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Ausgabe Mai 2| 2015 CHF 8.–

professional

COMPUTING Das Schweizer Fachmagazin für ICT im Business

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Mobile Business

Arbeitswelt ändert sich Industrie 4.0 Die IT der Automobilhersteller im Umbruch Netzwerk Software Defined Networking in der Praxis

Job & Karriere Nie war der Einstieg ins Webdesign leichter


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Intel, the Intel logo, the Intel Inside logo and Intel Core are trademarks of Intel Corporation in the U.S. and/or other countries.

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EDITORIAL

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Arbeitswelt von heute flexibel und mobil Impressum Ausgabe Mai 2015, 19. Jahrgang Internet: www.professional-computing.info Abopreis: Einzelpreis: CHF 8.– Jahresabonnement: CHF 30.– Erscheinung: 4-mal jährlich März/Juni/September/Dezember Herausgeber: UTK Media GmbH, 9434 Au Verlag: UTK Media GmbH Sonnenstrasse 8, 9434 Au, Telefon +41 71 966 60 80, info@utk.ch Anzeigenverkauf: UTK Media GmbH: Pascal Tobler, pascal.tobler@utk.ch, Telefon +41 71 966 60 03, Philipp Koch, philipp.koch@utk.ch, Telefon +41 71 966 60 80 Redaktion: Jörg Schelling, joerg.schelling@utk.ch E-Mail für Pressemitteilungen: redaktion-pc@utk.ch.

Die mobile Nutzung von IT gehört heute schon fast überall zum Normalfall. IT wird mobil, erleichtert Mobilität und verändert sie durch umfassende Erreichbarkeit. Fast jeder Mitarbeitende in den Unternehmen setzt heute eines oder mehrere mobile Geräte für die Arbeit ein. Auch die Grenzen zwischen privater und geschäftlicher Nutzung verschwinden zunehmends. Um digitale Mobilität zu ermöglichen, müssen grundlegende Voraussetzungen erfüllt sein: schneller und zuverlässiger Netzzugang, mobil vernetzte Endgeräte mit daran angepassten Anwendungen sowie Datenschutz und Datensicherheit. Einhergehend mit der Mobilisierung der IT und dank der dadurch zunehmenden Digitalisierung der Geschäftsprozesse, steht die Wirtschaft an der Schwelle zur vierten industriellen Revolution – Stichwort Industrie 4.0. Die IT kommt, durch das Internet getrieben, auch an die Werkbank. Dabei wird in Zukunft eine zentrale Rolle die Einbindung der Mitarbeitenden über eine verstärkte Nutzung mobiler Kommunikationsmittel und der Einzug von Social Media in der Produktion spielen. Jörg Schelling joerg.schelling@utk.ch

Layout: Jörg Schelling Druck: international media solutions IMS AG, www.imsag.ch © Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages. Das Magazin wird klimaneutral gedruckt. Jörg Schelling Chefredaktor

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Markt ICT-FOCUS

Ralf Klotzbücher (li) und Urs Janssen (re) sind beide seit vielen Jahren für Dätwyler Cabling Solutions tätig und haben die Massnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit mitgeprägt.

Unternehmens-IT einfacher und sicher Integrierte Sicherheit und IT-Management mit AVG Business

Dätwyler Cabling Solutions strafft Organisation in Europa Dätwyler Cabling Solutions hat in den letzten vier Jahren über 30 Millionen Schweizer Franken in die Modernisierung von Produktionsanlagen und Gebäuden am Schweizer Hauptsitz in Altdorf, Kanton Uri, investiert und damit seine Wettbewerbsfähigkeit deutlich gesteigert. Um unseren europäischen Kunden einen noch effizienteren und besseren Service zu bieten, hat Dätwyler Cabling Solutions ab dem 1. April 2015 seine Organisationsstrukturen in Europa gestrafft. Die bisher parallel von den Standorten Schweiz und Deutschland aus operierenden Vertriebs- und Marketingeinheiten wurden zusammengefasst und neu unter die Führung von Ralf Klotzbücher gestellt. Als neuer Vice President Sales & Marketing Europa wird er weiterhin Geschäftsführer der deutschen Dätwyler Cables GmbH bleiben. Zusammen mit den Produktions-, Entwicklungs- und Engineering-Standorten in der Schweiz und Tschechien ergibt sich, unter der Nutzung diverser Synergien, eine schlanke und schlagkräftige Europaorganisation. Diese wird seit dem 1. April 2015 von Urs Janssen geleitet, der als neuer Geschäftsleiter Europa weiterhin direkt an Johannes Müller, CEO von Dätwyler Cabling Solutions, berichtet.

Frank Thonüs übernimmt die Führung von EMC Schweiz EMC hat Frank Thonüs zum Managing Director für die Schweiz ernannt. Er tritt die Stelle am 1. Juni 2015 an und an Jacques Boschung, Vice President Europe West, berichten. In seiner neuen Rolle trägt Thonüs die Verantwortung für die strategische Ausrichtung von EMC in der Schweiz.

Rolf Hertling neuer Standortleiter T&N Olten Mit Rolf Hertling hat T&N seit anfangs April einen neuen Standortleiter für die Niederlassung Olten. Als dipl. Informatik- und dipl. Marketing-Leiter mit 20 Jahren Führungs- und Vertriebserfahrung in der ICT Branche bringt Rolf Hertling die optimalen Voraussetzungen für diese Funktion mit.

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Kyocera ernennt Takashi Kuki zum Präsidenten Kyocera Document Solutions gab die Ernennung von Takashi Kuki zum Präsidenten bekannt. Er löst Katsumi Komaguchi ab, der die Rolle des Vizepräsidenten von Kyocera Document Solutions Inc übernimmt.

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INHALT Mai 2015

06 Mobile Business 40 Jahre «Papierloses Büro» Opacc Extended Enterprise Software: Digitale Collaboration IT krempelt die Arbeitswelt um Applikationsentwicklung: Mobil in die Zukunft Gehen Sie Ihren eigenen Weg mit einer passgenauen Mobile Business Solution Applikationsoptimierung as a Service Cyber Security aus der Cloud – ein Trend mit Zukunft Datenerfassung zu jeder Zeit an jedem Ort Der perfekte Netzwerker Sicheres Drucken mit HP JetAdvantage Produkte & Lösungen

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Industrie 4.0 Die IT der Automobilhersteller im Umbruch Industrie 4.0 – Mit Sicherheit vernetzt Produkte & Lösungen

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Netzwerk Software Defined Networking in der Praxis

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Job & Karriere Agenda Nie war der Einstieg ins Webdesign leichter

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Firmenverzeichnis

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Arbeitswelt MOBILE BUSINESS

40 Jahre

«Papierloses Büro» Smarte Mitarbeiter nutzen im Arbeitsalltag mobile Geräte und bedrucktes Papier. Dies ergab die «Smart Worker Umfrage 15». Wir befragten dazu Cesare Marasco, Chief Marketing Officer (CMO), Brother (Schweiz) AG. 40 Jahre «papierloses Büro» und es wird so viel ausgedruckt wie noch nie. Bleibt das «papierlose Büro» eine Illusion? Meiner Meinung nach, Ja! Kaum ein Arbeitsplatz ist papierlos, im Gegenteil: Gedruckt wird beständig und auf hohem Niveau. Ein Grund dafür ist, die zunehmende Digitalisierung der Arbeitsplätze – auch in der Produktion. Dies führt dazu, dass der Einzelne zwar weniger ausdruckt, jedoch in der Masse immer mehr ausgedruckt wird. Wie sehen Sie generell die Zukunft des «papierlosen Büros»? Wir sehen Tendenzen hin zur vermehrten Digitalisierung, durch den Einsatz von Scannern und Multifunktionsgeräten, häufig direkt am Arbeitsplatz. Auch die Nachfrage nach intelligenten und einfach zu handhabenden Dokumentenmanagement-Lösungen unterstützt den Weg zur Digitaliserung der Arbeitsprozesse. Wir sehen bei unseren Kunden in der Praxis aber auch, dass papierbasierter und digitaler Workflow parallel laufen und erst im Bereich der Archivierung zusammenfliessen. Das Archiv wird vermehrt nur noch digital geführt. Trotzdem sehen wir keine Anzeichen für ein echtes papierloses Büro in der näheren Zukunft. «Kaum ein Arbeitsplatz ist papierlos, im Gegenteil: Gedruckt wird beständig und auf hohem Niveau.» Cesare Marasco ist Chief Marketing Officer (CMO) bei Brother (Schweiz) AG

Der Grad der Digitalisierung nimmt durch die zunehmende Mobilisierung der Arbeitswelt zu. Welches sind die Gründe, dass wir trotzdem nicht vom Ausdruck loslassen können? Fakt ist, dass bereits heute ein Grossteil der Büroarbeit auf digitaler Basis, unterstützt durch moderne Kommunikationstools und Apps, erfolgt. Trotzdem haben wir immer noch eine grosse Affinität zum Papier. Vielleicht wird sich dies in den nächsten Generationen ändern. Die Gründe, dass ausgedruckt wird, sind sehr unterschiedlicher Natur, aber auch rechtliche Vorschriften oder Kundenbedürfnisse führen dazu, dass papierbasierte Prozesse in jedem Unternehmen noch vorhanden sind. Als Beispiele seien nur der Versand von Rechnungen, Verträge oder Dokumente für Meetings genannt.

In der aktuellen SmartWorker-Umfrage kommt bei der Beurteilung der Wirtschaftlichkeit für Tintenstrahldrucker ein konträres Resultat zwischen Nutzern und «Gegnern» der Technologie heraus. Hat Sie dies überrascht und woran liegt das? Überrascht waren wir nicht. Diese unterschiedlichen Bewertungen der Drucksysteme stellen wir auch bei unseren Kunden fest. Einer der Gründe dafür liegt in der historischen Betrachtung der Tintenstrahltechnologie. So hatten bis vor wenigen Jahren Tintenstrahldrucker den Ruf, hohe laufende Kosten zu verursachen, galten als zu wenig leistungsfähig im Büroalltag und als sehr störungsanfällig. Dies hat sich heute grundsätzlich gewandelt und moderne Tintenstrahldrucker sind genauso für den Büroalltag geeignet wie Laserdrucker. Wir investieren daher in beide Technologien, weil wir überzeugt sind, dass beide Technologien ihre Vorteile haben. Wie entscheide ich, ob Tintenstrahl- oder Laserdrucker das richtige Drucksystem ist? Für eine Entscheidung ist es wichtig, die Druckgewohnheiten zu kennen. Benötige ich eine hohe Druckqualität, z.B. für Fotos, dann hat ein Inkjetdrucker Vorteile. Laserdrucker hingegen haben Vorteile bei hohen Druckvolumen und den ausbaufähigen Möglichkeiten beim Papierhandling. Eine Überschneidung beider Technologien sehen wir im mittleren Segment mit ca. 1000 Seiten/pro Monat Druckvolumen. Nachhaltigkeit und Kostenersparnis sind bei den Druckern und Multifunktionsgeräten ein wichtiges Thema. Welches sind, Ihrer Ansicht nach, die zukünftigen technologischen Trends? Eine wesentliche Herausforderung sehen wir, dass der Druckprozess mehr und mehr integraler Bestandteil beim Dokumentenmanagement wird. Die Automatisierung und Digitalisierung, auch unter Einbeziehung mobiler Endgeräte verlangen nach einen hohen Grad an Vernetzung. In der Zukunft spielen benutzerfreundlichen Apps, die nicht nur


