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Umwelt journal.ch Ausgabe 25: November 2010

Partnerprodukt der Schweizerischen Umweltstiftung Luzern

Bau-Biologie: Der Mensch und seine gebaute Umwelt Ziel eines gesunden Bauens und Wohnens Baubiologie ist ein Sammelbegriff für die umfassende Lehre der Beziehung zwischen dem Menschen und seiner gebauten Umwelt, aber auch die umweltfreundliche und schadstofffreie Ausführung der Bauwerke durch den Einsatz geeigneter Erkenntnisse und Techniken. Das Ziel eines «gesunden Bauens und Wohnens» soll durch die ganzheitliche Betrachtung physiologischer, psychologischer, architektonischer und physikalisch-technischer Zusammenhänge und der Wechselwirkung zwischen Bauwerk, Nutzer (Bewohner) und dessen Umwelt erreicht werden. Baubiologische Grundsätze finden neben dem Bau von Wohnungen auch bei der Errichtung von Schulgebäuden, Krankenhäusern und Kindergärten Verwendung.

Wohn- und Arbeitsumfeld Baubiologen beschäftigen sich mit dem Wohnund Arbeitsumfeld der Menschen. Ihr Tätigkeitsfeld erstreckt sich von der Beratung zu gesundem Schlafen und Wohnen, über die gezielte Analyse belastender Raumfaktoren, bis hin zur Verbreitung baubiologischen Wissens durch Vorträge, Seminare, Fachliteratur und Kongresse. Baubiologische Messtechniker führen Untersuchungen zu nachweislich schädlichen Faktoren wie Schadstoffen und Schimmelpilzen, oft auch zu physikalischen Grössen wie elektrische und magnetische Wechselfelder und elektromagnetischen Wellen im Rahmen der elektromagnetischen Um-

INHALT:

weltverträglichkeit oder Lärm durch. Sie werden insbesondere von Menschen, die unter Elektrosensibilität, Multipler Chemikalienunverträglichkeit oder anderen umweltbedingten Beeinträchtigungen leiden, in Anspruch genommen. Innenraumfaktoren können die Menschen je nach persönlicher Konstitution und Vorbelastungen unterschiedlich belasten. Ein weiteres Ziel der Baubiologie ist auch die Schonung der natürlichen Ressourcen und die Förderung eines verantwortungsvollen Umgangs mit der Natur.

Begriffsdefinition «Leben» Das Phänomen Leben wird als eine Dualität verstanden: Einerseits das Leben im Konkreten und

Materiellen, in Raum und Zeit. Andererseits das Leben im Verborgenen, im Geistigen und Mythologischen. Der Begriff BauWerk wird umfassend verstanden als das Ergebnis des Wirkens der Menschen. Dazu gehören die Raumplanung, das eigentliche Bauwerk und die Nutzung. Es erstreckt sich vom Werden über das Sein und das Vergehen bis zum Wiederwerden. Baubiologen bringen das Bauen in Übereinstimmung mit den Bedürfnissen des Menschen und der Natur. Sie schaffen Lebensräume, in denen es dem Menschen wohl ist. Auf jeder Stufe des Bauprozesses – von der Planung bis zum Bauabschluss – minimieren sie die Umweltzerstörung und halten die Gesundheit der Benutzer vor Augen. n  bu

Heizsysteme Seiten 5 bis 7 LED Leuchtmittel Seiten 10 und 11 Aufzugstechnik Seite 13 Aluminium-Fassaden Seite 15 Plusenergiehaus Seiten 18 und 19 Solarenergie Seiten 20 bis 26 Windenergie Seite 27 Energie-Region Knonaueramt Seiten 30 und 31 Biogas Seite 32 Schutzverbauungen Seite 36 Elektrosmog Seiten 38 und 39 Recycling Seiten 44 bis 48


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Verkehrsentwicklung Seit internationale Statistiken und Biodiversität? vergleichbare UnterZahlen Berücksichtiin den ­Bereichen Energieverbrauch und ökologisches Verhalten gung der primären und sekundären Folgen hat der Verkehrmit in der Separierung und Entsorgung von Glas, gesamthaft Papier und anderen den letzten Jahrzehnten die Biodiversität verminMaterialien wir Schweizerinnen und dert. Alleinefesthalten, der Bau nennen der Verkehrsinfrastruktur hat Schweigrosse zer uns gerne Weltmeister und betrachten uns inHinzu Sachen Öko­ ­F lächen an naturnahen Lebensräumen zerstört. kommt logieVerschlechterung vor allem in unserer Selbsteinschätzung Vorbilder. Laut die der Habitatqualität inalsstrassennahen iner Umfrage 2009 gaben über 85durch Prozent der Befragten an, ­Leebensräumen, die hauptsächlich Verkehrsemissionen sie hätten das Gefühl, die Umwelt zu tun, weil verursacht wird. Der etwas AusbauGutes der für Verkehrsinfrastruktur hat Umweltschutz wichtig undneue ohnehin Teil desund heutigen Alltags sei. dazu geführt, dass viele SiedlungsIndustriegebiete Betrachtet man Sache jedoch etwas genauer, sieht das entstanden sind,die was zu weiteren Verlusten an naturnahen ­Fazit doch etwasund nüchterner Denn wir handeln vor allem Lebensräumen der darinaus. vorkommenden Arten führte. meistwird nur sich danndie umweltverträglich, wenn esEinfluss bequemdes ist und Wie Biodiversität unter dem Vernichts in kostet. Verkaufstüten werden mehrmals verwendet. Lamkehrs Zukunft entwickeln? Die Entwicklung der sekundären pen undistLeuchten schalten wir dannweil aus,sie wenn Effekte schwierig abzuschätzen, engwir mitsie dernicht zubrauchen. Raumentwicklung Und rund 80 Prozent konsequent denist. Abfall. künftigen in trennen der Schweiz verknüpft Das neue Raumkonzept Schweiz zusammen mit weiteren KonzepDasund allesProgrammen ist gut so unddes soweit auch lobenswert. Noch besser alten Bundesamtes für Raumentwicklung lerdings wärezum es doch, vermehrtder Massnahmen erARE haben Ziel, persönlich die Zersiedelung Landschaftzuein­ greifen, welche Druck auf die Umwelt spürbar würzugrenzen, die den Siedlungsentwicklung nach innensenken zu fördern den. die ZumTrennung Beispiel öfter auf öffentlicheund Verkehrsmittel umzusteiund von Baugebieten Nichtbaugebieten zu gen oder die Werden Zahl der diese Flugreisen zu reduzieren. Doch mit solverbessern. Konzepte und Programme tat­ chen Handlungen tunwerden wir unssowohl Schweizer wieAusbau vor schwer, sächlich umgesetzt, der nach weitere des denn sie sind mit und tangieren unseren Verkehrsnetzes alsAufwand auch dieverbunden sekundären Folgen begrenzt. Mit Lebensstil. Deshalb wird hie undkönnen da lieber schlechtes Ge­ entsprechenden Massnahmen dieein negativen Effekte wissen Kauf genommen. Oder wir argumentieren mit dem allauf die in Biodiversität vermindert werden. Wird die Verkehrsinfbekanntenjedoch Zeitmangel, unseren wird Alltagals prägt. dies, obrastruktur weiterder ausgebaut, FolgeUnd davon auch wohlSiedlungsdruck wir über sehr viel verfügenoffenen als jedeFlächen andere der aufmehr die Freizeit verbleibenden Generation vor uns und diese freie Zeit auch mit verschiedensweiter zunehmen. ten ­Adie ktivitäten nutzen. Ein der Phänomen übrigens, welches Um primären Effekte Verkehrsinfrastruktur und sich des zunehmend auf den macht. Verkehrs zuungemütlich mindern, sollte in Strassen Zukunft bemerkbar die grossflächige Bereits entspricht der Freizeitverkehr Hälfte aller im ­W irkungheute der Verkehrsinfrastruktur sowohl der in der Forschung Personenverkehr zurückgelegten Kilometer. Undberücksichtigt dieser Anteil als auch in der Planung und Umsetzung besser wird lautFür Prognosen bis zumVernetzung Jahr 2030von noch umräumen bis zu ­ werden. eine grossflächige Lebens­ 30 Prozent wachsen. und Populationen braucht es deshalb ein ganzes Bündel an Massnahmen, welches unter anderem den Bau neuer und die Nun wird sichAufwertung manch einebestehender und manch einer fragen, was sieLeitund ökologische Wildtierpassagen, er denn schon für die Umwelt kann. Denn eigene Hilfsysteme und Durchlässe fürtun Kleintiere, diediese Schaffung von losigkeit ist für viele der für dasoder Nichtstun. Den­E rsatzlebensräumen, dieHauptgrund Untertunnelung Umfahrung noch lässtGebiete sich klarsowie mehrden bewirken, als von manStrassen allgemeinbein­ hin sensibler Rückbau denkt. Langfristig Zur Schonung der die natürlichen beispielshaltet. können negativenRessourcen Folgen der Verkehrs­ weise lässt sich viel gemildert tun, auch wenn mal etwas infrastruktur nursehr dann oder es garhalt kompensiert mehr kostet ­w erden, wenn die bestehenden Konzepte, Programme und Vorgaben tatsächlich auch umgesetzt werden. Mit freundlichen Grüssen

Mit freundlichen Grüssen

Hans-Peter Rust (bu)

Hans-Peter Rust (bu)

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Umweltjournal

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Wirtschafts-Info

Caminada Energietechnik GmbH: Umrüstung von Ölheizungen zu CO2-neutralem Heizen Bereits seit fast 30 Jahren beschäftigt Der Pflanzenöl-Brenner Unterhalt des Heizöltanks Oft gestellte Fragen: sich Marcel Caminada mit umwelt- Mit diesem Brenner ist eine Umstellung freundlicheren Heizsystemen. Zu Beginn auf CO2-neutrales Heizen in eine beste- 31 kW wird überich denmeinen Pumpendruck herMuss bei der Satronic AG als Mitarbeiter tätig, hende Ölheizung äusserst einfach und gestellt. Heizöltank Soll ich meinen Heizöl-Tank revidieren? Zur Leistungsveränderung ist reinigen? gründete der innovative Fachmann im ohne grössere Eingriffe möglich. Der kein Düsenwechsel nötig. In der Schweiz Thomas Bichsel In Liegenschaften, wel-auch Jahr mitso seiner Frau die Pflanzenöl-Brenner ist ein DruckluftzerIn 2000 dieserzusammen Zeit erhält mancher Hauseigentümer eine Aufforderung zur Revision ist der Brenner als Pflanzenöl- wie che in den GrundwasserCaminada Energietechnik GmbH als stäuber-Brenner mit integriertem Ver­ seiner Tankanlage. Es gibt aber auch eine ganze Anzahl Hauseigentümer, Heizöl-Brenner zugelassen (VKF. Nr. S/A/Z liegen, ist selbständiges Unternehmen. dichter an jeden welche keine Aufforderung mehr vom Amt und für passt Wasser und marktüblichen Abfall erhalten.17661). Hier zonen Caminada Energietechnik verdie Tankrevision verHeizkessel. Die Leistung von 13 bis ­ liegt es in der Verantwortung des Hauseigentümers! fügt über die Bewilligung zur Annahme bindlich. Für übrige In den vergangenen 10 Jahren mit eigeund Reinigung von Alt-Frittieröl. Aufgrund Anlagen wird alle 10 nem innovativem Engagement stets auf Sauberer Tank = Betriebssicherheit dessen wird auch gereinigtes Frittieröl Jahre eine Revision des der Suche nach umweltgerechteren Heiznach Weihenstephan-Norm angeboten. Lagerbehälters empfohDie heutigen Heizungsanlagen sind äußerst effizient und sparsam. Mit einem alle systemen, bestand der erste PflanzenölIn der Schweiz wird ausschliesslich gerei10 Jahre gereinigten legen Sie als Hauseigentümer mit einem sauberen len. Brenner 2006 mit Erfolg Tank die Prüfung nigtes Altspeiseöl zum Heizen verwendet. Tank die Grundlage für den störungsfreien Betrieb Ihres Brenners. Zudem leisten beim TÜV. Mit diesem Brenner kann jede mit gereinigtem Alt-Speiseöl bringt mir eine Sie mit einer Tankinnenreinigung einen Beitrag an die Umwelt undHeizen zur Was Ölheizung auf CO2-neutrales Heizen uma ­ nstelle von Heizöl wird von Tankrevision? der Stiftung Werterhaltung Ihres Tanks. gerüstet werden. Daneben steht bei Klimarappen unterstützt! Beabsichtigen Sie in den kommenden zwei oder drei Jahren Ihre Heizanlage Mittels Reinigung des ­Caminada Energietechnik die so geaußer Betrieb zu nehmen, können Sie auch mittels Sichtkontrolle den Tanks erhöhen Sie die nannte Wandtherme, ein an der Wand Caminada Energietechnik GmbH gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Betriebssicherheit Ihrer hängendes Gerät als komplette Heizung Telligraben 3 – 5420 Ehrendingen Tankanlage und tragen mit Brenner und Heizkessel im ProduktTel. 056 zur 221 Werterhaltung 15 52 Ihrer Angebot. Das technische Prinzip der Fax 056Heizunganlage 221 26 62 bei. Wandtherme funktioniert ähnlich wie bei caminada-energietechnik@gmx.ch einem Durchlauferhitzer. Bundesgesetz über den Schutz der Gewässer Vom 24.Januar 1991 (Änderung 24. März 2006)

des Heizöltanks Oft gestellte Fragen: Art. Unterhalt 22 Allgemeine Anforderungen 1 Die Inhaber von Anlagen mit wassergefährdenden Flüssigkeiten müssen dafürMuss sorgen, dass die zum Schutz der ich meinen Soll ich meinen Heizöl-Tank revidieren? Gewässer erforderlichen baulichen und apparativen Vorrichtungen erstellt, regelmässig kontrolliert Heizöltank reinigen?und einwand-frei Thomas Bichsel betrieben und gewartet werden. Bewilligungspflichtige Lageranlagen (Art. 19 Abs. 2) müssen mindestens alle zehn Liegenschaften, welBundesratInKontrollintervalle für weitere Anlagen Jahre werden; je nachHauseigentümer Gefährdung der Gewässer legt zur derRevision In kontrolliert dieser Zeit erhält so mancher eine Aufforderung fest.seiner Tankanlage. Es gibt aber auch eine ganze Anzahl Hauseigentümer, che in den Grundwasserzonen S/A/Z liegen, ist welche keine Aufforderung mehr vom Amt für WasserFlüssigkeitsverluste und Abfall erhalten. Hier 2 Bei Lageranlagen und Umschlagplätzen müssen verhindert,sowie auslaufende Flüssigkeiten die Tankrevision verliegt es in der Verantwortung des Hauseigentümers! leicht erkannt und zurückgehalten werden. bindlich. Für übrige 3 Anlagen mit wassergefährdenden Flüssigkeiten dürfen nur von PersonenAnlagen erstellt, wird geändert, kontrolliert, befüllt, alle 10 Sauberer Tank = Betriebssicherheit gewartet, entleert und ausser Betrieb gesetzt werden, die auf Grund ihrer Ausbildung, Ausrüstung Jahre eine Revision des und Erfahrung wird. gewährleisten, der Stand der Die heutigendass Heizungsanlagen sindTechnik äußerst eingehalten effizient und sparsam. Mit einem alle Lagerbehälters empfoh10 Jahre gereinigten Tank legen Sie als Hauseigentümer mit einem sauberen Tank die Grundlage für den störungsfreien Betrieb Ihres Brenners. Zudem leisten Sie mit einer Tankinnenreinigung einen Beitrag an die Umwelt und zur Werterhaltung Ihres Tanks. Beabsichtigen Sie in den kommenden zwei oder drei Jahren Ihre Heizanlage außer Betrieb zu nehmen, können Sie auch mittels Sichtkontrolle den gesetzlichen Vorgaben entsprechen.

Tanksanierung

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len.

Was bringt mir eine Tankrevision? Mittels Reinigung des Tanks erhöhen Sie die Betriebssicherheit Ihrer Tankanlage und tragen zur Werterhaltung Ihrer Heizunganlage bei.

Bundesgesetz über den Schutz der Gewässer Vom 24.Januar 1991 (Änderung 24. März 2006) Art. 22 Allgemeine Anforderungen 1 Die Inhaber von Anlagen mit wassergefährdenden Flüssigkeiten müssen dafür sorgen, dass die zum Schutz der Forster AG Gewässer erforderlichen baulichen und apparativen Vorrichtungen erstellt, regelmässig kontrolliert und einwand-frei Postfach, 3006 Bern betrieben und gewartet werden. Bewilligungspflichtige Lageranlagen (Art. 19 Abs. 2) müssen mindestens alle zehn Anlagen 031 931 45 61 Jahre kontrolliert werden; je nach Gefährdung der Gewässer legt der Bundesrat Kontrollintervalle für weitereTelefon fest. www.forster-tankanlagen.ch 2 Bei Lageranlagen und Umschlagplätzen müssen Flüssigkeitsverluste verhindert,sowie auslaufende Flüssigkeiten leicht erkannt und zurückgehalten werden. Qualitätsgeprüft nach ISO 9001:2000 3 Anlagen mit wassergefährdenden Flüssigkeiten dürfen nur von Personen erstellt, geändert, kontrolliert, befüllt, gewartet, entleert und ausser Betrieb gesetzt werden, die auf Grund ihrer Ausbildung, Ausrüstung und Erfahrung gewährleisten, dass der Stand der Technik eingehalten wird.

