Page 1

E X T R A B L A T T !

UniK

Das Studierendenmagazin

StuPa-Wahl 2013 1


4 Listen. 19 Sitze. 22. - 24.01. im D-Foyer

Deine Uni. Deine Entscheidung. Deine Wahl 2013. 2


INHALTSVERZEICHNIS Allgemeine Informationen 04 06 07 08

Studierendenschaft Studierenden Parlament (StuPa) Allgemeiner Studierenden-Ausschuss (AStA) Fachschaft

Listen 10 14 20 24

Aktive JuSo-Hochschulgruppe CampusGr端n GEW Studis LA POLIT

Zusatz-Info FBR- und Senatswahlen 29 30

Senatswahlen FBR-Wahlen

Die Hochschulgruppen sind f端r die Inhalte ihrer Wahlwerbung selbst verantwortlich.

3


Studierendenschaft Damit du überhaupt weißt, für wen und was du deine Stimme bei der anstehenden Wahl des Studierendenparlamentes abgibst, findest du auf den folgenden Seiten grundlegende Informationen zu den unterschiedlichen Gremien der studentischen Selbstverwaltung. Die Studierendenschaft ist die Gesamtheit aller Studierenden sowie Doktoranden, die an unserer Universität eingeschrieben sind. Somit bist auch du ein Teil davon. Unsere ist eine verfasste Studierendenschaft, da sie als öffentlich-rechtliche Körperschaft als ein Teil unserer Universität in deren Verfassung verankert ist. Es gibt auch Bundesländer, die keine verfasste Studierendenschaft besitzen, sie organisieren sich in sogenannten unabhängigen Studierendenschaften. Die Studierendenschaft regelt ihre Angelegenheiten selbst (man nennt es auch studentische Selbstverwaltung). Damit dies geordnet abläuft, hat sie sich die Satzung der Studierendenschaft (SdS) gegeben, die sich nach dem Hochschulgesetz von Rheinland-Pfalz richtet. Jeder Studierende zahlt um sich rückzumelden im Semester einen

4

Beitrag, derzeit in Höhe von 109€. Davon gehen 12,60€ an die Studierendenschaft (zum Sommersemester erhöht sich der Beitrag von 109€ auf 111,40€, darin eingeschlossen eine Erhöhung von 12,60€ auf 15€). Bei 6.688 Studenten an unserer Universität macht das rund 84.268 Euro pro Semester. Da die Studierendenschaft sich selbst organisiert, bestimmt sie selbst, wie viel Geld sie pro Semester bekommt. Sowohl bei dieser finanziellen als auch bei allen anderen Angelegenheiten dürfen nur Mitglieder der Studierendenschaft entscheiden und mitbestimmen. Weder die Hochschulleitung oder das Ministerium, noch Dozenten dürfen sich an Abstimmungen und Entscheidungen beteiligen. Die Studierendenschaft wird vertreten durch das Studierendenparlament (StuPa) und den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA). Du als Teil dieser Studierendenschaft hast das Recht an der studentischen Selbstverwaltung mitzuwirken. Möglich ist neben der Stimmabgabe für das StuPa auch eine Kandidatur für eben dieses oder den AStA. Außerdem kannst du dich in Fachschaften (Vertreter der einzelnen Fachbereiche), Arbeitskreisen oder dem Verwaltungsrat des Studieren-


denwerks beteiligen. Alle Sitzungen des StuPa und des AStA sind hochschulöffentlich, d.h. du kannst diesen beiwohnen. Die Termine werden an den schwarzen Brettern oder im StudiNewsletter bekannt gegeben.

Vor Wahlen und bei besonders wichtigen Anlässen wird eine Vollversammlung der Studierendenschaft einberufen, um allgemeine Fragen zu klären und darüber abzustimmen. Ein Beispiel hierfür war die Vollversammlung anlässlich der Ausweitung des Semestertickets.

Studierendenschaft • Gesamtheit aller Studierenden • organisiert sich selbst wählt + kandidiert für

wählt + kontrolliert

StuPa • Studierendenparlament • Legislative

kandidiert für

AStA • Allgemeiner Studierenden-Ausschuss • Exekutive

5


Studierenden Parlament (StuPa) Wie bereits angedeutet ist das Studierendenparlament – kurz StuPa – die Vertretung der Studierendenschaft. Es wird einmal im Jahr von den Mitgliedern der Studierendenschaft, unter anderem also von dir, gewählt und regiert für jeweils ein Jahr. Um ins StuPa gewählt zu werden, musst du nicht nur Teil der Studierendenschaft sein, du musst auch kandidieren und Mitglied einer Liste sein. Diese Liste ist eine Gruppe von mindestens drei Personen mit mehr oder weniger gleichen Ansichten. Gewählt wird jedoch nicht die Liste als Gesamtpaket sondern jeder einzelne Kandidat. In diesem Jahr treten folgende Listen an: • • • •

Aktive JuSo Hochschulgruppe CampusGrün GEW Studis LA POLIT

Nach der Wahl tritt das Studierendenparlament zusammen und tagt ab diesem Zeitpunkt normalerweise in der Studentischen Stunde, also immer Mittwochs von 12 bis 14 Uhr. In dieser Zeit dürfen keine universitären Veranstaltungen stattfinden, damit die Möglichkeit besteht Termine der studentischen Selbst-

