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Freier Verband Deutscher Zahnärzte e.V. - LV Berlin Ausgabe 37, März 2012

Alles neu ? Die neue GOZ – Tücken und Chancen Neues aus der Charité-Zahnklinik Neujahrsempfang des Freien Verbandes UND: Das neue Berlin Aktuell – Viel Spaß !


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Editorial

Spiel mit den Zahlen An jedem E nde des Schr eibtisches ein S tapel Papier Zahnmedizinisches! Das könnte auch alles auf einer Festplatte sein. Moderner, schicker, professioneller. Das würde aber von der Masse ablenken, weil man sie, die M asse an Papier, so deutlich sieht. Lesen muss man es so oder so und spätestens dann frisst sie uns an: Die Bürokratie! Laut einer Studie von 2010 betr ugen die G esamtausgaben der GKV 176 Mr d. Euro. 23 % dieser K osten, also 40 Mr d. Euro, schluckte die Verwaltung. Das ist jeder vier te Euro. Offiziell aber meldeten die Krankenkassen 9,5 Mr d. Euro Verwaltungskosten. Die Autoren dieser Studie (Unternehmensberatung AT Kearney) finden ein E insparpotential von 13 Mr d. Euro. Damit könnte der Beitragssatz um 1,3 % gesenkt w erden. Pro Beitragszahler und J ahr wären das 252,90 Euro mehr in der Haushaltskasse. Kürzlich meldete die Charité ganz stolz: „Wir schreiben keine roten Zahlen mehr!“ Aber was hat sie v erschwiegen? 37 % seiner Arbeitsz eit verwendet ein Ar zt für seinen Schreibtisch. Das ist Zeit, die dem Patienten verloren geht, die Verschlechterung der Qualität ist vorprogrammiert. In unseren Zahnarztpraxen wird es wohl nicht anders aussehen. Nun ruft alle Welt nach neuen Strukturen, effizient und transparent. Wir brauchen in unseren Praxen keine „neuen“ Strukturen. Ganz im Gegenteil, wir müssen Strukturen abschaffen. Strukturiert betrachet gibt es zum B eispiel nur zwei Rechtskreise: Den Zahnarzt und seinen Patienten sowie die Versicherung und den Versicherten. Der Patient erhält den K ostenvoranschlag und die gemeinsam abgespr ochene Behandlung und am Ende eine Rechnung aus der Praxis. Diese reicht er zur Erstattung seiner Versicherung ein. D ie Versicherung erstattet den entspr echenden Anteil. D er Patient bezahlt die R echnung an seinen Z ahnarzt. So einfach, so gut, w enn man dem gesunden Menschenverstand den Vortritt lassen würde. Dr. Jürgen Gromball, Vorsitzender des FVDZ - Landesverbandes Berlin Quellen: Prof. Hankel, AT Kearney, FreiFax

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5 Gründe für den FVD ! Wir stehen für freiberuflich tätige Zahnärzte und eine selbstbestimmte Berufsausübung. Wir sind gegen Fremdbestimmung und staatliche Versorgungssteuerung! Wir schützen die freie Arztwahl und freie Arzt-PatientenBeziehung und setzen uns gegen Steuerung und Einflussnahme durch Dritte ein! Wir fördern die Direktabrechnung mit dem Patienten sowie die Kostenerstattung. Wir sind gegen intransparente Sachleistungen! Wir arbeiten für den Bürokratieabbau in der Zahnarztpraxis und gegen die Gängelung durch administrative und staatliche Regelungswut! Wir engagieren uns für eine starke und freie Interessenvertretung und gegen staatliche Aufsicht! Be free. Be FVDZ! 2


Inhalt & Impressum

37 1 2012 Editorial 5 Gründe für den FVDZ! Frontansichten Termine Gedanken zur GOZ 2012 Nicht unter BEMA! Wenn Solidarität zur Gewohnheit wird Erleichtert der Fortschritt unsere Arbeit? Frühlingserwachen Zahnklinik 14 Studieren ohne Professoren 17 Der Freie Verband bei Facebook FVDZ Neujahrsempfang 2012 20 Happy Birthday Bertram! 23 4. Int. CAMLOG Kongress 25 10 Jahre – It’s for Kids Glosse 28

Herausgeber: Freier Verband Deutscher Zahnärzte e.V. Landesverband Berlin Landesgeschäftsstelle Berlin Pistoriusstr. 8, 13086 Berlin Tel.: 030 / 97005943 Mo + Mi 10.00-14.00 Uhr Fax: 030 / 97005946, e-mail: berlin@fvdz.de

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Layout & Gestaltung: Zahnatelier / Ingmar Dobberstein Tel.: 0170 559 2305 e-mail: i_dee@un-plaqued.com Redaktion & Anzeigen: Bani-Verlag Niemke, Frühlingsweg 2, 37284 Waldkappel Tel.: 05656 / 923190, Fax: 05656 / 923191 e-mail: bani-verlag@t-online.de

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Chefredakteur: ZA Ingmar Dobberstein Dr. Jürgen Gromball (V.i.S.P.)

Die in den Artikeln und Mitteilungen ausgedrückten Meinungen sind die der Autoren und nicht unbedingt der Redakteure oder des Herausgebers. Wir möchten jedoch im N amen der Meinungsfreiheit und der Diskussionsbildung auch konträre Meinungen veröffentlichen. Redakteure und Herausgeber lehnen jede Verantwortung oder Haftung für den Inhalt ab und geben keinerlei G arantie, Gewährleistung oder Empfehlung für die Produkte, für die in dieser Zeitschrift geworben wird, oder für die Behauptungen, die von den Herstellern derartiger Produkte oder Dienstleistungen gemacht werden. Eine Haftung für Folgen aus unrichtigen oder fehlerhaften Darstellungen wird in jedem Falle ausgeschlossen. Die in der Zeitschrift veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung oder Verwertung der Texte und Bilder sind mit Ausnahme der gesetzlich zugelassenen Fälle ohne Einwilligung des Verlages strafbar.

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FRONT ANSICH TEN

„Statt sich mit populistischen Verteilungsszenarien aufzuhalten, ist es an der Z eit, effiziente und nachhaltige Finanzierungsstrukturen zu schaffen.“ In diesem Z usammenhang schade es sicher nicht, Sinn und Zweck der Praxisgebühr – die allein den Kassen nutzt und für der en Einzug die Ar zt- und Zahnarztpraxen missbraucht werden – zu überpr üfen. Der aktuelle Kassenüberschuss dagegen sollte laut Sundmacher an alle B eitragszahler (Versicherte, Arbeitgeber und Steuerzahler) anteilig zurückgezahlt werden, anstatt auf das S parverhalten der Krankenkassen zu vertrauen. //

Debatte um Überschuss der Kassen:

Die Diskussion erstaunt !

Sundmacher: Streit um Abschaffung der Praxisgebühr lenkt von den tatsächlichen P roblemen der GKV ab

KZV Berlin, (13. März 2012). Wohin mit den 20 Milliarden Euro, die bei den gesetzlichen Krankenkassen eingespart wurden?

Berlin (9. M ärz 2012). „D ie Forderung nach der Abschaffung der P raxisgebühr sichert kurzfristig Sympathien in der B evölkerung und möglicherweise die eine oder ander e Stimme im Wahlkampf. Die tatsächlichen Probleme im Gesundheitssystem, vor allem die Frage nach der lang fristigen Finanzierung, werden damit jedoch nicht gelöst“, erklärt der FVDZ-Vorsitzende Dr. Karl-Heinz Sundmacher am 9. März 2012 in Berlin. Ausgelöst wurde die aktuelle Debatte durch den R ekordüberschuss der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) von 19,5 M illiarden Euro. Politiker verschiedener Couleur hatten daraufhin gefordert, die Praxisgebühr abzuschaffen.

Beitragsrückerstattung? Praxisgebühr? Zurück zu Herrn Schäuble?

„Die Praxisgebühr schlägt mit etwa 2,6 M illiarden Euro im J ahr zu B uche. Wird diese A bgabe abgeschafft, fehlt die Summe den gesetzlichen Krankenkassen und muss langfristig über andere Kanäle wie Beitragssatzsteigerungen oder Leistungskürzungen kompensiert werden“, ist S undmacher überzeugt. „Die aktuell ausnahmsw eise einmal gute Kassenlage kann nicht dar über hinwegtäuschen, dass wir uns bei einer immer älter werdenden Bevölkerung zwangsläufig auf steigende K osten im G esundheitssystem einstellen müssen.“ S undmacher fordert deshalb v on den politischen Akteur en mehr Realitätssinn und eine ernsthafte inhaltliche Debatte über die Zukunft der GKV.

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Erstaunlich, dass die naheliegendste Lösung überhaupt nicht bedacht wir d – der Schuldenabbau bei den Zahnärzten und Ärzten in Deutschland. Über die Jahre haben sich nämlich für erbrachte aber v on den Kassen nicht erstattete Leistungen Millionenbeträge angehäuft!

