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C.H.BECK P A P E R B A C K

Gesellschaft GESCHICHTE POLITIK Kultur Herbst 2016


250.000 verkaufte Exemplare

€ 14,95[D] / € 15,40[A] (bp 6185) 978-3-406-67749-6 Lieferbar

€ 10,–[D] / € 10,30[A] (bp 6241) 978-3-406-69208-6 Lieferbar

60.000 verkaufte Exemplare


5

Abdel Bari Atwan | Das digitale Kalifat

13

Sarah Bakewell | Wie soll ich leben?

14

Johann Hinrich Claussen | Reformation

39

Carlos Collado Seidel | Der Spanische Bürgerkrieg

11

Georg Cremer | Armut in Deutschland

41

Nicole Deitelhoff / Michael Zürn | Lehrbuch der Internationalen Beziehungen

23

Adam Fletcher | Wie man Deutscher wird in 50 neuen Schritten

44

Benjamin Franklin | Autobiographie

38

Marc Frey | Geschichte des Vietnamkriegs

43

Hans-Dieter Gelfert | Was ist ein gutes Gedicht?

25

Fanny Jimenez | Ich und mein Spleen

27

Jan Kalbitzer | Digitale Paranoia

 3

Carlo Masala | Weltunordnung

37

Takuma Melber | Pearl Harbor

 7

Rupert Neudeck | In uns allen steckt ein Flüchtling

35

Michael North | Zwischen Hafen und Horizont

28

Michael Prang | Not Too Old to Rock’n’Roll

 9

Mathias Rohe | Der Islam in Deutschland

31

Ilse Sand | Die Kraft des Fühlens

29

Erik Scherder | Lass Dein Hirn nicht sitzen

40

Manfred G. Schmidt | Das politische System Deutschlands

15

Günter Scholz | „Habe ich nicht genug Tumult ausgelöst?“

16

Uwe Schultz | Giacomo Casanova oder Die Kunst der Verführung

33

Rudolf Simek | Vinland!

17

C. Bernd Sucher | Wie es euch gefällt. Der kleine Theaterversteher

19

Christian Thielemann | Mein Leben mit Wagner

42

Harald Weinrich | Linguistik der Lüge

45

Michael Zeuske | Kleine Geschichte Kubas

49 Adressen

Umschlagmotiv der Vorschau: Angriff auf Pearl Harbor © akg-images

-Verteiler aufgenommen werden? Sie möchten in unseren Bitte wenden Sie sich an karin.steigleder@beck.de

Die Novitäten sind weitestgehend

Leseproben und aktuelle Informationen zu unserem Programm finden Sie online unter www.chbeck.de Werden Sie unser Fan auf Facebook: www.facebook. com/CHBeckLiteratur und folgen Sie uns auf Twitter: twitter.com/CHBeckLiteratur

Die österreichischen Europreise wurden von unserem österreichischen Alleinauslieferer als seine gesetzlichen Letztverkaufspreise in Österreich festgesetzt. Sämtliche Angaben zu Umfang und Ladenpreis verstehen sich als ca.-Angaben.


Welt aus den Fugen Die globalen Krisen und das Versagen des Westens Carlo Masala ist Professor f체r Internationale Politik an der Universit채t der Bundeswehr und gefragter Kommentator f체r deutsche und ausl채ndische Medien.


Carlo Masala Weltunordnung Die globalen Krisen und das Versagen des Westens. 2016. 176 Seiten mit 15 Abbildungen.

Klappenbroschur € 14,95[D] / € 15,40[A] (bp 6249) 978-3-406-69918-4 Erscheint am 20. Oktober

Originalausgabe

Verkaufsbox 8/7 978-3-406-90549-0

2|3

Für alle Leser von Michael Lüders’ „Wer den Wind sät“ Was seit dem Ende des Kalten Krieges schief gelaufen ist Afghanistan, Irak, Libyen, Ukraine, Syrien – wir scheinen in einer neuen Weltunordnung zu leben. Carlo Masala fragt, wie es so weit kommen konnte und sucht nach neuen Antworten auf die globalen Krisen. Im Westen werden für das neue Chaos zumeist die Handlungen von mehr oder minder bösen Gegnern verantwortlich gemacht, sei es der IS, Russland oder China. Tatsächlich jedoch trägt der Westen ein gerüttelt Maß an Verantwortung dafür, dass die Welt seit dem Ende des Kalten Krieges aus den Fugen geraten ist. Seine Versuche der Ordnungsstiftung durch humanitäre Interventionen, Regime-Change und aktive Demokratisierungspolitik haben weltweit zu Widerstand gegen den neuen liberalen Imperialismus geführt. Der Westen ist nicht stark genug, dem Rest der Welt seinen Willen und seine Institutionen aufzuzwingen, hat daraus aber noch nicht die nötigen Konsequenzen gezogen. Carlo Masala analysiert die aktuelle Lage und plädiert für einem realistischen Blick auf die Außenpolitik, der nicht bei den Kategorien Gut und Böse stehen bleibt.

Gegen die Einteilung der Welt in Gut und Böse Eine thesenstarke Intervention zum wichtigsten Thema der Gegenwart Der Autor steht für Veranstaltungen zur Verfügung


Die geheime Macht des Kalifats – Warum der IS militärisch nicht zu besiegen ist

„Ein überzeugendes Bild vom Islamischen Staat als einer gut geführten Organisation, die effiziente Verwaltung mit militärischer Erfahrung und einem hochentwickelten Einsatz der Informationstechnologie verbindet.“ The New York Review of Books „Eine einzigartig gut informierte, präzise argumentierende, exzellente Darstellung der mächtigsten Terrororganisation der Welt.“ Peter Bergen

© shutterstock

Abdel Bari Atwan, palästinensischer Schriftsteller und Journalist, war 25 Jahre lang Chefredakteur einer arabischen Tageszeitung in London und leitet nun die Webseite Rai alYoun, eine Art arabischer Huffington Post. Er arbeitet regelmäßig für den Guardian, die BBC und andere Medien. Als einziger Journalist hat er Osama bin Laden in seiner Bergfestung Tora Bora interviewt. Kaum ein anderer Journalist dürfte über so viel Renommee – und so viele Kontakte zu Schlüsselpersonen – in der arabischen Welt verfügen.


Abdel Bari Atwan Das digitale Kalifat Die geheime Macht des Islamischen Staates. Aus dem Englischen von Laura Su Bischoff. 2016. 240 Seiten.

Klappenbroschur € 14,95[D] / € 15,40[A] (bp 6242) 978-3-406-69727-2 Erscheint am 21. Juli

Originalausgabe

Verkaufsbox 8/7 978-3-406-90548-3

4|5

Ein neues Bild vom Hightech-Kalifat Mit vielen InsiderInformationen Der „Islamische Staat“ beruht auf zwei Pfeilern: auf seinem Territorium und auf einer digitalen Infrastruktur, mit der er hocheffizient organisiert wird. Abdel Bari Atwan, der das IS-Gebiet bereist und zahllose Interviews mit Jihadisten geführt hat, bietet in seinem Buch erstmals Einblicke in die digitalen Institutionen und Kommandostrukturen des IS und stellt dessen führende Köpfe vor. Viele Computerspiele faszinieren durch die Verbindung von mittelalterlichem Ambiente und Hightech. Genau hier liegt für viele Jihadisten auch die Faszination des IS, der eine „mittelalterliche“ Ordnung mit Hilfe des Internets aufrechterhält. Das Steuersystem orientiert sich am Koran, wird aber digital organisiert. Das Finanzwesen beruht auf dem Zinsverbot, verwaltet aber den Staatshaushalt und die Einnahmen aus Ölexport, Antiquitätenhandel und Entführung mit elektronischen Krypto-Währungen. Das Bildungswesen sorgt für Koranlektüre, aber auch für digital kompetenten Nachwuchs – auch weiblichen. Der Propagandaapparat setzt auf die Inszenierung von Gewalt und beschäftigt dafür eine ganze Armee von Fotografen, Video-Filmern und Spiele-Entwicklern. Atwan beschreibt die Rolle des Darknet und erklärt, warum die Cyber-Jihadisten dem elektronischen „Counter-Jihad“ immer eine Nasenlänge voraus sein werden. Sein alarmierender Bericht sollte allen zu denken geben, die den IS mit militärischen Mitteln besiegen wollen.

