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Mai 2011 Ausgabe: 1

Besuch der IFW in der Japanischen Botschaft und Ăœberreichung des Spendenbeitrags!


Inhalt Besuch der IFW in der Japanischen Botschaft und Überreichung des Spendenbeitrags! IGGiÖ Wahlen in Wien Integrationssekretariat in Österreich Unabhängige Expertin der Vereinten Nationen für kulturelle Der Bundespräsident der Republik Türkei Abdullah Gül besuchte in den vergangenen Wochen Österreich Plattform „Kutlu Dogum“ feierte mit tausenden Gästen den Geburtstag des Propheten Frauenvernetzungtreffen Interreligiöser Dialog Frühlingsfeste in den Wiener Vereinseinrichtungen der islamischen Föderation in Wien Ab nach Istanbul!

Impressum: Islamische Föderation in Wien Kollegium für Öffentlichkeitsarbeit Rauchfangkehrergasse 36 1150 Wien e-news@ifwien.at e-news.ifwien.at www.ifwien.at

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Editorial Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

IGGiÖ in allen Bundesländern und konnten auch mit einer hohen Wahlbeteiligung beendet werden. Last but not least konnte auch die Kooperation in der Bundeshauptstadt Wien am 15. Mai durch die Wahlen beendet werden, wodurch dieser harmonischen Zusammenarbeit die Kirsche auf die Torte gesetzt wird. Bis Sommerbeginn werden den Wahlergebnissen entsprechend, die Funktionäre der Glaubensgemeinschaft benannt werden.

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s ist soweit! Die Islamische Föderation in Wien ermöglicht Ihnen, sich einmal im Monat mittels des Newsletters über die Aktivitäten und Events zu informieren. Weiteres werden wir über die politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Geschehnisse berichten. Der März dieses Jahres erschütterte mit den verheerenden Erdbeben und Flutkatastrophen nicht nur die Menschen in Japan, sondern auch die gesamte Weltbevölkerung. Tausende Menschen kamen in Japan ums Leben, Hunderttausende wurden obdachlos. Menschen aus aller Welt versuchten ihr tiefempfundenes Mitgefühl durch Spenden zum Ausdruck zu bringen. Anlässlich dieses Unglücks und entsprechend dem Motto „der Beste Mensch ist derjenige, der den Menschen am nützlichsten ist“, rief die Islamische Föderation in Wien zum Spenden in ihren Vereinseinrichtungen auf. Die Kampagne erzielte eine Gesamtspende in der Höhe von 10.145 €, welche von Mehmet Turhan an den Japanischen Botschafter Herrn Shigeo Iwatani überreicht wurde, um ihre Verbundenheit zu bekunden.

Auch in der Politik gab es Veränderungen! Aus gesundheitlichen Gründen musste sich der Vizekanzler und Finanzminister DI Josef Pröll verabschieden, dessen Nachfolger Dr. Michael Spindelegger wurde. Diese Übernahme brachte weitere Umgestaltungen mit sich, ua. wurde eine neue unbeschriebene frische Einrichtung errichtet: das Integrationsstaatssekretariat. Der 24 jähriger Student– Sebastian Kurz – wurde mit damit anvertraut, der bei der Beschreitung dieses Weges viel Energie zu investieren hat. Ein mühevoller Marathon, doch gewiss wie jeder anderer auch mit einer Ziellinie. Anlässlich der Einrichtung eines Integrationsstaatssekretärs haben wir Herrn Staatssekretär Sebastian Kurz unsere Glückwünsche mitgeteilt!

Der Frühling bringt Leben, Farbe und Bewegung! Um dieses Erwachen entsprechend begrüßen zu können, veranstalten die Vereinseinrichtungen der IFW ihre Frühlingsfeste, sodass das neue Frühlingserwachen mit frischen Kontakten und sozial kulturellen Begegnungen kombiniert werden kann. Die Feste der Begegnung, sind Einladungen um die Vielfalt der Integration als Basis zu schenken. Wird es angenommen? Jein, denn es ist nun mal ein Naturgesetz, dass sich schwarze Schafe überall finden lassen. Wo? Auch in der Politik macht man sich von diesem Lebensgesetz gebrauch und setzt einfach vor den 100%igen Erfolg eine Minus! Warum? Populismus und das Beharren gegen das Miteinander machen einfach einen Strich vor dem Resultat.

