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C.H.BECK C.H.BECK GESCHICHTE ZEITGESCHICHTE KULTURGESCHICHTE POLITIK

257211

Bestell-Nr. 257211

Fr端hjahr 2016


303 Seiten mit 49 farbigen Abbildungen. Gebunden € 24,95[D] / € 25,70[A] 978-3-406-68337-4 Lieferbar

 9

Martin Bossenbroek | Tod am Kap

31

Michael Brenner | Israel

29

Sebastian Conrad / Jürgen Osterhammel | Wege zur Modernen Welt 1750 – 1870

13

Greg Grandin | Kissingers langer Schatten

27

Dieter Grimm | Europa ja – aber welches?

26

Ulrich Herbert | Best

19

Patrick Kingsley | Die neue Odyssee

15

Hans Kundnani | German Power

23

Garance Le Caisne | Codename Caesar

 7

Wolfgang Reinhard | Die Unterwerfung der Welt

33

Klaus Rosen | Attila

35

Markus Schauer | Der Gallische Krieg

11

Reinhard Schulze | Geschichte der islamischen Welt

37

Wolfram Siemann | Metternich

21

Paul Veyne | Palmyra

25

Hans Woller | Mussolini

 5

Klaartje de Zwarte-Walvisch | Mein geheimes Tagebuch

46

Weitere Neuerscheinungen

49 Adressen

„Das schönste Buch, das je auf einer deutschen Bestsellerliste stand.“

Die Novitäten sind weitestgehend

Denis Scheck, Druckfrisch

Titelmotiv der Vorschau: Diego Rivera, „Landung der Spanier in Veracruz 1519“, 1951. © akg-images

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Die österreichischen Europreise wurden von unserem österreichischen Alleinauslieferer als seine gesetzlichen Letztverkaufspreise in Österreich festgesetzt. Sämtliche Angaben zu Umfang und Ladenpreis verstehen sich als ca.-Angaben.


„Ich hoffe inständig, dass alles, was ich hier aufgeschrieben habe, einmal die Außenwelt erreicht.“ Klaartje de Zwarte-Walvisch

(Tagebucheintrag vom 4. Mai 1943, KZ Herzogenbusch)


Klaartje de Zwarte-Walvisch Mein geheimes Tagebuch März – Juli 1943. Mit einem Nachwort von Leon de Winter. Aus dem Niederländischen von Simone Schroth. 2016. 208 Seiten mit 6 Abbildungen. Gebunden € 19,95[D] / € 20,60[A] 978-3-406-68830-0 Erscheint am 10. Februar

Paket 23/20 978-3-406-90506-3

Paket 12/10 978-3-406-90507-0

4|5

„Fängt da an, wo Anne Frank aufhört.“ Frankfurter Rundschau

Klaartje de Zwarte-Walvisch, geboren 1911, arbeitete in Amsterdam als Näherin und heiratete 1934 den Lagerarbeiter Joseph de Zwarte. Im März 1943 wurden beide in das Konzentrationslager Herzogenbusch (Kamp Vught) deportiert. Am 16. Juli 1943 wurde sie in Sobibór ermordet.

Am 22. März 1943 dringen „Judenjäger“ in das Amsterdamer Haus von Klaartje de Zwarte-Walvisch ein. Während sie auf ihren Mann warten, vertreibt sich einer von ihnen mit Klavierspiel die Zeit. Die Hölle beginnt langsam. Die Registrierung erweist sich als Internierung, und der neue Wohnort ist in Wirklichkeit ein Konzentrationslager. Das erst vor wenigen Jahren entdeckte Tagebuch der jungen Jüdin Klaartje de Zwarte-Walvisch ist in mehrfacher Hinsicht ein Wunder: Sie kann fast täglich protokollieren, was sie erlebt, ohne entdeckt zu werden. Kurz bevor sie den Zug in ein Vernichtungslager besteigt, übergibt sie das Tagebuch heimlich einem Verwandten, dem gegen alle Wahrscheinlichkeit die Flucht gelingt. Mehr als sechzig Jahre nach Kriegsende werden die Hefte in seinem Nachlass entdeckt. Ein Wunder sind die Aufzeichnungen aber vor allem, weil es kein zweites Zeugnis gibt, das so furchtlos und unbefangen, so wütend und fassungslos und zugleich mit so viel Witz und Ironie schildert, welches Schicksal die niederländischen Juden zu erleiden hatten. „Ein neuer, einzigartiger, persönlicher Blick auf das Grauen der Deportation der Juden.“ Het Parool „Das eindringliche Zeugnis einer streitbaren Frau auf dem Weg in die Vernichtung.“ De Volkskrant

Die sensationelle Entdeckung auf einem Dachboden in Kanada Bestseller in den Niederlanden Fesselnd und zu Herzen gehend Kein anderes Dokument berichtet so wütend – und so witzig – aus einem KZ Für alle Leser von Das Tagebuch der Anne Frank und Mein verwundetes Herz. Das Leben der Lilli Jahn


Äthiopische Volkskunst: indigener Herrscher erschießt sich (Völkerkundemuseum, München)

Wolfgang Reinhard Die Unterwerfung der Welt Eine Globalgeschichte der europäischen Expansion 1415 – 2015. 2016. 1.632 Seiten mit 40 Abbildungen und 80 Karten. Leinen € 58,–[D] / € 59,70[A] 978-3-406-68718-1 Erscheint am 9. März in der Reihe Historische Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung

6|7

Von Kolumbus bis heute – die Weltgeschichte der europäischen Expansion

Wolfgang Reinhard ist Professor em. für Neuere Geschichte an der Universität Freiburg. 2001 erhielt er den Historikerpreis (Preis des Historischen Kollegs). Bei C.H.Beck sind von ihm u.a. erschienen Geschichte der Staatsgewalt (32003) und Lebensformen Europas (2006). Reinhard ist auch Herausgeber des Bandes Weltreiche und Weltmeere 1350 – 1750 in der Geschichte der Welt von C.H.Beck und Harvard University Press.

Sie kamen, sahen und eroberten – 600 Jahre lang haben Europäer die Welt erkundet, unterworfen und ausgebeutet. Doch zugleich haben sie zahllose Impulse für die Entstehung unserer heutigen Welt gegeben und empfangen. Denn die europäische Expansion war keine Einbahnstraße, sondern ein jahrhundertelanger Prozess der Interaktionen. In Wolfgang Reinhards monumentalem Werk hat die Vorgeschichte der Globalisierung zu einer einzigartigen Gesamtdarstellung gefunden. Der renommierte Historiker beschreibt von den frühen Anfängen der europäischen Expansion in Antike und Mittelalter bis zu den langwierigen Dekolonisationen des 20. Jahrhunderts einen weltgeschichtlichen Vorgang von gewaltigen zeitlichen und räumlichen Dimensionen. Ob er über die Handelssysteme in Asien berichtet oder über die künstliche Welt der Plantagen mit ihren Sklaven, über ökologische Folgen oder konfliktträchtige politische Hinterlassenschaften der europäischen Expansion, stets ist seine beein­ druckend kenntnisreiche Geschichte spannend zu lesen und geprägt von dem Interesse nicht nur an den Europäern, sondern auch an – den Anderen.

Wie die Europäer die Welt erkundet, unterworfen und ausgebeutet haben Die Vorgeschichte der Globalisierung in einer einzig­ artigen Gesamtdarstellung Wolfgang Reinhards Meistererzählung der europäischen Expansion Der Autor steht für Veranstaltungen zur Verfügung


© Bridgeman

Martin Bossenbroek Tod am Kap Geschichte des Burenkriegs. Aus dem Niederländischen von Andreas Ecke. 2016. 624 Seiten mit 3 Abbildungen und 4 Karten. Gebunden € 29,95[D] / € 30,80[A] 978-3-406-68812-6 Erscheint am 9. März

8|9

© Jos Uljee

Der Kampf um Südafrika

Der Historiker Dr. Martin Bossenbroek forscht und lehrt an der Universität Utrecht (NL). Für sein Buch über den Burenkrieg wurde er in den Niederlanden mit dem Libris Geschiedenis Prijs 2013 ausgezeichnet.

