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Gruner Gruppe 2014

Vision leben


Gruner Gruppe 2014  Inhalt Editorial  4 KOMPETENZSPEKTRUM6

Energie8 Gebäudetechnik  10 Generalplanung12 Konstruktion  14 Tiefbau  16 Umwelt, Sicherheit  18 International  20 FORSCHUNG UND LEHRE  WEITERBILDUNG  ORGANE UND ZAHLEN  AUSBLICK  ADRESSEN 

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Inspirierend f端r herausragende Leistungen. Innovativ f端r die welt von morgen.


Die einheitliche Marke stärkt uns als Gruppe und fÜrdert den Zusammenhalt nach innen und aussen.


Editorial

Liebe Leserinnen und Leser Die Gruner Gruppe ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Neben dem starken orga­ nischen Wachstum konnten wir neue Firmen in der Gruppe begrüssen. Jüngstes Mitglied der Gruner Gruppe ist die weltweit in der Wasserkraft tätige Stucky SA mit ihren Tochterfirmen. Um unsere Dienstleistungen künftig noch besser auf die Bedürfnisse des Markts auszurichten, haben wir per 1. Januar 2014 unsere Organisation angepasst und die Gruppenleitung von fünf auf neun Mitglieder erweitert.

Innovativ für die Welt von morgen Hinter Gruner stehen heute 1059 qualifizier­ te, hoch motivierte Mitarbeitende aus über 50 Berufsgruppen. Sie repräsentieren ein zu­ kunftsorientiertes Dienstleistungsportfolio und entwickeln jeden Tag neue, kundenspe­ zifische Lösungen. Private und öffentliche Bauherren in der Schweiz und im Ausland schenken unseren Fachleuten das Vertrauen bei immer anspruchsvolleren Projekten.

Thomas Ernst Präsident des Verwaltungsrates

Flavio Casanova CEO Gruner Gruppe

Inspirierend für herausragende Dienstleistungen Damit herausragende Resultate entstehen können, bieten wir unseren Mitarbeitenden ein spannendes Umfeld, in welchem sie ihr Potenzial entfalten können. Dazu zählen in­ terdisziplinäre Arbeitsteams sowie Entwick­ lungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Unsere Kunden profitieren von ausgezeich­ net ausgebildeten Fachleuten mit ausgepräg­ ter Kundenorientierung. Gruner engagiert sich zudem langfristig an Universitäten und Hoch­ schulen im Interesse einer professionellen Bauingenieurausbildung.

Gruner – eine starke Marke Die Gruner Gruppe ist das Resultat einer Entwicklung. Kundennähe und interdiszipli­ näre Kompetenz sind unsere Stärken. Diese Stärke dokumentieren wir mit unserem Mar­ kenauftritt: Seit Anfang April tritt die Gruppe einheitlich unter der Marke Gruner auf.

Thomas Ernst 

Flavio Casanova

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Kompetenzspektrum

Innovative Lösungen für komplexe Anforderungen Als führende Dienstleistungsgruppe verfügen wir über ein breit gefächertes Kompetenzspektrum. Unseren Kunden bieten wir individuelle, innovative Lösungen bei komplexen Bauvorhaben in der Schweiz und weltweit.

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vielfältige komplexe anforderungen

innovative interdisziplinäre lösungen

Das Fach- und Spezialwissen sowie die langjährige Erfahrung unserer Mitarbeitenden kombiniert mit der interdisziplinären Zusammenarbeit garantieren Ihnen Ihren Projekterfolg. Dabei begleiten wir Sie von der strategischen Planung bis zur Bewirtschaftung.

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Kraftwerk Rüchlig, Aarau. Erneuerung. Anlässlich der Konzessionserneuerung wurde das Kraftwerk Rüchlig modernisiert und aus­ gebaut. Über mehrere Projektphasen hin be­ arbeiteten wir im Auftrag der Axpo Power AG die Tragwerksplanung inklusive der Baugru­ benabschlüsse.

Glattalviadukt, Herisau, und Weissenbachviadukt, Degersheim. Erhaltung. Im Rahmen des Grossprojekts «Cluster 2012» zur Erhaltung der Strecke Herisau–Lichten­ steig übernahmen wir im Auftrag der Schwei­ zerischen Südostbahn AG (SOB) die Brücken­ erhaltungsprojekte für das Glattal- und das Weissenbachviadukt. (Abb.: Glattalviadukt nach Abschluss Abdichtungsarbeiten)

SüdPark, Basel. Neubau. Die Basler Kantonalbank bezog im Neubau SüdPark neue Büro- und Dienstleistungsflä­ chen sowie Rechenzentrum. In ihrem Auftrag waren wir für die Fachplanung Heizung, Lüf­ tung, Kälte und Sanitär inkl. Fachkoordination TGA (Technische Gebäudeausrüstung) ver­ antwortlich.

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Energie

Mit Weitsicht und Flexibilität

Staumauer Muttsee, Glarner Alpen, Schweiz.

Derzeit bearbeiten wir verschiedene anspruchsvolle Wasserkraftwerkprojekte in der Schweiz und international. In der Schweiz sind unsere Ingenieure an den zwei grössten Baustellen für Pumpspeicheranlagen beteiligt. Im Ausland wirken wir an zahlreichen Projekten in Südosteuropa, im Mittleren Osten, in Indien, Südostasien und Afrika mit – von Machbarkeitsstudien bis zur Baubegleitung.

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Bogenmauer Vieux Emosson, Schweiz.

© Axpo

Kraftwerk Vardnili 1, Georgien.

bogenmauer zu einer doppelt gekrümmten Bogenmauer. Die Bauarbeiten haben im Jahr 2012 begonnen und werden im Frühjahr 2015 abgeschlossen sein.

Wirtschaftshilfe in einer politischen Krisenregion

Bau der längsten Staumauer Europas in Endphase

Erhöhung der Staumauer verdoppelt Reservoirvolumen

Die Staumauer Muttsee in den Glarner Alpen wird den oberen Speicher der neuen 1000MW-Pumpspeicheranlage Linthal 2015 bilden. Die aus 68 einzelnen Betonblöcken beste­ hende, 1050 m lange Schwergewichtsmauer ist eine der längsten in Europa. Die Projek­ tierung dieses aussergewöhnlichen Bau­ werks und die Begleitung der Bauarbeiten werden durch uns in einer Ingenieurgemein­ schaft gewährleistet.

Für die neue Pumpspeicheranlage Nant de Drance im Kanton Wallis wird das Reservoir­ volumen des Oberwasserbeckens vergrös­ sert. Die Erhöhung der im Jahr 1954 erstell­ ten Bogenmauer Vieux Emosson um 21.5 m auf 76.5 m ermöglicht die Verdoppelung des Wasservolumens und damit mehr Flexibilität im Betrieb der Anlage. Mit der Erhöhung der Staumauer ändert auch der Dammtyp von ei­ ner einfach gekrümmten Schwergewichts­

Die Wasserkraftwerkskaskade Enguri mit den unterwasserseitigen Anlagen Vardnili 1–4 in Nordwestgeorgien wurde in den späten 1970er- und frühen 1980er-Jahren in Betrieb genommen. Sie deckten rund 40% des Strom­ verbrauches von Georgien. Das Kraftwerk Vardnili 1, mit einer Leistung von 220 MW, ist derzeit die einzige der vier Anlagen im Unterwasserlauf, die noch in Betrieb ist. Die Zentralen Vardnili 2, 3 und 4, mit einer Leis­ tung von je 40 MW, wurden während des Abchasienkrieges in den frühen 1990er-Jah­ ren geplündert und sind seitdem ausser Be­ trieb. Mit einem Darlehen der Europäischen Entwicklungsbanken wird die Anlage 1 unter Leitung unserer Ingenieure in der Schweiz, und vor Ort in Georgien, seit dem Jahr 2011 erneuert. Gruner Gruppe 2014 

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Gebäudetechnik

PUNKTUELLE INNOVATIONEN FüR DIE ENERGIEWENDE

Stadttheater Bern.

