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Magazin für Medienmacher

der weiSSe massai Dennis Gastmann ist das Lausbubengesicht der ARD und erfindet gerade den Beruf des Auslandsreporters neu. Ein Gespräch über Hexen, Hitler und Hugh Hefner

What would Wickert do?

20 / 11 / 09

! R E H C A M U H SC

Bei Burda schätzt man die FDP. Der Verleger knuspert gern mal an der Euro-Liberalen Koch-Mehrin; Ober-Journalist Markwort preist die Freiheit des Wirtschaftens und Geldverdienens, geißelt die Öffentlich-Rechtlichen und hält Steuernzahlen für eine Art Menschenrechtsverletzung. Weniger Staat, lautet die Parole. Umso erstaunlicher ist es, dass Hubert Burda nun um Staatsknete für fallende Blätter bettelt. Wie schlecht muss es dem Münchner Laden gehen, wenn ausgerechnet der Steuerzahler einen FOCUS-Groschen erbringen soll? Aber mit welcher Begründung? Sind Verlage systemrelevant? Und jede einzelne Zeitschrift? Eher nicht. Das Bedrucken von Papier ist nicht per se eine gesellschaftlich bedeutsame Leistung. Wenn überhaupt, gebührt öffentliches Geld zuerst dem Kulturträger und Identitätsstifter Tageszeitung. Ein Magazin ist schnell aufgebaut und wieder abgerissen; ein täglicher Bedeutungsspender dagegen nicht.


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Dennis Gastmann ist der Peter Scholl-Latour der Generation Twitter. Gerade aus Afrika zurück und schon mit einem Bein in Australien, spricht er mit V.i.S.d.P. über Kulturschocks und Deutschen-Klischees.

hen? Machen die Kollegen etwas falsch? Meine Kollegen machen grundsätzlich alles richtig. Aber auch wirklich alles. Im Ernst: Die Korrespondenten der ARD haben einfach einen ganz anderen Job als ich. Sie müssen riesige Gebiete abdecken und permaHerr Gastmann, Sie sind als Re- nent die News bedienen. Da bleibt porter durch Europa, USA, Asien für das Hintergrundstück „mit leichund Afrika gereist. Haben Sie den ter Hand“ einfach zu wenig Zeit. Und schönsten Job der Welt? für Humor noch viel weniger. Nein, den hat Hugh Hefner. Der hätte mich übrigens um ein Haar durch Was machen Sie anders? seine Villa in Los Angeles geführt. Als satirischer Weltreisender habe Dummerweise hat er sich kurz vor- ich einfach einen unfairen Vorteil: Ich her gefragt: „Wer ist eigentlich Den- muss nicht versuchen, objektiv zu nis Gastmann?“ Aber klar: Mein Job sein. Ich will es auch gar nicht. Im Geist ein Geschenk. Auch wenn die genteil, ich maReisen wirklich keine öffentlich- che Meinungsrechtlichen Kuschelfahrten auf Ge- filme und die sind bührenzahlerkosten sind, sondern von Anfang bis eher holprige Expeditionen mit öf- Ende gnadenlos fentlichen Verkehrsmitteln. Aber auf subjektiv. Mein den wackligen Sitzen eines kenia- Glück ist, dass nischen Matatus lernt man eben das ich nicht zweimal echte Leben kennen. aus einem Land Wie gefällt Ihnen die übliche Aus- berichten muss. landsberichterstattung im Fernse- So kann ich un-

bequeme Wahrheiten aussprechen und im schlimmsten Fall sogar verbrannte Erde hinterlassen. Die „echten“ Korrespondenten arbeiten trotzdem gerne mit mir zusammen, und das ist für mich als Nachwuchsreporter eine große Ehre. Das war jetzt übrigens mal keine Ironie. Sie haben Ihre Zuschauer über Blog, Facebook und Twitter an Ihren Erlebnissen teilhaben lassen und sie aufgefordert, Fragen zu stellen. Verstehen Sie sich als eine Art Stellvertreter-Reporter? Absolut. Die Grundlage von „Mit 80.000 Fragen um die Welt“ ist Idealismus: Jede Frage hat eine Ant-


