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06.10.2009

Wie Menschen zu Marken werden: Marken bürgen in den Augen der meisten Kunden für Qualität und Zuverlässigkeit. Mehr noch: Sie lassen auf Erfolg schliessen, transportieren häufig ein bestimmtes Image und bescheren nicht nur funktionalen Nutzen, sondern auch Erlebnis. Diese aus dem Bereich der Warenwelt bekannten Vorzüge können sich auch Menschen zunutze machen, indem sie zu Marken werden.

Wie das geht? Durch das Erkennen des eigenen Typus und Verbindung mit der weiterhin unabdingbaren Fachkompetenz. Umfassendes Persönlichkeitsmarketing ist gefragt, das weit über das Übliche hinausgeht. Während bisher in der Regel herausragendes fachliches Wissen und die so genannten Soft Skills im zwischenmenschlichen Bereich herausgestellt wurden, geht es in Zukunft vor allem um den Menschen als Persönlichkeit. Das bedeutet: Der Mensch muss genau das schaffen, was Unternehmen mit einem Markenprodukt gelingt: Er muss unverwechselbar sein und glaubwürdig hohe Qualitäten besitzen. Vor allem aber muss er andere Menschen auf deren emotionalen Schiene erreichen, also begeistern, faszinieren, überzeugen können. Es leuchtet unmittelbar ein, dass dies niemals alleine mit fachspezifischen Fertigkeiten und sozialer Kompetenz gelingen kann.

Beispiel Bewerbung:

Nehmen wir das Beispiel Bewerbung auf eine ausgeschriebene Stelle, zum Beispiel eine Führungsrolle/ Führungsposition. Hier klopfen zum einen stets viele Mitbewerber an die Tür, die eine nahezu identische fachliche Qualifikation nachweisen können und über ähnliche Berufserfahrung verfügen. Eine Situation, die an die zunehmende Vergleichbarkeit im Produktekosmos erinnert. Auch die meisten Markenprodukte haben keinen grösseren objektiven Nutzwert als ihre konkurrierenden No- NameProdukte. Überzeugende Kommunikation:

Wirklich effizient wird die Kommunikation allerdings erst, wenn sie typgerecht ist. Zu den Kriterien gehören die Wortwahl, die Länge der Sätze, die emotionalen Botschaften, der Einsatz der Stimme und vieles mehr. Über alle diese Kommunikationskanäle sollte reflektiert werden, um die grosse Brandbreite der möglichen Variationen zu erkennen. Wichtig ist auch der Beitrag von Gestik und Mimik, also der Körpersprache. Einem eher kühlen, rationalen Gesprächspartner gegenüber sollte sie nur reduziert eingesetzt werden, während ein emotionaler Typ positiv auf temperamentvolle Beiträge des Körpers- beispielsweise mit Händen oder durch wechselnde Gesichtsausdrücke- reagiert.


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Zur Überzeugungsarbeit gehört ausserdem das „Verkaufen“ der eigenen Person, wobei wir wieder bei der Marke Mensch sind. Wie ein Markenprodukt muss auch der Mensch intensive Präsenz zeigen und das geht nur, wenn seine inhaltliche Botschaft und seine Persönlichkeit zur Einheit werden. Erster schritt zu diesem Ziel ist die Selbsterkenntnis.

Jeder sollte seinen Typ kennen:

Jeder sollte also wissen, was er für ein Typus ist, denn nur dann kennt er seine von der fachlichen Seite unabhängigen Potenziale. Unterscheiden lassen sich vier Grundtypen, für die ich die folgenden Bezeichnungen entwickelt habe:

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der General ist ein durchsetzungsstarker Macher, der seinen Erfolg demonstrieren möchte. Er entscheidet schnell und zielstrebig. Demgegenüber ist der Sunny ein kreatives Original. Stets offen für Neues, probiert er gerne alles, was gerade erst Trend ist. Als akkurater Analyst lässt sich der Detailist beschreiben, für den Fakten oberste Priorität haben. Er reagiert zunächst grundsätzlich skeptisch und fordert gute Argumente. Der Sensiblo schliesslich braucht als gefühlsbetonter Kommunikator die persönlich gefärbte Beziehung zu anderen Menschen. Das sind allerdings nur Kurzbeschreibungen. In der Realität kommen fast nur Mischformen vor.

