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2018 2019

ZUKUNFTSWEISER STUDIEREN Uni oder FH, ich komme!

ARBEITEN Ausbildung oder duales Studium?

GAP YEAR Erstmal was anderes sehen

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zwei spannende Einstiegsmöglichkeiten mit jeder Menge Praxis und hervorragenden Perspektiven in der aufregenden Welt des Handels.

DUALES BACHELOR-STUDIUM MANAGEMENT Studienrichtung: International Management, BWL, Handelsmanagement Praxiseinsatz: Regionalgesellschaft (Verkauf, Verwaltung, Logistik) Abschluss: Bachelor of Arts / Bachelor of Science (m/w)

ABITURIENTENPROGRAMM VERKAUF Drei Abschlüsse in drei Jahren: · Kaufmann im Einzelhandel (m/w) · Ausbildung der Ausbilder (m/w) · Geprüfter Handelsfachwirt (m/w) Praxiseinsatz: Verkauf (Filiale)

IT Studienrichtung: Wirtschaftsinformatik Praxiseinsatz: IT* Abschluss: Bachelor of Science (m/w) PRODUKTION Studienrichtung: Wirtschaftsingenieurwesen Praxiseinsatz: Kaffeerösterei* * Abschluss: Bachelor of Engineering (m/w)

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HALLO!

››Überblick

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4–6 // Die 7 BerufswahlFaktoren im Check 10 Dinge, die vor dieser Ausgabe des UNICUM ABI Zukunftsweisers noch nicht wusste: 8–25 // Studieren 1. Fürs Medizinstudium ist der Abischnitt bald nicht mehr so wichtig. (S.16)

6. Promi-Friseur Udo Walz schaffte bei seiner Prüfung nur den 598. Platz – von 600. (S. 48)

2. Österreich ist das beliebteste Gastland deutscher Studierender im Ausland. (S. 22)

7. Summersessions (Schnupperstudium im Ausland) sind schwer im Kommen. (S. 52)

3. Comedian Luke Mockridge hat einen Bachelor in Medienwissenschaften. (S. 24)

8. Bis 2025 wird Japanisch die drittwichtigste Sprache der Welt. (S. 54)

4. Das Handwerk bietet immer mehr anspruchsvolle Jobs für Abiturienten. (S. 36)

9. Jeder Fünfte wohnt während des Studiums noch zuhause. (S. 62)

5. In Bayern, NordrheinWestfalen und BadenWürttemberg ist das Angebot an dualen Studiengängen am größten. (S. 40)

10. Neben der Kaltmiete musst du circa 315 Euro an monatlichen Kosten einplanen, wenn du alleine wohnen willst. (S. 66)

DIE BRA NCHE DIESER A USGABE : E-COMM ERCE (S. 18 + S. 34)

26–48 // Arbeiten

50–58 // Gap Year

60–67 // Ausziehen

68 // MesseGuide 70 // Wettbewerbe & Impressum

Ab 72 // Hochschulen & Arbeitgeber stellen sich vor


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WENN ICH GROSS BIN, WERDE ICH … Tierarzt, Lehrerin oder einfach das, was Papa macht – als Kind wissen wir ziemlich genau, was wir werden wollen. Zwischendurch verblassen die Träume dann und wenn der letzte Schultag in greifbarer Nähe ist, sehen wir im Abi-Stress vor lauter Möglichkeiten die eigenen Wünsche gar nicht mehr. Ein Ratgeber zum Suchen und Finden deines Berufsweges.

Mag sein, dass deine Eltern dir schon seit Monaten versuchen einzutrichtern, dass das Arbeitsleben kein Ponyhof ist und dass es mitnichten nur um Spaß geht. Gut, da haben sie irgendwie schon recht. Aber: Du solltest schon Gefallen daran finden, womit du dich in den nächsten Jahren beruflich beschäftigst. Ganz egal, ob du dafür eine Ausbildung machst oder erst studierst. Wie hilfreich ist wohl ein Krankenpfleger, wenn er den Umgang mit Menschen gar nicht besonders mag? Oder wie lange wirst du als IT-Profi arbeiten, wenn du überhaupt nicht gerne vor der Kiste hockst? Lass die Finger von Studiengängen und Ausbildungen, bei denen du vorher schon merkst, dass der Spaßfaktor für dich bei null liegt, auch wenn es ein – wie Mama sagt – „anständiger“ Beruf wäre.

DER ELTERNFAKTOR Wenn der Schulabschluss ihrer Kinder näher rückt, mutieren auch Eltern gerne mal zu Nervenbündeln. Sie machen Druck, du mögest dich doch endlich mal um deine Zukunft kümmern. Ausbildung, Studium, Tierpfleger, Arzt. Oft haben sie schon konkrete Vorstellungen, was du machen könntest. Manchmal sind die Ideen gar nicht schlecht und ein erstes Hinweisschild auf deinem Weg. Schließlich kennen deine Eltern dich ziemlich gut. Versuche aber nicht, es ihnen einfach recht zu machen oder ihnen gar einen Wunsch zu erfüllen. Setzt euch lieber gemeinsam an den Tisch und höre dir ihre Vorschläge an und äußere auch unbedingt deine eigenen.

DER EHRLICHKEITSFAKTOR Du stellst jetzt fest, dass du Spaß am Kochen hast, beim Lesen chinesischer Literatur oder beim heimischen WLAN-Hacken? Sehr gut. Das ist schon mal ein erster Schritt. Aber wenn du ehrlich zu dir bist, hast du auch Talent dafür? Oder bist du eher derjenige, der gerne isst, so tut, als ob er Mandarin kann, oder eigentlich nur die Eltern ärgern will? Lies dir beispielweise Erfahrungsberichte von Köchen durch, studiere aktuelle Stellenausschreibungen oder unterhalte dich mal mit dem Koch aus deinem Lieblingsrestaurant. Bist du bereit, viele Jahre deines Lebens Doppelschichten zu schieben, immer nach Küche zu riechen und auch dann zu arbeiten, wenn andere feiern?

Weiter geht’s auf Seite 6

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DER SPASSFAKTOR

VON NORA STANKEWITZ


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Auch Freunde haben oft einen großen Einfluss darauf, was wir nach dem Abitur machen. Dein bester Kumpel geht zum Studieren nach Berlin. Party hard! Dann machst du das einfach auch? Ehrlich gesagt, das ist nicht so die beste Idee. Vielleicht stellst du dort fest, dass du weder große Städte magst noch 24/7 Party. Dann ist aber meistens schon viel Zeit und Geld verloren gegangen. Sei mutig und überprüfe, ob du nicht lieber deinen eigenen Weg gehen willst. Und keine Panik vor Fehlentscheidungen. Die passieren und sind kein Weltuntergang. Habe dann unbedingt den Mut, etwas Neues zu beginnen. Und wenn Berlin tatsächlich auch zu dir passt? Dann wird die Hauptstadt doch zusammen gerockt! Tipp: unser Test „Kleinstadt vs. Großstadt“ auf Seite 61.

DER INSTAFAKTOR Dir gefallen bestimmte Influencer, eine spezielle Art von Fotos oder bestimmte Motive? Auch das kann ein guter Hinweis sein, was dir liegt. Trotzdem gilt auch hier: Überprüfe, was der Post in der Realität hergibt. Interessiert du dich für Modepostings, weil du dich für Mode interessierst oder weil du gerne so aussehen würdest wie die Models? Interessieren dich Streetart-Posts, weil du dich für Kunst interessierst oder weil der Typ einfach bei all deinen Freundinnen angesagt ist? #Ehrlichkeitsfaktor. Sei neugierig und nutze das Netzwerk, um dir selbst Fragen zu stellen und zu recherchieren: Was siehst du? Was spricht dich daran an? Wie könnte es zu dem Foto gekommen sein? Wer könnte daran beteiligt sein? Welche Berufe könnten daran mitgewirkt haben?

DER GELDFAKTOR Auch wenn Kohle nicht alles im Leben ist, spielen die Gehaltsaussichten natürlich schon auch eine Rolle bei der Berufswahl. Zum Faktor Geld gehört allerdings noch ein anderer wichtiger Aspekt: nämlich die Frage, ob du dir deine gewünschte Berufsausbildung überhaupt leisten kannst. Nicht bei allen Ausbildungen bekommst du von Anfang an ein (ausreichendes) Gehalt und ein Studium kostet sehr viel mehr als nur die Studiengebühren. Ganz zu schweigen davon, wenn du von zuhause ausziehen musst. Mach dir einen Plan, was an Kosten auf dich zukommt (siehe Seite 66)! Und informiere dich rechtzeitig über Finanzierungsmöglichkeiten wie BAföG oder Studienkredite und ob dir deine Eltern unter die Arme greifen können.

DER ICH-WILL-ABER-FAKTOR Du bist überzeugt davon, Chemie zu studieren, weil du irgendwann mal neue Kosmetikprodukte für einen großen Beautykonzern kreieren willst. Du hast alle Faktoren überprüft und bleibst dabei, auch wenn es nicht dein Lieblingsfach in der Schule war. Du hast dein Berufsziel vor Augen. Dann kommen deine Eltern, Freunde und alle, die bei dir was zu melden haben, und erinnern dich an deine Drei in Chemie. Lass dich nicht unterkriegen! Überprüfe deren Zweifel und Argumente und stelle deine eigene Überzeugung gegenüber. Was denkst du jetzt? Kommt deine Drei von absolutem Desinteresse oder weil einfach freitags in der ersten nichts in deine Birne geht und die Lehrerin einen tollen Knall hat? Überschätze die Schulnote nicht! Wie heißt es in dem „Schloss Einstein“Song „Alles ist relativ“ so schön: „Selbst Einstein hatte nur 'ne 4 in Mathe und war später mal total genial!“ Wichtig ist, dass du dir die Sache gut überlegt hast und dahinterstehst.

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DER FREUNDESFAKTOR


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RUBRIK:

STUDIEREN

10 Bewerbungs-Schnell-Check für einen Studienplatz 12 Die/der typische Student/in … 14 Bewerbung über Hochschulstart.de 16 Medizinstudium: alles neu ab 2019? 18 Studiengang mit Zukunft: E-Commerce 20 Für Kreative: Sport, Kunst und Musik studieren 22 Goodbye Deutschland – Studieren in Liechtenstein, Wales und Ungarn 24 Promis mit Studium

FOTO // UNSPLASH/ THOUGHT-CATALOG

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DER BEWERBUNGSSCHNELL-CHECK WANN? FÜR ...

VON NINA WEIDLICH

April Der letzte Schultag deines Lebens steht an! Da du jetzt für die Abi-Prüfungen lernen musst, muss die Hochschul-Suche warten.

WO?

ST A

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WAS?

… einen Studienplatz im Wintersemester

Februar/März

Mai

Als ob du jetzt schon fürs Abi lernst! Anstatt zu chillen, kannst du die Zeit z. B. für einen Termin bei der Studienberatung nutzen. Jetzt ist es dort noch nicht so voll.

Notiz im Terminkalender: An vielen Unis beginnt am 15.05. die Bewerbungsphase für zulassungsbeschränkte Studiengänge. Fachhochschulen (FHs) sind teilweise schon früher dran.

August

Juli

Ob du zugelassen wirst, erfährst du zwischen Anfang und Mitte August. An vielen Unis wird der Zulassungsbescheid nicht mehr per Post versendet, sondern ist online abrufbar. Markiere dir den Einschreibungstermin fett im Kalender! Denn: Wer dort nicht erscheint, ist raus.

Aufruf an alle Hardcore-Chiller und Unentschlossene: Am 15.07. endet überall die Bewerbungsfrist! Während du auf die Zulassung wartest, kannst du dich schon mal um die Unterlagen für die Einschreibung kümmern. Du brauchst:

September Während das Wintersemester an der FH schon am 01.09. losgeht, werden an den Unis jetzt für viele Studiengänge Vorkurse angeboten, um die Schulkenntnisse aufzufrischen. (Tipp: Manchmal gibt es vergünstigte Vorkurstickets für den öffentlichen Nahverkehr!)

Juni Es gibt Abi-Noten! NC-Check: Hast du gute Chancen auf den angestrebten Studienplatz? Infos zum Bewerbungsportal hochschulstart.de auf S. 14!

» beglaubigte Kopie des Abi-Zeugnisses (gibt es z. B. bei Behörden, Notaren und öffentlich-rechtlichen Kirchen) » Bescheinigung der Krankenversicherung » Generaleinwilligung mit Unterschrift der Eltern (bei Minderjährigen)

2. Chance Sommersemester

ZIEL

Kein Aprilscherz: Bei manchen Studiengängen kannst du auch erst am 01.04 mit dem Studium anfangen. Bewerbungsschluss ist dann in der Regel Mitte Januar.

Oktober

Am 01.10. geht das Uni-Semester offiziell los. Vorlesungsbeginn ist aber erst Mitte des Monats. Davor finden meist Orientierungswochen der einzelnen Studiengänge statt. Gerade erst aus dem Dornröschenschlaf erwacht? Für zulassungsfreie Studiengänge kannst du dich auch nach Semesterstart ohne Bewerbung einschreiben.

TIPP: In unserem Studienwahlund Bewertungsportal www. unicheck.de findest du authentische Infos zu Hochschulen und Studiengängen!


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29 % WECHSELN DAS FACH (NACH DEM ERSTEN ODER ZWEITEN SEMESTER).

QUELLEN // 21. SOZIALERHEBUNG DES DEUTSCHEN STUDENTENWERKES,

HAUSARBEITEN, 18 STD. AN REFERATEN, DER VOR-

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18 % BEKOMMEN BAFÖG

STATISTISCHES BUNDESAMT, DEUTSCHES ZENTRUM FÜR HOCHSCHUL- UND WISSENSCHAFTSFORSCHUNG (DZHW), STATISTA

LEHR15 STD. INVERANSTALTUNGEN


Was die Zukunft bringt? Dich. Bei einem Studium geht es um dich. Es geht darum, wer du bist und noch viel wichtiger: wer du sein willst. Die Hochschulen in Sachsen-Anhalt bieten dir die Freiräume, die du brauchst, um dich bestmöglich zu entwickeln. Wir bilden nicht nur aus - wir bilden Persönlichkeiten. Profitiere von den Vorteilen der Hochschulen in Sachsen-Anhalt: Moderne Campusse und Ausstattung Individuelle Betreuung Forschung auf internationalem Niveau Günstige Lebenshaltungskosten Gute Erreichbarkeit durch zentrale Lage Finde heraus, wer du bist und was dir liegt. Mach jetzt unseren Persönlichkeitstest auf wirklichweiterkommen.de

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Dein Hochschulstart(.de)! Wer früher Medizin oder Pharmazie studieren wollte, musste sich bei der ZVS bewerben und nicht bei den Hochschulen direkt. Seit die Stiftung für Hochschulzulassung Studienplätze vergibt, gilt das für deutlich

Die Stiftung für Hochschulzulassung regelt die Vergabe von Studienplätzen über das Online-Portal hochschulstart.de. Dort musst du dich sowohl für Studiengänge mit bundesweitem als auch mit örtlichem Numerus clausus (NC) bewerben. Der deutschlandweite NC gilt für Human-, Tier- und Zahnmedizin sowie Pharmazie. Die Ende 2017 beschlossenen Änderungen zum Medizinstudium

VON ANNE REMY

treten bis zum 31. Dezember 2019 in Kraft (mehr dazu auf S. 16). Örtlich bedeutet, dass jede Uni den NC für sich festlegt, zum Beispiel bei Jura, Psychologie oder BWL. Es werden über 1.000 Studiengänge an mehr als 130 Standorten in Deutschland über das sogenannte „Dialogorientierte Serviceverfahren (DoSV)“ koordiniert, wobei die Hochschulen frei entscheiden, ob sie daran teilnehmen.

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§

Jura, BWL & Co.: Studiengänge mit örtlichem NC Für die Bewerbung für ein Fach mit örtlichem NC musst du dich kostenlos in dem Bewerberportal unter hochschulstart.de registrieren. Dann kannst du zwölf Studienwünsche angegeben und Prioritäten setzen, was die Chancen auf den favorisierten Studiengang oder die Lieblings-Universität erhöht. Das Bewerbungsverfahren besteht aus verschiedenen Phasen: Bewerbung, Koordination der Wünsche und Prioritäten sowie die Entscheidung seitens der Universitäten. Derzeit und noch bis zum 15. Juli läuft die Bewerbungsphase für Neu-Abiturienten, die ihr Studium im Wintersemester 2018/2019 beginnen möchten. Mit dem sogenannten Clearingverfahren, das bis dahin freie Studienplätze vergibt und somit das Nachrücken ermöglichen kann, endet das laufende Bewerbungsverfahren allerspätestens im Oktober. Wichtiger Tipp: das Bewerberportal regelmäßig checken! Sonst bleiben Statusänderungen und entscheidende Benachrichtigungen unbemerkt.

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Medizin & Pharmazie: Studiengänge mit bundesweitem NC Für die bundesweit zulassungsbeschränkten Studiengänge gilt zwar die gleiche Bewerbungsfrist, aber ein anderes Verfahren. Zuerst musst du ein kostenfreies Nutzerkonto anlegen, danach erfolgt die Bewerbung mithilfe von „AntOn“, dem Antrag Online, der laut hochschulstart.de „denkbar einfach“ und innerhalb von 20 Minuten auszufüllen sein soll. Jeweils 20 Prozent der Studienplätze werden an die Abitur-Besten und die Bewerber mit der höchsten Wartezeit vergeben, die restlichen nach dem Ergebnis eines hochschuleigenen Auswahlverfahrens. Zudem kann eine Zulassung ausschließlich für die zuvor ausgewählte Hochschule erfolgen. Die ersten Zulassungsbescheide werden ab dem 10. August 2018 verschickt – die letzten aus dem zweiten Nachrückverfahren am 18. Oktober 2018.

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MEDIZINSTUDIUM� ALLES NEU AB 2019?

Chancengleichheit gewährleisten und die freie Berufswahl unmöglich machen.

Das Bundesverfassungsgericht hat Ende 2017 entschie-

• Das größte Problem ist die Gewichtung der Abinoten. Da jedes Bundesland für seine Schulpolitik verantwortlich ist, sind die Noten schwer vergleichbar. Das muss sich ändern. • Auch ein Bewerber mit guten Noten oder vielen Wartesemestern kann leer ausgehen, wenn er die Kriterien an den präferierten Unis nicht erfüllt. Deshalb sollte die Ortsangabe laut Gericht keine so große Rolle mehr spielen. • Die maximale Wartezeit soll auf ein „angemessenes Maß“ festgelegt werden. Was das genau heißt, steht noch nicht fest. • Die hochschuleigenen Kriterien sollen künftig einheitlicher gestaltet werden. Außerdem muss neben der Note mindestens ein weiteres Kriterium ausschlaggebend sein. Möglich wären hier zum Beispiel Auswahlgespräche oder Assessment Center, in denen soziale Kompetenzen eine größere Rolle spielen als bisher. Auch Aktivitäten wie der Einsatz bei der freiwilligen Feuerwehr oder dem Sanitätsdienst könnten stärkeren Einfluss auf die Bewerberauswahl nehmen.

den:

Die

Studienplatzvergabe

für

Medi-

zinstudenten ist verfassungswidrig – zumindest teilweise. Wir erklären, was sich dadurch in Zukunft bei der Bewerbung ändern könnte.

VON NINA WEIDLICH

So lief das Bewerbungsverfahren bisher ab Auf www.hochschulstart.de (siehe S. 14/15) können Bewerber zweimal im Jahr einen Antrag stellen und maximal sechs Unis nennen, an denen sie Medizin studieren wollen. Sie können dann nur an diesen angenommen werden.

Was die Länder bis zum 31. Dezember 2019 umsetzen sollen

Die Zulassung erfolgt nach verschiedenen Kriterien: Zuerst werden Bewerber berücksichtigt, die unter die sogenannte Vorabquote fallen. Dazu zählen unter anderem ausländische Studierende oder Härtefälle wie Menschen mit einer schweren Krankheit. Danach gehen 20 Prozent der Studienplätze an diejenigen mit dem besten Abischnitt – mittlerweile reicht aber selbst eine 1,2 meist schon nicht mehr. Weitere 20 Prozent werden an Bewerber mit den meisten Wartesemestern vergeben. Da ist jedoch Geduld gefragt: 2017 lag die Wartezeit bei 15 Semestern. Für die restlichen 60 Prozent können die Hochschulen selbst Kriterien festlegen. Auch hier bleibt es dabei: Die Abiturnote hat einen erheblichen Einfluss. Zusätzlich können Einzelnoten, Auswahlgespräche oder eine fachbezogene Ausbildung mit in die Entscheidung einfließen.

Im Fach Medizin gibt es einfach zu viele Bewerber für zu wenige Studienplätze. In Zahlen der Stiftung für Studienzulassung heißt das: Auf 9.176 Plätze haben sich im Wintersemester 2017/2018 mehr als 43.000 Studienanwärter beworben – also fünf Bewerber pro Studienplatz. Zwei von ihnen haben geklagt, und das Bundesverfassungsgericht hat nun entschieden: Einige Bereiche der Studienplatzvergabe sind verfassungswidrig, da sie keine

Übrigens: Andere europäische Länder kommen schon längst ohne NC aus. Eine Übersicht findest du hier: unicum.de/ncentscheidung

FOTO // UNSPLASH/JESSE ORRICO

Kritik des Bundesgerichtshofs


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Nicht einer von vielen, sondern einer von wenigen sein:

Individuelle Förderung an der Hochschule Fresenius Einen Traumberuf haben viele schon in der Grundschule: Der eine möchte Astronaut werden, der andere Forscher, Lehrer oder Arzt. Ob dieser Traum wahr wird, liegt nicht immer nur bei einem selbst. Wichtig sind auch die Bildungspartner, die diesen Werdegang begleiten. Der Hochschule Fresenius liegt deshalb die individuelle Förderung ihrer Studierenden besonders am Herzen. So bietet sie Services und Hilfestellungen an, die für das Berufsleben wichtige zusätzliche Kompetenzen vermitteln und so zur Persönlichkeitsentwicklung junger Studierender beitragen: Mentoring-Programme, Workshops zu businessrelevanten Themen, Coachings oder den Career Day, bei dem die Studierenden mit verschiedenen Firmen in Kontakt treten können.

Schon während des Studiums erhalten die Studierenden somit eine wertvolle Orientierung, wie sie sich bestmöglich auf den Karrierestart nach dem Abschluss vorbereiten können. Mit einem großen Angebot an zeitgemäßen Studiengängen, wie beispielsweise Psychologie (B.Sc.), Tourismus-, Hotel- und Eventmanagement (B.A.) oder Immobilienwirtschaft (B.A.), bildet die Hochschule Fresenius die Nachwuchskräfte von morgen aus.

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Hotline: 0800 3 400 400 · bewerbermanagement@hs-fresenius.de


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E-Commerce studieren

LIEBER EINE AUSBILDUNG IN DIESEM BEREICH? Infos dazu ab S. 34.

VON ANDRÉ GÄRISCH

Wir mögen es gemütlich – während wir früher in die Stadt gefahren sind, um Klamotten, Bücher und Co. zu kaufen, geht das heute alles per Mausklick. E-Commerce-Spezialisten sind jobtechnisch daher sehr gefragt. UNICUM ABI sagt dir, wie du dich über ein Studium auf die Spuren von Jeff Bezos begibst.

Die Digitalisierung der Geschäftswelt schreitet immer weiter voran. Prof. Gerd Wagner, Leiter des Studiengangs eBusiness an der BTU Cottbus, erklärt: „In der Zukunft bleibt kaum eine Branche ausgenommen. Insbesondere im Transport – etwa mit selbstfahrenden LKWs und Taxis –, in der Produktion und im Gesundheitswesen wird es digitale Umwälzungen geben. Im Handel hat sie sich bereits vollzogen.“ Neue Berufe rücken in den Fokus – etwa der E-Commerce-Manager, welcher Internetauftritte und E-Shops plant, führt und

an neue Entwicklungen anpasst. Die Hochschulen reagieren nach und nach auf den Bedarf an Experten im Online-Handel. Wer E-Commerce studieren will, kann das etwa an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt, an der Ernst-AbbeHochschule Jena oder an der Hochschule Mittweida machen (weitere Angebote siehe rechts).

Management meets Technik Wer sitzt im Hörsaal, wenn es um Datentracking, WebShops und Bewertungsportale geht? „Unsere Studierenden sind sehr unterschiedlich. Aber sie haben alle ein Faible für den Einsatz von Computern und Apps, um Probleme zu lösen und Aufgaben zu erledigen“, sagt Wagner. Für den Studiengang E-Commerce an der FH Wedel erkennt Lüdtke zwei Schwerpunktgruppen: „Sowohl an Managementthemen als auch an technischen Fragen interessierte Leute schreiben sich ein. Meist sind es neugierige, kreative Menschen mit hoher Eigeninitiative.“ Da Studiengänge rund um das Thema E-Commerce jung sind – es gibt bislang kaum promovierte oder habilitierte Absolventen –, kommen die Dozenten überwiegend aus der Mathematik, der Informatik und der Betriebswirtschaftslehre. Prof. Gerd Wagner

FOTO // THINKSTOCK/OATAWA, PRIVAT, JULIA KNEUSE

Heute zieht Jan-Paul Lüdtke, Professor für E-Commerce an der Fachhochschule Wedel, mal wieder ein ganz besonderes Projekt aus der Tasche. Passend zur Jahreszeit, sollen die Studierenden einen Online-Shop für Weihnachtsbäume Prof. Jan-Paul Lüdtke aufbauen. Ihre Aufgaben sind, Lieferanten zu gewinnen, ein Marketingkonzept zu entwickeln und zu analysieren, welche Zielgruppen das Verkaufsportal besuchen. Ein ganz schöner Berg an Herausforderungen. Doch genau diesen pragmatischen Ansatz lieben die Studierenden an ihrem Studiengang „E-Commerce“.


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Drei Studiengänge für angehende OnlineHändler E-Commerce – Fachhochschule Wedel Den Studiengang E-Commerce – mit den Abschlüssen Bachelor und Master – gibt es seit dem Wintersemester 2011. Grund für dessen Implementierung war ein Bedarf des Versandunternehmens Otto nach Mitarbeitern, die digitale Verkaufsprozesse initiieren, steuern und überwachen können. Über eine Stiftung unterstützt das Unternehmen den Studiengang, der eine technische und eine betriebswirtschaftliche Abzweigung bietet. Dessen Absolventen arbeiten etwa bei Versandhäusern, Verlagen, Online-Agenturen oder Unternehmensberatungen. Der Studiengang wird auch dual angeboten. Generell zeigt sich die FH Wedel gut in der regionalen Digitalwirtschaft vernetzt und offen gegenüber neuen Trends – so lässt sich dort auch Computer Games Technology oder Smart Technology studieren.

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PRAXISNAHES STUDIEREN MIT MEDIENFOKUS Das bietet die HMKW an drei Standorten: Berlin, Köln und Frankfurt am Main. Der Einstieg in die Berufswelt muss nicht schwer sein: An der HMKW wird die akademische Ausbildung mit praktischer Arbeit in vielfältigen Projekten verknüpft. Dank der Vielzahl an Kooperationspartnern aus Medien, Wirtschaft und öffentlicher Hand erhalten die Studierenden schon während des Studiums wertvolle berufliche Erfahrung. Ab dem Wintersemester 2018/19 erweitert die HMKW ihr Angebot und bietet neben dem Bachelor of Arts (B.A.) in den Fächern Medien- und Eventmanagement, Grafikdesign und Visuelle Kommunikation, Journalismus und Unternehmenskommunikation sowie Medien- und Wirtschaftspsychologie erstmals den Bachelor of Science (B.Sc.) im Fach Psychologie* an. *Vorbehaltlich Genehmigung durch die Berliner Senatsverwaltung; erwartet für Sommer 2018

eBusiness – Brandenburgische Technische Universität Cottbus „Das Fach ‚eBusiness‘ wurde 2003 an der BTU eingeführt, um einen Wirtschaftsinformatik-Studiengang anzubieten, der die neuen, durch das Internet geschaffenen Möglichkeiten, wie E-Commerce und E-Government, berücksichtigt“, sagt Wagner. In den Seminaren gehe es etwa darum, relevante Kundengruppen über ihr Verhalten bei einer Online-Bestellung zu identifizieren oder neuartige Informationssysteme auf der Basis von Sensoren und Drohnen zu entwickeln. Die BTU Cottbus forscht intensiv in den Bereichen Wirtschaftsinformatik und E-Business. In einem Teilprojekt geht es um die Simulation von Mafia-Organisationen als Bestandteil einer Regionalwirtschaft. Mit Hilfe des Modells soll die Frage beantwortet werden, wie schädlich ein solcher Geheimbund für die Wirtschaft einer Region ist.

