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Umwelt journal.ch Ausgabe 23 : September 2010

Partnerprodukt der Schweizerischen Umweltstiftung Luzern

Energetische Sanierung – Schlüssel zum Energiesparen Sparpotenzial in der Gebäudehülle Die meisten Gebäude in der Schweiz sind Altbauten. Viele von ihnen müssen in den nächsten Jahren saniert werden. Die Investitionen in eine umfassende Erneuerung lohnen sich. Doch gilt es die richtige Strategie zu wählen und vorhersehbare Stolpersteine zu umgehen. Am Beginn jeder Sanierung steht ein ganzheitliches Konzept, welches energetische und wirtschaftliche Kriterien ebenso mit einbezieht wie Aspekte des Wohnkomforts. Dabei steckt in der Gebäudehülle das grosse Sparpotenzial: Eine umfassende Modernisierung von Altbauten reduziert den Energieverbrauch um mehr als die Hälfte. Eine Gebäudesanierung beginnt mit einer gut gedämmten Gebäudehülle. Bei einem bestehenden Gebäude fliessen rund 40% der Heizwärme durch Fenster und Fassade, knapp 20% durch Dach und Estrich sowie rund 10% über den Keller ab. Zum andern sind die Optionen, ein Gebäude auf Vordermann zu bringen, vielfältig und das Spektrum möglicher Erneuerungsmassnahmen ist breit. Die energetische Sanierung reduziert nicht nur die Energie- und Betriebskosten, sondern steigert auch Gebäudewert, Wohnkomfort und Vermietbarkeit. Was jedoch durchwegs zu beachten ist: Ohne eine umfassende Gebäudeanalyse und den Beizug von Baufachleuten geht es kaum. Nur wenn der Zustand eines Gebäudes bekannt ist, lässt

sich die Sanierung gezielt planen. Gebäudehülle Schweiz bietet eine Bildungsoffensive, um die Beratungskompetenz zu erweitern. Den Hauseigentümern sollen die spezialisierten Energieberater bei der Gebäudeanalyse weiterhelfen und im selben Schritt den Gebäudepass ausstellen können.

Finanzielle Anreize Während von den Baufachleuten die wichtigen Tipps für eine Erneuerungsstrategie eingeholt werden können, sind fast alle Kantone bereit, eine energetische Gebäudeerneuerung finanziell zu fördern. Bei den bestehenden kantonalen, regionalen und kommunalen Förderprogrammen

werden zudem auch Beiträge an Sonnenkollektoren, Wärmepumpen oder andere erneuerbare Energieträger ausbezahlt. Weiter sind die energetisch wirksamen Sanierungen sehr oft von den Steuern abzugsberechtigt. Und zudem können Banken um ökologische Darlehen angefragt werden. Der Bund fördert die Sanierung von Gebäuden seit 2010 Jahr gesamthaft mit rund 200 Millionen Franken. Das Gebäudeprogramm hat 2010 das Programm der Stiftung Klimarappen abgelöst. Wichtigste Neuerung: Neu werden auch Einzelbauteile gefördert. Fördersätze und Bedingungen sind unter www.dasgebaeudeprogramm.ch aufgeführt.  n  (Quelle und Bild: gh-schweiz) / bu 

INHALT:

Gebäudehülle Seiten 1 und 4 bis 6 Gebäudeprogramm Seite 11 Solarenergie Seiten 12-15 Stadtwerk Winterthur Seite 19 Alarmsysteme Öl-/Benzinabscheider Seiten 20 und 21 Wasser in verschiedenen Facetten Seiten 27 bis 33 Anmeldung Preisverleihung Umweltstiftung 2011 E-Bikes mit Wettbewerb Seiten 40 und 41 Energiestadt Riehen Seite 45

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ÖKOLOGISCH UND SOZIAL

Milestone WoodSource©: Umweltfreundliche Weihnachtsgeschenke für Mensch und Natur! Nachhaltig schenken: Wer der hektischen Suche nach Weihnachtsgeschenken in den Einkaufshäusern entgehen möchte, erwirbt für seine Liebsten einen Baum­ bestand der WoodSource! Umweltfreundliches Schenken ist auch zu anderen An­ lässen ein wichtiges Thema. Investitionen in die ökologische Nutzholz­aufforstung sind nicht nur finanziell lukrativ, sondern binden auch klimaschädliche KohlendioxidEmissionen (CO2). Wer in die Zukunft und Umwelt investieren möchte, verschenkt einen eigenen Wald. WoodSource ist auf den Spuren, welche Panama zum Schauplatz eines unvergleichlichen Kapitels der Evolution macht. Panama will mit einem ungewöhnlichen Konzept die Schüler und Schü­ lerinnen des Landes zum Schulbesuch ­animieren. Um das stetig wachsende Fernbleiben vom Unterricht einzudämmen, bekommen die 290'000 Kinder und Jugendlichen an öffentlichen ­Schulen ab sofort ein universelles Stipendium von 20 US-Dollar im Monat. Erhöhte Nachfrage Der Rohstoffhunger von Schwellenländern wie China und Indien erhöht den ­Bedarf zusätzlich. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der VereinWerden Sie Baumpartner der Milestone WoodSource und kaufen Sie noch heute Ihren eigenen Wald! Milestone WoodSource schenkt jedem Baumpartner 10% Preisnachlass! Zeichnungsfrist und gültig ab 1. September 2010 bis 1. Dezember 2010.

ten Nationen FAO schätzt, dass allein der Holzbedarf Chinas bis zum Jahr 2050 um mehr als 50 Prozent steigen wird. Die ­globale Nachfrage nach Rundholz-Edelholz, also nicht verarbeiteten Stämmen, verdoppelt sich bis 2030 auf rund­ 800 Millionen Kubikmeter, erwartet­ das hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI). Die Preise für den Rohstoff Holz stehen vor einer nachhaltigen Aufwärtsbewegung, prognostiziert der HWWIReport «Klimawandel – Strategie 2030». Investition in Panama Panama strebt die Zuerkennung des ­Investitionsgrads durch die internationalen Rating-Agenturen an. Mit dem im ­Dezember 2009 verabschiedeten nationalen Investitionsplan für den Infrastrukturausbau, der für die bis Mitte 2014 ­laufende Regierungsperiode 14 Milliarden US-Dollar (zusätzlich zur Kanaler­ weiterung) vorsieht, findet das Land ­zusätzliche Aufmerksamkeit bei aus­

ländischen Anbietern (Anstieg der In­ vestitionen um über 50 Prozent im ­Vergleich zur Vorgängerregierung). Lateinamerikanische, aber auch US-­ Investoren haben Panama seit längerer Zeit als einen in der Region attraktiven Standort erkannt. Diese Tendenz hat in den letzten Jahren – auch im Hinblick auf eine verbesserte Transparenz der Ausschreibungen – deutlich zugenommen. 2008 betrugen die ausländischen Direktinvestitionen 2,4 Milliarden US-Dollar. Damit liegt Panama an der Spitze in ­Zentralamerika. Nach der Prognose der Contraloria de la Republica haben sie im Krisenjahr 2009 mit 1,7 Milliarden ­US-Dollar wieder den Stand von 2007 ­erreicht.

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EDITorial Editorial

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Seit internationale Statistiken vergleichbare Zahlen in den ­Bereichen Energieverbrauch und ökologisches Verhalten mit der Separierung und Entsorgung von Glas, Papier und anderen Materialien festhalten, nennen wir Schweizerinnen und Schweizer uns gerne Weltmeister und betrachten uns in Sachen Öko­ logie vor allem in unserer Selbsteinschätzung als Vorbilder. Laut ­einer Umfrage 2009 gaben über 85 Prozent der Befragten an, sie hätten das Gefühl, etwas Gutes für die Umwelt zu tun, weil Umweltschutz wichtig und ohnehin Teil des heutigen Alltags sei. Betrachtet man die Sache jedoch etwas genauer, sieht das ­Fazit doch etwas nüchterner aus. Denn wir handeln vor allem meist nur dann umweltverträglich, wenn es bequem ist und nichts kostet. Verkaufstüten werden mehrmals verwendet. Lampen und Leuchten schalten wir dann aus, wenn wir sie nicht brauchen. Und rund 80 Prozent trennen konsequent den Abfall.

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Das alles ist gut so und soweit auch lobenswert. Noch besser allerdings wäre es doch, persönlich vermehrt Massnahmen zu ergreifen, welche den Druck auf die Umwelt spürbar senken würden. Zum Beispiel öfter auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen oder die Zahl der Flugreisen zu reduzieren. Doch mit solchen Handlungen tun wir uns Schweizer nach wie vor schwer, denn sie sind mit Aufwand verbunden und tangieren unseren Lebensstil. Deshalb wird hie und da lieber ein schlechtes Ge­ wissen in Kauf genommen. Oder wir argumentieren mit dem allbekannten Zeitmangel, der unseren Alltag prägt. Und dies, obwohl wir über sehr viel mehr Freizeit verfügen als jede andere Generation vor uns und diese freie Zeit auch mit verschiedensten ­Aktivitäten nutzen. Ein Phänomen übrigens, welches sich zunehmend ungemütlich auf den Strassen bemerkbar macht. ­Bereits heute entspricht der Freizeitverkehr der Hälfte aller im Personenverkehr zurückgelegten Kilometer. Und dieser Anteil wird laut Prognosen bis zum Jahr 2030 noch um bis zu ­ 30 Prozent wachsen. Nun wird sich manch eine und manch einer fragen, was sie und er denn schon für die Umwelt tun kann. Denn diese eigene Hilflosigkeit ist für viele der Hauptgrund für das Nichtstun. Dennoch lässt sich klar mehr bewirken, als man allgemein hin denkt. Zur Schonung der natürlichen Ressourcen beispielsweise lässt sich sehr viel tun, auch wenn es halt mal etwas mehr kostet Mit freundlichen Grüssen

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Energieeffiziente Gebäude-Erneuerung Schlüssel zur Erreichung der Klimaziele Eine energieeffiziente Gebäude-Erneuerung beginnt mit einer gut gedämmten Gebäudehülle. Hier liegen die grössten Potenziale zur Reduktion des Energieverbrauchs und der CO2-Emission. Das Beispiel des rundum erneuerten Mehrfamilienhauses in Lutzenberg AR zeigt auf, dass damit zugleich deutlich Wohnkomfort gewonnen werden kann.

Moderne Hülle zum Werterhalt

und Dach wurden zur Erneuerung zuerst bis auf die tragende Holzkonstruktion (Riegel, beziehungsweise Sparren) rückgebaut und so freigelegt. Der neue moderne Dachaufbau besteht von innen her aus einem Holztäfer, Dampfbremse, zwei Lagen Steinwolldämmung (80 mm und 100 mm), Unterdach, Konter- und Ziegellattung sowie Tonziegeleindeckung. Zum Neuaufbau der Fassaden wurde zuerst eine Horizontal-Schiftlattung am Holzriegel angebracht. Darauf folgen gegen aussen eine Isoroofplatte, Winddichtung, Vertikalund Horizontallattung und die Naturschieferbekleidung (Platten 40 cm x 20 cm). Raumseits schliesst ein Täfer den Wandaufbau ab. Der «freie» Raum im Riegel und Schiftlattenbereich der Aussenwand wurde mit Celluloseflocken gefüllt (Dämmdicke minimal 220 mm).

Beim renovierten, dreistöckigen Bau handelt es sich um ein seit rund 90 Jahren als Wohnhaus genutztes, bisher nie umfassend erneuertes Objekt, das als Holzriegelbau konzipiert ist. Als Fassadenbekleidung diente eine Holzschindelung und an der Westfassade eine Faserzementdeckung. Über den Sparren des vorher als Estrich und Abstellraum genutzten Dachstocks bestand ein Ziegeldach mit Schindelunterdach. Fassaden

Zum Renovationskonzept gehörte auch der ­Einbau von neuen Kunststoff-Fenstern (drei­ fachverglast), sowie von Alu-Fensterzargen und ­Fensterläden. Geheizt wird das renovierte Haus wie ­bisher mit der bereits bestehenden Gasund Holzheizung (80% Gas, 20% Holz). In die Dach­fläche integrierte Sonnen-Kollektoren (12 m2) ­liefern Warmwasser zur Heizungsunter-

Die Basis für den Entschluss der Bauherrschaft zum Kauf und zur baulichen Erneuerung des Mehrfamilienhauses bildete das vom Gebäudehüllen-Spezialisten vorgelegte Renovationskonzept, das neben einer energetisch erneuerten ­Gebäudehülle zusätzlichen Wohnraum im Dachstock sowie Balkone vorsah und auch eine geregelte Finanzierung einschloss. Mit seiner neuen Aussenhaut aus Naturschiefer bietet das Objekt jetzt exklusive architektonische Qualität und passt gut ins geschützte Dorfbild. Profitieren konnte die Bauherrschaft auch von kantonaler Förderung sowie der Stiftung Klimarappen. Der gewährte Zahlungsmodus erlaubt der Bauherrschaft steuerliche Abzüge während zweier Jahre.

Hintere Fassade vorher.

Gebäudehülle Schweiz Gebäudehülle Schweiz – Verband Schweizer Gebäudehüllen-Unternehmen ist das führende Kompetenzzentrum und der professionelle Dienstleistungsanbieter für die Gebäudehülle. Der Verband vertritt die Interessen von rund 600 Unternehmen der Gebäudehüllen-­ Branche und ist regional in 29 Sektionen organisiert. Als Arbeitgeber-Organisation engagiert sich Gebäudehülle Schweiz für eine ausgewogene Sozialpartnerschaft, in der ­Bildungspolitik und in der Anwendungstechnik. Gebäudehülle Schweiz engagiert sich gemeinsam mit den Partnerverbänden Schweizerischer Fachverband für hinterlüftete Fassaden (SFHF), Schweizerischer Gerüstbau-Unter­ nehmer-Verband (SGUV), Pavidensa (Abdichtungen Estriche Schweiz) und dem Verband Schweizerischer Anbieter von Sonnen- und Wetterschutz-Systemen (VSR) für das Berufsfeld Gebäudehülle. Jährlich werden an den Standorten Uzwil und Châtel-St-Denis gegen 800 Polybauer der Fachrichtungen Dach­ decker, Flachdachbauer, Fassadenbauer, Gerüstmonteur und Storenmonteur ausgebildet. www.gh-schweiz.ch

stützung oder für den Boilerspeicher zum täg­ lichen ­Verbrauch.  n  (Quelle und Bilder: gh-schweiz) / bu

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GEBÄUDEHÜLLE

Figi Bedachungen «lässt Sie nicht im Regen stehen»! Klein aber fein, so lautet das Motto der jungen dynamischen Figi Bedachungen GmbH im glarnerischen Luchsingen. Denn ein kleines innovatives Team mit Fachkompetenz und Er­fahrung ist der ideale Partner für Steil- und Flachbedachungen, Fassadenarbeiten, Isolationen und Gerüstbau. Kommt hinzu, dass nur mit besten Materialien gebaut wird, um auch von ­Beiträgen des Gebäudeprogramms profitieren zu können. Als gelernter Landwirt und ausgebildeter Kaufmann hat sich Markus Figi nebenberuflich während mehreren Jahren im Fachunternehmen Grob Bedachungen AG auch das Handwerk des Dachdeckers angeeignet. So lag es auf der Hand, dass im Frühling dieses Jahres Fritz Grob seinen Betrieb nach über 40-jähriger Geschäftstätigkeit in die kompetenten Hände von Markus Figi übergab. Damit wird die Weiterführung des Fachbetriebes gewährleistet, denn die neue Figi Bedachungen GmbH zählt umfassende Arbeiten im Bereich Dach, Fassaden und Liegenschaftsunterhalt zu ihren Dienstleistungen. Dazu zählen zum Beispiel spezifische Arbeiten wie das Streichen von Blechdächern, eine allgemeine Dachkontrolle, das Reinigen von Rinnen wie auch Neubauten und Sanierungen von Dach und Fassaden.

Flumroc sowie Pavatex. Ein guter Dämmstoff muss heute weit mehr leisten als lediglich gegen Kält zu isolieren. Produkte von Flumroc garantieren optimale U-Werte unter Berücksichtigung der geforderten Dämmdicken. Produkte von Pavatex schützen im Sommer vor Hitze, tragen aktiv zum Schallschutz bei und verhalten sich gut im Brandfall.

