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Umwelt journal.ch Ausgabe 20 : Juni 2010

Partnerprodukt der Schweizerischen Umweltstiftung Luzern

Preisverleihung der Schweizerischen Umweltstiftung Besondere Leistungen im Umweltschutz Am Sonntag, 30. Mai 2010 hat die Schweizerische Umweltstiftung im Casino Luzern die diesjährigen Preise für besondere Leistungen im Umweltschutz verliehen. Gastrednerin war die Luzerner Stadträtin und Direktorin für Umwelt, Verkehr und Sicherheit, Ursula Stämmer-Horst, welche den Preisgewinnern Urkunde, einen Bergkristall sowie einen Check für die Realisierung von künftigen Projekten im Bereich Umweltschutz überreichen durfte. Klimawandel, Verlust der Biodiversität, Zerstö­ rung natürlicher Ressourcen – um den aktuellen Herausforderungen im Umweltschutz begegnen zu können, braucht es Engagement, Tatkraft und innovative Ideen. Wer hier beispielgebend voran geht, erweist unserer Gesellschaft einen grossen Dienst. Dies möchte die Schweizerische Umwelt­ stiftung hervorheben und hat in diesem Jahr für zukunftsweisende Aktivitäten im Umweltschutz vier Preise verliehen.

Anerkennung muss erkämpft werden Dass ein Umdenken dringend notwendig ist, wenn eine intakte Umwelt und somit unser aller Lebens­ grundlage auch für zukünftige Generationen erhalten werden soll, ist nicht zu leugnen. Wer mit

INHALT:

Preisträger 2010: (v.l.n.r.) René Estermann, Jonas Rosenmund, Rolf Jeker, Ernst A. Brugger, Ruedi Wüst-Graf. Lösungsansätzen kommt, hat es trotzdem schwer, sich gegen wirtschaftliche und politische Interes­ sen durchzusetzen. Öffentliche Anerkennung für Umweltschutzaktivitäten muss immer noch hart erkämpft werden – und erst recht finanzielle Unterstützung. Mit dem Ziel, Menschen, die durch ihr richtungweisendes Handeln auffallen, diese öffentliche Anerkennung auszusprechen und sie zu motivieren, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen, wurde bereits im Jahr 1993 die Schweizerische Umweltstiftung gegründet.

Seiher werden alljährlich Preise an Einzelper­ sonen, Firmen, Organisationen und Jugendliche vergeben, die mit beispielgebenden Aktivitäten beitragen, einer nachhaltigen Entwicklung zum Durchbruch zu verhelfen. In diesem Jahr gingen diese Preise an das Unternehmen Precious Woods, die Stiftung myclimate, den Luzerner Naturschützer Ruedi Wüst­Graf und den Gym­ nasiasten Jonas Rosenmund. >> Fortsetzung auf Seite 6 bis 8

Preisgewinner Schweizerische Umweltstiftung Seite 1 und 6 bis 8 Wein mit Heimatschein Seite 4 und 5 Energieeffizienz Seite 9 Solarenergie Seite 11 bis 13 Clever heizen Seite 22 Parkett Seite 28 bis 31 Alpmobil Seite 34 bis 36 Biogas im Wärmemarkt Seite 37 Biologischer Weinbau Seite 42 und 43 Ökologische Golfanlage Seite 44 bis 46 Energiestadt Küsnacht ZH Seite 48


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Dem laufenden Jahr der Biodiversität kann gar nicht genug Beachtung geschenkt werden. Und zwar in unserem eigenen Alpenland wie auch weltweit. Global setzte der Umweltgipfel 1992 in Rio ein erstes Zeichen der Hoffnung. 156 Staaten un­ terzeichneten eine Konvention über die Biodiversität und dies bedeutete zumindest eine Beschleunigung, die Bemühungen um den Artenschwund zu bekämpfen. Vor allem in den tropi­ schen Ländern, wo das Spektrum der Pflanzen und Tiere am grössten und auch am meisten bedroht ist. Dort wurden alleine in den 80er Jahren sechs Prozent des Regenwaldes abgeholzt und niedergebrannt. Dabei ist hier mindestens die Hälfte aller Arten heimisch, deren Gesamtzahl auf 10 bis 50 Millionen ge­ schätzt wird. Aufgrund dieser Waldvernichtung müssen seit 1980 Jahr für Jahr Zehntausende von Spezies ausgestorben sein. Damit wurde aber auch das bedeutendste Experimentier­ feld der Evolution für neue Arten reduziert und eine Schatztruhe an Naturstoffen geplündert, deren Nützlichkeit – etwa für die Medizin – nicht einmal geprüft werden konnte. Der Schwund der Lebensräume verursacht auch den Schwund der Lebensvielfalt. Deshalb hat sich der Blick in den letzten Jahrzehnten verschoben, weg vom Schutz der einzelnen Spezies hin zum Schutz jener Habitate, deren Zerstörung gleich viele Arten gefährdet. Dennoch droht trotz den Massnahmen, welche für dieses Ziel eingesetzt werden, weiterhin eine drama­ tische Minderung der Biodiversität. Wissenschaftler sammeln nach dem Arche-Noah-Prinzip Genmaterial von Pflanzen und Tieren, um es in Samen, Sporen oder tiefgefrorenen Embryonen in Genbänken zu speichern. Für die Zukunft ist es zwingend, die Artenvielfalt systematisch zu erfassen. Eine internationale Stu­ die hat bereits vor einigen Jahren aufgezeigt, dass beispiels­ weise 20 Prozent der bekannten Vogelarten auf nur zwei Pro­ zent der Landfläche leben. Zudem muss es gelingen, die Biodi­ versität zum Vorteil der Menschen zu nutzen. Zum Beispiel mit dem Ökotourismus, der in den letzten Jahren in einigen Dritt­ welt­Ländern zu einer Quelle wirtschaftlicher Entwicklung ge­ reift ist. Sind wir deshalb froh und auch ein wenig stolz, dass es heute in der Schweiz Unternehmen gibt, welche sich mit grossem Enga­ gement, mit vorbildlichem Idealismus und nachweislichem Er­ folg für die Erreichung dieser Ziele einsetzen. Wie zum Beispiel das Unternehmen Precious Woods, welches von der Schweize­ rischen Umweltstiftung mit dem Preisgewinn 2010 ausgezeich­ net wurde. Lesen Sie dazu den Beitrag auf Seite 1 und 6 bis 8.

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Umweltjournal

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Hans­Peter Rust (bu)

Tel. 041 769 35 69

Reuss­Strasse 2, 6038 Gisikon

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GRILLETTE CRESSIER

Grillette – «Les horlogers du vin®» «Wein mit Heimatschein!» Mehr denn je spricht man heute für eine Erfolg versprechende Position im zukunftsorientierten Markt von «Swissness». Nachfolgend stellen wir eine Wein-Domäne vor, welche mit Überzeugung und viel Hezblut Wein als einen Teil von Heimat versteht. Heimat heisst hier jedoch mehr als bloss «Swissness», sondern auch engagierten Respekt gegenüber Boden, Pflanzen und Tieren. Schonungsvolle Bearbeitung und gleichzeitige Erhaltung aller Strukturen. Mit der Natur arbeiten, diese verstehen und nicht einfach als Zweck zur puren Nutzung aushungern. (Red. H.-P. Rust)

In der Philosophie von Grillette, Domaine De Cressier, wird das Engagement und die Verpflichtung sowohl in Keller, Haus und vor allem im Weinberg sicht­ und spürbar. Denn die Natur zahlt vielfach zu­ rück, wenn man dieselbe nicht einfach als Produktionsmittel wahrnimmt. Dies und vieles mehr spürt man spätestens beim Öffnen einer Flasche Grillette­Wein. Fazit: Die Natur ist ehrlich, korrekt und entschädigt durch ihre Art und Weise, und dies zu allen Zeiten! «On n’hérite pas de la terre de nos ancêtres, ont les empreintes à nos enfants.» (Grillette Motto du Domaine) Höchste Qualität zu fairen Preisen Bereits seit 1884 hat die reiche Erfah­ rung und lange Tradition im Weinbau und in der Weinbereitung sowie der Wille, stets die allerbeste Qualität zu fairen Prei­ sen anzustreben, zur Philosophie der Gril­ lette Domaine De Cressier geführt. Diese Philosophie wird von einer motivierten

– Wir legen Wert darauf, dass unsere Trauben während ihres Transports zur Presse intakt bleiben. Aus diesem Grund füllen wir die Erntekistchen bloss zu drei Vierteln, also bis zu einem Gewicht von ca 13 Kilogramm. – Wir achten darauf, dass die Trauben extrem sorgfältig entrappt und ge­ presst werden (schwache und scho­ nende Extraktion). Auch Respekt ge­ gegenüber den Trauben. – Wir kaufen weder Trauben noch Moste oder Wein von externen Produzenten. – Wir wissen, dass die Qualität der Trau­ ben direkt und unumgänglich von der produzierten Menge je Quadratmeter abhängt. Die Natur lässt sich nicht täu­ schen. – Wir kennen alle Trauben unserer eige­ nen und gepflegten Ernte und wissen, dass die Qualität des Erntegutes bis zu 80% über die Feinheit des fertigen Weins entscheidet.

Equipe, die sich ihrer Verantwortung in Rebberg und Keller voll bewusst ist, er­ folgreich umgesetzt. Grillette Leitlinien – Auf einer Fläche von rund 20 Hektaren Reben ernten wir eine Traubenmenge, die einer relativ kleinen Ernte ent­ spricht. Wir bewässern nicht. – Grillette arbeitet gemäss den Regeln der Integrierten Produktion (IP), also Natur schonend. Wir verwenden we­ der Acarizide noch Insektizide, nur Blattdünger und praktisch keine Her­ bizide. – Die grüne Lese (Abschneiden von über­ zähligen Trauben zu Anfang des Som­ mers) ist integrierender Bestandteil un­ serer, auf Top-Qualität fixierten Arbeit. Vor allem aber versuchen wir die Er­ träge bereits beim winterlichen Reben­ schnitt zu regulieren. Die Rebe wird geschont und nicht ausgesaugt! – Die Weinlese erfolgt ausschliesslich von Hand und die Trauben beanspru­ chen unsere volle Aufmerksamkeit.

Der Weinschwärmer «Grand sphinx de la vigne» als Raupe und später als Falter und Schmetterling.

«Les horlogers du vin» Nichts ersetzt jedoch die Emotion, die man empfindet, wenn man einen abge­ füllten Wein verkostet oder aber einen


GRILLETTE CRESSIER Wein, der auf genussvolle Weise seinen Jahrgang nachzeichnet und mit grosser Sorgfalt in Barriques aus französischer Eiche ausgebaut worden ist. Urteilen Sie selbst, wie berechtigt und begründet un­ ser Kredo ist. Sie werden fantastische Weine entdecken, auch wenn einige nur in begrenzten Mengen angeboten wer­ den. Wir haben uns für den Weg der höchsten Qualität entschieden, der Qua­ lität des fertigen Produkts wie der perfekt gemachten Arbeit. Wir wollen keine opu­ lenteren Ernten und dadurch tiefste Preise, denn damit würden wir etwas ver­ lieren, was wir keinesfalls aufgeben wol­ len: Unsere Berufung zugunsten der Spit­ zenqualität. Diese ist es, was uns Tag für Tag zu Fortschritten treibt, damit wir noch besser und noch exklusiver werden. Wir verpflichten uns unserem Prädikat «Les horlogers du vin» gerecht zu werden. Gril­ lette und dem sorgfältigen respektvollen Umgang mit der Liebe zur Natur.

lette die Natur bis zuletzt miteinbezgen wird. Ja gar bis zur Etkette auf der Fla­ sche: Oeil des Roches Auf der Weinetikette des Oeil des Roches bildet kein herkömmlichen Rebhuhn oder Rebhuhnauge das vordergründige Ele­ ment. Denn die Augenfarbe des lebenden Rebhuhns ist braun. Erst beim erlegten Rebhuhn wechselt die Farbe ins lachsfar­ bene Rosa. Auf diese Weise symbolisiert

dies auch die Pinot Noir Traube, welche im flüchtigen Zeitraum einer Nacht, dem Oeil des Roches, ihr rosarotes Kleid schenkt. Weissweine Grillette Auf den Etiketten der Grillette Weissweine symbolisiert der mittlere Weinschwärmer (lat. Deilephila elpenor resp. Grand Sphinx de la vigne) die Umwandlung der Traube in Wein. Dieser Weinschwärmer lebt vor allem in Rebbergen, welche

Herzlich Jean­Pierre Mürset, Propriétaire Einbezug der Natur bis zur Etikette Beispiele, welche zeigen, dass bei Gril­ äusserst verantwortungsvoll (IP) gepflegt werden, mit Liebe zur Umwelt und Natur. Fazit: Der Natur wird etwas genommen, um es höherwertig wieder auferstehen zu las­ sen. Ja, man ist fast geneigt zu sagen, dass hier eine Art «Reinkarnation» statt­ findet. Die grafisch aussergewöhnlich ge­ stalteten und faszinierenden Etiketten stammen aus den 70er Jahren, zur Zeit von Frau Kübler­Ross (Konzept zur bedin­ gungslosen Liebe).

www.grillette.ch – www.grillette.ch – www.grillette.ch

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UMWELTSTIFTUNG

Herausragende Leistungen ausgezeichnet Preisgewinner im Kurzporträt

Stiftungsrat und Geschäftsführer Reto Locher moderierte mit Umsicht die Veranstaltung.

Firmenpreis: Precious Woods Nachhaltige Bewirtschaftung von Tropenwäldern Tropenwälder stellen einen überaus wertvollen Lebensraum für unzählige Tiere und Pflanzen dar, der gleichzeitig durch anhaltenden Raubbau mas­ siv bedroht ist. Eine nachhaltige Bewirtschaftung von Tropenwäldern auf Basis ökologischer und

Stiftungsratspräsident Dr. Jost Schumacher bei seiner Begrüssungsrede im Casino Luzern. sozialer Standards ist jedoch möglich. Dies hat das Schweizer Unternehmen Precious Woods vor­ gezeigt, das in diesem Bereich Pionierarbeit ge­ leistet hat und mittlerweile zum Weltkonzern ge­ worden ist. Es bewirtschaftet Tropenwald in Ga­ bun und Brasilien auf schonende und nachhaltige Weise und führt Aufforstungen in Zentralamerika durch. Dadurch sichert es nicht nur den Erhalt be­ deutender Tropenwälder, sondern leistet mit sei­

Stadträtin Ursula Stämmer-Horst überreicht Preis und Urkunde an die Verantwortlichen von Precious Woods.

ner Geschäftsphilosophie der ökologischen und sozialen Verantwortung auch einen wichtigen Bei­ trag, diese Werte in der Wirtschaft zu etablieren. www.preciouswoods.com

Gruppenpreis: myclimate Weltweite Projekte für den Klimaschutz myclimate unterstützt Projekte zur Förderung von erneuerbaren Energien gegenüber fossilen Brenn­ und Treibstoffen, zu Energiesparmassnahmen oder dem Einsatz effizienter Technologien. Die da­ für nötigen Gelder generiert myclimate durch den Verkauf von CO2-Kompensationszertifikaten. Mit diesen können Privatpersonen oder Firmen für die von ihnen verursachten CO2­Emissionen einen Ausgleich schaffen. Für Unternehmen bietet my­ climate einen Carbon Management Service an, der diese bei der Entwicklung einer Klimastrate­ gie unterstützt. Darüber hinaus engagiert sich my­ climate im Bereich Klimabildung: Die Organisa­ tion sensibilisiert die Öffentlichkeit für Klimafra­ gen, vermittelt konkretes Wissen über den Klimawandel und informiert über Möglichkeiten, CO2 im Alltag einzusparen. www.myclimate.org


PRECIOUS WOODS

Schutz durch Nutzung des Tropenwalds Precious Woods ist ein Schweizer Unternehmen mit weltweit 1700 Mitarbeitenden. In Brasilien und Gabun betreibt Precious Woods eine schonende Forstwirtschaft. In Costa Rica und Nicaragua forstet das Unternehmen verlassenes Weide- und Kulturland auf. Sämtliche Prozesse sind FSC-zertifiziert. Tropenwälder sind ein Hort der biologischen Vielfalt und die grüne Lunge unseres Planeten. Doch in jeder Stunde wird eine Fläche von über 1600 Fussballfeldern zerstört. Ursachen sind etwa illegaler Holzeinschlag und Landwirtschaft. Nachhaltige Nutzung Das grösste Problem sind jedoch mittellose Menschen, die Wald abbrennen, um dort Nahrungsmittel für den Eigenbedarf an­ pflanzen. Aus diesem Grund reicht es nicht aus, Tropenwald un­ ter Schutz zu stellen. Man muss ihn nachhaltig nutzen. Damit er nicht bloss erhalten bleibt, sondern der Bevölkerung ein Ein­ kommen und eine Perspektive bietet. Genau dies tut Precious Woods. Das Unternehmen will mit ökologisch einwandfreiem Tropenholz Erträge erzielen und gleichzeitig die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung und künftiger Generationen befriedigen. Dass sämtliche Aktivitäten von Precious Woods vom unabhän­

Mitarbeitende und Angehörige kommen in Genuss einer Ausbildung.

Schonendes Fällen von Einzelbäumen.

Setzlinge beschleunigen die Regeneration des Waldes.

gigen Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert sind, beweist, dass das Unternehmen seine hohen Ansprüche verwirklicht. Arbeitsplätze und Siedlungen Precious Woods schafft in tropischen Waldgebieten direkt und indirekt Arbeitsplätze, die zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung beitragen. Das Unternehmen setzt sich für die Ver­ besserung der Lebensbedingungen der Mitarbeitenden, ihrer Familien und von Dorfgemeinschaften ein. So kommen beispielsweise in Gabun 400 Mitarbeitende mit Familien in Arbeitersiedlungen sowie 40 lokale Siedlungen im Waldgebiet in Genuss von menschenwürdigen Unterkünften, Schulen, Strom und Trinkwasser und medizinischer Versorgung. Waldge­ biete und Baumpflanzungen bewirtschaftet Precious Woods konsequent nach Methoden der nachhaltigen Forst­ und Holz­ wirtschaft. Damit bleiben die natürlichen Ressourcen mit ihrer immensen biologischen Vielfalt auch späteren Generationen erhalten. (Bilder: Luca Zanetti)

Schnittholz mit FSC-Siegel vor dem Abtransport.

www.preciouswoods.com

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UMWELTSTIFTUNG

PREISGEWINNER UND LAUDATOREN Firmenpreis: Precious Woods Militärstrasse 90 Postfach 2274 8021 Zürich Telefon 044 245 81 11 E-Mail: office@preciouswoods.com Laudatio: Dr. Jürgen Blaser, Intercooperation

Preisübergabe durch Stiftungsratspräsident Dr. Jost Schumacher an die Vertreter von myclimate.

