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Juni 2016 | CHF 18.–

DATEN+KABEL Lösungen für Datacenter, Netzwerk, IT-Infrastruktur und Kabel

Ausgabe 2016/17

Datacenter | Cloud | Netzwerk | Sicherheit | Elektro | Smart Home | FTTH, FTTS, FTTx, | Fiberoptik | Messtechnik | Telematik | VoIP | Mobile | Energieversorgung | Klimatisierung | IT-Infrastruktur | Kabel | Gebäudeautomation


Editorial

Datacenter und Netzwerkinfrastrukturen zukünftigen Anforderungen anpassen

Harald Fessler Herausgeber

Jörg Schelling Chefredaktor

Die digitale Vernetzung greift immer stärker in alle Lebensbereiche ein. Alltagsgegenstände, Dienstleistungen und mobile Endgeräte kommunizieren im sogenannten «Internet der Dinge» untereinander. Diese Digitalisierung in Verbindung mit Internet-of-Things (IoT) oder Industrie 4.0, in dem Sensoren und automatisierte Systeme miteinander kommunizieren, wird die Datenmenge noch weiter anschwellen lassen. Dieses stetig steigende Datenvolumen muss schnell, sicher und verzögerungsfrei vom Absender zum Empfänger gelangen. Dies verlangt nach leistungsfähigen IT-Infrastrukturen. Immer häufiger entpuppt sich das Netzwerk und/oder das Datacenter als Flaschenhals. Technologien wie Software-defined Datacenter, Fabrics oder Software-defined-Network (SDN) sowie Virtualisierungslösungen sollen dafür sorgen, die Leistungsfähigkeit der Datacenter und Netzwerkinfrastrukturen den zukünftigen Anforderungen – auch mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit – anzupassen. Für die Wirtschaft sind agile, günstige und hochverfügbare IT-Infrastrukturen vom Datacenter, über Kommunikationslösungen, Netzwerke unverzichtbar. Jedoch gibt es noch in vielen Unternehmen und im öffentlichen Sektor veraltete Datacenter und Netzwerkinfrastrukturen, die vor Jahrzehnten konzipiert wurden, ohne auch nur ansatzweise zu wissen, welche Anforderungen heute an die IT gestellt werden. Diese ineffizienten Infrastrukturen zu modernisieren, hilft nicht nur, den Energieverbrauch drastisch zu senken, sondern erhöht gleichzeitig die Leistung. Nur eine leistungsstarke und effiziente IT-Infrastruktur kann dafür sorgen, dass Unternehmen und Organisationen ihre Ziele verwirklichen können. Jörg Schelling Chefredaktor

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Inhaltsverzeichnis

03 Editorial 06 Mit einem Software-definierten Netzwerk fit für die Zukunft Stefan Troxler, Enterprise Solutions Director, Dell Schweiz. 08 «Rechenzenter – Wirtschaftlichkeit steht im Fokus» Tobias Dehmel, Inhaber, dehmel SYSTEMPLANUNG 10 «Das Outsourcing von Datacenter wird wachsen» Frits van der Graaff, Inhaber, ICT-Sourcing GmbH.

© Arjuna Kodisinghe/shutterstock.com

12 Mobiler Kabelhunger, richtig: kein Kabelfresser! Prof. Dr. Hämmerli, HSLU Luzern

Datacenter 16 DataStore AG 18 Dätwyler Cabling Solutions AG Netzwerk + Kabel 20 Contrik AG 22 ASSMANN IT-Solutions AG 24 Fiberwork AG 26 Net-Design AG

Sicherheit 24 Aero-X Messtechnik+Weiterbildung 30 fibre-tec

Impressum 2. Jahrgang, 2016 – Preis CHF 18.–, Erscheinung: 1x jährlich Herausgeber: Harald Fessler, harald.fessler@bluewin.ch; Verlag: UTK Media GmbH, Sonnenstrasse 8, 9434 Au, Tel. +41 71 966 60 80, info@utk.ch; Redaktion: Jörg Schelling, Tel. +41 71 511 50 54, joerg.schelling@utk.ch; Anzeigenverkauf: UTK Media GmbH, Harald Fessler, harald.fessler@bluewin.ch, Tel. +41 79 631 50 21; Pascal Tobler, pascal.tobler@utk.ch, Tel. +41 71 966 60 03, Severin Schumacher, severin.schumacher@utk.ch, Tel. +41 71 966 60 80; Layout: Jörg Schelling, joerg. schelling@utk.ch; Druck/Koordination: international media solutions IMS AG, 9434 Au; Buchbestellung: UTK Media GmbH, Sonnenstrasse 8, 9434 Au, info@utk.ch. Titelbild: Scanrail1/shutterstock; Die Wiedergabe von Artikeln, Bildern und Inseraten, auch auszugsweise oder in Ausschnitten, ist nur mit Genehmigung der Redaktion oder der entsprechend erwähnten Autoren oder Fotografen erlaubt. Dies gilt auch für die Aufnahme in elektronische Datenbanken, Internet und die Vervielfältigungen auf CD-ROM. Für unverlangte Zusendungen und Manuskripte lehnen Redaktion und Verlag jede Haftung ab. © Daten+Kabel 2016. www.datenundkabel.ch

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Š Rawpixel.com/sutterstock.com

Einleitung


Einleitung

Mit einem Softwaredefinierten Netzwerk fit für die Zukunft Die Netzwerktechnologie unterliegt einem starken Wandel. Dabei werden Virtualisierung und Software-Defined-Ansätze immer wichtiger. Unternehmen sollten sich von veralteten, herstellerspezifischen Geräten trennen und stattdessen auf offene Standards und eine Entkopplung von Netzwerkhardware und -software setzen. Vorteile sind eine höhere Flexibilität und geringere Betriebskosten. Netzwerktechnologien liefern Konnektivität – dieses Prinzip gilt immer und überall. Doch in Zukunft wird das nicht mehr ausreichen, denn die IT-Umgebungen durchlaufen derzeit einen tiefgreifenden Wandel. Aktuelle Trends wie Cloud, Big Data, Mobility und Social Business wirken sich auch auf die IT-Infrastruktur aus. Darüber hinaus verändert sich die Arbeitsweise in den Unternehmen selbst, und die Netzwerke werden auf eine völlig andere Art und Weise genutzt: Sie verbinden nicht mehr nur die intern genutzten Rechner. Aussendienstmitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner greifen aus allen Richtungen darauf zu, und das auch mit Mobilgeräten. Zur Erleichterung ihrer täglichen Arbeit erwarten sie eine verbesserte Benutzerführung, höhere Effizienz und schnellere Netze. Ein Grund für die oft ungenügende Netzwerkleistung ist veraltete Technologie. Häufig werden Netzwerkprodukte eingesetzt, die angesichts des neuen 100-Gigabit-Ethernets bereits überholt sind. Mehr noch: Ältere Switches, Hubs oder Router sind nicht nur langsam, sondern entsprechen oft auch nicht mehr den aktuellen Anforderungen an die Informationssicherheit, da Legacy-Systeme die Sicherheitslücken mehrerer Produktgenerationen mitschleppen und so das Risiko von Cyber-Angriffen erhöhen. Kurz: Die Netzwerke vieler Unternehmen können dem technologischen Wandel und den gestiegenen Anforderungen der Anwender aus den Fachabteilungen im Grunde nicht mehr

standhalten. Nach einer IDC-Studie im Auftrag von Dell(1) haben die Änderungen in den Unternehmensnetzwerken drei Zielrichtungen: • Flexibilität und Agilität: Netzwerke dürfen heutzutage nicht mehr statisch sein, sondern müssen sich dynamisch auf die IT-Anforderungen ausrichten, die sich ihrerseits rasch wandeln. Die gesamte Netzwerkkonfiguration sollte flexibel und beweglich sein, damit Veränderungen schnell und vorzugsweise automatisiert umgesetzt werden können; • Offenheit: Netzwerke zeichnen noch sich viel zu oft durch eine enge, herstellerspezifische Kopplung von Hardware und Software aus. Die Netzwerktechnik sollte stattdessen auf offene Standards setzen, weil Anwender damit schneller und flexibler innovative Lösungen umsetzen können; • Verwaltungsaufwand: Vielfach werden Netzwerke von hochspezialisierten Mitarbeitern verwaltet. In modernen IT-Umgebungen mit ihrem erweiterten Fokus auf Cloud- und Mobility-Funktionen müssen Netzwerke jedoch als Teil der integrierten IT-Infrastruktur betrieben und verwaltet werden. Zentral sind hierbei die beiden Aufgaben, die Verfügbarkeit der Anwendungen für interne und externe Anwender sicherzustellen und bedarfsorientiert neue Services einzuführen. Diese Herausforderungen können durch den Einsatz moderner Netzwerktechnologien wie SDN (Software-definierte Netzwerke), Netzwerkvirtualisierung und NFV (Network Function (1) Download der Studie: https://marketing.dell.com/de/networking-idc

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Einleitung

Network Function Virtualization (NFV) trennt die Netzwerkfunktionen von ihrer proprietären Hardware-Basis und stellt sie per Software als Services auf einer Standard-Hardware-Plattform bereit (Quelle: Dell).

Virtualization) überwunden werden. Im Kern geht es bei diesen neueren Technologien darum, Hardware und Software zu entkoppeln. Zahlreiche Unternehmen setzen bereits auf die Virtualisierung von Server und Storage, um die vorhandenen Geräte besser auszulasten und gleichzeitig leichter skalieren zu können.

