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Magazin für Medienmacher

18 / 12 / 09

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AGENDA

2010

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W T K C VERRÜ

U E N S IRD DA

R H A J N E I D E EM

! R E H C A M U H SC

Dutzende von Experten kümmern sich täglich um strategische Feinheiten des Fußballs. Aber es gibt in deutschen Leitmedien kaum Militärexperten, die den Bundesbürgern seit 2001 kontinuierlich erklärt hätten, was am Hindukusch genau vor sich geht. Welche Strategien wurden angewandt, welche Ziele erreicht oder verfehlt, welche Leitlinien herrschen wirklich bei Luftschlägen? Berichte aus Afghanistan beschränken sich meist auf event-orientierte Darstellung menschlichen Leids. Das ist wichtig, aber nicht genug. Man muss kein Bellizist sein, um sich fachkundig und kritisch, aber eben militärwissenschaftlich und -historisch, mit den Prozessen eines Krieges auseinanderzusetzen, der unter UN-Mandat geführt wird. Das Durcheinander beim Drama von Kunduz zeigt, wie wenig die Politik bislang von der Realität des Krieges wissen wollte, aber auch deswegen, weil die Medien die Politik bereitwillig aus ihrer Verantwortung entlassen haben.


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­ JANUAR Neujahr, acht Uhr morgens. Im Burda-Büro in der Berliner Friedrichstraße wird der neue FOCUS-Werbespot gedreht. Keine fünf Minuten im Amt, sammelt der neue Chefredakteur Wolfram Weimer schon erste Pluspunkte bei Hubert Burda: „Der Scheitel ist gegenüber Markworts Minipli schon mal ein echter Fortschritt“, lobt der konservative Verlagsboss. Merkels Kabinett kommt einfach nicht zur Ruhe. Nach dem Rücktritt von GuttenbergNachfolger Friedbert Pflüger (immerhin drei Wochen im Amt) bringt sich Henryk M. Broder mit einem furiosen TAGESSPIEGEL-Essay als Verteidigungsminister ins Gespräch: „Freiheit, Demokratie, Rechtsstaat und MohammedWitze sind die Werte, die offensiv verteidigt werden müssen.“


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­ Februar Da Peter Hahne im ZDFHauptstadtstudio nur noch zum Müllrunterbringen gebraucht wird, reicht er in Mainz seine Kündigung ein. Deutschlands führender Befindlichkeitsjournalist wechselt die Seiten und wird neuer Sprecher des Verteidigungsministeriums. Henryk M. Broder schickt daraufhin seine Bewerbungsunterlagen Richtung Lerchenberg. „Ich will Hahne werden“, sagt er. „Moralisches Geschwurbel kann ich schließlich auch“. Print-Titan Frank Schirrmacher trägt seiner Sekretärin auf, für ihn „doch mal dieses Twitter auszudrucken.“

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­ märz Durch die Medienlandschaft geht ein Erdbeben: Michael Schumacher gibt beim Großen Preis von Australien sein Comeback in der Formel 1. Die ARD bringt eine Woche lang jeden Abend nach der „Tagesschau“ einen „Rennpunkt“, Sonja Zietlow zeigt auf RTL „Die zehn schönsten Ecken Kerpens“, an der Brandstwiete wird ein SCHUMISPIEGEL gestrickt, Horst Köhler erklärt in einer bewegenden Fernsehrede, warum „wir alle wieder mehr Kinn wagen“ sollten.


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april Stefan Aust, Deutschlands berühmteste Nerd-Brille, geht mit seinem neuen Magazin DIE WINDMÜHLE an den Kiosk. Die Titel-Story der ersten Ausgabe („Sex, RAF, Rock‘n Roll“) macht den Auftakt zu einer 357-teiligen RAF-Serie. Die Bosse von der WAZ, die das Journal in Auftrag gegeben hatten, sind begeistert: „Irre, von dieser Baader-Meinhof-Bande haben wir in Essen noch nie was gehört. Wann spielen die in der Grugahalle?“ Henryk M. Broder kündigt in einem Radiointerview an, er wolle sich für die Olympischen Spiele 2020 bewerben: „Jogginghose habe ich schon.“

