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08. Oktober - 11. Oktober 2010 October 08 - October 11, 2010 täglich 10 - 19 Uhr, Sonntag 12 - 16 Uhr daily 10 am - 7 pm, sunday noon - 4 pm

Universität der Künste Berlin (UdK) The Berlin University of the Arts (UdK) Hardenbergstraße 33, 10623 Berlin Eintritt frei

16 one-man-shows Sarah Alexander Klasse Prof. Fries Zurab Bero Klasse Prof. Evison Markus Gley Klasse Prof. Held Hodori Klasse Prof. Lucander Anne Duk Hee Jordan Klasse Prof. Eliasson Ilja Kloppenburg Klasse Prof. Sieverding Fabian Knecht Klasse Prof. Eliasson Ulrike Krone Klasse Prof. Held Cyrill Lachauer Klasse Prof. Baumgarten Regina Nieke Klasse Prof. Held Minyoung Park Klasse Prof. Held Sophia Pompéry Klasse Prof. Eliasson Max Rödel Klasse Prof. Lucander Tilo Rödig Klasse Prof. Fries Diana Sirianni Klasse Prof. Schneider Dorit Trebeljahr Klasse Prof. Evison


UPDATE art 2010 EINE KOOPERATION VON art forum berlin & UNIVERSITÄT DER KÜNSTE BERLIN Als offizieller Partner des diesjährigen art forum berlin zeigt die UdK zum ersten Mal vom 7. bis 11. Oktober 2010 in den Eingangshallen der Universität der Künste eine kuratierte Ausstellung, die ihrem Erscheinungsbild nach einer Kunstmesse gleicht. In 16 Kojen werden 16 one-(wo)man-shows eingerichtet, unterschiedliche Positionen in Malerei, Fotografie, Video, Skulptur und Neue Medien. Junge Nachwuchs-Künstler, Absolventen und Meisterschüler dieses Jahres - aus den Klassen der Professoren Olafur Eliasson, Gregor Schneider, Katharina Sieverding, Burkhard Held, Pia Fries, David Evison, Robert Lucander und Lothar Baumgarten - stellen sich professionell der Öffentlichkeit vor. Kurator: Joachim Becker. Ganz besonders aber präsentieren sie sich den entdeckungsfreudigen internationalen Galerien des art forum berlin. UPDATE art 2010 ist sozusagen die Messe für Galeristen und internationale Kuratoren. 16 Einzelausstellungen - in denen es um Bestätigung aber auch um die Entgrenzung des jeweiligen künstlerischen Mediums geht. Collagierte Malerei, biotopische Skulpturen, skulpturelle Videokunst, konzeptuelle und holografische Malerei, Licht -Installation, Papierarbeiten. Konkret, expressiv, kontemplativ. Zeitgenössische Ausdrucksweisen, die über die Reflektion des künstlerischen Prozesses hinaus die immergültigen Themen des Menschen neu erzählen und zu neuen sinnlichen, emotionalen und kognitiven Erlebnissen der Betrachter beitragen. Kontakt: update@udk-berlin.de joachim.becker@udk-berlin.de 01709657095


Sarah Alexander

Kontakt Darmst채dter Str. 3 10707 Berlin mail@sarahalexander.de 0160 51 49 010 www.sarahalexander.de mail@sarahalexander.de www.sarahalexander.de


SARAH ALEXANDER *1979 in Heilbronn S T U D I U M: 2009 – 2010 Meisterschülerin bei Prof. Pia Fries, Universität der Künste Berlin 2005 – 2009 Studium der Malerei Klasse Prof. Frank Badur, Universität der Künste Berlin 2000 – 2007 Studium der Architektur Diplom bei Prof. Alfred Grazioli und Prof. Adolf Krischanitz, UdK Berlin 1999 – 2000 Studium der Malerei Ecole Nationale Supérieure des Beaux-Arts Paris A U S S T E L L U N G E N: 2010 „monophony“, kuratiert von Jana Sperling, Gloria Berlin „Ein Fest für Peter“, Galerie Hirschmann, Berlin „update 2010“, Universität der Künste Berlin/ Artforum Berlin „Ausstellung zum Meisterschülerpreis“, Universität der Künste Berlin „Meisterschülerausstellung“, Universität der Künste Berlin „rough and tough“, Ausstellung der Malereiklassen, UdK Berlin Gruppenausstellung, Galerie vondoering contemporary, Schwäbisch Hall 2009 „zu sammeln.“, Neuer Aachener Kunstverein, Aachen „blissful doom loop“, Galerie Fiebach Minninger, Köln „Beauty is the new Punk“, White Square Gallery, Las Vegas, USA „Drei Farben Berlin“, Matthew Bown Gallery, Berlin „Absolventen Ausstellung“, Universität der Künste Berlin „Anthropolis“, Anthropolis, Berlin 2008 – 2003 „Ein Tag im September“, Apartment Allerheiligenstraße, Frankfurt am Main „Mention“, Ladengeschäft Lenaustraße, Berlin „Ausser Haus“, Fabrikhallen Uferstaße , Berlin „Multiples – Vielfaches“, Cité des Arts de Chambéry, Frankreich „Labyrinthe“, Bildhauerwerkstätten des bbk Berlin „Todesklänge“, Bildhauerwerkstätten des bbk Berlin 2001 – 2010 Rundgang der Universität der Künste Berlin 2000 Portes ouvertes, Ecole des Beaux-Arts Paris P U B L I K A T I O N: Bild Nr. 56, Zeitschrift „TEXT“, Ausgabe „Avantgarde“, Herbst 2010


Sarah Alexander, „Nr. 22“, 2009, Acryl auf Leinwand, 230 x 200 cm


Sarah Alexander, „Nr. 75“, 2010, Acryl auf Leinwand, 230 x 200 cm


Sarah Alexander Die großformatigen Leinwände von Sarah Alexander wirken wie Ruhepole, vor denen man in ehrfürchtiger Distanz verharren möchte. Zugleich geht von ihnen eine innere Bewegtheit aus. Farbflächen erzeugen spezifische Formen, Kanten und Verläufe. Sie bewegen sich scheinbar aufeinander zu und wenden sich wieder voneinander ab. In ihrer Beschaffenheit sind sie matt oder glänzend, transparent oder deckend, saugen sich in die rohe Leinwand ein oder trocknen mit Volumen auf, entwickeln eine enorme Farbtiefe oder reflektieren. Diese Materialität weckt das Bedürfnis des Betrachters das Bild in all seinen Facetten erforschen zu wollen – die Identität und Eigenständigkeit zu erfassen, die ihre Malerei in einem kontinuierlich selbstreferenziellen Entstehungsprozess gewonnen hat. Jana Sperling Gloria Berlin


Zurab Bero

Kontakt zurabbero@web.de www.zurabbero.com


Zurab Bero Geb. 1982 in Georgien Lebt und arbeitet in Berlin

Studium: 1999

Abitur in Tbilissi (Georgien)

1999-2002

Grundstudium der Bildenden Kunst/Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Künste Tbilissi

Seit 2006

Hauptstudium der Bildenden Kunst an der Universität der Künste Berlin

Juli

2009

Absolventenprüfung

Juli

2010

Meisterschülerprüfung an der Universität der Künste Berlin

Ausstellungen: Jun. 2010

Zurab Bero & Jenny Brockmann Galerie Gerken Berlin, Deutschland

Mai

„Leg Ami,, Projekt in Tivoli, Italien

2010

Dez. 2009

„Terra Nova,, Galerie Wedding Berlin Deutschland

Mai

„Dom Gold“ – Künstlerische Arbeiten unter Verwendung des vergoldeten Kupfer blechs der ehe-maligen Laterne des Doms (Gruppenausstellung, Berliner Dom)

