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DAS RHEIN-NECKAR-MAGAZIN AUGUST-AUSGABE

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SERIE

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Das große Summen Die Bienenretter aus der Region

Faire Finanzen Was grüne Geldanlagen bieten

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Wir sitzen an der Quelle Wasser aus dem Delta

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INHALT

Liebe Leserinnen und Leser,

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News  Bienenretter aus der Region Rezept  Löffelmeter-Gastro-Tipp Blog Buster Grünes Geld umweltpluskarte BUND  ADFC  VCD 

zum Sommer gehören auch Artgenossen wie Bienen, Hummeln und Co. Doch in den letzten Jahren wurden immer weniger der schwarzgelben Tierchen gesichtet. Unsere Redakteurin Tina Gajdics hat sich mit den Bienenrettern aus der Region unterhalten. Denn eines ist sicher: Wenn die Bienen ausbleiben, müssen wir auf viel mehr verzichten als nur auf das Honigbrot am Morgen. Auch in dieser Ausgabe haben sich die Gastro-Tester der Löffelmeter wieder für uns auf den Weg gemacht, um eine neue „grüne“ Lokalität unter die Lupe zu nehmen. Lesen Sie auf Seite 11 alles über „Your Green Love“ in der Heidelberger Altstadt. Von Chia-Pudding bis zum leckeren Smoothie – gesundes Essen ist voll im Trend. Und das Beste: Viele Angebote bei „Your Green Love“ kommen aus der Region. Auch in dieser Ausgabe erfahren Sie außerdem alle Neuigkeiten von BUND, ADFC und VCD. Viele Freude beim Lesen! Tine Messerschmidt

IMPRESSUM

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Verlag: Umwelt Direkt Verlag e.K. C/o Co-Working im Dezernat 16 / Alte Feuerwache Emil-Maier-Str. 16 69115 Heidelberg Tel. 06221/6479124 verlag@umweltdirekt.de Herausgeber: Tine Messerschmidt & Christian Wolf Chefredaktion und Anzeigen: Tine Messerschmidt tine.messerschmidt@umweltdirekt.de

Leitende Redakteurin: Tina Gajdics Layout: Claudia von Bihl und Frauke Dreyer Abo- und Einzelbestellung: leserservice@umweltdirekt.de Jahresabo 15 Euro inkl. 7% MwSt und Porto.

Vertrieb: Fahrwerk Ambient Media Druck: Westdeutsche Verlagsund Druckerei GmbH Kurhessenstr. 4-6 64546 Mörfelden-Walldorf Titelbild: ©Fotolia / Roman Stetsyk 100% Recycling-Papier

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NEWS 3

NEWS Heilmittel aus dem Reich der Honigbienen

Kinderkurs in der Holz-Werkstatt der FreiZeitSchule

Ein Seminar mit Almut Tobis in der FreiZeitSchule zu Propolis, Honig und Wachs in der Verarbeitung zu Hausmittel

Im Begegnungsort FreiZeitSchule trifft Mensch auf Mensch, Kind auf Erwachsenen, Mensch auf Kunst, jeder auf sich selbst. Basierend auf den Grundlagen von Anthroposophie und Waldorfpädagogik, bieten wir Kurse in verschiedenen Bereichen an, betreiben eine Kindertagesstätte für 3- bis 14-jährige Kinder, veranstalten Konzerte und laden regelmäßig in das Theater an der FreiZeitSchule ein. Feri-

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enfreizeiten, Exkursionen und Seminare erweitern die Möglichkeiten. Am 18. September startet das neue Herbst-WinterSemester, in dem wir neben unseren laufenden Kursen wieder viele Besonderheiten bereit halten, wie zum Beispiel das Seminar über Heilmittel aus dem Reich der Honigbienen: Bienen sind Alchemistinnen; ihre Produkte sind von Natur

aus schon Heilmittel; wie können wir sie anwenden und wie lassen sie sich so weiterverarbeiten, dass wir ihre Qualität erhalten oder gar steigern? An diesem Samstag soll zunächst ein Verständnis des Bienenvolkes als Organismus vermittelt werden. Vor diesem Hintergrund werden die Gewinnungswege der Bienensubstanzen vorgestellt. Alle Teilnehmenden sollen zu einer lebendigen Substanzbegegnung mit Propolis, Wachs und Honig geführt werden. 30. September, 10 – 16.30 Uhr. Das komplete Angebot finden

Sie im Netz mit Anmeldemöglichkeit unter: www.freizeitschule.de. Auf Wunsch bekommen Sie gerne ein Programmheft zugesendet.

FreiZeitSchule Neckarauer Waldweg 145 68 199 Mannheim Telefon: (0621) 85 67 66 Email: info@freizeitschule.de www.freizeitschule.de

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Warum wir unsere Bienen retten müssen Imkern mit Moritz Laub. Er ist Imker in der Imkerei Wabenschatz

Foto: Alexandra Siebert

Bee on the watch

Sommer ist der Duft von frisch gemähtem Gras, der Blick in einen azurblauen Himmel, Sonnenwärme auf der Haut und ein Erdbeereis auf der Zunge. Das ultimative Sommergeräusch, der Sommerhit sind das tiefe Brummen der Hummel und das Summen der Honigbienen, die von Blüte zu Blüte schweben. Doch das Summen wird von Sommer zu Sommer leiser – nicht nur in der Metropolregion, sondern weltweit. „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.“ Diese apokalyptische Aussage hat man Albert Einstein zwar in den Mund gelegt, doch ist etwas Wahres im Kern.

marmelade oder Apfelstücke im Müsli. Der Frühstückstisch wäre um etwa ein Drittel seiner Reichhaltigkeit beraubt.

Was würde passieren, wenn es keine Bienen mehr gäbe? Klar, das Honigbrötchen zum Frühstück würde ausfallen. Aber es gäbe auch keine Erdbeer-

Und genau hier beginnt das Problem, über das man landauf, landab in fast allen Zeitungen lesen kann: „Das große Bienensterben“. Da liest man von einer

Bienen liefern nicht nur Honig, sondern sorgen, während ihrer Nahrungssuche, auch für die Bestäubung der Pflanzen, indem sie die Pollen von Blüte zu Blüte tragen.

www.freizeitschule.de

Eltern-Kind-Gruppen ab dem ersten Lebensjahr

Theater in der FreiZeitSchule Mittwochsmärchen und Puppenspiele

Kindertagesstätte in der FreiZeitSchule sechs Hortgruppen und eine Kindergartengruppe auf der Grundlage der Waldorfpädagogik

Feste feiern im Jahreslauf Ferien-Freizeiten und vieles mehr im Kursbereich

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FreiZeitSchule Neckarauer Waldweg 145 68 199 Mannheim 06 21 – 85 67 66

bösartigen Milbe, die dafür verantwortlich ist, dass es nur noch verkrüppelte Bienen gibt. Diese aus Asien eingeschleppte Milbe vermehrt sich in der Brut und saugt die Bienen aus. Pestizide, die von den Bauern auf ihre Felder gebracht werden, vernebeln dem Insekt derartig das Hirn, dass es plötzlich falsch tanzt und damit ihrem Stock den falschen Weg zur nächsten Futterquelle zeigt. Beim Herumirren verausgaben sich die Tiere dann so, dass sie vor Erschöpfung zugrunde gehen. Fakt ist, dass der Klimawandel, Monokulturen, Luftverschmutzung, Pestizideinsätze bei der industriellen Landwirtschaft, Krankheitserreger und das Wegbrechen von Lebensräumen der Biene das Leben schwer machen. Doch sind wir wirklich schon bei „Alarmstufe: Rot“ angekommen? Alles halb so schlimm? Wenn einem Imker hundert Bienen fehlen, merkt er das nicht, denn durchschnittlich hält ein deutscher Imker etwas mehr als

sieben Bienenvölker. Doch das Sterben ist ein schleichender Prozess, an dem auch der Imker selbst seinen Teil dazu beiträgt. Stichwort Bienenwandern: So nennt man den Transport ganzer Völker in immer neue Trachtengebiete. Diese Versetzung ist nicht unbedingt ein Spaß für die empfindlichen Insekten, wird aber gerade hier in der Metropolregion praktiziert, um im Sommer beispielsweise die Kastanienblüte abzuernten. Der Heidelberger Verein Wabenschatz leistet mit einer beispiellosen Aufklärungsarbeit einen wichtigen Teil dazu die Bienenarten zu schützen: „Der Verein Wabenschatz aus Heidelberg leistet hierzu Aufklärungsarbeit, unterstützt Imker, bietet verschiedene Informations- und Bildungsangebote rund um das Thema Honig- und Wildbienen. Mehrere im Verein zusammengeschlossene Imker betreuen in der Region Dutzende Völker und legen besonderen Wert auf die Weiterentwicklung der ökologischen und nachhaltigen Pflege der Bienen.

