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Magazin für Medienmacher –6–

Eva Herman für Eilige

07 / 05 / 10

–7–

das evangeliuM nach

DiE HEiligE ZEitSCHRift Matthäus Ab HEUtE gibt ES DAS nEUE tEStAMEnt AlS MAgAZin. initiAtoR olivER WURM übER SEin MUtigStES PRojEkt

DAS NEUE TESTAMENT

Ausgabe 1 _ 2010 |

Deutschland _EUR 9,20 | Österreich _EUR 9,50 | Schweiz _SFR 16,50

A L S

M A G A Z I N

Damit ihr Hoffnung habt

www.bibelalsmagazin.de

vgl. 1 Petrus 1,21 [Seite 209]

DAS VATERUNSER Mt 6,9 [Seite 16] / Der Sabbat Mk 2,23 [Seite 44] / DIE STEUER Lk 20,25 [Seite 84] Aufruhr der Silberschmiede Apg 19,21 [Seite 134] / DIE FREIHEIT Röm 7 [Seite 148] Das Hohelied der Liebe 1 Kor 13 [Seite 160] / DAS BUCH MIT DEN SIEBEN SIEGELN Off 6 [Seite 229]

! R E H C A M U H SC

Endlich hat der Spuk ein Ende. Monatelang starrte Medien-Deutschland auf Hexenmeister Stefan Aust, der nicht nur N24 erwerben, sondern auch ein total neues Wochenmagazin auf einen überfüllten Markt mit argen Nachfrageproblemen drücken wollte. Noch vor zwei Wochen wurde der Entwicklungsredaktion eine Jobgarantie zugesagt. In einer dürren Erklärung rückten WAZ und Springer nun gemeinsam ab von ihrer Beteiligung an Austs Magazin. Anzeigenabteilung und Vertrieb hatten offenbar noch mal nachgerechnet und waren zu dem wenig überraschenden Ergebnis gekommen, dass weder Leser noch Inserenten gieren nach bedrucktem Papier. Schade dennoch: Jeder neue Magazin-Erfolg abseits der LANDLUST hätte einer depressiven Branche ein wenig aufgeholfen. Bleibt die Frage, was nun aus dem N24-Deal wird. Man muss Aust ja nicht gleich verehren – aber er ist immer noch besser als Investoren, die weniger journalistischem Instinkt als den Regeln des Kapitalmarktes gehorchen.


Anzeige Magazin für Medienmacher

Oliver Wurm, Andreas Volleritsch – 56 –

D a s

das leiden und die auferstehung jesu

Die Vorbereitung DeS paScHamaHlS 12 am ersten tag des festes der ungesäuerten brote, an dem man das paschalamm schlachtete, sagten die Jünger zu Jesus: Wo sollen wir das paschamahl für dich vorbereiten? 13 Da schickte er zwei seiner Jünger voraus und sagte zu ihnen: geht in die stadt; dort wird euch ein Mann begegnen, der einen Wasserkrug trägt. folgt ihm, 14 bis er in ein haus hineingeht; dann sagt zu dem herrn des hauses: Der Meister lässt dich fragen: Wo ist der raum, in dem ich mit meinen Jüngern das paschalamm essen kann? 15 und der hausherr wird euch einen großen raum im obergeschoss zeigen, der schon für das festmahl hergerichtet und mit polstern ausgestattet ist. Dort bereitet alles für uns vor! 16 die Jünger machten sich auf den Weg und kamen in die stadt. sie fanden alles so, wie er es ihnen gesagt hatte, und bereiteten das paschamahl vor.

