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Umwelt journal Ausgabe 5 : Dezember 2008

Partnerprodukt der Schweizerischen Umweltstiftung Luzern

Vielfalt an Umwandlungstechnologien Technische und ökonomische Ziele Biomasse bezeichnet sämtliches durch Fotosynthese direkt oder indirekt erzeugtes organisches Material, das nicht über geologische Prozesse verändert wurde (im Gegensatz zur fossilen Biomasse – Erdöl, Kohle, Erdgas). Bei der energetischen Nutzung von Biomasse kann nur so viel CO2 freigesetzt werden, wie zuvor mit Hilfe von Sonnenenergie mittels Fotosynthese in der Biomasse gebunden war. Unterschiede Holzartige trockene Biomasse. Beispiele: Wald­ holz, Feldgehölze, Hecken, Obstbau, Altholz, Rest­ holz, feste Abfälle aus Industrie, Gewerbe und Haushalten. Geeignete Verfahren für die energe­ tische Verwertung: Verbrennung und Vergasung. Wenig verholzte, nasse Biomasse. Beispiele: Hofdünger (Gülle und Mist), Ernterückstände, biogene Abfälle aus der Lebensmittelindustrie, der Gastronomie und aus Haushalten usw. Ge­ eignete Verfahren für die energetische Ver­ wertung: Vergärung. Keine grosse Rolle spielen in der Schweiz die Energiepflanzen also, die eigens für die Energie­ gewinnung angebaut werden. Aus Biomasse kann Wärme, Strom und Wärme oder Treibstoff ge­ wonnen werden.

Forschung und Entwicklung

Ausgangslage

Im Rahmen des BFE Forschungsprogramms Biomasse werden innovative Technologien und Verfahren zur effizienten und umweltschonenden Bereitstellung von Energie aus Biomasse ge­ fördert.

Die Komplexität des Bereichs Biomasse zeigt sich einerseits an der breiten Palette des Ange­ bots von Biomasse, der Vielfalt an Umwandlungs­ Fortsetzung Seite 8

SOYANANDA

Weltneuheiten

INHALT:

Vielfalt an Umwand­ lungstechnologien Fortsetzung Seite 8 Editorial Seite 3 Energie­Sparlampen Seite 33

für bewusste Gourmets

Seite 4–5


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Das beste Schlafmittel gibts nicht in der Apotheke. Die Menschheit wird nicht müde, immer wieder von neuem Mittel und Rezepte für besseren Schlaf zu suchen. Manches wirkt, einiges weniger. Dabei liegt das Einfachste und Bewährteste näher, als sich viele zu träumen wagen: ein einladendes und komfortables Bett. Besser gesagt, ein Hüsler Nest. In diesem original Schweizer Naturbett können Sie nämlich gar nicht anders als erholsam schlafen. Und zwar ganz ohne Nebenwirkungen. Weil Sie im Hüsler Nest genau das finden, was es für eine gute Nacht braucht: natürliche Nestwärme. Dank seiner genialen, unvergleichlichen Bauweise ohne Chemie, Synthetik und Metall. Natur pur steckt bereits in der wohligen Auflage aus reinster Schurwolle. Sie stammt von GARANTIERT Schafen, OHNE NEBENWIRKUNGEN: DAS die den LIFORMA-FEDERELEMENT Stall nur vom Hörensagen kennen. Da die Wolle nur mechanisch bearbeitet und gewaschen wird, ist sie entsprechend langlebig, atmungsaktiv und pflegeleicht. Darum bleibt das Hüsler Nest auch auf Dauer frisch und genauso hygienisch wie am ersten Tag. Unter der Wollauflage kommt die Matratze aus

reinem Naturlatex zum Tragen. Elastisch schmiegt sie sich an den Körper und sorgt für den gewünschten Liegekomfort. Leicht und flexibel, lässt sie weder Druckstellen noch Durchblutungsstörungen zu. Zudem ist Latex von Natur aus antibakteriell und kann umweltfreundlich entsorgt werden. Das Kernstück im Hüsler Nest aber ist das patentierte Liforma-Federelement. Es ist spürbar komfortabler als ein herkömmlicher Lättlirost, weil der Druck gleichmässig über die ganze Bettfläche verteilt wird. Seine speziellen Trimellen MIT DEM ÜBERZUG «DESIGNA» PASST aus MassivDAS HÜSLER NEST IN holz sind JEDES BETTGESTELL äusserst belastbar, können einzeln ersetzt und ausgewechselt werden und lassen Feuchtigkeit durch, was sich ebenfalls positiv auf das Bettklima auswirkt. Sie sehen: Im Hüsler Nest beginnt der gute Morgen bereits am Abend. Möchten Sie mehr über unser unvergleichliches Bettsystem erfahren? Wir informieren Sie gerne umfassend darüber, warum im Hüsler Nest die Chemie auf ganz natürliche Art stimmt. Und wo genau das beste Schlafmittel auf Sie wartet.

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Editorial EDITorial

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Als Mitglied machen Sie konkrete Klimaschutzprojekte möglich. Bei uns und in den ärmsten Ländern der Welt.

Geschätzte Leserinnen und Leser Als Menschen haben wir die Freiheit, uns in jeder Lebenssitua­ tion selbst entscheiden zu dürfen, welchen Weg wir einschla­ gen. Diese Freiheit bringt jedoch auch Verantwortung mit sich – Verantwortung für uns und andere. Angesichts der vielen Herausforderungen, vor denen unsere heutige Gesellschaft steht, ist diese Verantwortung gross. Dazu gehört beispiels­ weise der Umgang mit zukünftigen Bevölkerungsentwicklungen, dazu gehören auch weltweite Herausforderungen wie die Folgen der Globalisierung und der Klimaschutz. Die gewachsenen Werte, auf denen unsere freiheitlich-demo­ kratische Grundordnung ruht, sind und bilden mehr denn je eine wichtige Orientierungshilfe im Umgang mit den aktuellen Herausforderungen. Diese Werte sind Freiheit und Verant­ wortung, Solidarität, Eigenverantwortung und Achtung der Men­ schenwürde. Sie bilden nicht nur das Fundament einer nach­ haltigen Politik, sie sind auch die Basis einer ausbalancierten Wirtschaftsordnung. Und eine an dieses Menschenbild orien­ tierte Ordnung des Wirtschaftslebens verbindet Unternehmer­ tum und Besitz mit sozialer Verantwortung. Die Entscheidung für eine soziale Marktwirtschaft bringt Wohlstand, sozialen ­Frieden und soziale Sicherheit. Natürlich wird in einer offenen, pluralistischen Gesellschaft immer um die rechte Balance ­zwischen Markt- und Sozialprinzip gerungen. Ziel ist es, beides in Einklang zu bringen, sowohl das Prinzip der Eigenverantwor­ tung wie auch das Prinzip der Solidarität. Die Stärkung des wirt­ schaftlichen Wettbewerbs schafft erst die Voraussetzungen ­dafür, dass Solidarität gelebt werden kann. Nur starke und wett­ bewerbsfähige Unternehmen und gerade auch ein gesunder Mittelstand schaffen und sichern Arbeitsplätze. Deshalb darf es keine Gängelung der Wirtschaftunternehmen geben und keine Überreglementierung durch den Staat. Denn übermässige Ein­ griffe des Staates in den Markt führen letztlich zur Schwächung des Wirtschaftswachstums und zu hoher Arbeitslosigkeit. Frei­ heit bringt Verantwortung mit sich. Gerade wegen ihrer Ent­ scheidungsspielräume tragen Unternehmer ein hohes Mass an sozialer Verantwortung. Für einen an diesen Werten orientierten Unternehmer sollte deshalb die Gewinnmaximierung nicht der einzige Massstab sein. Gleichwohl sind Gewinne notwendig, um der sozialen Verantwortung entsprechen zu können. Wir wünschen Ihnen frohe Feiertage und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr!  Hans-Peter Rust (bu)

Impressum Umweltjournal

Redaktion:

Zugerstrasse 72, 6340 Baar

Hans-Peter Rust (bu)

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Reuss-Strasse 4, 6038 Gisikon

Fax 041 769 35 68

Tel. 041 450 21 38

Email: info@umweltjournal.ch

Fax 041 450 21 37

www.umweltjournal.ch

Email: hp.rust@sunrise.ch

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Wirtschafts-info

SOYANANDA 3 Weltneuheiten: Pflanzlicher Frischkäse & Sauerrahm! Der Schweizer BioPionier SOYANA in Schlieren bringt die pflanzliche Revolution auf sanfte Weise - verblüffend fein, als gesunde Omega-3-Produkte und echt fermentiert mit Bakterienkulturen, die die Verdauung mit Millionen von Milchsäurebakterien erleichtern. (rein pflanzlich) “ANANDA” heisst in Sanskrit Wonne. “SOYANANDA” ist die Wonne für den bewussten Feinschmecker, ein veganes Geniesser-Festival mit Extra-Gesundheits-Wirkungen für alle, die Milchprodukte weglassen sollten oder wollen, den Tieren zuliebe, oder für den mächtigsten Beitrag gegen die Erderwärmung. 7 Jahre hat A.W.Dänzer mit dem SOYANA-Team an diesem Coup entwickelt. “Diese Lösung für die ganze Welt kommt aus der Schweiz”, sagt er. “SOYANANDA ist typisch Schweizerisch, eine Qualitäts-Spitzenleistung: Soya wird durch die besondere Fermentation leicht verdaulich, hat einen natürlichen FrischeWohlgeschmack und schmilzt im Mund... Die Soyabohnen sind bio und dank der Erfahrung von Soyana 100% gentechfrei aus Europa.” Erhältlich ab Anfang November im Biofachgeschäft.

Gesundheit mit SOYANANDA Pflanzliche GFS machen schlank, tierische dick! Alle 3 Weltneuheiten haben 30–35% pflanzliche Fette und machen alles fein, feiner, am feinsten: Saucen, Gemüse, Suppen, Gerichte, Torten und Desserts… Aber die verwendeten Fette sind sehr gesund: Eine ganze Reihe von erleuchtenden Erkenntnissen wartet auf Sie! Gesättigte Fettsäuren machen alle fett? Falsch! Nur gesättigte tierische Fette, gehärtete Planzenfette, Zucker und Weissmehl machen fett. Pflanzliche, ungehärtete gesättigte Fettsäuren verhalten sich im Organismus ganz anders als tierische. Kokos- und Palmkernöle wurden in der Ayurvedischen Medizin vor 4000 Jahren als Gesundheitsöle bezeichnet und in die Nähe der Eigenschaften der Muttermilch gerückt, die auch nach Augenoperationen als Antibiotikum verwendet wurde. Die moderne Forschung erkennt die Verbindung in ihren Fett-Eigenschaften. “Unsere Forschung hat gezeigt”, so Jon J. Kabara, Professor Emeritus an der Michigan State University, Illinois, USA, “dass die gesättigten Fettsäuren in diesen beiden “Natur-Produkten” ausserordentliche antimikrobiologische Eigenschaften haben. Während 30 Jahren haben wir über 300 verschiedene Fette daraufhin untersucht und schliesslich eingesehen, dass in den mittelkettigen Fettsäuren, die uns die Natur in diesen tropischen Ölen und in der Muttermilch schenkt, eine wunderbare Heilkraft liegt, die wir sonst nirgends gefunden haben.” Und noch eine phänomenale Wirkung hat die Wissenschaft für die Energie-Gewinnung im menschlichen Organismus entdeckt: Die im SOYANANDA hauptsächlich enthaltenen mittelkettigen Triglyceride brauchen zur Verdauung keine Verdauungsenzyme, keine Galle und bei der Einschleusung in die Mitochondrien (Kraftwerke in den Zellen) kein L-Carnitin. Die Energiebereitstellung ist darum erstaunlich direkt, unkompliziert und schnell – fast so schnell wie mit Zucker, erhöht aber den Insulinspiegel nicht (!), macht weniger dick, wird sehr schnell verstoffwechselt und darum viel weniger ins Fettgewebe eingelagert. Ungehärtetes Kokosfett senkt den Cholesterinspiegel. Es hat außer-

dem 10% weniger Kalorien als tierische Fette, und man kann mit einer Gewichtsabnahme im Vergleich zur herkömmlichen Nahrung rechnen. Tierische Fette hingegen haben gesättigte langkettige Fettsäuren, die im Organismus frühestens 6 Stunden nach der Einnahme Energie liefern. Sie enthalten jede Menge Cholesterin, erhöhen das böse Cholesterin LDL und vermindern das gute HDL. Sie zirkulieren lange im Blutstrom und werden so vermehrt ins Fettgewebe eingelagert. Sie benötigen Lipase, Galle zur Verdauung und L-Carnitin, um in die Mitochondrien eingeschleust zu werden. Wenn einer dieser Hilfsstoffe gerade nicht genügend zur Verfügung steht, wandert das Fett ins Bindegewebe… Tierische Fette bewirken nicht nur eine Gewichtszunahme und die Entstehung von Gefäßverkalkungen, sondern scheinen auch die Entstehung der Zuckerkrankheit zu begünstigen. (Quelle: „Fats that heal, Fats that kill“, Prof. Dr. Erasmus) Eine amüsante Begebenheit kann den im Titel erwähnten Sachverhalt anschaulich bezeugen: Nach dem 2. Weltkrieg hatte ein Viehhalter die grandiose Idee, seinen Tieren viel Kokosfett ins Futter zu mischen, um möglichst schnell fette Tiere zu kriegen. Aber oh je! Die Der neue Omega-3-Aufstrich Tiere wurden zu seinem Erstaunen gertenschlank! Erst als der Viehhalter tierische Ernährungsinfo: www.soyana.ch Fette ins Futter gab, setzten die Tiere das gewünschte Fett an…

Viel Omega-3-FS in allen 3 Soyananda-Sorten Im Durchschnitt verspeist man heute viel zu wenig Omega-3-, dafür zu viel Omega-6-Fettsäuren und viel zu viel tierische gesättigte FS. (Laut der Deutschen, Österreichischen und Schweizer Gesellschaften für Ernährung werden durchschnittlich weniger als 0,1 g Omega-3Fettsäuren konsumiert. Dabei ist die empfohlene Tagesdosis 1,7g!) Fast alle, aber vor allem Vegetarier sind von einem ausgeprägten Mangel betroffen, da sie keinen Fisch essen. SOYANANDA schafft jetzt Abhilfe. Das in 100g in jeder der 3 SOYANANDA-Weltneuheiten enthaltene kaltgepresste und kalt eingearbeitete BioLeinöl versorgt Sie bereits mit 1.1g = 65% des empfohlenen Tagesbedarfs an Omega-3-Fettsäuren (!-3-FS) und hat (vereinfacht ausgedrückt) folgende Wirkungen: !-3-FS senken das böse Cholesterin (LDL), erhöhen das gute (HDL) und helfen mit, Zuckerkrankheiten vorzubeugen. !-3-FS verbessern die Durchblutung, machen die Zellwände elastisch, verbessern den Stoffwechsel und senken die Thrombosegefahr. !-3-FS haben einen blutdrucksenkenden Effekt, wirken anti-entzündlich und stärken das Immunsystem. Insbesondere für die Gehirnentwicklung (auch schon im Mutterleib) spielen !-3-FS eine sehr wichtige Rolle für den Nervenstoffwechsel, verbessern nachgewiesenermaßen die Gehirndurchblutung und Konzentrationsfähigkeit. !-3-FS schützen vor Macula-Degeneration am Auge (6% der über 50-jährigen haben das Problem, dass die Bildmitte blind wird.) Das Omega-3:6-Verhältnis ist in Mitteleuropa 1:20 (!), sollte aber 1:5 betragen. Dieses Fettverhältnis wird durch täglichen Konsum von ALEX GRESSENICH SOYANANDA deutlich verbessert. n


Wirtschafts-info

Für Dips and Dressings zu Salat und Gemüse: Salz, Kräuter, Gewürze, Gemüse-Pürees zugeben (Tomaten, Avocado, Kürbis, Pepperoni…). Wenn eine dünnere Konsistenz gewünscht ist, mit etwas Wasser verrühren.

In allen Suppen und Saucen zum Verfeinern. Der Planzen-Sauerrahm ist nicht kochfest, weil ohne Stabilisatoren. Fügen Sie SOYANANDA immer am Ende zum Abschmecken bei. Rezepte unter www.soyananda.com

Dessert-Crème, auch Tortenfüllung: Süssmittel und geschmolzene schwarze Schokolade zugeben, ganz wenig Johannisbrotkernmehl zum Verdicken; mind. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen, gekühlt servieren.

SOYANANDA: Verführung ins Schlaraffenland Fein, feiner, am feinsten Mit SOYANANDA gelingen Ihnen Leckerbissen, die bisher auf pflanzlicher Basis unmöglich waren. Hier mehr wichtige Tipps: " Soyananda nie in der Wärme herumstehen lassen; das ungehärtete Fett wird sonst weich. " Schmeckt am besten gekühlt und vergeht dann im Mund: Ein Traum! Also kühl servieren. " Für süsse Saucen: Ein Süssmittel, Vanille, Kakaopulver oder Fruchtpüree zugeben (Beeren, Mango, Äpfel etc.); gekühlt servieren.

Irrsinnige Probleme Welthunger: Die grösste Katastrophe der Menschheitsgeschichte passiert JETZT! Wenn unser Lebensstil mit unserer energie-intensiven und tierlastigen Landwirtschaft die ganze Menschheit ernähren soll, dann brauchen wir 3 solche Planeten. Dieser Weg ist zum Scheitern verurteilt. Wir sind heute 6,7 Mia Menschen, und 900 Mio von uns sind täglich elendiglich in Angst und Schrecken am (Ver-)Hungern! Zivilisationskrank: Heute leiden bereits mehr als 1 Mia (1000 Mio) übergewichtige Menschen an einer tierbetonten Mangelernährung und sterben frühzeitig und unglücklich an Zivilisationskrankheiten, die zu 80% ernährungsbedingte und damit vermeidbare Ursachen haben. Massentierhaltung: Der Ernährungs-Umweg über das missbrauchte, geschändete, leidende und schwer kranke Tier ist nicht nur extrem brutal, sondern auch unintelligent, weil unökonomisch, unökologisch und extrem ungesund. Klimaschock: Wussten Sie, dass die Ernährung mit Fleisch und Milch und damit die Massentierhaltung mehr Erderwärmung erzeugt als der gesamte Verkehr?

Intelligente Lösungen Dazu gehören... ...die Einsicht, dass ich mit meiner Ernährung vieles beeinflusse und dass ich kein Chaos, sondern Harmonie erzeugen will, und dass ich frei bin, dieses Ziel zu verfolgen. …die Intelligenz zu sehen, dass eine direkte pflanzliche Ernährung 6-10mal mehr Men-

schen gut ernähren kann. …das Wissen und die Erfahrung, dass pflanzliche Lebensmittel aus Bioanbau uns alle (in 50 Jahren werden wir rund 10 Mia Menschen sein) für Millionen von Jahren reichlich, schmackhaft, gesund und nachhaltig ernähren können.

Die Therapie zu einer gesunden Welt beginnt mit mir! Der erste Schritt beginnt mit unserer persönlichen Ernährungsumstellung. Damit tun wir nicht nur das Beste für unser persönliches Wohlergehen, sondern wir inspirieren damit viele andere und treten eine Lawine los. So beginnt eine dynamische SelbstverbesserungsKette, die in relativ kurzer Zeit weltweit viele Veränderungen in Gang setzt. Die Macht haben Sie: die KonsumentInnen! Mit der Umstellung Ihrer Ernährung gelingt Ihnen der grösste persönliche Beitrag zur einfachsten und wirksamsten Abwendung des Klimaschocks und zur Lösung der vielen anderen irrsinnigen Probleme. SOYANANDA macht es Ihnen leichter, den Schritt zu einer pflanzlichen Ernährung zu tun. Sie nutzen damit die Macht der KonsumentInnen: Es wird nur produziert, was gekauft/ verkauft wird: Sie lenken die Produktion. Sie haben die tatsächliche Macht! Wir bitten Sie um die Ausübung Ihrer Macht… Die Welt mit all ihren scheinbaren “Entscheidungs-Trägern” in Regierungen, zivilen Organisationen, Unternehmen und akademischen Institutionen – alle warten nur darauf, dass Sie die wirkliche Entscheidung treffen!

SOYANANDA Das stärkste Argument schmeckt fein… Grundlegende Menschenrechte für alle, eine geeinte, friedliche Menschheit, genug und gesunde Ernährung für alle Menschen: Das alles sind keine Träume, sondern dringende Notwendigkeiten, die es zu verwirklichen gilt, denn ohne sie ist das Leben für sehr viele von uns ein Albtraum! Das Ungleichgewicht zwischen reich und arm

sowie zwischen gesund und krank ist grotesk und macht irrsinnige Zerstörung sichtbar. Aber wer gesund ist, wünscht allen Frieden und Wohlergehen. Lasst uns den Sumpf sanieren. Lasst uns ernsthafte Schritte tun: Zuerst bei uns selbst. Soyananda ist erhältlich im Biofachhandel und vom Hauslieferdienst: www.gsundundguet.ch Sagt Albert zu Sabine: “Seit ich täglich zur Arbeit laufe, bin ich traumhaft fit und kann so viel essen, dass mich alle beneiden! Und das Auto steht zuhause und spart…”

Bitte beachten: SOYANANDA gibt gute Energie. Wir sollten sie in Bewegung umsetzen.

Soyananda Genuss–Rezept-

Wettbewerb (2x50 Gewinner) SOYANANDA hat viel Talent: Das Zubereiten der trendigsten Genüsse fällt Ihnen leicht. SOYANANDA ist der Beginn einer fantastischen veganen Gourmet-Küche! Senden Sie uns Ihre Ideen mit Fotos Ihrer neuen Speisen und Getränke mit SOYANANDA: Bitte nur rein pflanzliche Rezepte mit Fotos per e-mail einsenden an info@soyana.ch (Titel mit Zutatenliste und 2 Fotos des Gerichts oder Getränks usw., plus Ihr Name und Adresse) Wir freuen uns darauf und veröffentlichen die besten 50 mit Ihrem Namen auf unserer neuen Website www.SOYANANDA.com! Von uns erhalten die besten 50 Einsendungen ein Dankeschön mit einem Karton mit SOYANA-Lebensmitteln im Wert von Fr. 50.(inkl. Porto). Sie haben Zeit bis Ende Dez. 08. Und darauf wieder bis Ende Feb. 09.

