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Einführung in die Volkswirtschaftslehre II (Makroökonomik I & Mikroökonomik I)

St.Gallen, Februar 2013


VWL II

Inhaltsverzeichnis

1/219


Inhaltsverzeichnis Einleitung I Makroökonomische Grössen

II 1

II Konsum und Sparen

29

III Kreditmarkt

68

IV Geld

85

V Markt für Produktionsfaktoren

123

VI Arbeitslosigkeit

144

VII Wachstum

158

VIII Internationale Wirtschaft

182 uniseminar.ch


VWL II Kapitel 1: Makroökonomische Grössen

Wie wird der BIP-Deflator berechnet? - 1 Erläuterung, 1 Formel -

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Makroökonomische Grössen

S. 6

BIP-Deflator

• Der BIP Deflator wird berechnet als Verhältnis von nominalem zu realem BIP multipliziert mit 100: BIP − Def lator =

N ominales BIP · 100 Reales BIP

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VWL II Kapitel 1: Makroökonomische Grössen

Eine Volkswirtschaft produziert nur zwei Güter, A und B. 2000 sei das Basisjahr. Berechne den BIP-Deflator im Jahr 2001 unter Berücksichtigung folgender Angaben: Jahr 2000 2001

Menge A 10 8

Preis A 7 8

Menge B 20 22

Preis B 2 3

- 1 Rechnung -

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Makroökonomische Grössen

S. 6

Übung BIP-Deflator

nom BIP2001 =

X

i pi2001 · q2001 = 8 · 8 + 3 · 22 = 130

real BIP2001 =

X

i pi2000 · q2001 = 7 · 8 + 2 · 22 = 100

BIP − Def lator =

N ominales BIP 130 · 100 = · 100 = 130% Reales BIP 100

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VWL II Kapitel 1: Makroรถkonomische Grรถssen

Definiere den Begriff Inflationsrate. Wie wird diese berechnet? - 1 Definition, 1 Formel -

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Makroökonomische Grössen

S. 10

Inflationsrate

Die Inflationsrate misst die prozentuale Veränderung des Konsumentenpreisindexes von einer Periode zur nächsten. Sie wird wie folgt berechnet: Inflationsrate in t =

KPI zum Zeitpunkt t - KPI zum Zeitpunkt t − 1 KPI zum Zeitpunkt t − 1

· 100

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VWL II Kapitel 1: Makroökonomische Grössen

In einer Volkswirtschaft werden nur drei Güter konsumiert, A und B und C. 2000 sei das Basisjahr. Berechne die Inflationsrate im Jahr 2001 unter Berücksichtigung folgender Angaben: Jahr 2000 2001

Menge A 20 15

pA 5 6

Menge B 20 25

pB 1 2

Menge C 40 30

pC 2 3

- 1 Rechnung -

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Makroökonomische Grössen

S. 10

Übung Inflation

Preis des Warenkorbs im Jahr 2000 = 20 · 5 + 20 · 1 + 40 · 2 = 200 Preis des Warenkorbs im Jahr 2001 = 20 · 6 + 20 · 2 + 40 · 3 = 280 KP I2000 = 100 280 Preis d. Warenkorbs in 2001 · 100 = · 100 = 140% Preis d. Warenkorbs in 2000 200 KP I2001 − KP I2000 140 − 100 Inf lationsrate2001 = · 100 = · 100 = 40% KP I2000 100

KP I2001 =

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VWL II Kapitel 2: Konsum und Sparen

Veranschauliche die intertemporale Nutzenfunktion in einem (C1 , C2 )-Diagramm. - 1 Grafik -

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Konsum und Sparen

S. 19

Grafik intertemporale Konsumfunktion

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VWL II Kapitel 2: Konsum und Sparen

Ein Individuum kann zum Zinssatz rs = 0 Geld sparen und zum Zinssatz rb = 0.5 Geld leihen. Sein Einkommen betr채gt in jeder Periode 100. Veranschauliche den Verlauf der Budgetrestriktion. - 1 Grafik -

