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Magazin für Medienmacher

Frank Schirrmacher klagt

05 / 02 / 10

jenseits von marzahn Wolf-dieter Poschmann über Olympia in vancouver, den fuSSballsommer und den traumjob sportreporter

! R E H C A M U H SC

Die Schweiz hat in den letzten Jahrhunderten ein Lehrstück in Sachen Image-Pflege hinbekommen. Eine zum Glückserbrechen saubere Ricola-Welt, doch gleich hinter den Almen eine Panzertür, hinter der Gangster wie Schnäppchen-Bürger ihre Kohle verstecken. Wer immer das Bankgeheimnis lüften wollte, bekam es mit einer Grundrechtsdebatte über die Unantastbarkeit des Privaten zu tun. Welch Bockmist. Weder in Bergpredigt noch Verfassungen findet sich ein Passus, der ein Grundrecht auf Beschiss gewährt. Das Bankgeheimnis ist nichts weiter als Beihilfe, ja Ermutigung zum Betrug. Der Schweizer Wohlstand gründet auch auf dem Elend anderer Menschen, die Mentalität ist beherrscht von Neid und Geiz und Habsucht. Ob Schlächter geraubte Millionen in Zürich bunkern oder deutsche Steuerhinterzieher ihr Schwarzgeld, bedeutet dasselbe: Es ist schmutziges Geld. Die digitale Datenmobilität wird das Prinzip Schweiz beenden und Liechtenstein hoffentlich gleich mit. Gut so.


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Nächste Woche geht es los! Olympia live und rund um die Uhr. Die Spiele in Vancouver sind erst der Anfang: Ein Fußballsommer in Südafrika steht uns bevor. Es gibt also Einiges wegzumoderieren für die Reporter von ARD und ZDF. Fragen an ZDF-Kommentator Wolf-Dieter Poschmann.

Mit diesem Kommentar über Betty Heidler sorgten Sie bei der Leichtathletik-WM für Empörung ... Der Spruch hat nicht allgemein für Empörung gesorgt, sondern nur in einem Stadtteil Berlins und dort auch nur bei Menschen, die nicht in der Lage sind, kleine humoristische Sottisen als solche zu dekodieren, was gerade im Sport leider häufiger passiert. Im Übrigen hätte ich nichts dagegen, wenn die „empörten“ Kritiker mich korrekt zitierten. So sprach ich nicht von „überlebt“, sondern von „überstanden“; ein – wie ich finde – nicht unerheblicher Unterschied.

Herr Poschmann, Olympia in Vancouver steht vor der Tür – worauf freuen Sie sich besonders? Zuallererst auf die Wettbewerbe, denn Olympia-Rennen zu kommentieren hat ja auch für einen Reporter einen herausragenden Stellenwert. Ich bin gespannt auf die Halle, die täglich ausverkauft sein wird, auf die Stimmung, die Atmosphäre. Von meinen bisherigen Besuchen in Kanada weiß ich um die Sportbegeisterung des Gastgeberlandes. Und natürlich freue ich mich auch auf die Überlegen Sie sich denn schon Stadt, von der alle Kollegen schwär- neue Sprüche? men. Solche kleinen lockeren Einlagen plane ich nicht, die kommen spontan „Wenn man in Marzahn aufgewach- und haben neben aller Ernsthaftigsen ist und das unbeschadet über- keit und Dramatik auch ihren Platz in lebt hat, ist man zu allem fähig.“ der Berichterstattung. Vergessen wir

Wolf-Dieter Poschmann nicht: Sport kommt vom lateinischen Begriff „disportare“, was soviel wie „zerstreuen“ bedeutet. Kommentatoren machen immer alles falsch. Haben Sie den undankbarsten Job der Welt? Überhaupt nicht, im Gegenteil: Es ist ein wunderbarer Job, der mich jedes Mal von Neuem fasziniert. In einem Stadion zu sitzen und ein klitzekleiner Bestandteil einer großen bedeutenden Sportveranstaltung wie etwa den Olympischen Spielen

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zu sein, ist für mich nach wie vor ein Traumjob. Dass man hin und wieder entsprechend harsch kritisiert wird, wenn man sich vor Millionen Menschen äußert, gehört zum Job. Da darf man nicht dünnhäutig sein.

