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Unser Frohnau Zeitschrift der CDU Frohnau | Nr. 62 | September 2011 | www.unserfrohnau.de

tember: Am 18. Sep hultze-Berndt J체rn Jakob Sc w채hlen ! und die CDU

Alle Infos zur Wahl am 18. September Interview mit Dr. L체hmann, Schuldirektor a. D. Aktuelles aus den Schulen und Vereinen Frohnauer Temine bis November 2011


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Vorwort

Unser Frohnau

Liebe Leserinnen und Leser!

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er Herbst ist da. Doch irgendwie haben wir das Gefühl, es sei bereits seit mehreren Wochen Herbst. Dass sich Frohnau trotz teilweise widrigen Wetters nicht den Spaß verderben lässt, zeigen unsere Berichte von Sommerfesten oder dem Open-Air-Gottesdienst. Weitere Artikel aus dem Sport, den Schulen und vielen Frohnauer Institutionen finden Sie in bewährter Weise in diesem Heft. Politisch gesehen erwartet uns ein heißer Herbst. Bei den Wahlen zum Abgeordne-

Impressum

tenhaus und der BVV geben Sie die politische Richtung für die kommenden fünf Jahre vor. Die CDU im Bezirk will Ihre erfolgreiche Politik der letzten Jahre fortsetzen. Und die Stadt Berlin kann eine Ablösung des ideenlosen „Wowi“ gut gebrauchen. Die CDU hat das Ohr bei den Menschen und ihren Problemen. Das beweisen nicht zuletzt über 22 Jahre hautnahe Berichte aus dem Kiez in „Unser Frohnau“. Wir bitten Sie daher am 18. September wieder um Ihr Vertrauen! Ihre CDU Frohnau

Herausgeber: CDU Frohnau, Großkopfstr. 6-7, 13403 Berlin, Telefon: (030) 4961246 info@unserfrohnau.de Verlag, Layout & Druck: Akolut UG (haftungsbeschränkt), Edelhofdamm 52, 13465 Berlin, hallo@akolut.de Chefredakteur: Tobias Siesmayer (V.i.S.d.P.) Anzeigenleitung: Uwe Kremer, Tel: 40103604, uwe.kremer@cdu-frohnau.de Auflage: 10.000 Exemplare Redaktion: Dr. Frank Steffel, Katrin Schultze-Berndt, Jürn Jakob Schultze-Berndt, Frank Marten, Lorenz Weser, Gordon Huhn, Eberhard Malitzki, Brigitte und Uwe Kremer, Jürgen Busse, Hans-Peter Marten, Dr. Gabriele Pollert

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Unser Frohnau

Frohnau aktuell

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Liebe Frohnauerinnen und Frohnauer!

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eder Mensch sehnt sich nach Heimat. Nach einem Ort, an dem er zu Hause ist, wo er sich sicher und geborgen fühlt. Einem Ort, dem er sich mit Herz und Seele zugehörig fühlt. Frohnau ist liebenswert, weil es eine Gartenstadt ist; vor allem aber lebt es von den engagierten und aufgeschlossenen Menschen, die das Miteinander aktiv gestalten und das vertraute Gefühl von Heimat vermitteln, allein schon wenn man sich beim Wochenendeinkauf auf den Plätzen trifft. Unser Frohnau ist die Heimat von vielen ganz unterschiedlichen Menschen. Doch bei allen Unterschieden eint uns die Erfahrung, in einem idyllischen Umfeld, in dem man aufeinander achtet, und doch unweit des vielfältigen Angebots einer Weltmetropole zu leben. Für meine beiden Kinder schätze ich das familienfreundliche Umfeld und lerne durch ihre Freunde die Anliegen von Frohnauer Eltern kennen. Mit meiner Frau Katrin und den Kindern spaziere ich gerne über die beiden zentralen Plätze und durch idyllische Sei-

Die Sorge um die Zukunft der Kinder und um die Weiterentwicklung unserer Gartenstadt treibt mich an. Überparteilich möchte ich die vielen Ehrenamtlichen in unserem Frohnau, die Vereine, Kitas, Schulen, Kultureinrichtungen, Kirchengemeinden, Gewerbetreibenden und die freiwillige Feuerwehr unterstützen. tenstraßen, leihe mit den Kindern Bücher in der Bibliothek aus oder begleite sie zum Musikunterricht und zum Sport. Die Menschen hier, unsere Kinder, die Gartenstadt Frohnau und die vielen ehrenamtlich engagierten Frohnauer benötigen einen starken Fürsprecher

im Abgeordnetenhaus, der politisches Gewicht im Bezirk und eine klare Stimme gegenüber dem Senat hat und der gleichzeitig im Ortsteil verwurzelt ist. Als CDU haben wir in Frohnau immer – und nicht nur im Wahlkampf – ein offenes Ohr für Ihre Anregungen und Probleme. Unsere Zeitschrift „Unser Frohnau“ hat Sie über Jahre kontinuierlich über Entwicklungen in Frohnau und Reinickendorf informiert. Wir möchten diese Arbeit in den kommenden Jahren gerne für Sie fortsetzen. Als Frohnauer Wahlkreisabgeordneter werde ich im Abgeordnetenhaus parteiübergreifender Vertreter im Interesse unserer schönen Gartenstadt Frohnau sein. Bitte gehen Sie zur Wahl und wählen Sie mit allen drei Stimmen CDU – für ein schönes Frohnau in einem stabilen Bezirk Reinickendorf.

Jürn Jakob Schultze-Berndt


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Aktuelles

Unser Frohnau

Kommunalwahl: Reinickendorf ist anders

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ie Reinickendorfer CDU öffnet sich seit Jahren für politische Quereinsteiger und Experten aus der Mitte der Gesellschaft. Mit Dr. Hinrich Lühmann, dem ehemaligen Rektor des renommierten Humboldt-Gymnasiums, Harald Muschner, dem langjährigen Vorsitzenden des Bezirkselternausschusses, und Eberhard Schönberg, 14 Jahre lang Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, treten bei der Wahl am 18. September auch parteilose Experten für die Reinickendorfer CDU und für eine sachorientierte Bezirkspolitik an. Und der Erfolg der letzten Jahre bestätigt den Kurs der CDU! Reinickendorf ist „dufte“: Gepflegte Grünflächen, 200.000 neu gepflanzte Blumen, Bekämpfung illegaler Plakatierung und konsequente Beseitigung von Müllecken haben den Bezirk zu einem der saubersten in Berlin gemacht. Reinickendorf ist jung geblieben, die Lebensleistung der älteren Generation wird nicht vergessen: Nur bei uns gibt es Berlins größtes Angebot in acht Seniorenfreizeitstätten mit 3.500 Mitgliedern in 140 Hobbygruppen, ein großes kulturelles Programm, auch

Die CDU hat jahrelang erfolgreich für den Bezirk gearbeitet. Wir sind in vielen Bereichen Vorbild in Berlin. speziell für Senioren und vielfältige Wohnformen im Alter. Reinickendorf ist sportlich: Hier trainieren 37.000 Sportlerinnen und Sportler in 200 Vereinen. Bürgermeister Balzer und sein Team unterstützen Vereine und Ehrenamt und sorgen für gute Trainings- und Wettkampfbedingungen. Jedes Jahr fließen eine Mio. Euro als Investitionen in unsere Sportanlagen. Reinickendorf ist klasse: Nur die CDU sichert die Bildungsvielfalt und verhindert Gleichmacherei in der Einheitsschule. Ein neues Gymnasium wurde bedarfsorientiert gegründet, zudem ein Bildungsberatungszentrum. Neue Büchereibusse

fördern die Lesekompetenz und fünf neue Schulstationen dienen der individuellen Förderung unserer Schüler. Reinickendorf ist solide: Seit Jahren hat der Bezirk einen ausgeglichenen Haushalt und macht, im Gegensatz zu anderen Berliner Bezirken, keine neuen Schulden. Die IHK hat Reinickendorf mehrfach als wirtschaftsfreundlichsten Bezirk ausgezeichnet. Investoren finden bei uns ein Bauberatungszentrum und die zentrale Koordinierungsstelle der Wirtschaftsförderung. Diesen Erfolg wollen wir sichern und weiter ausbauen. Deshalb dürfen wir unseren Bezirk nicht Rot-Rot-Grün überlassen! Tim Zeelen


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Aktuelles

Unser Frohnau

Ein in Berlin ganz alltägliches Kulturgut, das seit 185 Jahren das Stadtbild prägt, ist nun vom Abbruch bedroht: Die Berliner Gas-Straßenbeleuchtung.

Frohnauer Unikat: Das Schwechtenleuchten-Ensemble am Ludolfinger Platz.

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hre Geschichte reicht bis ins Jahr 1826 zurück, als in der Straße Unter den Linden die ersten Gasleuchten installiert wurden. Aber die Zeiten, als der Laternenanzünder allabendlich seine Rundgänge machte, sind längst vorbei. Heutige Gaslaternen werden automatisch gezündet, die meisten verfügen über Halbleiterchips und Solarstrom getriebene Zündmechanismen. So können die knapp 44.000 Berliner Gaslaternen rund 2850 Berliner Straßen und Plätze jede Nacht mit ihrem le-

bendigen Licht erhellen. Eine Beleuchtungskultur, die es in dieser Form sonst nirgendwo auf der Welt gibt und die über die Zeit mit ihren vier Grundtypen und zahlreichen Sonderformen zu einem heimlichen Wahrzeichen unserer Stadt geworden ist. Ungeachtet ihrer Bedeutung will der Berliner Senat dieser charakteristischen Alltagskultur ein schnelles Ende bereiten. 29,5 Millionen Euro sind bewilligt, um als erstes den größten Typ, die über sieben Meter hohe sogenannte Rei-

henleuchte, in den kommenden fünf Jahren aus dem Straßenbild zu beseitigen. Allein damit aber wäre das Gesamtgefüge gasbeleuchteter Ensembles nachhaltig zerstört. Der Förderverein GaslichtKultur e.V. (www.gaslichtkultur.de) plädiert für einen Kompromiss, in dem wenigstens in städtebaulich geschützten Bereichen die Gasbeleuchtung als historisches Element erhalten bleibt. Der Verein und das Landesdenkmalamt Berlin haben im Jahre 2010 in Zusammenarbeit stadtweit Bereiche aufgelistet, in denen die Erhaltung historischer Gasbeleuchtung aus Gründen des Denkmalschutzes erforderlich ist. An oberster Stelle dieser Liste befinden sich herausragende Gebiete wie das Flächendenkmal Gartenstadt Frohnau oder die Wel t ku l t u rerbesied l u ng Weiße Stadt. Abschließend entscheiden muss über diese Liste allerdings wiederum der Senat. Abgesehen von Aspekten des Denkmalschutzes oder der Stadtbildpflege hat das Gaslicht aber auch


Unser Frohnau eine ökologische Bedeutung: Da es frei von UVAnteilen ist, zieht es keine Insekten an, die als Blütenbestäuber und Nahrung für Singvögel eine wichtige ökologische Funktion erfüllen. An nur einer einzigen Elektrolaterne dagegen verenden in jeder Sommernacht im Schnitt 150 Insekten. Die Gartenstadt Frohnau ist mit ihren rund 1.500 Gaslaternen das größte zusammenhängend gasbeleuchtete Gebiet weltweit. Hier dominieren zwei der vier Grundtypen der Gasleuchten. Während in der Entstehungszeit der Gartenstadt bis zum Zweiten Weltkrieg vorwiegend Hängeleuchten Verwendung fanden, wurden in der Nachkriegszeit vorwiegend Aufsatzleuchten, erkennbar an der silberner Haube, und die bereits erwähnten Reihenleuchten aufgestellt. Eine kurze Episode im Frohnauer Straßenbild der 1950er Jahre blieb die sogenannte Pilz-