6

verwaltung wahrzunehmen. Die zwei größten Gremien der studentsichen Selbstverwaltung sind das StuPa und der AStA. Ersteres ist die Legislative, also die gesetzgebende Gewalt, der AStA die Exekutive, die ausführende Gewalt. Das StuPa besteht aus den sogenannten StuPariern oder Parlamentariern. Diese wählen zu Beginn ein Präsidium, das aus einem Präsidenten und zwei Vize-Präsidenten besteht. Mindestens einmal pro Semester muss dieses Rechenschaft auf eine Vollversammlung ablegen, also von seiner Arbeit berichten. Diese Berichte sind online einsehbar. Was hat das StuPa für Aufgaben? Zum einen verwaltet es die Gelder der Studierendenschaft, wählt und kontrolliert den AStA und ernennt die Vertreter für den Verwaltungsrat des Studierendenwerks. Dieser kümmert sich z.B. um ein neues Semesterticket. Weiterhin gibt das StuPa grobe programmatische Richtlinien vor und beauftragt den AStA mit der Umsetzung. Es delegiert also die Aufgaben im Sinne und Interesse der Studierendenschaft. Kontakt: stupa@uni-koblenz.de www.uni-koblenz.de/stupa


Allgemeiner Studierenden-Ausschuss (AStA) Der Allgemeine Studierendenausschuss – kurz AStA - ist das exekutive Organ der studentischen Selbstverwaltung und wird vom StuPa gewählt. Getreu des Prinzips der Gewaltenteilung kann man also nicht zugleich AStA-Referent und StuParier sein. Der AStA besteht aus 14 Referaten mit jeweils eigenem Aufgabenbereich. Zu den Aufgaben des AStAs gehört zum einen die Organisation (kultureller) Veranstaltungen wie die SommerUni, die Uni Party, das UniKino und verschiedene andere Events. Außerdem betreut er die Erstsemestler in der Orientierungsphase zu Beginn des Semesters sowie Erasmus-Studenten. Der AStA gibt weiterhin monatlich das Studierendenmagazin Unik heraus, vertritt die Koblenzer Studierendenschaft auf Landesebene, organisiert zum Teil den Allgemeinen Hochschulsport (AHS) mit, vergibt zinslose Darlehen an bedürftige Studierende, leistet Beratungsgespräche z.B. zum Bafög und Koordiniert die Ausweitung des Semestertickets. Darüber hinaus betreibt er das AStArium/Uni-Shop (G-Gebäude, Raum 009, direkt am Eingang) und koordiniert die Fachschaften.

Insgesamt betrachtet organisiert der AStA Veranstaltungen in verschiedenen Bereichen für die Studierenden und vertritt studentische Belange vor der Hochschulleitung und dem Ministerium. Zu den meisten Referaten gehört ein Arbeitskreis (AK), der Aufgaben der Referenten mitübernimmt. So gibt es zum Beispiel den Orientierungsphasenausschuss (OPA), der die Teamer für die Ersti-Woche ausbildet und die Kneipenrally organisiert. Jeder Studierende kann für ein AStA Referat kandidieren. Nach der StuPa-Wahl werden die Referate ausgeschrieben und du kannst dich bewerben. Von Vorteil ist das Interesse an hochschulpolitischen Abläufen und dem referatsspezifischen Aufgabenbereich. Ein Referent bleibt in der Regel ein Jahr im Amt, bis sich das StuPa auflöst und einen neuen AStA wählt. Natürlich kann man auch schon früher zurücktreten oder abgewählt werden. Es ist möglich mehrmals für das gleiche Referat zu kandidieren. Einmal pro Monat muss jeder Referent dem StuPa einen Rechenschaftsbericht vorlegen, aus dem hervorgeht, welche Aufgaben er im

7


vergangenen Monat bewältigt hat. Diese Berichte sind online auf der StuPa Homepage einsehbar. AStA und StuPa haben ein gemeinsames Büro, das HoPo-Haus. Es befindet sich links neben dem Sportgebäude im N-Gebäude. Hier kannst du immer gerne in den Sprechzeiten, die auf der AStA Homepage zu finden sind, vorbeikommen. Es wird sich immer jemand finden, der sich mit deinen Problemen, Anregungen

oder Fragen auseinandersetzt. Wichtig ist für dich als Wähler: Du hast zwar keinen direkten Einfluss darauf, wer in den AStA gewählt wird, doch Du wählst diejenigen, die später darüber entscheiden; das Studierendenparlament. Vom 22. bis 24. Januar 2013. Kontakt: asta@uni.koblenz.de www.uni-koblenz.de/asta

Fachschaft Als Fachschaft (abgekürzt „FS“) bezeichnet man die Gesamtheit der Studierenden eines Faches/Studienganges - jeder Studierende ist mit der Immatrikulation Mitglied in „seinen“ Fachschaften. Beispiel: Du studierst Lehramt auf Realschule plus mit den Fächern Mathematik und Biologie? Damit bist du automatisch Mitglied der Fachschaften Lehramt, Mathematik und Biologie. Fälschlicherweise wird der Begriff „Fachschaft“ oft synonym für die gewählten Studierendenvertreter eines Fachs verwendet. Deren korrekte Bezeichnung lautet Fachschaftssprecher. Alle Fachschaftssprecher

8

einer Fachschaft zusammen, bilden die sog. Fachschaftsvertretung. Auch Fachschaftsvertreter sind dem AStA Rechenschaft schuldig. Außerdem steht jeder Fachschaftsvertretung ein Sockelbeitrag über derzeit 100€ pro Semester zur Verfügung. Genauere Informationen zu deiner Fachschaft findest du beispielsweise auf Unipedia oder direkt auf der jeweiligen Institutsseite auf der UniHomepage.


