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C.H.BECK literatur HERBST 2015


Gebunden € 19,95[D] / € 20,60[A] 978-3-406-68063-2 Lieferbar

Gebunden € 19,95[D] / € 20,60[A] 978-3-406-67745-8 Lieferbar

Die Sprache der Vögel war nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse „Einer der klügsten und feinsinnigsten Erzähler, die dieses Land derzeit hat.“ Sebastian Hammelehle, KulturSpiegel

Pulitzer-Preis 2015 „Doerr hat neue Maßstäbe dafür gesetzt, was man mit einer Geschichte erreichen kann.“ Dave Eggers, Autor von Der Circle


5

Lily King Euphoria

 7

Bregje Hofstede Der Himmel über Paris

11

Karin Kalisa Sungs Laden

13

Adolf Muschg Die Japanische Tasche

15

Larry Tremblay Der Name meines Bruders

17

Jochen Schmidt Der Wächter von Pankow

19

Stefan Ferdinand Etgeton Rucksackkometen

21

Zora del Buono Gotthard

23

Amir Hassan Cheheltan Der Kalligraph von Isfahan

textura 24

Romain Rolland Über den Gräben

25

Rudyard Kipling Wie der Leopard zu seinen Flecken kam

26

Paula Ludwig Dem dunklen Gott

29

Stefan George – Karl und Hanna Wolfskehl Von Menschen und Mächten

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C.H.Beck Gedichtekalender „Kleiner Bruder“ 2016

32 Wespennest

33 Adressen

Titelmotiv: © Geviert, unter Verwendung eines Motivs von shutterstock

Die Novitäten sind weitestgehend

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Titelmotiv: © Geviert, unter Verwendung eines Motivs von shutterstock

„Spannend, intensiv, verführerisch, erotisch und intelligent… Es gibt so viele aufregende Details. Am Ende von Euphoria seufzte ich vor Befriedigung und hatte nur den Wunsch, es möge weitergehen.“ San Francisco Chronicle „Es ist erfrischend zu sehen, wie die berühmteste Ethnologin der Welt zu einer normalen Frau und zum Mittelpunkt dieses eleganten Romans von Lily King wird.“ Ron Charles, The Washington Post „Gehaltvoll und aufregend. Eine spannende Lektüre, die echte Euphorie auslöst.“ Publishers Weekly „Unglaublich leidenschaftlich und fantastisch geschrieben… Es ist schlicht einer der besten Romane, die ich seit Jahren gelesen habe. Damit gehört Lily King zur ersten Garde unserer Romanciers.“ Andre Dubus III


„Lily King hat sich so intensiv in das Leben ihrer Figuren versenkt, dass diese auch nach dem Ende der Lektüre unsere Gefährten bleiben.“ Camilla Gibb, The Guardian „Euphoria ist ein großartiges Buch! So großartig, dass ich die Nacht durchgemacht habe, um es zu Ende zu lesen.“ Karl Marlantes „Ein kleines Juwel, verstörend und unvergesslich.“ Kirkus „In diesem klugen, romantischen Buch spiegeln sich die Arbeit des Schriftstellers und die des Ethnologen wechselseitig: in der Schönheit und Grausamkeit der anderen entdecken wir unsere eigene.“ Megan O’Grady, Vogue


© Lewis Winky

Lily King, geboren 1962, lebt mit ihrer Familie in Maine. Für ihre Romane erhielt sie u. a. den New England Book Award for Fiction, den Whiting Writers’ Award und den Maine Fiction Award. „Euphoria“ wurde mit dem neu geschaffenen Kirkus Prize ausgezeichnet und von der New York Times unter die fünf besten literarischen Bücher des Jahres 2014 gewählt. Sabine Roth ist seit 1991 als Übersetzerin tätig. Zu den von ihr übersetzten Autoren gehören Jane Austen, Henry James, Agatha Christie, John Le Carré, V.S. Naipaul, Elisabeth Strout und Lemony Snicket.


Lily King Euphoria Roman. Aus dem Englischen von Sabine Roth. 2015. 264 Seiten. Gebunden € 19,95[D] / € 20,60[A] 978-3-406-68203-2 Erscheint am 21. Juli

Paket 23/20 978-3-406-90465-3 inkl. Deko

Paket 12/10 978-3-406-90466-0 inkl. Deko

4|5 Von realen Ereignissen im Leben der berühmten Ethnologin Margaret Mead inspiriert, erzählt Lily King in diesem grandiosen, spannenden und sinnlichen Roman ebenso anschaulich wie klug von Besitz und Begierde, Entdeckung und Macht, Liebe und Herrschaft. Neuguinea, Anfang der 1930er Jahre. Drei junge Ethnologen – die schon berühmte und faszinierende Amerikanerin Nell Stone, ihr Mann Fen und der Brite Andrew Bankson – stoßen nach Jahren einsamer Feldforschung aufeinander und entwickeln eine leidenschaftliche Dreiecksbeziehung. Erschöpft von den Versuchen, etwas Verwertbares über die Stämme am Sepikfluss herauszufinden, gelangen die drei Forscher zu den Tam, einem weiblich dominierten Stamm mit ungewohnten Ritualen. Während sie immer tiefer in das Leben der Tam eindringen, werden auch ihre unterschiedlichen Wünsche und Interessen immer deutlicher, die erotische Anziehung zwischen Nell Stone und Andrew Bankson immer intensiver. Schließlich schreitet Fen zu einer dramatischen Aktion mit tragischem Ausgang für alle.