Allein in Berlin sind das seit 2005 weit über 30 Millionen €. „Es ist unglaublich, mit w elcher Leichtigkeit unsere Interessen ignoriert, geschweige denn überhaupt in Erwägung gezogen werden. In einem soliden Unternehmen wäre der Schuldenabbau die erste Pflicht. Schulden haben die Krankenkassen überreichlich bei uns! Deshalb gehen wir zumindest für die Z ukunft davon aus, dass – auch unter den neuen B edingungen im Versorgungsstrukturgesetz – die erbrachten Leistungen auch zu 100 % bezahlt w erden.“ sagt Dr. Jörg-Peter Husemann, Vorsitzender der KZV Berlin. //


Information für Studierende des 6. & 7. Semesters

Termine

Am Freitag den 01. Juni (16:00 Uhr) und am Samstag den 02. Juni (10:00 Uhr) kann der FVDZ (vertreten durch Dr. Florian C. Sachs) wieder einen Cardio-Pulmonalen-Reanimationskurs anbieten.

Bezirksgruppe 3

Diese Kurse führe ich wieder mit den Kollegen Dres. Königer aus M ittenwald durch. Die Teilnahme an diesem Kurs war fr üher ein Pflichtkurs, der in der Studienordnung stand und ohne den man nicht als Student an den P atienten durfte. Auch wenn die Teilnahme an diesem K urs jetzt fr eiwillig ist, was Besseres zu diesem Thema kann man als S tudent wohl nirgends bekommen (inverse Intubation, Boneinjektion, Koniotomie usw.). Näheres hängt demnächst in der Zahnklinik aus. //

Keine Beiträge für Studenten Sehr Erfreuliches gibt es auch v on der H auptversammlung des Freien Verbandes zu berichten. D iese hat im Oktober beschlossen, dass in Zukunft alle studentischen Mitglieder vom Beitrag befreit sind. Für diese Regelung haben wir v om Landesverband Berlin jahrelang gekämpft. Bisher mussten nur die B erliner Studenten keinen Beitrag zahlen. Allerdings ging das auch nur mit einem Trick. Die Berliner Studenten mussten zuerst den Beitrag an den B undesverband zahlen und bekamen ihn dann anschließend v om Landesverband wieder zurück. Diesen unseligen und bürokratischen Umweg müssen wir nun nicht mehr gehen. D en Ausschlag für diesen wichtigen B eschluss hat auch der Auftritt unseres Vorstandsmitglieds Marco Milicevic gegeben. Marco wurde auf unserer Landesversammlung im letzten J uni als erster S tudent in den Berliner Landesvorstand gewählt. Wer mich spr echen möchte oder H ilfe braucht kann mich meist am Freitag zwischen 9 Uhr und 10 Uhr in der Mensa erreichen. Dr. F. C. Sachs //

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FVDZ - Landesverband Berlin

März 2012 Dienstag, 27. 3. 2012, 19:30 Uhr Restaurant „Macedonia“, Hans-Sachs-Str. 4f, 12205 Berlin April 2012 Dienstag, 24. 4. 2012, 19:30 Uhr Restaurant „Macedonia“, Hans-Sachs-Str. 4f, 12205 Berlin Mai 2012 Dienstag, 29. 5. 2012, 19:30 Uhr Restaurant „Macedonia“, Hans-Sachs-Str. 4f, 12205 Berlin

Bezirksgruppe 2 Stammtisch Mai 2012 Montag, 14. 5. 2012, 20:00 Uhr Restaurant „Alte Fleischerei“, Mahlerstr. 12, 13088 Berlin (Treffen an jedem 2. Montag der ungeraden Monate)

Cardio-PulmonalerReanimationskurs für Studierende Juni 2012 Freitag, 1.6. 2012, 16:00 Uhr Samstag, 2.6.2012 10:00 Uhr Hörsaal der Zahnklinik der Charité Universitätsmedizin Aßmannshauser Str. 4-6, 14197 Berlin Teilnahme kostenfrei!


Ratgeber

www.fvdz.de/goz-navigator.html

www.bzaek.de/fileadmin/PDFs/goz/nov/ goz-kommentar-bzaek.pdf

Derzeit werden jede Menge Informationsmaterial sowie Fortbildungskurse für die neue GOZ angeboten. Da die neue GOZ noch sehr jung ist, sollte man gut auswählen, was wirklich notwendig ist und wie man sich kontinuierlich auf dem Laufenden hält. Einige Materialien eignen sich sehr gut für eine erste Orientierung und das Selbstudium zu Hause. Beim FVDZ Bonn ist die Informationsbroschüre gegen eine Schutzgebühr von 2 Euro online bestellbar, bei der Bundeszahnärztekammer sowie den Landeszahnärztekammern (Berlin: www.zaek-berlin.de) sind die G ebührenverzeichnisse, Kommentare, Vergleichstabellen und Gebührenrechner kostenfrei online abrufbar. //

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Politik

Gedanken zur GOZ 2012 von Thekla Wandelt Sie ist da – unsere neue GOZ ! Was heißt eigentlich neue GOZ ? „Neu“ bezeichnet laut D uden etwas, was erst seit Kurzem vorhanden ist. Und das trifft für diese Gebührenordnung nun wahrlich nicht zu. Historisch betrachtet wur de die P reuGO (Preußische Gebührenordnung für appr obierte Ärzte und Zahnärzte) von 1924 erst 1965 v on der B UGO-Z abgelöst. 1988 erfolgte die kostenneutrale Umwandlung in die GOZ und nun, 2012 – oh welch Wunder – die Novellierung. Novellierte GOZ trifft das Ergebnis schon eher, denn es gab eine Neugestaltung. Dass nicht alle Neuerungen mit Verbesserungen verknüpft sind, z eigt sich, wenn wir uns mit der GOZ 2012 auseinandersetzen. Mit dem E rgebnis kann keinesfalls Z ufriedenheit innerhalb der K ollegenschaft herrschen, denn immerhin blieben 70 % der GOZ bei der Renovierung unberührt. Sicherlich sind, zwar mit gr oßer Verspätung, Leistungen in die G ebührenordnung aufgenommen, die dem aktuellen wissenschaftlichen Stand und der innovativen, hochwertigen Zahnmedizin Rechnung tragen sollen, aber wird das auch der Fall sein? Werden die zum Einsatz kommenden neuen Technologien und verwendeten Materialien adäquat honoriert? Wird die belastende Bürokratie minimiert? Letzteres mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht. Die GOZ 2012 hält so viel Interpretationsspielraum bereit, dass man gespannt auf die ersten Auseinandersetzungen mit PKV und Beihilfestellen sein darf.

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Und was ist mit den ber eits existierenden Leistungen geschehen? Nur dadurch, dass man dem Kind einen anderen Namen gibt (vierstellige G ebührennummer), wird es nicht gleich besser . Neben wenigen Aufwertungen und einigen Abwertungen bleibt die Tatsache, dass es für die Z ahnärzte mal wieder eine Nullrunde gab. Die Anpassung des Punktwertes blieb wieder einmal aus. Und das nach 24 Jahren! Unter diesen U mständen würde ein Vorfeldmitarbeiter am F lughafen noch nicht einmal sein E inweisungsstäbchen in die Hand nehmen. Zahnärzten verlangt man eine B ehandlung nach dem heutigen Stand der Wissenschaft und Technik ab. Immerhin dürfen Zahnmediziner bei der B erechnung ihrer Gebühren (Punktzahl x P unktwert x Steigerungsfaktor) im 21. J ahrhundert nun kaufmännisch runden (§ 5 GOZ). Was bleibt, ist ein bitter er Beigeschmack und die Gewissheit, dass es sich hier eher um E rstattungsrichtlinien für die Kostenträger handelt, als um eine Gebührenordnung für Z ahnärzte. Man kommt nicht umhin sich intensiv mit dieser M aterie zu beschäftigen. Die Bundeszahnärztekammer hat hierfür in Zusammenarbeit mit den Landeszahnär ztekammern einen ausführlichen Kommentar im Internet bereitgestellt (www.bzaek.de). Vor den tagesaktuellen E reignissen um Tarifverhandlungen anderer Berufszweige und der D ebatte um den E hrensold erscheint die ber eits erhaltene Ohrfeige wie eine Streicheleinheit. //


Politik

Niemals unter Bema! von Dr. Wolfgang Stoltenberg Land auf, Land ab finden derzeit unzählige Seminare statt, in denen die Technik der GOZ 2012 gelehr t wird. Keine Frage, natürlich ist es wichtig, die einzelnen Positionen korrekt abzurechnen und die vielen neuen Bestimmungen zu berücksichtigen. Zahlreiche, in jahrelangen juristischen Auseinandersetzungen erfochtene Entscheidungen sind nun konter kariert worden, manches ist so unklar formuliert, daß die BZÄK schon nach sechs Wochen ihren Kommentar aktualisieren musste.

Halten wir fest, dass der Gesetzgeber davon ausgeht – und dies gemäß P aragraf 12 GOZ spätestens in drei Jahren überprüfen will – dass der 2,3-fache Satz den durchschnittlichen Schwierigkeitsgrad abbildet und wir diesen routinemäßig abrechnen sollen. Der Kassensatz wird auch bei Hartz-IV-Empfängern bezahlt. Der Gesetzgeber möchte also überpr üfen, ob es ihm gelungen ist, die Behandlung von Privatpatienten in wesentlichen Teilen unter Hartz-IV-Niveau heruntergewirtschaftet zu haben.

