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Ausgabe März 1| 2015 CHF 8.–

professional

COMPUTING Das Schweizer Fachmagazin für ICT im Business

Digitalisierung der Wirtschaft

Informationen managen Netzwerk SDN für einfaches, flexibles und effizientes Rechenzentrum

Job & Karriere Steigender Bedarf an Fachkräften erschwert die Mitarbeiterbindung


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COMPUTING Das Schweizer Fachmagazin fĂźr ICT im Business

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EDITORIAL

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Digitalisierung der Wirtschaft als Chance begreifen Zahlen sollen belegen, dass im vergangenen Jahr alle Unternehmen auf der Welt mit der Hilfe von Facebook 227 Milliarden Dollar Umsatz gemacht haben und daraus direkt und indirekt 4,5 Millionen Arbeitsplätze geschaffen wurden.

Jörg Schelling Chefredaktor

Pascal Tobler Anzeigenverkauf

Philipp Koch Anzeigenverkauf

Die Digitalisierung der Wirtschaft – Industrie 4.0 – schreitet in grossen Schritten voran. Sie drängt in alle Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft vor, beeinflusst Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodelle. Keine Branche die davon nicht betroffen sein wird. Welche Auswirkungen hat Industrie 4.0? Wie kann die täglich entstehende Datenflut bewältigt werden? Welche Risiken und Chancen enstehen? Wie bewältigt die IT eine der grössten Herausforderungen ihrer Geschichte? Fragen, die nicht nur an der Cebit heiss disuktiert wurden – Fragen, die uns in den nächsten Jahren intensiv beschäftigen werden. Das die Digitalisierung Arbeitsplätze vernichtet widerlegte Sheryl Sandberg, Chief Operating Officer im Vorstand von Facebook am Weltwirtschaftsforum in Davos. Die von der Wirtschaftsprüfungsund Beratungsgesellschaft Deloitte berechneten

Nach einer Studie Ernst & Young Schweiz wollen Schweizer Unternehmen (ab einem Jahresumsatz von zehn Millionen CHF) in diesem Jahr im Durchschnitt rund 47 Millionen CHF in die Digitalisierung ihres Geschäfts investieren. Rund 40 % der befragten 1025 Unternehmen gaben an, mehr investieren zu wollen, jedoch verhindern das vor allem die fehlenden finanziellen Möglichkeiten, mangelndes Know-how der Mitarbeitenden und Personalengpässe. Unter dem Schlagwort Industrie 4.0 soll die industrielle Fertigung mit Hilfe der Digitalisierung und mit intelligenten Systemen flexibler und effizienter werden. Damit wird die Produktivität und Innovation in der Industrie zunehmen. Klassische Geschäftsmodelle werden unter Druck geraten. Diese Digitalisierung erfordert von uns ein neues Denken und eine Neugestaltung angestammter Prozesse und Wertschöpfungsketten. Nutzen wir die Chance! Jörg Schelling joerg.schelling@utk.ch

Impressum Ausgabe März 2015, 19. Jahrgang. Internet: www.professional-computing.ch. Abopreis: Einzelpreis: CHF 8.– Jahresabonnement: CHF 30.–. Erscheinung: 4-mal jährlich März/Juni/September/Dezember. Herausgeber: UTK Media GmbH, 9434 Au. Verlag: UTK Media GmbH Sonnenstrasse 8, 9434 Au, Telefon +41 71 966 60 80, info@utk.ch. Anzeigenverkauf: UTK Media GmbH: Pascal Tobler, pascal.tobler@utk.ch, Telefon +41 71 966 60 03, Philipp Koch, philipp.koch@utk.ch, +41 71 966 60 80. Redaktion: Jörg Schelling, joerg.schelling@utk.ch. E-Mail für Pressemitteilungen: redaktion-pc@utk.ch. Layout: schellingmedia: info@schellingmedia.com. Druck: international media solutions IMS AG, www.imsag.ch Titelbild: shutterstock.com/Rawpixel © Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages. Das Magazin wird klimaneutral gedruckt.


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Markt ICT-FOCUS

Michael Berchtold Channel Director Direct Sales bei Canon (Schweiz) AG Per 1. Januar 2015 hat Michael Berchtold den Bereich Direct Sales übernommen. In dieser Funktion betreut er gemeinsam mit seinem Team internationale Kunden und das Grosskundensegment der Canon (Schweiz) AG. Thomas Wermke neuer Vertriebsleiter bei SCHÄFER IT-Systems Seit Anfang Januar 2015 ist der DiplomWirtschaftsingenieur (BA) am Standort Betzdorf tätig. Thomas Wermke verfügt über 15 Jahre Vertriebserfahrung im Rechenzentrums- und Netzwerkmarkt. Nadahl Shocair wird CEO der snom technology AG Snom technology AG ernennt Nadahl Shocair zum neuen CEO. Durch eine signifikante Kapitalerhöhung und durch die Ernennung von Shocair hat der neue Mehrheitseigentümer HeidelbergCapital Private Equity beim ITK-Spezialisten snom den Grundstein für einen konsequenten Wachstumskurs gelegt.

V.l.n.r.: Stefan Thomann, Head of Sales, InfoGuard AG, Thomas Meier, CEO, InfoGuard AG, Ivo Tibolla, Business Partner Manager, Fortinet, Peter Wrann, Key Account Manager, InfoGuard AG

Fortinet zeichnet InfoGuard als «Swiss Partner of the Year 2014» aus InfoGuard wurde anlässlich ihrer Hausmesse, dem Inovation Day vor über 200 Besuchern, von Fortinet zum «Swiss Partner of the Year 2014 – Best Performance» ausgezeichnet. Die Auszeichnung widerspiegelt nicht nur die grossen Projekterfolge der Zuger Firma im Enterprise-Umfeld im vergangenen Jahr, sondern auch die hohe Kompetenz und Erfahrung der Sicherheitsexperten von InfoGuard. pmOne Schweiz: Data Analytics beflügelt Wachstumskurs Die Schweizer Dependance der auf Business Intelligence und Big Data spezialisierten pmOne Gruppe ist mit grosser Zuversicht ins neue Geschäftsjahr gestartet. Auftrieb beim weiteren Ausbau der pmOne Schweiz geben zahlreiche namhafte Neukunden, die 2014 gewonnen werden konnten – darunter Allianz Global Assistance, PKRück AG, Swiss Life AG, VAT Vakuumventile AG und WIP Trading AG. Zudem ist es der pmOne Schweiz gelungen, den Lizenzumsatz deutlich gegenüber dem Vorjahr zu steigern und den höchsten Erlös seit ihrer Gründung 2009 zu erzielen. Ausser Thomas Seidel, der seit Juni letzten Jahres als Country Manager Services für die Führung des Consulting-Bereichs verantwortlich ist, gab es weitere drei Neueinstellungen in 2014 zu verzeichnen. Des Weiteren ist für 2015 ein Personalwachstum von 20 Prozent geplant. Somit sieht sich das Team, das kürzlich innerhalb Wallisellens in neue, grössere Räumlichkeiten übergesiedelt ist, gut aufgestellt, um die vielfältigen Projektaufgaben aus den Bereichen Planung, Konzernkonsolidierung und Data Analytics zum Erfolg zu führen

EMC Schweiz: Roman Hohl neuer Enterprise District Manager Roman Hohl, derzeitiger Director von IIG Schweiz, übernahm die Funktion des Enterprise District Manager bei EMC Schweiz. Innerhalb der EMC-Verkaufsorganisation betreut Roman Hohl in seiner neuen Rolle die EnterpriseKunden in der Deutschschweiz. Weitere News und Infos unter www.professional-computing.info

Daniel Gorostidi (links) und Cédric Moret, CEO, Elca (rechts)

Neue Eigentümer und neuer CEO für ELCA und SecuTix Nach einem weiteren erfolgreichen Geschäftsjahr gibt Daniel Gorostidi, Inhaber und CEO der ELCA-Gruppe, zum 31. März 2015 die Unternehmensführung und seine Eigentumsanteile ab, um sich künftig auf seine Rolle als Verwaltungsratspräsident zu konzentrieren. Eine Gruppe von Schweizer Privatinvestoren und Unternehmern, vertreten durch Cédric Moret als neuem CEO, hat die ELCA-Gruppe gekauft. Die langjährige, erfahrene Geschäftsleitung von ELCA und SecuTix bleibt erhalten und wird ausserdem mit dem neuen COO Ferruccio Lagutaine verstärkt.


Bild: shutterstock.com

INHALT März 2015

06 Informationsmanagement Daten ein wertvolles Wirtschaftsgut Warum Zeiterfassung und BGM zusammen gehören Security Operations Center machen unsichtbare Bedrohungen sichtbar Schnellere Prozesse, schlankere Strukturen dank Individualsoftware Einstieg in die analytische Kundensegmentierung Automatisierte FiBu- und Verwaltungsprozesse für effiziente Prozesse Alle Informationen jederzeit verfügbar Mehr Effizienz und effektivere Geschäftsprozesse Dokumentenmanagement – Effizienz aus der Cloud Sicherer Fileservice für mehr Datensicherheit Corporate Output Management für optimierte Geschäftsprozesse Dokumentenscanner werden mobil und flexibel Fujitsu Dokumentenscanner fi-6400 – effizient und vielseitig Beim Scannen Zeit und Platz sparen Busienss Intelligence: Probleme bleiben

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Unified Communication Netzwerk IT & Kommunikation: ein mächtiges Paar SDN für einfaches, flexibles und effizientes Rechenzentrum

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Job & Karriere Steigender Bedarf an Fachkräften erschwert die Mitarbeiterbindung ICT-Studium der anderen Art Literatur Agenda

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Firmenverzeichnis

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Einfach ECM Dokumenten-Management

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Archivierung Workflow

www.elo.ch


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Datenqualität INFORMATIONSMANAGEMENT

Daten ein wertvolles

Wirtschaftsgut Unternehmen fokussieren sich vermehrt auf die Datenqualität und die 360grad Sicht Ihrer Kunden und Produkte. Dies bedarf aber einer sauberen Datenbasis.

Die Abbildung verdeutlicht, dass ein Euro, der für Prävention ausgegeben wird, 10 Euro für die Korrektur und 100 Euro für Ausfallkosten nach sich zieht. Im Zuge der Ereigniskette von Konzeption bis Bereitstellung eskalieren die Kosten von Fehlern in dem Masse, wie die Kosten eines Versagens steigen.

Laut einer Gartner-Studie ist mangelhafte Datenqualität der Hauptgrund dafür, dass 40 % aller geschäftlichen Initiativen nicht zum gewünschten Erfolg führen. Das alleine sollte schon ein Grund sein, Datenqualitätsprobleme auf Unternehmensebene anzugehen. Woran liegt es, dass das Thema Datenqualität in Unternehmen immer noch so stiefmütterlich behandelt wird? Giuseppe Scattarreggia, Technical Manager, Information Builders Schweiz, weltweiter Anbieter von Business Intelligence (BI) und Analytics, Datenintegritäts- und Integrations-Lösungen, kennt die Problematik und erklärt: «In der Regel können Daten nicht adäquat verarbeitet werden, wenn immer wieder neue Geschäftsprozesse und provisorische Lösungen für derartige Probleme entwickelt werden. Vielfach bedeutet eine Veränderung des Status Quo eine Umgestaltung der Unternehmenskultur und die Herbeiführung der Fähigkeit, das Thema Datenqualität als kontinuierliches Strategieprogramm zu behandeln statt als Serie von Einzelprojekten. Mit mangelhafter Datenqualität sind auch viele Kostenfaktoren verbunden: Prävention, Beurteilung, interne Fehler und externe Fehler. Hierbei sollten die Präventionskosten die höchste Priorität erhalten, denn es ist erheblich günstiger, einen Fehler zu verhindern, als ihn im Nachhinein zu reparieren». Kostenentwicklung

Präventionskosten

1 Korrekturkosten

10 Fehlerkosten

100

Qualitäts-Standard für Daten definieren Fehlerhafte Daten werden oft nicht als wirtschaftlicher Schaden erkannt. Hier rät Scattarreggia: «Benennen Sie einige sensible Bereiche, in denen fehlerhafte Daten zu massiven Problemen führen. Damit haben Sie es leichter, den dringendsten Handlungsbedarf und die Gebiete mit den am schnellsten erreichbaren Resultaten deutlich zu machen. Wichtig dabei ist, dass im Unternehmen Einigkeit darüber herrscht, wo sich die fehlerhaften Daten befinden und wie sie sich auf den Unternehmenserfolg auswirken».

