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Zeitschrift der CDU Frohnau | Nr. 56 | März 2010 | www.unserfrohnau.de

Blickpunkt: Recycling-Hürden und Schlaglöcher Portrait: Dr. Bernd Holland vom Centre Bagatelle Kalender: 100 Jahre Frohnau und Humboldtjahr Interview: Kita-Leiterin Angela Saffran




Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser!

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or jeder neuen Ausgabe von Unser Frohnau sind wir selbst immer wieder gespannt, welche Themen uns wohl in der Redaktion erwarten werden. Es sind ja vor allem die vielen Berichte unserer Vereine, Initiativen und Gemeinden, die wir gerne in das Heft aufnehmen und die für die bunte Mischung sorgen. Wir können Ihnen versichern, auch in dieser Ausgabe stimmt die Mischung. Es ist faszinierend zu lesen, welche Aktivitäten sich in unserem Ortsteil in 2010 bereits ereignet haben oder in den kommenden Wochen ereignen werden. Blättern Sie einfach weiter und staunen Sie bsw. über das Veranstaltungsprogramm im Centre Bagatelle zum Humboldtjahr oder einen Bericht vom Transport

der Weihnachtspäckchen zu bedürftigen Kindern in Mogilev/Weißrussland. Im April wird es wieder ein Osterfeuer auf dem Zeltinger Platz geben, der in nicht all zu ferner Zukunft zudem mit zwei neuen Zebrastreifen ausgestattet wird. Im Mai erwartet uns die Veröffentlichung des Jubiläumsbuches „100 Jahre Frohnau“ und die bereits geplanten Festveranstaltungen bis Juni finden Sie in unserem Terminkalender. Wir sind sicher, Sie werden genauso begeistert sein, wie wir und würden uns über Ihre Anregungen und Kritik zu unserem Heft sehr freuen. Ihre CDU Frohnau Tel: 030 - 4961246 info@unserfrohnau.de Titelbild: Berliner Bär, Wiltinger Str.

Unser Frohnau

Impressum Herausgeber: CDU Frohnau, Großkopfstr. 6-7, 13403 Berlin, Tel: 4961246, info@unserfrohnau.de Verlag, Layout & Druck: acurat Johannes Eydinger, Hubertusstraße 20, 13469 Berlin, acurat-verlag@gmx.de Chefredakteur: Tobias Siesmayer (V.i.S.d.P.) Anzeigenleitung: Uwe Kremer, Tel: 40103604, uwe.kremer@unserfrohnau.de Auflage: 10.000 Exemplare Redaktion: Dr. Frank Steffel, Katrin und Jürn Jakob Schultze-Berndt, Frank Marten, Lorenz Weser, Anna Kramlinger, Peter Kramlinger, Gordon Huhn, Helga Schwanke, Eberhard Malitzki, Martin Lambert, Uwe Kremer, Jürgen Busse, Hans-Peter Marten Verwendung von Anzeigen oder red­akti­oneller Beiträge ohne Genehmigung des Herausgebers nicht gestattet.


Unser Frohnau

Frohnau aktuell



Liebe Frohnauerinnen und Frohnauer!

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ürden Sie wieder nach Frohnau ziehen? Wo in Berlin würden Sie lieber wohnen und warum? Was müsste sich ändern, damit Sie sich in Frohnau, in Reinickendorf so richtig wohl fühlen und gar nicht wieder weg wollen? Diese drei Fragen prägen unsere politische Sacharbeit. Wir, das sind engagierte Frohnauer Bürger in der CDU-Fraktion der Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf, für die ich seit vielen Jahren als Fraktionsvorsitzender Verantwortung trage. Wichtig ist es uns, Anliegen der Bürger aufzugreifen und Mängel zeitnah zu beheben. Wir wollen den Ortsteil und den Bezirk ständig weiterentwickeln. Und wir wollen Chancen ergreifen, wo sie sich bieten. Dazu nehmen wir immer wieder die Hubschrauber-Perspektive ein, um neben den Details nicht die Ausgewogenheit aus dem Blick zu verlieren. Noch häufiger aber nehmen wir die Maulwurf-Perspektive ein: Wir buddeln uns förmlich voran auf der Suche nach optimalen Lösungen für uns alle. Und an den Feinheiten können die Frohnauer erkennen, dass es uns ernst ist mit der Wahrnehmung ihrer Interessen.

„Frohnau lebt von engagierten und aufgeschlossenen Menschen, die ein anregendes Miteinander gestalten und ein Gefühl von Heimat vermitteln.“ Frohnau ist liebenswert, weil es eine Gartenstadt ist. Vor allem aber lebt Frohnau von engagierten und aufgeschlossenen Menschen, die ein anregendes Miteinander gestalten und ein Gefühl von Heimat vermitteln, allein schon, wenn man sie beim Wochenendeinkauf auf den Plätzen trifft. Frohnau und der Zusammenhalt der Menschen hier entsteht aus dem vielfältigen Miteinander: dem Vereinsleben in zahlreichen Sportvereinen und den vielen aktiven Mitgliedern in der evangelischen und der katholischen Gemeinde. Bürgerschaft-

lich organisierte Vereine, eine ganze Reihe von karitativ orientierten Organisationen und Vereine, die sich ganz der Förderung des Kulturlebens verschrieben haben, sowie die freiwillige Feuerwehr mit ihrem beeindruckenden Engagement tragen dazu bei. Und es gibt nicht zuletzt auch die politisch Aktiven hier in Frohnau. Jedem von uns fallen auf Anhieb mindestens fünf hier tätige verschiedene Vereine, Clubs oder Organisationen ein. Für mich als Frohnauer seit Kindertagen ist es etwas ganz besonderes, in einem Umfeld zu leben, in dem sich eine so große Zahl von ehrenamtlich und bürgerschaftlich Engagierten gemeinsam für das Gemeinwohl einsetzt. Dies macht aus meiner Sicht einen ganz großen Teil der Besonderheit unseres Ortsteils aus. Ich für meinen Teil würde jederzeit wieder nach Frohnau ziehen und ich freue mich, dass meine Kinder in diesem Ortsteil aufwachsen können.

Jürn-Jakob Schultze-Berndt Vorsitzender der CDU-Fraktion in der BVV Reinickendorf




Aktuelles

Unser Frohnau

Wieder Osterfeuer auf dem Zeltinger Platz

2005 erfreute uns das letzte Osterfeuer. Am 3. April ist es nun wieder soweit.

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er erinnert sich nicht an das letzte Osterfeuer der Freiwilligen Feuer-

wehr Frohnau? Wie oft wurden wir gefragt, ob nicht wieder einmal ein solches Osterfeuer veranstaltet werden kann? Immer wieder mussten wir vertrösten, in der Hoffnung, dass wir Ihnen endlich eine positive Antwort geben können. Nun ist es soweit: Dieses Jahr findet endlich wieder ein Osterfeuer in Frohnau, genauer gesagt am Zeltinger Platz statt. 100 Jahre Frohnau und 100 Jahre FF Frohnau sind ein

guter Anlass, diese Veranstaltung wieder aufleben zu lassen. In Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Reinickendorf werden wir versuchen an den Erfolg des letzten Osterfeuers anzuknüpfen und Ihnen einen unterhaltsamen Ostersamstagabend zu bieten. Wir würden uns freuen, wenn wir Sie am 3. April 2010 ab 18 Uhr auf dem Zeltinger Platz begrüßen dürfen. Michael Franke Wehrleiter der FF Frohnau

Gedenken an die Grenzöffnung vor 20 Jahren

Frank Balzer, Eberhard Malitzki und Bildungsstadträtin Katrin Schultze-Berndt während der Feier zum 20. Jahrestag der Maueröffnung.

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einickendorf und die Stadt Hohen Neuendorf gedachten am 17. Februar 2010 der Grenzöffnung an der B96 im Rahmen einer

Feier in der Gewerbestraße, genau an der Stelle, an der sich die Mauer vor zwanzig Jahren öffnete. Einleitend brachte das Kindermusiktheater „Woffelpantoffel“ ein kleines Programm für die Jüngsten. Hohen Neuendorfs Bürgermeister Klaus-Dieter Hartung warb in seiner Eröffnungsansprache um Gemeinsamkeiten mit Frohnau. Danach sprach Reinickendorfs Bürgermeister Frank Balzer über seine Erinnerungen an die Zeit der Teilung. Die „Weser Singers“ füllten das Programm mit ihrem Kinder- und Jugendensemble. Das Trompeterquartett der

Musikschule Reinickendorf spielte während die Feuerwehr Bergfelde den Besuchern Erbsensuppe mit Bockwurst bereitete. Beim anschließenden Zeitzeugengespräch bekamen der ehemalige Reinickendorfer Bürgermeister Detlef Dzembritzki, Johannes Neumann vom Grundbesitzerverein, Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Hohen Neuendorf und andere Gelegenheit, ihre Erinnerungen an den 17. Februar 1990 zu berichten. Die Besucherzahl war höher als erwartet und die Eindrücke überwiegend positiv benannt. Eberhard Malitzki


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Aktuelles

Unser Frohnau

Glas- und Papier-Container wieder da

Ein großes Schild bittet die Nutzer der Recyclingstelle, auf die Sauberkeit zu achten.