Kapitel 14,1–16,20

14 Der beScHluSS DeS HoHen rateS es war zwei tage vor dem pascha und dem fest der ungesäuerten brote. Die hohenpriester und die schriftgelehrten suchten nach einer Möglichkeit, Jesus mit list in ihre gewalt zu bringen, um ihn zu töten. 2 sie sagten aber: Ja nicht am fest, damit es im volk keinen aufruhr gibt. 1

Herr Wurm, die Bibel als Magazin, die Heilige Zeitschrift sozusagen, das Magazin der Magazine – wie um Himmels Willen sind Sie auf diese Idee gekommen? Im März 2009 hatte ich einen Job in München, war dort ein paar Wochen Teil einer Entwicklungsredaktion. Ein Kollege hatte sich grad eine kleine Reisebibel gekauft, in der ich am Abend eher beiläufig blätterte. Irgendwie habe ich mich dann festgelesen, fand das alles mit einem Mal wieder sehr spannend und zeitgemäß. Aber mehr als vier, fünf Seiten am Stück habe ich an keinem der folgenden Abende geschafft. Die kleine Schrift, das dünne Papier, alles gleich gewichtet. Da kam spontan die Idee:

Der Verrat DurcH JuDaS 10 Judas iskariot, einer der Zwölf, ging zu den hohenpriestern. er wollte Jesus an sie ausliefern. 11 als sie das hörten, freuten sie sich und versprachen, ihm geld dafür zu geben. von da an suchte er nach einer günstigen gelegenheit, ihn auszuliefern.

Die Salbung in betanien 3 als Jesus in betanien im haus simons des aussätzigen bei tisch war, kam eine frau mit einem alabastergefäß voll echtem, kostbarem nardenöl, zerbrach es und goss das Öl über sein haar. 4 einige aber

wurden unwillig und sagten zueinander: Wozu diese verschwendung? 5 Man hätte das Öl um mehr als dreihundert Denare verkaufen und das geld den armen geben können. und sie machten der frau heftige vorwürfe. 6 Jesus aber sagte: hört auf! Warum lasst ihr sie nicht in ruhe? sie hat ein gutes Werk an mir getan. 7 Denn die armen habt ihr immer bei euch und ihr könnt ihnen gutes tun, so oft ihr wollt; mich aber habt ihr nicht immer. 8 sie hat getan, was sie konnte. sie hat im voraus meinen leib für das begräbnis gesalbt. 9 amen, ich sage euch: Überall auf der Welt, wo das evangelium verkündet wird, wird man sich an sie erinnern und erzählen, was sie getan hat.

E v a n g E l i u m

n a c h

M a r K u s

DaS maHl 17 als es abend wurde, kam Jesus mit den Zwölf. 18 Während sie nun bei tisch waren und aßen, sagte er:

Amen, ich sage euch: einer von euch wird mich verraten und ausliefern, einer von denen, die zusammen mit mir essen.

19 Da wurden sie traurig und einer nach dem andern fragte ihn: Doch nicht etwa ich? 20 er sagte zu ihnen: einer von euch Zwölf, der mit mir aus derselben schüssel isst. 21 Der Menschensohn muss zwar seinen Weg gehen, wie die schrift über ihn sagt. Doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird. für ihn wäre es besser, wenn er nie geboren wäre. 22 Während des Mahls nahm er das Brot und sprach den lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es ihnen und sagte: nehmt, das ist mein leib. 23 dann nahm er den Kelch, sprach das dankgebet, reichte ihn den Jüngern und sie tranken alle daraus. 24 und er sagte zu ihnen: das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele vergossen wird. 25 amen, ich sage euch: ich werde nicht mehr von der frucht des Weinstocks trinken bis zu dem tag, an dem ich von neuem davon trinke im reich gottes.

Der gang zum ölberg 26 nach dem lobgesang gingen sie zum Ölberg hinaus. 27 Da sagte Jesus zu ihnen: ihr werdet alle (an mir) anstoß nehmen und zu fall kommen; denn in der schrift steht: ich werde den hirten erschlagen, dann werden sich die schafe zerstreuen. 28 aber nach meiner auferstehung werde ich euch nach galiläa vorausgehen. 29 Da sagte petrus zu ihm: auch wenn alle (an dir) anstoß nehmen – ich nicht! 30 Jesus antwortete ihm: amen, ich sage dir: noch heute nacht, ehe der hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. 31 petrus aber beteuerte: und wenn ich mit dir sterben müsste – ich werde dich nie verleugnen. das gleiche sagten auch alle anderen.

