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Ausgabe November 4| 2016 CHF 8.–

professional

COMPUTING Das Schweizer Fachmagazin für ICT im Business

Digitalisierung

Alte Bürotechnik oft ein Zeitfresser im Alltag DMS | Computing: Mobile Job & Karriere Cloud Die Cloud treibt die Digitaliserung voran «Umgang mit Cloud-Anwendungen nicht auf Techies wollen keine Führungspositionen Job & Karriere: DevOps: Key-Skills für die Digitalisierung die leichte Schulter nehmen»


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17.08.16 08:41

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EDITORIAL

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Die Cloud sorgt für weiteres Datenwachstum

Jörg Schelling Chefredaktor

Pascal Tobler Anzeigenverkauf

Severin Schumacher Anzeigenverkauf

Schneller, höher, weiter ... mit jeder neuen Generation an Geräten und Technologiesprüngen werden neue Höchstleistungen und Grenzen in der IT gebrochen. Die Unternehmens-IT muss heute den Mega-Trends Cloud, Mobilität, höhere Sicherheit und Handling enormer Datenmengen gerecht werden. Nach dem aktuellen Cisco Global Cloud-Index soll bis 2020 die Cloud-Traffic 92 Prozent des gesamten Datenverkehrs in Rechenzentren ausmachen. Dies bedeutet ein Anstieg um das Vierfache auf 14,1 Zettabytes. Jeder Nutzer wird demnach bis dahin monatlich 1,7 GB Traffic über seinen Cloud-Speicher abwickeln, verglichen mit heute ca. 513 MB pro Monat. Dieses enorme Datenwachstum stellt die IT vor enorme Herausforderungen. Für Big Data, Digitalisierung, Industrie 4.0, Intelligente Netze, Breitbandausbau und Wearables müssen IT-Manager tragfähige Lösungen finden.

rung wächst auch in Industrie-Unternehmen der wertschöpfende Anteil der IT. So wird durch das Internet der Dinge mehr und mehr an Daten produziert. Sie wollen alle gesammelt, analysiert und nutzbar gemacht werden. Industrieunternehmen werden vermehrt zu IT- und Software-Unternehmen. Wer hier den Zug verpasst, wird abgehängt. Mit stetig steigender Datenmenge und fortschreitender Automatisierung gewinnen auch Themen wie Machine Learning und künstliche Intelligenz in der Industrie mehr an Bedeutung. Längst sind intelligente Tools in unterschiedlichsten Bereichen bereits im Einsatz. Zum Beispiel im Marketing und Verkauf oder in der Werkslogistik mit fahrerlosen Lösungen, die zunehmend intelligenter werden – ebenso wie Roboter in der Produktion. Ein spannendes IT-Jahr, geprägt durch viele neue Innovationen, geht zu Ende. Auch im nächsten Jahr werden wir für Sie wieder aktuelle Themen im Professional Computing aufgreifen. Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen und wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr. Jörg Schelling joerg.schelling@utk.ch

Aus Wertschöpfungsketten werden Wertschöpfungnetze. Dank der zunehmenden Digitalisie-

Impressum Ausgabe November 2016, 20. Jahrgang. Internet: www.professional-computing.ch. Abopreis: Einzelpreis: CHF 8.– Jahresabonnement: CHF 30.–. Erscheinung: 4-mal jährlich März/Juni/August/Dezember. Herausgeber: UTK Media GmbH, 9434 Au. Verlag: UTK Media GmbH Sonnenstrasse 8, 9434 Au, Telefon +41 71 966 60 80, info@utk.ch. Anzeigenverkauf: UTK Media GmbH: Pascal Tobler, pascal.tobler@utk.ch, Telefon +41 71 966 60 03, Severin Schumacher, severin.schumacher@utk.ch, Telefon +41 71 966 60 80. Redaktion: Jörg Schelling, joerg.schelling@utk.ch. E-Mail für Pressemitteilungen: redaktion-pc@utk.ch. Layout: schellingmedia: info@schellingmedia.com. Druck: international media solutions IMS AG, www.imsag.ch © Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages. Das Magazin wird klimaneutral gedruckt.


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Markt ICT-FOCUS

Oliver Bendig wird neuer CEO bei Matrix42 Matrix42, einer der Top-Anbieter von Software für IT-Service und Workspace-Management, stellt seine Geschäftsführung mit Wirkung zum 10. Oktober 2016 personell neu auf. Nach langjähriger Tätigkeit als Chief Technology Officer (CTO) bei Matrix42 wird Oliver Bendig neuer Chief Executive Officer (CEO). Markus Gyssler, bisher Mitglied des Aufsichtsrats von Matrix42, übernimmt interimistisch die Aufgaben des Chief Financial Officer (CFO).

SonicWall löst sich von der Dell-Software-Gruppe Francisco Partners, eine auf Technologie fokussierte Beteiligungsgesellschaft, und Elliot Management, kündigen an, dass die Übernahme der Dell-SoftwareGruppe abgeschlossen ist. Zugleich erfolgt die Abspaltung von SonicWall, Anbieter von IT-Sicherheitslösungen, das ab sofort als eigenständiges Unternehmen agiert. «Wenn man sich die Schlagzeilen zu Sicherheitsbedrohungen ansieht, befinden wir uns inmitten eines Wettrüstens», sagt Bill Conner. «Als eigenständiges Unternehmen können wir agiler und schneller agieren und Partnern und Kunden die besten Produkte und Dienstleistungen bieten. Um Kunden gegen immer komplexere Bedrohungen zu schützen, setzen wir unser Engagement bei der Entwicklung von neuen Produkten kontinuierlich fort und investieren in unsere Partner, die als verlängerter Arm des SonicWall-Teams agieren.»

Das vor mehr als 25 Jahren gegründete Unternehmen SonicWall war seit 2012 als Geschäftseinheit von Dell tätig. Mit seinen innovativen IT-Sicherheitslösungen schützt es weltweit mehr als eine Million Netzwerke. Präsident und CEO von SonicWall wird der Cybersecurity- und Netzwerk-Experte Bill Conner, zuvor CEO von Silent Circle und Entrust.

Rackspace: Alex Fürst wird Regional Manager DACH Alex Fürst ist ab sofort Regional Manager für DACH. Er leitet den neuen Standort des Unternehmens in München mit anfangs sechs Mitarbeitenden. Er unterstützt Reinhard Waldinger, der sich als Managing Director International um alle Regionen ausserhalb der USA kümmert. Mit dieser Verstärkung kann Rackspace die Kunden in Deutschland, der Schweiz und Österreich ab sofort noch besser in deutscher Sprache betreuen. Alex Fürst ist ausgebildeter Anwalt mit einem Master in Business Administration der Georgetown University in Washington, D.C. (USA) und verfügt über 15 Jahre Erfahrung im IT-Bereich. Er begann seine Karriere bei der Siemens AG, gefolgt von leitenden Positionen bei Motorola, Avaya und Acronis.

Siemens und Atos bauen ihre strategische Allianz weiter aus Siemens und Atos wollen ihre strategische Allianz ausbauen und ihr gemeinsames Innovations- und Investitionsprogramm um weitere 80 Millionen Euro auf 230 Millionen Euro aufstocken. Auf dem fünften Jahres-tag Ende Oktober in München äusserte sich das Steuerungsgremium der Atos-Siemens-Allianz zufrieden über die Entwicklung der geschäftlichen Zusammenarbeit, die die Erwartungen bei weitem übertrifft. Seit 2011 haben Siemens und Atos dadurch ein gemeinsames Auftragsvolumen von mehr als 1.7 Milliarden Euro erreicht. Aufbauend auf der höheren Kapitalausstattung wollen beiden Unternehmen ihr gemeinsames Geschäft weiter forcieren. Die nun erfolgte Aufstockung ist auf das Ausloten einer weiteren Zusammenarbeit auf den Gebieten Industrial Security, Industrial Data Analytics, Machine Intelligence, Service Enhancing Technologies und Web of Systems gerichtet. Die Atos-Siemens-Allianz wurde 2011 gegründet und ist eine der bisher grössten strategischen Verbindungen zwischen einem globalen Industrieunternehmen und einem globalen IT-Dienstleister. Aktuell erstreckt sich diese erfolgreiche Zusammenarbeit auf Schlüsselthemen der Digitalisierungsstrategie von Siemens.

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INHALTSVERZEICHNIS November 2016

ELO ECM Suite10

Bild: SFIO CRACHO/Shutterstock.com

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Digitaliserung Umweltfreundlich und sparsam drucken Unzureichende Bürotechnik oft ein Zeitfresser im Alltag Workspace-Management: Anforderungen steigen

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Cloud Computing Die Kunst der Störungsmeldung Schatz, stell die Gummistiefel ins Schaufenster, es regnet Sinn und Zweck von unstrukturierten Daten Mit einem Security-Operation-Center (SOC) Sicherheit schaffen Unternehmensdaten auf mobilen Geräten sicher löschen Der Mensch als schwächstes Glied der Security-Kette Ransomware & Co. einfach den Riegel vorschieben Cloud-Traffic: Die Datenlawine wächst weiter Geschichtsträchtiges Spital mit modernster Infrastruktur

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Produkte und Lösungen Für professionelle Kälte– und Klimatechnik

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Neue Produktionsscanner von Kodak Alaris Canon CaptureOnTouch Pro Software optimiert den Scannprozess

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FTTx-Aussenkabel mit 288 Fasern Dell EMC: All-Flash-Lösung Isilon für unstrukturierte Daten und die Integration der SC-Serie Swisscom Cloud: mehr Rechenleistung für weniger Geld Sunrise als erste Mobilfunkanbieterin ISO 9001:2015 zertifiziert.

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Digitalen Vorsprung erleben

017 26.01.2 gress m a n e leb hkon Live er CM Fac E O L E m auf de tgart in Stut

Job & Karriere DevOps: Key-Skills für die Digitalisierung Kopfschmerzen? Vielleicht ist Ihr Bildschirm zu hell ICT-Studiengänge für Berufstätige Agenda Neuer Weiterbildungsmaster in Data Science

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ICT-Fokus Firmenverzeichnis

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Zukunftsweisende ECM-Lösungen für vollautomatisierte Prozesse www.elo.com/ecm-suite-10


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Markt ICT-FOCUS 07

Sophos verstärkt Managed Service Provider-Initiative Der IT-Security-Spezialist Sophos baut seine Initiative mit Managed Service Providern (MSP) aus und hat dazu den Vertriebsprofi Michael Gutsch an Bord genommen. Der Musikliebhaber kommt von Dell, wo er seit dem Jahr 2001 in unterschiedlichen Manager-Positionen, darunter auch als Client Solutions Brand & Merchandising Lead und Senior Online Business Manager, verantwortlich zeichnete. In seiner neuen Position bei Sophos als Channel Account Executive Managed Service Provider CEEMEA zeichnet er für die MSP Channel Strategie, das Marketing sowie den Ausbau des MSP-Geschäfts in der Region verantwortlich.

Utimaco wird Infineon Security Partner Die in den komplexen Lieferketten eingebetteten Komponenten für das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) sind zu Zielscheiben für Hacker geworden. Das gilt von Automobilherstellern bis hin zur Industrieautomatisierung. Um Originalteilehersteller (OEM) und ihre Endkunden vor den zunehmenden Bedrohungen zu schützen, ist Utimaco nun dem Infineon Security Partner Network (ISPN) beigetreten. Kunden von Infineon Technologies haben damit Tools und kontinuierlichen Support zur Hand, um Attacken besser abwehren zu können. Die Sicherheitsexperten in diesem Netzwerk verfolgen das Ziel, das weitreichende IoT-Ökosystem mit einfach zu implementierenden, Hardwarebasierten Sicherheitslösungen zu adressieren.

Douglas Chechele ist neuer Country Manager für Veeam Software Schweiz Veeam Software hat Douglas Chechele zum neuen Country Manager in der Schweiz ernannt. Seit August ist der 45-jährige Schweizer mit italienischen Wurzeln als Country Manager für den Schweizer Markt verantwortlich und wird sich auf den nationalen Ausbau konzentrieren, mit besonderem Fokus auf das Geschäft mit Grossunternehmen. «Ich freue mich sehr darauf, Veeam als führenden Anbieter von Verfügbarkeitslösungen für Grossunternehmen weiter zu etablieren», erklärt Douglas Chechele. Douglas Chechele weist über 20 Jahre Verkaufserfahrung in den Branchen IT, Printing und Logistik auf. Vor Veeam betreute er während über neun Jahren als Senior Account Executive bei Dell nationale Grosskunden und Bundesbetriebe.