«In vielen Fällen liegt die Ursache für mangelhafte Datenqualität bei den CRM-Systemen.» Giuseppe Scattarreggia, Technical Manager, Information Builders Schweiz Alle, die mit Daten arbeiten oder dafür verantwortlich sind, müssen die gleiche Auffassung haben, was «Datenqualität» bedeutet. Deshalb ist es zwingend erforderlich, klare Kriterien festzulegen, an denen sich die Informationen messen lassen. Dies ist besonders bei Stammdaten (wie einheitlichen Produktbezeichnungen und Kundendaten) der Fall. Beispiel: Kundennummern müssen in bestimmte Wertebereiche fallen oder Produktnummern müssen ein bestimmtes Format einhalten. Für das Erstellen von Kriterien und deren Umsetzung empfiehlt Scattarreggia die Ernennung eines Data Steward, der Regeln dafür aufstellt, wie Daten generiert, behandelt, gepflegt und weitergegeben werden. Ausserdem kümmert er sich um die Durchsetzung dieser Richtlinien, übernimmt die laufende Überwachung und Messung der Informationsintegrität. Um einen einheitlich geltenden Regelsatz, den sogenannten «Golden Record» aufzubauen, müssen die Stammdaten nach Analyse nicht zwingend physisch bereinigt werden. Industriestandard-Schnittstellen helfen für eine schnelle Strukturierung.


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INFORMATIONSMANAGEMENT Datenqualität

Bereinigungsprozess starten Nachdem festgestellt wurde, welche Daten problematisch sind, geht es daran, die Prozesse und Verfahren zur Bereinigung der Daten umzusetzen. Hier kommt es auf die enge Zusammenarbeit mit der IT-Abteilung und den betroffenen Fachbereichen an.

das gesamte Unternehmen vor. Das gleiche gilt für den Einkauf oder die Finanzbuchhaltung. Die Stimmigkeit der Stammdaten ist für den Unternehmenserfolg essenziell.

Für den Erhalt der Datenintegrität ist es zwingend erforderlich, dass alle fehlerhaften Daten auch physisch bereinigt werden. Hier helfen z.B. Integritätslösungen wie iWay Solutions von Information Builders. Mit solchen leistungsfähigen Bereinigungs-Tools, die ganzheitlich in einem integrierten, automatisierten Prozess greifen, lassen sich erforderliche Korrekturen an fehlerhaften Daten auch effizient durchführen. Manuelle Eingriffe sollten auf ein Minimum reduziert und durch automatisierte Steuerungsmechanismen und -regeln ersetzt werden. Eine Sicherung der Datenqualität beim Ersteintritt des Datensatzes in das Unternehmen durch eine Echtzeit-Firewall sollte Pflicht sein. Qualität durchsetzen: Data Governance ist der Schlüssel Ein effektiver Data-Governance-Plan mit entsprechenden Lösungen ist entscheidend für eine kontinuierliche Datenqualität. Dabei gilt: Datenqualitätspläne führen zu nichts, wenn sie nicht richtig umgesetzt und befolgt werden. Die Fähigkeit von Unternehmen, flexibel auf veränderte Kunden- und Geschäftsanforderungen reagieren zu können, hängt entscheidend davon ab, dass applikations- und geschäftsprozessübergreifend genutzte Stammdaten konsistent und feh-

Daten verteilen

Data Governance

ƒ BI

ƒ Verwalten ƒ Steuern

Master Data ƒ Zusammenführen Management ƒ Anreichern

Kommunizieren

Teilen

Aufbauen

ƒ Standardisieren

Wert der Daten

lerfrei zur Verfügung stehen. Eine leistungsfähige Auftragsabwicklung braucht akkurat deklarierte Stammdaten für Aufträge, Artikel, Lieferanten und Kunden. Im Idealfall liegen die Daten in einem Master-Data-Management-Katalog konsistent für Glaubwürdigkeit der Daten

Auswirkungen fehlerhafter Daten ermitteln Für die Beseitigung von Datenqualitätsproblemen müssen die Auswirkungen der fehlerhaften Daten möglichst genau erkannt werden. Hier hilft ein Data Profiling, das aufzeigt, was falsch läuft und wie sich fehlerhafte Daten auf die Geschäftsprozesse auswirken. Danach geht es darum, den Umgang mit fehlerhaften Daten zu klären. Die Chancen, Probleme und Risiken zu priorisieren. Dabei ist es hilfreich Antworten auf folgende Fragen zu finden: Welche Fehler sind tolerierbar und welche nicht? Was passiert mit besonders problematischen Datensätzen? Werden die Daten nicht mehr verwendet oder werden sie zur Prüfung weitergeleitet? Wie werden korrigierbare Fehler behoben? Werden Sie manuell bearbeitet oder werden Standardwerte eingesetzt?

Verbessern

Datenqualität ƒ Deduplizieren ƒ Erforschen

Wissen

Datenanalyse ƒ Profilen

Einblicke in das Business

Information Builders empfiehlt folgende Vorgehensweise: Richtlinien klar und leicht verständlich dokumentieren Verfahrensweisen bekanntgeben, dabei aber offene Diskussionen zulassen Qualitätskriterien festlegen und messen, damit die Auswirkungen überwacht werden können Geschäftsprozesse, Technologien, Daten oder Personen, die möglicherweise zu Qualitätsproblemen beitragen, korrigieren Richtlinien entsprechend den Anforderungen Ihres Unternehmens stetig weiterentwickeln einen systematischen, unternehmensweiten Ansatz für Datenqualitäts- und Stammdatenmanagement wählen

Das Lösungsportfolio von Information Builders basiert auf einer integrierten Softwareplattform. Dadurch lassen sich die verschiedenen Stufen einer IM-Strategie ohne tiefgreifende technologische Änderungen erreichen. Mit Erreichen weiterer Stufen ergibt sich ein immer höherer Wert der im Unternehmen vorhandenen Daten, da sie immer gewinnbringender eingesetzt werden können.

Fazit Die Förderung der Datenqualität im Unternehmen muss keine unüberwindliche Herausforderung sein. Mit einfachen Schritten ist es möglich eine Kultur zu schaffen, die Informationsintegrität fördert und vorausschauende Prozesse und Kontrollelemente einführt, die Daten zuverlässig, aktuell und vollständig halten. Literatur Wie dies mit einfachen Mitteln geht, lesen Sie im Whitepaper «Die wahren Kosten fehlerhafter Daten - Sechs einfache Schritte zur Lösung von Datenqualitätsproblemen» von Information Builders.

Lesen Sie ein ausführliches Interview mit Giuseppe Scattarreggia, Technical Manager, Information Builders Schweiz, zum Thema «BI-Lösungen - Trend und Enwicklungen» auf www. professional-computing.info


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Zeiterfassung INFORMATIONSMANAGEMENT

Warum Zeiterfassung und BGM

zusammen gehören Effiziente Prozesse beim «Betrieblichen Gesundheitsmanagement» innerhalb der Unternehmensorganisation erfordern softwaregestützte BGMInstrumente, gepaart mit einer integrierten Lösung für die Zeiterfassung. Abwesenheiten verursachen durchschnittliche Kosten von bis zu 9 Prozent der Lohnsumme. Die jährliche Abwesenheit pro Mitarbeiter beträgt im Durchschnitt 10 Tage, davon 6 bis 7 Tage aufgrund Krankheit. Rund die Hälfte dieser Krankheitsabwesenheiten ist durch die Anwendung eines dynamischen Abwesenheitsmanagements beeinflussbar. Bei eintretenden krankheits- oder unfallbedingten Abwesenheiten sieht das BGM eine professionelle Fallbegleitung sowie die aktive Unterstützung bei der Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess vor. Zeiterfassung – zentral oder dezentral? Im Bereich der Zeit- und Abwesenheitserfassung existieren diverse Anwendungsmethoden. Die Arbeitszeiten und die zu verbuchenden Abwesenheiten können beispielsweise über zentrale Stellen wie den Personaldienst, durch die Vorgesetzten im Betrieb oder gar durch die Mitarbeitenden selbst im Software-System erfasst werden. Je nach Funktionsumfang stehen dabei den Benutzern zahlreiche Eingabevarianten zur Verfügung, welche üblicherweise durch ein Abwesenheitsplanung-Tool und mit workflow-basierten Antragsfunktionen ergänzt werden. Unabhängig der zentral oder dezentral geführten Zeiterfassung ist es sinnvoll, den BGM-Prozess mit den Abläufen der Zeitwirtschaft zu vereinen, so dass Abwesenheiten grundsätzlich nur einmalig in einer zentralen Software-Lösung eingegeben werden müssen. Je nach Betriebsgrösse kann sich auf diese Weise eine ungeahnt hohe Zeit- und Kostenersparnis ergeben. Die Bridge Betriebsdaten AG entwickelt und realisiert webbasierte swiss made Software für die Personalzeit- und Leistungserfassung. Ergänzende Module wie Abwesenheitsmanagement, Schicht-/Dienstplanung, Maschinenzeiterfassung sowie ein höchst flexibles Interface für die Integration in Lohn- und ERP-Systeme machen bridge4erp zu einer branchenunabhängigen Standardlösung.

Der Nutzen von integrierten Lösungen Die Vorteile von integrierten Lösungen liegen auf der Hand: können Zeiterfassung und BGM mit einem einheitlichen Instrument gepflegt werden, entfällt eine redundante Mehrfacherfassung von Abwesenheiten. Idealerweise trifft man in der Praxis auf folgenden Ablauf: Der Personaldienst, die Führungskräfte oder sonstige verantwortliche Stellen nehmen eingehende Abwesenheitsmeldungen entgegen und verbuchen diese in einem zentralen System. Je nach Abwesenheits-Typ wer-

den dabei konfigurierte Prozesse und Funktionen angestossen. Im Bedarfsfall werden entsprechende Aktionen generiert und den Verantwortlichen zugewiesen. Automatisch erzeugte Mitteilungen und Aufforderungen zur Ausführung von fälligen Aktionen sorgen bei den am Prozess beteiligten Stellen für ein stetiges Tracking. Erhaltene und einzureichende Dokumente wie Arztzeugnisse oder Anmeldungen für die Krankentaggeld-Versicherung werden im Software-System abgelegt und abgefragt. Weiterführende Schritte wie die Absenz-Triage oder die Einleitung eines Case Managements sind weiter definierbare Prozessschritte. Ganzheitliche Angebote verfügbar Es ist davon auszugehen, dass der Bedarf nach kombinierten Lösungen ansteigen wird. Einerseits weil die Nachfrage an moderne und effiziente Zeitwirtschafts-Lösungen gegeben ist und andererseits weil das kostenbewusste Denken und Handeln rund um betriebliche Abwesenheiten ein globales Thema in jedem Unternehmen darstellen. Aktuell werden ganzheitliche Lösungen nur durch wenige Anbieter gefördert. Eine voll integrierte Lösung mit hohem Funktionsumfang in den Disziplinen Zeiterfassung und BGM bietet z.B. das Produkt bridge4erp der Bridge Betriebsdaten AG. In Zusammenarbeit mit der active care AG erfolgt die Beratung, die BGM-Koordination sowie die Fallbegleitung aus einer Hand. Eine Live-Präsentation dieser Lösung kann man an der Personal Swiss 2015 am Stand der Bridge Betriebsdaten AG (A.07) erleben.

Bridge Betriebsdaten AG Glattalstrasse 501, CH-8153 Rümlang T. +41 44 818 73 60 info@bridge-bde.com www.bridge-bde.com


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INFORMATIONSMANAGEMENT Sicherheit

Security Operations Center machen unsichtbare

Bedrohungen sichtbar Cyberangriffe, Datendiebstahl und Datenmissbrauch sind eine ernstzunehmende Gefahr für Unternehmen und Behörden und die aktuelle Bedrohungslage erfordert neue Sicherheitsstrategien. Im Sicherheitsbetrieb führen die zunehmende Kriminalität verbunden mit der wachsende Komplexität und Menge an Daten aus Netzwerken, mobilen Plattformen und cloud-basierten Umgebungen zu ganz neuen Anforderungen an IT-Abteilungen. Herkömmliche Technologien und perimeterorientierte Systeme, wie Firewalls, Anti-Virus- oder Intrusion Detection Systeme werden der neuen Bedrohungslage längst nicht mehr gerecht. Hochentwickelte Sicherheitslösungen und hochtalentierte IT-Professionals sind gefragter denn je. State of the Art Technologien und Sicherheitsfachkräfte, die diese professionell betreiben können, verursachen hohe Kosten. Zudem bietet der IT-Security-Markt unzählige Produkte zur Auswahl – und täglich kommen neue hinzu. Um hier den Durchblick zu behalten, müssen Unternehmen viel Zeit in den Aufbau und die Pflege Ihres SecurityKnowhows investieren. Der Aufbau einer internen IT-Security ist mit hohen Investitionen und unkalkulierbaren laufenden Kosten verbunden. Mittels Managed Security Services legen Unternehmen das Sicherheitsmanagement ihrer IT-Systeme in die Hände eines Spezialisten – und das zu fest kalkulierbaren Kosten.