Hannes studiert B.A. Medien- und Eventmanagement am Campus Berlin und arbeitet parallel als Werkstudent bei einem internationalen Medienkonzern.

Digital Business – Technische Hochschule Ingolstadt

„Durch mein Studium an der HMKW bekomme ich praxisnahe Einblicke in zeitgemäße Managementthemen. Kein Frontalunterricht – Mitmachen ist hier Programm und das ist gut so! Mir gefällt es sehr, wie Studierende hier die Möglichkeit haben, sich auszutauschen, zu debattieren und zu wachsen. Die Kombination aus Persönlichkeit, Professionalität und Lässigkeit macht die HMKW zur Hochschule meiner Wahl.“

Der Studiengang Digital Business befasst sich mit der Gestaltung und Umsetzung digitaler Geschäftsmodelle. Statt Vorlesungen stehen Fallstudien, Seminare und Projektarbeiten im Vordergrund – dadurch wird das junge Thema, zu dem noch nicht viele wissenschaftliche Erkenntnisse vorliegen, anschaulich vermittelt. Die Studierenden lernen etwa, wie Shopping-Apps entwickelt werden, wie digitale Showrooms aussehen müssen oder wie Augmented-Reality im Marketing eingesetzt werden kann. Der Studiengang dauert sieben Semester und endet mit dem Bachelor, unterrichtet wird auf Deutsch und Englisch. Hervorzuheben ist das gute Betreuungsverhältnis von Lehrenden zu Studierenden; auch ein duales Studium ist möglich.

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STUDIENGÄNGE SUCHEN FREIGEISTER Du spielst schon seit Jahren ein Instrument, interessierst dich für Kunstepochen oder dir bedeutet Sport mehr als nur die Lieblingsmannschaft anzufeuern? Dann könnte ein entsprechendes Studium das Richtige für dich sein.

VON NORA STANKEWITZ

SPORT Das bringst du mit: je nach Hochschule eventuell den passenden NC. Auf jeden Fall aber einen bestandenen Eignungstest. Da musst du durch: Bei der Aufnahmeprüfung musst du bis zu 20 Disziplinen (aus Leichtathletik, Turnen, Mannschaftssport und Rückschlagspielen) meistern und darfst dir häufig nur einen einzigen Patzer leisten. Berüchtigte Killer-Disziplin ist übrigens Badminton. Während in Baden-Württemberg eine bestandene Prüfung für alle Studienstandorte gültig ist, hat ansonsten jede Uni oder FH eigene Anforderungen. Wichtig: Oft musst du dich schon Monate vor dem Test anmelden. Das lernst du: In einigen Studiengängen hast du zusätzlich zur Praxis Module wie BWL, Recht oder Marketing. Journalis-

tische Fächer warten mit Medienproduktion, Projektmanagement und Rhetorik auf dich. Pädagogisch und wissenschaftlich ausgerichtete Studienfächer beinhalten unter anderem psychologisches Training und Coaching, Ernährung sowie Forschungsmethoden, Bewegungslehre oder auch Technik, Biologie und Chemie. Das wirst du: Nach dem Abschluss arbeitest du beispielsweise als Fitnesstrainer, Vereinstrainer, als Sportjournalist oder Sportpädagoge, für Städte oder Kommunen, in Fitness- und Lifestyle-Unternehmen oder auch in der Tourismus- und Freizeitbranche, in Wissenschaft und Forschung, in Rehazentren, im Spitzensport oder in therapeutischen Einrichtungen. Das kommt natürlich darauf an, welchen speziellen Studiengang du dir ausgesucht hast.

KUNST

Da musst du durch: Um zugelassen zu werden, musst du in der Regel einen mehrstufigen Eignungstest bestehen. Zunächst reichst du eine Mappe mit aktuellen Arbeiten ein. Gefällt sie dem Gremium, wirst du meistens noch zu einem Vorsprechen samt Präsentation deiner Kunstwerke eingeladen. Das lernst du: Die Studiengänge sind meist mit rund 30 Studierenden überschaubar. Du entwickelst deine eigene Handschrift, arbeitest mit verschiedenen Materialien, Methoden und Techniken. Je nach Uni lernst du alle Bereiche

der Bildenden Kunst kennen oder spezialisierst dich von Anfang an auf deinen liebsten wie Bildhauerei, Malerei oder Grafik. Zusätzlich vermitteln dir theoretische Fächer wie Medien- und Kulturwissenschaft, Kunstgeschichte oder Philosophie nötiges Hintergrundwissen. Außerdem übst du, deine Arbeiten zu präsentieren, und kannst in ersten Ausstellungen überprüfen, wie sie so angenommen werden. Das wirst du: Viele ehemalige Kunststudenten sind freie Künstler. Das heißt, sie arbeiten in ihrem Atelier, bemühen sich um Ausstellungen und haben als Ziel, eigene Werke zu verkaufen. Andere arbeiten zusätzlich oder hauptberuflich in Einrichtungen wie Museen oder Kunstvereinen. Mit einer Fortbildung kannst du auch Museumspädagoge werden.

FOTO // UNSPLASH/O-C-GONZALEZ

Das bringst du mit: persönliche Eigenschaften wie künstlerisches Talent, Selbstdisziplin und Durchhaltevermögen, Interesse für historische Prozesse und Philosophie sowie Offenheit für Neues.


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MUSIK Das bringst du mit: viel Eigeninitiative, Geduld und Durchhaltevermögen. Außerdem solltest du mindestens ein Instrument wirklich sehr gut beherrschen und theoretisches Wissen sowie Gesangstalent mitbringen.

... UND WAS MACHST DU AUS DEINER ZUKUNFT?

Da musst du durch: Oft bewerben sich Hunderte, um einen der wenigen Plätze an einer Hochschule, Uni oder einem Musikkonservatorium zu bekommen. Egal ob staatlich oder privat − die Aufnahmeprüfungen sind gleichermaßen hart. Auf deinem Hauptinstrument solltest du mehrere Stücke verschiedener Stil- und Zeitepochen vorbereiten. Oft werden auch Gehörbildung, Tonsatz und Formenlehre geprüft. Das lernst du: Neben dem intensiven Studium deines Musikinstruments spezialisierst du dich beispielsweise in den Bereichen Komposition, Kirchenmusik, Musikwissenschaften oder auch auf Pop und Rock. Theoretische Fächer wie Pädagogik, systematische und historische Musikwissenschaft oder auch Schauspiel spielen ebenfalls eine Rolle. Das wirst du: Nur wenige Absolventen verdienen ihr Geld ausschließlich als Berufsmusiker. Viele arbeiten parallel als Dozenten an Musikschulen. Auch die Studioarbeit als Toningenieur, Produzent oder Sounddesigner ist eine Perspektive. Wer an der wirtschaftlichen Seite interessiert ist, kann den Weg als Musikmanager oder Konzertveranstalter einschlagen.

Vielleicht doch auf Lehramt? Möchtest du eines der Fächer an der Schule unterrichten, kommst du nicht um ein Zweitfach herum. Manchmal musst du dieses dann an einer anderen Hochschule studieren, genau wie die erziehungswissenschaftlichen Anteile. So kooperiert die Folkwang Universität der Künste beispielsweise mit der Uni Duisburg-Essen.

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Goodbye Deutschland

Nur ein Semester im Ausland? Das war Serena, Debora und Leonard zu wenig. Sie haben sich für ein kom-

Serena Keller (21) studiert Architektur im 4. Bachelorsemester an der Universität Liechtenstein. Ich studiere in Liechtenstein, weil … „… man hier eine gute und persönliche Betreuung erhält. In den Vorlesungen wird mehr diskutiert – so wie in der Schule. Im Atelier arbeiten alle zusammen, man nimmt viel von anderen Studenten mit. Wir achten aufeinander und lernen voneinander. Außerdem liegt Liechtenstein zwischen der Schweiz und Österreich. Das nächste Skigebiet ist nur circa 20 Minuten entfernt, direkt auf dem Berg hinter der Uni.“ So läuft das Studium ab: „Von den sechs Semestern kann man eins optional im Ausland absol-

vieren. Hinzu kommt ein Semester verpflichtendes Berufspraktikum. Anders als in Deutschland schreiben wir die Klausuren immer dann, wenn ein Thema abgeschlossen ist. Vorlesung haben wir immer montags und dienstags. Der Mittwoch ist frei, um Aufgaben abzuarbeiten. Donnerstags und freitags arbeiten wir in unseren Studios an den Entwürfen. So klappt das mit der Sprache: „Hier kommen viele deutsche Dialekte zusammen. Anfangs mussten Sätze wiederholt werden, bis ich sie verstand. Aber man gewöhnt sich schnell daran.“ So lebe ich in Vaduz: „Ich habe mit Freunden eine WG gegründet. Wir wohnen zu siebt in zwei Wohnungen nur ein paar Minuten von der Uni entfernt. Allerdings sind wir nur selten zuhause, da das Studium sehr zeitaufwändig ist.“ Übrigens: „Da das Wohnen hier nicht ganz günstig ist, leben viele im Wohn-

Liechtenstein – ein Paradies für skifahrende Studis

VON ANN-CHRISTIN VON KIETER

heim oder im 30 Minuten entfernten Österreich. Dort fahren wir auch oft zum Einkaufen und Ausgehen hin.“

Leonard Boss (24) studiert Psychologie im zweiten Semester an der Cardiff University. Ich studiere in Wales, weil … „… ich schon in England zur Schule gegangen bin und mir einen längeren Aufenthalt im Vereinigten Königreich gut vorstellen konnte. Die Uni in Cardiff ist Teil der sogenannten Russel Group und hat daher einen Top-Ruf und eine sehr gute Forschung. Mit einem guten Abschluss hat man später gute Job-Chancen.“ So läuft das Studium ab: „Meinen Bachelor of Science habe ich nach sechs Semestern. Zwischen dem zweiten und dritten Studienjahr kann man ein ‚placement year‘ machen, in dem man Berufserfahrung sammelt. Der größte Unterschied zum Studium

FOTOS // PRIVAT, UNSPLASH/ QUINO AL, THINKSTOCK/ COBALT88, LARA2017, PAUL DYKES

plettes Studium in Liechtenstein, Ungarn und Wales entschieden.


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Volkssport der Waliser: Rugby

in Deutschland sind sicherlich die Tutorien in Kleingruppen (fünf bis zehn Personen). Außerdem hat jeder Student seinen eigenen Tutor, den er um Rat fragen kann. Auch die Dozenten haben jederzeit ein offenes Ohr.“

nahe meiner Fakultät. Im ersten Jahr lernt man so schnell viele nette Leute kennen. Wenn man sich eingelebt hat, ziehen die meisten dann mit ihren Freunden in eine Wohnung oder ein Haus im Umkreis.“

So klappt das mit der Sprache: „Da ich ja schon auf einer englischen Schule war, habe ich keine Probleme. Aber auch normale Schulkenntnisse reichen aus. Nach ein paar Wochen hat man den Dreh schon raus.“

Übrigens: „Die Waliser sind verrückt nach Rugby! Das Principality Stadium in Cardiff ist auf jeden Fall einen Besuch wert.“

So lebe ich in Cardiff: „Ich wohne in einer privaten Studentenunterkunft im Univiertel

Auf 1.000 ­Studierende im ­Inland kamen 2014 58 Studierende im

*Quelle: Studie „Wissenschaft weltoffen kompakt 2017“ (DZHW/DAAD) ** Wichtigste Gastländer, Anteil in Prozent aller deutschen Studierenden im Ausland 2014

Ausland!*

Länder-Top-15

**

1. Österreich, 19,6 % 2. Niederlande, 16,2 % 3. Großbritannien, 12,4 % 4. Schweiz, 10,8 % 5. USA, 7,4 % 6. China, 6,0 % 7. Frankreich, 4,7 % 8. Schweden, 3,3 % 9. Ungarn, 2,1 % 10. Spanien, 1,9 % 11. Dänemark, 1,8 % 12. Kanada, 1,3 % 13. Italien, 1,0 % 14. Portugal, 1,0 % 15. Norwegen, 0,9 %

Debora Hamza (21) studiert Tourismus im zweiten Semester an der International Business School (IBS) in Budapest. Ich studiere in Ungarn, weil … „… ich meinen Studiengang unbedingt im internationalen Umfeld studieren wollte. Außerdem bin ich in Ungarn geboren. Tagsüber eine große Uni-Auswahl, nachts große Party-Auswahl, das ist Budapest!“

Party-People, in Budapest seid ihr richtig!

So läuft das Studium ab: „Zurzeit habe ich von Montag bis Donnerstag Vorlesungen. Pro Semester habe ich zweimal Prüfungen: „mid-term“ und „final exams“. Das sind entweder Klausuren oder Hausarbeiten, in diesem Semester in sechs Fächern.“ So klappt das mit der Sprache: „Ich kann zwar Ungarisch sprechen, aber im Grunde bräuchte ich das gar nicht. Mein Umfeld ist sehr international, mit Freunden und Lehrern kann ich auf Englisch sprechen. In großen Städten wie Budapest spricht auch jeder Verkäufer oder Taxifahrer zumindest ein bisschen Englisch. Ehrlich gesagt habe ich in Deutschland mehr Ungarisch gesprochen (mit meiner Familie) als jetzt hier.“ So lebe ich in Budapest: „Ich wohne in einer kleinen Wohnung auf der Buda-Seite, circa 15 Minuten außerhalb der Stadtmitte. Hier im Neubaugebiet zahle ich das Gleiche wie für eine sehr altmodische Wohnung im Zentrum auf der Pest-Seite. Generell sind die Mietpreise verhältnismäßig hoch, liegen etwa im deutschen Durchschnitt.“ Übrigens: „In Budapest wirst du auf nichts verzichten müssen. Die Stadt ist sehr interkulturell. In den meisten Läden kann man sogar mit Euro zahlen. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten, Kultur, Partys und tolle Menschen – ich genieße gerade die bisher beste Zeit meines Lebens!“


STARS AN DER VON NICO MA

RIUS SCHMITZ

UNI

Ehrgeiz: Nachdem sie 2008 die ErnstBusch-Schauspielschule abschloss, begann sie ein Studium der Soziologie und Politikwissenschaft an der Humboldt-Uni zu Berlin. Der Abschluss muss bei ihren ganzen Projekten aber noch warten.

Luke Mockridge und Bibi H. sind nicht allein: Viele (inter)nationale Promis haben vor ihrer Laufbahn als Schauspieler, Musiker oder YouTuber ein Studium begonnen – und manche auch abgeschlossen.

Deutsche Promis mit Hochschul-Background

an der Uni Siegen, brach es jedoch aufgrund ihres rasanten Erfolgs ab.

Social-Media-Star Bibi H. alias Bianca Heinicke (BibisBeautyPalace) begann ein Studium der Sozialwissenschaften

Schauspielerin Karoline Herfurth zeigt nicht nur als Referendarin Lisi Schnabelstedt in „Fack ju Göhte“

Da er bekanntlich „Keine Maschine“ ist, hörte Sänger Tim Bendzko nach fünf Semestern mit seinem Studium der Evangelischen Theologie und nichtchristlichen Religion wieder auf. Nicht nur in seinen Texten muss Kollegah wortgewandt sein. 2009 begann der Rapper ein Jurastudium an der Johannes-Gutenberg-Uni in Mainz, das jedoch seit längerem auf Eis liegt.

Willkommen an der Uni, an der dir über 150 Studienangebote offen stehen. In einer Stadt, die jung und studentisch lebt. Und wo Wohnen bezahlbar ist.

FOTOS // WARNER MUSIC/TORBEN KÖSTER, PR/LUKE-MOCKRIDGE.DE

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Alle Infos unter: www.sei-justus.de


25 Für manche Prominente endete das Studium auch, bevor es überhaupt angefangen hat. Lena Meyer-Landruth schrieb sich 2011 für die Studiengänge Sprachen und Kulturen Afrikas sowie Philosophie an der Uni Köln ein, fing aufgrund ihres dritten Albums jedoch nie an. Einer, der den Bachelor tatsächlich in der Tasche hat, ist Luke Mockridge. Der Comedian studierte bis 2012 Medienund Kommunikationswissenschaften in Deutschland, Kanada und England.

Studium statt Hollywood-Glamour Schauspielerin Natalie Portman schloss 2013 Psychologie an der Harvard University mit einem Bachelor of Science ab. Schon als Schülerin glänzte sie im Halbfinale des „Intel International Science and Engineering Fair“, des größten außeruniversitären Forschungswettbewerbs der Welt.

180 Folgen „Desperate Housewives“ und zwei akademische Abschlüsse: Eva Longoria schloss Kinesiology (Bewegungswissenschaften) an der Texas A&M University-Kingsville mit dem B.Sc. ab. 2013 gab es noch einen Master in „Chicano Studies“ (in den USA lebende Mexikaner) an der California State University. In „The Big Bang Theory“ ist ihre Figur Amy Farrah Fowler die leicht verklemmte, brillante Wissenschaftlerin. Doch auch im wahren Leben ist Mayim Bialik seit 2007 eine Doktorin – und zwar in Neurowissenschaften. An der University of California studierte sie auch noch Hebräisch und Judaistik. Trotz ihrer zahlreichen Rollen hat „Hermine“ Emma Watson ihr Studium in Englischer Literatur an Brown University in Providence mittlerweile abgeschlossen.

Weil Praxis Deine Zukunft ist. Starte Deine Karriere mit einem unserer 19 anwendungsorientierten und praxisnahen Bachelor-Studiengänge.

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RUBRIK:

ARBEITEN

28 Bewerbungs-SchnellCheck für einen Ausbildungsplatz 30 Der Ausbildungsmarkt 2018 im Überblick 32 Kinder-Traumberufe im Reality-Check 34 Branche der Zukunft: E-Commerce 36 Handwerk? Aber ich hab‘ doch Abi! 38 Brutto? Netto? Was vom Lohn übrig bleibt 40 UND statt ODER: das duale Studium 42 Auslands-Station in der Ausbildung 46 Jobfreundliche SocialMedia-Profile 48 Promis mit Ausbildung

FOTO // THINKSTOCK/OLM26250

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KAMERADSCHAFT

IST BEI UNS

PFLICHTFACH.


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DER BEWERBUNGSSCHNELL-CHECK WANN? FÜR ... WO?

September/ Oktober Vor allem in großen Betrieben des Banken- und Versicherungswesens und im öffentlichen Dienst startet die Bewerbungsphase in den Herbstmonaten. Also: fleißig Bewerbungen schreiben!

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WAS?

VON NINA WEIDLICH

… einen Ausbil­dungs­platz

April/Mai Jetzt heißt es erst mal: büffeln, denn schon bald stehen die AbiPrüfungen auf dem Plan!

Juni

Juli/August Mit der Planung solltest du etwa ein Jahr vor Ausbildungsbeginn starten, denn: Je früher du dich bewirbst, desto höher sind die Chancen auf den Wunsch-Platz. Wenn du dich für ein duales Studium interessiert, musst du noch früher loslegen. Die Bewerbungsfristen bei den Unternehmen enden oft schon im August.

Februar/März

Januar

Nach Ostern beginnen die ersten Nachrückverfahren. Nutze deshalb die Zeit vor dem Abi-Stress, um weitere Bewerbungen zu schreiben.

Hat ein Betrieb bisher noch gar nicht auf deine Unterlagen reagiert? Dann solltest du spätestens jetzt mal nachhaken, wie der Stand deiner Bewerbung ist.

Um diesen organisatorischen Kram solltest du dich vor Ausbildungsbeginn kümmern (Achtung: Einige Dokumente erhältst du erst nach ein paar Wochen Wartezeit!): » Girokonto: Viele Banken haben AzubiAngebote. » Krankenversicherung: Auch hier gibt es spezielle Tarife für Azubis. » Sozialversicherungsausweis: bei deiner Krankenkasse schriftlich oder online beantragen. » Steueridentifikationsnummer: Das Bundeszentralamt für Steuern hat jedem diese Steuer-ID 2008 in einem Brief mitgeteilt. Findest du sie nicht, kannst du sie dort erneut anfragen. » Polizeiliches Führungszeugnis: bei der Stadtverwaltung anfordern.

Juli–September Zeit für Last-Minute-Bewerbungen: Viele Plätze werden wegen Kündigungen während der Probezeit frei. Auch Bewerber, die mehrere Zusagen erhalten haben und sich erst spät für eine Stelle entscheiden, machen Platz für Nachrücker. Regulärer Ausbildungsbeginn ist zwischen dem 01.07. und dem 01.09.

ZIEL

November/ Dezember Jetzt gehen auch kleine und mittelständische Unternehmen auf Bewerbersuche. Siehst du dich im Handel, Hotel- und Gastgewerbe, im Handwerk oder im Gesundheitswesen? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die Bewerbung abzuschicken. Hast du es in die engere Auswahl geschafft, warten jetzt Assessment-Center und Vorstellungsgespräche auf dich! Heißt: schicke Klamotten kaufen und Infos zum potenziellen Arbeitgeber recherchieren!

Hast du nichts gefunden oder dich spontan für ein Studium entschieden? Dann blättere mal zurück auf S. 10!

TIPP: Unter karriere. unicum.de findest du freie Ausbildungsstellen im In- und Ausland!


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2018

Wir zeigen dir, in welchen Branchen Azubis dringend gesucht werden, wo es hinterher die meiste Kohle gibt und wo du einfach am glücklichsten wirst.

VON NINA WEIDLICH

Gefragte Abiturienten

! Trotz wieder größerem Interesse an einer Ausbildung hat sich die Situation für arbeitswillige Jugendliche verbessert. Das Angebot ist noch stärker gestiegen als die Nachfrage – nämlich um + 8.500 auf insgesamt 527.200 angebotene Stellen.

Hier sind die Chancen besonders gut**

1 2 3 4 5

Lebensmittelherstellung und -verkauf (nur 32 Bewerber pro 100 gemeldete Stellen) Hotel- und Gaststättenberufe (49/100) Hochbau (62/100)

Klempnerei, Sanitär, Heizung und Klima (62/100) Orthopädie- und Rehatechnik (64/100)

Hier wird es eher schwierig**

1

Tischlerei (stolze 223 Bewerber pro 100 gemeldete Stellen)

2 3 4 5

Informatik (192/100)

Kraftfahrzeugtechnik (168/100) Verwaltung (131/100)

Arzt- und Praxisassistenz (129/100)

FOTO // BRIANAJACKSON/THINKSTOCK

Nice to know

* QUELLEN: BUNDESAGENTUR FÜR ARBEIT, AZUBI.REPORT 2017, BIBB, DGB AUSBILDUNGSREPORT

Die Ausbildung im Überblick


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If you´re happy and you know it, clap your hands!

72% sind zufrieden mit ihrer Ausbildung

Welche Berufe machen besonders glücklich? Um das herauszufinden, hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) über 12.000 Azubis aus den 25 häufigsten Ausbildungsberufen befragt.

Typische Azubis ... … sind 20–23 Jahre alt. … schreiben 20 Bewerbungen, werden zu 3 Vorstellungsgesprächen eingeladen, bekommen 3 Zusagen und kassieren 10 Absagen. … glauben an gute Chancen auf Übernahme (71 %).

Die Ausbildungsvergütungen sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen – im Jahr 2017 allerdings deutlich geringer als in den Jahren zuvor. Außerdem gibt es immer noch ein großes Gehaltsgefälle zwischen West und Ost: Im Durchschnitt bekommt ein Azubi im Westen laut BIBB 881 Euro pro Monat und im Osten nur 827 Euro. In den beliebtesten Branchen sieht die Verteilung so aus (West/Ost, jeweils in Euro):

Die Hälfte aller Azubis hat genügend Geld für ihren Lebensunterhalt. 38 Prozent werden von den Eltern unterstützt, neun Prozent jobben und drei Prozent bekommen BAföG.

Gewinner

1 2 3 4 5

Mechatroniker/in

Industriekaufmann/-frau

Fachinformatiker/in Zerspanungsmechaniker/in Elektroniker/in für Betriebstechnik

Verlierer

1 2 3 4 5

Friseur/in

Hotelfachmann/-frau

Verkäufer/in Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk

Generell gilt außerdem: Je größer der Betrieb, desto glücklicher die Azubis – denn in kleineren Firmen müssen häufiger ausbildungsfremde Aufgaben erledigt und mehr Überstunden geschoben werden als in Großkonzernen.

Schmeisst die Fuffies durch den Club!

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Industriekaufmann/-frau (988/921) Einzelhandelskaufmann/ -frau (848/766) Verkäufer/in (794/715) Kfz-Mechatroniker/in (752/635) Bürokaufmann/-frau (740/694)

Das höchste Ausbildungsgehalt liegt übrigens bei 1.110/915 Euro pro Monat. Mit diesem Gehalt können vor allem Azu-bis in handwerklichen Berufen rechnen, unter anderem Maurer/innen, Straßenbauer/-innen und Zimmerer/Zimmerinnen. Am wenigsten Kohle gibt es für Schornsteinfeger/innen (518/518), Florist/innen (622/587) und Bäcker/ innen (637/637).


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Kinder-Traum-Berufe im Reality-Check

Einmal die Erde von oben sehen oder ein Auto mit Blaulicht fahren – davon haben wir, als wir klein waren, alle geträumt. Doch wie gut stehen die Chancen, Polizist/in, Feuerwehrmann/-frau oder sogar Astronaut/in zu werden, tatsächlich?

VON SANDRA WILL

Polizei

Feuerwehr

Für einen Job bei der Polizei benötigst du im mittleren Dienst eine abgeschlossene Ausbildung oder einen Realschulabschluss, im gehobenen Dienst mindestens die Fachhochschulreife. Die weiteren Anforderungen sind abhängig vom Bundesland, in dem du dich bewirbst. Im Normalfall musst du eine Mindestgröße von 1,60 Meter als Frau und 1,65 Meter als Mann haben sowie einen Nachweis, dass du in wirtschaftlich geordneten Verhältnissen lebst und ein einwandfreies Führungszeugnis hast. Keine Chance haben Bewerber, die übergewichtig sind. In einem Eignungstest werden deine physische und psychische Verfassung geprüft. In einem schriftlichen Test musst du dann mit deiner Intelligenz überzeugen und zeigen, dass du dir schon polizeispezifisches Wissen angeeignet hast.

Möchtest du nicht nur ein Helfer sein, sondern gleich ein Held werden, bist du vielleicht bei der Feuerwehr richtig. Für die dortige Beamtenausbildung ist mindestens der Hauptschulabschluss und eine Ausbildung in einem handwerklichen Beruf oder eine ähnliche Zusatzfähigkeit Voraussetzung – dies ist von Stadt zu Stadt unterschiedlich. Ähnlich wie bei der Polizistenausbildung muss ein Eignungstest absolviert werden, der deine Fitness und Intelligenz prüft. Feuerwehranwärter müssen meistens in einem hervorragenden körperlichen Zustand sein, Sehschwächen sind selten ein Problem, der Führerschein und ein einwandfreies Führungszeugnis sind ein Muss. Abhängig vom Dienstgrad dauert die Ausbildung mindestens eineinhalb Jahre. Die Chancen, einen Ausbildungsplatz zu ergattern, sind noch geringer als bei der Polizei. Je nach Stadt werden normalerweise weniger als zehn Prozent aller Bewerber angenommen, das heißt, dass man nicht nur mit hervorragender Fitness überzeugen muss, sondern auch mit Wissen, Teamgeist und Kreativität.

