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Umwelt journal Ausgabe 1 : August 2008

Partnerprodukt der Schweizerischen Stiftung für Umweltschutz

Schweizerische Stiftung für Umweltschutz Partner des Umwelt-Journals Medien mit klar definierten Themen brauchen Partner, welche mit ihrer Philosophie und ihren Zielsetzungen die redaktionellen Beiträge abstützen und ihnen die nötige Seriosität ver­ leihen. Das neue Umwelt­Journal hat diesen Partner in der Schweizeri­ schen Stiftung für Umweltschutz gefunden. Unter dem Namen «Schweizerische Stiftung für Umweltschutz» besteht eine gemeinnützige Stiftung im Sinne von Art. 80ff des Schweizeri­ schen Zivilgesetzbuches (ZGB). Die Stiftung wurde 1993 gegründet und hat ihren Sitz in Luzern. Als Aufsichtsbehörde amtet das Eidgenössische Departement des Innern. Die Stiftung dient dem Zweck, aus den Erträgnissen alljährlich einen oder mehrere Preise für besondere Leistungen auf dem Gebiet des Umweltschutzes in der Schweiz auszurichten. Es ist Sache des Stiftungs­ rats die Höhe und Anzahl der Preise zu bestim­ men. Überdies unterstützt die Stiftung die Ver­ breitung des Gedankenguts zum Umweltschutz, beziehungsweise die Vermittlung von Umwelt­ informationen mit Aktionen wie beispielsweise Seminarien, Projekten usw.

Das Haus der Umwelt in Luzern mit stilvoll bemalter Fassade. nach. Sowohl der Stiftungsrat wie das Patronats­ komitee erledigen ihre Aufgaben ehrenamtlich und beziehen keine Sitzungsgelder. Die Kosten für den administrativen Aufwand werden bewusst auf einem absoluten Minimum gehalten.

Unbürokratischer Einsatz

Tätigkeiten der Stiftung

Die Stiftung kommt als private Institution ihrem Stiftungszweck gradlinig und unbürokratisch

Nach mehreren Jahren des stetig steigenden Umweltbewusstseins wurde leider wieder eine zu­

nehmende Lethargie und Gleichgültigkeit der Umwelt gegenüber wahrgenommen. Themen wie Ökologie, Umweltschutz, Naturschutz, Erhaltung des Lebensraums, Schutz der Artenvielfalt und ähnliche sind von der aktuellen Themenliste der Öffentlichkeit verschwunden, nicht aber von der Liste der tatsächlich existierenden Probleme. Immer offensichtlicher wird heute die Notwen­ digkeit einer nachhaltigen Entwicklung unserer Fortsetzung Seite 4

INHALT:

Schweizerische Stiftung für Umweltschutz Fortsetzung Seite 4 Editorial Seite 3 Holz-Pellets heizen dem Ölpreis ein ! Seite 10 Umwelt 08 – Im Umweltschutz Synergien nutzen Seite 20 UNESCO Biosphäre Entlebuch Seite 28 Bödmerenwald Seite 38 Reiherente Seite 43


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29.9.2006

13:37 Uhr

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Editorial EDITorial Geschätzte Leserinnen und Leser

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Fußbodenheizungsregler: Zentrale Bedien- und Regeleinheit. Fußbodenheizungsregler: Zentrale Bedien- und Regeleinheit.

weniger 30 %der -Ausstoß. Eine richtigenCO Antworten zum Thema 2 Klimaschutz ist das Einsparen von HeizEine der richtigen Antworten zum Thema energie. Klimaschutz ist das Einsparen von Heizenergie. Die Einzelraumregelung von Honeywell hilft überall wo geheizt wird mit großer Die Einzelraumregelung von Honeywell Effizienz und ohne Verzicht auf Wohnhilft überall wo geheizt wird mit großer komfort. Besonders bei Bestandsbauten, Effizienz und ohne Verzicht auf Wohndie sonstige Energiesparmaßnahmen komfort. Besonders bei Bestandsbauten, aufwändig machen, ist die funkgedie sonstige Energiesparmaßnahmen steuerte Raumtemperaturregelung als aufwändig machen, ist die funkgeNachrüstmöglichkeit kostengünstig und steuerte Raumtemperaturregelung als hoch wirksam. Nachrüstmöglichkeit kostengünstig und hoch wirksam.Heizen wird durch einfach Überflüssiges bedienbare elektronische Steuerung auf Überflüssiges Heizen wird durch einfach ein sinnvolles Maß reduziert. Wärme nur bedienbare elektronische Steuerung auf dann, wenn sie wirklich gebraucht wird. ein sinnvolles Maß reduziert. Wärme nur Und nur dort, wo Räume benutzt werdann, wenn sie wirklich gebraucht wird. den. Honeywell hat das umfassende und Und nur dort, wo Räume benutzt werpassende Produktprogramm. den. Honeywell hat das umfassende und passende Produktprogramm. HEIZKOSTEN SENKEN,

Sie halten die erste Ausgabe des neuen Umwelt-Journals in Händen und wenn Sie diese Lektüre mit dem Lesen des ­Editorials beginnen, freut uns das sehr. Wir, das ist ein part­ nerschaftliches Team, das die heute aktuellen und zum Teil im wahrsten Sinne des Wortes brennenden Themen zum Schutz unserer Umwelt aufnehmen und Sie darüber ohne grosses Fachlatein informieren und orientieren will. Damit sei gar nichts gegen die vielen Medienbeiträge von spezialisierten Fachleuten und Experten gesagt, welche diese Themen bis ins letzte Detail analysieren und dokumentieren. Auch diese Art von Wissensübermittlung braucht es, vor allem für Menschen, die sich direkt oder indirekt mit Themen zur Umwelt be­ fassen. Es ist zwar schon so, dass heute das Thema Umweltschutz nicht nur die Direktbetroffenen, sondern jeden einzelnen Men­ schen auf unserer Erde interessieren muss. Und insbesondere uns Menschen der industrialisierten Länder. Denn wir haben die Verantwortung zu tragen, wenn wir zum Nachteil unserer Mitmenschen in eine bisher intakte Natur eingreifen und sie so zerstören, dass vielen Millionen von Menschen die Grund­ lage und die Voraussetzungen für ein langes und gesundes ­Leben genommen werden. Denken wir dabei nur an die Verschmutzung von Luft und ­Wasser und den dadurch beeinflussten Klimawandel. Und hier wiederum steht die Energie im Zentrum, denn die technische Entwicklung der letzen hundert oder gar nur der letzten fünfzig Jahre hat die Energiewirtschaft in ein derart grosses und ver­ ändertes Volumen gestürzt, dass es unumgänglich wurde, nach neuen oder besser noch nach erneuerbaren Energie­ quellen zu suchen. Und hier müssen wir eingestehen, dass die Schweiz im Bereich dieser erneuerbaren Energien den ­Anschluss während Jahren verpasst hat. Hier besteht ganz klar Nachholbedarf und deshalb erachten wir es als unsere Aufgabe, über den aktuellen Stand, die Entwicklung und die Ziele dieser Bestrebungen mit Projektbeschreibungen, mit ­involvierten Unternehmen, Produkten und Dienstleistungen zu informieren. Unterstützt werden wir dabei von der Schweizeri­ schen Stiftung für Umweltschutz, für welche wir gerne als ­Medienpartner fungieren. In diesem Sinne freuen wir uns auf Sie als Leser und Freund unserer Umwelt.  Hans-Peter Rust

DIE UMWELT SCHONEN, HEIZKOSTEN SENKEN, DAS LEBEN GENIESSEN. DIE UMWELT SCHONEN,

Impressum

DAS LEBEN GENIESSEN.

Umweltjournal Zugerstrasse 72, 6340 Baar Tel. 041 769 35 69 Wasser. Wärme. Wohlfühlen. Honeywell AG, Haustechnik · Honeywell-Platz 1 · 8157 Dielsdorf Telefon (0Wärme. 44) 8 55 24 36 · Telefax (0 44) 8 55 24 70 Wasser. Wohlfühlen. hausautomation.switzerland@honeywell.com Honeywell AG, Haustechnik · Honeywell-Platz 1 · 8157 Dielsdorf www.honeywell.de/haustechnik · www.cm-zone.com Telefon (0 44) 8 55 24 36 · Telefax (0 44) 8 55 24 70 www.honeywell.de/fussbodenheizung hausautomation.switzerland@honeywell.com www.honeywell.de/haustechnik · www.cm-zone.com www.honeywell.de/fussbodenheizung

Fax 041 769 35 68 Email: info@umweltjournal.ch www.umweltjournal.ch

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STIFTUNG

­ esellschaft, die damit einen Ausgleich schaffen G muss zwischen Ansprüchen von Wirtschaft, ­Umwelt und Bevölkerung. Dabei ist es von beson­ derer Bedeutung, dass umwelt- und verantwor­ tungsbewusste Menschen in Unternehmungen, Organisationen, Behörden und im Privatleben sich oft im Stillen und unbeachtet für die Erhal­ tung unserer Lebensgrundlagen einsetzen. Sie beweisen damit, dass es trotz oft widriger Um­ stände möglich ist, sich umweltbewusst zu ent­ scheiden und umweltgerecht zu verhalten.

Ziel der Stiftung

Die Preisverleihung

Ziel der Stiftung ist es, herausragende Aktivitä­ ten, Richtung weisendes Verhalten oder Pionier­ arbeiten anzuerkennen und herauszuheben, diese besonderen Leistungen im Umweltschutz aufzuspüren und der breiten Öffentlichkeit ­bekanntzumachen. Damit soll einerseits eine ­öffentliche Anerkennung ausgesprochen und ­andererseits Mut gemacht werden, den ein­ geschlagenen Weg weiterzuverfolgen. Dies ist ­gerade im heutigen Umfeld von besonderer ­Be­deutung und nicht zu unterschätzenden bei­ spielhaften Wirkung. Davon sollen Impulse aus­ gehen, die zur Nachahmung anregen und ein ­Umfeld entfalten, das zu innovativen Lösungen und neuen besonderen Leistungen führt. Des­halb sind Anerkennung und Motivation wichtige ­Beiträge zur Förderung des Umweltschutzes!

Die Preisverleihung an die auserwählten Nomi­ nierten findet jeweils am letzten Sonntag des ­Monats Mai in feierlichem Rahmen im Kursaal Casino in Luzern statt. Die Veranstaltung ist für sämtliche Interessierte frei zugänglich. Bei mu­ sikalischer Umrahmung werden die Preisträger mit einer Laudatio öffentlich geehrt, welche von ­Vertreterinnen oder Vertretern aus Politik, Wirt­ schaft oder Wissenschaft gehalten werden. Die Preisträger erhalten einen Geldbetrag, den sie wieder in eine Umweltaktivität investieren müs­ sen. Darüber haben sie an der Preisverleihung des Folgejahres Rechenschaft abzulegen. Nach­ dem in diesem Jahr an der Preisverleihung über 200 Gäste begrüsst werden durften, darf man heute feststellen, dass diese Veranstaltung zu ­einer willkommenen Zusammenkunft ver­ schiedenster umweltinteressierter Kreise und zu einem echten Bedürfnis geworden ist, diese Interessen auszutauschen.

Nomination von Projekten

Dr. iur. Jost Schumacher, Luzern, Präsident der «Schweizerischen Stiftung für Umweltschutz».

Stiftungsrat und Patronatskomitee Mitglieder des Stiftungsrats: – Dr. iur. Jost Schumacher, Luzern, Präsident – PD Dr. phil. et Dr. rer. nat. Hans-Niklaus Mülller, Luzern – Roland Minnig, dipl. Wirtschaftsprüfer, Emmenbrücke – Heinz Wild, Unternehmer, Luzern/Muralto Mitglieder des Patronatskomitee: – Stephan Baer, lic. oec., Unternehmer, Küssnacht am Rigi – Dr. iur. Joseph Egli, a. Regierungsrat LU, Hochdorf – Prof. Dr. med. Jan-Olaf Gebbers, a. Chefarzt KSL, Luzern – Ruth Gisi, a. Regierungsrätin SO, Hochwald – Andrea Hämmerli, lic. iur., Nationalrat GR, Pratval – Dr. rer. pol. Rudolf Rechsteiner, Nationalrat BS, Basel – Franz Steinegger, lic iur., Rechtsanwalt, a. Nationalrat UR, Altdorf

Alljährlich wird von der Stiftung eine Auswahl ­möglicher Preisträgerinnen oder Preisträger zu­ sammengetragen. Diese werden von Umweltund Naturschutzämtern gemeldet und seitens des Stiftungsrats und Patronatskomitees nomi­ niert. Die Ausführenden von Projekten können sich j­edoch auch selber anmelden oder Dritte können einen Vorschlag zur Preisverleihung ­unterbreiten. Die nominierten Projekte werden in die Kate­gorien Firmen, Organisationen/Vereini­ gungen/Gruppen, Einzelpersonen und Jugend einge­teilt. Die eingereichten Nominationen wer­ den ein­gehend geprüft und hinsichtlich ihrer ­besonderen Leistungen im Umweltschutz beur­ teilt. Diese können in verschiedensten Bereichen erbracht werden: Artenschutz, Biotope, Landwirt­ schaft, Bau, Technologie, Nachhaltigkeit, Wirt­ schaft ­­usw. Preiswürdig sind allerdings nur Leis­ tungen ausserhalb ordentlicher Aufgaben, die beispielsweise durch Gesetze vorgeschrieben sind oder als Stand der Technik bezeichnet ­werden ­müssen.

Haus der Umwelt in Luzern Die «Schweizerische Stiftung für Umweltschutz» ist stolz darauf, im Frühjahr 2009 am geschichts­ trächtigen Mühlenplatz 3/4 in Luzern das erste «Haus der Umwelt» eröffnen zu können. Das Ziel dieses Hauses ist es, sämtliche interessierten Kreise im Umweltschutz über ein gemeinsames Sekretariat, welches während den Geschäftszei­

Gesuche einreichen Kennen Sie allenfalls engagierte Personen, ­Vereinigungen oder Unternehmen, die sich im ­Rahmen ihrer Tätigkeiten besonders für die Er­ haltung unserer Umwelt einsetzen und besondere Leistungen erbringen, welche über die alltägli­ chen Bemühungen herausragen? Oder gehören Sie vielleicht selber dazu? Dann zögern Sie nicht und melden Sie der Stiftung die entsprechenden ­Namen und Projekte. Vorschläge für mögliche Preisträger können grundsätzlich während des ganzen Jahres eingereicht werden. Stichtag ­für deren Einbezug in die Auswahl des Folge­­jahres ist jeweils der 31. August. Informationen und ­Anmeldeformulare können Sie direkt unter www.umwelt-stiftung.ch herunterladen.

Der alte Mühlstein zeigt deutliche Abnützungsspuren.


STIFTUNg

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Neue Gönnervereinigung ten besetzt ist, vertreten zu können. Zudem be­ steht die Absicht, in diesem Haus eine UmweltsBibliothek, beziehungsweise eine Mediathek zu integrieren. Die Stiftung ist überzeugt, mit diesem Haus ein Bedürfnis vieler Zentralschweizer ab­ decken zu können. Es sollen hier auch Aktivitä­ ten auf allen Gebieten des Umweltschutzes orga­ nisiert und durchgeführt werden. Aus diesem Grund ist die Stiftung darauf angewiesen, dass dieses «Haus der Umwelt» durch möglichst breite Kreise mitgetragen wird. Das Hauptaugenmerk im «Haus der Umwelt» wird auf die Beratung in sämtlichen Umweltfragen ­gelegt. Zudem möchte man den Gästen in einem kleinen Bio-Restaurant natürliche Frischprodukte ­anbieten. Mit informativen Ausstellungen be­ absichtigt man möglichst viele Interessierte für den Umweltschutz zu sensibilisieren und mit ­Tagungen verschiedenster Art aktiv zu Themen wie Erderwärmung, CO2, Energieverbrauch und anderen Themen beizutragen. Sowohl die «Schwei­ zerische Stiftung für Umweltschutz» wie auch die Aktivitäten des «Haus der Umwelt» sind partei­ neutral. Es ist der Stiftung ein Bedürfnis, hier ohne Parteicouleur ein Zentrum für alle an der Umwelt Interessierten zu schaffen.

Ungeschriebene Geschichte Das Doppelhaus Mühlenplatz 3–4 wird umgebaut und mit einem Keller versehen. Vom Herbst 2006 bis April 2007 führte die Kantonsarchäologie ­Luzern eine Notgrabung durch, um die Spuren, welche die Jahrhunderte hier im Untergrund der Altstadt hinterlassen haben, zu dokumentieren. Die angetroffenen Schichten und Funde werfen ein Schlaglicht auf 1000 Jahre Luzerner Sied­ lungsgeschichte.

Neuland an der Reuss Vor 1000 Jahren verlief unter den Häusern ­Mühlenplatz 3–4 das Ufer der Reuss. Die Nähe des damaligen Dorfes Luzern spiegelt sich im ­Abfall, der hier an der Uferböschung liegen blieb. Dieser setzt sich mit Schlacke aus Metall­ werkstätten bis hin zu Speiseabfällen, Tier­k­nochen, Nussschalen oder Pfirsichsteinen zu­ sammen. Vor 900 Jahren wurde die Reuss mit einer mannshohen Erdanschüttung zurückge­ drängt und auf dem neu gewonnenen Land mit dem Bau von Holzgebäuden begonnen. Die ­angeschüttete Erde wurde durch Pfahlreihen und Flechtwerk stabilisiert. Diese Pfahlreihen haben sich dank des feuchten Untergrundes bis zur­ ­Unterkellerung 2007 erhalten.

Lebensnerv der Stadt Vor 800 Jahren entstand die Stadt Luzern: Die Siedlungsfläche wurde neu parzelliert. Die ­Häuserzeile, wie sie heute durch die Häuser ­Mühlenplatz 1–7 besteht, wurde einst eingemes­ sen. Auch wenn die Häuser damals noch aus Holz bestanden, haben sich die Parzellen im ­Bereich Mühlenplatz 3–4 seither nicht verändert. Der Mühlenplatz bildete im Mittelalter durch die Müh­ len in der Reuss ein wirtschaftliches Zentrum der Stadt. Im Hausteil Mühlenplatz 4 entstand eine Bäckerei, die bis ins 15. Jahrhundert in Betrieb war. In dieser ehemaligen Bäckerei konnten die Fundamente mehrerer gekuppelter Backöfen ­freigelegt werden.

Was Haus und Schriftstücke berichten Das Haus Mühlenplatz 3–4 bekam seine heutige Form im 17. Jahrhundert. Ab etwa 1670 waren­ in den Häusern Mühlenplatz 2–5 die vier Stadt­

Aufgrund der bereits bestehenden und vor allem auch der neuen ­Aktivitäten plant die Stiftung eine neue Gönnervereinigung ins ­ Leben zu rufen. Fühlen Sie sich angesprochen? Ein entspre­chendes Anmeldeformular finden Sie in dieser Ausgabe. Die «Schweizerische Stiftung für Umweltschutz» freut sich und dankt Ihnen, wenn Sie sich zu diesem Schritt bereit er­ klären und mit Ihrer Mitgliedschaft beitragen, die Solidarität zur ­Stiftung, in erster Linie jedoch die gemeinsame Sorge um eine ­natürliche und gesunde Umwelt ­aus­drücken! Beachten Sie bitte dazu das Anmeldeformular auf Seite 6.

müller eingemietet. Der letzte Stadtmüller, Joseph Troxler, starb im Haus Mühlenplatz 3–4 nur ­wenige Jahre nach der Zerstörung der Mühlen durch einen Grossbrand im Jahr 1875.

Fundstücke Das Fundmaterial erzählt von den alltäglichen ­Lebensverhältnissen unserer Vorfahren: Geschirr­ fragmente, Ausschüsse aus Werkstätten, Küchen­ abfälle oder verlorene Münzen geben einen direkten Einblick in jenen Alltag der Menschen, welcher keinen Eingang in die Geschichtsschrei­ bung erfahren hat. Quelle Geschichte: KA LU Fabian Küng

Partnerschaft mit Umwelt-Journal

Während den Ausgrabungsarbeiten.

Im neu erscheinenden Umwelt-Journal hat die «Schweizerische Stiftung für Umwelt» einen opti­ malen Medienpartner erhalten. Es ist die Absicht, die Landesregionen Zentralschweiz, Ostschweiz und Mittelland im monatlichen Turnus, also jede Region vier Mal im Jahr mit interessanten und i­nformativen redaktionellen Beiträgen sowie ­aktuellen Anzeigen von Unternehmen mit Pro­ dukten und Dienstleistungen im Bereich des ­Umweltschutzes zu bedienen. Damit erhalten Sie bei ­Ihren Aktivitäten zum Umweltschutz und ­ins­besondere bei den allenfalls dazu geplanten ­Investitionen wichtige und vorteilhafte Entschei­ dungshilfen. Zudem erhält die Leserschaft die aktuellsten Informationen der Stiftung über ihre Aktivitäten, über Projekte, Preisverleihungen ­sowie über alles Wissenswerte im «Haus der ­Umwelt».  n


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Wirtschafts-info

Im Brennstoff Holz-Pellet steckt unsere Energie Seit es den erneuerbaren Brennstoff Holz-Pellet in der Schweiz gibt, bieten wir diesen landesweit an. Ab unseren regionalen Herstellern liefern wir die Pellets mit Spezialfahrzeugen (lose) zu den Kunden. Qualität hat eine Norm, sie heisst DINplus. Wir garantieren die Versorgungssicherheit und einen ver­ lässlichen Lieferservice. Der Co2-neutrale Brennstoff Holz-Pellet ist eine zukunftsfähige Energie mit grossem Wachstumspotential. Dank moderner Technik und vergleichsweise günstigen Brennstoffkosten sind Holz-Pellet Heizungen für den Anwender langfristig interessant. Ein Rechenbeispiel: Für ein Einfamilienhaus, das 2’000 Liter Heizöl im Jahr verbraucht, belaufen sich die jährlichen Heizkosten auf Fr. 2’700. Wird die­ ses Einfamilienhaus mit Pellets beheizt, liegt der jährliche Verbrauch bei etwa 4 To. Momentan kostet diese Menge Fr. 1’280. Die Ersparnis pro Jahr beträgt – im EFH 4 To beträgt also ganze Fr. 1‘420 – im Gewerbebau bei 20 To beträgt schon Fr. 6‘800 – im Kommunalgebäude bei 40 To gar Fr. 13’600 Höhere Installationskosten einer Pelletheizung amortisieren sich durch den günstigeren Brennstoff Holz-Pellets in kurzer Zeit. Dabei gilt die ­Formel: Je grösser der Heizkessel, desto k­ ürzer die Amortisationszeit.