Tankrevision • Tanksanierung • Tankdemontage • Tankumbauten


HEIZSYSTEME

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Für jedes Haus die optimale Heizung Alternative Heizsysteme mit unterschiedlichen Energiequellen Wenn Sie einen Neubau oder die Sanierung eines Eigenheims oder einer anderen Immobilie planen, wird es heute beim Angebot von alternativen Heizsystemen mit unterschiedlichen Energiequellen unabdingbar, sich für den Ersatz der bestehenden Heizungsanlage oder für eine neue umweltfreundliche Anlage mit den verschiedenen Heizsystemen auseinanderzusetzen.

und kann auf vielfältige Weise genutzt werden. Auf dem Markt sind verschiedene Holzheiz­ systeme erhältlich: In grösseren Heizanlagen, zum Beispiel in einem Wärmeverbund, lassen sich Holzschnitzel direkt aus dem Wald verwerten. Für Ein- und Mehrfamilienhäuser eignen sich Pelletheizungen. Sie arbeiten vollautomatisch und der Bedienungsaufwand ist gering. In Minergie-P-Bauten können wegen des tiefen Energiebedarfs auch Stückholzheizungen eingesetzt ­werden.

Solaranlagen Jede Holzheizung kann mit einer Solaranlage kombiniert werden. Insbesondere die Energie, die man für das Warmwasser benötigt, kann man ­problemlos von der Sonne beziehen. Im Sommerhalbjahr wird das Wasser durch die Sonnen­ kollektoren «vorgewärmt», so dass die Heizanlage nur noch «nachheizen» muss. In grösseren Wohnbauten kann mit dieser Methode mindestens die Hälfte der Energie für das Warmwasser geliefert werden. Bei Minergie-Bauten kann Sonnenenergie auch als Unterstützung für die Heizung eingesetzt werden.

Erdöl und Erdgas Denken Sie jedoch daran: Heizungskauf nie ohne Leistungs-Garantie! Wenn Sie bei einer Neu­ anschaffung oder Sanierung diese einfache ­Regel befolgen, dann können Sie sicher sein, dass Ihre neue Heizung alle Anforderungen erfüllt, die eine moderne Anlage nach Empfehlung von EnergieSchweiz erfüllen muss. Das dreifach erfreuliche Resultat für Sie: Weniger Energieverbrauch, ­höherer Bedienungskomfort und tiefere Betriebskosten!

Wärmepumpen Immer beliebter werden aufgrund variierender und zeitweise sehr schnell erhöhter Erdöl- und Erdgaspreise sowie Klimaerwärmung und CO2Diskussionen so genannte Wärmepumpen, ­welche die Wärme aus der Luft, der Erde, dem Wasser oder auch die Abwärme aus Industrie­ betrieben nutzen. Mit Hilfe einer Wärmepumpe, die weder einen Kamin noch einen Tank benötigt, wird diese Wärme von der tiefen Ausgangstem­ peratur auf Temperaturen erhöht, die für Heizung

und Warmwasser benötigt werden. Dafür wird Strom benötigt (rund 1/3 der Energie). Die ­verschiedenen Wärmequellen weisen unterschiedliche Wirkungsgrade auf: Die Nutzung der Abwärme aus gewerblicher oder industrieller ­Produktion schneidet dabei am besten ab. Etwas weniger wirksam sind Erdwärme (mittels Erd­ sonden) und Wärme aus Grundwasser und ­Oberflächengewässer. Bei Wärme aus der Aussenluft ist die Wirksamkeit am geringsten. Grundsätzlich gilt: Je kleiner die Differenz zwischen der Temperatur der Wärmequelle und der benötigten Heiztemperatur, desto effizienter die Heizung. Fernwärme wiederum funktioniert wie eine grosse Zentralheizung: Über ein Verteilnetz werden die Gebäude oder ganze Quartiere zentral mit Wärme versorgt.

Holzenergie Holzenergie ist CO2-neutral, weil beim Wachsen gleich viel CO2 gebunden wird, wie bei der Verbrennung oder Verrottung wieder freigesetzt wird

Bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen wie Erdöl oder Erdgas entsteht CO2. Da die ­Vorräte von Erdöl und Erdgas begrenzt, jedoch die Nachfrage weltweit noch immer stark ­steigend ist, könnten sich die Preise in den nächsten ­Jahren weiter nach oben entwickeln. Aufgrund der chemischen Zusammensetzung wird bei der ­Verbrennung von Erdgas weniger CO2 ausgestossen als bei der Verbrennung von Heizöl. Der ­Vorteil von Heizöl (am besten wählt man schwefelarmes Ökoheizöl) liegt bei der ­guten Lager­fähigkeit und der hohen Energiedichte. In jedem Falle aber sollte man eine ­kondensierende ­Heizung einbauen. Wenn sie nämlich richtig ­eingestellt ist, lassen sich bis zu 10 Prozent der Heizölkosten einsparen. Sowohl Öl- wie auch ­Erdgasfeuerungen lassen sich ideal mit Sonnenkollektoren für die Wassererwärmung kombinieren.  n bu


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HEIZSYSTEME

Von der Notwendigkeit intelligent zu heizen Nachhaltiges Handeln, ein neues Umweltbewusstsein und das Interesse am Energiesparen sind in den Mittelpunkt des Interesses der heutigen Gesellschaft gerückt. Ja, es gibt keinen Zweifel: Energiesparen ist wichtig! Schliesslich fliesst ein beträchtlicher Teil des monatlichen Einkommens in Strom- und Heizungskosten. Zudem lässt sich der Klimawandel nicht mehr wegdiskutieren. Schon kleine Massnahmen helfen, Monat für Monat Energie zu sparen. Und das ganz ohne Komfortverlust.

damit einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz, und steigern somit unser aller Lebensqualität. Keine Folgekosten Einmal installiert, ist der ECOJET wartungsfrei und verursacht keine Folgekosten. Die SCS Schneider GmbH garantiert die zuvor berechnete Energieeinsparung. Marcus Schneider, Geschäftsführer der SCS Schneider GmbH, dazu: «Unser System stellen wir dem Kunden erst in Rechnung, wenn die zuvor berechnete Einsparung auch tatsächlich erreicht wird. Dazu führen wir Wärmemengenmessungen in Anlehnung an die DIN4702-8 vor und nach der Installation durch. Unseren Kunden entsteht somit kein wirtschaftliches Risiko für das Ausprobieren unserer effektiven Methode, preiswert und langfristig Energiekosten zu senken und gleichzeitig durch den verringerten CO2-Ausstoss einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.» Jede Modernisierungsmassnahme in einem Objekt ist eine Investition in die Zukunft, und die sollte sich lohnen; nicht nur für die Umwelt – sie sollte sich langfristig auch in den eigenen Bilanzen niederschlagen.

Klein, aber oho: ECOJET Baseline

Viele Verbraucher denken und leben bereits umweltbewusst, sehen aber oftmals nicht die Möglichkeiten, welche sich bereits in den eigenen vier Wänden bieten. Die Firma SCS SCHNEIDER zeigt, wie man mit einem kleinen Eingriff in die Heizungsanlage viel erreichen kann und liefert Antworten auf essentielle Fragen wie: «Wie kann im eigenen Haus Energie gespart werden, und wie hoch ist dadurch die tatsächliche Kostenersparnis?» Und schlussendlich: «Inwieweit kommt das dem Klimaschutz zugute?» Die steigenden Energieausgaben treffen alle Marcus Schneider bietet mit dem Hochleistungsmagneten ECOJET eine unkomplizierte Lösung für alle Fragen rund um das Energiesparen an – auch, und gerade in komplexen Bereichen. Damit ist die SCS SCHNEIDER Partner all jener, die Energie verbrauchen, denn die ECOJET-Module sind in unterschiedlichen Grössen und Konfigurationen erhältlich - von der einfachen Hausanlage bis zum Industriebetrieb. Das Hochleistungsmagnetsystem ECOJET setzt direkt an der Quelle der Wärmeerzeugung an und optimiert so die Verbrennung direkt und ohne Umwege. Die zielgerichtete Magnetkraft sorgt dafür, dass die Molekülketten des durchströmenden Brennstoffes optimal ausgerichtet werden. So ist eine bessere Anbindung des Sauerstoffs an den Brennstoff und damit eine effektivere Verbrennung möglich, da diese nun vollkommener umgesetzt wird. Der entscheidende Vorteil: Sie können den drastischen Preissteigerungen entgegenwirken, ohne auf staatliche Zuschüsse, die Wetterlage oder die Zuverlässigkeit der Technik angewiesen zu sein. Ferner leisten Sie

Der ECOJET lässt sich leicht installieren.

Über die SCS Schneider GmbH: Die SCS Schneider entwickelt, produziert, vertreibt und in­ stalliert Hochleistungsmagnetsysteme der ECOJET-Linie. Die ­mittlere Energieeinsparung des ECOJET liegt bei rund 7 Prozent. Über 5.000 ECOJET-Systeme sind bereits in Deutschland und dem benachbarten Ausland im Einsatz und sparen an ­Heizungsanlagen, Dampfkesseln, Backöfen oder Thermo-­ Ölkesseln jährlich rund 16.000 Tonnen CO2 ein. Um diese Menge in der Natur neutralisieren zu können, bedürfte es über 1,5 Millionen Fichten. SCS Schneider GmbH Mittelstrasse 29 – D-34277 Fuldabrück Telefon: +49 (0) 561 / 220 701 – 0 Telefax: +49 (0) 561 / 220 701 – 15 Email: info@ecojet.com www.ecojet.com


HEIZSYSTEME

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STAUBSCHUTZSYSTEM

Umbauen ohne Staub in allen Räumen Vielfach gibt's Ärger. Der unsägliche Staub kümmert die Handwerker wenig. Sie glauben, das Verkleben der Türen ­genüge. Aber der Staub dringt durch die ­feinsten Ritzen überall hin. Nur ein Staubschutzsystem mit Absaugung ­bewirkt den nötigen ­Unterdruck am ­Arbeitsort. Das Staubschutz­system sorgt für eine staubarme ­Baustelle und 100% staubfreie Nebenräume. Das einzigartige ToolPower Staubschutzsystem besteht aus ­einer schnell errich-

Durch einen Schlauch bläst der Luftreiniger die gereinigte Luft in den angrenzenden Raum. Grau_Schlau_Coup_li_210x148_2010:Layout 1

i Staubfre

teten Staubwand und dem ToolPower Luftreiniger, der den Unterdruck auf der Baustelle erzeugt. Dieser saugt die ­staubige Luft an, reinigt sie und bläst sie durch einen Schlauch in den angren­ zenden Raum. Wegen des leichten U­nterdrucks fliesst saubere Luft durch kleine Öffnungen zur Baustelle zurück und der Staub kann nicht nach aussen ­dringen. Alle Nebenräume bleiben staubfrei und kein Stäubchen gelangt in die übrigen Räume. Ein einfaches Prinzip Ein 2½-Minuten Video auf www.toolpower.ch zeigt, wie’s g­ emacht wird: – Plastikfolie für die Staubwand in die Teleskopstangen k­ lemmen; – Teleskopstangen bis zur Decke aus­ ziehen; 9:01 Uhr Seite 1 12.10.2010

– ToolPower Luftreiniger an den Arbeitsort stellen und den ­Abgangsschlauch unter der Staubwand hindurch in den ­Nebenraum legen. Staubschutz vermeidet Ärger Der Bauherr erspart sich Reinigungs­ kosten. Niemand braucht die Möbel, die Betten und das Geschirr zu putzen. Die Handwerker arbeiten in staubarmer, ­fortlaufend gereinigter Luft. Das Staubschutz-Set kann für die Dauer des ­Umbaus auch günstig gemietet werden (Bringen und Holen inklusive).

Vertriebsfirma des ToolPower Staubschutzsystems ist die: Mäder Werkzeuge AG Freiburgstrasse 69 – 3280 Murten Tel. 026 673 33 33 Fax 026 673 33 32 office@m-w-m.ch – www.m-w-m.ch

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Wirtschafts-info

ThermoSolar – Das Energiespar-Fenster der Zukunft! Energie sparen und Klima schützen Die ThermoSolar-Kunststoff-Fenster der USFA Sursee AG sind optimale Lösungen nicht nur für Neubauten, sondern auch um im Rahmen einer Renovierung Ihre Liegenschaft wieder auf den neusten Stand zu bringen.

Das Fenster der Zukunft ist ein Energiegewinnfenster und heisst ThermoSolar. Thermo steht für die ausgezeichnet gute Wärmedämmung und Solar für den hohen solaren Energie­gewinn der über die Fensterverglasung erzielt wird. Das Profilsystem der neuesten Generation verfügt über eine Bautiefe von 88 mm bei einer gleichzeitig sehr schlanken Ansicht. Der Uw-Wert von ThermoSolar beträgt in der Standardausführung Uw=0,8 W/m²K. Die Dämmqualität von Rahmen und Verglasung gemeinsam mit dem hohen Energiegewinn der über die Verglasung erzielt wird, machen das Fenster zum Energiegewinn-Fenster. Das bedeutet: Bei entsprechender Planung und Ausführung gewinnt das Fenster in der Heizperiode mehr Energie als es verliert. Durch die hervorragende Stabilität können auch grossflächige Fensterflächen ausgeführt werden. Dem Trend nach lichtdurchfluteten Räumen wird dadurch «Rechnung getragen».

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- abschließbare Griffolive - Basis-Sicherheit Plus mit bärenstarkem Zangenverschluss - Sicherheitsbeschlag WK 1 und WK 2 in Anlehnung an DIN V ENV 1627 - Schallschutzglas bis Klasse V - Sonnenschutzglas - Sicherheitsglas - Glas mit innenliegenden Sprossen - Glas mit Aufsatzsprossen - Ornamentglas - Verglasung Ug= 0,5 W/m2K - g-Wert 60 %

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ARTNER

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LED Leuchtmittel

MEGAMAN trumpft mit einer qualitativ hochwertigen Serie von LED – Leuchtmitteln auf. Schwerpunkt dabei sind die Reflektorlampen. Dabei werden nicht wie bei anderen Herstellern mehrere LED’s nach vorne gerichtet und durch eine Optik das Licht gebündelt, sondern MEGAMAN bündelt das Licht durch den Reflektor selbst. Dabei sind verschiedene Abstrahlwinkel (Spots, Fluter, Weitwinkel) erhältlich.

mitteln gefragt. Wenig Wärmeabstrahlung, kein UV – Licht und eine hervorragende Lichtqualität sorgen sowohl bei den Ausstellungsobjekten, wie auch bei der Kundschaft für ein optimales Klima und Wohlbefinden. Weniger Wärmeentwicklung sowie kleinerer Stromverbrauch sorgen zudem für Ersparnisse. Weitere Informationen finden Sie unter: www.megaman.ch

Durch das patentierte TCH – Wärmemanagement (Thermal Conductive Highway) werden die LED’s optimal gekühlt. Die hervorragende Lichtqualität (Farbtoleranz +/- 100K, Farbwidergabeindex CRI bis > Ra92) in Zusammenhang mit dem optimalen Lichtaustritt machen die LED – Reflektorlampen von MEGAMAN zum echten Halogen – Ersatz. Die LED – Leuchtmittel von MEGAMAN sind in den verschiedensten Bauformen und für die verschiedensten Sockel erhältlich. Angefangen bei MR16 GU5.3 Leuchtmitteln über diverse GU10, E14, E27 Leuchtmittel, bis hin zu AR111 G53 erhalten Sie eine breite Palette. In der «Professional» – Serie finden sich zudem dimmbare LED – Reflektorlampen, die mit einem eigenen Treiber, der über eine 1-10V Steuerung angesprochen wird, bedient werden kann. Mit dieser Auswahl an LED-Leuchtmitteln wendet sich MEGAMAN an anspruchsvolle Kunden, die eine optimale Beleuchtung mit modernster Technik wünschen. Besonders im Ladenbau, in Hotels, Galerien und bei Ausstellungen ist der Einsatz von qualitativ hochwertigen LED – Leucht-

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LED Leuchtmittel

LED – die Alternative zu herkömmlichen Lichtquellen Das Glühlampenverbot soll in der Schweiz schrittweise bis 2013 umgesetzt werden. Dadurch werden die ­Energieverschwender wie Glühlampen und Halogenlampen vom Markt verschwinden. Bislang gibt es drei Alternativen: Halogen Energy-Saver, Kompaktleuchtstofflampen (Sparlampen) und LED Lampen. Die Energy-Saver Halogen (15lm/w) ist weitaus nicht so effektiv wie die LED Lampen oder die Sparlampen. Kontra Sparlampen Leuchtstofflampen (Sparlampen) beinhalten umweltschädliches Quecksilber, welches den Umweltaspekt wieder zunichte macht. Die lästigen Einschaltzeiten, Aufwärmphase und der hohe ­Elektrosmog sind weitere Minuspunkte für die Sparlampen. Pro LED Die LED ist bereits heute mit bis zu 100lm/W sehr effektiv ­sowie in einem angenehmem warm-weiss erhältlich. Sie benötigt keine Aufwärmphase und garantiert kurze Einschaltzeiten. Lebenserwartungen von bis 50000 Stunden sind ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor. Dabei kann bei den Anschaffungs- und

Wartungskosten eingespart werden. Nicht zuletzt ist die LED dank ihrer Dimmbarkeit, Farbsteuerung und der kleinen Bauart auf dem Vormarsch. Die meisten LED Produkte entsprechen den RoHS Richtlinien. RoHS wird in der EU und China umgesetzt und verbietet den Einsatz von sechs umweltschädlichen Stoffen. Darunter Quecksilber und Blei. Kritiker sagen, dass die Aufwendung der ­Energie in die Herstellung nicht im Verhältnis zum Verbrauch ­solcher Lampen stehe. Eine Studie der Firma Osram widerlegt jedoch diese Kritik. Diese besagt, dass die Aufwendung für die Her­stellung lediglich 2–3% zum Vergleich des Verbrauchs auf die Lebensdauer (25000Std.) einer LED Lampe einnimmt. Bei ­Glühlampen (bis 1000Std.) ist die Aufwendung höher, da dafür 25–50 Stück benötigt werden. Ihr Partner Die Firma Greuter Leuchten hat das Potenzial der LED bereits im Jahr 2008 erkannt und sich ausschliesslich auf LED Beleuchtungen spezialisiert. Konfektionierung von LED Streifen, Beratung und Installation sowie der Vertrieb von LED Beleuchtungen sind unsere Kernkompetenzen.