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eit Jahren fahren viele Frohnauer Bürger zum Supermarkt in der Hermsdorfer Hohefeldstraße, um im Rahmen ihres Einkaufs zugleich ihre Wertstoffe dem Recycling zuzuführen. Insbesondere die ökologische Entsorgung von Altpapier, Glas sowie GrünerPunkt-Verpackungen war hier ortsnah und bequem möglich. Aufgrund von vereinzelten

Problemen zwischen dem Supermarkt und Anwohnern, die die Sauberkeit der Entsorgungsstation bemängelten, hatte Kaiser´s entschieden, dieses Angebot nach den umfangreichen Umbauarbeiten des Marktes und des Außengeländes im November 2009 einzustellen. Kurzzeitig wurde ein Schild aufgestellt, das unrichtigerweise das Bezirksamt hierfür verantwortlich gemacht hatte. Bezirksbürgermeis ter Frank Balzer sowie der für Ordnungsangelegenheiten zuständige Stadtrat Thomas Ruschin (beide CDU) wandten sich daraufhin an Kaiser´s. Nach einigen Gesprächen ging die Kaiser´sZentrale auf eine Kompromisslösung ein. Der Altkleiderbehälter sowie Container für Altpapier und Glas stehen jetzt wieder. Sonstige Verpackungen –

Stichwort „Grüner Punkt“ – können aus hygienischen Gründen nicht mehr an dieser Stelle entsorgt werden. Das Bezirksamt begrüßt das Fortbestehen des Recyclingangebots ausdrücklich. Grüner-PunktVerpackungen kann jeder bequem zu Hause durch den Sammelservice in gelben Tonnen oder den gelben Säcken entsorgen, die kostenfrei alle 14 Tage vom Straßenrand eingesammelt werden. Frank Balzer appelliert an die Vernunft: „Im Interesse aller Beteiligten bitte ich die Nutzer eindringlich, das Umfeld der Sammelcontainer nicht mit Unrat und Sperrmüll zu verschmutzen, damit uns dieser spezielle Kundenservice von Kaiser´s lange erhalten bleibt.“ Gordon Huhn


Aktuelles

Unser Frohnau



Frank Balzer beim CDU-Neujahrsempfang

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m 24. Januar 2010 luden die CDU-Ortsverbände Frohnau und Hermsdorf traditionell zum Neujahrsempfang in die Invalidensiedlung. Über 350 geladene Gäste aus dem gesellschaftlichen Leben, den Vereinen, den Unternehmen, den Kirchen und der Politik kamen in die neue Hubertus-Klause, um bei geselligen Gesprächen und einer anregenden Rede in das neue Jahr zu starten. Als Gastredner konnte der Reinickendorfer Bundestagsabgeordnete Dr. Frank Steffel in diesem Jahr den neuen Bezirksbürgermeister Frank Balzer gewinnen. Frank Balzer berichtete von seinen ersten 100 Tagen im neuen Bezirksamt, lobte seine Kollegen Katrin Schultze-Berndt, Martin Lambert und Thomas Ruschin für ihre fleißige Arbeit und gab einen Ausblick auf

BETTEN

die Projekte und Ziele der nächsten Monate. Mit Stolz berichtete Balzer von den ersten Erfolgen seiner Arbeit. Im Tegel-Center hat das Bildungsberatungszentrum seine Türen geöffnet, um neue Informationen und Beratung rund um die Themen Schule, Weiterbildung und Ausbildung Vor 350 Gästen berichtete anzubieten. In den Bür- Frank Balzer von seinen ergerämtern haben sich sten 100 Tagen als Bürgerdurch verschiedene or- meister und skizzierte seine ganisatorische Verände- Arbeit der kommenden Jahre. rungen die langen Wartezeiten stark verkürzt. Und gestellte beheizte Zelt war die Greenwichpromenade in diesem Jahr für die zahlist neu, modern und sehr reichen Gäste noch mehr offen gestaltet worden und Platz in der Hubertus-Klauwird im Mai das erste Schiff se. Alle Teilnehmer waren am Flusskreuzfahrtanleger sich nach Ende der Veranbegrüßen. staltung einig, dass der Im Anschluss wurden bei Neujahrsempfang wieder jazziger Livemusik das ein geselliger und inspiriebayerische Buffet eröffnet render Start in das neue und zünftige Getränke ser- Jahr gewesen ist. viert. Durch das extra aufLorenz Weser

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Kunst und Kultur

Unser Frohnau

Konzertreihe „100 Jahre Frohnau“ im Centre

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um Jubiläumsjahr 2010 haben sich Musiker aus Frohnau und seinen Nachbargemeinden großzügig bereit erklärt, das Jahr hindurch eine Reihe von Benefizkonzerten zu Gunsten des Centre Bagatelle zu geben. Die Reihe begann im Januar mit einem glanzvollen Eröffnungskonzert von Solobläsern der Berliner Philharmoniker. Am Sonntag, den 14. März, 11 Uhr, spielt Raimar Or-

Neben Raimar Orlovski spielen weitere hochkarätige Musiker. lovski, in Frohnau ansässiger Geiger des Berliner Philharmonischen Orche-

sters, begleitet von Norika Sugiyama am Klavier „Romantik pur – Schmankerln und Schmonzetten“ von Tschaikowsky, Kreisler, Vieuxtemps, Dvorak, Elgar, Grieg u.a. „Im Tastenrausch“ geht es am Sonntag, dem 25. April um 18 Uhr weiter – Prof. Mitzi Meyerson und Natalie Pfeiffer (beide Lehrkräfte der Universität der Künste) spielen deutsche und französische Barock-

Jetzt neu: Kulturgutscheine in Reinickendorf

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Mit dem Kulturgutschein kann man jetzt Reinickendorfer Kulturangebote verschenken.

nde 2009 hat das bezirkliche Bildungs- und Kulturangebot eine besondere Bereicherung erfahren: Mit dem neuen Kulturgutschein ist es jetzt möglich, Reinickendorfer Kultur einfach und flexibel zu verschenken. Der Beschenkte kann mit dem Gutschein Angebote seiner Wahl erwerben. Bezirksstadträtin Katrin Schultze-Berndt (CDU): „Der Reinickendorfer Kulturgutschein ist eine attraktive Geschenkidee. Ich möchte mit den tollen Bildungs- und Kulturangeboten den Menschen bewusst eine Geschenkalternative bieten.“

Der Kulturgutschein ist in einem Wert von 10 oder 25 Euro erhältlich und kann für folgende Angebote des Bezirksamtes Reinickendorf, Abt. Schule, Bildung und Kultur eingelöst werden: • Kurse oder Einzelveranstaltungen der Volkshochschule • Kurse/Einzelunterrichtsangebote Musikschule • Bibliotheksausweis der öffentlichen Reinickendorfer Bibliotheken • Ausleihausweis und -entgelte für Bilder und Grafiken der Graphothek • Bücher und Broschüren des Heimatmuseums Mit einer Gültigkeitsdauer des Gutscheins von drei


Unser Frohnau musik auf zwei Cembali. Zum Schumannjahr spielen am Sonntag, dem 9. Mai um 19.30 Uhr Lehrbeauftragte der Universität der Künste, das Streichquartett „Quodlibet Plus“ und die Pianistin Julia Haußner, Werke von Clara und Robert Schumann. Julia Haußner Kartenvorbestellung unter Tel. 868701668 oder per E-Mail: kartenvorbestellung@ centre-bagatelle.de, www. centre-bagatelle.de

Jahren ist ausreichend Zeit, das Angebot zu nutzen. Darüber hinaus ist er frei übertragbar. Erhältlich ist der Gutschein in den bezirklichen Einrichtungen, bei denen er auch eingelöst werden kann, in Frohnau beispielsweise in der Stadtteilbibliothek im Fuchssteiner Weg 13. Einen Überblick über das gesamte Angebot der Abteilung Schule, Bildung und Kultur enthält der monatliche Newsletter Kultur&Mehr. Dieser kann auf den Webseiten der Einrichtungen oder per E-Mail an kulturnewsletter@reinickendorf.de bestellt werden. Gordon Huhn

Kunst und Kultur



2010 im Zeichen der Humboldts

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s erfüllt mich mit Freude und ein wenig Stolz, was von den Einrichtungen der Abteilung Schule, Bildung und Kultur sowie von Kulturschaffenden und Wissenschaftsinteressierten unter der Fe- Ein bunt gemischtes Veranstalderführung meiner Ab- tungsprogramm lädt 2010 dateilung anlässlich des zu ein, sich mit dem VermächtReinickendorfer Hum- nis der Gebrüder von Humboldt boldtjahres zusam- auseinanderzusetzen. mengetragen wurde“, freut sich Reinickendorfs von Humboldts Wunsch hin Bezirksstadträtin Katrin umgebaut wurde. Das FrohSchultze-Berndt (CDU). Im nauer Kulturhaus Centre Rahmen des Berliner Wis- Bagatelle bietet 2010 einen senschaftsjahres setzt die ganzen Humboldtzyklus an. Bildungs- und Kulturstadt- Die Staatliche Münze Berrätin den Fokus auf die lin hat eine Humboldt-Megroßen Söhne des Bezirks: daille entwickelt, die das Wilhelm und Alexander von Humboldt-Denkmal am TeHumboldt. geler Hafen zeigt. Der NaUnter der Mitwirkung vieler turschutzbund lädt ein, auf Bildungseinrichtungen und den Spuren der Humboldts kultureller Institutionen ist die Natur zu erforschen. ein bunter Veranstaltungs- Die Bibliotheken des Bestrauß entstanden, der zirks beteiligen sich mit Ledas ganze Jahr 2010 be- sungen, die Volkshochschureichert. le mit Vorlesungen und die Die Nachfahren der Hum- Musikschule Reinickendorf boldts, Familie von Heinz, mit einem Musical am Reiunterstützen die Aktivitäten nickendorfer Humboldtjahr. zum Humboldtjahr. Die Fa- Das gesamte Programm milie lebt noch heute im kann im Internet unter Humboldtschloss in Tegel, www.reinickendorf.de auf in dem Wilhelm und Alexan- den Seiten der Abteilung der von Humboldt aufwuch- Schule, Bildung, Kultur einsen und das von Karl Fried- gesehen werden. rich Schinkel auf Wilhelm Peter Kramlinger


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Kunst und Kultur

Unser Frohnau

Ein Jahr mit den Humboldts im Centre Bagatelle

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m Rahmen des Berliner Wissenschaftsjahres 2010 und des Reinickendorfer Humboldtjahres bietet das Kulturhaus Centre Bagatelle in Zusammenarbeit mit namhaften Autoren, Künstlern und Wissenschaftlern einen Veranstaltungszyklus an, der in jedem Monat einen Vortrag, eine Lesung, eine Podiumsdiskussion oder einen musikalischen Salon vorsieht, in deren Zentrum das ereignisreiche Leben der Brüder Wilhelm und Alexander von Humboldt und ihre bleibende Bedeutung für unsere Kultur stehen. Im Januar hielt Dr. Manfred Geier, Autor einer neuen Biographie beider Humboldts den äußerst spannenden Eröffnungsvortrag über „Aufklärung und Bildungstrieb“, der auf der Internetseite des Centre zum Download zur Verfügung steht.