und kompetenter Moderator wie Kerner immer ein Verlust ist. Aber es ist wie es ist: Es wird weiter gekocht, weiter getalkt, die Olympischen Spiele werden nicht abgesagt und auch nicht die Fußball-WM. Jeder Verlust ist eine Chance für neue KolNervt es Sie, dass Sie immer nach legen und Ideen. Doping fragen müssen, obwohl das Thema niemand mehr hören kann? Im Sommer ist auch noch FußballNein, „nerven“ wäre der falsche Be- WM in Südafrika. Manche Nationalgriff. Einerseits will ich ja auch wirk- spieler haben Angst um die Sicherlich wissen, ob eine Spitzenleistung heit dort. Sie auch? ohne unerlaubte Mittel und Metho- Ich habe schon deshalb keine Angst, den erzielt wurde – nur ist die Wahr- weil ich das Land häufig bereist habe scheinlichkeit ja überschaubar, dass und mich nie wirklich bedroht fühlte – ein Sportler einen Verstoß zugeben nicht mehr jedenfalls als in anderen würde. Andererseits müsste man im Prinzip ja jeder guten Leistung immer auch eine Frage nach der „Sauberkeit“ folgen lassen. Was soll das für einen Sinn machen? Vielmehr sollte man die Frage dann stellen, wenn es zumindest klare Hinweise auf eine Manipulation gibt. Im Üb- Ländern auch. Außerdem darf man rigen entscheide ich immer selbst, getrost davon ausgehen, dass die wann und wem ich die Frage stelle Mannschaft bestens geschützt wird. und vor allem, wie ich sie stelle. Sind solche großen Events nicht Wie sehr fehlt Kerner dem ZDF? furchtbar anstrengend für einen ReKeine Frage, dass ein gestandener porter?

Überhaupt nicht. Großereignisse sind für Reporter wie für die Sportler selbst doch Ziel aller Bemühungen und Vorbereitungen. Dass man hier und da ein paar Reisestrapazen und ein wenig Schlafdefizit auf sich nehmen muss, dafür wird man doch reichlich entschädigt. Sie müssen sich für alles interessieren – Wintersport, Leichtathletik, Fußball. Für was interessieren Sie sich zum Ausgleich? Theater? Tiere? Skat? Das Schöne an dem Job ist, dass die Berufsinhalte mich wirklich interessieren, so betrachtet auch Inhalt

» Es wird weiter gekocht, weiter getalkt, die Olympischen Spiele werden nicht abgesagt « Poschmann über Kerner meiner Freizeit sind. Ich treibe sehr viel Sport - Laufen, Fußball, Rennrad, Fitness. Und dann gibt‘s ja noch meine Frau: der Mensch gewordene Ausgleich. www.albrechts-patisserie.de

Interview: Wendelin Hübner


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JOBWECHSEL DER WOCHE

Gabor Steingart „Das Wunder von Hamburg“ solle er beim HANDELSBLATT wiederholen, schreibt der neue Chefredakteur auf seiner Internetseite. Relevanz und Reichweite steigern, das sei seine Aufgabe, habe ihm Dieter von Holtzbrinck gesagt. Aber ist Gabor Steingart ein zweiter Giovanni di Lorenzo? Der zukünftige Vorgänger Bernd Ziesemer hört im Lauf des zweiten Quartals 2010 auf und wird als Nachfolger von Manfred Bissinger Geschäftsführer von Hoffmann und Campe Corporate Publishing.

hausen h c s ir H n o v Eckart rettist, a b a K t, z r A Der lustige eraull e ts s e B d n Moderator u D ein R A r e d in t r tor moderie d die n u iz u q s n e s lustiges Wis doch g a r F „ g n u d lustige Sen neue r e d t is r E . “ s mal die Mau ! Pilawa. Lustig

Thomas G arms darf bei Spr inger nicht mehr mitspielen, des wegen mac ht er seinen eigenen Laden auf. E r startet als Chefred akteur und Herausgeber im Ap ril eine Lize nzausgabe des bra silianischen Männerhefts TRIP.

Susann Remke ist neue C Korrespo hefin des Burd nd aYork. Sie entenbüros in N ew berichtet schon he te von d ort ufür FOCU aus unter andere m S.

elius n r s o b e C i rL on   Holge Nachfolger v des Kunstr er heißt d Chefredakteu isher war B ls . a L l O e Tt P t i U O T E N D O D SÜ r ins M e z d a g i a e m ann b M t s n er Ku UNG. T I E Z SCHEN CKER+++ TICK ER +++ TICKER +++ TI +++ Der fränkis che Telefonbuch -Verleger Gunther O schmann kauft die NÜRNBERGER ABENDZEITUNG +++ Hauke Herffs ist neuer Chefrep orter bei GALA ++ + Peter Littger, b isher G+J-Corporate P ublishing, ist ne uer „Editorial Director“ bei KircherBurkha rdt +++ HANDELS BLATT-Geschäft sführer Joachim Lieb ler wechselt zum TAGESSPIEGEL ++ +

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DIE MEDIENWOCHE

  Das Medientagebuch 

Jeff Jarvis, Online-Journalismus-Guru, weil niemand öfter interviewt wird, obwohl immer eine sehr vage Mischung aus Drohung, Spott und Verheißung dabei herauskommt.

dienstag: Vom Bösewicht zum Guerilla-Satiriker in 100 Tagen: Kai Diekmann schaltet seinen Blog aus. dienstag: Stefan Raab versucht bei PROSIEBEN, für die ARD den Grand Prix zu retten. Klingt verrückt, ist aber so.