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Wirtschafts-info

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braucht rund 0,5 Mio Fr. und bietet Ihnen an, direkte, fest verzinsliche Darlehen zu geben. Sie bestimmen selber den Darlehensbetrag (ab Fr. 10’000.-), den Zinssatz (zwischen 0 und 6%) und die Laufzeit (mind. 3 Jahre). Sie erhalten Ihren Zins jeweils auf Jahresende direkt überwiesen. Die Zusammenarbeit von KundIn und Hersteller ist persönlich, sehr schön und sinnvoll, eine echte Synergie: Wir stellen für Sie reine und feine Lebensmittel in höchster Qualität her, und Sie ermöglichen uns mit Ihrem Darlehen die Produktion einer neuen Lebensmittelwelt mit modernen Anlagen. Wie jedes Jahr lädt das SOYANA-Team auch jetzt im Nov/Dez ihre guten Engel zu einem kostenlosen Konzert mit interessanten Informationen und einem vegetarischen Schlemmer-Menü ein, wo Sie die geleistete Arbeit sehen, Neuheiten probieren und die anderen guten Engel (DarlehensgeberInnen) treffen. Sie können dieses Mal auch dabei sein: Kontaktieren Sie A.Walter Dänzer, Inhaber und Leiter der Einzelfirma SOYANA, Turmstr. 6, 8952 Schlieren, per Post oder per Email: awd@soyana.ch Tel. 044-731 12 00 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ __ _ _ _ Ihr Angebot interessiert mich. Bitte laden Sie mich zu dem kostenlosen Konzert mit Vegi-Menü ein. Name: ...................................... Strasse: ...................................... A.W.Dänzer PLZ/Ort: ........................................................ Tel./Email: .......................................................

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SOYANANDA


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Biomasse

– Standardisierungen.

Potenzial für energetische Nutzung

Haushaltabfälle 27%

+27%

Neue Verfahren und Technologien – Entwicklung neuer Verfahren und Technolo­ gien. – Erprobung im Labor und Upscaling. – Umsetzung, wissenschaftliche Begleitung, Messung und Auswertung.

KVA

Kompostierung

40’000 Haushalte

Vergärung

18’000 Haushalte

Mittelbedarf bis 2011 Grünraumbewirtschaftung

Insustrielle/gewerbliche Abfälle Kompostierung KVA

BIOMASSEund der Flexibilität bei den Energie­ technologien Ausgangslage produkten (Wärme, Strom und Treibstoff). Die Komplexität des Bereichs Biomasse zeigtaber sich einerseits Dadurch entstehen Konkurrenz, auch an der breiten Palette des Angebots von Biomasse, der Viel­Synergien bei der Nutzung. Das unter Berücksich­ falt an Umwandlungstechnologien und der Flexibilität bei tigung ökologischer Aspekte energetisch nutzbare den Energieprodukten (Wärme, Strom und Treibstoff). DaLangfristpotenzial (bis 2040) liegt durch entstehen Konkurrenz, aber der auchBiomasse Synergien bei der bei rund 126 PJ pro Jahr (Primärenergie). Nutzung. Das unter Berücksichtigung ökologischer Heute Aspekte wird jedochnutzbare lediglich knapp ein Drittel (38 PJ energetisch Langfristpotenzial (bis 2040) derpro Biomasseenergetisch liegt bei rund genutzt, 126 PJ pro was Jahr (Primärenergie). Jahr) einem Anteil Heute am wird jedoch lediglichEndverbrauch knapp ein Drittel (38 pro Jahr) enerschweizerischen vonPJ rund 4,1% getisch genutzt, was einem Anteil am schweizerischen Endentspricht. Davon werden 92% für Wärme, 7% für verbrauch von rund 4,1 % entspricht. Davon werden 92 % Strom und 1% für Treibstoffe verwendet. Die für Wärme, 7 % für Strom und 1 % für Treibstoffe verwenSchweizer Forschung ist sehr umsetzungs­ det. Die Schweizer Forschung ist sehr umsetzungsorientiert orientiert und vor den allem auf den Gebieten Verbren­ und vor allem auf Gebieten Verbrennung, Vergasung nung, Vergasung und Vergärung international und Vergärung international vernetzt. Die internationale Zusammenarbeit wird in Zukunft noch mehr an Bedeutung ­vernetzt. Die internationale Zusammenarbeit wird ingewinnen. Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen. Technische und ökonomische Ziele Technische und ökonomische Ziele

Schwerpunkte im Forschungsprogramm werden dort ge-

Schwerpunkte im Forschungsprogramm werden setzt, wo grosse ungenutzte Biomassepotenziale (Forstdort gesetzt, wo grosse Biomasse­ und Landwirtschaft), grosse ungenutzte Optimierungspotenziale und potenziale (Forst- und Landwirtschaft), grosse bestehende Fachkompetenz genutzt und weiterentwickelt können. Die Biomasse sollbestehende mit maximalerFach­ Substi­Owerden ptimierungspotenziale und tutionswirkung – bezüglich nicht erneuerbarerwerden Energien kompetenz genutzt und weiterentwickelt – und minimaler Umweltbelastung werden. Die können. Die Biomasse soll mit genutzt maximaler Sub­ Weiterentwicklung heutiger und die Forschung im Bereich stitutionswirkung – bezüglich nicht erneuerbarer neuer Technologien für die effiziente, kostengünstige und Energien – und minimaler Umweltbelastung umweltschonende Nutzung von Biomasse ist entsprechend ­genutzt werden. Diesind Weiterentwicklung heutiger voranzutreiben. Dazu Grundlagen für die Entwicklung und Forschung imIdentifizierung Bereich neuer vondie Strategien und die von Technologien Konkurrenz- und für die effiziente, kostengünstige undArten umwelt­ Synergieeffekten zwischen den verschiedenen der Biomassenutzung unerlässlich. Biomasseforschung orienschonende Nutzung von Die Biomasse ist entspre­ tiert sich an folgenden Leitlinien: chend voranzutreiben. Dazu sind Grundlagen für • Maximale Ausnutzung der Primärenergie, bezogen auf die Entwicklung von Strategien und die Identi­ die Nutzenergie fizierung von Konkurrenz- und Synergieeffekten zwischen den verschiedenen Arten der Bio­ massenutzung unerlässlich. Die 2008 Biomassefor­ SCHWERPunKTE DER FORSCHunG BIS 2011 Systemoptimierung und schung orientiert sich an-integration folgenden Leitlinien: VerbesserungAusnutzung der Effizienz des (Wir– •Maximale der Gesamtsystems Primärenergie, kungsgrade, der Biomasse). ­bezogen aufAusnutzung die Nutzungsenergie. • Reduktion von Emissionen (z. B. Partikel, NOx, Ammoni– Reduktion von Emissionen, insbesondere Luft­ ak etc.). schadstoffe. • Kostensenkung (z. B. durch Systemintegration oder Nutzung von Synergien). • Umfassende Bewertung der Wertschöpfungskette von Biomassepfaden

1 Milliarde Autokilometer

– Bereitstellung von Nutzenergie mit hoher • Reduktion von(Exergie), Emissionen,wo insbesondere Luftschadstoffe ­Wertigkeit möglich und sinnvoll. • Bereitstellung hoher Wertigkeit (Ex– Förderung von vonNutzenergie möglichstmit einfachen und kos­ ergie), wo möglich und sinnvoll. tengünstigen Technologien mit hoher Ver­ • Förderung von möglichst einfachen und kostengünstigen fügbarkeit. Technologien mit hoher Verfügbarkeit. – Schliessen von Stoffkreisläufen • Schliessen von Stoffkreisläufen Das Vorantreiben Forschung beientsprechenden den entspre­ Das Vorantreiben derder Forschung bei den Konversionstechnologien ist in folgender ist Tabelle dargechenden Konversionstechnologien in folgen­ stellt.Tabelle dargestellt: der 2008

202

200

Wärme

Strom

Treibstoff

 Treibstoff

Konversionstechnologien Wärme

Strom

Verbrennung

Vergasung

Pyrolyse Abpressen/Extraktion/ (Veresterung)

 ()

()

Alkoholische Fermentation Anaerobe Vergärung

Tabelle: Angestrebte Entwicklung bei der Nutzung von Biomasse und dazugehörige Konversionstechnologien

Mittelbedarf bis 2011

Das Programm konzentriert Schwerpunkte der sich auf die effiziente Umwandlung von Biomasse zu Wärme, Strom und Treibstoff. Es soll Forschung 2008–2011 dazu beitragen, das mittelfristige Ziel einer Verdoppelung

Systemoptimierung undNutzung Systemintegration der heutigen energetischen von Biomasse in der – Verbesserung derEsEffizienz des Gesamtsystems Schweiz zu erreichen. ist angezeigt, die Forschungsanstrengungen von heute Ausnutzung rund 5 Mio. Fr. der bis im Jahr 2011 auf (Wirkungsgrade, Biomasse). 11 Reduktion Mio. Fr. pro Jahr steigern. Angemessen ist es, davon – vonzuEmissionen (z.B. Partikel, NOx, 3 Mio. Fr. pro Jahr in die Umsetzung (P+D-Anlagen) fliessen Ammoniak usw.). zu lassen. Die Zusammenarbeit mit den umliegenden Län– Kostensenkung (z.B. durch Systemintegration dern ist zu verstärken. oder Nutzung von Synergien). – Umfassende Bewertung der Wertschöpfungs­ Qualitätssicherung kette von Biomassepfaden. • Grundlagen für Massnahmen zur Qualitätssicherung Qualitätssicherung Verfahren und Technologien.zur Qualitäts­ – marktreifer Grundlagen für Massnahmen • Standardisierungen sicherung marktreifer Verfahren und Techno­ neue Verfahren und Technologien logien. • Entwicklung neuer Verfahren und Technologien • Erprobung im Labor und Upscaling • Umsetzung, wissenschaftliche Begleitung, Messung und Auswertung.

Das Programm konzentriert sich auf die effi­ ziente Umwandlung von Biomasse zu Wärme, Strom und Treibstoff. Es soll dazu beitragen, das mittelfristige Ziel einer Verdoppelung der heuti­ gen energetischen Nutzung von Biomasse in der Schweiz zu erreichen. Es ist angezeigt, die For­ schungsanstrengungen von heute rund 5 Millio­ nen Franken bis im Jahr 2011 auf 11 Millionen Franken pro Jahr zu steigern. Angemessen ist es, davon 3 Millionen Franken pro Jahr in die Um­ setzung (P+D-Anlagen) fliessen zu lassen. Die Zusammenarbeit mit den umliegenden Ländern ist zu verstärken.

Potenziale und Entwicklung Strom für rund 600’000 Haushalte (5% des Stromverbrauchs) und Treibstoff für knapp 400’000 Autos mit einer jährlichen Fahrleistung von 15’000 km und einem Treibstoffverbrauch von rund 8 Litern pro 100 km (8% Treibstoff): Diese Vision für das Jahr 2020 wurde in einer breit angelegten Studie erarbeitet. Das Biomasse­ potenzial in der Schweiz wird noch viel zu wenig ausgeschöpft.

Vision oder Realität? Wird aus der Vision Realität? Wir sind auf gutem Weg. Bei vielen Verantwortlichen wächst das I­nteresse an Energie aus Biomasse und bei den politischen Rahmenbedingungen sind Ver­ bes­serungen absehbar (z.B. kostendeckende ­Einspeisevergütung, Anpassung Raumplanung, ­Mineralölsteuergesetz). Jetzt geht es darum, in die geeignete Technologie am richtigen Standort zu realisieren. Hierfür ist entscheidend: – Wie hoch ist die Verfügbarkeit von Abfällen, landwirtschaftlicher Biomasse oder Holz an ­einem Standort? – Gibt es in der Umgebung existierende oder ­geplante Anlagen, die Biomasse verwerten? – Sind in der Umgebung Wärmenetze oder ein Zugang zum Gasnetz vorhanden? Ein Geografisches Informationssystem (GIS) ist ein optimales Werkzeug, um zielgerichtet und mit hoher Kosten-Wirksamkeit den Ausbau der ­Biomassenutzung voranzutreiben. Staatliche ­Auftraggeber und einzelne Energieverteiler sind


Biomasse

bereits dazu übergegangen, umfassende GIS-ba­ sierte Analysen in die Planung einzubeziehen.

Zweites Standbein Immer mehr Landwirte setzen auf ein zweites Standbein als Energieproduzent: Im Jahr 2007 gingen 4 Anlagen neu ans Netz, 4 weitere wurden ausgebaut. Insgesamt waren im Vorjahr 79 land­ wirtschaftliche Biogas-Anlagen in Betrieb, im Jahr 2008 waren weitere 56 geplant oder wurden ­realisiert. – Gemeinden verwerten ihre Grünabfälle in Kom­ pogas-Anlagen zu Ökostrom, Wärme und Treib­ stoff: 2007 waren in der Schweiz 15 gewerblichindustrielle Anlagen in Betrieb und 7 in Pla­ nung. – Ökostrom vom Bauernhof wird von der Genos­ senschaft Ökostrom Schweiz vermarktet. Die verkaufte Strommenge erhöhte sich von 2.9 GWh im Jahr 2005 auf 7 GWh im Jahr 2006. Im Jahr 2007 wurden rund 17 GWh pro­ duziert und verkauft. – EVU bieten Ökostrom aus Biomasse an. Immer mehr Biomassestrom ist naturemade star ­zertifiziert, Ende 2007 waren rund 1 GWh Strom naturemade-zertifiziert (Quelle: naturemade.ch). – Fahrzeughersteller setzen auf die serien­ mässige Produktion von Gasfahrzeugen. Heute sind es Fiat, Ford, Opel, Peugeot, Citroën, ­Mercedes, Volvo, Iveco und VW (Quelle: erd­ gasfahren.ch). Ende 2007 waren über 5800 Gasfahrzeuge unterwegs. – Gas-Tankstellen garantieren bald für eine ­flä­chendeckende Grundversorgung. 2008 stan­den bereits über 100 öffentliche Erd­­gasTankstellen zur Verfügung (Quelle: erdgasfahren.ch).

Biogas-Ballon

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Der Biogas-Ballon ist als Botschafter für Energie aus Biomasse in der ganzen Schweiz unterwegs. Sind Sie auf der Suche nach einem besonderen Geschenk? Brauchen Sie eine Attraktion für Ihren Firmenanlass? Heben Sie ab mit Energie aus Ab­ fall! Die für den Biogasballon benötigte Gasmenge wird von der Firma Kompogas im Auftrag von ­BiomassEnergie produziert und ins Gasnetz ein­ gespeist. Ihre Biogas-Ballonfahrt ist ein CO2-neutraler Ge­ nuss!

stehe ausser Zweifel. «Optimal geeignet sind da­ für etwa Blockkraftwerke in industriellem Mass­ stab in Verbindung mit der Abscheidung und Spei­ cherung von CO2.» Solche Kraftwerke könnten künftig sogar «negative Emissionen» erzeugen. Ei­ nerseits könnten zur Befeuerung solcher Kraft­ werke Abfall- und Reststoffe oder aber auch schnell wachsende Energiepflanzen verwendet werden. Bioenergieproduktion auf landwirtschaftlichen Flächen, die benötigt werden, um den steigenden Nahrungsmittelbedarf zu decken, sehen die For­ scher jedoch nicht als Option.

Nur zehn Prozent des Energiebedarfs

Rodung für Biomasse

Nachhaltig produzierte Bioenergie kann bis zur Mitte dieses Jahrhunderts etwa ein Zehntel des weltweiten Bedarfs an Primärenergie decken. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie «Zu­ kunftsfähige Bioenergie und nachhaltige Land­ nutzung», die vom Wissenschaftlichen Beirat für Globale Umweltveränderungen (WBGU) an die Deutsche Bundesregierung übergeben wurde. Tim Beringer und Wolfgang Lucht vom PotsdamInstitut für Klimafolgenforschung (PIK) haben Mo­ dellierungs-Ergebnisse für das Gutachten gelie­ fert und zeigen, dass der Anbau von Energiepflan­ zen in Konkurrenz zum Anbau von Nahrungsmitteln und zum Erhalt von Wäldern steht.

Die PIK-Forscher kommen zum Schluss, dass selbst bei einer vergleichsweise moderaten Nut­ zung voraussichtlich Restwälder in Europa und den USA zu Anbauflächen umgewandelt werden würden. «Noch schlimmer ist die Rodung tropi­ scher Regenwälder zum Anbau solcher Energie­ pflanzen. Allein die Freisetzung des gebundenen Kohlen­ stoffs lässt die Energiebilanz negativ ausfallen», so Beringer. Es ergebe keinen Sinn, den Klima­ wandel mit Bioenergie zu begrenzen, wenn dabei Schäden angerichtet werden, die mit den Folgen des Klimawandels vergleichbar sind.

Viel zuwenig Anbauflächen

Die Studie kommt zum Schluss, dass bis 2050 weltweit maximal zehn Prozent des Primärener­ giebedarfs damit gedeckt werden können. Der WBGU, dem Stefan Rahmstorf und PIK-Direktor Hans Joachim Schellnhuber angehören, gibt für die nachhaltige Nutzung von Bioenergie ein Po­ tenzial von 80 bis maximal 170 Exajoule (EJ, Tril­ lionen Joule) im Jahr 2050 an. Rund 50 Exajoule pro Jahr könnten aus der Verwertung von Abfall­ stoffen wie Restholz, Gülle oder Stroh gewonnen werden. Diese sollten verstromt werden, empfiehlt der WBGU, da dies kaum Risiken für Böden, Was­ ser oder Klima berge.

«Die Diskussion um die umfangreiche Nutzung von Bioenergie gibt es nun schon etwas länger. Die Begeisterung dafür war anfangs sehr gross», so Beringer. Mittlerweile habe man jedoch fest­ gestellt, dass die Anbauflächen weltweit viel zu gering sind, um den weltweit stetig steigenden Bedarf zu decken. Zwei Dinge sieht der Forscher als wesentliche Hindernisse einer zu extensiven Nutzung: «Die Ernährungssicherheit und der Na­ turschutz müssen gegen die Kostenminderung und der Treibhausgasreduktion abgewogen wer­ den. Daher bleibt als eine der wesentlichen Fra­ gen im Gesamtzusammenhang, welches der Energieherstellungssysteme auch tatsächlich sinnvoll ist», meint der Forscher.

Ersatz für Kohle? Dass etwa Biomasse einen Teil der Kohlekraft­ werke in der Stromproduktion ersetzen könne,

INFO Für Informationen und Buchungen wenden Sie sich bitte an: Ballonteam RHO – Josef Ebneter Haselstrasse 15 – 9014 St. Gallen Tel.G: 071 274 28 88 – Tel.P: 071 277 01 78 josef.ebneter@bluewin.ch

Maximal zehn Prozent

Unrealistische Ziele Der Maximalwert von 170 EJ Bioenergie pro Jahr werde sich dagegen wahrscheinlich nicht realisie­ ren lassen. Zum Teil sprechen wirtschaftliche Gründe gegen die volle Ausnutzung der möglichen Anbauflächen und zum Teil liegen diese in politi­ schen Krisengebieten. Das Potenzial der Bioener­ gie beeinflusst die Kosten für den Klimaschutz massgeblich. Je höher das Potenzial, umso ge­ ringer sind die Gesamtausgaben zum erreichen des Ziels, die globale Erwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen, kommen die beiden For­ scher zum Schluss. n 

bu / Quelle und Bilder: BFE


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Wirtschafts-info

Energie aus Biomasse Feuchte Biomasse ist eine vergleichsweise kostengünstige erneuerbare und klimafreundliche Energie­ quelle. Die Technologien sind marktreif und erprobt. Sicherheit in der Energieversorgung ist auch für die Schweiz relevant. Und Energie aus Biomasse erhöht die ­Unabhängigkeit gegenüber ausländischen Energieimporten. In kleineren dezentralen Anlagen gewonnen,­ leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Wertschöpfung in den ländlichen Regionen. Energiegewinnung aus Bio­ masse hat den Vorteil, dass nur genau so viel CO2 freigesetzt wird, wie von Pflanzen zum Aufbau der Biomasse aus der Atmosphäre entnommen wurde. Abfall ist Energie Mehr als 25 Prozent des Hauskehrichts sind organischen Ursprungs. Wenn diese separat gesammelt werden, können sie zusammen mit Grünabfällen in einer der heute 15 ­gewerblich-industriellen Biogasanlagen der Schweiz, besser bekannt als Kompogas-Anlagen, energetisch genutzt w ­ erden. Potenziale in der Landwirtschaft Die grossen ungenutzten Potenziale für Energie aus Biomasse liegen aber in der Landwirtschaft: in Gülle, Mist und Ernterückständen. In der Schweiz waren es bis vor wenigen Jahren erst wenige Pioniere, die sich mit viel Engagement und Eigenleistung für die landwirtschaftliche Energieproduktion eingesetzt haben. Heute existie­ ren 80 bäuerliche Biogasanlagen, derzeit sind 40 weitere in Planung. 

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17.04.2007

09:06:50

Katharina Serafimova


Wirtschafts-info

Erneuerbare Energie aus der arabern Klärschlamm – die hochwertige Biomasse Ein regelrechter Abwasser-Bach fliesst täglich aus dem Einzugsgebiet der Stadt Bern und deren Agglomeration in die ara region bern ag. Der Zufluss von einem bis zu drei Kubikmetern pro ­Sekunde entspricht in etwa der Wasserführung der Gürbe. Das Abwasser führt ungeahnt viel wertvolle Biomasse mit sich, deren Energie die arabern seit 2008 für die Bevölkerung nutzbar macht.