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DaS gebet in getSemani 32 sie kamen zu einem grundstück, das getsemani heißt, und er sagte zu seinen Jüngern: setzt euch und wartet hier, während ich 33 bete. und er nahm petrus, Jakobus und Johannes mit sich. Da ergriff ihn furcht und angst, 34 und er sagte zu ihnen: Meine seele ist zu tode betrübt. bleibt hier und wacht! 35 und er ging ein stück weiter, warf sich auf die erde nieder und betete, dass die stunde, wenn möglich, an ihm vorübergehe. 36 er sprach: abba, vater, alles ist dir möglich. nimm diesen Kelch von mir! aber nicht, was ich will, sondern was du willst (soll geschehen). 37 und er ging zurück und fand sie schlafend. Da sagte er zu petrus: simon, du schläfst? Konntest du nicht einmal eine stunde wach bleiben? 38 Wacht und betet, damit ihr nicht in versuchung geratet. Der geist ist willig, aber das fleisch ist schwach. 39 und er ging wieder weg und betete mit den gleichen Worten. 40 als er zurückkam, fand er sie wieder schlafend, denn die augen waren ihnen zugefallen; und sie wussten nicht, was sie ihm antworten sollten. 41 und er kam zum dritten Mal und sagte zu ihnen: schlaft ihr immer noch und ruht euch aus? es ist genug. die stunde ist gekommen; jetzt wird der Menschensohn den sündern ausgeliefert. 42 steht auf, wir wollen gehen! seht, der verräter, der mich ausliefert, ist da.

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die apOstelgeschichte

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DaS begrÄbniS JeSu gegen abend kam ein reicher Mann aus arimathäa namens Josef; auch er war ein Jünger Jesu. 58 er ging zu pilatus und bat um den leichnam Jesu. Da befahl pilatus, ihm den leichnam zu überlassen. 59 Josef nahm ihn und hüllte ihn in ein reines leinentuch. 60 Dann legte er ihn in ein neues grab, das er für sich selbst in einen felsen hatte hauen lassen. er wälzte einen großen stein vor den eingang des grabes und ging weg. 61 auch Maria aus Magdala und die andere Maria waren dort; sie saßen dem grab gegenüber. 57

Die beWacHung DeS grabeS am nächsten tag gingen die hohenpriester und die pharisäer gemeinsam zu pilatus; es war der tag nach dem rüsttag. 63 sie sagten: herr, es fiel uns ein, dass dieser betrüger, als er noch lebte, behauptet hat: ich werde nach drei tagen auferstehen. 64 gib also den befehl, dass das grab bis zum dritten tag sicher bewacht wird. sonst könnten seine Jünger kommen, ihn stehlen und dem volk sagen: er ist von den toten auferstanden. und dieser letzte betrug wäre noch schlimmer als alles zuvor. 65 pilatus antwortete ihnen: ihr sollt eine Wache haben. geht und sichert das grab, so gut ihr könnt. 66 Darauf gingen sie, um das grab zu sichern. sie versiegelten den eingang und ließen die Wache dort. 62

D a s

28

Der betrug Der HoHenprieSter noch während die frauen unterwegs waren, kamen einige von den Wächtern in die stadt und berichteten den hohenpriestern alles, was geschehen war. 12 Diese fassten gemeinsam mit den Ältesten den beschluss, die soldaten zu bestechen. sie gaben ihnen viel geld 13 und sagten: erzählt den leuten: seine Jünger sind bei nacht gekommen und haben ihn gestohlen, während wir schliefen. 14 falls der statthalter davon hört, werden wir ihn beschwichtigen und dafür sorgen, dass ihr nichts zu befürchten habt. 15 Die soldaten nahmen das geld und machten alles so, wie man es ihnen gesagt hatte. so kommt es, dass dieses gerücht bei den Juden bis heute verbreitet ist. 11