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» Satire entfaltet ihre Wucht dann, wenn sie vom Lachen ins Weinen führt. Das ist mein Ziel « wort verdient. Jede. Und ist sie noch so dämlich. Ich meine, was würden Sie spontan auf „Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann“ antworten? Mein Job ist es, diese Fragen ernst zu nehmen und auch aus scheinbar sinnlosen Aufgaben, wie „Ist Holland in Not?“, „Wo ist Nordkorea?“ oder „Wo ist der schwarze Kontinent am Schwärzesten?“ einen Film mit Substanz zu machen. Hinter jeder Frage verbirgt sich eine relevante Geschichte. Man muss sie nur finden.

bei Google ein, dann sehen Sie den Unterschied.

Sie bewegen sich zwischen Comedy und Journalismus ... ... das würde ich so nicht unterschreiben. Ich mache keine Comedy, sondern Satire. Und das ist ein feiner Unterschied. Comedy ist willkürlich, Satire ist eine Form des journalistischen Kommentars und hat ein Anliegen. Geben Sie doch mal die Suchworte „Äthiopien“ und „Witze“

Wie zum Beispiel? Im Krankenhaus von Matare, einem riesigen Slum in Nairobi, saß ich mit einer erstaunlich gut gelaunten Gruppe HIV-Infizierter zusammen. Kichernd und feixend erzählten die mir, wie sie von Hexendoktoren aus ihrem Slum übers Ohr gehauen wurden. Für ein sattes Honorar hatten die ein paar Knochen auf den Lehm-

Aber können Sie mit Satire Problemen wie AIDS in Afrika überhaupt gerecht werden? Ich mache mich nicht über Leprakranke lustig und billige Altherrenwitze über barbusige Eingeborene liegen mir fern. Mir ist es wichtig, Missstände aufzuzeigen und im besten Fall dazu beizutragen, dass sich etwas verändert.


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boden geworfen und baldige Heilung versprochen. Ich bin dann selber zu so einer solchen Doktorin gegangen und habe mir erklären lassen, mit welchen Mitteln man AIDS und auch Krebs in den Griff bekommt: Kamelmilch und Bananen. Das werde ich ihr im Film gründlich um die Ohren hauen. Ich denke, die Satire entfaltet

ihren Zauber und ihre ganze Wucht dann, wenn sie vom Lachen ins Weinen führt. Das ist immer mein Ziel. Mindestens einmal ist mir das auch schon gelungen. Mit der bitteren Antwort auf die Frage „Wie stirbt es sich in Texas?“ Was sind die schönsten DeutschenKlischees, mit denen Sie konfrontiert wurden? Auf Madagaskar wurde ich gefragt, ob wir in Deutschland wirklich noch freilaufende Bären haben. Antwort: „Ja, wir hatten einen. Aber den haben wir tot geschossen.“ In Aserbaidschan wollte jemand wissen: „Wieso seid ihr Deutschen so pünktlich?“ Diese Frage hat mich verblüfft. Bis heute fällt mir keine Antwort darauf ein. Es ist einfach so. Die bekanntesten Deutschen sind übrigens Micha-

el Ballack und Adolf Hitler. Ballack ist im Ausland noch wesentlich beliebter als bei uns. In manchen muslimischen Ländern gilt das ab und zu leider auch für Hitler. Als Deutscher wird man dort deswegen gerne mit einer bizarren Mischung aus Angst und Bewunderung begrüßt. Gab es auf deiner Reise einen Ort, an den Sie auf keinen Fall noch mal zurückkehren wollen? Ja, Texas. Und wo war es am tollsten? An der Grenze zu Nordkorea. Die Südkoreaner bieten tolle Busreisen in die „Demilitarisierte Zone“ (DMZ) an, das ist übrigens eine der militarisiertesten Zonen der Welt. Fahren Sie mal dort hin und fragen Sie nach Sergeant Meisenheimer. Dann wissen Sie, was ich meine. Interview: Wendelin Hübner Dennis Gastmanns Beisträge laufen jede Woche in der Sendung „Weltbilder“, Dienstag 23:15 Uhr, NDR, und unter weltbilder.blog.ndr.de


