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Karriere 2016 Das Jahrbuch für Karriereplanung·Weiterbildung·Top Jobs

BILDUNG BEFLÜGELT! www.ch-karriere.ch

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Das Jahrbuch für Karriereplanung·Weiterbildung·Top Jobs

Karriere 2016

FACHHOCHSCHULEN | HÖHERE FACHSCHULEN | INTERNATIONAL BUSINESS SCHOOLS | SEMINARE | TAGUNGSZENTREN | MANAGEMENT | MARKETING UND VERKAUF | INFORMATIK | GESUNDHEITSWESEN | SPRACHEN BERUFSORIENTIERTE WEITERBILDUNG | KAUFMÄNNISCHE WEITERBILDUNG COACHING | PERSONALBERATER | TOP JOBS In Zusammenarbeit mit der Zeitschrift


Papyrus_Layout 1 25.02.16 18:32 Seite 1

85 x 55 mm können Ihre Karriere beeinflussen. Ihre Visitenkarte. Auf Papier. Die richtige Papierwahl steht heute mehr denn je im Mittel-

erhöht die Qualität und unterstützt die unternehmensspe-

punkt. Allein die Haptik löst positive und spezifische

zifische Identität.

Wahrnehmungen aus. Ein Unternehmen erreicht durch das

Entdecken Sie, welche Werte und Emotionen Papier aus-

richtige Papier ein Mehrwert in der Kommunikation,

lösen kann. Papier ist unsere Leidenschaft.

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Editorial_13_Vorwort_Deiss 29.02.16 09:31 Seite 1

Editorial

Bildung

und Glück Unter der Federführung der Vereinten Nationen erstellt das Earth Institute seit 2012 den «World Happiness Report». Für die Studie 2015 hat das Institut der Columbia Universität in New York 160 Staaten untersucht. Ziel dieser Anstrengungen: eine Rangliste zu erstellen, in welchem Land sich die Menschen in ihrer Selbstwahrnehmung am glücklichsten fühlen. Und der Gewinner 2015 ist ... die Schweiz! Selbstverständlich ist das nicht, zumal zuletzt zweimal Dänemark obenaus schwang. Hinter den Isländern belegen die Dänen 2015 immerhin noch Rang 3. In den Top Ten finden sich ausserdem Norwegen, Kanada, Finnland, die Niederlande, Schweden, Neuseeland und Australien. Unser grosser Kanton im Norden belegt etwas überraschend nur Rang 26. Nun, Glück hat viele Facetten und viele Gründe. Ein Grund für Glück ist aber mit Bestimmtheit die Zufriedenheit am Arbeitsplatz. Das sieht auch das Earth Insitute so und verbindet deshalb die Befragungen mit Daten von Sozialsystemen und vom Arbeitsmarkt.Wohlwissend, dass Zufriedenheit am Arbeitsplatz ein wesentlicher Schlüssel für Glück ist. Man darf den Faden ruhig weiterspinnen: Bei der Zufriedenheit am Arbeitsplatz spielt die Weiterbildung eine massgebliche Rolle. Denn nur wer den sich ständig verändernden Aufgaben am Arbeitsplatz in Theorie und Praxis gewachsen ist, kann sie zur Zufriedenheit aller erfüllen – auch zur Zufriedenheit von sich selber! Konsequente Aus- und Weiterbildung befähigt uns, die beruflichen Ansprüche zu meistern. Damit steigen nicht nur die Chancen im Job, damit steigt auch unsere private Zufriedenheit. Über zwei Millionen Schweizerinnen und Schweizer besuchen jedes Jahr einen oder gar mehrere Weiterbildungskurse. Dieser Bildungsfleiss steht zweifelsohne in direktem Zusammenhang mit Glück.

Harald Fessler Herausgeber

Peter Büchel Chefredaktor


Personal_Swiss_Layout 1 18.02.16 20:14 Seite 1

NEUE HORIZONTE IM HR! www.personal-swiss.ch

12.–13. April 2016 | Messe Zürich 15. Fachmesse für Personalmanagement MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG


Vorwort_Vorwort_Deiss 18.02.16 19:12 Seite 1

Vorwort

Weiterbildung gibt Sicherheit In meinen ersten zwanzig Berufsjahren habe ich oft den Job gewechselt. Ich war Bademeister, Lehrer, Radiojournalist, Sportredaktor, Kassensturzmoderator, Tagesschaureporter, Clubmoderator und Lehrbeauftragter an der Universität Freiburg. Mit diesem facettenreichen Lebenslauf war ich in den Neunzigerjahren eher die Ausnahme. Heute gehören solche Laufbahnen zum Alltag. Arbeitnehmende schauen zusammen mit ihren Vorgesetzten, wie die Zukunft aussehen könnte und bilden sich entsprechend weiter. Sie glauben definitiv nicht mehr, sie müssten sich auf ihrem gelernten Beruf pensionieren lassen. Die Zeiten haben sich geändert, sie ändern sich weiter und dies immer rasanter. Und gerade deshalb muss man agil bleiben, sich weiterbilden und bereit sein, sich neu zu orientieren. Wer heute im Zeitalter der mobilen und multimedialen Kommunikationswelt nicht wachsam ist, wird abgehängt. Oder einfach gesagt: Wer sich nicht weiterbildet, verliert den Anschluss. Die Politik hat auf diese Veränderungen reagiert. Anfang 2016 trat das neue Weiterbildungsgesetz in Kraft. Es hat unter anderem zum Ziel, die Qualität der Weiterbildungsangebote zu steigern, Grundkompetenzen zu fördern und Weiterbildungsprojekte zu unterstützen. Dieses Gesetz wird immer wichtiger werden und dürfte für ein Land, das im Bildungsbereich Klassenprimus ist, eine zentrale Rolle übernehmen. Es ist zu hoffen, dass das Parlament für die im Gesetz definierten Aufgaben auch genügend finanzielle Mittel zur Verfügung stellt. Ich werde mich dafür einsetzen. Nicht nur die Politik, sondern auch Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssen ihre Verantwortung wahrnehmen. Firmenchefs setzen längst auf professionelle Laufbahnplanung und die dazu gehörende Weiterbildung. Nur so können sie das Potenzial ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausschöpfen. Diese wiederum haben erkannt, dass eine Weiterbildung nicht nur Tür und Tore öffnet, sondern auch Sicherheit gibt. Eine Sicherheit, die in unserer kurzlebigen Zeit von grösster Wichtigkeit ist.

Matthias Aebischer

Nationalrat und Präsident des Schweizerischen Verbands für Weiterbildung SVEB


4_5_Inhalt_5_6_Inhalt 23.02.16 20:01 Seite 1

Inhaltsverzeichnis 10

Karriere 2016 Das Jahrbuch für Karriereplanung·Weiterbildung·Top Jobs

Impressum Herausgeber Harald Fessler, 9434 Au harald.fessler@bluewin.ch

Rookie3D/pixelio.de

Verlag/Anzeigenverkauf Flash Media Verlag GmbH Sonnenstrasse 8, 9434 Au Tel. 071 744 94 90 Fax 071 744 94 91 Daniela Wüst Telefon +41 (0)71 744 94 90 daniela.wuest@flashmedia.ch Harald Fessler Telefon +41 (0)79/631 50 21 harald.fessler@bluewin.ch E-Mail info@flashmedia.ch Internet www.ch-karriere.ch Chefredaktion Peter Büchel Eichbergstrasse 37, 9453 Eichberg Tel. 071 755 57 75 buechel@bluewin.ch Layout/Satz Katja Lira Sandgruebstrasse 14 9437 Marbach lira_manser@bluewin.ch Koordination/Druck international media solutions IMS AG, Harald Fessler Sonnenstrasse 8, 9434 Au www.imsag.ch Ostschweiz Druck AG Hofstetstrasse 14 9300 Wittenbach Tel. 071 292 29 29 Fax 071 292 29 38 www.ostschweizdruck.ch

6 Statements 8 Das eigene Potenzial entfalten 10 Small Talk als Karriereturbo 14 Fachhochschulen 15 Schulterschluss von Theorie und Praxis 16 Verzeichnis 17 Höhere Fachschulen 18 Begehrte Fach- und Führungskräfte 19 Verzeichnis 20 International Business Schools 21 Internationale Vernetzung als Erfolgsbaustein 22 Porträt: iimt 23 Verzeichnis 24 Seminare/Tagungszentren 39 Management/Marketing und Verkauf 40 Mitarbeiterförderung als strategischer Erfolgsfaktor 42 Porträt: Höhere Fachschule Bürgenstock 44 Management ist heiss begehrt

Umschlag: MultiArt Silk, 300 g/m2 Inhalt: MultiArt Silk, 135 g/m2 www.papier.ch Titelbild: shutterstock.com/ImageFlow

Verlag Flash Media GmbH Alle Rechte vorbehalten © 2016

45 Verzeichnis 46 Informatik 47 Informatik verstehen, Zukunft erleben 48 Verzeichnis

In Zusammenarbeit mit der Zeitschrift seminarinside

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4_5_Inhalt_5_6_Inhalt 23.02.16 20:01 Seite 2

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49 Gesundheitswesen 50 Gute Aussichten für Berufsleute 53 Porträt: OdA Organisation St. Gallen 55 Verzeichnis 56 Sprachen 57 Nie mehr sprachlos im Berufsalltag 58 Verzeichnis 59 Berufsorientierte/Kaufmännische Weiterbildung 60 Populäre Form der Weiterbildung 61 Porträt: Bildungszentrum kvBL

66

62 Porträt: Lernwerkstatt Olten 63 Porträt: Juventus Schulen 64 Porträt: AKAD Business 65 Porträt: EB Zürich 66 Porträt: Swissmem Kaderschule 67 Verzeichnis 70 Coaching/Training 71 Resilienz: Die sieben Faktoren 72 Porträt: Coachingzentrum Olten 73 Verzeichnis 74 Personalberater/Top Jobs 75 Die beliebtesten Arbeitgeber 76 Verzeichnis

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Statements_Statements 18.02.16 19:13 Seite 1

Statements

Mauro Dell’Ambrogio

Monika Rühl

Staatssekretär für Bildung,

Vorsitzende der Geschäftsleitung

Forschung und Innovation

economiesuisse www.economiesuisse.ch

Bildung ist Kultur einen Vorteil im Wirtschaftsleben zu verschaf-

Die Früchte vor den Augen halten

fen. Und Wissen muss mehr sein als ein

Noch vor wenigen Jahrzehnten war die

Schlüsselfaktor bei der Entwicklung von Pro-

berufliche Entwicklung durch Elternhaus,

dukten, mehr als die Basis für die Optimie-

Herkunft und Geschlecht in ziemlich engen

rung von Produktionsprozessen oder Dienst-

Bahnen vorgegeben. Heute hingegen steht

leistungen. Denn Bildung ist, wie dies der Ber-

jeder und jedem fast die ganze Breite an be-

ner Philosoph Peter Bieri formuliert, «die wa-

ruflichen Möglichkeiten offen. Dank dem

che, kenntnisreiche und kritische Aneignung

Schweizer Bildungssystem mit seiner wohl

von Kultur». Das bedeutet, dass heute Bildung

weltweit einzigartigen Durchlässigkeit –

auch Dinge vermitteln muss wie Reflexions-

nicht nur innerhalb einer Berufsrichtung,

potenzial und Kritikfähigkeit oder dass sie

sondern auch zwischen diesen – gilt das nicht

auch die Grenzen des Machbaren themati-

nur am Anfang der beruflichen Karriere, son-

sieren soll und den Umstand, dass bei der

dern weit darüber hinaus. Die Möglichkeiten

selbstgerechten Unterscheidung zwischen

sind also grundsätzlich vorhanden, nur wer-

«gut» und «böse» oder zwischen «richtig» und

den sie nicht immer genutzt. Wer im beruf-

«falsch» ganz bedeutende Facetten der globa-

lichen und eventuell auch im familiären All-

lisierten, multikulturellen Welt verloren ge-

tag stark eingespannt ist, dem fehlt oft die un-

hen.

mittelbare Motivation für eine zusätzliche

Bildung ist mehr als die Voraussetzung, sich

Aus- oder Weiterbildung. Gerade in solchen Situationen muss man sich die späteren Früchte der Anstrengung vor Augen halten: die Berufung als Beruf – Erfolg inklusive.

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Statements_Statements 18.02.16 19:13 Seite 2

Robert Gögele Geschäftsführer Avanade Deutschland GmbH www.avanade.de

Eine neue Belegschaft wird entstehen 2016 werden Unternehmen vermehrt mit einer vermischten Belegschaft zu tun haben, in der sich Menschen, Maschinen und intelligente Software ergänzen. Eine vermischte Belegschaft wird viele der manuellen Prozesse automatisieren, die heute noch Menschen durchführen – aber die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden deswegen nicht weniger gebraucht. Ganz im Gegenteil, im zunehmenden Kampf um Talente und kluge Köpfe wird dieser Prozess den Menschen die Freiheit geben, sich auf geschäftskritische Themen und Innovationen zu konzentrieren. Laut einer Studie von Avanade glauben 91 Prozent der Befragten, dass die heutigen Teenager in Rollen und Aufgaben arbeiten werden, die es heute noch gar nicht gibt. Solche neuen Tätigkeitsfelder werden zum Beispiel in den Bereichen Sicherheit, Identitätsmanagement und Datenanalyse entstehen. Zunehmend werden die Mitarbeiter sich mit künstlicher Intelligenz und Machine Learning in der Cloud beschäftigen; ein völlig neues Gebiet für ganz viele Menschen, die sich mit den enormen Datenmengen im Zeitalter der digitalen Kunden und dem Internet der Dinge auseinandersetzen. Auch völlig neue Berufe wie Digital Humanists werden wir sehen – ihre Aufgabe wird es sein, Unternehmen ethisch in Bezug auf die Nutzung digitaler Technologien zu beraten. Derartige Veränderungen in den Berufsfeldern hat es in der Geschichte immer wieder gegeben, aber digitale Technologien bringen grössere und schnellere Entwicklungen mit sich, als wir es jemals zuvor erlebt haben. Während wir uns weiterbewegen, müssen Unternehmen des DACH-Raums – Deutschland, Österreich und die Schweiz – verstärkt auf digitale Arbeitsplätze für Knowledge Worker setzen. Damit reagieren sie auf den Informationsbedarf ihrer Mitarbeiter in einer komplett digitalisierten Umgewettbewerbsfähig zu bleiben.

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© G. Altmann/Pixelio

bung und um auch im Kampf um Talente in einer vernetzten Welt


Einleitung_Galal_Ein_Nuss_Hotel_Tourismus 18.02.16 19:14 Seite 1

Das eigene

Potenzial entfalten Das eigene Potenzial entfalten können wir nur, wenn wir uns unseren Ängsten und Zweifeln stellen. Autor Marc M. Galal beschreibt in diesem Beitrag, wie wir die Qualität des Lebens selbst bestimmen, wenn wir endlich unseren Mut wecken, unser Potenzial zu leben und

Lupo/pixelio.de

so einen wichtigen Schritt in Richtung Erfolg gehen.

Touch the sky! «Nur wenn wir uns unseren Zweifeln und Ängsten stellen, können wir diese auflösen und als Persönlichkeit wachsen.»

Wer kennt sie nicht? Die Angst! Bei vielen Menschen ist sie heute allgegenwärtig: Die Angst vor dem, was kommt oder kommen könnte.Von der konkreten Furcht vor Krankheiten oder Arbeitslosigkeit bis hin zu eher diffusen Ängsten oder den eigenen Zweifeln, etwas nicht zu schaffen, was man sich doch so fest vorgenommen hat und gerne erreichen möchte. Die Angst zu versagen lähmt uns. Wir wissen, dass wir uns diesen Gefühlen stellen müssten – nur fehlt uns meistens der

Mut, der dafür notwendig wäre. Lieber leben wir in der vermeintlichen Sicherheit, bewegen uns innerhalb unserer Komfortzone. Doch nur wenn wir uns unseren Zweifeln und Ängsten stellen, können wir diese auflösen und als Persönlichkeit wachsen.

Drei psychologische Mechanismen der Natur Eigentlich wissen wir schon alles, um unsere Ziele erreichen zu können. Eigentlich wissen

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wir, dass es nicht reicht, abzuwarten und zu hoffen, dass schon alles irgendwann besser wird. Ja, eigentlich … Doch was hindert uns daran, endlich das zu tun, was wir uns – schon so lange – wünschen? Um das zu beantworten, müssen wir die menschliche Natur einmal etwas näher betrachten. Dazu ist es wichtig, zu verstehen wie und warum wir etwas tun, wenn wir es tun. Denn je besser wir wissen, wie wir ticken, desto leichter finden wir zu uns selbst und desto umfassender können


Einleitung_Galal_Ein_Nuss_Hotel_Tourismus 18.02.16 19:14 Seite 2

Einleitung • Thema

Es ist wichtig zu verstehen, wie und warum wir etwas tun.

wir unser gesamtes Potenzial entfalten. Und je mehr wir verstehen, wie und warum Menschen aus ihrer Natur heraus handeln, umso mehr Mitgefühl und Verständnis werden wir nicht nur uns selbst gegenüber, sondern auch für unsere Mitmenschen entwickeln. Betrachten wir also die drei wichtigen psychologischen Mechanismus der menschlichen Natur einmal etwas genauer:

1. Trotz Angst aktiv werden Was hindert uns daran, unseren Traum zu leben? Was hindert uns daran, aktiv zu werden? Was hindert uns daran, unser Bestes zu geben? Richtig: Die Angst blockiert uns und hindert uns daran, das zu tun, was richtig ist. Es ist nahezu zumVerzweifeln:Wir wissen genau, was jetzt das Richtige wäre, aber wir tun es nicht – aus Angst:Angst, zu investieren und den nächsten grossen Schritt zu tun. Angst blockiert uns – und zwar oft sehr nachhaltig. Nun kommt es nicht darauf an, diese Angst zu eliminieren. Vielmehr ist es wichtig, die Angst zu kontrollieren, mit ihr umzugehen und nicht gelähmt wie das Kaninchen vor der Schlange zu sitzen und nichts zu tun. Wer erfolgreich sein will, muss den Mut haben, auf die nächste Ebene zu gelangen, den nächsten Schritt zu tun. Deshalb müssen wir – trotz der Angst – aktiv werden.

2. Die Qualität des Lebens selbst bestimmen Was beeinflusst uns? Was lenkt uns? Was bestimmt die Qualität unseres Lebens? Jedem Ereignis unseres Lebens ordnen wir eine bestimmte Bedeutung zu, je nachdem, wie wir es bewerten, wie wir damit umgehen, wie wir es verarbeiten. Unsere Sicht auf die Welt, unsere Werte spielen dabei eine wichtige Rolle. Sobald sich eine Bedeutung gefestigt hat, bildet sich ein Muster heraus, das aus Emotionen besteht, die wiederum mit Bedeutungen verknüpft sind. Dieses individuelle Emotionsmuster bestimmt die Qualität unseres Lebens. Wir kennen alle jemanden aus unserem Bekanntenkreis, der immer irgendwie frustriert wirkt, weil er Ereignisse immer eher negativ bewertet. Mit anderen Menschen im

Büro sprechen wir lieber, weil sie immer glücklich und fröhlich zu sein scheinen.Auch wenn Grundtendenzen typbedingt vorhanden sind, können wir die Qualität unseres Lebens selbst bestimmen – durch unsere innere und äussere Haltung, die bewusste Konzentration auf das Positive und eine einfach-einmal-andere Bewertung unserer Erlebnisse: Regen und Sturm können uns den Tag vermiesen, aber auch die Möglichkeit bieten, ihn bewusst positiv zu erleben, indem wir ihn beruhigt auf der Couch verbringen oder uns den Wind wieder einmal ordentlich um die Nase wehen lassen.

3. Den eigenen Bedürfnissen gerecht werden Warum tun wir das, was wir tun? Welche ultimativen Antriebe stecken hinter jeder Aktion? Jeden Tag sind wir getrieben, Dinge zu erledigen und Aufgaben zu erfüllen, um unsere primären Bedürfnisse zu erfüllen. Egal welche Herkunft wir haben, egal welchen Beruf wir ausüben und obwohl doch jeder von uns einzigartig ist – unsere primären Bedürfnisse sind immer gleich: Sicherheit, Herausforderung, Liebe, Sinn,Wachstum, Beitrag für die Allgemeinheit. Auch wenn die Ausprägung bei jedem Menschen unterschiedlich ist, so entscheidet die Befriedigung dieser sechs Grundbedürfnisse doch darüber, ob wir uns selbst glücklich oder unglücklich fühlen, wie wir uns gegenüber unseren Mitmenschen verhalten und ob wir selbstbewusst durchs Leben gehen oder uns eher ängstlich verhalten.

unser Verhalten. Betrachten wir allerdings die «Schlange» als Freund, steckt hinter unserem ängstlichen Anteil eine positive Absicht. Im Fall der Angst könnte es beispielsweise Schutz sein. Die Angst will uns vor Verletzung schützen, vor Misserfolg oder Verlust. Also sagen wir «Danke» zu unserer Angst, aber gehen den Schritt trotzdem. Den Schritt, von dem wir innerlich genau wissen, dass es der richtige ist. Und je mehr wir uns mit unserem neuen Freund beschäftigen, herausfinden, warum er so aussieht, wie er aussieht, welche Eigenschaften er hat, was er alles kann, desto weniger unheimlich wird er für uns. Wir wecken unseren Mut, leben unsere Potenziale und gehen endlich den nächsten wichtigen Schritt in Richtung Erfolg.

Marc M. Galal

Die Initiative ergreifen Zugegeben – das klingt im ersten Moment leichter gesagt als getan.Wie dem Kaninchen geht es auch uns manchmal:Wir sind vor lauter Angst wie gelähmt. Wir starren auf die Schlange/unsere Angst – unfähig, uns zu bewegen oder etwas dagegen zu tun. Ob Aussagen anderer «Davor braucht man doch keine Angst zu haben!» oder das, was wir uns selbst versuchen einzureden «Ich darf keine Angst mehr haben!» – beides nutzt überhaupt nichts, verändert weder unser Gefühl noch

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ist als Erfolgstrainer davon überzeugt: «Das grosse Geheimnis des Erfolgs oder Misserfolgs liegt in der persönlichen Einstellung!» Aufbauend auf umfangreichen Ausbildungen hat er die nls-Strategie entwickelt. Insgesamt 1,3 Millionen Menschen haben Marc M. Galal gelesen, gehört und live erlebt. www.marcgalal.com


Einleitung_Quick_Ein_Nuss_Hotel_Tourismus 22.02.16 09:22 Seite 1

Small Talk

als Karriereturbo Mit dem Berufseinstieg verändert sich auch das soziale Umfeld. Je grösser das Unternehmen ist, desto unterschiedlicher sind die Personen, mit denen man in Kontakt kommt. Dr. Ilona Quick gibt im nachfolgenden Artikel Tipps, wie gekonnter Small Talk Berufseinsteigern den entscheidenden Vorsprung verschafft.

Mit dem Berufseinstieg wird man Teil einer Unternehmenshierarchie, deren ungeschriebenen Gesetze sich erst nach und nach erschliessen.Viele Berufsanfänger machen sich darüber zunächst keine Gedanken. Das ist verständlich, denn sie haben ihr bisheriges Leben in Schulen und Universitäten verbracht, bei denen es um Noten, Punkte und Qualifikationen ging. Gute Zensuren sind in den ersten 20 bis 30 Jahren unseres Lebens die alles entscheidenden Faktoren. Ob man für das Gymnasium zugelassen wird, einen Studienplatz im Wunschfach ergattert oder einen betrieblichen Ausbildungsplatz erhält, alles hängt von einem guten Notendurchschnitt ab. Dass im Berufsleben auch andere Fähigkeiten als die rein fachlichen gefordert sind, ist im Bewusstsein häufig noch nicht präsent. Beim Lesen der Stellenanzeigen liegt daher das Augenmerk auf den fachlichen Anforderungen. Dass auch weitere persönliche Eigenschaften erwünscht sind, wie ■ «Sie haben ein gutes Gespür für Menschen und ihre Bedürfnisse – was auch an Ihrer Kommunikationsstärke, Ihrem sicheren Auftreten … bemerkbar ist.» ■ «Kommunikationsstärke, Aufgeschlossenheit sowie Freude an der Teamarbeit» ■ «Persönlich zeichnen Sie sich durch Teamfähigkeit, Durchsetzungsvermögen und ein kommunikatives Auftreten aus» wird keine allzu grosse Beachtung geschenkt. Viele Berufsanfänger sind auch zunächst der Ansicht, dass sie die Anforderungen an die sogenannten «weichen Fähigkeiten» bereits mitbringen beziehungsweise, dass sich diese,

wenn überhaupt notwendig, im Laufe des Berufslebens entwickeln.