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Wirtschafts-info

Pellets und Contracting â&#x20AC;&#x201C; Ein starkes Team! Die Heizung ist heutzutage ein wichtiger Kostenfaktor. Alle, Besitzer von Ein- und Mehrfamilienhäusern, Gemeinden, KMU und Industrie mĂśchten ihre Kosten in den Griff bekommen. Eine MĂśglichkeit ist der Umstieg auf Holzenergie. Doch oft ist dies gar nicht so einfach. Mit ÂŤContractingÂť gibt es aber eine ­moderne LĂśsung, das Heizen als komplette Dienstleistung an einen ­Spezialisten auszulagern. Der Trend geht zu Ăśkologischen Heizungen Einheimisches Holz und Wärmepumpen sind stark im Trend. Bei Neubauten von Einfamilienhäusern und Doppelhäusern mit klei­ nem Heizleistungsbedarf oder Bodenheizung kommen heut­ zutage vor allem Pelletkessel sowie Luft-Wasser-Wärmepumpen zur Anwendung. Pellets sind Presslinge aus einheimischen Sägespänen. Ihre gĂźnstigen Eigenschaften erlauben einen vollständig automati­ sierten und effizienten Heizungsbetrieb. Luft-Wasser-Wärme­ pumpen sind hingegen vor allem kostengĂźnstig, einfach einzu­ bauen und unkompliziert im Betrieb. Hohes Potential fĂźr grosse Heizungen und WärmeverbĂźnde Die Selektion neuer Energiesysteme bei Altbausanierungen oder fĂźr grĂśssere Gebäude wie Schulhäuser, Turnhallen oder Pro­ duktionsgebäuden ist allerdings schon nicht mehr so einfach. ­Gleiches gilt auch fĂźr Wärmeverbund-Systeme fĂźr Quartiere oder ganze DĂśrfer. Hier zeigt der Trend eindeutig weg von Einzelhei­ zungen fĂźr jedes Gebäude zu einer einzigen, gemeinschaftlichen Heizzentrale mit Wärmeverteilnetz zu mehreren BezĂźgern. Diese

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zukunftsgerichtete Versorgungsart ist deutlich effizienter und fĂźr den Einzelnen gĂźnstiger. HierfĂźr sind Wärmepumpen oft un­ geeignet, dafĂźr neben Pellets auch lokal erzeugte Holzhack­ schnitzel eine zusätzliche Alternative. Diese Technologien kĂśn­ nen auch einfach mit Solardächern als zusätzliche Energiequelle kombiniert werden. Die Zukunft gehĂśrt den energiesparenden Systemen Noch gibt es wenige grosse Heizkesselanlagen und Wärmever­ bĂźnde in der Schweiz. Dabei zeigt es sich aber, dass die Ener­ gieeffizienz mit zunehmender GrĂśsse eines Systems zunimmt, bzw. die spezifischen Kosten fĂźr die Wärme abnehmen. Dass es meist recht schwierig ist, mehrere BezĂźger, und damit mehrere Parteien, unter einen Hut zu kriegen, kann ein Grund dafĂźr sein. Das Interesse ist meist sehr gross, doch die Erst-Investitionskos­ ten und der spätere Betrieb der Anlage will â&#x20AC;&#x201C; und kann â&#x20AC;&#x201C; keiner der BezĂźger alleine Ăźbernehmen. Genau gleich geht es bei ­Gemeinden und KMU. Beide wollen sich auf ihren Auftrag bzw. ihre Kerntätigkeit konzentrieren, nicht aber auf ihre Heizung. Contracting ist die LĂśsung Um grosse und komplexere Systeme zu realisieren, ist ÂŤContrac­ tingÂť optimal. Beim Contracting wird das Heizen als Dienstleis­ tung bezogen. Ein Contractor ist ein spezialisiertes Unterneh­ men, welches Anlagen dieser Art wie ein Generalunternehmer fĂźr den WärmebezĂźger plant, finanziert, baut und betreibt. Das ganze Heizungswesen wird zum Contractor ausgelagert. Der ­WärmebezĂźger seinerseits bezahlt nur einen vertraglich fest­ge­ legten Preis fĂźr die bezogene Wärme, wodurch seine jähr­lichen ­Kosten transparent und planbar werden. So gelingt es, bei Wär­ meverbĂźnden alle Beteiligten unter einen Hut zu ­bringen, und bei KMU oder Gemeinden grĂśssere Heizkessel zu instal­lieren. Pellets und Contracting als Kombination Mit Contracting ist auch der Umstieg von fossilen Energieträgern auf Pellets und Schnitzel kein Problem. Der Spezialist â&#x20AC;&#x201C; der ­Contractor â&#x20AC;&#x201C; trägt das Risiko und ist besorgt fĂźr den optimalen Betrieb der Anlage. Diesen Nutzen haben bereits einige Gemein­ den und KMUâ&#x20AC;&#x2DC;s erkannt, und sind mit Hilfe von Contracting auf Pelletheizungen umgestiegen. Ein Beispiel ist die Gemeinde ­Langendorf bei Solothurn, wo mehrere Schulhäuser, Turnhallen und die Gemeindeverwaltung neuerdings von einer Heizzentrale­ mit Nahwärmeverbund versorgt werden. Ein Pelletkessel mit­ 700 kW Leistung, kombiniert mit einem 8â&#x20AC;&#x2DC;000 Liter Energie­ speicher sowie elektrostatischem Trockenfilter, garantieren ­einen ganzjährig optimalen Betrieb. AEK Energie AG realisierte und ­betreibt nun diese Anlage im Contracting.


Wirtschafts-info

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HOLZ-PELLETS

Holz-Pellets heizen dem Ölpreis ein! CO2-neutrale Energie aus dem Wald Der Hausbesitzer von heute denkt umweltbewusst und ist seiner Zeit gerne einen Schritt voraus. Er stellt höchste technische Ansprüche und will beim Platz statt beim Komfort sparen. Und vor allem hat er keine Zeit. Dass ihm seit einiger Zeit geholfen werden kann, ist den Holz-Pellets zu verdanken.

Auch wenn es für einige verrückt tönt, die hohen Ölpreise haben auch eine gute Seite. Denn die Holzenergie feiert eine Renaissance. Ob Stück­ holz, Holzschnitzel oder Holz-Pellets, der Brenn­ stoff Holz ist seit einigen Jahren im Aufwind und dürfte sich angesichts des auf hohem Preisniveau stagnierenden oder gar immer noch steigenden Ölpreises im Markt schnell weiterentwickeln. ­Besonders die vollautomatischen Pellets-Zentral­ heizungen für Ein- und Mehrfamilienhäuser ­werden wirtschaftlich immer attraktiver.

Warum Holzenergie? Holzenergie ist heute nach der Wasserkraft die zweitwichtigste einheimische Energie – und ­damit auch ein wichtiger volkswirtschaftlicher ­Faktor. Der Schweizer Wald ist heute massiv unternutzt. Dem jährlichen Holzzuwachs von neun bis zehn

Millionen Kubikmetern steht eine durchschnitt­ liche Gesamt-Jahresnutzung von lediglich etwa viereinhalb Millionen Kubikmetern gegenüber. Bei der Waldpflege fällt nicht allein wert­volles Nutz­ holz an, sondern auch qualitativ min­derwertiges Holz, das sich als Energieholz hervorragend ­eignet. Die krisengeplagte schweizerische Waldund Holzwirtschaft hat ein grosses Interesse an neuen Absatzkanälen für ihre Produkte. Die ­Förderung der Energieholznutzung stärkt diese für die Schweiz wichtige Branche. Mit dem ­Bekenntnis zur Holzenergie gibt man also immer auch wichtige volkswirtschaftliche Impulse: Die Wertschöpfungskette der Holzenergie fällt na­ hezu ausschliesslich im Inland an. Das ist von ­Belang, bietet die schweizerische Wald- und ­Holzwirtschaft zusammen doch fast 100‘000 Menschen eine Beschäftigung, und zwar überwie­

gend in wirtschaftlich nicht besonders stark ­entwickelten Regionen. Wer auf Holzenergie setzt, trägt also nicht allein dazu bei, möglichst schnell auf einheimische, erneuerbare und CO2-neutrale Energieträger umzustellen. Wer auf Holzenergie setzt, stärkt auch schweizerische Randregionen – und leistet dabei erst noch einen Beitrag an die Pflege und Gesundheit unserer Wälder.

Kreislauf statt Raubbau Das Ziel einer vernünftigen Energiepolitik ist klar: Man will das Klima schützen, die Versorgungs­ sicherheit unseres Landes erhöhen und unsere Volkswirtschaft stärken. Man will weg vom fossi­ len Raubbau hin zu erneuerbaren und umwelt­ freundlichen Energiequellen – so heisst das ­Gebot der Stunde. Wer mit Holz heizt, unterstützt all diese Ziele auf einmal. Und Holz ist genügend vorhanden. In der Schweiz kann der Brennholz­ verbrauch problemlos verdoppelt werden, ohne die Wälder zu strapazieren. Im Gegenteil: Wir hal­ ten die Wälder damit fit und gesund. Umsteigen auf Holz als Wärmequelle ist eine Massnahme, die kurzfristig realisierbar ist, grosse Entlastung bringt und dabei erst noch der Volkswirtschaft dient. Durch und durch eine sinnvolle Sache, denn Holz ist die Energie, die nachwächst!

Potential nicht ausgeschöpft Der heutigen Jahresnutzung von rund 2,6 Millio­ nen Kubikmetern Energieholz steht je nach Schät­ zung ein kurz- bis mittelfristig verfügbares Poten­ tial von 4 bis 5 Millionen Kubikmeter gegenüber. Das theoretische Potential liegt gar bei etwa­ 5,5 bis 7 Millionen Kubikmetern. Wenn als lang­ fristiges Oberziel der Holzenergieförderung zwi­ schen 1990 und 2010 eine Verdoppelung der Nutzung von 1990 angestrebt wird, ist man da­ mit noch weit entfernt von einer ökonomisch und ökologisch wenig sinnvollen, vollständigen Aus­ nutzung des theoretischen Potentials. Ganz klar nicht zur Diskussion steht auch die direkte energe­ tische Nutzung qualitativ hoch stehender Holz­ sortimente.

Holz ist voll im Trend

Kinder auf Holz-Pellets.

Sowohl das Programm EnergieSchweiz des Bun­ des als auch zahlreiche Kantone streben mittels verschiedener Massnahmen eine deutliche Er­ höhung der Holzenergienutzung an. Wer auf die Holzenergie setzt, ist also kein Exot, sondern liegt voll auf der energiepolitischen Linie unseres


HOLZ-PELLETS

Eine BYLOT ®-Holzfeuerung.

einigermassen wirtschaftlich zu nutzen. Moderne, optimal eingestellte und fachmännisch be­triebene Holzfeuerungen halten problemlos auch die ­verschärften Grenzwerte der Luftreinhalte-­Ver­ ordnung LRV ein und brauchen bezüglich Umwelt­ verträglichkeit heutzutage keinen Vergleich mehr zu scheuen. Wer mit Holz heizt, heizt im CO2-Kreis­ lauf der Natur. Denn die Verbrennung von Holz setzt gleichviel CO2 (Kohlendioxid) frei wie die Bäume im Verlauf ihres Wachstums der Atmo­­s­phäre entzogen haben. Die gleiche Menge ­CO2 gelangt in die Umwelt, wenn das Holz ungenutzt im Wald verrottet. Heizen mit Holz ist deshalb CO2neutral und trägt nicht zum Treibhauseffekt ­(globale Klimaveränderungen) bei. Im Gegenteil: Jedes Kilogramm Heizöl, welches wir durch Holz ersetzen, entlastet unsere Atmosphäre um mehr als drei Kilogramm CO2!

Diskussion Feinstaub L­ andes. Wer mit Holz heizt, ist nicht abhängig vom Ausland. Die Holzversorgung ist auch in Krisen­ zeiten sichergestellt. In die Holzenergienutzung investiertes Kapital zeichnet sich durch eine hohe regionale und lokale Wertschöpfung aus. Es bleibt in der Region wirksam und trägt zur Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen in struktur­ schwachen Gebieten bei. Holz wächst stetig nach und ist deshalb bei einer nachhaltigen Waldwirt­ schaft eine immerwährende Energiequelle. Eine vermehrte Holzenergienutzung ist deshalb ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigen Bewirtschaftung unserer Ressourcen. Unsere ­Kinder und Enkel werden es uns danken!

Vielseitig und bequem Holzenergie ist vielseitig einsetzbar. Das Spekt­ rum der Holzfeuerungen erstreckt sich vom ­einfachen Zimmerofen bis hin zur grossen auto­ matischen Holzfeuerung mit Nähwärmenetz. ­Sowohl bei kleinen als auch bei grossen Anlagen hat die Feuerungstechnik in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Holzfeuerungen der allerneusten Generation ermöglichen einen bequemen Betrieb und erfordern ein Minimum an Bedienungsaufwand. Wer seine Liegenschaft an einen Holz-Nähwärmeverbund anschliessen kann, benötigt keinen eigenen Heizraum mehr und gewinnt dadurch zusätzlichen Platz für ­andere Aktivitäten.

Dem Wald, dem Klima und der Umwelt zuliebe Holzenergienutzung ist «Waldpflege durch den Ofen», da sie Anreize für eine nachhaltige Wald­ pflege schafft. Denn die energetische Nutzung ist häufig die einzige Möglichkeit, so genannt min­ derwertige Holzsortimente, wie sie bei der Wald­ pflege und bei der Wertholzproduktion anfallen,

Die Feinstaubdiskussion betrifft auch die Holz­ energie: Laut den neusten Zahlen des Bundes­ amtes für Umwelt BAFU stammen 8 % des Fein­ staubs aus Holzfeuerungen. Dazu ist folgendes festzuhalten: 1. Die Holzenergiebranche unterstützt die luft­ hygienischen Zielsetzungen des Bundes und setzt sich resolut für eine Senkung der ­Feinstaub-Immissionen ein. 2. Korrekt betriebene Holzfeuerungen, welche die Anforderungen des Qualitätssiegels «Holz­ energie Schweiz» erfüllen, sind nicht Teil des Feinstaub-Problems und gelten bereits heute als sauber. Sie unterschreiten sowohl LRV 92 wie alle heute in Europa geltenden FeinstaubGrenzwerte deutlich. 3. Die heute der Verbrennung von Holzbrennstof­ fen zugewiesenen Immissionen fallen zu ­einem überwiegenden Teil in falsch betriebe­ nen und/oder veralteten Holzheizungen an. 4. Eine Sanierung alter Problemanlagen durch technologisch fortschrittliche Holzfeuerungen ist sinnvoll und lufthygienisch sehr effektiv. Zum Thema Feinstaub können Sie bei «Holz­ energie Schweiz» informative Dokumente be­ ziehen oder direkt vom Internet unter www.holzenergie.ch herunterladen!

Heizen mit Holz ist komfortabel In kaum einem anderen Bereich der Haustechnik sind so schnelle Entwicklungsschritte zu verzeich­ nen wie bei den Heizungen. Dies gilt ganz be­ sonders für die Holzheizung. Eine moderne ­Holzheizung ist nicht nur sauber und umwelt­ freundlich. Sie ist auch komfortabel: Mit Holz­ schnitzeln oder Holz-Pellets kann eine Heizung heute automatisch betrieben werden. Und auch der Platzbedarf für den Brennstoff ist dank eines

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gut funktionierenden Versorgungssystems we­ sentlich geringer, als man gemeinhin annimmt. Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt: eine in­ dividuelle Holzfeuerstelle im Wohnbereich; die grosse Siedlungsheizung mit Holzschnitzeln; die Kombination mit anderen erneuerbaren Energie­ quellen; die clevere automatische Feuerung mit Holz-Pellets.

Einheimischer, nachwachsender Rohstoff Holz-Pellets sind ein echtes Naturprodukt von ausgezeichneter Qualität. Holz-Pellets bedeuten einheimische, CO2-neutrale Energie. Die Umstel­ lung von fossiler auf nachwachsende, CO2-neut­ rale Energie ist der Beweis, dass man sich für den Erhalt der Umwelt und sinnvolle Kreisläufe ein­ setzt. Der Rohstoff Holz stammt aus unseren, per Gesetz nachhaltig genutzten Schweizer Wäldern und nicht in der Erde ferner Staaten. Die Wert­ schöpfung wandert somit nicht ins Ausland, son­ dern verbleibt in der eigenen Region und im eige­ nen Land. Holz-Pellets brauchen wenig Platz, sind komfortabel in der Anwendung und schaffen mehr Unabhängigkeit und Sicherheit in der Ener­ gieversorgung. Ein Faktor, der in Zukunft immer wichtiger wird. Mit Holz-Pellets heizen Sie sauber, effizient und sicher und leisten damit erst noch einen entscheidenden Beitrag an die Umwelt!

Was sind Holz-Pellets Holz-Pellets werden aus Sägemehl, Hobel- und Sägespänen, welche in den einheimischen Säge­ reien und Hobelwerken anfallen, hergestellt. Das verwendete Material darf keine Fremdstoffe wie Leim, Lacke oder Kunststoffe enthalten. Unter ­hohem Druck wird das Sägemehl durch eine Loch­ matrize gepresst. Durch den entstehenden hohen Druck erwärmt sich das Sägemehl und die holz­ eigenen Bindestoffe werden aktiviert. So sind die Holz-Pellets auch ohne Zugaben von Bindemitteln formstabil und beständig. Die Dichte der Holz-­ Pellets ist je nach Holzart sogar 1,5 bis 2 mal hö­ her als die Dichte von Stückholz. Die zylindrischen Stäbchen haben einen Durchmesser von 5 bis 7 Millimeter und eine Länge von 10 bis 50 Milli­ meter, das Schüttgewicht beträgt rund 650 Kilo­ gramm pro Kubikmeter. Durch den niedrigen Was­ sergehalt von nur 8 bis 10 Prozent besitzen sie einen hohen Energiegehalt, das heisst 4,9 Kilo­ wattstunden pro Kilogramm. Holz-Pellets sind zu­ dem sehr homogen. Aus diesem Grund wird in den Pellet-Feuerungen eine überaus effiziente und vor allem auch gleichmässige Verbrennung erreicht, bei welcher nur wenig Asche anfällt. Die Produktion der Holz-Pellets benötigt weit weniger Energie als der ganze Herstellungsprozess ver­ muten lässt. Der Anteil der grauen Energie beträgt bei den Holz-Pellets nur 2,7 Prozent.


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Massivholzhäuser – Wände, Decken und Dach komplett aus Brettstapel

Wirtschafts-info

Klima-Vorteile dank Massivholz anstelle von Beton und Stein Optimiertes Wohnklima und Klimaschutz dank CO2-neutralem, nachwachsendem Baustoff bieten Gebäude mit Massivholz-Wän­ den, -Böden und -Decken von sidler-holz.ch. Nebst seiner CO2-Neu­ tralität ermöglicht der Baustoff Holz zusätzlich grössere Einsparun­ gen bei der Heizenergie durch den Raumklima-­Gewinn (ähnliches Wärmeempfinden bei ca. 2 °C tieferen Heiztemperaturen) und bei den Bauzinsen dank kürzerer Bauzeit. Für die Bauherrschaft steht das einzigartig gute Wohn- und Raum-Klima von Holz im Vorder­ grund. Planer und Generalbauer schätzen die Massivholz-Variante für sämtliche Klima-Vorteile und für die Einsparungen beim Bau dank geringerer Montagezeit, dem Wegfall von Austrocknungs­zeiten und der Verkürzung der Bauzeit. Kompetente Beratung, Support und kosteneffiziente Angebote für Bauten bis zu 6 Geschossen sind erhältlich unter www.sidler-holz.ch Optimiertes Raumklima Das optimierte Klima mit Massivholz-Wänden, -Böden und ­-Decken basiert auf Vorteilen beim Feuchtigkeitshaushalt und dem speziell guten Wärme-Verhalten, welches im Sommer wie im Winter ein herr­ liches Klima schafft. Die leimfreie Produktion und Konstruktion spart oder reduziert zudem den Bedarf an Bauchemikalien. Diese Vorteile führen zu angenehmem Wohngefühl und einzigartigem Wohlbefinden.