Auf dem aktuellen Stand Spannend geschrieben „Wer wissen will, wie der Islamische Staat tickt, sollte mit diesem Buch beginnen.“ The Herald


Ein Leben für Flüchtlinge – Rupert Neudecks anrührendes Buch zur aktuellen Krise

© Brigitte Friedrich

Lieferbar

Rupert Neudeck gründete 1979 das KOMITEE CAP ANAMUR Deutsche Notärzte e.V., das seitdem als humanitäre „Feuerwehr” auf der ganzen Welt im Einsatz ist. Jetzt engagiert er sich für die neue Hilfsorganisation „Grünhelme”, die als eine der ersten in Syrien humanitäre Hilfe leistete. Im April 2016 erhielten Christel und Rupert Neudeck den Erich-FrommPreis für ihr Leben für Flüchtlinge. Bei C.H.Beck sind von ihm lieferbar: Die Kraft Afrikas (2010), Es gibt ein Leben nach Assad (2013).


Rupert Neudeck In uns allen steckt ein Flüchtling Hausordnung für die Integrationsgesellschaft. 2016. 176 Seiten mit 10 Abbildungen.

Klappenbroschur € 14,95[D] / € 15,40[A] (bp 6251) 978-3-406-69920-7 Erscheint am 19. September

Originalausgabe 6|7

Wie Integration gelingen kann Erfahrungen aus 40 Jahren humanitärer Hilfe Rupert Neudeck, als Kind aus Danzig geflohen, hat sich sein Leben lang für Menschen eingesetzt, die ihre Heimat verlassen mussten. In seinem neuen Buch blickt er zurück und sucht nach Lehren für die Gegenwart. Nur wenige Menschen haben so viel Erfahrung mit dem Thema Flucht wie der Gründer von Cap Anamur, der seit 1979 die vietnamesischen Bootsflüchtlinge aus dem südchinesischen Meer fischte. Danach hat er sich überall auf der Welt für Verfolgte eingesetzt. Seit 2012 hilft er Syrien und bedrohten Syrern. Aufgrund seiner lebenslangen Erfahrungen zeigt er, was es heißt, auf der Flucht zu sein, beschreibt die globalen Migrationsströme und fragt, wie die Integration der Flüchtlinge gelingen kann.

Was es heißt, auf der Flucht zu sein Warum nur die Menschlichkeit zählt Für eine Willkommenskultur ohne Illusionen Der Autor steht für Veranstaltungen zur Verfügung


Eröffnung der Moschee im Juni 2013 in Pfaffenhofen an der Ilm. © getty images

Muslime in Deutschland Alltag – Konflikte – Perspektiven

Lieferbar

Mathias Rohe, Jurist und Islamwissenschaftler, ist Professor für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung an der Universität Erlangen-Nürnberg sowie Gründungsdirektor des Erlanger Zentrums für Islam und Recht in Europa. Von ihm erschien bei C.H.Beck bereits das Standardwerk Das islamische Recht. Geschichte und Gegenwart (32011).


Mathias Rohe Der Islam in Deutschland Eine Bestandsaufnahme. 2016. 350 Seiten mit 15 Abbildungen. € 14,95[D] / € 15,40[A] (bp 6253) 978-3-406-69807-1 Erscheint am 19. September

Originalausgabe 8|9

Von liberal bis islamistisch: Die Vielfalt muslimischen Lebens

Seit Jahrzehnten leben Muslime in Deutschland, und doch werden sie von vielen als fremd, ja als Bedrohung empfunden. Mathias Rohe leistet mit seiner fundierten Bestandsaufnahme zum Islam in Deutschland einen Beitrag zur Versachlichung. Das Buch beschreibt die Geschichte des Islams in Deutschland und die Vielfalt muslimischen Lebens in der Gegenwart. Es schildert die Bedeutung unterschiedlicher Glaubensrichtungen und Kulturen und durchleuchtet die Vielzahl an muslimischen Organisationen, Initiativen und Positionen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich muslimisches Leben im Alltag entfalten kann: Welche Hürden gibt es für Moscheen, Minarette, Gebetsrufe oder religiöse Kleiderordnungen? Wie lassen sich im deutschen Alltag die Ritualvorschriften – etwa Fasten, Beschneidung, Schächten – beachten? Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit zwischen Staat und muslimischen Organisationen? Sind islamische Normen mit deutschem Recht vereinbar? Abschließend fragt Mathias Rohe nach Perspektiven des Zusammenlebens in Zeiten von Flüchtlingen, muslimisch-religiösem Extremismus und Islamfeindlichkeit. – Eine unentbehrliche Grundlage für alle, die jenseits von Illusionen und Ängsten profund über den Islam in Deutschland mitreden wollen.

Kopftuch, Schächten, Minarette: Die wichtigsten Konflikte Koran und Scharia: Islamische Normen und deutsches Recht Aktuelle Zahlen und Fakten Aus der Feder des führenden Experten Der Autor steht für Veranstaltungen zur Verfügung


Deutschland von unten

© shutterstock

Georg Cremer ist Generalsekretär des Deutschen Caritasverbands e.V. und apl. Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Freiburg.

© Anke Jacob

Armut in einem reichen Land


Georg Cremer Armut in Deutschland Wer ist arm? Was läuft schief? Wie können wir handeln? 2016. 224 Seiten.

Klappenbroschur € 16,95[D] / € 17,50[A] (bp 6244) 978-3-406-69922-1 Erscheint am 19. September

Originalausgabe

Verkaufsbox 8/7 978-3-406-90550-6

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Wo der Sozialstaat sich selbst im Weg steht Warum rituelle Empörung den Armen nichts nützt Die Armutsdebatte in Deutschland nützt den Armen nicht. Georg Cremer wirft einen schonungslosen Blick auf die rituelle, aber folgenlose Empörung, mit der das Thema Armut bei uns zumeist behandelt wird und zeigt, wo die Probleme wirklich liegen. Armut ist ein drängendes Problem in Deutschland, doch schrille Übertreibung führt nicht zu politischem Handeln. Dieses Buch räumt mit einigen ver­ breiteten Irrtümern und Fehlinterpretationen auf, zeigt, wo der Sozialstaat sich selbst im Weg steht und plädiert für einen breiten Ansatz der Armuts­ politik. Sie darf sich nicht in der Grundsicherung erschöpfen, sondern muss auch das Bildungswesen, das Gesundheitswesen, die Arbeitsmarktpolitik mit einbeziehen und die Sozialpolitik präventiv ausrichten. Dabei geht es um eine Politik, die Menschen hilft, ihre Potentiale zu entfalten und die Teilhabe ermöglicht.

Die größten Irrtümer der aktuellen Armutsdebatte Ein streitbares Thesenbuch Der Autor steht für Veranstaltungen zur Verfügung


„Sarah Bakewell bringt eine neue Generation dazu, sich in Montaigne zu verlieben.“ James McConnachie, Sunday Times

Sarah Bakewell lebt als Schriftstellerin in London, wo sie außerdem Creative Writing an der City University lehrt und für den National Trust seltene Bücher katalogisiert. Bei C.H.Beck erscheint im Juli ihr neues Buch Das Café der Existenzialisten. Freiheit, Sein und Aprikosencocktails (Siehe Vorschau Sachbuch Seite 5).

