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C.H.BECK GESCHICHTE ZEITGESCHICHTE KULTURGESCHICHTE POLITIK HERBST 2015


€ 18,95[D] / € 19,50[A] ISBN 978-3-406-67612-3 Lieferbar

Helmut Schmidt über die Menschen, die ihn prägten.


41

Johannes Bähr / Christopher Kopper Munich Re

43

Johannes Bähr / Paul Erker Bosch (Englische Ausgabe)

21

Sigrid Bauschinger Die Cassirers

25

Wolfgang Behringer Tambora und das Jahr ohne Sommer

37

Udo Di Fabio Schwankender Westen

29

Armin Eich Die Söhne des Mars

31

Linda-Maria Günther Kochen mit den Römern

40

Institut für bankhistorische Forschung (Hrsg.)

Sozialreformer, Modernisierer, Bankmanager

15

Neil MacGregor Deutschland – Erinnerungen einer Nation

42

Werner Müller (Hrsg.) Unter uns

17

Dagmar Nick Eingefangene Schatten

18

Paul Nolte Hans-Ulrich Wehler

36

Walter Pohl Die Awaren

 9

Ulrich Raulff Das letzte Jahrhundert der Pferde

 7

Andreas Rödder 21.0

27

Jürgen Sarnowsky Die Erkundung der Welt

34

Luise Schorn-Schütte Gottes Wort und Menschenherrschaft

11

Wolfram Siemann Metternich

 5

Timothy Snyder Black Earth

19

Fritz Stern Zu Hause in der Ferne

35

Michael Stolleis Margarethe und der Mönch

39

Jakob Tanner Geschichte der Schweiz im 20. Jahrhundert

32

Werner Tietz Hirten, Bauern, Götter

23

Michaela und Karl Vocelka Franz Joseph I.

36

Hans-Ulrich Wiemer Alexander der Große

33

Wolfgang Will Herodot und Thukydides

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Zeitschrift für Unternehmensgeschichte

45

Journal of Modern European History

46

Weitere Neuerscheinungen

48

Zeitschrift für Ideengeschichte

49 Adressen

Titelmotiv der Vorschau: © Alex Majoli / Magnum Photos / Agentur Focus

Die Novitäten sind weitestgehend

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© Alex Majoli / Magnum Photos / Agentur Focus

Kann es wieder 


  geschehen? Der Holocaust als Geschichte und Warnung


Der Holocaust und warum er sich wiederholen kann – das neue große Buch von Timothy Snyder „Timothy Snyders kühner neuer Blick auf den Holocaust verbindet Hitlers rassistische Weltanschauung mit der Zerstörung von Staaten und dem Wettlauf um Lebensraum und Nahrung. Das führt zu ebenso nachdenklich stimmenden wie beunruhigenden Schlussfolgerungen für die Welt von heute. Black Earth analysiert die Unmenschlichkeit der jüngsten Vergangenheit und zeigt, wie dringend notwendig es ist, unsere eigene Zukunft zu überdenken.“

Ian Kershaw

„Black Earth ist provozierend, herausfordernd und ein wichtiger Beitrag zu unserem Verständnis des Holocaust. Wie schon in Bloodlands gelingt es Snyder, dass wir Dinge anders betrachten, von denen wir glaubten, dass wir sie schon kennen.“ Deborah Lipstadt

Timothy Snyder ist Professor für Geschichte an der Yale University und Permanent Fellow am Institut für die Wissenschaft vom Menschen in Wien. Sein Buch Bloodlands wurde in 30 Sprachen übersetzt und mit 12 Preisen ausgezeichnet, darunter der „Leipziger Buchpreis für Europäische Verständigung“ und der „HannahArendt-Preis“. Black Earth erscheint gleichzeitig in 19 Ländern.

Lieferbar

25.000 verkaufte Exemplare


Startauflage 30.000 Exemplare Timothy Snyder Black Earth Der Holocaust und warum er sich wiederholen kann. Aus dem Amerikanischen von Andreas Wirthensohn. 2015. 512 Seiten. Gebunden € 29,95[D] / € 30,80[A] 978-3-406-68414-2 Erscheint am 16. Oktober

Paket 23/20 978-3-406-90479-0

Paket 12/10 978-3-406-90480-6

4|5 Mit seinem vielfach preisgekrönten Bestseller Bloodlands hat Timothy Snyder die Topographie der Massenmorde in Europa neu vermessen. Jetzt stellt der brillante junge Historiker eine Frage, die längst beantwortet schien: Warum kam es zum Holocaust? Seine Antwort ist provozierend anders als die herrschende Lesart. Und sie fällt nicht nur historisch, sondern auch politisch aus: Denn Snyder zeigt, dass der Holocaust sich jederzeit wiederholen kann. Wir wissen viel über den Holocaust und seine Ursachen. Aber haben wir wirklich die richtigen Schlussfolgerungen gezogen und es uns mit dem Antisemitismus allein nicht etwas zu einfach gemacht? Einmal mehr bürstet Timothy Snyder die Dinge gegen den gewohnten Strich. Der ebenso verblüffende wie furiose Auftakt des Buches deutet Hitlers Mein Kampf als Manifest einer „ökologischen Panik“. Anschließend wird Schritt für Schritt gezeigt, welche Elemente bei Massenmorden stets wiederkehren, darunter die „Zerstörung des Staates“ und die „Ethnisierung von Schuld“, zwei notwendige Voraussetzungen für den Holocaust, die bislang nur wenig in den Blick genommen worden sind. In der Tradition der großen Hannah Arendt geht Timothy Snyder aber in Black Earth energisch über die historische Darstellung hinaus. Sein Schlusskapitel „Unsere Welt“ wagt den Sprung in die Gegenwart und durchmustert mögliche Gewaltszenarien der nahen Zukunft. Selten ist der Holocaust so radikal aus dem Museum unserer ritualisierten Erinnerungskulturen herausgeholt und als aktuelle Warnung in Stellung gebracht worden wie in diesem emotional aufwühlenden und intellektuell provozierenden Buch.

Timothy Snyder kommt zur Frankfurter Buchmesse Veranstaltungen: • 18. Oktober Literaturhaus München • 20. Oktober Zeughauskino Berlin • 21. Oktober IWM Wien Erscheint gleichzeitig in 19 Ländern

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Wir Zauberlehrlinge

Š George Hammerstein / Corbis

– ein Crashkurs durch die Grundprobleme der Gegenwart


Andreas Rödder 21.0 Eine kurze Geschichte der Gegenwart. 2015. 400 Seiten. Gebunden € 24,95[D] / € 25,70[A] 978-3-406-68246-9 Erscheint am 18. September

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Andreas Rödder ist Professor für Neueste Geschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Bei C.H.Beck sind von ihm das Standardwerk Deutschland einig Vaterland. Die Geschichte der Wiedervereinigung (22009) sowie der Band Geschichte der deutschen Wiedervereinigung (2011) in der Reihe „Wissen“ erschienen.

Die Welt von heute prägnant erklärt Digitalisierung, Kapitalismus, Klimawandel, Terrorismus: Basiswissen Gegenwart Eine hochaktuelle Analyse Der Autor steht für Veranstaltungen zur Verfügung

© Christoph Mukherjee

Von Big Data über Gleichstellung und Klimawandel bis zum Euro – die Welt ist in Bewegung, und sie dreht sich, so scheint es, immer schneller. Seit den siebziger und achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts ist eine Dynamik in Gang, die nur ein historisches Vorbild kennt: die Zeit vor 1914. Damals wie heute gilt: Der moderne Mensch ist in der Lage, enorme Kräfte zu entfesseln – und er hat alle Hände voll zu tun, sie wieder einzufangen. 21.0 ist ein historischer Crashkurs durch die Grundprobleme der Gegenwart: Wie sind sie entstanden und woher kommen sie? Was ist wirklich neu – und was sind die Muster, die wir aus der Geschichte kennen? Was sind die wichtigsten Entwicklungen der Gegenwart, und welche Richtungen zeichnen sich für die Zukunft ab? Andreas Rödder zieht die großen Linien und eröffnet immer wieder überraschende Perspektiven auf Deutschland im beschleunigten Wandel der Welt. Wer die Gegenwart verstehen will, sollte diese Geschichte gelesen haben.


© Ekko von Schwichow

Preis der Leipziger Buchmesse 2010

Das Ende des Pferdezeitalters – furios erzählt von Ulrich Raulff


Ulrich Raulff Das letzte Jahrhundert der Pferde Geschichte einer Trennung. 2015. 500 Seiten mit 120 Abbildungen, davon 20 in Farbe. Gebunden € 29,95[D] / € 30,80[A] 978-3-406-68244-5 Erscheint am 16. Oktober

8|9 Seit Urzeiten war das Pferd der engste Partner des Menschen. Es war unverzichtbar in der Landwirtschaft, verband Städte und Länder, entschied die Kriege. Doch dann zerbrach der kentaurische Pakt, und in nur einem Jahrhundert fiel das Pferd aus der Geschichte heraus, aus der es jahrtausendelang nicht wegzudenken war. Furios erzählt Ulrich Raulff die Geschichte eines Abschieds – die Trennung von Mensch und Pferd. Der Exodus des Pferdes aus der Menschengeschichte ist ein erstaunlich unbeachteter Vorgang. Ganze Bibliotheken zur Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts schweigen sich aus über das Pferd, das gleichwohl in Europa und Amerika allgegenwärtig war – bis das letzte Jahrhundert der Pferde in der Zeit Napoleons anbricht und mit dem Ersten Weltkrieg ausklingt. Ulrich Raulff zieht in seinem neuen Buch alle Register der Kultur- und Literatur­ geschichte und beschreibt mit beeindruckender Erzählkunst eine untergehende Welt – ein Kapitel vom Auszug des Menschen aus der analogen Welt. Ulrich Raulff ist Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach am Neckar. Zuvor war er u. a. Feuilletonchef der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ sowie Leitender Redakteur der „Süddeutschen Zeitung“. Er hat Bücher über Marc Bloch und Aby Warburg geschrieben und für seine Arbeiten den „Anna-Krüger-Preis für wissenschaftliche Prosa“ und den „Ernst-Robert-Curtius-Preis für Essayistik“ erhalten. Sein bei C.H.Beck erschienenes Buch Kreis ohne Meister. Stefan Georges Nachleben wurde 2010 mit dem „Preis der Leipziger Buchmesse“ für das beste Sachbuch ausgezeichnet.