­ nd kann einfach renoviert werden. Die Anforderungen des MINER­ u GIE-Standards zur Einsparung von Betriebskosten können einfach erfüllt werden. Die kürzere Bauzeit reduziert die Bauzinsen und er­ laubt einen deutlich früheren Bezug der Räume. Support für Architekten und Zimmereien Sidler-Holz.ch bietet Beratung und Support für die Budgetierung, das Anpassen von Baueingabeplänen und Ausführungsplänen und die Wahl der geeigneten Ausführung der Massivholz-Elemente. Es stehen drei Arten der Massivholz-Decken, -Böden und -Wände zur Verfügung: – Optiholz® Sicht, schöne Sichtdecken, gutes Wohngefühl und an­ genehmes Raumklima – Optiholz® iso, der Massivholz- Faserplatten-Verbund für gutes Raumklima und hohe Isolation ® optiholz bis achtSicht Etagen mit op­ – Optiholz® Beton-Verbund für Hochbauten timierten Statik- und Schallschutzwerten Sidler-Holz.ch ist die stark wachsende Abteilung für MassivholzWände, -Böden und -Decken der Sägerei Sidler AG in Oberlunk­ hofen (nur 5 km vom Nordring Zürich entfernt). Sie bietet ein ­führendes Sortiment von vorgefertigten, leimfrei verbundenen ® optiholz Massiv­holz-Systemen mit Spannweiten bis 10 Sicht Meter, guten ­Schalldämm-Werten und Feuerwiderstands-Werten bis REI 60. ­Modernste Massivholzhäuser – Abbundanlagen und Produktionskompetenz ermögli­ Wände, Decken chen die und Dach komplett ­Herstellung von kostengünstigen und attraktiven Holz­ aus Brettstapel baumodulen im ökologischen Quell-Klemm-Dübelverfahren ohne Metall und K ­ lebstoff.

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Angenehmes Ambiente Dank der homogenen Struktur wirken die sichtbaren Holz­flächen attraktiv und vermitteln ein angenehmes Ambiente. ­Zudem begüns­ tigt Massivholz die Raumakustik, welche für ­spe­zielle Anwendun­ gen zusätzlich mit diversen Absorbervarianten optimiert werden kann. Ökologie und CO2-Reduktion Die Massivholz-Systeme von Sidler-Holz.ch erfüllen alle öko­lo­ gischen Standards. Sie tragen das PEFC-Label und die Produktion in Oberlunkhofen AG ist FSC-zertifiziert. Der nachwachsende CO2neutrale Rohstoff Holz wird haupts��chlich aus der Region bezogen, was zur angestrebten CO2-Reduktion führt. Vorteilhafte Reduktion der Bauzeit Die Massivholz-Systeme von Sidler erlauben Einsparungen durch eine vereinfachte Koordination und einen schnelleren Bauab­ schluss. Kostengünstig bei Betriebskosten und Unterhalt Erfahrungen zeigen, dass mit Massivholz-Wänden, -Böden und ­Decken bei ca. 2°C niedrigerer Raumtemperatur ein ähnlich gutes Wohngefühl erreicht werden kann. Die Betriebskosten für Heizener­ gie können reduziert werden. Massivholz ist unterhaltsfreundlich

2.7.2007

15:07 Uhr

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Massivholzhaus Regalsystem un Fassade in Holz

Dämmung / Regalsystem optiholz® isoliert

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Massivholzhaus aus optiholz®, gedämmt mit Beispiel: Einfamilienhaus im Massivholz-Bau gedämmt mit Regalsystem und Aufdachdämmung ­Regalsystem und Aufdachdämmung, Fassade wahlweise in Holz oder Putzsystem. Fassade in Holz oder Putzsystem

Der Systempartner im Holzbau:

Der Systempartner im Holzbau:

Sägerei Sidler AG

Sägerei Sidler AG 8917 Oberlunkhofen Telefon 056 634 11 62 Telefax 056 634 28 63 www.sidler-holz.ch

Mehrgeschossiges Schulgebäude im Holz-Verbund-Bau für be­ sondere Anforderungen

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Wirtschafts-info Neu: All-in-One Komfort-Lüftungssystem. Moderne Haustechnik setzt in Minergie-Häusern auf eine Kombi­ nation von Wärmeerzeugung und Komfortlüftung. Das be­wirken so genannte All-in-One-Kompaktenergie- zentralen, die ein Lüftungs­ gerät, eine Wärmepumpe sowie die Hydraulik für die Heizung und die Wasseraufwärmung beinhalten. Komfortlüftungen bieten jeder­ zeit frische Luft in der ganzen Wohnung und verhindern Feuch­ teschäden. Da die Fenster geschlossen bleiben, bleibt auch der Lärm draussen.

All-in-One von CTA: Heizen – Lüften – Kühlen – Brauchwarmwasser.

Der Luftaustausch in Gebäuden erfolgt nahezu ausschliesslich durch Öffnungen wie Fugen, Ritzen und vor allem Fenster und ­Türen. Nur ein sehr geringer Anteil findet durch Diffusion in den Wänden statt Die Intensität ist dabei vor allem von den zufällig ­herrschenden Wetterverhältnissen abhängig. Den optimalen Luft­ wechsel durch Öffnen und Schliessen der Fenster zu ­gewährleisten, stellt in modernen, dicht konstruierten Gebäuden hohe Anforde­ rungen an die Bewohner. Im Gegensatz dazu sorgen Komfortlüf­ tungsanlagen für eine hygienisch und energetisch perfekte Lüftung, die sich auch automatisch steuern lässt. Wärmepumpen mit Kom­ fortlüftung bieten rundum W ­ ohlbefinden und Behaglichkeit. Neu: Optibox Kompaktenergiezentrale, Swiss Made by CTA. Optibox basiert auf einer Sole/Wasser-Wärmepumpe (optional auf Wasser/Wasser). Die speziell für Neu- und Minergiebauten produ­ zierte Kompaktenergiezentrale verpackt Heizung, ­Kühlung, Warm­ wassererzeugung und Lüftung in einer Einheit. Die verschiedenen Kombinationen ermöglichen grösste Flexibilität: 5–10 kW Heizsowie 40–500 m3/h Luftleistung. Das gesunde und angenehme Raumklima bestimmt die Wohnqualität und schafft ein maximales Wohngefühl.

Neu! Optibox: Kompaktenergiezentrale, Swiss Made by CTA. Für Neu- und Minergiebauten mit Heizung, ­Kühlung, Warmwassererzeugung und Lüftung in einer Einheit. Neu: Aerobox Kompaktenergiezentrale von CTA. Aerobox basiert auf einer Luft/Wasser-Wärmepumpe. Speziell für Neu- und Minergiebauten. Die Aussenluft liefert selbst bei –20 ºC genügend Energie für Heizung und Warmwasserbe­reitung. Die Kom­ fort-Haustechnik-Zentrale ist mit allem ausge­stattet, was komfor­ tables Wohnen erfordert: Heizung, Lüftung mit ­Kühleffekt, Wärme­ rückgewinnung, Brauchwarmwasserauf­bereitung. Alles in einem modernen, kompakten Gerät mit ­Qualitäts-Edelstahlgehäuse im ex­ klusiven CTA-Design.

Neu! Aerobox Kompaktenergiezentrale im CTADesign: Heizung, Lüftung und Kühleffekt, Wärmerückgewinnung, Brauchwarmwasseraufbereitung. Im kompakten Edelstahlgehäuse.

Kompakt-Energiezentralen bieten speziell für Neu- und Minergiebauten höchsten Komfort und immer das richtige Klima. Optibox und Aerobox: Zwei, die Sie sich merken sollten.

Bern s Zürich s Lausanne s Uzwil s Buchs CTA AG, Hunzikenstrasse 2, 3110 Münsingen Telefon 031 720 10 00; www.cta.ch; info@cta.ch

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HOLZ-PELLETS

In der Schweiz besteht eine zuverlässige Versor­ gung von Holz-Pellets über das ganze Jahr. Die Holz-Pellets werden in folgenden Lieferformen an­ geboten: In Säcken zu 15 bis 25 Kilogramm, auf Paletten mit zum Beispiel 50 Säcken à 15 Kilo­ gramm, in Big-Bags zwischen 500 und 1000 Kilo­ gramm oder direkt mit der Zustellung in loser Form in einem Tankwagen ab zirka 2 Tonnen, wo die Holz-Pellets direkt ins Pellet-Silo eingeblasen werden.

Brennstoffpreise. Derzeit hat der Preis für HolzPellets mit durchschnittlich 335 Franken pro Tonne ­einen Tiefpunkt erreicht. Bei gleichem Heizwert kosten Holz-Pellets aktuell im Landes­ durchschnitt somit nur noch halb soviel wie Heizöl. Ein Rechen­beispiel: Für ein Einfamilien­ haus, das beispielsweise 2000 Liter Heizöl im Jahr verbraucht, müssten knapp 2700 Franken gezahlt werden. Wird dieses Haus mit Holz-­ Pellets beheizt, liegt der jährliche Verbrauch bei rund 4 Tonnen. Damit ­belaufen sich die Heiz­ kosten ­bei einem Preis von 335 Franken pro Tonne ­auf 1340 Franken pro Jahr, was einer ­Einsparung von 1360 Franken oder eben rund 50 Prozent entspricht. Lang­fristig sicher ist auch die Ver­fügbarkeit des Brennstoffs Holz-Pellets. Derzeit werden jährlich landesweit gut 100‘000 Tonnen produziert. Da Holz-Pellets vielfach in­ der ­Re­­gion hergestellt und vertrieben werden, bringen die ­kurzen Anlieferungswege eine zu­ sätzliche ­Schonung der Umwelt.

Rund 50 % günstiger als Heizöl

Amortisation in wenigen Jahren

Die Holzstäbchen brauchen den Preisvergleich mit Heizöl nicht zu scheuen. Zwei Kilogramm ­geben so viel Wärme wie ein Liter Heizöl. Und­ mit den hohen Ölpreisen sind die Holz-Pellets ­plötzlich zum günstigen Wärmelieferanten gewor­ den. Im Gegensatz dazu entwickeln sich die Preise für Holz-Pellets seit dem vergangenen Jahr rück­läufig. Das zeigt ein Vergleich der aktuellen

Die Investition in eine Holz-Pellets-Heizung ist heute zwar noch teurer als in eine LW-Wärme­ pumpe, Öl- oder Gasheizung. Dennoch lassen sich die Mehrkosten, je nach Grösse der Heizung, ­bereits innert wenigen Jahren amortisieren. Wer einen Holz-Pellets-Heizkessel anschafft, kann meist von kantonalen Förderbeiträgen profitieren. Die Höhe dieser Beiträge ist von Kanton zu ­Kanton

Eigenschaften Energiegehalt 4,9 kWh/kg Aschegehalt < = 0,5 % Feuchtegehalt 6–10 % max. Gewicht ca. 650 kg/m3 2 Kilogramm Holz-Pellets = 1 Liter Heizöl 1 Kubikmeter Holz-Pellets = 320 Liter Heizöl

Lieferformen

Einblasen der Holz-Pellets aus dem Tankwagen.

verschieden. Einige Kantone liegen bei einem ­Förderbeitrag von 2000 Franken. Für ein Mehr­ familienhaus, eine Wohnüberbauung, KMU und Kommunalgebäude wird eine Holz-Pellets-­Heizung bereits aus wirtschaftlichen Gründen schon fast ein «Muss».

Immobilien-Wertsteigerung In einem Neubau ist eine Holz-Pellets-Heizung die umweltfreundliche und finanziell interessante ­Alternative. Ein energiefreundliches Heizsystem wird zur Standardanforderung und steigert den Wert einer Immobilie. Eine Holz-Pellets-Heizung eignet sich jedoch auch für die meisten Alt­bauten und kann herkömmliche Heizsysteme problemlos ersetzen. Die Aussichten für den umweltfreundli­ chen Brennstoff Holz-Pellets sind also gut, auch wenn in der Schweiz das Holz-Pellets-Feuer ­vergleichsweise (noch) auf relativ kleiner Flamme brennt. Dies zeigt ein Blick ins Nachbarland ­Österreich. Hier wurden beispielsweise bereits im Jahr 2004 über 6000 Holz-Pellets-Heizungen ­installiert. Im Bundesland Salzburg wird dank staatlicher Förderung bereits jeder zweite Neu­ bau mit Holz-Pellets beheizt. Davon kann die Schweiz im Moment leider nur träumen. Dies ist nicht zuletzt eine Folge der energiepolitischen Ab­ stimmungen während der letzten zwanzig Jahre. Ein Boom ­wie in Österreich, jedoch auf tieferem Niveau, scheint sich nun dennoch auch in der Schweiz ­abzuzeichnen.


Holz-Pellets

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Projektbeispiel Bauernhaus Im Keller des altehrwürdigen Bauernhauses der Familie Bleiker in Dietfurt ist eine moderne auto­ matische Holzzentralheizung installiert. Sie wird mit Holz-Pellets betrieben. Diese Holz-Pellets sind in einem Lagerraum gleich neben der Heizung ­untergebracht. Sie werden mit einem Tankwagen angeliefert und mit einem Schlauch über den ­Einfüllstutzen an der Aussenwand in den Vor­ ratsbehälter eingeblasen. Zwei Tonnen Holz-­ Pellets hat der Landwirt fürs erste gekauft – fünf Tonnen pro Jahr sollten für die Wärmeversorgung des Hauses genügen. Vom Lagerraum werden die Holz-Pellets automatisch über eine Schnecke in den Vorratsbehälter des Brenners transportiert. Sie gelangen über eine rückbrandsichere ­Fallstufe in den Fallschacht und von dort dosiert in den Brenner. Fordert die Heizgruppe oder der ­Boiler Wärme an, wird der Pelletkessel automatisch in Betrieb genommen. Die Zufuhrschnecke beginnt mit dem Befüllen des Brenners, wo ein Heiss­ luftföhn die Holz-Pellets automatisch anzündet. Liegt die Kesseltemperatur über der ein­gestellten Ausschalttemperatur, wird die Pellet­zufuhr auto­ matisch gestoppt. Dass Holz als erneuerbarer Energieträger zum Zuge kommt, ­war für die Bau­ herrschaft von Anfang an klar. Zum einen verfügt sie mit vier Hektaren Wald über eigenes Brenn­ holz. Zum anderen spielten bei dieser Ent­ scheidung Umweltschutzgedanken eine wichtige Rolle. Wenn man darauf angewiesen ist, dass die Heizung ­automatisch läuft, so sind Pellet­ feuerungen ­empfehlenswert. Sie bieten den Kom­ fort einer ­Ölfeuerung und verbinden denselben mit den ­Vorteilen der erneuerbaren Energien. Zu­ dem ­lassen sich mit den Holz-Pellets Neben­

Technische dAten & Kosten Bauherrschaft: Annemarie und Jakob Bleiker-Forrer, 9615 Dietfurt Kessellieferant: Liebi LNC AG, 3753 Oey-Diemtigen Leistung: 14 kW Betriebskesseltemperatur: 75° C Minimale Rücklauftemperatur: 60° C Brennstoffbedarf: ca. 5 Tonnen pro Jahr Gesamtkosten: ca. Fr. 30‘000.– (davon Pelletfeuerung: Fr. 20‘000.–) Lothar-Unterstützung: Fr. 7‘000.– plus Eigenleistungen

Ein Kilogramm Holz-Pellets geben soviel Wärme wie ein halber Liter Heizöl. produkte der Holzbearbeitung – Sägemehl und Hobelspäne – zu Heizzwecken verwenden. Der einzige zusätzliche Aufwand ist die Leerung des Aschebe­hälters, was in der Heizsaison etwa ­einmal im Monat notwendig ist. Das Holz aus dem eigenen Wald wird auf dem Bauernhof weiterhin für den Kachelofen verwendet.

Projektbeispiel Feriensiedlung Das im Jahr 2005 komplett neu errichtete REKAFeriendorf in Disentis wird mit einer 400 kWh ­Pelletheizanlage beheizt. Dieses REKA-Ferien­ dorf liegt an idealer Hanglage mit wunderbarer ­Aussicht in die beeindruckende Bergwelt der ­Surselva. Das Feriendorf besteht aus einem ­Gemeinschaftshaus mit Hallenbad und sechs ­Ferienhäusern mit insgesamt 52 Wohnungen von zweieinhalb bis fünfeinhalb Zimmern jeweils

Technische dAten & Kosten Bauherrschaft: REKA Kessellieferant: Köb Wärmetechnik AG Leistung: 400 kW Holzenergiebedarf pro Jahr: ca. 800 MWh Heizkessel: Typ PYROT®-Rotationsfeuerung Kosten Kesselanlage: ca. Fr. 120‘000.– Kosten Regelungsanlage: Leitsystem mit Visualisierung ca. Fr. 40‘000.–

mit Balkon oder Sitzplatz. Die gesamte Anlage wurde nach dem Minergiestandard gebaut.­ Das Qualitätslabel Minergie steht für mehr ­Nachhaltigkeit im Bau und für einen geringeren Energie­verbrauch vor allem bei den nicht erneu­ erbaren Energien. Konkret heisst das, dass im REKA-Feriendorf ­Disentis komplett auf fossile Energien verzichtet wurde. Daher beheizt eine 400 kWh Pellet­feuerung vom Typ PYROT®Rotationsfeuerung die gesamte Anlage. Die ­Heizzentrale ist im Gemeinschaftshaus unter­ gebracht, die sechs Wohn­häuser werden über eine Fernleitung versorgt und über ein spezielles Fernwärme-Leitsystem geregelt. Der Betrieb von mehreren hundert PYROT®-Anlagen zeigt in der Praxis die entscheidenden Vorteile gegen­ über einer Öl- oder Gasheizung. Sie ist die ­sauberste und wirtschaftlichste Heizung und optimal für den Einsatz von Holz-Pellets ­geeignet. Die PYROT®-Rotationsfeuerung ist die neue Dimension der Verbrennungstechnik von Holz­ brennstoffen, mit der Gasbrennerqualität ­er­­reicht wird. Das Neue an diesem Heizkessel ist die ­zweistufige Verbrennung und die optimale ­Einwirbelung der Verbrennungsluft in den zylin­ drischen Brennraum. Das Resultat sind höchste Wirkungsgrade bei CO- und NOx-Emissionen, die bislang nur von Gasbrennern erreicht wurden. Was den Bedienungskomfort betrifft, kann diese Art der Holzfeuerung ebenfalls mit jeder Öl­ heizung mithalten: Die Holz-Pellets werden in ­Disentis beispielsweise in einem 80 m3 grossen Bunker gelagert und über eine Förderschnecke in den Brennraum transportiert und automatisch gezündet. Auch die Kesselreinigung und die ­Entaschung erfolgen automatisch. n Quelle und Bilder: Holzenergie Schweiz


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Wirtschafts-info

Misapor ® – vom Experiment zum Exportschlager Die Firma Misapor überzeugt mit ihren innovativen Baustoffen, dem Schaumglas Misapor® und dem wärmedämmenden, weltweit patentierten MisaporBeton® nach dem Schweizer nun auch den internationalen Markt. Nachhaltiger, umweltschonender Baustoff Auf die Idee, aus Altglas ein neuartiges Baumaterial zu machen, kam man im bündnerischen Surava bereits 1982. Nach vielen Versuchen, zahlreichen Experimenten und Tests war es 1987 schliesslich soweit: Die kommerzielle Produktion von Misapor®, einem neuartigen Schaum­ glasschotter, wurde offiziell gestartet. Die fertigen «Misapor-Steine» be­ stehen aus 98% Glas, 2% Mineralien und ganz viel eingeschlossener Luft. 90% des Volumens sind Luft, aber sie ist es letztlich, die für die hervorragenden Eigenschaften des neuen Baumaterials verantwort­ lich ist: Wärmedämmung und Leichtigkeit. Ein Material für alle Fälle So einfach und äusserlich unscheinbar das Material ist, so vielfältig, ja exotisch sind seine Einsatzmöglichkeiten, denn das graue, bims­ steinähnliche Schaumglas glänzt mit vielen inneren Werten. Primär ist es extrem leicht (10mal leichter als Kies) und sehr wärmedämmend. Je nach Einsatz steht die eine oder andere Eigenschaft im Vordergrund. So dämmt der Schaumglasschotter als Perimeterdämmung im Hoch­ bau oder dient als Leichtschüttung im Gartenbau. Es wird auch im Tief­ bau für Rampen und als Kofferung für Nationalstrassen verwendet. Geld aus Glas Durch die vielen positiven Eigenschaften war und ist Misapor® der Kon­ kurrenz oft überlegen und wird daher zur ersten Wahl. Infolge Auslas­ tung der Kapazität im Werk Surava entstand 2002 in Dagmersellen eine zweite Produktion, welche in den vergangenen Jahren laufend er­ weitert wurde. Inzwischen bestehen die Anlagen aus 13 parallel arbei­ tenden Ofenlinien, welche pro Jahr ungefähr 45’000 Tonnen Altglas zu rund 200’000 Kubikmeter Misapor® verarbeiten können.

w w w.misapor.ch

GR AU IST GRÜN Das Material ist grau und dabei gleichzeitig grün, denn Misapor ® wird aus 100 % Altglas

und

rein

mineralischen

Zuschlag-

stoffen hergestellt. Es ist aber nicht nur grau und grün, sondern auch extrem leicht und wärmedämmend. Die hervorragenden Eigenschaften zusammen mit der einfachen Verarbeitung machen es zum idealen Baustoff für Perimeterdämmungen und Leichtschüttungen.