Der dominierende Typus anderer Menschen lässt sich relativ treffsicher anhand eines Quick- Checks einschätzen, der zum Beispiel Kleidungsstil und Wortwahl berücksichtigt. Wie aber kann der eigene Typus entdeckt werden? Wer seinen Typus kennt, hat allerdings noch keinen „Marken- Status“. Logischerweise gibt es wesentlich mehr Marken als Typen, denn jeder Mensch kann prinzipiell zur Marke werden. Mit anderen Worten: Der Weg vom markanten Typen zur Marke ist ein langer und ein stetiger Prozess. Er beginnt mit dem Training des bewussten Einsatzes der eigenen Stärken, welche die Potenzialberatung offenbart hat. Ausserdem müssen diese sozialen Kompetenzen mit den fachlichen verbunden werden, sie sollten sich gegenseitig unterstreichen.

Wer seine Stärken kennt, sie gekonnt in die Waagschale wirft, der hat alle Voraussetzungen geschaffen, andere zu begeistern und mitzureissen. Und das ist das Sprungbrett zum Erfolg!

Porreca Nicola NWS UV-BAU

im Mai 2007


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Gesundheit am Arbeitsplatz: Traurig aber wahr: Der ständig wachsende Druck am Arbeitsplatz kann Mitarbeitende krank machen. Höhere Krankheitsabwesenheiten sind eine direkte Folge davon.

Wer kennt das nicht: Termindruck, Stress und Hektik am Arbeitsplatz. Jeder ruft und hat einen anderen dringenden Auftrag, will etwas anderes, am liebsten sofort und dringend. Keine Zeit um Aufgaben in Ruhe zu erledigen. Mitarbeitende werden am Arbeitsplatz immer mehr gefordert. Sie müssen Leistung erbringen, koste es, was es wolle. Die Verschiebung von der reinen Industrie- hin zur Dienstleistungsgesellschaft hat dazu geführt, dass jeder einzelne Mitarbeitende belastbarer und flexibler sein muss. Veränderte Kommunikationsmittel wie Internet, Handy, E-Mail tragen zum Tempo dieser Entwicklung bei. Denn wer wartet schon gerne mehr als einen Tag auf eine Antwort per Mail? Nicht alle Mitarbeitenden sind in der Lage, den Stress so zu bewältigen, dass er sich nicht gesundheitsschädlich auswirkt. Eine direkte Folge dieses erhöhten Drucks sind vermehrte Abwesenheiten durch Krankheit. Gesundheitsförderung im Betrieb:

Dass krankes Personal Geld kostet und weniger leistet, ist klar. Darum gehen immer mehr Betriebe dazu über, die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden aktiv zu fördern und unterstützen. Gerade Grossbetriebe sind in der Gesundheitsförderung sehr engagiert. So werden die verschiedensten Kursen gratis oder zu reduzierten Preis angeboten, von Fitnesskursen über Walking bis zu Qi-Gong. Andere Unternehmen stellen die Gestaltung des Arbeitsplatzes in den Vordergrund. So wird besonderen Wert darauf gelegt, dass die Arbeitsplätze ergonomisch eingerichtet und bei Bedarf mit Lärmschutz versehen sind. Lichtquellen werden optimiert, sodass sich der Mitarbeitende am Arbeitsplatz wohlfühlt. Besonders fortschrittliche Unternehmen sorgen für Ruhe-, Rückzugs- oder Schlafmöglichkeiten. Momentan ein vieldiskutiertes Thema: Das Rauchen. Da auch das Passiv- Rauchen sehr schädlich ist, bieten immer mehr Unternehmen nicht nur Nichtraucherkurse an, sondern schaffen auch spezielle Raucherräume. Die Gesundheitsförderung ist jedoch Grossbetrieben mit grösseren finanziellen Mitteln vorbehalten. Auch immer mehr Klein- und Mittelbetriebe engagieren sich in der Gesundheitsförderung am und rund um den Arbeitsplatz.