Fachwissen ist nicht alles Von Unternehmen werden Soft Skills allerdings als Schlüsselkompetenzen angesehen und sind bei nahezu gleicher Qualifikation häufig das Zünglein an der Waage bei Einstellungen oder Beförderungen. Berufsanfänger wundern sich, wenn sie auf der Karriereleiter vorankommen wollen, warum ein anderer Bewerber das Rennen gemacht hat.Woran könnte es gelegen haben? Auch sie sind doch fleissig, diszipliniert, zuverlässig, haben ihr Fachwissen ständig auf dem Laufenden gehalten und zusätzliche Qualifikationen erworben. Auch internationale Studien belegen: Beruflicher Erfolg ist nur zu 50 Prozent auf die Fachkompetenz der Mitarbeiter zurückzuführen. Die übrigen 50 Prozent werden mit sogenannten Soft Skills wie Kommunikationskompetenz, Einsatzbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein, selbstständiges Arbeiten und Teamfähigkeit erreicht. Sie sind darum für Unternehmen unverzichtbar, Abstriche werden hier nicht toleriert. Denn in Zeiten, in denen Unterschiede bei Produkten und Dienstleistungen immer geringer werden, kann die Kommunikationsfähigkeit von Mitarbeitern entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens sein.

Small Talk – nein danke? Wenn Kommunikationskompetenz verlangt wird, ist nicht nur die Fähigkeit gemeint, mit vielen Menschen locker zu plaudern, son-

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dern sich grammatikalisch korrekt auszudrücken, situationsangemessen zu verhandeln und dabei unterschiedliche Faktoren wie zum Beispiel den sozialen Status der Gesprächsteilnehmer zu berücksichtigen. Small Talk als Teil von Kommunikationskompetenz wird von Kritikern häufig als seichtes Geschwätz bezeichnet, das sie daran hindert, direkt zum Wesentlichen, dem Fachoder Sachgespräch zu kommen. Allerdings sind grundlegende Kenntnisse, wie man mit einem Small Talk ein Gespräch gestaltet, aktiv auf Fremde zugeht und zunächst auf der Beziehungsebene einen ersten Kontakt herstellt, keine Zeitverschwendung, sondern in vielen Situationen und Anlässen hilfreich und angemessen.

Viele neue Situationen verunsichern So finden sich auch Berufseinsteiger bereits im Bewerbungsgespräch, Assessment Center oder im Praktikum in Situationen wieder, in denen sie die fachliche Ebene verlassen müssen und mit einem lockeren Small Talk eine Gesprächspause überbrücken oder mit fremden Kollegen ins Gespräch kommen müssen. Da ist es zunächst ganz normal, dass sich Unsicherheiten und Gesprächsblockaden einstellen: Worüber um alles in der Welt soll ich mit wesentlich älteren Kollegen reden? Was sage ich zu meinem Chef, wenn ich mit ihm allein vor dem Aufzug warte? Selbst ein Gespräch beginnen? Abwarten, ob er was sagt? Worüber soll ich mich beim Assessment Center bei einem gemeinsamen Abendessen mit allen Teilnehmern und den Assessoren unterhalten? Soll ich viel über


Einleitung_Quick_Ein_Nuss_Hotel_Tourismus 22.02.16 09:22 Seite 2

Einleitung • Thema

Beruflicher

R. B./pixelio.de

Erfolg wird zu 50 Prozent mit sogenannten Soft Skills erreicht.

Die Kommunikationsfähigkeit von Mitarbeitenden kann entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens sein.

mich erzählen wie der Tischnachbar, der mit seinem Auslandsaufenthalt prahlt? Hält man mich für fachlich unfit, wenn ich über banale Themen wie das Wetter, die Räumlichkeiten oder das Hotel spreche? Wäre es daher nicht besser, ausschweifend die Erkenntnisse der Master-Arbeit zu beschreiben? Worüber kann ich mit dem wichtigen Kunden sprechen, den ich vom Empfang abholen und zum Gespräch in die vierte Etage bringen soll? Und worüber rede ich auf dem Betriebsjubiläum, wenn ausgerechnet ein wichtiger Kunde neben mir Platz nimmt? Über das Unternehmen und seine konkurrenzlosen Leistungen? Über die Abteilung oder wie das Problem mit seiner Bestellung gerade noch hingekriegt wurde oder über etwas ganz anderes, Persönliches? Da ist es hilfreich, wenn man die Grundregeln des Small Talks kennt.

Kommunikationskompetenz beweisen Der erste Eindruck im Bewerbungsgespräch Üblich ist, das Gespräch mit einem Small Talk zu beginnen, um zunächst die Situation zu entspannen und einen persönlichen Eindruck vom Bewerber zu gewinnen. Antworten Sie nicht einsilbig mit «Ja» oder «Nein», wenn Sie etwas gefragt werden, sondern zeigen Sie mit zwei bis drei Sätzen eine positive Grundhaltung. Bei der Frage, ob Sie gut hergefunden haben und wie die Anreise war, werden nicht Ihr Organisationstalent und Orientierungsvermögen getestet, sondern, wie locker Sie in einer Stresssituation einen Small Talk führen können. Abendessen im Assessment Center Im Assessment Center wird auch geprüft, wie sich Bewerber im gesellschaftlichen Rahmen

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bewegen. Beim abendlichen Zusammensein versuchen Sie, nicht die Fachthemen in den Vordergrund zu stellen, sondern reden Sie über Offensichtliches, über etwas, was alle gemeinsam in der Situation verbindet.Themen wie Wetter, Anreise, die Stadt, in der die Veranstaltung stattfindet, persönliche Interessen, soweit sie für andere interessant sind. Die Themen sollen positive persönliche Eindrücke wiedergeben.Vermeiden Sie es, sich selbst mit Prahlereien hervorzuheben, über Ärgerliches zu lamentieren oder pausenlos Witze zu erzählen. Hilfe, ich kenne ja hier niemanden! Wenn Sie neu sind im Unternehmen und eine kurze Zeit mit einem Gespräch überbrücken wollen, zum Beispiel bei einer spontanen Begegnung, bei der sie gemeinsam auf etwas warten oder einen Weg zurücklegen müssen,


Einleitung_Quick_Ein_Nuss_Hotel_Tourismus 22.02.16 09:22 Seite 3

Einleitung • Thema

Vermeiden

Rookie3D/pixelio.de

Sie es auf jeden Fall zu lamentieren.

Small Talk ist in vielen Situationen und Anlässen hilfreich und angemessen.

sagen Sie einen kurzen Gruss, falls an diesem Tag noch nicht geschehen, und machen Sie eine freundliche Bemerkung über etwas, was die gemeinsame Situation gerade hergibt. Damit können Sie auch austesten, ob der andere sich auf eine kleine Plauderei einlassen möchte oder lieber gedanklich bei seiner Tätigkeit bleiben will. Mir fällt nicht ein, was ich sagen könnte! Setzen Sie sich nicht unter Druck, etwas besonders Geistreiches oder Originelles sagen zu wollen.Wichtig ist nur, dass das Thema positiv ist und der andere auch etwas dazu erwidern kann. Die Räumlichkeiten, die Raumdekoration, das Angebot in der Kantine, alles, was Sie gerade sehen oder tun, ist ein Thema. Auch ein Kompliment ist möglich, wenn es ehrlich gemeint ist.Vermeiden Sie es auf jeden Fall zu lamentieren.

Was sage ich zu älteren oder hierarchisch höher stehenden Personen? Auch hier gilt: Blockieren Sie sich nicht selbst mit dem Anspruch, etwas Bedeutsames zu sagen, oder mit dem Gedanken, dass Sie für wichtige Personen nicht interessant genug sein könnten, einen Small Talk zu beginnen. Eine nette Bemerkung über ein neutrales Thema zeigt, dass Sie aufgeschlossen und kontaktbereit sind, und vielleicht entspinnt sich daraus ein Gespräch. Auf jeden Fall wird man Sie bewusst bemerken, das kann später wichtig sein. Den wichtigen Kunden, den Sie vom Empfang abholen, begrüssen Sie zunächst und stellen sich dabei namentlich vor, am besten auch mit Ihrer Funktion im Unternehmen. «Guten Tag, Herr Bauer, mein Name ist Silvia Winter, ich bin Praktikantin hier im Unternehmen und bringe Sie zu Herrn Sommer». Informieren Sie sich vorab über den Kunden,

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beispielsweise, woher er kommt oder ob er schon öfter im Unternehmen war. So können Sie dann beispielsweise nach seiner Anreise fragen oder einige Kurzinformationen über die Räumlichkeiten geben: «Zu Herrn Sommer müssen wir hoch in den vierten Stock, dort befindet sich die Marketingabteilung.» Vor der Betriebsfeier fürchte ich mich, am liebsten würde ich wegbleiben! Das sollten Sie auf keinen Fall tun. Alle beruflichen Anlässe sind Pflichtveranstaltungen. Für neue Kollegen im Betrieb sind Betriebsfeiern, Firmenjubiläen, Mitgliederversammlungen eine kommunikative Herausforderung. Machen Sie nicht den Fehler, sich an die wenigen Kollegen zu klammern, die Sie schon kennen.Auch hier gilt, eröffnen Sie das Gespräch mit einer Bemerkung, die die Situation hergibt: Das kann der Ort sein, an dem


Einleitung_Quick_Ein_Nuss_Hotel_Tourismus 22.02.16 09:22 Seite 4

Einleitung • Thema

Achten Sie darauf, dass die Gesprächsanteile möglichst gleichwertig verteilt sind.

So halten Sie das Gespräch in Gang! Mit offenen Fragen, also solchen, die nicht mit Ja oder Nein beantwortet werden können, geben Sie Ihrem Gesprächspartner die Möglichkeit, etwas ausführlicher zu antworten. Aber ein Small Talk ist keine Fragestunde oder ein Interview. Machen Sie zunächst eine persönliche Mitteilung und stellen Sie anschliessend die Frage: «Ich bin mit dem Auto hergekommen, wie sind Sie denn angereist?» Achten Sie darauf, dass die Gesprächsanteile möglichst gleichwertig verteilt sind.

twinlili/pixelio.de

die Veranstaltung stattfindet, der Anlass, die Tischdekoration, das Wetter, das Rahmenprogramm. Wichtig ist nur: Sagen Sie etwas! Und nutzen Sie die Gelegenheit, sich mit Ihrem Namen vorzustellen. Im weiteren Gesprächsverlauf achten Sie darauf, dass Sie mit Ihren Äusserungen nicht polarisieren. Alle weltanschaulichen Themen wie Politik, Religion oder negativ besetzte Themen wie Krankheiten, Naturkatastrophen sind im Small Talk tabu.

Achten Sie im Small Talk darauf, dass Sie mit Ihren Äusserungen nicht polarisieren.

Was mache ich, wenn ich auf einen Gesprächsmuffel treffe, der mir gar nicht oder nur einsilbig antwortet? Auch wenn Ihnen die Situation unangenehm ist: Das ist nicht Ihre Schuld und Sie sind nicht für das Fehlverhalten anderer verantwortlich. Versuchen Sie, den Gesprächspartner zu wechseln.Wenn das nicht möglich ist, weil Sie einen festen Sitzplatz haben, müssen Sie es einfach aushalten. Es ist durchaus möglich, dass der Gesprächsmuffel bei der nächsten Begegnung freudig auf Sie zukommt.

Dr. Ilona Quick

Small Talk als Karriereturbo

Das Buch zum Thema: Ilona Quick, Renate Birkenstock: «Mit Small Talk zum Big Talk». BusinessVillage 2015, Edition praxis kompakt. CHF 25.80. ISBN: 978-3-86980-275-6

Machen Sie sich bewusst, dass es Situationen gibt, in denen ein Small Talk die angebrachte Art der Kommunikation ist. Kurze Gesprächspausen oder kurze gemeinsame Wege mit einem Gespräch zu überbrücken, sind nicht der Rahmen, um sich fachlich auszutauschen. Wenn Sie in solchen Situationen über das Wetter, die Anreise oder auch persönliche Interessen sprechen, bedeutet dies nicht, dass Sie fachlich nichts zu sagen haben, sondern vielmehr, dass Sie kommunikativ sind und sich situationsangemessen verhalten können. Genau das kann Ihnen den entscheidenden Vorsprung gegenüber anderen Bewerbern geben.

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Nach dem Lehramtsstudium in Kassel und der Promotion an der Queens University of Belfast entschied sich Ilona Quick für eine Laufbahn mit Schwerpunkt Kundenkommunikation, Akquise und Vertrieb. Ihre Erfahrungen, wie man mit Kunden ins Gespräch kommt, die sie im Aussendienst eines grossen Pharmaunternehmens, im Innen- und Aussendienst eines wissenschaftlichen Verlages sowie in der Immobilienbranche gemacht hat, gibt sie heute in Seminaren und Vorträgen weiter.


Fachhoch_Titelblatt_129_Berufsorientierte 20.02.16 17:42 Seite 1

FACHHOCH SCHULEN SIND EINE ATTRAKTIVE ALTERNATIVE ZUM GYMNASIALEN WEG.


Einleitung_Fachhochschulen_Ein_Nuss_Hotel_Tourismus 23.02.16 20:12 Seite 2

Fachhochschulen • Thema

Schulterschluss von Theorie und Praxis

In der Schweizer Bildungslandschaft nehmen die Fachhochschulen eine ausgeprägte Stellung ein. Sie verbinden die berufliche Grundbildung mit akademischer Weiterbildung

Die Zahlen der Studierenden an Fachhochschulen sind bemerkenswert hoch und die Fächerpalette ist breit. Doch die Errungenschaften der Fachhochschulen sind nicht nur Zahlen, sondern vor allem die Stärkung der Berufsbildung und Arbeitsmarktfähigkeit junger Menschen. Davon ist Jakob Limacher überzeugt. Und der Rektor der Kalaidos Fachhochschule Schweiz betont: «Die Fachhochschule ist die logische Fortsetzung der beruflichen Grundbildung. Ohne diese akademische Weiterbildung würde die Berufsbildung als Pfeiler des Schweizer Bildungswesens viel an Attraktivität einbüssen. Das umfangreiche berufsspezifische Weiterbildungsangebot ausserhalb der Hochschulwelt genügt nämlich nicht, um die mangelnde Attraktivität der beruflichen Grundbildung im Direktvergleich mit dem gymnasialen Lebensweg zu beheben. Deshalb braucht es zwingend eine Hochschulbildung, die auf dem berufsbildenden Lebensweg neue Karriereperspektiven öffnet.»

Wissenszyklus In den Fachhochschulen wird nicht nur gelehrt und gelernt, sondern auch geforscht, entwickelt und beraten. Das weiss auch Reto Eugster, Leiter des Weiterbildungszentrums FHS St.Gallen. «Institute, Kompetenzzentren und Fachstellen realisieren im Auftrag von Unternehmen und Organisationen Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Dies bedeutet, dass die Prozesse der Wissensgenerierung und der Wissensvermittlung aneinander gekoppelt sind. Davon profitieren auch die Studierenden, die an aktuellen Entwicklungen der angewandten Forschung partizipieren. Wenn beispiels-

© Stephanie Hofschlaeger/pixelio.de

und sind dank dieser Verbindung von Theorie und Praxis ausgesprochen beliebt.

An einer Fachhochschule Teil der Lern- und Forschungsgemeinschaft zu werden, ist ein herausforderndes und spannendes Plus, das eine Weiterbildung bieten kann.

weise ein Kompetenzzentrum der FHS St.Gallen erforscht, wie sich die Anforderungen bei Online-Beratungsangeboten gegenüber Face-to-Face-Beratungen verändern, sind die Ergebnisse Gegenstand des Lehrgangs Online Services.»

„Entlernen“ und Neues lernen Die Fachhochschulen legen Wert auf die Expertise der erfahrenen Berufsleute, die sie in der Weiterbildung antreffen. So wird Innovation von Praxis und Forschung gemeinsam getrieben. Michèle Graf vom Generalsekretariat der Rektorenkonferenz der Fachhochschulen der Schweiz: «For-

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schungsfragen entstehen in der Praxis, Forschungspartner stammen aus der Praxis und Forschungsergebnisse fliessen zurück in die Praxis. Bisweilen müssen die Praxisleute an der Fachhochschule aber auch ‹entlernen›, um Innovationen aus Forschung und Entwicklung in ihr professionelles Handeln integrieren zu können. Aus der Routine auszubrechen und sich für Neues zu öffnen, ist ein wichtiger Motivationsfaktor für Weiterbildungsstudierende. An einer Fachhochschule Teil der Lern- und Forschungsgemeinschaft zu werden, ist ein herausforderndes und spannendes Plus, das eine Weiterbildung bieten kann.»


Fachhoch_Adressen_57-58_Fachhoch_Adressen 18.02.16 19:17 Seite 46

Fachhochschulen Adressen nach PLZ

2000 Berner Fachhochschule, Technik und Informatik 2502 Biel 032 321 61 11 Berner Fachhochschule, Architektur, Holz und Bau 2504 Biel 032 344 02 02 Bundesamt für Sport BASPO 2532 Magglingen 032 327 61 11 HES-SO Westschweiz 2800 Delémont 032 424 49 00

Berner Fachhochschule, Hochschule der Künste Bern 3027 Bern 031 848 38 38

Kalaidos Fachhochschule Schweiz

Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften 3052 Zollikofen 031 910 21 11

Die Hochschule für Berufstätige.

Berner Fachhochschule, Architektur, Bau und Holz 3401 Burgdorf 034 426 41 41

Über 70 Bachelor- und MasterStudiengänge in den Bereichen Wirtschaft, Gesundheit und Musik.

Berner Fachhochschule, Fachbereich Wirtschaft 3005 Bern 031 848 34 00 Berner Fachhochschule, Fachbereich Gesundheit 3008 Bern 031 848 35 00 Berner Fachhochschule, Rektorat 3012 Bern 031 848 33 00 Berner Fachhochschule, Fachbereich Soziale Arbeit 3012 Bern 031 848 36 00

„ Executive

MBA /MBA

„ Wirtschaftspsychologie

6000 Hochschule Luzern, Musik 6003 Luzern 041 249 26 00

3000

Studieren Sie bei den besten Berufsleuten.

Hochschule Luzern, Wirtschaft 6003 Luzern 041 228 41 11 Hochschule Luzern, Design & Kunst 6004 Luzern 041 248 64 64 Hochschule Luzern Technik & Architektur 6048 Horw 041 349 33 11

„ Management

& Leadership und Organisationsentwicklung, HR „ Projektmanagement „ Banking & Finance, Steuern „ Treuhand & Unternehmensberatung „ Wirtschaftsinformatik „ Palliative Care / Oncological Care / Geriatric Care „ Musikpädagogik / Music Performance „ Personal-

Termine für Infoanlässe: www.kalaidos-fh.ch Kalaidos Fachhochschule Jungholzstrasse 43, 8050 Zürich Tel. 044 200 19 19 info@kalaidos-fh.ch Eidgenössisch akkreditierte und beaufsichtigte Fachhochschule

8000 Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik 8057 Zürich 044 317 11 11

international

IMS AG – Ihr Ansprechpartner für ganzheitliche und qualitativ hochwertige Medien- und Printlösungen

grüezi

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Wir sind Ihr Ansprechpartner für Medien- und Printlösungen. Dürfen wir für Sie kreativ sein, verhandeln und einkaufen? Rufen Sie uns unter Telefon 071 744 94 94 an. Wir beraten Sie gerne!

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Höhere_Titelblatt_129_Berufsorientierte 20.02.16 17:43 Seite 1

HÖHERE FACHSCHULEN VERMITTELN KOMPETENZEN ZU FACH- UND FÜHRUNGSVERANTWORTUNG.


Einleitung_Höhere_Fach_Ein_Nuss_Hotel_Tourismus 18.02.16 19:20 Seite 1

Höhere Fachschulen • Thema

Begehrte

Fach- und Führungskräfte Die Höheren Fachschulen sind mit ihrem eigenständigen, praxisorientierten Profil wichtige Player im Schweizer Bildungssystem. Sie bilden die auf dem Arbeitsmarkt begehrten handlungsorientierten Fach- und Führungskräfte aus und leisten damit einen bedeutenden Beitrag zur langfristigen Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft.

Berufsleuten mit einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis oder einer anderen gleichwertigen Qualifikation bieten die höheren Fachschulen die Möglichkeit, einen eidgenössisch anerkannten Abschluss auf der Tertiärstufe zu erwerben. Pro Jahr erwerben rund 7000 Personen einen solchen Abschluss. Erfolgreiche Absolventen eines Bildungsgangs erhalten ein Diplom und sind dazu berechtigt, den entsprechenden Titel zu führen.

Gut positioniert Die Höheren Fachschulen sind eindeutig positioniert: Die Nähe zur Praxis und die Vertiefung des beruflichen Fachwissens stehen im Vordergrund. Im Vergleich zu den Hochschulen sind die Bildungsgänge der Höheren Fachschulen stark auf die Berufswelt ausgerichtet. Die praktischen und theoretischen Lerninhalte sind kompetenzorientiert und am Arbeitsplatz unmittelbar einsetzbar. Absolventen und Absolventinnen einer Höheren Fachschule haben alle Trümpfe in der Hand. Die Höheren Fachschulen bieten zusammen 52 verschiedene fachspezifische Bildungsgänge an. Die Bildungsgänge HF sind eidgenössisch anerkannt und die Titel geschützt. Sie haben Kenntnisse erworben, die in der Berufswelt gefragt sind. Arbeitgeber schätzen ihre handlungsorientierte Fachkompetenz.

Die Voraussetzung Voraussetzung für den Besuch einer Höheren Fachschule ist der Abschluss einer Berufslehre und Berufserfahrung bis zu zwei Jahren. Zubringer sind auch alle anderen Abschlüsse

© Tony Hegewald/pixelio.de

Die Bildungsgänge der Höheren Fachschulen fördern die Fähigkeit zum methodischen und vernetzten Denken.

der Sekundarstufe II (Fachmittelschuldiplom, Berufsmaturität oder gymnasiale Maturität). Die generellen Zulassungsbedingungen sind in der Verordnung des WBF über Mindestvorschriften für die Anerkennung von Bildungsgängen und Nachdiplomstudien der höheren Fachschulen und die Rahmenlehrpläne geregelt. Die Details regeln die Schulen selber. Sie informieren auf ihren Webpages über die Zulassungsbedingungen, Studieninhalte, Durchführungsorte, Dauer und Kosten der einzelnen Bildungsgänge.

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Die 8 Bereiche Die Höheren Fachschulen umfassen acht Bereiche. Detaillierte Informationen dazu gibt es auf der Website k-hf.ch der Konferenz Höhere Fachschulen. 1. Technik 2. Hotellerie-Restauration und Tourismus 3. Wirtschaft 4. Land- und Waldwirtschaft 5. Gesundheit 6. Soziales und Erwachsenenbildung 7. Künste, Gestaltung und Design 8. Transport und Verkehr


Höhere_Fachschulen_ok_66-67_Höhere_Fachschulen_Ad 27.02.16 15:27 Seite 56

Höhere Fachschulen Adressen nach PLZ

1000

6000

Centre de formation esg 1008 Prilly 021 654 01 54

Teko Schweizerische Fachschule 6003 Luzern 041 210 77 56

Haute école HEPIA 1202 Genève

Höhere Fachschule Gesundheit Zentralschweiz 6004 Luzern 041 205 36 49

022 546 24 00

Haute Ecole fribourgeoise de technique et de gestion 1700 Fribourg 026 429 66 11

2000 Berner Fachhochschule für Technik und Informatik 2502 Biel 032 321 61 11 BFB-Bildung Formation Biel 2503 Biel 032 328 30 00

Baugewerbliche Berufsschule Zürich 8090 Zürich 044 446 98 88 Technische Berufsschule Zürich 8090 Zürich 044 446 96 86

Höhere Fachschule für Sozialpädagogik hsl 6006 Luzern 041 419 01 70

NDS

Hochschule Luzern Technik & Architektur 6048 Horw 041 349 33 11

Betriebsmanagement

Höhere Fachschule Logistik & Mechatronik

ZTI Zuger Technikerund Informatikschule 6300 Zug 041 724 40 24

Lehrgänge Logistikfachmann/frau Nachholbildung Logistik

Sprachschule /ŶĨŽƌŵĂƟŬƐĐŚƵůĞ &ŝƌŵĞŶŬƵƌƐĞ

3000 Gewerblich-Industrielle Berufsschule 3013 Bern 031 335 91 11 Schule für Gestaltung Bern und Biel 3013 Bern 031 337 03 37 IBZ 3014 Bern

031 332 12 50

Berner Fachhochschule für Technik und Informatik 3400 Burgdorf 034 426 41 41 Haute école valaisanne 3960 Sierre 027 606 89 11

Diplomausbildungen und Seminare für KMU Zielgerichtet mit Langzeitwirkung hfb.ch 041 619 89 89

www.bzd.ch

6363 Bürgenstock

4000 IBZ 4051 Basel

061 270 97 90

7000

Metallbautechnikerschule 4058 Basel 061 695 63 72

Bildungszentrum Gesundheit und Soziales (BGS), Chur 7000 Chur 081 286 85 00

5000

ibW Höhere Fachschule Südostschweiz 7000 Chur 081 403 33 33

Höhere Fachschule für Wirtschaft 5000 Aarau 062 837 97 20 IBZ 5000 Aarau

062 836 95 00

Hochschule für Technik 5210 Windisch 056 462 46 11 ABB Technikerschule 5400 Baden 058 585 33 02 Wirtschaftsschule KV Baden 5400 Baden 056 200 15 60

Swiss School of Tourism & Hospitality Hotel- und Tourismusfachschule Chur/Passugg 7062 Passugg 081 255 11 11

8000 HF TGZ Höhere Fachschule für Technik und Management der Grafischen Industrie 8004 Zürich 044 400 31 77 HSO Wirtschaftsschule Schweiz 8050 Zürich 043 205 05 05

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International_Titelblatt_129_Berufsorientierte 20.02.16 17:44 Seite 1

INTERNATIO NALITÄT IST EIN INDIKATOR FÜR DIE QUALITÄT EINER BUSINESS SCHOOL.


