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SWISS real estate YEARBOOK 2018


Wir machen mehr aus Immobilien.

PRIVERA ist die führende unabhängige Immobiliendienstleisterin der Schweiz. Bewirtschaftung – Miteigentümergemeinschaft – Handel – Center Management – Vermietungsmanagement – Baumanagement www.privera.ch


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ERFOLGREICHE IMMOBILIEN GENERIEREN MEHRWERTE. MEHR WERTE. swiss real estate yearbook


Weil Erfolg nur im Miteinander entstehen kann. Als einer der führenden europäischen Technologiekonzerne für Baudienstleistungen ist STRABAG in der Schweiz fest verankert und in allen Bereichen der Bauindustrie tätig. Internationales und lokales Know-how werden optimal kombiniert. Ideen zum Träumen und Verwirklichen Schlüsselfertige Projekte aus einer Hand, egal ob Neu- oder Umbau, das ist unsere Spezialität als General- und Totalunternehmerin. Dabei sind wir für Privatpersonen ebenso tätig wie für öffentliche Auftraggeberinnen und Auftraggeber oder institutionelle Investorinnen und Investoren. Im Bereich GU/TU arbeiten wir mit dem STRABAG-teamconcept: denn die Zukunft des Bauens heisst Partnerschaft. Nur wenn alle Projektbeteiligten konstruktiv, offen und vertrauensvoll zusammenarbeiten, können alle Ziele effizient umgesetzt werden. Unser Angebot im Bereich GU/TU umfasst: Wohnungsbauten, Industriebauten, Verwaltungsgebäude, Schulen und Sportstätten sowie Hotels und Einkaufszentren. Wir übernehmen die gesamte Ausführungsplanung inklusive Planungskoordination bis hin zur Abwicklung des Projekts und der schlüsselfertigen Übergabe. www.strabag.ch

STRABAG AG, Unterrohrstr. 5, 8952 Schlieren, Tel. +41 44 874 26 00, info.ch@strabag.com


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Vorwort

MEHRWERTE SCHAFFEN

Der Rendite-Zenit am Firmament des helvetischen Immo­bilienmarktes scheint zumindest vorerst über­ schritten zu sein. Das Betongold glänzt nicht mehr so strahlend, wie es das vor wenigen Jahren noch tat. Was tun in Zeiten, in denen vernünftige Renditen im Gebäudemarkt keine Selbstverständlichkeit mehr sind? Mehrwerte schaffen, lautet die Losung! Nach den jüngsten Branchen-Megatrends – der Digitalisierung sowie der Flächenkonzeptund Energieeffizienz-Optimierung von Gebäuden – gibt es heute neue Ansätze, die durchaus dazu angetan sind, attraktive Mehrwerte zu schaffen. Ein besonders spannender Trend ist in diesem Zusammenhang die Real Estate Usability mit Fokus auf die Benutzerfreundlichkeit von Immobilien. Hinter der Real Estate Usability steht die Erkenntnis, dass die Erwartungen der Gebäudenutzer in den jüngsten Jahren enorm gestiegen sind und ein Perspektivenwechsel angezeigt ist. Peter Tzeschlock bringt es im Interview auf den Seiten 12 bis 15 dieser Ausgabe auf den Punkt: «In Zukunft suchen sich die Nutzer nicht mehr die für sie geeigneten Gebäude, sondern die Gebäude passen sich ihren Nutzern an.» Je besser dieser Prozess gelinge, desto höher werde die Rendite für Bauherren und Eigentümer eines Gebäudes sein, ist der Vorstandsvorsitzende des weltweit operierenden Unternehmens Drees & Sommer überzeugt. Real Estate Usability als Chance, für alle am Lebenszyklus einer Immobilie Beteiligten – vom Bauherrn über den Investor bis zum Nutzer – interessante Mehrwerte zu schaffen. Was diesbezüglich und sonst noch alles die Schweizer Immobilienbranche in diesen Tagen bewegt, zeigt das vorliegende Jahrbuch in reicher Vielfalt. Wir wünschen Ihnen eine inspirierende Lektüre!

Harald Fessler, Herausgeber

Peter Büchel, Chefredaktor


Der neue Continental GT. Be Extraordinary.

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4. Jahrgang, 2018 HERAUSGEBER Harald Fessler, 9434 Au harald.fessler@imsag.ch VERLAG UTK Media GmbH Berneckerstrasse 15, 9434 Au Telefon 071 744 94 90 info@utkmedia.ch ANZEIGENVERKAUF Peter Sachs, Key Account Manager Mobile 078 700 91 56, peter.sachs@gmx.ch CHEFREDAKTION Peter Büchel, Eichbergstrasse 37, 9453 Eichberg, Telefon 071 755 57 75, buechel@bluewin.ch CREATIVE DIRECTION/LAYOUT Lotus Incorporations AG Zürichstrasse 62, 8700 Küsnacht Telefon 044 245 46 70 rueesch@lotus-incorporations.com KOORDINATION/DRUCK IMS AG, international media solutions ag Berneckerstrasse 15, 9434 Au Telefon 071 744 94 92, info@imsag.ch www.imsag.ch DISCLAIMER Die Wiedergabe von Artikeln, Bildern und Inseraten, auch auszugsweise oder in Ausschnitten, ist nur mit Genehmigung der Redaktion oder der entsprechend erwähnten Autoren oder Fotografen erlaubt. Dies gilt auch für die Aufnahme in elektronische Datenbanken, Internet und die Vervielfältigung auf CD-ROM. Für unverlangte Zusendungen und Manuskripte lehnen Redaktion und Verlag jede Haftung ab.


Wenn Qualität ganz oben stehen soll – für Mieter und Investoren. PSP Swiss Property – Geschäftsimmobilien Schweiz.

PSP Swiss Property gehört zu den führenden Immobiliengesellschaften der Schweiz. Die Lage und Qualität der Büro- und Geschäftshäuser, der umfassende Service für die Mieter sowie die umsichtige und nachhaltige Unternehmensstrategie machen PSP Swiss Property zu einem attraktiven Partner für Aktionäre und Mieter. Die Aktien der PSP Swiss Property AG sind an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange kotiert (Symbol PSPN, Valor 1829415).

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Verzeichnis

I N H A LT

EINFÜHRUNGEN

«GEBÄUDE PASSEN SICH NUTZERN AN»

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«NEUE REALITÄTEN»

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«LEERSTÄNDE NEHMEN WEITER ZU»

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Real Estate Usability

Immobilienmarkt

Immo-Monitoring

TOTAL- UND GENERALUNTERNEHMEN

«EIN MODELL MIT KLAREN VORTEILEN»

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Alt und neu harmonisch vereint

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Einleitung von Karsten Hell

GEBÄUDETECHNIK

«SANIERUNG UND ERNEUERUNG SIND EINE CHANCE»

Einleitung von Christian Appert

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BAUSTOFFE

«BETON-VORFABRIKATE ÜBERZEUGEN»

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Dienstleistungen von A–Z für die Bauwirtschaft Valser Quarzit

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Einleitung von Herbert Weber


Lieber 2mal mehr ...

...als einmal zu wenig. Überlegt, gerechnet, verhandelt. Damit sind wir seit Jahrzehnten weit gekommen. Unsere Partner versichern, dass sie auf uns bauen können. Und das ist fundamental, wenn es um Immobilien geht. Für die Entwicklung, Umsetzung und Finanzierung von mittleren bis komplexen Projekten empfehlen sie Mettler2Invest als kompetenten Partner für perfekt strukturierte, effiziente Konzepte. Überzeugen Sie sich selbst und vertrauen Sie bei Ihrem nächsten Immobilienprojekt auf unseren wertvollen Erfahrungsschatz. Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.

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FARBEN

«DENKEN IN GENERATIONEN STATT IN GARANTIEFRISTEN»

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Erste Fassadenfarben mit natureplus-Auszeichnung Für ein gutes Raumklima

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Einleitung von Theo Schaub

INNENAUSBAU

«DIE BRANCHE BRAUCHT SMARTE LÖSUNGEN»

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Lebensräume gestalten Für jeden Raum die passende Deckenlösung

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«DIE KÜCHE IST DER EMOTIONALSTE RAUM»

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Designklassiker aus Dänemark Haushaltgeräte aus Zug: gemacht fürs Leben

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Einleitung von Raffaele Benedetti

Einleitung von David Spielhofer

NACHHALTIGKEIT

«MINERGIE STEIGERT DEN KOMFORT»

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Den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden im Fokus

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Einleitung von Andreas Meyer Primavesi

DIENSTLEISTUNGEN

«VERÄNDERUNGEN ALS CHANCE ERKENNEN»

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Dialog zwischen digital und analog Praktisch eine Revolution Digitale Transformation

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AGENDA 2018

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Einleitung von Andreas Ingold


REAL ESTATE USABILITY

GEBÄUDE PASSEN SICH NUTZERN AN

PETER TZESCHLOCK Vorstandsvorsitzender der Drees & Sommer SE


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Real Estate Usability: Gebäude passen sich Nutzern an

Real Estate Usability – ein Trend, der die Zukunft der Immobilienbranche massgeblich mitprägen wird. Davon ist Peter Tzeschlock überzeugt. Im Interview erklärt der Vorstandsvorsitzende der weltweit agierenden Drees & Sommer SE, was sich hinter dem Begriff verbirgt und welche Bedeutung die Umsetzung dieser neuen Benutzerfreundlichkeit für alle Segmente und alle Protagonisten im Real Estate haben kann.


«Es gibt einen Paradigmenwechsel, der vor allem von jüngeren Bevölkerungs­ schichten ausgeht: Teilen, Vernetzen und Erleben statt Besitzen.» Herr Tzeschlock, Ihr Unternehmen hat das Thema Real Estate Usability für einen entscheidenden Zukunftsfaktor erklärt. Was verbirgt sich hinter dem Begriff? «Hier geht es um einen Trend, der die Immobilienbranche insgesamt immer stärker bestimmt. In den letzten Jahren sind die Erwartungen der Nutzer enorm gestiegen. Deshalb ist ein Perspektivenwechsel notwendig: In Zukunft suchen sich die Nutzer nicht mehr die für sie geeigneten Gebäude, sondern die Gebäude passen sich ihren Nutzern an. Je besser dieser Prozess gelingt, desto höher wird die Rendite für Bauherren und Eigentümer eines Gebäudes sein. Auch bei Corporates, also Unternehmen ohne immobilienwirtschaftliches Kerngeschäft, erfreut sich diese Ansicht immer mehr Beliebtheit. Das spiegelt sich vor allem im Mana­ gement ihrer Immobilienbestände wider, aber zunehmend auch bei der Gestaltung von Arbeits- und Büroumgebungen.» Was machen die Corporates heute anders? «Standen früher Aspekte wie die Effizienzsteigerung durch Flächenkonzepte oder der Energieverbrauch im Mittelpunkt, lauten heute die entscheidenden Fragen: Welchen Mehrwert bietet die Büroimmobilie dem Mitarbeiter und passt sie zudem zur Unternehmenskultur und zur Markenidentität? Auch das steigert die Attraktivität des Arbeitgebers – und ist nicht zu unterschätzen in Zeiten des Fachkräftemangels. Durch die Gestaltung sprechen Unternehmen die Emotionen und Wahrnehmungen ihrer Mitarbeiter an. So stossen sie neue Prozesse an und inspirieren unternehmerischen Wandel.» Und wie genau können Unternehmen vorgehen, um das zu erreichen? «Bei der Gestaltung von Arbeitswelten gibt es kein allgemeingültiges Rezept. Im Fokus stehen die konkreten Bedürfnisse der Nutzer. Wie arbeiten sie in den Büros – geht

es um Telefonkonferenzen, konzentriertes Schreiben, häufige Teamabsprachen? Oft unterscheiden sich sogar einzelne Teammitglieder in ihrer Aufgabenstruktur – und folglich in den idealen Bedingungen, die sie zum gesunden und effizienten Arbeiten brauchen. Jeder Fall soll deshalb individuell bearbeitet werden – beispielsweise mithilfe von Befragungen, Workshops mit Mitarbeitenden oder Belegungs- und Nutzungsmessungen.» Stellt dieser Usability-Ansatz auch neue Herausforderungen an die Architekten und Planer von Neubauten? «Ja, denn sie müssen viel stärker auf die konkreten Nutzerbedürfnisse der relevanten Zielgruppe achten. Und hier spielt Big Data in Zukunft eine zentrale Rolle. Informationen über Probleme, Wünsche und Routinen sind dabei auf Knopfdruck verfügbar. Sie müssen aber im nächsten Schritt analysiert und interpretiert werden – auf den ersten Blick nur ein Zusatzaufwand. Doch mithilfe dieser Daten entsteht dann ein Gebäude, das exakt auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnitten ist. Wer das Potenzial dieser Vorgehensweise erkennt, der braucht sich keine Sorgen um die Renditefähigkeit zu machen.» Gibt es weitere Aspekte der Digitalisierung, die beim Usability-Ansatz relevant sind? «Auch unabhängig von Big Data hat sich die Arbeitswelt durch die digitalen Techno­ logien bereits grundlegend verändert. Entstanden sind völlig neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Dadurch ist beispielsweise weniger körperliche Präsenz im Büro erforderlich. Zeitgleich gibt es einen Paradigmenwechsel, der vor allem von jüngeren Bevölkerungsschichten ausgeht: Teilen, Vernetzen und Erleben statt Besitzen. Das muss sich auch in den Raum- und Arbeitszeitkonzepten widerspiegeln.» Funktioniert das Konzept auch bei bestehenden Gebäuden? «Gerade bestehende Gebäude brauchen oft den Blick aus einer neuen Perspektive. Sei es um sicherzustellen, dass sie die Bedürfnisse der Nutzer tatsächlich erfüllen – oder um sie für ganz neue Funktionen passend auszurüsten. Wandelt man beispielsweise eine bestehende Handelsimmobilie in ein Bürogebäude um, ist das mit grossen Inve-


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stitionen verbunden, die zum Teil mit einem Neubau vergleichbar sind. Hier ist es also wichtig, dass das Gebäude nach der Revitalisierung nicht leer steht und die passenden Mieter oder Käufer findet.» Welche Rolle spielt dabei die Nachhaltigkeit? «Real Estate Usability und das Thema Nachhaltigkeit gehen Hand in Hand. Das wird am Beispiel Cradle-to-Cradle deutlich. Bei diesem Konzept geht es darum, Abfall in der heutigen Form zu vermeiden und den Wert der Stoffe zu erhalten. Nur geprüfte, gesunde Materialien und Bauelemente kommen zum Einsatz. Für die Nutzer hat das Vorteile. Denn Usability bedeutet auch, dass Architektur und Ausstattung ihre Gesundheit fördern. Gleichzeitig profitieren Bauherren und Investoren ebenfalls, weil die Gebäude zu einer Art Rohstofflager werden. Statt Entsorgungskosten für Sondermüll gibt es dann am Ende der Nutzungszeit einen nennenswerten Verkaufserlös für die Rohstoffe.» Der Usability-Ansatz hat eine Relevanz für Büros. Aber wie sieht es mit anderen Immobilienklassen aus? «Besonders Hotels und Handelsimmobilien brauchen ebenfalls individuelle Bedarfsanalysen, um in Zeiten der wachsenden Kon-

kurrenz zu bestehen. Beispielsweise punkten bei Hotels die sogenannten Longstay- und Serviced-Apartments mit Raumkonzepten und Ausstattung, die exakt auf die Zielgruppe zugeschnitten sind. Bei Handelsimmobilien gehört es mittlerweile zum Standard, das Nutzerverhalten inklusive ihrer Wege auszuwerten und aus den Analysen die notwendigen Änderungsmassnahmen abzuleiten.» Ändert dieser Ansatz auch etwas an unseren Städten? «Langfristig – ja. Denn ein Gebäude soll nicht isoliert von seiner Umgebung sein, sondern sich in die soziale Infrastruktur der Stadt fügen. Gerade in sehr zentralen Lagen, bei denen das Mietangebot äusserst knapp ist, bietet sich an, dieselbe Fläche je nach Tageszeitpunkt unterschiedlich zu nutzen. Was tagsüber Einkaufsfläche ist, könnte nachts zur Szene-Party-Location oder zum Trend-Hotel werden. Viele derartiger Visi­o­ nen sind aber aktuell allein aufgrund strikter baugesetzlicher Regelungen nicht umsetzbar.»

INFO

ZUM INTERVIEWPARTNER Peter Tzeschlock Peter Tzeschlock wurde 2008 in den Vorstand von Drees & Sommer berufen. In dieser Funktion konzentrierte er sich darauf, die Kernkompetenzen Immobilienberatung und Engineering im Unternehmen weiter auszubauen. Seit Januar 2013 verantwortet er die Position des Vorstandsvorsitzenden der Unternehmensgruppe. Drees & Sommer begleitet private und öffentliche Bauherren sowie Investoren seit über 45 Jahren bei allen Fragen rund um Immobilien und Infrastruktur. Das partnergeführte Unter­ nehmen mit Hauptsitz in Stuttgart ist mit rund 2400 Mitarbeitenden an insgesamt 41 Standorten weltweit vertreten. www.dreso.com


IMMOBILIENMARKT

NEUE REALITÄTEN Konvergenz der Märkte schafft neues Umfeld für Immobilien

DR. STEPHAN KLOESS Gründer und Geschäftsführer KRE KloessRealEstate


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Immobilienmarkt: Neue Realitäten

Politisch, geldpolitisch wie wirtschaftlich befinden sich Anleger auf den Immobilienmärkten in einem zunehmend anspruchsvollen Umfeld. Die Attraktivität von Immobilien ist ungebrochen und wird aller Wahrscheinlichkeit nach anhalten. Doch Beurteilungsrahmen, Ziele und Anforde­ rungen an Auswahl und Management der Investitionen werden sich ändern. Die Erträge und Werte definierenden Fundamentaldaten und das Handwerk des Immobilienmanagements werden wieder in den Fokus rücken.


«Die Konvergenz der Märkte schafft ein neues Umfeld für Immobilien.»

LÄNGERFRISTIG VERÄNDERTE RAHMENBEDINGUNGEN Der Blick auf die Entwicklung der langfris­ tigen Zinsen in den für institutionelle Immobilieninvestments relevanten Märkten, ab Mitte der 80er-Jahre beginnend in den USA, zeigt eine eindeutige Tendenz: Sinkend. Der Blick auf die Entwicklung der Immobili­en­ renditen national wie international zeigt ebenfalls eine eindeutige Tendenz: Sinkend. Dabei sind einzelne Staaten wie beispielsweise die Schweiz dieser Entwicklung leicht verzögert gefolgt. Selbstverständlich gab es die Korrektur­ phasen 2000 und 2008. Betrachtet man diese über einen langen Zeitraum, kann konstatiert werden, dass erstens die Erholungen schnell eingesetzt haben und es sich aus Sicht der Zinsentwicklung lediglich um ein «kleineres Aufstossen» gehandelt hat. Bereits Anfang der 1990er-Jahre begann die FED auf «leichtes Geld» als Massnahme zur Sicherung der Preisstabilität zu setzen. Um die amerikanische Konjunktur zu festigen, wurde diese Politik 2000, als die «New-Economy-Blase» platzte, noch verstärkt. 2008 in der «Subprime»-Krise zeigten die Notenbanken die gleiche Reaktion. Gerettet wurden Banken und nachfolgend Staaten bis heute mit «billigem Geld». Begünstigt wurde die Krise in 2008 durch das bereits vorab herrschende niedrige Zinsniveau. International sucht zeitgleich eine steigende «wall of money» aus Vorsorge- und Staatsfondsgeldern weiter global nach Anlagechancen. Dies in einem Umfeld sich verlängernder Zyklen, technischen Fortschritts der Marktein- und -austrittsgeschwindigkeit er­höht, einer Demografie, die in Industrieländern nicht mehr signifikant zum Wachstum bei­­trägt und in dem Wachstumsraten der Produktivität unter Druck kommen. Gleichzeitig werden politische und finanzwirtschaft-

liche Strukturanpassungen nicht oder nur zögerlich durchgeführt. Aktuell gibt es damit weder strukturell noch politisch Gründe, die Zinsen signifikant an­zuheben. Staaten haben hieran aus unter­ schiedlichen Gründen kein Interesse. Zudem würde es den einen oder anderen Staats­haushalt sprengen. Die Wirtschaft wächst, Staaten belassen die Schulden oder bauen sie weiter aus und die Anleger erwirtschaften – nicht immer risikoadjustiert – knapp ihre Zielrenditen. In die Zukunft gerichtet heisst dies: Die Zinsen bleiben niedrig, Immobilien als Anlage attraktiv, die Renditen niedrig. Die Assetklasse dient als Überlaufbecken anderer Anlageklassen. Weiter hat ihr hybrider Cha­rak­ter aus Aktie und Obligation den Charme, dass Investoren je nach Risikoappetit den Fokus auf Wert- oder Ertragsgene­ rierung legen können. Die beiden Märkte, die diese Charakteristik abbilden, sind jedoch in der Entwicklung voneinander abgekoppelt und folgen anderen Mechanismen. KAPITALMÄRKTE SENKEN IHRE ANFORDERUNGEN AN DIE RENDITEN Der Rahmen auf dem Kapitalmarkt bildet das Umfeld für mögliche Verzinsungsansprüche der Investoren. Diese führen kombiniert mit aktuellen Transaktionspreisen zu künftig möglichen Renditen. Niedrige und flache Zinsstrukturkurven sowie mangelnde risikoadjustierte Alternativen haben Schweizer wie internationale Investoren ihre Renditeanforderungen an die Immobilie kontinuierlich senken lassen. Über die relevanten Märkte kann man festhalten, dass der Spread zwischen jeweiliger 10-jähriger Staatsanleihe und den CapRates zwischen 150 und 300 bp liegt. Wird eine Differenz von 200 bp als Daumenregel für einen «attraktiven Abstand» angesehen, existieren

immer noch diverse Märkte, in denen der Spread historisch hoch ist. Dies vor allem, wenn die Betrachtung regional und sektoral differenziert durchgeführt wird. Nichtsdestotrotz zeigt das aktuelle Niveau, dass nicht viel Platz für weitere Renditesenkungen vorhanden ist. Für indirekte Auslandsinvestitionen haben die Schweizer Investoren von der früher geforderten «Risikoprämie» ca. 100 bp über der Schweizer Rendite Abstand genommen. Aktuell überwiegen die Vorteile, den Zugang zu Märkten zu erhalten, die grösser sowie liquider sind und die einen positiven Diversifikationsbeitrag leisten. Der Rahmen hat sich geändert und es ist wahrscheinlich, dass wir unser Verhältnis zur Rendite überdenken dürfen. Welche Werte stellen wir in den Vordergrund und welche Zeiträume betrachten wir. Es wird deutlich, dass künftige Wertsteigerungen nicht mehr sinnvoll aus der Senkung von Verzinsungsansprüchen kommen können, sondern nur noch aus nachhaltigen Mieterträgen. Langfristige Investoren priorisieren künftig mehr die Ertrags- als die Wertkomponente – idealerweise über den nächsten Zyklus hinweg. FUNDAMENTALDATEN AUF DEN MIETMÄRKTEN RÜCKEN IN DEN FOKUS Die oben beschriebenen Entwicklungen haben steigende Anforderungen an Auswahl und Management des Investments zur Folge. Entscheidender Fundamentalwert, der Einfluss über den Ertrag auf den Wert hat, ist Höhe und Nachhaltigkeit des Mietzinses. Damit rücken Qualität und Liquidität der Fläche in den Fokus: Den Produktionsfaktor von Erträgen und Werten. Die Liquidität hängt nicht nur von Angebot und Nachfrage ab. Sie wird bestimmt von Lage, Güte, Beschaffenheit sowie Flexi-


