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Gebäudetechnik T E C H N I S C H E R G E S A M T K ATA L O G 2 0 13/ 14 V E R B U N D R O H R I N S TA L L AT I O N P E - X A I N S TA L L AT I O N FL ÄCHENHEIZUNG, FL ÄCHENKÜHLUNG VER SORGUNG | GEOTHERMIE

Auszug

Uponor Verbundrohrsystem GAS für die Gasinstallation


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Das Uponor Verbundrohrsystem für die Gasinstallation nach DVGW-TRGI 2008

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Systembescheibung/Einsatzbereiche 221 | Das Uponor GAS Verbundrohr 222 | Die Uponor GAS Press-Fittings 224 | Das Uponor Sicherheitskonzept für die Gasinstallation 227 | Qualitätskontrollen 228 | Uponor Gasströmungswächter mit thermisch auslösender Absperreinrichtung 229 | Das Uponor Werkzeugkonzept 231 | Antwortfax zur Registrierung der Uponor Presswerkzeuge 232 | Anforderungen an Uponor Pressmaschinen und Pressbacken 233 | Uponor PressmaschinenPressbacken Kombinationen 234

Planungsgrundlagen Gasinstallation

235

Erdgas – das Multitalent 235 | Erdgasinstallation mit Uponor 236 | Allgemeine Anforderungen an die Gasinstallation 237 | Begriffe der Gasinstallationstechnik 238 | Begriffe der Leitungsanlage 239 | Anforderungen an Rohre und Bauteile 240 | Anforderungen an Gassicherheitstechnik 241

Erstellen von Leitungsanlagen

243

Allgemeine Vorschriften zur Erstellung von Gasleitungen mit dem Uponor GAS Verbundrohrsystem 243 | Uponor GAS Verbundrohrsystem – Übersicht der Verlegemöglichkeiten 244 | Installationsbeispiele in Schächten 245 | Installationsbeispiele in Estrich und unter Putz 246 | Installationsbeispiele in abgehängten Decken 247 | Installationsbeispiele in Vorwandmontage 248 | Installationsbeispiel zur Außenleitung 249 | Prüfung von Gasleitungsanlagen mit dem Uponor GAS Verbundrohrsystem 250 | Prüfprotokoll 251 | Inbetriebnahme, Inbetriebnahmeprotokoll 252 | Betrieb und Instandhaltung 253 | Allgemeine Sicherheits- und Reparaturhinweise 254

Berechnungsgrundlagen

255

Allgemeines zur Berechnung 255 | Änderungen und Neuerungen 255 | Berechnungsprogramm Uponor Gas Plus+ 256 | Tabellenverfahren 259 | Diagrammverfahren 271

Verarbeitungshinweise

277

Montage- und Verlegerichtlinien 277 | Montagemaße 278 | Montage nach Z-Maß 279 | Außenkorrosionsschutz der Uponor GAS Press-Fittings 283 | Brandschutz 283 | Montageanleitung 284 | Verarbeitungshinweise 289 | Transport- und Lagerbedingungen 290

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Das Uponor Verbundrohrsystem für die Gasinstallation nach DVGW-TRGI 2008

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Grundlage für Ihre professionelle Installation

Das komplette System aus einer Hand

Geprüfte Qualität

Die dauerhafte Sicherheit, verbunden mit einer langen Lebensdauer, sind die wichtigsten Anforderungen, die heute an eine zuverlässige und hochwertige Gasinstallation gestellt werden. Uponor als führender Hersteller von Kunststoffrohren für Wohnungsbau und Kommunaltechnik erfüllt mit dem Mehrschichtverbundrohrsystem diese Anforderungen uneingeschränkt. Damit bieten wir Ihnen die Sicherheit, die für Ihre Installation so bedeutsam ist.

Egal ob Gasinstallationen, Trinkwasserinstallation, Heizkörperanbindung oder Druckluftanwendungen – das Uponor Verbundrohrsystem ist die perfekte Lösung! Das lückenlose Programm ermöglicht die komplette Gasinstallation. Dabei ist die Verlegung besonders einfach und wirtschaftlich: Die Kernstücke des Systems, das Uponor Mehrschichtverbundrohr und die zugehörigen Fittings werden im eigenen Haus gefertigt und sind somit perfekt aufeinander abgestimmt. Durch die Formstabilität des Rohres und die geringe Längenausdehnung sind nur wenige Befestigungspunkte nötig – der Praxisvorteil für eine sichere und schnelle Verlegung. Abgerundet wird das Uponor Verbundrohrsystem durch ein durchdachtes Werkzeugprogramm: vom Rohrschneide-Werkzeug über Entgrater bis hin zu Presswerkzeugen.

Mit dem Uponor GAS Verbundrohrsystem setzen Sie auf geprüfte und zertifizierte Qualität: Voraussetzung, um alle erforderlichen Bauregeln einzuhalten. Die Systemtechnik ist auch hier besonders langlebig und sicher, was durch Prüfungen und Zulassungen bestätigt wird.

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Systembeschreibung/Einsatzbereich Das Gassystem mit Mehrschichtverbundrohr und Verpresstechnik Das Uponor GAS Verbundrohr ist korrosionsbeständig, flexibel und formstabil Verbundrohr aus PE-Xb/Al/ PE-Xb, praxisgerechtes Fittingprogramm und ausgereifte Verbindungstechnik Absolut diffusionsdicht gegenüber Erdgas und zulässigen Begleitstoffen (z. B. Odoriermittel) Perfekt abgestimmtes Softwaretool zur genauen und schnellen Dimensionierung Mit erforderlicher Sicherheitstechnik Praxisorientiertes System bereits außerhalb Deutschlands im Einsatz

Verlegetechnik mit den bewährten Vorteilen Praxisnahe T-Stück-Verlegung für wirtschaftliche Installation T-Stück-Verlegung leicht planbar, materialsparend und sicher Leichte, schnelle und einfache Verlegung Saubere Verarbeitung Dauerhafte, unlösbare und dichte Pressverbindung Einsparung von Arbeitsschritten und Montagezeiten Ein-Mann-Montage möglich Das Uponor GAS Verbundrohr lässt sich sowohl von Hand wie auch mit dem Uponor Biegewerkzeug leicht biegen Verlegung großer Leitungslängen und Richtungsänderungen ohne Verbindungsfitting möglich

Sicherheitskonzept für die sichere Gasinstallation mit Uponor Ein Gasinstallationssystem mit umfassender Gewährleistung aus einer Hand Umfassender Service und Zertifizierung für Uponor Presswerkzeuge Gasströmungswächter mit verbundener TAE als Kombieinheit zur Erhöhung von Brandschutzund Manipulationssicherheit Einfaches Auffinden der verdeckten Uponor GAS Verbundrohre (z. B. bei Verlegung Unterputz) mit handelsüblichem Metalldetektor möglich

Merkmale Verbundrohrsystem Gas Das Rohr ist in der farblichen Kennzeichnung für Gas international (gelb) permanent eingefärbt. Die Fittings besitzen einen gelben Pressanschlagring. Der Dichtring unterscheidet sich zum Standarddichtring im Wasser-/Heizkörperbereich sichtbar durch seine gelbe Einfärbung sowie der Materialart. Gas-Komponenten deshalb niemals mit Komponenten aus den Verbundrohrsystemen für die Trinkwasser-, Heizungs,und Druckluftinstallation mischen!

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Das Uponor GAS Verbundrohr

Haftvermittler Außenrohr aus PE-Xb, nach internationaler Gas-Kennzeichnung gelb

5 Schichten – für die Zukunft gebaut Das gelbe Uponor GAS Verbundrohr (PE-Xb – Haftvermittler – längsverschweißtes Aluminium – Haftvermittler – PE-Xb) ist gegen Erdgas und die zulässigen Begleitstoffe (z. B. Odoriermittel) beständig und diffusionsdicht. Diese Rohrgeneration vereint die Vorteile von Kunststoff- und Metallrohren und bietet somit ein Höchstmaß an Flexibilität und Robustheit.

Uponor GAS Verbundrohr

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Haftvermittler Sicherheitsverschweißtes Aluminiumrohr

Das Uponor GAS Verbundrohr besteht aus einem sicherheitsverscheißtem Aluminiumrohr, auf das innen und außen eine Schicht aus vernetztem Polyethylen aufgebracht ist. Alle Schichten werden durch eine zwischenliegende Haftvermittlerschicht dauerhaft miteinander verbunden.

gasführendes Innenrohr aus PE-Xb

kompensiert. Auf diese Weise wird die Montagefreundlichkeit des Rohres wesentlich erhöht, da der Kraftaufwand beim Biegen und Ausrichten gering gehalten werden kann. Aufgrund der Innen- und Außenschicht aus Kunststoff ist das Uponor GAS Verbundrohr korrosionsbeständig.

Das Uponor GAS Verbundrohr ist in den kleineren Dimensionen so ausgelegt, dass die Aluminiumschicht die Rückstellkräfte des Kunststoffes

Das Uponor GAS Verbundrohr hat eine vergleichsweise geringe Längenausdehnung aufgrund seiner festen Verbindung der Kunststoffschichten mit dem Aluminium.

Die Uponor GAS Verbundrohre sind gemäß DVGW-TRGI 2008 der Gruppe der „Kunststoffrohre“ zuzuordnen.

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Technische Daten und Lieferdimensionen

32 25

20

Abmessungen da x s [mm]

20 x 2,25

25 x 2,5

32 x 3

Innendurchmesser di [mm] Länge Ring [m] Länge Stange [m] Außendurchmesser Ring [cm] Gewicht Ring/Stange [g/m] Gewicht pro Ring [kg] Gewicht pro Stange [kg] Rohrrauigkeit k [mm] Ausdehnungskoeffizient α [m/mK] Min. Biegeradius von Hand: 5 x da [mm] Min. Biegeradius mit Innenbiegefeder 4 x da [mm] Min. Biegeradius mit Außenbiegefeder 4 x da [mm] Min. Biegeradius mit Biegezange [mm] Rohrvolumen [l/m]

15,5 100 – 77 148/— 14,8 — 0,0004 25 x 10 -6 100

20 50 5 114 215/242 10,8 1,2 0,0004 25 x 10 -6 125

26 50 5 114 323/323 16,2 1,6 0,0004 25 x 10 -6 160

80

100

128

80

100

-

80

83

111

0,189

0,314

0,531

Uponor GAS Verbundrohr, Lieferformen Dimension Ringware Stangenware ● 20 x 2,25 mm ● ● 25 x 2,5 mm ● ● 32 x 3 mm

Uponor Schutzrohr gelb, Lieferformen Dimension passend für Verbundrohr Gas 28/23 20 x 2,25 mm 34/29 25 x 2,5 mm 42/36 32 x 3 mm

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Ringe 50 m ● ● ●

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Die Uponor GAS Press-Fittings – dauerhaft und sicher dicht Die Uponor GAS Press-Fittings bestehen aus einem verzinnten Messinggrundkörper mit werkseits fixierten Presshülsen aus Edelstahl für das schnelle Herstellen der Verbindungen. Die fixierte Presshülse bietet einen Schutz des innenliegenden Dichtrings vor mechanischen Beschädigungen. Zur optischen Kennzeichnung tragen die Gasfittings gelbe Anschlagringe, diese dienen zum genauen

Achtung! Die Uponor GAS Press-Fittings sind mit erdgasbeständigen O-Ringen, welche nicht heißwasserbeständig sind, ausgestattet. Deshalb dürfen die Komponenten des zertifizierten Uponor GAS-Systems nicht für die Sanitär- oder Heizungsinstallation eingesetzt werden. Die Uponor GAS Verbundrohrsysteme mit Gewinde sind gem. DVGW-TRGI 2008 nach DIN EN 10226-1 ausgeführt:

und sicheren Ansetzen der Pressbacken. Die GAS Press-Fittings werden in Einzelverpackungen geliefert. Darin wird der Fitting optimal vor Umwelteinflüssen wie z. B. Schmutz, Wasser, UV-Licht und Ozoneinflüssen geschützt. Auf der Oberfläche der Presshülse ist die eindeutige Verwendung für die Gasinstallation mit der aufgebrachten Beschriftung gekennzeichnet.

Schnittzeichnung Uponor GAS Press-Übergangsnippel

Rp = zylindrisches Innengewinde R = konisches Außengewinde Die Uponor GAS Press-Fittings sind nur für das einmalige Verpressen bestimmt und danach nicht wiederverwendbar. Das Nachverpressen ist nicht zulässig.

Die Uponor Standard-Fittings MLC für die Sanitär- oder Heizungsinstallation sind nicht mit erdgasbeständigen O-Ringen ausgestattet und dürfen deshalb niemals für die Erdgasinstallation eingesetzt werden.

Umfangreiches Programm aus einer Hand Auch in der Entwicklung und Konstruktion eines exakt auf das Rohr abgestimmten Fittingkonzeptes zeigt das Uponor GAS Verbundrohrsystem seine Stärken: Das Fittingprogramm mit Kupplungen, Winkeln, T-Stücken und einer Vielzahl von praxisgerechten Systemkomponenten ist aufeinander abgestimmt und praxisgerecht einsetzbar.

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Schnell, einfach, sicher: die Press-Verbindungstechnik Das Uponor GAS Verbundrohr wird beim Montieren zwischen Stütz- und Presshülse geschoben und durch den Montagevorgang (Verpressung) kraft- und formschlüssig unlösbar mit dem Uponor GAS Press-Fitting verbunden. Die Profilierung der inneren Stützhülse garantiert durch die Einpressung in die innere Kunst-

stoffschicht des Rohres eine sichere Verbindung. Die Dichtung erfolgt zwischen Stützhülse und Rohrinnenwand mittels in der Nut liegendem, erdgasbeständigen gelbem O-Ring. Die Presshülse besitzt Sichtfenster zur Überprüfung der Einstecktiefe des Uponor GAS Verbundrohres in den Fitting.

Mit dem Uponor GAS Verbundrohrsystem können in Sekundenschnelle Verbindungen hergestellt werden. Die aufwändigen Verbindungstechniken wie Schweißen, Löten oder Gewindeschneiden entfallen. Nähere Hinweise zur Verarbeitung finden Sie im Kapitel „Montageanleitung“.

Vorbereitung der Verpressung Rohr rechtwinklig ablängen

Fitting in Rohr einschieben GAS Verbundrohr zwischen Stützund Presshülse einschieben....

Entgraten

... bis das Rohr vollständig im Sichtfenster des Fittings sichtbar wird.

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Durchführung der Verpressung

KSP0

UPP1

Die Verpresstechnik der Uponor GAS Press-Fittings mit dem GAS Verbundrohr erzeugt unlösbare, dauerhaft dichte Verbindungen. Der Verpressvorgang ist mit den Uponor Pressmaschinen einfach und schnell auszuführen. Die erforderlichen Pressbacken müssen das KSP0/UPP1 Pressprofil besitzen.

Anlegen Die Pressbacke wird an die gelbe Pressbackenführung der Presshülse angelegt.

Verpressen Die Pressmaschine auslösen und mit den zugehörigen Pressbacken eine dauerhaft dichte, unlösbare Verbindung erzeugen.

Fertige Verpressung Das Pressprofil auf den Fittinghülsen kennzeichnet eine erfolgreiche Verpressung.

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Das Uponor Sicherheitskonzept für die Gasinstallation Das Uponor Sicherheitskonzept ist ein zusammenhängendes Konzept vieler Einzelmaßnahmen, um dem obersten Grundsatz nach Sicherheit in der Gasinstallationstechnik Rechnung zu tragen. So leisten wir einen erheblichen Beitrag zur Herstellung sicherer Komponenten, durch Schulungsangebote, einer laufenden durchgehenden Qualitätskontrolle im Unternehmen und die Überwachung durch externe Prüfinstitute. Auf der anderen Seite wird die Sicherheit durch Beachtung der Verlegevorschriften von Planung bis zur Installation, durch Einhalten der Unfallverhütungsvorschriften und durch den Einsatz funktionsfähiger Werkzeuge gewährleistet.

Die Einzelteile ergänzen sich zum System Die Komponenten des Uponor GAS Verbundrohrsystems sind optimal für die Gasinstallation in Gebäuden geeignet: Das Rohr ist gegen Erdgas und dessen Begleitstoffe (z. B. Odoriermittel) beständig und diffusionsdicht. Die Fittings sind erdgasbeständig und praxisgerecht. Die Verbindungstechnik durch Verpressung ist weltweit bewährt. Sicherheitseinrichtungen Beim Einsatz von Mehrschichtverbundrohren in der Gasinstallation müssen gemäß DVGW-TRGI 2008 Gasströmungswächter (GS) eingesetzt werden. Diese müssen metallisch wärmeleitend jeweils mit einer thermischen Absperreinrichtung (TAE) verbunden sein. Für das Uponor GAS Verbundrohrsystem sind deshalb vorgefertigte GS/TAEEinheiten, bestehend aus einem GS mit verbundener TAE, erhältlich. Werkzeuge

Produktion und Logistik Unsere Anlagen zur Rohrproduktion und Fittingherstellung werden laufend qualitätsüberwacht. Die hergestellten Produkte unterliegen strengsten internen Qualitätsanforderungen und externen Überprüfungen. Technische Unterlagen und Schulungen Unsere technischen Unterlagen beschreiben ausführlich die Produkte und deren bestimmungsgemäße Verwendung in anschaulicher Form. Umfassende Themen bietet Uponor als Schulungsangebote im Rahmen des Academy-Programms an, um Unsicherheiten und Einbauprobleme zu beseitigen. Das aktuelle Schulungsprogramm finden Sie unter www.uponor.de. Zulassungen Geleitet von den Anforderungen der einschlägigen Normen und Vorschriften werden Uponor Produkte entwickelt, getestet und durch unabhängige, externe Prüfinstitute geprüft und zugelassen.

Im Uponor Werkzeugkonzept wird dringend die erforderliche Wartung und Inspektion von Pressbacken und Pressmaschinen empfohlen. Hier bietet Uponor den einmaligen Service einer Erinnerung zum Inspektions- und Wartungsintervall. Diesen können Sie durch eine einmalige, kostenfreie Registrierung beantragen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass nur funktionsfähige Pressmaschinen und Pressbacken der KSP0-Generation für die Gasinstallation zum Einsatz kommen.

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Qualitätskontrollen Durch Überwachung nach den Normen staatlicher Materialüberwachungsinstitute sowie durch ständige Eigenüberwachung und Überprüfung verfügt das Uponor GAS Verbundrohrsystems über einen hohen Qualitätsstandard. Ständige Qualitätsprüfung vor und während der Produktion:

Modernste Produktionsanlagen und langjährige Erfahrungen in der Kunststoff- und Metallverarbeitung im eigenen Haus, lückenloses Qualitätsmanagement, Wareneingangs- und Warenausgangskontrollen, umfangreiche interne und externe Gütekontrollen stellen den hohen Qualitätsstandard des Uponor GAS Verbundrohrsystems dauerhaft sicher.

In regelmäßigen Zugversuchen wird die Belastbarkeit des Mehrschichtverbundrohres überprüft. Neben der kontinuierlichen Prüfung des Rohres im Labor wird jedes Uponor Verbundrohr während der Produktion auf Maßhaltigkeit und Dichtheit geprüft.

Prüfungen: durch Spezialkameras, Kugeltest, Spiraltest, Vermessung und Zugkraftprüfung In werkseigenen Labors: Rohmaterialprüfung, Rohrprüfungen vom Prüfmeter (Schältest, Schichtdickenmessung), Druckund Temperaturprüfungen und Warmlagerungstest Durch neutrale nationale und internationale Prüfinstitute (z. B. DVGW, Gastec Niederlande)

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Die Uponor Kombilösung: Gasströmungswächter mit thermisch auslösender Absperreinrichtung Definition

Funktion thermisch auslösende Absperreinrichtung (TAE)

Der Gasströmungswächter ist eine aktive Sicherungsmaßnahme zum Schutz der Gasanlage gegen Manipulationen, welche bei versehentlichen oder vorsätzlichen Beschädigungen der Gasleitung (z. B. Brandfall), sofort selbsttätig den Gasdurchsatz unterbricht. Die DVGW-TRGI 2008 schreiben bei der Verwendung von Mehrschichtverbundrohren beim GS jeweils den Einsatz einer thermisch auslösenden Absperreinrichtung vor. Deshalb bietet Uponor eine Kombilösung GST in verschiedenen Typen an. Das spart Zeit und bei der Installation einen Arbeitsschritt. Funktion Gasströmungswächter (GS) Die Gasströmungswächter bleiben im Nenndurchflussbereich VN stabil offen. Wird infolge von Beschädigungen der Gasleitung (z. B. Manipulation, Leckagen, Brandfall) der voreingestellte

Uponor bietet mit der GS/TAE Einheit, bestehend aus GS mit integrierter TAE eine werkseits vormontierte Lösung für den schnellen Praxiseinsatz.

Schließdurchfluss VS des Gasströmungswächters erreicht, unterbricht dieser selbständig die Gaszufuhr. Der Gasströmungswächter hat eine Überströmöffnung im Schließkörper und öffnet nach Beseitigung der Ursache für das Schließen selbsttätig, sofern ein Druckausgleich stattfinden kann. Die Auswahl des Gasströmungswächters richtet sich leistungsbezogen entsprechend dem Einbaufall bei bestimmtem Leitungsdurchmesser und -länge und der Nennwärmebelastung bzw. Gesamtnennwärmebelastung.

Im Uponor Verbundrohrsystem GAS dürfen nur GS Typ K mit Druckverlust 0,5 mbar (bei Nenndurchfluss) nach VP 305-1 vom Dez. 2007 verwendet werden. Die GS/TAE-Einheit muss in der auf dem Typenschild angegebenen Einbaulage (waagerecht oder senkrecht nach oben) eingebaut werden, um das geforderte Schließverhalten und damit die Funktion sicherzustellen.

Anschlussgewinde Eingang: Außengewinde, konisch [R] Ausgang: Innengewinde, zylindrisch [Rp] Einbaulage (H = horizontal, T = senkrecht nach oben)

VGas [m3/h] bei d = 0,64 Typbezeichnung

GS25HT4AIT65 Art.Nr.: 1042789

Distributed by

p = 15 - 100 mbar Betriebsdruckbereich

Der im Innenraum der TAE beinhaltete Schließkörper reagiert auf thermische Beanspruchung und unterbricht bei Erreichen der Auslösetemperatur den Gasdurchfluss. Die TAE bleiben bei Temperaturen bis 925 °C sowie nach dem Abkühlen dicht.

GS4 K

Nenndurchfluss VGas

Einbaulage: senkrecht nach oben

DVGW-G

Made by

R

42/08

Fertigungsdatum lfd. Woche/Jahr

Auf dem Typenetikett der GS/TAE-Einheit finden sich alle Informationen zum Einbau.

