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Lösungen für Industriegebäude Wirtschaftliche Systeme zum Heizen/Kühlen


Vision

Partnerschaft für eine bessere soziale Umwelt Uponor ist einer der weltweit füh­ renden Anbieter von Kunststoff­ rohrsystemen, mit einem Vertriebs­ netz in mehr als 100 Ländern. Mit den Systemlösungen, Produkten und Dienstleistungen innerhalb der Geschäftsbereiche Heizen/ Kühlen und Installationssysteme steht den Kunden ein ausgereiftes Angebot mit passenden Lösungen für Projekte im Bereich Industrie­ gebäude zur Verfügung. Der ständige Dialog mit unseren Kunden hilft uns maßgeblich bei der fortlaufenden Entwicklung

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und Verbesserung unserer Produk­ te und Dienstleistungen. Damit wollen wir auch in Zukunft die Ansprüche moderner Bauvorhaben erfüllen. Wir beraten unsere Part­ ner in allen Phasen des Bauablaufs – vom ersten Entwurf bis zur nachhaltigen Gebäudenutzung. Die Nachhaltigkeit von Gebäuden

gewinnt für die Gesellschaft und für unsere Branche insgesamt mehr an Bedeutung. Nachhaltigkeit ist für Uponor ein wichtiges Leitmotiv. Aus diesem Grund arbeiten wir mit Pro­ fis zusammen, um gemeinsam einen Beitrag für eine bessere Umwelt zu leisten.

Unser Anliegen ist es, innovative Lösungen zu liefern, die eine hohe Effizienz und Nachhaltigkeit gewährleisten.


Mehrwert

Unsere Erfahrung, Ihr Mehrwert Unsere Erfahrung im Bereich Hei­ zen/Kühlen und Installations­ systeme trägt dazu bei, dass Ihr Bauprojekt planmäßig und ohne ­Probleme abläuft. Wir begleiten Sie durch den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes hindurch – angefan­ gen bei der Projektierung und ­Vergabe über die Inbetriebnahme bis hin zur Gebäudenutzung.

Die Niedrigtemperatursysteme eignen sich optimal für den Einsatz regenerativer Energien und helfen so den Verbrauch an Primärenergie und den Ausstoß von CO2 zu redu­ zieren.

Niedrige Investitionskosten Niedrige Betriebskosten Absolute Raumfreiheit Bewährte Qualität Optimale Arbeitsumgebung

Wir begleiten Ihr Projekt in allen Phasen des Bauprojektes.

Wir liefern zuverlässige und ener­ gieeffiziente Installationstechnolo­ gien zum Heizen/Kühlen und für die Trinkwasserinstallation, die langfristig einen nachhaltigen und störungsfreien Betrieb Ihres Gebäudes garantieren – und das bei niedrigen Wartungskosten.

Als einer der führenden Anbieter von Heiz- und Kühldecken und Spezialist für kundenindividuelle Lösungen in den Bereichen Gebäudetemperierung, Energiebereit­stellung und Energiege­ winnung ergänzt Zent-Frenger Energy Solutions das Leistungs­ angebot der Uponor Gruppe.

zentralen und Know-how für die wirtschaftliche Nutzung geothermi­ scher Energie.

Die 1954 gegründete Zent-Frenger GmbH produziert am Standort ­Heppenheim Kühldeckensysteme für Stahlblech-, Aluminium- und Gipskartondecken sowie Bau­ elemente zur stillen Kühlung. Das Kompetenzzentrum für Geothermie ergänzt das Produktportfolio mit individuell gefertigten Energie­

1. Machbarkeit

Zent-Frenger Energy Solutions unterstützt Planer und Bauherrn von der Idee bis zum schlüssel­ fertigen Komplettsystem:

4. Installation/ Vertragsmanagement

6. 1.

2. Lösungen entwickeln

3. Design und Technik

5.

Energy Solutions

4.

5. Inbetriebnahmetest und Übergabe

2. 6. Kundendienst

3.

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Systemübersicht

Uponor Lösungen für Industriegebäude

Uponor Magna – Industrieflächenheizung/-kühlung

Uponor Neva Freiflächenheizung zur Schnee- und ­Eisfreihaltung

Uponor Magna Verteilertechnik

Uponor Ecoflex – flexible, vorgedämmte Rohr­systeme für die Nahwärmeversorgung

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Geothermische Energiezentrale GEOZENT Profi

Installationssysteme für Trinkwasser, Heizung und Gas

Uponor Geo Palix – Energiepfähle zur geothermischen Energiegewinnung

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Heizung und Kühlung

Uponor Magna – die Flächenheizung für Industrieböden Geringer Wartungsaufwand Der Innenraum einer Halle ist viel zu kostbar, als dass ein wertvoller Teil davon einem Heizsystem überlassen werden kann. Konventionelle Heiz­ systeme in Form von Heizkörpern, Konvektoren oder Lüftungssysteme müssen generell gesäubert und gewartet werden. Für Uponor Flächenheiz- und Kühlsysteme für Industrie- und Gewerbegebäude trifft dies nicht zu. Die entfallenden Kosten tragen zu einer Reduzierung der Betriebskosten und zu einer Erhöhung der Kapitalrendite bei. Kostengünstig Die Uponor Flächenheizung arbei­ tet kosteneffizient, da das gesamte System mit niedrigen Systemtempe­ raturen betrieben werden kann. Wärmeverluste bei der Wärmeerzeu­ gung und -verteilung können ­minimiert werden. Durch die Eig­ nung für den Einsatz regenerativer Energien arbeiten Flächenheiz­ systeme energieeffzient.

Ein Vorteil von Flächenheizungs­ systemen für Industrieböden besteht darin, dass durch dieses System der statische Aufbau der Bodenplatte nicht beeinflusst wird. Daher kann das System problemlos mit in die Bodenplatte integriert werden. Darüber hinaus gibt es keine stati­ schen Einschränkungen der

­ achkonstruktion durch das Sys­ D tem, da keine zusätzlichen ­ heiz- und kühltechnischen Mon­ tagen wie z. B. Deckenstrahl­ platten oder Lüftungsgeräte im Dachbereich erforderlich sind. Mit anderen Worten, ideale Bedingungen für die Nutzung des Innenraums einer Halle. Diese Tat­sache macht unser System so ­flexibel und universell anwendbar.