Auf den folgenden Seiten stellen sich die zur Wahl stehenden Listen und deren Mitglieder vor:

S. 10

Aktive JuSo-Hochschulgruppe

S. 14

CampusGr端n

S. 20

GEW-Studis

S. 24

LA POLIT

9


Aktive JuSo-Hochschulgruppe

Wer wir sind, warum wir dich brauchen Wir haben nicht alle ein rotes Parteibuch – manche haben gar keines. Wir wollen, dass das Studium jedem off en steht, gleich der fi nanziellen, familiären oder berufl ichen Situation. Wir finden, dass Hochschulen der Wissenschaft und Forschung dienen müssen und niemandem sonst. Wir meinen, dass Hochschulen demokratische Orte sein sollten, an denen sich Lehrende und Lernende im freien Diskurs bewegen dürfen. Wir glauben daran, dass wir ständig dazulernen, egal von wem, ein Leben lang. Wir fi nden, dass Bildung mehr ist, als das Sammeln von Zertifi katen und das Absolvieren von Prüfungen. Wir meinen, dass ein kritisches und selbstbestimmtes Studium der richtige Weg ist. Wir denken, dass der Lebensraum Hochschule als solcher existieren kann und dass Studium mehr als Vorlesung ist. Wir glauben, dass du uns dabei helfen kannst, den nächsten Schritt in diese Richtung zu tun.

10

Die Juso-Hochschulgruppe Koblenz ist in der aktuellen Form noch sehr jung. Zwar gab es bereits zuvor eine entsprechende Gruppe an der Uni Koblenz, jedoch starb diese vor dem Engagement der aktuellen Mitglieder in der Hochschulpolitik aus. Wir haben die Gruppe also nicht „geerbt“, sondern neu aufgebaut, was sicherlich noch nicht abgeschlossen ist. Wir bieten vielen Richtungen Platz, orientieren uns aber an den Grundwerten und der Grundrichtung, die die Hochschulgruppen im Bundesverband beschlossen haben. So haben auch nicht alle Mitglieder dieselbe Meinung zu jedem Thema: Diskussion und Auseinandersetzung mit den Standpunkten anderer sind uns nicht fremd – die streitbare Einigung auf einen sinnvollen Konsens unser täglich Brot. Dabei kannst du bedenkenlos reinschauen, mitreden oder zuhören. Du hast ja vermutlich auch sonst genug zu bedenken, was das Studium angeht oder dessen Finanzierung, oder die Zukunft der Gesellschaft mal ganz abstrakt. Wir brauchen dich dabei.


Unsere Leitideen Demokratische Hochschule! Transparenz: „Transparenz bei hochschulpolitischen Entscheidungen.“ Partizipation: „Partizipation der Studierenden ausbauen.“ Breite Basis: „Politik kann jeder! Mehr Studierende in der Hochschulpolitik.“ Verbesserung der Lehr- und Lernsituation Selbstbestimmung: „Studierende gestalten ihr Studium selbst und planen es mit selbst gewählten Schwerpunkten und Lerninhalten. Zurück zum mündigen Bürger!“ Individuelles Studium: „Nicht nur Noten, sondern individuelle Rückmeldungen. Vom Faktenwissen, hin zum kritischen Wissen.“ Barrierefreies Studium: „Studium in allen Lebenssituationen ermöglichen. Studium für alle!“

Lebensraum Campus: „Mehr Raum, mehr Kultur, mehr Identifikation!“

Unsere Pläne für die Legislatur 2013 Wir möchten es jedem Studenten ermöglichen, seine Ideen unkompliziert in die Hochschulpolitik einzubringen. Dazu planen wir einen Abbau bürokratischer Schranken: Eine Überarbeitung von zu komplizierten Satzungen, Geschäftsordnungen ist dringend erforderlich. Wir möchten studentische Vertreter zu mehr Offenlegung und Kommunikation ihrer Tätigkeiten anhalten (z.B. ü ber soziale Netzwerke). Durch häufigere attraktive Angebote wollen wir die Identifikation der Studierenden mit dem Campus erhöhren. Von der Besuchsuni zum Lebensraum Campus!

Keine Elitenbildung: „Keine Exzellenzinitiative, die Forschung und Lehre bewusst trennt.“

Die heterogene Struktur des AStA wollen wir fortführen, um unterschiedliche Meinungen zuzulassen.

Privatisierung? Nein!: „Forschung und Lehre bleiben frei! Keine Marktwirtschaft im Studium!“

Bei Fragen und Interesse: info@juso-hsg-koblenz.de und www.juso-hsg-koblenz.de.

11


„Ich will nicht in jeder anderen Stadt für meinen Studentenausweis ausgelacht werden - deswegen setze ich mich für eine Studi-Card am Campus Koblenz ein!“

Christoph Dyballa

23, Bachelor Bio-Geo-Wissenschaften

„Jeder sollte sein Studium selbstbestimmt gestalten können!“

Sebastian Zeitz

34, Master Kulturwissenschaften

12


„Ich will mich für eine Sensibilisierung der Studierenden und eine höhere Identifikation mit unserer Uni einsetzen!“

Martin Schlüter

28, Promotionsstudiengang Geschichte

„Ich setze mich dafür ein, dass jeder Kommilitone seine Ideen unkompliziert in die Hochschulpolitik einbringen kann!“

Jan Sobotta

24, Bachelor Computervisualisitik

13


CampusGrün

Hallo! Die neue grüne Liste in Koblenz heißt CampusGrün. Wir sind eine offene und buntgemischte Gruppe, die niemanden ausschließt. Wir haben kein Parteibuch in der Hand und sind keine Teilorganisation von Bündnis90/ Die Grünen. Wir wollen kritisch und konstruktiv für die Interessen der Studierenden des Campus Koblenz eintreten. Das sind unsere Themen: Für die demokratische Hochschule Viele gesellschaftliche Veränderungen, die heute der grünen Bewegung zugeschrieben werden, wurden einst von unzufriedenen Studierenden an den Hochschulen angestoßen. Doch während in der Gesellschaft sich seit 1968 manches zum Guten verändert hat, steht an den Universitäten die Uhr still. Wir mussten in den letzten Jahren schmerzhaft erleben, dass die Uni-Leitung nach Gutsherrenart Studiengänge abschaffen konnte, ohne je mit denen auf Augenhöhe zu reden, die es am meisten betrifft: Die Studierendenschaft.