Sicherheit zu kalkulierbaren Kosten Managed Security Services (MSS) Immer mehr Unternehmen entscheiden sich darum aus Kosten- und Sicherheitsgründen für die Auslagerung ihrer Security Operations in ein externes (Advanced) Security Operations Center (ASOC). Wenn ein Sicherheitsvorfall eintritt, ist es oft

schwierig, die potenziellen Auswirkungen richtig einzuschätzen. Mit einem ausgereiften Modell für den Sicherheitsbetrieb, dass den Unternehmenskontext einbezieht, kann man genau abschätzen, ob unternehmenskritische Systeme bedroht und welche businessrelevanten Prozesse betroffen sind. Im Security Operations Center wird die traditionelle Protokollüberwachung kombiniert mit moderner Netzwerkforensik, um daraus relevante Informationen zu den Schwachstellen von heute und den Bedrohungen von morgen zu generieren. Kontinuierliche Überwachung der Infrastruktur Proaktiv werden kontinuierliche Threat Analysen und netzwerk- und host-basierte Vulnerability Scans durchgeführt, potenzielle Eindringlinge werden in Echtzeit überwacht, erkannt und unter Berücksichtigung kontextbezogener Unternehmensdaten und -informationen analysiert. Bei Bedarf werden sofort Gegenmassnahmen eingeleitet, bevor dem Unternehmen ein Schaden entsteht. Störungen werden behoben, Änderungen konfiguriert und Aktualisierungen durchgeführt. Reports geben Aufschluss über den Sicherheitsstatus, Schwachstellen und Bedrohungen. Erfahrene Analytiker, Risiko- und ComplianceExperten und hochspezialisierte IT-Professionals arbeiten mit modernsten Technologien, beherrschen die neuesten Methoden und kennen die ausgeklügelten Angriffstechniken und unterstützen Sie so professionell und proaktiv beim Schutz vor Cyberkriminalität.

Autor: Tom Hager, CEO bei InfoTrust AG (ein Unternehmen der NTT Com Security AG) www.infotrust.ch www.nttcomsecurity.com


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Software INFORMATIONSMANAGEMENT

Schnellere Prozesse, schlankere Strukturen

dank Individualsoftware Mobile Business Solution ist keine Frage des Standards, sondern der effektiven Effizienzsteigerung in der gesamten Wertschöpfungskette und der daraus resultierenden Kosteneinsparungen. Egal in welcher Branche ein Unternehmen im Markt positioniert ist, die Herausforderungen und die zu erreichenden Ziele bei mobilen Anwendungen sind immer dieselben: Effizienzsteigerung durch Automatisierung, schnelle Abwicklung von Routinearbeiten, sichere Datenübermittlung sowie Fehler- und Kostenreduktion. In vielen Fällen ist dies mit Standardsoftware nur beschränkt oder mit kostenintensiven Anpassungen möglich, denn so individuell wie die Unternehmen und internen Standards sind auch die Bedürfnisse, die abzubildenden Arbeitsschritte und die gewünschten Funktionen. Individualsoftware meist günstiger und flexibler Bereits bei der Evaluation einer mobilen Lösung wird vielen klar, dass man beim Kauf einer Standardlösung Kompromisse eingehen muss. Im Gegensatz zu einer auf das Unternehmen abgestimmten Individuallösung, die genau die Funktionen enthält, die gebraucht werden, bestehende Standards und Geschäftsabläufe 1:1 abbildet und sich perfekt in die gewohnte Arbeitsweise integriert. Nichts ist überflüssig oder von Kompromissen geprägt. Updates sind auf die notwendigen Schnittstellen zu bestehenden ERP-, CRM-, Auftragsmanagementlösungen etc. sowie die eingesetzten Geräte und den Innovationsbedarf des

Unternehmens abgestimmt. Das sind nur einige Vorteile von vielen. Unsere Erfahrung zeigt deutlich, dass Individualsoftware kurz- und mittelfristig auch günstiger sein kann und die hohen Anforderungen an die gesamte Wertschöpfungskette optimal erfüllt. Unsere individuellen Mobile-Lösungen passen sich Ihnen an, nicht umgekehrt. Die Daten werden so übermittelt, wie Sie sie benötigen und die Benutzeroberfläche sieht so aus, wie Sie sich diese wünschen. Mit uns gehen Sie Ihren eigenen Weg! Lassen Sie sich anhand verschiedener Beispiele zeigen, wie Ihr Unternehmen von unseren individuellen Mobile-Business-Lösungen profitiert, wie Sie Kosten effektiv reduzieren und wie Sie den höchstmöglichen Nutzen daraus ziehen.

MFiles GmbH Grubenstrasse 107 3322 Schönbühl b. Bern Tel. +41 62 823 8283 info@mfiles.ch www.mfiles.ch


INFORMATIONSMANAGEMENT Business Intelligence

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Einstieg in die analytische

Kundensegmentierung Big Data & Data Analytics versprechen neue Erkenntnisse in Sachen Kundenzufriedenheit und -bindung. Ein paar praktische Handlungsempfehlungen erleichtern den Einstieg in ein solches Projekt. Neue Analyse- und Prognose-Fähigkeiten eröffnen den Unternehmen heute ungeahnte Möglichkeiten, was die Einschätzung des Kundenverhaltens anbelangt. Flexibler auf Marktveränderungen zu reagieren und frühzeitig Massnahmen zur Kundenbindung einzuleiten – all das kann gewaltige Wettbewerbsorteile verschaffen. Weil Best Practices rar sind, haben die Spezialisten von pmOne ihre Projekterfahrung in ein paar allgemeingültige Handlungsempfehlungen gegossen.

Wer suchet, der findet Das bis dahin notwendige Investment von ein bis zwei Mitarbeitern ist für ein grösseres Unternehmen überschaubar. Innerhalb von sechs bis zehn Wochen lässt sich ein Use Case bestätigen oder entkräften. Ist der Nachweis erbracht, können Sie binnen weniger Wochen prüfen, ob es auch einen Business Case gibt und für diesen eine ROI-Rechnung aufstellen. Für eine erste Validierung brauchen Sie also nicht mehr als drei Monate.

Personen vor Technologien Wer plant, Advanced Data Analytics einzuführen, sollte zunächst die Personen in den Vordergrund stellen, nicht die Technologien. Machen Sie diejenigen im Unternehmen ausfindig, die Fragestellungen im Hinterkopf haben, die bislang technisch nicht abbildbar waren. Damit verschaffen Sie sich schon mal eine gute Ausgangsposition.

Externe Unterstützung kann gerade in der Anfangsphase sinnvoll sein. Gefragt ist jemand, der die am Markt verfügbaren Technologien versteht und sie auf die speziellen Bedürfnisse des Unternehmens runterbrechen kann. Und erst wenn sich ein Szenario im Labor erfolgreich angelassen hat, beginnt die klassische IT-Projektarbeit. Dabei hört die Laborarbeit nicht auf. Sie ist vielmehr ein permanenter Prozess, bei dem immer neue Use Cases überprüft werden.

Weiterhin empfehlenswert ist es, ein Data Analytics-Labor aufzusetzen und dieses mit den identifizierten Personen und zusätzlichen Statistik-Skills auszustatten. Dort wird verprobt, ob ein bestimmter Anwendungsfall zutrifft und weiterverfolgt werden sollte. Hier kommen schnell Use Cases auf, an die anfangs noch keiner gedacht hätte. In diesem Stadium können Sie Technologie-Investitionen getrost vernachlässigen. Neben Open Source-Software sind Lösungen von Microsoft und SAP eine gute Alternative. Die benötigten Komponenten stehen entweder fast kostenfrei zur Verfügung oder sind über Cloud-Services kostengünstig beziehbar.

Das Ganze ist vergleichbar mit Goldwaschen am Fluss: Es werden unzählige Kilogramm an Sand durchgesiebt. Aber wenn ein Goldkörnchen dabei ist – und das ist es, wahrscheinlich sogar mehrere davon – dann hat sich das Bewegen der Tonnen von Sand ausgezahlt.

pmOne Schweiz Hertistrasse 27, 8304 Wallisellen www.pmone.com


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ECM/DMS/CRM INFORMATIONSMANAGEMENT

Automatisierte FiBu- und Verwaltungsprozesse

für effiziente Prozesse Die Bedeutung von Automatisierung und Digitalisierung in der Verwaltung der Unternehmen wird in den nächsten Jahren stark steigen. Wir sprachen mit Stefan Kaufmann, Country Manager der Alos Solution Schweiz. Das Management vieler Schweizer Unternehmen sucht nach Möglichkeiten, die internen Prozesse deutlich effizienter zu organisieren. Welche Möglichkeiten bietet das Enterprise Content Management? Enterprise Content Management unterstützt die Unternehmen und deren Prozesse in der Bearbeitung strukturierter oder unstrukturierter Informationen. Unsere Kunden berichten, dass sie sich in einer Situation befinden, in der sie mit der herkömmlichen manuellen Bearbeitung von Kundenanfragen nicht mehr gegen die Flut der Informationen ankommen. Ein ECM System klassifiziert, verarbeitet und verwaltet die Informationen und stellt diese zur richtigen Zeit am richtigen Ort zur Verfügung. Auf diese Weise können die Verantwortlichen die organisatorischen Prozesse zu einem grossen Teil automatisieren und dadurch zurückgewonnene Ressourcen wertschöpfend einsetzen. In der gesamten IT-Branche beobachten die Verantwortlichen einen Wandel bei der Einstellung gegenüber der Automatisierung innerhalb der Verwaltung. Gleichzeitig wehrt sich noch in vielen Managementetagen die «Alte Garde», die sich gegen die Digitalisierung wehrt. In unseren Gesprächen und Präsentationen argumentieren wir, dass sich die Technologie in zehn-

Das Ziel ist eine durchgängige Automatisierung aller Prozesse. Stefan Kaufmann, Country Manager der Alos Solution Schweiz.

tausenden Unternehmen bewährt. Unsere Aufgabe ist es, das Vertrauen zu schaffen. Tag für Tag digitalisieren unsere Kunden mit unserer Unterstützung viele Millionen Schriftstücke. Jeden Tag liefern sie diese elektronischen Dokumente auf den Arbeitsplatz ihrer Mitarbeiter. Ohne dass auch nur ein einziges Dokument verloren geht. Unsere Systeme sind beim automatischen Interpretieren, Klassifizieren und Übertragen der Inhalte aus den Schriftstücken absolut zuverlässig. Unsere Workflow-Software schickt die Informationen entsprechend der definierten Prozesse an die Mitarbeiter. Sie überträgt Dokumente und Datensätze in Bestellsysteme, in die Buchhaltung und natürlich in die Unternehmensarchive. Die Geschäftsführungen in den Unternehmen sollten darüber nachdenken, dass ECM-Systeme in absehbarer Zeit die gleiche Wertigkeit und die gleiche Bedeutung bekommen werden, die heute die ERP-Systeme innehaben. Es ist ein ganz klarer Wandel da und wer nicht mitgeht, riskiert im Wettbewerb zu verlieren. Können denn Unternehmen in die digitale Dokumentenverarbeitung einsteigen, wenn sie bisher ausschliesslich mit der Hand und auf Basis von analogen Prozessen gearbeitet haben? Der Einstieg ist natürlich jederzeit möglich; die Kosten für ein ECM-System sind überschaubar – und wer heute ein System anschafft und seine Prozesse digitalisiert, kann deutlich vor seinen Wettbewerbern liegen, die zwar schon seit Jahren digital arbeiten, aber die Systeme nicht aktualisiert haben. Wir entwickeln gemeinsam mit unseren Kunden unsere eigenen ALOS-Capture-Produkte immer weiter. Und wir nehmen völlig neue Konzepte mit ins Angebot. Ein Beispiel: Die Scanproduktion wird entlastet, wenn etwa Versicherungs- oder Bankkunden ihre Dokumente oder Rechnungen selber direkt in eine Cloud oder Private-Cloud ihrer


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INFORMATIONSMANAGEMENT ECM/DMS/CRM

Finanzdienstleister scannen. Bislang scheiterten diese Projekte, weil die Empfänger unterschiedlichste Scans der Absender verarbeiten mussten. Unsere LĂśsung bietet ein Portal mit einem integrierten Scan-Button. Die Absender bedienen ihren Scanner Ăźber diesen Button auf der Webseite, unsere Anwendungssoftware kommuniziert direkt mit dem Gerät. Damit stellen wir sicher, dass jeder Scan den vom Zielsystem vorgegebenen Parametern entspricht. Bleiben wir kurz bei dieser LĂśsung. Die Prozessverantwortlichen kaufen ihre Software auf Grund von TCO- oder ROI-Berechnungen oder Kalkulationen fĂźr die Kosteneinsparung. Wie passt so eine LĂśsung ins Bild? Bei einer Wirtschaftlichkeits- oder ROI-Berechnung ist besonders bei ECM-LĂśsungen zwischen quantitativen und qualitativen Faktoren zu differenzieren. Alle GrĂśssen, die messbar sind und konkret in Zahlen gefasst werden kĂśnnen, werden als quantiďŹ zierbare Faktoren bezeichnet. Verbesserungspotenziale oder die Nutzung neuer MĂśglichkeiten fĂźr efďŹ zienteres Arbeiten sind dagegen nur

schwer messbar und dementsprechend auch nicht in Zahlen zu fassen. Das weitaus hĂśhere Potenzial liegt dabei leider in den schwer messbaren Leistungs- und Qualitätsverbesserungen. Wie kĂśnnen die Unternehmen eine TCO- oder ROI-Berechnung vornehmen, in der Kosten und Nutzen korrekt gewichtet sind? Wir mĂśchten unsere Kunden bei diesen Kalkulationen unterstĂźtzen. DafĂźr haben wir ein methodisches Vorgehen entwickelt, das die Prozessverantwortlichen unterstĂźtzt, ECM-speziďŹ sche Geschäftsfälle zu modellieren und gleichzeitig hilft den resultierenden Nutzen aufzuzeigen. Mit dieser strukturierten Vorgehensweise wollen wir den Unternehmen helfen, ihre Prozesse zu verstehen. Sie sollen die derzeitigen Prozesskosten erfassen und auch nicht quantiďŹ zierbare Nutzenpotentiale erkennen und kalkulieren. Damit sollte es auf eine einfache Weise mĂśglich sein, die Einsparungen in den Prozessen den Investitions- und Betriebskosten gegenĂźberzustellen und damit Gewissheit und Sicherheit in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit der Investition zu erlangen.

