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Freier Verband Deutscher Zahn채rzte e.V. - LV Berlin Ausgabe 38, Juni 2012

miteinander Rechtssicherheit im Versorgungswerk Rechtsstreit der Delegierten der KZV Berlin


Editorial

Freiberuflichkeit in Nöten

Wir Ärzte erbringen eine „Dienstleistung der höheren Ordnung“. * Wir werden unseren Beruf mit Gewissenhaftigkeit und Würde ausüben. Die Gesundheit unserer Patienten wird unsere erste Erwägung sein. Doch der Alltag sieht anders aus. Eingezwängt in das SGB V, gefesselt in Gebührenordnungen, überwacht von Krankenkassen und staatlicher Aufsicht ist von Würde wenig zu sehen. Bei unseren Patienten genießen wir immer noch ein großes Ansehen und Vertrauen. Noch glaubt man uns mehr als den kranken Kassen. Die Beitragssätze steigen unaufhörlich und die Zuschüsse sinken rapide. Der Patient ist der Leidtragende. Das Vertrauensverhältnis zwischen Patienten und Kollegen wird von den Krankenkassen massiv gestört. * Ich werde mich in meinen ärztlichen Pflichten meinem Patienten gegenüber nicht beeinflussen lassen durch Alter, Krankheit oder Behinderung, Konfession, ethnische Herkunft, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, politische Zugehörigkeit, Rasse, sexuelle Orientierung oder soziale Stellung. Diese Kernaussage müssen wir uns auf die Fahne schreiben. Es muss Schluss sein zwischen dem elenden Gezänk in unserer Selbstverwaltung. Die Freiberuflichkeit, oder was davon noch übrig ist, wird untergehen, wenn es so weitergeht. Wir wollen unsere Unabhängigkeit zum Wohle der uns anvertrauten Patienten. Dafür müssen wir unsere Kräfte bündeln, den Streit beenden und wohldurchdachte bundesweit organisierte Standespolitik betreiben. * Wir müssen mit allen in unserer Kraft stehenden Mitteln für die Ehre und die edlen Überlieferungen des ärztlichen Berufes eintreten. Das ist das Credo des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte e.V. und wir sind bereit, das Gezänk zu beenden. Wir haben die Ideen, die Organisation, die Mittel und die Kraft für die Kollegenschaft, die Freiberuflichkeit wieder in den Vordergrund zu stellen. Nur ein von Bevormundung freier Zahnarzt ist ein guter Zahnarzt. Ihr Dr. Jürgen Gromball, Vorsitzender des FVDZ - Landesverbandes Berlin

* Aus dem Genfer Gelöbnis von 1948. Wir sollten es öfter lesen und überdenken.

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5 Gründe für den FVD ! Wir stehen für freiberuflich tätige Zahnärzte und eine selbstbestimmte Berufsausübung. Wir sind gegen Fremdbestimmung und staatliche Versorgungssteuerung! Wir schützen die freie Arztwahl und freie Arzt-PatientenBeziehung und setzen uns gegen Steuerung und Einflussnahme durch Dritte ein! Wir fördern die Direktabrechnung mit dem Patienten sowie die Kostenerstattung. Wir sind gegen intransparente Sachleistungen! Wir arbeiten für den Bürokratieabbau in der Zahnarztpraxis und gegen die Gängelung durch administrative und staatliche Regelungswut! Wir engagieren uns für eine starke und freie Interessen­­­vertretung und gegen staatliche Aufsicht! Be free. Be FVDZ! 2

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Inhalt & Impressum

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Editorial

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5 Gründe für den FVDZ!

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Frontansichten

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Termine

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Darf es etwas mehr sein?

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... der werfe den ersten Stein.

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Rechtssicherheit im Versorgungswerk

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Genfer Deklaration des Weltärztebundes

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Lückenfüller 2.0

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Willkommen im Freien Verband

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FVDZ – Klausurtagung 2012

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4. Internationaler CAMLOG Kongress

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Stiftung innovative Zahnmedizin

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Bonner Studie

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Grandio®SO Inlay System

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Markteinführung Venus ® Pearl

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Glosse

Herausgeber: Freier Verband Deutscher Zahnärzte e.V. Landesverband Berlin Landesgeschäftsstelle Berlin Pistoriusstr. 8, 13086 Berlin Tel.: 030 / 97005943 Mo + Mi 10.00–14.00 Uhr Fax: 030 / 97005946, e-mail: berlin@fvdz.de

Konzeption & Gestaltung: Zahnatelier / Ingmar Dobberstein Tel.: 0170 559 2305 e-mail: i_dee@un-plaqued.com Redaktion & Anzeigen: Bani-Verlag Niemke, Frühlingsweg 2, 37284 Waldkappel Tel.: 05656 / 923190, Fax: 05656 / 923191 e-mail: bani-verlag@t-online.de

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Chefredakteur: ZA Ingmar Dobberstein Dr. Jürgen Gromball (V.i.S.P.)

Die in den Artikeln und Mitteilungen ausgedrückten Meinungen sind die der Autoren und nicht unbedingt der Redakteure oder des Herausgebers. Wir möchten jedoch im Namen der Meinungsfreiheit und der Diskussionsbildung auch konträre Meinungen veröffentlichen. Redakteure und Herausgeber lehnen jede Verantwortung oder Haftung für den Inhalt ab und geben keinerlei Garantie, Gewährleistung oder Empfehlung für die Produkte, für die in dieser Zeitschrift geworben wird, oder für die Behauptungen, die von den Herstellern derartiger Produkte oder Dienstleistungen gemacht werden. Eine Haftung für Folgen aus unrichtigen oder fehlerhaften Darstellungen wird in jedem Falle ausgeschlossen. Die in der Zeitschrift veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung oder Verwertung der Texte und Bilder sind mit Ausnahme der gesetzlich zugelassenen Fälle ohne Einwilligung des Verlages strafbar.

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FRONT ansich ten BGH: Bestechlichkeits-Paragraf gilt bei Ärzten nicht Dürfen Ärzte Geschenke annehmen? Aus strafrechtlicher Sicht ja, sagen jetzt Richter des Bundesgerichtshofs in einem Grundsatzbeschluss. Sie verwiesen auf das besondere Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patienten. Dürfen Ärzte Geschenke annehmen? Einzelne haben es getan und haben so Antworten des Berufsrechts wie auch des Vertragsarztrechts angestoßen: Nein, dürfen sie nicht. Strafrechtlich sieht die Sache kniffliger aus, und so haben die Juristen Schlachten geschlagen. Die einen wähnten schon die halbe Ärzteschaft im Gefängnis, die anderen Patienten und Kassen gleichermaßen betrogen. Ein Jahr lang haben die Strafsenate des Bundesgerichtshofs (BGH) die Frage beraten und nun eine Antwort formuliert, die viele überrascht: Ja, sie dürfen doch – strafrechtlich jedenfalls. Und, wie auch der BGH selbst betont, nur nach bislang geltendem Recht. So spielen die Karlsruher Richter den Ball geschickt nach Berlin weiter. Der Fall, den der Bundesgerichtshof zu prüfen hatte, ist drastisch und plastisch – aber, was leicht übersehen wird, lange her: Spätestens ab 1997 hatte ein Arzneimittelhersteller ein Prämiensystem eingeführt, um Ärzte für die Verordnung der eigenen Tabletten zu belohnen. Unternehmensintern nannte sich dies „Verordnungsmanagement“. Dahinter steckte schlicht eine Provision in Höhe von fünf Prozent des Herstellerabgabepreises an verordnende Ärzte. Einer von ihnen erhielt 16 als Honorar für fiktive wissenschaftliche Vorträge deklarierte Schecks über rund 18.000 Euro. Bestechung? Das Strafgesetzbuch kennt den Vorwurf der Bestechung bislang nur für zwei Personengruppen: „Amtsträger“ der öffentlichen Verwaltung sowie „Beauftragte eines geschäftlichen Betriebs“. Dabei sind mit geschäftlichen Betrieben nicht etwa Unternehmen gemeint, sondern gerade nicht gewinnorientierte gemeinnützige und soziale Einrichtungen – zum Beispiel die Krankenkassen, wie der BGH in seinem Beschluss klarstellt.