2009

Dez. 2008

Ausstellung zur Filmpremiere „Kaplan des Teufels“ Arbeiten zu Darwin (Einzelausstellung, ehemalige Dänische Botschaft)

Sept. 2008

„Stienitzsee Open“ – Outdoor-Ausstellung Marathon entlang des Laufweges (Gruppenausstellung, Stienitzsee)

Juli

2008

„Rundgang“ – Ausstellung aller Studierenden der UdK(Gruppenausstellung, UdK)

Mai

2008

„Einzelausstellung“ – Arbeiten aus der Klasse Evison (Gruppenausstellung, UdK)

Juli

2007

„Rundgang“ – Ausstellung aller Studierenden der UdK (Gruppenausstellung, UdK)


Zurab Bero, „Black Sea“, 2009, Epoxidharz, Holtz und Klebstoff, 122 x 244 cm


Zurab Bero, „Circulation“, 2010, Film, Objekt


Zurab Bero: Circulation Mit der Videoarbeit „Circulation“ möchte ich aufzeigen, dass es für den Menschen wichtig ist, nicht in einem inneren Zustand der Gleichmäßigkeit zu verharren, sondern sich zu entwickeln und Ziele zu artikulieren. Das Ganze ist ein Prozess ohne Anfang und ohne Ende. Nicht stehen bleiben, sondern weiter gehen und aus dem ewigen Kreislauf ausbrechen, in dem uns Gewohnheit und Lethargie festzuhalten scheinen. Die handelnden Personen sind lebendige Skulptur und stehen symbolisch für einen Prozess der Reifung. Video und Objekt bilden ein mentales Diptychon. Eine hölzerne Scheibe erinnert an ein Labyrinth und an Geschicklichkeitsspiele, die Ehrgeiz und Willenskraft des Spielers herausfordern. Der Besucher ist angehalten selbst die Scheibe in die Hand zu nehmen, um sich den Weg in die Mitte zu erarbeiten. Deutlich wird, dass immer erst eine Ebene überwunden werden muss, bevor die Nächste in Betracht gezogen werden kann und es fast unmöglich scheint, sich diesem begonnenen Kreislauf zu entziehen. Auch wenn die Mitte nur schwer zu erreichen ist, verbessert doch jeder Versuch unsere Geschicklichkeit und unser Vorankommen um ein Vielfaches und zeigt uns, dass es sich lohnt nie aufzugeben.


Markus Gley

Kontakt ncoh@hotmail.com


Markus Gley 1980

geboren in Greifswald

1987-1998 Realschule Ernst Moritz Arndt 1998-2001 Zimmermannslehre in Greifswald 2001-2002 Zivildienst Johanna Oderbrecht Stiftung in Greifswald 2002-2004 Arbeit als Zimmermann in Hamburg 2004-2005 Arbeit in den Kunstwerkstätten in Greifswald 2005-2009 Kunst Studium an der UdK Berlin 2009-2010 Meisterschüler klasse Held an der UdK Berlin Ausstellungen(Auswahl) 2010 „Meisterschülerausstellung“ UDK, Berlin (G) „Hand and friends“ Galerie Knesebeckstr, Berlin (G) „Meeting Point“ Kommunale Galerie Berlin (G) „Absolventenausstellung“ UDK, Berlin (G) „Quo Vadis“, Galerie Alte Schule, Berlin (G) 2009 „Watchlist | 10“, Junge Kunst Berlin, Berlin (G) Rundgang UDK, Berlin (G)


Marcus Gley, „Selbstpotrait“, 2010, Mischtechnik auf Leinwand, 160 x 120 cm


Marcus Gley, „o.T“, 2010, Mischtechnik auf Leinwand, ca. 200 x 180 cm


Markus Gley Die Bilder von Markus Gley saugen den Blick an, man kann ihnen nicht entgehen. Grelle psychedelische Farben reizen die Netzhaut, und selbst ein Flashback zum anmutenden Goa-Style blendet nicht das profunde Thema aus, das Markus Gley selbst ist. Seelenschau. Markus Gley liefert sich in extremster Weise dem Betrachter aus. Kompromisslos graviert er seine Wut, seinen Schmerz ins Bild. Seine Bilder sind autobiografisch begründet, entstehen aus Erfahrungen des täglichen Lebens, von Gewalt, verlorenen Freunden, verlorener Liebe. Markus Gley verwirklicht die Maxime von Joseph Beuys ʼKunst ist Leben Leben ist Kunstʼ. Nicht als intellektuell ästhetisiertes Lebenskonzept, sondern ganz unmittelbar, fast kindlich spielerisch, sich naiv offenbarend, alles riskierend - nur der Wahrheit verpflichtet. Seine Ausdrucksweise ist die einer ʼoutsider artʼ, einer ʼart brutʼ, die Bezüge aufweist zur anonymen Kunst der Aborigines, zu Tatoos, zu Primitiver Kunst ebenso wie zu Dubuffet, Chaissac, Soutter oder zu Mirò, Penck und vor allem zu Kinderzeichnungen, die ehrlich und offen ihre Empfindungen, ihre Freude aber auch ihre Ängste und Nöte preisgeben. Die Bilder von Markus Gley sind radikale Selbstbildnisse, reduziert auf Kopffüßler, Strichmännchen, deren psychische Bedingtheiten sich expressiv in der Gestik der Fühler, Krallen und Füße artikulieren. Seine Figuren haben keine schützende Haut, ihre Bestandteile finden keinen Halt in dieser Welt – keine Gewissheit, keine Verlässlichkeit. Die Bilder von Markus Gley sind Psycho-Landkarten. Er baut seinen Freaks Straßen, Gebäude aus Tränen, aus der Leinwand ragende Blöcke, überflutet von Blutströmen (”Bleed the Freak”), in denen der Wicht versucht einen Weg zu beschreiten, eine Tragfläche zu finden, auf der er (be-)stehen kann. Der ulkige Kauz, mal Dämon, mal Monster, schwebt tranceartig bildfüllend in einer Urmasse aus schleimigen Saugnäpfen, taktilen Sensoren und Membranen, von Elementarteilchen und Mikrokosmen, die das Bild zu einem ornamentalen Monument machen. Jedes Bild ist eine Variation des Befindens des Künstlers, stellvertretend für all diejenigen, für die er malt. Achtung, diese Bilder sind gefährlich. Nicht nur, dass man sich an den aus der Leinwand ragenden Glasscherben verletzen könnte, sondern weil der Betrachter mit seiner eigenen Verletzlichkeit, mit der Fragilität seiner Existenz, konfrontiert wird. Gley rührt an basale Fragen des Menschen nach Orientierung, nach seiner Position im Universum. In den neuen Arbeiten löst sich der Protagonist von der Oberfläche der Leinwand, wird körperlich, gewinnt Substanz, erwächst dem ʼkonstanten Komaʼ, der Ohnmacht, überwindet Barrieren und schreitet munter über seinen ʼbackgroundʼ hinweg, gewinnt Distanz, ohne die Vergangenheit zu leugnen. Man meint er lächelt schon, ganz beschwingt, noch vorsichtig, im kleinen Format. Er verkörpert ganz einfach die Passion des In-der-Welt-seins. Joachim Becker April 2010