Der Bundespräsident der Republik Türkei Abdullah Gül besuchte in den vergangenen Wochen Österreich. Bundespräsident Gül betonte in seiner Rede die historischen Beziehungen zwischen Österreich und der Türkei und brachte zur Aussprache, dass er die Hoffnung trägt, diese in Zukunft vertiefen zu können. Die Wichtigkeit der Deutschen Sprache unterstrich der türkische Regierungsoberhaupt in dem er sagte, dass dessen Erlernen der wichtigste Faktor zur Integration sei. Yakup GECGEL

Nicht nur der Frühling bringt frischen Wind ins Land, sondern auch die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich. Vor Monaten starteten die Kooperationen der Muslime zahlreicher Dachverbände verschiedener Ethnien anlässlich der Neuwahlen des Präsidenten der

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Besuch der IFW in der Japanischen Botschaft und Überreichung des Spendenbeitrags!

Die verheerenden Erdbeben und Flutkatastrophen, Tsunamis von März 2011 erschütterten die ganze Welt. Menschen aus aller Welt übermitteln ihr tiefempfundenes Mitgefühl und versuchen ihre Anteilnahme durch Spenden und Unterstützungen zu bekunden. So auch die Islamische Föderation in Wien, am 27.4.2011 besuchten die Vertreter/innen der IFW die Japanische Botschaft in Wien um den Botschafter Herrn Shigeo Iwatani ihren Beileid und Verbundenheit auszusprechen. Der Präsident der Islamischen Föderation Mag. Muhammed Turhan überreichte dem Vertreter Japans den Spendenbeitrag von 10.145€ und betonte, dass die muslimischen Mitbürger/innen solidarisch für die Japaner/innen stehen und sie auch in der Zukunft unterstützen werden. Er zitierte den Propheten Muhammed (Friede sei mit ihm) wo er sagte, „Der beste Mensch ist derjenige, der den Menschen am nützlichsten ist“.

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IGGiÖ Wahlen in Wien

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uslime in Wien haben gewählt! Die türkischstämmigen Muslime stellen nach dem letzten Wahlgang in der Bundeshauptstadt Wien die große Mehrheit in der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ). 154 von 209 Delegierten sind nach den vorläufigen Ergebnissen den türkischstämmigen Vereinen zuzuordnen. Platz zwei haben die arabischen Vereine und den dritten Platz belegen die Muslime aus den Balkanländern. Omar Al-Rawi, Vorsitzender des Wahlkomitees, versichert, dass der hohe Anteil der türkischstämmigen Muslime kein Problem für die demokratische Struktur der IGGiÖ darstellen wird, da auf Grund der neuen Verfassung der IGGiÖ, maximal die Hälfte der IGGiÖ-Spitzenfunktionäre einer Gruppe angehören darf. Voraussichtlich hat die Islamische Föderation in Wien 72 Delegierte erhalten!  Wir danken unseren Wählerinnen und Wählern für ihren Beitrag! Mehmet Turhan

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Integrationssekretariat in Österreich

Seit Jahrzenten wird die Integration definiert und über dessen Umsetzung diskutiert. Nun hat die Republik Österreich auch ein Staatsekretariat für die Integration, etwas vollkommen Neues! Eine unbeschriebene frische Einrichtung wird einem jungem Menschen – Sebastian Kurz – anvertraut, der bei der Beschreitung dieses Weges viel Energie zu investieren hat und in seinem Alter auch genug darüber verfügen wird. Die sachliche Behandlung der Integration wird bald seinen Beginn erleben, ein mühseliger Marathon, doch gewiss wie jeder anderer auch mit einer Ziellinie. Wichtig ist der positive Zugang ohne jegliche Voreingenommenheit und Vorwürfe gegen bestimmte Gruppen. Wir hoffen sehr, dass das Schloss der Integration diesmal seinen passenden Schlüssel findet, damit ein harmonisches Miteinander gefördert werden kann. Anlässlich der Einrichtung eines Integrationsstaatssekretärs wünscht die die Islamische Föderation in Wien Herrn Staatssekretär Sebastian Kurz alles Gute und viel Erfolg!