Als Teil des ISPN bieten die SecurityServer von Utimaco den OEM-Kunden die nötigen Tools, um ein zentrales Schlüsselverwaltungssystem zu betreiben. Im Rahmen ihrer Verschlüsselungsstrategie können sie darüber individuelle, produktionsspezifische Schlüssel generieren und verteilen. Dadurch steigt das allgemeine Sicherheitsniveau der integrierten Systeme, die IoT-Geräte unterstützen. www.utimaco.com

Aktuelle News auf www.professional-computing.ch

Digitale Transformation

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Predictive Analytics

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Advanced Planning

|

BI-Trends

Themenschwerpunkte der 5. Jahrestagung Business Intelligence Agenda • Big Data Analytics: Die intelligente Nutzung von Daten • Erweiterte BI-Strategie, -Architektur und -Organisation • Entscheidungsunterstützung durch geeignete Prognose-Modelle • Die wachsende Bedeutung der Planungsprozesse

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KETS STIC NE I T A LI GR T ON JETZ ERBEN BEW

27. und 28. März 2017, Zürich Marriott Hotel | Konferenz, Fachausstellung und Vertiefungsseminare

Eine Veranstaltung von

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DIGITSLISIERUNG Infrastruktur

Umweltfreundlich und

sparsam drucken Marktforscher sind sich einig: Übereinstimmend gehen Institute wie IDC und Smithers Pira davon aus, dass der Tintendruck am Gesamtmarkt um mehr als 10 Prozent pro Jahr wachsen wird. Die Vorteile der Epson Business-Inkjet-Drucker Epson ist ein Pionier im Bereich Inkjetdruck und bietet Handelspartnern mit seiner WorkForce Pro Business-Inkjet-Serie hervorragende Argumente, diese professionelle Druckerrange in Unternehmen als sparsame und kostengünstige Drucklösung zu etablieren. Tintendrucker sind bei büroüblichen Dokumentenlängen schneller als vergleichbare Laserdrucker, denn sie müssen nicht aufheizen. Daher legen Inkjets auch sofort mit dem Druck los, während Laser erst auf Betriebstemperatur gebracht werden müssen. Das unkomplizierte Handling in Verbindung mit dem außergewöhnlich hohen Sparpotenzial sorgen für ein kontinuierliches Wachstum des Anteils der Tintendrucker am Markt.

Damit stellt sich für viele Unternehmen, die aktuell noch mit der veralteten, stromhungrigen Lasertechnologie arbeiten nicht die Frage, ob sie zu Tinte wechseln sollen sondern wann. Dabei sind die Gründe für den immer rascher fortschreitenden Wandel im Druckmarkt die offenkundigen Vorteile des Tintendrucks gegenüber der Lasertechnologie.

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Tintendrucker benötigen bis zu 96 Prozent weniger Strom als Laser und senken so erheblich die Betriebskosten. Auf diese Weise kommen leicht tausende Euro Ersparnis im Jahr zusammen – ohne Kompromisse hinsichtlich Leistung oder Qualität eingehen zu müssen. Tintendrucker erzeugen bis zu 92 Prozent weniger CO2 und bis zu 95 Prozent weniger Abfall als Laserdrucker und tragen so erheblich zu einer besseren Umweltbilanz der Unternehmen bei. Tintendruck ist gegenüber dem Laserdruck kostengünstiger. Die Entwicklung der WorkForce Pro Drucker geht einher mit großen, effizienten Tintenpatronen, die für außergewöhnlich geringe Seitenpreise sorgen. Daher sind Epson WorkForce Pro auch sehr gut für MPS-Lösungen geeignet.

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Infrastruktur DIGITALISIERUNG

Unzureichende Bürotechnik oft ein

Zeitfresser im Alltag Im Idealfall unterstützt die technische Ausstattung im Büro den Angestellten darin, seine Aufgaben schneller und effizienter abzuarbeiten. Die Realität sieht jedoch oft anders aus.

iStock.com/michellegibson

sichtliche Dokumentenablage das gravierendste Problem: 31 Prozent der Befragten geben an, dass sie Zeit verlieren, weil Dokumente nicht leicht aufzufinden oder zu teilen sind. 25 Prozent klagen über veraltete Technologien, die ihnen ein effizientes Arbeiten erschweren.

Unzureichende oder veraltete Technik bremst den Arbeitsfluss aus.

Unternehmen gehen jedes Jahr rund 20 Arbeitstage pro Büromitarbeiter dadurch verloren, dass sie sich mit fehlerhafter, langsamer oder komplizierter Technik auseinandersetzen müssen. Dies ergab eine Studie von Sharp Business Systems in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Censuswide. Laut der Studie, die unter 6045 Bürokräften in neun Ländern Europas durchgeführt wurde, zählt die technische Ausstattung zu den grössten Zeitfressern im Büro. Demnach verlieren deutsche Büroangestellte jährlich fast 10 000 Minuten oder 20 Arbeitstage pro Jahr, weil die technische Ausstattung im Büro sie aufhält, anstatt ihre Arbeit zu beschleunigen. So verbringen Bürokräfte pro Tag durchschnittlich 22 Minuten damit, im Netzwerk ihres Unternehmens nach schwer auffindbaren Dokumenten und Bildern zu suchen. 8 Minuten vergehen damit, das Hochfahren und Aufwärmen von Druckern abzuwarten. Weitere 9 Minuten dauert das Ausdrucken von Dokumenten. Insgesamt müssen Büroangestellte rund 38 Minuten ihres Arbeitstages ungenutzt verstreichen lassen. Gründe: Chaotische Ablage und Unsicherheit in der Bedienung Diese Zeitverschwendung hat verschiedene Ursachen. Für deutsche Angestellte ist eine unüber-

Viel Zeit vergeht auch damit, dass Kollegen versuchen, sich untereinander zu helfen. So geben 25 Prozent der Befragten an, ihre Kollegen gelegentlich beim Bedienen von Druckern und Scannern zu unterstützen. 23 Prozent coachen ihre Kollegen in der Bedienung der Video-KonferenzTechnologie. Immerhin 21 Prozent der Bürokräfte geben zu, dass sie selbst nicht wissen, wie die Geräte funktionieren. Folgen: Sinkende Motivation und Loyalität Die Verzögerung durch technische Probleme wirkt sich nicht nur auf die Effizienz der Mitarbeiter aus – sie hat auch einen bedeutenden Einfluss auf deren Zufriedenheit mit ihrem Job. So geben 52 Prozent der Befragten an, dass sie mit aktuellerer Technik produktiver wären. 42 Prozent sind sich sicher, dass ihre Motivation steigen würde und 16 Prozent vermuten sogar, dass sie sich ihrem Arbeitgeber stärker verbunden fühlen und sie die Suche nach einer neuen Arbeitsstelle einstellen würden. «Durch veraltete, fehlerhafte und komplizierte Technik riskieren Unternehmen verlangsamte Arbeitsprozesse, Einbussen im Gewinn und sogar den Verlust wertvoller Mitarbeiter», kommentiert Alexander Hermann Vice President Information Systems Europe bei Sharp. «Für sie ist es an der Zeit zu erkennen, wie wichtig aktuelle und smarte Technologien sind, die zu den sich stetig weiterentwickelnden Anforderungen der Mitarbeiter passen. Mit der richtigen Technik steigt nicht nur die Effizienz der Teams. Sie erhöht auch den Spass an der Arbeit und die Attraktivität des Arbeitgebers.» Weitere Informationen zu den gesamteuropäischen Ergebnissen finden Sie unter: www.sharp.de/Unlock


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DIGITSLISIERUNG Infrastruktur

HP ERNENNT SGSOLUTION ZUM ERSTEN 3D-DRUCKER-PARTNER IN DER SCHWEIZ HP hat heute die SGSolution AG, führender Anbieter im Bereich Additive Manufacturing und 3D-Scanning aus Gränichen, zu seinem ersten 3D-Drucker-Partner in der Schweiz ernannt. Die Partnerschaft wird Unternehmen in der Schweiz einen besseren Zugang zu serienreifen kommerziellen 3D-Druckern ermöglichen.

OKI hebt ab – mit Sendys Explorer in die Cloud Die serverbasierte Software von Sendys, die OKI-Anwendern kostenfrei zur Verfügung steht, erfasst Dokumente per Scan aus verschiedenen Quellen (MFP, Smartphone, Tablet-Kamera über iOS-App oder E-Mail-Konten) und konvertiert sie in eine Vielzahl bearbeitbarer Formate (PDF, PDF/A, JPEG, PNG, TIFF, TXT). Eine integrierte optische Zeichenerkennung (OCR-Funktion) sorgt dabei dafür, dass sich die Dateien per Volltextsuche schnell und einfach weiterverarbeiten sowie finden lassen. Gleichzeitig speichert Sendys Explorer alle gescannten Dokumente ab. Direkt über das Bedienfeld des Multifunktionssystems verschickt der Anwender Dokumente per Mail wahlweise an sich (Scan to Me), einen anderen Nutzer (Scan to E-Mail) oder legt sie in seinen persönlichen Ordner (Scan to Folder) ab. Anwender können die Dateien dann jederzeit direkt über den Bedienbildschirm der OKI MFPs wieder ausdrucken oder per Webzugang verwalten. Anwender der preisgekrönten OKI MFPs mit sXP Schnittstelle (MC700/MB700/ MC8x3MFP sowie ES94x5MFP Serie) erhalten dank Sendys Explorer jetzt eine vollwertige Dokumentenverteilungs-Lösung. www.oki.ch

Die Ernennung von SGSolution zu einem HP Channel Partner in der Schweiz heisst, dass das Unternehmen – nachdem es die spezifischen 3D-Druck-Anwendungen und -Anforderungen fertiggestellt respektive erfüllt hat – zu einem autorisierten HP-Händler für den Verkauf und die Wartung des ganzen Portfolios an HP 3DDruck-Lösungen in der gesamten Schweiz wird. SGSolution kann mit der Spezialabteilung Steiner 3D, dem heute landesweit führenden Anbieter von industriellen 3D-Druckern, umfangreiche Erfahrung im 3D-Druck-Bereich vorweisen. Das Unternehmen ist in allen Sektoren tätig, einschliesslich Uhren, Schmuck, Elektronik, Sensoren, Nahrungsmittel, Medizin und Zahnmedizin, Industriemaschinen und Bildung. Die HP Jet Fusion 3D-Druck-Lösung wird ab Frühjahr 2017 auf dem Schweizer Markt erhältlich sein. www.sgsolution.ch

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Infrastruktur DIGITALISIERUNG

Workspace-Management:

Anforderungen steigen Die Anzahl an eingesetzten Geräten am Arbeitsplatz steigt und IT-Manager sind bei deren Integration gefordert. Wir sprachen mit Oliver Bendig, CEO von Matrix42, was Workspace-Management leistet. Welche Anforderungen stellt Workspace-Management an die IT eines Unternehmens aus technischer und organisatorischer Sicht? In technischer Hinsicht benötigen Unternehmen für die flexible und kostengünstige Bereitstellung von Arbeitsplätzen mehr denn je eine Lösung, mit der das IT-Management den Zugriff auf Anwendungen, Dokumente, Geräte und Benutzer-IDs über eine zentrale, sichere und webbasierte Umgebung verwalten kann – und die zugleich kompatibel mit allen modernen Browsern ist. Der Browser ist heute zur zentralen Schnittstelle geworden, über den auf alle Anwendungen und Daten zugegriffen wird – sozusagen zum «neuen Betriebssystem». Deshalb muss ein modernes WorkspaceManagement in der Lage sein, die Gerätevielfalt zu unterstützen. Dabei gilt es, sich nicht nur auf die heute eingesetzten Wie können die unterschiedlichen Geräte wie DesktopApplikationen auf unzähligen Geräten mit PCs, Notebooks, Tablets unterschiedlichen Betriebssystemen unter- und Smartphones zu fokussieren, sondern stützt werden? auch zukünftige technologische Entwicklungen mit zu berücksichtigen. Themen wie Wearables Computing oder Internet of Things werden auch am Arbeitsplatz eine wichtige Rolle spielen. Als Zweites geht es um das Thema Applikationsvielfalt, hier sind IT-Verantwortliche heute mit der Frage beschäftigt: Wie kann ich die unterschiedlichen Applikationen auf unzähligen Geräten mit unterschiedlichen Betriebssystemen unterstützen? Es gilt auch, Cloudlösungen entsprechend einzubinden. So werden Windows-Applikationen, mobile Applikationen, aber auch Web- und ServicesApplikationen, direkt aus der Cloud bezogen und sind nicht mehr auf den Endgeräten installiert. Wie sieht es aus organisatorischer Sicht aus? Ein weiteres wichtiges und sensibles Thema ist der Umgang mit den Daten und Dokumenten. Aktuelle Studien zeigen, dass Mitarbeiter rund vier verschiedene Geräte in den Unternehmen für ihre