Lesen Sie das ausfßhrliche Interview mit Kaufmann und weitere Artikel zum Thema auf www.professionalcomputing.info. Artikel zum Thema: Grundlage fßr Wachstum: Automatisierte Buchhaltungs- und Verwaltungsprozesse und APP fßr das Dokumentenscannen – Frontend fßr das ‚EchtzeitUnternehmen›

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Drucken mit Tinte – halb so teuer und doppelt so schnell * %HLGHU:DKOHLQHV%×URGUXFNHUVVSULFKWYLHOI×U7LQWH(LQ+32ưFHMHW3UR;GUXFNWGRSSHOWVRVFKQHOOZLHHLQYHUJOHLFKEDUHU/DVHU und halbiert die Kosten pro gedruckter Seite. Vor dem Kauf eines Druckers stellt sich jeweils die Gretchenfrage: Tinte oder Laser? Während Privatanwender zu einem Tintenstrahler greifen, setzen Unternehmen auf Laser. Doch warum dominiert im Bßroalltag der Laserdrucker? In einer von Isopublic im Auftrag von HP durchgefßhrten Studie nannten 78 % der 500 befragten Unternehmen mÜglichst tiefe Kosten pro gedruckter Seite ein wichtiges oder sehr wichtiges Kriterium. Gleichzeitig mÜchten Schweizer Unternehmen nicht auf Qualität verzichten. Dokumentenechtheit ist daher fßr 76 % zentral, während noch 70 % eine hohe Druckgeschwindigkeit als wichtig oder sehr wichtig einschätzen. Die DrucklÜsung soll im Betrieb also mÜglichst gßnstig, dabei dennoch qualitativ hochwertig sein. Kriterien, die fßr den Officejet Pro X sprechen.

Zuverlässig, umweltfreundlich und gßnstig Mit dem Officejet Pro X bietet HP einen Multifunktionsdrucker an, der speziell fßr

Hewlett-Packard (Schweiz) GmbH HP Schweiz Twitter Feed: http://twitter.com/HPschweiz HP Schweiz auf Facebook: http://www.facebook.com/HPSchweiz

das Geschäftsumfeld entwickelt wurde. Dank der HP PageWide Technologie – mit einem Druckkopf, der ßber die gesamte Seitenbreite reicht – ist das Gerät rekordverdächtig schnell und schafft bis zu 70 Seiten pro Minute. Ausserdem sind die Kosten pro gedruckter Seite, inklusive Anschaffungskosten, Kosten fßr die Tintenpatronen und Wartung, halb so hoch wie bei einem vergleichbaren Lasergerät. Dabei mßssen Anwender keine Abstriche bei der Qualität machen. Dank pigmentierter Tinte sind die Ausdrucke in Farbe und Schwarzweiss langlebig und verschmie-

ren nicht. Ein Officejet Pro X schont nicht nur das Portemonnaie sondern auch die Umwelt: Der Energieverbrauch ist bis zu 84 % tiefer als bei einem Laserdrucker und weil die Druckkartuschen länger halten, wird bis zu 94 % weniger Verpackungsmaterial benÜtigt. So kÜnnen Unternehmen ihren CO2 Fussabdruck um bis zu 55 % senken.

Mythen vs. Fakten Es ist also an der Zeit, mit einigen Mythen aufzuräumen, die mit Tinte in Verbindung gebracht werden. Neben Preis

und Geschwindigkeit galt lange auch das Druckvolumen von Tintenstrahldruckern als ungenßgend. Der HP Officejet Pro X widerlegt dies eindrßcklich: Ein einziger Satz Tintenpatronen reicht bei diesen Modellen fßr bis zu 10 000 Seiten. Ausserdem sind die Drucker mit Papierfächern fßr 500 Blatt ausgestattet. Vor dem Kauf eines neuen Druckers, sollte die Tinte also zumindest wieder in die Evaluation der DrucklÜsung einbezogen werden, denn damit kÜnnen Unternehmen Kosten einsparen, ohne auf Qualität und Geschwindigkeit verzichten zu mßssen.

Tiefere Druckkosten bei hĂśherer Leistung Drucker mit HP Page Wide Technology:

Doppelt so schnell wie vergleichbare Laser

2X

Mehr Ausdrucke bis zum Wechsel der Druckpatrone

50% tiefere Kosten pro Seite als vergleichbare Laser

CHF

50%

84% weniger Energieverbrauch als vergleichbare Laser*

84%

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ECM/DMS/CRM INFORMATIONSMANAGEMENT

Alle Informationen

jederzeit verfügbar Mit VSTOR® lassen sich auch grosse, unstrukturierte Datenmengen effizient handhaben. Enorme Zeitersparnis, da Mitarbeitende nicht mehr suchen, sondern schnell und komfortabel finden. Das kontinuierliche Datenwachstum stellt viele Unternehmen und Organisationen vor eine Herausforderung. Wichtige Informationen liegen unstrukturiert und verteilt an verschiedensten Speicherorten. Studien haben gezeigt, dass Mitarbeitende oft mehrere Stunden pro Tag mit der Suche nach Daten verbringen. Hochgerechnet auf die Anzahl der Mitarbeiter wird schnell klar, welch enormes Optimierungspotenzial hier vorliegt. Gefragt sind Lösungen, die das Suchen und Finden benötigter Informationen in grossen, unstrukturierten Datenmengen vereinfachen. ARTEC: Spezialist für Big Data und digitales Informationsmanagement Die ARTEC IT Solutions AG mit Hauptsitz in Deutschland und Niederlassungen in den USA und Südkorea ist einer der führenden europäischen Hersteller für digitales Informationsmanagement, Big Data und Archivierung. Das Unternehmen ist der einzige europäische Anbieter in diesem Segment, der von den renommierten Analysten von Gartner im «Magic Quadrant» positioniert wurde (Studie «Critical Capabilities for Enterprise Information Archiving»). Globale Suche mit VSTOR® von ARTEC Mit VSTOR® bietet ARTEC Anwendern ein zentrales Suchsystem, das sich quellenübergreifend über alle relevanten Informationen erstreckt. Datenbanken müssen dazu nicht synchronisiert werden und auch die vorherige Zentralisierung von Informationen entfällt. Egal, wo im Unternehmen die Daten liegen: Mit VSTOR® kann jeder berechtigte Benutzer innerhalb von Sekunden über eine komfortable Volltextsuche darauf zugreifen. Sofort ste-

hen dann die gesuchte E-Mail oder das benötigte Dokument zur Verfügung. Einfache Einbindung Das Appliance-basierte System lässt sich innerhalb kürzester Zeit in verschiedensten IT-Infrastrukturen einbinden. Dabei müssen keine bestehenden Applikationen oder Prozesse verändert werden. VSTOR® unterstützt jede gängige Informationsquelle – ganz unabhängig vom Mailserver oder Filesystem. Mit der Lösung können Daten zudem ihrer Bedeutung entsprechend aufbewahrt werden. Auf diese Weise lassen sich beispielsweise ältere, selten benötigte Daten auf besonders kostengünstige, langsamere Storagemedien auslagern, stehen aber dennoch jederzeit zur Verfügung. Schweizer Partner für den Fachhandel: Zibris AG In der Schweiz arbeitet ARTEC IT Solutions eng mit der Zibris AG zusammen. Der Value Added Distributor aus Rothenburg LU unterstützt IT-Fachhändler und Systemhäuser in der Schweiz, erarbeitet gemeinsam mit seinen Partnern massgeschneiderte Server-, Storage- und Virtualisierungsumgebungen sowie digitale InformationsmanagementLösungen und steht für alle Fragen rund um die Produkte von ARTEC gerne zur Verfügung.

ARTEC IT Solutions AG Robert-Bosch-Strasse 38, DE-61184 Karben Tel.: +49 6039 9154 0, Fax: +49 6039 9154 54 info@artec-it.de, www.artec-it.de

Zibris AG Buzibachstrasse 49, CH-6023 Rothenburg Tel.: +41 41 289 20 89, Fax +41 41 289 20 80 info@zibris.ch, www.zibris.ch


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INFORMATIONSMANAGEMENT ECM/DMS/CRM

Mehr Effizienz und effektivere

Geschäftsprozesse Die Bedeutung von ECM-Lösungen ist in den letzten Jahren gestiegen. Nicht nur Grossunternehmen und Verwaltungen setzten auf ECM-Lösungen, zunehmend interessieren sich auch mittlere und kleinere Unternehmen dafür. Die Nachfrage nach Lösungen für das Enterprise Content Management ist ungebrochen. Laut einer Studie der Forschungsgesellschaft AIIM verbrauchen Unternehmen 13,5 Prozent ihrer Bürofläche für das Aufbewahren von Papier – in Form von Verträgen, Rechnungen, Verkaufsprospekten, Konstruktions- oder Bewerbungsunterlagen. Dabei entstehen durch den Platzverbrauch nur ein geringer Teil der Kosten für die Dokumentenverwaltung. Weitaus grössere Kosten entstehen durch das Ablegen sowie die Suche nach falsch abgelegten Dokumenten. Lösungen für Enterprise Content Management ECM sind gefragt. Dabei rücken auch mobile Anwendungen immer mehr in den Fokus der IT-Verantwortlichen. Wir fragten bei Helmar Steinmann, Niederlassungsleiter bei ELO Digital Office CH AG nach aktuellen Trends.

«Die individuellen Ansprüche des Unternehmens an eine ECM-Lösung müssen klar definiert werden.» Helmar Steinmann, Niederlassungsleiter bei ELO Digital Office CH AG

Herr Steinmann: Warum wird Enterprise Content Management (ECM) für Unternehmen immer wichtiger? Moderne Enterprise Content Management (ECM)Systeme sorgen für effizientere Geschäftsabläufe. Unternehmen haben mit immer mehr geschäftsrelevanten Daten zu tun – Stichwort: Big Data. Diese Daten können dank ECM-Systemen übersichtlich abgelegt und klar strukturiert werden. Die relevanten Informationen sind somit leichter zugänglich und wiederauffindbar. Durch ein modernes, digitales Archiviersystem werden Papierarchive hinfällig und das lange Suchen nach Dokumenten hat ein Ende. Was zeichnet heute eine aktuelle ECM-Lösung aus? Eine moderne ECM-Lösung ist sehr vielseitig. Sie verarbeitet unterschiedliche Prozesse wie die Steuerung von elektronischen Workflows oder die automatische E-Mail-Archivierung. Zusätzlich zum Grundsystem gibt es für moderne ECMLösungen weitere Module und Schnittstellen, die implementiert werden können, um die individuellen Bedürfnisse eines Unternehmens optimal zu berücksichtigen. Dank Multiclient-Strategie kön-

nen die Nutzer heute unabhängig vom Endgerät auf ihre Daten zugreifen. ECM-Lösungen und Cloud: Können die klassischen Enterprise-Content-Management-Lösungen (ECM) in den nächsten Jahren durch kombinierte, onlinebasierte Services aus Bestandteilen von CRM, ERP, DMS, Collaboration, etc. vollständig abgelöst werden? Die ECM-Lösungen entwickeln sich mit den Ansprüchen der Kunden weiter. Deshalb sind sie ein unverzichtbarer Bestandteil des Gesamtkonstrukts. Ein ECM-Archiv gilt immer noch als Basis für ein erfolgreiches und effizientes Arbeiten mit geschäftsrelevanten Daten und Dokumenten. Die Anbindung an ERP- oder CRM-Software ist selbstverständlich und völlig unproblematisch. Vollständige Cloudlösungen machen aufgrund von Sicherheitsrisiken eher im Bereich Private Cloud, Hybrid-Cloud oder SaaS Sinn. Wir befinden uns hier momentan erst am Anfang. Bis alle oder ein Teil der oben genannten Programme rein onlinebasiert sind, wird es noch eine Weile dauern. Worauf sollte heute ein Anwender bei der Auswahl einer ECM-Lösung speziell achten? Nicht nur die Technik, sondern auch das Look & Feel sollte den eigenen Bedürfnissen gerecht werden. Die individuellen Ansprüche des Unternehmens müssen klar definiert werden, denn bei manchen Systemen liegt der Schwerpunkt beispielsweise stärker bei der Workflow-Unterstützung als bei der Anbindung von Drittanwendungen. Man sollte zudem darauf achten, welche Geschäftsprozesse (wie etwa Rechnungseingang, E-Mail-Management, Vertragsverwaltung usw.) durch eine ECMLösung optimiert werden sollen. Erst dann kann die ideale ECM-Software ausgewählt werden.