Nachholbedarf bei einigen Unternehmen Die neuen Trends in der Netzwerktechnologie werden aber noch nicht überall aufgegriffen. So wird beispielsweise Netzwerkvirtualisierung nur von einer Minderheit der Unternehmen eingesetzt. Ähnlich ist es bei der SDN-Technologie. Das Thema wird zwar intensiv diskutiert, steht aber bei der praktischen Umsetzung noch ganz am Anfang – viele Unternehmen haben erst Pilotprojekte verwirklicht. Vor allem kleinere Unternehmen haben einen grossen Rückstand aufzuholen. Hier wird die IT häufig nur als Kostenfaktor gesehen und nicht als strategische Aufgabe. Hardware und Software für Netzwerke werden erst dann erneuert, wenn die gebotene Leistung unzureichend wird. So entsteht in diesen Unternehmen eine Lücke zwischen der Kern-IT und den Netzwerken. Auch bei der Automatisierung liegt das Netzwerkmanagement hinter der sonstigen IT-Infrastruktur. Der wichtigste Grund dafür ist das Fehlen von integrierten Softwarepaketen für das

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End-to-End-Servicemanagement von IT-Infrastruktur und Netzwerk. Nur sehr wenige Unternehmen setzen solche Anwendungssuiten ein, sodass der Betrieb des Netzwerkes nur wenig automatisiert ist. Eine weitere Herausforderung für Unternehmen sind fehlende Fachkräfte, die für die Implementierung und den Betrieb moderner Netzwerktechnologien ausreichend qualifiziert sind. Dazu kommt, dass in vielen grossen Unternehmen die Netzwerkteams von den anderen Administrationsteams getrennt sind. Vor allem in den Bereichen Storage und Server findet sich sehr viel Erfahrung rund um die Implementierung und das Management von Virtualisierungstechnologien. Unternehmen sollten rasch die künstlichen Mauern in der IT-Organisation abbauen und die Teams zusammenführen. Durch die Zusammenarbeit können sie das vorhandene Know-how zu Virtualisierung und Software-defined-Ansätzen nutzen, um die Leistungsfähigkeit der Netzwerkinfrastruktur zu erhöhen.

Autor: Stefan Troxler ist Enterprise Solutions Director, Dell Schweiz.


Carriers Lunch – perfekter Rahmen fürs Networking Den Carriers Lunch gibt es seit September 2000. Seitdem hat sich dieser beständig weiterentwickelt und zählt heute zu den renommiertesten und hochkarätigsten Netzwerkplattform für die gesamte ICT-Branche in der Schweiz.

In Zürich, Bern und Genf finden die verschiedenen Anlässe statt. In Zürich finden sie in der Regel am ersten Freitag im Monat statt, in Bern mitte des Monats und die Events in Genf sind alle zwei Monate vorgesehen. Nur die Dinners finden immer am Donnerstagabend statt, um den Freitagabend frei zu halten. Für die Besucher bieten die Anlässe und das jeweilige Rahmenprogramm des Sponsors, der perfekte Rahmen für Erfahrungsaustausch und Networking.

Für die meisten Veranstaltungen gilt, dass nur einen Sponsor zugelassen ist. Das Sponsoring beschränkt sich auf die Getränke während der gesamten Veranstaltung. Das Essen wird von den Teilnehmern selbst übernommen. Die Gestaltung des Anlasses ist dem Sponsor überlassen. Somit kann er in einem exklusiven Rahmen, sein Unternehmen präsentieren, neue Entwicklungen sowie neue Produkte vorstellen und eigenes Werbematerial wie Flyer, Banner, Give-Aways, usw. abgeben.

Die Kalender 2016

01.07.2016 15.07.2016 05.08.2016 26.08.2016 09.09.2016 14.09.2016 16.09.2016 07.10.2016 21.10.2016 04.11.2016 18.11.2016 01.12.2016 07.12.2016 08.12.2016

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Mehr Informationen auf: www.carrierslunch.ch

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© Joe Techapanupreeda/shutterstock.com

Einleitung

«Das Outsourcing von Datacenter wird wachsen» Alles im eigenen Datacenter verarbeiten und speichern, Teile oder Alles an einen externen Betreiber auslagern? Frits van der Graaff, Inhaber der ICT-Sourcing GmbH, sagt worauf zu achten ist. Viele Unternehmen stellen sich die Frage nach dem Outsourcing ihres Datacenters oder Teile davon. Aus welchen Gründen lagern heute Unternehmen ihr Datacenter aus? Es gibt verschiedene Gründe für Unternehmen Ihre Daten auszulagern. Die bedeutendste ist, dass die Unternehmen sich auf ihr Core Business konzentrieren wollen. Zudem braucht es nicht nur Kenntnisse von IT, sondern auch von Facility Management, und so braucht es in der Regel mehr Personal sowie es entstehen höhere Kosten. Ausserdem, um einen Ausfall zu verhindern, werden häufig zwei Standorte für die Datenspeicherung benötigt. Wenn man sich dann für das Outsourcing von einem Standort entschieden hat, können die Kosten verglichen werden. So kommt man zu der Schlussfolgerung das Outsourcen in den meisten Fällen günstiger ist.

Viele Unternehmen sitzen auf ihren Daten in der Angst vor Datenverlust, oder dass Daten durch Hackerangriffe gestohlen werden. Diese Angst ist falsch und die Verantwortlichen realisieren nicht, dass ein Datacenter viel sicherer ist, als Daten bei sich inhouse selber zu lagern. Der wichtigste Vorteil eines Datacenters ist die Anonymität und Vielfalt von verschiedenen Kunden. Auch für Hacker ist ein Datacenter schwieriger anzugreifen, als wenn sie dediziert auf bestimmte Unternehmen losgehen. Ein weiteres Thema sind die Kosten. Hier sind professionelle Dienste oft günstiger. Sie können ihre Infrastruktur-Kosten über mehrere Kunden verteilen, um agile, günstige und hochverfügbare Infrastrukturen einzurichten. Grosse Datacenter verfügen über mehrere Anschlüsse bei Telekommunikationsfirmen. Dies sorgt für Ausfallsicherheit und gleichzeitig können dadurch günstigere Anschlusskosten mit besserer Leistung angeboten werden.

Welche Vorüberlegungen sind beim Outsourcing vom Datacenter oder Teile davon grundsätzlich anzustellen?

Worauf kommt es bei der Auswahl des richtigen Outsourcing-Partners besonders an?

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Einleitung

Bei der Wahl eines Outsourcing-Partners, gibt es verschiedene Kriterien, die eine Entscheidung einfacher machen können. Zuerst sollte die Standortfrage geklärt werden. Dazu zählt nicht nur die Bewertung der örtlichen Distanz, sondern auch die Gefahr durch Erdbeben, Überschwemmungen, Flugzeuge, Züge usw. welche den Betrieb eines Datacenters gefährden können. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, nach welchem Standard ein Datacenter ausgebaut worden ist. Am häufigsten werden die Richtlinien des Uptime Institutes (Tier Level) benutzt. Wichtig ist auch eine ISO-Zertifizierung des Outsourcing-Partners. Diese gibt Aufschluss wie weit bestimmte Strukturen und Prozesse beim Partner schon vorhanden und aufgebaut sind. Bei einer Auditierung und Zertifizierung des Datacenters werden unter anderem potenzielle Risiken durch umliegende Gebäude wie Tankstellen, Produktionsbetriebe oder die Einflugschneise eines Flughafens geprüft. Ein Datacenter muss sehr hohe Sicherheitsstandards erfüllen. Inwieweit solche Anforderungen erfüllt sind, lässt sich z.B. durch das allgemein anerkannte Zertifikat ISO 27001, welches die Datensicherheit und auch alle dazu benötigten Prozesse abgedeckt, nachweisen. Somit ist diese Zertifizierung für Datacenter-Betreiber sehr wichtig und für potenzielle Kunden ein Ausweis, dass der Partner vertrauenswert und kompetent ist. Zu hinterfragen gehört auch, ob die Mitarbeiter des Outsourcing-Partners alle aktuellen datenschutzrechtlichen Anforderungen kennen und befolgen. Zum Thema der physikalischen Sicherheit zählt auch das Umzäunen des Geländes, eine effektive Zutrittskontrolle und eine Überwachung rund um die Uhr mit Kameras. Für immer mehr Unternehmen ist es zudem wichtig, ob ein potenzieller Partner sein Datacenter umweltfreundlich betreibt und nicht zuletzt spielen die Kosten für die Dienstleistungen eine wichtige Rolle bei der Entscheidungsfindung. Wie hat sich der Datacenter-Betrieb durch die Cloud verändert und welche Entwicklungen sind in Zukunft zu erwarten? Der Datacenter-Betrieb hat sich nicht wesentlich verändert. Für Virtualisierung braucht es weiterhin physische Server. Die Datenmenge wächst immer noch exponentiell und braucht immer mehr Speicherplatz. Somit steigt auch der Bedarf an Server. Trotz zunehmender Verdichtung in den Datacenter wächst der Platzbedarf immer noch. Aktuell sehen wir, dass die Outsourcing-Welle in der Schweiz noch nicht richtig gestartet ist und die Entscheidungsprozesse in vielen Unternehmen noch am Anfang stehen. Wir sind aber überzeugt, dass es in der nächsten Zeit einen Schub in Richtung Outsourcing geben wird. Vermehrt ist von Software-defined Datacenter die Rede, wie wirkt sich dies auf den Betrieb eines Datacenters aus? Welche Vorteile/Nutzen haben die Betreiber? Auch für Software-defined Datacenter gilt, dass der Betrieb auf physische Server läuft und somit mehr Einfluss auf den Betrieb

der IT-Infrastruktur, als auf das Facility Management eines Datacenters hat. Welche Entwicklungen lassen sich im Hinblick auf Energieeffizienz beobachten? Die Technik hat sich über die Jahre verbessert, genauso wie die Entwicklung der IT. Kühlmethoden werden immer effizienter und führen zu weniger Energieverbrauch. Zusätzlich können Datacenter heute mit einer höheren Temperatur betrieben werden, weil moderne Server höhere Temperaturen ertragen. Dies erlaubt in vielen Fällen eine Kühlung mit Aussenluft, d.h. die Kompressoren schalten weniger häufig ein. Bei Kühlsystemen sind es schliesslich die Kompressoren die viel Energie verbrauchen. Der Bedarf nach höheren Leistungen im Datacenter steigt stetig an, wie lässt sich dies mit Energieeffizienz überhaupt in Einklang bringen? Datacenter sind Grossverbraucher von Energie, weil sich sehr viel IT- und Kommunikationsequipment darin konzentriert. Jedoch bei einer guten Auslastung eines Datacenters wird die Energieeffizienz immer besser. Die Betreiber achten auf möglichst geringen Stromverbrauch und investieren viel Geld in energieeffiziente Systeme sowie in die Gebäudetechnik. Oft lässt sich mit kleinen Anpassungen sehr viel Energie und damit auch Kosten sparen und verbessert somit die Energieeffizienz. Wie wird das Datacenter der Zukunft, aus Ihrer Sicht, aussehen? Die Nachfrage nach Datacenterplatz wird weiter ansteigen und somit erwarte ich, dass noch mehr Datacenter gebaut werden. Dabei werden Technologien wie Hyperkonvergenz, Software-definierte Data-Center (SDDC) und Cloud-Technologien, eingesetzt werden, um energieeffiziente, umweltfreundliche und kostenoptimierte Datacenter zu realisieren. Welche Trends werden in diesem Jahr das Datacenter vorantreiben? Dieses Jahr wird sicher die Cloud eine grosse Rolle spielen sowie auch die Durchsetzung von Outsourcing, weil immer mehr Unternehmen sich auf ihr Kern-Business konzentrieren werden, um den Kostendruck zu verringern.