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Kältetechnik

21.10.2010

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Temperaturaufzeichnung mit Kalender- und Zeitfunktion Download der Daten auf einen USB-Stick, Weiterverarbeitung mit Microsoft Excel oder anderen Tabellenkalkulationsprogrammen.

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Aufzugstechnik

Eine Energieetikette für Aufzüge – für den richtigen Entscheid Schindler setzt bei der Energiebewertung von Aufzügen auf die vom Verband ­Deutscher Ingenieure (VDI) ausgearbeitete Richtlinie VDI 4707. Ergebnis ist ein Energieetikette, die in Klassen von A bis G die Energieeffizienz eines Aufzuges darstellt. Kunden ­erhalten so ein Instrument, das ihnen klar aufzeigt, wie viel Strom ein Aufzug verbraucht – einfach, verständlich und transparent. Text Pirmin Schilliger

Welche Aufzüge bezüglich Energieeffizienz am besten abschneiden, war bisher nicht klar. Mit der Energieetikette setzt nun Schindler auf ein Instrument, das transparente Informationen und klare Entscheidungsgrundlagen liefert. Die Energieetikette basiert auf der Richtlinie VDI 4707, die der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) ausgearbeitet hat. Sie bildet eine unabhängige und neutrale Methode, mit der die Energieeffizienz von Aufzügen gemessen und glaubwürdig bewertet werden kann. Kompakt, übersichtlich und transparent Die Energieetikette liefert in kompakter Form die wichtigsten Daten und teilt die Aufzüge nach ihrem Energiebedarf von A bis G in sieben Klassen ein. Aufzüge der Klassen A – C sind besonders sparsam, während Aufzüge der Klasse G viel Strom verbrauchen. Die Bewertung wird auf der Etikette mit farbigen Pfeilen dargestellt. Ohne dass man sich in technische Details einarbeiten muss, ist auf den ersten Blick ersichtlich, wie energieeffizient ein Aufzug wirklich ist, aufgeschlüsselt nach Fahrt- und Stillstandsverbrauch. Zudem ist der Energiejahresverbrauch in Kilowattstunden aufgelistet. So lässt sich sofort ausrechnen, wie hoch die Stromrechnung durch den Betrieb belastet wird. Ein Standardaufzug in einem Wohnhaus zum Beispiel, für den ein Bedarf von 1800 kWh pro Jahr veranschlagt ist, wird sich bei einem Tarif von durchschnittlich

18 Rappen mit 324 Franken pro Jahr niederschlagen. Klassierung nach Nutzungskategorien Nebst dem Energieverbrauch spielen für die Berechung der Energieeffizienz auch Nutzungshäufigkeit, Geschwindigkeit, Fördergewicht und Hubhöhe des Aufzuges eine Rolle. Die Benotung erfolgt schliesslich nach fünf Nutzungskategorien. Diese berücksichtigen, dass Aufzüge je nach Nutzung eines Hauses unterschiedlich ausgelastet werden, von kleineren Mehrfamilienhäusern mit maximal sechs Wohnungen bis zu stark frequentierten Büro- oder Verwaltungsgebäuden von mehr als 100 Metern Höhe. Ein bekanntes Signal Die Gesamtnote leuchtet rechts auf der Energieetikette als Grossbuchstabe in einem dicken farbigen Pfeil. Man trifft mit der Energieetikette auf ein vertrautes Signal, wie es von den Haushaltgeräten her schon länger bekannt ist. Immer mehr Branchen und Hersteller setzen bekanntlich auf die Energieetikette. Als weiterer logischer Schritt in der langjährigen Umweltpolitik deklariert Schindler nun seine Aufzüge ebenfalls mit einem Energielabel. Schon vor zehn Jahren hat sich der Konzern eine nachhaltige Strategie mit den Umweltmanagementsystemen ISO 14001 und Eco-Design verpasst. Die Lebenszyklen der verschiedenen Aufzugstypen wurden genau analy-

siert, und auf Faktenblättern sind alle umweltrelevanten Daten aufgelistet. Die Entwicklung von ökologisch verbesserten Mobilitätslösungen hat bewirkt, dass der Umwelteinfluss von Standardaufzügen heute um 35 Prozent geringer ist als noch vor zehn Jahren. Energieeffizienz wird zum Kriterium Aufzüge benötigen zwar wenig Energie, wenn man sie mit anderen Gebäudediensten wie Heizung, Klimaanlage und Beleuchtung vergleicht. In einem mehrgeschossigen Wohnhaus in der Schweiz sind sie lediglich für 1 bis 5 Prozent des Energieverbrauchs verantwortlich. In einem Wolkenkratzer aber kann der für die Hochleistungsaufzüge benötigte Strom mehr als 10 Prozent des gesamten Energieverbrauchs des Gebäudes ausmachen. Grundsätzlich wächst die Sensibilität der Bauherren gegenüber Fragen des Energieverbrauchs. Dieser wird auch bei den Aufzügen immer häufiger zu einem Kriterium bei der Beschaffung. Ziel von Schindler ist es, sämtliche Produkte bezüglich Ökologie und Energieeffizienz weiter zu verbessern. Weiteres Optimierungspotenzial gibt es vor allem bei den Standby-Funktionen, die in vielen Aufzügen je nach Nutzung mehr als die Hälfte des Stroms verbrauchen. Bestimmte Komponenten liessen sich abschalten, ohne Einbussen beim Komfort und der Sicherheit. www.schindler.ch/energieeffizienz Nutzungsbeispiel für eine A-Bewertung Die neue Energieetikette benotet den Energieverbrauch eines Aufzuges nach verschiedenen Faktoren, wovon der ­eigentliche Stromverbrauch nur ein ­Element ist. Die Benotung erfolgt schliesslich nach fünf VDI-Nutzungs­ kategorien: 1 = Nutzungsintensität/ -häufigkeit sehr gering bis 5 = sehr häufig. Ein Benotungsbeispiel für die Nutzungs­kategorie 1 «Wohnhausaufzug 630 kg/5 Etagen» mit wenig Betrieb: Im Stillstand darf hier ein Aufzug nicht mehr als 50 Watt Leistung ausweisen, und beim Fahren darf der spezielle Energieverbrauch 0,56 mWh/kg nicht übersteigen, um die Energie­ etikette A zu erhalten.

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Wirtschafts-info

Eternit – Nachhaltig geschützte Fassaden­konstruktion Eine funktional und gestalterisch hochwertig konzipierte Gebäudehülle ist wesentliche Voraussetzung für ein nachhaltiges und zeitgemässes Bauwerk. Die Fassadensysteme der Eternit (Schweiz) AG erfüllen diese Anforderungen hervorragend. Ihre bewährte Systemtechnik nach dem bauphysikalisch optimalen Prinzip der vorgehängten, hinterlüfteten Fassade zeichnet sich durch dauerhafte Funktionssicherheit aus. Ein zentraler Bestandteil der Konstruktion bildet dabei die wetterfeste Bekleidung mit den hochbeständigen Faserzementplatten. Sie sind unverrottbar, äusserst dauerhaft, praktisch unterhaltsfrei und müssen dank ihrer soliden Grundfärbung auch nach Jahren nicht nachgestrichen werden. Ideale Voraussetzungen für die äussere Bekleidung von Holzkonstruktionen.

Eine reiche Vielfalt an Formaten, Formen und Farben bietet zudem grosszügigen Spielraum für die Gestaltung der Fassade nach individuellen Vorstellungen. Der eigenständige Materialcharakter der Faserzementplatten mit den spezifisch auf den Werkstoff abgestimmten Durchfärbungen und Farbveredelungen verleihen dem mineralischen Produkt eine faszinierende Identität und Ausdruckskraft. Die Vereinigung von Ästhetik, Funktion und wirtschaftlicher Langlebigkeit lässt sich mit ­Fassadensystemen der Eternit (Schweiz) AG auf überzeugende Weise nachhaltig realisieren.



www.eternit.ch

Spannende Beispiele individuell gestalteter Bauten mit Aussenwänden in Holzbauweise, bekleidet mit Faserzementplatten der Eternit (Schweiz) AG.


Aluminium-Fassaden

Erstes ift Rosenheim Passivhauszertifikat für WICONA Aluminiumfassaden An der Fensterbau 2010 in Nürnberg wurde das erste Zerti­fikat «Passivhaustaugliche Aluminium-Fassade nach ift-Richtlinie ­RI WA 15/1» an die Hydro Building Systems mit ihrer Marke ­WICONA vergeben. Dieses Zertifikat gibt Planern, Architekten, Bauherren und ­behördlichen Entscheidungsträgern die Gewissheit, dass die WICONA-Aluminiumfassade WICTEC 50HI die für den Passiv­hausstandard geforderten U-Werte von Uf < 0,8 W/m²K er­reichen und je nach Konstruktion des Profilsystems sogar unterschreiten. Hydro Building Systems wird durch das ift ­Rosenheim zudem bescheinigt, dass WICTEC 50HI neben den energetischen Anforderungen auch die der CE-Kenn­ zeichung erfüllt. Gleichzeitig werden­ die Konstruktionen und Baukörperanschlüsse auch auf ihre Gebrauchstauglichkeit bewertet, um zusätzlich den SIA 380/1 Anforderungen der Montage zu ­entsprechen. Gute Argumente für Planer und Auftraggeber im Hinblick auf nachhaltige Investitionen. Die gemeinsam mit der Branche entwickelte und abgestimmte ift-Richtlinie WA15/1 «Passivhaustauglichkeit von Fenstern, ­Türen und Fassaden» legt die Vorgehensweise zur Beurteilung fest. Die Nachweise werden auf Grundlage von EN-Normen durchgeführt und erfolgen

aufgrund von Messungen und Berechnungen. Anforderungen Passivhaustaugliche Fassaden mit ihren Bauteilen werden beim ift Rosenheim an einer repräsentativen Referenzfassade be­urteilt. Die Anforderungen an Paneele, Glas und Fassade be­tragen: – Wärmedurchgangskoeffizient der Verglasung: Ug = 0,7 W/(m²K) – Wärmedurchgangskoeffizient der Paneele: Ug = 0,25 W/(m2K) – Wärmedurchgangskoeffizient der Fassade: max. UCW ≤ 0,7 W/(m²K) Geringer technischer Mehraufwand Die WICONA-Profilkonstruktion sichert bei der jetzt vom ift Rosenheim passivhaustauglich zertifizierten Aluminium-Glasfassade den Wärmeschutz und die Luftdichtheit, und zwar mit nur geringem tech­ nischem Mehraufwand. Basis bleibt die Standardserie WICTEC 50. Durch den ­Einsatz von Dreifachglas und einem ­einfach zu montierenden Dämmprofil wird die Wärmedämmung bis zur Passivhausqualität mit einem Uf-Wert von­ 0,74 W/m²K nach EN ISO 10077 verbessert. Die Kompatibilität der Konstruktionsteile nach dem WICONA Unisys-­Prinzip macht diese Optimierung auf einfache und sichere Art möglich. Das gilt auch für technisch anspruchsvolle Details wie etwa die Ausführung der Bauanschlüsse.

Richard Weiss (links), Leiter WICONA-Produktmanagement, erhält von Ulrich Sieberath, Leiter des ift Rosenheim, das 1. Passivhauszertifikat für Aluminiumfassaden nach ift-Richtlinie.

Beispiel für ein Gebäude mit passivhaustauglicher Aluminium-Fassade: die Feuerwache in Heidelberg.

Hier können Auftraggeber bzw. Planer ebenfalls auf WICONA-Systemlösungen zurückgreifen, sie lassen sich exakt auf die bestehende Grundkonstruktion ­abstimmen. So werden Bauzeiten beschleunigt und die Montage zugleich sicherer. Die ift-zertifizierte Passivhausfassade von WICONA erleichtert für In­ vestoren zudem den Bewertungsprozess und die Zertifizierung des gesamten Gebäudes als «Passivhaus». Energiesparende Fassadenbauweise Investoren und Bauherren achten bekanntlich immer stärker auf eine möglichst energiesparende Fassadenbauweise – bei neuen Gebäuden genauso wie bei Modernisierungen. Die Fachleute der Hydro Building Systems können zu ­jeder WICONA-Fassadenkonstruktion die erforderlichen U-Wert-Nachweise für den gewünschten bzw. geforderten Energiesparstandard liefern. Der Auftraggeber erhält somit ein individuelles Dokument, das sich z.B. in der Vermarktung der ­Immobilie erfolgreich einsetzen lässt. Hydro Building Systems AG Dino Rossi Gewerbepark – 5506 Mägenwil Tel. 062 887 41 10 Fax 062 887 41 11 info@wicona.ch – www.wicona.ch

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Wirtschafts-Info

Innovationspreis für KWC AVA COOLFIX Was viele noch nicht wissen: Armaturen bieten ein enormes Sparpotential und helfen Tag für Tag, Wasser und Energie zu sparen. Zahlreiche Armaturen von KWC besitzen bereits das Energy-­Label des Bundesamtes für Energie. Der führende Armaturenhersteller der Schweiz setzt dabei auf ausgereifte Systeme und einfache Mechanismen, die helfen, sorgsam mit Wasser und Energie umzugehen und dabei gleichzeitig höchsten Komfort gewährleisten. Die aktuellste und überaus logische Antwort von KWC auf die Er-

01a und 01b: KWC AVA COOLFIX sorgt für Ästhetik am Waschtisch – und dafür, dass nicht unnötig warmes Wasser fliesst. Das logische Prinzip: Kaltwasser fliesst bei der Hebelposition in Mittelstellung – nicht wie allgemein üblich in Rechtsstellung. Das hilft automatisch beim Energiesparen.

4800 Zofingen AG  Tel. 062 745 30 30 info@lehmann2000.ch  www.lehmann2000.ch

5033 Buchs AG  Tel. 062 824 44 07 info@svoboda-service.ch  www.svoboda-service.ch

5732 Zetzwil AG  Tel. 062 773 10 57 info@gassmann-service.ch  www.gassmann-service.ch

fordernisse unserer Zeit, r Umwelt ökologisch und ökonomisch Sorge zu tragen, heisst KWC AVA COOLFIX. Ein Prinzip, das mit dem renommierten Innovationspreis 2010 des Magazins Häuser modernisieren ausgezeichnet wurde. Ästhetik, Funktion und Technik Ästhetik, Funktionalität und Technik gehen bei KWC Hand in Hand. So reduziert das innovative Prinzip KWC AVA COOLFIX den Warmwasserverbrauch am Waschtisch ganz einfach dadurch, dass bei ­Hebelposition in Mittelstellung kaltes Wasser fliesst – nicht wie allgemein üblich in Rechtsstellung. Das spart automatisch Energie. Parallel dazu verringert der vollständig integrierte Strahlregler «Neoperl® Caché» die Wasserdurchlaufmenge. Ohne Komforteinbusse lassen sich damit rund 40% Wasser und gut 30% ­Energie sparen. KWC und Ökologie Ökologie ist bei KWC ein wichtiges Thema und betrifft alle Unternehmensbereiche: Vom sparsamen Umgang mit Werkstoffen, ­Materialien und Rohstoffen bei der Herstellung bis hin zu zukunftsorientierten Produktlösungen und optimierten Transportwegen mit einem klaren Commitment zum Produktionsstandort Schweiz. KWC AG – 5726 Unterkulm –Tel. 062 768 68 68 – www.kwc.ch

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Oel- & Gasfeuerungen Kesselauswechslungen Pellets- & Holzfeuerungen Solar- & Photovoltaikanlagen Wärmepumpenanlagen Kontrollierte Wohnungslüftungen Tank- & Kaminanlagen Feuerungskontrollen Boilerentkalkungen Steuer- & Regelungstechnik 24 Std. 365 Tage Service Fernwärmenetze & Rohrleitungsbau Heisswasser- & Dampfanlagen Blockheizkraftwerke Industrielle Kälteanlagen


HAUSTECHNIK

Lehmann 2000 AG – Ihr Haustechnik-Partner Die Lehmann-Gruppe trägt dazu bei, dass die Technik ihrer wichtigsten Aufgabe gerecht wird: Dem Menschen das Leben komfortabler, seinen Alltag leichter und interessanter zu ­gestalten und gleichzeitig Sorge zu den beschränkten Res­ sourcen unserer Umwelt zu tragen. Mit ihren Mitarbeitenden im Büro- und Montagebereich verfügt die Lehmann-Gruppe über eingespielte und kompetente Teams, welche grossen Wert auf den Einsatz neuster Technologien ­legen. Alternativenergien wie Solar- und Wärmepumpenanlagen oder Stückholz- und Holzpelletsanlagen sowie bestehende­­ Öl- und Gasheizungen bilden das Kernsegment der Tätigkeiten. In den Bereichen Wohnungsbau, industrielle Heizungs- und ­Kälteanlagen sowie Fernwärmenetzen werden für die Kunden anspruchsvolle Systemlösungen realisiert. Individuelle Beratung und 24-Stunden-Service Rund um das Thema Energieerzeugung, z.B. mit Wärmebildaufnahmen von Gebäuden, gehen die Projektleiter individuell auf die Bedürfnisse der Kunden ein. Die Lehmann-Gruppe kennt die perfekte Abstimmung der Gebäude und sorgt für den ­richtigen Einsatz sowie die Verteilung der notwendigen Energien. Das Bewusstsein um die Wichtigkeit der zukunftsweisenden Techniken ist die Berufung der Mitarbeitenden. Periodische Servicearbeiten an Öl- und Gasbrennern sowie die amtliche ­Feuerungskontrolle bilden seit dem Zukauf der beiden ServiceUnternehmen Svoboda und Gassmann ein ergänzendes ­starkes Dienstleistungssegment der Gruppe. Mit den 24-Stunden-Serviceorganisationen wird ein schnelles Beheben von Störungen oder das Ausführen von Reparaturarbeiten angeboten. Drei Partner – Ein Unternehmen Das Zofinger Stammhaus, die Lehmann 2000 AG, ist 1995 aus der damaligen Lehmann AG entstanden. 2008 wurde die in Buchs AG ansässige Svoboda Service AG übernommen und per 1.1.2010 wurde als weitere Tochtergesellschaft die Gassmann Service AG mit Sitz in Zetzwil AG in das Unternehmen integriert.