Astronaut Die einzigartige Erfahrung, die Erde vom Weltall aus zu sehen, bleibt nur ganz wenigen Menschen vorenthalten. Als deutscher oder europäischer Staatsangehöriger führt der Weg über die ESA, die Europäische Raumfahrtorganisation, die das einzige Astronautenkorps in Europa unterhält. Bewerben kann man sich dort jedoch nicht in regelmäßigen Abständen. Das Team bestand seit den neunziger Jahren aus denselben 15 Personen, 2009 sind weitere sechs hinzugekommen. Ob und wann die nächste Einstellungsrunde stattfinden wird, ist unklar. Falls die ESA jedoch wieder rekrutieren wird, solltest du mindestens 27 und maximal 39 Jahre alt sein. Weitere Anforderungen sind eine gute körperliche Verfassung, fließende Englisch-Kenntnisse und ein überdurchschnittlicher guter Uniabschluss in einem mathematischen oder naturwissenschaftlichen Fach. Des Weiteren benötigst du Berufserfahrung, zugutekommen würden dir Flugstunden sowie handwerkliche Tätigkeiten. Die Auserwählten müssen ein mehrjähriges Training abschließen, bevor sie irgendwann die Erde von oben sehen dürfen.

FOTO // THINKSTOCK/INARIK

Jährlich bewerben sich in etwa 100.000 Menschen auf verschiedene Arten von Ausbildungen bei der Polizei – zum Beispiel auch für ein duales Studium. Weniger als 30 Prozent werden dabei angenommen. Die Ausbildung dauert zwei bis drei Jahre und variiert je nach Bundesland und dem angestrebten Dienstgrad.


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 Kein Plan? Abi in der Tasche, startklar für den Sommer – wenn nur diese Frage nicht wäre: Was kommt danach?

Wer sich für ein Studium entscheidet, muss erstmal den passenden Studiengang finden. Bei mehr als 10.000 Studiengängen allein in Deutschland ist die Auswahl groß. Oder doch lieber erst eine Ausbildung? Und was ist eigentlich ein Duales Studium? Ausbildung oder ins Ausland? Wie wär’s denn mit FSJ, FÖJ oder Praktikum? Oder lieber erst einmal ein Gap Year einlegen und einfach reisen gehen? Wer sich hier versucht durchzugooglen, dem raucht schnell der Kopf. Kein Grund, ihn in den Sand zu stecken.

Fragen? Fragen! Am besten, man fragt diejenigen, die es wissen müssen. Dazu rät auch Anette Petzoldt, die mit der HORIZON ein Event für Orientierung nach dem Abi ins Leben gerufen hat, das genau hier ansetzt. „In der Schule gibt es jede Menge Theorie, aber leider zu wenig Zeit für praktische Hilfestellungen, was gerade für die Studienund Berufsorientierung problematisch ist. Auf den HORIZONEvents kann man hingegen seine persönlichen Fragen direkt an der richtigen Stelle loswerden – und bekommt dabei manchmal überraschende Antworten.“

Irgendwas mit Medien? Auf den Veranstaltungen erwarten die Besucher Ansprechpartner von Unis, Hochschulen und Unternehmen sowie erfahrene Experten und Coaches von Beratungs- und Vermittlungsinstitutionen, um auf die individuellen Anliegen einzugehen. So kann man hier aus erster Hand erfahren, was der Arbeitsalltag eines Kommissars mit dem seiner Tatort-Kollegen zu tun hat, es werden Studiengänge wie der Bachelor in Culinary Arts vorgestellt und alle, die

„irgendwas mit Medien“ machen möchten, können herausfinden, was das eigentlich heißen kann. Man bekommt hilfreiche Tipps für den Bewerbungsprozess und kann erste wertvolle Kontakte knüpfen. Zudem sind auch Studenten und Azubis vor Ort und berichten von ihren Erfahrungen. In Talks und Workshops gibt es konkrete Tipps und Hilfestellungen zu Themen wie Bewerbungstraining oder Zeit- und Stressmanagement und es wird über verschiedene Möglichkeiten der Studienfinanzierung diskutiert. Egal ob ohne Plan oder mit konkreten Zielen – ein Besuch der HORIZON kann also nicht schaden, wenn es um deine Zukunft geht.


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Jobs im Handel der Zukunft

LIEBER EIN

STUDIUM IN

DIESEM BEREIC Infos dazu ab S.

VON ANDRÉ GÄRISCH

Neue technologische Entwicklungen zwingen den Menschen, sich ständig anzupassen. Durch die Digitali-

Die Digitalisierung hat unser gesamtes Leben auf den Kopf gestellt. Wir tippen auf ein rundes grünes Symbol mit Hörer, um uns anschließend auszutauschen. Wir öffnen das kleine, weiße „f“, um Bilder zu posten. Und wenn uns die neue Jeans eines trendigen Labels aus Katharina Weinert Tokio gefällt, dann reicht ein Klick – schnell trifft Stoff auf Hüfte, vor dem Spiegel dann der Check: Daumen hoch oder runter. Passt nicht? Retoure-Aufkleber drauf, ab zur Post, nächstes Piece anvisiert.

Neu ab 2018: Ausbildung im E-Commerce Um Prozesse des Online-Handels noch schneller und reibungsloser zu gestal-

ten, gibt es seit diesem Jahr einen neuen Ausbildungsberuf, der insbesondere Gymnasiasten und Realschülern offensteht: E-Commerce-Kaufmann beziehungsweise -frau.„Mittlerweile werden zehn Prozent des Gesamtumsatzes im Einzelhandel online erzielt“, erklärt Katharina Weinert, Abteilungsleiterin Bildungspolitik und Berufsbildung vom Handelsverband Deutschland (HDE). Neben reinen Online-Händlern erweitern immer mehr „klassische“ Firmen, etwa aus der Mode-, Möbel-, Versicherungs- oder Tourismusbranche, ihre Absatzkanäle ins Virtuelle. Durch die veränderten Anforderungen an das Personal entstand eine Nachfrage nach innovativem Know-how, sodass der HDE in Absprache mit wichtigen Marktteilnehmern die dreijährige duale Ausbildung ins Leben rief. Die Auszubildenden lernen beispielsweise, welche Online-Vertriebskanäle zum jeweiligen Unternehmen passen, wie sie bewirtschaftet werden müssen, wie eine gute Beratung

abläuft und wie mit Datensätzen von Zulieferern und Kunden umzugehen ist. Der neue Job kommt gut an, freut sich Weinert: „Die Resonanz ist überwältigend. Eltern und Schüler rufen bei mir an und fragen, wann und wo eine Bewerbung möglich ist. Wir rechnen mit 1.000 Azubis im ersten Jahr.“ Zu den Unternehmen der ersten Stunde gehörten unter anderem Otto, Media Markt, Saturn, Real und Globetrotter. Sie hatten direkt Ausbildungsplätze ausgeschrieben, bei anderen waren zumindest schon einmal Initiativbewerbungen gerne gesehen. Die Berufsschulen konzentrierten sich zu Beginn auf Großräume wie Berlin, Hamburg, Köln, Leipzig, Hannover oder Stuttgart. Nach und nach wird das Angebot aber bundesweit noch ausgeweitet.

Folgen der Digitalisierung Im Unterschied zum E-Commerce umfasst E-Business neben dem Ein-

FOTOS // HOFFOTOGRAFEN, THINKSTOCK/HAKINMHAN

sierung verschwinden nicht nur Jobs, es entstehen auch neue Berufsbilder, etwa im Handel.


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N

N

CH? 18.

kauf u n d Verkauf von Waren und Dienstleistungen Kommunikation, Kollaboration, Information, Datenaustausch, Dokumentenmanagement, Rekrutierung und andere Prozesse. Weinert merkt an, dass aktuell keine weiteren Ausbildungsberufe im E-Business geplant seien. Ohnehin verkörpert ECommerce-Kaufmann/-frau den ers-

ten komplett neuen Ausbildungsberuf seit zehn Jahren. Allerdings bietet die Brandenburgische Technische Universität Cottbus den Studiengang eBusiness an. Dort werden zukünftige Digital-Manager darauf vorbereitet, internetbasierte Organisationsabläufe zu gestalten, Geschäftsmodelle im Web aufzubauen und Online-Marketingkonzepte zu entwerfen. Die Dozenten stammen unter anderem aus den Bereichen Web-Analytics, Shop-Design oder Multi-Channel-Management. Die weitergehende Vernetzung der Welt forciert die Anpassung existierender Ausbildungen und die Entwicklung völlig neuer Berufsbilder. Das „Smart Home“ besteht aus Geräten und Objekten, die mitdenken und aufeinander reagieren. Haustechniker, Elektriker und Beschäftigte der Baubranche haben sich daher

verstärkt mit intelligenten Systemen auseinanderzusetzen. Ausbildungsinhalte ändern sich auch für den KFZMechatroniker, da Echtzeitinformationen aus dem Verkehr übertragen und Hybrid-Autos den Asphalt erobern werden. Die Schattenseiten der Digitalisierung beschreiben Erik Brynjolfsson und Andrew McAfee in ihrem Bestseller „The Second Machine Age“. Sie befürchten, dass Robotik und Künstliche Intelligenz menschliche Arbeit überflüssig machen werden. Besonders manuelle Routinetätigkeiten in Bereichen wie Verwaltung, Fertigung oder Qualitätskontrolle seien betroffen. Berufe, die fachlich höhere Anforderungen stellen, werden im Mittelpunkt stehen, etwa der Datenanalyst, von „Harvard Business Review“ zum attraktivsten Beruf des 21. Jahrhunderts gekürt, oder der Roboterkoordinator, der auf Störungen und Fehlersignale der blechernen Helfer reagiert.

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Marie Lüpscher

HANDWERK HAT

BODEN

Die meisten Abiturienten wollen lieber studieren als eine handwerkliche Ausbildung zu machen. Dabei stehen die Zukunftschancen mehr als gut.

Hinter dem leicht angestaubten Image verstecken sich viel Hightech und spannende Innovationen. Auf Baustellen kommen längst mehr Laser, Drohnen und Laptops zum Einsatz als Zollstöcke. In vielen Schreinerwerkstätten stehen 3D-Drucker und Elektroniker beschäftigen sich mit Zukunftsthemen wie Erneuerbare Energien oder Smart Home. Dazu kommen die guten Berufsperspektiven wie Josef Katzer, Präsident der Handwerkskammer Hamburg, betont: „Wer im Handwerk seine Berufung findet, der hat gute

Verdienstmöglichkeiten, eine hohe Beschäftigungssicherheit und ausgezeichnete Perspektiven zur Weiterentwicklung.“ Das Problem: Die meisten Schüler wissen nicht, was in den über 130 Ausbildungsberufen im Handwerk alles möglich ist. Daran haben auch großanlegte Imagekampagnen wenig geändert. Eine Folge: Im vergangenen Ausbildungsjahr blieben 15.298 Lehrstellen unbesetzt – vor allem Kfz-Mechatroniker, Elektroniker, Tischler und Anlagenmechaniker werden händeringend gesucht.

Elektronikerin Marie (26) hat die männlichen Kollegen im Griff Auch Marie Lüpscher hat einen Umweg über den Campus eingelegt und vier Semester Bauingenieurwesen studiert. Glücklich wird sie nicht. „Die Vorlesungen waren oft sehr trocken. Mir fehlte der Praxisbezug“, erzählt die 26-Jährige. Auf der Suche nach Alternativen stößt sie auf ein Angebot der Handwerkskammer Hamburg und entschied sich für eine Ausbil-

dung zur Elektronikerin mit Fachrichtung Energie und Gebäudetechnik bei Bellut, einem mittelständischen Elektrofachbetrieb. Zu den Auftraggebern zählen Industriebetriebe wie Airbus oder der Hamburger Hafen. Parallel studiert sie „Management Erneuerbarer Gebäudeenergietechnik“ an einer Berufsakademie – am Wochenende und in drei Unterrichtsblöcken pro Jahr.

Auf bestem Weg zur Führungskraft Anders als im ersten Studium hat Marie jetzt das Gefühl angekommen zu sein. Unter den Lehrlingen ist sie die einzige Frau und die einzige Abiturientin – Akzeptanzprobleme gibt es trotzdem nicht. „Meine Kollegen haben schnell gemerkt, dass mir die Arbeit Spaß macht und ich selbstständig Probleme lösen kann“, sagt die 26-Jährige. Heute, ein Jahr nach der Gesellenprüfung, ist sie für die Planung von Schaltschränken für große Betriebsanlagen zuständig. Eine verantwortungsvolle Aufgabe: „Ich zeichne die Schaltpläne und den

FOTOS // BELLUT, PRIVAT

Zollstöcke sind out Wer Abi macht, sieht eine Ausbildung meist eher als Notlösung oder Durchgangstation auf dem Weg zum Wunsch-Studium. Die Bezahlung ist mau, die Arbeitszeiten streng und die Zukunftsaussichten scheinen auf den ersten Blick begrenzt. Für viele begehrte Jobs als Ingenieur oder Unternehmensberater ist ein Studium „Minimal“-Voraussetzung. Was Schulabgänger schnell übersehen: Viele Ausbildungsberufe haben sich stark gewandelt – das gilt vor allem für das Handwerk.

VON BIRK GRÜLING


37 Aufbau von Schaltschränken und schieße die Schränke beim Kunden an“, erklärt die junge Elektronikerin. Parallel schreibt sie ihre Bachelorarbeit. Im Master möchte sie sich weiter auf Erneuerbare Energien spezialisieren. Mit Mitte 20 ist Marie auf dem besten Weg zu einer Führungsposition in dem mittelständischen Handwerksbetrieb – Jobgarantie und gute Bezahlung inklusive.

Steffen (23) kann bald Chef seines eigenen KFZUnternehmens werden Eine andere, spannende Perspektive verfolgt Steffen Schröder. Der junge KFZ-Mechatroniker studiert Betriebswirtschaft und drückt an vielen Tagen nach einem Acht-Stunden-Arbeitstag bis 22 Uhr die Schulbank. Der Lohn für die Mühen: Mit einem Meister kann er sein eigenes Unter-

nehmen führen. Die Chancen dazu stehen für junge Handwerker mit Ambitionen sehr gut. In den kommenden Jahren werden voraussichtlich rund 180.000 Handwerksbetriebe einen Nachfolger suchen.

Sonderbehandlung dank Abi? Fehlanzeige! Auch Steffens Eltern betreiben ein Autohaus samt Werkstatt – die Aussicht später einmal in den Familienbetrieb einzusteigen, überzeugt ihn zu einer Ausbildung im Handwerk. „Ich habe nach dem Abitur kurz über ein BWL-Studium nachgedacht, aber mir fehlte die tägliche Anwendung“, sagt der 23-Jährige. Statt Polohemd und Segelschuhe streift er drei Jahre lang den Blaumann über und arbeitet in der Werkstatt von Willy Tiedtke, einem großen Audi- und VW-Händler in

PERSPEKTIVEN IM HANDWERK » Das Handwerk bietet über 130 Ausbildungsberufe. » Der direkte Einstieg ist die zweibis dreieinhalbjährige Ausbildung. Abiturienten können die Ausbildungszeit meistens verkürzen. » Viele Bundesländer bieten ein duales Studium an, bei dem die Lehrlinge zusätzlich ihren Bachelor an einer Berufsakademie machen. » Seltener ist das triale Studium mit Meisterabschluss in vier Jahren. » Viele Handwerkskammern bieten Zusatzqualifikationen an, die sich speziell an Abiturienten richten – zum Bespiel: Technischer Betriebswirt oder Technischer Fachwirt. » Egal welchen Weg man wählt, die Perspektiven sind glänzend: Im Vergleich zu Akademikern ist die Zahl arbeitsloser Meister in Deutschland sehr klein. Beim Einkommen sind Meister und Bachelor auf Augenhöhe.

Steffen Schröder

Hamburg. Einen Bonus als Abiturient und Student bekommt auch er nicht: Wie jeder Azubi sortiert er Schrauben, wechselt Motoröl oder fegt die Werkstatt. Mit Erfolg: Den Abschluss macht er als drittbester Auszubildender bundesweit. Im Moment durchläuft Steffen alle Abteilungen – von der Buchhaltung über die Disposition bis zum Verkauf. So möchte er einen besseren Eindruck über die Abläufe im Autohaus bekommen. Ein Wechsel zu einem großen Autobauer – ein beliebtes Ziel von Hochschulabsolventen – kommt für ihn bisher (noch) nicht in Frage. „Ich möchte nah am Kunden arbeiten und auch schon in jungen Jahren den Betrieb mitgestalten“, sagt er. Bei einem DAX-Unternehmen mit vielen tausend Mitarbeitern und starren Hierarchien wäre dieses Ziel deutlich schwieriger zu erreichen.


38

Was vom Lohn übrig bleibt Brutto? Netto? Damit können die meisten erst etwas anfangen, wenn sie ihre erste Gehaltsabrechnung in den Händen halten. Wir finden: Das ist viel zu spät – und schaffen Abhilfe.

Das Nettogehalt Auch „Netto“ ist dem Italienischen entlehnt und bedeutet „rein“. Es handelt sich dabei um den Betrag, der auf deinem Bankkonto landet. Der Netto-Lohn ist das, was vom BruttoLohn nach allen Abzügen – Steuern und Sozialbeiträge – übrig bleibt.

Die Steuerabgaben Von deinem Bruttogehalt gehen folgende Abgaben an das Finanzamt: » Lohnsteuer: Dieser Betrag richtet sich nach deiner Steuerklasse (siehe rechts). Als Auszubildende/r bleibst du aber meist – zumindest im 1. Ausbildungsjahr – mit deinem Verdienst innerhalb des gesetzlichen Grundfreibetrags von 9.000 Euro im Jahr (Stand 2018) und musst keine Lohnsteuer zahlen. » Solidaritätszuschlag: Der „Soli“ (2018 gibt es ihn noch) entspricht

5,5 Prozent der Lohnsteuer. Beträgt die Lohnsteuer bei Singles weniger als 972 Euro im Jahr, entfällt diese Abgabe. » Kirchensteuer: Bist du zum Beispiel Mitglied der katholischen oder evangelischen Kirche, werden dir von der Lohnsteuer weitere 8 Prozent (in Bayern und Baden-Württemberg) bzw. 9 Prozent (in allen anderen Bundesländern) abgezogen.

Die Sozialabgaben Auch in verschiedene Versicherungen wird ein Beitrag von deinem Bruttogehalt eingezahlt. Ein Teil geht in die … » Rentenversicherung (9,3 Prozent) » Krankenversicherung (7,3 Prozent, ggf. fällt ein Zusatzbeitrag deiner Krankenkasse an) » Arbeitslosenversicherung (1,5 Prozent) » Pflegeversicherung (1,275 Prozent) Dein Arbeitgeber zahlt übrigens auch einen Anteil.

Die Steuerklassen Wie bereits erwähnt, wird durch die Einordnung in eine der insgesamt

sechs der Lohnsteuerbetrag errechnet. Dabei ist euer Familienstand ausschlaggebend. So werden Singles oder Geschiedene ohne Kind der Steuerklasse I zugeordnet, Alleinerziehende der Steuerklasse II, Verheiratete können zwischen Steuerklasse III, IV und V wählen.

Rechenbeispiel Thorsten (20) macht eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Seine Lohnabrechnung:

BRUTTO

963 Euro

Steuern (Gehalt liegt innerhalb des Grundfreibetrags) » Lohnsteuer » Solidaritätszuschlag » Kirchensteuer

0,00 Euro 0,00 Euro 0,00 Euro

Sozialabgaben » Rentenversicherung » Krankenversicherung » Arbeitslosenvers. » Pflegeversicherung NETTO

89,56 Euro 70,30 Euro 14,45 Euro 12,28 Euro

776,41 Euro

FOTO // THINKSTOCK/ STAS_V

Das Bruttogehalt Der Begriff „Brutto“ (aus dem Italienischen) lautet übersetzt „gesamt“. Das Bruttogehalt umfasst das gesamte Einkommen, das du vom Arbeitgeber bekommst. Dieser Betrag wird in deinem Arbeitsvertrag festgehalten, auch in Gehaltsgesprächen verhandelt man immer über den Brutto-Lohn.

VON BARBARA KOTZULLA


Das Duale Studium an der FOM

» Aus mir wird was – weil ich dual studiere! «

JE T Z T E N! IN FOR M IER e irwirdwas.d

ausm Beste Startchancen für dein Berufsleben sicherst du dir 95 800 1 95 95 0 mit dem Dualen Studium an der FOM. Dazu kombinierst du eine AUSBILDUNG, ein PRAKTIKUM, ein TRAINEESHIP oder ein VOLONTARIAT im Unternehmen mit einem BachelorStudium. So machst du was aus dir: Du sammelst Berufserfahrung, erreichst deinen Hochschulabschluss und verdienst eigenes Geld.

DIE STUDIENGÄNGE: Wirtschaft & Management

Ingenieurwesen

• Banking & Finance (B.A.) • Business Administration (B.A.) • International Management (B.A.) • Marketing & Digitale Medien (B.A.)

• Elektrotechnik (B.Eng.)** • Elektrotechnik & Informationstechnik (B.Eng.) • Maschinenbau (B.Eng.)** • Mechatronik (B.Eng.)** • Wirtschaftsingenieurwesen (B.Sc.)

Wirtschaft & Psychologie • Betriebswirtschaft & Wirtschaftspsychologie (B.Sc.)

Wirtschaft & Recht • Öffentliches Recht (LL.B.)* • Steuerrecht (LL.B.) • Wirtschaftsrecht (LL.B.)

Gesundheit & Soziales • Angewandte Pflegewissenschaft (B.A.) • Gesundheits- und Sozialmanagement (B.A.) • Gesundheitspsychologie & Medizinpädagogik (B.A.) • Pflegemanagement (B.A.) • Soziale Arbeit (B.A.)

IT Management • Wirtschaftsinformatik (B.Sc.) • Wirtschaftsinformatik – Business Information Systems (B.Sc.) • Wirtschaftsinformatik – kommunal (B.Sc.)*

* Kooperation mit der Landeshauptstadt München ** Kooperation mit der Hochschule Bochum

FOM – über 46.000 Studierende – größte private Hochschule Deutschlands. Präsenzstudium an 29 Hochschulzentren bundesweit.


72% sind zufrieden mit ihrer

2016 wurde die Hunderttausender-Marke geknackt: 100.739.

Ausbildung

ANZAHL DER STUDIENGÄNGE 1.592 1.553 1.505

910 776 687 608 512

2004

2006

2008

2010

2012

2014

2015

2016

DIE BEWERBUNG Die schlechte Nachricht zuerst, damit du es hinter dir hast: Es wird hart! Normalerweise bewirbst du dich (schriftlich oder online) beim Unternehmen – und die haben hohe Ansprüche. Gute Noten sind ein Muss, Praktika und Auslandsaufenthalte ein schöner Bonus. Und das Auswahlverfahren hat es in sich: Rechne mit Einstellungstests, Assessment Center und Bewerbungsgesprächen. Hast du das gemeistert, ist die Annahme an der Hochschule meist ein Klacks. Es kann aber auch passieren, dass dich dort ebenfalls Aufnahmetests erwarten. Wenn du durchfällst, ist der Traum vielleicht doch noch geplatzt. Zum Glück kommt das aber recht selten vor. Genauso wie der umgekehrte Fall, dass du dich erst bei der Hochschule

bewirbst und diese dir dann einen Praxispartner sucht, wenn sie dich angenommen hat.

DAUER • Ausbildungsintegrierend: Der Ausbildungsvertrag läuft meist über vier Jahre, viele Azubis verkürzen aber auf anderthalb Jahre. Sie studieren in der Regel erst berufsbegleitend und danach intensiv. Die Dauer des Studiums variiert von sechs bis zehn Semestern, normal sind sieben bis neun. • Praxisintegrierend: Hier ist meist eine Regelstudienzeit von sechs oder sieben Semestern vorgegeben.

VON ANN-CHRISTIN VON KIETER

DUAL STUDIERENDE

ILLUSTRATIONEN // UNICUM/MARTIN KAMPSCHULTE

WISSENSWERTES ZUM DUALEN STUDIUM

*QUELLE: AKTUELLE AUSWERTUNG DER DATENBANK „AUSBILDUNGPLUS“ DES BUNDESINSTITUTS FÜR BERUFSBILDUNG (BIBB) FÜR DAS JAHR 2016

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41 TOP 10 DER DUALEN AUSBILDUNGSBERUFE

PRO

+

1. Industriemechaniker/in 2. Mechatroniker/in 3. Fachinformatiker/in 4. Industriekaufmann/-frau 5. Elektroniker/in 6. Kaufmann/-frau für Büromanagement 7. Bankkaufmann/-frau 8. Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel 9. Informatikkaufmann/-frau 10.Technischer/Technische Produktdesigner/in (Maschinenund Anlagenkonstruktion)

+ + + + +

Gehalt: 300–700 Euro im Monat (ausbildungsintegrierend) oder sogar mehr (praxisintegrierend). Übernahme: ca. acht von zehn dualen Absolventen dürfen bleiben. Keine Umstellung von der Theorie zur Praxis nötig. Sehr gute Studienbedingungen. Soft und Hard Skills erlernt man gleichzeitig. Kein verführerisches „In-den-Tag-hinein-Leben“ wie an der Uni

CONTRA

– – –

STUDIENFORMAT 13,9 % Mix (Hochschulen bieten denselben Studiengang z. B. für beide Modelle an)

Vor- und Nachteile

50,6 % praxisintegrierend (einfacher Abschluss: Bachelor + Praxisanteile)

– – – – –

35,5 % ausbildungsintegrierend (doppelter Abschluss: Ausbildung und Bachelor)

Weniger Freizeit durch die Doppelbelastung. Kein typisches Studentenleben, keine Semesterferien. Nur der ganz normale Urlaubsanspruch (min. 24, max. 30 Tage). Du bist an dein Unternehmen gebunden. Du kannst dir die Hochschule nicht aussuchen. Pendeln zwischen den beiden Lernorten oder zwischenzeitlicher Umzug nötig. Doppelte Bewerbung. Die Konkurrenz ist extrem groß!

Anbieter 864

Fachhochschulen Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Berufsakademien

236

211

91

95

Universitäten 55 14

Sonstige Hochschulen 7 19 Staatlich

Privat

REGIONEN

FACHRICHTUNGEN

Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg sind die Bundesländer mit den meisten registrierten Studiengängen.

Ingenieurwesen: 38 Prozent Wirtschaftswissenschaften: 34 Prozent Informatik: 12 Prozent Sozialwesen, Erziehung, Gesundheit, Pflege: 10 Prozent Sonstige: 6 Prozent


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AZUBIS ON TOUR Neidisch auf deine studierenden Freunde, weil sie bald ein Auslandssemester machen können und du nicht? Auch Auszubildende und dual Studierende haben die Chance auf einen Aufenthalt in der Ferne! VON ANN-CHRISTIN VON KIETER

Christian Bamberger war nach der Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik ein Jahr in Australien und ist im Anschluss durch Asien gereist. Klar, dass die Auslands-Option entscheidendes Kriterium bei der Wahl des Praxis-Partners für sein duales Studium war. Jetzt studiert der 25-Jährige Maschinenbau an der DHBW Ravensburg und arbeitet beim Rüstungskonzern Hensoldt. Von Juli bis September 2017 hieß es für ihn: „Down under 2.0“. Wolltest du unbedingt nach Australien zurück oder war das eher Zufall? Das kam durch glückliche Umstände zu Stande. Da ich schon gewisse Berührungspunkte mit diesem vielfältigen Kontinent hatte, habe ich mich umso mehr gefreut, dort Erfahrungen in einem professionellen Arbeitsumfeld sammeln zu können.