Leseexemplar In den USA bereits 80.000 Exemplare im Hardcover verkauft Euphoria erscheint zeitgleich in Kanada, Spanien, Frankreich, der Türkei und den Niederlanden Lesereise im Juli Eines der „10 Best Books of 2014“ der New York Times Ausgezeichnet mit dem Kirkus Prize

„Eine Dreiecksgeschichte unter Extrembedingungen“

New York Times Book Review


„Ein unglaubliches Buch!“

© Natalie Hill

Daisy Bakker, De Leesfabriek

Bregje Hofstede wurde 1988 in den Niederlanden geboren. Sie studierte Kunstgeschichte und Romanistik in Utrecht, Paris und Berlin. Hofstede erhielt das Förderstipendium des Hollands Maandblad für ihre Kurzerzählungen und Essays. Sie lebt und arbeitet als Kunsthistorikerin und Schriftstellerin in Brüssel. „Himmel über Paris“ steht in den Niederlanden auf der Longlist der renommierten Literaturpreise Libris Literatuurprijs 2015 sowie De Gouden Boekenuil 2015. Heike Baryga, geboren 1966, übersetzte u. a. Werke von Herman Koch, Annelies Verbeke und Margriet de Moor.


Bregje Hofstede Der Himmel über Paris Roman. Aus dem Niederländischen von Heike Baryga. 2015. 192 Seiten. Gebunden € 17,95[D] / € 18,50[A] 978-3-406-68343-5 Erscheint am 28. August

6|7 „Der Himmel über Paris“ erzählt davon, wie wir uns selbst belügen, damit wir nicht das tun, wonach wir uns am meisten sehnen – und wie wir es dann vielleicht doch tun. Das gut eingerichtete Leben von Olivier, Professor für Kunstgeschichte an der Sorbonne in Paris, gerät ins Wanken, als sein Chef ihn bittet, sich um die Austauschstudentin Sofie zu kümmern. Die junge Niederländerin ruft bei Olivier kostbare Erinnerungen an seine große Liebe zu Mathilde wach, die er eigentlich hatte vergessen wollen. Obwohl sein Verstand ihn warnt, macht er einen Annäherungsversuch und rät der Studentin zu etwas, wozu er selbst nie den Mut gehabt hat. Sofie ringt mit einer schwierigen Wahl: nach dem Größten zu streben und daran zugrunde zu gehen – oder gar nicht erst zu beginnen, aus Angst vor dem Scheitern. Entschlossen stellt sie sich ihrer Lebensangst und fordert Olivier dazu auf, dasselbe zu tun. Das bezaubernde und kluge Debüt einer jungen niederländischen Autorin.

„Ein wundervolles Leseerleb­ nis. Was für ein großartiges, interessantes und cleveres Debüt!“ Derijks Books, Oss Die Autorin steht für Veranstaltungen zur Verfügung


© imago stock&people

Wenn Vietnamesen  dann wird es am Prenzlauer Berg 


und Ur-Berliner sich verbünden,   plötzlich heiter:

Ein machbarer Traum vom geglückten Zusammenleben


Wenn Vietnamesen und Ur-Berliner sich verbünden, dann wird es am Prenzlauer Berg plötzlich heiter:

Ein machbarer Traum vom geglückten Zusammenleben

© Bina Elisabeth Mohn

Karin Kalisa, geboren 1965, lebt nach Stationen in Bremerhaven, Hamburg, Tokio und Wien seit einigen Jahren im Osten Berlins. Sowohl als Wissenschaftlerin als auch mit dem Blick einer Literatin forscht sie in den Feldern asiatischer Sprachen, philosophischer Denkfiguren und ethnologischer Beschreibungen. „Sungs Laden“ ist ihr erster Roman.


Karin Kalisa Sungs Laden Roman. 2015. 256 Seiten. Gebunden € 19,95[D] / € 20,60[A] 978-3-406-68188-2 Erscheint am 21. Juli

Paket 23/20 978-3-406-90467-7 inkl. Deko

Paket 12/10 978-3-406-90468-4 inkl. Deko

10|11 Am Anfang ist es nur eine alte vietnamesische Holzpuppe, die in der Aula einer Grundschule Kinder und Lehrer bezaubert. Noch ahnt keiner, dass binnen eines Jahres der Prenzlauer Berg auf den Kopf gestellt werden wird: Das Szene-Viertel entdeckt seinen asiatischen Anteil und belebt seine anarchisch-kreative Seele neu. Brücken aus Bambus spannen sich zwischen den Häusern, Parkraumwächter tragen Kegelhüte, auf Brachflächen grünt exotisches Gemüse, und ein Zahnarzt macht Sonntagsdienst für Patienten aus Fernost. Nachdem auf dem Dach des Bezirksamts kurzzeitig auch noch die Ho-Chi-Minh-Flagge wehte, münden die Aktionen in ein Fest, wie der Kiez noch keines erlebt hat: großes vietnamesisches Wassermarionettentheater in einem Ententeich! Vom Gemischtwarenladen des studierten Archäologen Sung nimmt all dies seinen Ausgang. Hier treffen die Schicksale ehemaliger vietnamesischer Vertragsarbeiter mit den Lebensgeschichten früherer DDR-Bürger zusammen, von hier aus wird der Kiez nicht nur mit Obst und Gemüse, sondern auch mit dem guten Geist der Improvisation versorgt. Und siehe da: Gute Laune ist auch in Berlin möglich! Eine Utopie, natürlich. Aber eine hochgradig ansteckende.