Heiz- und Kühlsysteme mit Geothermie bedeuten: Lange Nutzungsdauer bei niedrigen Wartungs­ kosten Kurze Amortisationszeit durch den Einsatz von Niedrigtemperatur-Wärmequellen Selbstregulierendes System für optimale Nut­ zung der Gebäudefläche Geeignet für die unterschiedlichsten Arten von Industriegebäuden

Einsatzbereich Das Flächenheiz- und -kühlsystem von Uponor ist ein Niedrigtem­ peratursystem, mit dem Industrie­ flächen wirtschaftlich beheizt oder gekühlt werden können. Die Konstruktion und der Aufbau von Industrieböden hängen sehr stark von den statischen und dyna­ mischen Belastungen ab. Das ­können die Radlasten von Fahrzeu­ gen oder die statischen Anforde­ rungen durch Regale oder Maschi­ nen sein.

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Anwendungsmöglichkeiten: Die Anwendungsbeispiele reichen von Werkstätten, über Produkti­ onshallen mit Klein- und Großmaschinen, bis hin zu Lagerhallen, in denen Gabelstapler verwendet werden, oder sogar für Hangars zur Wartung von Flugzeugen.


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Heiz- und Kühlsysteme

Planungshinweise zur Bodenkonstruktion In folgende Bauarten der Sohl- und Bodenplatten können Rohre und Rohrregister integriert werden:

Betonintegrierte Flächenheizungen können u. a. in den nachstehend aufgelisteten Industriehallen ein­ gesetzt werden:

Stahlbeton mit Bewehrungs­ matten Spannbeton mit Spanngliedern Stahlfaserbeton ohne Beweh­ rungsmatten.

Werkstätten und Produktions­ hallen Lager- und Logistikhallen Wartungs- und Instandset­ zungshallen Messe-, Ausstellungs- und Markthallen Kühllagerhallen mit Unterfrier­ schutzheizung.

Oberflächenbehandlungen wie z. B. beim Vakuumbeton sind für die Industrieflächenheizung ohne Bedeutung.

Neben dem vollflächigen Belegen der Sohl- oder Bodenplatte ist in Sonderfällen auch eine Teilbelegung möglich, um einzelne Arbeitsplätze zu temperieren oder Maschinenfun­ damente auszu­sparen.

Zulässige Verkehrslasten der Sohl- bzw. Bodenplatte Das Anforderungsprofil Industrie­ boden umfasst nachstehende Rand­ bedingungen:

Belastung (max. Flächen- und Einzellasten; Regallasten und Radlasten von Fahrzeugen wie z. B. Gabelstapler) physikalische Beanspruchung (max. Temperatur- und Feuchte­ schwankungen; Schlag- und Abriebfestigkeit) chemische Beanspruchung (Säuren, Öle, Laugen, etc.) Nutzungscharakteristik (Flüssig­ keitsdichtung, elektrische Ableitfähigkeit, Wärmedämmei­ genschaften, Feuerbeständigkeit, Reparaturfähigkeit; Rutschsicher­ heit, Reinigungsfähigkeit, Ebenheit, Staubfreiheit, Nut­ zungsbeginn, Dauerhaftigkeit) Ist die Sohl- oder Bodenplatte ent­ sprechend der baukonstruktiven Vor­ gaben und der statischen und ggf. auch dynamischen Verkehrslasten nach DIN 1055 und DIN 1072 rich­ tig dimensioniert, sind sowohl bauteil­integrierte Kunststoff- als auch Mehrschichtverbundrohre durch die einwirkenden Kräfte nicht belastet. Der Statiker hat im Rahmen der Fachplanung der Bodenkonstruktion die Rohrdurchmesser, die Verlegeart einschließlich möglicher Rohrkreu­ zungen und die Systemtemperaturen der Industrieflächenheizung zu berücksichtigen.

P

Wichtige Informationen für die Planung: Unbegrenzte Fahrzeuglast kN/m²

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Zulässiges Gesamtgewicht

Nominelle ­Tragfähigkeit

[t] 2,5

Durchschnitt­ liche Spur­weite a

Gesamtbreite b

Gesamtlänge l

[t]

Statische Radsatzlast (Normbelastung) P [Mp (kN)]

[m]

[m]

[m]

Gleichmäßig verteilte Fahrzeugbelastung (Normbelastung) [kp/m² (kN/m²)]

0,6

2 (20)

0,8

1

2,4

1000 (10)

3,5

1

3 (30)

0,8

1

2,8

1250 (12,5)

7

2,5

6,5 (65)

1

1,2

3,4

1500 (15)

13

5

12 (120)

1,2

1,5

3,6

2500 (25)


Befestigungen im Industrie­ boden In gewerblich genutzten Gebäuden werden oft Fundamente von ­Halleneinrichtungen wie z. B. Hochregal­lager- oder Maschinen­

fundamente im Betonboden veran­ kert. Der ­Heizungs-Fachplaner muss darüber informiert sein, wie tief diese Fundamente bzw. Veran­ kerungen in die Betonplatte ein­ dringen. Selten besteht die Gefahr, dass sie bis zur Heizungsrohrebene

in die ­Betonplatte eindringen. ­Sollte dies aufgrund einer nicht ausreichenden Dicke der Beton­ platte doch der Fall sein, so ist das ­Heizungsrohr in ­diesem Bereich ­auszusparen, es entsteht eine sog. Blindfläche.

Eindringtiefe von Halleneinrichtungen 1 Schiene für Flurförderzeug

1

2 Ausgleichs­ sockel 3 Verschleiß­ schicht 4 Verankerung 5 Uponor PE-Xa Rohr

4

3

2

6 Bewehrung 7 Abstandhalter

5

8 Trenn-/Gleit­ schicht 9 Bauwerksab­ dichtung 10 Sauberkeits­ schicht

6

8 9 10

7

Wichtige Informationen für die Planung: Max. Eindringtiefe von Ver ankerungen bzw. Fundamenten aller vorhandenen Hallenein­ richtungen in der Betonplatte abstimmen. Einen Sicherheits-Mindestabstand von 50 mm zum Rohr einhalten.

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Heiz- und Kühlsysteme

Temperaturempfinden in Gebäuden mit Flä Flächenheizungen gehören zur Gruppe der Strahlungsheizungen. Fußbodenheizungen weisen einen Strahlungsanteil von ca. 55 % an der gesamten Wärmeabgabe auf. Diese Strahlung beeinflusst das Temperaturempfinden des Men­ schen maßgeblich. Das umso mehr, je näher sich der Mensch an einer Wärme strahlenden Oberfläche befindet. Das ist besonders in einer hohen Industriehalle mit Fußbo­ denheizung der Fall. Die empfundene Temperatur, in den Normen als operative Tempe­ ratur bezeichnet, enthält neben der Raumlufttemperatur die Strah­ lungstemperatur. In Räumen mit geringen Luftgeschwindigkeiten beeinflussen beide das Temperatur­ empfinden des Menschen im ­gleichen Umfang.