Durchflussrichtung

offen

geschlossen

Arbeitsstellungen des Gasströmungswächters U P O N O R G E B Ä U D E T E C H N I K T E C H N I S C H E R G E S A M T K ATA LO G

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Technische Daten Gasströmungswächter (GS) Uponor Gasströmungswächter sind nach VP305-1, Ausgabe 12/2007, (DVGW-Registrier-Nummer: DG-4663BO0118) zertifiziert. Gasströmungswächter (GS) Typ nach VP305-1: Betriebsdruckbereich: Einbauort: Druckverlust: Überströmöffnung: Überströmmenge: Geeignete Gasarten: Thermische Beständigkeit: Umgebungstemperatur: Gewindeanschlüsse: Schließfaktor

K 15 – 100 mbar hinter dem Hausdruckregelgerät, vor dem Hausdruckregelgerät sofern p ≤ 100 mbar < 0,5 mbar Standard max. 2 bis 30 l/h Luft Erdgas nach DVGW Arbeitsblatt G 260 außen 650 °C, bis 5 bar; innen 200 °C -20 °C bis 60 °C nach DIN EN 10226-1, Außengewinde konisch (R), Innengewinde zylindrisch (Rp) fs,max ≤ 1,45

Technische Daten Thermische Absperreinrichtung (TAE) Uponor thermisch auslösende Absperreinrichtungen sind nach DIN 3586:2003-10 (DVGW-Registrier-Nummer: DG 4340AQ1236) zertifiziert. Thermische Absperreinrichtung (TAE) Auslösetemperatur: max.zul. Umgebungstemp. (GT offen): Brandfestigkeit (GT geschlossen): Leckfluss (Prüfluft bis 4 bar): Gehäusewerkstoff: Anschlüsse: Nenndruck:

Installationsanweisungen zu GS/TAE Einheit Die GS/TAE Einheit ist gemäß gültiger DVGW-TRGI 2008 auszuwählen und ein Abgleich ist durchzuführen. Vor dem Einbau ist der vorliegende Typ des Gasströmungswächters auf Übereinstimmung mit dem projektierten Gasströmungswächter zu prüfen (siehe dazu Bezeichnung auf Typschild und Leistungsparameter). Achtung! Ein Überschreiten der auf den VGasWert bezogenen maximalen Anschlusswerte kann zum Schließen des Gasströmungswächters im Normalbetrieb führen! Der Einbau von beschädigten Gasströmungswächtern ist unzulässig. 230

+ 100 °C – 8K + 80 °C 1 Stunde bis 925°C < 30 l/h Stahl Gewindeanschluss nach DIN EN 10226-1 MOP 5 (PN 5)

Vor dem Einbau: - vorliegenden GST auf Übereinstimmung mit dem ausgewählten GS-Typ prüfen (siehe dazu Bezeichnung auf Typschild und Betriebskennwerte) - drucklosen Zustand der Leitungsanlage herstellen. Den GST erst unmittelbar vor der Montage aus der Verpackung entnehmen. Der GS muss bei der Lagerung und während der Installation vor Verschmutzung geschützt sein. Der Gasströmungswächter ist nicht in offensichtlich verschmutzte Leitungen einzubauen. Die Strömungsrichtung und Einbaulage unbedingt beachten (Hinweise auf dem Typschild) Der Gasströmungswächter ist zugänglich einzubauen

Ein geschlossener GS darf nicht als Absperreinrichtung verwendet werden Nicht in die Öffnungen fassen oder im Innenraum des Gehäuses manipulieren Der Gasströmungswächter ist vor Stoß zu schützen Vorgehen beim Wiederöffnen des geschlossenen Gasströmungswächters: - Schließen der unmittelbar am Gasströmungswächter befindlichen/nächstliegenden Handabsperreinrichtung. - Nach ca. 1 Min. durch langsames Öffnen der Absperreinrichtung die am Gasströmungswächter nachfolgende Leitung befüllen. Bei größeren Abständen zwischen Handabsperreinrichtung und Gasströmungswächter ist länger zu warten.

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Das Uponor Werkzeugkonzept Anforderungen an Uponor Presswerkzeuge Die Hauptvoraussetzung für die dauerhafte Dichtheit und Sicherheit der Uponor Gas Installation sind technisch einwandfrei funktionierende Uponor Pressmaschinen und Uponor Pressbacken UPP1/KSP0. Eine Installation des Uponor GAS Verbundrohrsystems darf nur mit den vom DVGW-G zertifizierten Uponor Pressmaschinen UP 75, UP 75 EL oder Mini 32 sowie den dazu gehörigen Pressbacken mit dem UPP1/ KSP0-Profil durchgeführt werden.

Die Uponor Pressmaschinen UP 63, UP 50 EL und die Uponor Handpresszange dürfen für die Verpressung des Uponor GAS Verbundrohrsystems nicht verwendet werden. Pressmaschinen bzw. Pressbacken anderer Hersteller dürfen nicht eingesetzt werden. Bitte nehmen Sie als für die Gasinstallation zugelassener Fachinstallateur Ihre Sorgfaltspflicht wahr und lassen Ihre für die Gasinstallation eingesetzten Uponor-Pressmaschinen und Uponor Pressbacken UPP1/KSP0 regelmäßig von der genannten Servicestelle prüfen und ggf. warten. Werden die vorgeschriebenen Inspektions- bzw. Wartungszyklen für die Pressmaschine und für die Uponor Pressbacken UPP1/KSP0 nicht eingehalten, besteht die Gefahr, dass durch mangelhafte Verpressungen Sach- und Personenschäden verursacht werden, für die wir keine Haftung übernehmen.

Service für eine sichere Verbindung Wir empfehlen dringend die Registrierung von Pressmaschinen und Pressbacken. Um Ihnen diese Sorgfaltspflicht so einfach wie möglich zu gestalten, bietet Uponor einen neuen Service: Durch eine einmalige Registrierung Ihrer Presswerkzeuge und Pressbacken mit dazugehöriger Seriennummer werden Sie an die fällige Inspektion gemäß den erforderlichen Serviceintervallen erinnert. Werden die Wartungsintervalle nicht eingehalten, gefährden Sie Ihre Ansprüche aus der umfassenden Uponor Haftungserklärung.

Beispiel: Die Pressmaschine oder Pressbacke mit der unten abgebildeten Prüfplakette muss im Oktober 2013 spätestens zur erneuten Wartung. Das Presswerkzeug bekommt im Anschluss daran einen neue Prüfplakette, die für ein weiteres Jahr gültig ist.

Ihr Nutzen

Registrierung

Monat

Ein Formular zur Registrierung liegt jeder Pressbacke in der Verpackung bei. Darin tragen Sie die erforderlichen Daten ein und faxen das ausgefüllte Formular an Uponor.

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Antwortfax zur Registrierung der Uponor Presswerkzeuge

KOPIERVORLAGE Faxen an: +49 (0)9521 690-9729

Dieses Formular dient der Registrierung der Uponor Pressbacken UPP1 für Uponor Pressmaschinen UP 75/UP 75 EL und der Uponor Pressbacken KSP0 für die Uponor Pressmaschine Mini 32. Bitte schicken Sie vor Beginn der Installationsarbeiten dieses Fax vollständig und leserlich ausgefüllt an die oben genannte Fax-Nummer. Wir empfehlen dringend, nur registrierte Uponor Werkzeuge einzusetzen. Empfänger: Uponor GmbH Industriestr. 56 97437 Hassfurt Germany T +49 (0)9521 690-0 F +49 (0)9521 690-9729 W www.uponor.de E info.de@uponor.com

Absender oder Firmenstempel (Bitte in Druckbuchstaben ausfüllen) Firmenname: Ansprechpartner: Straße: Postleitzahl, Ort: Telefon, Telefax: E-Mail: Die Verpressung der Uponor GAS Press-Fittings mit dem Uponor GAS MLC Rrohr darf nur mit den für die Gasinstallation zugelassenen, gekennzeichneten und regelmäßigen Wartungen unterliegenden Uponor Pressmaschinen UP 75, UP 75 EL und Mini 32 und Uponor UPP1/KSP0 Pressbacken erfolgen. Pressmaschinen bzw. Pressbacken anderer Hersteller dürfen nicht eingesetzt werden. Die technischen Informationen zum Uponor Verbundrohrsystem GAS sind für den Einsatz, die Planung, die Verarbeitung, die Verlegung und Durchführung der Belastungs- und Dichtheitsprüfung des Uponor Gassystems zu beachten.

Nr. Uponor GAS Pressbacken UPP1/KSP0

Dim.

1 UPP1 für UP 75/UP 75 EL 2 UPP1 für UP 75/UP 75 EL  3 UPP1 für UP 75/UP 75 EL  4 KSP0 für Mini 32  5 KSP0 für Mini 32  6 KSP0 für Mini 32 

1048082 – 04/2015 ME – Änderungen vorbehalten

Sie erhalten beim Einsatz des Uponor GAS Verbundrohrsystems (Rohr, Fitting und Werkzeuge) unsere Gewährleistung. Sie werden von uns benachrichtigt, wenn Ihre Pressbacken und/oder Pressmaschinen zur Überprüfung oder zum Uponor Wartungsservice müssen. Diese Überprüfung soll jeweils jährlich erfolgen oder spätestens nach 10.000 Verpressungen.

Jahr

Uponor Pressbacke UPP1 für Uponor Pressmaschinen UP 75 und UP 75 EL

Uponor Pressbacke KSP0 für Uponor Pressmaschine Mini 32

Seriennummer U20

3203 G12345

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11 12 1 2 10 c 02 9 0405 8 03 43 7 6 5

_ _ _ _ _ _ Dimension

11 12 1 2 10 c 02 9 0405 8 03 43 7 6 5

Seriennummer

Dimension

Datum

Seriennummer

Voraussetzungen für Registrierung der Uponor Pressmaschinen UP 75, UP 75 EL oder Mini 32:

Die Uponor Pressmaschinen müssen technisch einwandfrei funktionieren und frei von augenmerklichen Schäden sein. Pressmaschinen mit einer undichten Hydraulik bzw. einem Ölverlust oder mit ungewöhnlichen Geräuschen beim Pressvorgang dürfen niemals für die Installation eingesetzt werden. Neue bzw. neuwertige Uponor Pressmaschinen UP 75, UP 75 EL und Mini 32

Bestehende Uponor Pressmaschinen, älter als 1 Jahr mit jährlicher Inspektion bzw. Wartung

Bedingung:

Die Uponor Pressmaschinen dürfen nicht älter als 1 Jahr ab Kaufdatum sein. Bitte legen Sie dem Antwortfax eine Kopie der jeweiligen Kaufquittung inkl. des Qualitätszertifikats der jeweiligen Maschine bei, sonst kann die Pressmaschine nicht registriert werden. Die Uponor Pressmaschinen UP 75, UP 75 EL und Mini 32 müssen spätestens ein Jahr nach dem Kaufdatum bzw. beim Aufleuchten der Wartungsanzeige zur nächsten Wartung eingesandt werden.

Die letzte Inspektion bzw. Wartung der Uponor Pressmaschine liegt nicht länger als 1 Jahr zurück. Die aufgeführten Uponor Pressmaschinen müssen spätestens ein Jahr nach der Inspektion bzw. Wartung oder beim Aufleuchten der Wartungsanzeige zur nächsten Wartung eingesandt werden.

Notwendige Angaben für die Registrierung:

Ort, Datum

Maschinennummer (siehe Typenschild)

Mit dem Rückantwortfax registrieren Sie Ihre Pressbacken.

Kaufdatum (siehe Kaufbeleg oder Garantieurkunde) Monat

Jahr

Monat

Jahr

Monat

Jahr

Maschinentyp UP75 | UP75 EL | Mini32

Datum der letzten Wartung

Tag

Monat

Jahr

Tag

Monat

Jahr

Tag

Monat

Jahr

Unterschrift, Stempel

Mit der Unterschrift wird bestätigt, dass die alle Angaben korrekt und vollständig sind. Das ausgefüllte Fax und die Sendebestätigung sind aufzubewahren und auf Verlangen auszuhändigen. Die Daten werden zum Zwecke der Registrierung EDV-mäßig erfasst und an den Servicedienstleister weitergegeben.

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Installieren mit Uponor Das Uponor Verbundrohrsystem > Das Uponor Verbundrohrsystem für die Gasinstallation nach DVGW-TRGI 2008

Antwortfax zur Registrierung der Uponor Presswerkzeuge

KOPIERVORLAGE Faxen an: +49 (0)9521 690-9729

Dieses Formular dient der Registrierung der Uponor Pressbacken UPP1 für Uponor Pressmaschinen UP 75/UP 75 EL und der Uponor Pressbacken KSP0 für die Uponor Pressmaschine Mini 32. Bitte schicken Sie vor Beginn der Installationsarbeiten dieses Fax vollständig und leserlich ausgefüllt an die oben genannte Fax-Nummer. Wir empfehlen dringend, nur registrierte Uponor Werkzeuge einzusetzen. Empfänger: Uponor GmbH Industriestr. 56 97437 Haßfurt Germany T +49 (0)9521 690-0 F +49 (0)9521 690-9729 W www.uponor.de E info.de@uponor.com

Absender oder Firmenstempel (Bitte in Druckbuchstaben ausfüllen) Firmenname: Ansprechpartner: Straße: Postleitzahl, Ort: Telefon, Telefax: E-Mail: Die Verpressung der Uponor GAS Press-Fittings mit dem Uponor GAS MLC Rrohr darf nur mit den für die Gasinstallation zugelassenen, gekennzeichneten und regelmäßigen Wartungen unterliegenden Uponor Pressmaschinen UP 75, UP 75 EL und Mini 32 und Uponor UPP1/KSP0 Pressbacken erfolgen. Pressmaschinen bzw. Pressbacken anderer Hersteller dürfen nicht eingesetzt werden. Die technischen Informationen zum Uponor Verbundrohrsystem GAS sind für den Einsatz, die Planung, die Verarbeitung, die Verlegung und Durchführung der Belastungs- und Dichtheitsprüfung des Uponor Gassystems zu beachten.

Nr. Uponor GAS Pressbacken UPP1/KSP0

Dim.

1 UPP1 für UP 75/UP 75 EL 2 UPP1 für UP 75/UP 75 EL 3 UPP1 für UP 75/UP 75 EL 4 KSP0 für Mini 32 5 KSP0 für Mini 32 6 KSP0 für Mini 32

Uponor Pressbacke UPP1 für Uponor Pressmaschinen UP 75 und UP 75 EL

Uponor Pressbacke KSP0 für Uponor Pressmaschine Mini 32

Seriennummer U32

3203 G12345

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11 12 1 10 05 2 9 04 c 02 3 8 03 4 7 6 5

_ _ _ _ _ _ Dimension

11 12 1 10 05 2 9 04 c 02 3 8 03 4 7 6 5

Seriennummer

Dimension

Datum

Seriennummer

Voraussetzungen für Registrierung der Uponor Pressmaschinen UP 75, UP 75 EL oder Mini 32:

Die Uponor Pressmaschinen müssen technisch einwandfrei funktionieren und frei von augenmerklichen Schäden sein. Pressmaschinen mit einer undichten Hydraulik bzw. einem Ölverlust oder mit ungewöhnlichen Geräuschen beim Pressvorgang dürfen niemals für die Installation eingesetzt werden. Neue bzw. neuwertige Uponor Pressmaschinen UP 75, UP 75 EL und Mini 32

Bestehende Uponor Pressmaschinen, älter als 1 Jahr mit jährlicher Inspektion bzw. Wartung

Bedingung:

Die Uponor Pressmaschinen dürfen nicht älter als 1 Jahr ab Kaufdatum sein. Bitte legen Sie dem Antwortfax eine Kopie der jeweiligen Kaufquittung inkl. des Qualitätszertifikats der jeweiligen Maschine bei, sonst kann die Pressmaschine nicht registriert werden. Die Uponor Pressmaschinen UP 75, UP 75 EL und Mini 32 müssen spätestens ein Jahr nach dem Kaufdatum bzw. beim Aufleuchten der Wartungsanzeige zur nächsten Wartung eingesandt werden.

Die letzte Inspektion bzw. Wartung der Uponor Pressmaschine liegt nicht länger als 1 Jahr zurück. Die aufgeführten Uponor Pressmaschinen müssen spätestens ein Jahr nach der Inspektion bzw. Wartung oder beim Aufleuchten der Wartungsanzeige zur nächsten Wartung eingesandt werden.

Notwendige Angaben für die Registrierung:

Ort, Datum

Maschinennummer (siehe Typenschild)

Kaufdatum (siehe Kaufbeleg oder Garantieurkunde)

Maschinentyp UP75 | UP75 EL | Mini32

Datum der letzten Wartung

Monat

Jahr

Tag

Monat

Jahr

Monat

Jahr

Tag

Monat

Jahr

Monat

Jahr

Tag

Monat

Jahr

Unterschrift, Stempel

Mit der Unterschrift wird bestätigt, dass alle Angaben korrekt und vollständig sind. Das ausgefüllte Fax und die Sendebestätigung sind aufzubewahren und auf Verlangen auszuhändigen. Die Daten werden zum Zwecke der Registrierung EDV-mäßig erfasst und an den Servicedienstleister weitergegeben.

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Installieren mit Uponor Das Uponor Verbundrohrsystem > Das Uponor Verbundrohrsystem für die Gasinstallation nach DVGW-TRGI 2008

Anforderungen an Uponor Pressmaschinen UP 75, UP 75 EL und Mini 32 Die Uponor Pressmaschinen unterliegen wie jedes Presswerkzeug einem natürlichen Verschleiß. Pressmaschinen mit einer undichten Hydraulik bzw. einem Ölverlust oder mit ungewöhnlichen Geräuschen beim Pressvorgang dürfen niemals für die Installation eingesetzt werden. Diese müssen unbedingt zur Inspektion bzw. Wartung an die Servicestelle geschickt werden:

Wartungsanzeige zur nächsten Wartung eingesandt werden. Die Inspektionen bzw. Wartungen der Pressmaschinen nach der jeweiligen Bedienungsanleitung müssen unbedingt durchgeführt werden.

älter als ein Jahr sind, bzw. deren letztmalige Inspektion/Wartung nicht länger als ein Jahr zurückliegt, können sofort für die Installation mit dem Uponor GAS Verbundrohrsystem eingesetzt werden.

Neue Uponor Pressmaschinen und Uponor Pressmaschinen, die nicht

Wir empfehlen dringend, die Maschinen bei Uponor zu registrieren.

Klauke Servicecenter Gustav Klauke GmbH Auf dem Kapp 46 42855 Remscheid Die Uponor Pressmaschinen UP 75, UP 75 EL und Mini 32 müssen spätestens ein Jahr nach dem Kaufdatum bzw. beim Aufleuchten der

Pressmaschine UP 75 EL

Akku-Pressmaschine UP 75

Akku-Pressmaschine Mini 32

Anforderungen an Uponor Pressbacken UPP1/KSP0 Neue Uponor Pressbacken und Pressbacken, die nicht älter als ein Jahr sind bzw. deren letztmalige Inspektion/Wartung nicht länger als ein Jahr zurück liegt, können sofort für die Installation mit dem Uponor GAS Verbundrohrsystem eingesetzt werden. Wir empfehlen dringend, die Pressbacken bei Uponor zu registrieren. Nur die UPP1/KSP0-Pressbacken sind von der DVGW-Zertifizierung erfasst.

Achtung! Die Uponor Pressbacken UPP1/ KSP0 müssen technisch einwandfrei funktionieren und dürfen keine augenmerklichen Beschädigungen (z. B. Lasche gerissen, Materialbruch, Ausplatzungen, etc.) aufweisen. Sie müssen frei von Verunreinigungen und Ablagerungen sein. Die Pressbacken sind vor dem Pressvorgang zu überprü-

fen und gegebenenfalls (ohne Reinigungsmittel) von Verunreinigungen zu befreien. Der vorgeschriebene Inspektions- bzw. Wartungszyklus von einem Jahr muss eingehalten werden. Die Pflegehinweise für die Uponor Pressbacken UPP1/KSP0 sind zu beachten (diese und viele weitere nützliche Unterlagen finden Sie unter www.uponor.de ).

Pressbacken UPP1 für die Pressmaschinen UP 75 EL (elektrisch betrieben) und die AkkuPressmaschine UP 75

Pressbacken KSP0 für die Pressmaschinen UP 75 EL (elektrisch betrieben) und die AkkuPressmaschine UP 75

Pressbacken KSP0 für die Akku-Pressmaschine Mini 32

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Installieren mit Uponor Das Uponor Verbundrohrsystem > Das Uponor Verbundrohrsystem für die Gasinstallation nach DVGW-TRGI 2008

Uponor Pressmaschinen-Pressbacken Kombinationen

Pressbacken UPP 1 und KSP0 für Pressmaschine UP 75 und UP 75 EL Wahlweise können die Pressbacken UPP 1 und KSP0 mit den Pressmaschinen UP 75 und UP 75 EL für die Gasinstallation eingesetzt werden.

1 Farbkennzeichnung Nennweite: 20 orange, 25 braun, 32 grün

1 3 1 2

4

Für die Verarbeitung des Uponor Verbundrohrsystems GAS sind ausschließlich die auf dieser Seite beschriebenen Pressmaschinen-Pressbacken Kombinationen zulässig.

2 Prüfplakette Gas (gelb)

U32

3203 G12345

2

3 Dimension 4 Seriennummer

KSP0

UP 75

UPP1 Vorderseite Rückseite

1

3

U20

3

U32

3203 G12345

4 UP 75 EL KSP0

UPP1

Pressbacke KSP0 für Akku-Pressmaschine Mini 32 Die Uponor Pressbacke KSP0 für die Akku-Pressmaschine Mini 32 unterscheidet sich konstruktiv von der Pressbacke KSP0 für die Pressmaschine UP 75 bzw. UP 75 EL und darf deshalb nur zusammen mit der Akku-Pressmaschine Mini 32 eingesetzt werden.

Dimension Datum Prüfplakette Gas (gelb)

Farbkenzeichnung Nennweite: 20 orange; 25 braun; 32 grün

Seriennummer (fortlaufend)

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Installieren mit Uponor Das Uponor Verbundrohrsystem > Das Uponor Verbundrohrsystem für die Gasinstallation nach DVGW-TRGI 2008 > Planungsgrundlagen Gasinstallation

Planungsgrundlagen Gasinstallation Erdgas – das Multitalent Genießen Sie die Energie mit Komfort Erdgas ist eine vielseitige Energiequelle, denn es lässt sich nicht nur zum Heizen und zur Warmwasserbereitung einsetzen, sondern auch in der modernen Erdgastechnik zum Kochen, Waschen, Trocknen, Geschirrspülen, auf der Terrasse, im Garten oder in der Sauna. Erdgas als idealer Energieträger Der ideale Energieträger ist vielfältig einsetzbar, wirtschaftlich und bequem und bietet damit viele Vorzüge. Eine besonders hohe Energieausnutzung wird durch die moderne Erdgastechnologie ermöglicht – und gleichzeitig ein Höchstmaß an Sicherheit garantiert. Erdgas verursacht keine Rußbildung, hat vergleichsweise geringe CO2-Emissionen und ist somit ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz.

Erdgas ist als Brennstoff für die Umwelt und Verbraucher vorteilhaft durch: saubere und umweltfreundliche Verbrennung weil schwefelfrei (im Gegensatz zu Heizöl) wenig CO2 gegenüber anderen Brennstoffen, bedingt durch den hohen Wasserstoffanteil im Gas. Dafür entsteht Wasserdampf, der jedoch unschädlich ist die Verbrennung ist praktisch rußfrei Bevorratung unnötig, das spart Lagerraum bzw. -tank, gewinnt zusätzlichen Raum und muss nicht im Voraus bezahlt werden Verbrennungsrückstände wie Ruß, Asche gibt es nicht Moderne Gasgeräte haben einen hohen Wirkungsgrad Preis-/Leistungsverhältnis ist günstig und bietet eine Alternative zum Heizöl Erdgas ist vielerorts durch unterirdische Versorgung öffentlich bis zum Verbraucher verfügbar

In einem bestimmten Mischungsverhältnis mit Luft können im schlimmsten Fall Brenngase explodieren, deshalb ist ein Ausströmen von unverbranntem Gas unbedingt zu vermeiden. Daher sind für die Installation von Gasanlagen technische Vorschriften zu beachten. Der Einbau von Gasinstallationen erfordert verantwortungsvolle, geplante fachgerechte Vorgehensweise. Sie finden nachfolgend Anweisungen und Vorgaben, aber auch Tipps und Verarbeitungshinweise sowie weiterführende Regeln und Anleitungen für einen sicheren Umgang mit der Technik der Gasinstallation mit dem Uponor GAS Verbundrohrsystem.