Leseexemplar Mit Wärme, Witz und Lust an kleinen Wundern — ein Sprung in die nahe Zukunft Berlins Großes vietnamesisches Wasserpuppentheater im Ententeich Die Autorin steht für Veranstaltungen zur Verfügung


„Unerschrocken führt Adolf Muschg den Leser in das Labyrinthische unserer Wirklichkeitsverhältnisse hinein.“

© Susanne Schleyer

Astrid Nettling, Deutschlandfunk Adolf Muschg, geboren 1934 in Zürich, war von 1970 –1999 Professor für deutsche Sprache und Literatur an der ETH in Zürich und von 2003-2006 Präsident der Akademie der Künste Berlin. Sein umfangreiches Werk, darunter die Romane „Im Sommer des Hasen“ (1965), „Der Rote Ritter“(1993) und „Sutters Glück“ (2001), wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Hermann-Hesse-Preis, dem GeorgBüchner-Preis, dem Grimmelshausen-Preis und zuletzt mit dem zum ersten Mal vergebenen Grand Prix de Littérature der Schweiz. Im Verlag C.H.Beck erschienen 2005 Muschgs Reden „Was ist europäisch?“ und zuletzt die Romane „Sax“ (2010) und „Löwenstern“ (2012) sowie die Essays und Reden „Im Erlebensfall“ (2014). Zu Adolf Muschgs 80. Geburtstag erschien 2014 das biographische Porträt „Lebensrettende Phantasie“ von Manfred Dierks.

Lieferbar


Adolf Muschg Die Japanische Tasche Roman. 2015. 320 Seiten. Gebunden € 22,95[D] / € 23,60[A] 978-3-406-68201-8 Erscheint am 18. September

12|13 Beat Schneider hat etwas Unverzeihliches getan, was ihn seine Ehe mit LouAnne kostet. Sie ist eine außergewöhnliche Zeichnerin, die nicht nur auf seine Liebe, sondern auch auf seine Fürsorge angewiesen ist. Umso kostbarer ist ihm die japanische Tasche, die ihm LouAnne geschenkt hat und die er nicht aus den Augen lässt. Bis er auch sie verliert. Das Leben Schneiders, eines originellen Historikers, der an Karriere nicht interessiert ist, steht unter dem besonderen Schutz seiner einstigen Kinderfrau, die er Alcina nennt und die ihm nach ihrem Verschwinden ein beträchtliches Erbe hinterlassen hat. Sie hat ihm Märchen erzählt und die Traumlogik der Märchen scheint auch in Schneiders Leben zu walten. Nicht nur dieses Motiv verbindet Adolf Muschgs neuen Roman „Die Japanische Tasche“ mit „Sutters Glück“ (2001). Denn auch dessen Hauptfigur, der ehemalige Gerichtsreporter Emil Gygax, den seine Frau Ruth Sutter nannte, taucht hier wieder auf, aus gutem Grund. Freundschaft und Liebe, Abschied und Verluste, die rätselhaften Verbindungen im Leben der Menschen, familiäre Bande und solche jenseits der Familie, die vielleicht noch stärker sind, spielen eine zentrale Rolle in diesem schönen, schwebend-geheimnisvollen Roman, der von einer großen Liebe und ihrem tragischen Verlauf erzählt.

Grand Prix de Littérature der Schweiz für das Gesamtwerk Der große Schweizer Autor und Büchnerpreisträger Ein Intellektueller europäischen Formats Der Autor steht für Veranstaltungen zur Verfügung


© Mohamad Itani

Ein Anti-Kriegsroman in Zeiten des Dschihad Larry Tremblay, 1954 in Chicoutimi/ Québec geboren, ist Schriftsteller, Theaterregisseur, Schauspieler und Spezialist für das altindische Tanztheater Kathakali. Seine Stücke wurden vielfach ausgezeichnet, in zwölf Sprachen übersetzt und in vielen Ländern aufgeführt, in Deutschland zuletzt 2014. „Der Name meines Bruders“ erhielt u. a. den Preis für den besten Roman und den Publikumspreis auf der Buchmesse Saguenay Lac St-Jean/Québec. Zudem stand er auf der Shortlist des renommierten Prix des 5 continents de la francophonie.

Angela Sanmann, geboren 1980, studierte Germanistik, Komparatistik und Philosophie in Berlin und Paris und promovierte zur französischdeutschen Lyrikübersetzung nach 1945. Sie arbeitet als Übersetzerin und Lektorin in Berlin.


