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Christliche Pfadfinderschaft Stamm Veit-vom-Berg │Diespeck

Die Stammeszeitung des Stammes Veit-vom-Berg 2/2016

Bild: Thomas Leimeister


Inhaltsverzeichnis: Vorwort Landeslagerbericht Regionsmeutenfahrtbericht Rätselseite Steckbriefe „Internet auf Fahrt“ Interview der neuen Meutenführer Kreuzworträtsel Fotowettbewerb Witzeseite Impressum

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Seite 3 Seite 4 Seite 10 Seite 11 Seite 12 Seite 14 Seite 16 Seite 20 Seite 22 Seite 23 Seite 24


Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser, nun ist es wieder soweit und ihr haltet die 2. Ausgabe unserer Stammeszeitung „Bergpredigt“ in der Hand. Es sind natürlich wieder Fahrtenberichte, Steckbriefe, Interviews und vieles mehr enthalten. Außerdem könnt ihr wieder an unserem Wettbewerb teilnehmen und habt die Chance etwas Tolles zu gewinnen. Wenn ihr noch mehr über unseren Stamm und die letzten Aktionen erfahren wollt, könnt ihr auf unserer Internetseite (www.pfadfinder-diespeck.de) vorbeischauen.

Doch jetzt wünsche ich euch erst einmal viel Spaß beim Lesen! Gut Pfad Anna-Lena Hofmann Beauftragte für die Stammeszeitung

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Landeslager „Kepler 452b – Aufbruch in eine neue Welt“ Interessierte Blicke erntet man immer wenn man in Kluft und mit voll bepacktem Rucksack am Bahnhof steht, nicht selten aber auch ein freudiges Lächeln wenn sich jemand an seine eigene Zeit bei den Pfadfindern zurückerinnert. Nicht anders ging es uns am Donnerstag den 04.08.2016 als wir dort früh morgens zusammentrafen. Nachdem alle eingetrudelt waren, starteten wir auch schon gleich mit dem nächsten Zug. Wo unsere Reise hingehen sollte? Na nach Kepler 452 b! (oder auch genannt, Landeslager 2016 des VCP Bayern). Nach über einer Stunde Zugfahrt quer durch Bayern erreichten wir Parsberg, von hier aus starteten wir zu Fuß zu unserer letzten Etappe dieser Reise, mithilfe unserer Karte folgten wir also der Straße aus Parsberg heraus und fanden uns bald bei sonnigem Wetter im dichten Wald wieder. Ein paar Kilometer später kamen wir in 4


einen kleinen Ort, wo wir von einem freundlichen Einheimischen, in feinstem Oberpfälzisch, zum nächsten „Roadlwech“ geleitet. Von dort ging es, nach einer kleinen Pause auf direktem Weg in Richtung Bucher Berg. In unserem Teillager begannen wir damit unsere Jurte aufzubauen und einige andere Stämme beim Aufbau ihren eigenen zu unterstützen. Als wir später beim Abendessen saßen, hörten wir die Klänge eines Dudelsacks über den Platz hallen, dies konnte nur eins bedeuten: nämlich, dass die internationalen Gäste unseres Teillager angekommen sein mussten. Und tatsächlich kurz darauf marschierte ein ganzer Zug junger Schotten in Kluft und Kilt auf unserem Teillagerplatz ein. Deshalb starteten wir kurz darauf die für die schottische Gruppe bereitgestellten Zelte mit aufzubauen. Die Kommunikation hierbei gestaltete sich für den ein oder anderen durchaus „interessant“, nach kurzer Zeit schafften wir es jedoch trotzdem ohne größer Probleme alle Zelte aufzustellen und zusätzlich auch noch unseren Wortschatz im „Lagervokabular“ zu erweitern. Am nächsten Morgen ging es nach dem Morgensport, Waschen und Frühstück auch schon zur offiziellen Eröffnung des Lagers. Hierbei begrüßte uns die Lagerleitung, stilecht in ihren Raumanzügen, auf Kepler 452 b. 5