Ein fulminantes Thema Ein brillianter Erzähler Die vergessene Geschichte eines Abschieds Der Autor steht für Veranstaltungen zur Verfügung


© imago stock&people

Metternich

Der größte Staatsmann des 19. Jahrhunderts – die lang erwartete neue Biographie

Lieferbar „Das kurze Bändchen … stellt jetzt schon die maßgebliche Deutung Metternichs für kommende Jahre vor.“ Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung

Wolfram Siemann ist Professor em. für Neuere und Neueste Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Bei C.H.Beck sind von ihm erschienen: Vom Staatenbund zum Nationalstaat. Deutschland 1806 –1871 und in der Reihe „Wissen“ Metternich. Staatsmann zwischen Restauration und Moderne (22013).


Wolfram Siemann Metternich Stratege und Visionär. Eine Biografie. 2015. 752 Seiten mit 50 Abbildungen. Gebunden € 29,95[D] / € 30,80[A] 978-3-406-68386-2 Erscheint am 18. September

10|11 Metternich gilt seit je als Inbegriff der Reaktion, als rückwärtsgewandter Feind aller liberalen und nationalen Kräfte. Wolfram Siemann zeichnet in seiner grandiosen Biographie ein fundamental neues Bild des Staatsmannes, der für vier Jahrzehnte die Geschicke Europas prägte. Metternichs Denken war moderner, seine Diagnosen hellsichtiger und sein Wirken zukunftsweisender, als man ihm bisher zugestanden hat. „Ein Mann wie ich scheißt auf das Leben von einer Million Menschen!“, erklärte Napoleon seinem Gegenspieler Metternich im Jahr 1813. Clemens Fürst von Metternich (1773 –1859) erlebte die mehr als zwanzig Jahre andauernden Kriege in Europa als Zusammenbruch der Zivilisation. Fast prophetisch sah er voraus, dass der Freiheitsdrang der Nationen in eine noch blutigere Katastrophe münden würde. Metternichs Friedensordnung von 1815 kann nur vor diesem Hintergrund begriffen werden. Das gilt sogar für seine repressiven Maßnahmen gegen jeden drohenden gesellschaftlichen Aufstand. Auf der Grundlage zahlreicher neuer Quellen lässt Wolfram Siemann einen schillernden und vielschichtigen Mann vor unseren Augen lebendig werden: Metternich war ein traditionsbewusster Reichsgraf und ein frühindustrieller Unternehmer, ein Bewunderer der englischen Verfassung, ein scheiternder Reformer in einem fragilen Vielvölkerstaat und ein Verehrer der Frauen. Diese Biographie ist ein Meilenstein und taucht nicht nur Metternich, sondern die Geschichte des 19. Jahrhunderts insgesamt in ein neues Licht.

Die Neubewertung einer Jahrhundertfigur Auf der Grundlage zahlreicher neuer Quellen Die erste große MetternichBiographie seit 90 Jahren Der Autor steht für Veranstaltungen zur Verfügung


„Mein Buch des Jahres ist

Deutschland. Erinnerungen einer Nat  © Andrew Testa / The New York Times / Redux / laif

Richard Evans, Times Literary Supplement

Die Werbekampagne

Die Deko • Plakat • Stabile, schön gestaltete Papiertüten

100.000 verkaufte Exemplare


ion.“

12|13


„Jeder, der Deutschland verstehen  sollte dieses Buch lesen.“ Antony Beevor „Dieses Buch ist allen wärmstens zu empfehlen, die wissen wollen, wieviel mehr die Deutsche Geschichte zu bieten hat als das Dritte Reich.“ Ritchie Robertson, Times Literary Supplement „Mein Buch des Jahres ist Deutschland. Erinnerungen einer Nation … Niemand versteht besser als Neil MacGregor die Kunst, das Maximum an Bedeutung aus einem kulturellen Objekt herauszuholen. Sein Buch führt uns mit triumphalem Erfolg den Reichtum und die Vielfalt der deutschen Kultur und ihrer mannigfachen Verbindungen zu Geschichte und Erinnerung vor Augen.“ Richard Evans, Times Literary Supplement, Book of the Year „Neil MacGregor weckt in uns ein Gespür dafür, dass so wie in einem Gedicht jedes Wort seinen Platz hat, auch die Geschichte nicht nur eine Chronik von Zerstörung und Tod ist, sondern etwas, dem wir – auf eine verblüffende Weise – Sinn geben können.“ David Wootton

Frankfurter Buchmesse. Veranstaltungen: Neil MacGregor kommt zur

• 15. November Renaissance Theater Berlin • 16. November Literaturhaus München

Das Hörbuch

Feature. 7 CDs, ca. 500 min € 29,99 [D] / € 33,70 978-3-8445-1893-1 der Hörverlag


will,

Startauflage 50.000 Exemplare

Mit

330

n farbige n unge Abbild

Neil MacGregor Deutschland Erinnerungen einer Nation. Aus dem Englischen von Klaus Binder. 2015. 640 Seiten mit 330 farbigen Abbildungen. Gebunden € 39,95[D] / € 41,10[A] 978-3-406-67920-9 Erscheint am 18. September

Paket 58/50 978-3-406-90476-9

14|15 Deutschlands Geschichte ist stärker zersplittert als die der meisten anderen europäischen Länder. Seine Grenzen waren oft in Bewegung, und die längste Zeit der letzten 500 Jahre bestand es aus einem bunten Mosaik von politischen Gebilden. Doch es gibt auch Erinnerungen, die allen Deutschen gemeinsam sind – Erinnerungen einer Nation. Neil MacGregor stellt sie uns vor in einem Buch über Deutschland, wie es noch nie eines gab. Seine augenöffnende Reise durch die deutsche Geschichte beginnt mit dem Brandenburger Tor, und sie endet mit der Reichstagskuppel und Gerhard Richter. Unterwegs begegnen wir einem faszinierenden Ensemble, darunter Gutenbergs Buchdruck, Porzellan aus Dresden, deutsches Bier und deutsche Wurst, Goethe, Schneewittchen und Mutter Courage, die Krone Karls des Großen, ein Tauchanzug made in Ostdeutschland und das Tor von Buchenwald. Wie es Neil MacGregor gelingt, all diese Objekte zum Sprechen zu bringen und sie von deutscher Geschichte erzählen zu lassen, dabei die Schrecken der NS-Zeit nicht zu relativieren und doch den Reichtum der deutschen Geschichte begeistert und begeisternd vor dem Leser zu entfalten – das ist so intelligent, so bravourös und so unterhaltsam zugleich, dass man es einfach gelesen haben muss. Neil MacGregor ist seit 2002 Direktor des Britischen Museums. Von 1987 bis 2002 war er Direktor der National Gallery. Ab Oktober 2015 leitet er die Gründungsintendanz des Humboldt-Forums. In diesem Jahr wurde er mit dem „Friedrich-Gundolf-Preis“ und dem „Deutschen Nationalpreis“ ausgezeichnet. Seine Bücher Geschichte der Welt in 100 Objekten und Shakespeares ruhelose Welt sind auf Deutsch bei C.H.Beck erschienen.

Paket 23/20 978-3-406-90477-6

Paket 12/10 978-3-406-90478-3

Mit allen Paketen liefern wir Ihnen kostenlos ein Set Papiertaschen und ein Plakat Die Deko ist auch einzeln erhältlich. Bitte fragen Sie Ihren Vertreter! 100.000 verkaufte Exemplare der Originalausgabe


Bestseller

Das Original

Die Sonderausgabe

Gebunden € 39,95[D] / € 41,10[A] ISBN 978-3-406-62147-5 Lieferbar

Gebunden € 25,–[D] / € 25,70[A] ISBN 978-3-406-65286-8 Lieferbar

Paket 6/5 978-3-406-90475-2

Paket 6/5 978-3-406-90474-5


Eine jüdische Familie in vier Jahrhunderten

Dagmar Nick Eingefangene Schatten Mein jüdisches Familienbuch. 2015. 272 Seiten. Gebunden € 24,95[D] / € 25,70[A] 978-3-406-68148-6 Erscheint am 28. August

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© Isolde Ohlbaum

Eine unheimliche Stimmung grundiert diese Familiensaga, die mit Flüchtlingen beginnt und mit Verfolgten endet: Die Dichertin Dagmar Nick erzählt die wechselvolle Geschichte ihrer jüdischen Vorfahren in Hamburg, Berlin und Breslau vom 16. bis zum 20. Jahrhundert. Selten zuvor wurde so lebendig nachvollziehbar, was jüdisches Leben in Deutschland über Generationen bedeutete. Sie kamen aus Spanien, arbeiteten sich von Hausierern zu Hoflieferanten hoch, finanzierten als gnädig geduldete Hofjuden mehrere Herrscher, aber ihre Existenz hing immer am seidenen Faden. Ein falscher Verdacht konnte Haft und Folter bedeuten. Dagmar Nick kann für ihre atmosphärisch dichte Erzählung auf erstaunliche Funde in zahlreichen Archiven zurückgreifen, aber auch auf die berühmten Lebenserinnerungen der Glückel von Hameln oder den einzigartigen Erlebnisbericht des Isaak Behrens. Die Große Alte Dame der deutschen Lyrik erweist sich in diesem Buch als begnadete Erzählerin, die souverän mit wenigen Worten den Kern einer Sache trifft, Personen zum Leben erweckt und Spannung erzeugt. Dagmar Nick, Tochter des Komponisten Edmund Nick und Kusine des Historikers Fritz Stern, gehört zu den wichtigsten deutschen Lyrikerinnen nach 1945. Sie ist Mitglied des PENZentrums Deutschland und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.


