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4/16 | Dezember | CHF 8.– www.kompassmagazin.ch

FOKUS

KOMPASS

Technologie als Schlüssel für Wohlbefinden im Alter | 8–11

Das Schweizer Magazin für Spital | Heim | Gesundheitszentrum | Privatklinik

MANAGEMENT

BGM: Nicht warten, bis es zu spät ist | 12

BILDUNG

FaGe in der Psychiatrie: geschätzte Fachkräfte | 20


Weil Gesundheit das Wichtigste bleiben muss Wie können wir Ärzten helfen, Patienten zu heilen, und gleichzeitig dafür sorgen, Medizin bezahlbar zu halten? Diese Frage stellen wir uns jeden Tag aufs Neue. Dafür forschen wir und entwickeln Medizintechnik, die innovative Diagnose- und Therapieverfahren möglich macht und darüber hinaus hilft, die Kosten im Gesundheitswesen zu minimieren. So verkürzen wir Untersuchungszeiten, vereinfachen Diagnosen und entlasten medizinisches Personal, damit mehr Zeit für das Wesentliche bleibt: den Patienten.

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EDITORIAL

Neumodisch

Top News

Internet, Smartphones, Tablets & Co. – dieses technologischen

Nationale Strategie

Errungenschaften waren bei der älteren Generation bis anhin mehrheitlich verpönt. Das könnte sich nun ändern. Und das ist erstaunlich. Denn wir reden hier nicht von den «digital natives» – also den Menschen, die in der digitalen Welt aufgewachsen sind. Vielmehr geht es um die Generation, die noch in einer Zeit ohne Internet lebte und die noch Telefone mit Wählscheiben benutzte. Heute gibt es eine wachsende Gruppe von Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Forschenden, die der Überzeugung sind, dass moderne Technologie betagten Menschen die Unabhängigkeit zurückgeben kann. Daraus ist eine eigene Fachrichtung entstanden mit dem erklärten Ziel, dank technologischer Innovationen die Lebensqualität älterer Menschen zu verbessern. Lesen Sie mehr

Bisher fehlte für die Schweiz eine spezifische Strategie für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Eine Gruppe von Trägerorganisationen hat die Initiative ergriffen und schliesst mit der «Nationalen Strategie Herz- und Gefässkrankheiten, Hirnschlag und Diabetes, 2017–2024» diese Lücke. Die nun vorliegende Strategie wurde unter dem Lead des Netzwerks CardioVasc Suisse in einem partizipativen Prozess erarbeitet. Beteiligt waren neben vielen Organisationen der Gesundheitsberufe verschiedener Disziplinen und Professionen auch Patientenorganisationen und andere relevante Akteure. www.cardiovascsuisse.ch

dazu auf den Seiten 8 bis 11 im «Fokus» dieser Ausgabe. «Apotheke im Spital»

Stellen Sie sich vor, Sie wären älter, könnten nicht mehr so einfach aus dem Haus gehen und könnten dank Google Streetview und einem Fahrrad-Hometrainer trotzdem noch vertraute Gegenden aus der Vergangenheit erkunden: Das ist ein Beispiel dafür, was innovative Technologie heute möglich macht. – Früher war vieles besser. Aber das Älterwerden ganz bestimmt nicht. Auch dank der technologischen Fortschritte. Diesem «neumodischen Zeug» halt eben.

Harald Fessler Herausgeber

31 Apotheken der Region Aargau West nehmen 2017 eine öffentliche Apotheke auf dem Areal des Kantonsspitals Aarau (KSA) in Betrieb. Mit der in ihrer Art schweizweit einzigartigen Projektkooperation zwischen der «Apotheke im Spital Aarau AG» (AISA AG) und dem KSA wollen die Beteiligten eine optimale Erstversorgung mit Medikamenten und Medizinalprodukten beim Spitalaustritt der Patienten sicherstellen. Am 26. Januar 2017 nimmt die «Apotheke im Spital» ihren Betrieb auf. www.ksa.ch

Peter Büchel Chefredaktor

KOMPASS 04 / 2016

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Inhaltsverzeichnis 6

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Bild: obs/IFAS/Exhibit & More AG/Thomas Entzeroth

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Inside

Management BGM: Nicht warten, bis es zu spät ist

Fokus Technologie ist der Schlüssel

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Die Bevölkerung wird immer älter. Umso wichtiger ist es, für

In manchen Unternehmen ist es heute eine Selbstverständlichkeit, in vielen aber noch mehr oder weniger ein Fremdwort: das Betriebliche Gesundheitsmanagement BGM. Das wird

die Unabhängigkeit und das Wohlbefinden von Senioren zu sorgen. Dabei spielt die Technologie eine entscheidende Rolle. Länger unabhängig und aktiv leben

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Am AAL-Forum 2016 in St. Gallen ging es um die Frage, wie es marktfähige Lösungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien älteren Menschen ermöglichen, länger ein vernetztes und gesundes Leben zu Hause zu führen.

sich ändern – ändern müssen. Die passende Zinsabsicherung

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Im Schweizer Gesundheitswesen werden in den kommenden Jahren Milliarden investiert. Die Einführung der Negativzinsen der SNB ermöglicht, diese Investitionen mit günstigen Krediten zu finanzieren. Zukunftssicher bauen für flexible Nutzung

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IMPRESSUM Kompass | Das Magazin für Spital, Heim, Gesundheitszentrum und Privatklinik | www.kompassmagazin.ch | Herausgeber: Harald Fessler, 9434 Au, harald.fessler@bluewin.ch | Verlag/Aboservice: Flash Media GmbH, Sonnenstrasse 8, CH-9434 Au SG, Telefon +41 (0)71 744 94 90, Fax +41 (0)71 744 94 91, info@flashmedia.ch | Anzeigenleitung: Flash Media GmbH, Daniela Wüst, Sonnenstrasse 8, CH-9434 Au SG, Telefon +41 (0)71 744 94 93, daniela.wuest@flashmedia.ch | Anzeigenverkauf: Harald Fessler, Telefon +41 (0)79 631 50 21, harald.fessler@bluewin.ch, Severin Schumacher, Telefon +41 (0)71 966 60 80, severin.schumacher@utkmedia.ch, Pascal Tobler, Telefon +41 (0)71 966 60 03, pascal.tobler@utkmedia.ch | Chefredaktion: Peter Büchel, Eichbergstrasse 37, CH-9453 Eichberg, buechel@bluewin.ch | Layout/Grafik: Katja Lira, Sandgruebstrasse 14, CH-9437 Marbach, lira_manser@bluewin.ch | Koordination/Druck: international media solutions IMS AG, Harald Fessler, Sonnenstrasse 8, 9434 Au, www.imsag.ch Abonnementspreise: Jahresabonnement CHF 32.–; Einzelnummer CHF 8.– inkl. Porto und MwSt., 4 Ausgaben pro Jahr | Die Wiedergabe von Artikeln, Bildern und Inseraten, auch auszugsweise oder in Ausschnitten, ist nur mit Genehmigung der Redaktion erlaubt. Dies gilt auch für die Aufnahme in elektronische Datenbanken, Internet und die Vervielfältigungen auf CD-ROM. Für unverlangte Zusendungen und Manuskripte lehnen Redaktion und Verlag jede Haftung ab. Soweit in Kompass ein bestimmtes Medikament oder die Dosierung oder Indikation eines bestimmten Medikaments erwähnt ist, bitten Autoren, Redakteure und Verlag, vor Verabreichung des Medikaments die Empfehlung des Herstellers in punkto Dosierung, Indikation und Kontraindikation genaustens zu prüfen. Copyright © 2015 Kompass

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INHALTSVERZEICHNIS

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Bildung 20

Psychiatrie: FaGe als geschätzte Fachkräfte Erste Erfahrungen der Arbeitgeber mit den neuen Fachfrauen-/männern Psychiatrie sind sehr positiv.

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Weiterbildung

Technologie

© denisismagilov - Fotolia.com

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Gesundheit neu denken Technologische Innovationen verbessern das Leben und die Gesundheit von Menschen.

Hygiene Hygieneschulung – eine zentrale Kompetenz

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In vier Schritten zur optimalen Druckumgebung

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Bezugsquellen

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Die Hygiene ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal von medizinischen Betrieben und für das Personal sowie die Patientensicherheit wichtig.

Equipment & News Pflege Der Multifunktions-Pflegerollstuhl Phoenix ist dazu prädestiniert, das Würdegefühl

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Mabox: Die innovative Diabetikertasche

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Sivantos revolutioniert das Hörgeräte-Geschäft

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Online Plattform soll Nachbarschaftshilfe fördern

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pflegebedürftiger Menschen zu unterstützen und Titelbild: © Tyler Olson – Fotolia.de

Chiropraktor | medizinische Diagnose | manuelle Behandlung

chirosuisse.ch

gleichzeitig die Arbeit des Pflegepersonals zu erleichtern.