Grundsätzlich ist es äußerst erfreulich, dass es einen Kommentar aus dem Z ahnärzte-Lager gibt und nicht erst einen aus dem R egierungslager, wie der Meurer-Kommentar zur GOZ ’88, der genügend Unheil angerichtet hat. Dennoch ist abzusehen, dass die nächste Aktualisierung des BZÄK-Kommentars nicht lange auf sich warten lässt. Viel wichtiger als die Technik der Abrechnung ist jedoch die Taktik, die wir in Zukunft bei der Abrechnung verfolgen! Dazu sollte sich jeder Praxisinhaber drei Fragen stellen.

Ich denke, die Z ahnärzteschaft ist schon aus ethischen Gründen gehalten, diesen Wahnsinn nicht mitzumachen! Zudem sollten wir jetzt nicht v ergessen, dass der Kassensatz und das gemäß den Richtlinien zu erbringende N iveau nun eben nicht das allein selig machende ist. Wenn man die allgemein kolportierten Stundensätze zur K ostendeckung zugrunde legt, ist der Kassensatz betriebswirtschaftlich nicht ausreichend. Deshalb muss die gr undlegende Maxime der nächsten Jahre zumindest sein: Niemals unter Bema-Satz abrechen!

1) Will ich für dieselbe Leistung bei Privatpatienten weniger liquidieren als bei Kassenpatienten? – Die GOZ 2012 enthält insgesamt 187 einz elne Leistungen (ohne Kiefer orthopädie), davon gibt es bei 122 Leistungsbeschr eibungen Entsprechungen im Bema 2004. Und nun kommt die Tatsache, die auch schon bei der GOZ ’88 festzustellen war: B ei 62 dieser Leistungen beträgt das B ema-Honorar mehr als der 2,3-fache S atz der GOZ 2012! D as ist mehr als die Hälfte! Und das bei Leistungen, die laut den Richtlinien ausr eichend und zw eckmäßig sein sollen. Ich darf übersetzen: Das Funktionsniveau reicht aus, um den Zweck mäßig zu erfüllen.

Das hat allerdings Konsequenzen. Der je nach Leistung notwendige Steigerungsfaktor zum E rreichen des Kassensatzes liegt beim 2,36- bis zum 6,34-F achen! Beim Punktwert Westfalen-Lippe liegen 17 Leistungen jenseits von 3,5.

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2) Will ich weniger hoch liquidieren als 2011? – Von den 214 Einzelleistungen der GOZ sind lediglich 98 unverändert, die Auswirkungen der restlichen 116 geänderten oder neuen Leistungen beziehungsweise Leistungsbeschreibungen können derzeit noch nicht abschließend beurteilt werden. In den vergangenen Jahren wurde die Analogabrechnung bei einer


Reihe von Leistungen von Gerichten überprüft und für korrekt befunden, das erzielte Honorar wurde als angemessen eingestuft. Durch neue Leistungen und Leistungsbeschr eibungen wurde dies bewusst konterkariert. Die Folge: Will ich für eine dr eiflächige adhäsive Füllung dasselbe Honorar wie 2011, muss ich für den notwendigen 4,3-fachen Satz Paragraf 2 Absatz 1 und 2 GOZ bemühen. E ine mehrflächige adhäsive Aufbaufüllung erfreut sich des 7,3-fachen S atzes, wenn ich vorher moderat die GOZ 217 zum 1,7-fachen abgerechnet habe. Implantologen konnten sich der GO Ä bedienen, jetzt sind die häufigsten Leistungen in der GOZ beschrieben, abgewertet und zu so unlogischen K omplexleistungen zusammengefasst, dass man sich mit Grauen abwendet. Dabei stößt man v ermutlich auf die Zuschläge für ambulantes Operieren, direkt aus der GOÄ entnommen. Prima? Nee, nee, der GOZPunktwert ist schlechter. Zuschläge für das OP-M ikroskop – 22,50 E uro pro Tag beim einz elnen Patienten, wann soll sich diese Investition amortisieren? Laserzuschläge – 15,47 Euro für eine komplette Lappenoperation und bei Leistungen, die man gar nicht mit einem Laser durchführen kann ( Wurzelkanalaufbereitung, Nummer 2410), alles indiskutabel. Nein, lieber G esetzgeber, mit dem 2,3-fachen S atz ist betriebswirtschaftlich kein Staat zu machen und kein modernes, mittelständisches, pr osperierendes Unternehmen zu führen! Wir müssen andere Wege gehen. Übrigens, als ich in einem S eminar gefragt wurde, ob man unter dem einfachen Satz liquidieren könne, musste der N otarzt kommen … Die zweite Maxime lautet also:

Niemals weniger als 2011 berechnen!

3) Begründest Du noch oder bekommst Du schon ein angemessenes Honorar? – Das ist nicht neu: Leistungen, die in der GOZ zwischen dem 2,3- bis 3,5-F achen berechnet werden, müssen gemäß P aragraf 5 A bsatz 1 und 2 in der Rechnung begründet werden. Auf Verlangen des Patienten (!) muss diese Begründung näher erläutert werden. Was hindert Sie daran, die Liquidation von Ihrer Beratungsfee mit dem P atienten ausführlich durchsprechen zu lassen? Worauf der Patient auf einem Formular unterschreibt, dass er alles v oll umfänglich verstanden und keine Fragen mehr hat und auf weitere Erläuterungen verzichtet. Versicherungen und die B eihilfe haben keinen Anspruch auf Erläuterungen! Aber mal ehrlich, w er hat schon wir klich Lust auf griffige, individuelle und nachv ollziehbare Begründungen sowie anschließende elegische Erläuterungen auf Basis der schwammigen B emessungskriterien? Jede Menge Zeit für diskussions- und kritikfreudige Patienten, Schreibkram und Ärger. Und das womöglich bei einer Leistung, die lediglich zum Kassensatz berechnet wurde. Die Honorare, die wir heute v erlangen müssen, beruhen meist auf betriebswirtschaftlichen Zwängen. Kein Wunder nach 47 J ahren ohne Anpassung der Honorare; noch kein P atient, mit dem ich gespr ochen habe, konnte das auch nur annähernd nachvollziehen. Einer fragte, was ich denn v on den Leistungen meiner S tandesvertreter halten wür de, angesichts dieses D esasters. Geben Sie doch bitte selbst Ihre eigene Antwort. Mir kommt jedenfalls die Galle hoch, w enn Berufspolitiker nur v om Punktwert seit ’88 spr echen und die B ugo ’65 v ergessen oder unterschlagen. Zurück zum Thema: Paragraf 2 Absatz 1 und 2 GOZ ermöglicht eine freie Vereinbarung der Honorarhöhe – und zwar im gesamten F aktorbereich, nicht nur

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oberhalb des 3,5-Fachen! Lediglich wenn aufgrund der Bemessungskriterien erhÜht wurde, kÜnnte der Patient eine Erläuterung verlangen, waren es andere, zum Beispiel wirtschaftliche Grßnde (Ich war jung und brauchte das Geld!), dann muss nichts begr ßndet und erläutert werden, auch nicht zwischen 2,3und 3,5-Fachem! Wollen Sie wirklich den z eitaufwendigen und nervigen Begrßndungs- und Erläuterungsterror mitmachen? Bei unseren Kassenpatienten machen wir es doch auch anders. Wir erklären denen die G esamtkosten und den resultierenden Eigenanteil. Die zahlen dann auch noch fast immer klaglos! Was soll bei Privat- und Beihilfepatienten denn am selben Vorgehen schwieriger sein? Wir sind fßr die Therapie und das resultierende Honorar verantwortlich, der Patient soll schauen, wie er das finanziert oder erstattet bekommt. Geben wir den schwarzen Peter endlich an die Versicherer weiter! Die sind es nämlich, die gr ottenschlecht erstatten, unter Hartz-IV-Niveau. Das mßssen wir – wenn Sie mÜchten, auch subtil – unser en Patienten deutlich zu verstehen geben.