Erdgas entstand wie Erdöl aus treibenden Kleinstlebewesen (Plankton) im Laufe von Millionen Jahren unter gewaltigen Erdablagerungen. In Tiefen von 2000 bis 10.000 m ist das Gas in porösen Gesteinsschichten unter Druck bis zu 300 bar zu finden. Erdgas besteht zu 80 % aus Methan und ist leichter als Luft.

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Installieren mit Uponor Das Uponor Verbundrohrsystem > Das Uponor Verbundrohrsystem für die Gasinstallation nach DVGW-TRGI 2008 > Planungsgrundlagen Gasinstallation

Erdgasinstallation mit Uponor Uponor Hausanschlussleitungen aus PE-Xa für die langfristig sichere Hausanbindung

Uponor GAS Verbundrohrsystem für die Gasinstallation in Gebäuden

Uponor fertigt weltweit bereits seit langem Hausanschlussleitungen aus PE-Xa auf höchstem Sicherheitsniveau. Nur durch kompromisslose Qualität kann beim Transport von Erdgas eine kontinuierliche Versorgung sichergestellt werden.

Für den Indoor-Bereich bietet das Uponor GAS Verbundrohrsystem für die Gasinstallation in Gebäuden, ein Komplettsystem mit geprüfter Qualität für praxisgerechte Einbausituationen.

Uponor PE-Xa Hausanschlussleitungen in Dimensionen von 25-110 mm haben sich hierbei als intelligente Lösungen bewährt, die hohe Wirtschaftlichkeit mit dauerhafter Sicherheit verbinden.

Das Uponor GAS Verbundrohrsystem besteht aus angepassten Komponenten für die Erstellung einer Gasinstallation: dem zuverlässigen Verbundrohr Gas, einem praxisnahen Fittingprogramm sowie erforderlicher Sicherheitstechnik. Das Uponor GAS Verbundrohrsystem wird innerhalb von Gebäuden zur Gasgeräte-Versorgung eingesetzt und ist für Gasinstallationen bis 100 mbar ein vorteilhaftes Installationssystem mit schneller Verlegetechnik.

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Installieren mit Uponor Das Uponor Verbundrohrsystem > Das Uponor Verbundrohrsystem für die Gasinstallation nach DVGW-TRGI 2008 > Planungsgrundlagen Gasinstallation

Allgemeine Anforderungen an die Gasinstallation Technische Anforderungen Die Technischen Regeln für die Gasinstallation (kurz: TRGI) sind als DVGW-Arbeitsblatt G 600 die verbindliche und gleichsam wichtigste Vorschrift für das Fachhandwerk in der Gasinstallation. Die DVGW-TRGI 2008 regelt, wie Gasanlagen geplant, ausgeführt, gewartet und instand gehalten werden müssen. Die Vorgaben der DVGW-TRGI 2008 sind ausnahmslos für alle Installationen mit dem Uponor GAS Verbundrohrsystem zu beachten und einzuhalten. Für das Uponor GAS Verbundrohrsystem gelten ergänzend die Anweisungen der hier vorliegenden technischen Dokumentation innerhalb Deutschlands. Die Technischen Regeln für GasInstallationen gelten für Planung Erstellung Änderung Instandhaltung für Gasinstallationen in Gebäuden und auf Grundstücken, die mit Gasen der 1., 2. und 4. Gasfamilie und mit Drücken bis 100 mbar

(Niederdruck) betrieben werden. Das Uponor GAS Verbundrohrsystem kann für Gasanlagen beginnend hinter der Hauptabsperreinrichtung (HAE) bis zum Gasgeräteanschluss eingesetzt werden. Nach den DVGW-TRGI 2008 ausgeführte Arbeiten entsprechen den anerkannten Regeln der Technik. Davon abgewichen werden darf nur, wenn im Einvernehmen zwischen Netzbetreiber und Vertragsinstallationsunternehmen oder ggf. dem Bezirksschornsteinfegermeister eine Ausführungsart gewählt wird, die den Anforderungen mindestens gleichwertig ist. Weiterhin zu beachten und von der DVGW-TRGI 2008 unberührt bleiben einschlägige Rechtsvorschriften wie die Landesbauordnungen, Dampfkesselverordnung (DampfkV) und weitergehende themenzugehörige Bereiche wie z. B. Technische Regeln für Dampfkesselanlagen (TRD 412). Einsatzbereiche Uponor GAS Verbundrohrsystem Das Uponor GAS Verbundrohrsystem ist für den Einsatz von odoriertem Erdgas H und L nach G

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Achtung! Einsatzgrenzen Das Uponor GAS Verbundrohrsystem darf nicht eingesetzt werden für Betriebsdrücke über 100 mbar und als frei verlegte Außenleitung. Erdverlegte Außenleitungen dürfen nur zum Anschluss von Gasgeräten im Freien verwendet werden. Uponor GAS Verbundrohrsystem ist nur geeignet für den Einsatz von Erdgas gem. der 2. Gasfamilie.

260 mit einem nominalen Arbeitsdruck von max. 100 mbar (10 kPa oder 0,01 MPa) geeignet und wird innerhalb von Gebäuden zur Gasgeräte-Versorgung eingesetzt. Die Verwendung von Mehrschichtverbundrohren zusammen mit unlösbaren Rohrverbindern und Rohrverbindungen für Gas-Innenleitungen ist durch die DVGWTRGI 2008 begründet. Demnach dürfen Verbundrohre Kunststoff/ Aluminium/Kunststoff, wie das Uponor GAS Verbundrohr mit den zugehörigen Pressverbindern eingesetzt werden.

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Installieren mit Uponor Das Uponor Verbundrohrsystem > Das Uponor Verbundrohrsystem für die Gasinstallation nach DVGW-TRGI 2008 > Planungsgrundlagen Gasinstallation

Begriffe der Gasinstallationstechnik Die nachfolgenden Begriffe finden sich als allgemein gültige Beschreibungen auch in der DVGW-TRGI 2008 und verhindern Fehlbestim-

mungen und falsche Ausdrücke. Eine einheitliche Terminologie ist Voraussetzung für absolute Sicherheit in der Gasinstallation. Daher

muss auf diese Begrifflichkeiten in Planung, Ausführung und Verarbeitung genau Bezug genommen werden.

Gasinstallation

Instandhaltung

Gasdruckregelgerät (GR)

Die Gasinstallation ist die Einrichtung hinter der Hauptabsperreinrichtung (HAE) bis zur Mündung der Abgasanlage ins Freie. Gasinstallationen bestehen aus Leitungsanlagen, Gasgeräten, Verbrennungsluftversorgung und Abgasanlagen. Das Uponor GAS Verbundrohrsystem dient zur Erstellung von Leitungsanlagen zur Versorgung von Gasgeräten.

Die Instandhaltung in Anlehnung an DIN EN 13306 und DIN 31051 ist die Gesamtheit der Maßnahmen zur Feststellung und Beurteilung des Ist-Zustandes sowie zur Bewahrung und Wiederherstellung des SollZustandes und gliedert sich in:

Das GR ist ein Bauteil zum Regeln des Druckes im nachgeschalteten Teil der Leitungsanlage. Es kann als Haus- oder Zähler-Druckregelgerät eingesetzt werden.

Erstellung der Gasinstallation Nach der DVGW-TRGI 2008 ist die Erstellung der Gasinstallation (früher Gasanlage) die Gesamtheit der Maßnahmen für die Errichtung der Gasinstallation.

Sichtkontrolle durch den Betreiber der Gasinstallation („Hausschau“ im Zuge der Erfüllung der Verkehrssicherungspflicht) Inspektion (Feststellung und Beurteilung des Ist-Zustandes) Wartung (Bewahrung des SollZustandes) Instandsetzung (Wiederherstellung des Soll-Zustandes).

Änderung der Gasinstallation

Hauptabsperreinrichtung (HAE)

Damit wird die Gesamtheit der Maßnahmen für die Erweiterung, die Verkleinerung oder sonstige Umgestaltung bestehender Gasinstallationen bezeichnet.

Die HAE ist die Absperreinrichtung am Ende der Hausanschlussleitung, die dazu bestimmt ist, die Gasversorgung eines oder mehrerer Gebäude abzusperren.

Thermisch auslösende Absperreinrichtung (TAE) Eine TAE bewirkt die Absperrung des Gasflusses, wenn die Temperatur dieses Bauteiles einen vorgegebenen Wert überschreitet. Gasströmungswächter (GS) Der GS ist eine Einrichtung, die den Gasdurchfluss selbsttätig sperrt, wenn der Schließdurchfluss überschritten wird. Gassteckdose (GSD)

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Die GSD ist die Sicherheits-Gasanschlussarmatur nach DIN 3383-1 oder DVGW-Prüfgrundlage VP 635-1.

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Installieren mit Uponor Das Uponor Verbundrohrsystem > Das Uponor Verbundrohrsystem für die Gasinstallation nach DVGW-TRGI 2008 > Planungsgrundlagen Gasinstallation

Begriffe der Leitungsanlage Leitung

Verteilungsleitung

Abzweigleitung

Die Leitung besteht aus Rohren und ihren Verbindungen.

Die Verteilungsleitung ist der Leitungsteil zu mehreren Gaszählern.

Leitungsanlage

Steigleitung

Die Abzweigleitung ist der Leitungsteil, der von der Verbrauchsleitung zur Geräteanschlussarmatur führt. Sie dient ausschließlich zur Versorgung eines Gasgerätes.

Die Leitungsanlage besteht aus der Leitung sowie den notwendigen Bauteilen. Sie kann sowohl aus Außenleitungen und/oder Innenleitungen bestehen.

Die Steigleitung ist der Leitungsteil der Verteilungsleitung, der senkrecht von Geschoss zu Geschoss führt.

Außenleitung

Eine Verbrauchsleitung ist der Leitungsteil beginnend ab Abzweig von der Verteilungsleitung oder ab Ende Verteilungsleitung bzw. ab HAE bis zu den Abzweigleitungen.

Die Außenleitung ist die Leitung hinter der HAE, die außerhalb von Gebäuden verlegt ist.

Verbrauchsleitung

Innenleitung

Einzelzuleitung Bei Gasinstallationen mit nur einem Gasgerät ist die Einzelzuleitung der Leitungsteil von HAE bis zur Gasgeräteanschlussarmatur. Geräteanschlussleitung Die Geräteanschlussleitung ist der Leitungsteil von der Geräteanschlussarmatur bis zum Anschluss am Gasgerät.

Die Innenleitung ist die im Gebäude verlegte Gasleitung hinter der HAE. Die Innenleitung und die Außenleitung können aus Verteilungsleitung, Steigleitung, Verbrauchsleitung, Abzweigleitung, Einzelzuleitung und Gasgeräteanschlussleitung bestehen.

Abzweigleitung HAE Verbrauchsleitung

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Hausanschlussleitung

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Anforderungen an Rohre und Bauteile Anforderungen an Rohre, Formund Verbindungsstücke sowie Bauteile Die Uponor GAS Verbundrohr in den zugelassenen Einsatzbereichen entsprechen den Anforderungen aus der DVGW-TRGI 2008. Für alle Innenleitungen gelten die Anforderungen an Rohre, Formund Verbindungsstücke der DVGWTRGI 2008. Das Uponor GAS Verbundrohr darf nach DVGW VP 632 (P) zusammen mit unlösbaren Rohrverbindungen, gem. DVGW VP 625 (P) für Betriebsdrücke bis 100 mbar verwendet werden. Als unlösbare Verbindungen gelten entsprechend DVGW-TRGI 2008 „Verbindungen, die nach einer Öffnung oder Trennung der Verbindung an unveränderter Position nicht wieder verwendbar sind.” Die Uponor GAS Press-Fittings erfüllen durch die Verpressung der Presshülse auf die Stützhülse des Fittings diese Anforderung uneingeschränkt.

Die Zertifizierung aller Komponenten der Gasinstallation ist gemäß DVGW-TRGI 2008 Grundvoraussetzung:

Dies trifft auf das Uponor GAS Verbundrohr und die Uponor GAS Press-Fittings zur Erstellung von Verbindungen zu. Andere Komponenten, Bauteile, Baugruppen, Hilfsmittel und Werkzeuge, die nicht für die Gasinstallation zertifiziert sind, dürfen daher nicht mit dem Uponor GAS Verbundrohrsystem verwendet werden.

„Gasinstallationen und ihre Teile müssen so beschaffen, angeordnet und ausgerüstet sein, dass sie bei bestimmungsgemäßer Verwendung sicher sind. Die Teile gelten als so beschaffen, wenn sie DVGW-zertifiziert sind und die DVGW-Kennzeichnung tragen.”

Prüfzeichen für NL

DG-8505BP0268

Herstellungsland

MLCP-G 20 x 2,25 mm (15,5) PE-Xb/AL/PE-Xb JJJJ-MM-TT G 100 DVGW DG-8505BP0268 GASTEC Q 02/201 only for gas installation made in Germany

Hersteller

240

Das Uponor GAS Verbundrohrsystem für die Gasinstallationstechnik ist zertifiziert nach DVGW Nr. DG-8505BP0268.

Einsatzbereich für die Gasinstallation bis 100 mbar

Produktname

Zertifizierung nach DVGW

Abmessung

Material

HerstellDatum

DVGWPrüfnr.

Warnhinweis

ZZZ m …

Laufende Meterzahl

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Anforderungen an die Gassicherheitstechnik Besondere Anforderungen bei der Verlegung von KunststoffInnenleitungen für Betriebsdrücke bis zu 100 mbar Das Uponor GAS Verbundrohr zählt aufgrund seiner 5-schichtigen Bauweise in der Gasinstallationstechnik als Kunststoffrohr. Für diesen Bereich der Verwendung von Kunststoff-Innenleitungen schreibt die DVGW-TRGI 2008 besondere Vorschriften zur Verlegetechnik vor. Weitergehend als die allgemein gültigen Einbauvorschriften wird hier die „Forderung nach Explosionssicherheit der Gasinstallation” gefordert, weil Mehrschichtverbundrohre die HTB-Qualität nicht bereits von sich aus darstellen. Zur Erfüllung der geforderten Explosionssicherheit sind also beim Einbau des Uponor GAS Verbundrohrsystems Sicherheitseinrichtungen in Verbindung mit spezifischen Bruchverhaltensanforderungen an das Rohrleitungssystem sowie eine darauf abgestimmte spezielle Leitungsführung zu den einzelnen Gasgeräten erforderlich. Diese Sicherheitseinrichtungen erfüllen dann auch die Anforderung zum Schutz gegen Eingriffe Unbefugter.

Wichtigste Vorschrift: der Einbau von Gasströmungswächtern Die DVGW-TRGI 2008 schreibt den Einsatz von Gasströmungswächtern vor: „Kunststoff-Innenleitungen werden durch Vorschalten eines entsprechend der Belastung angepassten Gasströmungswächters (GS) abgesichert.” Zusätzlich zum Einbau eines GS wird auch die Installation einer thermischen Absperreinrichtung (TAE) vorgeschrieben: „Der GS ist immer mit einer TAE zu kom-

binieren; beide Bauteile müssen metallen wärmeleitend verbunden sein”. Für das Uponor GAS Verbundrohrsystem sind deshalb ausschließlich Gasströmungswächter mit verbundener TAE in verschiedenen Größen erhältlich (= GS/ TAE), denn „die Auswahl des einzusetzenden Gasströmungswächters richtet sich belastungsbezogen entsprechend dem Einbaufall” nach der jeweils für das Objekt berechneten Auslegung. (Siehe hierzu Kapitel Berechnungsgrundlagen.)

Einbaumöglichkeiten der Gasströmungswächter

T T

T

Gasgerät

K Z

K Leitungsführung mit Uponor dem GAS Verbundrohrsystem bei Anschluss eines einzelnen Gasgerätes. Durch Vorschalten eines entsprechend der Belastung angepassten Gasströmungswächters wird die Leitung abgesichert.

T T

T T

Gasgerät

T

K Z

K Leitungsführung mit Uponor, dem GAS Verbundrohrsystem in T-Stück-Installation zum Anschluss mehrerer Gasgeräte. Es muss überprüft werden, ob eventuelle zusätzliche Gasströmungswächter zur Absicherung der Teilstrecken nötig sind. Die Berechnung ist abhängig von der jeweiligen Gasinstallation und kann mit dem kostenlosen Uponor Berechnungsprogramm Gas Plus+ für den PC leicht und schnell ermittelt werden.

U P O N O R G E B Ä U D E T E C H N I K T E C H N I S C H E R G E S A M T K ATA LO G

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Installieren mit Uponor Das Uponor Verbundrohrsystem > Das Uponor Verbundrohrsystem für die Gasinstallation nach DVGW-TRGI 2008 > Planungsgrundlagen Gasinstallation

Maßnahmen zur Manipulationsabwehr Unfälle oder Störungen an Gasanlagen sind statistisch gesehen äußert selten. Sie können jedoch erhebliche Auswirkungen erreichen. Ein Großteil der Unfälle oder Störungen geht auf bewusste Manipulationen oder unbeabsichtigte Eingriffe von Unbefugten zurück. Um die Folgen von Eingriffen Unbefugter in die Gasinstallation von Gebäuden mit häuslicher und vergleichbarer Nutzung (Hausinstallationen) zu minimieren bzw. Eingriffe Unbefugter zu erschweren, sind grundsätzlich aktive und ggf.

passive Maßnahmen erforderlich. Dabei gilt es, unkontrollierten Gasaustritt durch Manipulation der Gasleitungsanlage zum Zwecke von Gasdiebstahl bzw. Herbeiführen einer Explosion unbedingt zu unterbinden. Aktiven Maßnahmen ist Vorrang einzuräumen. Diese sind belastungsbedingt auszulegen. Leitungen sind so zu dimensionieren, dass die vorgeschaltete aktive Maßnahme auslösen kann. Leitungsenden bzw. Leitungsauslässe sind möglichst zu vermeiden. Prüföffnungen vor der Gas-Druckregelung sind auszuschließen.

Hinter der Gas-Druckregelung müssen Prüföffnungen „durch konstruktive Maßnahmen” einen Bohrungsdurchmesser von ≤ 1 mm haben. Sollten aus betriebsbedingten Notwendigkeiten Prüföffnungen mit größeren Öffnungsdurchmesser vorgesehen sein, müssen diese gemäß DVGW-TRGI 2008 in „allgemein zugänglichen Räumen” passiv gesichtert sein. Bei Kunststoffrohrsystemen wie dem Uponor GAS Verbundrohrsystem für die Gasinstallationstechnik werden alle Anforderungen an aktive Maßnahmen bereits durch den Einsatz der GS erfüllt.

Schutz gegen den Eingriff Unbefugter gem DVGW-TRGI 2008 durch: Aktive Maßnahmen: Einbau von Bauteilen, die die Gaszufuhr „bei nichtbestimmungsgemäßem Gasaustritt” unterbrechen: Gasströmungswächter (GS) Thermisch auslösende Absperreinrichtung (TAE) GS in Kombination mit TAE (metallisch wärmeleitend verbunden) entspricht der Uponor GS/ TAE Einheit

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Passive Maßnahmen: Vermeiden von Leitungsenden bzw. Leitungsauslässen keine lösbaren Verbindungen und keine Rohrenden mit Stopfen in allgemein zugänglichen Räumen einbauen lösbare Verbindungen, die in allgemein zugänglichen Räumen nötig sind, nur mit Sicherung einbauen. Hierbei zählt eine verpresste Uponor GAS Verbindung als unlösbar. In Mehrfamilienhäusern soll der Hausanschlussraum und Gaszähler nicht allgemein zugänglich und verschließbar sein, um Fremden keinen Zutritt zu gewähren.

wenn kein Hausanschlussraum vorgesehen ist, den Gasdruckregler und Gaszähler in einen abschließbaren Zählerschrank „einhausen“. Da die Versorgungsdrücke und die Absicherung der Gasleitungen durch das Gasversorgungsunternehmen sowie die örtlichen Installationsgegebenheiten unterschiedlich sind, ist bei Maßnahmen zur Manipulationsabwehr immer eine enge Abstimmung zwischen dem ausführenden Vertragsunternehmen und dem Netzbetreiber erforderlich.

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Installieren mit Uponor Das Uponor Verbundrohrsystem > Das Uponor Verbundrohrsystem für die Gasinstallation nach DVGW-TRGI 2008 > Erstellung von Leitungsanlagen

Erstellen von Leitungsanlagen Allgemeine Vorschriften zur Erstellung von Gasleitungen mit dem Uponor GAS Verbundrohrsystem der Planung ist hinsichtlich des Leitungsverlaufs auf Koordinierung mit den Leitungen anderer Gewerke zu achten. Die Verlegung von Gasleitungen und Leitungen anderer Medien in einer gemeinsamen Wand- oder Deckenzone ist derart vorzunehmen, dass eine geradlinige, parallele und möglichst kreuzungsfreie Anordnung erreicht wird. Die Leitungsführung verdeckt verlegter Leitungen muss dokumentiert werden.

Abzweigleitung HAE Hausanschlussleitung

Gasinstallationen sind so zu erstellen, dass sie durch die Nutzung der Grundstücke und Gebäude nicht gefährdet werden. Dies betrifft

Verbrauchsleitung

insbesondere überbaute erdverlegte Leitungen. Leitungen sind nach den Regeln der Installationstechnik zu verlegen. Bereits bei

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Bei Leitungen, für die sich besondere mechanische Beanspruchungen ergeben können, sind die Leitungen und Bauteile gegen Beschädigungen zu schützen, z. B. als Anfahrschutz in Garagen oder Lagerräumen. Uponor GAS Verbundrohre dürfen nicht an andere Leitungen befestigt werden und dürfen nicht als Träger für andere Leitungen und Lasten dienen. Sie sind so anzuordnen, dass Tropf- und Schwitzwasser von anderen Leitungen nicht auf sie einwirken können.