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bilität und technischer Ausstattung der Fläche für eine definierte Zielgruppe. In kommerziellen Märkten war die Bonität des Mieters im Fokus. Aufgrund sich dynamisch entwickelnder Geschäftsmodelle und Branchen ist diese in den Hintergrund geraten. Mietverträge werden kürzer und Bonitäten sind immer schwerer einzuschätzen. Liquide Flächen sichern kurze Wiedervermietungszeiten und nachhaltige Mieterträge. Wenn sinkende Renditen der letzten Jahre mit zunehmend niedrigeren Verzin­ sungsanforderungen begründet wurden, besteht aktuell die Gefahr, dass Investments wieder – wie 2006/07 – mit Potenzialen künf­tiger Mietentwicklungen «schöngerechnet» werden. Leerstände und kurze durchschnitt­ liche Mietvertragslaufzeiten beinhalten nicht in jedem Fall Potenziale in der Ertragsent­ wicklung. In einzelnen Märkten gibt es Miet­potenziale – regional, sektoral oder in spezifischen Lagen und Objekten –, aber diese sind nicht flächendeckend vorhanden. FOKUS, HALTUNG UND MANAGEMENT AUSRICHTEN Aufgrund immer mehr zur Verfügung stehender Daten, zunehmender Transparenz der Immobilienmärkte sowie der menschlichen Verhaltensweise, historischen Daten und Ereignissen eine höhere Bedeutung bei­zumessen als der wertfrei analysierten Zukunft, kommt es zu fehlerhaften künftigen Strategien. In seinem Buch «homo Deus» erklärt der Historiker Yuval Noah Harari das oben beschriebene Phänomen als «Paradox historischen Wissens»: Je mehr Wissen wir anhäufen, je mehr wir unsere Vergangenheit und Gegenwart begreifen, je mehr Einfluss hat dies auf unser künftiges Verhalten. Wir wissen zwar mehr, aber unser Wissen ist vergangenheitsorientiert und re­­duziert damit implizit unser Verständnis von der Zukunft. Wir alle sind aufgefordert,

uns zu bemühen, dieser Heuristik nicht anheimzufallen. Hierzu gilt es, den Markt für Entwicklungen zu analysieren, um Nachfrage- oder Angebotsüberhänge zu bestimmen. Diese Zyklusbestimmung, um das eigene Objekt hinsichtlich Vermarktung, Zielgruppe und Miethöhen entsprechend positionieren zu können. Weil die Idee für das Objekt in der Zukunft liegt und besser sein muss als der Wettbewerb, steigen die Anforderungen an den Investment Case. Im Zentrum stehen die An­nahmen: Lange mietfreie Zeiten, Ausbau­zuschüsse, Rückbauaufwendungen, Mietstruktur, Capex etc. Gerade in absehbar turbulenteren Zeiten sind Immobilien und deren Management «wetterfest» zu machen. Für Investoren bedeutet es zu entscheiden, wer für Höhe von Ertrag und Kosten final zuständig ist: Leistung kann delegiert werden, Verantwortung nicht. Am Ende steht die Cashflowrendite im Fokus, während die Wertentwicklung in den Hintergrund tritt. Langfristig orientierte Investoren sollten damit rechnen, dass es eine Phase geben wird, in der Werte wieder sinken werden. Konsequenzen sind idealerweise in eigenen Szenarien abzubilden und transparent zu machen. Betrachtet man die Gesamtmarktent­ wicklung, wird gerne von einem «Soft landing» gesprochen. Dies heisst jedoch nicht, dass nicht einige «hart landen» können. Beachten Sie bitte: Wenn die Durchschnittstemperatur stimmt, fühlen Sie sich trotzdem unwohl, wenn Sie mit dem Kopf im Kühlschrank und den Beinen in der Sauna stecken.

INFO

ZUM AUTOR Dr. Stephan Kloess Dr. Stephan Kloess ist seit 2003 als umsetzungsorientierter, unabhängiger Investment Advisor für institutionelle Investoren tätig. Darüber hinaus übt er Organfunktionen in Interimsfunktionen oder als Mitglied von Verwaltungsräten oder Anlagekommissionen aus. Als Mitgründer von Curem ist er weiterhin in der Weiterbildung an der Universität Zürich und am Institut für Finanz­dienst­leistungen in Zug aktiv. www.kloess.ch


IMMO-MONITORING

LEERSTÄNDE NEHMEN WEITER ZU

PATRICK SCHNORF Leiter Markt und Research, Partner Wüest Partner AG

DR. ROBERT WEINERT Leiter Immo-Monitoring, Director Wüest Partner AG


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Immo-Monitoring: Leerstände nehmen weiter zu

Seit einem Jahr ist es das dominierende Thema im Schweizer Immobilienmarkt: Die Leerstände nehmen unentwegt zu. Mit zurzeit 64’900 leer stehenden Wohnobjekten, 82 Prozent davon im Mietwohnungsmarkt, wurde ein neuer Rekord erreicht, und auch im 2018 ist ein weiterer Anstieg zu erwarten. Ausgeprägte, zinsgetriebene Neubau­ investitionen stehen weiter im Kontrast zum geschwächten Wachstum bei den Endnachfragern. Zu diesem Schluss kommt das neue ImmoMonitoring von Wüest Partner.


MIETWOHNUNGSMARKT Nachdem die Mieten der angebotenen Wohnungen im 2015 ihren Zenit erreicht hatten, sanken sie bis Mitte 2017 um 2,2 Prozent. Mit 8,6 Prozent gingen die Angebotsmieten in Tourismusgemeinden am stärksten zurück. Auch in vielen steuergünstigen Ge­meinden war die Abwärtsbewegung beachtlich: Hier erfolgte in den letzten zwei Jahren eine durchschnittliche Mietpreisre­ duktion von 6,2 Prozent. Viele der kaufkräf­ tigen Nachfrager sind zum Wohneigen­tum gewechselt. Auch im 2018 ist mit einem Rückgang der Angebotsmieten zu rechnen. Betroffen dürften vor allem die mittelgrossen Ob-

«Im Mietwohnungsmarkt sind vor allem mittelgrossen Objekte von einem Rück­ gang der Angebotsmieten betroffen.» jekte (3 bis 4,5 Zimmer) sein. Die kleineren Wohneinheiten (maximal 2,5 Zimmer) werden dagegen noch immer stark nachgefragt: Auf jedes Inserat in dieser Grössenkategorie entfallen 1,8 Suchabonnements. Wohnungen mit 5 oder mehr Zimmern bleiben ebenfalls begehrt, jedoch nur, wenn die Mietpreise für Familien oder Wohngemeinschaften erschwinglich sind. WOHNEIGENTUM Nachdem die Preise im Jahr 2015 bei den Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern stagniert haben und im 2016 gar gesunken sind, zeigt sich nun wieder eine spürbare Aufwärtsdynamik. Insbesondere vier Faktoren sorgen dafür, dass die Wohn­ eigentumsnachfrage rege bleibt: mehr Hy-

pothekarabschlüsse mit Versicherungen und Pensionskassen, eine stabile Realwirtschaft, ein begrenztes Angebot und die teilweise Unterschätzung der Risiken. Seit 2007 befand sich der Eigentumswohnungsmarkt praktisch durchgehend im Zustand eines Anbietermarktes: Die Verkäufer konnten ihre Preisvorstellungen oft durchsetzen, und häufig wurden diese sogar übertroffen. Das änderte sich aber im letzten Jahr, als die Transaktionspreise sanken, während sich die Angebotspreise seitwärts entwickelten. Im laufenden Jahr nähern sich die Veränderungsraten von Transaktionen und Angeboten wieder an, wodurch sich die Preisvorstellungen der Anbieter wieder vermehrt erfüllen. Für 2018 wird von leichten Anstiegen der Angebotspreise ausgegangen: Wüest Partner rechnet mit einem Plus von 0,5 Prozent. In den Regionen Ostschweiz und Südschweiz sind jedoch Rückgänge zu erwarten. Das Angebot an Einfamilienhäusern geht seit Jahren kontinuierlich zurück, weshalb die Kaufpreise noch immer steigen. Die Neubautätigkeit in diesem Segment hat sukzessive abgenommen. Abgesehen von Lugano wurde vor allem in Regionen gebaut, die nicht als Wirtschaftszentrum gelten, jedoch im Einzugsgebiet eines solchen Zentrums liegen. Die Investitionen pro neu gebautem Einfamilienhaus liegen heute rund 50 Prozent über dem Kostenvolumen, welches zum Zeitpunkt der Jahrtausendwende gang und gäbe war. Der Haupttreiber dieser Entwicklung sind grössere Wohnflächen pro Objekt, bessere Objektqualitäten und ein höherer Baustandard. WOHNFLÄCHENVERBRAUCH DER VERSCHIEDENEN NATIONALITÄTEN Um die Bedürfnisse der Zusatznachfrager besser kennenzulernen, wurde der mittlere Wohnflächenverbrauch nach Nationalität


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untersucht. Die Ergebnisse bezüglich der 20 häufigsten Nationalitäten in der Schweiz offenbaren Durchschnittswerte von 22 bis 51 Quadratmeter pro Person. Zu erklären sind die grossen Differenzen mit den verschiedenen Lebensformen und Lohnklassen. GESCHÄFTSFLÄCHEN Das Thema Digitalisierung ist derzeit in aller Munde. Im Fokus stehen dabei oft Befürchtungen, dass sich dieser Wandel negativ auswirkt – vor allem auf den Verkaufsflächenbereich. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich aber, dass die voranschreitende Digitalisierung gerade für den Gewerbeflächenmarkt – vor allem bei den Produktionsund Forschungsstätten – nicht nur Gefah­ren birgt, sondern ihm auch einige Chancen bietet. Denn aufgrund der Auto­matisierung von repetitiven Tätigkeiten könnten sich einige Firmen nun dazu veranlasst sehen, Teile ihrer Produktion wieder zurück in die Schweiz zu holen. Das hätte für sie gleich mehrere Vorteile zur Folge. Der Schweizer Büroflächenmarkt präsentiert sich in einer stabilen Verfassung: Nachdem die Mietpreise für Büroflächen – basierend auf den Vertragsabschlüssen – zwischen Ende 2012 und Mitte 2016 um 6,5 Prozent gesunken sind, haben sie sich unterdessen wieder stabilisiert. Zu verdanken ist

dies einer intakten Nachfrage während der letzten Jahre. Gleichwohl besteht noch immer ein grosses Flächenangebot. So liegt die Summe der angebotenen Flächen im ersten Halbjahr mit 3,7 Millionen Quadratmeter 2,7 Prozent über dem Vorjahresmittel. Das rührt vor allem daher, dass im Bürosegment wieder mehr gebaut wurde. Zwar verspricht der Index der Konsumentenstimmung den Detaillisten hoffnungsvolle Perspektiven, jedoch drückt der E-Commerce immer stärker auf die Umsätze der stationären Detailhändler und damit auf die Mietpreise der Verkaufsflächen. Einzig im Food-Bereich stimmen posi­ti­ ve Anzeichen zuversichtlicher. Zudem deuten grössere Volumen bei den baubewilligten Neubauprojekten darauf hin, dass sich das Angebot weiter ausdehnen könnte. Wüest Partner rechnet für 2018 mit einer Mietpreisreduktion für Verkaufsflächen um 3,1 Prozent.

BAUMARKT Zwischen 2012 und 2016 sind die Bauinves­ titionen in neue Geschäftsflächen kontinuierlich zurückgegangen. Mittlerweile sieht die Situation jedoch anders aus: Wüest Partner rechnet hier für 2017 mit einem Wachstum von 2,1 Prozent, im kommenden Jahr gar mit einem Plus von 4 Prozent. Der Grossteil der bewilligten Bauinvestitionen im Geschäftsflächensegment geht auf das Konto von klassischen Bürogebäuden mit teilweiser Verkaufsflächennutzung. Getrieben wird diese Entwicklung von den drei grössten Schweizer Geschäftsflächenmärkten Zürich, Genf und Basel. TIEFGRÜNDIGE ANALYSEN Neben der aktuellen Markteinschätzung gibt das neue Immo-Monitoring von Wüest Partner auch Antworten auf Fragen, denen aus heutiger Sicht strategische Bedeutung zukommt: – Serviced Apartments: Boom oder Hype? – Immobilienpreisindizes: Die Methode macht Musik – Die Chancen mit dem Mehrwertausgleich – Spanien: Wie Phönix aus der Asche – Renditen von direkten und indirekten Immobilienanlagen Quelle: wuestpartner.com

«Bei den Preisen für Eigentums­ wohnungen und Einfamilienhäuser zeigt sich nun wieder eine spürbare Aufwärtsdynamik.»


TOTAL- UND GENERALUNTERNEHMEN

«EIN MODELL MIT KLAREN VORTEILEN» KARSTEN HELL ist seit 2013 Chief Operating Officer der Steiner AG und in dieser Funktion Mitglied der Geschäftsleitung. www.steiner.ch


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Termin-, Kosten- und Qualitätssicherheit

Total- und Generalunter­ nehmer reduzieren den Koordinationsaufwand des Auftraggebers im gesamten Lebenszyklus einer Immobilie erheblich und bieten zudem hohe Sicherheit in allen Risikobereichen.

Bauprojekte sind zeitliche wie finanzielle Investitionsvorhaben. Sie sind mit entsprechenden Risiken für den Bauherrn verbunden. Vor der Wahl der Projektorganisation sollten daher zeitliche und finanzielle Ressourcen genau festgestellt und die Risiken abgewogen werden. Insbesondere bei komplexen Projekten zeigt sich, dass das Modell des Total- oder Generalunternehmens (TU/GU) hier klare Vorteile bietet. Im konventionellen Bauen ist das gängigste Modell der Projektorganisation noch immer die Einzelleistungsträger-Organisation. Dabei kann der Bauherr alle Beteiligten selbst auswählen, direkt mit ihnen kommunizieren, sie koordinieren und Verträge aushandeln. Die Möglichkeit zur persönlichen Einwirkung und Kontrolle ist so am grössten, genauso sind es jedoch auch die Risiken und der persönliche zeitliche Aufwand. Bei überschaubaren wie beispielsweise privaten Kleinprojekten ist diese Eigenleistung teils noch zu erbringen. Bei grossen, fachspezifischen und vielschichtigen Vorhaben ist es jedoch offensichtlich, dass eine versierte Planung und termingerechte Durchführung sowie die Koordination des Gesamtprojektes nur mit kompetenten und erfahrenen Partnern durchführbar ist. Tatsächlich sind viele Bauaufgaben mittlerweile derart komplex, dass sie nur in Zusammenarbeit mit ausgewiesenen Spezialisten wirtschaftlich, präzise und erfolgreich abgewickelt werden können.

KOMPETENTE UND SICHERE UMSETZUNG Mit einem TU oder GU kann der Bauherr sämtliche Risiken hinsichtlich Kosten, Terminen und Qualität erheblich vermindern. Es lohnt sich dabei, den TU oder GU möglichst frühzeitig im Prozess miteinzubeziehen, damit die stufenweise Realisierung des Projekts in Echtkosten und nicht bloss mit Kostenschätzungen erfolgen kann. Zudem werden dadurch beim Bauherrn grössere zeitliche Kapazitäten frei, da das gesamte Projektmanagement vom TU oder GU übernommen wird und sich dieser um die kompetente und sichere Umsetzung seiner Vorstellungen kümmert. Bei Bedarf kann noch ein sachverständiger Bauherrenvertreter beigezogen werden. Die dargelegte Vorgehensweise betrifft nicht nur Neubauten, sondern auch Sanierungen und Umbauten von Gebäuden oder Einheiten, deren Nutzung während des Prozesses nicht oder nur teilweise eingeschränkt werden kann: grössere Geschäfts- und Privatliegenschaften, öffentliche Gebäude wie Bahnhöfe, Krankenhäuser, Schulen etc. Hier müssen Kostenüberschreitungen und terminliche Verzögerungen unbedingt vermieden werden. Daher ist es von grossem Vorteil, über ein TU oder GU mit erfahrenen Expertenteams und erprobten, eingespielten Subunternehmern zu arbeiten. So können sogar an hoch frequentierten exponierten Lagen komplexe Projekte realisiert werden. BERÜCKSICHTIGUNG DES LOKALEN GEWERBES Insbesondere öffentliche Auftraggeber wie Städte oder Gemeinden haben oft den Wunsch, bei Bauvorhaben das lokale Baugewerbe zu berücksichtigen. Dies ist nicht mehr möglich, wenn sie diese Leistungen aufgrund des Auftragswerts offen ausschreiben müssen. Dies, weil öffentliche Auftraggeber vergaberechtlichen Vorschriften unterstellt sind. Ein von der Stadt oder Gemeinde beauftragter Total- oder Generalunternehmer kann diesem Wunsch entgegenkommen, indem er die einzelnen Gewerke freihändig an lokale Anbieter vergibt und dabei die vordefinierten Vorgaben zu einer solchen Auswahl berücksichtigt. TU/GUs treiben mit Bauen 4.0 zudem die Zukunft voran und ermöglichen dank Building Information Modelling (BIM) bereits heute eine vernetzte Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäuden. Dadurch werden die Prozesse bereits in der Projektierungsphase kanalisiert und die Fehlerquoten im weiteren Projektverlauf nochmals verringert. FAZIT Je grösser und komplexer ein Bauprojekt ist, umso eher wird ein Bauherr eine Total- oder Generalunternehmer-Konstellation wählen. Dadurch kann er sich des erheblichen Koordinationsaufwands und -risikos entledigen und sicher sein, dass Qualität, Termine und Kosten dem vereinbarten Rahmen entsprechen.


«Wohnpark im Obstgarten»

ALT UND NEU HARMONISCH VEREINT NAHE AM ZENTRUM OFTRINGENS IST EIN WOHNPARK MIT AUSSERGEWÖHNLICHEM CHARME ENTSTANDEN. IN SICH GESCHLOSSEN UND GLEICHZEITIG OFFEN PRÄSENTIERT SICH DAS ANSPRUCHSVOLLE PROJEKT, DAS DIE STEINER AG RUND UM EINE HERRSCHAFTLICHE GRÜNDERZEITVILLA MITSAMT OBSTGARTEN ENTWICKELN UND REALISIEREN KONNTE. DANK ZAHLREICHER OPTIMIERUNGEN WÄHREND DES PROJEKTVERLAUFS KONNTE DER «WOHNPARK IM OBSTGARTEN» DREI MONATE VOR DEM GEPLANTEN TERMIN AN DIE ZUFRIEDENE BAUHERRSCHAFT ÜBERGEBEN WERDEN. Beim Projekt «Wohnpark im Obstgarten» handelt es sich um sechs moderne Mehrfamilienhäuser, die zusammen mit einer Gründerzeitvilla und einem ehemaligen Schopf ein spannendes Ensemble bilden. Die Neubauten mit Eigentums- und Mietwohnungen umrahmen die ursprünglichen Gebäude und lassen den umgebenden Obstgarten zum ansprechenden Refugium werden. Der reizvolle Kontrast aus Alt und Neu und das herrliche Grundstück mit grossem Gartenanteil, einem altehrwürdigen Obstbaumbestand und vielen Grünflächen schaffen eine exklusive Atmosphäre aus Raum, Luft und Leichtigkeit. ERFOLGREICHE ENTWICKLUNGSPHASE Von der Pensionskasse Schweizerischer Anwaltsverband erhielt die Steiner AG den Auftrag, auf der zu arrondierenden Parzelle eine nachfragegerechte Wohnüberbauung zu konzipieren, zu planen und zu realisieren. Nach intensiven Verhandlungen von November 2012 bis Frühjahr 2013 einigten sich alle am Kauf beteiligten Parteien auf

einen Vertragsentwurf. In Zusammenarbeit mit Frei Architekten AG, Aarau, und Klötzli-Friedli Landschaftsarchitekten AG, Bern, erstellte Steiner zunächst eine Machbarkeitsstudie, welche die Suche nach weiteren Investoren beschleunigte. Schon im Sommer 2013 vereinbarte Steiner dann mit dem Auftraggeber die Entwicklung des Projekts. Wie vom Kanton Aargau vorgeschrieben, entwickelte Steiner das Bauprojekt als Areal­ bebauung in Begleitung eines Fachgutachters der Planar AG. Dank der gelungenen Zusammenarbeit konnte zuletzt sogar eine höhere Ausnutzung der Arealbebauung erreicht werden. Spezielle Herausforderungen stellten hier die Verhandlungen mit den Grundeigentümern, bestehend aus einer Erbengemeinschaft. Das Einbeziehen der Behörden und der betroffenen Nachbarn wäh­rend des gesamten Projekts erwies sich dabei als sehr hilfreich. Im Rahmen der Verhandlungen um das Arrondieren eines zu­sätzlichen Grundstücks konnte Steiner schliesslich sogar noch einen Rechtsstreit mit Nachbarn schlichten. Nach Eingabe des Projekts im Sommer 2014 erhielt das Projekt bereits im Februar 2015 die Baubewilligung. Der Baustart auf dem nun insgesamt 10 032 m² grossen Grundstück erfolgte im September 2015. ZIELVORGABEN UND UMSETZUNG Übergeordnetes Ziel der Entwicklung war die nachfragegerechte Planung und Realisierung des Projekts. Konkret sollten neun Parzellen arrondiert und zur neuen Parzelle mutiert werden. Dabei waren die bestehende alte Villa sowie der Schopf nachhaltig zu erhalten. Die Umsetzung sollte als Ganzes

im Sinne einer Arealüberbauung geplant und ausgeführt werden. Im Fokus stand, ein vernünftiges Zusammenspiel zwischen Flexibilität und fester ökonomi­scher Grundstruktur zu schaffen und minimale Erschliessungsflächen innerhalb und aus­serhalb der Wohnungen herzustellen. In­nerhalb der Wohnungen sollte es eine klare Trennung von öffentlichem und privatem Bereich geben. Dafür erhielten die Häuser eine klare, einfache statische und haustechnische Grundstruktur und Anord­ nung. Diese sorgt dafür, dass nun bei einer Bruttogeschossfläche von 7886 m² eine Hauptnutzungsfläche von 6312 m² zur Ver­fü­gung steht. Die Häuser umfassen 1,5- bis 5,5-Zimmer-Wohnungen, die zwischen 73 m² und 132 m² gross und auf ein mittleres Nachfragesegment – darunter Familien wie auch Singles – ausgerichtet sind. Alle Wohnun­ gen weisen ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis auf und bieten eine eigene Loggia oder Terrasse. Aufgrund der immer an den Gebäudeecken eingezogenen Loggien bilden die Volumen der rechteckigen Baukörper im Zusammenspiel mit der jeweils gleichartigen Attika und der Fassadengestaltung eine strukturierte Einheit. Das Attikageschoss ist zentral auf den Gebäuden angeordnet, jedoch leicht nach Norden versetzt, sodass jedes Gebäude über zwei besonders grosszügige Dachterrassen verfügt. In ihrer modernen, zeitgemässen Architektur zielen die Häuser auf eine klare Gliederung der Baukörper und zeigen Offenheit für das Urbane. Die energetische Anforderung an die Gebäudehülle war der Minergie®-Standard.