Welche Aufgaben hattest du an eurem Standort in Newscastle? Ich war die ganze Zeit über in laufende Prozesse involviert, der Schwerpunkt lag im System Engineering. Wir haben unter anderem ein Logistikkonzept für diverse Komponenten entworfen und umgesetzt. Außerdem haben wir Sicherheitsrichtlinien für die Anlagen vor Ort entworfen. Wie warst du in den drei Monaten untergebracht? In einer Ferienwohnung. Und zwar nur zwei Minuten vom Meer entfernt, umgeben von wunderschönen Stränden und Nationalparks. Was war anders als zuhause – sowohl beruflich als auch kulturell? Da fällt mir zuerst die offene und hilfsbereite Art der Australier ein. In meinem Tätigkeitsfeld ist Kommunikation eine entscheidende Komponente. Das wurde vor Ort so gelebt und hat eine sehr lösungsorientierte Arbeitsatmosphäre mit sich gebracht. Kulturell beeindruckt mich neben der – im Vergleich zu Europa – kurzen, aber doch dynamischen Geschichte auch die einzigartige Flora und Fauna. Weiter geht's auf Seite 44

FOTOS // THINKSTOCK/MICROVONE, PRIVAT, ASTA DER DHBW

Christian: drei Monate Praxis bei Hensoldt in Australien


Studium f und Beru ren kombinie

DUAL STUDIEREN AM INSTITUT FÜR DUALE STUDIENGÄNGE AM CAMPUS LINGEN Bachelor oder Master? •

Ingenieurwissenschaften

Wirtschaft

Informatik

Pflege

Bei uns finden Sie genau den richtigen Studiengang! Mehr Infos und Beratung unter www.ids.hs-osnabrueck.de

MKT | FAKULTÄT MANAGMENT, KULTUR UND TECHNIK


44 Verena: sechs Monate Praxis bei Voith in Shanghai Verena Schuhmacher möchte später auf jeden Fall international arbeiten und studiert deswegen BWL International Business an der DHBW Heidenheim. Die Praxis-Einheiten absolviert die 21-Jährige beim Technologiekonzern Voith. Von Juli bis Dezemeber 2017 war sie am Standort in Shanghai im Einsatz. Was hast du in deinem Praxis-Einsatz in Shanghai genau gemacht? Meine Aufgaben waren ähnlich wie in meinen Praxisphasen in Deutschland, wo ich bisher vor allem die Abteilungen Personal und Marketing kennengelernt habe. Wie ein vollwertiger Mitarbeiter habe ich bei den täglichen Aufgaben unterstützt, aber auch selbstständig kleinere Projekte geführt. Was war anders als zuhause – sowohl beruflich als auch kulturell? China war für mich in kultureller Hinsicht unglaublich spannend! Besonders in Shanghai treffen verschiedenste Welten aufeinander: Auf der einen Seite hat man Wolkenkratzer und riesige Shoppingmalls und nur zwei Straßen weiter kleine chinesische Restaurants und kaum einer spricht noch Englisch. In meiner Zeit dort konnte ich sehr viel über die chinesische Kultur und Lebensweise lernen. Wie gut hat das mit der Sprache geklappt? Trotz mangelnder Chinesisch-Kenntnisse hat die Kommunikation gut geklappt – dank Übersetzer und einfachem chinesischen Vokabular.

Alexander: drei Monate Praxis bei IKEA in England Alexander Wortberg macht bei IKEA ein duales Studium in Business Administration, Schwerpunkt Transport und Logisitk. Die Theorie findet an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin statt, die Praxis in der Zentrale des IKEA Distribution Services in Dortmund. Gerade hat der 21-Jährige ein Praktikum bei IKEA in England absolviert. Wie unterscheidet sich ein englisches IKEA-Einrichtungshaus von einem deutschen? Nicht wirklich. Natürlich merkt man im Aufbau der Zimmer

Unterschiede, diese sind ja immer an das Store-Umfeld angepasst. Jedoch ist es uns wichtig, dass man – egal, wo man ist – sofort merkt, dass man bei IKEA ist. Daher gibt es auch hier die Frakta-Tüten, Hotdogs, Köttbullar, Mandeltorte und kostenlosen Kaffee mit der Family-Karte. Um was hast du dich dort gekümmert? Meine erste Aufgabe war, den Kunden weiter in den Fokus unserer Logistik zu rücken. Dafür habe ich geschaut, wie vertraut die Mitarbeiter mit dem Unternehmenskonzept sind, wie viel Verständnis sie für das Einkaufsverhalten der Kunden haben, und ihnen zum Beispiel erklärt, wie wichtig ein guter Verpackungszustand ist. Danach habe ich bei einer Projektgruppe zum Thema Customer Fulfillment mitgearbeitet – ein spannendes Pilotprojekt! Es geht darum, den Kunden stärker einzubinden! Zum Abschluss habe ich einen Workshop zum Thema „Customer Mindset“ erstellt, der die Mitarbeiter auf ein Kenntnis-Level über unser Unternehmen bringen sollte. Wo hast du in den drei Monaten gewohnt? Ich hatte ein Zimmer im Haus einer Mitarbeiterin und konnte mich aber auch im Rest des Hauses „frei bewegen“. So hatte ich vom ersten Tag an einen Ansprechpartner vor Ort. Aber natürlich haben wir beim gemeinsamen Abendessen auch über private Themen gesprochen.

Während der Berufsausbildung ins Ausland Seit 2015 kannst du Teile deiner Ausbildung im Ausland absolvieren. Voraussetzung: Die Station dient dem Ausbildungsziel und beträgt nicht mehr als ein Viertel der Gesamtdauer. Dein Vorteil: Du hast im Idealfall vor Ort einen geregelten Arbeitsplatz und bekommst sogar eine Unterkunft zur Verfügung gestellt. Tipp: Deine Chancen auf einen Auslandsaufenthalt stehen besonders gut, wenn du dich direkt für einen internationalen Arbeitgeber mit entsprechenden Zweigstellen entscheidest und deinen Wunsch schon im Vorstellungsgespräch äußerst. Übrigens: Das Austausch-Programm der EU, Erasmus +, deckt auch die Förderung während Berufsausbildung ab. Weitere Infos findest du zum Beispiel hier: www.machmehrausdeinerausbildung.de


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Social Media bewerbungstauglich

Die meisten wissen es, aber die wenigsten ziehen ihre Schlüsse daraus: Facebook und Co. sind für Personalchefs eine beliebte Anlaufstelle, um Bewerber zu stalken. Aber keine Panik: Wenn du ein paar

Grundregeln Regel Nr. 1: keine Profilfoto-Experimente! Lege dir für die Bewerbungsphase halbwegs seriöse Profilfotos zu – sicher ist sicher. Niemand erwartet dabei Anzug oder Kostüm, aber lass die Finger von Party-Pics, Comicbildchen, zu viel nackter Haut und anderen Experimenten. Regel Nr. 2: keine Hatespeech! Knick dir alles, was bei anderen als Beleidigung, Hasskommentar, Gewaltverherrlichung oder extreme politische Einstellung ankommen könnte. Eine unbedachte Äußerung, die du vielleicht gar nicht ernst gemeint hast, kann schnell zu einem viralen Desaster werden. Kein Unternehmen wird sich dann die Mühe machen, deine Erklärung anzuhören.

PrivatsphäreEinstellungen

Nimm dir ein Stündchen, um deine Posts vor allzu neugierigen Chefs zu schützen.

1. Schränke die Sichtbarkeit deiner künftigen und (!) alten Beiträge ein. Bei Instagram geht beides in einem Rutsch: einfach im Konto die Einstellung „Privates Konto“ auswählen – ab sofort sind Fotos und Videos nur noch für Freunde sichtbar. Facebook macht es dir da etwas schwerer, hier musst du im Menüpunkt „Privatsphäre“ einmal die künftigen und einmal die alten Beiträge entsprechend einschränken.

VON FREDERIK TÖPEL

wir es vorsichtig aus – speziellen Musikgeschmack oder bist parallel in zwanzig Dating-Gruppen unterwegs? Kein Problem, aber vielleicht behältst du das lieber für dich. In der oberen Leiste deines FacebookProfils kannst du unter dem Menüpunkt „Mehr“ für jeden Bereich festlegen, welche „Gefällt mir“-Angaben und Gruppenmitgliedschaften öffentlich sichtbar und welche verborgen sein sollen.

2. Schütze dich vor unkontrol4. Lass dich nicht von lierten Markierungen. jedem finden. Nicht jeder aus deinem Freundeskreis Bei Facebook kannst du im Menüist im Bewerbungsmodus, deshalb: Bepunkt „Privatsphäre“ das Aufspüren halte dir vor, Markierungen in einem deines Profils über E-Mail-Adresse Foto oder Textbeitrag abzulehnen. Bei und Telefonnummer verhindern. Facebook kannst du dies im MenüAuch eine Listung deines Profils bei punkt „Chronik und MarkierungseinSuchmaschinen kannst du hier verstellungen“ festlegen. Bestehende bieten. Bei Instagram bringt dich die Markierungen lässt du dir im „Aktivitäschon erwähnte Einstellung „Privatenprotokoll“ anzeigen – und entfernst tes Konto“ weitgehend unters Rasie gegebenenfalls nachträglich. Instadar. Wichtig ist, frühzeitig aktiv zu gram funktioniert nach dem idenwerden: Teilweise dauert es tischen Prinzip, unter „Fotos ein bis zwei Wochen, von dir“ sagst du, was erbis Profile und Fotos Vergiss bei allem laubt ist und was nicht. aus der Googlenie: Du bist verantSuche verschwin3. Checke deine wortlich für alles, was den – was übri„Gefällt mir“-Angadu in die digitale gens auch für ben. Welt setzt! komplett geDu hast einen – drücken löschte Profile gilt.

FOTO // THINKSTOCK/AELITTA

Grundregeln beachtest und deine Privatsphäre schützt, bist du safe.


Wo bitte geht’s hier zur Zukunft? Über 100 Studiengänge von A wie Architektur bis W wie Wirtschaftswissenschaften erwarten Dich bei uns. Denn um Karriere zu machen, brauchst Du Fachwissen. Um die Karriere zu machen, die zu Dir passt, brauchst Du auch Menschen, die Dir helfen, Deine wahren Ziele zu erkennen und zu erreichen. Die findest Du hier. Denn hier geht’s um Dich. www.uni-kl.de

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PROMINENTE AZUBIS Okay, dass Stefan Raab mal Metzger war, das haben wir alle irgendwo schon mal gehört. Aber weißt du auch, dass Rapper Cro gelernter Mediengestalter ist? Oder, dass YouTuberin Dagi Bee eine Ausbildung zur Industriekauffrau

Die Gemeinsamkeit von Cro und Lukas Rieger? Mediengestaltung! Der deutsche Rapper mit der Pandamaske, Cro, schloss nach der mittleren Reife eine Ausbildung zum Mediengestalter ab und zeichnete Comics für Zeitungen. Neben seiner Arbeit als Musiker designt er Kleidungsstücke für sein Modelabel Vio Vio. Viele seiner Musikvideos produziert Cro ebenfalls selbst. 2007 gab es in diesem Bereich nur 3.300 Auszubildende, mittlerweile liegt die Zahl bei 10.000. Darunter übrigens auch Lukas Rieger. Kreativität, gute Kommunikationsfähigkeiten und Spaß an der Arbeit am Computer solltest du mitbringen, wenn du dich für die Arbeit eines Mediengestalters interessierst.

Marteria: vom Fußballer zum Model, zum Schauspieler, zum Rapper Und es bleibt musikalisch: Auch Marteria hat einen interessanten Lebenslauf vorzuweisen. Bevor er als Rapper bekannt wurde, hat er als Fußballer für die Jugend des F.C. Hansa Rostock gespielt und wurde sogar in den U17-Kader der deutschen Fußball-Nationalmannschaft berufen. 1999 wurde er in New York von einem Modelscout entdeckt und arbeitete unter anderem für Claudia Schiffer und Hugo Boss. Zudem absolvierte er eine Ausbildung zum Schauspieler an der Schauspielschule Reduta Berlin. Die Ausbildung dauert sieben Semester und bietet Fächer wie Camera-Acting oder Körpertraining an.

Sie machen andere schön Eine Schauspielschule besuchte auch GZSZ-Star Sila Sahin, die zudem eine Ausbildung zur Kosmetikerin abschloss. Ihr neuestes Projekt ist jedoch die Webserie des ARD/ZDF-

VON NICO MARIUS SCHMITZ

Jugendangebots funk, in der sie die Branche der Schauspieler ein Stück weit parodiert. Daniela Katzenberger ist ebenfalls Kosmetikerin. Die Ausbildung dauert drei Jahre und neben der Arbeit im Kosmetikstudio wird eine Berufsschule besucht. Der Verdienst im ersten Ausbildungsjahr liegt zwischen 550 und 730 Euro, im dritten Ausbildungsjahr kannst du schon bis zu 950 Euro verdienen. Ob „CircusHalliGalli“ oder „Duell um die Welt“: Gemeinsam mit Joko ist Klaas Heufer-Umlauf nicht mehr aus der Fernsehlandschaft wegzudenken. Vor seiner TV-Karriere machte er eine Ausbildung zum Friseur und war als Maskenbildner aktiv. Die Ausbildung dauert normalerweise drei Jahre. Der Star-Friseur Udo Walz belegte bei seiner Gesellenprüfung übrigens nur den 598. Platz – von 600 Lehrlingen.

So ganz ohne Glitzer und Glamour Bevor sie mit ihren YouTube-Videos durchstartete, hat Dagi Bee eine Ausbildung zur Industriekauffrau begonnen und ist damit nicht alleine: Die Ausbildung für Industriekaufleute ist eine der beliebtesten in Deutschland. Mathe, Deutsch und Englisch sind Fächer, die besonders wichtig sind. Auch so überhaupt nicht im Rampenlicht stehen die folgenden Berufe: Lothar Matthäus machte eine Ausbildung zum Raumgestalter, während die Musikerin Nena sich in der Kunst des Goldschmiedens versuchte. Tja, und Oliver Pocher hat sein selbstbewusstes Auftreten sicherlich schon während seiner Ausbildung als Versicherungskaufmann entwickelt.

FOTOS // SUPERBASS/CREATIVE-COMMONS-LICENCE CC-BY-SA-4.0, PAUL RIPKE, DELIA BAUM

angefangen hat?


Martin, Tischler

Erstes Gehalt mit 29? Ich hab was Besseres vor. Ein Ausbildungsberuf im Handwerk zahlt sich aus – und das ab dem ersten Lehrjahr. Finde jetzt den passenden Beruf fßr dich auf handwerk.de


RUBRIK:

GAP YEAR

52 Erstmal ‘ne Pause: Alle Möglichkeiten für eure Auszeit im Überblick 54 Welche Sprachen sind wie wichtig? 56 Zuhause ist auch schön: Das Gap Year in Deutschland 57 Ein seriöses Praktikum finden 58 Das Studium Generale

FOTO // UNSPLASH/CHRIS LAWTON

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52

AB INS AUSLAND! ers tma l lst, abe r Hau pts ach e dem Ab i ma che n wil h nac du s wa au, gen Du we ißt noc h nic ht nth alt für ein en Au slan dsa ufe ied ene n Mö glic hke iten sch ver die dir len stel Wi r rau s aus De uts chl and ? G VON HANNAH ESSIN

Au-pair Der Klassiker unter den Auslandsaufenthalten nach dem Abi: Als Au-pair wohnt man in einer Gastfamilie im Ausland, kümmert sich um deren

Kinder und, je nach Familie, auch ein wenig um den Haushalt. Dafür bekommt man Unterkunft und Verpflegung umsonst, außerdem erhält man ein kleines Taschengeld. Die genauen Details sollte man im Vorfeld mit seiner Familie absprechen, am besten organisiert man seinen Aufenthalt als Au-pair mit einer Agentur wie zum Beispiel AIFS. Fun Fact: Das beliebteste Land für Au-pairs sind die USA, dicht gefolgt von Großbritannien und Frankreich. Ist das was für mich? Wenn du offen und kommunikativ bist und gerne mit Kindern arbeitest, spricht nichts gegen ein Au-pair-Jahr!

Freiwilligendienst Die Möglichkeiten für einen Freiwilligendienst sind zahlreich: ob nun Afrika, Asien oder Osteuropa, ob für ein halbes Jahr oder ein ganzes, in den meisten Fällen ist die Entscheidung dir überlassen! Auch deine Arbeitsstelle kannst du dir oft aussuchen. Beispiele für Programme sind kulturweit oder weltwärts. Fun Fact: Seit 2009 sind über 3.000 Freiwillige mit kulturweit ins Ausland gegangen, mit weltwärts seit 2008 sogar über 30.000! Ist das etwas für mich? Du suchst eine neue Herausforderung und

FOTOS // THINKSTOCK/VIKIALIS, UNSPLASH/DAWID SOBOLEWSKI, MADI ROBSON, SEBAS RIBAS, ALEXIS-BROWN, BIN-THI-U

vor .


53

die man bei Work & Travel verrichtet, ist nicht immer die perfekte Ergänzung für den Lebenslauf, wird dich aber definitiv herausfordern und dir ganz persönlich etwas bringen.

Sprachreise möchtest vielleicht nicht in ein „typisches“ Land, sondern suchst etwas Außergewöhnliches? Dann ist ein Freiwilligendienst im Ausland vielleicht genau richtig für dich.

Work & Travel Ob Schafe hüten in Schottland oder Tomaten ernten in Peru – als TravelWorker kann man die verrücktesten Jobs machen und dabei auch noch etwas von der Welt sehen. Auch hier kann eine Agentur bei der Organisation helfen. Wenn man möchte oder Kosten sparen muss, kann man alles aber auch auf eigene Faust planen. Dabei nicht zu vergessen: ein WorkingHoliday-Visum.

Parlez-vous français? Eher nicht? Wenn du deine Sprachkenntnisse nach der Schule wieder aufwecken willst oder ihnen einen letzten Schliff verleihen willst, verbindet eine Sprachreise das Nützliche mit dem Angenehmen. Eine solche Reise dauert in der Regel bis zu zehn Wochen, wie viele Stunden Unterricht man hat, kann man sich selbst aussuchen. Neben dem Unterricht gibt es oft auch noch ein Angebot an Kulturveranstaltungen und die Möglichkeit, das Land zu entdecken. Fun Fact: Bei vielen Sprachreisen wohnst du nicht in einem Hotel oder in einem Wohnheim, sondern bei einer Gastfamilie – und hast da vor Ort die Möglichkeit, das Gelernte direkt anzuwenden.

Fun Fact: Die beliebtesten Länder für Work & Travel? Natürlich Australien, Neuseeland und Kanada!

Schnupperstudium im Ausland Ein Schnupperstudium – auch Summersession genannt – ist weitaus weniger bekannt als andere Auslandsaufenthalte. Dabei geben einem die Kurse, die meist zwischen fünf bis zehn Wochen dauern, einen ziemlich guten Einblick in das Unileben. Nach einer Summersession hast du also nicht nur deine Sprachkenntnisse verbessert, im besten Fall ist dir auch klarer, was du studieren möchtest! Fun Fact: Sogenannte Summersessions gab es zuerst in den USA und Kanada, inzwischen kann man ein Schnupperstudium für einen Sommer allerdings auch in Europa, Asien oder Lateinamerika belegen.

Ist das etwas für mich? Die Arbeit,

Ist das etwas für mich? Du weißt noch nicht, was du studieren willst, und hast das Gefühl, ein kurzer Einblick ins Studium könnte dir helfen? Dann ist das DIE Chance, dir mehr Klarheit zu verschaffen.

Ist das etwas für mich? Dein Schulfranzösisch reicht dir nicht oder dein Italienisch ist nicht benissimo? Ein Sprachkurs im Ausland ändert das in kürzester Zeit.

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SPRICHST DU KARRIERE? Ein Sprichwort sagt: „Sprache öffnet die Tore zur Welt.“ Welche Fremdsprachen dir die Tore zur Be-

Englisch …

Chinesisch/Mandarin …

… ist aktuell die Welt- und Geschäftssprache Nummer eins! In fast jedem Job werden mindestens gute Kenntnisse vorausgesetzt. Besonders gefragt ist Englisch in der IT-Branche. Experten sind sich einig, dass sich an der Bedeutsamkeit bis 2025 nichts ändern wird.

… wird immer wichtiger! China ist nicht nur das bevölkerungsreichste Land der Welt, sondern wird bald zur Wirtschaftsmacht Nummer eins aufsteigen. Im internationalen Handel steigt damit die Attraktivität von Bewerbern mit Chinesisch-Kenntnissen. Das meistgesprochene Chinesisch ist Mandarin. Es hat den Ruf, mit knapp 87.000 Schriftzeichen eine schwere Sprache zu sein. Allerdings gibt es keine Zeitformen und keine Grammatik.

Französisch … … ist die Sprache unseres wichtigsten Wirtschaftspartners. Führend sind französische Firmen in der Pharmaindustrie und im Energiesektor. Laut Experten soll die Diplomatensprache etwas an Bedeutung verlieren und in zehn Jahren auf Platz sechs der wichtigsten Sprachen landen.

Spanisch … … kann auch viele Türen öffnen: Für Spanien ist Deutschland der zweitwichtigste Handelspartner. In Südamerika wird ebenfalls Spanisch gesprochen, und in den USA hat ein Sechstel der Bevölkerung spanische Wurzeln. Firmen mit Bezug zu diesen Ländern suchen also vermehrt Spanischsprecher. Spanisch wird auch in zehn Jahren noch die viertwichtigste Sprache der Welt bleiben.

Russisch … … ist zum Beispiel bei Stiftungen gefragt, weil Deutschland mit Russland einen regen Kultur- und Bildungsaustausch pflegt. Aber in Zukunft werden auch die Geschäfte mit Russland weiter verstärkt. Bereits heute exportieren wir jährlich 22 Milliarden Euro in die Russische Föderation. Durch das kyrillische Alphabet ist die Sprache aber recht schwer zu erlernen.

Arabisch … … wird in 57 Ländern gesprochen. Besonders bedeutsam ist es in der Politik, im Militär, dem Journalismus und im Tourismus. Der Westen importiert

VON TOM SCHMIDTGEN

aus den arabischen Ländern das meiste Erdöl. Im Energiesektor ist die Sprache also von Vorteil. Im Zuge der Flüchtlingskrise ist Arabisch zudem auch bei sozialen Berufen in Deutschland wichtiger geworden. Es ist aber auch nicht gerade leicht zu erlernen.

Und was ist mit „exotischen“ Sprachen? Immens wichtig sind auch vermeintlich kleinere Sprachen. Dazu zählt auf jeden Fall Japanisch. Bis 2025 wird dies wegen der Verlagerung der Handelsbeziehungen nach Fernost die drittwichtigste Sprache der Welt. Japanisch sprechen zu können, ist aktuell ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Je nachdem, an welcher Ecke Deutschlands man arbeitet, ist die Sprache des jeweiligen Nachbarlandes von Vorteil, so beispielsweise Tschechisch, Polnisch, Dänisch oder Niederländisch. Am Ende hängt aber alles von der Firma und deren Kooperationsländern ab, bei der man sich bewirbt.

FOTO // UNSPLASH/ANDREW BUTLER

rufswelt ganz besonders öffnen, verrät unser Check!


Abi! Und weg...

Es ist geschafft: Nach wochenlangem Lernund Prüfungsstress ist das Abi endlich in der Tasche. Die anstrengende Zeit ist vorbei und mit ihr auch die Schulzeit – ein großes und wichtiges Kapitel im Leben. Bevor es mit dem Ernst des Lebens weitergeht, heißt es aber erst einmal entspannen, den Kopf frei bekommen, Spaß haben und die Welt entdecken. Und wo kann man das am besten, wenn nicht im Ausland? Möglichkeiten für einen Aufenthalt gibt es viele: als Au-pair, für Work & Travel, eine Sprachreise oder ein Auslandspraktikum sind nur einige davon. Für was auch immer Du Dich entscheiden solltest – die Erfahrungen, die Du in dieser Zeit sammelst, kann Dir später niemand nehmen. Und sie bringen Dich in Ausbildung

oder Studium und bei der späteren Jobsuche einen großen Schritt weiter. Also nichts wie raus in die weite Welt. Doch vergiss dabei nicht, Dich unbedingt abzusichern. Denn wer einen Aufenthalt im Ausland plant, muss auch an den Versicherungsschutz denken – schließlich können Krankheiten und Verletzungen schnell und unerwartet auftreten. Der besondere Tarif „vigo study the world“ der vigo Krankenversicherung VVaG bietet Studenten, Sprachschülern, Au-pairs und Work & Travellers den besten Schutz zum günstigen Preis – und Deine Eltern sind beruhigt.

www.vigo-krankenversicherung.de

mit vigo study the world


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Hiergeblieben!

Dich reizt es überhaupt nicht, nach dem Abi erstmal die Welt zu entdecken? Macht nix, hier sind fünf

1. Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) und Bundesfreiwilligendienst (BFD)

Naturkindergärten zählen beispielsweise zu den Einsatzstellen des FÖJs, in denen du ein Jahr verbringen kannst.

Wenn du gerne ein Jahr lang mit Menschen arbeiten möchtest, bist du hier richtig: Ob im Krankenhaus, Wen es weniger in die Natur und im Jugendtreff oder im Altersheim – mehr auf die Theaterbühne oder in Plätze für „FSJler“ und „Bufdis“ gibt die Radiostation zieht, der findet es überall. Begleitet wird das Jahr beim Freiwilligen Kulturellen Jahr von regelmäßigen Seminaren, auf ebenfalls spannende Einsatzstellen: denen du auch Gleichgesinnte kenUnter anderem nehmen der Westnenlernst. Wenn du überlegst, ob deutsche Rundfunk, aber auch theazum Beispiel ein Studium der Soziaterpädagogische Zentren, Staatsarlen Arbeit oder ein Medizinstudium chive und Museen daran teil. das Richtige für dich wären, kannst du ausprobieren, ob dir der geZuerst einmal Geld verdienen? Das wählte Bereich wirklich Spaß macht. kann Sinn machen, beispielsUnd auch so kannst du im Umweise wenn es für das Stugang mit unterschiedlichen dium ins Ausland oder an Menschen eine Menge Mehr zu den eine private Universität fürs Leben lernen! Programmen auf gehen soll oder wenn ABI.UNICUM.DE/ du noch große Pläne ABI-UNDfür einen anderen Teil DANN deines Gap Years hast. Kellnern im Restaurant, das Ein Freiwilligendienst geht in die Freizeitprogramm im Altersheim richtige Richtung, aber ein normales unterstützen oder als Aushilfskraft FSJ dann doch noch nicht? Kein Proin einer Wäscherei arbeiten: Überblem, denn es gibt verschiedene Forall, wo man auch Ferienjobs findet, men von Freiwilligendiensten: Tiergibt es oft das ganze Jahr über parks, Naturschutzstationen und Aushilfsjobs.

3. Aushilfsjobs

2. Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ), Freiwilliges Kulturelles Jahr (FSJ Kultur) & Co.

VON MARIE MENKE

4. Praktika Berufserfahrung schon vor dem Studium sammeln, das ist der Sinn von Praktika. Einige Studiengänge erwarten sogar studienvorbereitende Praktika: Diese müssen oft drei Monate dauern, sodass man sie auch zwischen Abitur und Studienbeginn quetschen kann. Wer es etwas entspannter angehen lassen möchte, kann sich natürlich auch ein komplettes Jahr gönnen, um viele verschiedene Bereiche auszuprobieren oder längere Praktika am Stück zu absolvieren. Wie du seriöse Stellen findest, liest du rechts.

5. Erwachsenenbildung, Sprachkurse & Co. Gitarre spielen, Spanisch sprechen, Yoga machen, Tageszeitungen lesen und Tennis spielen: Jeder hat wohl unglaublich viele Dinge, die er gerne machen würde – aber keine Zeit. Oft wird vor der „Lücke im Lebenslauf“ gewarnt, aber kombiniert mit Praktika oder einem Freiwilligen Jahr bietet ein Gap Year auch Zeit, um sich mit all solchen Dinge zu beschäftigen. Warum also nicht zum ersten Mal Skifahren gehen? Oder einen Arabischkurs belegen?

ILLUSTRATION // THINKSTOCK/ILYALIREN

Möglichkeiten für ein spannendes Gap Year in Deutschland!


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EIN SERIÖSES PRAKTIKUM FINDEN Warum nicht schon mal ein bisschen Berufspraxis sammeln? Auf unzähligen Jobportalen lässt sich im Internet nach geeigneten Praktikumsstellen suchen. Doch wie unterscheidet man dort gute von schlechten Stellenanzeigen?

DAS PORTAL „Eine seriöse Praktikums- oder Stellenbörse definiert sich in erster Linie über die Qualität ihrer Angebote“, erklärt Marc Fröhlking, Leiter des UNICUM Karrierezentrums, und ergänzt: „Wenn dort nur solche veröffentlicht sind, die beispielsweise alle unbezahlt sind, oder dieselbe Anzeige zigmal aufgelistet wird, dann stimmt etwas nicht.“ Beim Besuch der Seiten könne man sich ein wenig von seinem Bauchgefühl leiten lassen: „Es gelten grundsätzlich die gleichen Richtlinien wie für alle anderen Websites: Kann die Seite kein Impressum aufweisen oder erscheint merkwürdige Werbung, sollte man aufpassen“, so der Experte.