INFO So funktioniert die Biogasaufbereitungsanlage

Die arabern im Neubrückgebiet der Gemeinde Bern ist der Umwelt verpflichtet. Täglich reinigt sie 90 Millionen Liter Abwasser und stellt aus der anfallenden Biomasse erneu­ erbare Energie in grossen Mengen her. In zahlreichen Schritten wird das anfallende Abwasser in der ara region bern ag (ara­ bern) grob in die Bestandteile «gereinigtes Wasser» und «Klärschlamm» zerlegt. Tag für Tag fallen so in der arabern zirka 600 ­Kubikmeter flüssiger Klärschlamm aus der Abwasserreinigung an. Der Klärschlamm gelangt über einen Voreindicker und eine Vorwärmung in die drei Faultürme der ara­ bern. Hier bauen Milliarden von Bakterien die organischen Schlammfeststoffe unter anaeroben Bedingungen zu Methangas, dem so genannten Biogas, ab. Der abge­ baute Klärschlamm enthält noch zirka zwei Drittel der Feststoffe des ursprünglichen Klärschlamms. Das entstandene Biogas verfügt über einen Methangehalt von zirka 65 Prozent.

es aber das Ziel der arabern, die Energie besser zu nutzen. Ein deutlich besserer ­Wirkungsgrad für die erneuerbare Energie aus Klärschlamm kann erzielt werden, wenn Biogas in der arabern zu Erdgasqualität auf­

Bei der Biogasaufbereitungsanlage der arabern handelt es sich um eine so ge­ nannte Pressure-Swing-Adsorption-An­ lage: Das Biogas aus den Faultürmen, das zirka zwei Drittel Methan und ein Drittel Kohlendioxid enthält, wird ge­ trocknet, auf 5 bar komprimiert und durch Kammern mit spezieller Aktiv­ kohle geleitet. Bei diesem Druck lagert sich Kohlendioxid bevorzugt an die Ak­ tivkohle an, während Methan nicht ad­ sorbiert, sondern durchgeleitet wird. Ist die Aktivkohle einer Kammer mit Kohlen­ dioxid gesättigt, wird auf eine andere Kammer umgestellt. Die gesättigte Kam­ mer wird entspannt (der Druck wird ab­ gebaut) und schliesslich evakuiert (Un­ terdruck), wobei das Kohlendioxid wie­ der freigesetzt und über Dach abgegeben wird. Da das Kohlendioxid aus der Ver­ gärung der Schlämme entsteht, ist es CO2-neutral.

Wirkungsgrad deutlich verbessert Bisher wurde das Biogas der arabern als thermische Energie zum heizen der Ge­ bäude sowie zur Schlammtrocknung ge­ nutzt. Daneben wurde im eigenen Block­ heizkraftwerk auch Ökostrom mit dem La­ bel «naturemade-star» produziert. Bald war

Die Biogasaufbereitungsanlage der arabern kann pro Stunde 350 m3 Biogas in 180 m³ Methangas umwandeln und ins öffentliche Erdgasnetz einspeisen. Sie ist derzeit die grösste Biogasanlage der Schweiz.

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Wirtschafts-info INFO Die arabern – ein Porträt

Annahme einer Saugwagenlieferung. bereitet und direkt ins öffentliche Erd­ gasnetz eingespiesen werden kann. Der Entschluss der arabern zum Bau der gröss­ ten Schweizer Biogasaufbereitungsanlage folgte daher schon früh, basierend auf ­einer sorgfältigen Planungsphase.

Biogas in Erdgasqualität Nach einer 6-monatigen Bauphase konnte im Februar 2008 die Biogasaufbereitungs­ anlage der arabern ihren Betrieb auf­ nehmen. Seither wandelt sie das Biogas aus den Faultürmen zuverlässig in Biogas in Erdgasqualität um, das nach der Auf­ bereitung über einen Methangehalt von 98 Prozent verfügt. Für eine direkte Ein­ speisung ins Erdgasnetz ist diese Umwand­ lung zwingend.

BERNMOBIL mit Biogas unterwegs Seit Februar leitet die arabern täglich bis zu 4500 Kubikmeter aufbereitetes, wertvolles

Methangas ins Erdgasnetz von Energie ­Wasser Bern, wo es sich mit herkömmli­ chem Erdgas vermischt. Das Biogas der ­arabern reicht heute aus, um 32 BERN­ MOBIL-Busse mit Biogas zu versorgen. So ist aus der ­Biomasse Klärschlamm, einem eigentlichen Abfallprodukt, ein klimaneut­ raler Treibstoff geworden. Damit ist das Ziel der arabern aber noch nicht erreicht, schon bald soll das umweltfreundliche Biogas für 80 BERNMOBIL-Busse ausreichen.

Biogas aus Speiseabfällen Damit dieses Ziel erreicht werden kann, hat die arabern bereits 2007 eine eigene ­Annahmestelle für so genannte Saug­­wa­ genlieferungen fertig gestellt. Hier kön­nen ­Restaurant-Besitzer, Kantinenbetrei­ ber, aber auch Industrie- und Gewerbe­ betriebe ihre vergärbaren Speiseabfälle abliefern. Aus ­altem Pommes-Frites-Öl zum Beispiel lässt sich nämlich weitaus mehr

INFO Klärschlamm-Granulat: der Öko-Brennstoff für Zementwerke Auch der Klärschlamm wird als Energieträ­ ger genutzt. Nach der Methangasproduk­ tion in den Faultürmen wird der ausge­ faulte Klärschlamm mittels Zentrifugen auf einen Trockensubstanzgehalt von 35% entwässert. Das entspricht ­einer stichfesten Konsistenz. Danach gelangt der Schlamm in die Schlammtrocknung, wo er (mittels Verbrennung von Biogas) ­erwärmt und durch Luftstrom getrocknet wird. Der getrocknete Klärschlamm ver­ lässt den Trockner mit ­einem Restwasser­

gehalt von weniger als 10% in Form von Granulat. ­Dieses Granulat aus Trocken­ klärschlamm besteht etwa je zur Hälfte aus organischen und mineralischen ­Inhaltsstoffen. Es wird in verschiedenen ­Zementwerken verbrannt und so als Brenn­ stoff genutzt. Jährlich entstehen in der arabern so 8’000 Tonnen hochwertiger Brennstoff mit ­einem Brennwert, der demjenigen von Braun­ kohle entspricht. Die mineralischen Stoffe bleiben zurück und ­werden als Gesteins­ mehlersatz zur Herstellung von Zement ­genutzt.

Die ara region bern ag (arabern) liegt im Neubrückgebiet der Gemeinde Bern. Die Anlage entstand 1996 aus der Abwas­ serreinigungsanlage «Bern-Neubrück» und reinigt zuverlässig und professionell das Abwasser ihrer 10 Aktionärsgemein­ den. In der arabern fliesst Abwasser von Meikirch bis Allmendingen und von Frau­ enkappelen bis Muri-Gümligen zusam­ men, Abwasser aus über 27’0000 Haus­ halten sowie aus den Industrie- und Ge­ werbebetrieben im Einzugsgebiet. Täglich reinigt die arabern über 90 Mil­ lionen Liter Wasser soweit, dass dieses ohne Vorbehalte in die Aare und damit in die Umwelt zurückfliessen kann, als Lebenselixier für Mensch, Pflanze und Tier. Über 30 Personen sind in der ara­ bern täglich für den Gewässerschutz im Einsatz. Die Abwasserreinigungsanlage arabern ist die grösste im Kanton Bern und ge­ hört zu den bedeutendsten Anlagen in der Schweiz. Sie setzt sich bezüglich Um­ welt höchste Ziele. Aus diesem Grund wird dem integrierten Umweltmanage­ mentsystem des Unternehmens (zertifi­ ziert seit 2000 nach ISO 9001 und 14001) grösste Beachtung geschenkt.

INFO Die Energieproduktion der arabern In der arabern entstehen heute jährlich die folgenden Mengen an erneuerbarer Energie aus Biomasse (Nm3 = Normkubikmeter): •  5’250’000 Nm3 Biogas (2007) • 1‘200‘000 Nm3 aufbereitetes Biogas in Erdgasqualität (Ziel 2008) • 8’200 Tonnen Klärschlamm-Granulat als Brennstoffersatz für Zementwerke (2007) • 5’100’000 kWh    «naturemade-star-Strom» (2007)

Biogas her­stellen als aus der gleichen Menge Klärschlamm.

Gas-Busse im Einsatz Auch in Zukunft will die arabern auf dem Weg der erneuerbaren Energie weiter­gehen, bringt er doch der Umwelt einen unschätz­ baren Mehrwert. So verbessert sich zum


Wirtschafts-info INFO Die Abwasserreinigung Schritt für Schritt

In den beiden beheizbaren Fett- und Flotat-Speichertanks der arabern werden die angelieferten, störstofffreien öl- und fetthaltigen Abfallprodukte unter stän­ digem Rühren bei zirka 50 C° gelagert. Mit einer Injektionspumpe wird diese warme Biomasse in den Frischschlamm gemischt und gelangt anschliessend in den Faulturm.

Station

Vorgang

Kiesfang

Angeschwemmte Kiesel sinken ab.

Grob- und Feinrechen

Grobe Abfälle, wie Speisereste und Papier, werden durch 3 Grobund 4 Feinrechen aus dem Wasser ausgesondert.

Sandfang

Das Wasser fliesst langsamer. Angeschwemmter Sand kann sich absetzen.

Vorklärbecken

Dem Wasser werden eine Eisenlösung und ein Flockungshilfs­ mittel beigegeben. So lassen sich 2/3 der organischen Schmutz­ stoffe und 90% des Phosphors aus dem Wasser eliminieren, ­indem diese – gebunden an die beiden Hilfsmittel – zu Boden sinken. Die schlammige Masse setzt sicht am Boden der ­Vorklärbecken ab und gelangt zur Klärschlammweiterver­­ar­ beitung.

Biofiltration

Mikroorganismen eliminieren weitere Schmutzstoffe aus dem Wasser. Sie vermehren sich aufgrund des grossen Nahrungs­ angebots im Biostyr schnell. Dazu sind grosse Sauerstoff­ mengen notwendig. Überschüssige Mikroorganismen werden ebenfalls zur Klärschlammweiterverarbeitung weitergeleitet.

Sandfilter und Die Abwasserreinigung ist nach der Biofiltration grundsätzlich Zulauf in die Aare abgeschlossen. Im Sandfilter werden lediglich noch letzte ­«Bakterienflocken» zurückgehalten. Über ein Auslaufbauwerk gelangt das gereinigte Wasser in die Aare und damit in den Was­ serkreislauf zurück. Beispiel die Abgasbilanz der 32 Gas-Busse, die in Bern im Einsatz sind, aufgrund des verwendeten Biogases bereits um 3000 Tonnen Feinstaub und um 2500 Tonnen CO2 pro Jahr. Entsprechend plant die ­arabern bereits eine zweite Biogasaufbereitungs­ anlage, deren Kapazität jene der heutigen ­Anlage bei weitem übertrifft. bu / arabern, Bern In den Faultürmen der arabern produ­ zieren Milliarden von Bakterien jährlich gegen 5’250’000 Normkubikmeter Biogas (Produktion 2007).

K. + U. Hofstetter AG Worblaufen, Hindelbank, Berken www.hofstetter.ch

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BERNMOBIL_PR_Umweltjournal:Layout 1

2.12.2008

14:46 Uhr

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BERNMOBIL hat sich zum Ziel gesetzt, einen aktiven und vor allem nachhaltigen Beitrag zur Reduktion des Schadstoffausstosses zu leisten und umweltfreundliche und erneuerbare Energien einzusetzen. Mit Biogas aus der ARA Bern reduzieren wir den CO2-Ausstoss unserer Busflotte jährlich um 2’000 Tonnen.

Fahrt ins Grüne. BERNMOBIL ist der erste schweizerische Verkehrsbetrieb, der sukzessive den grössten Teil der diesel- auf gasbetriebene Fahrzeuge umstellt. Möglich geworden ist die für BERNMOBIL kostenneutrale Umstellung dank der Partnerschaft von BERNMOBIL und Energie Wasser Bern sowie der Ara Region Bern AG. Die Gasbus-Flotte von BERNMOBIL besteht zur Zeit aus 32 Gelenkautobussen sowie 13 Standardbussen, wovon zwei Drittel mit Biogas aus der Ara Region Bern AG fahren. Im kommenden Jahr werden weitere Dieselbusse durch Gasbusse ersetzt.

www.bernmobil.ch

Biogas – der umweltfreundliche und CO2-neutrale Energieträger. Die Gasbusse entsprechen dem EEV-Abgasstandard (Enhanced Environmentally friendly Vehicle) der Europäischen Union, der besonders umweltfreundliche Fahrzeuge auszeichnet. Der Gasbus stösst deutlich weniger Stickoxid (NOX) aus als ein Dieselbus. Bei der Feinpartikelemission (PM) liegt der Gas- gegenüber dem Dieselbus ebenfalls signifikant tiefer. Die Abgase werden durch einen Dreiwegkatalysator mit Lambda-Sonde gereinigt. Der Treibstoff wird gasförmig in Hochdruck-Gasflaschen (200 bar) auf dem Fahrzeugdach mitgeführt. Zur Zeit wird für 30 der insgesamt 45 Busse C02-neutrales Biogas als Treibstoff eingesetzt, das von der Ara Region Bern AG produziert und in das Erdgasnetz von Energie Wasser Bern eingespeist wird. Ziel ist, schliesslich die gesamte GasbusFlotte mit dem einheimischen, C02-neutralen Treibstoff betreiben zu können.


Wirtschafts-info

Komfort verbessern, Verbrauch mindern Qualitätssicherung in der Sanierung von Wohnbauten macht sich bezahlt: Systematische Lufterneuerung, Wasserer­wärmung und Bauschadenfreiheit − mit dem Einrohr-Lüftungssystem. Laut statistischen Erhebungen beträgt die Sanierungsquote in der Schweiz lediglich 0,6 Prozent. Das führt unweigerlich zu ­einem «Sanierungsstau». Die Gründe für die Zurückhaltung sind bekannt und für viele beruflicher Alltag: Die Kosten für eine um­ fassende und wertvermehrende Sanierung lassen sich oft nicht rechtfertigen. Nur ein präzis zugeschnittenes Sanierungspaket garantiert eine ausreichende Wirtschaftlichkeit. Innerhalb einer Minergie-Sanierung kommt der mechanischen Lüftung eine zentrale Stellung zu. Einerseits ergibt sich dadurch eine verbesserte Raumluftqualität und ein vielenorts höchst ­erwünschter Lärmschutz, andererseits sichert die Anlage eine kontinuierliche Abfuhr von Schadstoffen und Feuchte. Dieser Aspekt ist vor allem in ungedämmten Bauten mit neuen Fens­ tern von besonderer Brisanz. Denn die in Mehrfamilienhäusern üblichen Feuchtelasten führen häufig zu Schwitzwasserbildung und, als Konsequenz daraus, zu Schimmelpilz an inneren Ober­ flächen von Aussenwänden. Für Lüftungsanlagen mit getrennter Zu- und Abluftführung sind die baulichen Voraussetzungen zumeist nicht gegeben: Die Ka­ näle für die horizontale Verteilung der Zuluft finden in der ­Regel gar keinen Platz. Lösungen mit herunter gehängten Decken sind immens teuer und schränken die Raumwirkung ein. Hier bietet das LIMODOR – Einrohr-Lüftungssystem eine überraschend ­einfache und überzeugende Variante für Minergie-Sanierungen. Die Abluft aus den Wohnungen strömt über Ventilatoren in den Nasszellen und über den vertikalen Abluftkanal zur Wärme­ pumpe im Keller. Dieses Gerät liefert Warmwasser, gänzlich ­unabhängig von der Jahreszeit und vom Heizkesselbetrieb. ­Davon getrennt erfolgt die Zuluftführung: Über Aussenluftöff­ nungen strömt Ersatzluft kontrolliert in die Wohnräume nach. ­Ein allfälliger Überschuss an Wärme dient der Heizungsunter­ stützung.

Das Konzept des LIMODOR - Einrohr-Lüftungssystems passt sehr präzis zur Sanierung eines Mehrfamilienhauses. Mit allen Vorteilen für Investoren, Planer und Nutzer: Komfort, Energie­ effizienz und Kosten. Trivent AG Rotenboden 621, FL-9407 Triesenberg Tel. 00423 265 42 42, Fax 00423 265 42 52 E-Mail limodor-plus@trivent.com, www.trivent.com

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Wirtschafts-info www.heizoel.ch

DIE SONNE, UNSER ENERGIESPENDER

Öl und Sonne, eine ideale Kombination für einen effizienten Heizbetrieb Die Sonne versorgt uns nicht nur mit Licht, sie steht uns auch seit Millionen von Jahren als Wärmespender zur Verfügung. Der Energieertrag durch die Sonneneinstrahlung ist in der Schweiz genügend gross, um den wirtschaftlichen Betrieb einer Solaranlage zu garantieren.

Prozentsatz des optimalen Ertrags bei unterschiedlicher Ausrichtung der Kollektoren.

Solarenergie für die Warmwasseraufbereitung

In unseren Breitengraden wird die Sonnenwärme am häugsten für die Bereitstellung von Warmwasser eingesetzt. Je nach Standort und Orientierung des Gebäudes kann im Jahresverlauf ein Warmwasseranteil von 50 % bis 80 % durch die Sonne gedeckt werden. In Zeiten, in denen die Sonnenwärme nicht mehr für die Warmwasserbereitstellung ausreicht, übernimmt die Kesselanlage und stellt die gesamte Leistung für Raumwärme und Warmwasser sicher. Ölheizung und Solaranlage eignen sich optimal für den kombinierten Betrieb. Der lagerbare Brennstoff Heizöl steht jederzeit für die Wärmeerzeugung und zur Unterstützung der Solaranlage zur Verfügung.

Ideal für Neubau sowie bei Heizungssanierung

Die Kombination Solaranlage/Ölbrenner eignet sich sowohl für Neubauten als auch bei einer Heizungssanierung. Beim Neubau lässt sich die Solaranlage von Anfang an einplanen, mit dem Vorteil, dass Grösse und Einbau optimal bestimmt werden können. Im Falle einer Heizungssanierung ist eine Erweiterung der Heizanlage möglich. Üblicherweise werden gleichzeitig mit dem Kesselersatz auch die Komponenten für die Solaranlage eingebaut. Eine Sanierung lässt sich aber auch in Etappen realisieren. In diesem Fall werden in einer ersten Phase der Kessel und der Solarspeicher eingebaut und zu einem späteren Zeitpunkt die Solaranlage angeschlossen.

Solaranlage für ein Einfamilienhaus

Der Solarkreislauf umfasst die Kollektoren, eine Hydraulikgruppe oder Solarstation sowie einen Wassererwärmer (Speicher) mit integrierten Heizregistern. Die Sonnenenergie wird im Kollektor auf den Solarkreislauf übertragen und via Solarstation im Wärmetauscher, der im unteren Teil des Wassererwärmers eingebaut ist, an das Brauchwasser abgegeben. Genügt die Sonnenwärme nicht mehr zur Bereitstellung der Warmwassermenge, schaltet sich automatisch der Heizkessel ein. In dieser Betriebsphase wird über ein zusätzliches Heizregister die Warmwasserbereitstellung sichergestellt.

Wichtige Daten für die Warmwasseraufbereitung eines Einfamilienhauses Benötigte Kollektorfläche

1 bis 1,5 m 2 pro Person für Aufbau auf dem Dach

Solarspeicher

300 bis 500 Liter mit 2 Heizregistern für den Solar- und den Kesselanschluss

Solarer Deckungsgrad

50 bis 80 %

Approximative Kosten der Solaranlage

CHF 10 000.– bis 15 000.–

Moderne Ölbrennwertanlagen in Kombination mit einer Solaranlage leisten auf Grund ihres efzienten Betriebs einen wichtigen Beitrag zum verantwortungsvollen Umgang mit den Energieressourcen.

