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C.H.BECK literatur Herbst 2016


Bestseller

327 Seiten. Gebunden € 19,95[D] / € 20,60[A] 978-3-406-69112-6 Lieferbar

255 Seiten. Gebunden € 19,95[D] / € 20,60[A] 978-3-406-68188-2 Lieferbar

367 Seiten. Klappenbroschur € 14,95[D] / € 15,40[A] 978-3-406-68892-8 Lieferbar

„Seine Romane sind Geschichten einer Wanderung, sind Seelenerkundungen, Herzenströstungen, Expeditionen in versunkene Zeiten, vergessene Regionen, links und rechts der Donau.“ Alexander Kissler, Cicero

„So leicht und beschwingt erzählt; so wohltuend warmherzig, dass man sich fragt, warum es eigentlich nicht häufiger solche wunderbaren kleinen Bücher gibt.“ Jan Ehlert, NDR Kultur

„Spannend bis zur letzten Seite.“ Thomas Mahr, Lesart „Sein Buch ist ein Roman, doch seine Fiktion wirkt so real, dass seinen Lesern der Atem stockt.“ Annemarie Stoltenberg, Kölner Stadt-Anzeiger


5

Sabine Gruber | Daldossi oder Das Leben des Augenblicks

 9

Aravind Adiga | Golden Boy

11

Lily King | Vater des Regens

13

Bret Anthony Johnston | Justins Heimkehr

15

Zora del Buono | Hinter Büschen, an eine Hauswand gelehnt

17

Diane Broeckhoven | Was ich noch weiß

19

Anthony Doerr | Winklers Traum vom Wasser

21

Kurt Drawert | Der Körper meiner Zeit

23

Klaus Nüchtern | Kontinent Doderer

27

Heimito von Doderer | Die Sonderausgaben

29 textura: Luigi Pirandello | Maestro Amor 30 textura: E. E. Cummings | Fairy Tales / Märchen 31 textura: Jack London | Das Haus von Mapuhi 33

C.H.Beck Gedichtekalender | „Kleiner Bruder“ 2017

34 Longseller 36 Wespennest 37

Zeitschrift für Ideengeschichte

38 Adressen

Titelmotiv: © Margo Silver / getty images

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Die Novitäten sind weitestgehend

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Wieviel Wahrheit Wieviel Nähe ist uns möglich?

© Shutterstock

Der neue große Roman


halten wir aus? von

Sabine Gruber


Sabine Gruber, geboren 1963 in Meran, lebt als freie Schriftstellerin in Wien. Für ihr Werk, Erzählungen, Hörspiele und Theater­ stücke sowie ihre Romane „Aushäusige“, „Die Zumutung“ (C.H.Beck, 2003), „Über Nacht“ (C.H.Beck, 2007) und „Stillbach oder Die Sehnsucht“ (C.H.Beck, 2011) und den Gedichtband „Fang oder Schweigen“ erhielt sie zahlreiche Preise und Stipendien, u. a. den Priessnitz-Preis, den Förderungspreis zum österreichischen Staatspreis, das Elias-Canetti-Stipendium der Stadt Wien, den Anton Wildgans-Preis, das Robert Musil-Stipendium und den Veza CanettiPreis der Stadt Wien.

© Gunter Glücklich

Lieferbar

Österreichischer Kunstpreis für Literatur 2016 für Sabine Gruber


Sabine Gruber Daldossi oder Das Leben des Augenblicks. Roman. 2016. 315 Seiten. Gebunden € 21,95[D] / € 22,60[A] 978-3-406-69740-1 Erscheint am 21. Juli

Paket 8/7 978-3-406-90532-2

4|5 Bruno Daldossi ist ein erfolgreicher Fotograf, der sich auf die Arbeit in Krisen- und Kriegsgebieten spezialisiert hat. Nach vielen Jahren, in denen er für das Hamburger Magazin „Estero“ in Tschetschenien oder im Irak, im Sudan oder in Afghanistan fotografiert hat, geht er mit Anfang Sechzig nur noch sporadisch auf seine gefährlichen Missionen. Als ihn aber seine langjährige Gefährtin Marlis, eine Zoologin, mit der er in Wien zusammenlebt, wegen eines anderen Mannes verlässt, verliert der so gehärtete Mann völlig den Halt. In seine Trauer um den Liebesverlust mischt sich immer stärker die Frage, wie mit dem Leid der Welt, das er in seinen Bildern festhält, zu leben und wie damit umzugehen ist. Wie viel Wahrheit halten wir aus? Wie viel Einfühlung, wie viel Nähe sind uns möglich? Daldossi freundet sich mit der Journalistin Johanna Schultheiß an, die aus Lampedusa berichten soll, und reist ihr nach. Und er versucht, Marlis zurückzugewinnen und Verantwortung zu übernehmen für wenigstens eins der Schicksale, die seinen Weg gekreuzt haben. In diesem kühnen Roman erzählt Sabine Gruber dicht, genau, schön und spannend von journalistischer Wahrheitsfindung, Krieg, Krisen und von einer großen Liebe.

Veranstaltungen Literaturfestival Leukerbad (1. – 3. 7. 2016) Berner Literaturfest (17. – 21. 8. 2016) Literaturhaus Salzburg am 24. 10. 2016 Münchner Bücherschau, 21. 11. 2016, Blackbox

Leseexemplar Österreichischer Kunstpreis für Literatur 2016 20.000 verkaufte Exemplare von „Stillbach oder Die Sehnsucht“ Ein Liebesverlust und der Schmerz der Bilder Besuchen Sie Sabine Grubers Online-Lesung unter www.chbeck.de/go/ gruber-liest-zehnseiten Die Autorin steht für Veranstaltungen zur Verfügung


