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Ausgabe Num m er

Juli 2013

Oskar Bider, der Flieger Interview Mit demselben Antrieb wie Flugpionier Bider Verkehrshaus 100-Jahr-Jubiläum Lötschbergbahn BLS FoKus

Texte français AU VERSO

Neuigkeiten aus dem Verkehrshaus der Schweiz

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Inhalt

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Entdeckt

D ie Geburtsstunde der Palette

Vernetzen Sie sich mit uns! Bald beginnt die Ferienzeit und somit die ideale Möglichkeit, entspannt und ohne Hektik das Verkehrshaus der Schweiz zu besuchen. Die Sonderausstellung «Cargo – Faszination Transport» ist sehr erfolgreich gestartet und wartet darauf, auch von Ihnen und Ihren Kindern entdeckt zu werden. Neu können Sie die spannenden Ausstellungen im Verkehrshaus der Schweiz an öffentlichen Führungen mit engagierten Guides erkunden. Eine tolle Gelegenheit, um lebendige Hintergrundgeschichten zu den faszinierenden Ausstellungsobjekten zu erfahren. Ich wünsche Ihnen viel Spass!

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F oKus

Oskar Bider, der Flieger

Gerne möchten wir Sie aktuell über das breite Erlebnisangebot im Verkehrshaus informieren. Dazu brauchen wir Ihre Unterstützung. Abonnieren Sie unseren Newsletter oder vernetzen Sie sich auf

mit dem Verkehrs-

haus. Beides ist ganz einfach über unsere Website www.verkehrshaus.ch möglich. Die Vielfalt an Ausstellungen und themenspezifischen Events ist so breit, dass sich ein Besuch im Verkehrshaus auch mehrmals pro Jahr lohnt. Ich wünsche Ihnen eine sonnige Sommerzeit und freue

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in terview

 it demselben Antrieb M wie Flugpionier Bider

mich sehr auf Ihren Besuch bei uns in Luzern. Herzlich

Martin Bütikofer Direktor

Impressum Herausgeber Verkehrshaus der Schweiz, Lidostrasse 5, 6006 Luzern Mitarbeiter dieser Ausgabe Jacqueline Schleier (Gesamtverantwortung & Anzeigen), Jasmin Trochsler (Redaktionsleitung), Damian Amstutz, Michèle Burkard, Olivier Burger, Martin Bütikofer, Claudia Hermann, Fabian Hochstrasser, Manuel Huber, Martin Sigrist, Lorenz von Felten Layout aformat.ch, Luzern Titelbild Archiv Verkehrshaus der Schweiz (VA-52863) Bildquellen Archiv Verkehrshaus der Schweiz (VA-52975, VA-52856, VA-52798, VHS-66, VA-45358.2, VA-53123, VA-53122), Damian Amstutz, Photopress, private Fotosammlung Johannes Dettwiler-Riesen, Stefan Wäfler Übersetzung TransDoc SA, Crassier Korrektorat typo viva, Ebikon Druck Neue Luzerner Zeitung AG, Luzern Auflage 25 000 Ex. Erscheinung 5 x jährlich Gründung/Jahrgang 2005/4 Preis CHF 4.50/Ex., CHF 18.– pro Jahr Kontakt magazin@verkehrshaus.ch, 041 370 44 44

Offizielle Partner

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Verkehrshaus

E ine Lokomotive und ihre Bahngesellschaft jubilieren

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Education

M icro Scooter Kids Days für Schulen


Entdeckt

Die Geburtsstunde der Palette

Eine besondere Attraktion an der Internationalen Container Ausstellung in Zürich 1951, bildeten die Amphibienfahrzeuge. Sie brachten die Besucher vom Zürcher Stadtzentrum über den See zur Ausstellung beim BahnhofTiefenbrunnen.

Aus ganz Europa waren Aussteller angereist. Sie zeigten Transportbehälter für jegliche Waren und die dazu benötigten Verlade- und Transportfahrzeuge. Die schwedischen und holländischen Staatsbahnen zeigen die Verwendung von Standardpaletten.

Au t or Lorenz von Felten

I

m April 1951 fand in Zürich die Internationale ContainerAusstellung statt. Mit Containern waren nicht die heute bekannten Standardkuben gemeint, sondern Transportbehälter jeglicher Grösse und Verwendung. Das Hauptthema der Ausstellung war die aufkommende Standardpalette. Organisiert wurde der Anlass von der Vorgängerinstitution des heutigen Verkehrshauses der Schweiz, dem Verkehrshaus in Zürich.

Ein Produkt des Zweiten Weltkriegs Standardisierte Transportbretter sind ein Produkt des Zweiten Weltkriegs. Die US-Armee brachte damit den Nachschub auf die Kriegsschauplätze. 1947 organisierte Schweden als erstes europäisches Land den nationalen Warentransport mit einheitlichen Paletten. Ein Jahr später befassten sich die internationale Normungsorganisation ISO und der internationale Eisenbahnverband UIC mit der Palette. Sie legten 1950 die

Masse 80 x 120 und 100 × 120 cm fest. Daraufhin erhielt das Verkehrshaus in Zürich den Auftrag, eine Ausstellung und Tagung durchzuführen. Unzählige Aussteller zeigten ihre Behälter sowie die benötigten Umschlagsfahrzeuge. Die schwedischen und holländischen Staatsbahnen präsentierten den Einsatz von normierten Paletten. Die Schweiz als Vorreiterin Nach der Ausstellung begannen die SBB mit der Einführung von Standardpaletten. Das Engagement lohnte sich: Innerhalb eines Jahrzehnts entwickelte sich die Schweiz zur europäischen Vorreiterin in Sachen Palettierung. Bis zu Beginn der 1970er-Jahre passte sich in Europa der gesamte Warenfluss der Palette an. Und dann schwappte aus den USA eine neue Herausforderung nach Europa: der metallene Standardcontainer. n 3


Fokus

Oskar Bider, der Flieger Am 13. Juli 1913 gelang dem Schweizer Flugpionier Oskar Bider die erste vollständige Alpenüberquerung im Flugzeug von Bern nach Mailand. 100 Jahre später lebt die Erinnerung an Bider in der Öffentlichkeit wieder auf – auch mit einer Sonderausstellung im Verkehrshaus der Schweiz.