Larry Tremblay Der Name meines Bruders Roman. Aus dem Französischen von Angela Sanmann 2015. 192 Seiten. Gebunden € 17,95[D] / € 18,50[A] 978-3-406-68341-1 Erscheint am 21. Juli

14|15 Dies ist die Geschichte einer Familie im Krieg, an einem Ort ohne Namen, die in vielen Gegenden der Welt spielen könnte. Wie in einem Kammerspiel, hochaktuell und zugleich von überzeitlicher Gültigkeit, erzählt der Roman in einer klaren und poetischen Sprache von Manipulation und Moral, von Bruderliebe und von einem Geheimnis. Als ihre Großeltern ums Leben kommen, endet die Kindheit der Zwillinge Amed und Aziz abrupt. Einer der Brüder soll zum Märtyrer werden. Der unheilbar kranke Aziz darf aus religiösen Gründen nicht geopfert werden, sagt der Vater. Aber Amed hat Angst. Und seine Mutter will nicht beide Söhne verlieren. Larry Tremblays Roman „Der Name meines Bruders“ ist ein eindrucksvolles Plädoyer gegen den Krieg, in Kanada ein großer Verkaufserfolg und mittlerweile Schullektüre. Er wurde mit dem Preis der Buchhändler von Québec ausgezeichnet.

Schullektüre in Kanada Mit vielen Preisen ausge­ zeichnet „Der Stil von Larry Tremblay ist unglaublich, so schön, von einer überwältigenden Einfachheit.“ Vincent Graton, ICI on lit Ausgezeichnet mit dem Preis der Buchhändler von Québec

„Weil der Autor sein explosives Thema mit so viel Feingefühl behandelt, wirkt Der Name meines Bruders wie ein Zeitzünder für das Gewissen und lässt L’actualité niemanden kalt.“


„Jochen Schmidt schreibt so zärtlich, als wäre er in jedes einzelne Wort verliebt und in die Bilder, die er sich von der Welt macht.“ Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

© Brigitte Friedrich

Lieferbar

Jochen Schmidt ist 1970 in Berlin geboren und lebt dort. Er liest jede Woche in der Chaussee der Enthusiasten, hat bei C.H.Beck die Erzählbände „Triumphgemüse“ (2000) und „Meine wichtigsten Körperfunktionen“ (2007) sowie die Romane „Müller haut uns raus“ (2002) und „Schneckenmühle“ (2013) und, gemeinsam mit Line Hoven, u. a. „Schmythologie“ (2013) veröffentlicht.


Jochen Schmidt Der Wächter von Pankow Geschichten. 2015. 240 Seiten. Gebunden € 18,95[D] / € 19,50[A] 978-3-406-68186-8 Erscheint am 28. August

16|17 „Ich würde ja gerne“, sagt der Erzähler in Jochen Schmidts Titelgeschichte, „die letzten 30 Jahre meines Lebens damit verbringen, mir die ersten 30 Jahre als Film anzusehen“, auch weil seine erste Freundin immer meinte, mit 30 bereits tot sein und niemals Kinder haben zu wollen. Jetzt hat sie ein Kind und wundert sich, dass sie sich bei der Wiederbegegnung nach 13 Jahren umarmen, weil das doch immer die Wessis machen. Aber der Ich-Erzähler möchte nicht tot sein, sondern endlich eine Duschkabine besitzen. Und er möchte ein richtiges Schriftstellerleben führen, wenn er nur wüsste, wie das geht – es gibt ja so viele Vorbilder. In ihrer Genauigkeit, Gegenstandsverliebtheit, Anhänglichkeit und Komik liefern die neuen Geschichten von Jochen Schmidt so etwas wie diesen Film der ersten 30 Jahre, retten, was verloren gegangen ist, und verheddern sich in nicht enden wollender, komischer Grübelsucht – nicht nur in Fragen eines richtigen Schriftstellerdaseins. Dasjenige von Jochen Schmidt kann jedenfalls so falsch nicht sein, wenn dabei immer wieder so wunderbar eigensinnige Geschichten entstehen.

Insgesamt 25.000 verkaufte Exemplare von „Schnecken­ mühle“ „Jochen Schmidt ist ein Genie!“ Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Der Autor steht für Veranstaltungen zur Verfügung


© Christoph Mukherjee

Von zweien, die ausziehen, die Welt zu verändern – und die Liebe finden

Stefan Ferdinand Etgeton, 1988 im westfälischen Bergbaustädtchen Mettingen geboren, studierte Volkswirtschaftslehre in Köln, Warschau, Utrecht und Berlin. Gegenwärtig promoviert er in Berlin über Sozialpolitik und den Arbeitsmarkt. Beim MDR-Literaturwettbewerb 2014 erhielt er den Jury- und den Publikumspreis. „Rucksackkometen“ ist sein erster Roman.


