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Gebäudetechnik T E C H N I S C H E R G E S A M T K ATA L O G 2 0 13/ 14 V E R B U N D R O H R I N S TA L L AT I O N P E - X A I N S TA L L AT I O N FL ÄCHENHEIZUNG, FL ÄCHENKÜHLUNG VER SORGUNG | GEOTHERMIE

Auszug

Uponor Nassbausystem Classic


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Unser Wissen und unser Know-how haben wir in der Uponor Academy gebündelt. Für jeden Fachbereich stehen Experten bereit, die mit Ihnen den neuesten Stand der Technik beleuchten und wertvolle Tipps für die Praxis vermitteln. Nutzen Sie unsere Kompetenz für Ihre Projekte. Gerne informieren wir Sie über die zahlreichen Seminar- und Trainingsangebote der Uponor Academy. Mehr Informationen erhalten Sie im Internet unter: www.uponor.de

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Uponor Nassbausystem Classic


Heizen und Kühlen mit Uponor Bodeninstallation für Neubau und Renovierung > Nassbausysteme > Uponor Nassbausystem Classic

Uponor Nassbausystem Classic Systembeschreibung/Einsatzbereich Uponor Classic Das Nassbausystem Uponor Classic ist das ideale Fußbodenheiz-/-kühlsystem für variable Bodenaufbauten im Wohnungsneubau und gewerb-

lichen Bereich. Drei unterschiedliche Mattenraster ermöglichen die optimale Anpassung der Heizrohrabstände an den jeweiligen Wärmebedarf. Durch die Trennung von Heizebene und Dämmschicht(en) ist das

System in Kombination mit hoch belastbaren Dämmstoffen auch bei hohen Verkehrslasten, wie sie z. B. in Autohäusern, Fertigungshallen, Verkaufsräumen usw. auftreten können, hervorragend einsetzbar.

Ihr Nutzen Effizient: Flexibel, schnell und einfach zu installieren Wahlfrei: Montierbar auf beliebiger Dämmung Sicher: Keine Beschädigung der Dämmschichtabdeckung Zuverlässig: Langjährig bewährtes System Belastbar: Je nach Zusatzdämmung auch für hohe Nutzlasten einsetzbar

Klare Linien im Raum ohne optisch störende Heizeinrichtungen: ein Eldorado für Architekten.

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Garantiert auch großflächig Wohlfühltemperatur: Das Uponor Nassbausystem Classic wärmt und kühlt grenzenlos.

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Heizen und Kühlen mit Uponor Bodeninstallation für Neubau und Renovierung > Nassbausysteme > Uponor Nassbausystem Classic

Systemkomponenten Die Uponor Classic Heizfläche besteht aus drei aufeinander abgestimmten Komponenten: dem Uponor Trägerelement für die präzise Rohrpositionierung, den Uponor Rohrhaltern aus schlagzähem Polyamid für die solide Fixierung des Rohres, dem bewährten Uponor PE-Xa Rohr. Sitzt und passt eins zum anderen Uponor Rohrhalter bieten wir in zwei Ausführungen an: zur Fixierung per Hand als Rohrhalter und zur Fixierung per Clipmaster als MasterRohrhalter.

Ihr Plus So geht die Montage leicht von der Hand: Optimale Arbeitshöhe von 92 cm für eine körpergerechte Arbeitshaltung bei Anwendern praktisch jeder Körpergröße Ergonomischer Handgriff Parierstangen für leichtes Handling Klingenverschluss zur Verhinderung des Herausrutschens der Uponor Master-Rohrhalter Minimale Handschließkraft erforderlich – für eine

montagefreundliche Dauerbetätigung Ladezone für drei 50erMagazine Uponor MasterRohrhalter Visier zum sicheren Platzieren der Uponor Master-Rohrhalter Zentrier- und Abschusseinrichtung für eine schnelle „Clipzeit“ „federleichtes“ Clipmaster Werkzeug

Der Clipmaster macht normgerechtes Verlegen zum Kinderspiel. Einfach das Uponor PE-Xa Rohr im Uponor Master-Rohrhalter auf dem Trägerelement fixieren. Fertig! Die perfekte Rohrpositionierung Das Uponor Trägerelement sorgt zusammen mit den Uponor Rohrhaltern für eine präzise Positionierung des Uponor PE-Xa Heizungsrohrs. Gefertigt wird das Uponor Trägerelement planeben aus glattem, 3 mm dickem, grundierten Stahldraht. Scharfe Kanten, die das Heizungsrohr gefährden könnten, existieren nicht.