Gesundheitsförderung in Eigenverantwortung: Trotzdem, ohne Eigenverantwortung der Mitarbeitenden geht nichts. Denn nur wer gesund leben möchte, wird auch längerfristig gesund leben, daran ändert auch eine


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umfassende betriebliche Gesundheitsförderung nichts. Und, dass dieses Bewusstsein für die Gesundheit nicht nur am Arbeitsplatz immer wichtiger wird, zeigt das wachsende Angebot von Gesundheits- und Aktiv- und Wellnässkursen. Gesund leben, heisst auch älter werden. Und wer möchte dereinst nicht gerne den Ruhestand bei guter Gesundheit geniessen?

Hier zur Erinnerung die einfachsten Tricks zur Gesundheitsförderung:

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Täglich mind. 1.5-2 Liter Flüssigkeit (am besten Wasser) trinken. Regelmässig schlafen. Ausgewogene Ernährung. Mässiger Alkohol-/ Tabakgenuss Massvolle Bewegung.

In diesem Sinne wünsche ich Allen einen stressfreien Sommer und ein restliches gutes Jahr 2007. Gute Gesundheit! Porreca Nicola NWS UV-BAU

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Was ist Coaching? Coaching ist individuelle Beratung auf der Prozessebene d. h. der Coach liefert keine direkten Lösungsvorschläge, sondern begleitet den Lernenden/ Klienten und regt dabei an, wie eigene Lösungen entwickelt werden können. Wann ist Coaching sinnvoll? Coaching kann helfen, wenn berufliche Probleme Akut werden (bzw. geworden sind) und nicht- oder nur schwer – alleine gelöst werden können. Der Coach ist ein diskreter Berater und unterliegt keinen Interessen Dritter. Er ist kein Therapeut, sondern gibt das begründete und ungeschönte Feedback (= Rückmeldungen), welches von Kollegen, Mitarbeitern der Freunden kaum zu erwarten ist. „Blinde Flecken“ (z.B. im Umgang mit Mitarbeitern), Führungsprobleme und Betriebsblindheit können so reduziert werden. Durch die in der Beratung gewonnenen Erkenntnisse ergeben sich für den Lernenden/ Klienten oft neue Ziele und Arbeitsweisen. Welche Ziele kann ein Coaching haben? Ein Grundziel des Coachings ist die Hilfe zur Selbsthilfe und die Förderung von Verantwortung, Bewusstsein und Selbstreflexions- vermögen. Hinter diesen oft als Floskeln missbrauchten Begriffen findet sich folgender Gedanke: Der Coach hilft dabei, Möglichkeiten zu erkennen und zu nutzen. Die vorhandenen Fähigkeiten und Kenntnisse des Lernenden/ Klienten werden eingesetzt und entwickelt. Ziel eines Coaching- Prozesses ist somit immer, Wahrnehmung, Erleben und Verhalten des Gecoachten zu verbessern bzw. zu erweitern. Der Coaching- Prozess: 1.) 2.) 3.) 4.) 5.) 6.)

Das Vorgespräch Die Analyse Der Fokus Die Lern- und Kreationsphase Die Umsetzung Die Erfolgskontrolle

Coaching ist realitätsnah, zeitlich begrenzt, zielgerichtet, individuell und absolut diskret. Es liefert Ihnen ein Feedback von dritter Seite und beeinflusst Ihre Selbstwahrnehmung positiv, so dass Sie lernen sich besser einzuschätzen und Ihre Kompetenzen gezielter einzusetzen.

