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C.H.BECK literatur Fr端hjahr 2015


Liebe Buchhändlerinnen und Buchhändler, das Literaturprogramm des Verlags C.H.Beck ist inzwischen 15 Jahre alt geworden. Gemessen am Alter des Verlags, der 1763 gegründet wurde, ist das eine kurze Zeit, auch gemessen daran, wie lange es dauert, bis sich ein vergleichsweise kleines und noch dazu nicht auf Unterhaltungsliteratur und Genre angelegtes Programm neben dem so großen und profilierten Sachbuch in der Wahrnehmung etablieren kann. Wir hoffen aber, dass wir eben dies erreicht haben – dass die Literatur bei C.H.Beck wichtig für Sie geworden ist, dass unsere belletristischen Bücher Ihnen Freude bereiten, Sie beschäftigen und dass Sie sie gern empfehlen.

Wir wünschen Ihnen literarische Entdeckungslust mit unseren Büchern! Ihr Martin Hielscher Programmleiter Literatur

© Brigitte Friedrich

Einige Titel aus dem Frühjahrsprogramm möchte ich hervorheben, weil sie auch bestimmten Programmlinien entsprechen: Nadifa Mohameds Roman „Black Mamba Boy“, ihr preisgekröntes Debüt, folgt auf den aktuellen Roman „Der Garten der verlorenen Seelen“, der große Aufmerksamkeit erzielte. Mohamed zählt zu den besten britischen Schriftstellern der Gegenwart und zu den MigrantenAutoren, die – wie Sigrid Löffler in ihrem Buch „Die neue Weltliteratur“ zeigt – weltweit eine immer wichtigere Rolle in der Literatur spielen. So wie Monique Truong, Michael Stavarič oder Catalin Dorian Florescu, der 2011 mit „Jacob beschließt zu lieben“ den Schweizer Buchpreis gewann. Pamela Erens erzählt in ihrem Roman „Die Unberührten“ eine spannende und abgründig-tragische Geschichte über erste Liebe, ein dicht geschriebenes, raffiniertes Buch, das heraussticht, so wie die Romane von Paula Fox bis Anthony Doerr, von Aravind Adiga bis Walter Kirn. Mit dem Roman „Sterndeutung“ legt der Verlag das Debüt Jan Himmelfarbs vor, eine jüdische Familien- und Generationengeschichte, zwischen den Zeiten schwebend, zwischen Vernichtung und Überleben, zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart der 90er Jahre, eine unverwechselbare neue Stimme in der deutschsprachigen Literatur. Norbert Scheuers neuer Roman „Die Sprache der Vögel“ webt an seinem Eifel-Epos weiter, ein Kosmos, der übertragbar bleibt auf andere Welten. Diesmal führt uns seine Geschichte auch nach Afghanistan und an den Rand eines der neuen Kriege. Von Sabine Gruber bis Jochen Schmidt, von Nico Bleutge bis Ernst Augustin, von Dirk von Petersdorff bis Sandra Gugić, von Tina Uebel bis Kurt Drawert, von Benjamin Stein bis Jonas Lüscher, Adolf Muschg und Hans Pleschinski, dessen Roman „Königsallee“ letztes Jahr ein Bestseller war – deutschsprachige Gegenwartsliteratur ist ein Schwerpunkt unseres Programms.


Internationale Literatur 5

Nadifa Mohamed Black Mamba Boy

7

Carola Saavedra Blaue Blumen

9

Pamela Erens Die Unberührten

Deutschsprachige Literatur Jan Himmelfarb Sterndeutung

13

Norbert Scheuer Die Sprache der Vögel

15

Ernst Augustin Das Monster von Neuhausen

17

Sandra Gugić Astronauten

19

Kurt Drawert Was gewesen sein wird

21

textura

C.H.Beck Gedichtekalender „Kleiner Bruder“ 2016

23

Kurt Tucholsky Rheinsberg

24

Albert von Schirnding Jugend, gestern

25

Joseph Roth Reisen in die Ukraine und nach Russland

27

Die textura Frühjahrsaktion

29 30

Longseller

31 32

Adressen

Zeitschrift für Ideengeschichte

Wespennest

33 Die Novitäten sind weitestgehend

eBook auch als

erhältlich!

Leseproben und aktuelle Informationen zu unserem Programm finden Sie online unter www.chbeck.de Werden Sie unser Fan im Sozialen Netzwerk Facebook: www.facebook.com/CHBeckLiteratur und verfolgen Sie unsere Neuigkeiten im Kurznachrichtendienst Twitter: twitter.com/CHBeckLiteratur

Die österreichischen Europreise wurden von unserem österreichischen alleinauslieferer als seine gesetzlichen Letztverkaufspreise in Österreich festgesetzt. Die sFrPreise sind unverbindliche Preisempfehlungen und mit einem * gekennzeichnet. Sämtliche Angaben zu Umfang und Ladenpreis verstehen sich als ca.-Angaben. Titelmotiv: © Igor Kopelnitsky/illustration source