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Im konkreten Streitfall hatte das Landgericht Hamburg den Arzt als „Beauftragten“ der Krankenkasse gesehen und daher ihn wegen Bestechlichkeit und die Pharmareferentin wegen Bestechung zu Geldstrafen verurteilt. Während der Arzt die Strafe akzeptierte, zog die Pharmareferentin vor den BGH. Dort schloss sich der Generalbundesanwalt der Position der Hamburger Richter an. Die obersten Strafrichter in Karlsruhe folgten dem Landgericht nicht. Formal muss zwar der Fünfte BGH-Strafsenat noch abschließend über die Revision der Pharmareferentin entscheiden. Doch der aus beiden BGH-Strafsenaten gebildete „Große Senat für Strafsachen“ hat nun hierfür die Linie vorgegeben. Danach sind Vertragsärzte weder „Amtsträger“ noch „Beauftragte“ der Kassen. Auf insgesamt 22 Seiten prüfen die Karlsruher Richter die Gruppe der „Amtsträger“ und die der „Beauftragten“ getrennt. Doch letztlich fußt das Ergebnis bei beiden Gruppen auf der Freiberuflichkeit der Ärzte und mehr noch auf dem besonderen Verhältnis zwischen Arzt und Patient. Das System der vertragsärztlichen Versorgung sei „so ausgestaltet, dass der einzelne Vertragsarzt keine Aufgabe öffentlicher Verwaltung wahrnimmt“, heißt es in den Entscheidungsgründen. Er sei weder „verlängerter Arm“ noch ein „quasi ausführendes Organ hoheitlicher Gewalt“. Es seien auch nicht die Kassen, die einen Arzt als „Beauftragten“ auswählen und für bestimmte Aufgaben verpflichten. Vielmehr müssten die Krankenkassen akzeptieren, welchen Arzt sich ein Patient wählt. „Dieser wird vom Versicherten als ‚sein‘ Arzt wahrgenommen, den er beauftragt hat und dem er sein Vertrauen schenkt.“ Auch objektiv gesehen werde der Arzt „in erster Linie in dessen Interesse tätig“. Dass die ärztlichen Verordnungen in der Summe erhebliche Auswirkungen auf die Kassen haben, ändere daran ebenso wenig wie die gesetzliche Pflicht der Ärzte zu wirtschaftlichem Verhalten. Trotzdem stehe auch bei der Verordnung von Arznei- und Hilfsmitteln „die Bindung an den Patienten im Vordergrund“. Nach alledem sei den Gerichten nach derzeit geltendem Recht die Anwendung der Bestechungsparagrafen auf Ärzte „versagt“, so das Ergebnis des BGH. In einer Art Schlusswort äußern die Karlsruher Richter allerdings deutliches Verständnis für das Ansinnen von SPD, Grünen und Krankenkassen, das bisherige Strafrecht zu ändern. „Der Große Senat für Strafsachen verkennt nicht die grundsätzliche Berechtigung des Anliegens, Missständen, die – allem Anschein nach – gravierende finanzielle Belastungen des Gesundheitssystems zur Folge haben, mit Mitteln des Strafrechts effektiv entgegenzutreten“, heißt es in dem Beschluss. Entsprechende „Strafwürdigkeitserwägungen“ seien allerdings „allein dem Gesetzgeber vorbehalten“. //  Az.: GSSt 2/11 (Ärzte Zeitung)

Ökologischer Fußabdruck steigt (WWF): Der Mensch beutet die natürlichen Ressourcen der Erde gnadenlos aus. Immer mehr verdrängt er Tiere und Pflanzen und erobert ihre Lebensräume. Die Folgen sind Artensterben, Umweltkatastrophen, Überfischung, Wasserknappheit und

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Extremwetter. Lebt die Menschheit weiter wie bisher, benötigen wir bis zum Jahr 2030 zwei Planeten, um unseren Bedarf an Nahrung, Wasser und Energie zu decken. Bis zum Jahr 2050 wären es knapp drei. Das sind die Erkenntnisse des „Living Planet Report 2012“, einer zweijährig erscheinenden Studie zum Gesundheitszustand der Welt, die der WWF Mitte Mai vorgelegt hat. Um an aussagekräftige Daten zu gelangen, misst der Living Planet Report einerseits den Zustand der Ökosysteme unserer Erde durch Beobachtung der Bestände von 9.000 Populationen und fast 2.700 Arten von Säugetieren, Vögeln, Reptilien, Amphibien und Fischen. Der „ökologische Fußabdruck“ auf der anderen Seite gibt den Umfang der Beanspruchung der Ökosysteme durch den Menschen an. „Wir sägen am Ast, auf dem wir sitzen. Das Bevölkerungswachstum weltweit hält an und alle zusammen leben wir deutlich über unsere Verhältnisse. Wenn wir im Jahr 2050 neun Milliarden Menschen versorgen wollen, ist es dringend Zeit zu handeln“, warnt Eberhard Brandes, Vorstand WWF Deutschland. Der Living Planet Index dokumentiert den Rückgang der weltweiten Artenvielfalt um 30  % seit 1970, in tropischen Regionen durchschnittlich sogar 60  %. Besonders dramatisch ist der Verlust in den tropischen Flüssen und Seen – hier hat sich der Index um 70  % verschlechtert. „Die Ursachen für den Artenverlust sind die Zerstörung der Lebensräume vieler Tiere und Pflanzen, die Umweltverschmutzung, der Klimawandel und auch invasive Arten, die durch den weltweiten Verkehr in neue Regionen gelangen und heimische Arten verdrängen“, erläutert Brandes. Der ökologische Fußabdruck wiederum hat sich global seit 1966 verdoppelt und wächst weiter. Er beträgt heute 18 Milliarden globale Hektar (Gha) oder 2,7 Gha pro Person. Die Kapazität des Planeten beträgt aber gerade mal 12 Milliarden Gha oder 1,8  Gha/Person. Damit verbraucht die Menschheit 1,5-mal so viel natürliche Ressourcen, wie sich jährlich erneuern. Das ist vor allem den hohen CO2-Emissionen geschuldet. Der Kohlenstoff Fußabdruck hat als Einzelkomponente einen Anteil von 55  %. Dabei gilt: Je stärker entwickelt ein Land ist, desto höher ist sein Kohlenstoff-Fußabdruck. „Das Wachstum wohlhabender Staaten findet auf Kosten der ärmsten Länder statt, die häufig am meisten natürliche Ressourcen beisteuern und selbst am wenigsten verbrauchen. Natur muss endlich einen Preis haben und die natürlichen Ressourcen im internationalen Finanzsystem berücksichtigt werden. Wenn wir jetzt nicht handeln, wird das 21. Jahrhundert zu einem Jahrhundert der Umweltkatastrophen“, so Brandes. Die zehn Länder mit dem größten ökologischen Fußabdruck pro Kopf sind Katar, Kuwait, die Vereinten Arabischen Emirate, Dänemark, die USA, Belgien, Australien, Kanada, die Niederlande und Irland. Deutschland liegt auf Platz 30. Ein US-Amerikaner verbraucht durchschnittlich vier Planeten, ein Deutscher etwa 2,5 und ein Indonesier nur 0,7. Anders ausgedrückt: Die wohlhabendsten Länder konsumieren im Schnitt dreimal so viel wie Länder mit mittlerem Wohlstandsniveau und fünfmal so viel wie Länder mit niedrigem Wohlstandsniveau. Der Living Planet Report wird gemeinsam mit der Zoologischen Gesellschaft von London (ZSL) und dem Global Footprint Network (GFN) alle zwei Jahre erstellt. Neuer Partner der 2012-Ausgabe ist die ESA (European Space Agency), deren Astronaut André Kuipers als WWF-Botschafter den Zustand der Erde vom Weltraum aus beobachtet. //

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Termine

FVDZ - Landesverband Berlin Juni 2012

Treffen der Bezirksgruppe 3 Dienstag, 26. Juni 2012, 19.30 Uhr Restaurant „Macedonia“, Hans-Sachs-Str. 4f, 12205 Lichterfelde Juli 2012

Stammtisch der Bezirksgruppe 2 Montag, 9. Juli 2012, 20.00 Uhr „Alte Fleischerei“, Mahlerstr. 12 (Ecke Bizetstr.), 13088 Berlin August 2012

LANDESVERSAMMLUNG Freitag, 17. August 2012, 16.00 Uhr Restaurant „Löwenbräu am Gendarmenmarkt“, Leipziger Str. 65, 10117 Berlin-Mitte Die persönliche Einladung an alle Mitglieder erfolgt schriftlich. 38 6 2012


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Politik

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Darf es etwas mehr sein?

von Dr. Michael Dreyer

Anfang Mai hatten die GKV-Spitzenfunktionäre wieder eine grandiose Idee, die von der Boulevardpresse begierig aufgenommen wurde: Die Patienten müssen vor den bösartigen, geldgierigen Zahnärzten geschützt werden! Diese wagen es doch tatsächlich, für Leistungen, die eben diese gesetzlichen Krankenkassen nicht bezahlen, Geld zu verlangen. Aus diesem Grund sollen nun alle Zahnarztrechnungen, inklusive des privat liquidierten Teiles routinemäßig durch die gesetzlichen Krankenkassen geprüft werden. Gefordert wird außerdem, das für den Privatanteil der Patienten auch schnell noch eine eigene neue Gebührenordnung geschaffen wird, damit die GKV auch für diesen, von ihr nicht bezahlten Teil, die Preise festlegen und kontrollieren kann. Das Personal ist aufgrund von Fusionen mit bankrotten Krankenkassen da und muss beschäftigt werden. Neue Aufgaben unter dem Deckmantel des Patientenschutzes sind hier hilfreich. Bei Milliarden Überschüssen in 2011, die Patienten und Arbeitgeber an Beiträgen eingebracht haben, aber über Budgets den Ärzten und Zahnärzten für Ihre Leistungen vorenthalten werden, können die Krankenkassen mit solchen Forderungen nur noch ablenken. Alle im Gesundheitswesen Beschäftigten wissen um die Hintergründe: Um ihre Kosten zu sparen haben die Krankenkassen in der Vergangenheit und mit Hilfe des Gesetzgebers den GKV Katalog immer weiter zurückgefahren und damit den Eigenanteil der Patienten erhöht.