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Wir Zahnärzte in Deutschland leisten ausgezeichnete Arbeit zum Wohl unserer Patienten. Darauf kĂśnnen und mĂźssen wir stolz sein! Machen wir es, wie Wilhelm Busch es so schĂśn beschrieben hat: „Der Doktor, wĂźrdig, wie er war , nimmt in Empfang sein Honorar.“ (aus: „Der hohle Zahn“) //

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Politik

Wenn Solidarität zur Gewohnheit wird von Bertram Steiner

Seit Seehofer (genau genommen schon w esentlich länger) wurden die Z ahnärzte wegen finanzieller Nöte der GKV zu Solidaritätsopfern „verdammt“. Bei Seehofer gab es das Z ahnarztopfer der rasch (ein Jahr) „vorübergehenden“ Budgetierung, zuletzt gab es die (nur geplante, aber dann nicht komplett durchgeführte) Reduzierung der H albierung der Grundlohnsummensteigerung für die Z ahnärzte durch Rösler. Auf ein Solidaritätsopfer wurden immer wieder weitere aufgesattelt. Zweck der M aßnahmen war in allen F ällen die finanzielle Entlastung der Beitragszahler, also der Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Dies hat aber nicht zu einer nachhaltigen Entspannung der GKV-Finanzen geführt, bis zum B eginn dieses Jahres mussten immer wieder Defizite ausgeglichen werden. Vielleicht ist es ein unge wollter Effekt des Gesundheitsfonds, dass temporäre Überschüsse diesmal nicht sofort von den Kassen für Reklame, Wellness und Verwaltungsausgaben verwendet werden konnten, da die Glucke Gesundheitsfonds auf den goldenen Eiern sitzt. Die GOZ-Reform musste uns enttäuschen. Die Patienten durften nicht w eiter belastet w erden, den privat Versicherten sollten steigende Versicherungsbeiträge erspart werden, und das Steuersäckel durfte nicht durch höhere Beihilfekosten zusätzlich (zu Rettungsschirmen und ähnlichem) leiden. Wer musste hier v erschont werden? Die Bürger vor steigenden Kosten zahnärztlicher Behandlung (die selbstverständlich qualitätsgesichert und patientenrechtegeschützt zu er folgen hat) und die S teuerzahler – also mithin wieder die Arbeitgeber als Körperschaftssteuerzahler und die B ürger als E inkommensteuerzahler – vor steigenden Steuern. Nun sind plötzlich unv erhofft hohe R ücklagen im GKV-Töpfchen festzustellen. E igentlich nicht erstaunlich, lässt sich doch einfach nicht planwir t-

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schaftlich festlegen, wie viele Euros im nächsten Jahr durch vorher festgelegte prozentuale Zwangsabgaben zusammenkommen werden. Prompt sind die üblichen Verdächtigen zur Stelle, um über den Haufen herzufallen: Schäuble als Sachwalter des Steuersäckels (der Steuerzuschuss zur GKV muss gesenkt werden), die Kassen als Sachwalter des GKV-Säckels (der Beitragssatz muss gesenkt w erden), die Patientenvertreter als S achwalter des Patientenportemonnaies (Praxisgebühr abschaffen). Nichts höre ich aller dings von den Vertretern der Ärzte und Z ahnärzte. Mir wäre es sicherlich nicht entgangen, wenn Montgomery für die Bundesärztekammer oder Engel für die Z ahnärztekammer bzw. Köhler für die KBV und Fedderwitz für die KZBV angemeldet hätten, dass nach Jahren der finanziellen Not mit auferlegten S olidaropfern die Är zte- und Zahnärzteschaft den erstaunlichen Ü berschuss mit Fug und Recht für sich beansprucht. Denn schließlich konnte der I nhalt dieses S parschweins ja nur dur ch den jahr elang aufgezwungenen Verzicht auf eine angemessene H onorierung zustande kommen. Stattdessen hören wir selbst von ärztlicher Seite davon, dass die „Praxisgebühr“ abgeschafft werden müsse. Ich wäre sofort damit einverstanden, die untaugliche „P raxisgebühr“ durch ein Kostenerstattungssystem mit (sozial abgefeder ter) Selbstbeteiligung der P atienten zu ersetz en. Aber einfach nur abschaffen, damit alles wieder scheinbar „umsonst“ ist? Nein, das ist nicht der richtige Weg. Die Abschaffung der B udgetierung ohne Wenn und A ber, am besten durch Rechnungsstellung an den P atienten, wäre eine zielführ ende Maßnahme. Und wenn es dann auch noch eine zehnprozentige (oder wie hoch auch immer) S elbstbeteiligung des P atienten gäbe, wäre die Maßnahme sogar nachhaltig. //


Politik

Erleichtert der Fortschritt unsere Arbeit ? von Diplom-Stom. Karsten Geist Die Monatsabrechnung ist fällig, der A bholdienst der KZV kann nicht mehr rechtzeitig erreicht werden. Der letzte Patient sitzt noch auf dem Stuhl und wartet, dass der Zement fest wird. Die große Kombiarbeit mit hoher Laborr echnung soll unbedingt noch in die Monatsabrechnung. Noch nicht erlebt? Den Weg zur KZV konnte uns niemand abnehmen. Und so durften wir gegen 21:30 Uhr die F ahrt zur Georg-Wilhelm-Straße 16 antreten und dann gegen 23:30 Uhr zuhause sein. Toll! Wer hat sich da eigentlich nicht gefragt war um er, wenn er Datenträger austauscht, dann noch das P apier in die KZV schleppen muss? Weil die Krankenkassen auf dem Papier bestanden haben! Na toll! Das geht doch heutzutage alles viel einfacher! Wir schicken ganze Bücher per e-M ail durch und um die ganze Welt, bildtelefonieren übers Internet mit Freunden und Verwandten in Australien oder Neuseeland, als säßen sie im Nachbarhaus. Aber die Abrechnung treiben wir noch mit dem F austkeil vor uns her! Jahrelang waren es die Krankenkassen, die uns hier ausbremsten, denn der originale HKP musste doch in die Hände derer gelangen, die dann die P rüfung der Abrechnung machen sollten … Und wenn, dann wollten sie natürlich alle Daten auch selbst besitzen! Doch nun ist alles ganz anders, auf einmal kann es gar nicht schnell genug gehen. D er Preisverfall im Bereich des S peicherplatzes und die elektr onische Gesundheitskarte, die die komplette Krankengeschichte des Versicherten speichern soll, machen es möglich. Für Jedermann wird alles zugänglich, für den, der die E rlaubnis dazu v om Patienten erhält und der sich als Ar zt ausweisen kann – aber auch für den, der die E rlaubnis dazu v on der Kranken-

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kasse erhält und möglicher weise auch für den, der gar keine Erlaubnis besitzt, dafür aber über sehr gute Computerkenntnisse verfügt. Eine alte Weisheit lautet doch:

Nur die Daten sind sicher, die gar nicht erst erhoben werden! Der Arzt darf in Zukunft auch gleich die Patientenstammdaten abgleichen und so, nebenbei, ein paar Verwaltungsaufgaben der Krankenkasse übernehmen. Ob der Patient das will? Oder der Arzt? Das Unwort des Jahres 2012 wäre, wenn man uns Zahnärzte fragen würde sicher eindeutig: „papierlose Abrechnung“, momentan jedenfalls. Es suggerier t, wir könnten deutlich w eniger oder sogar kein P apier mehr in der Praxis verbrauchen, was effektiv die Unwahrheit ist. Nehmen wir den F all einer Bruchreparatur mit Fremdlabor: bis zum 31.12.2011

ab dem 01.01.2012

HKP für Patienten > Kopie für Zusatzvers. > Kopie für Praxis

HKP für Auftrags-Nr. > Kopie für Zusatzvers.

Vordruck vom Fremdlabor > Kopie für Praxis

Laborauftrag > Kopie für Praxis > ggf. Vordruck FL > ggf. Kopie für Praxis

Laborrechnung für Pat. > Kopie für Praxis > Kopie für KZV

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Zahlungsvereinbarung

Zahlungsvereinbarung

zusammen 15

zusammen 13


Man sieht: „papierlos“ heißt also 13 statt 15 B lätter Papier für eine Bruchreparatur!! So bauen wir die Bürokratie ab! Es wird immer toller! Die Krankenkasse bekommt v on den „Leistungserbringern“ alle Daten demnächst elektronisch, sozusagen vorgekaut, also blitzschnell statistisch auswertbar und nach den ersten Anfangsschwierigkeiten tatsächlich papierlos. Super toll! Apropos Anfangsschwierigkeiten. Erinnern wir uns an das J ahr 1997 und die E inführung der D iskettenabrechnung in Kons./Chirurgie. Lief damals alles glatt? ? Ich glaube nicht! U nd die erste O nline-Abrechnung?? Na Ja! So ist es auch nicht v erwunderlich, dass die Fehlerquote bei der Januar-Abrechnung sehr hoch war. Kurioserweise meldete mir meine P raxissoftware keine Fehler. In der Tat waren jedoch keine XML-Dateien an den ZE-Plänen dran und bei den Schienen fehlte z. B. das Einlesedatum der KVK! Dabei leiste ich mir den Luxus, eines weit verbreiteten Programms eines der Marktführer und habe auch noch die A brechnungsmodule integriert. Sie können sich nun meine gespannte Erwartung der F ebruar-Abrechnung sicher vorstellen. Cui bono??! Der KZV? Noch nicht wirklich! Mehraufwand im Abrechnungsbereich, gerade am Anfang, Mehraufwand im IT-Bereich und bei F ehlerquoten von 50 und mehr Prozent bedeuten manuelle Nacherfassungen unendliche Überstunden und überlastete Mitarbeiter! Aber alle Kollegen wollen und sollen pünktlich ihr Geld bekommen! Dem Zahnarzt? Auf den ersten Blick: Wer hat denn den Ärger mit der P raxissoftware? Wer hat sich mit dem Zahntechniker zu einigen und vielleicht zu är-