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Uponor GAS Verbundrohrsystem – Übersicht der Verlegemöglichkeiten Uponor GAS Verbundrohr ohne weitere Verbindungen*

Verlegeart

Uponor GAS Verbundrohr mit Verbindungen (T-Stück, Kupplung, Winkel)

Weitergehende Anforderungen

* bis auf Gasgeräteanschluss oder Gassteckdose

Freiliegend, im Gebäude Unter Putz ohne Hohlraum unbelüftet In Schächten/ Kanälen

Ja

Ja

(vgl. DVGW-TRGI 2008 5.3.8.6)

(vgl. DVGW-TRGI 2008 5.3.8.6)

Ja

Ja

(vgl. DVGW-TRGI 2008 5.3.8.6 / 5.3.8.7))

(vgl. DVGW-TRGI 2008 5.3.7.3)

Ja

im gewellten Schutzrohr

(vgl. DVGW-TRGI 2008 5.3.8.7)

(vgl. DVGW-TRGI 2008 5.3.7.3)

Belüftet mit diagonal Ja angeordneten (vgl. DVGW-TRGI 2008 5.3.8.7) Belüftungsflächen 2 ≥ 10 cm Ja unbelüftet

(vgl. DVGW-TRGI 2008 5.3.8.7)

In abgehängten Decken

In Ständerwänden und Vorwandinstallationen

Unter Estrich

Belüftet, mit diagonal Ja angeordneten (vgl. DVGW-TRGI 2008 5.3.8.7) Belüftungsflächen 2 ≥ 10 cm Ja unbelüftet (vgl. DVGW-TRGI 2008 5.3.8.7)

Belüftet mit diagonal Ja angeordneten (vgl. DVGW-TRGI 2008 5.3.8.7) Belüftungsflächen 2 ≥ 10 cm - in Aussparungen innerhalb der Rohdecke oder - innerhalb einer Ausgleichsschicht unter der Trittschalldämmung auf der Rohdecke

Aufzugsschächten, Lüftungsleitungen, Müllabwurfanlagen, Schornsteine, eingelassen in Schornsteinwangen Rettungswege, Treppenräume, Räume zwischen notwendigen Treppenräumen und Ausgängen ins Freie in notwendigen Fluren Erdverlegt als Außenleitung

Befestigungsabstände beachten, vor direkter Sonneneinstrahlung schützen Fitting vor Korrosion und Rohr vor Beschädigung schützen Schutzrohr-Enden müssen deutlich in die Nebenräume münden

Ja (vgl. DVGW-TRGI 2008 5.3.7.3)

im gewellten Schutzrohr (vgl. DVGW-TRGI 2008 5.3.7.3)

Schutzrohr-Enden müssen deutlich in die Nebenräume münden

Ja (vgl. DVGW-TRGI 2008 5.3.7.3)

im gewellten Schutzrohr (vgl. DVGW-TRGI 2008 5.3.7.3)

Schutzrohr-Enden müssen deutlich in die Nebenräume münden

Ja (vgl. DVGW-TRGI 2008 5.3.7.3)

- in Aussparungen innerhalb der Rohdecke oder - innerhalb einer Ausgleichsschicht unter der Trittschalldämmung auf der Rohdecke

Uponor GAS Verbundrohre nur im gewellten Schutzrohr einbauen.

(vgl. DVGW-TRGI 2008 5.3.8.10)

(vgl. DVGW-TRGI 2008 5.3.8.10)

Ja, wenn solche Anlagen auf Dauer stillgelegt sind oder erkennbar als Leitungsschacht genutzt werden

Ja, wenn solche Anlagen auf Dauer Schutzrohr-Enden müssen deutlich stillgelegt sind oder erkennbar als in die Nebenräume münden Leitungsschacht genutzt werden und im durchgehenden Schutzrohr

(vgl. DVGW-TRGI 2008 5.3.8.7 / 5.3.8.8)

(vgl. DVGW-TRGI 2008 5.3.7.3 / 5.3.8.8)

Nein

Nein

(vgl. DVGW-TRGI 2008 5.3.8.12)

(vgl. DVGW-TRGI 2008 5.3.8.12)

Ja (vgl. DVGW-TRGI 2008 Tabelle 5)

Nein

Nur zum Anschluss von Gasgeräten im freien und im Schutzrohr

Die Verlegung des Uponor GAS Verbundrohrsystems in/unter Gussasphalt ist verboten!

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Installationsbeispiele in Schächten

Unbelüfteter Schacht Gasleitung ohne weitere Verbindungen (Kupplungen, Abgänge, T-Stücke)

Unbelüfteter Schacht Gasleitung mit Verbindung

Belüfteter Schacht mit diagonal angeordneten Belüftungsflächen ≥ 10 cm2

Unbelüfteter Schacht Gasleitung mit Verbindung

Hinweis: Die Darstellungen stellen exemplarische Einbausituationen dar, ohne Berücksichtigung eventueller Brandschutz- und/oder Schallschutzanforderungen.

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Installationsbeispiele in Estrich und unter Putz

Verlegung in der Wand unter Putz ohne Hohlräume, Deckendurchführung geschützt im gewellten Schutzrohr. Fitting vor Korrosion schützen!

Gasleitung dürfen nicht im Estrich verlegt werden! Verlegung der Gasleitung unter Estrich in Aussparungen innerhalb der Rohdecke oder innerhalb der Ausgleichsschicht für die Trittschalldämmung/den Estrich. Die Ausgleichsschicht kann auch die Wärmedämmung sein.

Gasleitungen dürfen nicht durch Treppenhäuser und Fluchtwege verlegt werden!

Hinweis: Die Darstellungen stellen exemplarische Einbausituationen dar, ohne Berücksichtigung eventueller Brandschutz- und/oder Schallschutzanforderungen.

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Installationsbeispiele in abgehängten Decken

Verlegung in der abgehängten Decke, unbelüftet, Gasleitung mit Verbindung

Verlegung in der abgehängten Decke, unbelüftet, Gasleitung enthält keine Verbindung

Verlegung in der abgehängten Decke, unbelüftet, Gasleitung mit Verbindung

Verlegung in der abgehängten Decke, belüftet durch Rundumschlitze an den Umfassungswänden oder zwei diagonal angeordnete Lüftungsöffnungen je ≥ 10 cm2

Hinweis: Die Darstellungen stellen exemplarische Einbausituationen dar, ohne Berücksichtigung eventueller Brandschutz- und/oder Schallschutzanforderungen.

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Installationsbeispiele in Vorwandmontage

Verlegung in Schächten bzw. Vorwandmontage, unbelüftet, Gasleitung ohne Verbindungen

Verlegung in Schächten bzw. Vorwandmontage mit diagonal angeordneten Lüftungsöffnungen ≥ 10 cm2, Gasleitung mit Verbindungen

Verlegung in Schächten bzw. Vorwandmontage, unbelüftet, Gasleitung mit Verbindungen

Verlegung in Schächten bzw. Vorwandmontage, unbelüftet, Gasleitung mit Verbindungen

Hinweis: Die Darstellungen stellen exemplarische Einbausituationen dar, ohne Berücksichtigung eventueller Brandschutz- und/oder Schallschutzanforderungen.

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Installationsbeispiel zur Außenleitung

Außenleitungen zu Gasgeräten

Verlegung im Erdreich

Außenleitungen, die zum Anschluss von Gasgeräten außerhalb des Gebäudes führen, dürfen mit Uponor GAS Verbundrohr erdverlegt werden. Das anzuschließende Gasgerät darf nur zur Verwendung im Freien gedacht sein.

Gasleitungen müssen nicht frostfrei liegen und brauchen keine Wärmedämmung. Bei der Verlegung im Erdreich soll die Überdeckung 0,6 bis 1 m betragen, aber 2 m nicht übersteigen und darf nur in grundwasserfreien Bereichen erfolgen. Das Rohr ist in einem Sandbett mit einer Körnung ≤ 0,6 mm zu verlegen

Die Erdverlegung ist zu dokumentieren und dem Anlagenbetreiber zu übergeben.

Bei Erdverlegung muss im Abstand von 0,2 m über dem Gasrohr ein Trassenwarnband eingelegt werden.

Mindestabstände nach DVGW G-459-1 zu anderen Rohren/Kabeln sind zu beachten.

Die Rohre sind im Erdreich, bei der Durchquerung unzugänglicher Räume, Schächte oder Kanäle durch Schutzrohre zu führen und müssen gegen Korrossion geschützt werden. Die Schutzrohre müssen aus korrosionsbeständigem Material bestehen oder gegen Korrosion geschützt sein. Für die Ausführung von Gasleitungen aus dem Gebäude direkt ins Erdreich zum Anschluss von Gasgeräten zur Verwendung im Freien muss die Außenwanddurchführung gas- und wasserdicht beschaffen sein.

Auf erdverlegte Uponor GAS Verbundrohre dürfen keine Verkehrslasten einwirken, die Gasleitungen dürfen nicht überbaut und/oder überpflanzt werden.

mind. 60 cm

ca. 20 cm

Hinweis: Die Darstellungen stellen exemplarische Einbausituationen dar, ohne Berücksichtigung eventueller Brandschutz- und/oder Schallschutzanforderungen.

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Prüfung von Gasleitungsanlagen mit dem Uponor GAS Verbundrohrsystem Gemäß den DVGW-TRGI 2008 müssen Innenleitungen als auch erdverlegte Außenleitungen einer Belastungs- und Dichtheitsprüfung unterzogen werden. Für Leitungsanlagen mit einem Betriebsdruck ≤ 100 mbar sind die Funktionsprüfungen durchzuführen, bevor die Leitungen verputzt oder verdeckt und ihre Verbindungen beschichtet oder umhüllt sind. Die Prüfungen dürfen abschnittsweise erfolgen.

Nur wenn die vorgeschriebenen Prüfungen erfolgreich durchgeführt wurden, darf in neue Leitungsanlagen Gas eingelassen werden, das gilt auch für bestehende Leitungen, an denen Arbeiten durchgeführt wurden. Weitere Hinweise zur Durchführung der Prüfungen und die zugehörigen Sicherheitsmaßnahmen sind der DVGW-TRGI 2008 zu entnehmen und für Installationen mit dem Uponor GAS Verbundrohrsystem einzuhalten.

Dokumentationspflicht Die Ergebnisse der Dichtheits- und Belastungsprüfung müssen dokumentiert und aufbewahrt werden (in der Regel durch die übliche Installationsanmeldung oder Fertigmeldung beim Netzbetreiber bzw. als separates Prüfprotokoll). Siehe hierzu auch Kopiervorlage auf der nachfolgenden Seite.

Art der Prüfung

Belastungsprüfung

Dichtheitsprüfung

Geltungsbereich:

neuverlegte Leitungen ohne Armaturen (Ausnahme: PN der Armaturen ≥ Prüfdruck)

Leitungen mit Armaturen, jedoch ohne Gasgeräte und zugehörige Regel- und Sicherheitseinrichtungen

Durchführung:

Prüfdruck: Temperaturausgleich:

Leitungsöffnungen mit Bauteilen aus Metall (Stopfen, Kappen etc.) dicht verschließen; keine Verbindungen mit gasführenden Leitungen Luft oder inertes Gas (z. B. Stickstoff, Kohlendioxid, kein Sauerstoff) 1 bar nicht erforderlich

Prüfdauer: Messgerät

10 Minuten Kolbenpumpe mit Manometer

besondere Anforderungen an die Messgenauigkeit gefordertes Prüfergebnis

Das Messgerät muss eine Auflösung von 0,1 bar aufweisen kein Druckabfall

Prüfmedium:

250

Luft oder inertes Gas (z. B. Stickstoff, Kohlendioxid, kein Sauerstoff) 150 mbar erforderlich (Dauer nach Größe der Anlage, jedoch mindestens 10 Minuten) nach Temperaturausgleich mindestens 10 Minuten z. B. U-Rohr-Manometerprinzip mit Wasserbehälter und Handpumpe bzw. „Blasengel“, mechanisch oder elektronisch Ein Druckabfall von 0,1 mbar (=^ 1 mm Wassersäule) muss erkennbar sein. kein Druckabfall

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KOPIERVORLAGE

Prüfprotokoll Protokoll über Belastungs- und Dichtheitsprüfung für die Gasinstallation mit dem Uponor GAS Verbundrohrsystem Hinweis: Die begleitenden Erläuterungen und Beschreibungen in den aktuellen technischen Dokumentationen von Uponor sind zu beachten. Bauvorhaben: Auftraggeber vertreten durch: Auftragnehmer vertreten durch: Der max. Betriebsdruck in mbar (≤ 100 mbar): Die Gasleitung wurde

als Gesamtleitung

in Teilabschnitten ________ geprüft

Prüfmedium

Luft (ölfrei)

Stickstoff

______________________

Alle Gasleitungen sind mit metallenen Stopfen, Kappen, Steckscheiben oder Blindflanschen verschlossen.

Gasinstallation ≤ 100 mbar (Niederdruck) 1.

Belastungsprüfung

1.1 Armaturen ausgebaut eingebaut (Nenndruck ≥ Prüfdruck) 1.2

Prüfdruck 1 bar

1.3

Prüfzeit 10 Minuten

1.4

Prüfdruck während der Zeit nicht gefallen

2.

Dichtheitsprüfung

2.1

Die Armaturen sind eingebaut

2.2

Prüfdruck 150 mbar

2.3

Prüfzeit nach Tabelle

2.4

Prüfdruck während der Zeit nicht gefallen

2.5

Die Anlage ist dicht

Ort/Datum

Unterschrift des Prüfers

Dimension Uponor GAS Verbundrohr 20 × 2,25 25 × 2,5 32 × 3

Leitungsvolumen < 100 l ≥ 100 < 200 l ≥ 200 l

Rohrlänge [m]

Ergebnis [Liter]

Leitungsvolumen [l/m] × × ×

Anpassungszeit 10 min 30 min 60 min

0,189 0,314 0,531

= = = Σ

Prüfdauer 10 min 20 min 30 min

Firmenstempel

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Inbetriebnahme Erst nach erfolgreich abgelegten Prüfungen darf in Uponor Gasinstallationen Gas eingelassen werden. Es ist festzustellen, dass die Leitungsanlage entsprechend der vorgesehenen Druckstufe für dicht befunden worden

ist. Das Einlassen von Gas in neuverlegte Leitungsanlagen ist in der DVGW-TRGI 2008 detailliert beschrieben und muss beachtet werden. In undichte Leitungen darf kein Gas eingelassen werden.

Dokumentationspflicht zur Inbetriebnahme Auch zur Inbetriebnahme muss ein Protokoll angefertigt werden, eine Kopiervorlage finden Sie nachfolgend.

Inbetriebnahme- und Einweisungsprotokoll für die Gasinstallation mit dem Uponor GAS Verbundrohrsystem

KOPIERVORLAGE

Bauvorhaben:

Auftraggeber vertreten durch: Auftragnehmer vertreten durch: Folgende Anlagenteile wurden in Anwesenheit der oben erwähnten Personen in Betrieb genommen. Nr.

Anlagenteil, Apparat1)

1

Anlagen des Netzbetreibers

2

Rohrleitungen einschließlich der Verbindungen

3

Absperreinrichtungen

4

Gasgeräte (Wärmeerzeuger und Trinkwassererwärmer)

5

Gasherd, Gaswäschetrockner u.a. Gas-Haushaltskleingeräte

6

Abgasabführung (Anschlüsse und Verbindungen)

7

Verbrennungsluftversorgung

8

Kondenswasserableitung

9

Sonstige

1)

Bemerkungen

Nichtzutreffendes ist zu streichen; Fehlendes ist zu ergänzen.

Ergänzende Bemerkungen des Auftraggebers/Betreiber:

Ergänzende Bemerkungen des Auftragnehmers/Vertragsinstallationsunternehmen:

Die Einweisung über den Betrieb der Anlage ist erfolgt, die erforderlichen Betriebsunterlagen, Bedienungsanleitungen und Hinweise für Instandhaltungsmaßnahmen wurden vollständig ausgehändigt.

Ort

Datum

(Auftraggeber bzw. Vertreter)

(Auftragnehmer bzw. Vertreter)

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Betrieb und Instandhaltung Während des Betriebes der Gasinstallation können sich Betriebsbedingungen oder sonstige Randbedingungen auf die Sicherheit der Gasinstallation auswirken. Zur Sicherstellung der einwandfreien Funktion und Erhaltung des betriebssicheren Zustandes sind Gasinstallationen nach den einschlägigen Betriebsanleitungen, Angaben der Bauteile- und Gerätehersteller bestimmungsgemäß zu betreiben und instand zu halten.

Nr. Gasinstallationsteil 1

2

Sichtkontrollen dürfen nur vom Betreiber selbst vorgenommen werden. Inspektionen sind von einem Vertragsinstallationsunternehmen durchzuführen. Wartungen und Instandsetzungen sind von einem Vertragsinstallationsunternehmen durchzuführen.

Maßnahme

Hausanschluss und Hauseinfüh- Sichtkontrolle rung Hauptabsperreinrichtung Gasdruckregelgerät Gaszähler Rohrleitungen einschließlich der Sichtkontrolle Verbindungen

Wartung 3

Absperreinrichtungen

Sichtkontrolle

Wartung 4

Gasgeräte (Wärmeerzeuger, Trinkwassererwärmer)

Sichtkontrolle

Inspektion und bedarfsorientierte Wartung

Jegliche Veränderung/Arbeit an der Gasinstallation (Gasleitungen und Gasgeräten einschließlich der Einrichtung zur Verbrennungsluftzuführung und der Abgasabführung) ist ausschließlich dem Fachmann vorbehalten.

Durchführung

Zeitspanne

Bei einer Sichtkontrolle sind eventuelle 1 Jahr Mängel oder Störungen dem Netzbetreiber (NB)/Messstellenbetreiber (MSB) unverzüglich mitzuteilen Prüfen auf Zustand und Korrosion, Befestigung, mechanische Beanspruchung, vorhandene Lüftungsöffnungen an Verkleidungen w. v. und zusätzlich Prüfen auf Funktion und Dichtheit Prüfen auf Zustand und äußerliche Korrosion, Zugänglichkeit, Bedienbarkeit w. v. und zusätzlich Prüfen auf Funktion und Dichtheit Gas- oder Abgasgeruch, außerordentliche Veränderungen, Verschmutzung, Rußspuren, Geräusche, blaues Flammenbild w. v. und zusätzlich Inspektions- und Wartungsarbeiten nach Herstellervorgaben

1 Jahr

12 Jahre 1 Jahr

12 Jahre 1 Jahr

1 Jahr bzw. nach Herstellervorgaben

(Auszug aus DVGW-TRGI 2008, nicht vollständig)

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Allgemeine Sicherheits- und Reparaturhinweise für die Gasinstallation mit dem Uponor GAS Verbundrohrsystem Achtung! Erdgas ist ein brennbares Gas. Das unkontrollierte Ausströmen von Erdgas aus der Gasinstallation kann zur Gasexplosion oder zur Brandverstärkung führen. Bei Arbeiten an Gasleitungen müssen die geltenden Unfallpräventions- und Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. Zusätzlich zu den geltenden Unfallpräventions- und Sicherheitsvorschriften sollten folgende Punkte beachtet werden: Vor Beginn von Arbeiten an gasführenden Leitungsanlagen ist die zugehörige Absperreinrichtung zu schließen und gegen Öffnen durch Unbefugte zu sichern, hier bietet sich auch an, einen auffälligen Warnhinweis anzubringen. Achtung: ein geschlossener GS darf nicht als Absperreinrichtung verwendet werden. An Stellen, wo Gas austritt oder austreten kann, muss durch Lüftung oder durch Abführen über Schlauch ins Freie dafür gesorgt werden, dass das Gas gefahrlos abgeführt wird. Das behelfsmäßige Abdichten von festgestellten Undichtheiten ist grundsätzlich nur zum sofortigen Abwenden von Gefahren und nur vorübergehend zulässig! Absperreinrichtung auf gasdichtes Schließen prüfen. Gasleitungen an den Ein- und Auslässen gasdicht verschließen (z. B. mit Stopfen), wenn ein unbeabsichtigtes, mutwilliges oder leichtfertiges Öffnen von Absperreinrichtungen nicht ausgeschlossen werden kann oder die Arbeitsstelle kurzfristig verlassen werden muss. Bei unkontrolliertem Gasaustritt besteht höchste Gefahr. Die wichtigsten Sofortmaßnahmen sind: - Gaszufuhr sperren - Raum oder Bereich durchlüften - Zündquellen beseitigen oder fernhalten - Zündfunken vermeiden. Keine

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Schalter, Klingeln oder Telefone benutzen, keine Stecker ziehen - Elektroinstallation freischalten, jedoch außerhalb des Gefahrenbereiches - Eventuell Polizei, Feuerwehr, Gasversorgungsunternehmen benachrichtigen - Gefahrenbereich gegen den Zutritt Unbefugter sichern. Stillgelegte und außer Betrieb gesetzte Leitungen an den Einund Auslässen gasdicht verschließen, z. B. durch Stopfen, Kappen, Steckscheiben, Blindflansche. Wenn möglich, sollte die Leitung entfernt werden. Sämtliche Öffnungen ausgebauter Gaszähler unverzüglich verschließen. Vor dem Reinigen von Gasleitungen Gasgeräte, Druckregler, Gaszähler und Armaturen ausbauen. Das Ausblasen muss grundsätzlich ins Freie erfolgen. Besteht die Gefahr des Ausströmens von brennbaren Gasen, muss sichergestellt sein, dass der Arbeitsplatz schnell und gefahrlos verlassen werden kann. Fluchtwege müssen freigehalten werden. Zum Lokalisieren von Undichtigkeiten möglichst Gasspürgeräte einsetzen. Niemals offene Flammen zum Lokalisieren von Undichtigkeiten verwenden. Bei Arbeiten an Gasanlagen nicht rauchen und keine Zündquellen verwenden. Nach Abschluss der Arbeiten Belastungs- und Dichtheitsprüfung durchführen. Dabei dürfen die Gasleitungen nicht verdeckt und die Verbindung nicht beschichtet sein. Die fachgerechte Durchführung der Belastungs- und Dichtheitsprüfungen ist zu dokumentieren. Vor Wiederinbetriebnahme Gasleitungen mit Betriebsgas entlüften und so lange ausblasen, bis die vorhandene Luft in der Gasleitung

verdrängt ist. Austretendes GasLuft-Gemisch gefahrlos ins Freie ableiten. Beim Einlassen des Gases müssen alle Leitungsöffnungen gasdicht verschlossen werden. Beschäftigte mindestens einmal jährlich unterweisen. Die Teilnahme ist schriftlich festzuhalten. Besteht bei Arbeiten an Gasleitungen Gesundheits-, Brand- oder Explosionsgefahr, muss der Unternehmer eine zuverlässige und besonders unterwiesene Person mit der Aufsicht beauftragen. Die Aufsichtsperson muss ständig an der Baustelle anwesend sein. Bei Reparaturarbeiten an Gasinstallationen ist immer für ausreichende Raumbelüftung zu sorgen. Der Leitungsabschnitt, an dem Arbeiten durchgeführt werden sollen, ist zuvor mit Stickstoff durchzuspülen. Beschädigungen austauschen Beschädigungen müssen möglichst sofort beseitigt werden. Dies kann beim Uponor GAS Verbundrohrsystem durch den Austausch der gasführenden Leitung bewerkstelligt werden. Beschädigungen an Uponor GAS Verbundrohren reparieren Wird das gasführende Uponor Verbundrohr versehentlich oder fahrlässig beschädigt, müssen unter Einhaltung der Sicherungsmaßnahmen die Leitungen repariert werden. Die entsprechenden Regeln zur Unfallverhütung (UVV) sind einzuhalten. Erneuter Abgleich bei Veränderungen an der Gasinstallation Die Veränderung der Gasinstallation (z. B. Austausch eines Gasgerätes, Änderung der Leitung) muss eine erneute Berechnung bzw. Abgleich des Gasströmungswächters beinhalten!

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Berechnungsgrundlagen – Berechnungsprogramm Uponor Gas Plus+, Tabellen- und Diagrammverfahren Allgemeines zur Berechnung Die DVGW-TRGI 2008 legen mit der Änderung der Rohrnetzberechnung eine der wichtigsten Neuerungen vor. Die Bemessung der Leitungsanlage wurde komplett überarbeitet und ersetzt die bisherigen, strömungstechnisch kaum nachzuvollziehenden Dimensionierungen. Das bisherige Verfahren war kompliziert und wurde oft nicht richtig angewendet, was letztendlich dazu führte, dass aus Erfahrungswerten oder „aus dem Bauch heraus“ dimensioniert wurde.