Einleitung_International_Ein_Nuss_Hotel_Tourismus 18.02.16 19:24 Seite 2

International Business Schools • Thema

Internationale

Vernetzung als Erfolgsbaustein In der Schweizer Bildungslandschaft nehmen die Business Schools eine besondere Stellung ein. Zu den Erfolgsbausteinen dieser Institutionen gehört vor allem auch deren internationale Vernetzung. In einer zunehmend globalisierten Wirtschaft kann das

Eine Business School lebt vom Ruf und der Tradition, vom Ruf ihrer Absolventen, aber auch vom Ruf und dem Ruhm ihrer Schlüsselpersonen: Die Dozierenden forschen und publizieren. Sie referieren und beraten – und sie vernetzen sich rund um den Globus. Davon profitieren die Absolventen. «Die Dozierenden aus der akademischen Welt und Industrie, die ihre Erfahrungen in die Programme einfliessen lassen, gelten als Indikator für die Qualität der Kurse», weiss Prof. Dr. Stephanie Teufel, Ordinaria an der Universität Freiburg und Direktorin des international institute of management in technology (iimt), und ergänzt: «Gute Weiterbildungsanbieter zeichnen sich durch ihre kompetenten und international tätigen Lehrkräfte aus. Um innovative Ideen generieren zu können, spielt ein internationales Netzwerk eine tragende Rolle. Dieses wird mittels einer Weiterbildung durch Kontakte zu Dozierenden, Mitstudierenden und ehemaligen Studierenden des Weiterbildungsanbieters exponentiell erweitert, was wiederum Synergieeffekte mit sich bringt.»

Die Gesamtleistung zählt Doch was nützt die grösste Koryphäe, wenn sie im Elfenbeinturm lebt? Deshalb ist es wichtig, dass die Dozierenden spürbar im Kontakt mit den Studierenden stehen und stehen können. Das weiss auch Prof. Dr. Lukas Scherer, Studienleiter Executive MBA, Leiter des Instituts für Qualitätsmanagement und angewandte Betriebswirtschaft IQBFHS und Dozent an der FHS St. Gallen – und betont noch weitere wichtige Aspekte: «Eine ‹gute› Business School kann solche Ausnahmetalente selber hervorbringen, was

© Stephanie Hofschlaeger/pixelio.de

ein entscheidender Vorteil sein.

Führende Business Schools stützen sich auf ein weitverzweigtes und internationales Netzwerk von Experten.

entsprechende Rahmenbedingungen wie Zeit, Finanzen und Freiraum beinhaltet. Wiederum andere ‹gute› Business Schools ‹kaufen› solche Kaliber ein und bringen diese zum Einsatz. Relevant ist die Gesamtleistung – das Team rund um die Lehrpersonen. Eingeschlossen ist sowohl das lehrbezogene als auch das ‹administrative› Begleiten und Betreuen vor und nach der eigentlichen Lehrdienstleistung. Support und Lehrbegleitung durch die Business School als Organisation sind somit nicht minder wichtig.»

Das passende Angebot finden Die Weiterbildungsmöglichkeiten in der Bildungslandschaft Schweiz sind fast gren-

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zenlos. Es besteht eine Vielzahl an Angeboten und Anbietern – auch im Bereich der Business Schools. Wie findet man in dieser Vielfalt die für einen passende Business School? Da gilt es für jeden Interessenten, selber aktiv zu werden. In persönlichen Gesprächen mit der infrage kommenden Business School können relevante Aspekte erörtert und geklärt werden. Zudem ist es empfehlenswert, Erfahrungsberichte ehemaliger Studierender einzuholen und in diesem Sinn auch Kontakt zu aktuell Studierenden und Dozenten aufzunehmen.


iimt_50-51_ZHW 18.02.16 19:25 Seite 72

International Business Schools

iimt, Universität Fribourg

ICT- & Energie-Weiterbildung – Ihr Erfolg ist unser Business! Weiterbildung ist der heutige Schlüssel zum Erfolg! Dabei ist nicht nur das Fachwissen von höchster Wichtigkeit. Auch die sogenannten Soft Skills nehmen an Bedeutung stetig zu und sind mittlerweile unabdingbar.

lichen und beruflichen Bedürfnisse eingeht. So wählen die Studierenden selbst, wann sie mit ihrem Studium beginnen möchten und wie lange es dauern soll. Durch eine ausgeglichene Mischung aus Theorie und Praxis werden die Teilnehmenden auf die alltäglichen beruflichen Herausforderungen bestens vorbereitet. Das Studium bietet einen reichen Erfahrungsaustausch sowie ein internationales Netzwerk aus Studierenden, Dozierenden und Experten aus der akademischen Welt und der Industrie. Gerne begleiten wir Sie bei Ihrem nächsten Karriereschritt! Weitere Auskünfte unter: Der steigende Konkurrenzdruck, die sich rasant entwickelnde Technologie und die Liberalisierungen der Märkte bringen neue Herausforderungen für die Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Der Kampf um gute Arbeitsplätze verschärft sich mit der nationalen und internationalen Konkurrenz immer weiter. Wer sich auf dem Arbeitsmarkt durchsetzen will, kann einer Weiterbildung nicht mehr ausweichen. Das international institute of management in technology (iimt) der Universität Fribourg wurde durch die Schweizerische Universitätskonferenz akkreditiert und bietet einzigartige Executive-Programme in ICT Management (Informations- und Kommunikationstechnologie) und im Energiebereich (Utility) an. Das Institut kombiniert Forschung, Lehre sowie unternehmerische Aspekte und zeichnet sich

in den genannten Spezialgebieten als führendes universitäres Ausbildungsinstitut aus. Neben den Nachdiplom-Lehrgängen «Executive MBA», «Executive Diploma» und «Executive CAS» bietet das iimt ebenfalls gezielte Fachkurse an. Merkmal dieser marktnah konzipierten Lehrgänge ist, dass sie sich ausschliesslich auf die bedeutsamen Kenntnisse aus dem ICT- oder Energie Sektor konzentrieren. Teilnehmende erhalten das richtige Mass an analytischen, technischen, praktischen sowie zwischenmenschlichen Kompetenzen mit auf den Weg, die für den Erfolg in einem globalen Wirtschaftsumfeld unerlässlich sind. Die modulare und flexible Ausbildungsstruktur garantiert eine gewinnbringende Zusatzausbildung, welche optimal auf die persön-

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&bündig:

Kurz

iimt international institute of management in technology Universität Fribourg Bd de Pérolles 90, 1700 Fribourg Tel.: +41 26 300 84 30 Fax: +41 26 300 97 94 iimt@unifr.ch – www.iimt.ch


International_Adressen_77_International_Adressen 18.02.16 19:34 Seite 68

International Business Schools Adressen nach PLZ

1000

4000

9000

021 320 15 01

NSH Bildungszentrum Basel 4051 Basel 061 270 97 97

BCG Business Center St. Gallen 9000 St. Gallen 071 313 05 55

BSL Business School Lausanne 1022 Chavannes-près-Renens 021 619 06 06

Fachhochschule Nordwestschweiz Hochschule für Wirtschaft 4600 Olten 0848 82 10 11

Bénédict-Schule St. Gallen AG 9000 St. Gallen 071 226 55 55

UBIS University of Business and International Studies 1202 Genève 022 732 62 82

5000

Lémania 1003 Lausanne

Académie de Langues et de Commerce 1216 Cointrin 022 731 77 56 Ecole-Club Migros 1204 Genève

022 319 61 61

Hochschule für Wirtschaft HSW 1700 Fribourg 026 429 63 70

iimt, Universität Fribourg Bd de Pérolles 90 1700 Fribourg Tel.: +41 26 300 84 30 Fax: +41 26 300 97 94 E-Mail: iimt@unifr.ch www.iimt.ch

Business School St.Gallen AG 9000 St. Gallen 071 225 40 80 Klubschule Migros 9000 St. Gallen

KV Lenzburg-Reinach Business School 5600 Lenzburg 062 885 37 77

SGMI Management Institut St. Gallen AG 9000 St. Gallen 071 223 50 30

6000

SMP Management Programm St. Gallen AG 9000 St. Gallen 071 244 55 55

Klubschule Migros Luzern 6004 Luzern 041 418 66 66 Bénédict-Schule Luzern AG 6002 Luzern 041 227 01 01

7000 Klubschule Migros 7001 Chur

081 257 17 47

8000 MBSZ Marketing & Business School AG 8001 Zürich 044 267 70 10

European University 1820 Montreux

Zurich International Business School 8001 Zürich 044 700 01 66 021 964 84 64

AGSB American Graduate School of Business 1814 La Tour-de-Peilz 021 944 95 01

2000 BFB-Bildung Formation Biel 2503 Biel 032 328 30 00

3000 Bénédict-Schule Bern 3011 Bern 031 310 28 28 Berner Fachhochschule f. Wirtschaft und Verwaltung 3014 Bern 031 848 34 00

Bénédict-Schule Zürich AG 8004 Zürich 044 242 12 60 School for International Business AG 8006 Zürich 043 243 75 30 SIS Swiss International School 8038 Zürich 043 399 88 44 HSO Schulen Zürich 8050 Zürich

071 228 15 00

043 205 05 05

SHW Schule für Handels u. Wirtschaft 8400 Winterthur 052 212 18 52 SWS Frauenfeld GmbH 8500 Frauenfeld 052 721 73 77 ZfU – International Business School 8800 Thalwil 044 722 85 85

HSO Wirtschaftsschule Schweiz 3600 Thun 033 225 44 55

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Tagungszentren_Titelblatt_129_Berufsorientierte 18.02.16 19:34 Seite 1

EXTERN TAGEN MACHT DEN KOPF FREI FÜR NEUE PERSPEKTIVEN.


25_Seminare_Layout 1 18.02.16 19:35 Seite 1

Tagen mit Aussicht … … auf Eiger, Mönch und Jungfrau! Zentral gelegen zwischen Bern und Thun. Die 15 Seminarräume im Schloss bieten beste Infrastruktur und Platz für 2 bis 180 Personen. Unsere 57 modernen Zimmer verfügen alle über Balkon oder Sitzplatz, Dusche/WC, TV und Telefon. Sämtliche Räume und Zimmer sind mit Free W-LAN ausgerüstet. Im gepflegten Schlossgarten oder am hoteleigenen See schöpfen Sie kreative Ideen für Ihr Seminar. Fahrräder, Tennisplätze und ein Fussballplatz stehen den Gästen gratis zur Verfügung.

Saalname Bern Zürich Panoramasaal

m2

U-Form

Block

Reihen

Konzert

150 90

40 26

45 34

80 40

180 84

80

28

30

26

72

Seminarhotel Gerzensee Dorfstrasse 2 3115 Gerzensee Tel. 031 780 33 00 info@seminarhotelgerzensee.ch www.seminarhotelgerzensee.ch

Bei uns finden Sie die Atmosphäre, um mit Konzentration und Kreativität Ihren Zielen und Visionen einen Schritt näher zu kommen. Hotel - Restaurant - Bankett - Seminar - Bildung - Kultur www.schloss-muenchenwiler.ch


26_Seminare_Layout 1 18.02.16 19:36 Seite 1

Tagen in Schloss Ueberstorf – Inspiration, Kultur und Kulinarik

– Führender Tagungsort der Schweiz – mehrfach ausgezeichnet – nur 20 Min. von Bern und Freiburg

Eintauchen in 500 Jahre Geschichte und Geschichten als Inspiration zu neuen gemeinsamen Ideen und Projekten, diskutieren in genussvoller und ruhiger Atmosphäre – Schloss Ueberstorf bietet einen idealen Rahmen. Nicht das Spektakuläre, sondern das Authentische ist das Faszinierende am Schloss. Konventionelle und unkonventionelle Räume lassen sich für Tagungen nutzen: vom

Informationen anfordern: Telefon + 41 (31) 741 47 17

Cheminée-Zimmer, über den grossen Tagungsraum, bis zur kleinen freistehenden Kapelle. Bei schönem Wetter lassen die Besucher ihre Gedanken im malerischen Garten schweifen, in den das alte Landschloss eingebettet ist. Eine kreative, überraschende Küche und kulturelle Veranstaltungen mit namhaften Künstlern bringen nach getaner Arbeit den verdienten Genuss.

www. schlossueberstorf.ch

tafeln tagen träumen

Das Seehotel Bönigen liegt direkt am Brienzersee bei Interlaken, inmitten der faszinierenden Bergwelt. Die Umgebung bietet Ihnen Abstand vom Alltag, die nötige Ruhe zum Mitdenken, Nachdenken, Überdenken und Aufbauen von neuen Konzepten. Wo Menschen richtig lehren und lernen wollen, muss der Rahmen stimmen. Hier sind wir Ihr unkomplizierter persönlicher Partner. Fünf Schulungs- und Gruppenräume in verschiedenen Grössen, Zimmer mit See- und Bergblick, Frühstücksbuffet, ausgewogene Mahlzeiten und ein motiviertes Team warten auf Sie. Besuchen Sie unsere Webpage für weitere Informationen. Familien Budd und Hohermuth mit Team Bei Seminaren von mind. 2 Übernachtungen offerieren wir Ihnen einen kleinen Gruppenevent mit Apero.

Seehotel Bönigen | Restaurant Elemänt | Familien Budd & Hohermuth | Seestrasse 22 | CH-3806 Bönigen/Interlaken Phone +41 (0)33 827 70 70 | Fax +41 (0)33 827 07 71 | info@seehotel-boenigen.ch | www.seehotel-boenigen.ch


Delta_Park_Layout 1 22.02.16 10:00 Seite 1

V I TA LR ESORT A M T H U N ER SEE

SEMINARE MIT MEHRWERT‌ ...hierfßr bietet das Deltapark Vitalresort optimale Voraussetzungen. Die moderne Infrastruktur an einzigartiger Lage direkt am See, umgeben von Wald, Naturschutzgebieten und Bergen, bildet die ideale Plattform um zielgerichtet und kreativ zu wirken.

DELTAPARK | Deltaweg 29 | CH-3645 Gwatt bei Thun | Telefon 033 334 30 30 | Fax 033 334 30 31 | www.deltapark.ch


Eden_Spiez_Layout 1 18.02.16 19:37 Seite 1

BUSINESS-EINSICHT MIT AUSSICHT

Herzlich Willkommen im Paradies! Mit seiner einzigartigen Lage im Herzen der Schweiz und seinem hohen Qualitätsstandard ist das Hotel Eden Spiez ein idealer Veranstaltungsort. Verwöhnt vom persönlichen Service und umgeben vom luxuriösen Ambiente lässt sich Arbeit und Freizeit bestens verbinden.

Insgesamt stehen Ihnen 9 Räumlichkeiten von 5 bis 165 Personen zur Verfü̈gung. Von den Räumen aus eröffnet sich ein einmaliger Ausblick auf den Thunersee und die Bergwelt des Berner Oberlands. Die Weite inspiriert das gemeinsame Denken; die Ruhe des Sees fördert die Konzentration. Mit seinem Raumangebot eignet sich das Hotel Eden Spiez auch, um exklusiv fü̈r Veranstaltungen gebucht zu werden. Akzente setzt das Hotel Eden bei der Verpflegung. Die Kü̈che ist charakteristisch in ihrer Leichtigkeit. Der Businesslunch hat das gewisse «Esswas» und am Abend ü̈berrascht unser Küchenchef im Restaurant Belle Epoque mit raffinierten Kreationen. Mit dem Eden SPA sorgen wir dafü̈r, dass Ihre Teilnehmer und Gäste in Balance bleiben. Hier finden Sie alles, was das Herz und der Körper begehrt. Spiez – eine aussergewöhnliche Adresse für Veranstaltungen jeglicher Art. Spiez ist zu jeder Zeit und auf jede Weise eine abwechslungsreiche Destination. Das Freizeitangebot ist mannigfaltig und garantiert aktive und erholsame Seminartage in einer zauberhaften Region mit wunderbarer Natur. Setzen Sie neue, belebende Impulse fü̈r Ihr Team! Unsere traumhafte Lage Wir sind gü̈nstig im Herzen der Schweiz gelegen, mit exzellenter Anbindung per Auto, Bahn oder Flugzeug. Dank der zentralen Lage sind die Städte Bern (40km), Luzern (85km), Basel (130km) und Zü̈rich (170km) sowie Genf (200km) schnell erreichbar. Hotelgarage mit 56 Parkplätzen vorhanden. Der direkte Draht zur erfolgreichen Veranstaltung: Seestrasse 58, 3700 Spiez Meeting & Event Manager: Telefon +41 33 655 97 00 oder E-Mail meeting@eden-spiez.ch. Klick. Überblick. www.eden-spiez.ch


29_Seminare_144-150_Tagungszentren 18.02.16 19:38 Seite 85

Seminare/Tagungszentren

Meeting-Points

Platz für grosse Ideen hotel bildungszentrum 21 in Basel Möchten Sie ein Seminar auf dem Land organisieren oder doch lieber mitten in der Stadt? Beim hotel bildungszentrum 21 können Sie beides haben. Denn es hat den grössten privaten Park Basels und es ist nur einen Steinwurf von der Altstadt entfernt. Bei schönem Wetter verlegen denn auch viele Gäste die Gruppengespräche an einen der Tische unter den Baumriesen oder machen einen Spaziergang im biologischen Garten. Das hotel bildungszentrum 21 wird von vielen Stammgästen auch gerne für mehrtägige Seminare gebucht. Die neuen, sympathischen Zimmer mit 3-Sterne-Standard tragen zum Erfolg Ihres Events bei. Das denkmalgeschützte Haus samt Park wurde übrigens vor 150 Jahren bereits nach lerntechnischen Prinzipien als Seminarhaus gebaut. Natürlich hat die ganze moderne Technik Einzug gehalten. Doch die bewährten Grundprinzipien helfen noch immer leise im Hintergrund mit, um dem Fortschritt und Lernen den Weg zu ebnen. Wer gerne effizient organisiert, dem kann das hotel bildungszentrum 21 eine vorteilhafte Tagespauschale anbieten. Immer öfter lassen sich die Gäste des hotels bildungszentrum 21 von den zwei grosszügigen Räumen der Dependance im Oekolampad verführen. Diese ist nur wenige Gehminuten zentral am Allschwilerplatz gelegen. Natürlich bietet das hotel bildungszentrum 21 auch dort den gewohnten freundlichen Service, damit Ihr Event zum Erfolg wird. hotel bildungszentrum 21, Missionsstrasse 21, CH-4009 Basel Tel. +41 (0)61 260 21 21, info@bildungszentrum-21.ch, www.bz21.ch


30_Meeting_Solothurn_144-150_Tagungszentren 26.02.16 16:30 Seite 85

Seminare/Tagungszentren

Meeting-Points

Solothurn: die schönste Barockstadt der Schweiz Historische Lokalitäten Die Vielfalt an historischen Tagungs- und Seminarlokalitäten ist gross: Das Palais Besenval und das Schloss Waldegg waren beides frühere Anwesen einer Patrizierfamilie. Das Solheure, ein ehemaliges Schlachthaus, das Alte Spital, welches als Waisenhaus und Spital diente, oder der barocke Rittersaal der Familie von Roll werden heute als einzigartige Seminarlokalitäten genutzt.

Team-Events und Rahmenprogramme

Solothurn ist ein beliebter Standort für Seminare und Kongresse. Die charmante Kleinstadt liegt zentral im Mittelland zwischen Bern, Basel und Zürich. Direkte Autobahnanschlüsse und der Hauptbahnhof nahe am Stadtzentrum garantieren eine optimale Erreichbarkeit. In der schönsten Barockstadt der Schweiz liegen Business und Barock zum Greifen nah. Die verkehrsfreie Altstadt mit Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Boutiquen kann angenehm zu Fuss entdeckt werden.

Charmante Unterstützung Solothurn Services ist die Seminar- und Kongressabteilung von Region Solothurn Tourismus und bietet bei der Suche nach den passenden Tagungs- und Übernachtungsmöglichkeiten sowie vielfältigen Rahmenprogrammen in der Region kompetente und kostenlose Unterstützung. Die bewährte Lage und die moderne Infrastruktur in historischen Lokalitäten bieten Raum für bis zu 1000 Personen für Veranstaltungen jeder Art.

Gemeinsam entdecken und erleben! Das Angebot reicht von einer historischen Stadtführung, der Begegnung mit Casanova oder einer Öufi-Boot Fahrt auf der Aare bis zur Elektro-Bike-Tour in und um Solothurn. Ebenso die mystischen Geschichten über den Absinthe, den sinnlichen Genuss feinster Schokolade oder die spannende Kräutergarten-Führung werden begeistern. Von einer Schnitzeljagd durch die Altstadt, einem Spaziergang durch die Verenaschlucht oder einer Bauernhof-Olympiade bis hin zum Lama-Trekking mit Waldfondue ist alles möglich.

Vorteile auf einen Blick Die bewährte Lage im Herzen des Mittellandes und die gute Infrastruktur für Seminare und Kongresse bilden den geeigneten Rahmen für alle Veranstaltungen. Solothurn Services bietet dank 13 Partnerbetrieben und zahlreichen Rahmenprogrammen ein vielseitiges Angebot. Solothurn – die Gastgeberregion jeder Veranstaltung. Für Buchungen und Informationen: Region Solothurn Tourismus | Solothurn Services Hauptgasse 69 | 4500 Solothurn | Tel.: +41 32 626 46 66 info@solothurnservices.ch | www.solothurnservices.ch | www.solothurn-city.ch


Balsthal_Hotel_Layout 1 19.02.16 13:12 Seite 1


Hitzkirch_Hotel_Layout 1 18.02.16 19:40 Seite 1

Ihr Seminar- und Eventzentrum im Seetal. Im Seminarzentrum Hitzkirch finden Sie für jeden Anlass den perfekten Rahmen. Mit 28 Seminarräumen, 54 Hotelzimmern und einer multifunktionalen Aula sind wir auch für grössere Anlässe gewappnet. Die stimmungsvolle Vinothek, ein gemütliches Restaurant sowie barocke Bankettsäle in der historischen Kommende runden das Angebot ab und eigenen sich hervorragend für kulturelle und private Anlässe. Auf Wunsch bieten wir Ihnen auch exklusive Rahmenprogramme an. Mehr Infos auf www.seminarhitzkirch.ch

Seminarzentrum Hitzkirch Seminarstrasse 10, CH-6285 Hitzkirch T +41 41 919 63 00, info@seminarhitzkirch.ch www.seminarhitzkirch.ch


33_Seminare_144-150_Tagungszentren 18.02.16 19:41 Seite 85

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SEMINARHOTEL SEEBLICK, Hugenstrasse 24, 6376 Emmetten/NW Tel. +41 41 624 41 41, Fax +41 41 624 42 42, www.seminarhotelseeblick.ch

Das «etwas andere» Seminarhotel im Südtessin!

Eine spezielle Atmosphäre erwartet Sie in unseren zwei historischen und stilvoll renovierten Tessinerhäusern aus dem 18. Jahrhundert. Neben den 18 gepflegten und individuellen Zimmern bieten auch die hellen Loggias, die Terrasse mit Pergola und die typischen Tessinerküchen sowie natürlich der helle Seminarraum mit Kastanienholzfussboden grosszügigen Raum zum Arbeiten

und Verweilen. Zum Frühstück backen wir das Brot und den Zopf selber, und es gibt hausgemachte Konfitüren und andere Leckereien. Die Casa Santo Stefano befindet sich in einem kleinen Tessinerdorf im Malcantone, mit einer herrlichen Weitsicht nach Süden, inmitten eines wildromantischen Wandergebietes mit üppigen Kastanienwäldern.

Wir freuen uns, Sie persönlich und ganz individuell betreuen zu dürfen. Angeli und Christian Wehrli | 6986 Miglieglia | Tel. 091 609 19 35 | www.casa-santo-stefano.ch


Arenenberg_Meeting_Layout 1 18.02.16 19:41 Seite 1

www.arenenberg.ch

KÖNIGLICHER GENUSS AM KAISERLICHEN ARENENBERG Es gibt Orte, die haben etwas Magisches. Der Arenenberg gehört dazu. Dem Besucher eröffnet sich ein einzigartiger Blick. Auf die Schönheit der Natur und die faszinierende Geschichte Napoleons. Nebst vielfältigem Rahmenprogramm wie Weinverkostung im Rebberg oder Museumsbesuch finden Veranstalter ideale Bedingungen für ihre Seminare, Events und Feiern.