gern, bis die Datenübermittlung klappt? Wer hat die Verantwortung für die Datensicherheit, besonders nach der zukünftigen Onlineanbindung der Kartenterminals, muss Hard- und Software anschaffen, mit Ausnahme des ersten Lesegerätes? Wer muss sie betreiben, warten und ggf. auf eigene Rechnung ersetzen lassen? Der Zahnarzt! Also lautet die Antwor t: Nein. Doch nur eine M ogelpackung! Oder wie? Den primären Nutzen trägt die gesetzliche Krankenv ersicherung! Tagesprofile der Ärzte und Risikoanalyse der Versicherten sind doch Träume der schlaflosen Nächte der Kassenvorstände. Aber auch die Z ahnärzte können einen N utzen aus der elektronischen Abrechnung ziehen – w enn sie denn erst einmal r eibungslos und v erlässlich läuft: Kein Papier zur KZV – keine Verzögerung der Abrechnung – kein Abholservice – keine manuelle Datenerfassung und damit eine mögliche S enkung der Verwaltungskosten und vielleicht sogar , in ferner Zukunft ein schneller er Zahlungsfluss. Also doch ein JA! Übrigens sind die Kassen per Gesetz berechtigt, den KZVen, die nicht elektr onisch liefern, das Honorar der Zahnärzte um 5 % zu kürzen! Da neigt man schon eher zum Ja – oder? Der Bürokratieabbau in der P raxis selbst muss aber leider noch ein Weilchen warten … Wie in der Vergangenheit, werden wir auch diese Hürde nehmen und uns in absehbar er Zeit auch nicht mehr über die „papierlose Abrechnung“ aufregen. Dafür kommen dann andere Fortschritte, wie die Online-Anbindung der P raxissoftware oder der elektr onische Heilberufsausweis, über die wir uns dann neuerlich „freuen“ können. //

Volker Schorling


Junge Zahnmedizin

Frühlingserwachen Zahnklinik von Samy Doueiri, Studentensprecher

In der Zahnklinik liegt die Aufregung in der Luft: „Die Klinik wird umgebaut!“ Der lang ersehnte Umbau der Behandlungseinheiten an der Charité-Zahnklinik wirkt nicht nur als positiver Neustart für die klinischen S emester, sondern läutet den Beginn eines neuen Kapitels an der Klinik ein. Es gibt 73 neue Behandlungseinheiten wovon 43 in den Studentenkursen erneuert werden. Die Abteilung der Kinderzahnheilkunde, die Säle der Studenten und die Abteilung Oralchirurgie sollen allesamt neue Behandlungsstühle bekommen und gleichermaßen ein „Facelift“ erhalten. Es wir d jeder S tuhl von 1999 und älter ausgetauscht. Ursprünglich hatte die Charité bereit kurz nach dem Jahrtausendwechsel neue E inheiten in die Budgets eingestellt, im Z uge der letzten F usion diese allerdings wieder eingespart. Heute, 10 Jahre später ist es nun endlich soweit, dass auch die Berliner Zahnklinik größere Renovierungsarbeiten erhält. Der Umbau verläuft in drei Phasen, wobei die erste schon am 19.12.2011 begonnen hat. D ie Kinderzahnheilkunde war die erste A bteilung, die komplett erneuert wurde. In der zw eiten Phase sind die Studenten an der R eihe. Die Demontage der Säle 1-7 begann am 03.03.2012 gleich nach dem Staatsexamen für die Abgänger des Wintersemesters 2011/12. Der Aufbau und die N eugestaltung der Säle beginnen ab dem 15.04.2012 und verlaufen bis zum 13.05.2012.

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In der dritten und letzen Phase, gleich nach Semesterende, ist die O ralchirurgie an der R eihe. Hier werden die Säle 8-10 umgebaut und neu gestaltet. Studenten, wissenschaftliche M itarbeiter sowie die Klinikleitung sind mehr oder w eniger damit beschäftigt darüber nachzudenken, wie sich der klinische Ablauf nach dem Umbau gestalten wird. Nicht nur die Behandlungsboxen werden größer und mit neuen Computern ausgestattet, sondern auch die „Pommes Bude“ (Materialausgabe) wird verlegt und vergrößert. Damit sparen die Studenten unnötige Wartezeit an der Ausgabe und haben somit mehr Behandlungszeit zur Verfügung. Eine regelrechte Revolution sind die umfunktionierbar en Behandlungseinheiten für unser e Linkshänder, welche bis dato benachteiligt waren. In jedem Saal soll eine dieser Einheiten stehen, bifunktional und „aw esome“. Dank an die Klinikleitung, die es berücksichtigt und sich dafür eingesetzt hat. Das ist wirklich großartig. Und an dieser Stelle muss es einfach gesagt w erden: Wir Studenten der Charité haben mit der neuen Klinikleitung ein sehr gutes Los gez ogen. In vielen Bereichen geht es uns an der Zahnklinik besser. Natürlich nicht in allen B ereichen, es sind noch sehr viele Baustellen zu meistern. „S tep by step“ nähern wir uns einem Zustand, bei dem das Ziel, sehr gute Voraussetzungen für die Lehr e und A usbildung zu schaffen, verwirklicht wird. Ein weiter Punkt der hier erwähnt werden sollte, ist das Miteinander an der Zahnklinik. Vielen Studenten ist es positiv aufgefallen, dass die Klinikleitung uns nach dem Physikum nicht mehr als „Studenten“ sieht, sondern eher als zukünftige K ollegen behandelt. Dementsprechend werden Kritik, Wünsche oder


Umbau oder Neustart ? Missstände unserseits ernst genommen und wir v ersuchen, eine bestmögliche Problemlösung zu finden. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist unser e „Patientenanmeldung“. Noch vor einem Jahr hat so gut wie jeder S tudent darüber geschimpft, wie uneffektiv die Umsetzung der Anmeldung vollzogen wird. Darauf hin wurde die Patientenanmeldung umgebaut und schaue da, es klagt so gut wie kein Student mehr. Die Anmeldung ist per fekt und die Damen dort sind extrem nett (persönliche Erfahrungswerte). Es gibt noch viele ander e Beispiele, die uns Studenten beweisen, dass wir es mittlerweile richtig gut haben an der Klinik, aber das wür de den Rahmen dieses Artikels sprengen. Der Umbau und das Einsetzen der neuen Behandlungseinheiten ist nicht nur ein Neubeginn und Facelift für die Klinik, es ist auch ein „U mbau“ in den Köpfen der Studenten und Mitarbeiter. Dieser Wandel ist von der Klinikleitung gewollt, denn es wird langsam Zeit, dass die Studenten der Charité-Zahnmedizin mit Hilfe der Fachschaft und Hand in Hand mit der Klinikleitung gemeinsam in eine Richtung steuern, w elche uns eine bessere Ausbildung und Lehre ermöglicht. //

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Update Zahnheilkunde Mai 2012 "VDI JO EJFTFN +BIS IBU EBT 1IJMJQQ1GBă*OTUJUVU JO TFJOFS ,VSTSFJIF v6QEBUF Zahnheilkunde“ wieder sehr interessante Inhalte zusammengestellt. Die Fortbildung startet im Mai mit folgenden Themen: t%FSWFSG¸SCUF;BIOo5SFOETVOEOFVF&SLFOOUOJTTF t4DINFS[BVTTDIBMUVOHoBCFSTJDIFSĂ t8VS[FMGĂ?MMNBUFSJBM.5"o"OXFOEVOH .ĂˆHMJDILFJUFOVOE(SFO[FO +FEFS7PSUSBHTDIMJF“UFJOF%JTLVTTJPOFJO*OEFO1BVTFOXFSEFO(FUS¸OLFVOEFJO Imbiss gereicht.

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Junge Zahnmedizin

Neues aus der Zahnklinik oder Studieren ohne Professoren von Dr. Florian C. Sachs Es ist schon einige Z eit her, genauer gesagt war es 2007, als der F akultätsrat der Charité beschloss, die in der Zahnklinik Süd fusionierte Zahnmedizin mit acht P rofessuren auszustatten: Kiefer chirurgie, Oralchirurgie, Zahnerhaltung, Parodontologie, Prothetik, Werkstoffkunde, Kinderzahnheilkunde und Kieferorthopädie.

ehemaligen Nordverhältnisse übergestülpt hat, was für manche alt eingesessene Südmitarbeiter eine bittere Berufserfahrung darstellt. Auch hier kann man nur hoffen, dass neue B esen die menschlichen und sozialen Fähigkeiten haben, einen kollegialen N eubeginn zu gestalten.

Heute, 2012, sind jedoch nur vier dieser P rofessuren besetzt. Die Fächer Kinderzahnheilkunde, Prothetik, Zahnerhaltung und Parodontologie werden kommissarisch (zum Teil von Oberärzten) geleitet. Für das Fach Zahnmedizin im Leuchtturm Charité eigentlich ein untragbarer Zustand. Immerhin sind die Fächer Prothetik (inklusive der Vorklinik), die Zahnerhaltung und die Parodontologie die lehr- und lernintensivsten Fächer dieses Studienganges. Im Fach Prothetik haben die P rofessoren Dr. Pospiech und Dr. Edelhoff die an sie ergangenen Rufe abgelehnt und nun hofft man, dass w enigstens der als dritter Berufene Prof. Dr. Wöstmann den Ruf annehmen wird. In den Fächern Zahnerhaltung und Parodontologie evaluieren momentan die Berufungskommissionen die eingegangenen Bewerbungen.

