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A u s g a b e 23

Thema

UniK

Das Studierendenmagazin

Einer f端r alle, alle f端r einen!

Mai 2013


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INHALTSVERZEICHNIS STUDENTENLEBEN 07 09 11

Mein Monat beim deutschen Auslandsrundfunk Rise Up präsentierten „Spotlight - DAS Musical“ Kinder-Technik-Ferien-Camps

TITELTHEMA: Einer für alle, alle für einen 15 16 20 24 25

Schreibt! ...und lieber gemeinsam einsam Studenten für Studenten! Aus der Reihe *scibblescribble* - Legendäre Unierlebnisse Gewinnspiel Vielen Dank an den AK

HOPO 28 30 33 34

Das Prinzip der Solidarität als Grundlage der Bildung Bericht aus der FachBereichsRat 2 - Sitzung Alle Jahre wieder ... Der AStA stellt sich vor - Teil 1

LESEFUTTER 38 39 41

Richard Schwartz - Das erste Horn - Das Geheimnis von Askir 1 Kim Harrison - Blutspur Fabienne Siegmund (hrsg) - Das Tarot

FUN 44 48 52 56 57 61 62

Wii U New Super Mario Brothers U Horoskope Sneak-Preview 5 Superhelden Sudoku Kreuzworträtsel

Rechtliches: 1. Die in der UniK enthaltenen Informationen können trotz Prüfung Fehler enthalten. Für Schäden, die durch Nutzung unserer Informationen entstanden sind, haften wir nicht. 2. Der Nachdruck sowie Verwendung von Text- oder Bildmaterial (auch in Auszügen), ist nur nach schriftlicher Genehmigung durch die Chefredaktion bzw. der rechtlichen Eigentümer erlaubt. 3. Namentlich gekennzeichnete Beiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der gesamten Redaktion wider.

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EDITORIAL Wir wünschen allen Lesern viel Spaß und vorallem eine Menge neue Freundschaften in diesem Semester. Immer wieder zeigt es, wie wichtig es ist, Menschen um sich zu haben, die einen unterstützen. Ohne sie gäbe es zum Beispiel keine UniK. Wir hoffen also, dass ihr zukünftig lieber gemeinsam einsam seid. Wenn ihr nicht wisst, wie: Kommt zu unserem Arbeitskreis. Euer UniK-Team

IMPRESSUM

KONTAKT unik@uni-koblenz.de facebook.com/Unik.Koblenz

http://unik.uni-koblenz.de twitter.com/unik_koblenz

REDAKTIONSSCHLUSS Ausgabe 24 Deadline: 24.05.13 Thema: „Leichte Kost“

REDAKTEURE Nadine Kaiser und Katharina Pitzschk (AStA-Referentinnen für Presse), Klaus Bubenheimer, Ilka Jot, Fräulein Kisten, Yvonné Stoßhoff, Meike Neumann, MusicalCompany „Rise Up“, Heike Rinderspacher, Stefan Heimann, Peter Babnick, Tom Van Heelvort HERAUSGEBER AStA der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz DRUCK Print + Design / Kornpfortstraße 1 / 56068 Koblenz AUFLAGE 1000 Stück LAYOUT Katharina Pitzschk DESIGN Michael Eisenhart, überarbeitet von Katharina Pitzschk BILDNACHWEIS „Liv Stephan“ / www.jugendfotos.de (1, 14, 23), Fräulein Kirsten (2, 5760,64), „Anne Dobler“ / www.jugendfotos.de (5, 63), „Merle Petrasch“ / jugendfotos.de (6), Deutsche Welle (7, 8), Musical-Company“Rise Up“ (9, 10), Kinder-Technik-Ferien-Camps (1113), Katharina Pitzschk (15, 16, 24, 63), „Maria Bock“ / www.jugendfotos.de (17), „Jennifer Köhler“ / www.jugendfotos.de (18), „Lina Mardo“ / www.jugendfotos.de (18), „Mariesol Fumy“ / www.jugendfotos.de (19), „Anna fischer“ / www.jugendfotos.de (20), „Karin Kunze“ / www. jugendfotos.de (21), „Sasche Rutzen“ / www.jugendfotos.de (21), „Maria Buchholz“ / www. jugendfotos.de (22), „Jessica Harwart“ / www.jugendfotos.de (27), Junge Union Deutschland (28), Universität Koblenz (31), Andrea Rammer (AStA-Referentin für Öffentilichkeitsarbeit) (34-36), „Maria Amelie“ / www.jugendfotos.de (37), Piper-Verlag (38), Heyne-Verlag (40), Verlag Thorsten Low (41), Nintedo (44-50), AStA-Referat Kultur (51) Werbung: PSD Bank Koblenz (32)

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Liebe Leser, wieder einmal liegt die UniK für euch bereit und bringt eine kleine Änderung mit. Auf der letzten Seite innen findet ihr nun die Vorschau zur nächsten Ausgabe. Diese wird das Titelthema „Leichte Kost“ tragen und freut sich sicherlich auf viele, begeisterte Schreiberlinge. Ein Gewinnspiel auf Seite 24 steht wie immer auch für euch bereit. Diesmal müsst ihr tatsächlich ein bisschen Denken und uns eine richtige Antwort liefern. Zu gewinnen gibt es Kinogutscheine. Der Laufende Schreibwettbewerb „Abenteuer“ hält noch weitere Gewinne für euch bereit. Dazu schreibt ihr bis zum 31.05.13 eine Abenteuergeschichte und beachtet die Teilnahmebedingungen auf unik.uni-koblenz.de. Zu gewinnen gibt es hier Gutscheine der Mayerschen und tolle Bücher, zum selber Lesen. Da wir stets bemüht sind, euch das Leben zu versüßen, gibt es noch eine weitere Überraschung: Katharina Pitzschk ist zurück getreten und so ist das Amt der zweiten Pressereferentin /des zweiten Pressereferenten wieder frei, sofern nach diesem Layout und vor Erscheinen dieser Ausage nicht bereits neu gewählt wurde. Wenn ihr also Lust habt, die UniK zu Layouten, Werbekunden zu fangen und Nadine mit aller Tatkraft zu unterstützen, dann bewerbt euch einfach auf die Stelle, wenn sie denn noch frei ist, oder engagiert euch im Presse-AK. Im Falle einer Bewerbung ist aber zu empfehlen, sich vorher mit Nadine Kaiser zu treffen. Ein Doppelreferat lebt von einer Teambildung zwischen den beiden Referenten, die nicht zu unterschätzen ist. Der AStA würde sich über ein neues, frisches Gesicht sicherlich freuen. Liebe Grüße und viel Spaß im bisher leider regnerischem Sommersemester

Euer UniK-Team

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Mein Monat beim deutschen Auslandsrundfunk

Praktika sind heutzutage Voraussetzung für den Berufseinstieg. Sie dienen zur Orientierung, zum Kennenlernen des Berufsalltags und zum Sammeln von Praxiserfahrung. Soll es beruflich in Richtung Medien gehen, bietet die Deutsche Welle jungen Menschen einige Möglichkeiten, um Erfahrungen zu sammeln. So beispielsweise in der Abteilung Unternehmenskommunikation am Standort Bonn, in der ich eineinhalb Monate mit dabei war. Von Anfang an nahm ich jeden Morgen an den Redaktionssitzungen teil und konnte offen meine Meinung äußern, wenn es etwa um die Titelgestaltung des Mitarbeitermagazins „Ortszeit“ oder die Gestaltung der Website ging (www.dw.de/presse). Der Grund, warum ich gerade die Deutsche Welle im Schürmannbau in der Rheinaue für ein Praktikum aussuchte, ist vor allem das mul-

tikulturelle Flair des deutschen Auslandssenders. Hier treffen in einem Haus so viele Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammen, und es reizte mich, gerade hier meine Schreibfähigkeiten zu erproben und mehr über die Arbeit in einer Rundfunkanstalt zu lernen. Schon in den ersten Tagen bekam ich dazu die Möglichkeit. Für die diesjährige 60-Jahr-Feier der Deutschen Welle musste der Schriftzug „Im Dialog mit der Welt“ in alle 30 Sendesprachen übersetzt werden. Von A wie Amharisch bis U wie Urdu: einen ganzen Tag lang war ich unterwegs, habe mit den Redakteuren die Übersetzungen abgestimmt und dabei praktisch das ganze Haus kennengelernt. Dabei ist dann schon mal das ein oder andere Wort in Erinnerung geblieben: zum Beispiel das Wort „Miaka“, was auf Kisuaheli, eine Sprache die in Afrika gesprochen wird, „Jahre“ bedeutet. Bevor ich damit anfangen kann, eigene Texte zu schreiben, muss ich mich erstmal jeden Morgen auf den neuesten Stand in den Medien bringen. Vom Pressespiegel über

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Intranetmeldungen bis hin zu den täglichen Nachrichten: Nur wer selbst informiert ist, kann andere informieren! Wer schon erste journalistische Erfahrungen sammeln konnte, ist bei der eigenen Recherche klar im Vorteil. Schon in meiner ersten Woche wurde ich gebeten, einen Interviewtermin zu realisieren und ein Porträt zur Person zu schreiben. Wie der berühmte „Sprung ins kalte Wasser“, wenn man nicht daran gewohnt ist, völlig Fremde anzusprechen und auszufragen. Nach diesem Schritt macht es aber umso mehr Spaß, aus dem Erfahrenen einen Text zu produzieren. Bei allen Aufgaben stehen die Bürotüren offen und die Kollegen gerne mit Tipps und Tricks zur Seite. Hier habe ich Ratschläge bekommen, die auch für’s zukünftige Studium brauchbar sind.