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Der Mannheimer Stadthonig ist kein sortenreiner Honig. Ihn gibt es in den Ausführungen Frühlings- und Sommerhonig. Das liegt daran, dass die Bienen die Blüten ansteuern, die die Mannheimer auf ihren Balkonen und in ihren Gärten anpflanzen.

Imker auf der Terrasse: Nach dem Rechten schauen bei den Honigbienen geht nur mit spezieller Schutzkleidung

„Eine Biene wirkt wie ein Filter, sie sammelt auch die Schadstoffe der Stadt mit. Ganz unbelastet ist die Biene lediglich in Berghöhen“, sagt Stefanie Schlott. Diese Feinstaubbelastung setzt der Biene und ihrem Organismus zwar zu, jedoch landet von den städtischen Schadstoffen fast nichts im Honig.

fen. Ein gutes Beispiel sind die riesigen Rapsfelder. „Viele Imker wandern während der Blüte mit ihren Völkern an diese Standorte, um den beliebten weißen Rapshonig zu sammeln. Bei ungünstigen Wetterverhältnissen liefern diese großen Flächen aber nur ungenügend Nahrung und alternative Futterquellen sind oft weit entfernt. Außerdem fehlt es aufgrund der eintönigen Gestaltung und des Fehlens der früher üblichen Unterbrechungen der Felder an Orientierungspunkten und z. B. Wasserstellen“, führt Anja Thies an. „Die Blütenstetigkeit der Honigbiene ist ein natürliches Verhalten. Es bedeutet, dass viele Bienen solange zur selben Pflanze fliegen, bis sie keinen Pollen mehr daraus bekommen. Danach wechselt sie zur nächsten Blütensorte. Da in den Monokulturen aber die anschließende Alternative oft fehlt, ernährt sich das Volk sehr einseitig. Was zu einer Schwächung des Immunsystems führt und Bienen anfällig für Krankheiten und Parasiten machen kann“, erklärt Stefanie Schlott die Problematik

Landbienen hingegen haben mit Monokulturen zu kämp-

Honigbienen auf der Wabe.

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der Monokulturen bei der industriellen Landwirtschaft. „Man muss da auch ein bisschen gesunden Menschenverstand walten lassen, wenn wir uns nur von Äpfeln ernähren, fehlen uns auch andere Nährstoffe, und unser ganzes System ist angreifbarer, geschwächter. Und so ist es auch bei den Bienen“, resümiert Stefanie Schlott. Aufgrund der industriellen Landwirtschaft

Foto: Mannheimer Stadthonig

Im Hinterhof der Imkerei Stadthonig lässt es sich leben

Foto: Alexandra Siebert

Leben Stadtbienen gesünder? Fährt man Richtung Rheinau, so sieht man unzählige Fabrikschornsteine und Industriearchitektur. Kaum zu glauben, doch hier in einem paradiesischem Hinterhof mit freilaufenden Hühnern, Eidechsen und wilder Natur leben Stefanie und Christian Schlott. Durch ein verwildertes Bienenvolk sind sie vor zwei Jahren zur Imkerei gekommen und setzen sich seither für die Insekten ein. Teilweise stehen ihre Völker auf Balkonen

und Dachterrassen ihres Anwesens.

Foto: Mannheimer Stadthonig

Neben der klassischen Imkerei setzt der Verein einen starken Fokus auf die Förderung der Wildbienen. Denn tatsächlich sind aufgrund vieler Faktoren nicht nur die Honigbienen in ihrem Bestand gefährdet. Bei vielen Imkern, Landwirten und Laien hat sich in den letzten Jahren ein großes Risikobewusstsein und damit Umdenken in die richtige Richtung entwickelt. Wabenschatz unterstützt dies mit Seminar- und Bildungsangeboten. Aber anders als die Honigbienen, die meist permanent durch den Imker betreut werden, verschwinden Wildbienen oft unbemerkt. Da sie aber einen ganz wesentlichen Anteil zur Bestäubung und Artenvielfalt leisten, besteht in diesem Bereich schon jetzt die Gefahr, dass unwiederbringlicher Schaden entsteht“, berichtet Anja Thies.

ist es tatsächlich so, dass sich Stadtbienen auf ein reichhaltigeres Nahrungsangebot verlassen können. Dank der Balkonblumen, Urban Gardener und nicht zuletzt des städtischen B aumb est andes an Straßen und in Parks finden Bienen das ganze Jahr hindurch Blütenstände. Aber „auch in vielen dörflichen Regionen sind die klassischen, vielfältigen Bauerngärten mit alten Sorten verschwunden und wurden durch vermeintlich pflegeleichte, kurzgehaltene und ordentliche „Rasen- und Buchsbaumwüsten“ mit wenigen, dann oft sterilen Blühpflanzen, die keine Nahrung bieten, ersetzt. Auch die permanente Flächenoptimierung in den Gemeinden und der damit einhergehende Wegfall von Sand- und Brachflächen, Totholzbeständen und natürlichen Wasserflächen ist eine große Bedrohung für alle Arten von Insekten“, gibt Anja Thies zu Bedenken. Bienenrettung Um die Biene zu unterstützen, muss man nicht gleich Imker werden. Eine bewusste, vielfältige Garten- und Balkongestaltung am besten mit einheimischen, alten Sorten, hier und da ein ungemähtes Wiesenstück mit Wildblumen, unversiegelte Flächen, gefüllte Vogeltränken, der Verzicht auf Chemikalien zur Unkraut- und Schädlingsbekämpfung und der Konsum regionaler Lebensmittel wie Honig leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Insekten und der Umwelt. Die meisten im Baumarkt erhältlichen Insektenhotels beruhigen zwar das eigene Gewissen, erfüllen aber meist nicht die Anforderungen der Tiere. Auch hier gilt es sich zu informieren und selbst aktiv zu wer-

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6 UMWELTSCHUTZ den. Selbst gebaute Insektenhotels sind nicht nur für Kinder eine tolle Sache. „Aufklärung“ ist das wichtigste Mittel zur Rettung der Insekten, sagt Stefanie Schlott. Bei der Imkerei Mannheimer Stadthonig sind Schulklassen und Kindergartengruppen willkom-

men. Oft reicht auch ein kleiner Tropfen Zuckerwasser für eine ausgepowerte Hummel, damit sie wieder weiter fliegen kann. „Wer mehr tun möchte, ist mit einer Bienenpatenschaft gut beraten. Wabenschatz bietet diese für Privatleute und Firmen an. Je nach Paket werden direkt

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Foto: Alexandra Siebert

Imker Moritz Laub mit seinen Bienenstöcken auf der Streuobstwiese

regionale Bienenvölker unterstützt und angeschafft, weitere regionale Projekte gefördert und die Paten auf Bienenstandsbesichtigungen eingeladen sowie regelmäßig mit verschie-

denen regionalen Honigsorten versorgt. So tut man nicht nur der Umwelt, sondern auch sich selbst was Gutes“, rät Anja Thies.

