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GEOZENT Eco® TECHNISCHES PL ANUNGSHANDBUCH H O C H E F F I Z I E N Z- G R O S S W Ä R M E P U M P E N MIT INTEGRIERTER ENERGIEZENTR ALE


Unsere Erfahrung, Ihr Mehrwert Wir liefern zuverlässige und effiziente Installationstechnologien zum Heizen/Kühlen und für die Trinkwasserinstallation, die langfristig einen nachhaltigen und störungsfreien Betrieb Ihres Gebäudes garantieren – und das bei niedrigen Wartungskosten.

Zent-Frenger Energy Solutions bietet ganzheitliche Konzepte für energetische Gesamtlösungen und begleitet Bauvorhaben in allen Projektphasen, vom ersten Entwurf bis zur Gebäudenutzung. Die Lösungen zur Gebäudetemperierung, Energiebereitstellung und Energieverteilung sorgen für bestes Wohlfühlklima in Lebens- und Arbeitsräumen bei optimierten Kosten und tragen zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der CO2-Emission bei – für nachhaltige Lebenswelten zum Wohlfühlen.

Energieeffiziente und nachhaltige Lösungen. Hoher Komfort für ein optimales Arbeitsumfeld. Einfache Integration der Systeme in den Bauprozess. Hohe Zuverlässigkeit und niedrige Wartungskosten. Technische Unterstützung vom ersten Entwurf an über die Installation bis hin zur Gebäudenutzung.

Lösungen von Zent-Frenger Energy Solutions stehen für hervorragende Qualität und gewährleisten eine einfache Integration in den Bauprozess.

1. Machbarkeitsanalyse

4. Montage und Projektleitung

Auf Grundlage der individuellen Kundenanforderungen in Bezug auf Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz leisten wir gezielte Beratung mit Hinblick auf die geeignetesten Lösungen für ein Gebäude.

Wir unterstützen Ihr Projektteam bei Planung, Organisation und Ressourcenmanagement. In enger Zusammenarbeit mit den angrenzenden Gewerken gewährleisten wir einen optimalen Materialfluss und effiziente reibungslose Montage.

6. 1. 2. Lösungskonzepte Mit Hilfe modernster Engineering-Software entwickeln wir Konzeptvorschläge gemäß den Kundenbedürfnissen und unter Berücksichtigung der spezifischen Gegebenheiten.

5. Inbetriebnahme und Übergabe Bevor die Systeme an Sie übergeben werden, unterziehen wir sie umfangreichen Tests und führen die Inbetriebnahme aus.

5. 2. 4.

3. Technische Planung Wir verwandeln Ideen in technische Umsetzung unter Berücksichtigung aller relevanten Daten und der geltenden Normen. Unsere Zent-Frenger Planungsexperten, die Ihr konkretes Projekt betreuen, verfügen über jahrelange Erfahrung.

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3.

6. Kundendienstleistungen Zur Sicherstellung einer langjährigen Anlagenverfügbarkeit bieten wir fachliche Inspektionen und Wartung unserer Anlagen sowie Qualitätskontrollen mit modernen Prüftechniken, wie z.B. Thermografie, Druckprüfung, Dichtheitsprüfung und Analyse der Wasserqualität.

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GEOZENT Eco®

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Kompakte Wärmepumpenstationen für höchste Ansprüche

Planungsdokumentation

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Informationen zur Planung, Dimensionierung und Handhabung von GEOZENT Eco Wärmepumpen

Anwendungsfälle und Beispiele

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Schematische Darstellung unterschiedlicher Anlagenkonzepte mit GEOZENT Eco Wärmepumpen

Technische Daten

45

Technische Daten und Leistungskurven der GEOZENT Eco Wärmepumpen

Abmessungen und Sicherheitsabstände

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Abmessungen und Sicherheitsabstände von GEOZENT Eco Wärmepumpen und Platzbedarf für die Aufstellung

Alle rechtlichen und technischen Informationen wurden nach bestem Wissen sorgfältig zusammengestellt. Fehler können dennoch nicht vollständig ausgeschlossen und hierfür keine Haftung übernommen werden. Das Werk ist einschließlich aller seiner Teile urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der durch das Urhebergesetz zugelassenen Ausnahmen ist ohne Zustimmung der Zent-Frenger GmbH nicht gestattet. Insbesondere Vervielfältigungen, der Nachdruck, Bearbeitungen, Speicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen, Übersetzungen und Mikroverfilmungen behalten wir uns vor. Technische Änderungen vorbehalten. Copyright Zent-Frenger GmbH

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GEOZENT Eco® – kompakte Wärmepumpenstationen für höchste Ansprüche Leise, effizient, kompakt und leistungsstark

Auch zur Trinkwassererwärmung einsetzbar

In diesen Disziplinen Höchstleistungen zu erbringen, war die treibende Kraft bei der Entwicklung unserer Wärmepumpen. Die leistungsstarken Baureihen, welche sich durch hervorragende COPs und eine äußerst kompakte Bauweise auszeichnen, sind das Resultat langjähriger Erfahrung, Innovation und modernster Technik.

Die bis zu 50 °C hohen Austrittstemperaturen ermöglichen die effiziente Grunderwärmung von Trinkwasser. Lediglich für die thermische Desinfektion gemäß DVGW Arbeitsblatt W 551 zur Legionellenprophylaxe ist eine bauseitige Nacherhitzung erforderlich. Einfache Steuerung und Bedienung

Flexibel im Einsatz GEOZENT Eco Wärmepumpen sind für die hohen Anforderungen in Gewerbe- und Industriebauten sowie im Wohnungsbau (z.B. Siedlungen) konzipiert. Die fein abgestufte Modellpalette umfasst insgesamt 7 Leistungsstufen. Im Sole/Wasser-Betrieb decken diese den Leistungsbereich von 80 bis 320 kW ab. Mehrere Geräte lassen sich zu einer Einheit zusammenschließen, so dass die Baureihe GEOZENT Eco durch diese Kaskadenschaltung für Heizleistungen bis über 1.000 kW eingesetzt werden kann. Nutzer und Abnehmer können sein: Allgemein Heizspeicher Kühlspeicher Trinkwasserbereitung Industrie Logistik Chemische Industrie (Abwärmenutzung und Kältebedarf) Lebensmittelindustrie Wasserwirtschaft (Klärschlammtrocknung) Produktion (Hallenheizung, Kühlung, ...) Gewerbe Klimaanlagen (Hotelzimmer, Jugendherbergen, Bürogebäude, ...) Gastronomie (Klimatisierung) Öffentliche Einrichtungen (Bibliotheken, Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser, ...) Stadien, Sportarenen, Fußballfeld Eisfreihaltung von Straßen Wohnbereich Mehrfamilienhäuser Wohnblöcke Apartmenthäuser Nahwärmeversorgung von Siedlungen

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Zur Steuerung und Überwachung der Wärmepumpenanlagen setzt Zent-Frenger auf einen bewährten Highend-Regler. Das beleuchtete Display und die Menüführung im Klartext garantieren eine ausgeprägte, anwenderfreundliche Bedienung. Durch den flexiblen modularen Aufbau sind Anforderungen wie Anlagen-Fernwartung, Kaskadenschaltung, bivalenter Betrieb, Draht- und Funkverbindung kaum Grenzen gesetzt. Vielfältige Energiequellen nutzbar GEOZENT Eco Wärmepumpen sind mit den unterschiedlichsten Energiequellen einsetzbar. Egal ob geothermische Quellen, Abwärmenutzung oder sonstige Energiequellen – GEOZENT Eco Wärmepumpen passen in nahezu jedes Anlagenkonzept. Mögliche Energiequellen können sein: Geotherme Quellen Energiepfähle Erdsonden Brunnenanlagen Thermoaktive Fundamente Horizontalkollektoren Abwärmenutzung Prozessabwärme in Industriebetrieben Gebäudeabwärme über RLT Anlagen Abwärmenutzung in Kfz-Tunneln Abwasserkanäle Innovative neue Quellen Eisspeicher (Latentspeicher) Feuerlöschbecken Rückkühler als Wärmequelle …

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Zuverlässig durch hochwertigen Komponenten

Ihr Plus Vielfältige Einsatzmöglichkeiten zum Heizen, Kühlen, Dualbetrieb, Naturalkühlen und zur Trinkwassererwärmung im Gewerbe-, Industrieund Wohnungsbau Praxisgerechte Leistungsabstufungen bis max. 320 kW, kaskadierbar für höhere Leistungsanforderungen Als Sole/Wasser-Wärmepumpe lieferbar Kompakte Abmessungen für optimale Raumnutzung bei der Aufstellung Hohe Laufruhe durch stufenlos geregelten Schraubenverdichter Intelligente und bewährte Regelungstechnik Benutzerfreundlich angeordnete Bedienelemente mit Touch Display Zeitgemäße Inbetriebnahme + Servicekonzepte

Modernste Technik, wie z.B. elektronische Expansionsventile, garantiert höchste Effizienz. Die laufruhigen Schraubenverdichter passen die Leistung den saisonalen Temperaturschwankungen optimal an und ermöglichen einen langjährigen, zuverlässigen Betrieb. Kompakte Abmessungen Durch die Unterbringung aller relevanten Bauteile auf engstem Raum benötigen GEOZENT Eco Wärmepumpen nur wenig Platz im Technikraum. Aufgrund der modularen Bauweise können auch größere Geräte ohne Probleme in die örtlichen Gegebenheiten eingebracht werden. Staplereinschübe sowie Kranösen gewährleisten die einfachen Be- und Entladung und sorgen für die nötige Mobilität auf der Baustelle.

Hauptkomponenten Beispiel: Eco 80 (einteilig) Darstellung ohne Gehäuse

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1 stabiler Grundrahmen mit Staplereinschüben und Kranösen

6 5

2 laufruhiger und stufenlos regelbarer Schraubenverdichter 3 Edelstahl-Plattenwärmetauscher

2

4 präzise regelnde Ventile

4

5 drehzahlgeregelte Qualitätsumwälzpumpen für Kälte- und Solekreis 6 fertig verdrahteter Schaltschrank mit Regelelektronik und Touch-Display 1

Hauptkomponenten Beispiel: Eco 320 (zweiteilig) Darstellung ohne Gehäuse 3 6

5

1 stabiler Grundrahmen mit Staplereinschüben und Kranösen 2 laufruhiger und stufenlos regelbarer Schraubenverdichter

2

4

3 Edelstahl-Plattenwärmetauscher 4 präzise regelnde Ventile 5 drehzahlgeregelte Qualitätsumwälzpumpen für Kälte- und Solekreis

1

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6 fertig verdrahteter Schaltschrank mit Regelelektronik

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Planungsgrundlagen Allgemeine Planungshinweise ••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• 8 Auslegungshinweise •••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• 11 Quellen für die Energiegewinnung bzw. Wärmeabfuhr •••••••••••••••••••••••• 11 Spülen und Befüllen des Solekreises ••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• 16 Betriebsarten ••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• 19

Auslegung der Wärmepumpe Ermittlung der Heizleistung•••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• 22 Ermittlung der Norm-Heizlast bei Sanierungen •••••••••••••••••••••••••••••• 22 Berechnung der Norm-Heizlast bei Neubauten •••••••••••••••••••••••••••••• 24 Dimensionierung der Wärmepumpe •••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• 27 Hilfestellung für behördliche Genehmigungen ••••••••••••••••••••••••••••••• 29

Transport, Aufstellung, Anschluss und Inbetriebnahme Transport und Aufstellung •••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• 30 Anschluss und Inbetriebnahme ••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• 31

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Zent-Frenger GEOZENT Eco > Planungsdokumentation > Planungsgrundlagen

Planungsgrundlagen Allgemeine Planungshinweise Vorschriften und Bewilligungspflicht Für die Planung und Installation von Wärmepumpenanlagen sind die dafür gültigen Vorschriften und Richtlinien (VDI 4640 usw.) verbindlich. Es wird empfohlen, in der Planungsphase genehmigungspflichtige Aspekte frühzeitig abzuklären. Wärmequellen Die Art der Wärmequellenanbindung, die Wasserentnahme aus öffentlichen Gewässern sowie die Versetzung/ Erweiterung von Erdwärmesonden (oder Erdregistern) sind durch das zuständige Amt zu bewilligen. Die Erteilung der Bewilligung hängt von den geologischen Gegebenheiten am Anlagenstandort ab.

Bei Wärmepumpen mit größeren Nennleistungen ist ein Boiler mit externem Trinkwasser-Wärmeübertrager vorzusehen. Dabei sind Wassermenge, Temperaturdifferenz sowie Kondensatorleistung der Wärmepumpe zu berücksichtigen.

Stromanbieter Jeder elektrische Anschluss einer Wärmepumpe benötigt eine Bewilligung des zuständigen Elektrizitätswerkes, z.B. weil der Anlaufstrom eine große Rolle für die Netzabsicherung spielt. Für den Antrag müssen die elektrischen Daten der Wärmepumpe bekannt sein (siehe technische Daten der entsprechenden Wärmepumpe). Zudem sollten im Anfangsstadium der Planung bereits Hoch-, Niederund Spezialtarife und in seltenen Fällen auch Sperrzeiten geklärt werden.

Körperschallübertragungen an das Heizsystem und auf das Gebäude sind durch konsequenten Einsatz von flexiblen Anschlüssen zu vermeiden:

Hinweise zur Trinkwassererwärmung Die oftmals geforderten Warmwassertemperaturen von 50 °C liegen an der oberen Einsatzgrenze der Wärmepumpe, grundsätzlich ist die Abdeckung des Warmwasserbedarfs mit der Wärmepumpe aber möglich.

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Der Einsatz eines Kombispeichers (Speicher-in-Speicher) bietet eine gute Lösung für Heizungssysteme mit einer Auslegungstemperatur > 45 °C und bei Einsatz eines Pufferspeichers. Eine Nacherwärmung des Warmwassers kann entweder mit direkter elektrischer Energie (Elektroheizeinsatz) oder mittels Sonnenkollektoren unterstützend erfolgen.

Schallemissionen

Schläuche oder Kompensatoren für Rohrleitungsanschlüsse flexible mechanische Verbindungen bei Mauerdurchführungen direkten Kontakt der Rohre zur Mauer vermeiden Schwingungsdämpfende Befestigungen optionales Gehäuse mit innenliegendem Dämmmaterial Um Körperschallübertragung über den Boden an das Gebäude zu reduzieren bzw. vermeiden, ist es oftmals sinnvoll, die GEOZENT Eco Wärmepumpe auf einen allseitig trittschallentkoppelten Betonsockel zu stellen.

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Zent-Frenger GEOZENT Eco > Planungsdokumentation > Planungsgrundlagen

Bauseitige Komponenten Pufferspeicher Grundsätzlich ist der Einsatz von Heizspeichern in Verbindung mit Großwärmepumpen sinnvoll. Der Heiz-, Kühl-, oder auch Pufferspeicher sorgt für einen hydraulischen Nullpunkt und eine hydraulische Trennung zwischen dem wärmeliefernden Kreis und dem heizungsseitigen Bedarfskreis. Pufferspeicher bieten folgende Funktionen: Speicherung der überschüssigen Wärmepumpenheizbzw. -kühlleistung Anschlusserweiterung für zusätzliche Heiz- bzw. Kühlkreise Schutz vor dem Takten der Wärmepumpe bei wechselnden Be- und Entladezuständen Die Auslegung eines Pufferspeichers erfolgt unter Berücksichtigung folgender Rahmenbedingungen: maximal anstehender Förderstrom (Liefer- und Verbraucherseitig) Leistung der Wärmepumpe Der maximal anstehende Förderstrom ist zur Auslegung der Geometrie des Speichers wichtig. Er hat großen Einfluss auf die Schichtbildung im Speicher. Um eine eindeutige Messung der Temperaturen zu ermöglichen, darf keine Querströmung (und damit verbundene Vermischung) im Speicher vorkommen. Um eine optimale Abnahme zu gewährleisten, wird der maximale Förderstrom im Verbrauchernetz zur Auslegung herangezogen. Bei maximaler Fördermenge sollte eine Zeitspanne von ca. 1 Minute ermöglicht werden, bis das kalte rückströmende Wasser am oberen Speicheraustritt anliegt. Damit wird der stufenlos regelnden Wärmepumpe eine entsprechende Zeit gegeben, um auf den Bedarf zu reagieren, ohne ein Takten der Wärmepumpe zu provozieren. Eine weitere wichtige Aufgabe eines Pufferspeichers ist die Wärmeaufnahme im Abschaltbetrieb. Um einzelne Komponenten nicht zu beschädigen, wird eine Wärmepumpe nur im Notfall hart abgeschaltet. Für gewöhnlich regelt die Wärmepumpe sich langsam runter und schaltet anschließend auf niedrigem Niveau ab. Da wir hierbei von Einzelleistungen einer GEOZENT Eco von bis zu 320 kW ausgehen, stehen auch beim Herunterfahren der Wärmepumpe noch sehr hohe Leistungen an.