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Besonders gefallen hat mir die Möglichkeit zum selbstständigen Arbeiten und das breite Themenspektrum, mit dem man sich hier als Praktikantin beschäftigen kann: Von Interviews über Pressemitteilungen bis zu Veranstaltungsorganisation ist alles dabei. Vom Praktikanten wird hier durchaus ein hohes Maß an Flexibilität und eine schnelle Auffassungsgabe verlangt! Die sechs Wochen vergingen mit offenen und hilfsbereiten Kollegen wie im Flug und waren noch lange nicht genug, um alle Arbeitsbereiche der Abteilung genau kennenzulernen. Jetzt habe ich Lust auf ein weiteres Praktikum. Vielleicht in der Kulturredaktion der Deutschen Welle? Maike Neumann


Rise Up präsentieren „Spotlight – DAS Musical“

Eine Erfolgsgeschichte Innerhalb eines Jahres schaffte es die Musical-Company „Rise Up” sich auf den größten Bühnen im Westen Deutschlands zu etablieren. Wer hätte vor einem Jahr gedacht, dass Studenten der Uni Koblenz solch ein großes Projekt auf die Beine stellen? Das 31-köpfige Ensemble wird von Mario Wieland geleitet, der das Projekt Anfang 2012 ins Leben rief und die Gesamtleitung des Ensembles übernahm. Über 700 Besucher

sahen die Vorpremiere „Almost Spotlight” zu Beginn dieses Jahres, die im Mai erscheinende MusicalProduktion „Spotlight” ist bis auf den 28. und 29.Mai bereits ausverkauft. Nach unzähligen Auftritten in Trier, Koblenz und Köln sind „Rise Up” einer der angesagtesten Live-Acts auf rheinland-pfälzischen Bühnen. Erkennungsmerkmal ist der bunte Mix aus Tanzund Gesangsstücken, der sowohl bekannte Musicalsongs, als auch Aktuelles aus den Charts kombiniert. Spotlight Nach „Almost Spotlight“, der Vorpremiere, zu der Ehrengäste wie Thomas Anders und Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig erschienen, wird diesen Mai die „Spotlight“-Ära weitergehen. „Spotlight“ erzählt die Geschichte zweier junger Mädchen, die den großen Traum haben, im Ensemble der Radiound Theater-Show „Theatre Live“ mitzuspielen. Als die beiden am Theater angenommen werden, erwartet sie eine Achterbahnfahrt

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der Gefühle: Intrigen, die erste große Liebe und auch die Treffen prominenter Gäste wie Marilyn Monroe dürfen dabei nicht fehlen. Das in dem Ende der 20er Jahre spielende Stück lehnt an den Musikfilm „Burlesque“ an und wird neben gigantischen und auffälligen Kostümen, auch sehr viel nackte Haut zeigen. Versprochen wird ein lustiges Musical mit tollen Charakteren, atemberaubenden Choreographien und besonders Gänsehaut-bringenden Stimmen. Lasst Euch zurückversetzen in die 20er Jahre und lebt den Traum der zukünftigen Bühnendarstellern mit. Wann und Wo Stattfinden wird das Musical am

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28. / 29. und 31.Mai 2013 in der Kulturfabrik in KoblenzLützel, wobei der 31.Mai 2013 bereits ausverkauft ist. Studenten und Schüler bezahlen nur 6,- Euro Eintritt, eine nicht-ermäßigte Karte kostet 8,- Euro. Die Karten können über die unten genannte Homepage oder per Email an musical-koblenz@web.de bestellt werden. Reservierungen sollten schnellst möglich gemacht werden, da die Nachfrage sehr groß ist. Wer mehr über das einzigartige Projekt erfahren möchte, schaut am besten auf der Internetseite vorbei: www.rise-up-koblenz.de Musical-Company „Rise Up“


Kinder-Technik –Ferien-Camps -Ein Projekt für StudentInnen, Eltern und eben auch deren Kinder „Verrückt! Immer mehr Vierjährige an Baden-Württembergs Hochschulen“ titelte es 2010 von Plakaten im „Ländle“. Hier in Koblenz scheint es schon lange nicht mehr verrückt zu sein, Kinder an der Uni zu sehen. Während es dabei in Baden-Württemberg lediglich ums Essen ging, bietet die Uni Koblenz seit 2003 Kindertechnikcamps an. Das vor 10 Jahren von Dr. Martin Fislake gegründete Projekt, hat heute wie damals die gleiche Intention und soll das maue Bildungsangebot im Bereich Technik außerhalb der Schule für Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren erweitern und Lust auf Technik machen. Ebenfalls ein Grundgedanke war es, dass (Technik-) LehrerInnen, sich und ihr Fach direkt am und mit der Schülerschaft auszu-

probieren können. So starteten Dr. Martin Fislake und sein Team 2003 mit drei Feriencamps in denen Kinder Legoroboter bauen konnten. Die Idee von der Bildungsvermittlung auf freiwilliger Basis in den Ferien kam gut an. Somit ist auch das Angebot und die TeilnehmerInnenzahl kontinuierlich gewachsen. 2012 gab es über 60 Kurse mit über tausend TeilnehmerInnen. Damit hat natürlich die Anzahl der BetreuerInnen zugenommen. So berichtet Herr Dr. Fislake im Gespräch, dass mittlerweile ca. 50 engagierte Studierende aus allen Fachbereichen letztes Jahr an den Kindertechnikcamps beteiligt waren. Anne Fehlberg, die hier an der Uni Erziehungswissenschaften studiert und bei den Technikcamps ihr Praktikum absolviert

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hat, erzählt, dass sich das Projekt räumlich erweitert habe und nun nicht mehr ausschließlich nur auf dem Campus der UNI gewerkelt wird, sondern im Großraum Koblenz. Obwohl sie ihr Praktikum schon absolviert hat, ist sie immer noch dabei und bietet „ihr“ CampThema Trickfilmanimation in den nächsten Ferien wieder an. Doch worin liegt der Erfolg der Kindertechnikcamps begründet? Zum einem ist es für viele berufstätige und studierende Eltern ein Problem ihre Kinder auch in den Ferien betreut zu wissen. Die Kinderferiencamps können hier Abhilfe schaffen und kommen sogar noch einem Bildungsauftrag nach. Die teilnehmenden Kinder wählen aus über 30 Kursen ihr Projekt aus und beschäftigen sich damit eine Woche von Montag bis Freitag. Jedes Camp ist so angelegt, dass die Kinder sich morgens Treffen und abends wieder nach Hause gehen.

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Obwohl viele Lehramtsstudierende als BetreuerInnen tätig sind, erinnert nichts an den klassischen Schulunterricht. Die KursteilnehmerInnen dürfen probieren und arbeiten selbstständig, für Fragen und Ideen sind die Studierenden da. Auch gibt es bei den Kursen spannende Dinge zu erkunden, wie funktioniert ein Roboter? Wie arbeitet man mit Sägen und wie baut man aus einzelnen Materialien eine fahrende Seifenkiste? Stefan Arenz, ein langjähriger Betreuer und Student der Uni, berichtet auch, dass Kinder hier viele Kompetenzen erlangen und dass es eben nicht nur um Technikverständnis geht, sondern die Kinder auch soziale Fähigkeiten beweisen müssen und erlernen können. Nicht nur die Kinder lernen neue Dinge auch die Studierenden. Es ist das eine in der Vorlesung oder im Seminar etwas über Kompetenzerwerb bei Schülerinnen und Schülern zu lernen, es aber in die


Praxis umzusetzen, etwas anderes. Bei der Frage, wer mehr von den Kursen profitiert die Kinder oder die BetreuerInnen, muss Stefan Arenz nur kurz überlegen und meint: „Jeder lernt irgendwie von jedem!“ Die Kindertechnikcamps finden in den Oster-, Sommer- und Herbstferien und normalerweise von montags bis freitags von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr in nach Alter gestaffelten Kursen statt. Die optionale Betreuungszeit beginnt um 8.00 und endet um 16.00. Angemeldet werden können alle Kinder und Jugendliche, die das entsprechende Alter haben, unabhängig von der besuchten Schulart oder Ähnlichem. Weitere Infos und Anmeldung unter: http://www. technikcamps.de/ Als Betreuer werden Studenten aus allen Fachbereichen eingesetzt. Sie werden so miteinander kombiniert, dass der pädagogische und

der technische Bereich abgedeckt ist. Somit sind alle Studiengänge herzlich willkommen. Auch ist ein studienbegleitendes Praktikum für Diplom Erziehungswissenschaftler und PädagogikStudierende möglich. Das Aufgabenspektrum bei den Camps reicht von der Mitarbeit bei organisatorischen Aufgaben im Projektteam bis zur Öffentlichkeitsarbeit und Mitteleinwerbung. Externe können sich ebenfalls für ein (Schüler-)Praktikum oder neuerdings sogar um eine Stelle als BUFDI (Bundesfreiwilligendienst) bewerben. Weitere Informationen auf: http:// www.technikcamps.de/ Weitere Informationen beim Projektteam in E 222 oder unter technikcamps@uni-koblenz.de; 0261287-2461 Heike Rinderspacher

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Einer f端r alle, alle f端r einen! 14


Schreibt! In der Hoffnung, dass auch einige Erstsemester diese UniK lesen, die das Studierendenmagazin noch nicht so gut kennen, möchte ich einmal einen Überblick über die Inhalte der UniK geben. Das Magazin erscheint viermal pro Semester und beinhaltet neben einem Titelthema (zuletzt: ARRRR!) die Themen Studentenleben, Hochschulpolitik (HoPo), Lesefutter und Fun. Studentenleben - bzw. politisch korrekt: Studierendenleben – umfasst allgemeine Artikel rund ums Studieren, die auch einen konkreten Bezug zur Situation an der Uni Koblenz haben können. Hier könnt ihr z.B. Berichte über Konzerte, Uni-Chaos oder überfüllte Busse schreiben. HoPo beschäftigt sich mit allen Themen, die AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss) und StuPa (Studierendenparlament) betreffen, die selbst immer nach aktiven Mitstreitern Ausschau halten. Lesefutter deckt alle

Buchvorstellungen ab, wobei es keine Einschränkung auf bestimmte Genres gibt, wie Belletristik, Sachbücher und Comics. Die wohl beliebteste Rubrik Fun bietet außer Rezensionen über Filme, Musik, Computerspiele etc. das Horoskop, mehrere Sudokus und ein Kreuzworträtsel für langweilige Vorlesungen. Das Titelthema wird in der Redaktionssitzung festgelegt, an der sich schon bis zu zehn Studierende beteiligt haben sollen. Chefredakteurinnen sind die AStA-Referenten für Presse Nadine Kaiser und Katharina Pitzschk, die sich neben dem Schreiben auch noch um Layout, Werbung und Organisation kümmern müssen. Die Zahl der Mitwirkenden an der UniK korreliert aber negativ mit der Zahl der Studierenden an der Uni Koblenz. Auch die UniK-Redaktion hat daher mit Überalterung zu kämpfen