Die meisten können sich sicher noch an die Prothetikabsenkung vor einigen Jahren erinnern, mit deren Hilfe auf Kosten der Zahnärzte zusätzliche Einsparungen für die Krankenkassen erzielt wurden. Das damals mit Zustimmung der GKV installierte Festzuschusssystem war politisch gewollt und sollte den Patienten Zugang zu Leistungen verschaffen, die die Kassen nicht bezahlen wollten oder konnten. Diese Leistungen wurden und werden völlig transparent und nach entsprechender medizinischer und Kostenaufklärung des Patienten über die Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) abgerechnet. Diese Gebührenordnung wird ebenfalls vom Gesetzgeber erlassen und unterliegt genau beschriebenen Regelungen. Und selbstverständlich kann jeder Patient diese GOZ Rechnung durch die dafür zuständigen Zahnärztekammer oder durch die unabhängige Patientenberatung (UPD) prüfen lassen. Welcher Zweck steckt hinter den eigentlich sinnlosen Forderungen der GKVen? Zum einen kann es nie schaden, am vorhandenen und durch Umfragen belegten, positiven Image der Zahnärzte zu kratzen. Und es darf noch etwas mehr sein. Denn mehr Kontrollmacht in den Händen der Krankenkassen bedeutet zu guter Letzt auch den Einstieg in eine Einheits- oder Bürgerversicherung. Gegen diese Entmündigung von Patienten und Behandler müssen wir uns wehren. Der Freie Verband tut dies mit Veröffentlichungen, in Schreiben und Gesprächen mit Politikern und mit pressewirksamen Aktionen. Was können Sie und ich in unseren Praxen tun? Wir klären unsere Patienten ausgiebig über die medizinischen Leistungen und ihren finanziellen Eigenanteil auf. Warum klären wir sie nicht auch über ihre Versicherung auf? Mit zwei Sätzen mehr können wir darauf hinweisen, das die Krankenkasse des Patienten meist nur den kleinsten Teil der Rechnung übernimmt, dabei die Leistung für den Patienten verringert hat und trotz hoher Gewinne immer höhere Beiträge verlangt. Wenn man dann noch bedenkt, dass der Punktwert der GOZ seit vierundzwanzig Jahren nicht angehoben wurde … dann kann ich aus vollem Herzen sagen: Ja, hier dürfte es etwas mehr sein. Ich werde in Zukunft intensiver über die Versicherungen mit meinen Patienten sprechen. Machen Sie mit. //

Bild: Chris Beck / pixelio.de

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Politik

... der werfe den ersten Stein. oder wer bezahlt die Anwaltskosten? von Dr. Jürgen Gromball

Freiberuflich fair, verlässlich kollegial, sachbezogen und vertrauenswürdig. So ist unser Umgangsstil mit Kollegen. So erhoffen wir uns auch das Verhalten anderer Kollegen untereinander. Differenzen möglichst in der Kollegenschaft zu klären, ohne immer wieder den Gerichtsweg zu beschreiten oder die Senatsaufsicht anzurufen. Nun wird dem Freien Verband seitens der Opposition vorgeworfen, die Steigbügelhalter der Funktionäre aus dem Verband der Zahnärzte von Berlin zu sein. Wir würden die „Machenschaften“ dieser „Kriminellen“ decken, ihnen die „Macht“, also die Mehrheiten erhalten. Abgesehen von der Absurdität dieser Behauptungen zeugt diese Ansicht von wenig Einblick in die geschichtliche Entwicklung des Berliner Berufsstandes. Nach der Trennung des Freien Verbandes vom Verband der Zahnärzte von Berlin im Oktober 1990 haben gerade wir im Freien Verband erfahren, was Opposition bedeutet. Über Jahre war jeder Freiverbändler eine Persona non grata und jeder Vorschlag, der von uns kam, per se schlecht. Damals waren sich alle anderen Verbände insbesondere BUZ, Fraktion Gesundheit, DAZ und andere darüber sehr einig. Unsere damalige Arbeit als Opposition war jedoch im Gegensatz zur gegenwärtigen nicht dem schnellen vordergründigen Erfolg geschuldet. Im Vordergrund standen Sachthemen in politischer Betrachtungsweise mit dem Blick über den Tellerrand der Berliner Landesgrenzen hinaus. Dadurch, und nicht mit „Schuhe putzen“ und „Steigbügel halten“ haben wir uns einen Ruf erarbeitet, der uns als verlässlichen Partner mit Realitätssinn und Beharrlichkeit dastehen lässt. Den „Steigbügelhalter“ hat der Verband der Zahnärzte nicht mehr nötig, was ebenso die Grundlage einer seit 1999 währenden Koalition in der Kammer ist.

starken Kürzungen der Honorare vieler Kollegen. Durch alle Instanzen bekämpft wurde der Berliner HVM letztendlich als richtig beurteilt. Die Mitglieder der sogenannten Klagegemeinschaft waren wohl mehrheitlich (noch) nicht bereit, die Realitäten der Budgetierung (seit 1993!) zu akzeptieren – oder sie wollten es nicht. Steht man auf dem Standpunkt, dass Einschränkung und Maßhalten nur für die anderen gilt und man seine eigenen Honoraransprüche zu Lasten der Allgemeinheit ohnehin einklagen wird, dann geht man eben in die Vollen. Bitte?! Bevor die ersten gleich aufschreien: Wenn man eine gerichtliche Klärung zu unterschiedlichen Rechtsauffassungen sucht, dann ist das völlig in Ordnung. Man geht aber auch davon aus, dass sich die Beteiligten anschließend an den Richterspruch halten, auch nach dem Weg durch die Instanzen bis zur höchstrichterlichen Entscheidung. Nur fehlt vermutlich einem Teil der ehemaligen Klagegemeinschaft die Erkenntnis. Anders kann es nicht sein! Wer nicht erkennt, dass nicht die KZV die Budgetierung erfunden hat, dass nicht Husemann und Pochhammer bestimmen, wer über den HVM und die staatlich verordnete Mangelverwaltung wie stark eingeschränkt wird, der hat noch nicht viel begriffen. Schwierige Zeiten machen erfinderisch. Manche von uns tun sich zusammen und versuchen Synergien zu nutzen. Andere arbeiten einfach immer mehr und gleichen dadurch Einbußen aus. Die nächsten Kollegen ergeben sich ihrem Schicksal und hadern mit der ganzen Welt. Nur wenige beginnen aggressiv und blindwütig gegen jeden zu handeln, der ihnen (vermeintlich) im Wege steht.

Wir weigerten uns damals den Verband der Zahnärzte zu kujonieren, weil wir eine auf Personen orientierte Politik von IUZB, BUZ und Fraktion Gesundheit nicht mitmachen wollten. Aus diesem Muster haben sich viele leider noch immer nicht befreit. Nehmen wir als Beispiel die Strafverteidigerkosten in der KZV und ihre Erstattung. Ein zweifelhafter Vorteil des Älterwerdens ist, dass man viele Sachen miterlebt hat und nicht alles vergessen konnte.

Es gehört nicht viel Mut dazu, gegen die eigenen Kollegen zu agieren, die in der zahnärztlichen Selbstverwaltung Ämter bekleiden, vor allem, wenn man sich nur revanchieren will. In diesem Fall nutzt man eben den Deckmantel der Standespolitik, ist gegen alles, bietet aber selbst keinerlei Alternativen. Man tobt sich aus in Formalitäten, freut sich an Tagesordnungspunkten, die man absetzen kann – nur damit die Arbeit gestört wird. Bei Gesprächen merkt man schnell, dass es immer nur um Personen geht, nie um die Sache. Mitarbeit wird immer gefordert, doch meist dazu genutzt, Informationen zu sammeln, die danach in persönlichen Verfahren vor Gericht ausgenutzt werden können.

Erinnern wir uns an die Zeit um 1997. Der damalige, durch gesetzliche Budgetierung erforderliche HVM führte zu relativ

Kommen wir noch einmal auf die Geschichte mit den Anwaltskosten zurück. Wie kam es denn dazu, dass sie überhaupt ange-

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fallen sind? Führende Köpfe der ehemaligen Klagegemeinschaft haben, nachdem sie ihr Ziel bei der KZV-Wahl 2004 nicht durchsetzen konnten (Cornehlsen in den Vorstand), gegen den gesamten ehrenamtlichen Vorstand der KZV Strafanzeige wegen Veruntreuung gestellt. Das war Ende 2005. Daraufhin kam das Landeskriminalamt in die KZV und beschlagnahmte Berge von Akten. Damit einher gingen Befragungen auch der Mitarbeiter der KZV und der Geschäftsführung. Das Ergebnis dieser Arbeit war ein Ermittlungsbericht, der später über dubiose Quellen an eine große Öffentlichkeit und an Medien gelangte, obwohl er seitens des LKA gar nicht für eine Veröffentlichung vorgesehen war. Darin enthalten sind sowohl Fehler bei der Abrechnung von Sitzungsgeldern und Reisekosten, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bereits korrigiert waren, als auch Fehler in der Betrachtung und Auslegung durch die Ermittler. Obwohl sich vieles aus diesem Bericht bereits nach der ersten Stellungnahme klären ließ, steht es im LKA-Bericht als „vermuteter Schaden“. Die so „ermittelte“ Gesamtsumme von ca. € 65.000,00 erscheint hoch. Vor dem Hintergrund des geprüften Zeitraumes von 5  Jahren und der Dauer der Ermittlungen von ebenfalls 5  Jahren sollte man bedenken, dass es bei den Ermittlungen nicht allein um Husemann und Pochhammer ging, sondern um den kompletten sechsköpfigen ehrenamtlichen Vorstand und dazu noch etliche weitere Kollegen (insgesamt ca. 20 Personen), die für die KZV Berlin ehrenamtlich tätig waren. Husemann und Pochhammer übernahmen damals die Verantwortung für alle Ehrenamtlichen und ließen sich natürlich anwaltlich vertreten. Eine zweite Strafanzeige kam etwas später hinzu, denn andere Vertreter der Opposition wollten auch am Sturz der Kollegen teilhaben. Hintergrund der anwaltlichen Vertretung auf Kosten der Körperschaft ist, dass die KZV oder auch die Kammer für ihren Vorstand eine Fürsorgepflicht auch in Strafverfahren hat, die die Amtsführung betreffen, solange das Gericht keine Schuld oder grobe Fahrlässigkeit konstatiert hat. Ohne dies wäre es gar nicht möglich, Ämter ohne das Risiko des persönlichen finanziellen Ruins auch durch ungerechtfertigte Anklagen zu übernehmen. Schnell wurde jedoch klar, dass der Versicherungsschutz nicht ausreichend war und dieser nicht für Verteidigerkosten während eines Ermittlungsverfahrens in Anspruch genommen werden konnte. Erst wenn es zur Anklage durch die Staatsanwaltschaft gekommen wäre, hätte die D&O Versicherung zahlen müssen. Der Vertrag wurde daraufhin gekündigt und ein neuer abgeschlossen – der für den eingetretenen Versicherungsfall jedoch nicht nutzbar war. Husemann und Pochhammer befragten wegen der Kostenübernahme durch die KZV die damalige Vertreterversammlung. Die war als Kompromiss zwischen „eigenes Risiko“ und Vollübernahme ohne Hinterfragen der Situation mehrheitlich der Meinung, dass die beiden zunächst die Kosten verauslagen sollten. Für den Fall, dass sich in der Folge herausstellen sollte, dass die Vorwürfe ohne Schuldfeststellung eines Gerichtes bleiben, wurde die Kostenerstattung in Aussicht gestellt. Nun, nach vielen Jahren wurde das Verfahren eingestellt, ohne Schuldspruch, ohne Auflagen, ohne Bestrafung. Und das, obwohl verschiedentlich versucht wurde, die Ermittlungen zu beeinflussen und Vorverurteilungen in den Medien zu inszenieren. Eine Situation, die auch bis in die Familien der Kollegen wirkte.