KOSTENLOSE BERATUNG DURCH UNSERE REGIONALEN INFORMATIONSSTELLEN Region Zürich / Innerschweiz: Beat Gasser Telefon 044 218 50 21 gasser@erdoel.ch Region Mittelland / Nordwestschweiz: Markus Sager Telefon 062 842 85 72 sager@erdoel.ch Region Ostschweiz / Graubünden: Moreno Steiger Telefon 071 278 70 30 steiger@erdoel.ch


Wirtschafts-info

Schnitzel, Pellets und Solar Besonders jetzt

Sie ärgern sich jedes Mal über die steigenden Ölpreise? Den Ölmarkt werden wir nie kontrollieren können. Doch wir können uns durch den wertvollen, heimischen Brennstoff Holz im ­Bereich Heizen lautstark machen. Nicht umsonst werden wir als die Lunge Europas bezeichnet. Pellets, Hackschnitzel und Stückholz – d.h. natürliche, nachwachsende Energie ist im ­Überfluss vorhanden, und das zu einem vernünftigen Preis. ­Zusätzlich schickt uns der größte Energiespender, die Sonne, ­jeden Tag Unmengen an Gratisenergie auf die Erde. Wir können und müssen diese Energie nutzen. Die Technik bietet Ihnen Iseli Umwelt & Heiztechnik AG. Machen Sie sich unabhängig und setzen Sie auf Holzenergie. Unsere Schnitzelfeuerungen von Heizomat wurden schon über 2000-mal in der Schweiz eingebaut. Die ausgeklügelte Technik unserer Anlagen, mit unserem Herzstück der SPS-Steuerung aus dem Hause Iseli, bie­ tet Ihnen den Komfort einer Ölheizung. Die vollautomatische Reinigung und der optimale Wirkungsgrad werden auch Sie begeistern. Falls Sie sich nicht für Schnitzel oder Stückgut entscheiden wollen, ­haben wir für Sie die richtige Alternative. Pellets! Unser «pelletop» ist der beste in Wieselburg geprüfte Pelletskessel (der Norm entsprechend Stand Sept. 2002) und wurde von Solar­focus im September 2002 ­erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Ziel war es, einen kompakten Pelletskessel mit integriertem Pelletsvor­ ratsbehälter, einer zukunftsweisenden Steuerung, höchsten Wirkungs­ graden und modernem Design zu kreieren. All diese Ziele wurden durch den pellettop verwirklicht. Mehr als 20 Jahre Erfahrung und die inno­ vative Technik machen den «pellettop» zum Spitzenprodukt am Markt.

ein enormes Wärmepoten­ tial. Der Pelletsbrenner, wel­ cher in einen ­Solar-Schicht­­speicher integriert ist, spart Ihnen Platz und ist komfor­tabel in der An­ wendung. Er wurde speziell für die Kombination von ­Pellets und Solar entwickelt. Gerade jetzt in der Übergangszeit nutzen Sie noch die Son­ nenenergie durch die Solarkollektoranlage am Dach. Der Pelletsbren­ ner im «pelletplus» heizt nur noch die fehlende Wärme nach. Das spart Brennstoffkosten und schont die Umwelt. Dadurch, dass der Pellets­ brenner direkt in den Schichtspeicher integriert ist, geht keine Wärme durch zusätzliche Rohrleitungen verloren. Das ­erklärt auch den einzig­ artigen Anlagenwirkungsgrad von knapp 95%. Man muss sich das ein­ mal vorstellen, 95% der Verbrennungswärme wird in Energie für die Heizung und Warmwasserbereitung umgewandelt. Aus diesem Gesichtspunkt ist die Kombination von einer Solaranlage mit einer Pelletsheizung sowohl aus ökologischer Sicht als auch aus ökonomischer Sicht auf alle Fälle zu empfehlen. Die Firma Iseli Umwelt & Heiztechnik AG berät Sie gerne und sucht mit Ihnen eine optimale Lösung. Machen Sie Ihre Heizung fit! Iseli Umwelt & Heiztechnik AG Kreuzmatt 8 6242 Wauwil 041 984 22 33 Info@iseli-ag.ch www.iseli-ag.ch

Oder wollen Sie 100% mit der Sonne heizen und setzen Sie auf die Kombination von Pellets und Solar. Das Kraftwerk am Dach und die Energiezentrale im Heizraum, eine perfekt arbeitende Steuerung und

Der Ölindustrie sind alternative Energien egal. Das Gegenteil ist wahr. Moderne Ölheizungen lassen sich opti-

arbeitet wirtschaftlich und ökologisch.

mal mit Solaranlagen kombinieren, die

Für Informationen über die moderne

zur Warmwasseraufbereitung oder zur

Ölheizung: Gratistelefon 0800 84 80 84

Heizungsunterstützung eingesetzt wer-

oder www.heizoel.ch

den. Die Heizung wird erst dann zugeschaltet, wenn die Sonnenenergie nicht mehr ausreicht. Eine solche Anlage

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11.3.2008 8:17:20 Uhr

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Wirtschafts-info

JugendSolarProjekt Ziele • Den Jugendlichen die Möglichkeit geben selber aktiv zu werden • Möglichst viele Jugendliche für die Sonnenenenergie-Nützung begeistern • Möglichst viele Solaranlagen bauen und montieren • Bewusstsein schaffen für Möglichkeiten der Solarenergie mittels Schulbesuche, Standaktionen und Medienarbeit. • Learning by doing Montage von Solarpanels

Zielgruppen • Jugendliche von 12 – 25 Jahren • Jugendgruppen • Lehrkräften • Energie-Fachleute • Schulen und Gemeinden • Heilpädagogische Einrichtungen • Heimverwaltungen • Solarfirmen • Solarstrombörsen Projekt Das JugendSolarProjekt (JSP) von Greenpeace Schweiz startete in 1998. Kern des Projektes ist: Solaranlagen bauen, mit der Sonne experimentieren, informieren und politisieren.

Bau einer Solaranlage

Inzwischen haben rund 10.000 Jugendliche beim Bau von WarmwasserSonnenkollektoren und bei der Installation von Solarstrompanels mitgeholfen. Fachkenntnisse werden gesammelt, Teamgeist gelebt, Kontakte mit Erwachsene geknöpft und handwerkliche Fähigkeiten erworben. Jedes Jahr werden etwa 15 – 20 Solarprojekte realisiert. Bis heute sind es mehr als 160. Kontakt Greenpeace JugendSolarProjekt Postfach 8031 Zürich +41 (0)44 447 41 26 jsp@ch.greenpeace.org www.jugendsolarprojekt.ch

Einweihung einer Solaranlage


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Tobler Haustechnik AG –

der Spezialist für regenerierbare Energien In Zeiten knapper werdender Energieressourcen und Klima­ problematik erfreuen sich Alternativenergien immer grösserer Be­ liebtheit. Tobler bietet eine erstklassige Auswahl an Wärme­ erzeugern, die natürliche Energien effizient nutzen. Ob beim Neu­ bau oder bei einer Sanierung, ob konventionelle oder alternative Energie: Die Wärmeerzeuger von Tobler decken jedes Kundenbe­ dürfnis ab. Wärmepumpen: Saubere Energie aus der Umwelt In der Luft, im Wasser und in der Erde bestehen unendliche Ener­ giequellen. Wärmepumpen ermöglichen die Nutzung ­dieser Ener­ giequellen. Mit 1/3 elektrischer Energie werden 2/3 Umweltwärme nutzbar gemacht: Wärmepumpen gewinnen mit einem Minimum an elektrischem Strom ein Maximum an Umweltwärme. Über ein Transportmittel wird die Wärme aus der Umwelt aufge­ nommen. Wird dieses Transportmedium verdichtet, erhitzt es sich und gibt Wärme an das Heizwasser ab. Der Clou: Einige Modelle eignen sich im Sommer auch zum Kühlen. Tobler führt ein breites Programm an Wärmepumpen für Innen- wie auch Aussenaufstel­ lung der Marke Sixmadun. Holz: Die CO2-neutrale Art zu heizen Wer mit Holz heizt, heizt nachhaltig und umweltfreundlich. Holz, das verbrannt wird, setzt genau gleich viel CO2 frei, wie wenn es im Wald ungenutzt verrottet. Das nachwachsende Holz kann dieses CO2 wieder absorbieren – ein Kreislauf, der perfekt a ­ ufgeht. Die Holzheizung hat in den letzten Jahren grosse technolo­gische Sprünge gemacht und hat heute Hightech-Charakter. Am effi­zien­

tes­ten lässt sich Holz in Form von Pellets (kleine gepresste Holzstäb­ chen aus Hobel- und Sägespänen) nutzen. Mit dem Pelletkessel P2 von Fröling wird das Heizen mit Pellets voll­automatisch und be­ quem. Auch die Fröling-Stückholzkessel ­verbinden Wirtschaftlich­ keit, Ökologie und Benutzerkomfort, denn sie nutzen die Energie optimal und die Beschickung ist nur in langen Intervallen nötig. Gratis für alle: Solarenergie Die Sonne ist eine unerschöpfliche Energiequelle. Sogar gratis! 6 bis 9 m2 Kollektorfläche reichen, um einen grossen Teil des Warm­ wasserbedarfs und/oder des Heizungswassers in einem Einfa­ milienhaus mit umweltfreundlicher Sonnenenergie zu ­erzeugen. ­Solarenergie lässt sich auch gut mit konventionellen Öl- oder Gas­ heizungen kombinieren – eine ideale Variante, um den Verbrauch an fossilen Energien zu senken. Tobler, der Spezialist für regenerierbare Energien, bietet seinen Kunden ein fundiertes Know-how bei der Wahl des neuen Heizsys­ tems. Wir führen auch ein breites Sortiment an kon­ventionellen Wärmeerzeugern für Öl oder Gas, welche dank ­beachtlichen, tech­ nologischen Fortschritten sehr gute Werte bezüglich Ökologie er­ reichen. Zudem deckt Tobler mit der ­Serviceorganisation Sixmadun schweizweit einen perfekten Kundenservice – an 365 Tagen im Jahr und rund um die Uhr. Informationen erhalten Sie bei Tobler Haustechnik AG, Steinackerstrasse 10, 8902 Urdorf, Telefon 044 735 50 00 oder über www.haustechnik.ch

Solarenergie: Zeit für den Einstieg! Als Haustechnikprofi kennen Sie das Zukunftspotenzial der Sonnenenergie. Mit unseren neuen Solaranlagen Sixmadun bieten wir der Branche ein Produkt, das sich im Einfamilienhaus sehr einfach in bestehende Heizungsanlagen einbinden lässt. Mit den kompletten Solarpaketen, die auf die jeweiligen Bedingungen zugeschnitten sind, vereinfachen wir Ihnen Planung und Installation. Fragen Sie uns! Telefon 044 735 50 00 oder www.haustechnik.ch

Tobler Haustechnik AG, Steinackerstrasse 10, 8902 Urdorf, Telefon 044 735 50 00, Telefax 044 735 50 10, info@toblerag.ch

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Wirtschafts-info

Tiba kombiniert Holzfeuerungen mit Solaranlagen. anlage und Wärmequelle eine grosse Rolle – das Wichtigste aber ist das perfekt auf einander abgestimmte Heizsystem. Nicht nur aus einem ökologischen, sondern auch aus einem ökonomischen Gesichtspunkt macht eine Tiba-Lösung sehr viel Sinn: Die Möglichkeit, den gesamten Energiebedarf moderner Gebäude aus der Sonne und in Kombination mit einer ökologi­ schen Holz- resp. Pelletsfeuerung zu verbinden, ist eine Option die sich rechnet. Je besser die Abstimmung der einzelnen Kom­ ponenten in einem Heizsystem, umso schneller erfolgt die Ren­ tabilität Ihrer Investition.

Intelligente Holz- und Pelletsfeuerungen, Zentralheizungsherde und Pelletsöfen leisten einen wichtigen Beitrag zur Einsparung von fossilen Brennstoffen. Als logische Ergänzung zum heuti­ gen Tiba-Sortiment, welches konsequent auf Nachhaltigkeit und Effizienz ausgelegt ist, bietet sich jetzt noch eine weitere Energiequelle an: Die Sonne.

Feuer und Solar – für ökologisch und ökonomisch sinnvolle Wärme. Tiba bietet perfekt aufeinander abgestimmte Heizsys­ teme: modernste Holzfeuerungen mit innovativer Technik und thermische Solaranlagen als Ergänzung. Nebst Solar gilt die Holz­ heizung als eine der umweltfreundlichsten Heizmethoden. Denn bei der Verbrennung entsteht nur so viel Kohlendioxid, wie zu­ vor die Bäume aufgenommen haben: Also genauso viel, wie bei der Verrottung entstehen würde. Somit können Sie mit Solar und Holz CO2-neutral heizen und punkto Kosten die klassi­schen Heiz­ techniken mit Öl und Gas bereits heute unterbieten.

Tiba AG steht für über 100-jährige Kompetenz bei Holzfeuerun­ gen und besitzt grosses Know-how im Bereich von modernen, Tiba AG, Liliane Frei, Marketing modularen Heizsystemen mit maximalem Wirkungsgrad. Die Er­ Hauptstrasse 147, 4416 Bubendorf gänzung des bisherigen Sortiments von Tiba mit dem Bereich Tel. 061 935 17 10, Fax 061 931 11 61 Solar, ist ein logischer Schritt. Dabei spielt die Qualität der ein­ www.tiba.ch, Tiba_Ins_190x60_Biostar:Tiba_Ins_190x60 15.12.2008 9:15 Uhr Seite 1 marketing@tiba.ch zelnen Komponenten wie Speicher, effiziente Steuerung, Solar­

Ökowärme aus der Holz-PelletsHeizung. Neu in Kombination mit Tiba Solaranlagen möglich!

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Biostar Umweltbewusste Wärme aus den HolzPelletsfeuerungen der Zukunft. Umweltschonend mit Biomasse heizen und dabei besten Komfort geniessen. Die vollautomatische Heizanlage, die sich rechnet. Die neue Generation: technisch ausgereift, verlässlich, effizient. TIBA AG Hauptstrasse 147, 4416 Bubendorf Tel. 061 935 17 10, www.tiba.ch

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Wirtschafts-info

Vision von nachhaltiger Wärme verwirklicht Die Bethlehem Mission Immensee, das Gymnasium Immen­ see und der Gewerbe- und Industriepark «Hohle Gasse AG» setz­ ten auf Wärmecontracting mit der EBM. Dadurch wird Kapital frei, das für bauliche Sanierungen verwendet werden kann. Der Gebäudekomplex der Bethlehem Mission Immensee er­ innert entfernt an eine grosse Festung. Er stammt aus einer Zeit, in der Energieeffizienz noch kein Thema war. Auf dem weit­ läufigen Areal befinden sich die Bethlehem Mission Immensee, ein Wohn- Alters- und Pflegeheim sowie ein Bauernhof. Im ­Osten liegt das Gymnasium Immensee mit den Schul- und Internats­ gebäuden. Gegen Norden schliesst sich der Gewerbe- und ­Industriepark «Hohle Gasse» an. Früher war hier die grösste Schweizer Kalenderfabrik, die Calendaria untergebracht. Die «Hohle Gasse» hat ihren Namen von einem in der Nähe lie­ genden Taleinschnitt erhalten. Dort soll der Sage nach 1291 der Schweizer Freiheitsheld Wilhelm Tell seinen tödlichen Pfeil auf den habsburgischen Vogt Hermann Gessler abgefeuert ­haben. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts hat Pierre Marie Barral die Mission mit dem Zweck gegründet, Söhne aus armen Familien auszubilden und für den missionarischen Dienst in verlassenen Pfarreien einzusetzen. Im Laufe der Zeit verlagerte sich die ­Tätigkeit der Missionare aber immer mehr nach Asien, Afrika und Lateinamerika. Heute liegt der Schwerpunkt der Arbeit der ­Institution in der Brückenfunktion zwischen der Ersten und der Dritten Welt. Immer wieder finden sich junge Menschen, die für ein paar Jahre einen humanitären Einsatz als Fachperson in Übersee absolvieren Betriebsleiter Urs Keel spricht beim Gebäudekomplex von ­Immensee von einer «überdimensionierten Anlage mit hohem energetischem Sanierungsbedarf». In einer ersten Etappe wurde nun die Heizung auf den neusten technischen Stand der Dinge gebracht: Bethlehem Mission, Gymnasium und Industrie­park beziehen neu von der EBM Wärme zum Heizen und zur

­ armwasseraufbereitung. «Die faire Preiskalkulation und das W ganze Servicepaket haben uns überzeugt, mit der EBM ein Wärmecontracting einzugehen», sagt Urs Keel. Als Referenzob­ jekte in der Innerschweiz konnte die EBM je ein Wärmeprojekt in Luzern und Horw vorweisen. Mit dem eingesparten Kapital kann der Betriebsleiter weitere bauliche Energie-Sanierungen vorziehen. Den Einbau der neuen Wärmezentrale bewerkstel­ ligten regionale Handwerker. Die Planung und Koordination liegt bei der Künzle + Partner AG, Horw. Im September hat man noch vor der Heizperiode die drei alten Ölheizkessel durch einen modernen Öl-Kessel mit 750 kW Leis­ tung ersetzt und das Kamin saniert. Nicht ausgewechselt wur­ den das vorhandene Leitungssystem sowie die Heizkörper. Der neue Ölkessel kommt in der Übergangszeit und im Sommer für die Warmwasseraufbereitung zum Einsatz. Ausserdem hilft er mit Spitzenlasten abzudecken. Die Hauptlast der Wärmeversorgung übernimmt jedoch ab ­Dezember 2008 eine Holzschnitzelheizung mit 1200 kW ­Leistung. Beim Gewerbepark «Hohle Gasse» wurde ein neues Silo gebaut, das die Holzschnitzel aufnehmen kann. Der Holz­ schnitzelbedarf beträgt rund 5900 Kubikmeter pro Jahr. Ins­ gesamt lassen sich so jährlich 370’000 Liter Heizöl einsparen. Eine Wärmepumpe von 100 kW ergänzt die Anlage. Auf dem Grundstück der Bethlehem Mission befindet sich in einer Senke ein Grundwassersee. Dieser diente früher für die Trinkwasser­ versorgung. Jetzt wird das Wasser als Medium für die Wärme­ pumpe genutzt. Die benötigten Holzschnitzel liefern eine ortsansässige Säge­ rei, die Forstwirtschaft und die Landwirtschaft. Ein Landwirt ist im Bezirk für die Kompost- und Grüngutsammlung zuständig. Er separiert die dicken Äste im Garten-Abraum heraus und ver­ arbeitet sie zu Holzschnitzel. Da seine Biogasanlage im Som­ mer einen Wärmeüberschuss produziert, können damit die Holz­ schnitzel aus der Grüngutsammlung vorgetrocknet werden.


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WIRTScHAFTS­INFO

– Thermische Gesamtanalysen Die I.C.E AG ist spezialisiert auf die Gesamtanalyse von Verbrennungs­ anlagen. Thermische Analysen von Gesamtanlagen dienen der Leis­ tungsoptimierung. Eine signifikante Steigerung der Brennstoffleistung steht üblicherweise im Vordergrund. Die Gesamtanalyse unterstützt auch: – die Optimierung der Regelung zur Reduktion von Wartungs­ und Unterhaltskosten, – die Stabilisierung des Betriebs speziell für cO und Staub. Die Abschätzung der komponentenspezifischen Leistungssteigerungs­ potentiale beruht auf einer tiefgehenden Analyse von Betriebsdaten. Dabei spielen die unterschiedlichen Betriebsperioden eine wesentli­ che Rolle. Damit liegt eine feste Basis für die Ermittlung der mass­ geschneiderten Optimierungsmassnahmen vor. Zur Beurteilung der aktuellen Betriebsbedingungen werden die gesammelten Betriebs­ daten mittels einer Massen­ und Energiebilanzrechnung über den Lift­/ Rauchgaspfad bis Kaminaustritt auf Konsistenz geprüft. Die Konsistenz geprüft zeigt an, welche Betriebsmessungen mit hoher Wahrscheinlichkeit für eine tiefer greifende Betriebsanalyse ungenü­ gend sind. Die aufgenommenen Daten werden auf systematische Abweichungen und Driftverhalten sowie einzelne Ausreißer unter­ sucht. Der Konsistenzprüfung folgt, falls notwendig, eine nachträgli­ che Korrektur­Kalibrierung und Überprüfung einzelner Betriebsmes­ sungen oder sogar die Aufnahme von zusätzlichen Betriebspara­ metern. Die geprüften Daten werden anschließend für die Bilanzierung der Feuerung und Kesselanlage eingesetzt. Der Vergleich der Aus­ legungs­ und Genehmigungsdaten mit den so erhaltenen Betriebs­ daten zeigt die möglichen Potenziale der Anlage auf. Eine detaillierte Untersuchung des Lastverhaltens mit verifizierten Rechenprogramm

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für Kessel, Rauchgaspfad und Energienutzung inklusive Turbine, Kondensationsanlage und Fernwärmeentzug zeigt im Vergleich zu den ursprünglichen Auslegungsdaten der Anlage die optimierte Fahrweise und die möglichen Optimierungsschritte und die Poten­ tiale. Die in verschiedenen Anlagen durchgeführten Analysen führten schon zu unterschiedlichen Steigerungsraten bis zu 20%.

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Wirtschafts-info

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Die zum Programm «EnergieSchweiz» ge­ hörige energho mit Hauptgeschäftsstelle in Bern bietet mit fünf cleveren Produkten effiziente Hilfestellungen für die Betreiber öffentlicher und privater Bauten. Das energho-Leistungspaket besteht aus – Beratungen – Betriebsoptimierungen der Gebäudetechnik – Kursen und Seminaren

energho als Partner spart der Abonnement­ spartner 10% bis 30% an Energieverbrauch und -kosten.

Darüber hinaus profitiert der Kunde – vom ständigen Überblick über die Energie­ situation und die Verbrauchsentwicklung in seinem Gebäudepark – von einer kompetenten, unabhängigen Fachbegleitung und effizienter vor Ort-­ Unterstützung durch energho-akkredi­ tierte Ingenieure – von statistisch erhärteten Vergleichsmög­ lichkeiten mit schweizerischen Referenz­ werten – von ausgereiften Software-Tools für Ana­ lyse und Massnahmenplanung – von professionellen, klimakorrigierten Messungen und Auswertungen der Ener­ gieeffizienz – vom kostenlosen Zugang zu ein- bis zwei­ tägigen Bildungsangeboten für Fach- und Führungskräfte

Einfacher Einstieg ohne Investitionen Energieeinsparungen mit optimierter Ge­ bäudetechnik

Produkte für jede Objektgrösse Unter der Kompetenzmarke energho©BO (Betriebsoptimierungen) bietet energho grif­ fige Produkte, die auf grosse, mittelgrosse oder mehrere kleine Bauten abgestimmt sind. Dieser Massstab lässt sich am Ener­ giebeschaffungsbudget der Objekte fest­ machen: ab CHF 30’000.– ist das Produkt energho©ERFA ideal, ab CHF 80’000.– ist es energho©BASIS, ab CHF 150’000.– energho©PLUS. Die Produkte sind im Abon­ nementssystem konzipiert und haben eine Laufzeit von 2 bis 5 Jahren; somit ist der Kunde über längere Zeit fachkompetent be­ gleitet.

Die energho©BO Produkte gewähren dem Kunden einen unproblematischen Einstieg in ein noch besseres Energiemanagement und verlangen nur minimale Investitionen. Bei geringen jährlichen Abonnementskos­ ten wird der Return on Investment bereits in 2 bis 4 Jahren erreicht, bei energho©PLUS sogar in 1 bis 3 Jahren. Die konkreten, ge­ bäudespezifischen Optimierungs- und Ein­ sparmassnahmen werden stets in enger ­Zusammenarbeit und arbeitsteilig mit dem Kunden realisiert.

Beat Wüthrich, Leiter Gebäudetechnik des energho-Grosskunden Hochbauamt des Kt. Zürich, drückt es so aus: «Die Betriebsopti­ mierung ist eine rentable Sache. Und zu­ dem ein einfaches, kostengünstiges und rasch wirksames Instrument».