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­ Mai Knaller-Personalie in Berlin! C-3PO wird neuer Chefredakteur der NETZEITUNG. Der international renommierte Star-Androide rüttelt die Roboterredaktion mit seiner Antrittsrede gehörig auf. Ein Auszug: „0101010101010101010101 0101010101010101010101010101010101001 0101010101010101010101010101 – „Yes, we RAM“! Der Ressortleiter Auto & Technik, ein alter 386er, erliegt daraufhin einem Kurzschluss. Henryk M. Broder erklärt bei „Anne Will“, dass ihn die Kandidatur für die Seehofer-Nachfolge nach Bayern zieht: „Als CSU-Vorsitzender werde ich für ein Ende des kleinkarierten Größenwahns sorgen, der sich immer mehr zumutet, als er zu leisten in der Lage ist.“


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AGENDA 2010 Juni „Ich habe Lilly verzockt“, gibt Boris Becker in einer Videobotschaft auf POKERSTARS.COM bekannt. „Aber, äh, das Baby ist ja Gott sei Dank auch noch ein paar Blinds wert.“ Sowieso alles gar nicht so schlimm für den routinierten Frauenverschleißer: Bei seinem 296. „Wetten dass ...“-Auftritt lernt Bumm-BummBecker kurz darauf Lorielle London kennen. Was zunächst als schüchterne Füßelei unter der Gummibärchenschale beginnt, endet handfest: Noch vor der Krönung des Wettkönigs verkünden die beiden: „Ja, wir sind schwanger!“ GottschalkGast Henryk M. Broder, der sich in einem SPIEGEL-Interview auch als Kerssenberg-Nachfolger positioniert hatte, schmollt auf dem Sofa.

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JULI Fußballweltmeisterschaft in Südafrika! Deutschland verliert das Endspiel gegen Neuseeland mit 0:4. Klar, dass die Schmach aufgearbeitet werden muss. RTL-Moderator Günther Jauch stellt Studio-Experte Jürgen Klinsmann die 50-Euro-Frage: „Wie heißt es grammatikalisch richtig? Neuseeland war besser ... a) ... wie wir. b) ... als wir. c) ... wo wir. d) ... mir san mia.“ Klinsi: „Das sind Fragen, wo man so kurz nach dem Abpfiff schwer beantworten kann.“ Jürgen Klopp, auch auf RTL-Kosten am Kap, wird analytisch: „Die Frage ist sicher nicht die feine englische Art. Der Moderator will hier nur den Gegenspieler bloßstellen. Das ist taktisch durchsichtig. Mit Quiz hat das sicher nix mehr zu tun.“ Henryk M. Broder ruft trotzdem im Studio an und drängelt sich als Telefonjoker vor. Schirrmacher hat inzwischen eine zweite Sekretärin eingestellt, die der ersten beim Twitter-Drucken hilft.

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­ august Nach dem Rücktritt von Jogi Löw bringt sich Henryk M. Broder im KICKER als neuer Bundestrainer ins Gespräch: „Meine Kippa liegt auf dem Platz.“ ZDF-Chefstratege Roland Koch nutzt die Sommerpause für ein Schnupperpraktikum bei Silvio Berlusconi. Nach der Rückkehr schwärmt Koch von der Hemdsärmeligkeit seines Gastgebers: „Nörgler wie Niggemeier hätte Silvio schon längst zum Baden in den Comer See geschickt – aber mit Gewichten.“ Berlusconi gibt das Kompliment zurück: „Rollo è un bel ragazzo. Musse werde Cancelliere, isse mehr Spaß in Europa.“


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­ september Die TAZ steckt auch 2010 noch mitten in der Pubertät. Die Genossen stellen ein kleines delikates Spiel in den App-Store: Wer sich das Programm aufs iPhone lädt, dem erscheint ein schlaffer, abgewirtschafteter Penis auf dem Display. Durch Rütteln des Prestigeobjekts richtet sich die Rute dann aber immer stolzer auf – bis das Gewedel mit dem Ausstoß „KAI“ seinen Höhepunkt findet. Die TAZ saniert sich mit der 0,99 Cent teuren App binnen Tagen, wird erwachsen und kapitalistisch. Hendryk M. Broder schlägt sich in seinem Blog für den Friedensnobelpreis vor: „Traue ich mir zu.“