Die Fortschreibung der DVGW-TRGI 2008 wurde notwendig durch Änderungen in baurechtlichen Bestimmungen, europäischen Anpassungen und dem technischen Fortschritt. Geschaffen wurden zwei Berechnungsverfahren zur Vorgehensweise: das Tabellenverfahren für Einzelzuleitungen und T-StückInstallationen sowie das Diagrammverfahren für Einzelzuleitungen und Verteilerinstallationen. Wir empfehlen, die T-Stück-Installation und die Auslegung mit der komfortablen Gas-Berechnungssoftware Gas Plus+

oder das Tabellenverfahren mit den Tabellen aus dieser Broschüre anzuwenden.

Die notwendigen Tabellen und Diagramme in den DVGW-TRGI 2008 sind exemplarisch für metallene Leitungen abgebildet, die Werte für das Uponor GAS Verbundrohrsystem finden Sie in dieser Unterlage auf den folgenden Seiten.

Änderungen und Neuerungen Anstelle von Zeta-Werten wird der Druckverlust der Formteile durch äquivalente Rohrlängen berücksichtigt. Jedes System eines Herstellers hat eigene Auslegungsdiagramme für jeden Teilabschnitt der Gasinstallation. Der Installateur/Planer liest die erforderliche Rohrdimension abhängig von den festgelegten Parametern Leitungslänge und Anschlussvolumenstrom des Gasgerätes aus den Auslegungsdiagrammen ab. Statt wie bisher 2,6 mbar führt die neue DVGW-TRGI 2008 einen zulässigen Druckverlust von 3 mbar ein, dazu wurde

der Nenn-Ausgangsdruck auf 23 mbar angehoben, um einen Gasgeräteanschluss von 20 mbar sicherzustellen. Dabei wird nicht mehr mit 3 mbar, sondern mit 300 Pa gerechnet, dies ergibt handlichere Zahlen und ermöglicht das Runden von Nachkommastellen. Der Heizwert ist jetzt einheitlich definiert für Erdgas L mit H = 8,6 kW/m3, so können die Druckverluste ohne Umrechnungen auf Volumenströme unmittelbar mit der Nennbelastung QNB (Typenschild oder Beschreibung) ermittelt werden. Zeta-Werte unter 0,5 werden beim neuen Verfahren vernachlässigt.

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Für gebogenes Rohr wird kein zusätzlicher Druckverlust berücksichtigt. Die Gleichzeitigkeit ist in den Tabellen integriert. In der Druckverlusttabelle für die Gaszähler ist die gesamte Zählergruppe integriert, enthält die notwendigen metallenen Formteile, Zähler und die Absperrung. Druckverluste werden nun dynamisch, also entsprechend des tatsächlichen Volumenstroms berücksichtigt. Form- und Verbindungsstücke werden als Längenzuschläge angerechnet.

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Installieren mit Uponor Das Uponor Verbundrohrsystem > Das Uponor Verbundrohrsystem für die Gasinstallation nach DVGW-TRGI 2008 > Berechnung

Berechnungsprogramm Uponor Gas Plus+

Schnelle und exakte Leitungsbemessung von Gasinstallationen mit dem Uponor GAS Verbundrohrsystem Das Berechnungsprogramm Uponor Gas Plus+ ist eine eigenständige Softwareanwendung für den PC. Dieses leicht erlernbare Programm kann unter www.uponor.de im Downloadcenter heruntergeladen werden und steht zur schnellen Auslegung von Gasinstallationen mit dem Uponor GAS Verbundrohrsystem zur Verfügung.

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Ihr Plus Schnell und einfach auf Ihren PC installiert Kostenfrei nach einmaliger Registrierung Übersichtliche Eingabemasken und leicht erlernbar Exakte Ergebnisse, schnelle und sichere Leitungsdimensionierung Uponor Gas Plus+ errechnet schnell und komfortabel: - Rohrdimensionen - Anzahl und Nenndurchflussgröße der erforderlichen Gasströmungswächter - ermittelt den Gesamtdruckverlust Ausdruck als Materialauszug in tabellarischer oder grafischer Ansicht mit allen Ergebnissen und Adressen zur leichteren Archivierung Lauffähig auf allen Windows kompatiblen PC

Uponor Gas Plus+ kann T-Stückoder Verteilerinstallationen mit bis zu 10 Gasgeräten berechnen. Auch eine Mischinstallation, z. B. ein eventuell vor dem Gaszähler installiertes Stahlrohr, kann berücksichtigt werden. Mit dem Uponor Gas Plus+ Berechnungsprogramm können die Gasströmungswächter ohne viel Aufwand abgeglichen und an der am besten geeigneten Stelle im System positioniert werden. Dadurch wird sichergestellt, dass nur so viele Gasströmungswächter wie nötig in das System integriert werden. Download unter www.uponor.de.

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Installieren mit Uponor Das Uponor Verbundrohrsystem > Das Uponor Verbundrohrsystem für die Gasinstallation nach DVGW-TRGI 2008 > Berechnung

Berechnungsbeispiel zur Berechnung mit der Uponor Software Gas Plus+ Gesammelte Angaben einer fiktiven Anlage als Berechnungsbeispiel

Erforderliche Angaben Gasherd 11 kW 15E

Um den Druckverlust zu ermitteln, sind folgende Angaben nötig:

2 3m

m

1m

1m

1,5

1m

1m

T

T

c b

3m

1

GST K

1m

m 0,5 GZ 4 1m

Gas-Kombiwasserheizer 24 kW 20D

a

Idealerweise sollte ein Leitungsschema mit dem Leitungsverlauf dargestellt werden und die Teilstrecken nummeriert werden Benennung des Gasgerätes Nennbelastung QNB [kW] des Gasgerätes (für Abzweigleitung oder Einzelanschlussleitung) Nennweite und Art der Geräteanschlussarmatur (E, D, GSD) Höhe H [m] des Geräteanschlusses über dem Leitungsanfang Größe des Gaszähler (G…) evtl. Dimension und Werkstoff der Gaszähleranschlussleitung

Beispiel in der Eingabemaske im Uponor Berechnungsprogramm Gas Plus+

Berechnungsgang: die erforderlichen Angaben werden in die Eingabemaske von Uponor Gas Plus+ eingegeben.

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257


Installieren mit Uponor Das Uponor Verbundrohrsystem > Das Uponor Verbundrohrsystem fĂźr die Gasinstallation nach DVGW-TRGI 2008 > Berechnung

Berechnungsbeispiel zur Berechnung mit der Uponor Software Gas Plus+

Das Programm erlaubt MaterialauszĂźge und tabellarische Ansichten als Ăźbersichtliche Ergebnisse zur Installation und anschlieĂ&#x;enden Archivierung.

*DVOHLWX *DVLQVWD

*DVOHLWXQJ 9HUV 

EHUHFK

5RKUDU

0HQJH

6WÂ FNOLVWH

*DV]lK

5RKU 0/&3<(//2: 6WDQJ JHQ 5LQJH

]XOlVVLJ

+HUVWHOOHUV\VWHP

[ [ [

 P P   P

:LQNHO 0/&3<(//2:

 ;   ;   ; 

76WÂ FN 0/&3<(//2:

F  [  ,* [   [  $* *HUlWHDQVFKOXVVDUPDWXUHQ   ((FNKDKQ '1   ''XUFKJDQJVKDKQ '1 

[ [

*DVVWU|PXQJVZlFKWHU PLW 7$ $( 76 (LQEDXODJH DE *76  . V Q REHQ

*6

F *76  .

*

ZDDJHUHF FKW

*DVVWU|

[ [ [

hEHUJDQJVYHUELQGHU $QVFKOOXVVQLSSHO RGHU $Q $XVJDQJ HUVWHV *6  [  $* (LQJDQJ =lKOHUJUXSSH  [  $*  [  ,*

$XVJDQJ =lKOHUJUXSSH  [  $*  [  ,*

]XP *HUlW   [  $*  [  ,*

  [  $*  [  ,*

258

$UW GHU

*DVLQVWDOODWLRQ%HUHFKQXQJVEHLVSLHO 8SRQRU *DV3OXV

QHW IÂ U

7HLOVWUH

QJ 9HUV

%HUHF

(UGJDV

*DVLQVWD

KQXQJV



EHLVSLHO

/

 8SRQRU

*DV3OXV

OODWLRQ

W

PHKUHU

HU *HVD

PXQJVZ

lFKWHU

NYHUOXV

HUlWH LQ

(//2:

*

W

QDFK GH

KP 

H *DVJ

0/&3< PWGUXF

P 'UXF

NUHJOHU





+L%  N:

OHU

*DVJHU  

OODWLRQ

HLQHP

+HUVWH

(LQIDPL

OOHUV\VWH

OLHQKDX

V

P

 3D *67 

.

lWH 1H QQEH

.:+ +

ODVWXQJ N:

 

*HUlWHD QVFK DUPDWXU OXVV

+|KH P

 '  (

 

FNHQ

9HUEUD XF ]XP =l KVOHLWXQJ KOH DE =lKOH U U $E]ZHLJ *DVJHU OHLWXQJ lW *DVJHU .:+  lW +   ' (

/lQJH P DE EF F F

7 $EJDQJ

   

:LQNHO DQ]DKO

   7

   

5RKUDX VZDKO

=XVDW] *67

[ [ [ [

 .

U P O N O R G E B Ă&#x201E; U D E T E C H N I K T E C H N I S C H E R G E S A M T K ATA LO G


Installieren mit Uponor Das Uponor Verbundrohrsystem > Das Uponor Verbundrohrsystem fĂźr die Gasinstallation nach DVGW-TRGI 2008 > Berechnung

Tabellenverfahren Verschiedene Formblätter aus der DVGW-TRGI 2008 geben den Berechnungsgang in logischer Reihenfolge vor und ermÜglichen durch die Abfolge eine schnelle und sichere Auslegung, hier als Beispiel das Formblatt fßr eine Einzelzuleitung.

Ajmh]g\oo,), aÂ&#x2122;m,B\nb`mÂ&#x201E;o#@diu`gupg`dopib$

KOPIERVORLAGE

Rohrart:

Benennung GasgerÂ&#x160;t

Ă&#x2020;PG ² 300 Pa Nennbelastung QĂşNB

kW

Druckverlust GerÂ&#x160;teanschlussarmatur Ă&#x2020;pGA nach Tab. 2.1

GerÂ&#x160;teanschlussarmatur HÂ&#x161;henunterschied GerÂ&#x160;t Â&#x;ber bzw. unter Leitungsanfang

Druckgewinn/-verlust durch HÂ&#x161;he Ă&#x2020;pH = (Ă?4)  H

m

Rohrdruckverlust Ă&#x2020;pRohr [R x IR]

Pa/m

R nach Tabelle 3.1 oder siehe DVGW-TRGI 2008 Tafel 1-5

+

= Formteilzuschlag IFT

LÂ&#x160;nge I

m BerechnungslÂ&#x160;nge IR = I + IFT

Teilstrecke [b] ab GZ bis GerÂ&#x160;teanschluss

Rohr (da bzw. DN)

nach Tabelle 5

Druckverlust der ZÂ&#x160;hlergruppe Ă&#x2020;PZG nach Tabelle 17.1

GaszÂ&#x160;hler G

Achtung: bei Mischinstallationen Tab. 7 beachten

Pa/m +

= Formteilzuschlag IFT

LÂ&#x160;nge I

m BerechnungsÂ&#x160;nge IR

Teilstrecke [a] von GDR bis GZ

Rohr (da bzw. DN) R nach Tabelle 3.1 oder siehe DVGW-TRGI 2008 Tafel 1-5

Auswahl und Druckverlust des GS Ă&#x2020;pGS nach Tabelle 1.1

Gasdruckregler

50

Auch ein im Individualfall mit dem Netzbetreiber vereinbarter anderer Gesamtdruckverlust als 300 Pa kann mit diesem Verfahren berechnet werden.

nach Tabelle 5

GasstrÂ&#x161;mungswÂ&#x160;chter (Typ K) mit TAE GS-T

reduzierte LÂ&#x160;nge lGS

Das Tabellenverfahren ist das allgemeine Verfahren. Aus den Tabellen in Abhängigkeit von der Belastung vorgegebenen Druckverlusten der Bauteile wird anhand des vorhandenen Leitungsschemas der Druckverlust der Leitungslänge ermittelt. Dabei kÜnnen einzelne Bauteile der Leitungsanlage beliebig kombiniert werden.

<

maximal zulÂ&#x160;ssige RohrlÂ&#x160;nge lGSmax nach Tabelle 6

T I V E R B U N D R O H R S Y S T E M M LC - G G A S

Bei technischen Weiterentwicklungen kÜnnen die Tabellen verändert oder durch neue ergänzt werden. Es kÜnnen mehrere Rohrwerkstoffe (z. B. Stahl und Kupfer) innerhalb einer Gasinstallation kombiniert werden.

Anwendung des Tabellenverfahrens Mit einem Leitungsschema wird der Leitungsverlauf dargestellt (vgl. hierzu Abbildung auf Seite 263). In den Tabellen sind die Druckverluste und Rohrdruckgefälle der einzelnen Bauteile enthalten.

Um den Druckverlust zu ermitteln, sind folgende Angaben nĂśtig: Benennung des Gasgerätes Nennbelastung QNB [kW] des Gasgerätes (fĂźr Abzweigleitung oder Einzelanschlussleitung) Streckenbelastung QSB (Summe der Nennbelastungen Ăźber diese Teilstrecke) Nennweite und Art der Geräteanschlussarmatur (E, D, GSD) HĂśhe H [m] des Geräteanschlusses Ăźber dem Leitungsanfang Erstauswahl des Rohrdurchmesser (durch Tabelle) Rohrdruckgefälle R [Pa/m] dieses Rohres (durch Tabelle) Berechnungslänge der Teilstrecke (lR = Rohrlänge + Längenzuschlag fĂźr Formteile) GrĂśĂ&#x;e Gaszähler

U P O N O R G E B Ă&#x201E; U D E T E C H N I K T E C H N I S C H E R G E S A M T K ATA LO G

Aus diesen Angaben wird der Druckverlust Î&#x201D;p der einzelnen Bauteile und Teilstrecken ermittelt: Druckverlust der Geräteanschlussarmaturen Î&#x201D;pGA nach Tabelle 4.1 bzw. 4.2 Druckgewinn bzw. Druckverlust durch HĂśhe: Î&#x201D;pH = -4 x H Druckverlust des GS Î&#x201D;pGS nach Tabelle 1.1 bzw. 1.2 Druckverlust der Zählergruppe Î&#x201D;pZG nach Tabelle 2.1 bzw. 2.2 Rohrdruckverlust Î&#x201D;pR = R x lR der Teilstrecken nach Tabelle 3.1 bzw. 3.2

259


Installieren mit Uponor Das Uponor Verbundrohrsystem > Das Uponor Verbundrohrsystem für die Gasinstallation nach DVGW-TRGI 2008 > Berechnung

Tabellenverfahren – Druckverlusttabellen Tab. 1.1 (DVGW-TRGI 2008, Tab. 19.1) Uponor GS/TAE-Einheit Einzelzuleitung und Abzweigleitung GS K Δp Pa 10 15 20 25 30 35 45 50

1,6 QNB 6 7 8 9 10 11 12* 13*

Tab. 1.2* (DVGW-TRGI 2008, Tab 19.2) Uponor GS/TAE-Einheit Verbrauchs- und Verteilungsleitung* GS K

2,5 [kW]

4

6

10

16

12 13 14 16 17

18 20 23 25 27

28 30 34 37 41

42 51 57 62 68

69 81 91 99 110

*nur bei Verwendung einer GSD nach Tabelle 8

Δp Pa 10 15 20 25 30 35 40 45 50

1,6 QNB 7 8 9 10 11 12 13

2,5 [kW]

4

14 16 17 19 20 21 22

6

23 25 28 30 32 34

35 38 41 45 51

10

52 67 82 86

16 87 116 138

*Gilt nur für Teilstrecken, über die ausschließlich Gasgeräte mit Nennbelastungen ≤ 40 kW angeschlossen sind.

Tab. 2.1 (DVGW-TRGI 2008, Tab. 14.1) Zählergruppe (Balgengaszähler) Einzelzuleitung ΔpZG Pa 30 35 40 45 50 55 60 65 70 75 80 85 90 95 100 105 110 115 120 125 130

G2,5 QNB 5 8 11 13 15 16 18 19 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32

G4 [kW] 8 14 18 21 24 27 29 31 33 35 37 39 40 42 43 45 46 48 49 50 52

Tab. 2.2 (DVGW-TRGI 2008, Tab. 14.2) Zählergruppe (Balgengaszähler) Verbrauchsleitung

G6

G10

G16

12 21 27 32 36 40 44 47 50 53 56 58 61 63 65 68 70 72 74 76 78

20 35 45 53 61 67 73 78 84 88 93 97 101 105 109 110

25 44 57 68 77 85 92 99 106 110

Tab. 5 (ersetzt DVGW-TRGI 2008, Tab. 23) Längenzuschläge für Formteile Rohr IW IWW ITA ITD, IÜ, IK

20 x 2,25 4,5 m 3,8 m 5,5 m 1,5 m

25 x 2,5 / 32 x 3,0 3,7 m 4,0 m 1,0 m

ΔpZG Pa 30 35 40 45 50 55 60 65 70 75 80 85 90 95 100 105 110 115 120

G4 [kW] 8 15 20 23 27 30 32 35 37 39 41 43 45 47 49 53

G6

G10

G16

13 23 30 35 40 45 50 58 66 73 80 86

22 39 53 74 92 108 123 137

28 51 83 110 133 138

Tab. 6 (ersetzt DVGW-TRGI 2008, Tab. 21) Maximale Rohrlänge lGSmax Winkel Wandwinkel T-Abzweig T-Durchgang, Übergangsverbinder, Kupplung

GS K 1,6 2,5 4 6 10 16

260

G2,5 QSB 5 9 12 14 16 18 20 21 23 24 25 27 28 29 30 31 32 33 34

Rohr 20 20 20 25 20 25 25 32 32

lGSmax 97 43 17 56 8 28 11 39 16

U P O N O R G E B Ä U D E T E C H N I K T E C H N I S C H E R G E S A M T K ATA LO G


Installieren mit Uponor Das Uponor Verbundrohrsystem > Das Uponor Verbundrohrsystem für die Gasinstallation nach DVGW-TRGI 2008 > Berechnung

Tab. 7 (ersetzt DVGW-TRGI 2008, Tab. 21.1) Äquivalente Nennweiten bei Mischinstallation Kupfer da Stahl mittel DN Stahl schwer DN Uponor GAS Verbundrohr

18 15 20 20

22 20 25 25

Tab. 8 (DVGW-TRGI 2008, Tab. 22) Gassteckdose nach VP 635-1 ohne GS 28 25 32 32

Tab. 3.1 (ersetzt DVGW-TRGI 2008, Tab. 20.1) Rohrdruckgefälle Einzelzuleitung und Abzweigleitung R Pa/m 0,4 0,6 0,8 1,0 1,2 1,4 1,6 1,8 2,0 2,5 3,0 3,5 4,0 5,0 6,0 7,0 8,0 9,0 10 12 14 16 18 20

20 x 2,25 QNB 3 4 5 6 7 8 9 10 12 13 14 16 17 18 20 22 24 25 27

25 x 2,5 [kW] 4 6 8 9 10 11 12 13 14 16 18 20 22 25 27 30 32 34 37 41 45 48 51 54

32 x 3,0 11 14 17 20 22 24 26 27 30 34 38 41 45 51 57 62 66 71 77 85 92 99 106 110

Grenze Erstauswahl

Tab. 4.1 (DVGW-TRGI 2008, Tab. 17) Geräteanschlussarmatur mit TAE Eckform (E) ΔpGA Pa 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 55 60 65 70 75 80 85 90

GSD* QNB 5 6 7 8 9 10

11 12

13

DN 15 DN 20 DN 25 DN 32 DN 40 DN 50 [kW] 7 12 21 37 58 75 10 16 27 48 75 97 11 19 32 57 89 110 13 21 36 65 101 14 24 40 72 110 15 26 44 78 16 28 47 84 17 29 50 89 18 31 53 94 19 33 55 99 20 34 58 104 21 36 60 108 22 37 63 110 23 38 65 40 67 24 41 69 25 42 71 26 43 73

*Gassteckdose gerechnet mit GS 1,6 K

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QNB [kW] ΔpGA [Pa]

5 7

6 10

7 13

8 17

9 22

10 28

11 32

12 38

13 45

Tab. 3.2 (ersetzt DVGW-TRGI 2008, Tab. 20.2) Rohrdruckgefälle Verbrauchs- und Verteilungsleitung R Pa/m 0,4 0,6 0,8 1,0 1,2 1,4 1,6 1,8 2,0 2,5 3,0 3,5 4,0 5,0 6,0 7,0 8,0 9,0 10 12 14 16 18 20

20 x 2,25 QNB

6 7 9 10 12 13 15 16 17 19 20 22 24 26 28 30

25 x 2,5 [kW]

32 x 3,0 12 16 19 22 24 26 28 30 33 38 42 46 53 69 82 95 107 118 138

7 9 10 11 12 13 14 16 18 20 22 24 27 30 33 36 38 41 46 53 61 69 77

Grenze Verteilungsleitung

Grenze Erstauswahl Verbrauchsleitung

Tab. 4.2 (DVGW-TRGI 2008, Tab. 17) Geräteanschlussarmatur mit TAE Durchgangsform** (D) ΔpGA Pa 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 55 60 65 70 75 80 85 90

DN 15 QNB 10 13 16 18 20 21 23 25 26 27 29 30 31 32 33 34 35 36

DN 20 [kW] 21 27 32 36 40 44 47 50 53 55 58 60 63 65 67 69 71 73

DN 25

DN 32

DN 40

33 43 51 58 64 69 74 79 84 88 92 96 100 103 107 110

56 73 86 97 108 110

83 108 110

**gilt auch für einzelne TAE

261


Installieren mit Uponor Das Uponor Verbundrohrsystem > Das Uponor Verbundrohrsystem für die Gasinstallation nach DVGW-TRGI 2008 > Berechnung

Tab. 9 (DVGW-TRGI 2008, Tab. 24.1) Absperreinrichtung (DIN EN 331 bzw. DIN 3537-1) Einzelzuleitung und Abzweigleitung Eckform* (E) ΔpAE Pa 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50

DN 15 [kW] 10 13 16 18 20 21 23 25 26 27

Tab. 9 (DVGW-TRGI Tab. 24.1) Absperreinrichtung (DIN EN 331 bzw. DIN 3537-1) Einzelzuleitung und Abzweigleitung Durchgangsform (D)

DN 20

DN 25

DN 32

DN 40

DN 50

18 23 27 31 34 37 39 42 44 47

29 38 45 51 56 61 66 70 74 78

53 68 81 92 101 110

92 106 110

106 110

ΔpAE Pa 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50

DN 15 QNB 15 19 22 25 28 31 33 35 37 39

DN 20 [kW] 29 38 45 51 56 61 66 70 74 78

DN 25

DN 32

47 61 72 82 90 98 105 110

79 103 110

*Die Druckverluste für Absperreinrichtungen in Eckform gelten auch für Magnetventile