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Aktuelles leuchte, von der noch ein Exemplar im Gaslaternenmuseum nahe dem S-Bhf. Tiergarten zu bewundern ist. Eine einzige Frohnauer Hängeleuchte findet sich noch am Ende der Rauentaler Straße als ein letztes leuchtendes Zeugnis der Frühgeschichte Frohnaus. Und eine echte Besonderheit hat der Ludolfingerplatz aufzuweisen. Hier stehen vier Schwechten-Leuchten, die es als Gasleuchten nur an dieser Stelle gibt. Sie wurden von Franz Schwechten, dem Architekten der 1895 eingeweihten Kaiser-WilhelmGedächtnis-Kirche entworfen. Die vom Senat häufig bemühte Kostenrechnung kann die völlige Beseitigung eines so einzigartigen Kulturgutes wie der Berliner Gas-Straßenbeleuchtung nicht rechtfertigen. Zumal sie fragwürdig ist, denn Berlin rechnet mit 3.500 Euro Umrüstungskosten pro Gaslaterne, Dresden bereits mit 6000

Euro und Frankfurt/M. sogar mit 8.000 Euro. Hinzu kommt, dass ein großer Teil der Frohnauer Reihenleuchten erst 2006 mit neuen Leuchtköpfen ausgestattet wurde. Wenn die Bürgerinnen und Bürger Frohnaus ihr Gewicht in die Waagschale legen, wird dies eine große Hilfe sein, dem Denkmalschutz endlich zur Realisierung zu verhelfen und das authentische Erscheinungsbild der Gartenstadt Frohnau zu bewahren. Anm. d. Red.: Die CDU Frohnau unterstützt das Bestreben der Frohnauer, das Netz der Gaslaternen im Ortsteil zu erhalten. Sie prägen das Bild der Gartenstadt Frohnau. Die Reparaturen der Laternen verlaufen allerdings bisher viel zu schleppend. Der Senat sollte lieber eine regelmäßige Wartung vorsehen, als mit Millionenaufwand ein Netz elektrischer Laternen zu installieren. Udo Badelt, Kulturjournalist Foto: Bertold Kujath


Aktuelles

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Unser Frohnau

Frohnau erhält Brix-Genzmer-Park

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Hans-Peter Lühr vom Bürgerverein, CDU Fraktionsvorsitzender Jürn Jakob Schultze-Berndt sowie Baustadtrat Martin Lambert (CDU) gaben dem Park seinen neuen Namen.

einickendorfs Baustadtrat Martin Lambert (CDU) lud zusammen mit dem Frohnauer Bürgerverein zur feierlichen Einweihung am 2. Juli. Joseph Brix und Felix Genzmer sind die Namensgeber der nach historischem Vorbild neu gestalteten Parkanlage am Edelhofdamm kurz vor der B96. Der Gedanke, dem Park diesen Namen zu geben, kam vom Bürgerverein und vom Grundbesitzerverein. Jürn Jakob Schultze-Berndt, CDU-Fraktionsvorsitzender in der Reini-

ckendorfer BVV, unterstützte das Ansinnen und brachte den entsprechenden Antrag in die BVV ein. Brix und Genzmer, Architekten aus Charlottenburg, gewannen 1908 einen Wettbewerb zur städtebaulichen Planung der Gartenstadt Frohnau. Ihr Entwurf mit ca. 6.000 Parzellen von je 1.000 m2 war damals ein Meilenstein in der städtebaulichen Entwicklung Berlins. Das Konzept der beiden Architekten wurde in den Jahren 1908 bis 1910 verwirklicht. Uwe Kremer


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Aktuelles

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Wer rot oder grün wählt, stimmt für den Fortbestand des Straßenausbaubeitragsgesetzes

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as Straßenausbaubeitragsgesetz ist gescheitert! Die Verwaltungskosten übersteigen bis heute bei Weitem die durch das Gesetz vereinnahmten Beträge, so hat es unlängst selbst die Verkehrssenatorin Frau Junge-Reyer (SPD) im Bauausschuss des Abgeordnetenhauses zugeben müssen. Und das, obwohl die finanziellen Belastungen der Anlieger oft höher sind als sie es ursprünglich angekündigt hatte. Das Planungsverfahren ist durch das Gesetz komplexer und viel komplizierter geworden, zudem gibt es diverse Rechtsunsicherheiten in Folge fehlender Ausführungsvorschriften. Im Ergebnis werden dringend erforderliche Sanierungsmaßnahmen nicht in Auftrag gegeben und insbesondere mittelständische Unternehmen im Bereich des Straßenbaus haben ei-

nen erheblichen Umsatzrückgang zu verzeichnen und mussten bereits Arbeitskräfte entlassen. Politische Entscheidungsträger in den Bezirken scheuen sich notwendige Investitionen anzukurbeln, weil das Straßenausbaubeitragsgesetz anzuwenden ist – auch gegen die erklärte Überzeugung des Bezirksamtes, wie in der Frohnauer Alemannenstraße – und es zu Konflikten mit Anwohnern kommt. Für Bürger ist es verständlicherweise schwer einzusehen, dass sie neben den beachtlichen Zahlungen für die Infrastruktur wie Grundsteuer und Gebühren der Ver- und Entsorger für den Ausbau und die Reparatur von Straßen zusätzlich zur Kasse gebeten werden. Diese verheerende Situation hat die CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus bewogen, einen Antrag mit dem Ziel der sofortigen Abschaf-

fung des Gesetzes ins Landesparlament einzubringen. Bedauerlicherweise hat der Wowereit-Senat mit seiner rot-roten Koalition nicht den Mut gefunden, der sofortigen Abschaffung zuzustimmen. In der Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf hat die CDU einen Antrag durchgesetzt, der auf die sofortige Aussetzung des Gesetzes zielt. Bezirksbürgermeister Frank Balzer und Bezirksstadtrat Martin Lambert (beide CDU) haben eine Vorreiterrolle übernommen und vehement die Abschaffung des Gesetzes gefordert, damit Bürgerinnen und Bürger nicht weiter zur Kasse gebeten werden müssen. Grüne und SPD teilen diese Position nicht: Sie wollen das Gesetz auch in der neuen Legislaturperiode beibehalten, die CDU fordert die sofortige Abschaffung. Stephan Schmidt


Aktuelles

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Unser Frohnau

Mauer-Zeitzeugin beim „Unser Frohnau“-Literaturcafé

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Die Vorsitzende der Frohnauer CDU, Katrin Schultze-Berndt (r.), dankte Autorin Regina Thulesius für ihre fesselnde Schilderung der Konsequenzen, die die menschenfeindliche Mauer des SED-Regimes für sogenannte „Ostschüler“ nach sich zog.

UMZUG & IMMOBILIE

ls Gast zum „Unser Frohnau“- Literaturcafé hatte die CDU Frohnau diesmal die Autorin Regina Thulesius geladen. Sie las aus ihren Lebenserinnerungen, die sie zusammen mit anderen damaligen „Ostschülern“ des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums in dem Buch „Immer auf der Hut“ niedergeschrieben hat. Der Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 hat viele von ihnen überrascht und vor eine folgenschwere Entscheidung gestellt: Lasse ich für die Freiheit die Familie im Osten zurück oder begrabe ich meinen Lebenstraum auf ein freies, selbstbestimmtes Leben. Die gra-

vierenden Folgen einer Entscheidung für die Freiheit wurden auch in der Diskussion erlebbar, die sich nach der Lesung entspann. Es waren einige ehemalige Schulkameraden anwesend, die berichteten, dass die Schüler, die sich zur Flucht in die Freiheit entschieden, mitunter Hilfe von Lehrern des Gymnasiums bekamen, die sie bei sich aufnahmen und für den Anfang mit dem Nötigsten ausstatteten. Am Tag ihrer Lesung genau vor 50 Jahren gelang Frau Thulesius mit dem Ausweis einer Mitschülerin aus dem Westen die Flucht. Nach ihrem Studium ist sie selbst Lehrerin geworden. Brigitte Kremer


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Aktuelles

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Frohnauer Senioren trafen Frank Henkel

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olksnah präsentiert sich der Spitzenkandidat der CDU für das Amt des Regierenden Bürgermeisters, Frank Henkel. Bei einem Bürgergespräch im Juni im Café am Neuen See in Tiergarten hatten auch Frohnauer Senioren die Gelegenheit, mit Henkel ins Gespräch zu kommen. Henkel, gebürtiger Berliner, hat als ehemaliger Büroleiter von Bürgermeisterin Marlies Wanjura viele Jahre in Reinickendorf gearbeitet und kennt den Bezirk aus dem Effeff. Henkels Themen: Mehr Polizei, mehr Lehrer und eine SBahn, die wieder fährt und vor Allem sicher ist, denn ältere Menschen sind größtenteils auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, die sie ohne Angst von A nach B bringen sollen.

Frank Henkel (3. v. l.), Spitzenkandidat der Berliner CDU, nahm sich Zeit für die Anliegen der Frohnauer Senioren. Innere Sicherheit ist sowieso sein Dauerthema: „Wenn wir uns die Situation anschauen, brennende Autos, Übergriffe auf Polizisten, Brandanschläge auf Wohnhäuser, dann erkennt man, dass es massive Fehlentwicklungen gibt. Sicherheit ist eine Kernaufgabe. Dennoch schaut dieser Senat

tatenlos zu, viele Menschen fühlen sich in ihren Kiezen nicht mehr sicher. Wir wollen die Stimme der bürgerlichen Mitte sein, der vielen Menschen, die unter diesen Zuständen leiden und die dem jetzigen Senat nichts mehr zutrauen“. Helga Hötzl Foto: Johann Hötzl


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Aktuelles

Unser Frohnau

Ballettnachwuchs unterstützt Familien in Katastrophengebieten

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nter dem Motto „Tanzen macht Spaß!“ veranstaltete am 28. und 29. Mai das Frohnauer Tanz-Studio Harlekin auch in diesem Jahr wieder die beliebte Tanzvorführung des Nachwuchses der Ballettschule. Als Aufführungsort wurde aufgrund der zirka 250 teilnehmenden Tänzer der Reinickendorfer Ernst-ReuterSaal genutzt. Die Besucher waren begeisterte Eltern, Geschwister, Großeltern und andere Anverwandte sowie Freunde der Kinder. Die Kinder übten schon seit einigen Monaten mit ihren jeweiligen Tanzlehrern fleißig für diese Aufführung, manche bis zu fünf Mal pro Woche. Die Kostüme wurden durch Elternspenden angeschafft. Der Reinerlös der gesamten Veranstaltung ging dieses Mal zugunsten der Aktion „Shelterbox“, die Familien in Katastrophengebieten mit Hilfspaketen unterstützt. Tanzschulleiterin Frau Reese zeigte sich begeistert, wie prima wieder die Zusammenarbeit von Eltern und Tanzschule funktioniert hat: „Die Eltern helfen im Garderobenbereich, beim Schminken und Anziehen“.