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Um ein Notabschalten zu vermeiden, sollte ein stetiger Durchfluss der Abnahmeseite gewährleistet werden. Die Regelung der GEOZENT Eco beinhaltet diese Funktion und darf nicht durch extern angesteuerte Ventile behindert werden. Außerdem sollte die Verbraucherseite in der Lage sein, überschüssige Wärme aufzunehmen ohne zu überhitzen, um die oben beschriebene Notabschaltung zu verhindern. Beides wird durch einen parallel eingebundenen Pufferspeicher gewährleistet. Der oben beschriebenen Problematik ist auch im Kühlfall Rechnung zu tragen.

3-Leiter Heizen

3-Leiter Kühlen

4-Leiter Heizen/ Kühlen

PS

WP

Verbraucher

WP

Verbraucher

PS

WP

PS

Verbraucher

WP: Wärmepumpe/Energiezentrale PS: Pufferspeicher Parallelschaltungen von Pufferspeichern

Pufferspeicher im Vorlauf

PS

WP Pufferspeicher im Rücklauf

WP PS

Verbraucher

Verbraucher

WP: Wärmepumpe/Energiezentrale PS: Pufferspeicher Reihenschaltungen von Pufferspeichern bei nur einem Verbraucherkreis

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Ausdehnungsgefäße Das Ausdehungsgefäß wird im Verbraucher- und im Quellenkreislauf benötigt. Die Dimensionierung des Ausdehnungsgefäßes muss sicherstellen, dass bei höchsten und niedrigsten Temperaturen der zulässige Druck nicht über- bzw. unterschritten wird. Bei Verwendung anderer Flüssigkeiten als Wasser (z.B. Ethylenglykol/Wasser-Gemisch) ist zu beachten, dass der Ausdehnungskoeffizient deutlich über dem von Wasser liegt und das Volumen des Ausdehnungsgefäßes entsprechend größer sein muss. Bei der Dimensionierung eines Ausdehnungsgefäßes müssen folgende Punkte berücksichtigt werden: Flüssigkeitsvolumen im eingebauten Kreislauf, geringste und höchste Temperatur des Mediums, kubischer Ausdehnungskoeffizient der Flüssigkeit, der höchst zulässige Anlagendruck. Die gebräuchlichste Bauform der Druckausdehnungsgefäße ist das Membranausdehnungsgefäß. Neben dem klassischen Ausdehnungsgefäß gibt es auch aktive

PI PSL

Druckhaltungssysteme. Diese arbeiten mit eigenen Pumpen und halten einen konstanten Druck. Die Positionierung des Ausdehungsgefäßes sollte im Bereich der Quelle immer im Rücklauf zur Wärmepumpe (Vorlauf vom Geothermiefeld) stattfinden. Auch Verbraucherseitig ist eine Einbindung der Ausdehnungsgefäße gleichfalls in den Rücklauf der Wärmepumpe (Rücklauf vom Heiz- und Kühlnetz) vorzusehen. Für die genaue Auslegung der Ausdehnungsgefäße bieten die Hersteller kostenlose Auslegungsprogramme an. Überströmventile Nur in Verbindung mit einem in Reihe geschalteten Speicher sollte ein Überströmventil eingeplant werden. Ohne Pufferspeicher ist der Einsatz von Überströmventilen bei Wärmepumpen dieser Baugröße aus folgenden Gründen zu vermeiden: Durch ein Überströmventil fließt das Medium auf wesentlich kürzerem Weg zurück zum Eintritt der Wärmepumpe, ohne die erzeugte Wärme abgeben zu können. Da die Wärmepumpe im Falle einer Überhitzung i.d.R. nicht schnell genung herunter gefahren werden kann, spricht bei einer Hochdruckstörung im schlechtesten Fall der Sicherheitsdruckschalter an. Dieser kann von einem Techniker erst nach Prüfung der Anlage reaktiviert werden. Zudem besteht beim Einsatz eines Überströmventils ohne Pufferspeicher im Kühlfall die Gefahr, dass der Verdampfer einfriert.

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PSL

T

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T T

Anordnung von Ausdehnungsgefäßen in den Quellen- und Verbraucherkreisen

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Auslegungshinweise Betriebsweisen von Wärmepumpen Die Sole/Wasser-Wärmepumpe wird in der Regel als monovalente Heizung eingesetzt. Bei richtiger Dimensionierung der Wärmepumpe und der Erdwärmesonde bietet die Erdwärme eine relativ konstante Wärmequelle und ermöglicht der Wärmepumpe gute Betriebsbedingungen und somit auch hohe Leistungszahlen. Optimal ist auch ein Betrieb zur Grundlastabdeckung. Hier wird ein langer und stetiger Betrieb vorausgesetz, welcher für die Wärmepumpe ideal ist, um gute COPWerte zu erreichen. Für die Spitzenlastabdeckung können konventionelle Wärmeerzeuger kurzzeitig herangezogen werden. Dadurch wird eine optimale Nutzung der verschiedenen Ressourcen erreicht. Monovalenter Betrieb Im monovalenten Betrieb werden 100 % der erforderlichen durchschnittlichen Gebäudewärmeleistung bei tiefsten Außenlufttemperaturen und maximalen Vorlauftemperaturen durch die Wärmepumpe erbracht. Wird die Wärmepumpe monovalent (ohne zusätzliche Wärmeerzeuger) betrieben, sind folgende Grunddaten sorgfältig zu berechnen beziehungsweise abzuklären: Wärmebedarf ermitteln oder durch bisherigen Energieverbrauch bestimmen. Maximal erforderliche Vorlauftemperatur des Heizungssystems berechnen.

Monoenergetischer Betrieb Unter einem monoenergetischem Betrieb versteht man die Verwendung von zwei Wärmeerzeugern, welche sich aus der gleichen Primärenergie speisen. Zum Beispiel eine Wärmepumpe zusammen mit einem E-Heizstab. Beide Varianten verwenden Strom als Primärenergie. Diese Version kommt häufig bei kleineren Wärmepumpen im Eigenheim Bereich zum Einsatz, da die dort verwendeten Wärmepumpen oftmals über einen integrierten E-Heizstab für die Trinkwarmwasserbereitung verfügen. Bivalenter Betrieb Beim bivalenten Betrieb wird im Gegensatz zum monoenergetischem Betrieb auf verschiedene Primärenergien zurückgegriffen. Beispielsweise wird neben dem Strom für die Wärmepumpe häufig ein fossiler Verbrennungsprozess als zweiter Energielieferant genutzt. Wird die Wärmepumpe bivalent (mit zusätzlicher Wärmeerzeugung) betrieben, sind folgende Grunddaten sorgfältig zu berechnen beziehungsweise abzuklären: Wärmebedarf ermitteln oder durch bisherigen Energieverbrauch bestimmen. Maximal erforderliche Vorlauftemperatur des Heizungssystems berechnen. Bestimmung des Bivalenzpunktes (Umschaltpunkt). Beim bivalenten Betrieb (gleichzeitiger Betrieb zweier Wärmeerzeuger) müssen die Erdwärmesonden zwingend durch ein ausgewiesenes Ingenieurbüro dimensioniert werden.

Quellen für die Energiegewinnung bzw. Wärmeabfuhr Indirekte Grundwassernutzung Die Nutzung von Oberflächengewässern (Fluss-, Seeoder Bachwasser) lassen durch ihre relativ großen Temperaturschwankungen in der Regel keinen monovalenten Betrieb mit einer Direktnutzung zu. Der für die indirekte Nutzung benötigte Wärmetauscher im Zwischenkreislauf ist aus korrosionsbeständigem Material zu wählen und muss problemlos zu reinigen sein. Es gilt zu beachten, dass die Zwischenkreislauftemperatur je nach Wärmequelle unter den Gefrierpunkt fallen kann (Frostschutz im Zwischenkreislauf). Deshalb ist die Konzentration des Wärmeträgers im Zwischenkreislauf auf die tiefstmögliche Verdampfungstemperatur auszulegen.

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O

Heizen

T T

Verbraucher Kühlen

Trennwärmetauscher (Zwischenkreis)

T T

T T

Fließrichtung Grundwasser

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Erdwärmenutzung mit Erwärmesonden

Allgemeine Hinweise Die Jahresarbeitszahl (JAZ) einer Wärmepumpe wird wesentlich durch die Auslegung der Erdwärmesonden beeinflusst. Für die Dimensionierung ist die Kälteleistung der Wärmepumpe am Auslegungspunkt, die Lage und die Anordnung sowie die Länge der Erdwärmesonden zu berücksichtigen. Je nach geografischer Lage sowie der Bodenbeschaffenheit (geologisches Gutachten) kann die Entzugsleistung abweichen. Für die Versetzung von Erdwärmesonden sind die allgemeinen Bohr- und Verlegungsbedingungen der Bohrfirma zu beachten. Die zum Einsatz kommenden Erdwärmesonden-Typen sind in Einfach-U, Doppel-U oder Koaxial ausgeführt. Sie haben einen Durchmesser von 130 – 200 mm und werden in einer Bohrtiefe von 50 – 140 m eingebracht. Um eine optimale Anbindung an das Erdreich zu gewährleisten, wird das Bohrloch mit einem gut wärmeleitenden Materiel verpresst. Erdsonden sind nach dem Einbau im Fall einer Undichtigkeit nicht mehr oder nur mit großem Aufwand zugängig. Deshalb ist eine vorherige Druckprüfung unbedingt erforderlich. Diese ist gemäß VDI 4640 Blatt 2 sowie DVGW-Arbeitsblatt W400-2 bzw. DIN EN 805 durchzuführen. Folgende Druckprüfungen sind Vorschrift bzw. werden empfohlen: Werksprüfung der Sonden vor der Auslieferung Druckprüfung vor dem Verpressen empfohlen Funktionsprüfung der verpressten Sonden gemäß VDI. Prüfdruck laut VDI min. 6 bar, max. Druckabfall 0,2 bar Systemdruckprobe vor Inbetriebnahme mit dem 1,5 fachen Betriebsdruck

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Thermische Regeneration des Untergrundes Vergleichbar mit einem Akkumulator hat der durch die Erdwärmetauscher erschlossene Untergrund eine begrenzte Wärmekapazität. Bei hohen Entzugsleistungen kühlt der Untergrund schneller ab, d.h. je höher die Entzugsleistung desto kürzer die maximal mögliche Entnahmedauer. Die thermische Regeneration des Untergrunds ist für einen nachhaltigen Anlagenbetrieb sowohl aus technischer als auch aus wasserrechtlicher Sicht von entscheidender Bedeutung. Sie hängt neben den geologischen Gegebenheiten (Gesteinseigenschaften und Grundwasserverhältnisse) auch von der Betriebsweise der Wärmepumpenanlage ab (Heizbetrieb und/oder Kühlbetrieb). Dabei ist zu beachten, dass dem Untergrund im Heizbetrieb Wärme entzogen wird, während im Kühlbetrieb eine Wärmerückführung in den Untergrund erfolgt. Zur Bestimmung der Gesteinskennwerte (Wärmeleitfähigkeit λ, spezifische Wärmekapazität c, ungestörte Temperatur T0) wird in der Regel eine Testsonde erstellt, an der ein Geothermal Response Test (GRT) durchgeführt wird. Zusätzlich können mögliche Grundwassereinflüsse durch den Vergleich der Temperaturprofile vor und nach dem GRT erkannt werden. Die Ergebnisse des GRT sowie die Energien und Leistungen im Untergrund sind wichtige Eingangsdaten für die geothermische Simulation. Bei Anlagen mit einer Wärmepumpengesamtheizleistung >30 kW und bei Anlagen mit mehr als 2400 Jahresbetriebsstunden muss die korrekte Anlagenauslegung gemäß VDI 4640 Blatt 2 durch eine geeignete geothermische Simulation nachgewiesen werden. Die Grundwasserverhältnisse am Standort haben einen entscheidenden Einfluss auf die geothermische Nutzbarkeit des Untergrundes: I. Bei strömendem Grundwasser erfolgt eine relativ schnelle, natürliche Regeneration des Untergrunds. ➔ Der Untergrund dient bedarfsabhängig als Wärme- und/oder Kältequelle. II. Ohne strömendes Grundwasser erfolgt die natürliche Regeneration wesentlich langsamer. Deshalb sollte hier auf eine ausgeglichene Energiebilanz im Untergrund (d.h. Entzug ≈ Eintrag) geachtet werden, um einen nachhaltigen Anlagenbetrieb sicherzustellen. ➔ Der Untergrund dient dabei als saisonaler Wärmespeicher.

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L

L

L

min. 1,0 m

L

Leitungsverlegung im Erdreich

Erdreich

L

L

Füllung mit Sand

min. 1,2 m

Anordnung mehrerer Erdwärmesonden

Leitungen Erdreich Füllung nach Aushub

Anbindeleitungen Erdwärmesonden werden üblicherweise einzeln an einen zentralen Verteiler angeschlossen. Jede Erdwärmesonde sollte dabei ab dem Verteiler einzeln absperrbar sein. Die Anbindeleitungen sind möglichst kurz zu halten, um die Druckverluste zu minimieren. Das gesamte Anbindungsnetzt incl. der Verbindungstechnik muss für den Einsatz mit Soleflüssigkeit als Wärmeträgermedium geeignet und vom Hersteller freigegeben sein.

Minimale Abstände zwischen mehreren Erdsonden Sondenlänge [m] bis 50 bis 100 ab hier Erfahrungswerte bis 120 bis 130

Min. Verlegeabstand L [m] 5 (VDI 4660) 6 (VDI 4660) 7 8

Hinweis Der Bohrer kann während des Bohrvorganges verlaufen. Um dennoch genügend thermischen Abstand zwischen den Erdsonden zu gewährleisten, ist der oben angegebene Abstand zwischen den einzelnen Bohrstellen empfehlenswert. Je tiefer gebohrt wird, desto größer muss der Abstand zwischen den Sonden gewählt werden, um das Verlaufen der Bohrung auszugleichen.

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Erdwärmenutzung mit Energiepfählen

ist die gegenseitige thermische Beeinflussung von benachbarten Energiepfählen zueinander minimiert. Erfahrungsgemäß ist bei mittleren und großen Energiepfahlanlagen der Grundlastbetrieb der wirtschaftlichste. Dabei ist ein optimales Verhältnis von Leistung und Arbeit im Rahmen der Bemessung anzustreben und festzulegen. Zur Kompensation der Spitzenheiz- und -kühllasten des Gebäudes sowie zur Warmwasserbereitung können ggf. zusätzliche (geothermische, fossile oder solare) Energiequellen erforderlich sein (siehe dazu Beispielrechnungen auf Seite 28, unten).

Allgemein Grundsätzlich stehen bei der Erstellung von Energiepfählen die statischen Anforderungen an die Gebäudegründung im Vordergrund. Das bedeutet, dass die Bauwerksstatik die Anzahl und Abmessungen, z.B. die Länge, der thermisch aktivierbaren Gründungspfähle vorgibt. Übliche Gründungspfähle sind ca. 10 – 30 m lang. Die Temperaturen in der obersten Erdschicht variieren mit den Jahreszeiten. Mit zunehmender Tiefe werden diese Schwankungen deutlich geringer. Ab einer Tiefe von ca. 15 m hat das Erdreich eine weitgehend konstante Temperatur. Betriebsweise Eine Energiepfahlanlage sollte möglichst als Wechselspeicher (saisonal wechselnder Heiz- und Kühlbetrieb) betrieben werden. Dadurch wird eine optimale spezifische Entzugsleistung sowohl für die Wärme- als auch für die Kältegewinnung erreicht. Das Temperaturregime der Energiepfahlanlage kann nachhaltig stabil gestaltet werden. Bei langjährig nahezu ausgeglichener Wärmebilanz

Statik Grundsätzlich ist bei der Einbringung von Wärmetauscherrohren in den Beton-Gründungspfahl die geplante Anordnung der Wärmetauscherrohre vom Tragwerksplaner zu prüfen und freizugeben. Um die Tragfähigkeit eines Energiepfahls auch im Betrieb nicht zu beeinträchtigen, muss dieser vor Frostschäden durch eine sichere untere Temperaturbegrenzug der Wärmeträgerflüssigkeit (Sole) geschützt werden.

Rechtliche Grundlagen Für alle Energiepfahlanlagen sind die länderspezifischen Vorschriften wie die VDI 4640 und Wasserhaushaltsgesetz (D), SIA D 0190, SIA D 0179 und BAFU-Vollzugsrichtlinie (CH), österreichische Wasserrechtsgesetz, Gewerbeordnung und Bauordnung (A) zu beachten.