Von ca. 560 Bienenarten in Deutschland sind nur vier Arten honiggebend. Mehr als 50 Prozent der Wildbienenarten sind gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Die meisten Wildbienen nisten im Boden. Hierfür braucht es unversiegelte, trockene Brachflächen. Im deutschsprachigen Raum werden TÄGLICH ca. 20 Fußballfelder neu versiegelt v. a. durch Straßen- und Wohnungsbau. Die Honigbiene ist das drittwichtigste Nutztier. Seit 1950 gibt es ca. 50 Prozent weniger Imker in Deutschland, dennoch werden ca. 750.000 Völker von ca. 100.000 Imkern versorgt. Tendenz steigend. Für 1 kg Honig fliegen die Bienen 5 Mio. Blüten an. Hauptursachen des Bienensterbens: 1. Vernichtung bzw. Reduzierung der natürlichen Lebensräume, Nistmaterials und Nahrungsangebote. 2. Belastung der Pollen und des Nektars durch Pestizide. 3. Bienenfeinde und Krankheiten. www.wabenschatz.de | www.facebook.com/Wabenschatz | info@wabenschatz.de www.mannheimer-stadthonig.de Hier gehts zur Bienen-App des Bundesministerums für Ernährung und Landwirtschaft www.bmel.de/DE/Tier/Nutztierhaltung/Bienen/_texte/BienenApp.html

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300 g Zucchini heiß gewaschen, längs halbiert und in ca. ½ cm breite Halbmonde geschnitten, 120 g Paprika vom Stielansatz und Samenbereich befreit und in kleine Rauten geschnitten, 1 EL Balsamico, 1 EL Kochwasser vom Gemüsedämpfen, 1 Prise Salz, Pfeffer gemahlen, 5 EL Sesamöl, 1 TL Oregano getrocknet.

Einen Topf mit ca. 2 cm Wasser füllen und zum Kochen bringen. Zucchini und Paprika in ein Sieb geben, mit Deckel versehen und über dem Wasserdampf in ca. 5 Min. bissfest garen. Danach mit kaltem Wasser abschrecken. Essig, Kochwasser, Salz und Pfeffer verrühren, Öl dazu geben und zu einem sämigen Dressing rühren. Gemüse, Oregano und Dressing vermengen. ½ Std. ziehen lassen und evtl. nachwürzen.

REZEPTE

Bunter Zucchini-Salat

knipseline / pixelio.de

Zwetschgen-Crumble kni pse lin e/

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Den Ofen auf 200° C vorheizen. Zwetschgen halbieren, entsteinen, in Viertel schneiden und in gefettete, ofenfeste Formen dekorativ verteilen. Etwas Zucker mit Zimt mischen und darüber streuen. Für die Streusel zuerst die ganzen Haselnüsse grob hac-

ken und in eine Schüssel legen. Gemahlene Haselnüsse und Zucker dazugeben und gut miteinander mischen. Butter in einem Topf schmelzen und zu der Nuss-Zucker-Mischung geben. Mit einer Gabel die Masse verrühren, bis sie krümelig ist. Die Streusel über

Zutaten: Ca. 500 g Zwetschgen 1 EL Zucker 1 TL Zimt 40 g ganze Haselnüsse 50 g gemahlene Haselnüsse 40 g Zucker 40 g Butter Vanilleeis

die Zwetschgen verteilen und die Formen ca. 15 Min. in der Mitte des Ofens backen. Formen herausnehmen und ein bisschen abkühlen lassen. Den Crumble mit Vanilleeis servieren.

Dirks Bio-Kiste präsentiert in jeder Ausgabe leckere Rezepte zum Nachkochen passend zur Jahreszeit

Mehr Rezepte und alle Informationen zu Dirks Bio-Kiste gibt‘s unter www.dirksbiokiste.de

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„Im sozialen Sektor, der ja traditionell eher weiblich geprägt ist, scheint es mir manchmal, dass eher Männer den schwierigeren Part haben.“

„Weil die Heidelberger ihre Quellen lieben“ Hirschquelle © Stadtwerke Heidelberg

Trinkwasser gehört zu den kostbarsten und am besten kontrollierten Lebensmitteln, das wir haben. Mindestens anderthalb Liter pro Tag sollten wir trinken, damit Hirn und Körper fit bleiben. Denn schon ein halber Tag ohne Trinken macht einen Liter Wasserverlust. Das kann zu Kopfschmerzen führen und verlangsamt unser Denken um rund ein Drittel. Unsere Speicher füllen sich auch nur langsam wieder. Deshalb ist es wichtig, über den Tag verteilt zu trinken. Sauberes Wasser braucht man ebenso zum Zubereiten von Speisen und Getränken, zur Körperpflege, zum Abwaschen oder zum Wäsche waschen. Trinkwasser ist ein Naturpro-

dukt und wird zu 70 Prozent aus Grund- und Quellwasser gewonnen. Das Heidelberger Trinkwasser setzt sich zum Teil aus den Grundwasserwerken Entensee und Rauschen zu-

sammen und etwa fünf Prozent kommen aus den sieben Buntsandsteinquellen am Rande des Odenwaldes. Die Hirsch- und Spechelsgrundquelle sowie die Schmittsche Quelle entspringen in Handschuhsheim. Die Sengessellochquellen und die Kreuzgrundquellen versorgen Ziegelhausen mit ihrem weichen Wasser. Die Stadtwerke speisen das Quellwasser in die Trinkwasserversorgung ein, weil „die Heidelberger ihre Quellen lieben“, sagt Ellen Frings, die Leiterin der Unternehmenskommunikation der Stadtwerke Heidelberg. Doch der Härtegrad des Trinkwassers in Heidelberg ist von Stadtteil zu Stadtteil unterschiedlich. Der Härtegrad des Wassers ist dabei etwas ganz Natürliches: Wasser nimmt beim

Durchfließen verschiedener Bodenschichten viele natürliche Stoffe und Mineralien auf; so auch Kalzium und Magnesium, die die Härte des Wassers bestimmen. Als Fastregel gilt hier bei Putz- und Waschmittlen: Je weicher das Wasser, umso weniger Reinigungsmittel wird benötigt. Die Hangbereiche von Handschuhsheim, Neuenheim und die Stadtteile Schlierbach sowie Ziegelhausen werden mit Quellwasser und mit Wasser aus dem Wasserwerk Schlierbach versorgt; dieses Wasserwerk liefert auch Trinkwasser in die Altstadt. Das Trinkwasser, das südlich des Neckars und westlich der Sofienstraße verteilt wird, stammt anteilig aus den Wasserwerken Rauschen und Hardt und ist dem Härtebereich 4 zu zuordnen.

Mühlthalwanderung © Stadtwerke Heidelberg

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Schneeberg © Stadtwerke Heidelberg

Die Heidelberger Stadtwerke laden regelmäßig zu einer Führung ein. Besucht werden dabei die Quellen im Handschuhsheimer Mühltal. Dennoch sollte man sich bei den Touren das Wasser mitbringen. Denn am kühlen Nass der Quellen kann man nicht guten Gewissens seinen Durst löschen. Vor allem kann „die Verwendung des Quellwassers in größeren Mengen als Trinkwasser heute leider nicht mehr empfohlen werden. Ist das Quellwasser unbehan-

delt, ist die Aluminiumkonzentration zu hoch“, hört man aus dem Umwelt und Prognose Institut in Heidelberg. Die Experten haben auch herausgefunden, dass es einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen einer Aluminiumkonzentration im Wasser und Alzheimer gibt. Auch wenn an den meisten Brunnen, aus denen das Wasser sprudelt, das Schild „Kein Trinkwasser“ fehlt, ist es dennoch ratsam sich zurückzuhalten, auch wenn immer wieder

Spechelsgrundquelle © Stadtwerke Heidelberg

Leute mit Kanistern beladen zur Quelle pilgern. Sie nehmen an, sie füllen ein reines Naturprodukt ab und tun sich damit etwas besonders Gutes. Doch „das ist kein Trinkwasser“, sagt Ellen Frings. Was nicht bedeutet, dass man Leib und Leben riskiert, erfrischt man sich einmal damit. Doch das Wasser wird nicht kontrolliert. Gerade wenn es eine besonders lange Trockenperiode gab oder extrem viel geregnet hat. „Man weiß auch nicht, ob dort irgend-

wo ein Tier verendet ist“, sagt Frings. Trinkwasser gibt es nur da, wo man einen Hahn aufdrehen muss. Jeder Deutsche verbraucht etwa 120 Liter Trinkwasser am Tag. In Heidelberg werden die Grenzwerte bei allen schädlichen Stoffen im Trinkwasser weit unterschritten. Die nächste öffentliche Führung durch das Mühltal findet am 9. September statt.