Biegeradius = 8,5 cm (17 x 2 mm) = 10 cm (20 x 2 mm)

Systemheizrohre Je nach Wunsch können folgende Systemrohre verlegt werden: Uponor PE-Xa Rohr (17 x 2 mm) Uponor PE-Xa Rohr (20 x 2,3 mm)

Schnell, exakt und solide fixiert: Der Uponor Clipmaster hat den Uponor Master-Rohrhalter fest im Griff.

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Heizen und Kühlen mit Uponor Bodeninstallation für Neubau und Renovierung > Nassbausysteme > Uponor Nassbausystem Classic

Fußbodenaufbauten Fußbodenaufbau Uponor Classic 17 Durch die Kombination der Dämmungen erfüllen die nachfolgenden Aufbauten die europäischen Mindest-Dämmanforderungen gemäß EN 1264-4 5) und die Referenzwerte gemäß EnEV 2009 für Wohngebäude und Nichtwohngebäude. Zusätzliche Planungshinweise für hiervon abweichende spezielle

Wärmeschutzanforderungen

Dämmanforderungen für Nichtwohngebäude sind im Kapitel „Wärmedämmanforderungen für Flächenheizungen“ beschrieben.

Sollte ein höherer baulicher Wärmeschutz insbesondere bei Bauteilen erreicht werden, die von den Vorgaben der EnEV 2009 betroffen sind, ist die bauvorhabenbezogene Ausführungsplanung für die Montage der Wärmedämmung maßgebend.

Hinsichtlich des Schallschutznachweises nach DIN 4109 für die gesamte Bauteilkonstruktion ist das Trittschallverbesserungsmaß der Uponor Wärme- und Trittschalldämmung (DES) zu berücksichtigen.

Dämmkombination

Dämmschichtdicke

h [mm]

Die geringere Zementestrichdicke bzw. höhere Nutzlast setzt zwingend die Verwendung der vorgegebenen Uponor Dämmstoffe und Uponor Estrichkomponenten sowie eine Zementqualität entsprechend Portland CEM I 32,5 voraus.

2,0 kN/m2

5 kN/m2

VM [dB]

Aufbauhöhe A3) CT+ CAF4) VD 450/ VD 550N N ≥ 30 mm N ≥ 35 mm [mm] [mm]

Aufbauhöhe A3) CT+ CAF4) VD 450/ VD 550N N ≥ 45 mm N ≥ 65 mm [mm] [mm]

28

≥ 83

Wärmeleitwiderstand Dämmung Rλ, ins [m2 K/W]

VM 1) DIN 4109

0,75

Wohnungstrenndecke gegen beheizte Räume PRO 30

N

EN 1264-4

23

≥ 88

≥ 98

≥ 118

≥ 140

≥ 150

≥ 170

≥ 158

≥ 168

≥ 188

= 30

A

h

= 30

Bodenplatten2), Decken gegen unbeheizte Räume in Wohn- und Nichtwohngebäuden

Referenzwert nach EnEV U = 0,35 W/m2K

PRO 30 + PUR 52

N 23 A h

2,83

≥ 135

28

= 30 = 52 = 82

Geschossdecken gegen Außenluft in Wohn- und Nichtwohngebäuden (ϑi ≥ 19 °C)

Referenzwert nach EnEV U = 0,28 W/m2K

A h

CT = Zementestrich CAF = Anhydrit-Fließestrich N = Mindest-Estrichdicke Td = Auslegungsaußentemperatur VM = Trittschallverbesserungsmaß