HODORI

Kontakt info@hodori.de www.hodori.de


HODORI 1974 geboren in Hap-Cheon, Südkorea; lebt und arbeitet in Berlin 1995 Daegu Arts University, Südkorea | Malerei 2004-2005 Kunstakademie Düsseldorf bei A.R. Penck, Siegfried Anzinger 2005-2009 Universität der Künste Berlin bei Daniel Richter, Anselm Reyle, Robert Lucander 2009/2010 Universität der Künste Berlin, Meisterschüler bei Robert Lucander AUSSTELLUNGEN (Auswahl) 2010 Internationale Kunstausstellung im Rahmen: The 9th National Lifelong Learning Festival, Daegu, Südkorea G A Dream within a Dream, Galerie Korea, Kulturabteilung der Südkoreanischen Botschaft, Berlin E Umsetzen Klasse Lucander, Freies Museum, Berlin G Rough and Tough, Universität der Künste Berlin, Berlin G The Fogotten Bar,14. 04.10, kuratiert von Hodori “Gnadenlos“ , Berlin G Kolonie Wedding, Kamin und Wein, Berlin G An artist must have money and a room for his own, Berlin G 2009 Rundgang-Ausstellung, Universität der Künste Berlin G Von Schloss zu Schloss, Hochschule für bildende Künste, Hamburg Absolventen Ausstellung, Universität der Künste Berlin, Berlin G 2008 Gallery Collectiva, Berlin E Rundgang-Ausstellung, Universität der Künste Berlin, Berlin G Korea vs Europe, Galerie Miope, Berlin E Summer Jam – Made in 08, Galerie T40, Düsseldorf G Plötzlich, Uferhallen, Berlin G 2007 Yong-Ho Cha und Stefan Rohrer, Galerie Gerken, Berlin E Rundgang-Ausstellung, Universität der Künste Berlin, Berlin G In Between, Asien-Pazifik-Wochen Berlin, Galerie Korea, Kulturabteilung der Südkoreanischen Botschaft, Berlin G Junge Kunst, Wettbewerbsausstellung, Städtische Galerie Eichmüllerhaus, Lemgo G Grosse Kunstausstellung, Haus der Kunst , München G 2006 III. Ellwanger Kunstausstellung, Schloss Ellwangen, Ellwagen G Farewell Berlin, kuratiert von Daniel Richter, Tal R`s Raum Von Brun, Düsseldorf G außer-haus Rundgang-Ausstellung, Universität der Künste Berlin, Berlin G 4. magistrale – Kulturnacht, Berlin G Four Seasons, Galerie Brennecke, Berlin G 2005 Rundgang-Ausstellung, Kunstakademie Düsseldorf, Düsseldorf G 2000 Daegu Arts University Gallery, Daegu, Südkorea E BILBLIOGRAFIE 2010 Katalog der Ausstellung A Dream within A Dream, Galerie Korea, Kulturabteilung der Kulturabteilung der Südkoreanischen Botschaft, Berlin G Asien-Pazifik-Wochen Berlin, Galerie Korea, Kulturabteilung der Kulturabteilung der Südkoreanischen Botschaft, Berlin G 2007 Katalog der Großen Kunstausstellung, Haus der Kunst, München 2006 Katalog der III. Ellwanger Kunstausstellung, Schloss Ellwangen


HODORI, 2010, „1. Frau“, Collage, Öl auf Leinwand 80 x 60 cm


HODORI, 2010, „A Dream within“, Collage, Öl auf Leinwand, 80 x 60 cm


HODORI HODORI wurde 1974 in Hap-Cheon, Südkorea, geboren. Er studierte Malerei an der Daegu Arts University, Südkorea. Während seines Studiums inspirierten ihn besonders die Werke des deutschen Malers Emil Nolde, die ihn schliesslich veranlassten 2002 nach Deutschland zu ziehen. Er studierte zunächst in Düsseldorf bei A. R. Penck und Siegfried Anzinger, später setzte er an der Universität der Künste Berlin sein Studium fort. Seit 2008 entwickelt HODORI eine eigene künstlerische Position, in der er Collage und Malerei vereint. Zitate aus Fernsehen, Manga, Musik und Ikonen der Popkultur fliessen in seine Arbeit ein. Die Kombination unterschiedlicher Medien, von Realität und Fiktion, spiegeln seinen Blick auf die Wirklichkeit. Figuration und Abstraktion mischen sich in Sujets, die Übergänge und Gegensätze von Natur und Urbanität, Dokumentation und Werbung, Innen- und Aussenräume hinterfragen. Es ist nicht das entweder-oder, sondern das sowohl-als auch, das er in seinen Collage-Malereien postuliert. HODORI nennt sein Vorgehen “Zitieren” von Bildern, die er mittels Malerei persönlich interpretiert. Wie er selbst sagt, um “neue Welten zu schaffen.” Im Juli 2010 schloss er sein Studium als Meisterschüler von Prof. Lucander ab.


Anne Duk Hee Jordan

Kontakt www.dukhee.de anne_jordan@gmx.de


Anne Duk Hee Jordan Education Kinästhetik /Psychomotorik und Ergotherapeutin 2001 Bodensee and Switzerland Rescuediver 2008 2006-2009 Kunsthochschule Berlin Weissensee bei Karin Sander, Inge Mahn und Bernd Wilde 2009 Institut für Raumexperimente Olafur Eliasson Shows 1999 Theater Performance „Strangeland“ with Felix Redlingshöfer Landau / Pfalz 2000 „Impuls“ in München 2007 Group Exhibition „Lokal - Dezentral“ Gallery Alte Schule in Berlin Title „ Spur der Steine “ Mixed Media 2008 Perfomance with Ole Aselmann and Diethrich Kuhlbrodt „ Messias Wirtshaus“ Perfomance „ You Know what to do“ with Vaginal Davis in Berlin 2008 Group Exhibition „ Artikel 0 „ in the Federal Ministry of Justice in Berlin 2008 Title „Bestadtet-Gestadtet“ „Made“ 2009 Group Exhibition Emmerson Gallary in Berlin „Mahn oh Mahn“ 2009 Working Grant Taiwan 2009 3 Months Solo Performence in Urban Spaces / Long Long Way Taiwan 2009 Group Exhibition „Geistprojekt“ 2009 Group Exhibition „Geistprojekt 2“ 2009 Institut für Raumexperimente Olafur Eliasson 2010 Potato in the Obayashi Collection, Japan 2010 Skulpturengarten Gratersdorf 2010 Grow, Grow Island 2010 Lets implement little errors/ Pfefferberg Klasse Olafur Eliasson 2010 Group Exhibition „Now open for off season, Fichtebunker“ Berlin 2010 Group Exhibtion „Grenzenlos,Vielfältig.Eins“ BerlinArtProjcet 2010 Group Exhibition „NurArt“ Atelierhöfe Kreuzberg/Berlin Awards/ Grants 2005 Gained Poetry Contest of the Brentano Literature Price Accepted into the Frankfurther Bibliothek 2005 Selected as the best poetry of the Brentano Literatureprice 2006 Selected for choosen poetrys of the Bibliothek Deutschsprachiger Gedichte 2008 Taiwan Stipendium Publications Ausgewählte Werke X „Einmal“, Bibliothek Deutschsprachiger Gedichte, Realis Verlag-GmbH Lokal, Dezentral, Deutscher Kunstverlag München Berlin, ISBN 978-3-422-06758-5 Artikel 0, Deutscher Kunstverlag München Berlin, ISNB 978-3-422-06857-5 Mahn Oh Mahn, ISBN 978-3-00-026860-1 06.01.2010/14:07>>>>>>08.01.2010/16:22 Rössler Publication Now open off Season- Das Ende der Gegenwartskunst