A ut o r Damian Amstutz

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skar Bider, 1891 in Langenbruck (BL) geboren, legte stets Wert auf Unabhängigkeit: Anstatt ins väterliche Tuchhandelsgeschäft einzusteigen, liess er sich zum Landwirt ausbilden. Nach der Kavallerierekrutenschule war er als Cowboy auf einer Ranch in Argentinien tätig. Danach lernte er bei Louis Blériot in Pau (Südfrankreich) in Rekordzeit das Fliegen. Mit einem eigenen Flugzeug vom Typ Blériot XI überflog er am 24. Januar 1913 als Erster die Pyrenäen. Zum Fliegerhelden geworden, kehrte Bider im März 1913 in die Schweiz zurück und stellte sich mit zahlreichen Schau- und Postflügen in den Dienst der «nationalen Flugspende» zur Gründung einer Fliegertruppe. Alpenüberquerung von Bern nach Mailand Biders Ziel war es jetzt, als Erster über den gesamten Alpenkamm von Bern nach Mailand zu fliegen. Doch der erste Versuch am 2. Juli 1913 schlug fehl: Der für den NonstopFlug mitgeführte Treibstoff machte die Maschine zu schwer. Für den zweiten Versuch musste die Tankfüllung reduziert und ein Zwischenhalt in Domodossola eingeplant werden. Am Sonntag, dem 13. Juli 1913, kurz nach 4 Uhr früh, startete Bider erneut in Bern und erreichte diesmal die notwendige Höhe. Der vorgewarnte Direktor der Jungfraubahn schoss um 6 Uhr 07 ein Bild von Bider über dem Jungfraujoch – ein bestellter Fotobeweis, der ein Talent des Fliegers zur Selbstinszenierung erkennen lässt. Vielleicht war auch das Datum seiner Alpentraversierung just zwei Tage vor Eröffnung des Lötschbergtunnels (siehe S. 10) kein Zufall. Wollte Bider bewusst das Rennen gegen die Eisenbahn gewinnen? Nach dem Tankstopp in Domodossola gelang Bider um 8 Uhr 42 die Landung auf dem Flugplatz Taliedo in Mailand – die erste vollständige Überfliegung der Alpen war geschafft. Am 26. Juli 1913 flog Bider via Lukmanier, Unterer Hauenstein, Liestal und Basel zurück nach Bern und wurde triumphal empfangen.

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Chef-Fluglehrer der Fliegertruppe Es folgten weitere Exploits wie die erste Alpenüberquerung mit einem Passagier am 22. April 1914 und ein Flug rund um die Schweiz in siebeneinhalb Stunden am 21. Juni 1919. Seit Anfang 1915 war Bider Chef-Fluglehrer der neuen Fliegertruppe in Dübendorf, eine Tätigkeit, die er bis zum

1. Juli 1919 ausübte. Anschliessend wollte er sich am Aufbau einer zivilen Schweizer Fluggesellschaft beteiligen. Nach seiner Abschiedsfeier startete Bider am Morgen des 7. Juli 1919 in Dübendorf nochmals zu einem Akrobatikflug. Doch das Jagdflugzeug vom Typ Nieuport 23 C-1 fand aus einer Kunstflugfigur nicht mehr heraus, und Bider stürzte, noch keine 28 Jahre alt, zu Tode. Seine 24-jährige Schwester Leny, die als Stummfilmschauspielerin ebenfalls einige Berühmtheit erlangt hatte, nahm sich deshalb noch am selben Tag das Leben. Mythos Bider Biders Tod gab dem Heldenmythos um seine Person neuen Auftrieb – einem Mythos, wie man ihn sonst nur in kriegführenden Nationen kannte. Die Schweiz hatte zwar keinen Roten Baron, aber sie hatte Oskar Bider. Führte ein technischer Defekt oder eine Ohnmacht Biders zu seinem Absturz, wie Freunde behaupteten? War Bider angetrunken, wie es 1921 im offiziellen Bericht an das Militärdepartement von Oberst Gottfried Immenhauser hiess? Oder suchte Bider bewusst den Tod, wie ein erst kürzlich wieder aufgefundener Bericht des Zeitzeugen Jakob Spalinger (1898–1988) vermuten lässt? Wie Leny, deren Unabhängigkeit durch ihre bevorstehende Heirat zu Ende ging, stand auch Oskar an einem Scheideweg. «Das Leben, das jetzt auf mich wartet, hat keinen Wert, ich mache Schluss», soll Bider gemäss Spalinger gesagt haben, und kurz bevor Biders Maschine am Boden zerschellte, habe einer der Augenzeugen noch «Oski, tu’s nicht, Oski, tu’s nicht» gerufen. Anders als damals können wir heute akzeptieren, dass auch Helden ihre Schwächen haben. Selbst die Erkenntnis, dass Biders Tod möglicherweise ein Suizid war, kann seinen Ruhm nicht mehr schmälern und ihn nicht von seinem Sockel stossen. Auch wenn andere Flugpioniere vielleicht zu Unrecht in seinem Schatten stehen, sind Biders Verdienste um die Popularisierung der Luftfahrt unbestritten. Zum 100-Jahr-Jubiläum der Alpenüberquerung sind in der Sonderausstellung «Oskar Bider, der Flieger» im Verkehrshaus der Schweiz attraktive Originalobjekte, Dokumente, philatelistische Belege, Memorabilien und Filmausschnitte zu sehen, die die Erinnerung an diesen grossen Schweizer Aviatiker wieder aufleben lassen. n