Š Igor Kopelnitsky/illustration source

Black Mamba Eine afrikanische Odyssee


Boy


Nadifa Mohamed: „Best of Young British Novelists“ Nadifa Mohamed, 1981 in Hargeisa, Somaliland geboren, kam als Kind mit ihrer Familie nach London und studierte in Oxford Geschichte und Politik. 2014 erschien bei C.H.Beck ihr Roman „Der Garten der verlorenen Seelen“. Ihr Roman „Black Mamba Boy“, der zuerst 2010 erschien, stand auf der Longlist des Orange Prize for Fiction und auf der Shortlist des Guardian First Book Award, des Dylan Thomas Award, des John Llewellyn Rhys Prize, des PEN/Open Book Award und gewann den Betty Trask Award. Mohamed wurde von der renommierten Literaturzeitschrift „Granta“ zu den zwanzig „Best of Young British Novelists“ gezählt.

© Ekko von Schwichow

Susann Urban ist, nach einem Studium der Germanistik und der Arbeit als Buchhändlerin, als freie Übersetzerin und Lektorin tätig. Für C.H.Beck übersetzte sie (zusammen mit Ilija Trojanow) den Roman „Letzter Mann im Turm“ von Aravind Adiga (2011) und Nadifa Mohameds Roman „Der Garten der verlorenen Seelen“ (2014).

Lieferbar


Nadifa Mohamed Black Mamba Boy roman. aus dem Englischen von Susann Urban. 2015. 368 Seiten. Gebunden € 19,95[D] sFr 28,50* / € 20,60[a] 978-3-406-67596-6 Erscheint am 28. januar

Paket 8/7 978-3-406-90448-6

4|5 Jemen 1935. Der kleine Jama, ein halbwilder Straßenjunge, streift mit seinen Freunden durch die Gassen Adens auf der Suche nach Nahrung und ein paar Münzen. Als seine Mutter viel zu jung stirbt, begibt er sich, allein und gefährdet, auf eine Odyssee durch das von Kolonialismus und Faschismus verheerte Ostafrika, nach Somaliland, Dschibuti, Eritrea, in den Sudan, bis nach Ägypten, auf der Suche nach seinem geheimnisvollen, nie gesehenen Vater, dann auf der Suche nach Arbeit und einer Grundlage für ein eigenes Leben. Viele Jahre später führt ihn diese abenteuerliche und verzehrende Reise 1947, Jama ist inzwischen Seemann geworden, schließlich nach England. Auf der Grundlage der Erlebnisse ihres Vaters schrieb Nadifa Mohamed diesen schönen, erschütternden und aufwühlenden Roman, ihr Debüt, das in zahlreiche Sprachen übersetzt und mit mehreren Literaturpreisen ausgezeichnet wurde.

Leseexemplar Nadifa Mohamed erzählt die Geschichte ihres Vaters: Eine afrikanische Odyssee „Best of Young British Novelists“ Lesereise mit Veranstaltungen u. a. in München, Frankfurt, Heidelberg und Freiburg Die Autorin steht für weitere Veranstaltungen zur Verfügung

Lesereise Nadifa Mohamed kommt im Februar / März 2015 nach Deutschland


„Carola Saavedra steht für ein neues Erzählen aus Brasilien.“

Zeit online

© Anna Weise

Carola Saavedra, geboren 1973, lebt als Schriftstellerin und Übersetzerin in Rio de Janeiro. Sie hat in Deutschland Kommunikationswissenschaft studiert. 2013 erschien bei C.H.Beck ihr Roman „Landschaft mit Dromedar“. Für diesen erhielt sie den Rachel de Queiroz-Preis und war unter den Finalisten für die renommierten Literaturpreise Jabuti und São Paulo de Literatura. Mit „Toda Terça“ (2007) gewann sie den APCA-Preis in der Kategorie „Bester Roman“. Die Zeitschrift „Granta“ zählt sie zu den zwanzig besten jungen Autoren und Autorinnen Brasiliens. „Blaue Blumen“ erschien zuerst 2008. Maria Hummitzsch, 1982 geboren, übersetzt aus dem Englischen und Portugiesischen, u. a. Helen Walsh, Beatriz Bracher und Shani Boianjiu, für C.H.Beck Carola Saavedras „Landschaft mit Dromedar“ und von Jessica Keener „Schwimmen in der Nacht“ (2014).


Carola Saavedra Blaue Blumen roman. aus dem Portugiesischen von Maria hummitzsch. 2015. 192 Seiten. Gebunden € 17,95[D] sFr 25,90* / € 18,50[a] 978-3-406-67567-6 Erscheint am 17. Februar

Paket 8/7 978-3-406-90449-3

6|7 Eine Frau schreibt Briefe an einen Mann, der sie verlassen hat, aber der Mann, der sie erhält und liest, der von ihnen berührt und ergriffen wird, so sehr, dass er nicht mehr zur Arbeit geht, ist gar nicht der richtige Adressat. Er selbst lebt in Trennung von seiner Frau und seinem Kind, ist ebenfalls verlassen worden und so wechselt sich seine eigene Geschichte ab mit den Briefen, die offenbar irrtümlich bei ihm landen und auf die er zu warten beginnt. Welche Wirkung werden diese Briefe über Liebe und Lust, Abhängigkeit und Verrat, über Nähe und Gewalt am Ende haben? Und wer ist ihr wahrer Adressat? Ein kluger, intensiver und leidenschaftlicher Roman über Gefühle und Sprache, über die Liebe und ihre Macht, über Trennungen und Neuanfänge.