Das Jahr 2010 steht im Centre Bagatelle ganz im Zeichen der Humboldts. Damit ist bereits das Thema der Podiumsdiskussion am Mittwoch, dem 17. März mit Bildungspraktikern und Bildungspolitikern angeschlagen: „Wie viel Humboldt steckt noch in unserer Bildung?“. Unter der Leitung von Gerd Appenzeller (Redaktionsdirektor „Der Tagesspiegel“)

diskutieren die bildungspolitischen Sprecher ihrer Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus Sascha Steuer, MdA (CDU) und Mieke Senftleben, MdA (FDP), sowie Reinhard Naumann (SPD), Bezirksstadtrat für Bildung in CharlottenburgWilmersdorf, Wolfgang Harnischfeger (GEW), ehemaliger Leiter des Beethoven-Gymnasiums und Dr. Hinrich Lühmann, Psychoanalytiker und ehemaliger Leiter des Humboldt-Gymnasiums Tegel. Die Historikerin Beate Neubauer liest am Sonntag, dem 18. April aus ihrem Buch „Schönheit, Grazie und Geist, die Frauen der Familie Humboldt“ und am Mittwoch, dem 19. Mai zeichnet die Amerikanistin Ursula Thiemer-Sachse „Alexander von Humboldts Bild von den Indianern Spanisch-Amerikas“ nach. Die Veranstaltungen beginnen um 19.30 Uhr, mit Ausnahme der Matinee am 18. April, die um 11 Uhr anfängt. Julia Haußner Kartenvorbestellung unter Tel: 868701668 oder per E-Mail: kartenvorbestellung@centre-bagatelle.de, Jahresprogramm und Download des Vortrags: www. centre-bagatelle.de


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Unser Frohnau

Soziales

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Ein offenes Ohr für Senioren in Reinickendorf

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ach der Bundestagswahl im September 2009 legte der Reinickendorfer Bundestagsabgeordnete Dr. Frank Steffel (CDU) die Schwerpunkte seiner zukünftigen Wahlkreisarbeit fest. Dabei liegen ihm auch die Belange und Sorgen der älteren Mitmenschen in Reinickendorf besonders am Herzen. Er konnte die in der Seniorenarbeit sehr erfahrene Helga Hötzl als Seniorenbeauftragte gewinnen und wird sich mit ihr gemeinsam zukünftig um die Bedürfnisse der Senioren im Bezirk kümmern. Dabei wird Frau Hötzl als erste Ansprechpartnerin mit einem offenen Ohr vor Ort zur Verfügung stehen. Nach ihrer 25-jährigen Tätigkeit als Fluggastkontrolleurin ging Helga Hötzl mit 60 Jahren in den Ruhestand und engagiert sich seitdem mit ganzem Herzen für Senioren. Frau Hötzl ist seit 2002 Mitglied in Senioren-Ver.di, seit 2005 Schriftführerin der Senioren Union in Reinickendorf und engagiert sich bereits seit 2006 in der Seniorenvertretung Reinickendorf als Pressebeauftragte. Bis vor wenigen Jahren wohnte sie lange Zeit in Frohnau. Neben all ihren ehrenamtlichen Tätigkeiten findet sie immer noch Zeit für den regelmäßigen Besuch von Seminaren, Lehrgängen, Tagungen und Kongressen. Demnächst wird Frau Hötzl eine regelmäßig stattfindende Sprechstunde einrichten. Bis dahin erreichen Sie sie bei Fragen und Themen rund um das Thema Senioren am besten per email an info@cdureinickendorf.de oder Sie vereinbaren gern auch telefonisch einen Gesprächstermin unter 4961246. Sylvia Schmidt

Helga Hötzl steht als Ansprechpartnerin des Bundestagsabgeordneten Frank Steffel für alle Reinickendorfer Senioren zur Verfügung. Landhaus Hubertus Familie Jonas Invalidensiedlung 46 13465 Berlin / Frohnau Tel.: (030) 401 17 46

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Soziales

Unser Frohnau

„Das ist mein Weg!“

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it diesen WorAn zwei Samstagen ten hat es eine sind wir im HumEhrenamtliche aus boldt-Krankenhaus. dem Ökumenischen Dieser Kurs bereiBesuchsdienst im tet Interessierte vor Dominikus- Kranauf die ehrenamtkenhaus zum Ausliche Tätigkeit in der druck gebracht. So ökumenischen Kranempfindet sie ihkenhausseelsorge. re Tätigkeit in der Im Juli ist ein Prakehrenamtlichen tikumsteil vorgeseKrankenhausseel - Birgit Zander, Pfarrerin im Dominikushen. Im Herbst wird sorge. Krankenhaus, sucht weitere Helfer für es einen EinfühWäre das auch et- den ehrenamtlichen Besuchsdienst. rungsgot tesdienst was für Sie? Suchen der Ehrenamtlichen Sie nach einem Weg, um Unterstützen Sie uns in der geben. Danach können sie Ihre Zeit sinnvoll einzuset- Seelsorge: Mit Ihrem Enga- ihre Tätigkeit in einem der zen: Im Krankenhaus-Be- gement. Mit Ihrer Zeit. Mit beiden Häuser aufnehmen. suchsdienst im Dominikus- Besuchen. Mit Beschäfti- Wenn Sie in der VorbereiKrankenhaus in Hermsdorf gungsangeboten. Mit We- tung gespürt haben: Das oder im Humboldt-Kranken- gen auf dem Gelände. Mit ist mein Weg. haus am Nordgraben? Zuhören, Trösten und Be- Haben wir Ihr Interesse geIn der Ehrenamtsarbeit gleitung zu den Kranken- weckt? Dann setzen Sie sind wir seit zwei Jahren hausgottesdiensten. sich bitte mit uns in Verbinvernetzt. Sie wird getra- Der Ehrenamtstätigkeit dung. gen von der Ökumenischen geht eine Ausbildung vo- Birgit Zander, Pfarrerin und Seelsorge. Evangelische raus. Nach Ostern star- Ehrenamtskoordinatorin im und Katholische Kranken- tet ein neuer Kurs. Er finDominikus-Krankenhaus hausseelsorger/innen lei- det abwechselnd in beiden Tel: 4092412, b.zander@dominiten die ehrenamtlichen Hel- Krankenhäusern statt. An kus-berlin.de oder Harro Lucht, fer an, bilden sie aus und mehreren Freitagnachmit- Pfarrer im Vivantes-Humboldtbegleiten sie bei ihrer Tä- tagen treffen wir uns im Klinikum, Tel: 130121361, harro. tigkeit. Dominikus-Krankenhaus. lucht@vivantes.de


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Soziales

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„Haltestelle Diakonie“ sucht Ehrenamtliche

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nser Projekt „Haltestelle Diakonie – Perspektiven für Menschen mit Demenz“ lief im Jahre 2008 an und bietet seitdem demenziell erkrankten Menschen und deren Angehörigen Beratung, Begleitung und Betreuung in Frohnau. Die Angebote richten sich an Menschen, die bisher noch keine Pflegeleistungen in Anspruch genommen haben, aber doch vermehrt Unterstützung im Alltag benötigen, Menschen die Pflegeleistungen beziehen, zusätzlich ergänzende psychosoziale Hilfen brauchen und an pflegende Angehörige. Die ergänzenden und entlastenden Angebote werden ausschließlich von ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen ausgeführt, die von professionellen Kräften geschult und angeleitet werden. Wir möchten unser Angebot, welches bisher aus häuslichen Besuchsdiensten besteht, durch eine Betreuungsgruppe in

unseren Räumen erweitern und suchen dafür weitere ehrenamtliche Helfer und Helferinnen für die praktische und soziale Unterstützung unserer zukünftigen Gäste. Ehrenamtliche Helfer und Helferinnen kön- Ehrenamtliche Helfer der Diakonen durch ihren Ein- nie entlasten die pflegenden Ansatz den Alltag der gehörigen der Patienten. Betroffenen wieder leichter und abwechselungs- zen, um ihre Kräfte zu erreicher gestalten. Durch ih- halten. Ein Bummel am ren Besuch entlasten sie Nachmittag ohne Verpflichdie Angehörigen und geben tungen ist eine wohltuende deren Alltag einen neuen Abwechselung von den vieImpuls, damit sie für ihre in- len zu bewältigenden Auftensive Betreuungsarbeit gaben und Sorgen. Durch wieder Kraft schöpfen kön- die Gewissheit, dass die nen. Durch kleine Alltagshil- nahestehende Person gut fen unterstützen sie Betrof- betreut wird, lässt sich die fene in der selbständigen freie Zeit optimal nutzen. Lebensführung und stärken Wenn wir Ihr Interesse geihre noch vorhandenen Fä- weckt haben, rufen Sie uns higkeiten. an. Mit diesem Artikel wollen Marion Hückmann-Bartsch wir auch die pflegenden An- Diakoniestation im Haus gehörigen ansprechen und Friedenshöhe, Sigismundkorso aufmuntern, diese entla- 68-70, Tel: 406072233, Mo-Fr stenden Angebote zu nut- 7.30-16.00 Uhr


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Interview

Unser Frohnau

„Kein Kind kann verglichen werden“

Im Interview: Angela Saffran, Leiterin der Christlichen Montessori-Kita

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n Frohnau gibt es unter anderem eine Kindertagesstätte, die sich den Christlichen Montessori-Prinzipien verschrieben hat. Zum Interviewtermin stand uns die Leiterin Rede und Antwort. Unser Frohnau: Frau Saffran, seit Mai 2009 sind Sie Leiterin der Christlichen Montessori-Kita. Was gefällt Ihnen an Frohnau? Angela Saffran: Frohnau zählt sicherlich zu den schönsten Wohnbezirken Berlins. Viele hochwachsende Bäume, gepflegte Grünflächen, Wälder, Spielplätze, verkehrsruhige Straßen und viele schöne Grundstücke mit Einfamilienhäusern prägen das Bild. Ich freue mich, dass viele Familien mit Kindern in den letzten Jahren nach Frohnau gezogen sind und diese Lebensqualität schätzen. Sie verfügen über ausreichende Erfahrungen im Kita-Bereich. Unterscheidet sich die Kinder- und Elternarbeit in Frohnau von der in anderen Bezirken? Im Gegensatz zu anderen Bezirken wohnen in Frohnau prozentual sehr wenige Familien mit Migrationshin-

wir den gesellschaftlichen Leistungsdruck, der auf den Familien und insbesondere den Kindern lastet. Eine wichtige Aufgabe ist es auch in Zukunft, Kinder und Familien als Bildungsbegleiter auf ihrem Weg zu unterstützen.