Portrait eines großen Historikers

© Christoph Mukherjee

Paul Nolte Hans-Ulrich Wehler Historiker und Zeitgenosse. 2015. 128 Seiten. Klappenbroschur € 18,–[D] / € 18,50[A] 978-3-406-68294-0 Erscheint am 21. Juli

Paul Nolte ist Professor für Neuere Geschichte mit Schwerpunkt Zeitgeschichte an der Freien Universität Berlin und Präsident der Evangelischen Akademie zu Berlin. Zuletzt erschien von ihm bei C.H.Beck der Band Demokratie. Die 101 wichtigsten Fragen (2015).

Hans-Ulrich Wehler war einer der einflussreichsten und produktivsten Historiker der Bundesrepublik – und er war ein ebenso brillanter wie scharfzüngiger Kommentator des Zeitgeschehens. Seine große Deutsche Gesellschaftsgeschichte, das Hauptwerk der „Bielefelder Schule“, ist zur Kathedrale einer ganzen Generation von Sozialwissenschaftlern geworden; noch in seinem letzten Buch trat er vehement der zunehmenden sozialen Ungleichheit entgegen. Paul Nolte portraitiert in diesem Buch den Historiker Hans-Ulrich Wehler und sein Werk. In den sechziger Jahren wollte eine junge Generation von Historikern und Sozialwissenschaftlern frischen Wind in die erstarrte Disziplin bringen. Doch es ging ihr dabei nicht allein um methodische Fragen, sondern auch um die ‚linke‘ Veränderung der Gesellschaft und – nach der Erfahrung des Nationalsozialismus – um die Verankerung der Deutschen in der westlichen Demokratie. Das neue Paradigma dieser Generation war die Gesellschaftsgeschichte, Hans-Ulrich Wehler ihr prominentester Repräsentant. Paul Nolte, sein bekanntester Schüler, geht den biographischen Prägungen Wehlers nach, stellt sein Werk vor und analysiert die Grundmotive seiner Generation – einer Generation von Intellektuellen, die Deutschland entscheidend geprägt hat und nun selbst historisch zu werden beginnt.


Meisteressays von Fritz Stern

Fritz Stern Zu Hause in der Ferne Historische Essays. 2015. 240 Seiten. Gebunden € 19,95[D] / € 20,60[A] 978-3-406-68296-4 Erscheint am 16. Oktober

18|19 Fritz Stern ist nicht nur einer der großen Historiker unserer Zeit, er ist auch eine moralische und politische Instanz. Vor allem in Deutschland ist sein Urteil gefragt, wenn es um die jüngere Geschichte, das deutsch-amerikanische Verhältnis oder die Deutung des weltpolitischen Geschehens geht. Zu Hause in der Fremde versammelt neue Essays und greift ein Lebensthema von Fritz Stern auf, der mit acht Jahren auf der Flucht vor den Nazis nach New York kam, Amerikaner wurde und trotz Verfolgung den Deutschen eng verbunden blieb. Zu den klassischen Themen des Historikers Fritz Stern gehören der Widerstand gegen Hitler, Deutschland im 20. Jahrhundert, das entzauberte Amerika, aber auch einige Gestalten, die ihn ein Leben lang fasziniert haben, wie Fritz Haber und Albert Einstein. Doch auch zwei Beiträge über die Geschichte Polens, ein hinreißender Text über den großen Seelenverwandten Heinrich Heine sowie liebevoll funkelnde Portraits der verstorbenen Freunde Ralf Dahrendorf und Bronislaw Geremek machen dieses eminent kluge und von gelebter Humanität zeugende Buch zu einer lohnenden Lektüre.

Fritz Stern ist em. Professor für Geschichte an der Columbia University und Friedenspreisträger des deutschen Buchhandels. Im Verlag C.H.Beck sind von ihm u. a. seine Memoiren Fünf Deutschland und ein Leben (92009), die Gesprächsbände Unser Jahrhundert (mit Helmut Schmidt) und Gegen den Strom (mit Joschka Fischer) erschienen sowie zuletzt zusammen mit seiner Frau Elisabeth Sifton Keine gewöhnlichen Männer. Dietrich Bonhoeffer und Hans von Dohnanyi im Widerstand gegen Hitler (2013).


Wohnraum von Max Cassirer

Unternehmer, Kunsth채ndler, Philosophen:

Das Jahrhundert der Cassirers

Sigrid Bauschinger ist Professorin em. f체r Germanistik an der University of Massachusetts in Amherst (USA). 2009 erschien der von ihr herausgegebene Briefwechsel zwischen Rainer Maria Rilke und Eva Cassirer.


Sigrid Bauschinger Die Cassirers Unternehmer, Kunsthändler, Philosophen. Biographie einer Familie. 2015. 480 Seiten mit 40 Abbildungen. Gebunden € 29,95[D] / € 30,80[A] 978-3-406-67714-4 Erscheint am 18. September

20|21 Außer den Manns hat wohl keine Familie die Kultur in Deutschland stärker geprägt als die Cassirers. Durch Handel und Industrie zu Wohlstand gekommen, wirkten sie in Kunst und Philosophie, Pädagogik und Medizin, Literatur und im Theater, bis sie von Hitler zur Emigration gezwungen wurden. Sigrid Bauschinger erzählt die Geschichte dieser einzigartig begabten Familie zum ersten Mal. Zwischen Breslau und Berlin gelang den jüdischen Cassirers Ende des 19. Jahrhunderts ihr rasanter ökonomischer und gesellschaftlicher Aufstieg. Durch sein Vermögen ermöglichte Max Cassirer auch die Gründung der Odenwaldschule – das reformpädagogische Musterinternat wurde bis 1933 von seiner Tochter Edith und ihrem Mann geleitet. Auf der Grundlage reichen Archivmaterials folgt Sigrid Bauschinger der weitverzweigten, aber eng vernetzten Familie auf ihren zahlreichen Spuren. Dabei begegnen wir unter anderem: dem Philosophen Ernst Cassirer, neben Heidegger der wichtigste deutsche Philosoph seiner Generation; dem Kunsthändler Paul Cassirer, der dem Impressionismus in Deutschland zum Durchbruch verhalf; seiner Frau, der großen Schauspielerin Tilla Durieux; dem Verleger Bruno Cassirer; Rilkes Gönnerin Eva Cassirer; und der in die Familie eingeheirateten Schriftstellerin Nadine Gordimer. Schließlich verfolgt Sigrid Bauschinger den Weg der Cassirers ins Exil, das den meisten von ihnen das Überleben sicherte, die Familie aber über den gesamten Erdball verstreute.

Eine Familie von Ausnahmetalenten Die erste Biographie der Cassirers Eine deutsch-jüdische Geschichte


© ullstein bild – Imagno

Der letzte große Habsburger 100. Todestag Franz Joseph I. am 21. 11. 2016

Lieferbar

Michaela Vocelka ist Leiterin, Archivarin und wissenschaftliche Mitarbeiterin des Simon Wiesenthal Archivs.

Karl Vocelka war langjähriger Vorstand des Instituts für Geschichte und Professor für Österreichische Geschichte an der Universität Wien. Von den beiden Autoren sind im Verlag C.H.Beck lieferbar: Österreichische Geschichte (42015) und Sisi. Leben und Legende einer Kaiserin (2014).