Stefan Ferdinand Etgeton Rucksackkometen Roman. 2015. 271 Seiten. Gebunden € 19,95[D] / € 20,60[A] 978-3-406-68205-6 Erscheint am 21. Juli

18|19 Weshalb sollen wir uns eigentlich immerfort ändern? Könnte man damit nicht auch mal ganz woanders anfangen – bei Europa zum Beispiel? Das hätte eine Veränderung doch auch bitter nötig! So jedenfalls sieht es der frisch promovierte, seinem eigenen Leben gegenüber leicht ratlose Fiete. Und geht mit seinem Freund Jann Spille auf große Tour, mit klassischer Philosophie wohlbewaffnet, voller Neugier, zu allem entschlossen. Trampend legen diese Taugenichtse des 21. Jahrhunderts größte Umwege durch Südosteuropa zurück, immer wieder aufgehalten durch Liebe und Arbeit. Bis sich ausgerechnet vor der Akropolis enthüllt, dass sie ja alles, wonach sie suchen, schon bei sich haben: Ein ganzes Universum steckt in Fietes Rucksack, sogar Kometen! Die Poesie ist, neben atemberaubendem Witz und Tempo, die eigentliche Entdeckung dieses Romans. Zwar bleibt Europa am Ende unverändert, doch hat Fiete die Liebe gefunden – in Hamburg, bei Josie Voss.

Voller Poesie, Witz und Überraschungen — zwei Taugenichtse im Europa des 21. Jahrhunderts Der Autor steht für Veranstaltungen zur Verfügung


© Rae Tashman

„Die Lok vibrierte, der Zug setzte sich in Bewegung, Berg, ich komme, dachte Filz und setzte die Ohrstöpsel ein.“

Zora del Buono, geboren 1962 in Zürich, studierte Architektur an der ETH Zürich und der HdK Berlin. Sie arbeitete als Gastdozentin an verschiedenen Universitäten, ist Gründungsmitglied der Zeitschrift „mare“, Kulturredakteurin und freie Autorin. Im mare Verlag sind ihre Romane „Canitz’ Verlangen“ (2008) und „Big Sue“ (2010) erschienen sowie „Hundert Tage Amerika. Begegnungen zwischen Neufundland und Key West“ (2011). www.zoradelbuono.de


Zora del Buono Gotthard Novelle. 2015. 144 Seiten. Gebunden € 16,95[D] / € 17,50[A] 978-3-406-68184-4 Erscheint am 21. Juli

20|21 Abgründig und komisch, sinnlich und raffiniert erzählt Zora del Buono in „Gotthard“ von den Arbeitern am Gotthardbasistunnel, von einer buchstäblich heißen Arbeitsatmosphäre und einer Leiche im Keller. Fritz Bergundthal, Eisenbahn-Fan aus Berlin und gepflegter, fünfzigjähriger Junggeselle, ist zum Gotthardtunnel ins Tessin gereist, um ein paar spektakuläre Fotos schöner Lokomotiven zu machen. Aber im Laufe eines einzigen Tages, von dem „Gotthard“ erzählt, wird er immer tiefer verstrickt in die freundschaftlich-familiären und erotischen Verwicklungen der Arbeiter rund um die Baustelle des Gotthardbasistunnels. Da sind die immer noch fesche, schrill alternde Dora Polli-Müller und ihre burschikose Tochter Flavia, Robert Filz mit seiner obsessiven Liebe zur brasilianischen Hure Mônica, Aldo Polli und Tonino, die in einer merkwürdigen, spannungsgeladenen Abhängigkeit aufeinander fixiert sind. Und die Heilige Barbara, Schutzgöttin der Tunnelbauer, ist gestohlen worden. Ein böses Omen, was sich im Laufe dieses Tages grässlich bewahrheiten wird.

Abgründig, böse und komisch Vom Bau des Gotthardbasistunnels — und was dabei schief gehen kann Die Autorin steht für Veranstaltungen zur Verfügung


Ein raffinierter historischer Roman über einen mysteriösen Manuskriptfund und den Zusammenprall einer reichen Kultur mit dem Fundamentalismus ihrer Zeit

Amir Hassan Cheheltan, geboren 1956 in Teheran, studierte in England Elektrotechnik, nahm am Irakkrieg teil und veröffentlichte in Teheran bislang Romane und Erzählbände. Zwei Jahre hielt er sich wegen der Bedrohung durch das Regime mit seiner Familie in Italien auf. Sein Roman „Teheran Revolutionsstrasse“ erschien 2009 als Welt-Erstveröffentlichung auf Deutsch. Cheheltan veröffent     licht Essays und Feuilletons in der FAZ, der SZ, der ZEIT und anderswo. Er lebte zuletzt u. a.       in Berlin und Los Angeles, inzwischen wieder in Teheran.

© Science Photo Library / akg

Kurt Scharf, geboren 1940, ist Übersetzer und Herausgeber von Literatur aus dem Persischen, Portugiesischen und Spanischen. Bei C.H.Beck gab er u. a. den Band „Der Wind wird uns entführen. Moderne persische Dichtung“ (2003) heraus und übersetzte Cheheltans Roman „Teheran, Stadt ohne Himmel“ (2012).