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Ein zuverlässiges Dach – wichtigster Teil des Gebäudes Das Dach ist die Krone des Hauses. Es ist entscheidend für das Erscheinungsbild, die Schönheit und die Werterhaltung Ihres Gebäudes. Denn das Dach erfüllt gestalterische Aufgaben und der abgestimmte Aufbau seiner vielfältigen Schichten ist zusammen mit dem Fassadenbau unerlässlich für die Schaffung eines angenehmen Wohnklimas und der Langlebigkeit des ganzen Hauses. Mit seiner Erfahrung ist Patrick Purrer der kompetente Partner für das gesamte Dach mit all seinen Bestandteilen. Nach umfassender Beratung erstellt er den kompletten Dachstuhl. Bei der Ein­ deckung mit verschiedensten Materialien haben Sie die Wahl. Auch der Innen­ ausbau und die Wärmedämmung sind Sache des erfahrenen Fachmanns. Seine Ausbildung sichert hohe Kenntnisse und Fertigkeiten auch in weiteren wichtigen

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Bereichen wie Abdichtungen, Dachbe­ grünung und anderen Dienstleistungen. Alles aus einer Hand Beginnend mit dem Aufbau des Dachstuhls steht die Kompetenz von Patrick Purrer als Garant für höchste Aus­ führungsqualität und die perfekte Abstimmung des gesamten Dachaufbaus. Nur so kann eine physikalische Funktion des Daches auf Jahre hinaus sichergestellt werden. Die komplette Leistung aus einer Hand lässt Ihre Wünsche mit zügiger ­Bauabwicklung und mit geringstem Koordinationsaufwand verwirklichen.

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Ob wir uns in einem Raum wohl fühlen hängt wesentlich auch von dessen Raumklima und Luftqualität ab. Wie das Sick-Building-Syndrome zeigt, können Umweltbedingungen in Räumen gar krank machen. Die Gutachter-Dienstleistung RAUMKLIMA PLUS® hat zum Ziel Umweltbe­ dingungen in Innenräumen und die ­Qualität von ­Bauteilen mit physika­lischen, chemischen und mikrobiolo­gischen Methoden zu untersuchen und mit einem hohen ­Sachverstand zu beurteilen. Wir messen und bewerten auch Elektro­smog nach anerkannten Verfahren auf höchstem fachlichem Niveau. Weiter gehört die Prüfung der Hygiene raumlufttechnischer Anlagen (Lüftungen, Klimaanlagen

Für die neu in die Bauarbeitenverordnung aufgenommene ­Ermittlungspflicht bei Verdacht auf besonders die Gesundheit gefährdende Stoffe bieten wir geeignete Gebäude-Checks an. Tatsache ist, dass Gebäude, die vor 1990 erstellt wurden, ­unter Generalverdacht stehen Asbest zu enthalten. Luftkeimmessung.

nach SWKI VA 104-1), die gemäss der Hy­gienerichtlinie alle 3 Jahre (mit ­Befeuchtereinsatz alle 2 Jahre) erfolgen sollte und Umwelthy­gieneabklärungen

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Gesundes Innenraumklima ist planbar mdu. Das Ziel möglichst gesunde und ­behagliche Innenräume zu errichten ­bedingt, bereits in der Bauplanung die ­Ist-Situation bezüglich Umwelt und Altlasten zu erfassen und früh die konzeptionellen, konstruktiven und materiellen ­Anforderungen zu definieren. Tatsache ist, dass Baufachleute sich in diesem Bereich zu wenig auskennen. Heute werden bei Lüftungsanlagen die Hygieneanforderungen oft nur unzureichend umgesetzt. Die meisten Elektrofachleute haben kaum das Know-how wie Elektrosmog minimiert werden kann und vielen Architekten fehlen umfassende Kenntnisse über Baubiologie. Unsere Dienstleistung bauXund beginnt mit der Analyse der Immissionen auf ­einem Baugrund oder dem Untersuchen eines bestehenden Gebäudes auf to­ xische Altlasten. Auf der Basis dieser ­Daten werden zusammen mit der ­Bauherrschaft die ­Anforderungen zum ­Erreichen einer guten Raumklimaqualität definiert. Wir unterstützen Planer bei der Detailplanung und Ausschreibung, überwachen und bieten bei der Realisierung Support. Selbstverständlich wird bei

­ auabschluss das Erreichen der vereinB barten Zielsetzungen kontrolliert und ­bescheinigt. Uns ist aber auch wichtig, dass die hohe baubiologische Qualität auch nach Bezug der Räumlichkeiten erhalten bleibt und geben deshalb den zukünftigen Nutzern Empfehlungen zum Gebrauch und zum Unterhalt ab. Bei MINERGIE-ECO - oder MINERGIE-PECO®-Bauten umfasst die Projektbegleitung bauXund auch die Erstellung der be­nötigten Unterlagen, welche der Zertifizierungsstelle vor Bau­beginn und nach Bauabschluss eingereicht werden müssen. ®

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Anleitung für eine nachhaltige Nutzung

Nutzung

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Heizsystem

Wenn die Heizung ersetzt werden muss infraSWISS AG hat das Wissen um effiziente Heizsysteme weiter ausgebaut mit dem Resultat: Minimaler Energieverbrauch – geringe Investitionskosten. Wer seine Heizung ersetzen muss, sucht eine wirtschaftliche und ökologische Lösung, die ins Budget passt. Infrarot-Heizsysteme verbrauchen ein Minimum an Energie, kosten weniger als eine Wärmepumpe und produzieren eine wunderbare Wohlfühlwärme. Auch bei tiefen Temperaturen. Infrarot-Heizsysteme sind schnell aufgeheizt und benötigen dreimal weniger Energie als eine herkömmliche Ölheizung. Dank kurzer Reaktionszeit können wechselnde Bedingungen wie ­Aussen-temperatur, Sonneneinstrahlung und Beleuchtungswärme zu 100% verwertet werden. Dadurch sinkt die effektive Betriebszeit im Vergleich zu allen andern, insbesondere zu ­Wasser geführten Heizsystemen, massiv. Und was dazu kommt: Die Investitionskosten sind gering und die Installation denkbar einfach. Empfohlener Energiebedarf unterschritten Die Energieauswertungen der letzten Jahre von diversen Altund Neubauten zeigen, dass infraSWISS Heizsysteme einen ­absolut tiefen Energieverbrauch haben wie eine ErdsondenWärmepumpe. Der Verbrauch ist so minim, dass ohne Weiteres die Vorschriften des neuen Energiegesetzes unterschritten werden. Und das ohne gross zu bluten. Die Energieeffizienz der ­Infrarotheizung beruht auf Reaktionsschnelligkeit des Systems und zeigt sich vor allem am niedrigen Verbrauch bei südlich ­orientierten Wohnzimmern an kalten aber sonnigen Winter­ tagen. Die Vermeidung von Regelverlusten ist das wesentliche Plus einer Infrarot-Heizung im Vergleich zu allen andern, ins­ besondere zu Grossflächenheizungen, bei denen die Regelungsträgheit noch viel grösser ist als bei Radiatoren. Ersatz für bestehende Heizungen infraSWISS Heizsysteme dienen als vollwertige Heizungslösung bei Neu-, An- und Umbauten sowie als Ersatz für bestehende Heizungen. Die Installation bedingt keine bautechnischen Veränderungen, einzig ein Stromanschluss ist vorzusehen. Die ­Regulierung des Wärmebedarfs geschieht über Thermostate, manuell, funktechnisch oder per SMS. Dank individueller ­Steuerung können Räume, die selten benutzt werden, auf tieferen Temperaturen belassen werden. Bei Bedarf erwärmen sich die Paneele blitzschnell und erreichen die gewünschte Tempe-

ratur. Sämtliche Wärmeelemente verfügen über eine Frontplatte aus gehärtetem Glas in verschiedenen Ausführungen, sowohl für die Wand- als auch für die Deckenmontage. Der Montage ­selber sind keine Grenzen gesetzt. Dank unterschiedlicher Grösse und Form können die Paneele in engsten räumlichen Verhältnissen angebracht werden. Sparen auf der ganzen Länge Die Investitionskosten einer infraSWISS Heizung ist gering und bedingen kaum bis keine baulichen Veränderungen. Einzig ein 220/230 Volt Stromanschluss ist vorzusehen. Neben den niedrigen Investitionskosten erübrigt sich sämtlicher Serviceund Wartungsaufwand, denn die Wärmeelemente sind keinem mechanischen Verschleiss ausgesetzt. Wasserleitungen, Heizkessel, Tankräume, Brenner, Kamine usw. fallen beim Heizen mit Infrarot gänzlich weg. Deshalb kann gleich mehrfach gespart werden. Kurz: Man spart auf der ganzen Linie und erst noch auf eine ökologisch sinnvolle Art. Sämtliche Wärmeelemente werden in der Schweiz entwickelt und produziert und genügen höchsten Qualitätsansprüchen.

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Wirtschafts-info

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Caminada Energietechnik GmbH: Umrüstung von Ölheizungen zu CO2-neutralem Heizen Bereits seit fast 30 Jahren beschäftigt sich Marcel Caminada mit umweltfreundlicheren Heizsystemen. Zu Beginn bei der Satronic AG als Mitarbeiter tätig, gründete der innovative Fachmann im Jahr 2000 zusammen mit seiner Frau die Caminada Energietechnik GmbH als selbständiges Unternehmen. In den vergangenen 10 Jahren mit eigenem innovativem Engagement stets auf der Suche nach umweltgerechteren Heizsystemen, bestand der erste PflanzenölBrenner 2006 mit Erfolg die Prüfung beim TÜV. Mit diesem Brenner kann jede Ölheizung auf CO2-neutrales Heizen umgerüstet werden. Daneben steht bei ­Caminada Energietechnik die so genannte Wandtherme, ein an der Wand hängendes Gerät als komplette Heizung mit Brenner und Heizkessel im ProduktAngebot. Das technische Prinzip der Wandtherme funktioniert ähnlich wie bei einem Durchlauferhitzer.

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31 kW wird über den Pumpendruck hergestellt. Zur Leistungsveränderung ist kein Düsenwechsel nötig. In der Schweiz ist der Brenner als Pflanzenöl- wie auch Heizöl-Brenner zugelassen (VKF. Nr. 17661). Caminada Energietechnik verfügt über die Bewilligung zur Annahme und Reinigung von Alt-Frittieröl. Aufgrund dessen wird auch gereinigtes Frittieröl nach Weihenstephan-Norm angeboten. In der Schweiz wird ausschliesslich gereinigtes Altspeiseöl zum Heizen verwendet. Heizen mit gereinigtem Alt-Speiseöl ­anstelle von Heizöl wird von der Stiftung Klimarappen unterstützt! Caminada Energietechnik GmbH Telligraben 3 – 5420 Ehrendingen Tel. 056 221 15 52 Fax 056 221 26 62 caminada-energietechnik@gmx.ch

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Schweiz genügend gross, um den wirtschaftlichen Betrieb einer Solaranlage zu garantieren. Die Sonne versorgt uns nicht nur mit Licht, sie steht uns auch seit Millionen von Jahren als Wärmespender zur Verfügung. Der Energieertrag durch die Sonneneinstrahlung ist für in ein der Solaranlage Die ideale Kombination: Ölheizung und Solarenergie. Einfamilienhaus Schweiz genügend gross, um den wirtschaftlichen Betrieb einer Solaranlage zu garantieren. Die ideale Kombination: Ölheizung und Solarenergie.

Solarenergie für die Warmwasseraufbereitung

teil, dass Grösse und Einbau opser sicher. Ölheizung und Solaranlage eignen sich optimal für den timal bestimmt werden können. In unseren Breitengraden wird Im Falle einer Heizungssanierung kombinierten Betrieb. Der lagerdie Sonnenwärme am häugsten ist eine Erweiterung der Heizanbare Brennstoff Heizöl steht jeSolarenergie für die teil, Grösse und Einbauweropser sicher. und Solarfür die Bereitstellung von Warmlage dass möglich. Üblicherweise derzeit für Ölheizung die Wärmeerzeugung Warmwasseraufbereitung anlage sich optimal den bestimmt mit werden timal wasser eingesetzt. Je nach Standden gleichzeitig demkönnen. Kesselund zureignen Unterstützung derfür SolarIn Breitengraden wird Im Falle einer kombinierten Betrieb. Der lagerort unseren und Orientierung des Gebäuersatz auch dieHeizungssanierung Komponenten für anlage zur Verfügung. die Sonnenwärme am häu gsten ist eine Erweiterung der Heizanbare Brennstoff Heizöl steht jedes kann im Jahresverlauf ein die Solaranlage eingebaut. Eine für die Bereitstellung von50Warmlage möglich. Üblicherweise werderzeit für für Neubau die Wärmeerzeugung Warmwasseranteil von % bis Ideal sowie Sanierung lässt sich aber auch in wasser eingesetzt. Je nachgedeckt Standden gleichzeitig mitIndem Kesselund zur Unterstützung der Solar80 % durch die Sonne Etappen realisieren. diesem Fall bei Heizungssanierung ort und Orientierung Gebäuersatz die Komponenten für anlage zur Verfügung. werden. In Zeiten, indes denen die Die Kombination Solaranlage/Ölwerdenauch in einer ersten Phase der des kann im Jahresverlauf die Solaranlage eingebaut. Eine Sonnenwärme nicht mehr für ein die brenner eignet sich sowohl für Kessel und der Solarspeicher einWarmwasseranteil von 50 %ausbis Ideal für als Neubau Sanierung aberspäteren auch in Warmwasserbereitstellung gebaut undlässt zu sich einem Neubauten auch beisowie einer Hei80 % durch die Sonne gedeckt Etappen realisieren. In diesem Fall bei Heizungssanierung reicht, übernimmt die Kesselanlazungssanierung. Beim Neubau Zeitpunkt die Solaranlage angewerden. In Zeiten, in denen die Die Solaranlage/Ölwerden in einer ersten Phase der die gesamte Leistung ge und stellt lässtKombination sich die Solaranlage von Anschlossen. Sonnenwärme nicht für die brenner eignet sichmit sowohl für Kessel und der Solarspeicher einfür Raumwärme undmehr Warmwasfang an einplanen, dem VorWarmwasserbereitstellung ausgebaut und zu einem späteren Neubauten als auch bei einer Heireicht, übernimmt die Kesselanlazungssanierung. Beim Neubau Zeitpunkt die Solaranlage angeWichtige Daten die Warmwasseraufbereitung Einfamilienhauses und stellt diefür gesamte Leistung ge lässt sicheines die Solaranlage von Anschlossen. für Raumwärme undäche Warmwasfang1 bis an 1,5 einplanen, mit dem für VorAufbau auf dem Dach Benötigte Kollektorfl m 2 pro Person Solarspeicher

300 bis 500 Liter mit 2 Heizregistern für den Solar- und den Kesselanschluss Wichtige Daten für die Warmwasseraufbereitung eines Einfamilienhauses Solarer Deckungsgrad 50 bis 80 % Benötigte Kollektorfläche 1 bis 1,5 m 2 pro Person für Aufbau auf dem Dach Approximative Kosten der Solaranlage CHF 10 000.– bis 15 000.– Solarspeicher 300 bis 500 Liter mit 2 Heizregistern für den Solar- und den Kesselanschluss Solarer Deckungsgrad

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Approximative Kosten der Solaranlage

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Der Solarkreislauf umfasst die Kollektoren, eine HydraulikgrupSolaranlage für ein sowie einen pe oder Solarstation Einfamilienhaus(Speicher) mit Wassererwärmer Der Solarkreislauf umfasst Die die integrierten Heizregistern. Kollektoren, eine HydraulikgrupSonnenenergie wird im Kollektor Solarstation sowie einen pe aufoder den Solarkreislauf übertragen Wassererwärmer (Speicher) mit und via Solarstation im Wärmeintegrierten Heizregistern. Die tauscher, der im unteren Teil des Sonnenenergie wirdeingebaut im Kollektor Wassererwärmers ist, auf denBrauchwasser Solarkreislauf abgegeben. übertragen an das und via Solarstation im WärmeGenügt die Sonnenwärme nicht tauscher, der im unteren des mehr zur Bereitstellung derTeil WarmWassererwärmers eingebaut ist, wassermenge, schaltet sich autoan das Brauchwasser abgegeben. matisch der Heizkessel ein. In Genügt die Sonnenwärme dieser Betriebsphase wird nicht über mehr zur Bereitstellung der Warmein zusätzliches Heizregister die wassermenge, schaltet sichsicherautoWarmwasserbereitstellung matisch gestellt. der Heizkessel ein. In dieser Betriebsphase wird über ein zusätzliches Heizregister die Moderne Ölbrennwertanlagen in Warmwasserbereitstellung sicherKombination mit einer Solarangestellt. lage leisten aufgrund ihres efzienten Betriebs einen wichtigen Moderne Ölbrennwertanlagen in Beitrag zum verantwortungsvolKombination mitden einer Solaranlen Umgang mit Energiereslage leisten aufgrund ihres efsourcen. zienten Betriebs einen wichtigen Beitrag zum verantwortungsvolBERATUNG lenKOSTENLOSE Umgang mit den EnergieresDURCH UNSERE REGIONALEN sourcen. INFORMATIONSSTELLEN

Region Zürich / Innerschweiz: KOSTENLOSE BERATUNG Beat Gasser DURCH UNSERE REGIONALEN Telefon 044 218 50 21 INFORMATIONSSTELLEN gasser@erdoel.ch Region Zürich / Innerschweiz: Region Mittelland / Beat Gasser Nordwestschweiz: Telefon 044 218 50 21 Markus Sager gasser@erdoel.ch Telefon 062 842 85 72 sager@erdoel.ch Region Mittelland / Nordwestschweiz: Region Ostschweiz / Markus Sager Graubünden: Telefon 062 842 85 72 Moreno Steiger sager@erdoel.ch Telefon 071 278 70 30 steiger@erdoel.ch Region Ostschweiz / Graubünden: Moreno Steiger Telefon 071 278 70 30 steiger@erdoel.ch


DAS GEBÄUDEPROGRAMM

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Erfolgreicher Start des Gebäudeprogramms 14'000 Gesuche eingegangen Das Gebäudeprogramm ist erfolgreich gestartet. Bis 30. Juni sind rund 14'000 Fördergesuche im Umfang von insgesamt 123 Mio. Franken ­eingegangen. Rund 7'500 Gesuche mit einer Gesamtfördersumme von gut 61 Mio. Franken wurden bereits bewilligt. Der Gesuchseingang liegt damit über den Erwartungen. Doch niemand saniert von heute auf morgen. Von den zur Verfügung stehenden 133 Mio. Franken wurden erst 430'000 Franken ausbezahlt. Finanziert wird das Gebäudeprogramm aus der CO2-Abgabe und durch Fördergelder der Kantone.

barkeit kleinerer Projekte erklärt auch, weshalb knapp 44 Prozent der bewilligten Gesuche, die nur ein Bauteil betreffen, Fenster-Einzelmassnahmen sind.