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Unsere Ingenieure entwickeln komplexe Lösungen für die Realisierung einer nachhalti­geren Energieversorgung. Sei dies auf Stufe Gemeinde, bei Neubauten oder beim Umbau von bestehenden Gebäuden. Überall zeigen wir Lösungen auf, die integral optimiert sind und die sich den ökonomischen und ökologischen Tatsachen stellen können.

GEBäUDETECHNIK MIT 100-JÄHRIGER GESCHICHTE

öKOLOGISCHE ENERGIEVERSOrGUNG MITTELS GEOTHERMIE

Das im Jahr 1903 fertiggestellte Berner Stadt­ theater am Kornhausplatz ist heute im Besitz der Stadt Bern. Nun sollen der dringende In­standhaltungsbedarf gedeckt und Mass­ nahmen zur Betriebsoptimierung realisiert werden.

Mit dem neuen Laborgebäude an der Uniklinik Balgrist in Zürich entsteht ein wegweisendes Zentrum für Lehre, Forschung und Entwick­ lung im Bereich des Bewegungsapparates.

Unsere Ingenieure sind bei diesem Gebäude mit seiner komplexen, über die Jahrzehnte eingebauten Technik mit der Gesamtkoordi­ nation Gebäudetechnik so­wie mit der Pla­ nung von Heizung, Lüftung, Kälte und Klima beauftragt. In enger Zusammenarbeit mit den Eignern, den Nutzern, den Architekten und weiteren Technikern entwickeln wir dazu die optima­ len Lösungen. Die Schwerpunkte liegen auf der Energieoptimierung, der Kälte- und Klima­ technik sowie dem technischen Brandschutz. Eine besondere Herausforderung besteht bei der Anpassung der Gebäutechnikanlagen an die akustischen und räumlichen Anforderun­ gen der Tonstudios, Aufnahmeräume sowie der Korrepetitionsräume.

Auf der Basis des Entwurfs des Architektur­ büros Nissen Wentzlaff, Basel, und in Zusam­ menarbeit mit unseren Gebäudetechnikpla­ nern erfolgt die Realisierung des Gebäudes. Es weist eine Nutzfläche von 6 500 m2 auf, verteilt auf drei Geschosse, ein Office und zwei Laborgeschosse.

Effizienz im Höchsten GEBäUDE DER SCHWEIZ Das neue Roche-Hochhaus von Herzog & de Meuron schreibt die architektonische Logik des Areals in einer neuen Dimension weiter und setzt für Basel eine neue Landmarke. Hohe Flexibilität, ideale Arbeitsplatzbedin­ gungen sowie ein optimales Kosten-NutzenVerhältnis sind die Grundanforderungen an das Gebäude und dessen Technik. Unsere Elektro-, Mess-, Steuer- und Regel­ techniker fügen die elektrischen und elektro­ nischen Elemente des Gebäudes zu einem Gesamtwerk zusammen. Dabei kommen die neusten Technologien wie LED-Beleuchtung, Konstantlichtregulierung und die notwendi­ ge Safety und Security für Hochhäuser zum Einsatz.

Als Hauptenergiequelle für die Heizung und die Kühlung dient Geothermie, die über ein Erdsondenfeld nutzbar gemacht wird. Eine ausgeklügelte Bewirtschaftung des Erdson­ denfelds sorgt für minimalen Energieaufwand. In den Nutzflächen erfolgt die Wärme- wie auch Kälteabgabe über ein TAB-System (Ther­ moaktives Bauteil), mit dem die Gebäude­ decken (Beton) aktiviert werden. Daneben verfügt das Gebäude über eine zentrale Lüf­ tungsanlage mit einer KVS- Wärmerückge­ winnung, um die geforderten hohen Luft­ wechselraten der Labors zu gewährleisten.

WEGWEISENDE WÄRME-KRAFT-ZENTRALE Die seit 14 Jahren bestehende Holzheizung der Thermoréseau-Porrentruy SA bedient über 300 Wärmebezüger in Porrentruy mit CO 2 -neutraler Wärme. Nun ist eine zweite Wärmezentrale mit HolzWärme-Kraft-Koppelung geplant. Das Kraft­ werk soll 16.5% des Elektroverbrauchs von Porrentruy abdecken und gesamthaft 490 Gebäude mit Wärme versorgen. Wir sind beauftragt, dieses anspruchsvolle Projekt als Generalplaner zu realisieren.

Holzheizung Thermoréseau-Porrentruy.

Roche-Hochhaus, Basel. Visualisierung: Herzog & de Meuron Architekten AG, Basel

Laborgebäude Uniklinik Balgrist.

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Generalplanung

Planung – kompetent und interdisziplinär

«The Circle», Zürich Airport.

Als Generalplaner übernehmen wir die Planung und die Leitung Ihres Projektes von A bis Z. Dank unserem breiten Kompetenzspektrum und langjähriger Erfahrung im Planungs- und Ingenieurwesen können wir bei komplexen und individuellen Fragestellungen auf das fundierte Fachund Spezialwissen unserer Mitarbeitenden zurückgreifen.

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Planung des grössten Hochbauprojekts der Schweiz Das Jahrhundertprojekt «The Circle at Zurich Airport» fasziniert alle mit seiner Grösse, sei­ nem einmaligen Nutzungsmix sowie seinem einzigartigen städtebaulichen und architek­ tonischen Konzept. Zusammen mit Sulzer+ Buzzi Baumanagement AG gründeten wir die Planungsfirma under construction ag, die als Generalplaner für die Planungsarbeiten ver­ antwortlich zeichnet. Die Architektur wur­de durch unser Team mit dem japanischen Ar­ chitekten Riken Yamamoto in Zürich weiter­


Goetheanum, Dornach.

«Für uns ist es ein Glücksfall, dass Gruner auf kompetente und unkomplizierte Weise alle ergänzenden Fachplaner mit dem notwendigen Know-how ins Projekt integrieren konnte. Für alle anstehenden, fachlichen und technischen Belange konnte die Gruner Gruppe den richtigen Spezialisten aus ihren Reihen aufbieten.» Martin Zweifel Leiter Baubüro am Goetheanum

Jahre dauernden Nutzung wurden verschie­ dentlich Anpassungen und Modernisierungen daran vorgenommen, jedoch blieb die Grund­ struktur erhalten. Im Jahr 2014 wird nun die komplette Bühnentechnik durch die Firma That GmbH aus Hamburg erneuert. Gruner Generalplanung unterstützt als Koordinator die Umsetzung dieses spannenden Bauvor­ habens.

© mir.no

Exklusive Architektur im Hüglipark

entwickelt. Die einzigartigen Gassen und Plätze zwischen den klar formulierten Bau­ körpern werden mit einer Glasüberdachung vor Witterungseinflüssen geschützt.

