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Die Zeitschrift für die Dentalbranche.

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Die weltweit führende Behandlungs­einheit in der Alterszahnmedizin kommt aus der Schweiz

BPR Swiss GmbH Dental Mobility Weststrasse 16

CH–3672 Oberdiessbach Switzerland www.bpr-swiss.com

Implantologie: Tendenziell mehr Komplikationen Zahnmedizin

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Mundhygiene

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Messe

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Die moderne

Gelungener Kongress

Die Dental Bern 2018

Composite-Therapie

der DHs in Genf

wird richtig gesprächig

T F E

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Stand: März 2016

CHCH/CHCHL/0001/17 14/03/2017

*Gingiva-Index misst Zahnfleischbluten und Zahnfleischentzündung Todkar R, et al. Oral Health Prev Dent 2012;10(3):291-296.


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dentalbern.ch and t St hen! z t e J c z bu plat

editorial

31.5.–2.6.2018

EDV sei Dank

Umfrage In einer Umfrage haben Zahnärzte und Praxis­ teams das Lacksystem Fluor Protector S be­ wertet. 217 ausgewertete FragebĂśgen zeigen: Fluor Protector S Ăźberzeugt die Anwender. Ăœber drei Viertel der Befragten sind mit den Eigenschaften des Fluoridlacks generell sehr zufrieden oder zufrieden. Anwender empfeh­ len ihn zur gezielten Remineralisation von In­ itialläsionen (White Spots), zum Schutz gegen Erosionen sowie bei empfindlichen Zähnen und Zahnhälsen und zur Kariesprävention. Als deutlichen Vorteil des Schutzlacks sehen Anwender die guten Fliess- und Benetzungs­ eigenschaften. Ăœber 80 Prozent der Zahnärzte und Praxisteams sind ausserdem zufrieden mit der schnellen, einfachen Applikation. www.ivoclarvivadent.com

Geschätzte Leser Jedem Tag sein eigenes Datum. Dafßr gibts Kalender, bei uns den gregorianischen, nach dem wir aktuell an der Schwelle zum Jahr 2018 stehen. Das mit den Tagen, Monaten und Jahren ist ja noch recht einfach. Was aber tun, wenn die Datenmenge immer grÜsser wird? Dazu gibts den organisierten Umgang mit Daten – die Datenverarbeitung. Und das seit Tausenden von Jahren. Doch vom Kerbstock in der Antike bis zur ersten Lochkarte im 17. Jahrhundert wars ein weiter Weg. Dann wiederum wars zumindest zeitlich gesehen ein weit kleinerer Schritt bis zum 5. Oktober 1959, als IBM den Transistorrechner 1401 und dem Report­ generator RPG vorstellte – die elektronische Datenverarbeitung EDV war geboren.

Training Die zahnmedizinische Fakultät der Univer­ sität Genf bietet in Kooperation mit Align Technology innerhalb ihres internationalen Postgraduierten-Masterprogramms Microinvasive Esthetic Dentistry spezielle Trainingskurse zu Invisalign Go an. Das zweijährige Postgraduierten-Programm richtet sich an Zahnärzte, die mikroinvasive ästhetische Zahnheilkunde in ihr Praxis­ angebot mit aufnehmen und Produktin­­­ nova­tionen wie Invisalign Go in ihren zahn­medizinischen Workflow integrieren mÜchten. www.invisalign-go.de

Heute, knapp 60 Jahre später, ist die EDV nach atemberaubend schnellen Weiter­ entwicklungsschritten aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Der Artikel auf den Seiten 22 und 23 in dieser Ausgabe vermittelt Eindrßcke davon, was moderne EDV gepaart mit passender Software speziell auch im Unternehmen Zahnarzt­ praxis zu leisten vermag – vom Bestellwesen bis zum Qualitätsmanagement, von der Verwaltung der Patientendaten bis zur detaillierten Abrechnung, vom Hygiene­ management bis zur forensischen Absicherung. Ohne EDV stßnde heute wohl so ziemlich jede Zahnarztpraxis still – EDV sei Dank, dass dem nicht so ist. Apropos Dank: Der bevorstehende Jahreswechsel ist auch eine passende Gelegen­ heit, Danke zu sagen. Wir danken Ihnen fßr das Interesse und das Vertrauen im alten Jahr und freuen uns auf ein spannendes neues Dentaljahr. Frohe Festtage und alles Gute im 2018!

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Tendenziell mehr Komplikationen



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Zahnmedizin



Chefredaktor

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Implantologie:

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Herausgeber

Peter BĂźchel

3TRICHCODESFĂ Ru$ENTALINSIDEh)33. 

Harald Fessler

Die weltweit fĂźhrende Behandlungseinheit in der Alterszahnmedizin kommt aus der Schweiz

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Mundhygiene

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Die moderne

Gelungener Kongress

Die Dental Bern 2018

Composite-Therapie

der DHs in Genf

wird richtig gesprächig

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Zum Titelbild: Portable Behandlungseinheiten von BPR Swiss. Beachten Sie dazu auch die Seite 17 in dieser Ausgabe.


inhalt dental inside | ausgabe 4/17

inside DHs trafen sich in Genf 6

zahnmedizin/zahntechnik Grenzverschiebungen in der Endodontie 14

mundhygiene Bericht vom 41. Jahreskongress von Swiss Dental Hygienists 18

messe «Die Dental Bern wird jetzt richtig gesprächig» 20

Impressum dentalinside Die Zeitschrift für die Dentalbranche | www.dentalinside.ch | Heraus­

Abonnementspreise: Jahresabonnement CHF 32.–; Einzelnummer CHF 8.– inkl. Porto und

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tion und Kontraindikation genaustens zu prüfen. Copyright © 2012 dentalinside


inhalt | 5

inside news / events / people

6

weiterbildung Kurse, Veranstalter, Inhalte und Kontakte

zahnmedizin/zahntechnik Implantologie: Tendenziell mehr Komplikationen

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Die moderne Composite-Therapie

10

Grenzverschiebungen in der Endodontie

14

Behandlungseinheiten für mobile Zahnbehandlungen

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24

bezugsquellen Wertvolle Kontakte für Praxis und Labor

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marktplatz Hilfreiche Angebote und Dienstleistungen

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mundhygiene Mouth – Health – Life: Alles hängt mit allem zusammen

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news Schallzahnbürste als persönlicher Coach

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messe

EDDY spült sicher und wirksam jeden Kanal

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«Die Dental Bern wird jetzt richtig gesprächig»

Geschätzter Werkstoff in vier neuen Farben

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Schmerz ausschalten – Compliance steigern

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praxismanagement EDV und Software: Suche nach der perfekten Lösung

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inside

news | events | people

Implantologen sind beunruhigt

Prof. Dr. Daniel Buser

Bei manchen Patienten, die sich mit Zahnimplantaten behandeln lassen, kommt es während oder nach der Behandlung zu Komplikationen. Ungenügend ausgebildete oder unerfahrene Zahnärzte erhöhen dieses Risiko. Am 17. November haben die Implantat Stiftung Schweiz, Professoren der Unikliniken Basel, Bern und Genf, die Schweizerische Gesellschaft für orale Implantologie (SGI) und die Schweizerische Stiftung SPO Patientenschutz anlässlich einer Medienkonferenz im Rahmen des 4. Schweizer Implantat Kongresses in Bern Patientinnen und Patienten dazu aufgerufen, sich gut über die Qualifikationen des behandelnden Zahnarztes zu informieren. Den ausführlichen Bericht finden Sie auf den Seiten 8 und 9 in dieser Ausgabe. www.implantatstiftung.ch

Stiftungsratspräsident der Implantat Stiftung Schweiz

DHs trafen sich in Genf Rund 950 Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker aus der ganzen Schweiz waren angereist, um am 10. und 11. November im Kongresszentrum Palexpo am Genfer Flug­hafen spannende Fachreferate zu hören und sich in der angegliederten Dentalausstellung über Neues und Bewährtes zu informieren. Gastgeber waren die Swiss Dental Hygienists, deren Zentralpräsidentin Conny Schwiete sich freute, den 41. Jahreskongress in der Romandie eröffnen zu dürfen. Der zweitägige Kongress unter dem Thema «Mouth – Health – Life» (Mund – Gesundheit – Leben) unterstrich einmal mehr, dass Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker eine zentrale Rolle in der Gesundheitsvorsorge einnehmen. Kurzbericht und Bildimpressionen finden Sie auf den Seiten 18 und 19 in dieser Ausgabe. www.dentalhygienists.swiss

Interessante Referate am 41. Jahreskongress von Swiss Dental Hygienists


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Erfolgreicher CEREC&more Kongress in Zürich Dentsply Sirona hatte am 10. und 11. November gemeinsam mit dem Institut fortbildungROSENBERG zum grössten CEREC-Fortbildungskurs der Schweiz eingeladen. Mehr als 150 Zahnärztinnen und Zahnärzte kamen hierfür nach Zürich. Ausgewiesene Experten stiegen tief in das Thema CEREC & more ein und demonstrierten Lösungen, die mehr bieten als nur eine Zusammenstellung von Produkten. CEREC selbst hat sich inzwischen zu einem CAD/CAMSystem entwickelt, das Workflows für nahezu alle Bereiche der Zahnheilkunde anbietet, sie miteinander verknüpft und somit neue Lösungswege ermöglicht. Martin Deola, Vice President Sales Schweiz, freute sich über das rege Interesse und die engagiert geführten Diskussionen: «CEREC verbindet die Zahnärzte ungemein, sie haben hier eine grosse Leidenschaft gezeigt, das System künftig noch intensiver zu nutzen – vor allem auch für implantologische und ästhetisch anspruchsvolle Fälle. Es freut uns sehr, dass diese Idee aufgegangen ist.»