Weitere Informationen zum Thema: ELO ECM-Fachkongress 2015 in Baden (Schweiz), am 23. Juni im Kultur- und Kongresszentrum TRAFO Baden. www.elo.ch www.professional-computing.info/tag/dms/


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ECM/DMS/CRM INFORMATIONSMANAGEMENT

Dokumentenmanagement –

Effizienz aus der Cloud Die Möglichkeit Dokumente – elektronisch und papierbasiert – in einen genau definierten Workflow einzubinden, ist heute für jedes Unternehmen Pflicht. Moderne DMS-Lösungen, auch aus der Cloud, helfen dabei.

«Höhere Produktivität durch Zugriff auf vertrauliche Dokumente auch von unterwegs mit DMS aus der Cloud.» Gabriel Gabriel, Managing Director der Brainloop Switzerland AG

Das schnelle Auffinden von Dokumenten ist für den Informationsfluss und eine effiziente Abwicklung der Geschäftsprozesse entscheidend. Es gilt die Vielfalt der vorhandenen Informationen, sei es elektronisch oder papierbasiert, mit unterschiedlichen, zum Teil gesetzlich vorgeschriebenen Aufbewahrungsfristen, von der einfachen Notiz, über die Geschäftskorrespondenz und Verträge bis hin zu umfangreichen Produktdokumentationen, technischer Zeichnungen, Stücklisten usw. zu managen. Diese stetig steigende Dokumenten- und Informationsflut lässt sich nur noch mit modernen Dokumentenmanagement Systemen (DMS) effizient verarbeiten. Wobei heute der Übergang vom Dokumenten Management System zum Enterprise Content Management (ECM) fliessend ist. Auch Themen wie mobiler Zugriff auf Daten über Smartphones und Tablets und Speicherlösungen aus der Cloud werden zunehmend ein wichtiger Bestandteil der Lösungen. Dabei sind auch Fragen der Sicherheit ein grossen Thema. Ein weiteres zentrales Problem beim Dokumentenmanagement ist die E-Mail-Kommunikation. Laut Umfragen des deutschen Branchenverbands BITKOM erhält jeder zehnte Berufstätige, der dienstlich E-Mails nutzt, täglich 40 oder mehr Nachrichten. «Ein strukturiertes E-Mail-Management kann Unternehmen viel Zeit und Geld sparen», sagt Jürgen Biffar, Vorstandsvorsitzender des ECM-Kompetenzbereichs im Bitkom. Die zunehmende Digitalisierung der Wirtschaft verlangt nach effizienten und flexiblen Dokumentenmanagement-Lösungen. Wobei heute insbesondere Anbindungen an die Cloud zum Thema werden. Wir fragten Gabriel Gabriel, Managing Director der Brainloop Switzerland AG zum Thema. Herr Gabriel: Was zeichnet heute eine aktuelle Dokumentenmanagement-Lösung aus? Sie sollte idealerweise in der Cloud verfügbar sein, egal ob als Private Cloud oder On-Premise, um die Kommunikation über Unternehmensgrenzen hin-

weg und den sicheren Schutz der Dokumente zu gewährleisten. DMS-Lösungen und Cloud: Können die klassischen DMS-Lösungen in den nächsten Jahren durch, onlinebasierte Services vollständig abgelöst werden? Der Trend geht in die Richtung, ist doch die arbeitsteilige Wirtschaft abhängig von einer hohen Produktivität und einer effizienten Zusammenarbeit zwischen Unternehmen. Diesen Anforderungen können Cloud-Lösungen gerecht werden, weil sie im Gegensatz zu klassischen Dokumentenmanagement-Lösungen den Vorteil haben, dass sie über Unternehmensgrenzen hinweg von überall genutzt werden können und einfach zu implementieren sind. Dieser Trend wird durch das drastische Wachstum mobiler Endgeräte erheblich verstärkt. Das belegt auch der hohe Nutzungsgrad von kostenlosen Filesharing-Lösungen wie Dropbox im privaten Umfeld. Im Gegensatz zu solchen Consumer-Anwendungen müssen Unternehmen beim Informationsaustausch in der Cloud höchste Sicherheitsmassstäbe anlegen, insbesondere wenn es um vertrauliche Informationen geht. Worauf sollte heute ein Anwender bei der Auswahl einer DMS-Lösung speziell achten? Bei Cloud-Lösungen sind neben zahlreichen Sicherheitsfeatures auch Aspekte wie die revisionssichere Protokollierung aller Aktivitäten, dokumentenbezogene Sicherheitsmerkmale wie Schutz durch Wasserzeichen bzw. die Abschirmung von Provider und Administrator sowie der ServerStandort wichtige Entscheidungskriterien.

Weitere Informationen zum Thema: www.professional-computing.info/tag/dms/


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INFORMATIONSMANAGEMENT Cloud Computing

Sicherer Fileservice für

mehr Datensicherheit Unternehmenskritische Daten gibt kein Unternehmen gerne nach aussen. Und doch geschieht genau das weltweit jeden Tag millionenfach. Aber es gibt sie, die vollständig integrierte Lösung für sicheres Filesharing. Die Mitarbeitermobilität ist ein wichtiger Faktor in modernen Unternehmen. Anders als noch vor wenigen Jahren arbeiten Mitarbeiter zunehmend nicht nur im Office, sondern auch von unterwegs und von zu Hause aus. Dabei reist das Büro einfach mit. Dennoch sollen Kollegen an anderen Standorten oder externe Kooperationspartner in den Workflow eingebunden werden. Gefragt ist dazu die effektive Vernetzung und ständige Verfügbarkeit von Daten. Schwierig wird es nur, wenn Daten nicht mehr kontrolliert und durchgängig verwaltet werden können. Schliesslich ist die Sicherheit ebenso bedeutsam wie der rechtskonforme Umgang mit Unternehmensdaten. Hitachi Content Platform Anywhere (HCP Anywhere) ist eine vollständig integrierte On-Premise Lösung für die sichere und zuverlässige Freigabe und Synchronisierung von Files im Rahmen der Zusammenarbeit. Die Lösung wurde für Unternehmen und das unkontrollierbare Internet konzipiert.

Eine neue Dimension der geschäftlichen Kommunikation Die HCP Anywhere von Hitachi Data Systems vereint als erste Enterprise-Lösung weltweit die Vorteile von aus dem Consumerbereich bekannten Public Clouds mit dem Schutz einer Private Cloud. Die vor Ort installierte und vollständig integrierte Lösung ist eine End-to-End-Plattform, die sicheres Filesharing und geschützte Synchronisation er-

möglicht. Über registrierte Endgeräte und über alle gängigen Webbrowser können Daten in den HCPAnywhere-Ordner geladen und dort transparent verwaltet werden. Zentraler Speicherort ist die Hitachi Content Platform. Komprimiert, verschlüsselt und repliziert unterliegen die Daten dort einer genauen Zugriffskontrolle. Unternehmen, die HCP Anywhere nutzen, können sicherstellen, dass die Daten die unternehmenseigene Speicherinfrastruktur nicht in Richtung schwer kontrollierbarer Drittanbieter verlassen. Zur genauen Anpassung an die jeweiligen Bedürfnisse des Unternehmens bietet Hitachi Data Systems den Implementation Service an. Denn in manchen Fällen kann es hilfreich sein, auf Expertenwissen zurückgreifen zu können, wenn es um die optimale Implementierung und die optimale Bereitstellung der Lösung geht. Hitachi Data Systems (HDS) wurde bei den Cloud Awards 2014/2015 für die Hitachi Content Platform (HCP) Anywhere mit dem Preis in der Kategorie «Best Mobile Cloud Solution» ausgezeichnet.


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Outputmanagement INFORMATIONSMANAGEMENT

Corporate Output Management für optimierte

Geschäftsprozesse Bei der Alois Pöttinger Maschinenfabrik Ges.m.b.H. in Grieskirchen stand die Optimierung der Druckausgabe an. Zusätzlich sollte auch die Administration und das Monitoring innerhalb der zentralen IT verbessert werden. Im ersten Schritt des Konsolidierungsprojektes wurde versucht eine homogene Druckerlandschaft herzustellen. Dabei zeigte sich jedoch bald, dass die Treibervielfalt durch diesen Schritt nicht wirksam reduziert werden konnte, da der Druckerhersteller auch bei dieser Variante noch verschiedene Typen und Modelle mit unterschiedlichen Treiberversionen auslieferte. Zudem wurden die unterschiedlichen und komplexen Druckertreibermenüs von den Anwendern als unübersichtlich bzw. überfrachtet wahrgenommen. Die Betreuer der IT-Infrastruktur standen ausserdem vor der Herausforderung, dass das automatische Mapping von den Mit den Softwaremodulen von Windows-Printservern auf SEAL Systems konnte die ideale Lösung die passende Citrix-Sessifür die Druckdatenaufbereitung on nicht den hohen System- und Stabilitätsanrealisiert werden. forderungen genügte. Als Ideallösung wurde daraufhin nach einem Ansatz gesucht, der eine einheitliche Bedienung und Verarbeitung ermöglicht und trotzdem flexibel und hardwareneutral alle Druckermodelle unterstützt.

PLOSSYS netdome ist die zentrale Plattform der Corporate Output Management Lösungen von SEAL Systems.

Die Lösung SEAL Systems bietet mit PLOSSYS®netdome ein ganzheitliches Output Management-System (OMS) an, welches von allen Unternehmensbereichen bzw. IT-Systemen genutzt werden kann. Die

Pöttinger Maschinenfabrik hatte sich bereits vor Jahren für eine SAP-Prozessausgabe zur integrierten Fertigungssteuerung mit PLOSSYS netdome von SEAL Systems entschieden. Dabei wird der SAP-Fertigungsauftrag bestehend aus Formularen und Listen mit den dazugehörigen Arbeitsanweisungen und CAD-Zeichnungen (automatisch und reihenfolgerichtig) zusammengestellt und ausgegeben. PLOSSYS netdome bietet jedoch weitaus mehr Möglichkeiten: es kann alle Anwendungen im Unternehmen mit allen Ausgabekanälen verbinden und damit die gesamte Druckinfrastruktur vereinheitlichen und rationalisieren. Es übernimmt die Datenaufbereitung (Konvertierung, Bestempelung, Skalierung), das Spooling und die Steuerung der Ausgabekanäle (Drucker, Plotter oder elektronische Ausgabeverfahren). Das Output-Management-System verarbeitet alle Datenformate aus allen angeschlossenen Unternehmensanwendungen (ERP, Host-Systeme, WebAnwendungen, Windows® und Office, digitale Archive, DMS, PLM und CAD) und sorgt für die reibungslose, optimal gesteuerte Ausgabe auf allen Ausgabekanälen. Es bietet ausserdem eine breite Funktionalität rund um alle Aspekte der Druckinfrastruktur und -prozesse. Output Management für die Terminalserver-Umgebung PLOSSYS netdome ist ideal geeignet, um einen zentralen Druckserver in XenApp-/XenDesktopUmgebungen einzubinden, ohne Druckertreiber auf den Terminal Servern und den virtuellen Desktops zu installieren. Alle physischen und virtuellen Desktops sowie Terminal Server bleiben dabei frei von den nativen Druckertreibern, da sie durch den SEAL MasterDriver als einzigen virtuellen Druckertreiber ersetzt werden. Der MasterDriver ist ein Microsoft-zertifizierter Universal-Druckertreiber, der von SEAL Systems


INFORMATIONSMANAGEMENT Outputmanagement

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wird eine App (iOS/Android) auf dem Mobilgerät installiert, welche die einfache Druckausgabe auf alle im Ausgabemanagement verfügbaren Geräte ermöglicht.