Der gesamte restliche Tag war für das Errichten von Lagerbauten geplant, dies nutzen wir für die Errichtung unseres Lagertors. Währenddessen errichteten die anderen Teilnehmer unseres Lagers Bänke für unseren Sitzkreis, einen großen Ständer zum Wäschetrocknen, eine Hollywoodschaukel und einen Fahnenmast. Später ließen wir den Abend in der Singejurte, dem „Planetarium“ gemeinsam ausklingen. Der nächste Tag begann nach dem Frühstück mit dem Programm in den einzelnen Teillagern, dort wurden viele verschiedene Posten aufgebaut bei denen sich die Teilnehmer in verschieden Fähigkeiten ausbilden lassen konnten, so wurden zum Beispiel alte Getränkedosen zu Spirituskochern umfunktioniert oder der Umgang mit Verschlüsselungen und deren Übertragung vertieft.. Der Sonntag stand ganz unter dem Zeichen des Besuchertags! Nach dem Lager-Gottesdienst trafen immer mehr Gäste auf dem Lagerplatz ein die interessiert die Zelte und Lagerbauten bewunderten. Während die Teilnehmer am Montag noch einmal die Möglichkeit hatten sich weiter fortzubilden, stand am 6


Dienstag das große Geländespiel auf dem Plan. Hierbei mussten die Gruppen über mehrere Kilometer zu den umliegenden Orten laufen um dort bei verschiedenen Aufgaben Punkte Teile für den „Wurmlochgenerator“ zu verdienen. Und so wurden Hindernisläufe absolviert, knifflige Rätsel gelöst und noch vieles mehr. Gegen 17 Uhr fanden sich alle Teilnehmer erschöpft am Lagerplatz ein. Nach dem Abendessen fand auf der großen Bühne noch eine Versteigerung bei einem Schwarzmarkthändler statt, hierbei konnten die Führer der jeweiligen Gruppen mit den verdienten Münzen weitere Teile für die Maschine ersteigern. Am darauf folgenden Tag hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit sich auch in den anderen Teillagern zu Experten ausbilden zu lassen. Auch hier gab es natürlich auf die jeweiligen Aufgaben des Teillagers zugeschnittene Fähigkeiten zu erlernen. Zum Abend fand sich dann das gesamte Lager ein um den verschiedenen Beiträgen der Teilnehmer beim Singewettstreit zu lauschen. Auch wir traten mit dem Lied „Man sagt“ um den Titelkampf an. 7


Nachdem wir viele zum Teil sehr unterschiedliche Beiträge gehört hatten zog sich die Jury zurück um den Sieger des Wettstreits auszumachen. In der Gesamtkategorie siegte der Stamm Franken mit dem Lied ,,Schiff im Nebel“. Wir gratulieren recht herzlich! ☺ Auch der nächste Tag war ganz dem Programm in den anderen Teillagern gewidmet. Während die Teilnehmer sich noch weitere Fähigkeiten aneignen konnten wurde bereits mit dem Abbau der ersten Gruppen und Lagerzelte im Teillager begonnen. Nach dem Abendessen hatte jede Gruppe im Teillager noch eine Kleinigkeit vorbereitet und so wurden noch Spiele gespielt, Theaterstücke aufgeführt und Rätsel gelöst. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen machten sich alle daran für den großen Lagerabschluss am Abend vorzubereiten und sämtliche Lagerbauten abzubauen und das Material zu verstauen. Am Abend war es dann so weit alle Lagerteilnehmer fanden sich vor der großen Bühne zusammen und während der verschiedenen Danksagungen der Lagerleitung wurde als Lückenfüller immer ein Teillager 8


gebeten, etwas kurzweiliges Unterhaltsames vorzubereiten. Wir, das Teillager Pioniergeist, führten ein Theaterstück auf, welches eine Einlage mit schottischem Volkstanz enthielt. Im Anschluss daran startete die Lagerleitung, den nun fertiggestellten, „Wurmlochgenerator“. Nach dem dieser mit großer Lichtshow das Tor von Kepler 452b zur Erde öffnete begaben wir uns in die Jurte zum Schlafen nur um gegen 1 Uhr zu einer aufregenden Nachtwache zu starten. Am nächsten Morgen packten wir unser Zelt ein und brachten die erste Fuhre Material zurück nach Hause, währenddessen leerte sich der Lagerplatz weiter und immer mehr Gruppen machten sich auf den Heimweg. Am Frühen Nachmittag machten auch wir uns mit dem Zug gen Heimat auf. Zuhause angekommen hieß es nun das Material zu sortieren und zu verstauen.