Modernisierung Grosse Bühne im Goetheanum Das Goetheanum in Dornach, Sitz der Allge­ meinen Anthroposophischen Gesellschaft, wurde 1928 gebaut. Zum Gebäudekomplex gehören auch die grosse Bühne und der Zu­ schauersaal mit einem Fassungsvermögen von 1100 Personen. Während der über 90

Als Generalplaner ermöglichen wir DesignArchitekten die Umsetzung innovativer Pro­ jekte. So zum Beispiel den Neubau von fünf Zweifamilienhäusern mit Autoeinstellhalle auf dem Areal «Im Hügliacker» in Binningen. Die Häuser in sechseckigem Grundriss wurden so platziert, dass dazwischen attraktive Frei­ räume entstanden. Durch einen Wintergarten findet zwischen Wohnung und Parklandschaft ein fliessender Übergang statt.

Areal «Im Hüglipark», Binningen.

Aus alt mach neu – Sanierung in bewohntem Zustand Helvetia Versicherungen beauftragte uns mit der Gesamtsanierung ihrer Wohnüberbauung (Baujahr 1979) mit 42 Wohnungen und einer Autoeinstellhalle in Sissach. Nach umfassen­ der Zustandsanalyse mit Kostenerfassung un­ ter Beteiligung aller Fachplaner erarbeiteten wir das Sanierungskonzept. Anschliessend wurden unter unserer Gesamtleitung die Pro­ jektierung der baulichen Massnahmen und die Submissionen aller Arbeitsgattungen durchgeführt. Im letzten Schritt erfolgte die erfolgreiche Realisierung der Sanierung in zwei Etappen.

Sanierungskonzept, Sissach.

Nebst der Termin- und Kostenkontrolle ist die örtliche Bauleitung bei diesen Bauvorha­ ben ein Erfolgsfaktor. Einerseits gilt es, die verschiedenen Unternehmungen zu koordi­ nieren, andererseits wollen die in den Woh­ nungen verbliebenen Mieter rund um die Uhr gut betreut werden. Gruner Gruppe 2014 

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Konstruktion

Lรถsungsorientiert, flexibel und unkonventionell

Logistikzentrum Pratteln 2 der Planzer Transport AG, Hochregallager.

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Totalsanierung Haus zur Enge, Ausbau FIFA Museum, Zürich. Visualisierung: © SAM Architekten, Zürich

Neubau Logistikzentrum Pratteln 2 der Planzer Transport AG.

Umbau Liegenschaft Freie Strasse 47, Basel.

Mit unseren Planungsdienstleistungen im Ingenieurhochbau verwirklichen wir die Visionen unserer Auftraggeber durch umfassende Beratung und intelligente Lösungen.

Komplexe, innovative Grossprojekte Der Bau von bedeutenden Industrie-, Produk­ tions- und Logistikbauten stellt an uns grosse Herausforderungen. Die Tragkonstruktionen von komplexen Grossbauten mit verschie­ denen Nutzungen und Gestaltungen zeich­ nen sich durch weit gespannte Tragelemen­ te sowie die Einwirkung von hohen, zum Teil sehr konzentrierten Lasten aus. Der Kombi­ nationsgrad zwischen der Tragkonstruktion und der Haustechnik erfordert oft nicht all­ tägliche Lösungsansätze. Mit neuen Bau­ systemen wie innovativen Deckenkonstruk­ tionen und vorfabrizierten hochfesten Stützen, die in serieller Fertigung hergestellt werden, las­sen sich markante Gewichts- und Mate­ rialeinsparungen und somit stark optimierte Baukosten sowie eine hohe Wirtschaftlich­ keit erzielen.

Visualisierung optimiert Planungsprozess Die Planung von Grossprojekten erfordert ein breites Fachwissen, kombiniert mit ei­ nem pro­ fessionellen Projektmanagement.

Die gleich­zeitige Bearbeitung von verschie­ densten Bau­vorgaben sowie die planerische Umsetzung der Anforderungen weiterer Fach­ planungen werden zunehmend komplexer. Gebäude­orientierte, dreidimensionale (3-D) Modelle erleichtern die interdisziplinäre Zu­ sammenarbeit mit allen Projektbeteiligten und ermöglichen, Toleranz- und Einbauprobleme einfach zu er­kennen. Mit umfassenden Visua­ lisierungsmög­lichkeiten und Geometriedefi­ nitionen erreichen wir zudem deutliche Zeitund Kosteneinsparungen auf allen Ebenen. Varianten oder Modifikationen in den sta­ tischen Systemen und in den Bauplänen kön­ nen wir mit der 3-D-Planung rasch verarbeiten. In Sachen Leistungsfähigkeit, Funktionalität sowie Benutzerfreundlichkeit setzen wir mit unserem bautechnischen Portfolio neue Massstäbe.

Umbauten und Sanierungen in sensiblem Umfeld Für Architekten, Generalplaner und Totalun­ ternehmungen ist es wichtig, allen Aspekten hinsichtlich Qualität, Trag-, Erdbebensicherheit, Gebrauchstauglichkeit sowie Dauerhaftigkeit

Neubau Zentrum Staldenbach, Pfäffikon SZ. Visualisierung: © 720° Architekten, Altendorf

zu entsprechen. Bei Nutzungsänderungen und Sanierungen von älteren Liegenschaften zur Büro-, Wohn- sowie gewerblichen Nutzung stellen wir unsere Planungskompetenzen ein­ drücklich unter Beweis. Diese speziellen Leis­ tungen in einem innerstädtischen Umfeld umfassen auch die Etappierungen und die damit verbundenen umfangreichen Proviso­ rien, die auf die engen und sensiblen inner­ städtischen Situationslagen abgestimmt sein müssen. Gruner Gruppe 2014 

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Tiefbau

Die volle Tiefe über die ganze Breite Im Tiefbau widerspiegelt sich die eindrückliche Stärke der Gruner Gruppe als führendes Ingenieurunternehmen im Bau­wesen. Mit einer breiten Palette an Planungsdienstleistungen stellen wir uns den Herausforderungen des modernen Bauens. Wir verfügen dazu über Fachkräfte, die mit ihren Fähigkeiten in der Lage sind, die spannenden und anforderungsreichen Zukunftsprojekte unserer Gesellschaft zu verwirklichen.

Gotthard-Basistunnel.

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Neues Planungsmandat am Gotthard Wir sind stolz darauf, dass wir bei der Planung und der Realisierung des Gotthard-Basis­ tunnels, der im Jahr 2016 in Betrieb gehen wird, einen massgeblichen Beitrag leisten konnten. Doch damit nicht genug: Praktisch in derselben Konstellation wie beim Bahn­ tunnel ist es uns im letzten Jahr gelungen, das Planungsmandat für die zweite Röhre des Gotthard-Strassentunnels zu erhalten.