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MOBILE BUSINESS Arbeitswelt

Smart Worker Umfrage 15 Die «Smart Worker Umfrage 15» befragte rund 8000 Personen über die Nutzung von mobilen Devices und Büromitteln. Wichtige Erkenntnis: Mobile Geräte wie Smartphone und Tablet werden inzwischen beruflich häufig genutzt. Sie ersetzen dabei aber nicht klassische Arbeitsmittel wie Desktop-PCs oder bedrucktes Papier, sondern ergänzen diese. Auch 2015! für eine kabellose Steuerung eines Druckers/Multifunktionsgerätes über Smartphone und Tablet sorgen, sondern dem Nutzer helfen seine Arbeitprozesse zu Digitalisieren und Sicherheitsthemen wie Follow-me-Printing, sowie Lösungen fürs Druckmanagement, z.B. b-guard von Brother, welches die vollständige Transparenz und Kontrolle über jeden Druckerpark ermöglicht, eine grosse Rolle. Zudem werden nebst einer benutzerfreundlichen Bedienung und günstige Unterhaltskosten auch vermehrt Technologien zur Energieeinsparung sowie eine umweltgerechte Produktgestaltung Kaufentscheidungen beeinflussen. Das Thema Sicherheit scheint bei den Befragten trotz der NSA-Veröffentlichungen kaum eine grosse Rolle zu spielen. Gehen beim Thema IT-Sicherheit die Unternehmen und Nutzer zu leichtsinnig damit um? Leichtsinnig würde ich nicht sagen, wir stellen schon fest, dass IT-Sicherheit sehr präsent in den Unternehmen ist, jedoch beim Printing häufig noch eine untergeordnete Rolle spielt. Insbesondere mit dem Trend BYOD wird aber das Thema Follow-Printing wichtiger werden. Der Schutz, dass Unbefugte an ausgedruckte Dokumente gelangen können, wird in Zukunft mehr an Beachtung finden.

Anhand der Umfrage-Ergebnisse lässt sich erkennen, dass für Anwender «Smartes Arbeiten» nicht bedeutet, dass mobile Geräte klassische Arbeitsmittel ersetzen: So würden nur 22 % der Befragten ihren Desktop-PC durch ein Notebook oder Tablet ersetzen wollen. Die Umfrage-Ergebnisse deuten darauf hin, dass mobile Geräte, wie Smartphones, Tablet und Notebook die alten Arbeitsmittel ergänzen, es also in der Konsequenz eher mehr Gerätevielfalt in der IT-Landschaft gibt, dafür die papierlose Revolution aber noch auf sich warten lässt. Seit der Veröffentlichung von Edward Snowden wird das Thema Datensicherheit und Datenschutz heiss diskutiert. Doch welche Konsequenzen haben IT-Entscheider eigentlich aus den Veröffentlichungen gezogen? Nicht viele, so die Ergebnisse. 71 % der befragten IT-Entscheider sagen, dass die Veröffentlichungen rund um die «NSA Leaks» keine Auswirkungen auf ihre tägliche Arbeit hatten. Die Sicherheitsmassnahmen in Unternehmen sind eher auf alltägliche Schutzmassnahmen ausgerichtet – die populärste Schutzmassnahme ist die Installation eines Virenscanners auf dem Client (97 %), gefolgt von Login-Passwörtern für User (84 %) sowie eine aktivierte Software-Firewall auf dem Client (78 %). Interessanterweise werden InsiderAngriffe als weniger relevant betrachtet. So werden Downloads der Anwender selten unterbunden (15 %), selbst das Unterbinden von USB-Sticks am Client ist eher eine Seltenheit (22 %). Das deutet auch darauf hin, dass IT-Entscheider Angriffe von innen kaum als Gefahr sehen – verwunderlich, ist doch gerade Datendiebstahl durch Mitarbeiter sehr gefährlich – wie auch der Fall rund um Edward Snowden bewies.

Welchen Einfluss werden mobile Endgeräte auf die papierbasierten Arbeitsprozesse haben? Hier erleben wir zwei gegensätzliche Bewegungen. Zum einen gibt es Apps, die papiergebundene Prozesse aufs mobile Gerät bringen. Als Beispiel: das Flugticket, welches ich nicht mehr ausdrucken muss, sondern direkt auf dem mobilen Gerät erhalte und damit gleich einchecken kann. Aber es gibt auch den Trend in die andere Richtung, dass man heute von jedem mobilen Gerät an jedem beliebigen Ort ausdrucken möchte, z.B. um mir noch vor einem Meeting für Notizen wichtige Unterlagen auszudrucken. Das sind zwei Beispiele, die zeigen, dass Informationen mobil verfügbar sind, die Mitnahme von Papier somit nicht mehr zwingend notwendig ist und trotzdem die Nutzung der digitalisierten Daten unterschiedlich erfolgt. Mobile Geräte, wie Smartphones, Tablet und Notebook werden die alten Arbeitsmittel ergänzen, aber die papierlose Revolution wird noch auf sich warten lassen. Die genauen Resultate der aktuellen «Smart Worker Umfrage 15» finden Sie unter www.smartworker-umfrage.info.


Business Software MOBILE BUSINESS

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Opacc Extended Enterprise Software In jedem Unternehmen einzeln oder kombiniert einsetzbar.

Opacc Extended Enterprise Software

Digitale Collaboration Die neue digitale Collaboration zwischen Mitarbeitenden, Unternehmen und Systemen. Steuern Sie Ihre internen und mobilen Prozesse und Informationen mit System Die OpaccERP Anwendungen decken den Bereich klassischer Business-Software und ERP-Lösungen ab. Diese Anwendungen unterscheiden sich jedoch technologisch und ergonomisch deutlich und spürbar von herkömmlichen Lösungen. Insgesamt umfasst OpaccERP vier Anwendungen: Verkauf

sowie die Erweiterungen Warenwirtschaft, Service/Kundendienst und Management Informations System.

Übernehmen Sie die volle Kontrolle Auch der OpaccEnterpriseShop gehört voll und ganz zur Opacc Software-Familie und basiert auf der gleichen Funktions- und Datenbasis, wie alle


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MOBILE BUSINESS Business Software

anderen dieser Anwendungen. Dadurch kann der OpaccEnterpriseShop vollständig in bestehende Geschäftsprozesse integriert werden – vom Online-Angebot bis zu den Aufgaben, die nach dem Verkauf erledigt werden müssen, basiert alles auf einer einzigen Plattform. Schnittstellen werden nicht mehr gebraucht. Der OpaccEnterpriseShop ist so vielseitig und flexibel, wie es sich für eine moderne digitale Plattform gehört. Er kann je nach Geschäftsmodell und Marktauftritt individuell angepasst werden: Ob als Business-to-Business Shop (B2B) mit erweiterten Servicemöglichkeiten, oder als Business-to-Customer Shop (B2C) zur Bedienung von Endkunden; der OpaccEnterpriseShop unterstützt beide Varianten.

Auch mobil nahtlos zusammenarbeiten Das neue EnterpriseCRM wurde vollständig überarbeitet und konsequent für den Einsatz auf Tabletts getrimmt. Die Oberfläche passt sich automatisch dem von Ihnen verwendeten Endgerät an (Responsive Design für Desktop, Tablett, Smartphone). Neu stehen auch komplette Anwendungen für Ihre Service-Mitarbeitenden (technischer Service, Beratung) zur Verfügung. Sie unterstützen diese bei der Fein-Planung und Rapportierung ihrer Einsätze. Ebenfalls komplett neu ist die Trace Funktion. Sie erlaubt die Aufzeichnung der für Sie relevanten Ereignisse im Unternehmen. Diese stehen dann kunden- und mitarbeiterbezogen auf der Zeitachse zur Verfügung. So wissen Sie stets was läuft.

Offene, zentrale und skalierbare Plattform für alle Transaktionen, Prozesse und Informationen OpaccOXAS stellt das gemeinsame Fundament dar, auf dem alle Opacc Anwendungen basieren. Opacc OXAS verwaltet sämtliche Daten und Funktionen. Sie stellen diese den Anwendungen über «Public Interfaces» fixfertig zur Verfügung. Es spielt keine Rolle, ob es sich um OpaccERP oder OpaccEnterpriseShop-Anwendungen oder um individuelle Zusatz-Anwendungen handelt. Im Weiteren ist es unerheblich, auf welcher Art von Endgeräten (PC, PDA, mobile Rechner, Handy, usw.) Sie die Anwendungen nutzen wollen. Alle Anwendungen und Endgeräte benutzen für die gleichen Aufgaben immer und ausschliesslich den gleichen BusinessServices.

Fakten zu Opacc Opacc ist ein inhabergeführtes Schweizer Unternehmen mit über 100 Mitarbeitenden mit Hauptsitz in Kriens. Das Kerngeschäft ist die Entwicklung und der Ausbau der eigenen Software-Familie Opacc® sowie deren Implementierung und Betreuung bei den Kunden. Die Konzeption, das Engineering und die Umsetzung aller Opacc Anwendungen sind vollständig swissmade – und das seit 1988. Damit setzt Opacc länger als mancher globale IT-Konzern voll und ganz auf das Schweizer Ingenieurshandwerk. Opacc versteht swissmade als Versprechen für Qualität und Innovation für die Enterprise-Software. Dazu gehören OpaccERP, OpaccEnterpriseShop und OpaccOXAS. Sie basieren auf einer offenen Software-Architektur und aktuellen Technologien. Die Kunden können zwischen klassischen On-premise- und modernen Cloud-Betriebskonzepten wählen. Nicht zuletzt dank der umfassenden Update-Garantie ist OpaccERP die am häufigsten weiterempfohlene Enterprise-Software im deutschsprachigen Europa. Ausgezeichnete Partnerschaften • Microsoft GoldPartner • IBM Advanced Partner • HP Preferred GoldPartner • Swiss Made Software • Opacc wurde Ende Oktober 2013 als erstes IT-Unternehmen mit dem Label «FriendlyWorkSpace®» ausgezeichnet Referenzen Abegglen-Pfiser I Attika-Feuer I Balthasar I Berndorf I Blumenbörsen in BE-LU-ZH I Brütsch Rüegger I Bucherer I Carelink I Coiffure-Suisse I Constri I Cosanum I Credimex I Distrimondo I E.C. Fischer I Engel Biel I Ernst Hausammann I Fressnapf I Fortura I Geiser agro.com I Gummischwarz I Gysi I Gyso I Hermann Kuhn I Hug-Verlag I Itris I John Lay Solution I KDMZ Zürich I Kiener + Wittlin I Lehrmittelverlag ZH I Möbel Pfister Interior Service I Möbel Pfister Vorhang Service I Montana Sport I Musik Hug I Neo-perl International I Newemag I Notterkran I Ofrex I Pandinavia I Primus I Proderma I Relianz I René Faigle I Rosset Technik I Rüegg-Naegeli I Sombo I Stocker Stahl I Swissphone Wireless I Toshiba Europe I TCA Thermoclima I Tomwood I Trisa Electronics I Vischer + Bolli I Wagner-IT I Wagner Visuell I Weltrundschau Verlag I u.v.m.