Amir Hassan Cheheltan Der Kalligraph von Isfahan Roman. Aus dem Persischen von Kurt Scharf. 2015. 224 Seiten. Gebunden € 19,95[D] / € 20,60[A] 978-3-406-68345-9 Erscheint am 18. September

22|23 In seinem Roman „Der Kalligraph von Isfahan“ erzählt Amir Hassan Cheheltan von Isfahan im Jahre 1722, von Überleben, verbotener Liebe und Flucht, von Krieg und Hunger und vom Zusammenprall verschiedener religiöser Kulturen, vom ewigen Kampf fundamentalistischer Asketen gegen Wein, Musik und Tanz, Poesie und deren Wahrheit. Ein Manuskriptfund führt den Erzähler der Rahmenhandlung zurück in die Vergangenheit: Es sind die letzten Monate der Herrschaft der persischen Safawiden, die ihre Hauptstadt Isfahan zur prächtigsten Stadt der Welt ausgebaut haben und Handelsbeziehungen in die ganze Welt unterhalten. Aber vor den Toren der Stadt stehen afghanische Stammeskrieger und drohen sie zu erobern. Und es ist die Geschichte von Allahyâr, dem Enkel des berühmten Kalligraphen von Isfahan, eines alten Sufis und Wundertäters, der das einzige Exemplar von Rumis mystischem Hauptwerk besitzt. Für die strengen Mullahs, die bald allein herrschen werden, ebenso ketzerisch wie ein kleiner Teppich, in den das Bild einer nackten Europäerin eingeknüpft ist, der Französin Marie Petit. Sie ist Allahyârs Mutter…

Ein raffinierter historischer Roman

© Ekko von Schwichow

Der Zusammenprall einer reichen Kultur mit dem Fundamentalismus ihrer Zeit


Romain Rolland Über den Gräben Aus den Tagebüchern 1914 –1919. Mit einem Nachwort von Julia Encke. 2015. 104 Seiten. Klappenbroschur € 14,95[D] / € 15,40[A] 978-3-406-68347-3 Erscheint am 18. September

textura      textura      textura      textura      textura      textura      textura Romain Rolland (1866 –1944) war Schriftsteller, Dramatiker, Essayist, Biograf und Musikkritiker. Berühmt wurde er mit seinem zehnbändigen, in den Jahren 1904 bis 1912 erschienenen Roman „Jean-Christophe“. 1916 wurde ihm – rückwirkend für 1915 – der Nobelpreis für Literatur verliehen, „als Anerkennung für den hohen Idealismus seines dichterischen Werkes und für die Wärme und Wahrhaftigkeit, mit der er die Menschen in ihrer Verschiedenartigkeit dargestellt hat“.

Als der Sommer 1914 mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs ein jähes Ende findet und lauter nationalistischer Jubel die pazifistischen Stimmen überdröhnt, zeigt sich Romain Rolland, dessen 150. Geburtstag 2016 begangen wird, von euphorischem Überschwang wie hasserfüllter Hysterie unbeeindruckt. Vom Kriegsausbruch in der Schweiz überrascht, bleibt er bewusst dort, arbeitet ehrenamtlich beim Roten Kreuz und steht – wie seine legendäre Schrift – „Über dem Getümmel“. Alsbald scheiden sich an ihm die Geister: Als Symbolfigur wird er entweder aufs schärfste bekämpft oder respektvoll verehrt. Ein Echo-Raum dieser Stimmen ist Rollands Tagebuch der Kriegsjahre, das auf einzigartige, vielschichtige und vielstimmige Weise die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts dokumentiert. Erstmals erscheint nun eine Auswahl aus den weit über 2000 Seiten umfassenden Aufzeichnungen des Nobelpreisträgers von 1915.

150. Geburtstag am 29. Januar 2016 Nobelpreis für Literatur 1915


Rudyard Kipling Wie der Leopard zu seinen Flecken kam Tierfabeln. Mit Zeichnungen des Autors und einem Nachwort von Hans-Dieter Gelfert. Aus dem Englischen von Sebastian Harms. 2015. 104 Seiten. Klappenbroschur € 14,95[D] / € 15,40[A] 978-3-406-68349-7 Erscheint am 18. September

24|25 textura      textura      textura      textura      textura      textura      textura Der berühmte Autor des „Dschungelbuchs“, Rudyard Kipling, hat diese Tiergeschichten ursprünglich seinen Kindern Josephine, Elsie und John zum Einschlafen erzählt, bevor sie dann 1902 unter dem Titel „Just So Stories For Little Children“ in London erschienen. „Just so“ im Sinne von „genau so (und nicht anders)“, weil seine Tochter Josephine wieder gänzlich wach zu werden drohte, wenn er etwas wegließ. Auf originelle und ironische Weise werden kindliche Warum-Fragen zum Ausgangspunkt für die abenteuerlichsten Erklärungen, wie etwa das Kamel zu seinem Höcker kam, warum der Elefant so einen langen Rüssel hat und wie das Alphabet entstand. Kipling, auch ein begabter Zeichner, steuerte zu der Buchausgabe auch eigene Illustrationen bei. Unsere Ausgabe folgt der ersten deutschen Übersetzung unter dem Titel „Nur so Märchen“ aus dem Jahre 1903 von Sebastian Harms.