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JOBWECHSEL DER WOCHE

korn r e f a H in t r a M chef m m a r g o r P e u heißt der ne GEN in O B N E G E R von RADIO war er e h ic le g s a D Mannheim. essen. H in M F Y N bei HARMO gerat h ic n d in s r e Beide Send aber , n e n o ti s a B k de Hardroc otzdem. tr h ic s t u e fr r e

ons“ i auno t i R s i e u q n a Juli d of A a e ne H „ s h e e u s e ist die n ekannten Fern ll endb wi beim un VIERTE. Der ollV „ ( r S e der DA echter Send uft a k d n n i en u d lich e r e w ein. ) e “ t u m e m L und progra m m a r Prog darum

Giovanni di Lorenzo ist ab dem neuen Jahr Miglied im Kuratorium der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius. Die fördert mit ihrem Fonds zum Beispiel die Bucerius Law School und das Bucerius Kunst Forum. Di Lorenzo wird damit endgültig von den Rittern der Tafelrunde aufgenommen – er trifft auf zwölf Mitglieder des Hanse-Medien-Adels. Wahrscheinlich ruft ihn demnächst Henry Kissinger zum Geburtstag an.

Georg Sch äff ist schon lä ngst Verleg er des DO NAUKURIE RS. Jetzt w il l er den Laden aber w irklich selbs t schmeiße und wird au n ch noch Ge s c h des Verlag äftsführer s. Schäff is t erst 40, d schafft das er schon. Ste lle gespart Verantwortu , ng übernom men.

  Martin Vogler wird im neuen Jahr Chefredak teur der WESTDEUT SCHEN ZEITUN G in Düsseldorf. Bish er war er Vize.

ich r n i e renh o g t n k a e r i L as r D  Thom rsitzender de medienano ndes a L Zubleibt V r r ü e f d n o i nz iss konfere d der Komm ty on! ar un P n . t e t l h c a i t s Aufs d n u g lassun


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DIE MEDIENWOCHE Frank Schirrmacher, F.A.Z.-Herausgeber, weil er sogar von der SÜDDEUTSCHEN für ein Buch gelobt wird, in dem er bekennt, mit der Flut seiner EMails nicht mehr klarzukommen.

  Das Medientagebuch  Montag: LETTRE bekommt von Springer 30.000 Euro überwiesen. BILD hatte das krachende Sarazzin-Interview ohne Erlaubnis abgedruckt. Dienstag: Der BGH urteilt, dass FOCUS-Chef Markwort keinen Unterlassungsanspruch gegen den Abdruck kritischer Interviewäußerungen hat.

Gewinner

Verlierer

Mittwoch: Hubert Burda kauft 1.323.041 XING-Papiere und wird Hauptaktionär. Ist er jetzt automatisch Premium-Mitglied? Donnerstag: Das TAZ-Gebäude verunstaltet ab sofort ein ästhetisch fragwürdiges PimmelRelief. Die Genossen sind wohl sehr stolz auf ihren „Penisstreit“.

Liebling der Woche Bernd Buchholz muss Leute loswerden und sich darum Kritik anhören. Unerhört! Von seinen zukünftigen Ex-Untergebenen fordert der Gruner+Jahr-Chef Entschuldigungen und auf den Zeitschriftentagen grummelte er missmutig vor sich hin. Schön, dass endlich jemand den ganzen Frust einfach mal rauslässt. Es macht halt gerade keinen Spaß.