entwickelt wurde, um alle Gerätetypen aller Hersteller optimiert anzusteuern. Er besteht aus einem einzigen Treiberpaket und kann kundenspezifisch angepasst werden (er behält dabei seine Microsoft Zertifizierung). Der MasterDriver bietet konfigurierbar für jedes Ausgabegerät die genauen, gerätespezifischen Ausgabeoptionen an. Die Übertragung der Druckaufträge erfolgt bandbreitenoptimiert, komprimiert und verschlüsselt. 32- und 64-Bit Kompomenten werden von PLOSSYS netdome in allen Kombinationen gleichermassen unterstützt, z.B. 32-Bit-Druckserver in Kombination mit 64-Bit-XenApp-Servern oder 64-Bit-Desktops mit 32-Bit-Servern. Die Einrichtung und Verwaltung der komplexen Druckumgebung konnte ebenfalls deutlich vereinfacht werden. Mit wenigen Mausklicks lassen sich nun komplexe Änderungen schnell und erfolgreich umsetzen (z.B. Drucker anlegen, Netzwerkdrucker einrichten und Druckertreiber installieren oder updaten). Client-Drucker können vorkonfiguriert auf Basis von Templates eingelesen, erstellt oder kopiert werden. Der Aufwand für die DruckerqueueVerwaltung wird somit deutlich reduziert. Die zentrale Monitoringkonsole bietet in übersichtlicher, grafischer Darstellung jederzeit den Überblick über die gesamte Druckumgebung. Erweiterter 24/7-Support Da das zentrale Ausgabemanagement in Fertigungs- und Businessprozesse eingebunden ist und somit als prozesskritische Anwendung gilt, wurde die Entscheidung getroff en den bestehenden Support zur erweitern um mögliche Ausfallzeiten und systemrelevante Störungen auszuschliessen. Der bestehende Service-Level-Agreement (SLA) wurde auf 24 Stunden an 7 Tagen ausgedehnt. Somit steht der zentralen IT in Grieskirchen nicht nur das ausgefeilte Monitoring von PLOSSYS netdome selbst, sondern auch das erfahrene SEAL SystemsSupportteam jederzeit zur Verfügung. Die Pöttinger Unternehmensgruppe setzt PLOSSYS netdome ausserdem ein, um die Anbindung von mobilen Geräten an die Druckinfrastruktur zu gewährleisten. Von jedem Mobilgerät kann auf jeden Drucker im Unternehmen gedruckt werden. Dazu

Fazit: Projektziele erreicht hoher wirtschaftlicher Nutzen Über die einfache Erweiterung der bestehenden PLOSSYS netdome-Installation um die neuen Module wurde bei Pöttinger der SAP-Prozessdruck zum «Corporate Output Management» ausgebaut. Der Einsatz des SEAL MasterDriver – als echter generischer Druckertreiber mit optimierter Geräteansteuerung – machte der Treibervielfalt und den Treiberkonflikten im Citrix-Umfeld ein Dank der PLOSSYS netdome-Installation Ende. Alle Geräte könkonnte bei Pöttinger der SAP-Prozessnen nun ohne Einbusdruck zum «Corporate Output Managesen ihrer spezifischen Funktionalität über ment» ausgebaut werden. diesen Microsoft-zertifizierten Standardtreiber gesteuert werden. Dazu wurde der SEAL MasterDriver gemeinsam mit dem Kunden angepasst und allen Windows bzw. CitrixClients zur Verfügung gestellt. Nach der erfolgreichen Produktivsetzung werden nun alle Druckaufträge über das zentrale Output Management-System aufbereitet und ausgegeben. Circa 800 Citrix-Benutzer drucken über PLOSSYS netdome auf derzeit 500 Multifunktionsdrucker. Durch die Ablösung der nun redundanten Windows Printserver wurden attraktive Einsparungen erzielt. Das Ausgabemanagement arbeitet zudem im Loadbalancing- und Failover-Betrieb und sichert so die ständige Verfügbarkeit der Druckprozesse. Durch die neue SEAL Systems-Lösung ist die Pöttinger Unternehmensgruppe bei allen künftigen Drucker-Leasingausschreibungen frei und kann sich stets für die wirtschaftlichste Hardwarelösung entscheiden, ohne Rücksicht auf die technischen Rahmenbedingungen! Auch der übliche «Mischbetrieb» in der Übergangsphase zwischen zwei Leasingverträgen kann nun effizient und transparent überbrückt werden.

SEAL Systems AG Lohmühlweg 4, DE-91341 Röttenbach Telefon +49 9195 926-0 Fax +49 9195 1739 www.sealsystems.de


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Scannen INFORMATIONSMANAGEMENT

Dokumentenscanner

mobil und flexibel Dokumentenscanner unterstützen Anwender bei der produktiven Erfassung einer breiteren Palette unterschiedlicher Geschäftsdokumente und sorgen so für höhere Effizienz bei der Dokumentenverarbeitung. Laut einer IDC-Studie werden in 80 Prozent aller Fälle Dokumente immer noch nicht digital bearbeitet. Noch häufig müssen sie einmal oder öfter auf und von Papier übertragen werden, insbesondere dann, wenn Unterschriften ins Spiel kommen. Dabei geht wertvolle Zeit verloren. Mitarbeiter wenden mehr als ein Drittel ihrer Zeit für Dokumentenprozesse auf anstatt für ihre Kernaufgaben. «Unternehmen erkennen zunehmend die Vorteile, die mit der Umstellung auf eine digitalisierte Büroumgebung verbunden sind und können in der Folge nun davon profitieren – von der Zeitersparnis für die Mitarbeiter durch den einfachen und schnellen Zugriff auf wichtige Dokumente bis hin zur verbesserten Produktivität im Büro, die damit verbunden ist. Wir erkennen, wie sich dies positiv auf die Nachfrage nach Hochleistungs-Dokumentenscannern in Unternehmen auswirkt», erklärt Meinrad Riederer, Product Business Developer bei Canon Schweiz.

In den meisten Unternehmen sind bereits Scanner im Einsatz. Häufig als Bestandteil eines Multifunktionsdruckers (MFP). Bild: istockphoto.com

Effizienteres Scannen Brother setzt bei ihren neuen Scannern auf modernste Technologie wie der Multieinzugs-Erkennung über Ultraschall. Diese verhindert, dass mehr als eine Vorlage gleichzeitig eingezogen wird. So kann man sicher gehen, dass jedes Dokument gescannt wird. Leere Seiten in einem grösseren Dokumentenstapel werden identifiziert und entfernt. Dank ihrer Kompatibilität zu ISIS (Image and Scanner Interface Specification), der Standardschnittstelle zwischen Scanner und HochleistungsDokumentenmanagement-Software, können die

Scanner problemlos in professionelle Archivierungssysteme eingebunden werden. Höhere Produktivität gefordert IT-Abteilungen, die im Hintergrund arbeiten, müssen unterdessen ebenso die Produktivität erhöhen und Kosten reduzieren. Aus diesem Grund sieht Kodak Alaris, dass immer mehr Unternehmen auf webbasierte Technologien zurückgreifen und sich Dokumentenscanner wünschen, die keinen Platzbedarf erfordern. Die Imaging-Software soll in den Scanner integriert sein, statt auf Benutzer-PCs installiert werden zu müssen. So sollen Scanner den Hauptteil der Arbeit übernehmen und PC-Anforderungen minimiert werden. Scanner werden mobil «Immer mehr Menschen arbeiten ausserhalb klassischer Büroumgebungen, und tragbare Endgeräte wie Tablets oder Smartphones zählen mittlerweile zur Standardausstattung der meisten Personen, die beruflich viel unterwegs sind», Klaus Schulz, Manager Product Marketing EMEA bei PFU Imaging Solutions Europe Ltd. Die neue ScanSnap-Familie zeichnet sich durch die WLAN-Konnektivität und den eingebauten Lithium-Ionen-Akku aus. Mobile Anwender können jetzt Dokumente, Visitenkarten oder Quittungen unterwegs über WLAN erfassen ohne sich um die WLAN-Umgebung kümmern oder Kabel mitführen zu müssen. Die meisten Unternehmen haben bereits einen Scanner, in der Regel als Bestandteil eines Multifunktionsdruckers (MFP). So empfiehlt die Fujitsu-Tochter PFU Imaging Solutions ein Unternehmensscanner sollte folgende Funktionen verfügen: Optische Zeichenerkennung (OCR). Speichern gescannter Dokumente als PDF Konnektivität Anbindung an die Cloud Moderne Technologien Scannen in eine Applikation Automatischer Dokumenteneinzug (ADF) Beidseitiges Scannen


INFORMATIONSMANAGEMENT Scannen

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Fujitsu Dokumentenscanner fi-6400 –

effizient und vielseitig Der neue Fujitsu Dokumentenscanner fi-6400 mit Enterprise-Technologie ermöglicht eine flexible, effiziente und kostengünstige Dokumentenerfassung für KMUs und in grossen Unternehmen. Der fi-6400 ist ein weiterer Meilenstein in der weltweit erfolgreichsten Scanner-Familie: der fi Series. Der Scanner für Produktionsumgebungen bietet Enterprise-Technologie für kleine und mittelständische Firmen, die eine zentralisierte Dokumentenerfassungslösung einführen möchten. Auch grössere Unternehmen können den für seine Kategorie erschwinglichen fi-6400 einsetzen, zum Beispiel wenn sie verteilten Scanbedarf an mehreren Standorten oder einen Scanner mit grösserem Durchsatz für Auftragsspitzen benötigen.

Der fi-6400 steigert mit marktführender Technologie und automatisierten Routinen die Produktivität (Quelle: PFU Imaging Solutions Europe Limited)

Beeindruckender Durchsatz für hohe Anforderungen Mit diesem Scanner digitalisieren Sie täglich grosse Dokumentenmengen in kürzester Zeit. Automatische Funktionen wie der Papierzufuhrmechanismus mit Papierschutz und Schutz von Mehrfacheinzug reduzieren manuelle Eingriffe auf ein Minimum. Dabei verarbeitet der fi-6400 Originale unterschiedlicher Formate von A8 bis A3 sowie unterschiedlicher Materialbeschaffenheit, wie etwa Papier, Karton und Kunststoffe verschiedener Gewichte und Stärken. So kann sich der Bediener parallel der Aufbereitung des nächsten zu scannenden Dokumentenstapels widmen, ohne von

Papierzufuhrwarnungen abgelenkt zu werden. Der Anwender profitiert so bei der Verarbeitung grosser Dokumentenstapel von unterbrechungsfreier Leistung. Der fi-6400 scannt mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Seiten pro Minute oder beidseitig 200 Bilder pro Minute im A4-Hochformat. Der Benutzer kann bis zu 600 dpi optische Auflösung einstellen. Umweltfreundlich und platzsparend Dank seiner geringen Stellfläche, der einklappbaren Zufuhr und des geräuscharmen Betriebs eignet sich der fi-6400 zum Einsatz in den meisten Büroumgebungen. Effiziente Nachbearbeitung Wie alle anderen Scanner der fi Series ist das jüngste Familienmitglied mit Fujitsu‘s herausragendem Scanner-Treiber und Bilderfassungs-/Bildverarbeitungssoftware ausgestattet: PaperStream IP zur Bildkorrektur und PaperStream Capture zur erweiterten Erfassung. Dokumente werden in höchster Qualität erfasst und optimal für eine nachgelagerte Bearbeitung vorbereitet. Steuerung von einem einzigen Ort aus Die «Scanner Central Admin-Software» ermöglicht, dass Scanner von Fujitsu zentral gesteuert und aktualisiert werden, um Stillstandzeiten der Scanner zu minimieren. Software, Schnittstellen und Kompatibilität Das integrierte Bedienfeld und die LCD-Anzeige gewähren Einblick in Einstellungen, Betriebsstatus und voreingestellte Scan-Optionen. Der fi-6400 lässt sich über eine USB-Schnittstelle adressieren und über PaperStream IP TWAIN- und ISIS-Treiber steuern.

www.fujitsu.com/emea/products


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Scannen INFORMATIONSMANAGEMENT

Beim Scannen

Zeit und Platz sparen Leistungsfähige Scanner für unterwegs, zu Hause oder im Büro: In professionellen Scan-Umgebungen sind die Anforderungen hoch und eine flexible und effektive Nutzung ist unabdingbar. Die Scanner von Brother sparen Platz, Zeit und steigern die Effizienz im Büro, denn die digitale Ablage löst das Papierarchiv ab und sämtliche Dokumente werden automatisch korrekt abgelegt und dadurch schneller gefunden. Ausserdem können alle Mitarbeitenden unabhängig von Ort und Zeit auf alle Dokumente zugreifen – falls nötig sogar gleichzeitig. Zusätzlich verbessern Scanner von Brother die Sicherheit, da vertrauliche Dokumente passwortgeschützt werden können und die digitale Ablage sicher vor Einbruch, Feuer oder Wasser ist. Die Kofax-Kompatibilität der Arbeitsplatzscanner und Professional Document Scanner verbessert zudem automatisch die Qualität der gescannten Bilder und die Scan-Produktivität wird nachhaltig erhöht. Alle verfügbaren Modelle, vom mobilen Scanner DS-620 über den leistungsfähigen Arbeitsplatzscanner ADS-2600We bis zum Professional Document Scanner PDS-6000 mit einer Scangeschwindigkeit von bis zu 80 Seiten pro Minute und einem Scanvolumen von bis zu 5000 Blatt pro Tag garantieren ein zuverlässiges Dokumentenmanagement und beste Scanergebnisse.