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INSIDE

Inside News/Events/People

Von der Garage in den Turm Der Fachbereich Gesundheit der FHS St.Gallen feierte anfangs November sein zehnjähriges Bestehen. «Vielmehr als eine Garage hatten wir zu Beginn nicht», sagte Prof. Dr. Sebastian Wörwag, Rektor der Fachhochschule St.Gallen (FHS) und sprach damit die dürftigen Unterkünfte der Anfangsphase des Fachbereichs Gesundheit an. «Ein wichtiger Aspekt für die Gründung des Fachbereichs war der Fachkräftemangel», betonte Wörwag. Und das schien zu wirken: Seit dem ersten Studienjahr vor zehn Jahren stieg die Zahl der Studierenden kontinuierlich an. Heute befindet sich die Gesundheit im neuen Fachhochschulzentrum-Turm direkt neben dem Bahnhof – über 30 Personen arbeiten in der Lehre und Forschung des Fachbereichs. Am Jubiläumsanlass liessen die neue Fachbereichsleiterin Birgit Vosseler sowie Regula Lüthi von der langjährigen Partnerin Universitären psychiatrischen Kliniken Basel das Thema Pflegeausbildung Revue passieren. www.fhsg.ch •

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2 Bild 1: Die neue Fachbereichsleiterin Birgit Vosseler (Bild) betonte, welche Schwerpunkte der Fachbereich Gesundheit setzt.

Gesundheitsberufe live erlebt Unter dem Motto «Gesundheitsberufe – Profis für Menschen: Live dabei» hat das Spitalzentrum Biel am 25. Oktober seine Türen für 355 Jugendliche, deren Eltern und Lehrpersonen geöffnet. Im Rahmen des Kantonalen Tags der Gesundheitsberufe erhielten sie einen authentischen Einblick in die Welt der Spitalberufe – und damit auch wertvolle Informationen für ihre Berufswahl. Auf einem zweistündigen Rundgang erfuhren die jungen Besucherinnen und Besucher von engagierten Fachpersonen, wie sich ihr Arbeitsalltag gestaltet und welche Ausbildung für ihren Beruf nötig ist. «Für uns ist dieser Anlass eine ideale Gelegenheit, junge Menschen für die faszinierende Welt der Gesundheitsberufe zu begeistern – und damit junge Berufsleute für die Zukunft zu gewinnen», erklärt Peter Horner, Leiter des Geschäftsbereichs Pflege und Therapien im SZB. www.spitalzentrum-biel.ch •

Bild 2: Am Kantonalen Tag der Gesundheitsberufe haben 355 Schülerinnen und Schüler aus der Region Biel-Seeland die Gelegenheit genutzt, im Spitalzentrum Biel ihren Traumberuf im Gesundheitswesen näher kennenzulernen.

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INSIDE

Inside News/Events/People

Liebe Leser An dieser Stelle informieren Sie erfahrene dipl. Dentalhygienikerinnen HF zu Mundhygiene-Themen. Diesmal geht es um

Die Prothesen­ reinigung Aussteller, CareFair, Sonderschau und Forum: Die Besucher der IFAS 2016 waren sehr zufrieden. Bild: obs/IFAS/Exhibit & More AG/Thomas Entzeroth

IFAS: Fortsetzung der Erfolgsgeschichte Die IFAS, Fachmesse für den Gesundheitsmarkt, ist nach wie vor eine äusserst beliebte Drehscheibe für die Gesundheitsbranche. Das bestätigte die 34. IFAS, die vom 25. bis 28. Oktober 2016 in der Messe Zürich stattfand. Sie konnte bezüglich Anzahl Aussteller und Standfläche an das hervorragende Resultat aus dem Jahr 2014 anknüpfen. 16’308 Besucher liessen sich Trends und Neuheiten aus der Branche präsentieren. Auf ein positives Echo stiess auch die CareFair, die erste Schweizer Jobmesse für Gesundheitsberufe. Ärzte, Pflegefachleute, Therapeuten, Apotheker, Einkäufer und Verantwortliche aus dem Verwaltungsbereich von Spitälern, Kliniken und Heimen holten sich an der IFAS 2016 Entscheidungsgrundlagen und Ideen für ihre künftigen Investitionen. Sie trafen auf eine einzigartige Marktübersicht zu aktuellen Produkten, innovativen Dienstleistungen und Trends sowie offenen Stellen und Weiterbildungsmöglichkeiten. www.ifas-messe.ch •

Susi Saxer (links), Leiterin der Fachstelle Demenz an der FHS St.Gallen, und Rita Fuhrer vom Stiftungsrat der Viventis-Stiftung überreichten Patrik Voggenhuber vom Pflegezentrum «Mattenhof, Irchelpark» der Stadt Zürich den mit 10‘000 Franken dotierten Viventis-Pflegepreis.

Pflegepreis für «Geschmeidige Kost» Mehr Lebensqualität für Menschen mit Demenz dank besserem Essen: Das verspricht das diesjährige Siegerprojekt am St.Galler Demenz-Kongress. Mit dem Titel «Verpflegungsform ‹Smoothfood›: Sonderkost für Bewohnende mit Essbeschwerden» gewinnt das Pflegezentrum «Mattenhof, Irchelpark» den Viventis-Pflegepreis. Smooth-food bezeichnet Lebensmittel, die in roher, gegarter, frischer oder gefrorener Form durch Schneiden, Mixen, Pürieren, Passieren oder Aufschäumen verarbeitet werden, ohne dass Inhalts- oder Geschmacksstoffe verloren gehen. Diese Mahlzeiten sehen nicht nur gut aus, sondern sind dank ihrer Konsistenz auch einfach aufzunehmen – und trotzdem noch hochwertig. «Das optisch attraktive und hochwertige Angebot sowie die gelungene Zusammenarbeit zwischen dem Koch und den Pflegenden hat die Jury überzeugt», sagt Susi Saxer, Leiterin der Fachstelle Demenz an der Fachhochschule St.Gallen (FHS) und Jurymitglied. www.fhsg.ch •

Die Prothese einmal am Tag gründlich mit Handseife und einer Prothesenbürste reinigen. Zahnpasten eignen sich aufgrund ihrer Putzkörper nicht für eine Prothesenreinigung sondern ergeben Kratzer im Kunststoff. Bei hartnäckigem Belag oder Verkalkung wird empfohlen, die Prothese in mit Wasser verdünntem Speiseessig (1:1) für 30 Minuten einzulegen. Danach die Prothese gründlich mit viel Wasser abspülen und mit einer Prothesenbürste kräftig bürsten. Gut zu wissen Grundsätzlich empfiehlt es sich, die Prothese nach jeder Mahlzeit zu entfernen und kurz mit Wasser abzuspülen. Nach neuen Richtlinien werden in der Nacht die gereinigten Prothesen nicht getragen. Die Prothesen werden über Nacht trocken in einem offenen Behälter gelagert. Es ist sinnvoll, diese Behälter anzuschreiben, um Verwechslungen zu vermeiden. Durch eine Prothese verursachte Druckstellen sind bei älteren Menschen häufige Ursachen für Schmerzen im Mund. Beim Auftreten von Schmerzen beim Tragen einer Prothese sind Zahnarzt oder Arzt zu kontaktieren. www.dentalhygienists.ch www.gaba.com

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© VadimGuzhva – fotolia.com

Technologie ist der Schlüssel Die Bevölkerung wird immer älter. Das ist ein globaler Megatrend. Umso wichtiger ist es, für die Unabhängigkeit und das Wohlbefinden von Senioren zu sorgen. Dabei spielt die Technologie eine entscheidende Rolle.

Der langfristige Trend begann in Europa vor einigen Jahrzehnten aufgrund der erhöhten Lebenserwartung und sinkende Geburtenraten. Das Ergebnis ist ein erhöhter Druck auf die Gesundheitssysteme, auf soziale Dienste und die arbeitende Bevölkerung, weil ältere Menschen immer mehr von anderen abhängig sind.