Der CEREC&more Kongress in Zürich thematisierte neben CEREC weitere Lösungen für eine sichere und ästhetische Zahnheilkunde.

Wertvoller Austausch mit Kollegen Am Freitagabend war im Folium in Zürich, einer ehemaligen Sihl Papierfabrik, die in den 90er-Jahren von Künstlern und Dadaisten für sich entdeckt worden war, Zeit für lockere Gespräche und angenehme Unterhaltung bei der Celtra Night. «Seit ich CEREC nutze, ist der Austausch mit den Kollegen wichtiger denn je geworden», sagte Dr. Benedikt Meyer aus Chur nach dem Kongress. «Ich profitiere als Anwender unmittelbar von den Erfahrungen der Experten und nehme viel für meine tägliche Arbeit mit.» www.dentsplysirona.com

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Bei manchen Patienten, die sich mit Zahnimplantaten behandeln lassen, kommt es während oder nach der Behandlung zu Komplikationen. Ungenügend ausgebildete oder unerfahrene Zahnärzte erhöhen dieses Risiko.

Implantologie: Mehr Komplikationen Am 17. November haben die Implantat Stiftung Schweiz, Professoren der Unikliniken Basel, Bern und Genf, die Schweizerische Gesellschaft für orale Implantologie (SGI) und die Schweizerische Stiftung SPO Patientenschutz anlässlich einer Medienkonferenz im Rahmen des 4. Schweizer Implantat Kongresses in Bern Patientinnen und Patienten dazu aufgerufen, sich gut über die Qualifikationen des behandelnden Zahnarztes zu informieren.

Gründe für die Zunahme In der Schweiz werden jährlich 80’000 Zahnimplantate eingesetzt. Bei manchen Patientinnen und Patienten kommt es allerdings nach der chirurgischen und prothetischen Behandlung zu Komplikationen. Die Zahl solcher Fälle steigt tendenziell, so die Erfahrung der Implantat Stiftung Schweiz. Sie sieht folgende Gründe, weshalb Komplikationen in der Implantologie in der Tendenz zunehmen: n Zahnärztinnen und Zahnärzte implantieren vermehrt ohne entsprechende implantologische Fachausbildung. n Mangelnde klinische Erfahrung, die im Worst Case dazu führen kann, dass falsche

Behandlungsmethoden angewendet oder Behandlungen ausgeführt werden, die gar nicht nötig wären. n Der deutlich gestiegene Konkurrenzkampf in den grossen Ballungsräumen, der nicht zuletzt durch die Personenfreizügigkeit und den starken Zustrom von Zahnärzten aus dem EU-Raum begünstigt worden ist. Die Behandlung mit Zahnimplantaten birgt Risiken. Deshalb sollte die Operation stets von einem Zahnarzt mit der entsprechenden implantologischen Fachausbildung und einer ausreichenden chirurgischen Erfahrung ausgeführt werden.

Haarsträubende Fälle «Die allermeisten Zahnärztinnen und Zahnärzte, die in der Schweiz implantieren, machen einen guten Job», so Stiftungsratspräsident Prof. Dr. Daniel Buser. An den Zahnmedizinischen Kliniken der Universität Bern sehe er aber zunehmend Fälle, die auf eine mangelnde Fachausbildung des implantierenden Zahnarztes schliessen lasse: „In der letzten Zeit gibt es immer öfter Fälle, die einem aus chirurgischer Sicht die Haare zu Ber-


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ge stehen lassen.“ Dies sei auch der Grund, weshalb der diesjährige Schweizer Implantat Kongress unter dem Titel „Komplikationen in der Implantologie: Ursachen, Therapie und Prävention“ stehe. Es sei ihm ein persönliches Anliegen, die Patientinnen und Patienten, aber auch die Zahnärztinnen und Zahnärzte für das Thema «Komplikationen in der zahnärztlichen Implantologie» zu sensibilisieren.

Unrealistische Einschätzungen Fehleinschätzungen und geringe klinische Erfahrung seien die häufigsten Ursachen dafür, dass falsche Behandlungsmethoden angewandt oder Behandlungen durchgeführt würden, die nicht erforderlich seien, sagte Prof. Dr. Nicola Zitzmann von den Universitätszahnkliniken Basel an der Medienkonferenz. So müsse der beratende Zahnarzt dem Patienten beispielsweise von Anfang an genau erklären können, was in Sachen Prothetik sinnvoll, nötig und machbar sei. «Unrealistische Einschätzungen können zu falschen Versprechungen und Erwartungen führen, dies ist nicht im Sinne der Patientinnen und Patienten», so Zitzmann.

Verschärfter Konkurrenzkampf In den grossen Schweizer Ballungsräumen sei es nicht zuletzt durch die Personenfreizügigkeit in den letzten Jahren zu einem starken Zustrom von Zahnärzten aus dem EU-Raum

Die Implantat Stiftung Schweiz Für die Implantat Stiftung Schweiz steht die Qualität in der Implantologie an erster Stelle. Ziel und Zweck der Stiftung ist es, Patientinnen und Patienten objektiv und wissenschaftlich fundiert über die Möglichkeiten und Grenzen von Zahnimplantaten zu informieren. Im Weiteren engagiert sich die Stiftung in der Förderung der implantologischen Fach-Aus- und Weiterbildung. Monatlich besuchen über 1000 interessierte Patientinnen und Patienten die Website der Stiftung oder rufen die Informationsstelle an. Zahnärztinnen und Zahnärzte verteilen jährlich rund 6000 Informationsbroschüren der Stiftung an ihre Patientinnen und Patienten. Auch die Durchführung des 4. Schweizer Implantat Kongresses – dieses Jahr ganz gezielt zum Thema Komplikationen – soll dazu beitragen, das Thema «Komplikationen in der Implantattherapie» aufzugreifen, zu sensibilisieren und weiterzubilden. www.implantatstiftung.ch

Prof. Dr. Daniel Buser: «In der letzten Zeit gibt es immer öfter Fälle, die einem aus chirurgischer Sicht die Haare zu Berge stehen lassen.»

Prof. Dr. Nicola Zitzmann: «Unrealistische Einschätzungen können zu falschen Versprechungen und Erwartungen führen.»

Dr. Claude Andreoni: «Um Implantate zu setzen, reicht kein Wochenendkurs.»

Maggie Reuter: «Wir erleben regelmässig, wie Zahnärzte jenseits ihrer Fähigkeiten arbeiten.»

und damit zu einem deutlich gestiegenen Konkurrenzkampf gekommen, so Prof. Dr. Andrea Mombelli von der Zahnärztlichen Klinik der Universität Genf. Im Bestreben, schnelle und kostengünstige Behandlungen anzubieten, könne die Vor- und Nachbehandlung zu kurz kommen. Patienten mit Zahnfleisch- und Zahnbetterkrankungen hätten ein erhöhtes Risiko für biologische Komplikationen, das durch Rauchen und andere medizinische Probleme erhöht werde. Diese Erkrankungen müssten vor der Implantation fachgerecht behandelt werden. Nach der Implantation sollte jeder Patient seinen Risiken entsprechend individuell nachbetreut werden. «Auch die Dentalhygienikerinnen und Allgemeinzahnärzte müssen so ausgebildet sein, dass sie biologische Komplikationen erkennen und jedem Patienten ein individuell richtiges Mass an Betreuung bieten können», so Mombelli.

Wochenendkurs reicht nicht Um ein Zahnimplantat optimal setzen zu können, werde eine entsprechende Fachausbildung benötigt, so Dr. Claude Andreoni, Past-President der Schweizerischen Gesellschaft für orale Implantologie (SGI). Hierzu

Prof. Dr. Andrea Mombelli: «Im Bestreben, schnelle und kostengünstige Behandlungen anzubieten, kann die Vor- und Nachbehandlung zu kurz kommen.»

gehörten die Weiterbildungen zum Fachzahnarzt für Parodontologie, Oralchirurgie oder rekonstruktiver Zahnmedizin, der neu geschaffene Weiterbildungsausweis (WBA) für orale Implantologie der Schweizer Zahnärzte-Gesellschaft (SSO) oder das neue SGI-Curriculum, das einer Postdoc-Ausbildung entspreche. «Um Implantate zu setzen, reicht kein Wochenendkurs. Das muss konkret gelernt werden», betont Andreoni. Hier böten die Schweizer Fachausbildungen eine Qualitätsgarantie, die sich vom grenznahen Ausland abhebe.

Konsequente Weiterbildung Es gebe einen Zusammenhang zwischen den Schäden, welche die Schweizerische Stiftung SPO Patientenschutz bearbeite, und der wichtigen Arbeit der SGI, sagte Maggie Reuter von der SPO. «Wir erleben regelmässig, wie Zahnärzte jenseits ihrer Fähigkeiten arbeiten, ohne Einbezug von Spezialisten und ohne Austausch mit Kollegen», so die Patientenschützerin. Weiterbildungen der SGI und der fachliche Austausch im SGI-Umfeld versprächen im Implantat-Bereich für den Patienten den Zugang zu einer qualifizierteren Behandlung.


Die Anforderungen an die heutige restaurative Zahnmedizin sind in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen. Patienten erwarten möglichst langlebige, ästhetische Lösungen; Anwender benötigen Materialien, die eine optimale Qualität in möglichst wenigen Behandlungssitzungen gewährleisten. Diesen Spagat gilt es nun zu meistern.