Einzelpreis: Ruedi Wüst-Graf Schutz und Revitalisierung von Feuchtgebieten Mit Ruedi Wüst­Graf wurde in der Kategorie Ein­ zelperson ein Luzerner Naturschützer für seinen jahrelangen Einsatz zugunsten von Feuchtgebie­ ten geehrt. Der gebürtige Surseer hat die Vorkom­ men von Vögeln, Amphibien und Libellen in sei­ ner Heimatregion lange Zeit wissenschaftlich do­ kumentiert und mit viel persönlichem Einsatz erreicht, dass ihre Lebensräume am Mauensee, im Zellmoos (Sempachersee), im Juchmoos so­ wie im Hagimoos unter Schutz gestellt wurden. Die Aufsicht über dieses Gebiet hat Ruedi Wüst­ Graf selbst übernommen und ihren ökologischen Wert mit bedeutenden Revitalisierungsmassnah­

men noch weiter erhöht. Seine Begeisterung für die Natur gibt Ruedi Wüst­Graf in zahlreichen Vor­ trägen sowie vor Ort bei Exkursionen und Pflege­ einsätzen mit Schulklassen weiter. Darüber hin­ aus arbeitet er als Tierpräparator und bannt die Schönheit der Natur auf einzigartige Fotos. www.vogelpraeparation.ch

Jugendpreis: Jonas Rosenmund Schuldach mit Solaranlage ausgestattet Der Jugendpreis der Schweizerischen Umweltstif­ tung ging an den Gymnasiasten Jonas Rosen­ mund, der eine aussergewöhnliche Maturitätsar­ beit realisiert hat. In Muttenz hat er auf dem Dach einer Primarschule Sonnenkollektoren installiert,

Gruppenpreis: myclimate – The climate Protection Partnership Sternenstrasse 12 8002 Zürich Telefon 044 500 43 50 www.myclimate.org Laudatio: Antonio Schulthess, Swiss Airlines Einzelpreis: Ruedi und Erna Wüst­Graf Christoph­Schnyderstrasse 10 6210 Sursee Telefon 041 921 62 42 E­Mail: wuest@vogelpraeparation.ch Laudatio: Dr. Matthias Kestenholz Vogelwarte Sempach Jugendpreis: Jonas Rosenmund 4417 Ziefen Telefon 061 931 35 86 Laudatio: Markus Gisler, Megasol Solartechnik

Unterhaltsame Bereicherung der Preisverleihung mit der Jazzband «Old Time Jungle Cats».

die seit Beginn dieses Jahres mit einer Leistung von 20 Kilowattpeak Sonnenkraft ins Netz ein­ speisen. Das Projekt forderte vom jungen Mann einen langen Atem: Rund zwei Jahre lang hat Jo­ nas Rosenmund zuerst nach einem geeigneten Dach und dann nach Investoren und einem Stromabnehmer gesucht. Sein unermüdliches En­ gagement, seine Entschlusskraft und Kreativität hat den Stiftungsrat der Schweizerischen Umwelt­ stiftung beeindruckt und es ist zu hoffen, dass auch andere junge Menschen davon angespornt werden, sich für innovative Lösungen im Umwelt­ schutz stark zu machen. n (Text: Reto Locher, Bilder: Roland Minnig)/bu


ENERGIEEFFIZIENZ

Transparenz und Qualität, wenn’s um Energieeffizienz geht Mit der EnergieEtikette und dem Energy Star setzt EnergieSchweiz auf zwei starke Label, die Konsumenten einen einfachen und übersichtlichen Produktvergleich ermöglichen.

den Energieausweis (GEAK), der sich an die Energieetikette anlehnt. Geräte der IT und Unterhaltungselektronik werden mit dem Energy Star ausgezeichnet.

Labelsalat aus Eigenlabels von Grossverteilern, verschiedene Energielabel für verschiedene Geräte, mit ganz unterschiedli­ chen Bewertungskriterien. Ein Vergleich verschiedener Produkte ist kaum möglich. Welches Label für welches Umweltanliegen steht und nach welchen Kriterien das Label vergeben wird, ist für Konsumenten weitgehend unersichtlich. «Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr». Dass ein einfacher und klarer Vergleich von Produkten punkto Energieverbrauch und Effizienz beim Kaufentscheid möglich ist, ist ein Anliegen von EnergieSchweiz. Das Bundesprogramm setzt daher auf wenige, aber starke Label für Energieeffizienz – die EnergieEtikette und den Energy Star.

Sieben Effezienzklassen Die EnergieEtikette informiert über den Energieverbrauch und die Energieeffizienz eines Produkts. Darüber hinaus sind Anga­ ben zu Nutzinhalten/Füllmenge (z.B. bei Kühl­ und Gefriergerä­ ten, Waschmaschinen und Wäschetrocknern) sowie allenfalls die Geräuschentwicklung des Gerätes oder – bei Waschmaschi­ nen – die Wasch­ und Schleuderwirkung angegeben. Anhand der farblich von grün nach rot abgestuften sieben Effizienzklas­ sen A bis G wird auf einen Blick erkennbar, wie energiesparend ein Gerät ist und ob das Gerät auch hinsichtlich Leistung zu den Besten gehört. Denn: wer möchte schon eine Waschmaschine, die wenig Energie verbraucht, aber nicht sauber wäscht. Oder eine Espressomaschine mit geringem Standby­Verbrauch, die jedoch Filterkaffee produziert. Besonderheit des Labels «Ener­ gieEtikette»: Die Gewichtung der verschiedenen Faktoren wie z.B. Waschwirkung, Geräuschpegel und Energieverbrauch wird dem Konsumenten überlassen. So ist eine individuelle Bewer­ tung und Entscheidungsfindung möglich. Zudem lässt die Ener­ gieetikette eine Abstufung in der Bewertung zu, die andere Label nicht haben: Anstelle von «erhält Label» oder «erhält Label nicht» werden Produkte in die Kategorien A bis G ein­ geteilt. Dies erleichtert eine Bevorzugung von «besser bewerte­ ten» Produkten.

Wer wird ausgezeichnet? Mit der EnergieEtikette ausgezeichnet werden heute Haushalts­ geräte wie Waschmaschine, Tumbler, Geschirrspüler, Kühl­ schrank, Tiefkühlgerät, Backofen, Kochplatte, Steamer, Kaffee­ maschine sowie Autos. Für Gebäude gibt es einen entsprechen­

123 EnErg SYNTIA

SnT 6720 SS SnT 5720 WH/BK

A B C D E F G EnErgiE · EnErgia

A

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kWh/annum

Informationen zur EnergieEtikette und zu Energy Star: www.energieetikette.ch www.energy­star.ch

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KLIMATECHNIK

KWKT GmbH Ð Rund um KŠ lte-, WŠ rme- und Klimatechnik Seit Ÿ ber fŸ nf Jahren mit Anlagen im Bereich von KŠ lte-, WŠ rme- und Klimatechnik tŠ tig, wurde dank dem permanent expandierenden Kundenstamm im vergangenen Jahr die KWKT GmbH in DŠ niken gegrŸ ndet. Zu Beginn noch regional, hat sich das Unternehmen mittlerweile im In- und Ausland etabliert. Das Leistungsspektrum erstreckt sich heute von KaltwassersŠ tzen, RŸ ckkŸ hlern, WŠ rmepumpen, WŠ rmetauschern, Hydraulikanlagen, Solaranlagen mit Rš hrenkollektoren, All-in-One KlimagerŠ ten bis hin zu den neusten Kaminš fen mit KombinationsAnwendung von Pellets wie auch Schnittholz. KWKT verfŸ gt Ÿ ber einen umfangreichen Maschinenpark, der stets an den sich wandelnden Markt angepasst wird. Die Mitarbeiter sind langjŠ hrig erfahrene und Pellets-Kessel von Atmos hoch qualifizierte Spezialisten. Grossen Wert legt man bei KWKT auf eine Die Kessel sind gebaut, so dass auf der linken oder rechten Seite in den als WŠ rmeaustauscher kompetente Beratung sowie eine umfassende Kundenbetreuung von der Planung arbeitenden Kessel der Schwedische Brenner IWABO Villa S1X (beim D15P und D20P) oder der Ÿ ber die Montage bis zum 24-Stunden-Servicedienst. KŸ rzeste Reaktionszeiten, Brenner IWABO 30 kW beim D30P eingebaut ist, der mittels eines Schneckenfš rderers Pellets aus ZuverlŠ ssigkeit und know-how bilden die besondere StŠ rke des innovativen einem VorratsbehŠ lter oder Silo entnimmt. Der BrennstoffbehŠ lter ist neben dem Kessel oder im Nebenraum aufgebaut und kann von beliebiger Grš § e sein (standardmŠ § ig 250 oder 500 l). Unternehmens.

KŠ lte- & Klimaanlagen

WŠ rmepumpen KWKT liefert WŠ rmepumpen fŸ r EFH, MFH und Pools Arbeitsbereich von -20 bis +40¡ C mit Leistungen von 2,74 bis 73,6 kW von einem LŠ rmpegel von 49dB(A) bis 58dB(A). Max VL= 65 Grad.

Solaranlagen Ab 5 m2 sind flŠ chenflexible Solaranlagen mit Rš hrenkollektoren zur UnterstŸ tzung von Heiz- und Brauchwarmwasser mit einem Energiemehrertrag bis zu 30% an jedes beliebige Heiznetz anzuschliessen.

Der Brenner selbst arbeitet wie folgt: Soll der Brenner zum Start aufgefordert werden, d.h. es besteht Heizbedarf, schŸ ttet der Fš rderer die Pellets in die BrennerdŸ se ein und zŸ ndet diese mittels einer GlŸ hspirale selbst an. Nach ausreichender Pelletsaufbrennung fŠ hrt der Brenner in die eingestellte Leistung, in welcher er bleibt, bis der WŠ rmebedarf gedeckt ist. Danach wird der Brenner abgeschaltet und die Pellets brennen in der Brennerkammer aus. Der ganze Zyklus wird je nach weiterem Bedarf wiederholt. Die Kesselleistung und weitere Brennerfunktionen werden durch elektronische Regelung gesteuert, die ermš glicht, den Kesselgang den konkreten Bedingungen des ganzen Systems anzupassen. Die Brennstoffbeschickung, Reinigung der Verbrennungskammer des Brenners und die Ascheentnahme erfolgt einmal in 1-14 Tagen je nach PelletsqualitŠ t. Der A70 Petro ist fŸ r die Verbrennung von Biopellets, Holzpellets, Industriepellets geeignet. Seine Brennschale ist eine rotierende Walze, welche Schlackebildung vermeidet und die Ascheentleerung fš rdert. Ein gro§ er Vorteil unserer Kessel fŸ r Pellets besteht auch darin, dass falls der Brenner aus dem Kessel ausgenommen und durch eine Abdeckung ersetzt wird, diese Kessel auch mit Holz betrieben werden kš nnen. Dank diesen Eigenschaften sind diese Kessel aus Sicht der Bedienung und Gebrauchseigenschaften so komfortabel wie Beheizung mit Gas, Propan-Butan oder Leichtheizš len. Ein wichtiger Vorteil besteht aber darin, dass diese Kessel im Gegensatz zum Erdgas oder zu Leichtheizš len erneuerbare Energiequellen verbrennen und daher aus dieser Sicht gute Perspektive haben.

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sationsdauer von 9 bis 12 Jahren und einer allgemeinen Nut­ zungsdauer von über 30 Jahren die Investition aus. Ausserdem sind Solaranlagen sehr wartungsfreundlich, da sie über keine beweglichen Teile verfügen. Vorteilhafte Betriebs­ und Unter­ haltskosten sind die Folge. Umfassendes Leistungsangebot – Analyse – Grobplanung – Wirtschaftlichkeitsberatung – Lösungskonzept mit Offerte – Detailplanung / Projektführung – Installation – Inbetriebnahme – Service / Unterhalt

solartec Zimmermann Technik AG – seit über 10 Jahren steht dieser Name für innovative Lösungen im Bereich Solartechnik. In enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden konzipieren und realisieren unsere Spezialisten massgeschneiderte Solar- und Photovoltaikanlagen. ELEKTROAPPARATEUND METALLBAU SCHALT- UND STEUERUNGS ANLAGEN SPANNUNGSVERSORGUNG UND SOLARTECHNIK

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SOLARENERGIE

Vorschaltgerät für die Waschmaschine (Neuheit!) Stromsparen beim Waschen Mit modernen Heizanlagen, die mit Solarenergie, Gas, Öl oder Fernwärme betrieben werden, lässt sich Warmwasser viermal so effektiv und kostengünstig bereitstellen wie mit Strom. Große Verluste und Umweltbelastungen, wie sie bei der Stromerzeu­ gung entstehen, werden vermieden. Waschmaschinen zählen zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt, denn bis zu 90% der Energie wird beim Waschen zum Aufheizen des Was­ sers verwendet. Mit dem Vorschaltgerät ALFA MIX kann Warmwasser tempera­ tur­ und zeitgerecht in Waschmaschinen eingeleitet werden; der Stromverbrauch wird im Schnitt um 50% reduziert. Ein Haushalt kann damit bis zu 300 KWh Strom im Jahr einspa­ ren. Die Umwelt wird erheblich entlastet, denn 1 KWh weniger

Strom bedeutet im Kraftwerk 4 KWh weniger Energie aus Kohle, Öl, Gas oder Atom und eine Reduktion der damit verbundenen Schadstoffe und Abwärme. Besitzer von Warmwasser­Solaranlagen haben einen weiteren Vorteil: Durch Einsatz von solar erwärmtem Wasser beim Wa­ schen und Spülen erhöht sich die Ausnutzung ihrer Anlage und Firmenporträt
 die Amortisationszeit verkürzt sich um ca. 3 Jahre. 
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stecker und Schalter (dies ist wegen der Funkenbildung beim Gleich­ strom wichtig) und sogar Modulhalterungen für’s Ziegeldach oder für die Montage an der Fassade. Der Solarfachhändler oder Instal­ lateur kann hier alles aus einer Hand beziehen und das zu vorteilhaften Preisen. Weiter profitiert der Kunde von der über 20­jährigen Erfahrung mit Solarenergie. Der neue 60­seitige Solarkatalog ist soeben erschienen, mit vielen Neuheiten und einzigartigen Produkten.

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SOLARENERGIE

Wärmepumpe kombiniert mit Solarspeicher – Effizienzsteigerung mit dem Komplettsystem Energie wird immer kostbarer und teurer. Der sparsame Umgang mit der Energie und der sinnvolle Einsatz regenerativer Energien bei gleichzeitiger Steigerung von Komfort, Behaglichkeit und Sicherheit entsprechen einem aktuellen Anspruch in der Bau- und Renovationsbranche. Domotec baut ihr Engagement im Bereich Erneuerbare Energien stetig aus und bietet mit den Wärmepumpen HPSU (HeatPumpSolarUnit) ein umweltschonendes und kostensparendes Heizsystem. Die Energievorräte unserer Welt sind knapp und deshalb wert­ voll und teuer. Gründe, um beim Kauf einer neuen Heizungsan­ lage besonders sorgfältig auf den sparsamen Verbrauch der eingesetzten Energie und geringen CO2­Ausstoss zu achten. Effizient und innovativ Mit der HeatPumpSolarUnit, kurz HPSU, wurde ein Konzept ent­ wickelt, das die Wärme aus der Luft und die Sonne optimal nutzt. Das System besteht aus zwei Komponenten: der Luft­Wasser­ Wärmepumpe und dem HybridCube, einem Schichtspeicher der für das perfekte Zusammenspiel die der Luft­Wasser­ Wärmepumpe optimiert wurde und die einfache Integration der Domotec Solarkollektoren ermöglicht. Bewährte Wärmepumpentechnik: Zuverlässig und sparsam Je nach Leistungsbedarf bietet Domotec das HPSU­System mit Luft/Wasser­Wärmepumpen mit Leistungen von 6 bis 16 kW an. Dank der innovativen Inverter Technik passt sich die Dreh­

zahl des Kompressors immer dem aktuellen Bedarf an. So arbeiten die Geräte äusserst sparsam und erreichen COP von Energie sparen bis zu 4 bei A7/W35.

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Split- und Monobloc-Ausführung Domotec ROTEX – Die Domotec­Wärmepumpe wird als Split­Gerät geliefert, d.h. Das Heizsystem mit Zukunft. sie besteht aus einem Innen­ und einem Aussengerät. Das Aus­ Erstleise behagliche und sengerät arbeitet sehr und kannWärme direkt an derhygiHauswand enisches Warmwasser machen aus montiert werden. Ihrem Heim ein Zuhause. Beim Monobloc­Gerät sind alle Komponenten im Aussengerät integriert. Energie wird immer kostbarer und

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Der HybridCube Wärmespeicher das Herzstück HPSU Wärmepumpe– können Sie dender KomWärmepumpe fort steigern und gleichzeitig Energie Bei der Entwicklungsparen. der HPSU wurde besonders auf die opti­ mierte Abstimmungndes Wert gelegt. Im DieGesamtstsystems 1-stufige Wärmepumpe für den Zusammenspiel mit derNeubau Wärmepumpeneinheit HPSU zeigt der HybridCube seine Stärken: Dank der klaren Trennung von n Die 2-stufige Wärmepumpe für die Brauch­ und Speicherwasser können sich auch bei niedrigen Modernisierung bei Heizkörpern Speichertemperaturen keine gefährlichen Bakterien aus im Warm­ n Kostenlose Umweltenergie wasser bilden. Sonne und Luft

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Die ideale Ergänzung: n Solarengerie Keine teuren Bohr- und AushubarDie HPSU lässt sich mitbeiten wenigen Hangriffen mit einer Domotec notwendig Solaranlage kombinieren. Alle notwendigen Anschlüsse Ein­ n Direkte Kombination mit Solarund – lässt richtungen sind im HybridCube integriert. So kann die sich auchbereits nachträglich erweitern HPSU zusammen mitnden Solaris­Kollektoren Kompakt und leise bis zu 75 Prozent der benötigten Energie für Heizung und Warmwasser aus Luft n Optimale Wasserhygiene und Sonne gewinnen. n Bis zu 80 % regenerativ Mit der HPSU gelingt es Domotec ein optimiertes Gesamt­ system anzubieten. So hat der Kunde bei seinem Projekt einen Ansprechpartner, der die Verantwortung für die Funktion des Investieren Gesamtsystems trägt.