Energiepfähle: Thermische Nutzung des Untergrundes Ausgangslage Temperatur des Untergrundes ca. 8 – 12°C

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Sommer Gebäudekühlung Untergrund dient als Wärmesenke

Herbst Wärmespeicherung im Untergrund bei ca. 12 – 16°C

Winter Gebäudeheizung Untergrund dient als Wärmequelle

Frühling Kältespeicherung im Untergrund bei ca. 4 – 8°C

Regenerierung des Erdreichs durch alternierende Heizen/Kühlen Betriebsweise

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Auslegung von Energiepfählen Die Dimensionierung von Energiepfählen ist u.a. vom Leistungsbedarf, der Betriebsweise der Wärmepumpe, der Erdreichbeschaffenheit sowie der Anzahl, Anordnung, Länge, Durchmesser und Materialbeschaffenheit der thermisch aktivierten Gründungpfähle abhängig. Hierbei ist der thermische Widerstand vom umgebenden Erdreich bis zum Wärmeträgermedium in den Rohren rechnerisch zu berücksichtigen. Thermischer Widerstand Je geringer der thermische Widerstand RE des Energiepfahls, desto besser ist die Wärmeübertragung. Entscheidende Kriterien für den thermischen Widerstand sind der Bohrpfahldurchmesser, die Wärmeleitfähigkeit des Pfahlmaterials und die Art des Energiepfahls. Der thermische Widerstand des Energiepfahls RE setzt sich aus den Übergangswiderständen einzelner Elemente sowie den spezifischen Materialwiderständen zusammen.

RE = Rc + RR + RP

[W/(m²K)]

Rc = Wärmeübergangskoeffizient Wärmeträgermedium/Rohr RS = Wärmeübergangskoeffizient Rohrschleifen RP = Wärmeübergangskoeffizient Pfahlmaterial

Kollektor-Rohrlängen Die erforderliche Länge der Kollektorrohre L in den Energiepfählen richtet sich nach der spezifischen Entzugsleistung qE des Untergrunds und der Kälteleistung QO der Sole/Wasser-Wärmepumpe.

L=

QO qE

[m]

Bodenbeschaffenheit Für die Auslegung einer Energiepfahlanlage ist die Kenntnis der thermischen Eigenschaften des Untergrundes von wesentlicher Bedeutung. Die Ermittlung der Wärmeleitfähigkeit aus ungestörten Proben von Bohrkernen einer Probebohrung ist prinzipiell möglich, jedoch eine sehr aufwendige Methode. Die Auslegung von Energiepfahlanlagen mit entsprechenden Simulationsprogrammen setzt jedoch die Kenntnis über die effektive thermische Leitfähigkeit des Untergrunds über die gesamte Bohrlochlänge voraus. Diese Information wird in der Praxis durch den Geothermal Response Test (GRT) direkt vor Ort am Standort ermittelt. Geothermal Response Test Der Geothermal Response Test wird an einem bereits fertig erstelltem Energiepfahl durchgeführt. Dem Energiepfahl wird dabei eine konstante thermische Leistung zugeführt oder entzogen und die Auswertung erfolgt über die Kelvin`sche Linienquellentheorie. Das Ergebnis stellt die geologischen Verhältnisse am Standort exakt über die gesamte Energiepfahllänge und unter typischen Betriebsbedingungen inklusive den Einfluss eines möglichen vorhandenen Grundwasserflusses dar. Gewerkübergreifende Fachplanung Aufgrund der komplexen geologischen und hydrogeologischen Zusammenhänge der Energiepfahldimensionierung und der erforderlichen Abstimmung auf die Heiz- und Kühlanforderungen des Gebäudes sind Planung, Simulation und Ausführung von Energiepfahlanlagen nur von Fachunternehmen durchzuführen. Spezifische Entzugsleistung qE pro Meter Pfahltiefe Untergrund

Die Kälteleistung entspricht dem aus der Umgebung entzogenen Leistungsanteil der Wärmepumpe und stellt die Differenz der Heizleistung QH und der elektrischen Leistungsaufnahme Pel dar.

QO = QH – Pel

[W]

Spezifische Entzugsleistung qE pro m Pfahltiefe für Heizleistungen bis 30 kW 1800 h/a 2400 h/a 25 W/m 20 W/m

Schlechter Untergrund, trockenes Sediment Normales Festgestein Untergrund und 60 W/m wassergesättigtes Sediment Festgestein mit hoher 84 W/m Wärmeleitfähigkeit

Bei längeren Laufzeiten ist neben der spez. Entzugsleistung auch die spez. jährliche Entzugsarbeit zu berücksichtigen.

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O

50 W/m 70 W/m Quelle VDI 4640

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Zent-Frenger GEOZENT Eco > Planungsdokumentation > Planungsgrundlagen

Spülen und Befüllen des Solekreises Spülen des Solekreises Bevor der Primärkreislauf mit der Soleflüssigkeit gefüllt werden kann, muss er gründlich gespült werden. Mit gefiltertem Leitungswasser wird mit Druck zuerst die Umwälzpumpe des Primärkreises und der Verdampfer von Verunreinigungen wie Schweißperlen, Steinchen und Schmutz durchspült. Bei Anlagen mit Erdwärmesonden wird anschließend jeder Kreis der Erdwärmesonde einzeln gespült. Beispielsweise muss eine 140 Meter lange Sonde mit Durchmesser 32 mm mit 2 bar Druck mindestens 6 Minuten lang gespült werden, wie das nachfolgende Diagramm zeigt.

Spüldauer [Minuten]

Minimale Spüldauer für 32 mm Sonden 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0

2 bar 3 bar 80

100

120 140 160 Sondenlänge [Meter]

180

Wichtige Hinweise zum Befüllen des Solekreises Nach dem Spülvorgang ist der gesamte Solekreis incl. aller Zuleitungen mit der vorgemischten Soleflüssigkeit zu füllen. Damit eine Sole-Wasser-Wärmepumpenanlagen die geforderte Leistung zuverlässig erbringen können sowie für einen störungsfreien Betrieb der Anlage ist eine fachgerechte und sorgfältige Befüllung des Solekreises von elementarer Bedeutung. Um die einwandfreie Funktion der Wärmepumpenanlage sicher zu stellen, müssen beim Befüllen des Solekreises folgende Anforderungen erfüllt werden: Sauberes Gemisch Richtige Konzentration Homogene Mischung Schmutzfreier Primärkreislauf Verunreinigungen wie Sand, Kiesel usw. können, insbesondere in Erdsonden und Energiepfählen, große Schäden verursachen bzw. zu deren Ausfall führen. Verunreinigungen können zudem zu Zersetzungserscheinungen

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im Wärmeträgermedium führen, wodurch Schlamm entsteht. Es ist deshalb darauf zu achten, dass beim Einbau kein Schmutz in die Rohre gelangt und dass alle Rohrenden unmittelbar nach dem Einbau von der zuständigen Bohrfirma gut verschlossen werden (PESchweißkappe). Erdwärmesonden dürfen nie mit Luft leer geblasen werden, sie müssen jederzeit mit Flüssigkeit gefüllt sein. Außerdem ist es besonders wichtig, dass für die Anmischung der Soleflüssigkeit nur sauberes Wasser (Leitungswasser) mit dem erforderlichen Anteil Frostschutzmittel verwendet wird. Richtige Sole/Wasser-Konzentration Der Solekreis erfordert den Einsatz von umweltfreundlichen Frostschutzmitteln (z.B. Antifrogen N). Die Konzentrationsvorgabe ist einzuhalten und periodisch zu prüfen. Ein zu geringer Frostschutzanteil in der Soleflüssigkeit im Primärkreislauf bietet keinen ausreichenden Schutz gegen Einfrieren und kann zu Frostschäden führen. Zudem entwickelt Soleflüssigkeit in zu geringer Konzentration korrossive Eigenschaften und kann Korrosionsschäden hervorrufen. Um diesen entgegenzuwirken, wäre der Zusatz von Additiven notwendig. Diese können jedoch aufgrund ihres Gefährdungspotentials die Wassergefährdungsklasse anheben und damit die Maschine als nicht genehmigungsfähig einstufen. Aus den genannten Gründen darf eine Mindestkonzentration von 20 % bei Monoethylen und 25 % bei Propylenglycol nicht unterschritten werden. Homogene Durchmischung der Soleflüssigkeit Wenn die berechnete Menge Frostschutz-Konzentrat ohne entsprechende Mischvorrichtung direkt eingefüllt würde, könnten aufgrund der Zähflüssigkeit des Konzentrates beispielsweise einzelne Stränge einer Erdwärmesondenanlage verstopften. Das hätte zur Folge, dass diese Stränge als Quelle ausfallen und damit die berechneten Leistungen nicht mehr realisiert werden können. Zudem wäre durch die unzureichende Vermischung die Konzentration der Sole in den übrigen Strängen nicht ausreichend, um den störungsfreien Betrieb der Wärmepumpe zu gewährleisten. Es ist daher unerlässlich, die Soleflüssigkeit in der erforderlichen Konzentration entsprechend den Herstellervorgaben mit der geeigneten Einrichtung zu mischen. Alternativ können auch bereits ab Werk fertig gemischte Produkte mit der erforderlichen Konzentration eingesetzt werden.

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Befüllen mit Soleflüssigkeit (Beispiel: Erdwärmesonden) Bei Erdwäremsondenanlagen muss jede Sonde der Anlage separat gefüllt werden. Die zum Befüllen erforderlichen Volumina können anhand der nebenstehenden Tabelle dimensionsabhängig errechnet werden. Vor dem Füllvorgang ist unbedingt der Vordruck des Expansionsgefässes zu kontrollieren (0,5 bis 1,0 bar). Erforderliche Ausrüstung für die Befüllung Misch-/Füllfass Jetpumpe Überdruckventil

Rohrdurchmesser Inhalt je Laufmeter Rohr (Außen x Wandstärke) Erdwärmesonde (2 Kreisläufe/4 Rohre) 32 mm (32 x 2,9 mm) 2,16 Liter (4 x 0,539 Liter) 40 mm (40 x 3,7 mm) 3,36 Liter (4 x 0,838 Liter) Erdkollektor 25 mm (25 x 2,3mm) 0,327 Liter/m 32 mm (32 x 2,9mm) 0,539 Liter/m 40 mm (40 x 3,7mm) 0,838 Liter/m

Hinweis Diese Anleitung gilt sinngemäß auch für Anlagen mit Energiepfählen und Erdkollektoren.

SV PI EG P Überdruckventil 2,5 bar

Entleerschlauch

P Mischfass 120 Liter

Filter max. 5 m³/h max. 5 bar Füllschlauch

Erdreich

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Prinzipschema einer Befüllstation des Primärkreislaufes mit Etylen- bzw. Glykolgemisch

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Beispiel: Fachgerechte Befüllung einer Doppel-UErdwärmesonde 140 m lange Doppel-U-Erdwärmesonden mit einem Durchmesser von 32 mm. Erforderliche Konzentration = 25 %. Die erforderliche Durchmischung mit 100%-igem Frostschutzkonzentrat ist, wie nachfolgend aufgeführt, vorzunehmen. 1

2

3

4

5 6

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Berechnung des Volumens eines Erdwärmesondenkreises; eine Doppel-U-Erdwärmesonde besteht aus zwei Kreisen! Ein Erdwärmesondenkreislauf mit je einem Vor- und einem Rücklauf hat ein Volumen von 302,4 Liter (140 m x 2,16 Liter/m). Anteil des notwendigen Frostschutzkonzentrates: 75,6 Liter (25 % von 302,4 Liter). Damit sich das Konzentrat im Fass mischen kann, müssen zusätzliche 40 Liter Gemisch ins Fass gegeben werden (10 Liter Konzentrat und 30 Liter Wasser). Als Hilfe sind am Fass gut lesbare Volumenmarkierungen anzubringen. Das bereitgestellte Frostschutzkonzentrat gemäß 2 ist ins Mischfass zu geben. Die Schieber zum Verdampfer schließen. Den Schieber eines Stranges (nicht beide Stränge der Erdwärmesonde) öffnen. Den Entleerschlauch aus dem Fass nehmen und in einen Abfluss legen. Die Füllpumpe (Jetpumpe mit genügender Leistung) einschalten und laufen lassen, bis nur noch 40 Liter im Fass sind. Dann Füllpumpe sofort abschalten. Aus dem Entleerschlauch fließt während dieses Vorganges das überflüssige Leitungswasser in den Abfluss. Den Entleerschlauch ins Fass stecken und die Füllpumpe erneut einschalten und so lange laufen

10

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lassen, bis sich das Frostschutzkonzentrat und das Wasser gut vermischt haben. Die benötigte Zeit beträgt ca. das 6-fache der Spülzeit. Füllhähne beim Entleerschlauch und anschließend beim Erdwärmesondenverteiler schließen. Über das Überdruckventil (2,5 bar) fließt das überflüssige Gemisch zurück ins Fass. Die Füllpumpe abschalten. Im Fass befinden sich noch ca. 40 Liter Gemisch. Ein Teil wurde durch die Expansion der Erdwärmesonden aufgenommen. Bei relativ langen Erdwärmesonden und bei schlechter Mischung spricht das Überdruckventil beim Fass an und intensiviert damit das Mischen. Die Mischung für jeden weiteren Kreis einer Erdwärmesonde ist analog 2 vorzubereiten. Die Mischung ist gemäß 3 auf 40 Liter zu ergänzen, und anschließend ist das Frostschutzkonzentrat für die Menge im Strang hinzuzufügen (siehe 4 ) Wenn alle Erdwärmesonden gefüllt sind, müssen noch die Verbindungsleitungen zur Wärmepumpe und der Verdampfer der Wärmepumpe gefüllt werden. Zu diesem Zweck sind alle Schieber zu den Erdwärmesonden zu schließen und die Schieber zum Verdampfer zu öffnen. Sorgfältig wird nun der Rest des Gemisches über den Schieber am Füllschlauch hineingepumpt. Das Wasser im Verdampfer entweicht über den Entleerschlauch. Sobald am Entleerschlauch Frostschutzgemisch austritt (Änderung der Flüssigkeitsfarbe), ist der Hahn zu schließen. Über den Pumpendruck wird das Expansionsgefäß bis auf 2,5 bar gefüllt. Zuletzt ist der Hahn am Füllschlauch zu schließen. Es ist nun sichergestellt, dass die Erdwärmesonde schmutzfrei, mit richtiger Konzentration und auf korrekten Betriebsdruck gefüllt ist.

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Betriebsarten Die passende Wärmepumpe für die Geothermienutzung ist u. a. nach den erforderlichen Heiz- bzw. Kühlleistungen sowie dem jeweiligen Anlagenkonzept

Heizbetrieb

auszuwählen. Folgende Betriebsarten sind mit der GEOZENT Eco möglich:

Antriebsenergie

Heiznetz

Geothermie

Kühlnetz

Antriebsenergie

Heiznetz

Geothermie

Kühlnetz

Antriebsenergie

Heiznetz

Geothermie

Kühlnetz

Antriebsenergie

Heiznetz

Geothermie

Kühlnetz

Die Geothermie dient als Wärmequelle. Die Medientemperatur wird von der Wärmepumpe auf ein für das Gebäude nutzbares Temperaturniveau angehoben und mit der gewünschten Vorlauftemperatur am Heiznetz zur Verfügung gestellt.

Naturalkühlbetrieb Die Geothermie dient als Wärmesenke. Wenn nur Kühlung angefordert wird, prüft die Regelung, ob das Temperaturniveau in der Geothermie für die Naturalkühlung ausreicht. Ist dies der Fall, wird die geothermisch gewonnene Kälte, ohne Betrieb des Verdichters, direkt am Kühlnetz bereitgestellt.Gleichzeitiges Heizen ist in dieser Betriebsart nicht möglich. Weil in dieser Betriebsart nur die Antriebsenergie der Umwälzpumpen anfällt, sind die Betriebskosten der Anlage sehr niedrig. Mechanischer Kühlbetrieb Die Geothermie dient als Wärmesenke. Wenn das Temperaturniveau in der Geothermie für die Naturalkühlung nicht mehr ausreicht, schaltet das System auf mechanische Kühlung um (Kältemaschinenbetrieb), und dem Gebäude wird Kälte mit der gewünschten Vorlauftemperatur angeboten. Gleichzeitiges Heizen ist möglich.

Dualbetrieb Bei gleichzeitiger Kühl- und Heizanforderung wird geprüft, ob im Gebäude netto ein Wärmebedarf oder ein Wärmeüberangebot vorliegt. In Abhängigkeit der Energiebilanz wird die Geothermie dann als zusätzliche Wärmequelle oder Wärmesenke genutzt.

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Naturalkühlbetrieb (Passive Kühlung; Free Cooling) Aufgrund der gestiegenen Anforderungen an den baulichen Wärmeschutz verändert sich das Verhältnis von Heiz- zu Kühlbedarf. Wo in früheren Jahren das Heizen im Vordergrund stand, wird nun das Kühlen mehr fokussiert, um Übertemperaturen in Räumen in den warmen Perioden des Jahres entgegenzuwirken. Bauliche Maßnahmen wie Außenverschattungen sind i.d.R. nicht ausreichend, um zu verhindern, dass die maximale operative Raumtemperatur (Wohlfühltemperatur) von 26 °C nicht überschritten wird.