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MAHL ZAHN Vollkornbäckerei 4 x in Heidelberg

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Gaisbergstr. 74 Rathausstr. 1 Ladenburgerstr. 15 Mühltalstr. 2

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Your Green Love Die Köpfe hinter „Your Green Love“: Petra Harbarth und Sascha Thede

Mitten auf dem großen Marktplatz der Altstadt, dort, wo der flanierende Besucher einst im Schatten der Heiliggeistkirche viel Schnick und noch mehr Schnack in der einstigen Galerie Piu Piu erwerben konnte, haben sich nun die zwei Heidelberger Petra Harbarth und Sascha Thede aufgemacht, ihre Umgebung mit bunter Vielfalt, gesundem Vielerlei und leckeren Gaumenfreuden zu bereichern. Am 1. April 2017 öffnete „Your Green Love“ seine Türen, und seither erfreuen sich nicht nur vegetarische und vegane Zeitgenossen an frisch zubereiteten Stärkungen, bei denen auch das Auge gerne mitisst. Die allesamt bunten Kreationen, welche als leichter Wrap, belegtes Baguette oder als frischer Smoothie über die Theke wandern, erfreuen sich großer Beliebtheit bei ernährungsbewussten Gästen, neugierigen Besuchern und jungen Studenten. Ganz besonders zieht jedoch die variantenreiche und vitaminträchtige Chia-Pudding- und Acai Bowl-Auswahl in ihren Bann, welche exotische Beeren und Früchte als Basis enthalten und die einen hohen Gehalt an wertvollen Inhaltstoffen haben. Diese sogenannten „Superfood-Gerichte“, welche mit fruchtigem Allerlei dargereicht werden, bezirzen bei den Kunden nicht nur den Magen, oftmals die Seele, aber stets auch den Körper. Das ist Petra beson-

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ders wichtig, da sie das Vegane schon ewig lebt, sich genau damit auseinandersetzt, wie der Körper funktioniert und was gegen welche Wehwehchen hilft. Und dementsprechend gestalten die beiden Betreiber ihre Speisen auch gerne individuell und gehen so auf spezielle Wünsche der Gäste ein. „Unser Service ist, dass alles frisch zusammengestellt wird und dass die Zubereitung nach der Bestellung erfolgt. Natürlich gibt es für die neuen oder eiligen Kunden eine kleine Auswahl von allem in der Theke, aber man muss den Menschen auch mal bewusst machen, dass es halt mal eine Minute dauert, wenn es so frisch zubereitet wird, wie wir es machen. Es ist halt wirklich gutes Fastfood!“, so Sascha. Für die morgendlichen Genießer bietet das „Your Green Love“ in seinem hellen, freundlichen Geschäft ausgewogene Frühstücksvariationen an, mittags

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Die beiden Brüder Sean und Max sind der Löffelmeter Der Blog ist der wohl frischeste und unvoreingenommenste Gastroblog des Delta. Getestet werden nicht nur Restaurants, Feinkostläden, Imbissbuden und Cafés sondern auch die gehobene Sterneküche. Wo man am besten in der Region essen gehen kann, wissen die beiden ganz genau. Deshalb testen Sean und Max für Umwelt Direkt in dieser Ausgabe wieder eine neue Lokalität der Region. Tagsüber ist Sean übrigens als Landschaftsgärtner unterwegs und Max ist Fotograf. Mehr Tipps zum Essen gehen gibt es übrigens unter www. loeffelmeter.de und täglich frisch auf den Tisch unter www.facebook. com/loeffelmeter

oder auch abends darf man sich mit sehr üppigen und farbenprächtigen Salaten den Hunger stillen; und wenn die Zeit drängt, kann man sich sein erquickendes Mahl auch in einer PLA-Verpackung (biologisch abbaubar) mitnehmen. Umweltbewusste Besucher, die ihren eigenen Becher oder ihre eigene Tupperware zum Befüllen mitbringen, bekommen einen Rabatt auf ihren Einkauf, süße Knabbereien für zwischendurch erweitern das Angebot. Und wer sich mit veganen und vegetarischen Produkten oder auch mit Obst und Gemüse für zu Hause eindecken will, dem bietet sich eine große Auswahl in den Regalen.

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Und weil es Petra und Sascha wichtig ist, so viel Regionalität zu bieten, wie es nur geht, frieren sie nicht nur saisonale, regionale Früchte im Sommer ein, um sie dann auch im Winter anzubieten, sondern bieten lokale Größen wie die Heldenpause (http://heldenpause.de), Bier vom Klosterhof (http://brauereizum-klosterhof.de), EdelsinnProdukte (https://www.edelsinn. de) oder auch feinsten Kaffee von Florian Steiner (https:// www.floriansteiner.com) ebenso feil.

und es sich bei uns gut gehen lassen. Das ist uns wichtig!“ Marktplatz 6, 69117 Heidelberg (Altstadt), 06221-6738964 Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 7:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Sa. 7:00 Uhr bis 22:00 Uhr. So. 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr

www.yourgreenlove.de www.facebook.com/ yourgreenlove

Und dann betont Petra noch: „Mir war auch von Anfang an wichtig, dass unser Laden etwas Warmes wird. Dass man sich hier wohl fühlt, dass du hier herein kommst und dich austauschen kannst. Z. B. haben wir einen Stammkunden. Der kam letztens zu uns, beklagte sich über Halsschmerzen und fragte uns, ob es denn nicht etwas gebe, was man da nehmen kann? Ich empfahl ihm Honig. Ein natürliches Antibiotikum, es desinfiziert und ist gut für die Stimmbänder. Dann habe ich ihm einen schönen Smoothie mit Honig zusammengestellt. Nach zwei Tagen kam er wieder und es ging ihm besser. Und das ist natürlich toll! Die Menschen sollen sich gut beraten fühlen

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io.de

12 BLOG BUSTER Die Fresh & Berry Red Velvet Wunder-Muffins Backofen auf 160 Umluft vorheizen (ergibt ca. 18 Muffins) Alle Zutaten in Zimmertemperatur !!!

Künstlerisches Universal-Talent: Andrea Marquetant

Food, Deko, Living ... Und .. das mit einem lauten Bähm

Fotos: Andrea Marquetant

Zuckerimsalz

Auch in dieser Ausgabe hat sich die Umwelt Direkt Netz-Redaktion wieder in der Blogosphäre der Metropolregion umgeschaut und den Blog www.zuckerimsalz.de von Andrea Marquetant entdeckt. Andrea Marquetant wohnt zwar im beschaulichen Schwetzingen, jedoch ist sie ein Tausendsassa, was Kreativität, Vitalität und Kunst betrifft. In ihrem Blog „Zuckerimsalz“ vereint sie Rezepte und DIYIdeen, die sie zuerst immer selber ausprobiert. „Wenn ich es kann, können es alle anderen auch“, lacht sie.

kocht und backt, aber mit einem Schuss Herbem alles spannender wird, ergab sich der Name irgendwann wie von selbst. Andrea Marquetant ist in einer Künstlerfamilie aufgewachsen und hat schon mit drei Jahren zu musizieren begonnen. Auch ihr Mann ist musikalisch unterwegs, sodass von Anfang an Kreativität bei Familie Mar-

Blog Buster Ihren Blog „Zuckerimsalz“ gibt es seit März 2013. Der Name entstand durch „stundenlanges Brainstorming mit meiner Freundin“. Weil Andrea Marquetant hauptsächlich Süßes

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quetant einen hohen Stellenwert einnimmt. „Ich gehe mit offenen Augen durch die Gegend und sauge alles auf, was ich sehe“, erzählt sie auf die Frage, woher sie ihre Ideen nimmt.

„Ich entwickle meine Rezepte alle selber. Ich probiere aus, teste: Funktioniert es oder nicht“, wenn es funktioniert, findet man es auf ihrem Blog. Aber Andrea Marquetant belässt es nicht dabei: Auf ihrem zweiten Blog „food2shoot“ gibt die leidenschaftliche Food-Fotografin Tipps und Tricks preis, wie man seine Fotos in Szene setzt. Wer mehr ins Detail gehen möchte, dem sei einer der spannenden Workshops von Andrea Marquetant ans Herz gelegt.