In dem klassischen Ballettstück „Im Puppenkabinett“ zeigten die sechsjährigen Tanzschülerinnen ihr ganzes Können. Über ihre Eleven berichtet sie: „Wir lassen alle unsere Kinder auftreten, wir zeigen nicht nur unsere Elite, sondern helfen jedem unserer Tanzkinder zu einem Erfolgserlebnis durch einen gelungenen Auftritt“. 20 Stücke wurden insgesamt aufgeführt. Manche Kinder tanzten nacheinander in fünf verschiedenen Darbietungen. Eine enorme Leistung und ein für die kleinen Schüler auch sicher sehr aufregendes Erlebnis. Es gab natürlich nicht nur klassisches Ballett, sondern auch Street Dance, Jazz, Hip Hop, kreativen Kindertanz und sogar orientalischen Tanz zu

sehen. Besonders schön war auch der Schlussauftritt, bei dem sich alle teilnehmenden Tänzer von groß bis klein auf der Bühne versammelt hatten und gruppenweise vorgestellt wurden. Ebenso wurden die Lehrer vorgestellt. Frau Reese lobte auch ihre Lehrer: „Auch dieses Jahr haben die Tanzlehrer wieder eine großartige Leistung erbracht, vor allem in Hinsicht auf die teilweise noch sehr jungen Tanzschüler. Die Kinder für die Vorführung so gut vorzubereiten, erfordert eine Menge Geduld und Hingabe sowie Motivation zur Leistung“. Sandra Weith-Höinghaus


Unser Frohnau

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Interview

„Wir sind die einzige bürgerliche Alternative“

Interview mit dem Spitzenkandidat der CDU Berlin für das Amt des Regierenden Bürgermeisters Unser Frohnau: Herr Henkel, in Ihrer Kampagne rufen Sie die Menschen auf, CDU zu wählen, damit sich was ändert. Wie sieht diese Veränderung aus? Frank Henkel: Berlin ist eine wunderbare Stadt, aber es gibt viele Dinge, die nicht mehr funktionieren. Wer zur Arbeit will, der friert im Winter auf leeren S-Bahnhöfen. Die Polizei wurde kaputtgespart - über 4.000 Stellen in den letzten zehn Jahren. Die verheerende Gewaltentwicklung, die wir heute in unseren U-Bahnhöfen und auf den Straßen erleben, ist leider eine Konsequenz dieses Personalabbaus unter RotRot. Junge Menschen wandern nach Süd- und Westdeutschland ab, um nach dem Studium einen Arbeitsplatz zu finden. Mit all diesen Problemen will ich mich nicht abfinden. Ich will da aufräumen, wo Berlin nicht mehr funktioniert. Auch im Bildungsbereich gibt es große Probleme. Was wollen Sie dagegen unternehmen? Klaus Wowereit hat in seiner Amtszeit über 20 Schulreformen durchge-

formen sollten wir endlich in Lehrer und Gebäude investieren. Zudem setzt sich die CDU für Vielfalt im Bildungssystem ein, und dazu zählen auch Gymnasien und freie Schulen.

Frank Henkel (CDU) steht als einziger Spitzenkandidat bei den Abgeordnetenhauswahlen für eine bürgerliche Politik der Mitte. setzt und damit Schüler, Lehrer und Eltern massiv verunsichert und überfordert. Die wahren Probleme wurden jedoch nicht angepackt. Dazu zählen Unterrichtsausfall, Lehrermangel und Notstundenpläne. Wir setzen uns für einen Bildungskonsens ein, weil wir den Schulen Zeit geben wollen, sich zu regenerieren. Es muss endlich Schluss sein mit ständigen ideologischen Bildungsexperimenten wie JüL, Schülerlotterie oder Einheitsschule. Statt immer neuer Strukturre-

In welcher Koalition wollen Sie Ihre Vorhaben umsetzen? Wer ist Ihr Wunschpartner? An solche Fragen verschwende ich keinen Gedanken. Es geht mir vor allem darum, die Unterschiede zur Konkurrenz deutlich zu machen, und davon gibt es genug. Die CDU ist die einzige bürgerliche Alternative zu den drei linken Parteien. Wir stehen für Freiheit und Vielfalt statt für staatliche Gängelung. Die Menschen wollen sich nicht vorschreiben lassen, wie sie zu leben haben. Sie wollen, dass die Politik für Sicherheit, gute Schulen und einen ordentlichen wirtschaftlichen Rahmen sorgt, aber sie wollen keine politische Lebensstildiktatur. Herr Henkel, vielen Dank für das Gespräch! Foro: Martin Lengemann


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Interview

Unser Frohnau

„Ich möchte Positionen unterstützen, die ich für richtig halte“

Interview mit dem Politik-Quereinsteiger Dr. Hinrich Lühmann Unser Frohnau: Herr Dr. Lühmann, bitte stellen Sie sich unseren Lesern vor! Dr. Lühmann: Ich bin Jahrgang 1944, war Lehrer und später Schulleiter am Tegeler Humboldt-Gymnasium. Jetzt arbeite ich einige Stunden im Monat als „Bildungsberater“ im Reinickendorfer Bildungsberatungszentrum. Was macht ein „Bildungsberater“? Wir beraten Eltern, die Fragen zur Schullaufbahn oder zu Schulproblemen ihrer Kinder haben, es kommen auch ältere Schüler, die Hilfe suchen. Man erreicht uns unter 90294 – 6200. Was verbindet Sie mit Frohnau? Hier bin ich geboren, hier habe ich als junger Mensch gelebt, hierher bin ich mit meiner Frau zurückgekehrt; unsere Tochter ist hier aufgewachsen. Wir sind hier zu Hause. Sie sind parteilos? Ja, seit gut dreißig Jahren - ich mag mich keiner politischen Richtung mehr mit Haut und Haar verschreiben.

Dr. Hinrich Lühmann ist ehemaliger Schuldirektor. Als parteiloser Kandidat auf der Liste der CDU will er jetzt seine Erfahrung in die Politik einbringen. … aber Sie kandidieren auf der Liste der CDU für die BVV? Ich möchte Positionen unterstützen, die ich für richtig halte. Deshalb habe ich gerne „ja“ gesagt, als ich gefragt wurde. Als ehemaliger Schulleiter werden Sie sich vor allem für unsere Schulen einsetzen? Nicht nur - ein Bezirksverordneter muss sich in viele Felder einarbeiten, darauf freue ich mich. Gewiss wird Bildung ein Schwerpunkt

meiner Arbeit sein. Reinickendorf hat ein hervorragendes kulturelles Angebot und hervorragende Schulen. Alle Schulen, vor allem die Sekundarschulen, haben schwierige Jahre vor sich. Da ist es Aufgabe der Bezirkspolitik, dort wo sie zuständig ist, trotz knapper Mittel die Arbeit der hoch belasteten Kollegien und ihrer Schüler zu unterstützen. Kann Bezirkspolitik überhaupt etwas bewirken? Auch Bezirkspolitik hat Gestaltungsspielraum. Denken Sie an die Umwandlung der Thomas-Mann Gesamtschule in ein Gymnasium. Dadurch erhielten alle Reinickendorfer, die dies wollten, einen Gymnasialplatz. Das zeigt, wie wichtig Bezirkspolitik als Korrektiv der Landespolitik sein kann. Noch ein Beispiel: Im Hauruck-Verfahren will der Senat „Inklusion“ durchsetzen, die Beschulung Behinderter in Regelschulen. Die sehr differenzierten Erfahrungen der skandinavischen Länder, wo es eben keine schematisch realisierte In-


Interview

Unser Frohnau klusion gibt, werden ignoriert. In Reinickendorf wird ein bewährtes Förderzentrum ausgetrocknet. Man muss behutsamer vorgehen! Oder nehmen Sie die Frage einer Reinickendorfer Gemeinschaftsschule – … eine Einheitsschule, in der alle gemeinsam unterrichtet werden - von der ersten Klasse bis hin zum Abitur? Ja, das ist die Wunschschule vieler Sozialreformer. Sie wollen „eine Schule für alle“ – ihr Fernziel ist die Abschaffung des Gymnasiums. Durch das lange gemeinsame Lernen sollen soziale Ungleichheiten beseitigt und die Schwachen besser gefördert werden. Bis heute gibt es keinen wissenschaftlichen Beleg, dass das funktioniert; manche Untersuchungen deuten auf das Gegenteil. Die Nachteile überwiegen. Deshalb hat die CDU den

Antrag zweier Schulen, zur Gemeinschaftsschule zu fusionieren, abgelehnt und angeregt, dass sie stattdessen enger kooperieren und ihre pädagogischen Konzepte aufeinander abstimmen. Außerdem hat Berlin vor zwei Jahren eine klare zweibahnige Schulstruktur erhalten: neben dem Gymnasium gibt es jetzt die Integrierte Sekundarschule. Sie ist die Zusammenfassung der bisherigen Haupt-, Real- und Gesamtschule und sie dient bereits ausdrücklich der Integration und Förderung. Da ist es auch aus meiner Sicht unnötig, unser Schulsystem wieder aufzufächern und eine dritte Schulform einzuführen, die es zudem in anderen Bundesländern so nicht gibt. Wenn Sie drei Wünsche frei hätten – was soll sich an der Berliner Schulpolitik ändern?

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15 Erstens wünsche ich mir einen parteiübergreifenden „Schulfrieden“ auch in Berlin. Die Menschen haben die Reformitis satt. Zu diesem Schulfrieden gehört zweitens eine Bestandsgarantie für das Gymnasium. Und drittens wünsche ich mir mehr Lehrer in den Schulen und weniger Unterrichtsausfall. In ihren Reden berufen Sie sich oft auf die Brüder Humboldt – ist das nicht sehr rückwärtsgewandt? Im Gegenteil, sie sind moderner als mancher Reformpolitiker unserer Zeit. Sie haben gezeigt: Bildung ist mehr als Ausbildung und Testwissen. Sie waren Weltbürger, sie verachteten Dogmatismus und Selbstgerechtigkeit. Auch darin sind sie Vorbild. Herr Lühmann, vielen Dank für das Gespräch!

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Historisches

Unser Frohnau

Edelhofdamm 10, vormals Kaiserpark 3

Vermutlich das zweitälteste Frohnauer Haus steht im Edelhofdamm 10. Das beliebte kroatische Restaurant hat seit kurzem eine neue Bewirtschaftung.

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as vermutlich zweitälteste Haus in Frohnau wurde 1910 vom Bauunternehmer Gustav Behrendt am Kaiserpark 3 Ecke Trabener Straße erbaut. Am 2. März 1911 stand eine Anzeige in der „Hermsdorfer-Waidmannsluster und Frohnauer Zeitung“: „Die Eröffnung einer Bäckerei und Conditorei mit Café ist vor einiger Zeit am Kaiserpark erfolgt“

Das Café wurde dort bis 1931 von Friedrich Franz betrieben. Am 28. Dezember 1911 inserierte Franz, dass sein Brot „unübertrefflich, hochfein im Geschmack von teuerstem bestem in Deutschland gemahlenem Roggen hergestellt wird. Gefüllte Torten sind ab 3,00 M zu haben“. Viele Gäste, die zu hunderten am Wochenende nach Frohnau kamen, um in einem der Cafés oder Restaurants zu dinieren versandten gerne Postkarten auf denen „Gruß aus Frohnau, Conditorei und Café, Inh. Friedrich Franz (am Kaiserplatz)“ stand, dem heutigen Edelhofdamm Nr. 10. 1931 kaufte eine Familie Fieker das Haus, ab 1943 bis 63 gehörte es Horst Schubert, von 1963 bis 95 gehörte es der Familie Walter

Gringel, die es dann an den Gastronom Marko Babic verkaufte. Babic baute das im Haus befindliche Restaurant um und nannte es „Adriatic“, das mit internationaler und kroatischer Küche zu einer in Frohnau sehr beliebten Gaststätte gehört, die viel Stammkundschaft aufweist – aber auch Gäste aus dem „fernen“ Reinickendorf oder Berlin. Sogar aus San Francisco kommen die Gäste um sich mit einem Überraschungsteller und einem Glas Kroatischen Wein verwöhnen zu lassen. Nach erfolgreichen Jahren unter der Leitung von Marko Babic führt nun Stipe Pervan das Restaurant „Adriatic“. Unser Frohnau wünscht dem neuen Chef, der doch ein bekanntes Gesicht in Frohnau ist, viel Erfolg und eine glückliche Hand. Helga Hötzl


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Kultur

Unser Frohnau

Kunstfest im „ Centre Bagatelle“

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Kulturstadträtin Katrin Schultze-Berndt (CDU) und Kunstvereins-Chef, Prof. Dr. Ulrich Kockelkorn, begrüßten die Gäste zum traditionellen Kunstfest des Centre Bagatelle. Dieses Jahr wurde polnische und deutsche Kunst geboten.

er Kunstverein im Kulturhaus „ Centre Bagatelle“ veranstaltete am 20. August 2011 sein traditionelles jährliches Kunstfest, diesmal unter dem Motto „Majstersztyki / Meisterstücke“. Der Vorsitzende des Kunstvereins, Prof. Dr. Ulrich Kockelkorn, begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste, die bei strahlendem Wetter im Garten und stimmungsvollen Ambiente im Haus Darbietungen polnischer und deutscher Künstler (Trio „Piadeux“; Improvisationstheater „die Gorillas“, Rad-Jongleur und Licht/Feu-

ershow-Künstler Till Pöhlmann, Tänzer der Tchankee Dance Companie, ChansonSängerin Celina Muza) sowie Ausstellungen von polnischen Plakatkünstlern, Holzschnitzern, Bildhauern und bildenden Künstlern genießen konnten. Ein gelungenes Fest mit leiblichen und künstlerischen Genüssen, das von einer Vielzahl ehrenamtlicher Helfer sehr engagiert organisiert war und einlädt, weitere Veranstaltungen im Kulturhaus „Centre Bagatelle“ zu besuchen. Frank Marten

Spuken Drachen in Sanssouci?

