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Ratschläge für den Stressabbau Norina Wendy Di Blasio

Wissenschaftsphilosophin und Expertin für wissenschaftliche Kommunikation und Verbreitung. Seit über zehn Jahren befasst sie sich mit der Wissenschaft, indem sie versucht, sie zu verstehen und leichter zugänglich zu machen. Sie arbeitet mit Wörtern und Bildern auch für die Webagentur Think2.it

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Stress gehört zum Leben, auch wenn wir ihn uns nicht ausgesucht haben. Wohl können wir aber die Art und Weise wählen, wie wir darauf reagieren, was sich stark auf unser Wohlbefinden auswirkt.

Mit den unterschiedlichen Stressniveaus umgehen und sich entspannen zu lernen,bringt einen Ausgleich in das Nervensystem und in den Hormonhaushalt. Die rhythmische Abwechslung von Stress und Entspannung ist ein gesünderer Zustand als völliger Stressmangel (der langweilig ist).

Versuchen wir, Freunde, Familienangehörige und die Gemeinschaft um Hilfe zu bitten. Es ist wichtig, auf ein Netzwerk von Menschen zählen zu können, die einen emotional unterstützen und Hilfe leisten.

Lernen wir, Prioritäten zu setzen, indem wir den Mut haben zu entscheiden, was getan werden muss und was warten kann, und indem wir lernen, neue Aufgaben abzulehnen.

Finden wir die Zeit, uns mehr zu bewegen. Eine Haltestelle früher aus dem Bus aussteigen, Treppen zu Fuß gehen, den Fernseher ausschalten und einen Spaziergang machen kann uns dabei helfen, unsere Laune zu heben und den Stress zu reduzieren.

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Ratschläge für den Stressabbau

Es tut sicherlich gut, jenen Aktivitäten gegenüber offen zu sein, die dazu beitragen können, den Stress zu reduzieren, wie Meditation, Yoga, Tai Chi oder sanfte Gymnastik.

Setzen wir uns zum Ziel, zu anderen mindestens so freundlich zu sein, wie wir es zu uns selber sind.

Am Ende eines Tages sollten wir uns eher auf das konzentrieren, was geschafft wurde, als auf das, was man nicht imstande war zu erledigen. Das Ziel ist, jeden Tag etwas Neues zu machen, und wenn es auch nur etwas ganz Einfaches ist.

Zeit mit Kindern verbringen, anregende Orte aufsuchen, die Sterne oder einen Herbstwald betrachten oder sich in einen Club einschreiben sind Beispiele dafür, wie man sich als Teil eines größeren Ganzen fühlen kann.

Hinweise Mark Williamson. Action for Happiness. The Guardian, 03.11.2014 James Hamblin. Live on purpose. The Atlantic, 03.11.2014 David DeSteno. The Truth About Trust. Hudson St Pr, 2014 Amanda Palmer. The Art of Asking. Grand Central Publishing, 2014

Um mit Stress umgehen zu lernen reichen wenige Ratschläge nicht aus: auf den Webseiten http:// unilife.net/tag/stress/oder www.facebook.com/ Unilife.netkannst du mehr darüber erfahren.

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