Anne Duk Hee Jordan, „Genesis“, 2010, Mixed Media, 171 x 40 x 40cm


Anne Duk Hee Jordan, „ water me“, 2010


Anne Duk Hee Jordan Im Werk der südkoreanischen Künstlerin Anne Duk Hee Jordan manifestieren sich Fragen nach Endlichkeit und Vergänglichkeit in sorgfältig konstruierten Prozessen. Anne Duk Hee Jordan, 1978 in Korea geboren, aufgewachsen in Deutschland, studiert im Studio für Raumexperimente bei Olafur Eliasson in Berlin. Ihre Arbeiten thematisieren den Dualismus von Wachstum und Zerfall der Dinge im Universum. Transformation und Vergänglichkeit in der und durch die Zeit sind zentrale Themen. Ausgangspunkt ihrer interaktiven Installationen ist meist ein spezifischer biologischer Prozess, der einen sozialen Raum symbolisiert, in dem sie bestimmte Zirkulationen zulässt und andere verhindert. Sie fragt nach der Zirkulation von Energie und thematisiert zugleich ihre eigenen inneren Konflikte. ”Mein deutsches Herz” symbolisiert einen Identitätskonflikt. – Eine gesunde Kartoffel, mit roter Lackfarbe übersprüht, ist von einer Luft undurchlässigen Trennschicht umhüllt. Dadurch wird der Gärungsprozess im Inneren der Kartoffel in Gang gesetzt und führt zunächst zur Expansion der Kartoffelmembran. Durch eine gezielte Punktion der Membran wird der Gärungsprozess unterbrochen, wodurch das fermentierte Mark der in einem Glaskasten suspendierten Kartoffel abfließt. Die konservierte rote Kartoffel bleibt ab diesem Zeitpunkt in der Vitrine eingeschlossen. – Es sind die ungreifbaren, subrealen Details in unserem Leben, die durch Werke von Anne Dukk Hee Jordan sichtbar gemacht werden.


Ulrike Krone

Kontakt kontakt@ulrike-krone.de www.ulrike-krone.de


Ulrike Krone 1980 in Berlin geboren/born in Berlin 2000 Abitur am Oberstufenzentrum für Banken und Versicherungen, Berlin/ Graduating from college for banks and insurance companies, Berlin 2000 – 2002 Ausbildung zur Diplom Mediendesignerin (mma) L4, Berlin/ Training for the diploma media designer (mma) L4, Berlin 2005 Studentin an der Universität der Künste (UdK) Berlin/ Student at the Berlin University of the Art 2006 Studentin bei Prof. Burkhard Held an der UdK (www.udk-berlin.de/klasse-held) Student of Prof. Burkhard Held at the Berlin University of the Art 2010 Meisterschülerin von Prof. Held/Master student of Prof. Held Lebt und arbeitet in Berlin/ Lives and works in Berlin

Einzelausstellungen/ Solo Exhibitions: 2011 (Upcomming) Galerie Funke/Galery Funke in Berlin Gruppenausstellungen/ Group Exhibitions: 2006 „Ausser Haus“, Uferstr. 6, Berlin 2007 „Fremdgehen“ Klasse Held, Parkgalerie, Halle an der Saale „Komische Wesen, Räume, Mythologien und Landschaften“, Galerie La Girafe, Glogauer Str. 24, Berlin 2008 „Anonyme Zeichner Nummer 09 „, Künstlerhaus Bethanien, Mariannenplatz 2, Berlin 2009 „Von Schloss zu Schloss“, Hochschule für bildende Kunst Hamburg (HFBK), Lerchenfeld 2, Hamburg „Heldenhaft“ Klasse Held, Auto-i-Dat AG, Zürich (Schweiz) 2010 „Rough & Tough“, UdK, Berlin „Meeting Point“, Kommunale Galerie Berlin „Update art 2010“ UdK, Berlin


Ulrike Krone, „Next“, 2010, Klebefolie auf Aluminium-Dibond-Platte, 30 x 24 cm


Ulrike Krone, „Next“, 2010, Klebefolie auf Aluminium-Dibond-Platte, 30 x 24 cm


ULRIKE KRONE ”Next” Der Kreis ist ihr suspekt, Ulrike Krone hat ihn aus ihrer Formensprache verbannt, denn er entspricht nicht ihrer Vorstellung von Wirklichkeit. Kantige Flächen sind ihr Terrain. Harmonien entstehen aus Brüchen und subtilen (Farb-)differenzierungen. Erste figürliche Arbeiten und Studien nach der Natur, naturalistische Interpretationen des Sichtbaren schulen ihr Sehen, werden jedoch schnell überwunden. Übermalungen, zweifelhafte stimmungsabhängige Veränderungen am Bild will sie nicht zulassen. Ulrike Krone strebt von der Figur zur Form, zur reinen Form. Eine Reise nach Neuseeland im November 2008 bringt den Durchbruch. Fotografien sind Grundlagen, um klare Verhältnisse zu schaffen: Ausschnitte, Einschnitte eliminieren alles was der konkreten Form im Weg ist. Menschen haben darin keinen Platz. Ihr Blick richtet sich auf Architektur und städtebauliche Kuriositäten, Siedlungen, Industriegebiete finden ihr Interesse. Nicht der Gegenstand in seiner Bedeutung steht im Vordergrund, sondern seine Form. Farben und Pinsel treten in den Hintergrund, Collagen aus Buntpapier auf glatten Oberflächen ermöglichen Perfektion in der Linienführung und immer neue Variationen von Formen und Farben. Next. Der Drang nach radikaler Abstraktion erzwingt 2009 die Loslösung vom unmittelbar Sichtbaren, Erfahrungen im eigenen Arbeitsprozess sind Quelle ihrer Inspiration. Die Formfindungen erwachsen aus der Arbeit mit Lineal und Cutter. Ulrike Krone schafft neue, eigene Strukturen, kreiert ihre eigene Wirklichkeit. Ebenen schieben sich ineinander. Was ist vordergründig, was tiefgründig? Trotz Schichtungen und Überlagerungen ist Transparenz oberstes Gebot. Perspektiven, Richtungen wechseln, scharfe Linien werden gezogen, selten weicht sie auf Kurven aus. Ihr Material: Klebefolie auf Alu Dibond Platten. Der Titel ”Next” dieser seriellen Arbeit provoziert die Frage nach Austauschbarkeit, nach Beliebigkeit und evoziert die Reflexion über Beständigkeit, definitive Entscheidungen, gültige Werte (vgl. MTVSendung ”Next”, Dating show: der/die potentielle PartnerIn kann mit einem ”next” abgewiesen werden und es bietet sich ein neuer Partner an). Ulrike Krone sehnt sich nach totaler Freiheit. Keine Vorgaben von Personen, Landschaften oder Gegenständen werden geduldet. Das Bild wird zum freien Assoziationsraum für den Betrachter, jeder ist eingeladen, sich eigene individuelle Inhalte zu schaffen, immer wieder neue Realitäten. Next. Die Abstraktion wird gesteigert durch kontrastierende Negativformen, Leere, Silhouetten. Im Wechselspiel von Hinzufügen und Weglassen entstehen immer wieder neue spannungsgeladene Räume der Imagination, Linien fließen über den Bildrand hinaus, greifen in das Raumgefühl ein. Next. Ulrike Krone sieht sich als Malerin, sie kennt die Magie der Farben. Die Töne ihrer Klebefolien wählt sie mit Kalkül aus und erfindet durch Farb/Folien- Überklebungen überraschende, ungewöhnliche Nuancen und immer wieder neue Farbfelder. Und harte Schnitte erscheinen plötzlich weich. Es ist die pure Lust an der Vielfältigkeit der Dinge - und an der Unendlichkeit dieser ʻars combinatoriaʻ. Joachim Becker April 2010