Aus diesem Grund ist es möglich, in Räumen mit Fußbodenheizun­ gen geringere Raumlufttemperatu­ ren im Vergleich zu vorwiegend konvektiv beheizten Räumen zuzulassen. Im Zusammenhang mit den sehr niedrigen Systemtempera­ turen der ­Fußbodenheizungen können Energieeinsparungen von ca. 5 % gegen­über alternativen Heizsystemen erwartet werden.

In hohen Industriehallen führen Industrieflächenheizungen zu sehr ausgeglichenen Raumtemperatur­ profilen. Im Anhang der DIN EN 12831 wird darauf hingewiesen, dass Hallen mit Luftheizung und Höhen von mehr als 10 m eine um bis zu 60 % größere Heizlast gegenüber Hallen mit Industrieflä­ chenheizungen aufweisen. Daraus erklären sich deutlich höhere Betriebskosten für ­Hallen mit Luft­ heizsystemen.

Vorteile Sehr wenige Systemkomponenten Einfache Planung und Installation Möglichkeit zur Nutzung des gleichen Systems für Heizung und Kühlung

Übliche Daten in Verbindung mit einer Industrieflächenheizung/-kühlung könnten angenommen werden: Innentemperatur

Industriegebäude

Wärmeleistung Wintermodus

Vorlauftemperatur

40 °C

Rücklauftemperatur

25 °C

Durchschnittstemp. der Betonoberfläche Innentemperatur Kühlleistung Sommermodus

Vorlauftemperatur Rücklauftemperatur Durchschnittstemp. der Betonoberfläche Innentemperatur

Einzelhandelsgebäude

Wärmeleistung

10

Wintermodus

Vorlauftemperatur Rücklauftemperatur Durchschnittstemp. der Betonoberfläche Innentemperatur Kühlleistung

Sommermodus

16 °C 40 – 50 W/m2

20 – 21 °C 26 °C 25 W/m2 16 °C 20 °C 22 – 23 °C 20 °C 60 W/m2 40 °C 30 °C 25 – 26 °C 26 °C 30 W/m2

Vorlauftemperatur

16 °C

Rücklauftemperatur

20 °C

Durchschnittstemp. der Betonoberfläche

22 °C


chenheizung und -kühlung Kühlung über die Bodenplatte Immer mehr gewerblich genutzte Gebäude, wie Büro-, Verwaltungsund Industriegebäude verwenden eine Flächenkühlung über Boden Wand und Decke, um die hohen thermischen Lasten innerhalb der Gebäude abzuführen. Beim Einsatz einer Flächenkühlung ist darauf

zu achten, dass der Rohrabstand nicht größer als 15 – 20 cm gewählt wird, um die benötigten Kühllasten von 20 W/m² bis 30 W/m² bei Auslegungstemperaturen von (tV/tR = 16/20 °C und Ti = 26 °C) zu erreichen.

Heizen und Kühlen mit dem gleichen System

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Heiz- und Kühlsysteme

Konstruktion Industrieflächenheizungen sind bauteilintegriert und praktisch wartungsfrei. Zudem erfordern sie keinerlei Rüstarbeiten während der Montage. Selbst auf Verteiler

und Sammler kann verzichtet werden, wenn die Abschlussrohr­ leitungen innerhalb des Industrie­ bodens verlegt werden. Hierzu bietet Uponor spezielles Know-how.

Detaillierte technische Beschrei­ bungen zur Uponor Industrie­ flächenheizung/-kühlung finden Sie in unserem Technischen Gesamt­ katalog Gebäudetechnik.

Der Uponor Magna Industrievertei­ ler ist abgestimmt auf den Einsatz in Industriehallen. Je nach Baustellensituation wird der Uponor Indus­trieverteiler vor dem Betonie­ ren an einer bereits vorhandenen Wand befestigt oder, falls (noch) keine Wände vorhanden sind, an einer bauseitigen Hilfskonstruktion.

Die Uponor Comfort Pipe Heizrohre werden unterhalb des Verteilers im Uponor Anschlussbogen aus der Heizebene herausgeführt und angeschlossen. Die Verteilerzu­ leitungen können einseitig von links, einseitig von rechts oder wechsel­seitig an den Verteiler angeschlossen werden.

Uponor Magna Industrieverteiler Der Uponor Magna Industrieverteiler lässt sich einfach und praxisnah ­installieren, denn durch den modula­ ren Aufbau nach dem Baukastenprinzip lassen sich aus separaten Verteilerblöcken jeweils passende Verteilerlösungen für unterschied­ lichste Anforderungen und Gebäu­detypen zusammenfügen.

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L 55

155

Regelungstechnik in Heizkreisen Jeder Bereich könnte demnach ent­ weder im Kühl- oder im Heizmodus betrieben werden – wir empfehlen, den Wechsel zwischen Heizen und Kühlen für das gesamte Gebäude und nicht für einzelne Bereiche festzulegen.

In einer Industriehalle sollten durch Wände getrennte Hallenabschnitte unterschiedlicher Art und Nutzung jeweils mit einer eigenen zentralen Temperaturregelung ausgestattet werden.

Kreise

2

3

4

5

6

7

8

9

L [mm]

310

410

510

610

710

810

910

1010 1110 1210 1310 1410 1510 1610 1710 1810 1910 2010 2110

2

2

2

3

3

3

3

Erforderliche Klemmen 2

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4

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Eine zentrale Temperaturregelung zur Heizwasserversorgung der Fuß­ bodenheizung ist zwingend erfor­ derlich, um eine entsprechend der Außentemperatur im Wortsinn „gleitende“ Heizwassertemperaturregelung zu erreichen.

4

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4

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4

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4

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5

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5

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5

20

6

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Heiz- und Kühlsysteme

Anpassungsfähige Systemlösung für versch Option 1 Heizrohre werden mit Hilfe der Uponor Multi Rohrbinder an der Mattenbewehrung oder Trägermatte befestigt.

Komponenten: Uponor Comfort Pipe Rohr Uponor Multi Rohrbinder

Die Uponor Magna Industrieflächenheizung kann in die meisten Betonbodenplatten integriert werden.

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iedene Bodenstrukturen Option 2 Heizrohre werden mit Hilfe der Uponor Magna Industrieschiene befestigt. Wichtiger Hinweis für den Einbau: Vor dem Betonieren werden die Uponor Industrie-Schienen mit unseren Haltenadeln fest verankert und die Rohre sicher fixiert.