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Das Altern einfacher machen Doch was passiert, wenn dieser Trend nicht als Herausforderung sondern als Chance verstanden wird? Denn die Menschen wollen nicht ihre Unabhängigkeit verlieren – sie wird ihnen weggenommen. Heute gibt es eine wachsende Gruppe von Unternehmerinnen und Unternehmern

sowie Forschenden, die der Überzeugung sind, dass Technologie den Menschen die Unabhängigkeit zurückgeben kann – zum Beispiel indem sie dank eines Alarmknopfes weiterhin zuhause Leben können. Darum geht es beim AAL-Programm, das Informations- und Kommunikationstechnik-Projekte (IKT) finanziert, die aktives


FOKUS: ALTER

und gesundes Altern fördern. AAL steht für Active and Assisted Living (siehe Kasten). Im Kern geht es beim AAL-Programm darum, das Leben während des Alterns einfacher zu machen. Denn die Herausforderungen des Alterns beeinflussen jeden, entweder persönlich oder indirekt über Verwandte oder Angehörige. Das AAL-Programm beschäftigt sich mit diesem Phänomen durch Förderung von modernsten Lösungen, die es den Menschen ermöglichen länger unabhängig und aktiv zu leben. Technologien für ein besseres Leben Der Einsatz von Technologie als Unterstützung beim Altern macht aus verschiedenen Gründen Sinn: In dem die Menschen dazu befähigt werden, komfortabel zu leben ohne im Übermass auf andere angewiesen zu sein, wird nicht nur die

Über AAL

Um den demografischen Herausforderungen zu begegnen, hat sich in der angewandten Forschung und Entwicklung die Fachrichtung AAL etabliert. AAL steht für «Ambient-» oder «Active and Assisted Living». Ziel es ist, dank technischer Innovationen die Lebensqualität älterer Menschen zu verbessern. AAL-Lösungen unterstützen ältere Menschen in ihrem Alltag und werden in ihr direktes Umfeld integriert. Die Zielgruppe reicht von gesunden und aktiven Älteren bis hin zu multimorbiden Menschen. AAL ermöglicht es insbesondere auch behinderten und pflegebedürftigen Menschen, selbstbestimmt in ihrer privaten Umgebung zu leben. In der Pflege kann AAL das Fachpersonal und Familienmitglieder entlasten. Im AAL-Programm haben sich aktuell 29 Förderorganisationen aus 21 Ländern zusammengeschlossen. Finanziert werden die Projekte durch die beteiligten Länder und die EU sowie durch Eigenleistungen der Projektpartner. Zwischen 2014 und 2020 sollen auf diese Weise 700 Millionen Euro in die Entwicklung marktfähiger Produkte und Dienstleistungen investiert werden. Seit 2008 sind im AAL-Programm rund 200 Projekte entstanden. Die Schweiz ist seit 2009 am AAL-Programm beteiligt und hat seither in 73 Projekten mitgewirkt. Quelle: Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI

Lebensqualität der Betroffenen erhöht, sondern auch Druck vom Gesundheitssystem und informellen Pflegepersonen wie Familienangehörigen weggenommen.

«Im Kern geht es beim AAL-Programm darum, das Leben während des Alterns einfacher zu machen.» Management von chronischen Erkrankungen, soziale Integration, Mobilität, Management von täglichen Aktivitäten und Unterstützung für Pflegepersonen (auch Familienmitglieder und Freunde) sind alles Bereiche, in denen der Bedarf an technologischen Lösungen wächst. Wenn diese Herausforderung nicht angegangen wird, werden wir die rapide ansteigenden Kosten, die die langfristige Pflege von alten Menschen verursacht, nicht in den Griff bekommen. Mit einem Roboter zusammenleben Ein Beispiel eines Projekts, das das Wohlergehen und die Autonomie der älteren Erwachsenen verbessert, ist Domeo. Hier wurden Roboter-Begleiter entwickelt, die mit ihren Benutzern interagieren, um deren Mobilität zu verbessern, ihnen beim Aufstehen helfen, beim Gehen und Sitzen sowie die Vitalfunktionen überwachen und falls erforderlich, diese an Notfalldienste senden. Die Roboter sind auch in der Lage, die Anwender zu unterhalten. Zudem bieten sie kognitive Unterstützung zur Erinnerung an Termine, um Anrufe zu planen und die Anwender an die Medikamenteneinnahme zu erinnern. Projektkoordinator Vincent Dupourqué sagt: «Häusliche Roboter, die körperliche Unterstützung und Begleitung bieten, sind eine ausgezeichnete Lösung für diejenigen, die ihre Unabhängigkeit bewahren möchten.»

hinderungen wie Alzheimer dabei, ihre Autonomie und Lebensqualität zu behalten. Das unauffällige System von Sensoren, das im eigenen Zuhause montiert ist, überwacht Schlafmuster und tägliche Aktivitäten, so dass Betreuer und Familien der Anwender sich über den Verlauf und die Entwicklung der Krankheit informieren können. Gleichzeitig kann es auch alarmieren, wenn es zu einer beachtlichen Abweichung vom normalen Verhalten kommt, was auf einen Sturz oder Unfall hindeuten könnte. Von älteren Menschen profitieren Indem die Menschen dazu ermutigt werden, aktiv zu bleiben, sich regelmässig zu bewegen und auf Verhalten zu verzichten, das eine negative Auswirkung auf die Ge-

«Viele ältere Menschen können immer noch einen grossen Beitrag leisten, und Technologie kann dies erleichtern.» sundheit haben könnte, kann die Gesellschaft länger vom Wissen, der Erfahrung und der Kreativität von älteren Menschen profitieren. Viele ältere Menschen können immer noch einen grossen Beitrag leisten, und Technologie kann dies erleichtern. Quelle: fhsg.ch Link: aalforum.eu

Ein System, das dafür entwickelt wurde, damit das Leben zu Hause einfacher wird, ist das AAL-Projekt Rosetta. Es hilft Personen mit progressiven chronischen Be-

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© Ana Blazic Pavlovic – fotolia.com

Länger unabhängig und aktiv leben Ende September 2016 trafen sich 500 Delegierte aus zahlreichen europäischen Ländern am AAL-Forum 2016 in St. Gallen. Im Zentrum stand die Frage, wie marktfähige Lösungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien entwickelt werden können, die es älteren Menschen ermöglichen, länger ein vernetztes und gesundes Leben zu Hause zu führen.

Erfindungen, die bereit sind für den Durchbruch, so lautete das Motto des jährlich stattfindenden AAL-Forums, das 2016 von der FHS St.Gallen und der Olma im Auftrag des AAL-Programms der EU organisiert wurde. Unter den 500 Teilnehmenden fanden sich Vertreterinnen und Vertreter von Start-Up-Firmen sowie

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Technologen, Investoren, Entscheidungsträger, Personen des Gesundheitswesens und der Pflegedienste und auch ältere Personen. Sie alle diskutierten über verschiedene Themen der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und wie ein gesundes Älterwerden ermöglicht werden kann. Das Forum ist der jährliche

Anlass, der die unterschiedlichsten Stakeholder zusammenbringt. Neue Möglichkeiten Die zunehmend älter werdende Bevölkerung ist eine der grössten Herausforderungen europäischer Staaten. Die steigenden Kosten der Langzeitpflege sowie die He-


FOKUS: ALTER

rausforderungen des Alltags, denen ältere Personen mit chronischen Krankheiten ausgesetzt sind, setzen die Pflege- und Angehörigendienstleistungen immer stärker unter Druck. Informations- und Kommunikationstechnologien ermöglichen jedoch den älteren Menschen, ihre Unabhängigkeit und Lebensqualität zurückzugewinnen. Auch bieten sie den Betreuungspersonen Erleichterungen. So steigt denn die Nachfrage nach entsprechenden Lösungen. Neue und vielversprechende Geräte, das Internet der Dinge sowie die verstärkte Vertrautheit von älteren Personen mit technischen Geräten, sind alles Bestandteile, die eine grosse Anzahl neuer Möglichkeiten eröffnen. Neuer Markt Mit Hilfe des AAL-Programms sollen diese Chancen genutzt werden. Es unterstützt seit mehr als acht Jahren Forschungsprojekte, mit dem Zweck, Personen länger, mittels ICT-Lösungen, in der Gesellschaft zu integrieren. Gleichzeitig wird dadurch ein Markt unterstützt, der das Potenzial hat, die Wirtschaft anzukurbeln.

«Informations- und Kommunikationstechnologien ermöglichen älteren Menschen, ihre Unabhängigkeit und Lebensqualität zurückzugewinnen.»

Am AAL-Forum in St. Gallen wurde an Lösungen gearbeitet, um Menschen zu befähigen, länger unabhängig leben zu können.

werden kann, dass die Produkte die Bedürfnisse der Benutzer berücksichtigen. Ebenfalls machten sich die Teilnehmenden Gedanken darüber, wie sich die Nachbarschaft in Zukunft verändern wird, wenn Technologien im privaten Umfeld integriert werden.

teren Menschen am erfolgreichsten ein vernetztes Leben zu leben ermöglicht. Aus 200 eingereichten Projekten wurden fünf ausgewählt und an einer speziellen Session präsentiert. Den Preis von 50’000 Euro gewann schliesslich das Projekt Activ84Health.

Neue Lösungen AAL-Präsident Rafael De Andres Medina rief in seiner Eröffnungsrede die Teilnehmenden dazu auf, gezielt daran zu arbeiten, die Herausforderungen, Trends und Rahmenbedingungen dieses wachsenden Markts besser zu verstehen, ein Markt, der uns alle irgendwann einmal beeinflussen werde.

Das Produkt richtet sich an Personen, die nicht mehr so einfach aus dem Haus können. Mittels Google Streetview das mit einem Fahrrad-Hometrainer verbunden ist, können die älteren Menschen vertraute Gegenden aus der Vergangenheit erkunden. Dies stimuliert die Erinnerungen, fördert die Interaktion im eigenen Zuhause und hält die Benutzer fit. Jeder Nutzer erhält ein eigenes Profil, in welchem die mentalen und physischen Fähigkeiten dokumentiert sind. Activ84Health wurde wegen dem unmittelbaren Marktpotenzials der Lösung ausgezeichnet, befand die Jury.

