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2. Semester 2017/18

Bildungsprogramm fĂźr Schulen Dauerausstellungen

Foto: UMJ

Universalmuseum Joanneum Kunst-, Kultur- und Naturvermittlung Joanneumsviertel 5, 8010 Graz Tel.: +43/316/8017-9716 schule@museum-joanneum.at, www.museum-joanneum.at/schule Version: 18.04.2018

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Sehr geehrte Pädagogin, sehr geehrter Pädagoge! Kindern und Jugendlichen die Lust am Bildungserwerb im Museum näherzubringen, hat im Universalmuseum Joanneum bereits eine lange Tradition. Mit der Joanneumskarte Schule ist es mittlerweile schon seit über 10 Jahren für Lehrer/innen einfacher und günstiger, unser breites Vermittlungsangebot aus Kunst, Kultur und Natur mit Schulklassen regelmäßig zu nutzen und so den Unterricht mit besonderen Erlebnissen zu bereichern.

Joanneumskarte Schule Ihr Schlüssel zu 17 Museen in Graz und der Steiermark    

2,50 € pro Schüler/in und Schuljahr Freier Eintritt und 1-stündige Bildungsprogramme inbegriffen Freier Zugang für alle Lehrer/innen auch ohne Schulklasse Zusätzliche Serviceleistungen wie "Schultage im Museum" Weitere Information und Bestellung: www.schulkarte.at

Sie möchten sich vor Ihrem Museumsbesuch mit unseren Ausstellungs- und Vermittlungsinhalten auseinandersetzen und sich für Ihren Unterricht inspirieren lassen? Wir laden Sie als Pädagogin/Pädagoge herzlich zu unseren kostenlosen Einführungen sowie den anrechenbaren Fortbildungen in Kooperation u.a. mit der PH Steiermark ein! Damit Ihnen nichts mehr entgeht: Mit unserem Newsletter Kindergarten & Schule informieren wir Sie gerne über Neuigkeiten aus dem Museum. Einfach bestellen: schule@museum-joanneum.at Wir freuen uns auf Ihren Besuch und einen regen Austausch im Museum! Jederzeit und gerne stehen wir für Rückfragen, Feedbacks und Anmeldungen persönlich zu Ihrer Verfügung! Mit herzlichen Grüßen, Ihr Team der Kunst-, Kultur- und Naturvermittlung Universalmuseum Joanneum

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Kunst lieben, Kultur leben, Natur verstehen – Bildung erleben! Unsere Bildungsprogramme lassen sich vielfältig – auch fächerübergreifend – in Ihren Unterricht einbauen. Verschaffen Sie sich einen Überblick – viel Freude beim Schmökern!

Inhaltsverzeichnis Bildungsprogramme zu Dauerausstellungen Landeszeughaus ................................................................................................................................. 4 Landeszeughaus und Museum für Geschichte ................................................................................ 6 Kunsthaus Graz .................................................................................................................................. 7 Museum für Geschichte ..................................................................................................................... 8 Schloss Eggenberg Prunkräume...................................................................................................... 12 Park Schloss Eggenberg ................................................................................................................. 13 Alte Galerie ....................................................................................................................................... 13 Archäologiemuseum und Lapidarium ............................................................................................. 15 Münzkabinett.................................................................................................................................... 17 Neue Galerie Graz ............................................................................................................................. 18 Naturkundemuseum ......................................................................................................................... 19 Volkskundemuseum ......................................................................................................................... 22 Österreichischer Skulpturenpark .................................................................................................... 23 Jagdmuseum Schloss Stainz ........................................................................................................... 25 Landwirtschaftsmuseum Schloss Stainz........................................................................................26 Rosegger-Geburtshaus .................................................................................................................... 27 Rosegger-Museum ...........................................................................................................................28 Preise 2017/18..................................................................................................................................30 Joanneumskarte Schule ...................................................................................................................30

..........................................................................................................................30 Weitere Serviceleistungen ............................................................................................................... 31

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Landeszeughaus Herrengasse 16, 8010 Graz, www.landeszeughaus.at 24 März bis Oktober Di–So 10-17 Uhr November bis März (nur im Rahmen eines Bildungsprogramms zugänglich): Führungen Di-So, Feiertag, 11 & 14 Uhr oder nach Voranmeldung

ANMELDUNG (bitte spätestens eine Woche vor dem gewünschten Termin): 0316/8017-9810 oder info-zh@museum-joanneum.at

 Überblicksführung 1. bis 13. Schulstufe, Dauer: 1 h > Benötigte Vorläuferfähigkeiten: keine

 Wer suchet, der findet 1. bis 4. Schulstufe, Führung, Dauer: ca. 1 h Bei dieser spannenden altersgerecht angepassten Führung wird den Kindern anhand von Fotokarten die Möglichkeit geboten, aktiv die interessanten Objekte des Landeszeughauses zu suchen, zu entdecken und näher kennenzulernen. Die Kinder bekommen (einzeln oder in Teams) die Fotokarten vor der Führung ausgeteilt, die es dann während einer gemeinsamen „Entdeckungsreise“ durch das Landeszeughaus zu suchen gilt. Natürlich steht auch eine Vielzahl an Objekten zum Ausprobieren und Testen zur Verfügung. > Benötigte Vorläuferfähigkeiten: keine

 Vom Essen, Trinken, Aufs-Klo-Gehen, Kranksein und Spielen. So ein Soldatenleben – abseits des Kampfplatzes! 1. bis 6. Schulstufe, Führung, Dauer: 1 h Wer Lust hat, eine Menge über das Leben der Soldaten vor langer Zeit zu erfahren, ist bei dieser Führung herzlich willkommen! > Benötigte Vorläuferfähigkeiten: keine

 Aufs Korn genommen. Alte Redewendungen neu erklärt 3. bis 13. Schulstufe, Spezialführung, Dauer: 1 h (auch als Kombipaket mit dem Museum für Geschichte buchbar, Dauer: 2,5 Stunden) Fast jeder kennt sie. Fast jeder benützt sie, aber nicht jeder kennt auch ihre Bedeutung. Kommt zu uns ins Landeszeughaus und erfahrt, wie man mit Redewendungen spielen kann und ganz nebenbei auch etwas über deren Ursprung und ihre Bedeutung erfährt. Kommt zu uns, spielt mit der Sprache und lasst ein altes Kulturgut wieder aufleben! > Benötigte Vorläuferfähigkeiten: sinnerfassendes Lesen  Vom bunten Treiben. Das Lagerleben der Soldaten im 16. und 17. Jahrhundert 7. bis 13. Schulstufe, Führung, Dauer: 1 h Wir erhalten Einblick in soziale Aspekte des Krieges: Wie haben sich Soldaten gekleidet, was haben sie gegessen, was haben sie in der Zeit getan, als keine Schlacht zu schlagen war? Diese und weitere spannende, aufregende und unerwartete Fragen werden beantwortet. > Benötigte Vorläuferfähigkeiten: Da auch „sensible“ Themen angesprochen werden, sollte ein gewisser Grad an emotionaler Reife, sowie ein grundlegendes Verständnis zeitlicher Abläufe vorhanden sein.

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Landeszeughaus  Komplexe Begriffe: Krieg & Frieden. Freund und Feind 7. bis 13. Schulstufe, Spezialführung, Dauer: 1 bis 1,5 h, größere Klassen werden geteilt. Die Objekte im Landeszeughaus sind stumme Zeugen einer konfliktreichen Vergangenheit. Für Schulklassen bilden sie einen eindrucksvollen Ausgangspunkt, um über Krieg und Frieden zu diskutieren. > Benötigte Vorläuferfähigkeiten: grundlegendes Wissen über Kriege und ihre (sozialen) Folgen für die Menschen. Ein basales Bewusstsein dafür, warum und wie Kriege entstanden sind und immer noch entstehen, wer an Kriegen beteiligt und wer davon betroffen war oder ist. Das Thema „Vorurteile und Feindbilder“ sollte bereits in der Schule im Vorfeld angesprochen worden sein.  Deine Wahrheit? – Meine Wahrheit? im Zeughaus. Was Geschichte alles sein kann! interaktive Spezialführung, 8. bis 13. Schulstufe, Dauer: 1,5 bis 2 h Die Geschichtsbücher erzählen uns was Geschichte ist? Hier lassen wir die Menschen selbst zu Wort kommen und finden heraus, was es so mit „Wahrheiten“ auf sich hat. > Benötigte Vorläuferfähigkeiten: Grundkenntnisse der geschichtlichen Zusammenhänge in der Neuzeit. Diskussionsbereitschaft und das Interesse, sich selbst einzubringen. Da auch „sensible“ Themen angesprochen werden, sollte ein gewisser Grad an emotionaler Reife vorhanden sein. Es ist auch von Vorteil, wenn die Schüler/innen das Landeszeughaus bereits besucht haben.  Vom vorher Urteilen und nachher Nachdenken. Klischees und Vorurteile rund um das älteste historische Waffenarsenal am originalen Standort! Spezialführung, 10. bis 13. Schulstufe, Dauer: 1,5 bis 2 h Bei dieser Führung fragen wir nach, was alles zu einem Klischee oder Vorurteil werden kann und gehen dabei ganz speziell auf solche rund um das Landeszeughaus und die Geschichte dieses Museums ein. Dabei greifen wir lustige Klischees wie etwa die Körpergröße Napoleons ebenso auf wie ernsthafte Vorurteile – zum Beispiel als Teil politischer Propaganda. Auf diese Weise verbinden wir soziales Lernen mit politischer Bildung, und vor allem üben wir dabei kritisches Denken. > Benötigte Vorläuferfähigkeiten: keine, allerdings ist es von Vorteil, wenn die Schüler/innen das Landeszeughaus schon einmal besucht haben.

Ergänzend zu den Führungen, Schwerpunktführungen und Spezialführungen können Werkstatt-Angebote gebucht werden (1. bis 13. Schulstufe, vorgeschlagene Dauer: 1 h) Alle Werkstattprogramme können zeitlich individuell auf Ihre Gruppe abgestimmt werden. Es ist uns wichtig, in erster Linie mit Materialien zu arbeiten, die es vor ein paar Hundert Jahren schon gegeben hat. Die Kinder und Jugendlichen sollen die Erfahrung machen, dass auch ohne Plastik & Co schöne und erinnerungswürdige Werkstücke entstehen können.  Kreiere deine eigene Geldkatze Dieses Geldtäschchen, das früher wirklich verwendet wurde, ist nicht nur leicht zu machen, sondern auch schön anzusehen. > Benötigte Vorläuferfähigkeiten: Grundkenntnisse im Nähen Version: 18.04.2018

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Landeszeughaus und Museum für Geschichte Was geht’s mich an? Programm rund um das Thema „Krieg und Frieden“, 7. bis 13. Schulstufe Kombinierbare Module, Dauer pro Modul ca. 1,5 h ANMELDUNG (bitte spätestens zwei Wochen vor dem gewünschten Termin): 0316/8017-9810. Bei Buchungen für mehr als 2 Klassen bitten wir aus organisatorischen Gründen um eine Anmeldung spätestens vier Wochen vor dem gewünschten Termin.