Martin Bossenbroeks preisgekrönte Darstellung des Burenkriegs (1899 – 1902) ist aus der Perspektive des niederländischen Juristen Willem Leyds, des britischen Kriegsberichterstatters Winston Churchill und des burischen Kämpfers Deneys Reitz geschrieben. Deren Tagebücher, Briefe und Reportagen gewähren einen unmittelbaren Einblick ins Geschehen und informieren präzise und umfassend über Vorgeschichte, Motive, Verlauf und Folgen der Auseinandersetzung. Angelockt von reichen Bodenschätzen, nicht zuletzt Gold und Diamanten, kommen immer mehr Abenteurer in die Burenrepubliken Oranje-Freistaat und Transvaal – viele von ihnen britische Uitlanders. Als die Buren ihnen die Gleichstellung verwehren, schickt die Regierung in London eine Viertelmillion Soldaten ans Kap, um die Region dem Empire einzuverleiben. Die Welt erhält eine Vorahnung des totalen Kriegs: Britische Truppen schlagen Schneisen der Verwüstung durch die Burenrepubliken und weiten den Krieg gnadenlos auf die Zivilbevölkerung aus. Sie internieren 230.000 Menschen in concentration camps, 46.000 sterben, die meisten von ihnen Kinder. Im Kampfgebiet waren damals etwa 200 Korrespondenten unterwegs und versorgten die Weltöffentlichkeit so gründlich mit Informationen wie noch von keinem Krieg zuvor. Dank intensiver Auswertung dieser reichen Quellen kann Martin Bossenbroek ein so dichtes Bild des Burenkriegs entwerfen wie noch kein Autor vor ihm.

Vorgeschichte, Motive, Verlauf und Folgen des Burenkriegs Eine Vorahnung des totalen Kriegs Martin Bossenbroeks preisgekrönte Darstellung


© imago / JOKER

Reinhard Schulze Geschichte der islamischen Welt Von 1900 bis zur Gegenwart. 2016. 730 Seiten mit 8 Karten. Gebunden € 39,95[D] / € 41,10[A] 978-3-406-68855-3 Erscheint am 9. März

10|11

Die Geschichte der islamischen Welt – das Standardwerk

Der Islam hält die Welt in Atem – die zerfallenden Staaten im Nahen und Mittleren Osten, die Flüchtlingsströme aus den Kriegsgebieten und der blutige Vormarsch des IS sorgen täglich für neue Schlagzeilen. Doch die Verkürzung des Islam auf Religion plus Terrorismus gehört zu den grundlegenden Irrtümern des Westens. Sie durch ein differenzierteres Bild der islamischen Welt und ihrer unterschiedlichen Gesellschaften zu überwinden, das ist die große Leistung dieses Buches. Reinhard Schulze schildert und erklärt die islamische Geschichte vom Beginn der Entkolonialisierung am Anfang des 20. Jahrhunderts bis zur dramatischen Situation in unseren Tagen. Er erörtert alle wichtigen politischen, sozialen und kulturellen Entwicklungen und beschränkt sich dabei nicht nur auf den Nahen Osten, sondern geht auch auf die Regionen der islamischen Peripherie ein, wo Millionen von Muslimen leben. Seine glänzende Analyse der Geschehnisse seit dem 11. September 2001 macht vor allem eines deutlich – wir können die Ursachen der heutigen islamischen Mobilisierung nicht verstehen, wenn wir uns nicht mit den historischen Bedingungen vertraut machen, aus denen sie entstanden ist. Reinhard Schulze, geb. 1953, ist Professor für Islamwissenschaft und Neuere Orientalische Philologie an der Universität Bern und lehrte als Gastprofessor an der New York University und der Harvard University. Er ist Herausgeber der Reihe „Social, Economic and Political Studies of the Middle East and Asia“.

Ein differenzierteres Bild der islamischen Welt und ihrer unterschiedlichen Gesellschaften Alle wichtigen politischen, sozialen und kulturellen Entwicklungen Vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis zur dramatischen Situation heute


Helmut Schmidt, Bundesfinanzminister, trifft Henry Kissinger, US-Aussenminister, am Rande der Energiekonferenz 11. 02. 1974 in Washington © imago / Sven Simon

Greg Grandin Kissingers langer Schatten Amerikas umstrittener Staatsmann und sein Erbe. Aus dem Amerikanischen von Claudia Kotte und Thorsten Schmidt. 2016. 320 Seiten. Gebunden € 24,95[D] / € 25,70[A] 978-3-406-68857-7 Erscheint am 10. Februar

12|13

„Die USA haben keine Freunde, die USA haben Interessen.“

Henry A. Kissinger

„Ich sehe nicht ein, weshalb es nötig sein sollte, stillzuhalten und zuzusehen, wie ein Land durch die Verantwortungslosigkeit seines Volkes kommunistisch wird.“

„Es gibt zwei Arten von Realisten: diejenigen, die Fakten manipulieren, und diejenigen, die sie schaffen. Der Westen braucht nichts so sehr wie Männer, die imstande sind, ihre eigene Realität zu schaffen.“ „Oh nein, wir werden die Bombardierungen nicht stoppen. Ganz gewiss nicht.“

Greg Grandin ist Professor für Geschichte an der New York University. Sein Buch Fordlandia war Finalist für den Pulitzer-Preis und den National Book Award. Für sein Buch Empire of Necessity erhielt er den Bancroft-Preis der Columbia University.

© Courtesy of David Barreda

„Wer das Öl kontrolliert, der beherrscht die Staaten; wer die Nah­ rungsmittel kontrolliert, der beherrscht die Völker; und wer das Geld kontrolliert, der beherrscht die Welt.“

Für die einen ist er Amerikas Metternich, für die anderen ein Zyniker und Kriegsverbrecher. Greg Grandin zeigt in seinem fesselnden Buch, dass Henry Kissinger vor allem eines ist: der einflussreichste Architekt des imperialen, militaristischen und weit nach rechts abgedrifteten Amerika von heute. Wer die Krise der Weltmacht USA verstehen will, der muss Kissinger verstehen – und Grandins Buch lesen. Es ist Kissinger, so argumentiert Greg Grandin, der eine militarisierte Version des amerikanischen Exzeptionalismus eingeführt hat, die bis heute einseitig den imperialen Stil der amerikanischen Außenpolitik bestimmt. Mit seinem Glauben, dass die Realität dem amerikanischen Machtwillen unterworfen werden kann, dass die Intuition des großen Staatsmanns für eine erfolgreiche Außenpolitik wichtiger ist als die genaue Kenntnis der Fakten und dass Fehler in der Vergangenheit kühnes Handeln in der Zukunft nicht beeinträchtigen dürfen, hat Kissinger den Aufstieg der Neokonservativen maßgeblich ermöglicht. Sein Erbe ist es, das die USA in die desaströsen Interventionen in Afghanistan und Irak hineinmanövriert und zu ihrem dramatischen Ansehensverlust in der Welt geführt hat.

