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FRAGEN AN Felix Liebig

GEBURTSTAG GEBURTSORT BERUF WOHNORT AUSBILDUNG VORBILD

11. Juni 1978 Rostock Freischaffender Kultur!ngenieur Dresden Dipl. Ing. Architekt (TU Dresden) Seine Eltern

Der freie Kultur!ngenieur ist dort unterwegs, wo kulturelles Leben in Dresden stattfindet. Er schickt Kinder auf Stadtsafari, befragt Zeitzeugen für die „StadtGeschichten“ und ist Sprecher der Löbtauer Runde. VIOLA MARTIN-MÖNNICH Foto: Felix Liebig

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Wie wird man eigentlich Kultur!ngenieur? Man studiert Architektur und verbindet dabei die kulturellen Einflüsse der Mutter mit den ingenieurhaften Einflüssen des Vaters flux zu einem eigenen Label mit dem Motto „Kulturproduktion in Echtzeit!“. Man plant nicht nur Häuser, sondern studiert parallel in Kunst- und Kulturprojekten, wie die Menschen mit den Häusern umgehen. Übrigens, eine intensive Symbiose aus Leben und Arbeit, die ein eigener Studiengang sein könnte.

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An welchen Projekten arbeiten Sie aktuell? Gerade präsentierten wir mit der urbanofeel GbR die Ergebnisse unserer Ferienkurse für

Stadtpädagogik im Rahmen der CrossMedia Tour Dresden 2015 auf dem jährlichen Medienfestival. Mit der Löbtauer Runde schließe ich soeben ein Projekt zur Initiation und Dokumentation von Bürgerspaziergängen in „Kuhlöbte“ ab. Auf www.Löbtau.org gibt es nun „Rückblicke“ mit Text, Bild – und Ton! Für 2016 feilt der Kultur!ngenieur unter anderem an eigenen Spaziergängen, wie einst der „Wohnzimmersp!onage“, um Kollegen und Interessenten besondere, weniger sichtbare Kulturaspekte Dresdens näherzubringen. Die GbR baut gerade das „JohannStadtRad“, ein mobiles Stadtlabor und Transportgerät. Das JohannStadtRad sollen Privatpersonen und Gewerbetreibende im Quartier Nördliche Johannstadt nutzen können.

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Sie sind seit Jahren in der Dresdner Kulturszene aktiv und haben sehr viele Projekte realisiert. Auf welches sind Sie besonders stolz? Auf alle! Na gut: Mit der „Metropole Pieschen“ hatten wir 2008 einen bis heute bedeutenden Entwicklungsimpuls in Dresden-Pieschen gesetzt und enorme zivile Kulturpotentiale aufgeschlossen – ich nenne es „Kultur!nventur“. Das steht im Kontext meiner Beteiligung an „For Sale“ 2006, wo Bürger und Künstler bis 2012 in einem Verein zusammenwirkten und mich sehr bei meiner Arbeit in der Löbtauer Runde und in der Johannstadt inspiriert.

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Wie hat sich die Dresdner Kulturlandschaft über die URBANITE DRESDEN

URBANITE - Stadtmagazin Dresden | Dezember 2015  

Das Stadtmagazin für Dresden

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