Die moderne Composite-Therapie

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Längst schon wünschen sich Patienten statt dunklen Amalgamfüllungen ästhetische, weisse Restaurationen, die sich in die natürliche Zahnreihe eingliedern. Für den Anwender gibt es dafür zwei Lösungen: Zum einen direkte Versorgungen aus Composite, zum anderen indirekte aus Keramik. Zudem ist für den Anwender mit dem Aufkommen der Bulk-Fill-Technologie das Arbeiten mit Composites noch effizienter geworden. Erstaunlich schnell können Restaurationen mit der 4-mm-Schichttechnik gefertigt werden, ohne Einbussen bei Qualität oder Funktionalität machen zu müssen. Da konventionelle Composite-Versorgungen generell sehr akribisch mit der Schichttechnik angefertigt werden müssen, können sich leicht kleinere Fehler einschleichen, die sich dann auf das Endergebnis auswirken. Durch die Bulk-Fill-Materialien minimiert sich diese Fehlerquelle, da man mit lediglich ein bis zwei Schichten Restaurationen anfertigen kann. Der Anwender profitiert darüber hinaus auch von einer erheblichen Zeitersparnis, was zu einem effektiven Arbeitstag führt. Vorliegende Patientenfälle wurden aufgrund der minimalinvasiven Möglichkeiten, die die

Composite-Materialien heute bieten, bevorzugt.

Fall 1: Eine abgestimmte Produktpalette Die 30-jährige Patientin kam mit Schmerzen in die Ordination, die anfangs nicht einem Zahn zuzuordnen waren. Die Röntgenkontrolle ergab gleich mehrere tiefere kariöse Läsionen an den Zähnen 23 bis 26 (Abb.1). Für einen optimalen Workflow und ein minimalinvasives Arbeiten wurden die Zähne in einer Sitzung behandelt. Dabei wurden bei allen vier Zähnen in einem ersten Schritt die alten Restaurationen und die vorhandene Karies entfernt. Es stellte sich heraus, dass sich der Zahn 26 in einem gangränen Zustand befand und sofort wurzelbehandelt werden musste. Mithilfe von Tetric EvoCeram® Bulk Fill gelang ein schneller Aufbau der mesialen Wand; dies ist unabdingbar, um trockene Verhältnisse herzustellen. Nach der mikroskopischen Wurzelbehandlung unter dem Kofferdam mit VDW-Reziprok-Feilen konnten die Kanäle sauber und bis zum Apex aufbereitet sowie desinfiziert werden. Im Anschluss an


zahnmedizin | 11

Abb. 1: Ausgangssituation der zu behandelnden Zähne 23 bis 26

Abb. 2: Nach erfolgter Wurzelbehandlung wird eine Abb. 3: Situation nach Anlegen des Kofferdams Höckerdeckung vorgenommen, um Frakturen vorzubeugen. und entfernter Karies

Abb. 4: Einmassieren von Adhese® Universal mithilfe des VivaPen für 20 Sekunden

Abb. 5: Aushärten des Bonding-Systems für 10 Sekunden mit Bluephase Style

Abb. 6: Tetric EvoFlow® Bulk Fill im flüssigen Zustand vor dem Aushärten

Abb. 7: Durch die Aessencio-Technologie resultiert das Flow nach der Polymerisation in dentinähnlicher Transluzenz.

Abb. 8: In lediglich zwei Schichten wurde grösstenteils das Volumen aufgefüllt.

Abb. 9: Höckerdeckung mit Tetric EvoCeram A2 und Einfärben der Fissuren mit IPS Empress Direct Color ocker

Abb. 10: Konventionelle Schichttechnik mit Tetric EvoCeram A2

Abb. 11: Endpolitur mit OptraPol

Abb. 12: Ergebnis der behandelten Zähne

die Wurzelbehandlung musste der Zahn komplett neu aufgebaut werden. Da endodontisch behandelte Zähne zu Frakturen neigen, wurden die Höcker durch ein Composite-Onlay gedeckt (Abb. 2). Dies bewirkt eine Kraftverteilung auf den Zahn und verhindert Frakturen. Nach Anlegen des Kofferdams und des Matrizensystems von Garrison wurde mit dem lichthärtenden Kofferdam OpalDam die Ma-

trize dicht geschlossen und somit eine natürliche Zahnform gewährleistet (Abb. 3). Ganz im Sinne der Total-Etch-Methode wurde der Zahn mit Phosphorsäure geätzt und Adhese® Universal für 20 Sekunden einmassiert (Abb. 4) und verblasen, bis das Adhäsiv unbeweglich erschien. Anschliessend wurde der Haftvermittler für 10 Sekunden mit Bluephase® Style ausgehärtet (Abb. 5). Das Composite Tetric EvoFlow® Bulk Fill deckte die dunklen

Areale dank dentinähnlicher Transluzenz ab. In lediglich zwei Schichten gelangte man an die Zahnoberfläche (Abb. 6 bis Abb. 8). Um ein ästhetisch hochwertiges Ergebnis zu erreichen, erfolgte die Höckerdeckung mit Tetric EvoCeram A2 (Abb. 9 und Abb. 10). Die distale Wand wurde mit Tetric EvoCeram Bulk Fill aufgebaut, um eine niedrigere Transluzenz zu erreichen und den Zahn natürlicher erscheinen zu lassen. Die individu▲


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(Abb.15). Die Ausarbeitung erfolgte wie im vorherigen Fall mit Diamantbohrern, Polierscheiben und OptraPol.

Fazit

Abb. 13: Ausgangssituation mit approximalen kariösen Läsionen an den Zähnen 36, 37

Abb. 15: Fertige Restauration mit einer Schicht Tetric EvoFlow Bulk Fill und einer Schicht Tetric EvoCeram® Bulk Fill

Fall 2: Am Ziel mit nur zwei Schichten

Abb. 14: Nach Karies-Exkavation wird der Kofferdam angelegt.

elle Charakterisierung der Fissuren erfolgte mit IPS Empress Direct® Color ocker. Die Zähne 23 bis 25 konnten in derselben Arbeitsweise fertiggestellt werden. Das Ausarbeiten der Restaurationen erfolgte mit Diamantbohrern und Polierscheiben. Nach dem Einschleifen der Höhe und der Entfernung der Mediotrusionskontakte wurden die Füllungen mit OptraPol auf Hochglanz poliert (Abb. 11). Besonders bei diesem Patientenfall kamen die Vorteile jedes einzelnen Produktes optimal zur Geltung. Dies führte zu einem effizienten und ästhetischen Ergebnis (Abb. 12).

Auch beim zweiten Patientenfall konnten alle Anforderungen an die moderne Zahnmedizin erfüllt werden. Bei der 25-jährigen Patientin stellten sich zwei kariöse Läsionen an den Zähnen 36 und 37 heraus (Abb. 13). Dank Tetric EvoFlow Bulk Fill und Tetric EvoCeram Bulk Fill konnten die Restaurationen in lediglich zwei Schichten angefertigt werden. Nach dem Entfernen der Karies und dem Finieren der Schmelzränder wurde der Kofferdam angelegt (Abb. 14). Dies, um ein trockenes Arbeitsfeld sicherzustellen. Die Kavität konnte durch die Total-Etch-Methode mit Phosphorsäure konditioniert werden. Als Bonding-System kam auch hier Adhese Universal zum Einsatz. Durch die Darreichungsform des VivaPen konnte selbst die schwer zugängliche distale Kavität 36 gut erreicht werden. Der Haftvermittler wurde wie gewohnt zart verblasen und für 10 Sekunden mit der Polymerisationslampe Bluephase Style gehärtet. Anschliessend wurden in einer Schicht 4 mm Tetric EvoFlow Bulk Fill in die Kavität eingebracht. Um sicher zu gehen, dass das Flow in dieser schwer zugänglichen Stelle vollkommen ausgehärtet wird, musste für 20 Sekunden lichtgehärtet werden. Die Modellation der Okklusion erfolgte mit Tetric EvoCeram Bulk Fill. Diese letzte Schicht wurde für 10 Sekunden polymerisiert. Der Zahn 36 wurde in derselben Arbeitsweise in lediglich zwei Schichten dank der Bulk-Fill-Technologie aufgebaut

Die gegenwärtigen Composite-Materialien öffnen dem Behandler ganz neue Wege in der Zahnmedizin. Zähne, die einst nur mit indirekter Füllungstherapie versorgt werden konnten, werden heute problemlos mit direkten Composites behandelt. Selbst grosse Kavitäten können mit Composite-Materialien ästhetisch und vor allem auch funktionell hergestellt werden. Anwender müssen nicht gleich zur Krone greifen, sondern haben die Möglichkeit, direkt den Zahn zu modellieren. Der Patient profitiert von Restaurationen, die in lediglich einer Sitzung angefertigt werden, sowie von einer grossen Kostenersparnis im Vergleich zur indirekten Versorgung. Das Resultat kann mit indirekten Versorgungen gleichermassen mithalten: Meines Erachtens überwiegen für den Patienten als auch für den Anwender die Vorteile für direkte Composite-Versorgungen. Mit der Einführung der Bulk-Fill-Technologie wird die zeitaufwendige inkrementelle Schichttechnik vor allem vereinfacht. Das Flow-Material Tetric EvoFlow Bulk Fill rundet die Produktpalette ab. Nun können auch dunkle Areale dank dem dentinähnlichen Tetric EvoFlow Bulk Fill kaschiert werden. Das Ergebnis sind ästhetische und kaustabile Restaurationen, die relativ zügig angefertigt werden können. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Bulk-Fill-Materialien in keiner Weise den Vergleich mit konventionellen Composites scheuen müssen. Es ist vielmehr ein abgestimmtes Zusammenspiel von herkömmlichen Composite-Materialien mit neuen Bulk-Fill-Composites. Für den Anwender ergibt sich daraus eine grosse Bereicherung für den Praxisalltag in puncto Ästhetik, Effizienz und Wirtschaftlichkeit.