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«Wohnpark im Obstgarten» Aussenansicht

«Wohnpark im Obstgarten» Treppenhaus

Der strukturelle Aufbau erfolgte daher in Massivbauweise als Einsteinmauerwerk aus Backstein oder aus Stahlbeton. Die Wohnungstrennwände und Treppenhäuser- bzw. die Liftwände entstanden einschalig aus Stahlbeton, während die Wohnungsinnen­ wände aus Backsteinmauerwerk oder Leichtbauwand erstellt wurden. ANSPRUCHSVOLLE HERAUSFORDERUNGEN Im Bereich des Mauerwerks lag eine der grössten baulichen Herausforderungen. Dem Aussenmauerwerk musste besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden, zumal das verputzte Einsteinmauerwerk auch Funktionen der Tragstruktur übernehmen und wärmedämmende Aufgaben erfüllen sollte. Hier durften beispielsweise keine Installationen wie Rohre, Steckdosen etc. in den Aussenwänden zur Ausführung kommen, da diese sonst Wärmedämmbrücken verursacht hätten. Eine weitere grosse Herausforderung des Projekts bildeten die bestehende Villa und der als Schopf betitelte Gebäudekomplex: Steiner baute den Schopf zurück und richtet ihn an anderer Stelle als Wohnatelier neu auf. Weiter musste ein bestehender Fussweg, welcher durch die Parzelle verläuft und als Schulweg dient, während der Bauzeit ausserhalb des Bauperimeters verlegt und nach Abschluss wieder an den ursprüng-

lichen Ort zurückverschoben werden. Darüber hinaus identifizierte das Projektteam gleich nach Beginn der Bauarbeiten an verschiedenen Orten Optimierungspotenzial und nahm während dem Projekt diverse Umstellungen am ursprünglich geplanten Bauablauf vor. So konnte es einerseits die Baumeisterarbeiten optimieren, andererseits den Innenausbau besser takten. Umgesetzt werden konnten beispielsweise auch Verbesserungen am geplanten Heizkonzept, indem von Erdsonden auf Fernwärme über das EBM umgestellt wurde. Dies führte zu weiteren wertvollen Zeiteinsparungen. VORZEITIGER ABSCHLUSS Schliesslich wurde die Arealüberbauung entsprechend der projektierten Bausumme von 30 Mio. CHF erfolgreich mit der zeitgenössischen Landschaftsarchitektur zu einem attraktiven Gesamtkonzept verknüpft. Die Bewohner profitieren nun von einer gelungenen Einbindung in die direkte Nachbarschaft und die weitere Umgebung. In dieser Umgebung ist alles vorhanden, was es zum Leben braucht. Auf dem angrenzenden Grundstück befindet sich ein Kindergarten – weitere Schulen sind in Gehdistanz zu erreichen. Auch als Einkaufsstadt bietet Oftringen ausgezeichnete Möglichkeiten. Die gute Anbindung an das Strassennetz und den öffentlichen Nahverkehr sorgen für

grosse Mobilität auch ohne eigenes Auto. Als besonders wichtig erachtet Projektleiter Christoph Lutz aber abschliessend die Tatsache, dass sein Team die Ausführungsarbeiten entsprechend dem neu geplanten Bauablauf vor Ort stets strikt umgesetzt hat. So konnte das Projekt bereits im Juli 2017 – drei Monate vor dem geplanten Termin – ohne nennenswerte Schwierigkeiten und mit voller Zufriedenheit der Bauherrschaft zum Abschluss gebracht werden.

INFO

STEINER AG Corporate Communications Hagenholzstrasse 56 CH-8050 Zürich +41 58 445 20 00 info@steiner.ch www.steiner.ch


Highlights im digitalen Zeit ter. Nach wie vor unersetzlich: Menschen, die leidenschaftlich bei der Sache sind. Die dem Bauvorhaben entsprechend nicht nur ihr technisches Know-how einbringen sondern engagiert darüber hinaus denken. Für Albert Raimann, Inhaber und Geschäftsführer der Ralbau AG, und seine Mitarbeiter bedeutet das mehr Einsatz für ihre Mission – Mehrwert schaffen, bei jedem Bauprojekt. Von der Idee bis zur realisierten „Hausaufgabe“ bewirken konsequentes Zeitmanagement und transparente Kostenkontrolle, die Zielvereinbarung einzuhalten. Richtungsweisend dabei ist das Qualitätsmanagement

ralbau alpha qm, das den Bauherren stets absolut erstklassigen Überblick garantiert. Gut eingespielte Teams sorgen für reibungslose Abläufe. Respektvoller Umgang mit Partnern ebnet das Fundament für erfolgreiche Umsetzungen. So kommt es, dass die Ralbau AG in 100% der realisierten Projekte ihr Qualitätsbewusstsein zuverlässig beweist. Grund genug, gerade im digitalen Zeitalter auf die Menschen hinter der Marke zu bauen. Authentische Ansprechpartner für bodenständige Spitzenleistungen.

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Swiss Real Estate

NEWS

Interessantes und Wissenswertes aus der Schweizer Immobilienbranche

BUBBLE INDEX LEICHT TIEFER

SINKENDE NACHFRAGE

ZKB LANCIERT NEUEN INDEX

Der UBS Swiss Real Estate Bubble Index sank im 3. Quartal 2017 leicht und notierte zuletzt bei 1,38 Indexpunkten in der Risikozone. Der revidierte Wert des Vorquartals be­trägt 1,41 Indexpunkte. Der Rückgang des Immobilienblasenindex ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Erstens sanken die Eigenheimpreise leicht, zweitens fiel das Wachstum der Hypothekarverschuldung nochmal schwächer aus als in den Vorquartalen, und drittens liess die Nachfrage nach Buy-to-let-Investitionen etwas nach. Das schwache Wirtschaftswachstum und sinkende Mieten verhinderten jedoch einen deutlicheren Abbau der Ungleichgewichte auf dem Eigenheimmarkt. Denn dadurch stagnierte einerseits das Verhältnis von Kaufpreisen zu Haushaltseinkommen, und andererseits vergrösserte sich die Schere zwischen Kauf- und Mietpreisen weiter. Die Preise für Eigentumswohnungen sanken das erste Mal seit Beginn des Immobilienbooms im Jahr 2000. www.ubs.com

In der Schweiz werden Eigentumswohnun­ gen im Vergleich zum Vorjahr weniger nachgefragt. Das geht aus der im September 2017 veröffentlichten Online Home Market Analysis (OHMA) von homegate.ch in Zusammenarbeit mit dem Swiss Real Estate Institute der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich hervor. Vertiefte Analysen einzelner Regionen und Städte zeigen jedoch starke regionale Unterschiede des Angebots, der Nachfrage und des Preisniveaus. In der ganzen Schweiz wurden in der Berichtsperiode vom 1. Juli 2016 bis zum 30. Juni 2017 rund 67’600 Eigentumswohnun­ gen auf Internetplattformen angeboten. Damit ist das Angebot gegenüber dem Vorjahr um rund drei Prozent gestiegen. Die durchschnittliche Insertionsdauer einer Eigentumswohnung stieg um elf Tage auf 103 In­sertionstage an. Die überproportionale Zunahme der Insertionszeit – plus zwölf Prozent – deutet auf eine abnehmende Nachfrage nach Eigentumswohnungen hin. www.homegate.ch www.swissrei.ch

Die Zürcher Kantonalbank präsentierte Mitte Oktober 2017 den neu lancierten Zürcher Wohneigentums­index (ZWEX). Der ZWEX dokumentiert die Preisentwicklung von Einfamilienhäusern und Stockwerkeigentum im Kanton Zürich. Er besteht aus einem Gesamtindex sowie drei regionalen Subindizes See, Regio und Land. Die Regionalisierung erfolgt anhand der räumlich unterschiedlichen Preisniveaus. Die Region See besteht aus den teuersten Ortschaften rund um das Zürcher Seebecken, während die Region Regio die mittelpreisigen, suburbanen Ortschaften im Einzugsgebiet der Stadt Zürich sowie Winter­ thur umfasst. Die Region Land besteht aus den günstigsten Ortschaften in den ländlichen Gebieten des Kantons. Der ZWEX ist der am breitesten abgestützte Immobilienpreisindex im Kanton Zürich und widerspiegelt die lokalen Marktgegebenheiten sowie deren unterschiedliche Preisdynamik. Die Berechnung des Index erfolgt quartalsweise. www.zkb.ch


GEBÄUDETECHNIK

«SANIERUNG UND ERNEUERUNG SIND EINE CHANCE» CHRISTIAN APPERT Geschäftsführer Amstein + Walthert AG www.amstein-walthert.ch


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Die Überführung von Immobilien in einen neuen Lebenszyklus

Eigentümer, Nutzer oder Bewirtschafter von Gebäuden im Bestand sehen sich häufig mit komplexen Fragestellungen konfrontiert. Das Massnahmenpaket des Bundesrates zur Energiestrategie 2050 bedingt eine Totalrevision des Energiegesetzes sowie Änderungen in verschiedenen weiteren Bundesgesetzen. Das Parlament hat die Vorlage angenommen, das Stimmvolk stimmte ihr am 21. Mai 2017 zu. Ab dem 1. Januar 2018 sind die Gesetzesrevisionen und Verordnungen in Kraft getreten. Ein wesentlicher Teil des Massnahmenpakets zielt auf die Energieeffizienz ab. Aufgrund der Entwicklungen von Vorschriften hinsichtlich der Energieeffizienz von Neubauten liegt der Fokus hier selbstverständlich im Bestand des Gebäudeparks in der Schweiz.

Wie lange währt die technische Lebensdauer der Ge­ bäudeteile und technischen Anlagen noch? Welche Wartungs- und Instandhaltungszyklen sind für die technischen Anlagenteile einzuhalten? Welche Konsequen­ zen hat der Ausfall von technischen Anlagen? Ist die Personen- und Betriebssicherheit gewährleistet und wie lange noch? Erfüllen die technischen Anlagen die geltenden Vorschriften? Welches sind die Verpflichtungen des Gebäude- und Grundeigentümers? Die Gebäudetechnikbranche versucht seit vielen Jahren, diese Fragen dem Zeitgeist und technischen Fortschritt entsprechend zu beantworten. ENORMER FORTSCHRITT Der enorme Fortschritt in der technischen Entwicklung und der Digitalisierung prägt unsere Zeit. Während bauliche Teile der Gebäude eher langfristigen Erneuerungszyklen unterliegen, sind technische Anlagen zunehmend bereits nach wenigen Jahren veraltet. Wie kann also ein Gebäude unter Berücksichtigung aller technischen, energetischen und objektspezifischen Aspekten in einen neuen Lebenszyklus geführt werden?

DIGITALISIERUNG MIT GROSSEM POTENZIAL Neben der Überprüfung der Anforderungen und deren Präzisierung für die bevorstehende Sanierung der Immobilien sind auch die Daten- und Plangrundlagen entsprechend aufzubereiten. Gerade in der Sanierung kann dies eine erste Herausforderung darstellen, denn oftmals ist keine lückenlose Dokumentation des Bauwerks vorhanden. Bei dieser Aufarbeitung hält immer öfters die Digitalisierung Einzug. Sei dies mit 3D-Scannern oder der Digitalisierung von Plangrundlagen für die Weiterbearbeitung. Hier sehen wir ein enormes Potenzial für die Zukunft der Sanierungen und der Gebäudetechnikplanung im Gesamten. Werden Daten schon zu Beginn eines Projektes gesammelt und aufbereitet, können diese in der Sanierung effizient genutzt und hohe Kosten eingespart werden. ÜBERRASCHUNGSMOMENT ALS HERAUSFORDERUNG Als eine der zentralen Herausforderungen kann der Überraschungsmoment genannt werden. Sei dies zu Beginn der Planung oder erst bei der Realisierung. Treten solche ein, muss meist sehr schnell entschieden und reagiert werden. Eine umfassende Sanierung kann nur zum Erfolg führen, wenn die Aufgabe bereits zu Beginn bekannt ist und auf fachkundige sowie erfahrene Planer zurückgegriffen werden kann. Denn eine Sanierung ist kein Neubau, sondern die Überführung eines Gebäudes in einen neuen Lebenszyklus.


Engineering + Consulting Als eines der innovativsten Ingenieur- und Beratungsbüros für Technik am Bau in der Schweiz, treibt Amstein + Walthert die Digitalisierung der Baubranche voran und ist auf dem neusten Stand der Technik. Die Amstein + Walthert Gruppe bietet gesamtheitliche Dienstleistungen über den ganzen Lebenszyklus einer Immobilie digital an. Wir bieten höchste Effizienz, Technik, Leistung und Innovation in der Gebäudetechnikbranche und zählen auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die diese Werte ebenfalls hoch halten. Ergreifen Sie die Chance und gestalten Sie Sanierungen und Neubauten gemeinsam mit uns.

amstein-walthert.ch Amstein + Walthert AG • Engineering und Consulting Aarau Basel Bern Chur Frauenfeld Genève Lausanne Luzern Lyon Sion St.Gallen Zürich


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Swiss Real Estate

NEWS

Interessantes und Wissenswertes aus der Schweizer Immobilienbranche

NIEDERLASSUNG IM «LÄNDLE»

WSL WEIST DEN WEG

GELUNGENE JUBILÄUMSFEIER

Im Oktober 2017 eröffnete die St. Galler Gebäudetechnikdienstleisterin Hälg & Co. AG eine neue Niederlassung in Liechtenstein. Mit dem Büro in Gamprin-Bendern erhalten die Auftraggeber im Fürstentum einen direk­te­ren Kontakt für ihre Projekte und Anliegen. Bereits seit einigen Jahren darf die Hälg & Co. AG immer wieder Aufträge im Fürs­ tentum Liechtenstein ausführen. Mit der Eröffnung einer eigenständigen Niederlassung in Gamprin-Bendern rückt sie nun näher zu den Kunden im Wachstumsmarkt Liechtenstein heran. Reto Briner, Regionalleiter Ostschweiz der Hälg & Co. AG, erklärt: «Wir sind im wahrsten Sinne des Wortes näher bei den Kunden und sind gerade im Servicefall noch schneller zur Stelle.» Die Leitung der Niederlassung Bendern übernimmt Rico Rüdisühli, der als stellvertretender Leiter der Niederlassung Chur bereits Projekte im Fürstentum leitete und den Markt und die Kunden bestens kennt. www.haelg.ch

Als erstes modernisiertes Verwaltungsgebäude im Raum Zürich erfüllen die frisch renovierten Büro- und Laborgebäude der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) die Anforderungen einer Doppelzertifizierung für eine Modernisierung nach beiden Baustandards: Minergie-P-ECO und Minergie-A-ECO. Der Ansatz ist als KMU-Lösung multiplizierbar und weist den Weg zur Umsetzung der Ener­giestrategie 2050. Das Zürcher Unternehmen Dietrich Schwarz Architekten AG, unter der Leitung von Dietrich Schwarz, Professor für Nachhal­tiges Bauen an der Universität Liechtenstein, löste die Herausforderung der Modernisierung mit einer vorgehängten Holz-ElementFassade, einer optimierten Gebäudetechnik und einer flächig integrierten Photovoltaikanlage. Das Beispiel zeige, so Dietrich Schwarz, dass sich dank technischer Sparmassnahmen und innovativer Stromgewinnung Betriebe in der Grösse eines KMU von fossiler Ener­ gienutzung auf erneuerbare Energien umstellen lassen – umweltverträglich, nachhaltig und kostengünstig. www.minergie.ch www.swissrei.ch

Alle zwei Jahre lädt Amstein + Walthert zur Feier ein. Dieses Jahr stand der Event ganz im Zeichen des 90-jährigen Firmenjubiläums. Alle Mitarbeitenden der 20 Standorte von Amstein + Walthert, Reflexion, Enastra, Schnyder Ingenieure und Team21 kamen Mitte September 2017 für einen Abend zusammen und spürten die geballte Energie der Gruppe. Vor 90 Jahren wurde die heutige Amstein + Walthert AG als Schuler + Schild in Zürich gegründet. So sollte auch das Jubiläum in Zürich in der Halle 622 direkt am neuen Bahnhof Oerlikon stattfinden. Die Feier wurde von Verwaltungsratspräsident Gilbert Schnyder und Konzernleiter Christian Appert festlich eröffnet. Gemeinsam schwelgten sie in der Vergangenheit und würdigten die Arbeit der einzelnen Standorte der Gegenwart. Das Rahmenprogramm schloss den Bogen zur Zukunft der Baubranche: Die Mitarbeitenden kamen in den Genuss, die neueste Technologie mit 3D-Brillen und Hololens zu erfahren und selber zu testen. www.amstein-walthert.ch


BAUSTOFFE

«BETONVORFABRIKATE ÜBERZEUGEN» HERBERT WEBER ist Verkaufsleiter bei der MÜLLER-STEINAG ELEMENT AG. www.mueller-steinag.ch


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Beton-Vorfabrikate auf dem Vormarsch

Qualitativ hochwertig, absolut präzise vorgefertigt, just in time geliefert und montiert, ausgesprochen robust, resistent und lang­lebig: Schweizer BetonVorfabrikate bieten ein enormes Potenzial, das für Planer immer interessanter wird.

Ein Betonelement entsteht im Kopf eines anspruchsvollen Planers. Er will von Anfang an sein Bauwerk mit minimalsten Überraschungen konzipieren und umsetzen. Von der Witterung bestimmte Terminpläne, Schwierigkeiten beim Materialnachschub, Wartezeiten, die Tagesform des Arbeiters und die Unsicherheit, ob das Endprodukt auf der Baustelle die Vorgaben erfüllt, will er für sein Bauwerk nicht in Kauf nehmen. PERFEKTE PERFORMANCE DANK KOOPERATION Im Idealfall setzen sich die Planer bereits zum frühestmöglichen Zeitpunkt mit dem Hersteller zusammen, der seine Vorgaben minutiös bearbeitet. Viele Fakto­ ren müssen schliesslich zusammenpassen, damit das Betonelement innerhalb des Bauobjekts eine perfekte Performance abliefert. Da werden Details für den Formenbau optimiert, es wird an Toleranzen gefeilt, Tragfähigkeiten, Brandschutzkennzahlen und viele weitere Werte werden berechnet und überprüft. In weiteren Schritten werden die Bewehrungen dimensioniert, die Betonsorte bestimmt, Verbindungssysteme evaluiert und werksseitige Einlagen eingeplant. Mit einem Mockup wird am Bauobjekt 1:1 bestätigt, dass alles funktioniert.

TOPQUALITÄT UND PRÄZISION AB WERK Das Ergebnis der sorgfältigen Vorarbeiten zeigt sich, wenn das Element aus der Produktion kommt. Die Abmessungen sind sehr genau – so wie es geplant wurde. Weil im Werk erfahrene Spezialisten eine präzise Form gebaut haben und beim Betonieren immer unter den gleichen Umweltbedingungen arbeiten und somit die Prozesse genau kennen. Das Bauteil aus Beton ist auch genauso stark wie geplant dank Betonqualitäten, die auf der Baustelle gar nicht möglich sind. PUNKTGENAUE LIEFERUNG UND MONTAGE Für den Einbau sind Leerrohre, Transportanker und Verbindungssysteme bereits werksseitig integriert. Auch bei der Lieferung und Montage wird präzise gearbeitet. Just in time komme das Element auf die Baustelle. Bauseits sind schon alle Vorbereitungen getroffen. Das Betonvorfabrikat wird innert kürzester Zeit positioniert und mit ausgereiften Verbindungssystemen dauerhaft mit dem Bauwerk verbunden. INTERESSANTES POTENZIAL Und das ist noch nicht alles – vorfabrizierte Beton­ elemente sind robust, resistent gegen Witterung und Brand und sehr langlebig. So erstaunt es zuweilen doch, wie schwer sich manche Entscheider noch damit tun, das Potenzial der Beton-Vorfabrikation zu nutzen. Klar werden höhere Anforderungen an die Verbindlichkeit in der Ausschreibungsphase gestellt. Aber mit BIM bewegen wir uns sowieso in diese Richtung. Höchste Zeit also für eine ganzheitliche Betrachtung, in der auch unkonventionelle Varianten geprüft werden sollen.