370

PRO 30 + PUR 70

N 23

1) 2)

3,55

≥ 153

28

= 30 = 70 = 100

Flächenbezogene Estrichmasse ≥ 70 kg/m2. Bauwerksabdichtung gemäß DIN 18195 inkl. zusätzlicher Konstruktionshöhe beachten. Grundwasserspiegel ≥ 5 m

3) 4) 5)

Maßtoleranzen gemäß DIN 18202 Tab. 2 und 3 beachten. Estrichdicke herstellerabhängig bzw. DIN EN 15377

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Heizen und Kühlen mit Uponor Bodeninstallation für Neubau und Renovierung > Nassbausysteme > Uponor Nassbausystem Classic

Fußbodenaufbau Uponor Classic 20 Durch die Kombination der Dämmungen erfüllen die nachfolgenden Aufbauten die europäischen Mindest-Dämmanforderungen gemäß EN 1264-4 5) und die Referenzwerte gemäß EnEV 2009 für Wohngebäude und Nichtwohngebäude. Zusätzliche Planungshinweise für hiervon abweichende spezielle

Wärmeschutzanforderungen

Dämmanforderungen für Nichtwohngebäude sind im Kapitel „Wärmedämmanforderungen für Flächenheizungen“ beschrieben.

Sollte ein höherer baulicher Wärmeschutz insbesondere bei Bauteilen erreicht werden, die von den Vorgaben der EnEV 2009 betroffen sind, ist die bauvorhabenbezogene Ausführungsplanung für die Montage der Wärmedämmung maßgebend.

Hinsichtlich des Schallschutznachweises nach DIN 4109 für die gesamte Bauteilkonstruktion ist das Trittschallverbesserungsmaß der Uponor Wärme- und Trittschalldämmung (DES) zu berücksichtigen.

Dämmkombination

Dämmschichtdicke

h [mm]

Die geringere Zementestrichdicke bzw. höhere Nutzlast setzt zwingend die Verwendung der vorgegebenen Uponor Dämmstoffe und Uponor Estrichkomponenten sowie eine Zementqualität entsprechend Portland CEM I 32,5 voraus.

2,0 kN/m2

5 kN/m2

VM [dB]

Aufbauhöhe A3) CT+ CAF4) VD 450/ VD 550N N ≥ 30 mm N ≥ 35 mm [mm] [mm]

Aufbauhöhe A3) CT+ CAF4) VD 450/ VD 550N N ≥ 45 mm N ≥ 65 mm [mm] [mm]

28

≥ 86

≥ 91

≥ 101

≥ 121

≥ 143

≥ 153

≥ 173

≥ 161

≥ 171

≥ 191

Wärmeleitwiderstand Dämmung Rλ, ins [m2 K/W]

VM 1) DIN 4109

0,75

Decken gegen beheizte Räume PRO 30

N

EN 1264-4

26

= 30

A

h

= 30

Bodenplatten2), Decken gegen unbeheizte Räume in Wohn- und Nichtwohngebäuden

Referenzwert nach EnEV U = 0,35 W/m2K

PRO 30 + PUR 52

N 26 A h

2,83

28

≥ 138

= 30 = 52 = 82

Geschossdecken gegen Außenluft in Wohn- und Nichtwohngebäuden (ϑi ≥ 19 °C)

Referenzwert nach EnEV U = 0,28 W/m2K

PRO 30 + PUR 70

N 26 A h

CT = Zementestrich CAF = Anhydrit-Fließestrich N = Mindest-Estrichdicke Td = Auslegungsaußentemperatur VM = Trittschallverbesserungsmaß

1) 2)

3,55

28

≥ 156

= 30 = 70 = 100

Flächenbezogene Estrichmasse ≥ 70 kg/m2. Bauwerksabdichtung gemäß DIN 18195 inkl. zusätzlicher Konstruktionshöhe beachten. Grundwasserspiegel ≥ 5 m

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3) 4) 5)

Maßtoleranzen gemäß DIN 18202 Tab. 2 und 3 beachten. Estrichdicke herstellerabhängig bzw. DIN EN 15377

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Auslegungsdaten Uponor Classic Auslegungstabelle (Heizfall) Die nachfolgenden Auslegungstabellen ermöglichen eine schnelle pauschale Ermittlung des Verlegeabstandes und der max. Heizkreisgröße, ersetzen jedoch keine ausführliche Planung und Berechnung.