Sehr hohe Liquidität im 2010 Die Anzahl der eingegangenen Gesuche liegt ­aktuell über den Erwartungen, die durchschnittliche Fördersumme tiefer. Auswirkungen auf das Programm hat diese Entwicklung keine. Denn es ist absehbar, dass im Jahr 2010 wegen der ­Realisierungsfrist von zwei Jahren erst ein Teil der reservierten Fördergelder tatsächlich zur Auszahlung kommt. So wurden von den zur Verfügung stehenden 133 Mio. Franken im ersten Halbjahr erst knapp 430'000 Franken ausbezahlt. Zudem zeichnet sich nach einem sehr hohen Gesuchseingang nach Programmstart nun eine leicht rückläufige Entwicklung ab. Falls die Fördersumme im 2010 trotzdem mehr als 133 Mio. Franken be­ tragen würde, wäre eine Überbuchung kein ­Problem. Denn beim Gebäudeprogramm handelt es sich um ein mehrjähriges Programm. Die ­Auszahlungen der Gesuche können somit ins nächste Jahr übertragen werden. n  Das Gebäudeprogramm / bu

Info Das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen unterstützt während zehn Jahren die energe­ tische Sanierung von Gebäuden sowie den Einsatz erneuerbarer Energien, die Abwärmenutzung und Haustechnik. Hausbesitzer zeigen grosses Interesse, ihre Liegenschaften energetisch zu ­sanieren und auf erneuerbare Energien umzustellen. Sie profitieren damit von langfristig tiefen Energiekosten und leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Die Statistik betrifft den nationalen Teil zur Förderung der Sanierung der Gebäudehülle für die Periode Anfang Januar bis Ende Juni 2010. Die von Bund und Kantonen ­geförderten Projekte für erneuerbare Energien, Abwärmenutzung und Haustechnik sind in der Statistik nicht enthalten.

Erst 430'000 Franken ausgezahlt Für Sanierungen der Gebäudehülle stehen während zehn Jahren 133 Mio. Franken pro Jahr aus der CO2-Abgabe zur Verfügung. Im ersten Halbjahr sind schweizweit ca. 14'000 Gesuche mit

­ iner Gesamtfördersumme von etwa 123 Mio. e Franken eingegangen. Die Bearbeitungsstellen haben davon rund 7'500 Gesuche im Umfang von insgesamt 61 Mio. Franken geprüft und bewilligt. Ausgezahlt wurden bisher aber erst 152 Gesuche im Umfang von 430'000 Franken. Denn niemand baut von heute auf morgen. Und nach einer Förderzusage haben die Bauherren zwei Jahre Zeit für die Umsetzung der Sanierungsmassnahmen. Die Fördergelder werden daher selten sofort, sondern innerhalb dieses Zeitraumes ausbezahlt.

Zum Start vor allem kleinere Projekte Bei den ausbezahlten Gesuchen liegt die durchschnittliche Fördersumme pro Gesuch mit 2'824 Franken deutlich tiefer als bei den eingereichten Gesuchen. Dort beträgt sie gut 8'800 Franken und bei den bewilligten Gesuchen 8'156 Franken. Dies liegt daran, dass kleinere Projekte wie der ausschliessliche Fensterersatz im Gegensatz zu umfassenderen Sanierungen in kurzer Zeit realisierbar sind. Die schnelle und einfache Umsetz-

Das Gebäudeprogramm besteht aus zwei Teilen: – Ein nationaler, schweizweit einheitlicher Teil mit Massnahmen zur Gebäudehülle. Hierfür stellt der Bund aus der CO2-Abgabe auf Brennstoffen 133 Mio. Franken pro Jahr zur Verfügung. – Kantonal unterschiedliche Zusatzprogramme zur Förderung erneuerbarer Energien, der Abwärmenutzung und der Optimierung der Haustechnik. Dafür stellt der Bund aus der CO2-Abgabe 67 Mio. Franken zur Verfügung, die von den Kantonen um mindest denselben Beitrag ergänzt werden. Die Kantone haben dafür in ihren Budgets 80 bis 100 Mio. Franken pro Jahr eingestellt. Während zehn Jahren können somit insgesamt 280 bis 300 Mio. Franken pro Jahr für Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare Energien eingesetzt werden. www.dasgebaeudeprogramm.ch


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Conergy Sunrise® Eco – Die energiesparende Solaranlage für das Einfamilienhaus aus der Schweiz Die neuste Entwicklung von Conergy ist die erste energieeffiziente Kompakt-Solaranlage für das Einfamilienhaus. Mit der Energieeffizienzklasse A entspricht sie den heutigen Anforderungen an die Haustechnik. Durch das bewährte Back-Box® System läuft die Sunrise® Eco sicher und wartungsfrei. Die Sonne ist bereits jetzt eine wichtige Energiequelle für Warmwassergewinnung im Einfamilienhaus. Im Neu- oder Umbau entscheiden sich immer mehr Bauherren für diese umweltfreundliche Technik und profitieren von der «kostenlosen» Energie der Sonne. Mit modernen Systemen wird die Solartechnik einfach, sicher und effizient. 90% Energieeinsparung Bei herkömmlichen Solaranlagen ist der Stromverbrauch seit langer Zeit ein Diskussionsthema. Jetzt hat Conergy ein System entwickelt, das 90% weniger Energie verbraucht. Extreme Sparsamkeit gepaart mit höchster Effizienz. Energieeffiziente Pumpe und modernste Reglertechnik Herzstück dieser Neuentwicklung sind eine extrem energie-­ effiziente Pumpe mit ECM-Technologie und eine komplett neu ­­entwickelte Reglertechnik, die im Zusammenspiel den Strom­ verbrauch um 90% reduzieren. Die neue Drehzahlregelung ­VarioFlow® ermöglicht zudem eine stufenlose Regelung der Pumpendrehzahl von 0–100%. Dadurch kann die Sunrise® Eco

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Sonnenkollektoren

Der neue Sonnenkollektor FK 2 von Schweizer: Leichtgewicht mit höchster Leistung Die Ernst Schweizer AG ist einer der führenden Hersteller von Sonnenkollektoren in der Schweiz. Nun hat das Unternehmen einen neuen Kollektor entwickelt, der technische wie ästhe­ tische Vorteile in sich vereint. Der FK 2 ist speziell für Flachdach-Anwendungen konzipiert. Gegenüber seinem Vorgänger ist er trotz verbesserter Statik­ um über 20% leichter geworden. Dadurch vereinfacht sich d­ie ­Montage bei deutlich verbesserter Leistungsfähigkeit. Der ­Tem­peraturfühler ist an idealer Po­sition im Sammelrohr ­vorgesehen, damit eine optimale Regelung die ma­ ximalen ­Erträge generieren kann. Der FK 2 besticht­ auch ­ästhetisch – mit schlichtem Design und einem sehr ­schmalen Randanteil. Bei der Herstellung achtete Schweizer besonders auf die ­Produktökologie: Der Ma­ terialaufwand wurde reduziert, ohne dabei die Lang­ lebig­keit zu beeinträchtigen. Fassaden

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Energiesysteme Die Firma alsol ag alternative energiesysteme, vormals Böhni Energie & Umwelt GmbH, mit Sitz in Frauenfeld baut seit über zwanzig Jahren Solarstromanlagen und hat als Vorreiter viel zur heutigen Situation der erneuerbaren Energien nicht nur in der Ostschweiz beigetragen. In dieser Zeit hat unser Betrieb mehr als 250 Photovoltaik­ anlagen mit über 2 MWp Leistung gebaut. In den vergangenen Jahren wurden die Kapazitäten laufend ausgebaut, um der ­grösseren Nachfrage gerecht zu werden. Wir sind spezialisiert auf Planung und Bau von schlüsselfer­tigen Aufdach- Indach- und Flachdachanlagen für Einfamilienhäuser mit kleineren Eigenbedarfsanlagen bis zu Solarkraftwerken auf landwirtschaftlichen Dächern oder Industriebauten. Wir beraten Sie über die mögliche Anlage, deren Leistung und Ertrag. Anhand vorliegender Pläne, Dachmasse oder bei einem Ortstermin erstellen wir Ihnen unverbindlich eine Offerte. Gerne beraten wir Sie über die laufenden Förderprogramme auf ­Kantons- und Bundesebene. Auf Wunsch übernehmen wir die Anmeldungen für diese Programme. Die von uns eingesetzte Technik bestehend aus zuverlässigen Systemkomponenten von Sunways, MHH, Scheuten und wei­ teren Anbietern. Dank langjähriger Zusammenarbeit mit der Konstanzer Firma Sunways AG sind wir deren Ostschweizer ­Vertretung.

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Stadtwerk Winterthur: Global denken, lokal handeln! Die Aufheizung der Atmosphäre durch das klimaschädliche CO2 könnte zum globalen Desaster werden. Stadtwerk Win­ terthur nimmt die Warnzeichen ernst und hat mit dem Klimafonds Stadtwerk Winterthur ein Instrument geschaffen, um in der Region innovative Projekte für den Klimaschutz zu ­fördern. In Winterthur, der sechstgrössten Schweizer Stadt, gibt es zwar keine schmelzenden Gletscher als Indikatoren für die schleichende Klimaveränderung. Die ­Augen davor verschliessen dürfen wir aber trotzdem nicht. Das Kohlendioxid (CO2), das in die Atmosphäre gelangt und dort zum Treibhauseffekt beiträgt, wird nicht nur von Industrie und Grossunternehmen verursacht. Wir alle sind beteiligt und können mithelfen, den CO2-Ausstoss zu reduzieren. Einfache Möglichkeiten wären zum Beispiel der Einsatz von effizienten Elektrogeräten und klimafreundlichen Heizsystemen, die Reduktion der Raumtemperatur in beheizten Räumen oder öfters mal das Auto stehen lassen und zu Fuss gehen. Mit der Beteiligung am Klimafonds Stadtwerk Winterthur gibt es eine weitere Möglichkeit dem Klimawandel entgegen zu wirken. Durch einen freiwilligen Beitrag von 2 Rappen pro ­Kilowattstunde Strom können Winter­thurer/-innen den Fonds und somit innovative Projekte unterstützen. Schwachgasfackel und Mikroturbine Eine Pilotanlage, die weltweit erstmals Strom aus Schwachgas produzieren kann und klimaschädliches Methan vernichtet: Das Ökozentrum Langenbruck hat eine Schwachgas-Brennertechnik entwickelt, welche Abgase aller Art, auch Brennstoffe mit nur rund 5% Methangehalt, äusserst emissionsarm verbrennen kann. Gleichzeitig wurde vom Ökozentrum in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern ein Prototyp einer weltweit einzigartigen Mikroturbine entwickelt, welche ebenfalls mit Schwachgas betrieben werden und Strom produzieren kann. Die Schwachgasfackel wird jetzt zusammen mit der Mikroturbine auf einer geschlossenen SiedlungsmüllDeponie im Kanton Zürich im Feldtest während mehrerer Jahre ­geprüft. Der Klimafonds Stadtwerk Winterthur unterstützt die Installation und den mehrjährigen Feldtest. Bestätigt der Feldtest die erwarteten Ergebnisse, könnten die Komponenten danach weltweit eingesetzt werden und mithelfen, den Ausstoss von klimaschädlichen Gasen aus Deponien zu verringern. Kleinbiogasanlage «EcoGas» In den 70er Jahren war die Schweiz weltweit führend im Bau von Biogasanlagen. Aufgrund der gesetzlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stieg die Durchschnittsgrösse der Biogasanlagen im Laufe der Zeit jedoch an, so dass Kleinbiogasanlagen nicht mehr ren­tierten. Aufgrund der räumlichen Ge­ gebenheiten wären Kleinbiogasanlagen

Das MoZi mit Photovoltaik-Anlage auf dem Wagendach.

jedoch prädestiniert für die Schweiz. ­Zudem steckt in landwirtschaftlichem Hofdünger (Gülle und Mist) ein beacht­liches Energiepotential. Dank der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV), die per 1. Januar 2009 eingeführt wurde, ­stehen Kleinbiogasanlagen, die zu mindestens 80% mit landwirtschaftlichen ­Abfällen betrieben werden und ihre Energie verstromen, erhöhte Einspeisetarife zur Verfügung. Somit können auch Kleinbiogasanlagen wieder rentabel werden, unter der Voraussetzung, dass sie effi­zient und mit vernünftigem Aufwand ­betrieben werden. Der Klimafonds Stadtwerk Winterthur unterstützte die Ent­ wicklung und die erste Pilotanlage der neuen wirtschaftlichen Kleinbiogas­anlage «EcoGas». «MoZi» von Verein Grünwerk Das MoZi, das mobile Klassenzimmer des Vereins Grünwerk in Winterthur, ist ein fahrendes Bildungs- und Forschungszentrum für Kinder und Jugendliche. Es dient Schulklassen und anderen Interessengruppen zur Erforschung des natürlichen Lebensraums von Tieren und Pflanzen. Zur Infrastruktur gehören unter anderem Lampen, Mikroskope, ein Laptop und Musikboxen, eine digitale Wetterstation und eine Kamera für Luftbilder. Damit diese verschiedenen Geräte mit Strom betrieben werden können, hat der Klimafonds Stadtwerk Winterthur die Photovoltaikanlage (PV-Anlage) auf dem Dach des MoZi finanziert. Die PV-Anlage liefert nicht nur Strom, sondern stellt auch einen Bezug zu Energie und Energiegewinnung her und fördert einen sinnvollen Umgang damit.