Die Idee mit dem Beton

MisaporBeton® besteht aus 60% Misapor® und durch die mit Misapor geschäumte Zementmatrix ist die Festigkeit mehr als gewährleistet. In Sachen Dämmung ist der MisaporBeton® herkömmlichem Konst­ ruktionsbeton jedoch weit überlegen. So weit, dass auf jede zusätz­ liche Wärmedämmung in Form von Dämmplatten, Aussen- oder Innen­ dämmungen vollkommen verzichtet werden kann. Die Dämmung ist im Beton «bereits eingebaut». Erste Testobjekte entstanden 2001 und belegten auch in der Praxis die zuvor errechneten Dämmeigenschaf­ ten. In der Folge wurden Mischungsverhältnisse und Korngrössen lau­ fend weiter optimiert, unter anderem in Zusammenarbeit mit den Be­ tontechnologen der renommierten Toggenburger AG. Über 50 Objekte waren bereits erbaut, als Ende 2007 der revolutionäre Baustoff ­MisaporBeton® offiziell nach SN EN 206-1 und das Granulat nach SN EN 13055-1 zertifiziert wurden.

Produkt-Innovationen

Das vielseitige Produkt kann längst nicht nur als Schüttungs- oder Dämmmaterial verwendet werden. Als so genannter Drainbag® (ein etwa 2 Meter langer mit Misapor® gefüllter Geogewebesack) macht Misapor® herkömmlichen Rohr-Entwässerungssystemen Konkurrenz. Auch hier spielt das Material seine Vorteile aus: Geringeres Transport­ gewicht, einfacheres Handling, schnellerer Einbau. Erst wenige Mo­ nate im Einsatz ist der Misapor Wallbag®, ein durchdachtes System zur Aussendämmung von Kellerwänden.

®


Wirtschafts-info

Die zwei Seiten der Solarzelle Qualitätssicherung von Solarzellen Mit der optischen Technologie der NanoFocus AG lassen sich neue Einblicke bei der Entwicklung und Produktion von Solarzellen gewinnen. Der Blick in die Nano- und Mikrodimension verbessert Stromgewinnung und Produktionsqualität. Eine Solarzelle besteht bekanntermaßen aus einer Vorder- und einer Rückseite. Durch die berührungslosen 3D-Oberflächen­ messgeräte der Firma NanoFocus lassen sich beide Seiten mit bisher unerreichter Genauigkeit ins Visier nehmen. µsurf und µscan heißen die Technologien, mit denen der deutsche Nano­ technologiespezialist Bewegung in Produktion und Forschung der Solarbranche bringen könnte. Genaue Kontrolle der Leiterbahnen Auf der Rückseite der Solarzellen dienen Leiterbahnen zur Kon­ taktierung der leitfähigen Schicht. Beschaffenheit und einwand­ freie Leitfähigkeit dieser gedruckten Bahnen ist entscheidend für die Qualität der Solarzelle. Auch kleinste Unterschiede der Schichtdicke können große Auswirkungen haben. Das zur ­Qualitätssicherung von Leiterplatten entwickelte NanoFocus System µscan circuit board leistet eine statistische Prozess­ kontrolle dieser Leiterbahnen und ermöglicht so die Optimie­ rung der Produktion. Das berührungslos arbeitende 3D-Mess­ system erfasst dreidimensionale Strukturen und komplexe Geometrien im Mikro- und Nanometerbereich. Dicke und Breite von Leiterplatten lassen sich bis in den Nanometerbereich ­exakt

vermessen. Steile Kanten und komplexe Geometrien werden ebenso problemlos erfasst, wie glatte oder spiegelnde Ober­ flächen. Hierdurch und durch seine Robustheit im Praxis­ein­­satz ist das µsurf circuit board klassischen Messmethoden wie Mikroskopie überlegen. Maximale Lichtausbeute Auf der Vorderseite der Solarzelle sorgen mikroskopische Struk­ turen für eine optimale Lichtausbeute. So lassen sich durch win­ zige Pyramiden die Oberfläche und damit die Effizienz erhöhen. Bei der Entwicklung dieser Feinstrukturen erlaubt der µsurf ­explorer einen hochpräzisen 3D-Blick in die Nano- und Mikro­ dimension der Solarzellenoberfläche. Durch exakte Aussagen über Tiefen, Höhen und Flankensteilheiten ermittelt der µsurf explorer wichtige Merkmale der Oberflächengestaltung.

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Wirtschafts-info

Attraktiv, langlebig, ökologisch: EgoKiefer Kunststoff/Aluminium-Fenster XL® Energiesparen und Nachhaltigkeit sind Megatrends. EgoKiefer, die Nr. 1 im Schweizer Fenster- und Türenmarkt, präsentiert mit dem neuen Kunststoff/Aluminium-Fenster XL® eine effiziente und hochentwickelte Antwort auf diese wichtigen Trends. Die erfolgreiche EgoKiefer Fenstertechnologie XL® wird um ein wei­ teres attraktives Fenstersystem ergänzt. Seit kurzem ist das EgoKiefer Kunststoff/ Aluminium-Fenster XL® erhältlich und be­ sticht mit zusätzlichen Kundenvorteilen. Einzigartig wird das neue Produkt in Kombination mit der neuen Top-Ausführung des exklusiven EgoKiefer Isolierglases EgoVerre®, dem neuen Dreifachglas mit dem sensationellen Wärmedämmwert von Ug 0.4 W/m2K. Pünktlich zum Frühlingsbeginn verbindet die neueste Entwicklung von EgoKiefer, das Kunststoff/AluminiumFenster XL®, Energiesparen damit zusätzlich mit Farben­ freude. Eleganz in Farbe – EgoKiefer Kunststoff/Aluminium-Fenster XL® Die Fassade ist das Gesicht eines jeden Hauses. Entsprechend hoch sind daher die Anforderungen an die Ästhetik, Variabilität und Individualität der einzelnen Bauteile. Gerade die Fenster bestimmend entscheidend die Optik einer Fassade. Das neue EgoKiefer Kunststoff/Aluminium-Fenster XL® eröffnet den ­Kundinnen und Kunden von EgoKiefer zusätzliche Perspek­ tiven in der kreativen farblichen Fassadengestaltung. Die Alu­ mi­nium-Schale auf der Wetterseite besitzt durch die Eloxierung/­ Ano­disation oder die Pulverbeschichtung ausgezeichnete Eigenschaften bezüglich der Oberflächenqualität und des Lang­ zeitverhaltens. Ein einzigartiger Mehrwert ist die breite Farbpa­ lette: Praktisch alle Farben der RAL- oder NCS-Skala sind mög­ lich – selbst ganz dunkle. Selbstverständlich überzeugt die neue XL®-Konstruktion weiterhin mit sensationellen bauphysikali­ schen Leistungswerten. Kundinnen und Kunden, die Farbe zum Energiesparen bekennen wollen, können dies mit dem neuen

EgoKiefer Kunststoff/Aluminium-Fenster XL® im wahrsten Sinne des Wortes nachhaltig tun. Bis zu 75 % Energie sparen: Wärmedämm-Rekord! Ein unschlagbares Wärmedämmfenster erhalten Kunden in Ver­ bindung des neuen EgoKiefer Kunststoff/Aluminium-Fensters XL® mit der neuen Top-Ausführung des exklusiven EgoKiefer Hochleistungsisolierglases EgoVerre®. Durch den einzigartigen Wärmedämmwert des neuen Dreifachglases von Ug 0.4 W/m2K erreichen sämtliche EgoKiefer XL®-Fenstersysteme die Wärme­ dämmleistung von Uw 0.7 W/m2K. Auch das neue Kunststoff/ Aluminium-Fenster XL®. Der Energieverbrauch über das Fens­ ter wird dadurch – je nach Art und Alter des zu ersetzenden Fensters – um bis zu 75 Prozent reduziert. Mit der Fenstertech­ nologie XL® und dem neuen EgoVerre®-Topglas präsentiert Ego­ Kiefer eine neue Dimension des effizienten Energiesparens. Selbstverständlich ist auch das neue Ego Kiefer Kunststoff/Alu­ minium-Fenster XL® nach den hohen MINERGIE-Standards zer­ tifiziert. Dieses Hightech-Fenster eignet sich auch ausgezeich­ net im MINERGIE-P- und Passivhaus-Bereich.

Das EgoKiefer Kuststoff/Aluminium-Fenster XL® ist langlebig, stilvoll und zeichnet sich durch eine Top-Ökoeffizienz aus.

Weitere Informationen: EgoKiefer AG, Fenster und Türen 9450 Altstätten Tel. +41 71 757 33 33 zentrale@egokiefer.ch www.egokiefer.ch

Das neue EgoKiefer Kuststoff/Aluminium-Fens­ ter XL® bietet grösste Flexibilität in der farblichen Gestaltung.

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umwelt 08

Im Umweltschutz Synergien nutzen Drehscheibe der Umwelttechnik Vom 10. bis zum 12. September 2008 bietet die «Umwelt 08» während drei Tagen als Branchentreffpunkt und Drehscheibe eine umfassende und ­themenübergreifende Übersicht über Produkte und Entwicklungen in der ­aktuellen Umwelttechnik. Die Messe steht unter dem Patronat der Schweizer Eidgenossenschaft und der Baudirektion des Kantons Zürich.

Energiewirtschaft. unabhängigen Fachleuten entwickelt. Dies bietet Gewähr für aktuelle und fachlich hochstehende Referate und Diskussionen.

Wasserwirtschaft.

Abwasser und Klärschlamm Die «Umwelt 08» erfährt ihre dritte Auflage im ­Bereich aktueller Umweltthemen und Umwelt­ technologien. Sie wurde im Jahr 2004 als gesamt­ schweizerische Nachfolgemesse zur MUT Basel ins Leben gerufen und avanciert bereits jetzt zum wichtigsten Branchentreffpunkt für die ganze Deutschschweiz und die Romandie. Am gleich­ zeitig stattfindenden Fachkongress greifen Exper­ ten aktuelle Themen auf und schaffen ein Forum für weitergehende Diskussionen. Als Organisator zeichnet die URANG GmbH in Illnau ZH verant­ wortlich. Neben dem Patronat des Bundesamtes für Umwelt BAFU und der Baudirektion des ­Kantons Zürich ist in diesem Jahr auch der Schweizerische Gewerbeverband mit dabei.

zentral an einem einzigen Standort umfassend über sämtliche aktuellen Themen der Um­ welttechnik informieren und beraten lassen ­können. Als einzige Messe in der Schweiz verbin­ det die «Umwelt 08» auch dieses Jahr sämtliche relevanten Umwelttechniken wie beispielsweise Klimawandel und Naturgefahren, Wasser und ­Abwasser, Abfall, Altlastensanierung, Umwelt­ schutz sowie Mess- und Regeltechnik. Aufgrund des grossen Interesses bereits im Vorfeld kann davon ausgegangen werden, dass sich während den drei Tagen Fachleute aus Industrie und Ge­ werbe, der öffentlichen Hand sowie Beratungsund Ingenieursbüros treffen.

Aktuelle Umweltthemen

Mit den Schwerpunkten Klima und Naturgefah­ ren, Abwasser und Altlasten greifen Experten am diesjährigen Fachkongress wiederum aktuelle Themen auf. Die jeweils halbtags stattfindenden, in sich abgeschlossenen Themenblöcke werden in Zusammenarbeit mit Fachorganisationen und

Umweltthemen sind aktueller denn je. Dies wird auch durch die Anzahl Aussteller mit einer ­Steigerung von über zwanzig Prozent gegenüber 2006 ersichtlich. Von den interessierten Be­ suchern wird vor allem geschätzt, dass sie sich

Fachkongress setzt Schwerpunkte

Am 11. September 2008 organisieren der ­Verband der Schweizer Abwasser- und Gewässer­ schutzfachleute VSA und Swissmem anlässlich der «Umwelt 08» eine gemeinsame Fachtagung. Hierbei geht es um aktuelle Trends in der Ab­ wasserreinigung und Klärschlammbehandlung. Konkret wird zu folgenden Themen referiert: – Tauchmotor-Rührwerke für Belebungsbecken – VRM Membranbelebungsverfahren – Membranbelebung und Biofiltration – Polstofffiltration zur Schlussfiltration – Innodry Schlammtrocknungsverfahren – Schlammbehandlung mit der Nassoxidation – Regelung mit Fuzzy-logic – Nassoxidation von Klärschlamm – Eindickung und Entwässerung von Klärschlamm Als wichtiger Aspekt wird am Kongress auch die ganze Thematik rund um die Wasser- und Ab­ wassergebühren aufgegriffen.


Wirtschafts-info

Erste mobile Wasserstofftankstelle der Schweiz Messer Schweiz entwickelt zusammen mit der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA) die erste ­mobile Wasserstofftankstelle für die Schweiz.

jedem dieser Standorte verfügbar sein, damit das Fahrzeug nach seinem durchgängigen Acht-Stunden-Betrieb wieder voll­ getankt werden kann.

Dies geschieht im Zusammenhang mit einem Pilotprojekt, bei dem erstmals der Dauereinsatz eines kommunalen Kehrfahr­ zeugs getestet wird, das mit einer Brennstoffzelle angetrieben wird. Das Fahrzeug wird in den wichtigsten Schweizer Städten für die Dauer von jeweils sechs Monaten im realen Betrieb ­vorgeführt. Der auf 350 bar verdichtete Wasserstoff muss an

Die Messer Schweiz AG stellte nicht nur das Konzept einer ­mobilen vollautomatischen Betankungsanlage mit dazugehöri­ ger Wasserstoffversorgung über Trailer vor, sondern beteiligt sich auch an den Sicherheitsschulungen für das Personal der Kommunalbetriebe.  Dr. Hans-Michael Kellner, Messer Schweiz AG

... Umwelttechnologie à la carte! Sauerstoff zur Steigerung der Abbaurate bei gleichbleibender Beckengrösse – hilft bei Kapazitätsengpässen und Lastspitzen. CO2 zur Neutralisierung als umweltfreundliche Alternative zu Säuren in industriellen Kläranlagen. Messer Schweiz bietet Lösungen nach Mass.

Gastechnologien mit Zukunft

Messer Schweiz AG

Wirtschaftliche

Seonerstrasse 75 CH-5600 Lenzburg Tel. 062 886 41 41 Fax 062 886 41 00 info@messer.ch www.messer.ch

Lösungen –

Chemin du Vuasset 2-4 CH-1028 Préverenges Tél. 021 811 40 20 Fax 021 811 40 22 info@messer.ch www.messer.ch

geringer

Energie-

verbrauch,

ökologisch optimal. Der kompetente Der kompetente Partner Partner für: für: Prüfungen:Prüfungen: EMV / Umweltsimulation EMV / Umweltsimulation / Sicherheit/ und Sicherheit ATEX /und CE-Zeichen ATEX / CE-Zeichen akkreditiertes akkreditiertes Testlabor (STS Testlabor 037) (STS 037) Kalibrier Service Kalibrier - Kalibrier ServiceManagement - Kalibrier Management akkreditiertes akkreditiertes Kalibrierlabor Kalibrierlabor (SCS 037) (SCS 037)

Der kompetente Partner für: Prüfungen: EMV / Umweltsimulation / Sicherheit und ATEX / CE-Zeichen akkreditiertes Testlabor (STS 037)

Elektronische Elektronische Komponenten, Komponenten, Sub-Systeme, Sub-Systeme, Systeme Systeme Kalibrier Service - Kalibrier Management Zuverlässigkeitsrechnungen, Zuverlässigkeitsrechnungen, Lebensdauerprüfungen Lebensdauerprüfungen

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Ausfallanalysen, Ausfallanalysen, Expertisen Expertisen Prüfungen: Identifikation Identifikation von Verunreinigungen von Verunreinigungen oder oder Elektronische Komponenten, Sub-Systeme, Systeme EMV / Umweltsimulation / Sicherheit und ATEX / CE-Zeichen Veränderungen Veränderungen an Festkörpern, an Festkörpern, Oberflächen Oberflächen etc. etc. Zuverlässigkeitsrechnungen, Lebensdauerprüfungen akkreditiertes Testlabor (STS 037)

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Grundstrasse Grundstrasse 2 2 akkreditiertes PhoneKalibrierlabor 041 Phone 799 47 041 00 799 (SCS 037)47 00 CH-6343 Rotkreuz CH-6343 Rotkreuz Fax 041 Fax 799 47041 01 799 47 01 E-Mail quinel@quinel.ch E-MailSysteme quinel@quinel.ch Elektronische Komponenten, Sub-Systeme,

Ausfallanalysen, Expertisen Identifikation von Verunreinigungen oder Veränderungen an Festkörpern, Oberflächen etc.

Zuverlässigkeitsrechnungen, Lebensdauerprüfungen Ausfallanalysen, Expertisen Identifikation von Verunreinigungen oder Veränderungen an Festkörpern, Oberflächen etc.

Grundstrasse 2 CH-6343 Rotkreuz

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041 799 47 00 041 799 47 01 quinel@quinel.ch

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Wirtschafts-info

Umweltfreundlich und innovativ: Warmwasser aus Solaranlagen

Ein Vollbad in der Sonne Eine Solaranlage deckt 60 bis 70 Prozent des jährlichen WarmwasserEnergiebedarfs einer 4-köpfigen Familie. Und dank einer automatischen Zusatzheizung ist Warmwasser auch in sonnenärmeren Zeiten garantiert, denn Solaranlagen sind mit jeder anderen Wärmeerzeugung kombinierbar. Installiert in einem Tag Zuerst gilt es, eine Gesamtofferte für die Anlage mit den Leitungen, der Steuerung und einem Solarspeicher von 500 Litern Wasser einzuholen, inklusive Lieferung und Installation der Anlage, elektrischer Anschlüsse und allfälliger Dachdecker- und

Spenglerarbeiten. Diese lässt man mit Vorteil von einer Installationsfirma mit ausgewiesener Erfahrung kalkulieren. Am günstigsten ist der Einbau einer Solar-Kompaktanlage, die in der Regel innerhalb eines Tages komplett installiert ist. Ob eine Baubewilligung für die 5 m2 Dachkollektoren erforderlich ist, muss mit den Baubehörden abgeklärt werden, da unterschiedliche Regelungen bestehen. Nach Herzenslust duschen Eine neue Solaranlage kostet insgesamt rund 12000 Franken. Das scheint viel, verglichen mit einem konventionellen Elektroboiler.

Berücksichtigt man aber die Steuerersparnis, die jährlich tieferen Energiekosten sowie die finanziellen Beiträge, die einzelne Kantone, Städte und Gemeinden ausrichten, rechnet sich Solar-Warmwasser langfristig.

Weitere Informationen finden Sie auf www.bauschlau.ch und www.swissolar.ch.

FINDE DEN UNTERSCHIED! EINFACH GENIAL!

Herkömmliche Warmwasseranlage

Warmwasseranlage mit Sonnenkollektoren Für Heinz F. Burri ist es Gold wert, dass jetzt 60 % seines Warmwassers von der Sonne gratis aufgeheizt werden. Das Leben ist schliesslich schon teuer genug.

Das Programm für Energieeffizienz und erneuerbare Energien. www.energie-schweiz.ch


Umwelt 08

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Altlasten und Boden Die Beseitigung von «Sünden von gestern» wird die Schweiz noch ein paar Jahre beschäftigen. Für das Bundesamt für Umwelt BAFU basiert die Altlastenbearbeitung im Wesentlichen auf folgen­ den Zielsetzungen: langfristige und nachhaltige Gefahrenbeseitigung, Lösung des Altlasten­ problems in einer Generation, rasche Sanierung ­gefährlicher Altlasten, Quellenstopp, Zusam­ menarbeit zwischen den Betroffenen sowie­ die ­stufenweise Bearbeitung von belasteten Standorten. Die Altlastenthematik wird am Kongress selbst­ verständlich aufgegriffen. Der entsprechende Themenblock wird wie bereits vor zwei Jahren von der Baudirektion des Kantons Zürich (Amt für ­Abfall, Wasser, Energie und Luft) in enger ­Zu­sammenarbeit mit dem BAFU durchgeführt. Nachfolgend eine Auswahl der Altlasten-/Boden­ referate an der «Umwelt 08»: – Auf dem Boden der Tatsachen – Duell zwischen Boden und Altlasten am Fall ­Gerlafingen: Aller Anfang ist schwer – Von den Vorschriften gebodigt? – Vollzug mit doppeltem Boden? – Analysevorschriften, ein Fass ohne Boden? – Boden/Altlasten: eine heilige Kuh? – Paragraphenflut verus Bodenerosion – und andere Themen Es geht konkret um die Förderung des Dialogs durch die fachgebietsübergreifende Zusammen­ führung von Fachleuten und Interessenten. Ziel ist auch die Bündelung der Kompetenz im nach­ sorgenden Bodenschutz und das Aufzeigen­ von Lösungswegen für die vielfältigen Frage­ stellungen der Altlastenbearbeitung des Flächen­ recyclings.

Naturgefahren Das Schweizerische Institut zur Förderung der ­Sicherheit informiert am Kongress Industrie, ­Gewerbe und Dienstleistung über das aktuelle Thema Naturgefahren. Damit will das Sicher­ heitsinstitut verantwortungsbewusste Unter­ nehmerinnen und Unternehmer für diesen

Abfallwirtschaft. Sicherheits­aspekt sensibilisieren und Denkan­ stösse vermitteln. Nur am Rande sei erwähnt, dass zum Beispiel mit einem durchdachten Hoch­ wasserschutzkonzept die Kosten für die Sicher­ heit langfristig tiefer ausfallen als für Schadens­ behebung im Nachhinein. Die Fachexperten werden deshalb an der «Umwelt 08» über inte­ grales Risikomanagement informieren. Konkret geht es um die besten Präventivmassnahmen.