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erzliche Einladung zu einem literarischem Sonntagvormittag für die Familie, besonders für Kinder der 1.4. Schulklasse: Zur Zeit Friedrich des Großen beobachtet Lotte plötzlich in den Weinbergen des Königs einen Drachen. Lotte beschließt, dem König zu helfen, das Untier

zu verjagen. Sie möchten wissen wie? Warum gibt es das Drachenhaus? Was ist damals geschehen, als Lotte sich mutig mit dem Drachen auseinandersetzt? Die Berliner Architektin und Kinderbuchautorin Birgit Kolb liest sehr spannend und lebendig aus ihrem Buch: „Da

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packen Drachen ihre Sachen“ - Eine Geschichte rund um das Belvedere und das Drachenhaus in Sanssouci. Veranstaltet von der WladimirLindenberg-Gesellschaft am 30.10.2011 von 11-12:30 Uhr im Centre Bagatelle. Eintritt: 7 Euro, Kinder 6 Euro. Renate Hockenholz

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Unser Frohnau

Kultur

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61 Mal Literatur - die 1. Reinickendorfer Sprach- und Lesetage Am 23. und 24. Juni war es soweit, die Bezirksstadträtin für Schule, Bildung und Kultur Katrin Schultze-Berndt (CDU) hatte zu den ersten Reinickendorfer „Sprach- und Lesetagen“ geladen und viele interessierte Leser und Hörer kamen. Mit insgesamt 61 Veranstaltungen, verteilt über den gesamten Bezirk, beteilig-ten sich 25 Schulen, acht weitere Einrichtungen des Bezirksamtes sowie zehn externe Veranstalter, u.a. das Kaffeehaus Zeltinger und das Centre Bagatelle in Frohnau an den Sprach- und Lesetagen. Auch in Frohnau war an beiden Tagen viel los. An der Victor-Gollancz-Grundschule fanden an beiden Tagen Autorenlesungen statt. Der Frohnauer Autor Ulrich Woelk las aus seinem Buch „Sternenklar“. Die RenéeSintenis-Grundschule beteiligte sich mit dem Projekt „Bewegte Sprache: Rhythmus, Lyrik und Bewegung“. Ergebnisse wurden von den Schülerinnen und Schülern auf der Abschlussveranstaltung der Sprach- und Lesetage im Tegel-Center präsentiert. Auch die Evangelische

Schule Frohnau beteiligte sich engagiert: Während eine 5. Klasse in der Jugendkunstschule Atrium aus einem Märchentext eine Hörbuchfassung entwickelte, lasen Oberschüler in Frohnauer Senioreneinrichtungen vor. Außerdem fanden mit der Autorin Ilke Prick Autorenwerkstattgespräche statt. Doch nicht nur die Frohnauer Schulen haben sich an den Sprach- und Lesetagen beteiligt. Im Centre Bagatelle las im gut besuchten Literarischen Salon Marica Bodrozic aus ihrem Buch „Das Gedächtnis der Libellen“. Natürlich war auch Horst Bosetzky mit dabei. Der Berliner Chronist und Krimiautor stellte im Cafe Zeltinger ein „Best of“ aus seinen Büchern vor. „Die 1. Reinickendorfer Sprach- und Lesetage animierten Menschen überall im Bezirk , sich mit Sprache und Literatur zu beschäftigen. Ein toller Erfolg, denn nach meiner festen Überzeugung ist die Sprache der Schlüssel zur Welt- und damit auch zu unseren Nachbarn. Nur wer miteinander spricht, kann Meinungen austauschen,

Bildungsstadträtin Katrin Schultze-Berndt (CDU) hat mit den 1. Reinickendorfer Sprach- und Lesetagen ein viel beachtetes Kultur-Event etabliert. Auch in Frohnau fanden zahlreiche Aktionen statt. Verständnis füreinander entwickeln, gemeinsame Wege finden und miteinander Spaß haben! Mein herzlicher Dank gilt nochmals allen Beteiligten, die beide Veranstaltungstage mit kreativem Leben gefüllt haben“ freut sich Katrin Schultze-Berndt (CDU) und denkt bereits über die 2. Sprach- und Lesetage im Jahr 2012 nach. Frank Marten


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Schule

Unser Frohnau

Gollancz-Schule: Musical „Momo und die Zeitdiebe“

Stolz präsentiert sich das Schüler-Ensemble. Mit dem Musical „Momo“ ist den Beteiligten der Gollancz-Schule ein Riesenerfolg gelungen.

I

n diesem Schuljahr haben die Lehrerin Claudia Fellmann und ihre Tochter Eva sich für das märchenhafte, weltbekannte Jugendbuch über die dämonischen Zeitdiebe und den Sieg des feengleichen Waisenkindes Momo über diese Bösewichte entschieden. So entstand das Skript für das neue Musicaltheater der Victor-Gollancz-Grundschule in den Sommerferien 2010 unter Berücksichtigung folgender Kriterien: Es mussten etwa 10 Rollen geschaffen werden mit annähernd gleich viel Text und gleicher Wichtigkeit. Durch doppelte Besetzung konnten allein für die Schauspieler und Sänger aus WUV 5/6 damit 20 Kinder für die-

sen Part gebunden werden. Durch den Abgang der Sechstklässler müssen immer wieder neue Fünftklässler im August „dazugecastet“ werden. Kostüme und Maske sollten sehr verschiedenartig sein und eine schillernde Vielfalt für eine Schulbühne ergeben. Es musste viele Gelegenheiten geben für wirkungsvolle Songs und RAPs und die Bühnenbilder mussten für eine Schulbühne machbar sein. Das Musikensemble hat dieses Jahr einen AG-Status erhalten und konnte somit klassenstufenübergreifend jeden Dienstag fleißig zwei Stunden unter der Leitung von Hans-Herbert Clauß-Krage proben. Die Viert-, Fünft- und Sechstklässler engagierten sich über das normale AGMaß hinaus um den vielfältigen Ansprüchen eines Musicalensembles gerecht zu werden. Neben der Beherrschung des Instruments und dem Erlernen der neuen Stücke wurde den Musikern eine Portion Reaktionsvermögen abverlangt um der jeweiligen Schauspielersituation gerecht zu werden. Das schuf zwischen allen Beteiligten eine enge Verbindung. Jeder agierte mit und für den

anderen. Und jede Vorstellung war einmalig und außerordentlich sehenswert. Die Kinder der WUV KunstKurse der 5. und 6. Klassen haben sich auch in diesem Schuljahr wieder mit Eifer an die Arbeit begeben. So galt es z. B. ein Amphitheater entstehen zu lassen sowie einen Uhrensaal, Plakate, Schilder und die Zeitsparkasse der grauen Herren. Unter der Leitung von Christiane Schwichtenberg setzten 23 Schüler und Schülerinnen dieses Vorhaben gekonnt um. Wir danken allen enorm aktiv helfenden Eltern, den Kollegen für viele Vertretungsstunden, den Sekretärinnen, dem Förderverein für finanzielle Unterstützung, unserem Hausmeister und dem Atrium für die preisgünstige Ausleihe der Kostüme. An drei Abenden blieb im Mehrzweckraum kein Platz frei, ja nicht alle Kartenwünsche konnten erfüllt werden. Der Beifall der begeisterten Eltern und Gäste wollte nicht enden. Erschöpft aber glücklich feierten Musiker Schauspieler, Organisatoren und Eltern nach der letzten Aufführung den Erfolg des Musicals. Claudia Fellmann, Hans-Herbert, Clauß-Krage, Christiane Schwichtenberg


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Schule

Unser Frohnau

Tag der Offenen Tür an der Renée-Sintenis-Schule

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ie Renée-Sintenis-Schule lädt alle Interessierten zum Tag der Offenen Tür, am Samstag, den 24. September 2011 von 11 bis 13.30 Uhr, ein. Lernen Sie uns kennen und kommen Sie ins Gespräch mit den Lehrkräften und Erzieherinnen. Insbesondere können Sie sich über die Schulanfangsphase, über unterschiedliche Fördermöglichkeiten im sonderpädagogischen Bereich und über die Begabtenförderung informieren. Die Streitschlichter der Schule stellen ihre Arbeit vor. Auch die Ansprechpartner für die Nachmittagsbetreuung im Hort sind für Sie da. In den verschiedenen Fächern werden Unterrichtsmaterialien und Projekte vorgestellt. Auch werden spannende Mitmachmöglichkeiten für Kinder angeboten. Interes-

BETTEN

sierte Eltern können sich an diesem Tag auch über die Neuregelung des Übergangs zur Oberschule in Ruhe informieren. Kommen Sie ins Gespräch mit engagierten Eltern und lernen Sie die Schulgemeinschaft kennen. Die Elternvertretung der Schule informiert Sie über Mitwirkungsmöglichkeiten im Schulalltag und gibt einen Überblick über besondere Projekte. Der Förderverein der Schule stellt sich vor. Reden Sie mit den Mitgliedern des Vorstandes und erfahren Sie, wie Sie die Schule unterstützen können und welche Vorhaben als nächstes anstehen. Auch, wer sich einfach nur das Schulgelände und die Schule anschauen will, ist herzlich willkommen. Unser reichhaltiges Kaffee- und Kuchenbuffet sorgt für Ih-

Offene Türen für alle Frohnauer hat die Renée-Sintenis-Grundschule am 24. September 2011. ren kulinarischen Genuss. Gerne können Sie auch am Sonntag Ihre Kaffeetafel mit unserem Kuchen decken. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, kommen Sie einfach vorbei. Die Schule befindet sich im Laurinsteig 39-45, in Frohnau. Wir freuen uns auf Sie und heißen Sie herzlich willkommen! Stefan Albrecht Schuldirektor

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Sport

Unser Frohnau

FCK Frohnau spielt wieder in der Bezirksliga

Die Spieler der 1. C-Mannschaft haben mit viel Teamgeist wieder die Teilnahme in der Bezirksliga gesichert.