Michaela und Karl Vocelka Franz Joseph I. Kaiser von Österreich und König von Ungarn. 1830 – 1916. Eine Biographie. 2015. 488 Seiten mit 40 Abbildungen und Karten, davon 10 in Farbe. Gebunden € 26,95[D] / € 27,80[A] 978-3-406-68286-5 Erscheint am 18. September

22|23 Mit nur 18 Jahren bestieg Franz Joseph I. als Hoffnungsträger den Habsburger-Thron, den er fast 68 Jahre innehaben sollte. Michaela und Karl Vocelka haben anlässlich des herannahenden 100. Todestages eine spannende, umfassende und gründlich recherchierte Biographie dieses bedeutenden Monarchen vorgelegt. Sie beschreiben zunächst die Erziehung des künftigen Kaisers und erhellen den familiären Rahmen seiner Entwicklung. Zwar steht die Persönlichkeit des Monarchen im Vordergrund, doch um dessen Politik verständlich zu machen, arbeiten sie sorgfältig die Rahmenbedingungen seiner Herrschaft heraus – Familientraditionen, Lage der Monarchie, Hofhaltung und Verwaltung seines Reiches. Ebenso nehmen sie die kulturellen Entwicklungen während seiner Regierungszeit in den Blick, stellen die innenpolitischen Herausforderungen im Vielvölkerreich sowie die außenpolitischen Krisen dar, die in der Katastrophe des Ersten Weltkriegs münden. Wer um die verheißungsvollen Anfänge des Kaisers weiß, der einst mit Elisabeth in Bayern – Sisi – eine der schönsten Frauen des 19. Jahrhunderts heiraten sollte, der wird die Tragik nachempfinden, die seine Herrschaft umgibt. Sie war überschattet von militärischen Niederlagen, der Hinrichtung seines Bruders, Kaiser Maximilians von Mexiko, dem Selbstmord seines Sohnes, Kronprinz Rudolf, unter skandalösen Umständen, der Ermordung seiner geliebten Frau und dem heraufziehenden Ende der Habsburgermonarchie als Folge des Ersten Weltkriegs.

100. Todestag am 21. 11. 2016 Glanz und Elend des letzten großen Habsburgers in einer meisterhaften Darstellung Franz Joseph I. – Hoffnungsträger und tragische Figur Die Autoren stehen für Veranstaltungen zur Verfügung


© Jens Ewen

© imago Stock&people

Globalgeschichte einer Klimakatastrophe

Lieferbar Wolfgang Behringer ist Professor für die Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität des Saarlandes. Bei C.H.Beck sind von ihm u. a. erschienen: Hexen. Glaube, Verfolgung, Vermarktung (52009) und Kulturgeschichte des Klimas. Von der Eiszeit bis zur globalen Erwärmung (52010).


Wolfgang Behringer Tambora und das Jahr ohne Sommer Wie ein Vulkan die Welt in die Krise stürzte. 2015. 384 Seiten mit 20 Abbildungen. Gebunden € 24,95[D] / € 25,70[A] 978-3-406-67615-4 Erscheint am 18. September

24|25 1816 spielte das Klima verrückt. Der Winter brachte extreme Kälte; sintflutartige Regenfälle führten in Asien zu gewaltigen Überschwemmungen. In Westeuropa wie in Nordamerika erlebte man das „Jahr ohne Sommer“. Die Ursache kannte damals niemand: Es war der Ausbruch des Vulkans Tambora im heutigen Indonesien – der größte Vulkanausbruch in der menschlichen Geschichte. Der renommierte Klimahistoriker Wolfgang Behringer erzählt in seinem Buch zum ersten Mal die globale Geschichte dieser Klimakatastrophe, die die Welt auf Jahre hinaus in politische und soziale Krisen stürzte. Durch Missernten wurde 1817 zum „Jahr des Hungers“. Es folgten Seuchen, die ganze Regionen lahmlegten, riesige Auswanderungswellen, politische Unruhen und Attentate, die eine vorrevolutionäre Stimmung erzeugten. In Deutschland machte man die Juden zum Sündenbock der Misere, in Südafrika die Hexen, und in China untergruben Geheimgesellschaften die Autorität des Staates. Noch nie zuvor wurden all diese Ereignisse auf ihren gemeinsamen Ursprung bezogen. Der Tambora-Ausbruch testete die Fähigkeit der menschlichen Zivilisation, mit der dramatischen Verschlechterung ihrer Lebensbedingungen umzugehen. Wolfgang Behringer zeigt, wie unterschiedlich die einzelnen Länder und Gesellschaften reagierten. Am Ende trug die Klimakatastrophe auch zu einer Umschichtung der Weltpolitik bei: dem Niedergang Chinas, Indiens und der islamischen Welt sowie dem Aufstieg Europas, Russlands und der USA.

2016: 200 Jahre „Das Jahr ohne Sommer“ Wie eine Klimakatastrophe den Lauf der Geschichte änderte Das neue Buch des renommierten Klimahistorikers Wolfgang Behringer Der Autor steht für Veranstaltungen zur Verfügung


Von Marco Polo bis Alexander von Humboldt – das Zeitalter der Entdeckungen

Die Cantino-Planisphere aus dem Jahr 1502, Biblioteca Estense Universitaria, Modena


Jürgen Sarnowsky Die Erkundung der Welt Die großen Entdeckungsreisen von Marco Polo bis Humboldt. 2015. 240 Seiten mit 21 Abbildungen und 5 Karten. Gebunden € 19,95[D] / € 20,60[A] 978-3-406-68150-9 Erscheint am 28. August

26|27 Entdecker hat es überall gegeben. Aber warum haben die Europäer die Welt systematisch vermessen und erobert? Jürgen Sarnowsky eröffnet in seiner kurzen Geschichte der Entdeckungsreisen das große Panorama eines Zeitalters, das wie besessen war von den Geheimnissen und Reichtümern jenseits der Meere. Auf der Grundlage zahlreicher Reiseberichte aus fünf Jahrhunderten zeigt das Buch, wie die Welt seit dem Spätmittelalter angetrieben von Neugier, Abenteuerlust und dem Wettlauf um Land und Reichtum erschlossen wurde. Der Autor erzählt von der frühen Erkundung Asiens und der afrikanischen Westküste, von Vasco da Gama, Kolumbus und Cortés, von den Südseereisen Magellans und Cooks, von der Suche nach der Nordwestpassage und den Forschungsreisen Alexander von Humboldts. Sein spannend geschriebenes Buch führt den Leser ganz nah an die Mentalität der Entdecker heran und lässt uns so die Geschichte der Globalisierung besser verstehen. Jürgen Sarnowsky ist Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Hamburg. Bei C.H.Beck sind von ihm erschienen: Der Deutsche Orden (22012), Die Templer (2009) sowie Die Johanniter (2011).

Das ganze Zeitalter der Entdeckungsfahrten Konkurrenzlos! Auf der Grundlage von teils vergessenen Reiseberichten Mit historischen und modernen Karten, teils in Farbe Der Autor steht für Veranstaltungen zur Verfügung


Die Geburt des Krieges Lieferbar

Armin Eich lehrt als Professor für Alte Geschichte an der Bergischen Universität Wuppertal. Im Verlag C.H.Beck ist von ihm lieferbar: Die römische Kaiserzeit. Die Legionen und das Imperium (2014).


Armin Eich Die Söhne des Mars Eine Geschichte des Krieges von der Steinzeit bis zum Ende der Antike. 2015. 240 Seiten mit 20 Abbildungen und Karten. Gebunden € 22,95[D] / € 23,60[A] 978-3-406-68229-2 Erscheint am 18. September

28|29 Zivilisation und Krieg bilden zu unserem Leidwesen kein Gegensatzpaar. Umso interessanter ist es, dass sich erst verhältnismäßig spät, in Europa beispielsweise seit dem 6. Jahrtausend v.Chr., sichere Hinweise auf tödliche Gewaltakte gegen ganze Gruppen von Menschen finden. Die erste Waffe, die ausschließlich zu Kriegszwecken entwickelt wurde – das Schwert –, setzte sich sogar erst im zweiten Jahrtausend v.Chr. durch. Was aber hat die Dynamik des Krieges entfacht und sie mehr und mehr verstärkt, so dass er anscheinend unabänderlich den Gang der Menschheitsgeschichte bis auf den heutigen Tag bestimmt? Armin Eich hat ein faszinierendes Buch über die Frühzeit des Krieges geschrieben. Er erläutert kundig die einschlägigen Forschungsergebnisse der Prähistoriker, beschreibt die Auswirkungen von verbesserter Waffentechnologie und Strategie in der Bronzezeit und richtet dabei auch den Blick auf untergehende Hochkulturen wie die mykenische und die hethitische. In weiteren Kapiteln untersucht er die beklemmenden Zusammenhänge eines sich entwickelnden Rohstoffhandels, früher Staatlichkeit und der Monetarisierung des Kriegsgeschehens in klassischer Zeit. Den Abschluss der Darstellung bilden die traumatisierenden Verhältnisse eines entgrenzten Kriegszustands, in dem sich durch die Dauerkonfrontation mit Kriegserlebnissen die psychische Struktur der Betroffenen verändert und die organisierte Gewalt als Lebensform zu einem ausweglosen Schicksal in der Antike wird.

Wie die Menschen das Töten lernten Eine innovative Zusammenschau anthropologischer, prähistorischer und griechisch-römischer Quellen Eine faszinierende Darstellung der organisierten Gewalt von der Jungsteinzeit bis zur Spätantike Wirtschaft, Technik und Militärwesen in sechs Jahrtausenden


Aktion Kulinarische Geschichten

Eine kulinaris Weltreise durc das Römische 

Ihr Aktionspaket: 2x 2x 2x 2x 3x 3x 3x 3x

Titel Chiffolo/Hesse, Kochen mit der Bibel Gutknecht, Kulinarische Wortgeschichten Höllmann, Schlafender Lotos, trunkenes Huhn Müller, Geschichte des Essens und Trinkens Peter, Cucina & Cultura Peter, Italienische Küche Peter, Kulturgeschichte der österr. Küche Peter, Kulturgeschichte der deutschen Küche

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Remissionsrecht und Zahlungsziel 180 Tage 978-3-406-90470-7 Nettowarenwert (45%) € 176,–[D] / € 181,–[A] Lieferbar

978-3-40664913-4 47621-1 60539-0 58349-0 63636-3 63131-3 64018-6 67661-1

22,95 9,90 19,95 10,95 19,95 8,95 21,95 19,95

Kulina Gesch rische ichten C.H.BE

CK

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Linda-Marie Günther ist Professorin für Alte Geschichte an der Ruhr-Universität Bochum. Mit ihrem jüngsten Buch erweitert sie die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte um die Spezialdisziplin der antiken Kulinarik.


che h Reich

Linda-Marie Günther Kochen mit den Römern Rezepte und Geschichen. 2015. 256 Seiten mit 20 Abbildungen und Karten.