Der SPIEGEL, weil das Blatt scheinheiligst schlüpfrige Lafontaine-LiebesEnthüllungen rechtfertigte und nach der KrebsNachricht plötzlich ziemlich blamiert dastand.


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Lasst wickert ran Ulrich Wickert findet die deutschen Nachrichtensendungen nicht mehr so gut, seit sie nicht mehr von Ulrich Wickert moderiert werden. Wir erinnern aus diesem Anlass an journalistische Sternstunden „Auf dem Petersplatz in Rom flogen zehn Briefmarken in die Luft … entschuldigen Sie, meine Damen und Herren, es waren hundert und Brieftauben.“ „Unregelmäßigkeiten der Parteien-Finanzierung seien bei der CDU auch nach dem Ausscheißen...“ „Das FIFA-Exekutions-Komitee...“ „Nun wissen Eingeweihte, dass Gerhard Schröder sich für Berlin eine Ampel-Koalition wünscht, also eine Art rot-rone-rot-grone, roto-rone-grüne, nein, fangen wir nochmal neu an, eine rot-grüne Regierung zusammen mit den Liberalen.“

» Kein Wort stimmt. Aber mein Name ist richtig geschrieben. Dafür bin ich dankbar « Frank A. Meyer, Regnier-Intimus, zu

V.i.S.d.P. über eine Meldung des SPIEGEL. Der hatte berichtet, über die zukünftige politische Ausrichtung von CICERO gäbe es im Verlag Grabenkämpfe zwischen Meyer (links) und Verwaltungsrat und Ex-BDI-Chef Hans-Olaf Henkel (rechts)

Weltberühmt in Österreich Es ist wahrscheinlich das beste Magazin deutscher Sprache. FLEISCH wird fünf Jahre alt – und das ganz ohne großen Verlag Die Jubiläumsausgabe von FLEISCH besteht aus drei Heften und einer CD, mehreren Papiersorten, 48 Seiten Anzeigen und auf dem Cover klebt ein echter DollarSchein. Eine exquisiten Mischung von Geschichten über Kultur und Gesellschaft füllt das Heft; es strahlt Stil und Humor aus, es bietet Haltung und Unterhaltung, für fünf Euro. Wie um Himmels Willen ist sowas möglich? Indem kein Verlag reinquatscht. Markus Huber hatte in Deutschland gearbeitet und Lust, so etwas wie DUMMY auch in Österreich zu machen. Also gibt er seit 2004 alle drei Monate in einer Auflage von 10.000 seine eigene Zeitschrift heraus. „Die ersten drei Jahre waren heftig, aber irgendwann ist das gekippt“, sagt er. Die Zielgruppe der Bobos bedient FLEISCH im überschaubaren Österreich einigermaßen vollständig. Inzwischen hat Huber, der auch als Korrespondent des TAGESSPIEGELS arbeitet, vier Mitarbeiter fest angestellt. Zwei mal schon war ein großer Verlag drauf und dran, den Laden zu übernehmen. Stattdessen expandiert FLEISCH: GIER heißt das neue Wirtschafts-Spinoff, eine Art BUSINESS PUNK in gut. Eine Expansion nach Deutschland plant er nicht, sagt Markus Huber: „Lieber sind wir weltberühmt in Österreich.“

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DIE MEDIENWOCHE


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INFOGRAFIK DER WOCHE

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Das alte und neue Berliner Zeitungsviertel Früher wurden hier die Zeitungen der Reichshauptstadt gemacht. Seit der TAGESSPIEGEL vor wenigen Wochen in die Nähe von TAZ und Springer-Verlag gezogen ist, ist die Gegend um die Kochstraße auch ein Pressezentrum der Bundeshauptstadt. www.zeitungsviertel.de

Haus der Presse (BDZV, BVDA und VDZ)

Zeitungsverkäufer (1899)