Komponenten: Uponor Comfort Pipe PLUS Rohr Uponor Magna Industrieschiene Uponor Magna Halter

Option 3 Heizrohre werden mit den Uponor Multi Rohrbindern an der Mattenbewehrung oder ­Trägermatte befestigt. Wichtiger Hinweis für den Einbau: Die Wärmedämmung gemäß Anforderungen aus dem baulichen Wärmeschutz von Nichtwohnbauten in der EnEV ist zu beachten. Bei Fußbodenaufbau ohne Dämmung empfehlen wir den Einsatz einer Feuchtigkeitsbarriere unterhalb der Tragschicht, um zu verhindern, dass Bodenfeuchte in die Fußboden­ konstruktion eindringt.

Komponenten: Uponor Comfort Pipe Rohr Uponor Multi Rohrbinder

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Heiz- und Kühlsysteme

Trenn- und Gleitschichten Die Fugenplanung unterliegt dem Statiker und ist aufgrund der niedrigen Heizebenentemperatur unabhängig von der Industrie­ flächenheizung. Der Heizungs-Fach­ planer sollte einen Fugenplan anfordern, um die Anordnung der Heizkreise bzw. Anbindeleitungen darauf abzustimmen.

Die Art und Lage der Fuge ist von mehreren Punkten abhängig, z.B.: Plattendicke örtliche Verhältnisse (Stützen, Wände, Kanäle) langfristig wirkende Lasten Art des Betoneinbaues Die Feldgröße ist von verschiedenen Faktoren abhängig, z. B. von der

guten, tragfähigen Unterkonstrukti­ on, und kann daher auch nur von einem Statiker bestimmt werden. Randfugen um die Betonplatte oder Fugen an Einbauten in der Beton­ platte werden als Raumfugen ausge­ führt und sind gleichfalls im Fugen­ plan dargestellt. Nachfolgend einige Beispiele der Fugenverteilung in Abhängigkeit der Betoneinbringung.

gestatten bei genügend breiter Ausbildung eine Ausdehnung der Platte. Hierzu soll die Fugenein­lage weich genug und mindestens 20 mm dick sein (z. B. Mineral­ fasermatten).

Rohrleitungen sollten Fugen mög­ lichst nicht durchdringen. Ist das nicht zu vermeiden, sind die Rohr­ leitungen mit Schutzhülsen einer Länge von mindestens 300 mm zu versehen.

Pressfugen erforderlich ist, können diese bei Platten von mindestens 18 cm Dicke mit Verzahnung (Nut und Feder) hergestellt werden. Hierzu wird an die Seitenschalung

der erstbetonierten Streifen eine Trapezleiste angesetzt, die nach dem Ausschalen eine nutartige Vertiefung zur Verzahnung hinter­ lässt.

der Plattendicke). Je nach Beton­ zusammensetzung und Temperatur kann der Zeitpunkt, bei dem ein Sägeschnitt möglich wird, zwischen etwa 10 Stunden und 2 Tagen nach Betoneinbau liegen. Soll die

Fuge nachträglich verschlossen wer­ den, ist ein späterer Nachschnitt mit einer Kantenabfasung unter 45° erforderlich, um einen Fugen­ verguss oder ein Fugenprofil ver­ tieft anordnen zu können.

Dehnungs-/Bewegungfugen Bewegungsfugen trennen als Raumfugen die Betonplatte in ganzer Dicke. Sie sind bei Anschlüssen an feste Einbauten wie Stützen, Wände, Schächte und Kanäle erforderlich. Raumfugen

Pressfugen Pressfugen entstehen als Arbeits­ fugen beim Herstellen benachbarter Plattenfelder, die in zeitlichem Abstand betoniert werden. Wenn eine Querkraft-Übertragung in

Scheinfugen Scheinfugen „führen“ den Riss durch eine vorgegebene Quer­ schnittsschwächung im oberen Drit­ tel der Platte. Der Schnitt muss möglichst frühzeitig eingesägt wer­ den (3 mm breit, Tiefe ca. 1/3

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Dehnungs-/Bewegungsfugen 1 Verschleißschicht 2 Fugen-Dichtmasse

2

1

3 Schaumgummi

3

4 Beton 5 Dehnungsfuge 6 Uponor Magna Schutz­ rohr 34/28 mm

4 5

7 Uponor Comfort Pipe Rohr 8 Dämmung

6

7

9 Boden/Schotter 8 9

6

Wichtige Informationen für die Planung: Raumfugen nur mit Anbinde­ leitungen durchqueren. Raumfugendurchquerende Anbindeleitungen sind mit Uponor Rohrschutzhülse zu versehen.

Pressfugen 1 Verschleißschicht 2 Beton 3 Pressfuge

1

4 Uponor Magna Schutz­ rohr 34/28 mm 5 Uponor Comfort Pipe Rohr

2 3

6 Dämmung 7 Boden/Schotter

4

5

6 7

Wichtige Informationen für die Planung: Pressfugendurchquerende Heizungsrohre bei mecha­nischer Belastung während der Montage mit Uponor Rohrschutzhülse versehen.

Scheinfugen 1 Verschleißschicht 2 Fugen-Dichtmasse 3 Schaumgummi

2

1

3

4 Scheinfuge 5 Beton 6 Feiner Riss 7 Uponor Comfort Pipe Rohr

4 5 6

8 Dämmung 9 Boden/Schotter

7

8 9

Wichtige Informationen für die Planung: Maximal mögliche Einschnitttiefe mit dem Gebäudeplaner abstimmen

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Heizung und Kühlung

Behagliches Raumklima für ein produktives Arbeitsumfeld Jede Maschine hat eine optimale Betriebstemperatur, aber was ist mit den Menschen? Eine angenehme Temperatur am Arbeitsplatz moti­ viert die Mitarbeiter zu Höchstleis­ tungen. Im Allgemeinen spielt die Temperatur des Bodens zusammen mit der Raumlufttemperatur eine wichtige Rolle. Das Uponor Flä­ chenheizungssystem schafft diese idealen Arbeitsbedingungen. Es bie­

tet eine große Heizfläche ohne Staubaufwirbelungen. Das macht das System ideal für Lagerhallen und -häuser sowie Einzelhandelsge­ schäfte, in denen die Artikel und Produkte staubfrei bleiben müssen.