1 Oskar Bider in der Blériot-Flugschule in Pau 2B  iders Überquerung des Jungfraujochs, fotografiert vom Direktor der Jungfraubahn 3 Ankunft in Mailand 4B  egrüssung Biders durch herbeigeeilte Mitglieder der Schweizer Kolonie in Mailand 5B  ider in seinem letzten Jahr als Chef-Fluglehrer der Fliegertruppe 6D  er Oskar-Bider-Weg in Biel-Bienne, eine von neun Strassen in der Schweiz, die Biders Namen tragen

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zur Person

Kuno Schaub

Gelernter Geigenbauer und fasziniert vom Schweizer Flugpionier Oskar Bider. Zusammen mit Isidor von Arx baut er drei Nieuport 23 C-1 aus der Zeit um 1917 originalgetreu nach. Die «Nieuport Memorial Flyers» arbeiten in der Biderbaracke in Langenbruck an den französischen Jagdflugzeugen. Der Montageraum bietet gleichzeitig eine Ausstellung, die jeden ersten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr öffentlich zugänglich ist. Kuno Schaub absolvierte 1999 auf der Piper L-4 HB-OAG erfolgreich die Pilotenausbildung. Isidor von Arx ist mehrfacher Kunstflug-Schweizer-Meister.

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Interview

Mit demselben Antrieb wie Flugpionier Bider Die Überquerung der Alpen des Schweizer Flugpioniers Oskar Bider war eine Heldentat. Auch 100 Jahre danach ist seine Leistung mit dem ersten Mondflug gleichzusetzen, sagt Kuno Schaub, der auf den Spuren von Bider drei Jagdflugzeuge nachbaut.

Au t or MANUEL HUBER

Wenn Sie den Namen Oskar Bider hören, was kommt Ihnen da in den Sinn? Ich denke vor allem an Aufbruch und Zeitgeist. Zudem war Bider ein Macher, der nicht lange fackelte. Wobei er kein Haudegen war, wie teilweise geschrieben wurde. Er war jemand, der die Fliegerei konsequent verfolgte, weil sie einem Herzenswunsch entsprach. Weshalb schaffte Flugpionier Bider etwas, woran andere vor ihm scheiterten? Bider schaffte die Alpenüberquerung dank seiner Beharrlichkeit und seinem starken Durchführungswillen. Das kann man bei vielen Pionieren beobachten, damals wie heute. Während andere noch abwägen und nachdenken, sind sie bereits an der Umsetzung. Was zeichnet die Alpenüberquerung von Bider mit einer Blériot XI aus? Es ist die Unmachbarkeit, die Anerkennung verdient. Das Gerät war schwierig zu fliegen, da es keine Querruder hatte und man nur mit den Seitenrudern fliegen konnte. Zudem hatte die Maschine eine Untermotorisierung. Die 80 PS waren für eine Höhe von 2500 Metern gedacht. Bider flog aber erfolgreich auf 3600 Metern über das Jungfraumassiv. Da herrschen oft Windgeschwindigkeiten von 100 Stundenkilometern, die Blériot machte nur 60 bis 70 km/h. Bider schaffte also etwas, das insgesamt rein rechnerisch nicht möglich ist. Für mich ist diese Überquerung ein Wunder. Weshalb wählte Bider für den Weg von Bern nach Mailand die Route über das Jungfraumassiv? Wäre es nicht einfacher gegangen? Doch, aber Bider wollte aus meiner Sicht den Flug bewusst inszenieren. Sein Flug stand damals in direkter Konkurrenz zur Eisenbahn auf die Jungfrau. Alle Welt sprach davon. Bider wollte das nutzen und wählte daher diese populäre Route. Wie ist seine Alpenüberquerung denn einzuschätzen? Genauso hoch wie der erste Mondflug. Bider vollbrachte damit eine Pionierleistung und brach gleichzeitig ver-

schiedene Rekorde. Er hatte zwar vor dem Flug einige Berge bestiegen, um sich ein Bild von der Route zu machen. Aber die Berge dann zu überfliegen, war nochmals etwas ganz anderes. Auf den Spuren von Bider bauen Sie die Nieuport 23 C-1, wie sie von ihm ab 1917 in der Fliegertruppe geflogen wurde, originalgetreu nach. Wie kommen die Arbeiten voran? Die Arbeiten gerieten ins Stocken, da leider einige Kollegen aus dem Team verstarben. Jetzt sind wir noch zu zweit, die das Projekt vorantreiben. Wir bauen aber weiterhin an drei Maschinen, auch an jener unseres verstorbenen Freundes Geri Mäder. Der erste Flieger wurde am Jubiläumswochenende vom 22. und 23. Juni als Rohbau in unserer Ausstellung in Langenbruck präsentiert. Wie nutzen Sie beim Projekt Ihre Fähigkeiten als Geigenbauer? (lacht) Diese Fähigkeiten kann ich bei der Holzbearbeitung ganz gut einbringen. Aber ich habe noch einen anderen Vorteil. Bevor ich Geigenbauer wurde, war ich Stahlbauzeichner. So zeichnete ich beim Projekt die Pläne und bearbeite Metall. Uns helfen aber auch befreundete Schlosser und Spengler sowie zwei Lehrlingsbetriebe. Wir sind sehr froh um diese Unterstützung, denn jede Nieuport besteht aus rund 3000 Einzelteilen. Wann rechnen Sie mit dem Jungfernflug? Den hätten wir am liebsten dieses oder nächstes Jahr gemacht. Wir hatten gar eine Einladung der französischen Armee, um über die Champs-Elysées in Paris zu fliegen. So etwas erhält man nur «alle 1000 Jahre». Aber wir schaffen es nicht und rechnen mit dem ersten Flug in zirka zwei Jahren. Und dann geht’s auf den Spuren von Bider in der nachgebauten Nieuport über die Alpen? Das wird sich nach den ersten Flügen zeigen. Unsere Motoren stammen aus den Jahren 1915 bis 1917 und wir wissen noch nicht, wie zuverlässig sie sind. Vielleicht drehen wir einfach Runden im Flachland – oder wir packen den «Hahn» und fliegen tatsächlich über die Alpen. n