sicht zu beeinflussen, damit diese der VV vorschreiben würde, die folgerichtig zu beschließende Kostenerstattung zu verweigern. Die Stellungnahmen der Senatsverwaltung waren jedoch nicht so eindeutig. Daraufhin wurde wieder der Senat angerufen, damit das Geld zurückgefordert werden sollte. Man könnte es auch so formulieren: Wenn ich keine Mehrheiten in dem Organ der verfassten Vertragszahnärzte erziele, dann lasse ich meine Interessen über die Senatsbehörden durchsetzen, zumal die öffentliche Meinung durch gänzlich anders gelagerte Vorgänge bei den Kassenärzten voreingenommen und der Druck auf die Senatsbürokratie erheblich war. Der neue Senator musste seinerseits Durchsetzungskraft demonstrieren – Ergebnisse waren gefragt. Nun kam es endlich zu einem klärenden Gespräch zwischen der Senatsverwaltung, der Vertreterversammlungsleitung, dem Hauptausschuss, der Geschäftsführung und dem Vorstand der KZV. Hier konnten verschiedene Unklarheiten ausgeräumt werden. In der Folge bedurfte es für eine abschließende Äußerung der Senatsverwaltung nicht nur verschiedener Unterlagen, die zur Verfügung gestellt wurden, sondern auch die vorherige Lösung der ärztlichen Problematik. Daraufhin hat sich die Senatsverwaltung positioniert. In der Vertreterversammlung am 11. Juni 2012 erklärten die Kollegen Husemann und Pochhammer, dass sie zur Befriedung der Situation und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht 10  % der Kosten an die KZV Berlin zurückzahlen würden. Diese Erklärung wurde von vielen wohlwollend zur Kenntnis genommen. Natürlich nicht von allen, manchen war es wieder zu wenig, sie wollten dieses Angebot verhandeln. Schade, dass gerade einer der besonders erfahrenen Vertreter, Ermittlungsakten mit Urteilssprüchen verwechselt und sich als Moralapostel präsentierte. Ich bin der Meinung, dass wir alle fair miteinander umgehen sollten. Mehrheiten und damit auch Richtungskompetenz muss man sich erarbeiten. Es kann nicht erwartet werden, dass dies dadurch erreicht wird, dass man andere öffentlich desavouiert, ihren Ruf schädigt oder sie finanziell ruiniert. Und der Freie Verband? Wir werden von den wenigen Spaltpilzen sicherlich wieder als Steigbügelhalter verunglimpft, obwohl wir lediglich auf unemotionale Weise die Faktenlage berücksichtigen und einfach zu unserem Wort stehen. Die Angelegenheit könnte schließlich nach über 7 Jahren zu einem versöhnlichen Ende kommen, da auch die Senatsverwaltung, sowohl vor als auch nach der VV, signalisiert hat, es so zu akzeptieren. Wenn da nicht der unermüdliche Argwohn einiger gegenüber den eigenen Kollegen wäre ... //

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Hotline 0180 3 100311

Die aktuelle Vertreterversammlung musste jetzt entscheiden, ob die Kosten für die Anwälte angemessen sind und ob sie erstattet werden sollten. Plötzlich wurde erneut versucht, die Senatsauf-

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Politik

RECHTSSICHERHEIT IM VERSORGUNGSWERK – auch ohne die Stimmen der Opposition! Dieser Artikel ist ein gemeinsames Statement des FVDZ Berlin & des VdZB

Auch wenn das Urteil im Rechtsstreit zwischen Ärztekammer und Senat die Zahnärztekammer primär nicht betrifft, so hat es trotzdem Auswirkungen auf die Zahnärztekammer und unser Versorgungswerk. Gemeinsam mit den Vertretern aus Brandenburg und Bremen konnte durch die Stimmen der Vertreter des Freien Verbandes und des Berliner Verbandes am 21. März 2012 die notwendige Satzungsänderung auf den Weg gebracht werden. Wieder einmal haben es die Vertreter der Liste Kampmann (bestehend aus IUZB, BuZ, Fraktion Gesundheit ...) in der Vertreterversammlung unseres Versorgungswerkes geschafft zu zeigen, dass sie zu einer wirklichen Verantwortungsübernahme nicht bereit sind. Die von Aufsichts- und Verwaltungsausschuss erarbeiteten Änderungen der Satzung basieren auf der aktuellen Rechtsprechung zur Spiegelbildlichkeit und Diskontinuität (siehe auch Website des VZB), um die Rechtssicherheit unseres Versorgungswerkes zu bewahren. Wenngleich Anregungen der Opposition aufgenommen wurden, konnten sich die Kollegen nicht durchringen der Satzungsänderung zuzustimmen. Ein Schelm wer vermutet, dass dies eine Blockadehaltung sein könnte, um sich in Klageverfahren gegen das Versorgungswerk ggf. eine bessere Ausgangsbasis zu verschaffen. Es wurde in den Ausführungen sogar

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dargestellt, dass auch der Rechtsauffassung der Senatsaufsicht, welche mit der Auffassung der das VZB beratenden Rechtsanwaltskanzlei überein stimmt, nicht gefolgt werden kann. Wir verschweigen natürlich nicht, dass bei den nicht elementaren (aber auch wichtigen) Beschlüssen Einstimmigkeit erzielt werden konnte. Dies gilt insbesondere bei den nunmehr beschlossenen Antikorruptionsrichtlinien, die richtungsweisend auch für andere Einrichtungen sein können und wesentliche Vorschläge von allen Fraktionen enthalten. Noch in diesem Jahr ist die Wahl für die Delegiertenversammlung der Zahnärztekammer Berlin. Nach den Grundsätzen der Spiegelbildlichkeit ist diese Wahl auch für die Zusammensetzung des Berliner Teils der Vertreterversammlung des Versorgungswerkes maßgeblich. Zeigen Sie mit uns Verantwortung und wählen Sie die Listen des Berliner Verbandes und des Freien Verbandes. Wir, der Freie Verband Deutscher Zahnärzte und der Verband der Zahnärzte von Berlin wollen auch in den nächsten vier Jahren als Team die Geschicke unseres Versorgungswerkes weiter erfolgreich leiten. Unterstützen Sie uns dabei durch die Teilnahme an der Wahl zur Delegiertenversammlung der ZÄK Berlin, denn die Opposition gehört dahin, wo sie ist, in die Opposition. Da kann gemeckert werden ohne Verantwortung übernehmen zu müssen. Höchstens für die Kosten der Anwälte, denn auf dringendes Anraten des Gerichtes musste der von der Liste Kampmann gestellte Antrag auf Erlass eines Eilbeschlusses gegen die notwendige Information der Mitglieder des VZB zurückgenommen werden. Die Beschwerde der Liste Kampmann bei der Aufsicht, die Vertreterversammlung des VZB sei nicht legitim im Amt, verursachte eine Legitimitätsprüfung und damit eine Verschiebung der aufsichtsrechtlichen Bewilligung der Renten- / Anwartschaftsdynamisierung sowie natürlich Kosten für einen Gutachter. Inzwischen wurde die Beschwerde zurückgewiesen und die Dynamisierung in Kraft gesetzt. //

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Genfer Deklaration des Weltärztebundes Bei meiner Aufnahme in den ärztlichen Berufsstand gelobe ich feierlich mein Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen. Ich werde meinen Lehrern die schuldige Achtung und Dankbarkeit erweisen. Ich werde meinen Beruf mit Gewissenhaftigkeit und Würde ausüben. Die Gesundheit meines Patienten soll oberstes Gebot meines Handelns sein. Ich werde alle mir anvertrauten Geheimnisse auch über den Tod des Patienten hinaus wahren. Ich werde mit allen meinen Kräften die Ehre und die edle Überlieferung des ärztlichen Berufes aufrechterhalten. Meine Kolleginnen und Kollegen sollen meine Schwestern und Brüder sein. Ich werde mich in meinen ärztlichen Pflichten meinem Patienten gegenüber nicht beeinflussen lassen durch Alter, Krankheit oder Behinderung, Konfession, ethnische Herkunft, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, politische Zugehörigkeit, Rasse, sexuelle Orientierung oder soziale Stellung. Ich werde jedem Menschenleben von seinem Beginn an Ehrfurcht entgegenbringen und selbst unter Bedrohung meine ärztliche Kunst nicht in Widerspruch zu den Geboten der Menschlichkeit anwenden. Dies alles verspreche ich feierlich und frei auf meine Ehre.

