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PORTFOLIO


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Verena Felicitas Jehle Schneckenburgstraße 36 Zasiusstraße 19 78467 Konstanz 78462 Konstanz Deutschland Deutschland — Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung Fakultät Architektur


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ANREGUNG ZUR AUFMERKSAMKEIT

Inhalt 05

Vorwort Bachelor

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1. Semester

// Entwerfen „Da Lang“

10

2. Semester

// Baukonstruktion „Aus_Zeit“

16

3. Semester

// Baukonstruktion Kletterhalle „C2C“

22

4. Semester

// Entwerfen Bergstation „Findlinge“

28

5. Semester

// Städtebau „Neues Wohnen Konstanz“

Bachelorthesis 32

7. Semester

// Urban Unit „Gradation“ – Individualität im Raum


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ANREGUNG ZUR AUFMERKSAMKEIT

Inhalt

Master 40

2. Semester

// StegReif Entwerfen „EinRaum“

44

// StegReif Entwerfen „ErinnerungsOrt“

48

// Entwerfen „Ebenen des Handwerks“ – Appretur Isny Praxis

56

Kopenhagen 2014/15

// Entwurf „LA House“

60

Lauchringen 2015/16

// Wettbewerb Flüchtlingsunterkunft „Neues Zu Hause“ // Wettbewerb Wohnen für alle „GenerationenWohnen“

64 Ausblick 70

Empfehlungen

// Architekturbüro Kaiser, Lauchringen

71

Empfehlungen

// Architekturbüro Force4, Kopenhagen

72

Studentische Preise

// Seestern

73

Zeugnis

// Bachelorzeugnis


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Mein Interesse liegt vordergründig darin, allem was ich tue, volle Konzentration und Sorgfalt zu widmen. Achtsamkeit gegenüber der Umwelt, den Materialien und dem Raum, wie er betreten wird, wie er erlebt wird. Es gilt die Qualität der einzelnen Aspekte in den Fokus zu stellen um diese miteinander zu verbinden. Mut zur Achtsamkeit ist mein Sprungbrett.“ – Ausschnitt Motivationsschreiben


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VORWORT

Das vorliegende Portfolio zeigt eine Auswahl meiner bisherigen Arbeiten während meines Studiums und in praktischer Ausübung. Die Projekte des Studiums sind chronologisch geordnet um eine Entwicklung meiner architekturspezifischen Fähigkeiten und Betrachtungsweisen ersichtlich zu machen. Die praktischen Projekte sind ebenfalls chronologisch als letztes Kapitel des Portfolios angefügt. Ich freue mich eine Übersicht meiner favorisierten Projekte geben zu können. Am Anfang war der Raum.

Verena Jehle


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1. Semester I „Da Lang“ I Einzelarbeit Betreuung durch Prof. Myriam Gautschi

„DA LANG“

Architektur umgibt uns alle. „Architektur ist der Weg und das Werden, Sehen, Lernen und Fühlen.“ Konzept

Im ersten Semester „Entwerfen“ wurden verschiedene Entwurfsprozesse ohne klare räumliche Definition und freier Anwendung von Material, Oben und Unten, Innen und Außen erarbeitet und greifbar umgesetzt. Das Abschlussprojekt „Da Lang“ vereint die differenten Entwurfsprozesse innerhalb einer Plattform auf verschiedenen — Stationen. “Ein Haus ist nur bewohnbar, wenn es voller Licht und Luft ist.“ | Le Corbusier

Die Fragen „Wieso will ich Architektin werden? Was bewegt mich und was treibt mich an? Meine Vergangenheit und das Kommende. Mein Weg in die Zukunft“, auf einer Insel vereint. Die gebaute Formulierung als — versuchte Antwort. „Ich werfe den Anker, mein Boot legt an. Nicht immer war mir mein Kurs bewusst, ungeachtet ich ihn längst eingeschlagen hatte.“ Der Auftakt des Entwurfs bildet das Szenario der Übungen 02 und 03 „Romeo und Julia“. Die räumliche Installation bildet verschiedene Situationen von einem offenen Bereich, welcher einer erhöhten

Situation gegenübersteht. Dieser Steg führt vom Wasser auf die Insel, in den Hang hinein. Von dort aus führt ein Weg innerhalb des Hangs zur nächsten Station. „Was bedeutet Architektur für mich?“ Am Anfang steht immer eine Idee, ein Ziel wird zur Etappe wichtig aber ist das Gehen. Die Übung 04 „Kaleidoskop“ bildet einen Ausblick am Hang, verankert die architektonischen Elemente mit dem Hang. Persönlich interpretiert bedeutet der Aussichtspunkt auch den Blick in die Vergangenheit und in die Zukunft. Wenn man einen Schritt zurück geht, gelingt es meist besser, den Weg neu und effektiv zu beschreiten. Die Übung 05 „Licht und Schatten“ fungiert als architektonisches Element, dass sich in den Hang gräbt und nur durch Öffnungen in Form von Oberlichtern beleuchtet wird. Der Abschluss wird von einem Teil der Übung 03 gebildet. Der sinnbildende Balkon dient auch in meinem Entwurf als „Sprungbrett“ in das weitere Studium.

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Baukonstruktion »Aus_Zeit«


2. Semester I Baukonstruktion »Aus_Zeit« I Gruppenarbeit Betreuung Prof. Lydia Haack und Dipl.Ing. Markus Lanz

„AUS_ZEIT“

All in one. Out of all. Mit Blick auf den Königssee und die Bergwelt soll fernab vom alltäglichen Stress und Trubel eine temporäre Siedlung entstehen. Die autarken Wohnzellen befinden sich auf 1400m Höhe ü. NN und sind auf einem dicht bewaldeten Gelände verteilt. Konzept

Bei dem bevorzugten Baustoff soll es sich um Holz handeln, das im Skelettbau umgesetzt wird. Die Raumkonzeption soll funktional, — ergonomisch und gegebenenfalls variabel hinsichtlich des saisona“Es entsteht ein Ort len Wandels sein. des Rückzugs, als auch eine Bühne Vier autarke Wohnzellen sollen durch mobile Trennwände voneizum gemeinsamen nander zu- und abschaltbar sein Miteinander, [...].“ und sich so um einen Gemeinschaftsraum herum ergänzen. — Es entsteht ein Ort des Rückzugs, als auch eine Bühne zum gemeinsamen Miteinander, die sich stimmig in die Umgebung eingliedert. Nach Bedarf lassen sich die Trennwände zu- und aufschieben, es entstehen kleine und private Räumlichkeiten, sowie größere Gemeinschaftsbereiche. Große Panoramafenster in Richtung Nord-Ost

schaffen einen fließenden Übergang zwischen Innen und Außen und brechen die Spiegelbilder der Natur. Sonnenlicht fällt über ein langes Lichtband in jede der Wohnzellen und erhellt so den Innenraum diffus. Durch die Fassadengestaltung der Außenhülle entsteht ein interessantes Lichtspiel. Alle technischen Funktionen des täglichen Gebrauchs sind in der nur knapp 9m² großen Versorgungsbox untergebracht. Die Box befindet sich im hinteren Bereich jeder Wohnzelle und schafft so einen freien Wohnraum. Unser Konzept einer Einheit »all in one I out of all« verstärken wir durch die Außenhülle aus schmalen Holzpaneelen. Diese fügen die einzelnen Wohnzellen zu einem Ganzen zusammen und vereinen so die Siedlung mit der natürlichen Umgebung.

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Grundriss M 1.125

Schnitt AA M 1.125


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Isometrie Versorgungsbox

Detail Fensterband M 1.10

Schnitt West M 1.125

Ansicht West M 1.125


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3. Semester I Baukonstruktion I Gruppenarbeit Betreuung Prof. Gerd Ackermann und Dipl.Ing. Martin Cleffmann

„CANYON 2 CLIMB“

Kletterhalle Studienpreis Seestern 2014 Die Aufgabe umfasst den Entwurf und die konstruktive Umsetzung einer Kletterhalle mit Empfangstresen, Bistro und Sanitäreinheiten. Aufgabe

Konzept

Das Raumgefüge wird von nicht parallel gegenüberstehenden Wänden definiert. Sie sind so konzipiert, dass ein weiter Blick durch die Halle zwar möglich ist, aber ein komplettes Hindurchsehen vermieden wird. Durch das Wechselspiel von Weite und Enge entsteht ein kontinuierlicher Raumfluss, sowie eine spannende und abwechslungsreiche Raumwirkung. Die Enge einer Schlucht wirkt bedrückend, ihre Länge unendlich. Diese Empfindungen machen das Klettern in einem massiven Felsen zu einem abenteuerlichen Erlebnis.

Mit Klettern assoziieren wir steile Wände, kantige Felsen und massive Naturwunder. Die Weite der Natur und das Erklimmen mit dem Blick zum Himmel stehen kontra zum Erlebnis-Sport des Hallenkletterns. — Hinsichtlich dieser Aspekte soll unsere „Das Klettern Kletterhalle die Vorteile des Kletterns im Innen- als auch Außenbereich miteinan- in einer schmalen Felsspalte. der verbinden. Die Atmosphäre wird Im Untergeschoss taucht der Besucher bestimmt durch das Licht, in die Welt des Kletterns ein und hat das diffus von oben Zugang zu den benötigten Funktionsherab fällt.“ räumen. Von hier aus kann in der obe— ren Etage das Klettern in verschiedenen Schwierigkeitsstufen begonnen werden. Die Atmosphäre einer schmalen Felsspalte wird durch die Konstruktion von zwei sich gegenüberstehenden Elementen hervorgerufen und durch die Verwandlung von Außenraum in greifbaren Innenraum verstärkt.