Die neue Photovoltaikanlage mit den beiden Varianten Aufdach und Indach.

Eigene Photovoltaikanlage Mit dem Erwerb der Liegenschaft am Müllerweg 5 in Zofingen und dem damit verbundenen Umzug wurde ein weiterer Meilenstein in der Geschichte von Lehmann 2000 AG gesetzt. Das Konzept der Einrichtung bezüglich Büro/Lager/Werkstatt war schnell erstellt. Doch damit nicht genug. Auf der Basis des ­Firmengrundsatzes «Die Lehmann 2000 AG denkt, plant und ­arbeitet für die Zukunft des Menschen» wurde ein Projekt für erneuerbare Energie­ausnutzung gesucht. Die Wahl fiel auf die Nutzung von Solarenergie. Mit einer sorgfältigen Planung und Umsetzung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach konnte eine wertvolle Investition in die Zukunft getätigt werden. 66 Solarzellen mit einer Gesamtfläche von knapp 50 m2 wurden ­montiert. Dabei kamen beide Montagetechniken zur Anwendung, einerseits die «Aufdachmontage» (auf die bestehenden Ziegel) und andererseits die «Indachmontage» (in die Dachhaut integriert). Die installierte Leistung beträgt über 5 kWp, daraus resultiert ein zu erwartender Ertrag pro Jahr von 5’000 kWh/a. Dieser Ertrag deckt rund zwei 4-Zi-Wohnungen mit Elektroherd (ohne ­Heizung- und Warmwasser). Im Ortsnetz Zofingen/Mühlethal sind bereits elf ­Photovoltaikanlagen installiert worden. Der Leistungsbereich der Anlagen bewegt sich von 0.9 kWp bis 28.5 kWp. Die daraus realisierte Gesamtleistung beträgt 80 kWp, dies wiederum ­entspricht in etwa einem Ertrag von 80’000 kWh pro Jahr. Die Einsparung an CO2 beträgt 11.3 Tonnen pro Jahr.

Lehmann 2000 AG – Müllerweg 5 – 4800 Zofingen Telefon 062 745 30 30 www.lehmann2000.ch Svoboda Service AG – Neubuchstrasse 2 – 5033 Buchs Telefon 062 824 44 07 www.svoboda-service.ch

Der neue Firmensitz in Zofingen.

Gassmann Service AG – Tulpenstrasse 391 – 5732 Zetzwil Telefon 062 773 10 57 www.gassmann-service.ch

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PLUSENERGIEBAU

Sanjo Group: Energieeffiziente und ökologische Immobilien Mit dem Projekt «Kraftwerk B» entstand im schwyzerischen ­Bennau das erste Wohnhaus der Schweiz, welches mehr ­Energie produziert als es verbraucht. Die überschüssige Energie in Form von Warmwasser wird an die Nachbargebäude abgegeben und der elektrische Strom wird ins Netz eingespeist: Ein neuer Massstab für nachhaltiges Bauen, der sogar das Label MINERGIE-P ECO® übertrifft. Kommt für die Mieter attraktiv hinzu, dass sie dank einem innovativen Bonus-Malus-System die Höhe des Mietzinses selber beeinflussen können. Die Ausgangslage Die Folgen der Klimaerwärmung sind vielfältig und mittel- oder langfristig gravierend. Wetterextreme werden häufiger und stärker mit entsprechend erhöhten Schadensfolgen ausfallen. Die Häufung von wetterbedingten Naturkatastrophen in den letzten Jahren (z.B. Hochwasser, Wirbelstürme) wird von vielen Wissenschaftern als Folge der Klimaerwärmung gesehen. Auch regional kann sich das Klima erheblich verändern, so dass in manchen Regionen Probleme bei der Wasser- und Nahrungsversorgung drohen, während andernorts z.B. der Niederschlag oder die Sonneneinstrahlung zunimmt. Ziele des Bauvorhabens: Die Sanjo Group als Bauherrin beabsichtigte mit dem Projekt «Plusenergie MFH» ein ökologisch nachhaltiges Gebäude zu realisieren, welches unter Wahrung der wirtschaftlichen Aspekte möglichst wenig Energieressourcen beansprucht, beziehungsweise diese selber erzeugt. Weiter standen ebenfalls die Aspekte Wohnqualität, höchstmögliche Flexibilität in der Nutzung und Umnutzung des Gebäudes sowie eine qualitativ hoch stehende Architektur im Vordergrund. Der zukünftige Energieverbrauch und die Belastung der Umwelt spielen in den ersten Projektphasen eines Gebäudes leider oft eine eher untergeordnete Rolle, da die Entwicklung der architektonischen Qualität zu diesem Zeitpunkt dominiert.

Das heutige Umdenken dürfte jedoch zu folgenden neuen Prioritäten führen: – Mensch und Lebensqualität – Energie und Umwelt – Flexibilität und Ästhetik Eine Minimierung des Energiebedarfs und die Nutzung der südgerichteten Gebäudeflächen zur Solargewinnung auf das Niveau eines «Plusenergiehauses» hatte neben den Nutzungsanforderungen höchste Priorität. Auch die Minimierung von «Grauer Energie» und die Lebenszyklen der Bauteile und Anlagen wurden in der Planung berücksichtigt. Die Behaglichkeitswerte für das Raumklima wurden mit dem geringsten möglichen Aufwand an technischen Einrichtungen und Anlagen sichergestellt. MINERGIE-P ECO® Mit dem «Kraftwerk B» entstand das erste MINERGIE-P ECO® Mehrfamilienhaus im Kanton Schwyz und das erste Plusenergie Mehrfamilienhaus der Schweiz. Bauten mit dem MINERGIEP®-Standard zeichnen sich durch einen minimalen Energieverbrauch aus. Auf Basis einer Kooperation der Vereine MINERGIE® und eco-bau wird der MINERGIE-P®-Standard mit der Auszeichnung eco-bau® für gesunde und ökologische Bauweise ergänzt. MINERGIE-P ECO® ist abgestimmt mit den Kriterien der SIA Empfehlung 112/1 «Nachhaltiges Bauen». Im Weiteren zeichnet MINERGIE-P ECO® eine sehr gute Wohnqualität aus, beispielsweise aufgrund von optimalen Tageslichtverhältnissen oder schadstoffarmen Materialien in allen Innenräumen. Die vorbildliche Bauweise verursacht von der Herstellung bis zum Rückbau nur eine geringe Umweltbelastung.

Bauherrschaft:

Sanjo Group Bahnhofstrasse 1 – 8852 Altendorf Tel. 055 462 20 26 – Fax 055 462 20 28 www.sanjo.ch


PLUSENERGIEHAUS

«Kraftwerk B»: Architektur – Energiekonzept – Gebäudetechnik Architektur Um den MINERGIE-P ECO®-Standard zu erreichen, musste auch das Gebäudekonzept wie Form, Ausrichtung und Fensterflächen darauf ausgerichtet werden. Grundrissorientierung: – Wohnräume nach Süden orientiert, Nassräume wurden im Norden angeordnet und räumlich konzentriert. – Mit kurzen Leitungen werden Wärmeverluste vermieden. Gebäudeform: – Es wurde eine kompakte Gebäudeform angestrebt, das heisst Vorsprünge, Erker usw. wurden vermieden. Fassade: – Anlehnung an die traditionelle Bauweise der Region. – Vorfabrizierte Holzfassade. – Einordnung und Rücksichtsnahme auf das Ortsbild. – Rücksichtsnahme auf die denkmalgeschützte Kirche direkt daneben. – Generierung der geforderten 150.0 m2 Energiebezugsfläche für die Kollektorenfassade und eines überzeugenden Fassadenthemas (Südwestfassade). Der Südwestfassade wurde ein besonderes Gewicht geschenkt, da dieselbe neben den architektonischen Qualitäten auch eine Energie gewinnende Funktion hat. Der Einfluss der Fensteröffnungen ist auf den Komfort (Raumtemperatur, Oberflächentemperatur, Licht, Frischluft usw.) sowie den Kälte- und Wärmeenergiebedarf entscheidend. Energiekonzept Das Energiekonzept basiert auf folgenden Grundsätzen: – Kompaktes Gebäude, hochwärmegedämmte Gebäudehülle. – Massivbauweise (Temperaturspeicher/-puffer) und vorgehängte Fassade.

– Dämmstärkenvorgabe: 40.0 cm Fassade, 50.0 cm Dach, 20.0 cm gegen unbeheiztes Untergeschoss. – Fenstervorgabe: 3-fach Wärmeschutzverglasung (U = 0.5 W/ m2K); unsichtbarer überdämmter Rahmen einflüglig. – Minimierte Durchdringungen der Wärmedämmebene / Wärmebrücken: - Wohnungstüren gegen geschlossenes, aussen liegendes Treppenhaus (Windfang/Pufferzone) – Steigzonen in der Dämmebene (z.B. gegen UG) dicht und voll wärmegedämmt. – Wärmebrückenarme Konstruktion; Wärmebrücken wo unvermeidlich deutlich < 0.1 W/mK. Gebäudetechnik Es standen zwei grosse, unbeschattete «Gewinnflächen» zur Verfügung, welche vollflächig solar genutzt wurden: – Südwest (SW) Dach, 40° geneigt, für 220 m2 netzgekoppelte Photovoltaik als Dachhaut, welche den Strombedarf der Liegenschaft vollständig abdeckt (Jahresbilanz). – SW-Fassade – grosszügige Verglasung für passive Solarenergienutzung und 150.0 m2 fassadenintegrierte Kollektoren. – Durch die vertikale Ausrichtung sinkt zwar der Jahresertrag theoretisch um 20%, jedoch ist der Ertrag gleichmässig hoch, was einen teuren, grossen (75.0 m3 oder mehr!) Saisonspeicher (und dessen Verluste) überflüssig macht. Stattdessen kommt nur ein 25.0 m3 Speicher zum Einsatz und überschüssige Wärme wird zur Warmwasservorwärmung des Nachbargebäudes verwendet. Diese externe, vorwiegend sommerliche Energieabgabe erlaubt es, das Holz für die Kleinspeicheröfen (im Winter) zu kompensieren und eine positive Wärmeenergiebilanz zu erreichen. Bauherrschaft:

Sanjo Group Bahnhofstrasse 1 – 8852 Altendorf Tel. 055 462 20 26 – Fax 055 462 20 28 www.sanjo.ch

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SOLARenergie

Solar-Radio mit neuster DAB-2 Radiotechnologie Dieses einzigartige Radio ist in den Farben weiss und schwarz lieferbar und ist der ideale Begleiter für unterwegs, im Gartenhaus, Camping, auf der Alp und im Bootsbereich. – Mono-Radio mit DAB+/DAB und FM-Tuner – RDS (Radio Data System) – Favoriten-Taste für Ihren Lieblingssender – Programmliste kann erstellt werden (Preset) – Automatische Einstellung der Uhrzeit (über DAB) – Kopfhörerbuchse stereo – Line-In-Anschluss für iPod oder andere Geräte – USB-Anschluss für Software-Aktualisierung – Akku-Ladefunktion integriert (über Ladegerät oder Solar-Panel) – Netz/Ladegerät 230V mitgeliefert – Abmessungen 202x140x70mm (B/H/T) – Gewicht 618 g – Verkaufspreis CHF 229.–

Bei dieser neusten Radiogeneration sind DAB-2 und modernste Solartechnologie vereint. SolarDAB 2 ist das erste DAB-Radio mit Solar-Betrieb. Das kompakte, portable Gerät ist mit einem Solarpanel ausgestattet, welches den benötigten Strom liefert und die integrierten Akkus auflädt.

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SOLARenergie

Photovoltaikanlage KSS Schaffhausen Auf der neuen Eishalle der KSS Schaffhausen wird umweltfreundlicher Solarstrom für über 25 Haushalte produziert. In kürzester Zeit wurde die Anlage von Conergy geplant und ge­ liefert. Wenige Monate nach dem Startschuss wird bereits der erste Solarstrom ins Netz eingespeist. Auf der neuen Eishalle der KSS Schaffhausen erstellten die Städtischen Werke Schaffhausen und Neuhausen am Rheinfall im Auftrag der Bauherrin ETAWATT Schaffhausen AG eine Photovoltaikanlage. Die Anlage mit 345 Conergy PowerPlus-Modulen erreicht einen Jahresertrag von 79'000 kWh. Das entspricht dem umweltfreundlich produzierten Strom für den Bedarf von 25 Einfamilienhäusern.

Weltweit führender Hersteller Conergy ist ein weltweit führender Hersteller von PhotovoltaikModulen, Wechselrichtern und Montagesystemen. Die qualitativ hoch stehenden Produkte werden in eigenen Werken entwickelt und produziert. Das Conergy Modulwerk in Frankfurt an der Oder ist die derzeit modernste Modulfabrik weltweit. Conergy PowerPlus Das äusserst robuste Modul von Conergy besitzt einen extra starken Rahmen und stabiles Spezialglas für eine lange Haltbarkeit. Innovative Technik sorgt für einen hohen Wirkungsgrad und ein ausgezeichnetes Schwachlichtverhalten. Insbesondere bei bedeckten Himmel und indirekter Einstrahlung – wie sie in unseren Regionen oft anzutreffen sind – bringt das PowerPlus vergleichsweise hohe Erträge. Conergy IPG T Die Wechselrichter von Conergy belegen bei internationaler Tests stets Spitzenplätze. Mit schnellsten Reaktionszeiten und höchster Effizienz weisen sie die besten Leistungswerte ihrer Klasse auf.

Politischer Wille Als Hauptaktionär der ETAWATT Schaffhausen AG steht die Stadt Schaffhausen hinter dem Projekt. Der Wunsch, geeignete Flächen für erneuerbare Energien zu nutzen, steht bei der Regierung der Energiestadt Schaffhausen weit oben. Die grosse Fläche der neuen Halle hat sich in optimaler Weise dafür angeboten. Der so auf der KSS produzierte Solarstrom wird über das CleanSolution Oekostrom-Produkt der Städtischen Werke Schaffhausen und Neuhausen am Rheinfall angeboten.

INTELLIGENTE SOLARANLAGEN FÜR CLEVERE LEUTE

Conergy GmbH Winterthurerstrasse – 8247 Flurlingen Tel. 052 647 46 70 – Fax 052 647 46 79 info@conergy.ch – www.conergy.ch

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SolarEnergie


UMWELT-STIFTUNG

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Melden Sie Ihr Umwelt-Projekt zur Preisverleihung an! Preisverleihung 2011 Laut Zielsetzung der Schweizerischen Umweltstiftung mit Sitz in Luzern ­werden jährlich Ende Mai Preise für besondere Umwelt-Projekte an ­Unternehmen, Vereinigungen, Private und Jugendliche verliehen. Noch läuft die Eingabefrist für die Preisverleihung 2011. So haben also auch Sie noch bis zum 30. November 2010 Gelegenheit, sich mit Ihrem herausragenden Umwelt-Projekt für die Wahl anzumelden. Die im Jahr 1993 gegründete Schweizerische Umweltstiftung stellt fest, dass nach mehreren Jahren stetig steigenden Umweltbewusstseins heute trotz aktuellen, unermesslichen Umweltkatastrophen wie beispielsweise im Golf von Mexiko leider eine gewisse Lethargie und Gleichgültigkeit unserer Umwelt gegenüber herrscht. Themen wie Ökologie, Umweltschutz, Naturschutz, Erhaltung des Lebensraums, Schutz der Artenvielfalt und ähnliches sind von der aktuellen Themenliste der Öffentlichkeit verschwunden – nicht aber von der Liste der tatsächlich existierenden Probleme. Immer offensichtlicher wird heute die Notwendigkeit

einer nachhaltigen Entwicklung unserer Gesellschaft, die damit einen Ausgleich schaffen muss zwischen den Ansprüchen von Wirtschaft, Umwelt und Bevölkerung. Dabei ist es von besonderer Bedeutung, dass umwelt- und verantwortungsbewusste Menschen in Unternehmen, Organisationen, Behörden und im Privatleben sich oft im Stillen und unbeachtet für die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen einsetzen. Sie beweisen damit, dass es trotz oft widriger Umstände möglich ist, sich umweltbewusst zu entscheiden und umweltgerecht zu verhalten.

Ziel der Stiftung Ziel der Schweizerischen Umweltstiftung ist es, herausragende Aktivitäten, Richtung weisendes Verhalten und das Handeln als Pionier anzuerkennen und herauszuheben. Diese besonderen Leistungen im Umweltschutz aufzuspüren und der breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Damit soll einerseits eine öffentliche Anerkennung ausgesprochen und andererseits Mut gemacht werden, den eingeschlagenen Weg weiterzubefolgen. Dies ist gerade im heutigen Umfeld von besonderer Bedeutung und nicht zu unterschätzender beispielgebender Wirkung. Davon sollen Impulse ausgehen, die zur Nachahmung anregen und ein Umfeld entfalten, das zu innovativen Lösungen und neuen besonderen Leistungen führt. Denn Anerkennung und Motivation sind wichtige Beiträge zur Förderung des Umweltschutzes.