Die Genfer Deklaration (häufig auch als Genfer Gelöbnis bezeichnet) wurde im September 1948 auf der 2. Generalversammlung des Weltärztebundes in Genf, Schweiz verabschiedet. Sie soll eine zeitgemäße Version des Eid des Hippokrates darstellen und wurde mehrfach revidiert (1968, 1983, 1994, 2005 und 2006). Quelle: Wikipedia

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Lückenfüller 2.0 – Nachwuchsarbeit des FVDZ im Notfallmanagement und Berufskunde von Dr. Florian C. Sachs

Mittlerweile ist es schon Tradition, dass der Freie Verband Deutscher Zahnärzte einen Cardio-Pulmonalen-Reanimationskurs an der Zahnklinik durchführt, da ein solcher Kurs nicht zum Ausbildungsinhalt des Zahnmedizinstudiums an der Charité gehört. Das ein solcher Kurs in die Ausbildung eines Zahnarztes gehört, steht dabei außer Frage. In diesem Jahr fanden am ersten Juniwochenende sogar zwei Kurse statt, an denen insgesamt 66 Studierende aus dem 6. und 7. Semester teilgenommen haben. Wie auch in der Vergangenheit waren die Referenten Ärztin Dr. Spohn-Königer und der Arzt und Zahnarzt Dr. Heribert Königer. Das Feedback der Studierenden über die Veranstaltung war sehr positiv, denn die Königers machen diese Kurse bereits seit Jahren und bringen den Stoff immer sehr lebendig rüber. Einen großen Teil der Kurszeit nimmt das praktische Üben ein, welches einige Highlights parat hält, die man normalerweise so nicht geboten bekommt, z. B. die endoossäre Medikation (boneinjection), inverse Intubation mit endobronchialer Medikation, Übung mit dem Defibrillator oder Koniotomie mit und ohne retrograder Intubation. Wer glaubt, derartige Inhalte gehörten nicht in einen solchen Kurs, der irrt gewaltig, denn schließlich orientieren sich die Referenten an den modernen Richtlinien zum Notfallmanagement. Insbesondere bei dem Thema Defibrillator haben die Studierenden völlig zu Recht nachgefragt, ob denn an der Zahnklinik ein „Defi“ vorhanden sei und wenn ja, wo der zu finden sei. Es hat sich heraus gestellt, dass mehr als ein „Defi“ vorhanden sein sollte, aber niemand weiß, wo diese zu finden sind. Von den Königers kam die Aussage, dass ein „Defi“ auch von Laien bedienbar sein müsse, was es sinnvoll erscheinen lässt, ein solches Gerät gut und schnell erreichbar aufzuhängen. Nach vielem Hin und Her, einigen Diskussionen fand in diesem Semester wieder eine Berufskunde-Vorlesung statt. Zur allgemeinen Erinnerung, drei Jahre – also sechs Semester – lang gab es diese Vorlesung nicht an der Charité, obwohl sie seitens der Approbationsordnung verpflichtend vorgesehen ist. Auch sei daran erinnert, dass die Hochschulen sehr wenig bis nichts am Lehrplan geändert haben, um die veränderten Ansprüche an die „Berufsfertigkeit“ ihrer Absolventen zu unterstützen. Da wird zwar außerhalb der Elfenbeintürme viel von Unternehmertum, psychologischer Gesprächsführung und Personalmanagement geredet, für die Universitäten scheint es allerdings nebensächlich oder gar unwichtig zu sein, ob die frisch approbierten Zahn-

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ärzteInnen ihr gerade erworbenes Fachwissen in den wirtschaftlichen Ruin setzen oder nicht. Daher hatte sich der Freie Verband vor zwei Jahren dazu entschlossen, diese Lücke zu füllen und diese Pflichtveranstaltung zu übernehmen. Wir wollten damit verhindern, dass die Studierenden bei der Anmeldung zum Examen eine Vorlesung als gehört angeben, die gar nicht angeboten worden war. In diesem Jahr wurde nun erstmals wieder Berufskunde im Auftrag der Fakultät und mit der Unterstützung der zahnärztlichen Kollegen der beiden großen Berufsverbände in Berlin (FVDZ & VZB) und ihrer Funktionsträger in Kammer, KZV und Versorgungswerk durchgeführt. Ich glaube fest daran, dass sich diese Vorlesung nun wieder etablieren wird und wie ich gehört habe, sogar jedes Semester. Damit sollte gesichert sein, dass derartige Ausfälle von Lehrinhalten so nicht mehr vorkommen. Es bleibt aber eindeutig festzuhalten: Nur der Berufskundeanteil dieser Vorlesung findet nun wieder statt. Den Anteil „Geschichte der Medizin unter besonderer Berücksichtigung der Zahnheilkunde (siehe Approbationsordnung für Zahnärzte § 36 Abs. 1 a) ist nach wie vor nicht im Lehrplan vorgesehen. Auch eine ähnlich lautende Vorlesung, die als freiwilliges Angebot für die Vorklinik angeboten wird, erfüllt die Anforderung der Approbationsordnung nicht. Und noch etwas: In den zwei Jahren, in denen sich nur der FVDZ um die Berufskunde gekümmert hat, haben wir einige Erfahrungen machen können, die uns gerade bei den Themen Standespolitik und Freiberuflichkeit vom klassischen Frontalunterricht haben abkommen lassen. Denn aus unserer Überzeugung heraus sind diese Themen sehr lebendig und sollten ebenso lebensnah vermittelt werden, wenn man junge Kollegen dafür begeistern möchte. Dabei ist es etwas schade, dass diese Erfahrungen bisher nicht in die „neue“, alte Berufskundevorlesung einfließen konnten. Sehr positiv war bei der Veranstaltung, dass auch die BZÄK in Form von Prof. Dr. Österreich integriert wurde, der wie gewohnt sehr lebensnah und authentisch referierte. Es scheint, als hätten die Universitätsprofessoren heute selbst keinen ausreichenden geschichtlichen Einblick in ihr Fach und sind mit den berufspolitischen Aspekten der Zahnheilkunde eher kaum bis gar nicht vertraut. Ich hoffe inständig, dass die Berufskunde Veranstaltung in Zukunft bereits die Aufmerksamkeit an der Uni erhält, die ihr nach dem Examen sowieso unweigerlich geschenkt werden muss. //

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Willkommen im Freien Verband – Begrüßungsabend in der Heidelbeere von Dr. Florian C. Sachs

Am Mittwoch, dem 12. Juni fand der schon traditionelle Begrüßungsabend für die Neumitglieder im FVDZ in der „Heidelbeere“ statt. Ab 17.30 Uhr hatte der FVDZ Landesverband Berlin seine studentischen Neumitglieder zu Speis, Trank und Gesprächen in das Lokal am Heidelberger Platz in der Nähe der Zahnklinik eingeladen. Leider konnten viele jungen Kolleginnen und Kollegen aus dem 6. Fachsemester wegen einer Klausur am folgenden Tag nicht teilnehmen, so dass ca. 20 Studenten aus dem siebten Semester dabei waren. Begrüßt wurden sie von den Kollegen Jürgen Gromball, Marko Milicevic, Lars Eichmann und Florian Sachs aus dem Landesvorstand sowie den Kollegen Juliane Gnoth und Ingmar Dobberstein aus dem Kammervorstand. Natürlich war auch die gute Seele unserer Geschäftsstelle, Frau Feldmann mit dabei. Das Essen war hervorragend, die Getränke natürlich frei, was will man mehr? Der Landesvorstand hat die Gelegenheit wahrgenommen, den FVDZ und seine Ziele darzustellen und zu erläutern, wie wich-

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tig ein standespolitisch interessierter Nachwuchs für den zahnärztlichen Beruf und seine Entwicklung ist und wie wichtig das Fördern und die Unterstützung dieses Nachwuchses für den FVDZ deshalb ist. Auch hat der Landesverband auch sein seit Jahren existierendes Patenschaftsprogramm vorgestellt. Im Lauf des Abends ergaben sich für unsere Nachwuchskollegen vielfache Möglichkeiten, vor allem auch mit unseren jüngeren Vorstandskollegen Juliane, Marko, Ingmar und Lars ins Gespräch zu kommen. Die meisten Teilnehmer blieben dann noch für das EM-Spiel Holland gegen Deutschland, welches in der Heidelbeere auf einem Großbildfernseher angeschaut werden konnte. Der Abend fand so neben vielen interessanten Gesprächen auch noch ein begeistertes Fußballerlebnis, was durch die Generationen hinweg als gelungen und überaus angenehm empfunden wurde. Willkommen im Freien Verband! //

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FVDZ – Klausurtagung 2012 von Anke Feldmann

Die jährliche Klausurtagung des Landesverbandes Berlin fand vom 30. März bis 01. April 2012 im Ressort Schwielowsee in Petzow/Werder statt. Wie immer wurden alle ehemals und derzeit aktiven Mitglieder persönlich eingeladen. Dazu gehören sowohl der geschäftsführende und erweiterte Landesvorstand, die Freiverbändler in den Kammer- und KZV-Vorständen sowie im Verwaltungsausschuss des Versorgungswerkes. Mit dabei waren auch einige junge Kolleginnen und Kollegen, die für reichlich frischen Wind sorgten.