Systemvorteile Konstantes Temperaturniveau Niedrige Luftgeschwindigkeiten ohne Staub­ aufwirbelungen Effiziente und sichere Arbeitsumgebung

Temperaturkurven einer Fußbodenheizung für Industrieflächen und einer Deckenheizung:

25,5 m 20 m

10 m

2m 0m

16 °C

> 30 °C

Temperaturprofil der Fußbodenheizung

Temperaturprofil der Luftheizung

17 °C

18 °C 14 °C

20 °C 22 °C Oberflächentemperatur, Fußbodenheizung 18 °C ist die Mindestanforderung der Arbeitsplatzverordnung

Oberflächentemperatur, Luftheizung

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Quelle: BVF (Bundesverband Flächenheizungen und Flächen­ kühlungen e.V.) Pressedienst, Installation von Flächenheizungs- und Kühl­ systemen in kommerziell und industriell genutzten Gebäuden. Richtlinie Nr. 8, April 2010


Uponor Neva – Freiflächenheizung zur Schnee- und Eisfreihaltung Bessere Arbeitsumgebung Bei der Planung von einer effizien­ ten und sicheren Arbeitsumgebung muss beachtet werden, dass der Außenbereich von Industriegebäu­ den ebenso wichtig ist wie ein behaglicher Innenbereich. Uponor hat eine lange Tradition in der Ent­ wicklung von unterschiedlichen ­Systemen für die Schnee- und Eis­ freihaltung. Diese Erfahrung wird für den Bau sicherer Fußgänger­ wege, Parkplätze, Verladezonen, Rampen und Hubschrauberlande­ plätze genutzt. Damit können Unfälle vermieden und während des ganzen Jahres effiziente und sichere Arbeitsbedingungen geschaffen werden.

Nichtbeseitigung kann den ­Anund Ablieferverkehr, die Erreich­ barkeit von Flächen wie Park­ plätzen, die Zufahrt zu Tiefgara­ gen, zu Verladezonen oder den Flugverkehr beeinträchtigen. Diese Beeinträchtigungen eines Industriegebäudes können durch den Einsatz einer Freiflächen­ heizung zur Schnee- und Eisfrei­ haltung vermieden werden. Dank der Außentemperaturregelung funktioniert das System automa­ tisch, zu jeder Tages- und Nachtzeit und ohne Personaleinsatz.

Geringer Wartungsaufwand Stark schwankende Kosten werden durch Schneefall und Frost verur­ sacht. Die Wetterbedingungen tre­ ten jedes Jahr auf, schwer vorher­ zusehen ist aber deren Intensität. Die manuelle oder durch Maschi­ nen unterstützte Beseitigung von Schnee und Eis kann aufwendig und kostenintensiv sein. Eine

Die Vorteile sind leicht ermittelbar, da kein Arbeits­ aufwand mehr für die Schnee­ beseitigung anfällt.

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Nahwärmeversorgung

Ideales System für die Verteilung von Wärme und Kälte Niedrige Investitionskosten durch Flexibilität Die Wärme-/Kälteversorgung von Gebäuden verlangt ein Rohrsystem, das auch über große Entfernungen möglichst geringe Wärmeverluste ver­ ursacht und dabei einfach und flexi­bel bei der Installation ist. Die flexiblen, vorgedämmten Rohrsysteme von Uponor erfüllen genau diese Ansprüche.

Als Komplettsystem sind sie sowohl für die klassische „A-B“ Verlegung, z. B. zwischen Haupt- und Nebenge­ bäuden, als auch für umfangreiche Nahwärmenetze hervorragend ein­ setzbar. Unsere Lösung ermöglicht ein vor­ gedämmtes Versorgungsrohrsystem für die Anbindung an Kühl- als auch Heiznetze. Mit Hilfe der vorgedämmten Rohr­ systeme kann das Kaltwasser für Kühlsysteme leicht und kostengüns­ tig in die Gebäude transportiert ­werden. Die Netzwerk-Installation kann, auch bei schwierigsten Bedin­ gungen, schnell und effizient auf der Baustelle vorgenommen werden.

Das Kühlnetz kann dafür genutzt werden, den Flächenkühlsystemen oder den Klimaanlagen das Kühl­ wasser zuzuführen. Das System beinhaltet ein umfassendes Pro­ duktprogramm für die Warm- und Kaltwasserversorgung. Die Material­ eigenschaften gewährleisten eine lange Nutzungsdauer. Die flexiblen Rohrsysteme haben ein geringes Gewicht und können einfach, schnell, auch um Ecken oder Hin­ dernisse herum verlegt werden. Das flexible, vorgedämmte Rohr­ system für die Nahwärmeversor­ gung ist für die Anbindung von Heiz- und Kühlflächen in Industrie­ gebäuden praktisch und multi­ funktional einsetzbar.

Systemvorteile Kombisystem für Heiz- und Kühlnetzwerke Bewährte und geprüfte Komplettsysteme Hochentwickelte Technologien für alle System­ bestandteile Support und Service bei Projektlösungen Zertifizierung und Garantie Langjährige Erfahrung in der Herstellung von vorgedämmten Rohren, seit 1985 wurden über 30 Millionen Meter hergestellt

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Anschluss in Versorgungsschächten Wird im Erdreich unter der Beton­ platte oder direkt im Beton ein ­Versorgungsgang für Gas-, Wasser-, Elektro- oder sonstige Installationen vorgesehen, so ist es möglich, den Industrieverteiler in diesem Versor­ gungsgang zu montieren. Er ist dann um 180° zur Standard-Einbau­ situation zu drehen und an der Wand des Versorgungsganges zu montie­ ren, so dass die Heizkreisanbindelei­ tungen nach oben führen. Die 90°-Umlenkung der Heizungsrohre in die Heizebene ist mit dem Uponor Anschlussbogen durchzuführen.

Eventuell vagabundierende Restluft kann für ein PE-Xa Rohr mit der Dimension 20 x 2 mm durch Fließ­ geschwindigkeiten des Wassers von ca. 0,4 m/s aus der Heizebene aus­ getrieben und an anderer Stelle aus der Anlage entfernt werden. Für andere Rohrdimensionen und ­­Richtungsänderungen der Rohr­ leitungen gelten Fließgeschwindig­ keiten, die z. B. den Hersteller­ unterlagen für Luftabscheider ent­ nommen werden können.

Verbindung in einem Schacht oder einem Verteilerschrank in der Heizungsebene Verteiler können vertikal an Wänden, in Verteilerschränken oder als platz­ sparende Alternative auch horizontal installiert werden, wobei sie praktisch unsichtbar und platzsparend in der entsprechenden Bodenplatte ­verschwinden. Wenn sie auf diese Weise installiert werden, müssen die Verteilerschränke oder -schächte mit entsprechend belastbaren Abdeckungen versehen werden.

Zur Anbindung der Industrieverteiler empfiehlt sich unser flexibles vor­ gedämmtes Rohrsystem Ecoflex in vielen Nennweiten oder unser umfangreiches Verbundrohrpro­ gramm. Die Anbindeleitungen kön­ nen in der Decke integriert oder im Untergrund unterhalb der Boden­ platte verlegt werden.