In eine Schüssel: 2 Eier 100 gr. Zucker 1 Packung Vanillezucker solange rühren, bis es cremig ist und sich verdoppelt hat, langsam nacheinander 100 ml neutrales Öl 100 ml Erdbeer Buttermilch und Rote Lebensmittelfarbe (so viel Farbe bis es richtig rot ist) 150 gr. Mehl und 1/2 Packung Backpulver ... sieben und vorsichtig unterheben - nicht rühren! Teig jetzt in Muffinsförmchen füllen ( 2/3 voll machen) ... und für ca. 15 - 20 Minuten in den Backofen. Für das Topping: (frisches Obst) 1 Pfirsich in schmale Streifen schneiden 1 Kiwi schälen und in Stückchen schneiden ca. 20 Erdbeeren halbieren 1 roter Tortenguss (nach Anleitung anrühren) auf die Muffins verteilen, Obst darauf verteilen und nochmal eine kleine Portion Guss drüber geben. Einfach himmlisch, locker, leicht - Red Velvet Wunder Muffins auf jeder Kaffeetafel der Star

Also nicht lange gezögert und die beiden Blogs von Andrea Marquetant abonnieren! Zu finden im Netz unter www.zuckerimsalz.de www.foodtoshoot.de

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GRÜNES GELD 13 Die Life Forestry Group besitzt über 5.100 Hektar eigene Teakwälder in Mittel- und Südamerika, die nach den Kriterien des FSC© ökologisch-nachhaltig bewirtschaftet werden.Als langfristiges Investment lassen sich damit für Anleger zweistellige Renditen erzielen.

Teakholz als Geldanlage Angesichts einer Finanzmarktsituation mit historisch niedrigen Zinsen auf Sparguthaben, wird die Suche nach lukrativen Anlagemöglichkeiten immer schwieriger. Zudem haben sich Kapitalanleger in den vergangenen Jahren verändert, es zählt nicht mehr allein der Wertzuwachs, sondern auch die Nachhaltigkeit einer Investition. Viele von ihnen hegen den Wunsch, dass ihr Geld in nachhaltige Projekte investiert wird wie etwa Waldgebiete und Ackerflächen. PR Die Life Forestry Group aus der Schweiz ist ein Anbieter für Investitionen in den Wertstoff Teakholz. Die Direktinvestments von Life Forestry prognostizieren einen Wertzuwachs von 4 5% p.a. und sind unabhängig von den Entwicklungen des Kapitalmarkts. Zusätzlich steigt die Nachfrage nach Teakholz rasant, dies ist einerseits auf den steigenden Wohlstand in Schwellenländern und anderseits auf die vielfältige Nutzung

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von Teakholz zurück zu führen. Als Resultat der langjährigen Erfahrung in der Bewirtschaftung und Vermarktung von tropischem Teakholz hat die Life Forestry Group ein Direktinvestment konzipiert, dessen Fokus auf Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft und auf einem ausgewogenen Rendite Risiko Profil basiert. Trotz niedrigstem Zinsniveau und einer allgemeinen Unsicherheit bei der Bewertung der internationalen

Märkte, kann dieses Angebot in doppelter Hinsicht überzeugen: Angebot und Nachfrage von Edelhölzern geraten zunehmend in ein Missverhältnis, d.h. ein steigender Verbrauch kann nicht mehr durch die vorhandenen Holz Mengen gedeckt werden. Ein weiterer Grund dafür ist das starke Bevölkerungswachstum in den Hauptabnehmerländern Asiens. Forstexperten der Vereinten Nationen prognostizieren einen

Preisanstieg von bis zu 5% im Jahr. Dabei brauchen Holzinvestments den Vergleich zu Geldanlagen in Ak tien oder Gold nicht zu scheuen. Denn was viele von uns nicht wissen: Der NCREIF Timberland Index (Benchmark für internationale Waldinvestments) hat im Vergleich zum Dax oder Gold seit 1988 eine deut lich bessere Wertentwicklung aufgewiesen.

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14 GRÜNES GELD Um sich als Emittent von Waldinvestments von den Mitanbietern qualitativ abzusetzen, bedarf es beispielsweise einer nachgewiesenen Ex pertise, deren Grundlage Kompetenz und ökonomische Erfahrung do kumentieren. Die Gesetze zum Schutz des Regenwaldes und das ökolo gische Bewusstsein führen dazu, dass heute eine stark wachsende Nachfrage nach zertifiziertem Holz existiert. Doch nur wenige Anbieter unter anderem auch die Life Forestry Group sind in der Lage die ho hen Standards des FSC® (Forest Stewardship Council®) zu erfüllen und gleichzeitig höchste Holzqualität zu produzieren. Für Anleger spielen neben den Faktoren Standort, Klima, Infrastruktur, Verarbeitungs und Transportwege, insbesondere die Seriosität eines Anbieters eine entscheidende Rolle. In der Vergangenheit verloren auch

schon mal Anleger Geld mit Investitionen in Waldflächen, häufig bei jungen Forstunternehmen mit nur wenig Erfahrung. Bevor ein Kapi talanleger zum Baumbesitzer wird, sollte er dringend prüfen wie lange der Anbieter am Markt ist, das eine gewisse Kontinuität von mindes tens sieben oder acht Jahren für eine weitreichende Erfahrung des Hol zinvestment Anbieters spricht. Neben der Bewertung des Unternehmens sind die Rahmenbedingungen der Investition wie die Rechtssicherheit im Anbauland von Bedeutung. Nach Aussagen von Life Forestry Geschäftsführer Lambert Liesenberg „sind alle Teakholzwälder nicht gepachtet, sondern als Eigentum der Gesellschaft im Grundbuch eingetragen, um für die Investoren größt mögliche Sicherheit zu wahren“. Bereits vor beinahe zwei Jahrzehnten, genau vor 16 Jahren,

wurden die ersten Teakplantagen der Life Forestry Group angepflanzt. Das Schweizer Unternehmen selbst gehört damit zu den ältesten Anbietern von Edelholz Direktinvestments in Europa. Als Schlüssel für den lang jährigen Erfolg nennt Geschäftsführer Lambert Liesenberg die konse quente Ausrichtung auf maximale Qualität, Transparenz und Sicher heit. Investoren der Life Forestry Group haben zum Beispiel die Mög lichkeit, jederzeit die Plantagen zu besuchen und anhand der ihnen ausgehändigten GPS Daten die eigenen Teakbestände zielsicher zu er reichen. Entscheidend für einen hohen Holzerlös sind neben dem eigentlichen Wachstum der Bäume auch der ökologisch nachhaltige Anbau und die Bewirtschaftung, zu denen eine anerkannte Zertifizierung (FSC) er langt werden muss. FSC = ist eine internationale Non Profit Organisation, die das erste System zur Zertifizierung nachhaltiger Forstwirtschaft schuf. Für Life Forestry ermöglicht die Zertifizierung ein deutlich verbessertes Marktpotential beim Verkauf und garantiert, dass die Teakwälder auf ehemaligen Brachflächen angepflanzt wurden und nicht etwa der Regenwald in Costa Rica dafür gerodet wurde.

Klima schutz und dem Erhalt der Regenwälder. Der Life Forestry Forstdirek tor Dr. Diego Perez, der die über 5.100 Hektar Teakwälder mit seinen Forstteams betreut, geht in einer Unternehmensmeldung von positiven Zukunftsaussichten aus und glaubt „dass nur zertifiziertes Qualitäts Teak in den kommenden Jahren den weltweiten Bedarf decken kann“. Eine Einschätzung die auch von den Experten der FAO (Forest and Ag riculture Organisatin of the United Nations) geteilt wird. Die Organisation war über Jahre hinweg der Meinung, dass Plantagen teak kaum die technische Leistungsfähigkeit von Naturteak erreichen kann. Jetzt bestätigen sie nach neuesten forstwirtschaftlichen Erkennt nissen das Gegenteil: die Qualität des ursprünglichen Burmateaks kann in professionellen Plantagen erreicht werden. Mit der Addition all die ser Faktoren lässt sich eine prognostizierte Rendite von bis zu 12% p.a. von Life Forestry und weiteren Anbietern nachvollziehen und ver spricht Anlegern einen lukrativen Anreiz, um das eigene Portfolio um ein derartig nachhaltiges Investment zu erweitern. Starke Argumente für diejenigen, die der Zinsfalle entfliehen wollen.