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Office of the United Nations High Commissioner for Human Rights (OHCHR) – Frau Farida Shaheed – Unabhängige Expertin der Vereinten Nationen für kulturelle Die Unabhängige Expertin der Vereinten Nationen Farida Shaheed kam mit der Delegation der Islamischen Föderation in Wien zusammen, um über das Thema „Religionsunterricht als kulturelles Recht“ zu diskutieren.

Weiteres verkündete der Vorsitzende der Öffentlichkeitsarbeit der IFW, dass die Islamische Föderation in Wien Kulturarbeit betreibe und islamische Kultur schütze und fördere. Er betonte, dass ein Austausch mit Nichtmuslimen kontinuierlich zu verschieden Anlässen stattfinde, jedoch stellte er den Begriff "Dialog der Religionen" klar, in dem er verdeutlichte: „Die Angehörigen der Religionen, also die Menschen sind im Dialog, Religionen bleiben gleich. Religion ist ein Kulturgut und soll auch als Kulturrecht gesehen werden, wenn auch nach vielen Jahren die Menschen der Ansicht sind, dass Religionen nicht gebraucht werden und daher nicht geschützt werden sollen. Sie sind Teil der Menschen und Teil ihrer Kultur.“ Konsens war auf jeden Fall in einem Punkt gegeben: „Bemühungen sind vorhanden, jedoch ist es nicht ausreichend was momentan passiert!“

Frau Farida Shaheed ist die unabhängige Expertin der Vereinten Nationen für kulturelle Rechte. Seit mehr als 25 Jahren setzt sie sich für die Förderung und den Schutz von kulturellen Rechten ein, indem sie Politiken und Projekte unterstützt, die die Rechte von marginalisierten Bevölkerungsgruppen, einschließlich Frauen, Landbevölkerung und religiöser und ethnischer Minderheiten in kulturell einfühlsamer Art und Weise fördern. Im Rahmen ihrer Tätigkeit besuchte sie von 5. bis 15. April Österreich und lud Vertreter/innen der Islamischen Föderation in Wien ein, um über „Religionsunterricht als kulturelles Recht“ zu diskutieren. Die Delegierten der Islamischen Föderation in Wien fanden die Gelegenheit der UE Farida Shaheed ihre Erfahrungen mit zuteilen. Die Funktionäre der IFW – ua. auch zwei APS Lehrerinnen – konnten zur Aussprache bringen, dass die Herstellung von Kontakten bzw. Annäherungspunkten zwischen Kindern mit Migrationshintergrund und der Mehrheitsbevölkerung in den Schulen nicht gut bis fast gar nicht funktioniere! Eines der Hauptgründe für diesen sozialen Misserfolg sei die Zusammenstellung der Klassen. Bedauerlicherweise könne man feststellen, dass in manchen Klassen kaum „österreichische“ Kinder zu finden seien, weshalb die Basis zur Herstellung dieser Annäherungspunkte nicht gegeben sei, wodurch diese Trennung für den kulturellen Austausch alles andere als förderlich zu bewerten sei. e-news.ifwien.at

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Der Bundespräsident der Republik Türkei Abdullah Gül besuchte in den vergangenen Wochen Österreich

Beide Staatspräsidenten betonten, dass beide Staaten die Türkei und Österreich, Erben großer Weltreiche waren und lange Jahrhunderte friedliche Beziehungen gepflogen haben, ja sogar das Osmanische Reich im Ersten Weltkrieg auf der Seite des Habsburgerreiches war. Die türkischen Begrüßungsworte Fischers brachten großen Applaus in den Saal, weiteres wurde darauf hingewiesen, dass die Menschen miteinander und nicht gegeneinander leben sollen. Mit Köstlichkeiten der türkischen Küche fand der Empfang einen Ausklang wo Menschen aus verschiedensten Bereichen sich miteinander austauschten. Am gleichen Abend flog die türkische Delegation in Begleitung des österreichischen Präsidenten nach Salzburg.