Das Programm ist stark darauf ausgerichtet, dass die Forschung diejenigen Projekte und Dienstleistungen entwickelt, die tatsächliche Bedürfnisse der älteren Personen erfüllen. Viele Teilnehmende am AAL-Forum zeigten sich davon überzeugt, dass der Markt für diese Lösungen bereit ist, und somit AAL-Erfindungen kurz vor dem Durchbruch stehen.

Die Teilnehmenden konnten bei 40 Ausstellern eine Vielzahl von möglichen Lösungen betrachten, die in der AAL-Forschung entstanden sind. Zudem fanden 30 Workshops und mehrere interessante Keynote-Referate statt. Dabei ermöglichten Roboter, Telefon-Apps, Virtual- und Augmenten Reality, interaktive Fernsehgeräte und eine Vielzahl von weiteren Produkten und Dienstleistungen einen Blick in die Zukunft des Älterwerdens.

Die Teilnehmer diskutierten in St. Gallen, wie die Produkte auf den Markt gebracht werden können, wie Unternehmen Investoren finden und wie sichergestellt

Neuer Preis Am Forum wurde ausserdem der erste AAL Challenge Prize an das beste Internet-der-Dinge-Projekt verliehen, das äl-

Link: www.aalforum.eu

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© Dieter/pixelio.de

BGM: Nicht warten, bis es zu spät ist In manchen Unternehmen ist es heute eine Selbstverständ­ lichkeit, in vielen aber noch mehr oder weniger ein Fremdwort: das Betriebliche Gesundheitsmanagement BGM. Das wird sich ändern – ändern müssen.

Nicht zuletzt mit Blick auf die demografischen Entwicklungen der Gesellschaft und damit auch der Mitarbeiterschaft erhält das Thema Gesundheitsmanagement im Unternehmen mehr und mehr Bedeutung. Nur: Was ist BGM eigentlich, was kann es, und wo stösst es an Grenzen? Eine Annäherung.

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Der Druck steigt Die Anforderungen an die Belastbarkeit der Mitarbeiter nehmen durch zunehmenden Wettbewerb, höhere Kundenanforderungen und Beschleunigung von betrieblichen und gesellschaftlichen Prozessen stetig zu. Gleichzeitig führt der Wandel

zu einem höheren Anteil an älteren Menschen in Betrieben und zu einem Anstieg des Durchschnittsalters der Mitarbeiter. Vor diesem Hintergrund werden Arbeitgeber mehr denn je daran interessiert sein, die Gesundheit ihrer Mitarbeiter bis ins hohe Alter zu erhalten.


MANAGEMENT

Nachhaltige Strukturen und Prozesse Die Basis eines jeden erfolgreichen Unternehmens besteht in einer motivierten und gesunden Belegschaft. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) beinhaltet das systematische und nachhaltige Bemühen um die gesundheitsförderliche Gestaltung von Strukturen und Prozessen und um die gesundheitsförderliche Befähigung der Beschäftigten. Dabei geht es darum, gesundheitsgerechte Rahmenbedingungen an den Arbeitsplätzen zu schaffen und die Mitarbeiter dazu zu animieren, sich gesundheitsgerecht zu verhalten. Betriebliches Gesundheitsmanagement wird oftmals mit der Betrieblichen Gesundheitsförderung gleichgesetzt. In Wahrheit verbergen sich hinter beiden Begriffen

«Die Basis eines jeden erfolgreichen Unter­ nehmens besteht in einer motivierten und gesunden Belegschaft.»

jedoch grosse Unterschiede. Die Betriebliche Gesundheitsförderung ist ein essenzieller Bestandteil des BGM, jedoch geht der Ansatz des BGM weit über gesundheitsfördernde Einzelmassnahmen wie gesunde Ernährung, Rückenschulen, Führungskräfteschulungen etc. hinaus. In einem modernen Ansatz des BGM werden mit Hilfe von Managementinstrumenten nachhaltige Prozesse und Strukturen zur Förderung von Gesundheit im Betrieb entwickelt. Vier grundlegende Prinzipien Massnahmen zur Förderung der Gesundheit im Betrieb sollten langfristig in der

40 Prozent

Die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz wird immer wichtiger. Veränderungen in der Arbeitswelt führen zu einer Verschiebung von körperlichen hin zu psychischen Belastungen. Diese verursachen die längsten Ausfallzeiten. Personen mit psychischen Beeinträchtigungen machen europaweit inzwischen beinahe 40 Prozent aller Neurenten aus.

Unternehmenspolitik verankert sein. Die Ziele des BGM können effektiv und nachhaltig erreicht werden, wenn BGM nach den Prinzipien Integration, Partizipation, Projektmanagement und Ganzheitlichkeit gestaltet wird: Integration: Die Förderung von Gesundheit wird in allen wichtigen Entscheidungen und in allen Bereichen des Unternehmens systematisch und zielorientiert berücksichtigt. Entsprechende Fachstellen sollten untereinander kooperieren. Partizipation: Alle Mitarbeitenden werden am Prozess der Gesundheitsförderung beteiligt. Projektmanagement: Alle Massnahmen und Programme zur Förderung der Gesundheit sind auf die spezifischen Bedürfnisse der Mitarbeitenden zugeschnitten. Der Gesundheitsmanagementprozess unterliegt dabei einer kontinuierlichen Evaluation. Ganzheitlichkeit: BGM umschliesst Arbeitsschutz, Personalmanagement, Betriebliches Eingliederungsmanagement und Betriebliche Gesundheitsförderung. BGM sollte sowohl bei den Personen (Verhalten) als auch bei den Arbeitsbedingungen (Verhältnissen) ansetzen. Neue Führungskultur «Unternehmen, die in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter investieren, investieren in ihre Wettbewerbsfähigkeit und ihren längerfristigen Erfolg», bestätigt Prof. Dr. Bernhard Badura. «Denn Mitarbeitende, die sich wohlfühlen und Vertrauen in ihre Führung haben, leisten bessere Arbeit, sind aufgeschlossen für Veränderungen und entwickeln eine starke Unternehmensbindung», so der emeritierte Professor der von ihm mitbegründeten Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld weiter. In den oberen Führungsebenen bestehe mittlerweile zwar eine grössere Offenheit für das Thema Gesundheit, um jedoch etwas zu erreichen, müsse ein Wandel in der Führungskultur geschehen.

«Massnahmen zur Förde­ rung der Gesundheit im Betrieb sollten langfristig in der Unternehmens­ politik verankert sein.»

President für die Medizinische Diagnostik und die Kommunikation der Abteilung Arbeitsmedizin und Gesundheitsschutz zuständig und leitet die Gesundheitsförderung in der BASF. Wichtig bei der Umsetzung eines BGM sei es, dass es ganzheitlich und zur Firma passe: «Sie brauchen nicht ein BGM für Stress und eins für Gesundheit, Ernährung und so weiter», erklärt Webendörfer. «Sie brauchen einen vernünftigen Plan und eine vernünftige Umsetzung, und dann deckt das alles mit ab.» Eine weitere entscheidende Frage sei natürlich nach den Mitwirkenden: «Es sind ganz viele Macher und ganz viele Einheiten an einem BGM beteiligt: Das kann weder ein Arzt noch die Personalabteilung alleine machen!» So könnten noch der Betriebsrat, eine Krankenkasse, die Sozialberatung, die Arbeitssicherheit oder etwa auch die Kantine miteinbezogen werden. «Gesundheitsmanagement muss vernünftiges Schnittstellenmanagement sein», betont Webendörfer. Quellen: personal-swiss.ch gesundekmu.de

Vernünftiges Schnittstellenmanagement Betriebliches Gesundheitsmanagement werde inflationär verwendet, findet Dr. Stefan Webendörfer. Der «waschechte Mediziner», wie er sich selber bezeichnet, ist als Vice

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Die passende Zinsabsicherung Im Schweizer Gesundheitswesen werden in den kommenden Jahren Milliarden investiert. Spitäler und Kliniken in praktisch allen Kantonen planen ihre Neu- und Umbauprojekte oder setzen diese bereits um. Die Einführung der Negativzinsen der SNB ermöglicht, diese Investitionen mit günstigen Krediten zu finanzieren.

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In letzter Zeit haben kurzfristige Kredite stark an Attraktivität gewonnen. Trotz der aufgezwungenen Null-Floor-Politik der Banken, setzen viele Kreditnehmer auf den LIBOR Kredit. Im Gegensatz dazu hat die separate Zinsabsicherung mittels Zinsswap an Nachfrage eingebüsst. Einerseits ist der Zinsswap aufgrund der Dynamik der Negativzinsen für viele Kreditnehmer zu teuer: Anstatt den fixen Zins zu bezahlen und den variablen LIBOR-Satz zu erhalten, muss im Negativzinsumfeld zusätzlich der variable Satz bezahlt werden. Andererseits haben sich viele Kreditnehmer an das Tiefzinsumfeld gewöhnt und finanzieren Projekte mit kurzfristigen, günstigen Darlehen.