© David Levenson / getty-images

Boo


Der neue Roman des

ker-Preistr채gers Aravind Adiga


© Alessia Pierdomenico / Reuters / Corbis

Ein Roman über Liebe und Ausbeutung, Leidenschaft und Gewalt Der Weltbestseller Aravind Adiga, geboren 1974 in Madras, wuchs zeitweise in Sydney, Australien, auf, studierte Englische Literatur an der Columbia University und am Magdalen College in Oxford. Er arbeitete als Korrespondent für die Zeitschrift Time und für die Financial Times. Er lebt in Mumbai, Indien. Sein erster Roman „Der weiße Tiger“ (C.H.Beck 2008) gewann den Booker Prize und erschien in fast 40 Ländern. Bei C.H.Beck erschienen außerdem der Erzählzyklus „Zwischen den Attentaten“ (2009) und der Roman „Letzter Mann im Turm“ (2011). Claudia Wenner lebt als Schriftstellerin, Publizistin und Übersetzerin in Frankfurt und Pondicherry. Sie übersetzte u. a. Werke von Virginia Woolf und gab eine Anthologie indischer Literatur heraus, „Die Geister Indiens“ (2006). Für C.H.Beck übersetzte sie den Roman „Das verbotene Glück der anderen“ von Manu Joseph (2012) und „Aron und der König der Kinder“ von Jim Shepard (2016).


Aravind Adiga Golden Boy Roman. Aus dem Englischen von Claudia Wenner. 2016. 336 Seiten. Gebunden € 19,95[D] / € 20,60[A] 978-3-406-69803-3 Erscheint am 29. August

Paket 23/20 978-3-406-90530-8

Paket 12/10 978-3-406-90531-5

8|9 Aravind Adigas dritter Roman erzählt von zwei jungen Brüdern auf der Suche nach sich selbst, vom Sport als Aufstiegschance und gnadenlosem Wettbewerb, von jungen Talenten und alten Talentsuchern, von Liebe und Ausbeutung, von Leidenschaft und Gewalt. Manjunath Kumar ist vierzehn. Er weiß, dass er ein guter Kricketspieler ist, vielleicht sogar so gut wie sein älterer Bruder Radha. Er weiß, warum er seinen dominanten und sportbesessenen Vater fürchtet, seinen brillanten Bruder bewundert und von der Welt amerikanischer Serien sowie interessanter wissenschaftlicher Fakten fasziniert ist. Aber es gibt vieles, das er noch nicht weiß – über sich selbst und die Welt um ihn herum … Als er Radhas großen Rivalen kennenlernt, einen privilegierten Jungen voller Selbstvertrauen, beginnt sich für Manju alles auf den Kopf zu stellen und er muss Entscheidungen treffen, die seine Welt verändern. Suggestiv und sensibel, bissig und schwungvoll – ein neuer, eindrucksvoller Roman des indischen Bestsellerautors und Booker-Prize-Gewinners.

Autor des Weltbestsellers „Der weiße Tiger“ – weltweit 1,2 Millonen verkaufte Exemplare Booker-Preisträger Ein Roman über Liebe und Ausbeutung, Leidenschaft und Gewalt Suggestiv und sensibel bissig und schwungvoll Sport als Karrieresprungbrett und großes Geschäft


© Winky Lewis

„Lily Kings Vater des Regens ist ein eindringlich und überzeugend geschriebener, tief bewegender Roman.“ Richard Russo Lily King, geboren 1962, lebt mit ihrer Familie in Maine. Sie veröffentlichte die Romane „The Pleasing Hour“, „The English Teacher“ und „Father of the Rain“ und erhielt u. a. den New England Book Award for Fiction, den Whiting Writers’ Award und den Maine Fiction Award. Ihr vierter Roman „Euphoria“ (C.H.Beck 2015) wurde mit dem neu geschaffenen Kirkus Prize ausgezeichnet und von der New York Times unter die fünf besten literarischen Bücher des Jahres 2014 gewählt. Die deutsche Übersetzung wurde zu einem Bestseller.

Lieferbar

Sabine Roth ist seit 1991 als Übersetzerin tätig und zu den von ihr ihr übersetzten Autoren gehören Jane Austen, Henry James, Agatha Christie, John Le Carré, V.S. Naipaul und Lemony Snicket. Für C.H.Beck übersetzte sie „Mr Thundermug“ von Cornelius Medvei und „Euphoria“ von Lily King.


Liliy King Vater des Regens Roman. Aus dem Englischen von Sabine Roth. 2016. 384 Seiten. Gebunden € 21,95[D] / € 22,60[A] 978-3-406-69805-7 Erscheint am 19. September

10|11 Lily Kings subtiler und herzzerreißender Roman über die tragischunverrückbare Liebe einer Tochter zu ihrem manipulativen Vater zeigt, wie unentrinnbar Bindungen in der Familie sind. Daley Amory erlebt als Elfjährige die Trennung ihrer Eltern und wie vor allem der charismatische, aber weltanschaulich in den 50er Jahren stecken gebliebene und selbstzerstörerische Vater seine alte Familie schnell durch eine neue ersetzt. Daley gelingt es, ein eigenes Leben, eine Liebesbeziehung aufzubauen, und bleibt doch auf eine gefährliche Weise auf ihren Vater fixiert, auf die Vorstellung, ihm helfen zu müssen. Mühsam muss sie sich aus dieser Verstrickung befreien. Lily Kings dritter Roman mit seinen faszinierenden und aufwühlenden Charakteren zeigt das ganze psychologische und sprachliche Können der Autorin, die es den Lesern unmöglich macht, sich dem Sog dieser Geschichte zu entziehen.

Die tragisch-unverrückbare Liebe einer Tochter zu ihrem manipulativen Vater „King ist eine wunderbare Schriftstellerin“ Liesl Schillinger, The New York Times Book Review Über 30.000 verkaufte Exemplare von „Euphoria“


„Ich liebe diesen Roman“ John Irving

© Nina Subin

Bret Anthony Johnston, 1971 geboren, veröffentlichte den Erzählungsband „Corpus Christi“ (2004), gab 2008 den Band „Naming the World and other Exercises for the Creative Writer“ heraus und schrieb das Drehbuch zum Dokumentarfilm „Waiting for Lightning“ (2012). „Justins Heimkehr“ ist sein Romandebüt. Johnston unterrichtet Fiction Writing an der Harvard University. Sylvia Spatz arbeitet als freie Lektorin und Übersetzerin aus dem Französischen, Englischen und Italienischen. Für C.H.Beck übersetzte sie François Gardes Debütroman „Was mit dem weißen Wilden geschah“ (2014).