U

nsere C-Junioren haben wieder den Klassenerhalt in der Bezirksliga geschafft. Da wir im Jugend-

bereich viele Neuzugänge haben, suchen wir für die Saison 2011/12 noch Trainer und Betreuer für den weiteren Ausbau unserer Jugendabteilung. Der Besitz einer Lizenz ist keine Voraussetzung, aber natürlich noch weniger ein Hinderungsgrund für die Trainertätigkeit in unserem Verein. Der Erwerb einer Lizenz wird natürlich vom Verein bezahlt. Eine Aufwandsentschädi-

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gung wird an alle Trainer bezahlt. Unsere 1. Männermannschaft hat als Ziel den Wiederaufstieg in die Bezirksliga, dort können wir auch noch einige erfolgshungrige Neuzugänge gebrauchen. Die Senioren spielen in der Bezirksliga und zur neuen Saison haben wir auch wieder eine Ü40 Mannschaft gemeldet. Kontakt: Andreas Renner, Mobil: 0173/5241019 oder E-Mail: a.renner@fckfrohnau.de. Andreas Renner Shopping im Paradies

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Sport

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Die Reinickendorfer Füchse: Eine Berliner Erfolgsgeschichte

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eit 1891 bereichern die Reinickendorfer Füchse unseren Bezirk. Sie gehören mit 2.500 Mitgliedern in 25 verschiedenen Sportarten zu den größten Familienund Jugendsportvereinen Berlins. Ihre Handballmannschaft Füchse Berlin spielt in der ersten Handball-Liga im „Fuchsbau“ in der MaxSchmeling-Halle regelmäßig vor mehr als 8.000 Zuschauern und ist bis weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Doch das war nicht immer so. Als Frank Steffel 2005 zum ersten Mal zum Präsidenten gewählt wurde, hatte der Verein große Probleme und war hoch verschuldet. Die Handballmannschaft Füchse Berlin hatte gerade ihre Lizenz für die zweite Bundesliga verloren. Frank Steffel, seit 2009

auch Reinickendorfs Bundestagsabgeordneter, trat mit einem klaren Zukunftskonzept an und verpflichtete Bob Hanning als Manager der Füchse Berlin. Damit begann eine beispiellose Erfolgsgeschichte im Berliner Sport. Die Füchse Berlin wurden zum festen Bestandteil der Sportstadt Berlin. Sie haben sich für die Champions-League qualifiziert und wurden gerade vor Hertha BSC, den Eisbären und ALBA zur Berliner Mannschaft des Jahres gewählt. Der Verein ist heute völlig schuldenfrei, die Bundesligamannschaft machte noch kein Jahr Verluste und die Mitgliederzahlen steigen wieder. Im Juni 2011 wurde Frank Steffel einstimmig wieder zum Präsidenten des Vereins

Füchse-Präsident Frank Steffel (r) feiert den Einzug in die Champions-League mit Konrad Wilczynski (l) und Markus Richwien (m). gewählt. Nach sechs erfolgreichen Jahren im Amt schaut er jetzt mit Optimismus in die Zukunft: „Was wir Füchse gemeinsam geschafft haben, ist einfach toll! Wenn ich auf die vergangenen sechs Jahre zurückblicke, bin ich zu allererst dankbar. Das Engagement unserer ehrenamtlichen Trainer, Übungsleiter und Betreuer ist einfach grandios. Sie sind die Seele unseres Vereins. Jetzt ist es mein Ziel, die Füchse fest im europäischen Handball zu etablieren und gleichzeitig durch den Bau unseres neuen Vereinsheims den Familien- und Jugendsport zu stärken.“ Dorothea Maaßen


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Sport

Unser Frohnau

SC Tegeler Forst: Der Verein für Leichtathletik und Fitness

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er SC Tegeler Forst feierte am 1. Juni diesen Jahres sein 63-jähriges Bestehen. Mit knapp 1100 Mitgliedern ist er einer der mitgliederstärksten Leichtathletikvereine in Deutschland. Aber auch Sportarten wie Volleyball, Aerobic, Basketball, Badminton, Schwimmen und andere Arten des Breitensports wie ElternKind-Turnen, Koronarsport oder aber auch Pilates finden in unserem Verein ihren Platz. Unserem Sportverein liegt sehr viel daran, dass unsere jungen Sportlerrinnen und Sportler auch im schulischen Bereich gefördert werden und gute Voraussetzungen finden, um die schulische und sportliche Aus-

Bei einem bunten Mitmachprogramm können Sie am 17. September die Bandbreite des Vereins kennenlernen. bildung unter einen Hut zu bringen. Dazu existieren Kooperationen unter anderem mit der Fließtalgrundschule in Hermsdorf oder dem Friedrich Engels-Gymnasium in Reinickendorf. Wichtig sind Gemeinschaftsgefühl, Teamgeist, Spaß, Bewegung, Gesundheit und

Miteinander. Überzeugen sie sich einfach selbst in einer unserer Gruppen unter der Anleitung qualifizierter Übungsleiter/innen, egal, ob das Ziel nun Weltmeisterschaft oder Idealgewicht heißt. Am 17. September findet gemeinsam mit den Berliner Schneehasen e.V. auf dem Poloplatz in Frohnau von 14 bis 18 Uhr unser Spielund Sportfest statt. Dort gibt es ein vielfältiges Mitmachangebot für Groß und Klein: Nordic Walking, Pilates, Hüpfburg und Schminken sind einige unserer Angebote. Natürlich wird auch das Vereinsangebot ausführlich vorgestellt. Schauen Sie doch mal vorbei. Ronny Mewis SC Tegeler Forst www.lgnord.de


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Sport

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Frohnauer Schützen bei Deutschen Meisterschaften

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ie Deutschen Meisterschaften im Schießsport finden in diesem Jahr im Juli in Pforzheim, im August in München, im September in Hannover und im Oktober in Dortmund statt. Es sind immerhin eine Jugendliche und zirka zwanzig Damen und Herren, die bei diesen Meisterschaften die Farben der NBSG in den verschiedensten Disziplinen vertreten. Ansonsten liegt das „Vogelkönigsschießen“ nur kurze Zeit zurück. Diese immer sehr lustige und recht turbulente Angelegenheit, die diversen Teile des Adlers, rechter und linker Flügel, Krone, Zepter und Reichsapfel abzuschießen, dauerte bei einigen Rotten wieder recht lange – ist da etwa

das Zielwasser schuld? Jedenfalls wurde der Schützenkamerad Michael Leo mit der doch schon historisch zu nennenden Vogelkönigskette zum Vogelkönig und die Schützenschwester Christa Schemmel zur Königin gekürt. Im Weiteren geben die Schützengilden und Vereine langsam die Anmeldungen zum „MarathonSchießen“ ab. Dieses findet in der Woche vom 17. bis 24. September auf der Schießsportanlage in der Senheimer Straße statt. Bei diesem Schießen müssen die Schützen je Disziplin 100 Schuss im Wettkampf abgeben. Dies ist schon eine ganz schöne Anforderung an Kondition und Konzentration. Doch den

In einem turbulenten „Vogelkönigsschießen“ setzten sich Michael Leo und Christa Schemmel an die Spitze. Siegern winken diesmal besonders schöne Preise, da es sich bereits um das 25. Berliner Marathon-Schießen handelt – es ist also eine Jubiläumsveranstaltung. Hanspeter Grahlmann


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Vereine

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JJSB bei der politischen Kaffeetafel der Senioren

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JSB, diese Initialen gehören einem Mann, dessen Hobby die Politik ist. Jürn Jakob Schultze-Berndt ist gebürtiger Reinickendorfer und lebt in Frohnau. Als Frohnauer Wahlkreiskandidat für das Abgeordnetenhaus wurde er von der Senioren Union zu einer Vorstellung bei ihrer monatlichen Kaffeetafel gebeten. Die Senioren interessierten sich natürlich schwerpunktmäßig für Themen der älteren Generation, aber auch die Situation der Enkel stand im Fokus der Fragen. Senioren wollen mobil bleiben. Schultze-Berndts unkonventionelle Idee: Taxen sollen Fußgängerzonen bei Dunkelheit künftig im Schritttempo befahren dürfen (beispielsweise in Te-

gel), um ältere Fahrgäste dort ein- und aussteigen zu lassen. So sollen Senioren auch in den Abendstunden ein Gefühl der Sicherheit haben und bei Unternehmungen unterstützt werden. Der sprunghafte Anstieg der Kriminalität und Sachbeschädigung gerade auch in Bahnhöfen ist besorgniserregend und darf nicht toleriert werden, so Schultze-Berndt. Schultze-Berndt, selbst Vater von zwei schulpflichtigen Kindern, sprach sich klar gegen eine ideologisch verblendete rot-rotgrüne Schulpolitik aus. 23 Reformen in den letzten 10 Jahren hat der Senat den Schulen aufgebürdet. Im Ergebnis ist es heute mehr als jedes sechste Kind, das bereits nach

Jürn Jakob Schultze-Berndt (Mitte), ist mit Reinickendorfer Senioren im Gespräch. den ersten beiden Schuljahren ein Jahr wiederholen muss. Dies zeigt, dass die Reformen überstürzt wurden und der gemeinsame Unterricht von Erst- und Zweitklässlern (jahrgangsübergreifendes Lernen - JÜL) jetzt schon oftmals nicht gelingt. Hier gibt es im Interesse unserer Kinder dringenden Korrekturbedarf. Helga Hötzl


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Vereine

Frauenfrühstück im Café Zeltinger

Bezirksverordneter Stephan Schmidt und Stadträtin Katrin Schultze-Berndt (beide CDU) waren zu Gast beim Frauenfrühstück von Sandra Weith-Höinghaus (v.l.n.r.).

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m 23. Juni fand wieder das beliebte Frauenfrühstück der Frauen Union Frohnau im Zeltinger Café auf der Frohnauer Brücke in gemütlicher Runde statt. Als Gäste konnten wir unsere Stadträtin für Schule, Bildung und Kultur, Katrin Schultze-Berndt sowie unseren langjährigen Frohnauer Bezirksverordneten Stephan Schmidt begrüßen. Herr Schmidt ist Unternehmer und seit dem Jahr 1995 in der Reinickendorfer Bezirksverordnetenversammlung engagiert.

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) ist die Volksvertretung auf Ebene der Berliner Bezirke. Aufgaben der BVV sind die Wahl und Kontrolle des Bezirks-amts und der bezirklichen Verwaltung eines jeden Bezirks sowie die Anregung von Verwaltungshandeln. Die BVV besteht aus 55 Bezirksverordneten. Herr Schmidt hat sehr informativ und kurzweilig über Neues aus dem Bezirksamt, vom Bürgermeister und aus der Bezirksverordnetenversammlung

berichtet und unterhielt sich angeregt mit den interessierten Bürgern über Frohnauer Kommunalthemen wie z.B. das jahrgangsübergreifende Lernen an den Frohnauer Grundschulen (JÜL-Problematik) und den Übergang an die Oberschulen, die Reinickendorfer Gaslaternen und die Parkraumbewirtschaftung in Frohnau. Auch wurden Themen wie Flughafen Tegel und dessen sinnvolle Nachnutzung diskutiert. Hierfür wird die Beauftragung einer sog. „Ansiedlungsagentur“ angedacht. Diese Agentur soll Kontakte bündeln und Investoren und Firmen nach Tegel locken. Herr Schmidt betonte erfreut, dass Reinickendorf bereits zum zweiten Mal in Folge als Berlins wirtschaftsfreundlichster Bezirk durch die IHK ausgezeichnet worden ist. Das nächste Frauenfrühstück mit dem Thema: „Reinickendorf ist…vielfältig kulturell“ findet am Donnerstag, den 15. September 2011 um 9 Uhr im Zeltinger Café mit unserer Stadträtin für Schule, Bildung und Kultur, Frau Katrin Schultze-Berndt statt. Sandra Weith-Höinghaus


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Vereine

Unser Frohnau

Neues aus der Jugendfeuerwehr Frohnau

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ie Feuerwehr Frohnau kann wieder wie zu Gründungszeiten auf eine volle Jugendfeuerwehr (JF) mit zwei Jugendgruppen (25 Mitglieder) im Alter von 10 bis 17 Jahren blicken. Eines der letzten Mitglieder war ganz besonderer Herkunft: Ein Austauschschüler aus Frankreich! Gustave kommt aus dem Departement Nantes. Dort gibt es 16 Jugendfeuerwehren, denen man erst mit 13 Jahren beitreten kann. Bestimmt wird er in zwei Jahren vor deren Tür stehen, denn er konnte hier in Berlin für ein halbes Jahr Jugendfeuerwehrmann sein, lernen, wie die Feuerwehr in Einsatzfällen vorgeht und zusammen mit seinen neuen JF- Kameradinnen und Kameraden die Fahrzeuge und Feuerwehrgeräte inspizieren und er-