Mit energho©ERFA 16.8% gespart In einem Verwaltungsbau im Kanton Zug resultierten mit dem Produkt energho© ERFA folgende Einspareffekte beim Ener­ giebedarf (Wärme + Strom):

n  Einspareffekt energho (16.8%) n  Nettoenergiebedarf    (Wärme und Strom) Fakten: 62 Arbeitsplätze, Baujahr 1996, Energie­ beschaffungskosten von CHF 40’000.Kosten für energho©ERFA in 3 Jahren: CHF 11’000.Einsparungen während der Betriebs­ optimierung von 3 Jahren: CHF 16’400.– Jährliche Einsparungen nach Abschluss der Optimierung: CHF 6’700.– Das Beispiel beweist die Nachhaltigkeit der energho-Produkte. Die Spareffekte wirken weit über die Abonnementsdauer hinaus!

Kostensenkungen – und noch mehr Kundennutzen Die Erfahrungen aus Hunderten betreuter Objekten von Städten, Gemeinden und pri­ vaten Gebäudebetreibern beweisen: Mit

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Wirtschafts-info

Vorschaltgerät für die Waschmaschine (Neuheit!) Stromsparen beim Waschen Mit modernen Heizanlagen, die mit Solarenergie, Gas, Öl oder Fernwärme betrieben werden, lässt sich Warmwasser viermal so effektiv und kostengünstig bereitstellen wie mit Strom. Große Verluste und Umweltbelastungen, wie sie bei der Stromerzeu­ gung entstehen, werden vermieden. Waschmaschinen zählen zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt, denn bis zu 90% der Energie wird beim Waschen zum Aufheizen des Was­ sers verwendet. Mit dem Vorschaltgerät ALFA MIX kann Warmwasser tempera­ tur- und zeitgerecht in Waschmaschinen eingeleitet werden; der Stromverbrauch wird im Schnitt um 50% reduziert. Ein Haushalt kann damit bis zu 300 KWh Strom im Jahr einspa­ ren. Die Umwelt wird erheblich entlastet, denn 1 KWh weniger

Strom bedeutet im Kraftwerk 4 KWh weniger Energie aus Kohle, Öl, Gas oder Atom und eine Reduktion der damit verbundenen Schadstoffe und Abwärme. Besitzer von Warmwasser-Solaranlagen haben einen weiteren Vorteil: Durch Einsatz von solar erwärmtem Wasser beim Wa­ schen und Spülen erhöht sich die Ausnutzung ihrer Anlage und Firmenporträt
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Wirtschafts-info

Kalkschutz in Trinkwasser und Leitungen Die gute Investition mit grossem, nachhaltigem Nutzen, für Haus, Wohnung, Hof. Vorteile für: Menschen, Tiere, Pflanzen, Geräte. Der Wasserkatalysator AquaKAT, von Penergetic AG. Das Schweizer Produkt, vollständig aus Edelstahl bewirkt sofort nach der Montage spürbar weicheres, vitaleres Wasser. Die Wasserkatalysatoren, seit vielen Jahren ein Begriff. Kaum ein anderes Gerät auf dem Weltmarkt bewirkt diese vielfältigen Vorteile: • Kalkhomogenisierung, feinkristalliner Kalk, weiches Wasser (Spültrog, Kaffeemaschine, Armaturen etc.) • Wasservitalisierung (Test: anerkannte Wirkung) • Swimmingpools benötigen nur noch wenig Chemie • Abbau bestehender Kalkschichten, garantierter Erfolg • Aufbau einer natürlichen Schutzschicht in den Leitungen • Rost und Rotlauf verschwinden innert Tagen • Minimierung des Chlorgeschmacks im Wasser • Absolut wartungsfrei, Geräte werden an der Leitung nur fest­ geschraubt, kein Einbau in das Leitungssystem • Vollständig aus Edelstahl, 5 Jahre Werksgarantie • Bei Heizungen, Bodenheizungen, Verschlämmschutz • Der AquaKAT ist international bewährt, daher auch sehr preisgünstig! (95% der Geräte werden exportiert) Auf Wunsch können die Geräte völlig kostenlos während 30 Ta­ gen getestet werden! Gesucht werden noch Vertriebspartner, auch pensionierte Verkäufer oder Installateure, für einige Gebiete der Schweiz. Der Wasserkatalysator AquaKAT der Penergetic AG ist ein Schweizer Produkt und steht für einen aktiven und erfolg­reichen Kalkschutz im Trinkwasser und in Leitungen. Das Produkt wird vollständig in Edelstahl hergestellt und bewirkt unmittelbar nach der Montage ein spürbar weicheres und vitaleres Wasser. Aqua­ KAT wird so zur guten Investition mit grossem, nachhaltigen ­Nutzen für Haus, Wohnung und Hof mit gesundheitlichen Vor­ teilen für Menschen und Tiere sowie einer längeren Einsatz­ dauer und einfacheren Wartung von Geräten.

Kalkproblem nachhaltig lösen Sicher wollen auch Sie das Kalkproblem im Trinkwasser endlich nachhaltig gelöst haben! Der AquaKAT ist das wohl am weites­ ten entwickelte Gerät zur Wasser-Qualitätsverbesserung und Kalkhomogenisierung, tausendfach bewährt. Zum Internationa­ len Wasserkongress 2002 in Luzern wurde die Penergetic Tech­ nologie als bewährt und zukunftsweisend bezeichnet. Die Geräte funktionieren ohne Magnete oder Magnetmechanis­ mus, ohne Strom, einfach durch das Resonanzprinzip. Sie wer­ den ohne Fachmontage einfach auf die Wasserleitung fixiert. Die Geräte sind dauerhaft gegen Elektrosmog geschützt! Un­ sere Geräte werden dort eingesetzt, wo die sehr teuren Entkal­ kungsanlagen nicht mehr eingesetzt werden wollen oder aus gesundheitlichen Gründen (Mensch, Tier, Pflanze) ausser Be­ trieb gesetzt werden. Sämtliche Geräte sind aus rostfreiem Edelstahl für eine sehr lange Lebensdauer gebaut. Auf den Geräten besteht eine 5-Jah­ res-Garantie. Sie sind absolut wartungsfrei und höchst preis­ wert. Dies bringt weniger Zeitaufwand bei der Bad- und Küchen­ reinigung sowie einen reduzierten Waschmittelverbrauch. Berühmte Wasserforscher haben erkannt, dass Wasser ein kom­ plexer Organismus mit einem «Gedächtnis» ist. Beim AquaKAT ist nun alles Wesentliche, die Matrix eines Wassers aus vorin­ dustrieller Zeit und von bestem Quellwasser physikalisch ge­ speichert. Im Gegensatz zu anderen Geräten funktioniert der AquaKAT auch bei UV-bestrahltem Wasser wie es heute häufig vom Werk geliefert wird. Montage des Gerätes Unsere Wasserkatalysatoren sind tausendfach bewährt und ­haben ein «Zwangswirkungsprinzip». Das heisst, die Geräte funk­ tionieren unbedingt! Es gibt nichts Unterschiedlicheres als Was­ ser qualitativ, Klusterstruktur oder im «Kalkverhalten». Der Aqua­ KAT besitzt eindeutig auch positive Wirkung in Bezug auf Schad­ stoffe. Normalerweise wird er nach der Wasseruhr und wenn möglich nach dem Druckreduktionsgerät montiert. Zum Beispiel an der Haussteigleitung oder Bohrleitung. Das Gehäuse des Aqua KAT darf eine andere Leitung dabei berühren. Das Gerät soll jedoch weder Wand noch Boden berüh­ ren. Unser Beweis für die Funktion des Gerätes ist die Wasserdegustation vor und nach der Montage des AquaKAT. Überzeugen Sie sich selbst!

Montagebeispiel

Kontakt: www.wasserkatalysator, 3082 Schlosswil Tel. 031 711 51 82, Fax 031 711 51 84 info@wasserkatalysator.ch

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Wirtschafts-info

Energetische Sanierung mit System und spezieller Oberfläche An neben abgebildetem Objekt in St. Gallen wurde das Fassadendämm-System Lamitherm S gewählt. Der feine Deckputz (Wancosil, Rustik fein, Korn 08) wurde mit ei­ ner Metalltraufel und einer Plastikreibe in den dafür aus­ geschiedenen Feldern vollflächig abgerieben, die Schicht­ stärke beträgt 1 – 2 mm. Die Ränder wurden überlap­ pend ausgebildet, die Markierung neu aufgezeichnet. Nach dem Aushärten (36 – 54 Stunden) wurden die Rän­ der der bereits verputzten Flächen mit einem 5 cm brei­ ten ­Klebeband und einem 30 cm breiten PE-Streifen ab­ geklebt. Danach folgte die Applikation des groben Deck­ putzes (Wancosil, Deckputz, 4 – 6 mm) ebenfalls mit einer M ­ etalltraufel als Vollabrieb. Dies eine spezielle Oberflächengestaltung, die für Archi­ tekten wie Liegenschaftsbesitzer/Investoren heute im Sinne ­eines attraktiven Erscheinungsbildes einer Liegen­ schaft auch sehr wichtig ist und zu der die von uns ­vertriebenen verputzten Wärmedämmungen eine fast unbeschränkte Auswahl an Gestaltungsmöglichkeiten bieten.

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Wärmedämmung wird damit in ihrer sichtbaren Kompo­ nente auch zur Umsetzung architektonischer Visionen überaus interessant. Für weitere «kreative» Möglichkeiten stehen wir mit un­ serer bekannten breiten Kompetenz gerne zur Verfügung. Ver­langen Sie unsere Unterlagen unter:

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Glasfassaden als Klimaschützer Mit moderner Technologie stösst die Wär­ medämmung auch bei Glasfassaden in neue ­Bereiche vor: Im Zusammenspiel mit entsprechenden Fassadensystemen ist es heute möglich, für jede Gebäudeanforde­ rung die individuell benötigten Wärme­ dämmwerte gezielt zu erreichen. Bei Miner­ gie- und Passivhausgebäuden liegen diese Uf-Dämmwerte unter ­0,7 W/(m2K). Für den Pionier bei höchstwämegedämmten Glas­ fassadensystemen mit zertifizierter Passiv­ Passivhaus-Schule Roodt/Luxemburg, Bürogebäude Wolfurt/Österreich hausqualität, die RAICO Swiss GmbH, kein 44 mm Dreifachverglasung, mit Argonfüllung und Kunststoffrand­ Problem: Für solche Spitzenleistungen sind nur ­geringfügige An­ verbund, ausgeführt. Der dabei erzielte Uf-Wert von 0,7 W/(m2K) passungen und damit ein geringer Mehraufwand erforderlich. wird allein durch eine Ergänzung des konventionellen Systems mit Modulares Konzept mit variabler Wärmedämmung dem im Glasfalzraum integrierten ISOBLOC Dämmprofil erreicht. RAICO Swiss GmbH, führender Hersteller von Pfosten-Riegel-Fas­ Da das System auch für Glasdächer geeignet ist, kam es in identi­ sadensystemen, bietet mit dem System THERM+ sowohl für Alumi­ scher Weise im Hauptgebäude für ein Lichtband mit etwa 100 m nium-Glasfassaden als auch für Holz- und Stahlaufsatzkonstrukti­ Länge zum Einsatz. Für die Bauanschlüsse konnte auf die von onen hierfür ein so einfaches wie effizientes Konzept: Mit seinem RAICO vorgegebenen und vom Passivhausinstitut ebenfalls zertifi­ modularen Aufbau ist allein durch Auswahl eines einzigen Bauteils zierten Details zurückgriffen werden. Mit speziellen Systembautei­ die Anpassung an den geforderten Uf-Wert in Zehntel-Schritten bis len wie Dämmpaneele und Dichtungsfolien wurden sämtliche unter 0,7W/m2K möglich. Bei einer Systembreite von 50 mm und ­Anschlüsse und Details geplant und von einem Bauphysiker nach­ einer Glasstärke von 44 mm genügen diese Werte sogar den ho­ gerechnet und bestätigt. Für den zur Vermeidung einer Überhitzung hen Anforderungen des Passivhaus-Instituts in Deutschland, das erforderlichen Sonnenschutz boten die speziellen Sonnenschutz­ bereits vier RAICO Systemvarianten als «passivhausgeeignete Kom­ befestigungen aus Edelstahlbuchsen eine statisch sichere und ponente» zertifiziert hat. Kernstück dieser Variabilität ist der ISO­ ­zuverlässige Lösung. Beim abschliessenden Blower-Door-Test, bei BLOC, der Aussendichtung und Wärmedämmung in einem Bauteil dem das gesamte Gebäude auf seine Luftdichtheit getestet wird, kombiniert. In verschiedenen Bauhöhen und Varianten einsetzbar, wurde die erfolgreiche Konstruktion bestätigt. ermöglicht dieser eine genaue, stufenweise Anpassung des Wär­ medämmwertes im Zusammenspiel mit dem Glastyp und der Gla­ seinbaustärke. Montiert wird jede ISOBLOC Variante wie eine her­ kömmliche Aussendichtung, zusammen mit der Pressleiste. Durch diese sichere Befestigung und die Formgebung ist die kontrollierte Belüftung des Scheibenrandverbundes sichergestellt und es wer­ den auch die Systemeigenschaften bei Luftdichtheit, Wasserdicht­ heit und Belüftung nicht beeinträchtigt. Dadurch ist das System in allen Dämmvarianten für alle Fassadenanwendungen und selbst im Glasdach bis zu einer Dachneigung von 2° einsetzbar. Passivhausfassaden in der Praxis Die Stadt Roodt-sur-Syre in Luxemburg setzte sich für Ihre neue ­Primärschule ehrgeizige Ziele: Die Gebäudeanlage sollte als erste Schule in Luxemburg im Passivhausstandard ausgeführt werden, also Sommer wie Winter ohne Heiz- und Klimaanlage auskommen. Ein wichtiger Baustein war dabei das vom Passivhaus zertifizierte Passivhaus-Fassadensystem für Holz-Pfosten-Riegelfassaden von RAICO. Ein Passivhaus ist so konzipiert, dass über das gesamte Jahr eine behagliche Innentemperatur ohne zusätzliches Heiz- oder Klimatisierungssystem erreicht wird. Ein wesentlicher Kennwert ist der Heizbedarf, der unter 15 kWh/(m2a) liegen muss, was 1,5 ­Liter Heizöl pro m2 Gebäudefläche pro Jahr und damit etwa 10% des Energieverbrauchs eines konventionellen Gebäudes entspricht. Diese Wärmeenergie wird aus «passiven» Energiequellen bezogen, insbesondere durch die Sonneneinstrahlung durch die Glasfassa­ denflächen, aber auch durch die Wärmeabgabe von Elektrogerä­ ten oder von den Bewohnern des Gebäudes selbst. Für die Schule in Roodt wurden insgesamt 2000 m2 Glasfassadenfläche mit

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Top Resultate für Hüsler Nest bei wissenschaftlichen Tests Unabhängig voneinander kommen mehrere wissenschaftliche Teams zum gleichen Schluss: Hüsler Nest ist top. Wir präsentieren die Ergebnisse. Ein «sehr gut» von Orthopädie-Patienten Prof. Dr. Hans Tilscher Orthopädisches Spital Wien/Speising 108 Testpersonen mit unterschiedlichsten Rückenbeschwerden lagen im Orthopädischen Spital Speising/Wien jeweils während 14 Tagen im Hüsler Nest. Resultat gemäss Professor Dr. Hans Tilscher: 107 von 108 Probanden haben das Schlafbefinden im Hüsler Nest als gut bis sehr gut bezeichnet, und das in der Einschlaf-, der Durchschlaf- und in der Aufwachphase.

Das Original Hüsler Nest für den Einbau in bestehende Bettgestelle

Eine nahezu ideale Ligeposition Dr. Thomas Rustler, Oberarzt Orthopädisches, Spital Wien/Speising Röntgenaufnahmen aus Speising/Wien beweisen es: Das Hüsler Nest schont tatsächlich die Wirbelsäule. Im Unterschied zu konventionellen Betten ist die unnatürliche Verkrümmung der Wirbelsäule nämlich praktisch inexistent.

Sie schlafen nicht länger, aber besser Dr. Jürg Schwander, Leiter der Klinik für Schlafmedizin, Zurzach Dr. Jürg Schwander, Leiter der Klinik für Schlafmedizin in Zurzach, zeigte sich vom Ergebnis «verblüfft»: Seine Patientinnen fühlten sich nach dem Testschlaf im Hüsler Nest besser ausgeruht und leistungsfähiger – bei unveränderter Schlafdauer.

Das Polsterbett TITLIS benötigt keinen Bettrahmen, ist deshalb ideal für Hotels und Pensionen

Medizinisch das beste Bett Das Institut ergonomie & technologie (e&t) GmbH hat unter Mitwirkung des Instituts für Hygiene und Arbeitsphysiologie IHA der ETH Zürich 16 Betten getestet. In der medizinischen Beurteilung (Schlafkomfortmerkmale) schneidet das Hüsler Nest klar am besten ab. Einen Spitzenplatz hat es auch in Bezug auf Service-Kriterien erhalten. Unter den 16 getesteten Betten erreichte das Hüsler Nest gemeinsam mit einem andern Hersteller Platz 1. Lesen Sie die ausführlichen Testberichte auf www.huesler-nest.ch

RIGI-Bett, Birke massiv mit DESIGNA Matratze


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Attraktiv, langlebig, ökologisch: EgoKiefer Kunststoff/Aluminium-Fenster XL® Altstätten. Energiesparen und Nachhaltigkeit sind Megatrends. EgoKie­ fer, die Nr. 1 im Schweizer Fenster- und Türenmarkt, präsentiert das neue Kunststoff/Aluminium-Fenster XL® und damit eine effiziente und hochentwickelte Antwort auf diese wichtigen Trends. Die erfolgreiche EgoKiefer Fenstertechnologie XL® wird somit um ein weiteres attrakti­ ves Fenstersystem ergänzt. Seit kurzem ist das EgoKiefer Kunststoff/ Aluminium-Fenster XL® erhältlich und besticht mit zusätzlichen Kun­ denvorteilen. Einzigartig wird dieses neue Produkt in Kombination mit der neuen Top-Ausführung des exklusiven EgoKiefer Isolierglases EgoVerre®, dem neuen Dreifachglas mit dem sensationellen Wärme­ dämmwert von Ug 0.4 W/m2K. Pünktlich zum Winterbeginn verbindet die neueste Entwicklung von EgoKiefer, das Kunststoff/AluminiumFenster XL®, Energiesparen damit zusätzlich mit Farbenfreude. Der Ölpreis schwankt stark und der Klimawandel sorgt fast täglich für Schlagzeilen. Investitionen zur Steigerung der Energieeffizienz von Ge­ bäuden werden immer wichtiger. EgoKiefer entwickelt ihre Fenster- und Türensysteme stetig und konsequent in Richtung Energiesparen wei­ ter. Bestes und aktuellstes Beispiel ist das neue EgoKiefer Kunststoff/ Aluminium-Fenster XL®-EgoKiefer bietet MINERGIE-zertifizierte sowie MINERGIE-P und Passivhaus-geeignete Fenstersysteme in allen Werk­ stoffen (Kunststoff, Kunststoff/Aluminium, Holz und Holz/Aluminium) an. Alle EgoKiefer Fenstersysteme, auch das neue EgoKiefer Kunst­ stoff/Aluminium-Fenster XL®, erfüllen die strengen Anforderungen des Gebäudeprogramms der Stiftung Klimarappen und werden bei umfas­ senden Erneuerungen gefördert. Eleganz in Farbe – EgoKiefer Kunststoff/Aluminium-Fenster XL® Die Fassade ist das Gesicht eines jeden Hauses. Entsprechend hoch sind daher die Anforderungen an die Ästhetik, Variabilität und Individu­ alität der einzelnen Bauteile. Letztlich tragen gerade die Fenster ent­ scheidend dazu bei, die Optik einer Fassade zu bestimmen. Das neue EgoKiefer Kunststoff/Aluminium-Fenster XL® eröffnet den Kundinnen und Kunden von EgoKiefer neue, zusätzliche Perspektiven in der kre­ ativen farblichen Fassadengestaltung. Die Aluminium-Schale auf der Wetterseite besitzt durch die Eloxierung/Anodisation oder die Pulver­ beschichtung ausgezeichnete Eigenschaften bezüglich der Oberflächen­ qualität und des Langzeitverhaltens. Dazu kommt als einzigartiger Mehrwert die breite Farbpalette. Praktisch alle Farben der RAL- oder NCS-Skala sind möglich – selbst ganz dunkle. Selbstverständlich über­ zeugt auch die neue XL®-Konstruktion weiterhin mit sensationellen bau­

physikalischen Leistungswerten. Kundinnen und Kunden, die Farbe zum Energiesparen bekennen wollen, können dies mit dem neuen Ego­ Kiefer Kunststoff/Aluminium-Fenster XL® im wahrsten Sinne des Wor­ tes nachhaltig tun. Bis zu 75% Energie sparen: Wärmedämm-Rekord! Ein unschlagbares Wärmedämmfenster erhalten die Kundinnen und Kunden in Verbindung des neuen EgoKiefer Kunststoff/AluminiumFensters XL® mit der neuen Top-Ausführung des exklusiven EgoKiefer Hochleistungsisolierglases EgoVerre®. Durch den einzigartigen Wärme­ dämmwert des neuen Dreifachglases von Ug 0.4 W/m2K erreichen sämtliche EgoKiefer XL®-Fenstersysteme die sensationelle Wärme­ dämmleistung von Uw 0.7 W/m2K. So also auch das neue Kunststoff/ Aluminium-Fenster XL®. Der Energieverbrauch über das Fenster wird dadurch – je nach Art und Alter des zu ersetzenden Fensters – um bis zu 75 Prozent reduziert. Mit der Fenstertechnologie XL® und dem neuen EgoVerre®-Topglas präsentiert EgoKiefer eine neue Dimension des ef­ fizienten Energiesparens und bestätigt dadurch seine Leaderrolle als Energiesparprofi. Selbstverständlich ist auch das neue EgoKiefer Kunst­ stoff/Aluminium-Fenster XL® nach den hohen MINERGIE-Standards zer­ tifiziert. Schon jetzt ist klar, dass sich dieses Hightech-Fenster auch ausgezeichnet im MINERGIE-P- und Passivhaus-Bereich eignet. EgoKiefer XL®-Fenstertechnologie mit Top-Ökoeffizienz EgoKiefer Kunststoff- und Kunststoff/Aluminium-Fenster XL® haben eine im Vergleich zu herkömmlichen Fensterkonstruktionen unerreich­ bare Ökoeffizienz. Sie übertreffen diese – je nach Konstruktion – um bis das Doppelte. Die Kundinnen und Kunden leisten also nicht nur markante Umweltbeiträge im Sinn von Energiesparen, sie schonen fer­ ner auch ihr Portemonnaie. Die EgoKiefer Kunststoff und Kunststoff/ Aluminium-Fenster sind langlebige, starke Qualitätsprodukte, die sich durch Spitzenleistungen in den Kundenbedürfnissen Energiesparen, Design, Lärmschutz und Sicherheit auszeichnen. Auch ist Kunststoff der Fenster-Werkstoff mit den tiefsten Anschaffungs- und Unterhalts­ kosten überhaupt. Bezüglich Ökoeffizienz setzen EgoKiefer KunststoffFenster dank Rezyklierbarkeit und ausgezeichneter Wärmedämmung neue Massstäbe. EgoKiefer Kunststoff-Fenster werden von unabhän­ gigen Dritten ausdrücklich zum nachhaltigen Bauen empfohlen.