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2 Seminartage, 1 Übernachtung im EZ mit VP, 1 Museumseintritt

seminar Magazin und Suchportal für erfolgreiche Weiterbildung und Meetings.

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Fischingen_Meeting_Layout 1 18.02.16 19:47 Seite 1

Kloster Fischingen - ein [denk mal] ganz lebendig www.klosterfischingen.ch

Das moderne Seminar- und Tagungshotel im Ostflügel des Klosters verfügt über 30 Gästezimmer und 13 Seminarräume. Die ehemaligen Mönchszellen bieten den Gästen einen einzigartigen Wohngenuss. Die Zimmer zeichnen sich durch Grosszügigkeit, ein warmes Design und stimmige Architektur aus. VIELFÄLTIGES RAUMANGEBOT Das Raumangebot für Meetings bietet Möglichkeiten für verschiedenste Anlässe. Seminarteilnehmer schätzen die variablen Räume mit professioneller Infrastruktur. Das klösterliche Ambiente gibt auch Familienanlässen und Firmenfeiern den festlichen Rahmen. Die barocken Räume sind stimmig für jedes Fest und lassen die Gäste aus dem Alltag entfliehen. Das Küchenteam begeistert mit einem täglich wechselnden Angebot. Die Freude an der frischen Vielfalt und der Regionalität ist nicht zu übersehen. Was gibt es Schöneres, als mit Freunden an einem gepflegt gedeckten Tisch zu sitzen oder sich nach einem arbeitsreichen Seminar kulinarisch verwöhnen zu lassen? KLOSTERFÜHRUNGEN Fünfmal im Jahr bietet das Kloster öffentliche Führungen an. Die Teilnahme ist gratis und die Besucher haben Gelegenheit, Einblick in sonst verschlossene Räume zu nehmen. Vergangenheit und Gegenwart, Geschichte und Geschichten, Einblick in die aktuelle Tätigkeit der Trägerschaft, Hintergründe des Klosterlebens – die Themenwahl ist unerschöpflich. KONZERTPROGRAMM Das Kloster Fischingen zeigt sich mit seinem Konzertprogramm unerwartet tonstark. Fixpunkte im Jahresprogramm sind Konzerte an Ostern, Silvester und drei Orgelkonzerte im August.

Seminarhotel Kloster Fischingen 8376 Fischingen Tel. +41 71 978 72 20 www.klosterfischingen.ch info@klosterfischingen.ch

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Lihn_Meeting_Layout 1 18.02.16 19:48 Seite 1

Tagen und Gast sein in anregender Atmosphäre – hoch über dem Walensee Das besondere Seminarhotel Gut erreichbar, absolut ruhig gelegen mit einem unvergleichlichen Weitblick auf See und Berge: das renovierte und erweiterte Seminarhotel Lihn bietet alles, was einen perfekten Tagungsort ausmacht. Unsere Gäste sind begeistert von den einladenden Räumlichkeiten und den abwechslungsreichen Aussenräumen mit viel Natur und der Möglichkeit, den Seminarbetrieb auch ins Freie zu verlegen. Hier treffen Sie auf ein einzigartiges Refugium für viel Inspiration, Genuss und Lebensfreude. Eine Stätte herzlicher Gastlichkeit.

Moderne Infrastruktur • Schön gestaltete, komplett ausgerüstete Seminarräume • Drei Plenarsäle mit Platz für bis zu 130 Personen und acht Kleingruppenräume mit Tageslicht

Gepflegte Hotellerie und Gastronomie • 95 Betten in verschiedenen Komfortkategorien • Aussichtsrestaurant Panorama Lihn und Café-Lounge mit Auszeichnung: Goûtmieux- und Alpinavera-Label • Natürliche Küche mit individuellen Angeboten für den Seminarbetrieb

Soziales Engagement • Ausbildung und Integration von Menschen mit einem Handicap

Herzlich willkommen! Seminarhotel Lihn Panoramastrasse 28 CH-8757 Filzbach (Glarus Nord)

Tel. +41 55 614 64 64 Fax +41 55 614 64 65

www.lihn.ch


Schwägalp_Hotel_Layout 1 19.02.16 11:09 Seite 1

Tagungen, Seminare, Kongresse: Wer hoch hinaus will, fängt ganz oben an. Am besten auf Säntis oder Schwägalp, den einzigen Tagungsorten mit einer so atemberaubenden Naturkulisse. Hier wartet die perfekte Infrastruktur für Seminare, Tagungen und Konferenzen jeder Art und Grösse, für 10 bis 800 Personen, auf Sie. Wir machen Ihren Event zum eindrücklichen Erlebnis – bei jedem Wetter. 

Veranstaltungsorte



Säntisgipfel: Bankett- und Veranstaltungsräume für Klein- und Grossveranstaltungen mit Panoramablick



«Säntis – das Hotel» auf der Schwägalp: Seminar- und Banketträume mit modernster Technik

Rahmenprogramme  Romantische Vollmondfahrten 

Exkursionen im NaturErlebnispark Schwägalp / Säntis



Besuch der Alpschaukäserei



Geführte Besichtigung auf dem Säntisgipfel



Ausstellung «Gwönderfitzig» – Faszination Mineralien

Säntis-Schwebebahn, Hotel, Gastronomie, Events, CH-9107 Schwägalp T +41 71 365 65 65, kontakt@saentisbahn.ch, www.saentisbahn.ch

Ihr Event in unseren Händen Ob vor, während oder nach Ihrem Event: Mit uns haben Sie einen kompetenten Ansprechpartner für sämtliche Betriebe der Säntis-Schwebebahn. Wir bieten Ihnen alles aus einer Hand, von der Planung bis zur Durchführung. Fragen Sie nach dem Säntis Event Team.


BWI_Inserat_Layout 1 18.02.16 19:49 Seite 1

Delegieren Sie Ihre Weiterbildung an uns. Intensiv-Seminare zu Projekt- und Prozessmanagement, F체hrung, Kommunikation, Management-Techniken, Kreativit채t, Innovation und Supply Chain Management: Hier lernen Sie von unseren erfahrenen Spezialisten, was es braucht, um im Berufsalltag erfolgreich zu sein. Alle Seminare und Termine immer aktuell auf unserer Website.

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Management_Titelblatt_129_Berufsorientierte 22.02.16 09:38 Seite 1

MANAGEMENT: IMMER MEHR QUEREINSTEIGER LIEBÄUGELN MIT FÜHRUNGSAUFGABEN.


Einleitung_Krucker_Ein_Nuss_Hotel_Tourismus 27.02.16 14:42 Seite 1

Mitarbeiterförderung als strategischer Erfolgsfaktor

Der Verband Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten VSSM hat eine Bildungsinitiative unter der Bezeichnung BildungPlus gestartet. Aus einer Position der Stärke will er damit einem möglichen Fachkräftemangel in der Branche vorbeugen.

Der VSSM ist seit Oktober 2015 mit einer Roadshow in seinen 24 Sektionen und Fachgruppen unterwegs.

Der VSSM zählt seit langer Zeit zu den aktivsten und fortschrittlichsten Ausbildungsverbänden und der Beruf des Schreiners ist ein beliebter handwerklicher Lehrberuf. Jährlich starten über 1000 junge Leute ihre Lehre. Aber auch beim Thema Weiterbildung ist der VSSM seit jeher ein Pionier. Seit 1944 besitzt er ein eigenes Bildungszentrum auf dem Bürgenstock, und heute können interessierte Deutschschweizer Schreiner an insgesamt 11 Standorten ihrer Weiterbildung nachgehen. In den vergangenen drei Jahren hat der Verband seine Weiterbildungsgefässe neu modelliert und auf die aktuellen und zukünftigen Anforderungen ausgerichtet. Es mag erstaunen, dass ausgerechnet diese Bran-

che, die im gewerblichen Bereich als Vorbild beim Thema Berufsbildung gilt, zusätzlich noch eine Bildungsinitiative startet. Es ist weitsichtiges Handeln und ein Agieren aus der Stärke. Was sind die Überlegungen der Verantwortlichen? Der Bauboom der letzten Jahre war ein Segen für das Bauhaupt- und das Ausbaugewerbe. Über alles gesehen brummte auch die Schreinerbranche. Die durchschnittliche Auslastung der Betriebe liegt noch immer auf dem langjährigen Mittel von über drei Monaten. Das Hauptproblem der Schreinerunternehmer in den letzten Jahren lag in der Gewinnung von zusätzlichem Personal – vom geschickten

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Handwerker bis zum qualifizierten Projektleiter – die Gewinnung von Fachkräften glich immer mehr der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Der «Schweizer Jobradar» des 4. Quartals 2015, ein Vakanzen-Report auf jobagent.ch, zeigt auf, dass «Schreiner» den Platz 4 der meistinserierten Berufe der Schweiz besetzt (1). Dies ist das Warnzeichen eines drohenden Fachkräftemangels. Frustriert stellten zahlreiche Unternehmer die Suche ein – Ratlosigkeit machte sich breit. Dieses Warnzeichen eines Fachkräftemangels wird akzentuiert durch die Tatsache, dass die Schreinerbranche eine sogenannte Abwanderungsbranche ist und jährlich viele Schreiner an andere Branchen und an die öf-


Einleitung_Krucker_Ein_Nuss_Hotel_Tourismus 27.02.16 14:42 Seite 2

Einleitung • Management

fentliche Verwaltung verliert. Sie verliert Berufsleute mit einer fundierten vierjährigen Ausbildung, gesuchten Tugenden wie Zuverlässigkeit und Genauigkeit und meist ersten Jahren wichtiger Berufserfahrung. Trotz des guten Weiterbildungssystems stellen die Bildungsverantwortlichen des Verbands fest, dass in den Weiterbildungsangeboten kaum mehr Berufsleute im Alter über 35 Jahren anzutreffen sind. Zu wenig investieren die Berufsleute, aber auch die Unternehmer in die Weiterentwicklung der eigenen Kompetenzen bzw. derjenigen ihrer Mitarbeitenden. Im Interesse der ganzen Branche muss es gelingen, eine höhere Zahl von Berufsleuten in die Weiterbildung zu bringen und damit das Potenzial stärker zu nutzen. Die Berufsleute sollen ihr Wissen und ihre Fertigkeiten erweitern, um beruflich neue Fähigkeiten zu erwerben, sich marktfähig zu halten und auf dem aktuellsten Wissensstand zu bleiben.

Die Branche verändert sich Die Globalisierung und das Fortschreiten der Industrialisierung machen auch vor der Schreinerbranche nicht halt. Rund die Hälfte der Mitgliederbetriebe des VSSM beschäftigen zwischen 6 und 20 Mitarbeitende. Der Durchschnitt liegt bei 11,2 Beschäftigten. In den letzten 10 Jahren ist dieser Schnitt um rund zwei Mitarbeitende gewachsen. Dieser Wachstumstrend wird sich fortsetzen. Gründe dafür sind einerseits die zunehmende Technologisierung und der damit verbundene Investitionsbedarf, aber auch die zunehmende Regulierung durch neue Gesetze, Normen und Umweltauf lagen. Der Artikel der Höheren Fachschule Bürgenstock «4.0 – Grosse Chancen für kleine Betriebe» (siehe Beitrag auf den beiden Folgeseiten) geht auf diese Herausforderungen vertieft ein. Es ist Aufgabe eines fortschrittlichen Branchenverbands, seine Mitglieder zu sensibilisieren und auf diese wachsenden Herausforderungen vorzubereiten. DerVSSM ist seit Oktober 2015 mit einer Roadshow in seinen 24 Sektionen und Fachgruppen unterwegs. Dort zeigt er ein aktuelles Situationsbild und weist die Unternehmer auf «blinde Flecken» hin. Es geht darum, den Mitgliedern die oben geschilderte Situation zu verdeutlichen, sie auf die Entwicklungen hinzuweisen und ihnen Lösungsansätze zu bieten. In der Erkenntnis, dass leider regelmässige und systematische Personalgespräche in

Das Interesse an der Roadshow des VSSM ist gross.

der Schreinerbranche noch viel zu wenig stattfinden, sieht der VSSM einen wichtigen Ansatz, denn: Gemäss einer branchendemografischen Erhebung (2) warten rund 40 Prozent der Mitarbeitenden, bis sich ihr Chef mit ihnen zum Thema Weiterbildung auseinandersetzt. Das ist brachliegendes Potenzial, sind ungenutzte Gewinnchancen! Der Verband fordert die Unternehmer an der Roadshow auf, sich verstärkt mit ihren Mitarbeitenden auseinanderzusetzen, vermehrt in die Bildung ihres Personals zu investieren. Die Branche braucht Schreiner, die über aktuelles Fachwissen und Fertigkeiten verfügen. Sie benötigt gut ausgebildete Fachspezialisten und Führungskräfte in der Arbeitsvorbereitung, als Werkstattchefs, Produktionsleiter und Projektleiter. Ebenso brauchen die Unternehmer eine gute Stellvertretung und nicht zuletzt wollen sie ihre Unternehmung ja auch einmal einem geeigneten Nachfolger übergeben. Bis Mitte 2016 will Projektleiter Daniel Borner, Direktor des VSSM, mit seinem Team die Roadshow bei den Sektionen und Fachgruppen und damit die Sensibilisierungsphase abschliessen. Die positiven Reaktionen der Mitglieder bestätigen den Kurs der Projektleitung und zeigen die Offenheit der Mitglieder, sich mit diesem Thema stärker auseinanderzusetzen. In der zweiten Projektphase ab Frühjahr 2017 bringt der Verband die Bildung förmlich hin zu ihren Mitgliedern. In regionalen Veranstaltungen sollen die Unternehmer auf dem Thema Mitarbeiterförderung geschult und die Potenzialträger informiert und beraten werden. Die Verbandsleitung möchte ihren Unternehmern die Augen öffnen, um die

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Mitarbeiterförderung als strategischen Erfolgsfaktor für ihren Betrieb zu erkennen. Mit einer gezielten und systematischen Entwicklung ihrer Berufsleute kann die Branche einem Fachkräftemangel vorbeugen. Dies gelingt, wenn sich alle an dieser Initiative beteiligen und mehr in die Bildung investieren. Das Weiterbildungsangebot steht bereit. Dies sind ideale Voraussetzungen, um die unsere Schreiner nur beneidet werden können. Quellen: (1) Schweizer Jobradar: https://www.jobagent.ch/jobradar (2) Branchendemografie: http://branchendemografie.ch

Daniel Borner

ist seit 2008 Direktor des Verbands Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten. Er ist Betriebswirtschafter HF und Personalfachmann FA. Zusätzlich verfügt er über einen Abschluss als Executive Master in Business Administration der Hochschule St. Gallen mit Vertiefung in Dienstleistungsmanagement. www.vssm.ch


Schreiner_Uster 27.02.16 14:50 Seite 72

Management/Marketing und Verkauf

Höhere Fachschule Bürgenstock

«4.0» – Grosse Chance für kleine Betriebe Was die Mächtigen dieser Welt am WEF 2016 diskutierten, mag weit weg erscheinen. Aber machen wir uns nichts vor! Unser Leben, privat und beruflich, wandelt sich rasch, unaufhaltsam und unumkehrbar. – Die Höhere Fachschule Bürgenstock begleitet und unterstützt KMU beim Integrieren und Nutzen der digitalen Chancen. Diese sind gross – auch und gerade für kleine Betriebe,

Foto: Louis Brem

die sie clever zu packen wissen.

«Industrie 4.0» ist in aller Munde! – Als KMU mag man versucht sein, das Thema auf die lange Bank zu schieben oder zu ignorieren. Denn die Hoffnung ist nur allzu menschlich, es möge alles weitergehen wie gehabt. Die Realität sieht aber anders aus. Wandel und Entwicklung, Bewegung und Veränderung heissen die Konstanten unserer Zeit – Unsicherheit und Überraschungen kommen dazu. Der Frankenschock vom Januar 2015 ist ein Beispiel, das politische Klima ein anderes. – «4.0» steht im Übrigen nicht nur für futuristische Roboter und intelligente Häuser. «4.0» kann auch handfesten Wettbewerbsvorsprung bedeuten. Nehmen wir den Schreiner als Beispiel:Wenn er zur Massaufnahme im Rohbau mit dem Handy fotografiert, die lasergemessenen Daten innert Sekunden in den Betrieb schickt und die CNC-Maschine das selbstgenerierte Programm bereits fräst, bevor er wieder zurück ist – dann ist das auch «4.0». Und ein Vorteil für den Betrieb, der damit umzugehen weiss.

«4.0». Die Swissbau 2016 thematisierte die neuen Möglichkeiten unter dem Begriff «BIM – Building Information Modelling», zu Deutsch Gebäudedatenmodellierung. BIM soll Ineffizienzen, lange Planungs- und Bauzeiten sowie Qualitätsmängel und unnötige Kosten beseitigen. Gleichzeitig will man über standardisierte Prozesse, Modularisierung und die engeVernetzung der gesamten Wertschöpfungskette die Informations- und Datenflut verringern. Unter dem Motto «Erst digital – dann real» will sich die gesamte Bauwirtschaft ins digitale Zeitalter transformieren. Eine praktische Umsetzung von «4.0».

Coaching macht Sinn Früher hiess es oft: «Wer Berater holt, ist zu faul zum Denken!» Das mag in Zeiten überschaubarer Entwicklungen passend gewesen sein. Das bekannte «Not invented here»-Syndrom – also die psychologische Abwehr gegen alles, was nicht aus dem eigenen Stall kommt – kann heute aber zum Eigengoal führen. Denn selbst innovative Betriebe sind dem Tempo des Wandels nicht immer gewachsen. Sich dem zu verschliessen, hiesse den Kopf in den Sand stecken. In Zeiten von Vernetzung, Kooperation und Synergie ist das gezielte Einholen von Know-how nicht

Neuer Weg

alter Trott

Flexibler – schneller – günstiger Oder wenn Architekten bis ins Detail vorausplanen und ihre Projekte anhand von Visualisierungen am Schirm bis zu allerletzt ohne Zusatzkosten auf die Wünsche der Bauherrschaft abstimmen können, dann ist auch das

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Schreiner_Uster 27.02.16 14:51 Seite 73

Management/Marketing und Verkauf

Ab 1970 3.0 Automatisierung, Robotik, Massenproduktion

Ab 2010 4.0 Kommunikationsgesellschaft, intelligente IT-Systeme steuern ganze Fertigungsprozesse

© vege - Fotolia.com

© tum2282 - Fotolia.com

Ab 1880 2.0 Elektrizität, Fliessband, Schichtarbeit

© Juulijs - Fotolia.com

Ab 1780 Industrie … 1.0 Industrielle Nutzung der Wasser- und Dampfkraft

Die vier Entwicklungsschritte im Zeitraffer

mehr «Denkfaulheit».Vielmehr ist es das Ergebnis einer verantwortungsvollen Beurteilung der Situation. Unter dem Titel «Wissensmanagement» geht es darum, das richtige Know-how rechtzeitig – allenfalls auch früher als der Wettbewerb – im Betrieb zu haben und es pfiffig anzuwenden. Statt also «4.0» als diffuse Bedrohung zu sehen, sollte man im unvermeidlichen Wandel ein klares Entwicklungsziel erkennen: «Wir sind dabei! Und das Know-how holen wir uns nach Bedarf.»

Bewegte Zeiten – gute Chancen Eigentlich liegt es auf der Hand: Den allgemeinen Wandel beantwortet man am besten mit eigenem Wandel – nicht mit Stagnation. Und dieser eigene Wandel heisst lernen, sich bilden, sich vorwärtsorientieren. Nicht umsonst betont der VSSM mit seiner Bildungsinitiative (siehe Beitrag Seiten 40/41) über vier Jahre hinweg die Wichtigkeit von Weiterbildung.Veränderungen betreffen meist alle Stufen eines Unternehmens, in erster Linie aber ist es Aufgabe der Unternehmensleitung, die Zielrichtung strategisch vorzugeben. Entsprechende Angebote stehen also bereit. Die HF Bürgenstock geniesst einen guten Ruf als Impulsgeberin, Vordenkerin und Wegbereiterin für die Entwicklung von KMU samt ihrer Belegschaft. Sie hilft gewerblichen Betrieben mit pragmatischen Lösungen, praxisorientierten Weiterbildungen und individueller Beratung, sich anzupassen und den Wandel vorteilbringend zu nutzen. Konkret sei hier auf die neu gestaltete «Unternehmerplattform» hingewiesen: Sie enthält ein Bewertungstool zur betrieblichen Standortund Bedürfnisklärung und darauf aufbauend

die bewährten Seminare zur Erarbeitung von betriebseigenem Businessplan oder Marketingkonzept. Neu gibt es Unterstützungsangebote beim Umsetzen der erarbeiteten Konzepte. Einstiegshilfen, Updates, Coachings und Refresher – gemeint ist die enge Begleitung der angestossenen Prozesse durch die Profis der HF Bürgenstock. Diese prozessorientierte und vernetzte Kooperation sichert das Gelingen des Projekts. Erst recht, wenn der «Kopf» der Betriebe die technischen Umsetzungen strategisch abgestützt anstösst. Und damit ist auch eine solche Kooperation eine Form von «4.0»: Bedürfnisgerecht, flexibel, offen und rasch.

Wandeln reimt sich auf handeln … Es geht also nicht nur um den digitalen Wandel. Frankenstärke, demografische Entwicklung, steigende Kaufkraft, Internet oder Personalführung mit partnerschaftlichen Ansätzen – sie alle bedeuten Wandel. Und sie bergen Chancen, die sich mit Unterstützung erfahrener Profis rechtzeitig und nutzbringend packen lassen. Der Wandel ist folglich weniger Bedrohung als Potenzial und beinhaltet weit mehr als digitales «4.0». Er bietet zahlreiche Gelegenheiten zu Innovation und Entwicklung – auch im Kleinen, Schritt für Schritt. Die HF Bürgenstock steht als Impulsgeberin und kompetente Begleiterin im Wandel bereit. Bereit für flexible KMU, für zukunftsorientierte Inhaber und für einsatzbereite Mitarbeiter. Bereit für alle, die den Wandel positiv sehen und aktiv als Chance nutzen wollen.

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Kurz

Bildungsberatung • Junge/erfahrene Berufsleute • Firmen Strategische Seminare • Mit Businessplan mehr Sicherheit • Attraktivität steigern mit Marketingkonzept • Mitarbeitende führen und coachen • Langfristige Kundenbindung • Firmenschulungen • Zur Vorabklärung: bewertungstool.ch

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Einleitung_Management_Ein_Nuss_Hotel_Tourismus 24.02.16 17:16 Seite 1

Einleitung • Management

Management ist heiss begehrt

Die Management- und Consulting-Branche ist beliebter denn je. Das ist kein Zufall: Führungskarrieren sind beim Berufsnachwuchs ausgesprochen populär. Und das nicht nur bei Wirtschaftsstudenten.

Ob Management, Marketing oder Verkauf: Immer mehr junge Berufsleute hegen den Wunsch, in eine Führungsposition zu gelangen. Zum Beispiel in der Beratungsbranche. Dazu war lange Zeit ein Wirtschaftsstudium die perfekte Voraussetzung. Ist es auch heute noch. Aber immer mehr sind auch Quereinsteiger gefragt. Das machen zum Beispiel die neuesten Ergebnisse der Swiss Student Research von Universum deutlich: Die Zeiten, in denen Beratungsfirmen nur für Wirtschaftsstudenten attraktiv waren, sind vorbei. Gemäss der Studie von Universum sucht heute jeder fünfte Ingenieur-Student den Einstieg in die Beratungsbranche.

Dieser Trend zeigt sich gemäss Universum bereits seit drei Jahren und hat sich 2015 nochmals verstärkt. Beratungsfirmen werden somit zur Konkurrenz für die klassischen Arbeitgeber angehender Ingenieure. «Viele Beratungsunternehmen haben das Potenzial junger Ingenieure für sich entdeckt und werben verstärkt um Talente aus technischen Fachrichtungen. Diese Botschaft scheint bei den Studierenden der Ingenieurwissenschaften angekommen zu sein. Ihnen erschliessen sich nun neue Karrieremöglichkeiten, die sie auch wahrnehmen wollen», so Yves Schneuwly, Schweizer Geschäftsführer von Universum. Auch der Wunsch der Ingenieur-Studenten, Führungsverantwortung zu übernehmen, nimmt seit vier Jahren kontinuierlich zu und rangiert unter ihren wichtigsten langfristigen Karrierezielen.

Auch für BWL-ler zentral Eine Führungslaufbahn wird auch für Studierende der Betriebswirtschaft immer zentraler.

© RainerSturm/Pixelio.de

Beliebte Beratungsfirmen

So attraktiv eine Management-Aufgabe sein kann, so herausfordernd ist sie auch.