Neu im Juli 2016

„Sarah Bakewell gelingt das Kunststück, Montaignes ‘geplant planlose’ Erkundungen exzellent vor Augen zu führen, und gleichzeitig den biographischen … Hintergrund mit sicherer Hand einzubeziehen.“ Helmut Mayer, Frankfurter Allgemeine Zeitung „Eine bezaubernde Einführung in Leben und Denken Montaignes und ein großes Lesevergnügen.“ Mark Lilla, The New York Review of Books „Eine Mischung aus Biographie und Alain-de-Bottonesker Lebensphilosophie … die erfreulichste Einführung in Montaigne.“ The Times Literary Supplement


Sarah Bakewell Wie soll ich leben? oder Das Leben Montaignes in einer Frage und zwanzig Antworten. Aus dem Englischen von Rita Seuß. 2016. 416 Seiten mit 16 Abbildungen. € 16,95[D] / € 17,50[A] (bp 6225) 978-3-406-69780-7 Erscheint am 21. Juli

Paket 23/20 978-3-406-90551-3

Paket 12/10 978-3-406-90552-0

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25.000 verkaufte Exemplare im Hardcover Die beste Einführung in Montaigne Lies viel, vergiss das meiste wieder, und sei schwer von Begriff! – Habe ein Hinterzimmer in deinem Geschäft! – Tu etwas, was noch nie zuvor jemand getan hat! – Mach deinen Job gut, aber nicht zu gut! – Philosophiere nur zufällig! – Bedenke alles, bereue nichts! Mit diesen und anderen Antworten auf die eine Frage „Wie soll ich leben?“ führt Sarah Bakewell durch das ungewöhnliche Leben des Weingutbesitzers, Liebhabers, Essayisten, Bürgermeisters und Reisenden Michel de Montaigne. Dabei gelingt ihr das Kunststück, ihn ganz im 16. Jahrhundert, im Zeitalter der Religionskriege, zu verorten und gerade dadurch für unsere Zeit verständlich zu machen. Wie soll man Montaigne lesen? Nicht wie ein Kind, um sich zu amüsieren, und nicht wie die Ehrgeizigen, um sich zu belehren. „Nein. Lesen sie ihn, um zu leben!“, empfahl der große Flaubert.

Der

jetzt im Taschenbuch

Lesefutter für Lebenskünstler (und alle, die es werden wollen) Glänzend geschrieben National Book Critics Circle Award for Biography Duff Cooper Prize for Non-Fiction In viele Sprachen übersetzt


Wie die Reformation die Welt verändert hat

Johann Hinrich Claussen Reformation Die 95 wichtigsten Fragen. 2016. 176 Seiten mit 6 Abbildungen. € 10,95[D] / € 11,30[A] (bp 7045) 978-3-406-69731-9 Erscheint am 29. August

Originalausgabe

Was war Luthers Problem? Wie fand er sein Glück? Warum hat er das Poesiealbum erfunden, und wieso sind die deutschen Protestanten eigentlich schottisch? Über Luther und die Reformation sind auch 500 Jahre nach dem Thesenanschlag von Wittenberg viele Fragen offen: Fragen, die ganz einfach klingen, aber schwer zu beantworten sind, und scheinbar nebensächliche Fragen, die uns die Reformation mit ganz anderen Augen sehen lassen. Johann Hinrich Claussen erklärt in seinem elegant geschriebenen Buch, was die Reformatoren wollten, warum sie die Kultur in Europa nachhaltig verändert und doch so wenige Schriftsteller inspiriert haben und was heute von der Reformation zu halten ist.

Reformationsjahr 2017 Johann Hinrich Claussen ist Kulturbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland. Bei C.H.Beck sind von ihm erschienen Die 101 wichtigsten Fragen. Christentum (32008) sowie Gottes Häuser (22012) und Gottes Klänge (22015).

Der Autor steht für Veranstaltungen zur Verfügung


Also sprach Martin Luther

Günter Scholz „Habe ich nicht genug Tumult ausgelöst?“ Martin Luther in Selbstzeugnissen. 2016. 240 Seiten mit 3 Abbildungen. € 12,95[D] / € 13,40[A] (bp 6255) 978-3-406-69811-8 Erscheint am 29. August

Originalausgabe 14|15 „Ich habe die Welt satt, sie hat mich wiederum satt … sie meint, wenn sie mich los wäre, so wäre es gut … Es ist doch, wie ich oft gesagt hab: ich bin der reife Dreck, so ist die Welt das weite Arschloch; darum sind wir zu Recht zu trennen.“ Bücher über Luther füllen ganze Bibliotheken, aber was sagt Luther selbst über sich? Seine Tischreden, Briefe und Traktate stecken voller spontaner Selbstaussagen. Günter Scholz hat sie erstmals systematisch ausgewertet, um Luther sein Leben selbst erzählen zu lassen. Der Reformator teilt uns mit, wie er erzogen wurde, warum er ins Kloster ging und wann er den Kampf gegen das Papsttum aufnahm. Er spricht ganz ungeschminkt über Frauen und Liebe, Musik und Essen, Türken und Juden und lässt uns teilhaben an seiner Angst vor dem Teufel und an seinen Leidenschaften. Gerade in seinen Äußerungen über sich selbst und die Welt erweist sich Luther als Meister der deutschen Sprache, der seine Meinung knapp, anschaulich, gerne drastisch und immer unvergesslich auf den Punkt bringt.

„Zorn am rechten Platz ist ein Geschenk Gottes“ „Wer will haben rein sein Haus, der behalt Pfaffen und Mönche draus“ „Ich esse, was ich mag, und sterb, wann Gott will“

Günter Scholz, Dr. phil., Kulturhistoriker, hat das Deutsche Bauernkriegsmuseum in Böblingen aufgebaut und war lange dessen Leiter. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Reformation, Bauernkrieg und Konfessionsbildung im 16. Jahrhundert.

Der Autor steht für Veranstaltungen zur Verfügung


Duelle und Duette – die Abenteuer des Giacomo Casanova

Uwe Schultz Giacomo Casanova oder Die Kunst der Verführung. Biographie. 2016. 320 Seiten.

Klappenbroschur € 16,95[D] / € 17,50[A] (bp 6256) 978-3-406-69725-8 Erscheint am 29. August

© Weltzel

Originalausgabe

Uwe Schultz war Leiter der Hauptabteilung Kulturelles Wort beim Hessischen Rundfunk; er arbeitet heute freiberuflich als Publizist in Paris. Von ihm liegen bei C.H.Beck vor: Versailles. Die Sonne Frankreichs (2002); Der Herrscher von Versailles. Ludwig XIV. und seine Zeit (2006); Richelieu. Der Kardinal des Königs. Eine Biographie (22015); Der König und sein Richter. Ludwig XVI. und Robespierre (2012).

Giacomo Casanova – sein Name gilt als Chiffre für Liebe, Laster und Verführungskunst. Doch würde man ihm nicht gerecht, wollte man ihn allein auf seine Expertise auf diesem Feld reduzieren, zeigte er doch vielfältige Begabungen – etwa als Jurist, Kleriker, Geiger, Mönch, Unternehmer und Schriftsteller. Zudem verkehrte er mit Größen seiner Zeit wie dem Preußenkönig Friedrich, der russischen Zarin Katharina und selbst mit Papst Benedikt XIV., Voltaire und Benjamin Franklin. Ja es gelang ihm sogar, zum Mitbegründer der französischen National-Lotterie zu werden. Casanovas pralle und farbige Lebensgeschichte eignet sich wunderbar, erforscht und erzählt zu werden. Uwe Schultz, ausgewiesener Kenner des Barockzeitalters, entwirft – gestützt nicht zuletzt auf Casanovas Autobiographie – ein facettenreiches Bild des Mannes, seiner Zeit, seiner Gesellschaft und insbesondere der Frauen, mit denen er verkehrte. Er nimmt den Leser mit auf Casanovas Flucht aus den Bleikammern des Dogenpalastes, bereist mit ihm weite Teile Europas und gelangt bis nach Russland, wohin den Venezianer einst die Hoffnung auf eine Anstellung trieb. Er zeigt ihn im Duell, als Übersetzer der Ilias, als Spitzel der venezianischen Staatsinquisition und schließlich als vereinsamten Bibliothekar in Böhmen, wo er, verbittert über die Französische Revolution als ganz besonderer Repräsentant des Ancien Régime im Jahr 1798 stirbt.