Nach 13 Jahren kam der heutige türkische Staatspräsident Abdullah Gül mit seiner Ehefrau Hayrünnisa Gül auf Einladung des österreichischen Präsidenten Heinz Fischer nach Österreich. Dieser besuchte die Türkei im Jahre 2008. Der offizielle Besuch Familie Güls in Wien dauerte von Montag, 2. Mai 2011 bis Mittwoch, den 4. Mai 2011, wobei der letzte Tag in Salzburg verbracht wurde um den Geburtsort des weltberühmten Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart zu besuchen. Der türkische Staatspräsident hatte eine intensive Tagesordnung, die einige offizielle Gespräche und Zusammentreffen mit dem Bundeskanzler Faymann, Wiener Landeshauptmann Häupl, Vizekanzler Spindelegger und etlichen hochgradigen Wirtschaftstreibenden, zusammenfasste. Die Delegation bestand auch hauptsächlich aus Geschäftsleuten, die in erster Linie wirtschaftliche Beziehungen schließen wollten. Neben diesem arbeitsreichen Programm nahm Gül bei dem Empfang im Palais Liechtenstein auch Zeit für die türkische Community, welcher von dem türkischen Botschafter Kadri Ecvet Tezcan zu Ehren der beiden Staatspräsidenten und deren Gattinnen gegeben wurde. Eine große Anzahl von Besucher/innen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Sport und den Kulturvereinen nahmen an diesem Ereignis teil. Auch Vertreter/innen der Islamischen Föderation in Wien waren im großen Saal, der mit Wandmalereien im Barockstil geschmückt war, zu finden. e-news.ifwien.at

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Plattform „Kutlu Dogum“ feierte mit tausenden Gästen den Geburtstag des Propheten Die erste Gedenkfeier startete in diesem in der IFW Einrichtung in Wien, wonach die Feiern in den Bundesländern durchgeführt wurden. Auch dieses Jahr konnten sich tausende Muslime ein weiteres Mal zum Gedenktag des Propheten Muhammed (Fsmi) in Wien, Nieder-, Oberösterreich, Tirol, Salzburg und Steiermark, vom 25. März - 22. April 2011  zusammenfinden und in den Genuss der Feier kommen. Wir wünschen allen Menschen gesegnete Feiertage und danken herzlichst unseren Besuchern österreichweit! Islamische Föderation in Wien

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eligiöse Feste und Gottesdienste sind jene Tage und Stunden wo der/die Gläubige/r zur Besinnung kommt, indem er/sie gedenkt, in sich geht und reflektiert, wie er/sie sein/ihr Leben besinnen kann. Für die Christen ist in diesem Monat Ostern eine besinnliche Zeit, für die Juden der Pessach und für die Muslime die Geburtswoche des Propheten Muhammed (Fsm – Friede sei mit ihm). All diese Feierlichkeiten sind im Monat April und kommen gut zusammen. Es ist wieder einmal ein Aufrütteln des Egos und Rücksichtnahme auf den/die Anderen stattfinden.   Die Geburtswoche des Propheten Muhammed (Fsm) wird jährlich auf der ganzen Welt gefeiert. In Österreich wurde diesbezüglich im Jahre 2006 eine „Kutlu Dogum“-Plattform   gegründet  um die Feierlichkeiten besser zu organisieren und um mehr Menschen zu erreichen. Zahlreiche muslimische Zivilorganisationen kamen zusammen, um anlässlich dieser und anderer Feierlichkeiten gemeinsam zu gestalten. In den vergangenen Jahren wurde die Gedenkfeier einmal im Jahr, in einem großen Rahmen, in der Wiener Stadthalle veranstaltet und konnte tausende Menschen begrüßen. In diesem Jahr änderte sich das Konzept der„Kutlu Dogum“ – Plattform, heuer begrüßt die Plattform ihre Besucher/ innen in den einzelnen Vereinsräumlichkeiten. Daher wurden mehrere Gedenkveranstaltungen durchgeführt, wodurch die Menschen die Möglichkeit bekamen, sich in den Vereinen auszutauschen, wo sie nicht jeden Tag hinkommen. e-news.ifwien.at