„Frohnau zählt sicherlich zu den schönsten Wohnbezirken Berlins.“ tergrund oder aus bildungsfernen Schichten. Dieser Umstand spiegelt sich im pädagogischen Alltag wieder. Die Pädagoginnen können ihren Bildungsauftrag mit den Kindern, welche mehrheitlich aus stabilen, bildungsnahen Familienverhältnissen stammen, „leichter“ umsetzen als beispielsweise in einem Bezirk wie Berlin-Neukölln. Das bereitet uns große Freude und wir bedauern die KollegInnen in anderen Bezirken, welche sich oft mit der traurigen Tatsache auseinandersetzen müssen, dass es Familien gibt, welche in ihrem eigenen Zuhause kein einziges Buch haben. Auf der anderen Seite spüren

Sie haben den Bachelor im Studiengang „Erziehung und Bildung im Kleinkindalter“ an der Alice-SalomonHochschule erfolgreich abgeschlossen. Nebenbei absolvierten Sie eine Ausbildung zur MontessoriPädagogin. Was sind die Kernpunkte der Montessori-Erziehung? Eine der zentralsten Erkenntnisse von Maria Montessori war das Prinzip der „sensiblen Phasen“ und die Ausrichtung der pädagogischen Arbeit auf Raum und Materialien. Beispielsweise lernt ein Erwachsener das Fahrradfahren nie mehr in der Qualität wie ein Kind, welches das Fahrradfahren in dieser sensiblen Lernphase lernt. Kein Kind kann in seinem Entwicklungsstand mit einem anderen Kind verglichen werden, denn jedes Kind lernt in dem ihm eigenen Rhythmus. Das Kind folgt einem


Unser Frohnau „inhärenten Bauplan“, den man als ein biologisches Lernprinzip versteht. Daraus zielt Maria Montessori die Schlussfolgerung, dass das Kind sich selbst bildet. Der Pädagoge begleitet es auf seinem Bildungsweg, indem er durch entsprechende Materialien, die „Montessori-Materialien“, das selbständig tätige Kind in seiner Haltung unterstützt und die Räume besonders gestaltet. Ihr Kita-Träger, der Verein Senfkorn e.V., entwickelte eine Montessori-Konzeption mit einem bilingualen Ansatz. Wie wird dieser in der Kita umgesetzt und welche Auswirkungen hat er auf die Sprachentwicklung der Kinder? In unserer Einrichtung arbeitet eine englische Muttersprachlerin (native speaker). Das ermöglicht uns, Englisch als natürliche, lebensnahe Sprache in den Alltag zu integrieren. Die Kinder hören zum einen die Sprache permanent und werden zum anderen in pädagogischen Angeboten angeregt, englisch zu sprechen. Auch die Fähigkeit zum Erlernen einer anderen Sprache (neben der Muttersprache) fällt in eine nach Maria Montessori benannte „sensible Phase“. Jeder

weiß, wie viel Zeit und Mühe es uns kostet, als Erwachsener eine Fremdsprache zu lernen, und wir wissen, wie leicht und spielerisch Kinder Fremdsprachen lernen. Diesen Prozess möchten wir einfach intensiv unterstützen. Das Berliner Bildungsprogramm (BBP) sieht eine Kooperation mit den örtlichen Grundschulen vor. Welche Erwartungen haben Sie an die Zusammenarbeit mit diesen? Der Übergang vom Kindergarten zur Grundschule stellt eine der bedeutendsten Übergangssituationen im Leben eines Menschen dar. Kinder, Eltern und Pädagogen werden vor große Herausforderungen gestellt, denn hier verdichten sich Anp as s u n gs e r w a r t u n ge n, Entwicklungsherausforderungen und -anforderungen. Um diesen Übergang gut bewältigen zu können, ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Grundschule und Kindergarten beziehungsweise zwischen Lehrern und Pädagogen eine der wichtigsten Voraussetzungen. Frau Saffran, vielen Dank für das Gespräch. Lorenz Weser

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Aus der Politik

Unser Frohnau

„Unser Frohnau“-Literaturcafè mit Klaus Kordon

CDU-Ortsvorsitzende, Katrin Schultze-Berndt und Klaus Kordon im Centre Bagatelle.

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ie CDU Frohnau hatte am 27. Februar 2010 zum 6. Unser Frohnau-Literaturcafè ins Centre Ba-

gatelle eingeladen. Der Berliner Kinder- und Jugendschriftsteller Klaus Kordon las aus seinem Roman „Krokodil im Nacken“ vor. In diesem Roman verarbeitet der Autor die Geschichte des Ausreisewilligen Manfred Lenz, dessen Fluchtversuch aus der DDR im Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen endet. Laut eigenen Angaben sind 95 Prozent der Ereignisse davon autobiographisch. Lenz erinnert sich an seine Kindheit, seine Jugend und die

Verzweiflung, die ihn mit seiner Familie zur Flucht in den Westen veranlasst. Bei dem „Krokodil im Nacken“ handelt es sich um das eigene Gewissen. Klaus Kordon fesselte alle Anwesenden mit diesem spannenden Zeitpanorama. Das ist nicht nur Literatur für die Jugend, sondern auch für Erwachsene. In der Pause wurde Kaffee und Kuchen angeboten und danach war Zeit für Fragen an den Autor. Es war eine gelungene Veranstaltung. Brigitte Kremer

SPD-Defizit zehrt Rücklagen des Bezirks auf

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ank kluger Haushaltswirtschaft konnte Reinickendorf in den vergangenen Jahren stets finanzielle Rücklagen bilden. Diese hat Jugendstadtrat Senftleben (SPD) nun für den gesamten Bezirk verspielt. Grund: Im Bereich der „Hilfen zur Erziehung“ („HzE“) sind die Kosten in den vergangenen zwei Jahren regelrecht explodiert, ohne dass der Stadtrat darauf reagiert hätte. Im Jahre 2009 wurde mit über 36 Millionen Euro Ausgaben für „HzE“ der Etat um über

11 Millionen Euro überzogen. Die gesamte Rücklage des Bezirks ist jetzt dahin und der Schaden für den Bezirk liegt auf der Hand. In zwei Sondersitzungen des Haushaltsausschusses zeigte sich, dass der SPDStadtrat keine klaren Antworten geben konnte und offenbar den Überblick verloren hat. Die Informationen zur Defizitentwicklung gab er nur scheibchenweise preis, obwohl die CDU-Fraktion bereits vergangenen Sommer auf die Dramatik für den Haushalt

hingewiesen hatte. Hätte Herr Senftleben früher gehandelt und sein Buchungswesen solider gehandhabt, wäre dem Bezirk einiges erspart geblieben. Die CDU fordert vom Stadtrat Senftleben kurzfristig Lösungsansätze, damit das Defizit sich nicht weiter unkontrolliert verselbstständigt. Der Senat hat darüber hinaus endlich solide Finanzierungs- und Abrechnungsgrundsätze im Bereich „HzE“ zu entwickeln, mit denen die Bezirke vernünftig arbeiten können. Gordon Huhn


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Aus der Politik

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100 Tage für Reinickendorf im Bundestag

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eit 100 Tagen vertritt Dr. Frank Steffel die Interessen der Reinickendorferinnen und Reinickendorfer im Deutschen Bundestag. Der Reinickendorfer Unternehmer wurde am 27. September 2009 mit 39 Prozent, dem berlinweit besten CDU Ergebnis, direkt gewählt. Frank Steffel ist Mitglied im Finanzausschuss und Sportausschuss des Deutschen Bundestages und war unter anderem an der Entstehung des Wachstumsbeschleunigungsgesetz beteiligt. Frank Steffel: „Mit diesem Gesetz haben wir unsere erfolgreiche Familienpolitik der vergangenen Jahre fortgesetzt. 4,2 der 4,6 Mrd. Euro aus diesem Gesetz fließen allein in das Kindergeld“, so Steffel. „Eltern mit zwei Kindern zahlen bis 35.000 Euro brutto im Jahr keine Steuern mehr. Das ist die sozialste Form von Familienpolitik.“ Als einziger Berliner Abgeordnete im Sportausschuss des Deutschen Bundestages unterstützt Frank Steffel die Initiative zur Bewerbung Berlins für die Leichtathletik Europameisterschaft 2016 oder 2018 in Berlin. „Nach der FußballWM 2006 und der Leichtath-

letik-WM 2009 waren neben den Olympischen Spielen die beiden bedeutendsten Sportveranstaltungen der Welt in unserer Stadt zu Gast. Es muss unbedingt vermieden werden, dass sportliche Großveranstaltungen auf absehbare Zeit nicht in Berlin stattfinden werden. Mit einem modernen Olympiastadion, sportbegeisterten Menschen und einer hervorragenden Infrastruktur hat Berlin optimale Voraussetzungen für die Durchführung von solchen Großveranstaltungen.“ Auch für seinen Wahlkreis Reinickendorf zieht Frank Steffel nach 100 Tagen eine positive Zwischenbilanz. „Insbesondere die Telefonsprechstunden werden von vielen Reinickendorferinnen und Reinickendorfern intensiv genutzt. Regelmäßig besuche ich Veranstaltungen im Bezirk. So feiern wir unter anderem in diesem Jahr 100-jähriges Bestehen des Concordia Wittenau und SC Borsigwalde.“ Darüber hinaus sorgt sich Frank Steffel um die Nachnutzung des Flughafen Tegel. „In den kommenden Monaten müssen wir gemeinsam einen entscheidenden Schritt für die Nachnutzung des Flugha-

Mit Sachverstand und Durchsetzungsvermögen vertritt Frank Steffel die Interessen Reinickendorfs im Deutschen Bundestag. fen Tegel gehen. Hier stehen bis zu 15.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel. Der Berliner Senat hat bei der Nachnutzung des Flughafen Tempelhof bis heute kein Konzept vorgelegt. Hier muss der Berliner Senat für den Norden Berlins mehr Engagement zeigen.“ Direkt gewählt. Direkt erreichbar. Unter diesem Motto haben die Reinickendorferinnen und Reinickendorfer am 25. März unkompliziert die Möglichkeit, sich direkt mit Ihren Anliegen an den Reinickendorfer Bundestagsabgeordneten zu wenden. Sie erreichen Dr. Frank Steffel am 25. März 2010, von 1416 Uhr unter der Rufnummer 22772500. Tim-Christopher Zeelen