Anmeldung zur Preisverleihung 2011 Noch haben Sie als Unternehmen, Organisation, Privatperson und Jugendliche(r) Gelegenheit, sich mit Ihrem Umwelt-Projekt und speziellen Engagement für die Umwelt bis zum 30. November 2010 als Teilnehmer für die Preisverleihung

2011 anzumelden. Oder vielleicht kennen Sie in Ihrem persönlichen Umfeld jemanden, den Sie auf eine Teilnahme aufmerksam machen möchten oder den Sie gleich selber mit dem Formular als Teilnehmer vorschlagen und anmelden. Denn zuerst gilt es lediglich, sich mit einer kurzen Projekt-Beschreibung und den nötigen Angaben ohne Beilagen zu bewerben. Zu einer möglichen Nomination werden anschliessend die von der Jury auserwählten Anwärter zu einer ausführlichen Dokumentation oder Besichtigung vor Ort eingeladen. Aus diesem engeren Kreis der Anwärter werden dann die Gewinner in den verschiedenen Kategorien auserkoren und mit dem Umweltschutz-Preis ausgezeichnet. Die Preisverleihung 2011 findet in feierlichem Rahmen mit renommierten Gästen am Sonntag, 29. Mai im Casino Luzern statt.

Anmelde-Formulare Anmelde-Formulare für die Preisverleihung 2011 erhalten Sie bei der Geschäftsstelle der Schweizerischen Umweltstiftung oder Sie können dasselbe direkt vom Internet der Umweltstiftung unter www.umwelt-stiftung.ch herunterladen.  n bu Schweizerische Umweltstiftung Geschäftsstelle z. Hd. Dr. Jost Schumacher Alpenstrasse 1 6004 Luzern Telefon 041 419 70 70 auskunft@umwelt-stiftung.ch www.umwelt-stiftung.ch


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SolarEnergie

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SolarEnergie Die Vorteile auf einen Blick: – Wer die Energie der Sonne nutzt, belastet die Umwelt nicht. Das ist Klimaschutz konkret. – Bereits nach weniger als einem Jahr hat Ihre thermische Solaranlage mehr Energie produziert, als für Herstellung und Entsorgung benötigt wird. – Alle Kantone und viele Gemeinden unterstützen die Solarenergie und zahlen Förderbeiträge. – Solaranlagen machen unabhängig: Steigende Energiepreise lassen Sie kalt. Und seit der Einführung der CO2-Abgabe auf nicht erneuerbare Energieträger gehören Solaranlagenbesitzer zu den doppelten Gewinnern. – Die Sonne ist zuverlässig. Im Duo mit anderen Energieträgern sorgt sie während des ganzen Jahres für komfortable Wärme und Warmwasser. Strom von der Sonne Solarzellen wandeln Sonnenstrahlung in elektrische Energie um – ohne Abfall, ohne Lärm und ohne Abgase. Die Technik heisst Photovoltaik. Sie gilt als wichtiger Bestandteil der zukünftigen weltweiten Energieversorgung. Mit jährlichen Marktwachstumsraten von 30–50 Prozent ist ein Boom im Gang, der nicht mehr zu bremsen ist. Bereits wird pro Jahr mehr Energieproduktion aus Solarzellen zugebaut als aus Atomkraftwerken. Die Photovoltaik-Branche hat in der Schweiz bereits eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung mit mehreren Tausend Arbeitsplätzen und einem Jahresumsatz von rund 2 Milliarden CHF. Möchten Sie Strom von der Sonne auf Ihrem eigenen Dach produzieren? Sie finden alle wichtigen Informationen in der Publikation «Solarstrom, unerschöpfliche Energie» n 

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Solarenergie

Perfekt kombiniert: Wärmepumpe und Solaranlage Im luzernischen Hochdorf sind 2010 in der Überbauung «Mülirain» fünf Mehrfamilienhäuser entstanden, die für die Wärmegewinnung auf ein ökologisches Heizsystem von Walter Meier setzen. Im Einsatz stehen Luft/Wasser-Wärmepumpen und Solaranlagen. Jedes der fünf Mehrfamilienhäuser mit je sieben Wohnungen verfügt über ein eigenes Heizsystem. Dieses besteht aus einer Luft/Wasser-Wärmepumpe und einer Solaranlage. Ursprünglich war der Einsatz von Wärmepumpen mit Erdsonden geplant, was sich aus geologischen Gründen jedoch kurzfristig als nicht ­umsetzbar erwiesen hat. Massgeschneiderte Wärmepumpe Wegen den Geräuschemissionen und den kurzen Distanzen zu den Nachbarhäusern musste der zur Wärmepumpe gehörende Hochleistungsverdampfer auf dem Dach statt in Bodennähe platziert werden. Dies hatte zur Folge, dass eine Kupfer-Kältemittelleitung mit einem grösseren Durchmesser (35 mm statt 28 mm) zum Einsatz kam, um den Druckverlust im Kältemittelkreislauf vom Keller bis aufs Dach abzufangen. Eine weitere ­Anpassung war an der Wärmepumpe selbst nötig: Bedingt durch das grössere Volumen im Kältekreislauf wurde bei der Produktion der Wärmepumpe ein grösserer Sammler eingebaut. Eine Besonderheit dieser Split-Wärmepumpe ist die zusätzliche Heissgasnutzung.

Eine perfekte Kombination von Walter Meier: Luft/WasserWärmepumpe mit Heissgasnutzung und Solaranlagen.

Solaranlage mit max. Flächenausnutzung Auf jedem Mehrfamilienhaus wurden zur Heizunterstützung drei Reihen an je drei Solarkollektoren Oertli SKF 250 installiert. Jeder Kollektor verfügt über eine Absorberfläche von 2,5 Quadratmetern, was pro Haus einer Nutzungsfläche von 22,5 Quadratmetern entspricht. Alle fünf Solaranlagen sind mit einer BackBox sowie einer Zusatzbox ausgerüstet. Das BackBox-System ermöglicht die Entleerung der Kollektoren, nachdem der Speicher die maximale Temperatur erreicht hat. Damit wird das Überhitzen des Frostschutzgemischs in den Kollektoren verhindert. Weitere Informationen: www.waltermeier.com/wp


WINDENERGIE

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Frischer Wind für die Zukunft Stromproduktion auf dem Mont Soleil Windstrom ist nachhaltig und wird besonders umweltschonend produziert. Auf dem Mont Soleil, über den weiten Jurahöhen, ermöglicht modernste Technik eine wirtschaftliche Nutzung. Der hier erzeugte und mit dem ­Qualitätslabel «naturemade star» ausgezeichnete Windstrom bürgt für die Einhaltung strenger und umfassender ökologischer Auflagen.

Ökologie im Einklang mit Energieproduktion Die IB Wohlen AG ist überzeugt davon, dass Energieproduktion und Ökologie in Einklang gebracht werden können. Das gesamte Ökostromangebot der IBW Energie AG verfügt über das Gütesiegel «naturemade star». Die Zertifizierung «naturemade star» garantiert, dass auch der Windstrom vom Mont Soleil die hohen Anforderungen des VUE (Verein für umweltgerechte Energie) erfüllt. Schall und Schattenwurf sowie sämtliche naturund umweltrelevanten Fragen werden unter «naturemade star» streng geprüft und zertifiziert.

Windenergie für Ökostromkunden Die Gestehungskosten von Windstrom sind in den letzten Jahren erheblich gesunken: Von 1980 bis 2000 reduzierten sie sich um 80%. Die Produktion von Windstrom wird dadurch auch wirtschaftlich interessanter. Die Windturbine E9 produziert Strom für zirka 900 Haushaltungen; sie hat eine maximale Leistung von 2000 kW und eine Jahresproduktion von 4 Mio. kWh. Die IBW Energie AG nutzt die Kraft des Windes, um Ökostrom noch attraktiver anbieten zu können.

Ehrgeiziges Ziel bis 2020

Die Windturbine E9 verfügt über eine Gesamthöhe von 140 m. Die IBW Energie AG in Wohlen AG setzt sich seit Jahren im Bereich erneuerbarer Energien ein. ­Zuletzt mit dem Bau der dritten eigenen Photovoltaikanlage und nun mit dem Kauf der ­Stromproduktion der Windturbine E9 auf dem Mont Soleil im Berner Jura, dem grössten und effizientesten Windpark in der Schweiz. ­Eigentümerin von insgesamt 16 Windturbinen ist die JUVENT SA, geführt von der sol-E Suisse AG, einer ­Tochtergesellschaft der BKW Energie AG.

Steigender Strombedarf Spricht man über Energie, werden meist zuerst Zahlen genannt. Eine sei hier erwähnt: Pro Kopf werden im Jahr durchschnittlich rund 31'250 ­Kilowattstunden verbraucht. Ungefähr zwei ­Drittel dieses Energieverbrauchs fallen auf die

fossilen Energieträger Öl und Gas. Das restliche Drittel entfällt vor allem auf Strom. Um den ­Energiebedarf decken zu können, ist es wichtig, alle verfügbaren Energien sinnvoll zu nutzen. Gleichzeitig gilt es, Energie effi­zient einzusetzen und weitere Quellen zu erschliessen. Besonders sym­pa­thisch ist dabei die För­derung erneuerbarer Energien. Ihnen gehört die Zukunft. Eine dieser erneuerbaren Energien ist die Windkraft. Dank hochtechnisierter, moderner Anlagen kann Wind heute wirtschaftlich genutzt werden.

Heute versorgt die IBW Energie AG in Wohlen und Umgebung 38 Unternehmen und 131 Privat­ konsumenten mit «naturemade star»-Ökostrom. Das entspricht einer Stromabgabe von rund 2'400'000 kWh. Die IBW Energie AG setzt sich zum Ziel, den Anteil an Ökostrom von heute 3,5% bis 2020 auf 20% ihrer gesamten Stromabgabe zu erhöhen. n  (Quelle: IBW Energie AG) / bu

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Energie natürlich


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UMWELT UND ETHIK

Dürfen Menschen alles, was sie tun können? Die grundlegende Fragestellung Die Titelfrage stellt sich im Zusammenhang mit neuen Technologien wie etwa der Gentechnik oder bei Eingriffen des Menschen in die Natur. Zum Beispiel die Rodung von Urwäldern zum Zweck der landwirtschaftlichen Nutzung. Intuitiv antwortet jeder auf diese Frage mit einem klaren «Nein»: Auf keinen Fall dürfen Menschen alles tun, was sie tun können. Das gilt auch für das Alltagshandeln.

tig Arbeitsplätze und ein ausreichendes Einkommen gewähren, die Ressourcen der Natur für Produkte und Dienstleistungen nutzen oder die Natur für das Recycling nicht mehr benötigter Abfallstoffe aus Produktion und Konsum einsetzen. All dies geschieht nicht aus Nächstenliebe, sondern zur Wahrung eigener Interessen, ohne dass dies deshalb unmoralisch wäre. Die Liste umweltverändernder menschlicher Aktivitäten, die aus existentiellen oder wirtschaftlichen Gründen erfolgen, liesse sich unbegrenzt fortsetzen. Menschliche Existenz ist an die Nutzung von Natur gebunden. Je mehr Menschen diese Welt bevölkern, desto intensiver wird diese Nutzung ausfallen.

Fünf «prometheische Innovationen»

Der Rhonegletscher im Juli 2009. Der Eingang zur Grotte befand sich 1996 noch bei diesem Schild. Viele Optionen des täglichen Lebens, vom Lügen bis zum kleinen Betrug, vom Bruch eines Versprechens bis zum Hintergehen eines Freundes, sind offensichtlich Handlungen, die von allen gutwilligen Betrachtern als nicht akzeptabel angesehen werden. Viel schwieriger zu beurteilen sind allerdings solche Handlungen, bei denen die Bewertung nicht so eindeutig auf der Hand liegt. Ist es gerechtfertigt, ein Versprechen dann zu brechen, wenn die Einlösung des Versprechens vielen anderen Menschen schaden könnte?

In der Umweltpolitik besonders häufig Handlungen, bei denen Konflikte zwischen positiven und negativen Folgen auftreten oder bei denen eine Beurteilung mit guten Gründen so oder auch anders ausfallen könnte, sind im Bereich der Umweltpolitik besonders häufig. Denn es gibt kaum jemanden, der mutwillig und ohne Grund

die Umwelt verschmutzt, giftige Schadstoffe freisetzt oder Tiere quält. Personen, die aus egoistischen Motiven bestehende Umweltnormen übertreten oder sich über die Grundsätze einer umweltschonenden Handlungsweise hinwegsetzen, handeln offensichtlich falsch und jeder Gesetzgeber wird dieses Verhalten durch Strafandrohung beziehungsweise Bestrafung sanktionieren. Klärungsbedarf besteht jedoch dort, wo Personen aus guter Absicht und mit guten Gründen eine Veränderung der Umwelt bewirken und dabei auch die Umwelt schädigen. In der Ethik spricht man hier von Zielkonflikten.

Wahrung eigener Interessen Die meisten Eingriffe in die Umwelt erfolgen aus guten Gründen: Die Akteure, die solche Eingriffe vornehmen, möchten zum Beispiel die Ernährung einer wachsenden Bevölkerung sichern, langfris-

Vor etwa 12'000 Jahren lebten rund 5 Millionen Menschen auf der Erde. Unter den damaligen Produktionsbedingungen war mit dieser Bevölkerungszahl die Grenze für die Spezies Mensch im Rahmen einer Wirtschaftsform erreicht. Auch die agrar-vorindustrielle Kulturform war durch eine eng begrenzte Tragekapazität gekennzeichnet, etwa 750 Millionen Menschen konnte die Erde um 1750 ernähren. Heute trägt die Welt über 6 Milliarden Menschen – mit steigender Tendenz. Die Tragekapazität hat sich demnach vertausendfacht und wächst weiter parallel mit neuen Veränderungen der Produktionsbedingungen. Hinter dieser enormen Leistung der menschlichen Kultur stehen die fünf «prometheischen Innovationen»: die Beherrschung des Feuers, die Nutzung der natürlichen Umwelt für Landwirtschaft, die Verwandlung fossiler Brennstoffe in thermische und mechanische Energie, die industrielle Produktion und die Substitution von Materie durch Information. Bei der Dichte der Besiedelung und der vorherrschenden industriellen Lebensweise ist die Menschheit also auf technische Umformungen der Natur angewiesen. Zweifellos braucht sie für das Überleben, erst recht für das Wohlergehen der zahlreichen Menschen Güter und Dienstleistungen, die den Vorrat an natürlichen Ressourcen vermindern. Bei der Frage nach der Verantwortbarkeit menschlicher Eingriffe in die Natur kann es also nicht um das «Ob», sondern allenfalls um das «Wie» gehen. Denn es ist eine anthropologische Notwendigkeit, die vorgefundene Natur nach menschlichen Bedürfnissen umzuwandeln und zu gestalten. n bu


GASMESSTECHNIK

PANACON – Messtechnik zur Kontrolle, Schutz und Sicherheit Die 1988 gegründete und in Gunzgen SO domizilierte PanAcon AG bietet mit ihrem Team ein umfassendes Leistungs- und ­Service-Angebot rund um modernste Messtechnik mit schlüsselfertigen Prozess- und Emissions-Mess-Systemen. Dabei ­zählen im In- und Ausland Klein-, Mittel- und Grossbetriebe bis hin zu spezialisierten Unternehmen zu den Kunden des ­Gunzger Unternehmens. Seine berufliche Erfahrung zur unternehmerischen Selb­ ständigkeit holte sich Gründer und Inhaber Hugo Wahl mit seiner langjährigen Tätigkeit in der Chemischen Industrie. Daraus resultierte ein fachlich kompetenter Basis-Aufbau und heute stehen praktisch sämtliche Schweizer Grosskonzerne auf der Referenzliste der PanAcon AG. Bedingt durch individuell unterschiedliche Ansprüche, Bedürfnisse und Wünsche der Kunden wurde auch die Liste der Partner- und Lieferanten-Unternehmen stetig umfangreicher und heute pflegt die PanAcon AG eine ­Zusammenarbeit mit Vertretungen von vielen international ­renommierten, vorwiegend deutschen Anbietern im Bereich hoch stehender Messtechnik. ENOTEC Zirkonoxid-Sensor Umweltmesstechnik in Perfektion bietet ENOTEC als einer der weltweit führenden Anbieter von Mess- und Analysen-Systemen. ENOTEC-Systeme sind prädestiniert für den Einsatz in Kehrichtverbrennungsanlagen, Industriekraftwerken, Grossfeuerungsanlagen und sonstigen verfahrenstechnischen Anlagen. OXITEC 5000 ECONOMY Sauerstoffanalysatoren messen den Sauerstoffgehalt mit einer beheizten Zirkonoxid Messzelle direkt im Rauchgaskanal. Das Prozessgas diffundiert durch das Filterelement und gelangt zur Messgasseite der Messzelle. An der Referenzseite der Zelle ­befindet sich ständig Umgebungsluft als Referenzgas. Bei ­konstanter Messzellentemperatur ist die zwischen der Referenzund Messgasseite der Zelle entstehende Spannung das direkte Mass für den Sauerstoffgehalt des Messgases.