Das EgoKiefer Kuststoff/Aluminium-Fenster XL® ist langlebig, stilvoll und zeichnet sich durch eine Top-Ökoeffizienz aus.

Das neue EgoKiefer Kuststoff/Alu­ minium-Fenster XL® bietet grösste Flexibilität in der farblichen Gestal­ tung.

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energie-sparlampen

Sparlampen: Die grosse Erleuchtung Gegen den Treibhauseffekt Sie geben warmweisses Licht, sind dimmbar, sparsam und ­halten immer länger: die neue Generation von Energie-Spar­ lampen, mit der viele Probleme der Sparlampentechnologie ­gelöst werden. Energie-Sparlampen werden in den nächsten Jahren die Glühlampe gänzlich ablösen. Denn der Einsatz von Energie-Sparlampen leistet einen erheblichen Beitrag zur ­Schonung unserer Umwelt. Sie können die Stromkosten und damit die CO2-Emissionen gegenüber vergleichbar hellen Glüh­ lampen um bis zu 80 Prozent senken – und das bei bis zu ­15-facher Lebensdauer. Die Grundregeln Wer sich mit Licht beschäftigt, sollte ein paar Grundregeln ­kennen: – Die Lampe ist die Lichtquelle. Die Leuchte der ganze ­Beleuchtungskörper. – Pro Watt liefern Glühbirnen nur 5 bis 25 Lumen, 90 bis 95 Prozent der Energie werden als Wärme verschwendet. – Die Lebensdauer einer Glühbirne beträgt nicht mehr als 2000 Stunden. Energie-Sparlampen brennen fünf Mal l­änger. – Das Licht hat eine Temperatur. Bei 6000 Grad Kelvin ist es kalt und heiss. Bei 30 Grad Kelvin angenehm warmweiss. – Zu beachten ist die Farbwiedergabeindex: Wie vollständig wird das ganze Farbspektrum transportiert? – Die Stärke der Beleuchtung misst sich in Lux. Wer zu­hinterst in einem Geschäft die Käufer anziehen will, installiert 1000 Lux. In einem Restaurant reichen auch 200 Lux. Mehr als die Hälfte einsparen Schweizer Haushalte, Büros und Fabriken verbrauchen im Jahr fast 8 Milliarden Kilowattstunden. Mehr als die Hälfte dieses Verbrauches könnte locker eingespart werden. Schlicht und ­einfach mit durch den Einsatz von Energie-Sparlampen und der LED-Technologie (Leuchtdioden). Neu gibt es beispielsweise Energie-Sparlampen, die man unbegrenzt häufig schalten kann und die erst noch stufenlos dimmbar sind. Dies bei einer ga­ rantierten Lebensdauer von 15’000 Stunden. Das heisst, dass eine heute eingeschraubte Sparlampe erst im Jahr 2022 ­gewechselt werden muss! Neu gibt es zudem auch – als Ersatz für die beliebten Halogenspots – 3-Watt-LED-Spots, die eine ­Lebensdauer von 40’000 Stunden aufweisen und pro Watt fünf Mal mehr Licht bringen als die Halogenspots! Und neu auch dimmbares warmweisses Licht. Warum Energie-Sparlampen? Haben Sie noch Vorurteile gegenüber Energie-Sparlampen? Viele Verbraucher denken, sie brauchen zu lange bis sie hell leuchten. Sie sind nicht dimmbar. Sie machen kaltes Licht. Sie sind viel teurer als Glühlampen. Sie sind immer röhren­förmig und passen nicht in alle Leuchten. Sie flimmern… Für Billiglam­ pen und schlecht gemachte Imitationen mag dies ­sicher auch heute noch zutreffen – nicht aber bei hochwertigen Energie­ sparlampen und insbesondere bei den innova­tiven Marken­ lampen.

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energie-sparlampen Leuchtstofflampen und ihre Auswahlkriterien Leuchtstofflampen erzeugen mehr als 70% des gesamten Lichts auf unserer Erde, verbrauchen jedoch nur 50% der für die Beleuch­ tung aufgewendeten Energie. Leuchtstofflampen leben rund acht bis vierzig Mal so lange und brauchen je nach Typ bei gleicher ­Helligkeit bis zu 90% weniger Strom als ­herkömmliche Glühlam­ pen. Deshalb sind sie die optimale ­Lösung für ­wirtschaftliche ­Beleuchtungsaufgaben. Neben Lichtausbeute und Wirtschaftlich­ keit sind Lichtfarbe be­ziehungsweise Farbtemperatur und Farb­ wiedergabe die wichtigsten Entscheidungskriterien für die Auswahl der richtigen Leuchtstofflampe. Die Lichtfarbe einer Lampe ergibt sich ­eindeutig aus ihrer spektralen Strahlungsverteilung im ­sichtbaren Bereich. Lichtfarbe Die Lichtfarbe einer Lampe ergibt sich eindeutig aus ihrer spektra­ len Strahlungsverteilung im sichtbaren Bereich. Mit dieser oben stehenden Erklärung ist allerdings eine ver­gleichende ­Bewertung schwierig. Leichter geht das mit den Kriterien ­Farbtemperatur und Farbwiedergabe.

INFO Lichtfarbe = Farbtemperatur + Farbwiedergabe Je grösser die Farbunterschiede zwischen Vergleichslampe und Schwarzem Strahler bei gleicher Farbtemperatur sind, umso kleiner wird der Farbwiedergabe-Index Ra. Daher sind zur kompletten Beschreibung der Lichtfarbe einer Lampe die Farbtemperatur und die Farbwiedergabe notwendig. Farbtemperatur

Farbwiedergabe Lichtfarbe

Schwarzer Strahler 4000 K Lampe A 4000 K Lampe B 4000 K Lampe C 4000 K

Ra = 100 Ra ≥ 90 Ra ≥ 80 Ra ≥ 60

Idealwert 940 840 640

Hinweis: Jede Farbtemperatur kann den Idealwert Ra = 100 haben. Dies sagt aus, dass die Farben in der für diese Temperatur typischen Weise wiedergegeben werden. Das befriedigt ­jedoch nicht immer, zum Beispiel kann eine Glühbirne trotz Ra = 99 blaue Farbtöne nur gedämpft wiedergeben. Wird die feine Farbnuancierung bei Blautönen verlangt, muss eine Lichtfarbe mit höherer Farbtemperatur gewählt werden. Farbtemperatur Die Farbtemperatur einer Lichtquelle wird als Lichtfarbe ­definiert, die der Temperatur eines genormten Strahlers ­(Schwarzer Strah­ ler) entspricht. Sie wird in Kelvin (K) aus­gedrückt. Die Farbtempe­ ratur ermöglicht uns daher eine ­Vorstellung von der Lichtfarbe. Die Lichtfarben beziehungsweise Farbtemperaturen von Leuchtstoff­ lampen werden durch die ­Beschichtung der Kolben-Innenwand mit Leuchtstoffen verschiedener Zusammensetzung bestimmt. So ist es möglich, weisses Licht mit ganz unterschiedlichen Farbnuancen zu ­produzieren. Farbwiedergabe Die Farbtemperatur sagt aus, mit welcher Farbnuance die Licht­ quelle selbst unserem Auge erscheint. Beleuchtet man mit verschie­ denen Lichtquellen farbige Gegenstände, so zeigt sich, dass diese Farben – trotz gleicher Farbtemperatur der Lichtquellen – unter­ schiedlich wiedergegeben werden. ­Solche Qualitätsunterschiede

werden durch den Farbwiedergabe­index Ra gekennzeichnet. Be­ stimmt wird der Farbwiedergabeindex durch den Vergleich mit dem genormten Schwarzen Strahler, wobei festgelegt wurde, dass der Schwarze Strahler bei jeder Temperatur die «ideale»Farbwiedergabe Ra = 100 besitzt. Farbwiedergabe-Stufen Mit Hilfe des Ra-Index lassen sich Lichtquellen auf einfache Weise verschiedenen Farbwiedergabe-Eigenschaften zuordnen: Eigenschaften sehr gut gut befriedigend befriedigend genügend

Ra-Index 90–100 80– 89 70– 79 60– 69 40– 59

Die Wahl der Leuchtfarbe Die Entscheidung für die richtige Lichtfarbe ist nicht – wie zum ­Beispiel die Frage nach der Beleuchtungsstärke oder den Farbwie­ dergabe-Eigenschaften – für viele Einsatzgebiete durch klare ­Normen vorgegeben, sondern lässt meist Alternativen zu. Es gibt keine generell «richtige» Lösung, vielmehr ist die Wahl der Licht­ farbe vielfach von persönlichem Geschmack, nationaler Gewohn­ heit, vom jeweiligen Ambiente und dem subjektiven Lichtempfin­ den des Menschen abhängig. Internationale Farbbezeichnung Beispiel : L 18 W/930 Die erste Ziffer der internationalen Farbbezeichnung, also die 9, steht für die Farbwiedergabe: 9 = Farbwiedergabe-Index ­Ra 90–100. Die nächsten Ziffern der internationalen Farbbezeichnung ­stehen für die Lichtfarbe beziehungsweise Farbtemperatur, also die 30, 30 = 3000 K. Kulturelle Einflüsse In den nördlichen Regionen bevorzugt man eher weisse Lichtfar­ ben, während man im Süden lieber «kälteres» Licht mag. Bei einer Einrichtung mit viel Holz und rustikalem Stil wird man eher zu warm­ weissen Lichtquellen tendieren, während zu weissen Möbeln,­ Marmor und Chrom neutral- oder tageslichtweisse besser passen. Warmweisses Licht bringt man mit Musse und Entspannung in ­Verbindung, während man mit Neutral- oder Tageslichtweiss eher Leistungsbereitschaft und Konzentration assoziiert. Beitrag zum Umweltschutz Die Bevölkerungszahl der Erde steigt rasant, unsere natürlichen Ressourcen werden eines Tages erschöpft sein. Schon heute sind die Folgen der globalen Erderwärmung deut­ lich zu registrieren: Das Eis der Pole und Gletscher schmilzt, der Meeresspiegel steigt, die Wüsten der Erde dehnen sich aus. Schuld daran ist der weltweit steigende CO2-Ausstoss. Nur wenn wir gemeinsam ver­ antwortungsbewusst handeln, können wir unsere Umwelt für künftige Generationen bewahren. Makroaufnahme einer Leuchtdiode, Durch­ messer 5 mm.


Licht
ist
mehr
als
Beleuchtung
 
 
 
 
 
 
 
 
 Die Beleuchtung unserer Räume soll ästhetisch, zweckdienlich und aus­ 
 drucksvoll sein. Die Lichtquelle soll gut platziert sein, das Licht
 hell ge­ 
 nug und anpassungsfähig, vielleicht dimmbar. Es soll gemütlich, 
 effektvoll oder praktisch sein. So wird Licht zu einem wichtigenEinleitung
 Teil der die die Anforderung des vollen Spektrums mit UV Anteilen nicht erfül­ 
 allein Architektur unserer Lebensräume. Aber quantitative Helligkeit len. Nur Vollspektrum Leuchtmittel mit Spektrogramm erfüllen diese Die
Beleuchtung
unserer
Räume
soll
ästhetisch

sein,
zweckdienlich
und
ausdrucksvoll.
Die
 reicht nicht, um all unseren Ansprüchen an eine Umgebung inLichtquelle
soll
gut
platziert
sein,
das
Licht
hell
genug
und
anpassungsfähig,
vielleicht
 der wir Anforderungen. uns wohlfühlen zu genügen. Licht ist mehr als Beleuchtung. Licht um­ dimmbar.
Es
soll
gemütlich,
effektvoll
oder
praktisch
sein.
So
wird
Licht
zu
einem
wichtigen
 Zur Herstellung vollspektraler Leuchtmittel wird spezielles UV­Licht, Teil
der
Architektur
unser
Lebensräume.

 gibt uns ständig. 70% aller Reize auf unsere Sinne sind visuell. Kein durchlässiges Glas und eine spezielle Gasmischung verwendet. Dabei Aber
quantitative
Helligkeit
allein
reicht
nicht,
um
all
unseren
Ansprüchen
an
eine
 Reiz wirkt so intensiv und so unbeachtet auf unser Wohlbefinden wie Umgebung
in
der
wir
uns
wohlfühlen
zu
genügen.
Licht
ist
mehr
als
Beleuchtung.
Licht
 entsteht ein echtes Tageslicht mit sehr hohen Kelvin­Werten (Kelvin = das Licht. Die Qualität des Lichtes ist verantwortlich dafür, obumgibt
uns
ständig.
70%
aller
Reize
auf
unsere
Sinne
sind
visuell.

Kein
Reiz
wirkt
so
intensiv
 wir uns Masseinheit der Lichtfarbe). konzentrieren können oder entspannen, ob wir klar sehen oderund
so
unbeachtet
auf
unser
Wohlbefinden
wie
das
Licht.
Die
Qualität
des
Lichtes
ist
 schnell verantwortlich
dafür,
ob
wir
uns
konzentrieren
können
oder
entspannen,
ob
wir
klar
sehen
 Kerze: 1500 K ermüden. Das Tageslicht regelt unseren Schlaf­Wach­Rhythmus und Zum Vergleich: oder
schnell
ermüden.
Das
Tageslicht
regelt
unseren
Schlaf‐Wach‐Rhythmus
und
das
 Glühbirne 2200 – 2680 K das Hormonsystem. Es ist verantwortlich für unsere Immunlage und Hormonsystem.
Es
ist
verantwortlich
für
unsere
Immunlage
und
Stimmung.

 Leuchtstoffröhre kaltweiss 4000 K Da
wir
uns
über

90%
unserer
Zeit
in
geschlossen
Räumen
mit
Kunstlicht
aufhalten,
haben
 Stimmung. Da wir uns über 90% unserer Zeit in geschlossen Räumen moderne
Menschen
einen
permanenten
Sonnenlichtmangel.

Das
Licht
ist
der
Wärme
 Mittagssonne 5500 – 5800 K mit Kunstlicht aufhalten, haben moderne Menschen einen permanen­ gleichzusetzen.
Wir
kühlen
unsere
Räume
im
Sommer
und
verwenden
Sonnenschutzmittel,
 Tageslichtlampe 5500 – 6000 K ten Sonnenlichtmangel. Das Licht ist der Wärme gleichzusetzen. Wir im
Winter
heizen
wir
aber
ersetzen
wir
das
fehlende
Sonnenlicht?
Dabei
wäre
es
so
einfach.
 
 kühlen unsere Räume im Sommer und verwenden Sonnenschutzmittel. Das ständige, vom Auge fast nicht wahrnehmbare Flimmern herkömm­ 
 Im Winter heizen wir, aber ersetzen wir das fehlende Sonnenlicht? Dabei licher Leuchtstoffröhren fällt übrigens bei der Verwendung von strom­ 
 ist es so einfach. sparenden EVG (elektronischen Vorschaltgeräten) weg, die bei unse­ 
 
 ren Sparlampen eingebaut sind und deren Verwendung wir auch bei Vollspektrumlicht 
 unseren Röhren empfehlen. Auch damit reduzieren Sie Verspannun­ Natürliches Sonnenlicht enthält ein Spektrum von Infrarot bis 
Ultravio­ gen, Migräne, und Konzentrationsstörungen massiv. Die Anschaffung 
 lett. Herkömmliche Leuchtmittel bieten davon nur einen kleinen Teil 
 qualitativ hochstehender Sparlampen erscheint auf den ersten Blick (siehe Grafik). Vollspektrumlicht deckt 97% des sichtbaren Spektrums 
 teuer. Longlife Produkte mit 15’000 Stunden Brenndauer lohnen sich 
 einschliesslich der vitalisierenden UV­Anteile in einem ähnlichen Ver­ aber in ökologischer und ökonomischer Hinsicht. 
 hältnis wie beim Sonnenlicht ab. Damit können Sie sich das Licht der 
 Sonne in die Räume holen und davon profitieren so lange Sie
 wollen. Medizinisch Aspekte Das breite Farbspektrum gewährleistet Echt­Farb­Sehen (Ra >
90) und Das vom Auge aufgenommene Licht benötigen wir zu 90% zum Sehen, 
 optimale Kontrastwahrnehmung und entlastet somit die Augen. Auch die restlichen 10% werden an die Hypothalamus weiter geleitet , von Vollspektrumlicht
 


ENERGIE­SPARLAMPEN

Licht ist mehr als Beleuchtung


stundenlange Bildschirm­ oder Studierarbeit wird so weniger anstren­ Natürliches
Sonnenlicht
enthält
ein
Spektrum
von
Infrarot
bis
Ultraviolett.
Herkömmliche
 gend. Konzentration, Kreativität und Motivation werden gestärkt, Pro­ Leuchtmittel
bieten
davon
nur
einen
kleinen
Teil
(siehe
Grafik).
Vollspektrumlicht
deckt
97
%
 des
sichtbaren
Spektrums
ab
einschliesslich
der

vitalisierenden
UV‐
Anteile
in
einem
 duktivität und Ausdauer verbessert. Weder die Fensterscheiben des ähnlichen
Verhältnis
wie
beim
Sonnenlicht.
Damit
können
Sie
sich
das
Licht
der
Sonne
in
die
 hellsten Büros noch des lichtesten Schulzimmers sind standardmässig Räume
holen
und
davon
profitieren
so
lange
Sie
wollen.

Das
breite
Farbspektrum
 gewährleistet
Echt‐Farb‐Sehen
(Ra
>
90)
und
optimale
Kontrastwahrnehmung
und
entlastet
 mit UV­Filtern versehen, was sich negativ auf die Leistung und das Wohl­ somit
die
Augen.
Auch
stundenlange
Bildschirm‐
oder
Studierarbeit
wird
so
weniger
 befinden der Menschen auswirkt. Der Begriff Tageslicht ist leider nicht anstrengend.
Konzentration,
Kreativität
und
Motivation
werden
gestärkt,
Produktivität
und
 Ausdauer
verbessert.
 geschützt oder definiert, weshalb viele Produkte auf dem Markt sind, 
 
 natürliches
Tageslicht






















normale
Leuchtstoffröhre
 
vollspektrales
Leuchtmittel
 natürliches Tageslicht normale Leuchtstoffröhre vollspektrales Leuchtmittel 
 
 
 
 
 
 
 
 













von
natur‐nah.ch
 vonnatur­nah.ch 
 
 ..
 

natürliches
Tageslicht
 

natürliches
Tageslicht normale
Leuchtstoffröhre
 normale
Leuchtstoffröhre vollspektrales
 Leuchtmittel
 Leuchtmittel 
 
 von
natur‐nah.ch
 von
natur‐nah.ch 
 
 
 
 
 
 Noch
die
Fensterscheiben
des
hellsten
Büros,
des
lichtesten
Schulzimmers
sind
 standardmässig
mit
UV‐Filtern
versehen,
was
sich
negativ
auf
die
Leistung
und
das
 Wohlbefinden
der
Menschen
auswirkt.
 
 Zur
Herstellung
Vollspektraler
Leuchtmittel
wird
spezielles
UV‐
Licht
durchlässiges
Glas
und
 eine
spezielle
Gasmischung
verwendet.
Dabei
entsteht
ein
echtes
Tageslicht
mit
sehr
hohen
 Kelvin
Werten
(
Kelvin
=
Masseinheit
der
Lichtfarbe).