MÜLLER-STEINAG Gruppe

DIENSTLEISTUNGEN VON A–Z FÜR DIE BAUWIRTSCHAFT KOMPETENTES NETZWERK Die inhabergeführte MÜLLER-STEINAG Gruppe ist mit ihren Betonprodukten und Naturbaustoffen die führende Dienstleisterin für die gesamte Schweizer Bauindustrie. Das Unternehmen ist seit 1874 kontinuierlich gewachsen und beschäftigt heute in seinen Werken und Verkaufsgesellschaften über 750 Mitarbeitende in den Wirtschaftsräumen Mittelland, Ost- und Zentralschweiz sowie in den Kantonen Graubünden und Tessin. In diesen Regionen gehört die MÜLLER-STEINAG Gruppe zu den wichtigsten Arbeitgebern. Mit dem Austausch von Wissen und Erkenntnissen aus eigener Forschung und Entwicklung mit weltweit tätigen Partnern

der Betonindustrie partizipiert die MÜLLER-STEINAG Gruppe an globalen Qualitätsstandards. Das Unternehmen fasst das Know-how aus den hoch qualifizierten Sparten inge­n­ieurtechnische Betonelemente in Vorfer­tigungsbauweise für Tragkonstruktionen und Herstellung von Betonwaren für den Hoch und Tiefbau sowie für die Wasserund Abwassertechnik zusammen. Von nationaler Bedeutung sind die Naturbaustoffe aus den beiden eigenen Abbaugebieten für den Strassen- und Bahnbau. Mit den inte­ grierten Verkaufsgesellschaften und den in allen Unternehmensbereichen tätigen Spezialisten ist die MÜLLER-STEINAG Gruppe in der Lage, ein Bauwerk über seinen

MÜLLER-STEINAG ELEMENT AG: ELEF®-Systemparkhaus, Hoffmann – La Roche Kaiseraugst Photo: Beat Ernst, © Roche Ltd.

gesamten Bau- und Lebenszyklus zu begleiten – wirtschaftlich und kundennah. BAUEN AUF VERTRAUEN Namhafte Bau- und Generalunternehmer setzen auf die Netzwerkkompetenz der MÜLLER-STEINAG Werke, die am Markt durch ihre Verkaufsgesellschaften vertreten werden. Die Nähe zu den Kunden und die überdurchschnittliche Lieferbereitschaft bilden die Basis für das unabdingbare Vertrauen für zukünftiges Bauen. DIE VERKAUFSGESELLSCHAFTEN Mit den drei Verkaufsgesellschaften CREA­BETON BAUSTOFF AG, MÜLLER-STEINAG BAUSTOFF AG und der MÜLLER-

MÜLLER-STEINAG BAUSTOFF AG: Naturbaustoffe und Transportbeton


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CREABETON BAUSTOFF AG: Sitzbankelemente, Im Park Schönenwerd

INFO STEINAG ELEMENT AG verfügt die Gruppe über ein einmaliges Potenzial, von welchem vor allem die Kunden profitieren. Umfassendes, Disziplinen übergreifendes Know-how, Produktionsstandorte in der ganzen Schweiz und eine eigene Logistik garantieren die hohe Lieferbereitschaft von Beton-Spezialelementen, Betonwaren und Naturbaustoffen. MÜLLER-STEINAG BAUSTOFF AG Die MÜLLER-STEINAG BAUSTOFF AG produziert und liefert Naturbaustoffe aus den Produktionsstandorten Stansstad NW und Rickenbach LU. Felsgebrochenes Hartgestein für Gleisschotter und Hartsplitt sowie Kies und Sand für den Strassenbau. Die hochwertigen Materialien sind die Grundlage für problemloses Bauen in allen Bereichen der Bauindustrie und bilden das Gerüst für den zementgebundenen Werkstoff Beton, der mit hoher Lieferbereitschaft auch als Transportbeton hergestellt wird. Der Betrieb zweier streng kontrollierten Deponien unterliegt den Richtlinien des Fachverbands der Schweizerischen Kiesund Betonindustrie FSKB. In enger Zusammenarbeit mit externen Spezialisten werden nach dem Abbau in den Gruben und Brüchen Zonen geschaffen, wo sich Pionierarten, Insekten und Amphibien wieder ansiedeln können. CREABETON BAUSTOFF AG Die CREABETON BAUSTOFF AG vertritt ein einzigartiges Vollsortiment an Betonwaren mit bedürfnisorientierten Gesamtlösungen und qualitativ hochstehenden Schweizer Produkten für den Hoch-, Tief- und Stras-

senbau sowie den Gartenbau und die Umgebungsgestaltung wie auch von Wasserund Abwasserbehandlungsanlagen. Freundliche Mitarbeitende im zentralen Kundenservicecenter mit den verschiedenen Dienstleistungen wie Beratung, Verkauf, Offertwesen, Transportdisposition und Logistik mit eigener LKW-Flotte stehen den Kunden kompetent zur Verfügung. Die Ausstellungen in Brugg AG, Däniken SO, Flawil SG, Rickenbach LU, Schmerikon SG, Stansstad NW und Trimmis GR zeigen verschiedene Betonprodukte in natürlicher Umgebung. MÜLLER-STEINAG ELEMENT AG In den Werken der MÜLLER-STEINAG ELEMENT AG werden vorfabrizierte Elemente aus Beton, Polymer- und Lavabeton sowie Produkte der Marken ELEF® und FAVERIT® hergestellt. Dazu gehören ingenieurtechnische Grossbauteile für Tragkonstruktionen, Vorspann- und Lärmschutz­ele­mente, Balkonplatten, Systemparkhäuser, hochbelastbare Stützen, Fassaden, Liftschachtelemente, Treppen, Schächte, Kanäle. Von der Planung über den Formenbau und die Fabrikation bis hin zur termingerechten Auslieferung und der Montage mit den eigenen Montage-Equipen wird kompromisslos auf Qualität gesetzt. Die Mitarbeiter in den Montageteams sind Spezialisten im Zusammenbau von vorgefertigten Betonelementen. Sie disponieren den Transport und sind zur rechten Zeit auf der Baustelle für die Montagevorbereitungen und den Empfang der Betonelemente. Die Montage erfolgt unter strengen Sicherheitsvorkehrungen, speditiv und mit hoher Präzision.

MÜLLER-STEINAG GRUPPE Schweizweit tätiges, von den Inhabern ge­führtes, eigenständiges Unternehmen in den Bereichen Betonwaren, Vorfabrikation und Naturbaustoffe. Mitarbeitende ca. 750. Werke und Standorte: Rickenbach LU, Schachen LU, Zell LU, Stans­ stad NW, Däniken SO, Bremgarten AG, Brugg AG, Flawil SG, Schmerikon SG, Trimmis GR, Osogna TI, Mauren TG. Verkauf und Vertrieb: MÜLLER-STEINAG BAUSTOFF AG Verkaufsgesellschaft für Naturbaustoffe. CREABETON BAUSTOFF AG Verkaufsgesellschaft für das Voll­sortiment an Betonwaren und Gesamtlösungen für die Bereiche Hoch-, Tief- und Strassenbau sowie den Gartenbau und die Umgebungs­ gestaltung. MÜLLER-STEINAG ELEMENT AG Verkaufsgesellschaft für vorgefertigte Beton­ elemente, Engineering, Montagearbeiten MÜLLER-STEINAG GRUPPE Bohler, 6221 Rickenbach LU +41 848 400 401 info@mueller-steinag.ch www.mueller-steinag.ch


Truffer AG

VALSER QUARZIT Eine Geschichte über die imitierte Welt. Von noch grün über gelb zu orange bis tiefrot findet sich die komplette Farbpalette. Farben des Herbstes, über kräftig bis ab­ gedämpft grau, erzählen sie von Sonne und Schatten, von trocken und feucht, von kalt und warm. Vergänglichkeit im Wissen, dass sie nicht endgültig ist, strahlend und zugleich morbid – ein Fest für unser Auge. Ein Herbstblatt, vom Wind bewegt, wird zur Maus, die über den Weg huscht. Das Rauschen der Tannen, Vogelgesang, Vogelgezwitscher, Vogelgekrächze. Ich laufe auf dem Moosboden, meine Schritte sind weich wie in Watte gehüllt. Gibt die Natur die Vorgabe für Schalldämpfung? Ein Knacken im Geäst, dann wieder Stille. Dann wieder ein geschäftiges Rascheln – eine Maus in den Herbstblättern? Märchen aus früher Kindheit kommen mir in den Sinn. Der Wolf – war das nun bei Rotkäppchen oder den Sieben Geisslein und Hänsel und Gretel? Ich habe damals die Geschichten gehört und gleichzeitig all die Töne des Waldes. Bei uns in den Bergen werden die Kartoffeln immer noch von Hand gegraben. Einmal aus der Erde geholt, werden sie auf der Wiese neben dem Acker ausgelegt zum Trocknen. Die Kartoffelstauden sind dann grau, welk und dürr und werden verbrannt. Der Duft dieser brennenden, mehr rauchenden Stauden in der Kälte der späten Novembertage erinnert mich an frühe Kindheit. Das Kleinkind muss alles erfühlen, nimmt alles in die Hände, in den Mund. Wie fühlt sich ein Wurm an, wie ist es, die Rinde eines Baumes zu ertasten. Wir haben Blin-


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de Kuh gespielt und im Kreis tastend mit verbundenen Augen die anderen Kinder erraten. Kau­ gummis gab es in meiner Kindheit kaum. Mein Vater hat erstarrte, tränenartige Absonderungen von der Rinde der Tannen gelöst. Wir Kinder haben diese gekaut. Zuerst war es sehr brüchig, wollte sich nicht verbinden. Er forderte etwas Ausdauer, der Kaugummi von damals. Doch allmählich stimmte die Konsistenz und das ganze Aroma des Baumes, des Waldes war im Mund. Vielleicht sind es diese Kindheitserinne­ run­gen, diese Erfahrungen der Sinne, welche meine Affinität zu Cafés geweckt haben. Eintauchen in die Welt dieser Düfte, die Aus­lagen in den Vitrinen, der Geruch von frisch gebackenem Brot, Schokolade und Zimt. Die «Aura» des Kaffees, die unterschiedlichen Röstungen, Sorten, welche ihr Aroma entwickeln beim Mahlen. Der Duft geschäumter Milch, die überläuft, das Geräusch der grossen Kolbenmaschine, wenn sie das braune, aromatische Getränk in die dickwandi­ge Tasse gibt. Der Kaffeesatz aus dem Kolben in den Kübel geschlagen, rundet die Zeremonie ab. Stimmen, Geschirrgeklapper, der Duft der Zeitungen, die aus der Welt berichten – ich fühle mich wohl. Wie hiess der französische Film gleich wieder – Chocolat mit Juliette Binoche. So konnte ich auch kürzlich der Verführung des Cafés nicht widerstehen. Ein Neubau, vielversprechend, einladend. Ich trete ein. Im vorderen Teil stehen Vitrine, Kaffee­ automat, dieser kombiniert mit Heisswasser-

ausgabe für Tee und heisse Milch für Ovomaltine und Schokolade. Die Vitrine Neon beleuchtet. Der Boden in Keramik mit Natursteinoptik. Ich bestelle und setze mich an einen der Tische. Der Keramikboden wechselt nun zu Parkett, der sich bei näherem Betrachten als Laminat erweist. Auch die modern designten Fauteuils sind nicht mit Leder bezogen. Weder Nase noch Hände stellen eine Verbindung zur Optik des Materials her: Plastik mit Lederoptik. Als Abschluss des Raumes eine «featur wall». Das Mauerwerk entpuppt sich aber als dünn auf Paneelen aufgeklebtes Puzzle von Steinresten, mit viel Fleiss wohl billiger Arbeitskräfte arrangiert. Die Vielfalt der Düfte fehlt. Was mir da entgegenschlägt, ist synthetisch. Was duftet, sollte doch eine Ursache haben. – Dieser Raumduft ist Small Talk. Hat der Cappuccino nicht einen schalen Geschmack? Ist da etwa Milchpulver im Spiel? Das Laugenbröt­ chen mit Fleisch, heruntergekühlt, vermag seinen Duft nach Brot und Schinken nicht zu entfalten. Gerne würde ich aufstehen und ein Manifest für das Echte, Wahre verlesen. Möchte sagen, dass Brot doch nach Brot riechen muss und der Schinken nach Schwein. Dass Plastik nicht Leder und künstliche Stoffe nie zu Holz oder Stein werden können. Stattdessen gehe ich in den Wald, in die Berge, in den Steinbruch…

INFO

KURZVORSTELLUNG TRUFFER AG, VALS Wir bauen in Vals im Bündnerland den Valser Stein ab und verarbeiten diesen ausschliesslich im eigenen Steinwerk. Dieses Steinwerk ist mit den neuesten Maschinen der Steinbearbeitung aus­ gestattet. Wir beschäftigen insgesamt ca. 55 Mitarbeitende und zählen zu den führenden Werken in der Schweiz. SELBSTVERSTÄNDNIS Wir pflegen einen sorgfältigen Umgang mit dem Stein, verstehen uns nicht als industrielles Massenprodukt. Die einzig­ artige Geologie im Valsertal, bedingt durch die Alpenfaltung vor 50 Millionen Jahren, macht den Valser Stein zu einem sehr speziellen Gestein. Daher möchten wir den Stein auch in ganz speziellen Orten, für ganz spezielle Projekte einsetzen. TRUFFER AG Liemschboda 168B, CH-7132 Vals +41 81 935 16 42 quarry@truffer.ch www.truffer.ch


ELEF Systemparkhaus Stützenlose Parkflächen ®

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Vorfabrizierte Elemente aus Beton, Polymer- und Lavabeton. Ingenieurtechnische Grossbauteile für Tragkonstruktionen, Vorspann- und Lärmschutzelemente. Balkonplatten, Systemparkhäuser, hochbelastbare Stützen. Fassaden, Liftschachtelemente, Treppen, Schächte, Kanäle, Behälter für Kommunen und Agrarbetriebe. Produkte unserer Marken ELEF® und FAVERIT.® Service und Dienstleistungen unter Telefon 0848 200 210.

MÜLLER-STEINAG ELEMENT AG | Bohler | 6221 Rickenbach LU | www.ms-element.ch Vernetzt, kompetent – die Verkaufsgesellschaften der MÜLLER-STEINAG Gruppe: CREABETON BAUSTOFF AG, MÜLLER-STEINAG BAUSTOFF AG und MÜLLER-STEINAG ELEMENT AG


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Swiss Real Estate

NEWS

Interessantes und Wissenswertes aus der Schweizer Immobilienbranche

65’000 LEERE WOHNUNGEN

AUFRICHTE BEIM VULCANO

KLARER BRANCHENSIEGER

Die Leerstandsquote hat in der Schweiz das vierte Jahr in Folge stark zugenommen und mittlerweile 1,5 Prozent erreicht. Gemäss Bundesamt für Statistik standen am 1. Juni 2017 knapp 65’000 Wohnungen leer, 2013 waren es noch rund 40’000 Wohnungen. Höhere Leerstände gibt es vor allem bei den Mietwohnungen. Nach einem Anstieg von knapp 8000 Einheiten innert Jahresfrist standen per 1. Juni 2017 mehr als 53’000 Mietwohnungen leer – dies ergibt eine Leerstandsquote von rund 2,4 Prozent (2016: 2 Prozent). Auch im Eigenheimsegment stieg die Anzahl leerer Wohnobjekte auf über 11’000 Einheiten an (Leerstandsquote etwa 0,5 Prozent). Fast jede sechste leer stehende Wohnung befindet sich in Neubauten, die in den letzten zwei Jahren fertiggestellt wurden. Diese Zahl stieg um knapp 15 Prozent auf mehr als 10’000 Einheiten – und die Leerstandsquote auf schätzungsweise über 10 Prozent. Am stärksten von allen drei Landesteilen stieg die Leerstandsquote im Tessin. www.ubs.com

Rund ein Jahr nach der Grundsteinlegung haben alle drei Türme des Projekts Vulcano in Zürich Altstetten ihre definitive Höhe von 80 Metern erreicht. Ende Oktober 2017 wurde die Aufrichte des 26 Stockwerke hohen Gebäudes, das die Steiner AG und die Anlagegruppe CSA Real Estate Switzerland gemeinsam entwickelt haben, gebührend gefeiert. Die Fertigstellung des Baus ist für Ende 2018 geplant. Das elegante Hochhaus-Trio beim Bahnhof Altstetten wird künftig rund 300 Mietwohnungen mit Serviceleistungen, im Erdgeschoss attraktiven Raum für Gewerbe und Gastronomie und in den ersten fünf Obergeschossen einen Hotelbetrieb mit 320 Zimmern beherbergen. Die künftigen Bewohner der drei schlanken Vulcano-Wohntürme können sich auf viel Privatsphäre, ein spektakuläres Panorama und einen hohen Wohnkomfort freuen. Rückwärtig entsteht zudem ein begrünter Aussenraum, der ansprechende urbane Rückzugsmöglichkeiten schafft und zur Attraktivität des gesamten Quartiers beitragen wird. www.steiner.ch

In der Studie «Preissieger 2017» von «Deutschland Test» hat Engel & Völkers in der Kategorie «Immobilienmakler» mit 100 Punkten den ersten Platz erreicht und ist damit Branchensieger. Lediglich zwei Immobilienunter­ nehmen haben es überhaupt über die Hürde von 75 Punkten geschafft. Das Nachrichtenmagazin ‹Focus› berichtete in der Ausgabe vom 4. November über die Ergebnisse. Die Studie «Preissieger 2017» untersucht Social-Media-Beiträge zu mehr als 1500 Marken aus 109 Branchen. Bewertet wurden Aussagen zu Preis und Qualität. Basis hierfür waren die Daten des Webmonitoring-Tools Web Analyzer, das Zehntausende OnlineNachrichten und über eine Million SocialMedia-Quellen analysiert und bewertet. «Deutschland Test» wertete in der Zeit von August 2016 bis Juli 2017 über sechs Millionen Nennungen aus. Die Berechnung des Punktwerts der einzelnen Marken erfolgte auf einer Skala von 0 bis 100 Punkten. www.engelvoelkers.com


FARBEN

«DENKEN IN GENERATIONEN STATT IN GARAN­ TIEFRISTEN» THEO SCHAUB ist Inhaber der Schaub Maler AG in Zürich, Zürich Oerlikon und Wetzikon. www.schaub-maler.ch


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Kultur der Nachhaltigkeit versus Kultur des Wegwerfens

Nachhaltigkeit im ursprünglichen Sinn meint das Beständige und Unablässige wie auch das ununterbrochen Fortlaufende, das Wirksame und Nachdrückliche oder einfach der Erfolg oder die Wirksamkeit einer Sache. Das hat auch mit uns zu tun, unserem Denk- und Handlungsmuster im Spannungsfeld von Halten und Weg­werfen.

Vor 21 Jahren, kurz vor seiner Pensionierung, hat mein Vater im zürcherischen Affoltern eine grössere Blocküberbauung bewusst so streichen lassen, wie er Häuser in seinem Berufsleben am liebsten immer gestrichen hätte. Die Überbauung im Schwandenholz-Quartier wurde damals als Zweischalen-Mauerwerk erstellt, mit einem rein mineralischen Verputz versehen und mit der klassischen Reinmineralfarbe KEIM Purkristalat gestrichen. Motivation für diesen im Zeitpunkt der Erstellung teureren Ansatz waren die hohe Qualität und die ausgesprochen lange Lebensdauer des gewählten Anstrichsystems. Die damalige Investition hat sich auch aus heutiger Sicht absolut gelohnt. Die Standzeit dieser Fassade ist derjenigen einer Kompaktfassade bei Weitem überlegen und ist – bezieht man den ersten Renovationszyklus in die Betrachtung mit ein – erheblich preisgünstiger als die im ersten Moment billigere Kompaktfassade. Der gewählte rein mineralische, dick­­schichtige Verputzaufbau in Verbindung mit dem Anstrich, der sich mit dem Untergrund verkieselnden Purkristalat-Mineralfarbe, sind die entscheidenden Faktoren für die mittlerweile erwiesene Langlebigkeit der Fassade gewesen. Im Innenbereich setzen wir bei Altbauten und bei gehobenen Neubauten seit einigen Jahren auf Mineral­farben und Mineralfarblasuren. In Folge der immer dichteren Bauweise sehe ich bei Mineralfarben im Innenbereich aus bauphysikalischer Sicht grosse Möglichkeiten. Nasszellen in Neubauten streichen wir konsequent nur mit Mineralfarbe. Knacknuss und beson­ deres Kriterium für den flächenmässigen Einsatz der Mineralfarbe dürften die Ausbesserungsmöglichkeit und die Verarbeitbarkeit dieses weniger dichten Anstrichsystems sein – mit der neuesten Generation mineralischer und sogar natureplus-zertifizierter Innenfarben ist man da einen grossen Schritt weitergekommen. Wir suchen für unsere Kunden nach Lösungen, die mit der Lebensdauer ihrer Liegenschaften einhergehen. So darf weder die Renovation einer Fassade noch eine Renovation im Innenbereich zu einer Zeitwertaufgabe werden. Das Denken in Garantiefristen läuft meinem persönlichen Denken und jenem meiner Unternehmung zuwider. Es lenkt die Einstellung zur Arbeit auf einen Zeithorizont von zwei bis maximal zehn Jahren. Wenn ich mir all die Vorspanne von Ausschreibungen von Malerarbeiten vor Augen halte, passt das Denken in Garantiefristen zur aktuellen Entwicklung der Menta­ lität und der Einstellung der ausschreibenden Stellen zu den Handwerkern am Bau. Es kann aber kein Ansatz für den langfristigen Bestand unseres Malerhandwerks und all jener Unternehmungen sein, die in Generationen denken.