Die botScHaFt DeS engelS am leeren grab 1 nach dem sabbat kamen in der Morgendämmerung des ersten tages der Woche Maria aus Magdala und die andere Maria, um nach dem grab zu sehen. 2 plötzlich entstand ein gewaltiges erdbeben; denn ein engel des herrn kam vom himmel herab, trat an das grab, wälzte den stein weg und setzte sich darauf. 3 seine gestalt leuchtete wie ein blitz und sein gewand war weiß wie schnee. 4 Die Wächter begannen vor angst zu zittern und fielen wie tot zu boden. 5 der engel aber sagte zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! ich weiß, ihr sucht Jesus, den gekreuzigten. 6 er ist nicht hier; denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht euch die stelle an, wo er lag. 7 Dann geht schnell zu seinen Jüngern und sagt ihnen: er ist von den toten auferstanden. er geht euch voraus nach galiläa, dort werdet ihr ihn sehen. ich habe es euch gesagt. 8 sogleich verließen sie das grab und eilten voll furcht und großer freude zu seinen Jüngern, um ihnen die botschaft zu verkünden. Die erScHeinung JeSu Vor Den Frauen 9 plötzlich kam ihnen Jesus entgegen und sagte: seid gegrüßt! sie gingen auf ihn zu, warfen sich vor ihm nieder und umfassten seine füße. 10 Da sagte Jesus zu ihnen: fürchtet euch nicht! geht und sagt meinen brüdern, sie sollen nach galiläa gehen und dort werden sie mich sehen.

Der auFtrag DeS auFerStanDenen 16 Die elf Jünger gingen nach galiläa auf den berg, den Jesus ihnen genannt hatte. 17 und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder. einige aber hatten Zweifel. 18 Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im himmel und auf der erde. 19 darum geht zu allen völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den namen des vaters und des sohnes und des heiligen geistes 20 und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. seid gewiss:

E v a n g E l i u m

n a c h

M a t t h ä u s

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ich bin bei euch alle tage bis zum ende der Welt.

Man müsste das mal neu gestalten, lesefreundlicher layouten. Mein Freund Andreas Volleritsch, Art Direktor in der erwähnten Entwicklungsredaktion, war von der Idee fasziniert. Der Text der ökumenisch verantworteten Einheitsübersetzung ist zum Glück online verfügbar. Den habe ich frei von theologischen Zwängen Kapitel für Kapitel gelesen und bearbeitet. Bekannte Stellen gefettet, Kernsätze unterstrichen – auch mal einzelne Wörter auf zum Beispiel 48 Punkt vergrößert. Andreas hat den so gehighlighteten Text dann unter Einsatz aller typographischen Mittel in ein Magazin-Layout gegossen. Insgesamt haben wir wohl rund 500 Arbeitsstunden investiert, wobei wir das nicht als Arbeit empfunden haben. Eigentlich sollte es eine reine Typo-Ausgabe werden. Erst ganz zum Schluss haben wir eher zufällig die imposanten, sehr modern inszenierten Fotos der diesjährigen Passionsspiele in Oberammergau gesehen. Wir haben dort angefragt und sind sehr glücklich, dass man uns die Bilder zur Verfügung stellt. Sie unterstützen noch mal zusätzlich den Magazin-Charakter.