Im Untergeschoss befinden sich jegliche funktionalen Aspekte einer Kletterhalle. Alle Positionen, von der Umkleidekabine über Sanitärräume bis Coaching, als auch ein Lager für das Bistro sind aufbauend angeordnet.

Im Gegensatz zur Stahlkonstruktion der Halle ist die untere Ebene anlässlich konstruktiver und thermischer Aspekte aus Stahlbeton gefertigt. Um die Lasten aus dem räumlichen Fachwerk in den Baugrund leiten zu können, stabilisieren Unterzüge die Decke. Das Erdgeschoss ist durch die verglaste Dachkomposition durchgehend natürlich beleuchtet.


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Baukonstruktion I Kletterhalle I Canyon

Bistro Im Zentrum des Körpers ist das Café angeordnet, dass so Blicke durch den Raum ermöglicht.

Untergeschoss I unmaßstäblich

Kletterfläche Die Kletterflächen ergeben sich aus den konstruktiven Elementen der Fachwerkkonstruktion.

Zugänge Der Körper verfügt über zwei Zugänge, einen überdachten Außenkletterbereich Nord-Östlich wie auch ein offener Boulderbereich im UG.

Erdgeschoss I unmaßstäblich

Fassadenschnitt I unmaßstäblich


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23 4. Semester I Entwurf I Gruppenarbeit Betreuung Prof. Gerd Ackermann und Dipl.Ing. Martin Cleffmann

„FINDLINGE“

Bergstation Die Aufgabe umfasste den Entwurf und die Konstruktion einer Bergstation mit entsprechendem Raumprogramm. Bestandteil waren u.a. eine Bergstation, ein Restaurant mit Lager, sowie einem Hotel mit Clubraum und Empfangsbereich. Aufgabe

Idee — “Bauten aus einem Guss, die sich in die Umgebung eingliedern und natürliche Wege und Plätze durch das Gebiet definieren.“ —

Unser Entwurf entstand durch das Aufgreifen des Themas »Findling«. Wir schaffen Bauten aus einem Guss, die sich in die Umgebung eingliedern und natürliche Wege und Plätze durch das Gebiet definieren. Durch die Anordnung entstehen spannende Blickbezüge, die teilweise bis in das Tal reichen.

Das Innere der Kuben ist ebenfalls in Sichtbeton gehalten, lediglich die funktionalen Elemente sind aus Holz und schaffen flächenbündig eine homogene Oberfläche.

Aus der entwurflichen Konsequenz heraus entschieden wir uns für ein monolithisch selbstaussteifendes System. Dieses wird durch die Verwendung von Infraleichtbeton, ein Sichtbeton ohne zusätzliche Wärmedämmung, realisiert.

Konzeptionelle Umsetzung

Die Bewehrung der Wände und Decken erfolgt mit Glasfaserstäben, die über einen Durchmesser von 12 mm verfügen. Sie lösen das Korrosionsproblem und vermeiden mögliche Wärmebrücken. Durch die abstrakte Geometrie und Faltung unserer Kuben ist die Konstruktion selbstaussteifend.


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Entwurf Bergstation „Findlinge“

Ebene +- 0 I M 1.500

Ebene +1 I M 1.500


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Detail Panoramafenster I M 1.25 Composite Glazing Sturzdetail I M 1.25 1A Festverglasung, VSG aus ESG, transparente Solarfolie integriert 1B Keramikstreifen schwarz 2 Verklebung 4x16mm 3 Holzlaibung Esche matt geölt-gewachst 14mm 4 Wasserdichte Verklebung 5 Compriband 6 Verschraubung 7 Montagewinkel örtlich 8 Wasserdichte Verklebung 9 Schutzblech

Detail Außentüre I M 1.25 Betontüre Aufbaudetail I M 1.25

Fassadenschnitt I M 1.25

1 Stahlrahmen 2 vorgehängte Faserzementplatte 3 Dämmschicht 4 Muscheltürgriff, ausgebildete Sichtfuge im Beton 5 Montagetasche 6 Vakuumdämmung


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5. Semester I Städtebau I Gruppenarbeit Betreuung Prof. Leonhard Schenk

NEUES WOHNEN KONSTANZ

Städtebau Das von der Stadt Konstanz ausgewiesene Baugebiet Gerstäcker ist über 7,4h groß und liegt im Stadtteil Wollmatingen. Auf Grund der attraktiven Infrastruktur gilt es, das bestehende Gebiet als ein zusammenhängendes Quartier mit qualitätsvollen Freiräumen und einer Vielfalt an Bauformen zu entwickeln.

Begrenzt durch die gezielte Platzierung von drei aufgelösten Blockstrukturen entsteht ein zentraler Park. Dieser bietet Raum zur Begegnung von Jung und Alt und bildet gleichzeitig den Freibereich für den angrenzenden Kindergarten.

Städtebaulicher Kontext

Konzept Innerhalb unseres Konzeptes ergänzen wir den bestehenden Bachlauf des Giratsmoosbachs durch eine grüne Achse. Diese verbindet das bestehende Wohngebiet im Osten mit dem angrenzenden Naturschutzgebiet im Westen. Aus dieser Zonierung heraus ergeben sich Baufelder mit unterschiedlicher Struktur.

Die umschließende Bebauung besteht aus kleineren Bautypologien. Diese stehen so im Dialog mit dem Bestand und schaffen eine homogene Eingliederung des neuen Gebiets. Der im Norden liegende Quartiersplatz dient als Auftakt und ver— bindet sich mit dem Park.

„Leben zwischen den Häusern“ – Jan Gehl

Im Zentrum des Gebiets entwickelt sich eine dynamische Bauform, die in Form einer aufgelösten Blockstruktur mit städtischem Charakter ausformuliert wird. Um die Dynamik der Grünachse zu unterstreichen folgen die Baukörper der diagonal zulaufenden Freifläche.

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30 Städtebau I Neues Wohnen Konstanz

Sc hnitt M 1:500

Konzeptdiagramme

Lageplan I unmaßstäblich


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Grundriss im Lageplan I 1. OG I M 1. 800

Grundriss im Lageplan I M 1. 800 N

Grundriss im Lageplan I DG I M 1. 800


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7. Semester I Bachelorthesis I Einzelarbeit Betreuung Prof. Gerd Ackermann

URBAN UNIT

„Gradation“ Individualität im Raum nach außen gesehen, kann die Beziehung zwischen Die AufgabenstelIndividuum und kollektiv nicht neu gedacht werden. lung befasst sich Vielmehr sollte das Haus als allmählicher Übergang mit der Thematik der Neusortierung des Intimen und unterschiedlicher Schichten begriffen werden. Vom Gemeinschaftlichen unter dem Titel »Urban Unit«. urbanen Kontext über die Gebäudehülle, von unMeine Umsetzung des Themas fokussierte die unterschiedlichen Temperaturzonen im Gebäude, von terschiedlichen Bedürfnisse des Einzelnen unter — den Gemeinschaftsbereichen bis dem Dach der Gemeinschaft. Im Hinblick auf die demografische Entwicklung und Die Architektur ordnet hin zum Individualraum. einer Wandlung des Lebensstils gilt es, die Welt nach »Funktionen« und teilt sie in Die Frage , in wie weit man den prineuen Bedürfnissen ein entsprechendes Schwarz und Weiß, so Wohnkonzept gegenüberzustellen. wie eine Wand das In- vaten Raum minimieren kann um nere von Äußeren trennt. maximalen Raum für die GemeinGradation befasst sich nicht mit dem Statt eine klare Trennung schaft zu schaffen möchte ich radischwarz und weiß einer Gesellschaft, zwischen Schwarz und kal beantworten. sondern vielmehr mit den außergewöhnli- Weiß herzustellen, sollte chen Graustufen, die einzelne Charaktere sie eine Gradation von In einer Gesellschaft des steten in einer Gemeinschaft bilden. Graustu- Grautönen zulassen, um Wandels, in der die Technik sich fen als charakteristische Entwicklungen, neue Orte zu erzeugen. kontinuierlich weiterentwickelt und sowohl in der Gesellschaft als auch in [...] Eine Architektur der die Linie zwischen Privat und Öfder Architektur. Wohnen sollte nicht als Zukunft sollte die Fähig- fentlich immer weiter verschwimmt keit haben, Gradationen gilt es für mich vordergründig zu foProdukt, sondern als Prozess gesehen eine Form zu geben. werden. Mein Entwurf bietet den Stufen kussieren, einen Raum zu schaffen der Gesellschaft unterschiedliche Räume – ARCH+‘12. Sou Fuji- der dem Individuum die Möglichkeit zum Rückzug bietet; in Verbindung und Plattformen zu deren Verwirklichung, moto gleichzeitig setze ich einen klaren Kontmit einem privaten Außenraum, zur — rast von öffentlich und privat im Hinblick visuellen Verbindung in die Außenauf den persönlichen Rückzugsraum. Werden die welt. Der Individualraum ist wie eine Höhle zu vereigenen vier Wände weiterhin als Sicherheitsgrenze stehen, reduziert und frei zu bespielen. Konzept


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B

B

Bachelorthesis „Gradation“ 12.5 m2

6.5 m2

Die Individualeinheiten sind immer Versprungen zueinander angeordnet um kleine Nischen zu schaffen, die den Eingangsbereich definieren. Zusätzlich gibt es eine weitere Zone, die vom Gemeinschaftsbereich abgewandt ist, um ein ungestörtes Aufsuchen und Verlassen des Indiviudalraums zu ermöglichen. Die Sanitäreinheiten bilden einen Kern, der in den Zwischenraum gesetzt ist, auch dieser Raum ist radikalisiert. Es geht darum, das »alltägliche Muss unter der Dusche«, auf die klare Intention der Sauberkeit zu verweisen. 6.5 m2

10.5 m2

6.5 m2

5.5 m2

8.5 m2

5.5 m2

A

9.5 m2

A

6.5 m2

B

B

Ein Materialwechsel zu Holz erfolgt immer zu den Aufenthaltsräumen, welche großzügig und offen gestaltet sind, sodass man diese entweder durch den Einsatz von Gaze-Vorhängen abtrennen oder durch das Öff-

B

B nen der Glasfassaden komplett zu Landschaft hin verbinden kann. »Wohnlandschaft« definiert sich für mich durch die unterschiedliche räumliche Stimmung, von Räumen in verschiedenen Stufen der Gradation.