Drei Bauweisen für eine Unterquerung Die neue ÖV-Verbindung zwischen der Ge­ meinde Cham und der Stadt Zug führt über das Gebiet «Sumpf». In beeindruckender Art und Weise wurde das neue Bus-Trassee in schwierigsten Bodenverhältnissen und im Grundwasser unter Einsatz von Tauchern neu gebaut. Hauptbauwerk der Verbindung ist eine einspurige Unterführung zur Unterquerung der bestehenden SBB-Linie Zug–Affoltern–Zürich. Das Bauwerk weist eine Länge von 231 m, eine Breite von 6.50 m und eine lichte Höhe von 5.00 m auf. Drei verschiedene Bauweisen waren auf diesem engen Raum nötig, um das Projekt zu realisieren. Auf der bebauten Seite wurde die Baugrube mit Spundwänden aus­ geführt, die durch eine vorgängig eingebaute Jettingsohle als Baugrundverbesserung ge­ stützt wurde. Im Bereich der SBB-Gleise kam die Deckelbauwei­se zur Anwendung, um den Betrieb der Bahn möglichst wenig zu behin­ dern. Auf der unbe­bauten Seite wurde die Baugrube konventio­nell mittels bis zu drei

Spriesslagen erstellt. Die Bauarbeiten sind schon weit fortgeschritten. Ziel ist es, das neue Bus-Trassee bis Mitte 2014 dem öf­ fentlichen Verkehr zu übergeben.

Effizientes Bauen mit Standardverfahren Mit 115 Tunneln auf ihrem Netz muss die Rhätische Bahn eine grosse Anzahl an Unter­ tagebauwerken erhalten. Da die meisten von ihnen zwischen 1901 und 1914 gebaut wur­ den, müssen nun praktisch alle innerhalb kur­ zer Zeit erneuert werden. Mit dem Ziel, den Bahnbetrieb möglichst nicht zu stören und die Arbeiten kosteneffizient durchzufüh­ren, soll die Erneuerung mit einem Standard­ver­ fahren bewerkstelligt werden: Im Rahmen ei­ nes Pilotprojektes entwickeln die Ingenieu­re der Gruner Gruppe ein auf dem Einbau von vorfabrizierten Fertigbauelementen basieren­ des Verfahren und testen es in der Praxis beim Tunnel Glatscheras. Baubeginn soll noch im Jahr 2014 sein, mit dem Ende der Ausführung wird im Jahr 2016 gerechnet.

Brückeninstandsetzung bei rollendem Verkehr Beim Autobahnknotenpunkt Brüttisellen wur­ de im Jahr 2012 mit der Instandsetzung und der Anhebung von vier Stahlbetonverbund­ brücken (183 m und 85 m) begonnen. Gros­ se differenzielle Setzungen verursachten im Überbau starke Spannungen. Die Brücken mussten deshalb um bis zu 15 cm angehoben werden, was umfangreiche Trasseearbeiten zur Folge hatte. Im Rahmen der Instandset­ zung wurde unter anderem die Stahlkonstruk­ tion gezielt verstärkt und modifiziert, um die Tragsicherheit nach den gültigen Normen zu gewährleisten. Im Jahr 2014 wird das Projekt mit der Instandsetzung des Korrosionsschut­ zes abgeschlossen. Die Projektierung und die Bauleitung erfolgten durch die Ingenieur­ge­ meinschaft GWBP, an der die Gruner Gruppe die Federführung hat. Während der ganzen Bauzeit wird der Verkehr in beiden Richtungen zweispurig geführt – bei einem Verkehrsauf­ kommen von täglich rund 130 000 Fahrzeugen eine Herausforderung.

© Alptransit

Unterführung der SBB-Linie, Bus-Trassee Cham–Zug.

N01/42, Instandsetzung Kunstbauten Brüttiseller Kreuz.

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Umwelt, Sicherheit

Lösungen für anspruchsvolle Aufgaben

MCH, Neubau Messe Basel.

Die Bereiche Umwelt und Sicherheit gewinnen im Bauwesen zunehmend an Bedeutung. Mit vertieftem Spezialwissen, langjähriger Erfahrung und einer fachübergreifenden Zusammenarbeit lösen wir komplexe, individuelle Problemstellungen.

Expertenwissen für den Neubau Messe Basel Der vom Basler Architekturbüro Herzog & de Meuron entworfene neue Hallenkomplex bietet eine nutzbare Fläche für Ausstellungs-, Gastronomie- und Eventzwecke von ca. 38 000 m2. Die Gruner Gruppe trug mit viel­ fältigen Leistungen im Bereich Umwelt, Si­ cherheit umfassend zu Planung, Ausführung und Inbetriebnahme des Neubaus bei. Dabei zeigte sich aufgrund der besonderen Nut­ 18Gruner Gruppe 2014

zungsanforderungen der Messe an Akustik, Brandschutz und Sicherheit, wie bedeutend Spezialdienstleistungen und Expertenwissen für das Gelingen eines anspruchsvollen Pro­ jekts sind. Für die Eventhalle entwickelten wir einen ef­ fektiven Schallschutz für die Umgebung: Der Zwischenraum der doppelten Aussenhaut bildet mit einer inneren, mobilen Trennwand und der Glasfassade ein schalldämmendes System. Unsere Brandschutzexperten erarbei­ teten in der Planungsphase mit dem Brand­ schutzkonzept einen wertvollen Baustein für die Erlangung der Baugenehmigung. Weiter begleiteten wir die fachgerechte Umsetzung und Inbetriebnahme der Brandschutzmass­ nahmen im Rahmen des behördlich gefor­ derten Qualitätssicherungsmandats. Zu den Leistungen unserer Experten der Abteilung Sicherheit, Gefahrenabwehr zählte neben einer grundsätzlichen Risikoanalyse für den gesamten Neubau zum Beispiel auch die Er­ stellung eines Security-Konzeptes.


Grundlagenmaterial gibt Planungssicherheit Geplant ist die Umfahrung des historischen Ortskerns von Bad Zurzach mit einer rund 1000 m langen Strasse (davon 527 m im Tagbautunnel) und einer SBB-Unterführung. Die Strasse führt durch ein Landschafts­ schutzgebiet am Ortsrand und soll im Sied­ lungsbereich überdeckt werden. Die Nut­ zungskonkurrenz und Störungen, Provisorien und Umweltbelastungen durch eine länger andauernde Bau­ phase im Siedlungsgebiet müssen durch entsprechende Massnahmen gemildert wer­den. Neben den typischen Ver­ kehrsbelastungen (Luftschadstoff- und Lärm­ immissionen) ist auch das Thema Zerschnei­ dung relevant, da die Verbindung zum Umland für Menschen (Naherholung) und Tiere (Amphibienwanderkorridor) aufrechterhalten werden muss. Mit unserem umfassenden Leistungs­ s pektrum im Bereich Umwelt, Sicherheit und einer fachübergreifenden Zusammenarbeit konnten wir für unseren Auftraggeber, das Tiefbauamt des Kantons

Aargau, weiterführendes Grundlagenmaterial erarbeiten, zum Beispiel in Form eines Um­ weltverträglichkeitsberichtes zum generellen

Projekt und zum Auflagenprojekt sowie der Planung der ökologischen Ausgleichs- und Ersatzmassnahmen.

Ökologische Ausgleichs- und Ersatzmassnahmen mildern die Auswirkungen des Umfahrungsprojektes.

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International

Planungssicherheit weltweit im Hoch- und Industriebau

Swiss Green Tower, Changzhou, China.

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Zementwerk EDO, Nigeria.

Zementwerk Shurovo, Holcim Russia.

Reifenlogistikzentrum Emil Frey, Härkingen, Schweiz.

Sie sind bereits international aufgestellt oder wollen sich für internationale Bauvorhaben engagieren? Im Ausland sind die Randbedingungen und Projekt­ abläufe oft anders. Andere Normen und Verordnungen, sprachliche und kulturelle Erschwernisse erfordern höchste Flexibilität. Mit unserer langjährigen Erfahrung auf dem internationalen Parkett sind wir der Partner für Ihr Bauvorhaben.

