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BASEL

→ SCHNELL

GESAGT

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Top News

Verletzter bei Kollision

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GRELLINGEN → Bei einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen verletzte sich gestern ein Mann in der Nähe des Bahnhofs Grellingen. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere Tausend Franken.

Mehrkosten für Pflege BASEL → Der Regierungsrat hat die Umsetzung für die gesamtschweizerisch neue Finanzierung der Pflegekosten geregelt. Er rechnet mit Mehrkosten von 15 Millionen Franken für den Kanton. Dabei erhalten Pflegebedürftige neue Kantonsbeiträge an die Pflegeheimkosten. Auch haben alle Anbieter von ambulanten Pflegeleistungen Anspruch auf Beiträge der öffentlichen Hand.

Tettamanti präsentiert Suter

Mit Messer auf Kollegen

COUP → Crossair-Gründer

Moritz Suter übernimmt heute die «Basler Zeitung». Fotos: Dominic Büttner/Pixsil, Keystone (4), ZVG

LÖRRACH → Gestern Dienstag wurde ein 22-jähriger Mann in Lörrach mit einem Messer schwer verletzt. Er zog sich eine stark blutende Stichwunde am Bein zu. Täter war der Kollege des Opfers: Er gab an, beim Spielen mit dem Messer gestolpert zu sein, worauf sich das Messer ins Bein des Opfers bohrte. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung.

thomas.benkö @ringier.ch

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eute Nachmittag präsentiert «BaZ»-Besitzer Tito Tettamanti (80) Moritz Suter (67) als neuen Investor. Das weiss Blick am Abend aus guter Quelle. Mit Namen hinstehen will aber bislang kei-

ner. Diese «dramatischen Wende» in der Auseinandersetzung um die Zukunft der «Basler Zeitung» hat die Schweizer «Handelszeitung» gestern Abend angekündigt: «Tettamanti und Wagner planen Ausstieg». Es solle zu einer hundertprozen-

tigen Basler Lösung hier einen Wissensvorkommen. Keine anderen sprung zu haben. grossen Schweizer VerDem angekündigten Ausstieg folgen Kommenlage seien involviert. Weder Tettamanti tare aus der ganzen noch Wagner haben das Schweiz. Auf «tagesanzeibislang bestätigt. Pikant: ger.ch» schreibt ein Leser: Wagner sitzt «Tettamanti im Verwal- Guy Morin: hat Recht, tungsrat der dass er geht – «Kommentiere Axel Sprinwenn man ger Schweiz keine Gerüchte.» ihn als Retter AG, welche nicht will die «Handelszeitung» her- und die Basler eine linke ausgibt. Das Blatt scheint Zeitung wollen.»

Uni Basel legt Rekord hin 55 Prozent weiblich Die Uni Basel ist attraktiv.

FULL HOUSE → 12 377 Studenten

haben sich fürs laufende Herbstsemester eingeschrieben.

E

s werden immer mehr. Seit heute liegen die Zahlen für das Mitte September angelaufene Herbstsemester der Universität Basel vor. 12 377 Studenten haben sich eingeschrieben – so viele wie nie zuvor in der Geschichte der Universität. Im Herbstsemester vor einem Jahr waren es

noch 12 109 Personen. Die Zahl der Studienanfänger ging mit 1652 allerdings leicht zurück. Grund dafür ist laut der Universitätsleitung die demographische Entwicklung: Geburtenschwache Jahrgänge kämen nun ins unireife Alter. Offenbar ist die Uni Basel nach wie vor attraktiv für Studierende aus der

ganzen Schweiz. 24 Prozent der in der Schweiz niedergelassenen Studenten stammen weder aus BaselStadt noch aus den Nachbarkantonen Basel-Landschaft, Solothurn oder Aargau. Mehr als die Häle aller Studierenden ist weiblich (55 Prozent). Auch die Zahl der ausländischen Studenten hat sich erneut erhöht. Derzeit sind 2639 Personen mit ausländischem Bildungsausweis eingeschrieben. rw


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Mittwoch, 24. November 2010

Ausgezeichnet: Ein Falke aus Gold für Almi+Salvi

→ NACHGEFRAGT Peter Studer (75) Medienprofi

«Anti-BaZ hätte keinen Erfolg»

Wirft den Bettel hin Noch «Baz»-Besitzer Tito Tettamanti verkauft an Moritz Suter (kl. Bild).