A

A

A

12.5 m2

10.5 m2

A

Konzept Individualraum

6.5 m2

10.5 m2

6.5 m2

9.5 m2

5.5 m2

8.5 m2

5.5 m2

12.5 m2

6.5 m2

10.5 m2

6.5 m2

9.5 m2

5.5 m2

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5.5 m2

A

12.5 m2

9.5 m2

8.5 m2

5.5 m2

5.5 m2

B

B

B

A

B

A

A

Modul A

10.5 m2

9.5 m2

6.5 m2

A

12.5 m2

6.5 m2

5.5 m2

B

B

B

5.5 m2

A

Modul C

A

A

8.5 m2

B

A

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Bachelorthesis „Gradation“

SH AR SP ED AC E IV AR ZT

III BÜ RO

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ATELIE R IV BIBLIO THEK

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SH AR SP ED AC E

SH AR SP ED AC E

I SH AR HO IN US G E

I SH AR HO IN US G E

III CAFÉ

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STATT

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III KIND

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III WERK

III WERK

II CAFÉ COND UND ITOR

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III BÜRO

III ENTRÉ MOBIL E ITÄT II WERK

III KIND

STATT

II BÜRO

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III RESTA II

URANT

HAUS GESCH DER ICHTE

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II KUNST

III LAGER

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I HAUS GEME DER INSCH AFT

I I SHARI HOUS NG E III ATELIE R

III IV BIBLIO THEK

III WER

III KINDE RGART EN I

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SH AR SP ED AC E

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II SPORT AREAL

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II CAFÉ COND UND ITOR

II BADEH AUS III CAFÉ

SH AR SP ED AC E

I III OUTS HOUS IDE E

III BLUME HAUS N

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SAUNA

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II CA FÉ CO UN ND D ITO R

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III ENTRÉ MOBIL E ITÄT II WERK STATT

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III RESTA II

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II KUNST

III LAGER

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I I SHARI HOUS NG E III

SH AR SP ED AC E

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III IV BIBLIO THEK

III KINDE RGART EN I I III I

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III WERK -CAFÉ

II SPORT AREAL

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II BADEH AUS

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III CAFÉ

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III GRÜ WO NES HN ZIM M

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III BLUME HAUS N

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II III

SAUNA

GRÜN WOHN ES ZIMME R

I BA

I BADEH

DE

Lageplan I M 1.1200

AUS

HA

US

Entwurfsdiagramme Städtebau


2 270.5m2 9m2

Bachelorthesis „Gradation“

Ansicht Ost I M 1.800 C

SHARED SPACE

KUNSTHALLE 500.0qm

HAUS DER GEMEINSCHAFT 190.5qm

SHARED SPACE KINDERGARTEN

SAAL

BÜHNE UND NEBENRÄUME

160.5qm

60.5qm

SPIELPLATZ

SHARED SPACE SHARING 64.5qm HOUSE 76.5qm

SHOP 18.0qm

ENTRÈE BIBLIOTHEK

ARBEITEN

80.5qm

62.5qm

SHARED SPACE

A

FAHRRAD

SPORTAREAL 250.0qm

23.5qm

A

ATELIER

ATELIER

BIBLIOTHEK

91.5qm

65.0qm

100.5qm

BADEHAUS BADEHAUS 84.0qm 85qm

MÜLL 13.5qm

WERKSTATT 60.5qm FAHRRAD 17.5qm

Grundstück Grundstück 20.200 m2 Bebauung (Bestand) (Bestand) 270.5m2 Bebauung Bebauung (Neu) 6.929m2 Bebauung (Neu)

20.200m² 270m² 6.929 m²

RaumRaum fürfürdie Gemeinschaft die Gemeinschaft Raum65% für das Individuum Raum für das Individuum (insgesamt Ebene*) (insgesamt)je 35% je Ebene* *Erdgeschoss ausgenommen,

65% 35%

Raum für die Gemeinschaft 65% Raum für das Individuum (insgesamt) 35% je Ebene* *Erdgeschoss ausgenommen,

OUTSIDE HOUSE 135.0qm

LAGER 24.5qm

SHARED SPACE

FAHRRAD 17.5qm

da sich hier rein öffentliche Räume befinden. da sich hier rein öffentliche Räume befinden. *Erdgeschoss ausgenommen, hier befinden sich rein öffentliche Räume LAGER 24.5qm

WERKCAFÉ 160.0qm

FAHRRAD 17.5qm

B

KÜCHE 32.0qm

B SANITÄR 31.5qm

SPEISESAAL 140.0qm

RÜCKZUG 112.0qm

THEKE 33.0qm

TERRASSE

SPEISESAAL 70.0qm

SAUNA 90.0qm

SAUNA 72.0qm TEMPORÄRES ARBEITEN

BADEHAUS

C

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Flächennutzung

Erdgeschoss I M 1.800


Bachelorthesis „Gradation“

C

Schnitt AA I Bibliothek I M 1.800 KUNSTHALLE 500.0qm

SHARED SPACE KINDERGARTEN

SPIELPLATZ

INDIVIDUALRAUM 117.0qm GEMEINSCHAFT 105.5qm

A SPORTAREAL 250.0qm

A

INDIVIDUALRAUM 120.0qm

TERRASSE 72.5qm

GEMEINSCHAFT 67.5qm

TERRASSE 33.5qm

BADEHAUS 85qm

INDIVIDUALRAUM 88.5qm

Die Architektur ordnet die Welt nach »Funktionen« und teilt sie in Schwarz und Weiß, so wie eine Wand das Innere vom Äußeren trennt. Statt eine klare Trennung zwischen Schwarz und Weiß herzustellen, sollte sie eine Gradation von Grautönen zulassen, um neue Orte zu erzeugen. Die Stadt wird graduell zum Haus, das Haus fließt in den Garten über. Diese Räume schaffen neue Orte, die keiner klaren Definition mehr folgen. Gradationen kann es zwischen innen und außen, zwischen öffentlich und privat, zwischen Architektur und Stadt, zwischen Möblierung und Konstruktion, zwischen Haus und Straße geben. Eine Architektur der Zukunft sollte die Fähigkeit haben, Gradationen eine Form zu geben (vgl. House N). Zwischen Innen und Außen

INDIVIDUALRAUM 110.5qm

OUTSIDE HOUSE 135.0qm

INDIVIDUALRAUM 118.5qm

SAUNA 6.5qm

SANITÄR 12.5qm

KAMIN

TERRASSE 155.5qm

INDIVIDUALRAUM 105.5qm

B

B

SAUNA 90.0qm

C

BADEHAUS

2. Obergeschoss I M 1.800

Quelle: ARCH+ August 2012 S. 71 I Symposium »Learning from Tokyo« I Architekturzentrum Zürich, März 2012 Sou Fujimoto

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Masterprojekt Stegreif „EinRaum“


2. Semester I Masterprojekt Stegreif I Einzelarbeit Betreuung Prof. Gerd Ackermann

EINRAUM

Gästehaus auf Hiddensee Das BestandsgeKonzept Das Gebäude oribäude steht auf entiert sich konder Insel Hiddensee am Hochufer oberhalb des zeptionell Richtung See und befasst sich mit der Heimatmuseums und ist aus Richtung Vitte von Thematik der Schwellenräume in der Architektur. weitem zu sehen. Um neben dem Hauptgebäude land„We often forget that schaftlich zurückzutreten handelt es we are nature. Der Architekt Eckart Muthesius besich um einen Holzbau, welcher wegann 1946 mit dem Bau seines Somnige Zentimeter über dem Grund zu Nature is not something merhauses. Die Zimmer sind über schweben scheint. Die sich am zentseparate from us. einen Außenflur unter dem weit vorgeralen Kamin überschneidenden Bereizogenen Dach zu erreichen, nur Küche „Arbeiten, Gemeinschaft, Kochen, So when we say that we che, Bad und Wohnzimmer sind von Sanitärbereich und Individualraum“ have lost our connectiinnen miteinander verbunden. Im Jahr bilden verschiedene Schwellenräume on to nature, we have 2009 wurde das Gebäude unter Denkinnerhalb eines Raumes aus. lost our connection to malschutz gestellt. ourselves.“ Um den Übergang des Innen- zum Das neue Gebäude soll ein GästezimAußenbereich fließend zu gestalten, – Andy Goldsworthy mer mit mehreren Schlafmöglichkeiten, staffelt sich die umlaufende Terrasse sowie ergänzende Nutzungen aufnehmen. entsprechend der Geländeneigung Richtung WasDie Form und Materialität des Bestandsgebäudes ser ab und verstärkt so zusammen mit dem Pultmüssen thematisiert werden, auch wenn Ihnen dach die Perspektive des Gebäudes. Die Natur grundsätzlich die Verwendung aller Materialien offließt durch das Gebäude hindurch und kann durch fen steht. Das Gebäude muss im ungenutzten Zuverschiebbare Außenwandelemente in den Raum stand vollständig verschließbar sein. einbezogen werden. Die Materialität greift die Eigenschaften des Ortes auf. Lediglich die metallene Eingangstür greift das Thema des kalten Wassers auf und ergibt erst durch das Öffnen den Blick Richtung See. Aufgabe