Die Einzelanbindung eines Industriegebäudes oder umfangreiche Versorgungsnetze verlangen nach Rohrleitungssystemen, die warmes Trinkwasser, Heizungswasser sowie Kalt- und Kühlwasser über große Entfernungen mit möglichst geringen Wärmeverlusten transportieren. Und das mit minimalem baulichen Aufwand. Hier empfehlen sich unsere flexiblen, vorgedämmten Rohrsysteme oder unsere Mehrschicht-Verbundrohre MLC.

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Erneuerbare Energie

Energieverbrauch reduzieren Aufgrund der steigenden Energie­ preise und der Klimaveränderung stellt die Heizung und Kühlung unserer Gebäude einen bedeuten­ den Kostenfaktor dar. Warum für Öl und Gas bezahlen, wenn sich alles, was Sie brauchen, bereits auf Ihrem Grundstück befindet? Erneuerbare Energie und eine ver­ besserte Energieeffizienz sind Schlüsselelemente für die Senkung des Energieverbrauchs und die Umsetzung eines nachhaltigen Gebäudedesigns, das für die Zukunft bereit ist.

Das Heizen bei niedriger Temperatur und die Kühlung bei hoher Tempe­ ratur sind der Schlüssel für die Ein­ bindung erneuerbarer Energie­ quellen in leistungsstarke Gebäude. Große Oberflächen zur Energiege­ winnung, z. B. erdverlegte Kollekto­ ren liefern Temperaturen nahe der Umgebung. Das bedeutet, dass erneuerbare Energie, die aus dem Boden, Wasser, der Sonne oder Luft gewonnen werden kann, prob­ lemlos genutzt werden kann.

Optimierung der Energie­ effizienz durch den Einsatz einer Flächenheizung/-kühlung Sowohl im Heiz- und Kühlfall ­können grundsätzlich Temperatur­ werte nahe der gewünschten Raum­ temperatur geliefert werden. Ein geringer Temperaturunterschied zwischen der Energiequelle und der gewünschten Raumtemperatur erfordert lediglich, dass die Wärme­ übertragung über eine relativ große Oberfläche erfolgt, wie es zum ­Beispiel bei der Industrieflächen­ heizung der Fall ist.

© Xrrr – dreamstime.com

Die Industrieflächenheizung wird im Gegegensatz zu einer Luftheizung mit einer Vorlauftemperatur von nur ca. 40 °C betrieben. Dadurch wird eine deutliche Einsparung der jährli­ chen Energiekosten erreicht.

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Keine Energiequelle hat geringere Betriebskosten als die Geothermie Kühlquelle kann den Energiever­ brauch um bis zu 90 % senken. Natürliches Grundwasser liefert ideale Temperaturwerte für ein ­Flächenkühlsystem. Als Wärmequellen für Wärmepum­ penanlagen können grundsätzlich Luft, Wasser und Erdreich zum ­Tragen kommen. Von geothermischer

Geothermische Energie kann über unsere Großwärmepumpenanlagen in das Heiz- und Kühlsystem integ­ riert werden. Mit einem Niedrigtem­ peratursystem wie der Flächenhei­ zung ist die Leistung der Wärme­ pumpe im Vergleich zu herkömm­ lichen Hochtemperatursystemen deutlich höher, da der Nutzungs­ grad von der Vorlauftemperatur abhängt.

Heiz- und Kühlsysteme mit Geothermie bedeuten:

Bei geothermisch gestützten Heiz-/Kühlsystemen liegen die Investitions­kosten im Gegensatz zu konventionellen Systemen etwas höher, amortisieren sich aber über die deutlich niedrigeren Betriebs­ kosten.

Unabhängigkeit von zukünftigen Entwicklungen der Öl- und Gaspreise Eine Senkung der CO2-Emissionen Unbegrenzte Energie, die zu jeder Zeit, das ganze Jahr über, genutzt werden kann Geringe Betriebskosten durch professionelle Planung Nahezu kostenlose Kühlung

Die Kombination einer Flächen­ kühlung mit einer natürlichen

50,000

Nutzung spricht man, wenn als Wärmequelle das Erdreich Verwen­ dung findet. Für das Maß der ­geothermischen Nutzung sind vor allem die Geologie, Hydrologie und die klimatischen Verhältnisse und somit die Regenerations­ fähigkeit des Erdreichs von ent­ scheidender Bedeutung.

Energiekosten pro Jahr

Kosten €

40,000 30,000 20,000 10,000

Klein

3.152 m²

Mittel 7.756 m²

Dunkelstrahler

Infrarot- oder Hellstrahler

Deckenmontierte Luftheizung

Industrieflächenheizung mit Wärmepumpe

Industrieflächenheizung mit Boiler

Decken-Radiatorpaneele

Dunkelstrahler

Infrarot- oder Hellstrahler

Deckenmontierte Luftheizung

Industrieflächenheizung mit Wärmepumpe

Industrieflächenheizung mit Boiler

Decken-Radiatorpaneele

Dunkelstrahler

Infrarot- oder Hellstrahler

Deckenmontierte Luftheizung

Industrieflächenheizung mit Wärmepumpe

Industrieflächenheizung mit Boiler

Decken-Radiatorpaneele

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Groß

14.400 m²

Energiekosten werden mit der Veröffentlichung der nationalen statistischen Daten, dem Amt für Energie- und Klimawandel und den vierteljährlichen Energiepreisen berechnet. Die Preisgestaltung basiert auf den Preisen des 3. Quartals 2011. Quelle: Industrielle Lösungen von Uponor – Vergleich von industriellen Heizungssystemen

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Energiebereitstellung

Geothermische Energiezentrale GEOZENT profi Geothermische Energiebereitstellung zum Heizen/­Kühlen Die anschlussfertige Energiezentrale GEOZENT ist mit einer umschalt­ baren Wärmepumpe ausgestattet und eignet sich durch ihre hohe Funktionalität für einen monovalen­ ten Betrieb zur Bereitstellung von Heiz- und Kühlenergie. Der Anteil an elektrischer Antriebs­ energie ist beim Betrieb strom­ betriebener Wärmepumpen ein wesentlicher Faktor. Deshalb ist für uns neben der Leistungszahl des Kältekreislaufes auch die notwen­dige Hilfsenergie für Pum­ pen und Regelkomponenten

Die anschlussfertige Energiezentrale GEOZENT ist mit einer umschaltbaren Wärmepumpe aus­ gestattet und eignet sich durch ihre hohe Funktionalität für einen monovalenten Betrieb zur Bereit­ stellung von Heizund Kühlenergie.