Arbeit verwenden. Dabei auch oft private Geräte. Hier stellt sich nicht nur die Herausforderung, wie ich die richtigen Dokumente zur richtigen Zeit auf dem jeweiligen Gerät zur Verfügung stellen kann, sondern auch, wie ich die privaten und unternehmenseigenen Daten schütze und trenne. Hier stellt sich die Frage: Wie muss ich beispielsweise die Abläufe, den Support organisieren, z. B. wenn das Gerät gar nicht dem Unternehmen gehört? Ein weiterer aus meiner Sicht immer wichtiger werdender Punkt ist die ganzheitliche Sichtweise auf den Arbeitsplatz. In Gesprächen mit unseren Kunden erleben wir ganz oft, dass ihre IT organisatorisch nach klassischen Aufgabengebieten aufgestellt ist. So gibt es Leute, die nur für die Windows-Applikationen, weitere nur für die Server, das Netzwerk oder die Lizenzen zuständig sind. Hier sehen wir den Weg zu crossfunktionalen Teams, die mobile sprechen, aber auch das klassische PC-Management, Lizenzmanagement, Server sowie die Netzwerke beherrschen. Bedeutet dies für die IT weg von der Spezialisierung wieder hin zum Generalistentum? Nein, es geht nicht darum, mehr Generalisten zu haben. Die komplexen Aufgaben in den verschiedenen Bereichen verlangen mehr denn je gut ausgebildete IT-Spezialisten. Davon werden wir in Zukunft sogar noch mehr benötigen. Aber sie werden in crossfunktionalen Teams bereichsübergreifend zusammenarbeiten. Für welche Unternehmen kommt heute ein Workspace-Management-System überhaupt in Frage? Arbeitsplatzmodernisierung, und dazu zählt auch Workspace-Management, beschäftigt alle Unternehmen unabhängig von ihrer Grösse. Bei den Grossunternehmen hatten wir in den letzten Jahren den Eintrittspunkt über die Mobilität und die dadurch verbundene Mobilisierung der Arbeitsplätze. Hier gehören Workspace-ManagementSysteme zum Alltag. Was wir heute erleben, ist,


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DIGITSLISIERUNG Infrastruktur

«Die Arbeitsplatzorganisation wird durch flache Netzwerkstrukturen, die Integration von Social-Media-Plattformen und Communities innerhalb und ausserhalb der Unternehmen geprägt werden.» Oliver Bendig, CEO, Matrix42

ment hilft Unternehmen durch die Konsolidierung von zwei auf ein Management-Tool, die Kosten zu reduzieren.

dass der Mittelstand nachzieht und seinen Investitionsrückstand in diesem Bereich aufholen möchte. Wobei hier zusätzlich das Thema Unified Endpoint Management (UEM) dazukommt. Welche Bedeutung erhält UEM in den Unternehmen? Mobile Endgeräte haben völlig andere Management-Schnittstellen als klassische Arbeitsplätze und zwingen die Unternehmen, mit unterschiedlichen technologischen Plattformen zu arbeiten. Das ist aufwendig, überaus komplex und bietet nicht die für die Steuerung notwendige Transparenz. Hier bietet Unified Endpoint Management die einfache Verwaltung sämtlicher Geräte vom iPhone bis zum Windows Desktop in einer zentralen Konsole. Es vereinfacht das Leben der Administratoren, indem UEM z. B. selbstständig entscheidet, ob Enterprise-Mobility-Managements-(EMM-) oder Client-Lifecycle-Managements-(CLM-)Schnittstellen im Hintergrund zur Umsetzung der Richtlinien genutzt werden. Unified Endpoint Manage-

Welche Trends und Entwicklungen werden im nächsten Jahr die IT-Agenda der Unternehmen prägen? Die Arbeit – und damit auch der Arbeitsplatz – wird noch «grenzenloser» werden. Mitarbeitende erbringen ihre Arbeitsleistung rund um die Welt. Die traditionellen Arbeitsorte und -zeiten lösen sich auf. In den Gesprächen gaben IT-Verantwortliche an, dass sie die Workplace-Modernisierung nach dem Dauerbrenner Sicherheit als wichtigste IT-Aufgabe in den nächsten zwei bis drei Jahren sehen. Virtuelle Arbeitsplätze werden noch vermehrter in die Cloud wandern. Der einzelne Arbeitsplatz wird noch mobiler werden sowie die Gerätevielfalt wird weiter zunehmen. Auch die intuitive Bedienbarkeit von IT-Oberflächen wird immer wichtiger. Die Arbeitsplatzorganisation wird hinkünftig durch flache Netzwerkstrukturen, die Integration von Social-Media-Plattformen und Communities innerhalb und ausserhalb der Unternehmen geprägt werden. Dies bedeutet auch, dass die Informationsgeschwindigkeit und das Volumen maximiert sowie auch Strategien und Risikomanagement im Umgang mit persönlichen Daten entwickelt werden müssen. Ohne funktionierende WorkspaceManagement-Plattformen, die sich in Richtung einer cloudbasierten und geräteagnostischen Zukunft weiterentwickeln, werden IT-Abteilungen es schwer haben, entsprechende Services anzubieten.


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Servicemanagement CLOUD COMPUTING

Die Kunst der

Störungsmeldung Die aktuelle Studie des Spezialisten für IT Service Management und Enterprise Service Management USU AG gibt Auskunft darüber: wie gut informiert die IT ihre Anwender. Eine zentrale Störung in der IT kann den Arbeitsfluss vieler Anwender unterbrechen und so für deren Verärgerung sorgen. Aber auch die IT wird gestresst, weil der Service-Desk viele Anrufe und Tickets zu demselben Problem entgegennehmen und bearbeiten muss. Die Situation kann aber sowohl für den Anwender als auch für den ITSupport entspannter gestaltet werden, wenn die IT bei Bekanntwerden einer neuen Störung oder bei Wartungsarbeiten ihre Anwender aktiv informiert. Um zu erfahren, in welchem Umfang dies heute praktiziert wird und mit welchem Erfolg, wurden in einer Online-Umfrage ca. 280 Endanwender und 120 Personen aus dem IT-Support befragt.

Anwender wollen über Störungen aktiv benachrichtigt werden.

Anwender wollen umfassend informiert werden Eingangs wurde die Frage gestellt, ob die Anwender überhaupt über Störungen und Wartungsarbeiten proaktiv informiert werden wollen, oder ob sie aufgrund der Informationsflut lieber darauf verzichten. Die Antwort ist eindeutig: 94 % der befragten Anwender legen grossen Wert darauf, proaktiv informiert zu werden. Diese Erwartungshaltung der Anwender deckt sich auch mit der Haltung des IT-Supports: 100 % der Befragten ga-

45,51 %

ja, ich will unbedingt informiert werden ja, das ist meist sinnvoll

48,88 % 0,56 %

ich weiss nicht

eher nicht, das ist selten sinnvoll

3,37 %

nein, ich will gar nicht informiert werden

1,69 %

0%

10%

20%

30%

40%

50%

60%

ben an, dass die aktive Benachrichtigung der Anwender über bekannte Störungen und Wartungsarbeiten sehr wichtig und sinnvoll sei. Bei der Frage, welche Kommunikationskanäle die IT benutzt, um ihre Anwender zu informieren, wurde die E-Mail mit 84 % am häufigsten genannt, dicht gefolgt von Statusmeldungen im Firmen-Intranet mit 47 %. Seltener verwendet werden Methoden wie z.B. Bandansagen oder Pop-Up-Meldungen auf den Bildschirmen der Anwender. Die Anwender bewerten die Informationspolitik ihrer IT meistens positiv Bei der Frage, wie gut sich die Anwender von ihrer IT über Störungen und Wartungsarbeiten informiert fühlen, gab es überwiegend positive Antworten: Rund 60 % bewerten die Informationen aus der IT mit sehr gut bis gut, ca. 30 % mit befriedigend und nur 10 % mit ausreichend bis ungenügend. Dieses Ergebnis ist nahezu deckungsgleich mit der Einschätzung des IT-Supports bei der Frage, wie gut diese ihre Anwender informieren. Das Eigenbild des IT-Supports passt somit sehr gut zu dem von den Anwendern vermittelten Fremdbild. Der Mittelstand schneidet am schlechtesten ab Vergleicht man Firmen mit ähnlicher Grösse macht es keinen Unterschied, aus welchem Fachbereich ein Anwender kommt. Die Anwender aller Fachbereiche bewerten die Informationspolitik ihrer IT in etwa gleich. Ebenso spielt die Hierarchieebene keine Rolle. Allerdings zeigt sich eine Abhängigkeit der Bewertungen von der Firmengrösse. Grosse Firmen (>10 000 Mitarbeiter) tauchen häufiger bei den besseren Bewertungen auf und seltener bis gar nicht bei den schlechteren Bewertungen. Der Anteil der kleinen Firmen (< 500 Mitarbeiter) bleibt über alle Bewertungen hinweg ungefähr gleich. Mittelgrosse Firmen (1000–5000 Mitarbeiter) dagegen haben auffallend häufiger schlechtere Bewertungen.


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CLOUD COMPUTING Servicemanagement

Die Benachrichtigung per Pop-Up wird am besten bewertet

100% 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0%

Bandansage

Intranet

Die aktive Benachrichtigung per Pop-up erzielt die besten Bewertungen Ein interessantes Bild ergibt sich auch bei der Bewertung der einzelnen Benachrichtigungskanäle. Nutzt die IT automatische Bandansagen, fühlen sich nur 40 % der Anwender sehr gut bis gut informiert. Zeigt die IT im Falle von Störungen und Wartungsarbeiten Pop-up-Meldungen auf den Bildschirmen der Anwender an, steigt dieser Anteil auf über 80 % an. Offensichtlich schätzen es die Anwender, wenn sie im Falle von Störungen nicht selbst unterschiedliche Quellen wie E-Mails oder das Intranet nach Meldungen aus der IT durchsuchen müssen, sondern diese Informationen direkt auf ihren Bildschirm geliefert bekommen. Der IT-Support spart Kosten und die Anwender sind zufriedener Im letzten Teil der Online-Umfrage wurde die Frage gestellt, wie sich eine optimale Benachrichtigung der Anwender über aktuelle Störungen und Wartungsarbeiten auf die Arbeit des IT-Supports auswirkt. Die Antworten der Personen aus dem ITSupport waren eindeutig. Höhere Erreichbarkeit der Hotline: 96,3 % gaben an, dass durch die aktive Benachrichtigung der Anwender die Zahl der Anrufe beim Service Desk verringert und somit die Erreichbarkeit der Hotline erhöht wird. Reduzierung der Tickets: 95,1 % sind der Meinung, dass die Anzahl der durch Anwender neu erstellten Tickets verringert und somit das Arbeitsaufkommen für den Service Desk reduziert wird.

E-Mail

Pop-up

Höhere Anwenderzufriedenheit: 98,8 % gaben als Antwort, dass sich die Anwender besser informiert fühlen und die Reputation der IT verbessert wird. Fazit Störungen im IT-Betrieb können sehr negative Auswirkungen auf die Zufriedenheit der Anwender haben und dem IT-Support zusätzliche Arbeit durch zahlreiche unnötige Anrufe und Tickets aufbürden. Das gilt aber nur, wenn die Anwender nicht proaktiv mit Informationen zu bekannten Störungen oder Wartungsarbeiten versorgt werden. Die Anwender bewerten die Informationsversorgung aus der IT heute schon zumeist positiv. Es gibt aber auch einiges zu verbessern: Der Mittelstand hat vergleichsweise schlecht abgeschnitten und sollte die Informationsversorgung seiner Anwender überdenken und anpassen. Die Übermittlung von Nachrichten per E-Mail und Intranet funktionieren, aber Push-Nachrichten als Pop-up-Meldung auf dem Bildschirm werden von den Anwendern deutlich besser bewertet. Die IT sollte deshalb ihre Nachrichten über bekannte Störungen und Wartungsarbeiten konsequent per Pop-up-Meldung verbreiten. Denn gemäss dem Ergebnis der OnlineUmfrage spart eine optimale Informationsversorgung Kosten im IT-Support und erhöht zugleich die Anwenderzufriedenheit.

Autor: Martin Landis ist als Executive Marketing Manager für die Vermarktung der USUProdukte im Bereich Business Service Management zuständig.

Die komplette Studie können Sie herunterladen unter: http://bit.do/download-studie


es regnet Digital Experience-Evolution erlaubt Unternehmen agiles Handeln im eigenen digitalen Raum Renommierte Marktforscher wie Forrester Research & Co. sind sich einig: Geschäftsmodelle müssen zukünftig im digitalen Raum überzeugen. Dabei gilt: Alleine präsent zu sein reicht nicht mehr, analog zu den Automatisierungsgrundsätzen der vernetzten Industrie 4.0, muss sich auch die Informationskultur in Marketing und Vertrieb anpassen. Die Schlagworte sind Agilität und Bereitstellung relevanter Informationen in Echtzeit, die Vision der Single Customer View, das persönliche Erlebnis im digitalen Raum. Die bestehenden Content-Management-Systeme, die Unternehmen einsetzen, werden diese Anforderungen nicht mehr abbilden, die Zukunft sieht Forrester bei «Digital Experience Plattformen» – kurz DXP. Vorreiter sind die grossen Anbieter, die BigData-Informationen nutzen, um durchgehend in allen Kanälen und Medien mit erlebnisorientierten und relevanten Informationen und Angeboten neue Käufer zu erschliessen und zu binden. Mittelständische Unternehmen werden kaum von diesem Trend profitieren, wenn nicht einfach zu bedienende Systeme verfügbar sind, die auch ohne den Kauf von Daten bei Facebook und Co. kontextbasiert und dynamisch Content bereitstellen. Hier positioniert sich die DXP-Plattform Ares4, mit der Unternehmen den Besuchern ihrer Digitalpräsenzen abhängig von Ort, Zeit oder Situation nur diejenigen Informationen bereitstellen können, die ihn wirklich interessieren. Selbst die Steuerung durch Sensoren im Sinne des IoT-

Ansatzes sind möglich, beispielsweise auf Basis von Wetterdaten – bei Regen werden andere Inhalte angezeigt als bei Sonne. Schatz, stell die Gummistiefel ins Schaufenster, es regnet Früher war die Welt so einfach, bei Regen wurden kurzerhand Gummistiefel, Regenschirme und Friesennerz ins Schaufenster des Ladengeschäftes gestellt, um die Kunden gezielt entsprechend ihren Bedürfnissen anzusprechen. Mit Aufkommen des Internet verschwand diese Agilität, ersetzt durch starre Digitalpräsenzen. Der Kunde vor dem digitalen Schaufenster sieht heute bei zwar grösserer Auswahl alles und doch nichts. Digital Experience wird dies ändern und Unternehmen ermöglichen, schnell und agil Geschäfts- und Marketingtaktiken umzusetzen. «Die am Markt bekannten Content-Management Systeme sind entweder den neuen Forderungen nicht gewachsen oder – wenn sie es sind – viel zu komplex in Funktionsweise und Ergonomie. Vor diesem Hintergrund gehen wir davon aus, dass mindestens 25 Prozent der bestehenden Installationen durch smarte und einfach zu bedienende, DXP-orientierte Lösungen ersetzt werden», beschreibt Tobias Heimpel, CEO des Ares4Entwicklers, der ProzessPiraten Labs GmbH. Die cloudbasierte Digital Experience Plattform Ares4

Bild: Denise I Johnson/shutterstock.com

Schatz, stell die Gummistiefel ins Schaufenster,


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CLOUD COMPUTING Big Data

ist speziell für kleine und mittlere Unternehmen entwickelt und erlaubt die Erstellung und Steuerung von Digitalpräsenzen wie Webseiten, Apps, Landingpages und mehr ohne Programmierung. Die Zielsetzung der ProzessPiraten Labs: Weniger Ressourcen in der IT-Expertise, mehr Zeit und Mittel zur dynamischen Abbildung von Geschäftsund Marketingtaktiken.