Mit Brother Scan-Lösungen da arbeiten, wo es gerade am besten passt.

Scanner für jede Anforderung Mit insgesamt neun Scannern in der Range deckt Brother sämtliche Bedürfnisse in der professionellen Scan-Umgebung ab. Die mobilen Scanner

Der PDS-6000: Perfekt für hohe Scanvolumen.

eignen sich optimal für Aussendienst und Paketdienstleister, die Arbeitsplatzscanner kommen am effektivsten in Arztpraxen und bei Gemeinden oder Behörden zum Einsatz und die Professional Document Scanner sind die perfekten Arbeitsmaschinen für hohe Scanvolumen, beispielsweise im Finanz- und Rechnungswesen, bei Rechtsdiensten, Banken oder Versicherungen. Allen Modellen ist etwas gemeinsam: Sie sind hochwertig verarbeitet, werden mit einem umfangreichen Softwarepaket geliefert und sind mit den führenden Dokumentenmanagement-Systemen kompatibel. In jedem Fall bietet Brother mit seinem Sortiment für jede Anforderung die passende Hard- und Software an und somit eine attraktive Lösung für alle Scan-Profis und die, die es noch werden wollen. Lassen Sie sich beraten. Aktuell profitieren Sie bei Brother von einem attraktiven Angebot, wenn Sie einen Scanner inklusive ELO Archivierungssoftware als Bundle kaufen. Text und Bilder: Brother (Schweiz ) AG

Brother (Schweiz) AG Täfernstrasse 30, 5405 Baden 5 Dättwil Telefon 0844 484 111 info@brother.ch www.brother.ch/scanner


INFORMATIONSMANAGEMENT Kommentar

Business Intelligence

Probleme bleiben «BI ist in den Unternehmen angekommen», so resümierte kürzlich anlässlich der Jahrestagung «Business Intelligence Agenda» ein Vertreter des Schweizer Zweigs des Beratungsunternehmens BARC die Situation. Die Megatrends Digitalisierung und Consumerization erforderten heute unabdingbar, dass Unternehmen eine BI-Strategie entwickeln. Neue Themen wie Predictive Analytics, «Echtzeit»-BI, Self-ServiceBI, Cloud BI, Visuelle Analyse und viele mehr drängen nach Meinung von BARC nach vorn. Das Ziel von BI-Investitionen durch Anwenderunternehmen ist immer, vorhandene Datenquellen besser zu erschließen, neue hinzuzugewinnen und insgesamt genauere Reports zu erstellen. Doch ob das gelingt, ist von vielen Faktoren abhängig. Meistens werden als wichtigste Stolpersteine auf dem Weg zur erfolgreichen BI-Strategie und -Implementierung veraltete Datenschutzgesetze und fehlende Fachleute genannt. Aber es gibt auch noch sehr viele Firmen, deren BI-Bemühungen an einem ganz anderen Problem kranken: Sie schaffen es nicht, ihre «Informationssilos» einzureissen und durchgängig für eine hohe Datenqualität zu sorgen. Kein Wunder also, dass Stammdaten und Datenqualitätsthemen sowie Datenintegration auch nach Meinung von BARC immer noch weit oben rangieren. Sie haben nicht den Hype-Status der aktuellen Modethemen, sind aber «Dauerbrenner», deren Bewältigung erst die Voraussetzung dafür schafft, dass modernste Auswertungsmethoden sinnvoll eingesetzt werden können. Cubeware spricht in diesem Zusammenhang vom «BI-Fünfkampf». Nur wer alle fünf Disziplinen optimal bewältigt, wird die gewünschten Früchte seiner BI-Anstrengungen ernten: Datenintegration Datenmodellierung Data Governance Datendistribution. Datenvisualisierung Fazit: Thomas Martens, VP Product Marketing bei Cubeware, fasst zusammen: «Sinnvoll ist es deshalb, wenn alle diese Funktionen nicht in einer Vielzahl unabhängiger und womöglich nur unvollkommen miteinander integrierbarer Softwarebausteine abgebildet werden, sondern zu einer konsistenten, integrierten Lösung gehören. Wichtig ist es eine BI-Plattform zu schaffen, die diese fünf Aspekte von Business Intelligence adäquat adressiert und dabei nicht ihre Offenheit gegenüber anderen Business-Applikationen und Datenquellen wie ERPoder CRM-Systemen einbüsst.»

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Collaboration UNIFIED COMMUNICATIONS

IT & Kommunikation:

ein mächtiges Paar Das Telefon klingelt – und eine mühselige Suche beginnt. Wer ist am anderen Ende der Leitung? Was ist das Anliegen des Anrufers? Und wo sind die Informationen hinterlegt, die benötigt werden, um dem Anrufer zu helfen? telefonieren, eine Mail oder ein Fax versenden. Umgekehrt werden alle Anrufer identifiziert – ob Outlook, ERP- oder CRM-Kontakt. Um die Kontakte verfügbar zu machen, werden die Daten in einem zentralen Verzeichnisdienst gebündelt: Je nach eingesetzter UC-Lösung lassen sich Groupware, ERP- & CRM-Systeme und Cloud-Dienste einfach via Drag & Drop anbinden. So können sämtliche Kontakte unternehmensweit via Freitextsuche in einem einzigen Suchfeld im UC-Client oder mobil durchsucht werden.

Die Suche nach den benötigten Informationen kostet oft Zeit und Nerven – an beiden Enden der Leitung.

Kommunikation ist zentraler Bestandteil nahezu aller Geschäftsprozesse. Die Integration der diversen Kommunikationskanäle in Anwendungen wie ERP & CRM bietet Unternehmen die Chance, ihre Prozesse nachhaltig zu straffen. Hierzu stehen heute ausgereifte Unified Communications (UC)Lösungen zur Verfügung. Die Basis für eine effiziente Kommunikation bildet der schnelle Zugriff auf aktuelle Kontaktdaten. Diese aber sind in aller Regel verteilt auf diverse Datenbanken, Anwendungen und Standorte. Entsprechend aufwändig ist der Zugriff. Möchte ein Mitarbeiter einen Lieferanten anrufen, muss er das ERP-System öffnen, den Kontakt suchen und die Nummer abtippen. Der Vorgang wiederholt sich bei eingehenden Anrufen: Der Mitarbeiter weiss weder, wer anruft noch, wo er die Daten zum Anrufer findet. Moderne UC-Lösungen bauen eine Brücke zwischen IT und TK: Mitarbeiter können mit einem Klick direkt aus SAP, Microsoft Dynamics & Co.

Doch moderne UC leistet weitaus mehr: Unternehmen können ihre Kommunikationsprozesse genau auf ihre spezifischen Anforderungen anpassen. So lässt sich z.B. bei Anrufeingang jede Information anzeigen, die in den angebundenen Anwendungen hinterlegt ist. Ruft ein Kunde z.B. im Vertrieb an, werden dem Mitarbeiter automatisch Zahlungsziel und Kundenstatus des Anrufers angezeigt. Ruft der gleiche Kunde im Support an, sieht der Mitarbeiter stattdessen offene Supportfälle. Welche Daten angezeigt werden, lässt sich beliebig ausdifferenzieren. Fazit: UC-Lösungen schaffen echte Mehrwerte Viel zu oft wird das wahre Potenzial von Unified Communications noch verkannt. Richtig eingesetzt können Unternehmen ihre Prozesse deutlich verschlanken, wertvolle Arbeitszeit sparen und die Kundenzufriedenheit signifikant steigern. Ausgereifte UC-Lösungen stellen hierfür «schlüsselfertige» Lösungen zur Verfügung, mit denen sich Datenbanken einfach via Drag & Drop anbinden lassen.

Autor: David Williams ist Produktmanager bei der C4B Com For Business AG www.c4b.de


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NETZWERK Sicherheit

SDN für einfaches, flexibles und effizientes

Rechenzentrum Cloud Computing, Mobilität und Big Data verlangen nach Skalierbarkeit, Agilität und Effizienz im Rechenzentrum. Software Defined Network (SDN) ermöglicht flexible Anpassung und Optimierung der Netzwerkinfrastruktur. Aktuelle Technologietrends sorgen für ein Umdenken im Unternehmensnetzwerk. Das Netzwerk der Zukunft soll einfach sein und eine flache Struktur aufweisen, die alle Netzwerkelemente zu einer logischen Einheit vereint. Der Einzug der Virtualisierung im Compute-Stack hat dabei bereits sehr viel zur Effizienzsteigerung beigetragen und diese Vorteile gilt es nun auch in anderen DatacenterBereichen wie Netzwerk und Security zu nutzen. SDN fordert die Netzwerksicherheit heraus Um schneller und flexibler auf neue Anforderungen reagieren zu können, muss also die IT-Infrastruktur der Zukunft vereinfacht werden. Dies lässt sich dank Technologien wie Software Defined Networking (SDN) erreichen, mit welcher die Unternehmen profitieren bei der Virtualisierung von Vorteilen wie Skalierbarkeit, physischen- und virtuellen Komponenten opAgilität und Effizienz. Dank dem Einsatz timal aufeinander abvon Software Defined Networking (SDN) gestimmt werden. Die und einer geeigneten Architektur entVorteile welche SDN steht ein einfaches, intelligentes und im Netzwerkbetrieb sicheres Rechenzentrum, das flexibel ermöglichen, werden angepasst werden kann und maximalen leider gleichzeitig mit einem neuen SicherInvestitionsschutz bietet. heitsrisiko erkauft. Daten, die zuvor in einer gut geschützten Umgebung innerhalb einer Sicherheitszone verarbeitet wurden, werden jetzt plötzlich über öffentliche Netzwerke übertragen. Um diese zusätzlichen Risiken in Schach zu halten, werden zwingend Verschlüsselungstechnologien benötigt. Nur so können die Vertraulichkeit und Integrität des Datenverkehrs sowie die Verfügbarkeit der Netzwerkverbindungen sichergestellt werden. Flexibilität und Sicherheit im Datacenter Mit modernen und skalierbaren Netzwerk-Lösungen, wie diejenigen von Juniper können je nach Kundenbedürfnis verschiedene Fabric-Architekturen implementiert werden, beispielsweise als Virtual Chassis Fabric. Sie hat den Vorteil, dass sich diese gegenüber der Infrastruktur und der Admi-

nistration als ein logischer Switch präsentiert, was den Aufwand und die Komplexität im Rechenzentrum massiv reduziert. Die Fabric bildet auch das Fundament für moderne Rechenzentren und kann über eine Orchestrierungslösung von VMware in Kombination mit einem Juniper Network Director zentral verwaltet werden. Dank dieser Flexibilität und Skalierbarkeit können sowohl Schweizer Mittelstandsunternehmen, als auch Grossunternehmen ganz nach dem Motto «pay as you grow» ein Rechenzentrum aufbauen. Die Architektur in virtualisierten Netzwerken muss zudem höchsten Sicherheitsansprüchen genügen. Um gezielte Angriffe zu erkennen und vor allem zu unterbinden, werden moderne Rechenzentrumsarchitekturen in Sicherheitszonen unterteilt. Durch die Integration von Security Edge Gateway Services lassen sich zur Trennung an den Zonenübergängen innerhalb des Rechenzentrums und bei Verbindungen nach aussen virtuelle oder physische Sicherheitslösungen implementieren. Wenn all dies berücksichtigt wird, können Unternehmen ihre virtuellen Maschinen beliebig bewegen, ohne sich über Leistungseinbussen, Ausfallzeiten und den damit verbundenen Folgekosten Sorgen machen zu müssen. Fazit Für Organisationen welche die Möglichkeiten von Cloud Computing, Mobilität und Big Data für die Optimierung ihres Unternehmens nutzen und gleichzeitig dem Sicherheitsaspekt genügend Rechnung tragen wollen, ist eine Juniper FabricArchitektur genau die richtige Lösung.