Zum Autor: Dr. Martin von Sontagh Hofsteigstrasse 136 6971 Hard, Österreich info@zahnarzt-vonsontagh.at www.zahnarzt-vonsontagh.at


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GRÖSSERE REDUKTION VON ZAHNFLEISCHBLUTEN**,2

Chlorhexamed FORTE 0,2% Mundspülung als kurzzeitige Intensivbehandlung für Patienten mit Zahnfleischentzündungen.

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Arzneimittel

Medizinprodukt

* „Gingivigal Index“ (GI) zur Messung von Zahnfleischbluten und -entzündung **Reduziert Zahnfleischbluten mehr als eine herkömmliche Zahnpasta nach einer professionellen Zahnreinigung und bei 2x täglicher Anwendung während 24 Wochen 1. Todkar R, et al. Oral Health Prev Dent 2012;10(3):291-296. 2. Data on file, GSK, RH02434, January 2015. Chlorhexamed forte 0,2% alkoholfrei, Lösung Z: 1 ml Lösung enthält 2 mg Chlorhexidindiglukonat. I: Zur vorübergehenden unterstützenden Behandlung bei Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) und nach parodontalchirurgischen Eingriffen. D: Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren: Die Lösung ist gebrauchsfertig. 2-mal täglich Mundhöhle mit 10 ml Lösung (Messbecher) 1 Minute lang gründlich spülen. Ausspucken, nicht schlucken oder nachspülen. Angegebene Dosis nicht überschreiten. Jugendlichen und Kindern (zwischen 6 und 12 Jahren): nur auf ärztliche Anweisung. KI: Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit auf einen Inhaltsstoff, bei schlecht durchblutetem Gewebe; bei erosiv-desquamativen Veränderungen der Mundschleimhaut, bei Wunden und Ulzerationen. VM: Nur für die Anwendung im Mund- und Rachenraum bestimmt. Nicht schlucken. Nicht in Augen / Gehörgang bringen. Falls Schmerzen, Schwellungen oder Reizungen des Mundraumes auftreten, Anwendung sofort abbrechen und ärztlichen Rat einholen; es können allergische Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock auftreten. Vorübergehende Verfärbungen von Zähnen und Zunge können auftreten. Die Lösung wird durch anionische Substanzen beeinträchtigt; Zähne mindestens 5 Minuten vor der Behandlung putzen. S: Es ist Vorsicht geboten. UW: Belegte Zunge, trockener Mund, vorübergehende Beeinträchtigung der Geschmacksempfindung, Kribbeln, Brennen oder Taubheitsgefühl der Zunge. IA: Inkompatibel mit anionischen Substanzen. P: Flasche zu 200 ml. Liste D. Ausführliche Informationen entnehmen Sie bitte der Arzneimittelinformation auf www.swissmedicinfo.ch. GSK Consumer Healthcare Schweiz AG, Risch.

Stand: März 2016

CHCH/CHCHL/0003/17 28/08/2017

©2017 GSK oder Lizenzgeber. Marken sind Eigentum der GSK Unternehmensgruppe oder an diese lizensiert.


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Grenzverschiebungen in der Endodontie

Der wissenschaftliche und technologische Fortschritt im Bereich der Endodontie hat die Chancen zur langfristigen Zahnerhaltung enorm verbessert und macht dieses Fachgebiet auch zu einem relevanten Teil einer prophylaxe­ orientierten Zahnmedizin.

Die Erfolgsraten der Endodontie liegen heute deutlich höher als noch vor zwanzig Jahren. Dabei reicht das methodische Spektrum von der konservierenden Therapie mit manueller oder maschineller Wurzelkanalaufbereitung, Desinfektion und Obturation, über die eventuell erforderliche Revision des Wurzelkanals bis hin zu minimalinvasiven, mikrochirurgischen Konzepten zur Behandlung bestimmter endoparodontaler Läsionen – die Palette der dafür erforderlichen endodontischen Instrumente und Werkstoffe ist enorm.

Gleitpfad und Diagnose-Tools Dies beginnt bei Systemen für die Herstellung des Gleitpfads als Basis einer jeden erfolgreichen endodontischen Behandlung. Hierfür stehen sowohl Handfeilen und Chelator-Gele als auch maschinengetriebene Varianten zur Verfügung. Bei diesen lässt sich ein Trend zur Verwendung einer einzigen rotierenden Single-use-Feile feststellen, denn moderne Instrumente aus Nickel-Titan weisen eine hohe Bruchsicherheit auf, können


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zahnmedizin | 15

die Behandlungszeit verringern und dabei auch aus wirtschaftlichen Gründen von Vorteil sein. In diesem Behandlungsstadium erhält der Zahnarzt bereits ein genaues Bild von der Anatomie des Wurzelkanals – nicht zuletzt dank einer Vielzahl diagnostischer Hilfsmittel. Zur visuellen Inaugenscheinnahme mit dem blossen Auge tritt die Inspektion mit der Lupenbrille, wobei heute federleichte Hightech-Modelle selbst beim Erfassen sehr klein strukturierter Areale einen besonders entspannten Blick erlauben. Gegebenenfalls wählt der Behandler ein farbkorrigiertes Linsensystem und eine auf seine Brille abgestimmte Korrektion. Wesentliche Zusatzinformationen über die genauen Kanalverläufe liefert das endodontische Röntgenbild – immer häufiger als digi-

«Die Palette an endodontischen Instrumenten, Werkstoffen und diagnostischen Hilfsmitteln ist enorm.»

Zur Aufbereitung der Wurzelkanäle dienen Sequenzen aufeinander abgestimmter Feilen, tendenziell immer weniger oder – dies eine wichtige Entwicklung unserer Zeit – sogar nur eine einzige. Je nach Fall und persönlicher Erfahrung entscheidet der Behandler zwischen klassisch rotierenden Feilen mit einem hohen Mass an Flexibilität und gegebenenfalls erhöhter Bruchsicherheit (kontinuierlich rotierende Bewegung) und einem effektiven und einfachen Vorgehen (reziproke Feilenbewegung). Gemäss dem Feilensystem lassen sich klassische Endo-Motoren einsetzen oder auch avancierte Systeme, die sowohl kontinuierlich als aus reziprok arbeiten können. Alternativ zu einem üblichen Touch-screen-Bedienfeld ist bei einigen Modellen eine Ansteuerung über eine App vom iPad Mini aus per Bluetooth möglich. Diese kann gleichzeitig die Abspeicherung von Feilensequenzen, die anschauliche Darstellung von Behandlungsszenarien gegenüber dem Patienten und vieles mehr erleichtern. Bei der nachfolgenden Spülung der aufbereitenden Kanäle (zum Beispiel mit NaOCl, EDTA) wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Optimierungen im Detail erreicht – eine unter ihnen: Die Ausbildung von Schwingungsknoten und die damit verbundene begrenzte Flüssigkeitsströmung in ihrer Umgebung wird durch eine Aktivierung der Spülflüssigkeit vermieden. Dies gelingt über

eine Druck-Saug-Spülung oder durch kombinierte Vibrations- und Oszillationsbewegungen mit wählbaren Frequenzen. Die dafür geeigneten Geräte bestehen üblicherweise aus einem Handstück (gegebenenfalls kabellos) und speziellen Ein-/Aufsätzen. Diese lassen

«Auch bei der Spülung der aufbereitenden Kanäle wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Optimierungen erreicht.»

sich teilweise gemäss der Kanalanatomie vorbiegen und dann einführen. Dies kann im Ergebnis zu der gewünschten sauberen Oberfläche mit offenen Dentintubuli beitragen. Das nächste Teil-Ziel besteht in einer hermetischen Abdichtung des Kanalsystems. Üblicherweise erfolgt sie mit Guttapercha, wobei sowohl Systeme für die laterale Kondensations- oder die Multi-fill-Technik als auch für das Ein-Stift-zwei-Materialien-Verfahren (flexibler Kunststoff-Trägerstift + erwärmte Guttapercha) zur Verfügung stehen. Dank der heute zur Verfügung stehenden Optionen zur Obturation, lässt sie sich oftmals vorausschauend in einer Weise vornehmen, die sogar eine etwaige Revision erleichtert.

Die Erfolgsraten der Endodontie liegen heute deutlich höher als noch vor zwanzig Jahren.

tale 3D-Aufnahme. Im weiteren Verlauf dienen Röntgenaufnahmen häufig zur exakten Längenbestimmung, wobei die Kombination mit einer elektrometrischen Bestimmung mit einem Endometriegerät sich in vielen Fällen als hilfreich erweist. Die eigentlichen Messgrössen stellen dabei elektrische Widerstände dar. Bei neueren Endometriegeräten wird ein Referenzpunkt zwischen Foramen physiologicum und Foramen apicale bestimmt. Die eigentliche Widerstandsmessung ist damit nur noch abhängig von der Leitfähigkeit des Kanalwanddentins. State-of-the-art-Entwick­ lungen funktionieren nach dem Prinzip der Impedanzquotientenmessung: Diese Apex-Locatoren bestimmen Wechselstromwiderstände bei zwei unterschiedlichen Frequenzen (Multi-Frequenz-Technologie). Für die praktische Anwendung empfehlen sich Geräte, die mit akustischen und/oder optischen Signalen zum Beispiel andeuten: «Apikaler Bereich erreicht!» oder «Achtung, Gefahr einer Überinstrumentierung!» Moderne Apex-Locatoren funktionieren sowohl in trockenen als auch in feuchten Wurzelkanälen und sind teilweise sogar im handlichen Kleinformat verfügbar.