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Frauenvernetzungtreffen

Auf Initiative der Leiterin der Regionalstelle Nord (2. 20. 21.) MA17 Hanife Anil und freundlicher Unterstützung der SPÖ Bezirksrätin Emine Polat Sürel wurde in der Brigittenau ein Frauenvernetzungstreffen ins Leben gerufen, welches sich aus den türkisch stämmigen Frauenabteilungen der Kulturvereine zusammensetzt. Dieses Frauennetzwerk soll den engagierten und ehrenamtlichen Frauen eine Plattform anbieten wo sich diese miteinander austauschen können. Weiteres wurden den Teilnehmer/innen die im Bezirk vorhandenen Institutionen wie Jugendeinrichtungen Back Bone, Wohnpartner, Gebietsbetreuung für Stadterneuerung, Ösb (Lösungen für die Arbeitswelt), WIG (Wiener Gesundheitsförderung) vorgestellt, wobei diese auch den Treffen beisitzen.

Die um die 50 Teilnehmer/innen verfolgten dem Vortrag aufmerksam, denn ältere Damen wollten das Gehörte ihren Töchtern und Schwiegertöchtern weitergeben. Es wurde auch auf spezielle Fragen eingegangen. Nach dem Vortrag gab es eine Führung, die zum ersten Mal im Kulturzentrum waren. Denn im Haus befand sich auch ein Kindergarten, der alle zum Staunen brachte, weil er so schön eingerichtet war und sich von gängigen Kindergärten kaum unterscheidet.

Die Mitarbeiterinnen des Kulturell Karitativen Vereines (Ridvan) sorgten für eine Bewirtung, wo türkische Spezialitäten angeboten wurden. In kleineren Gruppen Das letzte Frauenvernetzungs-treffen fand am 27.04.2004 wurden intensive Kontakte geknüpft. in der Ridvan Moschee Dresdnerstr. 511200 Wien statt. Diesmaliges Tagesthema war die Vorstellung des Waff (Wiener Arbeitnehmer/innenförderungsfons), Frau Tülay Teilnehmende Institutionen: Sapmaz ging speziell auf die Angebote beim Waff für die Wohnpartner, Gebietsbetreuung für Stadterneuerung, BackZielgruppe ein. Sie trug einen Vortrag über die Angebote Bone, Ösb, WIG, WAFF, Vereinigung türkische Eltern, speziell für Wiedereinsteigerinnen,Weiterbildungsang BV, Zafer Moschee, ATIB, YABIR, Nigde Akcaören, ebote, Mädchenangebote, Programm für Personen die Union islamische Kulturzentren( Veysel Karani), Umschulungen erwerben möchten. e-news.ifwien.at

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Interreligiöser Dialog Multireligiöses Bezirksforum:

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n den Räumlichkeiten des Bezirksparlamanets Brigittenau kamen mehrere Vertreter/innen religiöser Einrichtungen in Begleitung von MA17 Integration-Diversität und Bezirksvorsteher Hannes Derfler, Stellvertreter Herwig Pirker und Bezirksrätin Emine Polat-Sürel zusammen. Es war bemerkenswert, dass die einzelnen Pfarrer, Priester und Imame zahlreich erschienen waren. Sie alle waren einheitlich für mehr Respekt und Verständnis der Menschen untereinander. Der allgemeine Tenor der Konferenz war, dass alle Religionen Liebe und positive Einstellung zum Ziel haben. Die Pfarrer der Brigittenau distanzierten sich in ihren Wortmeldungen von der Hetze und Hasspolitik mancher Politiker/innen und verlangten mehr Verständnis für die religiösen Praktiken der Menschen. Die muslimischen Imame unterstrichen die gemeinsamen Werte und gaben historische Beispiele wo zur Zeit des Propheten Muhammeds (sav.), die Christen, Muslime und Juden friedlich miteinander lebten. Am Ende vereinbarten alle Beteiligten sich regelmäßig zu begegnen und die Treffen auf die Basis runterzubrechen. Es wurde schon der nächste Termin vereinbart und die einzelnen Gemeinden luden sich gegenseitig ein.