Porreca Nicola NWS UV-BAU

im Mai 2007


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Weiterbildung: Ein entscheidender Faktor; Seit einigen Jahren durchläuft unsere Wirtschaft eine tief greifende und konstante Mutation, welche durch die Globalisierung der Märkte und Spezialisierung gewisser Tätigkeitsnischen gekennzeichnet ist. Als Hintergrund dafür stehen die Erfordernisse einer immer schärferen Konkurrenz und zusehends höhere Kundenerwartungen.

Entsprechend haben die Bedürfnisse und Forderungen der Unternehmungen stark zugenommen wenn man ihre massgebenden Werte berücksichtigt, jene die einen Unterschied bewirken, sei es nun im Bereich der Produktion, der Verwaltung oder im Verkauf.

Flexibilität, Anpassungsfähigkeit, Mobilität und kreative Talente sind die am meisten zitierten menschlichen Kriterien, um ein Profil zu definieren. Ebenfalls sind die Forderungen für fachliches Wissen oder technische Kenntnisse zwingender geworden.

Daraus ergibt sich, dass Mitarbeiter sich an der „Spitze“ behaupten, um die bestmöglichen Leistungen gegenüber dem Arbeitgeber erbringen zu können, aber vor allem auch, um den eigenen Marktwert zu steigern.

Diese Feststellung lässt uns eine doppelspurige Tendenz zum Thema Ausbildung definieren:

Schulen müssen ihre Ausbildungsprogramme anpassen, indem sie die technologischen Entwicklung und fortschritte der Unternehmensführung aus nächster Nähe verfolgen. Jeder neue Mitarbeiter muss am Arbeitsplatz stets motiviert und einsatzbereit sein. Um dies sicherzustellen muss der Arbeitgeber ein fortgesetztes, effizientes und je nach Zielgruppen angepasste aus- und Weiterbildungsprogramme konzipieren.

Es ergeben sich mehrere Vorteile: Einerseits verbessert jede ausgebildete Mitarbeiter/Innen seine Fachkenntnisse und verfügt so jederzeit über seine höchste Leistungsfähigkeit; andererseits fördert der Arbeitgeber die Firmenverbundenheit, vorausgesetzt, dass die Ausbildung mit einer entsprechend integrierten Personalpolitik verbunden ist. Zu beachten ist: Ohne Rücksicht auf die letztgenannte Vorgabe ist ein ausgebildeter Mitarbeiter, welcher sich nicht mit der Unternehmung verbunden fühlt, ein leichtes Abwerbziel für den Arbeitsmarkt.


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Eine Politik der fortgesetzten Ausbildung fordert natürlich einen beachtlichen Investitionsaufwand, den nicht alle Unternehmungen in der Lage sind zu bestreiten. In solchen Fällen fällt den Personalvermittlungsfirmen eine wichtige Rolle zu. Der Einsatz von temporären Arbeitskräften ermöglicht es, diesem Nachteil zu entgegnen, indem Personal mit den erforderlichen Fachkenntnissen eingestellt werden kann. Es ist aber auch das sachgerechte Auftreten, das während mehreren, verschiedenen Missionen erworben und verarbeitet wurde, welches in gewissen Tätigkeitsbereichen eine Zusatzleistung bedeutet, die oft kaum in Zahlen umgesetzt werden kann, aber sehr geschätzt wird.

Die Zukunft gehört jenen Unternehmungen, welche sich auf kreative und leistungsorientierte Mitarbeiter stützt, die mit fachlichem Wissen und sachgerechtem Auftreten bestens vorbereitet sind. Jeder Arbeitgeber darf nicht ausser Acht lassen, dass er in der heutigen Gesellschaft eine wichtige soziale Rolle ausübt. Seine Mitarbeiter (Innen) ausbilden bedeutet eine Bereicherung des Personalwertfaktors und hat entscheidende Bedeutung um eine hochgradige Wettbewerbsleistung erbringen zu können.

Porreca Nicola NWS UV-BAU

im Mai 2007

Literatur  

Von Nicola Porreca

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