„Carola Saavedra gehört einer jungen brasilianischen Generation von Schriftstellern an, die wie selbstverständlich Anschluss gefunden hat an ein weltliterarisches Niveau.“ Eberhard Geisler, Neue Zürcher Zeitung

„Carola Saavedra beweist abermals, einer der faszinierendsten Namen der brasilianischen Gegenwartsliteratur zu sein.“ Le Monde diplomatique Ein Roman über die Sprache der Liebe, über das Scheitern und das Gelingen Die Autorin steht für Veranstaltungen zur Verfügung


© Miriam Berkley

„Eine überwältigende Geschichte.“ John Irving

Pamela Erens hat mit Kurzgeschichten und Essays ihre schriftstellerische Laufbahn begonnen. 2007 veröffentlichte sie ihren ersten Roman, „The Understory“, für den sie mehrfach ausgezeichnet wurde und der auf die Shortlist des Los Angeles Times Book Prize for First Fiction kam. „Die Unberührten“, ihr zweiter Roman, wurde unter anderem vom New Yorker zum „Besten Buch 2013“ gewählt und stand auf der Shortlist des John Gardner Fiction Book Award.

Ulrike Thiesmeyer, geboren 1967, studierte Literatur-Übersetzen in Düsseldorf, wo sie auch bis heute lebt. Sie ist als freiberufliche Übersetzerin tätig und hat zahlreiche Romane wie Sachbücher aus dem Englischen und Französischen ins Deutsche übertragen. Zu den von ihr übersetzten Autoren gehören u. a. Kamila Shamsie, Joanna Trollope, Raymond Khoury, Holly-Jane Rahlens, Patrick Lee, Meg Mullins und Bernard-Henri Lévy.


Pamela Erens Die Unberührten roman. aus dem Englischen von Ulrike Thiesmeyer. 2015. 304 Seiten. Gebunden € 19,95[D] sFr 28,50* / € 20,60[a] 978-3-406-67543-0 Erscheint am 28. januar

8|9 Beinahe harmlos beginnt Bruce Bennett-Jones die Geschichte einer Dreiecksliebe in einem vornehmen Internat 1979 an der Ostküste der USA zu erzählen, eine Geschichte von erster Liebe und Entdeckung der Sexualität. Bis auf einen anfänglichen Übergriff ist er der ausgeschlossene Beobachter, der die Liebe zwischen der Jüdin Aviva und dem Koreaner Seung so aufmerksam, neidvoll und beinahe fassungslos verfolgt wie das ganze Internat. Mit ihrer überschäumenden Körperlichkeit bringen sie Schüler und Kollegium fast an den Rand. Aber in Wahrheit sind Aviva und Seung auf tragische Weise gleichsam festgefroren an der Schwelle zur Initiation und Bruce hat gute Gründe, sich im Nachhinein vorzustellen, was wohl genau zwischen ihnen abgelaufen ist. Denn er ist weit mehr als ein neutraler Beobachter. Raffiniert und abgründig, sinnlich und mit geradezu filmischer Präzision erzählt Pamela Erens in ihrem Roman, dessen ergreifende und spannende Darstellung jugendlicher Liebe die Kritik zu Vergleichen mit Jeffery Eugenides, John Updike und James Salter veranlasste, von der Macht und Tragik erster Liebe, von Schuld und womöglich ausbleibender Sühne.

Die dramatische Geschichte einer sexuellen Initiation „Ich habe für alle Leser Verständnis die hoffen, dass der Erzähler Bennett-Jones sich umbringt … Er ist ein Schuft, auf den Pamela Erens stolz sein kann.“ John Irving, The New York Times Book Review A Best Book of 2013 The New Yorker Fragen Sie Ihren Vertreter nach einem Leseexemplar!


Portrait Š Christoph Mukherjee

Jan Himmelfarb


Stern deutung


Von Stalingrad ins Ruhrgebiet:

© Christoph Mukherjee

Ein jüdischer Generationenroman Jan Himmelfarb, geboren 1985 in der Ukraine, lebt im Ruhrgebiet. Er studierte Betriebswirtschaftslehre und ist seit 2009 Angestellter eines internationalen Industrieunternehmens. „Sterndeutung“ ist sein Debüt.


jan himmelfarb Sterndeutung roman. 2015. 394 Seiten. Gebunden € 21,95[D] sFr 31,50* / € 22,60[a] 978-3-406-67486-0 Erscheint am 28. januar