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Frohnauer Portrait

Unser Frohnau

Der Frohnauer Erfolgs-Schatzmeister Dr. Bernd Holland im Portrait

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ass der ehemalige auch medizinisch eingrei- Der Vater war aber auch Schatzmeister des Ver- fen können. Leiter einer Speiseöl-Rafeins Kulturhaus Centre Ba- Bis zur Position des Finanz- finerie, ein Grund, die Sogatelle ein Flugzeug in den chefs und später auch noch wjetzone zu verlassen, weil Händen hält, ist natürlich des Personalchefs war Kapitalisten dort in schlechkein Zufall. Schließlich tem Ruf standen. hängt an einer Wand 1948 floh die Familie seines Arbeitszimbei Nacht und Nebel mers auch ein „Cerüber die grüne Grentificate“, das ihm seize nach Helmstedt. ne Ausbildung zum In Braunschweig und „Flight Clerk“ bescheiHannover besuchte nigt, beziehungsweise Holland das humanizur Stewardess, wie stische Gymnasium, er sagt. Aber das ist lernte Latein und Grienatürlich nur die halchisch mit wechselnbe Wahrheit. In Wirkdem Erfolg, machte lichkeit war Dr. Bernd Dr. Bernd Holland verwaltete in den 1952 sein Abitur und Holland der Finanz- letzten Jahrzehnten erfolgreich die absolvierte eine kaufchef bei der britischen Kassen des Tennisvereins und des männische Lehre. Fluggesellschaft BEA, Centre Bagatelle. Sein Studium der Beaus der später im Vertriebs- und der Volksein mit der BOAC die BA, es ein längerer Weg, aber wirtschaft begann er in die British Airways, wur- doch ein ziemlich gerader. der Leinestadt und setzte de. Um zu vermeiden, dass Geboren wurde Bernd Hol- es in Hamburg fort. Nach bei Streiks Flüge ausfie- land im Jahre 1934 in Mag- dem Diplom und der Prolen, mussten die Angehöri- deburg. Sein Vater war ein motion in seinen Fächern gen des Managements eine hoher Militär, zunächst bei ging er zur Hamburg-AmeAusbildung zum Flugbeglei- der Marine und danach bei rika-Linie. Doch schon nach ter machen und nicht nur der Luftwaffe – vielleicht einem Jahr zog er zurück Mahlzeiten servieren, son- ein Grund, warum Bernd nach Hannover, denn seidern bei Notfällen an Bord Holland die Fliegerei liebt. ne Mutter war schwer er-

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Unser Frohnau krankt und brauchte seine Hilfe. Allerdings verließ sie sich so sehr auf ihren Sohn, dass der behandelnde Arzt es für besser hielt, dem Sohn die Abreise nahezulegen. So emigrierte Bernd Holland in die USA und arbeitete in New York bei der Pharma-Firma Merck. Als er jedoch einen Musterungsbescheid der US Army erhielt, zog er es vor, seine Auswanderungspläne ad acta zu legen und auf Weltreise zu gehen. Er kam nach Japan, Thailand, Indien und schließlich nach Ägypten, wo er sich beim Bad im Nil mit der Gelbsucht infizierte. Zurück in Deutschland wurde er erst einmal ins Krankenhaus gesteckt, doch dann ging er wieder zur HAPAG und schließlich zur BEA. Nach autodidaktischen Studien der Datenverarbeitung entwickelte er den maschinell lesbaren Flugschein, was den Reisebüros und auch der BEA erhebliche Vorteile brachte. 1975 siedelte die Familie nach Frohnau über.

Frohnauer Portrait Hier konnte Holland seinem zweiten Hobby frönen: Tennis. Allerdings war er weniger als Spieler erfolgreich – nach eigenen Angaben war er Vorletzter in der Seniorenrangliste –, sondern als Schatzmeister der Tennis-Vereinigung Frohnau. In den 23 Jahren seiner Tätigkeit sorgte er für ein damals neues Computersystem, für eine feste und eine aufblasbare Halle, ein Clubhaus und schließlich nach zähen Verhandlungen mit dem Berliner Liegenschaftsfonds für den Er-

Frohnauer Bürger Das „Frohnauer Portrait“ berichtete zuletzt über folgende Personen: • Unternehmerin Rosa Werkmeister (Ausgabe 54) • Gastronomin Lilo Arend (Ausgabe 53) • Fernmeldebetriebsinspektor Klaus-Dieter Riedel (Ausgabe 52) • Schriftsteller Klaus Pegler (Ausgabe 50) Abrufbar unter: www.unserfrohnau.de

21 werb des Grundstücks neben dem Sportplatz. Im Jahre 2005 suchte man in Frohnau einen erfolgreichen Schatzmeister, besonders einen, der seine Erfahrungen mit dem Liegenschaftsfonds hatte. Es ging um das Schicksal des Centre Bagatelle. Dr. Holland nahm die Herausforderung an, startete Spendenkampagnen, sicherte so den Kauf der Villa und machte das Kulturhaus in kurzer Zeit erstaunlich rentabel. Nachdem er den Verein auf gutem Wege wusste, trat er am 12. Januar 2010 zurück und übergab sein Amt einem Jüngeren. Endlich hat er mehr Zeit, nicht nur für seine Frau, seine drei Kinder, seine neun Enkel und seinen Hund, sondern auch für die schöne Literatur und seine Modelleisenbahn, die er von der Wand des Arbeitszimmers herunterklappen kann. Wenn er jetzt in sein „Centre“ geht, dann nicht zur Arbeit, sondern zum Zuhören und Lernen. K.P.


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Prompte Kältehilfe von Kiwanis

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um Jahreswechsel, kurz nach dem Klimagipfel, auf dem alle über die Erderwärmung sprachen und einen milden Winter wie die vorangegangenen erwarteten, erwischte das Tief Daisy Berlin eiskalt. Niemand war auf Schneehöhen über 30 Zentimeter und auf Dauerfrost bis minus zwölf Grad gefasst. Schon gar nicht die Obdachlosen. In Berlin leben rund 10.000 Menschen auf der Straße. Für sie stehen ca. 300 bis 400 Übernachtungsplätze zur Verfügung. Verschiedene Einrichtungen bemühen sich, möglichst vielen Obdachlosen die Möglichkeit zu bieten, in beheizten

Räumen warme Getränke, Mahlzeiten und Kleidung zu bekommen. Eine dieser Einrichtungen ist die Bahnhofsmission am Bahnhof Zoo. Sie ist als einzige rund um die Uhr geöffnet. Durch die Aktion „Berli- So sehen 321 Paar Socken ner helfen e.V.“ der Berli- und 40 kg Kaffee aus. ner Morgenpost erfuhren wir, dass dort der dringende der Obdachlosen, die beim Wunsch nach wärmendem Entladen eines Jeeps voller Kaffee und warmer Klei- Kaffee und Socken tatkräfdung bestand. Also kauften tig mit anfassten, hat uns wir 40 kg Kaffee und 321 mal wieder gezeigt, dass Paar Norweger-Winterso- Helfen glücklich macht. cken und brachten sie so- Uns genauso wie die Befort dorthin. Die Freude und schenkten. Dankbarkeit des Leiters Margot Böhm, der Bahnhofsmission und Vizepräsidentin

Schüler Union: Klausurtagung in Brandenburg

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as Wahlkampfjahr ‘09 ist vorbei, doch die Wahlen zum Abgeordnetenhaus stehen 2011 schon wieder an. Viele Ideen wurden im vergangenen Jahr gesammelt und viele umgesetzt. Viele Erfahrungen wurden gemacht. Jetzt muss man die vergangene Zeit verarbeiten, um gestärkt in die zukünftigen Wahlen zu gehen. Diesen Prozess hat die Schüler Union Reinickendorf auf

einem Klausurwochenende eingeleitet. Den 12. bis zum 14. Februar verbrachten die jüngsten politisch aktiven Konservativen im beschaulichen Ruhlsdorf (bei Marienwerder). Im Rahmen des gerade erlassenen Gesetzes zur Schulstrukturreform stiegen sie thematisch in die Landespolitik ein und bedachten Möglichkeiten, um künftig besser mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen.

Aber auch über den inhaltlichen Teil hinaus versuchte man erfolgreich ein flexibles Team zu formen, dass Neueinsteigern offen ist und so einen dynamischen Wahlkampf mit vielen Beteiligten ermöglicht. Um dir eine eigene Meinung zu machen, wie gut das geklappt hat, kannst du uns ja besuchen kommen, schreib einfach eine Mail an peter@ bsu-reinickendorf.de. Peter Kramlinger


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Feuerwehr: Förderverein mit neuem Vorstand

Christian Wagner, Bernhard Stange und Florian Freise bilden den neuen Vorstand des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr (v.l.n.r.).

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m Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Frohnau gab es zum Jahresende einen Vorstandswechsel. Der neu gewählte Vorstand, bestehend aus den langjährigen Mitgliedern Bernhard Stange (24 Jahre, Vorsitzender), Christian Wagner (24 Jahre, stellv. Vorsitzender) und Florian Freise (21 Jahre, Schatzmeister) hat seine Arbeit aufgenommen. Mit der am 16.