Tab. 10 (DVGW-TRGI 2008, Tab. 24.2) Absperreinrichtung (DIN EN 331 bzw. E DIN 3537-1) Verbrauchs- und Verteilungsleitung Eckform (E) ΔpAE Pa 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50

DN 15 [kW] 11 15 17 20 22 24 26 27 29 30

Tab. 10 (DVGW-TRGI 2008, Tab. 24.2) Absperreinrichtung (DIN EN 331 bzw. E DIN 3537-1) Verbrauchs- und Verteilungsleitung Durchgangsform (D)

DN 20

DN 25

DN 32

20 25 30 34 38 41 44 47 51 57

33 42 52 67 81 93 105 115 125 135

72 111 138

ΔpAE Pa 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50

DN 15 QNB 16 21 25 28 31 34 37 39 41 43

DN 20 [kW] 33 42 52 67 81 93 105 115 125 135

DN 25 58 92 120 138

Tab. 11 (DVGW-TRGI 2008, 14.3) Balgengaszähler* G25 bis G100 ΔpZG Pa 30 35 40 45 50

G25 QNB 43 75 97 115 131

G40 [kW] 69 121 138

*Für Drehkolbenzähler und Turbinenradzähler sind die Druckverlustangaben der Hersteller zu verwenden

262

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Berechnungsbeispiel Tabellenverfahren für eine Einzelzuleitung Gas-Kombiwasserheizer 20 kW 15E

T 0,4

3m

0,5

1

3m

1m

b

GST K

1m

0,5

0,5 1 m

1,4

Bei einer Einzelzuleitung (mit konstantem Rohrdurchmesser) wird benötigt: Skizze des Rohrleitungsverlaufs, daraus: gestreckte Rohrlänge Anzahl der Winkel (keine gebogenen Richtungsänderungen) Höhendifferenz zwischen Druckregelgerät und Geräteanschlussarmatur Nennbelastung in kW des Gasgerätes Nennweite und Art (Eck/Durchgang) der Geräteanschlussarmatur evtl. Gaszähler (G…) ggf. dynamische Druckverluste zusätzlicher Bauteile (Filter, Absperreinrichtungen)

m

GZ 4

a

U P O N O R G E B Ä U D E T E C H N I K T E C H N I S C H E R G E S A M T K ATA LO G

263


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Tabellenverfahren – Berechnungsgang Tab. 4.1 (DVGW-TRGI 2008, Tab. 17) Geräteanschlussarmatur mit TAE Eckform (E)

Formblatt 1.1 für Einzelzuleitung [1 Gasgerät] Rohrart:

KWH

Geräteanschlussarmatur

15E

Höhenunterschied Gerät über bzw. unter Leitungsanfang

7,5

Rohr (da bzw. DN) R nach Tabelle 3.1 oder siehe DVGW-TRGI 2008 Tafel 1-5

10,8

Druckgewinn/-verlust durch Höhe ΔPH = (–4) × H

-30

m

+

4

Achtung: bei Mischinstallationen Tab. 7 beachten

Druckverlust Geräteanschlussarmatur ΔPGA nach Tab. 2.1

55

Länge I

Gaszähler G

R nach Tabelle 3.1 oder siehe DVGW-TRGI 2008 Tafel 1-5

[ΔPG = ΔPGS + ΔPR + ΔPGZ + ΔPR + ΔPH + ΔPG]

kW

5

25x2,25 3,5 Pa/m 135

Achtung: bei Mischinstallationen Tab. 7 beachten

Rohr (da bzw. DN)

ΔPG ≤ 300 Pa

27,9

=

m

45

Druckverlust der Zählergruppe ΔPZG nach Tab. 2.2

=

7,2

m

Berechnungsänge IR

45,9

<

mazimal zuzlässige Rohrlänge lGSmax nach Tab. 6

56

Tab. 6 (ersetzt DVGW Tab. 21) Maximale Rohrlänge lGSmax GS K 1,6 2,5 4 6 10 16

Rohr 20 20 20 25 20 25 25 32 32

lGSmax 97 43 17 56 8 28 11 39 16

7

5 6 7 8 9 10

11 12

13

6

Tab. 5 (ersetzt DVGW-TRGI 2008, Tab. 23) Längenzuschläge für Formteile 20 x 2,25 4,5 m 3,8 m 5,5 m 1,5 m

25 x 2,5 / 32 x 3,0 3,7 m

Winkel Wandwinkel T-Abzweig T-Durchgang, Übergangsverbinder, Kupplung

4,0 m 1,0 m

4

Tab. 3.1 (ersetzt DVGW-TRGI 2008, Tab. 20.1) Rohrdruckgefälle Einzelzuleitung und Abzweigleitung 20 x 2,25 QNB 3 4 5 6 7 8 9 10 12 13 14 16 17 18 20 22 24 25 27

25 x 2,5 [kW] 4 6 8 9 10 11 12 13 14 16 18 20 22 25 27 30 32 34 37 41 45 48 51 54

32 x 3,0 11 14 17 20 22 24 26 27 30 34 38 41 45 51 57 62 66 71 77 85 92 99 106 110

3

Grenze Erstauswahl

Tab. 2.1 (DVGW-TRGI 2008, Tab. 14.1) Zählergruppe (Balgengaszähler) Einzelzuleitung

Tab. 1.1 (DVGW-TRGI 2008, Tab. 19.1) Uponor GS/TAE-Einheit Einzelzuleitung und Abzweigleitung GS K Δp Pa 10 15 20 25 30 35 45 50

1,6 QNB 6 7 8 9 10 11 12* 13*

1

2,5 [kW]

4

6

10

16

12 13 14 16 17

18 20 23 25 27

28 30 34 37 41

42 51 57 62 68

69 81 91 99 110

*nur bei Verwendung einer GSD

264

DN 15 DN 20 DN 25 DN 32 DN 40 DN 50 [kW] 7 12 21 37 58 75 10 16 27 48 75 97 11 19 32 57 89 13 21 36 65 101 14 24 40 72 15 26 44 78 16 28 47 84 17 29 50 89 18 31 53 94 19 33 55 99 20 34 58 104 21 36 60 108 22 37 63 23 38 65 40 67 24 41 69 25 42 71 26 43 73

*Gassteckdose gerechnet mit GS 1,6 K

R Pa/m 0,4 0,6 0,8 1,0 1,2 1,4 1,6 1,8 2,0 2,5 3,0 3,5 4,0 5,0 6,0 7,0 8,0 9,0 10 12 14 16 18 20

Übertrag

reduzierte Länge lGS

GSD* QNB

Rohr IW IWW ITA ITD, IÜ, IK

Auswahl und Druckverlust des GS ΔPGS nach Tab. 1.1

20

4

38,7

Berechnungsänge IR = I + IFT

Formteilzuschlag IFT nach Tabelle 5

Länge I

Gasströmungswächter (Typ K) mit TAE GS-T

Rohrdruckverlust ΔpRohr [R x IR]

Formteilzuschlag IFT nachTab. 5

25x2,25 3,5 Pa/m 25 1,5 + 5,7

Teilstrecke [b] ab GZ bis Geräteanschluss

20

Nennbelastung Q̇NB

250

Teilstrecke [a] von GDR bis GZ

Benennung Gasgerät

Uponor GAS MLC Rohr

ΔpGA Pa 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 55 60 65 70 75 80 85 90

ΔpZG Pa 30 35 40 45 50 55 60 65 70 75 80 85 90 95 100 105 110 115 120 125 130

G2,5 QNB 5 8 11 13 15 16 18 19 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32

G4 [kW] 8 14 18 21 24 27 29 31 33 35 37 39 40 42 43 45 46 48 49 50 52

G6

G10

G16

12 21 27 32 36 40 44 47 50 53 56 58 61 63 65 68 70 72 74 76 78

20 35 45 53 61 67 73 78 84 88 93 97 101 105 109

25 44 57 68 77 85 92 99 106

2


Installieren mit Uponor Das Uponor Verbundrohrsystem > Das Uponor Verbundrohrsystem für die Gasinstallation nach DVGW-TRGI 2008 > Berechnung

Erläuterung zum Tabellenverfahren Für unser Beispiel haben wir eine anzusetzende Nennbelastung von 20 kW. 1 Die Uponor Tabelle 1.1 gibt dafür einen Gasströ-

mungswächter GS4K mit einem Druckverlust von 20 Pa vor. 2 Die vorgegebene Zählergruppe G4 aus der Uponor Tabelle 2.1 hat bei 20 kW einen Druckverlust von 45 Pa. In dem Druckverlust der Zählergruppe sind bereits die Zählerabsperreinrichtung und bis zu drei Winkel berücksichtigt. 3 Anhand der Uponor Tabelle 3.1 wird der Rohrdurchmesser und der dazugehörige Rohrreibungsverlust in Pa/m herausgelesen. Im Beispiel wird die Dimension 25 x 2,5 mit dem dazugehörigen Rohrreibungsdruckgefälle von 3,5 Pa/m bei 20 kW ausgewählt. 4 Gemäß der Beispielskizze beträgt die Länge der Rohrleitung von a-b 1,5 m und von b-1 10,8 m. Für die Teilstrecke a-b sind anhand der Tabelle 5 zwei Übergangsverbinder und 1 Winkel als äquivalente Rohrlänge zu berücksichtigen. Es ergibt sich für die Teilstrecke a-b eine Berechnungslänge (lR) von 1,5 m + 2Ü x 1 m/Ü + 1 W x 3,7 m/W = 7,2 m. Gasströmungswächter 20 Pa Gaszähler +45 Pa Geräteanschlussarmatur +55 Pa Druckgewinn -30 Pa ΔpEinb = 90 Pa

Tab. 1.1 Tab. 2.1 Tab. 4.1

Für die Teilstrecke b-1 sind anhand der Tabelle 5 zwei Übergangsverbinder und 7 Winkel als äquivalente Rohrlänge zu berücksichtigen. Es ergibt sich für die Teilstrecke b-1 eine Berechnungslänge (lR) von 10,8 m + 2Ü x 1 m/Ü + 7 W x 3,7 m/W = 38,7 m. 5 Durch die 7,5 m steigende Leitung ergibt sich für das Beispiel ein Druckgewinn von: 7,5 m x -4 Pa/m = -30 Pa 6 Für die vom Hersteller vorgegebene Geräteanschlussarmatur mit TAE in Eckform DN 15 ergibt sich mit 20 kW aus der Uponor Tabelle 4.1 ein Druckverlust von 55 Pa. 7 Nun ist noch ein GS-Abgleich nach Uponor Tabelle 6 erforderlich. Die Berechnungslänge lR bzw. die reduzierte Länge lGS bei mehreren Gasgeräten des Leitungsverlaufes von der Geräteanschlussarmatur bis zum Gas-Druckregelgerät bzw. HAE darf nicht größer als die maximale Rohrlänge lGSmax nach dieser Tabelle sein.

Gewähltes Rohr 25 x 2,5 Tab. 3.1 Rohrreibungsverlust R 3,5 Pa/m Tab. 3.1 Berechnungslänge lR 45,9 m ΔpRohr = 160 Pa (IR x R)

Gesamtdruckverlust ΔpGes: 250 Pa Ergebnis: Der Druckverlust von 250 Pa ist kleiner als der maximale Druckverlust von 300 Pa. Damit ist der Funktionsnachweis erbracht.

Achtung! Dieses Berechnungsbeispiel zur Auslegung von einem Gasgerät wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Es dient aber nicht als Ersatz für eine Schulung durch geschultes Fachpersonal vom DVGW und VSHK. Des Weiteren ist das Kapitel 3 „Bemessung der Leitungsanlage“ der DVGW-TRGI 2008 immer zu beachten. Die DVGW-TRGI 2008 ist das wichtigste technische Regelwerk für die Gasinstallation. Die Neuerungen und Änderungen machen spezielle Schulungen für Fachleute aus Vertragsinstallationsunternehmen und von Netzbetreibern unverzichtbar. Beim DVGW als Herausgeber der DVGWTRGI 2008 laufen alle relevanten Informationen zu den Veränderungen zusammen. Fachleute des Handwerks bringen die Erfahrungen aus der praktischen Anwendung in die DVGW-TRGI 2008 ein. In den Schulungen erhalten Sie somit Expertenwissen aus erster Hand. Nutzen Sie deshalb rechtzeitig das zwischen DVGW und VSHK abgestimmte Schulungsangebot. Tipps: www.dvgw-trgi.de

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265


Installieren mit Uponor Das Uponor Verbundrohrsystem > Das Uponor Verbundrohrsystem für die Gasinstallation nach DVGW-TRGI 2008 > Berechnung

Formblatt 1.1 für 1 Gasgerät (Einzelzuleitung) KOPIERVORLAGE Rohrart:

Benennung Gasgerät

ΔPG ≤ 300 Pa Nennbelastung Q̇NB

kW

Druckverlust Geräteanschlussarmatur ΔpGA nach Tab. 4.1/4.2

Geräteanschlussarmatur Höhenunterschied Gerät über bzw. unter Leitungsanfang

m

Druckgewinn/-verlust durch Höhe ΔpH = (–4) × H

Pa/m

Rohrdruckverlust ΔpRohr [R x IR]

R nach Tabelle 3.1 oder siehe DVGW-TRGI 2008 Tafel 1-5

+

= Formteilzuschlag IFT

Länge I

nach Tabelle 5

Gaszähler

m Berechnungslänge IR = I + IFT

Teilstrecke [b] ab GZ bis Geräteanschluss

Rohr (da bzw. DN)

Druckverlust der Zählergruppe ΔPZG nach Tabelle 2.1

G

R nach Tabelle 3.1 oder siehe DVGW-TRGI 2008 Tafel 1-5 Achtung: Bei Mischinstallationen DVGW-TRGI Tafel 1-4 beachten.

Pa/m +

= Formteilzuschlag IFT

Länge I

nach Tabelle 5

m Berechnungslänge IR

Teilstrecke [a] von GDR bis GZ

Rohr (da bzw. DN)

Auswahl und Druckverlust des GS ΔpGS nach Tabelle 1.1

Gasströmungswächter (Typ K) mit TAE GS-T

Übertragung Druckverlust aus Verteilungsleitung oder = 0

reduzierte Länge lGS

266

<

maximal zulässige Rohrlänge lGSmax nach Tabelle 6

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Installieren mit Uponor Das Uponor Verbundrohrsystem > Das Uponor Verbundrohrsystem für die Gasinstallation nach DVGW-TRGI 2008 > Berechnung

Formblatt 1.2 für 2 Gasgeräte KOPIERVORLAGE

Benennung Gasgerät

PG ≤ 300 Pa kW

Nennbelastung QNB

kW

Druckverlust Geräteanschlussarmatur ΔpGA (Tab. 4.1/4.2)

Geräteanschlussarmatur Höhenunterschied Gerät über bzw. unter Leitungsanfang

Druckgewinn/-verlust durch Höhe ΔpH = (–4) × H

m

m

Pa/m

Pa/m

Rohr (da bzw. DN) R nach Tabelle 3.1 oder siehe DVGW-TRGI 2008 Tafel 1-5 + Länge I

= IFT (Tab. 5)

+

m IR = I + IFT

Länge I

Rohrdruckverlust ΔpRohr [R x IR] =

IFT (Tab. 5)

Auswahl und Druckverlust des GS ΔpGS nach Tab. 1.1

Zusatz-Gasströmungswächter (Typ K) mit TAE <

Streckenbelastung QSB

kW

Rohr (da bzw. DN) Rohrdruckverlust ΔpRohr [R x IR]

Pa/m

R nach Tabelle 3.2 oder siehe DVGW-TRGI 2008 Tafel 1-5

+ Länge I

maximal zulässige Rohrlänge lGSmax nach Tab. 6

<

=

m

Formteilzuschlag IFT

Berechnungslänge IR = I + IFT

Teilstrecke [b] ab GZ bis Abzweig [c]

reduzierte Länge lGS

IR = I + IFT

nach Tab. 5

Druckverlust der Zählergruppe ΔpZG nach Tab. 2.2

G

Rohr (da bzw. DN) R nach Tabelle 3.2 oder siehe DVGW-TRGI 2008 Tafel 1-5 Achtung: Bei Mischinstallationen DVGW-TRGI Tafel 1-4 beachten. Gasströmungswächter (Typ K) mit TAE GS-T

Pa/m + Länge I

Rohrdruckverlust ΔpRohr [R x IR] =

Formteilzuschlag IFT nach Tab. 5

m

Teilstrecke [a] von GDR bis GZ

Gaszähler

Berechnungslänge IR = I + IFT

Auswahl und Druckverlust des GS ΔpGS nach Tab. 1.2

Übertragung Druckverlust aus Verteilungsleitung oder = 0

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267


Installieren mit Uponor Das Uponor Verbundrohrsystem > Das Uponor Verbundrohrsystem für die Gasinstallation nach DVGW-TRGI 2008 > Berechnung

Formblatt 1.3 für 3 Gasgeräte KOPIERVORLAGE Benennung Gasgerät

PG ≤ 300 Pa Nennbelastung QNB

kW

kW

kW

Druckverlust Geräteanschlussarmatur ΔpGA (Tab. 4.1/4.2)

Geräteanschlussarmatur Höhenunterschied Gerät über bzw. unter Leitungsanfang

m

m

m

Pa/m

Pa/m

Pa/m

Druckgewinn/-verlust durch Höhe ΔpH = (–4) × H

Rohr (da bzw. DN) R nach Tabelle 3.1 oder siehe DVGW-TRGI 2008 Tafel 1-5 + Länge I

= IFT (Tab. 5)

+

m IR = I + IFT

= IFT (Tab. 5)

Länge I

Rohrdruckverlust ΔpRohr [R x IR]

+

m IR = I + IFT

Länge I

= IFT (Tab. 5)

IR = I + IFT

Auswahl und Druckverlust des GS ΔpGS nach Tab. 1.1

Zusatz-Gasströmungswächter (Typ K) mit TAE reduzierte Länge lGS

<

<

maximal zulässige Rohrlänge lGSmax nach Tab. 6

<

1

2

3

d ∑

kW

Rohr (da bzw. DN) R nach Tabelle 3.2 oder siehe DVGW-TRGI 2008, Tafel 1-5

Rohrdruckverlust ΔpRohr [R x IR]

Pa/m + Länge I

= Formteilzuschlag IFT

m

Teilstrecke [c] von c bis d

Streckenbelastung QSB

Berechnungslänge IR

Streckenbelastung QSB

kW

Pa/m

Rohrdruckverlust ΔpRohr [R x IR ]

Rohr (da bzw. DN) R nach Tabelle 3.2 oder siehe DVGW-TRGI 2008, Tafel 1-5

Gaszähler

+

= Formteilzuschlag IFT nach Tab. 5

Länge I

m Berechnungslänge IR = I + IF

Teilstrecke [b] ab GZ bis Abzweig [c]

c

Druckverlust der Zählergruppe ΔpZG nach Tab. 2.2

G

R nach Tabelle 3.2 oder siehe DVGW-TRGI 2008, Tafel 1-5 Achtung: Bei Mischinstallationen DVGWTRGI Tafel 1-4 beachten. Gasströmungswächter (Typ K) mit TAE GS-T

Rohrdruckverlust ΔpRohr [R x IR ]

Pa/m + Länge I

= Formteilzuschlag IFT

m

Berechnungslänge IR

Teilstrecke [a] von GDR bis GZ

Rohr (da bzw. DN)

Auswahl und Druckverlust des GS ΔpGS nach Tab. 1.2

Übertragung Druckverlust aus Verteilungsleitung oder = 0

268

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Installieren mit Uponor Das Uponor Verbundrohrsystem > Das Uponor Verbundrohrsystem für die Gasinstallation nach DVGW-TRGI 2008 > Berechnung

Formblatt 1.4 für 4-5 Gasgeräte (in Kombination mit Formblatt 1.2)

kW

kW

kW

m

m

m

Pa/m

Pa/m

Pa/m

= IFT (Tab. 5)

+

m Länge I

IR = I + IFT

<

= IFT (Tab. 5)

+

m Länge I

IR = I + IFT

<

= IFT (Tab. 5)

m IR = I + IFT

<

Streckenbelastung QSB

kW

Rohr (da bzw. DN) R nach Tabelle 3.2 oder siehe DVGWTRGI 2008 Tafel 1-5

+ Länge I

Rohr (da bzw. DN)

+

Rohrdruckverlust ΔpRohr [R x IR]

Pa/m + Länge I

m Berechnungslänge IR

kW

Rohr (da bzw. DN) R nach Tabelle 3.2 oder siehe DVGWTRGI 2008 Tafel 1-5

= Formteilzuschlag IFT

= Formteilzuschlag IFT

m

Teilstrecke [c] von c bis d

Streckenbelastung QSB

Rohrdruckverlust ΔpRohr [R x IR]

Pa/m

Länge I

m Berechnungslänge IR

kW

R nach Tabelle 3.2 oder siehe DVGWTRGI 2008 Tafel 1-5

= Formteilzuschlag IFT

Teilstrecke [c] von c bis d

Streckenbelastung QSB

Rohrdruckverlust ΔpRohr [R x IR]

Pa/m

Teilstrecke [c] von c bis d

+ Länge I

KOPIERVORLAGE

Berechnungslänge IR

U P O N O R G E B Ä U D E T E C H N I K T E C H N I S C H E R G E S A M T K ATA LO G

269


Installieren mit Uponor Das Uponor Verbundrohrsystem > Das Uponor Verbundrohrsystem für die Gasinstallation nach DVGW-TRGI 2008 > Berechnung

Berechnungsgang für 4-5 Gasgeräte (Kombination Formblatt 1.2 und 1.4) Formblatt 1.2 für 2 Gasgeräte

(in Kombination mit Formblatt 1.2)

kW

Höhenunterschied Gerät über bzw. unter Leitungsanfang

m

Druckgewinn/-verlust durch Höhe ΔpH = (–4) × H

m

Rohr (da bzw. DN) Pa/m

Rohrdruckverlust ΔpRohr [R x IR]

Pa/m

+

=

+

m

IFT (Tab. 5)

IR = I + IFT

=

m

Formteilzuschlag IFT

Berechnungsänge IR = I + IFT

nach Tab. 5

G

Pa/m

Rohrdruckverlust ΔpRohr [R x IR]

+

Länge I

= IFT (Tab. 5)

m IR = I + IFT

= Formteilzuschlag IFT nachTab. 5

<

R nach Tabelle 3.2 oder siehe DVGWTRGI 2008 Tafel1-5

m

+

Auswahl und Druckverlust des GS ΔpGS nach Tab. 1.2

+

Formblatt 1.2 für 2 Gasgeräte

KWH

Rohrdruckverlust ΔpRohr [R x IR]

Pa/m + Länge I

= Formteilzuschlag IFT

= Formteilzuschlag IFT

m Berechnungslänge IR

m Berechnungslänge IR

Herd

KOPIERVORLAGE

Benennung Gasgerät

m Berechnungslänge IR

kW

Rohr (da bzw. DN) R nach Tabelle 3.2 oder siehe DVGWTRGI 2008 Tafel1-5

Rohrdruckverlust ΔpRohr [R x IR]

Pa/m

Länge I

= Formteilzuschlag IFT

kW

R nach Tabelle 3.2 oder siehe DVGWTRGI 2008 Tafel1-5

Streckenbelastung QSB

Rohrdruckverlust ΔpRohr [R x IR]