Bret Anthony Johnston Justins Heimkehr Roman. Aus dem Englischen von Sylvia Spatz. 2016. 420 Seiten. Gebunden € 19,95[D] / € 20,60[A] 978-3-406-69742-5 Erscheint am 21. Juli

12|13 Mit psychologischem Feingefühl und sehr spannend erzählt Bret Anthony Johnston in seinem Debütroman von einer Familie unter Schock. Vor vier Jahren ist Justin Campbell, damals 12 Jahre alt, entführt worden. Seine Eltern und sein Bruder, die nie aufgehört hatten, nach ihm zu suchen, haben unterschiedliche Wege gefunden, mit diesem Erlebnis umzugehen. Wege, die die Familie eher auseinanderdriften lassen. Da wird Justin wie durch ein Wunder ganz in der Nähe entdeckt und seinem Entführer entwunden – der inzwischen 16jährige kehrt in die Familie zurück. Aber ist der Wiedergefundene nicht doch verloren? Und was geschieht mit dem Täter, der vor Gericht gestellt wird und auf „nicht schuldig“ plädieren will? Bret Anthony Johnston zeigt sich in diesem Roman als hoch begabter, raffinierter und kluger Erzähler, der glaubwürdige und faszinierende Charaktere zeichnen kann und ohne Effekthascherei ins Herz der Dinge vorstößt.

Leseexemplar Internationaler Bestseller Ein spannendes, psychologisches Meisterstück „Eine faszinierende Geschichte von Verlust und Erlösung“ Andre Dubus III


„Ein großartiges und in jeder Zeile handwerklich perfektes Buch.“ Richard Kämmerlings, Die Welt, über „Gotthard“

© Rae Tashman

Lieferbar

Zora del Buono, geboren 1962 in Zürich, lebt in Berlin und Zürich. Sie studierte Architektur an der ETH Zürich und der HdK Berlin, arbeitete vier Jahre als Architektin und Bauleiterin und war Gründungsmitglied der Zeitschrift „mare“. Im mareverlag sind ihre Romane „Canitz’ Verlangen“ (2008) und „Big Sue“ (2010) erschienen sowie „Hundert Tage Amerika. Begegnungen zwischen Neufundland und Key West“ (2011), bei C.H.Beck ihre Novelle „Gotthard“ (2015), bei Matthes & Seitz in der Reihe „Naturkunden“ ihr Band „Das Leben der Mächtigen. Reisen zu alten Bäumen“ (2015). www.zoradelbuono.de


Zora del Buono Hinter Büschen, an eine Hauswand gelehnt 2016. 128 Seiten. Mit Stanzungen im Einband. Gebunden € 17,95[D] / € 18,50[A] 978-3-406-69690-9 Erscheint am 29. August

14|15 Seit einigen Jahren gibt Vita Ostan an einem amerikanischen OstküstenCollege im Sommer einen Kurs in Journalismus. In einer exklusiven, geschlossenen Welt des Lernens und der Begegnungen – stark reglementiert und doch aufgeladen durch die Intensität des Zusammenlebens – entwickelt sich zwischen Vita und ihrem Studenten Zev eine ganz und gar ungebührliche Nähe. Es ist die Zeit der Snowden-Enthüllungen und des weltweiten NSA-Skandals und Zev zeigt sich empört über die allgegenwärtige Überwachung. Die Dozentin und Erzählerin dieser Geschichte ist mehr als doppelt so alt wie Zev. Verwirrt, beglückt, bodenlos, gegen alle Regeln und Vorschriften verstoßend, lässt sie sich auf eine unmöglich scheinende Liebe ein. Gleichzeitig verändert sich Zev, was nicht ohne Folgen bleibt. Spannend, entwaffnend, sinnlich und sarkastisch erzählt Zora del Buono von Verboten und dem Mut der Übertretung, von Überwachung und Gefahr und der Entschlossenheit zu lieben.

Pressestimmen zu „Gotthard“ „Dieses schmale Buch packt einen mit erzähltechnischer Wucht.“ Martina Läubli, Neue Zürcher Zeitung „Raffiniert gestrickt.“ Daniela Weiland, BR Lesezeichen „Atmosphärisch stimmig und stilistisch gekonnt.“ Marie-Louise Zimmermann, Berner Zeitung

„Del Buono steht eine Sprache zu Gebote, deren Präzision in Poesie umschlägt.“ Richard Kämmerlings, Die Welt Überwachung, Gefahr und die Lust an der Übertretung Eine ungebührliche Liebe Die Autorin steht für Veranstaltungen zur Verfügung


„Diane Broeckhovens sparsame, präzise, fast nüchterne Sprache ist wie ein Sog. Sie beschreibt ihre Protagonisten nicht nur, sie werden lebendig.“ Inge Obermayer, Nürnberger Zeitung

Diane Broeckhoven, 1946 geboren, hat zahl­ reiche, vielfach ausgezeichnete Kinder- und Jugendbücher geschrieben. Unter ihren Romanen für Erwachsene, etwa „Eine Reise mit Alice“ und „Herrn Sylvains verschlungener Weg zum Glück“, wurde „Ein Tag mit Herrn Jules“ zu einem Bestseller. Das Buch ist inzwischen in sechzehn Ländern erschienen und wurde über 250.000 Mal verkauft. Diane Broeckhoven lebt in Antwerpen. Isabel Hessel, 1973 geboren, erhielt 2003 das Stipendium des LCB für Literaturübersetzer. Sie lebt und arbeitet in Antwerpen und übersetzte schon mehrere Bücher von Diane Broeckhoven für C.H.Beck. Ihre Spezialität sind flämische Autorinnen.

