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einer frühzeitigen Selektion. Die Durchlässigkeit und die individuelle Förderung jedes Schülers sind von Bedeutung; nicht eine erneute Systemdebatte. Mittags kommt eine disziplinierte Gruppe der Senioren Union aus dem Kreis Viersen in das Reichstagsgebäude. 50 Teilnehmer informieren sich im Plenarsaal über die Arbeit des Deutschen Bundestages. Im Fraktionsraum der Union diskutieren wir ausführlich über verkehrspolitische Themen unserer Region. Dann folgt der obligatorische Gang auf die Kuppel. Nachmittags besucht mich eine muntere Schülergruppe aus Kempen. Um 20 Uhr treffe ich mich mit einem Presseverantwortlichen an der Spree. Nach 21 Uhr sind wir Bildungs- und Forschungspolitiker wieder im Plenum. Unser Thema ist die Lagerung radioaktiver Abfälle; ein forschungspolitisches Thema.

Life mit Zuhörern 29. März 2007: Union und SPD besprechen eine gemeinsame Initiative, um mehr Altbewerber in eine Berufsausbildung zu bringen. Bildung, Arbeit und Wirtschaft wollen eine Gemeinschaftsinitiative starten. Mir wurde die Leitung übertragen. Es sind gute und unkomplizierte Gespräche, die wir über die Osterfeiertage in ein konkretes Papier zusammenfassen werden.

Mittags stellt sich ein neuer Fraktionsmitarbeiter vor, der sich auch mit Arbeitsmarkt und Berufsausbildung beschäftigen wird. Um 15.30 Uhr folgt die Aktuelle Stunde über den UN-Bericht zur Bildung in Deutschland. Mit zwei Ausnahmen geben alle Redner, auch ich, ihre Reden zu Protokoll, so dass die Abgeordneten ohne weiteren Zeitverzug in ihre Heimatkreise kommen. Der Deutschlandfunk bittet um meine Beteiligung bei einer Lifesendung über Mindestlöhne nach Köln; mit Hörerbeteiligung etwa 90 Minuten. Wir bereiten die Sendung am Montag inhaltlich vor.

In die Vergangenheit 23. April 2007: Mit dem Weiterbildungsexperten der SPD-Fraktion bespreche ich im Bundestagsbüro, wie wir nach der Anhörung zum Lebenslangen Lernen das Thema parlamentarisch aufarbeiten. Nachmittags folgt eine Telefonbefragung von Abgeordneten. Sie fand erstmals vor drei Jahren statt, nun will man die Veränderungen ermitteln. Die Befragung ist fast eine Selbstreflexion. Fast wöchentlich kommen Anfragen nach Telefonbefragungen, die ich ablehne, da sie oft von Lobbygruppen initiiert sind und zeitaufwendig sind. Abends verabschieden wir beim Italiener meine frühere Mitarbeiterin bei der CDA, An-

Jahresbericht 2007  
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