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Abbildung 1: CHF 3-Monats-LIBOR vom 31.10.2011-31.10.2016 und 31.10.1996-31.10.2016

tner für Finanzierungen und Zinsabsicherungen 14

KOMPASS 04 / 2016

Der Zinsmarkt Betrachtet man die Entwicklung des CHF 3-Monats-LIBOR der letzten fünf Jahren, zeigt sich ein Bild andauernder Tiefzinsen, welche sich nach Aufhebung der EUR Untergrenze im negativen Bereich befinden (Abbildung 1). Dieses Bild gibt kaum Anlass zur Annahme eines erwarteten Zinsanstiegs in den nächsten Monaten. Betrachtet man die Entwicklung des CHF 3-Monats-LIBOR über einen längeren Zeithorizont, wird hingegen deutlich, dass der Referenzzinssatz bereits deutlich höher war. Über die letzten 20 Jahre gab es mehrfach Perioden von tiefen Zinsen, gefolgt von Zinserhöhungen (Abbildung 1). Als Indikator für die künftige Entwicklung des LIBORs dient der Swap-Markt, an welchem Banken sich refinanzieren. Der 10-jährige Swap-Satz gibt den Zinssatz an, welchen eine Bank von einer anderen für eine Geldausleihe über 10 Jahre verlangt. Der Swap Markt beinhaltet somit eine Erwartung hinsichtlich der künftigen Zinsentwicklung. Der 10-jährige CHF Swap-Satz befindet sich seit Februar 2016 im negativen Bereich, was darauf hindeutet, dass der LIBOR noch länger negativ bleiben könnte. Nichtsdestotrotz konnten nach einem ruhigen Sommer Bewegungen in der Spanne von 0.40% im 10-jährigen CHF Swap-Satz beobachtet werden, was auf eine gewisse Dynamik im Zinsmarkt hindeutet (Abbildung 2). Neben der üblichen Volatilität des LIBORs über die letzten 20 Jahre, weisen die Schwankungen in den längeren Laufzeiten


MANAGEMENT

zinsszenario nicht decken und es müsste zusätzliches Fremdkapital für Zinszahlungen aufgenommen werden. Würde in unserem Beispiel der kumulierte EBITDA CHF 80 Mio. betragen, sollte also mindestens eine 75% Absicherung gewählt werden.

Abbildung 2: Entwicklung 10-Jahres-Swap Juli-Oktober 2016

darauf hin, dass die Marktteilnehmer mit steigenden Zinsen rechnen. Der wesentliche Treiber ist dabei die angekündigte Zinserhöhung in den USA. Viel wichtiger dürfte jedoch aus Sicht der SNB das Verhalten der Europäischen Zentralbank am Markt sein. Falls diese an der Zinsschraube dreht, hätte dies ebenfalls Auswirkungen auf die CHF Zinsen. Basierend auf vergangenen Zinsprognosen lässt sich feststellen, dass eine Vorhersage der Zinsen praktisch nicht möglich ist. Die optimale Zinsabsicherung Mit der Erkenntnis, dass Zinsprognosen schwierig sind, zählt die Risikobereitschaft und die Risikofähigkeit umso mehr. Während die Risikobereitschaft die Risikofreudigkeit widerspiegelt, lässt sich die Risikofähigkeit objektiv mittels des Businessplans beurteilen. Anhand der erwarteten Erträge und Cash-Flows kann abgeschätzt werden, wie viel Zinsrisiko das Unternehmen tragen kann. In definierten Szenarien hinterlegt man den Businessplan. Für die Berech-

nungen können prozentuale Annahmen zur Zinsabsicherung getroffen werden. Diese Zinsabsicherungsvarianten lässt man durch definierte Zinsszenarien, wie beispielsweise Hoch-, Tief- und Marktzinsszenario, laufen. Die Resultate verdeutlichen, welche Varianten für den Kreditnehmer tragbar sind. Für eine gute Szenarienanalyse ist es hilfreich, alle Absicherungsvarianten mit den Zinsszenarien in einer Übersicht darzustellen (Abbildung 3). Darin ist klar ersichtlich, mit welchen Zinskosten das Unternehmen in den jeweiligen Zinsszenarien rechnen kann. Nach der Definition der Zinsszenarien sowie der Absicherungsvarianten, sollte das Unternehmen in einem ersten Schritt eruieren, wie viel Zinsrisiko maximal tragbar ist. So können bereits bestimmte Absicherungsvarianten ausgeschlossen werden. Dies ist der Fall, wenn die möglichen kumulierten Zinskosten in einem Szenario den geplanten kumulierten EBITDA übersteigen. Die operativen Erträge würden im dargestellten Fall die kumulierten Zinskosten in einem Hoch-

Abbildung 3: Zinsszenarien und Absicherungsvarianten. Zinskosten in CHF Mio. Dargestellte Zinssätze und Kosten sind Beispiele.

In einem zweiten Schritt stellt sich die Frage, wie hoch die Risikobereitschaft sowie die Erwartung hinsichtlich der Zinsentwicklung des Unternehmens sind. Ist das Unternehmen überzeugt, dass die Zinsen tief bleiben und ist zudem bereit, im Hochzinsszenario einen höheren Zins zu bezahlen, um im Tiefzinsszenario von tiefen Zinsen zu profitieren, müsste es konsequenterweise eine tiefe Zinsabsicherung wählen. Erwartet das Unternehmen jedoch einen starken Zinsanstieg und ist nicht bereit, Risiken einzugehen, wird es eher zu einer hohen Absicherung tendieren. Basierend auf den Modellierungen lassen sich nicht tragbare Varianten ausschliessen. Fazit Das lange andauernde Tiefzinsumfeld verleitet zur Annahme künftig gleichbleibender Tiefzinsen. Der Zinsmarkt ist jedoch volatil und Veränderungen sind unvorhersehbar. Aus diesem Grund sollte die Frage der Zinsabsicherung nicht nur auf die subjektive Einschätzung des Zinsmarkts abgestützt werden. Vielmehr sollten unterschiedliche Szenarien mit dem Businessplan durchgespielt werden, um die eigene Risikofähigkeit zu definieren. Während es bei der Risikobereitschaft und der Zinsmeinung nämlich nur um mögliche Einsparungen von Zinskosten durch Verzicht auf Absicherung geht, kann die korrekte Abschätzung sowie Berücksichtigung der Risikofähigkeit die operative Überlebensfähigkeit des Unternehmens bedeuten.

Die Autoren: Andreas Weber (links) und Lukas Brunner (rechts) sind Director bei pro ressource – Finanzierungsoptima, dem führenden und unabhängigen Beratungsspezialisten für Finanzierungen und Zinsabsicherungen.

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MANAGEMENT

Zukunftssicher bauen für flexible Nutzung Haben Sie in Ihrer Kindheit nicht auch mit Holzklötzen Häuser oder ganze Städte gebaut? Nach dem Spielen mussten die Klötze versorgt werden, um anderntags wieder neue Gebäude entstehen zu lassen, die meist ganz anders aussahen.

Verhält es sich nicht auch bei unseren Bauprojekten so? Was ursprünglich geplant war, wird über die Jahre neuen Anforderungen und Prozessgedanken unterworfen. Vom Einzelbüro zum Grossraumbüro, vom Schlafsaal zum Mehrbettzimmer, zum Einzel- oder Doppelzimmer in den Spitälern. Neue Prozesse oder Hygienerichtlinien führen zu stetigen Veränderungen an Gebäuden und erfordern von Betreibern und Bauherrschaft eine zukunftsoffene, flexible Gestaltung. Wäre es da nicht ideal, könnten wir die Gebäude demontieren und neu aufbauen wie früher die Bauklötze? Die Idee des Baukastens wurde von der DM Bau AG in den letzten 25 Jahren zu nachhaltigen Bau­ systemen weiterentwickelt, die im optimalen Zusammenspiel der Werkstoffe Holz, Beton und Stahl eine überzeugende Alternative zur traditionellen Bauweise bieten.

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Durchgängig modulares Raumkonzept Diesen Weg geht die DM Bau AG schon seit 25 Jahren in der Schweiz. Mit der Massivmodulbautechnik vereint sie die geforderte Flexibilität und die Verwendung von nachhaltigen Produkten. Der Boden besteht aus einer Betonplatte um mit der Masse einen idealen Trittschall und Wärmespeicher zu erhalten. Das Tragwerk ist in einer Stahlkonstruktion erstellt, um die Statik nicht über die Wände abtragen zu müssen. Dies ermöglicht das flexible Einbauen der Holzwände und lässt zu, dass diese jederzeit wieder entfernt werden können. Selbstverständlich erfüllen diese Gebäude sämtliche aktuelle Energienormen. Die modulare Bauweise hat auch im Innenausbau Einzug gehalten. So können heute fertige Nasszellen im Werk in die Module eingesetzt werden. Bei der Einrichtung geht man ebenfalls den modularen Weg. Mit Sanartis wurden modulare Ausgussräume entwickelt, welche in das Rastermass eingesetzt werden können. Mit diesen

Komponenten können die Module optimal ausgenutzt werden. Erhebliche Zeitund Kosteneinsparungen Ein weiterer Vorteil der Massivmodulbautechnik ist die schnelle Erstellungszeit. Ein Gebäude mit 4000 m2 wird in ca. 5 Wochen auf die vorbereiteten Fundamente montiert. Im Vergleich der Modulbauweise gegenüber der konventionellen Bauweise resultierte bei einem Projekt mit ca. 3300 m2 für die Pharmaindustrie eine Verkürzung von 2 Monaten. Je nach Wetter (Winter) kann die Bauzeitverkürzung noch um einige Monate höher ausfallen.