Mit immer weniger Feilen zum Ziel


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Was in der Endodontie vor zehn oder zwanzig Jahren als Heilversuch oder gar «Wagnis» angesehen wurde, stellt heute oftmals eine Herausforderung dar, die sich meistern lässt.

Stifte und koronale Versorgung Für den Gesamt-Erfolg der «Endo» spielt letztlich auch die Qualität der koronalen Restauration eine entscheidende Rolle. Verbleibt nach der Präparation eine geringe Menge natürlicher Zahnsubstanz (zum Beispiel keine

«Für den GesamtErfolg der Endodontie spielt letztlich auch die Qualität der koronalen Restauration eine entscheidende Rolle»

konisch, zylindrisch, optional mit aktiviertem Gewinde oder mit separatem Kopf (zweiteilig), konisch-zylindrisch oder im Double-taper-Design mit einem weniger konischen unteren Drittel. Einige Stifte verhalten sich wie ein Chamäleon und weisen bei Raumtemperatur zur sicheren Erkennung eine Farbcodierung auf, während sie sich bei Körpertemperatur an die Farbe des natürlichen Zahnes anlehnen. Last but not least: Nach der «Endo» ist vor der «Post-Endo». Auch die definitive koronale Versorgung muss dicht schliessen und langzeitstabil sein. Hier kann der Behandler zwischen üblichen prothetischen Werkstoffen, klassischen Füllungsmaterialien und (ausser bei Stiftaufbau) Bulkfüll-Kompositen wählen.

Spezialgebiet Endo-Paro-Läsion Kavitätenwand mehr oder höchstens eine einzige), so ist die Stabilisierung durch einen Stift in Erwägung zu ziehen, gegebenenfalls nach Anlegung einer Dentinmanschette (üblicherweise 2 mm hoch). Dafür kann die Auswahl aus einem breiten Angebot getroffen werden: beispielsweise Stifte aus zirkonoxidbasierter Glasfaser mit 10 bis 20 Prozent Harzanteil, aus unterschiedlichen Glasfaser-Harz-Gemischen oder aus vorsilanisiertem glasfaserverstärktem Komposit und das in verschiedenen geometrischen Ausführungen, zum Beispiel

Einen bedeutenden Grenzfall stellen generell die endoparodontalen Läsionen dar, denn für die Therapie kommt es im Einzelfalle stark auf die Ursache an. Liegt sie primär in einem parodontalen Entzündungsgeschehen, sind sowohl eine endodontische Behandlung als auch eine Kürettage angezeigt. Ist die Erkrankung des betreffenden Zahns dagegen primär endodontisch bedingt, so kann eine Wurzelkanalbehandlung ausreichend sein, während eine Kürettage nicht erfolgen sollte. Bei der Differentialdiagnose helfen eine umfassende Sondierung und ein leistungsfähiges Mikroskop.

Während einer endodontischen Behandlung ist eine Vielzahl einzelner Entscheidungen zu treffen. Manuelle oder maschinelle Herstellung des Gleitpfads? Aufbereitung mit Mehr-Feilen- oder Ein-Feilen-Systemen? Wurzelstift ja oder nein? Restauration der Krone mit Komposit oder prothetisch? Eine sorgfältige Evaluation unter kritischer Betrachtung der unterschiedlichen Verfahren und Produkte sowie der Austausch mit erfahrenen Endo-Experten ermöglichen hilfreiche Antworten auf diese und weitere Fragen. Dank der Fortschritte der vergangenen Jahre haben sich im Bereich der Endodontie Grenzverschiebungen ergeben: Was vor zehn oder zwanzig Jahren als Heilversuch oder gar «Wagnis» angesehen wurde, stellt heute oftmals eine Herausforderung dar, die sich meistern lässt.


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Durch die Immobilität vieler älterer Patienten steigt der Bedarf an mobilen Zahnbehandlungen rapide an. BPR Swiss bietet optimale Lösungen, um die Mundgesundheit auch im Alter aufrecht zu erhalten.

Mobile Einheiten für Zahnbehandlungen in Altersheimen

Anwenderstatement Dr. Eric Develey (La Chaux-de-Fonds): «Ich verwende die portable Einheit Denta-Port 101 seit 1995 zu meiner vollsten Zufriedenheit. Bis heute wird das Gerät für die Behandlung von älteren Menschen in Altersund Pflegeheimen und für die Schulzahnpflege verwendet. Abgesehen von einem regulären Service vor fünf Jahren, hat das Gerät in 20 Jahren Verwendung nicht eine einzige Panne gehabt und musste auch nie repariert werden.»

Die portablen Behandlungseinheiten von BPR Swiss sind weltweit dank höchster Qualität, bester Leistung und einfachstem Transport führend. Seit 20 Jahren entwickelt BPR Swiss portable Dentaleinheiten kontinuierlich weiter um Behandlungen ausserhalb der Praxis für den Anwender und den Patienten so effizient und angenehm wie möglich zu gestalten. Die Leistung der portablen Einheiten von BPR Swiss ermöglicht es Ihnen, allgemeine Zahnbehandlungen komfortabel direkt vor Ort durchführen. Dabei bieten die BPR Swiss Modelle weltweit einzigartig eine vergleichbare Leistung wie in der Praxis: n Alle Instrumente sind möglich

BPR Swiss GmbH Weststrasse 16 3672 Oberdiessbach Telefon: 031 506 06 06 Fax 031 506 06 00 info@bpr-swiss.com www.bpr-swiss.com

(Turbine/Air-Flow/Elektrischer Motor/ Zahnsteinentferner etc.) n Absaugleistung von 220 Liter/Minute (wie in der Praxis) n Dauerbetrieb der Einheit und der Handstücke bei voller Leistung n Einfachster Transport dank leichtem Gewicht und Trolley (für Einheit, Verbrauchsmaterial und Instrumente)

Anwenderstatements Dr. Jean-Michel Madignier (Gaillard, Frankreich): «Die Verwendung der mobilen Behandlungseinheit SMART-PORT vereinfacht Zahnbehandlungen in allen Situationen, in denen wir sie brauchen, in Pflegeheimen, in der Zahnpflege für sozial Benachteiligte und in schwer planbaren Situationen. Alles ist leichter geworden, seit wir diese Behandlungseinheit kennen gelernt haben. Darüber hinaus sind Installation und Wartung extrem einfach und schnell. Vielen Dank für dieses so gut designte Gerät.» Prof. Dr. Georg Gassmann (Studiengangsleitung, praxisHochschule Köln, De): «Die handliche Transportierbarkeit und die einfache Montierbarkeit erleichtern den Einsatz im stationären Umfeld der zahnmedizinischen und dentalhygienischen Seniorenbetreuung. Dabei ist in intraoraler Untersuchung und Behandlung der Patienten diese Einheit aufgrund der hohen Leistung aller Funktionen von Absaugung über Mikromotor, Ultraschall mit hochleistungsfähiger Ausleuchtung bis zur Luft- Wasserspraykombination ein verlässlicher Partner, der bisweilen vergessen lässt, dass es sich um einen mobilen Einsatz handelt.»


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Mouth – Health – Life Alles hängt mit allem zusammen Zentralpräsidentin Conny Schwiete freute sich, den 41. Jahreskongress von Swiss Dental Hygienists in der Romandie eröffnen zu dürfen.

Rund 950 Fachleute der Mundgesundheit aus der ganzen Schweiz trafen sich am 10. und 11. November 2017 zum 41. Jahres­ kongress von Swiss Dental Hygienists. Die hochkarätigen Fachreferate zeigten einmal mehr, dass Dentalhygienikerinnen und Dentalhygie­ niker eine zentrale Rolle in der Gesundheitsvorsorge einnehmen. Kurz gesagt: Gesundheit beginnt im Kopf – mit einer guten Mundgesundheit.

Am Morgen des 10. Novembers trafen sich 75 Delegierte aus den sieben Sektionen von Swiss Dental Hygienists zur 26. Delegiertenversammlung. Neben den statutarischen Geschäften standen Wechsel im Zentralvorstand (ZV) auf der Traktandenliste. Sigrid Kaehr trat nach sieben Jahren im ZV als Vizepräsidentin von ihrem Amt zurück. Als Nachfolgerin wurde Jacqueline Boss gewählt, die bereits seit vier Jahren im ZV aktiv ist. Neu in den ZV gewählt wurde Milena Scaroni aus Locarno. Mit ihr ist zum ersten Mal die italienische Schweiz im ZV von Swiss Dental Hygienists vertreten. Ebenfalls aus dem Tessin kommt die «Dentalhygienikerin des Jahres 2017». Iva Righetti Passera aus Neggio war 15 Jahre Präsidentin der Sektion Tessin und arbeitet als Dentalhygienikerin. Zudem ist sie als Berufsschullehrerin tätig und organisiert seit über zehn Jahren Weiterbildungen in der Dentalhygiene.