Paket 8/7 978-3-406-90450-9

12|13 Arthur Segal, Übersetzer und einigermaßen seriöser Autohändler, versucht sich Anfang der 90er-Jahre, kurz vor seinem 51. Geburtstag, seiner selbst und der Geschichte seiner jüdischen Familie zu vergewissern, einer Geschichte von Liebe und Arbeit, Verfolgung und Überleben, Glück und Chuzpe. Wie fühlt es sich an, wenn man den eigenen Geburtsort nicht genau angeben kann und wenn man bei der Geburt schon zum Tode verurteilt war, als Jude während des Holocaust, im Osten, irgendwo in den Bloodlands? Und wenn man dann doch, ein Wunder, überlebt und spät, als Kontingentflüchtling, mit der Familie aus der Ukraine ins Land der ehemaligen Täter zieht und sich dort sogar ein gutes Leben aufbauen kann? Und die eigene, blitzgescheite Tochter plötzlich Elitestudentin wird, einen deutschen Freund hat und auf dem Weg in eine schöne, neue Normalität ist? Allmählich entsteht eine zwischen den Zeiten hin und her wandernde Erzählung von Vergangenheit und vor allem Gegenwart, eine Familien- und Generationengeschichte, lebendig, komisch, hart. Berührend, fantastisch erzählt dieser wunderbare Debütroman vom Leben mit der Erinnerung und von jüdischem Familienleben in der Gegenwart.

Ein jüdischer Familienroman zwischen Verfolgung und deutscher Gegenwart Vom Überleben und vom neuen Leben Jan Himmelfarb war Stipendiat des Klagenfurter Literaturkurses Der Autor steht für Veranstaltungen zur Verfügung

Lesereise im März

12.03.

L3 Moritzbastei


„Norbert Scheuer wird mit jedem Buch deutlicher erkennbar als einer unserer großen … Erzähler.“ Richard Kämmerlings, Frankfurter Allgemeine Zeitung

© Elvira Scheuer

Lieferbar


Norbert Scheuer Die Sprache der Vögel roman. 2015. 240 Seiten mit zahlreichen Illustrationen. Gebunden € 18,95[D] sFr 27,50* / € 19,50[a] 978-3-406-67745-8 Erscheint am 17. Februar

14|15 Paul Arimond kommt 2003 als Sanitäter der Bundeswehr nach Afghanistan, in ein Land, das schon sein Ururgroßvater einst, auf der Suche nach der Universalsprache der Vögel, wegen seiner reichen Tierwelt bereist hatte. Auch Paul, geplagt von Schuldgefühlen nach einem Autounfall, den er mit verursacht hat, liebt es, Vögel zu beobachten und Aufzeichnungen über sie zu machen. Sie scheinen nach einer anderen Ordnung und mit anderen Freiheiten zu leben. Inmitten einer zunehmend gefährlichen Bedrohungslage beginnt Paul immer unberechenbarer und anarchischer zu handeln. Norbert Scheuers Roman über einen fragilen Vogelliebhaber führt mitten ins Herz der Verstrickungen, aus denen das rätselhafte Leben seiner bewegenden und einzigartigen Figuren besteht. Der Roman ist mit kunstvollen Vogelzeichnungen illustriert.

Norbert Scheuer, geboren 1951, arbeitet als Systemprogrammierer. Er erhielt zahlreiche Literaturpreise und veröffentlichte die Romane „Flussabwärts“ (2002), „Der Steinesammler“ (Neuausgabe, 2010), den Erzählband „Kall, Eifel“ (2006) und Gedichte, „Bis ich dies alles liebte“, 2011 bei C.H.Beck, zuletzt den Roman „Peehs Liebe“ (2012). Sein Roman „Überm Rauschen“ (2009) stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und war 2010 „Buch für die Stadt“ in Köln und der Region. Scheuer hielt Poetikvorlesungen an den Universitäten Duisburg-Essen (2011) und Bonn (ThomasKling-Poetikdozentur 2014). Er erhielt zahlreiche Literaturpreise, zuletzt den GeorgK.-Glaser-Preis (2006), den d.lit.-Literaturpreis (2010) und den Rheinischen Literaturpreis Siegburg (2010). Er lebt in der Eifel.

Die Geschichte führt nach Afghanistan und an den Rand eines der neuen Kriege Norbert Scheuer war 2009 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis Der Autor steht für Veranstaltungen zur Verfügung


„Ich bin seit einem halben Jahrhundert der ewige Geheimtipp.“ Ernst Augustin, Frankfurter Allgemeine Zeitung

© robert Brembeck

Die Werkausgabe in acht Bänden

Ernst Augustin, geboren 1927, war in seinem Beruf als Arzt und Psychiater an damals entlegensten, exotischen Orten tätig, unter anderem in Kandahar, Afghanistan, das sich in biblischem Zustand befand. Heute lebt und schreibt er in noch verbliebenen Innenwelten. In München. Bei C.H.Beck liegen von ihm vor: „Raumlicht: Der Fall Evelyne B.“ (2004), „Eastend“ (2005), „Der amerikanische Traum“ (2006), „Mahmud der Bastard“ (2003), „Der amerikanische Traum“ (2006), „Gutes Geld“ (2013), „Die Schule der Nackten“ (2003) und der Erzählband „Der Künzler am Werk“ (2004). Zudem erschienen bei C.H.Beck die Neuausgaben „Badehaus Zwei“ (2006) und „Schönes Abendland“ (2007). Der Roman „Robinsons blaues Haus“ (2012) stand auf Platz 1 der SWR-Bestenliste und auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Literaturpreise: Hermann-Hesse-Preis, Kleist-Preis, Tukan-Preis (Literaturpreis der Stadt München), Mörike-Preis, Literaturpreis von Autoren für Autoren. Ernst Augustin ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.