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in motion

Oldtimer-Shuttle begeistert seit 10 Jahren Die Luzerner Museumsnacht findet dieses Jahr zum 13. Mal statt. Mit von der Partie ist auch das Verkehrshaus der Schweiz. Nicht mehr wegzudenken ist der Oldtimer-Shuttle zwischen den Museen, der dieses Jahr sein 10-jähriges Bestehen feiert. Doch wie kam es eigentlich dazu?

A ut o r Martin Sigrist

N

ach einer ersten erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen dem Luzerner Theater und den Organisatoren der 2. Luzerner Museumsnacht 2002 lag es nahe, das Konzept der Bespielung einzelner Objekte durch Mitglieder des Luzerner Ensembles zu wiederholen.

Lust auf Laster? 2003 war an der Sonderausstellung «Lust auf Laster – 100 Jahre Saurer» im Verkehrshaus eine Flotte historischer Autobusse vor Ort, die als Pendelfahrzeuge zur Verfügung standen. Allesamt von privaten Enthusiasten betrieben, sorgten die historischen Fahrzeuge durch ihre wuchtige Präsenz erstmals für einen sichtbaren Auftritt. Was als besondere Dienstleistung gedacht war, entpuppte sich sofort als Höhepunkt. Nicht wenige Personen liessen sich des puren Vergnügens wegen gleich mehrere Male vom Verkehrshaus an die Bahnhofstrasse zum Theater und zurück chauffieren.

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Auto, Töff oder doch lieber Traktor? Der Wunsch, weitere Destinationen der Museumsnacht mit einem Shuttle zu verbinden, war im Folgejahr umso grösser: zum Beispiel das Bourbaki-Panorama mit dem Gletschergarten in unmittelbarer Nähe. Die Sonderausstellung über die Faszination des Motorrades «MotoMotion» im Verkehrshaus von 2004 legte nahe, diesmal mit Motorrädern einen Transportservice anzubieten. Der Natur der wendigen Fahrzeuge entsprechend waren auch Fahrten nach Passgierwunsch möglich. Auffallend war der rege Zuspruch seitens der teilnehmenden Fahrerinnen und Fahrer. Mit A.U.T.O. der Verkehrshaus-Ausstellung zum 100-Jahr-Jubiläum des Auto-Salon Genf waren 2005 nun erstmals historische Autos für die Museumsnacht unterwegs. Die Freunde Nostalgischer Autos (FNA) sorgten mit einem bunt zusammengestellten Fahrzeugpark für einen sympathischen Auftritt. Von völlig anderem Charakter waren die Fahrzeuge der Freunde alter Landmaschinen zur Auflage 2006. Einmal auf dem Seitensitz Platz nehmen und den Geruch, die Vibrationen und das Tempo eines historischen Traktors spüren, das waren sich die meisten der Besucher der Luzerner Museumsnacht nicht gewohnt. Für besonderen

Komfort sorgte statt üblicherweise transportierter Milchkannen ein direkt auf das Heckbrett geschraubter Bürostuhl – bizarr, aber höchst vergnüglich! Bitte einsteigen! Seit 2007 wird der Shuttledienst von den Organisatoren des OiO «Oldtimer in Obwalden» organisiert. Nicht nur die seit dem Jahr 2000 durchgeführte Luzerner Museumsnacht hat sich mittlerweile fest im Kalender passionierter Museumsbesucher, Nachtschwärmer oder Kulturbeflissener etabliert. Auch bei den Besitzern historischer Fahrzeuge hat die Nacht der Nächte seither eine besondere Bedeutung erlangt. 2012 fanden sich nicht weniger als 61 Fahrzeuge im Verkehrshaus ein: vom Tuk-tuk bis zum Trabant, vom Saurer, Alpenwagen bis zum Rolls-Royce. Insgesamt standen 255 Sitzplätze für nachtschwärmende Museumsenthusiasten zur Verfügung. Nachtfahrten in historischen oder exotischen Automobilen sind mittlerweile auch in anderen Städten während der Museumsnächte üblich. 2012 war in Bern, wo als Pionierleistung bereits seit 2002 die Museumsnacht mit historischen Autos begleitet wird, auch ein Auto aus dem Verkehrshaus dabei. n


Luzerner Museumsnacht 2013 «ÜSES BESCHTE SCHTÜCK» Am 6. September findet von 18.00 bis 01.00 Uhr die Luzerner Museumsnacht statt. Das Verkehrshaus der Schweiz zeigt die Sonderausstellung «Cargo – Faszination Transport» und lädt die Besucher in die Halle Strassenverkehr ein. Zwischen den Museen besteht ein Shuttledienst mit Oldtimern. Für Speis und Trank sorgt das Restaurant Mercato.