Lieferbar


Diane Broeckhoven Was ich noch weiß Roman. Aus dem Niederländischen von Isabel Hessel. 2016. 144 Seiten. Gebunden € 16,95[D] / € 17,50[A] 978-3-406-69678-7 Erscheint am 19. September

16|17 Warmherzig und fein komponiert erzählt Diane Broeckhoven die Geschichte einer komplizierten Mutter-Sohn-Beziehung. Manon geht in ihrer Rolle als Ehefrau, Hausfrau und Mutter auf, bis ihr Mann sie plötzlich für eine jüngere Frau verlässt. Sie bleibt mit den drei Kindern zurück und muss von nun an allein für die Familie sorgen. Sieben Jahre später entdeckt ihr Sohn Peter durch einen Zufall, dass Manon kurz nach dem Tod ihrer Schwiegermutter eine Affäre mit ihrem Schwiegervater gehabt haben muss. In jugendlicher Empörung und ohne seiner Mutter Gelegenheit zu geben, sich zu erklären, zieht er zu seinem Vater. Die Kinder werden erwachsen und kurz bevor Peter mit seiner frischangetrauten Ehefrau für einige Zeit nach Japan ziehen will, erleidet Manon einen Schlaganfall und fällt ins Koma. Trotz ihrer früheren Differenzen legt Peter seine Pläne auf Eis, um für seine Mutter da sein zu können. Als Manon erwacht, muss sie sich ins Leben zurückkämpfen. Sie notiert, was sie noch weiß, und wird liebevoll von ihren Kindern und ihrem früheren Ehemann unterstützt. Ein Neuanfang wird möglich. Diane Broeckhoven versteht es, mit viel Einfühlungsvermögen die großen Lebensfragen in einer leicht zugänglichen Geschichte zu verdichten.

Schwerpunkt Flandern und die Niederlande Warmherzig und schnörkellos schön erzählt „Ein Tag mit Herrn Jules“ ist in sechzehn Ländern erschienen und wurde über 250.000 Mal verkauft


„Dieses obsessive Erzählen, das sich nicht um Regeln kümmert, erzeugt einen Zauber, dem man sich schwer entziehen kann.“ Der Spiegel Pulitzer Preis 2015

© Jerry Bauer

Anthony Doerr, 1973 in Cleveland geboren, lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen in Boise, Idaho. Neben Erzählungsbänden wie „Der Muschelsammler“ (2007) veröffentlichte Doerr den Roman „Alles Licht, das wir nicht sehen“ (2014), für den er 2015 den Pulitzer Prize erhielt. Dieser Roman, der sich in den USA annähernd 2 Millionen Mal verkaufte, wurde auch in Deutschland zu einem Bestseller und in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Für seine Erzählungen hat Doerr bislang vier Mal den renommierten O. Henry Prize erhalten, neben vielen anderen Auszeichnungen erhielt er auch drei Mal den Pushcart Prize. Im Jahr 2007 wurde Anthony Doerr von der Britischen Literaturzeitschrift Granta auf die Liste der „21 Best Young American Novelists“ gesetzt. Judith Schwaab, geboren 1960 in Grünstadt, studierte Italienische Philologie in München und Pisa. Viele Jahre arbeitete sie als Verlagslektorin und war u. a. für Salman Rushdie, Arundhati Roy, Noah Gordon und Robert Schneider zuständig. Heute ist sie freie Übersetzerin und Lektorin und lebt in München.


Anthony Doerr Winklers Traum vom Wasser Roman. Aus dem Englischen von Judith Schwaab. 2016. 488 Seiten. Gebunden € 19,95[D] / € 20,60[A] 978-3-406-69161-4 Erscheint am 21. Juli

Paket 8/7 978-3-406-90533-9

18|19 David Winkler wächst in Anchorage, Alaska, auf, ein stiller Junge mit einer Vorliebe für Schnee und die Schönheit der Eiskristalle. Manchmal kann er Ereignisse sehen, bevor sie eintreten – ein Mann mit einer Hutschachtel wird von einem Bus angefahren werden, er wird sich in eine Frau in einem Supermarkt verlieben. Als David davon träumt, dass seine neugeborene Tochter in einer Flut ums Leben kommt, während er versucht sie zu retten, flieht er panisch aus Cleveland, wo die Familie inzwischen lebt. Kann er so den Lauf der Dinge ändern? Mittellos, allein und ohne Gewißheit, ob seine Tochter überlebt hat – der Ohio ist tatsächlich in Cleveland über die Ufer getreten –, wohnt Winkler auf einer karibischen Insel bei einem Ehepaar mit einer Tochter, die sich um ihn kümmern. Schließlich ist es die Tochter, die ihn in die Welt zurückholt, um nach den Menschen zu suchen, die er verlassen hat. 25 Jahre nach seiner Flucht kehrt Winkler zurück nach Amerika. Anthony Doerr ist nicht nur ein Autor mit einer meisterhaften Beobachtungsgabe für Menschen und ihre Empfindungen und mit einem ungewöhnlichen Mitgefühl für die menschliche Verletzlichkeit. Seine Beschreibungen der Natur, der Landschaft, des Wassers, der Gerüche und Farben sind von einer großen Magie und überwältigenden Schönheit.

Pulitzer-Preis 2015 100.000 verkaufte Exemplare von „Alles Licht, das wir nicht sehen“ Der beste Story-Teller seiner Generation „Doerrs Erzählweise ist von solcher Schönheit … dass es einem selbst die Sprache verschlägt.“ Stefanie Wehr, Frankfurter Neue Presse

Der schönste Roman von Anthony Doerr – endlich wieder lieferbar!


„Kurt Drawert hat Standards gesetzt.“

© Ute Döring

Axel Helbig, Dresdner Neueste Nachrichten Kurt Drawert, geboren 1956 in Hennigsdorf bei Berlin, lebt als Autor von Lyrik, Prosa, Dramatik und Essays in Darmstadt, wo er auch das Zentrum für junge Literatur leitet. Bei C.H.Beck erschienen der Roman „Ich hielt meinen Schatten für einen anderen und grüßte“ (2008), die gesammelten Gedichte „Idylle, rückwärts“ (2011), „Schreiben. Vom Leben der Texte“ (2012) und „Was gewesen sein wird. Essays 2004 – 2014“ (2015). Für seine Prosa wurde Drawert ausgezeichnet u. a. mit dem Preis der Jürgen-Ponto-Stiftung, dem Uwe-Johnson-Preis und dem Ingeborg-Bachmann-Preis, für seine Lyrik u. a. mit dem Leonce-und-Lena-Preis, dem Lyrikpreis Meran, dem Nikolaus-Lenau-Preis, dem RainerMalkowski-Preis, zuletzt mit dem Robert-Gernhardt-Preis 2014.