Von der Beratung bis zum Expertenwissen Unser Projektmanagement berät Sie bereits ab den ersten Studien. Es unterstützt Sie in der Erarbeitung der Grundlagen sowie in der Festlegung der weiteren Planungsschritte für eine zielgerichtete Projektabwicklung und Realisierung Ihres Vorhabens. Mit einer kla­ ren, direkten Kommunikation lösen wir ge­ meinsam die komplexen Aufgabenstellungen. Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass das Vorhaben nebst den technischen und finan­ ziellen Herausforderungen auch Freude be­ reiten soll. Natürlich gelingt dies nicht im­ mer perfekt. Eine hohe Kundenzufriedenheit zeigt uns jedoch, dass wir mit unseren Leis­ tungen und unserer Philosophie auf dem richtigen Weg sind. Neben Projektierungs­ aufträgen stehen wir unseren Kunden auch als Prüfingenieure und Experten zur Verfü­

gung. Dies einerseits zur Sicherstellung der Qualität und andererseits zur fachkundigen und objektiven Beurteilung der Sachlage im Schadenfall. Unser Expertenwissen durften wir im letzten Jahr einbringen in der Slowa­ kei, in Sri Lanka, in Indien, in Ghana, in Bra­ silien, in Australien sowie in Russland.

Überzeugende Projekthighlights Stellvertretend für andere grossartige Projek­ te möchten wir Ihnen einige Beispiele nen­ nen: die Teilplanung des neuen Zementwer­ kes von EDO in Nigeria für unseren Kunden Julius Berger International GmbH sowie von Khukh Tsav in der Mongolei für FLSmidth; die Erweiterung der Karosseriefertigung für das Volkswagen-Werk in Kaluga, Russland; die An­hebung um 4 m der Brecheranlage mit Nach­barstrukturen im Zementwerk Shurovo

von Holcim Russia sowie die Projektierung von luftdicht verschlossenen Stahlsilodächern in Kitimat, Kanada, für RTA Alesa. Ein weiteres Highlight ist die Planung des Tragwerkes und der innovativen Gebäudetechnik für den Swiss Green Tower in Changzhou, China, unter der visionären Leitung des Investors Adaxis. Für die Schweiz zu erwähnen sind die Projektie­ rung der Anlage für die Wärmerückgewinnung bei den Jura-Zementfabriken in Wild­egg so­ wie des Reifenlogistikzentrums der Emil Frey AG in Härkingen.

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Forschung und Lehre

Partnerschaften mit Hochschulen: eine Win-win-Situation Die Gruner Gruppe fördert seit Jahren den Nachwuchs an Universitäten sowie Hochschulen und unterstützt zukunftsweisende Forschungsund Entwicklungsprojekte. Damit sichern wir uns die Fachkräfte, das Know-how und die Technik für die Herausforderungen von morgen. Zu unseren Forschungspartnern zählen die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich sowie die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) und die Hochschule Luzern. Eine Partnerschaft mit Hochschulen ist eine Win-win-Situation. Als Dozierende und Ex­ perten bringen viele unserer Mitarbeitenden ihre hohe Fachkenntnis sowie die langjähri­ ge Praxis- und Projekterfahrung ein. Mit Anstossfinanzierung und Projektmitarbeit unterstützen wir zudem wichtige Forschungs­ projekte. Der Kontakt zu den Studierenden sowie zu internationalen und interdisziplinä­ ren Projektteams fördert den Wissens- und Technologietransfer. Davon profitieren bei­ de Seiten. Ein wichtiges Anliegen ist uns die gezielte Nachwuchsförderung. Deshalb unterstützen wir die ETH Foundation finanziell bei der Vergabe von Stipendien an «ETH Talents» – Studierende, die sich besonders auszeich­ nen. Mit dem Sponsoring von zum Beispiel Wettbewerbsarbeiten möchten wir eben­ falls gezielt junge Talente unterstützen.

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Wer teilt, gewinnt: Solar Decathlon Europe 2014

Weitere Projekte, an denen wir uns beteiligen

So sponsern wir die Teilnahme der Hoch­ schule Luzern, Technik & Architektur, am «Decathlon Europe 2014». Der vom USEnergiedepartement initiierte internationale Wettbewerb sucht nach neuen energieeffi­ zienten und ressourcenschonenden Lösungs­ ansätzen für Gebäude der Zukunft. «your+» nennen die Studierenden ihren Wettbe­ werbsbeitrag. Das interdisziplinäre Schweizer Hochschulteam «Lucerne – Suisse» schlägt auf seiner Suche nach einem energieeffizien­ ten, architektonisch innovativen Solarhaus einen besonderen Weg ein: Das geplante Gebäude soll dazu einladen, Räume zu teilen und gemeinschaftlich zu nutzen. Das Team möchte mit dem Modell demonstrieren, wie viel Potenzial ein Gebäudekonzept – getragen vom Sharing-Gedanken – birgt. Nach dem Motto: Wer teilt, gewinnt. Wer teilt, spart Energie.

– Glasfasersensoren zur Simulation und zur Bemessung der Baugrund-TragwerkInteraktion. ETH Zürich, Institut für Geotechnik – Dynamische Tragfähigkeit von Steinschlaggalerien. ETH Zürich, Institut für Baustatik und Konstruktion – Siedlungsaltlast Low Rise High Density. Eine systematische Auswertung von 60 beispielhaften Siedlungen. Fachhoch­ schule Nordwestschweiz (FHNW), Institut für Bauingenieurwesen (IBAU), Institut Architektur


Engagement in der Nachwuchsförderung Viele unserer Mitarbeitenden bringen ihr Fachwissen sowie ihre Praxis- und Projekterfahrung an Universitäten, Fachhochschulen sowie Bildungsinstitutionen ein. Neben ihrer Funktion als Dozierende, Fachreferenten und Prüfungsexperten begleiten sie Diplom-, Bachelor- und Masterarbeiten und beteiligen sich aktiv an Forschungsprojekten.