Zu einem anderen Thema. In allen B erliner Zeitungen war v or nicht langer Zeit zu lesen, dass es der Charité gelungen ist, das Jahr 2011 nicht nur mit einer schwar zen Null abzuschließen, sondern dass der Jahresabschluss sogar einen Gewinn ausweisen konnte. Lassen wir es dahingestellt, ob man im operativen Geschäft tatsächlich ohne D efizit herausgekommen ist. Es bleibt dennoch eine v eritable Leistung, die v or allem die Politik und wohl insbesonder e der F inanzsenator Nussbaum nicht erwartet haben.

Man kann nur hoffen, dass es der Charité beschleunigt gelingt, M enschen für diese P rofessuren zu finden, die nicht nur wissenschaftlich international ausgewiesen sind, sondern auch soziale K ompetenz und menschliche Q ualitäten haben. G erade dieses wäre dringlichst erforderlich, weil wissenschaftliche Qualifikation bei weitem nicht ausreicht, damit der „Süden“ wieder Anschluss an den notw endigen Standard findet. Was mir persönlich nicht gefällt, ist die Tatsache, dass man dem Haus im Süden leider komplett die

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Auch wenn mich jetzt einige Leute steinigen werden, muss ich hier sehr deutlich darstellen, dass dieser Abschluss nur möglich war , weil der Vorstandsvorsitzende der Charité P rof. Dr. Einhäupl und seine Mannschaft zusammen mit allen M itarbeitern trotz aller Schwierigkeiten eine verdammt gute Arbeit geleistet haben. Aus meiner S icht ist Prof. Einhäupl ein G lücksfall für die Charité. Er ist ein Mensch, der zuhören kann, der Kompetenz ausstrahlt, der sich mutig zum Vorteil der Charité mit der P olitik anlegt und v on den meisten als Sympathieträger empfunden wird. Von vielen Seiten wurde mir außerdem bestätigt, dass er auch ein hervorragender Arzt ist. Die Gespräche mit ihm, bei denen ich in Z uge meiner momentanen beruflichen Tätigkeit dabei bin, machen zumindest mir immer sehr viel Freude. //


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MED-DENT: Der Mund in der Schwangerschaft Mit der Fortbildungsreihe „MED-DENT“ wollen wir den Dialog zwischen Ă„rzten VOE;BIO¸S[UFOGĂˆSEFSO%BNJUEJFTFS%JBMPHCFSFJUTJOEFS'PSUCJMEVOHTUBUUćOEFU  XFSEFOEJF3FGFSFOUFOOJDIUBMMFJOF[XFJTJOHVM¸SF7PSUS¸HFQS¸TFOUJFSFO TPOEFSO sich inhaltlich ergänzen und auf den jeweils anderen Blickwinkel hinweisen. In der Fortbildung „Der Mund in der Schwangerschaft“ werden ein Gynäkologe und ein Zahnarzt unter anderem folgende Themen erĂśrtern: t8FMDIFTTJOEEJFI¸VćHTUFOCFLBOOUFOPSBMFO4DIXBOHFSTDIBGUTQSPCMFNF t8BTTPMMUFEFS;BIOBS[UWPS5IFSBQJFCFHJOOĂ?CFSEJF4DIXBOHFSTDIBGUEFS  1BUJFOUJOXJTTFO tÂłCFSXFMDIFPSBMFO,SBOLIFJUFOTPMMUFEFS(ZO¸LPMPHFTFJOF1BUJFOUJOJOEFS  4DIXBOHFSTDIBGUBVGLM¸SFO t8BOOLBOOFJOF4DIXBOHFSFCFEFOLFOMPT[BIO¸S[UMJDICFIBOEFMUXFSEFO t8BTTJOEEJFBCTPMVUFOv/0(0}Ti t8JFLBOONBOHFNFJOTBN[VN8PIMFEFS1BUJFOUJOBHJFSFO t8BTLBOOEJFXFSEFOEF.VUUFSGĂ?SEJF.VOEHFTVOEIFJUJISFT,JOEFTUVO MED-DENT: Der Mund in der Schwangerschaft 3FGFSFOUFO  .PEFSBUPS 5FSNJO

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Junge Zahnmedizin

Kommunikation ist alles – Der FVDZ Berlin bei Facebook von Juliane Gnoth Die Zeiten ändern sich. I mmer häufiger hört man Wörter wie Netzwerk, Social Media und Community im Alltag. Wie auch immer man diesen Trend bewertet, viele unserer jungen Kolleginnen und Kollegen sind zum Beispiel bei Facebook und tauschen mehr oder weniger Wissenswertes aus. Um hier gezielter und v or allem v or den jungen Zahnmedizinern Informationen aus dem standespolitischen Umfeld verbreiten zu können, hat sich der Landesverband Berlin des FVDZ entschlossen, auch bei Facebook präsent zu sein.

Wegen die Kolleginnen und Kollegen erreichen. Wir bleiben am B all und halten unser e Facebook-Seite auf dem Laufenden. Schauen Sie rein:

www.facebook.com/FVDZ.Berlin

Nirgendwo kann man heute schneller N euigkeiten verbreiten und diskutier en als in O nline-Portalen mit Community-Funktion. Mittlerweile ist sogar der Bundesverband des FVDZ in Bonn bei F acebook aktiv. Während die M itglieder, welche schon lange im FVDZ sind und dessen Arbeit v erfolgen, eher das Freifax und den Freien Zahnarzt lesen, kann man die junge G eneration deutlich schneller mit Hilfe der neuen Medien erreichen.

Der Landesverband Berlin ist stolz auf seine G enerationen verbindende Arbeit und möchte auf allen

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Aktuelle Medienberichte, Veranstaltungshinweise und Neuigkeiten aus der FVDZ-Arbeit können hier auf direktem Wege den Nachwuchs an der Basis erreichen. Bereits 120 User, wie es so schön auf E nglisch heißt, verfolgen unsere Arbeit bei Facebook mit steigender Tendenz. Besonders die Studierenden, die bereits während des Studiums in den F reien Verband eintreten, können damit auch den S inn verstehen, weiterhin Mitglied im FVDZ zu bleiben. Denn für alle Mitglieder, egal ob jung oder alt ist es wichtig zu wissen, was der Verband gerade macht.


Aus dem Verband

Der FVDZ – Neujahrsempfang im Januar 2012 von Dr. Jürgen Gromball

Das Schloss lag nicht in Berlin – Berlin war das Schloss. Vor dem B erliner Dom steht die H umboldt-Box, auffällig und provozierend. In der ersten E tage der Humboldt-Box finden wir ein herrliches Modell der Berliner Mitte – wie sie v or ca. 100 Jahren ausgesehen hat. Der begeisternde Vortrag während des R undgangs von Marc Schnurbus v om Förderverein Berliner Schloss e.V. lässt die letzten Z weifel schwinden. Das Schloss wird neu belebt und mit dem N amen des großen Berliner Universalgelehrten Humboldt geehrt. Der Wiederaufbau des Schlosses wir d ein Kulturensemble, welches in E uropa einzigartig ist, endlich abschließen.

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Vom Bode-Museum über das Pergamonmuseum, Neues Museum, Alte Nationalgalerie, Altes Museum bis hin zum Schloss, welches in Zukunft Humboldtforum heißen wird. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, aber Architekten wie Schlüter (1698), Eosander von Göthe (1706) und Schinkel (1826) wussten was sie taten. So auch Franco Stella, der in Fachkreisen hoch angesehene Italiener aus Vicenza. Der Bau ist bereits in vollem Gange. 2019 soll die Eröffnung sein. D er Zeitplan scheint sehr kühn, aber wenn wir uns die Frauenkirche in Dresden vor


Augen führen, so bin ich doch sehr optimistisch, dass es gelingen kann. Es war die I dee, die Kraft und B eharrlichkeit eines Einzelnen, dies alles auf die Beine zu stellen. Hut ab, lieber Herr von Boddien. Hier sollten wir als B erufsgruppe helfen, denn die historische Fassade wird aus S penden finanziert. Derzeit organisiert der FVDZ Berlin eine Aktion unter dem Motto: „Berlins Zahnärzte spenden dem Berliner Schloss eine Krone“. Nach der B esichtigung der H umboldtbox gingen die dreißig Teilnehmer des Neujahrsempfangs in ein nahe gelegenes Restaurant zum Brunchen und Gedankenaustausch. Besonders angenehm war en die intensiven Gespräche zwischen den v erschiedenen Generationen der Verbandsmitglieder.