Neben einer ausgewogenen Work-Life-Balance gehört Führungsverantwortung zu ihren wichtigsten mittel- bis langfristigen Karrierezielen. Für potenzielle Arbeitgeber in dem Zusammenhang gut zu wissen: Bei der kurzfristigen Wahl eines Arbeitgebers können für Studierende der Betriebswirtschaft vor allem Unternehmen punkten, die mit Internationalität assoziiert werden – sei dies in Form von Reisen, einem längeren Auslandseinsatz oder Kontakt mit internationalen Kunden und Kollegen.

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Bleibt zu hoffen, dass die Quereinsteiger das nötige Rüstzeug mit sich bringen. Denn: So attraktiv eine Management-Aufgabe sein kann, so herausfordernd ist sie auch. Zumindest im modernen Verständnis. Oder wie es Bruno Krucker, Schulleiter an der Höheren Fachschule Bürgenstock, in der Vorjahresausgabe von Karriere an dieser Stelle formulierte: «Ein modernes Führungsverständnis stützt sich auf eine ganzheitliche Sicht. Integrierender Bestandteil dieses Ganzen ist die Entwicklung der Mitarbeitenden – menschlich und fachlich.»


Management_Adressen_14ok_98-100_Marketing_Adressen 27.02.16 15:18 Seite 99

Management/Marketing und Verkauf Adressen nach PLZ

2000 BFB-Bildung Formation Biel 2503 Biel 032 328 30 00

3000 BPIH Management-Fachschule 3011 Bern 031 381 55 48 Didac Bern 3012 Bern

031 311 54 44

Swiss Marketing & Management Institute AG 3098 Köniz 031 970 64 64 Berner Fachhochschule 3012 Bern 031 848 33 00 Wirtschaftsschule Thun 3600 Thun 033 225 26 27 AZU Ausbildungszentrum für Unternehmensmanagement AG 3600 Thun 033 335 05 80

NSH Bildungszentrum Basel 4051 Basel 061 270 97 97

BAWA 5000 Aarau

062 836 95 00

procure.ch 5000 Aarau

Wirtschaftsschule KV Baden 5400 Baden 056 200 15 60 A-Z Management-Dienste für Unterricht und Weiterbildung AG 5706 Boniswil 062 777 38 30

6000 SIU Luzern 6005 Luzern

041 318 03 18

KV Bildungszentrum Luzern 6006 Luzern 041 417 16 16

Impuls-Training 4114 Hofstetten

061 702 20 54

Gewerblich-Industrielles Bildungszentrum Zug 6300 Zug 041 728 30 30

Praxisausbilder/in Ausbilder/in mit eidg. Fachausweis Ausbildungsleiter/in mit eidg. Diplom

044 284 20 80

Schweiz. Institut für Unternehmerschulung SIU 8004 Zürich 044 515 72 00

056 444 20 00

GET Marketing- u. Kaderschule Zug 6300 Zug 041 710 36 87

SVEB-Zertifikat (auch in Englisch)

Kaderschule Zürich 8002 Zürich

ABB Technikerschule 5400 Baden 058 585 33 02

061 279 92 00

Erwachsenenbildner/in werden?

Schweiz. Gesellschaft für Marketing (GfM) 8001 Zürich 044 202 34 25

062 837 57 00

Minerva Baden 5400 Baden

Swissmem Kaderschule Brühlbergstrasse 4 8400 Winterthur 052 260 54 54 swissmem-kaderschule.ch kaderschule@swissmem.ch

8000

Minerva Schulen Nordwestschweiz AG 5000 Aarau 062 836 92 92

HWS Management 4052 Basel

Feusi Bildungszentrum AG 4500 Solothurn 032 544 54 54

Swiss School of Tourism & Hospitality Ltd. Hotel- und Tourismusfachschule Chur/Passugg 7062 Passug 081 255 11 11

5000

4000 Right Management Switzerland AG 4001 Basel 061 260 96 00

7000

Inovatech Höhere Fachschule HF 4800 Zofingen 062 752 27 66

Seminare für KMU Zielgerichtet mit Langzeitwirkung SKU Schweiz. Kurse für Unternehmensführung 8032 Zürich 044 269 90 00

hfb.ch 041 619 89 89

HSO Wirtschaftsschule Schweiz 8050 Zürich 043 205 05 05

6363 Bürgenstock

DAS Bildungsmanagement Berufsbildner/in üK, üK-Leiter/in im Neben- und Hauptberuf

www.lernwerkstatt.ch

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SHW Schule für Handel und Wirtschaft 8400 Winterthur 052 212 18 52

9000 Bildungszentrum BVS St.Gallen 9000 St. Gallen 071 272 11 33


Informatik_Titelblatt_129_Berufsorientierte 18.02.16 19:52 Seite 1

DIE DIGITALI SIERUNG VERÄNDERT AUCH DIE WIRTSCHAFT TIEFGREIFEND.


Einleitung_Informatik_Ein_Nuss_Hotel_Tourismus 24.02.16 17:21 Seite 1

Informatik • Einleitung

Informatik

verstehen, Zukunft erleben Die noch junge Informatikbranche wächst rasant und beschäftigt in der Schweiz rund fünf Prozent aller Arbeitnehmenden. Doch wer arbeitet in dieser Branche und in welchen Berufen? Welches sind die aktuellen Themen und Trends?

An den ersten Informatiktagen am 3. und 4. Juni 2016 geben über 70 Unternehmen und Institutionen im Kanton Zürich Antworten auf diese Fragen. Sie öffnen ihre Türen und ermöglichen Einblicke in die faszinierende Welt der Informatik.

Rund 60 000 Informatikerinnen und Informatiker arbeiten im Grossraum Zürich in den verschiedensten Wirtschaftszweigen. Im Rahmen der Informatiktage, die im Juni 2016 zum ersten Mal im Kanton Zürich stattfinden, öffnen 70 Informatikunternehmen und Anwenderfirmen sowie Bildungsund Forschungsinstitutionen ihre Türen und laden die Bevölkerung zu einer Entdeckungsreise in die Welt der Informatik ein. Kinder, Jugendliche und Erwachsene erhalten spannende und überraschende Einblicke in die teilweise unbekannte IT-Welt, lernen die Berufsbilder der Informatik kennen und begegnen den Menschen, die mit ihrer Arbeit täglich die Zukunft unserer Gesellschaft mitgestalten.

Ein IT-Fest für alle Die Informatiktage 2016 bieten ein IT-Fest mit einem breiten Angebot an diversen Standorten: Die Gastgeberunternehmen laden zu Informations-, Interaktions- und Erlebnisveranstaltungen für alle Altersgruppen. Zur Auswahl stehen Simulationen, Vorführungen, Vorträge, Führungen, Programmierworkshops, Einblicke in die Game-Produktion und vieles mehr. Auch Schulklassen sind herzlich willkommen und erhalten auf Anfrage einen individuell angepassten Programm-

© I-vista/pixelio.de

Die Welt hinter der Digitalisierung entdecken

Die Informatikbranche beschäftigt in der Schweiz rund fünf Prozent aller Arbeitnehmenden.

vorschlag. Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos. Organisiert werden die Informatiktage von eZürich, dem ICT-Kooperationsnetzwerk des Wirtschaftsstandorts Zürich.

Über eZürich eZürich ist die Plattform für Köpfe, Ideen und Projekte, die den ICT-Standort Zürich voranbringen wollen. Sie ist aus den eZürich-Aktivitäten der Stadt Zürich in den Jahren 2010 bis 2014 hervorgegangen. eZürich steht seit Mitte 2014 unter der Schirmherr-

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schaft von Stadt und Kanton. Die Koordination der Aktivitäten und Projekte erfolgt über die Standortförderung beim Amt für Wirtschaft und Arbeit. Bei der strategischen Planung ist ein Programm-Komitee mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung sowie von Branchenund Fachorganisationen involviert. Links: www.ezuerich.ch – www.informatiktage.ch 2. ICT Skills Zürich, 6. bis 8. September 2016: Einblicke in die Welt der Informatik mitten im Zürcher Hauptbahnhof – www.ict-skills.ch


Informatik_Adressen_98-100_Marketing_Adressen 29.02.16 10:24 Seite 110

Informatik

Adressen nach PLZ

2000 BFB-Bildung Formation Biel 2503 Biel 032 328 30 00

ECAP Stiftung 4058 Basel

3000 WISS Wirtschaftsinformatikschule Schweiz 3006 Bern 058 404 42 02

5000

CsBe Computerschule Bern AG 3007 Bern 031 398 98 00

AAA EDV Software AG 5000 Aarau 062 834 60 50

Bénédict-Schule Bern 3011 Bern 031 310 28 28

Minerva Schulen 5000 Aarau

TEKO Schweizerische Fachschule 3011 Bern 031 312 03 10

Fuchsgroup AG Informatikschule 5000 Aarau 062 897 52 77

Educa / SFIB 3012 Bern

031 300 55 00

Wirtschaftsschule KV Baden 5400 Baden 056 200 15 60

Institut für Wirtschaftsinformatik 3012 Bern 031 631 47 85

Computerschule WEST AG 5620 Bremgarten AG 056 631 74 00

Feusi Bildungszentrum AG 3014 Bern 031 537 37 37

AS Infotrack AG 5726 Unterkulm

Salvisberg Software & Consulting 3095 Spiegel b. Bern 031 972 42 00 Alpha Beta Erwachsenenbildung 3452 Grünenmatt 034 461 61 00 Computerfuchs AG 3800 Interlaken

033 826 15 18

Schoch Intercomp AG 3800 Unterseen 033 826 02 80

4000

Elatus Ihr kompetenter Schulungspartner rund um Ihre IT. Unser erfahrenes Team unterstützt Sie bei Migrationen, Projekten und ITIL Prozessen. IT Kompetenz, die erfolgreich macht, lässt sich trainieren. Bei uns.

Bénédict-Schule St. Gallen AG 9000 St. Gallen 071 226 55 55

061 690 96 26

Bildungszentrum Liestal 4410 Liestal 061 926 25 50

IBZ Schulen für Technik Informatik Wirtschaft 3014 Bern 031 332 12 50

9000

Informatikmittelschule 4052 Basel 061 375 92 00

Ortega Schule St. Gallen 9000 St. Gallen 071 223 53 91 WISS Wirtschaftsinformatikschule Schweiz 9000 St. Gallen 058 404 42 03 KS Kaderschulen St.Gallen-Zürich 9016 St. Gallen 071 282 43 43 WZR Rorschach-Rheintal 9400 Rorschach 058 229 99 89

062 836 92 92

Berufs- und Weiterbildungszentrum bzb 9470 Buchs 058 228 22 00

062 768 50 60

6000 Institut für Kommunikation & Führung IKF 6003 Luzern 041 211 04 73

WISS Wirtschaftsinformatikschule Schweiz 8048 Zürich 058 404 42 01

Bénédata Computerschule 6005 Luzern 041 227 01 00

AKAD Business 8050 Zürich

Bénédict-Schule Luzern AG 6005 Luzern 041 227 01 01

Technische Berufsschule Zürich 8090 Zürich 044 446 96 46

Universität Luzern 6005 Luzern

Institut für Informatik 8050 Zürich 044 635 43 11

041 229 50 00

044 307 33 33

IDC Instatik Data-Center AG 6060 Sarnen 041 368 20 70

EB Zürich 8008 Zürich

Output EDV Schulung GmbH 6340 Baar 041 763 14 14

Technische Berufsschule 8090 Zürich 044 446 96 00

First WebCollege AG 6343 Rotkreuz

041 792 03 92

Computer-Studio 6467 Schattdorf

Eidg. Technische Hochschule ETH-Zentrum 8092 Zürich 044 632 11 11

041 872 05 80

0842 843 844

IBZ Schulen für Technik Informatik Wirtschaft 8152 Glattbrugg 062 836 95 00

8000

Act-Academy GmbH 8302 Kloten

Bénédict-Schule Zürich AG 8004 Zürich 044 242 12 6

044 515 03 60

Promedia-Training D. Rohner 8308 Illnau 052 346 12 37 Höhere Fachschule Uster 8610 Uster 044 954 11 27

www.elatus.ch

sfb Bildungszentrum 8953 Dietkon 0848 80 00 84 Wirtschafts- und Informatikschule Dietikon WISD 8953 Dietikon 044 741 17 41

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Gesundheitswesen_Titelblatt_129_Berufsorientierte 22.02.16 09:44 Seite 1

DIE BERUFS CHANCEN IM GESUNDHEITSWESEN SIND SEHR VIELFÄLTIG.


Einleitung_Alessandro_Ein_Nuss_Hotel_Tourismus 24.02.16 17:33 Seite 1

Gute Aussichten

für Berufsleute Wer über ein Fähigkeitszeugnis oder ein Diplom in der Gesundheitsbranche verfügt, kann bei entsprechender Eignung und mit der erforderlichen Praxiserfahrung eine eidgenössische Prüfung im eigenen Fachgebiet absolvieren und beruflich zusätzliche Fach- oder Führungsverantwortung übernehmen. Bei der Entwicklung der Prüfungen im Gesundheitsbereich spielt OdASanté, die Nationale Dach-Organisation der Arbeitswelt Gesundheit, eine wichtige Rolle. Gemäss der schweizerischen Bildungssystematik sind in der Gesundheitsbranche Abschlüsse sowohl auf Sekundarstufe II als auch auf Tertiärstufe vorgesehen. Bei der ersten Kategorie handelt es sich um Ausbildungen im Bereich der beruflichen Grundbildung, wie Fachfrau/Fachmann Gesundheit mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis EFZ oder Assistentin/Assistent Gesundheit und Soziales mit eidgenössischem Berufsattest EBA. Die zweite Kategorie umfasst die Abschlüsse auf Niveau der Höheren Fachschulen, der Fachhochschulen und der Universitäten. Beispiele: Fachmann/Fachfrau Operationstechnik (HF), Master oder Bachelor of Science (FH) in Ergotherapie oder Master of Science in Nursing (Universität Basel). Seit rund zehn Jahren haben Fachkräfte, die bereits über einen Abschluss im Gesundheitswesen verfügen, auf Tertiärstufe zudem die Möglichkeit, eine eidgenössisch anerkannte Berufsprüfung BP oder eine höhere Fachprüfung HFP abzulegen. So können sie sich das in der Praxis erworbene Fachwissen offiziell bescheinigen lassen und damit ihre Karriere zusätzlich fördern. (Eine grafische Zusammenstellung der Abschlüsse im Gesundheitsbereich gibt es hier: www.odasante.ch/bildungssystematik)

Langzeitpflege und -betreuung – eine gefragte Berufsprüfung Absolventinnen und Absolventen einer Grundbildung zur Fachfrau oder zum Fachmann Gesundheit mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis EFZ können beispielsweise ab

Das Gesundheitswesen bietet spannende Karrieremöglichkeiten.

Herbst 2016, sofern sie über Erfahrung im Bereich der Langzeitpflege verfügen, eine Berufsprüfung (BP) zum Fachmann oder zur Fachfrau Langzeitpflege und -betreuung absolvieren. Bei Erfolg erlangen sie einen eidgenössischen Fachausweis und sind befähigt, erweiterte Aufgaben in stationären und ambulanten Einrichtungen der Langzeitpflege zu über-

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nehmen. Diese können zum Beispiel die Organisation eines Arbeitstages von einem Pflegeteam oder die Unterstützung anderer Pflegefachkräfte bei ihrer Aufgabenerfüllung beinhalten. Dank vertieftem Wissen und spezifischen Fähigkeiten in Bezug auf die Pflege- und Betreuungsschwerpunkte bei Menschen in geri-


Einleitung_Alessandro_Ein_Nuss_Hotel_Tourismus 24.02.16 17:33 Seite 2

Gesundheitswesen • Thema

Die Entwicklung neuer Prüfungen ist nicht abgeschlossen.

OdASanté OdASanté, die Nationale Dach-Organisation der Arbeitswelt Gesundheit, vertritt die gesamtschweizerischen Interessen der Gesundheitsbranche in Bildungsfragen für Gesundheitsberufe. Sie übernimmt im Auftrag ihrer Trägerorganisationen als Partnerin von Bund, Kantonen und Bildungsanbietern eine federführende Rolle bei der Gestaltung, der Angebotssteuerung und der Weiterentwicklung der Berufsbildung im Gesundheitswesen. epsante.ch Das Portal bietet News und Hintergründe rund um die eidgenössischen Prüfungen im Gesundheitsbereich. Kandidatinnen und Kandidaten finden hier Informationen zu den Anmeldeterminen der verschiedenen Berufsprüfungen und höheren Fachprüfungen. gesundheitsberufe.ch Auf diesem Informationsportal sind sämtliche Gesundheitsberufe vereint, die im Gesundheitsberufegesetz GesBG geregelt sind. Es bietet einen Überblick über die einzigartige Vielfalt der Gesundheitsberufe und spricht Berufseinsteiger und -einsteigerinnen sowie Interessierte an einem Wiedereinstieg gleichermassen an. odasante.ch Das Portal gibt einen Überblick über die breit gefächerte Verbandstätigkeit von OdASanté.

atrischen, gerontopsychiatrischen und palliativen Situationen können die Fachfrauen und Fachmänner Langzeitpflege und -betreuung einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des körperlichen, sozialen und psychischen Wohlbefindens der Klientinnen und Klienten leis-

ten. Unterstützt werden sie bei dieser verantwortungsvollen Aufgabe von diplomierten Pflegefachpersonen. Die Berufsprüfung Langzeitpflege und -betreuung ist sehr gefragt: Weit mehr als 800 Personen haben bereitsVorbereitungskurse besucht. Zur Prüfung werden die Kandidatinnen und Kandidaten zugelassen, wenn sie die in der Prüfungsordnung geforderten Kompetenznachweise in den Bereichen Gerontopsychiatrie, Geriatrie, Palliative Care, Pflegeprozess sowie Planung und Organisation erbracht haben.

Im medizinisch-technischen Bereich bereits Realität Diplomierten biomedizinischen Analytikerinnen und Analytikern HF stehen gleich zwei Weiterbildungsangebote offen, die sie für ihre Karriere nutzen können: So können sie zum einen mit der höheren Fachprüfung (HFP) zum Experten oder zur Expertin für Zytodiagnostik ihre Fachkompetenz in der Zytomorphologie erweitern, zum anderen mit der höheren Fachprüfung (HFP) in biomedizinischer Analytik und Labormanagement ihre Kenntnisse im Prozess- und Qualitätsmanagement ausbauen und sich in einem der Fachgebiete (Klinische Chemie, Hämatologie, Mikrobiologie, Histologie, Immunhämatologie oder Immunologie) spezialisieren. Zu den möglichen Einsatzgebieten zählen private und öffentliche Laboratorien, wo sie eine Fachverantwortung wie auch eine Leitungsfunktion übernehmen können, aber auch die Industrie und die medizinische Forschung.

ner Höheren Fachschule, Fachhochschule oder Universität auf eine Tätigkeit mit spezieller Verantwortung vor. Eine höhere Fachprüfung vermittelt den Absolventinnen und Absolventen wichtiges Projektleitungs- und Management-Know-how.

Es geht weiter Die Entwicklung neuer Prüfungen ist nicht abgeschlossen: Gegenwärtig erarbeitet OdASanté in enger Zusammenarbeit mit ihren Partnerorganisationen zusätzliche Angebote. Vorgesehen ist die Einführung von sechs höheren Fachprüfungen und einer Berufsprüfung, die den heutigen Anforderungen im Pflegealltag Rechnung tragen sollen. Es sind dies die höheren Fachprüfungen in Diabetesfachberatung, Nephrologiepflege, Geriatrie/ Gerontopsychiatrie, Mütter- und Väterberatung, Onkologiepflege und Palliative Care mit Fachrichtungen sowie die Berufsprüfung und höhere Fachprüfung in Psychiatriepflege. Interessentinnen und Interessenten an einer eidgenössischen Prüfung erhalten Zugang zu weiteren Informationen und Prüfungsordnungen über das von OdASanté betriebene Portal www.epsante.ch.

Berufsprüfung oder höhere Fachprüfung? Die Inhalte der eidgenössischen Prüfungen werden von den Organisationen der Arbeitswelt geregelt, im Gesundheitsbereich ist OdASanté dafür zuständig.Während eine Berufsprüfung (BP) sich primär an Berufsleute richtet, die eine erste fachliche Vertiefung und Spezialisierung nach der beruflichen Grundbildung in einem Beruf wünschen, bereitet eine höhere Fachprüfung (HFP) Absolventinnen und Absolventen einer Berufsprüfung, ei-

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Luca D’Alessandro

ist verantwortlicher Kommunikation bei der Nationalen Dach-Organisation der Arbeitswelt Gesundheit OdASanté in Bern.


Unser Leistungsspektrum

Die Gesundheitswelt der Zukunft denken Careum bildet, schult und berät Lernende und Lehrende, Partner und Entscheidungsträger sowie Patienten und Angehörige Das Careum Bildungszentrum ist mit seinem wegweisenden Ansatz schweizweit eine der grössten Bildungsinstitutionen für Gesundheitsberufe. Durch zeitgemässe Pädagogik und effizienten Transfer in die Praxis bietet das Careum Bildungszentrum den Lernenden und Studierenden eine optimale Vorbereitung auf den Berufsalltag und ermöglicht weitere Ausbildungsperspektiven im Gesundheitswesen. Die Kalaidos Fachhochschule Departement Gesundheit bietet in Zürich auf dem Careum Campus berufsbegleitende modulare Ausbildungs- und Weiterbildungsstudiengänge für dipl. Pflegefachpersonen und andere Health Professionals an. Berufsintegrierende Transferaufgaben und selbst gesteuertes Lernen sind ein Gewinn für Studierende und ihre Arbeitsorte. Careum Weiterbildung bietet praxisorientierte Lehrgänge, Kurse und Tagungen an für Fach- und Führungspersonen aus verschiedenen Versorgungsbereichen im Gesundheitswesen: Spitäler – Spitex – Heime – Gesundheitszentren. Standort ist Aarau. Das Kursprogramm Evivo «Gesund und aktiv leben» fördert das Wissen und die Kompetenzen von Patientinnen, Patienten und Angehörigen durch evidenzbasierte, neue Ansätze der Selbstmanagementförderung bei chronischer Krankheit. Careum verbreitet und vermittelt Lehr- und Lerninhalte und produziert Lehrmittel Der Careum Verlag ist spezialisiert auf die Entwicklung und Produktion von Lehrmitteln für Berufe im Gesundheitswesen und im Sozialbereich. Die modernen Bildungsmedien erscheinen gedruckt und in elektronischer Form. Sie eignen sich für den Einsatz auf Sekundar- und Tertiärstufe sowie in der Weiterbildung.

Careum forscht und entwickelt für eine zukunftsorientierte Bildung im Gesundheitswesen Das Kompetenzzentrum für Bildungsentwicklung bringt in Zusammenarbeit mit Partnern Entwicklungen zu Bildung und Wissensmanagement voran. Dabei wird die Zielsetzung verfolgt, künftige Fachpersonen auf die dynamische Berufswelt im Gesundheitswesen vorzubereiten. Im Mittelpunkt stehen selbstgesteuertes und interprofessionelles Lernen. Careum Forschung betreibt als Forschungsinstitut der Kalaidos Fachhochschule Gesundheit Forschung und Entwicklung zur ambulanten und häuslichen Gesundheitsversorgung, Ziel ist es, interdisziplinär Erkenntnisse zu innovativen Pflegeformen und nutzerorientierten Versorgungsansätzen zu erarbeiten und im Bereich «Leben mit chronischer Krankheit» massgebliche Wirkung zu erzielen. Careum fördert, vernetzt und kooperiert mit anderen Partnern Die Careum Stiftung bietet mit dem Careum Congress, dem Careum Forum und dem Careum Dialog ideale Gelegenheiten zum Gedankenaustausch über zukunftsweisende Fragestellungen der Gesundheitsgesellschaft. Der Careum Campus fördert aktiv die Kultur der Zusammenarbeit: «Voneinander, übereinander und miteinander lehren, lernen und forschen». Hier werden Zukunftsszenarien und Innovationsprojekte für Bildung und Gesundheitsversorgung in Kooperation mit Partnern durch Forschung und Entwicklung initiiert und vorangebracht. Die Förderprogramme von Careum sind im Sinn des Stiftungszwecks in der Bildung des Gesundheitswesens angesiedelt und umfassen die Nachwuchs- und Talentförderung auf verschiedenen Ausbildungsstufen: Careum Stipendium, Mentoring Programm».

www.careum.ch


oda_50-51_ZHW 20.02.16 17:45 Seite 72

Gesundheitswesen

OdA GS

Die Zukunft gestalten … Eine Besucherumfrage über Berufe im Gesundheits- und Sozialwesen an der Ostschweizer Bildungs-Ausstellung (OBA) 2015 zeigt interessante Ergebnisse. So nehmen in der Beschreibung der Berufe die Begriffe «Kontakt mit Menschen», «Vielfältigkeit», «Verantwortung übernehmen» und «Gesundheit erhalten» die Spitzenpositionen ein.