Für alle, die nicht am Programm rund um den Weltfriedenstag im Landeszeughaus, dem Museum für Geschichte, dem Naturkundemuseum und dem Volkskundemuseum teilnehmen können, denen das Thema aber ein Anliegen ist und die wissen wollen, was es uns „eben angeht“, bieten wir eine Auswahl an Programmpunkten an. >> Zwischen April und Mai bzw. September und Oktober sind ein oder mehrere Modul/e an Ihrem Wunschtermin buchbar. Modul 1 Wenn es um den Eimer geht – Kriege und ihre merkwürdigen Gründe Führung mit Eigenanteil der Schüler/innen, Diskussion, Dauer: ca. 1,5 h Krieg ist für alle Betroffenen schlimm. Zu allem Übel kommt aber oft noch etwas ganz Spezielles hinzu, das wir uns ganz genau anschauen wollen: Die absurdesten Kriegsgründe, die man sich vorstellen kann, werden im Landeszeughaus besprochen. Modul 2 Mit Kind und Kegel Führung mit Eigenanteil der Schüler/innen, Diskussion, Dauer: ca. 1,5 h Welche Rolle spielten und spielen Frauen und Kinder im Krieg? Sind sie immer Opfer? Was war und ist ihre Aufgabe und wie geht die Gesellschaft damit um? Diese und andere Fragen stellen wir uns im Landeszeughaus. Modul 3 Vor der Erfindung der Kindheit Führung mit Eigenanteil der Schüler/innen, Diskussion, Dauer: ca. 1,5 h Wie sah das Leben eines Mädchens oder Buben in der beginnenden Neuzeit aus? Was bedeutete es damals, in Zeiten des Krieges aufzuwachsen, und kann man Parallelen zur Gegenwart ziehen? Alle diese Fragen und noch mehr versuchen wir mit dieser Spezialführung zu beantworten. Modul 4 Aufs Korn genommen einmal anders Spezialführung, Dauer: ca. 1,5 h Hier erfahrt ihr, wie kriegerische Redewendungen noch heute unser Denken beeinflussen können. Modul 5 Krieg & Frieden. Freund und Feind Spezialführung, Dauer: ca. 1,5 h Die Objekte im Landeszeughaus sind stumme Zeugen einer konfliktreichen Vergangenheit. Für Schulklassen bilden sie einen eindrucksvollen Ausgangspunkt, um über Krieg und Frieden zu diskutieren. > Benötigte Vorläuferfähigkeiten: grundlegendes Wissen über Kriege und ihre (sozialen) Folgen für die Menschen. Ein basales Bewusstsein dafür, warum und wie Kriege entstanden sind und immer noch entstehen, wer an Kriegen beteiligt und wer davon betroffen war oder ist. Das Thema „Vorurteile und Feindbilder“ sollte bereits in der Schule im Vorfeld angesprochen worden sein. Version: 18.04.2018

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Kunsthaus Graz Di–So 10-17 Uhr, Lendkai 1, 8020 Graz, www.kunsthausgraz.at

ANMELDUNG (bitte spätestens eine Woche vor dem gewünschten Termin): 0316/8017-9200 oder kunsthausgraz@museum-joanneum.at

 Rundgang Architektur 1. bis 13. Schulstufe, Führung, Dauer: 1 h Das Kunsthaus Graz wird von seinen Architekten Peter Cook und Colin Fournier liebevoll „Freundlicher Außerirdischer“ genannt, der als Schnittstelle zwischen Vergangenheit und Zukunft im Altstadtgefüge Platz gefunden hat. Skin und Pin, Needle und Nozzles sowie Travelator und Spaces - wer sich mit dem Kunsthaus Graz beschäftigt, kommt ohne das Kunsthaus-Vokabular nicht aus. Was es bedeutet, wie das Haus funktioniert und was dieses zu bieten hat, besprechen wir bei diesem Rundgang.  Rundgang Ausstellung 1. bis 13. Schulstufe, Führung, Dauer: 1 h Das Kunsthaus Graz präsentiert jährlich mehrere Ausstellungen. Für Schulklassen bieten wir Rundgänge, bei denen die jeweils aktuellen Themen in Gesprächen und Diskussionen je nach Alter erörtert werden. Intensives Sehen, genaues Beobachten und das Artikulieren von dabei gemachten Erfahrungen zeigen in der Gruppe die Mehrdeutigkeiten zeitgenössischer Kunst. Wir wollen einen differenzierten Umgang sowohl mit der Kunst als auch mit unterschiedlichen Sichtweisen fördern.  EXTRAKLASSE Architektur 1. bis 13. Schulstufe, Workshop, Dauer: 2 h Erlebnisorientiert mit praktischen Einheiten, altersgerechte Anpassung Im Grunde gehen wir davon aus, dass ein Haus viereckig ist, weil wir uns gewöhnlich in einem solchen aufhalten. Es gibt aber schon seit 60 Jahren die Idee, Gebäude rund zu bauen. War es jedoch damals unmöglich, organische Formen in Architektur zu fassen, stellt auch das heute kein Problem mehr dar. Die biomorphe Form des Kunsthauses Graz ist ein gutes Beispiel für ein Haus mit Rundungen. Wir bieten unseren Besucherinnen und Besuchern mit EXTRAKLASSE Architektur ein zweistündiges erlebnisorientiertes Programm, wobei das eigene Tun und das persönliche Erlebnis oberste Priorität hat.

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Kunsthaus Graz  EXTRAKLASSE Ausstellung 1. bis 13. Schulstufe, Workshop, Dauer: 2 h Erlebnisorientiert mit praktischen Einheiten, altersgerechte Anpassung „Up Into The Unknown“ heißt das Motto der Architekten Peter Cook und Colin Fournier, was übersetzt in etwa Folgendes bedeutet: „Besucht das Kunsthaus Graz immer wieder, lasst Euch alle paar Monate mit dem Travelator hinaufbefördern und jedes Mal aufs Neue überraschen!“ Dabei changiert das Erscheinungsbild der Spaces bei jedem Besuch: Die Ausstellungsthemen wechseln, und internationale Künstler/innen finden Raum, um sich mit ihren Arbeiten individuell oder im Wechselspiel mit der Architektur zu entwickeln. In EXTRAKLASSE Ausstellung wird praktisch auf die Themen, Kunstwerke und Ideen eingegangen, die bei unseren Besucherinnen und Besuchern in individuellen Sichtweisen Varianten des persönlichen Ausdrucks finden.  Kinder-Audioguide für Interessierte ab 8 Jahren, Dauer: ca. 40 min Auf eigene Faust wird das Kunsthaus Graz und seine Architektur erkundet. Der bunte Hörmix präsentiert in 16 Stationen die architektonischen Besonderheiten des „Friendly Alien“ und beleuchtet in Gesprächen mit Fachleuten die Arbeitsfelder und Berufsbilder in einem Museum. Zusätzlich lädt diese akustische (Zeit-)Reise alle jungen und erwachsenen Hörer/innen ein, ihre eigenen Standpunkte im Haus einzunehmen, zu beobachten und sich inspirieren zu lassen.

Museum für Geschichte Mi–So 10-17 Uhr, Sackstraße 16, 8010 Graz, www.museumfürgeschichte.at

ANMELDUNG (bitte spätestens eine Woche vor dem gewünschten Termin): 0316/8017-9810 oder info-mfg@museum-joanneum.at

NEU! Geschichtswerkstatt Schüler/innen von 12 bis 18 Jahren sind herzlich dazu eingeladen, sich in der „Geschichtswerkstatt“ mit der Geschichte der Steiermark zu beschäftigen. Gemeinsam mit Vermittlerinnen, Zeitzeuginnen, Kuratorinnen und Fachleuten aus den Regionen bieten wir Gespräche, Workshops, Expeditionen in den Stadtraum, aber auch längerfristige Projekte nah am Lehrplan für Geschichte und Sozialkunde / Politische Bildung an. Version: 18.04.2018

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Museum für Geschichte Die Veranstaltungen der „Geschichtswerkstatt“ beziehen sich auf unsere Dauer- und laufenden Sonderausstellungen, widmen sich aber auch allgemeiner Fragen der Landesgeschichte und Geschichtswissenschaft. Geschichtswerkstatt, Ziel und Absicht: 2018 öffnet das Museum für Geschichte seine Geschichtswerkstatt. Das ist ein offener, produktiver Raum, in dem wir junge Menschen dazu einladen, sich Bausteine eines Geschichtsverständnisses selbstständig und unter Anleitung zu erarbeiten. In wechselnden Themen und Modulen wird so gesellschaftliche Aktivität mit vorbereitet. Denn Voraussetzung dafür, sich aktiv in die Gesellschaft einbringen zu können, ist ein Wissen darüber, woher wir kommen. Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart greifen immer ineinander. Nur wer eine Ahnung davon hat, wie es früher gewesen ist, und damit ein tieferes Verständnis davon entwickelt, dass Gesellschaft sich ständig verändert, entwickelt auch ein Bewusstsein dafür, dass Demokratie eine historische Errungenschaft ist und ein beständiger Prozess, bei dem es auf jede und jeden ankommt. Geschichtswerkstatt, Methode und Arbeitsweise: Wir arbeiten in den Modulen grundsätzlich kollaborativ und mit partizipativen, dialogischen Ansätzen. In einer involvierenden und inspirierenden Umgebung laden die Themen und Bestände des Museums die jungen Leute dazu ein, sich selber ein Bild von früher zu machen. In angeleiteten Kleingruppenarbeiten können sie ihre eigenen Fragen formulieren und wichtige Antworten selbstständig beantworten. Am Ende schließt (fast) jeder Besuch mit der Präsentation der eigenen Forschungsergebnisse. Thematische Vielfalt der Geschichtswerkstatt: Wir beginnen mit einigen Themen und werden das Angebot sukzessive, auch auf Anregungen unserer Teilnehmer/innen hin, immer wieder erweitern. Die Erfahrungen aus den laufenden Programmen fließen so in die Verbesserung, Adaptierung und ständige Neuausrichtung mit ein.  Das ist doch typisch! So sind Männer, so sind Frauen! Wirklich? Geschichtswerkstatt geeignet für Schüler/innen ab der 7. Schulstufe, Dauer: 2 h Themenfelder: Geschlechtergeschichte, mittelalterliches und neuzeitliches Gesellschaftsbild Programmstart: September, buchbar ab sofort Geschichte/n erzählen Geschichtswerkstatt geeignet für Schüler/innen ab der 7. bzw. 9. Schulstufe, altersgerecht angepasst, Dauer: 2 h Themenfelder: Arbeit mit historischen Quellen, Perspektivierungen