Pa/m

Länge I

Rohr (da bzw. DN)

Berechnungsänge IR = I + IFT

kW

Rohr (da bzw. DN)

Teilstrecke [c] von c bis d

Streckenbelastung QSB

Streckenbelastung QSB

Übertragung Druckverlust aus Verteilungsleitung oder = 0

Formblatt 1.4 für 4-5 Gasgeräte

Herd

Grill

kW

Nennbelastung QNB

kW

m

Druckgewinn/-verlust durch Höhe ΔpH = (–4) × H

m

Rohr (da bzw. DN)

kW

kW

kW

Pa/m

Pa/m

+

= IFT (Tab. 5)

Länge I

Rohrdruckverlust ΔpRohr [R x IR]

m

m

m

+

m IR = I + IFT

Pa/m

Pa/m

+

= IFT (Tab. 5)

Länge I

= IFT (Tab. 5)

Länge I

IR = I + IFT

= IFT (Tab. 5)

Länge I

reduzierte Länge lGS

<

maximal zulässige Rohrlänge lGSmax nach Tab. 6

<

<

<

TerrassenStrahler

KWH

Streckenbelastung QSB

Rohrdruckverlust ΔpRohr [R x IR]

Pa/m

R nach Tabelle 3.2 oder siehe DVGW-TRGI 2008 Tafel 1-5

+

=

m

Formteilzuschlag IFT

Länge I

Berechnungsänge IR = I + IFT

nach Tab. 5

Streckenbelastung QSB

Druckverlust der Zählergruppe ΔpZG nach Tab. 2.2

Rohr (da bzw. DN) R nach Tabelle 3.2 oder siehe DVGW-TRGI 2008 Tafel1-5

Pa/m

Rohrdruckverlust ΔpRohr [R x IR]

+

= Formteilzuschlag IFT nachTab. 5

Länge I

m Berechnungsänge IR = I + IFT

Streckenbelastung QSB

Auswahl und Druckverlust des GS ΔpGS nach Tab. 1.2

Gasströmungswächter (Typ K) mit TAE GS-T

R nach Tabelle 3.2 oder siehe DVGWTRGI 2008 Tafel1-5

Formblatt 1.2 für 2 Gasgeräte

KWH

Herd

KOPIERVORLAGE

Benennung Gasgerät kW

Nennbelastung QNB

e b

c

Rohrdruckverlust ΔpRohr [R x IR]

+

=

m Berechnungslänge IR

m Berechnungslänge IR

Formteilzuschlag IFT

Länge I

= Formteilzuschlag IFT

kW

Pa/m

Formblatt 1.4 für 4-5 Gasgeräte

Grill

Strahler

(in Kombination mit Formblatt 1.2)

kW

KOPIERVORLAGE

kW

kW

kW

m

m

m

Druckverlust Geräteanschlussarmatur ΔpGA (Tab. 2.1)

Höhenunterschied Gerät über bzw. unter Leitungsanfang

m

Druckgewinn/-verlust durch Höhe ΔpH = (–4) × H

m

Rohr (da bzw. DN) R nach Tabelle 3.1oder siehe DVGW-TRGI 2008 Tafel 1-5

GZ

+ Länge I

m Berechnungslänge IR

PG ≤ 300 Pa

Geräteanschlussarmatur

d

= Formteilzuschlag IFT

Rohrdruckverlust ΔpRohr [R x IR]

Pa/m

Rohr (da bzw. DN)

Übertragung Druckverlust aus Verteilungsleitung oder = 0

+ Länge I

kW

R nach Tabelle 3.2 oder siehe DVGWTRGI 2008 Tafel1-5

Rohrdruckverlust ΔpRohr [R x IR]

Pa/m

Rohr (da bzw. DN)

d Teilstrecke [a] von GDR bis GZ

G

R nach Tabelle 3.2 oder siehe DVGWTRGI 2008 Tafel1-5

Teilstrecke [c] von c bis d

Rohr (da bzw. DN)

kW

Rohr (da bzw. DN)

e

kW

Pa/m

Pa/m

+ Länge I

Rohrdruckverlust ΔpRohr [R x IR]

= IFT (Tab. 5)

+

m Länge I

IR = I + IFT

Länge I

IR = I + IFT

Pa/m =

IFT (Tab. 5)

Pa/m

+

m Länge I

IR = I + IFT

= IFT (Tab. 5)

+

m Länge I

IR = I + IFT

= IFT (Tab. 5)

m IR = I + IFT

Auswahl und Druckverlust des GS ΔpGS nach Tab. 1.1

Zusatz-Gasströmungswächter (Typ K) mit TAE reduzierte Länge lGS

Pa/m +

= IFT (Tab. 5)

<

maximal zulässige Rohrlänge lGSmax nach Tab. 6

<

<

<

<

a

e

c

Streckenbelastung QSB

kW

Rohr (da bzw. DN)

d

Übertragung Druckverlust aus Verteilungsleitung oder = 0

Formteilzuschlag IFT

Berechnungsänge IR = I + IFT

nach Tab. 5

Streckenbelastung QSB

Druckverlust der Zählergruppe ΔpZG nach Tab. 2.2

Pa/m + Länge I

Rohrdruckverlust ΔpRohr [R x IR] =

Formteilzuschlag IFT nachTab. 5

m Berechnungsänge IR = I + IFT

Streckenbelastung QSB

Auswahl und Druckverlust des GS ΔpGS nach Tab. 1.2

+ Länge I

+

Rohrdruckverlust ΔpRohr [R x IR]

Pa/m + Länge I

m Berechnungslänge IR

= Formteilzuschlag IFT

m Berechnungslänge IR

kW

Rohr (da bzw. DN) R nach Tabelle 3.2 oder siehe DVGWTRGI 2008 Tafel1-5

Rohrdruckverlust ΔpRohr [R x IR]

Pa/m

Länge I

= Formteilzuschlag IFT

kW

Rohr (da bzw. DN) R nach Tabelle 3.2 oder siehe DVGWTRGI 2008 Tafel1-5

Rohrdruckverlust ΔpRohr [R x IR]

Pa/m

Teilstrecke [c] von c bis d

m

G

Rohr (da bzw. DN) R nach Tabelle 3.2 oder siehe DVGW-TRGI 2008 Tafel1-5

Gasströmungswächter (Typ K) mit TAE GS-T

=

R nach Tabelle 3.2 oder siehe DVGWTRGI 2008 Tafel1-5

= Formteilzuschlag IFT

m

Teilstrecke [c] von c bis d

+ Länge I

Gaszähler

Rohrdruckverlust ΔpRohr [R x IR]

Pa/m

R nach Tabelle 3.2 oder siehe DVGW-TRGI 2008 Tafel 1-5

Achtung: bei Mischinstallationen Tab. 7 beachten

270

kW

Rohr (da bzw. DN)

Teilstrecke [a] von GDR bis GZ

Bei 4 Gasgeräten wird eine Tabelle für Abzweigleitungen und eine Tabelle für Verbrauchsleitungen aus dem Formblatt 1.4 weggestrichen.

Teilstrecke [b] ab GZ bis Abzweig [c]

Streckenbelastung QSB

Teilstrecke [c] von c bis d

Grill

m IR = I + IFT

f

Teilstrecke [b] ab GZ bis Abzweig [c]

Streckenbelastung QSB

Herd

= IFT (Tab. 5)

Länge I

<

c

Achtung: bei Mischinstallationen Tab. 7 beachten

+

m IR = I + IFT

Auswahl und Druckverlust des GS ΔpGS nach Tab. 1.1

Zusatz-Gasströmungswächter (Typ K) mit TAE

Gaszähler

Pa/m

+

m IR = I + IFT

Teilstrecke [c] von c bis d

R nach Tabelle 3.1oder siehe DVGW-TRGI 2008 Tafel 1-5

GZ

Nun kann anhand der Skizze eine Hierarchie des Leitungsverlaufes in die Formblätter übertragen werden.

KOPIERVORLAGE

Druckverlust Geräteanschlussarmatur ΔpGA (Tab. 2.1)

Höhenunterschied Gerät über bzw. unter Leitungsanfang

In die Skizze des geplanten Leitungsverlaufes zunächst die einzelnen Streckenabschnitte (a, b, c, ...) eintragen.

Strahler

(in Kombination mit Formblatt 1.2)

PG ≤ 300 Pa

Geräteanschlussarmatur

a

+

m IR = I + IFT

Teilstrecke [c] von c bis d

Länge I

Gasströmungswächter (Typ K) mit TAE GS-T

c

= IFT (Tab. 5)

<

Druckverlust der Zählergruppe ΔpZG nach Tab. 2.2

Rohr (da bzw. DN) R nach Tabelle 3.2 oder siehe DVGW-TRGI 2008 Tafel1-5

b

Länge I

<

Teilstrecke [b] ab GZ bis Abzweig [c]

+ Länge I

e

Pa/m

+

m IR = I + IFT

1.2 + 1.4

Rohrdruckverlust ΔpRohr [R x IR]

Pa/m

R nach Tabelle 3.2 oder siehe DVGW-TRGI 2008 Tafel 1-5

d

m

Pa/m =

IFT (Tab. 5)

maximal zulässige Rohrlänge lGSmax nach Tab. 6

kW

Achtung: bei Mischinstallationen Tab. 7 beachten

Pa/m

Länge I

IR = I + IFT

<

Rohr (da bzw. DN)

f

kW

Auswahl und Druckverlust des GS ΔpGS nach Tab. 1.1 <

Streckenbelastung QSB

KWH

m

Teilstrecke [a] von GDR bis GZ

reduzierte Länge lGS

Herd

m

+

= IFT (Tab. 5)

Länge I

Zusatz-Gasströmungswächter (Typ K) mit TAE

TerrassenStrahler

kW

Teilstrecke [c] von c bis d

Länge I

Grill

kW

Druckverlust Geräteanschlussarmatur ΔpGA (Tab. 2.1)

R nach Tabelle 3.1oder siehe DVGW-TRGI 2008 Tafel 1-5

Herd

KOPIERVORLAGE

PG ≤ 300 Pa kW

Nennbelastung QNB Geräteanschlussarmatur

Gaszähler

Formblatt 1.4 für 4-5 Gasgeräte

KOPIERVORLAGE

Benennung Gasgerät

Teilstrecke [c] von c bis d

Um eine Gasinstallation mit 4–5 Gasgeräten zu berechnen, werden die Formblätter 1.2 und 1.4 zusammen verwendet.

Berechnungslänge IR

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Diagrammverfahren Das Diagrammverfahren kann bei einer Einzelzuleitung oder bei einer Verteilerinstallation genutzt werden. Es führt wesentlich schneller zum Ziel, setzt aber voraus, dass neben dem ermittelten Rohrdurchmesser auch die im Diagramm der Belastung zugeordneten Größen von Gasströmungswächter, Gaszähler und Geräteanschlussarmatur wie angegeben eingesetzt werden. Der Gesamtdruckverlust von 300 Pa ist vorgegeben. Es können natürlich auch größere Gaszähler oder Armaturen eingesetzt werden, der hieraus resultierende Druckgewinn kann aber nicht zu einer eventuellen Minderung des Rohrdurchmessers genutzt werden.

Die Diagramme Es stehen insgesamt 5 Diagramme zur Berechnung zur Verfügung: Diagramm 1 für eine Einzelzuleitung (kleinster GZ G4) Diagramm 2 für Leitung zum Verteiler (kleinster GZ G4) Diagramm 3* für eine Einzelzuleitung (kleinster GZ G2,5) Diagramm 4* für Leitung zum Verteiler (kleinster GZ G2,5) Diagramm 5a ab Verteiler Diagramm 5b ab Verteiler, GSD ohne GS * Diagramme werden nicht in dieser Technischen Information veröffentlicht, können aber auf www.uponor.de heruntergeladen werden oder in der Hotline abgefragt werden.

In die Diagramme sind die technisch erforderlichen Übergangsverbinder bereits eingerechnet: Diagramm 1 und 3 (Einzelzuleitung): 4 x Übergangsverbinder (Ausgang GS, Eingang/Ausgang Zählerguppe, Eingang Geräteanschlussarmatur) Diagramm 2 und 4 (Leitung zum Verteiler): 4 x Übergangsverbinder (Ausgang GS, Eingang/Ausgang Zählerguppe, Verteilereingang) Diagramm 5a und 5b (ab Verteiler): 2 x Übergangsverbinder (Ausgang Verteiler, Eingang Geräteanschlussarmatur)

Berechnungsbeispiel Diagrammverfahren für eine Einzelzuleitung 1

T 0,4

3m

0,5

Skizze des Rohrleitungsverlaufs, daraus: Rohrlänge Anzahl der Winkel (keine gebogenen Richtungsänderungen) Nennbelastung in kW des Gasgerätes Nennweite und Art (Eck/Durchgang) der Geräteanschlussarmatur

Gas-Kombiwasserheizer 20 kW 15E

1m

3m

Bei einer Einzelzuleitung (mit konstantem Rohrdurchmesser) wird benötigt:

b

GST K

1m

0,5

0,5 1 m

1,4

m

GZ 4

a

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271


4,8 m

22 m

6

5

3

1

2

4

Nennbelastung: 20 kW Geräteanschlussarmatur: 15E Winkel: 8 Stück Länge: 16,3 m

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Anzahl der Fittings

272

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Erläuterung zum Diagrammverfahren 1

2

3

4

Im Diagramm die Nennbelastung des Gasgerätes auswählen (20 kW). Der Markierung bei 20 kW senkrecht nach unten folgen und den einzubauenden Gaszähler (GZ) und Gasströmungswächter (GS) mit TAE herauslesen. Es müssen in diesem Beispiel insgesamt 10 Winkel berücksichtigt werden. Dies ergibt sich aus den 8 eingebauten Winkeln plus die 2 Winkel die dazuaddiert werden müssen, da eine Absperrarmatur in Eckform (15E) anstelle der im Diagramm angegebenen Absperrarmatur in Durchgangsform (15D) eingebaut wird. Als nächstes der Linie über der Nennbelastung von 20 kW nach oben bis zu der Kennlinie mit Winkelanzahl 10 unterhalb der Dimension 25 x 2,5 folgen.

5

6

Von diesem Punkt aus wird links die maximal zulässige Leitungslänge (22 m) von HAE bis zum Geräteanschluss herausgelesen. im letzten Schritt wird verglichen, ob die tatsächlich anzurechnende Leitungslänge geringer ist als die maximal zulässige Leitungslänge (22 m). Da wir uns im Diagramm links der senkrecht gestrichelten Linie befinden, können die Druckgewinne durch steigende Leitungsanteile berücksichtigt werden. Dazu die Summe der steigenden Leitungsteile (7,5 m gem. Skizze S. 55) von der gesamten Leitungslänge abziehen. Rechenweg 12,3 m – 7,5 m ergibt 4,8 m gesamte rechnerische Leitungslänge. Wäre die Leitungslänge (4, 8 m) länger als die maximal zulässigen 22 m, müsste die nächst größere Dimension ausgewählt werden.

Im Beispiel ist dies nicht der Fall (4,8 m < 22 m) und der Funktionsnachweis ist damit erbracht.

Achtung! Dieses Berechnungsbeispiel zur Auslegung von einem Gasgerät wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Es dient aber nicht als Ersatz für eine Schulung durch geschultes Fachpersonal vom DVGW und VSHK. Des Weiteren ist das Kapitel 3 „Bemessung der Leitungsanlage“ der DVGW-TRGI 2008 immer zu beachten. Die DVGW-TRGI 2008 ist das wichtigste technische Regelwerk für die Gasinstallation. Die Neuerungen und Änderungen machen spezielle Schulungen für Fachleute aus Vertragsinstallationsunternehmen und von Netzbetreibern unverzichtbar. Beim DVGW als Herausgeber der DVGW-TRGI 2008 laufen alle relevanten Informationen zu den Veränderungen zusammen. Fachleute des Handwerks bringen die Erfahrungen aus der praktischen Anwendung in die DVGW-TRGI 2008 ein. In den Schulungen erhalten Sie somit Expertenwissen aus erster Hand. Nutzen Sie deshalb rechtzeitig das zwischen DVGW und VSHK abgestimmte Schulungsangebot. Tipps: www.dvgw-trgi.de

Diagramm 1: Einzelzuleitung, Uponor GAS MLC Rohr Steigende Leitungsanteile können aus gesamter Leitungslänge abgezogen werden

Gesamte Leitungslänge berücksichtigen

Ermittelte Rohrdimension Zu addierende Fittings, falls eine Eck-Absperrarmatur anstelle einer in Durchgangsform eingebaut wird

Nennbelastung des Gasgerätes Auszuwählender Gasströmungswächter Gaszähler

Anzahl der Fittings U P O N O R G E B Ä U D E T E C H N I K T E C H N I S C H E R G E S A M T K ATA LO G

273


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Bei Verwendung eines Gaszählers 2,5 können unter der Technischen Hotline von Uponor oder im Downloadbereich von www.uponor.de Diagramme angefordert werden.

Diagramm 1: Einzelzuleitung Uponor GAS Verbundrohr

274

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Bei Verwendung eines Gaszählers 2,5 können unter der Technischen Hotline von Uponor oder im Downloadbereich von www.uponor.de Diagramme angefordert werden.

Diagramm 2: Leitung zum Verteiler, Uponor GAS Verbundrohr

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Diagramm 5a: Leitungen ab Verteiler, Uponor GAS Verbundrohr, GSD ohne GS

Diagramm 5b: Leitungen ab Verteiler, Uponor GAS Verbundrohr

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Verarbeitungshinweise Montage- und Verlegerichtlinien Das Uponor GAS Verbundrohrsystem setzt sich aus praxisgerechten Komponenten zusammen, die eine einfache und schnelle

Montage auf der Baustelle ermöglichen. Zusätzliche Informationen zur Bedienung und Handhabung der Uponor Werkzeuge sowie detaillierte

Beschreibungen der Rohr- und Fittingmontage finden Sie den Produkten beigepackt oder im Downloadcenter unter www.uponor.de.

Zugelassene Komponenten für das Uponor GAS Verbundrohrsystem Uponor GAS Verbundrohre

Uponor GAS Press-Fittings, Anschlagring gelb; Dim. 20, 25, 32

Registrierung

regelmäßige Inspektion

Akku-Pressmaschine Mini 32 KSP0

Pressbacken KSP0 für Mini 32

Akku-Pressmaschine UP 75

Pressbacken KSP0 und UPP1 für Akku-Pressmaschine UP 75 und UP 75 EL

Pressmaschine UP 75 EL

Nicht für Gas-Installationen mit dem Uponor GAS Verbundrohrsystem verwenden Uponor Verbundrohre anderer Einsatzgebiete wie Trinkwasser, Heizkörperanbindung, Druckluft, Sprinkler nicht für die Gasinstallation verwenden!

Uponor Handpresszange mit Einsätzen sowie Handpresszangen anderer Hersteller

Andere Uponor MLC Fittings oder Fittings anderer Hersteller nicht für Uponor MLCP-G Gasleitungen verwenden!

Uponor UP 63 und UP 50 EL sowie Pressmaschinen-Fremdfabrikate

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Montagemaße Minimale Rohrlänge vor der Montage zwischen zwei Press-Fittings Rohrdimension da × s [mm]

Rohrlänge [mm]

20 × 2,25 25 × 2,5 32 × 3,0

mind. 55 mind. 70 mind. 70

Hinweis: Vor dem Einstecken in den Fitting müssen die Rohrenden (gemäß Uponor GAS Montageanleitung) zentriert und entgratet sein.

Minimaler Platzbedarf für den Pressvorgang mit den Pressmaschinen (UP 75, UP 75 EL und Mini 32) Rohrdimension da × s [mm]

Maß: A [mm]

Maß: B* [mm]

20 × 2,25 25 × 2,5 32 × 3,0

18 27 27

48 71 75

B B

A

Rohrdimension da × s [mm]

Maß: A [mm]

Maß: B* Maß: C [mm] [mm]

20 × 2,25 25 × 2,5 32 × 3,0

32 49 50

90 105 110

32 49 50

B

*Bei gleichem Außendurchmesser der Rohre.

C A

278

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Montage nach Z-Maß Als Basis für eine effiziente Planung, Arbeitsvorbereitung und Vorfertigung bringt die Z-MaßMethode dem Verarbeiter beachtliche Arbeitserleichterungen und Einsparungen.

Mit Hilfe der Z-Maß-Angaben der Uponor GAS Press-Fittings kann der Installateur schnell und leicht auf rechnerischem Wege die genaue Rohrlänge zwischen Formteilen bestimmen.

Grundlage für die Z-Maß-Methode ist das einheitliche Messen. Alle zu erstellenden Trassen werden über die Axiallinie durch Messen von Mitte bis Mitte (Schnittpunkt der Axiallinien) erfasst. (Beispiel: LR = LG - Z1 - Z2)

Durch exakte Abklärung der Leitungsführung und Koordination mit Architekt, Planer und Bauleitung im Vorfeld der eigentlichen Installation können große Teile der Anlage kostengünstig in Vormontage erstellt werden.

Z

1

L

R

L

G

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Z-Maß-Angaben für die Komponenten des Uponor GAS Verbundrohrsystems finden Sie unter www.uponor.de .

Z

2

279


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Berücksichtigung der thermischen Längenänderung Die thermischen Längenänderungen, die sich aufgrund wechselnder Einsatztemperaturen ergeben, müssen konstruktiv bei der Rohrführung berücksichtigt werden. Bei der Längenänderung spielt die Temperaturdifferenz Δϑ und die Rohrlänge L eine entscheidende Rolle.

Bei allen Montagevarianten, insbesondere bei frei beweglich verlegten Rohren sowie bei Kellerverteil- und Steigleitungen, muss die Längenausdehnung der Uponor Mehrschichtverbundrohre berücksichtigt werden, um übermäßige Spannungen im Rohrmaterial und Schäden an den Anschlüssen zu vermeiden.

Die Längenänderung berechnet sich nach folgender Gleichung: ΔL = a × L × Δϑ Hierbei sind: ΔL Längenausdehnung (mm) a Längenausdehnungskoeffizient (0,025 mm/mK) L Leitungslänge (m) Δϑ Temperaturdifferenz (K)

90

ϑ

80

ϑ

Längenänderung ΔL [mm]

70

ϑ 60

ϑ

50

40

ϑ

30

ϑ 20

ϑ 10

0 0

10

20

30

40

50

Leitungslänge L [m]

280

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Kellerverteil- und Steigleitungen nung voll ausgesetzt sind, müssen einen entsprechenden Dehnungsausgleich erhalten. Dazu ist die Kenntnis der Lage aller Fixpunkte

Bei der Planung und Verlegung von Kellerverteil- und Steigleitungen mit dem Uponor Verbundrohrsystem sind neben den bautechnischen Anforderungen auch die thermisch bedingten Längenausdehnungen zu berücksichtigen.

nötig. Kompensiert wird immer zwischen zwei Fixpunkten (FP) und Richtungsänderungen (Biegeschenkel BS). L

L

Uponor Mehrschichtverbundrohre dürfen nicht starr zwischen zwei Festpunkten eingebaut werden. Die Längenänderung der Rohre muss immer aufgenommen bzw. gelenkt werden. LBS

Dehnungsschenkel

Fixpunkt (FP)

Gleitschelle (GS)

Freiverlegte Uponor Mehrschichtverbundrohre, die einer Wärmedeh-

Biegeschenkel (BS) Fixpunkt (FP)

Bestimmung der Biegeschenkellänge

Dehnungsschenkellänge L [m]

Grafische Bestimmung der erforderlichen Biegeschenkellänge da= 14 16 18 20

50

25

32

40

50

63 75

45 40

90

35 110 mm

30 25 20 15 10 5

80

70

60

50

40

30

20

10

0

0

500

1000

Temperaturdifferenz Δϑ [K]

2000

2500

Berechnungsformel

Ablesebeispiel Installationstemperatur: Betriebstemperatur: Temperaturdifferenz Δϑ: Dehnungsschenkellänge: Rohrdimension da × s: Erforderliche Biegeschenkellänge LBS:

1500

Biegeschenkellänge LBS [mm]

20 °C 60 °C 40 K 25 m 32 × 3 mm ca. 850 mm

k x da x (Δϑ x a x L) Rohr-Außendurchmesser in mm Dehnungsschenkellänge in m Biegeschenkellänge in mm Längenausdehnungskoeffizient [0,025 mm/mK] Δϑ = Temperaturdifferenz in K k = 30 (Werkstoffkonstante)

LBS da L LBS a

= = = = =

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281


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Befestigungstechnik Gasarmaturen- und Gasgeräteanschlüsse sowie Anschlüsse von Mess- und Regeleinrichtungen sind grundsätzlich verdrehsicher auszuführen.