Uponor Classic 17 Dim. 17 für Lastverteilschicht Zementestrich: Rohrüberdeckung 45 mm, Wärmeleitfähigkeit 1,2 W/mK Auslegungstabelle, ϑi = 20 °C , Rλ,B = 0,15 m2K/W

ϑF,m [°C]

qdes [W/m ]

ϑV,des = 54,8 °C1) Vz [cm] AFmax. [m2]

29 28,6 28,2 27,8 27,3 26,9 26,5 26,1 25,7 25,2 24,8 24,4 ≤ 23,9

100 95 90 85 80 75 70 65 60 55 50 45 ≤ 40

10 10 15 15 20 20 30 30 30 30 30 30 30

2

9 13 12,5 17,5 18 21 17 27 36 42 42 42 42

ϑV,des = 50 °C Vz [cm]

AFmax. [m2]

ϑV,des = 45 °C Vz [cm]

AFmax. [m2]

10 10 15 20 20 30 30 30 30 30

10 14 15,5 16 23,5 17,5 29 39,5 42 42

10 10 15 20 20 30 30

11 14 19 22 28 30,5 40,5

Auslegungstabelle, ϑi = 24 °C , Rλ,B = 0,02 m2K/W

ϑF,m [°C]

qdes [W/m2]

ϑV,des = 54,8 °C1) Vz [cm] AFmax. [m2]

ϑV,des = 50 °C Vz [cm]

AFmax. [m2]

ϑV,des = 45 °C Vz [cm]

AFmax. [m2]

33 32,6 32,2 31,8 31,3 30,9 30,5 ≤ 30,1

100 95 90 85 80 75 70 ≤ 65

10 10 10 10 10 10 10 10

10 10 10 10 10 10 10 10

14 14 14 14 14 14 14 14

10 10 10 10 10 10 10 10

11,5 14 14 14 14 14 14 14

14 14 14 14 14 14 14 14

Die Angaben in diesen Auslegungstabellen basieren auf folgenden Eckdaten: Rλ,ins = 0,75 m2K/W, ϑu = 20 °C, Betondecke 130 mm, Spreizung = 3-30 K, max. Heizkreislänge = 150 m max. Druckverlust pro Heizkreis inkl. 2 x 5 m Anbindungsleitung Δp max = 250 mbar Bei anderen Vorlauftemperaturen, Wärmeleitwiderständen oder Eckdaten bitte Auslegungsdiagramme benutzen. 1) Bei ϑV,des > 54,8 °C wird die Grenzwärmestromdichte und damit die max. Fußbodenoberflächentemperatur von 29 °C bzw. für die Auslegungstabelle Bäder 33 °C überschritten.

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Uponor Classic Auslegungsdiagramme Auslegungsdiagramm Heizen für Uponor Classic 17 x 2 mm PE-Xa Rohr mit Lastverteilschicht Zementestrich und VD 450/450N/550N (sü = 30 mm mit λü = 1,2 W/mK) K

40 K

180

35

30

30 mm

K

Grenzkurve Ra nd

160

zone Vz 10 2)

25

K 17 x 2 PE-Xa

Spezifische Wärmeleistung qH [W/m2]

140

120

20

K

15

K

100 Grenzkurve Aufenthaltszo

ne Vz 101)

Vz 15

80 Vz 20

Vz 30

60

10 K

Vz 4

0

40

Δϑ H = ϑ H

20

– ϑi = 5

K

Wärmeleitwiderstand R␭,B in [m2 K/W]

Vz

40

0

Vz

30

Vz

20

Vz

15

0

Vz 1

0,05

0,10

0,15 1) 2)