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Alle Jahre findet die Anreise im Laufe des Freitags statt. Wer Lust und Zeit hat, geht ins Schwimmbad und die Sauna, lässt sich im Wellnessbereich vielleicht durch eine Massage verwöhnen und nutzt die Möglichkeit zum ungezwungenen Gespräch mit den Kollegen. Um 19 Uhr wird gemeinsam zu Abend gegessen und der Abend klingt in lockerer Runde aus. Nicht so dieses Mal. Nach dem Abendessen wurde schon die erste, fast dreistündige, Sitzung abgehalten. Nach relativ kurzer Nacht wurde dann am Samstag in der Zeit von 10–18 Uhr mit nur einer kurzen Mittags-

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Aus dem Verband

und Kaffeepause weiter gearbeitet. Die Tagesordnung war sehr umfangreich. Begonnen wurde mit dem Thema Stellungnahme des Landesverbandes zur Zahlung der Rechtsanwaltskosten der KZV für die damals ehrenamtlich tätigen Vorstände der KZV.

Unser schönes Brandenburg wird auch weiterhin Ziel kommender Klausurtagungen sein. Und wir freuen uns sehr, dass es dem Einen oder Anderen gelingt, die Familie zu überreden, sich der schönen Landschaft (Fahrräder sind z. B. immer ausleihbar) oder des bequemen Wellnessbereiches zu erfreuen. Ein sehr herzliches Dankeschön an alle!!! Denn nicht nur ihre private Freizeit opfern unsere engagierten Mitglieder für die politische Arbeit in ihrem Verband, sondern bezahlen das Ganze auch noch aus der eigenen Tasche. Aber an dieser Stelle sei auch allen anderen Mitgliedern herzlich gedankt, die mit ihrem monatlichen Mitgliedsbeitrag die Arbeit des Bundesund Landesverbandes unterstützen. An dieser Stelle laden wir sie daher schon einmal herzlich zur jährlichen Landesversammlung der Berliner FVDZ-Mitglieder am 17. August im „Löwenbräu“ ein. Hier werden wir ausführlich über die Themen der Klausur­ tagung und der bevorstehenden Jahreshälfte informieren und diskutieren. Wir freuen uns auf Sie. //

Weiter ging es dann unter anderem mit den Tagesordnungspunkten Akademisierung der Heilund Hilfsberufe, Nachwuchsarbeit, Facebook, Berlin aktuell, und zu guter Letzt der diesjährigen Wahl der Zahnärztekammer Berlin. Es war genug Zeit, die Themen ausführlich zu beleuchten und zu diskutieren. Und alle Teilnehmer waren sich einig: Genau aus diesem Grunde wird der Freie Verband weiterhin seine Klausurtagungen ein Mal im Jahr übers Wochenende in netter Atmosphäre abhalten. Hier ist Zeit, sich kritischer Themen anzunehmen, und was auch wichtig ist, mit den Kolleginnen und Kollegen am Abend Fachliches oder Privates zu besprechen. Dafür reicht die Zeit in den quasi monatlichen Vorstandssitzungen einfach nicht aus.

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Fortbildung

4. Internationaler CAMLOG Kongress

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Implantologie und festliche Stimmung in den Schweizer Bergen Der 4. Internationale CAMLOG Kongress, der Anfang Mai in Luzern stattfand, bot Wissenschaft, Praxis und Event auf buchstäblich höchstem Niveau. Die Workshops und gleich zwei glanzvolle Partys fanden in spektakulären Locations hoch über dem Vierwaldstätter See statt. Auch die Mischung von Wissenschaft und Praxis kam bei den mehr als 1.300 Teilnehmern im Publikum sehr gut an. Neben einem spannenden Überblick zum Stand der Forschung gab es jede Menge praxisnahe Tipps und Diskussionen. Der Kongress war bei strahlendem Wetter mit vier Workshops eröffnet worden. Mit Gondeln ging es auf den über 2.100 Meter hohen Pilatus, mit spektakulärem Panoramablick auf 70 Alpengipfel. Die Workshops zum Thema Weichgewebsmanagement waren mit 160 Teilnehmern komplett ausgebucht. Wieder gab es eine gelungene Mischung aus Praxis und Wissenschaft, wahlweise auf Deutsch oder Englisch. Das Vortragsprogramm im großartigen Kultur- und Kongresszentrum Luzern war konsequent durchkomponiert. Nach der Eröffnung mit klassischer Musik präsentierten renommierte Referenten aus Wissenschaft und Praxis Daten und Fakten zu den Themenbereichen: · Neues zu Implantat/Abutment-Verbindungen. · Klinische Langzeitergebnisse mit Platform-Switching. · Der demographische Wandel und die zunehmend alternden Patienten. · Aktuelle Trends in der digitalen Zahnheilkunde. · Expertenrunde mit „komplizierten“ Fällen/Patienten inkl. angeregter Podiumsdiskussion. Zum Thema Weiterbildung wurde mit CamlogConnect ein interessantes Konzept vorgestellt. Auf www.camlogconnect. com finden Zahnärzte, Studierende, Zahntechniker und Wissenschaftler umfassende, praxisbezogene Informationen zur Implantologie und Chirurgie. Mitglieder haben kostenlosen Zugriff auf Schulungsvideos, Fallberichte und Diskussionsforen sowie die Möglichkeit, eigene Fallberichte hochzuladen.

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Wie sich in der abschließenden Teilnehmerbefragung herausstellte, wurde die Verbindung zwischen den wissenschaftlichen Inhalten des Kongresses und den praktischen Themen als besonders gelungen und lehrreich angesehen. Und damit auch das „social networking“ nicht zu kurz kam, hatte CAMLOG gleich zweimal zu fetzigen Partys am Rigi-Gipfel gebeten. Dort erwartete die Gäste pure eidgenössische Tradition mit Alphornbläsern, Fahnenschwingern, Trachtengruppe, Käse, Schokolade und vielem mehr. Die Partys unter dem Motto „Let’s rock the Alps“ brachten den Rigi mit angesagten Live-Bands zum Beben. Getanzt wurde bis tief in die Nacht. Der 5. Internationale CAMLOG Kongress soll 2014 in Spanien stattfinden.

CAMLOG Foundation Margarethenstrasse 38 CH-4053 Basel Tel. +41 61 565 41 14 Fax +41 61 565 41 01 foundation@camlog.com www.camlogfoundation.org

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Fortbildung

STIFTUNG INNOVATIVE ZAHNMEDIZIN:

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Erfolgreiche Seminarreihe wird 2012 fortgesetzt

Die Stiftung innovative Zahnmedizin wurde im Januar 2009 in der Schweiz gegründet. Zweck der Stiftung ist die Stabilisierung und Verbesserung der Volksgesundheit in der Zahnmedizin durch Förderung der Forschung und Entwicklung praktikabler und wirksamer Produkte und Therapien in der präventiven Zahnheilkunde und der mikroinvasiven Therapie der Karies. Zu den Hauptaufgaben der Stiftung gehören: - die Zusammenfassung der Studien von internationalen Universitäten zu adäquaten und hochqualitativen Vorträgen, - die Durchführung von Stiftungsseminaren in denen diese Vorträge vorgestellt werden, - und die weltweite Suche nach geeigneten innovativen Produkten und Therapien zur Verbesserung der Volksgesundheit. Die Stiftungsseminare 2011 mit dem Thema „Innovatives Kariesmanagement“ basierten auf wissenschaftlichen Studien von 13 führenden Kapazitäten internationaler Hochschulen. Zusammengestellt in einem Vortrag der seines gleichen sucht. Alle

bisherigen Besucher dieses Seminars waren sich darüber einig, dass in den meisten Punkten ihre Kariestherapie komplett neu überarbeitet und Behandlungen an diesen neuen Erkenntnisstand zum Thema Karies angeglichen werden müssen. Auf Grund der vielen Nachfragen, hat sich die Stiftung dazu entschlossen, das Thema auch im Jahr 2012 fortzuführen. Die Seminare finden in der Schweiz, Österreich, Holland und Deutschland statt. Anmeldungen zu den Seminaren, Fragen zu Teilnahmegebühren und Rund um die Stiftung erhalten Sie unter www.stiftung-izm.com oder über die Deutsche Vertretung: Stiftung Innovative Zahnmedizin, Stiftungsbüro Hamburg, Elbgaustraße 248, 22547 Hamburg, Tel. 040 63 94 52 23, Fax 040 63 94 52 22, E-Mail: info@stiftung-izm.com