Betrieblicher Umweltschutz Ein weiterer Schwerpunkt an der Fachveranstal­ tung ist der betriebliche Umweltschutz und das Umweltmanagement. Fragen der Gesetzeskon­ formität stehen im Zentrum. Ein Thema, das selbst von namhaften Unternehmen noch zu ­häufig, nicht zuletzt aus Zeitgründen, ignoriert

wird. Die Referenten dieses Themenblocks zeigen auf, mit welchen Hilfsmitteln ein Unternehmen diese Forderungen mit möglichst geringem Auf­ wand erfüllen kann.

Energieversorgung Das Thema Energie ist in aller Munde, sei es die sichere Energieversorgung oder erneuerbare Energien. Letztere erleben nicht nur in der Euro­ päischen Union, sondern auch in der Schweiz ­einen Boom. Der Fachkongress im September wird das Thema innovative Energieversorgung aufgreifen. Eingehend diskutiert werden an dem Modul nicht nur Aspekte wie zum Beispiel die nachhaltige Energiequelle Erdwärme, sondern auch neue Finanzierungsmodelle von Energie ­produzierenden Anlagen. Zum Thema Abfallentsorgung wird am Kongress insbesondere der Stand der Abfallverwertungs­ technologie beleuchtet. Sämtliche Themenblöcke des Fachkongresses sind so konzipiert, dass die Teilnehmer genügend Zeit erhalten, die Ausstellung zu besuchen.

Aussteller-Forum

INFO

In einem speziellen Forum erhalten die Aus­steller Gelegenheit, ihre Umwelttechniklösungen und Dienstleistungen in halbstündigen Vortrags­ blöcken dem interessierten Publikum zu präsen­ tieren. Das Aussteller-Forum ist für die Messeund Kongressbesucher kostenlos. n

Umwelt 08 Kempttalstrasse 56, Postfach 165 8303 Illnau Telefon 052 355 21 11 Telefax 052 355 21 10 www.umwelt08.ch info@umwelt08.ch Klein, aber fein: Die «Umwelt 08».

 

Quelle und Bilder: Umwelt Perspektiven Illnau


WIRTSCHAFTS­INFo

Mehr Sicherheit für AmmoniakKälteanlagen Notwäscher binden das giftige Gas im Haveriefall, um Personen­ schäden zu vermeiden Gerade bei grossen Kälteanlagen in der chemischen und der Lebensmittel­Industrie ist Ammoniak ein beliebtes Kältemittel. Das giftige Gas birgt aber auch Risiken. Immer wieder kommt es zu Unfällen mit Verletzten. Besondere Luftwäscher minimie­ ren das Risiko von Personenschäden.

reine abluft

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Ammoniak (NH3) zeichnet sich aus durch eine gute Kälteleistung mit relativ kleiner Kältemittelmenge. Somit eignet es sich sehr gut für grosse Kälteanlagen. Allerdings erfordert es besondere Sicherheitsmassnahmen, da es für Menschen giftig ist. Es ver­ ätzt die Augen, die Atmungsorgane und die Haut, bei starker Belastung sogar mit töd­ lichen Folgen. Trotz der strengen Sicherheitsvorschriften sind Unfällen mit Ammoniak nie ganz auszuschliessen. Viele Firmen setzen bereits heute sehr hohe Sicherheitsstandards. Zusätzlich zur ge­ setzlich vorgeschriebenen Notlüftung installieren sie kostengünstige NH3­Wäscher von CoLASIT aus korrosionsbeständigem Kunststoff. Diese werden im Notlüftungs­ system eingebaut und nehmen vollautomatisch den Betrieb auf, sobald in einem Kälte­Containment eine zu hohe NH3­Konzentration registriert wird. Durch Eindüsung von Wasser wird das Ammoniak durch Absorption gebunden. Das kontaminierte Abwasser wird gesammelt und kann – je nach Anforderungen – konstant abgeschlämmt und einer Wasseraufbereitungsanlage zugeführt oder in einem integrierten Tank zur späteren Aufbereitung gesammelt werden. Colasit AG in Spiez gilt weltweit als führendes Unternehmen im Bau von Produk­ ten und Anlagen aus korrosionsbeständigen Kunststoffen für die Prozess­Abluft­ behandlung, den Behälter­ und den Rohrleitungsbau. Darüber hinaus entwickelt und fabriziert das Unternehmen individuelle Produkte nach Kundenwünschen und –Anforderungen. Die Kunststoff­Spezialisten aus dem Berner oberland bieten -NotwŠ der scher aus PE mit Waschwassertanks NH -NotwŠden scher aus PP und die Inbetriebnahme ein NH von Beratung über die Projektierung, Bau mit konstanter AbschlŠ mmung massgeschneidertes­ Produkt­ und/oder­ eine­ kundenspezifische­ Anlage.­ Der­ Kundendienst von Colasit steht sowohl für die Erstmontage als auch für den Unterhalt und Wartungsarbeiten zur Verfügung. 3

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Prinzipschema einer NotwŠ scher-Anlage

Prinzipschema einer Notwäscher­Anlage Weitere Informationen: CoLASIT AG, Spiez www.colasit.ch Tel. 033 655 61 61

NH3-NotwŠ scher aus PE mit Waschwassertanks

NH3­Notwäscher aus PP mit

NH scher aus PP 3-NotwŠ konstanter Abschlämmung mit konstanter AbschlŠ mmung


Wirtschafts-info

Neues lineares Spannmodul im Angebot von TRIAG

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Das neue Präzisionsspannmodul mit linearer Spannrichtung von Triag ermöglicht die Aufspannung von Teilen, die eine signifikante Genauigkeit erfordern. Somit ist es nun möglich, ohne Niederzugeffekt und der mechanisch bedingten Toleranzschwankung des «Standard Linearspannmoduls», Teile hochpräzise auch in der zweiten Aufspannung prozesssicher zu positionieren und zu spannen.

Um die Anwendung des Moduls so flexibel wie möglich zu gestalten, ist das Modul mit einer Backenbreite von 48 mm und einer Modulhöhe von 34 oder 49 mm erhältlich. Die Flexibilität wird dabei durch die Möglichkeit erzielt, dass beide Module von 48 mm Backenbreite problemlos auf eine Backenbreite von 94 mm umgebaut werden können. Die Spannkraft liegt bei einem Anzugsmoment von 25 Nm bei 1,5 Tonnen. Dies dürfte für viele Anwendungen absolut ausreichend sein. Mit diesem innovativen Linear-Spannmodul gelingt es Triag erneut den gestiegenen Anforderungen Ihrer Kunden an ein modernes, modulares Spannsystem gerecht zu werden und die Lücke zwischen der ersten Aufspannung mit Niederzug oder Prägetechnik ohne Vorprägen und der zweiten, nun auch hochpräzisen Aufspannung, zu schliessen.

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Diese Neuentwicklung von TRIAG basiert auf dem patentierten Schnellwechselsystem vom powerCLAMP. Der Gedanke ist, dass komplexe, unförmige, dünnwandige und hochgenaue Werkstücke in Formbacken gespannt werden. Aber auch Rohlinge werden direkt in Prägebacken sehr knapp (~2 mm) gespannt und sicher bearbeitet. Dieses Modul beinhaltet das Schnellwechselsystem, den Backenrohling und das Spannsystem in einem. Das Modul wird auf die Basisschiene «powerCLAMP» gespannt, die Form hineingefräst und das Werkstück kann gespannt werden. Bei grossen Stückzahlen kann das Modul noch nitrier- oder einsatzgehärtet werden. Für Einzelteile bietet TRIAG auch ALU- Rohlinge an. Die Anwendungen sind sowohl auf Vertikal- Horizontal und besonders auch auf 5 Achsen-Maschinen geeignet.

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WIRTSCHAFTS­INFo

INDU-LIGHT AG, Beromünster Unsere Systeme bringen Licht ins Dunkel. Tageslicht optimal genutzt Seit vielen Jahren ist die Indu­Light AG in Beromünster spe­ zialisiert auf die Beratung, Lieferung und Montage von Kom­ plettlösungen im Bereich Lichtbandsysteme, Lichtkuppeln, Rauch­Wärmeabzüge (RWA), Sanierungen und Sonnenschutz­ beschichtungen. Architekten, Ingenieure und Planer sowie Generalunterneh­ mungen, Stahl­ und Hallenbauer, welche Wert auf Sicherheit, perfekte Raumausleuchtung und beste Isolationswerte legen, verwenden seit Jahren die Lichtbandsysteme von Indu­Light. Viele Integrationsmöglichkeiten – helle Arbeitsplätze Durch die vielen Integrationsmöglichkeiten sind Produkte wie Topline, Proline, Skyline oder Shed­Line beinahe unbegrenzt einsetzbar. Sie entsprechen den heutigen Anforderungen bezüglich hellen und freundlichen Arbeits­ und Lagerplätzen, natürlicher Lüftung, angepasstem Raumklima und den Vor­ schriften des Rauch­ und Wärmeabzuges. Exklusiv mit suvaPro-Prüfzeugnis Indu­Light ist der einzige Anbieter in der Schweiz, der lichtdurch­ lässige Tonnengewölbe (Produkt Topline) mit einem suvaPro­ Prüfzeugnis für die Durchbruchsicherheit anbietet.

Sanieren – Energie sparen Mit zeitgemässen modernen Oblichtern kann Energie und viel Geld eingespart werden. Für helle Köpfchen hat Indu-Light auch Lichtbandsysteme kombiniert mit Photovoltaik im Angebot. www.werbeteam.ch

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Sanierung mit Shedline

vorher

nachher

Sanierung mit Skyline

Shedsanierung mit RWA-Lüftungsklappen

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Lichtbandsystem mit einseitigen Solarpaneelen kombiniert

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INDU-LIGHT AG, Industriestrasse 23, CH-6215 Beromünster Tel. 041 932 41 00 s Fax 041 932 41 05 www.indu-light.ch s info@indu-light.ch

Für helle Köpfchen – mit Photovoltaik kombinieren Kombinieren sie das Lichtbandsystem mit Sonnenenergie. Die Shed’s bieten einerseits Schutz vor direkter Sonneneinstrah­ lung­ und­ andererseits­ liefern­ sie­ mit­ hocheffizenten­ Solar­ modulen wertvolle Energie. Viel Know-how und hohe Kompetenz Durch das grosse Know­how beraten die Spezialisten der Indu­ Light ihre Kunden vollumfänglich bei der Planung, Konzeption, Konstruktion und Montage der Lichtbandsysteme. Auf Wunsch bietet die Firma Indu­Light gerne Dienstleistungen wie Licht­ wertberechnungen (LUX) und Berechnungen über den benö­ tigten Rauch­ und Wärmeabzug (RWA) an. Indu­Light hat sich zum Ziel gesetzt, die Kunden individuell zu beraten und jedes Projekt termin­ und fachgerecht zu reali­ sieren. INDU­LIGHT – Wir bringen Licht ins Dunkel.

Weitere Informationen: INDU­LIGHT AG Industriestrasse 23, 6215 Beromünster Tel. 041 932 41 00 Fax 041 932 41 05 info@indu­light.ch www.indu­light.ch


Wirtschafts-info

Auf Sonne fokussiert Sonnenergie und erneuerbare Energien zu nutzen, diesem Ziel hat sich Jenni Energietechnik AG schon seit 30 Jahren verschrie­ ben. Im Laufe der Tätigkeit wandelte sich das Unternehmen vom Herstellen elektronischer Steuerungen über Installationen zum europäisch renommierten Speicherproduzenten und System­ lieferanten für weitgehend solar beheizte Bauten. Swiss Solartank® Jenni Energietechnik AG produziert ausgereifte Solarspeicher mit integrierten Boilern und Wärmetauschern in Grössen von 600 bis 100'000 Litern oder noch grösser, individuell ausgelegt nach Bedürfnis. Die Speicher können auch in Nah- und Fern­ wärmeverbundnetzen oder in Kälteanlagen bestens eingesetzt werden. Opticontrol Steuerungen Die Solarsteuerung opticontrol erlaubt ein optimales Ausnützen der Sonnenenergie in Ergänzung mit weiteren Wärmequellen. In Kombination mit einem digitalen Heizungsregler ergibt sich ein optimiertes Regelungssystem für Heizung- und Warm­ wasser. Powall-Kaminofen Neben Sonnenenergie propagiert Jenni Energietechnik AG auch andere erneuerbare Energien z.B. Holz. Der Kaminofen Powall eignet sich ausgezeichnet als Ergänzung einer bestehenden Zentralheizung oder als alleiniger Wärmeerzeuger in Niedrig­ energie-Gebäuden mit hoher Wärmedämmung. Das Gerät ­besticht durch sehr gute Abgaswerte und einen hohen Wirkungs­ grad.

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naturpark

Das Entlebuch – Erster Schweizer Naturpark! UNESCO Biosphäre Entlebuch Mit grosser Freude hat man im Kanton Luzern und insbesondere in der ­Region Entlebuch zur Kenntnis genommen, dass der Bund, respektive das Bundesamt für Umwelt BAFU die grossen Vorleistungen der UNESCO ­Biosphäre Entlebuch mit der Anerkennung als erster Naturpark von ­nationaler Bedeutung honoriert.

In der Mitteilung an die Region schrieb das Bundesamt: «Wir danken Ihnen für die zahlreichen kompeten­ ten Diskussionsbeiträge und die Unterstützung, mit welcher die Vertreter des Biosphärenma­ nagements UBE in verschiedenen Bereichen zur Entwicklung des Pärkedossiers des BAFU und der neuen Parkprojekte beigetragen haben. Wir an­ erkennen die bedeutenden Leistungen für eine nachhaltige Entwicklung der Region Entlebuch und die partizipativen Prozesse in der UBE, die mit ihrem Modellcharakter auf die in der ganzen Schweiz entstehenden Pärke wirken. Die Anfor­ derungen an einen Regionalen Naturpark von ­nationaler Bedeutung sind erfüllt, das Label wird noch dieses Jahr erteilt.»

Rolle eines Pioniers Ohne die Pionierarbeit der UNESCO Biosphäre Entlebuch wäre die Parkinitiative Schweiz wohl noch im Dornröschenschlaf. Die Verantwortlichen im Entlebuch wollen jedoch nicht auf den Lor­ beeren ausruhen, sondern mit viel Energie und Tatendrang zielstrebig weiterarbeiten und neue Akzente setzen. Zudem will man laut Theo ­Schnider von der UNESCO Biosphäre Entlebuch versuchen, weiterhin innerhalb einem fairen ­Kompromiss innovative Lösungsansätze zum ­Nutzen von Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft auszuhandeln. Als Region könne man nur mit Hilfe der gebündelten Kräfte aller Betroffenen den Turbulenzen und Zwängen der heutigen Zeit die Stirn bieten. Aus diesem Grund dankt Theo Schnider allen Beteiligten recht herzlich für die wertvolle Unterstützung und das grosse Enga­ gement. Einen speziellen Dank richtete er an die nationalrätliche Kommission UREK mit National­ rat Ruedi Lustenberger. Zugleich fordert er alle ­Interessierten dazu auf, zusammen mit der UNESCO Biosphäre Entlebuch diesen neuen ­herausragenden und schweizweit bedeutenden Meilenstein zu feiern. Die Übergabe des Labels

damals verabschiedeten Sevilla-Kriterien wurde eine völlig geänderte Strategie für Biosphärenre­ servate in die Wege geleitet. Vorher vor allem als Schutzgebiet, definierten die Sevilla-Kriterien die neue Rolle der Biosphärenreservate als lernende Region in Sachen ökologischer, ökonomischer und sozialer Nachhaltigkeit. Übersetzt auf die Ver­ hältnisse im Entlebuch: Dauerhafter Erhalt der Moore sowie der Karstlandschaft verbindet sich mit einer dauerhaften Wertschöpfung in Landwirt­ schaft, Handwerk, Handel und Gewerbe. Ge­ meinsam übernimmt man Verantwortung für den eigenen Lebensraum und den Lebensraum der Mitwelt. In Sevilla war damit ein echter «Wurf» ­gelungen und man war daher sehr gespannt,­ was nun der 3. Weltkongress in Madrid bringen würde.

Leider «nur» drei Schweizer «Naturpark» durch das Bundesamt für Umwelt BAFU erfolgt am 3. September 2008. 

Quelle: UNESCO Biosphäre Entlebuch/ Theo Schnider

Weltkongress der Biosphärenreservate Vom 4. bis zum 9. Februar 2008 hat das UNESCOMAB Komitee alle derzeit 531 Biosphärenreser­ vate der Welt sowie die Vertreter der nationalen MAB-Komitees zum 3. Weltkongress der Biosphä­ renreservate nach Madrid eingeladen. Dazu sei erwähnt, dass der 2. Weltkongress von Sevilla im Jahr 1995 die Grundlagen für das Biosphären­ reservat im Entlebuch geschaffen hatte. Mit den

INFO Veranstaltungen 2008 29.–31. August: Biosphären-Festival auf Heiligkreuz 3. September: Übergabe des Labels «Naturpark» durch das Bundesamt für Umwelt BAFU 27. September: 5. Alpabfahrt Sörenberg-Schüpfheim Jubiläumsfeier «10 Jahre Verein UBE» mit Biosphären-Preisübergabe Weitere Informationen: www.biosphäre.ch

Der Kongress in Madrid begann leider mit einer Enttäuschung, denn die Schweizer Vertretung blieb mit Annette Schmid und Thomas Coch vom UBE-Team und Flurin Filli vom Nationalpark recht bescheiden. Angesichts der Themen, die in der Folge diskutiert wurden, hätte man gerne auch eine Vertretung des Nationalen MAB-Komitees dabei gehabt. Andere Nationen – nicht nur die USA, Russland, China, Frankreich oder Deutsch­ land, sondern auch Mexiko, Tansania oder ­Südkorea – waren jedenfalls mit kompletten Teams erschienen. Für die drei Schweizer ­bedeute dies einen doppelten Ansporn, die Schweizer ­«Laterne» oben zu halten. Dar zweite Eindruck war gigantisch! 1000 Ver­ treter aus aller Welt kommen zusammen, ­dis­kutieren und erarbeiten zum Schluss ein ­ge­meinsames Dokument, den «Madrid Action Plan» als das neue Fahrwasser für die Biosphären­ reservate der Welt. Ein Blick ins Forum ver­mittelte auch die logistischen Probleme, die bei einem ­solchen Anlass ausgelöst werden müssen: ­Si­multanübersetzungen in zahlreichen Sprachen, Diskussionsführung, um Punkt 14 Uhr ein ­Mittagessen für 1000 Teilnehmer und dies alles be­gleitet durch die heute offensichtlich not­ wendigen Sicherheitsvorkehrungen wie beispiels­ weise einer Personen- und Gepäckkontrolle auf jedem Gang ins Forum. Selbst ein so erfahrenes Team wie das Projektmanagement im Madrider Palacio de Congresos – ein echter Repräsentati­ onsbau vor den Toren der Drei-Millionen-Stadt –


Naturpark

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Das UNESCO Biosphärenreservat Entlebuch mit Auenwald, Karstgebiet und Moorlandschaft. kam da nicht selten ins Schwitzen. Eines wurde jedoch gleich am ersten Tag klar. Die Spanier nahmen ihre Rolle als Gastgeber sehr ernst.­ Kein ge­ringerer als der spanische Kronprinz hielt die ­Begrüssungsansprache. Im Verlaufe der ­ganzen Woche sorgten vor allem spanische ­Delegierte ­dafür, dass die ambitionierte Agen­da eingehalten wurde und es zum Schluss zur ­Verabschiedung eines Schlussdokumentes kam.

Der «Madrid Action Plan» Ein für das Entlebuch nicht unwichtiges Detail des «Madrid Action Plan» zu Beginn: Der manchmal kritisierte Entlebucher Sonderweg wurde in der Benennung gewissermassen offiziell abgesegnet. Das Wort «Reservat» muss nicht obligatorisch ge­ führt werden. Aufgrund der vielfältigen Missver­ ständnisse auch in anderen Sprachen wird eine Anpassung an das nationale Verständnis künftig toleriert. Die Hauptaussagen von Madrid: Der «Madrid Action Plan» versteht sich sowohl als Richtschnur der strategischen Ausrichtung wie auch als Umsetzungsinstrument mit einer Viel­ zahl von Massnahmen, die der Erreichung der Ziele dienen sollen. Für das Entlebuch ist von z­entraler Bedeutung, dass sich auch der neue Plan dem in Sevilla 1995 eingeschlagenen Weg verpflichtet fühlt. Es ging also nicht um eine ­Neuausrichtung der Biosphärenreservats-Idee, sondern um deren Präzisierung und Anpassung an neue Herausforderungen. Als solche wurden im Madrider Dokument identifiziert: – Die weltweit rapide steigenden Auswirkungen der Bevölkerungsentwicklung mit Verstädte­ rung auf der einen Seite und Landflucht so­-­ wie­ Aufgabe traditioneller Lebens- und Wirt­ schaftsweisen auf der anderen.

– Der durch den Menschen hervorgerufene und rasant beschleunigte Klimawandel mit seinen fatalen Folgen vor allem für die Entwicklungs­ länder, Küstenzonen und Gebirgsräume der Erde. – Die zunehmende Bedeutung der ökologischen und ökonomischen Leistungen, welche durch nachhaltig entwickelte Landschaftsräume für die Allgemeinheit bereitgestellt werden (zum Beispiel sauberes Trinkwasser, saubere Luft oder Erosionsschutz). Alle drei Herausforderungen sind dem Biosphä­ renreservat bestens vertraut. Man möchte die ­Arbeitsplätze in der Region erhalten, um den ­Wegzug oder das Pendlerdasein zu verhindern. Man schaut auf die vielen Käferbäume und ahnt, dass unter dem herrschenden Klimawandel die Tage des eigenen «Brotbaums der Forstwirtschaft» gezählt sein könnten. Man bemüht sich, die Moore effizient zu schützen im Wissen, dass ihr Wasserspeicher und ihre Klimaauswirkungen ­weit über den Entlebucher Raum ausstrahlen.