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Masterprojekt Stegreif „Erinnerungsort“


2. Semester I Masterprojekt Stegreif I Einzelarbeit Betreuung Prof. Gerd Ackermann

ERINNERUNGSORT

Gedenkstätte am Hussenstein Neben dem Hussenstein in Konstanz soll ein Erinnerungsort geschaffen werden, der sich mit dem erlittenen Schicksal von Jan Hus auf dem Konstanzer Konzil von 1414 bis 1418 baulich auseinandersetzt. Bei dieser Aufgabe stehen sensible Themen und das Disziplinen übergreifende Wechselspiel zwischen räumlicher Planung, Kunst, Geschichte und Wissenschaft im Zentrum. In unserer heutigen, von Individualismus, Mobilität und virtuellen Realitäten geprägten Zeit wird eine Verortung des Gedenkens immer wichtiger. Gestalterisch geht es darum Atmosphären zu schaffen, Andeutungen zu machen, angemessene Räume für Trauer und Besinnlichkeit zu produzieren und Menschen mit dem Gebauten emotional zu erreichen. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Landschaft, die mal inszeniert, mal in ihrer natürlichen Schönheit und mal als Symbol, der sich selbst heilenden Kraft zum Tragen kommt. Mit einfacher Symbolik werden Orte geschaffen, die an die Dimension und Heftigkeit von schrecklichen Geschehnissen erinnern und damit auf das hinweisen, was es zu schützen gilt. Aufgabe

Die Form des Gebäudes entwickelte sich anhand Modellstudien und dem kontextuellen Bezug der Gedenkstätte mit der Umgebung. Die Form des „Unendlichkeitssymbols“ wurde räumlich aufgegfriffen und führt den Besucher bewusst durch die Installation. Einmal als leitende Wand, dann als Dach und schließlich als Bodenebene mit leichter Steigung. Das unangenehme Gehen an dieser Stelle verdeutlicht einen Teil der Geschichte Jan Hus‘. Konzept

„Erinnern kann nicht ungeschehen machen, aber die Wiederholungswahrscheinlichkeit verringern“. – Friedrich Schorlemmer Das Material Cortenstahl altert mit der Zeit, die Patina verbindet das Gebäude mit seiner Umgebung und lässt es aus einem Guss erscheinen. Der Erste Raum der Installation, „Glaube“ verdeutlicht den Bezug zur Thematik ohne eine bestimmte Religion architektonisch darzustellen. Die zweite Raumsituation „Schicksal“ befasst sich räumlich und konzeptionell mit der Geschichte und gibt einen Ausblick auf heutige Geschehnisse.

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2. Semester I „Ebenen des Handwerks“ I Einzelarbeit Betreuung durch Prof. Josef Lenz

„EBENEN DES HANDWERKS“

Neues Leben für die Appretur Isny ben sein, wenn die gesamte Gesellschaft einen NutDie Appretur liegt zen finden. Ein Ort, von Spannung aufgeladen, soll inmitten eines einladen, verschiedene Ebenen der Handwerkskunst Grüngürtels an der historischen Stadtmauer in Isny. zu entdecken, vom Rohmaterial bis zum Endprodukt. Das Gebäude orientiert sich in Richtung Süden und Innovative Ideen und nachhaltiges Design sollen die wurde ursprünglich gebaut, um Raum für die VeredWertschätzung gegenüber unserer Ressourcen den lung von Stoffen und Textilien zu schaffen. — Menschen näherbringen. Im Norden befindet sich der historische Kontext der Stadt Isny, südlich die neue Es gilt einen Ort zu schaffen, der Bebauung der Außenstadt. Die Appretur „Die Grenze ist nicht das, entdeckt werden will. „Die Ebenen formt also nicht nur einen Ort des Durchwobei etwas aufhört, schreitens, sondern schafft genau an die- sondern (...) die Grenze des Handwerks“ schaffen einen Treffpunkt für alle Bewohner der ser Grenze, zwischen Vergangenheit und ist jenes, Zukunft, einen Schwellenraum. von woher etwas sein Stadt Isny. Darüber hinaus lädt die architektonische Gestaltung ein, eiWesen beginnt.“ gene Räume zu schaffen und die Schwellenräume leben durch Zurücklieverschiedenen Ebenen individuell zu gendes, Gegenwärtiges und Zukünftiges. – Heidegger 1952 nutzen und zu bespielen. Die Appretur als Verbindung, durch die Im Erdgeschoss gibt es die Aussich der Mensch eine Schwelle zum Eintritt stellung, ein Café, einen Werkraum und Austritt schafft. — und einen kleinen Experimentierpavillon. Das Obergeschoss in der Appretur erweitert Ein besonderer Ort, der durch das Handwerk wiederbelebt werden soll. die Ausstellung im Erdgeschoss von Produkten des Handwerks zum Werken des Handwerks. Das zweiDas Handwerk besitzt die Kunst mit der Zeit zu forte Obergeschoss der Appretur beinhaltet verschiemen. „Architektur als Raumkunst und Handwerk als Zeitkunst.“ Ein Gebäude, ursprünglich für das Handdene Materialien, von ihrem Rohzustand hin bis zum werk geschaffen, durfte nur für wenige Jahre seiner veredelten Produkt. Bestimmung entsprechend genutzt werden. Eine Auf allen Ebenen findet ein Austausch, eine Kommuneue und nachhaltige Nutzung kann also nur gegenikation mit dem Handwerk statt. Konzept

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Masterentwurf I Appretur Isny „Ebenen des Handwerks“

I. Die strukturelle Besonderheit ist die klare Rasterung.

II. Die bestehende Fassade wird abgebrochen um den Raum zu erweitern.

III. Der entstandene Raum wird in verschiedene Funktionsbereiche zoniert.

IV. Zugänge, Hochpunkte, Vor- und Rücksprünge orientieren sich am Kontext.

B

C

ÖFFENTLICHER AUSSICHTSTURM EMPFANG 16qm

A

A

AUSSTELLUNG "HANDWERKE" 100qm

SHOP 16qm

CAFÉ 100qm

WERKRAUM 64qm

EXPERIMENTIER PAVILLON 32qm

B

C

Erdgeschoss I Unmaßstäblich


Masterentwurf I Appretur Isny „Ebenen des Handwerks“

„Die Grenze ist nicht das, wobei etwas aufhört, sondern (...) die Grenze ist jenes, von woher etwas sein Wesen beginnt.“ Heidegger 1952

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Masterentwurf I Appretur Isny „Ebenen des Handwerks“

EG Ausstellung, Café und Werkraum

1. OG Freie Ebenen, Café und Werken

2. OG Materialbilbliothek und frei bespielbare Ebenen

„De „Arc

Ansicht Süd I Unmaßstäblich


Masterentwurf I Appretur Isny „Ebenen des Handwerks“

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„Die Appretur“ vereint zum Werk-Platz hin einen Ausstellungsbereich, Nebenräume und den Empfang, der Eingangsbereich ist leicht zurückversetzt und so klar von der Fassade ablesbar. Die Rasterung nimmt die Architektursprache der Appretur auf und interpretiert sie neu. Der Ausstellungsraum öffnet sich bodeneben, wodurch ein fließender Übergang von Innen und Außen entsteht.

Das Café befindet sich im Westen und ist über eine Schwelle zum Platz hin abgesetzt. Es reagiert so auf den Höhenversatz zur Straße hin und bietet ei„Durch Verbinden schafft sich der nen Ort der Entschleunigung, um das Geschehen zu beobachten. Mensch eine Schwelle zum Eintritt und Der Werk-Raum ist um zweiAustritt.“ Stufen erhöht. Die offene Fassade zum Platz und zu der Altstadt hin lockt Besucher zur Werk-Bühne.„Durch Verbinden schafft sic

„Moment – Schwellen verzögern be„Der Mensch lebt im Übergang“ wusst das Ankommen. „Architektur lebt vom Übergang“ „MOMENT Lassen- den Raum leiblich erfahren.“ „Etwas kann nur in Beziehung zu etwas „Der Mensch lebt im Übergang.“ „Architektur lebt vom Übergang“

er Mensch lebt im Übergang.“ chitektur lebt vom Übergang“

Schnitt West I Unmaßstäblich

Schwellen verzögern bewusst das Schwelle verzögert bewusst das Ankommen. MOMENT Ankommen. Lässt den Raum leiblich Erfahren Lassen den Raum leiblich erfahren.“

anderem gesetzt werden, wenn es zuvor von ihm getrennt wurde.“

„MOMENT Schwellen verzögern bewusst das Schwelle verzögert bewusst das Ankommen. MOMENT Ankommen. Lässt den Raum leiblich Erfahren Lassen den Raum leiblich erfahren.“

Mensch eine Schwellenräume leben durch : Zurückliegendes Austritt.“ Gegenwärtiges und Zukünftiges

„Etwas kann nur in Beziehung zu etwas anderem gesetzt werden, wenn es zuvor von ihm getrennt wurde.“

Schnitt West I Unmaßstäblich

Schwelle zum E

Schwellenräume leben durc Zurückliegendes Gegenwärtiges und Zukünftiges


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Appretur Isny „Ebenen des Handwerks“


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Praxis I Entwurf „LA House“

Erdgeschoss I M 1.200


Praxis I Entwurf Architekturbüro Force4, Kopenhagen

„LA HOUSE“

Entwurf Einfamilienhaus Lauesen Konzept

Das zu beplanende Areal liegt nördlich in einem Vorort von Kopenhagen. Die Ausrichtung des Grundstücks ist südlich und öffnet sich zu einem weitläufigen Golfplatz. Inspiriert von Alvar Aalto’s Villa Mairea gliedert sich der Entwurf in mehrere räumliche Komponenten. Diese gruppieren sich gemeinsam um das Zentrum des Hauses, welches im Erdgeschoss den Gemeinschaftsraum definiert und im Obergeschoss eine geräumige Terrasse bildet. Die gewählten Dachformen erzeugen eine fließende Bewegung um den gemeinschaftlich genutzten Raum und verleihen ihm so den Ausdruck seiner Wertigkeit.