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eine wichtige Größe. Eine Optimie­ rung all dieser Komponenten ermöglicht eine Mini­mierung des Hilfs­energie­anteils und zeichnet unsere Baureihen aus. Um die Antriebsenergiekosten und somit die CO2-Emissionen so gering wie möglich zu halten, ist bei der Auslegung der Wärme- und Kälte­ verteilung auf kleinste Temperatur­ differenzen zwischen Quelle und Verbraucher zu achten. Niedertem­ peratur-Flächenheiz- und -Kühlsys­ teme runden an die­­ser Stelle das Ge­samt­kon­zept ab und eignen sich be­sonders zur Kombi­nation mit Wär­me­­­pumpen­­systemen.

Heizbetrieb. Kühlbetrieb. Dualbetrieb (gleichzeitiges Heizen und Kühlen, interne Wärmerückgewinnung). Naturalkühlbetrieb. Trinkwassererwärmung. Ab 50 kW Heizleistung einsetzbar

Die Wärmepumpe bzw. Energie­­zen­trale ist die ökonomisch und ökologisch sinnvollste Tech­nologie zur regenerativen Energiegewin­ nung. Unabhängig von der Tagesund Jahreszeit stellt sie, weitge­ hend unabhängig von fossilen Energie­trägern, Wärme- und Kälte­ energie zur Verfügung.


Energiegewinnung

Uponor Geo Palix Energiepfähle Energiepfähle werden dann als Erdwärmetauscher eingesetzt, wenn das Gebäude aus statischen Gründen ohnehin auf Pfählen gegründet werden muss. In diesem Fall werden die Bewehrungskörbe der Gründungspfähle vor dem Einbau mit Uponor PE-Xa Rohren belegt und als Wärmetauscher genutzt. Über die intensive Ankop­ pelung der Mantelfläche des ­Energiepfahls an das umgebende Erdreich besteht ein guter Wärmeübergang. Die meisten der gebräuchlichen Ortbetonpfähle können mit gerin­ gem Aufwand zu Erdwärmetau­ schern ausgebildet werden. Bei korrekter Konstruktion bieten diese eine ganzjährige, langanhaltende Energie zum Heizen und Kühlen. Eine Energiepfahlanlage sollte ­möglichst als Wechselspeicher mit

saisonal wechselndem Heiz- und Kühlbetrieb betrieben werden. Dadurch wird eine optimale spezifische Entzugsleistung sowohl für die Wärme- als auch für die ­Kältegewinnung erreicht. Das Tem­ peraturprofil der Energiepfahl­anlage kann nachhaltig stabil gestaltet werden. Bei langjährig nahezu aus­ geglichener Wärmebilanz ist ­die gegenseitige thermische Beeinflussung von benachbarten Energie­ pfählen zueinander minimiert. Erfahrungsgemäß ist bei mittleren und großen Energiepfahlanlagen der Grundlastbetrieb der wirtschaft­ lichste. Dabei ist ein optimales ­Verhältnis von Leistung und Arbeit im Rahmen der Bemessung anzu­ streben und festzulegen. Für die Wirtschaftlichkeit der Energiepfahl­ anlage zählt im Wesentlichen die verrichtete Heiz- bzw. Kühl­ arbeit.

Systemvorteile Kostenlose Kühlung Keine Kosten für Bohrungen Aufladbare Energiefelder in einer stabilen ­Umgebung Schneller Return-on-Investment

Wärmetauscher in Pfahlgründungen mit mäanderförmig eingebrachten Uponor Geo Pipe PE-Xa Rohren.

Wärmetauscher in Pfahlgründungen mit U-förmig eingebrachten Uponor Geo Pipe PE-Xa Rohren.

Wärmetauscher in Pfahlgründungen mit spiralförmig eingebrachten Uponor Geo Pipe PE-Xa Rohren.

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Installationssysteme

Uni Pipe PLUS – das weltweit erste Verbundrohr ohne Schweißnaht Unser DVGW-geprüftes Mehr­ schichtverbundrohr Uni Pipe PLUS vereint die Vorteile eines Metallund eines Kunststoffrohres in nur einer exzellenten und zukunfts­ weisenden Lösung. Mit unserer in­ novativen SACP-Technologie (SACP = seam­less aluminium composite pipe) haben wir eine neue Produkt­ kategorie geschaffen: das weltweit erste Mehrschichtverbundrohr mit schweissnahtlos extrudierter Alumi­ niumschicht. Es setzt neue Maß­ stäbe in Leistung und Funktionalität und ist bisherigen Technologien deutlich überlegen.

Auf Wunsch bestens gedämmt Uni Pipe PLUS ist für die Trink­ wasserinstallation und Heiz­­ körperanbindung standardmäßig auch mit einer Dämmung erhält­ lich, die alle Anforderungen der Energieeinsparver­ordnung (EnEV) und DIN 1988-200 erfüllt. Die optimal vorgedämmten Rohre (WLS 35) ermöglichen eine Platz und Zeit sparende Installation ohne aufwän­ diges Nachdämmen.

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Haftvermittler

Schweißnahtloses Aluminiumrohr

Haftvermittler

 Richtlinienkonform zur neuen Trinkwasserver­ordnung  Höchste Formstabilität und Biegeflexibilität  Beste Oberflächengüte zur Vorbeugung gegen Ablagerungen  Absolut sauerstoffdicht und korrosionsbeständig  Geringe Längenausdehnung  Ausgezeichnete Zeitstandfestigkeit  KTW- und DVGW-geprüft

Uni Pipe PLUS – der innovative Aufbau

Lebensmittelechtes Polyethylen

Wesentliche Produkteigenschaften

Lebensmittelechtes Polyethylen

Trinkwasser


Moderne Installationssysteme für Trinkwasser, Heizung und Gas Das Uponor Verbundrohr und die dazugehörigen Fittings stellen die Kernstücke moderner Installa­ tionstechnik dar. Die Verlegung gilt dabei als besonders einfach und wirtschaftlich. Alle Uponor ­Installastionskomponenten sind perfekt aufeinander abgestimmt. Durch die Formstabilität des Rohres und die geringe Längenausdeh­ nung sind nur wenige Befesti­ gungspunkte nötig – der Praxisvor­ teil für eine sichere und schnelle Verlegung. Abgerundet wird das Uponor Verbundrohrsystem durch ein durchdachtes Werkzeugund Zubehörprogramm.

Ob Trinkwasser, Heizung, oder Gas: Das Uponor Programm bietet komplette, zukunftsweisende Installationssysteme von A bis Z. Heizung

Gasinstallation

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Kundendienst

Service und Support Der ständige Dialog mit unseren Kunden hilft uns maß­geblich bei der fortlaufenden Entwicklung und Verbesser­ung unserer Produkte und Dienstleistungen. Damit wollen wir auch in Zukunft die Ansprüche moderner Bauvorhaben erfüllen. Wir beraten unsere Partner in allen Phasen des Bauablaufs – vom ersten Entwurf bis zur Gebäudenut­ zung. In der Entwurfsphase Ihres Projektes stellen wir Ihnen Unter­

lagen zur nachhaltigen Gebäudepla­ nung, Empfehlungen für Niedrig­ energiesysteme und Kostenschätzun­ gen für die unterschiedlichen Lösun­ gen zur Verfügung. Beim Erarbeiten Ihres Gebäudekonzeptes unterstüt­ zen wir Sie bei der Definition von Raum­klima- und Behaglichkeitskrite­ rien, die sich aus den Nutzeranforde­ rungen bezüglich Heizen und Kühlen ergeben.