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Luft/Wasser-Wärmepumpen von Alpha-InnoTec der neue Massstab! Mit der technischen Weiterentwicklung der erfolgreichen Luft/Wasser-Wärmepumpen setzt Alpha-InnoTec, einer der führenden Wärmepumpen-Hersteller in Europa, neue Massstäbe. Die überarbeiteten Baureihen von 7 – 31 kW für die Innen- und Aussenaufstellung überzeugen mit deutlich höheren COP-Werten bis 3.7 und sind leise im Betrieb. Die Luft/Wasser­Wärmepumpen der er­ folgreichen Standardreihe von 7–31 kW wurden technisch komplett überarbeitet. Die Geräte für die Innen­ und Aussenauf­ stellung überzeugen mit konkurrenzlosen COP­Werten von bis zu 3.7 (A2/W35, EN14511), sind somit besonders effizient und glänzen zudem mit einem attraktiven Design. Neue, sogenannte Eulenventila­ toren sorgen ausserdem für einen leisen Betrieb. Die COP's steigen – die Preise nicht! Trotz der in jedem Detail verbesserten Luft/Wasser Wärmepumpen der Stan­

dardserie konnten die bestehenden Ver­ kaufspreise beibehalten werden. Dies freut den Geldbeutel und die Investi­ tionskosten rechnen sich dank des noch­ mals gesteigerten Wirkungsgrades noch schneller. Einmalige Innovationen von Alpha-InnoTec Alpha­InnoTec ist laufend bestrebt, dem Wärmepumpen­Besitzer ein umfassen­ des effizientes Produkte-Paket zu bieten. Dazu gehört auch das Kanalsystem LKS 700. Dieses ist perfekt auf die Geräte der innenaufgestellten LW­Reihe abge­ stimmt. Durch eine doppelwandige Bau­ weise erreicht dieses Luftkanal­System optimale Wärme­ und Schalldämmwerte. Wünscht der Betreiber die Überwachung und Steuerung der Wärmepumpe über Internet oder Handy? Kein Problem, der serienmässige Regler Lux2 ist internet­ fähig und dank «AlphaWeb» holt man sich die Wärmepumpe einfach auf den Com­ puter – wo man will und wann man will.

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ÖKOSTROM

Ökofonds unterstützt in Uster den effizienten Einsatz von Energie Hauseigentümer und Mieter können sich freuen: Der Ökofonds der Energie Uster AG unterstützt den Bau von ökologischen Energieerzeugungsanlagen und Beratungen für den effizienten Einsatz von Energie. Finanziert wird der Ökofonds gemäss Beschlüssen des Stadtrates (Generalversammlungen) aus den Gewinnen der letzten beiden Geschäftsjahre. So stehen derzeit rund eine Million Franken bereit. Der Ökofonds ist zweiteilig: Im Teil A wird der effiziente Einsatz von Energie (Energieberatung) und der Bau ökologischer Energieerzeugungsanlagen durch Dritte gefördert. Im Teil B wird entsprechend die Finanzierung ökologischer Aktivitäten der Energie Uster AG vorgenommen. Über die Ausrichtung von Beiträgen beim Ökofonds Teil A (Energieberatung und Anlagebau Dritter, zum Beispiel ther­ mische Solaranlagen) entscheidet die Ökofondskommission mit folgenden Mitgliedern: Dr. Rolf Frischknecht, Martin Gasser, Dr. Werner Hässig, Philippe Joss, Bruno Modolo (Vorsitz) und Fortunat Werner. Die entsprechenden Ent­ scheidungskriterien sind in Richtlinien festgelegt, welche

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Mitglieder der Ökofondskommission (v.l.n.r): Fortunat Werner, Martin Gasser, Bruno Modolo (Vorsitz), Dr. Werner Hässig, Philippe Joss, Dr. Rolf Frischknecht.

auf die kantonalen und nationalen Förderprogramme ab­ gestimmt sind. Unterstützt werden: • Energieberatung im Haushalt. • Förderung von ökologischen Energieerzeugungsanlagen. • Sanierungsberatung bei Gebäuden (GEAKPlus). • Unterstützung KMU-Modell der Energie-Agentur der Wirt­ schaft (Befreiung von der CO2­Abgabe). • Unterstützung von Pilot- und Demonstrationsprojekten (Energieeffizienz). Gesuche an Energie Uster AG richten Die detaillierten Unterlagen sind auf der Homepage der Ener­ gie Uster AG (www.energieuster.ch) publiziert oder können te­ lefonisch bei der Energie Uster AG bestellt (044 905 18 18) werden. Die Richtlinien sind rückwirkend ab dem 1. Januar 2010 gül­ tig. Alle Kunden der Energie Uster AG können auf Antrag pro­ fitieren, insbesondere Mieter, Liegenschaftsbesitzer und die öffentliche Hand. Zielsetzungen der EnU Der Ökofonds soll die ökologischen Zielsetzungen der Ener­ gie Uster AG zum effizienten Einsatz von Energie unterstützen und ergänzt die bisherigen Ökoangebote der Energie Uster AG wie Ökostromprodukte (Aabachstrom, Solarstrom und Aqua­ strom), Online-Energieberatung für Privathaushalte zur Effizi­ enz­ und Kostenoptimierung sowie den ökologischen Treib­ stoff Naturgas für Erdgasfahrzeuge. Möglichst viele Ustermer und Geschäftsleute sollen davon überzeugt werden, Energie effizient einzusetzen und energetische Sanierungen bei den Häusern in Angriff zu nehmen.


Vertrauenswürdige VW-Partner P&P Autotreff – Spezialist für umweltfreundliche Fahrzeuge Die P&P Autotreff AG hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und vergrössert. Heute verfügt der Betrieb im stetig wachsenden Markt von neuen Techniken und Angeboten über eine perfekte Infrastruktur im Bereich Verkauf, Service und Reparatur. Das fachkompetente Team zählt aktuell 18 Mitarbeiter, wovon 5 Lehrlinge eine fundierte Ausbildung erhalten. Trotz oder gerade infolge der technischen Neuerungen im Fahrzeugmarkt steht bei der P&P Autotreff AG die Kundenähe mit persönlicher Beratung weiterhin im Mittelpunkt. 2005 wurde der Betrieb nach ISO zertifiziert, was Anpassungen an die Grösse und Ausstattung der Betriebsräumlichkeiten bedingte. Mit dem Ergänzungsbau und einer Ausstellungsfläche von 400 m2 entspricht der heutige Standard sämtlichen Bedürfnissen und Wünschen der Hersteller und Kunden. Zudem wurde mit der neuen Entwässerungs­Anlage zur ökologisch verträglichen Trennung und Entsorgung des Schmutzwassers auch der Umwelt Rechnung getragen. Umfassendes Dienstleistungsangebot Die P&P Autotreff AG ist die offizielle Vertretung der PersonenwagenMarken VW/Audi und Skoda sowie von VW­Nutzfahrzeugen und führt über das ganze Angebot umfassende Service­ und Reparaturleis­ tungen gemäss Herstellerangaben aus. Dazu verfügt man über ein modernes Diagnosesystem, welchesTab online dem03.06.2010 Werk verbunden VW Golf BlueMotionTechnologies 4c mit d.qxp 11:58

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Ab sofort beim Opel Händler: Der neue Astra ecoFLEX mit 109 g/km CO2 Mit einem Kohlendioxidausstoss von lediglich 109 Gramm pro Kilometer und einem Gesamtverbrauch von gerade einmal 4,1 Litern pro 100 Kilometer setzt der Astra 1.3 CDTI ecoFLEX neue Effizienz-Massstäbe und verbessert nochmals das ohnehin schon hohe Niveau des Kompaktklasse-Neulings. Dank gezielter technischer und aerodynamischer Massnahmen profitiert so der Fahrzeughalter von steuerlichen Vorteilen in vielen Kantonen. Den effizienten Kern ergänzt die attraktive Schale – als frischgebackener Gewinner des red dot design award ist der Astra in neuer ecoFLEX­Bestform nun auch auf dem Schweizer Markt erhältlich. Die Preise für den Sparmeis­ ter beginnen bei CHF 28‘350.– Die Einstufung der Energie­ Effizienzklasse A und unter 130 g/km CO2 ermöglicht zudem höchste Reduktion bei den Motorfahrzeugsteuern und Versi­ cherungen. Mehrfach-Einspritzsystem der neusten Generation Der Astra ecoFLEX bringt seine Leistung über den extra-effizienten, 70 kW/95 PS starken 1.3 CDTI­Motor auf die Strasse. Das Aggregat wartet mit einem satten Maximal­Drehmoment von 190 Nm zwischen 1.750 und 3.250 min­1 auf. Der Com­ mon­Rail­Turbodiesel mit Vierventiltechnik verfügt über ein Mehrfach­Einspritzsystem der neusten Generation, das mit Arbeitsdrücken von bis zu 1.600 bar für eine sehr feine Treib­ stoff­Zerstäubung in der Brennkammer sorgt. Dazu kommen die variable Turbinengeometrie des Abgasturboladers und die elektronisch gesteuerte Abgas­Rückführung mit zusätzlicher Kühlfunktion zu Gunsten eines für den emissionsarmen Ver­ brennungsprozess optimalen Temperaturniveaus. Passend zum Triebwerk mit serienmässigem Dieselpartikelfilter kommt ein Fünfgang­Getriebe zum Einsatz, dessen Abstufung die Opel­In­ genieure auf maximale Effizienz im Astra auslegten.

Zur Verbesserung der Aerodynamik­Werte verfügt der Astra ecoFLEX über ein in den Kühlergrill integriertes aktives Luft­ leitelement (Aeroshutter). Während bei niedrigem Tempo zu Gunsten eines gesunden Motorklimas Durchzug herrscht, schliessen sich die Lamellen mit zunehmender Geschwindig­ keit automatisch, um den Fahrtwind sanft um das Auto zu leiten. Ergänzend dazu ist der Wagen­Unterboden teilverkleidet. Ein weiteres standardmässiges ecoFLEX­Plus ist die Schaltempfeh­ lung: Eine Leuchtanzeige signalisiert den idealen Hochschalt­ Moment, so dass der Fahrer das Effizienzpotenzial voll nutzen kann. Breites Spektrum sauberer Opel-Antriebe Der Astra ecoFLEX fügt sich nahtlos in die Reihe der besonders CO2­armen Opel­Dieselmodelle, wozu der 98­Gramm­Corsa ge­ nauso wie der 136­Gramm­Insignia zählt. Das Unternehmen in­ vestiert insgesamt rund eine Milliarde Euro in die Entwicklung neuer, saubererer Antriebe. Das breite Spektrum dieser Akti­ vitäten reicht vom Rightsizing der Motorenpalette über das Angebot an Erdgas­Modellen sowie die Einführung der Start/ Stopp­Technologie bis hin zu völlig neuen alternativen Antriebs­ systemen. Für die Mobilität der Zukunft sieht Opel Elektroautos mit verlängerter Reichweite, Elektromobile auf Batteriebasis und Hybrid­Fahrzeuge vor. Der Astra ecoFLEX nimmt natürlich auch an der Opel ecoFLEX Experience als wichtiges Spritsparmodell teil. Bei diesem euro­ paweiten Wettbewerb können ambitionierte Teilnehmer zeigen, wie sensibel und umweltfreundlich sie mit dem Gaspedal um­ gehen können. Dem Sieger der am 1. April gestarteten Aktion winkt eines der ersten Ampera­Serienfahrzeuge. Das Opel­Elek­ troauto mit verlängerter Reichweite kommt Ende 2011 auf den Markt. Astra ecoFLEX – der Sparmeister – Sparsam: 1.3 CDTI mit 4,1 Liter auf 100 Kilometer reduziert die Treibstoffkosten – Sauber: CO2­Emissionen von nur 109 g/km – Die Einstufung der Energie-Effizi­ enzklasse A und unter 130 g/km CO2 ermöglicht höchste Reduktion bei den Motorfahrzeugsteuern und Versicherungen – Günstig: Preise für den Sparmeis­ ter beginnen bei CHF 28’350.–


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FASSADEN

INOPAN stellt neue RockpanelRockpanel- WoodsWoods- Oberflächen vor - Holz aus Stein

„Rockpanel zeigt neue Fassadenplattenoberflächen mit dem Erscheinungsbild von Holz. Die 9 neuen Designs umfassen Eichenholz- sowie Ebenholzstrukturen und kombinieren die natürliche Ausstrahlung und die einfache Bearbeitbarkeit von echtem Holz mit der Dauerhaftigkeit von Stein.“ Christian Betting, Inopan

Die Dauerhaftigkeit von Stein und die einfache Bearbeitbarkeit von Holz vereinen sich bei Rockpanel in einem Produkt. Der Werkstoff Steinwolle ist kompatibel mit aktuellen Entwicklungen wie Nachhaltigem Bauen und der Entwicklung des Passivhauses.

Durch die Möglichkeit, ohne großen Aufwand dreidimensionale Oberflächen und organische Formen zu gestalten, liegen die Fassadentafeln von Rockpanel auch architektonisch voll im Trend. In Kombination mit den sehr geringen Montagekosten und der unschlagbar kurzen Montagezeit bietet Rockpanel dem Planer ein innovatives Gestaltungsmittel für die Gebäudeaußenhülle. Die neuen Woods-Oberflächen sind eine Erweiterung des bestehenden Tafelsortiments und greifen aktuelle Trends auf wie die Verwendung natürlicher Werkstoffe oder die Anmutung von verwittertem Holz. Die neue Kollektion umfasst neun von Eichen- und Ebenholz inspirierte Strukturen. Die Farbschattierung der Produkte ist so abgestimmt, dass sich die Produkte ausgezeichnet mit anderen Baustoffen kombinieren lassen.

Über Rockpanel Als Tochterunternehmen von Rockwool International produziert Rockpanel hochwertige, großformatige Fassadentafeln auf der Grundlage von Basaltgestein, konkret: auf Basis von Steinwolle. Die Produkte werden bereits seit vielen Jahren zur Ausführung vorgehängter, hinterlüfteter Fassaden eingesetzt. In vielen Ländern erfreut sich das Produkt zudem großer Beliebtheit zur Ausführung von Verkleidungsdetails rund ums Dach. Vertrieb in der Schweiz:

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Dauerhaftere Fassaden – ein Beitrag zur Nachhaltigkeit Für jeden Hausbesitzer stehen der Werterhalt, der Schutz und die Optik seines Objektes im Vordergrund. Fassadenfarben, die vor Verschmutzung schützen und Fassaden entsprechend länger sauber sowie farbtonstabil halten, sind daher ein Beitrag zur Nachhaltigkeit. Die Nano-Fassadenfarbe HerbolSymbiotec der Akzo Nobel Coatings AG schafft hier eine neue Dimension der Beständigkeit, ist zudem absolut dicht und die eingesetzten Nanopartikel unbedenklich.

aufnahme. Der Wassertropfen trifft auf eine raue Oberflächen­ struktur, wobei er mehrfach gespreitet und die Oberfläche dabei vollkommen benetzt wird. Das Wasser kann den Schmutz gleich­ mässig mitnehmen, die Oberfläche trocknet schneller ab und sichtbare Schmutzabläufe, wie man sie von vielen Silikonharz­ farben her kennt, können sich nicht entwickeln. www.akzonobel.com

Die Ursachen der Verschmutzung an Fassaden sind sehr komplex. Umwelt- und Witterungseinflüsse tragen ihren stattlichen Teil dazu bei. Den wohl grössten «Fassadenverschmut­ zer» stellt die Luft dar, die sowohl mineralischen Feinstaub als auch organisch­chemische Bestandteile enthält. Das steigert die Anfälligkeit für unschönen biologischen Bewuchs, gleich­ zeitig kann starke Belastung zu Schädigungen der Haus­ Aussenhaut führen. In beiden Fällen verkürzen sich die Reno­ vationsintervalle. Nachhaltige Wirkung Die neuartige Fassadenfarbe Herbol­Symbiotec wirkt hier nachhaltig dagegen. Mit diesem Nano­Komposit beschichtete Fassaden zeigen eine deutlich reduzierte Anschmutzungs­ neigung, die für länger anhaltende saubere und schönere Fassaden sorgt. Die aus dem Produkt entstehenden Schichten sind absolut dicht, es kommt grundsätzlich zu keiner Wasser­

Vor fünf Jahren mit Herbol-Symbiotec beschichtet, präsentiert sich dieses Objekt heute immer noch so, als wäre es gerade vor wenigen Wochen gestrichen worden.

HAGA-Naturkalk heilt «kranke Wände»! Die moderne Bauweise mit Wärmedämmung und hermetisch abgedichteten Fenstern reduziert den Energieverbrauch, verhindert jedoch den natürlichen Luft- und Feuchtigkeitsaustausch. Vernachlässigen die Bewohner zudem das Lüften, kann dies schnell zu Schimmelpilzbefall an den Wänden führen. Der beste Schutz gegen dieses gesundheitliche Risiko bieten natürliche Bauprodukte, allen voran Naturkalk. Schimmelsporen führen in der Regel schnell zu allergischen Reaktionen. Dazu gehören Hautausschläge, Reizungen der Schleimhäute, grippeähnliche Zustände und Schwindel. Schimmel kann sich sogar in der Lunge einnisten und zu einer Lungenentzündung oder gar zu Lungen­ krebs führen. Aus diesen Gründen ist es sehr wichtig, den Schimmelpilz nicht nur oberflächlich, sondern gründlich und für immer entfernen zu lassen. Wer den Schimmelpilz langfristig stoppen will, sollte die befallenen Wände komplett sanieren und dabei HAGA­Naturkalk­ Produkte einsetzen.

Kalkputz und Kalkfarbe für Neubau und Sanierung Entscheidend für die positive Wirkung von Naturkalk ist seine Natürlichkeit. Dies bedeutet, dass echter Naturkalk keine chemischen Zusatzstoffe enthält. Nur so

behält er seine alkalischen und de­ sinfizierenden Eigenschaften. Bei der Na­ turkalk­Produktpalette von HAGA handelt es sich um reinen Naturkalk aus den Schweizer Alpen. Kalkmörtel, Kalk­ feinputze und Kalkfarben sind komplett frei von synthetischen Zusatzstoffen, Lö­ semitteln und Konservierungsstoffen. Die HAGA­Naturkalk­Produkte eignen sich zur Prävention in Neubauten und zur Sanie­ rung von bestehenden Räumlichkeiten. Auch für die farbige Wandgestaltung bietet Kalk viele Vorteile, denn er ist Pigment und Bindemittel in einem. Kompetente Beratung Die Firma HAGA in Rupperswil produziert und vertreibt natürliche Baustoffe wie Lehm, Kalk, Flachs, Kork und viele weitere natürliche Baustoffe. Die Fach­ leute von HAGA erarbeiten mit den Kun­ den optimale Lösungen für Bau­ oder Sa­ nierungsvorhaben. Weitere Infos unter: www.naturbaustoffe.ch und Telefon 062 889 18 18

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CLEVER HEIZEN

«Clever heizen – 1'000x belohnt» Energieeffizienz-Initiative von CKW Unter dem Motto «Clever heizen – 1'000x belohnt» wurde am 1. Februar 2010 die Energieeffizienz-Initiative der Centralschweizerischen Kraftwerke AG (CKW) gestartet. CKW fördert in ihrem Direktversorgungsgebiet die Modernisierung von rund 1'000 veralteten Heizungsanlagen und stellt dazu fünf Millionen Franken für moderne Erdsonden-Wärmepumpen zur Verfügung. Mit der Energieeffizienz-Initiative fördert CKW so im Kalenderjahr 2010 spezifische Massnahmen zur Anhebung der Energieeffizienz sowie zur Senkung des CO2-Ausstosses um rund 3'400 Tonnen im Jahr. Profitieren werden neben der Umwelt dank der CO2­Reduktion auch die CKW­Kunden durch tiefere Heizkosten sowie das regi­ onale Gewerbe. Diesem kommt ein geschätztes Investitionsvo­ lumen von rund 35 Mio. Franken zugute. Und die Initiative kommt an: Bereits ist rund die Hälfte der Fördermittel verge­ ben, noch aber stehen weitere Förderbeiträge bis zum 31. De­ zember 2010 zur Verfügung. Partner der Initiative sind die Lu­ zerner Kantonalbank (LUKB) und die Dienststelle «Umwelt und Energie» (uwe) des Kanton Luzern. Damit werden Fach­, Finanz­ und Energiekompetenz vereint: Die LUKB bietet eine zinsgüns­ tige Renovationshypothek, das uwe führt Beratungen durch und kann zusätzliche öffentliche Förderbeiträge für weitergehende Energieeffizienz-Massnahmen zusprechen. Gezielte Unterstützung der Energieeffizienz CKW unterstützt gezielt die Energieeffizienz, denn ErdsondenWärmepumpen weisen den höheren COP-Wert (COP = Coeffici­ ent of Performance) aus als Luft/Wasser­Wärmepumpen.