Hauptsitz Opacc Software AG Industriestr. 13, CH-6010 Kriens/Luzern Tel. 041 349 51 00, Fax 041 349 51 05 welcome@opacc.ch www.opacc.ch Niederlassung Opacc Software AG Geschäftsstelle Basel Tramstrasse 66, CH-4142 Münchenstein, Tel. 061 337 39 00


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Arbeitswelt MOBILE BUSINESS

IT krempelt die

Arbeitswelt um Arbeiten wie, wo und wann ich will: Im Jahr 2014 arbeiteten mehr Menschen als je zuvor ausserhalb des Büros. Neue Anwendungen unterstützen nicht nur die Mobilität, sondern auch das Sozialleben. Doch der Prozess ist noch in vollem Gange, denn die Technologien werden sich rasant weiterentwickeln. Forderungen von Mitarbeitern stellen neue Anforderungen an Mobilität In den letzten vier Jahren sind die Erwartungen an Mobilität stark gewachsen. Analysten zufolge haben 61 Prozent der IT-Arbeitskräfte bereits vor zwei Jahren ausserhalb des Büros gearbeitet. Damit agieren Unternehmen am Puls der Zeit: Je flexibler und agiler ein Unternehmen ist, desto besser ist es wirtschaftlich aufgestellt. Arbeitnehmer wollen vermehrt selbst entscheiden, von welchem Ort aus sie arbeiten können. Klassisches Gerätemanagement ist veraltet Mitarbeiter verwenden heute mindestens drei verschiedene Geräte, um ihre Arbeit zu erledigen. Ein Teil davon wird vom Unternehmen zur Verfügung gestellt, der Rest ist Privateigentum. Genau hier liegt die HerausforMenschen werden von unterschiedlichen derung: Handy, Tablet Orten aus arbeiten, mit neuen Geräten, und Computer stammen Betriebssystemen und Anwendungen. oft von unterschiedlichen Was letztendlich die Zusammenarbeit Hardwareanbieter und vereinfachen wird. basieren nicht auf einem einheitlichen Betriebssystem. Ein klassisches Gerätemanagement ist dadurch nahezu unmöglich geworden. Deshalb liegt der IT-Fokus darauf, all diese Geräte nutzbar zu machen, ohne sich über das einzelne Gerät und seine Sicherheit Gedanken machen zu müssen. Es sind Lösungen gefragt, die sowohl Unternehmens-Apps als auch Daten schützen und diese von überall aus und auf jedem der benutzten Geräte bedenkenlos abrufbar machen, um ein Maximum an Flexibilität für die Mitarbeiter zu gewährleisten. Steigerung von Mitarbeiterengagement Gleichzeitig stellt sich allerdings die Frage, wie Unternehmen künftig für eine angenehme Unternehmenskultur sorgen wollen, wenn Mitarbeiter nicht physisch anwesend sind oder sie sich in ver-

schiedenen Regionen der Erde aufhalten. Deswegen spielen «Social Collaboration»-Technologien heute eine wichtige Rolle. Diese Werkzeuge werden bald in jeden Arbeitsvorgang automatisch integriert. So wird eventuell unsere E-Mail-App in Zukunft auf Knopfdruck zum Video-Chat umschwenken. Auch ist es denkbar, dass in einer Präsentation eine Whiteboard-App gestartet wird, um den Kollegen unmittelbar eine Idee zu zeigen. Heute werden die Werkzeuge für eine Verbindung zu Kunden und Kollegen deshalb vermehrt direkt in die Apps eingebaut. Die Einführung von software-basierten Konzepten am Arbeitsplatz wird die IT neu definieren Die Ausrichtung auf software-basierte Rechenzentren verändert die Art und Weise wie sie künftig implementiert werden. Arbeitsumgebungen, Netzwerke und Speicher sind meist nicht mehr als physische Komponenten präsent. Sie bestehen nun aus virtuellen Ressourcen, die von der IT bedarfsgerecht bereitgestellt werden. Aber das ist erst der Anfang. Unternehmen werden darüber hinaus entdecken, das ein softwarebasierter Arbeitsplatz nicht nur operative und technische Effizienz mit sich bringt, sondern auch Vorteile für die Arbeitnehmer und das Geschäft als Ganzes. Dieses Konzept wird neu definieren, wie IT-Dienstleistungen genutzt, bereitgestellt und verwaltet werden. Unternehmen erhalten die Flexibilität, von neuen Wachstumschancen zu profitieren und an einem dynamischen und sich schnell ändernden Markt teilzuhaben.

Autor: Dirk Pfefferle ist Area Vice President in Zentraleuropa bei Citrix


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MOBILE BUSINESS Business Software

Applikationsentwicklung

Mobil in die Zukunft Durch die mobilen Lösungen der IMS AG sind Geschäftsprozesse effizienter, besonders bei Firmen, welche die Dienstleistungen direkt vor Ort erbringen. Smartphones und Tablets gehören zum Geschäftsund Privatalltag dazu. In den letzten Jahren entwickelten wir mobile Applikationen, die sich sehr gut im Markt etabliert haben. Unser Projekt bei der emmental versicherung Die emmental versicherung hat sich entschieden, den Schritt in die mobile Zukunft gemeinsam mit uns zu gehen. Auf Basis eines detaillierten Konzeptes löst die emmental versicherung den aktuellen, zeitaufwendigen Papierprozess für die Schadenaufnahme beim Kunden ab.

Mobile Lösungen entwickelt die IMS AG nach den individuellen Kundenwünschen.

Neu wird der gemeldete Schaden mit Hilfe einer webbasierten, mobilen App direkt auf dem Schadenplatz aufgenommen. Bereits auf dem Weg zum Zielort wird der Schadeninspektor durch die Kartennavigation unterstützt. Beim Versicherungsnehmer angekommen, nimmt der Mitarbeitende durch wenige Klicks das Schadenereignis auf, schiesst zur besseren Visualisierung Fotos und erstellt allenfalls eine Skizze der Situation. Zu guter Letzt rapportiert der Schadeninspektor die geleisteten Stunden und schliesst den Fall ab. Der elektronische Schadenbericht sowie die erstellte Honorarrechnung werden beim nächsten Datenabgleich zur Weiterverarbeitung im BackOffice bereitgestellt. Festzuhalten ist, dass die App sowohl On- wie auch Offline zur Verfügung steht und den neusten technologischen Anforderungen entspricht. Wirtschaftlichkeit prüfen Bei der Auftragserteilung hat die emmental versicherung die Aspekte der Prozessverbesserung und Wirtschaftlichkeit sehr genau geprüft. Dabei wurden die Gesamtinvestitionen über einen Zeitraum

von fünf Jahren gelegt und den möglichen Einsparungen gegenüber gestellt. Zusammenfassend hat sich ergeben, dass der wirtschaftliche Nutzen durch die Prozessoptimierungen eine Investition rechtfertigt und das Vorhaben durchgeführt wird. Einen Auszug aus weiteren mobilen Projekten, welche die IMS AG entwickeln durfte: Service Partner App Im Auftrag von infoteam GmbH Berlin hat die IMS AG den mobilen Teil der Branchen-Software RUBIN für das Veranstaltungs-, Messe- und Kongressmanagement entwickelt. cumo In sieben Schweizer Kantonen führen die Experten der Strassenverkehrsämter die Fahrzeugprüfungen mit der mobilen Lösung der IMS AG durch. grelexpert Die Experten der Schweizer Hagel nehmen Schäden vor Ort beim Kunden mobil auf. INSPECTOR Für die SBB hat die IMS AG den mobilen Prüfkatalog zur Inspektion der Infrastrukturmodernisierung entwickelt. MoD Mobility on Demand – den Mitarbeitenden der Swisscom (Schweiz) AG wird durch eine Web-App der IMS AG die mobile Planung von Geschäftsreisen ermöglicht.

IMS Informatik und Management Service AG Worblentalstrasse 30, 3063 Ittigen BE Tel. +41 31 925 33 33 info@info.ch www.ims.ch


Business Software MOBILE BUSINESS

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Gehen Sie Ihren eigenen Weg mit einer

passgenauen Mobile Business Solution Eine Mobilestrategie bringt den gewünschten Erfolg nur, wenn die dazu gewählte Software hält, was sie verspricht. Insbesondere in der Schweizer Industrie-, Produktions- und KMU-Landschaft hat sich gezeigt, dass Individualsoftware meist günstiger und effektiver ist als Standardsoftware. Wie kann das sein? Auf den ersten Blick scheint Standardsoftware im Bereich mobiler Lösungen günstiger zu sein als eine individuell entwickelte Applikation. Einerseits, weil ein Unternehmen mit monatlichen oder jährlichen Fixkosten rechnen kann und andererseits, weil viele davon ausgehen, dass sich die Software in der Praxis bewährt hat. Doch die Umsetzung einer mobilen Business-Strategie ist keine Frage des Standards, sondern der Effizienzsteigerung in der gesamten Wertschöpfungskette des Unternehmens und den daraus resultierenden Kosteneinsparungen.