Amerikas umstrittener Staatsmann und sein Erbe Eine kritische Revision des Kissinger-Bildes Eine brillante Abrechnung mit der verfehlten US-Außenpolitik seit Vietnam Eine glänzend geschriebene Polemik „Das Illegale erledigen wir sofort, Verstöße gegen die Verfassung dauern etwas länger.“


„Ein brillantes Buch. Hans Kundnani hält Deutschland den Spiegel vor und stellt uns Fragen, die wir Deutschen uns schon längst hätten selbst stellen sollen.“ Heinrich August Winkler

Hans Kundnani German Power Das Paradox der deutschen Stärke. Aus dem Englischen von Andreas Wirthensohn. 2016. 208 Seiten. Gebunden € 18,–[D] / € 18,50[A] 978-3-406-68863-8 Erscheint am 10. Februar

14|15 Ist ein „deutsches Europa“ die bittere Frucht der europäischen Krise? In vielen europäischen Ländern wird es so wahrgenommen. Angela Merkel wird mit Hitler verglichen, die Rede ist von deutscher „Hegemonie“ und einem neuen deutschen „Reich“. Doch Deutschland ist heute ein anderes Land als im 19. oder 20. Jahrhundert. Nur – welches? Einmal mehr könnte es zu einer Quelle der Instabilität im Herzen Europas werden. In German Power geht Hans Kundnani der Transformation Deutschlands seit der Vereinigung 1990 nach und stellt sie in den Kontext der deutschen Geschichte vor 1945. Dabei zeigt er Ähnlichkeiten auf und benennt einige Grundkonflikte – zwischen Kontinuität und Wandel, Ökonomie und Politik, Europa und der Welt. Kundnani kommt in seinem provozierenden Essay zu dem unbequemen Schluss, dass die „deutsche Frage“ wieder zurückgekehrt ist – in geoökonomischer Gestalt.

Hans Kundnani ist Senior Transatlantic Fellow des German Marshall Fund und war zuvor Forschungsdirektor am European Council on Foreign Relations in London.

Wird Deutschland zu einer Quelle der Instabilität im Herzen Europas? „Dieses Buch sollte von allen Meinungsmachern und Politikern, die sich über die Zukunft Europas Gedanken machen, gelesen werden.“ Brendan Simms Ein stimulierendes Debattenbuch


Lesbos, 11.10.2015 © imago / ZUMA Press

Unterwegs mit Menschen auf der Flucht Warum sie kommen Wie sie es geschafft haben


Prolog: 12 Uhr mittags – Montag, 20. April 2015 Auf dem Mittelmeer. Keine Küste und kein Schiff in Sicht. Ein Mann in einem Boot drückt ein Smartphone an sein Ohr und hört das Klingelzeichen. Es ist beinahe alles, was er hört. Der Motor des Bootes schweigt. Hunderte von Menschen auf dem Deck stehen dichtgedrängt und schweigend um ihn herum und warten voller Spannung, was er sagen wird.

Patrick Kingsley Die neue Odyssee Eine Geschichte der europäischen Flüchtlingskrise. 2016. 394 Seiten mit 14 Abbildungen und 5 Karten. Gebunden € 24,95[D] / € 25,70[A] 978-3-406-69227-7 Erscheint am 6. Mai

Das Klingelzeichen stoppt. Eine Frau hebt ab, eine Aktivistin mit Standort Sizilien. Der Syrer beginnt zu reden: „Wir sind mitten auf See“, platzt es aus ihm heraus. „Wir sind etwa 600 Leute – 200 Frauen, 100 Kinder. Wir sind seit drei Tagen ohne Wasser.“ Die Aktivistin bleibt ruhig. Nawal Soufi, eine in Marokko geborene Italienerin, ist eine wichtige Schnittstelle für Syrer geworden, die versuchen, mit dem Boot nach Italien zu kommen, und sie bekommt mehrere solcher Anrufe pro Woche. Sobald sich die Boote der Flüchtlinge italienischen Gewässern nähern, rufen die Passagiere oft Soufi an, und sie verständigt anschließend die Küstenwache. Der Syrer spricht weiter: „Der Kapitän unseres Schiffes ist abgehauen.“ Das ist eine kleine Notlüge, die der Crew helfen soll, Strafen zu ent­ gehen, wenn das Boot in Sicherheit gebracht worden ist. Aber dies ist nicht der Moment, um darüber zu diskutieren. Am Tag, an dem die Flüchtlinge Ägypten verlassen haben, sind 400 Migranten südlich von Italien ertrunken. Gestern starben 800 in der größten Schiffskatastrophe des Mittelmeeres der jüngeren Geschichte. Es besteht das ernste Risiko, dass dieses Boot als nächstes sinken wird. „Der Herr sei mit Euch“, ruft der Syrer. „Es sind Frauen und Kinder an Bord, wir wissen nicht, was wir tun sollen.“ Soufi nimmt die Dinge in die Hand. „Sie werden jetzt ganz genau zuhören, was ich Ihnen sage“, sagt sie. …

Paket 23/20 978-3-406-90508-7

Paket 12/10 978-3-406-90509-4

18|19 Europa ist mit der größten Migrationsbewegung seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs konfrontiert – und niemand hat intensiver über diese Krise berichtet als Patrick Kingsley. Der erst 26 Jahre alte Reporter des „Guardian“ hat 2015 drei Kontinente und 17 Länder bereist, Hunderte von Migranten getroffen und mit ihnen die Fluchtrouten durch Wüsten, über Berge und Meere zurückgelegt. Dieses Buch erzählt ihre Geschichte. Patrick Kingsley legt ein hohes Tempo vor. Er reist mit dem Syrer Hashem al-Souki auf dem Zug, trinkt selbstgebrannten (und verbotenen) Schnaps mit dem libyschen Menschenschmuggler Haji, der einmal Jurastudent war, marschiert mit Fattemah Abu al-Rouse, der schwangeren syrischen Lehrerin, die Angst hat, ihr Kind zu verlieren, durch die Wildnis des Balkans, ist an Bord eines Bootes im Mittelmeer. Er schildert, wie das Multi-MillionenDollar-Geschäft mit dem Menschenhandel in Libyen, der Türkei und Ägypten organisiert wird. Er zeigt, wie lokale Kaufleute und korrupte Politiker in Italien vom Elend der Menschen profitieren. Er beschreibt die Fluchtrouten, hinterfragt die Ursachen der Krise und die Gründe für die bedrückende Reaktion so vieler Europäer. „Die neue Odyssee“ ist ein großartiges Buch, das niemand so leicht vergisst, der es gelesen hat. Patrick Kingsley ist der Migrationskorrespondent der britischen Zeitung „The Guardian“. Für seine Arbeiten hat der erst 26 Jahre alte Reporter bereits vier Auszeichnungen erhalten, darunter 2013 „New Journalist of the Year“ und 2014 „Young Journalist of the Year“ und „New Voice of the Year“.