14

Um an der Uni wirklich was zu verändern, bedarf es zweierlei: Zum einen braucht unser Campus kritische Studierende, die deutlich machen, dass die aktuellen Verhältnisse nicht tragbar sind. Protestmarsch und Unterschriftenaktion haben gezeigt, dass das Potenzial vorhanden ist. Wir benötigen aber auch Strukturen, die es uns Studierenden ermöglichen, effektiv und kraftvoll handeln zu können. Für Campusgrün steht fest, dass wir eine stark verfasste Studierendenschaft wollen, die ihre Aufgaben nach Innen wie nach Außen wahrnimmt. Das heißt auch, dass wir vom AStA politische Einmischung fordern, solange sie die Interessen der Studierenden nicht verletzt. Die politisch einseitige, unausgereifte und nicht zuletzt gefährliche Selbsterklärung des AStAs lehnen wir ab. Frauen nach vorne – hier und überall Wir bedienen mal kurz ein paar Klischees: An unserer Uni, an der es vor zukünftigen Grundschulleh-


rerinnen nur so wimmelt, gibt es nicht nur gefühlt mehr weibliche als männliche Studierende. Schaut man sich die Geschlechterverteilung aber mal im StuPa an, könnte mensch denken, hier gäbe es nur die Studiengänge Jura und Informatik. Ende der Klischees. Das ganze ist uns nämlich ernst: Wir müssen zugeben: Campusgrün Koblenz ist selbst Teil des Problems. Uns ist es nur gelungen, eine Frau für unsere Liste zu gewinnen. Dennoch oder gerade deshalb wollen wir antreten für eine emanzipatorische und gleichberechtigte Hochschulpolitik – nicht nur in Reihen der Studierendenschaft, sondern auch in der Universität. Denn bei der Verteilung von Professorinnen und Professoren sieht es ähnlich düster aus wie im StuPa. Die Uni darf nicht wieder zum Männerklüngel verkommen! Uni Koblenz – Verkehrsmittelchaos Zunächst mal nichts Verwunderliches – natürlich finden wir von Campusgrün Bus & Bahn klasse und sind für einen starken ÖPNV. Bei allen Schwächen hätten wir das erweiterte Semesterticket als Schritt in die richtige Richtung angesehen. Dass sich die Mehrheit

der Studierenden gegen diesen Vorschlag ausgesprochen hat, verstehen wir nicht als Ablehnung von ökologischer, solidarisch finanzierter Mobilität, sondern als Auftrag, für einen besseren Vorschlag seitens der Verkehrsverbünde zu kämpfen. Wir wissen aber auch, dass im Land der Reben und Rüben nicht an jeder Ecke ein Bus hält und dass gerade an unserer PendlerInnen-Uni viele Studierende auf ihr Auto angewiesen sind. Dass der Verlust von Parkplätzen die Situation noch verschlimmert, müsste eigentlich auch der Stadt Koblenz klar sein. Selbst wenn manche auf den Bus als Verkehrsmittel umsteigen können, in Koblenz ist noch lange nicht gesagt, dass auch alle in den Bus hineinpassen. Dein Campus als Lebensfeld Warum studierst du eigentlich in Koblenz? Sicher nicht wegen der vielen kulturellen und Freizeit-Möglichkeiten, die dir in der Stadt oder am Campus geboten werden. Das zu ändern, ist unserer aller Aufgabe. Wir finden es daher wichtig, dass die Studierendenschaft Geld ausgibt, um den Studierenden die kostengünstige Teilnahme an Konzerten, kulturellen Veranstaltungen und auch Partys zu ermöglichen. Im

15


letzten Jahr ist die politische Bildung deutlich zu kurz gekommen, das muss sich wieder ändern. Dass der Campus auch in der Woche ab acht Uhr abends praktisch ausgestorben ist, liegt auch an den Öffnungszeiten der Bibliothek, die einfach nur zum Heulen sind. Ohne jetzt hier konkrete Forderungen stellen zu wollen, möchten wir hier schon von der Uni-Leitung hören, warum hier nicht geht, was andere Universitäten in RLP schon lange können.

• • • •

Unsere Forderungen im Überblick: Stärkung der verfassten Studierendenschaft und Anerkennung von hochschulpolitischem Engagement Frauen in die Hochschulpolitik Für ein demokratisch legitimiertes Semesterticket Kulturelle und politische Bildungs-Veranstaltungen von Studierenden für Studierende Bessere Bibliotheks-Öffnungszeiten

Seit einem Semester Chemie und Biologie auf Lehramt, vorher Chemie und Geschichte. Ich bin schon länger politisch grün aktiv und war bereits letzte Legislatur genau wie Mathis mit der Liste „Frischer Wind“ im Studierendenparlament und habe mich in vielen Arbeitskreisen (wie Sommeruni oder Orienterungsphase) beteiligt. Nun trete ich bei Campusgrün an und würde mich über eine zweite Legislatur sehr freuen. Für mich sind die Themen Transparenz, Semesterticket, starkes Ehrenamt und mehr Kultur am Campus sehr wichtig. Tobias Simon Hallo, ich bin Tobias, 30 Jahre alt, gelernter Schornsteinfeger und studiere an der Universität Koblenz Lehramt für berufsbildende Schulen in den Fächern Bautechnik und Chemie. Ich kandidiere dieses Jahr zum ersten Mal für das StuPa und möchte dabei helfen frischen Wind ins Parlament zu bringen. Dabei liegen mir besonders die Themen Parkplatzsituation, Semesterticket und Transparenz am Herzen.

Unsere Kandidaten: Kevin Lenz Hallo, ich bin Kevin undstudiere im 4 Semester am Campus Koblenz.