Der Vorhang zu und alle Fragen offen – was Sie schon immer über das Theater wissen wollten

C. Bernd Sucher Wie es euch gefällt Der kleine Theaterversteher. Alles, was auf, vor und hinter der Bühne geschieht. 2016. 240 Seiten mit 20 Abbildungen.

Klappenbroschur € 16,95[D] / € 17,50[A] (bp 6258) 978-3-406-69723-4 Erscheint am 29. August

Originalausgabe

Kundig und unterhaltsam erläutert C. Bernd Sucher, was auf, vor und hinter der Theaterbühne geschieht, was Regisseure, Dramaturgen und Schauspieler treiben und welche Bedeutung beispielsweise Maske und Kostüm oder Licht und Requisiten haben. Er erklärt, wie man sich auf Schauspiel- und Opernbesuche vorbereiten kann, worauf man an solch einem Abend achten sollte und wie man sich ein begründetes Urteil zulegt, das mehr ist als diffuses Missvergnügen. Nebenbei erfährt man Wissenswertes über ästhetische Ideen von Kant bis Lessing, lernt wichtige Definitionen kennen von Begriffen wie „das Interessante“ oder „das Schockierende“ und wird beglückt mit einer Fülle an Beispielen aus dem Repertoire des klassischen wie des modernen Theaters. Das alles wird in entspanntem Plauderton geboten und dient nur einem Zweck: die Freude am nächsten Theaterbesuch zu steigern – egal, ob man hinterher das Erlebte emphatisch preist oder leidenschaftlich verreißt!

© Thomas Dashuber

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C. Bernd Sucher, seit 1997 Professor für Theater und Filmkritik an der Hochschule für Film und Fernsehen in München, gehört zu den profiliertesten deutschsprachigen Publizisten auf dem Gebiet des Theater- und Operngeschehens.

Der Autor steht für Veranstaltungen zur Verfügung


Christian Thielemann –

der bedeutendste Wagner-Dirigent unserer Zeit

Christian Thielemann und Wolfgang Wagner © picture alliance / dpa / dpaweb

Christian Thielemann wurde 1959 in Berlin geboren. 1988 wurde er in Nürnberg Deutschlands jüngster Generalmusikdirektor. Von 1997 bis 2004 war er Generalmusikdirektor der Deutschen Oper Berlin, von 2004 bis 2011 leitete er die Münchner Philharmoniker. Seit 2012 ist er Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden und übernahm 2013 die Künstlerische Leitung der Salzburger Osterfestspiele. Im Jahr 2000 gab er sein enthusiastisch gefeiertes Debüt bei den Bayreuther Festspielen, deren Musikdirektor er seit 2015 ist.

Christian Thielemann und Katharina Wagner nach Thielemanns 100. Vorstellung in Bayreuth © picture alliance / dpa


Christian Thielemann Mein Leben mit Wagner Unter Mitwirkung von Christine Lemke-Matwey. 2016. 320 Seiten mit 27 Abbildungen. € 14,95[D] / € 15,40[A] (bp 6259) 978-3-406-69878-1 Erscheint am 21. Juli

Paket 12/10 978-3-406-90553-7

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Ein einzigartiger Schlüssel zum Kosmos von Wagners Opern

„Ich weiß nicht mehr, was zuerst da war in meinem Leben: der Gedanke an Wagner oder der ans Dirigieren.“ Christian Thielemann kennt Richard Wagner wie kaum ein anderer. In diesem vielgepriesenen Buch schildert er seinen Lebensweg mit dem Komponisten von seinen Berliner Anfängen bis nach Bayreuth. Er führt persönlich durch den Kosmos der Opern und schaut in Wagners Giftküche, wo die narkotischsten Klänge der Welt gemischt wurden. Daneben lässt er uns in die Werkstatt des Dirigenten blicken: Was muss er alles beachten, wenn sich Wagners Zauber am Abend von neuem entfalten soll? Vor welchen Fallen muss er sich hüten? Und worin besteht die Einzigartigkeit von Bayreuth? Wagner wurde seit seinem Tod leidenschaftlich verehrt und leidenschaftlich verabscheut. Auch damit beschäftigt sich dieses Buch. Am Ende aber macht es allen, Kennern wie Debütanten, klar, warum sich ein Leben mit Wagner lohnt.

Der

jetzt im Taschenbuch

„Entschieden, leidenschaftlich formuliert … nie unbedacht.“ Wolfgang Schreiber, Süddeutsche Zeitung „Unverzichtbar … Eine Anleitung zum Hören der musikalischen Finessen.“ Die Presse „Dieses Buch funkelt mit tiefen Einsichten.“ Philip Hensher, The Spectator


Alle Illustrationen: © Robert M. Schöne

Wie man Deutscher In 50 neuen Am Anfang werden dir deutsche Baumärkte noch Angst einjagen. Keine Sorge – das ist völlig normal. Mit furchtsamen Augen und offenem Mund wirst du in diese deutschen Tempel der exzessiven Spezialisierung hineinspazieren. Du glaubst, es könnte ungefähr ein Dutzend verschiedene Schraubenzieher geben, mehr, als man realistisch betrachtet jemals brauchen kann, doch du wirst sechshundert finden. Als Ausländer in einem deutschen Baumarkt fühlt man sich ein wenig wie Kaspar Hauser am ersten Tag außerhalb seines Kämmerchens. Man hat keine Ahnung, was los ist, man hat nicht mal die richtigen Kategorien im Hirn, um die Dinge zu verarbeiten und zu speichern, die man sieht. Was tust du also? Während du ziellos zwischen den Regalen herumwanderst, merkst du bald, dass du Hilfe brauchst. Also suchst du nach Personal. Doch du wirst keines finden. Keine Angestellten, keine Verkäufer, nirgends. Die Deutschen brauchen sie nicht. Sie wissen ja, was sie tun. Stunden vergehen. Vor einem Gang, in dem sechstausend verschiedene Duschköpfe aufgereiht sind, fängst du leise an zu weinen. Schließlich stolperst du zum Ausgang zurück, kraftlos und ausgehungert. Und falls du dich das ohnehin schon gefragt hast: genau

deshalb stehen Bratwurststände vor der Tür – zur Speisung der Verlorenen und Verdammten. Ein selbstbewusster Deutscher mit perfekter Körperhaltung und kalter Stimme ruft „Vorsicht“, während er sich mit einem Transportwagen an dir vorbeischiebt, auf den er genug Material zum Nachbau der Arche Noah gestapelt hat.

Das


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Kultbuch Folge Zwei


ist wieder da! „Zum Brüllen

komisch!“

Barbara Jung-Arntz, Focus, zu Folge Eins 100.000 verkaufte Exemplare 90 Wochen

Adam Fletcher ist Engländer, 33 Jahre alt, glatzköpfig und lebt in Berlin. Er ist ein enthusiastischer ehrenamtlicher Deutscher und hat bereits Diplome in Mülltrennung, Kartoffelzubereitung und Schlagerseligkeit erworben. Bei C.H.Beck erschien 2013 sein Bestseller Wie man Deutscher wird in 50 einfachen Schritten, der sich bisher 100.000 Mal verkauft hat.