Ein Buch, das niemand so leicht vergisst Auf den Spuren der größten Migrationsbewegung seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs Ein blutjunger Reporter auf drei Kontinenten und in 17 Ländern


Requiem für eine verlorene Stadt Paul Veyne Palmyra Requiem für eine Stadt. Aus dem Französischen von Anna und Wolf Heinrich Leube. 2016. 160 Seiten mit 13 farbigen Abbildungen. Gebunden € 18,–[D] / € 18,50[A] 978-3-406-69237-6 Erscheint am 9. März

Die Festung Qal at Ibn Ma an in Palmyra 1996 © imago / steffan&steffan

20|21 Mit Khaled al-Asaad hat die Welt einen ihrer großen Archäologen verloren: Am 18. August 2015 wurde er im Alter von 81 Jahren von Schergen des IS ermordet, nachdem er 40 Jahre lang Palmyra erforscht, gepflegt und gehütet hat. Der Baaltempel – Herzstück Palmyras, unersetzliches Denkmal römischmesopotamischer Kultur und eines der bedeutendsten historischen Bauwerke des gesamten Vorderen Orients – wurde von Islamisten dem Erdboden gleichgemacht. Paul Veyne, der Doyen der französischen Antikenforschung, hat mit seinem Buch Khaled al-Asaad und Palmyra ein Denkmal gesetzt. Der international renommierte Spezialist für römische Geschichte widmet sich mit seinem jüngsten Werk einer einzigartigen antiken Stadt – Palmyra. Diese antike Metropole mit Tempeln, Toren und Theater, mit Säulenstraßen, Nekropolen und Palmengärten, die ihr einst den Namen gaben, war die Königin der Wüste. Je weiter man den Ausführungen Paul Veynes folgt, umso klarer wird, weshalb dieser barbarische Doppelmord an einem Menschen und einem Weltkulturerbe begangen wurde: Den Hass der Täter zog Palmyra deshalb auf sich, weil es ein gemeinsames Haus vieler Kulturen und ihrer Götter war – der Aramäer, Mesopotamier, Ägypter, Perser, Griechen, Römer und Araber. Es war ein einzigartiges Beispiel der Einheit in der Vielfalt, wofür in der geistigen Monokultur der Fundamentalisten kein Platz ist. Die Erinnerung an Palmyra, die Paul Veyne stiftet, ist eine Hymne an das Licht in einem dunklen Zeitalter. Paul Veyne, geb. 1930, ist einer der angesehensten Althistoriker Frankreichs; er lehrt an der Université de Provence in Aix und ist seit 1975 Professor am Collège de France in Paris. Von ihm liegt bei C.H.Beck vor: Als unsere Welt christlich wurde (2011).

Paul Veynes bewegende Klage über den verlorenen Schatz in der Wüste: Palmyra Ein Reiseführer durch drei Jahrtausende und zahllose Kulturen des Alten Orients Requiem für eine Stadt

15. 08. 2015 © imago / Kyodo News


Ein Bericht an die Welt: Die Wahrheit über die Verbrechen des Assad-Regimes

Garance Le Caisne Codename Caesar Im Herzen der syrischen Todesmaschinerie. Aus dem Französischen von Stefan Lorenzer. 2016. 256 Seiten. Klappenbroschur € 18,–[D] / € 18,50[A] 978-3-406-69211-6 Erscheint am 9. März

Paket 23/20 978-3-406-90510-0

Paket 12/10 978-3-406-90511-7

Im März 2015 wurden Fotos von Opfern des Assad-Regimes, die „Caesar“ außer Landes geschmuggelt hatte, im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York gezeigt. © Reuters / Lucas Jackson

„Bei der Lektüre dieses Zeugenberichts wird einem eiskalt angesichts der Schuld und Ohnmacht der internationalen Gemeinschaft.“ Sara Daniel, L’Obs „Caesar erinnert mich an Jan Karski, der 1943 Präsident Franklin D. Roosevelt über den laufenden Genozid an den Juden aufklärte.“ Cameron Hudson, Holocaust-Museum Washington

© Julien Falsimagne

22|23

Garance Le Caisne ist freie Journalistin und schreibt für „Le Journal du Dimanche“ und „L’Obs“. Seit 1990 berichtet sie über den Nahen Osten. Nachdem sie mehrfach in das vom Bürgerkrieg zerrüttete Syrien gereist ist, hat sie sich auf die Suche nach „Caesar“ gemacht. Mehr als ein halbes Jahr dauerte es, bis sie ihn fand und sein Vertrauen gewann.

„Jeden Tag hörte ich die Stimmen der Opfer, die ihr Leid herausschrien, um zu erzählen, was in den Gefängnissen geschieht. Niemand war da, um es zu bezeugen, niemand antwortete ihnen. Diese Toten haben mir die Verantwortung auferlegt, Zeugnis von ihren Qualen abzulegen, vor ihren Familien, der Menschheit und der freien Welt.“ Noch nie ist das brutale Wesen des Assad-Regimes so deutlich offenbart worden wie in diesem Buch. „Caesar“ – so sein Deckname – war Fotograf bei der syrischen Militärpolizei. Zwei Jahre lang musste er nach Beginn der Aufstände gegen Assad die Opfer des Regimes fotografieren: Leichen von Oppositionellen, die grausam zu Tode gefoltert worden waren. Rund 50.000 dieser Fotos hat er außer Landes geschmuggelt, als er 2013 aus Syrien floh. Garance Le Caisne ist es als einziger Journalistin gelungen, ihn ausfindig zu machen und mit ihm zu sprechen. Aus Caesars Berichten und den Geschichten von ehemaligen Häftlingen, die sie ebenfalls aufspüren konnte, ist hier ein Dokument unsäglichen Grauens entstanden. Es berichtet von Assads System der Folter, von der Routine des Mordens, dem Zynismus der Schergen, von physischen und psychischen Qualen unvorstellbarer Art. Während man im Westen schon wieder bereit ist, in Assad das kleinere Übel zu sehen, enthüllt dieses Buch das massenhafte Morden, das bis heute weitergeht.

Eines der größten Verbrechen der Gegenwart Der wichtigste Zeuge kommt hier erstmals ausführlich zu Wort Ein Dokument unvorstellbaren Grauens und unfassbaren Mutes Pflichtlektüre für alle, die sich ein Bild von den aktuellen Konflikten im Nahen Osten machen wollen


Der erste Faschist Das Leben des Benito Mussolini Hans Woller Mussolini Der erste Faschist. Eine Biografie. 2016. 400 Seiten mit 27 Abbildungen. Gebunden € 26,95[D] / € 27,80[A] 978-3-406-69034-1 Erscheint am 10. Februar Band 1 der Reihe „Diktatoren des 20. Jahrhunderts“, herausgegeben im Auftrag des Instituts für Zeitgeschichte von Thomas Schlemmer, Andreas Wirsching und Hans Woller.

24|25 Mussolini und Hitler auf dem Münchner Hauptbahnhof (September 1937). © Bundesarchiv, Bild Nr. 183-C13676, Fotograf: Scherl

Abessinier salutieren vor dem „Großen weißen Vater“ Mussolini. © Popperfoto/Getty Images

Mussolini war der erste Faschist, doch hat man ihn lange als Hitlers harmlosen Bruder wahrgenommen. Hans Woller zeichnet nun ein völlig neues Bild, das viele überraschen wird: wegen Mussolinis Rassismus, seines Antisemitismus und der Schreckensbilanz seines Regimes, die den Atem stocken lässt. Der italienische Alleinherrscher hat Geschichte geschrieben und Bilder hinterlassen, die im Gedächtnis hängen geblieben sind. Man kennt ihn – bullig, im Dialog mit seinem Volk, gebieterisch. Man sieht ihn vor sich – kahlköpfig, mit bloßer Brust am Strand, strotzend vor Energie und Willenskraft. Dann das Ende in Mailand 1945: der geschändete Leichnam, an einer Tankstelle aufgehängt, verhöhnt und verspottet, vom antifaschistischen Furor zusammen mit seiner toten Geliebten aus der Geschichte gejagt. Ungeschönt und anschaulich erzählt Hans Woller das Leben Mussolinis, der die totalitäre Massendiktatur erfand und zu Hitlers wichtigstem Verbündeten wurde. Lieferbar Hans Woller ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Zeitgeschichte und war von 1994 bis 2015 Chefredakteur der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte. Bei C.H.Beck ist von ihm erschienen: Geschichte Italiens im 20. Jahrhundert (2010).