Frauen fragen: »wie bin ich?« – Männer fragen: »wie war ich?« Roman Maria Koidl – Autor Scheisskerle

© Jim Rakete

kein einziges Wort wurde weggelassen, verändert oder hinzugefügt. nur mit typografischen Mitteln und unter Einsatz von wenigen inszenierten fotos haben oliver Wurm und Art Director Andreas volleritsch das neue testament in ein Magazin verwandelt. Die idee hat manche skeptisch gemacht, die fertige Zeitschrift aber am Ende viele Zweifler überzeugt.

| Hoffmann und Campe |


MarKus

Magazin für Medienmacher

Die Leserinnen sagen: »Endlich ein Mann, der es wagt, die Wahrheit zu sagen.« Anita »Volltreffer!« Annika »Ich war gefesselt, das war viel tiefer und ernster, als der Titel erwarten ließ.« Daniela »Das Buch beantwortet die quälende Frage nach dem ›Warum‹.« Elke

» Das neue testament im Zeitschriften-Regal, das ist ein mutiger Schritt « Was bedeutet Ihnen dieses Projekt persönlich? Sind Sie gläubig? Ich war tatsächlich mal Messdiener, Andreas auch. Der hat als Kind sogar direkt neben einer Kirche gewohnt. Mein Abi habe ich auf einem von Ordensschwestern geleiteten Gymnasium gebaut. Andreas hat kirchlich geheiratet, sein Sohn ist getauft. Wir zahlen sogar artig Kirchensteuern. Aber bevor Sie das jetzt fragen: Nein!

»Das Buch ist der Hammer!« Eveline

Wir verfolgen mit dem Projekt keine Mission. Und wir werden es auch nicht in der Fußgängerzone hochhalten! Aber wenn ich Ihnen in diesen Tagen ein Magazin empfehlen sollte, sage ich trotzdem: Lesen Sie doch mal das Neue Testament. Das Magazin, 244 Seiten, ist ab heute Mittag für 9,20 Euro zu bestellen: www.bibelalsmagazin.de

© Jim Rakete

Wen mussten Sie überzeugen? Wie haben Sie das hinbekommen? Und wer verdient daran? Die Einheitsübersetzung ist noch relativ jung, wurde in den Sechziger- und Siebziger-Jahren erarbeitet. Man benötigt für den Abdruck eine Lizenz der Katholischen Bibelanstalt. Im Oktober 2009 haben wir dem Geschäftsführer unsere Idee am Rande der Frankfurter Buchmesse präsentiert. Die haben sich das alles sehr, sehr genau angeschaut. Das Neue Testament im Zeitschriften-Regal – das ist ja auch ein mutiger Schritt. Inzwischen ist man aber so begeistert, dass man uns nicht nur die Lizenz gegeben hat, sondern gleich mit eingestiegen ist. Wir haben jetzt die volle Unterstützung des Verlags, vom Lektorat bis zum Vertrieb. Mögliche Einnahmen werden nach einem entsprechenden Share geteilt. Doch so etwas startet man nicht, um Geld zu verdienen. Es hätte ja auch sein können, dass wir die Lizenz gar nicht bekommen. Aber dann hätten wir zumindest mal das Neue Testament komplett gelesen, das macht nicht dümmer.

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das evangeliuM nach

| Hoffmann und Campe |


er vera Schröd NEON n o v n fi e h C wird Vizear sie w r e h is B . und NIDO ondere s e b r fü in r „Redakteu mann, tt o K e ik e H . Aufgaben“ nd Phiu t d r a k c E in Ann-Kathr neu bei d in s e k n e lipp Schw inen. z a g a m r te s e den Schw

Mariam lau wechselt Mitte des Monats von der WELT als politische Korrespondentin zur ZEIT. Das bestätigte sie V.i.S.d.P. Lau wird weiterhin aus Berlin berichten und sich künftig um die Grünen und die Linkspartei kümmern. Bei der WELT übernimmt Robin Alexander ihre Zuständigkeit für die Kanzlerin.

Petra Dirol l heißt die n eue Sprech erin von Bundespräs ident Hors t Köhler. Bisher war sie für den BR Korrepondentin in Berlin, z uletzt als Redakteurin mit beson Aufgaben im deren Generalsek retariat der ARD.