Content Management Systeme wie typo3, joomla & Co., welche in den vergangenen Jahren enorme Entwicklungssprünge durchlaufen haben, werden kaum noch die Anforderungen erfüllen können, zumal die OpenSource-Gemeinde extrem komplexe und fragmentierte Systeme entwickelt hat. «Die CMS-Community ist stets darum bemüht, den wachsenden Anforderungen der Kunden – etwa nahtlose Social-Media-Integration, Suchmaschinenoptimierung, professionelle Sicherheit und hohe Verfügbarkeit sowie responsive Design – gerecht zu werden», erläutert Heimpel weiter. Die Folgen der rasanten Entwicklung sind jedoch nicht nur positiv. Neben einer Fülle komplexer Funktionsbündel kämpfen Unternehmen nun mit langen Einarbeitungszeiten, zusätzlichen, externen IT-Programmierungen sowie hohen Implementierungs- und Editieraufwänden. «Vom DXP-Anspruch sind diese Systeme ‹Lichtjahre› entfernt», so Heimpel. Wer klassisch weiterhin auf ContentManagement-Systeme – also auf wenig agiles und dynamisches Web – setzt ist mit der Kategorie der schlanken Editoren und CMS-Produkte wie Wordpress gut bedient. An dritter Stelle finden sich

Informations Einheiten

Informations Intelligenz

(Webseiten, Landingpages, Newsletter, Intranet, etc.)

(Content, Text, Bilder, Videos, etc.)

(Steuerung, Taktik, Abbildung von Geschäftsmodellen, Marketingstrategien, digitalen Präsenzen, etc.)

Informations Einheiten (Content, Text, Bilder, Videos, etc.)

Aufwand

Informations Räume Aufwand

Die Richtung ist klar: Dynamik und Agilität auch in den eigenen Digitalpräsenzen Der Tenor vieler Zukunftsstudien ist stets derselbe: Der Wandel vom CMS zum DXP wird für Unternehmen unumgänglich werden, da sich Geschäftsmodelle immer stärker in den digitalen Raum verlagern. In der Konsequenz müssen sich die dazugehörenden Geschäfts- und Marketingtaktiken effizient, einheitlich und weitestgehend automatisiert in allen Digitalpräsenzen des Unternehmens umsetzen lassen. «Damit digitale Präsenzen wie Web, App oder Landing-Page eine Marketing- oder Geschäftstaktik wirklich agil unterstützen können, braucht es eine Re-Allokation in den Projektressourcen. Weg von IT-Komplexität und Programmierung, hin zum Fokus auf Inhalte. Weg von hohen Einmal-Investitionen, hin zu schlanken, vielseitigen Einzelprojekten auf einer einheitlichen Software- und Datenbasis. Weg von starren Inhalten und Navigationen, zu kontextorientierten Erlebnisräumen – gerne auch mithilfe des Internet of Things», so ProzessPiraten CEO Tobias Heimpel.

Informations Räume

Klassisches CMS

die «Grossen» der Branche wie Adobe, Salesforce, Oracle & Co., die ihre Systeme derzeit unter Hochdruck zu DXP-Plattformen ausbauen. Hier zeigt jedoch bereits heute: Für den «normalen Mittelständler» ohne IT-Expertise im Marketing sind die hochkomplexen Anwendungen nicht bedienbar und in vielen Fällen auch zu teuer. Ares4 schliesst die Lücke In diesem Software-Delta positioniert sich Ares4 als hochstandardisierte, cloudbasierte DXP-Lösung, die sowohl finanziell als auch intellektuell auf die Anforderungen des Mittelstands zugeschnitten ist. Mit Ares4 steht Unternehmen eine wissens- und kontextbasierte SaaS-Plattform zur Verfügung, um extrem dynamische Digitalpräsenzen ohne Programmierung und externe IT-/WebExpertise auf einer einheitlichen Datenbasis zu realisieren. Das System der Ulmer ProzessPiraten Labs verlagert damit den Ressourceneinsatz von der technischen Umsetzung hin zur inhaltlichen Informationsbereitstellung. Responsive Content meets Responsive Design Bei der Verbreitung der Inhalte stellt Ares4 das Wissen um die Zusammenhänge zwischen Information und Zielgruppe in den Fokus. Geschäftsund Marketingtaktiken lassen sich hochgradig individuell abbilden, wobei die Inhalte entsprechend Kunde bzw. Käufer, Ort, Zeit, Situation oder anderer Kriterien bereitgestellt werden. Mithilfe von zusätzlichen Logiken (z.B. Algorithmen oder IoT-orientierte Technologien) lassen sich diese Beziehungen automatisieren bis hin zur individuellen Digitalpräsenz pro Besucher (Single Customer View). Dabei unterscheidet Ares4 nicht zwischen verschiedenen Devices oder Ausgabekanälen, sondern kann Informationen mit einem einheitlichen Frontend bereitstellen.

Ares4® DXP

Ares4®-Digitalpräsenzen lassen sich innerhalb weniger Minuten, sogar Sekunden anpassen, Inhalte neu kombinieren und dynamisch Strukturen bilden. So sind Sie jederzeit in der Lage, sich neuen Anforderungen anzupassen oder aktiv Marketingtaktiken auf Ihren Webseiten umzusetzen. Landingpages mit definierten hemen lassen sich innerhalb weniger Minuten erstellen, ohne dass IT-Expertise benötigt wird.

ProzessPiraten Labs November 2015 ist gemeinsam von der ProzessPiraten Holding und der rrooaarr interactive solutions die ProzessPiraten Labs gegründet worden. Die ProzessPiraten Labs sind das Zukunftslabor für Kulturwandel, neue Methoden und innovative Technologien im Marketing. Hier entwickeln Marketing Ingenieure neue Geschäftsmodelle und liefern Methoden und Technologien für den Dialog von Unternehmen und Kunden in der Zukunft.


Bild: Mathias Rosenthal/shutterstock.com

Sinn und Zweck von

unstrukturierten Daten Nie zuvor gab es so viele Informationen über Geschäftsprozesse und Privatpersonen wie heute. Laut einer Schätzung von Google gab es im Januar 2015 weltweit 300 Exabytes an Daten, die von Menschen generiert wurden. Im Jahr 2011 waren es gerade mal 30 Exabytes. Anders ausgedrückt: Die Menge an von Menschen generierten Daten stieg in nur 48 Monaten um 1000 Prozent. Damit wurden in den letzten Jahren mehr Informationen erzeugt als in der gesamten Menschheitsgeschichte zuvor. Ein weiteres Beispiel verdeutlicht den rasanten Anstieg: YouTube erklärte 2015, dass in einer Minute 400 Stunden an Videos hochgeladen werden. Schaut ein Mensch also eine Stunde lang You Tube-Videos, ist er bereits 23 999 Stunden hinterher – also ungefähr drei Jahre! Verstärkt wird diese Entwicklung vom Internet der Dinge. Der massive Anstieg vernetzter Geräte und benutzergenerierter Inhalte, die exorbitante Zunahme von Videos und Social Media – all das führt zu einem immensen Datenwachstum. Aus geschäftlicher Sicht gibt es zwei Datentypen, die verstanden, analysiert und durchforstet werden müssen: strukturierte und unstrukturierte Daten. Die Analyse strukturierter Daten ist für Unternehmen keine allzu grosse Herausforderung mehr. Selbst Unmengen an Daten, die ordentlich und sorgfältig in Datenbanken gespeichert sind, lassen sich mühelos interpretieren und verarbeiten. Schwieriger wird es bei unstrukturierten Daten wie etwa E-Mails, Sprachnachrichten, Videos, Ver-

trägen, Briefen oder Beiträgen in sozialen Medien. Solche unstrukturierten Informationen weisen keine klaren Muster oder Strukturen auf. Kontext spielt hier eine wichtige Rolle. Ein Beispiel: Verträge sind «Endprodukte», denen Verhandlungen und Änderungen vorausgegangen sind. Werden Verträge also einzeln betrachtet, fehlen Informationen: Es ist nicht ersichtlich, was bei Verhandlungen besprochen wurde oder was Vertragspartner im Sinn hatten. Früher gab es die Möglichkeit, Einblicke in einen Stapel Dokumente zu erhalten oder Verhaltensmuster in Beschwerdebriefen, etwa bei Problemen mit Lieferantenzahlungen, zu erkennen. Mitarbeiter mussten die Dokumente manuell durchforsten und auf ihr Wissen, ihre Sorgfalt und Intuition bei deren Interpretation vertrauen. In einer digitalen Welt ist diese Vorgehensweise nicht mehr praktikabel. Die Menge an Daten und potenziellen Informationen überfordert Unternehmen allerdings. Wo soll man anfangen, wenn doch eh schon feststeht, dass man nie hinterherkommt? Unternehmen müssen sich also anpassen und das Tempo steigern, um die Informationsflut zu meistern. Dank neuer Analysetools und der Weiterentwicklung von semantischem Verständnis und maschi-


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CLOUD COMPUTING Big Data

nellem Lernen haben Unternehmen nun Möglichkeiten, unstrukturierte Daten auszuwerten und zu nutzen: Bei der Analyse heisst es dann nicht mehr nur «Ich glaube», sondern vielmehr «Ich weiss». Zusätzlich gewinnen Prognosen immer weiter an Bedeutung: «Ich weiss, was passieren wird» löst «Ich weiss, was passiert ist» ab. Neue Möglichkeiten fürs Marketing Dieses Wissen ist beispielsweise im Marketing sehr wertvoll: Die Digitalisierung hat den Kontakt mit aktuellen und potenziellen Kunden verändert und dabei neue Möglichkeiten des strategischen Marketings hervorgebracht. Das Kundenprofil wird nicht mehr nur von Internet- oder Shopping-Verläufen geprägt. Viel entscheidender sind Kommentare in sozialen Medien oder Daten aus einem Support-Anruf, die ein genaues 360-GradBild des Kunden ergeben. Die Kombination aus Echtzeitwissen über Kunden (Identität, Geschichte und Vorlieben) und Kundenkontext (Anwesenheit, lokale Gegebenheiten, biografische Angaben) und Vorhersagen ermöglichen Kunden den höchsten Erlebniswert. Daten, die ein Unternehmen dafür anzapfen könn-

te, gibt es wie Sand am Meer. Allerdings sind diese Daten nutzlos, wenn sie nicht in brauchbare Informationen umgewandelt werden können. Mit Hilfe von Analysen unstrukturierter Daten können Marketiers das Kampagnen-Messaging, den ROI sowie die Kundenzufriedenheit verbessern. Dabei nutzen sie Daten, die bereits in internen und externen Systemen vorhanden sind. Darüber hinaus können sie dank der Technik die gesetzten Ziele wesentlich schneller erreichen als Mitbewerber, die die Digitalisierung noch nicht angenommen haben. Um in unserer digitalen Welt als Marktführer bestehen zu können, müssen Unternehmen die gewonnenen Informationen bestmöglich verarbeiten und verstehen. Sie müssen die Digitalisierung heute annehmen – tun sie es nicht, bleiben sie auf der Strecke.