150. Geburtstag am 30. Dezember 2015 Nobelpreis für Literatur 1907

Rudyard Kipling wurde 1865 in Bombay geboren, wuchs in Indien auf und kehrte später noch einmal als Journalist dorthin zurück. Zu seinen berühmtesten Werken gehören „Das Dschungelbuch“ (1894/95) und „Kim“ (1901). Seine bedeutende Lyrik hat u. a. Bertolt Brecht beeinflusst. 1907 erhielt Rudyard Kipling, der als geistiger Vertreter des britischen Imperiums gilt, den Nobelpreis für Literatur. Er starb 1936 in London.


Paula Ludwig Dem dunklen Gott Mit einem Nachwort von Volker Weidermann. 2015. 112 Seiten. Klappenbroschur € 14,95[D] / € 15,40[A] 978-3-406-67533-1 Erscheint am 18. September

textura      textura      textura      textura      textura      textura      textura Paula Ludwig (1900 -1974), aufgewachsen in Vorarlberg, Linz und Schlesien, ging, ledige Mutter ohne Ausbildung, 1918 nach München und 1923 nach Berlin, immer in Künstlerkreisen lebend, gern gesehenes Malmodell, immer von irgendwem unterstützt, von irgendwem flüchtig geliebt, hier und da als Dichterin wahrgenommen. 1934 ging sie nach Tirol, wo ihr jüdischer Freund sie besuchen konnte, 1938 nach Paris, in schwierige Nähe zum Ehepaar Goll. 1940 floh sie über mehrere Stationen nach Brasilien und kehrte 1953 nach Deutschland zurück. Hier lebte sie in bescheidenen Verhältnissen, zuletzt in Darmstadt, von einer kleinen Leser-Gemeinde geliebt und in der literarischen Welt immerhin mitgezählt.

Im Februar 1931 begegnet Paula Ludwig in Berlin ihrer großen Liebe Ivan Goll. Paula vergisst ihren Gefährten, Ivan seine Ehefrau – die beiden bleiben für fast ein Jahrzehnt ein liebendes und miteinander dichtendes Paar. Im ersten Jahr ihrer Beziehung schreibt Paula Ludwig den Gedichtzyklus „Dem dunklen Gott“ (1932). Hier gelingen ihr Gedichte von bildlicher und sprachlicher Schönheit wie vorher und nachher nur selten. Einige, vor allem kürzere, sind unvergesslich. Paula Ludwigs „Jahresgedicht einer Liebe“ steht in engem biografischen und literarischen Zusammenhang mit den „Malaiischen Liebesliedern“ von Ivan Goll, deren französische Fassungen, die „Chansons Malaises“ (1935), ihren Autor weltweit berühmt gemacht haben.


Aus dem Frühjahr Tucholsky-Jahr 2015: 80. Todestag am 21. Dezember

26|27 textura      textura      textura      textura      textura      textura      textura Auf seinen Expeditionen nach Kiew, Moskau und Odessa, nach Lemberg, Baku oder Astrachan taucht der in Galizien geborene Schriftsteller und Journalist Joseph Roth in den vielgestaltigen Kosmos des östlichen Europa ein. Seine Berichte und Essays aus den 1920er Jahren sind bewegende Zeugnisse von großer Aktualität!

Mit dieser unkonventionellen Liebesgeschichte, voller Ironie und treffenden Beobachtungen, begründete Kurt Tucholsky seinen Ruhm als Schriftsteller. Dabei war der Erfolg der kleinen Erzählung ja nicht vorauszusehen. Viele Verlage lehnten das Manuskript wegen angeblicher Frivolität ab, bevor es 1912 schließlich im Axel Juncker Verlag erschien.

Joseph Roth Reisen in die Ukraine und nach Russland Herausgegeben und mit einem Nachwort von Jan Bürger. 2015. 136 Seiten. Klappenbroschur € 14,95[D] / € 15,40[A] 978-3-406-67545-4 Lieferbar

Kurt Tucholsky Rheinsberg Ein Bilderbuch für Verliebte. Mit einem Nachwort von Antje Rávic Strubel. 2015. 80 Seiten. Klappenbroschur € 12,95[D] / € 13,40[A] 978-3-406-67539-3 Lieferbar


textura – lieferbare Titel  Eine Auswahl

€ 16,95[D] / sFr 24,50*/ € 17,50[A]

€ 16,95[D] / sFr 24,50*/ € 17,50[A]

€ 14,95[D] / sFr 21,90*/ € 15,40[A]

€ 14,95[D] / sFr 21,90*/ € 15,40[A]

€ 14,95[D] / sFr 21,90*/ € 15,40[A]

€ 14,95[D] / sFr 21,90*/ € 15,40[A]

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Birgit Wägenbaur, Ute Oelmann (Hrsg.) Von Menschen und Mächten Stefan George – Karl und Hanna Wolfskehl Der Briefwechsel 1892 –1933. 2015. 880 Seiten mit 39 Abbildungen. Gebunden € 49,95[D] / € 59,40[A] 978-3-406-68231-5 Erscheint am 28. August