> Hansruedi Berchtold dipl. Bauing. ETH/SIA, Fach- und Prüfungsexperte «Konstruktion und Brückenbau», Hochschule Luzern – Technik & Architektur > Stefan Bergamin Dr. sc. techn., dipl. Bauing. ETH/SIA, Gastdozent «Felsmechanik: Fragestellungen aus der Praxis», Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETHZ), Experte für Diplomarbeiten «Untertagbau», Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW), Winterthur, Korreferent für Masterarbeit «Going International: Georgien», ZHAW, School of Management and Law > Sandro Brunella dipl. Bauing. ETH/SIA, Experte für Bachelor Thesis «Massivbau», Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik, Institut für Bauingenieurwesen (IBAU), Muttenz > Domenico Demarco Bauing. BSc ZHAW, Fachlehrer an der Baugewerblichen Berufsschule Zürich (BBZ) > Florian Drändle dipl. Bauing. FH, Dozent für «Bauingenieurwesen, MS Projekt und Hochwasserabschätzung mit HAKESCH», FHNW, Muttenz > Jens Dreyer Dipl.Ing. Stadtplanung (Univ.), Fachreferent «Angewandte Methodik in der Verkehrsplanung», Hochschule für Technik Rapperswil (HSR) > Patrice Droz Dr. sc. tech., dipl. Bauing. EPFL, Dozent für «Economie hydraulique», Ecole polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL), Experte für Staumauernsicherheit akkreditiert vom BFE > Achim Ernst Dipl.-Chem.-Ing., Dipl. Wirtschaftsing. FH, Dozent «VKF-Tagung 2013» > Carmen Fechtig dipl. Bauing. FH, Dozentin für «Bautenerhalt, Hoch- und Tiefbau», FHNW, Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik, IBAU, Muttenz > Stephan Février dipl. Ing. FH Mechatronik, Begleitung von Diplomarbeiten «Wärmeverbund Ortsnetz Endingen», Hochschule Luzern – Technik & Architektur, Gebäudetechnik > Tobias Frei dipl. Ing. FH Maschinenbau, Dozent für «Nachhaltige Industrie und Fernwärme», Begleitung von Diplomarbeiten «HolzWärmeverbund Tagelswangen», Hochschule Luzern – Technik & Architektur, Gebäudetechnik > Prof. Christoph Gemperle dipl. Bauing. ETH/SIA, Dozent für «Baustatik und Stahlbau», Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten, Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW), Winterthur > Pierre Güntert dipl. Ing. HTL/FH, Betriebswirtschafter, STV. Dozent für «Nachhaltigkeitsmanagement, CAS Life Cycle Managment Immobilien», ZHAW, Institut für Facility Management > Dr. Stephan Gundel Dr. rer. pol., dipl. Volkswirt, Buchautor, Dozent, wissenschaftlicher Beirat Studiengang «Sicherheitswirtschaft und Unternehmenssicherheit», Deutsche Universität für Wei­ terbildung (DUW), Berlin > Kai Hitzfeld dipl. Geograph/Hydrologe, Referent als «UVP-Experte bei Workshops» und in der studentischen Ausbildung > Peter Jordan Dr. sc. nat. ETH/SIA, Dozent für «GIS und Geologie», Universität Basel, Departement Umweltwissenschaften > Jörg Kasburg Dipl. Ing. TU, Dozent für «CAS Brandschutz», Hochschule Luzern – Technik & Architektur, Dozent bei SSI-Tagung 2014 und «Braunschweiger Brandschutztage 2013» > Lucien Knöpfli dipl. Bauing. ETH, Prüfungsexperte «Sprengtechnik», Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETHZ) > Azad Koliji PhD Geotechnical Engineering, Ecole polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL), Dozent für den Masterkurs «Geomechanik» im Bauingenieurwesen an der EPFL, Mitarbeit am Institut für Bodenmechanik (LMS) der EPFL an Forschungsprojekten bezogen auf Bodenverhal­ tensmodellen, Mitverfasser des Buches «Mechanik poröser Medien» (auf Englisch), Mitglied der Unterrichtskommission im Bauingenieurwesen an der EPFL > Joachim Ködel dipl. Ing. FH, Dozent für «Nachhaltige Industrie und Fernwärme», Referate «Fernwärme und thermische Netze», Begleitung von Diplomarbeiten, Hochschule Luzern – Technik & Architektur, Gebäudetechnik; Seminare «Fernwärme», Scuola Universitaria Profes­ sionale della Svizzera Italiana (SUPSI), Lugano > Pascal Lequime Dipl.-Ing./International Welding Engineer, Experte für Bachelor Thesis «Stahlbau und Verbundbau», FHNW, Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik, IBAU, Muttenz > Florent Lushta dipl. Bauing. FH, Dozent für «CAS Brandschutz», Hochschule Luzern – Technik & Architektur, Dozent bei «Stuttgarter Brandschutztage 2014» > Roland Marty dipl. Bauing. ETH/SIA, Experte für Bachelor Thesis Bereich «Umbau/Erdbeben», FHNW, Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik, IBAU, Muttenz > Eliane Mattenberger Dipl. Marketingleiterin, Expertin für Berufsprüfungen «Marketingfachleute» mit eidg. FA, Betriebliches Management, Höhere Fachschule (NDS HF), Basel > Eugen Nachtigall Dipl.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing, Dozent Ingenieurkammer Bau NRW 2013 > Bastian Nagel B. Eng Rettungsing. FH, Qualitätsbeauftragter (TÜV), Dozent «Stuttgarter Brandschutztage 2013», Dozent Ingenieurkammer Bau NRW 2013 > Brendan Quigley BSc, Dozent für «Géomécanique», MAS Civil Engineer, Ecole polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL) > Marco Richner Dipl. Ing. (Univ.) SVI/SIA, MAS Business Eng. Mgmt., Fachreferent im Modul «Angewandte Methodik in der Verkehrsplanung», Hochschule für Technik Rapperswil (HSR) > Markus Ringger Dr. phil., Physiker SIA, Dozent und Kursleiter «DAS Lärmbekämpfung» und «CAS Akustik», Dozent «Bauphysikpraktikum», FHNW, Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik, IBAU, Muttenz > Reto Ryser dipl. Bauingenieur ETH, Experte für Bachelor Thesis «Massivbau», Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik, Institut für Bauingenieurwesen (IBAU), Muttenz > Carina Sagerschnig dipl. Ing. FH/HLK, Begleitung bei Diplom- und Projektarbeiten, Hochschule Rapperswil, Institut für Energietechnik, «Vereinfachte Modellierung von Gebäude und Erdreich» > Ralf Schnetgöke Dr. Ing., Dipl. Bauing. TU, Dozentenmandat «CAS Brandschutz», Hochschule Luzern – Technik & Architektur, Dozent bei «Braunschweiger Brandschutztage 2013» > Michael Schumacher M. Eng, dipl. Bauing. FH, Eur Ing, Experte für Bachelor Thesis «Massivbau», Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik, Institut für Bauingenieurwesen (IBAU), Muttenz > Peter Spengler MSc Sicherheit und Gefahrenabwehr, Dozent für «CAS Brandschutz», Hochschule Luzern – Technik & Architektur > Thomas Winzer Dr. Ing. TH, Dozent für «Verkehrsplanung», Hochschule für Technik Rapperswil (HSR) > Alexandre Wohnlich MBA und dipl. Bauing. EPF, Dozent für «Tunnels and Caverns in Hydro Projects», MAS Tunnelling, Ecole polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL).

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Weiterbildung

Wir investieren in unsere Mitarbeitenden Die Gruner Gruppe ist interessiert an hervorragend qualifizierten Mitarbeitenden. Wir bieten ein entsprechend attraktives Arbeitsumfeld mit beruflichen und persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten.

Als Organisation wollen wir uns stetig weiter­ entwickeln und verbessern. Zum einen er­ reichen wir dies durch die Partnerschaft mit Universitäten und Hochschulen. Zum anderen übernehmen wir als Arbeitgeber eine aktive Rolle und investieren sowohl in die Ausbildung als auch in die Weiterbildung unserer Mitarbei­ tenden. Unser Weiterbildungskonzept umfasst entsprechend attraktive, zeitge­mässe Ange­ bote, wie Kurse in Projektleitung, Bauleitung,

Kundenbetreuung und Kommunikation. Des Weiteren fördern wir potenzielle interne Füh­ rungskräfte mit unserem speziell dafür konzi­ pierten Kaderentwicklungsprogramm (KEP). Neben den für das Jahr geplanten Kursen för­dern und unterstützen wir die individuel­ len beruflichen Entwicklungs- und Weiterbil­ dungsbedürfnisse eines Mitarbeitenden mit entsprechenden Möglichkeiten.