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Konsum und Sparen

S. 19

Unterschiedliche Zinss채tze f체r Sparer und Schuldner

1

100

1.5

100

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VWL II Kapitel 2: Konsum und Sparen

Beurteile folgende Aussage: „Wenn eine Kreditbeschränkung aufgehoben wird, steigt der Konsum in der ersten Periode.“ - 1 Erklärung -

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Konsum und Sparen

S. 24

Übung Kreditbeschränkung

• Die Aussage ist falsch. • Der Konsum der ersten Periode steigt nur dann, wenn der Haushalt im Fall ohne Kreditbeschränkung den optimalen Konsumpunkt in dem Bereich der Budgetrestriktion wählt, der wegen der Kreditbeschränkung wegfällt. • Entscheidet sich der Haushalt im Fall mit Kreditbeschränkung für eine innere Lösung (entlang der verfügbaren Budgetrestriktion), so ändert sich seine Entscheidung nicht, wenn die Kreditbeschränkung aufgehoben wird. Somit bleibt der Konsum in der ersten Periode unverändert. uniseminar.ch


VWL II Kapitel 3: Kreditmarkt

Stelle grafisch den Effekt eines Gesetzes dar, das den Firmen Steuerminderungen in Hรถhe ihrer Investitionen gibt. - 1 Grafik -

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Kreditmarkt

S. 30

Investitionsanreize und der Kreditmarkt

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VWL II Kapitel 3: Kreditmarkt

Welche Probleme treten bei asymmetrischer Information auf dem Kreditmarkt auf? - 2 Erl채uterungen -

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Kreditmarkt

S. 32

Asymmetrische Information

• Typische Probleme, die bei asymmetrischer Information auftreten sind Moral Hazard und Adverse Selektion. • Moral Hazard bezeichnet dabei den Anreiz des Schuldners, zu viel Risiko zu nehmen, da bei Krediten in aller Regel eine Konkursmöglichkeit besteht. • Adverse Selektion beschreibt den Zustand, dass es in einem Markt zu einem nicht-optimalen Ergebnis kommen kann, da aufgrund der asymmetrischen Information nicht zwischen guten und schlechten Risiken unterschieden werden kann. Im Kreditmarkt ist dies wichtig, da bei hohen Zinssätzen Investoren mit sehr sicheren aber auch weniger ertragreichen Projekten aus dem Markt verdrängt werden und stattdessen Investoren mit ertragreicheren aber auch riskanteren Projekten übrig bleiben. uniseminar.ch


VWL II Kapitel 4: Geld

Stelle die Kosten der Geldhaltung grafisch dar. Kennzeichne die optimale Anzahl der Bankbesuche N ∗. - 1 Grafik -

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Geld

S. 44

Kosten der Geldhaltung: Grafik

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VWL II Kapitel 4: Geld

Stelle das Gleichgewicht auf dem Geldmarkt grafisch dar. Kennzeichne den markträumenden Zinssatz r∗ - 1 Grafik -

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Geld

S. 45

Gleichgewicht auf dem Geldmarkt

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VWL II Kapitel 4: Geld

Veranschauliche die Auswirkung einer Einkommenserhรถhung auf die Geldnachfrage und den Zinssatz. - 1 Grafik -

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Geld

S. 45

Einkommenserhรถhung und der Geldmarkt

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VWL II Kapitel 4: Geld

Veranschauliche die Auswirkung einer Geldmengenexpansion auf die Geldnachfrage und den Zinssatz. - 1 Grafik -

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Geld

S. 45

Geldmengenexpansion

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VWL II Kapitel 5: Markt f端r Produktionsfaktoren

Stelle die Lorenz-Kurve grafisch dar. - 1 Grafik -

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Markt f端r Produktionsfaktoren

S. 56

Lorenzkurve

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VWL II Kapitel 6: Arbeitslosigkeit