Überblick: www.museum-joanneum.at/geschichtswerkstatt Version: 18.04.2018

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Museum für Geschichte Schaudepot (Dauerausstellung) Auf Basis der umfangreichen Sammlungen zu den Themen Mode, Wohnen, Musik, Mobilität, Arbeit und Glaube sowie Fotografie, Film und Ton widmet sich das Museum für Geschichte im Schaudepot dem Werden und Wandel der Steiermark vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Ein Museum sammelt Dinge und bewahrt sie, weil sie wichtig sind – oft auch, weil sie schön sind. Eine der bedeutendsten Funktionen aber ist wohl, dass man mithilfe dieser Dinge zeigen kann, wie es früher „gewesen ist“. Heute können wir anhand dieser vielen Dinge unterschiedliche Blicke in die Vergangenheit werfen, die uns Auskunft über das Leben von früher, aber auch Anregungen für die Zukunft geben können.  Sänfte, Fahrrad, Himmelszelt, 1. bis 2. Schulstufe, Ausstellungsspaziergang, Dauer: 1 h Ein alter Spazierstock, ein Fahrrad aus Holz, ein Globus, der den Himmel zeigt. Wir haben hier viele wundersame Dinge. Manche kennst du vielleicht, andere hast du bestimmt noch nie gesehen. Wir zeigen dir unsere Schätze! >> Ergänzend dazu ist der Workshop Ein Korb voller Schätze buchbar, Gesamtdauer 1,5 h Und wer es besonders genau wissen möchte, der bleibt ein bisschen länger. Denn bei manchen Dingen können wir sogar gemeinsam herausfinden, wie sie sich anfühlen und was man mit ihnen alles anfangen konnte.  Sachen, Sachen, Sachen! 2. bis 4. Schulstufe, Führung, Dauer: 1 h So viele Dinge! Ein Depot ist ein Ort, an dem man sie aufbewahren kann. Fast wie ein geheimer Dachboden, auf dem Geheimnisse versteckt sind. Aber! Wir machen sie für euch sichtbar und zeigen sie euch. Ihr könnt uns besuchen und wir können gemeinsam die tollsten Dinge bestaunen. Richtige Schätze, versprochen! >> Ergänzend dazu ist der Workshop Schatzsuche buchbar, Gesamtdauer 2 h Erzählt uns doch bitte auch etwas über eure Schätze! Wir folgen einer Schatzkarte durchs Museum und suchen miteinander Unterschiede zwischen früher und heute.  Fülle und Vielfalt! 5. bis 8. Schulstufe, Überblicksführung, Dauer: 1 h Geschichte wird auch aus Dingen gemacht. Für sich allein genommen, bedeuten eine Uhr oder ein Leuchter nicht viel. Erst wenn wir den Blick in die Geschichte mitnehmen, können wir vieles erkennen und begreifen. Zum Beispiel erfahren wir etwas darüber, wie Zeit früher verstanden wurde oder dass es in der Nacht viel, viel dunkler war als heute. Und das sind nur kleine Beispiele. Bei dieser Führung erfahrt ihr, welche Ausgangspunkte für Rückblicke in frühere Zeiten es hier gibt und in wie viele Richtungen man weiter forschen könnte.  Über das Wohnen und die Entwicklung der Gemütlichkeit 5. bis 8. Schulstufe, Führung, Dauer: 1 h In einem Adelspalais hat man anders gewohnt als in einem Bauernhaus, in einem Vorstadthaus anders als in der inneren Stadt und überhaupt in Städten anders als am Land. Nicht nur, wer wo wie gewohnt hat, ist bei dieser Führung unser Thema, sondern eben auch, wie sich Wohnen überhaupt im Laufe der Zeit entwickelt und verändert hat. Wir wagen einen wohnenden Blick in die Vergangenheit. Version: 18.04.2018

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 Spazierstock, Fahrrad, Steigbügel 5. bis 8. Schulstufe, Führung, Dauer: 1 h Bei dieser Führung nehmen wir Gegenstände als Ausgangspunkt, um nach dem UnterwegsSein zu fragen: Wie mobil waren die Menschen früher? Wer war damals unterwegs und warum? Und in welche Richtungen? Welche Hilfsmittel haben die Menschen benutzt, um sich auf den Weg zu machen, und auf welche Weise haben sie sie verwendet. Aus welchen Anlässen waren sie unterwegs, und stimmt es überhaupt, dass man früher viel weniger mobil war als heute?  Von der Fülle der Dinge zu den Fragen der Geschichte 9. bis 13. Schulstufe, Überblicksführung, Dauer: 1 h Geschichte bildet sich immer auch in Dingen ab. Die Fülle des Schaudepots der Kulturhistorischen Sammlung ist nicht nur ein Abbild der Landesgeschichte. Sie bietet auch vielfache Möglichkeiten und Gelegenheiten, anhand einzelner Objekte in die Tiefe unterschiedlicher Bedeutungen und Zusammenhänge zu gehen und Wege durch die Geschichte zurückzulegen.  Dinge auf Reisen, Menschen unterwegs 9. bis 13. Schulstufe, Führung, Dauer: 1 h Beim Denken an frühere Zeiten, kommt einem oft eine wesentlich geringere Mobilität in den Sinn. Das stimmt nur bedingt. Bei dieser Depotreise begleiten wir Luxusprodukte auf ihren Reisen aus damals exotischen Ländern in die Steiermark, fragen nach den Möglichkeiten für Menschen, unterwegs zu sein, und folgen so mancher Reiseroute. Wir schlagen Wege ein, die einige unserer Objekte hinter sich gebracht haben, und folgen den Pfaden jener Menschen, denen sie gehörten oder die sie hergestellt haben. Sofern wir sie kennen können. Ein fixer Halt gilt dabei sicher den unterschiedlichsten Utensilien des Unterwegs-Seins. Und dann geht es weiter!  Die Sammlung als Designarchiv (und -labor) 9. bis 13. Schulstufe, Führung, Dauer: 1 h Was ist schön? Nur das, was auch praktisch und brauchbar ist, oder gibt es so etwas wie einen allgemein gültigen Schönheitsbegriff? Wer definiert jeweils, was schön ist und einen unbestreitbaren Platz in der Geschichte des steirischen „Designs“ einnehmen kann? Bei diesem Rundgang interessieren wir uns besonders dafür, was von dem, was wir zeigen können, besonderen ästhetischen Richtlinien entspricht und somit einen Platz auf dem Podest verdient. Überdies stellt sich die Frage, was davon in welcher Weise vielleicht sogar stilbildend war. Oder eben auch nicht und warum.

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Schloss Eggenberg Prunkräume 24. März bis Oktober (nur im Rahmen eines Bildungsprogramms zugänglich) Führungen: Di–So, Feiertags um 10, 11, 12, 14, 15 und 16 Uhr sowie nach Voranmeldung Eggenberger Allee 90, 8020 Graz, www.welterbe-eggenberg.at

ANMELDUNG (bitte spätestens eine Woche vor dem gewünschten Termin): 0316/8017-9560 oder info-eggenberg@museum-joanneum.at

 Tierisches Eggenberg – Tierkreiszeichen und Sternbilder 1. bis 4. Schulstufe, interaktiv, altersgerecht angepasst, Führung und Workshop, Dauer: 2 h (auch ohne Workshop buchbar, Dauer: 1 h) Schloss Eggenberg als gebauter Kalender birgt viele Geheimnisse. Hunderte Bilder erzählen in den Prunkräumen aufregende Geschichten von Helden, Göttern und Figuren aus alten Sagen. Vielleicht entdecken wir auf den Wandgemälden gemeinsam die Sternzeichen der 12 Monate und finden heraus, welche anderen Tiere sich noch in den Prunkräumen verstecken. Im Anschluss daran gestalten wir im Workshop eine tierische Erinnerung an Eggenberg.  Gesellschaft und Leben im Barock – Vom Münzmeister zum Gubernator 5. bis 8. Schulstufe, Führung, altersgerecht angepasst, Dauer: 1 h Die Eggenberger waren nicht immer Fürsten und Schlossherren, sondern begannen ihr Leben in Graz als bürgerliche Münzmeister. Doch was war das eigentlich und worin unterschied sich ein Bürger von einem Adeligen? Warum war es damals so wichtig, welchen Glauben man hatte? Und welche Rolle spielte der Glaube im Zusammenhang mit der Familie Eggenberg? In einer altersgerechten Führung durch die Prunkräume des Fürstenschlosses gehen wir gemeinsam der Gesellschaftsordnung und dem fürstlichen Leben in der Barockzeit auf die Spur.  Überblicksführung 1. bis 13. Schulstufe, Dauer: 50 min Was hat es mit den 365 Schlossfenstern und den 7 Planetenbildern auf sich? Warum sind die über und über bemalten Decken so eine Besonderheit? Und wer waren diese Eggenberger überhaupt? In dieser altersadäquaten Führung schauen wir uns die 24 Prunkräume genauer an und gehen auch der Geschichte des Schlosses sowie seiner Herren auf den Grund.

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Park Schloss Eggenberg April bis Oktober: täglich 8-19 Uhr, November bis März: täglich 8-17 Uhr Eggenberger Allee 90, 8020 Graz, www.welterbe-eggenberg.at

ANMELDUNG (bitte spätestens eine Woche vor dem gewünschten Termin): 0316/8017-9560 oder info-eggenberg@museum-joanneum.at

Spurensuche 1. bis 5. Schulstufe, Führung, interaktiv, altersgerecht angepasst, Dauer: 1 h Der Eggenberger Schlosspark ist wunderschön, groß und vielseitig. Zwischen gigantischen Bäumen und grünen Wiesen verstecken sich steinerne Figuren und aufgeweckte Tiere, ruhige Ecken und Plätze zum Spielen. Mit Plan und Rätselfragen ausgerüstet, gehen wir gemeinsam auf Spurensuche und erfahren mehr über die Geschichte und die Geheimnisse von Schloss und Park. Wer weiß, vielleicht lässt sich am Ende unserer Suche sogar ein versteckter Schatz bergen!