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und bedürfte einer Verjüngung mittels motivierter BachelorStudierender. Außerdem sind die Studiengänge recht ungleich vertreten, insbesondere fehlen Studierende der Fächer Informatik, IM, CV und WI in der Redaktion. Dabei kann ich zur (auch unregelmäßigen) Beteiligung nur ermutigen: Nur in den seltensten Fällen werden Beiträge abgelehnt. Eure Artikel können, müssen aber nicht mit dem Studium oder dem Titelthema zu tun haben und können generell immer eingereicht werden (unik@uni-koblenz. de). Wenn es ein Artikel in die nächste Ausgabe der UniK schaffen soll, ist die auf der Uni-Home-

page (unter Studierende - AStA - Referate - Presse) zu findende Deadline zu beachten. Dort findet ihr unter Online-Ausgaben auch ältere Ausgaben und könnt unter Schreibwettbewerbe die Bedingungen des jetzigen Wettbewerbs „Abenteuer“ nachlesen (Abgabe bis 31.05.2013). Beachtet aber bitte die Beschränkung auf max. 5 Seiten, längere Geschichten erhöhen eure Chancen nicht! Ihr findet die UniK natürlich auch bei Facebook (die mit dem roten Logo) und könnt dort die Redaktion kontaktieren oder Leserbriefe schreiben. Lasst die Tasten fliegen! Klaus Bubenheimer

… und lieber gemeinsam einsam Caroline sitzt gedankenverloren auf einem Stuhl und schaut aus dem Fenster, als ich ihr Zimmer betrete. So oft schon kam ich in diesen Raum und jedes Mal

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empfängt mich eine junge, wunderschöne Frau mit leuchtenden Augen, vollen Lippen und langen, blonden Locken, die über ihre Schultern fallen. Draußen ist es


schon dunkel und so ist das einzige, was sie in der Fensterscheibe sehen kann, ihr eigenes, verschwommenes Spiegelbild. Es ist still in dem Raum und es scheint so, als wäre Caroline gar nicht wirklich da. Doch kaum entdeckt sie mich, springt sie auf, begrüßt mich mit einer etwas zu lauten Stimme und umarmt mich ein bisschen zu lange. Daran habe ich mich gewöhnt. Irgendwie gefällt mir ihre überdrehte, etwas befremdliche Art sogar. Sie hat etwas offenes, natürliches und dennoch immer ein wenig unverständlich. Caroline strahlt über´s ganze Gesicht, redet, lacht und wirbelt herum, ohne zur Ruhe zu kommen. Manchmal bringe ich ihr ein paar Blumen oder einen Kuchen mit. Dann freut sie sich, wie ein kleines Kind, das den Weihnachtsbaum entdeckt. Heute habe ich ihr auch Blumen mitgebracht. Weiße Lilien. Auch heute bedankt sie sich überschwänglich. Aber irgendwas ist anders. „Ist alles in Ordnung?“ frage ich, während Caroline die Blumen ins Wasser stellt „Ja klar, es geht mir gut. Wie immer. Das weißt du doch!“. Ihre

Hände fangen an zu zittern, während sie mit mir spricht. Ich gehe zu ihr, nehme ihr die Vase aus der Hand und fülle sie mit Wasser „Was ist los?“. Erschöpft lässt sich Caroline wieder auf ihren Stuhl am Fenster fallen „Die Blumen sind sehr passend weißt du? Es sind Beerdigungsblumen.“ Langsam fange ich an mir Sorgen zu machen. Ich setze mich ihr gegenüber. „Ist jemand gestorben?“ frage ich und berühre dabei ihre Hände. Caroline zuckt sofort zurück und zieht ihren Pullover weiter über die Hände. Aber ich habe die Verbände schon gesehen, die um ihre Handgelenke gewickelt sind. Ich starre sie erschrocken an. Mein Mund öffnet und schießt sich, ich schnappe nach Luft und weiß nicht was ich sagen soll „Wolltest ... wolltest du etwa sterben?“ Caroline weicht meinen Blicken aus. Verschämt schaut sie zu Boden. „Nein“ sagt sie ruhig und lächelt mich dabei an. Doch ich sehe, dass sie etwas zu verbergen versucht, ihr Lächeln nur aufgesetzt hat. Nach langer Zeit bricht sie ihr Schweigen. „Ich bin schon tot, schon lange.“ Im

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ersten Moment hätte ich beinahe laut gelacht. Will sie mir etwa sagen, dass sie ein Vampir ist? Oder ein Zombie? Aber irgendwas an ihrem Lächeln verrät mir, dass ihr so gar nicht zum Lachen zu Mute ist. Was ist bloß los mir ihr? Caroline wirkte auf mich immer so lebensfroh. Ein bisschen launisch vielleicht, aber auf jeden Fall nicht so, als würde sie sich die Pulsadern aufschneiden wollen. Ich fühle mich, als wäre gerade eine Welt zusammen gebrochen. Diese schöne, junge Frau, die so viel Lebensmut in sich trägt, wollte sich etwas antun. Ich verstehe nicht warum. Doch genau in dem Moment, als ich nachfragen will, öffnet sich ihr Mund. „Immer wenn du einen Menschen kennenlernst, der irgendwie an-

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ders zu sein scheint. Sei es, weil er ruhiger ist, oder vielleicht, weil er immer ein bisschen überdreht wirkt. In den meisten Fällen kannst du dir sicher sein, dass auch er tot ist. Innendrin meine ich. Dir wurde bestimmt schon mal das Herz gebrochen. Das ist sehr schmerzhaft. Jetzt stell dir aber vor, dieser Schmerz wird dir über lange Zeit immer wieder zugefügt. Irgendwann können diese Wunden dann nicht mehr heilen. Sie bluten ein Leben lang. Das macht einsam. Ich bin einsam. Irgendwann hatte ich das Gefühl geheilt zu sein, glücklich zu sein. Ich fand Freunde. Aber die verließen mich wieder, immer wieder aufs Neue. Ich hatte Beziehungen, aber die gingen nie gut. Ich verließ sie, oder sie mich. Wir Menschen sind Herdentiere, weißt du? Wir suchen immer wieder die Nähe anderer, ohne die können wir nicht glücklich sein. Ich wurde es aber auch mit ihnen nicht. Immer wieder sagte ich mir, alleine zurecht zu kommen. Dann begegneten mir Menschen, die lieb zu mir waren. So wie du. Aber sie gingen wieder, so wie auch du gehen wirst.


Und zurück bleibt immer nur eine Wunde. Manchmal habe ich auch versucht in eine Gruppe hineinzufinden, um endlich mal dazu zu gehören. Aber auch das ist nicht möglich. Egal was ich getan habe, ich blieb immer der Außenseiter. Es kam mir zumindest so vor, als wenn ich nicht akzeptiert werden würde, als wenn hauptsächlich ich auf Widerstand und Spott getroffen wäre. Nun wurde mir bewusst, dass sich das nie ändern wird. Ich habe gedacht alles hinter mich gebracht zu haben, in ein neues Leben gestartet zu sein. Glücklich zu sein. Aber die Wunden, die sind noch da. Es spielt keine Rolle, ob ich erlebtes verarbeitet habe, ob ich denen verziehen habe, die mir Leid zufügten. Mein Handeln, Denken, mein ganzes Wesen ist bestimmt von diesen Erlebnissen. Möglicherweise hatten damit die anderen nie eine Chance, mich anzunehmen. Vielleicht habe ich mir auch eingebildet, dass ich es in Gruppen immer schwerer hatte, vielleicht war es aber auch wirklich

so. Es spielt keine Rolle, denn am Ende war ich nur immer wieder allein. Mein Leben ist bestimmt von meiner Vergangenheit, die ich nicht hinter mich lassen kann. Und die Menschen, die dir vielleicht manchmal merkwürdig oder „unnormal“ vorkommen, die bluten meistens auch, innendrin. Wenn dir also zukünftig solche Menschen begegnen, versuch sie zu verstehen, anstatt sie zu verurteilen.“ Gerade als ich etwas sagen will, dreht Caroline sich wieder zum Fenster. Sie starrt auf ihr eigenes Spiegelbild. Ich merke, dass ich nun gehen soll, das Gespräch ist beendet. Bedrückt gehe ich zur Tür und drehe mich noch einmal um. Carolines Augen starren mir durch die Fensterscheibe entgegen, ohne mich zu sehen. Erst jetzt fällt mir auf, wie traurig sie sind. Ich gehe aus dem Raum. Caroline tut mir unendlich leid und doch fange ich an zu lächeln, während ich die Flure entlangwandere. Mir ist bewusst geworden, dass

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ich dankbar sein kann. Dankbar Freunde zu haben, die immer für mich da sind. Sie sind einfach die allerbesten und werden mich nie allein lassen. Caroline hat vermutlich recht. Wir identifizieren uns über die Menschen, die uns nahe stehen und ohne diese Menschen können wir nicht glücklich werden. Gleich wenn ich zu Hause bin, schreibe ich meine beste Freundin an. Mir ist zum Ausgehen zu mute. Sobald ich sie treffe, werde ich sie erstmal in den Arm nehmen und mich dafür bedanken, dass ich sie habe. Offensichtlich ist es nicht

so selbstverständlich, wie ich bisher gedacht habe. Ich hoffe, dass ich den heutigen Tag nie vergessen werde. Der Gedanke, dass ich mit verantwotrtlich dafür sein könnte, dass jemand innerlich stirbt, ist kaum zu ertragen. Zukünftig werde ich an Caroline denken, bevor ich mit lache, wenn jemand ausgelacht wird. Bevor ich verurteile, ohne zu verstehen. Ich will nicht schuld daran sein, wenn ein Mensch so leidet, wie Caroline es tut. Katharina Pitzschk

Studenten für Studenten! Aus der Reihe *scribblescribble* - Legendäre-Unierlebnisse Legendäre Erlebnisse gibt es an der Uni mehr als man denkt. Seien es nur die vielen, unterschiedlichen Angebote von cineastischer Kultur bis zu hemmungslosen Studentenpartys, anspruchsvolle SonderVorlesungen oder weiterbildende Workshops für jedermann. Wich-

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tig ist nur, dass die Studenten von dem reichhaltigen Angebot auch wissen. Und hier haben wir an unser Uni oftmals noch Defizite. Unsere Universität, aber auch die Stadt Koblenz bietet seinen Einwohnern viel. Für jeden Geschmack ist eigentlich was dabei,


man muss nur ein bisschen die Augen aufmachen. Ein Portal, um anderen von beeindruckenden Erlebnissen oder tollen Empfehlungen zu berichten ist natürlich auch unsere UniK, aber die lebt nicht von Luft und Liebe allein (obwohl wir ihr davon jede Menge zur Verfügung stellen). Denn die gemeine (und spezielle) Studentenzeitung lebt davon, dass Studenten die leeren Seiten mit Buchstaben, Bildern, Gedanken und Informationen füllen. So seht ihr momentan die geistigen Ergüsse eines festen Arbeitskreises, der sich alle zwei Wochen trifft, um über das nächste Thema abzustimmen, Artikel zu verteilen und darüber nachzudenken, was man den Studenten nahe legen könnte. Aber auch hier gilt, je mehr mitmachen, desto vielfältiger wird der abgedeckte Bereich. Egal, ob ihr von eurem letzten Ausflug in der Lieblingskneipe berichten möchtet oder eine absolut lustige Geschichte von der letzten