- Michael Schilder

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Bericht Regionsmeutenfahrt Am Freitag, den 14. Oktober, trafen wir, die Meute Baghira, uns am Neustädter Bahnhof um gemeinsam mit dem Zug nach Rödental zu fahren. Ein paar Kilometer weiter fand in einem Haus namens Sauloch die diesjährige Regionsmeutenfahrt statt. In Rödental angekommen suchten wir den passenden Weg und sind los gelaufen. Nach einer verpassten Abzweigung waren wir dann wieder auf dem richtigen Weg. Nach einer guten dreiviertel Stunde kamen wir am Haus an und wir bezogen erst einmal unsere Betten. Nach dem Abendessen begann das Geländespiel. Königin Universa hatte uns zu sich eingeladen, sie und ihre Crew stellten sich kurz vor. Aber dann kam ihre Erzfeindin in die Vorstellung geplatzt und drückte den Selbstzerstörungsknopf des Raumschiffs. Erschreckenderweise stellte sich heraus, dass die Königin von ihrer eigenen Crew hintergangen worden war, die ihrer Erzfeindin geholfen hatten. Die Selbstzerstörung des Raumschiffs löst aus, wenn alle vier Lichter an der Maschine erloschen waren. Um dies zu verhindern, mussten wir ganz viele Mondsteine sammeln. Am nächsten Morgen wurde uns erklärt, wie wir diese erwerben konnten. Anschließend kam dann Königin Universa mit ihrer Erzfeindin. Diese teilte uns in Gruppen ein und sagte uns, dass sich die Crew auf verschiedenen Posten befinde, an denen man Aufgaben lösen müsste, um Mondsteine zu bekommen. 10


Also machten wir uns auf den Weg, die Posten zu finden und eine nach der anderen Aufgabe ab zu abreiten. Manchmal brauchte man Geschick wie zum Beispiel beim Eierlauf, bei einer anderen Station musste man sein Köpfchen anstrengen um eine Rakete zu bauen. An einer anderen Station konnte man zum Lied zwei kleine Wölfe eine eigene Strophe dichten. Langsam wurde es Mittag und unsere Mägen knurrten, deshalb gingen wir zum Mittagessen. Nach dem Mittagessen war Mittagspause, aber für die, die nicht schlafen konnten, wurden draußen Spiele angeboten. Nach der Mittagspause ging es weiter. Bis zum Abend beendeten wir unsere restlichen Stationen. Als wir fertig waren versammelten wir uns an der Maschine um zu sehen ob wir genügend Mondsteine gesammelt hatten. Doch dann der Schock! Wir hatten zu wenige gesammelt! Aber Königin Universa hatte Mondsteinversteck ihrer Erzfeindin ausfindig gemacht. Dort bunkerte sie die letzten Mondsteine die uns noch fehlten, also planten wir einen Überfall auf ihr Lager um uns die letzten fehlenden Steine zu erkämpfen. Der Überfall war schnell vorüber und die fehlenden Mondsteine erkämpft. So konnten wir die Maschine und das komplette Raumschiff retten, anschließend sangen wir noch Lieder und tranken gemütlich eine Tasse Tschai, danach fielen wir erschöpft ins Bett. Am nächsten Morgen, packten wir unsere Sachen, putzten und es ging mit dem Zug wieder nach Hause. -Tim Huprich 11


Auflösung des Fotowettbewerbs der Stammeszeitung 1/2016

Mhh, was da wohl drin ist?