Der Erfinder der totalitären Massendiktatur Ein völlig neues Bild Benito Mussolinis Sein Rassismus, sein Antisemitismus und die Schreckensbilanz seines Regimes Der Autor steht für Veranstaltungen zur Verfügung


Ulrich Herberts grundlegendes Werk – jetzt in einer neuen Ausgabe

Dieter Grimm über das Demokratiedefizit der Europäischen Union

Ulrich Herbert Best Biographische Studien über Radikalismus, Weltanschauung und Vernunft. 1903-1989. 2016. 720 Seiten. Gebunden € 34,–[D] / € 35,–[A] 978-3-406-68859-1 Erscheint am 10. Februar

Dieter Grimm Europa ja – aber welches? Zur Verfassung der europäischen Demokratie. 2016. 280 Seiten. Klappenbroschur € 19,95[D] / € 20,60[A] 978-3-406-68869-0 Erscheint am 10. Februar

Ulrich Herbert, geb. 1951, ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau. Er ist u.a. Herausgeber der Reihe „Nationalgeschichten Europas“, in der sein großes Werk Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert erschienen ist. Es wurde 2014 mit dem erstmals verliehenen Bayerischen Buchpreis in der Kategorie „Sachbuch“ ausgezeichnet.

Werner Best war der führende Ideologe und Organisator der Gestapo. Indem Ulrich Herbert dem Lebensweg dieses Mannes durch fast das ganze 20. Jahrhundert folgt und zugleich immer wieder nach den typischen Merkmalen intellektueller NS-Aktivisten fragt, ist ihm ein bahnbrechendes Werk über die Generation der Täter gelungen, das heute als Klassiker der Zeitgeschichte gilt. Zwanzig Jahre nach der Erstveröffentlichung erscheint es mit einer erweiterten und aktualisierten Einleitung in einer Neuausgabe. Best kam aus der völkischen Studentenbewegung der 20er Jahre, war befreundet mit Ernst Jünger und von 1933 bis 1940 Stellvertreter Reinhard Heydrichs. Im Krieg bekleidete Werner Best für das NS-Regime Schlüsselfunktionen in Frankreich und Dänemark. Nach 1945 macht der „Theoretiker der Vernichtung“, der sich auch auf deren Praxis verstand, in der Bundesrepublik Karriere in der Privatwirtschaft und wurde zum stillen Koordinator der Prozesse gegen die NS-Täter. Radikalismus, Weltanschauung und Vernunft sind die erkenntnisleitenden Themen dieser Analyse, die wie kaum ein anderes Werk der NS-Forschung der letzten Jahrzehnte neue Impulse gegeben hat.

Die Europäische Union hat keinen Mangel an Kritik und Akzeptanzproblemen – doch die Ursachen werden häufig an der falschen Stelle gesucht. Während viele hoffen, dass sich durch eine Ausweitung der Kompetenzen des Europäischen Parlaments das Demokratiedefizit der Union beheben lässt, zeigt Dieter Grimm, warum diese Hoffnung trügt. In grundsätzlichen Erörterungen und Einzelstudien zeigt Grimm, einer der renommiertesten deutschen Rechtswissenschaftler, dass eine Ursache für die starken Akzeptanzprobleme meist übersehen wird, nämlich die Verselbständigung der exekutiven und judikativen Organe der EU (Kommission und Europäischer Gerichtshof) von den demokratischen Prozessen in den Mitgliedstaaten und der EU selbst, die ihre Wurzel wiederum in der vom Gerichtshof vorgenommenen „Konstitutionalisierung der Verträge“ hat. Er geht den Ursachen für diese problematische Entwicklung nach und bietet Vorschläge zu ihrer Korrektur an.

© Maurice Weiss / Ostkreuz

© Thomas Kunz

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Dieter Grimm ist Professor em. für Öffentliches Recht an der HumboldtUniversität zu Berlin. Von 1987 bis 1999 war er Richter des Bundesverfassungsgerichts und von 2001 bis 2007 Rektor des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Bei C.H.Beck ist von ihm zuletzt erschienen: Die Verfassung und die Politik. Einsprüche in Störfällen (2001).


Der neue Band der GESCHICHTE DER WELT

Geschichte der Welt Herausgegeben von Akira Iriye und Jürgen Osterhammel. Wege zur modernen Welt 1750 – 1870 Herausgegeben von Sebastian Conrad und Jürgen Osterhammel. 2016. 960 Seiten. Leinen € 48,–[D] / € 49,40[A] 978-3-406-64104-6 Erscheint am 14. Juli

„Das spannendste Geschichts-Projekt derzeit.“ Richard Kämmerlings, Literarische Welt Herbst 2017

Herbst 2018

Lieferbar

Vorzugspreis bei Abnahme des Gesamtwerkes € 42,95[D] / € 44,20[A] 978-3-406-64100-8

28|29 Band 1: Frühe Zivilisationen. Die Welt vor 600 Hrsg. v. Hans-Joachim Gehrke Band 2: Mobilität und Diversität 600 – 1350 Hrsg. v. Cemal Kafadar

Band 5: Weltmärkte und Weltkriege 1870 – 1945 Hrsg. v. Emily S. Rosenberg Band 6: Die globalisierte Welt seit 1945 Hrsg. v. Akira Iriye Vorzugspreis je Band bei Gesamtabnahme: € 42,95[D] / € 44,20[A] 978-3-406-64100-8

© Christoph Mukherjee

Band 4: Wege zur modernen Welt 1750 – 1870 Hrsg. v. Sebastian Conrad /  Jürgen Osterhammel

© Bernd Wannenmacher

Band 3: Weltreiche und Weltmeere 1350 – 1750 Hrsg. v. Wolfgang Reinhard

Sebastian Conrad ist Professor für Neuere Geschichte an der Freien Universität Berlin. Bei C.H.Beck sind von ihm u.a. erschienen: Globalisierung und Nation im Deutschen Kaiserreich (22010) und Globalgeschichte: Eine Einführung (2013).

Jürgen Osterhammel ist Professor für Neuere Geschichte an der Universität Konstanz. 2010 erhielt er den LeibnizPreis. Bei C.H.Beck sind von ihm u.a. erschienen: Die Verwandlung der Welt (52010); Geschichte der Globalisierung (mit Niels P. Petersson, 52012); Dekolonisation (mit Jan C. Jansen, 2013).

Zwischen 1750 und 1870 wurde aus einer Welt, die – bei aller Vernetzung – im Großen und Ganzen noch regional strukturiert war, eine immer enger zusammenhängende Einheit. Seitdem sind die unterschiedlichen Teile des Globus nicht nur über Kriege und Handel miteinander verbunden; auch kulturelle Ent­ wicklungen, politische Reformen und soziale Veränderungen waren immer häufiger aufeinander bezogen. Mit dem Band „Wege zur modernen Welt“ liegt nun der vierte Band der großen, auf insgesamt sechs Bände angelegten Geschichte der Welt vor. Wie bildete sich die moderne Weltwirtschaft heraus, und warum begann die Industrialisierung nicht in China, sondern in England? Welche Rolle spielten Sklaven und Nomaden in der zusammenwachsenden Welt? Wie wurde aus dem Hinduismus eine moderne „Religion“, worin lagen die Ursachen für die Revolution der Zeitvorstellungen im 19. Jahrhundert, und inwiefern war die Entstehung der ���muslimischen Welt“ eine Reaktion auf globale Integration? Fragen wie diese werden in vier thematisch organisierten Kapiteln ausführlich behandelt. Das Ergebnis ist eine dezidiert globalgeschichtliche Sicht auf die Welt des 19. Jahrhunderts, die bisher gängige Narrative infrage stellt. Mit Beiträgen von Cemil Aydin, Sebastian Conrad, Jürgen Osterhammel und R. Bin Wong.