Studi-WG-Party zum besten geben wollt, in der UniK ist alles möglich. Aber auch Sportangebote, Literaturempfehlungen, Kinofilme und natürlich hochschulbezogene Themen sind von Bedeutung. Es liegt nur an euch, was ihr daraus macht. An unserem Campus gibt es ein Konglomerat aus den verschiedensten Fachbereichen, je unterschiedlicher die Vertreter im AK, desto mehr Kommilitonen werden auch angesprochen. Und natürlich ist auch Kreativität gefragt. Viele Studierende schreiben in ihrer Freizeit Kurzgeschichten, Satiren oder Schreibexperimente. Unsere Kunststudenten bringen erstaunliche Werke hervor, die noch viel mehr Menschen zu Gesicht bekämen, würden sie mehr

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Ahnung davon bekommen, was dort eigentlich geleistet wird. Philosophische Gedanken bis hin zum puren Brainfu*määääh* erweitern Horizonte und machen vielleicht Lust auf mehr. Die Computervisualisten sind wahre Zauberer an den Tasten, der Maus oder dem Draw-Pad; in einigen Germanistikseminaren entstehen fantastische, literarische Atmosphären. Es werden Lesungen veranstaltet, eine Theater-AG bringt wunderbare Stücke oder Filme hervor, es gibt die unterschiedlichsten sportlichen Betätigungen, die über das normale Fitness-Quälen weit hinausgehen und mit Spaß und Gemeinschaft zum gemeinsamen Anspornen einladen. In den Räu-

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men der Musiker entstehen die farbenreichsten Melodien, von Pop bis Operngesang kann man allem lauschen, wenn man sich einen Nachmittag vor die Übungsräume setzt. Unsere Universität ist großartig, mit einem kleinen, familiären Campus, dennoch weitläufigen Möglichkeiten über das Studium hinaus und vielen, vielen Menschen, die sich mit Engagement und Herzblut darum bemühen, das Studium zu dem zu machen, was es sein sollte: Eine unvergessene Zeit voller Bildung, Kompetenzerwerb, Selbständigkeit, Freiheit, Spannung und Aufregung. Und all das erlebt man nicht für sich alleine, sondern mit hunderten anderer Studierender zusammen. Warum lassen wir sie also nicht auch teilhaben an dem, was wir erleben


und was für uns von Bedeutung ist? Der AK der UniK bietet nicht nur die Möglichkeit, sich aktiv an der Gestaltung des Studierenden-Magazins zu beteiligen. Jeden Dienstag trifft sich die Sneak-Crew vor dem Apollo Koblenz, um sich den Überraschungsfilm anzuschauen. Normalerweise sind dafür vier Euro fällig, doch für Mitglieder des AK stehen zwei Presseausweise zur Verfügung, die freien Eintritt gewähren. Alles, was man dafür tun muss, ist mit Interesse den Film zu verfolgen und eine halbseitige Kritik darüber zu schreiben. Und nicht nur das. Seit neustem hat die UniK Zugang zu einem professionellen Redaktionssystem, das von großen Verlagen genutzt wird, um Artikel und ganze Zeitungen zusammenzustellen. Der Umgang mit der Software wird von geschulten Kommilitonen vermittelt, so dass man sich einarbeiten und ausreichend Erfahrung damit sammeln kann. Für jeden Studenten, der später in einer Redaktion unterkommen, oder auch als freier Mitarbeiter

in einem Verlag arbeiten möchte, heißt das eine Referenz zu erwerben, die nicht zu verachten ist. Somit wird das Mitwirken im Presse-AK, mit wirklich tollen Leuten und kreativen Ideen, zu einem absolut legendären Uni-Erlebnis! Übrigens würden sich die aktiven Mitglieder unheimlich über Feedback zu unserer bestehenden Zeitung freuen, denn wie sollten wir sonst wissen, ob wir etwas anders machen sollen oder welche Wünsche ihr für eure UniK habt. Denkt dran, es ist eine Zeitung von euch für euch! Habt ihr Vorschläge, Anregungen, Kritik oder Verbesserungsideen? Dann schickt uns eine Nachricht auf Facebook, eine Email an unik@ uni-koblenz.de, einen parfümierten Brief mit rosa Herzchen oder einen Standard-Antrag! Frei nach dem Motto: Du willst was anders haben – Schreib‘s auf ‚ne Brieftaube! Wir freuen uns drauf! Ilka Jot

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Vielen Dank an den AK Jeder von uns hat schon einmal die Erfahrung gemacht, wie wichtig es ist, Menschen zu haben, die einem beiseite stehen und mit einem durch Dick und Dünn gehen. Vermutlich jeder kam schon einmal in den Genuss, abhängig von anderen gewesen zu sein. Sei es beim Bearbeiten von Übungszetteln, beim Ausarbeiten von Referaten, beim Erlernen wie man sich richtig schminkt, welche Kleidung einem steht, beim Türe aufhalten, Einkäufe tragen oder aber beim Umzug. Noch nie auf Hilfe angewiesen, ob freiwillig oder nicht, war vermutlich noch keiner. Es gibt immer wieder Momente oder Situationen, in denen man alleine nicht weiter kommt, in denen man abhängig ist von der Hilfsbereitschaft und dem Engagement seiner Mitmenschen. Das Ausmaß der Abhängigkeit zu anderen war mir nicht bewusst, bis ich AStA-Referentin für Presse

wurde. Mit unserem AK (Arbeitskreis) steht und fällt die UniK. Ohne diese Menschen gäbe es für euch kein Studierendenmagazin. Zwei Menschen können schließlich keine 64 Seiten alleine füllen. Dies möchten wir auch gar nicht. Selbst wenn der Zeitaufwand gering bliebe, lebt die UniK von verschiedenen Eindrücken, Meinungen, Erlebnissen und Schreibstilen. So ist meist für jeden Leser etwas dabei. Wichtiges aus der Hochschulpolitik, Sudokus, Comics, sehr seichte Artikel und solche, die zum Nachdenken anregen. Dies wird im Moment von fünf festen Aklern gestemmt. Diese füllen die UniK mit ihrem eigenen Gedankengut und ihrer Kreativität jeden Monat von neuem. Dafür bekommen sie im Grunde nichts. Während andere Referate ihre Helfer mit Freigetränken, Party und einer Menge Spaß locken können, steht

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bei uns hauptsächlich Arbeit an. Diese wird belohnt durch die zukünftige Einarbeitung in ein professionelles Redaktionssystem, die für spätere redaktionelle Arbeit einen großen Vorteil bietet und einen Beleg für bereits gemacht Erfahrung im journalistischen Bereich. Jeder, der später in einer Redaktion Fuß fassen möchte, weiß, dass Erfahrung wichtiger ist, als die Noten des abgeschlossenen Studiums. Darüber hinaus, wird natürlich von einigen das Ego gestärkt, wenn sie wissen, dass ihre Plakate von rund 7000 Studierenden gesehen werden, oder ihre Artikel mit ihrem Namen gelesen werden. Ein weiterer Bonus für die Akler ist, dass wir im Grunde alles als Rezensionsmaterial anfragen können. Nicht alles kann behalten werden, nicht immer bekommen wir eine Zusage, aber zumindest Literatur in jeglicher Form wird gerne zugeschickt und kann von dem Akler behalten werden. Auch Comics, PC-Spiele und DVDs können kostenlos in den Besitz des Rezensierenden gelangen. Wer Lust hat, kann sie gerne beim Füllen der UniK unterstützen. Schreibt dazu einfach eine Mail an unik@uni.koblenz.de. Wir treffen uns jeden zweiten

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Donnerstag um 10 Uhr im AStABüro. An dieser Stelle möchte ich mich nun bedanken. Ich danke Ronja Thum, Klaus Bubenheimer, Ilka Jot, Fräulein Kirsten und Tom Van Helvoort für ihre gedanklichen Ergüsse, dafür, dass sie auch spontan noch Artikel einreichen, wenn versprochene von Gremien mal wieder nicht zugesandt wurden. Ich danke euch für eure stete Geduld, wenn ich mal wieder etwas vergessen habe und dafür, dass ihr die UniK mit euren Beiträgen am Leben erhaltet. Desweiteren danke ich euch für ein stets fröhliches und sehr freundliches Umfeld im AK, dafür, dass ihr an die UniK glaubt und Nadine und mich in allen Dingen unterstützt. Leider kommt von den Lesern nur sehr selten eine Rückmeldung. Kritik ist Mangelware, so dass ihr oft nicht genau wisst, ob eure Artikel gut waren, oder ob ihr etwas ändern solltet. Ich kann dazu nur sagen: Leute, ihr leistet großartige Arbeit. Ich danke euch für die fantastische Zeit und hoffe, dass sie noch lange anhalten wird. Katharina Pitzschk


H O P O


Das Prinzip der Solidarität als Grundlage der Bildung.

Das Bundestreffen der Jungen Union (JU) beschloss die Abschaffung der studentischen Selbstverwaltung in ihr Grundsatzprogramm zu integrieren. Nebst der Opposition verzweifeln an diesem Beschluss selbst die Mitglieder der konservativaffinen Splittergruppe des RCDS, sodass zweifellos die Richtigkeit dieser Entscheidung in Frage gestellt werden sollte. In Zeiten der konsequenten Einsparungen innerhalb der Hochschulen und des Bildungssystems allgemein, MUSS die Stärkung der studentischen Partizipationsmöglichkeiten an demokratischen Bildungsprozessen mehr denn je gefördert und gefordert werden. Wie sonst ließe sich die einzige Ressource Bildung auf Dauer und ihrer Nachhaltigkeit überhaupt sichern, wenn nicht die betroffenen Personen an bildungsrelevanten