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Vergabe von Fördergeldern 2x jährlich Der Klimafonds Stadtwerk Winterthur sucht immer wieder innovative Projekte zur CO2-Reduktion in der Region Winterthur. Fördergesuche können zweimal­ pro Jahr eingereicht werden. Infos und ­Unterlagen unter www.stadtwerk.winterthur.ch/ klimafonds

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ALARMSYSTEME

Ölabscheider-Alarmsysteme von Pepperl+Fuchs AG: Wirksamer Gewässer- und Umweltschutz! Im Allgemeinen geht die Schweizer Gesetzgebung im Bereich Umweltschutz über die Normen der Länder hinaus, welche der Europäischen Union angehören. Nicht jedoch bei den Öl- und Benzinabscheidern, denn noch kennt die Schweiz keine Vorschrift für Alarmsysteme, welche effizient und zudem mit einer Investition von rund CHF 1'500.- äusserst kostengünstig zu einem wirksamen Gewässerschutz beitragen. Noch werden Öl- und Benzinabscheider bei Tankstellen, Parkflächen, Waschstrassen, Auto-Werkstätten, Entlade- und Umfüllplätzen, Mineralöllagern, Trafostationen oder Kraftwerken nicht täglich oder elektronisch dauernd überwacht. So können gefährliche Situationen und ihre Konsequenzen durch fehlende Alarmierung sehr schnell unüberschaubar werden. Die Alarmsysteme von Pepperl+Fuchs bilden in dieser Hinsicht einen wesentlichen Schritt zu einer sicheren Fernüberwachung in der Abscheider-Technologie. Funktion Die Warnanlage ist Bestandteil eines kompakten Alarmsystems für Öl- und Benzinabscheideranlagen, das die Signale der angeschlossenen Sensoren in eine SMS-Textmitteilung und ein visuelles Signal umsetzt. Die Warnanlage ist mit einem GSM-Modem ausgestattet. Es können drei verschiedene Sensor­­typen angeschlossen werden: digitaler Aufstausensor LAL8-D-Ex, ­digitaler Ölschichtsensor LAL1-D-Ex und digitaler Schlammpegelsensor LAL9-D-Ex. Dabei ist ein Anschluss von zwei oder drei Sensoren des gleichen Typs möglich. Das eigensichere Alarmsystem erlaubt eine zuverlässige Fernüberwachung rund um die Uhr und eignet sich daher auch für Bereiche, in denen nicht ständig Personen anwesend sind. Bei Erkennung eines Alarmzustandes wird eine Textmeldung erzeugt und über das inte­ grierte GSM-Modem per SMS an bis zu drei Mobiltelefone übertragen. Diese Alarmmeldung wird solange periodisch ­wiederholt, bis die Ursache des Alarms behoben wird. Wöchentliche ­Statusmeldungen erlauben darüber hinaus einen lückenlosen

Überblick über den Zustand des Öl- und Benzinab­scheiders. Durch den Anschluss von bis zu drei unterschied­lichen Sensoren kann der Umfang der Überwachung individuell konfiguriert werden. Möglich sind zum Beispiel Schichtdicken-, Aufstau- oder Schlammschichtsensoren. Dadurch ist eine umfassende und in der Anwendung spezifische Schutzfunktion ­gewährleistet. Da zusätzliche Sensoren über jede vorhandene 2-Draht-Verbindung angeschlossen werden können, eignet sich das System auch optimal zur Nachrüstung vorhandener A ­ nlagen. Warum ein Alarmsystem? Bei fehlender Wartung und Kontrolle oder bei Unfällen, bei ­welchen Öl die Umwelt verschmutzt, trägt der Besitzer oder der Pächter ein grosses Risiko, Schadenersatz bezahlen zu müssen, obwohl eine Versicherung abgeschlossen wurde! Denn die Versicherungsgesellschaft haftet für keine Ersatzpflicht bei Schäden, welche durch fehlende Wartung oder Kontrolle verursacht wurden. Das Wissen und die Verantwortlichkeit moderner Menschen sollten es eigentlich überflüssig machen zu erwähnen, dass Öl- und Benzinprodukte auf keinen Fall in die Erde oder in einen Abfluss geleitet werden dürfen. Denn dadurch entsteht eine Verschmutzung, welche nicht nur sehr kostspielig ist, sondern vor allem das Leben kommender Generationen zer­ stören kann. Deshalb müssen Öl- und Benzinprodukte immer eingesammelt werden. Wartung und Kontrolle Ein Öl-/Benzinabscheider wird immer einen variierenden ­Zufluss von Mineralölprodukten und Wasser haben. Deshalb fordert eine Abscheideranlage Wartung und Kontrolle. Ein Teil dieser Arbeiten besteht darin, die Abflussrohre so zu reinigen, dass sie die Wasser-/Ölmenge aufnehmen können, für welche sie ­ausgelegt sind. Die Deckel für die Öl-/Benzinabscheidertanks müssen intakt und dicht schliessend sein, wo dies erforderlich ist. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von wiederkehrenden Aufgaben wie zum Beispiel die Kontrolle der Ölschichtdicke, der Schlammdicke, des Koaleszenzfilters und des allgemeinen ­Zustands der Abscheideranlage. Die meisten Unfälle sind auf fehlende Wartung und Kontrolle zurückzuführen. Diese Risiken können jedoch über elektronische Alarmsysteme eliminiert ­werden. Aufstausensor LAL8-D-Ex Dieser digitale Ultraschallsensor erlaubt die Erkennung eines zu hohen Flüssigkeitspegels in Öl- oder Benzinabscheidern. Er


ALARMSYSTEME

Schichtdickensensor LAL1-D-Ex Dieser digitale kapazitive Sensor erkennt die Dicke der Ölschicht oder einen sinkenden Flüssigkeitspegel innerhalb eines Öl- oder Benzinabscheiders. Solange der Sensor von Wasser umgeben ist, wird sein Hochfrequenzsignal gedämpft, wird er jedoch von Öl oder Luft umgeben, entfällt diese Dämpfung, was auf einen Alarmzustand hinweist. Der Sensor erkennt Situationen, die ein Überlaufen von Öl und damit eine Gefährdung der Umwelt bedeuten können. Sein robuster Aufbau gewährleistet eine dauerhaft zuverlässige Funktion, während seine kompakte Bauform die problemlose Montage unter allen Einbaubedingungen erlaubt.

wird hängend über dem normalen Flüssigkeitspegel angebracht. Beim Überfluten des Sensors wird ein Alarmsignal erzeugt. Der Sensor reagiert zum Beispiel auf ein geschlossenes Schwimmstop oder verschmutztes Koaleszenzfilter und vermindert damit das Risiko, dass Ölabscheider überlaufen und Ölprodukte in das Erdreich gelangen können. Sein robuster Aufbau ohne bewegliche Teile gewährleistet eine dauerhaft zuverlässige Funktion. Seine kompakte Bauform unterstützt eine problemlose Montage unter allen Einbaubedingungen.

Schlammpegelsensor LAL9-D-Ex Dieser digitale Ultraschallsensor dient zur Überwachung des Schlammpegels in Öl- oder Benzinabscheidern. Solange der Sensor von Flüssigkeit umgeben ist, wird sein Ausgangssignal über Reflektoren auf den Empfänger geworfen. Wird das Signal jedoch durch Schlamm, Sand oder Metallteile unterbrochen, signalisiert dies eine Alarmsituation. Mit diesem Sensor wird zuverlässig vermieden, dass sich der Öl- oder Benzinabscheider mit Schlamm zusetzt und damit Gefahrstoffe in die Umwelt gelangen können. Ausserdem lassen sich damit manuelle Kontrollen des Schlammpegels auf ein Minimum begrenzen. Sein robuster Aufbau ohne bewegliche Teile garantiert eine dauerhaft zuverlässige Funktion, während seine kompakte Bauweise die Installation vereinfacht.

IN MANCHEN SITUATIONEN IST MAN FÜR JEDE WARNUNG DANKBAR

Ölabscheider-Alarmsysteme schützen Wasser und Umwelt. Zum Umweltbewusstsein von heute gehört auch ein wirksamer Gewässerschutz. Zum Beispiel durch Ölabscheider in Tankstellen, Parkhäusern und überall, wo Öl oder Benzin ins Abwasser gelangen könnten. Damit werden auslaufende Schadstoffe aufgefangen, um zu verhindern, dass Lecks zu Umweltschäden führen und den Wasserkreislauf belasten. Ölabscheider-Alarmsysteme von Pepperl+Fuchs sind dabei ein entscheidendes Sicherheitsplus. Sie überwachen den Flüssigkeitsstand im Auffangbehälter und erkennen zuverlässig, wenn Öl oder Benzin ausgelaufen sind. Und sie melden das Problem per SMS an jedes beliebige Mobiltelefon. Damit Probleme sofort erkannt werden und gezielte Maßnehmen ergriffen werden können, um weitreichende Schäden zu vermeiden und den Umweltschutz zu erhalten. Pepperl+Fuchs AG · Sägeweg 7 · 2557 Studen BE Tel. +41 32 374 7680 · Fax +41 32 374 76 78 E-Mail: hfrutiger@ch.pepperl-fuchs.com

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BAUEN MIT HOLZ

LOG HOME – Lebensraum mit Seele! Vor vielen Jahren entstand in den kanadischen Weiten der Traum vom Leben im Blockhaus. Eine Symbiose aus indivi­ dueller Architektur, traditioneller Holzbautechnik und modernem Wohnkomfort. Heute kann dieser Traum auch in unseren Regionen Wirklichkeit werden. Mit LOG HOME – dem Lebensraum mit Seele! Jedes LOG HOME ist ein architektonisches Unikat, wobei der Mensch von Beginn weg im Mittelpunkt steht. So individuell wie Ihre persönlichen Wünsche und Bedürfnisse für Ihre eigene Wohnkultur. Dutzend-Lösungen gibt es anderswo genug. ­Zusammen mit Ihnen und Ihren inspirierenden Ideen plant, ­entwickelt und gestaltet LOG HOME den Grundriss. Das weckt die Freude am Erschaffen des eigenen künftigen Wohn- und ­Lebensraumes und fordert das Team von LOG HOME täglich zu neuer Offenheit. Mehr als Norm und Nutzen Wer die ungewöhnliche Atmosphäre von LOG HOME für sich ­entdeckt, erwartet von seinem Zuhause mehr als Norm und Nutzen. Hier finden Sie Inspiration und Information für die ­bewusste und sensible Gestaltung Ihrer persönlichen Umwelt, faszinierende Anregungen für Ihren Lebensraum mit Seele. LOG HOME entwickelt, gestaltet und produziert das perfekt funk­ tionierende Haus, weil nur dieser Weg zu eigenverantwortlicher Wohn- und Lebensqualität auf hohem Niveau führt. LOG HOME schafft die Vorbilder für eine zeitgemässe, andere Architektur.

angetan. Das Belassen des Rundholzes in seiner ursprünglichen Form, seine handwerklich hoch stehende Bearbeitung im Zusammenspiel einer durchdachten Konstruktion – das krönt den dominanten Charakter von LOG HOME. Das Team von LOG HOME will Sie als Bauherr persönlich kennen lernen, denn Sie persönlich sollen Ihr LOG HOME von Anfang an begleiten. Dazu gehören Werkstattbesuche, Gespräche mit Mitarbeitern, vielleicht sogar ein Augenschein im Wald, wenn Ihre Baumstämme gefällt werden. Fällen – Trocknen – Herstellen Die Fichten und Douglasien für ein LOG HOME stammen aus nachhaltig genutztem Schweizerwald. Für LOG HOME wird als Teil eines umfassenden Qualitätskonzepts ausschliesslich vakuumgetrocknetes und daher formstabiles, masshaltiges Stammholz verwendet. Wintergeschlagene Bäume enthalten 60-80% Feuchtigkeit. Mit der Vakuumtrocknung erreichen sie den Idealwert von etwa 15% (trocken nach DIN 4074). Dieses schonende Verfahren verkürzt den natürlichen Trocknungsprozess von 4-5 Jahren auf 10-14 Tage. Vakuumgetrocknete Baumstämme kennen weder nachträglichen Schwund noch Pilzbefall noch Verformungen.

Qualifizierte Mitarbeiter LOG HOME-Mitarbeiter sind gewissenhafte Fachleute – ausgewiesene Planer und qualifizierte Zimmerleute mit hohen Ansprüchen an zweckgerichtete Technik und zeitlose Ästhetik. Sie sind Ihre kompetenten Gesprächspartner in der Beratung, Planung und Verwirklichung auch ausgefallener Ideen. Und sie verwenden ungewöhnliches Material: Baumstämme! Einer der ältesten und schönsten Werkstoffe Als einer der ältesten und schönsten Werkstoffe wird Holz seit Generationen von Zimmerleuten und Architekten geschätzt. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Ganz im Gegenteil, immer mehr Menschen sind von seiner Behaglichkeit und von seiner konstruktiven Überlegenheit mit dem hohen Wärmeschutz

LOG HOME lebt vom besonderen Zusammenspiel des handwerklichen Rundholzbaus für die Aussenhaut mit der computergestützten Fertigung der Innenwände in Ständerbauweise. Die Rundholz-Konstruktion wird witterungsunabhängig in der eigenen Werkhalle in Brunnen SZ komplett aufgebaut und sämtliche Verbindungen wie Dachbalken, Fenster- und Türeinschnitte, Treppen und Geländer passgenau angelegt. Ihr LOG HOME wird innert weniger Tage auf Ihrem Grundstück aufgerichtet.

LOG HOME AG Hauptstrasse 38 – 6418 Rothenthurm Tel. 041 838 04 00 – Fax 041 838 04 01 mail@log-home.ch – www.log-home.ch


BAUEN MIT HOLZ

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Starke Argumente für den Baustoff Holz Unausgeschöpftes Potenzial In der Schweiz verfügen wir über ein unausgeschöpftes Potenzial an Holz­ vorräten. Mit dem Bau eines Holzhauses leisten Sie einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz. Die vermehrte Waldnutzung mit entsprechendem wirtschaftlichem Ertrag stärkt die Forstwirtschaft beim Aufbau und bei der Pflege des Bestandes.

Bild: LOG HOME – Die Funktion jedes Details wird sichtbar.

Bild: LOG HOME – Massive, einschalige Wände aus Rundholz schaffen ein gesundes Raumklima mit angenehmer Oberflächentemperatur, idealer Dampfdiffusion und hervorragender Wärmedämmung (K-Wert 0.34 W/m2). Bis vor ein, zwei Jahrzehnten galt Holzarchitektur in der Schweiz als traditionsgebunden, wenn nicht als nostalgisch. «Heimelig» waren Holzstuben, bodenständig das Bauernhaus, gemütlich die Alp­ hütte. Oder man dachte an provisorische Bauten wie Baracken für Saisonniers. Oder an Fertighäuser aus Holz, die in Architekturkreisen lange als Wohnkultur ab der Stange für Leute mit bescheidenem Budget und geringen Ansprüchen an Individualität galten. Zur Holzarchitektur, die sich in den neunziger Jahren entwickelt hat, passen andere Attribute: elegant, gediegen, modern, individuell oder schlicht schön. Die Architektur hat einen Baustoff neu entdeckt, der enorme Gestaltungsmöglichkeiten bietet.

Kraft und Leichtigkeit vereint Technisch kann Holz mit allen anderen Baumaterialien rundum mithalten. Ein Würfel von 4 cm Kantenlänge aus Tannenholz trägt im Labor­ versuch vier Tonnen. Zwar ist Holz biologisch abbaubar, doch die zersetzenden Organismen können nur in einem feuchten Milieu tätig werden. Das richtige Holz, mit Sachverstand verbaut und so vor Feuchtigkeit geschützt, hält nahezu unbe-

grenzt. Der älteste Holzbau der Schweiz, das Haus Nideröst in Schwyz, stammt aus dem Jahr 1176. Holz ist quer zur Faser hundertmal weniger zugfest als längs, quillt und schwindet je nach Feuchtigkeit. Diese Probleme lassen sich oft durch Holzwerkstoffe lösen. Sperrholzplatten zum Beispiel quellen und schwinden nicht und weisen eine gleichmässige Festigkeit auf. Die Leichtigkeit von Holz bei zugleich hoher Festigkeit hat bauliche Vorteile. Stein und Beton sind viel schwerer. Baut man mit Holz, ist ein weniger starkes Fundament nötig.

Die Feuerwehr hat lieber Holz Holz brennt – aber berechenbar. Tatsächlich sind der Feuerwehr Konstruktionen aus Holz oft lieber als Metallkonstruktionen. Letztere verformen sich unter Hitzeeinwirkung rasch, wogegen ein Holzbalken seine Stabilität im Brandfall noch sehr lange behält. Diese Stärke kommt daher, dass selbst trockenes Holz noch Wasser enthält, das zuerst verdampfen muss. Solange bleibt die ­Temperatur im Holz im Bereich von 100°C. Bei rund 270°C beginnt die Verbrennung. Die ­Abbrandgeschwindigkeit beträgt etwa 1mm pro Minute. Auch wenn es in einem tausend Grad

heissen Feuer brennt, bleibt Holz schon einen Zentimeter unter der verkohlten Oberfläche unbeschädigt und der Restquerschnitt tragfähig. Stahl verliert hingegen schon ab 450°C seine Tragfähigkeit und die Druckfestigkeit von Beton reduziert sich bei 650°C um zwei Drittel.