«Vielfältigkeit» Vielfältigkeit ergibt sich allein schon durch die vielen Arbeitsfelder, die Menschen von Jung (Kinderkrippe) bis Alt (Altersheim) umfassen. Die Bedürfnisse der Menschen sind unterschiedlich und der Arbeitsalltag abwechslungsreich.

«Verantwortung übernehmen»

Im Rahmen der OBA 2015 wurde unter dem Motto «Mensch! Leute! Berufe Gesundheit & Soziales» die Berufe und mögliche Berufslaufbahnen an verschiedenen Messeständen und Aktivitäten aufgenommen und diskutiert. In einer Umfrage bei Messebesuchern wurden Jung und Alt angesprochen. Zu erforschen war, wie attraktiv Gesundheits- und Sozialberufe eingeschätzt werden. Die Auswertungen zeigen, dass diese ein nach wie vor hohes Image haben und die Arbeit in diesen Berufsfeldern als sinnstiftend beurteilt wird. Aspekte wie «Kontakt mit Menschen, Vielfältigkeit, Verantwortung übernehmen, Gesundheit erhalten» stehen ganz oben auf der Werteskala.

Verantwortung übernehmen ist wahrscheinlich eine Kernkompetenz der Fachpersonen in Gesundheits- oder Sozialberufen. Dieser Aspekt wird gesucht und geschätzt. Die Arbeit ist wichtig und erfordert Verantwortungsbewusstsein.

«Gesundheit erhalten» Gesund sein, den Alltag ohne Einschränkungen zu bewältigen, ist ein hohes Gut. Die Gesundheit, einen achtsamen Umgang mit Gesundheit zu pflegen und Menschen dabei zu unterstützen haben, einen hohen Stellenwert in der Ausbildung. Es wurden auch Aspekte wie «psychische Belastung» oder «unregelmässige Arbeitszeiten» aufgeführt, die die Arbeit im Gesundheitsund Sozialbereich auf den ersten Blick nicht so attraktiv erscheinen lassen.

ationen zu bearbeiten, diese zu verbessern, einen Beitrag zur Bewältigung leisten können, führen zu höchster Befriedigung.

«Unregelmässige Arbeitszeiten» Viele Arbeitsfelder setzen eine Präsenz über sieben Tage während 24 Stunden voraus. Damit sind unregelmässige Arbeitszeiten unumgänglich. Unregelmässige Arbeitszeiten können sehr wohl auch ein grosser Vorteil sein und die Umsetzung attraktiver Familienmodelle ermöglichen.

Fazit Die Kontakte mit Messebesuchern zeigen auf, dass wesentliche Themen diskutiert werden, diese aber oft geprägt sind von einer Wahrnehmung aus der Distanz und vom «Hörensagen». Um diesen Einschätzungen entgegenzuwirken, laden wir Sie ein, unsere Homepage besuchen oder unsere Beratungsstelle anzurufen.

&bündig:

Kurz

«Kontakt mit Menschen» Durch die unterschiedlichen Kontakte mit Menschen in verschiedenen Lebenssituationen sind die Beziehungen immer vielfältig und bleiben spannend. Es gibt keinen Gesundheits- oder Sozialberuf, wo der Mensch nicht im Mittelpunkt stehen würde.

«Psychische Belastung» In jedem Arbeitsfeld gibt es belastende Situationen. Wahrscheinlich sind diese bei Gesundheits- und Sozialberufen häufiger anzutreffen, was aber nicht gleichbedeutend sein muss mit unbefriedigend oder schlecht. Situ-

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Organisation der Arbeitswelt für Gesundheits- und Sozialberufe OdA GS Flurhofstrasse 152, 9006 St. Gallen Tel. 071 280 88 40 info@odags.ch, www.odags.ch


56_Inserate_Layout 1 18.02.16 20:01 Seite 1

Ihre Ausbildung ist u n s w i c h t i g b e o b a c h t e n a s s i s t i e r e n k o o r d i n i e r e n ü b e r p r ü f e n o r g a n i s i e r e n b e s p r e c h e n vorbereiten trollieren zusammenarbeiten d i s k u t i e r e n betreuen reflektieren a n a l y s i e r e n v e r s t e h e n a g i e r e n d i s k u t i e r e n e i n s c h ä t z e n r e g u l i e r e n d e l e g i e ren a s s i s t i e r e n b e g l e i t e n . . .

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Der beste Ort für Gesundheitsberufe. Höhere Fachschulen Pflege • biomedizinische Analytik • medizinisch-technische Radiologie • Operationstechnik • Dentalhygiene careum-bildungszentrum.ch

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Näher an der Praxis.


Gesundheit_Adressen_ok_107_Gesundheit_Adressen 24.02.16 19:01 Seite 111

Gesundheitswesen Adressen nach PLZ

1000

6000

Kultur- und Ausbildung GmbH 1700 Freiburg 026 347 47 41

Höhere Fachschule Gesundheit Zentralschweiz 6004 Luzern 041 205 36 49

3000 Curaviva 3007 Bern

031 385 33 33

Berner Bildungszentrum Pflege 3008 Bern 031 630 14 14 Medi Zentrum 3014 Bern

031 537 31 33

OdA Organisation der Arbeitswelt für Gesundheits- und Sozialberufe 3098 Köniz 031 970 40 70 Berner Bildungszentrum Pflege 3600 Thun 033 226 52 00

4000

Bildungszentrum Gesundheit und Soziales 7000 Chur 081 286 85 00

9000

Thim van der Laan AG 7302 Landquart 081 300 01 70

8000 Permed AG 8001 Zürich

044 254 54 54

Schule für Körpertherapie 8037 Zürich 044 262 55 77

BZG Bildungszentrum Gesundheit Basel-Stadt 4142 Münchenstein 061 417 77 77 Bildungszentrum für Gesundheitsberufe BZG Kanton Solothurn 4600 Olten 062 311 43 64

5000

Pflege HF Operationstechnik HF Sozialpädagogik HF Höhere Fachschule Gesundheit und Soziales

Organisation der Arbeitswelt für Gesundheitsund Sozialberufe

KP Ausbildungsinstitut für ganzheitliche Therapien 8004 Zürich 044 242 29 30

BZBG 4051 Basel

Berufsfachschule Gesundheit Baselland 4142 Münchenstein 061 552 65 50

055 210 27 00

Visionary Craniosacral Work 8706 Meilen 044 793 44 55

SGZ Schule für Pflegeberufe Schule für Gesundheitswesen 8037 Zürich 044 276 18 18

SanPool – Schule für Gesundheit 4053 Basel 061 602 06 06

Apamed Fachschule 8645 Rapperswil Jona

7000

Akademie für Naturheilkunde 4051 Basel 061 560 30 60 061 271 95 66

ZAG Zentrum für Ausbildung im Gesundheitswesen 8400 Winterthur 052 266 09 09

OdA GS Flurhofstrasse 152 9006 St. Gallen Tel. 071 280 88 40 info@odags.ch www.odags.ch

Oda Organisation der Arbeitswelt Gesundheit 8052 Zürich 044 306 88 11

FHS St. Gallen Fachbereich Gesundheit 9000 St. Gallen 071 226 14 10

careum Bildungszentrum

ZEPRA Zentrum f. Prävention und Gesundheitsförderung 9000 St. Gallen 058 229 87 60

Eine Laufbahn im Gesundheitswesen – wir begleiten Sie auf diesem Weg. Die fünf Höheren Fachschulen im Careum Bildungszentrum:

St. Galler Medizinische Fachschule 9015 St. Gallen 071 335 60 50

• HF Pflege • HF biomedizinische Analytik • HF medizinisch-technische Radiologie • HF Operationstechnik • HF Dentalhygiene

China Wushu Institut CWI.21 AG 9015 St. Gallen 071 223 66 20

Besuchen Sie unsere Informationsveranstaltungen der Höheren Fachschulen, lassen Sie sich inspirieren und informieren Sie sich direkt vor Ort bei unseren Fachpersonen.

FLAIR Fachschule für Hot-Stone Massage 9016 St. Gallen 071 280 03 85

Berufs- und Weiterbildungszentrum für Gesundheitsberufe St. Gallen 9016 St. Gallen 058 229 88 11

BZGS Berufsund Weiterbildungszentrum für Gesundheits- und Sozialberufe des Kt. St.Gallen 9424 Rheineck 058 229 88 33

Careum Bildungszentrum, Gloriastrasse 16, 8006 Zürich, www.careum-bildungszentrum.ch

Südallee 22 5001 Aarau Tel. 062 200 21 21 hfgs@ag.ch www.hfgs.ch

Rheinburg-Klinik 9428 Walzenhausen

071 886 11 11

bzb Buchs 9470 Buchs

058 228 22 00

Trisana Massageschule und Praxis 9545 Wängi 052 378 10 30

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Sprachen_Titelblatt_129_Berufsorientierte 18.02.16 20:03 Seite 1

FREMD S PRACHEN SIND NOTWENDIGE INSTRUMENTE FÜR EINE ERFOLGREICHE KARRIERE.


Einleitung_Sprachen_Ein_Nuss_Hotel_Tourismus 18.02.16 20:04 Seite 2

Sprachen • Einleitung

Nie mehr

sprachlos im Berufsalltag Schweizweit ist das Durchschnittsalter in den klassischen Sprachschulen während der letzten Jahre stetig gestiegen. Die Nachfrage nach massgeschneiderten Sprachreiseangeboten für Personen, die mitten im Berufsleben stehen, nimmt kontinuierlich zu.

Wer kennt dieses Gefühl nicht: Bei Meetings oder Verhandlungen fehlen die richtigen Worte. Sprachlos durch den Berufsalltag ist ein häufig vorkommendes Phänomen. Eine globalisierte Wirtschaft sowie multikulturelle Entwicklungen innerhalb der Schweiz machen Fremdsprachen zu notwendigen Instrumenten einer erfolgreichen Karriere.

Viel für über 30-Jährige Um den Bedürfnissen von Berufstätigen, die ihre Fremdsprachenkenntnisse erweitern möchten, noch stärker Rechnung zu tragen, erweitert der Sprachreisespezialist Linguista sein Programm für über 30-Jährige. «Viele denken, Sprachaufenthalte im Ausland seien nur etwas für 18- bis 25-Jährige», sagt Claudio Cesarano, CEO der Muttergesellschaft Media Touristik AG. Dabei gebe es zahlreiche Kurse, die auf die spezifischen Zeit-, Lernund Freizeitbedürfnisse von Kunden über 30 ausgerichtet seien. Die Palette der 30plus-Sprachangebote ist breit und reicht von klassischen Standardoder Intensivkursen mit speziell zugeschnittenen Leisure-Programmen bis hin zu gezielten Business-Sprachkursen für einzelne Berufsgruppen. Spezialisierte Partner-Sprachschulen von Linguista findet man im englischsprachigen Raum sowie in Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland.

Gezielter Business-Fokus Intensive Lerneinheiten von BusinessSprachkursen sorgen dafür, dass Kursteilnehmer ihre mündliche und schriftliche Sprachkompetenz in kürzester Zeit verbessern. In Kleingruppen von maximal sechs Personen oder Einzeltrainings kann auf fachspezifische

«Viele denken, Sprachaufenthalte im Ausland seien nur etwas für 18- bis 25-Jährige.»

Bedürfnisse eingegangen werden. Beispielsweise in den Bereichen Marketing, HR, Recht, Finanzen oder Aviatik. «Das Durchschnittsalter bei solchen Kursen liegt bei 40 Jahren», sagt Cesarano. Im Bereich Business-Sprachkurse arbeitet Linguista ausschliesslich mit Partnerschulen zusammen, die mehr anbieten als die üblichen Korrespondenz- und Konversationskurse. Wichtige Kriterien dabei sind permanente Auseinandersetzung mit der Sprache, Networking-Möglichkeiten, fach- und bran-

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chenspezifische Sprachtrainings. Zu den Linguista Top-Business-Partnerschulen für das Segment 30plus gehören unter anderem die Destinationen London, Cambridge, New York,Vancouver und Paris. Generelle 30plusSprachkurse und Kurse mit erhöhtem Durchschnittsalter bieten beispielsweise Sprachschulen in London Camden und Portsmouth. Link: www.linguista.ch


Adressen_Sprachen_ok_126-128_Adressen_Sprachen 19.02.16 13:26 Seite 114

Sprachen

Adressen nach PLZ

1000 Boa Lingua SA Séjours linguistiques 1003 Lausanne 021 319 90 50 Institut Lémania 1003 Lausanne

021 320 15 01

ESL Séjours linguistiques 1820 Montreux 021 962 88 80

2000 BFB-Bildung Formation Biel 2503 Biel 032 328 30 00 Owl School of English R. Gerber 2502 Biel/Bienne 032 322 86 20 Inlingua Sprachschule 2504 Biel/Bienne 032 322 60 29

3000 Inlingua Sprachschulen 3007 Bern 031 388 77 77 The English Institute 3008 Bern

031 381 85 45

Berlitz Schools of Languages AG 3011 Bern 031 310 08 80 Boa Lingua AG Sprachaufenthalte weltweit 3011 Bern 031 318 44 04 ALS Advanced Learning Systems (Bern) AG 3011 Bern 031 382 51 61

4000 Arcadia Sprachschule Basel GmbH 4001 Basel 061 263 10 15 Berlitz Schools of Languages AG 4001 Basel 061 226 90 40 Linguista 4051 Basel

061 260 92 70

NSH Bildungszentrum Basel 4051 Basel 061 270 97 97 Orsini Sprachschule AG 4051 Basel 061 281 94 96 ABC German 4052 Basel

Interlangues 4500 Solothurn

8000

032 623 86 82

www.allegra-sprachen.ch

5000 BIKU Languages AG 5000 Aarau

062 822 86 86

Lingua Nova AG 5000 Aarau

062 834 05 95

; Businesskurse (in-Company)

- Muttersprachliche Kursleiter/-innen

; Prüfungszentrum für TELC & BULATS Tests

- in Baden, Birr oder in Ihrer Firma

KV Lenzburg-Reinach Business School 5600 Lenzburg 062 885 37 77

Tel 056 205 51 78 www.ihbaden.ch

6000 Castle’s English Institute Ltd 6003 Luzern 041 210 50 45

Cosmolingua 8001 Zürich

Berlitz Schools of Languages AG 6004 Luzern 041 417 40 60 Boa Lingua AG 6004 Luzern

Löwenstrasse 51 8001 Zürich Telefon +41 (0)43 888 70 70 info@allegra-sprachen.ch

041 220 11 11

LiZ Linguistic Institute Luzern 6004 Luzern 041 410 88 33 Boa Lingua AG 6300 Zug

041 710 38 88

Akzent Sprachbildung GmbH 8001 Zürich 044 251 27 62

Boa Lingua BusinessClass 6300 Zug 041 726 86 96

Boa Lingua AG 8001 Zürich

Castle’s English Institute Ltd 6300 Zug 041 710 55 70 Mi Escuela GmbH 6300 Zug

041 711 31 61

RHZ-Sprachen AG 8001 Zürich

Till Sprachenschule Zug AG 6300 Zug 041 710 42 40

044 924 11 55

sprachen.ch ag 8002 Zürich

043 344 82 82

043 205 07 07

Modern Language Centres AG 8050 Zürich 044 310 31 33 Just English Sprachschule 8180 Bülach 044 862 05 20 JE & I Sprachschule 8200 Schaffhausen

052 625 91 85

Sema Sprachreisen 8200 Schaffhausen

052 625 68 25

Boa Lingua AG 8400 Winterthur

052 244 48 88

SHW Sprach-, Handelsund Wirtschaftsschule 8400 Winterthur 052 212 18 52

9000

SRZ SprachReiseZentrale AG 8001 Zürich 044 226 46 46

7000 Boa Lingua AG 7000 Chur

044 211 12 32

Cambridge Institute (CH) Ltd. 8001 Zürich 044 221 12 12

Bénédict Schule St. Gallen AG 9000 St.Gallen 071 226 55 55

Bénédict-Schule Zürich AG 8004 Zürich 044 242 12 60

Boa Lingua AG 9000 St.Gallen

Sprachatelier Triangel 7000 Chur 081 285 14 43

Inlingua Zürich AG 8004 Zürich

Inlingua Sprachschulzentrum BVS 9000 St.Gallen 071 227 63 83

ibW Höhere Fachschule Südostschweiz 7006 Chur 081 403 33 33

Liceo Linguistico P.M. Vermigli 8004 Zürich 044 302 20 50

081 252 66 88

061 271 55 71

Castle’s English Institute Ltd 4052 Basel 061 272 32 32

044 291 51 51

ECAP Stiftung 8005 Zürich

043 444 68 88

Flying Teachers 8006 Zürich

044 350 33 44

Schule für angewandte Linguistik, SAL 8006 Zürich 044 361 75 55

Inlingua Sprachschule Basel 4052 Basel 061 278 99 33 ECAP Stiftung 4058 Basel

- Sprachkurse in 10 Sprachen

; Sprachkurse

; Integrationskurse für Kinder und Jugendliche

TLC The Language Company 5400 Baden 056 205 51 78

More success!

061 690 96 26

58

071 223 81 00

KS Kaderschulen St.Gallen-Zürich 9016 St. Gallen 071 282 43 43 Berufs- und Weiterbildungszentrum Rorschach-Rheintal 9400 Rorschach 058 229 99 88 Berufsund Weiterbildungszentrum bzb 9470 Buchs 058 228 22 00 Play House 9470 Buchs

081 756 57 38


BOW_Titelblatt_129_Berufsorientierte 20.02.16 17:48 Seite 1

BERUFS ORIENTIERTE WEITERBILDUNG ERÖFFNET NEUE PERSPEKTIVEN.


Einleitung_BOW_Ein_Nuss_Hotel_Tourismus 18.02.16 20:09 Seite 1

Berufsorientierte/Kaufmännische Weiterbildung • Einleitung

Populäre

Form der Weiterbildung Die berufsorientierte Weiterbildung ist in der Schweiz sehr beliebt – und volkswirtschaftlich von enormer Bedeutung. So bedeutend, dass diese Form der Weiterbildung sogar in einem Gesetz geregelt ist.

Die Zahl ist beeindruckend: Über zwei Millionen Schweizerinnen und Schweizer besuchen jedes Jahr einen oder gar mehrere Weiterbildungskurse. Natürlich steht dabei nicht immer nur die berufliche Weiterbildung im Vordergrund. Aber: Knapp zwei Drittel (!) der Kurse vermitteln beruflich orientierte Weiterbildung, gut ein Drittel allgemein orientierte Weiterbildung. Für die Weiterbildung stehen Herr und Frau Schweizer öffentliche und private Schulen und Institutionen zur Verfügung.

Und was bringt die berufsorientierte Weiterbildung? Natürlich: Gefragt sind in diesem Sektor vor allem Kurse zum Erlangen von Diplomen und Berufsprüfungen in den verschiedensten Bereichen und auf unterschiedlichstem Niveau. Zu den Chancen, die berufliche Weiterbildung eröffnet, schrieb Daniel Müller, Leiter Weiterbildung am bzb Buchs, schon vor zwei Jahren an dieser Stelle: «Der moderne Aufbau des Bildungswesens der Schweiz zeigt sich speziell auch bei den erreichbaren beruflichen Abschlüssen. Für die Lehrabschlussprüfung erhält man einen ‹Eidgenössischen Fachausweis›. Wer sich danach weiterbildet, kann zum Beispiel über einen Fachschulbesuch die Qualifikation für die ‹Berufsprüfung› erwerben. Wer sich noch weiter qualifizieren möchte, kann sich beispielsweise auf die ‹Höhere Fachprüfung› vorbereiten und erhält bei Bestehen ein ‹Eidgenössisches Diplom›.Auf der Ebene der ‹Höheren Fachprüfungen› liegen auch die Meisterprüfungen. Wer noch weiter hinaus möchte, besucht eine Höhere Fachschule (HF), bei der die Ab-

© I-vista/pixelio.de

Begehrte Diplome

Berufsorientierte Weiterbildung eröffnet auch neue Perspektiven.

solventen ebenfalls mit einem eidgenössischen Diplom abschliessen.»

Gesetzlich verankert Die berufliche Weiterbildung ist – wie eingangs erwähnt – auch volkswirtschaftlich für die Schweiz von grosser Bedeutung – so bedeutend, dass sie im Berufsbildungsgesetz verankert ist. Darin sind insbesondere auch die Zuständigkeiten von Bund und Kantonen geregelt. So sind die konkreten Weiterbildungsangebote von den Kantonen zu beurteilen und zu fördern: «Die Kantone sorgen

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für ein bedarfsgerechtes Angebot an berufsorientierter Weiterbildung.» Hingegen ist der Bund in der berufsorientierten Weiterbildung hauptsächlich zuständig für Transparenz, Koordination und Kooperation. Betont werden im Gesetz auch die Aufgaben der berufsorientierten Weiterbildung: «Die berufsorientierte Weiterbildung dient dazu, durch organisiertes Lernen bestehende berufliche Qualifikationen zu erneuern, zu vertiefen und zu erweitern oder neue berufliche Qualifikationen zu erwerben sowie die berufliche Flexibilität zu unterstützen.»


Baselland KB_Porträt_50-51_ZHW 22.02.16 09:46 Seite 72

Berufsorientierte Weiterbildung

bis Juli 2016 Bildungszentrum kvBL ab August 2016 Avanti KV Weiterbildungen

Wie werden Sie zum Thema bei Ihrem Arbeitgeber? Mit Weiterbildung: Ja, auf jeden Fall! Aber welcher Lehrgang? Was passt am besten zu meinen Vorkenntnissen? Was bringt mich beruflich und persönlich eine oder gar zwei Stufen weiter? Reden Sie mit uns! Es ist primär unser Kundenverständnis, das uns von anderen Anbietern unterscheidet.

– – – – –

Sachbearbeiter/-in Rechnungswesen Sachbearbeiter/-in Immobilien Sachbearbeiter/-in Personalwesen Sachbearbeiter/-in Sozialversicherung Sachbearbeiter/-in Marketing und Verkauf

Lehrgänge Eidg. Fachausweise – HR-Fachleute – Sozialversicherungsfachleute – Fachperson in Finanzund Rechnungswesen – Technische Kaufleute – Marketingfachleute

Lehrgänge Bildungszentrum kvBL

Wir sind für Berufsleute, die weiterkommen wollen, das Bildungszentrum in der Nordwestschweiz für berufsbegleitende, transferorientierte Weiterbildung in kaufmännischbetriebswirtschaftlichen Berufsfeldern. Unsere Weiterbildungen sind aktuell und anspruchsvoll, praxisorientiert und ein Erfolg versprechender Weg, um gestärkt und begehrt auf dem Arbeitsmarkt und im Leben zu reüssieren.

Lehrgänge edupool.ch – Handelsschule für Erwachsene – Höheres Wirtschaftsdiplom

Noch ein Wort zu unserem Bildungsverständnis.Wir vermitteln Wissen und dessen Anwendung mit Bezug zu konkreten Arbeitssituationen der Arbeitswelt. Wir fördern mit handlungsorientiertem Unterricht den Transfer in die berufliche Praxis. Dabei setzen wir bevorzugt auf Methoden des wechselseitigen Lehrens und Lernens.

&bündig:

Kurz

– Fachfrau/Fachmann KMU – Eventmanager/-in

bis Juli 2016

Höhere Fachschule für Wirtschaft – BL

Bildungszentrum kvBL Postfach 960 4153 Reinach Fon 058 310 15 00 www.bildungszentrumkvbl.ch

Diplom- und Nachdiplomstudien – Dipl.-Wirtschaftsinformatiker/-in HF – Dipl.-Betriebswirtschafter/-in HF – Dipl.-in Unternehmensund Mitarbeiterführung NDS HF – Dipl.-Projektmanager/-in NDS HF – Dipl.-Personalleiter/-in NDS HF – Dipl. Betriebswirtschafter/-in NDS HF – Dipl. Innovations-Manager/in NDS HF

Informatik in Kooperation mit enter IT – – – –

SIZ Diplome ICT Microsoft Zertifikate Comp TIA ITIL Zertifizierung

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ab August 2016 Avanti KV Weiterbildungen Postfach 960 4153 Reinach www.avanti-kv.ch


Lernwerkstatt_50-51_ZHW 18.02.16 20:10 Seite 52

Berufsorientierte Weiterbildung

Lernwerkstatt Olten

Erwachsenenbildner/in werden Bildungsfachleute belegen ihre Kompetenz in der Erwachsenenbildung mit sechs anerkannten Abschlüssen und treten damit auf dem Bildungsmarkt als qualifizierte Fachkraft auf. Die Lernwerkstatt Olten hat an 20 Kursorten 200 Lehrgänge erfolgreich durchgeführt.

Praxisausbilder/in – NEU Das neu geschaffene SVEB-Zertifikat Praxisausbilder/in richtet sich an Fachpersonen und Berufsbildner/-innen, welche Lernende, Studierende oder Mitarbeitende individuell begleiten und beraten.