Nachhaltig durch Wiederverwendung der Raumzellen Die Massivmodulbautechnik ermöglicht es aber auch, das Gebäude nach dessen Nutzung in die einzelnen Raumzellen zu zerlegen und es an einem anderen Ort und zu einem anderen Zweck wieder aufzubauen. So wurden aus einem Bürogebäude zwei Studentenwohnheime, aus einem Altersheim eine Psychiatrische Klinik und aus einem Alters- und Pflegeheim in Muttenz wird im nächsten Frühling ein Rochadegebäude im Inselspital Bern.

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HYGIENE

Hygieneschulung ein Kompetenzfaktor Die Hygiene ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal von medi­ zinischen Betrieben und ist für die Sicherheit des Personals sowie der Patienten wichtig. Qualitätsleitlinien und gesetzliche Vorgaben fordern die systematische Überprüfung der Hygiene.

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Die erhebliche Zahl der Menschen, die in medizinischen Institutionen an Infektio­ nen erkranken, soll sinken. Um dieses Ziel zu erreichen hat der Bundesrat Ende März 2016 die nationale Strategie NOSO1 ver­ abschiedet. Geschätzte 70 000 Personen er­ kranken in Schweizer Spitälern jährlich an healthcare­assoziierten Infektionen, etwa 2000 sterben daran. Als wichtige Massnah­ me der Strategie NOSO soll die Infektions­ prävention in der Aus­ und Weiterbildung beim gesamten Gesundheitspersonal ver­ stärkt werden. Gemäss der Ist­Analyse der Strategie NOSO nehmen 72% der Spitäler und lediglich 26% der Pflegeinstitutionen an regionalen, nationalen oder internatio­ nalen Programmen zur Reduktion von In­ fektionen teil. Studien belegen, dass sich je nach Infektionsart zwischen 20 und 50 Prozent dieser Infektionen durch gezielte Massnahmen vermeiden lassen, zu denen die kontinuierliche Hygiene­Schulung der

medizinischen Teams sowie regelmässige Hygiene­Kontrollen gehören. Eine aktuelle Studie der Stiftung ‚Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP)’2 ermittelte, dass 57 Pro­ zent aller ambulanten Pflegekräfte in den vergangenen zwölf Monaten Menschen ver­ sorgt hat, die mit multiresistenten Keimen infiziert waren. Wissenschaftler der Unikli­ nik Köln wiesen zudem in einer grossen Studie3 nach, dass fast 10 Prozent der aufge­ nommenen Krankenhauspatienten multire­ sistente Bakterien von zu Hause mitbringen. Durch regelmässige bedürfnisorientierte Schulungen können diese Gefahren redu­ ziert, eine nachhaltige Verbesserung der Hygiene erzielt sowie die Motivation der Mitarbeitenden erhöht werden. Die Firma Almedica ist seit Jahrzehnten ein innovati­ ver Anbieter von Schulungen im Bereich Hygienemanagement und führt Hygieneau­ dits in medizinischen Institutionen durch. Die Hygieneschulungen entsprechen den neusten Entwicklungen und Bedürfnissen. Die Schulungen werden an verschiedenen Standorten in der Schweiz sowie auch be­ triebsintern angeboten. Eine aktuelle Über­ sicht der Hygiene­Schulungen finden Sie bei www.hygienepass.ch. Referenzen 1 www.bag.admin.ch/NOSO 2 www.zqp.de/upload/content.000/id00521/ attachment00.pdf 3 Colonization with third­generation cephalosporin­resistant Enterobacteriaceae on hospital admission: prevalence and risk factors. J Antimicrob Chemother 2016 Jun 17. Epub 2016 Jun 17. Doi:10.1093/jac/dkw216


PFLEGE

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BILDUNG

Psychiatrie: FaGe als geschätzte Fachkräfte Zu Beginn der Bildungsreform war die Pflegebranche der Meinung, dass die FaGe-Ausbildung ein erster Schritt auf dem Weg zum Diplom HF (Höhere Fachschule) sein wird. Inzwischen ist klar, dass längst nicht alle FaGe den HF-Weg einschlagen. Fachwissens. Die Fachweiterbildung Pflege und Betreuung von Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung beantwortet die Frage nach weiteren Laufbahnmöglichkeiten für ausgebildete FaGe.

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Mit einer möglichen eidgenössischen Prüfung könnte künftig eine attraktive Alternative zur HF-Ausbildung zur Verfügung stehen. Sie konkurrenziert die HF-Ausbildung nicht, sondern ergänzt sie. Dies bietet den FaGe die Möglichkeit, sich zuerst fachlich zu vertiefen und bei Bedarf in einem zweiten Schritt zum HF-Diplom zu gelangen. Die Erfolgsgeschichte des FaGe-Berufs begann 2002 Wie in allen anderen Institutionen im Gesundheitswesen (Spitäler, Heime, Rehazentren) mussten die FaGe ihre Position und Rolle in psychiatrischen Institutionen in Hinsicht auf ihre Fähigkeiten und Aufgaben finden. Inzwischen sind die FaGe etabliert und allseits geschätzte, unverzichtbare Arbeitskolleginnen und -kollegen. Die höhere Berufsbildung ermöglicht eine Spezialisierung und ein Vertiefen des

Neuer Lehrgang – eine Kooperation der KPP und H+ Bildung Die Konferenz der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren psychiatrischer Institutionen der Schweiz (KPP) hat zusammen mit H+Bildung einen Lehrgang initialisiert, der ambitionierten FaGe aus dem psychiatrischen oder gerontopsychiatrischen Kontext die fachliche Vorbereitung auf eine mögliche eidgenössische Berufsprüfung für Psychiatrie bietet. Der erste Lehrgang neigt sich dem Ende zu. Die Teilnehmenden sind aktuell mit dem Verfassen der Fallstudie beschäftigt, die den Lehrgang als Leistungskontrolle abschliesst.

Erste Erfahrungen der Arbeitgeber mit den neuen Fachfrauen-/männern Psychiatrie sind sehr positiv. Der Mehrwert ist am Arbeitsplatz deutlich zu erkennen. Dieser Erfolg basiert auf zwei Faktoren: • die sorgfältige Erarbeitung des Curriculums. Dieses ist «aus der Praxis – für die Praxis» mit Fachexpertinnen und -experten der Psychiatrie entwickelt worden. • die Arbeitgeber haben sorgsam darauf geachtet, dass ambitionierte FaGe in den Lehrgang eintreten. Ohne Arbeitgeberempfehlung ist der Zugang zum Lehrgang «Fachweiterbildung Psychiatrie» nicht möglich.


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KOMPASS

Weiterbildung

IM GESUNDHEITSWESEN Wollen Sie mit einer gezielten Weiterbildung Ihre Chancen im Berufsalltag erhöhen – oder planen Sie den Wiedereinstieg in den Beruf? Wir haben das passende Angebot für Sie.

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Manfred HülskenGiesler

Professorin Biomedizinische Ethik

Lehrstuhl für «Gemeindenahe Pflege», Hochschule Vallendar, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft e.V.

Partner Breakfast Session:

Franziska Ullrich Multi-Scale Robotics Laboratory, CEO Ophthorobotics

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Daniel Zimmermann Abteilungsleiter Pflegezentren Witikon und Riesenbach und FHS-Absolvent

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Weiterbildung Kursbezeichnung

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Kursinhalt

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Pflegerische Fallbesprechungen moderieren

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Praxismanagement

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Fachlich führen und sicher delegieren

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Personalführung

10.2.– 21.4.2017

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Pflichtmodul Weiterbildung zur Medizinischen Praxiskoordinatorin

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Pflegediagnosen praktisch und konkret

22.2.2017

Careum Weiterbildung Aarau

Grundlagen der Pflegediagnostik, Pflegediagnosen formulieren, mit Pflegediagnosen arbeiten lernen

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Pflege und Betreung von Menschen mit psychischer Beeinträchtigung

2.3.– 14.3.2017

H+ Bildung Aarau

Vertiefung in grundlegende Pflege- und Betreuungsthemen im Umgang mit Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung

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Demenz

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Das 6-Tage-Seminar befähigt zu einem fachgerechten Umgang mit Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen.