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Hartmut Palmer Michael Na redakteu umanns Vize-Ch r bei C efICERO, bald „P wird olitischer sponden t“. Gerad Chefkorree Kranken haus – gu liegt er im te Besse rung!

»Ein gnadenlos ehrliches Buch« BLICK, Schweiz »Koidl beschreibt ein Phänomen.« Hamburger Abendblatt »Roman Koidl hat gute Antworten.« WOMAN, Österreich »Koidl entlarvt die Strategien der Beziehungsneurotiker.« Berliner Kurier

fe z h l a C W r der ende t e r t r e Alexan dem llv e , t E s K I r B e ist neu r von ROAD Rennrad u rte INredakte für begeiste A T N U MO in n o v t Magaz omm k r E . r fahre BIKE. CkER+++ tiCk ER +++ tiCkER +++ ti +++ Stefan Bla tt ist neues Mit glied der Chefredaktion von BUNTE. +++ Society-C hefin Marie G räfin von Waldburg d agegen ist eine von sieben Mitglied ern des neuen Betriebsrats bei B UNTE – neben drei weiteren Ress ortleitern. +++ Der designierte FO CUS-Chefredak teur Wolfram Weim er fängt nun doch schon am 1. Ju li an +++

© Jim Rakete

Magazin für Medienmacher

jobWECHSEl DER WoCHE

Die Presse sagt:

| Hoffmann und Campe |


DAS MEDiEntAgEbUCH SAMStAg: Rekord beim ZDF: Nie schalteten weniger Menschen das Zweite ein als im April 2010. Nur 2001 lag der Anteil schon mal so niedrig: 11,3 Prozent. MontAg: Ein Mohammed-Karikaturist bei Markus Lanz? Na, das wäre was geworden. Prompt lud das ZDF Kurt Westergaard wieder aus. Der schimpft deshalb am Tag der Pressefreiheit über Zensur. Die WELT erscheint aus gleichem Anlass mit weißer Titelseite – ausgedacht hat sich den Gag eine Werbeagentur. gEStERn: Regierungssprecher Ulrich Wilhelm wird zum BRIntendanten gewählt. Berlusconi darf sich bestätigt fühlen. gEStERn: „Stefan Aust wird das Projekt mit anderen Partnern fortsetzen“ teilen WAZ und Axel Springer lapidar zum MagazinProjekt WOCHE mit.

» Stellen Sie sich vor, ich müsste in die Requisite und bekäme Waldemar Hartmanns Hemd. Den geruch krieg ich doch nie wieder raus! « Mehmet Scholl, Ex-fußballer und neu-netzer der ARD, macht

Mark Zuckerberg, weil Facebook, seine Erfindung, jetzt das größte soziale Netzwerk in Deutschland ist. Das gefällt ihm.

gEWinnER

vERliERER

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DiE MEDiEnWoCHE

sich im interview mit dem SPiEgEl beim kommentatoren-kollegen beliebt

28.149,40 Euro zahlt Axel Springer an die TAZ – Ausgleich für die Kosten des Kino-Spots „Kalle, gib mal taz“, den Springer zu Unrecht hatte verbieten lassen.

liEbling DER WoCHE Lieber Wolfgang grupp! „Ich bin der Meinung, dass die Welt besser wäre, wenn es das Internet nicht gäbe“, haben Sie der Webseite www.innovativ-in.de gesagt. Und weiter: „Twitter ist für mich einfach nur dumm, und die Menschen, die das nutzen, sind für mich Idioten.“ Mal ehrlich – da könnte was dran sein, oder?

Hans Werner kilz, SZ-Chef, will seine Redakteure einsetzen, um „Rohstoff“ für Vorträge und Expertisen für Manager und Unternehmen zu schreiben. What?!