Lageplan I M 1.500

Die Ausrichtung des Gebäudes konzentriert sich südlich, große Fassadenöffnungen erlauben gezielte Blicke in die Natur. Um das natürliche Gefälle des Grundstücks optimal auszunutzen, wird die Bebauung gegen das Ende des Geländes geordnet und ermöglicht so die spätere Erweiterung um eine Tiefgarage mit geringer Rampenneigung. Die Gestaltung des Grünbereichs geschieht natürlich. Die Terrasse im Erdgeschoss wird filigran überdacht. Der Kamin kann sowohl von außen als Grillbereich, als auch von Innen als Feuerstelle genutzt werden.

Die Innenraumgestaltung soll möglichst reduziert ausfallen. Die Materialien des Bodens beschränken sich auf Sichtestrich, die Wände sollen weiß verputzt und die Möbel aus Holz gebaut werden. Die Einbauwand integriert die Küchenzeile fließend bis in den Wohnbereich, Tageslicht wird durch ein Oberlicht direkt an der Oberfläche entlanggeleitet. Schmale Einschnitte sind passgenau in das Regal integriert und die Fenster werden so Teil der Einrichtung. Eine Achse vom Eingangsbereich bis zum Wohnbereich bleibt frei und wird natürlich belichtet. Die Fensterfassade im Erdgeschoss Richtung Süden ist weit aufgebrochen, und wird durch einen senfgelben Holzrahmen gehalten. Dieser ist Kontrast zum dunklen Ziegel, welcher die Fassade außen kleidet. Durch eine einfache Halbwendelung der Kellertreppe wird die Planung eines Badezimmers im Norden ermöglicht und der Flurbereich weiter minimiert. Im Obergeschoss wird die Dachterrasse von einem filigranen Geländer gesäumt, der Kamin trennt die Fassade optisch und bricht so das Gebäude in einen menschlichen Maßstab. Der Giebel des Hauptgebäudes wird im Norden abgeschrägt, um dem Gebäude hier seine schwere zu nehmen.

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Praxis I Entwurf „LA House“

1. Obergeschoss I M 1.200


Praxis I Entwurf „LA House“

Ansicht Süd I M 1.200

Schnitt CC I M 1.200

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Wettbewerb „New Home“


Praxis I Wettbewerb I 1. Preis Architekturbüro Kaiser, Lauchringen

NEW HOME

Zu Hause in Lauchringen Um der wachsenden Zahl Immigranten auch in der Gemeinde Lauchringen eine sichere Basis bieten zu können, wurde dieser Wettbewerb 2015 ausgelobt. Idee Aus dem vorgegebenen Raumprogramm wurden drei Module ausgearbeitet, die sich zu verschiedenen Einheiten zusammenschließen. Das Gebäude gliedert sich in zwei Volumen, die — über einen zentralen Baukörper “Nur eine Facettenverbunden sind. Hier befindet reiche Architektur, sich im Erdgeschoss der Gemit verschiedenen meinschaftsbereich, über dem Ebenen kann vielsich im ersten Obergeschoss die fältigen Kulturen Schaltzimmer befinden. an einem Ort ein zu Durch die Formgebung des Hause bieten, dass Grundstücks und Platzierung des Integration ermögGebäudes entstehen zwei marlicht.“ kante Außenbereiche, die ent— sprechend der Bedürfnisse der Bewohner, unterschiedlich gestaltet sind. Im nord-östlichen Bereich liegt der ruhige und geschützte, mit viel Grün durchzogene Außenraum. Hier befindet sich neben einem Spielplatz für Kleinkinder eine Grillstelle zur gemeinschaftlichen Nutzung. Im süd- westlichen Bereich definiert der halböffentliche Vorplatz eine Zone zur kommunikativen Aufgabe

Begegnung der Bewohner und Besucher. Der Mehrzweckraum im Erdgeschoss kann zum Außenbereich hin geöffnet werden und verbindet so Innen- mit Außenraum. Spätere Erweiterung

Das Grundstück ist durch eine zweigeschossige Bebauung optimal ausgenutzt. Eine spätere Erweiterung aufgrund von zusätzlichem Platzbedarf lässt sich leicht durch eine Aufstockung realisieren. Die Voraussetzungen hierfür sind durch eine klare und einfache statische Tragstruktur sowie eine außenliegende Erschließung der einzelnen Wohnungen, über zwei getrennt angeordnete Laubengänge, erfüllt. Die einzelnen Wohneinheiten sind modular aufgebaut und lassen sich je nach Anforderung erweitern. Durch den hohen Vorfertigungsgrad der Einheiten in Modulbauweise, reduziert sich die Bauzeit für die Errichtung des Gebäudes. Das Gebäude wurde im Zuge des Wettbewerbs 2016-2017 baulich umgesetzt und befindet sich in der Gemeinde Lauchringen, in der Industriestraße 35. Realisierung

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Gemeinschaft als Element der Verbindung Modul A

3-Zi. Whg.

Modul B

5-Zi. Whg. Schaltmodul

Modul C

5-Zi. Whg.

Halböffentlicher Vorplatz

Grüner Spielbereich

NEW HOME Zu Hause inLauchringen Lauchringen NEW NEW HOME HOME - Zu --Zu Hause Hause in in Lauchringen Idee Idee IdeeIdee

Aus Ausdem demvorgegebenen vorgegebenenRaumprogramm Raumprogrammwurden wurdendrei dreiModule Module ausgearbeitet, ausgearbeitet, die diesich sichRaumprogramm zu zuverschiedenen verschiedenen Einheiten Einheiten zusammenAus dem Aus vorgegebenen dem vorgegebenen Raumprogramm wurdenwurden drei Module dreizusammenModule schließen. schließen. ausgearbeitet, ausgearbeitet, die sichdie zu verschiedenen sich zu verschiedenen Einheiten Einheiten zusammenzusammenschließen. schließen. Gemeinschaft Gemeinschaft Das DasGebäude Gebäudegliedert gliedertsich sichbaulich baulichininzwei zweiVolumen, Volumen,die dieüber über Gemeinschaft Gemeinschaft einen einen zentralen zentralen Baukörper Baukörper verbunden sind. sind. als alsElement Elementder derVerbindung VerbindungDas Gebäude Das Gebäude gliedert gliedert sich baulich sich baulich inverbunden zwei Volumen, in zwei Volumen, die überdie über Hier Hierzentralen befindet befindet sich sichverbunden zentral zentralverbunden im imErdgeschoss Erdgeschoss der derGemeinschaftsbereich, Gemeinschaftsbereich, einen zentralen einen Baukörper Baukörper sind. sind. als Element als Element der Verbindung der Verbindung über über dem dem sich sich im ersten ersten Obergeschoss die dieGemeinschaftsbereich, Schaltzimmer Schaltzimmerbefinden. befinden. Hier befindet Hier befindet sich zentral sichim im zentral Erdgeschoss imObergeschoss Erdgeschoss der Gemeinschaftsbereich, der über dem über sich dem im ersten sich imObergeschoss ersten Obergeschoss die Schaltzimmer die Schaltzimmer befinden. befinden.