Autor: Adam Howatson Chief Marketing Officer at OpenText


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Sicherheit CLOUD COMPUTING

Mit einem Security-Operation-Center (SOC)

Sicherheit schaffen Mit einem Security-Operation-Center können Unternehmen ihre IT-Sicherheit optimal organisieren. Welches Betriebsmodell dabei das Passende ist, entscheidet sich an den Zielsetzungen. Die Cyber-Kriminalität stellt viele Unternehmen vor erhebliche Probleme, weil es ihnen an Ressourcen für die IT-Sicherheit fehlt. Im Trend liegen deshalb Security-Operation-Center (SOC). Sie können neben Prävention und Absicherung vor allem die Früherkennung und Abwehr übernehmen, also reaktive Massnahmen durch proaktive Sicherheitsmechanismen ergänzen. So lassen sich beispielsweise Angreifer bereits durch Verhaltensauffälligkeiten identifizieren und unschädlich machen.

Der Cyber-Defense-Ansatz von NTT Security basiert auf den vier Grundkomponenten Prävention, Erkennung, Abwehr und Reaktion. (Quelle: NTT Security)

Ein allgemein gültiges SOC-Betriebsmodell, mit dem sich überall maximaler Nutzen erzielen lässt, gibt es nicht. Jedes Unternehmen sollte die Modelle prüfen und danach entscheiden, welches sich am besten eignet. Bei der Auswahl des passenden SOC-Modells müssen Ziele, Kompetenzen und gegebenenfalls auch Compliance-Vorgaben berücksichtigt werden. Unternehmen können dabei ein eigenes SOC aufbauen, einen Hybrid-Ansatz verfolgen oder einen externen Service nutzen. Ein internes SOC ist aufwändig und setzt entsprechende interne Kompetenzen voraus. Mittlerweile lagern auch grosse Unternehmen den SOC-Betrieb vollständig aus. Für Unternehmen, die über keine grosse IT-Infrastruktur verfügen und ihr Kapital nicht durch Technologieinvestitionen binden möchten, ist die Nutzung eines externen SOC praktisch der einzig gangbare Weg.

Ein externes SOC kann vor allem mit einem zentralen Vorteil punkten: Es kann als proaktives Abwehrzentrum fungieren, das auch eine Früherkennung von Angriffen unterstützt. Auf Unternehmensseite implementierte Systeme sind für die Früherkennung oft allein schon aufgrund der Geschwindigkeit nicht geeignet. Ein modernes SOC setzt intelligente Tools ein, die eine permanente, automatische Analyse des Datenverkehrs sicherstellen, und es kann das Experten-Know-how von Cyber-Security-Analysten nutzen. Bei der Auswahl des Anbieters sollte man einen globalen Anbieter mit lokaler Präsenz wählen. Ein weltweit agierender Provider kann Meldungen und Störungen unterschiedlichster IT-Infrastrukturen überwachen und analysieren – und verfügt damit über ein Echtzeitbild der Bedrohungslage. Lokale Präsenz wiederum ist wichtig in Hinblick auf gesetzliche und aufsichtsrechtliche Aspekte in Bezug auf Datenschutz und -haltung. Grundsätzlich sollte nie vergessen werden, dass es bei der Auslagerung des SOC-Betriebs auch immer um Themen wie Vertrauen oder Investitionssicherheit geht, also um die Unternehmensgrösse und -stabilität des externen Anbieters. Das Thema Sicherheit einem kleinen Unternehmen anzuvertrauen, könnte daher problematisch sein.

Autor: Patrick Schraut ist Director Consulting & Governance, Risk und Compliance (GRC) DACH bei NTT Security


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Lightspring/shutterstock.com

CLOUD COMPUTING Sicherheit

Unternehmensdaten auf mobilen Geräten

sicher löschen Die sichere Datenlöschung auf mobilen Geräten entwickelt sich zu einer immer grösser werdenden Herausforderung für IT-Verantwortliche in Unternehmen. Sie müssen bei jedem einzelnen Gerät dafür sorgen, dass die dort gespeicherten Daten keinesfalls in andere Hände gelangen dürfen. Das gilt sowohl beim Verkauf oder bei der Rückgabe des Arbeitsmittels an Externe als auch bei der Weitergabe eines Arbeitsmittels innerhalb der Firma. Augen auf bei der manuellen Löschung Wer per Hand das Smartphone bereinigen will, sollte nicht nur an Geschäftsdokumente, Fotos, Videos, E-Mails und Kontakte denken. Es müssen unbedingt auch sensible, oder unbewusst gespeicherte Informationen beseitigt werden. Diese fallen an, wenn der Anwender zum Beispiel weitere E-Mail Accounts anlegen, Apps installieren oder WLAN-/VPN-Netze hinzufügen kann. Dazu zählen neben temporären Dateien und Caches auch gespeicherte Browserhistorien, Verläufe sowie Standort- und Bewegungsprofile. «Factory Reset» als hilfreiches Bordmittel Viele IT-Verantwortliche nutzen auf mobilen Geräten das «Zurücksetzen auf Werkseinstellungen». ESET EMPFIEHLT 5 SCHRITTE ZUM SICHEREN LÖSCHEN VON DATEN AUF TABLETS UND SMARTPHONES: Verschlüsselungsfunktion des Geräts nutzen SIM- oder SD-Karte aus dem Gerät entfernen Gerät auf Werkseinstellungen zurücksetzen Speicher zusätzlich komplett überschreiben Gerät wieder auf Werkseinstellungen zurücksetzen

Dies erweist sich als relativ sicher für BlackBerry und iOS-Nutzer. In aktuellen, forensischen Tests liessen sich nach dem Zurücksetzen (factory reset) keine Daten wiederherstellen. Anders sieht es beim Betriebssystem Android aus, auf dem vermeintlich gelöschte Informationen ziemlich einfach rekonstruiert werden konnten. Hatte der Nutzer nicht die Verschlüsselung seines Betriebssystems aktiviert, war es mit Datenrettungstools möglich, die Informationen wiederherzustellen. Wurde das Gerät vor dem Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen verschlüsselt, liessen sich hier die Daten nicht wieder aufrufen. «Spezialisten» machen gründlich sauber Mobile-Device-Management-Lösungen erweisen Administratoren auch beim Thema Datenlöschung treue Dienste. Viele Anbieter bringen für das Zurücksetzen und Bereinigen von Geräten spezielle Software mit, die eine nachhaltige Säuberung garantieren. Darüber hinaus bietet der Software-Markt eine breite Palette an spezieller «Shredder-Software» an, die alle gespeicherten Informationen rückstandsfrei beseitigt. Wer auf «Nummer sicher» gehen will, wendet sich an spezialisierte Firmen mit Schwerpunkt Datenlöschung. Geheimtipp: Eingesetzte Security-Suiten für Android-Geräte beinhalten oftmals eigene Funktionen zu diesem Zweck, die mit einer einfachen SMS auch ferngesteuert ausgelöst werden können.

www.eset.ch


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Sicherheit CLOUD COMPUTING

Der Mensch als schwächstes Glied

der Security-Kette Hacker haben heute mehr und grössere Angriffsflächen als je zuvor – dies auch wegen unvorsichtigen Mitarbeitenden. Wie kann man allen Unternehmensmitgliedern beibringen, dass sie die Security-Richtlinien akzeptieren? In Bezug auf Cyber-Security hat sich in den letzten Jahren ein Wandel vollzogen: Wurden Unternehmensnetzwerke früher vom Chief Security Officer als abzuschottende Burg betrachtet und gegen Gefahren von aussen verteidigt, führt die zunehmende Verschmelzung der privaten und geschäftlichen Welt dazu, dass die Integration von privaten IT-Geräten der Mitarbeitenden in Sicherheitskonzepte von Unternehmen notwendig wird. Da von unterschiedlichen Geräten und nicht selten auch von überall auf der Welt aus auf das Firmennetzwerk zugegriffen werden soll, wurde die Infrastruktur der meisten Unternehmen in den letzten Jahren komplexer als je zuvor. Dadurch ergeben sich für Cyber-Kriminelle mehr und grössere Angriffsflächen. Dazu kommt, dass weltweit heute schätzungsweise drei Milliarden Geräte mit Malware infiziert sind, bis 2020 sollen es gar 25 Milliarden Geräte sein. Unternehmen müssen bei ihren Sicherheitskonzepten nicht nur zahlreiche Geräte, Netzwerke und Applikationen berücksichtigen. Das schwächste Glied in der Security-Kette ist meistens der Mensch. Es dauert durchschnittlich 200 Tage bis Cyber-Angriffe auf Firmen oder Organisationen

bemerkt werden. Man kann aber nicht den Durchschnitt aller Bestandteile der Kette berechnen, vielmehr ist das gesamte Security-Konzept weniger stark als das schwächste Glied. Deswegen sollten sämtliche Mitarbeitende auf die Themen Hacker-Angriffe, Phishing und Sicherheit sensibilisiert werden. Ein Chief Security Officer oder die IT-Abteilung dürfen künftig nicht mehr die ganze Verantwortung alleine tragen. Sicherheitskonzept muss zur Unternehmenskultur passen Wie mit Security-Programmen und -Regeln umgegangen wird, hängt letzten Endes stark von der Unternehmenskultur ab. So ist es möglich, dass eine Standard-Software und ein allgemein akzeptiertes Regelwerk in einer Firma ausreichen, während sich die Angestellten eines anderen Betriebs schwer tun damit, grundlegende Sicherheitsprinzipien zu befolgen und aus diesem Grund umfassendere Vorgaben und Schulungen benötigen. Wird beispielsweise eine Sicherheitsrichtlinie von den Angestellten konsequent missachtet, bietet es sich an, dieses Verhalten beim Aufstellen neuer Regeln in Betracht zu ziehen, damit die finale Lösung von der ganzen Unternehmung akzeptiert wird. Es ist empfehlenswert, mit einem erfahrenen Security-Partner zusammenzuarbeiten, der an Unternehmensbedürfnisse angepasste Sicherheitslösungen anbietet und das Nutzungsverhalten der Mitarbeitenden berücksichtigt.

Autor: Andre Keller ist Head of Cyber Security bei Atos in der Schweiz, einem führenden Anbieter von digitalen Services. Weitere Informationen unter www.ch.atos.net


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Sergey Nivens/shutterstock.com

CLOUD COMPUTING Sicherheit

WatchGuard integriert Technologie von CASBSpezialist ManagedMethods Cloud-Dienste wie Office 365, Google Apps, Dropbox oder Box sind aus dem Arbeitsalltag vieler Unternehmen inzwischen nicht mehr wegzudenken. Das bedeutet aber auch, dass vielerorts vertrauliche Daten zwischen dem eigenen Unternehmensnetzwerk und zahlreichen externen CloudServern frei hin- und hersausen. IT-Verantwortlichen fällt es in diesem Zusammenhang immer schwerer, die Kontrolle zu behalten, dem Datenabfluss die Stirn zu bieten und Angriffsrisiken vorzubeugen. Aus diesem Grund hat WatchGuard nun den Cloud Access Monitor von ManagedMe- thods in die eigene Visualisierungslösung WatchGuard Dimension integriert. In Folge ergeben sich zusätzliche Darstellungsmöglichkeiten, die eine stärkere Kontrolle über die Schatten-IT und Nutzung von Cloud-Anwendungen garantieren – mehr Compliance und ein erweitertes Reporting inklusive. Durch die Erweiterung der Visualisierungs- und Managementplattform WatchGuard Dimension, die Logdaten gezielt hinsichtlich Auffälligkeiten im Netzwerk analysiert, kann die Kontrolle über die internen Strukturen des Netzwerks hinaus deutlich ausgebaut werden. Darunter fallen ab sofort nicht nur alle gängigen Cloud-Dienste, sondern auch weitere mobile Geräte ausserhalb des Unternehmensnetzes. In diesem Zusammenhang greift die Lösung auf die API (Application Programming Interfaces) der je- weiligen Anwendungen zurück. Insgesamt umfasst die Datenbank von WatchGuard Dimension nun mehr als 4500 Programme. Durch das Erkennen und die Möglichkeit des Blockierens risikoreicher Cloud-Anwendungen lassen sich Sicherheitsrichtlinien im Unternehmen noch konsequenter umsetzen. Das Risiko des Datenverlusts wird dank Rund-um-die-Uhr-Überwachung und Alarmfunktionen beim Entdecken unge- wöhnlicher Datenaustauschprozesse deutlich minimiert. Darüber hinaus ergeben sich weitere Mehrwerte hinsichtlich der Visualisierung von Schatten-IT und nicht genehmigter Cloud-Dienst-Nutzung und damit zusammenhängend für das Compliance- Monitoring und -Reporting. www.watchguard.de

Lösungen für kompromisslose Cybersicherheit

NTT Security (Switzerland) AG Riedhofstrasse 11 8804 Au ZH SWITZERLAND Telefon +41 43 4777010


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Sicherheit CLOUD COMPUTING

Ransomware & Co. einfach

den Riegel vorschieben Tradition ist gut und notwendig. Das gilt auch für IT-Sicherheitslösungen. Das alleinige Vertrauen auf Tradition ist aber eine Sackgasse. Neue Wege schieben modernen Hackerangriffen einen Riegel vor.

«Ohne die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte wären Infrastrukturen bei Weitem nicht so gut geschützt.»