Vorgegebene Funktionalitäten als Behinderung Bei Standardlösungen werden ausschliesslich gewisse Funktionalitäten angeboten. Alles, was über diese Funktionalität hinausgeht, muss mittels Customizing angepasst werden und ist meist mit hohen Kosten verbunden. Auch im laufenden Betrieb, wenn beispielsweise vom Unternehmen benötigte Funktionen für interne Prozesse weder mit Updates noch Anpassungen seitens des Herstellers zur Verfügung gestellt werden. Ein weiteres Customizing mit Kostenfolge ist in solch einer Situation unumgänglich, will das Unternehmen die be-


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MOBILE BUSINESS Business Software

währten Prozesse beibehalten und einen weiteren Schritt in Richtung Effizienzsteigerung, Kostenoptimierung und Digitalisierung gehen, anstatt die Prozesse umzustellen und den Gegebenheiten der Standardsoftware anzupassen. Und wie verhält es sich, wenn standardisierte Anwendungen nur auf vorgegebenen mobilen Devices laufen? Dann müssen die sich bereits im Einsatz befindenden ausgetauscht werden. Das kann eine Mobilestrategie ins Schwitzen bringen und die gewünschte Effizienzsteigerung mitunter in Frage stellen. Leider sind dies keine Mythen, sondern Erfahrungen, die wir in unserer langjährigen Tätigkeit immer wieder gemacht haben und noch immer machen. Es ist also eine alte Frage: Will man sich in Abhängigkeit eines Lieferanten beziehungsweise seiner Software begeben oder nimmt man es selbst in die Hand und fokussiert sich auf die Benutzerakzeptanz, zukünftige Veränderungen sowie die Entwicklungen des eigenen Unternehmens? Kleine Unterschiede, grosse Wirkung Das oberste Ziel unserer Mobile Business SoftwareEntwicklung geht die Richtung des Letzteren. Sie ist so konzipiert, dass vorhandene Prozesse weiterhin funktionieren und die Benutzer möglichst geringen Anpassungen in ihrem Arbeitsablauf ausgesetzt sind. So können etwa Papierrapporte eins zu eins digital abgebildet werden und bei der Entwicklung wird auf die unternehmensspezifische Prozesslandschaft eingegangen. Damit passt sich unsere mobile Lösung den individuellen Bedürfnissen und Anforderungen unserer Kunden an. Auch dann, wenn beispielsweise über mobile Endgeräte auf Anlagenbetriebssoftware zugegriffen werden muss. Wir arbeiten nach dem Optimierungsprinzip; maximaler Nutzen, nachvollziehbare Kosten- und Zeiteinsparungen sowie höchste Benutzerakzeptanz und Sicherheit zu einem möglichst tiefen Preis. So schaffen wir Wettbewerbsvorteile Mit unserer Individualsoftware schaffen wir Wettbewerbsvorteile, die keine Standardsoftware bieten kann. Zum Beispiel für ein Unternehmen im Tür- und Tor-Sektor, das via mobile Geräte Software-Updates auf ihre Anlagen spielt: Die Software für die Steuerung wird vom Server aufs Gerät geladen und dann via Bluetooth auf die Anlage hochgeladen. So ist das Unternehmen schneller und günstiger als Mitbewerber, die hierfür einen Teil der Steuerung ersetzen müssen. Oder für einem Hersteller von Industrie-Pumpen. Hier ermöglicht unsere Lösung, dass sich die Pumpe bei einem Fehler automatisch beim Server meldet und ohne menschliches Zutun einen Reparaturauftrag generiert. Der Techniker erhält die Fehlermeldung

Neu: SAP GUI Control Unser GUI Control portiert Screens von SAP sowie dessen Funktionalitäten auf mobile Gerät (Windows, Android). Dabei entscheiden Sie selbst, ob wir oder Sie die Programmierung übernehmen. Bei vorhandenem SAP Know-how ist der Programmieraufwand nur marginal. Voraussichtliche Kosten pro User und Monat: CHF 15.–.

direkt von der Pumpe und fährt zum Kunden. Dies erhöht sowohl Kundenservice als auch die Einsatzgeschwindigkeit und ist für den Dienstleister sehr wertvoll, da er sich nicht um die Organisation und Disposition eines Technikers kümmern muss. Vor dem Supergau Vor kurzem kam ein Unternehmen zu uns, das vor rund zwei Jahren eine Standardsoftware einführte und trotz der hohen Investitionen diese Lösung absetzen will. Die Gründe: Die Anpassungen sind viel zu teuer und die Lösung entspricht nicht den Wünschen der Benutzer. Wenn Sie also eine Mobile Business Lösung suchen, lohnt sich ein Gespräch mit uns auf jeden Fall, denn unsere individuelle Lösung passt sich Ihnen an, nicht umgekehrt. Die Daten werden so übermittelt, wie Sie sie benötigen und die Benutzeroberfläche sieht so aus, wie Sie sich diese wünschen. Lassen Sie sich zeigen, wie Ihr Unternehmen von unseren individuellen Mobile-Business-Lösungen profitiert, wie Sie Kosten effektiv reduzieren und wie Sie den höchstmöglichen Nutzen daraus ziehen. Autor: Christoph Siegenthaler, MFiles GmbH

MFiles GmbH 3322 Schönbühl b. Bern Tel. +41 62 823 82 83 info@mfiles.ch www.mfiles.ch


Cloud Computing MOBILE BUSINESS

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Applikationsoptimierung

as a Service Private Cloud oder Public Cloud – Unternehmen nutzen die Vorteile von Cloud-Lösungen. Doch man darf nicht in die Falle tappen: «Cloud» ist nicht gleichbedeutend mit optimaler Anwendungs-Performance. von Cloud-Services sowie rasche Skalierbarkeit sicherzustellen. Dazu trennt ein SDN die Netzwerkhardware von der Netzwerklogik: Ein sogenannter SDN-Controller übernimmt als zentrale Instanz die Steuerung der Datenflüsse – im Idealfall standardbasiert und damit geräte- und herstellerübergreifend.

Cloud Computing wird allmählich erwachsen: Unternehmen implementieren Private Clouds, um die Hoheit über Infrastruktur und Daten zu behalten, während einheimische ServiceProvider Infrastructure as a Service-Angebote aufsetzen, um den lokalen Unternehmenskunden Alternativen zu den Public Cloud-Grössen bieten zu können.

Die Kosten- und Skalierungsvorteile der Cloud bestreitet inzwischen kaum noch jemand. Doch angesichts sehr hoher Ansprüche von Unternehmen an die Datensicherheit und den Datenschutz ziehen viele IT-Entscheider die Implementierung einer Private Cloud-Umgebung einem Bezug von Cloud-Services bei den bekannten Cloud-Giganten vor. Zugleich entsteht dadurch eine Marktlücke für lokale Service Provider wie zum Beispiel WebHoster oder Systemhäuser, die nun ihre Angebotspalette um im eigenen Rechtsraum erbrachte Cloud Services ausbauen können. Für die Einrichtung und Verwaltung einer CloudUmgebung setzen die Unternehmen und ServiceProvider in aller Regel auf Virtualisierung (obwohl auch Clouds auf der Basis dynamisch ausgerollter physischer Ressourcen möglich und bei grossen Cloud Providern zu finden sind). Bei Servern und auch bei Storage-Equipment ist Virtualisierung inzwischen gang und gäbe, nur das Netzwerk zeigte sich lange Zeit als Nachzügler. Dies ändert sich gerade durch einen noch recht jungen Ansatz namens Software-Defined Networking oder kurz SDN. SDN-Technologie dient dazu, die im Cloud-Umfeld geforderte Flexibilität bei der Netzwerkkonfiguration und damit auch hohe Dynamik beim Rollout

Doch selbst ein dank SDN flexibles und hoch skalierbares Netzwerk kann nicht per se garantieren, dass die Bereitstellung der Cloud-Applikationen in performance-optimierter Weise erfolgt. Denn ein SDN widmet sich ganz der Netzwerk- und nicht der Applikationsebene. Letztlich geht es aber auch in der Cloud immer darum, dass der Endanwender oder aber der korrespondierende Cloud-Service eine möglichst hohe Applikationsleistung erhält. Hier kommen die bewährten ADCs (Application Delivery Controller) ins Spiel: Ein ADC schlägt die Brücke zwischen dem Netzwerk und den Anwendungen, indem er durch ausgetüftelte applikationsbezogene Richtlinien die Netzwerkressourcen so ausnutzt, wie die jeweilige Anwendung es erfordert. SDN-fähige ADCs gibt es in unterschiedlichen Grössen von kleinen virtuellen Appliances bis hin zu sehr hoch skalierbaren, multi-mandantenfähigen Plattformen für den Provider-Einsatz. Sie sorgen sowohl in der Private Cloud eines Unternehmens, als auch im Datacenter eines Infrastructure as a Service-Providers dafür, dass die Cloud-Umgebung die bestmögliche Leistung und Verfügbarkeit der gehosteten Applikationen liefern kann. Der ADC entwickelt sich damit immer stärker zum Kernbaustein softwaredefinierter Netzwerke.

Autor: Stefan Volmari Manager Systems Engineering Cloud & Networking, Citrix www.citrix.com


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MOBILE BUSINESS Cloud Computing

Cyber Security aus der Cloud –

ein Trend mit Zukunft Webanwendungen werden in den letzten Jahren immer stärker zur Zielscheibe von Hackerangriffen. Dabei verwenden die Angreifer Methoden, die gezielt potenzielle Schwachstellen der Applikations-Software ausnutzen. Ob es sich um eine Internet-Filiale einer Bank, einen Online-Shop oder ein Kunden-, Partner- oder Mitarbeiterportal handelt - jede dieser Webanwendungen ist rund um die Uhr erreichbar, auch für Hacker. Angriffe wie SQL-Injection, Cross Site Scripting oder Session Hijacking zielen dabei auf Schwachstellen in den Webanwendungen selbst – und nicht auf solche auf der Netzwerk-Ebene. Deshalb werden sie durch klassische IT-Sicherheitssysteme wie Firewall oder IDS/IPS-Systeme nicht oder nur unzureichend abgewehrt. Abhilfe schaffen Cloud-basierte Sicherheitslösungen des Schweizer Spezialisten InfoGuard.

Swiss Information Security von InfoGuard InfoGuard AG ist spezialisiert auf umfassende Informationssicherheits- und innovative Netzwerklösungen. Unsere Kunden profitieren von der langjährigen Erfahrung, Professionalität und Zuverlässigkeit hinsichtlich Architektur, Auditing, Beratung und Projektleitung sowie im Betrieb und Support von komplexen Unternehmensnetzwerken.

www.infoguard.ch

Cloud ein Tool für vielfältige Services So viel zur gravierenden Sicherheitssituation bei Webanwendungen und Internetportalen. Auf der anderen Seite macht die Entwicklung im Bereich Cloud Computing von sich reden und gibt seit einiger Zeit auch Anlass zur Hoffnung, dass Sicherheitsproblematiken bei Webapplikationen über die Wolke gelöst werden können. Unternehmen und deren IT-Verantwortliche setzen noch immer ein Sicherheitsfragezeichen hinter die Cloud-Anwendungen. Natürlich haben sie insofern Recht, als dass die Auslagerung von Teilen der betrieblichen IT-Infrastruktur in die Cloud zwingend die stetige Verbesserung der unternehmensinternen Sicherheitsstandards erfordert. Nicht, dass Fachabteilungen abdriften und auf eigene Faust Cloud-Dienste besorgen und ein Wildwuchs entsteht, der niemand mehr überschaut. Schweizer Informationssicherheit aus der Cloud Zurück zu den anfänglich geschilderten Problematiken mit den Webapplikationen: Gerade hier kann nun aus der Cloud Abhilfe geschaffen werden: Aus «Sicherheit trotz Cloudanwendungen» wird nun «Sicherheit mit Cloudanwendungen» – um dem immer professionelleren Vorgehen der Angreifer mit geeigneten Sicherheitsmassnahmen Herr zu werden. Sicherheit und Cloud müssen sich also nicht mehr ausschliessen, wie InfoGuard aufzeigt.