Frits van der Graaff, ist Inhaber der ICT-Sourcing GmbH. Er berät Unternehmen im In- und Outsourcing, bei der Erarbeitung von Rechenzentrums-Lösungen und im Bereich Facility Management. van der Graaff gilt als Legende in der schweizerischen Rechenzenterbranche und als einer der bestvernetzten Executives der ICT-Branche. Seit September 2000 veranstaltet er eine Event-Reihe unter dem Überbegriff «Carriers Lunch» (www.carrierslunch.ch) mit zuletzt 28 Anlässen pro Jahr in Zürich, Bern und Genf.

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© Arjuna Kodisinghe/sutterstock.com

«Rechenzenter – Wirtschaftlichkeit steht im Fokus» Die Planung beim Bau oder Sanierung von Rechenzenter erfordert heute in schwierigem wirtschaftlichen Umfeld, Investitionen mit Weitsicht voranzutreiben. Tobias Dehmel, Inhaber dehmel SYSTEMPLANUNG, weiss worauf es ankommt. Der Kostendruck ist bei IT-Investitionen schon seit Langem ein grosses Thema. Vor welchen Schwierigkeiten stehen Betreiber von Rechenzentren heute in Besonderem? Die wirtschaftlich angespannte Situation in der Schweiz veranlasst viele Unternehmen ihre wiederkehrenden Ausgaben zur Aufrechterhaltung der Geschäftsabläufe (OPEX) kurzfristig zu reduzieren. Nicht selten werden die internen Business-Prozesse optimiert und gestrafft, was in den meisten Fällen zu einer Anpassung der IT-Systeme führt. Vor jeder Optimierung steht jedoch eine saubere, transparente Analyse zur Erfassung der IST-Situation. Basierend darauf müssen flexible und schnell realisierbare Strategien und Konzepte entstehen, die langfristig durch das Management getragen werden.

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Die Definition der OPEX sollte jedoch genauestens betrachtet werden. Viele Themen, die im ersten Moment nicht als beeinflussender Faktor für die OPEX wahrgenommen werden, haben einen empfindlichen Einfluss auf die Betriebssicherheit der IT-Systeme und somit auch auf die auflaufenden Kosten. Viel zu oft werden solche, teils auch unangenehmen, Themen bewusst ignoriert und verdrängt. Eine seriöse Ausarbeitung der Konzepte ist immer ein integrales Teamwork von IT-Betreibern, Management und neutralen Fachspezialisten, mit dem Resultat einer umfassenden, transparenten Zusammenstellung der Lösungsvarianten. Die Planung und Umsetzung erfordert ein langfristiges Denken. Idealerweise erhält der Planer oder Ersteller des Rechenzentrums


Einleitung

nach der Inbetriebsetzung ein Mandat für die Mitbetreuung des Betriebs. Insourcing vs. Outsourcing – Was ist richtig oder falsch? Moderne IT-Systeme basieren auf einer maximalen Flexibilität bei kalkulierbaren OPEX. Der Entscheid für eine Cloudlösung oder für den Bau/Betrieb eines eigenen Rechenzentrums ist von vielen Kriterien abhängig. Themen wie Personal-Ressourcen, spezifische Ausbildungen und Trainings des Betriebspersonals, Verfügbarkeit von Support, Wiederbeschaffung von Komponenten, usw. sind entscheidend für den effizienten und sicheren Betrieb von IT-Systemen und somit für effizient arbeitende Systeme. Solche Kosten müssen in einer seriösen Gesamtbetrachtung der Lösungsvarianten ebenfalls als indirekte OPEX oder als Risiko-Anteil dargestellt werden. Im Endeffekt gibt es kein richtig oder falsch. Sinnvoll sind nach meiner Ansicht flexible Systeme, die sich den Anforderungen schnell und mit geringem Aufwand anpassen lassen. Es wird viel über neue Technologien und Trends gesprochen. Welches sind aus Ihrer Sicht die wegweisenden Trends? Durch den unüberblickbaren Dschungel an verschiedenen IT-Lösungen und -Konzepten ist eine grosse Unsicherheit bezüglich der «richtigen» Lösung seitens der Betreiber zu spüren. Der Trend zu «software defined IT» und zu «converged» und «hyper converged infrastructure» hält ununterbrochen an. Die feine Skalierbarkeit, die Einfachheit und die sehr kurze Bereitstellung von IT Ressourcen bringen viele Vorteile für die IT Verantwortlichen in den Unternehmen. Es ist davon auszugehen, dass diese modularen Systeme bei den klassischen Colocation-Datacenter Einzug halten werden. Durch die viel kleinere Skalierung der Leistungen werden auf Seiten der Versorgungssysteme feinere Abstufungen notwendig sein, um weiterhin in einem effizienten Betrieb fahren zu können. ... welche Folgen hat dies für die Betreiber? In naher Zukunft sollten sich die Betreiber von grösseren Rechenzentren damit auseinandersetzen, die Versorgungskonzepte auf kleineren, modular erweiterbare Stromversorgungs- und Kühlsysteme auszulegen. Analog zu den sich verschiebenden und schnell ändernden Lasten durch «software defined IT» müssen die Versorgungssysteme die Leistungen «consumption based» zur Verfügung stellen können. Ohne Kühlsysteme lässt sich ein Rechenzentrum nicht betreiben. Sie sind aber auch ein enormer Kostenfaktor und müssen stetig den Anforderungen angepasst werden. Wie soll das sinnvoll geschehen? Die Grundlage für eine nachvollziehbare Aussage dazu ist die Erfassung der aktuell relevanten Betriebsdaten und Dimensi-

onierungen der Versorgungssysteme. Im grössten Teil der bestehenden Kühlanlagen schlummert noch sehr viel ungenutzte Kapazität, die durch verhältnismässig einfache Massnahmen hervorgebracht werden kann. Bei den Massnahmen und Konzepten zur Optimierung ist zwingend darauf zu achten, dass sich die Skalierbarkeit und die Regulierung der Anlagen den Entwicklungen im Rechenzentrum anpasst. Wichtig ist jedoch die offene und auf Vertrauen basierte Kommunikation zwischen Betreiber und Fachplaner. Nur wenn das gegenseitige Verständnis für den Betrieb aufgebracht wird, sind wir in der Lage zuverlässige und effiziente System zu planen, zu bauen und zu betreiben. Welche Trends werden die Zukunft von Datacenter beeinflussen? Derzeit beherrschen einige Themen die IT Landschaft, die zu einer grossen Unsicherheit seitens der IT Verantwortlichen führen. Vor allem die Security- und Datenschutz-Themen sind mit grösster Sorgfalt zu behandeln, da in gewissen Fällen rechtliche Konsequenzen drohen können. Diese Unsicherheit dämpft die Bereitschaft zu Investitionen, obwohl dringender Handlungsbedarf besteht. Heute muss jedoch davon ausgegangen werden, dass auf Grund der hohen Flexibilität und der kurzen Zeit bis zum «go live» die «software defined IT» in «converged-» und «hyper-converged infrastructures» mittelfristig unsere IT Landschaft dominieren werden. In direkte Abhängigkeit dazu werden sich die Versorgungssysteme den Anforderungen bezüglich Skalierbarkeit und Flexibilität anpassen müssen. Ein hoher Grad an Standardisierung in Verbindung mit Kreativität für individuelle Anpassungen stellen für die gesamte Branche eine ganz neue Herausforderung dar. Integrales, vernetztes Denken und Arbeiten wird immer wichtiger werden und entscheidend zum Erfolg von Projekten beitragen. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir mittelfristig neue IT-Konzepte sehen werden, die, geknüpft an neue Business-Modelle, noch mehr Flexibilität und Individualität bieten.

Tobias Dehmel ist ein erfahrener Praktiker und intimer Kenner des Schweizer IT-Marktes und Inhaber der Firma dehmel SYSTEMPLANUNG. Die Suche nach dem optimalen Rechenzentrum führt immer über die Themen Planung, Hochverfügbarkeit, Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit. Sein Fachgebiet liegt in der Beratung, der Planung und in der Projektleitung von thermischen Energiesystemen und Sicherheitslösungen.

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Mobiler Kabelhunger, richtig: kein Kabelfresser! Trotz der Zunahme an mobilen Endgeräten, ist eine gute Verkabelung nach wie vor notwendig. Im Gegenteil, die Mobile First Policy-Strategien der Unternehmen erfordern heute mehr an Verkabelung.