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Gewaltfreie Kommunikation

7.–8.3.2017

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Neue Wege im Umgang mit Konflikten und in der Mediation

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Spielen mit betagten und demenzkranken Menschen

10.3.2017

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Zielgruppe sind Mitarbeitende in Aktivierung, Pflege, Betreuung und Freiwillige

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Ernährung

15.3.– 19.5.2017

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Die Ernährungs-Grundsätze der verschiedenen Altergruppen (7-Tage-Seminar)

Telefon 077 440 21 52 www.sva.ch

Chronic Care Management I

25.3.– 23.6.2017

WISSEN.PLUS Zürich

Pflichtmodul Weiterbildung zur Medizinischen Praxiskoordinatorin

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Gesundheit 4.0

29.– 30.3.2017

Trendtage Gesundheit Luzern TGL Luzern

Trends und Perspektiven im Gesundheitswesen; Machbarkeit, Finanzierbarkeit, Ethik

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FaGe auf der Intensivstation

30.3.– 2.6.2017

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In diesem berufsbegleitenden Seminar eigenen sich FaGe, die neu auf einer Intensivstation arbeiten, spezifische Skills an.

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Sterbebegleitung

3.4.2017

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Zielgruppe sind Mitarbeitende in Pflege, Betreuung, Aktivierung und Spitex

Telefon 041 419 01 72 www.curaviva.ch

Qualitätsmanagement in der Arztpraxis

7.4.–8.6.2017

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Gesundheit neu denken Getreu dem Markenversprechen «innovation and you» nutzt Philips fortschrittliche, prozessunterstützende Technologien und Services, um Innovationen zu entwickeln, die das Leben und die Gesundheit von Menschen verbessern.

Philips ist ein Unternehmen mit hoher Innovationskraft. Allein im Jahr 2015 hat es als weltweit grösster Patentanmelder 2.402 Anträge beim Europäischen Patentamt eingereicht. Doch Philips treibt technologischen Fortschritt nicht um des Fortschritts willen voran. Vielmehr hat es sich Philips zur Aufgabe gemacht, den Gesundheitsmarkt der Zukunft durch bedarfsorientierte, konkreten Nutzen stiftende Lösungen aktiv mitzugestalten. Ziel ist es, die

Philips AG Allmendstrasse 140 8027 Zürich www.philips.ch/gesundheit

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Gesundheit der Menschen in allen Phasen des Health Continuums zu verbessern. Der Gesundheitskonsument Eine bessere Aufklärung und Stärkung der Selbstverantwortung helfen, die Entstehung von Krankheiten zu verhindern. Menschen engagieren sich heute viel stärker für ihre Gesundheit. Sie informieren sich zu gesundheitsrelevanten Themen und übernehmen Verantwortung für das

Der Mensch im Mittelpunkt: Innovativ, ganzheitlich, zukunftssicher


TECHNOLOGIE

relevanter Daten aus dem medizinischen und dem privaten Bereich gestattet ein kontinuierliches Monitoring, aus dem sich proaktive und präventive Massnahmen sowie Informationen für individuelle Therapieentscheidungen ableiten lassen. Auch die Entwicklungen in den Berei-

«Im Fokus steht von nun an der ganze Mensch über den kompletten Versorgungszyklus hinweg.»

eigene Wohlbefinden. Gerade sogenannten Zivilisationskrankheiten kann ein gesunder Lebensstil gezielt entgegenwirken. Jeder Franken, der investiert wird, damit gesunde Menschen nicht zu Patienten werden, ist eine Investition in die Zukunft des Gesundheitssystems. Je mehr Gesundheitskompetenz die Patienten dank der Digitalisierung erwerben, umso schneller vollzieht sich ihre Emanzipation zu selbstbewussten Gesprächspartnern auf Augenhöhe. Trafen Ärzte früher allein die Entscheidungen über Diagnostik und Therapie, erwarten die mündigen Gesundheitskonsumenten von heute, dass ihre Wünsche und Bedürfnisse berücksichtigt werden. Die Folge ist ein Paradigmenwechsel im Gesundheitsmarkt: Im Fokus steht von nun an der ganze Mensch über den kompletten Versorgungszyklus hinweg. Erhöhung von Effizienz und Effektivität Innovationen in Bezug auf Prozess- und Ergebnisqualität werden die Entwicklung unseres Gesundheitswesens zukünftig sehr viel stärker bestimmen als einzelne Produkteinführungen. Optimierte Abläufe ermöglichen es den Leistungserbringern, entlang der Versorgungskette besser zusammenzuarbeiten. Gleichzeitig reduzieren optimierte Prozesse den administrativen Aufwand und sichern den langfristigen Behandlungserfolg. Innovative Behand-

lungskonzepte können zu einer effektiveren Therapie mit kürzeren Spitalaufenthalten und schnelleren Genesungsprozessen beitragen. Ein konsequenter Ausbau der Patientensicherheit vermeidet kostenintensive Komplikationen und sichert die

«Menschen engagieren sich heute viel stärker für ihre Gesundheit.»

Behandlungsqualität. Die sektorenübergreifende und interdisziplinäre Zusammenarbeit von Leistungserbringern und Patienten ist ein wesentliches Element für eine effiziente und effektive Gesundheitsversorgung.

chen Miniaturisierung, Mobilisierung und Personalisierung medizinischer Lösungen erleichtern es den Menschen, die eigene Gesundheit zu erhalten und zu fördern. Der Mensch im Mittelpunkt Durch das enge Zusammenwachsen des Bereichs für professionelle Gesundheitstechnik mit der Sparte für Konsumentenprodukte kann Philips Produkte und Lösungen für alle Phasen des Health Continuums anbieten: vom gesunden Lebensstil über Prävention, Diagnostik und Therapie bis hin zur Versorgung zu Hause. Grundlagen für die Entwicklung von Innovationen sind die Nutzung fortschrittlicher, prozessunterstützender Technologien und Services sowie ein tiefgreifendes Verständnis für die Bedürfnisse von medizinischen Leistungserbringern, Patienten und Konsumenten.

Digitalisierung im Gesundheitswesen Die zunehmende Digitalisierung und eine technologiegestützte Versorgung können den Handlungsspielraum von Leistungserbringern und Kostenträgern im Gesundheitswesen deutlich erweitern. Vor allem vernetzte, cloudbasierte Lösungen bieten vielversprechende Möglichkeiten, ganzheitlich und über Sektorengrenzen hinweg zu agieren. Die Integration gesundheits-

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Für Sie ist es ein Rundumsorglos-Paket. Wir nennen es Managed Print Services. Für Unternehmen im Gesundheitswesen ist es besonders wichtig, dass die Abläufe bei der Bearbeitung von Papier- und Online-Dokumenten nahtlos und fehlerfrei ineinandergreifen. Deshalb lagern immer mehr Kliniken ihr Bildverarbeitungs- und Druckmanagement aus und schliessen einen sogenannten HP Managed Print Services Vertrag ab. Ein solcher Vertrag ist ganz auf die Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens abgestimmt. HP oder spezialisierte Partner übernehmen dabei alle oder einen Teil der administrativen Aufgaben rund ums Drucken, Kopieren, Faxen und Scannen – für alle gewünschten Print-Systeme, egal welcher Marke. Mit angepassten Rahmenverträgen senken Kliniken ihre Druckkosten markant, und die Supportmitarbeitenden können sich auf wichtigere Aufgaben konzentrieren, beispielsweise auf die EMR- und / oder CPOE-Implementierung. Lernen Sie die HP Welt des Druckens kennen: www.clevere-wahl.ch


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Die richtigen Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Das ist der Weg zur erstklassigen Patientenversorgung. Auch Unternehmen im Gesundheitswesen stehen im Wettbewerb. Sie müssen Gesundheitsleistungen in bestmöglicher Qualität erbringen und dabei ihre Mittel vernünftig einsetzen. Die Maximierung der Produktivität und die Senkung der Kosten sind ein grosses Thema. Um all das unter einen Hut zu bringen, sind clevere Lösungen gefragt. Im Bereich Informations- und Dokumentenmanagement unterstützt HP Kliniken dabei, diese Ziele zu erreichen. Denn: Reibungslos ineinandergreifende Abläufe – beispielsweise in der Patientenaufnahme, auf den Stationen und in der Patientendatenverwaltung – sind unerlässlich, damit Ärzte und Pflegefachkräfte erstklassige Gesundheitsleistungen erbringen können.

In vier Schritten zur optimalen Druckumgebung Infrastruktur optimieren Mit einer gut organisierten Printing-Infrastruktur lassen sich menschliche Fehler reduzieren, Kosten senken, die Produktivität verbessern und der Investitionsertrag (ROI) erhöhen. Dazu müssen die richtigen Gerätetypen zum Faxen, Drucken, Scannen und Kopieren am richtigen Ort eingesetzt werden. Zu den HP Managed Print Services gehören die Analyse des bestehenden Druckerparks und das Aufzeigen von allfälligem Optimierungspotenzial. Arbeits- und Datenablauf verbessern Intelligente Drucksysteme in Kombination mit durchdachten Workflow-Lösungen verringern den administrativen Aufwand und senken den Papierverbrauch und somit die Kosten. In der Klinik stellen sie sicher, dass Informationen den berech-

tigten Personen in der richtigen Qualität am richtigen Ort zur Verfügung stehen. Mit HP Sicherheits- und Pull-PrintingLösungen werden Risiken minimiert und regulatorische Bestimmungen eingehalten.