Alte Galerie 24. März bis Oktober: Mi-So 10-17 Uhr 1. Nov.2018 bis 04. April 2019: wegen Ausstellungsumbau geschlossen Schloss Eggenberg, Eggenberger Allee 90, 8020 Graz, www.altegalerie.at

ANMELDUNG (bitte spätestens eine Woche vor dem gewünschten Termin): 0316/8017-9560 oder info-eggenberg@museum-joanneum.at

Tierische Vielfalt der Alten Galerie 1. bis 4. Schulstufe, interaktive Führung mit Workshop, Dauer: 2 h (auch ohne Workshop buchbar, Dauer: 1 h) Warum wussten die Leute im Mittelalter nicht, wie ein Wal ausschaut? Warum sagt man, dass der Pfau eitel ist? Bei einem Rundgang durch die Alte Galerie suchen und finden wir gemeinsam alte Tierbilder und besprechen ihre Bedeutung. Im Anschluss daran werden wir im gemeinsamen Workshop selbst kreativ. Male(n) wie die alten Meister 5. bis 8. Schulstufe, Führung mit Workshop, Dauer: 2 h (auch ohne Workshop buchbar, Dauer: 1 h) Wie sah die Kunst im Mittelalter aus? Wie entstanden damals Farben und wie hat man mit ihnen gemalt? Die bunten Bilder erzählen von vielerlei Dingen – etwa von Bischöfen, Walen und Drachen. Aber weshalb wissen wir so wenig über die Meister dieser Werke? Gemeinsam erforschen wir die Originale und versuchen uns selbst als mittelalterliche Maler/innen. Aus Pigmenten und allerlei anderen Zutaten mischen wir unsere eigenen Farben und malen wie die Alten Meister auf Holztäfelchen. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt! Version: 18.04.2018

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Alte Galerie  Die große Familie der antiken Götter – Von Amor bis Jupiter 4. bis 13. Schulstufe, Führung, altersgerecht angepasst, Dauer: 1 h Die Familie der antiken Götter ist groß und ihre Geschichten sind aufregend! Vom Göttervater Jupiter und seiner Frau Juno über den kriegerischen Mars und die liebreizende Venus bis hin zum schelmischen kleinen Amor erleben sie allerhand spannende Abenteuer. In einer altersadäquaten Führung gehen wir einigen dieser Geschichten auf den Grund und finden heraus, wer hier eigentlich wer ist. Die Kunst des Mittelalters – spannende Bibelgeschichten 1. bis 13. Schulstufe, Führung durch die Mittelaltersammlung der Alten Galerie, Dauer: 50 min Wer waren die Künstler des Mittelalters und wieso kennen wir so selten ihre Namen? Wieso hat man früher so oft Geschichten aus der Bibel dargestellt? In einem Rundgang durch die Mittelaltersammlung der Alten Galerie gehen wir diesen und weiteren Fragen auf den Grund und besprechen ausgewählte Gemälde und Skulpturen. Die Kunst der Neuzeit – Fürstenlob und Glaubenspropaganda 5. bis 13. Schulstufe, Führung durch die Neuzeitsammlung der Alten Galerie, Dauer: 50 min Die Themen der neuzeitlichen Kunst sind genauso vielseitig wie das Leben selbst. Mythologie, Politik, Religion und Landschaft werden ebenso behandelt wie die Kunst um ihrer selbst willen. In einem Rundgang durch die Neuzeitsammlung der Alten Galerie entdecken wir Neuerungen in der Kunst der Renaissance, des Barock und des Rokoko und schauen uns einige Gemälde und Skulpturen ganz genau an. Meisterwerke der Alten Galerie 7. bis 13. Schulstufe, Führung durch die Mittelalter- und Neuzeitsammlung der Alten Galerie, Dauer: 1,5 h Auf einer spannenden Reise vom Mittelalter bis ins Zeitalter des Rokoko entdecken wir meisterhafte Beispiele für verschiedene Bildgattungen und Themen – von kirchlicher Kunst über mythologische Götterbilder und Porträts bis hin zum Landschaftsbild.

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Archäologiemuseum und Lapidarium 24. März bis Oktober: Mi-So 10-17 Uhr November bis 22. Dezember: nur im Rahmen eines Bildungsprogramms (Di bis So) zugänglich Jänner bis März: geschlossen, Schloss Eggenberg, Eggenberger Allee 90, 8020 Graz, www.archaeologiemuseum.at

ANMELDUNG (bitte spätestens eine Woche vor dem gewünschten Termin): 0316/8017-9560 oder info-eggenberg@museum-joanneum.at

 Fundgeschichten Überblicksführung, 1. bis 13. Schulstufe, interaktiv und erlebnisorientiert, altersadäquat, Dauer: 50 min Bei diesem Rundgang durch das Archäologiemuseum finden wir heraus, warum dieses Museum so bedeutend ist und lernen einige ganz besondere Ausstellungsstücke kennen, zum Beispiel den berühmten „Kultwagen von Strettweg“ oder ägyptische Mumien. Einige Fragen und Zusammenhänge, die sich dabei ergeben, werden wir dann gemeinsam erarbeiten. Schwerpunkte zur Auswahl: Ägypten Hallstattzeit Römerzeit in Österreich  Erzähl mir was 1. bis 8. Schulstufe, interaktiv, Dauer: 50 min Rund um die griechischen Götter und Helden ranken sich viele Erzählungen: Warum schleuderte Zeus Blitze auf die Erde? War Aphrodite wirklich so sagenhaft schön und Athene klüger als die anderen Götter? Konnte man auf dem Trojanischen Pferd reiten und warum dauerte die Reise des Odysseus so lange? Die Schüler/innen lernen in gemütlicher Atmosphäre griechische Mythen kennen, und im Anschluss geht es auf Spurensuche durchs Museum. > Ergänzend dazu kann ein Werkstattprogramm gebucht werden, in dem die gehörten Geschichten kreativ verarbeitet werden (Gesamtdauer: 1,5 bis 2 h).  Das Geheimnis der Mumie 1. bis 13. Schulstufe, Führung mit Werkstattangebot zum Thema Ägypten, interaktiv, erlebnisorientiert und kreativ-handwerklich, Dauer 1,5 bis 2 h Bei dieser Führung erfahren die Schüler/innen mehr über Ägypten, das Leben, Sterben und den Alltag der Menschen im Land am Nil. Besonders wichtig war für die alten Ägypter das Leben nach dem Tod. So behandelten sie die Körper ihrer Verstorbenen sehr sorgfältig und statteten deren Gräber reich aus. Neben Amuletten, die sie beschützen sollten, gab man ihnen auch kleine Arbeiterfiguren, „Uschebtis“ genannt, mit ins Grab. Nach einer spannenden Reise durch die ägyptische Geschichte können die Schüler/innen im Anschluss selbst kreativ werden! Wir arbeiten mit möglichst authentischen Werkstoffen und Materialien, die auch in der Antike verwendet wurden.

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Archäologiemuseum und Lapidarium  Geprägte Geschichten 1. bis 13. Schulstufe, Führung mit Werkstattangebot zum Thema Hallstattzeit, interaktiv, erlebnisorientiert und kreativ-handwerklich, Dauer 1,5 bis 2 h Aus hallstattzeitlichen Grabhügeln stammen einzigartige Objekte wie die berühmte Maske sowie Hände, Panzer und Helm, Bewaffnung, Schmuck oder Prunkgeschirr. Maske, Hände und Prunkgefäße sind reich verziert mit Punzbuckeln: Punkt um Punkt setzten die Kunsthandwerker dabei die Punziereisen auf die Bronzebleche. So entstanden Fabelwesen, Menschen, Tiere, Ornamente und ganze Bildgeschichten. Beim kreativ-handwerklichen Werkstattangebot werden wir selbst Stücke in dieser Technik anfertigen. Wir arbeiten mit möglichst authentischen Werkstoffen und Materialien, die auch in der Antike verwendet wurden.  Römersteine erzählen 1. bis 13. Schulstufe, Führung, interaktiv und erlebnisorientiert, Dauer: 1,5 h Hier können Schüler/innen „langweilige“ Römersteine einmal anders kennenlernen: Wer war Ikarus und was passierte ihm? Was hat es mit der Achillesferse auf sich? Gab es in der Römerzeit schon so etwas wie eine Modefrisur? Ist die Toga auch bequem? Wer ist das mit den „Dreadlocks“? Eine spannende Bilderreise durch ein „steinernes Fotoalbum“ kann beginnen, unterstützt von vielen haptischen Materialien!  Daedalus’ Werkstatt – Bildhauer, Handwerker und Künstler in der Antike ab der 4. Schulstufe, Führung, interaktiv und erlebnisorientiert, altersadäquat und kreativhandwerklich, Dauer: 1,5 bis 2 h Wir bewegen uns gemeinsam durch das Lapidarium – die Römersteinsammlung. Dabei finden wir heraus, wie das Leben der antiken Handwerker ausgesehen hat und mit welchen Werkzeugen sie arbeiteten. Wie kamen die tonnenschweren, reich verzierten Römersteine überhaupt aus dem Bergbau zu ihren Besitzern und welche Bearbeitungsspuren kann man heute noch erkennen? Was ist ein Mosaik, wie wurde es hergestellt und wer besaß diese Schmuckstücke eigentlich? Gemeinsam erarbeiten wir mit antiken Fundstücken zum Angreifen, Bildern und den Schätzen im Museum diese spannende Welt der Vergangenheit. Im Anschluss werden die Schüler/innen selbst zu Meistern und stellen Bildwerke wie die Handwerker der Antike her.