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Einleitung

Ganze grosse Firmen wie z.B. Microsoft setzen auf mobile Infrastruktur: «Mobile First» nennt sich diese Strategie. Microsoft ist dabei der Auffassung, dass wir künftig mehrere Geräte (Smartphone, Tablet Ultrabook etc. pro Person haben und diese Geräte generell am häufigsten Mobile verbunden werden. Tablet und Smartphone, haben keine wirklich gute Alternativen. Anders sieht es bei Ultrabook und Laptops aus: Sie werden häufig mindestens an einem Ort, oft aber an mehreren Orten über Docking-Station ans Internet angeschlossen. Offensichtlich sind die Vorteile immer noch massiv, mit der höheren Bandbreite, die vorwiegend für Backups und spezielle netzwerkintensive Applikation gebraucht werden. Wir können also davon ausgehen, dass für jedes Ultrabook und Notebook im Durchschnitt zwei Orte mit Verkabelung vorhanden sind und ca. zehn weitere wichtige Orte, an denen zusätzlich mobil kommuniziert wird. Bei genauerer Analyse ergibt sich mindestens ein doppelter Kabelaufwand. Auch die mobilen Hubs – seien es WLAN (Wifi) oder 4G/5G Mikrozellen – müssen verkabelt werden. Nochmals eine zusätzliche Verkabelung die aufgebaut werden muss. Ein weiteres Wachstumsgebiet. Zusätzlich stehen Entwicklungsschritte an, die zum weiteren Datenkonsum führen beziehungsweise die konsumierte Datenmenge erhöhen: • 4K-Bildschirme, 3D-Bildschirme und die Kombination 3D/4K-Bildschirme werden zu einer Revolution in der Filmindustrie aber auch in der Anwendung von Computern führen. Wir gehen heute davon aus, dass die Datenraten bis zu einem Faktor zehn ansteigen können. Und denken Sie daran, das die ersten 8K-Bildschirme bereits in Produktion sind. • Vermehrtes Cloud Computing erhöht die Transportierte Datenmenge gewaltig. Das Logistikmodell Cloud Computing bringt viel Convience und Sicherheit, aber ganz bestimmt Datenhunger. • Das Internet of Things, kurz IoT, hat bereits mehr Anschlusspunkte als alle Endgeräte von Anwendern. Marktanalysen gehen davon aus, dass sich in wenigen Jahren die Zahl der IoT Anschlusspunkte verzehnfachen wird. Auch wenn es viele IoT-Knoten mit wenig Datentransport geben wird, so erhöht die schiere Anzahl der Anschlusspunkte die transportierte Datenmenge massiv. • Die Zahl der Roboter wird in wenigen Jahren Massiv ansteigen. Die Roboter haben, analog zu Autos enorme Computerleistung und Verkabelungen für beide Aspekte: Stromversorgung und Sensor/Aktor-Steuerung. Und per Definition sind viele Roboter, ganz besonders die Humanoiden mobil. • Big Data Analytics schürft das «Datengold»: Aus riesigen Datenmengen werden Statistiken, Aggregationen und Korrelationen erstellt, mit dem Ziel Analysen zu erstellen, Prognosen abzuleiten und neue Erkenntnisse und Zusammenhänge auf-

zudecken. Definitiv trägt auch diese Entwicklung dazu bei, dass weiterer Datenverkehr entsteht. • 3D Drucker werden die heutigen Logistikmodelle in der produzierenden Industrie verändern. Die Ansteuerung und Fütterung mit Daten der 3D-Drucker lässt den Datenbedarf nochmals ansteigen. • Backups von grossen privaten Datenspeichern (1 Terabyte und grösser) brauchen mit mobilen Technologien zu lange Übertragungszeiten. Nur mit Gigabit Ethernet kann das Backup in vernünftiger Zeit erledigt werden. Das führt in vielen Häusern und Wohnungen zu einer neuen Verkabelung, aber auch zu Glasfaser-Stadtnetzen die lokales Cloud Computing bis hin zum Backup erlauben. Blicken wir in die Zukunft, so sehen wir in der nächsten Periode ein stark wachsender Kabelmarkt. Die mobilen Verbindungen kommen, wie wir analysiert haben, als Zusatz zu fixer Verkabelung. Dabei führt die Verkabelung der Wifi- und 4G-Sender zum Anstieg im Kabelmarkt. Mobilität erzeugt Kabelhunger und verleiht dem Kabel über die nächsten Jahre Schwung und Dynamik. Die Mobilität verleiht uns eine bessere Lebensqualität und mehr Spontanität in der elektronischen Kommunikation aber basiert immer noch auf einer klassischen verkabelten BackendInfrastruktur. Wir freuen uns auf die Zukunft der Mobilität und füttern diese gerne mit den begehrten, bewährten und hoch-performanten Kabeln! Prof. Dr. Bernhard M. Hämmerli ist Geschäftsführer von Acris GmbH und Professor für Informationssicherheit und Datennetzwerke an der Hochschule Luzern. Er ist Herausgeber des Europäischen Critical Information Infrastructure Protection Newsletter (ECN) und der Zeitschrift DIGMA (Security und Privacy). Seine Interessen sind in Kommunikation, Informationssicherheit und kritischen Informationsinfrastrukturen. Im Ausbildungsbereich ist er Leiter des MAS IT Network Manger, der Kurse CCNA und CCNP der Hochschule Luzern und ist am Aufbau des Master of Advanced Studies «Energie-Informatik». Ausserdem ist er im Research Challenge Definition Prozess der EU Forschungsfonds eingebunden.

Weiterbidlungsangebote: www.hslu.ch/wb-informatik CAS Cisco Certified Network Associate CCNA www.hslu.ch/c125 CAS Cisco Certified Network Professional CCNP www.hslu.ch/c126 CAS Green IT www.hslu.ch/c240 MAS IT Network Manager www.hslu.ch/m113

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Datacenter

Wenn ein «MöglichkeitenNetzwerk» ein Datacenter realisiert In Zeiten von Social Media, Big Data und Internet of Things ist die verknüpfte Kommunikation zum zentralen Element des Handelns geworden. Deshalb setzt der Value Add Distributor DataStore AG auf sein Netzwerk und einen aktiven Austausch.

Persönliches Umfeld

Komplementäres Portfolio

«Möglichkeiten-Netzwerk», so bezeichnet DataStore ihr Ecosystem, das sich aus einem marktorientierten Portfolio an Datacenter-Technologien, innovativen Mitarbeitern sowie der persönlichen Integration der Partner zusammensetzt. Dieses Netzwerk wird sorgfältig gepflegt, verknüpft sich so stetig weiter und aus diesen Verknüpfungen entstehen neue Möglichkeiten. Warum dies dem Value Add Distributor so wichtig ist? Weil das Talent des Einzelnen die Stärke der Vielen ist und gemeinsam stets die besten Lösungen gefunden werden.

Lösungen definiert DataStore als Ergebnis aus Technologien, kombinatorischer Vielfalt und den individuellen Anforderungen eines Projektes. Darum wird mit einem umfassenden Portfolio gearbeitet, das weitgehend komplementär ausgerichtet ist. So lassen sich viele Produkte neben ihrer eigenständigen Funktion auch zu kundenfokussierten Gesamtlösungen kombinieren. Folgende Bereiche deckt DataStore mit ihren Lösungen ab:

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Datacenter

Added Value Den Markt zu kennen, gehört zu den Kernkompetenzen von DataStore. Dieses Wissen wird im Rahmen von Zusatzdienstleistungen den Partnern zur Verfügung gestellt. Ob es im Bereich Business Development um strategische Fragen geht, ein technischer Fachmann aus dem Service-Team benötigt wird oder ein kreatives Marketingkonzept gefragt ist, erfahrene Mitarbeiter beraten und setzen für die Partner um – kreativ, informativ, speditiv.

Interaktives Training- und Democenter Als offizielles Ausbildungszentrum bietet DataStore eine Mischung aus fachlichen Trainings, produktspezifischen Weiterbildungen und überraschenden Networking-Events. Das an das Trainingcenter angrenzende, 2016 neu eröffnete Democenter wird fortlaufend mit fixen und mobilen Demogeräten ausgestattet, um die angebotenen Technologien live zu zeigen oder POCs – intern oder extern – aufzubauen. Bewusst setzt der Value Add Distributor auch hier auf eine persönliche Betreuung und fördert den Austausch zwischen seinen Partnern und Mitarbeitern.

Technologischer Sparringspartner DataStore sieht ihre Hauptaufgabe darin, den Partnern den Zugang zu marktgerechten Technologien und dem damit einhergehenden Wissen zu verschaffen. Durch die Auswahl des Produktportfolios werden nur die besten Technologien für unterschiedliche Bedürfnisse rund um das Datacenter zur Verfügung gestellt. Dabei spielen Qualität, eine «Single Vendor Strategie» und eine gute Zusammenarbeit eine zentrale Rolle. DataStore versteht sich als Berater, Vermittler und Vertrauenspartner innerhalb ihres «Möglichkeiten Netzwerks».

Über das Unternehmen Die DataStore AG ist seit 1977 erfolgreich im DatacenterMarkt als Value Add Distributor unterwegs. Ziel ist es, den Entwicklungen auf dem Markt mit geeigneten Technologien, Lösungen und Services gerecht zu werden. DataStore bietet ein spannendes Portfolio an Datacenter-Technologien, innovative, beratende Mitarbeiter und eine persönliche Integration der Partner.

DataStore AG Pfadackerstrasse 6 8957 Spreitenbach T. +41 56 419 71 71

DataStore SA Route des Avouillons 12 1196 Gland T. +41 22 354 08 40

info@datastore.ch | www.datastore.ch

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Datacenter

Kompetente Unterstützung für Datahub-Kunden Die DataHub AG betreibt in Winterthur eines der modernsten und energieeffizientesten Rechenzentren der Schweiz. Dätwyler unterstützte DataHub im Bereich der ICT-Infrastruktur – von der Beratung bis zur Ausführung.