Wir sichern Ihren Projekterfolg Motivierte, gut ausgebildete Mitarbeitende aus über 50 Berufen nehmen täglich neue Herausforderungen an und führen Ihre Projekte zum Erfolg. > Architekten > Bauführer > Bauingenieure > Bauleiter > Bautechniker > Betriebswirtschafter > Biologen > Brand­ schutzingenieure > Buchhalter > Chemieingenieure > Chemiker > Controller > Elektroingenieure > Elektrotechniker > Erdwissenschafter > Facility Manager > Forstingenieure > Geografen > Geologen > Geomatikingenieure > Geoökologen > GIS-Informatiker > Grafiker > HLKKSIngenieure > HLKKS-Techniker > Informatikingenieure > Innenarchitekten > Juristen > Kaufleute > Konstrukteure > Kulturingenieure > Logistiker > Marketingfachleute > Maschinenbauingenieure > Maschineningenieure > Mechatroniker > Nachrichtentechnikingenieure > Ökologen > Ökonomen > Physiker > Rettungsingenieure > Sicherheitsingenieure > Stadt-, Raumplaner > Stahlbetonbautechniker > Techniker > Techno­ mathematiker > Umweltingenieure > Umweltnaturwissenschafter > Verkehrsingenieure > Vermessungsingenieure > Versorgungstechniker > Wirtschaftsingenieure > Zeichner > zudem Auszubildende aus 5 Berufsgattungen.

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Wir haben einen hohen Qualitätsanspruch an unsere Weiterbildungsangebote. Deshalb führen wir regelmässig Feedbackgespräche mit den Teilnehmenden durch. Wir erfreuen uns vieler positiver Rückmeldungen.

Was konnten Sie aus dem Kaderentwicklungsprogramm für Ihre berufliche Laufbahn mitnehmen? Die Analyse der persönlichen Führungsstär­ ken hilft die eigenen Fähigkeiten richtig und selbstbewusst einzusetzen. Zum Thema Mit­ arbeiterkommunikation erhielten wir hilfrei­ che Arbeitsinstrumente für die Führung von Mitarbeitenden und bei der Vorbereitung von Personalgespräche hilft das Gelernte oft, opti­ male Lösungswege zu erarbeiten. Wie beurteilen Sie die Qualität dieser Wei­ terbildung? Meine Erwartungen an ein Personalentwick­ lungsprogramm auf Stufe Kader waren hoch. Sie wurden jedoch mehr als erfüllt. Ich konn­ te vom ersten Tag an meine neuen Führungs­ aufgaben als Geschäftsleitungsmitglied mit fundierten Methoden in Angriff nehmen.

Mario Flühmann dipl. Ing. FH/HLK Mitglied der Geschäftsleitung Gruner Roschi AG

Ich danke der Gruner Gruppe, dass sie mir intern die Möglichkeit geboten hat, diese Wei­ terbildung zu besuchen.

Was konnten Sie aus dem Projektleiterkurs für Ihre berufliche Entwicklung mitnehmen? Ich bin seit geraumer Zeit in die Leitung eines Projektes involviert. Dank des Kursbesuches habe ich nun offiziell die Funktion inne. Für mich sehr hilfreich waren weitere Anregun­ gen und Ideen, wie ich die Kosten überwa­ chen sowie Unregelmässigkeiten frühzeitig erkennen und entsprechend handeln kann. Wie beurteilen Sie die Qualität dieser Wei­ terbildung? Sie beleuchtet umfassend die verschiedenen Aufgaben der Funktion und schafft einen guten Überblick über die Leistungspalette der Gruner Gruppe. Zudem konnte ich inter­ essante Kolleginnen und Kollegen kennen­ lernen sowie mein berufliches Netzwerk in­ nerhalb der Gruppe ausbauen.

Jan Herzog MSc FHNW Bauing. Projektleiter Gruner Lüem AG

Ich danke der Firma für das entgegenge­ brachte Vertrauen und freue mich auf weitere spannende Projekte, die ich für die Gruner Gruppe leiten darf.

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Organe Verwaltungsrat Thomas Ernst Präsident

Elisabeth Simonius-Gruner Vizepräsidentin

André Bodmer Mitglied

Andres Gruner Mitglied

Christoph Ernst Mitglied

Dieter Ernst Ehrenpräsident

Sekretariat des Verwaltungsrates Fabienne Jermann

Revisionsstelle KPMG AG, Basel

Gruppenleitung

Martin Brotzer

Edi Grass

Flavio Casanova

Andreas Wirz

Dietrich Wepf

dipl. Bauing. ETH Leiter International

dipl. Kulturing. ETH Leiter Sparte Umwelt, Sicherheit

dipl. Bauing. ETH CEO Gruner Gruppe

dipl. Ing. FH/HLK, BWL NSD HSG Leiter Sparte Gebäudetechnik

Dr. sc. techn., dipl. Bauing. ETH Leiter Region Zürich, Ost-, Innerschweiz

Jon Mengiardi

Kurt Rau

dipl. Bauing. ETH, MSc Environment Engineering Leiter Region Nordwestschweiz

dipl. Bauing. ETH Leiter Sparte Generalplanung

Stefan Mützenberg

Adrian Keller

Dr. sc. nat., dipl. Geologe ETH Leiter Region Westschweiz Vorsitzender Geschäftsleiter Stucky SA.

lic. iur., Advokat Leiter Corporate Services

Sie finden Ihre Ansprechpartner für alle Bereiche auf unserer Website www.gruner.ch

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Gruner Gruppe in Zahlen

Umsatz Gruppe Konsolidiert

Personalbestand

147.7 1059 (Mio. CHF)

Tätigkeitsbereiche

Praxisjahre

(Umsatz)

(ohne Auszubildende)

23.7% Wasser, Energie 20.4% Verkehr, Transport 19.4% Konstruktion 18.5% Gebäudetechnik 7.6% Umwelt, Sicherheit 6.5% Generalplanung 3.9% Corporate Services

Tätigkeit Schweiz/Ausland 8 5.1% Schweiz 14.9% Ausland

Stand 31.12.2013

25.4% 1–5 18.2% 6–10 14.2% 11–15 10.5% 16–20 9.8% 21–25 9.3% 26–30 6.1% 31–35 4.1% 36–40 2.4% über 40

Personalqualifikation Hochschule FH/Techniker TS Zeichner/Konstrukteure Administration Praktikanten, Hilfskräfte Auszubildende

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Die Nachfrage nach Ausbauten und Sanie­ rungen im Infrastrukturbau ist in der Schweiz unverändert hoch. Das Volk hat Anfang 2014 dem weiteren Ausbau des Schienenangebots zugestimmt. Es ist offen, ob die Ablehnung der höheren Autobahnvignettengebühr Aus­ wirkungen auf die Bauwirtschaft haben wird. Im Hochbau stellen wir fest, dass die Wachs­ tumstreiber «Immigration», «Demografie» und «Energieeffizienz» unverändert vorhanden sind. Ein zunehmend grösserer Altbestand an Wohnungen und Industriebrachen muss saniert oder einer neuen Nutzung zugeführt werden. Offen ist, welche Auswirkungen die Annahme der Volksinitiative gegen die Mas­ seneinwanderung auf die Investitionstätigkeit haben wird. Es ist daher wichtig, dass der Bun­ desrat schnell Sicherheit in Bezug auf die Umsetzung der Initiative schafft. Die Bauwirtschaft ist auf ausländische Fach­leute angewiesen. Entsprechend soll das Gesetz weitblickend und wirt­ schaftsfreundlich gestaltet werden.