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Verkaufsbox 12/10 978-3-406-90554-4

22|23 Welcome back, little Ausländer! Mit seinem Kultbuch Wie man Deutscher wird in 50 einfachen Schritten hat Adam Fletcher Hunderttausenden von foreigners und Deutschen geholfen, sich in diesem herrlichen Land zurechtzufinden. Jetzt ist es Zeit für die nächsten Schritte der Integration. Sein neues Buch weiht uns ein in die tiefen Geheimnisse von Kaffee und Kuchen, Baumärkten und Weihnachtsmärkten, von Holzspielzeug und Tischfußball. Wir lernen, warum die Deutschen nur mit ihrer Küche umziehen und warum hierzulande zwar die Würze in der Kürze liegt, aber trotzdem jeder begeistert seinen Senf dazugibt. Respektlos und liebevoll durchstreift Adam Fletcher das Land der Dichter, Denker und Döner und ermutigt uns zu den nächsten Schritten auf unserem langen Weg, waschechte Deutsche zu werden: Come on, wir schaffen das …

Adam Fletcher Wie man Deutscher wird in 50 neuen Schritten Eine Anleitung von Baumarkt bis Weltschmerz. Aus dem Englischen von Ingo Herzke. Mit Illustrationen von Robert M. Schöne.

Zweisprachiges Wendebuch Deutsch / Englisch 2016. 176 Seiten mit 50 Abbildungen. € 8,95[D] / € 9,20[A] (bp 6246) 978-3-406-69869-9 Erscheint am 29. August

Originalausgabe


Fanny Jimenez ist promovierte Psychologin und arbeitet als Wissenschaftsjournalistin bei der „Welt“. Dort schrieb sie mehrere Jahre in ihrer Kolumne „Bin ich eigentlich noch normal, wenn …?“ über Macken und Marotten.

© LOKO-MOTION

© www.plainpicture.com

Das ist kein Spleen, das ist ein Special Effect Unsere liebsten Macken und Marotten


Fanny Jimenez Ich und mein Spleen Was wir tun, wenn wir alleine sind. 2016. 176 Seiten. € 10,95[D] / € 11,30[A] (bp 6231) 978-3-406-69832-3 Erscheint am 29. August

Originalausgabe

Verkaufsbox 12/10 978-3-406-90555-1

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Der Spleen: Dein Freund und Helfer Glücklich werden abseits der Normen Wenn zu Hause die Tür hinter einem zufällt und man endlich allein ist, dann kommen sie hervor: unsere Macken und Spleens. Alleine zu leben, bringt den Vorteil mit sich, die eigenen Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen und sein eigenes System kompromisslos durchsetzen zu können. Mit der Zeit entwickelt so manche Marotte jedoch ein Eigenleben und irgendwann fragt man sich: „Bin ich eigentlich noch normal?“ Dieses Buch zeigt Ihnen, dass Sie sich keine Sorgen machen müssen, egal wie skurril Ihr Verhalten auch sein mag. Fanny Jimenez erklärt, dass auch die absurdesten Macken nicht so irrational sind, wie sie auf den ersten Blick scheinen. Bei genauem Hinsehen erkennt man, dass sie eine Funktion erfüllen: Sie helfen uns, unsere Ängste auszuhalten und geben uns ein Gefühl der Kontrolle, wenn wir uns überfordert oder gar ohnmächtig fühlen. Wie gute Freunde sind sie einfach da, wenn man sie braucht. Dieses Buch ist ein leidenschaftliches Plädoyer dafür, an seinem Spleen festzuhalten und alles, aber bloß nicht normal zu sein.

Für alle Leser von „Ich bleib so scheiße, wie ich bin“ Die Autorin steht für Veranstaltungen zur Verfügung


Digitale Demenz? Twitter-Psychose?

© Praxis Kalbitzer

Wie man online bleibt, ohne den Verstand zu verlieren

Dr. Jan Kalbitzer ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Er forscht an der Charité Berlin und arbeitet als Psychotherapeut in eigener Praxis. 2015 erhielt er den Max Rubner Innovationspreis, seit 2016 leitet er das interdisziplinäre Ladenburger Kolleg „Internet und seelische Gesundheit“ mit Standorten in Berlin, Münster und Tübingen.


Jan Kalbitzer Digitale Paranoia Online bleiben, ohne den Verstand zu verlieren. 2016. 240 Seiten mit 10 Abbildungen.

Klappenbroschur € 16,95[D] / € 17,50[A] (bp 6248) 978-3-406-69791-3 Erscheint am 20. Oktober

Originalausgabe 26|27

Digitalisierung und Gesundheit: Unser OnlineVerhalten auf der Couch

Das Internet ist allgegenwärtig. Kaum jemand kann sich ihm noch entziehen. Wie gefährlich ist es? Kapern Firmen und Geheimdienste unsere Privatsphäre? Zerstört das Internet unsere zeitlichen und räumlichen Strukturen, greift es sogar in unser Gehirn ein? Der Psychiater Jan Kalbitzer legt unser OnlineVerhalten auf die Couch und erhebt einen Befund. Sein Fazit: Wir müssen darüber, wie wir in Zukunft leben und zusammenleben wollen, völlig neu nachdenken. Eines ist klar: In der analogen Welt bleiben können wir nicht mehr, die Reise hat bereits begonnen. Auch deshalb müssen wir begründete Sorgen von irrationalen Ängsten trennen. Und wir müssen uns darin üben, beide Seiten der Medaille zu sehen. An dem von ihm begründeten Zentrum für Internet und seelische Gesundheit untersucht Jan Kalbitzer die Auswirkungen des Internets auf unsere Psyche und befragt Gesunde wie Patienten zu den Auswirkungen dieser Technologie auf ihr Leben – was ihnen Probleme bereitet, aber genauso, was ihnen hilft. Das Buch enthält zahlreiche Fallbeispiele und Verhaltensexperimente, die die Leser selbst ausprobieren können. Sie helfen, unser Verhältnis zum Internet zu überprüfen, verloren geglaubte analoge Fähigkeiten zu reaktivieren und Ressourcen des Internets auf gesunde Weise zu nutzen.

Der Internet-Psychiater und Gründer des Zentrums für Internet und seelische Gesundheit erläutert die Geheimnisse unseres Verhaltens im Netz Mit zahlreichen Fallbeispielen und Experimenten zur Selbsterprobung Der Autor steht für Veranstaltungen zur Verfügung


Gesund und fit im Alter – alles, was man wissen muss

Dr. med. Michael Prang Not Too Old to Rock’n’Roll Die 77 größten Irrtümer über das Älterwerden. 2016. 176 Seiten. € 9,95[D] / € 10,30[A] (bp 6237) 978-3-406-68843-0 Erscheint am 29. August

Originalausgabe

© Jan Röhl

Die Rolling Stones mit ihren im Schnitt 72 Jahren füllen immer noch die Konzertarenen. Und die Unternehmerin Heidi Hetzer fährt auch mit 78 Jahren in ihrem Oldtimer weiter um die Welt. An Vorbildern für ein tatkräftiges Alter fehlt es nicht, aber dennoch halten sich hartnäckig alte Vorurteile. Dabei kann jeder selbst eine Menge tun, um auch im Alter fit und zufrieden zu sein. Weder werden im Alter alle Haare grau, noch schrumpft ab 60 der Körper. Und wussten Sie, dass wir nicht nur immer älter werden, sondern meist in der zweiten Lebenshälfte auch glücklicher sind? Sie können selbst sehr viel tun, um gesund und fit zu bleiben. Also fangen Sie am besten gleich damit an, statt sich einreden zu lassen, dass Sie zum alten Eisen gehören! Dieses Buch räumt auf mit den größten Irrtümern über das Älterwerden und sagt, wie es wirklich ist. Es sorgt dafür, dass sich Menschen künftig ohne Vorurteile mit dem Älterwerden auseinandersetzen, die Herausforderungen des Alterns annehmen und Lieferbar die wirklichen Grenzen leichter meistern. Dr. med. Michael Prang ist Arzt, freier Medizinjournalist und Autor mehrerer Buchveröffentlichungen zu Gesundheitsthemen. Heute betreibt er u. a. eine Agentur für Gesundheitskommunikation. Bekannt geworden ist er als „Morning Doc“ im SAT.1Frühstücksfernsehen. Bei C.H.Beck sind u. a. erschienen: Vegetarier leben länger (32011) und Die 77 größten Fitness-Irrtümer (22014).