Halböffentlicher Vorplatz Eingang Rampe Fahrrad

20

15

Feuerwehrzufahrt

Freiflächen Freiflächen Freiflächen Freiflächen

1

Halböffentlicher Halböffentlicher Halböffentlicher Halböffentlicher Vorplatz Vorplatz Vorplatz Vorplatz

Parken Ind

ust

Müll

rie

stra

ße

Grüner Grüner Grüner Grüner Spielbereich Spielbereich Spielbereich Spielbereich

Durch Durchdie dieFormgebung Formgebungund undPlatzierung Platzierungdes desGebäudes Gebäudesentstehen entstehen zwei zweidie markante markante Außenbereiche. Außenbereiche. Diese Diese sind sindGebäudes unterschiedlich unterschiedlich gestaltet gestaltet Durch die Durch Formgebung Formgebung und Platzierung und Platzierung des Gebäudes des entstehen entstehen und und schaffen schaffen so soverschiedene verschiedene Außenräume Außenräume für füralle alle Bewohner. Bewohner. zwei markante zwei markante Außenbereiche. Außenbereiche. Diese sind Diese unterschiedlich sind unterschiedlich gestaltet gestaltet und schaffen und schaffen so verschiedene so verschiedene Außenräume Außenräume für alle Bewohner. für alle Bewohner. ··Im Imnord-östlichen nord-östlichenBereich Bereichliegt liegtder derruhige ruhigeund undgeschützte, geschützte, mit mit viel vielGrün Grün durchzogene durchzogene Außenraum. Außenraum. · Im nord-östlichen · Im nord-östlichen Bereich Bereich liegt derliegt ruhige derund ruhige geschützte, und geschützte, Hier Hier befindet befindet sich sichAußenraum. neben nebenAußenraum. einem einemSpielplatz Spielplatzfür fürKleinkinder Kleinkindereine eineGrillstelle Grillstelle mit viel mit Grün viel durchzogene Grün durchzogene zur zur gemeinschaftlichen gemeinschaftlichen Nutzung. Nutzung. Hier befindet Hier befindet sich neben sich einem neben Spielplatz einem Spielplatz für Kleinkinder für Kleinkinder eine Grillstelle eine Grillstelle zur gemeinschaftlichen zur gemeinschaftlichen Nutzung. Nutzung. ··Im Imsüdsüd-westlichen westlichenBereich Bereichdefiniert definiertder derhalböffentliche halböffentlicheVorplatz Vorplatz eine eine Zone Zone zur zurkommunikativen kommunikativen Begegnung der derVorplatz Bewohner Bewohner und undBesucher. Besucher. · Im süd-· Im westlichen südwestlichen Bereich Bereich definiertdefiniert der Begegnung halböffentliche der halböffentliche Vorplatz Der Der Mehrzweckraum Mehrzweckraum im imErdgeschoss Erdgeschoss kann zum zum Außenbereich Außenbereich hin hingeöffnet geöffnet eine Zone eine zurZone kommunikativen zur kommunikativen Begegnung Begegnung derkann Bewohner der Bewohner und Besucher. und Besucher. werden werden und und verbindet verbindet so soInnenInnenmit Außenraum. Außenraum. Der Mehrzweckraum Der Mehrzweckraum im Erdgeschoss im Erdgeschoss kann mit zum kann Außenbereich zum Außenbereich hin geöffnet hin geöffnet werdenwerden und verbindet und verbindet so Innensomit InnenAußenraum. mit Außenraum.

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Spätere SpätereErweiterung Erweiterung Spätere Spätere Erweiterung Erweiterung

Lageplan M 1.500

Das DasGrundstück Grundstückististdurch durcheine einezweigeschossige zweigeschossigeBebauung Bebauungoptimal optimalausgenutzt. ausgenutzt. Eine Eine spätere spätere Erweiterung Erweiterung aufgrund aufgrund von von zusätzlichem zusätzlichem Platzbedarf Platzbedarf lässt lässtsich sichleicht leicht Das Grundstück Das Grundstück ist durch isteine durch zweigeschossige eine zweigeschossige Bebauung Bebauung optimal optimal ausgenutzt. ausgenutzt. durch durch eine eine Aufstockung Aufstockung realisieren. realisieren. Folgende Voraussetzungen Voraussetzungen hierfür hierfür sind erfüllt: erfüllt: Eine spätere Eine spätere Erweiterung Erweiterung aufgrund aufgrund von zusätzlichem vonFolgende zusätzlichem Platzbedarf Platzbedarf lässt sichlässt leicht sichsind leicht durch eine durch Aufstockung eine Aufstockung realisieren. realisieren. Folgende Folgende Voraussetzungen Voraussetzungen hierfür sind hierfür erfüllt: sind erfüllt: · ·klare klareund undeinfache einfachestatische statischeTragstruktur Tragstruktur ·einfache ·außenliegende außenliegende Erschließung Erschließung der dereinzelnen einzelnenWohnungen Wohnungenüber überzwei zweigetrennt getrenntanan· klare und · klare und einfache statische statische Tragstruktur Tragstruktur geordnete geordnete Laubengänge. Laubengänge. Brandschutztechnische Brandschutztechnische Vorschriften sind so soeinfach einfach · außenliegende · außenliegende Erschließung Erschließung der einzelnen der einzelnen Wohnungen Wohnungen überVorschriften zwei über getrennt zweisind getrennt ananzu zurealisieren realisieren geordnete geordnete Laubengänge. Laubengänge. Brandschutztechnische Brandschutztechnische Vorschriften Vorschriften sind so einfach sind so einfach ·der derDachaufbau Dachaufbauals alseinfaches einfaches„Kaltdach“ „Kaltdach“kann kannleicht leichtdemontiert demontiert zu realisieren zu ·realisieren und und ein einGeschoss Geschoss höher aufgesetzt aufgesetzt werden werden · der Dachaufbau · der Dachaufbau als einfaches alshöher einfaches „Kaltdach“ „Kaltdach“ kann leicht kann demontiert leicht demontiert und ein Geschoss und ein Geschoss höher aufgesetzt höher aufgesetzt werden werden


+7.79 +7.79 +7.79

+7.79 +7.79 +7.79

+7.79

+5.90

+5.90

+2.90

+2.90

-0.58 -0.58 ±0.00

±0.00

+6.15

+6.15

+2.90

+2.90

±0.00

±0.00 ±0.00 -0.58 -0.58Neues NeuesGelände Gelände ±0.00 -0.58 Neues Gelände -0.58 Neues Gelände

+2.90 +2.90

±0.00 ±0.00 ±0.00

Feuerwehrzufahrt

±0.00 ±0.00

-0.58 -0.58

±0.00

-0.58

-0.58

-1.33 -1.33

-0.58

Vorhandenes Vorhandenes Gelände Gelände -1.33 -1.33 VorhandenesVorhandenes Gelände Gelände

Schnitt SchnittAA AA MM1.200 1.200 Schnitt AA Schnitt AA M 1.200 M 1.200

Sandk.

Zimmer 4 20.0m²

12.0m²

Mehrzweckraum Mehrzweckraum 30.0m² 30.0m² Mehrzweckraum Mehrzweckraum 30.0m² 30.0m²

Sandk. Sandk.

Sandk.

Zimmer 2 14.0m²

Veranda Veranda 20.0m² 20.0m² Veranda 20.0m²

Veranda 20.0m²

9.0m²

Flur 12.0m²

Veranda Veranda 20.0m² 20.0m² Veranda 20.0m²

Dusche H. 8.0m²

20.0m² Flur Flur 4.0m² 4.0m² Flur 4.0m²WC WCBeh. Beh. 6.5m² 6.5m² Fahrrad und WC Beh. 6.5m²Kinderwagen 14.0m²

Dusche DuscheH.H. 8.0m² 8.0m² Dusche H. Zimmer 1 8.0m² 20.0m²

Zimmer 1 20.0m²

20.0m² 20.0m² Haustechnik 20.0m²

Fahrrad Fahrradund und Kinderwagen Kinderwagen Fahrrad 20 14.0m² 14.0m² Fahrrad und Kinderwagen 14.0m²

Fahrrad2020 Fahrrad Fahrrad 20

Zimmer Zimmer1 1 20.0m² 20.0m² Zimmer 1 20.0m²

WC D. 2.0m² 11 1

B

WC WCH.H. 3.0m² 3.0m² WC H. WCD.D. 3.0m²WC 2.0m² 2.0m² WC D. Zimmer 2 2.0m² 20.0m²

Kochen/ Kochen/Gemeinschaft Gemeinschaft 25.0m² 25.0m² Kochen/ Gemeinschaft Kochen/ GemeinschaftZimmer 3 20.0m² 25.0m² 25.0m²

B

Zimmer Zimmer2 2 20.0m² 20.0m² Zimmer 2 Küche 20.0m² 17.5m²

Balkon 20.0m²

Balkon Balkon 20.0m² 20.0m² Balkon 20.0m²

Tischtennis

Tischtennis

Fahrrad 15

Fahrrad 15

Zimmer Zimmer3 3 20.0m² 20.0m² Zimmer 3 20.0m²

BB

BB

B

B

B

55

44 4

54

65

88

7 8

Erdgeschoss I unmaßstäblich

Zimmer Zimmer4 4 20.0m² 20.0m² Zimmer 4 20.0m²

Hauswirt. Hauswirt. 5.5m² 5.5m² Hauswirt. 5.5m² Wohnküche Wohnküche 16.0m² 16.0m² Wohnküche Zimmer 1 16.0m² 14.0m²

Zimmer Zimmer1 1 14.0m² 14.0m² Zimmer 1 14.0m²

Zimmer Zimmer2 2 14.0m² 14.0m² Zimmer 2 14.0m²

Wohnküche Wohnküche 16.0m² 16.0m² Wohnküche Zimmer 2 14.0m² 16.0m²

Zimmer Zimmer2 2 14.0m² 14.0m² Zimmer 2 14.0m²

MÜLL MÜLL

77

66 76

Dusche DuscheD.D. 6.0m² 6.0m² Dusche D. Zimmer 4 6.0m² 20.0m²

Eingang Eingang 3.0m² 3.0m² Eingang Zimmer 2 3.0m² 14.0m² Dusche Dusche WC WC 6.0m² 6.0m² 2.0m² 2.0m² Dusche Dusche WC WC 6.0m² 6.0m² 2.0m² 2.0m² Laubengang Laubengang WC Dusche Dusche WC 20.0m² 20.0m² 6.0m² 6.0m² 2.0m² 2.0m² Laubengang WC Laubengang Dusche Dusche WC 20.0m² 20.0m² 6.0m² 6.0m² 2.0m² 2.0m² Eingang Eingang 3.0m² 3.0m² Zimmer 1 Eingang Eingang 14.0m² 3.0m² 3.0m²