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oktober Weil die Quoten trotz günstigen Sendeplatzes (Montagmorgen, 3:30 Uhr) immer noch katastrophal sind, zieht SAT.1 die Reißleine: Johannes B. Kerner wird in die Halbzeitpause der FußballÜbertragungen verbannt. In der neuen, 30-sekündigen „Media-Markt-Show“ fungiert Kerner fortan als Sidekick für Mario Barth. „Werbung konnte ich schon immer am besten. Und im Übrigen: Die Quote stimmt jetzt“, verkündet Johannes der Talker stolz. Henryk M. Broder schreibt auf Twitter: @guidoboltensat1: Habe Interesse an Kerners altem Sendeplatz. #Bewerbung

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­ November Nachdem Michael Schumacher auch im letzten Rennen der Formel1Saison keine Punkte holt, überschüttet ihn die Presse mit Häme. BILD fordert mit Furor gar die Ausbürgerung des Wahl-Schweizers: „Bleib, wo der Käse mieft!“ Henryk M. Broder schreibt in einem Kommentar für AUTO, MOTOR UND SPORT, dass ihn Schumis Cockpit „reizen“ würde: „Wollte schon immer mal Mercedes fahren.“ Mit einem Lehrstück des investigativen Journalismus enthüllt Thomas Leif schließlich, wer an Schumachers miesen Leistungen Schuld ist: Günter Wallraff steckte seine Kinn-Attrappe unter den Mercedes-Rennhelm!

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Dezember Die Twitter-Macher veröffentlichen auf ihrem Blog das Ranking der meistdiskutierten Twitter-Themen des Jahres. Ein Auszug aus der Rangliste für Deutschland. Kategorie Nachrichten 1. NRW+SPD #fail 2. VW #rettung 3. Meerschweinchengrippe Kategorie Leute 1. Pofalla #sweet 2. Müntefering #baby 3. Mesut+Özil #fussballgott Kategorie Sport 1. Fußball-WM #ausgeraubt 2. Winterspiele #dopingskandal 3. Hertha+Klassenerhalt #sapina P.S. Schirrmachers Sekretärinnen drucken immer noch.

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M A G A Z I N

No. 43

Eigentlich, liebe Leser, wollten wir es ja diese Woche bei unserer seriösen Jahresvorschau bewenden lassen. Dann aber kam gestern das ZEIT MAGAZIN (rechts) heraus. Darin findet sich eine schöne Fotostrecke des Tiroler Künstlers Lois Hechenblaikner – und die war schon vor vier Jahren im SZ-MAGAZIN 43/2005 (links) zu sehen. Die Fotos auf den Seiten 34/35 (SZ-MAG) und 38/39 (ZEIT MAG) sind sogar identisch. SZ-MAGAZIN-Art-Director damals war Mirko Borsche, der heute die ZEIT berät. Wir lernen: Wenn den Kollegen vom ZEIT MAGAZIN nichts einfällt, blättern sie gern in alten SZ-MAGAZINEN.

28. 10. 2005

DRAMA AM MATTERHORN Zwei Männer, ein Berg von Geld und das Ende einer Freundschaft

Ein Heft über die Alpen

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SCHNEE VON GESTERN

Der Künstler Lois Hechenblaikner stellt alte und neue Fotos gegenüber und zeigt so, wie sich seine Heimat Tirol verändert. Sechs Bilderpaare, die für sich sprechen.

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG MAGAZIN

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INFOGRAFIK DER WOCHE


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! E D N E N E H C O W Magazin für Medienmacher

LIEBE LESER,

IMPRESSUM

wir würden gerne wissen, wie Sie uns finden. Seit ein paar Monaten ist hier alles neu. Uns interessiert: Ist es auch besser? Was nervt, was würden Sie gern öfter lesen, was muss anders werden? Es wäre darum sehr nett, wenn Sie an unserer OnlineUmfrage teilnehmen würden. Die Sache hat keinen Haken. Im Gegenteil: Sie haben die Chance, eines von drei Exemplaren des Buches „Der Vollzeitmann“ von Achim Achilles zu gewinnen. Schenken Sie uns fünf Minuten, indem Sie auf diesen Artikel klicken. Stattdessen können Sie auch www.visdp.de besuchen. Dort haben wir die Umfrage verlinkt. Die Redaktion dankt.