ADOS Biogas 905 Der Mehrkanal-Gasanalysator ADOS Biogas 905 überwacht einstellbar kontinuierlich oder diskontinuierlich das Biogas auf die Gaskomponenten. – CH4: 0-100 Vol % – CO2: 0-50 Vol % – O2: 0-21 Vol % – H2S: 0-500 ppm Optional kann mit diesem Gerät auch die Umgebungsluft überwacht werden. Eingebaute Sensoren: – chemische Messzelle – Infrarotsender – Halbleiter

Beratung – Montage – Service Beratung und technische Planung: – Projektierung von Anlagen der Mess- Steuer- und Regeltechnik Montage und Inbetriebnahme: – Unterstützung bei der Montage – Beratung für die Gas- und Energieversorgung – Einweisung und Schulung – Dokumentation Technischer Service: – Reparaturen – Wartung und Kalibrierung – Störungsbehebung – Anlagenkomponenten- und Ersatzteilservice – Beratung – Inspektion von Anlagen mit Funktionsnachweis Systembau PanAcon AG fertigt schlüsselfertige Prozess- und Emissionsmesssysteme. Von der Beratung und Planung über die Fertigung, Montage und Inbetriebnahme bis hin zu Wartung und Service bietet PanAcon AG alles aus einer Hand. Jedes der Analysensysteme wird nach kundenspezifischen Anforderungen geplant und gefertigt. Da PanAcon AG mit nahezu allen namhaften Analysatorenherstellern zusammenarbeitet, setzt man die jeweils optimal geeigneten Komponenten ein. PanAcon AG Mittelgäustrasse 58 4617 Gunzgen Telefon 062 216 78 00 Telefax 062 216 78 01 Email: postmaster@panacon.ch

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ENERGIEREGION

Das Knonauer Amt startet in die Energiezukunft 13 von 14 Gemeinden im Knonauer Amt, welche 98% der ­Bevölkerung abdecken, werden im Frühling 2011 eine energiepolitische Bestandesaufnahme vorliegen haben. Damit ­können sie gezielt Massnahmen umsetzen, um künftig zu 80% Energie-autark zu sein. Dass dies möglich ist weist eine Potenzialstudie aus, welche seit Anfang 2010 vorliegt. Die 14 Gemeinden im Knonauer Amt haben 2004 die Standortförderung ins Leben gerufen, um die Region nachhaltig zu fördern und zu sichern. Man will den ländlichen Raum zwischen den Zentren Zürich und Zug sowie das reichhaltige Naherholungsgebiet erhalten. Gleichzeitig sollen Arbeitsplätze gesichert und geschaffen und die Wertschöpfung erhöht werden. Das bisherige Siedlungsgebiet (10,3% der Gesamtfläche) weitgehend beibehalten und gleichzeitig Lebensqualität und Wohlstand sichern, ist eine nicht ganz einfache Aufgabe. Seit 2004 wurden bereits verschiedene Konzepte entwickelt. Einige wurden in der Folge umgesetzt, andere stehen vor der Realisierung.

Das Knonauer Amt (identisch mit dem Bezirk Affoltern) und seine 14 Gemeinden.

Blick vom Gibel auf die Ebene von Hedingen Richtung Affoltern.

FDP-Mitglieder und Standortförderer treibende Kräfte Das jüngste Projekt und damit die vielleicht grösste Herausforderung laufen unter dem Stichwort «Energiezukunft Knonauer Amt» und treten mit dem Namen «Energieregion Knonauer Amt» in Erscheinung. Das Projekt nahm seinen Anfang vor zwei Jahren. Im Spätsommer 2008 diskutierten einige FDP-Mitglieder mit dem Standortförderer über Situation und Positionierung der Region sowie weitere mögliche Massnahmen zur Zielerreichung. Dabei brachte er auch die Energiezukunft, wie sie in anderen Regionen im In- und vor allem im Ausland bereits erste positive Resultate zeitigte, ins Gespräch ein. Sehr schnell wurde der Gesprächsrunde klar, dass dies ein Weg sein könnte, der genau zur Situation und Zielsetzung des Knonauer Amts passt. Nach dem Studium von weiteren Energieregionen und einer Analyse der Resultate, welche die Massnahmen an diesen Standorten bisher brachten, wurde deutlich: Dieser Weg passt zu 150% zur Positionierung und den Zielen, welche sich das Säuliamt gesetzt hat. Allerdings zeigte der Finanzplan der Standortförderung, dass die notwendigen Mittel für erste Massnahmen erst ab 2011 spruchreif werden. Doch soll man so lange warten? Können nicht für einmal initiative Bürger und Unternehmen den Gemeinden Arbeit und gar erste Investitionen abnehmen? Dieser Gedanke wurde mit einem Positionspapier hinterlegt und bereits bei der nächsten Sitzung der FDP Bezirk Affoltern wurde im Oktober 2008 eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen. Diese leistete erste Basisarbeit und nur ein Jahr später konnte die Potenzialstudie dank Sponsoren aus der Wirtschaft in Auftrag gegeben werden. Ende 2009 stand die Internetplattform www.energieregion-knonaueramt.ch und erste Freiwillige meldeten sich zur Mitarbeit. Wärmebedarf kann zu über 100% gedeckt werden Im März 2010 wurden die Resultate der Potenzialstudie den Gemeindevertretern präsentiert und danach der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie zeigten auf, dass die Region ihren Wärmebedarf


ENERGIEREGION

Photovoltaikanlage auf der 3-fach-Sporthalle in Bonstetten, erstellt durch das Ämtler Unternehmen Solar AG, M. Schnider.

zu mehr als 100% und den Strombedarf zu 20-25% decken kann. Berücksichtigt wurden das Potenzial an erneuerbaren Energien, Massnahmen im Bereich Energie-Effizienz, aber auch wachsende Bevölkerungszahlen und steigender Strombedarf bis 2050. Die Studie wurde den Gemeinden zur Verfügung gestellt. Daraufhin erarbeitete der Steuerungsausschuss der Standortförderung zuhanden der Gemeinden ein vergünstigtes Angebot für die Durchführung einer energiepolitischen Bestandesaufnahme, erhoben für jede einzelne Gemeinde. Die Gemeinden Hedingen (EnergieStadt) und Bonstetten hatten diese bereits früher durchgeführt und die Gemeinde Knonau war zu diesem Zeitpunkt gerade an einer Bestandesaufnahme. Von den verbliebenen 11 Gemeinden beschlossen mit Ausnahme von Rifferswil alle, diese Bestandesaufnahme durchzuführen. Die Gemeinde Rifferswil mit ihren rund 880 Einwohnern hat bereits einige Massnahmen umgesetzt und kürzlich die Bauvorschriften zugunsten erneuerbarer Energien angepasst. Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen, die CHF 7000.– (statt der üblichen CHF 11050.–) nicht zu investieren. Derart hoher Abdeckungsgrad wohl nur im Säuliamt Das Knonauer Amt ist damit im Kanton Zürich wohl die einzige Region, in der 93% der Gemeinden mit einer Bevölkerungsabdeckung von 98% eine energiepolitische Bestandesaufnahme durchführt und welche dank einer Potenzialstudie weiss, was sie energiepolitisch erreichen kann: Volle Unabhängigkeit beim Warmwasser und beim Heizen (Öl, Gas) sowie rund einen Viertel beim Strom. Mit diesen Massnahmen werden Arbeitsplätze gesichert und neue geschaffen, die Wertschöpfung erhöht und nicht zuletzt die Umwelt geschont (massive CO2-Reduktion). Das gemeinsame Vorgehen ist typisch für das Säuliamt, wo die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden wie auch zwischen Gemeinden, Unternehmen und Bevölkerung fast schon Tradi-

tion hat. So ist vorgesehen, dass die Gemeinden als Träger der Standortförderung deren Strukturen für das Projekt «EnergieRegion Knonauer Amt» einsetzen und ein grosser Teil der Umsetzungsarbeiten über die «Support-Organisation» mit ihren Arbeitsgruppen bewältigt wird. Für diese Mitarbeit haben sich bereits einige Fachleute und interessierte Personen gemeldet. Weitere sollen an einer kommenden Informations-Veranstaltung gewonnen werden. Damit soll auch weiterhin Arbeit auf freiwilliger Basis als Unterstützung für die Gemeinden geleistet werden. Gerade beim Thema «Energiezukunft» sind es vielfach auch Private und Unternehmen, welche einen wesentlichen Teil an eine mehrheitlich Energie-autarke Region leisten. Die Ge­ meinden sind für die entsprechenden Rahmenbedingungen und die Umsetzung innerhalb der Gemeindestrukturen zu­ ständig. So hat die Initiantengruppe der FDP auf Basis der Potenzialstudie Zielsetzungen erarbeitet, unterschieden nach Massnahmen- und Mengenzielen für die Jahre 2015, 2020, 2035 bis 2050. Diese will sie den Gemeinden zur Beurteilung und Diskussion vorlegen. Das Gesamtziel für 2050 ist klar: Alles in allem will das Knonauer Amt zu 80% Energie-autark sein. Dies entspricht seinem Potenzial. Mehr ist jedoch immer erlaubt. Und wer die Säuliämtler kennt, traut ihnen das auch zu. In nur zwei Jahren von der Idee zum regionalen Projekt: 25.11.08 Startsitzung der FDP-Arbeitsgruppe «Energie, Umwelt». 2009 Ausarbeiten Konzept- und Strategiepapier, Aufbau Homepage, Briefing für Potenzialstudie, Sponsorensuche. 09.10.09 Sponsoren sind gefunden: AGIR AG, Mobiliar Versicherungen, ZKB, Arbeitgeberverband, Gewerbeverband, Standortförderung. 28.10.09 Auftrag für Potenzialstudie an econcept AG. 11.03.10 Vorstellen der Studienresultate an Arbeitsgruppe. 25.03.10 Präsentation und Übergabe der Studienresultate an die Gemeindevertreter. 22.04.10 Die Resultate werden der Bevölkerung vorgestellt. 05.05.10 Der Steuerungsausschuss Standortförderung unterbreitet den Gemeindepräsidenten einen Vorschlag zuhanden der Gemeinden für die Durchführung einer energiepolitischen Bestandesaufnahme. 15.09.10 Von den 11 Gemeinden, welche noch keine energiepolitische Bestandesaufnahme durchgeführt haben, entscheiden sich 10 zur Durchführung einer solchen.

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BIOGAS

Biogas auf der arabern – Im Dienst für die Umwelt mit Tradition Seit Beginn 1967 wurde bei der arabern der Schlamm in zwei Faulräumen stabilisiert und so wertvolles Biogas gewonnen. Der gesamte Energieinhalt des Biogases wird als Wärme und elektrische Energie genutzt. In den Jahren 2008 und 2009 ­wurden die Gasinstallationen vollständig erneuert. Neben der Verwertung auf der arabern wird ein Teil des Biogases zur Qualität von Erdgas aufbereitet (Biomethan) und in das öffentliche Gasnetz eingespeist. Seit einigen Jahren nimmt die arabern organische Abfälle (Biomasse) an, welche zusammen mit dem Klärschlamm in den Faulräumen vergärt werden. Heute werden mit einem Anteil von 8% energiereichen organischen Abfällen rund 67% des Biogases produziert. Mit der Produktionssteigerung wurden die Gasinstallationen an der Leistungsgrenze betrieben. Gasreinigung und Stapelung Unter Ausschluss von Luft und Sauerstoff entsteht in den Faultürmen Biogas, das ca. 66% Methan und ca. 34% Kohlendioxid enthält. Doppelmembrangasometer waren bis dahin in der Schweiz nicht zugelassen. Zum Erlangen der Bau- und Betriebsbewilligung wurde das Sicherheitskonzept dieser Art Gas­ speicher überarbeitet und den zuständigen Fachstellen (SUVA) zu Prüfung vorgelegt. Biogasaufbereitung In einer Anlage wird ein Teil des Biogases zur Qualität von ­Erdgas (Biomethan) aufbereitet. Das Biomethan wird ins Netz der ewb (Energie Wasser Bern) eingespeist und dazu verwendet, die Gasbusse von BernMobil (Verkehrsbetriebe der Region Bern) umweltfreundlich zu betreiben. Blockheizkraftwerk (Gasmotor kombiniert mit Wärmenutzung) Im Blockheizkraftwerk (BHKW) wird das in der Faulung pro­ duzierte Biogas in elektrische Energie umgewandelt und so ein Beitrag zur Deckung des elektrischen Energiebedarfs geleistet. Im Jahr 2009 wurden mit dem BHKW 3‘800‘000 kWh elekt­ rische Energie produziert und 5‘400‘000 kWh thermische ­Energie genutzt.

Gasfackeln und Doppelmembrangasometer, links der Abgang zum unterirdischen Gasraum.

Gasbusse BernMobil.

Klärschlammtrocknung Der entwässerte Faulschlamm wird in einer Wirbelschicht-­ Anlage thermisch getrocknet und in der Zementindustrie als Brennstoffersatz verwertet. Daraus resultiert eine Einsparung von gegen 11’000 t CO2 pro Jahr. Die mineralischen Stoffe ­werden als Gesteinsmehlersatz für das Endprodukt Beton ­genutzt. Gleichzeitig werden die Schadstoffe im Klärschlamm verbrannt oder chemisch so gebunden, dass sie nicht mehr wasserlöslich sind. Mitvergärung von organischen Abfällen (Biomasse) Die Annahmestelle ist ausgelegt, um in grossen Mengen an­ fallende Stoffe aus der Lebensmittel- und Pharmaindustrie sowie Flotat und Fettabfälle aus Schlachthöfen zu verarbeiten. Damit verbunden ist eine zusätzliche Biogasproduktion, die zur Gewinnung elektrischer und thermischer Energie genutzt wird. Ein Teil des Gases wird in der Biogasaufbereitungsanlage ­behandelt und als Biomethan in die Erdgasleitung gespeist. Ausblick Im März 2009 wurde am Rand der Stadt Bern mit dem Bau ­einer neuen Kehrichtverwertungsanlage (KVA) mit den Komponenten Gas- und Dampfkombikraftwerk (GuD), Kehrichtver­ wertungsanlage (KVA) und Holzheizkraftwerk (HHKW) be­ gonnen. Die Inbetriebnahme ist 2012 vorgesehen. Die arabern wird künftig mit thermischer Energie über eine neue Dampf­ leitung versorgt. Mit dem Wärmeverbund wird auf die Produktion eigener Wärme und Elektrizität verzichtet. Zudem ist die Projektierung einer neuen Schlammtrocknungsanlage angelaufen. Der Wärmeverbund wird der arabern ermöglichen, künftig eine erheblich grössere Menge an Biomethan in das Erdgasnetz einzuspeisen. Mit der angestrebten Energiemenge von 45‘000‘000 ÷ 50‘000‘000 kWh pro Jahr wird es sich um die grösste Einzelanlage der Schweiz handeln. ara region bern ag Neubrückstrasse 190 3037 Herrenschwanden


REGENWASSERNUTZUNG

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Regenwassernutzung spielt eine nachhaltige Rolle Schonung von Ressourcen Immer mehr Hausbesitzer entschliessen sich zu einer umfassenden Haus­ sanierung. Hauptaugenmerk dabei liegt meistens auf der thermischen ­Sanierung. Doch neben der Gebäudedämmung oder dem Einbau von Ressourcen schonenden Heiz- oder Wasserversorgungssystemen, spielt die Regen­wassernutzung eine ebenso wichtige wie nachhaltige Rolle. Die ­Regenwassernutzung ist eine optimale Massnahme, um nachhaltig Ressourcen zu schonen und ohne Reue den Garten zu bewässern, die Toilette zu ­spülen oder die Kinder nach Lust und Laune plantschen zu lassen.

Durch die Nutzung von Regenwasser lassen sich 50% des normalen Trinkwasserbedarfes eines Einfamilienhauses in Bereichen einsetzen, wo Trinkwasser-Qualität nicht zwingend notwendig ist. Die grössten Einsparmöglichkeiten im Haushalt ergeben sich bei der Toilettenspülung, Waschmaschine, Gartenbewässerung sowie bei Reinigungszwecken. Neben der Reduzierung von Wasserkosten hat die Nutzung auch andere Vorteile. Unter anderem bildet sich kein Urinstein. 50% Waschmittel lassen sich einsparen und darüber hinaus wird die Verkalkung der Maschine verhindert. Heute werden ein verantwortungsvoller Umgang und ein intelligentes Wassermanagement immer essentieller, um die Kosten für Trinkwasser und

die Gebühren für Abwasser niedrig zu halten. Die positiven Effekte einer Regenwasser-Nutzungsanlage sind die Schonung der Umwelt und die niedrigen Haushaltsausgaben.

Nicht für alles ist Trinkwasserqualität nötig Zur gesunden Ernährung gehören mindestens zwei Liter Wasser am Tag. Erheblich höher ist der Flüssigkeitsbedarf für die tägliche Hygiene, denn der Durchschnittsschweizer braucht über 100 Liter Wasser für Körperpflege, das Waschen der Kleider sowie des Geschirrs. Zusätzlich benötigt er jeden Tag noch rund 50 Liter für die WC-Spülung. Meistens wird dafür ausschliesslich qualitativ hochwertiges Trinkwasser verwendet. Das muss nicht immer sein! Das Bundesamt für Umwelt BAFU schätzt, dass rund 55 Prozent des Brauchwassers im Haushalt durch gesammeltes

Regenwasser ersetzt werden können. Eigenheimbesitzer haben die Umsetzung dieser Vorteile selber in der Hand. Benötigt werden ein Kunststofftank, Filter, Pumpen sowie separat geführte Leitungsrohre. Dank systematischer Regenwassernutzung wird der Garten bewässert sowie Waschküche und Toiletten versorgt.

Ausgediente Heizöltanks Bei einer Altbausanierung kann es zusätzlich rentabler sein, wenn zum Beispiel ausgediente Heizöltanks für die Wasserfassung genutzt werden. Die Investitionskosten lassen sich dabei in etwa halbieren. Zu beachten ist jedoch, dass sich der erdverlegte Tank mit Vorteil mindestens einen Meter unter der Oberfläche befinden sollte, damit der Frostschutz gewährleistet ist. Ein wichtiger Aspekt ist auch seine Grösse, wobei für den Bedarf in einem Einfamilienhaus eine 5'000 Liter grosse Regenwasserfassung ausreichen sollte. Es ist jedoch trotzdem mit längeren Trockenperioden zu rechnen. Die temporäre Trinkwasserzuleitung zur Waschmaschine und zu den WC’s sollte daher – im Sinne eines redundanten Versorgungssystems – möglich sein. Offene Ausläufe an den Verbindungsstellen verhindern, dass Regenwasser in die Trinkwasserleitungen fliesst und letztere verschmutzt. Für die Hygiene ist ebenso zu beachten, dass Dachflächen keine auswaschbaren Schadstoffe oder Schwermetalle aufweisen sollten. Den Tank in den Keller zu stellen ist zudem keine optimale Lösung, denn der Lichteinfall kann zu Algenwachstum führen.