Im Gegensatz zur aktiven Kühlung über Lüftungssysteme, bei der die dazu erforderliche Vorlauftemperatur von ca. 6 – 9 °C über einen Kälteprozess erzeugt werden muss, können Flächensysteme die im Erdreich herrschenden Temperaturen von ca. 10 – 16 °C direkt und ohne Einsatz von Kältekompressoren zur Raumkühlung nutzen. Das senkt die Betriebskosten erheblich, da im Kühlfall nur die Antriebsenergie für die Heizungsumwälzpumpe(n) und die primärseitige Soleumwälzpumpe aufgebracht werden muss. Vorteile der passiven Kühlung:

Geothermische passive Kühlsysteme bieten hier eine effiziente und kostengünstige Möglichkeit zur Reduzierung der Übertemperaturen. Bei der geothermischen passiven Kühlung wird überschüssige Wärme aus dem Gebäude über Rohrleitungssysteme und Erdwärmetauscher (Erdsonden) an das kühle Erdreich abgegeben. Beste Ergebnisse erzielt die geothermische passive Kühlung in Kombination mit Flächenheiz-/-kühlsystemen (z.B. Kühlsegeln oder Betonkernaktivierung).

Erhöhter Bürokomfort durch ganzjährig angenehme Raumtemperaturen Verbesserung der Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe durch Regeneration des Erdreiches Nur minimale zusätzliche Investitionskosten Sehr geringe Betriebskosten Ressourcenschonend und umweltfreundlich

Beispielrechnung: mögliche jährliche Kosten im Vergl. zw. passiver und aktiver Kühlung bei 800 h Laufzeit und 0,20 €/kWh (elektr.) Soleumwälzpumpen

el. Leistung Jährlicher Energiebedarf Jährliche Energiekosten

Aktive Kühlung 3 kW 2.400 kWh 480 €

Passive Kühlung 3 kW 2.400 kWh 480 €

Heizungsumwälzpumpen

el. Leistung

2 kW

2 kW

Jährlicher Energiebedarf Jährliche Energiekosten

1.600 kWh 320 €

1.600 kWh 320 €

el. Leistung Jährlicher Energiebedarf Jährliche Energiekosten

43 kW 34.400 kWh 6.880 €

– – –

7.680 €

800 € 6.880 €

Kompressor

Gesamtenergiekosten Jährliche Ersparnis

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Dualbetrieb Der Dualbetrieb ist ein innovativer Vorteil unserer Wärmepumpen. Es wird die Möglichkeit geboten, bei Anforderung von Heizen und Kühlen dies gleichzeitig abzudecken. Grundvoraussetzung für eine solche Funktion ist die korrekte hydraulische Anbindung der Kühl- und Heizverbraucher, damit diese nicht wechselnd sondern gleichzeitig angesteuert werden können (z.B.: zwei separate Speicher, Heiz- und Kühlspeicher). Im Dualbetrieb wird der jeweils andere Speicher als Wärmequelle (Kühlspeicher) bzw. -senke (Heizpeicher) für den Kälteprozess verwendet. Die eigentliche Quelle (Geothermie, …) wird nur unterstützend dazugenommen, um den entsprechenden Ausgleich zu ermöglichen (Wärmeüberschuss wird ins Erdreich abgeleitet oder Kälteüberschuss wird vom Erdreich beigeführt). Die Vorteile dieser Funktionsweise für Anwender und Umwelt sehen wie folgt aus: Die Quelle (Geothermiefeld) kann geschont werden Die Übergangszeit (Frühjahr, Herbst) kann mit höchster Effizienz gestaltet werden, obwohl beispielsweise das Geothermiefeld für einen optimalen COP ungünstige Temperaturen aufweist Gleichzeitige Abdeckung von Heiz- und Kühlanforderung ohne Takten der Wärmepumpe Höhere Temperaturgenauigkeit durch konstanten Betrieb, ohne Stillstands- und Ruhezeiten (wie beim Wechsel vom Kühl- in den Heizmodus üblich)

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Im Dualbetrieb werden sehr hohe COP-Werte erreicht. Dies liegt daran, dass der Wärmeabgebende Heizanteil und der Wärmeliefernde Kühlanteil auf der Nutzenseite erscheinen.

COP integrated =

(QHeizen + QKühlen) QNutzen = QAufwand QAufwand

Es können COP-Werte von bis zu 10 erreicht werden. Dies ist abhängig von den zu liefernden Bedingungen auf der Kühl- und Heizseite. Der Dualbetrieb kann vor allem bei den ganzjähig vorhandenen Kühl- und Heizlasten, wie sie durch eine Lüftungsanlage mit Lufttrocknung anstehen, eingesetzt werden. In den kühleren Monaten des Jahres kommt der Dualbetrieb häufig zum Einsatz bei Vorhandensein von Serverräumen. Diese müssen auch im Winter mit Kühlung versorgt werden, während parallel die Büroräumlichkeiten bereits Heizleistung benötigen.

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Auslegung der Wärmepumpe Ermittlung der Heizleistung Eine fachgerecht geplante Heizungsanlage bietet höchste Energieeffizient, was sich nachhaltig positiv auf die Betriebskosten auswirkt. Eine wichtige Voraussetzung zur richtige Dimensionierung der Heizungsanlage und für deren energieoptimierten Betrieb ist die präzise Bestimmung der Heizlast. Das nebenstehende Schema verdeutlicht die Vorgehensweise von der Ermittlung der Heizlast bis zur effizienten Wärmequellen-Auswahl.

Sanierung

Neubauten

Ermittlung der Heizleistung aus dem Brennstoffverbrauch oder Messung der bestehenden Anlage

EN 12831:2003

Allgemeine Zuschläge

Kontrolle der spezifischen Heizleistung

Wärmepumpenwahl und Speicherdimensionierung

Ermittlung der Norm-Heizlast bei Sanierungen Norm-Heizlast aus dem Brennstoffverbrauch Zur Berechnung der Norm-Heizlast aus dem Brennstoffverbrauch müssen der spezifische Brennwert Ho des Heizmediums, der Jahresnutzungsgrad η und die Volllaststunden tvoll bekannt sein. Die Energiemenge

einer Heizperiode lässt sich von der Heizungsanlage in einer bestimmte Anzahl Stunden erzeugen. Dieses Maß wird Volllaststunden genannt. Durch das Absinken der Norm-Außentemperatur um jeweils 0,5 K bei 100 Höhenmetern steigt die Anzahl der Volllaststunden mit der Höhenlage des Gebäudes.

Typische Volllaststunden von Gebäudetypen Bedarf

Gebäudetyp

Raumwärme mit Wochenendabsenkung

Schulhaus, Industrie, Gewerbe, Büro

Raumwärme

Gebäude

Raumwärme/TWW

Gebäude

Standort (Höhe) Meereshöhe ab 800 m ü.M. Meereshöhe ab 800 m ü.M. Meereshöhe ab 800 m ü.M.

Volllaststunden

(tvoll) 1.800 h/a 2.100 h/a 2.000 h/a 2.300 h/a 2.300 h/a 2.500 h/a

Alle Angaben basieren auf 20 °C Raumlufttemperatur.

Formel zur Berechnung der Norm-Heizlast ΦHL =

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Verbrauch x Ho x η tvoll

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Beispielberechnung Ölheizung Brennwert Ho für Öl Heizöl EL: 10,57 kWh/l Heizöl S: 11,27 kWh/l Jahresnutzungsgrad η Neue Kessel: 85 bis 95 % (kondensierend) Alte Kessel: 80 bis 85 % (nicht kondensierend) Berechnungsbeispiel (Heizwärme- und Warmwassererzeugung) Volllaststunden tvoll: 2.300 h/a Ölverbrauch EL: 20.000 l/a Brennwert Ho: 10,57 kWh/l Jahresnutzungsgrad η: 90 %

ΦHL =

20.000 x 10,57 x 0,9 = 82,7 kW 2300

Beispielberechnung Gasheizung

Bestimmung der Norm-Heizlast mittels einer Auslastungsmessung (Sanierung) Auslastungsmessungen an der alten, betriebstüchtigen Anlage ergeben differenziertere Angaben für die Dimensionierung von Heizkesseln (Energiekennlinie). Das gilt speziell in Fällen, bei denen die Ermittlung der NormHeizlast aus dem jährlichen Brennstoffverbrauch nicht geeignet ist. Für eine genauere Aussage muss die Brennerauslastung α während mindestens zweier Wochen in Abhängigkeit der Außenlufttemperatur aufgenommen werden. Dabei soll die Außenlufttemperatur in einem möglichst weiten Bereich schwanken (z.B. zwischen -5 und +10 °C). Diese Methode kommt vor allem bei größeren Gebäuden mit Heizleistungen > 100 kW, wie z.B. Schulen, Spitälern, Industriebauten oder Verwaltungsgebäuden zur Anwendung. Faustformeln zur Berechnung der Heizleistung anhand bestehender Verbrauchsdaten Anlage auf Meereshöhe Mit Warmwasserbereitung •

Brennwert Ho für Gas Heizgas: 11,3 kWh/nm3 Propan: 28,1 kWh/nm3 Jahresnutzungsgrad η Neue Kessel: 85 bis 95 % (kondensierend) Alte Kessel: 80 bis 85 % (nicht kondensierend)

QWP [kW] =

Ø – Verbrauch pro Jahr * 300

Ohne Warmwasserbereitung •

QWP [kW] =

Ø – Verbrauch pro Jahr * 265

Anlage ab 800 m über Meer Mit Warmwasserbereitung

Berechnungsbeispiel (Heizwärme- und Warmwassererzeugung) Volllaststunden tvoll: 2.300 h/a Heizgas: 20.000 nm3/a Brennwert Ho: 11,3 kWh/nm3 Jahresnutzungsgrad η: 95 %

ΦHL =

20.000 x 11,3 x 0,95 = 93,3 kW 2300

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QWP [kW] =

Ø – Verbrauch pro Jahr * 330

Ohne Warmwasserbereitung •

QWP [kW] =

Ø – Verbrauch pro Jahr * 300

• Q WP = Erforderlicher Heizleistungsbedarf bei Auslegungstemperatur der Wärmepumpe [kW] * Ölverbrauch in Liter (1kg Öl entspricht ca. 1,19 l und 1 Norm-m3 Gas entspricht ca. 0,93 l Öl)

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Berechnung der Norm-Heizlast bei Neubauten Norm-Heizlast nach EN12831:2003, Heizungsanlagen in Gebäuden Das Verfahren zur Berechnung der Norm-Heizlast (Wärmebedarf) nach EN12831:2003 kommt bei Neubauten oder bei umfassenden wärmetechnischen Gebäudesanierungen zum Einsatz. Dabei wird der Heizleistungsbedarf jedes beheizten Raumes einzeln ermittelt. Eine solche Berechnung ist für die Dimensionierung des Wärmenutzungssystems (Fußbodenheizung, Heizkörper, thermoaktive Bauteilsysteme, Luftheizung) notwendig. Aus der Heizlast der einzelnen Räume wird die Norm-Heizlast des gesamten Gebäudes bestimmt. Vorgehen bei der Berechnung

1,0

Dmax.

0,85

Auslastung D

Leistungsreserve

Bestimmung der Werte für die Norm-Außentemperatur und des Jahresmittels der Außentemperatur. Festlegung der Werte für die Norm-Innentemperatur jedes beheizten Raumes. Berechnung des Koeffizienten für die Norm-Transmissionsverluste. Er wird mit der Norm-Temperaturdiffe-

renz multipliziert, um die Norm-Transmissionsverluste zu erhalten. Summieren der Norm-Transmissionsverluste aller beheizten Räume, ohne den Wärmeverlust zwischen den beheizten Räumen zu berücksichtigen. So ergeben sich die Auslegungs-Transmissionsverluste für das gesamte Gebäude. Berechnung des Koeffizienten für die Norm-Lüftungswärmeverluste. Er wird mit der Norm-Temperaturdifferenz multipliziert, um die Norm-Lüftungswärmeverluste zu erhalten. Summieren der Norm-Lüftungswärmeverluste aller beheizten Räume, ohne den Wärmefluss zwischen den beheizten Räumen zu berücksichtigen. So ergeben sich die Auslegungs-Lüftungswärmeverluste für das gesamte Gebäude. Addieren der Auslegungs-Transmissionsverluste und der Auslegungs-Lüftungswärmeverluste. Berechnen der Norm-Heizlast des Gebäudes unter Berücksichtigung eines Korrekturfaktors für die zusätzliche Aufheizleistung, um die gesamte Aufheizleistung des Gebäudes zu erhalten.

0,5

Ext rap ola tion

0 -10

-8

0

10

20

Außenlufttemperatur [°C] Energiekennlinie aus Auslastungsmessung. Das Beispiel stellt die gemessene Auslastung einer gut dimensionierten Anlage dar. Sie hat auch bei sehr tiefen Außenlufttemperaturen noch eine Leistungsreserve von 15 % für das Wiederaufheizen nach einer längeren Absenkperiode. Diese Leistung ist genügend, da bei extremen Kälteeinbrüchen allenfalls auf die Absenkphase verzichtet werden kann.

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Ermittlung des Heizwärmebedarfs, Thermische Energie im Hochbau Der Heizwärmebedarf [MJ/m²] ist die Wärme, die dem beheizten Raum während eines Jahres (oder der Berechnungsperiode 1 Monat) zugeführt werden muss, um den Sollwert der Innentemperatur einzuhalten. Der Wert bezieht sich auf die Energiebezugsfläche [m²]. Es gibt verschiedene Berechnungsprogramme zur Ermittlung des Heizwärmebedarfs. Einige Programme geben zusätzlich eine Abschätzung der Norm-Heizlast an. Für die Berechnung des Heizwärmebedarfs sind folgende Daten notwendig: Information über die Nutzung Klimadaten für den betreffenden Standort Detaillierte Energiebezugsflächen Daten für die flächigen Bauteile (Flächen, U-Werte, Innentemperatur benachbarter Räume, Temperaturzuschlag für Bauteilheizung und Heizkörper vor Fenster und Türen, Reduktionsfaktoren gegen unbeheizte Räume und Erdreich) Daten über die Wärmebrücken Daten zu den Fenstern (g-Wert, Verschattungsfaktoren, etc.) Daten zur Wärmespeicherfähigkeit und zur Art der Innentemperaturregelung Allgemeine Zuschläge zum Wärmeleistungsbedarf Unter den allgemeinen Zuschlägen zur Norm-Heizlast Φh [kW] wird folgendes verstanden: Reserve für Wiederaufheizung nach einer Raumlufttemperaturabsenkung Deckung der Wärmeverteilungsverluste Wärmeleistung für lüftungstechnische Anlagen oder für Prozesswärme

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Besonderheiten bei Wohnungsgebäuden Im Gegensatz zu Gewerbe- und Industriebauten fällt in Siedlungsgebieten und Mehrfamilienhäusern ein nicht zu vernachlässigender Anteil an Trinkwarmwasserbereitung mit an. Der Leistungsanteil beim Trinkwasser kann pro Person mit ca. 0,3 kW angesetzt werden. Aufgrund gestiegenem Komfortverhalten (z.B. Rainshower, …) ist der Verbrauch im Trinkwasserbereich gestiegen. Zudem nimmt auch der Bedarf an Kühlung zu, da die höheren Energieeffizienzklassen nur noch mit einer Lüftungsanlage zu ermöglichen sind. Die klassische Lösung im Wohnungsbausektor sind getrennte Speicher für Heizen, Kühlen und Trinkwarmwasser. Dies bedeutet für die Wärmepumpe im ungünstigsten Fall das abwechselnde Bedienen von drei Verbrauchern. Die Wärmepumpe muss die Umschaltzeiten, das Wiederaufheizen und Wärmeverteilverluste von ihrer Auslegung her leistungstechnisch mit abdecken. Als Option bieten sich hier eine Speicherin-Speicher Lösung oder innenliegende Wärmeübertrager für das Trinkwasser an. Dadurch wird das Umschalten zwischen Heizen und Warmwasser vermieden und kann gleichzeitig abgedeckt werden. Es sollte ein dezentraler E-Heizstab in der Trinkwasserversorgung der jeweiligen Wohneinheit zur wöchentlichen Legionellenabtötung und Komfortsteigerung mit vorgesehen werden. Über den Dualbetrieb ließe sich der anfallende Kühlbedarf gleichzeitig abdecken. Hinweis In Wohngebäuden ist ein Zuschlag zur berechneten Heizleistung von 10 % bis 15 % für das Aufheizen und Decken der Wärmeverteilungsverluste zu berücksichtigen.

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Kontrolle der Resultate Zur Kontrolle der Resultate dient die spezifische Heizleistung. Sie errechnet sich aus der Norm-Heizlast dividiert durch die Energiebezugsfläche (beheizte Bruttogeschossfläche). Die Werte sollen annähernd den Tabellenwerten entsprechen.

Gebäude

Kontrollwert [W/m²] Bestehende, ungenügend wärmegedämmte 50 bis 70 Gebäude Bestehende, gut wärmegedämmte Gebäude 40 bis 50 Neubauten gemäß heutigen Vorschriften 30 bis 40 Niedrigenergiehäuser 25 bis 30 Passivhäuser 8 bis 13

Hinweise zur Energieeinsparung Die konsequente Dämmung der Wärmeverteilleitungen ergibt eine zusätzliche Leistungsreserve. Die eingestellten Regelparameter sind in der Betriebsdokumentation einzutragen. Mit einem Wärmezähler lässt sich die benötigte Wärmeleistung einfach kontrollieren.

Hinweis Die spezifische Heizleistung ist nur ein grobes Kontrollinstrument. Die Dimensionierung erfolgt prinzipiell nach den vorgängig beschriebenen Methoden.