Damit leisten Holzinvestoren einen wertvollen Beitrag zum

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SCHUTZ 15

Eine Milliarde für soziale Unternehmen

Mikrokredite helfen beim Geschäftsaufbau.

Die internationale Kreditgenossenschaft Oikocredit wächst - letztes Jahr sogar um 16 Prozent. Inzwischen belaufen sich die Finanzierungen von sozialen Unternehmen in Entwicklungs- und Schwellenländern auf über eine Milliarde Euro. Der Aufwärtstrend wird vor allem durch Investitionen aus Deutschland getragen.

Die Geldanlage bei Oikocredit finanziert erneuerbare Energien in Entwicklungsländern.

In Baden-Württemberg bietet der gemeinnützige Oikocredit Förderkreis Baden-Württemberg e.V. die Anlage in Genossenschaftsanteilen an. Dies nutzen inzwischen über 7.500 Menschen und Organisationen. „Unser Ziel als Förderkreis ist es, ethisches Investment zu fördern und bewusst zu machen, dass private Sparerinnen und Sparer mit ihrem Kapital an der Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele mitwirken können“, so Manuela Waitzmann, Geschäftsführerin des Förderkreis-

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büros in Stuttgart. 150 Prozent Wachstum in erneuerbaren Energien Über 80 Prozent des Kapitals hat Oikocredit an Mikrofinanzinstitutionen vergeben, die kleine und mittlere Unternehmen fördern. Auch das Engagement in der Landwirtschaft ist enorm gewachsen und beträgt inzwischen über 150 Millionen Euro. Dies soll Arbeitslosigkeit und Armut im ländlichen Raum entgegenwirken.

Den stärksten Zuwachs verzeichnete das Portfolio bei den Erneuerbaren Energien, das Oikocredit um 150 Prozent auf über 40 Millionen Euro ausweiten konnte. Weltweit müssen immer noch 1,2 Milliarden Menschen ohne Strom leben, die Hälfte davon allein in Indien. Dort finanziert Oikocredit beispielsweise solarbetriebene Straßenbeleuchtungen in entlegenen Dörfern. In Kenia liefern Solarstrom-Systeme für private Haushalte weitere Stunden Solarlicht und verbessern so die Lebenssituation der Bewohner nachhaltig: längeres Arbeiten und Lernen ist möglich und die von den Petroleumlampen ausgehenden Gesundheitsgefährdungen gehören damit der Vergangenheit an. Kredite für Afrika Afrika ist ein regionaler Schwerpunkt und die Genossenschaft hat dort fast 200 Millionen Euro in 24 Ländern investiert. In den vergangenen drei Jahren ist das

Afrika-Portfolio um über 100 Prozent gewachsen. Oikocredit finanziert derzeit weltweit rund 800 Partnerorganisationen. Die Finanzierungen werden systematisch durch Schulungs- und Beratungsprogramme flankiert. Bereits seit 1975 bietet Oikocredit eine nachhaltige Geldanlage. Überdurchschnittlich hoch sind die Zuwächse aus Baden-Württemberg. Mit ihrer Geldanlage helfen die Mitglieder, Arbeitsplätze zu schaffen, kleinbäuerliche Landwirtschaft zu fördern und die Lebensbedingungen von Menschen mit geringem Einkommen zu verbessern. Die Anlage in Genossenschaftsanteilen ist ab 200 Euro möglich. Die Dividende in den letzten 25 Jahren lag bei 1 bis 2 Prozent. Informationen zur sozialen Geldanlage erhalten Sie bei der Geschäftsstelle in Stuttgart unter Tel. 0711 12 000 5-0 oder baden-wuerttemberg@ oikocredit.de.

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Die umwelt.plus.karte ist eine Kundenkarte zur Förderung des nachhaltigen Konsums in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der Sie zu günstigen Konditionen ökologische Produkte und Dienstleistungen sowie interessante kulturelle Angebote erhalten. Mit der umwelt.plus.karte sparen Sie nicht nur Geld, sondern leisten auch einen persönlichen Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung. „Nachhaltige Entwicklung bedeutet, die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung so zu gestalten, dass die natürlichen Lebensgrundlagen erhalten bleiben und wirtschaftliches und soziales Wohlergehen für gegenwärtige und künftige Generationen erreicht werden kann – bei uns und weltweit.“ (Rat für Nachhaltige Entwicklung 2008). Deshalb arbeiten wir nur mit Partnern zusammen, die unsere Nachhaltigkeitsrichtlinien erfüllen. Dabei spielen ökologische und soziale Kriterien ebenso eine Rolle wie kulturelle Aspekte und der faire Handel mit Entwicklungsländern. Ihr Vorteil als Kunde: Sie schonen Ihren Geldbeutel beim Kauf hochwertiger und nachhaltiger Produkte, denn der Jahrespreis der Karte zahlt sich beim regelmäßigen Einkauf z.B. im Bioladen schon innerhalb weniger Wochen aus. Darüber hinaus können Sie aus einem umfangreichen Angebot wählen, das von Naturkost- bis zum Fahrradladen, von der Schreinerei bis zum Waschsalon, vom Reparaturservice bis zur Kulturveranstaltung reicht. Sie bekommen bei den Partnern der umwelt.plus.karte zwischen 1,5% und 15% Preisnachlass und/oder andere Serviceleistungen. Eine aktuelle Liste unserer Partner finden Sie auf den nächsten Seiten.

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BUND Broschüre für den Erhalt der blühenden Bergstraße

1. Vorstand: Dr. Bärbel Andres Geschäftsführer: Tobias Staufenberg WeltHaus Heidelberg Willy-Brandt-Platz 5 (Hauptbahnhof) 69115 Heidelberg Tel. 06221-164841 Fax 06221-7192352 Mo-Do 9-17 Uhr bund.rhein-neckar-odenwald@bund.net Umweltzentrum Mannheim Käfertaler Str. 162 68167 Mannheim, Tel. 0621-331774, Fax 36752 bund.mannheim@bund.net BUND-Treffen: 1. Mittwoch 19.00 h BUND Heidelberg Geschäftsführerin Brigitte Heinz WeltHaus Heidelberg, 69115 Heidelberg Tel. 06221-182631, Fax 164841 bund.heidelberg@bund.net BUND Umweltberatung Christoph Lauwigi Stephan Pucher Tel. 06221-25817 Öffnungszeiten Mo., Mi., Fr. 13 - 16 Uhr Di., Do. 13 - 18 Uhr

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Die frühe Obstblüte hat der Bergstraße den Namen „Blühende Badische Bergstraße“ verliehen. Ein buntes

Bild: BUND

BUND-Regionalverband Rhein-Neckar-Odenwald

Wer gerne gärtnert und die Natur liebt oder wer schon immer an naturfreundlichem Gärtnern an der Bergstraße interessiert war, für den hat der BUND mit Unterstützung der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg eine Broschüre herausgebracht: „Was wir für den Erhalt von Natur und Landschaft an der Bergstraße tun können.“ Neben Tipps zur Pflege und zum Erhalt der Grundstücke finden sich darin auch Hinweise zur Aufwertung der Gärten für Insekten, Vögel und Fledermäuse sowie zu rechtlichen Grundlagen und Ansprechpartnern.

Was wir für den Erhalt von Natur und Landschaft an der Bergstraße tun können.“ Flächenmosaik unterschiedlicher Nutzung kennzeichnet dort die Landschaft. Heutzutage steht dieses jedoch immer mehr unter Druck. Denn viele Menschen können sich nicht mehr um ihre Grundstücke im Vorgebirge kümmern, sodass diese daraufhin zuwachsen. Das Flächenmosaik

verschwindet. Um dem Verlust der Vielfalt entgegenzuwirken und jenen Menschen zu helfen, die einen Ort für Ruhe und Entspannung oder für den Anbau von etwas Obst und Gemüse suchen, hat der BUND die Broschüre entwickelt. Auf etwa 60 Seiten werden einsteigerfreundlich Themen wie der Erwerb von Grundstücken, die Erstpflege, der Anbau von Obst und Gemüse, rechtliche Tipps sowie Hinweise zur naturfreundlichen Gestaltung behandelt. Wen nun auch die Gärtnerlust packt, der kann die Broschüre kostenfrei bestellen unter: bund.rhein-neckarodenwald@bund.net oder direkt online herunterladen unter: bund-rheinneckar-odenwald.de/bergstraße.