Halbleinen € 19,95[D] / € 20,60[A] 978-3-406-68145-5 Erscheint am 18. September

30|31 Geschichten und Geschichte rund um antike Tafelfreuden, Farbbilder, Rezepte und komplette Menüvorschläge machen aus diesem Band eine zeitlose Verheißung für alle Sinne. Es entführt den Leser auf eine kulinarische Weltreise durch das Imperium Romanum! Römer waren sie bald alle, die in der Kaiserzeit ihre Freunde zum Gastmahl baten, doch was man in der Provinz Asia servierte, war etwas völlig anderes als in Achaea. Während ein Hausherr in Rom vielleicht einen Gang mit Taubenbrust auftragen ließ, servierte ein reicher Bewohner Siziliens Meerbarben; wenn man allerorten besonders die in Hispania hergestellte Fischsauce garum schätzte, so leckte man sich nicht weniger die Finger nach dem Numidischen Huhn, wie man es in der Provinz Africa zuzubereiten verstand. Welche Pflanzen in den entlegensten Winkeln des römischen Reiches angebaut wurden, welche Tiere man hielt und welche man jagte und wie aus all den Herrlichkeiten die köstlichsten Speisen wurden – und auch heute noch werden können – wird in diesem Buch anschaulich und unterhaltsam geschildert.

Küche und Kultur der Römer appetitlich serviert in einem wunderbaren Koch- und Geschichtsbuch Mit den Römern genießen lernen heißt, die Kultur ihres Weltreichs verstehen zu lernen In besonders schöner Halbleinen-Ausstattung


Sie schufen das Imperium Romanum

Werner Tietz Hirten, Bauern, Götter Eine Geschichte der römischen Landwirtschaft. 2015. 320 Seiten mit 30 Abbildungen. Gebunden € 29,95[D] / € 30,80[A] 978-3-406-68233-9 Erscheint am 18. September

Werner Tietz ist Privatdozent für Alte Geschichte und lehrt an der LudwigMaximilians-Universität München.

Es waren stets die Bauern, die unablässig die Voraussetzungen für die geistige und urbane Entwicklung des römischen Altertums schufen. Ohne die Ernteerträge auf den italischen Äckern wäre in Rom nicht einmal die Herausbildung von Handwerksberufen möglich gewesen. Selbst die Erfolge der römischen Armee und die Romanisierung des gewaltigen Imperiums gelangen nur, weil Tausende und Abertausende von Bauern die Legionen versorgten. Werner Tietz hat ihnen in seinem Werk ein wohlverdientes Denkmal gesetzt. Der Autor stellt die wichtigsten Pflanzen und Tiere vor, welche die Grundlage der römischen Versorgung bildeten, und beschreibt anschaulich das Leben und Wirtschaften auf den kleinen Höfen der einfachen Bauern wie auf den Latifundien der Senatoren in den Tagen der Republik, aber auch die industrielle Produktion auf den riesigen Staatsdomänen der Kaiserzeit. Er berichtet vom häufig elenden Dasein der Sklaven, Pächter und Lohnarbeiter und kontrastiert ihr Leben mit jenem in den prächtigen Villen der Reichen mit ihren Wildgehegen und Fischteichen. Er erhellt Kulte und Riten für jene Gottheiten, um deren Beistand jeder Bauer betete, und erläutert die Ackergeräte, mit denen man den himmlischen Segen praktisch nutzbar machte. Ein Ausblick auf den landwirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel in der Spätantike beschließt dieses Buch, auf das niemand verzichten kann, der die antike Welt wirklich verstehen will.


„Das erste Blatt des Thukydides ist der einzige Anfang aller wahren Geschichte.“ Immanuel Kant

Wolfgang Will Herodot und Thukydides Die Geburt der Geschichte. Ihre Welt und ihre Werke. 2015. 240 Seiten mit 20 Abbildungen. Gebunden € 24,95[D] / € 25,70[A] 978-3-406-68217-9 Erscheint am 18. September

32|33 Das 5. Jahrhundert v.Chr. war in Griechenland geprägt durch zwei gewaltige Kriege – den Krieg der Hellenen gegen die Perser und den Peloponnesischen Krieg, in dem sich die Bündnissysteme der Athener und der Spartaner gegenüberstanden. Die dramatischen Ereignisse, die damals den Mittelmeerraum erschütterten, haben in Herodot und Thukydides ihre Chronisten gefunden. Ihre Werke zählen bis auf den heutigen Tag zur Weltliteratur. Anlässlich des 2500. Geburtstags des Vaters der Geschichtsschreibung, Herodot von Halikarnass, werden in diesem Buch die beiden großen Historiker gewürdigt. Wolfgang Will versteht es meisterhaft, die Zeit des Herodot und des Thukydides wieder lebendig werden zu lassen. Er skizziert die Weltbilder, Geschichtsbilder und Menschenbilder, die ihren Werken zugrunde liegen und lässt das Bewusstsein der Griechen für die eigene Identität und ihre Abgrenzung gegenüber dem Fremden verständlich werden. Nicht zuletzt gelingt es ihm, die Kunst der großen Schlachtendarstellungen, die ausgefeilten Erzähltechniken, die Beschreibung der Götter, der Staatsorganisation, der wirtschaftlichen, aber auch der gesellschaftlichen Verhältnisse zu erklären. Einen besonderen Akzent legt er auf die Bedeutung der Humanität des Historikers. Zum Abschluss wirft er einen Blick auf das Nachleben von Herodot und Thukydides im Mittelalter und der Neuzeit und arbeitet ihre ungebrochene Bedeutung für die Gegenwart heraus.

Wolfgang Will lehrt seit 1982 als Akademischer Oberrat am Seminar für Alte Geschichte der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn. Von ihm ist bei C.H.Beck in der Reihe Wissen lieferbar: Die Perserkriege (2010).

2.500. Geburtstag Herodots


Der gottlose Herrscher und das Recht auf Widerstand

Luise Schorn-Schütte Gottes Wort und Menschenherrschaft Politisch-Theologische Sprachen im Europa der Frühen Neuzeit. 2015. 304 Seiten mit 8 Abbildungen. Gebunden € 29,95[D] / € 30,80[A] 978-3-406-68235-3 Erscheint am 18. September

Luise Schorn-Schütte ist Professorin für Neuere Geschichte an der Universität Frankfurt am Main. In der Reihe Wissen liegen von ihr vor: Die Reformation (52011), Karl V. (32006) sowie Königin Luise. Leben und Legende (2003).

Als Folge der Reformation verzahnten sich in Europa neuerlich Religion und Politik besonders intensiv. Die Forschung ist bislang davon ausgegangen, dass dies zu strikten Abgrenzungen der Konfessionen untereinander geführt habe; sichtbar geworden sei dies nicht zuletzt im Streit über das Widerstandsrecht gegen einen tyrannischen Herrscher, das Calvinisten betonten, während Lutheraner es ablehnten. Luise Schorn-Schütte, eine international renommierte Historikerin auf dem Gebiet der Frühen Neuzeit, ist nach langjährigen Forschungen zu differenzierteren Erkenntnissen gelangt und entwickelt sie in ihrem ebenso informativen wie spannenden jüngsten Werk. Sie zeigt, dass seit 1529 unter den Protestanten im Alten Reich in der Tat eine intensive Widerstandsdebatte geführt wurde. Ihre Träger waren Juristen ebenso wie Theologen, Politiker und Politikberater. Sie verwandten ein europaweit bekanntes Vokabular, das sich zu politisch-theologischen Sprachen entwickelte, die in ganz Europa eingesetzt und verstanden wurden, zumal sie an europäische Rechtstraditionen anknüpften. In der Analyse der Diskussionen erweist sich indes die Zuordnung von calvinistisch/widerstandslegitimierend und lutherisch/untertanengehorsam als Konstruktion der Geschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts.