Ilja Kloppenburg

Kontakt ilja.kloppenburg@gmx.de


Ilja Kloppenburg 1974

Born in Düsseldorf, Germany

2005 - 2010

Student of „Visual Culture Studies“, Prof. Katharina Sieverding, UdK (The Berlin University of the Arts)

2009

Absolvent UdK Berlin

2010

Meisterschüler UdK Berlin

05.2010

Regina Pistor Preis 2010

06.– 07.2009 Group exhibition „Klischees“, Museeum of Modern Art, Moscow 11.2008 Group exhibition Verbeke Foundation, Antwerpen 09.2008

Exhibition „Tete a TÄT“, TÄT gallery, Berlin

05.2008

Exhibition „Quantität“, TÄT gallery, Berlin

12.2007 11.2007

„Screening Contemporary Positions in HD“, Düsseldorf

09.-11.2007

Study Trip 14000 miles US, 2 month

07.2007 07.2007

Screening documentary FIU, Biennale Venice - collateral event

2001-2005

Artist assistances, Düsseldorf (Prof. Kurt Arnscheidt / Stefan Hoderlein)

Exhibition „Enter“ , TÄT gallery, Berlin

Exhibition „Ausser Haus“ Berlin

1998-2010 Work with serveral international filmproductions 1995-1997

Photographer apprenticeship, Studio Schleder


Ilja Kloppenburg, „White Box“


Fabian Knecht

Kontakt fabianknecht@gmx.de


Fabian Knecht, „KAMPF UMS LICHT“, 2010, Acyl auf Holtz hinter Glas, 170 x170 cm


Fabian Knecht, „POV TENNIS“, 2010, Video, 13 min.


Fabian Knecht

Der 1980 geborene Künstler hat zahlreiche Musikvideos gedreht, Tour- und Konzertdokumentationen für renommierte Musiker übernommen sowie die Kamera in einem jüngst prämierten Spielfilm geführt. Seit 2008 ist er Student an der Universität der Künste in der Klasse von Olafur Eliasson am Institut für Raumexperimente in Berlin. In seinen Werken bespiegelt Knecht verschiedene Zustände des Rausches, Momente der Ekstase und des Verschmelzens des Einzelnen mit der ihm umgebenden Masse, sowie Auflösungen in all ihren Formen und Interpretationen, die von exzessiven Konzerterlebnissen bis zu kontemplativen Naturverschmelzungen reichen. Das künstlerische Spektrum reicht dabei von performativen Arbeiten, Videoinstallationen und Fotografien bis zu Gemälden. Fabian Knechts künstlerisches Werk ist durchdrungen von dem Willen, sowohl inhaltlich als auch technisch, Grenzen zu überschreiten. Ihm gelingt es, das eigentlich Unmögliche möglich zu machen - sei es in seinen konzeptuellen Arbeiten als auch in seinen fotorealistischen Gemälden, deren dreidimensionale, holografische Wirkungsweise einzigartig in der Malerei ist.


Cyrill Lachauer

Kontakt http://cyrilllachauer.net


Cyrill Lachauer *1979 in Rosenheim; lebt und arbeitet in Berlin Ausbildung 2000-2001 Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film, HFF, München 2001-2006 Studium der Ethnologie, Magister Artium, Ludwig-Maximilians-Universität, München 2003 - 2008 Feldforschungen in Ladakh, Portugal, Kolumbien 2005-2007 Studium an der Akademie der Bildenden Künste München bei Nikolaus Gerhart 2006 Förderstipendium „Digitale Kulturen“ der AdBK München für den Film „make no way the way“ 2007-2010 Studium an der Universität der Künste Berlin bei Lothar Baumgarten, Absolvenz 2008 3sat Förderpreis der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen 2010 Meisterschüler von Lothar Baumgarten IBB Fotopreis seit 2010 Atelierstipendium der Karl Hofer Gesellschaft, Berlin Gruppenausstellungen / Ausstellungsbeteiligungen 2005 „The Tacit Dimension“, Galerie Westend, München 2007 „Woanders – eine Topographie der Sehnsüchte“, Monascensia, Literaturarchiv der Stadt München “Abierto”, Akademiegalerie, München 2008 „Tape Modern 03“, Tape Club, Berlin „auseinander“, Galerie Traverseé, München 5. Berliner Kunstsalon, Berlin 2009 „We move“, Wilde Gallery, Berlin „Tape Modern No. 9“. Tape Club, Berlin „zeichen – setzen“, Galerie Traverseé, München 2010 „Six Days, Six Medias“, Berlin „Urbi et orbi“ Paco das Artes, Sao Paulo Einzelaustellungen 2008 „Research and Destroy“, Städtische Kunsthalle Lothringer 13, München 2009 „twelve feet“, Weltraum, München 2010 „Cyrill Lachauer“, Galerie Traversée, München „Meter über Meer“, TÄT, Berlin Filmfestivals und Screenings 2007 24. Kasseler Dokumentarfilm und Videofest, „make no way the way”, Nominierung “Goldener Schlüssel” 2008 54. Internatonale Kurzfilmtage Oberhausen, „I killed the butterflies“, ausgezeichnet mit dem 3sat Förderpreis 2009 7ème Festival Signes de Nuit, „I killed the butterflies“, Paris „Tier – Werden, Mensch – Werden“, NGBK, Berlin „Montags Bar“, Temporäre Kunsthalle, Berlin 2010 Filmfest München 2010, „Blaueis“, München


Cyrill Lachauer, „Richy“, 2008, digitaler C-Print, 3 (+1 AP), 130 x 104,5 cm


Cyrill Lachauer, Salvador de Bahia, 2010, Baryt Abzug, 3 (+1 AP), 18 x 23 cm


Cyrill Lachauer Cyrill Lachauer hat Ethnologie und Kunst studiert. Ein ethnologischer Blick lässt sich in den Arbeiten des 1979 geborenen Künstlers wiederfinden, die vom Erforschen von Orten und Menschen handeln. Seine fotografischen Dokumentationen sind jedoch nicht nur Abbildungen - sie werden zu Symbolen, sind in ihrer Gültigkeit übertragbar und damit zeitlos. Lachauer thematisiert das Aufspüren, das leidenschaftliche Entdecken ebenso wie die koloniale Erschließung einer sogenannten dritten Welt. Romantik gegen Zerstörung. Er entlarvt die Aneignung von Exotik als brutale Entfremdung der eigenen wie der anderen Kultur indem er seine Inszenierungen ins Groteske steigert. Trotz ihrer subtilen politischen Sprengkraft erreichen die Werke von Cyrill Lauchauer den Betrachter besonders auf der poetischen, sinnlichen Ebene und treffen damit mitten ins Herz.