Alles dabei – von Anfang an In modernen Fabrikationsanlagen werden heute ganze Hausteile vorproduziert – Raumzellen, Wände oder Deckenelemente mitsamt der Wärmedämmung, den Leitungen, den Fenstern und Türen. Vor Ort fügt man die Elemente dann zusammen. Die Systembauweise erfordert sorgfältige Planung, verkürzt aber die Bauzeit enorm. Ein vorgefertigtes Einfamilienhaus steht nach ­einem Tag. Ein Gebäude wird für mehrere Ge­nerationen gebaut. Die Bedürfnisse können sich in dieser Zeit ändern. Holzbauten sind flexibel. Sie lassen sich leichter erweitern, aufstocken und umbauen als massiv gebaute Häuser. Holz ist der zeitgemässe Baustoff mit viel versprechender Zukunft. Die Broschüre «Holzbau Ar­gumente» sammelt die besten Gründe für die Anwendung von Holz für Bauen und Wohnen und geht dabei vertieft auf acht Aspekte ein: Ma­terial, Planung, Systembau, Lebensdauer, Mehrwert, Sicherheit, Komfort und Nachhaltigkeit. Die Publikation steht unter www. lignum.ch zum Download als PDF bereit.   n (Quelle: Lignum)/bu


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ENERGIETECHNIK

Abwärme aus Abwasser und Schlammverbrennung nutzen Dem schweizweit tätigen Planungsunternehmen für Energieund Gebäudetechnik, Dr. Eicher+Pauli AG, ist die sinnvolle ­Abwärmenutzung bei Infrastruktur-Anlagen ein wichtiges ­Anliegen. Sowohl bei Abwasserreinigungsanlagen als auch bei der nachfolgenden Schlammverbrennung können wichtige ­Beiträge zur Energieversorgung geleistet werden. Für die beiden Gründer der Dr. Eicher+Pauli AG steht fest: In ­Zukunft darf die sinnlose Vernichtung von Abwärme nicht mehr akzeptiert werden. Hanspeter Eicher und Hans Pauli setzen sich deshalb dafür ein, innovative Lösungen für effiziente Energieanlagen zu finden. Mit rund 80 Mitarbeitenden in den drei ­Niederlassungen Liestal, Bern und Luzern haben sie eines der ­führenden Ingenieurunternehmen für Energie- und Gebäudetechnik der Schweiz geschaffen. Bei der Planung und Um­ setzung von energietechnischen Fragestellungen setzt das ­Unternehmen modernste Werkzeuge ein, mit welchen praxis­ gerechte und zukunftsweisende Installationen realisiert werden können. Anschluss des Nahwärmenetzes an die Fernwärme Beispiel einer sinnvollen Abwärmenutzung stellt die neue ­Fernwärmeverbindung zwischen der ARA Rheinfelden-Magden und der Wohnsiedlung Augarten in Rheinfelden dar. Diese wurde 1976 fertig gestellt und umfasst 1050 Wohneinheiten in sechs Hochhäusern, 55 Mehrfamilien- und 170 Einfamilienhäusern. Im Untergeschoss eines der 13-stöckigen Hochhäuser standen seit Beginn in einer Energiezentrale drei Erdgas-Kessel mit je 3 MW Leistung im Einsatz. Ein Nahwärmeverbund wurde ­nämlich ­bereits beim Bau der Wohnsiedlung realisiert, um ab dieser Energiezentrale die Beheizung und das Brauchwarm­ wasser zu liefern.

Zwei Elektro-Wärmepumpen in der ARA Rheinfelden-Magden leisten zusammen 2.5 MW und erzeugen damit jährlich Wärme von rund 14'000 MWh für die Wohnsiedlung Augarten/Weiherfeld. (Foto: Eicher+Pauli)

Die nahe gelegene ARA Rheinfelden-Magden bietet überdurchschnittliche Abwassermengen und -temperaturen, welche durch die Rheinfelder Betriebe (z.B. Feldschlösschen) und die Thermalbäder ­geliefert werden. Somit sind ideale ­Be­dingungen für eine Energiegewinnung und Fernwärmeversorgung vorhanden. Der durchschnittliche Tagesmittelwert der ­Abwassertemperatur beträgt 17 °C, bei Schwankungen von 12 – 23 °C. Die durchschnittliche Wassermenge beim Auslauf beträgt 118 Liter pro Sekunde.

Abwärmenutzung in der ARA Rheinfelden-Magden: Im Container über dem Nachklärbecken befinden sich zwei Wärmepumpen. (Foto: Eicher+Pauli)

Das von Eicher+Pauli geplante Projekt umfasste die Abwärmenutzung in der ARA, die Fernwärmeleitung zur Energiezentrale Augarten, die Erweiterung des bestehenden Fernwärmenetzes sowie die hydraulische Einbettung und Optimierung im bestehenden Nahwärmeverbund. Heute wird das gereinigte Abwasser der ARA als Wärmequelle für zwei über dem Nachklärbecken platzierte Wärmepumpen eingesetzt. Die installierte Leistung liegt bei jeweils 1'250 kW, also bei total


Energietechnik 2.5 MW. Es handelt sich um zweistufige Anlagen, die als Arbeitsmittel Ammoniak nutzen. Diese Fernwärmeversorgung führte zu ­einer deutlichen Reduktion von rund zwei Dritteln des früheren CO2-Ausstosses der alten Energiezentrale. Gleichzeitig wird nun ein wesentlicher Teil der Abwärme der ARA nicht mehr in den Rhein geleitet, sondern sinnvoll und nachhaltig genutzt. Kälte, die aus der Wärme kommt Die Idee faszinierte alle Beteiligten: Kälte wird aus der Abwärme von Nachbarn ­erzeugt. Das neue Stücki Einkaufs­ zentrum mit Hotel und der Stücki Business Park in Basel werden auf diese Weise mit Wärme und Kälte versorgt. Die Stücki IWB’Powerbox verknüpft den ­Abwärmeüberschuss bestehender Infrastrukturanlagen mit den neuen Energieabnehmern. Für die Stücki-Gebäude ­werden heute 8’010 kW Wärme und 7’450 kW Kälte g­ eliefert.

Während des Sommers liefert die Absorptionskältemaschine die im Stücki Einkaufszentrum und im Business Park verlangte Kälte, die aus der Abwärme produziert wird. (Foto: IWB)

Beim Stücki-Projekt stellte sich für Eicher+Pauli zum Planungsbeginn die Frage: Wie kann ein Ganzjahres-Wärmeproduzent die sommerliche Überschusswärme sinnvoll einsetzen, wenn für die Klimatisierung seines Nachbarn Kälte verlangt wird?­ ­Geeignete Ideen zur Verknüpfung solcher Wärmeerzeuger und Kälteverbraucher mussten entwickelt werden. Diese energe­ tische Verknüpfung steht hier im Mittelpunkt des neuen Energieverbunds, bei welchem unterschiedliche lokale Wärmelieferanten mit potentiellen Abnehmern zusammengeführt werden. Bei der ARA Basel, welche Abwärme ins Fernwärmenetz der Stadt abgibt, entsteht im Sommer bei der Schlammverbrennung mehr als 9’000 MWh Überschusswärme, bei der benachbarten Valorec AG besteht sogar eine ganzjährige Bandlast von ca. 4,5 MW Niedertemperatur-Abwärme mit rund 63 °C. Als Verbindungselement zu den Energiebezügern wurde eine Energiezen-

trale mit Absorptionskältemaschinen realisiert, welche die ­Überschussenergie der beiden Infrastrukturanlagen in Kälte ­umformt. Dies geschieht in einer Anlage, die als thermische ­Kältemaschine funktioniert. Absorptionskältemaschinen zeichnen sich durch hohe Zuverlässigkeit und geringen Stromverbrauch aus. Energieeffizienz war für Eicher+Pauli auch beim Stücki-Projekt von zentraler Bedeutung. Das neue Energiesystem der Stücki IWB’Powerbox entspricht dieser Ausrichtung auf eine effizientere Nutzung von vorhandenen Energieressourcen. Heute muss man mit aller Dringlichkeit festhalten: Abwärme nicht zu ­nutzen, ist ein doppelter Verlust. Einerseits geht Energie verloren, ­anderseits braucht es zusätzliche Energie fürs Abkühlen. ­Deshalb wird nun vielerorts darauf geachtet, vorhandene ­Wärmequellen für Wärmeverbraucher zu erschliessen und ­damit einen Beitrag zur verbesserten Energieeffizienz und zur Verminderung von CO2-Emissionen zu leisten. Bei diesem von Eicher+Pauli geplanten Projekt wird eine Energiemenge erzeugt, die dem jährlichen Verbrauch von rund 5'000 Haushalten ­entspricht, ohne dass eine zusätzliche CO2-Belastung entsteht.

Das Stücki Einkaufszentrum mit Hotel im Norden von Basel wird von zwei Wärmelieferanten über eine Energiezentrale mit Wärme und Kälte versorgt. (Foto: Eicher+Pauli)

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Energie sparen

Die neue 3 Watt-Pumpe

© Bild: fotolia

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Stratos-Micra verbraucht 2 Kg Kirschen! Der Kunde spart Geld, der Installateur Zeit!

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WASSERWIRBELKRAFTWERK

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Energie mit der Natur für uns alle Wasserwirbelkraftwerke Revitalisierung, Renaturierung und Fischdurchgängigkeit ist bei jedem Projekt der Genossenschaft Wasserwirbelkraftwerke Schweiz inklusive. Die Ausgangslage: Der jährliche Stromverbrauch stieg in den letzten 50 Jahren um 2% pro Jahr und hat sich seither vervierfacht. Die Nachfrage nach Naturstrom ist zudem massiv gestiegen. Ein Wasserwirbelkraftwerk ist ein kleines Flusskraftwerk, welches zur Erzeugung von Naturstrom bei einem Gefälle ab 0,7 m und Wassermengen ab ca. 1000 Liter pro Sekunde geeignet ist.

Die Technik beruht auf einem runden Becken mit einem zentralen Abfluss. Darüber bildet sich ein Wasserwirbel, der mit Hilfe der Schwerkraft bzw. Höhendifferenz einen langsam drehenden Rotor mit ca. 20 Umdrehungen pro Minute bewegt. Dieser treibt den Generator an, der den Strom produziert und ins Netz einspeist. Wasserwirbelkraftwerke sind dank der innovativen und einfachen Technologie für einen Dauerbetrieb von rund 50 bis 100 Jahren ausgelegt. In der Pilotanlage in Schöftland (Schweiz), die mit einem Beckendurchmesser von 6,5 m und einer Fallhöhe von 1,7 m betrieben wird, entstehen je nach Wassermenge 5 bis 15 kW/h elektrische Leistung. Dies ergibt eine Jahresstromproduktion für ca. 10 bis

«Innovation beflügelt»

25 Familien. Die «Genossenschaft Wasserwirbelkraftwerke Schweiz» und die WWK Energie GmbH haben sich zum Ziel gesetzt, jährlich rund 5 bis 15 Wasserwirbelkraftwerke in Planung und/oder im Bau zu haben und alle zu betreiben.

Fischdurchgängigkeits-Studie Die «Strom produzierende Fischtreppe» ist vor allem auch in Deutschland ein wichtiges Thema. So hat die GWWK einen Zusammenarbeits- und Lizenz-Vertrag für ein erweitertes Fischdurchgängigkeitskonzept unterzeichnet. Zudem fand man mit einem auf dem Gebiet der Fischwanderhilfe spezialisierten Entwickler eine ideale Ergänzung. Nun wird gemeinsam an der Analyse, Beweisführung, Erhöhung und Optimierung der Fischdurchgängigkeit gearbeitet. Im März und April 2010 wurden mit einer Fischreuse Fischzählungen

durchgeführt. Bereits drei Stunden nach dem Einsetzen dieser Reuse schwamm die erste Bach­ forelle durch das Wasserwirbelkraftwerk nach oben in den Zählbehälter. Aktuell misst man die Fischwanderungen mit modernen Kameras und die Studie dauert noch bis Oktober 2010.

Umwelt und Technologie im Einklang Wasserwirbel sind natürlich und kommen in jedem Gewässer vor. Renaturierung und Revitalisierung ist immer inklusive und bedeutet einen respektvollen Umgang mit der Natur. Grundsätzlich wird ein Wasserwirbelkraftwerk immer in eine Renaturierung resp. Revitalisierung integriert. Damit entsteht bei der Produktion des Naturstroms für alle eine Win-win-Situation. Die innovative Technologie stellt für Fische keine Gefahr dar. Sie können das Kleinkraftwerk sowohl stromaufwärts als auch stromabwärts gefahrlos passieren. Ausserdem findet eine Belüftung des Wassers statt, womit die Selbstreinigung des Wassers durch Mikroorganismen gefördert wird. Der Eingriff ins Landschaftsbild fällt durch die grösstenteils unter dem Terrain liegende Konstruktion klein aus. Wird die Umgebung mit einer geeigneten Bepflanzung versehen, ist die Anlage kaum sichtbar. Durch die Verwirbelung des Wassers nimmt die Sauerstoffkonzentration im Wasser zu. Dies hat positive Auswirkungen auf die Gewässerökologie.  n (Text- und Bildquelle: GWWK/STY)/bu

Einladung zur Taufe und Einweihung des PilotWasserwirbelkraftwerkes Referenten und Taufpaten: – Dr. Bertrand Piccard – Dr. Urs Hofmann, Regierungsrat Schöftland, Samstag, 25.09.2010 Detailprogramm auf www.gwwk.ch Die Pilotanlage kurz nach dem Bauende – Wasserwirbelkraftwerk in Schöftland AG. ins-92x60-umweltjournal.indd 1

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Wirtschafts-info

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KLEINWASSERKRAFT

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Kleinstwasserkraftwerk mit Wasserrad Strom für bis zu 20 Haushalte Das 1992 vom Schweizer Volk gutgeheissene Bundesgesetz über den Schutz der Gewässer schreibt die Renaturierung von Fliessgewässern vor. Deshalb werden verbaute Ufer bepflanzt und für Fische unüberwindbare Hindernisse entfernt. Als vorbildliches Beispiel folgt nachstehend ein Kurzbericht über einen stark verbauten Abschnitt der Lützelmurg in Aadorf TG. Hier wurde in vorbildlicher Zusammenarbeit die Renaturierung und Nutzbarmachung zur Stromerzeugung als Pilotprojekt realisiert.

Der ursprünglich vierstufige, gut 4 Meter hohe Absturz der ­Lützelmurg in Aadorf stellte für aufstiegswillige Fische ein unüberwindbares Hindernis dar. ­Darum beschlossen die zuständigen Behörden des Kantons Thurgau dessen Ersatz durch eine fischgängige Blockrampe und damit verbunden die naturnahe Bepflanzung des Bachbordes ­unter Einbezug der bestehenden Ufermauern.

Energetische Nutzung Roland Schmid vom Ingenieurbüro EPS Eco Power Systems AG in Cham ZG, welches seit Jahren mit ausgewiesenem Erfolg im Kraftwerkbau tätig ist, packte die Gelegenheit beim Schopf und schlug im Zuge der Gewässersanierung die Errichtung eines modernen Wasserrades zur energetischen Nutzung des Absturzes vor. Der Kanton Thurgau stand diesem Vorhaben positiv gegen-

über und erteilte die für 80 Jahre gültige Konzession zum Betrieb eines Kleinkraftwerkes – unter der Bedingung, dass im Bachbeet der Lützelmurg ständig mindestens 110 l/s Restwasser fliessen muss.

Das Wasserrad: uralt und doch modern Als Strömungsmaschine, welche die hydraulische Energie des Wassers in mechanische Rotationsenergie umwandelt, wurde keine Turbine, sondern ein oberschlächtiges Wasserrad ausgewählt, das die potenzielle Energie des Wassers zur Stromerzeugung nutzt. Rein vom technischen Standpunkt ist bei der vorhandenen Fallhöhe und Wassermenge die Verwendung eines Wasserrades anderen Lösungen klar überlegen: Bereits ab 6% des Ausbaudurchflusses kann Strom produziert werden. Im vorliegenden Fall bereits bei einem Ab-

fluss von 30 l/s bei max. nutzbaren 480 l/s – das schafft keine Turbine! Zudem verkraftet das Wasserrad problemlos Verunreinigungen des Triebwassers. Kleine Turbinen reagieren darauf jedoch sehr empfindlich, denn Gras und Laub sammeln sich mit Vorliebe an ihren Laufschaufeln, wodurch die abgegebene Leistung zusammenbricht. Die schnell drehenden Kleinturbinen wirken für die durchschwimmenden Fische wie Stabmixer und richten diese arg zu, während die gemächlich drehenden Wasserräder den mittransportierten Fischen keinen Schaden zufügen. Selbstverständlich kann man bei Kleinturbinen den davor angeordneten Rechen so gestalten, dass keine Fische einschwimmen und geschädigt werden können. Die anfallende Rechengutmenge wird dann jedoch viel grösser, wodurch eine zu teure Rechenreinigungsmaschine hätte eingesetzt werden müssen. Auf interessante Weise wurde die Netzzuschaltung, das heisst das Aufstarten des Wasserrades zur Stromerzeugung gelöst. Turbinen können durch das Öffnen von Nadeldüsen oder Leit­ rädern mit einem exakt regelbaren Wasserstrom auf die genaue Nenndrehzahl beschleunigt und dann ans Netz zugeschaltet werden. Beim Wasserrad an der Lützelmurg fehlen aus Kostengründen präzise Regelorgane für den Durchfluss. Deshalb beschleunigt man das Wasserrad mit Hilfe des dazu als Motor dienenden Generators ­«trocken» auf die Nenndrehzahl und lässt erst dann Wasser aufs Rad laufen. Dadurch wird der Motor beschleunigt und wirkt dann übergangslos und stossfrei als Generator.