Austauschschüler Gustave wird in den Kreis der Frohnauer Jugendfeuerwehr aufgenommen. proben. Mit viel Spaß und Energie waren sie dabei. Einen gebührenden Abschluss erlebte Gustave auf dem Landeszeltlager der Berliner Jugendfeuerwehr, an dem die JF Frohnau mit 15 Mitgliedern teilnahm. Dieses fand mit 150 Teilnehmern auf dem Gelände der Feuerwehrschule in Schulzendorf statt. Trotz einiger Regengüsse bekamen die Jugendlichen dort viel geboten. Neben vielen sportlichen und originellen Wettkämpfen mit Spiel und Spaß gab es Orientierungsmärsche sowie einen so genannten „Berufsfeuerwehrtag“, bei denen viele gestellte Einsätze mit Feuerwehrgeräten und erworbenen Wissen be-

wältigt werden mussten. Ein besonderes Highlight war die Vorführung einer Fettexplosion sowie weiterer kleiner Spraydosenexplosionen samt Aufklärung über deren Gefahren. Die Berliner Jugendfeuerwehr besteht aus 46 Jugendfeuerwehren mit unterschiedlicher Größe. Die Interessen aller Berliner Jugendfeuerwehrkameradinnen und –kameraden werden durch zwei Landesjugendsprecher im zweithöchsten Gremium der Berliner Jugendfeuerwehr vertreten. Dieses Jahr wurde ein Kamerad der JF Frohnau vom Jugendforum zum neuen Landesjugendsprecher gewählt. Ulrike Wagner Jugendfeuerwehrwart JP Frohnau


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Vereine

Der Grundbesitzerverein feiert In diesem Jahr wird der Grundbesitzverein der Gartenstadt Frohnau (GBV) 100 Jahre alt. In der letzen Ausgabe von „Unser Frohnau“ wurde bereits ausführlich beschrieben, in welchen Bereichen sich der Verein seit 1911 für die Anliegen der Frohnauer - zumeist erfolgreich - engagiert hat. Der GBV ist der drittgrößte Ortsverein im Verband von Haus und Grund Berlin und dort seit langer Zeit mit einem Vertreter im geschäftsführenden Vorstand vertreten. Nicht zuletzt dies zeigt, dass die Interessenvertretung der Frohnauer gegenüber der Politik auf Bezirks- und Landesebene hier nach wie vor gut aufgehoben ist. Vor allem als ein Dankeschön an die Mitglieder

Am 9. September begeht der Grundbesitzerverein seinen 100sten Geburtstag mit einer Dankeschönfeier für alle Mitglieder. soll der 100. Geburtstag deshalb auch ordentlich gefeiert werden. Für den 9. September ab 17 Uhr sind die Mitglieder deshalb eingeladen worden, einen hoffentlich schönen Spät-

sommerabend im Centre Bagatelle zu verbringen. Nach einer Grußadresse des Bezirksbürgermeister Frank Balzer und einem Überblick über das Wirken des Vereins durch unseren Ehrenvorsitzenden Johannes Neumann soll mit Getränken und Fingerfood gefeiert werden. Eine Swingband wird die musikalische Untermalung liefern. Also: Sollte ein Mitglied unseres Vereins erst jetzt auf die Feier aufmerksam geworden sein, bitte schnellstmöglich bei der Geschäftsstelle in der Nibelungenstraße Bescheid sagen. Öffnungs- und Kontaktdaten finden Sie auf der Homepage oder in der „Gartenstadt“. Kai-Peter Breiholdt 1. Vorsitzender des GBV www.gbv-frohnau.de


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Vereine

Unser Frohnau

Schulranzenaktion von Kiwanis Frohnau

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er Kiwanis Club BerlinFrohnau e.V., dessen vorrangiges Anliegen die Hilfe für benachteiligte und bedürftige Kinder und Jugendliche ist, hat es wieder geschafft, ein Lächeln auf glückliche Kindergesichter zu zaubern. Über den Deutschen Kinderschutzbund Landesverband Berlin e.V. erfuhr das Clubmitglied Frau Margot Böhm, dass viele Kinder, die ihre Kitas zu den Sommerferien verlassen und den großen Schritt in den Schulanfang machen werden, in Familien leben, die ihnen keine Schulranzen für dieses wichtige Ereignis kaufen können. Über einen Sponsor aus dem Norden Deutschlands konnte der Kiwanis Club verbilligte Schulranzen besorgen, die im Rahmen einer schönen und beeindruckenden Kita-Abschiedsveranstaltung durch die Kinder von zwei Clubmitgliedern an die betreffenden Kinder in der Malplaquetstraße in Wedding übergeben wurden. Die Kinder wussten nicht, dass sie mit Schulranzen versorgt werden, sondern hatten im Vorfeld nur erfahren, dass sie von auswärtigen Gästen ein Geschenk erhalten werden. Daraufhin hatten sie ein

Stolz präsentieren die Kinder ihre neuen Schulranzen. Im Hintergrund Mitglieder von Kiwanis Frohnau mit einem Dankeschön-Plakat. wunderschönes Dankeschön-Plakat mit ihrem Foto und ihren Unterschriften vorbereitet. Als die Clubmitglieder ihnen zum Abschluss ihrer Aufführung dann die pinkfarbenen und hellblauen Schulranzen überreichten, war die Freude groß. Voller Besit-

zerstolz nahmen sie ihre Ränzel in Empfang und die leuchtenden Kinderaugen in den strahlenden Gesichtern waren das schönste Dankeschön für die Clubmitglieder des Kiwanis Clubs. Volker Wieczorek und Jürgen Busse

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Kirche

Unser Frohnau

Evangelische Kirchengemeinde verabschiedet Pfarrer Albroscheit

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m 26. Juni 2011 hat sich in Anwesenheit der Superintendentin Frau Hornschuh-Böhm in einem Open-Air-Gottesdienst die Gemeinde von ihrem langjährigen Gemeindepfarrer Immanuel Albroscheit verabschiedet. Mit berührenden Worten ließen viele Wegbegleiter der Gemeinde noch mal die gemeinsamen Erlebnisse Revue passieren. Der Vorsitzende des Gemeindekirchenrats, Dr. Erich Fellmann, schrieb im Gemeindeblatt:“ Wir verlieren einen Pfarrer, aber viele behalten

einen Freund. Und so, wie er sicherlich immer wieder einmal in Richtung Frohnau blinzeln wird, so werden auch nicht wenige von uns ihn in guter Erinnerung behalten.“ Bei der Besetzung von Pfarrstellen wechseln sich Gemeindekirchenrat und Konsistorium ab. Die Neubesetzung dieser Stelle wird durch das Konsistorium vorgenommen. Ein Termin für die Vorstellung der Kandidaten in der Gemeinde wurde noch nicht festgelegt. 75 Jahre alt wird die Froh-

Unser Aktionsangebot ist wieder da!

nauer Johanneskirche in diesem Jahr. Am 6. November wird die Gemeinde dies festlich begehen. Nach den Ferien treffen sich jetzt wieder alle Gruppen der Gemeinde im regulären Rhythmus. Für die Familien mit kleinen Kindern gibt es die Baby- und Krabbelgruppen für Kinder von 0-2 Jahren (Mi. 10.00 Uhr), die Babyspielgruppe (Fr. 10.00 Uhr) und die Mutter-Kind-Gruppe für Kinder ab 2 Jahren (Mi. 10.00 Uhr). Jürn Jakob Schultze-Berndt

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Soziales

Unser Frohnau

Medizinische Versorgung im Heim verbessern

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Jürgen Kassel, Geschäftsführer Vitanas, Bürgermeisterin a. D. Marlies Wanjura, Bezirksstadtrat Andreas Höhne, Ex-Gesundheitsministerin Andrea Fischer und Zentrumsleiter Uwe Poerschke eröffneten das ärztliche Behandlungszimmer.

ie Vitanas-Gruppe, einer der größten privaten Pflegeheimbetreiber mit bundesweit 35 Pflegeeinrichtungen, hat sich zum Ziel gesetzt, die medizinische Versorgung der Bewohner zu verbessern. Dazu werden nach und nach in den Vitanas-Pflegeheimen ärztliche Behandlungszimmer zur Verfügung gestellt. Alle ins Haus kommenden Ärzte können diese Zimmer

nutzen, um ihre Patienten zu behandeln. Somit entfällt für die Ärzte der Weg von Patient zu Patient, die Kommunikation zwischen Ärzten, Pflegepersonal und Patienten wird vertieft und für die Bewohner gehören lange Anfahrtswege zu den niedergelassenen Ärzten der Vergangenheit an. Im Berliner Vitanas Senioren Centrum Frohnau wurde im August ein solches ärztliches Behandlungszimmer eröffnet. Angela Koschies

Haus Friedenshöhe neu im KPG-Netzwerk

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ie Pflegeeinrichtung Haus Friedenshöhe gehört zu den 20 Auserwählten, die in das neu formierte Netzwerk „Kompetenzzentrum Palliative Geriatrie (KPG) aufgenommen wurden. Eingeladen waren 305 Berliner Pflegeheime. Die Zielsetzung des Netzwerkes Palliative Geriatrie Berlin ist es, hoch betagten und demenziell erkrankten Menschen ein bis zuletzt würdiges Leben zu ermöglichen. Dazu sollen Pflege-, Kommunikationsund Entscheidungsstrukturen so weiterentwickelt werden, dass die Bedürf-

nisse der Bewohner und ihrer Angehörigen noch individueller erfüllt werden können. „Bei uns kann über Sterben, Tod und Trauer gesprochen Das Haus Friedenshöhe erweitert seine werden. Wir wol- Pflegekompetenzen durch Beteiligung len eine Alten- am Netzwerk Palliative Geriatrie. pflege, die allen auch den Pflegenden - gut und Pflege älterer und betut“, betont Pflegedienstlei- dürftiger Menschen an. terin Marina Mierzwiak und Berlin bekommt eine nachknüpft damit an das be- haltige palliative Kultur – sondere, inzwischen über und Frohnau ist ganz vorne 50jährige Engagement des mit dabei. Hauses in der Begleitung Jens Schemmel


Unser Frohnau

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Soziales

Neues Reha-Angebot in Frohnau

Geschäftsführer Wolfgang Schrödter, Bürgermeister Frank Balzer und der ärztliche Direktor Prof. Bamborschke übergeben das neue Trainingshaus an die Nutzer. Das Fürst DonnersmarckHaus in Frohnau entwickelt sich konsequent weiter. Am 29. Juli wurde in Anwesenheit von Bezirksbürgermeister Frank Balzer (CDU) das neue Trainingshaus des P.A.N.-Zentrums den Nutzern übergeben. P.A.N. steht für Post-Akute Neurorehabilitation und

steht für die Rehabilitation von Menschen, die durch einen Unfall, Schlaganfall, Tumor oder eine Hirninfektion Hirnschädigungen erlitten haben. In Frohnau will man diesen Menschen Rehabilitationsmaßnahmen anbieten, die ihnen einen Weg wieder in ein selbständiges Leben oder ambulant

betreute Wohnformen ermöglichen. Prof. Dr. Stephan Bamborschke leitet das Frohnauer Fürst-Donnersmarck-Haus seit 2008 und ist Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Neurologische Intensivmedizin, Rehabilitationswesen, Sozialmedizin und Physikalische Therapie. Als Hochschullehrer lehrt er an der Charité Berlin und der Universität Potsdam. In Frohnau will er die Verbindung von Rehabilitation und Forschung vorantreiben. Eigenmittel in Höhe von knapp 30 Millionen Euro wird die Fürst-Donnersmarck-Stiftung für die geplanten Umbaumaßnahmen zur Verfügung stellen. Jürn Jakob Schultze-Berndt

Vitanas und Diakonie-Station kooperieren

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ie Diakonie-Station H e r m s d o r f - Fr o h n a u bietet seit dem 23. August 2011 regelmäßig eine Sprechstunde in den Räumen des Vitanas Senioren Centrums Frohnau an. Betroffene und Pflegende Angehörige können sich jeden zweiten Dienstag (gerade Kalenderwochen) in der Zeit von 14

bis 17 Uhr zu allen Fragen rund um die häusliche Pflege beraten lassen. Zur selben Zeit ist das mobile Bürgeramt Reinickendorf im Haus, das fast alle Dienstleistungen der stationären Reinickendorfer Bürgerämter dort anbietet. Die Themen sind unter anderem Möglichkeiten der häuslichen Pflege bei

Krankheit oder Pflegebedürftigkeit, Tagespflege, Kurzzeitpflege und Hausnotruf. Auch Fragen zur Pflegeversicherung oder zum Einsatz von Hilfsmitteln werden kompetent beantwortet. Norbert Kruschel Kontakt: Frau Liepold Tel. 40 50 90 40 www.diakonie-reinickendorf.de


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Soziales

Unser Frohnau

Neu in Frohnau: Philomena Seniorenbetreuung

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m Grunde kann die Pflegebedürftigkeit jeden Menschen treffen, zu jeder Zeit. Bei den meisten Betroffenen steht es ganz oben auf der Wunschliste, weiterhin ein selbstbestimmtes, unabhängiges Leben in den eigenen vier Wänden zu führen – trotz der Notwendigkeit, Hilfe von anderen anzunehmen. Pflegende Angehörige können hier Unterstützung bieten. Was aber, wenn es keine Angehörigen gibt oder Ihre Angehörige nicht mit

der Pflege belastet werden können oder sollen? In diesem Fall gilt es einen der mehr als 10.000 in Deutschland tätigen ambulanten Pflegedienste auszuwählen. Bei der Auswahl des richtigen Pflegedienstes in Ihrer Nähe können Sie aus dem Vollen schöpfen, doch der eigene Anspruch und das unübersichtliche Angebot der Pflegedienste und Kassen gehen meistens stark auseinander. Aus dem Wunsch heraus

Transparenz in den Pflegedschungel zu bringen und Pflegebedürftigen ein Höchstmaß an individueller Pflege und Beratung zukommen zu lassen, gibt es nun hier in Frohnau am Zeltinger Platz 5 einen neuen Pflegedienst - Die Philomena Seniorenbetreuung und Pflegedienst GmbH. Die Inhaberin Frau Barth bietet Ihnen an, Sie kostenlos und unverbindlich, gerne auch bei Ihnen zu Hause, ausführlich zu beraten. D. Kühndahl


Unser Frohnau

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Aus der BVV

Zebrastreifen ja - Verkehrsstau nein!