Gewinner

mittwoch: Die Grünen machen Ernst und suchen nach zwölf Stimmen, die für eine ZDFStaatsvertrag-Normenkontrollklage fehlen. CDU, SPD und wohl auch FDP wollen lieber weitermauscheln.

Verlierer

donnerstag: Die Grimme-Nominierungen! Dabei unter anderem: Käpt’n Blaubär, Harald Schmidt, „Sido geht wählen“, „Der schwarze Kanal kehrt zurück“, „rBroken Comedy“.

Liebling der Woche Liebe Lena Meyer-Landrut! In Stefan Raabs Grand-PrixWettbewerb hast Du total schön ein total unbekanntes Lied gesungen und dabei so total viel Spaß gehabt, dass sich alle spontan verliebt haben, auch die Mädchen. Du bist hübsch und machst gerade Abi, also bist Du auch überdurchschnittlich clever. Hast Du einen Freund?

Konstantin Neven DuMont, weil es vielleicht nötig oder sogar sinnvoll ist, eine Zentralredaktion einzurichten. Aber man sollte vorher nicht das Gegenteil in Aussicht stellen.

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DIE MEDIENWOCHE

schirrmacher klagt  Frank Schirrmacher hat eine Einstweilige Verfügung gegen einen Blogger erwirkt, der sein Buch kritisiert und dabei mit Nazi-Vergleichen hantiert. Nun klagt der FAZ-Herausgeber vor dem Landgericht Hamburg, bekannt für seine restriktive Interpretation von Pressefreiheit Wiederholen darf Tim Cole den Satz nicht, den er am 19. November auf seiner Internetseite schrieb. In einer anderen Zeit hätten Leute wie Schirrmacher Dolchstoßlegenden erfunden oder behauptet, die Juden seien an allem schuld, lautete der Text sinngemäß. Cole hält das für eine zulässige Meinungsäußerung und erhob Einspruch gegen eine Einstweilige Verfügung Schirrmachers: „Der will mir den Mund verbieten“, sagt der „Publizist für Wirtschaftstechnik“. Der FAZ-Herausgeber sieht die Sache naturgemäß anders. „Tim Cole hat geschrieben, dass ich in einem anderen Zeitalter Juden zu Schuldigen gemacht habe, so wie ich jetzt angeblich Computer zu Schuldigen mache. Die Perversion dieses Arguments liegt auf der Hand“, teilt Frank Schirrmacher mit.

Eine fruchtlose Auseinandersetzung, die nun vor dem Landgericht Hamburg landet – obwohl Cole in München lebt, Schirrmacher in Frankfurt und Berlin. Die Vermutung liegt nahe, dass die Medienspezialisten der Sozietät Damm & Mann einen Vorteil erzielen will, indem sie dort klagt, wo die Richter dafür berüchtigt sind, der Meinungsfreiheit nicht besonders viel Wert beizumessen, besonders, wenn diese Meinung im Internet geäußert wird. Man kann darüber streiten, ob man Debatten in manchen Fällen vor Gericht führen muss. Aber wenn Journalisten ihren Vorteil bei solchen Gerichten suchen, die die Arbeit von Journalisten einschränken, ist das zumindest merkwürdig. Schirrmacher dazu: „Warum das in Hamburg ist, weiß ich nicht. Ich habe das unserer Rechtsabteilung weitergegeben.“

» Ein herzliches

Willkommen auf dieser neu eröffneten GEZ Plattform! Ich freue mich über die Gelegenheit, in direkten Kontakt treten zu können, Fragen zu beantworten, Denkanstöße zu geben, zu diskutieren, zu erklären und aufzuzeigen, dass die GEZ eine super Firma ist! « Schreibt eine

angebliche GEZ-Mitarbeiterin

„Eines der besten Cafés in Deutschland“ DER FEINSCHMECKER „Die besten Törtchen Berlins“ GEO „Einmal probiert, schon verführt“ FREUNDIN