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11 / 12 / 09

Was schenken Sie? Magazin

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Eklat beim ZDF

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04 / 12 / 09

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27 / 11 / 09

Der STERN wird modern Magazin

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CHER! SCHUMA

Die Vorgänge bei ZDF, der RINGER ALLG THÜEMEINEN haben eines und N24 gemeinsam : Sie illustrieren die Ohnmacht der Journalisten. Ein Berufs seit Jahrzehnte stand, der sich bisweilen gar n stark gefühlt hat, zu Recht, wird zeit enteiert, dernicht nach einem Masterplan zwar, aber dafür auf allen Ebenen. Journ alisten fehlt terne Mach t, journalistisc die inhe Standards zu vertei digen, aber externe Kraft, auch die öffentliche rung anzuf Empö achen eigenen Branc , nicht mal in der rer-Streik wühlt he. Jeder Lokfühauf. Die Bedeu die Republik eher tung, die ein render Peter stolzieHahne empfi die gefühlte ndet, ist Macht des Hofna Auch wenn die Medien-Tradrren. nalisten es itionicht wahrh aben len: eine der wenigen Chanc wolden unabh ängigen Journ en für der Zukunft alismus bietet fehlt, sind Stifter das Netz. Was , Mäzene, trophen, die Philannicht nur Sozio Institute oder logiedie TSG Hoffen stützen. Augst heim eins FREIT ein Anfang. AG ist

wenn sie uns bitte Folgen wollen

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What would Wickert do?

Medienmacher

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20 / 11 / 09

ACHER! SCHUM

MASSAi

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Mit echtem MedienDisput Magazin

13 / 11 / 09

acher

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Endlich mal wieder mit Thomas Leif

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Magazin

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Endlich! Kerner und als Beckmann PaniniBilder

für Medienm

S, ntiSMU DilEttA n, PHRASE RUng, iRREfüH n PARolE

HE R DEUtSC Eil üBE HEf HAt iCHS URt onAl-C BERBER ERnAti fRAnk tRE-int DAS iSt H. DER lEt tER SiC liStEn. inn Hin joURnA iEnwAHnS nDAl MED SkA n n CHE gEn üBER SEi DREi wo DiE fol iCHt ER .D.P. SPR RviEw UnD in-intE Mit v.i.S SARRAz EnDES AUSlöS

Herausgeber Dr. Hajo Schumacher Chefredakteur Sebastian Esser Stellvertreter des Chefredakteurs Wendelin Hübner Stellvertretende Chefredakteurin Susan Mücke Leitender Redakteur

23 / 10 / 09

schätzt man die Der Verleger knuspert gern FDP. der Euro-Liber mal an Ober-Journalistalen Koch-Mehrin; Markwort die Freiheit des Wirtschafte preist Geldverdie ns und nens, geiße lt die Öffentlich-Rec htlichen und hält Steuernzahlen für eine Art Menschenrechtsverle tzung lautet die Parol . Weniger Staat, licher ist es, e. Umso erstaundass Hube rt Burda nun um Staat sknete für Blätter bette fallende lt. es dem Münc Wie schlecht muss hner Laden wenn ausge gehen, rechnet der zahler einen Steuererbringen soll? FOCUS-Groschen Aber mit Begründun g? Sind Verla welcher temrelevan ge syst? Und jede einzelne Zeitschrift? Eher nicht. Das Bedrucken von Papier ist nicht per se eine gesel lschaftlich same Leistu bedeutng. gebührt öffen Wenn überhaupt, tliches Geld dem Kultu zuerst rträger und Identitätsstifter Tages zeitung. Ein Magazin ist schnell aufgebaut und abgerissen wieder ; ein täglic her Bedeutungsspend er dagegen nicht.nschar Journaliste nten e tsch Jahrzeh Die deu sich seit tischen Posortiert h an poli Kohl ist, ist ut ordentlic . für Helm sind links len: Wer anderen lustig rechts, dieP investigativ, andeWer ZAP et, ist links, die einfind fair weit, so und rechts. So sein, dass gs ren sind rdin alle seit n fach. Kan gewonnene und Dualidiese lieb n vermittelte ione Denn die Generat hst abläuft. nicht tät demnäc nlinie verläuft sonwahre Tren s und Rechts, und n Link zwische chen QualitätsWobei zwis s. dern rnalismu llung Drecks-JouBoulevard-Enthü nen e eine zäh Qualität zuzurech e end der leim r -sch ehe eine Star auch wenn ist und ck, dem Dre tschen ZeiTV-Kritik besten deu n der Jourder in sie n ist. Wen dann tung zu lese Zukunft hat, eine nachnalismus nicht in jenem der t bestimm AStA-Kleinkrieg, ervt gespielten als höllisch gen rJou schon dam mmen sind zusa Gewehre k. hat. Nur star derzeit eger. nalisten n, Kleinkri iere just neu