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mundhygiene | 19

Fachreferate höchster Güte Das Kongressthema «Mouth – Health – Life» (Mund – Gesundheit – Leben) liess es erahnen: Alles (was mit Gesundheit zu tun hat) hängt mit allem zusammen. Nicht die isolierte Betrachtung von Symptomen führt zur Besserung und idealerweise zu einem allgemein guten Gesundheitszustand. Vielmehr muss vermehrt «über den Tellerrand hinaus geschaut werden», wie es ein Referent treffend formulierte. So führten die zwölf Referentinnen und Referenten eindrucksvoll vor Augen, dass die Wechselwirkung verschiedenster (Gesundheits-)Faktoren beachtet werden muss, damit eine optimale Gesundheitsversorgung realisiert werden kann. Angefangen bei genetischen Dispositionen, über Recall-Intervalle, (vegane) Ernährung, Einflüsse von Modedrogen, bis hin zu psychogenen Ursachen, dem ABC der Kopfschmerzen oder der Kommunikation mit Schmerzpatienten. Fazit: Namentlich der Dentalhygienikerin und dem Dentalhygieniker fällt in der Gesundheitsversorgung eine zentrale Rolle zu, sei es in der Früherkennung, einer zielführenden interdisziplinären Behandlung oder der langfristigen Nachsorge. Ein Referatstitel brachte dies auf den Punkt: «Wundheilung beginnt in der Mundhöhle».

Hochkarätige Branchenausstellung Nicht nur theoretisch konnten sich die Kongressteilnehmenden auf höchstem Niveau informieren lassen. Vor und um den Plenarsaal herum fanden sich 52 Aussteller, die neuste Behandlungsmethoden, Hilfsmittel

Die zurücktretende Vizepräsidentin Sigrid Kaehr (links) und Milena Scaroni, erstes Zentralvorstandsmitglied von Swiss Dental Hygienists aus dem Tessin

und Instrumente präsentierten. Ob Kinderzahnbürsten, Zahnpflegemittel, Behandlungsmobiliar oder Scaler: Nichts fehlte, um sich in den Referatspausen auf arbeitstechnischem Gebiet auf den neusten Wissensstand zu bringen.

Party zur Halbzeit Zur Halbzeit des Kongresses am Freitagabend gönnten sich rund 140 angemeldete und geladene Gäste eine Auszeit beim traditionellen Kongressessen. Stilvoller Rahmen dafür bildete die «Cité du Temps» am Pont de la Machine mitten auf der Rhone.

Bei prickelndem Apéro und kulinarischen Genüssen bot sich Gelegenheit zu Austausch und Entspannung. Danach holten «The Wilburns» mit einem Potpourri aus Soul, Funk, R’n’B bis hin zu Hip-Hop die Zahnfrauen und -männer von den Stühlen und aufs Tanzbein – auch eine Tradition am Jahreskongress von Swiss Dental Hygienists, diesmal bis um 2 Uhr morgens. Link: www.dentalhygienists.swiss

Dr. med. dent. Valérie Suter – eine von zwölf hochkarätigen Referentinnen und Referenten am

Die Dentalhygienikerin des Jahres 2015 Antonella Furlanetto (links) und die Dental­

41. Jahreskongress von Swiss Dental Hygienists

hygienikerin des Jahres 2017 Iva Righetti Passera


Den Besuchern der Dental Bern 2018 wird einiges geboten werden, die Aussteller haben sich geradezu gerissen um die letzten Plätze. Es musste sogar Extrafläche organisiert werden. Einer der Gründe: Das neue Konzept für die Besuchergänge der Dental Bern.

«Die Dental Bern wird jetzt richtig gesprächig»

Er reibt sich die Hände, lächelt: «Die Dental 2018 ist seit Juli 2017 ausgebucht.» Ralph ­Nikolaiski, Organisator der grössten Schweizer Dentalausstellung, lehnt sich zurück. «Diese Messe ist einfach eine super Sache, alle zwei Jahre ein Schaulaufen und Gipfeltreffen der Branche.» Das Telefon klingelt. «Hallo Nicolas», sagt Nikolaiski, «ich schalte auf laut, da ist noch einer vom Dental Inside, er hat Fragen zur Dental.»

Weisen den Weg: Diane Bonny (l.), Verwaltungsrätin der Swiss Dental Events (SDE) und Präsidentin der Association of Swiss Dental Industry (ASDI), und Nicolas Gehrig (r.), Präsident der SDE und des Arbeitgeberverbandes der Schweizer Dentalbranche (ASD).

Kurzes Hallo und Wie geht’s. «Ja, man will sehen und gesehen werden», sagt Nicolas Gehrig über den Lautsprecher, er ist Präsident des Verwaltungsrats der Swiss Dental Events (SDE), die die Messe organisiert. Ausserdem ist er Präsident des Arbeitgeberverbandes der Schweizer Dentalbranche (ASD); dem ASD gehört die SDE.

Sehen und gesehen werden Was genau will man sehen? Gehrig: «Die Messebesucher sind ja alles Profis aus Zahntechnik, Dentalhygiene, Prophylaxe, Zahnmedizin und Kieferorthopädie, die möchten das Neueste sehen.» Das Neueste, das seien Geräte, Techniken, Anwendungen, Managementsysteme und und und. «Und die Branche weiss», so Gehrig, «dass für Praxisinhaber die Zeit jetzt gut ist, um zu investieren.» Man denke nur an die Niedrig- bis Minuszinsen; auf der Bank macht das Geld ja nicht mehr viel. «Wer investiert, macht’s richtig.» Investiert hat auch die SDE. Und zwar zugunsten einer Steigerung von Sehen und Gesehen werden. «Ralph hatte die Idee, dass die Dental Bern etwas gesprächiger werden


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dentalbern.ch dStan en! t z t Je buch z plat

31.5.–2.6.2018 Dental Bern 2018

Zeigt, wo es lang geht: Ralph Nikolaiski (l.), Organisator und Erfinder der noch gesprächigeren DENTAL BERN 2018.

müsse, lebhafter», sagt Gehrig, «die Besucher sollen noch besser miteinander ins Gespräch kommen können. Erklär du doch gleich.» Nikolaiski übernimmt. Für die Besucher der Dental Bern sei nicht nur das Neueste wichtig, sondern eben auch der Dialog, das Wiedersehen mit alten Bekannten, das fachliche und persönliche Gespräch unter Kollegen. «Im hektischen Praxis-Alltag hat man kaum Zeit für diesen Austausch.» Da halte die Dental Bern eine wichtige Rolle inne, biete eine Gelegenheit, eine Plattform.

Sich treffen und austauschen Gehrig: «Und so haben wir die Dental Bern als Plattform verbessern wollen.» Nikolaiski führt aus: Früher waren die Aussteller auf zwei Hallen verteilt, es war also sehr viel Platz vorhanden. Genutzt wurde er aber eigentlich nur für Besuchergänge, zum Teil waren sie sogar sechs Meter breit. «Der Clou, um die Dental Bern sozusagen noch gesprächiger zu machen, ist es, die Gänge weniger breit zu machen», so Nikolaiski, «und da ist man automatisch etwas näher zusammen, kommt schneller ins Gespräch.» Bei der Planung habe sich gezeigt, dass sich sogar alle Aussteller in einer einzigen Halle unterbringen und sogar noch wie in einer Art Amphitheater anordnen lassen. «Diese Lösung, nach einigem Rechnen, Anpassen und Optimieren, hat tatsächlich etwas von einem gut durchdachten, lebhaften Markt: Überall gleich breite Gänge, nämlich drei Meter.» So wird der Austausch zwischen den Besuchern und den Ausstellern erleichtert und intensiviert.

Platz für den Schwatz Nikolaiski: «Die Aussteller haben das sofort verstanden, sie finden es ebenso super wie wir und sind schon dabei, ihre Stände entsprechend umzubauen.» So kann die Ausstellung auch weiterhin in einer einzigen Halle bleiben. Für Aussteller bedeutet das: Alle Plätze sind ebenbürtig, alle sind gut. Für Besucher: Man ist schnell in Kontakt mit den Kollegen, kann sich noch besser direkt austauschen. Die Folge: Seit über einem Jahr, konkret seit Juli 2017, sind alle Aussteller beisammen, die Dental 2018 ist bereits ausgebucht, das ist Rekord. Nikolaiski musste Zusatzfläche organisieren, und zwar im Eingangsbereich. «Da hat Ralph noch eine limitierte Fläche geschaffen, die ist aber auch schon wieder fast vergeben.» «Ja», sagt Nikolaiski, «die Besucher werden viel zu sehen bekommen, sie sind es ja schliesslich, die von all dem pro-

Die grösste Dentalmesse der Schweiz vom Mittwoch, 31. Mai bis zum Freitag, 2. Juni 2018: drei Tage Messeerlebnis für Dentalprofis – offenbar so attraktiv, dass viele von den über 6000 Besuchern sogar aus dem Ausland anreisen. Natürlich, das kann auch am Standort Bern liegen: schöne Stadt, schnell erreichbar und was für ein Panorama! www.dentalbern.ch

fitieren.» Ausserdem sei der SSO-Kongress, um den es ja auch gehe, jetzt noch näher an der Ausstellung.

Und der Champagner? Nicolas Gehrig hat aber wegen etwas anderem angerufen, ihn interessiert eine Nebengeschichte: «Hat schon jemand den Champagner gewonnen?», fragt er. Nikolaiski klärt auf: Die technische Dokumentation für die Aussteller könne jetzt – endlich – online bearbeitet werden, das erleichtere den Ausstellern einiges. Und weil das neu sei, habe man einen Wettbewerb lanciert, bei dem man eine Flasche Champagner gewinnen könne. «Die übernächste Person, die online ausfüllt», so Nikolaiski, «gewinnt.» Es ist die 21. Person, schliesslich sei das auch die 21. Durchführung der Dental. «Dann läuft also auch das prächtig», so Gehrig.