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Entscheidungen beteiligt werden? Der Bolognaprozess und die damit einhergehenden, schwerwiegenden Veränderungen des hochschulpolitischen Bildungssystems fördern ein Klima der Missgunst bedingt durch einen gewollten Konkurrenzdruck zwischen den jeweiligen Hochschulen eines Bundeslandes. Dies hat zur Folge, dass ein Primat der Quantität statt der Qualität Einzug gehalten hat, sodass der gesicherte Fortbestand unseres Bildungsstandards bezweifelt werden muss. Um dieser Entwicklung entgegenzutreten, MÜSSEN sich alle Beteiligten einem alten Prinzip bewusst werden: SOLIDARITÄT! Gemeinsam müssen wir uns diesen Fehlentwicklungen entgegenstellen und Lösungsansätze entwickeln, die dem Bildungsdiktat entgegen arbeiten. Das Solidaritätsprinzip


sollte im Kleinsten beginnen und dadurch das Große verändern; d.h. sowohl Lernende als Lehrende sollten sich ihrer jeweiligen Einflussmöglichkeiten bewusst werden, diese untereinander kommunizieren und gemeinsam ihre Interessen nach außen hin formulieren. Auf nächster Ebene sollte dieses Prinzip auf Landesebene greifen, wodurch wiederum der Einfluss auf die Bundesebene gewahrt bleiben könnte. Die Ersten werden sagen: Welch eine Utopie! Doch sollte man sich stets seiner Einflussmöglichkeiten bewusst sein und das nötige Selbstbewusstsein entwickeln, offenkundige Missstände beseitigen zu wollen – und noch einmal: Dies gilt sowohl für Lernende als auch Lehrende! Bisher zeigen beide Seiten bisher größtenteils nur punktuelle und situative Entschlossenheit ihre gemeinsame Stärke auszuspielen, sodass beidseitig eher von einer Annäherung denn von einer einheitlichen Frontlinie gesprochen werden kann. So greift auch an dieser Stel-

le wiederum das Grundproblem des derzeitigen hochschulpolitischen Bildungssystems: Die gewollte Produktion von Konkurrenzdenken untereinander und damit die bewusste Schwächung einer einheitlichen Stellungnahme gegenüber den Vorgaben des Bundes. So werden alle Beteiligten ( Studenten, Institute, Universitäten ) durch ein finanziell geprägtes Druckszenario dazu gezwungen, eigene Bildungsinhalte hinten an zu stellen, wodurch die Einhaltung qualitativer Lehre nicht mehr sichergestellt werden kann. Was wäre nun zu tun? An die Studenten: Werdet euch eurer Identität als Studenten bewusst! Uni bedeutet nicht AUS -Bildung , sondern sollte dem Anspruch ganzheitlicher Bildung gerecht werden. Dazu gehört der Willen über den eigenen Tellerrand hinauszublicken und Uni als Raum von „Menschwerdung“ zu verstehen. Verabschiedet euch von der Hetzjagd nach der imaginären Währung des „creditpoint“ und

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versucht den Erfahrungsraum einer Universität für eure persönliche Entwicklung zu nutzen. Dazu könnt ihr euch mannigfach beteiligen. Ob nun kreativ, politisch, aktiv oder passiv: Hauptsache wir ziehen an einem Strang. An die Lehrenden: Ihre Lage ließe sich durchaus als „ungünstig“ wenn nicht gar „unglücklich“ beschreiben. Ihre Position zwischen den Stühlen fordert ein Höchstmaß diplomatischen Geschicks; so sind Sie dazu gezwungen, die geforderten Vorgaben so umzusetzen, dass alle Beteiligten mit geringstem Schaden damit umgehen können. Allerdings lastet zu viel Verantwortung auf zu wenigen Schultern, so dass auch an dieser Stelle ein gesteigertes Solidaritätsprinzip greifen muss: Mehr WIR als ich.

Es erscheint mehr als wünschenswert, dass die Meinungen konservativer Kreise dieses Landes keine Unterstützung mehr erfahren und auch die Junge Union in Zukunft erkennen sollte, dass die Abschaffung der studentischen Selbstverwaltung ein gefährlicher Trugschluss gewesen war. Denn nur gemeinsam können die Probleme des vorherrschenden Bildungssystems angegangen und gelindert werden. Andererseits erscheint es mehr als fraglich, ob die Junge Union es schafft, den durchschnittlich hohen Bildungsstandard ihrer Mitglieder auch in Zukunft zu halten. Solidarität. Vernetzung. Stärkung. Stefan Heimann (AStA Referent für Externe Hochschulpolitik und Mitglied der Juso Hochschulgruppe)

Bericht aus einer FachBereichsRat 2 - Sitzung Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen Die 15. Sitzung des 10. Rates des

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Fachbereichs 2 (Philologie/Kulturwissenschaften) tagte öffentlich am 27. Februar 2013. Beginn: 10.15 Uhr , Ende: 12.46 Uhr im Ge-


bäude F, Raum 144, unter dem Vorsitz von Dekanin Prof. Dr. Bauks. Die Teilnehmenden sind aus der Anwesenheitsliste zu entnehmen. Nach der Eröffnung und Begrüßung durch die Dekanin und der Feststellung der Beschlussfähigkeit, wurde die Tagesordnung beschlossen. Hier habe ich auf den Punkt „Sprachenzentrum jetzt“ hingewiesen, der in folgenden Sitzungen behandelt werden soll. Am 17. April 2013, der nächsten Sitzung, wurde wieder auf die nächste Sitzung (29.05.2013) verwiesen, da unmittelbar Gespräche zu diesem Punkt anstanden. Das Protokoll der letzten Sitzung vom 30.01.2013 wurde genehmigt, mit meiner Enthaltung, da ich dieses letzte Protokoll nicht zugesendet bekommen hatte. Anfangsschwierigkeiten der Kommunikation. Frau Karthaus vom Methodenzentrum und Qualitätssicherung war anwesend und es fand ein Austausch zur Evaluation des FB 2 statt. Es war Thema, dass die Studis die Evaluation nicht ernst nehmen. Dazu wurde auch bemerkt, dass die Studis die

Evaluation ernster nähmen, wenn eine klare Folgeverbesserung zu sehen wäre. Änderungen am Fragebogen wurden diskutiert. Auch ein Mindestrücklauf von Fragebögen wurde diskutiert, damit die Aussagekräftigkeit gegeben ist. Nachdem der Ausschuss „Studium und Lehre“ mit der Überarbeitung des Fragenkatalogs beschäftigt hat, wird das Ergebnis dem FBRat noch einmal vorgelegt. Herr Dr. Grunder (Bibliothek, Universität KoblenzLandau, Campus Koblenz) war anwesend und berichtete kompetent über Änderungen und geplante Projekte, z. B. Bindungskosten für Zeitschriften, sehr hohe Reparaturkosten von Büchern und die Folgen für die einzelnen Fachbereiche. Es wurde ein Bibliotheksverbund mit der RLB angedacht, so wie z. B. in Münster es schon Realität ist. Auch die Fernleihe und die Regelungen für Semesterapparate waren Themen, die besprochen wurden. Ein „Paketangebot“ (z. B. von de Gruyter) wird in Erwägung gezogen. Dr. Grunder bewarb noch den neuen Empfeh-

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: PSD 4YseOGU denten! irokonto für Stu Das kostenlo

Célia Okoyino da Mbabi Studentin der Uni Koblenz und Spielerin der deutschen FrauenfußballNationalmannschaft

Weitere Informationen: www.psd4you.de oder 0261/1301-0

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www.facebook.com/StudentenkontoPSD4YOU


lungsdienst (http://www.bibtip. com) der UB. Der generelle Auslauf des Studiengangs Kunstpädagogik wurde von Herrn Lilkendey vorgestellt. Da Herr Prof. Tavernier (Auslandsaufenthalt) nicht anwesend war, wird nach seiner Rückkehr im Eilentscheid über die Letztversion befunden und dann an das Präsidialkollegium weitergeleitet. Dies habe ich natürlich kritisch und verärgert zur Kenntnis genommen. All unsere Proteste und Aktionen haben nun diesen offiziellen Weg zu akzeptieren. Die Lehraufträge für das Wintersemester 2012/13 und Sommersemester 2013 wurden einstimmig durchgewunken. Der Bericht der Dekanin beinhaltete einen kurzen Bericht aus der Dekanesitzung

vom 13.02.2013. Sciport-Einträge sind für die DFG-Mitgliedschaft wichtig. Aus der Senatssitzung vom 26.02.2013 berichtete sie u. a.: Gespräch mit Staatssekretärin Frau Reis wegen unzureichenden Grundausstattung der Universität am 12.03.2013. Am 11.03.2013 gibt es Einzelgespräche der Hochschulleitung mit den Dekanen am Campus Koblenz (bis zu 3 Vertreter/FB), Thema: Entwicklungskonzept. Schriftliche Mitteilungen: siehe Protokoll Alles Gute und bis später Peter Babnik

Alle Jahre wieder… Zu Beginn jedes Semesters stehen wir alle vor der wichtigen Frage: Anwesenheitskontrolle, darf der Dozent das? Eine Anwesenheitspflicht in seiner konsequent ausgeführten Form mit Anwesenheitskontrolle gibt es natürlich noch. Gerade in Seminaren und

Übungen dürfen und sollen diese auch geführt werden, vor allem wenn durch sogenannte „KLIPSLeichen“ anderen Leuten der Platz verwehrt wird. Jedoch ganz klar: In Vorlesungen dürfen keine Anwesenheitskontrollen mehr durchgeführt werden. Sollte das in einer

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Vorlesung der Fall sein, so wendet euch bitte vertrauensvoll an uns (asta@uni-koblenz.de), wir leiten das für euch weiter. Hier gibt es einen Senatsbeschluss, welcher die Anwesenheitskontrolle in Vorlesungen untersagt. Wir appellieren jedoch noch ein-

mal an jeden von euch: Besucht eure Vorlesungen, Seminare und Übungen in gleichem Umfang. Ihr schadet mit einer Nichtanwesenheit im Zweifelsfall nur euch selbst. Yvonné Stoßhoff

Der AStA stellt sich vor - Teil 1 ... damit ihr endlich auch Gesichter zu den Namen habt

Christoph Primm - SommerUni

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Conrad Szudra - Vorsitz

Heike Rinderspacher - Finanzen

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Maria Lebeda, Sabine Kottenhahn - Soziales

Nadine Kaiser - Presse/UniK

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L E S E F U T T E R

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Richard Schwartz Das erste Horn - Das Geheimnis von Askir 1 „[…] der Zufall wollte es, dass ich in jenem Moment aufsah, als sie die Gaststube betrat. Die Frau verstand es, einen Auftritt hin zu legen: Erst der Blitz, welcher die dunkle Gaststube durch die Ritzen der Fensterläden erhellte, dann der Donner, der die Erde erbeben ließ. Dass sie in diesem Moment die Tür zur Gaststube aufstieß und ein kalter Luftzug die Hälfte der rauchigen Talgkerzen in der Stube erlöschen ließ, war sicherlich Zufall.“ Mit diesen Worten leitet Richard Schwartz die Geschichte um Havald, den Wanderer, Leandra die Maestra und den Nekromantenkaiser ein. Über sechs Bände