28|29 Der Briefwechsel zwischen Stefan George und Karl und Hanna Wolfskehl ist der einzige der Georges gesamte Lebenszeit begleitet. Die tiefe Freundschaft zwischen den beiden Dichtern, die aus ihren Briefen spricht, die Offenheit des Austauschs und die Bezüge der Korrespondenz zur allgemeinen Kultur- und Literaturgeschichte zwischen Jahrhundertwende und Ende der Weimarer Republik machen aus dieser Edition eine Quelle von einzigartigem Wert. Die sorgfältige, gründlich kommentierte Edition umfasst insgesamt 860 Korrespondenzstücke, die im Stefan George Archiv Stuttgart lagern. Den Briefwechsel zeichnen nicht nur Dauer (1892 –1933) und Intensität aus, sondern auch die sehr persönliche Einbeziehung von Hanna Wolfskehl. Diese ganz eigene Verbindung zwischen George und der Frau des Freundes ist in der Forschung bislang weitgehend unbekannt. Wer sich für das literarische München um die Jahrhundertwende, für Schwabinger Umtriebe, für Liebe, Dichtung, Freundschaft und Verrat im Umfeld der Korrespondenzpartner interessiert, wird dieses Werk mit großem Gewinn lesen.

Birgit Wägenbaur ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Stefan George Archiv in der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart. Ute Oelmann leitete von 1987 bis 2014 das Stefan George Archiv in der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart.


Die Nacht ist weit. Am Himmel fährt der Wagen auf. Steig ein! Es muß, wo keine Grenze wehrt, ein gutes Reisen sein.

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Friedrich Schiller

Dirk von Petersdorff

A. v. Droste-Hülshoff

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© Isolde Ohlbaum

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Rudolf Hagelstange

J. W. Goethe

Marie Luise Kaschnitz


Herausgegeben von Traugott Giesen. Mit Pinsel-Vignetten von Ina Seeberg. Format 28,5 x 21,2 cm Drei Druckfarben 24 Blätter + Titelei Drahtschlaufenbindung € 16,–[D] / € 16,50[A] 978-3-406-67786-1 Erscheint am 21. Juli

30|31

Sarah Kirsch

Heinrich Heine

Joachim Ringelnatz

Ernst Jandl

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Der Klassiker – jetzt im 32. Jahrgang

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Der 32. Jahrgang des Gedichtekalenders (dessen einstiger Titel „Kleiner Bruder“ seinen alten Freunden immer noch lieb und teuer ist) sieht ähnlich aus wie die vorigen Jahrgänge und ist auch nach dem gleichen Konzept gemacht: Er enthält 24 Gedichte aus der deutschen Literatur vom 16. Jahrhundert bis heute. Das Herausgeber-Team achtet auf zweierlei. Auf das literarische Niveau – und darauf, dass von einem Gedicht eine Wirkung ausgeht. Ein Gedicht mag zur hohen Literatur gehören oder zur Kleinkunst, zum Kabarett; es mag klassisch oder modern sein, bürgerlich comme-il-faut oder alternativ, ernst oder spielerisch, fromm oder unfromm, jedem Kind zugänglich oder einiger Geduld bedürftig – egal: es muss ein gutes Gedicht sein. Und jedes Gedicht soll etwas bewirken: Erwärmung, Ermutigung, Begütigung – oder auslösen: kritische Wachheit, Nachdenklichkeit, Lachen und Weinen. Nicht jedes Gedicht bei allen Lesern, aber jedes bei vielen.

Robert Gernhardt


„Das seit vier Jahrzehnten kritische Wespennest … setzt als Schwerpunkt die Reflexion.“ Norbert Mayer, Die Presse

Wespennest Nr. 169 112 Seiten, Format 23 x 30 cm Preis des Einzelheftes € 12,– 978-3-85458-169-7 Erscheint am 17. November

wespennest zeitschrift für brauchbare texte und bilder Zusammengestellt von Erich Klein und Andrea Zederbauer

Mensch und Maschine Es gab Zeiten, in denen Menschen mutwillig Maschinen zerstörten. Sie schlugen mit Hämmern auf Webstühle oder Dreschmaschinen ein, legten Feuer und wüteten in Angst und aus Sorge gegen die technische Konkurrenz. Solch ein Geist der Maschinenstürmerei ist heute unvorstellbar. Denn smart ist die Technik geworden, freundlich und so klein, dass sie sich an die Körper und in sie hinein schmiegen kann. So sehr haben sich die beiden Seiten einander anverwandelt, dass ein Angriff auf Maschinen zugleich auch einer auf die Menschen wäre, eine Selbstverletzung geradezu. Der Schwerpunkt „Mensch und Maschine“ zieht Bilanz und reflektiert, wie es um das Verhältnis des Menschen zu seinen technischen Artefakten bestellt ist. Es geht um Geo-Engineering und digitalisierte Kriegsindustrie, um Text-Robots, Posthumanismus, virtuellen Sex, das Auto als Überwachungsmaschine, Neuro-Enhancement, die Ästhetik animierter Architekturmodelle, Science-Fiction und um die „Nomophobie“ – die panische Angst, ohne Mobiltelefon zu sein. Ist aber radikale Technikkritik wirklich passé? Zu fragen wird sein, ob das historische Beispiel des Maschinenstürmers nicht doch ein utopisches (Rest)Potenzial enthält.


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257126

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Literatur Herbst 2015