Botschaften nach Bern Im Gegensatz zu vielen Papieren der interna­ tionalen Politik bleibt der «Madrid Action Plan» nicht auf der programmatischen Ebene stecken, sondern gibt für die Ebenen «international», ­«national» und «gebietsspezifisch» konkrete Mass­ nahmen vor, um den genannten Herausforderun­ gen entgegentreten zu können. Im Zentrum bleibt dabei die Idee des Biosphärenreservates als ­einer «lernenden Region». Die auch im Entlebuch ­immer wieder aufstossende Formulierung «Laborato­ rium» wurde heftig diskutiert und verworfen, schliesslich will man weder Ureinwohner im ­Reservat noch die Ratten eines Laborexperimen­ tes sein.

Ist es auf der internationalen Ebene vor allem die Bildung eines echten Netzwerks zwischen den Biosphärenreservaten in allen Kontinenten, kommt auf der nationalen Ebene dem nationalen MAB-Komitee eine verantwortungsvolle Aufgabe zu. Es soll den einzigartigen Rang der Biosphä­ renreservate für die nachhaltige Entwicklung ­herausstellen und politisch verankern. Damit ­haben wir in der Schweiz ein echtes Problem: Durch die Ende 2007 in Kraft getretene neue ­Pärkeverordnung wurde de facto die Einzigartig­ keit und Eigenständigkeit des Biosphärenre­ servats-Status aufgehoben. Um die nationale ­Unterstützung zu erhalten, müssen Biosphären­ reservate in der Schweiz künftig zunächst erfolg­ reich den Status eines Regionalen Naturparks ­erlangt haben (Einleitung des Beitrags). Dabei entspricht die Zielsetzung eines regionalen ­Naturparks mit ihrem Fokus auf den Erhalt tra­ ditioneller Landschaftsmuster keineswegs der­ jenigen des Biosphärenreservates. Die Aufgabe der speziellen Projektförderung für UNESCO-­ Biosphärenreservate im Bundesrecht ist ein Schweizer Sonderweg, der international starke Verwunderung hervorruft. Von aussen betrachtet, hat das nationale MAB-Komitee damit wesentli­ che Kompetenzen an das BAFU abgetreten und statt einer in Madrid geforderten Stärkung eine Schwächung erlitten.

Botschaften ins Entlebuch Betritt man die Massnahmenebene des kon­ kreten Biosphärenreservats, entspricht der For­ derungskatalog des «Madrid Action Plan» ziemlich genau den Hauptaufgaben, die man sich im ­Entlebuch gestellt hat. Insbesondere im Bereich Bildung hat man durch die Projekte «Äntlibuecher Schuelschätz» und die Biosphärenschule sogar


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Wirtschafts-info

Top Resultate für Hüsler Nest bei wissenschaftlichen Tests Unabhängig voneinander kommen mehrere wissenschaftliche Teams zum gleichen Schluss: Hüsler Nest ist top. Wir präsentieren die Ergebnisse. Ein «sehr gut» von Orthopädie-Patienten Prof. Dr. Hans Tilscher Orthopädisches Spital Wien/Speising 108 Testpersonen mit unterschiedlichsten Rückenbeschwerden lagen im Orthopädischen Spital Speising/Wien jeweils während 14 Tagen im Hüsler Nest. Resultat gemäss Professor Dr. Hans Tilscher: 107 von 108 Probanden haben das Schlafbefinden im Hüsler Nest als gut bis sehr gut bezeichnet, und das in der Einschlaf-, der Durchschlaf- und in der Aufwachphase.

Das Original Hüsler Nest für den Einbau in bestehende Bettgestelle

Eine nahezu ideale Ligeposition Dr. Thomas Rustler, Oberarzt Orthopädisches, Spital Wien/Speising Röntgenaufnahmen aus Speising/Wien beweisen es: Das Hüsler Nest schont tatsächlich die Wirbelsäule. Im Unterschied zu konventionellen Betten ist die unnatürliche Verkrümmung der Wirbelsäule nämlich praktisch inexistent.

Sie schlafen nicht länger, aber besser Dr. Jürg Schwander, Leiter der Klinik für Schlafmedizin, Zurzach Dr. Jürg Schwander, Leiter der Klinik für Schlafmedizin in Zurzach, zeigte sich vom Ergebnis «verblüfft»: Seine Patientinnen fühlten sich nach dem Testschlaf im Hüsler Nest besser ausgeruht und leistungsfähiger – bei unveränderter Schlafdauer.

Das Polsterbett TITLIS benötigt keinen Bettrahmen, ist deshalb ideal für Hotels und Pensionen

Medizinisch das beste Bett Das Institut ergonomie & technologie (e&t) GmbH hat unter Mitwirkung des Instituts für Hygiene und Arbeitsphysiologie IHA der ETH Zürich 16 Betten getestet. In der medizinischen Beurteilung (Schlafkomfortmerkmale) schneidet das Hüsler Nest klar am besten ab. Einen Spitzenplatz hat es auch in Bezug auf Service-Kriterien erhalten. Unter den 16 getesteten Betten erreichte das Hüsler Nest gemeinsam mit einem andern Hersteller Platz 1. Lesen Sie die ausführlichen Testberichte auf www.huesler-nest.ch

RIGI-Bett, Birke massiv mit DESIGNA Matratze


Wirtschafts-info

Papierfabrik Utzenstorf AG Die Lage des Schweizer Werks Utzenstorf Papier, – zwischen Solothurn und Bern gelegen, ist perfekt. Von hier aus beliefert man nicht nur innert kürzester Frist die Schweizer Kunden in ­allen Regionen, sondern auch den gesamten mitteleuro­päischen Zeitungsdruckmarkt. Utzenstorf vereint viele traditionellen Schweizer Werte wie ­Qualität und Effizienz, Ökologie und Zuverlässigkeit. Utzenstorf Papier schaut auf eine lange und stolze Tradition in der Papierherstellung zurück. Bereits 1892 begann man mit der Herstellung von Papier, 1970 zählte Utzenstorf zu den ­Pionieren die Altpapier als Faserrohstoff für die Produktion ­einsetzten. Heute entsorgt man in der Schweiz das Papier von weit über 800 Gemeinden und mehr als 100 Druckereien! Mit der Übernahme von durchschnittlich 1‘000 Tonnen Altpa­ pier pro Tag (ca. 25% der schweizerischen Altpapiermenge) ist Utzenstorf eine der wichtigsten Altpapierannahmestellen der Schweiz. Bereits seit einiger Zeit ist Utzenstorf Papier auch FSC-zertifi­ ziert (Forest Stewardship Council) und beweist damit erneut die ökologische Ausrichtung der Firma. Dank dem Zertifikat «FSC Mixed Sources» ist man in der Lage, mehr als 120‘000 Tonnen Papier pro Jahr nach den strengen Richtlinien zu produzieren. Ausserdem ist Utzenstorf Papier mit folgenden Management und Chain-of-Custody Systemen zertifiziert:

ISO 14001 Internationale Norm für Umweltmanagement ISO 9001 Internationale Norm für Qualitätsmanage­ ment OHSAS 18001 Internationale Norm für Arbeitsschutzmanage­ mentsysteme FSC COC Forest Stewardship Council, durch ein zertifi­ ziertes Chain-of-Custody System wird dokumen­ tiert, wie gross der Anteil der verarbeiteten Holzrohstoffe aus zertifizierten Wäldern ist und wie hoch der Anteil von Haushaltsammelware im Verhältnis zum eingesetzten Recycling­papier ist. Die wichtigsten Produkte aus Utzenstorf sind das StandardZeitungsdruckpapier «MY NEWS» sowie die aufgebesserten Sorten «MY SNOWPRINT» und «MY EDELWEISS». Weitere Informationen: Papierfabrik Utzenstorf AG, 3427 Utzenstorf Tel. 032 671 45 45 Fax 032 671 45 55 Die vorliegende Zeitschrift wurde auf das Papier «My Snowprint, 60gm2» gedruckt.

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Wirtschafts-info ANZEIGE

Elotec EB AG -Energie BeratungSchweiz mit Sitz in 8708 Männedorf wurde im Oktober 2003 gegründet, und gleichzeitig wurde der ThermoPro, ein mikroprozessorgesteuertes Energiespargerät für Gas- und Ölheizungen in der Schweiz vorgestellt, mit dem Ziel, die Heizkosten und Schadstoffe wie das klimaschädigenden CO2 zu reduzieren. Der Energieverbrauch und Schadstoffausstoss einer Brenner-Heizung verhält sich ähnlich wie bei einem Auto. Im Stadtverkehr sind diese Werte um einiges höher als bei gleichmässiger Fahrt übers Land. Eine Heizung läuft nicht permanent, sondern der Brenner schaltet sich je nach Bedarf ein und aus. Jedes Einschalten führt zu einem erhöhten Energieverbrauch und Schadstoffausstoss. Moderne Brenner schalten bis zu 20 000 Mal im Jahr ein und aus. Die Ursache für dieses Verhalten liegt in der starren Hysterese des Heizungsthermostaten. Der ThermoPro wandelt die starre Hysterese in eine elektronisch geregelte, modulierende (variable) und auf jede Heizung sich individuell einstellende Hysterese um. Diese modulierende temperaturgeführte Steuerung des Startzeitpunktes des Brenners durch den ThermoPro führt bei Heizungsanlagen zu deutlich reduzierten Brennerstarts (bis zu 50%). Durch eine Automatikfunktion passt der ThermoPro weitgehend die Vorlauftemperatur lastabhängig an den momentanen Bedarf an, wodurch zusätzliche Wärmeverluste reduziert werden. Es wird nicht mehr auf «Vorrat» geheizt, sondern nur dann, wenn die Wärme benötigt wird. KM

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Null-Risiko-Garantie der Elotec EB AG Mit welch überzeugender Leistung der ThermoPro arbeitet, beweist auch das Angebot der Elotec EB AG. Der ThermoPro wird beim Kunden für eine von der Anlage abhängigen Testphase montiert. Wenn sich innerhalb dieser Testphase keine deutliche Energieeinsparung messen lässt, wird das Gerät kostenlos auf Wunsch des Kunden wieder ausgebaut. Nach zwei Jahren blickt die Firma Elotec EB AG auf eine erfolgreiche Bilanz zurück, indem europaweit

bereits über 3500 Geräte installiert wurden, davon befinden sich in der Schweiz bis zu 500 ThermoPro-Geräte im Einsatz. Eine Referenzliste und weitere Einzelheiten finden Sie auf www.elotecebag.ch ELOTEC EB AG Dorfgasse 35, Postfach 860 CH-8708 Männedorf

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Naturpark Die wichtigsten Forderungen des «Madrid Action Plans» Auf internationaler Ebene: – Aufbau eines internationalen Netzwerks der Biosphärenreservate. – Harmonisierung der (MAB) Mensch-und-Biosphären-Strategie mit anderen internationalen Programmen der nachhaltigen Ressourcennutzung und des Naturschutzes.

Die Schrattenfluh, eindrückliches Karstgebiet in den Voralpen. eine Vorbildfunktion erlangt. Noch kein Vorbild ist man hingegen im Bereich Erfolgskontrolle. Des­ halb muss innerhalb der nächsten zwei Jahre ­etwas bewegt werden, was objektiv Aufschlüsse darüber erlaubt, wie erfolgreich man zum Beispiel in Sachen Moorschutz, Ressourcennutzung und regionaler Wertschöpfung ist. Die methodischen Vorbereitungen hierzu laufen auf Hochtouren. Eine gute «Feuerprobe» wird der Beitrag zur Er­ arbeitung des regionalen Entwicklungsplans in diesem und im nächsten Jahr sein.

wenn Nebensächlichkeiten wie zum Beispiel­ das Verteilen von Wegwerf-Schultertaschen mit ­Wegwerf-Mützchen und einem Wegwerf-Schal an alle Kongressteilnehmer sicherlich kein Ruhmes­ blatt der Ressourcenschonung darstellten, das Bemühen um den weltweiten Schulterschluss in Sachen nachhaltiger Entwicklung ist ein steiniger Weg. Mit dem 3. Weltkongress der Biosphären­ reservate in Madrid hat man eine nächste Etappe in Angriff genommen. n 

Es waren in Madrid nicht alleine die fünf Tage ­intensiver Arbeit. Wie so oft bergen die Begleit­ umstände viel Fruchtbares. So ist der Schweizer Delegation durch die persönlichen Gespräche­ die grosse Übereinkunft mit vielen mittel- und ­südamerikanischen Biosphärenreservaten be­ wusst geworden. Diese Übereinkunft möchte man in ­Zukunft durch gegenseitigen Austausch ver­ tiefen. Auch dem Nachbarland Österreich möchte man noch mehr Aufmerksamkeit widmen, denn zu gut passen viele Ideen im Grossen Walsertal oder Wienerwald auch auf die Verhältnisse im Entlebuch zusammen. Zum Schluss bleibt die Frage, wie es denn um die UNESCO als Hüterin der Biosphärenidee steht. Auch wenn man sich der «Tigerin» manchmal mehr politische Zähne wünschen würde, auch

Thomas Coch Der promovierte Forstwissenschaftler ­Thomas Coch ist seit März 2007 Wissen­ schaftskoordinator im Management der UBE und Dozent an der ETH Zürich.

Quelle: Biosphärenreservat Entlebuch/ Thomas Coch

Weltkongresse Die drei Weltkongresse der Biosphärenreservate 1983 1. Weltkongress in Minsk: Erste Be­ standesaufnahme des seit 1971 be­ stehenden Programms «Mensch und Biosphäre» der UNESCO. 1995 2. Weltkongress in Sevilla: Neuorien­ tierung des Biosphärenkonzeptes auf die drei Säulen der Nachhaltigkeit: ökologische, ökonomische und so­ ziale Nachhaltigkeit. 2008 3. Weltkongress in Madrid: Überprü­ fung und Anpassung der Sevilla-­ Strategie an die Herausforderungen einer Welt im Klimawandel, in über­ bordender Bevölkerungsentwicklung und mit gestiegenen Problemen der Bereitstellung von sauberem Wasser, sauberer Luft und anderer Ressour­ cen – «Madrid Action Plan».

Auf der nationalen Ebene: – Stärkung des nationalen MAB-­ Komitees als zentralem Knotenpunkt und Kompetenzzentrum aller Aktivitäten in den Biosphärenreservaten und anderen UNESCO-Objekten. – Aufbau eines Netzwerkes zur Koordination der Bildungsaufgaben der wissenschaftlichen Aktivitäten in den Biosphärenreservaten. – Intensivierung und Koordinierung der Bildungsaufgaben in den Biosphärenreservaten. – Verbindung der Biosphärenidee mit anderen Strategien der Nachhaltigkeitspolitik (Agenda 21). Auf Ebene der UNESCO Biosphäre Entlebuch: – Entwicklung und Durchführung einer breit abgestützten Erfolgskontrolle in der Biosphäre. – Massnahmen der Vernetzung hochwertiger Lebensräume in der Biosphäre umsetzen. – Ausarbeitung und Umsetzung von Konfliktminimierungsstrategien in der Kernzone (z. Bsp. Besucherlenkung Schrattenfluh und Moorlandschaft Salwiden, Beschneiungs­ reglement Skigebiet Sörenberg). – Bildung von Projektpartnerschaften im internationalen Netzwerk der Biosphärenreservate. – Vorbildliche Bildungsaktivitäten platzieren und bekannt machen. – Globale Forschungsfragen in der Biosphäre angehen und ihre regionale Bedeutung herausstellen. – Leistungen der Biosphäre im Rahmen Bereitstellung von Ressourcen (sauberes Wasser, Bodenfruchtbarkeit, Klimaschutz) ökonomisch bewerten und nach aussen tragen. – Neue Möglichkeiten der Finanzierung von Aktivitäten in der Biosphäre erschliessen.

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Wirtschafts-info

Vielfalt hat Zukunft Seit 1922 steht Weleda für ein wirtschaftliches Kontrastprogramm. Ganzheitliche Qualität steht dabei im Mittelpunkt:­ Im Dienste des Menschen, der Natur und der Zukunft. Die Firma Weleda, die heute auf allen Kontinenten und in 51 Län­ dern vertreten ist, war ihrer Zeit seit den Gründertagen in den zwanziger Jahren voraus. Sie bietet heute noch ein Kontrastpro­ gramm, das sich durch gelebte Werte auszeichnet. Das Unterneh­ mensmotto «Im Einklang mit Mensch und Natur» steht für einen bewussten Umgang mit dem Erbe, das die Natur immer neu schenkt und weist dem gestaltenden Menschen dabei die Schlüs­ selrolle zu. Umweltveränderungen erfordern Entwicklungen und Impulse, die stabilisierend und gesundend wirken. Rohstoffgewin­ nung und -Verarbeitung, die Produkte und deren Verbrauch müs­ sen als geschlossener Kreislauf verstanden werden. Die Erkennt­ nis ist nicht neu, ihre Verwirklichung hingegen verlangt viel Einsatz und Arbeit: Fortschritt im ganzheitlichen Sinn fusst auf einem ­Bewusstsein, das über rein Quantitatives hinausgeht.

Vier Säulen der Qualität Qualität beginnt bei unserem Anspruch an die stoffliche und öko­ logische Qualität der Rohstoffe ebenso wie an die soziale Quali­ tät im Handel («Fair trade»). Die beste Qualität für Verbraucher und Patienten und für therapeutische Ansprüche hat Priorität. Denn nur ausgewählte, sorgfältig verarbeitete Natursubstanzen können den Körper in seinen vielfältigen Funktionen unterstüt­ zen – und damit die natürlichen Lebensprozesse des menschli­ chen Organismus im gesunden Gleichgewicht halten. So bilden soziale, stofflich-ökologische, Anwender- und therapeutische ­Qualität die vier tragenden Pfeiler dessen, was am Ende wieder zum Ganzen wird: Weleda Qualität. Ökologische und soziale Qualität Beim Blick auf die ersten zwei Säulen der Weleda Qualität geht es vor allem um Rohstoffe aus der Natur, vornehmlich Pflanzen mit therapeutischen Qualitäten. Immer mehr Konsumentinnen und Konsumenten entwickeln ein Bewusstsein dafür, dass im ­Zeitalter globaler Warenströme das Thema der «Biographie» von Produkten viel Zündstoff enthält. Mit Recht verlangen sie Trans­ parenz und Rechenschaft über Arbeits- und Herstellungsbe­ dingungen. Weleda verfolgt in diesem Bereich verschiedene Strategien. So werden beispielsweise im firmeneigenen bio­logischdynamischen Heilpflanzenanbau fast 100 Heilpflanzenarten ­kultiviert. Ein weiterer Teil wird durch Lieferanten angebaut, die ebenfalls nach den Grundsätzen des Biolandbaus wirtschaften – ob im Schweizer Alpengebiet, Sizilien oder in Südamerika. Jüngs­ tes Beispiel für eine gelungene Zusammenarbeit mit Koopera­ tiven und Forschungsanstalten ist die erfolgreiche Kultivierung der geschützten Alpenpflanze Edelweiss im Kanton Wallis für die Sonnenschutzlinie von Weleda. Kosmetische und therapeutische Qualität Das therapeutische Konzept von Weleda fusst auf dem anthro­ posophischen Menschenbild: Der Mensch ist ein leibliches, see­ lisches und geistiges Wesen. Vorgänge und Stoffe in der mine­ ralischen, pflanzlichen und tierischen Natur weisen eine tiefe Verwandtschaft mit dem menschlichen Organismus und seinen

Gesundheitsbedürfnissen auf. Durch Umformen und bewusstes Weiterverarbeiten der ausgesuchten Naturstoffe werden die den Substanzen innewohnenden Kräfte dem Menschen zugänglich. Dabei entstehen hochwertige Gesundheits- und Pflegepräparate. So bilden beispielsweise an der Sonne gereifte hochwertige ­Pflanzenöle die Grundlage der Weleda Naturkosmetik, denn nur diese sind – im Gegensatz zu mineralischen Ölen wie Paraffinöl – verwandt mit den natürlichen Hautfetten und unterstützen so die vielfältigen Hautfunktionen.

Nur Vielfalt hat Zukunft Das Beispiel der international vernetzten Forschung zeigt: Weleda hat sich in den letzten 10 Jahren aus relativ autonomen Länder­ vertretungen heraus zur heute weltweit tätigen Weleda Gruppe entwickelt. Im Unternehmen hat sich seit den Anfängen Stück für Stück eine soziale Kultur gebildet, welche das Unternehmen als Ort der individuellen Entwicklung begreift. Denn die Kultur eines Unternehmens lebt durch die individuellen Mitarbeiter und die Qualität ihrer Zusammenarbeit. Jede einzelne Biografie ist eine Farbe im Gesamtbild oder ein Instrument im Orchester. Deshalb kommt auch der Förderung der Mitarbeiterentwicklung bei Weleda ein hoher Stellenwert zu. Weleda engagiert sich aber auch im gesellschaftlichen Umfeld wie etwa durch die Unterstützung der Rudolf Steiner Schulen in der Schweiz oder im politischen Kampf für die Anerkennung und Sicherung komplementärer Behandlungsmethoden. Die Ein­ reichung der Volksinitiative «Ja zur Komplementärmedizin» im Herbst 2005 war in dieser Hinsicht ein wichtiger Meilenstein.