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hinweg erzählt Havald seine Geschichte, in der sich immer wieder Nebenstorys entwickeln, die letzten Endes auf meist erstaunliche Art und Weise den Weg zurück zum eigentlichen Ziel der Reisegruppe finden. Im ersten Teil des „Geheimnis von Askir“ unter dem Titel „Das erste Horn“ wird der Grundstein für die besagte Reise gelegt, indem sich nach und nach die Geheimnisse des Hammerkopfs, einer Herberge am Fuß der Donnerberge, erschließen. Schwartz glänzt im ersten Band seiner Reihe mit einer Balance aus spannender äußerer Hand-


lung und innerer Konflikte des Wanderers die ihresgleichen sucht, sowie mit einer vielfältigen Palette an Charakteren die jeder für sich Interesse und Faszination auf einem ganz eigenen Wegen erzeugen. Jedem Fantasy-Fan kann ich dieses Buch nur empfehlen. Es eignet sich ideal dazu sich in die Schreibweise des Autors einzulesen, da es zum einen repräsentativ für dessen Stil steht und zum andern eine in sich ziemlich abgeschlossene Geschichte enthält, sodass man auch problemlos nach dem 1. Teil aufhören kann die Reihe

zu lesen. Für diejenigen, die Gefallen an dem Buch finden, eröffnet sich eine Welt vielseitiger Kulturen, Magie und Pläne, die in ihrer Detailliertheit ihresgleichen suchen, denn mit dem „Geheimnis von Askir“ ist die Geschichte noch längst nicht vorbei, denn es ist nur der Auftakt zu den Götterkriegen, deren Ende bis heute noch nicht in Sicht ist. Tom Van Heelvort

Kim Harrison – Blutspur Zunächst klingt die Einführung in die Geschichte um die Runnerin Rachel Morgan wie eine schlechte Parodie auf Endzeit-Distopien, denn durch genveränderte Tomaten wurde ein Virus auf der Welt verbreitet, der einen Großteil der

Menschheit ausgerottet hat. Nur sogenannte Inderlander bleiben weitestgehend von der Katastrophe verschont. Zu diesen zählen gleichermaßen Vampire, Untote, Hexen und Pixies, die nun nicht mehr in so starker Unterzahl

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sind, dass sie sich verstecken müssen. Doch das Outing als Inderlander verbreitet unter den normalen Menschen Angst und Schrecken. Eine eigens für diesen Fall eingerichtete Agentur soll für die Kontrolle der Inderlander sorgen. Rachel Morgan arbeitet dort als Kopfgeldjägerin und verhaftet fehlgeleitete Andersmenschen, die dann zur Rechenschaft gezogen werden. Doch ihre Aufträge werden immer profaner bis sie die Nase gestrichen voll hat und sich dazu entschließt mit einer Vampirin eine eigene Agentur aufzumachen. Leider setzt sie sich damit selbst auf eine gehei-

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me Abschussliste, von der man gewöhnlich nur durch endgültiges Ableben gestrichen wird. Auch wenn man zu Beginn denkt, man habe es mit einer oberflächlichen Handlung zu tun, die man überhaupt nicht ernst nehmen kann, sind die Hollow-Romane wirklich angenehm zu lesen. Der Leser kann sich gut in die Hauptfigur hineinversetzen, die nicht nur Erfolge, sondern vor allem Rückschläge erfahren muss. Die Geschichte ist locker und leicht geschrieben, so dass man in keinem Moment angestrengt wird. Gerade der Umstand, dass man es nicht mit einem epischen Fantasy-Abenteuer zu tun hat, sondern mit den normalen Alltagsproblemen einer selbständigen Hexen-Kopfgeldjägerin, macht die Reihe zu einem amüsanten Lesevergnügen. So sind die Bücher vor allem auf viele lustige Momente oder ironische Situationen ausgelegt, die dem oft überepischen Genre den nötigen Witz verleiht, der benötigt wird, um aus der Masse herauszustechen. Ilka Jot


Das Tarot 22 Karten. 22 Kurzgeschichten. 22 Autoren aus der Fantasyszene. 22. Illustrationen. Die Herausgeberin Fabienne Siegmund hatte die Idee das Schicksal entscheiden zu lassen und zog für jeden der 22. Autoren, eine Tarotkarte. Diese hatten dann die Aufgabe für diese abwechslungsreiche Anthologie ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen und zu ihrer Tarotkarte eine passende Kurzgeschichte zu schreiben. Herausgekommen ist ein überraschende Sammlung der unterschiedlichsten Geschichten. Dabei steht manchmal die Karte selbst im Mittelpunkt, manchmal ihre Aussage oder es ist einfach eine Neuinterpretation.

Zu Beginn wird aber erst einmal eine Einführung in das Mysterium Tarot gegeben. Durch verschiedene dubiose TV Sender und Internetseiten ist das Tarot an sich schon bei dem ein oder anderen negativ konnotiert, hier wird aber sehr schön aufgezeichnet, dass es um viel mehr geht als um Hellseherei. Es geht darum sich mit sich selbst und seiner Umwelt zu befassen, Bewusstsein zu schaffen und Dinge auch mal von einer anderen Seite zu betrachten. Selbst Psychotherapeuten nutzen mittlerweile schon Tarotkarten um mit ihren Patienten in einen fruchtbaren Dialog zu kommen. Ein kleiner Exkurs in die Ge-

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schichte des Tarots wird dem Leser auch angeboten. Dann folgen 22. unterschiedliche Kurzgeschichten von bekannteren Fantasyautoren wie z.B.: Nina Behrmann, Thilo Corzilius, Oliver Plaschka, Christoph Marzi und weiteren wunderbaren Autoren. Jeder Leser wird „seine Geschichte“ finden und sicherlich auch eine die im nicht so zuspricht. Das macht aber gerade den Reiz dieser Anthologie aus. Es sind nicht nur 22 aneinandergereihte unterschiedliche Geschichten, es sind 22 komplett verschiedene Schreibstile und Fantasiewelten, von der historisch angehauchten bis zur Sci-Fi Kurzgeschichte. Begleitet werden die jeweiligen Geschichten von einer Titelillustration. Drei Künstlerinnen (Elke Brandt, Tatjana Kirsten und

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Chris Schlicht) haben sich auf die Geschichte und die Tarotkarte eingelassen und eine passende Illustration gezaubert. Für jeden der Fantasybegeister ist und sich für Tarot interessiert ist diese Anthologie ein Muss! Auch um vielleicht ein neues Erzähltalent für sich zu entdecken. Auch für eine kleine kurze Flucht aus dem Alltag sind diese schnellen Weltenöffner herrlich. Fräulein Kirsten


Fun

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Wii U

„Nein, komm hier entlang!“, „Lauf, lauf!“, „Du bist zu langsam, lauf weg, du musst kotzen. Ich fresse es dann“. Diese und viele weitere Kommentare, unterstützt durch ständiges lautes Gelächter, hallte an einem Montagabend durch das ganze Haus, als fünf verrückte Studenten auf meinem Sofa lungerten, um die Wii U zu testen. Mit Energiedrinks und Chips bewaffnet machen wir uns zunächst auf, die Welten von NintendoLand zu erobern. Die Auswahl für fünf Spieler war leider begrenzt, doch die drei Spiele, die uns zur Verfügung standen, spielten wir den ganzen Abend rauf und runter, ohne dass es langweilig wurde. Fressen, Laufen, Kotzen, Fressen. Dabei sah der Jäger,

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oder beim Mario-Mini-Spiel und im Geisterschloss, der gejagte auf seinem GamePad mehr „Ich kann euch seheeeen!!!“, als die übrigen Spieler. Dadurch war es ein amüsantes, heilloses D urcheinander. Das New Super Mario Bros. U gaben wir allerdings schnell auf, da ein vernünftiges Vorankommen in weiter Ferne lag. Die Yoshis schluckten und spuckten ihre Kompanen und feuerten sie dadurch immer wieder in ihr Verhängnis. Spieler rannten voraus und ließen ihre Freunde sterben. Irgendwann tippte ich nur noch verzweifelt auf meinem GamePad herum, lies Steine erscheinen, wo keine sein sollten und die anderen verzweifelt gegen eine plötzlich auftauchende Mauer springen lie-


ßen. Die Wii U bescherte uns einen lustigen mit Dauergelächter untermalten Abend und bewies auch später, dass sie ältere Menschen, meine Eltern, wieder zu kleinen Kindern werden lassen kann. Grunddaten Die Wii U-Konsole selbst ist mit einer Breite von rund 17 cm, einer Tiefe von 27 cm sowie einer Höhe von etwas unter 5 cm kleiner als Xbox 360 S und Playstation 3 Slim, aber minimal größer als der eigene Vorgänger. Das Gehäuse besteht aus solidem Plastik und wiegt insgesamt 1,6 Kilogramm. Mit der HD-Auflösung ist die Wii U ihrem Vorgängermodell weit voraus und ist ungefähr auf einer Linie mit der PS3 anzusiedeln. Allerdings ist diese schon beinahe fünf Jahre alt und in diesem Kontext ist bei der Wii U die Grafik schon beinahe wieder veraltet. Für die typischen Wii Spiele macht dies nichts aus. Die süße Grafik von Mario, Nintendo-Land oder Ravin Rabbits ist durch ihren Comicstil eher für weniger anspruchsvolle Gamer, Kinder und Familien gedacht, so

dass ein paar Pixel mehr oder weniger das Spielevergnügen nicht verringern. Leider fehlt eine BluRay-Unterstützung und so ist die Wii seinem Sony-Konkurrenten gegenüber durchaus im Nachteil. Die Erstkonfiguration dauert zwar ein paar Minuten, ist aber erstaunlich leicht und sehr hilfreich. Es wird immer angegeben, was als nächstes zu tun ist, wie mit dem GamePad gespielt wird und, zum Beispiel bei Nintendo Land, wie sich der Spieler durch die Welt bewegt. Bei den Spielen wird leider immer wieder gefragt, ob eine Pause eingelegt werden möchte. Dies ist grundsätzlich sinnvoll für Dauergamer, damit sie keine quadratischen Augen bekommen, an einem Abend mit Freunden, die sich gerade kringeln vor Lachen über die Spiele, ist es aber eher nervig. Für kleine Spielereien und Menschen, die Wert darauf legen, ist die Kreierungsmöglichkeit des Mii umfangreicher geworden. So ist es mittlerweile möglich, den Mii exakt nach seinem eigenen Bilde zu erschaffen.