Juni geplanten Veranstaltung zur 100-Jahr-Feier, sowie einer Erneuerung des Schaukastens auf der Frohnauer Brücke stehen eine Menge aktueller Projekte an. Wir würden uns freuen, wenn Sie Lust haben, die Feuerwehr Frohnau zu unterstützen. Dazu bieten wir verschiedene Fördermitgliedschaften an, die auf unserer Homepage eingesehen werden können. Be-

reits ab 24 Euro im Jahr, können sie uns mit der Fördermitgliedschaft helfen, bis hin zu 100 Euro im Jahr für die Premium-Mitgliedschaft. Natürlich sucht auch die Einsatzabteilung weiterhin neue weibliche und männliche Mitglieder, die Freude am Einsatzdienst bei der Frohnauer Feuerwehr haben. Überdies sind sie auch für den Rettungsdienst in Frohnau zuständig. Interessierte Bewerber sollten zwischen 18 und 46 Jahre alt sein. Ebenso ist es möglich den Wehrersatzdienst als alternative zur Bundeswehr bei uns abzuleisten. Infos dazu gibt es ebenfalls auf unserer Homepage. Christian Wagner, Stellv. Vorsitzender Freiwillige Feuerwehr Frohnau, Remstaler Str. 9, www.ff-frohnau. de, Tel: 3872320105, Mo-Sa 712 und 15-19 Uhr, Notruf: 112


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Jugendfeuerwehr übte Eisrettung

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iele Menschen warte Ulrike Wagbeklagten sich ner (FF Frohnau) diesen Winter über und Klaus-Dieter den Schnee und Michna (FF Lübars) die eisigen Temnicht nehmen, dem peraturen. Nicht Fe u e r we h r na ch so die Jugendfeuwuchs ein gutes erwehr Frohnau. Vorbild zu sein und Die ältere Grupzu zeigen, dass sie pe der 13- bis 17noch nicht zum alJährigen traf sich ten Eisen gehören. am Samstag, den Früh übt sich, wer ein perfekter Eisretter Beide Jugendfeu23.01.2010 zu- werden möchte. erwehren haben sammen mit der noch Platz für neue Jugendfeuerwehr Lübars von statten ging. Anschlie- Mitglieder. Insbesondere zu einer gemeinsamen Eis- ßend wurde die anstren- werden noch Mädchen und rettungsübung auf dem gendere Fortbewegungs- Jungen im Alter von 13 bis Waldsee in Hermsdorf. Be- methode mit Schlauchboot 17 Jahren für die zweimal vor es losging testete die und Einreißhaken geübt. im Monat stattfindenden Wasserschutzpolizei die Di- Der Rückweg verlief für die Freitags-Übungen gesucht. cke der Eisschicht: 18 cm Eisretter jeweils einfacher. Interessenten melden sich lautete das Ergebnis der Die am Uferrand stehenden bitte in den Feuerwachen Bohrung. Kameraden zogen den Ge- Remstaler Straße 9, 13465 Um im Notfall nicht selber retteten und die mit Seil ge- Berlin oder Alt-Lübars 12, im Eis einzubrechen, be- sicherten Retter einfach auf 13469 Berlin oder bei den wegten sich die Jugend- der Leiter beziehungsweise Jugendwarten ulrike.w@fflichen zunächst mit zwei im Boot zurück an Land. frohnau.de und kdm2310@ Steckleiterteilen vorwärts, Zum Schluss der Übung aol.com. was noch relativ schnell ließen es sich die JugendUlrike Wagner


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Betreuungsangebote für Kinder und Jugendliche

Herr Brändicke, Frau Friesen und Frau Dr. Pollert (v.l.n.r.) beim Frühstückstreffen der Frauen Union Frohnau.

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as in 2009 begonnene Projekt, interessierte Frauen zu einem Informations- und Austauschgespräch in lockerer Atmosphäre einzuladen, hat die Frauen Union im Januar 2010 fortgesetzt. Als Referent zum Thema „Betreuungs- und Freizeitangebote für Kinder, Jugendliche und Familien in Reinickendorf und Frohnau“ begrüßte die Vorsitzende Frau Dr. Pollert Herrn Gerd Brändike, Regionalleiter Nord im Jugendamt Reinickendorf. Äußerst kompetent und fachkundig informierte er die Teilnehmerinnen über die Aufgaben der Abteilung Jugend und Familie des Bezirksamtes Reinickendorf und stellte sich den Fragen des Publikums.

Zu den Aufgaben des Jugendamtes gehören neben allgemeinen Beratungsangeboten des Regionalen Sozialpädagogischen Dienstes (RSD) das Fallmanagement für behinderte Kinder und Jugendliche, die Vermittlung von Tagesbetreuungsplätzen, das Organisieren von Freizeitangeboten wie dem „Terra“ in der Schönfließer Straße und von Ferienangeboten sowie die Erfüllung administrativer Aufgaben wie das Elterngeld, Unterhaltsvorschuss, Erziehungsbeistandschaft und Sorgeerklärung. Der RSD unterstützt Familien zudem in Konflikten, bei Trennung und Scheidung und in finanziellen Notlagen. Der Um-

gang mit schuldistanzierten Kindern, mit Gewalt in der Grundschule, mit Suchtproblemen und mit der Berufsfindung sind besondere Schwerpunkte des auch für Frohnau zuständigen Regionalteams Nord. Mit Elena Friesen, Sozialpädagogin und Fachberaterin für Tagesbetreuung, wurde die Situation der Kitas im Bezirk und speziell in Frohnau erörtert. Dabei wurde die Senatsentscheidung, die letzten drei Kita-Jahre für alle Eltern – auch für die finanziell bessergestellten Familien – beitragsfrei zu halten, vom Publikum heftig kritisiert. Beide Referenten überzeugten die Veranstaltungsteilnehmer von ihrer Professionalität, ihrem fundierten Fachwissen und der Relevanz ihrer Arbeit. Im März bietet die Frauen Union ein weiteres Frühstückstreffen an und lädt Interessierte schon heute auf Donnerstag, den 25. März 2010, vormittags ins „Kaffeehaus Zeltinger“ zum Thema „Wie mache ich mich selbständig?“ ein. Dr. Gabriele Pollert, Vorsitzende der FU Frohnau Kostenlose Kinderbetreuung bei vorheriger Anmeldung unter 0172-8713030 möglich


Mobiles Bu ¨ rgeramt im Vitanas Senioren Centrum Frohnau Beantragen von Personalausweisen, Reisepässen sowie berlinpass ● Ausgabe und Annahme von Anträgen wie z. B. Wohngeld sowie Ausgabe von Anträgen auf Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch (Sozialhilfe, Grundsicherung, Elterngeld) ● Ausstellen und Ändern von Lohnsteuerkarten; Anträge auf GEZ-Befreiung; Melde-, Fu ¨ hrerschein- und Fundsachenangelegenheiten, etc. ●

Mitarbeiter des Bürgeramtes Reinickendorf

Dienstags alle 14 Tage (gerade Kalenderwochen) von 14.00 bis 17.00 Uhr Vitanas Senioren Centrum Frohnau Welfenallee 37-43, Haltestelle „Welfenallee“ · 13465 Berlin (030) 406 39 - 101 · www.vitanas.de


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Aus den Vereinen

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Aufbruch in die Kälte: Pakete für Weißrussland

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eladen mit 282 liebevoll gepackten Paketen begann am Sonntag dem 3. Januar 2010 um 11.30 Uhr unser 47. Transport nach Weißrussland in das Gebiet Mogilev. Meine Begleiter Hartmut Jenner und Hartmut Behrendt hatten zu Beginn der Abreise kein gutes Gefühl. In Berlin hatte es geschneit und die Straßenverhältnisse versprachen wenig Gutes. Bis zur polnisch-weißrussischen Grenze bei Kukuriki waren die Straßen dennoch gut befahrbar und auch die Grenzabfertigung auf polnischer Seite verlief problemlos. Mittlerweile war es nach Mitternacht und obwohl wir das einzige Fahrzeug um diese Zeit waren, sollte die Kontrolle auf weißrussischer Seite ganze viereinhalb Stunden beanspruchen. Die Außentemperatur lag in dieser Nacht bei minus 18 Grad. Mittlerweile hatte heftiger Schneefall eingesetzt. Trotzdem ließen sich die Autobahn nach Minsk sowie die weiterführende M4 gut befahren. Nach dreißig Stunden Fahrt erreichten wir endlich das verschneite Mogilev und freuten uns über eine funktionierende heiße Dusche.

Tags darauf konnten wir nach einer weiteren Zollabnahme die Pakete abladen und einige bereits verteilen. Der zweite Tag unseres Aufenthaltes begann dann mit dem geplanten Besuchsund Verteilungsprogramm, vor allem auch an unsere zwölf Patenkinder. Das Lebensumfeld der Kinder hat uns zum Teil sehr erschüttert. Es sind bedürftige Kinder ohne Eltern oder nur der Großmutter als einziger Angehörigen. Die Kinder leben in Wohnungen barfüßig und schlecht bekleidet. Bei einigen Besuchen sahen wir absoluten Notstand in jeder Form. Hier muss dringend weiter geholfen werden. Das steht für uns fest. Die 13. Grundschule hat 80 Pakete erhalten. Die Kinder waren leider in den Ferien. Von der Übergabe wird unserem Verein Bildmaterial von der Direktorin der Schule zugesandt. Im Sozialpädagogischen Zentrum der Stadt wurden Pakete persönlich überreicht. Zwanzig Waisenkinder waren am Weihnachtstag dort und freuten sich über unsere Gaben. Leider durften wir die onkologische Abteilung des Kinderkrankenhauses wegen der Schweinegrippe nicht betreten.

Helfer und Beschenke in Mogilev. Wir haben die Organisation BLAGO beauftragt in unserem Namen später die Pakete an die kranken Kinder zu überreichen. Zwischen den einzelnen Terminen war Gelegenheit das örtliche Notfallkrankenhaus zu besichtigen. Es ist ein Lehr- und Ausbildungskrankenhaus mit allen medizinischen Abteilungen und bedarf dringend einer besseren medizinischen Ausstattung. Am 11.01. begann die Rückfahrt nach Berlin. Bis auf einige blaue Flecken (Eissturz) sind wir froh, wieder wohlbehalten in Berlin zu sein. Natürlich gibt es noch viel über unsere Eindrücke zu berichten. Aber hiermit möchte ich meinen kurzen Bericht, mit einem herzlichen Danke an die vielen Spender, schließen. Eberhard Kluge


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Aus den Vereinen

Unser Frohnau

Stabile Verhältnisse im Centre Bagatelle: Dr. Holland übergibt Kasse an Peter Zierbock

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undum gute Nachrichten konnte der Vorstand des Vereins Kulturhaus Centre Bagatelle e.V. auf der Jahresversammlung am 12. Januar mitteilen: die Zahl der Mitglieder wächst, ebenso die der Besucher von Kursen und Veranstaltungen und selbst die finanzielle Lage lässt auf eine stabile Zukunft des Hauses und seines vielfältigen Programms hoffen. Die Vorsitzende Helga Schwanke berichtete, dass die Mitgliedschaft Peter Zierbock führt ab sofort im vergangenen Jahr die finanziellen Geschicke des von 655 auf 683 gestie- Centre Bagatelle. gen sei und dass nicht weniger als 135 Mitglieder die Zahl der Kurse stieg von in einer oder anderer Weise 25 auf 32. Auch das Somehrenamtlich für Haus und merfest, die Flohmärkte Garten oder für den Kultur- und sonstigen Anlässe wabetrieb tätig seien. ren ein voller Erfolg; ErgebJulia Haußner, stellvertre- nis auch der guten Zusamtende Vorsitzende und ver- menarbeit mit den Vereinen antwortlich für das Kultur- in Frohnau und im Umland, programm, schilderte die die 2010 weiter ausgebaut erfreuliche Entwicklung werden soll. Auch die Verdes Veranstaltungspro- mietung für zahlreiche prigramms und des Kursange- vate Feiern trug zum posibotes. 59 eigene Veranstal- tiven Ergebnis bei. tungen und 50 von anderen Der scheidende SchatzVeranstaltern – sechs mehr meister Dr. Bernd Holland als 2008 – wurden im Cen- konnte in seinem Jahresabtre Bagatelle durchgeführt, schluss einen Gewinn von