Blockrampe Der 4-stufige, gut 4 Meter hohe Absturz wurde durch eine rund 50 Meter lange Blockrampe ersetzt. Schwierig erwies sich bei der Gestaltung der Rampe lediglich der Bereich der Wasserfassung, wo das Wasser zur Ableitung durch eine Schwelle leicht aufgestaut werden musste. Diese Schwelle darf jedoch auch bei geringer Wasserführung kein Hindernis für aufsteigende Fische bilden und muss immer den festgelegten Restwasserdurchfluss garantieren. Deshalb wurde in der Schwelle eine senkrechte Blechplatte eingebaut, unter welcher die Fische problemlos durchschwimmen können. Wird die Blechplatte entfernt, kann der Durchgang zur Spülung von anfallendem Kies verwendet werden. n (Textquelle: Jürg Breitenstein)/bu


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Abwasserreinigung

JS Umwelttechnik AG, Innovationen in der Abwasserreinigung Das Wirbelbettverfahren zur Abwasserreinigung auf Kläranlagen hat sich seit mehr als zwanzig Jahren weltweit bewährt. Es ist die optimale Lösung für eine hohe Abbauleistung in geringem Beckenvolumen bei einem minimalen Wartungsaufwand. In der Schweiz haben wir mittlerweile mehr als zwanzig kommunale Kläranlagen, mit Belastungen von 100 bis 110'000 Einwohner, mit dem Wirbelbett erfolgreich ausgerüstet. Das Wirbelbettverfahren beruht auf der Aktivität von Mikro­ organismen, die sich auf der Oberfläche von Kunststoffträgern in den Belebungsbecken entwickeln. Im Gegensatz zu einem Belebtschlammverfahren (kurz BS) kann die Biomasse durch hydraulische Stösse nicht ausgespült werden, da die Träger mit dem Biofilm in den Becken durch Siebe zurückgehalten werden. Ein Zuwachsen und ein damit verbundener Leistungseinbruch wie in einem Festbett ist nicht möglich, da der Überschussschlamm ständig von den Tragkörpern weggewirbelt wird. Um Trägermaterial und dadurch auch Kosten zu sparen, ist es oft sinnvoll das Wirbelbett mit dem herkömmlichen BS zu kombinieren. Das erforderliche Volumen ist kleiner als beim reinen BS-Verfahren und der Betrieb ist gegenüber Frachtschwankungen stabiler. Unter Umständen ist es gar günstiger etwas grössere Becken zu bauen, als mehr Trägermaterial einzusetzen. Zwei Konstellationen sind möglich: ein Wirbelbett als erste biologische Stufe zur Vorentfrachtung oder ein Wirbelbett am Ende der BS-Behandlung für die Nitrifikation. Eine Hochlaststufe, wie zum Beispiel auf der Kläranlage «la Foyrausaz» in Bercher (VD), ist bei Zulaufschwankungen der organischen Fracht besonders betriebsstabil. Die Biomasse auf den Trägern ist immer vorhanden, wächst rasch weiter auf oder nimmt ab, je nach Belastung. Teile der aufgewachsenen ­Biomasse (Überschussschlamm) lösen sich von den Trägern ab

Step la Foyrausaz, Bercher VD, Hochlaststufe vor einer Belebtschlamm-Biologie.

und wirken als Impfstoff für die BS-Stufe. Der produzierte Belebtschlamm wird dadurch kompakter und setzt sich in der Nachklärung besser ab. Das Hybridsystem, wie zum Beispiel auf der Kläranlage «Röti» in Neuhausen am Rheinfall (SH), mit Nitrifikation auf dem Wirbelbett, erlaubt den BS-Betrieb mit einem erheblich tieferen Schlammalter und garantiert trotzdem eine perfekte Nitrifi­kation auch bei tiefen Temperaturen. Dank dem tiefen Schlammalter können sich die Fadenbakterien nicht vermehren und eine ­Bekämpfung von Schwimmschlamm ist nicht notwendig. Im ­Vergleich zum reinen Wirbelbett braucht diese Kombination ­weniger Trägermaterial. Es werden sehr gute Schlammabsetzeigenschaften beobachtet mit GUS-Werten < 7 mg/l auch bei hohen Oberflächenbeschickungen (2 m/h). Durch die reduzierte Sauerstoffkonzentration im Be­lebungsbecken und eine fein­ blasige Membranbelüftung lassen sich die Energiekosten erheblich senken. Entsprechende ­Messungen auf der ARA Bad Ragaz über sechs Monate haben dies eindrücklich bewiesen.

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ARA Röti SH, Belebtschlamm-Hybrid mit anschliessender Nachklärung.

JS Umwelttechnik AG Hauptstrasse 164 CH-5277 Hottwil Tel. 062 875 35 45 Fax 062 875 35 44 js-uwt@js-umwelttechnik.ch www.js-umwelttechnik.ch


WASCHWASSER-RECYCLING

MALLclear-Waschwasser-Aufbereitungsanlage: Entlastet die Umwelt und senkt die Betriebskosten! Die Aufbereitung von Waschwasser durch eine Kreislaufführung entlastet nicht nur die Umwelt, sondern hilft auch Betriebskosten­ für Waschanlagen deutlich zu senken. Die von MALLclear angebotene ­Kreislauf-Wasserbehandlungsanlage arbeitet ohne chemische Zusätze. Damit werden die Kosten für Trink- und Abwasser erheblich reduziert. Das Haupteinsatzgebiet der MALLclear ist die Reinigung und Aufbereitung von verschmutzten Abwässern aus Karosserie- und Motoren-/Chassiswäsche bei Waschräumen, Waschplätzen, und Waschanlagen-/strassen. Dabei wird das Abwasser bis zu Brauchwasserqualität aufbereitet, das heisst es kann im Kreislauf geführt und wieder verwendet werden. Daneben kann das Verfahren auch zur biologischen Reini- gung belasteter Abwässer aus der Industrie und Landwirtschaft zum Einsatz kommen. Leistung und Wirkung der MALLclear-Anlage sind nach DIN geprüft und in der Zulassung Nr. Z-83.4-6 festgehalten. Neben den hohen Abbauraten bezüglich CSB, BSB und Rückhaltung ungelöster Stoffe (Partikel) werden die KohlewasserstoffGrenzwerte von 20 mg/l eingehalten. Voraussetzung dazu sind Installation, Betrieb und Wartung nach Vorgaben der MALL AG. Das Verfahren Das verschmutzte Waschwasser fliesst zur Vorbehandlung über den Schlammfang/Leichtflüssigkeitsabscheider und dann in die Behandlungsanlage MALLclear, in der das Wasser biologisch

Die Vorteile: – Unterirdischer Einbau (im Erdreich) -> keine Verschwendung von teurem Lagerplatz – Hohe Reinigungsleistung dank grossem Bio-Filter-Volumen – Freier Anlage-Durchlauf ohne Pumpentechnik – Einfache, robuste Bauweise für langfristigen, sorgenfreien Betrieb – Kein Einsatz von Betriebsmitteln nötig – Minimalster Wartungsaufwand

gereinigt wird. Das aufbereitete Recyclingwasser gelangt in die Betriebswasservorlage, von wo es direkt zur Fahrzeugwaschanlage oder in eine oberirdisch aufgestellte Betriebswasser­vorlage gepumpt werden kann. Das Abwasser wird von der Abwasseranfallstelle in das Vor­ behandlungsbecken geleitet. Dasselbe ist ein kombiniertes ­Becken, in dem sich die sedimentierbaren Stoffe absetzen und Leichtstoffe obenauf schwimmen. Abgesetzte Stoffe sammeln sich am Beckenboden an, die Schwimmstoffe (Leichtflüssig­ keiten) werden durch die angeordneten Tauchrohre zurückge­ halten. In der Behandlungsanlage durchsickert das Abwasser langsam die Filterpackung aus Kies und Lavaschlacke von oben nach unten. Im Gegenstrom wird Luft durch das Filterbrett geleitet. Die Luft versorgt den an den Filterkörnern anhaftenden Biofilm mit Sauerstoff und sorgt so für die Entstehung und Erhaltung der aeroben Biologie. Filtrat und überschüssige Biomasse werden mit dem Luftstrom nach oben transportiert, wo sie über ­einen Trichterabzug entnommen und in den Schlammfang zurückgespült werden. Dadurch gelangt sauerstoffreiches Wasser in den Schlammfang und sorgt dort ebenfalls für aerobe Zustände. Das Ergebnis ist aufbereitetes Abwasser mit CSB-, BSBund Kohlenwasserstoff-Ablaufwerten unter den einschlägigen Grenzwerten. Der Tensidgehalt wird reduziert. In der Betriebswasservorlage wird das aufbereitete Wasser gespeichert und kann von dort direkt zur Fahrzeugwaschanlage oder in eine oberirdisch aufgestellte Betriebswasservorlage gepumpt werden. Das Überschusswasser geht über den Ablauf der Betriebswasservorlage zur ARA/Kanalisation. Mall AG Moosburgstrasse 8 – 8307 Effretikon Tel. 052 347 05 05 – Fax 052 347 05 06 mall@bluewin.ch – www.mall-ag.ch

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REGENWASSERNUTZUNG

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Wasser

Wasser – DAS Thema unseres Jahrtausends Trinkwasser wird in unserer Zeit immer wichtiger. Es ist der Quell des Lebens. Schon Paracelsus lobte dieses wertvolle Nass als Heilmittel. Mit diesem Heilmittel und Lebensmittel No 1 gehen wir heute leider nicht allzu pfleglich um. Verschmutzung, Vergeudung und Mehrfachnutzung haben ein bedenkliches Ausmass angenommen. Trinken Sie viel gutes Wasser? Wasser erfüllt in unserem Körper viele lebenswichtige Aufgaben; sowohl als Lösungs- und Transportmittel von Substanzen als auch zur Steuerung der Stoffwechselvorgänge. Als Regulator unserer Körpertemperatur (Schweiss, Verdunstung) über die Haut und durch Atmung über die Lunge. Diese wichtige Aufgabe kann aber nur durch vitales Wasser erreicht werden. Wasser als Informationsspeicher Bislang gibt es nur wenige Wissenschaftler, welche die energetischen und informationellen Probleme der Schadstoffbelastung des Trinkwassers erkannt haben. Denn dem Leitungswasser ist die ursprüngliche Qualität (Vitalität) von der Quelle verloren ­gegangen. Es fehlt der Informationsaustausch mit der Biosphäre und die Bewegungsfreiheit, die dem Lebenselixier Wasser ­gemäss ist. Um diese Probleme des Trinkwassers anzugehen, hat eine innovative Firma in Uttwil am Bodensee / Schweiz (www.penergetic.com) eine Ressourcen schonende Lösung zur Re-Vitalisierung des Trinkwassers entwickelt.

Wasservitalisierung für mehr Lebensqualität Was versteht man darunter? Der Grundgedanke ist, bekannte Wirkstoffe und Wirkungen von Substanzendort aktiv zu nutzen, wo sie positiv, d.h. generell fördernd wirken – bei Mensch Tier und Umwelt – oder eben spezifisch: um eine katalytische ­Wirkung hinsichtlich physikalischer Eigenschaften von Wasser zu erreichen. Anhand dieser Überlegungen ist vor einigen ­Jahren die Entwicklung des AquaKat entstanden. Der AquaKat® ist ein Signalgeber, der ausgewählte Informations-, bzw. Frequenzmuster an das Wasser weiterleitet. ­Zwischen dem Informationsmuster des Leitungswassers und demjenigen des AquaKat kommt es mit der Zeit zu einer ­Gleichschwingung resp. Resonanzwirkung. Diese Resonanzwirkung lässt sich im Geschmack (auch innere Reinigung), beim Baden und Duschen (Verträglichkeit der Haut), sowie bei Haushaltsgeräten und Armaturen (Kalkrückstände lassen sich ohne Mühe abwischen) feststellen.

Einsatzmöglichkeit Der AquaKat wird lediglich auf der Wasserleitung befestigt. Es gibt Geräte für einzelne Wasserentnahmestellen, Wohnungen, Ein- / Zweifamilienhäuser und gewerblichen- bzw. landwirtschaftlichen Einsatz. Nach der Befestigung an der Wasserleitung bedürfen sie keiner Wartung und generieren keine Betriebskosten. Die Wirkung des AquaKat kann auch bei längerer Zeit stehendem Wasser festgestellt werden (z.B. Ferienhäusern, bzw. -wohnungen) Wissenschaftliche Untersuchungen Dr. E. Langenscheidt weist in seinem Gutachten über die Auswirkungen des AquaKats auf zwei untersuchte Parameter hin: a) die zurückerhaltene Vitalität des Wassers zeigt sich am Löseverhalten von Ascorbinsäure (Vitamin C) in destilliertem Wasser b) Ebenso verhalten sich im Wasser gelöste Kalkkristalle. Diese werden durch die Vitalisierung nicht weniger, jedoch sind sie um bis zu 300fach kleiner und haften nicht mehr aneinander.

Fazit: Der AquaKat ist in der Lage, die Eigenschaften des Wasser sowie das Kristallisationsverhältnis der dort gelösten Substanzen (Mineralien) so zu beeinflussen, dass die Kristalle sich in idealer Weise formieren. Sie verhalten sich als wie in einem natürlichen Medium (Quellwasser) befindlich. Man spricht auch von einem «vitalen Wasser.“ Getestet und für «gut» befunden Der AquaKat wurde von Installateuren und Lesern der Fachzeitschrift «SBZ» und Mitgliedern des Deutschen Siedlerbundes (DSB), dem Gesamtverband für Haus- und Wohnungseigentum, drei Monate getestet und durchgehend für gut bewertet. Bezug und weitere Informationen bei: holistic-forum AG, Bachweg 11, 6207 Nottwil, Tel. 041 937 1 937, www.holistic.ch für Fr. 20.– Gutschein: 411015

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Wirtschafts-info

Grosses Herbstfest im Wildnispark Zürich ­ esucherInnen ihr neues Wissen direkt B am lebenden Elch s­ tudieren.

Die erste Bauetappe der Erneuerung und Erweiterung im ­Langenberg West ist abgeschlossen. Anlässlich des grossen Herbstfestes vom Sonntag, 3. Oktober 2010, wird das neue Elchhaus ein­ geweiht. Weitere Höhepunkte aus dem Fest­programm sind die Lesungen von ­Federica de Cesco und der Auftritt der Band «Schtärneföifi». Seite Mitte Mai dieses Jahres wurde im Westteil des Langenbergs kräftig gebaggert und umgegraben. Alte und mehrheitlich baufällige Gehegeteile mussten erneuert werden, die Elche sind in eine grosszügige Anlage umgezogen und die Wisente haben ein neues Zuhause erhalten. Als zentrales Element des Bauprojekts entstand im Eingangsbereich bei der grossen Holzbrücke eine neues Elchhaus mit Ausstellung und direktem Einblick in die Tieranlage. Vom Elchfieber gepackt Die neue Ausstellung befasst sich zum einen mit dem Elch als Wildtier und dessen aktueller Verbreitung, zum anderen wird das ehemals einheimische Tier als Kult- und Sammlerobjekt thematisiert. An den drei verschiedenen Themenstationen «ElchTest», «Elch-Land» und «Elch-Alarm» lässt sich auf spielerische Weise Überraschendes, Beeindruckendes und Witziges rund um den Elch erfahren. Durch den Einblick können die

Festprogramm Neben der Eröffnung des Elchhauses finden im Langenberg West Lesungen von Federica de Cesco statt. In der mongo­ lischen Jurte erzählt sie von wilden Pferden und mutigen ­Mädchen. In Sihlwald erfreut die Kinderband «Schtärneföifi» das junge Publikum mit zwei Konzerten. Die Sihltal-Zürich-­Üetlibergbahn bringt die BesucherInnen im 20-Minuten-Takt in den ­Wildnispark Zürich und zurück. Höhepunkte aus dem Festprogramm Im Langenberg: – Einweihung Elchhaus (11.00–12.00 Uhr) – Nordische Spezialitäten (11.00–12.00 Uhr) – Federica de Cesce (11.00, 13.30 und 15.30 Uhr) – Elch-Spiele (12.30–15.30 Uhr Im Sihlwald: – Wildschwein-Express (11.00–16.00 Uhr) Beim Besucherzentrum in Sihlwald: – «Schtärneföifi» (13.30–15.30 Uhr) – Malen und Schminken (12.30–15.30 Uhr) Weitere Informationen: www.wildnispark.ch

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So 3. Oktober Grosses

Herbst

Fest

im Langenberg und Sihlwald

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Geschäftsinhaber Ernst Ramseier Die Betreiber von Wasserversorgungsnetzen haben ein hohes Interesse, die Verlustmengen niedrig zu halten, denn Wasserverluste verursachen unnötige Wasserbeschaffungskosten. Aus gesamtwirtschaftlichen, ökologischen und sicherheitstechnischen Gründen ist deshalb die Reduktion von Wasserverlusten erforderlich. 24 Stunden für Sie im Einsatz Die renommierte Firma RIWATEC AG führt mit grossem Erfolg schnel-

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le und effektive Wasserverlustanalysen durch Loggen und Wasserverluste mittels Messungen durch. Geschäftsinhaber Ernst Ramseier (Brunnenmeister mit eidg. Fachausweis) und sein bestgeschultes Team stehen allen öffentlichen und privaten Wasserversorgungen kompetent, zuverlässig und beratend zur Seite. Professionalität, flexible Arbeitszeiten mit Einsätzen in der ganzen Schweiz machen das Unternehmen für öffentliche und private Wasserversorgungen zum richtigen Ansprechpartner. Ernst Ramseier freut sich auf Ihre unverbindliche Kontaktaufnahme und steht Ihnen für Fragen und Anliegen gerne zur Verfügung.