33 3

Zimmer Zimmer3 3 20.0m² 20.0m² Zimmer 3 20.0m²

Wohnküche 16.0m²

A

22 3 2

Zimmer 3 20.0m²

Hauswirt. 5.5m²

A A

A

21

Küche Küche 17.5m² 17.5m² Küche Dusche D. 17.5m² 6.0m²

Balkon 11.5m²

A

11 1

Balkon Balkon 20.0m² 20.0m² Balkon 20.0m²

Wohnküche 16.0m²

Zimmer Zimmer4 4 20.0m² 20.0m² Zimmer 4 20.0m²

A A

FeuerwehrFeuerwehrzufahrt zufahrt Feuerwehrzufahrt

A

Feuerwehrzufahrt

Balkon 20.0m²

Eingang 3.0m²

B

Hauswirt. Hauswirt. Dusche DuscheD.D. 5.0m² 5.0m² 8.0m² 8.0m² Hauswirt. Dusche Hauswirt. D. Dusche D. Zimmer 4 5.0m² 5.0m² 20.0m² 8.0m² 8.0m²

Fahrrad1515 Fahrrad

Wohnküche Wohnküche 16.0m² 16.0m² Wohnküche 16.0m²

HalböffentlicherHalböffentlicher Vorplatz Vorplatz Zimmer Zimmer2 2 20.0m² 20.0m² Zimmer 2 20.0m²

Tischtennis Tischtennis

A

Hauswirt. Hauswirt. 5.5m² 5.5m² Hauswirt. 5.5m² Dusche DuscheH.H. WC WCH.H. 6.0m² 6.0m² 3.0m² 3.0m² Dusche H. WC H. WC H. Dusche H. 6.0m² Zimmer Zimmer1 1 3.0m² 3.0m²WC WC6.0m² D.D. Eingang Eingang 20.0m² 20.0m² 2.0m² 2.0m² 3.5m2 3.5m2 Zimmer 1 WC D. Eingang WC D. Eingang 20.0m² 2.0m² 3.5m2 2.0m² 3.5m2 Diele Diele 5.0m² 5.0m² Diele Diele 5.0m² 5.0m²

Laubeng. Laubeng. Eingang EingangFlur Flur 7.5m² 7.5m² 3.0m² 3.0m² 6.0m² 6.0m² Laubeng.Flur Eingang Flur Eingang 7.5m² 6.0m² 3.0m² 6.0m² 3.0m²

Laubeng. 7.5m²

1

BB

Zimmer Zimmer2 2 14.0m² 14.0m² Zimmer 2 Wohnküche 16.0m² 14.0m²

Halböffentlicher Vorplatz

WC H. 3.0m²

B

Eingang Eingang 3.0m² 3.0m² Eingang 3.0m² Laubengang WC WC Laubengang Dusche Dusche 20.0m² 2.0m² 2.0m² 20.0m² 6.0m² 6.0m² Laubengang Laubengang WC WC Dusche Dusche 2.0m² 20.0m² 2.0m² 20.0m² 6.0m² 6.0m² Grüner Grüner Zimmer Zimmer1 1 Dusche Dusche WC WC 14.0m² 14.0m² Spielbereich Spielbereich 6.0m² 6.0m² 2.0m² 2.0m² Grüner ZimmerDusche 1 Dusche WC WC Grüner 14.0m²6.0m² 6.0m² 2.0m² 2.0m² Spielbereich Spielbereich Eingang Eingang 3.0m² 3.0m² Eingang Eingang 3.0m² 3.0m²

Zimmer 2 20.0m²

HalböffentlicherVorplatz Vorplatz Halböffentlicher HalböffentlicherHalböffentlicher Vorplatz Vorplatz

A

Hauswirt. Hauswirt. Balkon Balkon 5.5m² 5.5m² 11.5m² 11.5m² Hauswirt. Balkon Balkon 5.5m² 11.5m² 11.5m² Wohnküche Wohnküche 16.0m² 16.0m² Wohnküche 16.0m²

Hauswirt. 5.5m²

Pflaster Pflaster Pflaster

Haustechnik Haustechnik

Hausmeister Hausmeister 9.0m² 9.0m² Hausmeister Haustechnik

Flur 4.0m² Flur Flur 12.0m² 12.0m² Flur WC Beh. 6.5m² 12.0m²

Zimmer 2 14.0m²

Grill

Veranda 20.0m²

Wasch-und und Lagerraum Lagerraum PutzPutz- WaschTrockenraum raum raum Trockenraum 9.5m² 12.0m² 12.0m² 3.5m² 3.5m² 9.5m² und Wasch- und Hausmeister Lagerraum Putz- Wasch-Putzraum Trockenraum raum Trockenraum 9.0m² 12.0m² 3.5m² 9.5m² 3.5m² 9.5m²

OG

Zimmer Zimmer2 2 14.0m² 14.0m² Eingang Zimmer 2 3.0m² 14.0m²

Zimmer 1 14.0m²

Pflaster

Lagerraum

EG

Grill Grill Grill

Dusche DuscheH.H. 8.0m² 8.0m² Dusche H. 8.0m²

Zimmer Zimmer4 4 20.0m² 20.0m² Zimmer 4 Dusche H. 8.0m² 20.0m²

Schaukel

A

A

Schaukel Schaukel Schaukel

Laubengang Laubengang 7.5m² 7.5m² Flur Flur Eingang Eingang Laubengang 6.0m² 6.0m² 3.0m² 3.0m²Laubengang 7.5m² 7.5m² Flur EingangFlur Eingang 6.0m² Zimmer Zimmer 3 3 3.0m² 6.0m² 3.0m²WC WCD.D. 20.0m² 20.0m² 2.0m² 2.0m² Zimmer 3 WC D. WC D. WCH.H. 20.0m² 2.0m² 2.0m²WC 3.0m² 3.0m² WC H. WC H. 3.0m² 3.0m²

Zimmer 3 20.0m²

A

A

A C

Zimmer 1 14.0m²

Hauswirt. 5.5m² Zimmer Zimmer1 1 14.0m² 14.0m² Zimmer 1 Wohnküche 14.0m² 16.0m²

98

99 109

1010

MÜLL

A

C

A A

A A

A

B

Zimmer Zimmer2 2 Kochen/ Kochen/Gemeinschaft Gemeinschaft 20.0m² 20.0m² 25.0m² 25.0m² Zimmer 2 Kochen/ Gemeinschaft Kochen/ Gemeinschaft 20.0m² 25.0m² 25.0m²

Zimmer 2 20.0m²

Schnitt SchnittBB BB MM1.200 1.200 Schnitt BBSchnitt BB M 1.200 M 1.200

A

-1.33 -1.33

-1.33 Vorhandenes VorhandenesGelände Gelände -1.33 Müll VorhandenesVorhandenes Gelände Gelände

A

C

Hauswirt. Hauswirt. Dusche DuscheD.D. 5.0m² 5.0m² 8.0m² 8.0m² Hauswirt. Hauswirt. Dusche D. 5.0m² 5.0m² 8.0m²

Zimmer Zimmer1 1 20.0m² 20.0m² Zimmer 1 Dusche D. 8.0m² 20.0m²

Zimmer 1 20.0m²

Feuerwehrzufahrt FeuerwehrFeuerwehrzufahrt zufahrt

+2.90 +2.90

-0.58

63

+7.79

+6.15 +6.15

+5.90 +5.90

MÜLL

10

1. Obergeschoss I unmaßstäblich

Balkon Balkon 11.5m² 11.5m² Balkon Hauswirt. 11.5m² 5.5m²

Hauswirt. Hauswirt. 5.5m² 5.5m² Hauswirt. 5.5m²

Zimmer Zimmer1 1 14.0m² 14.0m² Zimmer 1 14.0m²

B

BB B

C

A

EG

OG

Müll Müll

Müll


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Wettbewerb „Wohnen im Alter“


Praxis I Wettbewerb I Anerkennung Architekturbüro Kaiser, Lauchringen

WOHNEN IM ALTER

Gemeinsames Wohnen für alle Lebensphasen Städtebauliche Eingliederung Die Bebauung des Wohnquartiers gliedert sich in insgesamt vier Volumen. Zum Trottenweg hin öffnet sich die Bebauung mit einem großzügigen Vorplatz. Durch den Versatz der Baukörper wird der Besucher auf den „Hof der Gemeinschaft“ geführt, welcher sich in einer Achse zum „Haus der Gemeinschaft“ hin erstreckt. Der motorisierte Verkehr wird durch genügend Parkplätze am Grundstücksauftakt, sowie durch die dort angrenzenden Tiefgarage — aus dem Quartier herausgehalten. „Die Gemeinschaft wird durch die Architektur Die Baumassen gliedern sich entgestärkt. lang verschiedener Achsen der Private und halböffentumliegenden Wohnbebauung und liche Rückzugsräume verbinden sich so sensibel mit dem bieten genügend Raum Umfeld. Durch die städtebauliche für das Individuum und Form und die räumliche Anordstehen gleichzeitig nicht nung der Gebäude bleiben die in Konkurrenz zu den gewohnten Blickachsen der beGemeinschaftsräumen.“ stehenden Wohnhäuser erhalten. — Das „Haus der Gemeinschaft“ ist über den halböffentlichen Innenhof, als auch über die Gartenstraße erreichbar und bildet so das Zentrum für die Bewohner der Wohnanlage, als auch der gesamten Gemeinde.