Damit das zuverlässig funktioniert und gleichzeitig ein produktives Arbeiten möglich ist, müssen Unternehmen heutzutage auf Lösungen setzen, die als System zusammenarbeiten. Die Umsetzung dieser Strategie erwies sich bislang als mühselig, da verschiedene Insellösungen zu einem System integriert werden mussten. Sophos Next-Gen Enduser Protection bietet nun erstmalig eine integrierte Methode, die alle Geräte, Infrastrukturbereiche, Anwendungen und Daten schützt, mit denen Nutzer in Berührung kommen. Die Verwaltung und Koordination übernimmt eine zentrale Weboberfläche, und die Kommunikation der verschiedenen IT-Security-Elemente von der Netzwerk-Firewall über Endpoints bis hin zu Mobilgeräten erfolgt über den sogenannten Sophos Heartbeat – mit ihm wird das zukunftsweisende Synchronized-Security-Konzept erstmalig in der Branche in die Tat umgesetzt. Und damit Hacker auch mit neuartigen Angriffen wie Ransomware, Zero-Day-Exploits oder Stealth-Attacken keine Chancen haben, bildet Sophos Central Endpoint Intercept X einen weiteren Next-Gen-Schutz, der ebenfalls ohne Aufwand in die bestehende ITSecurity-Architektur eingebunden werden kann. Bisher war eine unmittelbare Abstimmung zwischen Schutzlösungen am physischen oder virtuellen Netzwerk und den Endpoints, also den vielen Laptops, Smartphones usw., die diese Netzwerke bilden, schlicht unmöglich. Den Preis dafür zahlen IT- und Sicherheitsexperten jeden Tag: verpasste Hinweise, die einen Angriff hätten erkennen oder verhindern können; Verzögerungen bei der Reaktion auf Bedrohungen und daraus resultie-

rend verpasste Chancen, diese zu mildern; eine Fülle von Alerts, deren Bedeutung unbekannt oder schlimmstenfalls völlig irrelevant ist; schwierige und zeitaufwendige Untersuchungen, die dann doch nichts bringen. Was fehlt ist eine Synchronisierung: ein kontextbezogener Informationsaustausch zwischen den IT-Sicherheitslösungen an Endpoint und Netzwerk. Die Vorteile synchroner Sicherheit können auf zwei Bereiche heruntergebrochen werden, die den jeweils anderen verstärken. Erstens verbessern die Automatisierung der Prozesse und die Koordination der Reaktionen über alle Netzwerke hinweg den Schutz vor Gefahren. Zweitens erhöht synchrone Sicherheit die Wirtschaftlichkeit, in dem sie die fünf Ws einer Gefahr beleuchtet: Was ist wann, wo und warum passiert und von wem wurde es verursacht? Antworten hierauf helfen, die Untersuchung des Vorfalls zu straffen und zu beschleunigen und so den Schaden zu begrenzen. Sophos Synchronized Security beinhaltet einen sicheren Kommunikationskanal zwischen den Sophos-Endpoint- und Netzwerksicherheitslösungen – den Sophos Security Heartbeat. Erkennt die Firewall schädlichen Datenverkehr, benachrichtigt sie umgehend das Endgerät, der Agent reagiert dynamisch, er identifiziert und hinterfragt den verdächtigen Prozess. In vielen Fällen kann er den Vorgang automatisch beenden und die restlichen infizierten Komponenten entfernen. Im Gegenzug berichten die Endgeräte ihren aktuellen Sicherheitsstatus in regelmässigen Abständen an die Firewall. Ist dieser beeinträchtigt – wie im Falle einer Laufzeiterkennung vor der Überprüfung – wird die Firewall eine entsprechende Policy zur Isolation des Endpunkts umsetzen. Das Ergebnis ist eine höhere Sicherheitsstufe über eine zentrale Managementplattform.

www.sophos.ch


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CLOUD COMPUTING Sicherheit

Cloud-Traffic: Die Datenlawine

wächst weiter

nopporn/shutterstock.com

Bis 2020 macht Cloud-Traffic 92 Prozent des Datenverkehrs in Rechenzentren aus, der Anstieg des Cloud-Traffics steigt um das Vierfache auf 14,1 Zettabytes. Zu diesem Ergebnis kam der aktuelle Cisco Global Cloud Index.

Die Anforderungen an Skalierbarkeit und Leistung beschleunigen die Migration in Cloud-Architekturen und sorgen für rasantes Wachstum: Laut dem sechsten Cisco Global Cloud Index (20152020) wird der cloudbasierte Datenverkehr von 3,9 Zettabyte (ZB) im Jahr 2015 auf 14,1 ZB im Jahr 2020 steigen und sich somit fast vervierfachen.

* Synergy (Quelle für Studienergebnisse zum Cisco GCI Forecast) hat 24 HyperscaleBetreiber identifiziert. Als Hyperscale-Cloud-Betreiber muss ein Unternehmen die folgenden Voraussetzungen für IaaS (Infrastruktur-as-a-Service), PaaS (Plattform-as-a-Service), SaaS (Software-as-a-Service) oder andere Cloud-Services bereitstellen: • > 1 Mrd. $ in IaaS / PaaS • > 2 Mrd. $ in SaaS • > 4 Mrd. $ in Internet/Suche/ Social Networking • > 8 Mrd. $ in E-Commerce/ Zahlungsabwicklung

Interessante Trends aus der Studie: Bis 2020 werden 92 Prozent der Workloads von Cloud-Rechenzentren und 8 Prozent von herkömmlichen Rechenzentren verarbeitet. Bis 2020 wird die Speicherkapazität von Rechenzentren von 382 EB im Jahr 2015 um fast das Fünffache auf 1,8 ZB wachsen. Weltweit werden die in Rechenzentren gespeicherten Daten bis 2020 um das 5,3-fache wachsen. Die auf Geräten gespeicherte Datenmenge wird bis 2020 fünfmal höher sein als die in Rechenzentren gespeicherten Daten. Weltweit werden die durch das Internet der Dinge (IoT) generierten (aber nicht notwendigerweise gespeicherten) Daten bis 2020 auf 600 ZB pro Jahr anwachsen. Bis 2020 werden Workloads in Unternehmen 72 Prozent der gesamten Arbeitslast im Rechenzentrum ausmachen, verglichen mit 79 Prozent im Jahr 2015. 29 Prozent dieser Workloads werden für Computing benötigt, 24 Prozent für

Collaboration. Weitere 22 Prozent des gesamten Workloads werden von Datenbank, Analysen und Internet der Dinge (IoT) belegt. Bis 2020 werden Consumer-Workloads 28 Prozent der gesamten Arbeitslast im Rechenzentrum ausmachen. 34 Prozent dieser Consumer-Workloads werden für Video-Streaming benötigt, 24 Prozent für Social-Networking, weitere 15 Prozent der gesamten ConsumerWorkloads werden von Suchvorgängen belegt. Bis 2020 steigt die Nutzung persönlicher CloudSpeicher im Internet von 47 Prozent im Jahr 2015 auf 59 Prozent. Jeder Nutzer wird bis 2020 monatlich 1,7 GB Traffic über seinen CloudSpeicher abwickeln, verglichen mit 513 MB pro Monat im Jahr 2015. Traffic in Hyperscale-Rechenzentren verfünffacht sich bis 2020 Erstmals hat Cisco in dem Bericht auch den Einfluss der Hyperscale*-Rechenzentren quantifiziert und analysiert. Ihre Anzahl wird demzufolge von 259 im Jahr 2015 auf 485 im Jahr 2020 steigen. Der Traffic über Hyperscale-Rechenzentren wird sich voraussichtlich in den nächsten fünf Jahren verfünffachen. Bis 2020 werden diese Infrastrukturen für 47 Prozent aller in Rechenzentren installierten Server und 53 Prozent des gesamten Rechenzentrum-Traffics verantwortlich sein. Ein wesentlicher Infrastrukturtrend für Hyperscale- (und andere) Rechenzentren ist der digitale Wandel. Softwaredefinierte Netzwerke (SDN) und die Virtualisierung von Netzwerkfunktionen (NFV) werden zu flacheren Rechenzentrumsarchitekturen beitragen und den Traffic vereinheitlichen. In den nächsten fünf Jahren werden voraussichtlich nahezu 60 Prozent der globalen HyperscaleRechenzentren SDN/NFV-Lösungen einführen. Bis 2020 werden 44 Prozent des über Rechenzentren abgewickelten Traffics über SDN/NFV-Plattformen abgewickelt. Link: www.cisco.ch


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Netzwerk CLOUD COMPUTING

Geschichtsträchtiges Spital mit

modernster Infrastruktur Wo vor über tausend Jahren eine englische Prinzessin ein Kloster stiftete, werden heute Patienten mithilfe modernster digitaler Technik gesund gepflegt. R&M als Partner für die passive Infrastruktur im Rahmen dieses anspruchsvollen Projekts. Wesentliche Argumente waren die ganzheitliche, auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittene Systemlösung, die Qualität der Produkte und die bereits bestehende erfolgreiche Zusammenarbeit. Darüber hinaus konnte R&M in den letzten Jahren wertvolles Know-how auf dem Gebiet der Verkabelung in der Medizintechnik aufbauen – und sich so als Experte für Healthcare-Lösungen etablieren, bei denen hohe Datensicherheit im Vordergrund steht.

«Durch das intelligente Gesamtkonzept, das R&M uns bereits in der Planungsphase aufzeigte, konnten wir viel Zeit, Kosten und Aufwand sparen.» Leo Welter, Projektleiter Haustechnik, thurmed Immobilien AG

Die Geschichte der Krankenpflege in Münsterlingen reicht weit zurück: Um das Jahr 986 wurde hier ein Kloster namens Monasteriolum gegründet – heute Münsterlingen. Man sagt, eine englische Königstochter namens Angela habe damals ihren Bruder, Abt Gregor, in Einsiedeln besucht und sei auf der Rückreise über den Bodensee in einen heftigen Sturm geraten. Nach ihrer Rettung habe sie aus Dankbarkeit am Ufer eine Kapelle und einen Hort für fromme Frauen gegründet. Seither werden hier Kranke gepflegt und betreut. Um 1840 erfolgte in dem Benediktinerinnenkloster die Gründung des ersten Thurgauischen Kantonsspitals. Hohe Anforderungen Heute spielt das Kantonsspital Münsterlingen eine wesentliche Rolle bei der medizinischen Versorgung der Thurgauer Bevölkerung. Um diese Aufgabe auch in Zukunft bestmöglich erfüllen zu können, stand eine Erneuerung der bestehenden Serverinfrastruktur an. Etablierter Anbieter von Healthcare-Verkabelungslösungen Um höchste Datensicherheit zu gewährleisten, wurden zwei neue, geografisch getrennte, unabhängige und hochverfügbare Rechenzentren erstellt. Das Kantonsspital Münsterlingen wählte

Garantierte Qualität R&M entwickelte eine massgeschneiderte Lösung: Alle passiven Komponenten innerhalb der Racks wurden auf die Höheneinheit genau definiert und bereits im Werk eingebaut. Weitere Vorteile waren minimale Brandlasten, schnelle Implementierung, Risikominimierung und optimale Wirtschaftlichkeit. Die Abnahmemessungen erfolgten durch R&M, als Basis für die vom Kunden gewünschte 25-Jahr-Systemgarantie. R&M begleitete das Projekt mit Qualität, Sicherheit, Professionalität und kundenspezifischem Service – von der Konzepterstellung über die Realisierung bis zur Abnahme und darüber hinaus. R&M-LÖSUNG IM RZ KANTONSSPITAL MÜNSTERLINGEN: 16 R&M Datacenter-Schränke 800 x 1200 240 Ports Kupfer Kat. 6A ISO, mit 6-fach Kat. 6A/s Trunks vorkonfektioniert 120 Fasern MM auf MPO-System, vorkonfektioniert mit LC-Kassetten 120 Fasern SM auf MPO-System, vorkonfektioniert mit LC-Kassetten 35 HD Panels 96 Steckdosenleisten Messdienstleistungen Systemgarantie Reichle & De-Massari AG, Verkauf Schweiz Binzstrasse 32, 8620 Wetzikon Tel. 044 931 97 77, che@rdm.com, www.rdm.com


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PRODUKTE & LÖSUNGEN

Für professionelle

Kälte- und Klimatechnik Warum BLAU Kälte assoziiert. BLAU, die Farbe des Himmels und des Wassers verbindet man mit Sehnsucht, Weite und Kälte, der Grund, warum Blau beruhigend und entspannend wirkt. Wir sind stolz, so namhafte Firmen wie Sunrise, Otto’s, V-Zug, Perlen Papier, diverse Banken und öffentliche Gebäude mit unseren Kühlsystemen ausgerüstet zu haben. Mit Schweiss kein Fleiss Denken Sie an unsere Präzisionsklimaanlagen, wenn Ihnen im Büro bei 35° der Schweiss aus den Poren rinnt. Wie soll denn ein Mensch bei diesen Temperaturen noch produktiv arbeiten, wenn selbst die Computer in Serverräumen den Geist längst aufgeben würden? Wir warten nicht mit warten Denn nur durch eine regelmässige Wartung erhöht sich die Betriebssicherheit und die Zuverlässigkeit Ihrer Kühlanlage. Es ist doch beruhigend, dem Sommer mit kühlem Kopf entgegen zu sehen und sicher zu sein, dass durch einen einfachen Knopfdruck sich die optimale Temperatur einstellt. Nicht alles aus einer Hand Aber Hand aufs Herz, ist es nicht bequem und komfortabel zu wissen, dass man nur einen An-

sprechpartner für die Beratung, Planung und Ausführung einer Klimaanlage hat. Wir sind unabhängig von der Produktewahl und können Ihnen dadurch die optimalste und bedürfnisbezogene Anlage ausarbeiten. Die Nummer 144 Sollten Sie bei einer Störung Ihrer Klimaanlage zwar nicht wählen, aber versuchen Sie es doch mal mit 076 390 60 00 und sie werden erleben, in welch kurzer Zeit wir bei Ihnen sind um Ihre Anlage wieder in Betrieb zu nehmen.