Wasser/Wasser­Wärmepumpen (Grundwasser­Wärmepumpe) weisen noch den höheren COP­Wert aus, werden jedoch im Kanton Luzern im Einfamilienhaus­Bereich nicht bewilligt. Der Ersatz von Elektroheizungen und fossil feuerungstechnischen Heizanlagen ist eine sehr wirkungsvolle Massnahme für die Energieeffizienz. Öl oder Gas sind wertvolle, aber endliche Energieträger, welche beim Heizen durch Umweltwärme ersetzt werden können. Viele Elektroheizungen sind am Ende ihrer Le­ bensdauer. Der Zeitpunkt für die Investition in eine zeitgemässe Technologie wie in Erdsonden­Wärmepumpen ist deshalb güns­ tig. Im Vergleich zu Elektroheizungen sparen diese durchschnitt­ lich ein Viertel des Stroms, um gleich viel Wärme zu erzeugen. «Es funktioniert» Aus dem Tagebuch einer CKW­Kundin. Herbst 2009: Habe Schreiben erhalten von Herstellerfirma, dass meine 36­jährige Elektrospeicherheizung nicht mehr gewartet werden kann. Was tun bei einem Ausfall? Beschliesse, Offerten für neue Heizung einzuholen. Werde wohl so im Sommer 2010 die alte Heizung ersetzen. Montag, 1. Februar: Es geht Schlag auf Schlag. Die Heizungs­ firma informiert mich über die Energieeffizienz-Initiative von CKW und dass ich mit namhaften Förderbeiträgen rechnen kann. Sie reicht bei CKW das Fördergesuch und beim Amt für Umwelt und Energie (uwe) das Gesuch für die Bohrung ein. Die LUKB bietet mir ausserdem einen Umbaukredit zu Su­ perkonditionen an. Montag, 8. Februar: CKW und uwe haben grünes Licht erteilt. Los geht’s! Mittwoch, 3. März: Die Handwerker sind da und installieren das Bohrgerät. Donnerstag, 4. März: Die Handwerker bohren an einem Tag 200 Meter tief. Bin beeindruckt. Freitag, 5. März: Das Bohrgerät ist bereits wieder abgebaut. Montag, 8. bis Freitag, 12. März: Die Handwerker installieren eine Übergangsheizung und demontieren den alten Boiler und die alte Heizung. Die neue Wärmepumpe wird von der CKW Conex AG elektrisch angeschlossen. Freitag, 12. März: Alles fertig. Super geplant, super ausgeführt. Inbetriebnahme abgeschlossen und Kostendach eingehalten. Montag, 22. März: Die SicuroCentral AG war da und hat die neue Heizung im Hinblick auf die Qualitätssicherung abgenom­ men. Nun ist auch der letzte Schritt zum Fördergeld getan. Es funktioniert! Weitere Informationen und Anmeldeunterlagen für das Förder­ programm: www.ckw.ch/energieeffizienz


ABFALL­ENTSORGUNG

Verursachergerechte Abfallentsorgung In Gemeinden, Gewerbe- und Geschäftscentern wird der einzelne Mieter in der Regel nicht belohnt, wenn er besser trennt und damit weniger Abfall erzeugt. Die Abfallgebühren werden pauschal abgerechnet und alle Parteien – oft zu gleichen Teilen – tragen die Entsorgungskosten. Die Webaria AG bietet hier die Möglichkeit für eine nachhaltige Lösung. Durch den Einsatz von wiegenden Ident­ systemen konnten in jüngster Zeit signifi­ kante Verbesserungen und Einsparungen erzielt werden. Wiegesysteme verhindern die Anlieferung durch Nichtberechtigte, sorgen für Gebührengerechtigkeit und fördern das aktive Trennen von Wertstof­ fen durch die Mieter. Der Benutzer identi­ fiziert sich mittels Geldkarte oder Trans­ ponder und bezahlt somit nur den ver­ ursachten Abfall. Denn es gilt: Wer gut trennt spart Geld und schont auch noch die Umwelt! Clevere Entsorgungslösungen Die Webaria AG ist ein verlässlicher Part­ ner für Industrie, Gemeinden, Transport­

und Recyclingunternehmen sowie Ge­ werbe­ und Geschäftscenter. Zum Ange­ bot gehören neben Presscontainern auch Wiege­ und Identsysteme, Ballenpressen, Abfall-Shredder, Unterflurcontainer sowie diverses Verbrauchsmaterial. Das Dienst­ leistungsangebot umfasst Vermietung, Verkauf oder Leasing der Geräte. Mit ihrer grossen Mietflotte (über 50 Occasionen verfügbar) bietet Webaria den Partnerfirmen im dynamischen Markt die optimale Lösung: Den investierenden Unternehmen bleibt die Liquidität für die nachhaltige Entwicklung und ihre Ent­ sorgungslösung passt sich ständig den neuen Bedürfnissen an. Für den Unter­

halt ist ein Servicetechniker tagtäglich unterwegs und stellt sicher, dass die Anlagen optimal arbeiten. Kompetente Beratung Die Webaria AG bietet neben der Analyse und Konzeption von komplexen Projekten auch Gesamtlösungen an. Massge­ schneidert auf die Bedürfnisse der an­ spruchsvollen Kunden.

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ABWASSER­REINIGUNG

Effizienzschub für klare Verhältnisse: Flygt Banana Rührwerke beim AV Glarnerland Von Schänis bis Linthal – der AVG stellt für 22 Gemeinden des Kantons Glarus und des Kantons St. Gallen die Abwasserreinigung sicher. Um die Betriebskosten zu reduzieren, entschied sich der Verband 2009 für eine Erneuerung der Rührwerke in den biologischen Klärbecken. Nach intensiver Recherche fiel die Wahl auf die Flygt Banana Rührwerke – eine im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichnete Entscheidung, wie sich später herausstellte. Flygt Banana – Die treibende Kraft im Belebungsbecken Genauso wenig wie die Geschwindigkeit eines Bootes von der Drehzahl der Schiffsschraube abhängig ist, bestimmt die Nennleistung eines Rührwerks die Wirtschaftlichkeit. Vielmehr ist für die Ef­ fizienz von Rührwerksanwendungen die Gesamtbeckenströmung entscheidend. Diese wird nicht, wie häufig angenom­ men, von der Energieleistung bestimmt, sondern von der Schubkraft. Je höher der Schub des Rührwerkpropellers, desto in­ tensiver bewegt sich die Flüssigkeit im Becken. Aber: Hoher Schub wiederum ist nicht in jedem Fall gleich bedeutend mit hohem Energieeintrag. Die langsam lau­ fenden Rührwerke der Baureihe 4400 von Flygt erfüllen diese Anforderungen. Die unter dem Namen «Banana» bekann­ ten Rührwerke ermöglichen ein ruhiges Rühren von grossen Flüssigkeitsmengen mit enormem Schub über lange Distan­ zen bei minimaler Stromaufnahme. Das Ergebnis ist ein homogenes Mischbild bei niedrigerem Stromverbrauch. Und durch die gleichmässige Strömung wird der Schwimmschlamm besser abtranspor­ tiert und der Nachbelüftung zugeführt. Die von der Carl Heusser AG an den AVG gelieferten Flygt Banana sind nachweis­ lich hoch effizient und in dieser Klasse weltweit das meist installierte Horizontal­ rührwerk. Die Hydraulikkonstruktion, be­ stehend aus zwei doppelt gekrümmten Blättern mit dünnem Querschnitt bei grossem Durchmesser, und geringer Drehzahl sorgt für maximalen Schub bei minimalem Stromverbrauch. Im Gegen­ satz zu den 2.9 A der Flygt Banana wiesen die alten Vertikalrührwerke eine Stromaufnahme von je 6.8 A aus.

Zwei von vier Becken des AVG sind bereits umgerüstet.

Einfach überzeugend: 57% weniger Stromverbrauch. Optimaler Schub mit nur zwei Flügeln: Flygt Banana.

Genaue Ausrichtung für eine weit reichende Rührleistung.

Mächtige Nabe des Flygt Banana für 2,5 Meter Spannweite.

Gut zu erkennen: die stabile Dreibeininstallation.

Leichte und vergleichsweise schnelle Installation der Führungsrohre.

Lebenszykluskosten ist wichtiger Faktor Weitere wichtige Kriterien für die Aus­ wahl der Rührwerke waren eine dauer­ haft stabile Installationstechnik und geringe Kosten bei der Wartung und

Reparatur. Gerade im letzten Bereich schwindet die Freude über eine ver­ meintlich günstige Anfangsinvestition schnell, wenn die Instandhaltung nicht in die Lebenszykluskosten eingerechnet wurde. Die Installationstechnik des Flygt


WIRTSCHAFTS­INFO Banana besteht aus einem am Becken­ boden befestigten, korrosionsfreien Dreibein und einem Führungsrohr. Das Banana Rührwerk ist damit höhenver­ stellbar und kann zu Wartungszwecken, komplett mit Motor und Propeller, aus dem Becken gezogen werden. Diese Technik ermöglicht kurze Stillstand­ zeiten und bietet auch hinsichtlich der Positionierung und Ausrichtung des Rührwerkstrahls eine grosse Flexibilität. Selbst im Falle einer Nachrüstung erfolgt die Montage ohne teure Umbaumass­ nahmen. Ein gutes Beispiel für Langlebigkeit bietet ein in Deutschland im Dauerbetrieb arbeitendes Banana Rührwerk. Es hält einen Weltrekord mit über 183.000 Be­ triebsstunden ohne Propellerbruch oder Ermüdung der Installationstechnik. Zudem arbeiten die Online­Messungen seit der gleichmässigen Strömung we­ sentlich stabiler als zuvor. Und neben der Verbesserung der Arbeitsabläufe und den wirtschaftlichen Vorteilen hat die Sanie­ rung dem AGV im Jahre 2008 zusätzlich

eine Auszeichnung für den schonenden Umgang mit Ressourcen eingebracht. Kostenersparnis – Weniger ist mehr Alles in allem verbrauchen die Flygt Banana Rührwerke 57% weniger Strom als die alten vertikalen Rührwerke. Das ergibt bei einer durchschnittlichen Lauf­ zeit von 12 Stunden pro Tag und einem Kilowattstundenpreis von CHF 0.15 eine Stromkostenersparnis von CHF 1'025.– pro Rührwerk. Umgerechnet auf die

Aller Voraussicht nach wird der AVG die verbleibenden vertikalen Rührwerke die­ ses Jahr auch noch gegen Flygt Banana­ Rührwerke austauschen. Somit ergibt sich auf die kalkulatorische Lebensdauer von 15 Jahren eine Einsparung von rund 820'000 kWh bzw. eine Stromkostener­ sparnis von insgesamt CHF 123'000.–.

Zahlen und Fakten: Beckenabmessungen (l x b x t): Füllstand im Becken: Rührwerkstyp: Anzahl Rührwerke pro Becken: erzeugter Schub pro Rührwerk: Nennleistung der Motoren: Stromaufnahme: Energieeintrag: Propellerdurchmesser: Drehzahl: Umwälzleistung: Tellerbelüfter:

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vier installierten Flygt Banana ergibt das eine Ersparnis von 27'300 kWh oder CHF 4'100.– pro Jahr.

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WIRTSCHAFTS­INFO

Abwasserbehandlung auf der Baustelle Mobile und flexibel erweiterbare Lösung mit dem neuen Ecolistec System KippCleaner KC 500 EN Die Behandlung des anfallenden Abwassers ist auf Baustellen jeder Grössenordnung ein wichtiges Thema. Nicht nur die bei der Erstellung, Sanierung oder Reinigung des Bauwerks anfallenden, meist alkalisch und mit Schwebstoffen stark verunreinigten Schmutzwassermengen aus Misch­ oder Reinigungs­Systemen sind dabei zu berücksichtigen, sondern auch Auswaschungen von Sickerwasser aus Drainagen oder die Regenentwässerung von Betonbauwerken. Im Einzelfall ist auch die allgemeine Ent­ wässerung der Baustelle systemtechnisch zu lösen. Auf grossen, frei geplanten Baustellen mit entsprechenden Platzreserven ist das ohne Probleme durch grosse Aushub­Absetzbecken/Neu­ tralisationsanlagen oder entsprechende 3–10 cbm Mulden zu realisieren. Doch wie das Problem lösen, wenn der Platz für die Aufstellung oder zum Bedienen der Anlage nicht vorhanden ist? Der 500 Liter grosse Euronorm­Container KC 500 EN der KippCleaner Familie der Ecolistec AG wurde genau für diesen Zweck weiterentwickelt. Der nun ganz aus Edelstahl gefertigte Container kann ein­ zeln betrieben oder aber zu mehreren Sys­ temen zur Erhöhung des Volumens hinter­ einander geschaltet werden. Dabei lässt

sich das System nebeneinander oder mit zwei Einheiten gestapelt betreiben. Zudem kann das System ohne grossen Aufwand opti­ onal als Absetzbecken oder als Neutralisationsanlage betrieben werden. Mit seinem Sieb­Trennsystem ist beim KC 500 EN eine schnelle Trennung von festen und flüssigen Bestandteilen bei mi­ neralischem Abwasser in zwei bis drei Stunden durchgeführt. Ab­ hängig vom Wasservolumen kann in einem zweiten Schritt die Neutralisierung des alkalischen – mit einem zu hohen PH­Wert – belasteten Wassers als Neutralisationsanlage in ca. 20 Minuten durch CO2­Begasung entsprechend der eidgenössischen Gewäs­ serschutzverordnung auf einen PH­Wert von 6.5 bis 9.0 reduziert werden. Der modulare, mobile und leicht zu bedienende KC 500 EN ist damit nicht nur bei kleinen und mittleren Baustellen eine gute Wahl, sondern kann seine Stärken z. B. bei grossen Altbau­ oder Tiefgaragen­ Sanie­ rungen eindrucksvoll dann unter Beweis stellen, wenn mehrere KC 500 EN nicht nur die direkte mineralische Schmutzwasser­ behandlung erledigen, sondern auch für die Brauchwasserbehandlung und Abfüh­ rung dezentral eingesetzt werden können. Die durch das Regenwasser ausge­ schwemmten Schwebstoffe setzen sich da­ bei in den Containern ab, das anfallende Restwasser wird über Pumpen entspre­ chend abgeführt.

Eine saubere Umwelt mit OCHSNER Seit über 160 Jahren steht der Name OCHSNER für Pionierarbeit und Entwicklung und setzt als innovativer Marktführer immer wieder neue Massstäbe im Bereich Kehrichtabfuhr-Technologie. Container und Behälter Vom einfachen Kehrichtsackständer bis zum 26 cbm­Presscontainer zeigt sich OCHSNER fortschrittlich innovativ und nutzerfreundlich, so beispielsweise mit der neuen Abfall­Vakuumiermaschine VM­133 zur keim­ und geruchsemissions­ freien Vakuumverdichtung von Hygiene­ abfällen. Wiegesysteme Mit über 500 Wiegesystem­Anwendun­ gen europaweit ist OCHSNER Marktfüh­ rer. Seit mehr als 15 Jahren entwickelt OCHSNER die «dynamische» Wiege-Da­ tenerfassung und ­verarbeitung. Die schweizweit meistverkauften mobilen Wiegesysteme für die Kehrichtentsor­ gung – WIGA und TOGA – stehen für Prä­ zision in der Wiegetechnik.

VARIOPRESS – Das Multitalent Der VARIOPRESS mit der modernen Trä­ ger­/Schwenkplattenkombination ist das Flaggschiff der OCHSNER Aufbauten­ reihe. Mit dem VARIOPRESS werden aus­ gezeichnete Verdichtungsverhältnisse und die besten Nutzlasten auf dem Markt erreicht. Beim VARIOPRESS ist der Name Programm, da er sich universell einset­ zen lässt – für alle Fraktionen und für ver­ schiedenste Gefässe vom 140 l Kunst­ stoffcontainer bis zum 5 m³ Unterniveau­ behälter. Schüttungen OCHSNER bietet für seine Aufbautypen verschiedene Schüttungen für den indi­

viduellen Bedarf. Von der einfachen CEV 800 für die Behälteraufnahme über die Seitengriffe bis zum vollautomati­ schen Lifter, einzeln und vollautomatisch für die Behälteraufnahme von 140 l bis 770 l über Kamm und/oder 800 l über Seitengriffe. Faun-Kehrmaschinen VIAJET Modernste FAUN­Technologie sowie cle­ vere Ideen für einen variablen Einsatz machen die VIAJET gleichzeitig zu einer zukunftsweisenden und lohnenden Inves­ tition für jeden Fuhrpark. Mit den Model­ len – VIAJET 4, 6, 7 und 9 und einem Behältervolumen von 4 bis 9 m³ lässt sich die VIAJET für den jeweiligen Einsatz passend dimensionieren. J. Ochsner AG Steinackerstrasse 31 – 8902 Urdorf Tel. 044 735 42 42 Fax 044 734 08 30 ochsner@ochsner.ch www.ochsner.ch