16

Dominik Cremer Hi, ich bin Dominik und 30 Jahre alt, studiere gerne :-D und meine Hobbies sind Mc Fit und Munchkin


Motto „geniese dein Leben bevor es ein anderer für dich tut. Und weil ich es kann :D. Ich bin schon mehrere Legislaturen im Studierendenparlament und im Präsidium gewesen und würde mich über eine weiter Legislatur freuen, da ich gerne in der Hochschulpolitik aktiv bin. Kevin Schönig Mein Name ist Kevin Schönig. Ich bin 21 Jahre alt, komme und wohne in Koblenz. Ich studiere im 3. Semester kath. Theologie und im 1. Semester Ethik. Meine Beweggründe warum ich gerne ins Stupa möchte sind klar, die Situationen am Campus zu verbessern damit ein angenehmes studieren möglich wird. Ganz nach meinem Motto „handeln, micht zuschauen“ möchte ich mich aktiv im Stupa einbringen um etwas zuverändern. Mathis Busse Hallo Ihr Lieben, ich heiße Mathis Busse, studiere seit 6 Semestern Verschiedenes auf Lehramt und möchte später einmal Grundschullehrer werden. Vorher möchte ich aber noch einmal ins StuPa, dem ich bereits in der vergangenen Legislatur angehört habe. Mich selbst würde ich als paragraphenaffinen Menschen bezeichnen, weshalb ich (neben den politischen Zielen von

campusgrün) mir auch eine Überarbeitung der Statuten der Studierendenschaft vorgenommen habe. Als Pendler (ich wohne mit meiner Freundin zusammen in Bonn) bin ich auch persönlich von Themen betroffen, die sich um demokratische Teilhabe und studentische Solidarität an unserem Campus drehen. Wenn es nach mir geht, wird campusgrün aber nicht nur das StuPa rocken, sondern auch am Campus mit Veranstaltungen zu gesellschaftlichen und politischen Themen auf sich aufmerksam machen. Denn nicht nur die Hochschulpolitik, das ganze Campusleben kann grüne Farbtupfer gut gebrauchen. Diesen Prozess des „Campusgrünermachens“ möchte ich aktiv miterleben und mitgestalten. Stefan Hackenbruch Hallo, ich bin Stefan und studiere Geographie in der höheren Regelstudienzeit. Derzeit bin ich im Asta und begleite das Referat Finanzen. Auch ansonsten habe ich bereits viel Erfahrung in Gremienarbeit und Hochschulpolitik gesammelt und weiterhin ein großes Interesse daran. Ich beschränke mich jedoch nicht nur auf mein Mandat bzw Refrat, sondern bin auch tatkräftig in vielen Arbeitskreisen dabei und unterstütze den Asta und das StuPa

17


in vielen Bereichen. Ich habe trotz der jahrelangen Erfahrung noch viel Spaß an Hochschulpolitik und Gremienarbeit und würde mich freuen, wenn ich dies in der nächsten Legislatur auch im StuPa zeigen darf. Daniela Brandt Mein Name ist Daniela Brandt, ich bin 21 Jahre alt und studiere im 5. Semester Grundschullehramt mit den Fächern Deutsch und Geschich-

18

te. Bereits in der letzten Legislatur 2012 war ich Teil des Studierendenparlaments und würde mich freuen, dieses Jahr wieder für eine bessere Studierbarkeit und die Interessen unserer Studenten eintreten zu können. Sprecht mich gerne persönlich an! Egal ob Probleme, Kritik oder Vorschläge, bei mir seid ihr an der richtigen Stelle!


19


Unser Programm zur StuPa Wahl 2013 GEW? Was heißt das denn eigentlich? Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) setzt sich für alle Menschen im Bildungsbereich ein, besonders auch für Studis. Mit über 10.000 Mitgliedern allein in Rheinland-Pfalz ist sie eine starke

20

Interessenvertretung, die sich immer wieder erfolgreich einmischt in Fragen der Bildungspolitik, der finanziellen und strukturellen Ausstattung des Bildungssystems und der konkreten Arbeits- bzw. Studienbedingungen.


Unsere Hochschulgruppe kämpft als Teil der GEW für freie, kritische und demokratische Bildung und Wissenschaft in Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Wir setzen uns aktiv für Bildungsgerechtigkeit, Demokratisierung und Transparenz der Hochschulen sowie Ausweitung der Partizipationsmöglichkeiten von Studierenden und Hochschulmitarbeiter_innen ein. - Es geht um‘s Ganze. Die Uni ist ein Teil der Gesellschaft. Probleme, die es in der Gesellschaft gibt, treten auch an der Uni auf – Diskriminierung, unsolidarisches Verhalten, Ellbogenmentalität. Unsere Kritik besteht nicht darin Einzelpersonen zu beschuldigen. Vielmehr wollen wir die Logik offen legen, dass fast alles unter dem Gesichtspunkt der Verwertbarkeit gesehen wird. Bildung ist keine Ware, Menschen sind es auch nicht! - Die Uni. Ein sozialer Raum. Diesen Raum wollen wir nicht nur ertragen, sondern gestalten. Das heißt feiern, widersprechen, diskutieren, Spaß haben, Fehler machen dürfen, Unterstützung bekommen. Die Uni soll keine Lernfabrik werden! - Mobilität. Es kann nicht sein, dass

ein Bus kurz vor Ende der Vorlesung an der Uni abfährt und es immer weniger Parkplätze gibt. Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Uni gut zu erreichen ist. Die Stadt schmückt sich als Hochschulstandort, führt aber eine Zweitwohnsitzsteuer ein und sorgt nicht dafür, dass wir die Uni stressfrei erreichen können. - Bachelorisierung. Ein interessengeleitetes Studieren und eine eigene Schwerpunktbildung sind kaum noch möglich. Wir möchten die Freiräume, die an der Uni noch bleiben, erhalten und ausweiten. Studis, die diese Freiräume nutzen, möchten wir unterstützen! - Anwesenheitspflicht. Dafür gibt es in Seminaren und Vorlesungen keine gesetzliche Grundlage. Wir werden gegen die 100%ige Anwesenheitspflicht angehen und Stunk machen, wenn nötig. - Leere Kassen. Weniger Geld. Weniger Lehrbeauftragte. Weniger Seminare zur Auswahl. Nicht nur ein Problem an unserer Uni. Das müssen wir nicht als „alternativlos“ akzeptieren. Wir wollen eine bessere finanzielle Ausstattung der Hochschulen. Dafür treten wir ein. Nicht nur an unserer Uni. Weil wir die Anbindung an die GEW haben, sind wir