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  dienstagnacht   diekmann macht dicht Natürlich sind diese Fotos, die wir mit freundlicher Genehmigung dem Kai-Diekmann-Blog entnehmen, eine Hommage an das eigene Image, an die Angst, die der Name BILD bei denen auslöst, über die Springers Boulevard-Bomber berichtet (man denke an die Panik in den Augen der neuen Familienministerin, als sie von dem zweiten Herrn von links im Blog-Video verhört wurde). Wahrscheinlich ist aber viel weniger Ironie im Spiel, als allgemein vermutet. Wie der Handkuss auf den Ring des Mafiapaten hat die Begeisterung, die der Diekmann-Blog bei vielen Kollegen ausgelöst hat, etwas Kriecherisches. Diekmann weiß, dass er auch nach 100 Tagen Fun-Bloggen keiner von den Guten ist. Er weiß, dass er auch jetzt nicht geliebt wird. Er zieht es vor, gefürchtet zu werden. Das sagen diese Bilder. Weil sie wie der ganze Diekmann-Blog sehr gut gemacht sind und natürlich auch lustig, und weil wir uns gerne unterhalten lassen und unsere Leser unterhalten möchten, zeigen wir diese Fotos von Diekmanns Blog-Squad in Mafia-Outfits. Aber seien Sie gewarnt. Michael Paustian, Nicolaus Fest, Rowan Barnett, Kai Diekmann, Daniel Durst, Ulrich Machold


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CNN Journalist of the Year ist Rebecca Gudisch vom WDR. Außerdem gewannen Mathias Irle von BRAND EINS, Anna Kuhn-Osius von der DEUTSCHEN WELLE, Carsten Behrendt vom ZDF und Hasnain Kazim von SPIEGEL ONLINE.

Jörg Thadeusz, Gewinnerin Rebecca Gudisch (links) mit CNN-Managerin Katherine Green

» Leute, das ist erst die 16. Preisverleihung, die ich dieses Jahr moderiere. Was ist los? « Teile der Jury: Kristin Zeier und Klaus Liedtke, Dominik Wichmann und Ingrid Thurnher; Schaupieler Hannes Jaenicke und FOCUS-Chef Uli Baur

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  vergangener donnerstag   CNN Journalist Award, münchen


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IMPRESSUM

„Ich bin einer dieser ‚mittelalten bis alten Routiniers‘, die Sie so liebevoll in Ihrem FOCUS-Artikel beschreiben. Ihre Häme kann ich ganz gut ertragen. Weniger aber, dass Sie es mit der Sorgfaltspflicht nicht genau nehmen. Wer mit so großer Keule schreibt, sollte wenigstens bei der Schreibweise der Namen richtig liegen. Sonst wird‘s unglaubwürdig, wenn einer über „handwerkliche Ungenauigkeiten“ lästert“, schreibt uns Reportage-Ressortleiterin Carin Pawlak. Tatsächlich: Uli Baur, nicht wie von uns behauptet Uli Bauer, heißt der FOCUS-Chefredakteur. „Lieber Herr Schumacher“, schreibt Alfons Kaiser, „ich lese Ihre Kolumne sehr gerne, aber heute sind Sie übers Ziel hinausgeschossen. Den radebrechenden Oettinger hatten wir natürlich im Blatt - und zwar im Ressort „Deutschland und die Welt“, wohin er gehört - die „Süddeutsche“ hatte ihn ebenfalls in „Panorama“. In die Würdigung seiner Arbeit als Ministerpräsident im Ressort „Politik“, die nach meiner Ansicht durchaus kritisch ausfiel, gehört das nicht unbedingt.“ @germankiwi fragt via Twitter: „Danke für eine tolle neue Ausgabe. Besonders der Markwort-Text ist absolut Spitze! Komm ich jetzt zu den Leserbriefen? ;)“ Nein. Herausgeber Dr. Hajo Schumacher Chefredakteur Sebastian Esser Stellvertreter des Chefredakteurs Wendelin Hübner Stellvertretende Chefredakteurin Susan Mücke Leitender Redakteur

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Der tipp „Die da oben“ sammelt Interviews der Journalisten Barbara Nolte und Jan Heidtmann mit deutschen Topmanagern – darunter Hartmut Mehdorn, René Obermann, Frank Appel und Jürgen Hambrecht. Das Besondere: Es sind Gespräche von Mensch zu Mensch, nicht von kontrolliertem Chef zu Pressemensch oder von Fan zu Idol. Uns hier unten wird vieles klarer: Zum Beispiel, was es für ein Wahnsinn ist, jeden Tag enorme Verantwortung zu tragen und doch oft machtlos zu sein.

FOTOS: S.1: SWR; S.2: ZDF; S.4: Spiegel, SWR, Springer, Burda, Ringier; S.5: WDR, PROSIEBEN, DuMont, S.7-9 Springer; S.10 CNN.

Patrick Weisbrod Leiterin Lektorat Carla Mönig Zentrale V.i.S.d.P., Lietzenburger Straße 51, 10789 Berlin Telefon: 030 2196 2728 7 info@visdp.de

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