Grenzkurve gilt für ϑi 20 °C und ϑF, max 29 °C sowie für ϑi 24 °C und ϑF, max 33 °C Grenzkurve gilt für ϑi 20 °C und ϑF, max 35 °C

Hinweis: Gemäß DIN EN 1264 sind bei der Ermittlung der Auslegungs-Vorlauftemperatur Bäder, Duschen, WC und dergleichen ausgenommen. Die Grenzkurven dürfen nicht überschritten werden. Die Auslegungs-Vorlauftemperatur darf max. den Wert: ϑV, des = ΔϑH, g + ϑi + 2,5 K annehmen. ΔϑH, g ergibt sich aus der Grenzkurve Aufenthaltszone zum kleinsten Verlegeabstand.

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Auslegungsdiagramm Heizen für Uponor Classic 20 x 2,3 mm PE-Xa Rohr mit Lastverteilschicht Zementestrich und VD 450/450N/550N (sü = 30 mm mit λü = 1,2 W/mK)

160

30 mm

K

K

30

35

40 K

180

25

Grenzkurve Randzo

K

ne Vz 10

2)

20x2,3 PE-Xa

Spezifische Wärmeleistung qH [W/m2]

140

20

K

15

K

120

100 Grenzkurve Aufenthaltszone Vz

10

1)

Vz 15

80 Vz 20

10 K

Vz 30

60

Vz

40

40

ΔϑH = ϑ

H

– ϑi = 5

K

20

Wärmeleitwiderstand R␭,B in [m2 K/W]

Vz

40

0

Vz

30

Vz

20

Vz

15

Vz

10

0,05

0,10

0,15 1) 2)

Grenzkurve gilt für ϑi 20 °C und ϑF, max 29 °C sowie für ϑi 24 °C und ϑF, max 33 °C Grenzkurve gilt für ϑi 20 °C und ϑF, max 35 °C

Hinweis: Gemäß DIN EN 1264 sind bei der Ermittlung der Auslegungs-Vorlauftemperatur Bäder, Duschen, WC und dergleichen ausgenommen. Die Grenzkurven dürfen nicht überschritten werden. Die Auslegungs-Vorlauftemperatur darf max. den Wert: ϑV, des = ΔϑH, g + ϑi + 2,5 K annehmen. ΔϑH, g ergibt sich aus der Grenzkurve Aufenthaltszone zum kleinsten Verlegeabstand.

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Auslegungsdiagramm Heizen/Kühlen für Uponor Classic 17 x 2 mm PE-Xa Rohr mit Lastverteilschicht Zementestrich und VD 450/450N/550N (sü = 45 mm mit λü = 1,2 W/mK) 180

45 mm

102)

K

40 K

Grenzkurve Randzone Vz

35

30

K

160

25

K 17 x 2 PE-Xa

120

20

K 7F 004 -F

Grenzkurve Aufenthaltszone Vz 101)

100

Vz 15

Vz 20

80

Vz 30

Vz

60

Δϑ H

–ϑ H

40

5K

i

=1

80

10 K

60

8K 40

40

6K 20

ΔϑC = ϑi –

0

0

4 Vz

Wärmeleitwiderstand R␭,B in [m2 K/W]

0,05

0

3 Vz

0

Vz 2

Heizen

0,10

ϑC = 4 K

Vz 10

Vz 15 Vz cm 10 15 20 30 40

qH W/m2 97,7 94,6 90,4 76,7 58,6

20

Spezifische Kühlleistung qC [W/m2]

Spezifische Wärmeleistung qH [W/m2]

140

0

ΔϑH,N K 15,1 16,9 18,6 20,9 21,0

0,15

0

20 15 z 10 V Vz Vz 0,05

Kühlen

Vz cm 10 15 20

qC W/m2 35,9 32,1 28,7

ΔϑC,N K 8 8 8

0,10

0,15 Grenzkurve gilt für ϑi 20 °C und ϑF, max 29 °C sowie für ϑi 24 °C und ϑF, max 33 °C 2) Grenzkurve gilt für ϑi 20 °C und ϑF, max 35 °C 1)