Die Gebäude bilden durch ihre Kubatur den neuen Ortskern von Kadelburg, gleichzeitig gehen die aufgelösten Volumen mit einer angemessenen Maßstäblichkeit auf den Ort und das städtebauliche Umfeld ein. Die oberen Geschosse heben sich optisch vom Erdgeschoss, welches über ein größeres Raumvolumen verfügt, ab und schaffen so verschiedene Ebenen der Gemeinschaft. Zum gemeinsamen Hof hin öffnen sich die Gebäude eins und zwei jeweils mit ihren Gemeinschaftsbereichen, Haus drei hingegen mit Wohnräumen. Hier zugeordnet befindet sich zudem der Spielund Generationenplatz, welcher den Innenhof belebt. Es entsteht ein Ort, der genügend Raum für die Kommunikation und den Austausch zwischen den Generationen bietet. Umsetzung

Material

Die Außenwände im Erdgeschoss von Haus eins und Haus zwei werden verputzt, was den Gebäudesockeln eine optische Standhaftigkeit verleiht. Dem Konzept entsprechend befinden sich dahinter die sogenannten „Wohngruppen“, auch hier stellt sich die Gemeinschaft als Basis. Die oberen Geschosse der Bebauung sind dagegen mit einer Holzschalung versehen, welche die Gebäude leichter erscheinen lassen.

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Wettbewerb „Wohnen im Alter“

BA I

BA III

BA I

BA II

BA I

Krä uterg a rten III

Ka na l III

III

BA II

Müll

II

I BA US 1 HA

Ra d

Hof d er Gemeinsc ha ft

TG

Priva te Gä rten Sp ielp la tz

Weg erec ht

R= 6.00m

II

Zu- und Ausfa hrt Tiefg a ra g e Besuc her Pa rken Ba ua b sc hnitte Reihenfolg e

Gemüseg a rten

BA III

Ha usmeister 20.00 m²

Ab stell 15.00 m²

BA II

BA I ER I BA US D HA

T AF CH INS ME GE

Hof d er Gemeinsc ha ft Sp ielp la tz mit Hec ke

I

III

S AU NH NE IO A T III ER N E III BA EHRG M

Freisitz Üb erd a c ht

BA III

II

15 13 12

6 III

III

I

7

III

Priva te Gä rten

III

Priva te Gä rten III Sp ielp la tz

III

Zu- und Ausfa hrt Tiefg a ra g e Besuc her Pa rken Ba ua b sc hnitteIIIReihenfolg e

BA III Streuob stwiese

3.50

Hof d er Gemeinsc ha ft Hof der Gemeinschaft Priva te Gä rten Private Gärten Spielplatz Sp ielp la tz Tiefgaragenzufahrten Zu- und Ausfa hrt Tiefg a ra g e Besucherparkplatz Besuc her Pa rken Hof d er Gemeinsc ha ft

Ba ua b sc hnitte Reihenfolg e Priva te Gä rten Sp ielp la tz Zu- und Ausfa hrt Tiefg a ra g e Besuc her Pa rken Ba ua b sc hnitte Reihenfolg e

Lageplan M 1.1000

Stützma uer

Müll temp orä r Hof d er Gemeinsc ha ft

BA III

1 III

TG

II 2 BA US HA

Diagramme Bauabschnitte

Ra d 30.00 m²

Ra d


Wettbewerb „Wohnen im Alter“ ERDGESCHOSS M 1.200 C

2.78 m²

HAUS 1

KRÄUTERGARTEN

2.59 m²

2.59 m²

2.59 m²

2.59 m²

2.93 m²

WEGERECHT

19.18 m²

3.24 m²

3.24 m²

20.40 m²

2.59 m²

20.40 m²

20.40 m²

20.40 m²

3.24 m²

3.24 m²

3.24 m²

3.24 m²

19.82 m²

20.40 m²

3.24 m²

90.21 m² 6.18 m²

2.59 m²

Ab stell 15.00 m²

Ha usmeister 20.00 m²

20.40 m²

3.24 m²

20.40 m²

3.24 m²

2.58 m² 14.52 m²

7.95 m²

6.88 m²

3.24 m²

20.60 m²

3.24 m²

20.38 m²

2.59 m² OBERLICHT

2.61 m²

A 37.33 m²

24.85 m²

Haus 1 und 2

HAUS DER GEMEINSCHAFT

LIFT 25.58 m² LAGER 9.52 m²

KÜCHE 15.22 m²

FREISITZ ÜBERDACHT

WC BEH. 5.23 m²

3.47 m²

WC D. WC H. 4.96 m² 4.96 m²

TERRASSE GEMEINSCHAFT

ABFAHRT TG HOF DER GEMEINSCHAFT

R= 6.0 0m

2 Zimmerwohnung (68m²) Individualräume (22/30m²) Gemeinschaftsbereich (65m²) Erschließung Tiefgarage

SPIELPLATZ MIT HECKE HAUS 2 2.59 m²

2.59 m²

2.59 m²

2.59 m²

2.93 m²

MEHRG ENERATIONENHAUS 20.40 m²

19.18 m²

3.24 m²

3.24 m²

3.24 m²

TERRASSE GEMEINSCHAFT 6.18 m² 20.40 m²

7.95 m²

13.12 m²

24.85 m²

20.40 m²

3.24 m²

3.24 m²

14.52 m²

2.23 m² 1.82 m²

37.33 m²

3.24 m²

3.24 m²

LIFT

B

2.51 m²

7.55 m²

19.14 m²

KINDERWAGEN 15.32 m²

15.62 m²

3.68 m²

5.59 m² 3.11 m²

8.59 m²

FAHRRAD

20.60 m² 2.59 m²

LIFT

19.82 m²

20.38 m²

GARD. 9.01 m²

4 Zi WHG 122.10 m²

46.52 m²

13.52 m²

13.52 m²

45.72 m²

3.24 m²

2.58 m²

2.61 m²

ABFAHRT TG

Fa hrra d 20.00 m ² C

Raumdiagramme

3.24 m² 20.40 m²

1.91 m² 2.01 m²

7.34 m²

PRIVATE GÄRTEN

3.24 m²

BLUMENWIESE

2.59 m²

8.64 m²

49.88 m²

6.19 m²

6.88 m² 20.40 m²

2.09 m²

5.38 m²

12.60 m²

12.60 m² 2.59 m²

1.91 m²

8.54 m²

OBERLIC HT

2.59 m²

28.05 m²

28.99 m²

90.21 m²

2.78 m²

B

5.42 m²

5.12 m²

7.12 m²

42.94 m²

3.47 m²

3.24 m²

Fa hrra d Besuc her 30.00 m²

PRIVATE GÄRTEN

3 Zi WHG 87.50 m²

3 Zi WHG 88.50 m²

4 Zi WHG 108.90 m²

25.58 m²

20.40 m²

20.40 m²

PRIVATE GÄRTEN

4 Zimmerwohnung (115m²) 3 Zimmerwohnung (90m²) 2 Zimmerwohnung (65m²) 1 Zimemrwohnung (35m²) Erschließung Tiefgarage

19.14 m²

FOYER 20.17 m²

VERANSTALTUNGSRAUM 77.29 m²

A

Haus 3

Müll 14.00 m²

GARD. 9.01 m²

2.59 m²

Erdgeschoss I unmaßstäblich

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Wettbewerb „Wohnen im Alter“

NORD-WEST M 1.200 NORD-WEST M 1.200

HAUS 1

HAUS DER GEMEINSCHAFT

HAUS 1

HAUS DER GEMEINSCHAFT

Ansicht Nord West I unmaßstäblich

hne hne

n.

n.

MEHRGENERATIONENHAUS

HAUS 2

MEHRGENERATIONENHAUS

HAUS 2

Ansicht Nord West I unmaßstäblich UNTERGESCHOSS M 1.500


Wettbewerb „Wohnen im Alter“

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NORD-OST M 1.200 NORD-OST M 1.200

NORD-OST M 1.200 MEHRGENERATIONENHAUS

HAUS 1

MEHRGENERATIONENHAUS

HAUS 1

Ansicht Nord Ost I unmaßstäblich SCHNITT CC M 1.200 +10.40

+11.00

SCHNITT CC M 1.200

+9.00 +11.00

+10.40

GRENZE

Wohnen

Ba d

Wohnen

Wohnen Wohnen

Ba d Ba d

Wohnen Sc hla fen

Wohnen Sc hla fen

Ba d Ba d

Sc hla fen Wohnen

Sc hla fen

Ba d

Wohnen Tiefg a ra g e

2 Zi. WHG

2 Zi. WHG

Ersc hließung Ersc hließung

2 Zi. WHG 2 Zi. WHG

2 Zi. WHG 2 Zi. WHG

+3.60

GRENZE Tiefg a ra g e

+3.60

Ersc hließung

MEHRGENERATIONENHAUS Tiefg a ra g e

SchnittMEHRGENERATIONENHAUS I unmaßstäblich

Tiefg a ra g e

±0.00

±0.00

Ersc hließung 2 Zi. WHG Gemeinsc ha ftsra um

Ba d

2 Zi. WHG Ind ivid ua leinheit

Tiefg a ra g e Gemeinsc ha ftsra um

Ba d

Ind ivid ua leinheit

+9.00 +6.00

+6.00 +3.00

+3.00 ±0.00

±0.00

HAUS 1 Tiefg a ra g e

HAUS 1

SCH +10.40


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