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GamePad Wirklich neu an der Wii U ist der Game pad- Controller, der aufgrund seines 6,2 Zoll (umgerechnet 15,7 cm) großen Displays in der Mitte eher an eine HandheldKonsole oder ein Tablet erinnert als an ein klassisches GamePad. Das WII U GamePad ist trotz seines unförmigen und umständlichen Äußeren gut zu bedienen und liegt gut in der Hand. Für präziseres Antippen des Touchscreens ist an der Rückseite des Pads ein Stift befestigt. Er ist sehr praktisch, muss aber nicht viel genutzt werden. Ein herkömmlicher Finger reicht in der Regel vollkommen aus. Die Grafik des Pads kommt zwar mit 854x480 Pixeln, Pixeldichte von 156 ppi, an die eines iPhone5 mit 326ppi nicht heran, reicht aber vollkommen aus, um auch kleine Schriften zu erkennen. Die drahtlose Anbindung an die Konsole ist hervorragend gelungen, die Übertragung der Videodaten zum Display klappt verzögerungsfrei und stabil. Gerade beim Spiel Nintendo-Land hat das GamePad gehalten was es

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verspricht. Im Multiplayer Modus ist es irre witzig einzusetzen. Hier übernimmt der GamePad-Spieler eine andere Rolle, als die restlichen Mitspieler mit den normalen Controllern. Mal ist er der Gejagte, mal muss er die anderen einfangen. Dabei ist auf dem GamePad mehr zu sehen, als für die anderen Spieler, auf dem Fernseher, so dass er einen kleinen Vorteil ihnen gegenüber hat. In anderen Spielen, wie New Super Mario Bros. U, übernimmt der GamePad-Spieler die Rolle des Helfenden und kann in das Geschehen auf dem Fernseher über sein Pad eingreifen (siehe hier für New Super Mario Bros. U auf Seite 48). Im Singleplayermodus kann gut und gerne auf das Pad verzichtet und auf einen herkömmlichen Controller zurückgegriffen werden. Das ständige switchen zwischen GamePad und Fernseher ist auf Dauer etwas nervig und behindert das laufende Spielvergnügen. Das GamePad der Wii U verfügt über die klassischen Steuerelemente: Zwei AnalogSticks, ein digitales Steuerkreuz sowie vier Feuer- und vier Schul-


tertasten, die allesamt digital ausgelegt sind. Rückwärtskompatibilität Diese ist bei der Wii U ein großer Pluspunkt. Durch die Rückwärtskompatibilität können die Wii Remote Controller samt Nunchuk, die Sensorleiste und Spiele der Wii auch für die Wii U verwendet werden. Dies spart eine Menge Geld ist super praktisch, da viele noch das Zubehör für die Wii besitzen. Das einzige Problem ist, dass die Controller für einige Spiele Wii MotionPlus haben müssen, dafür also nicht zu alt sein dürften. Laut Nintendo laufen die »meisten« Wii-Spiele auch auf der Wii U, das Bild wird entsprechend hochskaliert und sieht dadurch etwas besser aus als auf der Wii. Bis zu fünf Spieler Ein großes Plus, ist, dass bis zu fünf Spieler gleichzeitig spielen können. So steht einem fantastischen Spieleabend mit Freunde nichts mehr im Wege. Bei NintendoLand zum Beispiel gibt es hier lustige Mini-

spiele, die zu fünft einen riesen Spaß machen. Ob als keine Tierchen Bonbons Sammeln und wieder ausspucken, wenn man zu fett zum Weglaufen ist, oder als Mario, der vor vier Toads wegläuft: Die gute Laune ist garantiert. NintendoLand hat viele Minispiele; die Anzahl derer, die zu fünft zu spielen sind, ist allerdings leider sehr begrenzt Diese wenigen Spiele können aber stundenlang gespielt werden, ohne dass sie langweilig werden. Bei New Super Mario Bors U sollten die Spieler schon ein eingefleischtes Team sein, um sich nicht gegenseitig zu behindern und zu ermorden. Im Singleplayermodus ist das Zocken ohne GamePad zu empfehlen, da das ständige Switchen zwischen GamePad und Fernseher den Spielfluss behindert. Fazit Trotz der HD und Mario in 3D ist und bleibt die Wii U eine Partyund Familienkonsole. Wenn noch keine Wii im Haus ist, sollte auf jeden Fall eine Wii U angeschafft

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werden. Sie ist ihr Geld in Hinblick auf das Spielevergnügen mehr als wert. Ich hätte gerne mehr als vier Wochen mit der Wii U verbracht, die mit ihrem abgerundeten, ansprechenden Design perfekt in mein

Regal passte. Nun erinnert nur noch ein leere, mit Staub umrandeter, Fleck an die Spieleabende mit Familie und Freunde, bei denen der Spaßfaktor nicht zu kurz kam. Katharina Pitzschk

New Super Mario Brothers U

Allgemein New Super Mario Brothers für die Wii U bleibt seinem Vorgänger treu und ist somit ein Muss für alle Mario-Fans. Die entzückend verspielte Oberwelt, die mehr beinhaltet, als das einfache Lotsen von

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Mission zu Mission ist zurück und das schöner als je zuvor. Gegner, denen man ausweichen muss, kleine Puzzles, versteckte Extras, Geister, die sich verstecken und einem unerwartet in den Rücken fallen und kleinen Dieben, „Nabbits“, die in bereits besuchte Levels flüchten, wo man sie für eine kleine Belohnung verfolgen muss. Die Grafik hat sich, dank HD, im Vergleich zu seinem Vorgänger verbessert. Die Ladezeiten der Level sind sehr kurz. In den Levels sind viele kleine Details, wie Lichteffekte, zu entdecken, die Figuren


und Level erscheinen plastischer. Doch HD ist nicht gleich HD und so ist der Mario U nicht viel anders als sein Wii-Bruder. Die Level sind sehr abwechslungsreich, jedoch sehr einfach zu spielen, so dass sie auch für Mario-Anfänger leicht und schnell zu bewältigen sind. Alle Mario-Fans wird es sicherlich freuen, dass Yoshi wieder dabei ist, um Mario und seine Freunde zu unterstützen. Multiplayer Das Spiel wurde zu fünft getestet. Vier spielten die Figuren mit dem alten, gewohnten Controller. Der fünfte Tester spielte mit dem Gamepad, um die Helden zu unterstützen. Gut ist, dass Mario mit fünf Personen gespielt werden kann, allerdings entpuppt sich dies auch als deutlich schwieriger. Die 4 Spieler stehen sich ständig im Weg und sterben so permanent. Man kann nicht richtig springen, da immer ein Spieler im Weg ist, läuft ein Spieler zu weit vor stirbt der hintere, da er aus dem Bild „fällt“. Für vier Spieler ist der Screenab-

schnitt also definitiv zu klein. Außerdem sollte man aufpassen mit wem man zusammen Mario spielt. Die Tester haben sich gerne den Spaß daraus gemacht ihren Mitspieler von Yoshi schlucken und ausspucken zu lassen, oder extraschnell vor zulaufen, so dass die anderen nicht hinterher kamen und starben. Der Spieler mit dem Gamepad hat es auch nicht viel leichter. Er selbst hat keine Figur, kann aber den anderen mit seinem Gamepad helfen. So kann er Gegner kurz betäuben oder Steine zwischen Schluchten platzieren, damit seine Mitspieler nicht herunterfallen. Allerdings ist dies nicht so einfach wie es klingt, da der Spieler nie auf alle Figuren achten kann. Hilft er einem Spieler mit einem Stein, damit dieser nicht in den Abgrund fällt, springt ein anderer gegen diesen und stirbt aufgrund des plötzlich erscheinenden Steines. Für den helfenden Spieler wird Mario schnell langweilig, darum ist es zu empfehlen, die Controller zwischen den Leveln untereinander zu tau-

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schen.

die Zeit abgelaufen.

Singleplayer Im Singleplayermodus kann der Spieler zwischen dem Gamepad und dem herkömmlichen Controller wählen. Dieser reicht quer gehalten völlig aus. Das Gamepad ist nur sinnvoll, wenn der Spieler außerhalb des Fernseher spielen möchte. In der ersten Hälfte des Spiels ist New Super Mario Bros. noch richtig einfach, so dass einem geübten Spieler beinahe die Motivation genommen wird. Doch kaum zu glauben: Mario U für den Singleplayer wird ab der zweiten Hälfte erstaunlich schwer. Es werden sehr präzise Sprünge gefordert, Giftseen und Lavafluten verringern die Lebensdauer rasant und pro Level gibt es nur einen Checkpoint. Sehr knapp angelegt sind die Zeitlimits der einzelnen Level. Des Öfteren ist man froh, endlich mal nicht daneben gesprungen, oder von einem Gegner getötet worden zu sein und dennoch erscheint plötzlich das zum Verlieben aggressiv-machende „Game over“. Wieder einmal ist

Bevor sich Interessenten davon aber abschrecken lassen: New Super Mario Bros. U enthält die gewohnten Erleichterungen. An den Checkpoints wird die Figur automatisch vergrößert. Geht man während eines Levels fünfmal auf einen Checkpoint, so ist der „Super Guide“ mit Luigi aktivierbar. Der kleine Bruder von Mario läuft dann mit einem durch das Level und zeigt, wie es richtig zu spielen ist. Das Spiel ist auf jeden Fall zu empfehlen. Singleplayer sollten sich durch die anfängliche Einfachheit nicht abschrecken lassen: Es wird garantiert schwerer. Wenn mehrere Spieler durch die Level toben möchten, sollten sie vielleicht ein wenig mehr Rücksicht aufeinander nehmen, als unsere Tester. Diese hatten zwar eine Menge Spaß, aber an ein Vorankommen war nicht zu denken. Katharina Pitzschk


Uni Kino 27. Mai – Circus Maximus – 20 Uhr

G en Genre: Action-Drama Eintritt, Popcorn, Chips frei – Getränke €1,50 * ) Aus rechtlichen Gründen dürfen wir nicht mit dem Filmtitel werben.

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Horoskope Wassermann (21.01.-19.02.) Uni Es gibt solche, solche und solche. Ja. Aber von solchen solltest du doch besser die Finger lassen. Geld In Kreuzberg gibt’s nicht nur Kreuzer. Glück Hast du dir die Donauquellenquallenwellen aus deinem Genetikexperiment patentieren lassen? Dann hör auf rumzuheulen. Außerdem du hast immer noch einen Audi! Fische (20.02.-20.03.) Liebe Tausend Minuten bis zur Unend-

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lichkeit und wenn es jetzt noch für warme Füße reichen würde, dann wäre doch alles perfekt gelb kariert. Uni Manchmal ist es besser in der Gefriertruhe zu baden, als selber zum Urlaub zu werden. Da hilft nur eins: In der Vorlesung Muscheln sammeln! Geld Benutze keine grünen Stifte.