Anfang November 2015 nahm die Datahub AG den Betrieb ihres ersten Rechenzentrums in Winterthur auf. Hier stehen Unternehmen über 1100 Quadratmeter Netto-Rechenzentrumsfläche zum Mieten zur Verfügung. Das neue Colocation-Datacenter bietet schnelle Zugänge über ein georedundantes Glasfasernetz. Es wurde nach dem TIER III-, in Teilbereichen sogar nach TIER IV-Standard gebaut und wird gemäss ISO 27001 (Informationssicherheit) und ISO 50001 (Energiemanagement) betrieben. Derzeit wird es durch SQS und IQ NET zertifiziert. Ein Kunde der ersten Stunde ist die ZHAW, eine der führenden Schweizer Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Die Verantwortlichen der ZHAW mieteten im Rechenzentrum zwei Räume mit 140 Quadratmetern IT-Nutzfläche an. Im Erstausbau, der 30 Racks umfasste, sollten etwa 70 % der Fläche genutzt werden. Der Rest dient als Reserve.

«Wohlfühlpaket» für Datacenter-Kunden Die ZHAW bestellte bei DataHub fertig ausgestattete, voll funktionsfähige IT-Räume. Die DC-ONE AG übernahm die Planung und den Bau der physischen Infrastruktursysteme. Um die

Anforderungen an die ICT-Verkabelung richtig zu adressieren, holte sich DC-ONE mit Dätwyler einen Partner ins Boot, der über profunde Kenntnisse und Erfahrungen in dieser Disziplin verfügt. Die Dätwyler-Spezialisten organisierten zwei Workshops, um zusammen mit der ZHAW eine geeignete Verkabelungsinfrastruktur für das Server-IP- und das Storage-Netzwerk zu konzipieren. In den Workshops wurden alle relevanten Themen behandelt, die das Design einer Highspeed-Datacenter-Verkabelung beeinflussen. Die Resultate ermöglichten es, das Mengengerüst, das Layout und die Anordnung der Rack-Typen abzuleiten. Zudem wurde ein Beschriftungskonzept entworfen. So verschaffte Dätwyler den IT-Verantwortlichen schon früh maximale Sicherheit und Transparenz. «In den Workshops wurden unsere Vorstellungen bezüglich der Verkabelungslösung durch das fundierte Know-how des zuständigen Dätwyler Spezialisten zu Papier gebracht und für uns damit eine massgeschneiderte Lösung bereitgestellt», bestätigt Remo Müller, Netzwerk-Administrator bei der ZHAW. Die gewählte Lösung besteht glasfaserseitig aus einer «Dätwyler Datacenter Solution» und einem 10-Gigabit-fähigen Kupfersystem. Sie bietet der ZHAW eine maximale Performance und durch ihre Migrationsfähigkeit zugleich einen hohen Investitionsschutz.

Über 2000 Links in 12 Tagen Für die Installation der ICT-Verkabelung inklusive Abnahmemessungen und Protokollierung standen nur 12 Arbeitstage zur Verfügung. Durch den hohen Grad der Vorkonfektion gelang es jedoch, 2142 Links termingerecht und in der geforderten Qualität zu installieren. Die 1068 Glasfaserverbindungen wurden über Mini-Breakout-Kabel mit MTP-Steckern realisiert. Sie sind auf Moduleinschüben mit LC-Quads und E-2000/APC-Adaptern abge-

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Datacenter

schlossen. Für die Multimode-Links wurden OM4-Fasern, für die Singlemode-Links Fasern des Typs G.652.D verwendet. Für die 1068 Kupfer-Links zwischen den Racks kamen Kat.7Trunk-Kabel des Typs CU 7002 6x4P zum Einsatz. Diese lieferte Dätwyler mit einseitig vorkonfektionierten RJ45-Modulen der Kategorie 6A. Die offene Kabelseite wurde vor Ort nach Bedarf abgelängt und beschaltet. Zusätzlich wurden Links zu Testplätzen ausserhalb der Racks gezogen. Mit der Swisspro AG (Zürich) fand sich ein zertifizierter Partner für die Kupferverkabelung und die Abnahmemessungen,

der auch die LWL-Grundinstallation übernahm. Performancerelevante Arbeiten – Inspektion, Reinigung und Stecken der MTP-Verbindungen – und die LWL-Abnahmemessungen erledigte die speziell für die Datacenter Solution zertifizierte Partnerfirma Fiberwork AG (Luzern). Das erfolgreiche Projekt in Winterthur nahm die Datahub AG zum Anlass, sich bei der Planung des nächsten Rechenzentrums bereits in einer frühen Phase erneut der Kompetenzen von Dätwyler zu versichern.

Über das Unternehmen

Dätwyler Cabling Solutions ist ein international tätiges Unternehmen mit Hauptsitz in der Schweiz und Tochtergesellschaften in Europa, im Mittleren Osten und in Asien. Dätwyler bietet qualitativ hochwertige Produkte, Systemlösungen und Services für elektrische und kommunikationstechnische Infrastrukturen in Zweckgebäuden und Rechenzentren sowie für FTTx-Netze an.

Dätwyler Cabling Solutions AG 6460 Altdorf Tel. 041 875 12 68, Fax: 041 875 19 86 info.cabling.ch@datwyler.com www.cabling.datwyler.com

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Vielfältige Kommunikationswege gepaart mit Know-how Moderne Architektur vereint mit hoher Funktionalität liegen voll im Trend. Eine ausgereifte Verbindungs- und eine zentrale Medientechnik stehen ganz oben im Pflichtenheft der Planer und Architekten.

swiss connectivity solutions – Qualität trifft Vielfalt Im privaten Bauwesen wie auch im Bereich von öffentlichen Gebäuden, Produktionsstudio- und Industrie-Bauten sind eine zuverlässige Verbindungstechnik und zentral programmierte oder steuerbare Systeme heute unumgänglich. Effiziente, sichere und gleichzeitige Datenübertragung der verschiedensten Signale wollen optimiert und unter einen Hut gebracht werden. Die möglichen Zeit- und Kosteneinsparungen sind dabei ein willkommener Nebeneffekt. Contrik's detailliertes Portfolio an Ready-made Kupfer- und Glasfaserkabel für die professionelle Audio-, Video- und Datenübertragung, dem breiten und tiefen Sortiment der entsprechenden Kabel-Meterware sowie den passenden Steckverbindern und Montageplatten – speziell für den Installationsbereich – decken ein grosses Feld ab. Für die Umsetzung kundenspezifischer Wünsche stehen Experten in der Beratung und in der In-house-Konfektion zur Verfügung. Dabei steht die hohe Qualität immer an erster Stelle.

Intelligente Lösungen – auf die Technik kommt es an Gerade wenn es um neue Technologien geht, ist guter Rat nicht zwingend teuer, aber bestimmt unerlässlich. Mit dem neuen Verbindungsstandard HDBaseT™, der zur Übertragung von unkomprimierten Multimediainhalten entwickelt wurde, kam eine neue Übertragungsart auf den Markt, die nicht nur Audio, Video (2K-Full-HD, 3D und 4K-UHD) und Ethernet, sondern auch die Energieversorgung durch Power over Ethernet (PoE) bzw. Power over HDBaseT™ (PoH) mit bis zu 100 Watt sowie verschiedene Steuersignale (USB, RS232, Infrarot)

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über eine Twisted-Pair-Leitung transportiert. Dies eröffnet neue Möglichkeiten im Installationsbereich. Das grosse Plus ist die einfache Verkabelung von vielen verschiedenen Signalen mit hoher Auflösung über ein einziges Kabel und RJ45-Steckern. HDBaseT™, das unter dem Namen 5Play™ vermarktet wird, erlaubt Kabellängen bis zu 100 Meter. Contrik AG führt von der HDBaseT™ Alliance lizenzierte HDBaseT™-Kabel von Draka sowie verschiedene Übertragungsgeräte. Der HDMI-Übertragungsstandard ist seit einigen Jahren etabliert. Er überträgt Bild, Ton, Ethernet und Steuersignale (CEC) über ein einziges Kabel. Der HDMI-Standard entwickelt sich stetig weiter und wird vor allem für kürzere Distanzen noch viele Jahre die bevorzugte Verkabelung bleiben. Contrik AG bietet eine Auswahl an HDMI-Kabeln für unterschiedliche Anwendungszwecke und nach den aktuellen Standards an. Die «klassische» Videoübertragung über Koaxialkabel, welche z.B. in Studioumgebungen, bei Kabelnetzbetreibern und Veranstaltern sehr verbreitet ist, eignet sich ebenfalls für die Übertragung von 4K (und später 8K). Neutrik AG – das Mutterhaus der Contrik AG – hat für die erhöhten Anforderungen eine neue Linie von 4K- und 8K-fähigen UHD-BNC-Steckverbindern entwickelt und auf den Markt gebracht. Zusammen mit den hochwertigen Draka Koaxkabeln, auf welche die Neutrik UHD-BNC-Stecker abgestimmt wurden, ist eine bestmögliche Übertragung gewährleistet. Für 4K-Übertragungen über längere Distanzen sind Glasfasersysteme die erste Wahl. Contrik AG führt mit dem äusserst robusten und seit vielen Jahren bewährten, für mobile und fest installierte Anwendungen geeigneten Neutrik opticalCONSystem eine vielseitige Kabel- und Steckverbinderlösung. Glasfaser-Übertragungsgeräte (Extender) von zuverlässigen

* HDBaseT™ und 5Play™ sind eingetragene Handelsmarken der HDBaseT™ Alliance.


Netzwerk

Die powerCON-Steckersysteme von Neutrik zeichnen sich durch eine professionelle Vielseitigkeit aus. Eine kompromisslose Auswahl von Modellen, Materialien und Zulieferanten sowie Produktionstechnologien garantieren höchste Qualität. Das durchdachte Qualitätssystem basiert auf ISO 90012008 mit voller Rückverfolgbarkeit von Arbeitsabläufen und Versorgungskette.

opticalCON MTP LITE

opticalCON DUO Advanced

Herstellern wie SPATZ, Connex und Thinklogical übertragen die gewünschten Signale (Video, Audio, Ethernet und Steuersignale) mit Lichtgeschwindigkeit über die Fasern. Thinklogical ist der erste Hersteller weltweit, der natives 4K-Video über Glasfaser absolut unkomprimiert bei 60 Hz und einer Farbtiefe von 4:4:4 übertragen kann!