Kurt Drawert Der Körper meiner Zeit Gedicht. 2016. 208 Seiten mit 96 Abbildungen. Gebunden € 21,95[D] / € 22,60[A] 978-3-406-69801-9 Erscheint am 21. Juli

20|21 „Der Körper meiner Zeit“ ist ein Langgedicht in fünf Teilen, eine fortlaufende lyrische Bewegung markierend, die die Jahreszeiten, bestimmte Orte und Themen miteinander verknüpft, das Begehren, die Liebe, das Nichts und den Tod. Und wie immer bei Drawert, die Möglichkeit des poetischen Sprechens überhaupt. In erzählerisch weit ausholenden Versblöcken, in freier oder gebundener Rede, melancholisch, ironisch oder sarkastisch, bildstark und reflektierend, wird aus diesem Körper der Sprache ein Körper der Zeit. Er nimmt die Verwerfungen des Gegenwärtigen auf wie die Sehnsucht nach Dauer und Anwesenheit des sprechenden, lyrischen Ichs. Ein starkes Motiv ist die Trauer um eine scheiternde, große Liebe, der im Innersten widerfährt, was auch in der Welt ist. Fritz J. Raddatz, der Teile des Gedichts kannte, schrieb: „Kurt Drawert ist es gelungen, in makelloser Sprache, in brennenden Bildern zu bannen, was unser aller Existenz ausmacht: das Elend der Suche nach Glück.“ Beigeordnet ist eine Serie von Schwarz-Weiß-Fotos, die den Blick vom Schreibtisch auch zu einer Topographie des Textes werden lässt: „Blicke auf nichts“.

„Ein Gedicht, dessen Worte seinen Leser beschneien wollen, leicht, unmerklich, aber doch so, dass wir diese Wortflocken auf unserem Gesicht spüren.“ Rüdiger Görner, Frankfurter Allgemeine Zeitung über Drawerts „Wintergedicht“ Der Autor steht für Veranstaltungen zur Verfügung


© Hertha Hurnaus

„Verpasst man etwas, wenn man Doderer nicht liest? Na, keine Frage!“ Klaus Nüchtern

Klaus Nüchtern, geboren 1961 in Linz a. d. Donau, studierte Germanistik und Anglistik in Wien. Er leitete das Feuilleton der Zeitung „Falter“, wo er nach wie vor als Kritiker und Kolumnist tätig ist. 2011 erhielt er den Österreichischen Staatspreis für Literaturkritik, zuletzt erschien „Buster Keaton oder die Liebe zur Geometrie“ (2012).


Sonderausstattung Leinen mit Farbschnitt

Klaus Nüchtern Kontinent Doderer Eine Durchquerung. 2016. 400 Seiten mit 10 Abbildungen. Leinen mit Farbschnitt € 28,–[D] / € 28,80[A] 978-3-406-69744-9 Erscheint am 29. August

22|23 Die Romane Heimito von Doderers sind spannend, handlungsstark, figurenreich und sehr, sehr komisch – 50 Jahre nach dem Tod des Autors allerdings bilden sie einen fast vergessenen literarischen Kontinent. Dieser ist jetzt neu zu entdecken. Der Wiener Literaturkritiker Klaus Nüchtern folgt bei seiner Durchquerung des „Kontinents Doderer“ strikt der eigenen Neugierde. Er durchmisst ganz Sibirien, wo der Autor im Kriegsgefangenenlager zum Schriftsteller wird, und steigt die Stufen nicht nur der berühmten Strudlhofstiege hinauf, sondern auch ins Souterrain schlecht ausgeleuchteter Hausflure herab, wo die von Doderer inbrünstig gehassten Hausmeister hausen. Akribisch, aber nie akademisch, kritisch, aber nie verbissen, wird Doderers verschlungener Weg vom NSDAP-Mitglied zum gefeierten Über-Österreicher der Nachkriegszeit verfolgt. Nüchtern registriert die restaurativen Tendenzen Doderers ebenso wie dessen Tuchfühlung mit der Avantgarde und weist unter anderem nach, dass der passionierte Voyeur und arrogante Kinomuffel erstaunlich viel mit Alfred Hitchcock zu tun hatte.

50. Todestag Heimito von Doderers am 23. Dezember 2016

50. Todestag Heimito von Doderers am 23. Dezember 2016 Akribisch, aber nie akademisch – kritisch, aber nie verbissen: eine Neu-Vermessung von Doderers Werk Von einem der besten Kenner Der Autor steht für Veranstaltungen zur Verfügung


„Heimito von Doderers Werk gehört zu den schönsten, reichhaltigsten, formal avanciertesten und nicht zuletzt: lustigsten und unterhaltsamsten der Literatur, und nicht nur der österreichischen.“

Eva Menasse

„Die Wahrheit ist: Doderer gehört in die Klasse von Robert Musil, Joseph Roth und Thomas Mann. Sein Werk ist ein zerklüftetes Gebirgsmassiv aus absurdem Witz, subtilster Beschreibungskunst und wohldosiertem Wahnsinn. Er ist schlicht und einfach einer der allergrößten Romankünstler des Zwanzigsten Jahr­hunderts.“

Daniel Kehlmann

„Als Thomas Mann von sich sagte ‚nach mir wird lange keiner kommen‘, da wusste er nicht, dass der große Romanautor nach ihm schon da war: Heimito von Doderer, dessen große epische Symphonie Die Dämonen nicht aus der Philosophie, sondern aus Meditation und Anschauung geboren ist und der deutschsprachigen Romanschriftstellerei die Zukunft eröffnet hat.“