Huwyler Klima AG Bahnhofstrasse 9 6037 Root T. 041 455 44 00 info@huk.ch www.huk.ch 6330 Cham Hinterbergstrasse 9 8606 Greifensee Wildbergstrasse 4


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PRODUKTE & LÖSUNGEN

Neue Produktionsscanner von Kodak Alaris Mit den neuen Kodak i5650S und i5850S mit integrierter Sorter-Funktionalität ergänzt Kodak Alaris die bewährte Produktionsscanner-Serie i5000. Die neuen Modelle wurden konsequent auf Produktivität ausgelegt, indem sie manuelle Prozesse reduzieren. Überall dort, wo hohe Volumen an Papierdokumenten digitalisiert werden müssen, wie in den Poststellen von Konzernen, Banken und Versicherungen sowie in Business-Process-Outsourcing (BPO) Unternehmen, ist der Anteil an manuellen Prozessen noch immer hoch. Dazu kommt, dass die Anforderungen von Job zu Job variieren, was das Automatisieren von komplexen Workflows erschwert. Die manuelle Vor- und Nachbereitung von Dokumenten machen dabei den größten Teil der Kosten, mit bis zu 80 % des gesamten Betriebsaufwandes, aus. Die Optimierung dieser Prozesse ist daher entscheidend für die Senkung der Kosten, die Steigerung der Produktivität und die Verbesserung der SLA-Leistungskennzahlen. Genau für diese Herausforderungen bieten die neuen Kodak i5650S und Kodak i5850S Hochleistungsscanner eine intelligente Sortierfunktion mit drei Ausgabefächern. www.kodakalaris.com

Canon CaptureOnTouch Pro Software optimiert den Scan-Prozess Heutzutage suchen Unternehmen aller Grössen nach neuen Wegen, um ihre Dokumenten-Workflows weiter zu optimieren. CaptureOnTouch Pro erhöht die Effizienz des gesamten ScanProzesses. Das intuitiv bedienbare Kontextmenü der Software ermöglicht einfaches und effizientes Scannen auf Knopfdruck und wandelt Scans direkt in zahlreiche Dateiformate um. Dazu gehören durchsuch- und editierbare PDF-, geschützte PDF/A-, mehrseitige TIFF- sowie PowerPoint-Dateien. Neben der einfachen Bedienbarkeit und den umfangreichen Anbindungsmöglichkeiten bietet CaptureOnTouch eine intelligente Funktion zur Stapeltrennung für das Scannen in einzelne Dateien oder Ordner. Um diese zu nutzen benötigt man lediglich eine leere Seite, einen Zähler, ein zonales OCR (Optical Character Recognition), einen Patch Code oder einen Barcode (mit optionalem Modul). Zudem erstellt CaptureOnTouch Index-Dateien, die dazu beitragen, den Import in ein Dokumentenmanagement weiter zu optimieren. Auf diese Weise können Scan-Ergebnisse bei jedem Vorgang einfach in bestehende Workflows integriert werden. Die intuitiv bedienbare CaptureOnTouch-Applikation ist auf die vielfältigen Scan-Anforderungen von Business-Anwendern ausgerichtet und vereinfacht das Scannen und Erfassen von Dokumenten. Gleichzeitig stellt sie Unternehmen umfangreiche Funktionen zur Verfügung. Die neue Softwarelösung steht ab sofort zum Download bereit. www.canon.ch

Nicht nur besser

[ANDERS] www.imsag.ch international

media solutions


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PRODUKTE & LÖSUNGEN

SWISSCOM CLOUD: MEHR RECHENLEISTUNG FÜR WENIGER GELD Swisscom senkt ab sofort die Preise für Rechenleistung und Speicher aus der Cloud und erhöht die Bandbreiten der Cloud-Anbindung um das Fünffache.

FTTx-Aussenkabel mit 288 Fasern Dätwyler hat die Glasfaserkabelfamilie FO Outdoor wbKT S-Micro um ein Produkt mit 288 Fasern in verseilten Bündeladern (12x24) erweitert. Der Durchmesser dieses FTTx-Aussenkabels beträgt nur 10,4 mm. Dadurch ist es optimal zum Einblasen in Mikrorohre mit Lichtmass 12 mm geeignet. Das kompakte, metallfreie Kabel bietet mit seinen trockenen Verseilhohlräumen einen leicht absetzbaren, montagefreundlichen Aufbau. Anwender profitieren ausserdem von seinen hervorragenden Dämpfungswerten und guten mechanischen Eigenschaften. www.cabling.datwyler.com

Wer dynamisch Rechenleistung aus der Swisscom Cloud bezieht, darf sich ab sofort über tiefere Preise bei Arbeitsspeicher (RAM) und Storage freuen. In der Standard-Serviceklasse mit 24-Stunden-Support sinken die RAM-Preise um 25 Prozent. Fast Storage wird 20 Prozent günstiger. Bei Ultra-fast Storage (SSD) sparen Unternehmen sogar über 30 Prozent. Stefan Ruckstuhl, verantwortlicher Produktmanager für Dynamic Computing Services bei Swisscom, sagt: «Wir haben unseren Kundenbestand und das Volumen in diesem Jahr deutlich ausgebaut. Die Skaleneffekte geben wir nun in Form von Preisnachlässen an unsere über 270 Kunden weiter.» Schneller angebunden Nebst der Preissenkung baut Swisscom auch die Bandbreiten der Internetanbindung Cloud-seitig aus. Bis anhin konnten Unternehmen bis zu 200 Megabit pro Sekunde beziehen. Seit Mitte November können Unternehmen, die ihre datenintensiven Anwendungen schneller anbinden wollen, ein Gigabit – auf Anfrage auch höher – bestellen. www.swisscom.ch

SUNRISE ALS ERSTE MOBILFUNKANBIETERIN ISO 9001:2015 ZERTIFIZIERT

Dell EMC: All-Flash-Lösung Isilon für unstrukturierte Daten und die Integration der SC-Serie Dell EMC hat auf der Dell EMC World ein neues Mitglied der Produktfamilie Dell EMC Isilon vorgestellt, das die Hochleistungs-Flash-Technologie mit seiner branchenführenden NAS-Plattform vereint. Dell EMC erweitert ausserdem die Möglichkeiten seiner bewährten Speicher-Arrays der SC-Serie (früher Compellent) für den Mittelstand durch Interoperabilität mit dem zuvor nur EMCKunden vorbehaltenen Portfolio. Als führender Anbieter von All-Flash-Storage hat Dell EMC die extreme Performance der Flash-Technologie mit der bewährten Skalierbarkeit, dem MultiprotokollZugriff und der Sicherheit der Isilon OneFS-Software kombiniert. Die hochdichte Blade-Node-Architektur von Isilon All-Flash ist als «Projekt Nitro» bekannt geworden; sie stellt vier Isilon-Knoten innerhalb eines einzigen 4U-Chassis mit einer Kapazität von 92 TB bis 924 TB pro Chassis bereit. Die Lösung ist in unterschiedlichen Konfigurationen verfügbar, wobei die Systeme zu einem einzigen Cluster zusammengefasst werden können, der eine Gesamtleistung von bis zu 92,4 PB Kapazität und über 1,5 TB Datendurchsatz pro Sekunde bietet. www.dell.ch

Die Schweiz hat die international strengsten Grenzwerte und Vorschriften zur Begrenzung der Strahlung von Mobilfunkantennen (NIS – nichtionisierende Strahlung). Um sicherzustellen, dass die Mobilfunkanlagen die Grenzwerte einhalten, betreibt Sunrise ein NIS-Qualitätsmanagementsystem. Dieses überwacht, dass bei Planung, Realisierung, Betrieb, Messung, Rück- oder Umbau von Mobilfunkbasisstationen sowie Netzwerkparameter, Immissionsberechnungen und Messungen von elektromagnetischen Feldern insgesamt sieben NIS-relevante Verordnungen und Erlasse eingehalten werden. Sunrise ist im Bereich NIS-Begrenzung seit dem Jahr 2006 ISO 9001 zertifiziert. Die Zertifizierung belegt die erfolgreiche Überprüfung der entsprechenden Prozesse und Abläufe sowie die Zuteilung der dafür erforderlichen Ressourcen. Das Rezertifizierungsaudit findet alle drei Jahre statt. Lag der Fokus bei den früheren Versionen der ISO 9001 Norm eher darauf, wie etwas zu erreichen ist, muss zur Erfüllung der ISO 9001:2015 Norm dargelegt werden, was erreicht wird. Beim Qualitätsmanagement gilt es daher, den früheren Prozessansatz neu mit risikobasiertem Denken zu kombinieren und auf allen Unternehmensebenen den Regelkreis Plan-Do-Check-Act einzuführen. Sunrise durchlief im vergangenen Oktober das Rezertifizierungsaudit erfolgreich und konnte Mitte November als erste Schweizer Mobilfunkanbieterin das neue Zertifikat entgegennehmen. www.sunrise.ch


Weiterbildung JOB&KARRIERE

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DevOps: Key-Skills für

die Digitalisierung Entwicklung (Development) und Betrieb (Operations) sollen besser zusammenarbeiten. In den letzten 10 Jahren hat sich DevOps als neuer Ansatz in der IT etabliert. Getrieben durch die rascheren, inkrementellen Outputs aus agilen Anwendungsentwicklungsprojekten («DEVelopment») und ermöglicht durch neue Technologien wie Containers mussten und konnten neue, schnellere Wege für den Transport des Outputs in die Produktion («OPerations») gefunden werden. Hierbei handelt es sich nicht nur um eine technische Herausforderung, sondern es muss auch eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen Anwendungsentwicklung und IT-Betrieb gefunden werden. Hier liegt das grosse Potenzial von DevOps: Die Digitalisierung benötigt eine neue Kultur der Zusammenarbeit zwischen IT und Business und zwischen Unternehmen und Kunden!

DevOps Approach mit Tools wie OpenShift und Docker (Grafik: CSC)

Damit ist DevOps ein Kristallisationspunkt der Digitalisierung. Was ist DevOps eigentlich? Agile Entwicklungsmethoden und neue Kanäle, um Softwarelösungen zur Verfügung zu stellen (Cloud, Software-as-a-Services, Apps) erlauben rasche-

res, flexibleres Zufügen, Ändern und Löschen von Funktionalitäten. Man wartet nicht mehr Monate auf einen neuen Software-Release, sondern erhält laufend Updates. Dazu müssen natürlich auch die Prozesse für Release, Test und Change beschleunigt, sprich automatisiert werden. Unten stehende Grafik illustriert den DevOps Approach mit Tools wie OpenShift und Docker. Der Anwendungsentwickler checkt seine Artefakte in ein beliebiges Version-Control-Werkzeug wie GIT oder SVN ein. Daraus können mit Docker Applikationscontainer gebaut werden, die dann in beliebiger Anzahl mittels Openshift automatischen Modul- und Integrationstests unterzogen werden können. Schliesslich ersetzt der neue Container dank Verwaltung durch den Docker Registry den vorgehenden Container in der spezifizierten Umgebung (Test/Integration/Produktion). Ergibt sich mit einer neuen Version ein Problem, so kann der

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JOB&KARRIERE Weiterbildung

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«Firmen, die DevOps einsetzen, können riesige Verbesserungen erzielen.» Container einfach gegen eine beliebige Vorgängerversion ausgetauscht werden. Das gefürchtete Rollback einer neuen, fehlerhaften Software ist so nur noch eine Sache von wenigen Mausklicks. Die Vorteile dieser Vorgehensweise sind bestechend: Neue Funktionalität kann jetzt im Tagesoder Wochenrhythmus statt im Monats- oder Jahresrhythmus geliefert werden. Work-in-Progress-Kosten sinken exponentiell; genauso steigt die Wertschöpfung durch neue Funktionen unmittelbar. Gleichzeitig verbessert sich auch die Qualität und Produktivität der IT. Eine neue Untersuchung (State of DevOps Report 20161) aus der Küche von Gene Kim, der schon mit dem Buch «The Phoenix Project»2 die Grundlagen von DevOps beschrieben hat, belegt dies: Laut einer Umfrage unter weltweit 25 000 IT-Professionals können Firmen, die DevOps einsetzen, riesige Verbesserungen ausweisen:

High-performing IT organizations report experiencing:

200x

24x

200x more frequent deployments

24x faster recovery from failures

3x

2,555x

3x lower change failure rate

2,555x shorter lead times

Grafik: http://puppet.com/resources/white-paper/2016-stateof-devops-report

1) http://puppet.com/resources/white-paper/2016-state-of-devops-report 2) http://itrevolution.com/books/phoenix-project-devops-book/

Die Produktivitäts- und Qualitätsgewinne sind sehr eindrücklich. Allerdings muss hier auch festgehalten werden, dass sich die Verfahren von DevOps sehr viel mehr für moderne Applikationen in der Cloud, im Internet und für mobile Apps eignen als für 20-jährige Mainframe-Anwendungen. Entscheidend für den Erfolg von DevOps ist aber auch der kulturelle Aspekt: Durch die neue Robustheit und Effizienz der Tools können Anwendungsentwickler und IT-Betriebsleute jetzt wieder eher Auge-in-Auge spontane Entscheide fällen. Ausfallrisiken durch fehlerhafte Releases werden soweit reduziert, dass die riesigen organisatorischen Trennmauern zwischen Dev und Ops eingerissen werden können. Genau hier liegt das grosse Potenzial von DevOps als Vorbild für die Digitalisierung. DevOps hat die Brücke zwischen Entwicklung und Betrieb in der IT geschaffen. Für die Digitalisierung muss eine solche Brücke auch zwischen IT und Business aufgebaut werden und in letzter Konsequenz muss es auch zwischen Anbieter und Kunden schnellere Wege der Zusammenarbeit geben. Für das Try-fast-fail-fast-Prinzip der Digitalisierung bildet DevOps die notwendige Voraussetzung. Autor: Markus Schweizer ist Associate Partner Digital Strategy and Transformation bei CSC und Kursleiter bei Digicomp. www.digicomp.ch www.csc.com


Gesundheitsmanagement JOB&KARRIERE

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Kopfschmerzen?