Umberto Annino ist Senior Security Consultant bei InfoGuard AG www.infoguard.ch


Arbeitsmarkt JOB&KARRIERE

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Steigender Bedarf an Fachkräften erschwert

die Mitarbeiterbindung Die Konkurrenz um die besten IT-Mitarbeiter wird sich in der Schweiz in den nächsten fünf Jahren weiter verstärken. Schweizer CIOs gehen in den nächsten Jahren von einem Wachstum ihrer IT-Teams bis zu 30 % aus. Laut einer im Auftrag von Robert Half Technology durchgeführten Studie gehen zwei Drittel der Schweizer CIOs und CTOs (66 %) von einem Wachstum ihrer IT-Teams um bis zu 30 % bis zum Jahr 2020 aus. Gleichzeitig glaubt ein Grossteil der IT-Verantwortlichen, dass es in fünf Jahren schwieriger sein wird als heute, neue Mitarbeitende zu finden (51 %) und Fachkräfte im Unternehmen zu halten (50 %). Hauptgrund für die erschwerte Mitarbeiterbindung ist laut drei Viertel der befragten IT-Chefs (76 %) die stetig steigende Nachfrage nach IT-Profis, die für die Fachkräfte einen Jobwechsel erleichtert. Bei der Neueinstellung von IT-Mitarbeitern sehen 51 % der CIOs und CTOs die hohen Ansprüche an Gehälter und Zusatzleistungen besonders der Generation Y als grösste Hürde. Auch ein stärkerer Fokus auf die Work-Life-Balance sehen 45 % als Herausforderung beim Recruiting. 43 % sind darüber hinaus der Meinung, die derzeitige Ausbildung spiegle nicht die Anforderungen des Marktes wider und erschwere das Finden von IT-Profis. Grössere IT-Teams für eine steigende Anzahl an IT-Projekten Trotz der Herausforderungen bei der Mitarbeiterfindung und -bindung sind CIOs und CTOs für die Warum glauben Sie, dass es im Jahr 2020 eine grössere Herausforderung sein wird, qualifizierte IT-Fachkräfte zu finden? Die Generation Y hat Erwartungen bezüglich Gehalt und Sozialleistungen, die wir nicht erfüllen können. Stärkerer Fokus auf die Work-Life-Balance. Die Ausbildung der derzeitigen IT-Fachkräfte deckt die Trends im Markt noch nicht ab. IT-Systeme werden zunehmend unternehmensspezifischer und externe Kandidaten haben daher nur selten die Kompetenzen, die gebraucht werden. Anzahl verfügbarer Kandidaten ist aufgrund des demographischen Wandels geringer.

51 % 45 % 43 % 33 %

18 %

Quelle: Robert Half Technology, Arbeitsmarktstudie, Befragte: CIOs und CTOs in der Schweiz; Mehrfachnennungen möglich

anstehenden Aufgaben der nächsten fünf Jahre auf grössere IT-Teams angewiesen. Hauptgründe für den Bedarf an neuen IT-Mitarbeitern sind Projekte mit einem grösseren Umfang als bisher (67 %) sowie eine steigende Anzahl an IT-Projekten (64 %). Jeder zweite IT-Chef glaubt, dass die hohe Arbeitsbelastung zu einer Aufstockung der Mitarbeiterzahl führen wird. Verbesserung der IT-Infrastruktur hat höchste Priorität Ganz oben auf der Prioritätenliste der Projekte, die bis zum Jahr 2020 umgesetzt sein sollten, steht für IT-Verantwortliche die Garantie der Datenqualität (29 %). Darüber hinaus zählen die Implementierung der richtigen IT-Infrastruktur zum Erreichen von Geschäftszielen (28 %) sowie die Bereitstellung leistungsfähiger IT-Systeme (18 %) zu den wichtigsten To-Dos der CIOs und CTOs. «Für IT-Verantwortliche wird es immer schwieriger, die richtigen Mitarbeitenden zu finden. Wir stellen vermehrt fest, dass heute bereits in vielen Unternehmen IT-Stellen unbesetzt bleiben. Doch bei den anstehenden Herausforderungen wie Cloud Computing, IT-Security und Big Data können Unternehmen nur mit den besten IT-Profis wettbewerbsfähig bleiben», sagt Sven Hennige, Senior Managing Director CenSven Hennige tral Europe & The Netherlands bei Robert Half. «Aufgrund des immer grösseren Stellenwerts der IT sollten Unternehmen Strategien dafür entwickeln, wie sie ihre Top-Mitarbeiter an sich binden können. Wer diese Herausforderungen mit hervorragend ausgebildeten Fachkräften bewerkstelligen kann, wird sich deutlich von seinen Mitbewerbern absetzen.» Link: www.roberthalf.ch


JOB & KARRIERE Weiterbildung

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ICT-Studium

der anderen Art Wie können die Hochschulen mit der Dynamik der ICT mithalten? Die Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) stellte sich der Problematik und entwickelte zwei innovative ICT-Studiengänge. Seit das Web 2.0 seinen Siegeszug angetreten hat, spielen Wirtschaft und Gesellschaft nach den Regeln der digitalen Vernetzung. Interdisziplinäres Wissen, etwa im Bereich Datensicherheit, wird für ICT-Fachkräfte immer bedeutender. Erstmals startet an der FFHS der Bachelor in Wirtschaftsinformatik deshalb mit der Ausrichtung «Digital Connected Society». Die neue Studienrichtung vermittelt fachübergreifende Kenntnisse, die es ermöglichen, sich in einer stark vernetzten Gesellschaft sicher zu bewegen. Eine Vielzahl von Themenfeldern wird kombiniert: Marketing, Unternehmenskommunikation, Mobile Business, Sicherheit im Web und Beratung im direkten Umgang mit Web 2.0-Anwendungen. Dabei werden stets sowohl soziale als auch rechtliche Aspekte berücksichtigt. www.ffhs.ch/digital-connected-society

Die ICT-Studiengänge an der FFHS Das Studium an der FFHS kombiniert verschiedene Formen des E-Learning mit dem klassischen Face-to-Face-Unterricht. Der grösste Anteil besteht aus dem begleiteten Selbststudium unterstützt von einer Online-Lernplattform. Die Studierenden lernen wann und wo es gerade passt, auf der Pendlerstrecke, zu Hause oder auf Geschäftsreise im Ausland. An zwei Samstagen pro Monat treffen sie sich zum Face-to-Face-Unterricht – wahlweise in Zürich, Bern, Basel oder Brig. Dieses Studienmodell ist ganz auf die Bedürfnisse von Berufstätigen zugeschnitten. Bachelor of Science Wirtschaftsinformatik Richtung Business Information Management Wirtschaftsinformatik Richtung Digital Connected Society Informatik mit Vertiefungen Web & Data Science, Enterprise Computing oder IT-Sicherheit Praxisintegriertes BachelorStudium Informatik

Master of Advanced Studies Web4Business Business- & IT-Consulting Certificate of Advanced Studies (Auszug) Cloud Computing App-Engineering IT & Law Change & Service Management Business Process Management

Eine schweizweite Innovation bietet die FFHS auch mit dem praxisintegrierten Bachelor-Studiengang (PiBS) in Informatik. PiBS spricht gymnasiale Maturanden an, die direkt ins Berufsleben einsteigen wollen, aber dennoch einen Hochschulabschluss anstreben. Dabei sammeln die Studierenden während zwei bis zweieinhalb Tagen in der Woche Praxiserfahrung im Unternehmen und absolvieren parallel das reguläre Bachelor-Studium an der FFHS. In einem Ausbildungs- und Praktikumsvertrag zwischen Studierenden, dem Unternehmen und der FFHS sind die Rahmenbedingungen festgehalten. Die Studierenden kommen im entsprechenden Fachbereich zum Einsatz und erhalten eine monatliche Entschädigung. Eine Betreuungsperson im Unternehmen stimmt zudem die Tätigkeiten mit den Studieninhalten ab. Aktuell bieten folgende Unternehmen Ausbildungsplätze an: Post, PostFinance, Swisscom, Schindler, Inselspital sowie die KMU innobit und NetAccess. www.ffhs.ch/pibs

Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) Zürich, Basel, Bern, Brig www.ffhs.ch


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Cloud Computing JOB & KARRIERE

Literatur Basiswissen Geschäftsprozessmanagement Autoren: Tim Weilkiens, Christian Weiss, Andrea Grass, Kim Nena Duggen Die Object Management Group (OMG) engagiert sich seit Jahren im Bereich des Geschäftsprozessmanagements. Sie ist hier verantwortlich für viele Standards, u.a. für die Business Process Model and Notation (BPMN), und das 5-stufige Zertifizierungsprogramm «OMG Certified Expert in Business Process Management 2» (OCEB2). Dieses Buch bereitet auf die FundamentalStufe von OCEB2 vor und behandelt grundlegende Themen des Geschäftsprozessmanagements und der Geschäftsprozessmodellierung mit BPMN: Grundkonzepte der Betriebswirtschaft, Geschäftsprozesse, Geschäftsprozessmanagement, Unternehmensmodellierung, Geschäftliche Abläufe mit BPMN modellieren, Prozessqualität, Rahmenwerke und Vorgaben 2., aktualisierte Auflage Januar 2015, 228 Seiten, Gebunden, 36,90 Euro(D), ISBN: 978-3-86490-193-5, dpunkt.verlag

Datenqualität erfolgreich steuern Autoren: Detlef Apel, Wolfgang Brehme, Rüdiger Eberlein, Christian Merighi Dieses Buch zeigt anhand praktischer Beispiele, wie Sie die Qualität Ihrer Daten erfolgreich und zielgerichtet verbessern können. Analysieren Sie die Ursachen und Auswirkungen schlechter Datenqualität und erfahren Sie, welche Investitionen sich wirklich lohnen. Die Grundlagen des Datenqualitätsmanagement, die technische Umsetzung mit passgenauen Werkzeugen und die praktische Umsetzung in einem kompletten Zyklus eines BI-Projekts bilden den umfassenden Leitfaden für Ihr erfolgreiches Datenqualitätsmanagement. 3., überarbeitete und erweiterte Auflage, erscheint voraussichtlich im März 2015 ca. 388 Seiten, Gebunden, ca. 69,90 Euro(D), ISBN: 978-3-86490-042-6, dpunkt.verlag

Customer Relationship Analytics Autoren: Peter Neckel, Bernd Knobloch Das Buch vermittelt fundierte Kenntnisse, wie das benötigte Kundenwissen systematisch mithilfe von Data-Mining-Analysen gewonnen werden kann. Ein umfassender Beschreibungsrahmen bietet dem Leser Orientierung beim Vorgehen in der Praxis – von der Zielsetzung über konkrete Analyseszenarien und deren Kombination bis zur Anwendung der Ergebnisse. Der Schwerpunkt liegt auf der Beschreibung typischer Anwendungsfälle aus den Bereichen Handel und Finanzdienstleistungen. Die Präsentation einer »Road Map« und Hinweise auf potenzielle Fehlerquellen versetzen den Leser in die Lage, eigene Analysen zu konzipieren und durchzuführen. Die Trennung von Theorie- und Praxisteil hilft beim gezielten Einstieg. 2., überarbeitete und erweiterte Auflage, erscheint voraussichtlich im April 2015, ca. 412 Seiten, Gebunden, ca. 47,90 Euro(D), ISBN: 978-3-86490-090-7, dpunkt.verlag


JOB&KARRIERE Agenda

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Agenda Veranstaltungen und Messen im ersten Halbjahr 2015. Weitere Veranstaltungshinweise sind unter www.professional-computing.ch zu finden. Anlass

Datum

Thema

Information Anmeldung

Swiss IM Forum 2015

12. Mai 2015

Das Swiss Information Management Forum ist die unabhängige und nachhaltige Management-Plattform für alle Entscheidungsträger, die mit Information Management unternehmerische Potentiale und Innovationen adressieren.

www.im-forum.ch

Swiss CRM Forum 2015

20. Mai 2015

CRM ohne Grenzen? – Das Swiss CRM Forum ist die führende Schweizer Community Veranstaltung für CRM und neues Marketing

www.swisscrmforum.com

8. ELO ECM-Fachkongress 2015 Am 23.6.2015 treffen sich ECM-Profis im Kultur und Kongresszentrum TRAFO Baden zum ELO ECM Fachkongress. Es erwarten Sie hoch spannende Experten- und Kundenvorträge zu Themen aus den Bereichen Enterprise Content Management, Dokumentenmanagement, Archivierung und Workflow. Im begleitenden Fachausstellung haben Sie Gelegenheit, sich mit Fachleuten und Partnern auszutauschen, wie Sie Problemstellungen im eigenen Unternehmen und Arbeitsumfeld mit ECM-/ DMSLösungen besser lösen können. Weitere Informationen unter www.elo.ch

Swiss Telecommunication Summit Unter dem Titel «Wege zur digitalen Schweiz» zeigt der 41. Swiss Telecommunication Summit auf, wohin die Digitalisierung die Schweiz führen kann. In Referaten und Podiumsdiskussionen werden Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung, aber auch die notwendigen Entscheidungen und politischen Rahmenbedingungen, die diese Entwicklung benötigt, thematisiert. Darüber hinaus bietet der Anlass den Teilnehmenden einen stimmungsvollen Rahmen für Gespräche und Kontakte mit Repräsentanten von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung sowie mit Branchenvertretern und Kunden. Weitere Informationen unter www.asut.ch.

Noch mehr Effizienz ACCURATE 2.0 EXPANDED Die neuen Kaltwasser Klimaschränke unterstützen Rechenzentrumsbetreiber bei der Betriebskostenreduktion. Dies dank reduzierter Leistungsaufnahme von bis zu 20%. Die Ventilatoren befinden sich im Doppelboden. Bis 225 kW Leistung verfügbar. Bern CTA AG Hunzikenstrasse 2, CH-3110 Münsingen Telefon +41 (0)31 720 10 00 info@cta.ch; www.cta.ch Zürich • Lausanne • Fribourg • Solothurn Basel • Kriens • Uzwil • Buchs

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