Wichtig! Die Angaben zur Heizlastberechnung erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sind kein Ersatz für eine professionell ausgeführte Heizlastberechnung eines Planungsbüros oder Energieberaters.

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Dimensionierung der Wärmepumpe Der Einsatzbereich und die Effizienz einer Wärmepumpe wird insbesondere durch die Wärmequellen- und Wärmenutzungstemperaturen beeinflusst. Grundsätzlich gilt, je kleiner die Differenz zwischen Wärmenutzungs- und Wärmequellentemperatur ist, desto effizienter kann die Anlage betrieben werden. Der Planer oder Heizungsinstallateur hat den vorherrschenden Randbedingungen bei der Dimensionierung Beachtung zu schenken, damit die Einsatzgrenze der Wärmepumpe in keinem Fall überschritten wird. Zuschläge zum Heizleistungsbedarf Bei der Dimensionierung von Wärmepumpen sind neben den allgemeinen Zuschlägen zur Norm-Heizlast ΦHL bei der Auslegung die Sperrzeiten der Wärmepumpe zu beachten (Kapitel: Ermittlung der Norm- Heizlast). Die Sperrzeiten der Elektrizitätswerke müssen durch Zuschläge auf die Heizleistung der Wärmepumpe kompensiert werden. Auswahl der Wärmepumpe

Richtwerte zur Planung Wärmepumpen sind so zu planen, dass sie eine möglichst hohe Jahresarbeitszahl (JAZ) erreichen. Die JAZ ist das Verhältnis der über das Jahr abgegebenen Heizenergie zur aufgenommenen elektrischen Energie. Empfohlene Zielwerte der JAZ für Heizwärme und TWW-Erzeugung bei Neubauten Luft/Wasser-Wärmepumpe (Wärmequelle Außenluft) Sole/Wasser-Wärmepumpe (Wärmequelle Erdreich) Wasser/Wasser-Wärmepumpe (Wärmequelle Grundwasser)

Zielwert JAZ 3 4 4,5

Wichtig! Eine Wärmepumpe mit Erdwärmesonde bzw. Energiepfählen ist nicht zur Bauaustrocknung geeignet.

Neben den technischen Voraussetzungen für den Einbau einer Wärmepumpe sind der elektrische Anschluss, der Platzbedarf und die Möglichkeit der Nutzung einer oder mehrerer Wärmequellen abzuklären. Auch der Funktionsumfang der Wärmepumpe muss vorab geklärt werden.

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Auswahl der Wärmequelle Außer bei der Außenluft bedarf die Nutzung sämtlicher natürlicher Wärmequellen einer Bewilligung durch das zuständige Amt. In der Regel handelt es sich um das Amt für Energie- und Wasserwirtschaft. Die Wahl der Wärmequelle hängt von der nötigen Norm-Heizlast und den örtlichen Gegebenheiten ab: Erdregister als Quelle benötigen große Flächen (30 bis 60 m² pro kWth Heizleistung). Wichtig ist eine ausreichende Bodenfeuchte und die gute thermische Anbindung des Kollektors. Eine Versiegelung der Fläche sollte deswegen vermieden werden. Ohne Überbauung/Versiegelung ist auch ein Betrieb im Frostbereich möglich. Saisonale Abhängigkeit. Erdwärmesonde als Quelle benötigt mehrere vertikale Sonden, die in eine Tiefe von rund 150 m gebohrt werden (rund 50 W pro Meter Sonde und jährlich maximal 100 kWh/m). Abwärme aus Industrieprozessen als Quelle muss zeitlich geplant werden, um die Zeitpläne der anfallenden Abwärme mit dem Bedarf der Abwärme

in anderen Bereichen sauber abzudecken bzw. ausreichend ausgelegte Pufferspeicher zur zeitlichen Überbrückung einzuplanen. Grundwasser als Quelle benötigt ausreichende Wassermengen (150 bis 200 ltr/h pro kWth Heizleistung). Brunnenabstände und Fließrichtung Grundwasser beachten. Oberflächenwasser als Quelle benötigt ausreichende Wassermengen (300 ltr/h bis 400 ltr/h pro kWth Heizleistung). Abwasser als Quelle benötigt ausreichende Wassermengen (rund 100 ltr/h bis 150 ltr/h pro kWth Heizleistung). Thermoaktive Bodenplatte: Keine Regeneration durch Niederschläge, reiner Speicherbetrieb möglich. Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sind aus statischer Sicht nicht zulässig. Energiepfähle: Meist bis in eine Tiefe von bis zu 30 m, Aufgrund der Abschirmung durch das Gebäude ist die Regeneration durch Niederschläge wie bei thermoaktiven Bodenplatten sehr gering bis nicht vorhanden. Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sind aus statischer Sicht nicht zulässig.

Rechenbeispiel 1: Nicht konstante Erdreichbedingungen Gebäudebedarf: 320.000 kWh Heizleistung, 170.000 kWh Kühlleistung. Beispielmaschine GEOZENT Eco 320, Heizen bei 35°C Vorlauf temperatur, Kühlen bei 6°C Vorlauftemperatur. COP (Heizen) B4/W35: 4,95 EER (Kühlen) B30/W6: 5,05

Entzugsleistung 320.000 kWh / 4,95 = 64.646 kWh ➔ 320.000 kWh - 64.646 kWh = 255.354 kWh 255.354 kWh Entzugsleistung im Heizbetrieb 170.000 kWh / 5,05 = 33.663 kWh ➔ 170.000 kWh + 33.663 kWh = 203.663 kWh 203.663 kWh Einbringleistung im Kühlbetrieb 255.354 kWh - 203.663 kWh = 51.691 kWh Jährliche Energiedifferenz von 51.691 kWh.

Bezüglich der Regeneration der geothermischen Quelle sollte nachgerechnet werden, ob die jährliche Energiedifferenz ausgeglichen werden kann. Wenn keine Regeneration vorhanden ist, wird es über die Jahre zu einer in diesem Fall Temperaturerhöhung im Erdreich kommen und damit das Kühlpotential abfallen.

Rechenbeispiel 2: Stabile Erdreichbedingungen für gesicherten Langzeitbetrieb Gebäudebedarf: 200.000 kWh Heizleistung, 130.000 kWh Kühlleistung. Beispielmaschine GEOZENT Eco 210, Heizen bei 35°C Vorlauf temperatur, Kühlen bei 6°C Vorlauftemperatur. COP (Heizen) B4/W35: 4,70 EER (Kühlen) B30/W6: 4,78

Entzugsleistung 200.000 kWh / 4,7 = 42.553 kWh ➔ 200.000 kWh - 42.553 kWh = 157.447 kWh 157.447 kWh Entzugsleistung im Heizbetrieb 130.000 kWh / 4,78 = 27.196 kWh ➔ 130.000 kWh + 27.196 kWh = 157.196 kWh 157.196 kWh Einbringleistung im Kühlbetrieb

Energiebilanz im Erdreich ausgeglichen. Ideal zur Nutzung des Erdreiches als Speicher. Weitere benötigte Kühl- oder Heizleistungen könnten durch Rückkühler oder Solarthermie bereitgestellt werden.

157.447 kWh - 157.196 kWh = 251 kWh Jährliche Energiedifferenz von 251 kWh.

28

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Planungsdokumentation > Auslegung der Wärmepumpe

Auswahl des Wärmenutzungssystems (Heiz- und Kühlsysteme) Die Wärmepumpe kann grundsätzlich bei jedem Wärmenutzungssystem eingesetzt werden. Niedertemperaturheizungen wie Fußbodenheizungen, Betonkernaktivierung oder Heiz- und Kühldecken eignen sich besonders gut für den Einsatz von Wärmepumpen. Je nach Systemtemperatur und Wärmequelle kann ein monovalenter Betrieb (Wärmepumpe als einziger Heizungserzeuger) der Wärmepumpe in Frage kommen. Bei Anlagen mit höherer Systemtemperatur kann eine Zusatzheizung (z.B. bestehender Heizkessel) in bivalentem Betrieb sinnvoll sein. Da die Jahresarbeitszahl (JAZ) mit sinkender Vorlauftemperatur spürbar steigt, ist das Wärmenutzungssystem grundsätzlich auf eine niedrige Vorlauftemperatur

auszulegen. In Neubauten sollte die Vorlauftemperatur im Auslegungspunkt möglichst nicht über 35 °C liegen. Bei einem Heizungsersatz durch eine Wärmepumpe sollte die tatsächlich auftretende Vorlauftemperatur des bestehenden Wärmenutzungssystems im Auslegungspunkt nicht über 50 °C liegen. Höhere Vorlauftemperaturen können z.B. durch begleitende Wärmedämmmaßnahmen oder Vergrößerung der Wärmeabgabeflächen reduziert werden.

Hinweis Eine um 5 °C tiefere Vorlauftemperatur bringt eine Verbesserung der JAZ in der Größenordnung von 10 %.

Hilfestellung für behördliche Genehmigungen Hilfestellung für amtliche Anfragen und Anlaufstellen für behördliche Genehmigungen Für die Auslegung der Wärmepumpe und der dazu gehörigen Quellen ist es notwendig, auch die Machbarkeit des Projektes zu prüfen. Diese wird neben der technischen Machbarkeit auch durch behördliches Reglement beeinflusst. Vor allem bei geothermischen Energiequellen ist eine behördliche Kontrolle gefordert. Diese Kontrolle kann von Region zu Region verschieden vielseitig ausfallen. Ausschlaggebende Faktoren sind unter anderen die Leistungsintensität der Anlage, das Vorhandensein von Wasserschutzgebieten oder geologische Besonderheiten am Projektstandort. Die behördlichen Forderungen sollten frühzeitig in die Planung einfließen. Zum Beispiel kann eine behördliche Forderung sein, dass bei der ersten Bohrung bzw. bei jeder Bohrung für ein Sondenfeld ein unabhängiger Sachverständiger anwesend sein muss. Die für Ihr Vorhaben zuständige Behörden mit den aktuellen Kontaktdaten finden Sie z.B. auf der folgenden Internetseite:

Als erste Anlaufstelle sollte bei geothermischen Projekten stets die untere Wasserbehörde sein. Diese sind in den Landratsämtern der Kreise angegliedert. Sie sind für die meisten Belange der Genehmigung und Prüfung verantwortlich. Hier werden Sie auch zu allen für Ihr Projekt wichtigen weiteren amtlichen Stellen geleitet. In einzelnen Fällen kann auch ein Kontakt zu den geologischen Landesämtern notwendig werden, welcher aber auch von erstgenannter Institution vermittelt werden kann. Bei diesen können Bohrprofile der entsprechenden Region angefordert werden. Grundlegend sind erste Voranfragen per Telefon und Mail bezüglich einiger grundsätzlicher Probleme im Bebauungsgebiet wie zum Beispiel Altlasten oder zu verwendende Wärmetauscher kostenlos. Der Bohrantrag, welcher zu stellen ist, ist anschließend leistungsabhängig mit Kosten verbunden und muss vom Bohrunternehmen fristgerecht eingereicht werden. Vor allem die wasserrechtliche Erlaubnis mit genauen Details für die Geothermie aber auch mit Vorschriften für die Wärmepumpe (Monitoring, Volumenmessung, einzuhaltende Temperaturen,...) wird von oben beschriebenen Ämtern ausgestellt und muss vom Bauherrn angefordert werden.

www.Kreisnavigator.de Zent Frenger steht Ihnen gern beratend zur Seite bei der Erlangung und Beurteilung der wasserrechtlichen Genehmigung.

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O

29


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Planungsdokumentation > Auslegung der Wärmepumpe

Transport, Aufstellung, Anschluss und Inbetriebnahme Transport und Aufstellung Transport zur und auf der Baustelle GEOZENT Eco Großwärmepumpen müssen beim Transport und in der Bauphase vor Feuchtigkeit und gegen Beschädigungen geschützt werden. Für das Anheben und Transportieren sind die im Grundrahmen dafür vorgesehenen Gabelstablereinschübe und Kranösen zu verwenden. Bei manuellem Transport sind Schwerlastrollen zu benutzen. Auf der Baustelle müssen Vorrichtungen und Geräte zum Entladen und Transport zum Technikraum verfügbar sein. Aufstellung im Technikraum Allgemeine Anforderungen Der Aufstellraum muss trocken und frostsicher sein. Räume mit hoher Luftfeuchtigkeit sind nur bedingt geeignet. Die für Wartungs- und Bedienarbeiten erforderlichen Sicherheitsabstände müssen eingehalten werden (siehe Abmessungen und Sicherheitsabstände aller Geräte ab Seite 63). Bautechnische Anforderungen Für den Wärmepumpenbetrieb werden an den Aufstellungsraum im Wesentlichen nur besondere

30

schallschutztechnische Anforderungen gestellt. Der Fußbodenaufbau bei Innenaufstellung sollte grundsätzlich schalldämmend bzw. schallentkoppelt ausgeführt werden. Dafür eignen sich insbesondere schwimmende Estrichaufbauten und schallentkoppelte Betonsockel. Nachfolgend die wichtigsten Richtlinien zur Planung und Aufstellung von Wärmepumpen: DIN 4109 Schallschutz im Hochbau BImSchG Bundesimmissionsschutzgesetzt TA Lärm VDE 0100 Errichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen bis 1000V VDI 2050 Heizzentralen, technische Grundsätze für Planung und Ausführung DVGW W101 Richtlinien für Trinkwasserschutzgebiete Teil1 Schutzgebiete für Grundwasser DIN 8960 Kältemittel Anforderungen DIN 8975 Sicherheitstechnische Grundsätze für Gestaltung, Ausrüstung und Aufstellung von Kälteanlagen DIN 1988 Technische Regeln für TrinkwasserInstallation

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Planungsdokumentation > Auslegung der Wärmepumpe

Anschluss und Inbetriebnahme Hydraulischer Anschluss an das Quellen- und Verbrauchernetz Vor Anschluß der Wärmepumpe muss das komplette Leitungsnetz der Anlage gründlich gespült werden, dies gilt im Sanierungs- wie auch im Neubaubereich. Rückstände in den Heizungsrohren oder in den Erdwärmesonden/Erdregisterrohren können zu Schäden an Wärmetauschern wie auch zu Betriebsstörungen der Wärmepumpe führen.

üblicherweise an einer Vergleichmäßigung des Stromverbrauches interessiert. Darum bieten sie für die Wärmepumpe i.d.R. günstige Sondertarife mit geregelten Schaltzeiten an. Die technischen Anschlussbedingungen (TAB) sowie die ergänzenden Bestimmungen der TAB des jeweiligen EVU sind für die Errichtung einer Wärmepumpenanlage zu berücksichtigen. Für den elektrischen Anschluss der Wärmepumpe ist ein Drehstromanschluss und ggf. ein Anlaufstrombegrenzer erforderlich. Inbetriebnahme

Es wird empfohlen, entsprechende Schmutzfänger einzubauen. Zudem muss ein hydraulischer Abgleich im Heiznetz, aber auch im Quellennetz durchgeführt werden. Nach Inbetriebnahme sind in den ersten Wochen und Monaten die eingebrachten bauseitigen Filter auf Rückstände zu kontrollieren und zu reinigen. In warmen Räumen besteht die Gefahr von Kondensatwasser. Dies muss mit dampfdichtem Isolationsmaterial verhindert werden. Alternativ kann anfallendes Kondensat durch einen Tropfwasserablauf abgeleitet werden. Die Installation muss gegen Korrosion geschützt sein (Materialwahl). Um Leckagen feststellen zu können, ist zur Überwachung ein Druckwächter im Solekreis einzubauen (opt. bereits in der Wärmepumpe integriert). Elektrischer Anschluss Die Wärmepumpen sind gemäß mitgeliefertem Anschlussplan elektrisch abzusichern und anzuschließen. Nach Beendigung der Verdrahtungsarbeiten darf kein Probelauf erfolgen. Die Wärmepumpe ist elektrisch gegen die Inbetriebsetzung von unbefugten Personen zu sichern. Elektrische Anschlussarbeiten sind nur durch eine konzessionierte Fachperson auszuführen. Der Anschluss einer Heizungswärmepumpe an das Versorgungsnetz muss grundsätzlich beim Energieversorgungsunternehmen (EVU) angemeldet werden. Dies sollte möglichst schon im Frühstadium der Planung geschehen, um rechtzeitig alle notwendigen Einzelheiten des Anschlusses klären zu können. Die EVU sind

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Die Inbetriebnahme erfolgt dreistufig (Vorabnahme mit Kontrolle des hydraulischen Abgleichs der Quelle; Inbetriebnahme der Wärmepumpe; Nachjustierung) und darf nur durch unser qualifiziertes Fachpersonal oder durch instruiertes Personal von Partnerfirmen der ZentFrenger GmbH erfolgen, ansonsten erlischt automatisch die Werksgarantie. Während der Inbetriebnahme ist der hydraulische Abgleich der Quelle mit uns zusammen durchzuführen. Für die Inbetriebnahme der GEOZENT Eco Wärmepumpe müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: die Anlage muss auf der Wärmequellen- und Verbraucherseite angeschlossen und komplett gefüllt und entlüftet sein die GEOZENT Eco Wärmepumpe muss elektrisch fachgerecht angeschlossen sein bei der Inbetriebnahme ist die Anwesenheit eines Elektrikers und eines Heizunginstallateurs erforderlich die Inbetriebnahme der Anlage darf nicht zum Zweck der Bautrockung erfolgen

Wichtig! Bei der Inbetriebnahme muss zwingend eine abnahmeberechtigte Person anwesend sein.