Wie Bewegung das Denken verbessert und Krankheiten heilen kann Erik Scherder Lass Dein Hirn nicht sitzen Wie Bewegung das Denken verbessert, Depressionen lindert und Demenz vorbeugt. Aus dem Niederländischen von Claudia Van Den Block. 2016. 240 Seiten mit 30 Abbildungen.

Klappenbroschur € 16,95[D] / € 17,50[A] (bp 6238) 978-3-406-68872-0 Erscheint am 19. September

Originalausgabe 28|29 Die Trägheit beginnt schon im Kindesalter, vor dem Fernseher und dem Computer. Dabei haben Studien gezeigt: Kinder, die sich mehr bewegen, erbringen auch bessere schulische Leistungen. Dieses Muster zieht sich durch das ganze Leben: Sport hilft beim Lernen, lindert Depressionen und beugt der Demenz vor. Weit davon entfernt, ein Zeichen für Coolness und Genuss zu sein, ist zu viel Sitzen mittlerweile weltweit die vierthäufigste Todesursache. Zu viel Sitzen ist das neue Rauchen. Der Bewegungsmuffel schädigt aber nicht nur seinen Körper, sondern auch seinen Geist. Positiv ausgedrückt: Wer sich fit hält, tut auch etwas für sein Gehirn. Erik Scherder, der bekannte niederländische Neuropsychologe und Bewegungstrainer, beschreibt die positiven Effekte, die die körperliche auf unsere geistige Fitness hat – von Kindesbeinen an bis ins hohe Alter. Und er zeigt, welche Art von Bewegung je nach Alter und Krankheitsbild unserer Heilung und Gesundheit besonders förderlich ist und uns einfach guttut. Erik Scherder ist Professor für Neuropsychologie an der Freien Universität Amsterdam. Zusammen mit dem bekannten Eisschnellläufer und dreimaligen Olympiasieger Ard Schenk hält er öffentliche Vorlesungen über Bewegungstraining, die großen Zuspruch finden. Im Jahr 2013 wurde er zum besten niederländischen Lehrer gewählt.


Die eigene

Empfindsamkeit

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© Henrik Bjerg

– erkennen, verstehen, nutzen


Ilse Sand Die Kraft des Fühlens Hochsensibilität erkennen und positiv gestalten. Aus dem Dänischen von Annette Elisabeth Doll. 2016. 160 Seiten mit 10 Abbildungen.

Klappenbroschur € 14,95[D] / € 15,40[A] (bp 6254) 978-3-406-69793-7 Erscheint am 19. September

Originalausgabe 30|31

Vom Glück, empfindsam zu sein Bestseller in Dänemark und Schweden Jede(r) Fünfte ist besonders empfindsam oder, wie man mittlerweile sagt, hochsensibel. Ein vielfach bewährter Test macht es den Leserinnen und Lesern dieses Praxisbuches leicht, herauszubekommen, ob sie dazu gehören. Wie aber lässt sich die vermeintliche Schwäche in eine Stärke verwandeln? Wie werden hochsensible Menschen glücklich? Auch dazu macht die bekannte dänische Psychotherapeutin zahlreiche neue, im Alltag erprobte Vorschläge. Hochsensible Menschen haben ein besonders empfindliches Nervensystem. Es fällt ihnen schwerer als anderen, unangenehme oder belastende Eindrücke auszublenden. In stressigen Situationen reagieren sie stärker und werden schneller krank. Dafür nehmen sie mehr Abstufungen wahr, besitzen eine rege Fantasie und eine ausgeprägte Vorstellungskraft. Für ihr Wohlergehen benötigen sie vor allem ein verlässliches Umfeld und eine wohldosierte Reizstruktur. Dann steht ihrem Wohlbefinden wenig im Wege. Womöglich ist ihr Glücksempfinden sogar intensiver als das „gewöhnlicher“ Menschen.

Ilse Sand hat Theologie studiert, über C.G. Jung und Søren Kierkegaard geforscht und eine Ausbildung als Psychotherapeutin absolviert. Sie arbeitet in Dänemark als Supervisor, Coach und Therapeutin. Ihr Buch war in Dänemark und Schweden ein Bestseller.

Ein feinfühliger und kompakter Führer zu den Wurzeln der hochsensiblen Persönlichkeit und eine Anleitung, sich selbst zu lieben Mit dem vielfach bewährten Persönlichkeitstest „Wie sensibel bin ich?“


400 Jahre vor Kolumbus – die Wikinger landen an der Küste Amerikas

© shutterstock

Rudolf Simek lehrt als Professor für Ältere Germanistik unter Einschluss des Nordischen an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Im Verlag C.H.Beck sind von ihm lieferbar: Mittelerde. Tolkien und die germanische Mythologie (2005); Die Edda (2007); Götter und Kulte der Germanen (42016); Die Wikinger (62016).


Rudolf Simek Vinland! Wie die Wikinger Amerika entdeckten. 2016. 160 Seiten mit 22 Abbildungen und Karten.

Gebunden € 16,95[D] / € 17,50[A] (bp 6257) 978-3-406-69720-3 Erscheint am 29. August

Originalausgabe 32|33

Wer waren die Wikinger? Woher kamen sie und was trieb sie an?

„Sie kamen zu einer Insel, die nördlich des Landes lag und gingen dort hinauf und sahen sich bei gutem Wetter um. Sie fanden Tau auf dem Gras und berührten als Erstes mit den Händen den Tau und führten ihn zum Mund und dachten, noch nie etwas Süßeres gekostet zu haben.“ So wird in der Grænlendinga saga die Ankunft der Wikinger in Amerika beschrieben. Rudolf Simek erzählt hier die Geschichte dieser Entdeckungsreise und schildert, wie deren archäologische Spuren im 20. Jahrhundert wiederentdeckt wurden. Was trieb die Wikinger rund 400 Jahre, bevor Christoph Kolumbus in die Neue Welt aufbrach, zu ihrer gefährlichen Reise durch das Nordmeer? Abenteuerlust, Mangel an wichtigen Rohstoffen und Nahrungsquellen? Woher stammten diese Entdecker überhaupt, die wir recht unpräzise mit dem Begriff „Wikinger“ bezeichnen, und welche Quellen erzählen ihre Geschichte(n)? Diesen Fragen geht der renommierte Wikinger-Forscher Rudolf Simek hier nach. Darüber hinaus erklärt er, wie die Boote der Wikinger beschaffen waren, schildert das nautische Wissen und die Weltvorstellungen der nordischen Seefahrer und erzählt, wie 1961 das norwegische Ehepaar Helge und Anne Stine Ingstad bei L’Anse aux Meadows an der Küste von Neufundland auf die archäologischen Reste der WikingerExpedition stieß. Ein unterhaltsames Kapitel über falsche nordamerikanische Wikinger, über die man in den USA so lebhaft phantasierte, dass man sich regelrechte „Viking Hoaxes“ schuf, beschließt das Buch.