Sie sehen: Es gibt gute Gründe, sich HP Managed Print Services (MPS) anzuschauen – gern stehen HP und die HP Healthcare Spezialisten für ein unverbindliches Gespräch zur Verfügung.

Umgebung verwalten Eine vollständig optimierte und effizient verwaltete Druckumgebung steigert die Produktivität erheblich. Wiederkehrende Abläufe, technischer Support und die Verbrauchsmateriallogistik sind automatisiert und werden von HP oder einem spezialisierten Partner vorgenommen.

«Zuverlässige Drucker und automatische Tonerbewirtschaftung: Das ist der Weg für eine optimale Druckumgebung.»

Kosten senken Untersuchungen belegen, dass Unternehmen durch eine ganzheitliche Verwaltung der Druckerflotte über 30% der Druckkosten einsparen. * Die Einsparungen erhöhen sich exponentiell, wenn zudem papierintensive Prozesse automatisiert werden.

* Gemäss Analysten der Druckindustrie sind mit Managed Print Services Einsparungen von bis zu 30 % üblich. Weiterführende Informationen unter http://www8.hp.com/de/de/business-services/overview.html

– Patrick Hug, Stv. Leiter Informatik, Kantonsspital Baden

Alle Vorteile, die das Kantonsspital Baden mit einem Managed Print Service Vertrag erzielen konnte, finden Sie unter www.clevere-wahl.ch


BEZUGSQUELLENREGISTER

Bezugsquellenregister

Logistik

Bildung

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KOMPASS 04 / 2016

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EQUIPMENT & NEWS

Mabox: Die innovative Diabetikertasche Mabox ist eine gut organisierte Diabeti­ kertasche, die dem Nutzer alle Vorteile zur Behandlung seiner Krankheit liefert. Sie ist weit mehr als eine Kühltasche. Sie ist ein Organisationstalent, das von vielen Diabe­ tologen empfohlen wird. Die Mabox wurde von einem jungen Diabetiker entwickelt, um viel Material wie Nadeln, Pens, Mess­ gerät, Sticks, Tupfer etc. in einer Tasche un­ terzubringen – und nicht gleich als Diabeti­ ker aufzufallen. Alle erforderlichen Schritte

zur täglichen Behandlung des Diabetes sind in der Mabox übersichtlich organisiert. Von der Zuckerkontrolle bis zur Entsorgung der verbrauchten Nadeln beinhaltet die Tasche

alles. Die einzelnen Schritte wurden in Zu­ sammenarbeit von medizinischem Fachper­ sonal und Diabetikern entwickelt. www.mabox.diabete.fr

Sivantos revolutioniert das Hörgeräte-Geschäft Auf dem 61. Internationalen Hörgeräte­ akustiker­Kongress EUHA in Hannover führte Sivantos als erster Hörgeräte­Her­ steller mit seinen TeleCare Lösungen in die Zukunft der Hörgeräteanpassung. Sie ermöglichen Schwerhörigen, während des Probetragens ihrer Hörgeräte, ortsunge­ bunden direkten Kontakt zu ihrem Akus­ tiker aufzunehmen. Per Smartphone­App «myHearing» können sie verschiedene «ca­ reChat» Kommunikationskanäle mit dem Akustiker nutzen, auf eine cloud­basierte Wissens­Datenbank zugreifen und das Hö­ ren mit den Hörgeräten sowie deren Hand­ habung trainieren. Gleichzeitig kann der Akustiker den Testverlauf verfolgen. Bei

Bedarf kann er aus der Ferne bestimmte Einstellungen ändern. Das soll die Kun­ denzufriedenheit erhöhen und gleichzeitig die Abbruchquote während der Testphase

Nicht nur besser

verringern. Durch die Kommunikation und Anpassung per Smartphone­App werden zudem jüngere Zielgruppen angesprochen. www.sivantos.com

[ANDERS] www.imsag.ch international

media solutions


NEWS

Nachbarschaftshilfe online fördern Mit der elektronischen «Generationen-Plattform» für Nachbarschaftshilfe lancieren die Gründer Patrick Lauber und Markus Schneider von der Belvita Schweiz AG den Start zu ihrer ganzheitlichen und innovativen Lösung für Pflege und Betreuung zu Hause. verbinden und einen Beitrag für eine lebendige Nachbarschaft leisten. Während Facebook weltweit einen freundschaftlichen Austausch ermöglicht, fördert die Plattform «fürenand.ch» den Austausch in lokalen, geschlossenen NachbarschaftsNetzwerken. Sie ermöglicht – wie bei Social Media-Lösungen gewohnt – Nachrichten zu posten oder persönlich zu adressieren, Veranstaltungen zu organisieren, auf dem Marktplatz Gegenstände zu verschenken oder zu verkaufen und natürlich Nachbarschaftshilfe anzubieten oder zu suchen. Mit der Generationen-Plattform „fürenand.ch“ soll ein Beitrag für eine Bild: obs/Belvita Schweiz AG lebendige Nachbarschaft geleistet werden.

Mit der steigenden Mobilität und den veränderten Lebensformen kommt es zu einem enormen Wandel in der Gesellschaft. Eine zunehmende Anonymisierung zeigt sich nicht nur in Grossstädten, sondern immer mehr auch in ländlichen Gebieten. Viele kennen ihre Nachbarn kaum, wissen oft nicht mal, wer unter demselben Dach wohnt. Diese Umstände führen zu einer zusätzlichen Vereinsamung älterer Menschen. Belvita will mit ihrer Lösung dafür sorgen, dass Menschen aufgehoben in der Gesellschaft möglichst lange zu Hause leben können und lanciert deshalb eine Online-Plattform zur Förderung der Nachbarschaftshilfe. Die Generationen-Plattform «fürenand.ch» Mit der Online-Plattform «fürenand.ch» will Belvita Menschen in der Nachbarschaft

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KOMPASS 04/ 2016

Die elektronischen Möglichkeiten, wie zum Beispiel der Versand einer Einladungsmail für einen Begrüssungsapéro, senken die Hürde, aufeinander zuzugehen. Eine funktionierende und lebendige Nachbarschaft bereichert und unterstützt alle. Und die Gemeinden werden dadurch finanziell massiv entlastet. Vertrauen schaffen, Selbständigkeit stützen Die Nachbarschaftshilfe wird auf einfache Weise kostenlos online vermittelt. Hier werden engagierte Menschen und hilfesuchende Nachbarinnen und Nachbarn zusammengeführt. Belvita fördert damit ein altes «Erfolgsmodell» mit zeitgemässen elektronischen Kommunikationsmitteln. Das Ziel besteht darin, die noch vorhandene Selbständigkeit und Lebensqualität von älteren Menschen wirksam zu stützen und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu gewinnen, für ein möglichst langes selbstbestimmtes Leben zu Hause. www.belvita.ch


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KOMPASS 03 / 2016

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KOMPASS

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Unser Leistungsspektrum: • Komplettbewirtschaftung der Medizintechnik • Prüfung, Instandhaltung, Wartung • Prozessberatung • Herstellerneutrale Investitionsberatung • Anwenderschulung • QM-Zertifizierungen • Dokumentation Die Fakten der HERMED-Gruppe: • Über 30 Jahre Markterfahrung • Betreuung von europaweit über 300 Einrichtungen mit über 50’000 Betten • Herstellerneutral • Über 500 qualifizierte Mitarbeiter Was wir für unseren Kunden erreichen wollen: • Höchstmögliche Qualität im Bereich der Medizintechnik Bewirtschaftung • Kostenoptimierung und Kostentransparenz • Gesetzeskonformität • Hohe Verfügbarkeit • Nachhaltige, auf die vorhandene Organisation zugeschnittene Lösungen Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Senden Sie uns ein eMail oder rufen Sie uns direkt an.

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Neu auf dem Careum Campus

Eröffnung Careum Auditorium Ihr Veranstaltungsort im Zürcher Hochschulquartier Sie planen eine Konferenz in Zürich? Suchen einen besonderen Ort für Ihre Tagung? Möchten Ihre Präsentation in ansprechendem Rahmen halten? Ab Januar 2017 finden Sie an bester Lage im Zürcher Hochschulquartier einen einzigartigen Ort für Veranstaltungen aller Art. Eröffnung im Januar 2017 Bis zu 500 Personen finden im Auditorium Platz. Für kleinere Gruppen kann der Saal in zwei oder vier Räume unterteilt werden. Das Foyer eignet sich nicht nur für stimmungsvolle Empfänge und Apéros, sondern auch für kleine Ausstellungen. Modernste Technik gehört im Careum Auditorium ebenso zum Standardrepertoire wie eine kompetente Veranstaltungsbetreuung. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme: +41 43 222 50 40; auditorium@careum.ch

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Kompass ausgabe 4 dez 2016