Regenwasser ist weicher Der Gebrauch von Regenwasser besitzt durchaus qualitative Vorteile - besonders in Regionen mit hartem Trinkwasser. Hoher Kalkgehalt schadet den wassertechnischen Installationen und erhöht den Waschmittelverbrauch. Weiches Regen­ wasser schont dagegen die Waschmaschinen und hilft den Schadstoffgehalt im Abwasser zu ­reduzieren. Seine Nutzung ist daher die bessere Variante. n  bu


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Abwasserreinigung

JS Umwelttechnik AG, Innovationen in der Abwasserreinigung Das Wirbelbettverfahren zur Abwasserreinigung auf Kläranlagen hat sich seit mehr als zwanzig Jahren weltweit bewährt. Es ist die optimale Lösung für eine hohe Abbauleistung in geringem Beckenvolumen bei einem minimalen Wartungsaufwand. In der Schweiz haben wir mittlerweile mehr als zwanzig kommunale Kläranlagen, mit Belastungen von 100 bis 110'000 Einwohner, mit dem Wirbelbett erfolgreich ausgerüstet. Das Wirbelbettverfahren beruht auf der Aktivität von Mikro­ organismen, die sich auf der Oberfläche von Kunststoffträgern in den Belebungsbecken entwickeln. Im Gegensatz zu einem Belebtschlammverfahren (kurz BS) kann die Biomasse durch hydraulische Stösse nicht ausgespült werden, da die Träger mit dem Biofilm in den Becken durch Siebe zurückgehalten werden. Ein Zuwachsen und ein damit verbundener Leistungseinbruch wie in einem Festbett ist nicht möglich, da der Überschussschlamm ständig von den Tragkörpern weggewirbelt wird. Um Trägermaterial und dadurch auch Kosten zu sparen, ist es oft sinnvoll das Wirbelbett mit dem herkömmlichen BS zu kombinieren. Das erforderliche Volumen ist kleiner als beim reinen BS-Verfahren und der Betrieb ist gegenüber Frachtschwankungen stabiler. Unter Umständen ist es gar günstiger etwas grössere Becken zu bauen, als mehr Trägermaterial einzusetzen. Zwei Konstellationen sind möglich: ein Wirbelbett als erste biologische Stufe zur Vorentfrachtung oder ein Wirbelbett am Ende der BS-Behandlung für die Nitrifikation. Eine Hochlaststufe, wie zum Beispiel auf der Kläranlage «la Foyrausaz» in Bercher (VD), ist bei Zulaufschwankungen der organischen Fracht besonders betriebsstabil. Die Biomasse auf den Trägern ist immer vorhanden, wächst rasch weiter auf oder nimmt ab, je nach Belastung. Teile der aufgewachsenen ­Biomasse (Überschussschlamm) lösen sich von den Trägern ab

Step la Foyrausaz, Bercher VD, Hochlaststufe vor einer Belebtschlamm-Biologie.

und wirken als Impfstoff für die BS-Stufe. Der produzierte Belebtschlamm wird dadurch kompakter und setzt sich in der Nachklärung besser ab. Das Hybridsystem, wie zum Beispiel auf der Kläranlage «Röti» in Neuhausen am Rheinfall (SH), mit Nitrifikation auf dem Wirbelbett, erlaubt den BS-Betrieb mit einem erheblich tieferen Schlammalter und garantiert trotzdem eine perfekte Nitrifi­kation auch bei tiefen Temperaturen. Dank dem tiefen Schlammalter können sich die Fadenbakterien nicht vermehren und eine ­Bekämpfung von Schwimmschlamm ist nicht notwendig. Im ­Vergleich zum reinen Wirbelbett braucht diese Kombination ­weniger Trägermaterial. Es werden sehr gute Schlammabsetzeigenschaften beobachtet mit GUS-Werten < 7 mg/l auch bei hohen Oberflächenbeschickungen (2 m/h). Durch die reduzierte Sauerstoffkonzentration im Be­lebungsbecken und eine fein­ blasige Membranbelüftung lassen sich die Energiekosten erheblich senken. Entsprechende ­Messungen auf der ARA Bad Ragaz über sechs Monate haben dies eindrücklich bewiesen.

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Trinkwasser

Voney AG – seit mehr als 40 Jahren unterwegs für Sie und für gesundes, kristallklares Trinkwasser Regelmässig gewartete Installationen kosten weniger und schonen unsere Umwelt. Hartes Wasser bildet an Armaturen und sanitären Installationen nur schwer entfernbare Rückstände. Verkalkte Boiler ­lassen die Aufwendungen für Energie massiv in die Höhe schnellen und weisen eine verkürzte Lebensdauer auf. Wasserleitungen aus verzinktem Eisen verrosten mit der Zeit. Ein Rohrbruch ­verursacht hohe Kosten.

­ hemiekalien und Gefahrenguttransport durch und leistet so C Ihren Beitrag für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz und bei ­Ihnen zu Hause.

Diese Bespiele zeigen, für was sich unser professionelles Team Tag täglich einsetzt. «Kunden bestätigen uns, dass für uns jede Herausforderung lösbar ist und wir jeden Boiler von Kalk ­befreien.» bestätigt Arno Niederhauser, Betriebsleiter der Voney AG. Damit bei einem nächsten Einsatz schnell und effizient ge­ar­beitet werden kann, gehört Fotografieren und digitales Archivieren von allen Zentralboilern innen und aussen sowie den dazu­gehörigen Anlageteilen beim ersten Einsatz zum Kundenservice. So kann der Kunde jederzeit kompetent zu seiner ­Installation beraten werden. Ein weiteres Plus – die komplett ausgestatteten Servicefahrzeuge, z.B. mit allen gängigen Dichtungen und Anoden. Das gut bestückte und vollständige Ersatzteillager wird laufend gepflegt. Jeder Servicemitarbeiter des kleinen spezialisierten Teams ­verfügt über die Anschlussbewilligung des Eidgenössischen Starkstrominspektorats nach Art. 15 NIV (Niederspannungs­ installationsverordnung) und ist somit offiziell befugt Re­pa­raturen und Unterhaltsarbeiten wie z.B. an Elektroboiler, Pumpen, Thermostaten usw. durchzuführen. Auf eine ständige praxisnahe Weiterbildung wird grossen Wert gelegt. So führt die Voney AG zum Beispiel regelmässig ­Schulungen im Bereich Wasseraufbereitung, Elektrizität,

Hausinstallation für die exakte Dosierung von Polyphosphaten in ein Warmwassersystem.

Voney AG Dr. Rüdiger Kaulbach Dorfstrasse 23 – 3032 Hinterkappelen Tel. 031 992 21 67 – Fax. 031 992 21 66 info@voney-ag.ch www.voney-ag.ch Komplett ausgestattetes Sevicefahrzeug der Voney AG.

Ein Unternehmen der ProMinent-Gruppe.

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Schutzverbauungen

Isostop sorgt für ein reines «Dreckloch» Auch in diesem Jahr ist die Isofer AG Materiallieferant von Schutzsystemen bei einem der grössten Sicherungsprojekte der Schweiz. Im Auftrag des Schweizer Bundesamts für Strassen haben im Herbst 2009 Sanierungsarbeiten entlang des ­Loppers begonnen. Mit den extrem steilen Felsschneisen «Buchenloch» und dem sog. «Dreckloch», aus dem sich immer wieder Gestein löst, zählt der Loppernordhang zu einem sehr aktiven und gefährlichen Berg. Um diesen stark lebendigen Berg geeignet entgegen zu wirken, werden 1,4 km Fangzäune benötigt. Isofer liefert hierzu

die, nach Schweizer Richtlinie, zertifizierten Isostop Fangzäune in den Energieklassen 1000 kJ und 2000 kJ mit Werkhöhen bis zu 7,5 m.

Projektplan Lopper (Übersicht Schutznetze)

Montage 2000 kJ Isostop (Lopper)

Um sich in der Zukunft auch europaweit an Projekten solcher Grösse beteiligen zu können, werden die ersten drei Energieklassen der neuen Isostop E-Reihe in diesem Jahr nach europäischen Standards zugelassen. Auch die neu entwickelte Systemreihe wird weiterhin jedes «Dreckloch» besänftigen können.

Schutzprodukte mit Tradition für Ihre Sicherheit Die Isofer AG ist weltweit, als eines der ersten Unternehmen, seit 1985 erfolgreich im Bereich Schutzverbauungen tätig. Mit mehreren Hundert Feldversuchen fliesst enormes Fachwissen und eine Menge Erfahrung in unser Sortiment mit Produkten für: Steinschlagschutz Böschungssicherung Lawinenschutz Darüber hinaus profitieren unsere Kunden vom Service in allen Projektphasen. Wir unterstützen Sie bei der Grundkonzipierung, über die Bauphase bis hin zu Unterhaltsfragen.

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Wirtschafts-Info

Baubiologin / Baubiologe Jetzt bauen für die Zukunft? Nachhaltig Planen und gesund Bauen kann gelernt werden. Nutzen Sie unser Wissen für Ihre erfolgreiche berufliche Zukunft. Die Bildungsstelle Baubiologie SIB führt, einzigartig in der Schweiz, eine berufsbegleitende modulare Weiterbildung zum Thema Baubiologie durch. Sie umfasst insgesamt 10 Module und führt zum Titel ‚eidg. Baubiologe/-in‘ mit Fachausweis. Bildungsstelle Baubiologie SIB, Binzstrasse 23, 8045 Zürich Tel. 044 451 01 01, bildungsstelle@baubio.ch www.bildungsstellebaubio.ch

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ELEKTROSMOG

COUFAL elektronik ag: Elektromagnetische Schutzfunktionen Coufal Elektronik entwickelt und produziert diverse elektronische Steuerungen für Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft. Das Angebot umfasst unter anderem Spezialitäten wie elektronische Mauertrocknungssysteme gemäss den heutigen baubiologischen Anforderungen, modernste Netzfreischalter, elekt­ ronische Schutzgeräte gegen geologische und elektromagnetische Störfelder. Zudem werden spezielle Produkte in Analog-, Digital- und Starkstromtechnik nach individuellen Kundenwünschen entwickelt und produziert.

gen Elektrosmog. Die Biofeldautomaten C16 werden durch das Elektrofachgeschäft verkauft und installiert, direkt in den Sicherungskasten oder bei einem der Verteiler im Haus.

Seit 1979 werden bei COUFAL elektronik ag elektromagnetische Schutzfunktionen für Menschen, Tiere und Pflanzen bezüglich verschiedener Störstrahlungen und Beeinträchtigungen der Lebensqualität ermittelt und mit technischen Messmethoden nachgewiesen. Das Wohlbefinden für Lebewesen im heutigen technischen Zeitalter kann mit Hilfsmitteln wieder hergestellt werden. Forschung für das Wohlbefinden gegen E-Smog ist ­nötig. Im Labor werden Störeinflüsse analysiert, Entstörme­ thoden entwickelt und deren Funktion bestätigt. Ergebnisse sind wirksame Gegenmassnahmen für elektrosensible Personen. Schutz vor Elektrosmog guard®-Serie: Diese Produkte neutralisieren und kompensieren die negative Energie von Elektrosmog. Atmospherer®: Diese SKALAR Schutzgeräte helfen allen Lebewesen bei Störstrahlungen von: – Elektrostörfeldern in Haus und Büro – geologischen und magnetischen Störfeldern – elektromagnetischen Feldern von Sendeanlagen

Durch die Wirkung von SKALARwellen wird die Zellstruktur ­normalisiert, alles bleibt wie von der Natur vorgesehen, des­ wegen gibt es auch keine negativen Effekte. Grossraumschutzgeräte: Technische Ausführung gemäss Kundenwunsch mit Reichweiten bis ca. 30 km. Insect Protect: Starke Abwehr von Mücken, Wespen, Bremsen und Fliegen. Wirkungsradius 5 bis 300 m. Messgerät für Elektrosmog: Die professionelle und preis­ günstige Messausrüstung für jeden Elektrobiologen, Baubio­ logen, Architekten, Gesundheitsberater sowie Privatanwender für Elektrosmog-Messungen. Vital und voller Energie energon®-Serie: Diese Produkte revitalisieren und energetisieren Nahrung, Trinkwasser und den Körper. Bioresonance-Matte B12 (Mensch): Schnelle Schmerzbehandlung. Heilstation HC 204: Energy Transmission Generator, System­ HC 204. Mit medizinischer Zulassung für Therapeuten. Netzfreischalter Biofeldautomat C16 Mit modernster Netzfreischalter-Technologie gegen den Elektro­ smog im Wohnbereich. Schützt Ihre Gesundheit, erhöht die Schlafqualität und verbessert das Wohnklima. Elektrosmog ­beeinträchtigt in einem hohen Mass die Schlafqualität und ­gefährdet nachweislich die Gesundheit. Elektrosmog ist überall messbar. Der Biofeldautomat C16 ist die perfekte Lösung ge-

Das drahtlos arbeitende Mauertrocknungssystem auf dem elekt­ rischen und magnetischen Grundprinzip.

RONDOM®-Mauerenfeuchtung ohne bauliche Sanierung Modergeruch, feuchte Atmosphäre und beschädigter Verputz sind unangenehm und beeinträchtigen das Wohnklima. Zudem wird der Wert des Bauobjekts nachhaltig entwertet. Feuchtigkeitsschäden können durch Kapillarfeuchtigkeit entstehen, die bis zu zwei Meter aufsteigt. Die ständige Auseinandersetzung mit der Thematik und die konsequente Erforschung der Phä­ nomene führte zur Weiterentwicklung des seit rund 20 Jahren ­bewährten RONDOM®-Mauerentfeuchtungssystems. Elektrophysikalische Sanierung: Die bequeme und nachhaltige Variante besteht in der Instal­ lation eines RONDOM®-Mauertrocknungssystems. Das drahtlos arbeitende RONDOM®-Mauertrocknungssystem sorgt mittels elektromagnetischer Wellen in verschiedenen Frequenzen für eine Änderung des Frequenzspektrums im Mauerwerk, so dass sich die ursächlichen Spannungskräfte für die aufsteigende ­Kapillarfeuchte nicht mehr bilden können. Folge: Es steigt keine Feuchtigkeit mehr auf und brachliegende Räume können ­wieder sinnvoll genutzt werden.

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Elektrosmog

Wohlbefinden trotz Elektrosmog

Gestaltung: Hannes Friedli, Heiden

Schutz-Funktionen sind bestätigt durch: Ärzte, Akupunktur, Kirlian – Messmethoden nach Prof. Korotkov und persönliche, schriftliche Rückmeldungen

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ÖKOLOGISCH UND SOZIAL

Milestone WoodSource©: Umweltfreundliche Weihnachtsgeschenke für Mensch und Natur! Nachhaltig schenken: Wer der hektischen Suche nach Weihnachtsgeschenken in den Einkaufshäusern entgehen möchte, erwirbt für seine Liebsten einen Baum­ bestand der WoodSource! Umweltfreundliches Schenken ist auch zu anderen An­ lässen ein wichtiges Thema. Investitionen in die ökologische Nutzholz­aufforstung sind nicht nur finanziell lukrativ, sondern binden auch klimaschädliche KohlendioxidEmissionen (CO2). Wer in die Zukunft und Umwelt investieren möchte, verschenkt einen eigenen Wald. WoodSource ist auf den Spuren, welche Panama zum Schauplatz eines unvergleichlichen Kapitels der Evolution macht. Panama will mit einem ungewöhnlichen Konzept die Schüler und Schü­ lerinnen des Landes zum Schulbesuch ­animieren. Um das stetig wachsende Fernbleiben vom Unterricht einzudämmen, bekommen die 290'000 Kinder und Jugendlichen an öffentlichen ­Schulen ab sofort ein universelles Stipendium von 20 US-Dollar im Monat. Erhöhte Nachfrage Der Rohstoffhunger von Schwellenländern wie China und Indien erhöht den ­Bedarf zusätzlich. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der VereinWerden Sie Baumpartner der Milestone WoodSource und kaufen Sie noch heute Ihren eigenen Wald! Milestone WoodSource schenkt jedem Baumpartner 10% Preisnachlass! Zeichnungsfrist und gültig ab 1. September 2010 bis 1. Dezember 2010.

ten Nationen FAO schätzt, dass allein der Holzbedarf Chinas bis zum Jahr 2050 um mehr als 50 Prozent steigen wird. Die ­globale Nachfrage nach Rundholz-Edelholz, also nicht verarbeiteten Stämmen, verdoppelt sich bis 2030 auf rund­ 800 Millionen Kubikmeter, erwartet­ das hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI). Die Preise für den Rohstoff Holz stehen vor einer nachhaltigen Aufwärtsbewegung, prognostiziert der HWWIReport «Klimawandel – Strategie 2030». Investition in Panama Panama strebt die Zuerkennung des ­Investitionsgrads durch die internationalen Rating-Agenturen an. Mit dem im ­Dezember 2009 verabschiedeten nationalen Investitionsplan für den Infrastrukturausbau, der für die bis Mitte 2014 ­laufende Regierungsperiode 14 Milliarden US-Dollar (zusätzlich zur Kanaler­ weiterung) vorsieht, findet das Land ­zusätzliche Aufmerksamkeit bei aus­

ländischen Anbietern (Anstieg der In­ vestitionen um über 50 Prozent im ­Vergleich zur Vorgängerregierung). Lateinamerikanische, aber auch US-­ Investoren haben Panama seit längerer Zeit als einen in der Region attraktiven Standort erkannt. Diese Tendenz hat in den letzten Jahren – auch im Hinblick auf eine verbesserte Transparenz der Ausschreibungen – deutlich zugenommen. 2008 betrugen die ausländischen Direktinvestitionen 2,4 Milliarden US-Dollar. Damit liegt Panama an der Spitze in ­Zentralamerika. Nach der Prognose der Contraloria de la Republica haben sie im Krisenjahr 2009 mit 1,7 Milliarden ­US-Dollar wieder den Stand von 2007 ­erreicht.