Zum Schutz von Webapplikationen bietet der Schweizer Informationssicherheitsspezialist Unternehmen ein umfassender Web Application Firewall (WAF) Schutz in Form eines Cloud- oder Managed Security Services zur Verfügung. Dadurch wird sichergestellt, dass Web-Anwendungen rund um die Uhr geschützt sind und so Datenverlust, Defacement und Ausfälle verhindert werden können. Die WAF schützt ausserdem vor unerwünschtem Bot-Traffic und DDoS-Attacken. Dank der Auslagerung solcher Sicherheitsfunktionen an einen erfahrenen Sicherheitsexperten erhält man Best-of-Class Sicherheit und umfassendes Knowhow zu fixen Kosten. Die Cloud-Services von InfoGuard gehen aber noch weiter. Ein Security Information & Event Management (SIEM) Service überwacht laufend die sicherheitsrelevanten Ereignisse, erkennt Bedrohungen und alarmiert im Krisenfall. Ziel ist es, Angriffe auf Webanwendungen oder andere Teile der Infrastruktur noch schneller und besser zu erkennen und abzuwehren. WAF und SIEM der InfoGuard werden aus dem Herzstück der Lösung heraus betrieben, dem eigenen Schweizer Security Operation Center, welches mittels einen zuverlässigen Betrieb durch ausgewiesene Experten sicherstellt. Cloud und Sicherheit sind also keine Gegensätze mehr – ganz im Gegenteil. Dank Cloud-basierten Services können sich auch Unternehmen ohne eigene Sicherheitsexperten gegen aktuelle und zukünftige Gefahren erfolgreich zur Wehr setzen. Sie können sich auf ihr Tagesgeschäft konzentrieren und gewinnen ein Optimum an Sicherheit bei einem minimalen Einsatz von eigenen Ressourcen. Autor: Markus Limacher ist Senior Security Consultant, InfoGuard AG www.infoguard.ch


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Bild: KieferPix/shutterstock

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Datenerfassung zu

jeder Zeit an jedem Ort Unternehmen erhalten täglich eine Flut an Dokumenten von Geschäftspartnern, Lieferanten oder Kunden und sind zudem noch gigantische Dokumentenproduzenten. Diese Datenmassen gilt es zu beherrschen. Die tägliche Flut an Daten muss in die richtigen Kanäle geleitet und schnellstmöglich weiterverarbeitet werden. Denn letztlich sollen die darin enthaltenen Informationen in Kapital umgewandelt werden. Geschäftsabläufe vereinfachen Durch den Einsatz von Dokumenten-Management-Systemen können Geschäftsabläufe entscheidend automatisiert und vereinfacht werden. Hierbei ist nicht nur die Menge, sondern auch die Art der Daten eine Herausforderung. Verantwortliche sehen sich mit einer Vielzahl von Datenquellen

und -formaten konfrontiert, die eine fehlerfreie Dokumenten- sowie Datenerfassung und -bearbeitung über den gesamten Lifecycle hinweg erfordern. Dank des hohen Automatisierungsgrades schaffen hier Systeme für die automatische Datenerfassung sowie das Dokumentenmanagement entscheidende Abhilfe. Wandel der Arbeitswelt und der Technologie Heute müssen Unternehmen im Dokumentenmanagement bereits Multichannel Capture unterstützen. Der Trend zum dezentralen Arbeiten hält weiter an - nicht immer sitzen alle Mitarbeiter


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eines Unternehmens direkt vor Ort in der Zentrale sondern sind verteilt auf Zweigstellen, Home Office oder sie arbeiten gar flexibel von unterwegs oder direkt vor Ort beim Kunden. Das Scannen, Erfassen, Indizieren, Durchsuchen, Verarbeiten und Archivieren digitaler Images, elektronischer Dokumente sowie von Inhalten aus elektronischen Formularen erfolgt mittlerweile also immer öfter über die unterschiedlichsten Kanäle wie zum Beispiel Scanner, Multifunktionsgeräte (MFPs), E-Mail, Fax und verstärkt mithilfe mobiler Endgeräte. Dementsprechend hat sich Capture konsequent weiterentwickelt: vom simplen Scannen von Papier direkt an einem oder mehreren Standorten hin zur Erfassung von Informationen aus den unterschiedlichsten Kanälen. Um dezentrale Geschäftsstellen und mobile Mitarbeiter in einen Geschäftsprozess einbinden zu können, bietet sich zunehmend auch eine Dokumentenerfassung sowie -verarbeitung z.B. in der Cloud an. Dank der neuen Web-Technologien können Aufwände von der Zentrale auf die dezentrale Einheit verlagert werden und Ausgaben für die lokale SoftwareVerteilung und Wartung entfallen. Gleichzeitig gewinnen die Unternehmen an Flexibilität und können beispielsweise auch Mitarbeiter im Home Office mit ihrer DMS-Lösung unterstützen. B2C-Einsatzszenarien Spätestens seit der Durchdringung des Unternehmensalltags mit Smartphones und Tablets gewinnt das Thema der ortsunabhängigen Dokumentenerfassung an Fahrt. Hiervon versprechen sich viele Unternehmen entscheidende Wettbewerbsvorteile – sei es, indem sie damit ihren Kundenservice verbessern oder auch die eigene Reaktionszeit auf Kundenanfragen verkürzen. Mit der richtigen technologischen Unterstützung lässt sich beides bewerkstelligen und gleichzeitig sogar eine Kostenreduktion herbeiführen. Vor allem der Bankenund Finanzsektor nimmt hier eine wichtige Vorreiterrolle ein. Bereits heute ermöglicht er seinen Kunden, via Handy Überweisungsträger automatisch auszulesen und weiterzuverarbeiten. Auch das Einreichen von Schadensfällen an Versicherungen – etwa nach einem Verkehrsunfall – mit mobilem Endgerät ist denkbar, um damit die lange Wartezeit auf etwaige Rückzahlungen zu minimieren und Klärungen schneller herbeizuführen. B2B-Einsatzszenarien Gleichzeitig profitieren auch die Mitarbeiter im Unternehmen von den Technologien für mobiles Arbeiten. Die «Mobile Workforce», wie etwa der Aussendienst oder der Transport- und Logistikbereich, gewinnt mit der Möglichkeit zur Daten-

erfassung vor Ort beim Kunden wertvolle Freiheiten. Doch nicht nur im Kundendienst, sondern auch im B2B-Segment werden Lösungen für den mobilen Dokumenten-Scan ihren Weg in die Organisationen finden. Sei es, um Spesenabrechnungen für Geschäftsreisen vor Ort zu erfassen und zu archivieren oder Versicherungsanträge automatisch zu bearbeiten. Sogenanntes On-DemandCapture, das heisst die Möglichkeit zur Erfassung von Informationen direkt am Entstehungspunkt, per Scanner, MFP oder mobilem Endgerät zu jeder Zeit und an jedem Ort, kristallisiert sich hierbei immer mehr als Wachstumsmarkt für Multichannel Capture heraus. Einfachheit Doch eine umfassende Verwaltung von Dokumenten beginnt bereits bei der fehlerfreien Erfassung, rechtskonformen Extraktion und regelbasierten Validierung der Daten – egal ob im Unternehmen direkt oder unterwegs. Dies kann über eine externe Lösung bewerkstelligt werden, die per Schnittstellen in das bestehende System integriert wurde. Diese übernimmt auch den Abgleich mit den Backend-Daten und leitet den weiteren Bearbeitungsvorgang ein, bevor es schliesslich die Archivierung im Backend-System initiiert. Erst wenn die genutzte DMS-Lösung den gesamten Arbeitsprozess abdeckt und weitestgehend automatisiert, egal von welchem Ort aus, erfüllt sie eines der wichtigsten Kriterien überhaupt: die Arbeit des Anwenders wird drastisch vereinfacht.

Autor: Markus Pichler ist Director Business Unit Solutions bei der ABBYY Europe GmbH www.abbyy.de

Der Trend zur mobile Workforce und die vermehrte Verbreitung mobiler Geräte wie Smartphones oder Tablets im Endkundensegment erfordert eine leistungsstarke Enterprise Capture Plattform für intelligente, präzise und hochgradig skalierbare Lösung zur Datenerfassung und Dokumentenverarbeitung.


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Der perfekte

Netzwerker Kodak Alaris präsentiert mit der Kodak Scan Station 710 einen Duplexscanner, der ohne PC direkt ins Netzwerk eingebunden werden kann. play mit den übersichtlichen Kacheln ermöglicht einfachste Bedienung. Wiederkehrende Aufgaben lassen sich ganz leicht konfigurieren und per «Touch» auslösen. So werden die gescannten Dokumente nahtlos in die digitalen Geschäftsanwendungen integriert und/oder an einen Drucker übertragen, per E-Mail versandt, in FTP-Sites oder Microsoft SharePoint gespeichert.

Mit dem intuitiven Touchscreen, der einfachen Netzwerkeinrichtung und der stabilen Remote-Verwaltung ermöglicht die KODAK Scan Station 710 eine einfache Integration ins Unternehmensnetzwerk.

Die Modellvariante Kodak Scan Station 730EX bietet zudem ein integriertes FaxModem.

Durch die kompakten Masse und den flüsterleisen Betrieb findet der Netzwerkscanner auf jedem Schreibtisch Platz. Er ist prädestiniert für das dezentrale Scannen in grossen Unternehmen mit dem Vorteil der zentralen Administration. Doch auch Kanzleien oder Arztpraxen werden die einfache Bedienung zu schätzen wissen.

Netzwerkscanner liegen im Trend. Das bestätigen auch die Zahlen des Marktforschungsunternehmens InfoSource von 2014, die das Wachstum in diesem Segment mit 100 % beziffern. Die Vorteile liegen auf der Hand, schnelle und einfache Integration von Papierdokumenten in den digitalen Workflow, zentral administrierbar, niedrige Kosten bei hoher Produktivität. All diese Eigenschaften vereint auch die neue Kodak Scan Station 710. Dank der Weiterentwicklung des Motherboards und des neuen Prozessors konnte die Geschwindigkeit um 40 % auf nunmehr bis zu 70 Blatt pro Minute gesteigert werden. Der Scanner verarbeitet gemischte Stapel mit verschiedenen Papiergrössen und -stärken. Das empfohlene Tagesvolumen liegt bei 6000 Blatt. Da die eigentliche Verarbeitung der gescannten Dokumente im Hintergrund stattfindet, bleibt die Scangeschwindigkeit gleichbleibend hoch. Die Kodak Scan Station 710 wurde mit dem neuesten Microsoft Betriebssystem, Version 8.1, ausgestattet. Das grosszügige 9,7 Zoll LCD-Touch-Dis-

Des Weiteren bietet das neue Modell die Möglichkeit, per Voice Attachment Sprach-Notizen an einzelne Scanaufträge anzuhängen. OCR-Funktionalität ist im Scanner integriert, ebenso wie verschiedene Sicherheits-Funktionen, zum Beispiel das Erstellen von passwortgeschützten PDFDateien. Bei Inbetriebnahme und Installation hilft ein Software-Wizard. Für die problemlose Integration in das Netzwerk sorgt die Kompatibilität mit MS Active Directory und MS SharePoint. Die Modellvariante Kodak Scan Station 730EX bietet zudem ein integriertes Fax-Modem und die Möglichkeit für Systemintegratoren und unabhängige Softwareanbieter massgeschneiderte Lösungen für individuelle Kunden- oder Branchenanforderungen zu erstellen. Als Zubehör sind eine Tastatur, A4- und A3-Flachbettscanner für das Scannen von Büchern, sowie ein Geräte-Ständer verfügbar.

kodakalaris.com/go/di


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Sicheres Drucken mit

HP JetAdvantage Unternehmen betreiben grossen Aufwand, um Daten vor unbefugten Zugriffen zu schützen. Oft übersehen sie dabei, dass auch Drucker und Multifunktionsgeräte in eine umfassende IT-Sicherheitsstrategie eingebunden werden müssen. Konto von Mitarbeitenden. Oft sind dabei Unachtsamkeit oder Fahrlässigkeit im Spiel: Dokumente werden am falschen Gerät ausgedruckt oder gar nicht erst abgeholt. Auch vertrauliche Unterlagen sind so für jeden Mitarbeitenden einsehbar. Eine einfache, aber wirkungsvolle Methode, Dokumente vor neugierigen Blicken zu schützen, ist HP JetAdvantage Private Print: Nach dem Druckauftrag werden die Druckdaten auf einem abgesicherten Server zwischengespeichert. Erst nach der Authentifizierung an einem beliebigen Drucker oder MFP erfolgt die Übermittlung der Daten und der eigentliche Ausdruck des Dokuments. Als positiver Nebeneffekt wird dank JetAdvantage Private Print auch der Papierverbrauch durch nicht abgeholte Druckaufträge oder Fehldrucke vermindert.