Ausbilder/-innen mit eidg. Fachausweis auf der Alp, auf hoher See oder in der Wüste

Die Lehrgänge der Lernwerkstatt Olten sind geprägt von einer vielseitigen Methodik. So besuchen Ausbilder/innen das Gruppendynamikseminar wahlweise im Seminarhotel, auf der Alp, als Kameltrekking oder als Segeltörn.

Die Lernwerkstatt Olten gehört zu den bedeutendsten Anbietern von Lehrgängen für Erwachsenenbildung. Jährlich starten 40 berufsbegleitende Lehrgänge, alle mit Durchführungsgarantie. Die Teilnehmenden haben dabei die Möglichkeit, verpasste Kurstermine in einem Parallellehrgang zu besuchen.

Ausbilder/-innen mit eidg. Fachausweis verfügen über fundierte methodische und didaktische Fähigkeiten und über hohe soziale Kompetenzen. Die Teilnehmenden besuchen das Gruppendynamikseminar wahlweise im Seminarhotel, auf der Alp, als Segeltörn im holländischen Ijsselmeer oder als Kameltrekking in Südmarokko.

Berufsbildner-/innen üK, üK-Leiter/innen erwerben einen Doppelabschluss Berufsbildner/-innen in überbetrieblichen Kursen sowie in Lehrwerkstätten erwerben in diesem Lehrgang einen Doppelabschluss. Sie erfüllen die vom Berufsbildungsgesetz geforderte berufspädagogische Bildung. Zusätzlich erhalten Sie das SVEB-Zertifikat bzw. den eidg. Fachausweis Ausbilder/-in.

SVEB-Zertifikat an 20 Kursorten Das SVEB-Zertifikat befähigt dazu, Lernveranstaltungen mit Erwachsenen vorzubereiten, durchzuführen und auszuwerten, und gilt als Einstieg in die Erwachsenenbildung. Der Lehrgang wird in deutscher und englischer Sprache angeboten.

Ausbildungsleiter/-innen mit eidg. Diplom arbeiten mit Pferden Ausbildungsleiter/-innen mit eidg. Diplom leiten Personalentwicklungsabteilungen oder Bildungsinstitutionen. Im Führungsmodul arbeiten die Teilnehmenden zwei Tage lang mit

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Pferden und reflektieren so ihr eigenes Führungsverhalten.

DAS Bildungsmanagement auf Hochschulstufe Im DAS Bildungsmanagement werden fundierte Fähigkeiten in der Erwachsenenbildung mit umfassenden Managementkompetenzen vernetzt.

Kostenlose Stellenplattform und Salärrechner Auf der Stellenplattform für Bildungsfachleute der Lernwerkstatt Olten finden Stellensuchende Angebote und Lehraufträge in allen Bereichen der Erwachsenenbildung (www.lernwerkstatt.ch/stellenplattform). Der Onlinesalärrechner hilft Bildungsfachleuten, ihren Marktwert zu bestimmen (www.lernwerkstatt.ch/salaerrechner).

&bündig:

Kurz

Dokumentation, Beratung und Informationsanlässe: Lernwerkstatt Olten GmbH Tel. 062 291 10 10 info@lernwerkstatt.ch www.lernwerkstatt.ch www.facebook.com/lernwerkstatt www.twitter.com/lernwerkstatt 20 Kursorte: Aarau, Baden, Basel, Bern, Biel, Chur, Hitzkirch, Luzern, Nottwil, Olten, Pfäffikon/SZ, Solothurn, Spiez, St. Gallen, Uster, Winterthur, Zug, Zürich, Zürich Flughafen, Zürich Oerlikon


Herzlich willkommen an der Juventus Gruppe – dem «Bildungs-HUB» am Zürcher HB! Seit Jahrzehnten um den Zürcher Hauptbahnhof tätige etablierte Bildungsinstitutionen haben sich zur ganzheitlichen und bildungsstrategischen Juventus Gruppe formiert. Das Bildungsangebot der Juventus Gruppe richtet sich an Jugendliche, Erwachsene, Arbeitnehmende sowie Selbständigerwerbende. Es umfasst Vollzeit- und berufsbegleitende Aus- und Weiterbildungen in kaufmännischen, betriebswirtschaftlichen, medizinischen und technischen Bereichen. Dieses allumfassende Bildungsangebot wird im Rahmen der Juventus Gruppe von folgenden renommierten und führenden Institutionen geführt:

Die Schule für kaufmännische und betriebswirtschaftliche Grundbildung Die Juventus Wirtschaftsschule ist eine der bedeutendsten Privatschulen in Zürich. Seit 1918 bildet sie Jugendliche und Erwachsene in den folgenden Lehrgängen und Berufen aus und weiter: – Berufsmaturität oder Schweizer Matur: Das Talentjahr – 3. Sek A – Kaufm. Vorkurs – KME- und Mittelschulvorbereitung – Wirtschaftsgymnasium / Internationale Matur – Kaufleute mit EFZ (B-, E-, + M-Profil) – Vorbereitung Aufnahmeprüfung Mittelschulen – Technische- und Kaufmännische Berufsmatur II /Passerelle

Die Schule für kaufmännische und betriebswirtschaftliche Weiterbildung Als selbständige und unabhängige Privatschule erbringt die Juventus KLZ Bestleistungen in ihren Ausbildungsgängen in zukunftsorientierten Weiterbildungssegmenten. Dabei versteht sich die Juventus KLZ als Schule mit Tradition, die auf die aktuellen Bildungsanforderungen zeitgerechte Antworten gibt, Innovationen fördert sowie die Qualität der Leistungen systematisch überprüft und weiterentwickelt. Das Bildungsangebot der Juventus KLZ lässt sich in folgende Bereiche einteilen: Handelsschule – Handelsdiplom VSH intensiv – Handelsdiplom VSH berufsbegleitend – Bürofachdiplom VSH berufsbegleitend Betriebswirtschaft / Management / Führung – Führungsfachmann/-frau mit eidg. FA (Vernetzungsseminar) – Techn. Kaufmann/-frau mit eidg. FA – Techn. Kaufmann/-frau mit eidg. FA (Intensiv & Kombi) – Direktionsassistent/-in mit eidg. FA – Höheres Wirtschaftsdiplom VSK – Leadership SVF – Techn. Sachbearbeiter/-in VSK Human Resources Management – Sachbearbeiter/-in Personalwesen VSK (HRSE-Zertifikat) Finanz- & Rechnungswesen – Fachmann/-frau im Finanz- und Rechnungswesen mit eidg. FA – Sachbearbeiter/-in Rechnungswesen VSK – Rechnungswesen Grundlagen Verkauf & Marketing – Sachbearbeiter/-in Marketing/Verkauf VSK (MarKom-Zertifikat) Informatik – Projektleiter/-in SIZ – Certified Project Management Associate IPMA Level D Didaktik – Ausbilder/-in mit eidg. FA inkl. SVEB Modul 1 – Ausbilder/-in mit eidg. FA – SVEB-Zertifikat Modul 1

Sprachen – Cambridge Business English Certificate (BEC) – Preliminary B1 – Cambridge Business English Certificate (BEC) – Vantage B2 – Cambridge Business English Certificate (BEC) – Higher C1

Die Höhere Fachschule für Techniker Die Technikerschule HF Zürich wurde 1972 gegründet und ist 1983 als eine der ersten Technikerschulen eidg. anerkannt worden. Die Technikerschule HF Zürich ist Mitglied der Schweizerischen Direktorenkonferenz der Technikerschule (SDKTS). Die Mitglieder des Vereins sind die eidgenössisch anerkannten Technikerschulen, vertreten durch ihre Direktoren. Lehrgangsangebot: – Technische Kaufleute mit eidg. FA – Logistikfachleute mit eidg. FA – Diplomausbildung HF (Digital-Elektronik, Energie-Elektronik, Informatik, Maschinenbau), Architektur, Unternehmensprozesse in Logistik / SCM – Logistikassistent

Die Schule für medizinische Aus- und Weiterbildung Die Juventus Woodtli ist ein anerkanntes Kompetenzzentrum für Ausund Weiterbildung im Gesundheitsbereich. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Ärztegesellschaft des Kantons Zürich sowie diversen medizinischen Kliniken und Verbänden. Folgende Lehrgänge werden angeboten: Med. Praxisassistentin EFZ (Erstausbildung) – Medizinische Praxisassistentin Lehrweg – Medizinische Praxisassistentin Schulische Ausbildung – Tiermedizinische Praxisassistentin Berufslehre Praxis- und Spitalberufe (Zweitausbildung/Weiterbildung) – Medizinische/r Praxiskoorinator/in – Arzt- und Spitalsekretär/in – Berufsbegleitende Umschulung zur Praxisgehilfin – Chefarztsekretär/in – Medizinische Korrespondenz – Medizinisches Englisch – English for medical purpose – Sprechstundenassistenz Grundlagen

Unsere Stärken – Ihr Nutzen: – Individuelle Beratung – Beste Ausbildungsqualität – Persönliche Betreuung – Kein Abschluss ohne Anschluss – Im Herzen von Zürich – direkt am HB

Lagerstrasse 45, 8004 Zürich Tel. 043 268 25 11, www.juventus.ch


Akad_Porträt_50-51_ZHW 18.02.16 20:11 Seite 72

Berufsorientierte Weiterbildung

AKAD

Bildung, Beruf, Familie und Freizeit unter einen Hut bringen Lebenslanges Lernen ist ein zentrales Thema. Der Anspruch, immer auf dem aktuellsten Stand zu sein und zu bleiben, ist ausschlaggebend für den beruflichen Erfolg. Wichtig ist, das passende Bildungsangebot zu finden. Denn die Bedürfnisse und Lebenssituationen der Lernenden sind immer individuell und müssen berücksichtigt werden vor der Entscheidung für einen Lehrgang oder Kurs.

die AKAD-Studiengänge sind grundsätzlich nach dem folgenden Muster aufgebaut: • Wissen aufbauen im begleiteten Selbststudium • Wissen anwenden im Klassenverbund • Wissen sichern durch Repetition, Reflexion und Tests

selbstständig regelmässig mit Online-Tests Ihren Wissensstand. Interne Prüfungstrainings und Vorprüfungen bereiten Sie je nach Lehrgang zusätzlich optimal auf die Prüfungen vor. Die Lehrmittel sind exakt auf die Lehrgangsziele abgestimmt.

AKAD – Bildung, die passt! Wissen aufbauen Mit der AKAD bringen Sie Bildung optimal mit Ihrer jeweiligen Lebenssituation in Einklang: Beruf, Freizeit und Familie. Gelernt wird nach der erfolgreichen AKAD-Methode. Unser moderner Lernmethoden-Mix führt Sie sicher an Ihr Lernziel. Und das schon seit 60 Jahren – seit Bestehen der AKAD! Die überdurchschnittlichen Erfolgsquoten unserer Absolventen bei den Abschlussprüfungen beweisen dies.

Die AKAD-Methode – Effizient. Sicher. Individuell. Bei AKAD lernen Sie in einer Kombination aus begleitetem Selbststudium und Präsenzunterricht. Die Lernziele werden anhand eines strukturierten Arbeitsplans im Selbststudium vorbereitet. Je nach Wissensstand können Sie einzelne Themen zügig durcharbeiten. Somit bleibt Ihnen mehr Zeit für schwierige Lerninhalte. Sie können im eigenen Tempo und Umfeld lernen. Das im begleiteten Selbststudium angeeignete Wissen werden Sie dann, je nach Lehrgang, im Präsenzunterricht zusammen mit der Klasse und unter Anleitung von ausgebildeten Lehrpersonen vertiefen, festigen und üben. Das heisst,

Im begleiteten Selbststudium lernen Sie Neues wann und wo Sie möchten. Sie werden dabei durch speziell für das Selbststudium entwickelte AKAD-Lehrmittel unterstützt: gedruckte Lehrhefte und E-Textbooks. Der virtuelle Lernraum stellt Ihnen auch einen Web-Teacher und ein Forum zur Verfügung, wo Sie Antworten auf Fragen beim Bearbeiten der Lerninhalte bekommen. Sie bestimmen Ihr Lerntempo, welches Ihren Vorkenntnissen und Zeitressourcen angepasst ist.

Wissen anwenden Im Präsenzunterricht profitieren Sie im Klassenverbund vom direkten Austausch mit den Lehrpersonen und den Klassenkollegen. Sie erleben den vorbereiteten Lerninhalt in Übungen, praxisorientierten Anwendungen und gemeinsamen Arbeiten. Ein Stundenplan taktet Ihr Studium, die Arbeitspläne informieren Sie über die optimale Vorbereitung.

Wissen sichern Im begleiteten Selbststudium wie auch im Präsenzunterricht lernen Sie gezielt und effizient mit den AKAD-Lehrmitteln. Zudem lösen Sie viele Kontrollfragen und überprüfen

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Ob Sie studieren möchten und dazu die Maturität benötigen, ob Sie beruflich weiterkommen, Ihr Wissen aktuell halten, eine Sprache lernen oder sich in ein Thema vertiefen möchten, bei AKAD finden Sie das passende Angebot. Bildung, die auf Ihre persönliche Lebenssituation abgestimmt ist. Denn das ist die Stärke der AKAD: Bildung, die passt. Lassen Sie sich in einem Gespräch beraten.

&bündig:

Kurz

Für eine persönliche Beratung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.Weitere Informationen finden Sie auf www.akad.ch. AKAD Jungholzstrasse 43, 8050 Zürich Tel. 044 307 33 33


eb_Porträt_50-51_ZHW 18.02.16 20:12 Seite 72

Berufsorientierte Weiterbildung

EB Zürich, Kantonale Berufsschule für Weiterbildung

Die Kunst, sich anzupassen Die EB Zürich vermittelt im öffentlichen Auftrag Berufsleuten aus allen Schichten und Branchen jene Kompetenzen, die sie künftig brauchen. Gefragt ist dabei längst nicht mehr nur Fachwissen: Immer wichtiger wird der Umgang mit Technologien, Menschen und sich selbst.

unsere Weiterbildungssettings konsequent auf Anpassungsfähigkeit ausgerichtet sind. Weil an einer kantonalen Weiterbildungsstätte Menschen mit unterschiedlichsten Bildungshintergründen und sozialem Status zusammenkommen, um mit- und voneinander für sich selber zu lernen. Und weil wir die Trends in Wirtschaft und Gesellschaft ernst nehmen und unsere Bildungsangebote laufend anpassen.

Beispiel Kommunikation: Kompetenzen sind «en vogue». Die Wissenschaft, die Wirtschaft, die Politik – alle beteuern, dass wir mehr Kompetenzen brauchen. Doch was heisst das und welche brauchen wir? Kompetent zu sein, heisst, anpassungsfähig zu sein: sein Wissen auf Dauer in wechselnden Situationen anwenden und die Folgen des Handelns abschätzen zu können. Dafür müssen wir mit Dingen (Sachkompetenz), mit Personen (Sozialkompetenz) und uns selbst (Selbstkompetenz) umgehen können. Kompetenz hat nichts zu tun mit GoogleAbfragen, der Darreichung von Wissen in medial aufbereiteten Häppchen oder dem Abhaken von Checklisten. Das ist nur Anpassung ans Gegebene, der anpassungsfähige Mensch aber geht weiter; er verlässt das Vorgegebene dort, wo es die Situation erfordert.

Rundum kompetent: Die jährlich rund 14 000 Kundinnen und Kunden der EB Zürich arbeiten in Kursen, Bildungsgängen und Ateliers immer gleichzeitig an ihrer Sach-, Sozial- und Selbstkompetenz. Weil

Unsere globale, vernetzte Dienstleistungswirtschaft ist eine Kommunikationsgesellschaft. EMails, Präsentationen, Konzepte, Newsletter, Vorträge,Verhandlungen,Texte fürs Web, Mitarbeitendengespräche – der Berufsmensch von heute kann längst nicht mehr nicht kommunizieren, aber falsch oder nichtig. Wer hingegen richtig kommuniziert, hat Erfolg. Kommunikationsintelligenz ist eine Schlüsselkompetenz; Sprach- und Schreibvermögen, Rhetorik, Fremdsprachenkenntnisse, der souveräne Umgang mit digitalen Medien, Empathie und Verhandlungsgeschick sowie die Fähigkeit zur konstruktiven Zusammenarbeit sind heute für alle Berufsleute genauso wichtig wie die fachliche Qualifikation.

Für jedes Niveau: In unseren Weiterbildungen rund um Sprache, Schreiben, Selbstkompetenz, Kommunikation und digitale Medien erhöhen Sie Ihre geistige Fitness und Beweglichkeit für die Kommunikationsgesellschaft. Und können auf jedem Kompetenzniveau einsteigen: Das Programm reicht von attraktiven Einsteigerkursen bis hin zu pro-

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fessionellen Bildungsgängen auf höchstem Niveau.

Lernen als Begegnung: Wir sind eine kantonale Institution und unterstützen Berufsleute dabei, anpassungsfähig zu werden und zu bleiben. Unsere Türen stehen für alle offen: Lehrabgänger, selbstständige Handwerker, kaufmännische Angestellte, Stellenlose, Kader und Berufseinsteigerinnen feilen gemeinsam an ihren Kompetenzen und befruchten sich gegenseitig durch neue Sichtweisen und Perspektiven. In über 400 Kursen, Bildungsgängen, Ateliers und Beratungen können Sie (fast) alle Fähigkeiten erwerben, die Sie brauchen, um Ihren Berufsalltag erfolgreich zu meistern. Thematisch stehen zur Auswahl: • Deutsch und Fremdsprachen • Management und Kommunikation • Publishing und digitale Medien • Informatik und Softwareentwicklung • Berufs- und Erwachsenenbildung • Selbstmanagement und Gesellschaft

&bündig:

Kurz

EB Zürich Kantonale Berufsschule für Weiterbildung Riesbachstrasse 11 8090 Zürich Telefon 0842 843 844 www.eb-zuerich.ch lernen@eb-zuerich.ch


Swissmem_Porträt_50-51_ZHW 18.02.16 20:13 Seite 52

Berufsorientierte Weiterbildung

Swissmem Kaderschule

Führen ist lernbar – der Leitsatz der Kaderschule der Swissmem Die Kaderschule der Swissmem (Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie) bereitet Führungskräfte auf ihre anspruchsvollen Tätigkeiten in den Unternehmen vor, durch eine breite, vernetzte, ganzheitliche und praxisgerechte Führungsausbildung. Sie ist ein guter Start in eine erfolgreiche und befriedigende Führungstätigkeit.

konzepte, -module und Umsetzungsmassnahmen mit Ihnen entwickelt.

Das Angebot der Swissmem Kaderschule

Die Dienstleistungen der Swissmem Kaderschule Lehrgänge Die Lehrgänge bereiten umfassend auf die Übernahme oder Festigung einer bestimmten Führungsfunktion vor. Sie vermitteln eine Grundausbildung für Führungsnachwuchskräfte und Betreuende von Lernenden.

Lehrgänge • CAS Leitende Ingenieure • CAS Investitionsgüterverkauf • CAS Innovation • Projektmanager/in (IPMA-Zertifikat) • Industriemeister/in • Produktionsleiter/in Kunststofftechnik • Teamleiter/in • Berufsbildner/in in Lehrbetrieben

Seminare

Seminare Seminare sind ausgerichtet auf Führungskräfte und Mitarbeitende, die sich in einem spezifischen Themenbereich gezielt weiterbilden wollen. Sie gewinnen aus dem persönlichen Erfahrungsaustausch mit anderen Teilnehmenden neue Erkenntnisse und formulieren weiterführende Massnahmen.

Unternehmensführung, Marketing, Verkauf • Betriebswirtschaft für Führungskräfte • Lean Management Seminare • Shopfloor Management • Marketingdenken für Techniker und Ingenieure • Noch erfolgreichere Verkaufsgespräche • Verhandlungstechniken wirksam einsetzen • Interkulturelle Kommunikation und Zusammenarbeit • Kundenorientiertes Verhalten

Firmeninterne Ausbildung und Beratung Alle Themen des Swissmem-Angebotes werden auch für die innerbetriebliche Schulung angeboten. In gewissen Situationen ist es sinnvoll, Führungskräfte oder ganze Führungsteams innerbetrieblich weiterzubilden. Es werden wirksame, massgeschneiderte Weiterbildungs-

Projektmanagement & Innovation • Grundlagen und Werkzeuge des Projektmanagements • Praxis und Kontext des Projektmanagements • Projekte planen und abwickeln mit MS Project • Projektteams erfolgreich führen

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• • • •

Agile Entwicklung im Lean-Umfeld Design Thinking Positionierung neuartiger Marktleistungen Produktdaten und IT-Tools

Mitarbeiterführung, Kommunikation • Sich und andere wirksam führen • Zielorientierte Gesprächsführung • Die Führungskraft als Motivator • Coaching – ein effektiver Führungsstil • Wirksame Personalarbeit für Führungskräfte • Älter werden – Leader bleiben • Fachkräfte sichern – praxisnah und nachhaltig • Erfolgreich auftreten und präsentieren • Sitzungen! – aktiv und ergebnisorientiert statt Leerlauf Selbstführung • Persönliche Arbeitsmethodik • Der Lösung ist das Problem egal • Interne Dienste leisten – motiviert und engagiert • Den Umgang mit sich und anderen optimieren • Effizienter arbeiten mit Outlook

&bündig:

Kurz

Swissmem Kaderschule Brühlbergstrasse 4, 8400 Winterthur 052 260 54 54 swissmem-kaderschule.ch kaderschule@swissmem.ch


BOW_Adressen_ok_25-26_Personal_Adressen 27.02.16 16:14 Seite 139

Berufsorientierte/Kaufmännische Weiterbildung Adressen nach PLZ

1000 Right Management Switzerland SA 1201 Genève 022 979 09 09

2000

Volkshochschule Interlaken und Umgebung 3800 Unterseen 033 826 02 70

4000

Minerva Aarau Industriestrasse 1, 5001 Aarau Tel. 062 836 92 92 Fax 062 836 92 90 aarau@minervaschulen.ch

Bildungszentrum Bewegung und Gesundheit AG 4051 Basel 061 560 30 30

Minerva Baden Stadtturmstrasse 8, 5401 Baden Tel. 056 444 20 00 Fax 056 444 20 10 baden@minervaschulen.ch

Handelsschule KV Basel 4051 Basel 061 295 63 63 NSH Bildungszentrum Basel 4051 Basel 061 270 97 97

Lust auf Erfolg und Karriere? BFB – Ihr Bildungspartner für Finanz- und Rechnungswesen, Führung/HFW, Marketing/Verkauf/Kommunikation, Personalwesen, Berufsbildner/innen, Kaufmännische Weiterbildung, Informatik, Erwachsenenbildung SVEB-Zertifikat und Sprachen. Weiterbilden – persönlich und beruflich weiterkommen! BFB Robert Walser Platz 9 2501 Biel-Bienne Tel. 032 328 30 00 www.bfb-bielbienne.ch

HWS Management 4052 Basel

Minerva Basel Berufsbildung Engelgasse 12, 4052 Basel Tel. 061 377 99 55 Fax 061 377 99 66

061 279 92 00

Ausbildungsstandorte Basel, Bern, Luzern, Olten und Zürich a-konfo Bologn AS C AS / M

basel.berufsbildung@minervaschulen.ch

Berufsfachschule Langenthal 4900 Langenthal 062 916 86 66

rme

5000 Handelsschule KV Aarau 5000 Aarau 062 837 97 10

– Betrieblicher Mentor/-in mit eidg. FA / CAS Coaching – CAS Resilienztraining – CAS Supervision und Teamcoaching – CAS Interkulturelles Coaching – MAS Interkulturelles Coaching und Supervision

Minerva Schulen Nordwestschweiz AG 5000 Aarau 062 836 92 92 Berufs- und Weiterbildungszentrum BWZ Brugg 5200 Brugg 056 460 01 01 Berufsfachschule BBB 5400 Baden 056 222 02 06

3000 KV Seminare 3008 Bern

TLC The Language Company 5400 Baden 056 205 51 78 Wirtschaftsschule KV Baden 5400 Baden 056 200 15 60

031 390 60 50

Wirtschafts- und Kaderschule (WKS) KV Bern 3008 Bern 031 380 30 30 Gewerblich-Industrielle Berufsschule gibb 3013 Bern 031 335 91 11 BWZ Berufs- und Weiterbildungszentrum 3250 Lyss 032 387 89 89 BFE Berufsfachschule Emmental 3550 Langnau 034 409 14 10 HSO Wirtschaftsschule Schweiz 3600 Thun 033 225 44 55 Wirtschaftsschule Thun 3600 Thun 033 225 26 27

CAS- und MAS-Angebote in Kooperation mit dem IZB der PH Zug

KV Lenzburg-Reinach Business School 5600 Lenzburg 062 885 37 77

Coachingzentrum Olten GmbH T 062 926 43 93 www.coachingzentrum.ch

Berufsbildungszentrum Freiamt 5610 Wohlen 056 618 55 00

/

Berufsbildungszentrum Fricktal 4310 Rheinfelden 061 836 86 40 Bildungszentrum kvBL Liestal 4410 Liestal 058 310 15 00 Erwachsenenbildungszentrum EBZ 4500 Solothurn 032 627 79 30 Gewerblich-Industrielle Berufsschule 4500 Solothurn 032 627 78 00 Kaufmännische Berufsschule 4500 Solothurn 032 627 79 00

67

Minerva Bern Genfergasse 3, 3011 Bern Tel. 031 960 96 96 Fax 031 960 96 99 bern@minervaschulen.ch Minerva Luzern Murbacherstrasse 1, 6003 Luzern Tel. 041 211 21 21 Fax 041 211 21 25 luzern@minervaschulen.ch Minerva St.Gallen Teufenerstrasse 3, 9000 St. Gallen Tel. 071 230 30 01 stgallen@minervaschulen.ch Minerva Zürich Scheuchzerstrasse 2, 8006 Zürich Tel. 044 368 40 20 Fax 044 368 40 10 zuerich@minervaschulen.ch

www.minervaschulen.ch


BOW_Adressen_ok_25-26_Personal_Adressen 27.02.16 16:14 Seite 140

Berufsorientierte/Kaufmännische Weiterbildung Adressen nach PLZ

6000 HSO Wirtschaftsschule Schweiz 6004 Luzern 041 418 00 50 Informatikschule KV Luzern 6006 Luzern 041 417 16 00 KV Luzern Berufsakademie 6006 Luzern 041 417 16 00 KV Bildungszentrum Luzern 6006 Luzern 041 417 16 16 Hochschule Luzern Technik & Architektur 6048 Horw 041 349 33 11 Berufs- und Weiterbildungszentrum BWZ 6060 Sarnen 041 666 64 80

Seminare für KMU Zielgerichtet mit Langzeitwirkung

Berufsbildungszentrum des Kt. SH 8200 Schaffhausen 052 632 21 00 Die EB Zürich ist die grösste von der öffentlichen Hand getragene Weiterbildungsinstitution in der Schweiz und vermittelt Berufsfachleuten zeitgemässe Kompetenzen für den Berufsalltag.