Verfügung. Gemeinsam mit unseren Partnern gewährleisten wir in der Bauphase einen optimalen Material­ fluss zu Ihrer Baustelle, der sich ein­ fach in Ihren Bauablauf integriert. Auch nach Abschluss des Bauvor­ habens unterstützen wir Sie bei technischen Fragen vor Ort und bei der Inbetriebnahme Ihres Heiz-/ Kühl- oder Installations­systems.

In der Konstruktionsphase stellen wir Ihnen System-Layouts, Ausführungs­ zeichnungen, Hydraulikberechnungen und Materialspezifikationen zur

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Machbarkeit

Auf Grundlage der individuellen Kundenanforderungen in Bezug auf Wirtschaftlichkeit, Nachhaltig­ keit und Energieeffizienz leisten wir gezielte Beratung mit Hinblick auf die geeignetsten Lösungen für ein Gebäude.

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Lösungen entwickeln Mit Hilfe modernster Enginee­ ring-Software entwickeln wir Konzeptvorschläge gemäß den Kundenbedürfnissen und unter Berücksichtigung der spezifi­ schen Gegebenheiten.

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Design und Technik

Wir verwandeln Ideen in techni­ sche Umsetzung unter Berück­ sichtigung aller relevanten Daten und der geltenden Normen. Unsere Uponor Planungsexper­ ten, die Ihr konkretes Projekt betreuen, verfügen über ­jahrelange Erfahrung.


Garantierte Qualität. Komplettlösungen aus einer Hand. Geringe Kosten. Der höhere Nutzen ergibt sich durch die leichte und schnelle Installation und die Verringerung der Gesamtkosten.

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Installation/Vertrag Management Wir unterstützen Ihr Projektteam bei Planung, Organisation und Ressourcenmanagement. In enger Zusammenarbeit mit den angren­ zenden Gewerken gewährleisten wir eine effiziente und reibungs­ lose Montage.

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Support bei Inbetriebnahme Bevor die Systeme an Sie überge­ ben werden, leisten wir Unter­ stützung beim Test und bei der Inbetriebnahme der Anlage.

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Kundendienst Support Zur Sicherstellung einer langjähri­ gen Anlagenverfügbarkeit bieten wir fachliche Inspektionen und Wartung unserer Anlagen sowie Qualitätskontrollen mit modernen Prüftechniken wie z. B. Thermo­ grafie, Durchflussmessungen und Analysen der Wasserqualität.

 it unserer Erfahrung aus großen M kommerziellen Projekten können wir umfangreiche Unterstützung vom Gebäudedesign bis zum Kundendienst bieten. 29


Anwendungsbeispiele

Anwendungsbeispiele BMW Dynamikzentrum, Dingolfing Das Innenraumklima des Dynamik­zentrums wird durch das Uponor-Flächenheizungssystem für Indus­trie­böden gewährleistet. Die Integration des Systems erfolgte in fugenlosem Walzbeton.

Chatterley Valley Blue Planet, Stoke-on-Trent, England Auf einer Fläche von 33.000 m² wurde das Uponor Flächenheizsystem eingebracht.

H&B electronics, Deckenpfronn Ökonomische Notwendigkeiten und ökologische Interessen im Einklang: die Uponor Industrieflächenheizung reduziert die Energiekosten auf nahezu Null. Durch die Abwärme­ nutzung aus der Drucklufterzeu­ gung temperiert das System bei niedrigem Temperaturniveau die Produktions- und Montageflächen sowie die Sozialräume auf 3.500 m².

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Poolrinnenanlage, ThyssenKrupp Steel Europe AG, Duisburg Die Herausforderung: Bei -10 °C Auslegungstempera­ tur, einer erforderlichen Innentemperatur von mind. 5 °C und einem hohen Außenluftvolumenstrom von mind. 115.000 m³/h sorgt die Uponor Industrieflä­ chenheizung auf 800 m² für einen frostfreien Betrieb.

Alois Müller GmbH, Memmingen Die Vision der ersten energieautarken Produktionshalle ist Wirklichkeit geworden: einzige Primärenergiequelle für die 2.800 m² große Produktions- und Lagerhalle ist Strom aus einer Photovoltaikanlage. Die Temperie­ rung erfolgt über ein 8.000 Meter langes Rohrsystem das einen großen Pufferspeicher im Betonkern der Halle aktiviert.

B&Q Superstore New Malden – London Langlebig wie das Gebäude: die Uponor Flächenheizung/-kühlung wirkt auf 9.000 m² der ­Verkaufsfläche und sorgt für bestes Kundenbefinden.

Sanitär- und Heizungs­betrieb Johann Holz Freiflächenheizung zur Schneeund Eisfreihaltung, mit automati­ scher, in Abhängigkeit der Außen­ temperatur gesteuerter Regelung.

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Technische Hotline 0800 7780030 Kostenfrei aus dem deutschen Festnetz, Mobil- und Auslandsverbindungen abweichend.

Uponor GmbH Industriestraße 56 97437 Hassfurt Germany

Uponor Vertriebs GmbH IZ NÖ Süd, Straße 7, Objekt 58D 2355 Wr. Neudorf Austria

Uponor AG Riedäckerstrasse 7 8422 Pfungen Switzerland

T +49 (0)9521 690-0 F +49 (0)9521 690-710 E info.de@uponor.com W www.uponor.de

T +43 (0)2236 23003-0 F +43 (0)2236 25637 E info.at@uponor.com W www.uponor.at

T +41 (0)52 355 08 08 F +41 (0)52 355 08 00 E info.ch@uponor.com W www.uponor.ch

1057446 – RB – 03/2015_Änderungen vorbehalten.

www.uponor.com

Uponor sb loesungen fuer industriegebaeude de 1057446 201503  

https://www.uponor.de/-/media/country-specific/dach-benelux/download-centre/00_solution_brochure/de_at_chde/uponor_sb_loesungen_fuer_industr...

Uponor sb loesungen fuer industriegebaeude de 1057446 201503  

https://www.uponor.de/-/media/country-specific/dach-benelux/download-centre/00_solution_brochure/de_at_chde/uponor_sb_loesungen_fuer_industr...