Martin Mosebach „Dieser Tausendsassa konnte einfach alles: Atmosphären, Wetterlagen, Landschaften, Gesichter, Häuserzeilen, Wohnungen, Körperhaltungen, Wirtshäuser, Viecher, das politische, philosophische und lebenspraktische Gedankenschießen in den Köpfen seiner Figuren, Reflexionen des Autors dazu als gewitzter Dreh obenauf – er kann’s!“

Sibylle Lewitscharoff


Wiederentdeckung eines groĂ&#x;en Romanciers

50. Todestag am 23. Dezember 2016


Die  Vier einmalige Sonderausgaben in einer Retro-Ausstattung nach der Gestaltung von Werner Rebhuhn aus den 50er Jahren

Das Doderer-Retro-Paket 12/10 Ex. gemischt 4/3 Ex. Die Merowinger 4/3 Ex. Ein Mord, den jeder begeht 4/4 Ex. Die Wasserfälle von Slunj

€ 24,–[D] € 24,–[D] € 24,–[D]

4/2 Doderer-Plakate

Remissionsrecht und Zahlungsziel 180 Tage 978-3-406-90528-5 Etwa € 240,–[D] / € 247,–[A] Lieferbar ab 29. August

Das Retro-Paket Strudlhofstiege 6/5 Ex. Die Strudlhofstiege

€ 28,–[D]

Remissionsrecht und Zahlungsziel 180 Tage 978-3-406-90349-6 € 140,–[D] / € 144,–[A] Lieferbar

Alle Titel sind auch einzeln erhältlich


– Retro – Aktion

26|27 Die Merowinger Roman. 2016. 364 Seiten. Leinen € 24,–[D] / € 24,70[A] 978-3-406-69962-7 Erscheint am 29. August

Ein Mord, den jeder begeht Roman. 2016. 371 Seiten. Leinen € 24,–[D] / € 24,70[A] 978-3-406-69961-0 Erscheint am 29. August

Die Wasserfälle von Slunj Roman. 2016. 394 Seiten. Leinen € 24,–[D] / € 24,70[A] 978-3-406-69960-3 Erscheint am 29. August

Entdecken Sie Heimito von Doderer wieder und fordern Ihr persönliches

Leseexemplar

an bei karin.steigleder@beck.de oder fragen Sie Ihren Vertreter.

Die Strudlhofstiege Roman. 2016. 944 Seiten mit 12 Abbildungen. Leinen € 28,–[D] / € 28,80[A] 978-3-406-65555-5 Lieferbar


„Bietet einen guten Einstieg ins Gebirge seiner Kunst.“ Manfred Papst, NZZ

Heimito von Doderer Das letzte Abenteuer Mit einem Nachwort von Martin Mosebach. 2013. 120 Seiten. Klappenbroschur € 14,95[D] / € 15,40[A] 978-3-406-64488-7 Lieferbar in der Reihe C.H.BECK textura

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Das erzählerische Werk 9 Bände in Kassette

Weitere lieferbare Titel: Heimito von Doderer Seraphica / Montefal Zwei Erzählungen aus dem Nachlaß. 111 Seiten. Gebunden € 16,90[D] / € 17,50[A] 978-3-406-58466-4 Heimito von Doderer Tangenten 1940 – 1950 Tagebuch eines Schriftstellers. 848 Seiten. Leinen € 29,95[D] / € 30,80[A] 978-3-406-39494-2 Heimito von Doderer Die Wiederkehr der Drachen Aufsätze, Traktate, Reden. 326 Seiten. Leinen € 29,90[D] / € 30,80[A]

Heimito von Doderer, Das erzählerische Werk 9 Leinenbände in Kassette € 190,–[D] / € 195,–[A] Erscheint neu am 29. August

978-3-406-40408-5


Deutsche Erstveröffentlichung

Luigi Pirandello Maestro Amor Römische Novellen. Ausgewählt und übersetzt von Martin Hallmannsecker. Mit einem Nachwort von Maike Albath. 2016. 160 Seiten. Klappenbroschur € 16,95[D] / € 17,50[A] 978-3-406-69861-3 Erscheint am 19. September in der Reihe C.H.BECK textura

28|29 textura      textura      textura      textura      textura      textura      textura Luigi Pirandellos reiches Novellenwerk steht in der Tradition der italienischen Novelle seit Boccaccio und enthält zugleich Bravourstücke moderner Prosa. Dieser Band vereint zehn bisher noch nicht übersetzte Novellen, die das Leben in Pirandellos Wahlheimat Rom einfangen – teils ironisch, teils melancholisch, immer hintergründig und mit überraschenden Wendungen. Pirandello führt dem Leser die italienische Gesellschaft vor Augen, ihre Charaktere, Abgründe und Sehnsüchte. Indem seine Geschichten einen unerwarteten Lauf nehmen, kehren sie auch unsere gewohnten Vorstellungen um. Dadurch werden sie trotz ihrer Erzählfreude auch zu philosophischen Miniaturen, die um Glück und Unglück, um die persönliche Identität, um Größe und Niedrigkeit des Menschen kreisen und den Leser in ihre Gedankenspiele verwickeln. Luigi Pirandello (1867 – 1936) ist einer der bedeutendsten Dramatiker des 20. Jahrhunderts. Berühmt ist er bis heute durch Stücke wie „Sechs Personen suchen einen Autor“. Daneben schrieb er Romane und den großen Novellenzyklus „Novellen für ein Jahr“. 1934 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.

80. Todestag Luigi Pirandellos am 10. Dezember 2016 150. Geburtstag am 28. Juni 2017

Martin Hallmannsecker ist Althistoriker und lebt in Oxford. Maike Albath arbeitet als Journalistin für den Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur und schreibt u. a. für die „NZZ“ und die „Süddeutsche Zeitung“. Sie ist eine ausgewiesene Kennerin der italienischen Literatur im 20. Jahrhundert und wurde 2002 mit dem Alfred-Kerr-Preis ausge­ zeichnet.