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06 / 11 / 09 CHER! SCHUMA

Sieben Milliar den Euro men die Öffen bekomtlich-Rechtlic des Jahr. Dafür hen gelingen biswe jeHighlights ilen wie tel“, die zeige „Schabowskis Zetn, was Kerng des gebüh eschäft renfinanzie rten sehens ist: Qualität. „Das FernFernsehspi kleine el“ vom ZDF müht sich seit 1963 um Filme. Bei aller neue, hochwertige branchenty Blasiertheit pischen sorgt die Redaktion zuverlässig für TV-Av antgarde. Warum zum Quotenzähl steckt das er verZDF len derart gut, seine raren Persie kaum findet dass das Publikum Uhr wird die ? Montags um 0.10 Qualität verse wenn Deuts chland zuver ndet, im Bett liegt. lässig Für wie besch muss man den Zuschauer euert wenn man halten, ihm voll vorenthält? Qualität absichtsUnd wie behäm mert muss sich ein Autor wenn sein fühlen , Werk hochg elobt, aber im Programm schamvoll verste wird? Die ver- Ökonomie kennt ckt enteMove den e MomFirst tnisr Advanage, jenen Vorige groß äch sprun g desjenigen Nur wen kollektiven Ged dunsg,wagt. , der zuerst etwas im Neue dlan en Mon bleib

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die  nächste Ausgabe von V.i.S.d.P. erscheint am 15. januar 2010 

! ER CH MA HU SC

Proschheit: Goldene der Men zeichll und der Mauerfa seit 2006 rnaVier Mal metheus. besten Jou b .d.P die Raa nete V.i.S s aus, von netschland listen Deu von Illner bis Ren ek. tl, tuss bis Mat bis Pran Hrubesch nie daneben, fanz, von fast einen Jury lag bar Rust Und die Hör die n hätte. auch wen etheus verdient nd im Radio-Prom ein schöner Abe hmer es Stets war rwiegend angene eiten r Möglichk Kreise übe men ihre dem Rah wird im und Nun Kollegen. us das Licht integrer ethe der n Prom Goldene n, denn selbst mit usbe lase Selbstau ausgeb tizierten finanbisher prak Party nicht mehr eilen tung ist die em nervt das bisw risch zierbar. Zud äkel einer noto erGem Imm e . artig che bös nigen Bran der besonus schlechtlau TroPromethe hin ist der der Welt: nur 40 ars s Osc Prei n. te iehe ders den verl egen phäen wur eise werden dag an k elpr Vielen Dan und Nob en. verstreut. inflationär gelaunt dabei war gut alle, die

FOTOS: S.2: Rignier, Burda, CDU; S.3: marco-urban.de, privat, ZDF; S.4: RTL, Wikipedia; S.5: Spiegel-Verlag, Wikipedia, S.6: CSU S.7 PREMIERE, RTL; S.8: RTL, DFB, ZDF; S.9: CDU, DC; S.10: Springer; S.11: Promo, ZDF; S.12: SWR/Marco Urban, X-Filme; S. 13: CDU, SPD, Archiv.

Patrick Weisbrod Leiterin Lektorat Carla Mönig Zentrale V.i.S.d.P., Lietzenburger Straße 51, 10789 Berlin Telefon: 030 2196 2728 7 info@visdp.de

Anzeigen Elke Barbara Hofsäß hofsaess@eebee.de Phone 030.68059707 Cell 0170.2056401

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