Gewonnen hat: Paul Himmer aus der Sippe Wolf

Deinen Preis bekommst du auf der diesjährigen Winterfahrt. Alle anderen Teilnehmer bekommen dann auch einen kleinen Dank für ihre Teilnahme. 12


Wettbewerb: Der Interessante Ausspruch

Fülle die Sprechblase mit einem kreativen/witzigen Spruch aus, wenn du an unserem Gewinnspiel teilnehmen möchtest, schreibe deinen „Ausspruch“ mit deinem Namen auf einen Zettel und wirf ihn in den Briefkasten im Mesnerhaus Zu gewinnen gibt es: Praktische Lagertasse aus Metall 13


Steckbrief Michael Schilder Spitzname: Michi Geburtstag: 18.06.1998 Wohnort: Diespeck Hobbys: Hauptsächlich Pfadfinder und wenn ich die Zeit dafür finde auch noch Musik Größe: 183 cm Gewicht: Puh gute Frage irgendwas zwischen 50 kg und 100 kg Besondere Merkmale: Wenn jemandem eines einfällt kann er es mir gerne verraten. Lieblingsessen: Da gibt es vieles, aber am liebsten Spaghetti Bolognese Neben den Pfadfindern… spiele ich im Posaunenchor und mache meine Ausbildung als Elektriker Aktivitäten bei den Pfadfindern: Ich bin Akela unserer neuen Meute Dein Motto: Kämpfe um das was dich weiterbringt, akzeptiere was du nicht ändern kannst und trenne dich von dem was dich runterzieht 14


Steckbrief Theresa Görlich Name: Theresa Görlich Spitzname: Resi Geburtstag: 13.11.1995 Wohnort: Diespeck Hobbys: Gitarre spielen, lesen, klettern, Inliner fahren und vieles mehr Größe: 1,70 m Gewicht: ca. 65 kg Besondere Merkmale: Keine Ahnung Lieblingsessen: Gebackener Karpfen Neben den Pfadfindern… ...gehe ich meinen Hobbys nach und arbeite ich in der Bank Aktivitäten bei den Pfadfindern: Akela der Meute Baghira und Kassier Dein Motto: „Gut gelaunt hat man mehr vom Leben“

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Mein Weg zum Meutenführer Bevor ich überhaupt Meutenführer wurde, ist folgendes passiert: An einem Freitagnachmittag im Frühjahr 2009, fand meine erste Meutenstunde statt, welche mir sehr viel Spaß gemacht hatte. Nach einigen Meutenstunden wollte ich auch unbedingt meinen Cousin Johannes dazu überreden mitzukommen, was mir auch gelang. Heute 7 Jahre später sind Johannes, Michi und ich Akelas der neuen Meute. Doch bis dahin war es ein langer Weg auf dem mich mein Sippenführer Jakob begleitet hat und mir alles beigebracht hat, was ich für die Zeit als Meutenführer brauche und wofür ich ihm sehr dankbar bin. Aber jetzt zu dem Punkt an dem meine Zeit als Meutenführer begann und zwar an einer Führerrunde Anfang Februar 2016, an der der Beschluss gefasst wurde, dass ich die neue Meute zusammen mit Michi und Johannes übernehmen darf. Sehr bald haben wir dann mit der Planung begonnen, die sich schwieriger als gedacht herausstellte, aber nicht unüberwindbar war. Wir trafen uns regelmäßig um Flyer und Plakate zu gestalten, was uns teilweise sehr viel Spaß bereitete. Als diese dann ankamen begannen wir die Päckchen für die verschieden Gemeinden zu packen und zu verschicken. In den folgenden Tagen verteilten wir in Geschäften in Diespeck und Neustadt ebenfalls Flyer und kamen auch in das ein oder andere Gespräch mit Verkäufern. Als nach und nach die ersten Voranmeldungen eintrafen, fand auch in Neustadt der Tag der Kinder und Jugend statt. 16