Regina Nieke

Kontakt reginanieke@gmx.net www.jungekunstberlin.de


Regina Nieke 1979 geboren in Stuttgart lebt und arbeitet in Berlin Ausbildung 2010 2008 seit 2004 2001 -2004

Meisterschülerin Meisterschüler-Klasse der UdK Berlin unter Prof. Burkhard Held und Prof. Robert Lucander Studium der Malerei bei Anselm Reyle, Valerian Favre, Held und Lucander (UdK Berlin) Industrial Designstudium an der Universität der Künste unter anderem bei Vivienne Westwood 2000 - 2001 Kunststudium an der Staatlichen Akademie der Künste Karlsruhe bei Max Kaminski Ausstellungen 2010 “Quo Vadis”, Galerie Alte Schule, Berlin (G) “Meisterschülerpreis”, UDK Berlin (G) “Watchlist”, Junge Kunst Berlin (G) 2009 “6. Berliner Kunstsalon”, Messe, Berlin “Watchlist ´10”, Junge Kunst Berlin, Berlin (G) “Generationen zwanzig deutsche Jahre”, Kunsthalle Brennabor, Brandenburg “Foxtrott Saxonia”, Kunsthalle, Dresden (G) “Energy 2 Berlin Essen”, Kommunale Galerie, Berlin (G) “Heldenhaft”, Auto i-Dat AG, Zürich (G) “Querschläge”, Galerie Ludwig, Schloss Oberhausen, Dresden (G) “Watchlist ´09”, Junge Kunst Berlin, Berlin (G) 2008 “Showdown | Klasse Held”, Galerie Michael Schultz, Berlin (G) Rundgang UdK Berlin (G) „New York Paintings“, Junge Kunst Berlin, Galerie Miope (E) „30 gegen 3000000“, Bielefeld (G) “Energy 1 Berlin Essen”, Zollverein Essen (G) Messebeteiligung, KuboShow Herne (G) “On Fire”, Junge Kunst Berlin, Galerie Miope, Berlin (G) 2007 "Fremdgehen", Klassenausstellung der Klasse Burkhard Held, Halle (G) Rundgang der Universität der Künste, Berlin (G) 2006 "Masssier mich", Bobparsley, Berlin (E) Rundgang der Universität der Künste, Berlin (G) "Kunstfest", Galerie Bobparsley, Berlin (G)

(E) Einzelausstellung (G) Gruppenausstellung (M) Messebeteiligung


Regina Nieke, „o.T.“ (Selbstportrait), 2010, Spray und Öl auf Leinwand, 150 x 100 cm


Regina Nieke, „o.T.“ (vom Nachteil), 2009, Spray, Lack und Öl auf Leinwand, 150 x 100 cm


Regina Nieke ”(...) Portraits menschlicher, bis zur Unkenntlichkeit deformierter Gestalten schockieren und schlagen mit voller Wucht auf das Gemüt des Betrachters. Offensichtlich ist der Eindruck von Grauen und gleichzeitig von beeindruckender Schönheit. (...) Die Intensität des Malgestus trägt unmittelbar zur Verschleierung der Identität der im leeren Raum befindlichen Figur bei. Es handelt sich um eine im Akt des Malens erreichte Ästhetik, etwas, was direkt mit der Umsetzung eines Gefühls in Gestalt zu tun hat. Der malerische Ausdruck besteht im Malakt selbst, in der Art der Pinselführung und der psychischen Disposition der Malerin.”


Minyoung Park

Kontakt info@minyoungpark.com www.minyoungpark.com


Minyoung Park 1979

geboren in Seoul / Südkorea

1999 - 2003 Studium der Bildenden Kunst, Ewha Womans Universität, Seoul, Südkorea 2005 – 2006 Studium der Malerei, Hochschule für Bildende Künste, Dresden 2007 – 2010 Studium der Malerei, Universität der Künste, Berlin/ Meisterschülerin von Burkhard Held Lebt und arbeitet in Berlin

Stipendien 2009- 2010

Dorothea Konwiarz Stiftung

Einzelausstellung 2010 „Transformer“, Dorothea- Konwiarz- Stiftung, Berlin Gruppenausstellung 2010 „Update“, Universität der Künste Berlin „Meeting Point“, Kommunale Galerie, Berlin „Rough and Tough“, Universitätat der Künste Berlin 2009 „Querschläge“, Ludwig Galerie Schloss Oberhausen, Oberhausen „Heldenhaft“, Auto-i-dat AG, Zürich 2008 „experiment after”, Michael Schultz Gallery, Seoul / Korea „Showdown! Klasse Burkhard Held”, Galerie Michael Schultz, Berlin „fremdgehen – Klasse Burkard Held“, Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein, Halle „In Between“, Botschaft der Republik Korea, Berlin


Minyoung Park, „Transformer“, 2010, Acryl auf Leinwand, 150 x 200 cm


Minyoung Park, „Parcours“, 2010, Acryl auf Leinwand, 150 x 115 cm


Minyoung Park, Malerei. In den Bildern von Minyoung Park setzt sich der malerische Raum in Bewegung. Aus architektonischen Versatzstücken gewaltiger Fensterfronten, leuchtender Reklameschriften und kosmischer Ebenen formieren sich expandierende Stadt-Landschaften. Jedes Element kämpft in der dichten Atmosphäre um Raum, drängt danach, in alle Richtungen vorzustoßen: Mächtige Energien kreisen in Schlingen oder Bögen, - entladen sich zwischen Gittergerüst und Gebälk aus grellen Lineaturen. Minyoung Park gründet ihre Bilder auf Fotografien, architektonische Ansichten, die sie in riesigen Städten wie Seoul aufnimmt, um sie anschließend in vielschichtige Stadt-Raum-Collagen zu verwandeln. Diese gewähren den Bildern ein strukturelles Gerüst, eine gebaute Ordnung, den die Malerei in unzählige Dimensionen durchdringt. Ineinander sich schiebend, übereinander sich legend, miteinander korrespondierend. Alle Formen und Farbkontraste ergehen sich im Gefüge einer universalen, simultanen und totalen Dynamik: Im gleichen Moment und überall geschieht es, das ganze Bild. (aus: ”Stadt-Landschaft”, Katrin Dillkofer)


Sophia PompĂŠry

Kontakt post@sophiapompery.de www.sophiapompery.de


SOPHIA POMPÉRY *1984 Berlin, lebt und arbeitet in Berlin 2002 - 2009 Studium an der Kunsthochschule BerlinWeissensee, Freie Kunst / Bildhauerei 2005 Studienaufenthalt an der Staatl. Akademie für Kunst und Design St. Petersburg, Monu mental Plastik 2007/08 Diplom bei Karin Sander und Eran Schaerf 2008/09 Meisterschüler bei Antje Majewski 2009/2010 Teilnehmer am Institut für Raumexperimente, Universität der Künste, bei Olafur Eliasson

Einzelausstellungen 2010 2009 2008 2007 2006

2005

still, Gitte Weise Gallery, Berlin potenciális izék, mit Anna Lenárd, Magyar Mühely Galéria, Budapest topografia domu, AneksGallery/Arsenale, Poznan, Polen Periscope, Naprzeciw Gallery, Poznan, Polen Momentaufnahme / Pause,Kunsthochschu le Berlin-Projektraum, Berlin Guided Tour, Museum für Arktis und Antark tis, St. Petersburg, Russland Quader Luft, Ikarus Galerie, Berlin how to learn swimming, Gryaznaya Gale reya, St. Petersburg, Russland out, Laden Galerie, Kolonie Wedding, Berlin

Stipendien / Preise

2004

2010

Gruppenausstellungen seit 2007 (Auswahl)