Lebensraum für Steppenbiene und Haubenlerche statt Naturverfremdung Die Planungen des Grünzugs und der Bundesgartenschau 2023 auf dem Gebiet der ehemaligen SpinelliKaserne in Mannheim gefährden die dort vorkommenden sensiblen und ökologisch wertvollen Sandrasen. Diese werden von verschiedenen seltenen Tierarten als Lebensraum genutzt. So kommt auf der Fläche die besonders gefährdete Steppenbiene, Nomioides minutissimus, neben 91 weiteren Wildbienenarten vor. Die schütter bewachsenen Schotterflächen der Spinelli-Barracks bieten außerdem Brutpaaren der bundesweit vom Aussterben bedrohten Haubenlerche optimale Lebensbedingungen. Als typischer

Bodenbrüter verliert die Haubenlerche durch zunehmende Kultivierung, Aufforstung, Bepflanzung und Bebauung von ungenutzten Flächen stetig an Lebensraum. Umso dringender ist es, sie zu schützen, wo sie noch vorkommt. Zum Schutz dieser und weiterer bedrohter Tierarten beantragte der BUND Regionalverband RheinNeckar-Odenwald im Mai 2017 für den Bereich der Spinelli-Barracks bei der unteren Naturschutzbehörde in Mannheim eine Ausweisung als Landschaftsschutzgebiet. Das Landschaftsschutzgebiet soll im Freiraum des Bebauungsplanes verortet sein und grenzt an das Landschafts-

schutzgebiet in der Feudenheimer Au an. Geplant ist, mit Hilfe des Landschaftsschutzgebiets die Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushaltes auf den Sandrasen der Flugsandfelder zu fördern. Nicht nur die Forderung des Ausschlusses „kritischer“ Personen aus dem weiteren Planungsprozess durch den Planer des Grünzuges, Landschaftsarchitekt Stephan Lenzen, macht das Einschreiten des BUND notwendig. „Wir erwarten von den Planern klare Konzepte zum Schutz der seltenen Wildbienen-Sandrasenarten. Auf

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Kosten der Natur darf es keine Leistungsschau der Blümchenindustrie auf Spinelli geben. Die wertvollen Lebensräume müssen erhalten und in das Konzept integriert werden“, sagt Tobias Staufenberg, Regionalgeschäftsführer des BUND, „Auch für die Zeit nach der BUGA muss eine fachgerechte Pflege gewährleistet sein, da sonst ein weiterer Verlust seltener Arten droht. Wer kritischen Stimmen die Beteiligung im weiteren Prozess abspricht, diskreditiert die Beteiligung zahlreicher Bürgerinnen und Bürger. Bürgerbeteili-

gung bedeutet nicht, dass nur gesagt werden darf, was einem selbst passt.“ Da die Entwurfsplanung des Büro RMP Lenzen eine naturnahe Entwicklung in der großen zentralen Freifläche vorsieht, sollte die weitere Planung jedoch mit den Interessen des Naturschutzes vereinbar sein. So fordert der BUND, innerhalb des Gebiets einige flächenhafte Naturdenkmale auszuweisen, um so Naherholung und den Schutz von Lebensräumen möglichst konfliktfrei nebeneinander zu gewährleisten.

Die Naturdenkmale dienen dabei als Ruheräume für besonders bedrohte Arten. Der Antrag des BUND ist ein wichtiger Schritt um den Grünzug nicht nur optisch sonder auch im Sinne des Naturschutzes sinnvoll zu gestalten. Jedoch auch im Bereich der Feudenheimer Au droht weiteres Unheil: hier ist vorgesehen, einen 1,5 Hektar großen Grundwassersee, eine Aussichtsplattform und Seilbahn anzulegen sowie die diversen Kleingärten abzureißen.

e-Mail: bund.rhein-neckar-odenwald@bund.net

BUND Ausstellung „Obst, Wildbienen und Co.“ Foto: Tobias Staufenberg

Eröffnungsfeier zur BUND-Ausstellung „Obst, Wildbienen und Co.“

Mit vielen interessierten Gästen eröffnete der BUND Sandhausen am 11. Mai 2017 für zwei Wochen die Ausstellung „Obst, Wildbienen und Co.“. Nach einer informativen und spannenden Eröffnungsrede in der Gemeindebibliothek Sandhausen bot sich für die Besucher die Möglichkeit auf zahlreichen liebevoll gestalteten Bannerdisplays mehr zum Thema zu erfahren. Dabei ging es vor allem um die ökologische Bedeutung und den Schutz der Wildbienen sowie den

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Nutzen, die Pflege und ökologische Relevanz von Streuobstbeständen. Dass es neben der Honigbiene noch rund 500 weitere Bienenarten in Deutschland gibt und zu diesen auch die allseits bekannte und beliebte pelzige Hummel zählt, war für einige Gäste eine Neuigkeit. Dabei kann man vom Frühjahr bis zum Herbst Wildbienen nahezu überall antreffen, wobei sie meist aber für Honigbienen, Fliegen oder Wespen gehalten werden. Aufgrund ihrer Artenfülle, ihrer weiten Verbreitung und ihrer vielfältigen Anpassungen bestäuben vor allem Wildbienen zahlreiche Wild- und Kulturpflanzen. Somit kommt ihnen eine hohe Bedeutung im Naturhaushalt zu. Durch den zunehmenden Einsatz von Pestiziden, den Rückgang heimischer Pflanzenarten aber auch den Verlust von Nistmöglichkeiten in aufgeräumten Gärten und Feldfluren sind die Wildbienenbestände gefähr-

Redaktion BUND Regional: BUND Regionalverband z.Hd. Tobias Staufenberg Willy-Brandt-Platz 5 69115 Heidelberg E-Mail: tobias.staufenberg@bund.net

det. Gerade hier spielen Streuobstwiesen eine wichtige Rolle. Sie bieten durch ihre Strukturvielfalt und den Ausschluss künstlicher Dünger und Pestizide Rückzuggebiete für Arten der intensiv genutzten Landwirtschaft. Nicht nur Käfer, Wildbienen, Tausendfüßer und Spinnentiere profitieren von den blütenreichen Obstwiesen. Auch viele Vogelarten, wie Gartenrotschwanz, Kleinspecht und der selten gewordenen Wendehals, nutzen die Obstbäume als Quartiere. In Apfelbäumen bilden sich oft natürliche Höhlen, welche in Kombination mit dem Insektenreichtum eine ideale Wohnstätte für Höhlenbrüter und Fledermäuse darstellen. Die Bannerdisplays können auch von anderen Ortsgruppen für Ausstellungen von der Streuobstinitiative Karlsruhe ausgeliehen werden. Weitere Informationen hierzu unter: streuobstinitiative.de/karlsruhe-apfelsaftaepfele/ausstellung-adams-apfel.

Mitarbeit erwünscht Beiträge aus der Region für die BUND-Seiten in Heft 4/ 2017 bis 17.9. an den Regionalverband in Heidelberg einsenden. Texte bitte per E-Mail an tobias.staufenberg@bund.net Umwelt Direkt geht an alle BUND-Mitglieder in der Region als Service des BUND-Regionalverbandes Rhein-Neckar-Odenwald (kein Zwangsbezug).