DIE ANZEIGE

FOTO // UNSPLASH/ANDREW NEEL

Auch der Aufbau der Online-Stellenanzeige kann viel aussagen: „Eine gute Praktikumsanzeige ist nicht zu kurz – denn dann läuft man Gefahr, dass das Unternehmen gar nicht genau weiß, was es mit dem Praktikanten anfangen soll. Ist das Angebot zu lang, besteht wiederum die Gefahr, dass der Praktikant eine reguläre Stelle ausfüllen soll.“ Außerdem sollte die Ausschreibung auch Auskunft über Dauer, Vergütung und persönliche Anforderungen geben.

DER AUFTRITT DES UNTERNEHMENS Hast du ein ansprechendes Angebot gefunden, sammle im Netz noch ein paar Infos über das Unternehmen. Folgende Fragen solltest du dir laut Marc Fröhlking stellen, wenn du auf der Firmen-Webseite surfst: Gibt es ein Impressum?

VON BARBARA KOTZULLA

Werden Ansprechpartner für die Kontaktaufnahme genannt? Sind die betreffende Seite sowie die Anzeige frei von Rechtschreibfehlern? Wirkt das Design professionell? Seine Empfehlung: „Einfach mal im Web nach der Firma suchen und dabei nicht nur die Erfahrungsberichte auf Bewertungsportalen wie www.kununu.com oder www.meinpraktikum. de lesen, sondern auch auf allgemeine News achten.“

AUF DIE GRÖSSE KOMMT ES AN? Ob du für dein Praktikum nun ein großes Unternehmen wählst oder eine kleine Firma bevorzugst, hängt vom eigenen Karrierewunsch ab. Beides hat Vor- und Nachteile. UNICUM Karriere Experte Marc Fröhlking dazu: „Große Konzerne bieten häufig genaue Praktikumsprogramme beziehungsweise -richtlinien. Dort gibt es dann allerdings auch viele Mitbewerber und seltener die Möglichkeit, verschiedene Abteilungen kennenzulernen. Da liegen wiederum die Stärken von kleinen oder mittelständischen Unternehmen: Dort können Praktika teilweise sogar individuell abgestimmt werden.“

BEZAHLT ODER UNBEZAHLT? In beiden Fällen rät Marc Fröhlking dazu, auf eine Vergütung oder zumindest auf eine Aufwandsentschädigung wie zum Beispiel Fahrtgeld zu achten. „Ein Praktikant sollte nicht be- oder draufzahlen. Schließlich stellen die Unternehmen ja nicht nur aus reiner Nächstenliebe Praktikanten ein, sondern benötigen personelle Unterstützung. Dafür sollten sie die Mitarbeit in irgendeiner Form anerkennen.“


58 Orientierungslos? Nach dem Studium Generale höchstens noch auf der Kirmes!

Das Studium Generale VON NINA WEIDLICH

19.000 Studiengänge in Deutschland! Bei so einer Auswahl kann es schon mal schwerfallen, sich zu entscheiden. An einigen Unis wird das Studium Generale deshalb als Orientierungshilfe nach dem Abi angeboten.

In ihrem Orientierungsjahr sollen Abiturienten möglichst viele Themenbereiche kennenlernen und herausfinden, welches Studium zu ihren Interessen und Talenten passt. Ähnlich wie beim Studium Generale, das ergänzend zum Fachstudium angeboten wird, kannst du dir einen Stundenplan mit Fächern aus den verschiedensten Themenbereichen zusammenstellen. Außerdem lernst du bereits vor deinem eigentlichen Studium die Abläufe an der Hochschule kennen und merkst, ob das Uni-Leben überhaupt das Richtige für dich ist. Denn auch Hausarbeiten und Klausuren werden im Studium Generale bereits geschrieben. Die erbrachten Leistungen in den jeweiligen Fachgebieten kannst du dir anrechnen lassen, wenn du dich nach der Orientierungsphase für einen Studiengang entscheidest – das geht unter Umständen auch, wenn du an eine andere Uni wechselst. Eine Hochschule, an der ein zweisemestriges Studium Generale angeboten wird, ist die Universität Witten/Herdecke. Unter dem Motto „Studieren probieren“ wählen die angehenden Studis hier zwischen Kursen aus den Bereichen Philoso-

phie, Sozialwissenschaften, Geisteswissenschaften, Kulturwissenschaften und den praktischen Künsten.

Leider nicht ganz billig Aber nicht jedes Studium Generale wird von der Hochschule direkt angeboten. Es gibt auch Einrichtungen, die sich auf die Organisation von Orientierungsstudien spezialisiert haben und mit verschiedenen Universitäten kooperieren: So arbeitet das Leibniz Kolleg zum Beispiel mit der Uni Tübingen zusammen, das Aicher-Scholl-Kolleg mit der Uni Ulm und weiteren Hochschulen in der Umgebung. Neben den vielen unterschiedlichen Lehrveranstaltungen zählen auch Vorträge von Vertretern aus der Praxis zum Studium Generale. Sie erzählen aus ihrem Berufsalltag und sollen die Abiturienten so zusätzlich in ihrer Entscheidung für ein Studium unterstützen. Das große Manko: Ein Orientierungsstudium ist nicht ganz billig. Je nach Hochschule bzw. Einrichtung fallen unterschiedlich hohe Kosten an: An der Uni Witten/Herdecke musst du 200 Euro pro Monat zahlen, darin sind der Sozialbeitrag und das Semesterticket bereits enthalten. Am Leibniz Kolleg dauert das Studium auf Probe neun Monate, dafür werden 5.300

Euro Gebühr fällig. Allerdings sind damit auch bereits Unterkunft und Nebenkosten, die Studiengebühren sowie Exkursionen abgedeckt. Noch teurer wird es am Salem Kolleg im baden-württembergischen Überlingen: Hier kostet das Studium Generale satte 24.000 Euro – Unterkunft, Verpflegung, ein riesiges Sport-Angebot und eine Studienreise inklusive.

Tipp: Stipendien und BAföG nutzen Entscheidest du dich für ein Probestudium, solltest du dich auf jeden Fall über das Stipendienangebot informieren. Auch die Beantragung von BAföG ist unter Umständen bereits während des Orientierungsstudiums möglich.

Die wichtigsten Fakten im Überblick: • Das Orientierungsstudium dauert meist zwischen sechs und zwölf Monaten. • Du hast die Möglichkeit, alle verschiedenen Studienbereiche auszutesten. • Es gibt Angebote von Hochschulen und externen Einrichtungen. • Das Studium Generale ist mit hohen Kosten verbunden.

FOTO // UNSPLASH/ETHAN HU

Lerne verschiedene Studienbereiche kennen


RUBRIK:

AUSZIEHEN

61 Teste dich: Kleinstadtoder Großstadt-Typ? 62 Von Hotel Mama bis Studentenwohnheim – Wohnformen im Vergleich 64 Die erste eigene Wohnung 66 Checkliste für den Umzug 67 Was das Alleineleben kostet

FOTO // THINKSTOCK/LORDN

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VS.

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KLEINSTADT

GROSSSTADT

ILLUSTRATIONEN // THINKSTOCK/TARRAS79

FOTOS // PRIVAT

VON NATHAN NIEDERMEIER

Magst du lieber beschaulicher oder bist du der geborene Großstadtmensch? Finde es mit unserem Mini-Test heraus!

1. Es ist Freitagabend, ich bin mega in Partystimmung! Also … … schwinge ich mich aufs Rad. (2) … renne ich zur nächsten U-Bahn. (3) … steige ich ins Auto und auf geht‘s. (1) 2. Ich bin total gestresst, weil Klausurphase ist, und muss abschalten. Deshalb … … mache ich einen Spaziergang. (1) … gehe ich ins Fitnessstudio. (2) … nehme ich die S-Bahn zum See in der Nähe. (3) 3. Es ist ruhig, sternenklar und in der Ferne hört man leise Musik. Du denkst: „Was für ein romantischer Abend!“ (1)

„Ganz schön leise, aber irgendwie auch ganz schön!“ (2) „O Gott, ist etwa der Strom ausgefallen?“ (3) 4. Nach der Party … … fahre ich im NE nach Hause. (2) … übernachte ich bei meinen Leuten. (1) … ziehe ich um die Straßen, bis es wieder hell wird. (3) 5. Stimmt die Aussage: „Unabhängigkeit ist mir total wichtig im Alltag“? Ja. (3) Nein. (1) Vielleicht. (2)

Auflösung 5–9 Punkte: Du wohnst gerne in ruhiger Umgebung und Unabhängigkeit ist dir nicht so wichtig. Du scheinst für das Leben in der Kleinstadt gemacht zu sein. 10–15 Punkte: Du magst Partynächte ohne Probleme, wie du nach Hause kommst. Nächtliche Stille ist für dich eher beängstigend. Du scheinst für das Leben in der Großstadt geeignet zu sein.

PRO & CONTRA

Lea Bergmann (23) studiert ökologische Landwirtschaft in Witzenhausen. Dort lebt sie in einem Bauwagen. Über das Leben auf dem Dorf sagt sie: „Hier hat eigentlich jeder ein Grundstück und fast alle haben einen Hund, wenn nicht auch noch Hühner oder anderes Kleinvieh. Man kann vieles gestalten und wiederbeleben und stößt auf gute Resonanz. Für Kulturangebote kann man oft auch Förderungen bekommen. Insgesamt findet viel politisches Leben statt. Allerdings leben wir ein bisschen in unserer eigenen politischen Blase. Alle sind links, grün, ökologisch. Da fehlt mir manchmal das Gegengewicht. Außerdem bin ich schon ein bisschen abhängig von einem Auto.“ Mehr zu Lea und Louis: abi.unicum.de/kleinstadt-vs-grossstadt

Louis Böhm (23) studiert Musik und Erziehungswissenschaften in Köln. Dort hat er eine Wohnung für sich allein. Das Leben in der Metropole findet er so: „Man muss abends nicht zu Hause bei Freunden im Keller abhängen, sondern hat viele Bars und Clubs als Alternativen. Zu Fuß oder per Bahn, ich bin fast überall in 20 Minuten. Egal, wo man hingeht, man lernt neue Leute kennen und bewegt sich nicht nur in seinem vertrauten Kreis. Ärgerlich ist, dass mir meine Fahrräder immer geklaut wurden. Und als ich noch ein Rad hatte, war der Verkehr der Horror. Außerdem kann die Wohnungssuche echt schwierig sein.“


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4 WOHNFORMEN IM CHECK Nach dem Abi raus aus dem Elternhaus? Oder lieber doch nicht? Vergleich die Vor- und Nachteile von WG, eigener Bude, Wohnheim und Hotel Mama und finde heraus, was am besten zu dir passt.

VON ANN-CHRISTIN VON KIETER

MIT 31,9

WOHNGEMEINSCHAFT

STUDIERENDEN*

• Die Monatsmiete ist überschaubar. • Man braucht – wenn überhaupt – nur Möbel fürs eigene Zimmer. • Kosten für Internet, Rundfunkgebühr etc. werden geteilt. • Du hast sofort Anschluss und lernst immer neue Leute kennen. • Gemeinsam kochen macht mehr Spaß und ist billiger. • Lästige Pflichten im Haushalt könnt ihr aufteilen. • Beim Lernen hast du jemanden zum Abfragen. Übrigens: Eine besondere Form der WG ist die Untermiete, zum Beispiel bei einer älteren, alleinstehenden Person. 3,6 Prozent* entscheiden sich für die sicher sehr günstige, aber mitunter auch sehr anstrengende Wohnform.

!

• Dir bleibt vielleicht zu wenig Privatsphäre. Und manchmal will/muss man einfach seine Ruhe haben. • Die Badezimmer-Zeiten müssen abgesprochen werden. • Es kommt oft zu Streitigkeiten wegen des Geldes, beispielsweise, wenn die Haushaltskasse nicht von jedem gleich befüllt wird. • Großes Konfliktpotenzial birgt auch ein unterschiedliches Sauberkeitsempfinden. • Es verschwinden gerne mal Dinge aus dem Kühlschrank.

Durchschnittspreis für ein Zimmer in einer 3er-WG 2017: 353 Euro (Quelle: Moses-Mendelssohn-Institut)

EIGENE WOHNUNG

• Du kannst tun und lassen, was du willst. • In Lernphasen hast du deine Ruhe. • Bei Dates bist du ungestört. • Das Badezimmer ist jederzeit frei und so, dass du dich darin wohlfühlst. • Es gibt generell keine Streitigkeiten, zum Beispiel wegen der Kosten. • Deine Einkäufe sind wirklich nur für dich.

• Die monatlichen Kosten sind deutlich höher und du musst einmalige Kosten (Kaution etc.) alleine tragen. • Du bist für alles allein verantwortlich. • Es kann mitunter ganz schön einsam sein. MIT 30,9 • Für eine Person zu kochen, lohnt PROZENT sich meistens nicht. AUF PLATZ 2*

*STUDIE "FACHKRAFT 2020", STUDITEMPS GMBH UND MAASTRICHT UNIVERSITY, ÜBER 40.000 TEILNEHMER.

BELIEBTESTE WOHNFORM UNTER

FOTOS // THINKSTOCK/HATMAN12, ILYABOLOTOV

PROZENT DIE


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BEI DEN ELTERN

• Wenn du Glück hast, brauchst du keinen Cent zu zahlen. • Wenn du noch mehr Glück hast, hast du sogar ultra-all-in (inklusive Wäsche-Service usw.) • Du hast weiterhin ein Auto zur Verfügung. • Einige Schulfreunde bleiben in der Nähe. • Du kannst deinen Hobbys weiter nachgehen, ohne zum Beispiel das Team wechseln zu müssen. • Du hast Gesellschaft. • Du musst dich von nichts (Möbel, Haustiere, Krimskrams) trennen.

• Es ist unangenehm, den Partner (geschweige denn spontane Flirts) mitzubringen. • Du fühlst dich ständig kontrolliert und wirst so nie selbstständig. • Nervige Eltern können nerven. Geschwister auch. • Eventuell musst du weit zur Uni pendeln. • Willst du wirklich erzählen, dass du noch zuhause wohnst? 21 PROZENT CHECKEN WEITERHIN IM HOTEL MAMA EIN*

STUDENTENWOHNHEIM

• Du zahlst nur einen geringen Mietpreis. • Wohnheime liegen in unmittelbarer Nähe zur Uni. • Oft sind die Zimmer voll möbliert. • Telefon, Internet – ist alles vorhanden. • In den Gemeinschaftsräumen ist immer was los. • Du kommst viel mit Studierenden aus aller Welt in Kontakt. • Du hast viele Leute um dich herum, die dir helfen können.

12,7 PROZENT ZIEHEN IN EIN WOHNHEIM*

• Wenn du Pech hast, sehen die Gemeinschaftsräume (Küche und Bad) aus wie Sau. • Die Zimmer sind oft recht klein. • Die Plätze sind sehr begehrt und bestimmte Personengruppen werden bei der Bewerbung bevorzugt. • Manchmal werden Studienerfolgsnachweise verlangt.

Durchschnittliche Bruttowarmmiete: 233,76 Euro im Monat (Quelle: Deutsches Studentenwerk)


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DIE ERSTE EIGENE WOHNUNG Wenn nach unserem Wohnformen-Check (S. 62/63) für dich feststeht, dass nur die eigenen vier Wände infrage kommen, klären wir nun die wichtigsten Fragen, die du dir vermutlich stellst. VON MARIE METSUR

Und ganz wichtig: Bevor du über deine eigene Bude nachdenkst, solltest du dir sicher sein, dass du die Kosten auch stemmen kannst und trotzdem noch genügend Geld zum Leben hast.

Was darf mich die Wohnung kosten? Um nicht in die Schuldenfalle zu geraten, musst du natürlich mehr Einnahmen als Ausgaben haben. Logisch. Stelle am besten einen Finanzplan auf und halte fest, welche Einkünfte wie Gehalt, Kindergeld oder Unterstützung der Eltern du hast. Danach solltest du folgende Fragen für dich beantworten: • Wie viel Geld brauche ich zum Leben (Essen, Klamotten, Haushalt, Freizeit)? • Welche Ausgaben kommen monatlich zusätzlich zu der Wohnung auf mich zu (Telefon, Internet, Rundfunkbeitrag, Versicherungen)? • Was bleibt nach allen Abzügen übrig, um die Miete zu bezahlen? An dieser Summe solltest du dich bei der Wohnungssuche orientieren.

Wie finde ich eine Wohnung? Es gibt verschiedene Suchquellen für Wohnungsanzeigen: • Internet • Zeitung

• Maklerbüros • soziale Netzwerke • Mundpropaganda • Aushänge an schwarzen Brettern Die einfachste Variante ist sicherlich das Suchen der Anzeigen im Internet. Dort sind bestenfalls die alle nötigen Informationen zur Wohnung angegeben wie Miethöhe, die Größe des Objekts, eine Beschreibung zur Aufteilung der Wohnung sowie Fotos. Beachte: Bei Vermietung durch einen Makler kommt oft eine Courtage (Vermittlungsgebühr) hinzu, die meistens zwei bis drei Kaltmieten beträgt.

Wie setzt sich die Mietsumme zusammen? In den Wohnungsanzeigen wird meistens die Kaltmiete (KM) angegeben, dort müssen die Nebenkosten sowie Heizung zusätzlich hinzugerechnet werden. Ist die Summe als Warmmiete angegeben, sind alle Betriebskosten im Preis enthalten. Warmmiete heißt aber noch nicht, dass dies die endgültige Summe bleibt: Strom wird in der Regel separat mit dem Anbieter abgerechnet und ist in den meisten Fällen gar nicht in der Anzeige erwähnt. Deswegen ist es auch wichtig, darauf zu achten, welche Heizungsart die Wohnung hat: Beziehst du die Wärme über einen Nachtspeicherofen oder eine Elektrofußbodenheizung, kommt automatisch eine höhere Summe an Stromkosten auf dich zu. Ein weiterer Kostenpunkt, den

FOTOS // THINKSTOCK/RIDOFRANZ

Ab wann darf ich alleine wohnen? Die Altersgrenze liegt bei 16 Jahren. Wenn man minderjährig ist, müssen die Eltern jedoch die Bürgschaft übernehmen und den Mietvertrag unterzeichnen.


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du einplanen musst, ist die Mietkaution. Drei NettoMonatsmieten darf der Vermieter fordern.

Was passiert bei der Wohnungsbesichtigung? Zur Besichtigung, sofern nichts anderes vereinbart, muss nichts mitgenommen werden. Im Anschluss kann der Vermieter allerdings darum bitten, eine Selbstauskunft auszufüllen, wo Fragen zu Einnahmen, der alten Adresse und Belastungen stehen. Die häufigsten Fragen, die ein Vermieter stellen könnte, sind: • Wie hoch ist dein monatliches Einkommen? • Bist du berufstätig oder hast du eine Bürgschaft? • Wie viele Personen ziehen ein? • Wie lange hast du vor, in dieser Wohnung zu bleiben? Auf den ersten Blick sehen die zu vermietenden Wohnungen oft schön aus. Es lohnt sich dennoch, alles genauer unter die Lupe zu nehmen und auf versteckte Schäden zu achten: • Sind die Wände und Decken schimmelfrei? • Sind die Fenster und Türen alle in Ordnung und lassen sich ohne Probleme öffnen? • Sind alle sanitären Objekte in einem guten Zustand? • Wie sehen die Böden aus? Werden Defizite festgestellt, kann der Vermieter darauf aufmerksam gemacht werden und eine Lösung gefunden werden. Es ist einfacher, vor der Unterzeichnung des Mietvertrages die Schäden zu beheben als nach dem Einzug. Denn sonst kannst du auf den Kosten sitzen bleiben, da nicht nachgewiesen werden kann, dass die Probleme schon vor dir da waren.

Juhu, ich habe die Wohnung bekommen! Und nun? Lies dir den Mietvertrag gründlich durch, bevor du ihn unterschreibst. Denn dort stehen alle wichtigen Informationen zur Hausordnung, baulichen Veränderungen wie Tapezieren oder Wändestreichen sowie zur Tierhaltung drin. Frag nach, wenn dir etwas unklar ist, damit es später keine Probleme gibt. Kümmere dich rechtzeitig vor dem Umzug um die Verträge für Internet und Strom. Oft dauert die Umstellung ein paar Wochen. Außerdem solltest du dir schon mal ein paar starke Freunde und Familienmitglieder organisieren, die beim Umzug helfen, und überlege, ob du zum Beispiel einen Bulli oder Anhänger mieten musst.


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CHECKLISTE FÜR DEINEN UMZUG Eine bezahlbare Wohnung ist gefunden. Aber was kommt dann? Damit du bei dem ganzen Stress nicht den Überblick verlierst, haben wir die wichtigsten Punkte für dich aufgelistet.

O Umzugshelfer vorwarnen O Mit dem Ausmisten anfangen O Einrichtung planen (was kann weg?)  Sperrmüll-Termine O Neue Möbel aussuchen und Preise vergleichen O Termine mit Handwerkern vereinbaren

2 Wochen vorher O Strom und Gas an-/ummelden O Telefon und Internet anmelden O Ggf. Versicherungen abschließen: Hausratversicherung Haftpflichtversicherung O Parkplatz für den Umzugstag beantragen (Straßenverkehrsbehörde) O Helfer an den Umzugstermin erinnern

1 Monat vorher 2 Monate vorher ieter Falls Strom- und Gasanb beibehalten werden: Versorger informieren

1 Woche vorher O Mit dem Packen anfangen O Werkzeug, Verpackungsmaterialien und Putzsachen besorgen O Lebensmittel aufbrauchen

Treppenhaus, Aufzug und Türen messen (passt alles durch?) Neue Adressen mitteilen an: » Banken » Versicherungen » Krankenkasse » Onlineshops » Zeitschriften-Abos » GEZ » BAföG-Amt » Uni » Freunde/Bekannte/Familie

Nach dem Umzug

O Tiefkühltruh e abtauen O „Notfallkist e“ packen O Wichtige Un terlagen und persönliche Ge genstände gesondert ein packen

O Neuen Wohnsitz anmelden (Einwohnermeldeamt) O Eventuell Auto ummelden O Einweihungsparty schmeißen

FOTO // THINKSTOCK/SLADIC

Urlaub beantragen bzw. den Umzugstag freihalten

VON NINA WEIDLICH


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Was kostet das Leben? Der Umzug in die erste eigene Wohnung ist vieles: aufregend, anstrengend, abenteuerlich – aber vor allem teuer. In unserer Übersicht erfährst du, welche monatlichen und einmaligen Kosten nach dem Check-Out aus Hotel Mama neben der Kaltmiete auf dich zukommen.

Monatliche Ausgaben Rundfunkbeitrag: 17,50 Euro Willkommen in der Rubrik „Unnötige Ausgaben“: Klar fragt man sich, warum man für Zumutungen wie „Das Frühlingsfest der Volksmusik“ oder den neuesten Streifen von Rosamunde Pilcher zahlen muss. Aber gebt es zu: Ein bisschen gebildet fühlst du dich schon, wenn du dir mal eine ZDF-Reportage reinziehst. Telefon und Internet: 20–30 Euro Zwar brauchen wir das WLAN mittlerweile wie die Luft zum Atmen, im Gegensatz zum Sauerstoff gibt es das allerdings nicht geschenkt. Beim Vertragsschluss ist Vorsicht geboten:

FOTO // THINKSTOCK/LITTLEBEE80

Einmalige Ausgaben Was kostet eigentlich … … die Kaution? Die Mietkaution beträgt meist zwei, höchstens aber drei Monats-NettoKaltmieten und kann innerhalb von drei Raten an den Vermieter gezahlt werden. Dieser muss das Geld anlegen und plus Zinserträge zurückzahlen, falls beim Auszug keine Reparaturen oder offenen Abrechnungen fällig sind.

VON NINA WEIDLICH

Nach einer Laufzeit von sechs bis zwölf Monaten können sich die Gebühren um bis zu 20 Euro/Monat erhöhen!

versorgung läuft, die relativ viel Beleuchtung hat, wenig kocht und den Laptop etwa zehn Stunden am Tag an die Steckdose hängt.

Heizung: 30–40 Euro Die Heizkosten sind abhängig von der Wohnungsgröße, der Energieform und der Wärmedämmung des Hauses. Pauschal gilt: Nachtspeicher sind am teuersten, Heizöl und Erdgas am günstigsten. Unser Preis bezieht sich auf eine etwa 30 m2² große Wohnung, die mit Heizöl warmgehalten wird.

Lebensmittel: 150–200 Euro Je nach Hunger und kulinarischen Ansprüchen kann beim Befüllen des Kühlschranks schon mal ein beträchtliches Sümmchen zusammenkommen. Jetzt wird klar, warum Nudeln mit Ketchup bei Studenten so beliebt sind, oder?

Strom: 40–50 Euro Wir sind bei unserer Schätzung von einer Person ausgegangen, deren Wassererwärmung über die Strom-

Hygiene/Kosmetik: 10–20 Euro Beim regelmäßigen Drogeriebesuch musst du jetzt auch an Dinge wie Klopapier denken, die sonst Mutti automatisch nachgekauft hat.

… eine Waschmaschine? Wer auf richtig erwachsen macht, wäscht natürlich selbst. Eine No-NameWaschmaschine bekommst du schon ab gut 200 Euro, ein Markengerät kostet mindestens doppelt so viel.

… eine Mikrowelle? Fertiggerichte schmecken ja sowieso schon eher mittel, aber kaltes Dosenfutter ist erst recht keine Option. Für das MustHave-Piece eines jeden Single-Haushaltes werden mindestens 50 Euro fällig.

… eine Spülmaschine? Zugegeben, eine Spülmaschine in der ersten eigenen Wohnung ist schon echter Luxus, aber auch leider geil. Den ultimativen Komfort gibt es ab 250 Euro, für Markenqualität musst du allerdings locker einen Hunderter drauflegen.

… ein Staubsauger? Tja, was muss, das muss. Die günstigen Varianten kosten um die 45 Euro. Einen Marken-Staubsauger bekommst du ab 70 Euro – mit der Kohle könnte man so viel spaßigere Dinge machen, oder?


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Messen für deine zukunft

Anders als auf der „Hund und Pferd“ kannst du auf einer der folgenden Messen nicht nur Leckerchen-Proben abgreifen, sondern wertvolle Infos zu Studium, Ausbildung oder Auslandsaufenthalten sammeln. VON ANN-CHRISTIN VON KIETER

Tipps für einen er folgr eichen Messebesuch Willst du dich allgemein über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten informieren, brauchst du dich nicht speziell vorzubereiten. Wenn du jedoch schon einen Schritt weiter bist, solltest du deinen Besuch ein wenig planen: •

Ausstellerliste anschauen: In der Regel findest du eine Liste der vertretenen Firmen und Hochschulen auf der Homepage der Veranstaltung. Notiere alle, die zu deinen Vorstellungen passen und dir bei der Berufswahl behilflich sein können. Fragen ausdenken: Mach dir Gedanken darüber, was genau du wissen möchtest. Interessiert dich zum Beispiel, was du studieren musst, um bei bestimmten Unternehmen einen Job zu bekommen? Oder willst du wissen, wie der Arbeitsalltag aussieht? Oder welchen Abischnitt du mitbringen musst?

Bewerbung vorbereiten: Falls eine Ausbildung infrage kommt, pack einen Lebenslauf mit Foto ein. Laufen Gespräche auf der Messe gut, kannst du deine Unterlagen direkt abgeben.

Die Klamottenfrage: Businessoutfit muss nicht sein. Jogginghose und Schlabbershirt aber auch nicht.