Hinweis: Gemäß DIN EN 1264 sind bei der Ermittlung der Auslegungs-Vorlauftemperatur Bäder, Duschen, WC und dergleichen ausgenommen. Die Grenzkurven dürfen nicht überschritten werden. Die Auslegungs-Vorlauftemperatur darf max. den Wert: ϑV, des = ΔϑH, g + ϑi + 2,5 K annehmen. ΔϑH, g ergibt sich aus der Grenzkurve Aufenthaltszone zum kleinsten Verlegeabstand. Bei Kühlung ist die Vorlauftemperatur über der Taupunkttemperatur zu regeln, ein Feuchtefühler ist einzuplanen.

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Auslegungsdiagramm Heizen/Kühlen für Uponor Classic 20 x 2,3 mm PE-Xa Rohr mit Lastverteilschicht Zementestrich und VD 450/450N/550N (sü = 45 mm mit λü = 1,2 W/mK) 180

K

45 mm

2)

K

30

35

40 K

Grenzkurve Randzone Vz 10

160

25

K 20x2,3 PE-Xa

120

20

K 7F 005 -F

Grenzkurve Aufenthaltszo

ne Vz 10

100

1)

Vz 15 Vz 20

80 Vz 3

0

60

Vz

Δ

ϑH

H

ϑi

5K

=1

80

10 K

40

60

8K 40

40

6K 20

ΔϑC = ϑi –

0

0

4 Vz

Wärmeleitwiderstand R␭,B in [m2 K/W]

0,05

Vz

30

0

Vz 2

Heizen

0,10

ϑC = 4 K

0

Vz 15 Vz cm 10 15 20 30 40

20

Spezifische Kühlleistung qC [W/m2]

Spezifische Wärmeleistung qH [W/m2]

140

Vz 10 qH W/m2 97,5 94,4 90,1 75,9 57,3

ΔϑH,N K 14,8 16,5 18,1 20,1 19,9

0,15

0

20 15 z 10 V Vz Vz 0,05

Kühlen

Vz cm 10 15 20

qC W/m2 36,5 32,8 29,4

ΔϑC,N K 8 8 8

0,10

0,15 1) 2)

Grenzkurve gilt für ϑi 20 °C und ϑF, max 29 °C sowie für ϑi 24 °C und ϑF, max 33 °C Grenzkurve gilt für ϑi 20 °C und ϑF, max 35 °C

Hinweis: Gemäß DIN EN 1264 sind bei der Ermittlung der Auslegungs-Vorlauftemperatur Bäder, Duschen, WC und dergleichen ausgenommen. Die Grenzkurven dürfen nicht überschritten werden. Die Auslegungs-Vorlauftemperatur darf max. den Wert: ϑV, des = ΔϑH, g + ϑi + 2,5 K annehmen. ΔϑH, g ergibt sich aus der Grenzkurve Aufenthaltszone zum kleinsten Verlegeabstand. Bei Kühlung ist die Vorlauftemperatur über der Taupunkttemperatur zu regeln, ein Feuchtefühler ist einzuplanen.

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Heizen und Kühlen mit Uponor Bodeninstallation für Neubau und Renovierung > Nassbausysteme > Uponor Nassbausystem Classic

400

400

300

300

0,6

200

s

m/

s

0, 1

40

60 50

s m/

50

80

s m/

5 0,1

60

/s

0,2

80

40

m/

30

s

30

200

100

/s

1

100

m 0,4

mm

m 0,3

2 7x

m/

0,5

Das Druckgefälle im Uponor PE-Xa Rohr wird anhand des Diagramms ermittelt.