Der Weleda Neubau In der Weleda Gruppe wird investiert: Am Standort Schwäbisch Gmünd entsteht eine moderne Pflanzenverarbeitung mit Be­ sucherzentrum, ebenso wurde die Ampullenherstellung moderni­ siert. Auch der Schweizer Standort wird innerhalb der Gruppe gestärkt: Im Industriegebiet «Widen» in Arlesheim investiert Weleda 19 Millionen Franken in einen Pharma-, Logistik- und Verwaltungs­ neubau, der im Frühling 2006 bezogen wurde. Damit werden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in modernsten Räumlichkeiten arbeiten können, die nach ökologischen und baubiologischen Gesichtspunkten gestaltet wurden. Weitere Informationen: Weleda AG, Dychweg 14, 4144 Arlsheim www.weleda.ch


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Wirtschafts-info

Laboranalysen von Umweltproben: Boden – Wasser – Abfallstoffe Die Abfallentsorgung, der Umgang mit Altlasten und der Schutz von Gewässer und Kulturböden werden durch gesetzliche Verordnun­ gen und Richtlinien geregelt. Entscheidend sind die spezifischen Schadstoffkonzentrationen. In modernsten Labors verarbeitet die Bachema AG täglich ­hunderte von Proben aus den Bereichen Altlastensanierung, Aushub, Abfall, Grundwassermonitoring, Trinkwasser und sämtlicher Umweltbe­ reiche im weitesten Sinne.

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Nachhaltige Entwicklung mit System Seit dem Erdgipfel von 1992 in Rio spricht man von Nachhal­ tigkeit, und meint damit die aus­gewogene Entwicklung von Um­ welt, Wirtschaft und Gesellschaft. Viele Akteure – Unterneh­ men wie auch organisationen der Verwaltung – sind bereit, für ihre nachhaltige Entwicklung viel zu tun. oft sind bereits Umwelt­ oder Qualitätsmanagementsysteme in Betrieb. Angesichts vieler Einzelmassnahmen geht aber oft die Übersicht und Systematik verloren.

14001 und «Wirkungsorientierte Verwaltungsführung» entlehnt. Im Zentrum steht das Festlegen und Verfolgen von Nachhaltig­ keits­Zielsetzungen­mit­einem­effizienten­Controlling.­Dies­wird­ auf der Basis einer individuellen Nachhaltigkeits­Relevanz­ analyse gemacht. Wichtig ist dabei die Erkenntnis, dass Nach­ haltigkeit genau so gut die wirtschaftliche Entwicklung und die soziale Verantwortung gegenüber Mitarbeitern, Lieferanten und Bürgern umfasst, wie ein umweltfreundliches und gesetzes­ konformes Verhalten. Im­ «Spinnennetz­ der­ Nachhaltigkeit»­ das­ zu­ finden,­ was­ die­ nachhaltig erfolgreiche Entwicklung des eigenen Unterneh­ mens, bzw. der eigenen organisation wirklich betrifft und sie fördert – das ist die zentrale Leistung eines Nachhaltigkeits­ managements. Ein entsprechendes Managementsystem ist nichts anderes als die Fortsetzung eines Qualitäts­, Umwelt­ oder oHS­Systems und seine konsequente Ausrichtung auf die nachhaltige Entwicklung.

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Top aktuell: Klimagasbilanz und CO2-Neutralität: Ein praktischer Anwendungsbereich von grosser Aktualität und Ausstrahlung sind Klimagasbilanzen und anschliessend Mass­ nahmen, um die Klimagas­Emissionen der eigenen Aktivitäten zu reduzieren und allenfalls zu kompensieren. Neosys hat dies­ bezüglich Erfahrungen aus grösseren und kleineren Unterneh­ men und Gemeinden. In einem ersten Schritt werden dabei die Emissionen von Co2 und allenfalls weiteren Klimagasen erfasst und registriert. So­ dann werden in einem zweiten Schritt Massnahmen geplant und umgesetzt, welche die Co2­Emissionen verringern. Dies kön­ nen energietechnische Sanierungen an Gebäuden sein, die In­ stallation von Kleinkraftwerken oder auch Massnahmen betref­ fend­die­Fahrzeugflotte­etc..­Viele­dieser­Massnahmen­können­ mit anderen Programmen kombiniert werden: So kann eine Ge­ meinde beispielsweise im Zusammenhang mit solchen Mass­ nahmen das Label ‚Energiestadt’ erwerben. Es ist in einem drit­ ten Schritt sogar möglich, die verbleibenden Co2­Emissionen zu kompensieren, indem in Co2­Reduktionsprojekte investiert wird, die anderenorts realisiert werden. Neosys verfügt über ein Netz­ werk mit Co2­Händlern, welches in der Lage ist, seriös abge­ stützte­und­zertifizierte­Projekte­zu­vermitteln,­mit­welchen­eine­ solche CO2-Kompensation möglich ist. Umwelt- und sozialverträgliche Beschaffung: Sind die Reinigungsmittel umweltfreundlich? Auf was für Papier erscheinen die Drucksachen? Stammen die beschafften Texti­ lien aus Kinder­ oder Sklavenarbeit? In solchen Fragen können mit gutem Willen und wenig Aufwand die entsprechenden Ab­ klärungen zuhanden der Einkäufer getroffen werden. Neosys ist die Deutschschweizer Geschäftsstelle der Interessengemeinschaft für öffentliche Beschaffung (IGöB) und verfügt in dieser Funktion über die aktuellen Informationen und Checklisten, um ein verantwortungsbewusstes Beschaffungswesen zu ermögli­ chen. Wir arbeiten auch für verschiedene Firmen direkt vor ort in den Beschaffungsländern (China, Thailand, Südamerika, Nordafrika), um entsprechende Risiken abzuklären. Dr. Jürg Liechti, Neosys AG

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urwald

Urwaldreservat «Bödmeren» wird erweitert Karstlandschaft mit Höhlensystem Das bestehende Waldreservat wird von 70 auf 480 ha erweitert. Der Vertrag wird zwischen der OAK (Oberallmeindkorporation Schwyz) als Grund­eigentümerin und dem Kanton Schwyz abgeschlossen. Damit ist die bestehende Stiftung Urwaldreservat Bödmeren nicht Vertragspartner. Die alpwirtschaftliche Nutzung wird vom Waldreservat nicht tangiert. Der idyllisch gelegene Bödmerenwald, an der Pragelstrasse in der Gemeinde Muotathal, hat schön öfters zu Diskussionen Anlass gegeben. Die besondere Form der Tannen, die Vielzahl von Flechten, Pilzen und die Karstlandschaft mit

dem imposanten Höhlensystem des Hölloch sind in Büchern und Reportagen mehrfach um­ schrieben. Beim genauen Betrachten ist die Schutzwürdigkeit dieses Waldes, verbunden mit der imposanten Kulturlandschaft, nachvollzieh­

bar. An der denkwürdigen Oberallmeind-Gemein­ de vom Oktober 2001 wurde aber der Vertrag mit der Stiftung Urwaldreservat Bödmeren und damit das Erweiterungsprojekt verworfen. Trotz dieser Ausgangslage ist der OA-Ver­wal­ tungsrat entschlossen, den schutzwürdigen Cha­ rakter dieses Waldes sicherzustellen. Geplant ist eine Erweiterung auf rund 480 ha. Dazu werden Waldgebiete im Bol, der Schluecht und Dimmer­ wald miteinbezogen. Ein unabhängiges, vom Kanton verlangtes Gutachten hat die hohen ­Na­ turwerte und damit die Schutzwürdigkeit ­dieser Wälder bestätigt. Die im Jahr 2001 offen ge­ bliebene Frage, ob es sich um Urwald handelt, wurde im Jahr 2005 durch die «Stiftung Ur­ waldreservat Bödmeren» mit einem Forschungs­ projekt genauer erörtert. Das Fazit dieser Studie ist, dass das Bödmerengebiet insgesamt als sehr naturnahe Kulturlandschaft mit Weiden und Wälder bezeichnet werden. Darin eingebet­ tet gibt es vom Menschen weitgehend unbe­ einflusste Waldflächen. Die interessanten Er­ gebnisse sind in der untenstehenden Box zusammengefasst. Die heute geplante Reservatserweiterung ist mit dem Projekt 2001 nicht vergleichbar. Aktuell sind die mit Strassen erschlossenen Wälder an der Pragel- und Stägenstrasse nicht mehr im ­Reservatsperimeter. Zudem wird zwischen

Forschungsprojekt Ergebnis Forschungsprojekt Urwald­ charakteristiken des Bödmerenwaldes – Im Kernbereich (Fläche 156 ha, inkl. be­ stehendes Reservat) handelt es sich um ­primären Urwald mit einem einmaligen ­Naturwert. – Im Randbereich ist der Wald durch ­alpwirtschaftliche Nutzung, wie ­Be­weidung, Brennholz und Hagholz ­sammeln beein­ flusst, aber noch sehr n ­ aturnah. – Trotz forstlicher Nutzung besitzen alle ­übrigen Wälder hohe Naturwerte. – Umfangreiche Karstflächen im Waldgrenz­ bereich mit lockerer Bestockung zeigen die Anfangsstadien der Wald­entwicklung ­und sind nur marginal vom Mensch beein­ flusst. Natur als Totholzkünstlerin.


Urwald

­ onderwald- und Naturwaldreservat unterschie­ S den. Im Gegensatz zum Vorgängerprojekt wer­ den keine alpwirtschaftlichen Flächen miteinbe­ zogen. Das Nutzen von Hag- und Hüttenholz für den örtlichen Gebrauch ist weiterhin möglich, die Wald-Weidenutzung ausdrücklich gewünscht. Sollten Viehdurchgänge oder Weiden durch Windwurf beeinträchtigt werden, kann dieses Holz aufgeräumt werden. Der Vertrag wird ohne Mitwirkung der bestehenden Stiftung Urwaldre­

servat Bödmeren vollzogen. Vertragspartner sind einzig der Kanton Schwyz und die OAK als Grundeigentümerin. Mit diesen grundlegenden Bedingungen sind denn auch die Hauptgründe, die im Jahr 2001 zur Ablehnung geführt haben, beseitigt. Die OAK hat bis heute, verteilt über ihr ganzes Grundeigentum, mit dem Kanton bereits neun entsprechende Verträge mit einer gesam­ ten Fläche von 600 ha umgesetzt. Die statutarischen Normen der OAK erlauben es, dass der Verwaltungsrat die Reservatserweite­ rung mit abschliessender Kompetenz, das heisst ohne Abstimmung durch die Oberallmeind-­ Gemeinde umsetzt. Damit setzen die Führungs­ kräfte der OAK ein mutiges Zeichen und stehen für den Schutz dieser einmaligen, weit über ­unsere Region bekannten Naturperle ein. Es ist geplant, die detaillierten Vertragsbestimmungen und die Festsetzung der Abgeltung von Bund und Kanton bis Ende dieses Jahres zu bereini­ gen. Die effektive Inkraftsetzung ist auf Frühjahr 2009 vorgesehen. Zusätzlich wird abgeklärt, ob sich private Sponsoren für die Umsetzung des Projekt Erweiterungsprojekts interessieren.  n Erweiterung Waldreservat Bödmeren

Situation

Quelle und Bilder: OAK Schwyz

Massstab 1:33'333

Typische Karstlandschaft mit Bergföhren-, Birken- und Fichtenstockungen.

INFO Im Naturwaldreservat dürfen keine Eingriffe gemacht werden. Dies hat der gleiche Status wie die bisherige Urwaldregelung. Legende:

In Sonderwaldreservatsflächen sind gezielte Eingriffe zur Erreichung der definierten Natur­ schutzziele erlaubt bzw. notwendig. Diese wer­ den mit dem kantonalen Forstamt vorgängig festgelegt.

bestehendes Naturwaldreservat neue Naturwaldreservate neue Sonderwaldreservate

Projekt Erweiterung Waldreservat Bödmeren.

Auszug aus dem Leitbild der OAK Schwyz Die OAK (Oberallmeindkorporation Schwyz) ist regional verankert, dem Fortschritt, jedoch auch der Tra­ dition verpflichtet. Die Entwicklung erfolgt nachhaltig und langfristig nach ökonomischen, ökologischen und sozialen Gesichtspunkten. Man will sich kontinuierlich verbessern und stets freundlich, kompetent und bestimmt auftreten. Die Bürgerinnen und Bürger der Oberallmeindkor­ poration Schwyz fühlen sich mit ihrer «Oberallmig» verbunden. Durch bewusstes Handeln trägt man Sorge zu Umwelt und Ressourcen und sichert die Naturwerte auf dem eigenen Grundeigentum. – Man bewirtschaftet Boden, ­Infrastruktur und Immobilien nach hohen ökologischen Standards. – Man verringert die Umweltbe­ lastung bei sämtlichen Tätigkeiten. – Man erhält und pflegt wertvolle Lebensräume. – Man fördert einheimische, ­erneuerbare Rohstoffe.

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Wirtschafts-info

Geregelte Pumpen schöpfen Sparpotenzial aus Drehzahlregelung für Pumpensysteme reduziert Energiekosten und steigert die Betriebssicherheit Die Stromkosten für den gewerblichen Verbrauch sind seit 2002 um rund 50 % gestiegen. Die produzierenden Unternehmen in Deutschland setzen deshalb zunehmend auf Energiesparmaßnahmen. Ein knappes Drittel des gewerblichen Stromverbrauchs entfällt auf den Antrieb von Pumpenmotoren. Eine bedarfsabhängige, automa­tische Leistungsanpassung der Pumpenantriebe ermöglicht bei optimaler Auslegung des Pumpenaggregats Einsparungen von bis zu 60 %. Für Industrie- und Gewerbebetriebe bietet sich ein erhebliches Einsparpo­ tenzial, da Pumpen nicht immer ihre volle Leistung erbringen ­müssen – ob in der Prozesstechnik, für Kühlsysteme, zum Transport chemischer Flüs­ sigkeiten oder für die Wasserversorgung. Der Kostenaufwand für die elek­ trische Antriebsenergie einer Pumpe schlägt über die gesamte Dauer ih­ res Einsatzes mit erheblichen Summen zu Buche: Über ihren Lebenszyklus betrachtet nehmen die Energiekosten durchschnittlich einen Anteil von 45 % an den Gesamtkosten ein. Neben Energie- und Investitionskosten entstehen auch Kosten für Instandhaltung und Wartung. In diese Lebens­ zykluskosten für ein Pumpensystem fließen sowohl technische als auch kaufmännische Betrachtungen ein. Auf ­Betrieb, Wartung und Reparatur, entfallen typischerweise rund 30 % der «Life-Cycle-Costs» (abgekürzt: LCC), wie der Pumpenhersteller KSB ermittelt hat. Für Investition und Installa­ tion verbleiben zehn bis 15 %, die im Verhältnis fast als Nebenkosten er­ scheinen. Wenn jedoch die Energiekosten den größten Anteil an den Ge­ samtkosten eines Pumpensystems ausmachen, erscheint es naheliegend, die Energieeinsparpotenziale zu erschließen. Leistungsanpassung senkt Energieverbrauch Dieses Einsparpotenzial liegt vor allem im Verhältnis der benötigten hyd­ raulischen Förderleistung zur aufgenommenen elektrischen Antriebsener­ gie des Pumpenaggregats begründet. Eine Pumpe liefert zwar die gefor­ derten Durchflussmengen und Drücke über einen breiten Arbeitsbereich, ein wirtschaftlicher Betrieb ist jedoch nur innerhalb bestimmter Grenzen gegeben. Unter realen Betriebsbedingungen betrachtet kann dies bedeu­ ten, dass die Pumpe mit voller Drehzahl «fährt», obwohl momentan nur ein Bruchteil der hydraulischen Nennleistung benötigt wird. Der optimale Ar­ beitsbereich einer ungeregelten Pumpe liegt in einem schmalen Bereich um den Punkt des besten Wirkungsgrades. An diesem orientiert sich die Auswahl der Pumpe. Allerdings wird der optimale Betriebspunkt, beson­ ders bei ständig schwankendem Bedarf, eher selten erreicht. Ohne eine bedarfsabhängige Leistungsanpassung bedeutet dies unnötig hohen ­Verbrauch an Antriebsenergie und damit auch höhere Betriebskosten. Der Stromverbrauch des Aggregats kann über Drehzahlverstellung be­ darfsabhängig reduziert werden. Die Anwendung dieser regelungstechni­ schen Maßnahme ist jedoch dann eingeschränkt, wenn ein bestimmter Verbraucher trotz schwankender Fördermenge ständig einen definierten Druck erfordert. Eine Reduzierung des Energieverbrauchs ließ sich in die­ sem Fall bislang nicht anstreben, ohne die Versorgungssicherheit zu ­beeinträchtigen. Ein mögliches Beispiel ist die Kühlwasserversorgung in einem kunststoffverarbeitenden Industriebetrieb, die trotz schwankendem Gesamtdurchfluss an den einzelnen Maschinen eine definierte Kühlwas­ sermenge bereitstellen muss, um eine gleichbleibende Qualität der Kunst­ stofferzeugnisse zu gewährleisten. 30 % Strom in der Industrie für Pumpen Wo große Fördermengen und hoher Druck erforderlich sind, gleichzeitig sich aber laufend die Entnahme oder Umwälzmenge verändert, passt eine neue Entwicklung von Hochdruck-Inlinepumpen mit Pumpendrehzahlrege­ lung die Förderleistungen dem jeweils momentanen Bedarf an. Die Bau­ reihe ‚Movitec PumpDrive‘ wurde vom Pumpenhersteller KSB für den

­ etrieb von bis zu sechs Pumpen konzipiert. Auch beim parallelen Betrieb B mehrerer Pumpen in einer Anlage kann die stufenlose Leistungsanpas­ sung den Energieverbrauch je Pumpe erheblich senken, wie der Hersteller erläutert: «Der Energieverbrauch in der ­Industrie ließe sich durch den Ein­ satz hocheffizienter Pumpensysteme erheblich reduzieren, da dort rund 30 % der elektrischen Energie von Pumpen verbraucht werden», sagt Dipl.Ing. (FH) Daniel Gontermann, der bei KSB für die Entwicklung von ‚Pump­ Drive‘ verantwortlich ist. Nach Informationen der Deutschen Energie­­agentur (dena) beläuft sich allein bei den Pumpensystemen das Einsparpotenzial bei den ­deutschen Unternehmen auf etwa 15 Milliarden kWh pro Jahr. Durch vorausschauende Planung lässt sich eine effektive Reduktion der Energiekosten bereits im Vorfeld berücksichtigen, was sich wesentlich auf die Lebenszykluskosten auswirkt. Für die Planung und Auswahl eines Pum­ pensystems sind dabei nicht nur die benötigten Leistungen maßgebend, sondern vor allem auch die Betriebsweise. Darunter ist zu verstehen, wel­ che Laufzeiten sich für die jeweiligen Förderleistungen ergeben (siehe Fall­ beispiel im Kasten ‚Pumpenstromverbrauch nahezu halbiert‘). Zunächst orientiert sich die Wahl eines geeigneten Pumpentyps an den Auslegungs­ daten für die Fördermenge Q [m³/h] und die benötigte Förderhöhe H [m]. Der Betriebsbereich mit dem optimalen Gesamtwirkungsgrad liegt dort, wo die Pumpe über die längste anteilige Laufzeit den bestmöglichen Ge­ samtwirkungsgrad erreicht. Sind stark schwankende Betriebsbedingungen zu erwarten, lässt sich durch eine bedarfsabhängige Pumpendrehzahlre­ gelung eine energieoptimierte Arbeitsweise erreichen. Die Drehzahlrege­ lung ‚PumpDrive‘ ­registriert über einen Sensor fortlaufend Veränderungen und passt die Förderdaten stufenlos dem tatsächlichen Bedarf an. Nach Informa­tionen des Herstellers lassen sich damit die Pumpenbetriebs­kosten für den elektrischen Antrieb um bis zu 60 % reduzieren. Anpassung an Änderungen im Leitungsnetz Die Pumpendrehzahlregelung ermöglicht, in der Planung auf detailliertere Fragestellungen einzugehen, die bisher nicht immer zufriedenstellend ge­ klärt werden konnten: – Wie kann sichergestellt werden, dass an einer beliebigen Stelle des ­Versorgungsnetzes konstante Durchflussmengen und Fließdrücke be­ reitgestellt werden können? Dies unabhängig davon, welche Betriebs­ bedingungen im übrigen Teil des Netzes gerade herrschen? – Können die benötigten Fördermengen und Fließdrücke von einer Pumpe allein erbracht werden oder sind mehrere Pumpen erforderlich? Wie kann in diesem Fall ein wirtschaftlicher Betrieb des Pumpensystems erreicht werden? – Wie kann auch bei Mehrpumpenanlagen die Pumpenleistung der jewei­ ligen Betriebsweise angepasst werden? Welche Auswahlkriterien kön­ nen angesetzt werden, je nachdem ob die Pumpen voraussichtlich für konstante Förderleistung oder zur Grundversorgung mit zeitweisen Ver­ brauchsspitzen einzusetzen sind? Völlig unberücksichtigt bleiben mussten bisher die baulichen Veränderun­ gen, die sich besonders in Industrieanlagen als laufender Prozess darstel­ len: Erweiterungen und Rückbauten der Leitungsanlage, zusätzliche An­ schlüsse, ausgewechselte oder stillgelegte Verbraucher verändern ständig die hydraulischen Eigenschaften des gesamten Versorgungsnetzes. Über die Jahre hinweg entwickelt sich dabei häufig ein regelrechter Wildwuchs, der bei einem ohnehin komplexen System auslegungstechnisch kaum mehr berücksichtigt werden kann. Am Beispiel der vorstehend erwähnten Kühlwasserversorgung lässt sich darstellen, wie eine stufenlose Pumpendrehzahlregelung die Förderleis­ tung dem tatsächlichen Bedarf anpasst:


Wirtschafts-info – Leistungsanpassung auf definierten Punkt: Um an einer bestimmten Stelle unabhängig vom übrigen Netz einen konstanten Fließdruck bereit­ zustellen, ermöglicht die von KSB entwickelte Drehzahlregelung die Druckregelung mit förderstromabhängiger Sollwertnachführung. Dies ­bedeutet, dass die Leistungsanpassung auf einen definierten Punkt in ­der Anlage ausgerichtet werden kann, so dass dort die geforderten Werte konstant bleiben, die Pumpenleistung sich aber auch dem jeweils ­momentanen Bedarf anpasst. – Drehzahlregelung erkennt Veränderungen: Große Versorgungsnetze ­werden immer wieder erweitert, verändert, teilweise auch rückgebaut. ­Damit verändern sich auch jeweils die hydraulischen Eigenschaften; die Anlagenkennlinie hat irgendwann einen anderen Verlauf als zum Zeit­ punkt der Auslegung. In gleicher Weise wirken sich Veränderungen aus,

Pumpenstromverbrauch nahezu halbiert Das Fallbeispiel des Jahresenergiebedarfs für ein Einzelpumpenag­ gregat zeigt, dass durch eine bedarfsabhängige Drehzahl­regelung von Pumpenmotoren die Stromkosten für den Pumpenantrieb erheblich reduziert werden können. Für das Kühlwassersystem in einem Industrie­betrieb wird eine Pumpe für folgende Nenndaten ausgelegt: Fördermenge: Qn = 65 m³/h Förderhöhe: Hn = 35 m Leistungsaufnahme des Pumpenmotors: Pmot = 11 kW (Pumpentyp: KSB Movitec VF 65/4) Für die Kühlwasserversorgung ist ein konstanter An­ lagendruck von 6,0 bar erforderlich. Der Zulaufdruck des Betriebswasser-Hauptsystems schwankt zwischen pmin = 2,5 bar und pmax = 4,0 bar. Dies bedeutet, dass die volle Pumpenleistung nur beim Mindest-Ver­ sorgungsdruck pmin benötigt wird. Bei höherem verfügbaren Versor­ gungsdruck kann somit die Pumpe mit reduzierter Leistung betrieben werden. Dazu wird die Pumpe mit einer zusätzlichen Pumpen­ drehzahlregelung ausgerüstet, die direkt am Pumpen­motor montiert wird. Die Pumpe erreicht eine jährliche Betriebsstundenzahl von 8.200 h/a. Um die Auswirkungen der bedarfsabhängigen Leistungsan­passung auf den Energieverbrauch zu verdeutlichen, wird für das Beispiel folgendes Lastprofil angenommen: Betriebsstd-zahl: 3.690 h/a Fördermenge: Q1 = 39 m³/h zulaufseitiger Druck: pzu = 4,0 bar

2.780 h/a 1.640 h/a Q2 = 52 m³/h Qn = 65m³/h pzu = 3,5 bar pzu = 2,5 bar

Stromverbrauch für Pumpenantrieb bei ungeregelter Pumpe: 93.807 kWh Stromverbrauch für Pumpenantrieb mit Drehzahlregelung: 52.196 kWh eingesparte elektrische Energie für Pumpenantrieb: 41.611 kWh Der Betrieb der Pumpe mit bedarfsabhängiger Leistungsanpassung reduziert den Stromverbrauch damit um 44 %. Bei einem angenommenen Strompreis von 8 Ct/kWh ergibt dies für den Anlagenbetreiber eine jährliche Kostenersparnis von 3.328,- €. Für den gewählten Pumpentyp entspricht diese Kosteneinsparung in etwa der Hälfte der Zusatzkosten für die Pumpendrehzahl­regelung. Bei diesem Beispiel würde sich die Mehrinvestition somit ca. innerhalb eines halben Jahres amortisiert haben.

die im Verborgenen bleiben – zum Beispiel Inkrustationen, die allmäh­ lich die Leitungsquerschnitte verringern. Diese Veränderungen werden von der Pumpendrehzahlregelung registriert, die Förderleistung wird ent­ sprechend korrigiert. Die von KSB entwickelte Pumpendrehzahlregelung ­ermöglicht durch zwei separate Analog-Eingänge, dass über Sensoren an verschiedenen Stellen des Rohrnetzes Messwerte erfasst werden können. So kann zum Beispiel an einem bestimmten Punkt innerhalb der Anlage sichergestellt werden, dass die benötigte Durchflussmenge bzw. der erforderliche Druck beibehalten wird. – Optimierung bei Parallelbetrieb: Schaltet sich bei parallel betriebenen Pumpen eine Pumpe dazu, addieren sich die Fördermengen der einzel­ nen Pumpen (Q1+Q2+Qn) theoretisch zu einer Gesamtfördermenge Qges. Diese Formel berücksichtigt jedoch nicht, dass die Gesamtförder­ leistung vom Verlauf der jeweiligen Anlagenkennlinie abhängt. Bei Mehr­ pumpenbetrieb verschiebt sich der Betriebspunkt in Richtung Teillast und entfernt sich damit vom Wirkungsgrad-Optimum. Auf die Energieko­ sten wirkt sich die Abweichung vom optimalen Betriebspunkt umso mehr aus, je größer die Zahl der Betriebsstunden ist. Die Drehzahlregelung gleicht dabei Förderleistungen so ab, dass alle parallel betriebenen Pum­ pen in der Nähe ihres optimalen Wirkungsgrades arbeiten. – Abwechselnder Pumpenbetrieb: Beim Einsatz mehrerer Pumpen in einer Anlage wird sichergestellt, dass alle gleichmäßig ausgelastet sind. Der wechselweise erfolgende Pumpenbetrieb verhindert auch eine zu starke Beanspruchung der Hauptpumpe sowie mögliche Stillstandsschäden der übrigen Pumpen. Bei geforderter Redundanz der Anlage kann die ­Pumpendrehzahlregelung in einer Ausführung gewählt werden, die bei Ausfall der Hauptpumpe automatisch eine weitere Pumpe als Master ­aktiviert. Die motormontierte Pumpendrehzahlregelung ermöglicht über die Anpas­ sung der Förderleistung hinaus auch die Betriebsüberwachung sowie die Abfrage von Betriebsdaten. Als Einsatzbereiche für ‚Movitec PumpDrive‘ nennt der Hersteller beispielsweise Kühlwassersysteme, Druckerhöhung für die Wasserversorgung in Industriebetrieben, Transport von Prozesswas­ ser und anderen Flüssigkeiten, Wasseraufbereitungsanlagen oder Feuer­ löschsysteme.

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REIHERENTEN

Schweizer Reiherenten sind Europameister Eine erfreuliche Erfolgsmeldung Genau 50 Jahre sind es her, dass auf einem Weiher bei Einsiedeln erstmals in der Schweiz ein Reiherenten-Paar beim Brüten beobachtet wurde. Seither ist der Bestand auf rund 200 Brutpaare angewachsen. Immer mehr dieser Enten brüten auf hochgelegenen Bergseen in der Schweiz. Im Domleschg auf 2238 Meter über Meer haben sie nun gar einen europäischen Rekord erreicht. Graubünden vor und brütete auf dem Gravatschaweiher auf 1700 Meter. 1995 ging der Höhenrekord zurück ins Berner Oberland, um ab 1997 mit Bruten auf den Oberengadiner Seen definitiv in Bündner Hand überzugehen. 2003 und 2006 brütete die Art sogar ­erfolgreich auf einem auf 2238 Meter hoch gele­ genen Bergseelein auf der Alp Raschil im Domleschg. Dies ist unangefochtener ­Europarekord!

Die Reiherente in der Zentral­ schweiz …

Das Reiherenten-Weibchen ist überwiegend braun gefärbt und hat ein auffällig gelbes Auge. Die Jungen tauchen ab dem ersten Lebenstag.  Bild: Vogelwarte Sempach/Helene Götz Die Reiherente ist im nördlichen Europa und Asien weit verbreitet. Verschiedene Schweizer Gewäs­ ser haben als Winterquartier für diese Art Ente ­internationale Bedeutung. Wie die Zählungen der Schweizerischen Vogelwarte Sempach zeigen, überwintern jeden Winter rund 150‘000 dieser Tauchenten auf unseren Seen und Flüssen. Als Brutvogel ist die Reiherente hingegen viel rarer. Nach der ersten Brut 1958 hat sich die Zahl der Bruten jedoch stetig erhöht. 2003 gab es erst­ mals über 200 Familien.

Stillgewässer mit dichter Vegetation Die Reiherente lässt sich besonders gerne an Kleinseen mit üppiger Ufervegetation nieder. Da sie ihre Nahrung meist tauchend in Tiefen von zwei bis fünf Meter holt, benötigt sie eher seichte

Uferabschnitte. In der dichten Ufervegetation legt sie ihr Nest mit durchschnittlich acht bis elf Eiern an. Die Reiherente hat es mit Nisten jedoch nicht eilig: Sie brütet meist erst im Juni und die Jungen schlüpfen kaum je vor Anfang Juli, oft auch erst im August. Bereits vom ersten Tag an tauchen die Jungentchen und holen sich ihr Futter selber.

Top of Europe Im Zuge der Ausbreitung in der Schweiz hat die Reiherente in den 1980er Jahren begonnen, auch Weiher und Seen im Alpenraum zu besiedeln. So kam es 1983 erstmals zu einer Brut auf dem ­Lenkerseeli auf 1070 Meter Höhe im Berner Ober­ land. Hier schien sie sich speziell wohl zu fühlen, denn in den besten Jahren gab es gleichzeitig bis zu 25 Familien. 1991 stiess die Reiherente nach

Nach den ersten Bruten 1958 und 1959 bei Einsiedeln und vereinzelten Nach­ weisen am Zugersee in den 1960er ­Jahren dauerte es bis 1973, als es­ auf dem Vierwaldstättersee wieder zu Bruten kam. Seit Mitte der 1980er Jahre nistet sie hier alljährlich vor allem im ­Luzerner Becken, im Urner Reussdelta und ­­am ­Wichelsee. In den letzten Jahren ­be­herbergte die Zentralschweiz etwa ­zwanzig Brutpaare, das heisst rund einen Zehntel des Schweizer Bestands.

… und im Raum Zürichsee Die Reiherente brütete erstmals 1971 im Frauenwinkel bei Pfäffikon. Ab 1973 gab es im Raum Seedamm bis Rapperswil ­zuerst nur unregelmässig, seit etwa 1990 jedes Jahr mehrere Bruten. Und seit 1995 nistet die Reiherente auch alljähr­ lich im Kaltbrunner Riet. 2007 wurden dort gleich sieben Familien gezählt. ­Daneben kam es in mehreren Jahren zu Bruten im Nuolener Riet, auf dem Golf­ platz Nuolen, in der Bätzimatt und auf Kleingewässern in der Linthebene.  n  

Quelle: Vogelwarte Sempach

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Wirtschafts-info

Moderne Dieselpartikelfilter helfen, Menschen und Umwelt zu schützen Dieselpartikelfilter dienen dazu, die Abgase der Dieselmotoren zu filtern. Dabei werden die Russpartikel an der Filteroberfläche angelagert und katalytisch verbrannt. Dieser Abbrennvorgang nennt sich «Regeneration». Die nicht brennbaren Partikel aus Schmieröl-, Brennstoffasche und Motorabrieb lagern sich im ­Innern des Filters ab und werden dort gesammelt. Nach einer gewissen Zeit muss der Filter gereinigt, das heisst die Asche entfernt werden. Dazu existieren verschiedenste Filtertypen und Regenerationsarten. Zudem sind Anlagen erhältlich, denen eine Entstickung nachgeschaltet wird. Diese Systeme dienen der ­Abgasentgiftung, was bedeutet, dass die giftigen Gase weit­ gehend neutralisiert oder zu ungiftigen Gasen umgewandelt werden. Solche Systeme sind komplex und werden hauptsäch­ lich bei stationären Anlagen eingesetzt, wie zum Beispiel ­Ge­neratorengruppen. Die neuen EURO V Motoren sind eben­ falls mit solchen DeNOX Anlagen ausgerüstet.

sene Systeme und VERT zertifiziert. Sie scheiden mindestens 97 % der Russpartikel und des Feinstaubes der Grösse von 20 bis 300 Nanometer ab. Gemäss den offiziellen Prüfergebnissen scheiden alle geschlossenen «Proclean» Systeme über 99 % der Partikel ab. Es ist das oberste Ziel von airclean engineering ag, dem ­Kunden technisch hoch stehende Produkte im Bereich der Abgas­ reinigung anzubieten. Die Produktpalette umfasst Partikelfilter, Abgasentstickungsanlagen und diverse Dienstleistungen. Aus diesem Grunde arbeitet airclean engineering ag ausschliesslich mit erfahrenen, innovativen und zukunftsorientierten Lieferan­ ten aus dem In- und Ausland auf technologisch höchstem ­Niveau zusammen. Die Zusammenarbeit und der Erfahrungsaustausch zwischen Kunde, Lieferant und airclean engineering ag fördert den technischen Fortschritt und treibt neue Entwicklungen ­voran. So lautet auch das Firmenmotto: «I ♥ FRISCHE LUFT !»

Die Diesel-Partikelfilter von airclean engineering ag Die Hauptaufgabe eines jeden Filters ist die Abscheidung von Russpartikeln. Der Partikel-Abscheidegrad entscheidet über die Qualität des betreffenden Filtersystems. Sämtliche «Proclean» (Private Lable) Diesel-Partikelfilter­-­ systeme, die airclean engineering ag vertreibt, sind geschlos­

Die Produktpalette von airclean engineering ag umfasst: – Selbstregenerierende Filtersysteme – Filtersysteme mit Additiv unterstützter Regenerierung – Filtersysteme mit aktiver Regenerierung durch ein vor geschal­ tetes Leerlaufbrennersystem – Filtersysteme mit aktiver, elektrischer Stillstandsregene­ ration – Abgas-Entstickungsanlagen DeNOx kombiniert mit aktivem Filtersystem mit Vollstrombrenner

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Die «Proclean» Filtersysteme lassen sich in den meisten Einsatz­ gebieten verwenden. Überall wo ein Dieselmotor im Einsatz steht, ist Potenzial für einen Filter vorhanden. Die sich ständig weiterentwickelnde Branche der Umwelttechnik lässt, an­ gespornt durch Innovation und Pioniergeist, neue Technologien in weitere Anwendungsgebiete einfliessen. Die airclean-engi­ neering ag ist ein zukunftsweisender Partner für sämtliche An­ wendungen von Reinigungs- und Filtersystemen. Die DeNOx Systeme sind vor allem zur Abgasentstickung von stationären Dieselmotoren verwendbar. Solche Anwendungen finden sich zum Beispiel in Kiesgruben, Schredderanlagen, Stromgeneratoren, Treibhäusern etc. Um den Kreis zu schliessen, bietet airclean engineering ag die Filterreinigung als Dienstleistung an. Die Asche des ver­brannten Russes und die motorischen Rückstände, die sich im Filter ­ansammeln, müssen von Zeit zu Zeit entfernt werden. Dies setzt eine professionelle Reinigung und eine umweltgerechte ­Ent­sorgung der Rückstände voraus. airclean engineering ag v­erfügt über eine Reinigungsanlage, mit der sämtliche Partikelfilter­typen gereinigt werden können. Auch Fremd­ produkte lassen sich problemlos damit bearbeiten. Weitere Informationen: airclean engineering ag, Christoph Staeger Quellenweg 1, 5616 Meisterschwanden Tel. 056 667 94 14, Fax 056 667 94 15 info@airclean-engineering.ch www.airclean-engineering.com

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Wirtschafts-info

GGZ@Work-Bauteilladen Zug Seit über 10 Jahren Sinnvolle Wiederverwertung anstatt Entsorgung Seit 1997 betreibt die Gemeinnützige Gesellschaft des Kantons Zug (GGZ) in Zusammenarbeit mit den Zuger Gemeinden und dem zugerischen Zweckverband für Abfallbewirtschaftung (ZEBA) den GGZ@Work-Bauteilladen als Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekt für stellenlose Sozialhilfebezüger. Der ­Verkauf von gut erhaltenen Bauteilen ist ebenfalls ein Ziel des Arbeitsprojektes. An zentraler Lage in der Stadt Zug, an der Chollerstrasse 3, ver­ kauft der GGZ Bauteil-Laden, auf rund 1000 m2 Ladenfläche, wiederverwertbare Bauteile wie Ziegel, Täfer, Parkett, Sanitär­ anlagen mit Armaturen, Fenster, Läden, Innenbeleuchtungen, Treppen, Waschmaschinen, Tumbler, Geschirr-Spüler und ­neuwertige Küchen-Einrichtungen. Die meisten Bauteile stam­ men aus Gebäudeabbrüchen und Renovationen. Im Ober­ geschoss werden die Einrichtungen und Materialien, die reelle Absatzchancen haben, gereinigt, wenn nötig repariert und ­danach zum Verkauf freigegeben. Im Verkaufs-lokal im Unter­ geschoss auf rund 500m2 sind die Verkaufsartikel thematisch DEMONTIEREN ausgestellt. Bauteile, die weder verkauft werden noch wieder­ TRANSPORTIEREN verwertbar sind, werden fachgerecht getrennt, entsorgt oder stofflich rezykliert. Nebst günstigen Preisen erhält die Kund­ VERKAUFEN schaft eine Fachberatung und wenn gewünscht vermittelt der Bauteilladen auch Handwerker für den Einbau der erstandenen Gegenstände. Umweltbewusste Hauseigentümer, Liegenschafts­

verwaltungen, Architekten, öffentliche Institutionen, Firmen und Privatpersonen können durch ihre Unterstützung die Wieder­ verwendung von Bauteilen und Baumaterialien zur Vermin­ derung von Bauabfällen unterstützen und tragen zur Erhaltung und Erstellung von preisgünstigem Wohnraum bei. Im letzten Jahr konnten rund 130 Tonnen wiederverwertbares Material von der Mulde gerettet werden. Nebst Reinigungen und Wie­ derinstandstellung führt der GGZ@Work-Bauteilladen auch ver­ schiedene Transportdienste durch. Auch sind immer mehr ­Wohnungs- und Hausräumungen gefragt. Der GGZ@Work-Bauteilladen bietet im Rahmen der GGZ@WorkProjekte Sozialhilfeempfängern eine sinnvolle Beschäftigungs­ möglichkeit und beschäftigt momentan 19 Projektteilnehmer.

GGZ@Work-Bauteilladen – Verkauf, Vermittlung und Demontage – Chollerstrasse 3, 6300 Zug. Telefon 041 712 26 75, Fax 041 712 26 76. www.ggz.ch/bauteilladen Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 9 bis 12 und von 14 bis 18 Uhr, Samstag von 9 bis 12 Uhr (oder nach telefonischer Vereinbarung). Montags geschlossen.

im Choller

BAUTEILLADEN Chollerstrasse 3, 6300 Zug Telefon 041 712 26 75, bauteilladen@ggz.ch www.ggzatwork.ch

Wiederverwertbare Baumaterialien, Türen, Fenster, Böden, Decken, Möbel, Küchen, Haushaltgeräte, Lavabos und vieles mehr. Hausräumungen und Kleintransporte.

Eine Institution der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zug (GGZ)

Di – Fr 9.00 – 12.00, 14.00 – 18.00 Uhr Sa 9.00 – 12.00 Uhr

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Wirtschafts-info

Neue Chance!

Rund um die Welt wird alles anders. Rohstoffe und ­Energie werden neu verteilt. Nachhaltigkeit – ein Wort übrigens aus der Forstwirtschaft – wird neu definiert und in der Praxis umgesetzt. Die letzten Zweifler aus der Politik- und Finanzwelt denken und handeln über die Amtszeit und den Quartalsabschluss hinaus. Die Wissenschaft mit Forschung + Entwicklung, die Indus­ trie mit der Globalisierung, der Handel mit der Logistik, aber auch der Konsument mit seinen hohen Ansprü­ chen: - Alle sind gefordert, den vermehrten Verbrauch an Ressourcen und Energie ganzheitlicher und effizien­ ter zu behandeln. Kreislauflösungen in kleinen Struktu­ ren sind gefragt. Am Beispiel Schweiz können wir die Effizienz noch steigern, und diese als wegweisende ­Referenz für die EU-Länder und Weltweit empfehlen. Abfall und Biomasse sind Sekundär-Rohstoffe. Mit der Mechanisch-Physikalischen Stabilisierung werden Wert­ stoffe für das Recycling und für erneuerbare Ersatz­ brennstoffe gewonnen. Dieser Aufbereitungsprozess umfasst die Zerkleinerung, Sortierung und Trennung von organischen, mineralischen, metallischen sowie von schadstoffreichen Teilfraktionen. Modernste Tech­ nologien weltweit sind für diese anspruchsvollen Ver­ fahrensschritte bereits heute verfügbar. Jahrelange Erfahrung ist das Fundament des Knowhows und der Innovationskraft von SWISS POLYTECH­ NIK. Mit neuen Ideen versuchen diese auch in Zukunft spezifische Lösungen mit hoher Betriebssicherheit und Wirtschaftlichkeit zu entwickeln und zu realisieren. Nach dem Motto von SWISS POLYTECHNIK: «Wer die Zukunft gestalten will, baut auf die Erfahrungen der Vergangenheit, nutzt die Chancen der Gegenwart und trägt schon heute den Erwartungen der zukünftigen Gene­ration Rechnung». Beat Huber CEO Polytechnik AG

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Umweltjournal Ausgabe 1: August 2008