Die erste Weltgeschichte aus globaler Perspektive Herausgegeben von zwei Vordenkern der neuen Globalgeschichte Ein zeitgemäßer Blick auf die Weltgeschichte „Was für ein Meilenstein: Einige der besten Historiker schreiben eine Geschichte der Welt.“ Dirk van Laak, DIE ZEIT „Intellektuell so anregend wie kaum eine weitere gegenwärtige Arbeit der Geschichtswissenschaft.“ Jacques Schuster, Die Welt


Herzl beim Zionistenkongress © akg-images / Imagno

Michael Brenner Israel Traum und Wirklichkeit des jüdischen Staates. Von Theodor Herzl bis heute. 2016. 288 Seiten mit 24 Abbildungen und 4 Karten. Gebunden € 24,95[D] / € 25,70[A] 978-3-406-68822-5 Erscheint am 21. Januar

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Michael Brenner ist Inhaber des Lehrstuhls für Jüdische Geschichte und Kultur an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Direktor des Center for Israel Studies an der American University in Washington, DC. Daneben nimmt er viele weitere Funktionen wahr, u.a. als Internationaler Präsident des Leo Baeck Instituts und ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Bei C.H.Beck erschienen von ihm u.a. Kleine jüdische Geschichte (2008) und Geschichte der Juden in Deutschland seit 1945 (2012).

© Anna Weise

Terror und Traum – eine neue Geschichte Israels

Juden waren über Jahrhunderte verfolgte Außenseiter. Die Gründung des Staates Israel sollte endlich eine ganz normale Heimat für sie schaffen. Doch heute sieht sich Israel selbst in der Rolle des misstrauisch beobachteten Außenseiters. Michael Brenner erklärt, wie es dazu kommen konnte, indem er erstmals die Träume und Utopien hinter der Geschichte Israels offenlegt. Israel geht uns alle an. Seine Geburt ist zutiefst dem Schicksal der Juden in Deutschland und Europa verbunden. Die Religion der meisten Menschen findet ihre Ursprünge im Gebiet des heutigen Israel, und das winzige Stück Land im Nahen Osten spielt für Menschen weltweit eine besondere Rolle. Der Traum der frühen Zionisten von einem „normalen Staat“ war daher, wie Michael Brenner zeigt, von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Er beschreibt, wie sich die Zionisten einen jüdischen Staat vorstellten, wie sich der Staat Israel seit seiner Gründung 1948 entwickelt hat und welche gegensätzlichen Visionen von Israel das Land zunehmend spalten. Wie religiös ist der jüdische Staat, und welche Grenzen soll er haben? Wer gilt in Israel als Jude und wer als israelischer Staatsbürger? Um die Geschichte und Gegenwart Israels zu verstehen, so die Quintessenz, muss man seine Träume kennen. Michael Brenners Buch öffnet eindrucksvoll und oft überraschend den Blick für diese Tiefendimension.

Die erste Geschichte des Staates Israel in deutscher Sprache seit Jahrzehnten Traum und Terror: Was Israel bewegt Überraschende Fakten zur Gesellschaft Israels Michael Brenner ist Direktor des Center for Israel Studies in Washington Der Autor steht für Veranstaltungen zur Verfügung


Die „Geißel Gottes“ und die Welt der Hunnen

Klaus Rosen Attila Der Schrecken der Welt. Eine Biographie. 2016. 320 Seiten mit 20 Abbildungen. Gebunden € 24,95[D] / € 25,70[A] 978-3-406-69030-3 Erscheint am 9. März

32|33 „Anstürmende Hunnen“, Johann N. Geiger (1805 – 1880) © akg-images

„Die ganze Saat des Verderbens und der Ursprung der verschiedenen Katastrophen, welche die Wut des Kriegsgottes, alles mit außergewöhnlichem Brand erfüllend, heraufbeschwor, hatte folgende Ursache … das Volk der Hunnen.“ So beginnt der Historiker Ammianus Marcellinus seine Ausführungen über jene Reiterscharen von unbeschreiblicher Wildheit, deren Vordringen den römischen Erdkreis mit Entsetzen erfüllte. An der Spitze dieses Heeres stand um die Mitte des 5. Jahrhunderts Attila, die „Geißel Gottes“ – wie er in der mittelalterlichen Überlieferung genannt wird. Klaus Rosen legt eine spannende Darstellung der Hunnen und ihrer Geschichte und zugleich eine Biographie ihres Königs Attila vor. Er bietet einen exzellenten Überblick über die Hunnen von ihren Anfängen bis zum Zerfall des Attilareiches unter den Söhnen des Herrschers. Und er entwirft ein anschauliches Bild von den Konflikten zwischen Barbaricum und Imperium Romanum, von den Machtstrukturen, den Protagonisten, den Schlachten – insbesondere der dramatischen Schlacht auf den Katalaunischen Feldern (451) – und schließlich vom Ende Attilas.

„Gastmahl am Attila-Hof“, Hermann Knackfuß (1848 – 1915) © akg-images

Klaus Rosen, international renommierter Fachmann auf dem Gebiet der spätantiken Geschichte, lehrte bis zu seiner Emeritierung als Professor für Alte Geschichte an der Universität Bonn. Im Verlag C.H.Beck ist von ihm lieferbar: Die Völkerwanderung (42009).

Die Hunnen – Herkunft, Herrschaft und Gesellschaft Eine spannende Darstellung und ein exzellenter Überblick Die fesselnde Biographie einer legendären Gestalt der Antike


Wahrheit und Täuschung in Caesars Gallischem Krieg Markus Schauer Der Gallische Krieg Geschichte und Täuschung in Caesars Meisterwerk. 2016. 256 Seiten mit 3 Abbildungen und einer Karte. Gebunden € 19,95[D] / € 20,60[A] 978-3-406-68743-3 Erscheint am 9. März

© Jürgen Schabel / Uni Bamberg

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© akg-images

Markus Schauer lehrt als Professor für Klassische Philologie mit Schwerpunkt Latinistik an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.

In den Jahren 58 bis 50 v. Chr. überzog Gaius Julius Caesar Gallien mit einem furchtbaren Krieg. Ehrsucht und Gewinnstreben waren die maßgeblichen Motive Caesars, dessen Vorgehen im römischen Senat auf erheblichen Widerspruch stieß. Doch der militärische Stratege war auch ein Meister der politischen Taktik. So verfasste er in dieser Situation seine berühmten commentarii de bello gallico, die heute Teil der Weltliteratur sind, damals aber vor allem eine an die Adresse der römischen Öffentlichkeit gerichtete, raffinierte Rechtfertigungsschrift bildeten. Markus Schauer legt eine ereignis- und literaturgeschichtlich fundierte, differenzierte und spannende Einführung in dieses überzeitlich bedeutende Werk vor. Er erhellt die krisenhafte politische Situation der späten römischen Republik, die Karrieren wie jene Caesars erst ermöglicht hat, erklärt, wie es zu Caesars Krieg gegen Gallien kam, wie er verlief und Ausmaße eines Völkermordes annahm, und erläutert dann Wesen und Besonderheiten seiner commentarii – ihre Stellung im Literaturbetrieb, Struktur, raffinierte Darstellungsmethoden, Erfundenes und Historisches, Akteure und Ereignisse. Den Abschluss bildet ein Ausblick auf die dramatischen Folgen von Caesars Vorgehensweise für den römischen Staat und auf die Rezeption, die Autor und Werk seit 2000 Jahren erfahren haben.