21


handlungsfähig – auch außerhalb der Uni. - Veranstaltungen. Überfüllt. Angestellte. Gekündigt. Stellen. Nicht besetzt. Nicht mit uns! Wir setzen uns für eine bessere finanzielle Ausstattung der Hochschule ein – an unserer Uni und überregional durch die Zusammenarbeit mit der GEW! - BAFöG-Amt. Überlastet. Was fehlt, sind mehr Angestellte für die vielen Anträge, damit Studierende schnell ihr Geld bekommen. Wir setzen uns für möglichst kurze Bearbeitungszeiträume ein! - Bibliothek. Zu? Keine Bücher? Die Öffnungszeiten der Bib sind nicht akzeptabel, weil sie viel zu kurz sind. Wir fordern eine bessere personelle Ausstattung, damit die Bibliothek länger öffnen kann! Außerdem muss der Buchbestand dringend verbessert werden. - Blick über den Tellerrand: Unser Engagement hört nicht an den Grenzen der Uni auf – wir arbeiten als GEW-Hochschulgruppe mit anderen GEW-Gruppen bundesweit zusammen und machen an den richtigen Stellen Druck!

22

- Bildungsforum. Studieren ist mehr als Scheine oder Punkte sammeln – wir wollen Räume schaffen, in denen interessante Themen diskutiert werden können. Letztes Jahr haben wir bereits das Koblenzer Bildungsforum maßgeblich mitgestaltet, und auch dieses Jahr sind wir wieder dabei. - Transparenz 3.0. In der Uni werden Entscheidungen hinter verschlossenen Türen getroffen, um den Protest kleinzuhalten? Den Protest gibt es trotzdem. Wir fordern mehr Transparenz und wollen an Entscheidungen teilhaben. Mehr Demokratie wagen reloaded. - Gleich. Gleicher. Am gleichsten? Alle Menschen sind gleich. Leider sieht es in der Realität anders aus – auch hier an der Uni. Es gibt Menschen, die mehr zu Wort kommen und mehr gehört werden als andere. Dagegen möchten wir antreten. Wir wollen den AStA umgestalten und neue Referate schaffen, um den Menschen einen Raum zu geben, die zu wenig zu Wort kommen. - Kein Platz für Rassismus und Diskriminierung! Für uns eine Selbstverständlichkeit. Wir fordern, dass sich der AStA in seiner Selbsterklärung klarer gegen Rassismus in


jeglicher Form positioniert! Außerdem wollen wir unterbinden, dass männerbündlerische, rückwärtsgewandte Organisationen wie Burschenschaften auf dem Gelände der Uni die neuen Erstis „begrüßen“.

isch für die Studierenden und die Angestellten an der Uni.

Wir sind keine politische Partei, aber nicht unpolitisch! Wir sind partei-

Für eine solidarische und lebenswerte Uni!

Für diese Belange sind wir bereit, uns unbeliebt zu machen, wo‘s notwendig ist!

Das sind wir: • Sebastian Birk (31), 8. FS Diplom Erziehungswissenschaften – sHELDon Cooper der Fachschaftsvertretung • Sebastian Hebeisen (33), 6. FS Diplom Erziehungswissenschaften – war LKW-Fahrer und hört gerne Johnny Cash • Eva Lorenz (21), 4. FS Deutsch und Englisch ( Lehramt GS) – singt für den Weltfrieden

• Dominik Müller (25). 5. FS Diplom Erziehungswissenschaft – wollte mal Lehrer werden • Marina Sahm (23), 4. FS Diplom Erziehungswissenschaft –Rollerderby-Name: Battlestar Grrrlactica • Jana Veith (25) (nicht auf dem Foto), 10. FS Master of Education – isst Tieren das Essen weg

GEhWählen!

23


LA POLIT

Die Liste für das Lehramt und den Zwei-Fach-Bachelor Seminaren waren nicht gewährleistet und eine Prüfungsordnung ist bis heute nicht vorhanden, weswegen auch keine Prüfung geschrieben werden kann. An dieser Situation muss sich dringend etwas ändern! Hierbei wollen wir eng mit der sich in der Gründung befindlichen Fachschaftsvertretung für den ZweiFach-Bachelor zusammenarbeiten.

Wer sind wir? Unsere Liste „LA POLIT“ will in erster Linie die Lehramtstudierenden und die Zwei-Fach-Bachelor vertreten, indem wir Themen aufgreifen, die gerade bei diesen beiden Studiengängen im Argen liegen. Natürlich haben wir uns auch viele allgemeine Themen überlegt, die auch Dich als Studierender eines anderen Studienganges ansprechen sollten.