31


32

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O


Anwendungsfälle und Beispiele Grundsätzliche Anschlüsse einer GEOZENT Eco Wärmepumpe •••••••••••••••••• 34 Anbindung eines Heizspeichers an die GEOZENT Eco Wärmepumpe•••••••••••••• 35 Anbindung eines Kühlspeichers an die GEOZENT Eco Wärmepumpe ••••••••••••• 35 Brunnen mit Trennwärmetauscher als Quelle •••••••••••••••••••••••••••••••• 36 Geothermisches Sondenfeld, Energiepfähle oder Flächenkollektoren als Quelle •••• 37 Bivalenter oder monoenergetischer Einsatz der GEOZENT Eco Wärmepumpe zur Grundlastabdeckung im Heizbetrieb •••••••••••••••••••••••••••••••••••• 38 Bivalenter oder monoenergetischer Einsatz der GEOZENT Eco Wärmepumpe zur Grundlastabdeckung im Kühlbetrieb•••••••••••••••••••••••••••••••••••• 39 Beispielvarianten zur Warmwasserbereitung mit der GEOZENT Eco Wärmepumpe ••• 40 Anwendungsfall GEOZENT Eco mit Geothermie Sondenfeld und Heiz- und Kühlanforderung •••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• 41 Systemvergleich: Einzelkomponentenlösung – GEOZENT Eco ••••••••••••••••••• 42

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O

33


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Anwendungsfälle und Beispiele

Grundsätzliche Anschlüsse einer GEOZEN Eco Wärmepumpe 2

2 3

3

1 1

1

2 3 4 5

5 4

Anschlüsse Heizkreis Anschlüsse Kühlkreis Anschlüsse Quelle Strom- und Spannungsversorgung Regelung: Sollwertvorgabe Freigabe Betriebsmeldungen Warnmeldungen Alarmmeldungen

GEOZENT Eco 80 mit hydraulischen Anschlüssen

T Heizen

T Verbraucher

T Kühlen

T

T Quelle

T

Vereinfachtes Hydraulikschema Geozent Eco 80 – 320

34

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Anwendungsfälle und Beispiele

Anbindung eines Heizspeichers an die GEOZENT Eco Wärmepumpe 5 9

4

3

2

TT

T

7

1 T

TI

6

14

PI

2

TT

T

8 10

T

15

11

13

PI

4

12

4

T T

Beispielhydraulik

1 2 3 4

5

Lösbare Verbindung Rohrleitungskompensator Mikroblasenabscheider Absperrventile (gegen unabsichtliches Schließen gesichert) Entlüftungshahn

6 7 8 9 10 11

Heizspeicher Temperaturfühler Heizspeicher oben Temperaturfühler Heizspeicher unten Heizkreisförderpumpe Verbrauchernetz Manometer

12 13 14 15

Filter Ausdehnungsgefäß Sicherheitsventil Entleerungshahn

Anbindung eines Kühlspeichers an die GEOZENT Eco Wärmepumpe PI

4

4 12

5

T

11

14

PI

T

2 TT

10

7

6

T

13

1 T

TI

9

2 TT

8 4

3

15

T T

Beispielhydraulik

1 2 3 4

5

Lösbare Verbindung Rohrleitungskompensator Mikroblasenabscheider Absperrventile (gegen unabsichtliches Schließen gesichert) Entlüftungshahn

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O

6 7 8 9 10 11

Kühlspeicher Temperaturfühler Kühlspeicher oben Temperaturfühler Kühlspeicher unten Kühlkreisförderpumpe Verbrauchernetz Manometer

12 13 14 15

Filter Ausdehnungsgefäß Sicherheitsventil Entleerungshahn

35


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Anwendungsfälle und Beispiele

Brunnen mit Trennwärmetauscher als Quelle T T

T T

T

12

11

T

10

OR

6

8

TT

UL

5 FS

4 M

2

3

2

15

UR

7

PS

9 13

14

1

Fließrichtung Grundwasser Beispielhydraulik

1 2

3 4 5 6 7

36

Förderpumpe (Tauchpumpe) Absperrventil (gegen unabsichtliches Schließen gesichert) Filter Brunnenkreislauf, angesteuertes Absperrventil Strömungswächter Temperaturfühler Entleerungshahn

8 9 10 11 12 13 14 15

Trennwärmetauscher Differenzdruckwächter Ausdehungsgefäß Sicherheitsbaugruppe Lösbare Verbindung Förderbrunnen Schluckbrunnen Rückschlagklappe

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Anwendungsfälle und Beispiele

Geothermisches Sondenfeld, Energiepfähle oder Flächenkollektoren als Quelle T T

T T

T T

2 1 5

M

5

7

1 M

3 TI

5

6

5

PI

PI

4

7 TI

8

Beispielhydraulik

1 2 3 4

Absperrventil (geregelt) Entgasungsanlage Überdruckventil Ausdehnungsgefäß

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O

5 6 7 8

Absperrventil (manuell) Filter Temperaturfühler Sondenfeld

37


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Anwendungsfälle und Beispiele

Bivalenter oder monoenergetischer Einsatz der GEOZENT Eco Wärmepumpe zur Grundlastabdeckung im Heizbetrieb

18

17 5 3

4

9

2

TT 7

16

6

T

14

TI

PI

2

1 T

TT 8

10

11

15

13

T

PI T

4

12

4

T T

Beispielhydraulik

1 2 3 4

5 6 7 8 9

38

Lösbare Verbindung Rohrleitungskompensator/Schallkompensator Mikroblasenabscheider Absperrventile (gegen unabsichtliches Schließen gesichert) Entlüftungshahn Heizspeicher Temperaturfühler Heizspeicher oben Temperaturfühler Heizspeicher unten Heizkreisförderpumpe

10 11 12 13 14 15 16 17 18

Verbrauchernetz Manometer Filter Ausdehnungsgefäß Sicherheitsventil Entleerungshahn 3-Wege-Ventil (Mischer Variante) Wärmetauscher zur zweiten Wärmequelle Fernwärmenetz/Fossil erwärmter Heizkreis

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Anwendungsfälle und Beispiele

Bivalenter oder monoenergetischer Einsatz der GEOZENT Eco Wärmepumpe zur Grundlastabdeckung im Kühlbetrieb PI

4 5

4

12

T

11

14

PI

T

2 TT 7

10

13

T

1 6 9

T

TI

2

16 TT 8

4

3

15

T

17

T

18

Beispielhydraulik

1 2 3 4

5 6 7 8 9

Lösbare Verbindung Rohrleitungskompensator/Schallkompensator Mikroblasenabscheider Absperrventile (gegen unabsichtliches Schließen gesichert) Entlüftungshahn Kühlspeicher Temperaturfühler Kühlspeicher oben Temperaturfühler Kühlspeicher unten Kühlkreisförderpumpe

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O

10 11 12 13 14 15 16 17 18

Verbrauchernetz Manometer Filter Ausdehnungsgefäß Sicherheitsventil Entleerungshahn 3-Wege-Ventil (Mischer Variante) Wärmetauscher zur zweiten Wärmequelle Eisspeicher, sonstige Kältequellen

39


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Anwendungsfälle und Beispiele

Beispielvarianten zur Warmwasserbereitung mit der GEOZENT Eco Wärmepumpe

TWW T T

TT T T

TI PI TT

T

PI

T

Beispielhydraulik Speicher-in-Speicher Lösung: optimal für hohe Vorlauftemperaturen im Heizkreis (≥ 45 °C)

T TWW

TKW T T

TT T

M T

TI PI TT

T

PI

T

Beispielhydraulik 2-Speicher Lösung für mit Frischwasserstation: optimal für niedrige Vorlauftemperaturen im Heizkreis (Beispielhydraulik)

Hinweis Aufgrund der hohen Leistungen der GEOZENT Eco Wärmepumpen sollten keine Kombispeicher eingesetzt werden, bei denen das Trinkwasser über Rohrwendel erwärmt wird. Hier besteht die Gefahr, dass die Rohrwendel nicht ausreichend Wärme an das Trinkwasser abgehen kann und das Heizwasser mit zu hoher Temperaratur zur Wärmepumpe zurück fließt. Das würde zur Folge haben, dass die Wärmepumpe herunter fährt noch bevor die gewünschte Trinkwassertemperatur erreicht worden ist.

40

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Anwendungsfälle und Beispiele

Anwendungsfall GEOZENT Eco mit Geothermie Sondenfeld und Heiz- und Kühlanforderung Eco für die Aufstellung im Versorgungsraum nur wenig Platz. Durch die ebenfalls bereits integrierten Hydraulikkomponenten wie z.B. Pumpen und Rohrleitungen wird die Gefahr von bauseitigen Anschlussfehlern auf ein Minimum reduziert.

In der nachfolgenden Grafik ist der volle Funktionsumfang der GEOZENT Eco Wärmepumpe (Heizen, Kühlen, Naturalkühlen und Dualbetrieb) dargestellt. Alle notwendigen Komponenten sind in kompakter Bauweise im Gerät untergebracht. Dadurch benötigt die GEOZENT

TT

TI T

PI TT

T

PI

T T

PI

T

PI

T

TT TI

Entgasungsanlage

TT

PI

TI

PI

TI

Beispieldarstellung einer GEOZENT Eco Wärmepumpenanlage (Gesamthydraulik)

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O

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Zent-Frenger GEOZENT Eco > Anwendungsfälle und Beispiele

Systemvergleich: Einzelkomponentenlösung – GEOZENT Eco Konventionelle Lösung mit Einzelkomponenten

Neben dem erhöhten Planungsaufwand im Vorfeld birgt dieser Ansatz auf der Baustelle Risiken, z.B. dann, wenn Komponenten fehlen oder nicht zueinander passen. Dann sind straffe Zeitpläne oder Kostenvorgaben oftmals nicht mehr einzuhalten.

Bei einer klassischen Anlagenkonzeption werden die für die Funktionen erforderlichen Komponenten und Baugruppen meist erst auf der Baustelle zusammengebaut.

Speicher Kälte/Klima

Systemtrenner passive und aktive Kühlung

vom Kälteverteiler TT

M TT

M

M

zum Kälteverteiler

M P

M

M

P

PS 28B7

Außentemperatur

P

PS 28B7

TT

M

Analog Modem

M

M

Sondenverteilung

Speicher Heizung

Optional: Analoge Telefonleitung Ethernet MOD Bus M

zum Heizverteiler

Steuerung mit Touchpanel

TT

TT

vom Heizverteiler

Wärmepumpe Master

P

Wärmepumpe Slave

TT

TT

Modullösung mit GEOZENT Eco Wärmepumpen In der GEOZENT Eco Wärmepumpe sind ab Werk bereits alle zur Funktion benötigten Anlagenkomponen integriert und geprüft. Somit braucht die Wärmepumpe auf der Baustelle nur noch mit dem

Quellen- und Verbraucherrohrleitungsnetzt verbunden und an die Stromversorgung angeschlossen werden. Das macht die Installation auf der Baustelle wesentlich schneller, sicherer und kalkulierbarer im Vergleich mit der klassischen EinzelkomponentenLösung.

Speicher Kälte/Klima vom Kälteverteiler TT

TT

DSL- Anschluss

zum Kälteverteiler

GLT- Anschluss

*)

*)

PT

PT

Steuerung mit Touchpanel P

Microblasenabscheider

Sondenverteilung

Außentemperatur *)

VPN getunneltes DHCPModem

P

*)

*)

PT

PT

Speicher Heizung

Energiezentrale GEOZENT Eco

zum Heizverteiler TT

Kältemittel R134a

TT 35B1

TT

*)

*)

PT

PT

P

vom Heizverteiler

Ethylenglykol 25 %

42

*) = Optionaler Lieferumfang von Zent-Frenger, Montage/Elektromontage bauseits

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Anwendungsf채lle und Beispiele

Notizen

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O

43


44

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O


Technische Daten GEOZENT Eco Technische Daten Eco 80 – 320 •••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• 46 Leistungskurven Eco 80 ••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• 48 Leistungskurven Eco 100 ••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• 50 Leistungskurven Eco 130 ••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• 52 Leistungskurven Eco 170 ••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• 54 Leistungskurven Eco 210 ••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• 56 Leistungskurven Eco 280 ••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• 58 Leistungskurven Eco 320 ••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• 60

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O

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Zent-Frenger GEOZENT Eco > Technische Daten GEOZENT Eco

Technische Daten Eco 80 – 320 Eco 80 Heizen Sole 4/0 °C; Wasser 30/35 °C (B4/W35). 1) Nennwärmeleistung [kW] 80,4 Entzugsleistung [kW] 63,6 Elektrische Leistungsaufnahme [kW] 16,8 COP [-] 4,79 CO2 Ersparnis geg. Erdgas bis zu [t/a] 16,9 Heizen Sole 4/0 °C; Wasser 45/50 °C (B4/W50). 1) Nennwärmeleistung [kW] 73,0 Entzugsleistung [kW] 50,5 Elektrische Leistungsaufnahme [kW] 22,5 COP [-] 3,25 CO2 Ersparnis geg. Erdgas bis zu [t/a] 8,9 Kühlen Sole 30/25 °C; Wasser 12/6 °C (B30/W6). 2) 5) Nennkälteleistung [kW] 79,0 Einbringleistung [kW] 95,1 Elektrische Leistungsaufnahme [kW] 16,1 EER [-] 4,89 CO2 Ersparnis geg. herkömmlichen 2,70 Kältemaschinen [t/a] Dualbetrieb Wasser 12/6 °C; Wasser 45/50 °C. 3) 5) Nennwärmeleistung [kW] 83,1 Nennkälteleistung [kW] 59,8 Elektrische Leistungsaufnahme [kW] 23,3 Dualbetrieb - Leistungszahl [-] 6,13 CO2 Ersparnis geg. herkömmlichen 12 Kältemaschinen und Erdgas [t/a] Naturalkühlbetrieb Sole 10/4 °C; Wasser 12/6 °C 4) 5) Nennkälteleistung [kW] 79,0 Elektrische Leistungsaufnahme [kW] 1,9 CO2 Ersparnis geg. herkömmlichen 13,2 Kältemaschinen [t/a]

Eco 100

Eco 130

Eco 170

Eco 210

Eco 280

Eco 320

101,2 80,3 20,9 4,85 21,5

130,5 104,0 26,5 4,93 28,1

175,0 138,2 36,8 4,76 36,5

210,9 166,0 44,9 4,70 43,5

287,0 230,5 56,5 5,08 63,3

317,5 253,4 64,1 4,95 68,6

91,4 63,5 27,9 3,28 11,3

117,4 82,7 34,7 3,38 15,6

163,5 113,3 50,2 3,26 20,0

198,8 137,8 61,0 3,26 24,4

255,2 179,5 75,7 3,37 33,6

291,1 205,6 85,5 3,41 39,1

99,8 119,8 20,0 4,99 3,67

129,1 154,6 25,5 5,07 5,02

172,2 207,5 35,3 4,88 5,74

206,7 249,9 43,2 4,78 6,28

273,7 328,3 54,6 5,01 10,24

312,4 374,3 61,9 5,05 12,00

104,0 75,1 28,9 6,20 15,2

133,7 97,9 35,8 6,46 20,5

182,9 131,6 51,2 6,14 26,5

223,7 161,2 62,5 6,16 32,5

291,6 214,0 77,6 6,52 45

331,4 242,7 88,7 6,47 50,8

100,0 2,3 16,9

129,0 3,3 21,5

172,0 4,1 28,8

206,0 4,5 34,8

274,0 5,5 46,7

311,0 7,0 52,4

1)

1800 h Heizen pro Jahr. 1500 h Kühlung pro Jahr. 3) 1000 h Dualbetrieb pro Jahr. 4) 1500 h Naturalkühlung pro Jahr. 5) EER der vergleichenden Kältemaschine: 4 2)

46

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Technische Daten GEOZENT Eco

Eco 80 Verdichter [-] Kältemittel [-] Kältemittel - Menge [kg]

Eco 100

Eco 130

Eco 170

Eco 210

Eco 280

Eco 320

CSH6553-50Y CSH6563-60Y CSH6593-60Y CSH7583-80Y CSH8563-90Y CSH8583-125Y CSH8593-140Y R 134A R 134A R 134A R 134A R 134A R 134A R 134A 26 34 43 60 71 120 136

Einsatzgrenzen Wärmequelle [°C] Heiz- und Kühlwasser [°C]

-6 °C – 12 °C 6 °C – 50 °C

Gesamtabmessungen Länge [mm] Breite [mm] Höhe Basis/Gehäuse [mm] Anzahl Module [-]

2225 1400 1750/1845 1

2225 1400 1750/1845 1

2225 1400 1750/1845 1

3169 1800 1750/1845 1

3169 1800 1750/1845 1

4175 2000 1795/1845 2

4175 2000 1795/1845 2

Leergewicht (Basis) ca. [kg] Leergewicht (Gehäuse) ca. [kg] Betriebsgewicht (Gehäuse) ca. [kg] Schalldruckpegel [dB(A)]

1999 2180 2319 75,5

2051 2237 2412 81,5

2165 2362 2614 80,7

2656 2946 3264 79,9

3097 3395 3811 83,9

3477 3892 4540 84,1

3569 3984 4684 84,5

Elektrischer Anschluss Einspeisung, Betriebsspannung Max. Leistungsaufnahme, ca. [kW] 31,5 Max. Betriebsstrom, ca. [A] 60,1 Max. Anlaufstrom, ca. [A] 225

38 72,5 276

47,4 86,4 280

3 P / N / PE / 400 V / 50 Hz 64,9 77,9 116,4 135 363 452

98,5 177,9 629

113,3 202,8 600

Dimension Heiznetz [DN] Dimension Kühlnetz [DN] Dimension Geothermie [DN]

65 65 65

80 80 80

100 100 100

100 100 100

50 50 50

80 80 80

100 100 100

Diagrammnutzung 140

Diagrammerläuterung: Gesucht wird die Entzugsleistung für den Betriebspunkt B8/W35. B8 steht dabei für die Vorlauftemperatur der Sole, B = (engl.) Brine = Sole. W35 steht für die Vorlauftemperatur im Heiznetz, W = (engl.) Water = Wasser. Zum Ermittlung des Ablesepunktes wird der für diese Diagramme hinterlegte Δ T Wert von 4 K für den Verdampfer von B8 abgezogen (B8 - 4 °K = 4 °C). Damit ergibt sich bei 4 °C der Ablesepunkt. Nun wird der Schnittpunkt mit der blauen Linie für W35 gewählt. Damit ergibt sich im nebenstehendem Beispiel eine ablesbare Entzugsleistung aus dem Erdreich von ca. 76 kW.