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SPIEGELBestseller

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Anti-fEMi-MUS „index – Das buch der Woche in Stichworten“ erscheint eigentlich jede Woche in SZ MAgAZin – aber heute ausnahmsweise auch in v.i.S.d.P. Denn wir haben ein völlig zu Unrecht wenig beachtetes Werk gelesen: „Die Wahrheit und ihr Preis“ der ehemaligen nDRModeratorin Eva Herman.

A E

Autobahn ...Autobahn ist natürlich in diesem Zusammenhang ein Reizbegriff, aber gerade das will ich auch erreichen: Es soll endlich klar werden, was hier gerade abgeht, 219 Engelchen ...Zum Glück ist mein Mann mitgekommen, er bringt mir Kaffee ans Bett und lächelt mich an. „Du machst das schon, E.!“ Dabei küsst er meine Stirn, 27

f

femi-Mus ...Wenn bereits DER SPIEGEL ein solch verquirltes, hochgefährliches F.-M., das aus durchschaubar persönlicher Häme komponiert wurde, ohne Not in Auftrag gab und druckte! 113

H

Hosen ...H. sind ja viel bequemer, oder? Manchmal schon, wenn sie schön weit sitzen. Aber sie unterscheiden uns noch weniger von den Männern, 163

j

k

jürgs, Michael ...M. J., der mit seiner miesepetrigen, gräulichhellblauen Gesichtsfärbung und seiner insgesamt recht trostlosen Erscheinung auf mich wie die perfekte Karrikatur des klassischen, vom Leben enttäuschten Altachtundsechzigers wirkte, die Albtraumvorstellung dessen, was man unter souveräner Männlichkeit versteht, (...) pöbelte ständig an meinem blonden Geisteszustand herum, 157 kerner, 131, 151, 156, 157, 158, 159, 160, 161, 162, 163, 165, 166, 167, 168, 171, 172, 173, 174, 175, 176, 177, 178, 180, 183, 184, 185, 188, 189, 190, 194, 195, 196, 200, 205, 206, 207, 209, 210, 211, 212, 213, 214, 216, 219, 222, 224, 227, 231, 232, 234, 235, 236, 237, 239, 240, 244, 245246, 247, 251, 252, 253, 256, 257, 260, 261, 263, 264, 266, 267, 268, 269

Platz 3 in der Schweiz

5 Wochen im Markt 1. Auflage vergriffen 2. Auflage im Markt 3. Auflage im Druck

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l

leyendecker, Hans ...(...) H. L., der mich in seinem täglich erscheinenden Bayernblatt noch mehrmals übel beleidigen wird, 137 ...Ich könnte laut über die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG nachdenken, die sich mit ihrem Chef H. L. gerne als Erste zu Wort meldet, wenn es um Moral, Anstand und objektiven Journalismus geht, 256

Z

Zapp ...(...) Zapp hatte von Anfang an eine derart verschwindend geringe Quote, dass sich viele NDR-Mitarbeiter regelmäßig hinter vorgehaltener Hand lustig machten (...), 135

Der Autor Roman Maria Koidl wurde 1967 geboren. Der Unternehmer ist unter anderem Inhaber der Marken »MOST Chocolat«, »Schokogramm.de« und »Java Kaffee«. Er war mehrere Jahre Dozent für Kommunikation und Wissenstransfer in Wien. Als Passion betreibt er die Kunsthalle Koidl in Berlin, eine Ausstellungshalle für Sammlungen zeitgenössischer Kunst. 2001 wurde er zum Entrepreneur des Jahres nominiert, 2006 für das neue MOST-Marketing vom Art Directors Club ausgezeichnet und 2008 für den Innovationspreis der Union Mittelständischer Unternehmen nominiert. Nach Radio Business, Convenience Stores und Museum Management ist Scheißkerle sein erstes erzählerisches Sachbuch. Roman Maria Koidl lebt in Zürich. www.scheisskerle.de