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Beteiligte Religionseinrichtugnen: Ridvan Moschee (Kulturell Karitativer Verein), Demokratische Tschechenen in Österreich, Pfarre Allerheiligen – Zwischenbrücken, evangelische Pfarrgemeinde Leopoldstadt und Brigittenau, Nigerian Islamic Forum, Zafer Moschee, Bangladesch Islam. Kulturverein, Islamisches Forum Österreich, Plattform für Interreligiöse Begegnung, Pfarre „Zum Göttlichen Erlöser“ (röm-kath.), Atib Moschee Dammstraße, Hania Verein, Pfarre Muttergottes im Augarten, Röm-kath. Pfarre St. Brigitta

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Frühlingsfeste in den Wiener Vereinseinrichtungen der islamischen Föderation in Wien

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ie Vereinseinrichtungen der Islamischen Föderation in Wien haben mit ihren alljährlichen Frühlingsfesten, welche auch als Wohltätigkeitsbazare bezeichnet werden, begonnen. Neben den Budgetbereicherungen, welche eine geringere Funktion der Frühlingsfeste darstellt, soll das Frühlingsfest dazu dienen die sozialen Kontakte zu vertiefen. Außerdem kommt es bei diesen Festen zu interkulturellen und ethnischen Begegnungen. Die Feste ermöglichen Allen, Jung oder Alt, Frau oder Mann, Muslim oder NichtMuslim den Zugang zu den diversen Vereinseinrichtungen der Islamischen Föderation in Wien. Es ist keine Seltenheit, dass durch diese Feste soziale Kontakte hergestellt werden und eventuell im besten Falle auch Freundschaften entstehen. Neben den vielfältigen Köstlichkeiten aus der türkisch kulinarischen Küche werden viele Aktivitäten für jedermann angeboten. Über den regen Besuch und dazu passendem Wetter freuten sich die Mitwirkenden der einzelnen Vereinseinrichtungen.

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Heuer wurden in folgenden Vereinseinrichtungen der Islamischen Föderation in Wien „Kermesfeier“ durchgeführt: Anadolu und Hamidiye Moscheen1 aus dem 10. Gemeindebezirk, Eyüp Sultan im 11. Bezirk, aus dem 22. Bezirk Mescidi Selam, Sultan Ahmet aus dem 16. Gemeindebezirk sind einige davon. Außerdem hat man auch ähnliche Feste in Gänsendorf sowie in Sollenau Moscheen erleben können. Für jene, die es aus welchem Grund auch immer verpasst haben, nicht traurig sein, die Moschee Ridvan aus dem 20. Gemeindebezirk bietet vom Mittwoch 12.Mai bis Samstag 15.Mai am Allerheiligenpark ein großes Frühlingsfest mit diversen Angeboten an. Außerdem ermöglichen Hicret Moschee und die Kuba Moscheen ähnliches, welche momentan an ihren letzten Vorbereitungen für ihre wertvollen Gäste, also für Sie, arbeiten. 1 Die alltäglichen und gängigen Namen der Vereinsrichtungen werden in diesem Bericht verwendet

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Ab nach Istanbul!

Die Jugendabteilung der Vereinseinrichtung der IFW – Ridvan im 20. Gemeindebezirk – organisierte in den vergangenen Wochen eine Reise nach Istanbul! Die Reise ermöglichte den Jugendlichen, dem alltäglichen Stress zu entkommen und sich dem Bosborus zu widmen. Das volle Reiseprogramm enthielt die Besichtigung diverser Sehenswürdigkeiten, wie der Haghia Sophia, Sultan Ahmet und Fatih Moschee, wo in spirituellen Atmosphären die Gebete verrichtet werden konnten. Den Besichtigungen folgten weitere Exkursionen durch den Top Kapi Palast und auf dem Galata Turm. Berühmte Straßen und Plätze wie Taksim und Eminönü waren natürlich ein Muss im Programm. Das Grabmal des vor kurzem verstorbenen Politiker ehemaliger Türkische Bundeskanzler Gründer der Milli Görüs Bewegung wurde ebenfalls besucht. Nach der Shoppingtour erreichte die Reise sein Ende und die Reisegruppe kehrte wieder mit voller Energie und Elan nach Wien zurück.

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