Bei allen Bemühungen um die Sicherheit der IT-Infrastruktur werden Drucker und Multifunktionsgeräte gerne vergessen

Um sich vor Datendiebstahl und den damit verbundenen Folgekosten zu schützen, investieren Unternehmen vermehrt in ihre IT-Sicherheit. Oft geht dabei aber vergessen, dass auch Drucker ein potenzielles Ziel von Angreifern sein können. Denn Drucker und MFPs sind weit mehr als nur ein Anhängsel im IT-Netzwerk eines Unternehmens. Mit eigener E-Mail-Adresse, eigener Festplatte und direkter Netzwerkverbindung operieren Netzwerkdrucker wie Computer. MFPs drucken, kopieren und senden täglich sensible Unternehmens- und Kundeninformationen, die von Hackern abgefangen werden können. Aus diesem Grund hat HP die kostenlosen und cloudbasierten JetAdvantage Sicherheitsfunktionen und -lösungen entwickelt, die Unternehmen helfen, ihre Druckdaten und Dokumente vor unrechtmässigen Zugriffen zu schützen.

Effektiver Schutz von grossen Druckerflotten Verfügen Unternehmen über eine grosse Druckerflotte, sind eine zentrale Verwaltung und einheitliche Sicherheitsrichtlinien von grossem Vorteil. Die ebenfalls cloudbasierte HP JetAdvantage Security Manager-Software hilft Unternehmen, die Druckerflotte mit unternehmensweiten Sicherheitsrichtlinien und eindeutigen Zertifikaten zu schützen und zu verwalten. Die Überwachung der Geräte erfolgt modellunabhängig und automatisiert. Dadurch sinkt auch der administrative Aufwand für die Angestellten deutlich. Zudem lassen sich neue Geräte ganz einfach in das bestehende Netzwerk integrieren. Neben JetAdvantage Private Print und der HP JetAdvantage Security ManagerSoftware bietet HP auch weitere Lösungen wie abschliessbare Papierfächer oder vorinstallierte Verschlüsselungssoftware an, um Unternehmen auf ihrem Weg zu einer sicheren Druckumgebung zu unterstützen.

Fahrlässigkeit der Mitarbeitenden als Sicherheitsrisiko Es müssen nicht zwingend Hacker sein, die durch zielgerichtete Angriffe Drucksysteme angreifen und dadurch Geschäftsdaten in ihren Besitz bringen. Ein Grossteil der Datenverluste geht auf das

www.hp.com/ch


Drucken & Scannen PRODUKTE & LÖSUNGEN

RICOH lanciert neue A3-Schwarzweiss-MFPs Die Modelle der Serien MP 2554SP / MP 3054SP / MP 3554SPsind in einer Vielzahl von Konfigurationen verfügbar. Die Geräte drucken und kopieren mit Geschwindigkeiten von 25 bis 35 Seiten pro Minute in schwarzweiss und scannen vollfarbig. Leistungsfähige Administrations-Tools ermöglichen die Überwachung der Aktivitäten von Anwendern, des Energieverbrauchs und der Betriebskosten. «Diese Serien zeichnen sich durch niedrige Seitenkosten und branchenführende TEC-Werte aus», erklärt Roberta Cardinale, Mitarbeitende Product Management bei der RICOH SCHWEIZ AG. Die kurze Aufwachzeit aus dem Ruhemodus von maximal 6.5 Sekunden sowie die Erfüllung der Anforderungen des Energy Star, Version 2.0, machen diese Geräte noch umweltfreundlicher. www.ricoh.ch

Besuchen Sie uns auf der:

Einfach ECM Dokumenten-Management Archivierung Workflow

www.elo.ch

OKI mit neuen A3-Farb-Multifunktionssysteme OKI Systems bringt brandneue, intelligente A3-Farb-Multifunktionssysteme (MFPs) auf den Markt: Die MC800er-Serie (OKI MC853 und OKI MC873) punktet mit einem deutlich erweiterten, benutzerfreundlichen Funktionsumfang und hoher Druckgeschwindigkeit. Mit der leistungsstarken MFP-Serie lässt sich der komplette Workflow des DokumentenManagements im gesamten Unternehmen optimieren. www.oki.ch

Canon imageFORMULA DR-C240: leistungsstarker Desktopscanner Trotz seiner kompakten Abmessungen ist der imageFORMULA DR-C240 sehr robust, arbeitet leise und eignet sich damit für den Einsatz in vielen unterschiedlichen Unternehmensbereichen. So kann er beispielsweise am Empfang von Banken, Hotels, Krankenhäusern und Behörden eingesetzt werden, wo meist verschiedene Dokumente, darunter auch Identitätsnachweise, erfasst und verarbeitet werden müssen. www.canon.ch


PRODUKTE & LÖSUNGEN Sicherheit

Neue Version von Kaspersky Small Office Security deckt Sicherheitsanforderungen kleiner Unternehmen ab Kaspersky Lab veröffentlicht die neue Version von Kaspersky Small Office Security, eine speziell für Unternehmen mit bis zu 25 Mitarbeitern konzipierte IT-Sicherheitslösung. Kaspersky Small Office Security bietet erstklassigen IT-Schutz für File-Server, Windows-, Android- und ab sofort auch für Mac-Geräte. Zudem kann die Lösung einfach, ohne spezielle IT-Kenntnisse eingesetzt und verwaltet werden. Neu sind die webbasierte Verwaltung und der ebenfalls webbasierte Kennwortschutz. Erweitert wurden der Schutz vor aktuellen und aufkommenden Cyberbedrohungen sowie von unternehmenseigenen Finanzdaten. Unternehmen können sich auf ihr Geschäft konzentrieren, während der laufende IT-Betrieb professionell abgesichert sowie Kunden und Mitarbeiterdaten adäquat geschützt werden. Kaspersky Small Office Security ist ab sofort in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar. www.kaspersky.com/de

Die neue Airlock Suite von Ergon vereint die Sicherheitsprodukte Airlock und Medusa in einem Software-Bundle. Die Web Application Firewall heisst neu Airlock WAF und die Medusa Authentisierungslösung neu Airlock IAM. Zudem lancieren wir mit Airlock Login ein Produkt, das starke Authentisierung und Single Sign-on zu einem attraktiven Preis bietet. Mit der Airlock Suite baut Ergon ihre erfolgreiche Produktpalette für Web Application Security weiter aus und stellt nun eine perfekt integrierte Gesamtlösung für Filterung und Authentisierung zur Verfügung. www.ergon.ch


Bild: Jia Li/Shutterstock.com

Tesla Model S P85D car

Die IT der Automobilhersteller

im Umbruch Die Zeit, in der ein Fahrzeug nur aus mechanischen Komponenten bestand, liegt noch nicht so lange zurück. Dies gilt auch für die spärlichen IT-Budgets, die in zentrale Business-IT-Anwendungen investiert wurden.

Toyota Fun-Vii Bild: GoBOb/Shutterstock.com

Heute fliesst bereits rund ein Drittel der gesamten Ausgaben in die IT im Fahrzeug sowie in dessen Umfeld. In Zukunft wird sich dieses Verhältnis noch weiter verschieben. Sieht man sich Toyotas ConceptCar Fun-Vii an, bei dem die Karosserie und selbst Teile der Fahrzeuginnenflächen als Bildschirm verwendet werden können, erhält man einen Vorgeschmack auf das, was wir im Bereich der Personalisierung erwarten dürfen. Wer zudem die diesjährige CES in Las Vegas beobachten konnte, hat gesehen, dass nahezu jeder Monitorhersteller papierdünne, biegsame Displays im Angebot hat. Bald werden die Kosten für diese Form der Karosserie-Oberflächen günstiger werden als die klassische Lackierung. Bereits heute kommen Serienmodelle auf den Markt, die sich anstelle vieler Instrumente mit einem Touchscreen in der Mittelkonsole begnügen. Die Software-gesteuerten Bedienelemente können sich der aktuellen Fahrsituation anpassen; so werden beispielsweise bei kritischen Verkehrssituationen Komfort- und Unterhaltungselemente zugunsten von Sicherheitsanzeigen ausgeblendet. Erste Hersteller binden in die Routenplanung alternative Verkehrsmittel wie Angebote im öffentlichen Nahverkehr und unternehmenseigene Car-Sharing-Angebote ein. Die biometrischen Daten des Fahrers, seine Kommunikationsparameter, Designeinstellungen der Head Unit und

die persönlichen Mediadaten werden in der eigenen Cloud des Original Equipment Manufacturers (OEM) abgelegt. Es ist leicht vorstellbar, dass ein Mietwagen vom gleichen Unternehmen, auf Knopfdruck das persönliche Environment des eigenen Fahrzeuges bietet. Grosse Herausforderungen für die IT Diese Entwicklung kann für die IT des OEM eine grosse Herausforderung darstellen. Denn die heutigen Datencenter sind in der Regel nicht dafür konzipiert, dass gleichzeitig tausende von Endkunden rund um die Uhr auf sie zugreifen. Dazu sind ihre Infrastrukturen meist zu komplex und somit nicht flexibel und skalierbar genug. Kommt ein neues Fahrzeugmodell auf den Markt und erzeugen plötzlich tausende von zusätzlichen Nutzern ständig Daten, wird für eine angemessene Kundenbetreuung eine Support-Infrastruktur mit Service-Hotlines und Ticket-Systemen nötig. Auch das dadurch permanent wachsende Datenvolumen und das Konfigurationsmanagement des Software-Stands von Fahrzeugen sind nicht zu unterschätzen. Die Cloud spielt eine wichtige Rolle Natürlich haben die zentralen IT-Organisationen auch etwas in die Waagschale zu werfen: Kenntnisse der Hardware- und Software-Architekturen, der Software-Entwicklung und der notwendigen Qualitätssicherungsprozesse. Auch das Identityund Security-Management, der Aufbau und Betrieb einer Privat-Infrastruktur, der Umgang mit Public-Cloud-Angeboten und nicht zuletzt das