ALTGLAS

GVZ Zukunft AG – Altglas als wertvoller Rohstoff Der Glasverbund Zukunft AG zählt zu den führenden Schweizer Altglas-Recycling-Unternehmen. Das Unternehmen sieht im Altglas einen wertvollen Rohstoff und dessen optimale Verwertung als eigentlichen Firmenzweck. Mit dieser Verwertung am Standort in Dagmersellen LU schliesst sich ein Kreis, welcher den heutigen Umweltanforderungen vollauf gerecht wird. Anlass zur Gründung des damaligen Glasverbund Zent­ ralschweiz – heute der GVZ Glasverbund Zukunft AG – war die Aufgabe des Produktionsstandortes Dagmersellen durch die Vetro Recycling AG, welche ihre Kräfte künftig ausschliesslich auf ihr Kerngeschäft mit der Glasproduktion in Saint­Prex VD konzentrieren wollte. Diesen damit verbundenen Arbeitsplatz­ verlust wollte man nicht einfach so hinnehmen. Deshalb ent­ schloss man sich mit dem neu gegründeten Glasverbund zu­ sammen mit ebenfalls interessierten Partnern weiterzumachen. Schwerpunkt Baustoffproduktion Heute haben sich allerdings gegenüber früheren Jahren einige Unternehmensziele leicht verschoben, indem der Schwerpunkt neben der Rückführung des Braun­ und Weiss­Glases in die er­ neute Glasproduktion mehrheitlich bei der Altglasaufbereitung von Grün­ und Mischglas für die Baustoffproduktion liegt. Nach der Aufbereitung im eigenen Betrieb dient dieses Glas als Roh­ stoff für die industrielle Produktion, namentlich die Herstellung von Schaumglasbaustoff im unmittelbar an die GVZ angrenzen­ den Betrieb der Misapor AG, welcher über ein Förderband direkt beliefert wird. Daneben zählen auch Glaswolle­Produzenten zu den Kunden der GVZ. Neben Glashütten als Abnehmer von farbreinem Altglas finden sich auch Kunden im nahen Ausland. Ein weiteres, allerdings kleineres Standbein bieten der Handel und das Aufbereiten von Altstoffen und Wertstoffen zu Sekun­ därrohstoffen. Und nicht zuletzt betreibt die GVZ für die Öffent­ lichkeit in Dagmersellen die örtliche Sammelstelle. Jährlich rund 300'000 Tonnen Altglas Rund 300'000 Tonnen Altglas werden in der Schweiz jährlich gesammelt. Doch nur knapp ein Drittel dieser Menge kann im Inland wiederverwertet werden, nachdem in Saint­Prex die ein­

zige von früher mehreren Schweizer Glashütten übrig blieb. Diese Menge reicht für die inländische Nachfrage nach Glas­ flaschen aus. Doch gibt es vor allem beim Grünglas gewaltige Überkapazitäten, resultierend mehrheitlich aus dem Import von Weinflaschen. 31'000 Tonnen landen in Dagmersellen Rund ein Zehntel der gesamten Schweizer Menge an Altglas landet mehrheitlich mit speziellen Bahnwagen oder mit Last­ wagen, welche das Altglas aus Containern auf eine mehrere Meter hohe Halde kippen. Ein Sammelsurium aus alten Flaschen, Glasbehältern, jedoch auch allerlei Unrat. Nach einer ersten groben Vorsortierung folgen zwei weitere. Doch zuerst wird das Glas in einen grossen Kasten geleitet, in welchem an rotierenden Walzen befestigte Metallbolzen das Glas in kleine Stücke von rund 25 mm Durchmesser zerschlagen wird. Auf einem Förderband gelangen die Scherben in ein Sieb, in welchem nun vom Kronenverschluss bis zum Korkteil alles hängen bleibt, was eine bestimmte Grösse überschreitet. Nach einer weiteren Kontrollsichtung durch einen Mitarbeiter auf dem Förderband erfolgt eine neuerliche Umleitung, wo mit magneti­ scher Kraft alles herausgesiebt wird, was noch an Metall vorhanden ist. Wenn schliesslich das Förderband das Betriebs­ gebäude wieder verlässt, finden sich darauf noch einmal verkleinerte Glasstücke: Und so ist aus Altglas ein wertvoller Rohstoff für innovative Baustoffproduzenten geworden.

Zukunft AG GVZ Glasverbund Zukunft AG Industriestrasse 35 – 6252 Dagmersellen Tel. 062 756 65 00 – Fax 062 756 39 27 info@gvzag.ch – www.gvzag.ch

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PARKETT

B & M Parkett AG, Zürich Eine langjährige Erfahrung und Fachkompetenz zeichnen die B & M Parkett AG aus, wenn es im Raum Zürich um Parkett, Teppich, Linol und Kork geht. Dabei stehen eine bedarfsgerechte Beratung und Ausführung (Verlegen, Renovieren usw.) mit möglichst umweltverträglichen Produkten sowie Termineinhaltung im Zentrum. Wenden Sie sich bei allen Fragen zu Holz­ und Textilböden an das Team der B & M Parkett AG! Das vielseitige Angebot reicht von Neuverlegung mit entsprechender Unterkonstruktion über Renovation, Pflege, Beurteilung und Behebung von Wasserschä­ den bis hin zu exklusiven Parkettarbeiten inklusive Treppen. Dank besten Kontakten zu verschiedenen Lieferanten werden unterschiedlichste Produkte zu marktgerechten Preisen ange­ boten. Mit ausgewiesenen Fachkräften werden bei garantierter Termineinhaltung ausschliesslich Qualitätserzeugnisse verlegt. Umweltgerechte Materialien Holz wird aus möglichst zertifizierter Produktion eingekauft. Die verwendeten Lacke sind wasserbasierend, auch die Klebstoffe sind lösungsmittelfrei und somit gesundheitsverträglich. Natur­ geölte Parkettböden beeinflussen das Raumklima positiv. Linol wird aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Folglich ist Linol biologisch abbaubar und schädigt die Umwelt nach seiner langen Lebensdauer nicht. Kork ist die Basis für gesundes Woh­ nen – unempfindlich, hygienisch und ökologisch. Hochwertige Materialien Lassen Sie sich verzaubern von verführerischen Farben und lebendigen Strukturen, von klaren Linien und verspielten

Mustern. Bei B & M Parkett AG finden Sie bestimmt den Boden­ belag, der Ihrem Ambiente die gewünschte Atmosphäre ver­ mittelt. Ob Sie sich als Bauherr, Architekt, Inneneinrichter oder aus anderen Gründen für die bestmögliche Lösung interessie­ ren, Ihren Wünschen und Ansprüchen an den optimalen Boden­ belag sind keine Grenzen gesetzt. Öffnungszeiten Ausstellung: MO­FR 8­12 Uhr und 13­17 Uhr oder nach Absprache B & M Parkett AG Binzallee 39 – 8055 Zürich Spielwiese 10 – 8854 Galgenen Tel. 043 811 33 44 – Fax 043 811 33 55 info@bm­parkett.ch – www.bm­parkett.ch

HARO Parkett als erste Marke 100% PEFC-zertifiziert Ab dem 1. Mai 2010 kennzeichnet Hamberger als erster grosser Hersteller alle HARO Parkettböden mit dem Herkunftszeichen «100% PEFC». Der Kunde erkennt auf den ersten Blick, dass er es mit einem Naturprodukt zu tun hat, dessen Rohstoffe zu 100 Prozent aus zertifiziertem, nachhaltig bewirtschaftetem Wald stammen. Die Hamberger Flooring ist bereits seit 2002 PEFC-zertifiziert und bezieht zu über 90 Prozent europäische Hölzer. Damit un­ terstützt das Unternehmen die regionale Forstwirtschaft und reduziert gleichzeitig umweltbelastende Transporte. Mit dem 2007 errichteten Laubholzsägewerk in Kleinostheim bei Aschaf­

fenburg deckt Hamberger den Hauptteil des wachsenden Roh­ stoffbedarfs für die eigene Parkettproduktion in Rosenheim. Das Holz für die Verarbeitung stammt grundsätzlich aus nach­ haltiger Forstwirtschaft, was unter anderem bedeutet, dass nicht mehr Holz geerntet wird als nachwächst. Schonung von Ressourcen Umwelt­ und ressourcenschonend ist darüber hinaus der Ein­ satz von Mehrschichtparkett anstelle von Massivholz­Dielen. Beispielsweise lassen sich aus einem Kubikmeter Eichenholz mit modernen Fertigungsmethoden rund 115 qm Mehrschicht­ parkett aber nur rund 35 qm Massivparkett herstellen. PEFC steht als Abkürzung für «Programme for the Endorse­ ment of Forest Certification Schemes» und wurde 1999 als PEFCC gegründet.

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PARKETT UND ÖKOLOGIE

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Parkett und Ökologie Die Frage nach Wohngiften ist allgegenwärtig und davon ist auch der edle Echtholzboden im Innenbereich mit seinen Hilfsmaterialien rundum betroffen. Nachfolgend sind die wichtigsten Materialien rund ums Parkett beschrieben und Sie erfahren mehr über die einzelnen Produkte.

haltstoffe provoziert und das Resultat ist eine ebenso intensiv dunkle Farbe. Diese Behand­ lungsart ist nach Abschluss des Prozesses und ordentlichem Ablüften ebenfalls bedenkenlos, da keine Ausdünstungen mehr stattfinden.

Mehrschicht-Parkett

Esszimmer in Eiche gebürstet und geölt.

Das Parkettholz Das Holz, aus welchem Parkettböden hergestellt sind, wird aus unbehandelten Stämmen und Bret­ tern ausgeschnitten. Dabei werden weder Fungi­ zide noch andere Schutzmittel angewendet. An­ schliessend an das Schneiden wird das Holz an der Luft getrocknet. Nach Erreichen eines gewis­ sen Feuchtegehaltes kommt das künftige Parkett in die technische Trocknung. Im Ofen werden die Hölzer weiter auf durchschnittliche Holzaus­ gleichsfeuchtigkeiten von ca. 6–8% getrocknet und dabei werden zugleich auch sämtliche allen­ falls noch vorhandenen Sporen von tierischen oder pflanzlichen Schädlingen vernichtet. Die Temperatur in der Trockenkammer erreicht in der Regel 70° C und mehr. Nebst der technischen Trocknung, welche immer ohne irgendwelche Chemikalienzusätze erfolgt, werden einige Holz­ arten gedämpft, gekocht oder thermobehandelt. Letzteres ist ein Erhitzen des Holzes auf sehr hohe Temperaturen von über 200° C unter Ent­ zug des Sauerstoffs. Dadurch verändern die Höl­ zer ihre Grundfarbe und werden je nach Behand­ lungsgrad mehr oder weniger dunkel. Ausnahme all dieser völlig chemielosen Naturfarbverände­

rungen durch den Menschen ist das Räuchern von meist Eichenholz. Dabei wird in einem ge­ schlossenen Kreislauf mit alkalischen Gasen (frü­ her Rauch) eine Reaktion der natürlichen Holzin­

Esszimmer mit Landhausdielen geölt in Eiche.

Nicht alle Parkettböden bestehen aus Massivholz und liegen somit aus einem unbehandelten Stück Naturstoff vor. Etwa drei Viertel aller Produkte sind mehrschichtig aufgebaut, das heisst sie wei­ sen eine edle Nutzholzschicht auf und darunter Holzwerkstoffe wie Sperrhölzer, Spanplatten, Fa­ serplatten usw. Viele Parketthersteller verwenden als Blindmaterial oder Träger auch quer zur Deck­ lage verlaufende Fichten­, Kiefer­, Erlen­ oder auch Eichenstäbe. Die Konstruktion derartiger Mehrschichtparkette erfordert jedoch Klebstoffe und diese sind heute in den allermeisten Fällen formaldehydfrei. Sowohl die Holzwerkstoffe wie die dazu verwendeten Klebstoffe bis hin zur Ver­ klebung der Nutzschicht auf das Trägermaterial liegen also unbedenklich und spaltfrei vor. Bei al­ len Ökologiegedanken muss ja auch berücksich­ tigt werden, dass immer natürliche Formaldehyde vorhanden sind, diese jedoch nicht zusätzlich er­ höht werden sollen. Da die meisten Parkettarten heute Nut/Kamm­Verbindungen aufweisen, ist aus ökologischer Sicht ein günstigeres Trägerma­ terial sinnvoll, da damit im Wesentlichen zwei Vor­ teile generiert werden können: Zum einen kann das Parkett nur im Bereich über der Nut/Kamm­ Verbindung genutzt werden, das heisst zwei Drit­


PARKETT

Müller Parkett GmbH Kägiswil – Schönstes Design in höchster Qualität Seit dem 1. Februar 2010 verarbeitet und präsentiert die renommierte Müller Parkett GmbH ihre qualitativ hohen Bodenbeläge am neuen Domizil in Kägiswil OW. Die gute Zufahrt ab der Brünigstrasse, genügend Parkplätze und die einladende Präsentation vermitteln bereits beim Eintritt eine angenehme Wohlfühl-Ambiance. Die fachkompetente Beratung in der freundlich gestalteten Ausstel­ lung lohnt sich in jedem Fall, denn Parkett bietet in Bezug auf Farbe, Musterung und Design eine attraktive Möglichkeit an Vielfalt. Ver­ arbeitet werden einheimische, importierte Hölzer und Tropenholz. In jedem Fall aber werden nur FSC-zertifizierte Hölzer verlegt. Da­ mit setzt sich das innovative Unternehmen für eine umweltgerechte, sozial verträgliche und wirtschaftlich tragbare Waldwirtschaft ein. Partner mit Fachkompetenz auch für Spezialparkette Parkett mit seiner natürlichen Ausstrahlung liegt mehr denn je im Trend, zeugt von gutem Geschmack, ist dauerhaft, strapazierfähig und pflegeleicht. Zudem ist Parkett zeitlos und verbreitet eine ge­ sunde und warme Wohnatmosphäre. Qualitativ hoch stehendes Ma­ terial setzt eine ebenso kompetente Beratung und Verlegung voraus. Das bestens ausgebildete und spezialisierte Team der Müller Par­ kett GmbH erbringt dafür alle erforderlichen Voraussetzungen. Ne­ ben der gesamten Bandbreite von Anfertigungen und Montagear­ beiten wird auch bestehendes Parkett demontiert, aufgesägt, abge­ sperrt und wieder verlegt. Zu weiteren Spezialarbeiten zählen

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Parkette mit besonders kunstvollen Verlegemustern, Intarsien und Randfriesen. Davon zeugt eine schweizweit renommierte Referenz­ liste mit stilgerechten Renovierungs­, Sanierungs­ und Neubauten in öffentlichen Gebäuden, Wohn­ und Gewerbebauten, Gastronomie­ betrieben bis hin zum Salon­Boden auf dem Dampfer Gallia der SGV.

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PARKETT UND ÖKOLOGIE

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tel des Produktes werden irgendwann entsorgt und dies kann mit günstigen Hilfsmaterialien er­ zielt werden. Zum andern wird durch die Mehr­ schichtigkeit das Parkett stabiler, das heisst es schwindet und quillt weniger stark als voll massi­ ves Parkett.

Untergrundvorbereitung Für die Untergrundvorbereitung gelangen nebst Schleif­ und Reinigungsutensilien Dispersionen für Voranstriche und Haftbrücken zum Einsatz. Diese liegen lösemittelfrei vor. Darauf werden mit zementösen Spachtelmassen Ausebnungen oder Höhenanpassungen ausgeführt. Erfordert eine Unterkonstruktion eine Aufdoppelung, kann diese mit zementösen Produkten oder aber auch mit Holzwerkstof­fen ausgeführt werden, welche wie vorher beschrieben ohne Formaldehyde vorliegen.

Parkettverlegung In rund 75% aller Parkettneuverlegungen wird das Holz heute fest mit dem Untergrund verbunden, das heisst vollflächig aufgeklebt. Dazu existieren viele verschiedene Klebstoffsysteme auf dem Markt, wobei im Vordergrund Dispersionen ohne Lösemittel aufzuführen sind. Auch verschiedene Reaktionskleber wie Silane oder Polyurethane sind lösemittelfrei oder ­arm und nach der Aus­ härtung ebenso spaltfrei. Veraltete Lösemittel­ systeme sollten jedoch nicht mehr eingesetzt wer­ den. Wird das Parkett schwimmend verlegt, wei­ sen viele Fertigparkettarten Klick­Verriegelungen auf, welche leimlos angewendet werden. Tradi­ tionelle, herkömmliche Nut/Kamm­Verbindungen erfordern einen Holzweissleim, welcher ebenso umweltfreundlich ist.

Oberflächenbehandlungen Ab Werk kann das Parkett fertig behandelt, das heisst versiegelt, UV­geölt oder oxydativ geölt be­

Salon mit verschiedenen Hölzern versiegelt. zogen werden. Man spricht von Fertigparkett. Versiegelungen oder UV­Öle sind lösemittel­ und formal­dehydfrei. Oxydativ aushärtende Öle weisen zum Teil geringe Anteile Lösemittel in der Verarbeitung auf, danach aber sind bis zum Zeitpunkt des Einbaus keine Abspaltungen oder Verdunstungen mehr vorhanden. Für Baustellen­ behandlungen werden heute praktisch nur noch wässrige Lacksysteme eingesetzt. Dazu sind verschiedene Grundierungen auf Wasserbasis oder eventuell Alkoholbasis einsetzbar. Bei den Versiegelungen selber existieren sogar zwei­ komponentige Polyurethan­Wasserlacke, welche nachweisbar allerbeste Abrieb­ und Chemikalien­ Beständigkeiten aufweisen sowie ebenso ohne Lösemittel oder Foemaldehyde auskommen. Zwingend sollte auf den Verzicht von säurehär­ tenden Lacken geachtet werden. Diese spalten über sehr lange Zeit sehr viel Formaldehyd ab und liegen in der Verarbeitung auch stark toxisch vor. Bei den Ölbehandlungen auf der Baustelle gelan­ gen oxydativ aushärtende Systeme zum Einsatz,

welche zum Teil ganz kleine Lösemittelanteile auf­ weisen, jedoch nach dem Aushärten ebenso nicht mehr Ausdunstungen erzeugen. Die Aushärtung dieser Öle resultiert aus einer Oxydation zusam­ men mit Sauerstoff und Luft.

Reinigung und Pflege Parkettreinigungsmittel sind notwendig, in der Re­ gel jedoch neutral eingestellt. Die meisten Pro­ dukte werden dem Wischwasser beigemischt. Für die Pflege gelangen auf filmbildenden Oberflä­ chenbehandlungen Polish zum Einsatz, welche auf Acrylbasis aufgebaut sind. Bei den geölten Parkettböden sind umweltfreundliche Pflegeöle, Seifenlaugen und dergleichen auf dem Markt er­ hältlich. Diese sind wie die Grundbehandlungs­ materialien alle ungiftig.

Allgemein Viele Parkettarten weisen heute die Vorausset­ zungen für ein Label mit garantierter Wohnge­ sundheit auf. Fordern Sie solche Beschriebe an, verlangen Sie Sicherheitsdatenblätter von Liefe­ ranten oder kontaktieren Sie die verschiedenen technischen Merkblätter zu den einzelnen Pro­ dukten. Bei der ISP kann auch eine Parkettökobi­ lanz bestellt werden, welche umfassend über die Ökologie von Parkett Auskunft gibt. n (Text und Bilder: ISP, Beni Lysser)/bu

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ALPMOBIL

Alpmobil – das Elektroauto erobert die Alpen Die Zukunft der Elektromobilität kann diesen Sommer an den Pässen der Region San Gottardo getestet werden. Von Juli bis September stehen 60 Elektrofahrzeuge im Goms und Haslital für Feriengäste und Ausflügler zu Testfahrten bereit. Eine Tagesmiete kostet 60 Franken. Elektrofahrzeuge sind leise, effizient und stossen keine Schad­ stoffe aus. Die meisten Elektroautos sind heute für den Stadt­ verkehr konzipiert. Sie rollen mit einem Minimum an Energie­ aufwand auf kürzeren Strecken. Die jahrelangen Erfahrungen mit dem norwegischen Elektroauto "Think" hingegen zeigen: Heute erhältliche Elektroautos taugen auch auf Passstrassen! Nach dem Motto «Wer es über die Pässe schafft, der schafft es überall!» macht in diesem Sommer das Projekt Alpmobil die Mo­ bilität der Zukunft allen Interessierten zugänglich. Ein weltweit einzigartiges Angebot! Ferien im Goms oder Haslital Öffentlich zugängliche Elektroautos gibt es zurzeit nirgendwo. Wer diese neue und aufregende Technologie kennen lernen will, der sollte sich ein paar Ferientage im Goms oder Haslital gön­ nen. Zahlreiche Hotels, Tourismusorganisationen sowie die Zen­ tralbahn, die Matterhorn Gotthard­Bahn und die KWO, Kraft­ werke Oberhasli AG, unterstützen dieses Projekt. In den Mona­ ten Juli, August und September kann jeder, der einen gültigen Fahrausweis besitzt, ein Elektroauto des Typ «Think» für einen Tag zu 60 Franken mieten. Der Kleinwagen bietet Platz für zwei Personen und besitzt einen grossen Kofferraum.