Qualitätszeichen für ökologische Baufarben

ERSTE FASSADEN­ FARBEN MIT NATUREPLUSAUSZEICHNUNG MIT DEM NATUREPLUS-QUALITÄTSZEICHEN FÜR FASSADENFARBEN WURDE ALS ERSTES UNTERNEHMEN DIE KEIMFARBEN AG AUSGEZEICHNET. DAS NATUREPLUS-GÜTESIEGEL KENNZEICHNET DIE BESTEN PRODUKTE FÜR NACHHALTIGES BAUEN UND GILT IM BAUSEKTOR ALS SEHR STRENGES UND AUFGRUND DES PRINZIPS DER SELBSTÜBERWACHUNG VERLÄSSLICHES ÖKOLABEL. SELBSTVERSTÄNDLICH ERFÜLLEN UND ÜBERTREFFEN FARBEN MIT EINER NATUREPLUSAUSZEICHNUNG JENE PRODUKTSTANDARDS ZUM BEISPIEL EINER UMWELT-ETIKETTE ODER VON ECO-BAU (MINERGIE-ECO). Silikatfarben von Keim sind zurzeit die einzigen Aussenfarben, die die umfassenden An­forderungen der europäischen Vereini­ gung natureplus an Nachhaltigkeit, Ressourcenschutz und Gesundheit erfüllen. «Die Silikat-Fassadenfarben von Keim zeigen, dass traditionelle Produkte aus natürlichen Rohstoffen aufs Beste aktuellen und künftigen Ansprüchen an eine ökologische und dauerhafte Fassadengestaltung entsprechen kön­nen», sagte Thomas Schmitz, Geschäftsführer von natureplus, anlässlich der UrkundenÜbergabe auf der BAU 2017 in München. «Das mineralische Prinzip sichert den Kunden höchste Qualität und Lebensdauer, was nicht zuletzt eine besonders nachhaltige und damit ökonomische Bewirtschaftung von Gebäuden ermöglicht».

STRENGES UND BEWÄHRTES ÖKOLABEL Das Qualitätszeichen natureplus soll Verbrauchern und Bauprofis Orientierung bieten, die nachweislich besten Produkte auf dem Markt zu identifizieren. Als Pionier der Silikattechnik baut Keimfarben seit 1878 seine Stellung als führender Spezialist im mineralischen Bautenschutz für Innen- und Aussenfarben auch auf Beton und Holz (!)

Generationenübergreifend, nachhaltig: Keim’sche Mineralfarben auf der Villa Patumbah und Keim’sche Mineralfarben auf Beton

weiter aus. Natürlich entsprechen natureplus-zertifizierte Keim’sche Mineralfarben auch den technischen Eco-Richtlinien des Vereins eco-bau oder übertreffen diese − vor allem beim Thema Fremdüberwachung der angemeldeten Produkte.


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NATUREPLUS

FÜR INNEN- UND AUSSENFARBEN Das natureplus-Qualitätszeichen wird auf der Grundlage unabhängig erstellter Vergaberichtlinien von akkreditierten Prüfinstituten in einer Vielzahl von Kate­ gorien geprüft. Diese schliessen eine umweltfreundliche Herstellung aus nachwachsenden oder mineralischen Rohstoffen, korrekte Arbeitsbedingungen und eine schadstoffarme Anwendung und Nutzung ebenso ein wie eine unpro­ blematische Entsorgung oder die Rück­ führung in Verwertungskreisläufe. www.natureplus.org Fassadenfarben mit natureplus-Gütesiegel Nach den Keim’schen Innenfarben wurden als erste Aussenfarben überhaupt nun auch die Produktsysteme Keim Granital® und Keim Soldalit® mit natureplus ausgezeich­ net. Keim Granital® ist eine anwendungs­ fertige, wasserabweisende Dispersions­ silikatfarbe nach DIN 18363 Abs. 2.4.1., unbrennbar, handgemischt mit absolut lichtbeständigen, anorganischen Pigmenten und Füllstof-fen, besonders geeignet für wirtschaftliche und dauerhafte Anstriche auf allen mineralischen Untergründen. Die ebenfalls handgemischte Sol-SilikatFassadenfarbe Keim Soldalit® überträgt die Stärken der Silikattechnologie auch auf organische Untergründe und garantiert so einen nachhaltigen Fassadenschutz. Bei beiden Systemen besteht eine Garantie für mindestens 20 Jahre Farbtonbeständigkeit. www.keim.ch

Nach 21 Jahren kein Reno­ vationsbedarf: Genossenschaftsüberbauung, Affoltern ZH, Doppelschalen-Mauerwerk, reinmineralischer Aufbau, Keim’sche Silikattechnik, PurkristalatAnstrich, 21-jährig

INFO

KEIMFARBEN AG Wiesgasse 1, CH-9444 Diepoldsau +41 71 737 70 10 info@keim.ch www.keim.ch Nach 16 Jahren in voller Leuchtkraft: Keim’sche Mineralfarben auf Beton, Pflegi-Areal, Annette Gigon /  Mike Guyer Architekten


Die Umwelt-Etikette für Farben, Lacke und Putze

FÜR EIN GUTES RAUMKLIMA

Farben, Lacke und Putze verschönern und erhalten die Wände an unseren Gebäuden in unglaublich vielfältiger Art und Weise. Damit diese Beschichtungen allen gewünschten Ansprüchen genügen, ist enorm viel Technik und Forschung zu tätigen. Dadurch ist auch eine grosse Vielfalt an Produkten auf dem Markt, welche für viele nicht ganz übersichtlich ist, jedoch die Auswahl umso spannender machen kann. In der Schweiz besteht für die Mehrheit der gängigen Produkte die einzigartige Möglichkeit, mit einer Produktkennzeichnung die verschiede­ nen Angebote auf Nachhaltigkeit und Gebrauchstauglichkeit zu vergleichen. Die Umwelt-Etikette für Farben, Lacke und Putze wurde mit wissenschaftlichen Akteuren, Behördenvertretern und Fachspezialisten der Industrie erarbeitet. Um die Vergabe der Etikette zu institutionalisieren, wurde die Schweizer Stiftung Farbe geschaffen, welche aus einem Stiftungsrat, einer Technischen Kommission und einem Sekretariat besteht. Die Umwelt-Etikette stuft die verschiedenen Produkte in die Kategorien A bis G ein. Die Kriterien zur Einstufung einer Beschichtung lehnen sich an die Kriterien der gängigen Labels an. Die Etikette dient mit seiner einfachen Informationsvermittlung

dem Produzenten, dem Maler, den Architekten und Planern sowie dem Endkunden. Ein Farbenfabrikant zeigt mit der Etikette den Anwendern und Kunden, wie umweltfreundlich und gebrauchstauglich sein Produkt ist. Maler können mit Umwelt-Etikette einfacher entscheiden, welche Räume mit welchen Produktkategorien gestrichen werden sollten. Architekten und Planer können dank der Integration der Umwelt-Etikette im Minergie-Eco-Programm einfach erkennen, welche Produkte zulässig sind für bestimmte Vorgaben. Der Endkunde kann schlussendlich bei einem Besuch der Baustelle einfach feststellen, welche Farbe der Maler verwendet und wie umweltfreundlich sein Produkt ist. Die Produktkennzeichnung überzeugt. Nachdem zunächst der Geltungsbereich auf die Innenwandfarben erarbeitet wurde, sind nun auch die Holzbeschichtungen und Lacke für den Innenbereich und Putze im Innenraum dazugekommen. Eine Erweiterung steht mit den Anstrichstoffen im Aussenbereich bevor. Zudem ist das Kennzeichen bei Minergie-Eco zugelassen und gilt als Vorzeigeprojekt einer Industrie, welche sich für Transparenz einsetzt.

INFO

Die Schweizer Stiftung Farbe ist eine eidgenössisch anerkannte Stiftung mit Sitz in Winterthur. Die Stiftung ist nicht gewinnorientiert und organisiert und koordiniert die Vergabe der UmweltEtikette für Farben, Lacke und Putze.

SCHWEIZER STIFTUNG FARBE Rudolfstrasse 13 CH-8400 Winterthur +41 52 202 84 71 info@stiftungfarbe.org www.stiftungfarbe.org


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INNENAUSBAU

«DIE BRANCHE BRAUCHT SMARTE LÖSUNGEN» RAFFAELE BENEDETTI Vice-President und Geschäftsführer Vertrieb Schweiz Bauwerk Parkett AG www.bauwerk-parkett.com


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Clever war gestern – die Zukunft ist smart

Smart Cities sind green und circular. Sie verbinden Mensch, Technologie und Umwelt. Sie fordern eine neue Art von Intelligenz von einer Branche, die sich jahrzehntelang vor allem durch bodenständige «Cleverness» auszeichnete.

Wie können traditionelle Hersteller in diesem hoch agilen, technologisierten Umfeld echte Werte schöpfen? Die Grundpfeiler, auf denen Smart Cities stützen, geben es vor. KREISLAUFDENKEN Das Kreislaufdenken ist ein solcher Pfeiler. Das Prinzip ist intelligent: Wenn Produkte und Herstellungsprozesse natürliche Kreisläufe nähren, anstatt sie zu belasten, ist Konsum kein Problem. Im Gegenteil: Er wird zur Grundlage für neues, gesundes Wachstum. Smart Cities fordern kompromisslos, dass Produkte nachhaltig, mit grösster Sorgfalt in Hinblick auf Mensch und Natur hergestellt und kreislauffähig sind. In Smart Buildings sind emissionsfreie Baumateria­ lien ein Muss. Hier hat die Bodenbelagsbranche noch einiges zu leisten. So sind Parkette zwar aus einem Naturwerkstoff hergestellt, doch nicht per se gesund oder rückführbar. Klebstoffe, Lacke und Öle können Emissionen verursachen. Zertifizierungsstandards wie Cradle to Cradle fordern und fördern, dass Produkte und Herstellungsprozesse den strengsten Kriterien standhalten. Es ist die Aufgabe der Hersteller, darin zu investieren und neue Wege zu gehen.

INTELLIGENZ IM UMGANG MIT NATÜRLICHEN RESSOURCEN Smarte Technologien helfen, natürliche Ressourcen intelligenter zu nutzen. Dennoch: Smart Cities sind in ihrem Kern viel mehr als digitalisierte, technologisierte Gebilde. Smartness beginnt mit einem Bewusstseinswandel – mit einem veränderten Fokus, der das Produkt Engineering lenkt. Ein gutes Beispiel dafür finden wir in der Parkettbranche. Hier lautete die Devise: je dicker die Nutzschicht aus Echtholz, desto grösser der Nutzen. Das auf den ersten Blick eingängige Argument ist technisch gesehen Unsinn. Ökologisch gesehen sogar Wahnsinn. Nicht die Dicke der Nutzschicht bestimmt den effektiven Nutzen. Vielmehr sind es die Qualität und Stabilität des Trägersystems, die einwandfreie Haftung der Deckschicht und die Präzision. Mit HDF-Unterlagen konnten wir die Parkette erheblich leistungsfähiger konstruieren. Durch ihre andauernde Formstabilität kommen sie mit dünneren Echtholzschichten aus und haben überdies eine exzellente Performance in Gebäuden mit kontrollierter Lüftung. Smartness fordert vor allem ein Umdenken – die grundsätzliche Bereitschaft, heilige Branchenkühe zu schlachten, wenn es der Lösung von globalen Problematiken dient. Hier sind es die Marktführer, die eine Vorreiterrolle übernehmen können und sollten. LÖSUNGSHEBEL: VERNETZUNG, TRANSPARENZ UND TECHNOLOGIE Smart Cities versinnbildlichen die Welt von morgen. Die Digitalisierung und die offene Vernetzung von Technologie, Experten und Communities revolutionieren das Lösungspotenzial. Dabei wird klar: Winwin-Positionen für Mensch, Umwelt und Wirtschaft sind das Leitbild der Zukunft. Wir stellen fest: Das Jeder-für-sich-Denken und die Bauernschläue haben ausgedient. Die Baubranche braucht Offenheit und Transparenz. Sie braucht die Digitalisierung. Sie braucht eine Kultur, in der Bauherren, Hersteller und Handwerker an einen Tisch sitzen, um gemeinsam smartere Lösungen zu entwickeln.


Bauwerk Parkett AG

LEBENSRÄUME GESTALTEN PARKETT IST SINNLICH, NATÜRLICH UND DURCH SEINE VIELFALT AN FARBEN, FORMEN UND OBERFLÄCHEN EIN KREATIVES MULTITALENT, WENN ES UM DIE GESTALTUNG VON LEBENSRÄUMEN GEHT. WAS WENIGER BEKANNT IST: MODERNES PARKETT IST EIN PRODUKT, DAS FÜR EINE HOHE PERFORMANCE IN ANSPRUCHSVOLLEN ANWENDUNGEN DESIGNT WIRD. Der Schweizer Parketthersteller Bauwerk hat eine lange Tradition als Innovationsführer der Branche. Obschon der «Klötzliparkett» 1936 in der Entwicklungsküche des Marktführers entstand und noch heute weltweit Anhänger findet, hat sich das Unternehmen technologisch weiterbewegt. «So beliebt er auch ist», so Raffaele Benedetti, der Schweizer Geschäftsführer von Bauwerk Parkett AG, «Klötzliparkett ist kein Produkt, das wir unseren Objektkunden empfehlen.» Mit der aktuellen Technik mithalten können Massivparkette nämlich nicht. Abgesehen von anderen Nachteilen ist die Qualität einer Oberfläche, die auf der Baustelle aufgebracht wird, niemals so homogen und leistungsfähig wie ein Parkett, das unter kontrollierten Bedingungen hergestellt wird. HIGHTECH-PARKETT – BELASTBAR UND LANGLEBIG Aus diesem Grund entwickelte der Herstel­ ler aus St. Margrethen 1976 eine Weltneu­ heit: das 2-Schicht-Fertigparkett. Es ist effi­zi­ent, ressourcenschonend, äusserst belastbar und eignet sich durch seine gute Wärmeleitfähigkeit sehr gut für Fussbodenheizungen. Mit einer Lebensdauer von 50 bis 80 Jahren überdauert ein Fertigparkett Generationen und ist damit sehr viel langlebiger als die modischen Bedürfnisse seiner Besitzer.

Mit Monopark entwickelte Bauwerk 2007 schliesslich ein Hightech-Parkett mit HDFUnterlage. Durch seine hohe Formstabilität, exzellente Nutzschichthaftung und geringes Schwind-Quellverhalten eignen sich die HDF-Parkette für hochbeanspruchte Flächen. Sie sind in Gebäuden mit kontrollierter Lüftung oder Feuchtigkeitsschwankun­ gen risikofrei einsetzbar. HDF-Parkette von

Bauwerk haben sich in Wohnüberbauungen, Geschäftsgebäuden, Spitälern, Altersheimen, Schulen, Hotels und öffentli­chen Gebäuden bewährt. Mit zirka 2,2 Mil­lionen verkauften Quadratmetern im Jahr 2017 – davon rund die Hälfte in der Schweiz – hat das HDF-Sortiment der traditionellen Fichte-Tanne-Unterlage inzwischen den Rang abgelaufen.

Die optimale Objektlösung ist ein Spiel mit vielen Variabeln. Form­park, Eiche, tiefgebürstet, naturgeölt.


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Die jüngste Innovation aus dem Hause Bauwerk kombiniert eine natürliche Optik mit allen Vorteilen der klassischen Versiegelung. Studiopark, Eiche Crema, B-Protect®

zeit verfügbar sind. So haben Kunden auch Jahre nach dem Kauf Zugang zu Service und Kompetenz vom Bodenleger und Hersteller.

B-PROTECT®: NATÜRLICHE OPTIK – UNSICHTBAR GESCHÜTZT Mit der B-Protect®-Oberfläche setzte Bauwerk 2015 einmal mehr weltweit neue Mass­stäbe. Optisch sind sie naturgeölten Böden sehr ähnlich – funktional bieten sie sämtliche Vorteile der klassischen Versiegelung: B-Protect®-versiegelte Böden brauchen keine besondere Pflege, sind unempfindlich gegen Flecken, optimal geschützt gegen Kratzer und zu 100 Prozent wohngesund. Das Fertigparkett mit dem Look eines geölten Bodens verbindet höchste Ansprüche mit minimalem Reinigungsaufwand. WOHNGESUND, KREISLAUFFÄHIG UND MEHRFACH ZERTIFIZIERT Ob Minergie-Eco, Cradle-to-Cradle®, Sentinel-Haus oder Green Buildings nach dem Leed-System: Nachhaltige Bauweisen sind ein Wachstumsfaktor im Markt. Die Nachfrage nach wohngesunden, nachhaltig hergestellten Produkten mit den erforderlichen Leistungsnachweisen wächst. Bauwerk-Pro­dukte sind zu 100 Prozent wohngesund, nachhaltig und nach mehreren Standards zertifiziert. Sie erfüllen höchste Qualitätsstandards und strengste Normen.

MAXIMALE WERTSCHÖPFUNG, MINIMALES RISIKO Durch seine Optik, Haptik, Wärme und Naturnähe ist Parkett ein Attraktivitätsfaktor und oftmals das Zünglein an der Waage für potenzielle Käufer oder Mieter. Wenn es um einen maximalen Return on Investment für den Investor geht, sind Lieferfähigkeit und Prozesssicherheit mindestens so wichtig. Bauwerk Parkett stellt über 60 Prozent seines Sortimentes am Hauptsitz in St. Margrethen her. Die hohe Lieferbereitschaft, kurze Reaktionszeiten und der direkte Zugang zum Know-how eines führenden Herstellers zahlen sich im Objektgeschäft aus. Jeder Bauwerk-Boden ist ein Unikat – von Bauwerk nach höchsten Qualitätsstan­ dards gefertigt. Weil die Langlebigkeit ein zentrales Merkmal ist, hat Bauwerk die Bauwerk-ID geschaffen – ein bleibendes Zeichen für Qualität, das mit einer Verlängerung der Produktegarantie auf zehn Jahre und den Erhalt vom passenden Reinigungsund Pflegeset verknüpft ist. Die Online-Registrierung von Boden und Bodenleger stellt sicher, dass alle relevanten Informationen bei Fragen rund um Qualität und Pflege jeder-

OBJEKTKOMPETENZ UND KÄUFERBETREUUNG IN NEUN BAUWERK-PARKETTWELTEN Bauwerk hat sein objektspezifisches Knowhow in einem Key-Account-Team gebündelt und mit neun Parkettwelten schweizweit Kompetenzzentren für Architekten, Planer und Investoren geschaffen. Beratungsteams machen die Auswahl aus über 350 Parkettartikeln für Ihre Kunden zu einem Erlebnis, informieren Sie über sämtliche Beratungsdetails und schulen Ihre Kunden und Unterhaltsteams über die optimale Reinigung und Pflege von Parkett. In den Bauwerk-Parkettwelten ist Fachkompetenz ebenso erlebbar wie die Leidenschaft für den Naturwerkstoff Holz. Schliesslich ist ein Bauobjekt mehr als Beton, Holz und Möbel. Es wird die Bühne für das Leben.

INFO

BAUWERK PARKETT AG Neudorfstrasse 49 CH-9430 St. Margrethen +41 71 747 74 74 info@bauwerk-parkett.com www.bauwerk-parkett.com


MACHEN SIE MEHR AUS IHREM OBJEKT Der richtige Boden steigert die Attraktivität eines Objektes nachhaltig. Bauwerk bietet Ihnen in den Parkettwelten ein umfassendes Sortiment von 320 hochwertigen Böden, clevere Tools und grosse Musterplatten. In grosszügiger Atmosphäre beraten Sie unsere Objektspezialisten kompetent zu Themen wie Einsatzbereich, Wohngesundheit und Werterhaltung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in den Bauwerk Parkettwelten. St.Margrethen | Basel | Chur | Gümligen | Kriens | Wallisellen | Genf | Lausanne | Massagno www.bauwerk-parkett.com


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SMARTE TECHNOLOGIEN HELFEN, NATÃœRLICHE RESSOURCEN INTELLIGENTER ZU NUTZEN.


Deckenplatten und Unterkonstruktion sind aufeinander abgestimmt Hunderte Produkte auf Lager Einfach zu installierende Systeme*

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Swiss Real Estate

NEWS

Interessantes und Wissenswertes aus der Schweizer Immobilienbranche

DIGITALES LIFTLEITSYSTEM

«OSCAR» FÜR FLIESEN

NEUMARKT WIRD REVITALISIERT

Zürich Nord erhält ein neues Wahrzeichen mit digitalem Liftleitsystem: Mit dem Andreasturm verändert sich das Erscheinungsbild des Bahnhofs Zürich Oerlikon massgebend. Die modernen Aufzugsanlagen im Gebäudeinnern werden mit einer energie­ effizienten, maschinenraumlosen Antriebstechnik ausgestattet. Über ein digitales Aufzugs-Steuerungssystem gelangen die Benutzer auf dem schnellsten Weg ans Ziel. Östlich des Bahnhofs Zürich Oerlikon, wo die Bahnlinien zum Flughafen und nach Wallisellen abzweigen, entsteht ein 80 Meter hohes Hochhaus. Im Juli 2016 erfolgte der Spatenstich, und bis Mitte 2018 ist der An­dreasturm voraussichtlich fertiggestellt. Herzstück des Towers sind die sechs maschinenraumlos betriebenen «MonoSpace 700»-Aufzüge von Kone, welche die Stockwerke und die Tiefgarage miteinander verbinden. Mit einer Förderhöhe von 86 Metern sind es die höchsten Anlagen, die der finnische Aufzugs- und Rolltreppenhersteller in der Schweiz realisiert. www.andreasturm.ch www.kone.ch

Der begehrte «Oscar der Baubranche» geht zum dritten Mal in Folge an die V&B Fliesen GmbH: Das renommierte Markenunter­ nehmen wurde wie schon in den Jahren 2013 und 2015 mit dem goldenen Architects’ Darling Award 2017 in der Kategorie «Fliesen und Platten» ausgezeichnet. Die V&B Fliesen GmbH fertigt Fliesen der Marke Villeroy & Boch und gehört zu den führenden Keramikherstellern der Welt. Das Unternehmen ist heute in über 80 Ländern tätig. 700 Mitarbeitende sind am Hauptsitz Merzig und in La Ferté-Gaucher beschäftigt. Aus hochwertigen Materialien entstehen hier durchdachte Premium-Sortimente für Bad, Wohnen und Architektur. Die Architects’ Darling Awards werden jährlich ausgelobt. 2017 war die Beteiligung so hoch wie noch nie in der siebenjährigen Geschichte: Fast 2000 Architekten und Planer wählten aus über 200 Herstellern und Marken der Bauindustrie ihre Favoriten in 24 Produktkategorien. www.villeroy-boch.ch

Der 1978 erbaute Neumarkt Oerlikon wird unter der Führung der Privera AG erneuert. Die Revitalisierungsarbeiten umfassen unter anderem eine Fassadensanierung und eine gründliche Erneuerung des Retailbereiches. Bis 2020 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Um das beliebte Shoppingcenter weiter zu stärken, hat die Eigentümerschaft eine umfassende Revitalisierung beschlossen. Damit erhält der Neumarkt Oerlikon eine moderne und offene Raumgestaltung für ein rundum angenehmes Einkaufserlebnis. Das Revitalisierungsprojekt umfasst die Neugestaltung des Shoppingcenters inklu­sive Neupositionierung der Rolltreppen­an­lage und der Ladenfronten. Auch die Fassade wird vom Erdgeschoss bis ins zweite Obergeschoss erneuert. Darüber hinaus werden Sanierungs- und Unterhaltsmassnahmen im Bereich der Haustechnik vorgenommen. Ausgeführt und umgesetzt wird das Projekt durch die Privera AG (Bern-Gümligen) sowie das Architekturbüro Walker Architek­ ten AG (Brugg). www.privera.ch


Armstrong Metalldecken AG – Inspiring Great Spaces.