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Verkehrshaus

Eine Lokomotive und ihre Bahngesellschaft jubilieren Elektrolokomotive Be 5/7 der BLS: 1913 war sie die stärkste in Serie gebaute Lok der Welt. Mit dem Entscheid, die Strecke wegen Kosteneinsparungen elektrisch zu betreiben, wurde die Entwicklung eines neuen kräftigen Elektrolokomotivtyps erforderlich, der die Steigungen von bis zu 27 Promille meistern konnte. In der noch offenen Frage der Wahl des Stromsystems im Bahnbau setzte sich für die Lötschbergstrecke die Maschinenfabrik Oerlikon (MFO) durch, die den Einphasenwechselstrom bevorzugte. Der MFO gelang es in Zusammenarbeit mit den Siemens-SchuckertWerken, einen auch am Berg leistungsfähigen Einphasenwechselstrom-Motor zu entwickeln.

A ut o r i n Claudia Hermann

Ende Juni feierte die Lötschbergbahn BLS ihr 100-Jahr-Jubiläum und zugleich die Streckeneröffnung Thun – Brig vor 100 Jahren. Diese Strecke bildet zusammen mit der Simplonstrecke neben der Gotthardstrecke die zweite wichtige Nord-SüdBahnachse der Schweiz. Nicht unbedeutend in der Geschichte des Lötschbergs war die Rolle der

Auch die bereits 1902 eingesetzte Schweizerische Studienkommission für elektrischen Bahnbetrieb empfahl schliesslich 1912 den Einphasenwechselstrom für die Schweizer Bahnen und liess sich gar am 8. Juli 1912 von der neuen WechselstromElektrolok Be 5/7, Nr. 152, zu ihrer letzten Sitzung nach Brig fahren. Mit der Eröffnung der Lötschbergstrecke im Sommer 1913 nahmen 13 neue BLS-Wechselstrom-Lokomotiven Be 5/7 (damals Fb 5/7) ihren Betrieb auf. Der elektrische Antrieb der Serie stammte von der MFO, der mechanische Teil war von der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) in Winterthur gebaut worden. Im November 2013 wird die BLS-Lok Be 5/7, Nr. 151, im Verkehrshaus neu in die Halle Schienenverkehr 1 verschoben. Zusammen mit den beiden Krokodilen der SBB und der RhB wird sie die grossen Schweizer Alpenbahnen vertreten.

Studienkommission für elektrischen Bahnbetrieb 1912 vor einer Be 5/7 und feierliche Eröffnung der Lötschbergstrecke am 27. Juni 1913.

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Flugzeugrennen erstmals in 3D Anschnallen und tief durchatmen. Willkommen bei den legendären Reno National Championship Air Races. Im schnellsten Rennen der Welt jagen Elite-Piloten in Nevada ihre fliegenden Boliden durch das «Valley of Speed». Tragfläche an Tragfläche, nur 15 Meter über dem Boden rasen die Maschinen um den ovalen Kurs – doppelt so schnell wie im Formel-1-Rennsport. Atemberaubende Szenen, Faszinierendes zur Geschichte und Physik dieses Sports, der fast so alt ist wie die Fliegerei selbst, und tollkühne Flugvorführungen sorgen für Gänsehaut. Mit «Air Racers 3D» erleben Sie die Intensität und die Faszination der Geschwindigkeit dieses aussergewöhnlichen Ereignisses zum ersten Mal in 3D.

Verkehrshaus-Lok in China unterwegs Eisenbahnfreund Günther Klebes aus Erlangen in Deutschland sammelt fast alles, was mit der Bahn zu tun hat. Dazu gehören auch Telefonkarten. Kürzlich fand er auf einer belgischen Internet-Auktion ein Telefonkarten-Puzzle aus China. Das Puzzle zeigt eine SBB-Komposition mit der Verkehrshaus-Lokomotive Re 460 (alte Bemalung) zwischen Erstfeld und Silenen. Klebes ersteigerte das Stück für zwei Euro.

Jeweils samstags und sonntags um 17.00 Uhr im Programm. Änderungen vorbehalten.

Züge im Licht der Laternen Neben dem Gotthard-Elefanten – der Dampflokomotive C 5/6 – und seinen grossen Frontlaternen führen neuerdings zwei Vitrinen in die Geschichte der Laternen und der Beleuchtung der Züge ein. Musste in der Frühzeit der Eisenbahn noch jeder Passagier sein eigenes Licht mitnehmen, wurden die ersten Wagen bereits um 1900 mit elektrischen Deckenleuchten ausgestattet. Laternen spielten aber nicht nur zur Signalisierung und Beleuchtung der Fahrzeuge eine wichtige Rolle, sondern waren bis in die neuste Zeit ein wichtiges persönliches Instrument des Bahnpersonals. Jeder grössere Bahnhof verfügte über eine eigene Lampenwerkstatt, wo Fachleute die Laternen überprüften, füllten und reparierten. Mit «Züge im Licht der Laternen» präsentiert unser Partner SBB Historic Einzelstücke aus seiner grossen Laternensammlung. 11


aktuell

NEU IM SHOP

Öffentliche Führungen Das Verkehrshaus der Schweiz bietet neu über die Sommersaison öffentliche Führungen zur diesjährigen Sonderausstellung oder für Kunstliebhaber einen Rundgang durch das Hans Erni Museum an.

Lasst die alten Dampfer laufen! Seit 40 Jahren schreiben die Dampferfreunde Vierwaldstättersee Geschichte. Das Buch «Lasst die alten Dampfer laufen!» knüpft an die Vorgängerausgabe «Kampf und Sieg der Dampferfreunde». Es zeigt die Vielfalt der Anekdoten und Ereignisse auf, die bis heute ausschlaggebend für den Erfolg des Vereins waren. Nachzulesen sind viele Details, Hintergrundinformationen sowie Erlebnisse zum Kampf für die Erhaltung der Dampfschiffe, mit teils noch unveröffentlichten Bildern illustriert. Das Buch ist online über shop.verkehrshaus.ch erhältlich.