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Biologischer Weinbau

Knospe-Wein garantiert einen umfassenden Genuss Die Winzer von Bio Suisse lassen der Natur viel Spielraum – zum Beispiel bei der Pflege des Bodens. «Wer geniessen kann, trinkt keinen Wein mehr, sondern kostet Geheimnisse», soll der spanische Maler und Bildhauer Salvador Dalí einmal gesagt haben. Tatsächlich geben auch Winzer nicht jedermann preis, wie aus den von der Herbstsonne prallen Beeren über mehrere Jahre ein genussvoller Wein wird. Zu den hofeigenen Rezepten gehört etwa der Anteil Trauben von alten Rebstöcken – wenn er hoch ist, lässt sich der Wein länger lagern – oder die Frage, wie lange der Winzer den Wein in der Maische seine natürlichen Tannine ziehen lässt. Boden im Bio-Rebberg ist begrünt Kein Geheimnis hingegen ist, was den Unterschied zwischen einem biologisch und einem konventionell hergestellten Wein ausmacht. Denn die Winzer von Bio Suisse halten sich streng an die Knospe-Richtlinien und lassen die Natur für sich arbeiten. Das fängt schon beim Boden an, auf dem die Reben wachsen. Die Winzer von Bio Suisse verpflichten sich, den Boden im Rebberg ganzjährig und artenreich zu begrünen. Brauchen ihre Rebstöcke Nährstoffe, verwenden sie nur organische Dünger, und wenn der Boden gelockert werden muss, graben sie ihn nicht um, sondern überlassen die Lockerungsarbeit extra ange-

säten tiefwurzelnden Pflanzen. Zum Schutz der Reben vor Mehltaupilzen – gefürchteten Schädlingen im Rebbau –dürfen sie eine strikt limitierte Menge Kupfer und Schwefel einsetzen. Immer mehr Knospe-Winzer lassen es jedoch erst gar nicht mehr darauf ankommen, sondern pflanzen krankheitstolerante Rebsorten. So entwickeln sich in einem natürlichen Umfeld widerstandsfähige Rebstöcke. Aufs Knospe-Logo mit dem Kreuz achten Wenn Sie jetzt zum Grillfest eine Flasche Wein kaufen, achten Sie deshalb spe­ziell auf die grüne Knospe der Bio Suisse mit dem roten Schweizer Kreuz. Diese garantiert Ihnen zusätzlich zu einem ökologischen Anbau einen kurzen Transportweg und einen Genuss, der bestimmt auch den Lebenskünstler mit dem gezwirbelten Schnauz und den surrealen Bildern verzaubert hätte.

Zusätzliche Informationen über KnospeWein und die Winzer von Bio Suisse finden Sie unter www.bio-suisse.ch und www.biovin.ch

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Ausflugsziele/Freizeit

Wildschutzgebiete Wildruhezonen und Wildschutzgebiete gewähren Wildtieren in der stark genutzten Landschaft Rückzugsmöglichkeiten. Im Winter sind sie entscheidend für das Überleben, im Frühjahr ermöglichen sie eine ungestörte Fortpflanzung. In rechtlich verbindlichen ­Wildruhezonen und Schutzgebieten dürfen die offiziellen, in den Skitourenkarten von Swisstopo eingezeichneten Routen nicht ­verlassen werden. Zusätzlich bitte die Signalisation im Gelände befolgen. Als Wintersportlerin oder Wintersportler stehen Ihnen zwei ­Planungsinstrumente zur Verfügung, um die Ruhe der Wildtiere zu respektieren: – Infoportal www.respektiere-deine-grenzen.ch – Offizielle Skitourenkarten von Swisstopo

Wildruhezonen und Wildschutzgebiete werden über die Jahre ­immer wieder den Gegebenheiten angepasst. Informieren Sie sich vor der Tour unbedingt über die aktuelle Situation auf www.respektiere-deine-grenzen.ch Freiheit mit Rücksicht Was gibt es Schöneres, als in tief verschneiten Landschaften weit abseits der Pisten in der Natur unterwegs zu sein? Die Freiheit scheint grenzenlos. Doch als Schneeschuhläuferin, Skitouren­ gänger oder Variantenfahrerin sind Sie nicht alleine unterwegs: Sie sind Gast im Lebensraum der Wildtiere. Winter in den Bergen bedeutet Pulverschnee und Sonnenschein, aber auch Kälte, kurze Tage, Tiefschnee, Sturm, Lawinen und ­Nahrungsknappheit. Kommen noch Stress und Flucht dazu, schnellt der Energieverbrauch der Wildtiere steil in die Höhe. Nicht selten sind es die Energiereserven, die über Tod oder Leben entscheiden. Konfliktzone Konflikte können dort entstehen, wo sich Mensch und Wild zur gleichen Zeit am selben Ort aufhalten. Während nachaktive Tiere wie der Schneehase kaum durch den Menschen gestörte werden, sind die tagaktiven Raufusshühner (Auerhahn, Birkhuhn, Alpenschneehuhn) sowie die Huftiere (Gämse, Steinbock, Hirsch, Reh) besonders betroffen. Wenn Sie sich jedoch respektvoll verhalten und die Regeln befolgen, bietet die Winterlandschaft Platz für Mensch und Wild.  n bu

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Freizeit

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«Einfach Spitze» – Eine neue «bestechende» Aus­stellung im Naturmuseum Solothurn Die Stacheln und Dornen sind in ihrer Form, Ausprägung und Funktion äusserst vielfältig! Die längsten Stacheln bei den Säugetieren besitzt das Stachelschwein. Mit den bis zu 40 cm langen, umgewandelten Haaren verteidigt es sich erfolgreich. Über eine Vielzahl von Stacheln verfügt der Igel – rund 8000 sind es! Gut getarnt ist die Dornzikade mit ihrem Stachelkleid. Sitzt sie auf einem Ast, so ist sie kaum von einem Pflanzendorn zu unterscheiden. Stacheln dienen aber nicht nur der Verteidigung. Die Kegelschnecke geht mit ihrem Stachel auf die Jagd. Dabei schleudert sie den harpunenartigen Giftpfeil blitzschnell Richtung Beute und fängt so andere Tiere. Bei der Weinbergschnecke spielt der spitzige Fortsatz eine bedeutende Rolle im ihrem Liebesleben. Dem Seeigel nützen die vielen

Stacheln auch zum Vorwärtskommen auf hohen Stelzen. Und dem Kaktus dienen die stacheligen Anhänge als Schattenspender, um im trockenen Klima nicht zu verdursten. Auch wir Menschen haben uns stachelige und bedornte Pflanzen zunutze gemacht. So wurden Karden in der Textilherstellung verwendet und Stechpalmen-Zweige auf dem Fenstersims wehrten Ungemach aller Art ab. Sonderausstellung «Einfach Spitze – Dornenkleid und Giftstachel» 11. November 2010 bis 24. April 2011 im Naturmuseum Solothurn, Klosterplatz 2, 4500 Solothurn, Tel. 032 622 70 21, www.naturmuseum-so.ch

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RECYCLING

SuperDrecksKëscht®:

®

Rückkonsum statt Entsorgung Eine Kernkompetenz der SuperDrecksKëscht® ist die fach­ gerechte Entsorgung und das Recycling von einer Vielzahl von Abfallstoffen. Die SuperDrecksKëscht® verfügt über Spezialfahrzeuge, die den Anforderungen an einen sicheren und ­wirtschaftlichen Transport von Abfällen von Betrieben und Sammelstellen ins Logistikzentrum erforderlich sind. Die SuperDrecksKëscht® ist anerkannter Partner aller wich­tigen Industriesysteme, die den Rückkonsum von Produkten organisieren. Die Fülle von gesetzlichen und technischen Neuheiten im Umweltbereich erfordert eine stetige Aktualisierung des ­Wissensstandes. Deshalb bietet die SuperDrecksKëscht® ak­ tuelle Informationen und Beratung zu allen abfallwirtschaftlichen Fragen und unterstützt Betriebe bei einer umweltgerechten Betriebsführung. Das umfassende Angebot – Spezifische Beratung zu allen Fragen der Abfallwirtschaft, im Speziellen zur Abfallvermeidung und Abfallverminderung. – Individuelle Abfallwirtschaftspläne zur selektiven Sammlung aller Abfälle. – Schulung und Motivation der Mitarbeiter zum richtigen Umgang mit Gefahrenstoffen und Abfällen. – Informationen zur transparenten Gestaltung der Stoffflüsse im Hinblick auf Verwertung und Entsorgung (Stofffluss­bi­lanzen). Label-Prämiert! Das Label SuperDrecksKëscht® ist ein Gütezeichen für umweltgerechte Abfallwirtschaft. Es ist nach der internationalen Norm DIN EN ISO 14024:2000 zertifiziert und zeichnet Unternehmen und Institutionen aus dem privaten und öffentlichen Bereich aus, die durch Umsetzung des Konzepts SuperDrecksKëscht® einen aktiven Beitrag zum Schutz der Umwelt durch ein modernes Abfallmanagement leisten. Die Vorteile des Qualitätslabels SuperDrecksKëscht® sind nicht nur ökologischer Natur. Durch Vermeidung und Verwertung ergeben sich spürbare ökonomische Effekte (Kostenreduzierung in der betrieblichen Abfallwirtschaft). Weitere positive Effekte

betreffen die Rechtssicherheit und Sauberkeit im Betrieb sowie die Sicherheit gegenüber den Behörden und Versicherungen. Das Label trägt somit zum Erhalt der eigenen Geschäfts­ grundlage bei und ermöglicht eine nachhaltige Weiterentwicklung im Sinne der Ressourcen-Effizienz sowie des Generationenvertrages. Kühlgeräte und Tiefkühlaggregate Neben der fachgerechten Entsorgung und des Recyclings von beinahe allen entstehenden Abfallstoffen werden seit Ende der 80er Jahre auch Kühlgeräte und Tiefkühlaggregate behandelt und wiederverwertet. Früher gab es noch keine Technologie um alle FCKW aus Kühlgeräten zurück zu gewinnen. Der SuperDrecksKëscht® gelingt dies heute mit ihrer stetig weiterent­ wickelten Technologie. Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) sind die ­Klimakiller Nummer eins. FCKW tragen zum Treibhauseffekt bei und zerstören die lebenswichtige Ozonschicht um unseren Planeten, die uns vor schädlicher UV-Strahlung schützt. Bis Ende der 90er-Jahre wurden sie bedenkenlos als Kälte­mittel in Kühlgeräten eingesetzt. Deshalb dürfen FCKW bei der ­Entsorgung der Geräte nicht einfach in die Atmosphäre ent­ weichen, denn jedes Gramm FCKW, das bei der Entsorgung ­verloren geht, ist ein Gefahrenpotential, das wir uns nicht ­leisten können. Daher ist es die zentrale Aufgabe der Kühlgeräte-­ Rückproduktion alle FCKW zu erfassen, sie zurück zu gewinnen und anschliessend auf unschädliche Art und Weise zu be­ seitigen. Spezialist für Lote zum bleifrei Löten Die SuperDrecksKëscht® stellt in der hauseigenen Giesserei Sonderlote mit extrem tiefem Schmelzpunkt her. Lote werden nach den individuellen Bedürfnissen und in der gewünschten Zusammensetzung in Klein- und Grossmengen hergestellt. SuperDrecksKëscht Schweiz Oeko-Service Schweiz AG Riburgerstrasse 686 – 4319 Rheinfelden Tel. 061 855 99 99 – Fax 061 851 14 03 info@oess.ch – www.superdreckskescht.ch


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RECYCLING-BODENBELÄGE

Ökologisch sinnvolles Bodenbelags-Recycling Durch Anwendung verschiedenster Produktionstechniken und Rezepturen lässt sich der Werkstoff PVC zu Bodenbelägen ­unterschiedlichster Anforderungen verarbeiten. Diese kommen seit vielen Jahren auch im Objektbereich mit öffentlichem ­Publikumsverkehr zum Einsatz. PVC-Bodenbeläge können schwer entflammbar eingestellt werden. Sie sind wärme­ dämmend, trittschall-isolierend, hygienisch, leicht zu pflegen, langlebig und recyclierbar. Besonders in öffentlichen Ge­bäuden haben sie sich aufgrund technischer Eigenschaften, ihrer Langlebigkeit und insbesondere dank ihrer ausgezeichneten ­Hygieneeigenschaften bewährt. In öffentlichen Gebäuden, Schulhäusern und im Spitalbereich werden üblicherweise PVC-Homogenbeläge verwendet. Dabei handelt es sich um ein- oder mehrschichtige Beläge in Form von Bahnen oder Platten, mit einheitlichem Aufbau in Bezug auf das Material und vielfach auch in Bezug auf die Dessi­ nierung. Man findet die Beläge in Eingangsbereichen, Büro- oder Klassenzimmern wie auch in Operationssälen und Kranken­ zimmern mit angeschlossenen Nasszellen. Das Anforderungsprofil, das der Entscheidungsträger für den Bodenbelag de­ finiert, ist breit gefächert. Neben mechanischen Eigenschaften und dem Brandverhalten ist die Pflegeleichtigkeit der Beläge von besonderer Bedeutung. Hygienisch und leicht zu reinigen Die Oberfläche von PVC-Homogenbelägen wird durch me­ chanisch-thermische Einwirkung während der Herstellung ­praktisch porenfrei gemacht. Solche Bodenbeläge sind einfach und leicht zu reinigen, dank weichmacherarmer Rezepturen ist sogar die Anwendung abrasiver Entfleckungsmethoden ­möglich. Da ­bereits durch einfache Nassreinigung beste Hy­gieneeigenschaften realisiert werden, verursachen PVC-­ Bodenbeläge relativ g­ eringe Kosten und Umweltbelastungen.

Ökologisch sinnvoll verwertbar Den ökologisch und ökonomisch sinnvollsten Verwertungsweg für Altbeläge, Verlegeabschnitte und Reste bietet die Arbeitsgemeinschaft für das Recycling von PVC-Bodenbelägen (ARP Schweiz) an. Diese ARGE wurde 1996 mit Sitz in Aarau ge­ gründet und repräsentiert mit ihren Mitgliedern einen erheb­ lichen Anteil der Schweizerischen Bodenbelagsbranche. Sie hat ein Logistik-System aufgebaut, über das die geeigneten ­Produkte gesammelt und dem Recycling zugeführt werden.­ Die zu feinen Pulvern aufgearbeiteten Materialien werden ­wieder zur Herstellung hochwertiger Bodenbeläge einge­setzt. Das ­System wird durch Solidaritätsbeiträge der Mitglieder – führende Bodenbelagshersteller und Händler – finanziert und ermöglicht dem Altmaterial anliefernden Unternehmer oder ­Bodenleger namhafte Einsparungen für Transport, Arbeitszeit und Entsorgungsgebühren. Das Recycling der alten PVC-Beläge reduziert den Verbrauch begrenzt verfügbarer Rohstoffe, verringert die Umweltbelastungen durch Emissionen und erspart dem Nutzer unnötige Kosten. Ein insgesamt ökologisch und ­ökonomisch sinnvoller Verwertungsweg für gebrauchte PVC-Bodenbeläge. PVC ein nachhaltiger Werkstoff Als einziger der im Baubereich verwendeten Massenkunststoffe basiert PVC nur zu 43 Prozent auf der Rohstoffquelle Erdöl und zu 57 Prozent auf Chlor, das aus dem praktisch unbegrenzt ­verfügbaren Steinsalz gewonnen wird. Chlor liegt im PVC-Molekül in einer ebenso festen chemischen Bindung vor wie dies auch beim täglich genutzten Speisesalz (Chlorgehalt 61%) der Fall ist. Die Herstellung von PVC erfolgt in sehr energiegüns­tigen Prozessen. Dass selbst unter Ausklammerung der für PVC-­ Beläge so vorteilhaften Eigenschaften wie Pflegeleichtigkeit, ­Lebensdauer und günstige Anschaffungskosten immer noch ein ausgezeichnetes Endergebnis resultiert, wird durch das «eco-devis NPK 663 Beläge in Linoleum, Kunststoffen, Textilien und­ dgl.» bewiesen. Die Fachgruppe «eco-devis» (c/o Verein ecobau, Bern) ist eine von öffentlichen und privaten Institutionen getragene, unabhängige Vereinigung zur Unterstützung des ­ökologischen Bauens im Sinne der Nachhaltigkeit. Die hier ­herausgegebenen ökologischen Leistungsbeschreibungen von Bauprodukten sollen den Entscheidungsträger bei der Planung und Realisierung von Bauten unterstützen.  (Norbert Helminiak, GF ARP Schweiz) www.arpschweiz.ch


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Recyclingstoffe = Rohstoffe. Unser kostenloser Service: Ein Anruf genügt - die ARP Schweiz kümmert sich um die Bereitstellung des Transportmaterials und die Abholung direkt vor Ort.

Logistik-Telefon: 062 388 88 15 Profitieren auch Sie von der sinnvollen Verwertung von PVC-Belägen! Folgende PVC-Produkte werden kostenfrei abgeholt und von der ARP Schweiz der Wiederverwertung zugeführt: Homogenbeläge einschichtige Beläge, uni oder marmoriert Heterogenbeläge PVC-Nutzschicht auf PVC-Trägerschicht Systembeläge PVC-Nutzschicht auf PVC-Schaum CV-Beläge PVC-Wandbeläge PVC-Nutzschicht auf PVC-Schaum PVC-Schweissschnur

Technische Auskunft: 043 931 02 00

Arbeitsgemeinschaft für das Recycling von PVC-Bodenbelägen ARP Schweiz • Aubrigstrasse 5 • 8810 Horgen • Tel 043 931 02 00 • info@arpschweiz.ch • www.arpschweiz.ch

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