Die spannende Geschichte einer gefährlichen Entdeckungsreise


Bremerhaven, Willem Gruyter (Jr.), 1868 © akg-images / Quint & Lox

Abenteurer und Entdecker, Kaufleute und Piraten

Michael North ist Professor für All­ gemeine Geschichte der Neuzeit an der Universität Greifswald. Im Verlag C.H.Beck sind von ihm lieferbar: Geschichte der Niederlande (42013); Geschichte der Ostsee. Handel und Kulturen (2011); Kleine Geschichte des Geldes. Vom Mittelalter bis heute (2009); Deutsche Wirtschaftsgeschichte. Ein Jahrtausend im Überblick (Hrsg. 22005).


Michael North Zwischen Hafen und Horizont Weltgeschichte der Meere. 2016. 320 Seiten mit 10 Abbildungen und 19 Karten.

Gebunden € 19,95[D] / € 20,60[A] (bp 6252) 978-3-406-69839-2 Erscheint am 29. August

Originalausgabe 34|35

3000 Jahre Geschichte der Meere Die Menschen und das Meer – Herausforderungen und Gefahren der Ozeane Michael North bietet einen eindrucksvollen Überblick über mehr als 3000 Jahre Weltgeschichte der Meere. Er schildert die Auseinandersetzung des Menschen mit den Herausforderungen und Gefahren der Ozeane und zeigt die Möglichkeiten, die sie uns eröffnen. Güter zu transportieren und damit reich zu werden oder existenzielle Nöte zu erfahren und alles zu verlieren, neue militärische Optionen zu nutzen und seine Macht über Kontinente auszudehnen – das alles war und ist bis heute mit der Beherrschung der Seefahrt, der Kunst des Schiffsbaus, der Nautik und der Herrschaft über die Seewege verbunden. Nicht zuletzt aber bildet das Meer gleichsam den Naturraum der Globalisierung, wie uns tagtäglich angesichts der Flüchtlingsströme ebenso bewusst wird wie angesichts der skrupellosen Zerstörung dieses einzigartigen Lebensraums – Prozesse, vor denen niemand die Augen verschließen kann. Über diese und viele weitere Themen informiert die neue Weltgeschichte der Meere.

Ein schönes Geschenkbuch in gebundener Ausstattung Die ideale Strandlektüre


Pearl Harbor, 7. Dezember 1941. Š akg-images

Pearl Harbor – Wendepunkt des Zweiten Weltkriegs


Takuma Melber Pearl Harbor Japans Angriff und der Kriegseintritt der USA. 2016. 208 Seiten mit 10 Abbildungen.

Klappenbroschur € 16,95[D] / € 17,50[A] (bp 6250) 978-3-406-69818-7 Erscheint am 20. Oktober

Originalausgabe

Hawaii, 7. Dezember 1941, kurz vor 8 Uhr morgens: Japanische Torpedobomber der ersten Angriffswelle stürzen sich auf die amerikanische Pazifikflotte in Pearl Harbor. Zum zweiten Mal in 30 Jahren wird ein Krieg zum Weltkrieg. Der Angriff auf Pearl Harbor kostete über 2400 amerikanische Soldaten das Leben, zahlreiche Schiffe und Flugzeuge wurden beschädigt. Einen Tag später erklärte der amerikanische Kongress Japan den Krieg. Am 11. Dezember antwortete Deutschland mit der Kriegserklärung an die USA. Anschaulich und lebendig schildert Takuma Melber Vorgeschichte, Verlauf und Folgen des japanischen Überfalls, um den sich zahlreiche Verschwörungstheorien ranken, und lässt die dramatischen Ereignisse in Nahaufnahmen der historischen Akteure wieder lebendig werden. Anders als die meisten westlichen Autoren bezieht er dabei auch die Perspektive der japanischen Angreifer mit ein.

75. Jahrestag des Angriffs am 7. 12. 2016

© Peter Pulkowski

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Takuma Melber promovierte zur japanischen Besatzungspolitik in Südostasien. Er ist Träger des Wilhelm-Deist-Preises für Militärgeschichte und war Fachberater für eine ZDF-Dokumentation zum Pazifikkrieg.


Vietnam – Trauma einer Weltmacht

Marc Frey Geschichte des Vietnamkriegs Die Tragödie in Asien und das Ende des amerikanischen Traums. 10., durchgesehene und aktualisierte Auflage. 2016. 256 Seiten mit 2 Karten. € 12,95[D] / € 13,40[A] (bp 1278) 978-3-406-69912-2 Erscheint am 29. August

Originalausgabe

Marc Frey ist Professor für Geschichte an der Jacobs University Bremen.

Der Krieg in Vietnam war die längste militärische Auseinandersetzung des 20. Jahrhunderts. Er hat Hunderttausende von Opfern gefordert, die amerikanische Nation gespalten, und der Supermacht USA die erste Niederlage ihrer Geschichte bereitet. Dieses Buch schildert die Ursachen und Hintergründe des Krieges, seine wichtigsten politischen und militärischen Etappen sowie seine bis heute anhaltenden Auswirkungen auf die Rolle Amerikas in der Weltpolitik. Erstmals liegt damit in deutscher Sprache eine Geschichte des Vietnamkriegs vor.

Das eingeführte Standardwerk in überarbeiteter Neuauflage


Die Tragödie des Spanischen Bürgerkriegs

Carlos Collado Seidel Der Spanische Bürgerkrieg Geschichte eines europäischen Konflikts. 3., aktualisierte und ergänzte Auflage. 2016. 237 Seiten mit 5 Karten. € 14,95[D] / € 15,40[A] (bp 1677) 978-3-406-69677-0 Soeben erschienen

Originalausgabe 38|39 Vor nunmehr 80 Jahren nahm die Tragödie des Spanischen Bürgerkriegs ihren Anfang. War Spanien ein militärisches Übungsfeld der Achsenmächte? Wollte die Sowjetunion hier ihren ersten Satellitenstaat errichten? War der Einsatz der deutschen Legion Condor kriegsentscheidend? Handelte es sich um einen Religionskrieg, oder um einen Krieg gegen den Faschismus? Das vorliegende Buch führt in die wichtigsten Aspekte des Krieges ein, schildert die internationale Dimension des Konfliktes, erläutert die innerspanischen Zusammenhänge, den ideologischen Unterbau und zeigt die für die spanische Gesellschaft über Jahrzehnte währenden Folgen des Krieges.

80. Jahrestag des Kriegsbeginns am 17. 7. 2016

Carlos Collado Seidel lehrt als außerordentlicher Professor Neueste Geschichte an der Universität Marburg.


Das Standardwerk in aktualisierter Neuauflage

Manfred G. Schmidt Das politische System Deutschlands Institutionen, Willensbildung und Politikfelder. 3., aktualisierte Auflage. 2016. 576 Seiten. € 17,95[D] / € 18,50[A] (bp 1721) 978-3-406-69703-6 Erscheint am 19. September

Originalausgabe

Dieses Buch ist ein Wegweiser durch das politische System der Bundesrepublik Deutschland zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Manfred G. Schmidt erläutert sowohl das Regelwerk, das die Verfassung der Politik vorgibt, als auch die Verfassungswirklichkeit. Ausführlich werden die politischen Institutionen, deren Funktionsweise sowie der Prozess der politischen Willensbildung behandelt. Zudem wird die Staatstätigkeit in den wichtigsten Feldern der Innen- und Außenpolitik und in ihren Wechselwirkungen mit den politischen Institutionen und Prozessen untersucht. Der Autor erörtert die Politik in Deutschland aus der Perspektive des internationalen und historischen Vergleichs und bewertet ihre Stärken und Schwächen. Ein für die 3. Auflage neu verfasstes Kapitel ist den Möglichkeiten und Grenzen einer Europäisierung des Regierungssystems gewidmet.

Manfred G. Schmidt ist Professor für Politische Wissenschaft an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.