Dort drehten wir mit unserem Stand gleich noch einmal die Werbetrommel, indem wir verschiedene Aktionen, wie zum Beispiel Stockbrot backen oder Hufeisenwerfen anboten. Als der Tag der ersten Meutenstunde immer näher rückte, hatten wir mehrere Vorbereitungstreffen, bei denen wir die ersten Gruppenstunden geplant hatten und noch mal alle Probleme die auftreten könnten, durchgingen. Als dann der Tag der ersten Meutenstunde da war, trafen wir uns frühzeitig um ein letztes Mal alles durchzusprechen und uns Namensschilder zu basteln. Danach stellten wir im Gemeindehaus einen Stuhlkreis, gingen hinaus und warteten auf die Kinder. Ab da begann der Zeitpunkt an dem einen alles nochmal durch den Kopf geht wie z.B. wird es so ablaufen wie geplant oder geht etwas komplett schief ? Werden die Kinder Spaß haben oder langweilen sie sich zu Tode? Aber die größte Befürchtung war, ob überhaupt jemand kommt und dieser Gedanke blieb dann bis die ersten Kinder kamen, was eine sehr große Erleichterung war und als die Stunde dann begann, war man immer noch sehr nervös. Doch das legte sich nach den ersten Kennenlernspielen und beim draußen spielen hat man gedacht man macht es schon ewig. Nachdem die Stunde dann zu Ende ging, war man dann doch sehr erleichtert, dass alles Problemlos abgelaufen ist. Zwischen dieser und der nächsten Stunde haben wir uns dann wiedermal getroffen um die Pläne für die nächsten Stunden zu entwerfen. Und nun können die nächsten Stunden kommen. - Matthias Löblein 17


Interview Mit unserem Stammesführer Jakob 1. Wofür trägst du die Verantwortung im Stamm? Also zuerst trage ich die Verantwortung für das Tagesgeschäft, dann kümmere ich mich um E-Mails und die Post. Außerdem bin ich für die Vorbereitung von Stammesaktionen und den Führerrunden zuständig. Die Umsetzung der Beschlüsse für das Stammesthing und die der Führerrunde gehört ebenfalls zu meinen Aufgaben. Und als Sippenführer der Sippe Königskobra, trage ich auch hier Verantwortung 2. Wie gehst du damit um? Naja, ich versuche alle meine Aufgaben immer gewissenhaft und zeitnah zu erfüllen. 3. Verantwortung übernehmen, heißt ja auch Entscheidungen zu treffen. Fällt dir das immer leicht? Ich muss ja nicht immer alle Entscheidungen alleine treffen. Alle „größeren“ Entscheidungen trifft ja die Führerrunde oder das Stammesthing. Doch wenn es dann zwischen drin doch mal etwas zu entscheiden gibt, fühle ich mich eigentlich echt gut beraten. Außerdem bin ich eh ein sehr entscheidungsfreudiger Mensch. 4. Hast du auch mal „Angst“ eine falsche Entscheidung zu treffen, die du im Nachhinein bereust? Natürlich, aber dadurch dass ich mit den Mitgliedern der Führerrunde entscheiden kann, ist das eigentlich weniger der 18


Fall. Wenn man dann doch mal eine falsche Entscheidung trifft, muss man halt dafür gerade stehen und mit den Konsequenzen leben. Außerdem lernt man ja aus seinen Fehlern. Und für eine gute und richtige Entscheidung bekommt man ja auch ein Lob. 5. Wie bist du zu so viel Verantwortung gekommen? Ich habe mich irgendwann dazu entschieden, meine Ideen mehr im Stamm einzubringen, also habe ich mich als Stammesführer aufstellen lassen und bin schließlich gewählt worden. Das war schon eine bewusste Entscheidung. Und als Sippenführer wächst man natürlich mit seinen Aufgaben. 6. Ab wann, sollte man deiner Meinung nach Verantwortung übernehmen? Also bei uns gilt ja eigentlich „Jugend führt Jugend“. Unsere Wölflinge sollen schnell herangeführt werden und selbst sie übernehmen schon Verantwortung indem sie sich zum Beispiel um ihren Wimpel kümmern. Später übernimmt man Verantwortung indem man einen der Sippenämter übernimmt. Mit 13,14 oder 15 Jahren bekommt man dann eine Aufgabe in der Führerrunde. So übernimmt jeder von klein auf Verantwortung. 7. Bist du der Meinung, dass es in unserer Verantwortung liegt, die Welt ein bisschen besser zu machen? Naja, das liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen. Doch wir können da Vorbilder sein. Außerdem haben wir ja schließlich auch die Aufgabe das weiter zu geben und das müssen nicht immer riesen große Aktionen sein, das kann genauso etwas „Kleines“ sein. So können wir den Leuten diese Botschaft am besten vermitteln.