 


Licht fürs Leben Zum
Vergleich:
 
 Kerze:
 1500
K
 Glühbirne
 2200
–
2680
K
 Leuchtstoffröhre
kaltweiss
 4000
K
 Mittagssonne
 5500
–
5800
K
 Tageslichtlampe
 5500
–
6000
K
 
 Vollspektrum Licht GmbH- natur-nah.ch 
 Das
ständige,
vom
Auge
fast
nicht
wahrnehmbare
Flimmern
herkömmlicher
Leuchtstoffröhren
fällt
 Obermattrain 11a CH 6045 Meggen 041 378 02 89 übrigens
bei
der
Verwendung
von
stromsparenden

EVG
(elektronischen
Vorschaltgeräten)
weg,
die
 info@natur-nah.ch bei
unseren
Sparlampen
eingebaut
sind,
und
deren
Verwendung
wir
auch
bei
unseren
Röhren
 empfehlen.
Auch
damit
reduzieren
Sie
Verspannungen,
Migräne,
und
Konzentrationsstörungen
 Empfohlen vom Schweizerischen Sehlererverband massiv.
 Die
Anschaffung
qualitativ
hochstehender
Sparlampen
erscheint
auf
den
ersten
Blick
teuer.


zum gesunden & ermüdungsfreien Sehen

dort wird das Hormonsystem überwacht. Wir passen uns aufgrund der Lichtverhältnisse der Umgebung an. Direkt davon gesteuert sind das Glückshormon Serotonin und das Schlafhormon Melatonin, das auch das wichtigste Antioxidans des Körpers ist. Bei genügendem Tageslicht und rhythmischem Wechsel zur Dunkelheit wechseln die Hormone sich in Ihrer Aktivität ab. Wird dieses Gleichgewicht gestört, macht sich dies als Jet Lag, Antriebslosigkeit, mangelnde Konzentration oder saisonale Depression bemerkbar. Ultraviolettes Licht sollte über die Haut choles­ terin in Vitamin D3 umbauen und so den Aufbau von Knochensubstanz fördern. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die Bevölke­ rung in unseren Breitengraden an einer Unterversorgung von Licht lei­ det. Hoher cholesterin­Spiegel und Vit D3­Mangel sind die Folge davon. Anwendungen mit Vollspektrumlicht haben signifikante Verbesserung gebracht. Über den Neurotransmitter Melatonin wird das Immunsystem aktiviert. Menschen die sich genügend Tageslicht gönnen sind im Win­ ter wesentlich seltener und weniger lang erkältet oder krank. Allgemeine Immunschwächen können durch Bestrahlung mit Tageslicht positiv be­ einflusst werden. Über Melatonin werden auch die Sexualhormone und der Wasserhaushalt reguliert. Erhalten wir an einem schönen Sommer­ tag im Freien bis zu 100’000 Lux müssen wir uns in Räumen oft mit Werten unter 1000 Lux begnügen. Lux = Lichtmenge. Diese tiefen Lux­ Werte reichen nicht aus, um uns mit genügend Licht zu versorgen, was sich negativ auf die Leistung und das Wohlbefinden der Menschen aus­ wirkt. Gutes Licht ist also lebensnotwendig und sollte als primäre Ar­ beitsplatzbedingung unter qualitativen Aspekten verstanden werden. Eine optimal platzierte Ausleuchtung mit einem optimalen Leuchtmittel ermöglicht ein einfaches und schnelles Sehen ohne visuelles Unbeha­ gen. So haben auch Grossfirmen wie Miele ihre Produktionsstätten auf Vollspektrum­ Beleuchtung umgestellt. In der Schweiz zählen Bühler Ma­ schinenbau, die ETH und verschiedene Spitäler zu unseren Kunden.

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Energie-sparlampen

led-discount – Qualität zu attraktiven Preisen! led-discount.ch ist ein Online Shop mit einem überaus attrakti­ ven Preis-Leistungsverhältnis. Bei der Auswahl der Produkte achtet man auf hohe Qualität. led-discount ist stets auf der ­Suche nach neuen Produkten, welche diesem hohen Standard gerecht werden. So wird die Produktpalette laufend erweitert. Zudem gehören eine kompetente Beratung sowie die Planung und Ausführung von Projekten zum umfassenden Dienstleis­ tungsangebot. Geschichte der LED Die LED (Light Emitting Diode) ist das Leuchtmittel der Zukunft. Sie verspricht eine hohe Lichtausbeute bei geringem Energie­ verbrauch und viele weitere positive Eigenschaften. Bereits 1992 ging General Electric mit den ersten roten LED auf den Markt. Rund zehn Jahre später folgten die Farben wie grün, orange und gelb. Erst in den 90er Jahren war man soweit, dass blau und somit auch weiss erzeugt werden konnten. Weiss ­besteht aus den Farben rot, blau und grün. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis LED die Glühbirnen und Halogenleuchtmittel ablöst. Funktionsweise Sie besteht aus zwei verschieden dotierten Halbleitern, die eine P und N Schicht bilden. Werden diese zusammengehalten, ­ergibt sich ein PN Übergang oder eine so genannte Sperrschicht. Bei angelegter Spannung in Durchlassrichtung wird an der Sperrschicht das Licht emittieren. Durch die Auswahl der ­verschiedenen Halbleiter ergeben sich die unterschiedlichen LED Farben. Sie wandelt im Gegensatz zur Glühbirne die ­Energie direkt in Licht um. Vorteile – Hoher Wirkungsgrad – Geringe Wärmeentwicklung – Hohe Lebensdauer bis zu 100‘000 Stunden – Stoss- und vibrationsfest – Brummfrei – Keine UV und IR Strahlung, keine Insekten-Irritierung – Die meisten Produkte sind RoHS konform – Personenschutz durch Schutzkleinspannung – Kleine Bauform (SMD) möglich – Lichtfarbe regelbar (RGB)

Anwendungsbereiche – Fassadenbeleuchtung – Wohnbereich (Küche, Korridor usw.) – Akzentbeleuchtung – Objekt-Ausleuchtung – Spezielle Stimmungs-Erzeugung – Möbelleuchten – Lichtreklamen – Notbeleuchtung – Museums- und Bilder-Leuchten (keine UV und IR Strahlung) – Unterwasserleuchten (Schutzspannung) – Displays – Schausteller (stoss- und vibrationsfest) – Flächenleuchten usw. Alterung und Lebensdauer Bei Standard LED können Lebensdauern von bis zu 100’000 Stunden (rund 11½ Jahre) Leuchtdauer erreicht werden. Die Lebensdauer hocheffizienter LED liegt bei rund 25’000­ bis 50’000 Stunden. Angaben zur Lebensdauer sind Mittel­ werte. Das heisst, nach der angegebenen Lebensdauer müs­ sen noch 50% von 100% leuchten. Das Lebensende der LED ist erreicht, wenn sie nur noch 50% der Leuchtkraft besitzt. Die Lebensdauer ist allgemein bei der LED von diversen Faktoren abhängig. Eine stark schwankende Umgebungs-Temperatur ­verkürzt die Lebensdauer wie auch zu hohe Ströme und Spannungen.


energie-sparlampen

Die Entsorgung von Leuchtmitteln und Leuchten In der Schweiz ist seit dem 1. Juli 1998 die Verordnung über die Rückgabe, die Rücknahme und die Entsorgung elektrischer und elektronischer Geräte (VREG) in Kraft, welche die Entsorgung elektrischer und elektronischer Altgeräte verbindlich regelt. Ab dem 1. August 2005 fallen auch Leuchtmittel und Leuchten un­ ter diese Verordnung. Die Verordnung schreibt vor, dass die ­Geräte der betroffenen Kategorien – neu eben auch Leucht­ mittel und Leuchten – vom Endbenutzer, einem Händler, Hersteller oder Importeur zurückgegeben werden müssen. Diese wiederum sind verpflichtet, die Altgeräte gratis entgegen­ zunehmen – falls sie Geräte dieser Art im Sortiment führen – und der umweltverträglichen Entsorgung zuführen. Entsorgungspflichtige Leuchten und Leuchtmittel Als entsorgungspflichtige Leuchte im Sinne der VREG gilt das untrennbare Gerät, welches unmittelbar zur Aufnahme des Leuchtmittels dient und mit einem allenfalls zugehörigen ­Betriebsgerät eine minimale Funktionseinheit bildet. Trennbare Teile wie Montageschienen, Montageteile, Stromschienen, ­Aufhängekonstruktionen, Spiegelwerfer, Kandelaber sind nicht Bestandteile von Leuchten. Der Katalog der entsorgungspflich­ tigen Leuchtmittel (siehe unter www.slrs.ch) umfasst Entla­ dungslampen (Hoch- und Niederdruck) und LED-Lampen. Nicht pflichtig sind Allgebrauchsglühlampen und Halogenlampen. Das Entsorgungssystem In den bereits von der VREG betroffenen Branchen wir die VREG über privatwirtschaftlich organisierte Entsorgungssysteme um­ gesetzt. Die Finanzierung der Sammlung, des Transportes und der Entsorgung der betroffenen Geräte erfolgt über eine vorge­ zogene Recycling Gebühr (vRG), die der Kunde beim Kauf eines neuen Gerätes bezahlt. Mit dem Ziel, für die Entsorgung von Leuchtmitteln und Leuchten ebenfalls eine solche BranchenPool-Lösung anzubieten, hat die Schweizer Licht Gesellschaft SLG die Stiftung Licht Recycling Schweiz SLRS gegründet und in Zusammenarbeit mit der Stiftung Entsorgung Schweiz S.EN.S ein Entsorgungssystem für Leuchtmittel und Leuchten ent­ wickelt, das zur Umsetzung der VREG eine den Bedürfnissen von Industrie und Handel gleichsam gerecht werdende Lösung anbietet. Die Finanzierung des Systems basiert ebenfalls auf einer vRG, die von den Herstellern und Importeuren von Leucht­ mitteln und Leuchten auf den in der Schweiz ausgelieferten ­Geräten erhoben und auf die nachgelagerten Handelsstufen überwälzt wird. Die nachgelagerten Handelsstufen verrechnen die vRG offen sowie margen- und rabattunwirksam weiter, bis diese schlussendlich vom Endverbraucher getragen wird. Die Hersteller und Importeure liefern die erhobenen vRG an die SLRS ab, welche daraus alle im Zusammenhang mit der Ent­ sorgung von Leuchtmitteln und Leuchten anfallenden Kosten deckt. Um einerseits die bestens eingespielten Abläufe in der Entsorgung von anderen, bereits seit einiger Zeit entsorgungs­ pflichtigen, elektrischen und elektronischen Geräten nutzen zu können und andererseits den spezifischen Anforderungen der Lichtbranche gerecht werden zu können, werden die Entsor­ gungsströme für Leuchtmittel und Leuchten jeweils über zwei verschiedene Kanäle geleitet.

Vorteile des SLRS Entsorgungssystems Das SLRS Entsorgungssystem bietet jeder Handelsstufe eine geeignete Lösung für die Umsetzung der VREG, welche ab dem 1. August 2005 obligatorisch ist. das System nutzt, dort wo sinn­ voll, Synergien mit bestehenden Systemen und hält, dort wo ­nötig, branchenspezifische Lösungen bereit. Damit werden ­einerseits die Abläufe für alle Beteiligten so einfach wie mög­ lich gestaltet, und andererseits werden die Kosten optimiert. Als Pool-Teilnehmer der SLRS oder Vertragspartner der S.EN.S haben die Hersteller, Importeure und Händler Gewähr, dass die von ihnen zurückgenommene Ware gesetzeskonform und um­ weltverträglich entsorgt wird. Sie sind von der Dokumentations­ pflicht entbunden, welche Nicht-Teilnehmern vorschriebt, ein Verzeichnis über die Anzahl der verkauften und der zurück­ genommenen Geräte zu führen sowie Belege aufzubewahren, die dokumentieren, das sie die zurückgenommenen Geräte zur Entsorgung weitergeleitet haben. Stiftung Licht Recycling Schweiz SLRS Postgasse 17, 3000 Bern 8 Tel. 031 313 88 12, Fax 031 313 88 99 info@slrs.ch, www.slrs.ch

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WIRTScHAFTS­INFO

air4life

Landesweites Schulprojekt zur Luftqualität Luftqualität wird Thema in Schweizer Schulen. Der Startschuss für Pilotprojekte in vier Klassen ist in der Zentralschweiz ge­ fallen. 2009 folgen zehn weitere Klassen als Pilot. Bis 2010 sollen 1200 Schulen angegangen werden. Das Projekt air4life wird neben den kantonalen Lufthygieneämtern auch vom Bun­ desamt für Umwelt BAFU, der Krebsliga Schweiz und der Schweizerischen Metall­Union unterstützt. Die Stimme von SchülerInnen hat Gewicht. Nicht nur im Elternhaus, sondern auch, weil sie beispielsweise Gartenbe­ sitzer und Rasenmäher von Morgen sind. Deswegen hat die Kerngruppe Gerätebenzin das Schulprojekt air4life lanciert. Es soll Jugendliche im Alter von 12 bis 14 Jahren an das Thema

Krebsrisiko gefŠ hrlich unbekannt

Luftqualität heranführen und sie zu Botschaftern für eine bessere Luftqualität machen. Die SchülerInnen lernen, was Luftqualität ausmacht und wie diese aktiv beeinflusst werden kann. Inhaltlich reicht das Spektrum von Luftqualität generell bis zu einzelnen Schadstoffen wie Ozon, Feinstaub und Benzol. Dabei sind die SchülerInnen aktiv gefordert. Neben Experi­ menten gehören auch Umfragen und Reportereinsätze zum Programm. Nach Abschluss kann jede Klasse ihre Projektar­ beiten auf einer Website vorstellen und bei einem jährlich durchgeführten, landesweiten Wettbewerb mitmachen. Ende 2008 fand das Pilotprojekt in vier Real­ und Sekundar­ Schulklassen in der Zentralschweiz statt. 2009 wird der Pilot auf zehn Schulklassen ausgeweitet. Bis 2010 sollen über 1000 Schulen in der ganzen Schweiz auf das Projekt auf­ merksam gemacht werden.

Nach einer reprŠ sentativen Umfrage ist der Bekanntheitsgrad von GerŠ tebenzin

noch sehr gering. Nur 16% haben zu Beginn des Jahres schon davon gehš rt. Krebsrisiko gefŠ hrlich unbekannt Dabei nutzen Drittel aller Befragten Nach einer reprŠeinsentativen Umfrage ist derein Bekanntheitsgrad von GerŠ tebenzin benzinbetriebenes t. Das sind 2,5 des Jahres schon davon gehš rt. noch sehr gering. KleingerŠ Nur 16% haben zu ca. Beginn Mio. Personen. 10% setzen tebenzin Dabei nutzen Nur ein Drittel aller GerŠ Befragten ein ein, ca. 2,25 Mio. Personen benzinbetriebenes KleingerŠ t. Das verwenden sind ca. 2,5 Normalbenzin. Die krebserregende Mio. Personen. Nur 10% setzen GerŠ Wirkung tebenzin der beim Mio. Einsatz von Normalbenzin ein, Abgase ca. 2,25 Personen verwenden kennt nur jeder zweite. Knapp 60% der Nicht-Nutzer kš nnen sich vorstellen, Normalbenzin. Die krebserregende Wirkung trotz Mehrkosten auf GerŠ tebenzin umzusteigen. Die Mehrkosten belaufen der Abgase beim Einsatz von Normalbenzin sich pronur Saison Garten auf ca. CHF . Etwa die HŠ lfte dersich Befragten ist kennt jederund zweite. Knapp 60% der20ÐNicht-Nutzer kš nnen vorstellen, fŸ trotz r eineMehrkosten staatliche Vorschrift zur Nutzung von GerŠ tebenzin. auf GerŠ tebenzin umzusteigen. Die Mehrkosten belaufen sich pro Saison und Garten auf ca. CHF 20Ð . Etwa die HŠ lfte der Befragten ist Was ist GerŠ tebenzin? fŸ r eine staatliche Vorschrift zur Nutzung von GerŠ tebenzin. GerŠ tebenzin, oder auch Alkylatbenzin, enthŠ lt auf synthetischem Wege gewonnene Bestandteile von Benzin. Dabei werden Raffineriegase zu einem ausserordentlich reinen Treibstoff veredelt. GerŠ tebenzin ist weitgehend Was ist GerŠ tebenzin? frei gesundheitsgefŠ hrdenden Stoffen wie synthetischem Benzol, Xylol, und Bestandteile anderen aromatischen GerŠ von tebenzin, oder auch Alkylatbenzin, enthŠ lt auf WegeToluol gewonnene von Benzin. Kohlenwasserstoffen. Krebserregendes und andere Aromaten sindveredelt. in den Abgasen um mehr als 95% Dabei werden Raffineriegase zu einem Benzol ausserordentlich reinen Treibstoff GerŠ tebenzin ist weitgehend reduziert. Der Schadstofffrei von gesundheitsgefŠ hrdenden Stoffen wie Benzol, Xylol, Toluol und anderen aromatischen ausstoss bei einem Kohlenwasserstoffen. Krebserregendes Benzol und andere Aromaten sind in den Abgasen um mehr als 95% RasenmŠ verringert sich reduziert.her Der Schadstoffdurch GerŠ tebenzin um das ausstoss bei einem 26fache, bei verringert einer 2-TaktRasenmŠ her sich MotorsŠ das 33fache. durch ge GerŠ um tebenzin um das GerŠ tebenzinbei ist chemisch stabil 26fache, einer 2-Taktund erlaubt hohe das Standzeiten. MotorsŠ ge um 33fache. Die selbst verlŠstabil uft GerŠVerbrennung tebenzin ist chemisch nahezu rauchund russfrei. Es und erlaubt hohe Standzeiten. entstehen keine Ablagerungen, Die Verbrennung selbst verlŠ uft die higkeit nahezudierauch-LeistungsfŠ und russfrei. Es negativ beeinflussen. entstehen keine Ablagerungen, die

die

LeistungsfŠ higkeit Die Benzolbelastung in der Schweiz im Jahr 2000; Quelle: BAFU, 2003

negativ beeinflussen.

www.geraetebenzin.ch

www.geraetebenzin.ch

Die Benzolbelastung in der Schweiz im Jahr 2000; Quelle: BAFU, 2003

Grünes Benzin für Kleingeräte Tatsächlich ist Gerätebenzin vielen noch unbekannt, wie eine repräsentative Stu­ die aufdeckte. Dabei knattern nach Branchen­schätzungen in der Schweiz ca. 2,5 Mio. Kleingeräte. Nur knapp zehn Prozent stossen dabei keinen ge­ fährlichen Abgascocktail aus. Diese Motoren laufen mit Gerätebenzin. Vorangetrieben wird die Kampagne durch die Kerngruppe Gerätebenzin. Zu ihr gehören die Schweizerische Metall­Union, die Krebsliga Schweiz, das Bundesamt für Umwelt BAFU, die kantonalen Behörden für Luftreinhal­ tung sowie die Unternehmen Honda, Husqvarna, Motorex und Stihl. «Unser gemeinsames Ziel ist, im Bereich von Kleingeräten Normalbenzin durch Gerä­ tebenzin abzulösen», erklärt Ulrich Ohn­ macht vom Lufthygieneamt beider Basel und Präsident der Kerngruppe Geräte­ benzin. Die enge Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Verbänden und Privaten ist beispielhaft: «Staat, Ver­ bände und Handel ziehen hier alle am gleichen Strang. Damit hat die Kampa­ gne Gerätebenzin Modellcharakter für ein Private Public Partnership zum Wohle der Luftqualität!», sagt Gerhard Badert­ scher, Stabschef der Abteilung Luftrein­ haltung und NIS im BAFU.


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IHRE SPENDE HILFT UNS, DAS ÜBERLEBEN DER STARK GEFÄHRDETEN SUMATRA ORANG-UTANS ZU SICHERN. Die Stiftung PanEco engagiert sich für eine Welt, in der Natur und Mensch gleichermassen respektiert werden. In Kooperation mit lokalen Partnern setzen wir uns für die Erhaltung des Regenwaldes und den Schutz bedrohter Tierarten ein. In unseren Umweltbildungszentren in Indonesien und der Schweiz sensibilisieren wir Kinder und Erwachsene für Umweltanliegen und fördern nachhaltiges Handeln. Unterstützen Sie unsere weltweite Naturschutzarbeit! Informationen zu Spenden, Patenschaften und Firmengeschenken finden Sie auf unserer Webseite.

KONTAKT PanEco Stiftung für nachhaltige Entwicklung und interkulturellen Austausch Telefon: 052 318 23 23; Fax: 052 318 19 06 www.paneco.ch; www.sumatranorangutan.org Spendenkonto bei der Post: 84-9667-8

Empfehlung des Bundesamtes für Umwelt BAFU, der kantonalen Behörden für Luftreinhaltung, der Krebsliga Schweiz und der Schweizerischen Metall-Union.

Sparen Sie gesundheitsbewusst! Mit Gerätebenzin ersparen Sie sich die dicke Luft. Beim Winterservice Rasenmäher, Heckenschere und Motorsäge mit Gerätebenzin betanken: 95% weniger Schadstoffe

Informationen bei Ihrem Fachhändler oder

www.geraetebenzin.ch


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Wirtschafts-info

Keine Schwarzarbeit bedeutet mehr Fairness Bund und Kantone verlieren durch die Schwarzarbeit wichtige ­Einnahmen. Steuerbehörden und Sozialversicherungen werden mit der Schwarzarbeit umgangen. Schwarzarbeitnehmende sind in ­Bezug auf Arbeitsbedingungen, Arbeitsplatzsicherheit und vor Lohndumping weniger geschützt. Aber auch für die Unternehmen bietet Schwarzarbeit erhebliche Nachteile, so führt die Schwarz­ arbeit zu einer Verzerrung des Wettbewerbs unter Konkurrenten. Legal beschäftigen lohnt sich Wettbewerb funktioniert nur dann, wenn alle Unternehmen von den gleichen Voraussetzungen ausgehen. «Wenn ein Unternehmer durch Schwarzarbeit tiefere Lohnkosten hat, billiger pro­duzieren kann und sich so Vorteile verschafft, dann funktioniert der Wettbe­ werb nicht mehr», erklärt Sibylle Burger-Bono, Leiterin Ressort ­Gesamtarbeitsverträge und Arbeitsmarktaufsicht im SECO. Schwarz­ arbeit verfälscht also den Wettbewerb unter ­Konkurrenten. Kunden und Auftraggebende werden auf diese Weise getäuscht. Dabei ­bieten legale Anstellungen viele Vorteile, weiss Sibylle Burger-Bono: «Gut versicherte und fair entlöhnte ­Arbeitnehmende sind moti­ vierter und bleiben einem Unternehmen länger treu.» Schwarz­ arbeitende hingegen sind für ein Unternehmen ein grosser Un­ sicherheitsfaktor und nur scheinbar ein Vorteil, denn sie sind sehr mobil und fühlen sich dem Arbeitgeber nicht verpflichtet. Sie ­können jederzeit die Arbeitsstelle wechseln und so die Leistungsfähigkeit des Unternehmens schwächen. ­Zudem riskieren Schwarzarbeit­ gebende Geldbussen, massive ­Beitragszuschläge bei Nachzahlun­ gen der Sozialabgaben, Gerichtsverfahren, den Ausschluss aus ­öffentlichen Vergabever­fahren oder Kürzungen von Finanzhilfen. Nicht ­zuletzt bedeutet die Aufdeckung von Schwarzarbeit Image­Uhr 08SECO55.8 Baublatt_Unfall_190x124_D 5.9.2008ein8:41 verlust für das b ­ etroffene Unternehmen.