E. E. Cummings Fairy Tales / Märchen Aus dem Englischen von Hanne Gabriele Reck. Mit Linolschnitten von Ludwig Arnold. Zweisprachige Ausgabe. 2016. 63 Seiten mit 9 Abbildungen. Klappenbroschur € 12,95[D] / € 13,40[A] 978-3-406-69670-1 Erscheint am 19. September in der Reihe C.H.BECK textura

textura      textura      textura      textura      textura      textura      textura Hanne Gabriele Reck, geboren 1928 in München, ist emeritierte Professorin für deutsche Sprache und Übersetzen an der Universität von Puerto Rico und Verfasserin eines entsprechenden Lehrbuchs. Als Übersetzerin übertrug sie vor allem Gegenwartsautoren aus dem Spanischen und Englischen ins Deutsche. Während eines Studienaufenthalts in New York lernte sie E. E. Cummings persönlich kennen.

Als sie klein war, erzählte der amerikanische Maler, Dichter und Schriftsteller E. E. Cummings seiner 1919 geborenen Tochter Nancy Märchen, die erst posthum als Buch erschienen. Sie sind voller Fantasie und Witz, liebevoll und heiter und lassen ebenso einen anarchischen Blick auf die Gesellschaft wie einen Sinn für die Abgründe sprachlicher Logik erkennen, die Kinder sehr früh zu schätzen wissen. Mit leichter Hand ins Deutsche übersetzt, sind diese Märchen von luftiger Verspieltheit und komischer Konsequenz. Ob wir Zeuge einer Liebesgeschichte zwischen Elefant und Schmetterling werden oder ein kleines Mädchen namens „Ich“ begleiten – mit dem beglückenden Gefühl eines leichten Schwindels tauchen wir aus der Lektüre dieser Seiten wieder auf. E. E. Cummings, geboren 1894 in Massachusetts, gestorben 1962 in New Hampshire, gehört zu den bedeutendsten Dichtern und Schriftstellern der amerikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Vor allem seine sprachspielerische, unangestrengt avant­ gardistische Lyrik ist ein Meilenstein der Literatur. In der Reihe „textura“ sind lieferbar: „erotic poems/Erotische Gedichte“, „poems/Gedichte“, „i.six nonlectures/ich. sechs nichtvorträge“, „Like a perhaps hand. Poems/Gedichte“.


Jack London Das Haus von Mapuhi Südseegeschichten. Übersetzt und herausgegeben von Andreas Nohl. 2016. 160 Seiten. Klappenbroschur € 16,95[D] / € 17,50[A] 978-3-406-69859-0 Erscheint am 19. September in der Reihe C.H.BECK textura

30|31 textura      textura      textura      textura      textura      textura      textura „Er war ein Abenteurer und ein Mann der Tat, wie es nur wenige Schriftsteller je gewesen sind.“ George Orwell Jack Londons Geschichten aus der Südsee sind von einer selten übertroffenen Intensität. Sie verdankt sich den Reise-Erlebnissen des Autors genauso wie seinem kritischen Blick, der die Grausamkeit und Verlogenheit des weißen Mannes entlarvt. Die Natur präsentiert sich hier nicht nur in der Schönheit von Korallenriffs und weißen Sandbänken, sondern auch in der Gewalt von wütenden Stürmen. Ohnehin haben die paradiesischen Inseln an den blaugrünen Lagunen ihre Unschuld verloren, denn die weißen Missionare und Händler mit ihrer Geldgier haben längst Einzug gehalten und sich die Inseln unterworfen. Jack London erzählt von der Zwietracht zwischen Kolonisten und Ureinwohnern, aber auch von den seltenen Momenten der Harmonie und der Befreiung aus dem tödlichen Kampf. Jack London, 1876 als John Griffith Chaney in San Francisco geboren, wurde als Schriftsteller, Journalist und Reporter früh berühmt. Er ging auf Goldsuche in Alaska, reiste auf seiner Yacht in die Südsee und bis nach Australien. Die größten Erfolge feierte er mit seinen Abenteuerromanen und seinen Erzählungen. 1916 starb er im Alter von nur 40 Jahren.

100. Todestag Jack Londons am 22. November 2016

Andreas Nohl ist Schriftsteller und einer der renommiertesten Übersetzer der klassisch-modernen englisch­ sprachigen Literatur. U. a. hat er viel gelobte Neuübersetzungen von „Tom Sawyer & Huckleberry Finn“, „Dracula“ und der „Schatzinsel“ vorgelegt.


textura – lieferbare Titel  Eine Auswahl

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Herausgegeben von Traugott Giesen. Mit Pinsel-Vignetten von Ina Seeberg. Format 28,5 x 21,2 cm Drei Druckfarben 24 Blätter + Titelei Drahtschlaufenbindung € 18,–[D] / € 18,50[A] 978-3-406-69241-3 Erscheint am 21. Juli

32|33 Der 33. Jahrgang des Gedichtekalenders (dessen einstiger Titel „Kleiner Bruder“ seinen alten Freunden immer noch lieb und teuer ist) sieht ähnlich aus wie die vorigen Jahrgänge und ist auch nach dem gleichen Konzept gemacht: Er enthält 24 Gedichte aus der deutschen Literatur vom 16. Jahrhundert bis heute. Das Herausgeber-Team achtet auf zweierlei. Auf das literarische Niveau – und darauf, dass von einem Gedicht eine Wirkung ausgeht. Ein Gedicht mag zur hohen Literatur gehören oder zur Kleinkunst, zum Kabarett; es mag klassisch oder modern sein, bürgerlich comme-il-faut oder alternativ, ernst oder spielerisch, fromm oder unfromm, jedem Kind zugänglich oder einiger Geduld bedürftig – egal: es muss ein gutes Gedicht sein. Und jedes Gedicht soll etwas bewirken: Erwärmung, Ermutigung, Begü­ tigung – oder auslösen: kritische Wachheit, Nachdenklichkeit, Lachen und Weinen. Nicht jedes Gedicht bei allen Lesern, aber jedes bei vielen.