Zuverlässige Verbindungen – alles aus einer Hand In Anbetracht der technischen Anforderungen bei der multimedialen Verkabelung ist Weitsicht geboten. Dementsprechend muss die Wahl für das passende Verbindungssystem und der aktiven Komponenten ausfallen. Neben deren sorgfältigen

etherCON Cat.6A

Auswahl sind interne Qualitätskontrollen, wie sie Contrik AG durchführt, unumgänglich. Neben den erwähnten Produkten führt Contrik sämtliche verriegelbaren und robusten Steckverbindersysteme von Neutrik: XLR, powerCON und powerCON TRUE1 (Strom), das etherCON-Portfolio (RJ45 bis Cat.6A) und das HDMI-Verbindungssystem. Auch eines der vielseitigsten Programme an FLF-Montageplatten sowie Edizio Aufputz- und Unterputzdosen mit den verschiedensten Anschlüssen gehören zum Standardsortiment. Die 19“-Systeme, Bodendosen und Tischanschlussfelder vervollständigen die vielfältigen Möglichkeiten für einen professionellen Einbau.

Über das Unternehmen Die Contrik AG ist eine unabhängige Tochtergesellschaft mit ergänzender Eigenprodukten der weltweit tätigen Neutrik AG. Sie ist eine der führenden Anbieterinnen in der Schweiz und Liechtenstein von professionellen Verkabelungs- und Steckersystemen für die Bereiche Medientechnik, professionelle Unterhaltungsindustrie, Broadcast und Industrie. Das in Urdorf ansässige Unternehmen bedient den gesamten Schweizer Markt und liefert Eigenprodukte auch ins Ausland.

CONTRIK AG 8902 Urdorf T. 044 736 50 10 www.contrik.ch

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Netzwerk

Maximale Flexibilität für Ihre Netzwerkinfrastruktur Der 6-Connector-Channel-Link bietet unglaublich flexible Möglichkeiten, um ein Gebäudedatennetz auszubauen oder zu erweitern.

Flexible Netzwerklösungen sind heute das A und O in jedem Unternehmen, in jedem Büro, in jeder Einrichtung, in jeder Fertigung, in jedem Betrieb. Flexibilität, Sicherheit und hohe Leistung bei den verwendbaren Komponenten sind unerlässlich, um Datennetzwerke zukunftsfähig und -sicher zu gestalten. Die Netzwerkinfrastruktur-Produkte der Marke DIGITUS® Professional aus dem Hause ASSMANN wurden jetzt durch die Testmethode des 6-Connector-Channel-Link, Klasse EA, nach ISO/IEC 11801 Edition 2.2 zertifiziert. DIGITUS® Professional ist aktuell eine der wenigen Marken mit zertifizierten 6-Connector-Channel-Link der Klasse EA auf dem Markt.

Was bietet der 6-Connector-Channel-Link Der 6-Connector-Channel-Link bietet eine hohe Flexibilität im Datennetzwerk durch Verwendung von Konsolidierungs-

Abb. 1: Für jeden Bereich die passende Netzwerklösung

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punkt-Kabeln. Beispielsweise benötigen Grossraumbüros mit flexiblen Arbeitsplätzen eine Netzwerkinfrastruktur, welche sich schnell neuen Bedürfnissen anpassen lässt. Die Konsolidierungspunkt-Kabel weisen im Vergleich zum Massivleiter (Installationskabel) eine einfachere Handhabung auf, da der Aderquerschnitt kleiner und das Kabel somit flexibler ist. Zudem können Etagenverteiler (Wandgehäuse) teilweise eingespart werden, da eine direkte Verkabelung (Channel Link) vom Server bis hin zum Endgerät realisiert werden kann. Alle geschirmten DIGITUS® Kupferkomponenten der Klasse EA harmonisieren perfekt im «Mix & Match». Das zeichnet zum einen die Qualität der Produkte aus. Zum anderen garantiert es satte Margen (Leistungsreserven) der Messparameter. Eine Konsolidierungspunkt-Verkabelung bietet zudem den grossen Vorteil, dass die flexiblen Kabel die kleine Brandschutzprüfung (IEC 60332-1) aufweisen müssen. Dies ist wichtig, da insbesondere Ausschreibungen


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für öffentliche Gebäude für fest verlegte Leitungen die grosse Brandschutzprüfung (IEC 60332-3) erfordern.

Die Komponenten im Überblick Konsolidierungspunkt-Kabel Konsolidierungpunkt-Kabel weisen eine starke Flexibilität auf: Der Aderquerschnitt AWG27/7 und der Aufbau «Litzenleiter» erlauben eine flexible Installation der Kabel im Vergleich zum «Massivleiter» der Verlegekabel. Aufgrund der hohen Leistungsreserven durch die starke Verseilung des Kabels und der perfekt aufeinander abgestimmten Anschlüsse RJ45-Stecker und Keystone-Buchse, verfügt das Kabel über hervorragende Messwerte. Zudem verfügt das Kabel über eine geringe Brandlast: Das Kabel hat einen halogenfreien Mantel (IEC 60332-1; FRNC-C); der RJ45-Stecker besteht aus flammwidrigem Plastik (UL-94V-0); das Keystone-Modul aus Zink, Nickel und flammwidrigem Plastik (UL-94V-0). Konsolidierungspunkt-Gehäuse Die hohe Packdichte ermöglicht eine Aufnahme von bis zu zwölf Stück Konsolidierungspunkt-Kabeln je Gehäuse. Das Gehäuse kann einfach und sauber in Doppelböden, in Zwischendecken oder an der Wand (Aufputz) montiert werden. Die Kabeleinführung verläuft flexibel, entweder seitlich oder von der Unterseite. Zudem besitzt das Gehäuse eine geringe Brandlast (Material UL-94V-0).

Abb. 2: Das Verkabelungskonzept im Überblick

Der werkzeuglose Montageanschluss erleichtert die Installation der Module.

Bodentankhalter Die Bodentankhalter eignen sich zum Einbau in OBO Bettermann GB2 Bodentanksysteme. Es wird eine hohe Packdichte im Bodentank garantiert. So können bis zu neun Ports im Bodentank installiert werden.

Verlegekabel Die Verlegekabel werden mit maximaler Präzision gezogen, um beste Messergebnisse und Übertragungseigenschaften zu garantieren. Das Kabel verfügt zudem über einen Kupferbeidraht, was die elektronische Leitfähigkeit des Kabels verbessert. Das Kabel erfüllt die Anforderungen der Trennklasse «d», somit kann das Kabel problemlos neben Stromleitungen verlegt werden, es besteht keine Gefahr von Störimpedanzen. FRNC-B (LSZH-1) und FRNC-C (LSZH-3) der CAT-7-Verlegekabel können je nach Bauvorhaben mit der kleinen oder grossen Brandschutzprüfung geliefert werden.

Keystone-Module Die designfähigen Keystone-Module garantieren den Einsatz der gängigen Schalterprogramme der jeweiligen Schalterhersteller wie z.B. Feller und viele weitere. Es ist aktuell eines der kompaktesten Module auf dem Markt und garantiert geringe Biegeradien in den Wanddosen und Unterflursystemen. Das Keystone-Modul ist CAT 6A Typmuster-zertifiziert und verfügt über eine 360°-Schirmkontaktierung für besseren EMV-Schutz.

Patchkabel Das Patchkabel verfügt über eine erhöhte Flexibilität aufgrund des verringerten Aderquerschnitts AWG 26/7 oder 27/7. Ein spezieller Rasthebelschutz vereinfacht das Ein- und Ausstecken der Patchkabel. Die farbliche Markierung des Steckgesichts erleichtert die Identifikation der Patchkabel-Kategorie. Die Längenangabe ist auf die Tülle des RJ45-Stecker gedruckt und hilft bei der Längenidentifikation.

Über das Unternehmen Seit 1996 ist die ASSMANN IT-Solutions AG als Value Added Distributor von hochwertigen Produkten in den Bereichen aktive und passive Netzwerkkomponenten sowie Computerperipherie in der Schweiz tätig. Das Portfolio der eigenen Marke DIGITUS® Professional reicht von Verteilersystemen für Glas- und Kupferkomponenten bis hin zu Data-Center-Lösungen. Als exklusive Herstellervertretung von PLANET bietet ASSMANN IT-Solutions zudem ein umfangreiches Sortiment an Ethernet Switches, Fiber-Konvertern und vieles mehr.

ASSMANN IT-Solutions AG Europastrasse 15 8152 Glattbrugg T. +41 43 501 39 00 info@assmann-it.ch www.assmann-it.ch

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Glasfaser-Produkte handmade in Luzern Enge Platzverhältnisse, spezielle Beschriftungswünsche und ein sportlicher Zeitplan. Wenn Standard-Bauteile bei GlasfaserInstallationen an Grenzen stossen, ist Individualisierung gefragt. Diese muss nicht teurer sein. Bei Glasfaser-Installationen sind zwei Ressourcen besonders knapp: Zeit und Geld. Kunden stehen vor individuellen Herausforderungen und wünschen entsprechende Lösungen. Der vorgegebene Zeit- und Budgetrahmen reicht aber kaum für eine Speziallösung. Das fordert Projektleiter und Installateure gleichermassen. Die Luzerner Glasfaser-Ausrüsterin 24h fiberwork AG hat sich zur Aufgabe gemacht, Kunden und Installateure mit blitzschnellen Lieferungen von individualisierten Glasfaser-Produkten zu entlasten.