Sind Sie schon Mitglied? Profitieren Sie jetzt zusätzlich von unserer Sommeraktion! Detaillierte Informationen und Statuten unter www.verkehrshaus.ch/member

Cargo – Faszination Transport Lassen Sie sich in die Welt des Transportes entführen und erfahren Sie mehr über die Transportwege unserer täglich genutzten Güter. – J eden Donnerstag und Samstag um 14.00 Uhr bis am 31. August 2013 – Dauer: 45 Minuten – T reffpunkt: Haupteingang Verkehrshaus – C HF 8.– pro Person + Museumseintritt – Tickets an der Kasse erhältlich – Keine Reservationen möglich – Platzzahl beschränkt – Garantierte Durchführung

Neu

Hans Erni Museum Über 300 Werke präsentieren einen Querschnitt durch das Schaffen des renommierten Schweizer Malers, Grafikers und Plastikers. Lassen Sie sich von den Werken Ernis in den Bann ziehen und erfahren Sie interessante Details über das Leben und Schaffen des im Februar 1909 geborenen und in Luzern lebenden Künstlers. – 4 . Juli und 1. August 2013 um 15.30 Uhr – Dauer: 45 Minuten – T reffpunkt: Haupteingang Verkehrshaus – CHF 18.– pro Person – Tickets an der Kasse erhältlich – Keine Reservationen möglich – Platzzahl beschränkt – Garantierte Durchführung – T eilnahme auch ohne Museumseintritt möglich

Neu

Sommer-Rabatt für Verkehrshaus-Mitglieder auf das Verkehrshaus Filmtheater Diesen Sommer können Mitglieder vom Verkehrshaus der Schweiz von einem doppelten Rabatt fürs Verkehrshaus Filmtheater profitieren. Einfach Mitgliederausweis an der Kasse vorweisen und bis am 31. August 2013 doppelt sparen.

Beitrag Sommeraktion 2013 bis Ende 2014

C HF 55.–

anstel l e C HF 60.–

Einzelmitgliedschaft

CHF 70.–

CHF 105.–

Erwachsene: C HF 10.–

anstel l e C HF 14.–

Paarmitgliedschaft *

CHF 120.– CHF 180.–

J ugendliche: C HF 11.–

anstel l e C HF 13.–

Familienmitgliedschaft ** CHF 140.– CHF 210.– Patenschaft ***

CHF 365.– CHF 547.50

Kollektivmitgliedschaft **** CHF 120.– CHF 180.–   * Zwei im gleichen Haushalt lebende Personen ** Drei und mehr im gleichen Haushalt lebende Personen, max. 2 Erwachsene/Jugendliche 6 bis 16 Jahre *** Wahl eines Bereichs: Luftverkehr, Schifffahrt, Schienen oder Strassenverkehr **** Übertragbare Ausweise für Firmen, mindestens 3 Ausweise à CHF 120.– resp. CHF 180.–

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F a mil ien:

Aktuell im Programm: «Vergessenes Korallenriff 3D» «Flight of the Butterflies 3D» «Rocky Mountain Express» (70 mm) «Erdmännchen 3D» «Wild Safari 3D» «Air Racers 3D»


HABEN SIE

GEWUSST,

DASS … … sich das Korallenriff beim Bikini-Atoll im Pazifischen Ozean aus eigener Kraft wieder vollständig erholt hat, nachdem es von zahlreichen Atombombentests komplett zerstört worden war?

… die durchschnittliche Lebensdauer eines Flugzeuges etwa 30 Jahre, von Schiffen hingegen etwa 28 Jahre beträgt? Schienenfahrzeuge werden rund alle 35 Jahre ausgewechselt.

… man neu im Verkehrshaus auch öffentliche Führungen besuchen kann? Weitere Informationen gibt es auf Seite 12 oder unter: www.verkehrshaus.ch

… die Carmelit-Bahn in Haifa das kleinste U-Bahn-System der Welt ist? Die U-Bahn-Linie Carmelit wurde im israelischen Haifa im Jahr 1959 eröffnet. Die bislang einzige U-Bahn in ganz Israel ist gerade mal 1800 Meter lang und hat nur sechs Stationen.

… 7000 Jahre alte Mythen aus China und Indien erzählten, dass die Erdscheibe von Elefanten getragen würde, welche wiederum auf einer Schildkröte stünden? Spannend, was man sich früher alles vorstellen konnte.

… der kürzeste Raumflug nur eine Viertelstunde dauerte? Alan B. Shepard startete als erster US-Astronaut mit der Mercury-3Raumkapsel am 5. Mai 1961 zum kürzesten Raumflug der Geschichte. Bereits nach 15 Minuten und 28 Sekunden Flug landete er wieder im Atlantik.

… ein Zitronenhai während seiner Lebenszeit rund 40 000 Zähne bekommt? Da die Zähne nur im Bindegewebe fixiert sind, kommt es häufiger vor, dass er einen Zahn verliert oder dass einer in der Beute stecken bleibt. Raubfische haben nicht nur eine Zahnreihe, sondern gleich mehrere hintereinander. Während die vorderen Zähne nach und nach wegbrechen, rücken die hinteren langsam vor.

… der Emissionsausstoss der 16 grössten Schiffe gleich gross ist wie der aller Autos auf der Welt zusammen? Der Grund liegt darin, dass auf Schiffen Schweröl verbrannt wird, das im Vergleich zu dem von Autos verwendeten Treibstoff ein Vielfaches an Schwefel enthält.

… in London, Köln, Amsterdam und Brüssel Autofahrer jedes Jahr über 50 Stunden in Verkehrsstaus verbringen? In Utrecht, Manchester und Paris sind es sogar über 70 Stunden.