ICT-FOCUS INDUSTRIE 4.0

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Vendor-Management gehören heute zu ihren Kompetenzen. Unter dem Titel «The new technology stack» hat Prof. Michel E. Porter von der Harvard Business School in der Ausgabe 12/2014 des Harvard Business Manager Magazins eine Musterarchitektur für Smart Connected Devices wie Autos veröffentlicht. Diese Architektur zeichnet sich durch eine sogenannte Product Cloud oder genauer Vehicle Cloud aus. Die Vehicle Cloud besteht aus mehreren Komponenten, darunter einer Product Data Base, in welcher alle Fahrzeugdaten gespeichert werden. Als Ergänzung werden Daten aus OEM-internen und externen Quellen hinzugezogen. Wir sprechen in diesem Fall von einem Data Lake, einer Kombination aus Werkzeugen für die Speicherung und Auswertung von historischen und Real-time-Daten. Der Application Layer umfasst alle Komponenten auf deren Basis agile Cloud-Anwendungen entwickelt und betrieben werden können. Der Rules & Analytics Engine Layer wiederum enthält die Algorithmen, mit denen Datenbestände analysiert werden, und der Smart Product Application Layer die zugehörigen Anwendungen. Empfehlenswert ist der Aufbau der Vehicle Cloud als Hybrid Cloud, welche sowohl Public- als auch Privat Cloud-Komponenten enthält. Die IT-Abteilung des OEM kann mit einem kleinen Privat Cloud-Anteil beginnen und Ressourcen und Anwendungen, die beim Public Cloud-Betreiber liegen, schrittweise insourcen. Umgekehrt können zur Bewältigung von Spitzenlasten Ressourcen aus der Public Cloud mit eingebunden werden. Auch ein permanenter Mischbetrieb ist denkbar: Fahrzeugnahe Anwendungen und Daten liegen in der Privat Cloud und mehr auf Komfort oder Unterhaltung ausgelegte in der Public Cloud. Flankiert wird die Vehicle Cloud durch OEMinterne Datenquellen wie zum Beispiel das CRMSystem, Datenbanken für die Fahrzeugkonfiguration sowie Aftersales-Anwendungen. Die externen Datenquellen reichen von Wetterdaten, über Verkehrsinformationen bis hin zu Social-MediaNutzungsdaten der Fahrer.

The new technology stack

Sicherheitsthemen werden immer wichtiger Zentral ist das durchgängige Identity- und Security-Management. Jede Schnittstelle ist aus dieser Sicht eine mögliche Schwachstelle und muss spezifisch abgesichert werden. Wie kann beispielsweise verhindert werden, dass jemand unerlaubt eine Identität nutzt und sich in der Vehicle Cloud anmeldet? Dies ist nur eine der kritischen Fragen, mit der sich die Security-Bereiche der IT-Organisationen auseinandersetzen müssen. Wie keine andere Architektur versetzt die Hybrid Cloud die IT-Organisation eines OEM in die Lage, selbst zum Betreiber des Vehicle Backends zu werden. Das Management der Fahrzeugdaten wird in naher Zukunft die gleiche Bedeutung haben wie die Entwicklung eines verbrauchsarmen und leistungsstarken Motors, was Apple, Google und Uber bereits eindrücklich aufzeigen. Die UnternehmensIT wird zum elementaren Teil des Produkts, indem sie die Daten sicher sammelt, verwaltet, analysiert und anderen Organisationen zur Produkt- und Prozessverbesserung sowie den Kunden in Form von neuen mehrwertigen Services zur Verfügung stellt. Autoren: Daniel Pelke ist CTO bei EMC Deutschland

Sascha Meier ist Field CTO & Presales Specialist Manager bei EMC Schweiz www.emc.com

Quelle: «The New Technology Stack», Prof. Michael E. Porter, Harvard Business School


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Industrie 4.0 ICT-FOCUS

Industrie 4.0 –

Mit Sicherheit vernetzt! Bild: Shutterstock/Moon Light PhotoStudio

Die 4. industrielle Revolution ist in vollem Gang, Industrie 4.0 macht aus den Industrieunternehmen hochautomatisierte Fabriken, deren Produktionsabläufe über alle Ebenen hinweg vollautomatisiert und IT-gesteuert sind.

Unternehmen aus dem Industriesektor können sich nicht länger dem Thema Industrie 4.0 entziehen.

Die totale Vernetzung der weitestgehend abgeschotteten Produktions-IT stellt die Unternehmen vor ganz neue Herausforderungen – eine davon ist die Informations- bzw. Datensicherheit. Die Betreiber der Produktions-IT werden konfrontiert mit ganz neuen Sicherheitsrisiken und müssen umdenken. Lösungen, wie Firewalls und Proxyserver in Richtung Internet oder Anti-VirusLösungen, bieten gegen die aktuellen Bedrohungen nur einen rudimentären Basisschutz – ganz im Gegensatz zu einer modernen, massgeschneiderten Sicherheitsarchitektur. Neben technischen Aspekten ist die Sensibilisierung der Geschäftsführung für Belange der Informationssicherheit sehr wichtig, insbesondere in Industrieunternehmen. IT-Sicherheit ist in Zukunft überlebenswichtig für das Geschäft und alles andere als nur Kostenfaktor. Es müssen die richtige Technik bereitgestellt, wirksame Prozesse implementiert und sicherheitsrelevantes Know-how aufgebaut werden, um im Falle eines Ausfalls oder der Unwirksamkeit einer Massnahme immer noch einen funktionierenden Schutz zu haben. Es geht um einen optimalen Mix aus präventiven Kontrollen, Erkennung und aktiver Korrektur bzw. Behebung von Sicherheitsvorfällen. Technische Vorkehrungen, z.B. die Netzwerksegmentierung mit Verkehrskontrolle, der Einsatz von IPS, Endpoint-Protection, Kryptographie oder Network Access Control, der Aufbau zentralisierter Fernwartungszugänge oder Application Whitelisting, organisatorische Prozesse

wie Asset-Management, Patch-Management oder Configuration-Management, neue Richtlinien zum sicheren Umgang mit Daten und Systemen, Awareness-Trainings und nicht zuletzt auch ein wirksames Incident-Response-Management und forensische Analysen sind wichtig - eine Beschränkung auf rein technische Aspekte bringt keinen echten Mehrwert. Das sind alles Massnahmen, die in vielen Unternehmen in der Office-IT schon seit Langem umgesetzt sind. Eine Adaption an die Produktions-IT kann jedoch in der Realität nicht ohne gründliche Planung und Evaluierung durchgeführt werden, da es hier völlig andere Rahmenparameter gibt, die insbesondere bei technischen Projekten entsprechende Berücksichtigung finden müssen. Fazit Unternehmen aus dem Industriesektor können sich nicht länger dem Thema Industrie 4.0 entziehen, um weiterhin wettbewerbsfähig zu sein. Gerade in Bezug auf die hierfür notwendige Vernetzung von Office-IT und Produktions-IT, und die damit verbundene Informationssicherheit, stehen diese Unternehmen vor Herausforderungen. Die Konvergenz der bisher getrennten Welten stellt den idealen Zeitpunkt dar, sich diesen Herausforderungen auf der Ebene der Geschäftsführung zu stellen. Informationssicherheit darf nicht länger als Kostenfaktor gesehen werden, sondern als strategische Investition mit einem Mehrwert für das Unternehmen. Ein Mehrwert, der vor Angriffen schützt, unternehmenskritische Systeme und Daten sichert und letztendlich einen hohen Beitrag zum langfristigen Geschäftserfolg leistet.

Autor: Karl Schrade ist Senior Solution Manager – Industrial Security NTT Com Security


PRODUKTE & LÖSUNGEN Netzwerk

EISBERG VORAUS!

R&M erweitert das Managementsystem für Netzwerke Die neue Version R&MinteliPhy 3.0 enthält eine erweiterte Multi-Site-Funktion. Für jeden Betriebsstandort eines Anwenders lassen sich jetzt detaillierte Informationen verwalten. Unter anderem können Daten zu Gebäuden, Räumen, Verkabelung, Netzwerkschränken und sonstigen Merkmalen der IT-Infrastruktur hinterlegt werden. Vor Ort übernimmt die R&MinteliPhy Hardware die Überwachung der Steckverbindungen, Racks und Verteiler. Sie informiert einen Server, der mit R&MinteliPhy 3.0 ausgestattet ist, via Internet über den Betriebszustand der Ports. IT-Administratoren können so jeden Knoten in einem Firmennetzwerk oder komplette lokale Datennetze bei Kunden lückenlos überwachen, ohne vor Ort sein zu müssen. www.datacenter.rdm.com

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Mit HOB RD VPN ganz entspannt auf zentrale Daten und Anwendungen im Unternehmen zugreifen HOB RD VPN ist eine reine Software-Lösung mit web-basiertem Zugriff. Das hat zwei grosse Vorteile für Sie: Einerseits können Sie weiterhin Ihre bestehende Hardware-Infrastruktur nutzen. Das schützt Ihre bereits getätigten Investitionen. Darüber hinaus kann HOB RD VPN auch zukünftig einfach an eine veränderte Unternehmenssituation angepasst werden. Ihre jetzige Entscheidung für HOB RD VPN wird sich somit auch lange in der Zukunft als richtig erweisen. Möchten Ihre Nutzer auf das Unternehmensnetzwerk zugreifen, so genügt hierfür ein Internetbrowser und Java. Eine Installation oder Administratorrechte sind auf Client-Seite nicht nötig. Zuverlässige Sicherheitsmechanismen sorgen natürlich jederzeit für die Sicherheit Ihrer Daten. www.hob.de

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Neu im Portfolio der Ferrari electronic – Telefonmitschnitt-Lösungen der Produktreihe OfficeMaster EyeSDN Mit OfficeMaster EyeSDN werden Unternehmen in die Lage versetzt, absolut rechtskonform Telefonate aufzuzeichnen. In Notrufzentralen oder zum Beispiel der Finanzbranche ist der Telefonmitschnitt gesetzlich vorgeschrieben. In anderen Bereichen, wie Call Centern, wird der Telefonmitschnitt nur intern genutzt, um die Qualität der Kommunikation mit den Kunden zu prüfen. www.ferrari-electronic.de