Was wir wollen Studierbarkeit des Zwei-Fach-Bachelors! Die Einführung des neuen Studienganges hätte katastrophaler nicht laufen können. Die Dozenten wurden nicht anständig unterrichtet. In der Orientierungsphase wusste auch niemand Bescheid. Die Plätze in den

24

Der Zwei-Fach-Bachelor hat eine große Fächervarietät und gewährt den Studierenden so einen Einblick in die unterschiedlichsten Fachbereiche. Dieses Potential können und wollen wir zum Nutzen der Studierendenschaft in die Hochschulpolitik einbringen. Mehr Kontrolle innerhalb der studentischen Selbstverwaltung! In früherer Zeit waren leider immer wieder unnötige Geldausgaben zu beobachten. Einerseits werden Ausgaben für Aktionen getätigt, mit denen weder Dir noch Deinen Kommilitonen geholfen ist, andererseits werden teilweise Referenten für das Nichtstun bezahlt (150€ im Monat). Aufgrund der Misswirtschaft musste sogar Dein zu zahlender Beitrag erhöht werden. Das ist DEIN GELD,


welches hier verbraten wird. Wir treten für mehr Kontrolle ein! Wir wollen die Ausschreibungstexte der AStA-Referate verbessern. Wir wollen gewählten Referenten mehr auf die Finger schauen. Keine Arbeit = Keine Kohle.

Stärkung der Fachschaftsvertretungen! Dort wo es die Einen zu viel haben, haben es die anderen zu wenig. Wusstest Du, dass den Fachschaften gerade einmal 100€ im Semester zur Verfügung stehen? Dieser Betrag muss vor allem für aktive Vertretungen aufgestockt werden! Dann können Deine Vertreter auch die Zeit nutzen, um Dich besser zu vertreten und müssen nicht ihre Zeit darauf verschwenden, wegen jeder Kleinigkeit Mittel zu akquirieren. Zudem ist es unser Anliegen, die Fachschaftsvertreter auf ihre Aufgaben adäquat vorzubereiten. Viele werden ins kalte Wasser geschmissen und wissen nicht, welche Aufgaben und Pflichten sie haben und wie sie die bürokratischen Akte bewältigen sollen. Deswegen werden wir uns für die Schulung neuer Fachschaftsvertreter stark machen!

Mehr Transparenz! Was passiert „da oben“ eigentlich? Wo gehen Deine Gelder hin? LA POLIT steht für mehr Transparenz! Du musst informiert werden, damit Du auch Deine Stimme erheben kannst, wenn etwas läuft, wie es nicht laufen sollte. Außerdem wollen wir, dass alle Themen, die den Campus und somit auch Dich betreffen früher an Dich herangetragen werden, so dass auch Du mitreden kannst und nicht vor vollendete Tatsachen gestellt wirst. Fördern des hochschulpolitischen Bewusstseins! Hochschulpolitik ist wichtig, und das muss allen Studierenden bewusst sein. Hochschulpolitische Wahlen (StuPa-, FBR- und Senatswahlen) und deren Ergebnisse wirken sich direkt auf das hochschulpolitische Wirken dieser Gremien aus. Großdemonstrationen und -aktionen, Abstimmungen über das Semesterticket, kulturelle Veranstaltungen usw. werden dadurch überhaupt erst möglich gemacht. Auch hier heißt es: Mehr und frühere Informationen an die Studierendenschaft herausgeben!

25


Verbesserung der Studienbedingungen! Die wohl schlimmste Überraschung des Jahres 2012 waren die beschlossenen Sparmaßnahmen für die Universität Koblenz-Landau, in deren Folge es zur Abschaffung der Lehramtsausbildung für das Fach Kunst am Campus Koblenz kam und so manch anderes Fach als Wackelkandidaten hervorbrachte. Aber auch in anderen Fächern hast Du mit überfüllten Räumen und ungerechten Losverfahren zu kämpfen. Wir wollen, dass sich neben den Fachschaften auch der AStA vermehrt dafür einsetzt, die Studienbedingungen am Campus zu verbessern. Zum Beispiel, indem weitere Großdemonstrationen organisiert werden und auch hier vorab wichtige Informationen an Dich herangetragen werden. Parkplatz- und Bussituation verbessern! Wenn Du einer der Armen bist, der jeden Tag zur Uni pendeln musst, kennst Du die desaströse Parkplatzsituation bzw. die desaströse Bussituation. Genauso überfüllt wie die Parkplätze sind nämlich auch die Busse. Zu allem Übel strich die Stadt Koblenz einen Teil des Schotterparkplatzes und der Rest wird in der Hochwassersaison auch kaum zu

26

nutzen sein. Daher setzen wir uns für einen besseren Dialog mit der Stadt und den Busunternehmen ein.

Einhaltung der Prüfungsordnung auch von Seiten der Dozenten! Du als Studierender bist verpflichtet, Dich an jeden noch so unbedeutendsten § der Prüfungsordnung zu halten. Die jüngere Vergangenheit zeigt, dass es gerade in den einzelnen Studienfächern des Lehramtsstudienganges wiederholt und wissentlich zu Verletzungen der Prüfungsordnung von Seiten der Dozierenden und Institute kommt. So wird in einzelnen Instituten nach wie vor die Anwesenheit kontrolliert, obwohl das laut Prüfungsordnung untersagt ist. Ein anderes Problem stellen der „Workload-Test“ und die „Anwesenheitsklausur“ dar, die rechtlich unzulässig sind, wenn diese im Anhang der Prüfungsordnung nicht vermerkt sind (siehe Bspw. Germanistik Modul 4, 5 und 7). Solchen Prüfungen muss, da sie den ohnehin prüfungsbeladenen Studiengang nur weiter aufblähen, Einhalt geboten werden! Mehr Kultur! Ein großer Teil Deines Geldes wird in die Partys am Campus gesteckt, dabei hat der Campus deutlich mehr Kultur verdient! Wir werden uns für


mehr kulturelle Veranstaltungen und Kooperationen mit in der Umgebung ansässigen Unternehmen, Organisationen etc. einsetzen. Zu nennen wäre hier z.B. das Theater.