Lagerstrasse 45, 8021 Zürich Telefon: 043 268 25 11 Fax: 043 268 26 08 info@juventus-wirtschaftsschule.ch

wirtschaftsschule.juventus.ch

Berufsbildung und Mittelschule 6370 Stans 041 618 74 33

Lagerstrasse 45, 8021 Zürich Telefon: 043 268 25 10 Fax: 043 268 26 08 info@juventus-woodtli.ch woodtli.juventus.ch

Limmatstrasse 21, 8005 Zürich Telefon: 044 446 45 45 Fax: 044 446 45 46 info@juventus-klz.ch klz.juventus.ch

Bildungszentrum für Bau und Mode 8280 Kreuzlingen 058 345 63 0

Information und Anmeldung www.eb-zuerich.ch

Lagerstrasse 45, 8021 Zürich Telefon: 043 268 25 09 Fax: 043 268 26 08 info@technikerschule-hf.ch technikerschule-hf.juventus.ch

EB Zürich Kantonale Berufsschule für Weiterbildung Riesbachstrasse 11 8008 Zürich Telefon 0842 843 844 www.facebook.com/ebzuerich

SIB Schweiz. Institut für Betriebsökonomie Zürich 8004 Zürich 043 322 26 66 Juventus KLZ 8005 Zürich

052 630 79 00

• Deutsche Sprache und Text • Deutsch als Zweitsprache • Fremdsprachen • Informatikgrundlagen • Fotografie und Bildbearbeitung • Publishing und digitale Medien • Softwareentwicklung • Betriebssysteme und Netzwerke • Kommunikation und Management • Marketing und Social Media • Selbstorganisation und Gesellschaft • Berufs- und Erwachsenenbildung

hfb.ch 041 619 89 89 6363 Bürgenstock

Handelsschule KVS 8200 Schaffhausen

Modeco Berufsschule Fachschule für Mode und Gestaltung 8008 Zürich 043 268 80 80

044 446 45 45

SWS Winterthur AG 8406 Winterthur

052 212 38 22

Swissmem Kaderschule Brühlbergstrasse 4 8400 Winterthur 052 260 54 54 swissmem-kaderschule.ch kaderschule@swissmem.ch

IFA Weiterbildung AG 8048 Zürich 043 211 51 51

Berufsbildungszentrum Goldau 6410 Goldau 041 855 27 77

HSO Wirtschaftsschule Schweiz 8050 Zürich 043 205 05 05

7000 Swiss School of Tourism & Hospitality Ltd. Hotel- und Touristikfachschule Chur/Passugg 7062 Passugg 081 255 11 11

AKAD Jungholzstrasse 43 8050 Zürich www.akad.ch info@akad.ch

8000 HF TGZ Höhere Fachschule für Technik und Management der Grafischen Industrie 8004 Zürich 044 400 31 77

68

Berufsmatura 8640 Rapperswil

058 228 20 00


BOW_Adressen_ok_25-26_Personal_Adressen 27.02.16 16:14 Seite 141

Berufsorientierte/Kaufmännische Weiterbildung Adressen nach PLZ

Wirtschaftsschule KV Uster 8610 Uster 044 943 64 66 Bildungszentrum Zürichsee Informatik/Technik 8810 Horgen 044 727 46 46

NDS Betriebsmanagement

Höhere Fachschule Logistik & Mechatronik

Lehrgänge Logistikfachmann/frau Nachholbildung Logistik

Sprachschule /ŶĨŽƌŵĂƟŬƐĐŚƵůĞ &ŝƌŵĞŶŬƵƌƐĞ

9000 Bildungszentrum BVS St.Gallen 9000 St.Gallen 071 272 11 33 Kaufmännischer Verband Ost 9000 St.Gallen 071 274 36 50 Celaris AG 9000 St. Gallen

071 272 66 00

FISH Beratung Coaching Training 9205 Waldkirch 071 277 67 67 Berufs- und Weiterbildungszentrum Uzwil 9244 Niederuzwil 058 228 72 74

www.bzd.ch

Berufs- und Weiterbildungszentrum Toggenburg 9630 Wattwil 071 987 70 80

Wir sind Ihr Bildungspartner für Wirtschaft FINANZ- UND RECHNUNGSWESEN – Eidg. Fachausweis Fachfrau /Fachmann im Finanzund Rechnungswesen – Sachbearbeiter / in Rechnungswesen-Treuhand edupool.ch / KV Schweiz / veb.ch

PERSONALWESEN – Eidg. Fachausweis HR- Fachfrau / HR-Fachmann – Personalassistent/in mit Zertifikat – Sachbearbeiter / in Personalwesen edupool.ch / KV Schweiz

FÜHRUNG – Höhere Fachschule für Wirtschaft HFWbern.ch – Eidg. Fachausweis Direktionsassistent / in – Eidg. Fachausweis Führungsfachfrau / Führungsfachmann SVF / KFS – Eidg. Fachausweis technische/r Kauffrau / Kaufmann

KAUFMÄNNISCHE WEITERBILDUNG UND INFORMATIK – Bürofach- und Handelsdiplom BFB – Kaufmännischer Lehrabschluss für Erwachsene – Grundkurs Immobilienbewirtschaftung KABIT – Wiedereinstieg in den kaufmännischen Beruf – Informatik-Anwender SIZ II

MARKETING, VERKAUF, KOMMUNIKATION – Eidg. Fachausweis Marketingfachfrau / Marketingfachmann – Eidg. Fachausweis Verkaufsfachfrau / Verkaufsfachmann – Sachbearbeiter / in Marketing und Verkauf edupool.ch / KV Schweiz – Vorbereitung auf Zulassungsprüfung MarKom – Verkaufsleiter/in mit eidg. Diplom

SPRACHEN, BERUFSBILDNER / INNEN, ERWACHSENENBILDUNG SVEB / ZEBRA – Deutsch, Französisch, Englisch Prüfungszentrum BFB des Goethe-Instituts – Kurse für Berufsbildner / innen – Kurse Erwachsenenbildung SVEB-Zertifikat, zebra

BFB I Robert Walser Platz 9 I Place Robert Walser 9 I 2501 Biel-Bienne I Tel. 032 328 30 00 I www.bfb-bielbienne.ch


Coaching_Titelblatt_129_Berufsorientierte 18.02.16 20:16 Seite 1

WIRKLICH RESILIENTE MENSCHEN SCHÄTZEN DIE REALITÄT TREFFEND EIN.


Einleitung_Coaching_Ein_Nuss_Hotel_Tourismus 22.02.16 09:54 Seite 1

Coaching/Training • Thema

Resilienz:

Die sieben Faktoren Resilienz beschreibt die von Mensch zu Mensch unterschiedliche Fähigkeit, mit Druck, mit Veränderungen, Ungewissheit und Rückschlägen im Leben umzugehen. Es handelt sich somit um eine mentale Fähigkeit, die umgangssprachlich mit psychologischer

Die US-Forscher Dr. Karen Reivich und Dr. Andrew Shatté von der University of Pennsylvania haben in ihrem Buch «The resilience factor» zum ersten Mal sieben entscheidende Faktoren beschrieben, die einen hochresilienten Menschen ausmachen. Faktor 1:Emotionssteuerung beschreibt die Fähigkeit, unter Druck ruhig zu bleiben. Resiliente Menschen nehmen ihre Gefühle bewusster wahr als andere Menschen, erkennen diese und können sie durch unterschiedlicheVerhaltensweisen und Techniken steuern. Faktor 2: Impulskontrolle beschreibt die Fähigkeit, sein eigenes Verhalten in Drucksituationen zu steuern. Darüber hinaus beschreibt dieser Faktor die Fähigkeit, sich in unseren immer komplexer werdenden Arbeitsumfeldern über einen längeren Zeitraum auf eine Aufgabe zu konzentrieren und nicht permanent ablenken zu lassen. Faktor 3:Kausalanalyse beschreibt die Bereitschaft, ein Problem zeitlich und inhaltlich gründlich und treffend zu analysieren. Diese Fähigkeit hilft Menschen dabei, denselben Fehler nicht wieder und wieder zu machen und nicht zu früh aufzugeben. Also ihre Ressourcen zu verschwenden. Faktor 4: Selbstwirksamkeit beschreibt unseren Wunsch, Herausforderungen anzunehmen, und unsere Überzeugung, dass wir durch unser eigenes Handeln Dinge verändern können. Menschen mit hohen Werten auf diesem Faktor erwarten, dass sie Dinge gut machen werden, und engagieren sich entsprechend intensiv, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Faktor 5: Realistischer Optimismus beschreibt die Überzeugung, dass sich Dinge zum Guten wenden können und werden. Er

© Konstantin Gastmann/Pixelio

Widerstandsfähigkeit übersetzt werden kann.

Menschen mit hoher Resilienz gelten als besonders erfolgreich.

beschreibt ausserdem die Fähigkeit, auch in sehr schwierigen Situationen eine Sinnhaftigkeit und etwas Positives zu sehen und zu entdecken. Faktor 6: Empathie beschreibt die Fähigkeit eines Menschen, sich auf der Basis von beobachtetenVerhalten in die psychologische und emotionale Lage eines anderen Menschen zu versetzen. Sinngemäss «fühlen» empathische Menschen «mit». Faktor 7:Zielorientierung ist ein Mass dafür, wie gern sich ein Mensch neue Ziele setzt und diese überwiegend und unabhängig von der Meinung anderer verfolgt und umsetzt. Menschen mit hohen Werten auf dem Faktor Zielorientierung sind überzeugt, dass sie einen guten Job machen, sind neugierig und

71

haben ein klares Bild von dem, was sie erreichen möchten.

Fazit Die von Reivich und Shatté identifizierten Faktoren ermöglichen es, die Resilienz eines Menschen zu bestimmen und zu beschreiben. Wichtig wird es aber in Zukunft sein, dass Berater, die Resilienztrainings und Resilienzcoachings durchführen, diese Faktoren immer im Zusammenhang mit der besonderen Umgebung der Teilnehmer sehen und auch genau darauf hinweisen. Das Buch zum Thema: Denis Mourlane: «Resilienz – Die unentdeckte Fähigkeit der wirklich Erfolgreichen». BusinessVillage Verlag. 226 Seiten. CHF 35.50. ISBN-13: 978-3-869802-49-7


Coaching_Olten_50-51_ZHW 19.02.16 13:16 Seite 52

Coaching/Training

Coachingzentrum Olten

Coaching, Mentoring, Supervision und Resilienz Sind Sie beratend tätig oder möchten Sie es werden? Dann haben Sie mit dem Coachingzentrum den passenden Bildungspartner.

Seit 15 Jahren steht das Coachingzentrum für Kompetenz im Coaching, Mentoring, Supervision und Resilienztraining. Unsere Teilnehmenden schätzen den hohen Praxisbezug, die Berücksichtigung der Individualität, die methodische Vielfalt, die Vertiefung des Erlernten im Austausch miteinander und die Reflexion von Erfahrungen, was wir tun. Unser Bildungsangebot entwickelt sich stetig weiter. Durch die Kooperation mit dem IZB der PH Zug sind wir nun eine der wenigen Ausbildungsinstitutionen, die die Durchlässigkeit unseres Bildungssystems, höhere Berufsbildung FA/HFP und Hochschulen CAS und MAS (pädagogische Hochschulen, Fachhochschulen, Universitäten), im Themenbereich Coaching, Mentoring, Supervision und Resilienztraining umsetzen können.

Wir sind das erste Ausbildungsinstitut in der Schweiz, das zu diesem Themenbereich einen Lehrgang konzipiert hat. Das Training fokussiert einerseits auf die Stärkung der eigenen Widerstandskraft und andererseits wird die Kompetenz trainiert, die Ressourcen von Mitarbeitenden,Teams und Organisationen zu erweitern und zu fördern. Überzeugen Sie sich selbst und lernen Sie uns persönlich kennen – gerne laden wir Sie zu einer Informationsveranstaltung in Bern, Olten, Zürich, Luzern oder Basel ein, an welchen wir Sie über alle unsere Angebote informieren wie auch unsere Ausbildungen durchführen.

Coachen wie ein Profi – und erst noch mit eidgenössischem Fachausweis Im Lehrgang Coaching Mentoring (ein Lehrgang - zwei Abschlüsse) entwickeln Sie Ihre Fach-, Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenzen, um Einzelpersonen im Format Coaching und/oder Mentoring zu begleiten. Gleichzeitig bereiten Sie sich auch auf die Berufsprüfung betriebliche/-r Mentor/-in mit eidg. FA vor. Auch erhalten Sie nach der Erbringung der Kompetenznachweise das Zertifikat CAS Coaching (15 ECTS). Resilienz – Stärkung der Widerstandskraft von Personen, Teams und Organisationen im Umgang mit Herausforderungen Das CAS Resilienztraining (15 ECTS) ist eine weitere Innovation des Coachingzentrums.

72

&bündig:

Kurz

Dokumentation und Informationsveranstaltungen: Coachingzentrum Olten GmbH Telefon 062 926 43 93 info@coachingzentrum.ch www.coachingzentrum.ch


Coaching_Adressen_13_ok_25-26_Personal_Adressen 22.02.16 09:48 Seite 135

Coaching/Training Adressen nach PLZ

1000 Balthasar Sàrl 1006 Lausanne

ibw Höhere Fachschule Südostschweiz 7000 Chur 081 403 33 33

021 311 20 12

Actes.ch formation, ressources, communicaton Sàrl 1040 Echallens 021 653 55 72

2000 CBVA SA 2000 Neuchâtel

032 886 49 00

CKPNL Coaching 2800 Delémont

032 422 93 11

Aberegg Consulting AG 3005 Bern 031 333 80 22 031 312 00 17

iek Institut für emotionale Kompetenz AG 3005 Bern 25 031 333 42 33 CTO Adam 3065 Bolligen

031 921 07 10

CAP COMM SLC 3705 Faulensee

033 654 46 54

European Graduate School EGS 3953 Leuk-Stadt 027 474 99 17

OTA Outdoor Training Academy GmbH 7018 Flims-Waldhaus 081 921 25 28

SVEB-Zertifikat (auch in Englisch) Ausbilder/in mit eidg. Fachausweis

8000

Ausbildungsleiter/in mit eidg. Diplom DAS Bildungsmanagement

A-change GmbH 8026 Zürich

www.lernwerkstatt.ch

Right Management Switzerland AG 8038 Zürich 044 268 88 44

Doris Höch – Führungsund Personalentwicklung 5000 Aarau 062 822 05 29

Berührungspunkte 8706 Meilen

MAWY Ausbildung & Coaching 5033 Buchs AG 062 822 41 82 Active steps GmbH 5400 Baden

9000

Daniel Brunner Schulung & Training GmbH 5406 Rütihof 056 493 03 80

SolutionSurfers GmbH 6003 Luzern 041 210 39 73

Eggenberger Jürg Coaching 9053 Teufen

Integra AGP Luzern GmbH 6004 Luzern 041 372 18 88 Brain-Moving 6300 Zug

044 923 73 76

rb Rüttimann consulting 8800 Thalwil 044 772 85 72

056 496 80 50

TriSolutions Coaching, Project Management and Training AG 4051 Basel 061 283 27 43

044 291 36 55

Steps&milestones GmbH 8032 Zürich 043 268 53 35

5000

6000

061 271 80 00

patrick rohr kommunikation gmbh 8006 Zürich 044 361 04 04

Berufsbildner/in üK, üK-Leiter/in im Neben- und Hauptberuf

4000 Urfocus gmbh 4051 Basel

Morgenthaler Coaching und Seminare 7000 Chur 081 250 10 00

Erwachsenenbildner/in werden? Praxisausbilder/in

3000 fs-coaching 3005 Bern

7000

041 710 40 01

73

071 222 82 22


Top_Jobs_Titelblatt_129_Berufsorientierte 18.02.16 20:17 Seite 1

DER ARBEITGEBER SOLL EINE GUTE REFERENZ SEIN FÜR DIE ZUKÜNFTIGE KARRIERE.


Einleitung_Universum_Ein_Nuss_Hotel_Tourismus 22.02.16 09:52 Seite 1

Top Jobs • Thema

Die beliebtesten

Arbeitgeber Mehr als 12 000 Studierende der Schweiz verrieten am Swiss Student Research 2015, der grössten landesweiten Umfrage in diesem Sektor, welche Arbeitgeber für zukünftige Akademiker die erste Wahl sind.

Die Top 10 der attraktivsten Arbeitgeber 2015 nach Meinung von über 12 000 Schweizer Studierenden:

Wirtschaftswissenschaften

Ingenieurwissenschaften

Naturwissenschaften

Informationstechnik

Rang 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.

Rang 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.

Rang 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.

Rang 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.

Firma Google UBS Nestlé Credit Suisse SWISS PricewaterhouseCoopers Rolex Schweiz. Nationalbank McKinsey & Company Ernst & Young

Firma ABB Google Siemens CERN SBB CFF FFS Alstom RUAG IBM Pilatus Aircraft McKinsey & Company

Firma Novartis Roche CREN Google Nestlé Die Bundesverwaltung Bayer UBS Swiss Re IKRK

Gesundheitswesen und Medizin

Geisteswissenschaften

Rechtswissenschaften

Rang 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.

Rang 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.

Rang 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9 10.

(erstmalige Veröffentlichung)

Firma Universitätsspital Zürich Universitätsspital Bern Hirslanden Kliniken CHUV Universitätsspital Basel HUG Kinderspital Zürich IKRK Luzerner Kantonsspital Novartis

Firma IKRK Die Bundesverwaltung Google Swiss Tourism SRG SSR SWISS SBB CFF FFS Tamedia Nestlé Rolex

So sehr sich die Vorstellungen der Studierenden über attraktive Arbeitgeber auch unterscheiden, in einem sind sich alle Fachrichtungen einig: Der Arbeitgeber soll eine gute Referenz sein für die zukünftige Karriere. Dies spiegelt den Fokus der Generation Y wider, ihre eigene Arbeitsmarktfähigkeit in Zeiten dynamischer Märkte und geringer Jobsicherheit zu steigern. Dieses Ergebnis wird auch gestützt durch die weltweit grösste Studie zu Millennials von INSEAD, the Head Foundation und Universum, welche die Vorstellung,

Firma Google Microsoft IBM Swisscom CERN Oracle UBS Logitech Cisco Systems Credit Suisse

Firma Die Bundesverwaltung IKRK Nestlé Lenz & Staehelin UBS Ernst & Young Credit Suisse Homburger SWISS PricewaterhouseCoopers

beruflich steckenzubleiben ohne Entwicklungsmöglichkeiten, als grösste Angst der Millennials identifizierte. Zwei signifikante Entwicklungen zeigte schon die Studie 2014 auf: Erstens: Befragt nach ihrer beabsichtigten Verweildauer beim ersten Arbeitgeber, gaben 2014 über 40 Prozent der befragten Studierenden an, fünf oder mehr Jahre bleiben zu wollen – ein erstaunliches Ergebnis einer als unstet und verwöhnt geltenden Generation. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 hatten lediglich

75

drei Prozent der Befragten vor, fünf oder mehr Jahre beim ersten Arbeitgeber zu bleiben. Zweitens: Ungebrochen und sogar gestiegen ist die Bedeutung der Work-Life-Balance: 61 Prozent aller befragten Studierenden gaben 2014 dieses Karriereziel als ihr wichtigstes an. Darüber hinaus gaben sie Auskunft, was Work-Life-Balance konkret für sie bedeutet, nämlich vor allem eine positive Arbeitsatmosphäre, ausreichend Freizeit und die Vereinbarkeit von Familie und Karriere. Link: universumglobal.com


Top_Jobs_Adressen_13ok_25-26_Personal_Adressen 18.02.16 20:18 Seite 151

Personalberater/Top Jobs Adressen nach PLZ

6000

1000 Adecco Resources Humaines SA 1003 Lausanne 058 233 41 80

3000 STRATUS Consulting 3007 Bern

031 712 17 16

Permed AG Bern 3011 Bern

031 326 06 06

Urs Ledermann & Partner AG 3011 Bern 031 311 99 66 Universal-Job AG 3014 Bern

031 952 66 88

ABS Personalberatung AG 3322 Urtenen-Schönbühl 031 859 71 72 schärpartners ag 3400 Burgdorf

mfgschwind human consulting 4051 Basel 061 283 14 20 MPB Recruitment Group AG 4051 Basel 061 226 99 44 Permed AG Basel 4051 Basel 061 263 23 90 Mercuri Urval AG 4053 Basel

Consult & Pepper AG 6004 Luzern 041 417 10 00

Team-Kader AG 6300 Zug

061 367 67 67

Jacqueline Halbeisen 4053 Basel 061 271 37 33

5000

8000 044 254 54 54

Michael Page International (Switzerland) AG 8001 Zürich 044 224 22 22 PSP Peter Schmid Personal- und Unternehmensberatung AG 8002 Zürich 044 201 30 00 SCAG Schindler Consulting 8002 Zürich 044 500 47 42 Adecco Office & Administration 8006 Zürich 058 233 45 60 044 365 77 44

Bianchi & Partner Zürich 8008 Zürich 044 265 11 20 044 366 66 33

K + S, Kappeler + Studerus AG 5000 Aarau 062 832 30 80

Sopac AG 8008 Zürich

043 277 95 94

JobFit GmbH 5033 Buchs AG

Denise Ammann & Partner AG 8008 Zürich 044 421 77 11

062 834 91 91

062 836 09 40

Drehpunkt Personal GmbH 5037 Muhen 062 737 55 85 M & E Personalberatung AG 5200 Brugg 056 442 32 20 Excellent Personal AG 5400 Baden 056 200 20 80

Engineering Management Selection E.M.S. AG 8032 Zürich 044 266 13 13 Schindler Kurt AG 8050 Zürich

044 746 40 70

Müntener & Thomas Personal- und Unternehmensberatung AG 9470 Buchs SG 081 750 52 32

081 258 48 38

Level Consulting AG 8008 Zürich

BDO AG 5000 Aarau

Activa Selection AG 8953 Dietikon

Trenkwalder Personal AG Schweiz 9016 St. Gallen 058 726 26 26

FCT Consulting & Trading 7017 Flims Dorf 081 920 90 00

Stellenwerk AG 8006 Zürich

044 687 61 09

PMS Personalberatung Martin Schönenberger AG 9000 St. Gallen 071 227 24 44

Müntener & Thomas Personal- und Unternehmensberatung AG 7000 Chur 081 257 15 00

Permed AG Zürich 8001 Zürich

Humarca GmbH 8832 Wollerau

ABS Personalberatung AG 9000 St. Gallen 071 222 12 18

041 729 50 70

7000 Swisspersonal AG 7000 Chur

055 415 00 00

9000

ABS Personalberatung AG 6300 Zug 041 727 20 60

034 427 30 30

4000

041 240 44 44

Urs Ledermann & Partner AG 6006 Luzern 041 419 30 60

031 370 80 80

oprandi & partner ag Personal- und Unternehmensberatung 3037 Herrenschwanden 031 328 50 50 OP Consulta AG 3074 Muri

Permed AG Luzern 6003 Luzern

axia consulting 8808 Pfäffikon ZH

044 313 13 70

Consult & Pepper AG 8400 Winterthur 052 369 20 20

76


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