Während der Messe Verschaffe dir zunächst mithilfe eines Lageplans einen Überblick. Merk dir die Stände, die du auf jeden Fall besuchen möchtest, und starte dann deinen Rundgang. Wenn es irgendwo zu voll ist, kommst du einfach später wieder. Vielleicht entdeckst du in der Zwischenzeit ja einen interessanten Aussteller, den du bisher noch nicht auf dem Schirm hattest. Geh aktiv auf die Aussteller zu und warte nicht darauf, dass du ange-

sprochen wirst! Dadurch knüpfst du direkt Kontakte, die dir auf dem Weg zum Beruf behilflich sein können. Gib dir Mühe, überall einen guten Eindruck zu hinterlassen. Sei immer höflich und interessiert und notiere dir die Namen deiner Ansprechpartner, um bei möglichen Nachfragen später auf sie zurückkommen zu können. Übrigens: Gimmicks wie Gummibärchen oder Kugelschreiber abgreifen dürft ihr natürlich auch.

Nach der Messe Jetzt gilt es, die gesammelten Infos zu sortieren. Welcher Studiengang klang besonders interessant? Welche beruflichen Perspektiven hast du damit? Bist du doch eher der Typ für eine Ausbildung? Oder ist ein duales Studium das Richtige? Fallen dir dabei weitere Fragen ein, setze dich ruhig nochmal mit den Unternehmen, Hochschulen oder Institutionen in Verbindung.

ILLUSTRATION // THINKSTOCK/ROGOTANIE

Vor der Messe


69 azubi- & studientage – and more Dein Bonus: Wenn du dir vor Ort einen Freischaltcode abholst, kannst du online kostenlos den Berufsorientierungstest „qProfile“ machen. 27./28. April CONLOG ARENA Koblenz 7./8. September Messe Kassel 9./10. November Leipziger Messe https://azubitage.de/messe BACHELOR AND MORE Wie der Name schon sagt, geht es hier um (inter)nationale Bachelor-Studiengänge. 21. April Düsseldorf (Boui Boui Bilk) 5. Mai Nürnberg (ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG) + sieben weitere Termine www.bachelor-and-more.de/bachelor-messen/ Einstieg + Berufe live Bis zu 360 Aussteller präsentieren sich auf Deutschlands größten Studien- und Berufswahlmessen. 4./5. Mai Frankfurt (Messe) 15./16. September Dortmund (Westfalenhallen) + viele weitere Termine www.einstieg.com/messen Horizon Die Horizon nennt sich selbst „Das Event für Orientierung nach dem Abi“. Überprüfen kannst du das hier: 22./23. September Hamburg (Cruise Center HafenCity) 6./7. Oktober Bochum (RuhrCongress) 1./2. Dezember Mainz (Rheingoldhalle) www.horizon-messe.de

FINDE DEIN WUNSCH-STUDIUM!

BACHELOR MESSEN STUDIENWAHLEVENTS 2018/2019

DÜSSELDORF | 21.04. NÜRNBERG | 05.05. STUTTGART | 10.11. KÖLN | 25.11. FRANKFURT | 02.12. HAMBURG | 08.12. MÜNCHEN | 19.01. MÜNSTER | 27.01.

Stuzubi Wer sich im Vorfeld der Schülermesse anmeldet, bleibt nicht nur up to date, sondern staubt am Tag selbst ein Geschenk ab. 8. September Hannover (Congress Centrum) 15. September Düsseldorf (Mitsubishi Electric Halle) 22. September Frankfurt am Main (Goethe-Uni) 29. September Köln (Palladium) 13. Oktober Berlin (Hotel MOA) 20. Oktober Hamburg (Sporthalle Hamburg) www.stuzubi.de/messen JuBi – Die JugendBildungsmesse High School Year, Sprachreisen, Au-pair, Work & Travel, Freiwilligendienste, Praktika, Studium – auf der JuBi dreht sich alles um Noch viel mehr das Thema Bildung im Ausland. nützliche Termine: Bundesweit 50 Termine KARRIERE.UNICUM. in 2018 DE/EVENTS www.weltweiser.de

FREIKARTEN-CODE: #ZUKUNFTSWEISER

WWW.BACHELOR-AND-MORE.DE


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IMPRESSUM

BUNDESWEITE SCHÜLERWETTBEWERBE 2018

UNICUM ABI ZUKUNFTSWEISER erscheint in einer Auflage von 30.000 Exemplaren. REDAKTION Ann-Christin von Kieter (V.i.S.d.P.) VERLAG UNICUM GmbH & Co. KG, Ferdinandstraße 13, 44789 Bochum,

Teams und Einzelpersonen messen sich in Englisch, Französisch, Dänisch, Italienisch, Latein, Russisch, Spanisch oder Altgriechisch und stellen ihre Kreativität unter Beweis. Preise: Sprachreisen, Geld- und Sachpreise und die Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes Termine: Bewerbungsschluss jedes Jahr im Oktober. Deadline für Videoaufgabe und Wettbewerbstag im Januar. www.bundeswettbewerbfremdsprachen.de

Deutscher Gründerpreis für Schüler Schüler ab Klasse 9 stellen bei diesem Existenzgründer-Planspiel einen Businessplan für ihr Unternehmen auf, entwickeln eine Marketingstrategie und vieles mehr. Preise: Preisgelder von insgesamt 10.000 Euro, Workshops Termine: Bewerbung bis Mitte Februar, Spielphase von Januar bis Mai www.dgp-schueler.de

Jugend forscht Beim Klassiker erarbeiten Schüler ab 15 Jahren allein oder in 2er- oder 3erTeams Fragestellungen aus den Fachbereichen Arbeitswelt, Biologie, Che-

Tel.: 0234.96151-0, Fax: 0234.

mie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik oder Technik.

96151-11, E-Mail: redaktion@ unicum.com REDAKTIONELLE MITARBEIT

Preise: Geld- und Sachpreise in jeder Runde Termine: Anmeldeschluss 30. November, Einreichfrist für die Projektarbeit im Januar, danach regionale Runden bis zum Bundeswettbewerb im Mai www.jugend-forscht.de

Hannah Essing, André Gärisch, Birk Grüling, Manfred Kolkmann (Korrektorat), Barbara Kotzulla, Marie Menke, Marie Metsur, Nathan Niedermeier, Anne Remy, Tom Schmidtgen, Nico Marius Schmitz, Nora Stankewitz, Frederik Töpel, Nina Weidlich, Sandra Will GRAFIK

Jugend testet

Bianca Mensch (verantw.), Martin Kampschulte

Du suchst dir allein oder in einer Gruppe ein Produkt oder eine Dienstleistung aus, prüfst es auf Herz und Nieren und hältst die Ergebnisse schriftlich und mit Fotos fest.

ANZEIGENLEITUNG Joachim Senk, Björn Schumbrutzki (stellv.) DISTRIBUTION Ulrike Röbbert

Preise: Reisen nach Berlin, Geld- und Sachpreise Termine: Anmeldung ab September, Abgabeschluss Ende Januar www.jugend-testet.de

DRUCK Sattler Media Press, Barleben Für alle Gewinnspiele im Heft und bei unicum-abi.de gilt: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Videoblogger Economics

Namentlich

gekennzeichnete

Artikel geben nicht unbedingt

Der Video-Contest der Boston Consulting Group (BCG) soll Schülerinnen und Schülern ab 14 Jahren praxisnah Wirtschaftskenntnisse vermitteln und sie fit im kritischen Umgang mit neuen Medien machen. Preise: Erlebnispreise Termine: Einsendeschluss 1. August www.videoblogger-economics.net

die Meinung der Redaktion wieder. Für unverlangt eingesandte ILLUSTRATIONEN // IARTI, MARYLIADESIGN BY THINKSTOCK

Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Manuskripte, Zeichnungen und Fotos

wird

keine

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übernommen.

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WEGWEISER Vielleicht haben dir unsere Artikel bei der Entscheidung geholfen, WAS du in Zukunft gerne machen willst. Nun schließt sich die Frage an, WO du (dual) studieren oder eine Ausbildung machen kannst. Auf den folgenden Seiten stellen sich jede Menge Hochschulen und Arbeitgeber vor. Ist das richtige Angebot für dich dabei? Schau selbst!

›› Arbeitgeber

enstein

Liecht 73 // Universität

hool

ess Sc 74 // eufom Busin hule 76 // IST­Hochsc für Management

le für 77 // Hochschu d Kommunikation un Gestaltung rsität 78 // Private Unive Herdecke

Witten/

››

82 // Lufthansa

Duale Studiengänge

84 // Kaufland 86 // DM 88 // Aldi Nord 90 // REWE

80 // Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement

91 // Hays

81 // Hochschule Osnabrück,

92 // Fielmann

Institut für Duale Studiengänge

94 // Haribo 96 // Aldi Süd

ILLUSTRATIONEN // IARTI, MARYLIADESIGN BY THINKSTOCK

››

Hochschulen


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Die Universität Liechtenstein bietet rund 800 Studierenden ein per­ sönliches Arbeitsumfeld. Der direkte Kontakt zu den Lehrenden ist eine der Stärken der Hochschule. Das Betreuungsverhältnis spricht für sich: Auf einen Dozierenden kom­ men zwölf Studierende. Hier wird in ­kleinen Gruppen praxisnah gearbei­ tet. Die Vorteile einer Privatuni treffen auf die überschaubaren Studienge­ bühren einer staatlichen Hochschule.

INNOVATIVE LEHRE Nach schweizerischen Qualitätsstan­ dards wird hier dynamisch Wissen transferiert. Die vier Institute Archi­ tektur und Raumentwicklung, Entre­ preneurship, Finanzdienstleistungen und Wirtschaftsinformatik setzen auf eine kreative und leistungsbe­ tonte Umgebung. Den Absolventen ermöglicht das attraktive Karriere­ chancen.

CAMPUS DER NATIONEN

STUDIENANGEBOT

Studierende aus über 40 Län­ dern treffen sich auf dem Campus. Diese profitieren vom exzellenten Netzwerk der Universität in Form ­ von ­ Austauschprogrammen mit 80 P ­ artnerhochschulen in 38 Län­ dern. Die persönliche und fachliche Weiterentwicklung auf internatio­ ­ nalem Niveau ist so garantiert.

• Bachelorstudiengänge: Archi­ tektur, Betriebswirtschaftslehre • Masterstudiengänge: Architec­ ture, Entrepreneurship, Finance, Information Systems • Doktoratsstudiengänge: Busi­ ness Economics, Architecture and Planning • Weiterbildung: Executive Mas­ terstudiengänge (LL.M., EMBA),, Lehrgänge, Seminare und Tagun­ gen in den Bereichen Banking and Finance, Entrepreneurship und Management, Recht, Steuern und Wirtschaftsinformatik. • Seit Juni 2017: Master of Busi­ ness Administration (MBA) in Cor­ porate Finance & Accounting

TRADITIONELL SPORTLICH Der Campus für Vordenker punktet durch seine Lage vor beeindrucken­ der Bergkulisse. Boarden, Biken, Hiken – die Alpen sind ein Para­ dies für Freiluftsportler. Studierende organisieren Ausflüge, Wettkämpfe ­ und Grillfeste. Für den Ausgleich zur Kopfarbeit ist also gesorgt.

HARDFACTS Name der Hochschule: Universität Liechtenstein Studienrichtung/-fächer: Architektur, Betriebswirtschaftslehre Studienort(e): Vaduz Art der Hochschule (z. B. privat/ staatlich): staatlich Studierendenzahl: 800 Studienbeginn: erste Woche im September 2018 Zulassungsvoraussetzung: Allgemeine Hochschulreife (Abitur); Englische Sprachkenntnisse (Matura­ niveau B2)

FRAGEN, FRAGEN, FRAGEN Bewerbungsverfahren/-frist: Online Bewerbung (Frist 15.7.) unter www.uni.li/bachelor, sowie ein per­ sönliches Gespräch und Einreichung einer Portfoliomappe bei der Be­ werbung Architektur. Beratung und Kontakt: Universität Liechtenstein, Vaduz Kontakt: Telefon: +423 265 11 11 E-Mail: info@uni.li Website: www.uni.li Social Media: #unili auf Facebook, Twitter, Instagram

Auf welchen Events könnt ihr uns persönlich kennenlernen? Lernen Sie uns persönlich direkt am Campus bei „Student for a day“ ­einen Tag lang im Echtbetrieb kennen. Sie können Vorlesungen besuchen, an Workshops teilnehmen und mit Studenten den direkten Erfahrungs­ austausch erleben. Anmelden unter: www.uni.li/4aday Wie lässt sich unsere Hochschule in einem Satz beschreiben? Die Universität Liechtenstein bietet rund 800 Studierenden ein persön­ liches Arbeitsumfeld, garantiert den direkten Kontakt zu den Lehrenden und ist international bestens vernetzt.


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ZUKUNFT, ICH KOMME! STUDIEREN AN DER EUFOM BUSINESS SCHOOL Endspurt in der Schule: Die Vorbe­ reitungen auf die Abi-Klausuren be­ ginnen - das Abitur steht kurz bevor. Und Eltern, Großeltern und große Ge­ schwister überbieten sich mal wieder mit Tipps für Studium und Karriere. Obwohl die Frage, was man eigentlich mit seinem Leben vorhat, gar nicht sooo leicht zu beantworten ist. Am liebsten will man die Welt entdecken, sich ausprobieren - oder sollte man vielleicht doch ein Praktikum in einer großen Werbeagentur oder einem in­ ternationalen Konzern wagen? Aber ob man danach wohl weiß, wohin die berufliche Reise geht? Wer sich für ein Vollzeit-Studium mit internationaler Ausrichtung interessiert, ist an der eufom Business School der FOM Hochschule mit den Bachelor-

Studiengängen Business Psychology, International Business Management und Marketing & Digital Media genau richtig. Praxis, Internationalität, Persön­ lichkeits- und Kompetenzentwicklung, Nachhaltigkeit sind wesentliche Be­ standteile des Studienkonzeptes.

WAS HEISST DAS GENAU? Im Studium bedeutet das konkret: kleine Studiengruppen, feste Zeiten für Ausland und Praktika, Firmenex­ kursionen, Anleitung durch einen Academic Coach, Vermittlung von nachhaltig-verantwortungsvollem Denken, offene Feedback-Kultur und individuelle Förderung abseits des Lehrplans. Ganz nach unserem Mot­ to: „Berufliche Zukunft braucht Per­ sönlichkeiten - wir prägen sie!“

WO GIBT’S DENN SOWAS? Die eufom Business School gehört zur privaten, staatlich anerkannten FOM

HARDFACTS Name der Hochschule: eufom Business School Studienrichtung/-fächer: Bachelor-Abschluss vergeben durch die FOM Hochschule: Business Psy­ chology, International Business Ma­ nagement, Marketing & Digital Media Studienort(e): Dortmund, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München, Stuttgart Dauer: 7 Semester Studienbeginn: Jährlich zum Wintersemester Ende September

Hochschule. An den Hochschulzentren Dortmund, Düsseldorf, Essen, Frank­ furt/Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart werden siebensemestrige deutsch-englischsprachige BachelorStudiengänge in Vollzeit angeboten. Wer erfolgreich ist, erhält den staatlich und international anerkannten Abschluss der FOM Hochschule, die seit mehr als 20 Jahren berufs- und ausbildungsbe­ gleitende Studiengänge durchführt. Die FOM ist vom Wissenschaftsrat akkredi­ tiert und hat von der FIBAA Anfang 2012 das Gütesiegel der Systemakkreditie­ rung verliehen bekommen – als erste private Hochschule Deutschlands.

NOCH FRAGEN? eufom Business School der FOM Hochschule (8x in Deutschland), www.eufom.de Zentrale Studienberatung: 0800 – 1 97 97 97, studienberatung@eufom.de

FRAGEN, FRAGEN, FRAGEN Zulassungsvoraussetzung: • Abitur, Fachhochschulreife oder gleichwertig anerkannte Vorbildung • Englischkenntnisse, Level B2 (Nachweis muss bis spätestens Ende des 1. Semesters erbracht werden) Bewerbungsverfahren/-frist: Vollständig ausgefüllte Anmeldung und persönliches Aufnahmegespräch Beratung und Kontakt: 0800 1979797 (kostenlos) studienberatung@eufom.de Website: www.eufom.de

Wie lässt sich unsere Hochschule in einem Satz beschreiben? Wer an der eufom Business School studiert, wird optimal aufs Berufsleben vorbereitet – mit Blick auf die eigenen Talente, Stärken und Fähigkeiten. Ein bisschen Selbstlob – womit können wir definitiv punkten? Praxisnähe bei der Wissensvermitt­ lung, kleine Studiengruppen, Förde­ rung sprachlicher und interkultureller Kompetenzen, feste Zeiten für Aus­ lands- und Berufserfahrungen, Anlei­ tung durch Academic Coaches


Studieren mit Ausblick an der MSH Medical School Hamburg Unsere Bachelorstudiengänge • Psychologie (B.Sc.) • Angewandte Psychologie (B.Sc.) • Medical Controlling and Management (B.Sc.) • Physiotherapie / Logopädie (B.A.) • Expressive Arts in Social Transformation (B.A.) * • Soziale Arbeit (B.A.) * • In Planung: Sportwissenschaft (B.Sc.) ... und viele weitere Studiengänge * Diese Studiengänge finden an unserem Campus »Arts and Social Change« am Harburger Binnenhafen statt.

Weitere Infos unter www.medicalschool-hamburg.de

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MSH Medical School Hamburg · Am Kaiserkai 1 · 20457 Hamburg Telefon 040.36 12 26 40 · Telefax 040.36 12 26 430


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Dein Studium soll Dich optimal auf das Berufsleben vorbereiten, aber auch – genau wie dein späterer Job – Spaß machen? Dann bist Du bei uns genau richtig! Denn die staatlich anerkannte IST-Hochschule für Ma­ nagement hat sich auf spannende Branchen spezialisiert, in denen das Arbeiten Spaß macht und die Zu­ kunftsaussichten gut sind. Ob Du ins Sportmanagement möchtest oder in die Fitness- und Gesundheits­ branche, Deinen Weg in der Hotellerieoder der Tourismusbranche siehst oder von einer Karriere im Bereich Event, Medien und Kommunikation träumst – wir haben den passenden Bacheloroder Master-Studiengang für Dich!

FLEXIBEL UND PRAXISNAH Bei uns studierst Du flexibel und beson­ ders praxisnah. Neben dem General Management – also allgemeinen be­

triebswirtschaftlichen Inhalten – stehen vom ersten Semester an spezifische und aktuelle Themen aus Deiner Zu­ kunftsbranche auf dem Studienplan. Durch verschiedene Wahlmodule kannst Du Dein Studium zudem nach Deinen persönlichen Interessen gestalten. Bei unseren als Fernstudium konzi­ pierten Studiengängen entscheidest Du, wann und wo Du lernst. Die Studienhefte bekommst Du per Post und sie stehen Dir im Online-Campus jederzeit zur Verfügung. Auch die Online-Vorlesungen kannst Du dort so oft Du magst abrufen. In den OnlineTutorien vertiefst Du im „virtuellen Klassenzimmer“ die Studieninhalte im direkten Austausch mit den Dozenten und klärst offene Fragen. Natürlich gibt es auch ergänzende klassische Präsenzphasen. Neben der VollzeitVariante (6 Semester) bieten wir auch eine Teilzeit-Variante (8 Semester) an.

HARDFACTS Name der Hochschule: IST-Hochschule für Management Studienrichtung/-fächer: Bachelor-Studiengänge (Vollzeit | Teilzeit | Dual): Sportbusiness Management, Touris­ mus Management, Hotel Management, Fitness and Health Management, Eventmanagement, Medienmanage­ ment, Business Administration, Ma­ nagement im Gesundheitswesen Studienort(e): Düsseldorf (Fernstudium deutschland­ weit möglich) Art der Hochschule: staatlich anerkannte private Hochschule

Während Deines Studiums wirst Du stets von Deinen Studienbetreuern und Dozenten begleitet. Auch der Kontakt zu Deinen Mitstudenten kommt über den Online-Campus und bei den Seminaren nicht zu kurz. Die durch die Flexibilität unserer Studi­ engänge zur Verfügung stehende Zeit kannst Du nutzen, um erste Berufs­ erfahrungen zu sammeln und damit entscheidende Vorteile für den Jobein­ stieg nach dem Studium zu erlangen.

VOLLZEIT, TEILZEIT & DUAL Die größtmögliche Chance, ein Studi­ um mit Praxiserfahrung zu verknüpfen, bietet das duale Studium (7 Semester). Hier wird eine betriebliche Ausbildung mit einem akademischen Studium kom­ biniert. Ein optimaler Weg, das im Studi­ um erworbene Fachwissen unmittelbar in die Praxis zu übertragen. Und: Du bekommst eine Ausbildungsvergütung.

FRAGEN, FRAGEN, FRAGEN Studierendenzahl: ca. 2.000 Studienbeginn: Sommersemester (April) und Winter­ semester (Oktober) Zulassungsvoraussetzung: Abitur, Fachhochschulreife oder ­gleichwertiger Abschluss + dreimo­ natiges branchenspezifisches Prak­ tikum bzw. Berufserfahrung. Kein NC. Beratung und Kontakt: Tel.: 0800/4780800 (deutschlandweit kostenfrei) info@ist-hochschule.de Website: www.ist-hochschule.de

Mit welchen Partnerunter­ nehmen kooperieren wir? u. a. Hertha BSC, TUI, AIDA, Robinson, Selektion Deutscher ­ Luxus­hotels, FIBO, Polar Auf welchen Events könnt ihr uns persönlich kennenlernen? Auf Schüler, Studien- und Branchen­ messen – aktuelle Termine: www.ist-hochschule.de/ veranstaltungstermine Ein bisschen Selbstlob – womit können wir definitiv punkten? Selbstlob? Das überlassen wir gerne anderen – 100% Weiterempfehlung auf fernstudiumcheck.de.


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Die private Hochschule für Kommu­ nikation und Gestaltung HfK+G mit Standorten in Stuttgart und Ulm ist die neue Kreativschmiede im ­Süden Deutschlands. Die HfK+G ist staat­ lich anerkannt.

KREATIV STUDIEREN DUAL ODER NORMAL? Die Studiengänge der staatlich anerkannten ­ Hochschule wer­ den ­ sowohl in dualer als auch in klassischer Form angeboten. Im dualen Studium w ­echseln Stu­ dierende ­zwischen der Theorie im Seminarraum und der ­ Praxis am Schreibtisch des Partnerunter­ nehmens. Im klassischen Studi­ um gibt es die Praxiserfahrungen in einem integrierten praktischen ­Studiensemester.

KOMMUNIKATIONSDESIGN Im Studiengang Kommunikations­

design werden die Studierenden zu Experten, wenn es um die gestalterische Umsetzung von Unternehmensstrategien geht. Ob Grafik-Design, Fotografie oder digitale Medien – sie werden wäh­ rend des Studiums ­ optimal auf die vielen Aufgaben­bereiche eines Kommunikationsdesigners vorbe­ reitet.

WERBUNG UND MARKTKOMMUNIKATION Der Studiengang Werbung und Marktkommunikation macht die Studierenden zu Spezialisten für Kommunikationsprozesse aller Art. Neben klassischer Betriebswirt­ schaft, Marketing, Werbung, Public Relations, Event- und Messewesen stehen Themen wie Cross-MediaStrategien, Dialogmarketing und Social Media auf dem Vorlesungs­ plan.

HARDFACTS Studienrichtung/-fächer: Kommunikationsdesign (B.A.), Wer­ bung und Marktkommunikation (B.A.), Technische Kommunikation und Informationsdesign (B.A.), Illus­ tration (B.A.) Studienorte: Stuttgart, Ulm Dauer: 6 Semester Zulassungsvoraussetzungen Fachhochschulreife, Abitur oder Be­ rufsausbildung mit Berufserfahrung Künstlerisch-gestalterische Eignungs­ prüfung bei Kommunikationsdesign und Illustration

TECHNISCHE KOMMUNIKATION UND INFOR­MATIONSDESIGN Absolventen dieses Studiengangs planen und organisieren Projekte. Sie erstellen Texte für technische Unterlagen, Dokumentationen oder ­ für Fachverlage, sie konzipieren und gestalten Printdokumente, Web­ seiten, Multimediaanwendungen oder auch Kurzfilme.

ILLUSTRATION Im Studiengang Illustration erler­ nen die Studierenden alle Techni­ ken der Illustration vom narrativen Format bis hin zu Sach- und Wis­ senschaftsillustrationen. Nach den sechs Semestern beherrschen sie unterschiedlichste Herangehens­ weisen und können medienüber­ greifend und medienübersetzend konzipieren und entwerfen.

FRAGEN, FRAGEN, FRAGEN Bewerbungsverfahren: Die Bewerbung erfolgt online über ­unser HfK+G CampusNet. Studienfinanzierung: Die Studiengebühren betragen 500 Euro/Monat. BaföG-Förderungen sind möglich. Beratung und Kontakt: Kölner Straße 38, 70376 Stuttgart (0711) 520 89 86 - 0 stuttgart@hfk-bw.de Standort Ulm: Ziegelländeweg 4, 89077 Ulm (0731) 18 99 780 ulm@hfk-bw.de Website: www.hfk-bw.de

Auf welchen Events könnt ihr uns persönlich kennenlernen? Wir sind auf einigen Bildungsmessen vertreten und laden in regelmäßigen Abständen zu Studieninfoabenden ein. Persönliche Beratungstermine sind je­ derzeit möglich. Aktuelle Termine findet ihr auf unserer Webseite. Ein bisschen Selbstlob – womit können wir definitiv punkten? Bei uns sind Studierende keine anony­ men Personen in einem überfüllten Hör­ saal, sondern genießen eine individu­ elle Betreuung in kleinen Gruppen. Mit Kompaktseminaren bereiten wir euch auf die Aufnahmeprüfung (Kommunika­ tionsdesign, Illustration) vor.


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Du suchst ein Studium, das The­ orie und Praxis miteinander ver­ bindet? Du möchtest die Studien­ inhalte nach deinen Vorstellungen gestalten und eigene Ideen einbrin­ gen? Einen Blick über den fachli­ chen Tellerrand zur persönlichen Weiterentwicklung fändest du auch nicht schlecht? Dann bist du an der Universität Witten/Herdecke genau richtig. An unseren drei Fakultäten für Wirtschaftswissenschaft, Kul­ turreflexion und Gesundheit bieten wir moderne, zukunftsgerichtete Studiengänge für die Fach­ und Führungskräfte von morgen. Alle Studiengänge sind staatlich akkreditiert und verfügen über einen hohen Anteil an Wahlmög­ lichkeiten. Wir bauen auf kleine Seminargruppen, eine persönliche Betreuung und ein vielfältiges Se­ minarangebot zur Weiterbildung

über das eigene Fachgebiet hin­ aus. Mit einem breiten Koopera­ tionsnetzwerk zu Unternehmen bieten wir beste Chancen für prak­ tische Einblicke und einen guten Start ins Berufsleben.

NC-FREI STUDIEREN Wir wollen Führungskräfte hervor­ bringen, die ein Unternehmen nicht nur managen, sondern verantwor­ tungsvoll und mit Weitblick steuern können. Wir möchten Kulturwissen­ schaftler ausbilden, die unser kul­ turelles Erbe genauso schätzen wie seine Weiterentwicklung im Zeitalter der Digitalisierung. Wir wollen Men­ schen zu Ärzten machen, die sich dazu berufen fühlen. Deshalb spielt die Abiturnote bei der Auswahl un­ serer Studierenden keine entschei­ dende Rolle. Für uns kommt es auf die Persönlichkeit und Motivation der Bewerber an.

HARDFACTS Name der Hochschule: Universität Witten/Herdecke Studienrichtung/-fächer: Wirtschaftswissenschaft, Kulturre­ flexion, Psychologie, Pflegewissen­ schaft, Humanmedizin und Zahn­ medizin Studienort: Witten ­ mitten in der Metropolregion Rhein­Ruhr Art der Hochschule privat, staatlich anerkannt Studierendenzahl: 2.400 Studienbeginn: Winter­ und Sommersemester

ERST STUDIEREN, DANN ZAHLEN Uns ist es wichtig, dass jeder, egal mit welchem finanziellen Hinter­ grund, an der Universität Witten/ Herdecke studieren kann. Mit unserem Umgekehrten Genera­ tionenvertrag ist es möglich, die Studiengebühren erst nach dem Examen zu zahlen – und das auch nur, wenn das Jahreseinkommen eine bestimmte Höhe übersteigt. Ist das nicht der Fall, zahlt man gar nichts. Und: Gebühren fallen nur für die Regelstudienzeit an. Wer länger studiert, muss für die zusätzlich benötigten Semester keine Beiträge bezahlen.