58.000 Euro vorweisen, die Einnahmen setzen sich aus Spenden, Kursgebühren und Eintrittsgeldern, sowie Vermietungen zusammen. Dank dieser Einnahmen konnte die Finanzstruktur des Vereins verbessert und rund 48.000 Euro Darlehen getilgt werden. Desweiteren wurden 10.000 Euro für bauliche Investitionen verwendet. Vorstand und Mitglieder dankten Dr. Holland, der sein Amt aus Gesundheitsgründen abgeben muss, sehr herzlich für seine hervorragende Arbeit für das Centre Bagatelle und wählten den Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Peter Zierbock zu seinem Nachfolger. So segelt das Centre Bagatelle mit gutem Wind in ein neues Jahr mit vielen interessanten Angeboten an die Öffentlichkeit, darunter zwei attraktiven regelmäßigen Veranstaltungen, der Konzertreihe „100 Jahre Frohnau“ und dem Vortragszyklus über die Brüder Humboldt. Hans Lassen


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Pfadfinder: Auch ein Träger der Jugendkultur

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fadfinder gibt es seit über 100 Jahren. Während die ersten Gruppen aus den Scouts der britischen Armee hervorgingen, sind die Pfadfinder in Deutschland aus der Wandervogelbewegung entstanden. Pfadfinder und Frohnau gehören einfach zusammen. Ein altes Foto belegt, dass bereits eine Gruppe von 1911 bis 1921 auf dem Gelände des heutigen „Vaterländischen Bauvereins“ ihr Blockhaus hatte. Und so können wir zur 100-JahrFeier von Frohnau ebenfalls ein Jubiläum begehen. Von den etwa 220.000 in unterschiedlichen Bünden in Deutschland organisierten Pfadfindern sind in der Gartenstadt Frohnau rund 120 Mitglieder im Deutschen Pfadfinderbund organisiert, dem Hag Ginover (Mädchen) und dem Stamm Gawan (Jungen). Nach dem Verbot aller Pfadfinder 1933 begann nach dem Krieg bereits 1945 ein Neuanfang. Die Idee bündischen Pfadfindertums, das in einen Lebensbund einmündet, hatten die Nazis nicht auslöschen können. Schon 1947 bilden sich die ersten Gruppen hauptsächlich im Norden von Berlin und in Frohnau.

Im Jugendheim, einer ehemaligen Villa im Sigismundkorso hatten wir unsere Heimabende, später im Jugendheim in der Schönfließer Straße, heute Terra. Beide Heime wurden geschlossen, und während in West- Seit 99 Jahren sind die Pfadfindeutschland den der eine aktive Jugendbewegung Gruppen Häuser an- in Frohnau. geboten wurden, zogen wir in den „Untergrund“ arbeiten müssen – der Zahn – in vielen Kellern von Froh- der Zeit. nau durften wir unsere Tref- Heimabende und Lager sind fen abhalten. bei uns die wichtigsten Mit1982 zeigte das Bezirks- tel der Selbsterziehung in amt Erbarmen, und Herr kleinen Gruppen. Der Bund Dzembritzki, Stadtrat für Ju- bietet allen unseren Mitgliegend und Sport, bot uns die dern dem Alter entsprestark ramponierten Umklei- chende Möglichkeiten, und dekabinen des Schulsports natürlich sind alle Fühream Poloplatz an. Endlich rinnen und Führer im Bund konnten wir die Eltern entla- ehrenamtlich tätig. sten, denn es wurde immer Herausragend in jedem schwieriger die wachsenden Pfadfinderjahr ist die GroßGruppen unterzubringen. fahrt. Es sind die wichMit Hilfe des Bezirksamtes tigsten Tage des Jahres. und unendlich viel eigener Hier lernt man in der GeArbeit konnten wir im Ok- meinschaft für die Gemeintober des gleichen Jahres schaft zu handeln und Verunser Häuschen einweihen. antwortung zu tragen, dazu Wir sind glücklich und un- kommen Erlebnisse, die nur endlich dankbar, hier treffen den natürlichen Verhältnissich die Mädchen und Jun- sen unterworfen sind, wie gen zu ihren wöchentlichen Hitze, Kälte, Regen und die Heimabenden. Wir lieben Art der Landschaft die man unser Häuschen sehr, auch durchwandert. wenn wir unentwegt daran Ch. Oesten


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Verkehr

Unser Frohnau

Schlaglöcher: Kürzungen des Senats rächen sich

Über Jahre hat der Senat den Bezirken die notwendigen Mittel zur Straßensanierung vorenthalten.

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ls im Februar die winterlichen Schneemassen langsam verschwanden, kam nicht nur die ein oder andere Silvesterrakete wieder zum Vorschein. Es offenbarten sich an vielen Stellen in Frohnau auch zahlreiche Schlaglochpisten. Frost und Eis haben den Straßen ziemlich zugesetzt. Zwar wur-

de mit Kaltasphalt schnell so manches Loch wieder gestopft, man konnte aber förmlich zusehen, wie die Schlaglöcher wieder aufbröckelten. Eine Fahrt durch Frohnau ist mehr denn je eine echte Herausforderung für die Stoßdämpfer der Autos und besonders für Radfahrer geworden! Ist dieser marode Zustand unserer Straßen wirklich nur die Folge eines Winters, in dem mehr Schnee fiel als wir es in den Vorjahren gewohnt waren? Wohl nicht. Es rächt sich vielmehr, dass die Bezirke vom Senat über viele Jahre hinweg nicht mit den notwendigen Mitteln für eine ordentliche Straßeninstandhaltung ausgestattet worden sind. Natürlich hat der Bezirk unter der Verantwortung der

CDU aus eigenen Haushaltsmitteln den Etat immer wieder aufgestockt, den Mittelentzug durch den Senat konnte dies freilich nicht kompensieren. Dabei hatte der Rechnungshof immer wieder darauf hingewiesen, dass die notdürftigen Reparaturen unter dem Strich viel mehr Geld verschlingen als vernünftige nachhaltige Maßnahmen. Die CDU-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung hat den Senat von Berlin eindringlich aufgefordert, den Bezirk jetzt nicht im Regen stehen zu lassen. „Mit einem Sofortprogramm alleine lässt sich der Sanierungsstau nicht beheben. Wir brauchen eine ernsthafte finanzielle Mittelausstattung, die sich am tatsächlichen Bedarf orientiert, statt den berühmten Tropfen auf den heißen Stein“, forderte Baustadtrat Martin Lambert (CDU). Noch eine Bitte an alle Hausbesitzer: Helfen Sie mit, dass sich Frohnau zum 100sten Geburtstag von seiner besten Seite zeigt und entfernen Sie möglichst bald das zurückgebliebene Streugut von den Gehwegen. Vielen Dank! Stephan Schmidt


Unser Frohnau

Verkehr

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Zebrastreifen: Lösung oder Aufbruch ins Chaos?

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in lang gehegter Wunsch vieler Frohnauer wird in den nächsten Monaten Realität: An der Einmündung der Burgfrauenstraße in den Zeltinger Platz, also zwischen „Reichelt“ und der Post, wird es künftig zwei Zebrastreifen geben. Das hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, trotz Einwänden des Denkmalschutzes, angeordnet. So weit so gut. Die der Bezirksverordnetenversammlung vorgestellte Umsetzung dieses Vorhabens lässt allerdings nichts Gutes vermuten. Aber der Reihe nach: Zunächst wird die Bushaltestelle vor „Reichelt“ aus Richtung Frohnauer Brücke und die vor der Post auf die andere Seite der Einmündung Fürstendamm verlegt. Die dort vorhandenen Einkaufsparkplätze fallen ersatzlos weg. Vor „Reichelt“ und vor der Post werden jeweils Zebrastreifen zur Platzmitte angelegt. Hierfür hält es die Senatsverwaltung für notwendig, die Fahrbahn an beiden Stellen auf vier Meter einzuengen. Das bedeutet, dass jeweils nur ein Fahrzeug diese Stellen passieren kann, ein gleichzeitiges Abbiegen in die Burgfrauenstraße be-

Vor der Post und vor „Reichelt“ haben Fußgänger dank Zebrastreifen künftig Vorrang vor dem Straßenverkehr. ziehungsweise weiteres Befahren des Zeltinger Platzes vor „Reichelt“ wird nicht mehr möglich sein. Nimmt man die zusätzliche Einfädelung des 120er Busses in diesen „Flaschenhals“ hinzu, ist zu befürchten, dass sich der Verkehr auf der Frohnauer Brücke noch stärker zurück stauen wird, als dies heute schon oft der Fall ist. Außerdem wird der Verkehr auf der Burgfrauenstraße in den Zeltinger Platz schon vor der Kurve auf zehn Stundenkilometer abgebremst. Es steht zu befürchten, dass sich viele Autofahrer neue „Schleichwege“ suchen werden und die Verkehre über die Fischgrundbrücke und die Neubrücker Straße ausweichen müssen, was

die Anwohner der betroffenen Seitenstraßen sicher nicht freuen wird. Die CDU kritisiert die wenig kooperative Vorgehensweise der Senatorin Junge-Reyer (SPD). Ideen nach einer baulich verbesserten und breiteren Ausführung der Zebrastreifen oder eine vorhergehenden Untersuchung der Verkehrsströme über die Frohnauer Plätze wurden schlicht übergangen. Erleichtert wurde der Senatsverwaltung ihre radikale Planung leider durch das Verhalten der Frohnauer FDP. Diese freut sich über ihren „Erfolg“ und hat über Flugblätter bereits weitere Verkehrsbehinderungen für Frohnau angekündigt. Frank Marten


Kurzmeldungen

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Unser Frohnau

Ausstellung zur Sprengung des Funkmastes

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Vor einem Jahr verschwand das zweithöchste Bauwerk Berlins von der Bildfläche.