2008 2005

Atelierstipendium der Karl-Hofer-Gesell schaft Berlin Kunst, Wirtschaft, Wissenschaft - Stipendi um, Kunststiftung Nordrhein-Westfalen Golden Goliath Berlin QIXI Award MART STAM Förderpreis, Berlin DAAD / Go-East-Stipendium, St. Peters burg, Russland Artist in Residence, Gryaznaya Galereya, St. Petersburg

2010

Sammlungen Sammlung René Block Koç Foundation, Arter, Istanbul Sammlung Dörken, Berlin

UPDATE art, c: Joachim Becker, UDK Berlin Hausbesuche, Fridericianum, Kunstverein Kassel STARTER, c: René Block, ARTER, Istanbul, TR, cat. Brandenburg, Uferhallen, Berlin No Explanation, c: Mikolaj Polinski, Arsenal Gallery, Poznan, PL, cat. 6th International Shortfilm Festival, Detmold Backup Filmfestival, Weimar Let‘s start to implement little errors, c: Ivana Franke, Institut für Raumexperimente, Berlin, cat. alien tourist, Forgotten Bar Project, Berlin

2009

ZEIGEN, eine Audiotour von Karin Sander, Temporäre Kunsthalle, Berlin, cat. SPIRITS, Altes Stadtbad Berlin-Wedding Personal Languages, Klaipeda Culture Communication Centre, Klaipeda, Littauen Meisterschüler-Ausstellung, c: Susanne Weiss, Uferhallen, Berlin Schönes Wetter heute, n’est-ce pas, Henning? c: René Block, Kunstforeningen 44 Moen, Dänemark Raum kann man nicht falten, Kunstraum Kreuzberg, Bethanien, Berlin next stop : next stop, platform 3/3, Friedrichshafen Videokitchen, Kaukasische Pingpongfabrik, Zürich, Schweiz Mahn oh Mahn - 1m/min (Kuratorische Leitung), Emerson Gallery, Berlin An den Rändern offen, Galerie Frenhofer, Berlin


Sophia Pempery, „kawala play“ 2008, video installation, 1:42min, PAL, color, sound Alexandria

The kawala is one of the oldest instruments in Arabic music and is traditionally used in laments. The video Kawala play shows the end of a kawala in close-up. While a continuous, meditative tone sounds, one can watch a soap bubble grow. The lively play of colors and reflections appears to be a visual realization of the tone. As the bubble grows, its iridescent membrane becoming increasingly lighter and more transparent, it mirrors the room ever more clearly – until the sound stops and the bubble bursts. Die Kawala ist eines der ältesten Instrumente der arabischen Musik und wird traditionell für Klagelieder eingesetzt. Das Video „Flötenspiel“ zeigt die Mündung einer Kawala in Nahaufnahme. Während ein durchgängiger, meditativer Laut erklingt, kann man das Wachsen einer Seifenblase beobachten. Das lebhafte Spiel der Farben und Reflexionen erscheint als visuelle Umsetzung des Tones. Mit der wachsenden Blase, deren schillernde Farben zunehmend heller und heller werden, hebt sich die Spiegelung des Raumes immer klarer hervor – bis der Ton abbricht und die Blase zerplatzt.


Sophia Pompery, “still water“ 2010, video installation 12:48, colour, mute The video work shows a dark tabletop with various objects. A hand with a paintbrush coats the table surface with water. Through the foreshortening of the camera perspective, the water acts like a right angle in the middle of the likewise right-angled picture detail, like a framed second image. In the reflection on the water one can see a window. Later, as a heater is installed under the table, the evaporating water starts to deprive the view outside. Die Videoarbeit zeigt eine dunkle Tischplatte, mit verschie-denen Gegenständen. Eine Hand trägt mit einem Pinsel Wasser auf die Tischfläche auf. Durch die Verkürzung der Kameraperspektive wirkt das Wasser wie ein Rechteck inmitten des ebenfalls rechteckigen Bildausschnittes; wie ein gerahmtes zweites Bild. In der Spiegelung des Wassers sieht man ein Fenster. Erst das Verdunsten des Wassers entzieht den Blick auf das Draußen


Sophia Pompéry

Sophia Pompérys ausgestellte Videoarbeiten, Installationen und Objekte bewegen sich zwischen Wahrnehmungserweiterung und Vanitas. Sie zeigen Motive, die eigentlich nicht sichtbar sind, für ein paar Momente ist es dem Betrachter möglich, sich an zwei Orten gleichzeitig zu befinden, der Zeit ein Schnippchen zu schlagen und an einem transitiven Prozess teilzunehmen. In der Arbeit „still water“ verwendet die Künstlerin das Motiv der Spiegelung, die es möglich macht, Dinge zu sehen, die sich außerhalb des Wahrnehmungshorizonts befinden. Botschaften aus einer anderen Dimension reichen ins Sichtfeld herein und stellen den Betrachter vor die Frage, was wirklich zu sehen ist. Die Videoarbeit zeigt eine dunkle Tischplatte, mit verschiedenen Gegenständen. Diese Darstellungsweise erinnert sehr an klassische Stillleben, der Betrachter kann sich ganz der ruhigen, strukturierten Komposition hingeben. Doch dieses Stillleben wird transformiert, der Bildraum gerät in Bewegung. Eine Hand trägt mit einem Pinsel Wasser auf die Tischfläche auf. Durch die Verkürzung der Kameraperspektive wirkt das Wasser wie ein Rechteck inmitten des ebenfalls rechteckigen Bildausschnittes; wie ein gerahmtes zweites Bild. In der Spiegelung des Wassers sieht man ein Fenster. Darin hängt ein Glaskolben, in dem sich wiederum alles spiegelt. Das Sehen wird potenziert, gleich zweifach entsteht ein Bild, das sich außerhalb des Tisches befindet, welches sich zugleich ständig verändert. Erst das Schrumpfen, das Verdunsten des Wassers entzieht den Blick auf das Draußen. In der temporären wie ikonographischen Lücke zwischen zwei Momenten erhält „still water“ seine Faszination – doch das Überschreiten der Bildgrenzen ist der Vergänglichkeit verhaftet. Spiegelung und Momentaufnahme finden sich auch in der Videoarbeit „kawala play“. Zu sehen ist eine wachsende Seifenblase, die beim Spielen einer Flöte – einer ägyptischen Kawala – entsteht. Spannend ist die Beziehung zwischen Ton und der Entstehung einer schlichten Seifenblase, die selbst wieder zur Projektionsfläche wird und den umgebenden Raum sichtbar werden lässt – natürlich nur solange, bis die Blase platzt. „Still“ – noch; gerade eben entsteht eine Welt, die ein paar Momente später schon nicht mehr zu sehen ist und gerade durch ihre völlige Gegenwärtigkeit besticht. Die Realität wird reflektiert, verkehrt sich, steht Kopf. Zeit und Raum, Sichtbarwerden von Raum und Bewegung in der Zeit sind klare Motive, die sich durch Pompérys Arbeiten ziehen. Sie faszinieren durch ihre Einmaligkeit und durch die Möglichkeit, dem Betrachter eine individuelle Moment-Aufnahme zu ermöglichen. Sophia Pompérys Videoarbeiten und Installationen überraschen den Betrachter, werfen immer neue Fragen auf und manifestieren die Brüchigkeit der Wahrnehmung. Um es mit dem Titel einer weiteren gezeigten Arbeit zu formulieren: „Don’t worry, I will find you a new problem.“ (Madeleine Potganski)


Tilo Rรถdig

Kontakt Westparkstr. 46 47803 Krefeld tilo.roedig@gmail.com 0177-2361289


Tilo Rödig 1979

geboren in Hennigsdorf (bei Berlin)