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in Zebrastreifen, der die als gefährlich empfundene Überquerung des Zeltinger Platzes vor Reichelt und der Post erleichtert – eine gute Idee und eine alte Forderung der CDU Frohnau! Nachdem nunmehr eine Planung seitens des Verkehrssenats vorgegeben wurde, muss man jedoch zweimal hinschauen. Die Fahrbahn soll vor Reichelt und vor der Post baulich von zwei auf eine Fahrspur verengt werden. Damit droht aber ein Stau um beide Plätze, wenn der Verkehr nicht mehr gleichzeitig in die Burgfrauenstraße und nach links im Platz weiterfließen kann. Radler müssen sich dann künftig durch den Stau schlängeln. Die Konsequenz ist Ausweichverkehr: Die ruhigen und recht si-

cheren Nebenstraßen Gralsburgsteig, Wiltinger Straße, Kasinoweg und andere werden Ausweichverkehr aufnehmen müssen. Für die Fußgänger und spielenden Kinder wird es dort gefährlicher. Um den optimalen Platz für den Zebrasteifen an der Ecke Burgfrauenstraße zu finden, hat die Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf zunächst einen mehrmonatigen Probebetrieb (mit provisorischen Kübeln o.Ä.) gefordert, bevor hunderttausende Euro in eine Straßenumgestaltung investiert werden, die sich im Praxisbetrieb als nicht praktikabel erweist. Die Verkehrssenatorin Frau Junge Reyer hat es abgelehnt, diesen Probebetrieb zuzulassen. Sie lehnt es auch ab, zu einer Bürgerver-

Die unausgereiften Pläne sorgen weiter für Unmut. sammlung zu kommen, um mit den Frohnauern deren Sorgen zu besprechen und alternative Lösungen für einen Zebrastreifen zu finden. Wir fordern Verkehrssenatorin Junge-Reyer auf, sich die Situation im Rahmen einer Simulation anzuschauen und die Frohnauer Bürger ernst zu nehmen, denn sie sind es, die die Situation vor Ort kennen! Frank Marten


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Aus der BVV

Unser Frohnau

Reinickendorfs Bürgermeister Frank Balzer (CDU):

„Wir stehen für eine verlässliche, bürgernahe Politik“

Bürgermeister Frank Balzer (CDU). Liebe Reinickendorferinnen und Reinickendorfer! In den vergangenen Jahren hat die Reinickendorfer CDU erfolgreich die politische Verantwortung im Bezirk getragen. Seitdem wurde Reinickendorf von der IHK wiederholt als wirtschaftsfreundlichster Bezirk ausgezeichnet und hat sich auch in den Punkten Ordnung und Sauberkeit anders entwickelt als andere. Das erfordert ein konsequentes Vorgehen gegen Vermüllung sowie illegale Werbung und zugleich eine aufwendige Pflege von Grünflächen und Spielplätzen. Unser Ziel ist ein Bezirk, in dem man gerne lebt und sich wohlfühlt. Weitere Schwerpunkte unserer Arbeit sind die Erhaltung des bestehenden vorbildlichen Netzes von attraktiven Seniorenfreizeitstätten und des für Berlin einzigartig hohen Standards bei den bezirklichen Sportanlagen sowie die Förderung und Unterstützung von Vereinen und Ehrenamt. Unsere Erfolge wurden möglich durch eine solide Haushaltspolitik ohne Schulden.

Die Reinickendorfer CDU öffnet sich seit Jahren für politische Quereinsteiger und Experten aus der Mitte der Gesellschaft. Mit Dr. Hinrich Lühmann, dem ehemaligen Rektor des renommierten HumboldtGymnasiums, Harald Muschner, dem langjährigen Vorsitzenden des Bezirkselternausschusses, und Eberhard Schönberg, 14 Jahre Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, treten auch parteilose Experten für die Reinickendorfer CDU und für eine sachorientierte Bezirkspolitik an. Im Gegensatz zu SPD und Grünen, die eine deutliche Reduzierung von Polizeikräften im Bezirk mitgetragen haben, wird die CDU diese verfehlte Politik des Senats korrigieren. Wir stehen für eine verlässliche, bürgernahe Politik in unserem Bezirk. Diesen Weg möchten wir gerne fortsetzen. Deshalb bitte ich Sie um Ihre drei Stimmen für die Reinickendorfer CDU.

Ihr Frank Balzer Bezirksbürgermeister von Reinickendorf


Unser Frohnau

Kurzmeldungen

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Frohnauer/-innen spenden für ein Spielgerät Zur 100-Jahr-Feier Frohnaus im vergangen Jahr hat “Unser Frohnau“ erneut eine Spendensammlung für ein Spielgerät in Frohnau begonnen. Mit kleinen Beträgen konnte jeder seinen Beitrag dazu beisteuern, dass unsere Kinder mehr Spaß und Spiel erleben können. Nunmehr konnte dadurch auf dem Spielplatz im Ludwig-Lesser-Park ein neues Spielgerät aufgestellt und eingeweiht werden. An dieser Stelle sei ausdrücklich den vielen Unterstützern aus der Bevölkerung gedankt sowie ebenfalls dem Bezirksamt Reinickendorf, welches die Beschaffung und die Aufstellung des Spielgeräts finanziell und personell unterstützt hat und zukünftig auch die Instandhaltung übernehmen wird. Gordon Huhn

Baustadtrat Martin Lambert, FU Vorsitzende Sandra Weith-Höinghaus, Wahlkreiskandidat Jürn Jakob Schultze-Berndt und Bildungsstadträtin Katrin Schultze-Berndt übergeben das neue Spielgerät an die Frohnauer Kinder.

Die RBB-Abendschau in Frohnau

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ie Journalistin Dorit Knieling vom Abendschauteam des RBB hat recherchiert, welche Wahlkreise in Berlin bei der letzten Wahl am besten abgeschnitten haben. Die jeweiligen Kandidaten der beiden besten Wahlkreise wollte sie dann einige Stunden begleiten. Einer der Wahlkreise war Frohnau/Hermsdorf/Freie Scholle, in dem unser Frohnauer Jürn Jakob SchultzeBerndt (Fraktionsvorsitzender der CDU in der Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf) für das Abgeordnetenhaus für die kommenden Landtagswahlen kandidiert. Er wurde beim Radfahren auf dem in Berlin wohl einzigen Wahlwerbe-Rad gefilmt und im Gespräch mit Frohnauer Bürgern und Geschäftsleuten. Witzig und fantasievoll fand die Journalistin auch den Aufkleber auf der Rückseite des CDU

Engagiert im Bürgergespräch. Jürn Jakob Schultze-Bernd kennt die Wünsche der Menschen und setzt sie in pragmatische Politik um. Schaukastens am Ludolfingerplatz, der ihr bei dem Rundgang aufgefallen war. Brigitte Kremer


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Kurzmeldungen

Unser Frohnau

50. Jahrestag: Frohnau gedenkt der Maueropfer

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m 13. August 2011 jährte sich der Bau der Berliner Mauer zum 50. Mal. Die zentrale Gedenkfeier des Bezirkes Reinickendorf fand am Mahnmal fßr Michael Bittner am Edelhofdamm Ecke B96 statt. Neben Bezirksbßrgermeister Frank Balzer und dem Reinickendorfer CDU-Fraktionsvorsitzenden Jßrn Jakob Schultze-Berndt (beide CDU) nahmen weitere Vertreter der Reinickendorfer Kommunalpolitik, Vertreter der Gemeinden Glienicke, Birkenwerder und Mßhlenbecker Land sowie dem Landkreis Oberhavel teil. Fßr die Bundeswehr gedachte der stellvertretende Kommandeur des Standortkommandos Berlin der ßber eintausend Opfer, die die menschenverachtende Grenzanlage der SED in den 28 Jahren ihrer Existenz gefor-

 



  

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BĂźrgermeister Frank Balzer (l.) und der Reinickendorfer CDU-Fraktionsvorsitzende JĂźrn Jakob Schultze-Berndt legten zum Gedenken an die Opfer der Berliner Mauer einen Kranz am Mahnmal fĂźr Michael Bittner nieder. dert hat. Nicht zuletzt die zirka 200 anwesenden BĂźrger machten deutlich, dass die Erinnerung an das Leid der Mauer und an die Wunden, die sie gerissen hat, auch zwanzig Jahre nach der Widervereinigung noch immer die Menschen bewegt. „Egal, was Unrechtsysteme an BehĂśrden und Strukturen schaffen, sie sind nicht auf Dauer angelegt. UnterdrĂźckung ruft Widerstand hervor. Der Wiederstand und der Freiheitsdrang der Menschen in der damaligen DDR fĂźhrte zu dem wunderbaren Ereignis - dem Fall der Mauer“, so Frank Balzer in seiner Ansprache. Tobias Siesmayer


Unser Frohnau

Kurzmeldungen

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Frohnau neu entdecken

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u einem kleinen Entdeckungsspaziergang durch Frohnau hatte der CDUWahlkreiskandidat Jürn Jakob SchultzeBerndt am 23. August 2011 eingeladen. Zusammen mit der Stadtführerin Frau Karin Pollok wurde das Zentrum von Frohnau erlaufen und die Entstehungsgeschichte unserer schönen Gartenstadt beschrieben. Dabei wurde auch erläutert, wie die CDU-Fraktion im Rathaus Reinickendorf Einfluss genommen hat auf die Erhaltung und Verbesserung unseres Wohnortes, beispielsweise durch die Erhaltungssatzung, die Schaffung von neuen Fahrradständern am Bahnhof und neue Zebrastreifen. Brigitte Kremer

Wahlamt schluckt „Jürn“

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icht schlecht staunten die ersten Frohnauer, als sie ihre Briefwahlunterlagen vor einigen Wochen nach Hause geschickt bekamen: Da lautete doch der Vorname des CDU Wahlkreisabgeordneten Jürn Jakob Schultze-Berndt auf dem Wahlzettel für die Direktkandidaten für das Berliner Abgeordnetenhaus plötzlich nur noch „Jakob“, der „Jürn“ war überraschenderweise weg gelassen worden. Wo genau dieser Namensbestandteil beim Druck der Wahlscheine verschütt gegangen ist, ist nicht bekannt. Jürn Jakob SchultzeBerndt trägt den Verlust eines Teils seines Vornamens mit Humor: „Mit ganzer Energie für unser Frohnau, mit der Kraft der drei Namen genauso wie mit der Kraft der vier Namen! “ Tobias Siesmayer

Stadtführerin Karin Pollok (3.v.r.) erläuterte Frohnaus Historie, während Jürn Jakob Schultze-Berndt den Bezug zu aktuellen politischen Entwicklungen herstellte.