Geschichte und Geschichten über Feinde, Völker und Barbaren Weshalb brauchte Caesar den Krieg gegen Gallien? Über die hohe Kunst der Demagogie und die dunkle Seite des großen Strategen Der Autor steht für Veranstaltungen zur Verfügung


Bereits angeboten – erscheint am 10. Februar

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Wolfram Siemann Metternich Stratege und Visionär. Eine Biografie. 2016. 980 Seiten mit 77 Abbildungen. Gebunden € 29,95[D] / € 30,80[A] 978-3-406-68386-2 Erscheint am 10. Februar

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Metternich

Der größte Staatsmann des 19. Jahrhunderts – die lang erwartete neue Biografie

Lieferbar „Das kurze Bändchen … stellt jetzt schon die maßgebliche Deutung Metternichs für kommende Jahre vor.“ Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung

Wolfram Siemann ist Professor em. für Neuere und Neueste Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Bei C.H.Beck sind von ihm erschienen: Vom Staatenbund zum Nationalstaat. Deutschland 1806 – 1871 und in der Reihe „Wissen“ Metternich. Staatsmann zwischen Restauration und Moderne (22013).

Metternich gilt seit je als Inbegriff der Reaktion, als rückwärtsgewandter Feind aller liberalen und nationalen Kräfte. Wolfram Siemann zeichnet in seiner grandiosen Biografie ein fundamental neues Bild des Staatsmannes, der für vier Jahrzehnte die Geschicke Europas prägte. Metternichs Denken war moderner, seine Diagnosen hellsichtiger und sein Wirken zukunftsweisender, als man ihm bisher zugestanden hat. „Ein Mann wie ich scheißt auf das Leben von einer Million Menschen!“, erklärte Napoleon seinem Gegenspieler Metternich im Jahr 1813. Clemens Fürst von Metternich (1773 – 1859) erlebte die mehr als zwanzig Jahre andauernden Kriege in Europa als Zusammenbruch der Zivilisation. Fast prophetisch sah er voraus, dass der Freiheitsdrang der Nationen in eine noch blutigere Katastrophe münden würde. Metternichs Friedensordnung von 1815 kann nur vor diesem Hintergrund begriffen werden. Das gilt sogar für seine repressiven Maßnahmen gegen jeden drohenden gesellschaftlichen Aufstand. Auf der Grundlage zahlreicher neuer Quellen lässt Wolfram Siemann einen schillernden und vielschichtigen Mann vor unseren Augen lebendig werden: Metternich war ein traditionsbewusster Reichsgraf und ein frühindustrieller Unternehmer, ein Bewunderer der englischen Verfassung, ein scheiternder Reformer in einem fragilen Vielvölkerstaat und ein Verehrer der Frauen. Diese Biografie ist ein Meilenstein und taucht nicht nur Metternich, sondern die Geschichte des 19. Jahrhunderts insgesamt in ein neues Licht.

Die Neubewertung einer Jahrhundertfigur Auf der Grundlage zahlreicher neuer Quellen Die erste große MetternichBiografie seit 90 Jahren Der Autor steht für Veranstaltungen zur Verfügung


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Ihr Aktionspaket: Titel 2x Hamann, Österreich 2x Baur, Mozart 1x Doderer, Strudelhofstiege 1x Doderer, Das letzte Abenteuer 2x Durchhardt, Der Wiener Kongress 2x Heimann, Die Habsburger 2x Meyer-Gosau, Einmal muss das Fest ja kommen 2x Peter, Kulturgeschichte der österreichischen Küche 2x Reinalter, Joseph II 2x Siemann, Metternich 1x Trakl, Achtzig Gedichte 1x Viel, Egon Friedell 2x Vocelka, Österreichische Geschichte 1x Vocelka, Franz Joseph I 2x Vocelka, Sisi

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Ihr Aktionspaket: Titel 1x Beutelspacher, Wie man in eine Seifenblase schlüpft 2x Beutelspacher, Zahlen 2x Beutelspacher, Albrecht Beutelspachers Kleines Mathematikum 1x Devlin, Pascal, Fermat und die Berechnung des Glücks 2x Haarmann, Weltgeschichte der Zahlen 2x Hemme, Kopfnuss 2x Hesse, Christian Hesses mathematisches Sammelsurium 2x Hesse, Warum Mathematik glücklich macht 2x Hesse, Wer falsch rechnet, den bestraft das Leben 1x Livio, Ist Gott ein Mathematiker? 2x Rießinger, Wetten, dass Sie Mathe können 1x Sautoy, Eine mathematische Mystery Tour durch unser Leben 2x

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Abhandlungen Heft 142 Dieter Launert Nova Kepleriana Bürgis Kunstweg im Fundamentum Astronomiae. Entschlüsselung seines Rätsels 2015. 120 Seiten mit 129 Abbildungen. Gebunden € 48,–[D] / € 49,–[A] 978-3-7696-0130-5 Soeben erschienen

Jost Bürgis Sinustafel und der Kunstweg zu deren Berechnung galten bisher als verschollen. Bürgis handschriftliches Geschenk an den Kaiser zu diesem Thema fand Menso Folkerts nun in Breslau, damit ließ sich das Rätsel lösen. Eine Sinustafel mit 1´Schrittweite gehört zum Manuskript. Außerdem zeigt Bürgi auf, wie man alle sphärischen Dreiecke geschickt berechnen kann. Dieter Launert, Jahrgang 1940, ist Mathematiker, Physiker und Astronom, er promovierte 1999 in Wissenschaftsgeschichte an der Universität Kiel. Im Jahr 2007 erhielt er den Akademiepreis der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Sein Forschungsschwerpunkt ist der Renaissancemathematiker Nicolaus Reimers Ursus.

Veröffentlichungen der Kommissionen Kommission zur vergleichenden Archäologie römischer Alpenund Donauländer Münchener Beiträge zur Vor- und Frühgeschichte Band 58 Volker Bierbrauer Hans Nothdurfter Die Ausgrabungen im spätantik-frühmittelalterlichen Bischofssitz Sabiona–Säben in Südtirol I. Frühchristliche Kirche und Gräberfeld 2015. 3 Teilbände. Band 1: XXII, 485 Seiten mit 69 Abbildungen. Band 2: VI, 214 Seiten mit 221 Abbildungen, 6 Tabellen und 144 Tafeln. Band 3: VI, 36 Beilagen. Leinen € 98,–[D] / € 100,80[A] 978-3-406-10762-7 Soeben erschienen

Von 1978 bis 1982 wurde der Säbener Burgberg in Südtirol archäologisch untersucht. Der Band behandelt die Ausgrabungen in der spätantik/frühmittelalterlichen Kirche und im zugehörigen Gräberfeld. Die archäologischen Befunde und das Fundmaterial werden detailliert vorgelegt und ausgewertet.

Band 62 Werner Zanier Der spätlatène- und frühkaiserzeitliche Opferplatz auf dem Döttenbichl südlich von Oberammergau

2016. Band 1: 480 Seiten Text mit 95 Abb. Band 2: 350 Seiten, 150 Tafeln, 5 Beilagen. Leinen € 89,–[D] / € 91,50[A] 978-3-406-10763-4 Erscheint im Sommer 2016 Raeter nutzten den markanten Döttenbichl von etwa 100 v. bis 50 n. Chr. als Opferplatz. Unter den über 1000 metallenen Weihegaben sind viele römische Waffen aus der Zeit des Alpenfeldzugs 15 v. Chr. Die Kultstätte zeigt interessante Einblicke in das religiöse Verhalten der einheimischen Bevölkerung um Christi Geburt.

Band 63 Günter Ulbert Der Auerberg IV. Die Kleinfunde mit Ausnahme der Gefäßkeramik sowie die Grabungen von 2001 und 2008 2015. 527 Seiten Text mit 161 Abbildungen und 4 Beilagen in Mappe. Leinen € 68,–[D] / € 70,–[A] 978-3-406-10764-1 Soeben erschienen

Auf dem 1055 Meter hoch gelegenen Auerberg im östlichen Allgäu errichteten die Römer spätestens 13 n. Chr. die erste stadtähnliche Siedlung im süddeutschen Alpenvorland. Die langjährigen Ausgrabungen von Günter Ulbert kommen in diesem Band zum Abschluss. Im Mittelpunkt steht die Vorlage des umfangreichen Fundmaterials aus Metall.