m Donnerstag, dem 18. Februar eröffnete im Heimatmuseum Reinickendorf die Ausstellung „Die Sprengung des Funkmastes Frohnau“. Zum ersten Jahrestag werden Fotografien von Jens Liebchen gezeigt. Der von 1977 bis 1979 errichtete Richtfunkmast war 358,6 Meter hoch und ermöglichte bis zur Wiedervereinigung eine Richtfunkverbindung mit dem Westen Deutschlands. Am 08.02.2009 wur-

de der Mast gesprengt. Die Ausstellung zeigt nun Bilder des Fotografen Jens Liebchen, die die Sprengung des Mastes zeigen, aber auch die Eindrücke der vielen Menschen, die bei diesem Ereignis vor Ort waren. Die Ausstellung wird ab 19. Februar bis zum 31. März zu den regulären Öffnungszeiten des Heimatmuseums gezeigt. Tobias Siesmayer Foto: Tilmann Classen

Sonnenkita sucht Erzieher/in

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ie Sonnenkita – eine engagierte EKT mit Schwerpunkt Integration im Norden Berlins – sucht eine/n flexible/n, staatl. anerk. Erzieher/in, die/der Lust hat, sich ebenso liebe-

voll und engagiert um die Kinder zu kümmern. Die Stelle ist flexibel zwischen 35 und 39 Stunden/Woche zu besetzen. In der Sonnenkita werden 15 Kinder im Alter von ein

bis sechs Jahren von drei Erziehern liebevoll, phantasievoll und gemäß dem BBP betreut. Bewerbungen bitte an info@ sonnenkita-hermsdorf.de. Sylvia Schmidt

Wieder Dreharbeiten in Frohnau

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Der Tross der Filmcrew belagert die Alemannenstraße.

rohnau wird immer wieder auch mal Schauplatz für die große Welt des Films. Am 17. und 18. Februar fanden diesmal Dreharbeiten im Haus Maximiliankorso 62 für einen Spielfilm mit dem Arbeitstitel „Zimmer 205“ statt. Wie groß der logistische Aufwand hierfür ist, wird angesichts des

Fuhrparks deutlich, für den extra in Teilen der Alemannenstraße und des Maximiliankorsos das Parken verboten worden und der auf der Fahrbahn liegende Schnee geräumt worden war. So etwas bringt zumindest etwas Abwechslung in den Frohnauer Alltag. Gordon Huhn


Kurzmeldungen

Unser Frohnau

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100-Jahre-Frohnau-Buch erscheint am 7. Mai

Das Redaktionsteam in Aktion.

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as Jubiläumsbuch „100 Jahre Gartenstadt Frohnau“ wird am 7. Mai 2010 im Centre Bagatelle erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Das über 300 Sei-

Frohnau_Anz_Gutschein_Lesebr_v.indd 1

ten starke Buch ist gefüllt mit Beiträgen von 25 verschiedenen Autoren und beinhaltet ein Vorwort von Graf Henckel Fürst von Donnersmarck, dem Urenkel

des Gründers der Gartenstadt Frohnau. Zahlreiche Abbildungen ergänzen das in mehrjähriger Fleißarbeit erstellte Buch. Das Buch kann man zum Subskriptionspreis von 25 Euro bis zum 30. April beim Grundbesitzerverein vorbestellen. Nach der Veröffentlichung wird der Verkaufspreis bei 29,80 Euro liegen. Tobias Siesmayer Vorbestellungen an: Grundbesitzerverein der Gartenstadt Frohnau e.V., Geschäftsstelle Nibelungenstraße 21, Tel: 2808210, Fax: 970056

10.02.2010 12:22:35 Uhr


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Kurzmeldung • Suchbild

Unser Frohnau

1. „Night of Fashion“ in Glienicke

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nter Schirmherrschaft des Glienicker Gewerbeverein e.V. präsentieren führende Geschäfte am 16. April 2010 ab 19.45 Uhr ihr beeindruckendes Mode-Profil. In der mit Blumen festlich geschmückten „Alten Hallle“ in der Hauptstraße 64a in Glienicke, präsentieren

Uhren-Schneider, Boutique am Teich, Piazza della Scarpa, Schmelzer Augenoptik und Raumausstatter Meißner ihre modischen Highlights. Für ergänzende Gespräche haben die Unternehmen vor Ort InfoPoints aufgebaut. Kleine Showacts werden die einzelnen Sessions un-

termalen. Das junge Glienicker Cateringunternehmen „Wunderbar“ sorgt für den kulinarischen Rahmen des Abends. Karten für die „1. Night of Fashion“ sind in den beteiligten Geschäften zum Preis von 20 Euro pro Person erhältlich. Tobias Siesmayer

Suchbild: Wissen Sie es?

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er kennt den Standort dieses Ziersteines? Er befindet sich im Zentrum von Frohnau. Also Augen auf beim nächsten Spaziergang und viel Glück! Lösungen an: Unser Frohnau c/o CDU Bürgerbüro Großkopfstraße 6-7 13403 Berlin suchbild@unserfrohnau.de Einsendeschluss: 15. April 2010 Die Verlosung wird von der Redaktion vorgenommen, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden benachrichtigt und

in der nächsten Ausgabe von Unser Frohnau veröffentlicht. Viel Erfolg! Folgende Preise gibt es zu gewinnen: 3 Einkaufsgutscheine im Wert von je 30 Euro einzulösen im Frohnauer Obstund Gemüsegarten, Zeltinger Platz 15 in Frohnau.

Auflösung des Suchbildes aus Nr. 55: Die Lösung lautet: Die Gedenkstätte befindet am Edelhofdamm an der Einmündung zur B96. Wir gratulieren den Gewinnern Frau Sobkowski aus der Oranienburger Chaussee, Herrn Scheibe aus dem Bergfelder Weg sowie Frau Knauer aus der Oranienburger Chaussee und wünschen guten Appetit beim Essen in Mister Tong’s Sushi & Panasia food im Restaurant Kasino Frohnau am Ludolfingerplatz 1. Wir danken Herrn Aras für die Unterstützung von Unser Frohnau. Uwe Kremer


Unser Frohnau

Frohnauer Terminkalender

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Frohnauer Terminkalender für Ihre Pinnwand Sa 13.03. 19:30 – 21:00 Tänze am Hof des Sonnenkönigs: Aufführung in historischen Kostümen. Ort: Centre Bagatelle (CB) So 14.03. 11:00 – 13:00 Konzertreihe 100 Jahre Frohnau: Matinee mit Raimar Orlovsky, Geige (Berliner Philharmoniker). Ort: CB Mo 15.03. 09:00 – 13:00 Mobiles Bürgerbüro. Ort: Haus Friedenshöhe, Sigismundkorso 68-70

(NL2005, 95min). Ort: CB So 28.03. 10:30 – 13:30 Workshop Barocktanz mit Ingo Günther. Ort: CB Sa 10.04. 17:00 – 18:30 Kinonachmittag f. Kinder. Ort: CB So 11.04. 11:45 – 12:45 Yoga für Alle auf dem Zeltinger Platz (Matte o. Decke mitbringen) Sa 17.04. 11:00 – 13:00 Workshop: Wie erstelle ich ein digitales Fotobuch. Ort: CB

Mi 17.03. 19:30 – 21:00 Humboldt-Zyklus: Podiumsdiskussion. Ort: CB w S. 10

So 18.04. 11:00 – 12:30 Lindenberg-Matinee: „Schönheit, Grazie und Geist“ – die Frauen der Familie von Humboldt. Ort: CB

Do 18.03. 19:30 Frohnauer Runde der CDU. Thema: Haushaltsnahe Dienstleistungen. Ort: Kasinoturm

Do 22.04. 19:30 Kommunalpolitische Runde der CDU Frohnau. Gast: Revierförster Hr. Kern. Ort: Kasinoturm

So 21.03. 16:00 – 17:45 Kammermusik: Schülerensembles der Musikschule Reinickendorf musizieren. Ort: CB

Do 22.04. 20:00 – 22:00 Kinoabend zum Thema französische Provinz und Humor

Di 23.03. 14:00 – 17:00 Mobiles Bürgerbüro. Ort: Vitanas Senioren Centrum Frohnau, Welfenallee 37-43 Mi 24.03. 19:30 – 21:30 Lesemarathon: Knoblochs Erben, Flaneure in Berlin. Ort: CB Do 25.03. 09:00 Frauenfrühstück: Wie mache ich mich selbständig? w S. 26 Fr 26.03. 19:30 – 21:00 Scottish Folk: Malinky. Ort: CB Sa 27.03. 10:00 - 12:00 Info-Stand der CDU Frohnau auf der Frohnauer Brücke Sa 27.03. 14:00 – 17:15 Workshop Barocktanz mit Ingo Günther. Ort: CB Sa 27.03. 17:30 – 19:00 Kinonachmittag für Kinder zum Thema Pferdeliebe und Wünsche

Sa 24.04. 10:00 - 12:00 Info-Stand der CDU w 27.03. Sa/So 24./25.04. 10 – 18 Gartenlust und Kunstgenuss. Ort: Frohnauer Zentrum Sa 24.04. 11:00 – 17:00 Benefiz-Antik- & Trödelmarkt: Trödelspenden an Tel: 4061019 So 25.04. 18:00 – 19:30 Konzertreihe: Tastenrausch – Dt. & frz. Barockmusik. Ort: CB Di 27.04. 11:00 – 13:00 Romantische Frohnau-Führung zur Rhododendronblüte.

Treffpunkt: Brücke beim Bäcker. Anmeldung: Tel: 0151-52443858 So 2.05. 10:00 10 km Frohnau-Lauf. Veranstaltet vom SC Tegeler Forst Fr 7.05. 18:00 – 21:00 100 Jahre Frohnau: Ausstellungseröffnung und Buchvorstellung. Ort: CB Sa 8.05. 19:30 – 21:30 ... e la luna? Concerto italiano. Ort: CB So 9.05. Konzertreihe: Abend. Ort: CB

19:30 – 21:00 Schumann-

So 16.05. 11:00 – 12:30 Lehrerkonzert der Musikschule: Zauberklang der Romantik. Ort: CB Mi 19.05. 19:30 – 21:00 Humboldt-Zyklus: Alexander von Humboldts Indianerbild. Ort: CB Sa 29.05. 10:00 - 12:00 Info-Stand der CDU w 27.03.

Immer aktuell im Internet Auf unserer Homepage finden Sie Veranstaltungen aller Art. Übersichtlich, ausführlich und immer auf dem neusten Stand:


Unser Frohnau 56  

Magazin für den Berliner Stadtteil Frohnau. Ausgabe 56, März 2010

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