€ 78,–[D] sFr 105,–* / € 80,20[a]


Ernst augustin Das Monster von Neuhausen Ein Protokoll. 2015. 117 Seiten. Gebunden € 16,95[D] sFr 24,50* / € 17,50[a] 978-3-406-67484-6 Erscheint am 17. Februar

16|17 Tobias Knopp unterzieht sich einer Operation, die tragischerweise missglückt. Der zur Rechenschaft gezogene Chirurg streitet alles ab und belastet seinerseits den Patienten, bloß zu simulieren. In seinem neuen Buch spielt Ernst Augustin den anschließenden Gerichtsprozess mit der ihm eigenen Komik und Kunstfertigkeit durch. Es ist das Protokoll der Verteidigung eines monströsen Bluttäters, der aus Gründen verletzten Ehrgefühls auf das Schrecklichste überreagiert. Die Verteidigungsschrift. Die allerdings in einigermaßen verbohrter Gerechtsamkeit sich selbst im Wege steht und für den Fall wenig förderlich ist. Hier scheint ein Verteidiger seine eigene Verteidigung zu verteidigen. Er vollbringt das Kunststück, das vermeintliche Monster überhaupt erst zum „Monster“ zu machen. Es ist eine Idylle, eine Gerichtsprozessidylle.

Michael Kohlhaas in der Neurochirurgie! „Meine Phantasie ist zu allem fähig.“ Ernst Augustin „Der herrliche Roman ‚Robinsons blaues Haus‘ könnte … durchaus sein letztes Buch gewesen sein. Ich persönlich hätte aber gerne noch ein nächstes.“ Peter Richter, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Ernst Augustin war 2012 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis


© Dirk Skiba

Ein Sommer der Liebe und des Verlierens

Sandra Gugić, 1976 in Wien geboren, lebt als freie Autorin in Berlin und Wien. Studium der Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst Wien, Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2010/11 Staatsstipendium für Literatur des bm:ukk, 2012 Open Mike Preisträgerin, 2012 Preis der Akademie Graz, 2013 Autorenstipendium der Stadt Wien. Publikationen in Zeitschriften und Anthologien.


Debüt

Sandra Gugić Astronauten roman. 2015. 208 Seiten. Gebunden € 18,95[D] sFr 27,50* / € 19,50[a] 978-3-406-67370-2 Erscheint am 28. januar

18|19 Wie Astronauten, nur über ein dünnes inneres Kabel verbunden mit dem Mutterschiff Erde, bewegen sie sich einen Sommer lang durch ihre Stadt: die Schulfreunde Darko und Zeno, das Mädchen Mara, der Taxifahrer und heimliche Schriftsteller Alen, sein Freund, der Polizist Niko, und der Kleinkriminelle Alex, ein Sohn aus gutem Haus, der von seiner Drogensucht loszukommen versucht. Sehnsüchtig nach Wärme und Nähe begegnen sie einander und verstricken sich doch immer wieder in ihre Geheimnisse, ihre kleinen und größeren Lügen: Es ist ein Sommer der Begegnung mit sich selbst und den anderen, ein Sommer der Liebe und des Verlierens, eine Zeit allmählichen Erkennens. Sechs sehr unterschiedliche Menschen erzählen im Debütroman von Sandra Gugić von sich selbst, und allmählich enthüllt sich, wie ihre Wege sich überschneiden, wie sie Vertrauen fassen, es enttäuschen und doch aneinander hängen – wie sie ihre Maßnahmen gegen die Kälte der Welt treffen. In Sandra Gugićs klarer, poetischer Sprache entfaltet sich ein Kosmos des alltäglichen Lebens, der uns zunehmend fremd und vertraut zugleich erscheint: Jeder Einzelne behauptet sein Recht auf ein eigenes Leben, alle zusammen aber entwerfen ein Bild unserer gefährdeten Zusammengehörigkeit.

Open Mike Preisträgerin 2012 Raffiniert und poetisch, eindringlich und bewegend Ein Blick ins Innerste unserer Gesellschaft, realistisch und kraftvoll Die Autorin steht für Veranstaltungen zur Verfügung


„Kurt Drawert hat … Standards gesetzt.“

© Ute Döring

Axel Helbig, Dresdner Neueste Nachrichten

Kurt Drawert, geboren 1956 in Hennigsdorf bei Berlin, lebt als Autor von Lyrik, Prosa, Dramatik und Essays in Darmstadt, wo er auch das Zentrum für junge Literatur leitet. Bei C.H.Beck erschienen der Roman „Ich hielt meinen Schatten für einen anderen und grüßte“ (2008), die gesammelten Gedichte „Idylle, rückwärts“ (2011) und zuletzt die Monographie „Schreiben. Vom Leben der Texte“ (2012). Für seine Prosa wurde Drawert ausgezeichnet u. a. mit dem Preis der Jürgen-Ponto-Stiftung, dem Uwe-Johnson-Preis und dem Ingeborg-Bachmann-Preis, für seine Lyrik u. a. mit dem Leonce-und-Lena-Preis, dem Lyrikpreis Meran, dem NikolausLenau-Preis, dem Rainer-Malkowski-Preis, zuletzt mit dem Robert-Gernhardt-Preis 2014.