Widder (21.03. - 20.04.) Uni Studier erstmal das Leben, Alter! Liebe/Geld/Glück Job weg, Frau weg, Kind weg, Geld weg, Haus weg und wer ist an al-


lem Schuld… rate mal… Gesundheit Hey, du bist der Grippewelle entkommen! Du Glückspilz!

Uni Einmal gerülpst ist zweimal gelernt. Glück Die Marzipannagelfeile solltest du dir umgehend patentieren lassen.

Stier (21.04. - 20.05.) Uni Hawaii? Bist du sicher? Aber das hatten wir doch letztes Jahr schon...krass oder? Du solltest das noch mal überdenken. Liebe Du bist der Müll in meinem Spitzer. Das Kaugummi unterm Tisch. Ach wenn doch jeden Monat Valentinstag wäre. Geld Sing, wenn du Treppen steigst und ein Geldsegen wird dich erwarten.

Zwilling (21.05. - 21.06.) Liebe Fragen über Fragen. Um Antworten zu bekommen, solltest du deine sterbliche Hülle aufgeben und gen Himmel fahren. Aber lass dich auf dem Weg nicht von Außerirdischen entführen.

Krebs (22.06. - 22.07.) Liebe Rettet die Einhörner, Benzyl Benzoate, Polysorbate und Methylisothiazolinone. Tötet Seite 56! Uni Dein Mensaessen spuckt dich an und für dich öffnet sich für einen kurzen Moment der Kosmos der Genialitäten. Leider erstickst du dabei fast an deinem Kaugummi. Glück Schluckauf. Klopapieressen. Flugzeuge mit Wellenbad. Laser im Keller.

Löwe (23.07. - 23. 08.) Liebe Deine größte Waffe ist dein Herz. Perfekt also für Voodoozauber. Ein bisschen Glitzer, Sägespäne, Salz und Curry. Lasst es euch schme-

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cken! Uni Die Stadtverwaltung hebelt dich aus deinem Sessel, schieb die Referate nicht bis ultimo auf, Grünkerndinkelbürger sind auch nicht fleischloser. Riechst du es denn nicht? Geld Es stinkt. Denn du hast es dir nicht ehrlich verdient! Ich habe es gesehen...was nun? Fifty-fifty?

Jungfrau (24.08. - 23.09.) Glück Stevia , Eier, Fanta, Eier, Heidelbeeren, Eier, Mangos –ohne Worte. Nicht nett. Du bist eine Seifenblase, hast aber nur Glück, wenn du an einem Dienstag oder am 27. Geburtstag hast. Uni Du bist auf der Suche. Nach dir, nach der Welt, nach den Antworten, nach dem Sinn. Die Obstschale steht vor dir. Physalis, Apfel, Mango, Erdbeere, Banane. Welches Wort passt nicht? Geld Das ist die Farbe wenn man das Rot aus Orange zieht. Was nicht

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Gelb sondern Geld? Achsooo.

Waage (24.09. - 23.10.) Liebe Einseitig dünn auftragen, andrücken und eventuell nachkorrigieren, bestreichen, antrocknen lassen, nochmals dünn bestreichen, zusammendrücken. Fertig. Uni Ohne die deklarierten Werte geht gar nix. Hände weg von Koffein. Mehr Rhabarberbarbarenschaber! Und nicht in der Vorlesung popeln! Glück Dein botanischer Gattungsname bringt dir gerade wenig Glück, aber trau dich, du hast die einmalige Fähigkeit mit deinen Rülpsern den Reizdarm von labilen Laktoseläusen zu heilen. Ab zur Heiligsprechung.

Skorpion (24.10. - 22.11.) Liebe Kein Winterschlaf. Wenn du jetzt Ascorbinsäure aus der Reliquie in Niederhosenbach konservierst


wirst du vom Auto überfahren. Wenn nicht hast du gute Chancen deine Liebe zu finden. Uni Kannst du rechnen? Kannst du Penicillin aus Schimmelpilzen isolieren? Bist du ein schwimmendes Meerschweinchen oder ein spanischer Seefahrer? Herzlichen Glückwunsch, dann bist du an dieser Uni genau falsch. Geld Deine politischen Ziele passen nicht zur Musik. Du wirst also doch lieber Tonträger. Was für ein liturgisches Drama.

Schütze (23.11. - 21.12.) Liebe Dû bist mîn, ich bin dîn. des solt dû gewis sîn. dû bist beslozzen in mînem herzen, verlorn ist das sluzzelîn: dû muost ouch immêr darinne sîn.. Uni Visionen über Visionen. Dein Fach Hellseherei wurde abgeschafft, wie konntest du das übersehen? Glück Der Trendscout sucht dich, leider wurde er auf dem Weg zu dir von

einem Ultraschallgerät erdrosselt. Jetzt sind dir alle Türen zu Castingshows offen.

Steinbock (22.12. - 20.01.) Liebe Deinen Traumurlaub hast du ja schon in der Tasche, aber wie wäre es mit einem neuen Kamel, das spuckt und spuckt und spuckt.... Kekse? Uni Sommer Sonne Sonnenschwein. Du wirst ein Glückskleblatt finden und von den drei schwarzen Schwestern zum Kaffee eingeladen. Tee? Glück Viel Glück zum Nichtgeburtstag, viel Glück, viel Glück, für dich, für mich, für dich, viel Glüüüüüück. Kuchen?

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Sneak-Preview Stoker - Die Unschuld endet Die junge India Stoker (Mia Wasikowska) ist ein typischer Außenseiter, der sich in keinem Freundeskreis etablieren kann oder will. Als auch noch ihr Vater und gleichzeitig bester Freund Richard (Dermot Mulroney) in einem tragischen Autounfall ums Leben kommt, scheint India zunächst den Boden unter den Füßen zu verlieren. Auch ihre Mutter Evelyn (Nicole Kidman) kann ihr nicht die nötige Stabilität bieten. Jedoch scheinen sich die Dinge zu bessern als der bis dahin unbekannte Bruder des Verstorbenen bei den beiden Frauen einzieht. Aber Charles (Matthew Goode) hat seine Koffer kaum ausgepackt, da geschehen schon die ersten seltsamen Ereignisse im Umfeld des Hauses Stoker. Zunächst scheint sich keiner Gedanken darüber zu machen, doch dann gerät India selbst in das dunkle Geschehen und setzt dadurch langsam ein grausiges Puzzle zusammen. Bewertung des Autors:

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Der britisch-amerikanische Psychothriller versetzt seine Zuschauer in jeder seiner 99 Minuten in Erstaunen. Nicht nur die schauspielerische Leistung sorgt für Authentizität und Gänsehaut, sondern vor allem die vielen unerwarteten Ereignisse, die seine Handlung absolut unvorhersehbar machen. Auch handwerklich ist der Film von hoher Qualität, die Details in Schnitt und Bildübergängen, die Verbindung von Dialogen und Handlung der Figuren unterstreichen die Spannung offensichtlich und/oder subtil, so dass der Zuschauer sich mitten im Geschehen befindet. Viele kleine Hinweise, die zunächst als unwichtig erscheinen, fügen sich im Laufe des Films zu einem großen Ganzen zusammen, das in einem finalen AHA-Effekt endet. Absolut sehenswert, unbedingt anschauen!

lka Jot


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Sudoku

Schwierigkeitsgrad: leicht

Schwierigkeitsgrad: leicht

Schwierigkeitsgrad: mittel

Schwierigkeitsgrad: schwer

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Kreuzworträtsel Hptst. von Thailand

Auszug Lendenmuskel

Gartenteil

gebildet ein Temperaturgrad

Schreibflüssigkeit

sehr warm bewegl. Körperteil

Fangseil

jüdischer Monatsname

Geschwindigkeit Abstufung

Wagenladung

Gegenstand

Raserei

gewitzt, schlau

franz. Südseeatoll

Bootsteil

Kfz-Z. Magdeburg

Gedeck Farbe beim Roulett

Sportpreis poet.: Unwahrheit

Grundlage

vorhersehen

Kfz-Z. Itzehoe

Erdtrabant Türgriff

Stock

Südostasiat

griech. Buchstabe

wichtig

röm. Grenzwall

Edelgas

veraltet für Oboe

arab. Artikel

Schiffsleinwand sinnvolle Rede (griech.)

Hohlraum in Felsen

Lumme Opfertisch

Tragetasche

Mittellosigkeit

Nagetier

Anrede in England

Besen

Söller

karibischer Inselstaat

dauernd

Fleischsülze

norddt.: Mädchen

possenhaft

Schauspiel westafrik. Staat

Heeresteil

Abk.: Rückgaberecht

Eigenname d. Eskimos

Schonkost Laubbaum

Verzierung

franz.ital. Küstenstreifen Bienenzüchter

Vorname von Delon

israel. Amtssprache

Pflanzenstiel

Kalenderanzeige

USAnkerBundes- winde staat

Gedenkkreuz

Schweinelaut

jene

männl. Haustier

Modestil (engl.)

Weichkäse

moham. Name für Gott

Fragewort

künstl. Haarfarbe

Monatsname

Balten

Zahlenglücksspiel

Einkommen

Teil des Fingers

Fußstoß

kräftig

Rauchkraut Name d. germ. Kriegsgotts

Impfflüssigkeit

Koralleninsel

englisch: nach, zu

Rundfunkgerät

Fleischscheibe

Umriss

Hühnervogel

tourist. Unternehmen

Heilplanze

lat.: ich

am Ende

Kopf Teil des Kopfes

StadtGegenteil teil von von Köln Frieden

Todeslauf

Stadt in Nigeria Büchergestell

Steinart

betagt

Gaunersprache

lateinamerik. Tanz

juristisch beglaubigt

nahrgebräuch- haftes Getränk lich

lat.: folglich, also

eingefräste Rille

pakist. Großstadt

Eingebung Inserat

Rollkörper

www.apotheken-raetsel.de

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Ausgabe 24 „Leichte Kost“ Juni 2013 Deadline: 24.05.2013

A u s g a b e 24

Titelthema Legendäre Unierlebnisse „Leichte Kost

Thema

Leichte Kost UniK

liegt schwer im Magen“ (Ilka Jot), Ma-

Das Studierendenmagazin Juni 2013

thematik von Klaus Bubenheimer, weitere Artikel rund ums Thema „Leichte Kost“ von Ronja Thum, Tom Van Helvoort und den Mitgliedern der UniK-Redaktion. Studentenleben Rausreißfragebogen zum Thema „Eure Lieblingsveranstaltung“. Wie immer gibt es etwas zu gewinnen und euer Lieblingsdozent erhält eine Urkunde. Und wie immer dabei: „5 Superhelden“ von Fräulein Kirsten, Horoskope, ein Gewinnspiel und vieles mehr.

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Unik 23  

Thema: Einer für alle, alle für einen