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Münzkabinett 24. März bis Oktober: Mi-So 10-17 Uhr November bis 22. Dezember: nur im Rahmen eines Bildungsprogramms (Di bis So) zugänglich Jänner bis März: geschlossen, Schloss Eggenberg, Eggenberger Allee 90, 8020 Graz, www.muenzkabinett.at

ANMELDUNG (bitte spätestens eine Woche vor dem gewünschten Termin): 0316/8017-9560 oder info-eggenberg@museum-joanneum.at

 Geldgeschichten 1. bis 13. Schulstufe, Führung, interaktiv, erlebnisorientiert und altersadäquat, Dauer: 50 min Seit Urzeiten tauschten Menschen Ware gegen Ware. Später wurde aus Waren Geld. Heute gehören Münzen so selbstverständlich zu unserem Leben, dass wir ihnen kaum noch Beachtung schenken. Sieht man im Münzkabinett jedoch genauer hin, eröffnet sich uns eine faszinierende Welt: Münzen waren nicht nur Zahlungsmittel, als Schätze wurden sie auch gehütet und versteckt. Wie Mikrochips enthalten sie eine Fülle von Informationen, sie dienten als kleinste Werbefläche für politische Programme und geben Auskunft über den Münzumlauf und Handelsbeziehungen.  Entenschnäbler, Wuschelkopf und Co. 1. bis 13. Schulstufe, Führung mit Werkstattangebot, interaktiv, erlebnisorientiert, altersadäquat, Dauer: 1,5 bis 2 h Bezahlen konnte man mit vielerlei Dingen, wie mit kleinen Muscheln, Federn, Steinen oder Stoffen. Aber wie ist unser Geld entstanden und wie hat es vor Hunderten von Jahren ausgesehen? Welche versteckten Zeichen und Botschaften finden sich auf Münzbildern? Warum hatte jeder Kaiser seine eigenen Münzen prägen lassen? Gemeinsam gehen wir diesen Fragen nach und werden dabei herausfinden, dass Münzen nicht nur Zahlungsmittel waren, sondern auch ein sehr kleines Werbeplakat. Im Werkstattteil werden wir zu Münzmeistern und fertigen Münzen wie in der Antike und im Mittelalter.

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Neue Galerie Graz Di–So 10-17 Uhr, Joanneumsviertel, Zugang Kalchberggasse, 8010 Graz, www.neuegaleriegraz.at

ANMELDUNG (bitte spätestens eine Woche vor dem gewünschten Termin): 0316/8017-9100 oder joanneumsviertel@museum-joanneum.at

 Rundgang Ausstellung zur Auswahl 1. bis 13. Schulstufe, Führung, Dauer: 1 h Die Neue Galerie zeigt im Rahmen ihrer dynamischen Dauerausstellung die Vielfältigkeit ihrer Sammlung, die 200 Jahre Kunstgeschichte umfasst. Ihre Zusammenstellung wird sich regelmäßig verändern und dabei immer wieder neue Schwerpunktthemen aufgreifen. Parallel dazu bieten Wechselausstellungen eine konzentriertere Auseinandersetzung mit künstlerischen Themen und Einzelpositionen, die die Sammlung in größere Zusammenhänge setzt. Diese beiden Ausstellungen bilden die jeweilige Basis der Rundgänge, die inhaltlich getrennt buchbar sind und die wir je nach Alter gemeinsam erarbeiten.  Der Korb der 1000 Dinge 1. bis 13. Schulstufe, erlebnisorientierter Rundgang durch die Sammlungspräsentationen, Dauer: ca. 1 h Ein Korb, gefüllt mit Alltagsgegenständen, begleitet uns durch die Neue Galerie Graz. Was daraus hervorgezogen wird, führt uns von Kunstwerk zu Kunstwerk und gibt uns Spielraum für neue Entdeckungen und eigene Assoziationen. Dabei kann ein Rasierpinsel schon einmal dem Großglockner begegnen!  EXTRAKLASSE Ausstellung 1. bis 13. Schulstufe, Atelier, Dauer: 2 h Erlebnisorientierter Rundgang, Praxisteil im Atelier, altersgerechte Anpassung Ob Architekt, Designerin, Maler, Bildhauerin, Installationskünstler und Konzeptkünstlerin, ob alleine oder im Kollektiv arbeitend, ob aus Österreich oder einem anderen Teil der Welt stammend, haben diese Menschen eines gemeinsam – eine herausragende bildende Kreativität. Diese mache wir uns auch zunutze, wenn wir aus ihren vielschichtigen Architektur-Ideen, den formschönen Objekten, den farbkräftigen Gemälden, den komplexen Skulpturen, den raumgreifenden Installationen oder den kritischen Konzepten den Extrakt saugen. Unsere Besucher/innen kreieren in EXTRAKLASSE Ausstellung daraus ihre eigenen Ideen, die im Atelier zu einem persönlichen Ausdruck finden.

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Naturkundemuseum Di–So 10-17 Uhr, Joanneumsviertel, Zugang Kalchberggasse, 8010 Graz, www.naturkunde.at

ANMELDUNG (bitte spätestens eine Woche vor dem gewünschten Termin): 0316/8017-9100 oder joanneumsviertel@museum-joanneum.at

 Zeitreise durch die Erdgeschichte 1. bis 8. Schulstufe, Führung, altersgerecht angepasst, Dauer: 50 min Wir reisen mit den Schülerinnen und Schülern ausgehend vom Urknall durch die unterschiedlichen Erdzeitalter bis in die Gegenwart. Dabei wird deutlich, wie sehr sich unsere Erde im Laufe der Jahrmillionen verändert hat. Wir erfahren, wer den ersten Sauerstoff produzierte, welche Lebewesen in den Urmeeren schwammen, welche und wie viele Tiere ausstarben und welche heute noch leben. Die Führung konzentriert sich auf ausgewählte Räume der Dauerausstellung. Wir nehmen uns viel Zeit, um den Schülerinnen und Schülern die komplexen und vielfältigen Inhalte zu verdeutlichen. Echte Fossilien dürfen dabei nicht nur bestaunt, sondern auch berührt werden, und die Kinder werden zum aktiven Mitmachen ermutigt. >> Im Anschluss buchbar: Workshop „Zeitreise durch die Erdgeschichte“:  Zeitreise durch die Erdgeschichte 1. bis 8. Schulstufe, Workshop, altersgerecht angepasst, Dauer: 45 min In diesem Workshop betätigen sich die Schülerinnen und Schüler selbst als Fossiliensammlerinnen und -sammler. Wir zeigen ihnen zunächst, welche Werkzeuge und Utensilien Paläontologen in der Natur beim Fossiliensammeln mit sich tragen. Im Anschluss dürfen sie selbst Fossilien der unterschiedlichen Erdzeitalter freilegen, bestimmen und zeitlich ordnen.  Schätze der Erde 1. bis 8. Schulstufe, Führung, altersgerecht angepasst, Dauer: 50 min Die Schülerinnen und Schüler lernen die historische Mineraliensammlung des Joanneums näher kennen. Sie vergleichen Exponate aus unserem Fundus mit den Objekten in den Vitrinen. Dabei lernen sie Pyrit, Bergkristall und Co zu unterscheiden und erfahren gleichzeitig etwas über die Bildung von Mineralien. Im Anschluss lüften wir das Geheimnis, welche Mineralien sich in alltäglichen Produkten verstecken. Die Führung konzentriert sich auf ausgewählte Räume der Dauerausstellung. Wir nehmen uns viel Zeit, um den Kindern die komplexen und vielfältigen Inhalte zu verdeutlichen. Dabei dürfen ausgewählte Objekte auch berührt werden, und die Kinder werden zum aktiven Mitmachen ermutigt. >> Im Anschluss buchbar: Workshop „Schätze der Erde“.  Schätze der Erde 1. bis 8. Schulstufe, Workshop, altersgerecht angepasst, Dauer: 45 min In diesem Workshop zeigen wir den Kindern, welche Utensilien Mineralogen bei der Mineraliensuche in der Natur bei sich tragen. Die Kinder lernen die Mohs’sche Härteskala kennen, mit der Mineralien entsprechend ihrer Härte eingeordnet werden. Des Weiteren versuchen wir alltägliche, aber auch weniger bekannte Gegenstände den Mineralien zuzuordnen, die im Produktionsprozess oder als Bestandteil eine Rolle spielen. Ebenso gehen wir auf Eigenschaften von Mineralien ein, anhand derer man diese bestimmen kann, z. B. welche Farbe sie haben, wie sie schmecken oder ob sie magnetisch sind. Version: 18.04.2018

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Naturkundemuseum  Von der Urzeit in die Gegenwart 9. bis 13. Schulstufe, Führung, altersgerecht angepasst, Dauer: 50 min Mit diesem Rundgang begleiten wir die jungen Erwachsenen vom Urknall bis in die Gegenwart. Dabei tauchen die Jugendlichen zunächst in die spannende Welt der unterschiedlichen Erdzeitalter ein und erfahren, wie sich die Erde und ihre Lebewesen im Laufe der Zeit gewandelt haben. Echte Fossilien dürfen dabei nicht nur bestaunt, sondern auch berührt werden. Bevor wir in die Gegenwart zurückkehren, erfahren wir, was der historische Mineraliensaal über die Geschichte des Universalmuseums Joanneum erzählen kann. Die Schülerinnen und Schüler lernen die funkelnden und unterschiedlich gefärbten Mineralienschätze besser kennen, indem sie Stücke aus unserem Fundus mit ausgestellten Mineralien vergleichen können. Zurück in der Gegenwart betrachten wir noch ein paar Alltagsgegenstände und erfahren, dass selbst in Zahnpasta Mineralien verarbeitet sind. Die Führung konzentriert sich auf ausgewählte Räume der Dauerausstellung. Objekte zum Angreifen geben der Führung einen handlungsorientierten Charakter und regen zum aktiven Mitmachen an.  Tierische Detektive 1. bis 8. Schulstufe, Führung, altersgerecht angepasst, Dauer: 50 min Auf diesem Spaziergang durch die Ausstellung treffen wir auf bekannte und weniger bekannte Säugetiere und Vögel. Welche Spuren hinterlassen die Tiere beim Gehen, wie sieht ihr Fell im Winter aus und welche Laute geben sie von sich? – Was kann eigentlich alles eine Spur sein? Weiters erfahren wir, wie Tiere miteinander kommunizieren, umeinander werben oder einander vor Fressfeinden warnen. Ein Blick auf die ansonsten verborgenen Skelette unterschiedlichster Tiere zeigt uns die ausgezeichnete Anpassung an ihre Lebensweise. Die Führung konzentriert sich auf ausgewählte Räume der Dauerausstellung. Wir nehmen uns viel Zeit, um den Kindern die komplexen und vielfältigen Inhalte zu verdeutlichen. Dabei dürfen ausgewählte Objekte auch berührt werden, und die Kinder werden zum aktiven Mitmachen ermutigt. >> Im Anschluss buchbar: Workshop „Tierische Detektive“.