FRAGEN, FRAGEN, FRAGEN Zulassungsvoraussetzung: Allgemeine Hochschulreife und hoch­ schulinternes Auswahlverfahren (NC­ frei) Bewerbungsverfahren/-frist: Bewerbung und Auswahlgespräch Studienfinanzierung: Umgekehrter Generationenvertrag Beratung und Kontakt: E­Mail: studium@uni­wh.de Website: uni­wh.de/willkommen

Wie lässt sich unsere Hochschule in einem Satz beschreiben? Hier studieren die Zukunftsgestalter von morgen. Ein bisschen Selbstlob – womit können wir definitiv punkten? • kleine Seminargruppen • individuelle Betreuung • praxisnah • werteorientiert • interdisziplinär • persönlich und familiär Auf welchen Events könnt Ihr uns kennenlernen? • CAMPUStag – Tag der offenen Tür am 26. Mai und 03. November 2018 • Schnuppertage • Studieninformationsmessen


Tag der offenen Tür – 31. Mai 2018 | 10 –16 Uhr dienplatz sichern:

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Dual studieren was Spaß macht und Zukunft hat: Die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsma­ nagement DHfPG qualifiziert mit den fünf dualen Bachelor-Studiengängen Fitnessökonomie, Sportökonomie, Ge­ sundheitsmanagement, Fitnesstraining und Ernährungsberatung an bundes­ weiten Studienzentren Führungskräfte für einen attraktiven Zukunftsmarkt.­ Ergänzend dazu stehen drei Masterof-Arts- und ein MBA-Studiengang zur Auswahl.

STUDIEREN IN EINEM WACHSTUMSMARKT Der Zukunftsmarkt Prävention, ­Fitness, Sport und Gesundheit bietet engagierten und quali­fizierten Nach­ wuchskräften sehr gute Perspekti­ ven. So profitieren Studierende z. B. durch das duale Bachelor-Studien­ system der DHfPG von einem staat­ lich anerkannten Hochschulstudien­

abschluss und einschlägiger Berufspraxis im Rahmen einer Fest­ anstellung mit „Azubigehalt“.

ihrer kostenfreien Online-Jobbörse www.aufstiegsjobs.de stehen über 1.900 Stellenangebote online.

EINSATZMÖGLICHKEITEN UND PRAXISBEZUG

ABLAUF DES STUDIUMS

Die Bachelor-Studierenden absol­ vieren während ihres Studiums in einem Ausbildungsunternehmen den praktischen Teil ihres Studi­ ums, z. B. in Fitness-/Gesund­ heitsanlagen, Vereinen/Verbänden, Wellness-Hotels oder Kliniken. Parallel zur Ausbildung findet an der staatlich anerkannten privaten Hochschule ein wissenschaftliches Fernstudium mit kompakten Prä­ senzphasen statt. Nach 3,5 Jahren schließen sie ihr Studium mit einem staatlich anerkannten Hochschul­ studienabschluss und der wichti­ gen einschlägigen Berufspraxis ab. Die DHfPG hat bereits über 4.300 Ausbildungsbetriebe als Partner. Auf

HARDFACTS Name der Hochschule: Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) Studienrichtung/-fächer: Duale Bachelor-Studiengänge: Fit­ nessökonomie, Sportökonomie, Ge­ sundheitsmanagement, Fitnesstrai­ ning, Ernährungsberatung Studienort(e): Hamburg, Berlin, Köln, Leipzig, Frankfurt, Düsseldorf, Saarbrücken, Stuttgart und München Art der Hochschule (z. B. privat/ staatlich): Privat, staatlich anerkannte Hochschule Studierendenzahl: 8.000 in ca. 4.300 Betrieben

Die Studierenden absolvieren ihr pra­ xisnahes Fernstudium mit speziellen Studienmaterialien und der Unter­ stützung durch Fernlehrer. Während der an bundesweiten Studienzentren durchgeführten kompakten Präsenz­ phasen werden die im Fernstudium erworbenen Kompetenzen in Semi­ nargruppen durch praxisbezogene Übungen und Aufgaben vertieft und in die Praxis umgesetzt. Durch den hohen Anteil an betrieblicher Ausbil­ dung können die Studierenden früh Verantwortung übernehmen und selbstständig Projekte umsetzen. Für eine gezielte Weiterqualifikation werden drei akkreditierte Master-ofArts- und ein MBA-Studiengang an­ geboten.

FRAGEN, FRAGEN, FRAGEN Studienbeginn: Immatrikulation jederzeit möglich Zulassungsvoraussetzung: Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife sowie Ausbildungs­ vertrag mit einem Unternehmen Bewerbungsverfahren/-frist: Bewerbung bei einem Unternehmen; kein Auswahlverfahren der Hochschule Studienfinanzierung: Die Studiengebühren trägt in der Regel der Ausbildungsbetrieb. Beratung und Kontakt: Studiensekretariat: 0681/6855-150 E-Mail: info@dhfpg.de Website: www.dhfpg.de

Mit welchen Partnerunternehmen kooperieren wir? Für die Suche nach einem geeigneten Unternehmen bietet die Hochschule eine kostenfreie Internet-Jobbörse: www.aufstiegsjobs.de Auf welchen Events könnt ihr uns persönlich kennenlernen? Monatlich Online-Infoveranstaltungen; regelmäßig bundesweite Infoveran­ staltungen an den Studienzentren www.dhfpg.de/veranstaltungen Ein bisschen Selbstlob – womit können wir definitiv punkten? • Studieren und Geld verdienen • Bundesweites Studieren möglich • Berufserfahrung sammeln


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Mit über 25 Jahren Erfahrung ist das Institut für Duale Studiengänge (IDS) in Lingen an der Hochschule Osnabrück einer der führenden Bildungsorte für das duale Studium in Deutschland. Fast 1.000 Studierende sind aktuell in einer Vielzahl an dualen Studiengängen am IDS eingeschrieben, um sich durch die nahtlose Verzahnung von wissen­ schaftlichem Lernen an der Hochschu­ le und praktischem Arbeiten im Betrieb zu Fachexperten und Führungskräften in ihrem jeweiligen Bereich zu entwi­ ckeln. Das IDS arbeitet mit einer Viel­ zahl an Betrieben in Deutschland zu­ sammen, die das duale Studium für ihre Zukunftssicherung nutzen möchten.

WIR STREBEN NACH EXZELLENZ IM DUALEN STUDIUM Am IDS dual zu studieren heißt, ein wissenschaftliches Studium zu absol­

vieren, das die intensivste Vernetzung mit der Praxis in den Unternehmen aufweist. Durch individuelle PraxisTransfer-Projekte für jedes Modul ste­ hen theoretisches Wissen aus der Vor­ lesung und die praktische Anwendung im Unternehmen stets in unmittelbarer Verbindung zueinander. Wir fo+rdern und fördern den direkten Austausch von Erfahrungen und Erkenntnissen der beiden Lernorte Hochschule und Betrieb. Damit das gelingt, lassen wir dich nicht allein: Wir bieten für den Theorie-Praxis-Transfer eine exzellente Beratung und Betreuung für die Stu­ dierenden und für die Unternehmen an.

WIR RICHTEN DEN BLICK NACH VORNE: DUALE MASTERSTUDIENGÄNGE Das duale Studium ist das am schnellsten wachsende Bildungs­ format in Deutschland. Mittlerweile gibt es immer mehr Studierende, die

HARDFACTS Name der Hochschule: Hochschule Osnabrück, Institut für Duale Studiengänge Studienrichtung/-fächer: Bei uns kannst du u.a. BWL, Wirt­ schaftsinformatik, Wirtschaftsingeni­ eurwesen und Pflege dual studieren. Eine vollständige Liste findest du auf unserer Website. Studienort(e): Lingen (Ems) Studierendenzahl (dualer Studiengänge): ca. 950 Studienbeginn: jeweils zum WS eines jeden Jahres

gerne ein duales Masterstudium ab­ solvieren möchten. Hierzu hat das IDS eine duale Masterplattform entwickelt, die es ermöglicht, unterschiedliche duale Masterstudienrichtungen mit der Berufstätigkeit oder einer TraineeStelle zu verbinden. Die Studierenden können so noch besser ihren persön­ lichen Neigungen und den Anforde­ rungen der Betriebe nachgehen.

WIR BIETEN DIR VIELE MÖGLICHKEITEN Die hohe Qualität der Lehre am IDS spiegelt sich auch in unserem um­ fangreichen und vielfältigen Angebot an dualen Studiengängen wider, das von der BWL über die Informatik und das Ingenieurwesen bis hin zur Pflege eine breite Vielfalt an Themengebieten und Möglichkeiten abdeckt. Aber ganz gleich, für welchen Studiengang du dich entscheidest: Bei uns gehen Studieren und Arbeiten immer Hand in Hand.

FRAGEN, FRAGEN, FRAGEN Zulassungsvoraussetzung: Fachhochschulreife und ein abge­ schlossener Studienvertrag mit einem Partnerunternehmen Bewerbungsverfahren/-frist: Bewerbungsschluss bei der Hoch­ schule ist der 15.7. eines jeden Jahres Beratung und Kontakt: Katrin Dinkelborg | E-Mail: k.dinkelborg@ hs-osnabrueck.de | Tel.: +49 591 - 800 98 722 Website: www.ids.hs-osnabrueck.de

Ein bisschen Selbstlob – womit können wir definitiv punkten? Über 25 Jahre Erfahrung, fast 1.000 Studierende, mehr als 500 kooperie­ rende Unternehmen und ExzellenzAuszeichnung. Und: Bei uns studierst du an einem brandneuen und hoch­ modernen Campus, der erst 2011 erbaut wurde und im Sommer von Sonnenlicht durchflutet wird. Mit welchen Partnerunternehmen kooperieren wir? Kontaktiere uns gerne telefonisch oder per E-Mail, damit wir dir eine ausführliche Liste unserer Partnerun­ ternehmen zusenden.


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Ferne Länder, modernste Technik, täglich Sonne – die Arbeit als Pilot eines Millionen Euro teuren Airliners verbindet modernste Technik, Ver­ antwortung und Faszination zu einem Berufsbild, das seinesgleichen sucht. Wer heute als junger Mensch den Weg des Verkehrsflugzeugführers einschla­ gen möchte, kommt um die Lufthan­ sa Group nicht herum, die seit über 60 Jahren ihre Piloten in der eigenen Flugschule ausbildet. Der Anspruch ist klar: Höchste Qualität, die weit über gesetzliche Vorgaben hinausgeht.

den lassen möchten. Der erste Schritt auf diesem Weg führt zu einem der zahlreichen Infoevents der LAT, auf denen Interessenten ihre Fragen an Experten der LAT und Piloten der Luft­ hansa Group richten können.

Der Bedarf an Piloten ist enorm. 500 Pilotenaspiranten suchen Lufthansa Aviation Training (LAT) und ihre Flug­ schule European Flight Academy (EFA) alleine im laufenden Jahr – so viele wie nie zuvor. Beste Chancen also für alle, die den Traum vom Fliegen wahr wer­

Bevor die erste Flugstunde ansteht, wartet auf Bewerber ein umfangrei­ ches Auswahlverfahren beim Deut­ schen Zentrum für Luft- und Raum­ fahrt (DLR) in Hamburg. Angst vor dem „DLR-Test“ muss dennoch nie­ mand haben. Stefan Gutenmorgen, First Officer auf der A320-Familie in München, zeigt am eigenen Beispiel, dass die Wege ins Cockpit keines­ wegs immer geradlinig sein müssen: „Ich selbst habe nach der mittleren Reife eine Ausbildung zum Spediteur gemacht und mein Abitur nachgeholt, bevor ich mich bei Lufthansa bewor­ ben habe. Meine Entscheidung, mich gründlich auf die Eignungstests vor­

HARDFACTS

FRAGEN, FRAGEN, FRAGEN

Name der Flugschule: European Flight Academy Starttermin der Ausbildung: ca. alle 6 Wochen Dauer der Ausbildung: 20–24 Monat Ausbildungsgänge: Airline Transport License (ATPL), Multi-Crew Pilot License (MPL) Studienfinanzierung: Vorabzahlung, Ratenzahlung oder Stundung Beratung und Kontakt: Hotline: +49 89 977 4545 E-Mail: info@european-flightacademy.com

Auf welchen Events könnt ihr uns persönlich kennenlernen? Es finden regelmäßige Infoevents in Frankfurt, München, Bremen sowie Webcast-Infoevents statt. Dort könnt ihr euch mit unseren Fachexperten und Beraterinnen der Ausbildung so­ wie einer Pilotin oder einem Piloten einer Lufthansa Group Airline austau­ schen und eure ganz persönlichen Fragen stellen.

WO TRÄUMEN FLÜGEL WACHSEN

Mit welchen Partnerunternehmen kooperieren wir? European Flight Academy ist die ex­ klusive Pilotenschule der Lufthansa Group. Im Rahmen der Ausbildungs­

zubereiten und es dann zu probieren, habe ich keine Sekunde bereut.“ Wer sich schließlich für die Ausbil­ dung zum Verkehrspiloten entschei­ det, hat einiges vor sich. In einer 12-monatigen Theoriephase in Bre­ men oder Frankfurt legen Flugschüler die Basis für ihre zukünftige Karriere. Flugphysik, Luftrecht, Motorenkun­ de, Menschliche Leistungsfähigkeit und Meteorologie stehen auf dem Stundenplan. So ausgestattet sind die Jungpiloten bereit für die Praxis. In den USA erlernen sie den hand­ werklichen Umgang mit einmotorigen Propellermaschinen sowie die Navi­ gation nach Sicht und Instrumenten, bevor es zurück in Deutschland auf mehrmotorige Flugzeuge, dann in den Simulator und schließlich ins Cockpit eines echten Passagierjets geht. Der Traum vom Fliegen – er ist wahr ge­ worden.

gänge ATPL und MPL bereiten sich unsere Schülerinnen und Schüler auf eine Pilotenlaufbahn bei einer Airline der Lufthansa Group vor (z.B. Luft­ hansa, SWISS, Austrian Airlines, Eu­ rowings). Welche Perspektiven bietet mir die Ausbildung? Die ATPL bzw. MPL Ausbildung bietet die Perspektive auf eine Pilotenlauf­ bahn bei einer Lufthansa Group Air­ line oder einer anderen internationalen Airline.


Pilotin / Pilot bei einer Lufthansa Group Airline ? Wir bilden Sie aus ! Informieren Sie sich unter: www.european-ight-academy.com


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UNSER UNTERNEHMEN Starte durch in einem erfolgreichen internationalen Handelsunternehmen. Allein in Deutschland tragen unsere rund 78.000 Mitarbeiter mit ihrem En­ gagement entscheidend zu unserem Erfolg bei. Werde Teil unseres Teams und gestalte gemeinsam mit uns die Zukunft.

WIR ALS ARBEITGEBER Leistungsstark, dynamisch und fair – das sind wir und das sind auch unsere Mitarbeiter. Diese Werte lenken und motivieren uns. So machen wir Veränderungen möglich und erreichen unsere Ziele. Kern unseres Geschäfts sind un­ sere Filialen. Deutschlandweit sind wir mit 660 Filialen vertreten. Un­ seren Kunden steht ein Sortiment von über 60.000 Artikeln zur Ver­

fügung. Mache für unsere Kunden jeden Einkauf zu einem Erlebnis.

DEINE VORTEILE Zufriedene Mitarbeiter sind die Ba­ sis unseres Erfolgs. Freue dich auf eine praxisorientierte Ausbildung mit vielseitigen Aufgaben in einem tollen Team. Profitiere von kompe­ tenten Ausbildern und spannenden Ausbildungsprojekten. Neben guten Übernahmechancen und vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten erwartet dich eine attraktive Vergütung.

DEIN EINSTIEG Wir suchen Mitdenker – Deine Einstiegsmöglichkeiten als Schüler Ob Ausbildung, Abiturientenpro­ gramm oder Duales Studium, bei uns stehen dir zahlreiche Wege offen. Alle Infos zu unseren Tätigkeitsbereichen und Einstiegsmöglichkeiten gibt es unter kaufland.de/karriere.

HARDFACTS Starttermin der Ausbildung: Studienrichtung/-fächer: August/September Studienort(e): Dauer der Ausbildung: je nach Ausbildungsberuf 2–3 Jahre Studierendenzahl dualer StudiWelche Ausbildungsberufe werden angeboten: engänge: Wir bieten dir mehr als 15 ver­ Dauer: schiedene Ausbildungsberufe zum Beispiel Kaufmann/-frau im Ein­ Studienbeginn: zelhandel, Verkäufer/in Frische, Kaufmann/-frau für Büromanage­ Zulassungsvoraussetzung: ment, Maschinen- und Anlagenfüh­ rer, Fleischer/-in u.v.m Bewerbungsverfahren/-frist: Welche dualen Studiengänge werden angeboten? Studienfinanzierung: Wir bieten mehr als 20 duale Studi­ engänge an.

DEIN WEG ZU UNS Unser Bewerbungsverfahren Damit wir dich und deine Stärken gut kennenlernen können ist unser Bewer­ bungsprozess mehrstufig. Die Einrei­ chung deiner Bewerbung erfolgt online über unser Karriereportal. Nach einem Online-Auswahlverfahren erfolgen je nach Einstiegsart weitere Schritte wie zum Bei­ spiel ein Vorstellungsgespräch oder ein Telefoninterview und ein Auswahltag. Unsere Bewerbungstipps Nimm dir Zeit, wenn du deine Bewer­ bungsunterlagen erstellst. Sag uns in deinem Anschreiben, warum genau du die richtige Besetzung für die Stelle bist und wieso du gerne im Lebens­ mitteleinzelhandel arbeiten möchtest. Verrate uns etwas über dich, deine Erfahrungen, Stärken und Vorlieben. Auch dein Lebenslauf und die bishe­ rigen Zeugnisse zeigen uns, was du bisher gemacht hast.

FRAGEN, FRAGEN, FRAGEN Beratung und Kontakt: Besonderen Anforderungen (wie z.B. Fremdsprachen): Website: Du interessierst dich für Lebensmittel, hast eine freundliche und kommunika­ tive Art, arbeitest gerne im Team und möchtest Verantwortung übernehmen? Dann bist du bei uns genau richtig. Ausbildungsstandort: bundesweit In welcher Form bewerben: Online über unser Karriereportal Kontakt: karriere@kaufland.de Karriere-Website: kaufland.de/karriere Branche: Lebensmitteleinzelhandel

Aufwelchen Mit welchenPartnerunternehmen Messen ist kooperieren wir? Kaufland persönlich vor Ort? Wir sind deutschlandweit auf vie­ Auf welchen Events könnt len Messen vertreten. Infos ihr unter kaufland.de/karriere oder uns persönlich kennenlernen? facebook.de/kauflandkarriere Ein bisschen Selbstlob –gibt womit Welche Perspektiven es können wir definitiv punkten? nach der Ausbildung? Nach deiner Ausbildung bieten wir dir gute Übernahmechancen. Viele unserer Führungskräfte haben auch mal mit einer Ausbildung bei uns gestartet. Gerade im Handel, einer Branche in der Verantwortungsbe­ wusstsein und Flexibilität wichtig sind, gibt es tolle Möglichkeiten sich weiterzuentwickeln.


Lieber praxisnahes Lernen statt trockener Theorie? Wir suchen Mitdenker. Werde Teil eines internationalen Handelsunternehmens, das auf Leistung, Dynamik und Fairness setzt. Starte gemeinsam mit uns in eine erfolgreiche Zukunft. Wir bieten dir mehr als 20 verschiedene duale Studiengänge. Entdecke mehr auf kaufland.de/karriere


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LERNEN BEI DM Ob in einem der rund 1.900 dmMärkte von Kiel bis Konstanz, in einem der drei dm-Logistikzentren oder in der Karlsruher Zentrale: Von Anfang an Verantwortung zu über­ nehmen gehört zum Ausbildungs­ konzept bei dm-drogerie markt. Das erleben die aktuell 3.500 Lehrlinge und Studierenden nicht nur an ihrem Lernort. Auch bei Theaterworkshops sammeln sie wertvolle Erfahrungen. Bei „Abenteuer Kultur“ lernen sie unter anderem, im Team zusam­ menzuarbeiten und selbstbewusst aufzutreten – Fähigkeiten, die sie später auch bei der Arbeit einsetzen können.

ABWECHSLUNGSREICH UND VIELSEITIG Die meisten dm-Lehrlinge sind an­ gehende Drogisten. Während ihrer Ausbildung werden sie zu kompe­

tenten Ansprechpartnern rund um das Sortiment eines Drogeriemarkts, zum Beispiel in den Bereichen De­ korative Kosmetik, Gesichts- und Körperpflege, Baby, Foto und Er­ nährung. Kunden zu Produkten beraten, die aktuellen Trends ken­ nen, sich mit der Anlieferung und Präsentation der Ware beschäftigen – die Aufgaben im dm-Markt sind abwechslungsreich. „Mein Wissen über das Sortiment kann ich in der Berufsschule ergänzen. Außerdem eignen wir uns die Kenntnisse von Kaufleuten im Einzelhandel an. Das ist zwar viel Stoff, aber es lohnt sich“, blickt die Drogistin Elena Clos auf ihre Ausbildung bei dm zurück. „Es ist schön zu sehen, dass ich den Menschen weiterhelfen kann.“

BEWERBEN SIE SICH!

Spannendes rund um die Entwick­ lungschancen bei dm finden Sie auch unter dm.de/ausbildung-undstudium oder auf Instagram unter #meinwegbeidm

Rund 39.900 Kollegen bringen sich bei dm aktiv ein und gestalten das

HARDFACTS Starttermin der Ausbildung: 01.08./01.09./01.10. Dauer der Ausbildung: je nach Ausbildungsberuf 2-3,5 Jahre Welche Ausbildungsberufe werden angeboten: Drogist mit der Möglichkeit der Weiterbildung zum Handelsfachwirt (w/m), sowie neun weitere Ausbil­ dungsberufe. Wie viele Azubis werden gesucht: 1.900 Besondere Anforderungen (wie z. B. Fremdsprachen Interesse an Biologie und Chemie

Unternehmen mit. Sie besitzen Team­ geist und sind engagiert? Sie haben Ideen und Freude an neuen Heraus­ forderungen? Dann sind Sie bei uns genau richtig: Wählen Sie einen von zehn Ausbildungsberufen oder ei­ nen von fünf dualen Studiengängen in den Bereichen Handel, Logistik und IT und bewerben Sie sich direkt über unser Online-Portal. Das hat den Vorteil, dass Sie sicher durch die Bewerbung geführt werden und wir diese sehr schnell erhalten. Zudem können Sie über Ihr Bewerberkonto den Status Ihrer Bewerbung jederzeit einsehen.

FRAGEN, FRAGEN, FRAGEN Ausbildungsstandort: deutschlandweit Möglichkeit des dualen Studiums: Studium BWL, Fachrichtung Handel (B.A.), sowie vier weitere duale Stu­ diengänge In welcher Form bewerben: Über unser Online-Bewerbungspor­ tal unter www.dm.de/offene-stellen

Welche Perspektiven gibt es nach der Ausbildung? Engagierte Drogisten haben die Möglichkeit, an ihre Ausbildung die Weiterbildung zum Handelsfach­ wirt anzuschließen. Damit haben sie beste Chancen für ihre berufliche Zukunft. Was macht das Unternehmen zu etwas Besonderem? Die Unternehmenskultur: Bei dm stehen die Zusammenarbeit und der Austausch auf Augenhöhe im Vor­ dergrund.


Wir suchen Nachwuchs!

Ausbildung und Studium Lernen Sie die vielfältigen MÜglichkeiten bei dm kennen und bewerben Sie sich unter dm.de/ausbildung-und-studium


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ALDI Nord ist der Discounter Nr. 1 in Deutschland und zählt auch in Europa zu den führenden Handels­ unternehmen. Angefangen hat alles mit einem kleinen Geschäft in EssenSchonnebeck. Heute ist ALDI Nord als internationale Unternehmensgrup­ pe in neun Ländern vertreten. Über 64.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbei­ ter sowie an die 5.000 Filialen in neun Ländern stehen für den Erfolg des Lebensmittelhändlers. Dabei setzt das Traditionsunternehmen tagtäglich auf seine langjährigen Werte: Einfach, verantwortungsbewusst, verlässlich.

ARBEITEN BEI ALDI NORD – ZAHLREICHE MÖGLICHKEITEN

tollen Jobs an, auf jedem Level und für jeden Anspruch. Von zahlreichen Aus­ bildungsmöglichkeiten über duale Stu­ diengänge bis hin zum Direkteinstieg als Management-Nachwuchs oder in die leistungsstarke IT – ALDI gestaltet den Einstieg so passend wie möglich. Vor allem Berufseinsteiger profitieren von den zahlreichen Möglichkeiten, die ALDI Nord anbietet. Ob eine Ausbil­ dung für den Verkauf oder Einzelhandel, im Büromanagement oder sogar zum Handelsfachwirt: Bei ALDI Nord findet jeder den für sich richtigen Weg.

ERFOLGREICH STUDIEREN – MIT EINEM DUALEN STUDIUM BEI ALDI NORD

Was viele nicht wissen: ALDI Nord ist nicht nur das Original unter den Dis­ countern, sondern zählt deutschland­ weit auch zu den Top-Arbeitgebern. Der Discounter bietet eine Vielzahl an

Studieren und gleichzeitig Geld verdie­ nen? ALDI Nord macht es möglich. Und damit nicht genug, ALDI übernimmt auch die kompletten Studiengebüh­ ren. So kann man sich voll und ganz auf das Wesentliche konzentrieren und

HARDFACTS

FRAGEN, FRAGEN, FRAGEN

Starttermin der Ausbildung: August

Welche Perspektiven bietet mir die Ausbildung? Wer Lust auf Karriere hat, dem stehen bei ALDI Nord alle Türen offen. Für unsere Auszubildenden gilt: Bei guter Leistung übernehmen wir sie in Festanstellung und helfen ihnen, sich weiterzuentwickeln. Und auch für unsere dualen Studenten geht es nach dem Abschluss erst richtig los. Sei es die Verantwortung für mehrere Filialen oder in einem unserer starken IT-Teams: Es warten viele spannende Aufgaben. Was macht das Unternehmen zu etwas Besonderem? Bei ALDI Nord übernimmt man früh Ver­ antwortung, denn wir glauben an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auch die

Dauer der Ausbildung: je nach Ausbildungsberuf 2-3 Jahre Ausbildungsstandorte: Im ALDI Nord Gebiet In welcher Form bewerben: Online über unser Karriereportal Karriere-Website: www.aldi-nord.de/karriere Branche: Lebensmitteleinzelhandel

von der Kombination von Praxis und Theorie profitieren. Die dualen Studen­ ten lernen in kurzer Zeit die Arbeit in einer der rund 2.300 Filialen und den jeweiligen Fachabteilungen kennen und können das Gelernte direkt im Berufs­ alltag anwenden. Am Ende hat man mit dem Studium bei ALDI Nord sogar di­ rekt zwei Abschlüsse in der Tasche. Je nach Studium sind die ALDI Studenten entweder Einzelhandelskaufleute und haben einen Abschluss als Bachelor of Arts (BWL) oder Fachinformatiker Sys­ temintegration bzw. Informatikkauffrau/mann mit einem Bachelor of Science (IT). Seit Neuestem bietet ALDI sogar ein Masterstudium an: Mit dem Master „Internationales Handelsmanagement“ ebnet ALDI Nord den Absolventen den Weg für eine erfolgreiche Karriere. Weitere Informationen rund um das Thema Ausbildung bei ALDI Nord: aldi-nord.de/karriere

ganz jungen. Wir sind ein Familienunter­ nehmen, Zusammenhalt und Teamwork werden daher bei uns groß geschrieben. Unsere Mitarbeiter sollen sich bei uns einfach wohl fühlen. Auf Berufseinsteiger wartet bei ALDI stets ein Ansprechpartner für Fragen und Anliegen. Ein gutes Rund­ um-Paket, inklusive attraktivem Gehalt und vielen weiteren Benefits, sind für uns selbstverständlich. Wir sind einfach ALDI. Auf welchen Messen ist das Unternehmen persönlich vor Ort? Von Hamburg über Berlin bis nach Leip­ zig: ALDI Nord ist das ganze Jahr über auf verschiedenen Messen vertreten. Alle Messetermine unter: https://www. aldi-nord.de/karriere/wir-ueber-uns/ uns-treffen.html. Wir freuen uns auf Sie!