Der Klassiker – jetzt im 33. Jahrgang


Longseller 1.660 Gedichte

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Goethe Werke Hamburger Ausgabe 14 Leinenbände in Kassette € 198,–[D] / € 204,–[A]


© Martin Jehnichen

34|35 Tausendundeine Nacht Das glückliche Ende Nach der Handschrift der Raşit-EfendiBibliothek Kayseri erstmals ins Deutsche übertragen von Claudia Ott. 2016. 428 Seiten mit 7 Kalligraphien von Mustafa Emary sowie 14 Abbildungen und 1 Karte. Leinen € 24,95[D] / € 25,70[A] 978-3-406-68826-3 Lieferbar

Claudia Ott, Arabistin, Übersetzerin und Musikerin, gehört international zu den führenden Kennern von „Tausendundeine Nacht“. Sie hat in Berlin und Erlangen gelehrt und geforscht und unterrichtet jetzt an der Universität Göttingen. Ihre deutsche Erstübersetzung der bisher ältesten Handschrift von „Tausendundeine Nacht“, die den Anfang und die ersten 282 Nächte enthält, wurde von der Kritik gefeiert und schnell zum Bestseller (Gesamtauflage über 100.000 Exemplare). Für diese Übersetzung erhielt Ott u. a. den Johann-Friedrich-von-Cotta-Preis.

Die Autorin steht für Veranstaltungen zur Verfügung

100.000 Exemplare


„Das seit vier Jahrzehnten kritische Wespennest … setzt als Schwerpunkt die Reflexion.“ Norbert Mayer, Die Presse

Wespennest Nr. 171 112 Seiten, Format 23 x 30 cm. Preis des Einzelheftes € 12,– 978-3-85458-171-0 Erscheint am 28. November

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Back to the USSR – 2017 Russland und kein Ende? Ein Vierteljahrhundert nach dem Untergang der Sowjetunion ist es um das russische Nation-Building schlechter bestellt denn je. Neoimperiales Gehabe gepaart mit antiwestlicher Rhetorik und Sowjetnostalgie feiern in Moskau heue fröhliche Urständ. Um Größe zu demonstrieren reiht Russlands halboffiziöse Sicht der Dinge Peter den Großen, Lenin, Stalin und Putin in einem postmodernen Geschichtsnarrativ nahtlos aneinander. 2017 jährt sich die Oktoberrevolution zum hundertsten Mal – und die Direktiven des Kremls für die Feierlichkeiten sind ausgegeben. Back to the USSR befasst sich mit der intensiven, auch von jüngeren Auto­ rinnen und Autoren betriebenen Umschreibung von Oktoberrevolution, Bürgerkrieg und Zweitem Weltkrieg, eine Neufassung der Geschichte, die die Anfänge des neuen Russlands im Jahr 1991 mit einschließt. War die Freiheit nur von kurzer Dauer? Folgt eine Wiederkehr des Kalten Kriegs oder hat die Annexion der Krim und der Krieg in der Ukraine die Ost-WestKoordinaten der Nachkriegsära dauerhaft verschoben? Der Blick ist auf Moskau gerichtet – ohne zugleich die Positionen von Intellektuellen aus den einstigen Sowjetrepubliken zu vernachlässigen, die sich etwa in Zentralasien ganz maßgeblich von Schriftstellern aus der Ukraine oder dem Baltikum unterscheiden. Mit Beiträgen von Gleb Pawlowskij, Maria Stepanowa, Leonid Jusefowitsch, Polina Barskowa, Alexander Ilitschewski, Anatolij Achutin, Boris Chersonskij, Zaza Burchuladze, Andrej Lewkin, Kira Muratowa u.v.a. Zusammengestellt von Erich Klein.


10 Jahre Zeitschrift für

Ideen geschichte

Zeitschrift für Ideengeschichte Die Zeitschrift für Ideengeschichte (ZIG) ist ein Kind der nuller Jahre. Seit zehn Jahren spürt sie den untergründigen Wanderwegen der Ideen nach – seien sie philosophischer, religiöser, politischer oder literarischer Art. Dabei erweist sich manch scheinbar neue Idee als alter Hut. Die politische und kulturelle Gegenwart wird von Ideen geprägt, spukhaft oft, doch mit enormer Wirksamkeit. Wer diese Gegenwart verstehen will, kommt nicht umhin, Ideengeschichte zu betreiben. Die Zeitschrift für Ideengeschichte wird von den drei großen deutschen Forschungsbibliotheken und Archiven in Marbach, Weimar und Wolfenbüttel sowie dem Wissenschaftskolleg zu Berlin gemeinsam getragen. Mögen die Quellen der Zeitschrift im Archiv liegen, so ist ihr intellektueller Zielpunkt die Gegenwart. Sie beschreitet Wege der Überlieferung, um in der Jetztzeit anzukommen; sie stellt Fragen an das Archiv, die uns als Zeitgenossen des 21. Jahrhunderts beschäftigen. „Und schließlich möchte ich allen Großeltern, denen die gedankliche Beweglichkeit ihrer Enkel am Herzen liegt, einschärfen, diesen ein Abonnement der Zeitschrift für Ideengeschichte zu schenken.“ Michael Krüger

Die Herausgeber: Ulrich Raulff, Historiker, ist Direktor des Deutschen Literaturarchivs in Marbach. Hellmut Th. Seemann, Jurist, ist Präsident der Klassik Stiftung Weimar. Peter Burschel, Historiker, ist Direktor der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel. Luca Giuliani, Klassischer Archäologe, ist Rektor des Wissenschaftskollegs zu Berlin.

Die Zeitschrift für Ideengeschichte erscheint viermal jährlich. Jeweils 128 Seiten mit etwa 20 Abbildungen. ISSN 1863-8937 Preis des Einzelheftes: € 14,–[D] / € 14,40[A] Im Abonnement: Jährlich 4 Hefte € 48,–[D] / € 42,30[A]

Heft X/3 Russland 978-3-406-68730-3 Erscheint am 29. August

Heft X/4 Kleine Depressionen 978-3-406-68731-0 Erscheint am 28. November

Weitere Informationen und das Archiv der Zeitschrift unter www.z-i-g.de

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