Volker Schorling


Produktvorstellung

BONNER STUDIE – gründliche Wasserentkeimung bestätigt

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Autor: Dieter Seemann Das Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit der Universität Bonn hat die Wirksamkeit eines durch die BLUE SAFETYTechnologie erzeugten Biozids im quantitativen Suspensionsversuch geprüft. In einem zweiten Schritt erfolgte die Desinfektion einer Dentaleinheit, die mit der BLUE SAFETY Lösung in einer der Trinkwasserverordnung 2001 entsprechenden Dosierung simuliert worden ist. „Damit sehen wir die Erfolge in der Praxis erneut und ganz aktuell wissenschaftlich untermauert“, freute sich Christian Kunze, einer der beiden Geschäftsführer von BLUE SAFETY, in seiner ersten Reaktion auf die guten Nachrichten aus Bonn. Im quantitativen Suspensionsversuch der Bonner Studie zeigte sich, dass eine Minute Einwirkzeit der BLUE SAFETY Produktlösung ausreicht, um Pseudomonas aeruginosa in einer Ausgangskonzentration von 106 KBE/ml bis zur Nachweisgrenze zu inaktivieren. Zur Simulation der Desinfektion einer Dentaleinheit diente das Silikonschlauchmodell des Instituts für Hygiene und Öffentliche Gesundheit Bonn. Die Gesamtkeimzahl des 1.000 Tage alten Biofilms betrug knapp 107 KBE/cm2. Die diskontinuierliche Zudosierung der BLUE SAFETY Produktlösung auf Grundlage der TrinkwV 2001 führte bereits innerhalb von 21 Tagen zu einer signifikanten Reduktion des Biofilms, nach sechs Wochen Behandlung um insgesamt 99,8 Prozent. Nach 77 Tagen konnte schließlich eine Reduktion der Keimzahl unter die Nachweisgrenze festgestellt werden. Eine weitere, für den Praxisinhaber ungemein wichtige Erkenntnis findet sich in der Beurteilung der Untersuchungsergebnisse. Demnach lag die Keimbelastung des fließenden Wassers beim Schlauchaustritt nach Installation der BLUE SAFETY Lösung bei 0 KBE/ml. Daraus leitet sich ab, dass nach der Behandlung keine mittels HPC nachweisbaren Keime im Wasser vorhanden sind (siehe Grafik, oben). Jan Papenbrock, Geschäftsführer von BLUE SAFETY, in seiner Stellungnahme: „Gerade der Umstand, dass unmittelbar nach Implementierung unserer Technologie das Fließwasser nicht mehr keimbelastet ist, hilft dem Praxisinhaber sehr. Sein Vertrauen in unser Technologiekonzept wird durch die Ergebnisse der Untersuchung bestätigt.“ Seriöse Hygienelösung statt Effekthascherei Das Unternehmen BLUE SAFETY gilt in der Dentalbranche als anerkannter Spezialist für Hygienekonzepte in der Zahnarztpraxis. Mit ihrer unbestrittenen Kompetenz und einer einzigartigen Technologie konnten Mitarbeiter des Unternehmens schon größte (Keim-)Herausforderungen meistern. Die Keimbelastung der wasserführenden Systeme und die Problematik der Biofilme wurden früh als latente Gefahrenquellen erkannt. Die Kontamination von Wasserversorgungssystemen mit pathogenen Mikroorganismen stellt gerade in der Zahnarztpraxis ein hohes Infektionsrisiko dar. Mit einer wirksamen, rechtskonformen Technologie und der begleitenden Dienstleistung bietet das Unternehmen eine Lösung an, die den Erfolg garantiert. „Wir sehen blinden, weil inkompetenten Aktionismus ebenso kritisch wie den Ver-

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such, der Praxis ein Alibi zu verschaffen durch schöne Namen wie ‚Intensiventkeimung‘ oder ‚Biofilm-Removing‘. Unser Ziel ist auch nicht, eine ordentliche Wasserprobe hinzukriegen, unser Ziel ist vielmehr, den Biofilm und die Keime dauerhaft aus dem Wasserversorgungssystem zu verbannen“, betont Christian Kunze. Der Umgang mit Wasserhygiene erfordere ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Ernsthaftigkeit, gehe es doch um die Unversehrtheit und Gesundheit von Patienten, Personal und Behandlern. Deshalb sei Seriosität bei allen Aktivitäten oberstes Gebot. Abb. 1

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Mit Trinkwasser gegen Keime – ohne Resistenzbildung Basis der BLUE SAFETY-Technologie ist ein einzigartiges, elektrochemisches Verfahren zur Wasserdesinfektion und Biofilmentfernung in dentalen Behandlungseinheiten. Lediglich mit Wasser, Salz und elektrischer Energie wird der körpereigene Stoff hypochlorige Säure (HOCl) erzeugt. Diese natürliche Desinfektionschemikalie nutzt auch die menschliche Immunabwehr, gebildet innerhalb der weißen Blutkörperchen, um beispielsweise pathogene Mikroorganismen zu oxidieren (Abb. 1). Das erklärt, warum BLUE SAFETY nicht mit der Gefahr von Resistenzbildungen zu kämpfen hat. Bei BLUE SAFETY wird eine zentrale Anlage implementiert, die entweder die gesamte Zahnarztpraxis, also einschließlich der Hausinstallation, oder auch nur die Behandlungseinheiten mit entsprechend aufbereitetem Trinkwasser versorgen kann. BLUE SAFETY GmbH Siemensstraße 57 · 48153 Münster Tel.: 0800 258372-33 · Fax: 0800 258372-34 hello@bluesafety.com · www.bluesafety.com

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VOCO’s Antwort auf die neue GOZ

VOCO erweitert seine erfolgreiche GrandioSO-Produktlinie um ein innovatives Set zur Chairside-Herstellung von indirekten Composite-Inlays. Mit GrandioSO Inlay System bietet VOCO als einziger Hersteller eine solche Komplettlösung an und reagiert damit zugleich ganz speziell auf die seit dem 01.01.2012 gültige neue Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ). Gemäß der neuen GOZ gibt es für die Abrechnung von adhäsiven Composite-Füllungen nun erstmals eigene Gebührenpositionen. Die Honorare für diese neuen Gebührenpositionen liegen jedoch deutlich unter denjenigen, welche zuvor oft anhand von Analogpositionen zur Abrechnung von Composite-Füllungen heran­gezogen werden durften. Diese Analogpositionen bezogen sich auf Versorgungen mit Einlagefüllungen (Inlays), also indirekt gefertigte Restaurationen. Die Punktzahl für die Inlaypositionen hat sich gemäß der neuen GOZ allerdings erheblich erhöht und Einlagefüllungen (Inlays) lassen sich nun deutlich höher abrechnen als adhäsive Composite-Füllungen, obwohl diese neu in die GOZ aufgenommen wurden, allerdings zu deutlich reduziertem Honorar bei gleichem Aufwand. Mit GrandioSO Inlay System hat der Zahnarzt also die Möglichkeit zur einfachen und zügigen Herstellung von indirekten Restaurationen und mithin eine interessante und GOZ-konforme Honorar-Alternative zur Versorgung mit Composite-Füllungen. Das System-Set ermöglicht die Chairside-Fertigung von 15  indirekten Composite-Inlays, sodass eine Zusammenarbeit mit einem Labor hier nicht erforderlich ist. Auch müssen keine teuren CAD/CAM-Geräte zum Einsatz kommen, um hochwertige Inlays zu erstellen. Der finanzielle Vorteil bei 15  hergestellten Inlays beläuft sich bei 1-flächigen Restaurationen auf ca. 1.190 Euro gegenüber konventionellen Composite-Füllungen, bei 3-flächigen Inlays sogar auf über 2.000 Euro. Durch die-

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se Wertschöpfung und die Möglichkeit, das bei indirekten Restaurationen eingesetzte Material zusätzlich über das sogenannte „Eigenlabor“ abzurechnen, ergibt sich für den Anwender je nach Steigerungssatz ein deutlicher Mehrwert oder zumindest ein Ausgleich der durch die neue GOZ bedingten Honorarreduzierung. Alle in GrandioSO Inlay System enthaltenen Komponenten sind optimal aufeinander abgestimmt und ermöglichen die extraorale Chairside-Fertigung ebenso stabiler wie ästhetischer Composite-Inlays in nur einer Sitzung. Das System-Set beinhaltet neben den bewährten Produkten GrandioSO, Futurabond DC, Bifix QM und Dimanto auch ein neues, eigens entwickeltes additionsvernetzendes Silikon zur Herstellung von Gebissmodellen. Dieses Silikon weist sowohl eine hohe Zeichnungsgenauigkeit als auch Endhärte auf. Damit lässt sich schnell ein realitätsgetreues Modell fertigen, das als ideale Basis für die InlayHerstellung dient. Das Composite-Inlay wird extraoral nach dem Prinzip der Füllungslegung erstellt und als Restauration anschließend lege artis in die Kavität eingeklebt. Der Patient erhält so in nur einer Sitzung eine hochwertige Versorgung mit einem Composite-Inlay.

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Venus® Pearl Sortiment

Venus® Family Shade Guide

Venus Pearl ist das neue, lichthärtende, radioopake NanoHybridkomposit von Heraeus Dental. Indikations­gebiet sind adhäsive, zahnfarbene Restaurationen im Front- und Seitenzahnbereich. Dank seiner cremigen Konsistenz überzeugt das neue Universalkomposit mit hervorragenden Verarbeitungs­eigenschaften. Durch die einzigartige Kombination aus minimaler Schrumpfkraft und hoher Biegefestigkeit bietet Venus Pearl einen neuen innovativen Versorgungsstandard in der ästhetischen Zahnmedizin. Sein Farbanpassungs-Potential und das bewährte Schichtkonzept ermöglichen natürlich aussehende und langlebige Restaurationen.

Die perfekte Ergänzung der Erfolgsformel Die patentierte Monomermatrix und das Nano-Hybrid Füllstoffsystem der neuen Komposit-Generation von Heraeus Dental verbessern die physikalischen Materialeigenschaften. Die bereits von Venus Diamond bekannte Grundformel vereint minimalen Schrumpfstress und hohe Biegefestigkeit. Diese sind entscheidend im Schutz vor Sekundärkaries und Frakturen, den Hauptgründen für das Versagen von Kompositfüllungen. Durch das optimierte Füllersystem sorgt die einzigartige physikalische Struktur von Venus Pearl für eine höhere Geschmeidigkeit im Vergleich zu Venus Diamond.

Weiche Konsistenz, einfach im Handling Die weiche und zugleich standfeste Konsistenz von Venus Pearl eignet sich besonders für feine Detailarbeiten. Gute Modellierbarkeit und verlängerte Verarbeitungszeit vereinfachen die Handhabung und sorgen für ein stressfreieres und effizienteres Arbeiten. Ultrafein gemahlene Füllstoff­partikel begünstigen die Polierbarkeit und erzielen einen lang anhaltenden und natürlichen Hochglanz. Im Rahmen eines aktuellen Feldtests, der im Januar 2012 durchgeführt wurde, haben Zahnmediziner in einer Reihe von europäischen Ländern sowie in den USA die Handlingseigenschaften von Venus Pearl getestet und dem Produkt professionelle Benutzerfreundlichkeit bestätigt.