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Netzwerk DATACENTER

Software Defined Networking

in der Praxis Software-defined Networks (SDN) gilt als einer der grossen Zukunftstrends mit dem Ziel, Unternehmensnetze und Carrier-Infrastrukturen zu revolutionieren. Bisher setzen nur wenige Unternehmen auf die Technologie. Der Einsatz von Software Defined Networking (SDN) steckt noch in den Anfängen. Die Marktforscher von IDC sind vom Potenzial der Technologie überzeugt. Sie erwarten, dass der weltweite Umsatz mit SDN-Produkten von derzeit rund 200 Millionen Dollar bis 2016 auf mehr als zwei Milliarden Dollar ansteigen wird. Das Markforschungsinstitut Forrester Research hingegen rechnet damit, dass SDN-Lösungen noch fünf Jahre Entwicklungszeit für den Einsatz in Unternehmen benötigen. Neben der Marktreife der Hardware ist auch die Skalierbarkeit noch umstritten. SDN-Controller müssen in komplexen Netzen mehrere hunderttausend oder Millionen Datenströme (Flows) bewältigen. Bislang verarbeiten die meisten Versuchsumgebungen aber nur mehrere hundert bis tausend Flows. Die praktischen Erfahrungen mit SDN beschränken sich derzeit zu grossen Teilen noch auf Netze von Forschungseinrichtungen und Hochschulen wie der Stanford University und dem CERN in Genf. Zudem integrieren Internet-zentrische Konzerne

wie Google oder Microsoft, SDN in einen Teil ihrer Infrastruktur. Der Einsatz ist aber auch für ICTDienstleister interessant. Die Open Networking Foundation (ONF), eine Non-Profit-Organisation, will die Entwicklung von Spezifikationen und Produkten für SDNs vorantreiben. Die ONF unterstützt beispielsweise das von der Stanford University entwickelte Protokoll OpenFlow. Das herstellerunabhängige und standardisierte Protokoll erlaubt der Software, mit den Netzwerkkomponenten zu kommunizieren. Software Defined Networking – einfach erklärt Der Begriff Software Defined Networking (SDN) bezeichnet die Virtualisierung der Netze, analog zur bei den meisten Unternehmen schon weit fortgeschrittenen Virtualisierung der Server. In Software Defined Networks erfolgt die Netzwerksteuerung zentral und unabhängig von den physischen Netzwerkkomponenten. Durch die


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DATACENTER Netzwerk

Experten zeigen sich vom Potenzial der flexiblen Konfiguration von Netzwerkinfrastrukturen überzeugt.

Programmierbarkeit der Steuerung kann der Administrator die Verbindungswege zum Empfangsort optimieren oder bestimmte Datenpakete priorisieren. In konventionellen Netzwerken leiten die Switches oder Router die Datenpakete dagegen nach den Vorgaben der meist proprietären Firmware weiter. Netzwerktechniker sprechen bei SDN von einer Trennung der Steuerungs- und Datenebene (Control und Data Plane). Die Control Plane entspricht dem Betriebssystem von Switches oder Routers. Sie verwaltet die Konfiguration und ermöglicht die Programmierung von Pfaden für den Datentransport. In SDNs wird die Control Plane in einem externen Controller zentralisiert. Dieser steuert den Umgang mit den Datenpaketen auf der Data Plane des Switches oder Routers. Die Netzwerkintelligenz (Control-Layer) wird mittels eines offenen Interfaces (zum Beispiel OpenFlow) vom Netzwerkelement abgekoppelt, ausgelagert und logisch zentral gemanagt. Diese Trennung ermöglicht somit den Einsatz von marktüblicher Hardware. Daraus resultiert auch die gewünschte, grössere Flexibilität bezüglich Konfigurierbarkeit und Programmierbarkeit von Netzwerken. Anwendungslandschaften werden mobil Mit dieser Eigenschaft kann SDN seinen Nutzen insbesondere in Rechenzentren entfalten, und zwar als Lösung für viele gegenwärtige Herausforderungen im Data Center Networking. Bislang ist der Umzug von Anwendungslandschaften in ein anderes Rechenzentrum eine komplexe Aufgabe, weil eine Neugestaltung der Architektur nötig ist. Beispielsweise müssen Netzwerkadressen geändert werden, da sie derzeit noch von der Implementierung des physischen Netzwerks abhängen, wo jede Adresse einen Standort repräsentiert. Ausserdem müssen Netzwerkdienste wie Firewalls oder Load Balancer, die häufig als physische Geräte Teil des Netzwerks sind, angepasst werden. Dank SDN werden Anwendungslandschaften mobiler und können flexibler in andere Rechenzentren verlegt werden. Das Netzwerk ist schnell an geänderte Umstände angepasst und dies über eine zentrale Stelle, was sich auch bei den Netzwerkadministratoren bemerkbar macht. Diese müssen keine -zig Geräte mehr konfigurieren, sondern können dies an einer zentralen Stelle erledigen. Zugleich können IT-Dienstleister ihre Kosten durch eine bessere Ausnutzung der Ressourcen der Rechen-

zentren senken. Die operative Trennung von Kunden- und Transportnetzwerk verringert zusätzlich den Kosten- und Zeitaufwand für den Betrieb von weltweit verteilten Rechenzentren. Durch den Einsatz von Software Defined Networking kann der IT-Dienstleister auch Geschäfte mit kleineren Partnern abschliessen sowie einfach und agil Partnerlösungen in die Rechenzentren integrieren, Abhängigkeiten reduzieren und die Umgebung der Partner komplett von der eigenen Netzwerktopologie trennen. Von den Vorteilen der Umstellung könnten dann auch die Kunden profitieren. Durch die Mobilität ihrer Anwendungslandschaften müssten diese beim Umzug keinerlei Änderungen vornehmen. Der Umzug selbst verläuft zudem wesentlich schneller und damit auch kostengünstiger. Die Kunden können auch neue Cloud-Services nutzen, die virtuell Teil des Kundennetzwerks sind und sich wie ein Teil der Kunden-IT verhalten. Darüber hinaus haben die Kunden die Möglichkeit, Netzwerkservices und -topologie selbst zu kontrollieren. Allerdings hängt das vom darunter liegenden Transportnetzwerk oder anderen Mietern des Netzwerks ab. Noch leidet SDN zwar an ein paar Kinderkrankheiten. Doch die praktische Nutzung zeigt, dass SDN mit den Herausforderungen in historisch gewachsenen, heterogenen Unternehmensnetzwerken umgehen kann, insbesondere wenn es als übergeordnetes logisches Netzwerk auf das physische Data Center Network aufgebaut wird. Der Stand der Entwicklung ist vergleichbar mit dem Beginn der Servervirtualisierung vor einigen Jahren. Heute sind IDC zufolge rund 70 Prozent aller Server virtualisiert, Tendenz weiter steigend, da neu installierte Server in der Regel virtuell laufen. Eine ähnliche Entwicklung ist auch für SDN abzusehen. Experten rechnen damit, dass bis 2020 mehr als die Hälfte der Netzwerke virtualisiert betrieben wird. In der Schweiz jedenfalls ist die Nachfrage nach Beratung und Know-how für diese Technologien bereits stark gestiegen.

Autor: Alen Mijatovic ist Head of Portfolio Management bei T-Systems Schweiz www.t-systems.ch


Agenda JOB&KARRIERE

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Agenda Weitere Veranstaltungshinweise sind unter www.professional-computing.ch zu finden. Anlass

Datum

Thema

Information Anmeldung

IT-LOGIX: Lead BI

10. Juni 2015

LEAD BI von IT-Logix beleuchtet konzeptionelle und methodische Business Intelligence Themen.

www.it-logix.ch

InfoGuard Security Lounge 2015

16. Juni 2015

Cyber Security – Sicherheit ist ein Balanceakt Prof. Dr. Hannes Lubich eröffnet die Veranstaltung mit einem Ausblick auf die Trends im ICT-Umfeld und den damit gekoppelten Herausforderungen für Unternehmen.

www.infoguard.ch

IT-LOGIX: Make BI

17. Juni 2015

SelfService BI in der Praxis, statistische Datenauswertungen (Predictive), BI Projektmanagement sowie BI-Strategie und -Organisation.

www.it-logix.ch

Swiss Telecommunication Summit

25. Juni 2015

Unter dem Titel «Wege zur digitalen Schweiz» zeigt der 41. Swiss Telecommunication Summit auf, wohin die Digitalisierung die Schweiz führen kann.

www.asut.ch/de/veranstaltungen/asut-seminar

Unternehmen im digitalen Wandel

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Partnerveranstaltungen


JOB&KARRIERE Weiterbildung

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Nie war der Einstieg

ins Webdesign leichter Um einen ansprechenden Internetauftritt zu gestalten, müssen Sie lernen, Werkzeuge und Fähigkeiten zu vernetzen – z.B. im Kurs Webdesign oder im Nachdiplomstudium Web Engineering. Nun kann man berechtigterweise die Frage stellen, warum überhaupt HTML und CSS lernen? Während die CMS durchaus ansprechend aussehen und zuweilen äusserst benutzerfreundlich sind, produzieren sie tausende von Webseiten, die einander zum Verwechseln ähnlich sind. Um ein CMS so zu konfigurieren, dass die Webseite den eigenen Vorstellungen – bzw. den Vorstellungen des Kunden – entspricht, sind Kenntnisse in HTML und CSS unerlässlich.

Technische Tätigkeiten, wie das Programmieren von Webseiten, werden häufig mit grossem Respekt betrachtet und leider von vielen Menschen gemieden. Weil manche Menschen davon überzeugt sind, dass sie das nicht können, setzen sie sich gar nicht erst mit dem Thema auseinander. Dabei war es nie einfacher, Programmiersprachen wie HTML oder CSS, die Grundbausteine jeder Webseite, zu erlernen.

Vielseitiges Aufgabengebiet Gleichzeitig haben sich neue Herausforderungen am Horizont eines Webdesigners aufgetan. Für die Erstellung eines zeitgemässen Webauftritts ist auch das Gestalten von ästhetischen Bildern und Grafiken notwendig. Um das zu erreichen sind zumindest Grundkenntnisse in einer Bildbearbeitungssoftware nötig. Zudem wollen Sie für Ihren Internetauftritt das richtige Publikum anlocken. Damit dieses unter den Millionen von Webseiten die Ihrige findet, müssen Sie sich mit den Themen Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenwerbung (SEA) auseinandersetzen.

Während es früher unumgänglich war, sich mit mühsamer und langweiliger Software herumzuschlagen und man seinen Code in anstrengender sowie fehleranfälligen Eigenarbeit erstellen musste, übernehmen das heute ausgesprochen nützliche Werkzeuge: Code Editoren.

Für den Einsteigerkurs Webdesign Einführung mit Wordpress (5 Abende ab 8. Juni 15) oder das Nachdiplomstudium Web Engineering (3 Semester berufsbegleitend ab August 15) finden Sie Details auf www.hfu.ch – oder verlangen Sie gratis eine persönliche Beratung: 044 943 64 90.

Webdesigner schreiben heute nicht mehr ihren eigenen Code. Vielmehr setzen sie Bausteine zusammen und passen diese allenfalls an, sodass sie ihren Wünschen entsprechen – so wie wir es auch vor vielen Jahren mit bunten Legosteinen getan haben. Mittlerweile existieren verschiedene Baukasten (Content-Management-Systeme), die dem Webdesigner die ganze Arbeit abnehmen – zumindest fast. Ein Content-Management-System ist quasi eine fertig programmierte Webseite mit Platzhaltern, an deren Stelle der Webdesigner nur noch seine Inhalte einfügen muss.

Nächster Info-Abend Dienstag 9. Juni ab 18 Uhr im Bildungszentrum Uster, www.hfu.ch

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