Cleverer Glasfaser-Verteilschrank für die ewl In den Trafostationen der ewl, energie wasser luzern, stehen die Verteilschränke in engen Nischen mit unterschiedlichen Abmessungen. Diese Schränke sind nur von vorne zugänglich. Die ewl hat namhafte Standard-Schranksysteme für diesen Einsatz ge-

prüft und kam zum Schluss, dass diese ihre Bedürfnisse nicht erfüllen können. Deshalb entwickelte die 24h fiberwork AG in Zusammenarbeit mit der Almatec AG innert zehn Tagen eine perfekt passende Schranklösung: Dank einem Schwenkrahmen und einfacher Kabelführung kann der Installateur seine Arbeit zeit- und kostensparend ausführen. Die Schränke lassen sich mit zehn standardisierten Baugruppenträgern 4HE mit Platz für je zwölf Module à je 24 Fasern bestücken. Alle gängigen Steckertypen sind kompatibel. Es ist also Platz für beispielsweise 2880 E2000 APC. 

Preisvorteil dank Individualisierung Obwohl der Kunde die Konstruktion mitgestalten kann, sind die Schränke günstiger als sämtliche Standardlösungen. Dank der Flexibilität, dem tiefen Preis und der kurzen Lieferzeit steht die Lösung inzwischen bei mehreren EWs und Kunden im Backbone-Bereich im Einsatz. Nachkalkulationen zeigen, dass die Arbeitseinsparungen durch diese Schranklösung zu deutlich günstigeren Links führen.

Eigene Glasfaserkonfektion und Beschriftungsanlage in Luzern Damit die 24h fiberwork AG Glasfaser-Produkte besonders schnell liefern kann, konfektioniert sie auch alle gängigen Glasfasersteckertypen inklusive dem MPO/MTP-Multifaser-Stecker direkt in Luzern. Dort beschriftet sie auch Frontplatten nach Kundenwunsch. Installierte Schränke mit Schwenkrahmen können jederzeit besichtigt werden. Ausführliche Informationen zum Verteilschrank unter: www.fiberwork.ch/fw-line-flex

Kontakt für Besichtigungen: Sandro Nogara, Geschäftsführer 24h fiberwork AG sandro.nogara@fiberwork.ch

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High Density im Rechenzentrum

Bis 48 Ports auf einer Höheneinheit

Das High-Density-Verkabelungssystem EasyLan®-H.D.S. ist für Schrank-zu-Schrank-Verbindungen in Rechenzentren konzipiert. Eine Leitung umfasst sechs Kupfer- oder 12-Fiber-Optic-Verbindungen. Dies spart Platz, ermöglicht eine klimaoptimierte Verkabelung und beschleunigt die Installation. Bei den EasyLan®H.D.S.-Kabeln sind sechs Kupferverbindungen bzw. zwölf Glasfasern unter einem gemeinsamen Mantel zusammengefasst. Das reduziert bei Kupferkabeln den Durchmesser auf 16,5 mm und ergibt eine Einsparung von fast 20 Prozent gegenüber Einzelkabeln.

Der Installateur schraubt die Module in 19-Zoll-Panels mit H.D.S.-Modulaufnahmen ein. So erscheinen die sechs Ports eines Moduls direkt in der Patchebene. Das System bietet verschiedene 1-HE-Panels für bis zu acht H.D.S.-Module (48 Ports) sowie 1,5- oder auch 2-HE-Panels, die bis zu 14 Module bzw. 84 Ports aufnehmen können.

Vorkonfektionierte Trunk-Kabel Die Trunk-Kabel sind beidseitig mit kompakten 6-Port-Modulen abgeschossen: in Kupfer-Ausführung mit RJ45-Ports, in Fiber Optic mit LC-Duplex-Anschlüssen. Der Installateur kann die Kabel bündelweise verlegen und über die integrierte LED-Leuchtfunktion beide Enden eines Kabels eindeutig zuordnen. Die zugehörigen Kontakte und LEDs befinden sich neben den Ports der H.D.S-Module. Steckt der Anwender einen LED-Detektor in diese Zusatzkontakte und schaltet ihn an, dann leuchten die LEDs an beiden Enden des H.D.S.-Kabels rot auf. So kann er Kabel für Kabel anschliessen. Auch bei Wartungsarbeiten im Betrieb ist diese eindeutige Zuordnung per LED zeitsparend und praktisch. Die EasyLan®-H.D.S.-Trunk-Kabel werden in beliebigen Längen zusammen mit Prüfprotokollen ausgeliefert.

Darüber hinaus sind Side-Modulträger als Einschubmodule für 14-TE-Baugruppenträger verfügbar, die seitlich neben der 19-Zoll-Ebene an Gewindeleisten montiert werden. Sie fassen bis zu vier EasyLan®-H.D.S.-Module (24 Ports). So lässt sich ein Verteilerschrank mit wenig Aufwand erweitern. Der Anwender kann aber auch den 19-Zoll-Bereich ausschließlich für aktive Technik nutzen und die Patchebene auf die Schrankseiten verlagern. Auf diese Weise kann die kühlende Luft aus dem Doppelboden ungehindert durch die aktiven Komponenten strömen. Sämtliche Modulaufnahmen eignen sich für Kupfer- wie Fiber-Optic-H.D.S.-Module und lassen sich gemischt bestücken. In der Schweiz sind das H.D.S.-System sowie alle anderen Produkte der Marke EasyLan® beim Goldpartner 24h fiberwork AG in Luzern erhältlich.

24h fiberwork AG Die 24h fiberwork AG ist bekannt für durchdachte, hochwertige Glasfaser- und Kupfer-Verkabelungslösungen sowie blitzschnelle Lieferungen. Dank der hauseigenen Konfektion und erfahrenen LWL-Technikern bietet das Luzerner Unternehmen seinen Kunden auf ihre Bedürfnisse angepasste Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Telekom, Data Center, LAN und FTTx.

24h fiberwork AG Tribschenstrasse 11, 6005 Luzern T. +41 41 367 00 10 F. +41 41 367 00 11 www.fiberwork.ch

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Netzwerk

Ob IT-Infrastruktur oder Data-Center: Mit Net-Design und FNT-Cloud gewinnen alle Transparente Kabel- und Netzwerkinfrastrukturen sorgen dafür, dass das Kabelmanagement dauerhaft und erfolgreich im Griff behalten wird.

Mit der Cable Management Lösung FNT CommandSMB von FNT Cloud können beliebige interne IT-Netzwerke, Kabel- und Netzwerkinfrastrukturen im Inside Plant Management dokumentiert, geplant und verwaltet werden. Umfangreiche Telekommunikations- oder Breitbandnetze (wie z.B. FTTx) im Weitverkehrs-, Stadt- und Anschluss-Bereich lassen sich ebenso einfach im Outside Plant Management abbilden. Alle Arten von Netztopologien, von Glasfaser- und Kupfernetzen inklusive aller eingesetzten Technologien, werden anhand von Übersichtsplänen oder mittels schematischer Netzpläne über Netzspinnen beschrieben. FNT CommandSMB verwaltet den Soll-Bestand der IT-Infrastruktur, modular, aufgebaut, datenbankbasiert und ist mit Planungsfunktionen ausgestattet.

Reduktion der Betriebskosten und der Incident Prozesse um bis zu 50 % Die integrierte Produktsuite FNT CommandSMB erlaubt das effiziente Betrieben komplexer und heterogener Netzwerkinfrastrukturen. In einem umfassenden Datenmodell werden alle Kabel- und Netzwerkinformationen miteinander verknüpft und dadurch sofort auswertbar. Dies führt neben der optimalen Planungsunterstützung auch im Incident Fall zu einer schnelleren Fehlersuche und -behebung.

Optimierung der Kosten für den Kabelnetzausbau und -betrieb Durch die optimale Auswertung aller vorhandenen Daten als Entscheidungsgrundlage wird der Überblick vom physischen Netz bis hin zu den Services behalten. Dadurch kann über alle Ebenen hinweg die Beschaltung der Kabel mit den Diensten auswertet und geplant. Somit sind sämtliche Netzressourcen und Kosten zu jedem Zeitpunkt unter Kontrolle.

Beschleunigung der Planung um bis zu 100 % Aufgrund der umfangreichen und durchdachten Planungsfunktionen von FNT CommandSMB wird eine schnellere, durchgängige Planung und Dokumentation erreicht. Grafische Darstel-

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lungen von Netzwerken, Signalverfolgung und Auto-Routing sowie ein integrierter Change Managementprozess zur Verwaltung aller Änderungen machen die täglichen Arbeitsabläufe leichter und sorgen für eine transparente Darstellung der gesamten IT-Infrastruktur. FNT CommandSMB wurde durch FNT auch für KMU optimiert und ist als Small and Medium Business, als Software-as-a-Service Modell erhältlich.

Net-Design AG ist seit 2015 Implementierungspartner der FNT Cloud Solutions GmbH CommandSMB ist eine Cloud-Lösung der bereits seit vielen Jahren sehr erfolgreichen Lösung von FNT Software. Die NetDesign AG mit den Standorten in Luzern und Scuol hat seit mehr als 22 Jahren Erfahrung im Bereich Planung und Bau von Verkabelungen und Netzwerken. Das Team der Net-Design AG beschäftigt sich vor allem mit der Abbildung komplexer ITStrukturen und dem Data Center Management.


Netzwerk

Vom Kabel bis zum E-Mailpostfach – alles aus einer Hand Net-Design – Für Gesamtlösungen in der Kommunikationstechnik

Langjährige Erfahrung – innovative Ideen – technisches Know-how Jedes Unternehmen ist einzigartig in seinen Prozessen, Strukturen und in seinen Bedürfnissen. Durch steigende Anforderungen in den Bereichen Datenmanagement, Energieeffizienz und Kommunikation, ist eine stabil funktionierende Unternehmensinfrastruktur von grundlegender Bedeutung. Aufgrund ihrer hervorragenden Reputation auf dem Markt bietet die Net-Design AG ihren Kunden seit über zwei Jahrzehnten ganzheitliche Lösungen in den Bereichen Informatik und Kommunikationstechnik an. Moderne Kommunikationseinrichtungen im Sprachbereich mit Kopplungen zu den verschiedenen branchenspezifischen Applikationen sowie rechtssichere E-Mailarchivierungen, Telefonanlagen (All IP/VoiP), Zugriff auf die Ressourcen für mobile oder externe Benutzer über verschlüsselte Verbindungen wie auch

die automatisierte Sicherung der Daten an externe Standorte werden durch kompetente Spezialisten bewerkstelligt. Die Zufriedenheit Ihrer Kunden ist für die für Net-Design AG der Massstab für die Qualität. Dazu zählt eine ehrliche und vertrauensvolle Kommunikation mit ihren Kunden und Partnern sowie den Mitarbeitern mit dem Ziel einer langfristiger Zusammenarbeit. Genauso wichtig ist auch der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen sowie respektvoller Umgang und Hilfsbereitschaft als Grundlage für den gemeinsamen Erfolg.