Meisterhafte historische Miniaturen von Michael Stolleis

Michael Stolleis Margarethe und der Mönch Rechtsgeschichte in Geschichten. 2015. 336 Seiten. Gebunden € 24,95[D] / € 25,70[A] 978-3-406-68209-4 Erscheint am 18. September

34|35 Der renommierte Rechtshistoriker Michael Stolleis versammelt in diesem Buch kuriose Geschichten aus Recht und Literatur vom Spätmittelalter bis in die Gegenwart. Menschen geraten aneinander, geben ihrer Streitlust nach, prozessieren jahrelang – Stoff für amüsante oder melancholische Betrachtungen aus rechtsgeschichtlicher Perspektive. Das Spektrum reicht von einer Prozessgeschichte aus dem alten Reval des 15. Jahrhunderts, in der ein Prophet auftritt, für den sich Luther interessierte, über einen Kleinkrieg in Sachsen-Meiningen, der eine Hofdame ins Gefängnis bringt und einen Toten fordert, bis hin zu einem bühnenreifen Frankfurter Prozess zwischen Dr. Johann Wolfgang Textor und seinen Gläubigern, unter ihnen Schneidermeister Goethe. Der Kampf ums Erbe des Armenadvokaten Firmian Stanislaus Siebenkäs im Reichsmarktflecken Kuhschnappel spielt eine Rolle, ebenso wie der Mordprozess Heinze und die Bekämpfung von Unsittlichkeit in Berlin um 1880. Der Stoff dieser Geschichten stammt aus Archiven und Akten sowie aus der wissenschaftlichen Literatur, aber auch von Autoren, die sich die Freiheit nehmen, Juristen nicht allzu ernst zu nehmen. Michael Stolleis war 1975 – 2006 Professor für Öffentliches Recht und Neuere Rechtsgeschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und 1992 – 2009 Direktor am Max-PlanckInstitut für europäische Rechtsgeschichte. Er wurde ausgezeichnet 1992 mit dem „Leibniz-Preis“, 2000 mit dem „BalzanPreis“, ist Träger der Ehrendoktorate von Lund, Padua, Toulouse und Helsinki sowie des Ordens Pour le mérite (2014). Bei C.H.Beck sind von ihm lieferbar: Geschichte des öffentlichen Rechts in Deutschland (4 Bde.) und Öffentliches Recht in Deutschland. Eine Einführung in seine Geschichte (2014).


Hans-Ulrich Wiemer Alexander der Große C.H.Beck Studium.

2., neu bearbeitete Auflage 2015. 256 Seiten mit 8 Abbildungen und 3 Karten. Broschiert € 19,95[D] / € 20,60[A] 978-3-406-67710-6 Erscheint am 18. September

Dieses Studienbuch orientiert sich an den aktuellen Anforderungen des Hochschulbetriebs und bietet eine Einführung in die zentralen Themen und Fragen, mit denen Studierende bei der Auseinandersetzung mit Alexander dem Großen konfrontiert sind. Das seit Jahren in der Lehre bewährte Werk ist gleichermaßen zum selbständigen Wissenserwerb wie auch zur Vor- und Nachbereitung von Seminaren und zur Wiederholung von Prüfungsstoff geeignet. Hans-Ulrich Wiemer ist Professor für Alte Geschichte an der Universität Erlangen und ordentliches Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts sowie Mitglied der Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik.

Walter Pohl Die Awaren Ein Steppenvolk in Mitteleuropa. 567 – 822 n. Chr.

2., aktualisierte Auflage 2015. 544 Seiten. Broschiert € 34,95[D] / € 36,–[A] 978-3-406-68426-5 Erscheint am 18. September

Die Awaren haben als Steppenvolk in der Übergangsepoche zwischen Antike und Mittelalter fast ein Vierteljahrtausend große Teile Mittel- und Osteuropas beherrscht. Das bewährte Standardwerk zur Geschichte dieses Steppenvolks von Walter Pohl wird nun neu aufgelegt. Auf der Grundlage eindringender Quellenforschung wird darin ein umfassendes Gesamtbild der Awaren entworfen. Walter Pohl ist Professor für Mittelalterliche Geschichte und historische Hilfswissenschaften an der Universität Wien und Direktor des Instituts für Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Im Jahr 2004 wurde er mit dem „Wittgensteinpreis“ ausgezeichnet.


Wie sich ein Gesellschaftsmodell neu erfinden muss

Udo Di Fabio Schwankender Westen Wie sich ein Gesellschaftsmodell neu erfinden muss. 2015. 300 Seiten. Gebunden € 20,–[D] / € 20,60[A] 978-3-406-68391-6 Erscheint im September 2015

36|37 • Einer der prominentesten Rechtswissenschaftler in Deutschland • Eine prägnante Analyse der Fundamente der westlichen Gesellschaft • Antworten auf die Frage, wie der Westen den Krisen in Europa und der Welt begegnen kann Wer heute vom Westen spricht, meint ein Gesellschaftsmodell persönlicher Freiheit und demokratischer Selbstbestimmung. Faszination und Erfolg dieses Modells sind ungebrochen. Doch an der Peripherie zerfallen Staaten, kehrt der Krieg zurück, im Innern verlieren die Gesellschaften Zusammenhalt, die Europäische Union ist aus dem Tritt geraten. Autokraten verhöhnen westliche Dekadenz, fanatische Islamisten rufen zum heiligen Krieg. Zukunftsängste und Orientierungsverluste wachsen. Unentrinnbarer Schuldensog und gesellschaftliche Stagnation sind für manche bereits ein untrügliches Zeichen für den Abstieg der alten Demokratien. Andere glauben, dass der Kapitalismus am Ende sei und durch neue gerechtere Formen des Wirtschaftens ersetzt werden müsste. Sind solche Krisenbefunde richtig? Wo kommen eigentlich die Maßstäbe her, um ein Urteil zu wagen? Di Fabio ist überzeugt davon, dass der Westen stark ist. Er wird nicht von außen überrannt oder wirtschaftlich an den Rand gedrängt. Aber er kann sich selbst gefährden, wenn er seine Stärken für Schwächen hält und seine Kraftquellen verschüttet. Der renommierte Verfassungsrechtler und Gesellschaftsanalytiker stellt die westliche Gesellschaft auf den Prüfstand, zieht Bilanz. Welches Bild vom Menschen und von der Welt leitet uns? Sind Würde und Freiheit der Person, sind gesellschaftliche Institutionen in Gefahr, wie Demokratie, Rechtsstaat und soziale Marktwirtschaft? Das Buch analysiert aktuelle Entwicklungen und schärft die Perspektiven einer gerechten Ordnung persönlicher Selbstentfaltung.

Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio ist Professor für Öffentliches Recht an der Universität Bonn. 1987 promovierte er im Fach Rechtswissenschaften, 1990 im Fach Sozialwissenschaften.1992 habilitierte er sich. Von 1999 bis 2011 war er Richter des Bundesverfassungsgerichts. Bei C.H.BECK ist er Autor im Grundgesetz-Kommentar Maunz/Dürig sowie des Buches Die Kultur der Freiheit (2005).


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Die Eidgenossenschaft im Jahrhundert der Extreme – Jakob Tanners monumentale Geschichte der Schweiz

Jakob Tanner ist Professor für Geschichte der Neuzeit und Schweizer Geschichte am Historischen Seminar der Universität Zürich.


Jakob Tanner Geschichte der Schweiz im 20. Jahrhundert 2015. 656 Seiten. Gebunden € 39,95[D] / € 41,10[A] 978-3-406-68365-7 Erscheint am 18. September

38|39 Jakob Tanner, der wohl bekannteste Schweizer Zeithistoriker, verortet die Eidgenossenschaft in der Geschichte des 20. Jahrhunderts und zeigt, wie spannend es sein kann, ein kleines Land zu sein. Im Film „Der dritte Mann“ von 1949, erklärt Harry Lime seinem Freund: „In den dreißig Jahren unter den Borgias hat es nur Krieg gegeben, Terror, Mord und Blut, aber dafür gab es Michelangelo, Leonardo da Vinci und die Renaissance. In der Schweiz herrschte brüderliche Liebe, fünfhundert Jahre Demokratie und Frieden. Und was haben wir davon? Die Kuckucksuhr!“ Es gibt viele Stereotype über den neutralen Kleinstaat, die zumeist auf dem Gedanken der Exzeptionalität beruhen. Tatsächlich war die Schweiz jedoch in die Strukturen und Prozesse der europäischen Moderne genauso eingebunden wie ihre Nachbarstaaten. Jakob Tanner spürt den Spannungen zwischen Demokratie, Kapitalismus und Nationalmythologie in der Schweizer Moderne nach und macht eines deutlich: Die Schweiz ist nicht langweilig, sie ist der Ernstfall!

Der bekannteste Schweizer Zeithistoriker durchleuchtet die nationalen Mythen Auf dem neuesten Stand der Forschung Das neue Standardwerk Nationalratswahlen am 18. Oktober 2015


„Was nun dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele.“ Friedrich Wilhelm Raiffeisen

Institut für bankhistorische Forschung (Hrsg.) Sozialreformer, Modernisierer, Bankmanager Biografische Skizzen aus der Geschichte des Kreditgenossenschaftswesens. 2015. 272 Seiten mit 20 Abbildungen. Leinen € 19,95[D] / € 20,60[A] 978-3-406-68357-2 Erscheint am 18. September

Anhand von Porträts führender Akteure des Genossenschaftswesens führt dieses Buch in die bis ins 19. Jahrhundert zurückreichende Geschichte der Volks- und Raiffeisenbanken ein, ohne diese auf ihre „Wegbereiter“ Raiffeisen und Schulze-Delitzsch zu reduzieren. Einem modernen biographischen Ansatz folgend, spannen die Biographien einen weiten, über die Person hinausgehenden Bogen. Sie zeigen, dass die Entwicklung genossenschaftlicher Institutionen, über die weite Bevölkerungskreise Zugang zu Kredit und damit Anteil an wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aufstiegsmöglichkeiten erhielten, auf der Initiative Vieler beruhte und nicht ohne die Kenntnis der rechtlichen, ökonomischen und sozialen Rahmenbedingungen verstanden werden kann. So entfaltet dieser Band eine Gesamtschau der vielfältigen Einflüsse und Impulse, die von den porträtierten Persönlichkeiten ausgingen und zu Wegmarken in der Geschichte der Kreditgenossenschaften wurden.