Eckpfeiler des neuen Gesetzes Das neue Bundesgesetz über Massnahmen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit will mit Anreizen und Repression gegen die Schwarz­ arbeit vorgehen. Mittels einer Sensibilisierungs- und Informations­ kampagne soll zudem bei der Bevölkerung das Bewusstsein für die Probleme der Schwarzarbeit geschärft werden. Das neue Gesetz fördert auch die Koordination des Vollzugs und damit die Koopera­ tion der betroffenen Behörden und schafft neue Kontrollstellen in den Kantonen. Das Gesetz umfasst die folgenden vier Eckpfeiler: – Intensivierung der Kontrollen in den Betrieben: Die Kantone ­müssen neu eine kantonale Stelle einrichten, mit der vermehrt Kontrollen in Betrieben durchgeführt werden können. Die ­Kantone entscheiden frei, wie viele Kontrollen sie durchführen und in welchen Branchen sie tätig sein wollen. – Zusammenarbeit unter den Behörden: Daten von Vollzugs­­or­ganen der verschiedenen Gesetzgebungen (Arbeitsinspektion, Ausländer- und Sozialversicherungsbehörde, Polizei etc.) können an das kantonale Kontrollorgan weitergegeben werden. – Neue Sanktionen: Die neuen Sanktionen richten sich vor allem gegen Schwarzarbeitgebende. Den fehlbaren Arbeitgebern dro­ hen bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstössen gegen die Sozialversicherungs- und Ausländergesetzgebung der Aus­ schluss vom öffentlichen Beschaffungswesen sowie die Kürzung von Subventionen. – Vereinfachtes Abrechungsverfahren: Arbeitgebenden wird die Anmeldung von Arbeitnehmenden bei den Sozialversicherungen erleichtert. Das vereinfachte Abrechungsverfahren richtet sich vorwiegend an Private, die z.B. im eigenen Haushalt Angestellte Seite 1 beschäftigen.

Verunfallen auf der Baustelle verboten. Schwarzarbeit ist unfair und bringt die Betroffenen um die Vorteile einer legalen Anstellung. Zum Beispiel um den Versicherungsschutz bei Unfall, Invalidität und Arbeitslosigkeit. Und um eine volle AHV-Rente. Weitere Tipps und Informationen zum neuen Bundesgesetz gegen die Schwarzarbeit finden Sie unter www.keine-schwarzarbeit.ch

Keine Schwarzarbeit. Das verdienen alle. www.keine-schwarzarbeit.ch


Wirtschafts-info

Hoffnungsvoller Start Life Sciences an der FHNW Sie sind noch ganz am Anfang, aber sie haben Grosses vor: Drei Studienbeginner an der Hochschule für Life Sciences erzählen von ihren Erwartungen und Zukunftsperspektiven.

D

iesen Herbst haben an der Hochschule für Life Sciences in Muttenz die ersten Bachelor-Studiengänge begonnen: «Life Science Technologies» (LST) und «Molecular Life Sciences» (MLS) nennen sich die beiden innovativen, praxisorientierten Ausbildungen. Einer der fast 140 Studienbeginner ist Mevion Oertli, ausgebildeter Biologielaborant. Auf die Hochschule für Life Sciences ist er durch ein Praktikum an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) gestossen, das er während seiner Lehrzeit absolvierte. Doch bis vor Kurzem gab es an der FHNW praktisch keine Studienrichtung, die für ihn attraktiv gewesen wäre. Dies hat sich nun geändert: «Die neuen Studiengänge sind auf uns Biologielaboranten zugeschnitten», freut sich der 24-Jährige. Von den kommenden drei Jahren erwartet er, dass die Dozierenden ebenso motiviert sind wie die Studierenden.

Gute Job-Chancen Mevion Oertli geht davon aus, dass sich seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt dank dem MLS-Studium deutlich verbessern. «Mit einem Fachhochschulabschluss kann man in einer

kleinen Firma Laborleiter werden», weiss der Student. Er hofft aber auch, dass grössere Firmen den Studiengang anerkennen. Auf Umwegen ist der gelernte Mediamatiker Philipp Noser zu den Life Sciences gelangt. Zuerst wollte er an der Uni Zürich Biologie und Neuroinformatik studieren. «Aber das war mir zu sehr auf die Grundlagen beschränkt», erzählt der 23-Jährige. Aufgrund einer Internetrecherche wurde er schliesslich auf die Hochschule für Life Sciences aufmerksam. Durch den LSTStudiengang und seine bisherige Erfahrung errechnet er sich gute Chancen, später einen Job zu finden.

Studium neben dem Beruf Conrad Döbelin (22) profitiert von der Möglichkeit, den LST-Lehrgang im Teilzeitstudium zu absolvieren. Als selbständiger Unternehmer beliefert er Firmen mit Maschinen und technischen Geräten. Was ihn an den Life Sciences fasziniert: «Dass Biologie und Chemie mit der Technik zusammen funktionieren.» Bisher hatte Conrad Döbelin an der damaligen Fachhochschule Solothurn in Olten studiert. Nach der Fusion der vier Nordwestschweizer

WWW.REGIOAKTUELL.COM

Fachhochschulen informierte er sich über die neuen Möglichkeiten und wurde beim LSTStudiengang fündig: «Er entspricht den Wünschen, die ich immer hatte.» Im Vollzeitstudium dauern die Studiengänge drei, im Teilzeitstudium vier Jahre (nur LST). Nach der Grundausbildung können sich die Studierenden für eine von sechs Vertiefungsrichtungen entscheiden. Im MLS-Studiengang stehen Chemie und molekulare Bioanalytik zur Auswahl, im LST-Studiengang Biomedizinische Informatik, Medizinaltechnologie, Pharmatechnologie und Umwelttechnologie. ms

Infoveranstaltungen Jeweils von 09.15 Uhr bis ca. 16.00 Uhr: 13.01.2009 Bachelor Infotag 1 20.01.2009 Master Infoabend 1 10.02.2009 Bachelor Infotag 2 18.02.2009 Master Infoabend 2 10.03.2009 Bachelor Infotag 3 Anmeldung: info.lifesciences@fhnw.ch

Fachhochschule Nordwestschweiz Hochschule für Life Sciences Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW Hochschule für Life Sciences Gründenstrasse 40 4132 Muttenz Tel. 061 467 42 42 www.fhnw.ch/lifesciences

PR-REPORTAGE

REGIO AKTUELL 12/2006

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Wirtschafts-info

EKAS setzt auf Prävention!

Situationen sehen oft ganz harmlos aus, können aber Unfälle zur Folge haben. Und menschliches Leid. Nicht zu vergessen sind die finanziellen Konsequenzen: Rund CHF 600.– pro Tag kostet jeder verunfallte oder erkrankte Mitarbeiter den Arbeitgeber. Das muss nicht

sein. Denn mit einfachen Massnahmen lassen sich Gefahren am Arbeitsplatz verhindern. Sagen Sie rutschigen Böden und Treppen, losen Kabeln und durchhängenden Regalen den Kampf an! Wie, erfahren Sie unter www.ekas.ch.

Gefahren lauern auch am Arbeitsplatz.

Oft lauern Gefahren da, wo man sie am Arbeitsplatz nicht vermutet: Bei ­rutschigen Böden, losen Kabeln, unsachgemäss installierten Bürogeräten... Diese klaren Botschaften sollen vor allem Inhaber von KMU im Dienstleistungssektor anspre­ chen. Die EKAS setzt auf Prävention und nutzt in ­ihrer neuen Sensibilisierungs­ kampagne vor allem Anzeigen und Viral-Movies. Herzstück der Kampagne: Die Anzeigen Was haben ein Krokodil, eine Schlange und ein Weisser Hai gemeinsam? Alle können kräftig beissen. In der Regel will man ihnen nicht begegnen. Und trotz­ dem sind sie da. ­Zumindest in den halbseitigen Anzeigen stehen sie symbolisch für die Gefahr, die immer dann zuschnappt, wenn man sie nicht erwartet. Oder sich unsachgemäss verhält. Pointiert formulierte Inserate-Texte zeigen auf, was passiert, wenn einfachste Sicherheitsmassnahmen nicht umgesetzt werden. Die Texte geben jedoch auch Antwort darauf, wo man ­sich detaillierte Informa­ tionen zu diversen Themen des ­Ge­sundheitsschutzes und der Arbeitssicherheit holen kann: Nämlich unter www.ekas.ch

itsplatz e b r A m na Gefahre a , wo man sie d sind oft artet. nicht er w

Situationen sehen oft ganz harmlos aus, können aber Unfälle zur Folge haben. Und menschliches Leid. Nicht zu vergessen sind die finanziellen Konsequenzen: Rund CHF 600.– pro Tag kostet jeder verunfallte oder erkrankte Mitarbeiter den Arbeitgeber. Das muss nicht

sein. Denn mit einfachen Massnahmen lassen sich Gefahren am Arbeitsplatz verhindern. Sagen Sie rutschigen Böden und Treppen, losen Kabeln und durchhängenden Regalen den Kampf an! Wie, erfahren Sie unter www.ekas.ch.


Wirtschafts-info

Stark für die Umwelt Die Schweizer Jugendherbergen setzen auf Nachhaltigkeit und Ökologie Die Schweizer Jugendherbergen engagieren sich schon sehr lange und seit 1996 mit dem Programm energie2000 systematisch für ein umweltfreundli­ ches Angebot. Das Ziel der nach­haltigen Unter­nehmensführung ist seit über­ 10 Jahren im ­Leitbild verankert und wird seither kontinuierlich umgesetzt. Die Zielsetzung bis 2011 alle Jugendherbergen mit dem EU-Umwelt- und Steinbock­ label zu zerti­fizieren, ist die logische, kon­sequente Umsetzung des Leitbildes. Im Umweltschutz konnten die Schweizer Jugendherbergen in Vergangenheit nicht nur einen Meilenstein setzen. Einzelmassnahmen ergeben ein Ganzes Begonnen haben die Schweizer Jugendherbergen mit einer freiwilligen Verein­ barung über die CO2-Ziele mit der ENAW (Energie-Agentur der Wirtschaft). ­Dieses erste Teilprojekt konnte in diesem Frühjahr mit der Befreiung von der CO2-Ab­ gabe er­folgreich abgeschlossen werden. Als Meilenstein gilt die Eröffnung der Minergie-Jugendherberge in Zermatt im Jahr 2003. Im Sommer 2006 folgte die Sanierung und Erneuerung in ­Valbella nach Minergie-Eco-Standard. Ende 2007 ­eröffnete in Scuol die neue Jugendherberge, die ebenfalls gemäss Mi­nergieEco erstellt wurde. Die Schweizer Jugendherbergen wollen dazu beitragen, dass die Ziele der nach­ haltigen Entwicklung gemäss Bundesver­fassung und im Sinne des Erdgipfels von Rio de Janeiro 1992 in ihrem Einflussbereich langfristig erreicht werden können. Alle Entscheidungen werden deshalb mit den Zielen der nachhaltigen Entwicklung in Einklang gebracht und auf ihre Zukunfts­fähigkeit überprüft.

Wo auch beim Bauen und Unterhalt auf Nachhaltigkeit gesetzt wird. Mehr Informationen zur Umweltverträglichkeit bei den Schweizer Jugendherbergen erhalten Sie unter: www.youthhostel.ch/nachhaltigkeit.html

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Bring PET-Flaschen zur端ck, sonst fehlen sie woanders.

Aus leeren PET-Flaschen kann man immer und immer wieder neue Flaschen machen. PET kann umweltfreundlich und zu 100% wieder verwertet werden. Bring deine PET-Flaschen zum Sammelcontainer. www.petrecycling.ch


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Vielfältige Natur im Zoo Zürich, das ganze Jahr Im Zoo Zürich leben rund 3’560 Tiere aus

landschaft bewegt sich der Schneeleopard

360 Tierarten. Vom bunten Clownfisch, über

elegant auf seinen sanften Pfoten. Mit etwas

farbenprächtige Giftfrösche und singenden

Glück entdecken Sie zwischen den Felsen

Gibbonaffen bis zu den imposanten Elefan-

Indeever, das männliche Jungtier, das am

ten können Sie auf dem Zürichberg die Viel-

27. April 2008 geboren ist.

falt der Natur entdecken. In naturnah gestal-

Im Masoala Regenwald – einer Ökosystem-

teten Anlagen finden die Tiere Abwechslung,

halle, die dem madagassischen Regenwald

und der Besucher lernt die verschiedenen

nachempfunden ist – geniessen Sie tropisches

Lebensräume kennen, aus denen die Tiere

Klima. Die Geräusche des Wasserfalls und

stammen. Zudem bereichern Ausstellungen

der Tiere sowie der betörende Geruch einzel-

und fachkundige Auskünfte der Tierpflegen-

ner Pflanzen entführen Sie in eine exotische

den Ihren Zoobesuch.

Welt. Auf 11’000 Quadratmeter bewegen

Die neuste Anlage hat ihre Tore am 31. Ok-

sich Lemuren, Chamäleons, Geckos, Flug-

tober 2008 geöffnet. Es ist das Afrikanische

hunde und verschiedene Vogelarten frei. Vor

Gebirge für Dscheladas, Nubische Steinbö-

Gifttieren und Schlangen brauchen Sie sich

cke, Klippschliefer und Blauflügelgänse. Be-

nicht zu fürchten. Es hat nur ungefährliche

suchen Sie die bunt gemischte Gruppe in der

Tiere im Masoala Regenwald.

neuen Umgebung. In den Haremsgruppen

Im Bauernhof und Kinderzoo «Zoolino» er-

der Dscheladas herrscht immer Betrieb. Vor

leben Klein und Gross Zwergziegen, Schwei-

Durch die artgemässe Tierhaltung und sein

allem die Jungtiere spielen ausgiebig mitei-

ne, Esel, Präriehunde und weitere Tiere haut-

umfassendes Engagement für die Natur er-

nander.

nah. Für ausgedehnte Pausen steht für Sie

reicht der Zoo Zürich sein Ziel für einen weg-

Geografisch am höchsten liegt sowohl im

neben dem Zoolino ein attraktiver Spielplatz

weisenden Tier- und Naturschutz. Ein Besuch

Freiland als auch im Zoo Zürich das Hima-

mit Klettertieren, Wasserspiel und vielen Pick-

lohnt sich das ganze Jahr, selbst bei Regen

laya Hochgebirge. In dieser kargen Stein-

nicktischen bereit.

oder im Winter.

Zürichbergstrasse 221, CH – 8044 Zürich Tel.: 0848 Zoo Zueri/0848 966 983 Fax: 044 254 25 10 E-Mail: zoo@zoo.ch, www.zoo.ch

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Wer Tiere kennt, wird Tiere schützen.

Öffnungszeiten

Der Zoo ist an 365 Tagen im Jahr geöffnet. Die Parkplatzanzahl ist beschränkt. Wir bitten Sie deshalb, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benützen. (Tram Nr. 5 und Nr. 6 oder Bus 751 ab Stettbach).

März bis Oktober 09.00 –18.00 Uhr (Masoala Regenwald ab 10.00 Uhr) November bis Februar 09.00 –17.00 Uhr (Masoala Regenwald ab 10.00 Uhr)

8.12.2008 14:53:47 Uhr


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Wirtschafts-info

Fast ausgestorbener europäischer Bison zurück in der Wildnis Goldauer Wisente in Rumänien ausgewildert Im Tierpark Goldau drehte sich in den letzten November-Tagen alles um den europäischen Bison, den Wisent: Am 25. Novem­ ber wurden 2 Halbwüchsige aus der Goldauer Zucht nach Ru­ mänien gebracht, wo sie gemeinsam mit 3 Tieren aus dem Parco Natura Viva in ­Bussolengo Italien und dem Festschloss Hof in Österreich eine neue, wild lebende Herde bereichern sollen. Die beiden dreijährigen Wisente Tjandra und Tjego wurden in einen speziellen Transporter verladen, der die beiden wertvol­ len Wildrinder in das Rezervaţie de zimbri la Vama Buzăului in Rumänien brachte. Dort sollen die beiden Goldauer Wisente mit drei ebenfalls mitreisenden Tieren aus dem Parco Narura Viva in Bussolengo und dem Festschloss Hof eine neue Herde bereichern. «Die Auswilderung der Zoo-Tiere erfolgt stufen­ weise», sagt Martin Wehrle, Tierarzt des Natur- und Tierparks Goldau. «Erst lernen die Wisente in einem Grossgehege ihr neues Lebensumfeld kennen, dann werden sie gänzlich aus menschlicher Obhut entlassen.» Trotz Gehegehaltung wild geblieben Mit Auswilderungen von Wisenten hat man in Goldau bereits Erfahrungen sammeln können: In den vergangenen Jahr wurde mit Wildrindern aus dem Tierpark bereits eine Herde in der Slo­ wakei und in Rumänien begründet. «Wir stehen in Kontakt zu den dortigen Betreuern; nach sehr strengen Wintern geht es den Tieren offenbar gut, nur eines starb an Verletzungen aus einem Rangordnungskampf», kann Martin Wehrle berichten. «Bereits hat sich ein wildlebender Wisent der neuen Herde an­ geschlossen.» In Goldau achtet man streng darauf, dass die

Tiere der eigenen Zucht wild bleiben sonst hätten sie nach ­einer Auswilderung keine grossen Überlebenschancen. «Unsere ­Wisente sind noch sehr ursprünglich», bestätigt Martin Wehrle. «Das sah man die letzten Jahre immer wieder, Kälber kommen regelmässig zur Welt und die Herde zeigt ein sehr typisches, ­natürliches Verhalten. Ausserdem sind die Goldauer Nachzuch­ ten für Wiederansiedlungsprojekte sehr wertvoll, da sie einen der tiefsten Inzuchtgrade der Zoopopulation aufweisen.» Grösstes Tier Europas Rund 2500 Wisente leben heute in der freien Wildbahn und noch einmal so viele in Zoos auf der ganzen Welt. Der Wisent ist das grösste landlebende Tier Europas und das letzte noch


Wirtschafts-info existierende Wildrind des Kontinents. Ein ausgewachsener Bulle kann über 3 Meter lang, bis zu 2 Meter hoch und 900 Kilo­ gramm schwer werden. Mit ihren riesigen Schädeln, die sie in der Regel gesenkt halten, den kurzen Hörnern, dem Kinnbart und dem dichten Wollhaar sehen Wisente aus wie Bisons, die man aus den Western-Filmen kennt. Tatsächlich sind die ­beiden Arten fast identisch und können miteinander gekreuzt werden. Die sichtbaren Unterschiede zwischen den beiden Arten lassen sich auf die verschiedenen Lebensweisen zurückführen: Da der europäische Wisent im Wald voller Unterholz lebt, ist er etwas schmaler und langbeiniger als sein bulligeres amerikanisches Pendant, das dem Leben in der Steppe angepasst ist. Schon in der Eiszeit bejagt Nicht immer lebte der europäische Wisent in dichten, möglichst urtümlichen Wäldern. Doch der Mensch vertrieb das Wildrind von seinem angestammten Umfeld. Ursprünglich war der ­Wisent auf dem offenen Land in ganz Europa verbreitet, von Spanien bis Sibirien, sogar in England und Skandinavien gab es Herden. Höhlenmalereien belegen, dass der Wisent bereits in der ­letzten Eiszeit gejagt wurde. Begehrt war nicht nur das Fleisch der ­riesigen Pflanzenfresser, sondern auch das strapazierfähige ­Leder. Vor 80 Jahren praktisch ausgestorben Bereits in der Antike war der Wisent aus Südeuropa verschwun­ den; einzelne Wildrinder wurden aus Germanien nach Rom ­gebracht, wo sie in den Arenen gegen andere Wildtiere oder Gladiatoren kämpfen mussten. In der frühen Neuzeit starb der

Wisent schliesslich fast überall aus. Lediglich im Kaukasus und in Polen konnten einige Tiere in der Wildnis überleben. Doch in den 1920er-Jahren verschwanden schliesslich auch sie. Nicht nur, weil sie bis zuletzt gejagt wurden, sondern auch, weil ihre Lebensräume weitgehend vernichtet waren. Ganz wenige Stammeltern Dass der Wisent nicht völlig ausstarb wie das andere grosse ­europäische Wildrind, der Auerochse , ist auf die rasche Reak­ tion weitsichtiger Pioniere der Zoos zurückzuführen. 1923 ­riefen sie in Frankfurt am Main die Gesellschaft zur Rettung des ­Wisents ins Leben. Deren Mitglieder fanden heraus, das in Wild­ parks und Zoos einige Exemplare der Art überlebt hatten. Mit den Reinrassigen wurde ein Zuchtprogramm lanciert, das heute von der EAZA, der Europäischen Vereinigung der Zoos und ­Aquarien, sorgfältig überwacht wird. Die Koordination der ­Auswilderungsprojekte liegt bei der «Large Herbivore Founda­ tion». Diese Organisation ist aus dem WWF hervor gegangen. Grösste Herden in Polen Seit den 1950er-Jahren werden Wisente wieder ausgewildert. Erst im Urwald des Bialowieza-Nationalparks in Polen, also in der Gegend, in der sie am längsten überlebt hatten, schliess­ lich auch in Litauen, in der Ukraine und in anderen Ländern OstEuropas. Die Herden im Urwald von Bialowieza sollen mittler­ weile rund 450 Tiere zählen. «Der Wisent ist ein sehr eindrück­ liches Tier», sagt Martin Wehrle. «Er kann einen Naturpark aufwerten, Besucher anziehen und damit der ganzen Region und vielen anderen Tierarten nützen.»

Jeder Zoo ist halb so wild! Täglich offen, nie alltäglich. Schützenswertes im Visier: lebendige Naturräume für Mensch und Tier. www.tierpark.ch

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P.P.

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Umweltjournal Ausgabe 5: Dezember 2008