Mehr Austausch mit Dir! Was liegt Dir am Herzen? Ungern möchten wir wie die abgehobenen Politiker unser eigenes Süppchen kochen. Wir wollen wissen, was

Dich persönlich bewegt und wie wir uns für Dich besser einsetzen können. Schreibe uns oder komme zu einen unserer Sitzungen. Du gibst uns die Stimme, damit wir auch Dich vertreten!

Für dich ins StuPa! Unsere Kandidaten findest du auf Seite 28.

27


28


Senatswahlen Bei der Senatswahl am 29. & 30. Januar 2013 könnt ihr zwei studentische VertreterInnen wählen! Ihr beauftragt mit eurer Wahl 2 KommilitonInnen eure Interessen im Senat der Universität Koblenz einzubringen. Im Senat sind insgesamt 4 studentische Mitglieder vertreten – 2 Koblenzer und 2 Landauer KommilitonInnen. Der Senat entscheidet unter anderem über folgende Themen: • • • • • • •

Aufstellung & Beschluss des Gesamtentwicklungsplans der Hochschule Verteilung zugewiesener Stellen und Mittel für die Hochschule Grundsatzentscheidungen zu Studiengängen (Änderung, Einrichtung, Aufhebung) Prüfungsordnungen Beschlussfassung in Forschungsangelegenheiten Zulassungsbeschränkungen von Studiengängen Einschreibezahlen

Was im Senat entschieden wird, (be)trifft also in erster Linie euch! Lehrpersonal, Studiengänge, Prüfungsordnungen, … ihr werdet täglich mit Senatsentscheidungen konfrontiert – sie beeinflussen unser aller Studienqualität erheblich! Wenn es euch also nicht egal ist, was euch täglich für eine Suppe vorgesetzt wird, dann beauftragt und legitimiert eure KommilitonInnen als Stimme der Studierenden im Senat zu sprechen! (Andere Senatsmitglieder können zwar auch kompetent Entscheidungen treffen, vertreten allerdings möglicherweise nicht unbedingt eure konkreten Interessen.) Weitere Informationen zum Senat findet ihr unter: http://www.uni-koblenz-landau.de/ organisation/zentrale-gremienn/ senat http://unipedia.uni-koblenz.de/index.php?title=Senat

29


FBR-Wahlen Der Fachbereichsrat werden die Entscheidungen dann konkreter: Gelder werden an Institute aufgeteilt, Lehraufträge vergeben, Professorenstellen besetzt, Studien- und Prüfungsordnungen überarbeitet.Mit dieser Wahl seid ihr sozusagen ganz nah dran! Am 29. & 30. Januar 2013 wählt ihr in euren jeweiligen Fachbereichen. Falls ihr Lehramt studiert, dann splitten sich eure Fächer möglicherweise in zwei unterschiedliche Fachbereiche. Solltet ihr mit dem euch zugewiesenen FB nicht „einverstanden“ sein und wollt lieber im FB eures anderen Faches wählen, könnt ihr euch zur Wahl umschreiben lassen.

Zur FBR-Wahl bestimmt ihr maximal 4 KommilitonInnen, die im jeweiligen Fachbereich dann eure Interessen vertreten werden. Die FBR Wahlen sind Mehrheitswahlen. Das bedeutet, dass der mit den meisten Stimmen gewinnt. Ihr könnt entweder die vorgeschlagenen Leute wählen oder noch selbst Personen vorschlagen, die ihr für kompetent haltet. Weitere Informationen zum FBR findet ihr unter: http://unipedia.uni-koblenz.de/index.php?title=Fachbereichsrat

FBR- und Senatswahlen konkret In deinem Briefkasten konntest du Anfang des Jahres eine Wahlbenachrichtigung i.A. von Frau Mathy finden. Falls du diese gerade nicht (mehr) zur Hand hast, hier noch einmal die wichtigsten Daten: • • • •

30

29. und 30.01.2013 Raum D 238 jeweils von 9:00 – 15:00 Uhr Wahlbenachrichtigung oder Personalausweis / Studi-Ausweis mitnehmen

Briefwahl: Beantragung bis 21.01.2013 bei Frau Mathy (schriftlich oder persönlich in der Emil-Schüller-Straße Raum 218)

Also... einfach am 29. oder 30.01.2013 in D 238 zwischen 9:00 und 15:00 Uhr aufkreuzen & ankreuzen! Fragen? asta@uni-koblenz.de


IMPRESSUM KONTAKT unik@uni-koblenz.de http://unik.uni-koblenz.de facebook.com/Unik.Koblenz http://asta.uni-koblenz.de HERAUSGEBER AStA der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz DRUCK AStA der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz, Universitätsstraße 1, 56070 Koblenz BILDNACHWEIS Titelbild: Yvonné Stoßhoff. Alle weiteren Bilder: Eigentum der Parteien bzw. der jeweiligen Hochschulgruppe. Die Hochschulgruppen sind für die Inhalte ihrer Wahlwerbung selbst verantwortlich. LAYOUT Nadine Kaiser DESIGN Michael Eisenhart, bearbeitet durch Katharina Pitzschk

Rechtliches: 1. Die in der UniK enthaltenen Informationen können trotz Prüfung Fehler enthalten. Für Schäden, die durch Nutzung unserer Informationen entstanden sind, haften wir nicht. 2. Der Nachdruck sowie Verwendung von Text- oder Bildmaterial (auch in Auszügen), ist nur nach schriftlicher Genehmigung durch die Chefredaktion bzw. der rechtlichen Eigentümer erlaubt. 3. Namentlich gekennzeichnete Beiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der gesamten Redaktion wider.

31


StuPa-Wahl 22.-24.01. D-Foyer

32

StuPa Wahl 2013  

Informationsmagazin zur StuPa Wahl 2013 an der Universität Koblenz - Landau, Campus Koblenz

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you