BERLINER ILLUSTRIERTE (Ullstein) 1893

Mossehaus 1919 (BERLINER TAGBLATT) Das neue TAGESSPIEGEL-Haus

Scherlhaus 1895 (LOKAL-ANZEIGER, DIE WOCHE) Springer

TAZ


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STELLENANZEIGEN

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  MONTAG   publisher‘s night, Berlin Tagsüber klagen sich die Verleger alljährlich auf den Zeitschriftentagen gegenseitig ihr Leid, verlangen dies und das von der Politik (jedenfalls mehr Geld) und abends lassen sie es ordentlich krachen auf der sogenannten Publisher‘s Night. Wer da al- Genschman und Gorbi, Burda und Döpfner, Brüderle bei les aufläuft! Ausnahmsweise tatsächlich mal spek- der Arbeit, Auto-Wissmann, Fritzenkötter und der Kai takulär. Hoch die Tassen, es lebe die Medienkrise.

Alle streichen Stellen, Achim Achilles stellt ein. Für das Online-Portal Achim-Achilles.de sucht der Laufgott eine/n

OnlineRedakteur/in

Stellenanzeigen bei V.i.S.d.P.. Für nur 140 Euro die ganze Branche erreichen – Erfolg garantiert. info@visdp.de

Power-Couple Meyer-Tornow, Bauer-Tochter Yvonne mit La Riekel, Ulrike „usi“ Simon, Markwort wohl frisiert


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IMPRESSUM

„Warum nur kam einem beim Lesen Ihrer Rede Margot Honecker in den Sinn?“ fragte Hajo Schumacher in V.i.S.d.P. Tom Schimmeck. Daraufhin entspann sich auf www.visdp.de eine lebhafte Debatte. Tom Schimmeck selbst antwortete und FreischreiberChef Kai Schächtele sprang ihm bei: „Ich wäre der erste, der Dir laut zujubeln würde, wenn es allein um ein flammendes Plädoyer für mehr Mut gegangen wäre. Wenn Du mit Deiner Entgegnung aber einen konkreten Weg in die Zukunft aufzeigen willst, dann musst Du auch die Kehrseite erwähnen.“ John kommentiert: „Die jungen Journalisten finden diese Beschaulichkeit nicht mehr vor. Sie müssen kämpfen, kämpfen um jeden Brotkrumen. Das muss erstmal nichts Schlechtes sein, doch gute Ratschläge von Altvorderen strapazieren da das Nervenkostüm erheblich.“ Thierry Chervel meint: „Tom Schimmecks Rede ist hervorragend, nur dass die Öffentlich-Rechtlichen am Ende so geschont werden.“ Hajo Schumachers Antworten und die gesamte Debatte: www.visdp.de. Redaktion Sebastian Esser (verantwortlich), Wendelin Hübner, Susan Mücke, Patrick Weisbrod Kolumnist Dr. Hajo Schumacher

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 zu gewinnen  In „Groschenroman“ beschreibt der Berliner Autor Martin Keune das wahre Leben von Axel Rudolph, der in den Dreißigerjahren Romane, Krimis und Drehbücher schreibt. Eine Affäre mit der Tochter eines NSDAP-Funktionärs bringt ihn 1939 vor den Volksgerichtshof. Auf einmal geht es um Leben und Tod – wie im Groschenroman. Um eines von drei Exemplaren zu gewinnen, rechnen Sie bitte zwölf Groschen in Euro um: info@visdp.de Die Gewinnerin von „Minenfeld Balkan“ ist Heike Schmidt aus Berlin

FOTOS: S.1/2/3/4: Thomas Hipp/freeeye.tv, Matthias Sdun/freeeye. tv; S.5: ARD, Radio Regenbogen, WESTDEUTSCHE ZEITUNG, DAS VIERTE, DONAUKURIER, KEK; S.6: Archiv, G+J, Burda, SPIEGELVerlag; S.7: ARD; S.8: www.zeitungsviertel.de, S.9: VDZ, S10: privat.

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