Werden die Uponor GAS Verbundrohre an der Decke mit Rohrschellen frei verlegt, müssen keine Tragschalen verwendet werden. Folgende Tabelle stellt den maxi-

malen Befestigungsabstand „L“ zwischen den einzelnen Rohrschellen für die unterschiedlichen Rohrdimensionen dar.

Alle Rohrleitungen sind so zu führen, dass die thermische Längenänderung (Erwärmung und Abkühlung) nicht behindert wird. Die Längenänderung zwischen zwei Festpunkten kann durch Dehnungsbögen, Kompensatoren oder durch Richtungsänderung der Rohrleitung aufgenommen werden.

L

L

L

Rohrdimension Maximaler Befestigungsabstand zwischen den Rohrschellen L da x s [mm] horizontal vertikal Ringware Stangenware Ring-/Stangenware [m] [m] [m] 20 × 2,25 1,30 1,70 25 × 2,5 1,50 1,80 2,00 32 × 3,0 1,60 1,80 2,10

Potentialausgleich Gasleitungen dürfen weder als Schutzund Betriebserder noch als Schutzleiter in elektrischen Anlagen benutzt oder mitbenutzt werden. Gasleitungen dürfen nicht als Ableiter oder Erder in Blitzschutzanlagen dienen. Da eine Installation mit dem Uponor GAS Verbundrohrsystem nicht durchgängig leitfähig ist, kann sie

282

auch nicht als Potentialausgleich genutzt werden und ist somit auch nicht zu erden. Der Potentialausgleich erfolgt nach VDE-Richtlinie von den zu erdenden Bauteilen direkt zur Potentialausgleichsschiene an die in der Planung vorgesehenen Stelle. Der Installateur oder Bauleiter hat den Auftraggeber

oder den Beauftragten des Auftraggebers darauf hinzuweisen, dass durch einen zugelassenen Elektroinstallateur geprüft wird, ob die Installation des Uponor GAS Verbundrohrsystems die vorhandenen elektrischen Schutz- und Erdungsmaßnahmen nicht beeinträchtigt (VOB Teil C Allgemeine technische Vertragsbedingungen ATV).

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Außenkorrosionsschutz der Uponor GAS Press-Fittings Die Uponor GAS Press-Fittings müssen vor direktem Kontakt mit Baustoffen (z. B. Beton, Estrich, Putz oder Gips etc.) oder mit korrosionsfördernden Medien bzw. Materialien (z. B. ammoniakhaltige Luft, Reinigungsmittel, Desinfektionsmittel) mit geeigneten Maßnahmen dauerhaft gegen Außenkorrosion geschützt werden. Die anerkannten Regeln der Technik zum Außenkorrosionsschutz sind zu beachten.

Der eingesetzte Außenkorrosionsschutz muss wasserdampfdicht, wärme- und alterungsbeständig sein. Der Schutz gegen Außenkorrosion der Fittings kann auch mit geschlossenzelligen Dämmstoffen bzw. Dämmschläuchen erreicht werden, wobei die Schnitt- und Stoßstellen sorgfältig wasserdampfdiffusionsdicht verklebt werden müssen. Es darf mit dem Außenkorrosionsschutz keine Feuchtigkeit

eingebaut werden. Chlorid-, ammoniak-, sulfat- und nitrithaltige Umhüllungen dürfen nicht als Korrosionsschutz eingesetzt werden. Filz als Korrosionsschutz ist unzulässig.

Rauch nicht zu befürchten ist oder Vorkehrungen hiergegen getroffen sind. Werden hierzu Mineralfasern verwendet, müssen diese einen Schmelzpunkt von mehr als 1000 °C aufweisen.

Die hohen Anforderungen an ein vorbeugendes Brandschutzkonzept zur Sicherung von Gesundheit und Leben können nur unter Mitarbeit aller am Bau Beteiligten und mit einer auf das Projekt abgestimmten Ausschreibung und Bauüberwachung realisiert werden.

Vor dem Aufbringen des Korrosionsschutzes sind die vorgeschriebenen Druckprüfungen gem. DVGW-TRGI 2008 vorzunehmen.

Brandschutz Erstes Ziel des Brandschutzes ist es, Brände zu verhindern. Falls dennoch der Brandfall eintritt, so ist das zweite Ziel des Brandschutzes, die Schäden zu minimieren. Im Rahmen des Baurechtes schafft der Staat die Voraussetzung, um die öffentliche Sicherheit zur gewährleisten und um Gefahren durch Schadenfeuer vorzubeugen. Die Musterbauordnung (MBO) ist die Grundlage für alle baurechtlichen Vorschriften auch hinsichtlich Brandschutzmaßnahmen. An ihr orientieren sich die Landesbauordnungen der einzelnen Bundesländer. Nach § 14 „Brandschutz” der MBO 2002 (Wortlaut und Inhalt gelten auch in den einzelnen Bundesländern) dürfen Leitungen durch Brandwände und Treppenraumwände, sowie durch Wände und Decken, an die Anforderungen an die Feuerwiderstandsdauer gestellt werden, nur hindurchgeführt werden, wenn eine Übertragung von Feuer und

In Wohngebäuden gelten für den Brandschutz folgende Grundprinzipien: Bei der Durchführung von Leitungen durch Wände und Decken sind neben den Anforderungen an den vorbeugenden Brandschutz auch die Anforderungen an den Schall-und Wärmeschutz sowie die thermische Beweglichkeit von Rohrsystemen bei Ausdehnung zu berücksichtigen. Feuer und Rauch dürfen innerhalb der geforderten Feuerwiderstandsdauer nicht in andere Brandabschnitte übertragen werden (z. B. F 90 = 90 Minuten). Alle Baustoffe müssen mindestens die Baustoffklasse B2 = normal entflammbar erfüllen.

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Brandschutz aus der DVGW-TRGI 2008 beachten Die Grundanforderungen aus der DVGW-TRGI 2008 über den Brandschutz in Gebäuden mit besonderen Brandschutzanforderungen müssen beachtet werden. Vgl. DVGW-TRGI 2008, Kapitel 5.3.8.12 „Verlegung von Kunststoff-Gasleitungen in Gebäuden mit besonderen Brandschutzanforderungen.“ Nähere Informationen dazu finden Sie in den Planungsgrundlagen im Kapitel „Brandschutz“.

283


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Montageanleitung Vor der Montage muss der Installateur die Anleitung lesen, verstehen und beachten Sie erhalten mit dem Uponor GAS Verbundrohrsystem geprüfte Qualität. Bitte prüfen Sie vor dem Einsatz trotzdem alle Komponenten auf eventuelle Transportschäden. Technische Regelwerke beachten Für den fachgerechten Einsatz des Uponor GAS Verbundrohrsystems ist die einschlägige gültige technische Regel DVGW-TRGI 2008 sowie Arbeitsblätter des DVGW und die deutschen baurechtlichen Bestimmungen zu beachten. Die Verlegung muss nach den anerkannten Regeln der Technik erfolgen. Zusätzlich sind die Vorgaben der örtlichen Gasversorgungsunternehmen und die Installations-,

Unfallpräventions- und Sicherheitsvorschriften einzuhalten. Kompatibilität und Mischinstallationen Für die Gasinstallationen mit dem Uponor GAS Verbundrohrsystem dürfen ausschließlich die entsprechend ausgewiesenen Komponenten und Werkzeuge der aktuellen Uponor Preisliste verwendet werden. Die Komponenten des Uponor GAS Verbundrohrsystems Rohr, Fittings und Verpresstechnik sind aufeinander abgestimmt und zusammen geprüft. Für Fremdkomponenten, Mischinstallationen mit anderen Produkten sowie deren Kompatibilität übernehmen wir keine Gewährleistung. Dazu gehören nicht erlaubte Kombinationen in der Gasinstallation mit Komponen-

ten der Uponor Verbundrohrsysteme für Trinkwasser-, Heizungsund Druckluftinstallation und insbesondere Komponenten anderer Hersteller. Armaturen- und Gasgeräteanschlüsse Übergänge zu anderen Rohrmaterialien, Mess- und Regeleinrichtungen oder Armaturen können mit den zertifizierten Uponor GAS Press-Fittings mit Innen- bzw. Außengewinde ausgeführt werden. Gasgeräteanschlüsse sowie Anschlüsse von Mess- und Regeleinrichtungen (z. B. Gaszähler) sind verdrehsicher auszuführen. Hinweis: Der Einsatz von Gewindeübergängen auf Fremdkomponenten ist vom Installateur in jedem Fall auf Kompatibilität zu prüfen.

Ablängen des Schutzrohres

Bei Verlegung im Schutzrohr kann mit Hilfe des Rohrcutters das Schutzrohr unabhängig vom Uponor GAS Verbundrohr abgelängt werden, das Innenrohr wird dabei nicht verletzt. Nicht nach Fertigstellung der Gasanlage ausführen!

284

Schutzrohr mit einer radialen Drehbewegung rechtwinkelig abtrennen.

Danach kann das Schutzrohr vom Rohr abgezogen werden.

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Ablängen der Uponor GAS Verbundrohre 20 – 32 mm Uponor GAS MLC Rohr 25 x 2,5 Uponor GAS MLC Rohr Gas 32 x 3

Uponor GAS MLC Rohr 20 x 2,25

20 mm

25 - 32 mm

1 1

3

2 2 Das Uponor GAS Verbundrohr der Dimension 20 mit dem Rohrcutter winkelgerecht ablängen.

Ablängen der Uponor GAS Verbundrohr Dimensionen 25 und 32 mm mittels Rohrschneider.

Zentrieren und Entgraten max. 500 Umin-1

20 - 25 mm

20 - 32 mm

P

S

14/16/18

14/16/18

P

S

min. 2 mm bis 06/1997 z. B. Art.-Nr. 76 02 14

Mit Uponor Kombientgrater das Uponor GAS Verbundrohr zentrieren und entgraten, bis eine umlaufende Fase von mindestens 2 mm Tiefe entsteht. Alternativ kann das Uponor GAS Verbundrohr mit dem Einzelentgrater 20 – 32 mm und aufgesetztem Handknebel zentriert und entgratet werden. Zur Erleichterung des Arbeitsgangs kann wahlweise der Einzelentgrater

ohne aufgesetzten Handknebel als Werkzeug in einem Akku-Schrauber betrieben werden. Achtung! Die maximale Drehzahl des Gerätes darf hierbei 500 min–1 nicht überschreiten, um Schäden am Innenrohr durch Überhitzung zu vermeiden. Visuelle Kontrolle des bearbeiteten Rohrendes auf Vorhandensein einer gleichmäßig umlaufenden Fase. Nach dem Entgratvorgang muss

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eine umlaufende Fase von mindestens 2 mm Tiefe vorhanden sein. Nur dann ist eine dauerhaft dichte Verbindung nach der Montage gewährleistet. Nach dem Entgratungsvorgang alle Späne entfernen. Hinweis: Bis 06/1997 waren Kalibrierer von Unipipe im Einsatz. Mit diesen Kalibriern dürfen die GAS Verbundrohre nicht ausgerieben bzw. ausgefräst werden. 285


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Biegen der Uponor GAS Verbundrohre Die Uponor GAS Verbundrohre 20 × 2,25; 25 × 2,5 und 32 × 3 mm können von Hand, mit der Biegefeder oder der Biegezange gebogen werden. Wird ein Uponor GAS Verbundrohr versehentlich geknickt oder anderweitig beschädigt, so ist diese Stelle umgehend zu ersetzen.

Achtung!

Hinweis:

Das Warmbiegen der Uponor GAS Verbundrohre mittels offener Flammen (z. B. Lötflamme), oder sonstiger Wärmequellen (z. B. Heißluftpistole, Industriefön) ist verboten! Das mehrmalige Biegen um den gleichen Biegepunkt ist unzulässig!

In diesem Zusammenhang ist darauf zu achten, dass der minimale Biegeradius (z. B. im Bereich zwischen Fußboden und Wand) nicht unterschritten wird. Wird der Mindestbiegeradius unterschritten, ist ein entsprechendes Formstück (z. B. ein Uponor GAS PressWinkel 90°) einzubauen.

Minimale Biegeradien für das Verbundrohr Gas Rohrdimension da × s [mm]

Biegeradius von Hand [mm]

Biegeradius mit Innenbiegefeder [mm]

Biegeradius mit Außenbiegefeder [mm]

Biegeradius mit Biegezange [mm]

20 × 2,25 25 × 2,5 32 × 3

(5 × da) 100 (5 × da) 125 (5 × da) 160

(4 × da) 80 (4 × da) 100 (4 × da) 128

(4 × da) 80 (4 × da) 100 -

80 83 111

da = Außendurchmesser s = Wandstärke

Biegen von Hand

d a R mi n

da [mm]

Rmin [mm]

20 25 32

100 125 160

Durch Deckenaussparungen und Mauerdurchbrüche geführte Leitungen dürfen nie über Kanten gebogen werden.

Uponor GAS Verbundrohr mit einem Handabstand von ca. 40 cm festhalten und bis zum gewünschten Radius biegen.

286

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Biegen mit der Innenbiegefeder Rohrende des Uponor GAS Verbundrohres entgraten und anschließend Biegefeder so weit ins Rohrinnere einführen, dass nur noch ein Stück sichtbar ist.

da R mi n

da [mm] 20 25 32

20 - 32 mm

Rmin [mm] 80 100 128

Biegen mit der Außenbiegefeder Die Biegefeder wird auf das Uponor GAS Verbundrohr bis zur Biegestelle geschoben. Nach dem Biegevorgang wird die Außenbiegefeder bis zur nächsten Biegestelle weiter geschoben.

da R mi n

20 - 25 mm

da [mm]

Rmin [mm]

20 25

80 100

Biegen mit der Biegezange Mit der Biegezange können die Uponor GAS Verbundrohre mit den Außendurchmessern 20, 25, 32 mm genau gebogen werden.

da R mi n 20 - 32 mm

da [mm] 20 25 32

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Rmin [mm] 80 83 111

287


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Montage GAS Press-Fitting Das Uponor GAS Verbundrohr bis zum Anschlag in den Fitting einschieben. Die korrekte Einstecktiefe ist am Erscheinen des Rohres im Sichtfenster kontrollierbar.

Gleit- bzw. Schmierstoffe dürfen nicht für das Zusammenfügen von Rohr und Fitting eingesetzt werden.

Uponor GAS Press-Fittings 20 – 32 mm mit Uponor Pressmaschine UP75 oder Akku-Pressmaschine UP75EL

2

1

UP 75 EL

UP 75

KSP0

UPP1

Uponor GAS Press-Fittings 20 – 32 mm mit Uponor Akku-Pressmaschine Mini 32 KSP0

2

1 Mini 32

Mini 32 KSP0

Pressbacken öffnen und die Pressbacken an den gelben Anschlag der GAS Press-Fittings anlegen. Pressbacken schließen und Pressvorgang auslösen. Der Pressvorgang ist in den Bedienungsanleitungen der Presswerkzeuge detailliert beschrieben. 288

Die Pressbacke öffnet nach erfolgter Verpressung automatisch. Werden undichte Pressverbindungen festgestellt, dürfen diese nicht nachgepresst werden. Fehlerhafte, undichte Verbindungen müssen ausgetauscht werden.

Das Ausrichten bzw. Justieren der Uponor GAS Verbundrohrinstallation nach der Druckprüfung ist verboten.

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Verarbeitungshinweise Gewindeverbindungen Ein direkter Übergang zu anderen Rohrmaterialien, Messeinrichtungen oder Armaturen darf nur über eine normierte Gewindeverbindung nach DIN EN 10226-1 ausgeführt werden. Übergänge können mit den zertifizierten Uponor GAS Press-Fittings mit Innen- bzw. Außengewinde ausgeführt werden. Uponor GAS PressFittings dürfen nur mit genormten Gewinden gemäß DIN EN 10226-1 kombiniert werden. Die Erstellung der Gewindeverbindung muss vor dem Verpressen erfolgen, damit die Press-FittingVerbindung nicht belastet wird. Die Gewindeverbindungen sind fachgerecht nach den anerkannten Regeln der Technik auszuführen. Bei der Verarbeitung von Messingbauteilen darf generell keine Gewalt angewendet werden. Zuviel Gewindedichtmittel an den Gewindeverbindungen sind zu vermeiden.

Folgende Punkte sind bei der Erstellung von Gewindeverbindungen zu beachten: Durch zu starkes Anziehen der Gewindeverbindung besteht die Gefahr der Materialbeschädigung, deshalb sind geeignete Werkzeuge zu verwenden. Die Montagewerkzeuge dürfen zum Anziehen der Verbindung nicht verlängert werden (z. B. durch Aufstecken von Rohren). Alle eingesetzten Materialien und Hilfsstoffe (z. B. Dicht-, Montage- und Reinigungsmittel) müssen frei von spannungsrisskorrosionauslösenden Medien (z. B. ammoniak- oder chloridhaltige Verbindungen) sein. Achtung! Nur die für die Gasinstallation vom DVGW zugelassenen und zertifizierten Dichtmittel nach DIN EN 751-2 und 751-3 dürfen im Bereich der Gewindeübergänge verwendet werden. Dichtmittel für Gewindeverbindungen sind entsprechend den Angaben des Dichtungsmittelherstellers anzuwenden. Hinweis: Bei der Herstellung der Uponor Verbundrohre für die Gasinstallation ist prozessbedingt eine minimale Restfeuchtigkeit in den Rohren möglich (max. 0,02 Liter je 100 m Ringbund). Zur Vermeidung möglicher Montageschmutzteile im Rohrsystem empfehlen wir die Rohre vor Durchführung der Druckprüfung auszublasen.

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Ausrichten der Gasinstallation Die Ausrichtung sollte vor der endgültigen Verpressung erfolgen. Die Komponenten der Gasinstallation dürfen in diesem Fall nicht durch Gewalt (z. B. mit einem Hammer) ausgerichtet werden, sonst besteht die Gefahr der Beschädigung der Gewinde und der Spannungsrisskorrosion. Zum Ausrichten sind geeignete Werkzeuge (z. B. Rohrnippel oder Maulschlüssel) einzusetzen. Das nachträgliche Ausrichten bzw. Justieren der Uponor GAS Verbundrohrinstallation nach erfolgter Verpressung ist nicht erlaubt.

zulässiger Temperaturbereich -20 °C bis +70 °C

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Transport- und Lagerbedingungen Allgemein

Die Uponor GAS Verbundrohre

Uponor Fittings

Das Uponor GAS Verbundrohrsystem ist so konzipiert, dass bei bestimmungsgemäßer Handhabung ein Maximum an Systemsicherheit erreicht wird. Alle Komponenten des Systems sind so zu transportieren, zu lagern und zu verarbeiten, dass eine einwandfreie Funktion der Installation gewährleistet ist. Die Systemkomponenten sollten systemzusammenhängend gelagert werden, um Verwechselungen mit Komponenten anderer Anwendungsbereiche zu vermeiden. Zusätzlich zu den folgenden Hinweisen sind die Anweisungen in den jeweiligen Montageanleitungen der einzelnen Systemkomponenten und Werkzeuge zu beachten.

Die Rohre sind beim Transport, während der Lagerung und bei der Verarbeitung vor mechanischen Beschädigungen, Verschmutzungen und direkter Sonneneinstrahlung (UV-Strahlung) zu schützen. Darum sollten die Rohre bis zur Verarbeitung möglichst in der Originalverpackung aufbewahrt werden. Das gilt auch für Reststücke, die zur weiteren Verwendung bestimmt sind. Die Rohrenden sind bis zur Verarbeitung zu verschließen, um Schmutzeintrag in die Rohre zu verhindern. Beschädigte, genickte oder deformierte Rohre dürfen nicht verarbeitet werden. Rohrkartons mit Ringbunden können bis zu einer max. Stapelhöhe von 2 m gestapelt werden. Die Stangenware ist so zu transportieren und zu lagern, dass sie nicht verbiegen können.

Uponor Fittings dürfen nicht geworfen oder anderweitig unsachgemäß behandelt werden. Die Fittings sollten bis zur Verarbeitung in der Originalverpackung aufbewahrt werden, um Beschädigungen und Verschmutzungen zu vermeiden. Beschädigte Fittings bzw. Fittings mit beschädigten O-Ringen dürfen nicht verarbeitet werden.

Verarbeitungstemperaturen Die zulässige Verarbeitungstemperatur für das Uponor Verbundrohrsystem (Rohre und Fittings) liegt zwischen –10 °C und +40 °C. Die zulässigen Temperaturbereiche für die Presswerkzeuge sind den jeweiligen Betriebs- und Bedienungsanleitungen der Geräte zu entnehmen.

290

Die Uponor GAS Fittings sind in der ungeöffneten Originalverpackung 5 Jahre lang ab Herstellungsdatum (siehe Datumsaufdruck auf dem Fittingetikett) verwendbar. Fittings mit abgelaufenen Haltbarkeitsdatum dürfen nicht für die Gasinstallation verwendet werden. Lagerung Die Komponenten des Uponor GAS Verbundrohrsystems und Werkzeuge müssen in kühler (15-25 °C) und trockener (rel. Luftfeuchte max. 65 %) Umgebung und in einem Mindestabstand von ca. 1 m von üblichen Wärmequellen gelagert werden, um eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten

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Notizen


Technische Hotline 0800 7780030 Kostenfrei aus dem deutschen Festnetz, Mobil- und Auslandsverbindungen abweichend.

Uponor GmbH Industriestraße 56 97437 Hassfurt Germany T +49 (0)9521 690-0 F +49 (0)9521 690-710 E info.de@uponor.com W www.uponor.de Auszug aus GTK – 09/2013 ME – Änderungen vorbehalten

www.uponor.com

Uponor ti verbundrohrsystem gas fuer die gasinstallation de 201309  

https://www.uponor.de/-/media/country-specific/dach-benelux/download-centre/03_technical_information/de/uponor_ti_verbundrohrsystem_gas_fuer...

Uponor ti verbundrohrsystem gas fuer die gasinstallation de 201309  

https://www.uponor.de/-/media/country-specific/dach-benelux/download-centre/03_technical_information/de/uponor_ti_verbundrohrsystem_gas_fuer...