… der kleinste Satellit kleiner als ein Handball ist? … sich Chamäleons am Morgen dunkel färben, damit sie sich in der Sonne rasch aufwärmen können? Wenn es ihnen dann zu warm wird, wechseln sie ihre Hautfarbe auf Weiss.

Als kleinster künstlicher Himmelskörper, der die Erde umkreist, gilt der Satellit Vanguard 1, der mit 6,4 Inch (16,2 Zentimeter) Durchmesser noch kleiner als ein handelsüblicher Handball ist. Dieser US-Satellit startete im Jahr 1958 und ist bis jetzt der älteste in der Umlaufbahn. 13


education

Micro Scooter Kids Days für Schulen Ich habe gelernt, dass es wichtig ist, den Fuss möglichst an der Lenkradstange zu haben. Die Übungen waren sehr cool. Weiter habe ich gelernt, wie man richtig bremst.»

«M

icro Scooter» sind aus dem Schweizer Strassenverkehr nicht mehr wegzudenken. Doch wie sollen sich Kinder mit diesen modernen Fortbewegungsmitteln im Strassenverkehr richtig verhalten, wie können sie die eigene Sicherheit erhöhen? Während sechs Kurstagen beantwortete ein Kursleiter an den Micro Scooter Kids Days im Verkehrshaus der Schweiz vielen Schülerinnen und Schülern diese Fragen. Dabei hatten die Jugendlichen nicht nur viel Spass, sondern sie lernten auch einige Tipps und Tricks.

Jonas, 10 Jahre

Das Verkehrshaus bedankt sich ganz herzlich bei René Lauper (Kursleitung Micro Scooter Kids Days) und bei der Axa-Stiftung für Prävention für die grosszügige Unterstützung. n

Ich fand es toll, dass unsere Klasse dieses coole Programm mitmachen durfte. Jetzt weiss ich, wie ich richtig fahren muss, damit meine Räder nicht immer kaputtgehen. Danke vielmals.»

Jetzt weiss ich, wie man richtig bremst und wie man sich schützt, wenn man runterfliegt.» Faris, 11 Jahre

Giulia, 10 Jahre

Ich finde, es war für die Schülerinnen und Schüler ein sehr lehrreicher und interessanter Kurs. Mit viel Spass haben die Mädchen und Buben viele wertvolle Tipps zur sicheren Nutzung des Kickboards im Alltag erhalten. Beispielsweise wurde gelernt, wie sie richtig und kontrolliert bremsen können, wie man sich korrekt schützt, oder wie man richtig stürzt, um Verletzungen möglichst zu vermeiden. Diese Inputs dienen den Kindern als Hilfe für ihre Sicherheit im Verkehr.» 14

Lehrperson

Ich kann jetzt mit meinem Kickboard herumfahren, weil ich gelernt habe, wie man richtig bremsen muss. Wenn ich umfalle, weiss ich, wie ich mich richtig verhalten muss, damit es mir nicht mehr so weh tut.» Gina, 10 Jahre


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Claude Nicollier

Amerika-Reise: Luft- und Raumfahrt in den USA mit Claude Nicollier und Martin B端tikofer

(Direktor Verkehrshaus der Schweiz)

Vom 21. bis 30. September 2013 H旦hepunkte: Besuch Pratt & Whitney (Triebwerkhersteller bei Boston), backstage-Besuch bei Delta Airlines, das NASA Johnson Space Center in Houston und nat端rlich Cape Canaveral in Florida. Mehr dazu auf www.background.ch

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Die schĂśnsten Jahresseiten

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Bodensee Magazin 2013 Erhältlich im ZeitschriftenFachhandel

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MAGAZIN 2013

DER MYTHOS LEBT!

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2013

Das Wasser und der See Inspiration, Ruhepol und Treffpunkt fĂźr GenieĂ&#x;er

Z I STE R Z I E N S E R K LOSTE R

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Entspannung in Sicht in Wellness-, Gourmet- und Designhotels

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Bodensee Magazin Spezial Schweiz

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Heitere Aussichten auf Herbst und Winter am See

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B E S T O F B O D E N S E E – A U T U M N A N D W I N T E R O N L A K E C O N S TA N C E

Bodensee Magazin spezial „hitzefrei“ Herbst und Winter am See

Bodensee Magazin Spezial Kartause Ittingen – Neue Welten erschlieĂ&#x;en

Labhards Reisemagazin

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B E A U H A R N A I S

The Fateful Years of a Queen

Schicksalsjahre einer KĂśnigin Face Ă  son destin

STĂ„DTE & DĂ–RFER

Ausflugsziele & Veranstaltungen

KULTUR & BAROCK

Bodensee Magazin Vital Kraft tanken am Bodensee

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2013/2014

Mßhlenschätze & Barockessen

Wirtschaftsmagazin Bodensee Vierländerregion Bodensee

Ausgabe 2013 D/A â‚Ź 5,00 CHF 7,50

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GESUNDHEITSLANDSCHAFT

WohlfĂźhlen & GenieĂ&#x;en

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Der Reisefßhrer fßr die Region Oberschwaben-Allgäu

Oberschwaben Magazin GesundheitsLandschaft – WohlfĂźhlen & GenieĂ&#x;en

Arenenberg Das schĂśnste Schloss am Bodensee

Napoleon III Der Kaiser der Franzosen am Bodensee

Rosenzauber in Gärten und Parks

Internationale Gartenschau in Hamburg

Sanssouci am Niederrhein Herbstliches Gartenwochenende zu gewinnen

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Hortense de Beauharnais Schicksalsjahre einer KĂśnigin

                        

Klosterroute Untersee FrauenklĂśster Klosterstadt Messkirch Kloster Fischingen

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St. Gallen

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950 Jahre Hohenzollern Eine Dynastie – zwei Adelshäuser

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GartenTour Unterwegs zu Deutschlands SchlÜssern, Parks & Gärten


B is 2 0 . O ktober 2 0 1 3 | V erke h rs h a u s A rena

3 0 . u nd 3 1 . A u g u st 2 0 1 3 | V erke h rs h a u s

Jungfrau-Rallye 2013

Unter dem Titel «Cargo – Faszination Transport» lädt die Sonderausstellung 2013 auf eine Reise durch die globale Welt des Transportverkehrs ein.