Die Projektpartner v.l.n.r. Dionys Hallenbarter (energieregionGOMS), Ernst Baumberger (KWO), Roger Walther (energieregionGOMS) und Jean-Daniel Mudry (Regio San Gottardo).

Verschiedene Standorte Die E­Autos stehen an den verschiedenen Standorten wie Bahn­ höfen, Tourist Informationen sowie Hotels bereit, und können direkt vor Ort oder ganz bequem über ein Reservationssystem im Internet gebucht werden. Die genauen Standorte der E­Au­ tos finden sich auf der Homepage www.alpmobil.ch. Hier kann direkt reserviert werden. Zudem bietet die Website Informatio­ nen zu zahlreichen Routen und Ausflugszielen, die mit dem Elek­ troauto besucht werden können. Parkplätze und Ladestationen stehen an allen Standorten zur Verfügung. Die Schlüsselüber­

Reinster Wasserkraftstoff. Saubere Luft.

Die gkw fahren mit gutem Beispiel voran. Diesen Sommer fahren die gkw im Pikettdienst drei Elektroautos von Think mit Strom aus unserer Wasserkraft. In der Region San Gottardo stehen 60 solcher Fahrzeuge zum Mieten bereit. Mehr Infos und Reservationen unter www.alpmobil.ch Machen Sie mit!

Die treibende Kraft des Goms.

gommerkraftwerke.ch


ALPMOBIL gabe und eine kleine technische Einführung in das neuartige und geräuschlose Mobil gibt es direkt vor Ort. Besondere Vor­ kenntnisse sind nicht notwendig. Die Reichweite eines Autos beträgt mit einer Batterieladung rund 120 km. Sollte unterwegs trotzdem einmal eine Panne auftreten, hilft der TCS Service­ und Pannendienst. Das Auto der Zukunft Der Trend geht eindeutig in Richtung Elektroauto. Es verbraucht nur noch einen Bruchteil der Energie eines Autos mit Verbren­ nungsmotor und der Elektromotor sowie die dazugehörige Tech­ nik sind einfacher, robuster und um ein Vielfaches effizienter. Warum sich Elektroautos bis heute nicht durchgesetzt haben lag zum einen am billigen Benzin, zum andern am Energiespei­ cher. Batterien waren bis anhin zu schwer und konnten nur we­ nig Energie speichern. In der Entwicklung von leistungsfähigen Batterien wurden enorme Fortschritte gemacht. Das E­Auto «Think» ist ein Kleinserienauto auf dem Weg in eine neue Mo­ bilität. Alpmobil ist ein Projekt mit Pioniergeist, das einlädt, die Mobilität von morgen auf komfortable Art in einer faszinieren­ den Bergwelt zu testen. Die Tourismusanbieter rund um die Gotthardregion setzen sich damit für die Entwicklung einer nachhaltigen Tourismusmobilität ein.

E-Auto Schnupperangebot für CHF 248.– E­Auto für mich und dich. Das Angebot beinhaltet eine Übernachtung mit reichhaltigem Frühstück, ein Abendessen sowie ein E­Auto für einen Tag. Preis für zwei Personen: Doppelzimmer für eine Nacht inkl. E­Auto CHF 248.– Dieses Angebot ist nur bei einer Anreise am Sonntag gültig und kann direkt bei den Partnerhotels im Goms und Haslital gebucht werden.

Alpmobil in Kürze Reservation und Routenvorschläge: Die 60 Elektroautos stehen an verschiedenen Standorten im Goms und Haslital bereit und können direkt vor Ort oder über ein Reservationssystem im Internet gebucht werden: www.alpmobil.ch Standorte: Hotels, Tourismusbüros, Bahnhöfe (Meiringen und Oberwald) Angebotsdauer: Juli bis September 2010 Wichtige Termine: Dienstag, 29. Juni 2010 Alpaufzug ab Meiringen – 60 E­Autos ziehen für drei Monate an die Alpenpässe Donnerstag, 30. Sept. 2010 Alpabzug nach Oberwald – 60 E­Autos kehren von den Päs­ sen zurück

Trägerschaft des Projekts Alpmobil energieregionGOMS – www.energieregiongoms.ch: Die energieregion GOMS ist die erste Region in der Schweiz, die umfassende integrierte und zukunftsweisende Betrachtungen über die regionalen Auswirkungen des Klimawandels in einer räumlichen Einheit vornimmt und daraus Massnahmen ablei­ tet. Mit der Förderung von erneuerbaren Energien und der Um­ setzung von Massnahmen im Bereich Energieeffizienz sollen in der Hochebene Goms neue Arbeitsplätze geschaffen und die regionale Wertschöpfung gestärkt werden. KWO – Kraftwerke Oberhasli AG – www.grimselstrom.ch: Die KWO ist eine Firma mit vielen Facetten: Sie macht aus er­ neuerbarer Wasserkraft sauberen Strom für über eine Million Menschen. Für Ausflügler und Erholungssuchende bietet die KWO rund um ihre Produktionsanlagen an den Pässen Grimsel und Susten verschiedenste touristische Erlebnisse. Dazu gehö­ ren Kraftwerksbesichtigungen, Bahnfahrten zu Stauseen, Hän­ geseilbrücken und Hotels. Progetto San Gottardo – www.regiosangottardo.ch: Progetto San Gottardo ist ein Gemeinschaftsprojekt der Kantone Uri, Tessin, Wallis und Graubünden. Die vier Kantone wollen gemeinsam das Gebiet rund um den Gotthard zu einem zusammenhängenden Lebens­ und Wirtschaftsraum ent­ wickeln. In einem Kreis von Flüelen bis Bellinzona und von Brig bis Flims soll ein Raum entstehen, der seiner Bevölkerung, seiner Wirtschaft und seinen Gästen eine attraktive Zukunft bietet.

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WIRTSCHAFTS­INFO Ziel und Interessensgruppen – Touristen und potentielle Käufer von Elektroautos können die Regionen auf umweltfreundliche Art erkunden und ein modernes E­Mobil testen. – Tourismusorganisationen haben eine neue Vermarktungsmög­ lichkeit über ein innovatives und leicht kommunizierbares Projekt. – Für die lokale Bevölkerung werden Arbeitsplätze geschaffen und unerwünschte Emissionen des Individualverkehrs vermindert. – Energieversorgungsunternehmen können Konzepte im Bereich «Bau und Unterhalt von Ladestationen» testen und weiterentwickeln. – Elektroautohersteller können Autos unter härtesten Praxisbe­ dingungen testen und erhalten dadurch eine überzeugende Werbeplattform.

Partner und Sponsoren Partner:

Schweiz Tourismus Goms Tourismus Haslital Tourismus Matterhorn Gotthard Bahn Zentralbahn Ernst Basler und Partner AG Hotelpac HC System AG Mobility Hoteliers im Goms und Haslital

Goldsponsor:

TCS

Sponsoren:

Bundesamt für Energie Partnerschaft KWO / Oberhasli Regions­ und Wirtschaftszentrum Oberwallis EnAlpin Elektrizitätswerk Obergoms enbag Gommer Kraftwerke Elektrizitätswerk Ernen Mühlebach

Fahrzeuglieferant:

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Biogas – Die natürliche Energie zum Heizen. Mehr dazu unter www.erdgaszuerich.ch.


BIOGAS IM WÄRMEMARKT

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Biogas – der vielseitig erneuerbare Energieträger Grosses Zukunftspotential Biogas ist der einzige erneuerbare Energieträger, der sich zur Erzeugung von Strom und Wärme wie auch als Treibstoff einsetzen lässt. Die Nutzung des nachhaltig erzeugten, energetisch hochwertigen Biogases trägt zur Reduktion von Treibhausgasen bei und die anaerobe Behandlung von biogenen Reststoffen erzeugt Dünger für neues Wachstum und Kohlenstoffverbindungen für Humusaufbau auf dem Feld und schliesst so auf umweltfreundliche Art ökologische Kreisläufe. Und nicht zuletzt schaffen und sichern Planung und Bau von Biogasanlagen Arbeitsplätze in einem aktuellen Markt mit grossem Zukunftspotential.

dem Aspekt der Förderung erneuerbarer Ener­ gien, besonders grosse Bedeutung zu. Das bei der anaeroben Vergärung entstehende Biogas kann mittels Wärme/Kraft­Kopplung in Strom und Wärme umgesetzt oder aber auf Erdgasqualität gereinigt und ins Gasnetz eingespeist werden. Und es kann, was in unserer motorisierten Gesell­ schaft besonders wichtig ist, auch zum Autofah­ ren eingesetzt werden!

Die Nutzung von Biogas Das entstehende Biogas hat einen Methananteil von 55 bis 65% und ist damit hervorragend ge­ eignet für den Betrieb einer Wärme/Kraft­Kopp­ lungsanlage (WKK), auch Blockheizkraftwerk (BHKW) genannt. Es kann aber auch als Treibstoff für Otto­ oder Dual­Fuel Motoren zum Antrieb von Fahrzeugen oder – nach Reinigung – zur Einspei­ sung ins Gasnetz eingesetzt werden. Eine WKK besteht aus einem wärmeisolierten Verbren­ nungsmotor, der einen Stromgenerator antreibt, wobei die Abwärme des Motors genutzt werden kann. Im Gegensatz zur Kompostierung weist die Vergärung eine positive Energiebilanz auf: Aus ei­ ner Tonne organischem Abfall können 100 m3 bis 160 m3 Biogas erzeugt werden, was etwa 65 bis 100 Litern Benzin entspricht. Mittels WKK kön­ nen daraus rund 170 kWh Strom und 340 kWh Wärme in Form von Warmwasser mit etwa 70°C erzeugt werden. Nur etwa 10%–20% der Biogas­ Energie werden für den Prozessenergiebedarf der Anlage aufgewendet. Die Hauptstrommenge wird ins Netz eingespeist.

Umweltverträglichkeit von Biogas

Der anaerobe Abbau von organischer Materie ist ein Prozess, welcher zur Aufbereitung und Stabi­ lität von flüssigen oder festen organischen Abfäl­ len besonders gut geeignet ist. Die in einem ge­ schlossenen Behälter (einem so genannten Fer­ menter oder Gärbehälter) unter kontrollierten Bedingungen ablaufende Vergärung bietet gegen­ über der aeroben Behandlung einige Vorteile: Der abgebaute Kohlenstoff wird praktisch vollständig in Biogas umgewandelt. Das Biogas liefert hoch­ wertige Energie in Form von Strom, Wärme und Antriebsenergie für Motoren. Es entsteht nur we­ nig Schlamm, bzw. Gärrückstand und dieses Gär­

gut enthält noch alle Nährstoffe, die zum Pflan­ zenwachstum nötig sind. Die zurückbleibenden, schwer abbaubaren Kohlenstoffverbindungen sind wichtig für den Aufbau von Humus, welcher heute durch die moderne Landwirtschaft in gros­ sem Umfang verloren geht. Damit werden die na­ türlichen Kreisläufe geschlossen und die sehr Um­ welt belastende Produktion von Kunstdünger und der umweltschädliche Import von Torf als Boden­ verbesserer reduziert. Geruchsemissionen – die bei Konkurrenzverfahren zum Teil erheblich sind – werden drastisch reduziert und sind leicht kon­ trollierbar. Der Energieproduktion kommt, unter

Die Biogasgewinnung aus Abfällen und Abwäs­ sern zeigt – anders als jene aus speziell angebau­ ten Energiepflanzen – eine sehr gute Ökobilanz. Dies hat vor allem damit zu tun, dass aus Abfall­ stoffen sowohl erneuerbare Energie als auch ein landwirtschaftlicher Dünger und Bodenverbesse­ rer gewonnen werden kann. Mit der Energie der Sonne wachsen Pflanzen, bei deren Verwertung Abfall entsteht. Dieser wird zu einem grossen Teil in Biogas umgewandelt, worin noch über 90% der Energie des abgebauten Material steckt; das Bio­ gas kann genutzt werden und wird so nach der Verbrennung (mit dem durch die Pflanzen freige­ setzten Sauerstoff!) wieder zu neuem CO2 für neues Wachstum. n (Quelle: Biogas Forum)/bu


WIRTSCHAFTS­INFO

Glatteisbekämpfung mit Salzwasser Die Firma UTV AG in Uetendorf setzt auf eine Methode zur Glatteisbekämpfung, die in der Schweiz noch wenig bekannt ist, aber eine immer höhere Beachtung findet. Statt Streusalz wird Salzwasser eingesetzt. Neben Streusalz, Splitt, Zucker und Holzschnitzel gibt es noch eine weitere Methode, um im Winter dem Eis auf Strassen und Trottoirs zu Leibe zu rücken: Salzsole, also in Wasser aufgelös­ tes Salz. «Salzsole entsteht auch beim Einsatz von Streusalz», sagt Bernhard Bütikofer, Geschäftsführer der Firma UTV AG in Uetendorf. «Diese Sole bildet sich, wenn sich das Salzkorn mit der Feuchtigkeit aus der Luft verbindet. Das Korn schwimmt dann gewissermassen in einem winzigen Sole­See, welcher das Eis zum Schmelzen bringt. Indem wir mit unseren Geräten die Sole direkt auf das Eis sprühen, können wir diesen chemischen Prozess überspringen.» Die UTV AG vertreibt als Generalvertre­ terin in der Schweiz den IceFighter der österreichischen Firma Eco Technologies. Anwender haben die Wahl In der Praxis sieht die Anwendung des IceFighters so aus: In einem Aufbereitungsbehälter wird die Sole mit einer Umwälz­ pumpe aus Salz und Wasser erzeugt. Sie kommt anschliessend in einen Tank, der hinten auf einem Fahrzeug – beispielsweise einem Traktor – montiert wird. Der Fahrer kann mittels Com­

puter bestimmen, wie viel Sole er durch welche Düsen auf die Strasse respektive das Trottoir sprühen will. Anstatt die Sole selber herzustellen, können die Anwender «die fertige Sole direkt von den Rheinsalinen liefern lassen», sagt Bütikofer. «Anstatt das Salzwasser zu Salz zu verdampfen, liefern die Salinen es direkt an die Kunden.» Mit einem IceFighter könne der Salzverbrauch um bis zu 75 Pro­ zent gesenkt werden, rechnet Bütikofer vor. «Mit 90 Kilo Salz kann man 300 Liter Sole herstellen und damit zwischen sechs und zehn Kilometer Strasse besprühen. Die gleiche Menge Salz im ungelösten Zustand reicht aber lediglich für zwei bis drei Ki­ lometer.» Obwohl es zum Herstellen der Sole Strom braucht, ob­ wohl die Umstellung von Streusalz auf Sole mit Investitionen verbunden ist, zahle sich das System aus Österreich unter dem Strich aus. Hinzu komme der ökologische Faktor: «Bei der Sole ist die Salzmenge, die in den Boden fliesst, viel geringer. Die Natur wird also weniger belastet.» Bereits etliche Kunden Die UTV AG hat in der Schweiz bereits etliche Kunden beliefert. «In der Westschweiz sind IceFighter in zwei Gemeinden im Ein­ satz, in der Deutschschweiz sogar in deren sechs», sagt Bütiko­ fer. «Hinzu kommen einzelne Institutionen, die auf das System aus Österreich zurückgreifen, beispielsweise das Westside in Bern.» Zu den Gemeinden in der Deutschschweiz zählt auch die Stadt Bern. Von den 100 Winterdienstfahrzeugen sind hier drei auf den IceFighter umgerüstet worden. Bei Eis­ und Schneeschichten funktioniert das System sehr gut. Auch das Herstellen der Sole ist recht unkompliziert. Salzkörner müssen bewegt werden, damit sie ihre volle Auftauwirkung ent­ falten. Die Sole hingegen wirkt, sobald sie aufgetragen wird. Das Tempo, mit welcher sie Eis zum Schmelzen bringt, ist beeindruckend! UTV AG Altelsweg 10, 3663 Uetendorf www.utv.ch Tel. 033 225 50 00, Fax 033 223 49 50

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Produkte von Heizplan AG sind Bausteine für ein intelligentes Energiesystem. Je nach individuellen Bedürfnissen lassen sich diese einzeln, oder zu einem System kombiniert, verwenden. Heizplan AG bietet clevere Lösungen, die sowohl in wirtschaftlicher als auch ökologischer Hinsicht überzeugen. Heute wissen wir, dass die Vorräte an fossilen Brennstoffen immer knapper werden, schon in absehbarer Zeit werden unsere Ressourcen erschöpft sein. Höchste Zeit also, sich über erneuerbare Energien zu informieren, und sich mit zukunftsorientierten Möglichkeiten der Energieversorgung zu befassen. Heizplan AG steht für zukunftsweisende Technologien und Dienstleistungen im Bereich erneuerbare Energien. Wir entwickeln massgeschneiderte, auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene Gesamtlösungskonzepte – für Neubauten und Umbauten, für Sanierungen und Modernisierungen. Heizplan AG ist Ihr kompetenter Partner für intelligente Energieversorgungslösungen. Wir bieten Qualitätsprodukte nach neusten technologischen Standards, auf jahrelanger Praxis basierendes Know-how und Rundumservice von der Planung bis hin zur Realisation. Photovoltaik ist die direkte Umwandlung von (Sonnen-) Licht in Strom mittels Solarzellen. Die Zellen sind aus Silizium und erzeugen Gleichstrom, sobald Licht auf sie trifft. Die A-Klasse Solaranlagen der Heizplan AG verfügen über eine sehr hohe Energieeffizienz und langer Lebensdauer.