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Naturkundemuseum  Tierische Detektive 1. bis 8. Schulstufe, Workshop, altersgerecht angepasst, Dauer: 45 min In diesem Workshop leisten wir Detektivarbeit! Mit allen Sinnen versuchen wir herauszufinden, von welchen Tieren die Spuren in unserer Tastbox stammen. Unter herkömmliche Fährten mischen sich auch andere ungewöhnliche tierische Hinterlassenschaften. Zu wem passt ein borstiges Haarkleid, zu wem ein flauschigweiches? Kann die Klasse gemeinsam die teils kniffligen Rätsel lösen und herausfinden, welche Tiere im Labor waren und wer was hinterlassen hat?  Erlebnis Evolution 9. bis 13. Schulstufe, Führung, altersgerecht angepasst, Dauer: 50 min Mit diesem Rundgang begleiten wir die jungen Erwachsenen auf einer Reise durch den biowissenschaftlichen Teil der Dauerausstellung. Schnell wird klar, wie vielfältig die Tier- und Pflanzenwelt ist und wie Lebewesen aneinander und an ihre Umwelt angepasst sind. Das Thema Evolution zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Führung und wird an unterschlichen Beispielen und Lebewesen begreifbar und verständlich. Dabei sind die Objekte, die wir aus dem Blickwinkel der Evolution betrachten, vielfältig: Säugetiere und Pflanzen, unterschiedlichste Früchte und Samen, Insekten, Vögel usw. geben spannende Einblicke. Die Führung konzentriert sich auf ausgewählte Räume der Dauerausstellung. Objekte zum Anfassen geben der Führung einen handlungsorientierten Charakter und regen zum aktiven Mitmachen an.  Wir verschlafen den Winter 1. bis 8. Schulstufe, Führung altersgerecht angepasst, Dauer: 50 min, ausschließlich von Dezember bis Februar buchbar Wir bleiben auch im Winter aktiv und wollen folgenden Fragen auf den Grund gehen: Welche Tiere kann man im Winter beobachten? Welche Tiere halten Winterruhe, welche Winterschlaf – und was ist dabei eigentlich der Unterschied? Einige Tiere verfallen gar in Kältestarre, wiederum andere fliegen in den wärmeren Süden. Welche Tiere sammeln vor dem Winter eifrig Vorräte und wer frisst sich lieber gleich eine Speckschicht an? Warum heißt der Siebenschläfer eigentlich Siebenschläfer? Die Führung konzentriert sich auf ausgewählte Räume der Dauerausstellung. Wir nehmen uns viel Zeit, um den Kindern die komplexen und vielfältigen Inhalte zu verdeutlichen. Dabei dürfen ausgewählte Objekte auch berührt werden, und die Kinder werden zum aktiven Mitmachen ermutigt.

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Volkskundemuseum Bildungsprogramme für angemeldete Gruppen von 24. März bis Dez. von Di–Fr auch außerhalb der Öffnungszeiten (Mi-So, Feiertag 14 - 18 Uhr)! Paulustorgasse 11-13a, 8010 Graz, www.volkskundemuseum-graz.at

ANMELDUNG (bitte spätestens eine Woche vor dem gewünschten Termin): 0316/8017-9810 oder info-vk@museum-joanneum.at

 Überblicks- und Schwerpunktführung 1. bis 13. Schulstufe, altersgerecht angepasst, Dauer: 1 h Buchbar durch die gesamte Dauerausstellung oder durch einzelne Bereiche („Wohnen", „Kleiden", „Glauben" und „Umgang mit Dingen“). Außerdem werden folgende ein- bis zweistündige Programme angeboten, die aus einer Führung und einem vertiefenden Teil bestehen. Dings da! 1. bis 4. Schulstufe, Führung oder Workshop, Dauer: 1 oder 2 h Das Programm lüftet einige „Geheimnisse“ über alte und neue Dinge. Auf einem abwechslungsreichen Rundgang erfahrt ihr nicht nur, wie sich unser Leben in den letzten 100 Jahren verändert hat, sondern auch, wie anders die Dinge geworden sind. Wie war die Welt vor 100 Jahren, womit hat man früher gekocht, was hat man gegessen, wie haben die Menschen gewohnt, woran haben sie geglaubt und wie haben sie gefeiert? Alle diese Fragen können wir beantworten, wenn wir uns die Dinge im Museum ansehen: Welche gab es früher, warum sind viele davon verschwunden und welche gibt es heute noch? Einige von diesen alten Dingen haben wir in diesem Programm mit dabei und ihr könnt sie mit uns gemeinsam ausprobieren. Ochs am Berg und Blinde Maus 1. bis 5. Schulstufe, Workshop, Dauer: 2 h Kinder in früheren Zeiten hatten nicht viel Spielzeug, aber fast immer genug Gelegenheiten, mit anderen Kindern zu spielen. Dabei haben sie auch gelernt, sich in der Gruppe und im Dorf zurechtzufinden und sich ins Leben einzuordnen. In diesem Programm suchen wir zuerst in der Ausstellung Orte, die etwas über das damalige Leben verraten, und probieren dann Spiele aus, die Kinder früher gern gespielt haben. Am Ende gestaltet jedes Kind eine eigene Fetzenpuppe oder ein Fetzenlaberl zum Mitnehmen für zu Hause und zum Weiterspielen. >> Bitte beachten Sie: Schönwetter-Programm, nach Möglichkeit werden die Spiele im Freien durchgeführt. Bei Schlechtwetter ist nur ein eingeschränktes Programm möglich!

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Volkskundemuseum Vom Blitz getroffen, von Steinen geschützt und vom Unglück befreit 3. bis 8. Schulstufe, Rundgang, Dauer: 1 h, buchbar auch als zweistündiger Workshop (inkl. Führung) Wenn wir uns abends im Dunkeln fürchten, dann schalten wir das Licht ein. Wenn wir heute krank sind, dann gehen wir zum Arzt. Was uns heute so selbstverständlich erscheint, war es lange nicht. In diesem Programm erkunden wir, was Menschen früher taten, wenn sie Angst vor Krankheiten hatten, vor Unwettern oder dem bösen Blick. Die Ausstellung ist voller geheimnisvoller Dinge, an die Menschen früher glaubten und die sie angewendet haben, wenn es ihnen schlecht ging oder die sie schützen sollten. Wir erzählen euch von der Kraft, die in Pflanzen und Steinen steckt, verraten euch Geheimnisse von Amulett und Talisman, und wenn ihr aktiv sein wollt, dann könnt ihr selber einen Glücksbringer herstellen und mit nach Haus nehmen.  T-Shirt, Knopf und Hosenbein 5. bis 8. Schulstufe, Führung und Workshop, Dauer: 2 h Wir tragen heute T-Shirts und finden das entweder cool oder ganz normal. Dabei ist es noch gar nicht lange her, da gab es diesen Stoff bei uns gar nicht und die Menschen trugen ganz andere Kleider als heute. Für junge Leute wie euch, die immer noch wachsen, wurden einfach Ärmel und Hosenbeine verlängert, und oft mussten Kinder die Sachen ihrer älteren Geschwister auftragen. Ein eigenes Kleidungsstück bekamen sie selten. Trotzdem waren sie so angezogen, wie das für sie gepasst hat. Dieser Rundgang entführt euch in eine Welt ohne T-Shirts, in der Kleidung geflickt oder vererbt wurde. Mit Tipps für modernes Upcycling!

Österreichischer Skulpturenpark 24. März bis Okt.: Mo–So 10-20 Uhr, Thalerhofstraße 85, 8141 Premstätten, www.skulpturenpark.at

ANMELDUNG für Führungen (bitte spätestens eine Woche vor dem gewünschten Termin): 0699/13346 831, eva.ofner@museum-joanneum.at oder anke.leitner@museum-joanneum.at

Überblicksführungen für alle Schulstufen 30 € pro Gruppe (max. 25 Schüler/innen), Kostenlos für Schulkartenbesitzer/innen! Termine möglich von Dienstag bis Sonntag  Der Skulptur auf der Spur. Wie Künstler/innen die dritte Dimension erkunden Führung 1. bis 4.Schulstufe, Dauer: ca. 1 h Auf einer spannenden und informativen Entdeckungsreise durch den Österreichischen Skulpturenpark werden Kindern moderne Skulpturen in einer außergewöhnlichen Gartenlandschaft nähergebracht. Es gilt die Augen offen zu halten und neugierig zu sein, denn der Österreichische Skulpturenpark ist für viele Überraschungen zu haben … …Da beginnen Bäume plötzlich zu tanzen, man stößt auf ein altes gestrandetes Boot, trifft auf einen Wasserspeicher, der Geräusche macht, entdeckt eine Skulptur aus alten Version: 18.04.2018

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Österreichischer Skulpturenpark Flugzeugteilen oder wird von einem „fetten“ Auto überrascht. Durch die vielen interaktiven, kinetischen und akustischen Skulpturen eignet sich der Österreichische Skulpturenpark hervorragend für Volkschulkinder, da moderne Kunst an diesem Ort als etwas Aufregendes und Spannendes erlebt wird.  Länge*Breite*Höhe. Skulpturen im Park Führung 5. bis 8. Schulstufe, Dauer: ca. 1 h In einem abwechslungsreichen und informativen Rundgang durch den Österreichischen Skulpturenpark lernen Schüler/innen die unterschiedlichsten Facetten moderner Skulptur in einem außergewöhnlichen Ambiente kennen. Skulptur trifft auf Natur – mit dieser spannenden und interessanten Mischung werden die Schüler/innen vertraut gemacht. Die Führung zeigt beispielsweise, wie neben den klassischen Materialien - wie Eisen, Stein und Bronze - neue Werkstoffe in die zeitgenössische Skulptur Einzug gefunden haben und dadurch auch andere Wirkungen erzielen können. Kunstwerke, die auf uns reagieren und durch uns beeinflusst werden, veranschaulichen die Erweiterung des Skulpturenbegriffs seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts.  Skulpturen im Park. Drei Dimensionen Kunst Führung 9. bis 13. Schulstufe, Dauer: ca. 1 h Der abwechslungsreiche und informative Rundgang durch den Österreichischen Skulpturenpark vermittelt einen Überblick skulpturaler Kunst in Österreich im internationalen Vergleich. Ausgehend von der menschlichen Figur werden zentrale Themen des dreidimensionalen Schaffens vorgestellt: Fläche-Raum-Umraum, Material, Wirkung und Wahrnehmung. Diese Führung legt einen speziellen Fokus auf die Thematik des Wechselverhältnisses zwischen Natur und Skulptur und geht auf die Landschaftsarchitektur des Parks ein.