Massenstrom m in [kg/h]

Druckverlustdiagramm

20

20 0,1 0,01

0,2 0,02

0,3 0,03

0,5 0,05

1 0,1

2 0,2

3 0,3

4 0,4

[mbar/m] [kPa/m]

Druckgefälle R

1000 900 800 700 600 500

1000 900 800 700 600 500

8 s

m/

400

400

6

0, m/

200

s

m/

4

mm 3

s

0, m/

20

,3 x2

0,

200

s

2

100 90 80 70 60

m

15

/s

0,

100 90 80 70 60

m

1

/s

0, m

50

/s

50

300

s

5

m/

0,

300

0,

Massenstrom m in [kg/h]

2000

0,

2000

40

40 0,1 0,01

0,2 0,02

0,3 0,03

0,5 0,05

1 0,1

2 0,2

3 0,3

4 0,4

[mbar/m] [kPa/m]

Druckgefälle R

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377


Heizen und Kühlen mit Uponor Bodeninstallation für Neubau und Renovierung > Nassbausysteme > Uponor Nassbausystem Classic

Montage Allgemein Die nachfolgende Kurzanleitung gibt die Montage des Uponor Classic Systems nur auszugsweise

wieder. Bitte beachten Sie zusätzlich die Montageanleitungen, die den Produkten beigepackt sind oder unter www.uponor.de als Download zur Verfügung stehen.

Übersicht der Montageschritte 1

Randdämmstreifen montieren

2

Dämmungen auslegen

≥ Fl 80 ie m ß m es tr ic h

10 0

m m

3

378

U P O N O R G E B Ä U D E T E C H N I K T E C H N I S C H E R G E S A M T K ATA LO G


Heizen und Kühlen mit Uponor Bodeninstallation für Neubau und Renovierung > Nassbausysteme > Uponor Nassbausystem Classic

4

Uponor Classic Trägerelement auslegen und mit Mattenbinder untereinander befestigen

5

Uponor Master-Rohrhalter mit Clipmaster setzen

6

2

T

r 5

·T

≥ ·d Uponor PE-Xa Rohr montieren

U P O N O R G E B Ä U D E T E C H N I K T E C H N I S C H E R G E S A M T K ATA LO G

379


Heizen und Kühlen mit Uponor Bodeninstallation für Neubau und Renovierung > Nassbausysteme > Uponor Nassbausystem Classic

Technische Daten Uponor PE-Xa Rohr 17x2mm Rohrdimension Werkstoff Farbe Herstellung Sauerstoffdichtheit Dichte Wärmeleitfähigkeit lin. Ausdehnungskoeffizient Kristallitschmelztemperatur Baustoffklasse min. Biegeradius Rohrrauigkeit Wasserinhalt Rohr-Kennzeichnung

max. Dauerbetriebsdruck (Wasser 20 °C) max. Dauerbetriebsdruck (Wasser 70 °C) Einsatzbereich Heizung DIN-Register-Nr. Rohrverbindungen optimale Montagetemperatur freigegebener Wasserzusatz UV-Schutz

380

17 x 2 mm (17,6 x 2,3 mm) PE-Xa Natur mit schwarz-rotem Längsstreifen gem. DIN EN ISO 15875 gem. DIN 4726 0,938 g/cm3 0,35 W/mK bei 20 °C 1,4 x 10-4 1/K, bei 100 °C 2,05 x 10-4 1/K 133 °C B2 85 mm 0,007 mm 0,13 l/m Uponor PE-Xa Rohr PE-Xa 17 x 2.0 Sauerstoffdicht DIN 4726 [DIN-geprüft] 3V 208 KOMO vloerverw ATG 00/2399 ÖNORM B5153 geprüft WB [Produktionsdaten] [lfd. Meterzahl] 16,3 bar (Sicherheitsfaktor ≥ 1,5) 9,2 bar (Sicherheitsfaktor ≥ 1,5) 70 °C/9,2 bar 3V 208 PE-X Verbindungskupplungen und Klemmringverschraubungen Typ Uponor plus 17x2 ≥ 0 °C Uponor Frostschutzmittel GNF Stoffklasse 3 gem. DIN 1988 Teil 4 Lichtundurchlässiger Karton (Restbund muss im Karton gelagert werden!)