FÜR JEDEN RAUM DIE PASSENDE DECKENLÖSUNG Die Armstrong Metalldecken AG in St. Gallen ist eine Tochtergesellschaft von Armstrong World Industries Inc. in Lancaster (USA) und führt eine unternehmerische Tradition fort, die bereits 1897 mit dem Namen GEMA begründet wurde. Wir kombinieren unsere Kompetenz im Bereich Metalldecken mit der Erfahrung und Infra­struktur eines global agierenden Konzerns. Vom einfachen Standardprodukt bis hin zu kundenspezifischen Sonderausführungen entwickelt und fertigt Armstrong Systeme, die Design, Funktion und Sicherheit perfekt miteinander verbinden. Armstrong realisiert jede Idee – mit der Kombination von Mate­ rialien wie Metall, Mineral, Streckmetall, Canopy, Deckensegel, Wandverkleidungen, Holz und Unterkonstruktionen. Die Decken­lösungen eignen sich hervorragend für den Einsatz im Gesundheits- und Bildungswesen, im Ladenbau, in Bürogebäuden und in öffentlichen Einrichtungen wie Bahnhof oder Flughafen. Als Multi-Material-Lösungsanbieter verstehen wir es, Räume individuell mit herausragenden Produkten und einem damit einhergehenden Mix aus Materialkombinationen oder Systemvarianten zu gestalten. Als Full-Service-Dienstleister reicht das Angebot von Standardleistungen bis hin zu hoch spezialisierten Lösungen. Dies ist möglich durch eine starke Organi­ sation mit Experten aus verschiedenen Bereichen. Mit dem Produkt- und Leistungs­ angebot von Armstrong entstehen nicht nur

Produkte, sondern ganzheitliche Lösungen und Konzepte – individuell auf jede Situation abgestimmt. Architektur wird vielfach mit Ästhetik am Bau gleichgesetzt. Innovationen und technische Entwicklungen haben auch in der Architektur und vor dem Bauen nicht haltgemacht und bieten eine Vielzahl an Möglichkeiten, Gebäude intelligenter, ökonomischer und ökologischer zu planen und zu bauen. Die grosse Kunst der Architektur liegt darin, Funktionalität und Ästhetik zu vereinen und das Wohlbefinden der Menschen, die tagtäglich in Büroräumen arbeiten, in Spitälern genesen oder an Bahnhöfen warten, zu steigern. Innovative Deckengestaltungen aus dem Hause Armstrong finden Sie nicht nur in New York, sondern auch in den neuen Büroräumlichkeiten der BDO AG in Lausanne. Mit der Erweiterung des Büros in Biopôle Epalinges stärkt die BDO AG ihre Position in Lausanne. Büroplanungen sind heutzutage relativ anspruchsvoll, bedeutet es doch, Menschen ein zweites Zuhause zu geben. Mit dem einfachen Anordnen von Tischen und Stühlen ist es längst nicht mehr getan. Ein zeitgemässes Büro ist vielmehr ein komplexes System, in dem die Einrichtung, die Farbe, das Licht, die Raumgestaltung und die Akustik entscheidend zusammenspielen. Mit Engagement und Einfallsreichtum wurde für die Mitarbeiten­ den der BDO AG in Lausanne aus einer


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Idee auf einem Bild ein attraktives Büro geschaffen – mit einem durchdachtem Raum-, Licht- und Akustikkonzept. Den eher dunklen Rohbau hat das lokal ansässige Architekturbüro geschickt und mit viel Fantasie in ein helles, einladendes und funktionales Büro umgewandelt. Die Kunst bestand darin, auf kleinem Raum den Eindruck von Grosszügigkeit zu erwecken und ein angenehmes, effizientes Arbeitsambiente entstehen zu lassen. So ergaben sich flexible und multi­funktionale Arbeitsflächen, gestaltet als OpenSpace-Büro sowie weitere kleine Räume, als Zweimann-Büro und Meetingräume. Die Idee zum Deckendesign entstand aus einem Entwurf, der die «Diagonale» genannt wurde. Dieses Motiv basiert auf der diagonalen Bewegung des Läufers beim Schach. Ein Quadrat kann immer in zwei Hälften geteilt werden und es entstehen Dreiecke. Hier bot sich die räumliche Situation an, diese Diagonale als Gestaltungs­

element zu verwenden. Eine etwas andere, aber interessante Art und Weise, ein Deckendesign zu kreieren. Ausserdem erlaubt diese Idee, mit der Tiefe der Deckenelemente zu spielen. So sind die dreieckigen Deckenplatten nicht nur in der Höhe versetzt, sondern in die Platten konnten ebenso LEDs integriert werden, die es ermöglichen, helle und dunklere Elemente entstehen zu lassen. So wird Schatten erzeugt und die Einfachheit einer «flachen» Decke mit unterschiedlichen Höhen abgelöst. Diese wiederkehrenden Module erzeugen Spannung und durchziehen die gesamte Bürodeckenfläche. Für das Deckendesign gab es anfangs nur ein Bild und die Frage: «Können wir so etwas machen?» Die Lösung kann sich wahrlich sehen lassen. Architekt, Deckenbauer und das Projektteam von Armstrong Metalldecken konnten das Bild und die Frage in eine technisch ausführbare und akustisch wirksame Deckenkonstruktion umsetzen. Das Projekt

zeigt, wie wertvoll ein unkompliziertes Zusammenspiel aller am Bau Beteiligten ist, um die Wünsche des Kunden in eine gelungene Lösung umzuwandeln. Armstrong Metalldecken AG ist ein aktiver Partner im Bereich Deckenbau. Projektspezifische Lösungen vereinen Ästhetik und Funktionalität in höchstem Mass. «Inspiring Great Spaces» ist nicht nur ein Slogan, sondern wird tagtäglich in Zusammenarbeit mit Architekten, Planern und Bauherren verwirklicht.

INFO

ARMSTRONG METALLDECKEN AG Breitfeldstrasse 8 CH-9015 St. Gallen +41 71 313 63 63 info-switzerland@armstrongceilings.com www.armstrongceilings.eu


INNENAUSBAU

«DIE KÜCHE IST DER EMOTIO­­NAL­STE RAUM»

DAVID SPIELHOFER CEO und Mitinhaber Orea AG www.orea-kuechen.ch


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Die Küche als Herzensangelegenheit

Begreifen vs. Berühren. Dieser Gegensatz fasziniert mich. Begreifen ist rational und nüchtern. Der Duden beschreibt diesen Begriff als «geistig erfassen und im Zusammenhang verstehen. Es handelt sich um eine reine Kopfsache. Berühren hingegen geht viel weiter.

Einerseits können wir Materialien und Oberflächen mit unseren Händen berühren und dadurch ihre Haptik zu verstehen beginnen. Andererseits werden wir durch Menschen und Begebenheiten berührt, welche somit eine gewisse Wirkung auf uns ausüben. Es handelt sich also nicht mehr um eine reine Kopfsache, sondern um eine Herzensangelegenheit. DIE MODERNE KÜCHE Die Küche ist zum Lebensraum geworden. Sie ist der emotionalste Raum in der Immobilie. Aus diesem Grun­de wird der Küche genügend Raum und Wichtigkeit beigemessen. Der Trend hin zu einer Wohnküche ist ungebrochen. Da die Küche heute oft mitten im Wohnraum steht, hat man andere Anforderungen an sie. Sie wird zunehmend zum Möbelstück. Gesamtheitliche Designund Materialkonzepte werten die ganze Wohnung auf. Dabei werden klare Formen in Kombination mit echten Materialien eingesetzt. Oft verwenden wir dabei moderne Holzoberflächen zusammen mit matten, hellen Oberflächen.

DIE DIGITALISIERUNG Der Trend der Digitalisierung übt auch in der Küche seinen Einfluss aus. Dabei ist es aber weniger eine Frage des Designs als vielmehr der gewünschten Funktionen. Ich beobachte hierbei einen Trend von integrierten Projektionsflächen in der Küche, wodurch gewisse Inhalte abrufbar oder Interaktionen steuerbar werden. Gleichzeitig bin ich jedoch überzeugt, dass die Mehrheit der Nutzer die Küche weiterhin in der analogen Variante wünscht. Die Küche wird nämlich als Ort wahrgenommen, an welchem man sich «digital detoxen» kann. Der Mensch sehnt sich in der digitalisierten Welt nach analogen Tätigkeiten. Wir touchen, sliden und tippen den ganzen Tag. Als Ausgleich bietet die Küche eine perfekte Plattform, die Hände wieder für analoge Tätig­ keiten zu nutzen. DIE NUTZUNGSFORMEN Die Gestaltung einer Küche hängt sehr stark mit den Lebensgewohnheiten ihres Nutzers zusammen. Die Küche muss seinem Nutzer dienen. Integriert man in die Küche einen grosszügigen Tisch, wird sie automatisch zum Mittelpunkt des Lebensraumes. Einerseits werden die Küchengeräte immer intelligenter, andererseits werden es auch die Materialien. Funktionale Oberflächen werden sich in den nächsten Jahren durchsetzen und das Gestalten von Küchen immer spannender machen. Die Digitalisierung macht auch vor den Küchen keinen Halt – da blicken wir einer spannenden Zukunft entgegen. DER TISCH Wenn wir über Küchen und deren Einrichtung sprechen, vergessen wir oft deren eigentlichen Daseinszweck. In der Küche geht es immer um Emotionen. In der Küche wird geliebt und gestritten. Und wieder versöhnt. Hier finden die spannendsten Gespräche statt. Hier wird diskutiert und debattiert. Hier enden die besten Feste. Und dies fast ausnahmslos am Küchentisch. Für mich sowieso das wichtigste Möbelstück schlechthin! Die Küche als emotionalster Raum findet seinen Höhepunkt am Küchentisch. Aus all diesen Gründen liegt es mir so am Herzen, die zentrale Rolle des Esstisches hervorzuheben, vielleicht sogar wieder von Neuem auszugraben. Denn neben allen Design- und Funktionalitätseigenschaften wird immer eines im Zentrum stehen: Der Mensch und seine Emotionen.


WO WERTVOLLES IM ZENTRUM STEHT

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Küche Bad Innenausbau

Hergestellt in Muotathal – orea-kuechen.ch


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IN DER KÜCHE WIRD GELIEBT UND GESTRITTEN. UND WIEDER V E R S Ö H N T.


VOLA AG

THE ORIGINAL. DESIGNED AND HANDMADE IN DENMARK. VOLA DESIGNKLASSIKER AUS DÄNEMARK 2018 – 50 JAHRE VOLA DESIGN

Die ersten VOLA Armaturen wurden 1968 von Arne Jacobsen entworfen und stehen für klassisches, zeitloses skandinavisches Design der Spitzenklasse. Die sich auf das Wesentliche reduzieren­ de Formensprache verleiht VOLA den Titel eines produkthistorisch einmaligen Kultobjekts. VOLA definiert sich über die Klarheit der Konstruktion und Einfachheit der Form. Arne Jacobsen hat mit der Entwicklung von VOLA Zukunft antizipiert: Auch nach fünf

Jahrzehnten unveränderten Designs sind VOLA Produkte heute geschätzter als je zuvor. VOLA verfügt über ein komplettes Sortiment an Armaturen, Zubehören und Handtuchwärmern für Bad und Küche. Um den verschiedenen Stilrichtungen gerecht zu werden, bietet VOLA mehr als 25 verschiedene Oberflächen an. Von klassisch verchromter Oberfläche, verschiedene RAL-Farben bis zu den edlen PVD-Beschichtungen, welche in chromschwarz, kupferfarben und goldfarben erhältlich sind. Das gesamte Sortiment wird zudem in massivem Edelstahl produziert. VOLA Armaturen werden ausschliesslich in Dänemark hergestellt. VOLA verarbeitet nur

bleifreies Messing und Edelstahl, was einen wertvollen Beitrag zur Gesundheit der Benutzer leistet. Die Philosophie des dänischen Unternehmens VOLA A/S, in der Schweiz vertreten durch VOLA AG, Bauarena, Volketswil, baut auf langlebige Produkte in anspruchsvoller Ästhetik, die durch innovative Technik und Funktionalität dauerhaft und nachhaltig überzeugen. Die Marke VOLA lässt sich nicht mit kurzlebigen Trends assoziieren, obgleich VOLA Produkte seit 50 Jahren im Trend liegen und es in Zukunft auch weiter sein werden. Gerade dieses Phänomen ist das Geheimnis der Marke VOLA, welches ihr höchste Anerkennung verleiht.

INFO

VOLA AG Bauarena Industriestrasse 18 CH-8604 Volketswil +41 44 955 18 18 info@vola.ch www.vola.ch


The Original. Designed and handmade in Denmark.

Celebrating 50 years and beyond. Vola.com/stories HV1 One handle mixer designed in 1968

VOLA AG Showroom - Bauarena Volketswil - 044 955 18 18 - sales@vola.ch - www.vola.ch


Mit dem Combi-Steam kocht man gerne. V-ZUG erleichtert Ihnen das Kochen mit einfachen und individuellen Lösungen. Der neue Combi-Steam MSLQ ist das weltweit erste Gerät, das konventionelle Beheizungsarten, Dampf und Mikrowelle in sich vereint. So macht schnelles und gesundes Kochen Freude: vzug.com

Schweizer Perfektion für zuhause


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V-Zug AG

HAUSHALTGERÄTE AUS ZUG: GEMACHT FÜRS LEBEN Nicht nur geografisch, auch ideologisch ist V-ZUG in der Schweiz verwurzelt. Im Laufe der Firmengeschichte sind die Mar­kenzeichen der Schweiz, wie Innovation, Qualität, Design und Nachhaltigkeit, mit den Werten des Unternehmens verschmolzen. Heute trägt V-ZUG weltweit dazu bei, die traditionellen Werte des Landes und den guten Ruf des Technologiestandorts Schweiz zu stärken. ENGAGEMENT FÜR SCHWEIZER PRODUKTION V-ZUG ist weltweit das einzige Unternehmen der Branche, das sämtliche Produkte in der Schweiz entwickelt und die meisten davon auch hier produziert. Das wird auch in Zukunft so bleiben: Gemeinsam mit der Metall Zug AG und der Stadt Zug engagiert sich V-ZUG für das visionäre Projekt «Technologiecluster Zug». Und gemeinsames Ziel

ist die langfristige Sicherung des Industriestandorts Zug und damit auch des Produktionsstandorts Schweiz. Bis 2033 wird V-ZUG den Produktionsstandort mit zahlreichen Umbauprojekten fit machen für die Zukunft und mithelfen, auf dem frei werdenden Areal einen neuen, zukunftsweisenden Stadtteil zu etablieren. Ein Erweiterungsbau im Nordosten des Firmengeländes, der im Verlauf des Jahres 2016 in Betrieb genommen wurde, bietet zusätzlichen Raum für Produktionsanlagen und ist als Vorbote des neuen Stadtteils schon heute sichtbar. QUALITÄT – EIN LEBEN LANG Um die hohe Qualität vom Rohmaterial bis zur Auslieferung sicherzustellen, muss jedes Produkt durchschnittlich 600 Tests bestehen. Erst dann kann V-ZUG mit gutem Ge-

wissen versprechen, dass die Geräte ihre Nutzer jahrelang glücklich machen werden. Die inländische Produktion ist dabei zentral, um diesen hohen Anspruch zu erfüllen. Dabei bedeutet Qualität bei V-ZUG weit mehr als hochwertige Materialien und präzise Handwerkskunst: Qualität beinhaltet auch die einfache Bedienung der Geräte, höchst funktionales Design, das grosse Engagement für ressourcenschonende Haushaltgeräte und ein einwandfreier Service während des gesamten Gerätelebens. Wer sich für ein Produkt aus Zug entschliesst, trifft eine Entscheidung fürs Leben: Bei manchen Geräten gewährleistet V-ZUG eine Ersatzteilgarantie von bis zu 17 Jahren – falls man denn je ein Ersatzteil braucht.

INFO

V-ZUG AG Industriestrasse 66 CH-6301 Zug +41 58 767 67 67 info@vzug.com www.vzug.com

V-ZUG setzt auf den Produktionsstandort Schweiz – seit 1913 und auch in Zukunft.


N A C H H A LT I G K E I T

«MINERGIE STEIGERT DEN KOMFORT»

ANDREAS MEYER PRIMAVESI Forstingenieur ETH Zürich, ist seit Januar 2016 Geschäftsleiter von Minergie Schweiz. www.minergie.ch


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Minergie steht für eine nachhaltige Energiezukunft

Energieeffizienz beim Bauen ist ein wichtiges Puzzle-Teil der Nachhaltigkeit.

Dabei bleibt die grosse Herausforderung der nächsten Jahrzehnte eine höhere Effizienz im bestehenden Gebäudepark. Der Erhalt der architektonischen Qualität oder die soziale Tragbarkeit stehen oft und zu Recht einer kompletten Sanierung der Gebäudehülle im Wege. Dann gilt es den Fokus auf erneuerbare Energien, Eigenstromversorgung und Effizienz bei Geräten und Beleuchtung zu setzen. Dies, obwohl die erneuerbaren Energien ihre Stärken in der Regel erst im Zusammenspiel mit einer hochwertigen Gebäudehülle ausspielen können. «Die Entwicklung ist da langsamer, als sich viele wünschen. Aber wir sehen immer mehr gute Beispiele», meint Andreas Meyer Primavesi.

Im Unterschied zu anderen Sektoren ist Nachhaltigkeit beim Bauen fast schon eine Selbstverständlichkeit geworden. Minergie hat diese erfreuliche Entwicklung mitgeprägt. Mittlerweile nutzt bereits rund eine Million Menschen Gebäude mit dem Minergie-Zertifikat, sei es beim Wohnen oder beim Arbeiten, in der Freizeit oder in der Ausbildung. «Das Thema Nachhaltigkeit ist in den Köpfen und Herzen der Menschen angekommen», sagt Andreas Meyer Primavesi, Geschäftsleiter Minergie. «Heute stellen Bauherren diesbezüglich hohe Ansprüche an ihre Architekten und Planer – und stossen bei diesen auf offene Ohren. Unsere Branche hat schon viel erreicht, manchmal vergessen wir das fast etwas. Trotzdem bleibt – gerade bei der Modernisierung – noch viel Luft nach oben.» EFFIZIENZ IST DIE GRUNDLAGE «Saubere Energie gibt es nicht im Überfluss, und sie hat immer auch ihren Preis», so Andreas Meyer Primavesi. Wem Landschafts- und Umweltschutz und sein Portemonnaie am Herzen liegen, strebt nach einer hohen Energieeffizienz. Richtig geplante, gebaute und betriebene Gebäude sind heutzutage zwar sehr effizient, aber die Gesellschaft erwartet mehr: Gebäude sollen einen Teil ihrer Energie selber produzieren, zum Prosumer werden.

KOMFORT UND NACHHALTIGKEIT GEHÖREN ZUSAMMEN «Nachhaltigkeit bedeutet nicht Verzicht. Im Gegenteil: Neben den Bedürfnissen der kommenden Generationen dürfen auch unsere heutigen Ansprüche nicht zu kurz kommen. Das Schöne ist, dass nachhaltiges Bauen mit Minergie auch den Nutzenden zugute kommt: Ob beim Wärmeschutz, der Belüftung oder der Bauökologie, die effizienten und umweltfreundlichen Lösungen sorgen gleichzeitig für Komfort», ist Meyer Primavesi überzeugt. Eine Herausforderung ist, dass die Qualität in Planung und Bau unter der zunehmenden Komplexität und dem zunehmenden Kostendruck nicht leidet. Denn Qualität ist die Grundlage für den Komfort, die Effizienz und den langfristigen Werterhalt von Gebäuden. ANSPRUCHSVOLL BLEIBEN Minergie wird 2018 zwanzig Jahre alt und kann auf rund 45’000 zertifizierte Gebäude zurückblicken. «Wir haben Erfahrungen in so ziemlich jeder Gebäude­ kategorie, vom Einfamilienhaus zum Areal bis hin zu Büro­gebäuden, Lagern, Lebensmittelläden, Sportbauten, Spitälern, Hallenbädern oder Museen; ja sogar ein Minergie-Gefängnis gibt es. Als Folge davon steckt im Minergie-Netzwerk unglaublich viel Wissen und Erfahrung. Diesen Gemeinschaftserfolg tragen wir zusammen mit vielen Menschen. Dafür sind wir dankbar und es motiviert uns jeden Tag, weiter voranzugehen», so der Geschäftsleiter Minergie.