GEBÄUDETECHNIK

easyFairs GEBÄUDETECHNIK Schweiz 2010 Näher am Kunden – Neuer Standort für die easyFairs GEBÄUDETECHNIK Schweiz 2010. Der nationale Verkaufsevent für nachhaltige technische Gebäudeinstallation, easyFairs GEBÄUDETECHNIK Schweiz 2010, wurde in die Eulachhalle Winterthur verlegt und findet neu bereits am 20. und 21. Oktober 2010 statt. Die nationale Bedeutung des Ballungsraums Zürich als aufstre­ bendes Technologiezentrum sowie thematische Überschneidun­ gen mit anderen Veranstaltungen auf dem Messeplatz Luzern führten zur Entscheidung, easyFairs GEBÄUDETECHNIK Schweiz 2010 nach Winterthur zu verlegen. Das wachsende Potenzial Winterthurs im industriellen und technischen Sektor prädesti­ niert den Standort als idealen Partner für die Umsetzung des zeit- und kosteneffizienten easyFairs-Konzepts und verstärkt die Präsenz der Aussteller dort, wo das Interesse für ihr Angebot am grössten ist: mitten im Gebäudetechnikmarkt und damit näher am Kunden. Eine innovative Idee, die neue Wege für die Zukunft der Schweiz aufzeigt. Neue nationale Verkaufsplattform für Gebäudetechnik «Der Anlass wird eine umfassende Infodrehscheibe sein für alle, die sich für nachhaltige, energieeffiziente und nutzungsorien­ tierte Gebäude interessieren», sagt Christian Rudin, Geschäfts­ führer der easyFairs Switzerland GmbH in Basel. «Die Einzig-

artigkeit des Auftritts mit dem kompletten Spektrum moderner Gebäudeinstallationen gibt uns eine gesunde Ausgangslage für eine erfolgreiche Durchführung.» Kostenbewusst und effizient Das bewährte Konzept der easyFairs für kosten- und zeiteffiziente Verkaufsplattformen wird mit der easyFairs GEBÄUDE­ TECHNIK Schweiz 2010 weiter ausgebaut. Insgesamt organi­ siert easyFairs in der Schweiz bereits 9 Fachveranstaltungen. Bei easyFairs zählen vor allem Einfachheit und Kosteneffizienz wie auch der überzeugende Messeauftritt. Breit abgestützte Ausstellungsthemen Die Ausstellungsthemen decken alle Bereiche für Gebäude mit einem nachhaltigen, energieeffizienten und nutzungsorientier­ ten Konzept ab: von HLKK und Gebäudeautomation über Ener­ gie, Elektro, Licht bis zur Kommunikation. Das Ziel ist, die Fach­ besucher umfassend und topaktuell zu informieren. Zusätzlich ergänzt wird die Plattform mit verschiedenen Begleitveran­ staltungen wie Seminaren und themenspezifischen Events. Dazu arbeitet easyFairs mit Branchenorganisationen und Verbänden sowie verschiedenen Medienpartnern zusammen. Weitere Informationen: www.easyfairs.ch/gebäudetechnikschweiz

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WIRTSCHAFTS­INFO

Kartonverpackungen sind robust und umweltfreundlich Wellkarton ist als Verpackungs-Variante sehr beliebt. Karton lässt sich in verschiedensten Grössen und Stärken herstellen und recyceln. Kein Wunder, dass die Nachfrage nach dieser Verpackungsart nicht nachlässt. Verpackungen sind aus verschiedensten Gründen wichtige Bestandteile des tägli­ chen Lebens. Sie dienen zum Schutz von Gütern und besserer Handlichkeit beim Transport, halten verderbliche Ware länger frisch und machen Flüssigkeiten in Teilmen­ gen transportabel. Dazu werden immer tauglichere und umweltgerechtere Verpa­ ckungsarten auf Kunststoffbasis erzeugt. Doch an einem der ältesten Verpackungs­ materialien kommt man nicht vorbei, im Ge­ genteil: Karton erfreut sich unverändert grösster Beliebtheit und ist nach wie vor die Nummer 1 bei Verpackungen.

ckungsmaterialien. Noch spielen bei Mo­ plast Folien, Beutel, Tragetaschen, Polster­ material und Selbstklebebänder eine tragende Rolle. Doch in der Menge dominie­ ren Packmittel aus Wellkarton wie Faltbo­ xen, Stülpschachteln und Rollware das Angebot. Im Bereich Kartonverpackung hat sich das Unternehmen nicht nur zum Liefe­ ranten, sondern auch zum Entwickler, Lagerhalter und Logistikpartner mit Spezi­ alberatung entwickelt. Mit dem Erkennen der Marktbedürfnisse hat sich das Unter­ nehmen einen beachtlichen Stamm von rund 8000 Kunden aufgebaut, welche im

Marktanpassung Dieser Umstand liess auch die Moplast Kunststoff AG den Kurs anpassen. Heute ist der ehemalige Anbieter von Kunststoffver­ packungen ein Komplettanbieter für Verpa­

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BIOLOGISCHER WEINBAU

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Vom Stiefkind zum Vorzeigeprodukt Schweizer Bio-Wein Der Rebbau ist eine der jüngsten Bio-Kulturen in der Schweiz. Vor rund 20 Jahren begannen einige wenige Winzer ihre Rebberge naturnah zu pflegen. Lange hatten Bio-Weine nicht unbedingt den besten Ruf. Heute jedoch ist diese Aussage Vergangenheit und ein Vorurteil, welches ein für allemal revidiert gehört. Heute produzieren Bio-Weinbauern Spitzenweine.

nen gewissen natürlichen Ausfall durch Schäd­ linge und Krankheiten. Notfalls bekämpft er diese mit Spritzbrühen auf Kräuterbasis, gegebenen­ falls mit Zusatz von Schwefel, Kalk oder Kupfer, Lockfallen, verwirrenden Dunststoffen usw. Sämt­ liche Produzenten mit biologischen Weinen wer­ den in ihrer Arbeit unterstützt und kontrolliert von anerkannten Institutionen des biologischen Land­ baus wie BioSwiss (Knospe), Nature et Progrès, AIAB, Demeter usw. und der entsprechenden Bio­ Verordnung.

Weinberg als intakter Lebensraum

Tiefwurzelnde Begrünungsmenge sorgt für «gesunde Pflanzen in gesundem Boden». Auf die Frage, was ein biologischer Wein ist, gibt es verschiedene Antworten. Denn es kommt ganz darauf an, aus welchem Land der Wein stammt. Eines jedoch ist gewiss: Viele europäischen Win­ zer bewirtschaften ihre Rebbaugebiete nach der EU­Verordnung, die Schweizer Bio­Weinbauern je­ doch arbeiten mit der Schweizer Verordnung trotz schwierigen Anbaugebieten nach noch strenge­ ren Kriterien. Der bisher erreichte Anteil von Schweizer Bioweinen gegenüber den klassischen Weinbauländern sowohl in Sachen Qualität wie auch mengenmässig darf sich sehen lassen. Be­ sitzen beispielsweise unsere Nachbarländer Ös­ terreich, Italien und Frankreich sechs, fünf res­ pektive drei Prozent Anteil von Bioweinen im ge­ samten Anbau, sind es heute in der Schweiz auch bereits zwei Prozent der inländischen Weinpro­ duktion. Weltweit hat der Bio­Weinbau seit 2000 mit einer Verdreifachung eine sehr starke Ent­ wicklung erfahren.

türlichen Feinde der Schädlinge. Durch Einsaat von Gründüngung, schonende mechanische Bo­ denbearbeitung, gezielte Düngung mit Kompost und organischem Material und den Verzicht auf übertrieben hohe Erträge erhält er langfristig ei­ nen gesunden, fruchtbaren Boden. Er toleriert ei­

Im Keller lässt der Bio­Weinbauer seine Weine durchgären. Er muss auf die meisten im konven­ tionellen Weinbau zulässigen Schönungs­ und Hilfsmittel verzichten. Die Weine werden mit na­ türlichem Bentonit oder Eiweiss geklärt und gefil­ tert wird mit asbestfreien Schichtfiltern. Aufgrund der allgemeinen Umweltbelastung kann auch der Biowinzer keine völlige Rückstandsfreiheit garan­ tieren. Die Werte der Schadstoffrückstände lie­ gen jedoch beim Biowein im Allgemeinen deutlich unter denen der konventionellen Weine. Die ge­ ringen Erträge und der schonende Ausbau lassen zumeist konzentrierte, sortentypische und cha­ raktervolle Weine entstehen. Der völlige Verzicht auf synthetische Spritzmittel erspart grosse Men­ gen Herbizide, Insektizide, Fungizide und Nitrate aus Düngemitteln. Der ökologische Weinberg wird so zum intakten Lebensraum. (Quellenauszüge: Romanin Weine; Bilder FiBL Forschungsinstitut für biologischen Landbau Frick) n bu

Was bedeutet biologischer Weinbau? Im Weinberg verzichtet der ökologisch bewirt­ schaftende Winzer auf die Anwendung syntheti­ scher Dünge­ und Spritzmittel. Sein Ziel ist die Herstellung eines biologischen Gleichgewichts im Weinberg. Er fördert die Widerstandskraft der Re­ ben und schafft ein günstiges Klima für die na­

Die biodynamische Anbaumethode hat sich in den letzten Jahren im Weinbau stark ausgeweitet. Hier ein Weinbauer beim Ausbringen eines Hornmistpräparates.


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ÖKOLOGISCHE GOLFANLAGE

Golfanlage mit ökologischer Aufwertung im Herzen des Rheintals In Gams, im Herzen des idyllischen Rheintals, lädt seit Mai 2008 der neue 18 HolesGolfplatz zum immer beliebteren Volkssport, dem Golfspiel ein. Nur rund einen Kilometer von der Ausfahrt der Rheintalautobahn entfernt, bietet der Golfplatz Gams-Werdenberg nicht nur sportliches Vergnügen, er fasziniert und begeistert auch mit seiner naturbelassenen Anlage.

Schwung

Wir bringen ins Rheintal

Die ganze Anlage wurde mit sehr viel Flair und Gefühl vor allem für die bestehende Naturlandschaft ins flache Gelände des Gamser Riets eingebettet. So konnte der landschaftliche Charakter beibehalten und zugleich gar ökologisch aufgewertet werden. Umrahmt wird die Anlage von der grossartigen Kulisse des Alpsteins und der Liechtensteiner Berge. Der Parcours mit einer Länge von 6'039 Metern – einem Par 72 – ist geprägt von idyllischen Wasser­ und Naturhindernissen. Dank seiner Lage im St. Galler Rheintal ist der Platz während rund 10 Monaten bespiel­ bar. Für Anfänger und Könner Die grosszügige Übungsanlage mit Dri­ ving Range, Putting­, Pitching­ und Ap­ proachingarea bietet ideale Trainings­ möglichkeiten sowohl für Anfänger wie für Könner. Das zweckmässige und grosszü­ gig gestaltete Clubhaus wurde im Novem­ ber 2008 eröffnet und lässt in Sachen In­ frastruktur keine Wünsche offen. Zudem wurde auch das Clubrestaurant renoviert, so dass man von der neu erstellten Ter­ rasse den Betrieb auf dem Übungsge­ lände verfolgen und die Aussicht auf die

einen Reinigungsplatz für das Golfequip­ ement. Zudem stehen in Ausnahmefällen auch modernste Golfcarts zur Verfügung. Und nicht zuletzt sorgt ein freundliches, aufmerksames und kompetentes Team dafür, dass sich die Clubmitglieder wie auch die Gäste stets wohl fühlen und in professioneller, jedoch ungezwungener Atmosphäre ihrem geliebten Hobby nach­ gehen können. Ökologische Begleitung und Umsetzung Im Mai 2007 übertrug die Golf Gams­Wer­ denberg AG einem renommierten Fach­ unternehmen die ökologisch­landschaft­ liche Baubegleitung innerhalb eines spe­ ziellen Rahmenkonzepts zur Erstellung des Golfplatzes Gams.

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Bergkette des Alpsteins geniessen kann. Und wer den Golfsport von Grund auf op­ timal erlernen oder optimieren möchte, findet mit der Golf Academy den richtigen Partner. In jeder Hinsicht gut aufgehoben Das Clubhaus, im modernen Stil erbaut, beinhaltet alles, was man für das Golf­ spiel benötigt: Einen Proshop, grosszü­ gige Garderoben, einen Caddyraum sowie

Gewässer Neben den für den Golfplatzbetrieb er­ stellten, mit Folien abgedichteten Wei­ hern, wurden weitere naturnah gestaltete Wasserflächen angelegt. So entstand ne­ ben den Stillgewässern durch die Offen­ legung eines Gerinnes, dessen Wasser vorher in einem Rohr abgeleitet wurde, ein Bach. Es wurde darauf geachtet, dass die Böschungen möglichst flach ausge­ bildet werden. Aufgrund des Nährstoffe­ intrages über die Drainagen verkrautete die Bachsohle rasch. Um den Abfluss wei­ terhin zu garantieren, ist nun ein jähr­ licher Bachunterhalt notwendig. Die Gewässer, ob Bach oder Stillgewässer, haben aus Sicht der Natur viel zur Be­


ÖKOLOGISCHE GOLFANLAGE lebung des Gebietes beigetragen. Das zeigen die verschiedenen Vogelbeobach­ tungen. Hervorzuheben sind dabei die Beobachtungen von Nahrungsgästen und Durchzüglern: Silberreiher, Kiebitz, Grün­ schenkel, Bekassine, Bruchwasserläufer, Waldwasserläufer und Grosser Brachvo­ gel. 2008 hat sogar eine Nilgans auf dem Golfplatzareal gebrütet.

bestehenden Gehölzen sind im Einver­ ständnis mit dem Forst die beiden süd­ lich an Golfareal angrenzenden Gehölze in den Perimeter einbezogen worden. Ent­ sprechend sind sie auch in die Flächen­ bilanz der ökologischen Flächen einge­ flossen. Dies wurde durch die in Aussicht gestellte ökologische Aufwertung der Ge­ hölze möglich. Diese Arbeiten werden im Rahmen des aktuellen Nutzungs­ und Pflegereglements festgelegt und termi­ niert.

Ökologische Ausgleichsflächen Die ökologischen Ausgleichsflächen wur­ den als Wildblumenwiesen angesät. Da­ bei wurde zwischen trockeneren und feuchteren Standorten unterschieden und die entsprechenden passenden Mi­ schungen angewandt. Das Saatgut enthielt ausschliesslich einheimische Wildblumenpflanzen.

Weitere Massnahmen Das Golfareal wird von einem Wildtierkor­ ridor gekreuzt. Es ist die Wildtierver­ bindung vom nördlichen Alviergebiet und der Wildhausermulde in die rheinnahen Gebiete. Durch die Pflanzung von Gehöl­ zen, insbesondere aber auch durch die Schüttung eines Dammes zwischen der Bepflanzung Das Golfareal wurde mit einheimischen Diese können bereits nach der Pflanzung Strasse Haag­Gams und dem Golfplatza­ Baum- und Straucharten bepflanzt. Da­ eine prägende Wirkung in der Landschaft real konnten neue Deckungsstrukturen bei wurden für die Pflanzung von Solitär­ entfalten. Für flächige Gehölze hingegen geschaffen werden. Für das Wild lässt  gehölzen Baumschulpflanzen gewählt. wurden Forstpflanzen verwendet. Bei den sich nachts im Schutze des Dammes viel  geschützter Wandern. Umso wichtiger ist  es, dass keine unnötigen Zäune diese  Wanderbewegungen unterbinden. So  wurde denn auf eine ursprünglich vorge­   sehene Abzäunung verzichtet. Stattdes­  sen wurde der bestehende niedrige und  für Wild ohne Probleme überwindbare   Zaun belassen. Zudem wurden am Fusse  des Sichtschutzdammes auf Seiten Golf­  platz Steinhaufen angelegt, die als Unter­   schlupf für Kleintiere wie auch als War­  ten für die Vögel dienen können.

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GOLF/BIODIVERSITÄT

Golfpark Nuolen – Vorbildliches Beispiel für Biodiversität

Die Anlage des Golfparks Nuolen ist eingebettet in eine malerische Landschaft mit wunderbarer Weitsicht in die Berge des Glarner Landes und freiem Blick auf den Obersee, die Linthebene und über den Seedamm bis nach Rapperswil. Reizvolle Biotope und Seen, ein Bach sowie ein ständig wachsender Baumbestand und die Outgrenzen stellen technisch hohe Herausforderungen und verlangen ein konzentriertes Spiel. Zugleich ist der Golfpark Nuolen aber auch ein vorbildliches Beispiel für Biodiversität, welches in der ersten Zertifizierung einer Golfanlage in der Schweiz durch GEO (Golf Environment Organization) den berechtigten Ausdruck findet. Mit dem 9­Loch­Kurzparcours stellt der Golfpark Nuolen seinen Besuchern eine Übungsmöglichkeit zur Verfügung, wie sie nur auf den wenigsten Golfplätzen zu finden ist. Diese Möglichkeit können auch Neulinge wahrnehmen, die weder ein Handicap noch die Platzreife besitzen, jedoch über die Grundkenntnisse in Golf, Regeln und Etikette verfügen. Der Golfpark Nuolen be­ sitzt ein grosszügiges Trainingsgelände mit Driving Range, Ap­ proach Area und Putting Green, auf dem das Kurzspiel, aber auch Distanzschläge trainiert werden können. 1. GEO-zertifizierte Golfanlage Vor rund 12 Jahren wurde in Nuolen einer der schönsten Golf­ plätze der Schweiz gebaut. Der Club setzt sich für Biodiversität

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auf der Anlage ein, reduziert laufend den Einsatz von Pflanzen­ schutzmitteln und Düngern und verbessert die mechanischen Kultivierungsarbeiten. Zwischen den Spielbahnen dehnen sich Extensivwiesen, künstlich angelegte Weiher und verschiedene Biotope aus. Sie dienen verschiedensten Vögeln, Amphibien, Kleinsäugetieren und Insekten als wertvoller Lebensraum. Um­ weltberater unterstützen die vielseitigen Pflegearbeiten und der Club arbeitet eng mit dem WWF und Pro Natura zusammen. Die Rasenflächen der Anlage müssen regelmässig gemäht, vertiku­ liert und besandet werden. Sie werden jedoch nur schwach ge­ düngt und Pflanzenschutzmittel kommen kaum zum Einsatz. Das Meteorwasser wird in den Weihern der Anlage gesammelt und in das Bewässerungssystem eingeleitet. Ein Abfallmanage­ ment­System ist installiert und Studien zur nachhaltigen Ener­ gieversorgung sind in Auftrag gegeben. GEO – Für Nachhaltigkeit im Golfsport GEO (Golf Environment Organization)) ist eine internationale Non-Profit-Organisation, die sich auf die wirtschaftlichen, sozi­ alen und ökologischen Vorteile des Golfsports konzentriert und diese stetig verbessert. Als zertifizierter Partner ist man der glo­ balen Organisation verpflichtet, Standards zu erhöhen, produk­ tive Lösungen anzubieten und objektiv zu beurteilen sowie die Leistungen anzuerkennen. Zu den Zielen gehört die Bereiche­ rung der Umwelt durch den Schutz und die Verbesserung der Ökosysteme und der Artenvielfalt, die Maximierung der Ressour­ ceneffizienz, die Verringerung von Abfall und Emissionen von Treibhausgasen sowie die Erhaltung des kulturellen Erbes und der Landschaft. Im Weiteren soll der nachhaltige Lifestyle durch praktische Lösungen, Erleichterungen beim Golf­Tourismus, In­ spirationen und Nutzungsmöglichkeiten zur Beeinflussung des Golfsportes gefördert werden. Als Vision gilt die internationale Anerkennung des Golfsports für die Verbesserung der Umwelt­ qualität und des menschlichen Wohlbefindens. Golfpark/Golfclub Nuolen AG Rütihof – 855 Wangen SZ Tel. 055 450 57 60 – Fax 055 450 57 61 info@golfpark.ch – www.golfpark.ch