An dieser Rallye, die Halt macht im Verkehrshaus, haben ausschliesslich Frauen das Steuer in der Hand. Zugelassen sind klassische Automobile mit Jahrgang 1983 oder älter. 6 . S eptember 2 0 1 3 | V erke h rs h a u s

Luzerner Museumsnacht 2013

agenda

Cargo – Faszination Transport

Das Verkehrshaus der Schweiz zeigt die Sonderausstellung «Cargo – Faszination Transport» und lädt die Besucher in die Halle Strassenverkehr ein. Zwischen den Museen besteht ein Pendeldienst mit Oldtimern.

2 0 . bis 2 2 . S eptember 2 0 1 3

Museumswelten am Bodensee entdecken 5 . bis 7 . J u li 2 0 1 3 | V erke h rs h a u s A rena

Themenwochenende Strasse An diesem Wochenende erleben Sie Mobilität auf der Strasse. Fahrzeuge aller Art (Auto, Fahrrad, Lastwagen u.a.) treffen sich zu einem Stelldichein.

Im nostalgischen Sonderzug aus den 50er-Jahren führt die dreitägige Reise von Luzern in den Bodensee-Raum. Ob im Saurer-, Rolls-Royce- oder Erwin-Hymer-Museum, unvergessliche Momente sind garantiert. Informationen und Anmeldung unter der Rubrik Sonderzüge und Themenfahrten: www.zrt.ch

6 . J u li 2 0 1 3 | V erke h rs h a u s

3. Schweizerisches Treffen für Elektrofahrzeuge Eine Parade von Fahrzeugen aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Für Besucherinnen und Besucher bestehen Fahrgelegenheiten. 1 3 . J u li 2 0 1 3 | V erke h rs h a u s

Aktionstag Oskar Bider Gedenktag für den Schweizer Flugpionier, der die Alpen als Erster überflog, in Zusammenarbeit mit dem Museum im Bellpark in Kriens. Ein Pendelbus verkehrt zwischen den Museen. 1 9 . bis 2 1 . J u li 2 0 1 3 | V erke h rs h a u s

Themenwochenende Schiene Befreundete Museen, Vereine, Sammler und Partner präsentieren Schätze aus ihrer Sammlung. Ein Muss für EisenbahnFanatiker und Freunde des Schienenverkehrs. 2 0 . J u li 2 0 1 3 | 1 6 . 0 0 bis 1 8 . 0 0 U h r | V erke h rs h a u s

2 0 . bis 2 2 . S eptember 2 0 1 3 | V erke h rs h a u s

Themenwochenende Schifffahrt, Tourismus und Seilbahnen

Auf See oder in den Bergen, Mobilität kennt keine Grenzen. Auf dem Vierwaldstättersee werden Publikumsfahrten auf ausgesuchten Schiffen organisiert.

2 2 . S eptember 2 0 1 3 | 9 . 1 5 B I S 1 2 . 0 0 U h r | F ilmt h eater

Film-Brunch «Abenteuer Grand Canyon» Starten Sie den Sonntagmorgen mit einem feinen BrunchBuffet à discrétion und geniessen Sie eine River-RaftingTour auf dem Colorado River. A B 2 6 . S eptember 2 0 1 3 | F ilmt h eater

Filmstart «Kenia 3D» Löwen, Elefanten, Büffel, Leoparden und Nashörner sowie weitere Wildtiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten – ein Abenteuer in Kenias Tierparks.

Moonlight-Rallye 2013 Bei Mondschein mit dem Oldtimer unterwegs sein. Die Rallye startet im Verkehrshaus, und auf dem Gelände können die Fahrzeuge bestaunt werden.

Änderungen vorbehalten. Den aktuellen Veranstaltungskalender finden Sie jeweils auf www.verkehrshaus.ch

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Sudoku-Lösung Ausgabe 8

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Fun

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Lösungszahlen einsenden bis am 4. August 2013 an: Verkehrshaus der Schweiz, Sudoku, Lidostrasse 5, 6006 Luzern, oder magazin@verkehrshaus.ch Pro Haushalt ist nur eine Person teilnahmeberechtigt, Mitarbeiter vom Verkehrshaus der Schweiz sind ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Eine Barauszahlung der Preise ist nicht möglich. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinner der letzten Ausgabe: Heinz Byland | Sergio Fornera | Peter Gattiker | Fred Güntert | Brigitte Hirschberg | Peter Jacob | Anton Kym | Max Oetliker | Mirela Pittet | Loann Schumacher

Geniessen Sie unter freiem Himmel im Whirlpool auf der privaten Dachterrasse die spektakuläre Aussicht auf den See und die Berge sowie viele luxuriöse Extras. BESTES VIER-STERNE-STADTHOTEL DER SCHWEIZ Fast schon zur Tradition geworden, feiert das ART DECO HOTEL MONTANA in Folge die Kür zum besten Vier-SterneStadthotel der Schweiz gemäss den angesehenen HotelRatings der «SonntagsZeitung» und der «Bilanz». Es gehört 2013 wiederholt zu den HolidayCheck-Award-Siegern und wurde damit zu den 12 beliebtesten Stadthotels der Welt gewählt.


Verkehrshaus Magazin 13/9