Die Welt der Rückversicherung

Johannes Bähr Christopher Kopper Munich Re Die Geschichte der Münchener Rück. 1880 – 1980. 2015. 496 Seiten mit 30 Abbildungen. Leinen € 39,95[D] / € 41,10[A] 978-3-406-68361-9 Erscheint am 16. Oktober

40|41 Die Münchener Rück stieg schon bald nach ihrer Gründung im Jahr 1880 zum Weltmarktführer auf. Johannes Bähr und Christopher Kopper legen nun die erste Geschichte des Unternehmens vor, die von den Anfängen bis in die 1980er Jahre reicht. Bis heute ist Munich Re eine der beiden weltweit führenden Rückversicherer. Gleichwohl ist in der breiten Öffentlichkeit wenig über dieses Unternehmen bekannt. Dieses Buch zeigt, wie sich der Umgang mit Risiken wandelte und wie Versicherer auf Großkatastrophen und technologische Umwälzungen reagierten. Es bietet zugleich eine Geschichte der Globalisierung und verdeutlicht, welche Rückschläge und Hindernisse es in diesem Prozess gab. Eingehend wird auch die Rolle des Unternehmens im Dritten Reich behandelt.

Johannes Bähr ist apl. Professor an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Bei C.H.Beck liegen von ihm vor: (zus. mit Ralf Banken und Thomas Flemming) Die MAN (32010), (zus. mit Ralf Ahrens) Jürgen Ponto (2013), (zus. mit Paul Erker) Bosch (2013). Christopher Kopper ist apl. Professor an der Universität Bielefeld.


Deutschlands Steinkohlenbergbau – das Erbe einer Ära

Werner Müller (Hg.) Unter uns Die Faszination des Steinkohlenbergbaus in Deutschland. Band 1: Wissen und Können. Format 23 x 28 cm. 2015. 160 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen. € 19,95[D] / € 20,60[A] 978-3-406-68427-2 Erscheint am 16. Oktober

Werner Müller ist Vorstandsvorsitzender der RAG-Stiftung. Er war von 1998 bis 2002 als Parteiloser Bundeswirtschaftsminister und leitete danach die Industriekonzerne RAG (2003 – 2007) und Evonik Industries (2007 – 2008).

Im Dezember 2018 endet mit Schließung der letzten Zechen das Zeitalter des Steinkohlenbergbaus in Deutschland – ein bedeutsames Kapitel Industriegeschichte geht zu Ende. Die unermüdliche Arbeit der Kumpel, Techniker und Ingenieure hat nicht nur Milliarden Tonnen Kohle ans Tageslicht befördert, sondern auch faszinierende Technologien und Maschinen hervorgebracht. Das Buch führt in die geheimnisvolle und abenteuerliche Welt eines modernen Steinkohlenbergwerks und macht Highlights der Technikgeschichte erlebbar. In eindrucksvollen Bildern und Grafiken, Zeitzeugenberichten, Wortmeldungen von Prominenten und verständlich formulierten Expertenbeiträgen wird das „Wissen und Können“ des Steinkohlenbergbaus auch für Laien anschaulich gemacht. Dabei geht es unter anderem um die Rolle der Bergbautechnologie als Innovationsmotor und Exportschlager der deutschen Wirtschaft. Aber auch die bemerkenswerten Erfolge der Ingenieure im Kampf um maximale Sicherheit und Effizienz in 1000 Meter Tiefe werden deutlich – und nicht zuletzt die Bemühungen um Umweltschutz im „Nachbergbau“-Zeitalter. Das Buch ist der erste Band einer Trilogie über die letzten Jahrzehnte des Steinkohlenbergbaus an Ruhr und Saar. Band 2, der im Herbst 2016 erscheint, wird sich mit der gewachsenen Kultur der Kohlereviere befassen, Band 3 im Herbst 2017 mit den politischen Entwicklungen rund um den Steinkohlenbergbau.


Das Standardwerk jetzt auch auf Englisch

Johannes Bähr Paul Erker Bosch History of a Global Enterprise. Englische Ausgabe. 2015. 704 Seiten mit 87 teils farbigen Abbildungen. Leinen € 38,–[D] / € 39,10[A] 978-3-406-68359-6 Erscheint am 28. August

42|43 Bosch ist ein Unternehmen mit einer großen Geschichte. Es steht exemplarisch für wichtige Trends der Moderne, wie die Motorisierung des Verkehrs oder die Elektrifizierung des Haushalts und zählt zu den Pionieren der Globalisierung. Erstmals liegt nun eine von unabhängigen Historikern geschriebene Gesamtdarstellung vor, die auf uneingeschränktem Zugang zu den Archiven des Unternehmens beruht. Die Autoren erzählen die Geschichte der Robert Bosch GmbH von der Gründung im Jahr 1886 bis in die jüngste Zeit und betten sie in die allgemeinen historischen Entwicklungen ein. Ausgehend von der Persönlichkeit des Unternehmensgründers Robert Bosch, seinen Geschäftsprinzipien und den Anfängen der Firma als Werkstatt in einem Stuttgarter Hinterhaus werden der Aufstieg zum führenden Automobilausrüster der Welt und die Entstehung einer spezifischen Unternehmenskultur mit sozialer Ausrichtung dargestellt. Die wichtigsten Tochtergesellschaften werden dabei miteinbezogen. Zu den Schwerpunkten gehören das Verhalten während des Dritten Reichs und der Wandel der Unternehmensverfassung. Über eine Zeitspanne von mehr als hundert Jahren wird die Geschichte eines der ersten Weltunternehmen geschildert – mit seinen großen Innovationsleistungen und Erfolgen, aber auch den Krisen, in deren Bewältigung sich die Prinzipien des Unternehmensgründers bewähren mussten.

Johannes Bähr ist apl. Professor an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Autor mehrerer Werke zur Geschichte großer deutscher Unternehmen. Paul Erker ist apl. Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit dem Forschungsschwerpunkt Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte und gleichfalls Autor unternehmenshistorischer Studien.


Schriftenreihe zur Zeitschrift für Unternehmensgeschichte

Zeitschrift für Unternehmensgeschichte

Als sich im Februar 1893 einige berüchtigte Ruhrindustrielle in Essen zusammenfanden und das Rheinisch-Westfälische Kohlen-Syndikat (RWKS) gründeten, ahnten sie nicht, dass mit diesem Akt das bedeutendste und langlebigste Kartell der deutschen Wirtschaftsgeschichte aus der Taufe gehoben worden war. Die Preismacht des Kartells war bald ebenso sprichwörtlich wie die gnadenlose und strenge Beherrschung des Kohlengroßhandels den interessierten Zeitgenossen ein Begriff war. Eva-Maria Roelevink fragt nach den Hintergründen dieser Kartellmacht. Am Beispiel des niederländischen Marktes wird die Binnenordnung des RWKS dechiffriert und damit erstmals der Schleier um seine abstrakte Syndikatsordnung gelüftet. Die Macht des Kartells, die Struktur des RWKS und Kartellierungseffekte im Allgemeinen erfahren so anhand von bisher nicht berücksichtigten Archivquellen eine vollständige Neubewertung.

Erscheint zweimal jährlich im Frühjahr und Herbst. Je Heft rund 250 Seiten. Abo Print € 54,–[D] / € 55,60[A] Abo Print & Online € 72,–[D] / € 74,–[A] Abo Online € 54,–[D] / € 55,60[A]

2015. 432 Seiten. Broschiert € 84,–[D] € 86,–[A] 978-3-406-68363-3 Erscheint am 16. Oktober

Eva-Maria Roelevink, geb. 1984, ist Akademische Rätin auf Zeit am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte in Bochum.

Die Zeitschrift für Unternehmensgeschichte • Ist das führende Publikationsorgan der Unternehmensgeschichte in Deutschland • Fördert theoriegestützte und interdisziplinäre Ansätze • Sichert ihre wissenschaftliche Qualität durch ein unabhängiges Begutachtungsverfahren • Ist zweisprachig (Englisch / Deutsch) • Ist weltweit eine der ältesten und angesehensten Fachzeitschriften • Wurde im jüngsten Ranking der European Science Foundation in die höchste Kategorie (INT1) eingeordnet www.chbeck.de/zug


Journal of Modern European History

44|45 Erscheint viermal jährlich. Umfang je Heft rund 150 Seiten. Bezugspreise 2014: Jährlich € 98,–[D] /€ 100,80[A] Einzelheft € 35,–[D] /€ 36,–[A] ISSN 1611-8944

Ziel des Journal of Modern European History (JMEH) ist es, nationale Grenzen programmatisch zu überwinden. Als Gemeinschaftsunternehmen europäischer Historiker trägt es der fortschreitenden Internationalisierung der Geschichtswissenschaft Rechnung und versteht sich als Forum für Historiker weltweit, die ein gemeinsames Interesse an der Geschichte Europas verbindet. www.chbeck.de/jmeh

Die Zeitschriften Gnomon (Kritische Zeitschrift für die gesamte Altertumswissenschaft), Zeitschrift für Unternehmensgeschichte und Journal of Modern European History werden ab 2015 online unter http://elibrary.chbeck.de im Abonnement angeboten.