Kongress-Tickets gewinnen! Warum freuen Sie sich auf die Dental 2018? Nennen Sie uns Ihren Grund. Die ersten 21 Einsendungen erhalten einen gratis SSO-Kongress-Eintritt für den Samstag, 2. Juni 2018.

Ich freue mich auf die Dental 2018, weil:

Vorname, Name, Praxis, Titel, Beruf:

Email: Senden an: Swiss Dental Events, Ralph Nikolaiski, Amlehnstrasse 22, 6010 Kriens oder per Email an: info@dentalbern.ch


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EDV und Software: Auf der Suche nach der perfekten Lösung

Weniger Papier, besserer Überblick, hygienische Sicherheit, forensische Absicherung: Die elektronische Datenverarbeitung EDV kann im «Unternehmen Zahnarztpraxis» gepaart mit der geeigneten Software heute mehr denn je zuvor leisten. Dabei bleibt es letztlich Ermessenssache, welches EDV-System und welche Software individuell die beste Lösung bedeuten.

Bei der Organisation, bei der Bestellung, beim Qualitätsmanagement und an vielen anderen Stellen steht die Zahnarztpraxis vor ähnlichen Herausforderungen wie andere Unternehmen. Wirkungsvolle Unterstützung kommt von modernen Software-Lösungen. In der Praxis muss sie aber auch spezifische Aufgaben (mit)erfüllen können. Dazu zählen das Hygiene-Management ebenso wie die Abrechnung, die sichere Übergabe von Patientendaten oder die forensische Absicherung. In diesem Bereich gibt es unterschiedliche Ansätze, die Herausforderungen des «Unternehmens Zahnarztpraxis» anzugehen.

Hoher Vernetzungsgrad eröffnet neue Wege In vielen Praxen speichert man Befunderhebungen, Bildmaterial usw. bereits in einer digitalen Patientenkartei ab. Sie wird ebenso mit dem Praxisnetzwerk verbunden wie die Behandlungseinheiten, die Kompressoren etc. Im Endeffekt eröffnet ein hoher Ver-


netzungsgrad nicht zuletzt neue Wege zum intensiveren Austausch mit Kollegen (zum Beispiel Diskussion bestimmter Fälle) oder mit dem zahntechnischen Labor (zum Beispiel CAD/CAM-Workflow, Planungssoftware). Auch die Abrechnung erfolgt standardmässig unter Verwendung von Praxissoftware. Wer sich in diesem Bereich nicht selber um alle Einzelheiten kümmern möchte, kann alternativ eine Auslagerung an spezialisierte Rechenzentren erwägen. Das kann bis zur Komplettübernahme inklusive Honorarschutz, Sofortauszahlung, Teilzahlung, Forderungsausfallschutz, Mahnwesen, Abrechnungserstattungsunterstützung und Bonitätsprüfungen reichen. Technisch ist dafür eine Schnittstelle zur Datenübermitt-

«Ein konsequentes Arbeiten am Computer schafft eine Menge Platz in den Regalen.»

lung erforderlich, die jedoch in gängigen Abrechnungssystemen oft bereits enthalten ist. Dabei gibt es in diesem Bereich verschiedene Optionen, die Arbeitsabläufe vereinfachen oder beschleunigen können.

Monitor statt Sammelordner Daneben verbleiben bestimmte Felder, auf denen noch mit viel Papier gearbeitet wird. Dies betrifft etwa die Unterlagen für das Qualitätsmanagement, und dazu gehören auch allgemeine Arbeitsanweisungen und gerätespezifische Broschüren, Hygienepläne und Auflistungen der bei Reinigung und Desinfektion beziehungsweise Sterilisation verwendeten Produkte. Zum Beispiel ist es bei der Endkontrolle lästig, immer wieder Checklisten auf Papier in die Hand nehmen zu müssen. Da sie potenziell keimbehaftet sind, müssen gegebenenfalls sogar zusätzliche Desinfektionsmassnahmen ergriffen werden. Ein konsequentes Arbeiten am Monitor mit der Unterstützung leistungsfähiger Software vermeidet dieses Dilemma und schafft noch dazu eine Menge Platz in den Regalen, in denen bisher überquellende Sammelordner gestanden haben. Mit einer geeigneten Software lassen sich sowohl alle nötigen Unterlagen komfortabel handhaben als auch die verwendeten Geräte

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praxismanagement | 23

Ein hoher Vernetzungsgrad eröffnet auch neue Wege zum intensiveren Austausch mit Kollegen oder mit dem zahntechnischen Labor.

in das Praxisnetzwerk einbinden. Viele davon sind heute mit entsprechenden Schnittstellen ausgestattet, so dass zum Beispiel die Prozesse rund um Reinigung, Desinfektion und Sterilisation lückenlos archiviert und zum Nachweis der adäquaten Hygiene gemäss den einschlägigen gesetzlichen Regelungen und Empfehlungen verwendet werden können.

Individualisierbare Software Ausgereifte Software kann sogar den Hygienestatus von Instrumenten über ihr gesamtes «Leben» im Auge behalten sowie Behältnisse für Sterilgut (zum Beispiel Container, Siebe) kontrollieren. Darüber hinaus lassen sich alle Medizinprodukte inventarisieren und, falls gewünscht, der Einkauf, die Lagerung, die gesamte Logistik integrieren. Aus forensischer Sicht ist es interessant, zu-

«Bei der Evaluation von EDV-System und Software ist es empfehlenswert, sich mehrere Angebote erläutern zu lassen» rückverfolgen zu können, welcher Behandler mit welchem Medizinprodukt von welchem Hersteller welchen Patienten behandelt und wie lange die betreffende Sitzung gedauert hat. Selbst solche Erhebungen sind heute mit einer auf die Praxis zugeschnittenen und gegebenenfalls sogar individualisierbaren Software Stand der Technik.

Im Weiteren betreffen EDV und Software über die interne Organisation hinaus auch die Aussendarstellung. Hier ist zum Beispiel die Frage zu beantworten: Wie soll die Praxis-Homepage gestaltet sein?

«Ausgereifte Software kann sogar den Hygienestatus von Instrumenten im Auge behalten.»

Chefsache – und Teamsache Da EDV-Unterstützung per se immer ein Thema für das gesamte Team darstellt, lohnt sich auf jeden Fall der Einbezug aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Evaluationsprozess. Ob am Ende die Entscheidung zugunsten einer einzigen «grossen» Software oder zum Beispiel zugunsten einer Abrechnungssoftware in Kombination mit einer separaten Orga-Software steht oder ob für bestimmte Praxisschwerpunkte eine individuelle Lösung wünschenswert bleibt – all dies liegt im Ermessen von Inhaber und Team. Die Evaluation von EDV-System und Software ist für jede Zahnarztpraxis ein wichtiger Prozess. Gerade weil dies eine Thematik darstellt, mit der sich viele nicht jeden Tag, sondern in Abständen von Monaten oder gar Jahren beschäftigen, ist es empfehlenswert, sich mehrere Angebote erläutern zu lassen, sorgfältig abzuwägen und überlegt zu entscheiden.


weiterbildung kurse | anmeldung | information

Kursbezeichnung

Kursdatum

Veranstalter Kursinhalt Veranstaltungsort

Information Anmeldung

Nachfolgeplanung und Laborverkauf)

10.1.2018

Curaden Academy Dietikon ZH

Erfahren Sie in einem Tag, wie Sie Ihr Labor optimal für die Nachfolge vorbereiten

Telefon 041 319 45 88 www.mydentalacademy.ch

Praxisübernahme – Praxisübergabe

12.1.2018

Fortbildung Rosenberg Zürich

Praxisübernahmen und -übergaben werden immer anspruchsvoller; mit Boris Etter, lic.iur. HSG, Rechtsanwalt

Telefon 055 415 30 58 www.fbrb.ch

Workshop «Zahnärztliche Fotografie»

13.1.2018

Fortbildung Rosenberg Urdorf ZH

Dentale und intraorale Fotografie (praktischer Workshop)

Telefon 055 415 30 58 www.fbrb.ch

Die Frontzahnschiene/ Hands-on Workshop

18.1.2018

Fortbildung Zürichsee Zürich

Unter Anleitung zweier Profis eine Frontzahnschiene perfekt anpassen

Telefon 044 727 40 18 www.zfz.ch

Endo-Resto-Workshop

27.1.2018

Fortbildung Rosenberg Baden-Dättwil

Endo-Resto-Workshop …von der Wurzel bis zur Krone

Telefon 055 415 30 58 www.fbrb.ch

«Der allgemeinmedizinische Risikopatient» Kongress

27.1.2018

Fortbildung Rosenberg Zürich

Praxisorientierte Anleitungen zur erfolgreichen Behandlung; diverse Referenten

Telefon 055 415 30 58 www.fbrb.ch

Wie gestalten Sie Ihre dentale Zukunft?