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Seit längerem macht sich die kontinuierliche engagierte Nachwuchsarbeit des Vorstandes auch im Verbandsalltag bemerkbar. Der Neujahrsempfang verlief sehr harmonisch und nicht zuletzt konvertierte manch ein Schlossgegner zum glühenden Befürworter. //


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Happy Birthday

Als ich zuletzt mit ihm telefonier te, hörte er das Klavierkonzert Nr. 1 von Chopin und las „Why the West rules – for no w? “. Ein belesener K opf, unser Bertram. Das Abitur am Französischen Gymnasium in B erlin prägte den Zahnarztsohn. Zum Beruf gehört die Kunst. Zurzeit arbeitet er an einer Porträt-Reihe. Die Wartezeit auf den S tudienplatz in K öln überbrückte Bertram mit einem A usflug in das S tudium der Kunstgeschichte. Sport ist nicht sein D ing, nur so ein wenig Schach. Er führt ein offenes Haus, kocht und be wirtet gerne F reunde, nicht nur aus dem Dentalen. Wir kennen das G eburtstagskind für eine ehrliche und humanistische G rundeinstellung. Ungeduldig ist der Junge, früher noch mehr als heute. E r kann charmant sein, aber auch gr ob, wenn es nicht so läuft. Persönliche, geschäftliche oder politische Niederlagen sind für ihn kein Grund zur Flucht. Er stellt sich den Ereignissen sensibel, aber sehr mutig. U nd er ist fleißig! In 20 Ausschüssen hat er unserem Verband gedient, war unter ander em Landesvorsitzender in Berlin und stellvertretender Bundesvorsitzender. Steiner ist ein Mann mit Ecken und Kanten. Er stößt daher schon einmal an, denn seine Grundüberzeugungen versucht er auch anderen zur Einsicht zu bringen. Egal in welcher Funktion, er führt immer eine scharfe Klinge für „seinen“ F reien Verband – manchmal auch mit ihm.

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Er ist ein guter Zahnarzt mit Liebe zum Beruf. Gleich nach dem Staatsexamen in Berlin begann er den politischen Weg, die Freiberuflichkeit zu schützen und zu erhalten. Er pflegt Kontakte zu anderen ärztlichen Verbänden immer auf der Suche nach Verbündeten. Mit erstaunlichen Erfolgen! Es ist gut Bertram Steiner in unseren Reihen zu wissen, als Mitstreiter und als Freund. Und jetzt, zur 6. D ekade deines Lebens und im Namen aller Mitstreiter – lieber Bertram, übe dich in Geduld, bleibe gesund und genieße das Leben!

Dein Jürgen Gromball


ic med Geschäftsstelle in neuen Räumen zentral in Berlin

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Hallenser Systemhaus eröffnet Niederlassung und Schulungsstützpunkt in Berlin-Tempelhof Als Anbieter v on Praxis-EDV und digitaler M edizintechnik sowie Partner namhafter H ersteller wie DEXIS®, Carestream oder Morita steht die ic med GmbH ab sofor t auch in B erlin zur Verfügung. Gleichzeitig haben sie ihr e Schulungsangebote erweitert und um den Standort Berlin ergänzt. Mit dem U mzug der N iederlassung von Potsdam nach Berlin in die G ermaniastraße 18-20 sind die Systemarchitekten in der Lage, ihr umfassendes Servicekonzept noch effektiver auszubauen. Ausschlaggebend für die Standortwahl waren die direkte Anbindung zur Stadtautobahn Tempelhof sowie die unmittelbare Nähe zur U- und S-Bahn. „Besonders unsere Kunden werden – als Teilnehmer unserer Akademie-Seminare oder als B esucher unseres Ausstellungs- und Beratungsbereiches – die sehr gute v erkehrsgünstige Lage so wie die vielfältigen Möglichkeiten, die das Multimedia Center Berlin bietet, zu schätzen wissen“, so Kerstin Aßmann, Leiterin der ic med-Akademie. Teilnehmende Ärzte und Zahnärzte konnten sich zur Eröffnungsfeier am 20. J anuar 2012 v on der neuen Geschäftsstelle in Berlin-Tempelhof überzeugen. Rund 60 G äste folgten der E inladung und holten sich Anregungen in praxisbezogenen Kurzpräsentationen, Vorträgen und A usstellungen. Sie erfuhren dabei Neues über ihre Praxissoftware sowie aus dem Bereich digitale Medizintechnik - vom Sensor bis zur Digitalen Volumentomographie. Weiterhin nutzten interessierte Ärzte das Workshop-Angebot rund um das Arztinformationssystem DATA VITAL. Bei Köstlichkeiten von Saale und Unstrut verbrachten sie gemeinsam mit den ic med-P raxisberatern eine angenehme Zeit. Bei den kleinen G ästen sorgten ein Unterhaltungsprogramm sowie ein 3D-Kino für spannende Abwechslung. //

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Hintergrund: Die ic med GmbH mit Sitz in Halle (Saale) betreut seit 1992 Arzt- und Zahnarztpraxen, Krankenhäuser, Kliniken, Ambulanzen und Pflegeeinrichtungen. Die Schwerpunkte der Arbeit von über 60 Mitarbeitern liegen im Verkauf, der Installation und der Betreuung von Praxisverwaltungssoftware und der digitalen Medizintechnik, speziell der bildgebenden Technologien. Zum Service-Konzept gehören eine breite Palette von Betreuungs- und Schulungsleistungen. Die tragenden Säulen sind der zertifizierte Bereich Servicetechnik, die hauseigene Hotline und die ic med Akademie.

ic med GmbH Walther-Rathenau-Str. 4 06116 Halle/Saale Tel.: 0345 - 298 419 0 Fax: 0345 - 298 419 60 www.ic-med.de


Fortbildung

4. Internationaler CAMLOG Kongress Luzern, 3. bis 5. Mai 2012

Der hohe Stand der Anmeldungen für den CAMLOG Kongress und die v orgelagerten Workshops, von denen zwei bereits komplett ausgebucht sind, demonstriert: Mit dem Veranstaltungsmotto ‚Feel the pulse of science in the heart of Switzerland‘ hat CAMLOG bei den potentiellen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ins Schwarze getroffen. Wesentlich entscheidender noch als das prägnante Leitmotiv des 4. I nternationalen CAMLOG Kongresses sind aller dings die angebotenen I nhalte. Bereits am Donnerstag, 3. Mai, einen Tag vor dem eigentlichen Kongress, beginnen die Workshops. Diese theoretisch-praktischen Veranstaltungen zu allen Aspekten des Weichgewebsmanagements finden in 2.100 Metern Höhe auf dem Pilatus statt; einer einzigartigen, nur per Z ahnradbahn erreichbaren Location mit einem faszinier enden Blick auf mehr a ls 70 Alpengipfel. Am 4. und 5. M ai im Luzerner Kultur- und Kongresszentrum direkt am Vierwaldstätter See präsentiert dann eine international r enommierte Referentenschaft ‚State of the art‘ der dentalen Implantologie. Unter anderem zu den Themenbereichen: – Neues zu Implantat/Abutment-Verbindungen. – Klinische Langzeitergebnisse mit Platform-Switching. – Demographischer Wandel und alternde Patienten. – Aktuelle Trends in der digitalen Zahnheilkunde. – Expertenrunde inklusive Podiumsdiskussion.

Und was unser e CAMLOG Party ‚Let’s rock the Alps‘! auf 1.600 Metern betrifft, da geht schon jetzt

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die Post ab: Für diese Alpen-Party hat uns eine Anmeldewelle förmlich überrollt, so dass wir nicht nur für unsere Implantatsysteme, sondern auch für diese Festivität feststellen können: ,CAML OG ist jetzt doppelt gut!‘ – wir feiern mit Ihnen sowohl am Freitag, 4. M ai, als auch am S amstag, 5. M ai, auf der ,Rigi‘, dem Luzerner Hausberg. Der Start ist jeweils um 18.00 Uhr in Luzern. Achtung: Gebucht werden kann nur noch die Samstagsparty – für Freitagabend sind keine Plätze mehr verfügbar! Damit nicht nur die Kongressteilnehmenden selbst, sondern auch ihre Begleitung in Luzern und Umgebung voll auf ihre Kosten kommen, haben wir ein abwechslungsreiches und informativ es Begleitprogramm für jeden Geschmack auf die Beine gestellt. ‚Feel the pulse of science in the heart of Switzerland‘ – CAMLOG freut sich darauf , vom 3. bis 5. M ai 2012 zahlreiche Gäste beim 4. I nternationalen CAMLOG Kongress im Herzen der Schweiz willkommen zu heißen. Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie unter:

www.camlogcongress.com CAMLOG Foundation Margarethenstrasse 38 CH-4053 Basel Tel +41 61 565 41 14 Fax +41 61 565 41 01 foundation@camlog.com www.camlogfoundation.org


Willmann & Pein GmbH

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Erstklassige Dentalprodukte

„made in germany“ Barmstedt (hoe): S pezielles Know-how, verbunden mit anspruchsvollen Technologien, prägen den Fortschritt in der Z ahnmedizin. Die Willmann & Pein GmbH mit Firmensitz in Barmstedt, ist Weltmarktführer für ein „spezielles, lichthärtendes Produkt“ im Bereich der Zahntechnik. Seit 1993 ist das U nternehmen am M arkt, damals jedoch noch in Bevern und in Elmshorn. Ein weiteres Büro der Willmann & Pein GmbH befindet sich in Hong Kong, von wo aus sich der chinesische Markt einfacher bedienen lässt. D er Vertrieb der Produkte erfolgt mittlerweile in mehr als 80 Ländern weltweit. Die Willmann & Pein GmbH ist Aussteller auf Messen in Dubai, Sao Paulo, Singapur und diversen weiteren Ländern weltweit. Willmann und Pein: „Uns ist es wichtig, dass K unden die Möglichkeit haben uns persönlich zu tr effen. Unser oberstes Ziel ist es, den Anregungen und Wünschen unserer Kunden zu entsprechen.“

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Deutsche Dentaltechnik ist auf der ganzen Welt gefragt. Zum einen, da „made in germany“ grundsätzlich ein gutes Standing hat, und zum anderen wurde in der Vergangenheit in Deutschland die Forschung und Entwicklung der Z ahnmedizin- und D entaltechnik im besonderen Maße gefördert, sodass deutsche Produkte aus diesem Bereich zu Recht weltweites Ansehen genießen.