Stelle den Arbeitsmarkt grafisch dar und zeige, wie Arbeitslosigkeit als Ergebnis eines Mindestlohns entstehen kann. - 1 Grafik -

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Arbeitslosigkeit

S. 60

Arbeitsmarkt und Mindestlohn

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VWL II Kapitel 6: Arbeitslosigkeit

Veranschauliche die Auswirkung einer Zugangsbeschr채nkung auf dem Arbeitsmarkt. - 1 Grafik -

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Arbeitslosigkeit

S. 62

Grafik Zugangsbeschr채nkung auf dem Arbeitsmarkt

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VWL II Kapitel 7: Wachstum

Wie wird das Wachstum einer Volkswirtschaft durch die Sicherung der Eigentumsrechte beeinflusst? - 1 Erl채uterung -

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Wachstum

S. 70

Eigentumsrechte und Wachstum

• Eigentumsrechte sind eine Grundvoraussetzung für wirtschaftliche Tätigkeit. Wenn Unsicherheit besteht ob ich mein investiertes Geld je wieder zurückerhalte, weil bspw. kein unabhängiges Rechtssystem besteht, dann werde ich in diesem Land nicht investieren. • Wenn ein Risiko von Enteignung, mangelnder Schutz vor Betrug oder andere Formen von Rechtsunsicherheit herrschen, kann dies in den Augen von Investoren ein Risiko darstellen. Dies kann dann negative Wirkungen auf das Wachstum haben. uniseminar.ch


VWL II Kapitel 7: Wachstum

Wie wird das Wachstum einer Volkswirtschaft durch Korruption beeinflusst? - 1 Erl채uterung -

176/219


Wachstum

S. 70

Korruption und Wachstum

• Wenn Politiker, Richter etc. korrupt sind, werden die Eigentumsrechte belangt. Die wirtschaftliche Tätigkeit wird dadurch reduziert und zudem wird ein Teil der wirtschaftlichen Tätigkeit in den Bereich der Illegalität abrutschen. Da diese Tätigkeiten typischerweise weniger effizient sind, leidet wiederum das Wachstum.

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VWL II Kapitel 7: Wachstum

Erläutere den Begriff „Schöpferische Zerstörung“. - 1 Erläuterung -

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Wachstum

S. 73

Schöpferische Zerstörung

• Die Idee hinter dem Begriff „schöpferische Zerstörung“ ist, dass Innovationen der Motor des Wachstums sind. • Durch Innovationen (Schöpfung) werden allerdings bestehende Produktionsstrukturen aufgebrochen und bisherige Produkte werden überflüssig (Zerstörung). • Die Zerstörung dieser alten Strukturen ist also nicht etwa ein unerwünschtes Nebenprodukt des Kapitalismus sondern eine Voraussetzung für Wachstum.

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VWL II Kapitel 7: Wachstum

Wie können Anreize für Forschung geschaffen werden? - 1 Erläuterung -

183/219


Wachstum

S. 74

Anreize für Forschung

• Um einen Anreiz für Forschung zu haben, müssen Forschende einen finanziellen Nutzen aus ihrer Forschung ziehen. • Wenn eine Erfindung sofort von allen genutzt werden kann, kann der Erfinder kein Geld damit verdienen (Gewinne im perfekt kompetitiven Markt sind Null). • Patente verhindern, dass alle anderen eine neue Erfindung sofort nutzen können. Sie ermöglichen es dem Forschenden, dass er auf seine Erfindung ein zeitlich beschränktes Monopol hält. Dadurch verdient er eine Monopolrente, die seine Forschungsauslagen deckt und ihm so den Anreiz liefert überhaupt zu forschen.