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Kurzmeldungen

Unser Frohnau

Freiwillige Feuerwehr rettet vor Schaumparty

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iese Einladung alarmierte die Polizei: An einem sommerlichen Wochenende im Juni wurde eine Einladung zur Schaumparty in den Frohnauer Brunnen über das Internet-Netzwerk „Facebook“ ausgesendet. Vergleichbare Einladungen endeten in der Vergangenheit deutschlandweit in Chaos und Kriminalität: Einmal wurde eine Nordseeinsel unter dem Ansturm der Menschenmassen fast verwüstet, ein anderes Mal musste eine ganze Straße abgeriegelt werden, weil öffentlich zu einer privaten Geburtstagsparty eingeladen wurde und tausende jugendliche „Gäste“ mitfeiern wollten. In Frohnau rettete die Freiwillige Feuerwehr die Situation: Sie stellte die Brunnen rechtzeitig aus. Die ebenfalls bereit stehende Polizei konnte die Sonne genießen, weil die wenigen angereisten „Schaumschläger“ ohne das nötige Brunnenwasser wieder unverrichteter Dinge abreisen mussten. Martin Lambert Stellv. Vorsitzender der FF Frohnau e.V.

Für ein Schaumbad zu schade: Unsere Brunnen sollen die „Flaneure“ erfreuen und nicht als Badewanne für zugereiste Jugendliche missbraucht werden.

Gemeinschaftsschule: So ist das mit den Wahlaussagen der FDP

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a heißt es doch auf dem Wahlplakat, die FDP sei gegen die Gemeinschaftsschule, die Schulform, die Rot-Rot eingeführt hat, um alle anderen Schulformen, auch die Gymnasien, in absehbarer Zeit abzuschaffen. Und im Internet versichert die FDP-Schulspezialistin, sie sei ja nur in Reinickendorf für eine einzige Gemeinschaftsschule im Märkischen Viertel. Wie passt das zum Handeln der FDP in der Reinickendorfer Bezirksverordnetenversammlung? Dort stimmte vor Kurzem die FDP mit der SPD für einen Antrag der

Grünen, in dem das Bezirksamt aufgefordert wird, dafür Sorge zu tragen, „dass im Bezirk genügend Flächen für die Errichtung von Gemeinschaftsschulen vorgesehen werden“; von nur einem Standort ist nicht mehr die Rede. Wer für ein qualifiziertes und vielfältiges Schulsystem in Berlin ist, der muss CDU wählen. Nur die CDU wird sich auch weiterhin konsequent gegen ideologische Experimente zu Lasten der Kinder und Jugendlichen einsetzen. Kerstin Köppen


Unser Frohnau

Suchbild

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Wissen Sie es?

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er weiß, wo sich diese Schilder befinden? Also Augen auf beim Spaziergang durch Frohnau und viel Glück! Lösungen an: „Unser Frohnau“ c/o CDU Kreisgeschäftsstelle, Großkopfstr. 6-7, 13403 Berlin suchbild@unserfrohnau.de Einsendeschluss: 15. Oktober 2011 Die Verlosung wird von der Redaktion vorgenommen, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und in der nächsten Ausgabe von „Unser Frohnau“ veröffentlicht. Viel Erfolg! Folgende Preise gibt es zu gewinnen: 1. Preis: Gutscheine im Wert von 30 Euro 2. Preis: Gutscheine im Wert von 20 Euro 3. Preis: Gutscheine im Wert von 20 Euro ...einzulösen im Geschäft Fahrrad & Service in der Welfenallee 1 in Frohnau.

Suchbild Nr. 62 Lösung Suchbild Nr. 61: Die Tür ist die Eingangstür der katholischen Gemeinde St. Hildegard. Wir gratulieren den Gewinnern Frau Weller aus dem Ortwinsteig, Frau Gremler aus der Schönfließer Str. sowie Herrn Schulz aus An der Schneise und wünschen guten Appetit im Frohnauer Kaffeehaus Zeltinger. Wir danken Herrn Schwarzer für die Unterstützung von „Unser Frohnau“. Uwe Kremer


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Teminkalender

Unser Frohnau

Frohnauer Teminkalender für Ihre Pinnwand So. 11.09. | 18 Uhr | Johanneskirche Konzert der Frohnauer Bläser - 10 Jahre Junges Blech Frohnau. Eintritt frei.

So. 18.09. | 8 - 18 Uhr Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus und zur Bezirksverordnetenversammlung.

Di. (jede Woche) | 14 - 17 Uhr | Vitanas Mobiles Bürgeramt im Vitanas Senioren Centrum Frohnau, Welfenallee 37. Durch den großen Zuspruch, den das Mobile Bürgeramt in der Vergangenheit erfahren hat, hat sich Bürgermeister Frank Balzer (CDU) dafür stark gemacht, die Sprechzeiten statt bisher alle 14 Tage jetzt jede Woche anzubieten.

So. 18.09. | 13, 14 und 15 Uhr | Senke neben Reformhaus vor Astloch Ju-Jutsu-Selbstverteidigung und Kampfsport von Kindern und Leistungssportlern aus dem Nationalteam.

Di. 13.09. | 14 - 16 Uhr | St. Joseph Kaffeetafel der Senioren Union. Gast: Martin Lambert, Bau-Stadtrat. Was passiert mit dem Flughafen Tegel? Do. 15.09. | 9 Uhr | Kaffeehaus Zeltinger Frauenfrühstück mit dem Thema: „Reinickendorf ist... vielfältig kulturell“, eine kulturelle Leistungsbilanz vorgestellt von der Stadträtin für Schule, Bildung und Kultur Frau Katrin Schultze-Berndt. (S. 27) Do. 15. 09. | 19:30 - 21 Uhr | CB Nachbarland Polen: Polnische Gegenwart Vortrag von Dr. Krysztof Wojciechowski. Eintritt: 7 EUR/ erm. 6 EUR. Kartenvorbestellung siehe Infokasten. Fr. 16.09. | 19:30 - 22 Uhr | CB Bouquet de chansons. Eintritt: 12 EUR/ erm. 10 EUR/ Kinder 6 EUR. Kartenvorbestellung siehe Infokasten.

Sa. 24.09. | 10 - 12 Uhr | Frohn. Brücke CDU-Info-Stand. Informieren Sie sich und diskutieren Sie mit uns. Wir haben ein offenes Ohr für Ihre Anliegen. Sa. 24.09. | 11 - 13:30 Uhr | Sintenis Tag der offenen Tür. (S. 21) So. 25.09. | 9:30 Uhr | Johanneskirche Feier der Goldenen Konfirmation der Konfirmandenjahrgänge 1960/1961. Nähere Informationen und Anmeldung im Gemeindebüro, Tel: 4012033. Sa. 08.10. | 13 - 18 Uhr | Hermsdorf Kinder- und Familientreff mit Kinderkleider- und Spielzeugbasar. Berliner Straße 105 – 107, 13467 Berlin Mi. 12.10. | 15 Uhr Führung mit Vortrag im Bundesministerium für Familien, Jugend und Senioren, Glinkastr. 24, 10117 Berlin. Anmeldung in der CDU-Geschäftsstelle Tel. 4 96 12 46.

Sa./So. 17./18.09. | 11 - 18 Uhr Kunsthandwerkermarkt

Fr. 14.10. | 19:30 - 21:30 Uhr | CB Jazzkonzert. Eintritt: 12/10/6 Euro. Kartenvorbestellung siehe Infokasten.

Sa. 17.09. | 14 - 18 Uhr | Poloplatz Spiel- und Sportfest der LG Nord. (S. 24)

Sa. 15.10. | 15 - 18 Uhr | CB Bücher- und Bildermarkt – mit Trödel-


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Unser Frohnau tisch und Kaffee und Kuchen. Gern werden noch Spenden von gut erhaltenen Büchern, Bildern, Edeltrödel und Kuchen angenommen. Tel 40 10 86 63. Eintritt frei.

Fr. 18.11. | 19:30 - 21:30 Uhr | CB Nachbarland Polen: 20 Jahre DeutschPolnischer Vertrag. Eintritt: 7 EUR/ erm. 6 EUR. Kartenvorbestellung siehe Infokasten.

Di. 18.10 | 9 Uhr | Tagesfahrt Tagesfahrt der Senioren Union zum Beetzsee und Stadt Brandenburg. Abfahrt Karolinenstraße in Tegel. Anmeldung bei Werner Robertz (030) 431 56 51.

So. 20.11. | 16 - 17 Uhr |CB Die Zauberflöte - für Kinder ab 6. Eintritt: 7 EUR/ Kinder 6 EUR. Kartenvorbestellung siehe Infokasten.

Fr. 28.10. | 19:30 - 21:30 Uhr | CB Nachbarland Polen: Ein Pole in Paris: Fréderic Chopin. Eintritt: 7 EUR/ erm. 6 EUR. Kartenvorbestellung siehe Infokasten. Sa. 05.11. | 19:30 - 21:30 Uhr | CB Reihe „Frohnau 101“: Kammermusikkonzert. Eintritt: 12 EUR/ erm. 10 EUR/ Kinder 6 EUR. Kartenvorbestellung siehe Infokasten. So. 06.11. | 18 Uhr | Johanneskirche Frohnauer Abendpredigt, Lesung mit dem Schauspieler Rainer Hunold. Fr. 11.11. | 19:30 - 21:30 Uhr | CB Nachbarland Polen: Am Ende kommen die Touristen. Im Anschluss an die Filmvorführung: Diskussion. Eintritt: 7 EUR/ erm. 6 EUR/ Kinder 6 EUR. Kartenvorbestellung siehe Infokasten. Sa. 12.11. | 16 - 17 Uhr | CB Reihe Junger Künstler: Violinissimo. Eintritt: 12 EUR/ erm. 10 EUR/ Kinder 6 EUR. Kartenvorbestellung siehe Infokasten. So. 13.11. | 18 Uhr | Johanneskirche Frohnauer Kammerorchester, Frohnauer Kantorei, Solisten musizieren Bach und Mendelssohn Bartholdy. Vorverkauf: 12 EUR/ erm. 8 EUR/ Kinder bis 14 Jahre 1 EUR. Abendkasse: 15 EUR/ 1O EUR/ 1 EUR.

Fr. 25.11. | 15 - 19 Uhr | CB Adventsmarkt. Eintritt frei. Sa. 26.11. | 10 - 12 Uhr | Frohn. Brücke CDU-Info-Stand. Informieren Sie sich und diskutieren Sie mit uns. Wir haben ein offenes Ohr für Ihre Anliegen. So. 27.11. | 14 - 18 Uhr | Zeltinger Platz Weihnachtsmarkt. So. 27.11. | 18 - 20 Uhr | CB The Happy Disharmonists ....mit der Lizenz zum Singen. Eintritt: 12/10/6 Euro. Kartenvorbestellung siehe Infokasten. Veranstaltungsorte CB: Centre Bagatelle, Zeltinger Str. 6, 13465 Berlin. Kartenvorbestellung unter Tel. 030 / 868 70 16 68 oder per E-Mail: kartenvorbestellung@centre-bagatelle.de St. Joseph: Gemeindesaal, Bonifatius­str. 16, 13509 Berlin Kaffeehaus Zeltinger: Zeltinger Platz 1A, 13465 Berlin Renée-Sintenis-Grundschule: Laurinsteig 39, 13465 Berlin Johanneskirche: Zeltinger Platz 18 Vitanas Senioren Centrum Frohnau: Welfenallee 37, Tel. (030) 406 39 101


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Unser Frohnau 62  

Magazin für den Berliner Stadteil Frohnau. Ausgabe 62, September 2011

Unser Frohnau 62  

Magazin für den Berliner Stadteil Frohnau. Ausgabe 62, September 2011

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