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Jagdmuseum Schloss Stainz 24. März bis 5. Nov.: Di–So 10-17 Uhr, 8510 Stainz, Schlossplatz 1, www.jagdmuseum-stainz.at

ANMELDUNG (bitte spätestens eine Woche vor dem gewünschten Termin): 03463/2772-16 oder lws-shop@museum-joanneum.at. Treffpunkt: Shop/Kassa

Altersgruppenspezifische Führung 1. bis 13. Schulstufe, Dauer: 1 h Wie jagten die Menschen in der Steinzeit? Haben Jäger/innen eine eigene Sprache? Was ist eine Trophäe? Welcher Laut gehört zu welchem Tier? Jagen Tiere? Die Antworten auf diese und viele andere Fragen werden wir im Rahmen der Führung finden. Führung Jagd und Sonderausstellung, 1. bis 13. Schulstufe, Dauer: 2 h Bei dieser Führung durch die Jagdgeschichte und Wildökologie begeben wir uns auf die Spuren Erzherzog Johanns und entdecken, wie er die Eisengewinnung revolutioniert hat. Führung mit Quiz Jagd und Sonderausstellung, 4. bis 13. Schulstufe, Dauer: 3 h Nach einem Streifzug durch die Jagdgeschichte folgt eine Führung durch die Sonderausstellung „Eisen“. Mit dem „Quiz für schlaue Füchse“ in der Hand können wir unser Wissen rund um die Jagd noch einmal überprüfen! Führung mit anschließendem Workshop, Gesamtdauer: 2 h Zur Auswahl stehen: Lieblingstiere basteln (1. bis 13. Schulstufe): Bastle mit Naturmaterialien dein Lieblingstier. Du kannst an einem hölzernen Hasen arbeiten, einen Hirsch mit einem Geweih aus Zweigen anfertigen oder einer Eule große Augen machen.  Wolfstheater (1. bis 4. Schulstufe): Bei uns erfährst du die Geschichte des Wolfes Isegrim. Schlüpfe mit deinem selbstgemachten Fingerpuppenwolf in die Rolle eines Wolfes und erfahre, wie es sich anfühlt, als solcher zu leben.  Führung Jagd mit Workshop und Arbeitsblättern, 1. bis 13. Schulstufe, Dauer: 2 h Zur Vermittlung und Vertiefung der Ausstellungsinhalte bieten wir im Rahmen des Workshops kostenlose wildökologische Arbeitsblätter für verschiedene Schulstufen und Altersgruppen an. Folgende Themen stehen zur Wahl: Heimische Wildtiere und ihr Lebensraum Zug- und Standvögel Tierspuren Ernährungsgewohnheiten der heimischen Wildtiere Überwinterungsstrategien heimischer Wildtiere Sprache der Jäger/innen Version: 18.04.2018

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Landwirtschaftsmuseum Schloss Stainz 24. März bis 5. Nov.: Di–So 10-17 Uhr, 8510 Stainz, Schlossplatz 1, www.landwirtschaftsmuseum-stainz.at

ANMELDUNG (bitte spätestens eine Woche vor dem gewünschten Termin): 03463/2772-16 oder lws-shop@museum-joanneum.at. Treffpunkt: Shop/Kassa Schloss Stainz

Altersgruppenspezifische Führung 1. bis 13. Schulstufe, Dauer: 1 h Wie bearbeiteten die Menschen ihre Felder, bevor es Traktoren gab? Wie lange mussten sie täglich arbeiten? Was haben sie gegessen? Welche Aufgaben erfüllen unsere Wälder? Die Antworten auf diese und viele andere Fragen werden wir im Rahmen der Führung finden. Führung Landwirtschaft und Sonderausstellung, 1. bis 13. Schulstufe, Dauer: 2 h Bei dieser Führung erfahren wir viel über die Land- und Forstwirtschaft, begeben wir uns auf die Spuren Erzherzog Johanns und entdecken, wie er die Eisengewinnung revolutioniert hat. Führung mit Quiz durch Landwirtschaft und Sonderausstellung, 4. bis 13. Schulstufe, Dauer: 3 h. In der Landwirtschaft finden wir viele Geräte, die zum Teil aus Eisen gefertigt wurden. In der Sonderausstellung erfahrt ihr, dass Erzherzog Johann sehr wichtige Neuerungen der Eisenverarbeitung in die Steiermark brachte. Zum Schluss gibt es noch ein Quiz!  Vom Korn zum Brot Führung Landwirtschaft mit anschließendem Workshop, 1. bis 13. Schulstufe, Dauer: 3 h, max. 20 Kinder pro Gruppe. Aus welchen Körnern wird Brot gemacht? Was ist eigentlich Hefe? Wie riecht der Brotteig? Du kannst dir die unterschiedlichen Körner genau ansehen und feststellen, dass glutenfreier Buchweizen oder Hirse ganz anders aussieht als Roggen, Weizen und Dinkel. In unserem Brotbackofen wird für uns das Brot „eingeschossen“ und somit können wir den gesamten Herstellungsvorgang beobachten.  Kreativ mit Holz Führung Landwirtschaft mit anschließendem Workshop, 1. bis 6. Schulstufe, Dauer: 2 h Wisst ihr, dass ein Baum ungefähr 100 Jahre für sein Wachsen braucht. Das Fällen eines Baumes geht dagegen viel schneller: Heute verwendet man dazu die Motorsäge, doch wie haben die Menschen das früher gemacht? Habt ihr schon einmal mit Holz gearbeitet? Ein Kunstwerk aus Kartoffeln Führung und Workshop, 1. und 4. Schulstufe, Dauer: 2 h Bei uns werden die Kartoffeln auch Erdäpfel genannt. Was macht man mit Kartoffeln? Pommes frites, Kartoffelpüree, Kartoffelsalat …! Vor ein paar Hundert Jahren dienten die Kartoffeln nur als Schweinefutter. Die Menschen dachten sogar, dass man von ihnen krank werden könnte. Aber Kartoffeln kann man nicht nur essen, sondern man kann mit Kartoffeldruck auch Kunstwerke schaffen! Regional, saisonal – was ist der ökologische Fußabdruck? Führung Landwirtschaft mit anschließendem Workshop, 1. bis 8. Schulstufe, Dauer: 2 h Unsere Lebensweise bestimmt nicht nur unsere Fitness und Gesundheit, sondern hat auch großen Einfluss auf das Klima. Du erfährst bei uns, welche Faktoren das sind und wie du ganz leicht selbst etwas zum Klimaschutz beitragen kannst! Version: 18.04.2018

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Landwirtschaftsmuseum Schloss Stainz Natur im Bild Führung Landwirtschaft mit anschließendem Workshop 1. bis 6. Schulstufe, Dauer: 2 h Du erfährst bei uns, wie die Menschen früher gearbeitet und was sie gegessen haben. Einfache Werkzeuge und Möbel aus Holz haben sie selbst gemacht. Gestalte auch du mit Naturmaterialien dein persönliches Türschild oder einen Bilderrahmen.

Rosegger-Geburtshaus 24. März bis Okt.: Di–So 10–16 Uhr, Nr. 42, 8671 Alpl, www.rosegger-geburtshaus.at

Bitte beachten Sie für Ihre Buchung im März und April, dass die Programme im Geburtshaus Alpl in einem unbeheizten Stallgebäude stattfinden.

ANMELDUNG (bitte spätestens eine Woche vor dem gewünschten Termin): 03855 2375 oder info-rosegger@museum-joanneum.at

Überblicksführung 1. bis 13. Schulstufe, altersgerecht angepasst, Dauer: 30 min. Peter Rosegger wuchs am Kluppeneggerhof auf. Das Ensemble aus Wohnhaus, Stallungen und Wirtschaftsgebäuden gewährt Einblick in die bäuerliche Welt des 19. Jahrhunderts. Die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie Peter Rosegger und seine Geschwister lebten, wie sich der Alltag am Land gestaltete und wie es dazu kam, dass aus dem einfachen BauernDas fleißige Schneiderlein Workshop, 1. bis 6. Schulstufe, Dauer: 1 bis 1,5 h Die Schülerinnen und Schüler schlüpfen in die Rolle des Schneiderlehrlings und nähen eine kleine Tasche aus Stoffstücken. In dieser Tasche kann auch das Gedicht, das im Workshop „Wie wohl ist dem, der dann und wann sich etwas Schönes dichten kann“ geschrieben wurde, mit nach Hause genommen werden. (Siehe Rosegger-Museum) Unser Ziel sei der Friede des Herzens – Frieden und Krieg bei Peter Rosegger Führung, 5. bis 13. Schulstufe, Dauer: 45 min. Peter Rosegger war einerseits Pazifist, Förderer der Friedensbewegung und Bewunderer Bertha von Suttners, andererseits jedoch Befürworter der sogenannten Verteidigungskriege, wie viele seiner Zeitgenossen. Sein ambivalentes Verhältnis zu Krieg und Frieden, die Friedensbemühungen und deren Auswirkungen werden beleuchtet und diskutiert. Erziehung ist keine Lehre, sondern ein Beispiel Führung, 1. bis 13. Schulstufe, altersgerecht angepasst, Dauer: 45 min. Unterricht und Erziehung waren für Peter Rosegger wichtige und oft behandelte Themen. Wir diskutieren über seine heute noch verblüffend aktuellen Ansichten und über das Leben der Kinder im 19. Jahrhundert. Außerdem vergleichen wir, wie sich Schule und Erziehung der verschiedenen Gesellschaftsschichten unterschieden haben und wie die Situation heute aussieht. Version: 18.04.2018

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Rosegger-Geburtshaus Als der Peter König war – eine paradiesische Geschichte Führung, 1. bis 13. Schulstufe, altersgerecht angepasst, Dauer: 30 min. Eine beinahe unbekannte Erzählung des jungen Peter Rosegger zeigt seine rege Fantasie, die weit über das sonst von ihm beschriebene Leben am Land hinausreicht. Er beschreibt das Paradies, wie er es sich vorstellt, und verlegt es auf den Mond. Sich selbst macht er zum König dieses fantastischen Reiches. Eine amüsante Geschichte, mit der man eine andere Seite des „Waldbauernbuben“ entdecken kann. Homunkelfraß, Wellness und Homöopathie – Gesundheit und Ernährung im 19. Jahrhundert Führung, 1. bis 13. Schulstufe, altersgerecht angepasst, Dauer: 45 min. Peter Rosegger interessierte sich für zahlreiche Ideen und Gesundheitsreformen des 19. Jahrhunderts, vor allem für jene, die seinen schlechten gesundheitlichen Zustand verbessern konnten. Er unterstützte die Ernährungs- und Kleidungsreform, die vegetarische und Abstinenzbewegung. Sein Asthmaleiden wurde als Nervosität diagnostiziert, die „Modekrankheit“ des 19. Jahrhunderts. Wie sah die Ernährung zur Zeit Roseggers aus und wie sehr unterscheidet sie sich von unserer modernen Ernährung? Was kam auf bäuerliche Festtagstische? Amüsante und heute teilweise seltsam anmutende Erkenntnisse und Gepflogenheiten werden entdeckt.