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UMWELT-STIFTUNG

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Melden Sie Ihr Umwelt-Projekt zur Preisverleihung an! Preisverleihung 2011 Laut Zielsetzung der Schweizerischen Umweltstiftung mit Sitz in Luzern ­werden jährlich Ende Mai Preise für besondere Umwelt-Projekte an ­Unternehmen, Vereinigungen, Private und Jugendliche verliehen. Noch läuft die Eingabefrist für die Preisverleihung 2011. So haben also auch Sie noch bis zum 30. November 2010 Gelegenheit, sich mit Ihrem herausragenden Umwelt-Projekt für die Wahl anzumelden. Die im Jahr 1993 gegründete Schweizerische Umweltstiftung stellt fest, dass nach mehreren Jahren stetig steigenden Umweltbewusstseins heute trotz aktuellen, unermesslichen Umweltkatastrophen wie beispielsweise im Golf von Mexiko leider eine gewisse Lethargie und Gleichgültigkeit unserer Umwelt gegenüber herrscht. Themen wie Ökologie, Umweltschutz, Naturschutz, Erhaltung des Lebensraums, Schutz der Artenvielfalt und ähnliches sind von der aktuellen Themenliste der Öffentlichkeit verschwunden – nicht aber von der Liste der tatsächlich existierenden Probleme. Immer offensichtlicher wird heute die Notwendigkeit

einer nachhaltigen Entwicklung unserer Gesellschaft, die damit einen Ausgleich schaffen muss zwischen den Ansprüchen von Wirtschaft, Umwelt und Bevölkerung. Dabei ist es von besonderer Bedeutung, dass umwelt- und verantwortungsbewusste Menschen in Unternehmen, Organisationen, Behörden und im Privatleben sich oft im Stillen und unbeachtet für die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen einsetzen. Sie beweisen damit, dass es trotz oft widriger Umstände möglich ist, sich umweltbewusst zu entscheiden und umweltgerecht zu verhalten.

Ziel der Stiftung Ziel der Schweizerischen Umweltstiftung ist es, herausragende Aktivitäten, Richtung weisendes Verhalten und das Handeln als Pionier anzuerkennen und herauszuheben. Diese besonderen Leistungen im Umweltschutz aufzuspüren und der breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Damit soll einerseits eine öffentliche Anerkennung ausgesprochen und andererseits Mut gemacht werden, den eingeschlagenen Weg weiterzubefolgen. Dies ist gerade im heutigen Umfeld von besonderer Bedeutung und nicht zu unterschätzender beispielgebender Wirkung. Davon sollen Impulse ausgehen, die zur Nachahmung anregen und ein Umfeld entfalten, das zu innovativen Lösungen und neuen besonderen Leistungen führt. Denn Anerkennung und Motivation sind wichtige Beiträge zur Förderung des Umweltschutzes.

Anmeldung zur Preisverleihung 2011 Noch haben Sie als Unternehmen, Organisation, Privatperson und Jugendliche(r) Gelegenheit, sich mit Ihrem Umwelt-Projekt und speziellen Engagement für die Umwelt bis zum 30. November 2010 als Teilnehmer für die Preisverleihung

2011 anzumelden. Oder vielleicht kennen Sie in Ihrem persönlichen Umfeld jemanden, den Sie auf eine Teilnahme aufmerksam machen möchten oder den Sie gleich selber mit dem Formular als Teilnehmer vorschlagen und anmelden. Denn zuerst gilt es lediglich, sich mit einer kurzen Projekt-Beschreibung und den nötigen Angaben ohne Beilagen zu bewerben. Zu einer möglichen Nomination werden anschliessend die von der Jury auserwählten Anwärter zu einer ausführlichen Dokumentation oder Besichtigung vor Ort eingeladen. Aus diesem engeren Kreis der Anwärter werden dann die Gewinner in den verschiedenen Kategorien auserkoren und mit dem Umweltschutz-Preis ausgezeichnet. Die Preisverleihung 2011 findet in feierlichem Rahmen mit renommierten Gästen am Sonntag, 29. Mai im Casino Luzern statt.

Anmelde-Formulare Anmelde-Formulare für die Preisverleihung 2011 erhalten Sie bei der Geschäftsstelle der Schweizerischen Umweltstiftung oder Sie können dasselbe direkt vom Internet der Umweltstiftung unter www.umwelt-stiftung.ch herunterladen.  n bu Schweizerische Umweltstiftung Geschäftsstelle z. Hd. Dr. Jost Schumacher Alpenstrasse 1 6004 Luzern Telefon 041 419 70 70 auskunft@umwelt-stiftung.ch www.umwelt-stiftung.ch


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MESSGERÄTE

GfG AG – Ihre Sicherheit ist unsere Passion! Gasmessgeräte und Gaswarnanlagen schützen Menschen und Sachwerte vor Gefährdungen durch Gase. Solche Gefährdungen sind Explosionsgefahren durch brennbare Gase und Dämpfe und Gesundheitsgefahren durch Sauerstoffmangel oder toxische Gase und Dämpfe. Dabei können bis zu 100 verschiedene Gase mit den entsprechenden Transmittern sta­ tionär oder tragbar überwacht werden. GfG Gasmessgeräte ­erfüllen alle sicherheitstechnischen Vorschriften gemäss der ATEX-Richtlinie 94/9/EG sowie den Normen EN 60079-29-1 (Explosive Gase), EN 50104 (Sauerstoff) sowie EN 45544 ­(Toxische Gase).

Tragbare 1-Gas Micro und Mehrfach-Gasmessgeräte.

Neu: Die IR24 Pathfinder für die härtesten und anspruchvollsten Einsätze Eine Innovation des IR29 ist das erstmalige Realisieren eines 4-Strahl 4-Wellenlängen Infrarotprinzips (NDIR) zur präzisen Überwachung brennbarer Gase und Dämpfe – vom ppm-Bereich über die untere Explosions-Grenze (UEG) bis in den Volumenprozentbereich. Der IR29 Pathfinder kann auch an einer eigensicheren Stromversorgung betrieben werden und erfüllt alle Anforderungen für den Einsatz in Zone 0 (Geräte-Version «i» bzw. «Di»). Das verschafft dem Anwender bisher nicht erreichte Sicherheitsvorteile bzw. enorme wirtschaftliche Einsparungspotentiale gegenüber einer Verkabelung. Sichere Alarmierung in allen Gefahrenbereichen Infrarot-Transmitter werden üblicherweise auf Methan kalibriert. Das hat zur Folge, dass für zahlreiche Gase wie Methanol, Propan, Butan, Ethan und Ethanol die Alarmierung viel zu früh erfolgt. Damit werden schon bei ungefährlichen Gaskonzentrationen oder geringen Nullpunktschwankungen unnötigerweise Fehl-Alarme ausgelöst. Die AutoCal-Funktion ermöglicht eine bequeme Justierung des Transmitters. Der IR29 überprüft dabei selbstständig den Ablauf und übernimmt die Werte des jeweiligen Messgases aus der eingespeicherten Gasbibliothek. Das gewährleistet maximale Sicherheit bei niedrigen Betriebskosten. Wassermesstechnik Der Messverstärker/Regler VARIOCON 2010 ist ein vielseitig einsetzbarer variabler Messverstärker/Regler für den Einsatz von physikalischen Grössen wie pH, Redox und Chlor/Ozon. Die

kompakten Geräte sind in Schalttafeleinbau - und Wandaufbauausführung erhältlich. Das Einsatzgebiet ist umfassend: Wasseraufbereitungsanlagen, Neutralisationsanlagen, Kläranlagen, Schwimmbadanlagen, Industrieanlagen. In vielen Bereichen industrieller Wasserapplikationen werden pH-, Redox-, Chlor- und Ozonmessungen täglich in Prozessen eingesetzt und verwendet. Gerade deshalb ist es besonders wichtig, dass die eingesetzten Messgeräte zuverlässig, einfach und unkompliziert in der Handhabung sind. Der moderne Geräteaufbau ermöglicht individuelle Einstellungen für viele Mess- und Regelaufgaben in der Industrie und in kommunalen Bereichen. Die kompakte Bauweise (kurze Einbautiefe) ist ein wesentlicher Vorteil für die Anwendung in Schalttafeleinbauten oder in Wandaufbaugehäusen. Dieses GfG Qualitätsprodukt, verpackt in modernster, Raum sparender Technik und montagefreundlicher Ausführung ist ein universell einsetzbares Mess- und Regelgerät. Sicherheitsaspekte in der Flüssigkeitskreislauf-Überwachung von Ammoniakanlagen Die heutige Technologie bietet dem Betreiber absolute Sicherheit durch ionenselektive Messmethoden. Wasserkreisläufe (Entnahme von Wasser aus Flüssen, Bächen Seen) oder geschlossene Wasserkreisläufe, Enthitzer, Becken oder Solekreislaufgemische wie Ethylenglykol, Propylenglykol, Tyfoxit, Pekasol, Marlotherm, Therminol, Gilotherm, Santotherm, Talin uvm. werden mit ionenselektiver Messung sicher und zuverlässig detektiert. Die angebotenen Messsysteme sind bis 10 bar Betriebsdruck einsetzbar mit Nachweisgrenzen von kleinsten Kon­ zentrationen von 0.2 ppm bis 10/100 ppm als Messbereiche. Eine Rückführpumpe fördert das Medium ohne Verluste zurück ins System.

Das GfG MiniCal System ionenselektive Leckageüberwachung von Kühlkreisläufen.

GfG Gesellschaft für Gerätebau AG Im Gassacher 6 – 8122 Binz Tel. 044 982 12 90 – Fax 044 982 12 91 info@gfg.ch – www.gfg.ch


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* Gültig vom 1.5. bis 31.10.2010. RailAway-Kombi-Angebot: Kurvenspass Kerenzerberg, 10% auf Bahn- und Busfahrt und 10% auf die Bergfahrt bis Bergstation sowie je 10% auf 1 Rodel- und Trottinettfahrt. Alle Infos unter sbb.ch/railaway

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Freizeittipps im Glarnerland, empfohlen von Sergio, Benoît und Beat. Gültig bis 31. Oktober 2010

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Preisbeispiel: Kurvenspass Kerenzerberg, 2. Klasse mit Halbtax ab Zürich HB CHF 41.00 statt CHF 46.00 Pay-Serie: 0210 0000 1913 Der RailBon kann an den meisten Schweizer Bahnhöfen beim Kauf des Angebotes an Zahlung gegeben werden. Der RailBon ist nicht kumulierbar (pro Person nur 1 RailBon). Keine Barauszahlung, Erstattung oder Weitergabe gegen Entgelt.

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BIO-PRODUKTE

Bio-Produkte von «Buono» – Qualität die Freude macht! Es gibt mehrere gute Gründe für Bio-Produkte im Fachhandel: Bei Buono in Brugg spricht man nicht nur, man liebt Bio! ­Darum stehen die Kunden mit einer fachkompetenten Beratung im Mittelpunkt. Die Produkte stammen vielfach von kleinen ­einheimischen Betrieben und nicht zuletzt ist Buono ein unabhängiger Detaillist.

Käse- und Milchprodukte-Auswahl bis hin zu Bio-Fleisch. Vom kalt gepressten Olivenöl über sizilianische Pasta bis zum Hochlandkaffee bietet Buono Köstlichkeiten aus der ganzen Bio-Welt. Der Geschmacksunterschied ist garantiert, lassen Sie sich ­überraschen. Natur-Kosmetik für Schönheit und Natürlichkeit Naturkosmetik ist Schönheit und Natürlichkeit in einem. Natürlichkeit, weil sie ohne die vielen Zusatzstoffe wie Erdölprodukte und synthetische Inhaltsstoffe auskommt und auf hautfreundliche, natürliche Rohstoffe setzt. Schönheit, weil die guten ­Inhaltsstoffe wirklich unserem wichtigsten Organ «Haut» zugute kommen. Denn die Haut ist es, mit der wir atmen, die uns ­entgiftet und schützt. «Bestes Schweizer Biofachgeschäft 2009» Bereits zum zweiten Mal wurde Buono im vergangenen Jahr zum besten Schweizer Biofachgeschäft mit einer Verkaufs­fläche von über 150 m2 ausgezeichnet. Dabei wurden die Kriterien Produktequalität, Personalqualität und Beratung, Ladenlayout und Übersicht, Promotionen und Kundenbindungsqualität ­bewertet. Und nicht zuletzt zeichnet sich Buono damit aus, dass der gesamte Stromverbrauch für Kühlanlagen, Maschinen und Geräte wie auch für die Beleuchtung zu 100% mit erneuer­baren Energien eingesetzt wird.

Bio-Produkte frisch auf den Ladentisch.

Individuelle Geschenk-Sets Buono stellt Ihnen individuell nach Ihren Wünschen kreative Geschenk-Sets von klein bis gross, für Firmen wie für Private und für jegliche Anlässe wie Einladungen, Jubiläen, Hochzeiten, Geburtstage und andere zusammen. Oder bestellen Sie Ihre Apéro-Gourmet-Platten mit Bio-Köstlichkeiten zwei bis drei Tage im Voraus und holen Sie frisch bei Buono ab. Nehmen Sie dazu telefonisch oder per E-Mail mit Buono Kontakt auf!

Der Wareneinkauf bei Buono mit seinen rund 2‘500 Produkten untersteht strengen Richtlinien. Es kommen nur Produkte ins Sortiment, welche höchsten Anforderungen entsprechen. Das sind u.a. die Biozertifizierung, besserer Geschmack als konventionelle Produkte, möglichst regional und von persönlichen BioManufakturen. So findet man bei Buono keine Produkte mit synthetischen Zusatzstoffen (E-Nummern), welche bei vielen Konsumenten Unverträglichkeiten auslösen. Ein solches Sortiment ist somit bei Grossverteiler nicht zu finden, zur Freude aller ­Buono-Kunden. Bio-Delikatessen: authentisch – echt – fein! Produkte von Buono garantieren das Beste aus der Bio-Welt. Antipasti, Oliven, geräucherte Felchen vom Bodensee, Wildlachs, getrocknete Tomaten im Öl, frische Ravioli und viele Köstlichkeiten bringen Sie zum Staunen. Frisches Gemüse und Früchte aus kontrolliertem Bioanbau zeigen bei Studien höhere Werte an Antioxidantien, Vitaminen und bioaktiven Stoffen (gem. EU-Studie QLIF 2009). Beste Bio-Weine aus ganz Europa bieten Genuss, Rückstandsfreiheit, Gesundheit und Natürlichkeit. Die Holzofenbäckerei liefert täglich frisches Bio-Brot, vom Oliven- bis zum Dinkelbrot. Wählen Sie aus einer vielfältigen

Kreative Geschenk-Sets für jeden Anlass.