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Scherzfragen

1. Kann ein Känguru höher springen als ein Haus? ______________________________________ 2. Was steht beim Mathematiker auf dem Grabstein? ______________________________________ 3. In welchem Monat kommen die meisten Kinder zur Welt? ______________________________________ 4. Warum enthält die Milch Fett? ______________________________________ 5. Warum trinken Mäuse keinen Alkohol? ______________________________________ 6. Was ist, wenn man C & A in die Luft sprengt? ______________________________________ 7. Was ist klein, Rot und fährt ständig rauf und runter? ______________________________________ 8. Wie viele Erbsen passen in ein leeres Glas? ______________________________________ 9. Welcher Mann hat kein Gehör? ______________________________________ 10. Was liegt zwischen Meer und Land? ______________________________________

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Witze -Tim kommt kreidebleich vom Indianerspielen nach Hause. „Tim, haben sie dich wieder an den Marterpfahl gebunden?“ „Nein Mami, heute haben wir Friedenspfeife geraucht!“ -Die Mutter ruft von der Küche aus ihren Sohn im Wohnzimmer zu: „Julius, zündest du auch schon mal den Adventskranz an?“ Nach einer Weile fragt Julius zurück: „Auch die Kerzen?“ -Fabian stöhnt und sagt zu seiner Mutter: „Ich habe Muskelkater von den ungewohnten Bewegungen“ „So, was hast du denn gestern gemacht?“, fragt die Mutter. „Ich habe mein Zimmer aufgeräumt!“ -Ein Skelett sitzt auf der Friedhofsbank und raucht. Da kommt ein anderes Skelett vorbei: „Na, hast du wieder mit dem Rauchen angefangen?“ – „Ja, aber nicht mehr auf Lunge!“ -Zwei verliebte Mäuse sitzen nachts auf einer Waldlichtung und schauen in den Sternehimmel. Plötzlich fliegt eine Fledermaus vorbei. Sagt die eine Maus: „Sieh nur, ein Engel!“ -Ein Mann kommt zum Arzt: „Herr Doktor, ich leide unter Gedächtnisschwund.“ „Und wann haben sie das bemerkt?“, fragt der Arzt. – „Wann hab ich was bemerkt?“ 21


Sudoku Wie geht Suduko? Ziel ist es, die leeren Zellen des Spielfeldes mit den Ziffern 1-9 so auszufĂźllen, dass in der jeder Zeile und in der Spalte und in jedem 3x3-Teilquadrat jede Ziffer genau einmal steht.

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Lösung der Scherzfragen von Seite 20 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.

Ja, weil ein Haus nicht springen kann. Damit hat er nicht gerechnet… Im neunten Monat Damit die Euter beim Melken nicht quietschen Sie haben Angst vor dem Kater. Dann hat das Alphabet nur noch 24 Buchstaben. Eine Kirsche im Fahrstuhl Eine, danach ist das Glas ja nicht mehr leer. Der Schneemann Das „und“.

Die Lösung für das Sudokurätsel gibt’s in der nächsten Stammeszeitung ☺

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Die Führerrunde stellt sich vor Damit ihr wisst, wer in unserem Stamm zum Beispiel wichtige Entscheidungen trifft und wer den Stamm führt, stellen sich immer drei Mitglieder der Führerrunde vor. So lernt ihr die verschiedenen Aufgaben und Pflichten der Ämter, der Beauftragten und der Sippenführer besser kennen. Wenn sich die ganze Führerrunde dann ungefähr einmal Mal im Monat trifft, wird nicht nur über Themen diskutiert, sondern es werden auch gemeinsam wichtige Entscheidungen getroffen. Auf den folgenden Seiten erfahrt ihr also nicht nur, für was die einzelnen Personen so zuständig sind, sondern es werden auch noch weitere interessante Fragen beantwortet. Wir hoffen ihr bekommt so einen Überblick über die verschiedenen Positionen im Stamm.