Zwischen Hรถrsaal und Handel. Sie mittendrin. Mรถchten auch Sie Teil der ALDI Erfolgsgeschichte werden? Dann sind Sie bei uns genau richtig!

Duales Bachelor Studium Wirtschaftswissenschaften oder Wirtschaftsinformatik Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

fuer-echte-kaufleute.de


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REWE ist einer der bedeutendsten Aus­ bildungsbetriebe in Deutschland. Je­ des Jahr werden in dem Unternehmen über 2.000 Auszubildende eingestellt. Ob klassische Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel, Abituri­ entenprogramm zur Führungskraft oder auch als dualer Student: Die Einstiegsmöglichkeiten und Be­ rufsperspektiven sind vielfältig. Vor allem gesucht sind Nachwuchskräfte für die Service- bzw. Bedienungstheken. Zurzeit sind über 5.700 Auszubilden­ de bei REWE beschäftigt. REWE bie­ tet ihnen eine qualitativ hochwertige, abwechslungsreiche Ausbildung, individuelle Förderung und intensive Betreuung. Nicht selbstverständlich ist: Von Anfang an können REWEAzubis verantwortungsvolle Aufga­ ben übernehmen, selbstständig ar­ beiten und eigene Ideen einbringen.

HERVORRAGENDE PERSPEKTIVE DANK ÜBERNAHMEGARANTIE Besondere Motivation für junge Er­ wachsene bietet das Übernahme­ versprechen von REWE. Wer seine Abschlussprüfung besteht und durch gute Leistungen überzeugt, wird garantiert in ein unbefristetes Vollzeitverhältnis übernommen. Ein weiterer Vorteil: Wer Engage­ ment, Teamgeist und Belastbarkeit mitbringt, kann bei REWE schnell Karriere machen. 70 Prozent der Führungskräfte rekrutiert der zweit­ größte deutsche Lebensmittelhänd­ ler aus den eigenen Reihen.

FÜHRUNGSKRÄFTE GESUCHT

INFOS Weitere Informationen und Einblicke so­ wie die Stellenbörse gibt es im Internet auf www.rewe.de/ausbildung und auf unseren Social-Media-Kanälen (face­ book.com/rewekarriere, instagram.com/ rewekarriere und snapchat: rewekarrie­ re). Und noch ein Tipp: Ein mehrwöchi­ ges Praktikum im REWE-Supermarkt ist der beste Weg zu testen, ob einem die Arbeit im Einzelhandel Spaß macht.

Speziell für Einsteiger mit Abitur bietet REWE die Abiturientenaus­ bildung zur Führungskraft an. Sie verbindet eine verkürzte Ausbildung

HARDFACTS Starttermin der Ausbildung: je nach Ausbildungsberuf 01.08.2017 bzw. 01.09.2017 Dauer der Ausbildung: je nach Ausbildungsberuf (ab 18 Monate) Welche Ausbildungsberufe werden angeboten: 15 verschiedene, siehe rewe.de/ausbildung Wie viele Azubis werden gesucht: über 2.000 Besondere Anforderungen (wie z. B. Fremdsprachen): Überdurchschnittliches Engagement, ausgeprägte Teamfähigkeit und

zum Kaufmann im Einzelhandel (m/w) mit einer Weiterbildung zum Handelsfachwirt (m/w). Ziel ist es, die jungen Mitarbeiter zu Marktma­ nagern auszubilden. Anschließend haben die Nachwuchskräfte die Möglichkeit, selbstständige Partner­ kaufleute zu werden.

FRAGEN, FRAGEN, FRAGEN I­nteresse für die Welt des Handels – das sollten Bewerber mitbringen. Ausbildungsstandort: bundesweit Möglichkeit des duales Studiums: Bachelor of Arts, Fachrichtung Wa­ renwirtschaft und Handel sowie Fach­ richtung Warenwirtschaft und Logistik. Bewerbungsfrist: keine In welcher Form bewerben: Bitte Online bewerben Karriere-Website: www.rewe.de/ausbildung Branche: Lebensmitteleinzelhandel

Auf welchen Messen ist das Unternehmen persönlich vor Ort? Infos: karriere.rewe.de/veranstaltungen Welche Perspektiven für die Zeit nach der Ausbildung werden ­geboten? Bei guten Leistungen ist eine Übernah­ me in Vollzeit und unbefristet garantiert. Und wer Engagement, Teamgeist und ­Belastbarkeit mitbringt, kann bei REWE schnell Karriere machen. Was macht das Unternehmen zu etwas Besonderem? Mobiles Lernen: Alle REWE-Azubis im Markt und in der Logistik bekommen nach der bestandenen Probezeit ein ­eigenes Tablet.


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Durch den demografischen Wandel fallen immer mehr Fachkräfte aus und diese müssen natürlich durch neue Mitarbeiter ersetzt werden. Hays hat es sich zur Aufgabe ge­ macht, für Unternehmen Spezialisten aus den unterschiedlichen Bereichen zu ­ finden und mit den Unterneh­ men z­usammenzubringen und zählt zu den führenden Unternehmen für die R ­ekrutierung von Spezialisten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Den Schulabschluss hast Du in der Tasche? Wir bieten Dir ver­ schiedene Möglichkeiten an und ma­ chen Dich in unserem internen Aus­ bildungscenter fit für Deine Aufgaben.

AUSBILDUNG ALS PERSONALDIENSTLEISTUNGS-KAUFFRAU/-MANN Jedes Jahr starten einige Auszubilden­ de bei Hays als Personaldienstleistungs­ kauffrau oder -mann. Bei uns lernst Du

in dieser Ausbildung alles, was man in der spezialisierten Personaldienstleis­ tung wissen muss. Während Deiner Ausbildung arbeitest Du bei uns meist im Vertrieb, erhältst aber auch Einblick in verschiedene Backoffice-Bereiche. Du hast mindestens die Fachhochschulreife erreicht, viel Eigeninitiative und Spaß am Umgang mit anderen Menschen? Dann freuen wir uns auf Deine Bewerbung.

AUSBILDUNG ALS KAUFFRAU/-MANN FÜR BÜROMANAGEMENT Dich interessieren die kaufmännischen Abläufe im Unternehmen? Du möchtest lernen, wie Du Aufträge bearbeitest, Rechnungen erstellst und mit internen und externen Kunden kommunizierst? Dies und mehr lernst Du bei uns in Deiner dreijährigen Ausbildung als Kauffrau/-mann für Büromanagement. Starte nach Abschluss Deiner mittleren Reife bei uns in Mannheim Deine Karri­

HARDFACTS Starttermin der Ausbildung: 01.08.2018 (Auszubildende/r Personaldienstleis­ tungskaufmann/frau) 01.08.2018 (Auszubildende/r Kaufmann/frau für Büromanagement) 01.08.2018 (DHBW-Student/in BWL/Dienstleis­ tungsmarketing) Dauer der Ausbildung: 3 Jahre, bei guter Leistung z. T. auch verkürzte Ausbildungszeit möglich Ausbildungsstandort: Mannheim, Frankfurt, Düsseldorf In welcher Form bewerben: Online, per Mail oder schriftlich

ere in unseren Backoffice-Abteilungen, wie zum Beispiel Human Resources, Marketing oder Administration Services.

DUALES STUDIUM Du möchtest ein praxisnahes Studium in Kooperation mit einem zukunftsori­ entierten Unternehmen beginnen? Dann absolviere mit uns Deinen Bachelor of Arts in BWL-Marketingmanagement oder -Industrie sowie Accounting & Con­ trolling oder Deinen Bachelor of Science in Wirtschafts- oder Angewandter Infor­ matik. In Zusammenarbeit mit der Dua­ len Hochschule Baden-Württemberg in Mannheim bieten wir Dir einen Einstieg mit Perspektive und guten Entwicklungs­ chancen. Während Deiner Praxisphasen im dreijährigen, praxisorientierten Studi­ um lernst Du alles rund um die speziali­ sierte Personaldienstleistung kennen. Du unterstützt unser Key Account Manage­ ment bei der Rekrutierung von Spezia­ listen für unsere Kunden.

FRAGEN, FRAGEN, FRAGEN Kontakt/Anschrift: Hays Internal Recruiting Deutschland, Österreich und Schweiz Willy-Brandt-Platz 1-3 68161 Mannheim Tel: 0800/46 36 42 97 E-Mail: start@hayscareer.net Karriere-Website: www.hayscareer.net Branche: Spezialisierte Personaldienstleistungen

Auf welchen Messen ist das Unternehmen persönlich vor ­ Ort? Einen Überblick bieten unsere „Events“ auf hayscareer.net. Welche Perspektiven gibt es nach der Ausbildung? Nach der Ausbildung oder dua­ lem Studium ist noch lange nicht Schluss. Bei Hays hast Du die C ­ hance die ­Zukunft zu gestalten – die von Unternehmen, Menschen und Dei­ ­ ne eigene. Du hast die Möglichkeit, Dich entweder bei Hays im Vertrieb oder in einer zentralen Fachabteilung ­weiterzuentwickeln.


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TRAUMJOB: AUGENOPTIKER Was passiert nach dem Abi? Sind Sie auf der Suche nach einem Beruf, in dem es nie langweilig wird und jeder Tag an­ ders ist? Haben Sie Lust auf einen Job, der so vielseitig wie kaum ein Zweiter ist? Dann werden Sie Augenoptiker bei Fielmann. Augenoptiker helfen Men­ schen – jeden Tag. Sie sorgen für gutes Sehen und gutes Aussehen. Optiker sind Augenexperten, Handwerker und Stilberater. Dank ihres Fachwissens ge­ nießen sie große Anerkennung und sind gesellschaftlich hoch angesehen.

WARUM FIELMANN? Weil die Ausbildung nirgendwo besser ist als bei uns. Fielmann investiert Jahr für Jahr Millionen in die Ausbildung. Unse­ re Auszubildenden sind die Besten der Branche – das belegen bundesweite Auszeichnungen. Wir bieten klare Ziele und überzeugende Werte. Unser Ziel sind zufriedene Kunden, nicht Maximal­

profit. Wir übernehmen Verantwortung für unsere Kunden, Mitarbeiter und die Gesellschaft. 90 Prozent aller Bundes­ bürger kennen Fielmann. In Deutschland verkaufen wir jede zweite Brille. Mit mehr als 18.000 Mitarbeitern sind wir der größte Ausbilder der Branche. Derzeit erlernen mehr als 3.000 Auszubildende ihr Handwerk bei Fielmann. Wir bieten: tolle Kollegen, motivierende Leistungs­ prämien und einen krisensicheren Job mit Übernahmegarantie nach erfolgrei­ cher Ausbildung. Fielmann bietet zudem zahlreiche Möglichkeiten der Weiter­ qualifizierung in der Fielmann Akademie Schloss Plön.

INDIVIDUELLE FÖRDERUNG Die Augenoptik ist ein spannendes Berufsfeld mit unzähligen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Ob Spe­ zialisierung in unseren Niederlassun­ gen, Meisterkurs oder Führungsver­ antwortung – Fielmann fördert jeden

HARDFACTS

FRAGEN, FRAGEN, FRAGEN

Start der Ausbildung: 01. August 2018 Ausbildungsberufe: Augenoptiker/in Hörakustiker/in Bewerbungsfrist: Wir stellen das gesamte Jahr über ein, feste Bewerbungsfristen gibt es nicht. Ausbildungsstandort: Sie entscheiden mit, in welcher unserer Niederlassungen in Deutschland Sie Ihre Ausbildung absolvieren möchten. Ausbildungsplätze: Bewerben Sie sich jetzt und sichern Sie Ihre Zukunft mit einem Ausbil­ dungsplatz beim Marktführer der Au­ genoptik.

Welche Perspektiven bietet Fielmann nach der Ausbildung? Als Augenoptiker bei Fielmann ste­ hen Ihnen viele Wege offen. Ob in einer der mehr als 700 Niederlas­ sungen europaweit, in der Fielmann Akademie Schloss Plön, in unseren Designstudios, der Produktion oder der Zentrale – eine Ausbildung bei Fielmann öffnet viele Türen. Was macht Fielmann zu etwas Besonderem? Wer Augenoptiker werden will, macht seine Ausbildung bei Fielmann. Fielmann ist größter Ausbilder der Branche. Als Familienunternehmen bieten wir klare

Mitarbeiter ganz individuell. Die hand­ werklichen Fähigkeiten können in un­ seren hochmodernen Lehrwerkstätten verfeinert werden. Berufsbegleitende Theorieeinheiten helfen, das in der Be­ rufsschule Erlernte zu vertiefen.

WAS MUSS ICH KÖNNEN? Gute Leistungen in Mathematik, Physik und Deutsch sind von Vorteil, ebenso handwerkliches und modisches Inter­ esse. In einer Fielmann-Niederlassung treffen Sie täglich neue Menschen, die auf Ihre Fachkompetenz und Beratung vertrauen. Deshalb sollten Sie offen, kommunikationsstark und selbststän­ dig sein. Der Umgang mit Menschen sollte Ihnen Freude bereiten. Fielmann ist ein Familienunternehmen. Große Herausforderungen kann man nur ge­ meinsam bewältigen. Darum sollten Sie teamfähig sein und Spaß an der Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen haben.

Ziele und überzeugende Werte. Durch die individuelle Karrierebegleitung für je­ den einzelnen Mitarbeiter sorgen wir für Ihren perfekten Karrierestart und helfen Ihnen, Ihre beruflichen Ziele zu erreichen. Wie kann ich mich bewerben? Online auf optiker-werden.de, per E-Mail an ausbildung@fielmann.com oder per Post. Kontakt: Fielmann AG Bewerberservice Weidestraße 118 a 22083 Hamburg Telefon: 0800 2435437 www.optiker-werden.de


Mit mehr als 700 Niederlassungen und über 18.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist Fielmann Marktführer der deutschen Augenoptik und größter Ausbilder der Branche. Bewerben Sie sich für eine

Ausbildung zum Augenoptiker (m/w) Das bietet Fielmann: • • • • • • • •

einen abwechslungsreichen Beruf die beste Ausbildung der Branche eine übertarifliche Ausbildungsvergütung Prämien für überdurchschnittliche Leistungen zwei kostenlose Brillen pro Jahr vergünstigte Mitarbeiteraktien zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten eine Übernahmegarantie bei guten Leistungen

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung per E-Mail an ausbildung@fielmann.com oder über unser Online-Bewerbungsformular auf optiker-werden.de. Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Webseite www.fielmann.com oder rufen Sie uns unter der kostenlosen Rufnummer 0800 2435437 an.

www.optiker-werden.de


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Wer an Fruchtgummi und Lakritz denkt, verbindet damit sofort HARIBO. Was in kleiner Produktion begann, hat sich in einer 90-jährigen Erfolgsgeschich­ te zum Weltmarktführer im Frucht­­gummi- und Lakritzsegment entwickelt und erfreut täglich Jung und Alt.

KLEIN BEGINNEN, GROSSARTIGES BEWEGEN Doch obwohl Tradition seit jeher eine große Rolle in der Firmenphilosophie spielt, hat HARIBO immer den Blick nach vorn gerichtet. Jahr für Jahr kommen neue Produkte und Pro­ duktvariationen auf den Markt. Der Erfolg des stetig wachsenden Unternehmens ist nicht nur auf das Markenlogo, den beliebten Goldbären oder auf den bekanntesten Werbe­ spruch Deutschlands zurückzuführen, sondern insbesondere den ca. 7.000 HARIBOjanern zu verdanken. Enga­

gement, Motivation und Leidenschaft – das ist es, was die HARIBO-Mit­ arbeiter weltweit vereint.

GOLDENER BERUFSEINSTIEG Eine gute Ausbildung schafft ein wich­ tiges Fundament für Ihr zukünftiges Berufsleben. Mit einer erfolgreich ab­ geschlossenen Ausbildung stehen Ih­ nen alle Türen im Hause HARIBO offen. Wir vermitteln Ihnen die Fachkenntnis­ se, aber auch persönliche und soziale Kompetenzen, die Sie für Ihren späte­ ren Job brauchen. Unser Ausbildungs­ konzept besteht aus drei Säulen: der be­ trieblichen Ausbildung bei HARIBO, in der Sie mehrere Ausbildungsabteilungen kennenlernen und so einen umfassen­ den Einblick in alle relevanten Bereiche erhalten, der theoretischen Ausbildung in der Berufsschule sowie internem Unterricht zur Prüfungsvorbereitung. Mit diesem „Rundum-Paket“ sind Sie bestens vorbereitet für Ihren persönli­

HARDFACTS Starttermin der Ausbildung: jährlich am 1. August Dauer der Ausbildung: 2 bis 3,5 Jahre je nach Ausbildungs­ beruf Welche Ausbildungsberufe werden angeboten: Industriekauffrau/mann, Kauffrau/mann für Büromanagement, Kauffrau/mann im Einzelhandel, Fachinformatiker/in, Elektroniker/in, Industriemechaniker/ in, Mechatroniker/in, Fachkraft (m/w) für Lebensmitteltechnik, Maschinenund Anlagenführer/in Wie viele Azubis werden gesucht: ca. 25 jährlich Besondere Anforderungen (wie

chen wie beruflichen Erfolgsweg. Egal ob kaufmännisch, technisch, lebensmitteltechnisch oder im ITBereich: Wir bieten verschiedene Ausbildungsberufe an, die zu Ihren individuellen Stärken und Interessens­ gebieten passen. Unsere Erfahrung spricht für sich: Regelmäßig gehö­ ren unsere Auszubildenden zu den Jahrgangsbesten und erhalten für ihre herausragenden Leistungen eine Auszeichnung von der Industrie- und Handelskammer.

AUF DEN GESCHMACK GEKOMMEN? Wenn auch Sie ein Teil der HARIBOFamilie werden und täglich an der Erfolgsgeschichte weiter schreiben möchten, lädt Sie die HARIBO-Web­ site dazu ein, sich über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten zu informie­ ren: www.haribo.com/ausbildung.

FRAGEN, FRAGEN, FRAGEN z. B. Fremdsprachen): Bewerber sollen vor allem Leidenschaft für unser Unternehmen mitbringen. Ausbildungsstandort: Grafschaft, Bonn, Solingen, Neuss Möglichkeit des duales Studiums: Nach erfolgreich Ausbildung, mit Be­ werbung In welcher Form bewerben: online Kontakt/Anschrift: HARIBO Deutschland Michaela Bootsveld Karriere-Website: www.haribo.com/ausbildung Branche: Süßwaren

Welche Perspektiven gibt es nach der Ausbildung? Eine feste Übernahme, ein berufsbe­ gleitendes oder berufsintegriertes Stu­ dium sowie Auslandseinsätze – uns liegt die Weiterentwicklung unseres Nachwuchses am Herzen. Was macht das Unternehmen zu etwas Besonderem? Vor allem Qualität – ganz nach der ­Philosophie unserer Produkte gestalten wir auch unsere Ausbildung. Interner Unterricht, Prüfungssimulationen oder regelmäßige Feedbackrunden – unser Ausbildungskonzept bewährt sich Jahr für Jahr. Der Spaß kommt natürlich auch nicht zu kurz.


„Meine Eltern haben mir als Baby ein HARIBO-Handtuch geschenkt, weil sie damals von den Süßigkeiten so begeistert waren. Und jetzt mache ich hier meine Ausbildung. HARIBO hat also nicht nur eine lange Tradition, sondern blickt auch in die Zukunft.“ Helke Gabrys Auszubildende bei HARIBO

Klein beginnen, Großartiges bewegen HARIBO ist Weltmarktführer in Sachen Fruchtgummi und Lakritz und produziert an 16 Standorten in zehn Ländern innovative Produkte in bester Qualität. Unsere mehr als 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden in unserem Traditionsunternehmen eine Umgebung, in der sie wachsen und erfolgreich sein können – beruflich und persönlich. Besonders am Herzen liegen uns unsere Azubis, denn mit ihnen ist uns unsere Zukunft gewiss. Deshalb bilden wir aus, in kaufmännischen und technischen Berufen, in der IT und in der Lebensmitteltechnik. Entdecken Sie bei HARIBO einen internationalen Arbeitgeber mit weltbekannten Produkten, auf die Sie stolz sein können.

WERDEN SIE HARIBOjaner Jetzt mehr erfahren und bewerben: www.haribo.com/ausbildung


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NUR ALDI KANN ALDI ALDI startete 1913 mit einem TanteEmma-Laden in Essen. Damals wie heute stehen wir für ein ausgewähltes Angebot aus qualitativ hochwertigen Produkten zum besten Preis – und das mittlerweile weltweit. Steige ein bei einem der führenden Einzelhänd­ ler und werde Teil unserer Erfolgsge­ schichte!

DAS NEUE ALDI SÜD FILIALKONZEPT

Unsere Unternehmensgruppe ent­ wickelt sich stetig weiter. Seit 2016 erhalten zum Beispiel die ALDI SÜD Filialen einen neuen Look. Vielleicht warst Du schon in einer umgebauten Filiale einkaufen? Kannst Du Dir vor­ stellen, was dahinter steckt, unsere rund 1.890 Filialen in Süd- und West­ deutschland auf die neusten Stan­ dards umzurüsten? Dahinter stecken Ideen, Prozesse und Maßnahmen,

die von unseren mehr als 43.400 Mitarbeitern begleitet werden. Dabei konzentrieren wir uns immer auf das Wesentliche und setzen auf unsere Unternehmenswerte Einfachheit, Ver­ antwortung und Verlässlichkeit.

EINFACH STRUKTURIERT – EINFACH ÜBERZEUGEND Bis Ende 2019 sollen alle Filialen um­ gerüstet sein. Damit die Kunden bei ALDI SÜD einen einfachen Einkauf erleben, tüfteln die Mitarbeiter im Hin­ tergrund an den effizientesten Lösun­ gen. Das macht das Arbeiten heraus­ fordernd und vielseitig, aber der Spaß darf dabei nicht zu kurz kommen. Mit der Modernisierung folgen wir den veränderten Wünschen unserer Kun­ den. Wir wollen, dass sie einen an­ genehmen Einkauf erleben und sich bei uns wohlfühlen. Das gilt natürlich auch für unsere Mitarbeiter. ALDI SÜD bietet ihnen erstklassige Aus-

HARDFACTS Ausbildung: • Verkäufer und Kaufmann im Einzelhandel (m/w) • Kaufmann für Büromanagement (m/w) • Fachlagerist und Fachkraft für Lagerlogistik (m/w) • Fachinformatiker Systemintegration (m/w) • Informatikkaufmann (m/w) • Industriekaufmann (m/w)

und Weiterbildungsprogramme, ein respektvolles, offenes und ehrliches Miteinander auf allen Ebenen sowie einen krisensicheren Arbeitsplatz in einer pulsierenden Branche.

HANDEL IST WANDEL Arbeiten im Handel bedeutet, dass kein Tag wie der andere ist. Kunden­ ansprüche und die Art des Einkau­ fens verändern sich rasant. Mit uns arbeitest Du in dieser dynamischen Branche immer am Puls der Zeit und kannst die Geschichte von ALDI SÜD mitgestalten. Egal ob Ausbildung, Abiturientenprogramm oder duales Bachelor-Studium – wir suchen engagierte Schüler und Abiturienten, die Teil der Zukunftsbranche Handel wer­ den wollen. Wir haben Großes vor – und dafür brauchen wir Dich! Jetzt bewerben! karriere.aldi-sued.de

FRAGEN, FRAGEN, FRAGEN Duales Bachelor-Studium: • Bachelor-Studium in der Regionalgesellschaft (Fachrichtung BWL/ Handel) • Bachelor-Studium in der zentralen Dienstleistungsgesellschaft (Fachrichtung Business Administration) • Bachelor-Studium in der Kaffeerösterei (Fachrichtung Wirtschaftsingenieurwesen) • Bachelor-Studium in der IT (Fachrichtung Wirtschaftsinformatik)

Abiturientenprogramm: • Geprüfter Handelsfachwirt (m/w) Im Textverlauf beschränken wir uns auf männliche Bezeichnungen, um Ihnen den Lesefluss zu erleichtern. Wir betonen ausdrücklich, dass uns Bewerberinnen gleichermaßen willkommen sind.

Auf welchen Messen ist das Unternehmen persönlich vor Ort? Wir sind in ganz Süd- und West­ deutschland auf Messen vertreten. Alle Termine in deiner Nähe unter karriere.aldi-sued.de. Welche Perspektiven gibt es nach der Ausbildung? Wer uns mit seinem Engagement in der Schule und im Unternehmen überzeugt, dem garantieren wir gute Übernahmechancen nach der Ausbil­ dung. Die Karrieremöglichkeiten bei ALDI SÜD sind vielfältig.


MACH CLEVER KARRIERE! karriere.unicum.de – Die Jobbörse für Ausbildung, Duales Studium und Nebenjob

Das UNICUM Karrierezentrum ist die Online-Jobbörse speziell für Schüler und Abiturienten. Wir sind deine Anlaufstelle für einen erfolgreichen Berufseinstieg. Jetzt kostenlos anmelden und • von attraktiven Arbeitgebern finden lassen. • den passenden Job mit dem UNICUM Jobtest finden. • praktische Tipps für Berufseinsteiger per Newsletter erhalten.

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Foto: gpointstudio/Thinkstock

karriere.unicum.de


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INSERENTENVERZEICHNIS

A ALDI Nord

88, 89

ALDI Süd

2, 96

Alice Salomon Hochschule Berlin

79

B Bayerische Akademie für Fernsehen und

35

Digitale Medien (BAF) border concepts

69

Bundesministerium der Verteidigung

27

D Das Handwerk

49

Deutsche Hochschule für Prävention und

80

Gesundheitsmanagement dm-drogerie markt

86, 87

E eufom Business School

74, 100

F FIELMANN

92, 93

FOM Hochschule für Oekonomie & Management

39

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

45


99

H Haribo

M 94, 95

Hays 91 HMKW Hochschule für Medien, Kommunikation

MSH Medical School Hamburg

P

19

und Wirtschaft

Private Universität Witten/Herdecke

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

25

Hochschule Fresenius

17

Hochschule für Gesundheit

21

Hochschule für Kommunikation und Gestaltung

77 43, 81

78

R REWE

Hochschule Osnabrück,

75

29, 90

S Sachsen-Anhalt Landeshochschulmarketing

13

Institut für Duale Studiengänge scope messestrategie Hochschule Schmalkalden

T

I

Technische Universität Kaiserslautern

International School of Management

14

IST-Hochschule für Management

76

TUM School of Management

University of Applied Sciences Europe Jacobs University Bremen

59

Justus-Liebig-Universität Gießen

24

K

9 73

Universität Siegen

15

V 84, 85

L

Lufthansa

7

Universität Liechtenstein

vigo Krankenversicherung

Landesmarketing Mecklenburg-Vorpommern

47

U

J

Kaufland

33, 51

11

5 82, 83

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Abitur 2018

Zukunft braucht Persönlichkeiten. Wir prägen sie. Beruflicher Erfolg braucht Persönlichkeit. Mit dem Studium an der eufom Business School bilden Sie Ihre persönlichen Kompetenzen gezielt heraus. Praxisnah und international. Bachelor of Arts (B. A.) International Business Management Bachelor of Science (B. Sc.) Business Psychology Bachelor of Arts (B. A.) Marketing & Digital Media Die eufom Hochschulzentren Dortmund, Düsseldorf, Essen, Frankfurt a. M., Hamburg, Köln, München, Stuttgart

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Semesterstart September 2018

Die eufom ist die Business School der FOM Hochschule, der mit mehr als 46.000 Studierenden größten privaten Hochschule Deutschlands.

UNICUM ABI Zukunftsweiser 2018/2019  

Früher wusste ein Abiturient: Ich werde Pilot oder Anwalt. Vielleicht auch Kaufmann oder Tierarzt. Vermutlich haben auch heute noch einige O...

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