Lieferbar


Kurt Drawert Was gewesen sein wird Essays 2004 bis 2014. 2015. 288 Seiten. Gebunden € 19,95[D] sFr 28,50* / € 20,50[a] 978-3-406-67488-4 Erscheint am 11. März

20|21 Ob er sich Schriftstellern wie Flaubert, Büchner oder Kafka zuwendet, Orten wie Prag, New York oder Istanbul, der Sprache der Diktatur, der politischen Rhetorik oder dem Ereignisraum des Gedichts – immer ist Kurt Drawert so unbestechlich wie radikal, so herausfordernd wie verletzlich und so klug wie kompromisslos, wenn es um die bedrohte Stellung des Subjekts in der Geschichte geht und um die Verteidigung seines Rechtes auf Anwesenheit. Wie die Systeme der Welt mit ihren Zwängen und Verwerfungen oder auch Widerständen und Ekstasen des Einzelnen sich in den Körper, das Unbewusste und die Sprache einschreiben, stets in Bewegung zwischen Auflehnung und Anpassung, Selbstbewusstsein und Selbstverlust, das zeichnen diese Essays in der ihnen eigenen sprachlichen Genauigkeit nach. Wir, deren Leser, werden wachgehalten durch sie und geschärft in unserem kritischen Verstand, den Konflikten der Zeit nicht schutzlos ausgeliefert zu sein. Denn „Was gewesen sein wird“ entscheiden immer noch wir selbst.

Robert-Gernhardt-Preis 2014 Essays über Flaubert, Kafka, Büchner, Victor Klemperer, über Prag, New York und Istanbul Der Autor steht für Veranstaltungen zur Verfügung


© akg-images

Tucholsky-Jahr 2015

© imago-stock&people

Kurt Tucholsky, geboren 1890 in Berlin, gestorben 1935 in Schweden, zählt zu den bedeutendsten deutschen Satirikern und Gesellschaftskritikern des vorigen Jahrhunderts.


Kurt Tucholsky Rheinsberg Ein Bilderbuch für Verliebte. Mit einem Nachwort von antje rávic Strubel. 2015. 72 Seiten. Klappenbroschur € 12,95[D] sFr 18,90* / € 13,40[a] 978-3-406-67539-3 Erscheint am 17. Februar

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Mit dieser unkonventionellen Liebesgeschichte, voller Ironie und treffenden Beobachtungen, begründete Kurt Tucholsky seinen Ruhm als Schriftsteller. Dabei war der Erfolg der kleinen Erzählung ja nicht vorauszusehen. Viele Verlage lehnten das Manuskript wegen angeblicher Frivolität ab, bevor es 1912 schließlich im Axel Juncker Verlag erschien. Angelegt als Wochenendfahrt der Liebenden Claire und Wolfgang ins märkische Rheinsberg, setzt sich Tucholsky mit kecker Leichtigkeit über die Prüderie der wilhelminischen Zeit hinweg. Das unverheiratete Paar, der Monotonie des Berliner Alltags entfliehend, verlebt drei Tage in spielerischer Unbeschwertheit. Sie zanken, amüsieren und lieben sich, wobei es hauptsächlich Albernheiten sind, die Wolfgang und Claire in stark umgangssprachlichem Kauderwelsch austauschen. Es erhöht die Komik der Erzählung noch, dass die Steifheit einzelner Vertreter der bürgerlichen Gesellschaft von den bissigen Kommentaren der jungen Leute nicht verschont bleibt. Der Autor bekannte später: „Was in dem Buch da ist: das weiß ich schon. Eine bessere Zeit, und meine ganze Jugend.“

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Ein Klassiker für Verliebte Mit einem Nachwort von Antje Rávic Strubel Tucholsky-Jahr 2015: 125. Geburtstag am 9. Januar 80. Todestag am 21. Dezember


albert von Schirnding Jugend, gestern Mit einem Nachwort von rainald Goetz. 2015. 184 Seiten. Klappenbroschur € 16,95[D] sFr 24,50* / € 17,50[a] 978-3-406-67505-8 Erscheint am 17. Februar

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© Isolde Ohlbaum

Mit einem Nachwort von Rainald Goetz Albert von Schirnding schildert die Zeit des Kriegsendes und der Nachkriegszeit, wie er sie als Kind und Jugendlicher erlebt hat. Von der ersehnten Ankunft der Amerikaner und dem „Jahrhundertsommer“ 1947 spannt sich der Bogen bis in die späten fünfziger Jahre, von der Welt des Adels am Regensburger Hof und auf bayerischen Schlössern bis in Ernst Jüngers Haus in Wilflingen, wo der Zwanzigjährige als Sekretär seine Ferien verbracht hat. So entsteht mit feiner Ironie die Erzählung einer in Regensburg, München und im bayerischen Voralpenland verbrachten Jugend, die für die Generation des 1935 geborenen Autors charakteristisch ist, darüber hinaus etwas von dem vermittelt, was Jugend immer bedeutet: Anfang und Übergang. Albert von Schirnding stammt aus einer böhmisch-bayerisch-italienischen Adelsfamilie. Er ist Lyriker, Erzähler, Essayist und Literaturkritiker. Bekannt geworden ist er u. a. als Interpret griechischer Philosophie. Schirnding ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz.