Langlebige Ästhetik Durch den abgestimmten Brechungsindex von Füllstoffen und Monomer-Matrix passt sich nach der Polymerisation die Farbe der Füllung der umgebenden Zahnhartsubstanz perfekt an und sorgt für ein natürliches Aussehen. Das breite Farbspektrum mit 27 separaten Farben und drei Transluzenzstufen erzielt annähernd unsichtbare Füllungsränder. Mithilfe des Venus Family Shade Guides und des Venus Pearl Layering Guides gelingt ein optimales ästhetisches Ergebnis sowohl bei der Einschicht- als auch Mehrschichttechnik.

Mit dem weicheren Venus Pearl und dem festeren Venus Diamond bietet Heraeus zwei ästhetische Komposites mit überlegenen mechanischen Eigenschaften an, die nach persönlichen Vorlieben sowie Indikationen eingesetzt werden können.

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Vorteile für ein breites Indikationsgebiet Aufgrund seiner herausragenden Materialeigenschaften ist Venus Pearl vielfach einsetzbar. Es eignet sich für direkte (Klasse I-V) und indirekte Restaurationen, ästhetische Korrekturen, Schienung gelockerter Zähne, Milchzahnrestaurationen, Reparaturen von Keramik- und Komposit­restaurationen, direkte Kom-

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20 Jahre Ögram-Europa Entwickelt von G. Philipp, Denton, Texas im Auftrag einiger Zahnärzte & Kieferchirurgen

Venus® Pearl PLT Refill

Sie wissen über die Schwierigkeiten ohne Knochenfraktur Zähne zu entfernen.

positveeners und für Stumpfaufbauten. Ab Mai 2012 ist Venus Pearl als vordosierte Kapsel (preloaded tip, PLT) oder Spritze in fünf verschiedenen Einführungssets auf dem Markt erhältlich. Seit 2002 bietet die Venus-Familie restaurative Lösungen, die den höchsten ästhetischen Erwartungen von Zahnärzten und ihren Patienten gerecht werden. Mit Venus Pearl erweitert Heraeus Dental seine breite Komposit-Produktpalette. Es ist mit allen gängigen Adhäsivsystemen und Bondingtechniken kompatibel und setzt die langjährige Erfolgsgeschichte der Komposite aus dem Hause Heraeus fort.

Seit Philipp Pfaff (1713–1766) haben sich Extraktionstechniken und Instrumente kaum verändert. Auch die Entwicklung der Röntgendiagnostik im 19. Jahrhundert hat sich nicht auf die Extraktionen ausgewirkt. Noch heute werden in der Mehrzahl der Fälle Kieferknochen ohne Rücksicht auf die Anatomie frakturiert um einen Zahn/ Wurzel zu entfernen. WARUM? Nur die Bewegung der Wurzel innerhalb der Alveole von 2 x 0,2 mm garantiert eine traumafreie Extraktion. Der Knochenverlust in Höhe und Breite nach Extraktionen durch die angebliche Inaktivität des Knochens wird dadurch vermieden. Können alle Zähne/Wurzeln durch die Ögram-Technik traumafrei entfernt werden? NEIN! Die Ögram-Technik garantiert aber in bis zu 85 % aller Fälle die Einfachheit der Entfernungen und den Knochenerhalt für Ihren Patienten.

ankreuzen, abtrennen und per Fax oder Post

Kurstermine Berlin:

Venus® Pearl Syrings Refill

 Freitag

Zum Unternehmen: Der Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein weltweit tätiges Familienunternehmen mit einer 160-jährigen Tradition. Unsere Kompetenzfelder umfassen die Bereiche Edelmetalle, Materialien und Technologien, Sensoren, Biomaterialien und Medizinprodukte, Dentalprodukte sowie Quarzglas und Speziallichtquellen. Mit einem Produktumsatz von 4,1 Mrd. € und einem Edelmetallhandelsumsatz von 17,9 Mrd. € sowie weltweit über 12.900 Mitarbeitern in mehr als 120 Gesellschaften hat Heraeus eine führende Position auf seinen globalen Absatzmärkten.

 Samstag 18.08.2012

900 – 1300 Uhr 165,- € zzgl. MwSt.

Ögram-System-Technik / Fritz Grimm Schubertweg 2 / 64823 Groß-Umstadt / Fax: 06078 913970 Kursbestätigung sofort, Hotel-Information 14 Tage vor Kurstermin

Datum & Name des Teilnehmers

Heraeus Kulzer GmbH - Division Dentistry Grüner Weg 11 63450 Hanau www.heraeus-dental.com

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17.08.2012 1400 – 1800 Uhr 165,- € zzgl. MwSt.

Praxis-Stempel

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Glosse MM

Ausgeschleckt ! – Von Leuten, die das Maul nicht voll kriegen und denen, die nichts mehr zu beißen haben Wen kümmert es, wenn ein paar Frauen nix mehr zu tun haben? Von dem, was sie bekommen haben, für das was sie tun mussten, konnten sie sowieso nicht richtig leben. Spaß oder besser Todernst beiseite. Hat denn wirklich jemand geglaubt, dass irgendwer auch nur den Anflug von Interesse daran hat – außer den am Platz abgeschleckten Angestellten, meist Frauen natürlich – die Firma und die Jobs zu retten? Die Sachen, die da verkauft wurden, verkaufen auch andere und diese Anderen freuen sich jetzt diebisch. Diese Anderen werden alles dafür getan haben, dass es niemanden gelinge, die Schleckereien wieder auf ihren Platz zu stellen. Das ist doch normal. Die Großen fressen die Kleinen, denn bei Profit gibt es keine kollegiale Hilfe und Unterstützung. Das bringt mich zu uns. Neue Fachärzte, Masteritis, Tätigkeitsschwerpunkte bis zum Abwinken und Werbung wie im Schlaraffenland. Häufig macht es den Eindruck, dass es dabei weniger um die Qualifikation, als vielmehr um die Profitsteigerung geht, am besten indem man seinen Kollegen etwas abspenstig macht, statt Kollegialität und Freundschaft zu üben und gemeinsam an der Gesundheit der Menschen zu arbeiten. Der bedingungslose Kampf um den Kuchen führt leider vielfach dazu, dass es nicht um Therapie-, sondern eher um die Renditeverbesserung geht. Gerade in Berlin, wo die Kollegendichte bei einem Quotienten von 1 zu unter 800 liegt, ist es für manchen wohl beruhigend, wenn der Nachbarschlecker seinen Laden nicht mehr halten kann. Bin ich wirklich so pervers, wenn ich die Vorstellung habe, dass Kollegen in einem Kiez – natürlich unter strikter Wahrung der Wahlfreiheit des Patienten – sich kollegial zusammensetzen und organisieren könnten? Und alle würden ihre Prosperität erhalten. Stattdessen gibt es Internetbonusaktionen zur Akquise neuer Patienten. An denen verdient man zwar nichts, aber man hat den Kollegen die Leute weg geschleckt. Das dient weder der Gesundheit noch der Kollegialität, ist aber im Kleinem das Glei-

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che, wie das, was Zehntausende ihren schlechtbezahlten Job gekostet hat. Ich verteidige nicht den Anton, aber dass die Leute nun auf der Straße stehen und wir für sie Hartzen müssen, bringt mich zum reihern. Unterdessen empfinden das die meisten als den normalen Lauf der deutschen Welt. Dafür wurden zumindest Putzmittel beim Resteverkauf mit 70 % Rabatt in langen Schlangen geordert. Im Übrigen war es sehr geschickt, das Abschlecken genau in die Zeit der Europameisterschaft zu terminieren, sind wir doch durch Panem et Circenses ablenkt und eingelullt. Es tut mir leid, aber ich bringe unter bänkerischen griechischen und spanischen Geldvernichtungsspielchen einfach keine originelle Formulierung zustande. //

Für alle Fälle... Sichere Prävention vor Sekundärkaries und Kariesrezidiven • dauerhaft desinfizierender Pulpenschutz • ersetzt bei Kunststofffüllungen die Unterfüllung • stimuliert die Sekundärdentinbildung • auf Wasserbasis ohne Lösungsmittel • verhindert Sensibilitäten • einfache Anwendung

HUMANCHEMIE Kompetenz in Forschung und Praxis

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Humanchemie GmbH Hinter dem Kruge 5 • D-31061 Alfeld/Leine Telefon +49 (0) 51 81 - 2 46 33 Telefax +49 (0) 51 81 - 8 12 26 www.humanchemie.de eMail info@humanchemie.de


Venus® Pearl Komposit Ästhetik in seiner schönsten Form

Der neue Versorgungsmaßstab von Heraeus trägt einen Namen – Venus® Pearl Nano-Hybridkomposit. Für lang anhaltende, natürliche Restaurationen, die einfach nur schön anzusehen sind. Die Schönheit steckt im Detail: Komfortabel zu verarbeitende cremige Konsistenz – ermöglicht eine außergewöhnliche Modellierbarkeit sowie Polierbarkeit Herausragende physikalische Eigenschaften – gekennzeichnet durch optimale Kombination aus niedriger Schrumpfkraft und hoher Biegefestigkeit Exzellente Ästhetik – dank ausgezeichneter Farbanpassung und einzigartigem Mehrschicht-Konzept Wählen Sie Venus® Pearl für Restaurationen aus, bei der eine hohe Präzision während des Modellierens erforderlich ist. Langfristige Ästhetik – das ist Schönheit!

heraeus-dental.com

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BERLIN AKTUELL NR. 38  

Magazin des Freien Verbands Deutscher Zahnärzte e.V. Landesverband Berlin Ausgabe 38 Juni 2012

BERLIN AKTUELL NR. 38  

Magazin des Freien Verbands Deutscher Zahnärzte e.V. Landesverband Berlin Ausgabe 38 Juni 2012

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