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Die Führerrunde stellt sich vor: Joseph Thode Was machst du im Stamm? Ich bin Materialwart. Was gehört zu den Aufgaben eines Materialwarts? Ich bin dafür zuständig das Material zu pflegen, also zum Beispiel etwas reparieren falls mal etwas kaputt geht. Außerdem gehört es zu meiner Aufgabe das Material bereitzulegen, wenn wir wegfahren. Doch nicht nur das Bereitlegen, sondern auch um das wieder Aufräumen muss ich mich kümmern. Als Materialwart bin ich auch noch für den Verkauf von Badges und Halstuchknoten zuständig. Seit wann bist du Materialwart? Ich bin seit ungefähr 1 Jahr Materialwart. Daran gefällt mir besonders… Mir gefällt echt vieles, aber am meisten wahrscheinlich die Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Führerrunde. Also den Stammesführer, den Sippenführern, Akelas, dem Materialwart und der Beauftragten für die Stammeszeitung. Warum ist es für dich wichtig in der Führerrunde zu sein? Naja, in der Führerrunde hat man die Chance den Stamm zu unterstützen. Jeder leistet seinen Beitrag und bringt den Stamm somit auch weiter, denn das ist ja schließlich auch eine unserer Aufgaben.

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Die Führerrunde stellt sich vor: Erik Ruppel Was machst du im Stamm? Ich bin Hauswart. Was gehört zu den Aufgaben eines Hauswarts? Naja, zu meinen Aufgaben gehört eigentlich die Instandhaltung des Mesnerhauses. Also wenn etwas kaputt geht, ist es meine Aufgabe das zu reparieren. Ich „kümmere“ mich einfach um das Haus. Seit wann bist du Hauswart? Ich bin nun schon seit 1 Jahr Hauswart. Daran gefällt mir besonders… Naja ich finde als Hauswart hat man sehr vielfältige Aufgaben. Man hat fast nie dasselbe zu tun. Warum ist es für dich wichtig in der Führerrunde zu sein? Meiner Meinung nach ist man so immer auf dem neusten Stand. Man erfährt immer was im Moment im Stamm so los ist. Außerdem finde ich es sehr wichtig Entscheidungen zu treffen. Mit meinem Platz in der Führerrunde kann ich meinen Teil bei Entscheidungen zum Stamm beitragen. Dabei geht es mir besonders um… Mir ist die Kommunikation mit den Mitgliedern der Führerrunde sehr wichtig. So ist man mit den Mitgliedern viel mehr im Kontakt, denn man trifft sich häufiger. Man kann sich austauschen und arbeitet mit den Leuten wesentlich mehr zusammen. 26


Die Führerrunde stellt sich vor: Max Heringlehner Was machst du im Stamm? Ich bin Sippenführer der Sippe Wolf. Was gehört zu den Aufgaben eines Sippenführers? Naja, als Sippenführer habe ich viele Aufgaben. In den wöchentlichen Sippenstunden spielen wir ja nicht nur Spiele, sondern es ist auch meine Aufgabe die Pfadfinderproben durchzuführen. Seit wann bist du Sippenführer? Ich bin seit ca. 1 Jahr Sippenführer der Sippe Wolf. Daran gefällt mir besonders… Die Zusammenarbeit mit den Kindern. Man wächst mit der Zeit echt zusammen und erlebt sehr viel Gemeinsam. Warum ist es für dich wichtig in der Führerrunde zu sein? Naja mir ist es wichtig dem Stamm zu helfen, wo zu helfen ist. Indem ich Mitglied in der Führerrunde bin, kann ich den Stamm ja auch unterstützen und voranbringen. Dabei geht es mir besonders um… Wenn ich so darüber nachdenke, eigentlich um die Zusammenarbeit mit den anderen.

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Impressum Verantwortliche für die Stammeszeitung: Anna-Lena Hofmann Obersachsen 30a 91456 Diespeck anna-lena.hofmann@pfadfinder-diespeck.de

Stammesführer: Jakob Hahn Am Sensenhammer 3 91456 Diespeck Jakob.hahn@pfadfinder-diespeck.de

Fragen, Wünsche und Anregungen nehmen wir gerne entgegen!

Mehr Informationen, Bilder und Berichte findet ihr auf unserer Homepage: www.pfadfinder-diespeck.de Wir danken allen die an der Stammeszeitung mitgewirkt haben. 28

Profile for CP_Diespeck

Bergpredigt 2/2016  

Bergpredigt 2/2016  

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