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ENERGIESTADT KÜSNACHT

Küsnacht steckt sich Energieziele Die Gemeinde Küsnacht hat sich ein neues Energieleitbild gegeben. Sie setzt damit den zukunftsweisenden Weg fort, den sie als eine der vier Energiestädte im Bezirk Meilen begonnen hat. Ziel ist es, die CO2 Emissionen bis ins Jahr 2050 auf 2.2 Tonnen pro Einwohner zu senken. Damit erfüllt Küsnacht auch die neuen Vorgaben des kantonalen Energiegesetzes. Diesen Frühling beschlossen der Küsnachter Gemeinderat und die Schulpflege das Konzept «Kommunale Energiepolitik – Vision 2050» und das «Leitbild Energie». Es ist das Ziel der Gemeinde, den jährlichen CO2 Ausstoss pro Kopf von heute rund 6 Tonnen in den nächsten 25 Jahren auf 3.5 Tonnen zu re­ duzieren. Bis im Jahr 2050 sollen es lediglich noch 2.2 Tonnen sein. Ohne die Mobilität zu berücksichtigen, darf die CO2 Emis­ sion pro Person dann noch 1 Tonne betragen. Weiter auf dem Weg als Energiestadt Das seit Anfang Jahr geltende, kantonale Energiegesetz gibt die­ ses Reduktionsziel vor. Es ist äusserst ehrgeizig, aber nicht uto­ pisch. «Wenn die Gemeinde Küsnacht ihren bisherigen Weg als Energiestadt konsequent weiterverfolgt, kann sie diese Vorgaben erfüllen», so der zuständige Abteilungsleiter Daniel Dahinden. Das Gütesiegel Energiestadt wurde Küsnacht erstmals vor neun Jahren verliehen, aktuell ist das dritte Reaudit im Gang. Vision für Küsnacht Das «Leitbild Energie» folgt der Vision, dass alle Küsnachterin­ nen und Küsnachter die Energie effizient nutzen und die ver­ wendeten Energien erneuerbar sind. Die Kommission Energie­ stadt ist beauftragt, Massnahmen zu erarbeiten um den CO2­Ausstoss zu minimieren und die Voraussetzungen zu schaf­ fen, damit diese Vision Realität werden kann. Bisherige Erfolge und Handlungspotenziale Bereits heute werden in Küsnacht erneuerbare Energien umfangreich eingesetzt. So wird das auf Küsnachter Gebiet anfallende Holz vollständig zur Wärmeerzeugung genutzt. Noch brachliegendes Potenzial liegt in der Abwärme der Abwasser­

reinigungsanlage. Einen grossen Handlungsspielraum hat die Gemeinde beim Wärmeverbrauch in Gebäuden. Hier stehen In­ strumente zur Verfügung, mit denen mehr als die Hälfte des ge­ samten Energiebedarfs der Gemeinde beeinflusst werden kann. Keine direkten Einflussmöglichkeiten hat die Energiestadt auf den Stromverbrauch in den Haushalten und Betrieben; ebenso wenig auf den motorisierten Individualverkehr. Strategie für die Zukunft Eine überarbeitete Energieplanung schafft planerische Voraus­ setzungen. So sollen beispielsweise die Ölfeuerungen in zwei Erneuerungszyklen bis ins Jahr 2050 ersetzt werden. Die Ge­ meinde soll alle planungs­ und baurechtlichen Möglichkeiten und Steuerungsinstrumente zur Erhöhung des Anteils der er­ neuerbaren Energie ausschöpfen. Küsnacht will bei gemeinde­ eigenen Liegenschaften, Betriebs­ und Verbrauchsmaterial mit gutem Beispiel voran gehen und selbst auf Energieeffizienz und Gebrauch erneuerbarer Energien achten. Die Gemeinde wird die Bevölkerung weiterhin informieren, sensibilisieren und um­ fassend beraten, wie sie einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Auch künftig wird sie die rationelle Energienutzung und die Anwendung erneuerbarer Energien mit finanziellen Anreizen fördern. Dazu ist vorgesehen, der Gemeindeversammlung im Dezember 2010 einen Kreditantrag zu unterbreiten. Einen detaillierten Massnahmenkatalog für die Jahre 2011 bis 2014 arbeitet die Kommission Energiestadt Küsnacht in den nächs­ ten Monaten aus.

Weitere Informationen: www.kuesnacht.ch/energiestadt

Küsnacht (Bild), Zumikon, Meilen und Uetikon am See sind die vier Energiestädte im Bezirk Meilen. An ihrem Erfahrungsaustausch nehmen auch Erlenbach, Zollikon und Männedorf teil. (Foto: Gregor Winiger)


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Die Basisstation der erlebniswelt muotathal heisst neu Husky-Lodge! Das als Husky Camp bekannte Freizeitdörfli und Zuhause der rund 30 Siberian Huskies der «erlebniswelt muotathal» heisst neu Husky-Lodge. Für die Gäste ab sofort erlebbar ist auch der neue begehbare Felspfad direkt bei der HuskyLodge. Die Lodge ist dank dem Endausbau des Wanderwegs Schlattli-Balm nun auch auf dem letzten Teilstück durchgehend entlang der Muota erreichbar. Der neue Name bringt den Zweck der Husky­Lodge passend zum Ausdruck. Ne­ ben dem Husky­Gehege bildet das Gäs­ tehaus mit Restaurant und multifunktio­ nellem Seminarraum das Zentrum der Lodge. Die ringsum angelegten Gäste­ hüttli sowie der Campingplatz im Sommer gehören zum Übernachtungsangebot. Das Restaurant ist während den Som­ merferien täglich ab 09.00 Uhr geöffnet.

Das neue Angebot ist ein Kurz­Spektakel für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren. Ideal, um in kurzer Zeit Grossartiges zu erleben und sich in der Natur sicher zu bewegen. Die Gäste werden vor dem Gang in luftiger Höhe durch einheimische Tourenleiter vorbereitet und auf dem Pfad begleitet. Entlang der Muota zur Husky-Lodge Dank den baulichen Massnahmen beim Ausbau des letzten Teilstücks des Wan­ derwegs Schlattli­Balm können nun Spa­

Neuer Felspfad bei der Husky-Lodge Der rund 250 Meter lange Felspfad be­ findet sich direkt neben der Husky-Lodge.

ziergänger und Wanderer gemütlich und sicher von der hinteren Brücke zur Husky­ Lodge gelangen. Neue Packages für Familien und Alleinreisende Auf Familien wartet mit den eigenen Gästehüttli, dem geführten Husky­Trek­ king und der Begehung des Felspfads ein attraktives Angebot. Auch Alleinreisende erfahren in den Monaten Juli bis Oktober ein spezielles Erlebnisprogramm. Nach einem kleinen Kennenlern­Apéro geht die Tour in den Bödmeren­Urwald. Danach ist Entspannung beim Fuss­Mas­ sage­Sprudel im Holzbottich angesagt. Das Abendessen rundet den erlebnis­ reichen Tag ab. Infos und Anmeldung: erlebniswelt muotathal GmbH Telefon 041 830 28 45 info@erlebniswelt.ch www.erlebniswelt.ch

Sommer-Knüller Juni, Juli & August 2010

Bergbahnen-Tageskarte PLUS Mittagessen im Bergrestaurant nach Wahl zum Sensationspreis! ½-Tax, AHV, Gruppen nur CHF 36.– / Erwachsene nur CHF 42.– Kinder (-16 Jahre) nur CHF 19.– www.stoos.ch


FREIZEIT/AUSFLÜGE

Entdecken, anfassen, ausprobieren!

Die interaktive Ausstellung über Phäno­ mene und ihre Wahrnehmung. Ein span­ nender und anregender Erkundungsgang führt Sie durch das Reich der Sinne und bringt Sie hautnah mit den Gesetzen der Natur und des Lebens in Berührung. NEU! Während den ganzen Sommerferien bieten wir interessante Workshops für Kinder und Erwachsene an. Mehr Informationen finden Sie auf unserer Homepage: www.sensorium.ch.

Rüttihubelbad 3512 Walkringen 031 700 85 85

Fritz Kündig Design - Yachten Grosssegler Hotels

4 – Mast Schooner für 80 Passagiere Die Entwicklung für den ersten Grosssegler ist abgeschlossen. Unter Führung des Schweizer Architekten Fritz Kündig hat ein internationales Planerteam ein luxuriöses Segelschiff entworfen. Bei einer Länge von 120 m und einer Breite von 17.40 m hat der Vierdecker einen Tiefgang von nur 3.60m. Die 58m hohen Masten mit einer Segelfläche von über 3’500m² ermöglichen eine umweltschonende Reise mit ca. 25 km/h. Dank des geringen Tiefgang können viele attraktive Buchten und Häfen besser erreicht werden, was ein sehr wichtiger Faktor für Fritz Kündig bei der Planung und Konzeption war. Unter Segel wird der Tiefgang mit Hubschwertern bis auf 7.00 m vergössert und Wasserballast verringert zudem die Neigung. Die Kabinen varieren von 24 bis 28 m² und entsprechen einem 4-Sterne Hotelstandard. Grosszügige Decksflächen, einfache Besegelung, eine fünfzig köpfige Mannschaft sowie eine abwechslungsreiche Küche garantieren ein bequemes, unvergessliches und vergnügliches Segeln. Die Reiseziele sind im Sommer das Mittelmeer und im Winter die Karibik. Die Jungfernfahrt ist für den 11.11.2011 geplant. Fritz Kündig Design Yachten Grosssegler Hotels Bergstrasse 7 / CH-9475 Sevelen Tel. +41 (0)81 750 11 05 Fax +41 (0)81 750 11 06 www.info@fritz-kuendig-design.ch

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KÜHLSySTEME

Kältering CO 2 Umweltfreundlicher kühlen CO 2 ist ein natürliches und in der Luft vorhandenes Kühlmittel. Kältering nutzt diese positiven Eigenschaften für ihre Kühlsysteme. Ihre Vorteile von Kältering CO2 • Höhere Energieeffizienz • Reduktion von Emissionen • Tiefere Energiekosten Für mehr Informationen rufen Sie uns einfach an.

Kältering AG Postfach CH-3800 Interlaken

Telefon 033 826 16 66 Fax 033 826 16 69

info@kaeltering.ch www.kaeltering.ch

Kälte von Profis. Kälte für Profis


KÜHLSySTEME

Kältering – Partner für nachhaltige Lösungen! Der Kältering ist der umfassendste Schweizer Anbieter von Kühlsystemen, Kälteanlagen, Kühlmöbeln und Klimaanlagen. Er vereint eigenständige, regional stark verankerte Kältefachfirmen, welche in jeder Region der Schweiz innert kurzer Zeit bei den Kunden sind. Dieses dichte Netz macht Kältering zu einem interessanten und starken Partner für Kunden, welche ebenfalls über ein schweizweites Netz an Filialen, Hotels oder Gastronomieanlagen verfügen. Die Kunden der Kältering­Gruppe sind Unternehmen aus Indus­ trie, Handel und Gewerbe, die bei Kühlung und Klima nicht nur höchste Ansprüche an die Qualität der Produkte stellen, son­ dern zugleich auch auf perfekt funktionierenden Service ange­ wiesen sind. Gerade im Bereich von Sicherheit und Service bie­ tet die Kältering­Gruppe besondere Vorteile, da sie mit ihren 10 Partnerfirmen überall in der Schweiz jederzeit in der Nähe ist. Zudem versteht sie sich auch als Partner, der nicht einfach Pro­ dukte verkauft, sondern in erster Linie die Bedürfnisse und Wün­ sche der Kunden wahrnimmt und sie erfüllt. 40 Jahre Erfahrung mit Innovation Über 40 Jahre Erfahrung und Zusammenarbeit mit den wich­ tigsten Herstellern Europas haben zu einer Fach­ und Markt­ kompetenz geführt, wie sie im Schweizer Markt einzigartig ist. Die Geschichte der Kältering­Gruppe war dabei zugleich immer auch eine Geschichte der Innovation: Die Kältering­Gruppe be­ wegt sich mit der Entwicklung und kann ihren Kunden deshalb technische, ökonomische und ökologische 2 Verbesserungen frü­ her weitergeben. Das ist gerade in einer Zeit wie heute, in der sich alles immer schneller bewegt, von grosser Bedeutung. Denn auch wenn der Einsatz bewährter Produkte und Techni­ ken sichere Investitionen garantiert, gibt es sehr viel Neues – zum Beispiel im Bereich der Automatisierung und vor allem des Energieverbrauchs, was zu dauerhaft niedrigeren Betriebskos­ ten führt.

Kältering CO2 – Umweltfreundlicher Kühlen CO2 ist ein natürliches und in der Luft vorhandenes Kühlmittel. Kältering nutzt diese positiven Eigenschaften für ihre Kühl­ systeme. Die Vorteile von Kältering CO2: – Höhere Energieeffizienz – Reduktion von Emissionen – Tiefere Energiekosten

Kältering CO

Umweltfreundlicher kühlen

CO 2 ist ein natürliches und in der Luft vorhandenes Kühlmittel. Die Marktleistungen auf einen Blick: Kältering nutzt diese positiven Eigenschaften für ihre Kühlsysteme. Ihre Vorteile von Kältering CO2 • Höhere Energieeffizienz • Reduktion von Emissionen • Tiefere Energiekosten

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– Beratung, Verkauf, Vertrieb und Service von Kühlanlagen und ­systemen. – Massgeschneiderte Lösungen für Industrie, Gewerbe und Handel. – Industrielle Anlagen, Kühlräume, Präsentationsvitrinen, Kühlregale für Supermärkte und Verkaufsgeschäfte, Con­ venience­Shops, Hotel­ und Gastronomiebereich usw. – Flächendeckendes Verkaufs­ und Servicenetz in der gan­ zen Schweiz. – Generalvertretung für international renommierte Marken­ einfach an. hersteller wie Costan, Ideal, Manitowoc, Porkka, Jestrabek, Tecnobanc, SBS usw.

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Kälte von Profis. Kälte für Profis

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ENZyM­KONZENTRAT

Ambrosia – fermentierte Lebensmittel als Medizin Ambrosia machte die griechischen Götter unsterblich! Oder wie ein japanisches Enzym-Konzentrat in Deutschland zum «Wundermittel» gegen chronische Krankheiten wurde. Immer wenn Heinz Lütge von seinem dunkelbraunen «Breichen» erzählt, leuchten seine Augen. «Diese Energie kannst du einfach nicht erklären», sagt er, «die musst du einfach selbst spüren.» Nach einer Prostata­Operation hatte er keinen Bissen mehr runter gebracht und als dann die Ärzte auch noch Tochterge­ schwülste des Prostatakrebses in seiner Lunge feststellten, hing sein Leben nur noch am seidenen Faden. Schnelle und auch Langzeitwirkung Heute hat der 85­jährige frühere Elektroingenieur seinen Appe­ tit wieder gefunden und die unerträglichen Schmerzen sind ebenso verschwunden wie sein Krebs. Alle drei Monate geht er zur Nachuntersuchung, doch die Tests zeigen auch nach Jah­ ren durchgehend das gleich gute Ergebnis. Diese positive Wir­ kung führt der frisch vitalisierte Rentner auf den Genuss eines fermentierten Frucht­Gemüse­Konzentrats aus Japan zurück. Drei kleine Dosierlöffel vom Enzym–Mix habe er täglich als letzte Rettung genommen – die Wirkung sei bereits nach Tagen so ge­ wesen, als ob er einen «neuen Motor» eingebaut bekommen hätte. Medizinisches Allzweckmittel Ob Tumore, Rheuma, Asthma, Neurodermitis oder Allergie – das nach Pflaumen schmeckende dickflüssige Gebräu gilt inzwi­ schen als medizinisches Allzweckmittel gegen die ganze Band­ breite der chronischen Zivilisationserkrankungen. Selbst bei austherapierten Kranken soll die Genesung beschleunigt und die Lebenskraft verstärkt werden. Von Avocados bis zu Zitrus­ früchten reicht die Palette der enthaltenen Rohstoffe – ins­ gesamt sind es mehrere Dutzend Ingredienzen. Ungemahlener Reis, Soja, Sellerie, Honig sind ebenso in der dunklen Tunke enthalten wie Nüsse, Meerespflanzen, Algen oder seltene Wur­ zeln. Für den Entwickler des Japan­Mus sind es nicht in erster Linie die Inhaltsstoffe allein, welche diese positive Wirkung aus­ machen. Es ist die Verarbeitungsweise nach einem altbewähr­

ten Rezept. Die im «Seto Inland Sea National Park» biologisch speziell für diesen Zweck angebauten, unbehandelten Pflanzen werden vom Biochemiker zwischen drei und sieben Jahren unter Zusatz von Milchsäurebakterien und Hefepilzen mit braunem Zucker auf natürlichem Weg vergoren. Der aufwendige Fermen­ tierungsprozess gilt in Asien als vorläufiger Höhepunkt der Jahrtausende alten japanischen Kräutermedizin. Weiterentwicklung Über Generationen gelangte die uralte Rezeptur zu Dr. Matsuura, der sie immer weiter entwickelte und perfektionierte. Bis heute bleibt die Formel für das Lebenselixier ein Geheim­ nis, welches ursprünglich schwangeren Frauen helfen sollte. Nachdem Dr. Matsuura von einer Shinto­Priesterin die höheren Weihen dazu empfangen hatte, perfektionierte der Forscher mit seinem inzwischen auf 300 Wissenschaftler und Mitarbeiter angewachsenen Entwicklungsteam den geheimnisvollen Gärungsvorgang. In 30­jähriger Forschungsarbeit fand er her­ aus, dass es «Enzyme und die daraus entstehenden Aminosäuren sind, welche die Lebensenergie im Menschen wieder voll aktivieren können». Dabei gilt: Je länger die Fermentierung, desto feiner das Eiweiss und die Anzahl der Aminosäuren. Die kürzeste Gärung dauert genau drei Jahre und drei Monate. Sie ist von der alten japanischen Weisheitslehre vorgegeben und entspricht drei Regenzeiten. Auch die Wissenschaft wendet sich inzwischen dem lange skeptisch beäugten Phänomen zu. Neuste Studien an der Universität Kumamoto beispielsweise haben gezeigt, dass das Vitalstoffkonzentrat die Anzahl der Abwehrzellen nach Krebsoperationen deutlich erhöht. Die Folge sei eine schnelle Regeneration, berichtet Prof. Hiromichi Okuda. Der Mediziner fand heraus, dass das vergorene Pflanzenpräpa­ rat Histamin abbaut, was zu Heilerfolgen bei Allergien und Hauterkrankungen führt. Chemotherapien werden leichter ver­ tragen, Wundheilungen verlaufen schneller als üblich. Weitere Informationen und Kontakt: T.I.F. Co. AG Eisenbahnstrasse 41 – 9400 Rorschach info@tif­co.net – www.man­koso.de


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