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VWL II Kapitel 7: Wachstum

Veranschauliche den Markt eines Monopolgutes. Kennzeichne den Monopolpreis und die abgesetzte Menge. - 1 Grafik -

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Wachstum

S. 74

Grafik Monopol

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VWL II Kapitel 7: Wachstum

Betrachte das Modell der Schöpferischen Zerstörung. Veranschauliche grafisch, wie sich die Monopolsituation ändert, wenn drei Erfinder nach und nach je eine Erfindung machen, die die Grenzkosten der Produktion reduziert. - 1 Grafik -

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Wachstum

S. 77

Grafik Schรถpferische Zerstรถrung

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VWL II Kapitel 8: Internationale Wirtschaft

Wie kann man die Rendite eines ausl채ndischen Wertpapiers berechnen? - 1 Erl채uterung, 1 Formel -

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Internationale Wirtschaft

S. 87

Rendite eines ausländischen Wertpapiers

• Die (erwartete) Gesamtrendite, die man aus dem Halten eines ausländischen Wertpapiers erzielt, setzt sich aus zwei Faktoren zusammen: 1. der (erwarteten) prozentualen Rendite r∗ des Papiers in der Auslandswährung 2. dem (erwarteten) prozentualen Wechselkursgewinn (oder e -verlust) ∆E , da man die Zahlungen ja wieder in die eigene E Währung umwandeln muss. • Die Rendite für Geldanlagen im Ausland errechnet sich dann als: ∆E e rAusland = r∗ + |{z} E ausl. Wertpapierzins

| {z }

erw. % Wechselkursänderung uniseminar.ch


VWL II Kapitel 8: Internationale Wirtschaft

Wie kann man die ungedeckte Zinsparit채t algebraisch darstellen? - 1 Erl채uterung, 1 Formel -

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Internationale Wirtschaft

S. 87

Formel ungedeckte Zinsparität

• Die Idee der ungedeckten Zinsparität ist nun, dass sich im Gleichgewicht (⇒ keine Arbitragemöglichkeiten unausgeschöpft) die erwarteten Wechselkurse so anpassen müssen, dass die erwarteten Renditen bei Anlage im Inund Ausland gleich sind: rInland

| {z }

Erw. Rendite Inlandsinvestition

=

∆E e {z E }

r∗ +

|

Erw. Rendite Auslandsinvestition

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VWL II Kapitel 8: Internationale Wirtschaft

Was kann man aus der Zinsparit채tengleichung hinsichtlich der erwarteten Auf- oder Abwertung einer W채hrung herleiten? - 1 Erl채uterung, 1 Formel -

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Internationale Wirtschaft

S. 87

Formel ungedeckte Zinsparität

∆E e E

| {z }

erw. % Wechselkursänderung

rInland − r∗

=

|

{z

}

Zinsdifferenz Inland vs. Ausland

• In demjenigen Land, wo die Inlandsrendite höher ist, erwarten wir eine Abwertung der Währung. e

> 0. Das bedeutet, wir erwarten, • Falls rInland > r∗ , dann ∆E E dass die ausländische Währung in Zukunft aufgewertet wird. e

• Falls rInland < r∗ , dann ∆E < 0. Das bedeutet, wir erwarten, E dass die ausländische Währung abgewertet wird.

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VWL II Kapitel 8: Internationale Wirtschaft

Angenommen, der Zinssatz beträgt 5% in Land A und 10% in Land B. Der aktuelle Wechselkurs beträgt 1 Einheit der Währung von A/Einheit der Währung von B. Welcher Zinssatz wird gemäss der ungedeckten Zinsparität in einem Jahr erwartet? - 1 Erläuterung, 1 Formel -

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Internationale Wirtschaft

S. 87

Übung ungedeckte Zinsparität

rA = rB + Erwartete Aufwertung der Währung von B • Somit beträgt die erwartete Aufwertung der Währung von B: Ee − E = rA − rB = 0.1 − 0.05 = 0.05 E • Der erwartete Wechselkurs kann dann wie folgt berechnet werden: Ee − E = 0.05 E e E = 0.05 · E + E = 0.05 · 1 + 1 = 1.05 Einh. Währung von A/Einh. Währung von B uniseminar.ch


VWL II Notizkarten

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