Der neue Besitzer ist im Gegensatz zu Tettamanti, Blocher und Somm Basler durch und durch. Moritz Suter wurde 1943 in Basel als Sohn eines Musikprofessors geboren und wuchs als Einzelkind auf. Sein Grossvater finanzierte ihm dann die Ausbildung zum Lininenpiloten. Die Fliegerei bracht dem 67-Jährigen soviel Geld ein, dass er sich nun das «BaZ»Abenteuer leisten kann. 

Herr Studer, zuerst gab es einen Aufschrei, als Tettamanti und Wagner die «BaZ» übernahmen. Das legte sich wieder. Dasselbe Spiel dann bei der Einstellung von Markus Somm als Chefredaktor. Wann legt sich die jüngste Aufregung um Blocher? Ich kann mir gut vorstellen, dass sich die aktuelle Aufregung um die Basler Zeitung wieder legt. Allerdings hängt das stark von Christoph Blocher ab. Er muss glaubhaft machen, dass er sich nur betriebswirtschaftlich bei der Basler Zeitung engagiert und nicht der Redaktion seinen Stempel aufdrückt. In den letzten Wochen gab es doch überraschend viele Artikel über Blocher in der «Basler Zeitung». Eigentlich geht es im «BaZ»-Streit nur um etwas: Kritiker befürchten einen starken Rechtsrutsch. War die «BaZ»

denn bisher links? Ich denke, die «Basler Zeitung» war ein wenig gespalten. Gegenüber der chemisch-pharmazeutischen Industrie sehr brav, in Bezug auf die Wirtschaft im Allgemeinen eher sozialliberal eingestellt. Wie stark schadet der Zeitung die aktuelle Debatte? Dass die «BaZ» in den letzten Tagen so stark im Fokus war, ist natürlich sehr unbequem. Gewissen Wirtschaftskreisen passt dies sogar. Dennoch glaube ich nicht, dass eine Anti-Zeitung zur «BaZ» in Basel Erfolg hätte. Ein Wort zu den aufmüpfigen Redaktoren? Die Bewegungsfreiheit der Redaktion ist eingeschränkt. Während der aktuellen Krise in der Zeitungslandschaft ist es nicht einfach, schnell einen neuen Job als Journarw list zu finden.

«Die ‹BaZ› wechselt die Hand» Für FDP-Nationalrat Peter Malama ist der Ausstieg von Wagner und Tettamanti kein Gerücht: «Ich bin überzeugt, dass die gesamten Besitzanteile an der ‹BaZ› die Hand wechseln.» Malama zweifelte bereits bei der Übernahme von Tettamanti an dessen langfristigem Engagement. Und wer soll übernehmen? «Ich wünsche mir eine Basler Persönlichkeit, die Unabhängigkeit garantiert.» rw

GEKRÖNT → Die beiden Basler Kabarettisten Almi+Salvi sind Träger des «Goldenen Falken 2010». Sie erhielten die Schweizer Bühnenauszeichnung in der Sparte Kabarett. Bekannte Träger des Preises waren in den Vorjahren Walter Andreas Müller (WAM) oder das Duo «Sutter&Pfändler». Seit Jahren sorgen Almi+Salvi auf der Bühne für Lacher. Derzeit laufen die Vorbereitungen für ihre Vorfasnachtsveranstaltung «Fasnachtskiechli» vom 1. bis 26. Februar auf Hochtouren. Im rw Vorverkauf gingen bereits 2000 Tickets weg.

Toter Mann aus Rhein geborgen MYSTERIÖS → Jegliche

Reanimationsmassnahmen kamen zu spät für den 35-Jährigen.

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eute Mittwoch kurz nach 8 Uhr meldete ein Passant der Polizei, dass beim St.Alban-Rheinweg ein lebloser Körper im Rhein treiben würde. Die Polizei löste eine «Rheinrettung» aus, an welcher sich – nebst der Polizei – die Feuerwehr und die Grenzwache beteiligten. Zudem wurde ein Helikopter der Rega eingesetzt. Die Grenzwache rückte mit ihrem Boot aus und hatte in der Zwischenzeit zusätzlich eine Equipe der Kantonspolizei an Bord genommen. Kurze Zeit später entdeckte die Besatzung des Grenz-

wachtbootes in der Nähe der Mittleren Rheinbrücke eine Person, welche reglos auf dem Wasser trieb. Es gelang den Polizisten und Grenzwächtern, die Person zu bergen und Reanimationsmassnahmen einzuleiten. Am Rheinufer wurde die Person der Sanität übergeben, wobei nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden konnte. Beim Toten handelt sich um einen 35-jährigen Schweizer, welcher in Basel wohnhaft war. Derzeit ist nicht bekannt, wie die Person in den Rhein gelangte. rw

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BAA, Basel, 24. Nov., Suter  

Suter übernimmt

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