2000

Abitur in Hennigsdorf ( bei Berlin)

2000

Studium der Kunstpädagogik und Germanist an der Universität Potsdam

2004 - 2009

Studium der Bildenden Kunst an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Pia Fries, Prof.Bernd Koberling und Prof. Lothar Baumgarten

2004

Staatexamensstudium für das gymnasiale Lehramt in den Fächern Bildende Kunst und Deutsch an der Universität der Künste Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin

2009

Erstes Staatsexamen Bildende Kunst und Deutsch für das gymnasiale Lehramt

2010

Meisterschülertitel der Universität der Künste Berlin in der Klasse von Prof. Pia Fries


Tilo Rödig, „Te-Ri“, 2010, Gouache auf Styropor, 200 x 200 cm


Tilo Rödig, „o.T.“, 2010, Styropor, Stecknadeln und Gouache, 50 x 50 cm


Tilo Rödig ”Der physische Akt, Bilder herzustellen, ist zentral in meiner Arbeit. Dabei gehen die materiellen Elemente im Bild – Pinselschuren, Zeichenlinien, Tuscheflecken oder Stecknadeln – in eine Bildgeschichte über. Der Betrachter imaginiert die einzelnen Spuren als Licht- und Markierungspunkte oder als ganze Landschaften.” Ihre ästhetische Kraft gewinnen Rödigs Bilder aus der Fragilität des Materials und einer reduzierten, minimalistisch gesetzten Farbigkeit. Spuren auf unsicherem Grund verleihen den Bildern ihre Offenheit und setzen Erinnerung und Phantasie gleichermaßen frei. Landschaften werden zu poetischen Verortungen, die zu Kontemplation einladen.


Maximilian Rรถdel

Kontakt maxroedel@googlemail.com


Maximilian Rödel (*1984) lives and works in Berlin
 2005
 2008


HBK Braunschweig (Walter Dahn) UDK Berlin (Thomas Zipp und Robert Lucander)



Solo Exibitions "A Quarter Century", fiebach, minninger, Köln

 Group Exibitions

 2010


"Fartkt", Kunstverein Weiden, Weiden „Umsetzen“, Freies Museum Berlin Berlin Objective: Abstraction, Indianapolis Museum of Contemporary Art (IMOCA)

2009


"blissful doom loop", Galerie Fiebach & Minninger, Köln


2008


"Jahre der Entscheidung", Fiebach&Minninger, Köln
 "Stellen plötzlich aus", Uferhallen Berlin, Berlin
 "Schwarze Seelen, weißes Gift", powergallery, Berlin


2007


"2000 lightyears from home", Klasse Walter Dahn, HBK Braunschweig


Maximilian Rödel, „Untitled“, Öl auf Leinwand, 30 x 40 cm


Maximilian Rödel, „Untitled“, Öl auf Leinwand,30 x 40 cm


Diana Sirianni

Kontakt www.dianasirianni.com diana.sirianni@fastwebnet.it +49-01636381516


Diana Sirianni 1982 seit 2008

geboren in Rom, Italien lebt und arbeitet in Berlin

Ausbildung seit 2009 Universität der Künste Berlin, Bildende Kunst, Klasse Gregor Schneider 2008 - 2009 Universität der Künste Berlin, Bildende Kunst, Klasse Burkhardt Held 2007 – 2008 Accademia di Belle Arti, Rom, Bildende Kunst, Klasse Donatella Landi, 2007 Salzburg Internationale Sommeracademie für Bildende Kunst 2006 - 2007 Master in Philosophie, Università «La Sapienza», Rom 2006 - 2007 ERASMUS-Austausch in Basel 2006 Salzburg Internationale Sommeracademie für Bildende Kunst 2003 - 2004 ERASMUS-Austausch in Barcelona 2001 - 2005 Bachelor in Philosophie, Università «La Sapienza», Rom Stipendien 2006 Stipendium der Salzburg Internationale Sommeracademie für Bildende Kunst Ausstellungen 2010 PLUS – Vorübergehender Überschuss, Gipsstr. 14 10119 Berlin Mitte (Gruppenausstellung) Rundgang, Universität der Künste Berlin Aufbau. Klasse Schneider Bremerhaven, Kunsthalle Bremerhaven (Gruppenausstellung) 2009 Der Himmel über Berlin, Dachboden Friedelstr.48, Berlin (Einzelneausstellung) Rundgang, Universität der Künste Berlin 2008 Classe Landi, Accademia di Belle Arti, Roma 2007 Final Exhibition, Salzburg Internationale Sommeracademie für Bildende Kunst 2006 Final Exhibition, Salzburg Internationale Sommeracademie für Bildende Kunst


Diana Sirianni, „o.T.“, 2009, Collage, 60 x 42 cm


Diana Sirianni, „o.T.“, 2010, Mixed Media, 321 x 272 cm


Diana Sirianni ”Die Realität ist keine absolute Größe, sondern hat eine flexible Struktur und ein kreatives Potential, was auch ein politisches Potential bedeutet. Durch die Ambivalenz, die in meiner Arbeit zwischen Bild und dreidimensionalem Raum entsteht, möchte ich zeigen, dass Realität zum Teil schwebend und künstlich ist – und deswegen auch modifizierbar. Die Existenz des Bildes ist abhängig von der Existenz seiner Begrenzung. Der Rahmen trennt das Bild vom realen Raum und rechtfertigt die Erwartung an das Bild als einen virtuellen und potentiell endlosen Raum. Wenn die Bildidentität vom Rahmen abhängig ist, dann ist es nötig, wenn man das Übertragungsverfahren vom realen Raum ins Bild in fieri untersuchen möchte, diesen Rahmen bzw. diese Grenze wieder zu öffnen. Wie kann ich den Rahmen des Bildes aufbrechen, um dadurch dasselbe Bild und seinen Raum zu öffnen und jenes Vorgehen von Sinnverdichtung wieder zu aktivieren, das hinter den Bildern steckt? ”


Dorit Trebeljahr

Kontakt doriti@gmx.de


Dorit Trebeljahr geb. 1977

in Torgau/ Elbe

1996-2001

Studium Geschichte, Psychologie, Germanistik und Rehabilitations¬pädagogik in Wuppertal und Berlin

2001-2004

Tanzausbildung, Berlin

2001

Beginn der künstlerischen Ausbildung bei M. Seidemann (Grafik) und R. SchmidtMatt (Bildhauerei), Berlin

2004

Geburt meines Sohnes

2005

Geburt meiner Tochter

2004-2010

Studium Bildende Kunst, Bildhauerei bei David Evison, UdK Berlin, Abschluss: Meisterschüler

seit 2008 regelmäßig Veröffentlichungen im Prolog – Heft für Zeichnung und Text und Teilnahme an den in diesem Rahmen stattfindenden Ausstellungen (u.a. Galerie Parterre, Prenzlauer Berg, Berlin 2009 und 2010, Keller der Königsstadt Saarbrücker Straße, Berlin, Druckertankstelle Prenzlauer Berg, Berlin) seit 2009 Mitarbeit in der Redaktion des Prolog lebt und arbeitet in Berlin


Dorit Trebeljahr, „Die Pinke“, 2010, Lackstift, Lack auf Papier, A4


Dorit Trebeljahr, „Brautkleid für die Hochzeit mit dem Tod“, 2008, Mischtechnik, 172x140x120 cm


KONTAKT Joachim Becker, Kurator +49.170.9657095 joachim.becker@udk-berlin.de


Update Art 2010