Gebäudepark der Zukunft: Minergie setzt auf Qualitätssicherung

DEN GESAMTEN LEBENSZYKLUS VON GEBÄUDEN IM FOKUS Die Anforderungen an den Gebäudepark der Zukunft sind vielfältig und anspruchsvoll. Die überbaubaren Flächen sind knappe Ressourcen, ebenso die zur Verfügung stehende Energie. Beides bedarf eines effizienten Einsatzes. Die im Rahmen internationaler Abkommen zugesagten Verpflichtungen im Klimaschutz sind umfassend – deren Erfüllung anspruchsvoll. Zudem steigt die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen und komfortablen Wohn- und Arbeitsflächen mit einer stetig wachsenden Bevölkerungszahl. Obwohl in den vergangenen 20 Jahren schon viel erreicht wurde, besteht weiterhin Handlungsbedarf. Es gilt, den Ressourcenverbrauch und die CO2-Emissionen von Gebäuden weiter zu senken, gleichzeitig aber auch die Komfortaspekte der Nutzenden zu berücksichtigen. Der Verein Minergie hat dabei die gesellschaftlichen Ansprüche im Spannungsfeld zwischen Komfort und Effizienz bereits frühzeitig erkannt. Damit wurde er Wegbereiter einer bewussten Entwicklung hin zu energieeffizienten, klimafreundlichen und gleichzeitig komfortablen Gebäuden. Das Label hat klare Akzente gesetzt, konnte seit der Vereinsgründung 1998 viel bewirken und engagiert sich mit neuen Produkten und Qualitätssystemen für nachhaltiges Bauen. Dabei wurde die Perspektive über die Planungs- und Projektierungsphase hinweg

insbesondere auch auf die Realisierung und den Betrieb erweitert. QUALITÄT UND MODERNISIERUNG: DIE THEMEN DER ZUKUNFT Die Erfahrung aus rund 45’000 zertifizierten Gebäuden hat Minergie genutzt, um auf Anfang 2017 die bekannten Baustandards Minergie, Minergie-P und Minergie-A um-

fassend zu überarbeiten. Gleichzeitig überprüfte Minergie bereits mehrere neue Konzepte innerhalb von Pilotphasen. Per Ende 2017 wurden diese zur Marktreife entwickelt und werden nun in die Schweizer Bauwelt eingeführt. Im Vordergrund stehen dabei neben einer systematisierten Modernisierung die Qualitätssicherung in der Realisierungs- und der Betriebsphase.

SO-116-P, Schulhaus Hermesbühl in Solothurn, Turnhalle (Foto: Roger Frei)


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MODERNISIEREN SCHAFFT WERTE «Der neue Zertifizierungsweg der System­ erneuerung erlaubt einen absolut neuarti­ gen Zugang zu Minergie-Sanierungen. Den Bauherrschaften stehen fünf vorgefertigte Lösungen zur Auswahl, welche die bewähr­ te Minergie-Qualität garantieren. So kann eine energetisch hochwertige Modernisierung mit deutlich reduziertem Planungsaufwand ausgezeichnet werden», erläutert der Geschäftsleiter Minergie Andreas Meyer Primavesi. Je nach Voraussetzung des Gebäudes stehen verschiedene Lösungen zur Verfügung. Die Systemlösungen richten sich an noch nicht gedämmte Gebäude, bereits teilweise modernisierte Gebäude, aber auch an Altbauten, deren Fassade nicht verändert werden soll. «Wir haben klare und einfache Anforderungen herausgearbeitet, die den Bauherrschaften den Weg durch den Modernisierungsprozess weisen und energetisch sinnvolle Kombinationen schaffen.» BEREITS BEIM BAU QUALITÄT SICHERN «Je komplexer das Bauen wird, desto mehr steht die Qualitätssicherung im Vordergrund», ist Andreas Meyer Primavesi überzeugt. Das neue Minergie-Qualitätssystem Bau (MQS Bau) hilft Bauherrschaften die verschiedenen Prozesse im Blick zu behalten. Planabweichungen werden frühzeitig sichtbar, selbst bei komplexen Bauvorhaben mit vielen Beteiligten. Eine gut strukturierte Dokumentation des Bauprozesses schafft Transparenz bei den Abläufen. «Die Qualitätssicherung in der Realisierungsphase reduziert Bauschäden und erhöht gleichzeitig den Wert der Immobilie. Sie ist somit gleich zu Beginn eine Investition in die Zukunft des Gebäudes», so der Minergie-Geschäftsleiter. GEBÄUDE OPTIMAL BETREIBEN Neu fokussiert Minergie auch den Betrieb von Gebäuden über den gesamten Lebenszyklus hinweg und sensibilisiert dabei auch die Nutzenden. Ein nach Minergie zertifiziertes Gebäude bietet eine sehr gute Grundlage, um energieeffizient und komfortabel zu leben. «Aber erst im Betrieb, also unter Berücksichtigung der individuellen Eigenheiten von Gebäuden und Nutzenden, entscheidet sich, ob das Potenzial auch wirklich ausgeschöpft wird. Viele Hausbesitzer sind sich dessen nicht wirklich bewusst», gibt Andreas Meyer Primavesi zu bedenken. «Entsprechend ist die Nachfrage nach Betriebsoptimierungen gerade in Wohnbauten noch gering.» Grund dafür seien neben tie-

BE-503-P, Mehrfamilienhaus in Bolligen (Foto: Fred Niederhauser)

fen Energiepreisen und fehlendem Wissen insbesondere auch die Schwierigkeit, eine kompetente und neutrale Fachperson zu finden. Als Antwort darauf hat Minergie das Qualitätssystem MQS Betrieb entwickelt. Es umfasst eine individuelle, neutrale Beratung hinsichtlich Betriebsoptimierung zu einem attraktiven Preis. Die Kunden erhalten einen Beratungsbericht mit Empfehlungen technischer und betrieblicher Art zur Erhöhung von Komforts und Energieeffizienz. «Mit MQS Betrieb vervollständigen wir unsere Produktpalette und geben erstmals den Eigentümern auch kleinerer Gebäude mit vergleichsweise geringen Energiekosten die Möglichkeit, den Betrieb zu optimieren».

INFO

MINERGIE SCHWEIZ, GESCHÄFTSSTELLE Bäumleingasse 22, CH-4051 Basel +41 61 205 25 50 info@minergie.ch www.minergie.ch


Leben Sie auch mit Minergie? Finden Sie heraus, wo und wie! Ab 1. Januar 2018 auf www.minergie20.ch

Der Schweizer Baustandard seit 1998


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DAS THEMA N A C H H A LT I G K E I T I S T IN DEN KÖPFEN UND HERZEN DER MENSCHEN ANGEKOMMEN.


DIENSTLEISTUNGEN

«VERÄNDERUN­GEN ALS CHANCE ERKENNEN» ANDREAS INGOLD CEO Livit AG www.livit.ch


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Die Immobilienbranche steht vor Veränderungen

Wachsende Mobilität und rasante Digitalisierung, zunehmende Urbanisierung und demografische Um­ wälzungen stellen unsere Gesellschaft vor neue Heraus­forderungen. Damit steht auch die Immobilienbranche vor Veränderungen.

Um Wohn- und Geschäftsimmobilien weiterhin profitabel wie attraktiv zu betreiben, müssen die Services und Produkte noch präziser auf die spezifischen Bedürfnisse von Eigentümern und Mietern abgestimmt werden. Die individuellen Bedürfnisse der Menschen stehen dabei im Zentrum. Innovative Technologien bringen nicht Gefahr und Einschränkung, sondern Möglichkeiten und Bereicherung, um die Bedürfnisse von Mensch und Immobilie gezielt zu erkennen und weiterzuentwickeln. INDIVIDUALISIERTE DIENSTE UND LEISTUNGEN Unsere Branche steht vor einem radikalen Umbruch: sich von der traditionellen, bewährten Rolle des Verwalters in zukunftsorientierte Gestalter und Berater zu wandeln. Dabei gilt der Fokus trotz – oder wegen – der Digitalisierung wieder den individualisierten Diensten und Leistungen in ihrer ursprünglichen Bedeutung zugunsten der Eigentümer und Mieter. Für sie und primär mit ihnen als wertvolle Partner massgeschneiderte, modulare Angebote zu entwickeln und zur Verfügung zu stellen, wird zentral. Livit entspricht den veränderten Bedürfnissen der Menschen und den neuen Marktanforderungen mit innovativen, spezifischen Lösungen. So stehen mit den Applikationen auch die digitalisierten Dokumente rund um die Uhr sofort zur Verfügung. Moderne Technologien bereichern Mietobjekte, vereinfachen und unterstützen unser tägliches Leben. Der Urbanisierung und dem Trend zu Einzelhaushalten wird vom Bau- und Facility- bis zum ServiceManagement mit marktgerechten Angeboten konsequent Rechnung getragen. Ideen der Shared Economy mit geteilten Wohn- und Arbeitsräumen wird sowohl punkto Infrastruktur als auch in Bezug auf rechtliche und vertragliche Aspekte gezielt entsprochen. VOM VERWALTER ZUM GESTALTER Nur wenn die Immobilienbranche die Veränderungen als Chance erkennt, zu ihren Gunsten nutzt, die Menschen und Liegenschaften ins Zentrum stellt und den Schritt vom Verwalter zum Gestalter macht, arbeitet sie erfolgreich für die Zukunft.


Livit AG

DIALOG ZWISCHEN DIGITAL UND ANALOG «Moderne Dienst­ leistungen werden nicht mehr nur punktuell, sondern integral, rund um die Immobilie, rund um die Kun­ den erbracht.»

DIE IMMOBILIENBRANCHE WIRD AN ALLEN FRONTEN MIT NEUEN ENTWICKLUNGEN KONFRONTIERT. DIES VERLANGT INNOVATIVE TECHNISCHE LÖSUNGEN UND EINE NEUINTERPRETATION DER BERATER-ROLLE. DIE MITARBEITENDEN – UND DAMIT AUCH DIE HUMAN RESOURCES – SIND GEFORDERT. Moderne Dienstleistungen werden nicht mehr nur punktuell, sondern integral, rund um die Immobilie, rund um die Kunden erbracht. Sie orientieren sich konsequent am Lebenszyklus der Wohn-, Gewerbe- und Retailobjekte, vor allem aber an den Bedürfnissen der Nutzer. Von der Planung über den Bau bis hin zum Betrieb tragen sie sowohl ökologischen als auch ökonomischen Aspekten konsequent Rechnung. Kundenwünsche werden bei der Neudefinition und Erbringung von Services systematisch berücksichtigt. Neue Plattformen und Portale schaffen neue Möglichkeiten in der Kommunikation und Zusammenarbeit. Daten sind unabhängig von der Zeit und vom Ort abrufbar und liefern wertvolle Erkenntnisse für die Weiterentwicklung. Daraus resultiert neben der maximalen Transparenz eine völlig neue Kundenerfahrung und -verantwortung: Die Kunden und Berater werden zu Partnern, die ihre Rollen und ihre Aufgaben situativ selber definieren,

Informationen und Wissen teilen und zum beidseitigen Vorteil einsetzen. Etwa auch, wenn es darum geht, neue technologische Möglichkeiten zu evaluieren, zu konzipieren und zu realisieren, um so den Kundennutzen und das Kundenerlebnis zu erhöhen. AUTOMATISIERUNG UND VERSCHMELZUNG Moderne Technologien gestatten neben der Interaktion zwischen den Eigentümern, Mie­tern und Beratern auch die Kommunikation zwischen Mensch und Infrastruktur. Neues Wissen entsteht und ökologische und ökonomische Faktoren können individuell beeinflusst werden. Mit der Neudefinition veränderter Rollen und Aufgaben müssen auch rechtliche und vertragliche Aspekte angepasst werden. Die technischen und prozessualen Optimierungen und Ergänzungen sind nur ein kleiner Teil der Initiativen, mit denen Livit den veränderten Anforderungen des Marktes, der Eigentümer und Mieter entspricht. Auch das Service-Angebot wird den relevanten Entwicklungen, wie dem Trend zum Einzelhaushalt und der Shared Economy, zur multikulturellen und alternden Gesellschaft angepasst – und das hat einen direkten Einfluss auf die Arbeit der Immobilien-Berater und auf die Konzepte der Human Resources.


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Wissensgesellschaft Individualisierung Urbanisierung Digitalisierung Silver Society New Work

«Der Umgang mit Daten und Infor­ma­tionen, die Spezia­lisierung und eine intensivere Vernetzung von Inhalten, verlangt neues Wissen.»

THEORIE UND PRAXIS Der Umgang mit Daten und Informationen, die Spezialisierung und eine intensivere Vernetzung von Inhalten, verlangt neues Wissen. Um diesen veränderten Anforderungen gerecht zu werden, investiert Livit in eine gezielte Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden. Dabei gilt der Fokus nebst fachlichem Know-how in erster Linie der konsequenten Ausrichtung auf die Kundenbedürfnisse. Ergänzend zur Theorie, unter anderem vermittelt in der Livit Akademie, steht die praktische Umsetzung im Zentrum. So werden neue Kultur- und Arbeitsthemen in den offenen, modernen Büros im Berufsalltag gelebt: New Work mit flexiblen Arbeitsplätzen, variabler Raumausstattung und innovativen Technologien ist ein permanenter Begleiter. Dies unterstützt die Mitarbeitenden bei der Interpretation ihrer Rolle als aktive Berater, bei der Erarbeitung innovativer Lösungen und Produkte, die den gesellschaftlichen, ökologischen sowie ökonomischen Entwicklungen Rechnung tragen. Um individualisierte Dienste, integrale Leistungen und unverwechselbare Erfahrungen zu schaffen und so nachhaltige Mehrwerte für die Eigentümer und Mieter, Benutzer und Bewohner gleichzeitig zu kreieren.

INFO

LIVIT AG Real Estate Management Altstetterstrasse 124 CH-8048 Zürich +41 58 360 33 33 info@livit.ch www.livit.ch www.livit-fm.ch


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Das Glasfaserkabelnetz von UPC Top-Geschwindigkeiten mit bis zu 500 MBits/s flächendeckend, auch auf dem Land. Flächendeckende Verfügbarkeit des Grundangebots (Basic TV, Radio) mit jeder Anschlussdose und ohne Set-Top-Box. Liegenschaftsanschluss schweizweit möglich Service- und Unterhalts-Garantie bis zur Anschlussdose ohne Zusatzkosten. Zukunftssichere Netztechnologie, welche die Deckung des wachsenden Bandbreitenbedarfs dauerhaft gewährleistet.

Weitere Infos unter:

upc.ch/kabelanschluss 058 388 46 00 (Netzanschluss)


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Digitaler Mieterbewerbungsprozess

PRAKTISCH EINE REVOLUTION Die meisten Umzugswilligen suchen im Internet eine neue Wohnung, aber die Wohnungsbewerbung kommt oft noch auf Papier daher. Doch wer online eine Wohnung sucht, soll sich auch online auf eine Wohnung bewerben können. Deshalb lancierte die PRIVERA den digitalen Mieterbewerbungsprozess und entwickelt ihn kontinuierlich weiter. ÜBERZEUGTE NEUMIETER Über einen individuellen Link können sich Mietinteressenten einfach auf ihre Wunschwohnung bewerben. Per Chat kommuniziert der Interessent direkt mit der Bewirtschaftung und vereinbart die Besichtigung. Das Anmeldeformular wird online ausgefüllt, der Betreibungsauszug kann online bestellt werden und dieses vollständige di­gi­ tale Bewerbungsdossier wird anschliessend online hinterlegt. Damit werden lange Tele­

fonate, Papierformulare und Amtsgänge un­nötig – und die Wohnungsbewerbung somit schneller und unmittelbarer. Dieser digitale Prozess ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen dem Startup flatfox, das den Prozess der Wohnungsvermietung digitalisiert, dem Software-Un­ternehmen GARAIO AG und der Immo­­ biliendienstleisterin PRIVERA. «Die hohe Anzahl solcher Bewerbungen belegt, dass die Mietinteressenten die digitale Bewerbung begrüssen», berichtet Gregor Letonja, Prozess- und Projektmanager bei PRIVERA. Eine neue Mieterin rühmt: «Die Benutzerfreundlichkeit und die tolle Kontaktverbindung zur Bewirtschaftung haben mich echt überzeugt.» Auch für die Bewirtschaftung stellt das Tool ein Effizienzgewinn dar und die BewirtschafterInnen können sich intensiver um die individuellen Mieteranliegen kümmern.

DIE NÄCHSTE REVOLUTION IST GEPLANT Seit November 2017 arbeiten alle Bewirtschaftungsteams in der Deutschschweiz mit diesem digitalen Prozess. Damit kann die PRIVERA einen erhöhten Kundenservice bieten und den Vermietungsprozess optimieren. Somit ist die Digitalisierung der Wohnungsbewerbung für die PRIVERA prak­tisch eine Revolution eines Kernprozesses. Nun soll schon die nächste Revolution folgen: Auch die Kündigung einer Wohnung soll künftig online gemacht werden. Projektleiter Gregor Letonja meint: «Unser Ziel ist es, von der Kündigung bis zum neuen Vertragsabschluss ein komplettes Tool mit einem hohen Benutzererlebnis bereitzustellen.» Aus diesem Grund wird der Prozess kontinuierlich erweitert, wie Letonja erläutert. «Je schneller unsere Angebote auf dem Markt sind, desto erfolgreicher ist die termingerechte Vermietung.»

INFO

PRIVERA AG Hauptsitz: Worbstrasse 142, CH-3073 Gümligen +41 58 715 60 00 kontakt@privera.ch www.privera.ch

Über den Chat haben die Mietbewerber den direkten Draht zur Bewirtschaftung.


Hälg Building Services Group

DIGITALE TRANSFORMATION BLICKWINKEL INTEGRALER FACILITYMANAGEMENT-DIENSTLEISTER Der gesellschaftliche und unternehmerische Veränderungsprozess durch digitale Technologien schreitet unaufhaltsam voran und die Entwicklungsgeschwindigkeit wird weiter zunehmen. Die Auswirkungen der Digitalisierung betrifft Mitarbeiter und Kunden gleichermassen. Es ist heute schwierig, dem Schlagwort «Digitalisierung» im Alltag zu ent­kommen. Es gibt praktisch keine Veran­staltung mehr, bei der nicht jeder Referent auf das Thema Digitalisierung eingeht, wenn es denn nicht sogar der Aufhänger der Veranstaltung selber ist. Spannend ist jedoch, dass das Verständnis bzgl. Digita­li­sie­rung

und dem damit verbundenen Prozess der digitalen Transformation stark variieren. Bei manchen Gesprächen zur digitalen Transformation wähnt man sich in einem ScienceFiction-Film, bei anderen zu Beginn des Computerzeitalters. Bei einem Punkt ist man sich einig: Unternehmen, die diesen Transformationsprozess halbherzig und schleppend vorantreiben, werden es künftig schwer haben, marktfähig zu bleiben. EINFLUSS UND WIRKUNG DER DIGITALISIERUNG AUF DEN LEISTUNGSERSTELLUNGSPROZESS Als ‹Integrales Facility Management›-Dienstleistungsunternehmen hat die Hälg Facility Management AG diese Entwicklung früh

erkannt und vor rund sieben Jahren mit einem sogenannten Enabler (Ermöglicher) eine Systempartnerschaft für die gemeinsa­me Weiterentwicklung einer CAFM-Software­lösung (Computer Aided Facility Management) besiegelt. Zusammen mit der ICFM AG wurden für die Hälg Facility Management AG und ihre Kunden standardisierte und individualisierte Anwendungen entwickelt und erfolgreich eingeführt. Bereits heute werden sämtliche Leis­ tungs­erstellungsprozesse im CAFM-System abgebildet, dokumentiert und Service Level Agreements (SLA) visualisiert. Durch die webbasierte Lösung werden Leistungserstel­ lungsprozesse für sämtliche internen und

ZUR PERSON

ÜBER MARKUS HALDIMANN Markus Haldimann besitzt einen Abschluss als eidg. dipl. Immobilientreuhänder und Praxiskenntnisse im Lebenszykluskosten orientierten Public Private Partnership Model (PPP). Er ist Geschäftsführer der Hälg Facility Management AG und seit 2010 für das Unternehmen tätig. Davor war er bei der Walter Rentsch Immobilien AG und der MIBAG in Führungspositionen im Real Estate und Facility Management.


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«Bei manchen Gesprächen zur digitalen Transformation wähnt man sich in einem Science-Fiction-Film, bei anderen wiederum eher zu Beginn des Computerzeitalters.»

externen Anspruchsgruppen jederzeit einsehbar. Die Basis bildet stets ein 2D-Archi­ tekturplan. Er wird im CAFM-System hinterlegt und liefert standardisierte Flächenkennzahlen wie zum Beispiel nach SIA 416 und DIN 277. Auf den visualisierten Plänen werden sämtliche Leistungen, die einen Bezug zu einer Fläche haben, abgebildet und mit Leistungszahlen und Frequenzen in Verbindung gebracht. Sie bilden eine transparente Basis für die Leistungserbringung, die Kostenverteilung und unterstützen den Qualitätsmanagement-Prozess. Veränderungen der Rahmenbedingungen können effizient vollzogen und dokumentiert werden. Für das technische Gebäudemanagement werden sämtliche relevanten Anlagen an ihren effektiven Standorten mit einem standardisierten Symbol aufgenommen und mit den nötigen Attributen versehen. Neben diversen Anlagenspezifikationen wie Leistung, Erstel­lung, Lebensdauer, Bedienungs- und Wartungsanleitung usw. werden Anlagen auch verschiedenen Investments, Mieterausbau­ ten, Grundausbauten und allfälligen Servituten (Dienstbarkeiten) zugeteilt. Planbare Tätigkeiten an Anlagen oder Anlagegruppen wie Inspizieren und Warten werden geplant, terminiert und nach erfolgter Ausführung über diverse Endgeräte zurückgemeldet. Abweichungen und Dienstleistungsaufträge können direkt über ein Online User Help Desk gemeldet bzw. beauftragt werden. Auch die kundenspezifischen Key Performance Indicators (KPI) und die damit verbundenen Bonus-Malus-Regelungen werden ins CAFM-System übernommen und die Auswertungen sind automatisiert. Der Stand kann jederzeit abgerufen werden. Die Nachunternehmersteuerung und das damit

verbundene Vertragsmanagement werden ebenfalls über das Betriebsführungstool abgebildet. «BIM2CAFM» BRINGT NEUE CHANCEN UND SCHAFFT EFFIZIENZVORTEILE Heute werden für den Know-how-Transfer während des Überganges von der Planungsund Bauphase in die Betriebsphase noch zu viele Ressourcen benötigt. Zudem stehen die für den Aufbau der Betriebsphase rele­ vanten Revisionsunterlagen nach wie vor nicht zum notwendigen Zeitpunkt zur Verfügung; ideal wären drei bis sechs Monate vor Regelbetriebsstart. Der FM Provider kann durch die fehlenden Informationen aus professioneller Sicht die Betreiberverantwortung nur bedingt wahrnehmen. Die BIMMethodik (Building Information Modeling) ist ein wichtiger Lösungsansatz für das Bedürfnis nach Datentransparenz und die periodengerechte Verfügbarkeit sämtlicher Gebäudeinformationen an die verschiede­nen Anspruchsgruppen. In der Praxis steht heute noch der Planungs- und Bauprozess im Vordergrund. Wenn es in naher Zukunft auch in der Schweiz gelingt, eine klare und sinnvolle Detaillierungstiefe (LoD «Level of Detail») verbindlich zu definieren und zu beauftragen, die Schnittstellen und den Datenaustausch zu klären, dann wird BIM2CAFM und BIM2FM Realität. Zum Schluss muss man festhalten, dass die digitale Transformation Mittel zum Zweck ist, die effektiven Dienstleistungen aber immer noch von Menschen erbracht werden. Quelle: Real Estate Software Guide – Swiss Edition 2018

INFO

ÜBER HÄLG BUILDING SERVICES GROUP Seit 1922 engagiert sich die Hälg Building Services Group im breiten Feld der Gebäude­ technik. Angefangen hat die Firma mit Hei­ zungsanlagen in St. Gallen. Heute realisiert sie Projekte in der ganzen Schweiz, auch in den Bereichen Lüftung, Klima, Kälte und Sanitär. Hinzu kommen Ingenieurs­ dienst­leistungen, Gebäudeautomation und Facility Management. HÄLG BUILDING SERVICES GROUP Lukasstrasse 30, CH-9008 St. Gallen +41 71 243 38 38 haelg@haelg.ch www.haelg.ch HÄLG FACILITY MANAGEMENT AG Förrlibuckstrasse 66, 8005 Zürich +41 44 448 20 80 info@hfm.ch www.hfm.ch VADEA AG Niederlassung Wallisellen: Bahnhofplatz 1c, Postfach 8304 Wallisellen-Zürich +41 44 874 13 00 Niederlassung St. Gallen: Lukasstrasse 30, 9008 St. Gallen +41 71 243 38 65 info@vadea.ch www.vadea.ch


Unser Herz schlägt für Türen.