7.2.2018

Curaden Academy Dietikon ZH

Fachvortrag für Zahntechniker; in Zusammenarbeit mit Ivoclar Vivadent

Telefon 041 319 45 88 www.mydentalacademy.ch

Wintersportwoche Davos 2018

12.–17.2.2018

Fortbildung Rosenberg Davos

Zahnmedizin Update mit diversen hochkarätigen Referenten

Telefon 055 415 30 58 www.fbrb.ch

Oralchirurgische Behandlungskonzepte

22.2.–8.3.2018

Fortbildung Zürichsee Olten

Praxisorientierte Abendseminarreihe mit Video-Fallanalysen aus dem Alltag von Oralchirurg Dr. Benno Syfrig

Telefon 044 727 40 18 www.zfz.ch


weiterbildung | 25

Kursbezeichnung

Kursdatum

Veranstalter Kursinhalt Veranstaltungsort

Information Anmeldung

Kundenkontakt: So überzeugen Sie am Telefon

27.2.2018

Curaden Academy Dietikon ZH

Professionell telefonieren – auch in schwierigen Situationen

Telefon 041 319 45 88 www.mydentalacademy.ch

13. DentAlpin Skiweekend 2018

27.2.–4.3.2018

Fortbildung Zürichsee Davos

Bekannte Referenten zum Thema Zahn­medizin 2.0, interaktiven Falldiskussionen und praktische Workshops

Telefon 044 727 40 18 www.zfz.ch

Marketing gehört ins Dentallabor

1.3.2018

Curaden Academy Dietikon ZH

Marketingpositionierungen und -strategien für ein Dentallabor

Telefon 041 319 45 88 www.mydentalacademy.ch

Perfekte Hygiene – Ihre Visitenkarte!

7.3.2018

Curaden Academy Dietikon ZH

Erlernen Sie in einem praktischen Workshop alle relevanten Schritte zur perfekten Praxishygiene.

Telefon 041 319 45 88 www.mydentalacademy.ch

DentAlpes Zermatt 2018

7.–10.3.2018

Fortbildung Zürichsee Zermatt

Current concepts in minimally Invasive Restorative Dentistry

Telefon 044 727 40 18 www.zfz.ch

KinderzahnmedizinUpdate

8.3.2018

Fortbildung Rosenberg Zürich

Allgemeine Kinderzahnmedizin und Traumatologie

Telefon 055 415 30 58 www.fbrb.ch

Minimalinvasive Behandlungskonzepte

11.–17.3.2018

Fortbildung Zürichsee St. Moritz

Vorträge und Workshops zum gesamten Spektrum der Zahnerhaltung mit dem Fokus der minimalinvasiven Therapie

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«Stomatologie» Update

15.3.2018

Fortbildung Rosenberg Zürich

Erkennen und Diagnose von Schleimhauterkrankungen

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Kieferorthopädie Update

17.3.2018

Fortbildung Rosenberg Zürich

Ein praxisorientiertes Update für den Allgemeinzahnarzt

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DKFO Kongress/Swiss Orthodontic Society Conference 2018

18.–24.3.2018

Fortbildung Zürichsee St. Moritz

Intensiv-Fortbildungswoche mit Vorlesungen der vier Schweizer Uni-Kliniken für Kieferorthopädie; mit Workshops

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Schluss mit Schnarchen

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Schnarchschutz für erholsame Nächte; Theorie und Praxis; Modelle werden zur Verfügung gestellt

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Stärkung Ihrer Resilienz

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Resilienzseminar für Führungskräfte; empfohlen für Zahnärzte

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SEMCD und BPS nach Dr. J. Abe

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Geräte

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Mikrona Technologie AG Wigartestr. 8 | CH-8957 Spreitenbach Tel. +41 (0)56 418 45 45 Fax +41 (0)56 418 45 00 swiss@mikrona.com www.mikrona.com Hart- und Weichgeweberegeneration

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Portable und mobile Geräte

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esthetic concept Cäcilienstrasse 8 | 8032 Zürich Tel. +41 (0) 43 243 71 88 Fax +41 (0) 43 243 71 89 esthetic.concept@freesurf.ch www.esthetic-concept.ch Stellenvermittlung/Praxisvermittlung

Praxiseinrichtung ProDentis GmbH Blüemliweg 32 | 8840 Einsiedeln Telefon 055 412 83 09 Telefax 055 412 83 50 info@prodentis.ch | www.prodentis.ch ENOS GmbH Bahnhofstr. 2 CH-9430 St.Margrethen Fon: +41 71 747 03 10 Fax: +41 71 747 03 11 info@enosswiss.com www.enosswiss.com

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Curaden dentaldepot AG Riedstrasse 12 8953 Dietikon Telefon: 0800 55 06 10 www.curaden.ch

labor CAD/CAM Bien-Air Dental SA Laboratory Section Länggasse 60 | CH-2500 Biel Telefon 032 344 64 64 laboratory@bienair.com www.bienair.com

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CAD/CAM DeguDent GmbH Rodenbacher Chaussee 4 D-63457 Hanau-Wolfgang Telefon +49 6181 59 50 info@DeguDent.de www.DeguDent.de KaVo Dental AG Steinbruchstrasse 11 CH-5200 Brugg Telefon 056 460 78 78 info@kavo.ch | www.kavo.ch

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Kenda AG Kanalstr.18 | FL-9490 Vaduz Tel. +423 388 23 11 Fax +423 388 23 19 info@kenda-dental.com www.kenda-dental.com Rodent AG Dorfstrasse 60 CH-9462 Montlingen Switzerland Tel. +41 (0)71 763 90 60 Fax +41 (0)71 763 90 68 dental@rodent.ch | www.rodent.ch Verbrauchsmaterial Candulor AG Pünten 4 | CH-8602 Wangen ZH Telefon 044 805 90 00 info@candulor.ch | www.candulor.ch

Geräte Labor Plus AG Steinackerstrasse 47 CH-8902 Urdorf Telefon 044 735 60 70 www.laborplus.ch Nobilium AG Bahnhofstrasse 52 CH-8495 Altnau Telefon 071 695 22 65 info@nobilium.ch www.nobilium.ch Renfert GmbH Industriegebiet D-78247 Hilzingen Telefon +49 7731 82080 info@renfert.de | www.renfert.de Hygiene / Desinfektion Dürr Dental Höpfingheimerstrasse 17 D-74321 Bietigheim-Bissingen Telefon +49 7142 705 340 info@duerr.de | www.duerr.de UNIDENT SA Rue François-Perréard 4 Case postale 142 CH-1225 Chêne-Bourg Tel. +41 22 839 79 00 Fax +41 22 839 79 10 www.unident.ch | info@unident.ch

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30 | news

Geschätzter Werkstoff in vier neuen Farben Zur IDS 2017 hat Ivoclar Vivadent die IPS e.max ZirCAD LT-Blöcke eingeführt. Damit lassen sich monolithische und schöne Zirkoniumoxid-Restaurationen auch in der Zahnarztpraxis effizient herstellen. Nun sind neue Farben erhältlich. Dadurch lässt sich das Material noch flexibler verwenden. Monolithisches Zirkoniumoxid ist ein verbreitetes Restaurationsmaterial. Ivoclar Vivadent bietet mit IPS e.max ZirCAD LT voreingefärbte monochromatische Zirkoniumoxid-Blöcke für die Behandlung in einer Sitzung in der Zahnarztpraxis an. Jetzt sind die Blöcke in vier weiteren Farben erhältlich. Damit ist IPS e.max ZirCAD for CEREC/inLab fortan in den LT-Farben BL, A1-3, B1-2 sowie C2 und D2 sowie in den Blockgrössen C17 (Krone) und B45 (3-gliedrige Brücke) verfügbar.

Effizient und schön Mit IPS e.max ZirCAD for CEREC können Zahnärzte Restaurationen aus Zirkoniumoxid effizient und schön herstellen. Dank der hohen Biegefestigkeit und der hohen Bruchzähigkeit können sie die Wandstärken bei Seitenzahnkronen auf 0,6 mm und bei Frontzahnkronen auf 0,4 mm reduzieren. Dadurch lässt sich die Transluzenz erhöhen, was der Ästhetik zugute kommt. www.ivoclarvivadent.com

Schmerz ausschalten – Compliance steigern Das Potenzial einer konsequenten Parodontalprophylaxe und behandlung steht heute ausser Frage. Allerdings besteht vor dem Scaling und Root-planing oftmals die Notwendigkeit für eine Anästhesie, und bei so manchen Patienten beeinträchtigt die Angst vor der Spritze die gewissenhafte Wahrnehmung von Recall-Terminen. Eine mögliche Lösung für dieses Problem bietet das Parodontal-Gel Oraqix, wie verschiedene aktuelle Reviews einschlägiger Studien und Anwender-Erfahrungen eindrucksvoll belegen. Bei der Lokalanästhesie mit Oraqix kommt das Prophylaxe-Team völlig ohne Injektionen aus. Überdies bleibt nach dem Abschluss der Behandlung kein Taubheitsgefühl zurück. Auch liegt für den Patienten der Nutzen dieser «Schmerzausschaltung ohne Spritze» unmittelbar auf der Hand, und etwaige Ängste vor der Recall-Sitzung sind wie weggeblasen.

Lieber Parodontal-Gel als Spritze In verschiedenen kürzlich veröffentlichten Reviews von Studien und Anwender-Erfahrungen wird immer wieder das grundlegende Ergebnis der Studien von Dr. Nele van Assche, Universität Löwen, zitiert: 70 Prozent der Teilnehmer bevorzugten Oraqix im Vergleich zur konventionellen Lokalanästhesie

vor der Kürettage und Wurzelglättung. Dagegen präferierten nur 22 Prozent die Spritze. Jüngere Untersuchungen kommen auf einen Wert von 69 beziehungsweise 72,9 Prozent pro Parodontal-Gel – eine eindrucksvolle Bestätigung. www.dentsplysirona.de


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