• Jedes Heft enthält ein „Forum“, in dem zumindest ein freier Beitrag übergreifende Probleme und Fragestellungen der modernen europäischen Geschichte diskutiert. • Jedes Heft ist einem Thema gewidmet, das für mindestens drei Länder vergleichend behandelt werden soll, und zwar über den häufigen Drei-Länder-Vergleich zwischen Deutschland, Frankreich und England hinaus. Die Zeitschrift verfolgt nicht zuletzt die Absicht, nach dem Ende des Ost-West-Gegensatzes auch die Wissenschaften stärker zusammenzuführen. • Die Beiträge werden in drei Sprachen veröffentlicht: englisch, französisch, deutsch. • Zeitlich konzentriert sich die Zeitschrift auf die letzten drei Jahrhunderte. Themen aus der frühen Neuzeit sind allerdings ebenso wenig ausgeschlossen wie epochenübergreifende Vergleiche. • Das Journal ist für alle methodischen und theoretischen Ansätze offen. • Die Zeitschrift ist auch keinem bestimmten oder gar programmatischen Europabegriff verpflichtet. Deshalb ist die europäische Ausrichtung auch nicht europazentrisch gemeint. Im Gegenteil, sie schließt den Außenvergleich in globaler Perspektive emphatisch mit ein.


Weitere Neuerscheinungen Bayerische Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte Helmut Pfotenhauer Literarische Biographie als philologischer Erkenntnis gewinn? Neue Bücher von Goethe

Philosophisch-historische Klasse. Neue Folge, 1/2015 2015. 24 Seiten. Broschiert € 7,–[D] / € 7,20[A] 978-3-7696-1669-9 lieferbar Der Vortrag befasst sich mit zwei Beispielen neuerer GoetheBiographik (Boyle, Safranski) und leitet aus deren Kritik Desiderate einer literaturwissenschaftlich gestützten Biographik ab. Helmut Pfotenhauer, Dr. phil., Dr. phil. habil., o. Professor a. D. für Neuere deutsche Literatur, Universität Würzburg, leitet die Arbeitsstelle Jean-Paul-Edition und ist seit 2006 ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften

Matthias Steinhart Im Wettstreit mit Apelles Archäologische Bemerkungen zur Konzeption von Giorgiones Tempesta

Philosophisch-historische Klasse. Neue Folge, 2/2015 2015. 50 Seiten mit 18 Abbildungen. Broschiert € 10,–[D] / € 10,30[A] 978-3-7696-1670-5 Erscheint im Herbst 2015

Die Tempesta Giorgiones gehört zu den vieldiskutierten Meisterwerken der Renaissance. In diesem Beitrag wird gezeigt, dass Giorgione für die Konzeption des Bildes antike Beschreibungen von Bildmotiven des in Antike und Renaissance hochgeschätzten Malers Apelles verwendet hat. Prof. Dr. Matthias Steinhart, Lehrstuhl für Klassische Archäologie an der Universität Würzburg, ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und Leiter Archäologie in der GörresGesellschaft.

Kommission für bayerische Landesgeschichte Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte Band 77 / Heft 2 (2014) Bayern und die Pfalzgrafschaft bei Rhein (1214 – 2014) 2015. 350 Seiten. Broschiert € 24,80[D] / € 25,70[A] 978-3-406-11200-3 Erscheint im Herbst 2015

Band 77 / Heft 3 (2014) König Maximilian II. Joseph von Bayern (1811 – 1864) 2015. 350 Seiten. Broschiert € 24,80[D] / € 25,70[A] 978-3-406-11201-0 Erscheint im Herbst 2015

Kommission für Deutsche Literatur des Mittelalters Katalog der deutschsprachigen illustrierten Handschriften des Mittelalters Band 7, Lieferung 3

2015. 80 Textseiten, mit 24 Seiten Abbildungsteil (38 Abbildungen). Broschiert € 39,80[D] / € 41,10[A] 978-3-7696-0929-5 Erscheint im Dezember 2015 Die aktuelle Lieferung enthält die Erschließung der Stoffgruppen: 60. Hohelied–Paraphrase 61. Inventare 62. Jagdbücher 62a. Jenseitsvisionen 63. Jüngstes Gericht Der Katalog erfasst, nach literarischen Stoffen gegliedert, sämtliche bebilderten Handschriften in deutscher Sprache bis zum Beginn des 16. Jahrhunderts.

Mittellateinisches Wörterbuch IV. Band. Lieferung 10 (45. Lieferung des Gesamtwerks) implumis – incontra 2015. 80 Seiten, Broschiert € 39,95 978-3-406-68394-7 Erscheint im November 2015


Münchner Beiträge zur Vor- und Frühgeschichte

Wörterbuch der tibetischen Schriftsprache

Band 63 Günter Ulbert Der Auerberg IV Die Kleinfunde mit Ausnahme der Gefäßkeramik sowie die Grabungen von 2001 und 2008

Im Auftrag der Kommission für zentral- und ostasiatische Studien der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, bearbeitet von Petra Maurer und Johannes Schneider unter Mitwirkung von Samyo Rode und Nikolai Solmsdorf, herausgegeben von Jens-Uwe Hartmann und Thomas O. Höllmann

2015. 512 Seiten mit 58, zum Teil farbigen Abbildungen und 4 Beilagen A3 und einer Beilage A2, in Farbe. Leinen € 68,–[D] / € 70,–[A] 976-3-406-10764-1 Erscheint im Sommer 2015. Auf dem 1055 hoch gelegenen Auerberg im östlichen Allgäu errichteten die Römer spätestens 13 n. Chr. die erste stadtähnliche Siedlung im süddeutschen Alpenvorland. Die langjährigen Ausgrabungen von Günter Ulbert kommen in diesem Band zum Abschluss. Im Mittelpunkt steht die Vorlage des umfangreichen Fundmaterials aus Metall. Günter Ulbert lehrte Provinzialrömische Archäologie an der Universität München und ist stellvertretender Vorsitzender der Kommission für vergleichende Archäologie römischer Alpen- und Donauländer, München.

Lieferung 25 . ta – btan

2014. II, 64 Seiten. Broschiert € 16,80[D] / € 17,50[A] 978-3-7696-2202-7 Erscheint im Mai 2015

Lieferung 26 . . btan gcod – lto ston

Münchener Beiträge zur Papyrusforschung Band 111 Benedikt Forschner Die Einheit der Ordnung Recht, Philosophie und Gesellschaft in Ciceros Rede Pro Milone 2015. 208 Seiten. Broschiert € 68,–[D] / € 70,–[A] 978-3-406-68409-8 Erscheint im Oktober 2015

Die Studie untersucht das Problem der Staatsverteidigung in Ciceros Rede Pro Milone. Dabei misst sie Ciceros Plädoyer an den rechtlichen Strukturen seiner Zeit und wendet sich gegen die vorherrschende These, Cicero argumentiere im Kern politisch.

2014. 64 Seiten. Broschiert € 16,80[D] / € 17,50[A] 978-3-7696-2203-4 Erscheint im Mai 2015

Benedikt Forschner ist Akademischer Rat a. Z. am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Römisches Recht und Antike Rechtsgeschichte der Universität Erlangen-Nürnberg

Corpus Vasorum Antiquorum

Zetemata

Band 99 Nina Zimmermann-Elseify Berlin, Antikensammlung, Band 16 Attische Alabastra und Bauchlekythen 2015. 140 Seiten mit 13 Textabb., 60 Tafeln und 24 Beilagen. Halbleinen € 98,–[D] / € 100,80[A] 978-3-406-68353-4 Erscheint im Oktober 2015

Band 150 Gustav Adolf Seeck Platons Staat Ein kritischer Kommentar

2015. IV, 179 Seiten. Broschiert € 49,95 978-3-406-68329 9 Erscheint im Juli 2015

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Zeitschrift für Ideengeschichte

Die Zeitschrift für Ideengeschichte wird von den drei großen deutschen Forschungsbibliotheken und Archiven in Marbach, Weimar und Wolfenbüttel sowie dem Wissenschaftskolleg zu Berlin gemeinsam getragen. Mögen die Quellen der Zeitschrift im Archiv liegen, so ist ihr intellektueller Zielpunkt die Gegenwart. Sie beschreitet Wege der Überlieferung, um in der Jetztzeit anzukommen; sie stellt Fragen an das Archiv, die uns als Zeitgenossen des 21. Jahrhunderts beschäftigen. „Zwischen verschiedenen geisteswissenschaftlichen Disziplinen operierend, ist die Ideengeschichte bisher ein akademisches Multitalent gewesen, das die Öffentlichkeit kaum gesucht hat. Dass sie sie nicht zu scheuen braucht … beweist die neugegründete Zeitschrift für Ideengeschichte.“ Uwe Justus Wenzel, Neue Zürcher Zeitung Ulrich Raulff, Historiker, ist Direktor des Deutschen Literaturarchivs in Marbach. Hellmut Th. Seemann, Jurist, ist Präsident der Klassik Stiftung Weimar. Helwig Schmidt-Glintzer ist Sinologe und Direktor der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel. Luca Giuliani, Klassischer Archäologe, ist Rektor des Wissenschaftskollegs zu Berlin.

Die Zeitschrift für Ideengeschichte erscheint viermal jährlich. Jeweils 128 Seiten mit etwa 12 Abbildungen. ISSN 1863-8937 Preis des Einzelheftes: € 14,–[D] € 14,40[A] Im Abonnement: Jährlich 4 Hefte € 48,–[D] € 49,40[A]

Heft IX/3 Schändung ISBN 978-3-406-67383-2 Erscheint am 28. August

Heft IX/4 Die Party ISBN 978-3-406-67384-9 Erscheint am 16. Oktober

Weitere Informationen und das Archiv der Zeitschrift unter www.z-i-g.de


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Zeitgeschichte / Kulturgeschichte / Politik Herbst 2015  

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