Internationale Beziehungen – eine Einführung

Nicole Deitelhoff Michael Zürn Lehrbuch der Internationalen Beziehungen Per Anhalter durch die IB-Galaxis. 2016. 368 Seiten. € 18,95[D] / € 19,50[A] (bp 6101) 978-3-406-65439-8 Erscheint am 19. September

Originalausgabe 40|41 Die Erde muss einer galaktischen Hyperraum-Umgehungsstraße weichen. So beginnt die berühmte Geschichte von Douglas Adams Per Anhalter durch die Galaxis. Man muss sie nicht kennen, um dieses Buch zu verstehen. Nicole Deitelhoff und Michael Zürn dient sie jedoch als Ausgangspunkt, um mit Sinn für Abenteuer und Vergnügen durch die komplexe Geschichte und die Theorienlandschaft der Internationalen Beziehungen zu navigieren. Das Fach präsentieren sie als eine Galaxis, die durch eine Vielzahl von Planeten bevölkert ist. Sie beherbergen unterschiedliche Zivilisationen, die man gemeinhin als Theorieschulen und Einzeltheorien kennt und die in ihrer Entwicklung jeweils in spezifische historische Kontexte eingebettet sind. Angesichts einer solchen, teilweise überbordenden Komplexität orientieren sich die Autoren in ihrem ebenso kurzweiligen wie informativen Lehrbuch an dem bekannten Grundgebot eines guten Reiseführers: KEINE PANIK!

Nicole Deitelhoff ist Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungspolitik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

© David Ausserhofer

Michael Zürn ist Direktor am Wissenschaftszentrum Berlin und Professor für Internationale Beziehungen an der FU Berlin.


Harald Weinrichs meisterlicher Essay

Harald Weinrich Linguistik der Lüge 3. Auflage. 2016. 96 Seiten. € 9,95[D] / € 10,30[A] (bp 1372) 978-3-406-69701-2 Erscheint am 29. August

Originalausgabe

© Isolde Ohlbaum

In der Welt werden munter die „Lügenfahnen“ (Goethe) entrollt, und daran wird sich wohl auch so rasch nichts ändern. Was aber geht eigentlich mit der Sprache vor sich, wenn die Wahrheit zur Lüge verdreht wird? Können nicht nur Sätze, sondern auch Wörter lügen? Und wie ist das Verhältnis der Ironie zur Lüge? Harald Weinrichs fulminanter Essay ist ein linguistisches Kabinettstück und eine kleine Anleitung zum Denken des Wahren.

Ein klassischer Text der Linguistik – jetzt wieder lieferbar Harald Weinrich, geb. 1927, war nach Professuren in Kiel, Köln, Bielefeld und München zuletzt Professor für Romanistik am Collège de France, Paris. Er hat u. a. den Joseph-Breitbach-Preis, den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa und den Hanseatischen Goethe-Preis erhalten. Bei C.H.Beck sind von ihm u. a. erschienen: Lethe (31999), Knappe Zeit (2008), Tempus (2005) und Über das Haben (2012).


Lyrik lesen! Eine Anleitung zum Genießen von Gedichten

Hans-Dieter Gelfert Was ist ein gutes Gedicht? Eine Einführung in 33 Schritten. 2016. 192 Seiten. € 14,95[D] / € 15,40[A] (bp 6247) 978-3-406-69729-6 Erscheint am 19. September

Originalausgabe 42|43 Verse verhalten sich zur Prosa wie Singen zum Sprechen, wie Tanzen zum Gehen, wie Festtage zum Alltag. Nicht nur jedes Wort, jeder Laut hat in einem Gedicht seinen festen Platz in einer vom Dichter geplanten Ordnung. Alle Kunst, auch die Dichtkunst, entsteht durch Abweichung vom Gewöhn­ lichen. Der Literaturwissenschaftler Hans Dieter Gelfert ergründet in 33 Schritten, was die Qualität eines guten Gedichts ausmacht. Er fragt nach dem Grund für das Vergnügen an Versen und demonstriert an 80 Beispielen aus den verschiedenen Genres von Hymne bis Haiku die Kunstmittel der Dichter und deren Wirkung auf die Leser. Sprachliche Dichte, innere Spannung, Vieldeutigkeit, Ambivalenz, Authentizität und Originalität lauten die Stichwörter. Und am Schluss verrät der Autor, was im Kopf eines Menschen geschieht, wenn sich das Durchschauen der komplexen Ordnung eines Textes in ästhetisches Vergnügen verwandelt.

Hans-Dieter Gelfert war bis zu seiner Emeritierung Professor für englische Literatur an der Freien Universität Berlin und ist seither freier Autor und Übersetzer. Von ihm sind bei C.H.Beck zuletzt erschienen: William Shakespeare in seiner Zeit (2014), Englisch mit Aha! (32014) und Charles Dickens (22012).


Benjamin Franklin: Schriftsteller, Erfinder, Staatsmann

Benjamin Franklin Autobiographie Mit einem Nachwort von Klaus Harpprecht. Übertragen aus dem Amerikanischen von Berthold Auerbach, revidiert und mit Anmerkungen von Heinz Förster. 3. Auflage. 2016. 279 Seiten mit 12 Abbildungen. € 14,95[D] / € 15,40[A] (bp 1510) 978-3-406-69617-6 Erscheint am 29. August

Die Lebensbeschreibung Benjamin Franklins (1706 – 1790), der einer der bedeutendsten Staatsmänner der jungen Vereinigten Staaten wurde, gilt als das erste „klassische“ Werk der amerikanischen Literatur. Benjamin Franklin, der Sohn eines in die Neue Welt ausgewanderten Seifensieders und Kerzenmachers, berichtet in diesen Lebenserinnerungen von der Kindheit und den Lehrjahren im puritanischen Boston, der Flucht des lebenshungrigen Bücherwurms ins weltoffene Philadelphia und der erfolgreichen Tätigkeit dort, zuerst als Buchdrucker, dann auch als Wissenschaftler und Erfinder. Und er schildert seinen Aufstieg zum angesehenen Bürger und Politiker. Die Autobiographie „dieses weltzugewandten nüchternen Aufklärers und Repräsentanten der jungen amerikanischen Republik, dieses auf den verschiedenartigsten Gebieten unermüdlich tätigen Bürgers“, gehöre, schreibt Hans J. Schütz, „gewiss zu den bedeutendsten autobiographischen Zeugnissen eines emanzipierten Bürgertums“.

Unabhängigkeitserklärung 1776, Gemälde von Jean Leon Gerome Ferris. © www.bridgemanart.com


Cuba libre – Geschichte einer Insel

Michael Zeuske Kleine Geschichte Kubas 4., durchgesehene und aktualisierte Auflage. 2016. 272 Seiten mit 4 Karten. € 14,95[D] / € 15,40[A] (bp 1371) 978-3-406-69699-2 Erscheint am 29. August

Originalausgabe 44|45 Kubas Geschichte ist eine Geschichte des Reichtums und der Blüte, aber auch eine Geschichte der Armut, der Unterdrückung und des nie erlahmenden Widerstandes dagegen. Der Reichtum der Insel durch den Zucker ist untrennbar mit der Sklaverei verknüpft; die Befreiung von der spanischen Kolonialmacht mit dem Übergang in die Abhängigkeit von den USA; die Revolution Fidel Castros mit dem Verlust der Absatzmärkte in Nordamerika und der Verarmung des Landes. Michael Zeuske bietet einen informativen und unterhaltsamen Streifzug durch die kubanische Geschichte, der in die Frage mündet: Wie wird es nach Fidel Castro mit Kuba weitergehen?

Barack Obama mit dem kubanischen Präsidenten Raul Castro vor dem Revolutionspalast in Havana, 21. März 2016. © imago stock & people

Michael Zeuske, geb. 1952, ist Professor für iberische und lateinamerikanische Geschichte an der Universität zu Köln. Von ihm ist bei C.H.Beck lieferbar: Kleine Geschichte Venezuelas (2007).


-Bestseller / Backlist

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