Buono Delikatessen und Biofachhandel Schulthess-Allee 1 – 5200 Brugg Tel. 056 441 96 10 – Fax 056 441 96 18 info@buono.ch – www.buono.ch


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E-BIKES/Wettbewerb

«Guter Velo-Jahrgang 2010» Trotz des schlechten Mai/Juni-Wetters fährt das Velo einem guten Absatzjahr entgegen. Teure Bikes erfreuten sich von Januar bis September grosser Nachfrage, das Elektrovelo boomt weiterhin, Touren-, Renn- und Jugendvelos verkauften sich im Rahmen des Vorjahres. Gutes oder schlechtes Frühlings- und Sommerwetter beeinflusst normalerweise das Velobusiness massiv. Schlechtes Wetter bedeutet weniger Verkäufe, gutes Wetter verheisst volle Kassen. Für einmal scheint diese Gleichung nur bedingt zu stimmen. Eine Branchenumfrage bei den wichtigsten Schweizer Importeuren/ Herstellern ergibt eine positive Absatzbilanz für die ersten neun Monate und gute Aussichten, das Resultat von 2009 mit 350'000 verkauften Velos zu egalisieren oder gar zu übertreffen.

sche Grenze von 35'000 Einheiten geknackt werden. Damit werden bis Ende Jahr rund 80'000 E-Bikes auf Schweizer Strassen fahren – vergleichbar etwa mit dem «Töffli-Boom» in den frühen 70er Jahren des letzten Jahrhunderts. Teure Bikes und Nischenvelos als Renner Wer ein qualitativ hochwertiges Bike oder Tourenvelo der oberen Preisklasse anschafft, kauft dieses unabhängig von der

Das Elektrovelo als Trendmaschine Wurden im letzten Jahr 24'000 Elektrovelos verkauft, dürfte dieses Jahr die magi-

Gewinnen Sie mit etwas Glück ein «Moover» E-Bike! Mit Moover gelangte im Frühjahr 2010 ein neuer E-Bike-Anbieter in den Schweizer Fachhandel. Und das mit guten Argumenten: Mit dem letzten Stand der Akkuund Antriebstechnik an Bord, in der Schweiz entwickelt und in Deutschland montiert, erfüllen Moover E-Bikes auch die Wünsche anspruchsvoller Kunden. Zudem überzeugen die Räder vom günstigsten Modell mit 3-Gang-Nabenschaltung bis zum sportlich gestylten Top­ modell mit tiefen Gewichten und exzellentem Preis-Leistungs-Verhältnis. Schnell, ­mühelos und erst noch umweltbewusst

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aktuellen Wetterlage und plant die Anschaffung längerfristig. Anders hingegen ist das Kaufverhalten der so genannten Spontankäufer von günstigen Modellen der unteren und mittleren Preisklasse. Diese Anschaffungen sind sehr wetterabhängig, d.h. ein paar verregnete Wochenenden mehr führen in diesem Bereich sofort zu Absatzausfällen. Dies traf dieses Jahr vor allem bei den Citybikes der unteren Preiskategorie zu. Anders hingegen in der oberen Preisklasse. Hier wurden und werden die Citybikes von den trendigen Elektrovelos stark konkurrenziert und müssen aus diesem Grund im Jahresvergleich wohl ebenfalls Federn lassen. Auf Wachstumskurs fährt das Velo-Herbstgeschäft. Vor allem Mountainbiker geben in den Herbstmonaten September und Oktober tüchtig Gas und fragen nach aktuellen Auslaufmodellen oder bestellen bereits Velos des nächsten Modelljahrganges.  n  (Quelle: velosuisse / Bild: NewRide)  bu

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E-BIKES

eleCtrobikes von

Electrobike E-VISION 26" oder 28" 36 V / 250 W Motorleistung Shimano Nexus Schaltnabe, 8-Gang Alu V-Brakes Bremsen vorne und hinten + Rücktrittbremse Batterie Lithium-Ionen-Akku

1990.-

Die Velos mit zuätzlichem Elektromotor sind ausserordentlich umweltfreundliche und energieeffiziente Fahrzeuge! Velohelme sind für das E-Bike-Fahren nicht obligatorisch, aber empfehlenswert. Wenden Sie sich für eine Probefahrt einfach an unsere Mitarbeiter. Kommen Sie zu JUMBO, wir beraten Sie gerne! Übrigens: Wir bieten neben einer grossen Velo-Auswahl auch professionelle Wartungen in unseren eigenen VeloWerkstätten und einen guten Service an. Weitere Velos und Velo-Zubehör finden Sie in unserem grossen JUMBO Bike Katalog 2010/11.

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Freizeit/erholung

Ein perfekter Tag im Haslital Naturfreunde, Wandervögel und Geniesser aufgepasst! Im ­Haslital erwartet Sie eine ökologisch gepflegte Naturlandschaft, ein Top ausgebautes Wanderwegnetz und kulinarische Höhenflüge à discrétion. All diese Highlights lassen sich be­liebig kombinieren. Verbringen Sie einen unvergesslichen Tag im Haslital! Es ist noch früh morgens am Hasliberg. Die ersten Sonnenstrahlen blinzeln zwi-

schen den Berggipfeln hindurch auf die mit Tau überzogenen Weiden. Sie besteigen mit gut geschnürten ­Schuhen die moderne Gondelbahn. Saftige Wiesen und dunkle Wälder ziehen unter Ihnen vorbei. Auf der beschaulichen ­Mägisalp entdecken Sie altehrwürdige Alphütten und histo­rische Käsespeicher. Hier ist die Welt in Ordnung. Bereits ­wenige Minuten später öffnet sich die Tür der Gondelbahn und es ­eröffnet sich Ihnen eine pracht-

Haslital Spontan

Kontakt und Information Haslital Tourismus Bahnhofstrasse 22 – 3860 Meiringen Tel. 033 972 50 50 info@haslital.ch – www.haslital.ch volle Aussicht auf über 400 Berggipfel. Auf dem Alpen tower lässt sich ein ausgiebiges Frühstücksbuffet doppelt geniessen! Frisch gestärkt starten Sie auf dem Sonnenweg in Richtung ­Käserstatt. Diese herrliche Höhenwanderung auf dem gut ausgebauten Bergwanderweg verläuft durchwegs in leichtem ­Abstieg oder ebenen Wegs. Auf beiden Seiten des Weges ­erstrecken sich prachtvolle Alpweiden. Nach zwei Stunden ­erreichen Sie die ­ersten Alphütten von Käserstatt. Neben der Gondelbahnstation, auf der gross­ zügigen Sonnenterrasse vom Bergrestaurant Käserstatt, lässt es sich vorzüg­lich erfrischen, entspannen und die Ein­ drücke der Wanderung Revue ­passieren.

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Erleben Sie die Klassiker vom Haslital und besuchen Sie die Aareschlucht und das Schweizerische Freilichtmuseum Ballenberg bei einem Kurzurlaub! 2 Nächte im Hotel Ihrer Wahl inkl. Frühstück, Eintritt Aareschlucht, Eintritt Ballenberg. Ab CHF 130.– pro Person, buchbar bis 24. Oktober 2010.

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entsorgung

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Energiestadt Riehen

Energiestadt Riehen immer einen Schritt voraus! Bereits 2004 wurde Riehen als erste Gemeinde Europas zusammen mit der Stadt Lausanne mit dem «European Energy Award» in Gold ausgezeichnet. Riehen stieg damit als Vorreiter für weitere Schweizer Energiestädte in die höchste Klasse auf, strebt als das «Grosse Grüne Dorf» weiterhin eine vorbildliche Energiepolitik an und behauptet sich damit weiterhin an der Spitze, auch wenn diese erfreulicherweise immer breiter wird. 2008 erhielt Riehen diese Spitzenauszeichnung zum zweiten Mal. Das stolze Resultat dieser Zertifizierung liess sich auf ein vorbildliches Zusammenspiel verschiedener Massnahmen zurückführen. So verfolgt Riehen seit Jahren systematisch eine umweltfreundliche Energiepolitik und nutzt die Handlungsräume effizient – sowohl planerisch wie auch in der Umsetzung. Die Ergebnisse des Re-Audit 2008 ermöglichten in der Folge eine angemessene Ausrichtung und Weiterentwicklung der Prozesse. Neben den Bausteinen Mensch und Lebensraum, Sonne und Wind sowie Mobilität und Verkehr liegen die Stärken von Riehen primär in den Bereichen Planung und Versorgung/Entsorgung. Bei der Planung ist unter anderem sehr positiv, wie die im Energiekonzept aufgezeigten Massnahmen im Rahmen der betroffenen Leistungsaufträge systematisch umgesetzt werden. Im Bereich Versorgung und Entsorgung setzt Riehen mit dem Geothermie-Wärmeverbund und mit dem Abfallbewirtschaftungskonzept, welches Grün- und Küchenabfälle umfassend zur Energieerzeugung nutzt, auch international Massstäbe. Wärmeverbund mit Geothermie In Riehen wird aus einer Tiefe von 1540 Metern 65 Grad heisses Wasser gefördert und im Wärmeverbund als Energiequelle genutzt. Seit 1994 funktioniert die Geothermieanlage sehr zuverlässig. Dank ihr konnten jährlich 1300 Tonnen Erdöl eingespart werden. Im Jahr 2001 machten sich die Verantwortlichen der Gemeinde Gedanken, wie diese erneuerbare und emissionsfreie Energieform noch besser genutzt werden kann. Die

Foto: Markus Junck.

Studie «Riehen Plus» zeigte, dass die Nutzung der Erdwärme auch ohne zusätzliche Bohrungen verdoppelt werden konnte. Neben der Wirtschaftlichkeit sprachen auch ökologische ­Argumente für den Zusammenschluss mit zwei weiteren, bisher ausschliesslich fossil betriebenen Verbünden, welcher im September 2009 als Wärmeverbund Riehen AG erfolgte. Durch die Nutzung der Erdwärme ­können nun nach dem Zusammenschluss rund 9000 Tonnen CO2 pro Jahr vermieden werden. Dies entspricht beinahe dem CO2-Ausstoss aller im Jahr 2009 in Riehen immatrikulierten ­Personenwagen. Grüngutentsorgung in Riehen/Bettingen In Riehen werden seit dem 1. Juli 2008 jährlich gegen 1000 Tonnen biogene Reststoffe nicht mehr in der Kehricht­­ver­brennungsanlage verbrannt, sondern zu Biogas und letztendlich Kompost weiterverarbeitet. Riehen und ­Bettingen betreiben die Abfallbewirtschaftung ­gemeinsam und setzen ein neues Abfallbewirtschaftungskonzept um. Die bisherigen Leistungen des Abfuhrwesens sind gestrafft und optimiert ­worden, um mit erzielten Einsparungen neue An­ gebote finanzieren zu können. Damit der Nachhaltigkeit bei der Abfallentsorgung Rechnung getragen werden kann, wird das Grüngut – bestehend aus ­Küchen- und Gartenabfällen – einmal pro Woche gebührenfrei abgeführt. Als Energiestadt mit goldener Auszeichnung geht Riehen mit der neuen Ab­ fallentsorgung einen konsequenten Weg. Einen Weg der Nachhaltigkeit gross schreibt. Einen Weg auch, bei dem die Einwohnerinnen und Einwohner ihren Teil dazu beitragen können, indem sie das getrennte Sammeln bei sich zu Hause umsetzen und damit dafür sorgen, dass aus «ihrem Mist wieder wertvolle Energie wird.»

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RECYCLING-BODENBELÄGE

Ökologisch sinnvolles Bodenbelags-Recycling Durch Anwendung verschiedenster Produktionstechniken und Rezepturen lässt sich der Werkstoff PVC zu Bodenbelägen ­unterschiedlichster Anforderungen verarbeiten. Diese kommen seit vielen Jahren auch im Objektbereich mit öffentlichem ­Publikumsverkehr zum Einsatz. PVC-Bodenbeläge können schwer entflammbar eingestellt werden. Sie sind wärme­ dämmend, trittschall-isolierend, hygienisch, leicht zu pflegen, langlebig und recyclierbar. Besonders in öffentlichen Ge­bäuden haben sie sich aufgrund technischer Eigenschaften, ihrer Langlebigkeit und insbesondere dank ihrer ausgezeichneten ­Hygieneeigenschaften bewährt. In öffentlichen Gebäuden, Schulhäusern und im Spitalbereich werden üblicherweise PVC-Homogenbeläge verwendet. Dabei handelt es sich um ein- oder mehrschichtige Beläge in Form von Bahnen oder Platten, mit einheitlichem Aufbau in Bezug auf das Material und vielfach auch in Bezug auf die Dessi­ nierung. Man findet die Beläge in Eingangsbereichen, Büro- oder Klassenzimmern wie auch in Operationssälen und Kranken­ zimmern mit angeschlossenen Nasszellen. Das Anforderungsprofil, das der Entscheidungsträger für den Bodenbelag de­ finiert, ist breit gefächert. Neben mechanischen Eigenschaften und dem Brandverhalten ist die Pflegeleichtigkeit der Beläge von besonderer Bedeutung. Hygienisch und leicht zu reinigen Die Oberfläche von PVC-Homogenbelägen wird durch me­ chanisch-thermische Einwirkung während der Herstellung ­praktisch porenfrei gemacht. Solche Bodenbeläge sind einfach und leicht zu reinigen, dank weichmacherarmer Rezepturen ist sogar die Anwendung abrasiver Entfleckungsmethoden ­möglich. Da ­bereits durch einfache Nassreinigung beste Hy­gieneeigenschaften realisiert werden, verursachen PVC-­ Bodenbeläge relativ g­ eringe Kosten und Umweltbelastungen.

Ökologisch sinnvoll verwertbar Den ökologisch und ökonomisch sinnvollsten Verwertungsweg für Altbeläge, Verlegeabschnitte und Reste bietet die Arbeitsgemeinschaft für das Recycling von PVC-Bodenbelägen (ARP Schweiz) an. Diese ARGE wurde 1996 mit Sitz in Aarau ge­ gründet und repräsentiert mit ihren Mitgliedern einen erheb­ lichen Anteil der Schweizerischen Bodenbelagsbranche. Sie hat ein Logistik-System aufgebaut, über das die geeigneten ­Produkte gesammelt und dem Recycling zugeführt werden.­ Die zu feinen Pulvern aufgearbeiteten Materialien werden ­wieder zur Herstellung hochwertiger Bodenbeläge einge­setzt. Das ­System wird durch Solidaritätsbeiträge der Mitglieder – führende Bodenbelagshersteller und Händler – finanziert und ermöglicht dem Altmaterial anliefernden Unternehmer oder ­Bodenleger namhafte Einsparungen für Transport, Arbeitszeit und Entsorgungsgebühren. Das Recycling der alten PVC-Beläge reduziert den Verbrauch begrenzt verfügbarer Rohstoffe, verringert die Umweltbelastungen durch Emissionen und erspart dem Nutzer unnötige Kosten. Ein insgesamt ökologisch und ­ökonomisch sinnvoller Verwertungsweg für gebrauchte PVC-Bodenbeläge. PVC ein nachhaltiger Werkstoff Als einziger der im Baubereich verwendeten Massenkunststoffe basiert PVC nur zu 43 Prozent auf der Rohstoffquelle Erdöl und zu 57 Prozent auf Chlor, das aus dem praktisch unbegrenzt ­verfügbaren Steinsalz gewonnen wird. Chlor liegt im PVC-Molekül in einer ebenso festen chemischen Bindung vor wie dies auch beim täglich genutzten Speisesalz (Chlorgehalt 61%) der Fall ist. Die Herstellung von PVC erfolgt in sehr energiegüns­tigen Prozessen. Dass selbst unter Ausklammerung der für PVC-­ Beläge so vorteilhaften Eigenschaften wie Pflegeleichtigkeit, ­Lebensdauer und günstige Anschaffungskosten immer noch ein ausgezeichnetes Endergebnis resultiert, wird durch das «eco-devis NPK 663 Beläge in Linoleum, Kunststoffen, Textilien und­ dgl.» bewiesen. Die Fachgruppe «eco-devis» (c/o Verein ecobau, Bern) ist eine von öffentlichen und privaten Institutionen getragene, unabhängige Vereinigung zur Unterstützung des ­ökologischen Bauens im Sinne der Nachhaltigkeit. Die hier ­herausgegebenen ökologischen Leistungsbeschreibungen von Bauprodukten sollen den Entscheidungsträger bei der Planung und Realisierung von Bauten unterstützen.  (Norbert Helminiak, GF ARP Schweiz) www.arpschweiz.ch


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Recyclingstoffe = Rohstoffe. Unser kostenloser Service: Ein Anruf genügt - die ARP Schweiz kümmert sich um die Bereitstellung des Transportmaterials und die Abholung direkt vor Ort.

Logistik-Telefon: 062 388 88 15 Profitieren auch Sie von der sinnvollen Verwertung von PVC-Belägen! Folgende PVC-Produkte werden kostenfrei abgeholt und von der ARP Schweiz der Wiederverwertung zugeführt: Homogenbeläge einschichtige Beläge, uni oder marmoriert Heterogenbeläge PVC-Nutzschicht auf PVC-Trägerschicht Systembeläge PVC-Nutzschicht auf PVC-Schaum CV-Beläge PVC-Wandbeläge PVC-Nutzschicht auf PVC-Schaum PVC-Schweissschnur

Technische Auskunft: 043 931 02 00

Arbeitsgemeinschaft für das Recycling von PVC-Bodenbelägen ARP Schweiz • Aubrigstrasse 5 • 8810 Horgen • Tel 043 931 02 00 • info@arpschweiz.ch • www.arpschweiz.ch

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6340 Baar

«WAS HAT HEIZÖL «WAS HAT HEIZÖL MIT ALTERNATIVEN MIT ALTERNATIVEN ENERGIEN ZU TUN?» ENERGIEN ZU TUN?»

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den. Die Heizung wird erst dann zugeschaltet, wenn die Sonnenenergie nicht mehr ausreicht. Eine solche Anlage INS_Image_210x297_d_ZS.indd 4

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Umweltjournal September  

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