Entzugsleistung [kW]

120

B8|4 / W30|35

100

80

60 'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K 40 -2

0

2

4

6

8

10

12

14

16

18

Temperatur Eintritt in Quelle [°C] Vorlauftemperatur Heiznetz 35 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 40 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 45 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 50 °C

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O

47


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Technische Daten GEOZENT Eco

Leistungskurven Eco 80 – Heizbetrieb Entzugsleistung aus Quelle, ΔT = 5 K

Elektrische Leistungsaufnahme 25

Elektrische Leistungsaufnahme [kW]

140

Entzugsleistung [kW]

120

100

80

60 'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

24 23 22 21 20 19 18 17 'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

16

40

15 -2

0

2

4

6

8

10

12

14

16

18

-2

0

Temperatur Eintritt in Quelle [°C]

2

4

6

8

10

12

14

16

18

Temperatur Eintritt in Quelle [°C]

Vorlauftemperatur Heiznetz 35 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 40 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 45 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 50 °C

Vorlauftemperatur Heiznetz 35 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 40 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 45 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 50 °C

Heizleistung

COP

150

8,0 7,5

140

7,0 6,5 120

6,0

COP

Heizleistung [kW]

130

110

5,5 5,0

100

4,5 90 4,0 80

'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

70

3,0 -2

0

2

4

6

8

10

12

14

Temperatur Eintritt in Quelle [°C] Vorlauftemperatur Heiznetz 35 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 40 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 45 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 50 °C

48

'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

3,5

16

18

-2

0

2

4

6

8

10

12

14

16

18

Temperatur Eintritt in Quelle [°C] Vorlauftemperatur Heiznetz 35 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 40 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 45 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 50 °C

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Technische Daten GEOZENT Eco

Leistungskurven Eco 80 – Kühlbetrieb Eintragsleistung in Quelle, ΔT = 5 K

Elektrische Leistungsaufnahme 22

Elektrische Leistungsaufnahme [kW]

180

Eintragsleistung [kW]

170 160 150 140 130 120 110

'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

21

20

19

18

17 'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K 16

100 26

28

30

32

34

36

38

40

26

28

Temperatur Eintritt in Quelle [°C] Vorlauftemperatur Kühlnetz 18 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 15 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 12 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 09 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 06 °C

32

34

36

38

40

Vorlauftemperatur Kühlnetz 18 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 15 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 12 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 09 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 06 °C

Kühlleistung

EER

160

9,0 'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

150

'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

8,5

140

8,0

130 7,5 120

EER

Kühlleistung [kW]

30

Temperatur Eintritt in Quelle [°C]

110

7,0 6,5

100 6,0

90

5,5

80

5,0

70 26

28

30

32

34

36

Temperatur Eintritt in Quelle [°C] Vorlauftemperatur Kühlnetz 18 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 15 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 12 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 09 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 06 °C

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O

38

40

26

28

30

32

34

36

38

40

Temperatur Eintritt in Quelle [°C] Vorlauftemperatur Kühlnetz 18 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 15 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 12 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 09 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 06 °C

49


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Technische Daten GEOZENT Eco

Leistungskurven Eco 100 – Heizbetrieb Entzugsleistung aus Quelle, ΔT = 5 K

Elektrische Leistungsaufnahme 32

Elektrische Leistungsaufnahme [kW]

140

Entzugsleistung [kW]

120

100

80

60 'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

30

28

26

24

22

20

'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

18

40 -2

0

2

4

6

8

10

12

14

16

18

-2

0

Temperatur Eintritt in Quelle [°C] Vorlauftemperatur Heiznetz 35 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 40 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 45 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 50 °C

6

8

10

12

14

16

18

COP

180

8,0

170

7,5 7,0

160

6,5

150

6,0 140

COP

Heizleistung [kW]

4

Vorlauftemperatur Heiznetz 35 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 40 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 45 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 50 °C

Heizleistung

130

5,5 5,0

120

4,5

110

4,0 'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

100

'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

3,5 3,0

90 -2

0

2

4

6

8

10

12

14

Temperatur Eintritt in Quelle [°C] Vorlauftemperatur Heiznetz 35 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 40 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 45 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 50 °C

50

2

Temperatur Eintritt in Quelle [°C]

16

18

-2

0

2

4

6

8

10

12

14

16

18

Temperatur Eintritt in Quelle [°C] Vorlauftemperatur Heiznetz 35 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 40 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 45 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 50 °C

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Technische Daten GEOZENT Eco

Leistungskurven Eco 100 – Kühlbetrieb Eintragsleistung in Quelle, ΔT = 5 K

Elektrische Leistungsaufnahme

225

27

215

Elektrische Leistungsaufnahme [kW]

'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

Eintragsleistung [kW]

205 195 185 175 165 155 145

26 25 24 23 22 21 20

'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

19

135 26

28

30

32

34

36

38

40

26

28

Temperatur Eintritt in Quelle [°C] Vorlauftemperatur Kühlnetz 18 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 15 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 12 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 09 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 06 °C

34

36

38

40

38

40

EER

200

9,0

190

8,5

180

8,0

170

7,5

160

7,0

EER

Kühlleistung [kW]

32

Vorlauftemperatur Kühlnetz 18 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 15 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 12 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 09 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 06 °C

Kühlleistung

150

6,5

140

6,0

130

5,5 'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

120

30

Temperatur Eintritt in Quelle [°C]

'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

5,0

110

4,5 26

28

30

32

34

36

Temperatur Eintritt in Quelle [°C] Vorlauftemperatur Kühlnetz 18 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 15 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 12 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 09 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 06 °C

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O

38

40

26

28

30

32

34

36

Temperatur Eintritt in Quelle [°C] Vorlauftemperatur Kühlnetz 18 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 15 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 12 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 09 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 06 °C

51


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Technische Daten GEOZENT Eco

Leistungskurven Eco 130 – Heizbetrieb Entzugsleistung aus Quelle, ΔT = 5 K

Elektrische Leistungsaufnahme

200

Elektrische Leistungsaufnahme [kW]

180

Entzugsleistung [kW]

38

160

140

120

100 'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

36 34 32 30 28 26

'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

24

80 -2

0

2

4

6

8

10

12

14

16

-2

18

0

2

4

6

8

10

12

14

16

18

Temperatur Eintritt in Quelle [°C]

Temperatur Eintritt in Quelle [°C]

Vorlauftemperatur Heiznetz 35 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 40 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 45 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 50 °C

Vorlauftemperatur Heiznetz 35 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 40 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 45 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 50 °C

Heizleistung

COP

230

8,0 7,5 7,0 6,5

190

6,0

COP

Heizleistung [kW]

210

170

5,0 150

4,5 4,0

130 'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

3,5 3,0

110 -2

0

2

4

6

8

10

12

14

Temperatur Eintritt in Quelle [°C] Vorlauftemperatur Heiznetz 35 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 40 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 45 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 50 °C

52

5,5

16

18

-2

0

2

4

6

8

10

12

14

16

18

Temperatur Eintritt in Quelle [°C] Vorlauftemperatur Heiznetz 35 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 40 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 45 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 50 °C

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Technische Daten GEOZENT Eco

Leistungskurven Eco 130 – Kühlbetrieb Eintragsleistung in Quelle, ΔT = 5 K

Elektrische Leistungsaufnahme

290

33

280

Elektrische Leistungsaufnahme [kW]

'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

Eintragsleistung [kW]

270 260 250 240 230 220 210 200 190

32 31 30 29 28 27 26 'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

25

180

24 26

28

30

32

34

36

38

40

26

28

Temperatur Eintritt in Quelle [°C] Vorlauftemperatur Kühlnetz 18 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 15 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 12 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 09 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 06 °C

32

34

36

38

40

38

40

Vorlauftemperatur Kühlnetz 18 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 15 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 12 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 09 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 06 °C

Kühlleistung

EER 10,0

260

'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

250

9,5

240

9,0

230

8,5

220

8,0

EER

Kühlleistung [kW]

30

Temperatur Eintritt in Quelle [°C]

210 200

7,5 7,0

190

6,5

180 170

6,0

160

5,5

150

'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

5,0 26

28

30

32

34

36

Temperatur Eintritt in Quelle [°C] Vorlauftemperatur Kühlnetz 18 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 15 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 12 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 09 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 06 °C

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O

38

40

26

28

30

32

34

36

Temperatur Eintritt in Quelle [°C] Vorlauftemperatur Kühlnetz 18 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 15 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 12 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 09 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 06 °C

53


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Technische Daten GEOZENT Eco

Leistungskurven Eco 170 – Heizbetrieb Entzugsleistung aus Quelle, ΔT = 5 K

Elektrische Leistungsaufnahme 55

Elektrische Leistungsaufnahme [kW]

270

Entzugsleistung [kW]

250 230 210 190 170 150 130

'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

50

45

40

35 'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

110

30 -2

0

2

4

6

8

10

12

14

16

18

-2

0

Temperatur Eintritt in Quelle [°C]

2

4

6

8

10

12

14

16

18

Temperatur Eintritt in Quelle [°C]

Vorlauftemperatur Heiznetz 35 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 40 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 45 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 50 °C

Vorlauftemperatur Heiznetz 35 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 40 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 45 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 50 °C

Heizleistung

COP

310

8,0 7,5

290

7,0 6,5 250

6,0

COP

Heizleistung [kW]

270

230

5,5 5,0

210

4,5 190 4,0 170

'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

150

3,0 -2

0

2

4

6

8

10

12

14

Temperatur Eintritt in Quelle [°C] Vorlauftemperatur Heiznetz 35 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 40 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 45 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 50 °C

54

'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

3,5

16

18

-2

0

2

4

6

8

10

12

14

16

18

Temperatur Eintritt in Quelle [°C] Vorlauftemperatur Heiznetz 35 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 40 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 45 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 50 °C

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Technische Daten GEOZENT Eco

Leistungskurven Eco 170 – Kühlbetrieb Eintragsleistung in Quelle, ΔT = 5 K

Elektrische Leistungsaufnahme

400

50

Eintragsleistung [kW]

380

Elektrische Leistungsaufnahme [kW]

'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

360 340 320 300 280 260

48 46 44 42 40 38 36 34 'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

32 30

240 26

28

30

32

34

36

38

40

26

28

Temperatur Eintritt in Quelle [°C] Vorlauftemperatur Kühlnetz 18 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 15 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 12 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 09 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 06 °C

32

34

36

38

40

Vorlauftemperatur Kühlnetz 18 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 15 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 12 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 09 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 06 °C

Kühlleistung

EER 8,5

360 'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

340

'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

8,0

320

7,5

300

7,0

EER

Kühlleistung [kW]

30

Temperatur Eintritt in Quelle [°C]

280

6,5

260

6,0

240

5,5

220

5,0

200

4,5 26

28

30

32

34

36

Temperatur Eintritt in Quelle [°C] Vorlauftemperatur Kühlnetz 18 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 15 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 12 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 09 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 06 °C

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O

38

40

26

28

30

32

34

36

38

40

Temperatur Eintritt in Quelle [°C] Vorlauftemperatur Kühlnetz 18 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 15 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 12 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 09 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 06 °C

55


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Technische Daten GEOZENT Eco

Leistungskurven Eco 210 – Heizbetrieb Entzugsleistung aus Quelle, ΔT = 5 K

Elektrische Leistungsaufnahme 70

Elektrische Leistungsaufnahme [kW]

330 310

Entzugsleistung [kW]

290 270 250 230 210 190 170 'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

150

65

60

55

50

45 'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K 40

130 -2

0

2

4

6

8

10

12

14

16

18

-2

0

Temperatur Eintritt in Quelle [°C] Vorlauftemperatur Heiznetz 35 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 40 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 45 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 50 °C

4

6

8

10

12

14

16

18

Vorlauftemperatur Heiznetz 35 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 40 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 45 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 50 °C

Heizleistung

COP

380

8,0

360

7,5

340

7,0

320

6,5 6,0

300

COP

Heizleistung [kW]

2

Temperatur Eintritt in Quelle [°C]

280

5,5 5,0

260

4,5

240

4,0 220 'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

200

'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

3,5 3,0

-2

0

2

4

6

8

10

12

14

Temperatur Eintritt in Quelle [°C] Vorlauftemperatur Heiznetz 35 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 40 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 45 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 50 °C

56

16

18

-2

0

2

4

6

8

10

12

14

16

18

Temperatur Eintritt in Quelle [°C] Vorlauftemperatur Heiznetz 35 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 40 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 45 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 50 °C

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Technische Daten GEOZENT Eco

Leistungskurven Eco 210 – Kühlbetrieb Eintragsleistung in Quelle, ΔT = 5 K

Elektrische Leistungsaufnahme 57

480 460

Elektrische Leistungsaufnahme [kW]

'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

Eintragsleistung [kW]

440 420 400 380 360 340 320

55 53 51 49 47 45

26

28

30

32

34

36

38

'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

43

300 40

26

28

Temperatur Eintritt in Quelle [°C] Vorlauftemperatur Kühlnetz 18 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 15 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 12 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 09 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 06 °C

32

34

36

38

40

Vorlauftemperatur Kühlnetz 18 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 15 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 12 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 09 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 06 °C

Kühlleistung

EER

430

9,0 'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

410

'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

8,5

390

8,0

370

7,5

350

EER

Kühlleistung [kW]

30

Temperatur Eintritt in Quelle [°C]

330 310

7,0 6,5 6,0

290

5,5 270

5,0 250

4,5 26

28

30

32

34

36

Temperatur Eintritt in Quelle [°C] Vorlauftemperatur Kühlnetz 18 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 15 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 12 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 09 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 06 °C

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O

38

40

26

28

30

32

34

36

38

40

Temperatur Eintritt in Quelle [°C] Vorlauftemperatur Kühlnetz 18 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 15 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 12 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 09 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 06 °C

57


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Technische Daten GEOZENT Eco

Leistungskurven Eco 280 – Heizbetrieb Entzugsleistung aus Quelle, ΔT = 5 K

Elektrische Leistungsaufnahme 90

Elektrische Leistungsaufnahme [kW]

420

Entzugsleistung [kW]

370

320

270

230 'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

85 80 75 70 65 60 55

'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

50

170 -2

0

2

4

6

8

10

12

14

16

18

-2

0

Temperatur Eintritt in Quelle [°C]

2

4

6

8

10

12

14

16

18

Temperatur Eintritt in Quelle [°C]

Vorlauftemperatur Heiznetz 35 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 40 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 45 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 50 °C

Vorlauftemperatur Heiznetz 35 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 40 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 45 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 50 °C

Heizleistung

COP

500

8,0 7,5 7,0 6,5

400

6,0

COP

Heizleistung [kW]

450

350

5,0 4,5

300

4,0 'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

3,5

250

3,0 -2

0

2

4

6

8

10

12

14

Temperatur Eintritt in Quelle [°C] Vorlauftemperatur Heiznetz 35 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 40 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 45 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 50 °C

58

5,5

16

18

-2

0

2

4

6

8

10

12

14

16

18

Temperatur Eintritt in Quelle [°C] Vorlauftemperatur Heiznetz 35 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 40 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 45 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 50 °C

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Technische Daten GEOZENT Eco

Leistungskurven Eco 280 – Kühlbetrieb Eintragsleistung in Quelle, ΔT = 5 K

Elektrische Leistungsaufnahme

630

72

Elektrische Leistungsaufnahme [kW]