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Heizen und Kühlen mit Uponor Bodeninstallation für Neubau und Renovierung > Nassbausysteme > Uponor Nassbausystem Classic

Uponor PE-Xa Rohr 20 x 2,3 mm Rohrdimension Werkstoff Farbe Herstellung Sauerstoffdichtheit Dichte Wärmeleitfähigkeit lin. Ausdehnungskoeffizient Kristallitschmelztemperatur Baustoffklasse min. Biegeradius Rohrrauigkeit Wasserinhalt Rohr-Kennzeichnung

max. Dauerbetriebsdruck (Wasser 20 °C) max. Dauerbetriebsdruck (Wasser 70 °C) Einsatzbereich Heizung DIN CERTO-Register-Nr. Rohrverbindungen optimale Montagetemperatur freigegebener Wasserzusatz UV-Schutz

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20 x 2,3 mm (19,35x2 mm) PE-Xa Natur mit schwarz-rotem Längsstreifen gem. DIN EN ISO 15875 gem. DIN 4726 0,938 g/cm3 0,35 W/mK bei 20 °C 1,4 x 10-4 1/K, bei 100 °C 2,05 x 10-4 1/K 133 °C B2 100 mm 0,007 mm 0,19 l/m Uponor PE-Xa Rohr 20 x 2,3 Sauerstoffdicht DIN 4726 [DIN-geprüft] 3V 211 KOMO vloerverw ATG 00/2399 ÖNORM B5153 geprüft [Produktionsdaten] [lfd. Meterzahl] 16,0 bar (Sicherheitsfaktor ≥ 1,25) 7,0 bar (Sicherheitsfaktor ≥ 1,5) 70 °C/7 bar 3V211 PE-X Verbindungskupplungen und Klemmringverschraubungen Typ Uponor PE-Xa 20x2,3 ≥ 0 °C Uponor Frostschutzmittel GNF Stoffklasse 3 gem. DIN 1988 Teil 4 Lichtundurchlässiger Karton (Restbund im Karton lagern)

381


Uponor bietet seinen Kunden Qualität, aktuellstes Know-how, Service und eine langfristig angelegte Partnerschaft. Als eines der führenden Unternehmen im Bereich der Hausund Versorgungstechnik sind wir für Lösungen bekannt, die Lebenswelten zum Wohlfühlen schaffen. Unsere Philosophie des „Simply More“ umfasst die Begleitung in allen Projektphasen – vom ersten Entwurf bis zur Gebäudenutzung. Konzeption und Beratung

Planung

Ausführung

Gebäude­ nutzung

simply more

Technische Hotline 0800 7780030* * kostenlos aus dem deutschen Festnetz

Uponor GmbH Zentrale Industriestraße 56 97437 Haßfurt T +49 (0)9521 690-0 F +49 (0)9521 690-710

Auszug aus GTK – 09/2013 ME – Änderungen vorbehalten

Projektservice Tangstedter Landstraße 111 22415 Hamburg T +49 (0)40 30 986-0 F +49 (0)40 30 986-433 Versorgung/Geothermie Prof.-Katerkamp-Straße 5 48607 Ochtrup T +49 (0)2553 725-0 F +49 (0)2553 725-78

www.uponor.de info.de@uponor.com

Vertrieb Österreich Uponor Vertriebs GmbH IZ, NÖ Süd, Straße 7, Objekt 58D 2355 Wr. Neudorf Austria T +43 (0)2236 23003-0 F +43 (0)2236 25637 W www.uponor.at E info.at@uponor.com

Vertrieb Schweiz Uponor AG Riedäckerstrasse 7 8422 Pfungen Switzerland T +41 (0)52 355 08 08 F +41 (0)52 355 08 00 Chemin de la Gottrause 10 1023 Crissier Switzerland T +41 (0)21 633 14 00 F +41 (0)21 633 14 01 W www.uponor.ch E info.ch@uponor.com

Ti uponor nassbausystem classic 0 09 2013  

http://www.uponor.de/~/media/countryspecific/central-europe/downloadcenter-ce/ti_technical-information/de-at-ch/ti_uponor-nassbausystem-clas...

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