Kommission für die Herausgabe der mittelalterlichen Bibliothekskataloge Deutschlands und der Schweiz Andreas Nievergelt Rudolf Gampler Marina Bernasconi Reusser Birgit Ebersperger Ernst Tremp (Hrsg.) Scriptorium Wesen, Funktion, Eigenheiten Comité international de paléographie latine, XVIII. Kolloquium, St. Gallen 11.–14 September 2013 2015. 584 Seiten mit zahlreichen Abbildungen und 12 Farbtafeln. Leinen € 148,–[D] / € 152,–[A] 978-3-7696-1091-8 Bereits erschienen

Publikation der Vorträge, die auf dem XVIII. Internationalen Kongress des Comité international de paléographie laine in St. Gallen von 11. – 14. September 2013 gehalten wurden. Hauptherausgeber sind PD Dr. Andreas Nievergelt, Deutsches Seminar der Universität Zürich, und Dr. Rudolf Gamper, ehem. Kantonsbibliothek Vadiana St. Gallen

Musikhistorische Kommission Michael Bernhard (Hrsg.) Lexicon musicum Latinum medii aevi 16. Faszikel – Fascicle 16: semibrevis – sono 2015. VIII, 80 Seiten € 24,50[D] / € 26,20[A] 978-3-7696-6511-6 Soeben erschienen

Wörterbuch der tibetischen Schriftsprache Im Auftrag der Kommission für zentral- und ostasiatische Studien der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, bearbeitet von Petra Maurer und Johannes Schneider unter Mitwirkung von Samyo Rode und Nikolai Solmsdorf, herausgegeben von Jens-Uwe Hartmann und Thomas O. Höllmann

Lieferung 28

2016. 64 Seiten. Broschiert € 16,80[D] / € 17,30[A] 978-3-7696-2205-8 Erscheint im März 2016

Corpus Vasorum Antiquorum Beihefte Band 7 Norbert Eschbach Stefan Schmidt (Hrsg.) Töpfer – Maler – Werkstatt Zuschreibungen in der griechischen Vasenmalerei und die Organisation antiker Keramikproduktion 2016. 160 Seiten mit etwa 70 Abbildungen. Gebunden € 59,–[D] / € 61,–[A] 978-3-406-66940-8 Erscheint im März 2016

Weitere Reihen Vestigia Band 69 Alexander Free Geschichtsschreibung als Paideia Lukians Schrift Wie man Geschichte schreiben soll in der Bildungskultur des 2. Jhs. n.Chr. 2015. X, 321 Seiten. Leinen € 59,90[D] / € 61,60[A] 978-3-406-68606 1 Bereits erschienen

Zetemata Herausgegeben von Jonas Grethlein, Martin Korenjak und Hans-Ulrich Wiemer

Heft 151 Tom Zanker Greek and Latin Expressions of Meaning The Classical Origins of a Modern Metaphor 2016. 274 Seiten. Broschiert € 89,–[D] / € 91,50[A] 978-3-406-68845-4 Erscheint im Mai 2016

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Peter Wolf Jastrow / Jan Reuter Verlagsvertretungen Cotheniusstraße 4 · 10407 Berlin Tel. 030 / 44732180 · Fax 030 / 44732181 service@buchart.org Reisegebiet: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern Thomas Romberger / Jens Müller c/o Vertreterbüro Würzburg Huebergasse 1 · 97070 Würzburg Tel. 0931 / 17405 · Fax 0931 / 17410 romberger@vertreterbuero-wuerzburg.de mueller@vertreterbuero-wuerzburg.de Reisegebiet: Bayern Jochen Thomas-Schumann Verlagsvertretungen Zum Bauernholz 1 · 21401 Thomasburg Tel. 05859 / 978966 · Fax 05859 / 978968 elajochen@t-online.de Reisegebiet: Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Luxemburg Österreich:

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KundenServiceCenter Sie erreichen unser KundenServiceCenter (KSC) von Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Zu allen anderen Zeiten können Sie uns Ihre Nachricht auf unserem Anrufbeant­worter hinterlassen. 24 Stunden Lieferzeit für Ihre eiligen Bestellungen Um Sie bei Ihren besonders eiligen Bestellungen zu unterstützen, haben wir unseren Service weiter ausgebaut. Eilige Bestellungen, die uns bis 11:30 Uhr erreichen, werden noch am selben Tag fakturiert, mit Vorrang im Lager kommissioniert und noch am gleichen Tag der Post übergeben. Die Post garantiert uns, daß diese Sendungen Ihnen am nächsten Arbeitstag zugestellt werden. Dazu ist es notwendig, daß Sie solche Bestellungen unserem KundenServiceCenter telefonisch übergeben und die Eilbedürftigkeit zum Ausdruck bringen. Eine Lieferung erfolgt in diesen Eilfällen über die Post. Bitte benutzen Sie folgende Verbindungen: KundenServiceCenter Tel. 089 / 38189-750 Fax 089 / 38189-358 bestellung@beck.de Österreich: Mohr Morawa Buchvertrieb GmbH Sulzengasse 2 · A - 1230 Wien Tel. 01 / 68014-0 Fax 01 / 6896800 oder 6887130 Bestellservice: Tel. 01 / 68014-5 DW bestellung@mohrmorawa.at Homepage/Webshop: www.mohrmorawa.at Schweiz: Buchzentrum AG Industriestraße Ost 10 CH - 4614 Hägendorf Tel. 062 / 2092525 · Fax 062 / 2092627

Der Verlag C.H.Beck stellt Rezensions­ exemplare auf Grundlage der Regeln des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels zur Verwendung von Buchrezensionen zur Verfügung. Unsere Lageraufnahmeformulare finden Sie unter www.chbeck.de Preisänderungen und Irrtümer vorbehalten. Stand: 17. November 2015

Vertrieb und Werbung Fax 089 / 38189-520 Leitung André Brenner Tel. 089 / 38189-289 andre.brenner@beck.de Verkaufsleitung Buchhandel, stellvertretende Vertriebsleitung Irene Pellkofer Tel. 089 / 38189-415 irene.pellkofer@beck.de Werbung Claus Beinhofer Tel. 089 / 38189-369 claus.beinhofer@beck.de Werbung mit dem Buchhandel Petra Hlawitschka Tel. 089 / 38189-784 petra.hlawitschka@beck.de Lesungen Literatur, Büchertische Hatice Özyurt Katharina Buresch (ab 02/2016) Tel. 089 / 38189-483 hatice.oezyurt@beck.de katharina.buresch@beck.de Lesungen Sachbuch, Werbemittel Anja Schoene Tel. 089 / 38189-319 anja.schoene@beck.de Online-Marketing Andreas Kurzal Tel. 089 / 38189-331 andreas.kurzal@beck.de Presse und Lizenzen Fax 089 / 38189-587 presse@beck.de Leitung Ulrike Wegner Tel. 089 / 38189-315 ulrike.wegner@beck.de Presse Katrin Dähn Tel. 089 / 38189-405 katrin.daehn@beck.de Eva Holz Tel. 089 / 38189-793 eva.holz@beck.de Eva Detig Tel. 089 / 38189-741 eva.detig@beck.de Lisa Giesekus Tel. 089 / 38189-335 lisa.giesekus@beck.de Presse und Lizenzen Dr. Andrea Brill Tel. 089 / 38189-695 andrea.brill@beck.de


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