Helfen Sie mit – es ist so einfach! Schützen Sie Kinder vor Misshandlung, Missbrauch und Mobbing. Helfen Sie der Aktion It’s for kids mit Zahngoldspenden. Mehr Informationen unter www.its-for-kids.de

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Spende

10 Jahre

Spenden Sie mit! It’s for kids – das ist eine echte Erfolgsgeschichte. Dabei steckt dahinter eigentlich eine ganz simple Idee. Und viele, viele freiwillige Helfer und Spender. Jetzt feiert die I nitiative 10-jähriges J ubiläum. Grund für die Sponsoren, der Aktion neuen Schub zu geben. Vor 10 J ahren bestimmten viele F älle von Kindesmisshandlung und -verwahrlosung die Nachrichten. Rainer Koch, Geschäftsführer von ADOR-Edelmetalle, wollte helfen. Möglichst schnell, möglichst reibungslos. Dabei kam ihm eine naheliegende I dee: „Warum nicht meine K ontakte für eine S pendeninitiative nutzen?“ So einfach wie effektiv So wurde die Initiative It’s for kids gegründet, alleiniger Empfänger der Spenden ist der gemeinnützige Verein Deutsche Kinderschutz-Zentren e.V. Den Kontakt zwischen den S pendern und der I nitiative stellten die Sponsoren her. ADOR-Edelmetalle und Gebr. Brasseler nutzten ihre Beziehungen zu Zahnärzten, um sie für die Aktion zu gewinnen – bis heute unterstützen schon mehr als 800 Praxen bundesweit It’s for kids. Die Zahnärzte werben bei ihr en Patienten für die gute Sache: Sie können nämlich nicht mehr benötigte Edelmetallkronen und -br ücken ohne bür okratischen Aufwand spenden. Zweimal im Jahr werden die Sammeldosen zu It’s for kids geschickt. B ei ADOR-Edelmetalle werden die Spenden schließlich umweltschonend recycelt. Der Reinerlös der recycelten Metalle fließt dank schlanker Strukturen selbstverständlich in die Spendenkasse von It’s for kids. Eine echte Erfolgsgeschichte Diese Erfolgsgeschichte währt nun schon 10 J ahre, in denen mittler weile mehr als 2 M illionen Euro gespendet wurden. Diese gelangten komplett an die Kinderschutz-Zentren e.V. Damit halfen viele Spender bei der G ründung neuer Kinderschutz-Zentren und beim Angebot zahlr eicher Fortbildungen für Fachleute aus Kinder tagesstätten, Jugendämtern, Schulen und dem Gesundheitswesen.

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Dieses Angebot ist leider notw endig. Allein im Jahr 2010 haben sich mehr als 20.000 H ilfesuchende an die Einrichtungen der Kinderschutz-Z entren gewendet. In persönlichen Gesprächen, übers Internet, aber auch am Telefon konnte ihnen kompetent geholfen werden. Große Jubiläumsaktion Zum Jubiläum möchten die Sponsoren Gebr. Brasseler und ADOR-Edelmetalle der I nitiative nun neuen Schub geben. Deshalb wird zurzeit die 1.000. Praxis gesucht, die bei der I nitiative mitmacht. Als kleines Dankeschön spenden Brasseler und ADOR-Edelmetalle für jeden neuen Partner je 10 Euro extra. Und wenn die 1.000. Praxis gefunden ist, stiften Brasseler und ADOR-Edelmetalle der Initiative noch einmal je 1.000 Euro! Außerdem möchte I t’s for kids seine Türen auch den Spendenwilligen öffnen, die gerade keinen Termin bei ihrem Zahnarzt haben. Deshalb hat ab sofort jeder die M öglichkeit, der I nitiative Altgold und andere Edelmetalle zu spenden. A uch hier legt ADOR-Edelmetalle noch einmal etwas drauf , um den Schwächsten zu helfen: Pro 100 Euro Wert, die bis 31. M ärz 2012 gespendet w erden, gibt es v om Legierungsspezialisten 1 E uro dazu. F ür Initiator Rainer Koch ist klar: „Helfen Sie It’s for kids, dann helfen Sie Kindern in Not.“ Die Initiative „It’s for kids“ wurde 2001 von Rainer Koch initiiert, um auf einfache Weise misshandelten und sexuell missbrauchten Kindern zu helfen. Dazu gewann er Zahnärzte, Altgold zu sammeln, dessen Recyclingerlös komplett der Initiative der Firmen ADOR-Edelmetalle und Gebr. Brasseler zugutekommt. Die Initiative selbst arbeitet mit den Deutschen KinderschutzZentren zusammen, die missbrauchten und misshandelten Kindern durch Maßnahmen wie Krisenintervention, Beratung und Prävention aktiv helfen. Die Gebr. Brasseler GmbH & Co. KG, Lemgo, ist weltweit führender Hersteller von Dentalinstrumenten und besitzt Tochtergesellschaften in Frankreich, Italien, Österreich und den USA sowie ein internationales Vertriebsnetz bis nach China, Australien und Ozeanien. Die ADOR-Edelmetalle GmbH, Hilden, ist Produzent von Dentallegierungen aus Edelmetall und Nichtedelmetall sowie den dazugehörigen Loten. Dazu ist ADOR-Edelmetalle auf dem Bereich des Edelmetallrecyclings tätig.

It’s for kids Klotzstraße 33 40721 Hilden info@its-for-kids.de www.its-for-kids.de


Glosse MM

Da ackert man den ganz en Tag, meistens genauso, wie der, der so ähnlich heißt, man hat aber nicht dessen charakterlose Gier, kann sich also nicht soviel erackern. Aber es gibt ja auch Wulffe im Nerzpelz und einen solchen haben wir uns selber in das F ell gesetzt. Nun regen sich alle auf, weil der nach 51 Tagen mehr … oh halt, jetzt habe ich was verwechselt. Richtig, der war ja gar nicht bei H ertha BSC, sondern bei uns allen und tatsächlich auch ein paarTage länger. Trotzdem, wenn wir Löcherbohr er und Wiederzumacher nach langen Berufsjahren den Bohrturm verlassen, dann kriegen wir als Altersversorgung bestenfalls eine Null weniger, als der, dessen Charakter sich dieser Null strikt annähert. Naja, wie viele Zahnärzte gibt es? Ich glaube so um die 70.000. Wenn die alle in Rente gehen und Wulffig versorgt würden, dann bräuchte man plötzlich ja 70.000 Sekretärinnen und 70.000 Fahrer mehr und das könnte ja nicht mal Ackermännchen bezahlen. D ie 70.000 A utos würden der Branche allerdings Freude machen. Aber so sind wir D eutschen eben, wochenlang die Zeitungen voll von Christian und seiner schönen Bettina, keiner gönnt ihm die Knete, aber keiner sagt, dass er im Grunde nur neidisch ist. Alle haben die Leman B rothers längst v ergessen und ebenfalls alle sagen nichts dazu, dass wir M illiarden übrig haben für ein Land, wo man als Dank unsere Fahne verbrennt und uns mit Hakenkreuzen bedenkt. Hat man mal darüber nachgedacht, ob es volkswirtschaftlich nicht besser wär e, diese Milliarden nicht nach Griechenland zu geben, sondern H errn Wulff damit seinen Ehrensold zu erhöhen? E rstens müssten wir dann nicht mehr dar über reden, weil es uns dann endgültig die S prache verschlagen würde und

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zweitens bliebe das G eld dann im Lande und wär e nicht weg. Zumindest wäre es dann nicht möglich, dass bestimmte Leute aus dem angesprochenen Land das Geld uns dadurch zurückgeben, indem sie es bei uns in Immobilien investieren. Ich glaube, jetzt habe ich die richtige Idee. Man sollte Herrn Wulff seinen Ehrensold in Drachmen auszahlen, das schafft dann auch wieder die notwendige Sympathie zu Griechenland. Zum Schluss dur fte er noch den großen Zapfenstreich erleben. Na, unter den gegebenen U mständen spielt man dem B ürger schon einen gehörigen Streich, wenn der Herr nun auch noch in den G enuss kommt, dass man ihm den Z apfen streich … anstreicht oder str eichelt ist schnur z und die G röße interessiert, wenn, auch nur Bettina. Der Bürger wäre glücklicher, hätte man den Herrn von vorn herein als Ganzes gestrichen. // Grafik by Jonas / Quasigrafik

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BERLIN AKTUELL NR. 37  

Magazin des Freien Verbands Deutscher Zahnärzte e.V. , Landesverband Berlin, Ausgabe 37 März 2012

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