Rosegger-Museum 24.März bis Okt.: Di–So 10–16 Uhr, Roseggerstraße 44, 8670 Krieglach, www.rosegger-museum.at

ANMELDUNG (bitte spätestens eine Woche vor dem gewünschten Termin): 03855 2375 oder info-rosegger@museum-joanneum.at

Überblicksführung 1. bis 13. Schulstufe, altersgerecht angepasst, Dauer: 30 min. Peter Rosegger verbrachte die Sommermonate mit Frau und Kindern in seinem Krieglacher Haus. Hier schrieb er viele seiner Gedichte, Geschichten und Beiträge für Zeitschriften. Die Schülerinnen und Schüler erhalten anhand ausgewählter Objekte Einblick in sein Leben und Werk. Roseggers Arbeits- und Sterbezimmer sind noch im Original zu bestaunen. Wie wohl ist dem, der dann und wann sich etwas Schönes dichten kann Workshop, 2. bis 6. Schulstufe, Dauer: 1 bis 1,5 h. Die Schülerinnen und Schüler schlüpfen in die Rolle des Dichters und dichten ein „Elfchen“. Dieses Gedicht kann dann in der Tasche, die im Workshop „Das fleißige Schneiderlein“ gefertigt wurde, mit nach Hause genommen werden. Version: 18.04.2018

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Rosegger-Museum Unser Ziel sei der Friede des Herzens – Frieden und Krieg bei Peter Rosegger Führung, 5. bis 13. Schulstufe, Dauer: 45 min. Peter Rosegger war einerseits Pazifist, Förderer der Friedensbewegung und Bewunderer Bertha von Suttners, andererseits jedoch Befürworter der sogenannten Verteidigungskriege, wie viele seiner Zeitgenossen. Sein ambivalentes Verhältnis zu Krieg und Frieden, die Friedensbemühungen und deren Auswirkungen werden beleuchtet und diskutiert. Erziehung ist keine Lehre, sondern ein Beispiel Führung, 1. bis 13. Schulstufe, altersgerecht angepasst, Dauer: 45 min. Unterricht und Erziehung waren für Peter Rosegger wichtige und oft behandelte Themen. Wir diskutieren über seine heute noch verblüffend aktuellen Ansichten und über das Leben der Kinder im 19. Jahrhundert. Außerdem vergleichen wir, wie sich Schule und Erziehung verschiedener Gesellschaftsschichten unterschieden haben und wie das heute ist. Als der Peter König war – eine paradiesische Geschichte Führung, 1. bis 13. Schulstufe, altersgerecht angepasst, Dauer: 45 min. Eine beinahe unbekannte Erzählung des jungen Peter Rosegger zeigt seine rege Fantasie, die weit über das sonst von ihm beschriebene Leben am Land hinausreicht. Er beschreibt das Paradies, wie er es sich vorstellt und verlegt es auf den Mond. Sich selbst macht er zum König dieses fantastischen Reiches. Eine amüsante Geschichte, mit der man eine andere Seite des „Waldbauernbuben“ entdecken kann. Homunkelfraß, Wellness und Homöopathie – Gesundheit und Ernährung im 19. Jahrhundert Führung, 1. bis 13. Schulstufe, altersgerecht angepasst, Dauer: 45 min. Peter Rosegger interessierte sich für zahlreiche Ideen und Gesundheitsreformen des 19. Jahrhunderts, vor allem für jene, die seinen schlechten gesundheitlichen Zustand verbessern konnten. Er unterstützte die Ernährungs- und Kleidungsreform, die vegetarische und Abstinenzbewegung. Sein Asthmaleiden wurde als Nervosität diagnostiziert, die „Modekrankheit“ des 19. Jahrhunderts. Wie sah die Ernährung zur Zeit Roseggers aus und wie sehr unterscheidet sie sich von unserer modernen Ernährung? Was kam auf bäuerliche Festtagstische? Amüsante und heute teilweise seltsam anmutende Erkenntnisse und Gepflogenheiten werden entdeckt.

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Preise 2017/18 Kunsthaus Graz, Landeszeughaus, Museum für Geschichte, Neue Galerie Graz/ BRUSEUM, Naturkundemuseum, Schloss Eggenberg (Alte Galerie, Archäologiemuseum, Münzkabinett – Prunkräume nur mit Bildungsprogramm), Schloss Trautenfels, Schloss Stainz Pro Schüler/in im Klassenverband Eintritt Bildungsprogramm (inkl. Eintritt) Bis 1 Stunde Bis 2 Stunden Bis 3 Stunden

regulär 2€

Joanneumskarte Schule kostenlos

3,50 € 4,50 € 5,50 €

kostenlos 1€ 2€

1,50 €

kostenlos

3€ 4€ 5€

kostenlos 1€ 2€

1,50 € 4,50 €

kostenlos 1€

Volkskundemuseum Eintritt Bildungsprogramm (inkl. Eintritt) Bis 1 Stunde Bis 2 Stunden Bis 3 Stunden Rosegger Museum & Geburtshaus Eintritt Bildungsprogramm über 1 Stunde (inkl. Eintritt) Österreichischer Skulpturenpark Eintritt frei! Bildungsprogramm Gruppenpauschale (max. 25 Pers.)

30 €

kostenlos

Joanneumskarte Schule Ihr Schlüssel zu 17 Museen in Graz und der Steiermark  2,50 € pro Schüler/in und Schuljahr  Freier Eintritt und 1-stündige Bildungsprogramme inbegriffen  Freier Zugang für alle Lehrer/innen auch ohne Schulklasse  Zusätzliche Serviceleistungen wie "Schultage im Museum" Information und Online-Bestellung: www.schulkarte.at

Die Joanneums-24h-Karte berechtigt innerhalb von 24 h ab Kaufzeitpunkt zum Eintritt in alle Ausstellungen des Joanneums. Bildungsprogramme sind nicht inkludiert: 3,50 € pro Schüler/in im Klassenverband Pro Schulkasse haben max. zwei Begleitpersonen freien Eintritt, ausgenommen erhöhter Betreuungsbedarf. Weitere Tickets zum Schülertarif, Doppelermäßigungen ausgenommen. Bitte beachten Sie, dass unsere Häuser in den Wochen vor den Sommerferien bereits früher öffnen, dann nur 1-stündige Bildungsprogramme angeboten werden und keine "Schultage" buchbar sind. Version: 18.04.2018

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Weitere Serviceleistungen Kostenlose Einführungen für Pädagoginnen und Pädagogen damit Sie neue Bildungsprogramme besser in Ihren Unterricht integrieren können. Anrechenbare Fortbildungen für Pädagoginnen und Pädagogen bieten wir im Museum u.a. über die PH Steiermark an. Ihre private Fortbildung maßschneidern wir gerne ab einer bestimmten Personenanzahl zu Ihrem Wunschtermin. Der Newsletter Schule und Kindergarten hält Sie über unsere Angebote auf dem Laufenden. Aktionstage Auf geht’s ins Museum: Am 7. März 2018, dem Aktionstag Schule schaut Museum bieten wir kostenlose Programme an, während der Museumswochen ist sogar der Bustransfer für außerhalb von Graz und Graz-Umgebung gelegene Schulen, je nach aktueller Ausschreibung, inkludiert. www.schuleschautmuseum.at

Es gelten Hausordnung, AGBs und Stornobedingungen: Bitte beachten Sie, dass Ihre Terminanmeldung verbindlich ist! Sollten Sie eine Stornierung oder Änderung des Termins wünschen, ist dies bis spätestens 48 Stunden vor dem gebuchten Termin kostenlos möglich – bitte geben Sie uns rechtzeitig Bescheid. Ihr Nichterscheinen verursacht uns Kosten, die wir im Falle einer zu späten bzw. nicht erfolgten Absage an Sie weiterverrechnen müssen: 50 % des Rechnungsbetrages bzw. bei Schulen ein Mindestbetrag von 25 Euro pro gebuchter Vermittlerin/gebuchtem Vermittler. Bitte stellen Sie sicher, dass Ihre Gruppe pünktlich am vereinbarten Treffpunkt versammelt ist. Ab einer Verspätung von 10 Minuten kann es aus logistischen Gründen zu einer Verkürzung oder zum Entfall der Führung/des Vermittlungsprogramms kommen. Für alle Besuche gilt die Hausordnung des Universalmuseums Joanneum.

Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Version: 18.04.2018

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Joanneumskarte Schule Ihr Schlüssel zu 17 Museen in Graz und der Steiermark    

2,50 € pro Schüler/in und Schuljahr Freier Eintritt und Bildungsprogramme inkludiert oder ermäßigt Freier Zugang für alle Lehrer/innen auch ohne Schulklasse Zusätzliche Serviceleistungen wie "Schultage im Museum" Information und Online-Bestellung: www.schulkarte.at

Ihr Schultag im Museum Buchbar nur mit Joanneumskarte Schule     

Museumstag für die gesamte Schule Individuell planbares Programm, Dauer: 2 bis 3 Stunden Exklusive Einblicke vor und hinter die Kulissen Kostenlos im Gegenwert von 4 bis 6,50 € Besonders angenehm: Wir übernehmen die Organisation: Kontakt: elisabeth.schatz@museum-joanneum.at

Aktionstag Schule schaut Museum Kostenlose Programme am 7. März 2018    

Kostenlose Programme für alle Schulstufen und -typen An allen Grazer Standorten Plätze limitiert, Anmeldung erforderlich Weitere Informationen: www.schuleschautmuseum.at

ein E-Mail an schule@museum-joanneum.at genügt! Gesamtprogramm auch online verfügbar: www.museum-joanneum.at/schule Version: 18.04.2018

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2017/18 Vermittlungsprogramm Schulen - Dauerausstellungen  
2017/18 Vermittlungsprogramm Schulen - Dauerausstellungen  
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