80. Geburtstag Albert von Schirndings am 9. April 2015


joseph roth Reisen in die Ukraine und nach Russland herausgegeben und mit einem Nachwort von jan Bürger. 2015. 136 Seiten. Klappenbroschur € 14,95[D] sFr 21,90* / € 15,40[a] 978-3-406-67545-4 Erscheint am 17. Februar

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Herausgegeben und mit einem Nachwort von Jan Bürger Auf seinen Expeditionen nach Kiew, Moskau und Odessa, nach Lemberg, Baku oder Astrachan taucht der in Galizien geborene Schriftsteller und Journalist Joseph Roth in den vielgestaltigen Kosmos des östlichen Europa ein. Seine Berichte und Essays aus den 1920er Jahren sind bewegende Zeugnisse von großer Aktualität! Die Aufmerksamkeit von Joseph Roth gilt den Menschen und ihrer Lebenswirklichkeit in der Sowjetunion, die von einem Nebeneinander an Sprachen, Kulturen und Religionen geprägt ist. Ob im Alltagstrubel auf den Straßen von Leningrad, am Grenzübergang von Niegoreloje oder an Bord eines Wolga-Dampfers: Stets bestechen Roths Schilderungen durch fundierte Recherchen und seinen besonderen Stil. Dabei entwirft er spannungsreiche Bilder gesellschaftlicher Realitäten zwischen den gegensätzlichen Polen von Staat und Kirche, Diktatur und Pressefreiheit, Armut und Reichtum. Und zeigt damit gleichzeitig, wie er, der heimatlos Gewordene, sich reisend, schreibend und kritisch sondierend ein Stück Heimat zurückerobert.

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Joseph Roth, geboren 1894 in Brody, Ostgalizien, gestorben 1939 im Pariser Exil, wurde mit den Romanen „Hiob“ (1930) und „Radetzkymarsch“ (1932) zu einem Klassiker der Weltliteratur des 20. Jahrhunderts.


Die Reihe bringt Lieblingstexte und Lieblingsautoren in außergewöhnlich schöner Form.

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Titel Boccaccio, Liebesgeschichten aus dem Decameron Diderot, Vier Erzählungen Doderer, Das letzte abenteuer Dickens, reisender ohne Gewerbe Casanova, Meine Flucht aus den Bleikammern von Venedig E.E. Cummings, erotic poems. Erotische Gedichte E.E. Cummings, Like a perhaps hand Frost, Promises to keep haushofer, Moabiter Sonette jean Paul, Schulmeisterlein Wutz Kafka, Die Verwandlung Maupassant, Dr. Gloss Melville, Bartleby der Schreiber Pleschinski, holzvulkan Polidori/Lord Byron, Der Vampir Trakl, achtzig Gedichte

978-3-40664486-3 65468-8 64488-7 63036-1 63330-0 62480-3 64896-0 62777-4 64166-4 63828-2 65992-8 63959-3 62420-9 66753-4 67011-4 62775-0

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herausgegeben von Traugott Giesen. Mit Pinsel-Vignetten von Ina Seeberg. Format 28,5 x 21,2 cm Drei Druckfarben 24 Blätter + Titelei Drahtschlaufenbindung € 16,–[D] / sFr 23,50* / € 16,50[a] 978-3-406-67786-1 Erscheint am 21. juli

28|29 Der 32. Jahrgang des Gedichtekalenders (dessen einstiger Titel „Kleiner Bruder“ seinen alten Freunden immer noch lieb und teuer ist) sieht ähnlich aus wie die vorigen Jahrgänge und ist auch nach dem gleichen Konzept gemacht: Er enthält 24 Gedichte aus der deutschen Literatur vom 16. Jahrhundert bis heute. Das Herausgeber-Team achtet auf zweierlei. Auf das literarische Niveau – und darauf, dass von einem Gedicht eine Wirkung ausgeht. Ein Gedicht mag zur hohen Literatur gehören oder zur Kleinkunst, zum Kabarett; es mag klassisch oder modern sein, bürgerlich comme-il-faut oder alternativ, ernst oder spielerisch, fromm oder unfromm, jedem Kind zugänglich oder einiger Geduld bedürftig – egal: es muss ein gutes Gedicht sein. Und jedes Gedicht soll etwas bewirken: Erwärmung, Ermutigung, Begütigung – oder auslösen: kritische Wachheit, Nachdenklichkeit, Lachen und Weinen. Nicht jedes Gedicht bei allen Lesern, aber jedes bei vielen.