Geschäftsleiter und Inhaber Erwin Schöpfer und sein fachkompetentes Team unterstützen ihre Kunden bei der Konzeption und Realisation ihrer Projektvorhaben mit einem ausgezeichneten und freundlichen Service.

Über das Unternehmen Net-Design AG ist seit 22 Jahren ein kompetenter und zuverlässiger Dienstleister für vernetzte Systeme in der Informations- und Elektrotechnik. An den beiden Standorten in Luzern und Scuol (GR) beraten fachkompetente Experten Kunden in Sachen Konzeption und Ausführung in der Kommunikationstechnik.

Hauptsitz: Net-Design AG Weggismattstrasse 23 6004 Luzern T. 041 429 02 02 www.net-design.ch www.emailarchiv.ch www.swissdatabackup.net net-design@net-design.ch

Geschäftsstelle Engadin: Sotchà Dadaint 648 7550 Scuol T. 081 254 11 02

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Sicherheit

Aerosol-Löschsysteme schützen die IT-Infrastruktur Zum Schutz der IT-Infrastruktur und der darauf gespeicherten Daten und Prozesse werden immer intelligentere Programme und Systeme eingesetzt, um Viren, Spyware und andere Angriffe fernzuhalten. Was machen Sie aber, wenn die Gefahr vom System selber kommt? Was machen Sie, wenn’s brennt? Experten schätzen, dass 40 Prozent der Unternehmen nach einem Brand sofort ruiniert sind, weitere 30 bis 40 Prozent melden innerhalb der drei Folgejahre Konkurs an. Das Problem sind dabei nicht die entstandenen Sachschäden, sondern die schwer wiegenden Folgeschäden durch Betriebsstillstand, Lieferausfälle, Markteinbussen, Imageverluste und schlussendlich verlorene Kunden, die mit offenen Armen von der Konkurrenz aufgenommen werden. Die Zahlen sprechen für sich. Umso erstaunlicher ist es, dass der Brandschutz sehr oft vernachlässigt wird. Die grossen Rechenzentren, vor allem bei grösseren IT-Dienstleistern und Banken, werden sehr oft mit einer Löschanlage versehen. Bei den kleineren Rechenzentren und Serverräumen, vor allem im KMU-Bereich, ist dies jedoch bei weitem nicht der Fall. Da eine effektive Löschanlage für Serverräume und Rechenzentren bis anhin meistens mit erheblichen baulichen Massnahmen und sehr hohen Investitionen verbunden war, wird sehr oft auf eine Löschanlage verzichtet oder der Schutz nur auf eine Brandmeldeanlage und eventuell einen Handfeuerlöscher beschränkt. Gerade im KMU-Sektor ist aber eine einwandfrei funktionierende IT-Infrastruktur mittlerweile, wegen des Einsatzes von ERP-Systemen und nicht zuletzt VoIP, lebenswichtig für die Konkurrenzfähigkeit und das Fortbestehen des Verkaufs, die Produktion, die Projektabwicklung und somit für das Fortbestehen der Firma. Die IT-Anlage sollte somit im Brandfall möglichst wenig Schaden erfahren und nachher möglichst schnell wieder vollumfänglich funktionsfähig sein.

Die modularen Löschsysteme von Aerosol können bei wachsender Infrastruktur einfach ergänzt werden.

Aerosol-Löschsysteme der Firma Aero-X AG bieten eine gute Lösung für sowohl kleinere als auch grössere Serverräume und Rechenzentren. Mittels Aerosol-Löschsystemen können sogar einzelne Racks (nur geschlossene Racks) zweckmässig geschützt werden. Die Modularität der Aerosol-Löschsysteme ermöglicht eine einfache, auf das betreffende Schutzvolumen angepasste Anwendung. Sie kennzeichnen sich durch, im Vergleich mit konventionellen Löschsystemen, tiefe Investitionskosten und sind unschädlich für Mensch, Tier, Umwelt und Infrastruktur. Sie können bei einer wachsenden Infrastruktur einfach ergänzt werden oder im Falle eines Umzugs sogar abmontiert und am neuen Ort wieder installiert werden. In der Schweiz wurden während der letzten zwei Jahre nebst etlichen anderen Anwendungen wie Steuerschränken, Elektroverteilungen, Fahrzeugen, Baumaschinen, Zügen, CNC-Maschinen, technischen Räumen etc. über hundert Aerosol-Löschanlagen der Firma Aero-X AG im IT-Bereich in Betrieb genommen.

Über das Unternehmen Aero-X AG ist der führende Anbieter für AerosolLöschsysteme. Unsere Aerosol-Löschsysteme sind der innovative, wirkungsvolle, umweltfreundliche und optimale Schutz für Ihre IT- und sonstige technische Infrastruktur. Wir bieten Brandschutz mit modularen, massgeschneiderten, kundenspezifischen Brandschutzsystemen.

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Aero-X AG Wettingerstrasse 19, 5400 Baden Tel. +41 43 521 25 50 Fax +41 43 521 25 59 www.aero-x.ch


Zu Hause haben wir seit Jahren HDTV. Und jetzt auch auf dem Parkplatz.

Mit HDTV-Netzwerk-Kameras von Axis erhalten wir jetzt extrem scharfe, detaillierte Bilder unserer gesamten Anlage, innen wie außen. Dadurch hat sich unsere Fähigkeit, Personen, Fahrzeuge und Objekte zu erkennen, dramatisch verbessert – selbst auf weite Entfernungen. Wenn Sie, so wie ich, für die Sicherheit eines Flughafens verantwortlich sind, ist das von unschätzbarem Wert. In der interaktiven Übersicht von Axis unter

www.axis.com/imageusability erfahren Sie mehr über HDTV, die Benutzbarkeit des Bildes und die richtige Überwachungslösung für Sie. Netzwerk-Kameras im Einsatz in einem Rechenzentrum lesen Sie mehr www.axis.com/de/de/customer-story/4324

international

media solutions

Wo andere aufhören

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Messtechnik+Weiterbildung

Lichtwellenleiter: Praxisschulung und Beratung Glasfaserkabel sorgen für eine reibungslose digitale Vernetzung und Versorgung. Gestützt auf jahrelange Erfahrung, schult und berät Sie fibre-tec in allen Bereichen der Lichtwellenleitertechnik.

LWL-Fachleute sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt. fibre-tec ist ein innovatives Unternehmen, das über reiche Erfahrung und das nötige Know-how verfügt, um LWL-Spezialisten gründlich und gezielt auf ihre Aufgabe vorzubereiten. Unser Angebot besteht aus modular aufgebauten, fix terminierten Kursen, die Sie zum LWL-Installateur ausbilden. In diesen Kursen werden sämtliche LWL-Themen vermittelt – von den technischen und praktischen Grundlagen über die Anwendung der verschiedenen Geräte und Werkzeuge bis zum Einsatz der Kabel. Einer der grossen Vorteile des Kurses liegt in der Vielfalt an eingesetzten Geräten und Materialien verschiedener Hersteller; Sie erhalten so Einsicht in ein breites Spektrum an Möglichkeiten der LWL. Die Module können auch einzeln besucht werden. fibre-tec bietet auch individuelle Kundenschulungen an. Diese Ausbildungen finden in einem Ihrer laufenden Projekte oder in Ihrer Unternehmung statt. Ihre Monteure bekommen Gelegenheit zum «learning by doing» mit Ihren eigenen Materialien und Geräten, ohne Ausfallzeiten. Die Schulungen sind präzise auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten, damit Sie Ihre Marktposition mit gut ausgebildeten Mitarbeitern weiter stärken können.

«Der Kurs war sehr interessant gestaltet, praxisbezogen aufgebaut, und ich habe wertvolle Tipps und Tricks erhalten.» Markus Minder, Verarbeitung Rack-Komponenten, Altdorf

fibre-tec – Schulung und Beratung im Bereich LWL

Sie erhalten zudem Unterstützung in den Bereichen Materialisierung, Offertwesen und Qualitätsmanagement sowie bei Projektausschreibungen. Dabei profitieren Sie von unserer Erfahrung und unserem fundierten Wissen – von der Montage bis zur Projektleitung. Neben Schulungen für Spleissen, Messen und Auswertungen begleitet fibre-tec Ihre Arbeitskräfte über mehrere Tage und kann so gezielt auf Ihre unternehmerischen und individuellen Bedürfnisse eingehen.

«Die Fachkompetenz des Kursleiters ist sehr hoch, die Erklärungen waren gut verständlich und die Praxisarbeiten im Team oder alleine wertvoll.» Philippe Gerber, OTDR-Messkurs, Rotkreuz

Über das Unternehmen fibre-tec bietet neben der Ausbildung zum LWL-Installateur – eine Premiere für die Schweiz – auch Kurse und Schulungen im gesamten LWL-Bereich an, direkt bei Ihnen vor Ort und in laufenden Projekten. Dank meiner 15-jährigen Berufserfahrung und meiner Unabhängigkeit von spezifischen Materialien und Geräteherstellern kann ich Schulungen genau nach Ihren Bedürfnissen gestalten und durchführen.

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Daten+Kabel 2016/2017

Christian Arnold, dipl. Telematiker HF Unterer Winkel 1, 6454 Flüelen T. +41 79 279 71 63 ch.arnold@fibre-tec.ch www.fibre-tec.ch


KEIN GSM-EMPFANG IN IHREM GEBÄUDE?



Daten+Kabel 2016/17