Ausblick

Entwicklung der Gruner Gruppe 2014 werden wir die Zusammenarbeit in der Gruppe weiter intensivieren sowie die Aus­ bildung unserer Mitarbeitenden gezielt för­ dern. Sorgen bereitet uns die Entwicklung der Baukultur in der Schweiz. Zunehmend wer­ den Unstimmigkeiten in Projekten nur noch über den Umweg einer juristischen Ausein­ andersetzung gelöst. Dies führt dazu, dass unsere Projekt- und Bauleiter auch gezielt in der Schadenabwehr geschult werden müs­ sen. International werden wir bezüglich Wasser­ kraft unsere Präsenz in Südostasien weiter stärken. Zusätzlich rechnen wir damit, dass in Südosteuropa weitere Objekte für die Pro­ jektierung freigegeben werden. Die Gruner Gruppe startete mit einem guten Auftragsbestand ins Jahr 2014. Wir freuen uns auf zukünftige Erfolge mit Ihnen – unse­ ren Kunden, Partnern und Mitarbeitenden.

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Die Gruner Gruppe Ihr direkter Draht zu Ingenieurund Planerleistungen

www.gruner.ch mail@gruner.ch

Schweiz

international

Gruner AG

Gruner Ingenieure AG

Gruner Wepf AG, St. Gallen

Gruner Czech s.r.o.

Gellertstrasse 55 CH-4020 Basel T +41 61 317 61 61 F +41 61 312 40 09

Altenburgerstrasse 49 CH-5200 Brugg T +41 56 460 69 69 F +41 56 441 15 75

Oberstrasse 153 CH-9000 St. Gallen T +41 71 272 25 35 F +41 71 272 25 45

Sokolovská 668/136d CZ-186 00 Prag T +420 241 431 674 F +420 241 430 571

Niederlassungen Sägestrasse 73 CH-3098 Köniz T +41 31 917 20 83 F +41 31 917 20 21

Niederlassungen Hohlgasse 45 CH-5000 Aarau T +41 62 837 52 00 F +41 62 837 52 09

Niederlassungen Blattenrain 7 CH-9050 Appenzell T +41 71 787 10 10 F +41 71 335 09 20

Gruner GmbH

Mühlegasse 10 CH-4104 Oberwil T +41 61 406 13 13 F +41 61 406 13 14

Grundstrasse 33 CH-4600 Olten T +41 62 212 10 58 F +41 62 212 34 08

Drosselweg 1 CH-9320 Arbon T +41 71 446 21 21 F +41 71 272 25 45

Gruner GmbH

Rue du Lac 33 CH-1020 Renens VD 1 T +41 21 637 15 13 F +41 21 637 15 08

Gruner Kiwi AG

Industriestrasse 8 CH-9471 Buchs T +41 81 750 18 18 F +41 81 750 18 19

Langackerstrasse 12 CH-4332 Stein T +41 62 873 34 63 F +41 62 873 13 31 Thurgauerstrasse 56 CH-8050 Zürich T +41 43 299 70 30 F +41 43 299 70 40

Gruner Berchtold Eicher AG Chamerstrasse 170 CH-6300 Zug T +41 41 748 20 80 F +41 41 748 20 81

Gruner Böhringer AG Mühlegasse 10 CH-4104 Oberwil T +41 61 406 13 13 F +41 61 406 13 14 Niederlassung Leimenstrasse 2 CH-4118 Rodersdorf T +41 61 406 13 13

Im Schörli 5 CH-8600 Dübendorf T +41 44 802 11 77 F +41 44 802 11 88 Niederlassung St. Jakobs-Strasse 199 CH-4020 Basel T +41 61 511 09 30 F +41 61 511 09 49

Gruner Lüem AG St. Jakobs-Strasse 199 CH-4020 Basel T +41 61 205 00 70 F +41 61 271 56 41

Gruner Roschi AG Sägestrasse 73 CH-3098 Köniz T +41 31 917 20 20 F +41 31 917 20 21 Niederlassung Unt. Steingrubenstrasse 19 CH-4500 Solothurn T +41 32 622 34 51 F +41 32 623 72 94

Gruner Gruneko AG St. Jakobs-Strasse 199 CH-4020 Basel T +41 61 367 95 95 F +41 61 367 95 85 Niederlassung Rue du Lac 33 CH-1020 Renens VD 1 T +41 21 637 15 13 F +41 21 637 15 08

Taastrasse 1 CH-9113 Degersheim T +41 71 372 50 10 F +41 71 372 50 19 Ulmenweg 14 CH-9472 Grabs T +41 81 771 37 33 F +41 81 750 18 19 Speicherstrasse 8 CH-9053 Teufen T +41 71 335 09 22 F +41 71 335 09 20

Gruner Wepf AG, Zürich Thurgauerstrasse 56 CH-8050 Zürich T +41 43 299 70 30 F +41 43 299 70 40 Niederlassungen Wilerstrasse 1 CH-9230 Flawil T +41 71 393 20 10 F +41 71 393 51 67 Oberdorfstrasse 3 CH-9532 Rickenbach bei Wil T +41 71 923 39 52 F +41 71 393 51 67 Grubensteig 11 CH-9500 Wil T +41 71 393 20 10 F +41 71 393 51 67

Stucky SA Rue du Lac 33 CH-1020 Renens VD 1 T +41 21 637 15 13 F +41 21 637 15 08

Dufourstrasse 28 D-04107 Leipzig T +49 341 21 72 660 F +49 341 21 72 689

Otto-Bauer-Gasse 6/10 A-1060 Wien T +43 1 595 22 75 F +43 1 595 22 75 11

Gruner GmbH, Stuttgart Zettachring 8 D-70567 Stuttgart T +49 711 7207119-0 F +49 711 7207119-15

Gruner Ltd, International St. Jakobs-Strasse 199 CH-4020 Basel T +41 61 317 69 00 F +41 61 317 69 90

Gruner Peru S.A.C. Av. Camino Real 390 Torre Central, Oficina 801 Centro Camino Real PE-San Isidro, Lima 27 T +51 1 222 52 52 F +51 1 421 48 16

Stucky Asia 10/61, 19 th floor, Trendy Office Bldg Soi Sukhumvit 13 (Sangchan) North Klong Toey, Wattana Bangkok 10110 Thailand T +66 8 5168 2670

Stucky Atlântico Rua do Amial 461, 2° dto PT-4200-061 Porto T +351 22 609 41 92 F +351 22 609 85 43

Stucky Balkans d.o.o. Boulevard Mihajla Pupina 115E RS-11070 Belgrad T +381 11 311 05 11 F +381 11 311 05 15

Stucky Caucasus Ltd 11, Apakidze Str., 7th Floor GE-Tiflis, 0160 T/F +995 322 25 0601 T/F +995 322 25 0651

Stucky Teknik Ltd Niederlassung Rue du Léman 12 CH-1920 Martigny T +41 21 637 15 13 F +41 21 637 15 08 30Gruner Gruppe 2014

1408 Sokak No2 Balgat TR-Ankara T +90 312 287 12 01 F + 90 312 287 60 23


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Jahrespublikation gruner gruppe 2014 d