TÜRLÖSUNGEN AM PULS DER ZEIT.

ZARGAG begeistert Sie seit über 40 Jahren mit einem umfassenden Leistungspaket und kombiniert hochwertige Produkte mit bewährter Umsetzungs- und Montagekompetenz zu einer rundum überzeugenden Gesamtlösung. Wir sind spezialisiert auf den Objektbau in den Bereichen: Mehrfamilienhäuser, Gewerbe und Industrie, Büro, Tourismus, Gesundheit und weitere Infrastrukturprojekte Gerne beraten wir Sie! www.zargag.ch

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Swiss Real Estate

NEWS

Interessantes und Wissenswertes aus der Schweizer Immobilienbranche

«DRESO» ERWIRBT RESO

FÖRDERPREIS VERLIEHEN

DIGITALER VERMIETUNGSPROZESS

Seit 1. August 2017 gehört die Reso Partners AG, ein führendes Schweizer Unternehmen im Bereich Real Estate- und Facility Mana­ gement Consulting, in Form einer hundertprozentigen Beteiligung zur Drees &  Sommer-Gruppe. Mit dem Kauf der Reso Partners AG erweitert Drees & Sommer in der Schweiz sein Leistungsportfolio um Beratungs­leis­tungen im Gebäudebetrieb und setzt als erfolgreiches Projektmanagement- und Beratungsunternehmen konsequent seine Internationalisierungsstrategie fort. Die Reso Partners AG, bislang Teil der Reso Group AG, beschäftigt insgesamt 30 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an den Standorten in Zürich und Lausanne und ist eines der führenden Schweizer Unterneh­ men in der Immobilienberatung. Das Dienstleistungsangebot der Reso Partners AG umfasst unter anderem Real Estate- und Facility Management Consulting, Real Estate Advi­sory, Life Cycle Management sowie Service Management. www.resopartners.ch

Am Immo-Monitoring-Event vom 26. Okto­ber 2017 hat Wüest Partner den Förderpreis 2017 an Andreas Hitz und Matthias Hofstet­ter verliehen. Ihre Arbeit «Baurechtsbewer­ tung aus Sicht des Grundpfandgläubigers» beschäftigt sich mit Bewertungsfragen von Gebäuden, die im Baurecht erstellt wurden. Diese Fragen sind von wachsender Relevanz, da insbesondere an zentralen Lagen Bauland zunehmend nur noch im Baurecht abgegeben wird. Damit steigt auch der Finanzie­ rungsbedarf für Objekte im Baurecht. Hypothekargeber sind gefordert, die Risiken, die aus den komplexen Baurechtskonstellation­ en erwachsen können, richtig einzuschätzen. Die Studie erarbeitet und systematisiert Vorschläge für den sachgerechten Umgang mit den dabei auftretenden Spezialfragen und spezifischen Vertragsparametern. Der Wüest-Partner-Förderpreis wird seit 2011 jährlich verliehen und dient der Förderung der wis­senschaftliche Auseinandersetzung mit dem Immobilienmarkt. www.wuestpartner.com

Damit Mietinteressenten sich einfach und schnell bewerben können, wurde für das Erstvermietungsprojekt «Griin» in Esslingen kurzerhand ein digitaler Anmeldeprozess implementiert. Dies ermöglicht ein nahtloses Onlineerlebnis für die Mietinteressenten: Betrachten der Wohnung, Analysieren der Grundrisse und Einreichen der Bewerbung verlaufen online. Mit nur wenigen Klicks erfolgt die Anmeldung einfach und intuitiv. Egal ob Digital Native oder Silver Surfer: Wir alle wollen zeitsparende und sinnvolle Prozesse. Viel Potenzial steckt in heutigen analogen Abläufen und deshalb digitalisiert Livit von A bis Z. Dabei stehen der persönliche Kontakt und die qualitativ hochwertige Beratung im Fokus. Das langfristige Ziel von Livit ist es, sämtliche Anmeldeprozesse di­gi­tal umzusetzen und Mehrwert für Mieter und Eigentümer zu schaffen. Bereits 2018 wird gesamtschweizerisch ein digitaler Vermietungsprozess implementiert. www.livit.ch


Swissbau Focus. Die Veranstaltungsund Netzwerkplattform.

Motto: Collaboration – alle zusammen oder jeder für sich? 16. – 20. Januar 2018

Eine Übersicht über alle Veranstaltungen an der Swissbau finden Sie unter swissbau.ch/events Leading Partner Swissbau Focus

Lounge Partner Swissbau Focus


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Swiss Real Estate

MESSEN Treffpunkte für die Schweizer Immobilienbranche SWISSBAU IN BASEL www.swissbau.ch

HABITAT-JARDIN IN LAUSANNE www.habitat-jardin.ch

IMMO MESSE SCHWEIZ IN ST. GALLEN www.olma-messen.ch

Vom 16. bis 20. Januar findet in Basel die Swissbau 2018 statt. Zum ersten Mal steht sie unter einem übergeordneten Motto. So heisst es im Januar «Collaboration – alle zusammen oder jeder für sich?» Im Zentrum steht die Digitalisierung mit all ihren Facetten und Herausforderungen für die Baubranche. Nebst den beiden bekannten Formaten Ausstellung und Swissbau Focus präsentiert die Messe erstmals die Sonderschau Swissbau Innovation Lab. Hier machen führende Unternehmen und Experten die digitale Transformation der Baubranche sowie Zukunftstechnologien erlebbar. Die Swissbau ist die grösste Baumesse der Schweiz. In vier Hallen präsentieren die rund 1 000 Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen aus den drei Themen Planen, Bauen, Nutzen & Betreiben. Im Zentrum steht der Lebenszyklus eines Bauwerks, verteilt auf die vier Ausstellungsbereiche Planung, Rohbau und Gebäudehülle, Gebäudetechnik sowie Innenausbau.

Die Habitat-Jardin lädt vom 3. bis 11. März 2018 zur 37. Ausgabe in das Messezentrum Beaulieu in Lausanne ein. Die Messe, auf der Angebot und Nachfrage an einem Ort zusammen kommen, bietet die gesamte Bandbreite an Produkten und Dienstleistungen für derzeitige und zukünftige Westschweizer Wohneigentümer. 13 verschiedene Sektoren aus den Bereichen Wohnen und Aussenraumgestaltung sind durch ihre Marktführer vertreten und bieten den Besuchern ein echtes Schaufenster des Marktgeschehens. Alljährlich kommen 80’000 Besucher, davon 83 Prozent derzeitige und zukünftige Wohneigentümer, auf der Suche nach Lösungen zum Renovieren, Gestalten oder Bauen auf die Habitat-Jardin. Die Messe bietet Ausstellern und Besuchern einen günstigen Rahmen für Handelsbeziehungen und die Umsetzung von Projekten. Zudem laden originelle Sonderausstellungen zum Abtauchen und Träumen ein.

Die Immo Messe Schweiz ist eine der führenden Messen für Immobilien, Bau und Renovation. Während drei Messetagen zeigen Aussteller vom 16. bis 18. März 2018 auf dem Gelände der Olma Messen in St. Gallen Portfolios an Immobilienangeboten, interessante und innovative Produkte rund um den Bau des Eigenheims und Lösungen für die Renovation des bestehenden Hauses oder der Wohnung. Das Sonderschau-Thema ändert jährlich. Am grossen Sonderschau-Stand kann sich der Besucher über das ausgewählte Thema intensiv beraten lassen. Ausserdem erhält der Besucher an den Themeninseln und im Vortragsforum Informationen über spezifische Themen rund ums Eigenheim. Nebst Produkte, Trends und Neuheiten ist die Messe auch Plattform für die Netzwerkpflege. So finden während den drei Messetagen verschiedene Tagungen und Veranstaltungen statt – die Branche trifft sich.


e m u ä tr n e t m. r u a Ga R n ig e w f au LEIT T

HEMA

er iele d p s i e k tenb . Dan 1-Gar z i : 1 e e w i d ch r ein in der S achte e d i r h S e c n r n e du sig Tauch te n d e altung und e n i g R a u m r a G t n s fw b e s te hender Ge ch au u a n c as ts ehe ü b e rr /ticke e n ts t h g c . n a u t h din Einric ärten. giar eG gross


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MESSEN Treffpunkte für die Schweizer Immobilienbranche JUBILÄUMS-GIARDINA IN ZÜRICH www.giardina.ch

BAUEN & MODERNISIEREN IN ZÜRICH www.bauen-modernisieren.ch

EXPO REAL IN MÜNCHEN www.exporeal.net

Vom 14. bis 18. März 2018 findet die europaweit etablierte Giardina zum 20. Mal statt. Ein wichtiger Grund für den anhaltend grossen Erfolg der Messe ist ihre Trendsetter-Rolle. Die Veranstaltung greift jährlich aktuelle Themen auf, die von den führenden Anbietern der Branche in einzigartigen 1-zu-1-Gartenbeispielen umgesetzt werden. Die Besucherinnen und Besucher tauchen in Gartenwelten ein, die sie inspirieren, begeistern und das Erlebnis in den Mittelpunkt rücken. Auch im Jubiläumsjahr richtet sich der Blick auf eines der grossen Themen in unserer Gesellschaft: der Gestaltung des Wohn- und Lebensraumes in Zeiten hoher Bodenpreise, zunehmender Urbanisierung und verdichteten Bauens. Für eines der vielen Highlights 2018 sorgt der heute international renommierte Gartenarchitekt Enzo Enea. Zur 20. Ausgabe kehrt der Visionär dorthin zurück, wo er schon vor 20 Jahren Gartendesign zelebrierte wie niemand zuvor.

Die Bauen & Modernisieren 2017 in Zürich war ein Volltreffer: Mit 28‘700 Besuchern hiess die Messe sechs Prozent mehr Besucher als im Vorjahr willkommen. Als sehr hilfreich wurden insbesondere auch die 50 Referate zum Planen, Bauen und Wohnen empfunden, weil sie in die Tiefe gingen und geballte Auskunft zum Gratistarif boten. Zahlreich und mit grossem Interesse wurden die spannenden Präsentationen in den Foren Architektur und Digitales Planen und Bauen verfolgt. Jetzt rückt das 50-Jahr-Jubiläum 2019 näher. Es kündigt sich bereits ein Jahr zuvor mit dem modernisierten Logoauftritt an. Als weiteres Highlight der 49. Baumesse vom 6. bis 9. September 2018 ist geplant – ähnlich dem erfolgreichen Forum Architektur –, eine Tagung für Baugenossenschaften zu organisieren. Die 49. Bauen & Modernisieren findet vom 6. bis 9. September 2018 in Zürich statt.

Sie ist Europas grösste B2B-Fachmesse für Immobilien und Investitionen: die Expo Real in München. 2017 präsentierte sie auf 64‘000 Quadratmetern über 2‘000 Aussteller und zog über 41‘000 Fachbesucher aus 75 Ländern an. Vor Ort waren auch rund tausend Journalisten und Medienvertreter sowie 400 Experten im Konferenzprogramm. Damit ist klar: Die Expo Real ist die unverzichtbare Geschäftsplattform für die internationale Immobilienbranche sowie für Investoren. Nur wenige Schritte voneinander entfernt sind hier sämtliche Bereiche der Wertschöpfungskette versammelt – von der Entwicklung, Finanzierung, Realisierung über die Vermarktung bis hin zum Betrieb und zur Nutzung von Immobilien. Die Expo Real findet jeden Oktober in München statt und ist seit 1998 jährlich drei Tage lang Gastgeberin für die gesamte Branche. Im 2018 zum 21. Mal, und das vom 8. bis 10. Oktober.


HÖHENFLUG

Applaus für Punktlandungen. Anerkennung für Ihr Bauen mit Metall, Stahl und Glas. Für Stützen, Fassaden und andere Trag- oder Stahlkonstruktionen.

Starten Sie mit JOSEF MEYER Stahl und Metall AG zu diesen Höhenflügen. Mit an Bord: die Erfahrung unserer ganzen Crew.

Plätze sind reserviert für Entwickler und Investoren, Architekten und Planer – steigen Sie ein, landen wir gemeinsam einen Erfolg.

Referenzflug – Kamera läuft www.josefmeyer.ch

Baut mit Glas, Stahl und Metall

JOSEF MEYER Stahl und Metall AG Seetalstrasse 185, 6032 Emmen Telefon 041 269 44 44, Fax 041 269 44 88 info @ josefmeyer.ch, www.josefmeyer.ch


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Swiss Real Estate

AGENDA 2018 Januar 16.–20. Januar SWISSBAU Leitmesse der Bau- & Immobilienwirtschaft, Basel MCH Messe Schweiz (Basel) AG Telefon 058 200 20 20 www.swissbau.ch 25.–27. Januar SVIT FORUM Das Gipfeltreffen der Schweizer Immobilienwirtschaft, Interlaken SVIT Immobilien Forum AG Telefon 044 434 78 88 www.svit.ch

Februar 20. Februar (prov.) MONITORING & OPTIMIERUNG IN GEBÄUDEN Grundlagen / Übersicht / Gesetze / Praxisbeispiele – Tageskurs in Olten energie-cluster.ch Telefon 031 381 24 80 www.energie-cluster.ch

März 3.–11. März HABITAT-JARDIN, IMMO EXPO LAUSANNE Plattform für das Immobiliengeschäft in der Westschweiz, Lausanne MCH Beaulieu Lausanne SA Telefon 058 206 55 55 www.immo-expo.ch

16.–18. März SVIT IMMOBILIEN-MESSE Messe für Wohneigentum und Erstvermietung, Zürich SVIT Zürich Telefon 44 200 37 80 www.svit-immo-messe.ch 16.–18. März IMMO MESSE SCHWEIZ 20. Immobilienmesse für Eigentum, Umwelt, Energie, Bau und Renovation, St. Gallen Olma Messen St. Gallen Telefon 071 242 04 44 www.olma-messen.ch 23. März SWISS REAL ESTATE RESEARCH CONGRESS Fachkongress zu immobilien- und raumrelevanter Forschung, Campus PH Zürich Universität Zürich, CUREM Telefon 079 702 25 00 www.srerc.ch

April 12.–15. April EIGENHEIM BERN Die grösste Immobilienmesse im Kanton Bern Bernexpo AG Telefon 031 340 11 77 www.eigenheimbern.ch 13. April ETH FORUM WOHNUNGSBAU Internationale Jahrestagung über Veränderungen im Wohnungsbau und Stadtentwicklung, Kongresshaus Zürich ETH Wohnforum – ETH CASE Telefon 044 633 29 13 www.wohnforum.arch.ethz.ch

19.–22. April BAUEN+WOHNEN AARGAU Frühlingsmesse für Bauen, Wohnen + Garten, Messegelände Tägerhard Wettingen ZT Fachmessen AG Telefon 056 204 20 20 www.messe-aargau.ch

Mai 3. Mai 11. SCHWEIZER SHOPPING CENTER & EINZELHANDELS-IMMOBILIENKONGRESS Fachkongress für die Shopping Center Industrie und für die EinzelhandelsImmobilienbranche, Radisson Blu Hotel, Zürich-Airport SC Forum Switzerland GmbH Telefon 041 760 87 87 www.sc-forum.ch 17. Mai KONFERENZ REAL ESTATE INVESTMENT UND ASSET MANAGEMENT Institutionelles Immobilien-Investment und Investitionsstrategien, Luzern Hochschule Luzern Telefon 041 757 67 67 www.hslu.ch 30. Mai CUREMHORIZONTE 2018 Aktuelle Themen, beleuchtet aus wissenschaftlicher sowie praxisorientierter Perspektive, Aula Universität Zürich Universität Zürich, CUREM Telefon 044 208 99 99 www.curem.ch


Swiss Real Estate

AGENDA 2018 August 29. August REIDA ANLASS Am jährlichen REIDA Anlass werden die Markterkenntnisse einer breiteren Öffentlichkeit präsentiert und diskutiert, Aula Technopark Zürich Real Estate Investment Data Association Telefon 044 208 99 96 www.reida.ch 23. August (prov.) 6. BERNER CLEANTECH-TREFF Themenvorschlag: Digitalisierung; inhaltlich liegt der Schwerpunkt auf Cleantech-Technologien mit einem Fokus auf Bern energie-cluster.ch Telefon 031 381 24 80 www.energie-cluster.ch

September 6. September (prov.) WIRTSCHAFTLICHE BERECHNUNGEN VON ENERGIESTANDARDS Energiemassnahmen können sich rechnen und Rendite für Investoren und Bauherren generieren; Tageskurs in Zürich energie-cluster.ch Telefon 031 381 24 80 www.energie-cluster.ch

6.–9. September BAUEN & MODERNISIEREN Schweizer Messe für Bauen, Wohnen, Energie, Messe Zürich ZT Fachmessen Telefon 056 204 20 20 www.bauen-modernisieren.ch 6.–9. September EIGENHEIM-MESSE SCHWEIZ Möglichkeiten bei Neubau, Erweiterung und Renovation, Messe Zürich ZT Fachmessen Telefon 056 204 20 20 www.eigenheim-schweiz.ch

Oktober

November 1.–2. November NZZ REAL ESTATE DAYS Flagship-Konferenz der Schweizer Immobilienbranche; die Anmeldung wird im Sommer 2018 ausgeschrieben NZZ Mediengruppe Telefon 033 334 23 23 www.nzz-red.com 3. November (prov.) 6. IMMOBILIENBALL Galadinner, beste Unterhaltung und die Möglichkeit, Gutes zu tun, Park Hyatt, Zürich Eicher Generalunternehmung Telefon 043 322 99 81 www.immobilienball.ch

4.–7. Oktober BAUEN+WOHNEN Die ganze Vielfalt rund ums Bauen und Renovieren, Messegelände Allmend Luzern ZT Fachmessen Telefon 056 204 20 28 www.messe-luzern.ch

15.–18. November BAU+ENERGIE MESSE Messe mit Kongress für Fachleute und Private, Bern ZT Fachmessen Telefon 056 204 20 20 www.bau-energie.ch

8.–10. Oktober EXPO REAL 2018 Europas grösste B2B-Fachmesse für Immobilien und Investitionen, München Messe München International Telefon 0049 89 949 11628 www.exporeal.net

15.–18. November BAUEN+WOHNEN Messe für Bauen, Renovieren, Wohnen und Garten, Bern ZT Fachmessen Telefon 056 204 20 20 www.baumesse-bern.ch Alle Angaben ohne Gewähr.


Anspruchsvolle Facilities & Professionelles Management perfekt kombiniert

Werte langfristig erhalten und steigern. Wir von der Hälg Facility Management AG optimieren Ihren Gebäudebetrieb. Die uns anvertrauten Dienstleistungen erfüllen wir mit Kompetenz, Sorgfalt und Transparenz. Sie profitieren von Kostensicherheit und einer gesteigerten Rendite. Unsere vorausschauende Planung sichert bauliche und betriebliche Abläufe, sowie den fachkundigen Unterhalt von Anlagen und Mobilien. Individuellen Bedürfnissen begegnen wir mit fokussierten Lösungen. www.hfm.ch


Digitalisierung New Work Silver Society Wissensgesellschaft Urbanisierung Individualisierung

Die Digitalisierung ist in aller Munde. Livit nimmt sie an die Hand. Die Dossiers der über 150 000 betreuten Mietobjekte sind bereits digitalisiert. Bestehende Prozesse werden systematisch überprüft, weiterentwickelt und in digitale Workflows umgestaltet. Neue Daten- und Kommunikationsmodelle ermöglichen individualisierte Serviceleistungen und optimieren die Zusammenarbeit zwischen Kundschaft und Livit. Dabei fokussieren wir uns konsequent darauf, dass Immobilien für Mieter attraktiv und genau deshalb für Eigentümer profitabel sind. Bei aller Digitalisierung: In der Beziehung mit unseren Kundinnen und Kunden bleiben wir garantiert analog.

Livit Real Estate Management Experten für Bewirtschaftung, Facility Management, Vermietungsmanagement, Baumanagement www.livit.ch

Swiss real estate 2018 Yearbook  

Ausgabe 2018

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Ausgabe 2018