Der Klassiker – jetzt im 32. Jahrgang


Zeitschrift für Ideengeschichte Die Zeitschrift für Ideengeschichte wird von den drei großen deutschen Forschungsbibliotheken und Archiven in Marbach, Weimar und Wolfenbüttel sowie dem Wissenschaftskolleg zu Berlin gemeinsam getragen. Mögen die Quellen der Zeitschrift im Archiv liegen, so ist ihr intellektueller Zielpunkt die Gegenwart. Sie beschreitet Wege der Überlieferung, um in der Jetztzeit anzukommen; sie stellt Fragen an das Archiv, die uns als Zeitgenossen des 21. Jahrhunderts beschäftigen. „Zwischen verschiedenen geisteswissenschaftlichen Disziplinen operierend, ist die Ideengeschichte bisher ein akademisches Multitalent gewesen, das die Öffentlichkeit kaum gesucht hat. Dass sie sie nicht zu scheuen braucht … beweist die neugegründete Zeitschrift für Ideengeschichte.“ Uwe Justus Wenzel, Neue Zürcher Zeitung Ulrich Raulff, Historiker, ist Direktor des Deutschen Literaturarchivs in Marbach. Hellmut Th. Seemann, Jurist, ist Präsident der Klassik Stiftung Weimar. Helwig Schmidt-Glintzer ist Sinologe und Direktor der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel. Luca Giuliani, Klassischer Archäologe, ist Rektor des Wissenschaftskollegs zu Berlin.

Die Zeitschrift für Ideengeschichte erscheint viermal jährlich. jeweils 128 Seiten mit etwa 12 abbildungen. ISSN 1863-8937 Preis des Einzelheftes: € 14,–[D] sFr 20,90* / € 14,40[a] Im abonnement: jährlich 4 hefte € 48,–[D] sFr 63,90* / € 49,40[a] Heft IX/1 Lange Leitung ISBN 978-3-406-67381-8 Erscheint am 17. Februar

Heft IX/2 Das Dorf ISBN 978-3-406-67382-5 Erscheint am 15. Mai

Weitere Informationen und das Archiv der Zeitschrift unter www.z-i-g.de


Longseller

1.660 Gedichte

19,95 €[D]

€ 28,–[D] / sFr 38,50* / € 28,80[a]

€ 29,90[D] / sFr 40,90* / € 30,80[a]

€ 19,95[D] / sFr 28,50* / € 20,60[a]

30|31

€ 10,–[D] / sFr 14,90* / € 10,30[a]

€ 10,–[D] / sFr 14,90* / € 10,30[a]

heimito von Doderer, Das erzählerische Werk 9 Leinenbände in Kassette € 190,–[D] sFr 257,–* / € 195,–[a]

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Goethe Werke Hamburger Ausgabe 14 Leinenbände in Kassette € 198,–[D] sFr 267,–* / € 204,–[a]

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„Das seit vier Jahrzehnten kritische Wespennest … setzt als Schwerpunkt die Reflexion.“ Norbert Mayer, Die Presse

Wespennest Nr. 168 112 Seiten, Format 23 x 30 cm. Preis des Einzelheftes € 12,– 978-3-85458-168-0 Erscheint am 15. Mai

wespennest zeitschrift für brauchbare texte und bilder Mit Texten u. a. von Marc Engelhardt, Elfie Miklautz, Margareth Obexer, Nico Paech, Martin Schürz, Georg Seeßlen und David Wagner Zusammengestellt von Andrea Roedig

Ramsch ist die notwendige Begleiterscheinung einer auf Wachstum ausgerichteten Wirtschaftsordnung und zugleich Ausdruck ihrer Paradoxie: Was den Gewinn maximiert – Erhöhung der Stückzahl bei Senkung des Preises – führt notwendigerweise zur Entwertung der Waren. Kapitalismus ist immer ein Wettlauf mit dem Müll. Spiegelt Ramsch also einerseits das eigentliche Wesen industrieller Massenproduktion, ein immanentes Übel, so lässt er sich aber auch als Widerstand denken. Denn Ramsch ist nur noch Ausschuss-Ware, entzieht sich nach und nach dem Verwertungsgesetz; er ist anarchisch, wuchernd, widersetzt sich der Ordnung und säuberlichen Reihung. Ramsch tritt offenbar nur in Haufen auf. Der Themenschwerpunkt widmet sich dem Ramsch als dialektischem Phänomen, sucht ihn auf in Hotelzimmern und Spielhallen, in Discountern und Universitäten, auf Tauschmärkten und in Investmentbanken, vor allem aber auch in unseren Köpfen. Denn Ramsch ist eine Logik, eine Ästhetik, eine Ökonomik und fungiert natürlich auch als Prinzip sozialer Segregation. Es geht darum, die fatale Tristesse des Ramsches so genau zu betrachten, dass in ihr, mit viel Glück, auch ein Kritik- und Widerstandspotenzial aufscheinen kann.


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257067

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Literatur Frühjahr 2015