Vielleicht ist Ihr Bildschirm zu hell Sind zum Beispiel die Licht- und Helligkeitsverhältnisse nicht optimal, überlasten wir unsere Augen. Die Folgen können Augenbeschwerden und Kopfschmerzen sein. Dabei helfen bereits kleine Tricks, den anspruchsvollen Augen auch am Computerarbeitsplatz gerecht zu werden. Oft schenken wir beim Büroeinrichten den Lichtund Helligkeitsverhältnissen zu wenig Beachtung. Direkte Blendung oder Spiegelungen der Sonne, Lampen oder reflektierender Gegenstände auf dem Bildschirm irritieren die Wahrnehmung. Die Folgen können beachtlich sein: Personen, die in falsch eingerichteten und beleuchteten Räumen arbeiten, leiden oft unter Sehstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Übelkeit und Kopfschmerzen. Um zu verstehen, warum zu dunkle oder zu helle Räume ein gesundheitliches Risiko darstellen, ist es sinnvoll, eine wichtige Funktion der Augen zu kennen: Die Regulierung des Lichtbedarfs durch die Pupille.

Stellen Sie die Beleuchtung auf Ihre Bedürfnisse ein.

Die Pupille ist der Blende des Fotoapparates sehr ähnlich. Bei wenig Licht weitet sich die Pupille, so dringt mehr Licht ins Auge. Der persönliche Lichtbedarf ist sehr individuell und erst noch altersabhängig. Ältere Menschen benötigen mehr Licht als jüngere. Problematisch ist dies in Mehrpersonenbüros, wenn mehrere Personen dieselbe Lichtquelle nutzen müssen. Individuelle Büroleuchten und Tischlampen können das Problem lösen. Mit Fokus an die Arbeit Nebst der Beleuchtung müssen auch die Bildschirmhelligkeit und die Höhe und Neigung des Bildschirms stimmen. So entlasten wir nicht nur unsere Augen durch einen besseren Kontrast, sondern verbessern gleichzeitig auch unsere Nackenposition. Rund eine Armlänge vom Kopf entfernt und auf gerader Linie sollte der Bildschirm sein.

Wobei der obere Rand eine Handbreit unterhalb der Augen liegen soll. Denn unsere natürliche Blickrichtung bei gerader Kopfhaltung ist nicht geradeaus, sondern leicht nach unten geneigt. Sind mehrere Bildschirme im Einsatz, so sollte der Hauptbildschirm diese Bedingungen erfüllen. Ein Blick auf den eigenen Bildschirm verrät sofort, ob dieser richtig eingestellt ist. Muss der Kopf gehoben werden, um die Zeilen am oberen Rand des Bildschirms lesen zu können, so ist er wahrscheinlich zu hoch eingestellt. Besonders Brillenträger mit Gleitsichtbrillen sollten sensibilisiert sein und auf eine gute Haltung achten. Übrigens: Die meisten Bildschirme sind zu hoch eingestellt. Ihrer gehört hoffentlich nicht dazu. Weitere Tipps zur Verbesserung der Sicherheit und Gesundheit im Büro stellt die Eidgenössische Koordinationskommission für Arbeitssicherheit EKAS kostenlos zur Verfügung. Informationsbroschüren und unterhaltsame Online-Tools finden Sie auf: www.prävention-im-büro.ch Autor: Urs Hof, Mitglied der Begleitgruppe der Aktion «Prävention im Büro» der Eidgenössischen Koordinationskommission für Arbeitssicherheit EKAS, Arbeitshygieniker SGAH / SSHT Europa Ergonom CREE, Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, Ressort Grundlagen Arbeit + Gesundheit, Bern


JOB&KARRIERE Weiterbildung

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ICT-Studiengänge

für Berufstätige Das Studium an der Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) ist ganz auf die Bedürfnisse von Berufstätigen zugeschnitten. Das Studienmodell kombiniert verschiedene Formen des E-Learning mit klassischem Face-to-Face-Unterricht. Der grösste Anteil kann im begleiteten Selbststudium zeit- und ortsunabhängig absolviert werden, unterstützt von einer Online-Lernplattform. Die Studierenden lernen wann und wo es gerade passt, auf der Pendlerstrecke, zu Hause oder auf Geschäftsreise im Ausland. An zwei Samstagen pro Monat treffen sie sich zum Face-to-Face-Unterricht – wahlweise in Zürich, Bern, Basel oder Brig.

Bachelor of Science Wirtschaftsinformatik Richtung Business Information Management Wirtschaftsinformatik Richtung Digital Connected Society Informatik mit Vertiefungen Data Science, Enterprise Computing oder IT-Sicherheit Praxisintegriertes Bachelor-Studium Informatik Master of Advanced Studies Web4Business Business- & IT-Consulting

Diploma of Advanced Studies Applikationsentwicklung Data Science Certificate of Advanced Studies (Auswahl) Cloud Computing IT & Law Change & Service Management Business Process Management

Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) Zürich, Basel, Bern, Brig www.ffhs.ch

Meine Weiterbildung in ICT & E-Business. WEITERBILDUNG – ZEIT-& ORTSUNABHÄNGIG:

MAS Business- & IT-Consulting MAS Web4Business DAS Data Science DAS Applikationsentwicklung www.ffhs.ch/ict

Zürich | Basel | Bern | Brig

FFHS – flexibel. berufsbegleitend. digital.


Agenda JOB&KARRIERE

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Agenda 2017 Veranstaltungen und Messen bis zum ersten Quartal 2017. Weitere aktuelle Veranstaltungshinweise sind auf www.professional-computing.ch/events zu finden.

InfoGuard Innovation Day

ELO ECM Fachkongress 2017

25. Januar 2017, 8:30–17:00 Ort: InfoGuard AG, Lindenstrasse 10, 6210 Baar Das Neuste von führenden Netzwerk- und Sicherheitsunternehmen an einem Tag Mittwoch, 25. Januar 2017, Open House ab 08.30 Uhr InfoGuard AG, Lindenstrasse 10, 6340 Baar Gemeinsam mit unseren Partnern zeigen wir Ihnen die neusten Entwicklungen in der Cyber Security. Nutzen Sie die Möglichkeit zum fundierten Wissens- und Produkte-Update, zum Gespräch mit führenden Herstellern und zum Networking mit anderen Netzwerk- und Sicherheitsverantwortlichen. Die Teilnahme ist kostenlos. https://security.infoguard.ch/innovation-day

26. Januar 2017 Ort: Schwabenlandhalle, 70734 Fellbach Auf dem jährlichen ELO ECM Fachkongress erhalten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus erster Hand Informationen zu aktuellen Trends und Themen aus der Welt des Enterprise-Content-Management sowie intelligenter Business Solutions: Etablierte Veranstaltung rund um das Thema ECM Informative Vorträge ausgewiesener Experten Einblicke in aktuelle Trends und Entwicklungen Keynotes renommierter Branchenkenner

Aktuelle Events 01.12.2016 Zurich, Carriers X-mas Dinner; Sponsor: Assmann IT-Solutions 07.12.2016 Bern, Carriers X-mas Dinner; Sponsor: Optonet 08.12.2016 Geneva, Carriers X-mas Dinner; Sponsor: ABO Storage Distribution / Juniper Networks 06.01.2017 Zurich, New Year›s Carriers Lunch; Sponsor: DataHub 20.01.2017 Geneva, New Year›s Carriers Lunch; Sponsor: Boll Engineering presenting Wallix 03.02.2017 Zurich, Carriers Lunch; Sponsor: TalkPool 17.02.2017 Geneva, Carriers Lunch 02.03.2017 Zurich, Carriers Dinner 15.03.2017 Bern, Carriers Dinner; Sponsor: DataHub 16.03.2017 Geneva, Carriers Dinner Den Carriers Lunch gibt es seit September 2000. Seitdem hat sich dieser beständig weiterentwickelt und zählt heute zu den renommiertesten und hochkarätigsten Netzwerkplattform für die gesamte ICT-Branche in der Schweiz. Mehr Informationen auf: www.carrierslunch.ch

Neben dem umfangreichen Vortragsprogramm bleibt auch Zeit für den persönlichen Austausch mit den ELO-Experten, Partnern und anderen Kongressteilnehmern. Ihre persönliche Note gewinnt der Kongress durch den direkten Kontakt der Teilnehmer, dass Networking sowie die über Jahre gewachsene, familiäre Atmosphäre: Direkter Austausch mit ELO-Mitarbeitern, Partnern und Anwendern Neue Geschäftskontakte knüpfen und alte pflegen Begleitende Fachausstellung mit Branchenlösungen Raum für individuelle Fragen an ELO-Experten www.elo.com


JOB&KARRIERE Agenda

CeBIT 2017 20.–24. März 2017 Ort: Hannover Messe, DE-30521 Hannover Die CeBIT ist die weltweit grösste Messe für Informationstechnik und findet seit 1986 auf dem Messegelände Hannover statt. Die CeBIT bietet mit der Verbindung von Messe und Konferenz für Professionals einzigartige Vorteile: Hier werden Trends gesetzt, hochkarätige Vorträge gehalten, wegweisende Diskussionen geführt und internationale Produktinnovationen präsentiert. www.cebit.de

Business Intelligence Agenda 2017 27.–28. März 2017, 8:30–17:00 Ort: Zürich Marriott Hotel, Neumühlequai 42, 8006 Zürich Virtual Reality Applikationen und Technologien ermöglichen neue Anwendungen in Geschäftsbereichen oder in der Unterhaltungsindustrie. Smart Watches, Drohnen für die unterschiedlichsten Einsätze oder Tracking und Sensorik sind nur ein Teil dieses globalen Veränderungsprozesses. Diese unterschiedlichen Technologien und Datenströme schaffen vor allem Mehrwert, wenn sie miteinander vernetzt und analysiert werden, sei es unter den Begriffen Big Data Analytics, Data Science

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Labs oder Predictive Analytics. Erfahren Sie im Rahmen der 5. Jahrestagung Business Intelligence Agenda 2017 wie Sie zielführend mit den aktuellen Herausforderungen umgehen. https://security.infoguard.ch/innovation-day

Firmen-Events Inofoguard Security Breakfast 6. Dezember, 8:00–10:00, Restaurant Au Premier, Hauptbahnhof Zürich Leichtgewichtige Apps für Ihre Integrationsplattform (ESB) 12. Dezember 2016, 12:00–14:00; UMB, Hofwiesenstrasse 350, 8050 Zürich-Oerlikon, 11. Stock HPE: Berner Neujahrs-Anlass 2017 12. Januar 2017, 16:45–21:00, Stufenbau Event AG, Pulverstrasse 8, 3063 Ittigen HPE: Swiss Testing Community 16. Januar 2017, 8:45–16:00; HPE Dübendorf, Auditorium, Überlandstrasse 1, 8600 Dübendorf The Art of Transformation; das Lebenswerk von Hannes Schmid 25. Januar 2017, 16:45–19:45; UMB, Welle 7 beim Bahnhof Bern

Neue Eventreihe: Inputs für Führungskräfte In unseren IT Business Summaries stellen wir aktuelle und relevante IT- und BusinessThemen vor und geben Ihnen Inputs zu Trends, Strategie und Vision. Informieren Sie sich in kurzer und knackiger Form! Die nächsten Fachreferate: ISO 27001 – Wieso lohnt sich eine Zertifizierung? – 21.11.2016, 18 – 20 Uhr, Zürich „„ Bedeutet DevOps alles und doch nichts? – 25.01.2017, 18 – 20 Uhr, Zürich „„

Details & Anmeldung: www.digicomp.ch/it-business-summary

0844 844 822, info@digicomp.ch, www.digicomp.ch

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Ausgabe Dezember 2016

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