...Auch der ihm untergeordnete Redakteur Christian Kortmann bleibt auf der gnadenlosen Linie seines SZ-Chefs. (...) Und genau an dieser Stelle unterläuft Herrn Kortmann zunächst ein fataler Fehler, den auch sein Chef H. L. (...) auch nicht zu bemerken scheint, 257

S

Spiegel-top-Autorin ...Die S.-T.-A. Thea Dorn zum Beispiel, die meine Bücher von Anfang an ebenso wie Schwarzer ohne Not mit dem Nationalsozialismus wie auch einem angeblich christlichen Fundamentalismus in Zusammenhang brachte, (...), 50

Eva Herman: Die Wahrheit und ihr Preis. Meinung, Macht und Medien. Kopp-Verlag, 2010

© Jim Rakete

liebe frau Herman ...Wie interessant! Noch schreibt er „L. F. H.“, doch das wird wird sich sicher auch bald ändern, 81

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2009 DiE DPA-bilDER DES jAHRES 1. Platz Politik: Arno Burgi – „Fahrgast: Bundesaußenminister Guido Westerwelle trifft auf dem Flughafen Berlin-Tegel ein.“


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1. Platz Feature: Frank May – „Schneetreiben: Ein Schneesturm im Harz vernebelt die Sonne.“; 1. Platz Kultur: Sören Stache – „Sprachlos: Die Nobelpreisträgerin Herta Müller kommt zu einer Pressekonferenz in Berlin.“; Sonderpreis „Augenzeuge“: Frank Domahs – „Freiluftwohnen: Ein Mann steht nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs in den Trümmern seiner Wohnung.“


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1. Platz Vermischtes: Marcus Brandt – „Anvisiert: Medizinisches Personal misst bei einem Fluggast in Shanghai die Temperatur.“; 1. Platz Sport: Peter Kneffel – „Losgelöst: Fanny Chmelar verliert beim SlalomWeltcup im Garmisch-Partenkirchen ihren rechten Ski.“; 1. Platz Wirtschaft: Bernd Thissen – „Ausverkauf: Arcandor-Vorstandsvorsitzender Karl-Gerhard Eick kommt aus der Arcandor-Hauptversammlung in Essen.“


! E D n E n E H C o W Magazin für Medienmacher

DiE SPinnEn, DiE bRitEn Gucken Sie sich das mal an, Herr Rüttgers, so geht Einschleimen: Nick Clegg, Chef der britischen Liberaldemokraten, steckt in das Netz seines WahlkampfBusses HAPERS BAZAAR – um sich an moderne Wählerinnen ranzuschmeißen.

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iMPRESSUM

info@visdp.de Herausgeber Dr. Hajo Schumacher Chefredakteur Sebastian Esser Stellvertreter des Chefredakteurs Wendelin Hübner Stellvertretende Chefredakteurin Susan Mücke leitender Re-

dakteur Patrick Weisbrod leiterin lektorat Carla Mönig Zentrale V.i.S.d.P., Lietzenburger Straße 51, 10789 Berlin Telefon: 030 2196 2728 7

DER tiPP Noch keinen Urlaub gebucht? Fahren Sie nach Griechenland! Wunderschön dort, nette Menschen, blaues Meer. Außerdem könnten die ja auch mal nette Deutsche kennenlernen. Yassas! +++ Das Altpapier ist zurück. Ab Montag erscheint die Medienkolumne von Christan Bartels, Matthias Dell, Klaus Raab und Henrik Schmitz nach zwei Monaten Pause nun bei EVANGELISCH.DE. +++ Der Gewinner des Buchs „Natürlich kann geschossen werden“ ist Christoph Schubert aus Bergisch Gladbach. fotoS: S.1-3: www.bibelalsmagazin.de; S.4: DVA, G+J, BR, CICERO, ROADBIKE; S.5: Bundesregierung, Trigema, Facebook, SZ; S.6: NDR; S.8-10: DPA; S11/12: Axel Springer.


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