'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

Eintragsleistung [kW]

580

530

480

430

70 68 66 64 62 60 58 'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

56 54

380 26

28

30

32

34

36

38

40

26

28

Temperatur Eintritt in Quelle [°C]

30

32

34

36

38

40

Temperatur Eintritt in Quelle [°C]

Vorlauftemperatur Kühlnetz 18 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 15 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 12 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 09 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 06 °C

Vorlauftemperatur Kühlnetz 18 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 15 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 12 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 09 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 06 °C

Kühlleistung

EER 9,0

570 'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

8,5

520

7,5

470

EER

Kühlleistung [kW]

8,0

420

7,0 6,5 6,0

370

5,5 5,0

320 26

28

30

32

34

36

Temperatur Eintritt in Quelle [°C] Vorlauftemperatur Kühlnetz 18 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 15 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 12 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 09 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 06 °C

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O

38

40

26

28

30

32

34

36

38

40

Temperatur Eintritt in Quelle [°C] Vorlauftemperatur Kühlnetz 18 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 15 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 12 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 09 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 06 °C

59


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Technische Daten GEOZENT Eco

Leistungskurven Eco 320 – Heizbetrieb Entzugsleistung aus Quelle, ΔT = 5 K

Elektrische Leistungsaufnahme 100

Elektrische Leistungsaufnahme [kW]

480

Entzugsleistung [kW]

430

380

330

280

230 'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

95 90 85 80 75 70 65 'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

60 55

180 -2

0

2

4

6

8

10

12

14

16

18

-2

0

Temperatur Eintritt in Quelle [°C]

2

4

6

8

10

12

14

16

18

Temperatur Eintritt in Quelle [°C]

Vorlauftemperatur Heiznetz 35 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 40 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 45 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 50 °C

Vorlauftemperatur Heiznetz 35 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 40 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 45 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 50 °C

Heizleistung

COP

560

8,0 7,5 7,0 6,5

460 6,0

COP

Heizleistung [kW]

510

410

5,5 5,0 4,5

360

4,0 'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

310

'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

3,5 3,0

-2

0

2

4

6

8

10

12

14

Temperatur Eintritt in Quelle [°C] Vorlauftemperatur Heiznetz 35 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 40 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 45 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 50 °C

60

16

18

-2

0

2

4

6

8

10

12

14

16

18

Temperatur Eintritt in Quelle [°C] Vorlauftemperatur Heiznetz 35 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 40 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 45 °C Vorlauftemperatur Heiznetz 50 °C

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Technische Daten GEOZENT Eco

Leistungskurven Eco 320 – Kühlbetrieb Eintragsleistung in Quelle, ΔT = 5 K

Elektrische Leistungsaufnahme

710

85

Elektrische Leistungsaufnahme [kW]

'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

Eintragsleistung [kW]

660

610

560

510

460

80

75

70

65 'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K 60

26

28

30

32

34

36

38

40

26

28

Temperatur Eintritt in Quelle [°C]

30

32

34

36

38

40

Temperatur Eintritt in Quelle [°C]

Vorlauftemperatur Kühlnetz 18 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 15 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 12 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 09 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 06 °C

Vorlauftemperatur Kühlnetz 18 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 15 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 12 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 09 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 06 °C

Kühlleistung

EER 9,0

630 'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

'T am Verdampfer: 4 K 'T am Kondensator: 5 K

8,5

580

530

7,5

EER

Kühlleistung [kW]

8,0

480

7,0 6,5

430

6,0 5,5

380

5,0 26

28

30

32

34

36

Temperatur Eintritt in Quelle [°C] Vorlauftemperatur Kühlnetz 18 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 15 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 12 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 09 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 06 °C

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O

38

40

26

28

30

32

34

36

38

40

Temperatur Eintritt in Quelle [°C] Vorlauftemperatur Kühlnetz 18 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 15 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 12 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 09 °C Vorlauftemperatur Kühlnetz 06 °C

61


62

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O


Abmessungen und Sicherheitsabstände Eco 80 Basisversion/Gehäuseversion ••••••���••••••••••••••••••••••••••••••• 64 Eco 100 Basisversion/Gehäuseversion ••••••••••••••••••••••••••••••••••••• 66 Eco 130 Basisversion/Gehäuseversion ••••••••••••••••••••••••••••••••••••• 68 Eco 170 Basisversion/Gehäuseversion ••••••••••••••••••••••••••••••••••••• 70 Eco 210 Basisversion/Gehäuseversion ••••••••••••••••••••••••••••••••••••• 72 Eco 280 Basisversion/Gehäuseversion ••••••••••••••••••••••••••••••••••••• 74 Eco 280 Hydraulikmodul Basisversion/Gehäuseversion ••••••••••••••••••••••• 76 Eco 280 Kältemodul Basisversion/Gehäuseversion ••••••••••••••••••••••••••• 77 Eco 320 Basisversion/Gehäuseversion ••••••••••••••••••••••••••••••••••••• 78 Eco 320 Hydraulikmodul Basisversion/Gehäuseversion ••••••••••••••••••••••• 80 Eco 320 Kältemodul Basisversion/Gehäuseversion ••••••••••••••••••••••••••• 81

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O

63


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Abmessungen und Sicherheitsabstände

GEOZENT Eco 80 Basisversion 2 3

1

4 5

A Frontansicht

6

B

B

A

Seitenansicht

Anschlusskennzeichnungen (DN50 PN10) 1 Rücklauf vom Heiznetz 2 Vorlauf vom Heiznetz 3 Rücklauf vom Kaltnetz 4 Vorlauf vom Kaltnetz 5 Rücklauf von der Geothermie 6 Vorlauf zur Geothermie

5

4 6 2

Anschläge A Kranöse B Staplereinschub

1

3

Draufsicht

Abmessungen in mm Technische Änderungen vorbehalten

64

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Abmessungen und Sicherheitsabstände

GEOZENT Eco 80 Gehäuseversion

A Frontansicht

B

B

A

Seitenansicht

Anschlusskennzeichnungen (DN50 PN10) 1 Rücklauf vom Heiznetz 2 Vorlauf vom Heiznetz 3 Rücklauf vom Kaltnetz 4 Vorlauf vom Kaltnetz 5 Rücklauf von der Geothermie 6 Vorlauf zur Geothermie

5

4

6 2

Anschläge A Kranöse B Staplereinschub

1

3

Draufsicht

Abmessungen in mm Technische Änderungen vorbehalten

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O

Sicherheitsabstände (gültig auch für die Basisversion)

65


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Abmessungen und Sicherheitsabstände

GEOZENT Eco 100 Basisversion 3

1 2

4 5

A Frontansicht

6

B

B

A

Seitenansicht

Anschlusskennzeichnungen (DN65 PN10) 1 Rücklauf vom Heiznetz 2 Vorlauf vom Heiznetz 3 Rücklauf vom Kaltnetz 4 Vorlauf vom Kaltnetz 5 Rücklauf von der Geothermie 6 Vorlauf zur Geothermie

5 4 6 2

Anschläge A Kranöse B Staplereinschub

1

3

Draufsicht

Abmessungen in mm Technische Änderungen vorbehalten

66

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Abmessungen und Sicherheitsabstände

GEOZENT Eco 100 Gehäuseversion

A Frontansicht

B

B

A

Seitenansicht

Anschlusskennzeichnungen (DN65 PN10) 1 Rücklauf vom Heiznetz 2 Vorlauf vom Heiznetz 3 Rücklauf vom Kaltnetz 4 Vorlauf vom Kaltnetz 5 Rücklauf von der Geothermie 6 Vorlauf zur Geothermie

5

6

4

2

Anschläge A Kranöse B Staplereinschub

1

3

Draufsicht

Abmessungen in mm Technische Änderungen vorbehalten

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O

Sicherheitsabstände (gültig auch für die Basisversion)

67


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Abmessungen und Sicherheitsabstände

GEOZENT Eco 130 Basisversion 2

3

1

4 5

A

Frontansicht

6

B

B

A

Seitenansicht

Anschlusskennzeichnungen (DN80 PN10) 1 Rücklauf vom Heiznetz 2 Vorlauf vom Heiznetz 3 Rücklauf vom Kaltnetz 4 Vorlauf vom Kaltnetz 5 Rücklauf von der Geothermie 6 Vorlauf zur Geothermie

5 4

6 2

Anschläge A Kranöse B Staplereinschub

1

3

Draufsicht

Abmessungen in mm Technische Änderungen vorbehalten

68

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Abmessungen und Sicherheitsabstände

GEOZENT Eco 130 Gehäuseversion

A

Frontansicht

B

B

A

Seitenansicht

Anschlusskennzeichnungen (DN80 PN10) 1 Rücklauf vom Heiznetz 2 Vorlauf vom Heiznetz 3 Rücklauf vom Kaltnetz 4 Vorlauf vom Kaltnetz 5 Rücklauf von der Geothermie 6 Vorlauf zur Geothermie

5 4 6 2

Anschläge A Kranöse B Staplereinschub

1

3

Draufsicht

Abmessungen in mm Technische Änderungen vorbehalten

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O

Sicherheitsabstände (gültig auch für die Basisversion)

69


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Abmessungen und Sicherheitsabstände

GEOZENT Eco 170 Basisversion 3

2

1

4 5

A

Frontansicht

6

B

B

A

Seitenansicht

Anschlusskennzeichnungen (DN80 PN10) 1 Rücklauf vom Heiznetz 2 Vorlauf vom Heiznetz 3 Rücklauf vom Kaltnetz 4 Vorlauf vom Kaltnetz 5 Rücklauf von der Geothermie 6 Vorlauf zur Geothermie

5 6

4

2

Anschläge A Kranöse B Staplereinschub

1

3

Draufsicht

Abmessungen in mm Technische Änderungen vorbehalten

70

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Abmessungen und Sicherheitsabstände

GEOZENT Eco 170 Gehäuseversion

A

Frontansicht

B

B

A

Seitenansicht

Anschlusskennzeichnungen (DN80 PN10) 1 Rücklauf vom Heiznetz 2 Vorlauf vom Heiznetz 3 Rücklauf vom Kaltnetz 4 Vorlauf vom Kaltnetz 5 Rücklauf von der Geothermie 6 Vorlauf zur Geothermie

5

4

6 2

Anschläge A Kranöse B Staplereinschub

1

3

Draufsicht

Sicherheitsabstände (gültig auch für die Basisversion)

Abmessungen in mm Technische Änderungen vorbehalten

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O

71


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Abmessungen und Sicherheitsabstände

GEOZENT Eco 210 Basisversion 3

2

1

4 5

A

Frontansicht

6

B

B

A

Seitenansicht

Anschlusskennzeichnungen (DN100 PN10) 1 Rücklauf vom Heiznetz 2 Vorlauf vom Heiznetz 3 Rücklauf vom Kaltnetz 4 Vorlauf vom Kaltnetz 5 Rücklauf von der Geothermie 6 Vorlauf zur Geothermie

5 4 2

Anschläge A Kranöse B Staplereinschub

1

6

3

Draufsicht

Abmessungen in mm Technische Änderungen vorbehalten

72

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Abmessungen und Sicherheitsabstände

GEOZENT Eco 210 Gehäuseversion

A Frontansicht

B

B

A

Seitenansicht

Anschlusskennzeichnungen (DN100 PN10) 1 Rücklauf vom Heiznetz 2 Vorlauf vom Heiznetz 3 Rücklauf vom Kaltnetz 4 Vorlauf vom Kaltnetz 5 Rücklauf von der Geothermie 6 Vorlauf zur Geothermie

5 2

Anschläge A Kranöse B Staplereinschub

1

4

6

3

Draufsicht

Sicherheitsabstände (gültig auch für die Basisversion)

Abmessungen in mm Technische Änderungen vorbehalten

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O

73


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Abmessungen und Sicherheitsabstände

GEOZENT Eco 280 Basisversion 5

2

6

4 3

A Frontansicht

B

B

A

A

B

B A

Seitenansicht

6

5 1 2

4 3

1

5 2

6 3 4

Rückansicht

Draufsicht

Anschlusskennzeichnungen (DN100 PN10) 1 Rücklauf vom Heiznetz 2 Vorlauf vom Heiznetz 3 Rücklauf vom Kaltnetz 4 Vorlauf vom Kaltnetz 5 Rücklauf von der Geothermie 6 Vorlauf zur Geothermie Anschläge A Kranöse B Staplereinschub

Abmessungen in mm Technische Änderungen vorbehalten

74

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Abmessungen und Sicherheitsabstände

GEOZENT Eco 280 Gehäuseversion 1

5

2

6

3

4

2

A Frontansicht

B

B

A

4

A

B

1 5 3

6

B A

Seitenansicht

1

5 2

6 3 4

Rückansicht

Draufsicht

Anschlusskennzeichnungen (DN100 PN10) 1 Rücklauf vom Heiznetz 2 Vorlauf vom Heiznetz 3 Rücklauf vom Kaltnetz 4 Vorlauf vom Kaltnetz 5 Rücklauf von der Geothermie 6 Vorlauf zur Geothermie Anschläge A Kranöse B Staplereinschub Sicherheitsabstände (gültig auch für die Basisversion)

Abmessungen in mm Technische Änderungen vorbehalten

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O

75


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Abmessungen und Sicherheitsabstände

GEOZENT Eco 280 Hydraulikmodul Basisversion

A

Frontansicht

Anschläge A Kranöse

B

B

A

Seitenansicht

B

Draufsicht

Staplereinschub

GEOZENT Eco 280 Hydraulikmodul Gehäuseversion

A

Frontansicht

Anschläge A Kranöse

Seitenansicht

B

B

B

A

Draufsicht

Staplereinschub

Abmessungen in mm Technische Änderungen vorbehalten

76

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Abmessungen und Sicherheitsabstände

GEOZENT Eco 280 Kältemodul Basisversion

A

Frontansicht

Anschläge A Kranöse

B

B

A

Seitenansicht

B

Draufsicht

Staplereinschub

GEOZENT Eco 280 Kältemodul Gehäuseversion

A

Frontansicht

Anschläge A Kranöse

Seitenansicht

B

B

B

A

Draufsicht

Staplereinschub

Abmessungen in mm Technische Änderungen vorbehalten

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O

77


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Abmessungen und Sicherheitsabstände

GEOZENT Eco 320 Basisversion 6

2

A Frontansicht

B

B

A

4

A

B

B A

Seitenansicht

6

5 1

2

4 3

5

1 2

6 3 4

Rückansicht

Draufsicht

Anschlusskennzeichnungen (DN100 PN10) 1 Rücklauf vom Heiznetz 2 Vorlauf vom Heiznetz 3 Rücklauf vom Kaltnetz 4 Vorlauf vom Kaltnetz 5 Rücklauf von der Geothermie 6 Vorlauf zur Geothermie Anschläge A Kranöse B Staplereinschub

Abmessungen in mm Technische Änderungen vorbehalten

78

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Abmessungen und Sicherheitsabstände

GEOZENT Eco 320 Gehäuseversion 1

5

2

6

3

4

2

A Frontansicht

B

B

A

A

4

1 5 3

B

B A

6

Seitenansicht

1

5 2

6 3 4

Rückansicht

Draufsicht

Anschlusskennzeichnungen (DN100 PN10) 1 Rücklauf vom Heiznetz 2 Vorlauf vom Heiznetz 3 Rücklauf vom Kaltnetz 4 Vorlauf vom Kaltnetz 5 Rücklauf von der Geothermie 6 Vorlauf zur Geothermie Anschläge A Kranöse B Staplereinschub Sicherheitsabstände (gültig auch für die Basisversion)

Abmessungen in mm Technische Änderungen vorbehalten

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O

79


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Abmessungen und Sicherheitsabstände

GEOZENT Eco 320 Hydraulikmodul Basisversion

A

Frontansicht

Anschläge A Kranöse

B

B

A

Seitenansicht

B

Draufsicht

Staplereinschub

GEOZENT Eco 320 Hydraulikmodul Gehäuseversion

A

Frontansicht

Anschläge A Kranöse

Seitenansicht

B

B

B

A

Draufsicht

Staplereinschub

Abmessungen in mm Technische Änderungen vorbehalten

80

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O


Zent-Frenger GEOZENT Eco > Abmessungen und Sicherheitsabstände

GEOZENT Eco 320 Kältemodul Basisversion

A

Frontansicht

Anschläge A Kranöse

B

B

A

Seitenansicht

B

Draufsicht

Staplereinschub

GEOZENT Eco 320 Kältemodul Gehäuseversion

A

Frontansicht

Anschläge A Kranöse

Seitenansicht

B

B

B

A

Draufsicht

Staplereinschub

Abmessungen in mm Technische Änderungen vorbehalten

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O

81


Notizen

82

Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O


Z E N T- F R E N G E R G E O Z E N T E C O

83


1071794 – 03/2014 ME – Änderungen vorbehalten

Zent-Frenger GmbH Zentrale / Niederlassung Mitte Schwarzwaldstraße 2 D-64646 Heppenheim T +49 (0)6252 7907-0 F +49 (0)6252 7907-31 E heppenheim@zent-frenger.de

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