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Jugend-Fahrrad-Festival feiert „200 Heidelberg: „Vier Jahre Fahrrad“Vom 28. bis 30. Juli 2017 in Mannheim plus“ im Fahrradklimatest Es gibt Workshops und Diskussio-

ADFC Rhein-Neckar/Heidelberg www.adfc-bw.de/heidelberg E-Mail heidelberg@adfc-bw.de Geschäftsstelle im ZuM Zentrum für umweltbewusste Mobilität Kurfürsten-Anlage 62 69115 Heidelberg Tel.: 06221/23910 Mo-Sa: 10.00 - 13.30 Uhr Mo-Fr: 14.30 - 18 Uhr Do: 14.30 - 19.00 Uhr Di: geschlossen

Verkehrspolitische Sprecher Bernhard Pirch-Rieseberg Hermino Katzenstein Norbert Schön heidelberg@adfc-bw.de Rennradtreff über eMail-Verteilerliste, bitte anmelden bei: matthias.guetter@adfc-bw.de Geländeradtreff über eMail-Verteilerliste, bitte anmelden bei: norbert.schoen@adfc-bw.de Alltagsradlertouren Kontakt über manfred.hauk@adfc-bw.de ADFC-Jugend eMail-Kontakt: jugend-hd@adfc-bw.de AG Verkehrspädagogik verkehrspaedagogik-hd@adfc-bw.de

Spendenkonto Volksbank Kurpfalz H+G Bank IBAN:DE78672901000062432500, BIC:GENODE61HD3

Diesmal feiern wir in Mannheim 200 Jahre Fahrrad. Denn das jufafe findet dort statt, wo Erfinder Karl Drais 1817 erstmals seine Laufmaschine – das Ur-Fahrrad – ausprobierte. Er war mit damals sensationellen 15 Stundenkilometern unterwegs. Da ist der Schirmherr des jugend-fahrradfestivals deutlich schneller: Rennradprofi André Greipel fährt eine Tourde-France-Etappe im Durchschnitt mit Tempo 55. Weitere Informationen und Anmeldung über www.adfc-jugend.blogspot. de.

Der Arbeitsweg als Fitness-Strecke „Mit dem Rad zur Arbeit“ noch bis Ende August Machen Sie den Weg zur Arbeit zu Ihrem persönlichen Fitnessprogramm! Schon 30 Minuten Fahrradfahren am Tag fördert Ihre Gesundheit. Frische Luft und Bewegung wecken die Lebensgeister. Wer bis zum 31. August an mindestens 20 Tagen mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, tut nicht nur etwas für seine Gesundheit und die Umwelt, sondern kann sogar noch einen attraktiven Preis gewinnen. Die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ richtet sich sowohl an Einzelperso-

Beim Fahrradklima-Test des ADFC schaffte es Heidelberg auf Platz 7 der fahrradfreundlichsten Städte in seiner Größenklasse (100.000 bis 200.000 Einwohner). Heidelberg erhielt die Gesamtnote 3,61, eine leichte Verbesserung gegenüber der letzten Befragung 2014 mit der Note 3,70 und Platz 11. Mit 666 hat sich die Zahl der TeilnehmerInnen aus Heidelberg gegenüber 2014 verdoppelt.

Foto: AOK Medienservice

Der ADFC veranstaltet zum vierten Mal ein gemeinsames Wochenende für Kinder und Jugendliche von zehn bis achtzehn Jahren aus ganz Deutschland: Das jugend-fahrradfestival (jufafe) findet vom 28. bis zum 30. Juli in Mannheim statt.

Verantwortlich für diese Seite Bert-Olaf Rieck heidelberg@adfc-bw.de

Ortsgruppe Weinheim weinheim@adfc-bw.de

Lob für Infrastrukturverbesserungen, Mängel bei Sicherheit

nen, eine Party und am Sonntag eine gemeinsame Fahrradparade. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet dabei eine bunte Mischung aus Musik, Film, Diskussionen sowie z.B. Tipps und Tricks fürs Mountainbiken von Olympiateilnehmerin Ivonne Kraft.

nen als auch an Teams von bis zu vier Personen, die gemeinsam auf die Jagd nach Kilometern gehen wollen, wobei natürlich jeder seine eigene Strecke radelt. Auch Nutzer von Pedelecs können an der Aktion teilnehmen. Zudem ist auch eine kombinierte Teilnahme mit dem Rad und öffentlichen Verkehrsmitteln möglich. Anmeldung und weitere Informationen unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit. de/baden-wuerttemberg.

Heidelberg punktet insbesondere mit geöffneten Einbahnstraßen (Note 2,0), öffentlichen Leihrädern (2,3), der Erreichbarkeit des Stadtzentrums (2,5), der Wegweisung (2,8) sowie der Wahrnehmung „Alle fahren Fahrrad“ (2,4). Überwiegend negativ bewertet werden die Breite der Radwege und die Ampelschaltungen (beide 4,5), die Konflikte mit dem Kfz-Verkehr (4,4) und Fußgängern (4,1), die mangelnde Falschparkerkontrolle auf Radwegen (4,8), Hindernisse auf Radwegen (4,1) sowie die Führung an Baustellen (4,4). Die Gefahr des Fahrraddiebstahls wird mit 4,5 als hoch eingeschätzt. Auch die Berichterstattung in den Medien wird kritisch gesehen (4,1). Die detaillierten Ergebnisse des Fahrradklima-Tests 2016 finden Sie auf www.fahrradklima-test.de.

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Mannheim im Fahrradklima-Test Mit der Schulnote von 3,85 (2014: 3,92) erreicht Mannheim Rang 15 (2014: 19) unter 39 Großstädten (Mittelwert: 3,94). Karlsruhe (3,09, Rang 2) und Freiburg (3,28, Rang 3) haben zu Abonnementssieger Münster (3,07) aufgeschlossen. Deutlich verbessert hat sich für Mannheim der öffentliche Fahrradverleih mit 2,0 (2014: 4,1). www. adfc-bw.de/mannheim

Radmarkt Mannheim Am Samstag, dem 9. September von 10 – 12 Uhr vor dem Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof bietet sich eine gute Gelegenheit, ein gebrauchtes Rad zu erwerben oder ein nicht mehr benötigtes Rad zu verkaufen. Lediglich bei erfolgtem Verkauf wird eine Verkäufer-Provision von EUR 2,00 fällig. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

TERMINE Aktiventreffen Mannheim MO, 25.9., 23.10., 18:30 Uhr Stammtisch Mannheim DO, 10.8., 14.9., 12.10., 18 Uhr Verkehrsforum Neckarau MO, 18.9., 20.11., 20 Uhr

Monnem Bike – Die Show Mit einer Abschluss-Show am Samstag, dem 16.09.2017 (21:15 Uhr) soll das Jubiläumsjahr zu Ende gehen. Geplant ist ein Programm aus Licht, Theater und Musik im Ehrenhof des Schlosses. Die Zuschauer sollen eine Licht-, Raumund Kopfreise erleben können. Die Show zeigt die Geburtsstunde des Fahrrads, seine weltweite Bedeutung und Verbreitung sowie die Vielfalt der Radkultur in Gegenwart und Zukunft. Eintrittskarten sind im Internet erhältlich: www.monnem-bike.de.

Schon mal vormerken: Donnerstag 26.10., 19:00 Uhr, Trafohaus Radreisebericht Südamerika (Manfred Grimme)

Sondermarke/Münze Seit 13. Juli gibt es zum FahrradJubiläum eine 70 Cent Briefmarke der Deutschen Post und eine 20 € Gedenkmünze aus Silber (offizielles deutsches Zahlungsmittel).

Fahrradparkhaus Mannheim

Obwohl die Mannheimer Parkhausbetriebe (MPB) an der Fortführung des Fahrradladens im Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof interessiert waren, kam mit dem bisherigen Betreiber BIOTOPIA gGmbH keine Einigung zustande. Seit 30. Juni ist der BIOTOPIA Fahrradladen daher geschlossen.

Monnem Bike – Die Sternfahrt Die zweite Fahrrad-Sternfahrt RheinNeckar findet am Samstag, dem 16.09.2017 statt. Aus vielen Orten der Metropolregion werden sich Radfahrende zum Ende des Jubiläumsjahrs auf den Weg nach Mannheim machen. Wer aus Mannheim mitfahren will hat also die Wahl zwischen verschiedenen Startplätzen: www. adfc-bw.de/ mannheim Monnem Bike – Das Festival Das Festival zum Radjubiläum am 10. und 11. Juni war ein voller Erfolg! Wer es verpasst hat, findet in der SWR-Mediathek einen 30-minütigen Bericht: https://swrmediathek. de (Sendung „Treffpunkt“, vom 18.6., 18:45 Uhr)

Bürgerstadtplan

Mannheim In fünfter Auflage gibt es den neuen, vollständig überarbeiteten Mannheimer Bürgerstadtplan für € 4,90 bei ADFC-Veranstaltungen, ausgewählten Fahrradgeschäften und im Mannheimer Buchhandel. Umfangreiche Änderungen gibt es durch den Bau der Stadtbahn Nord, viele Einbahnstraßen mit neuer Zulassung für Fahrrad-Gegenverkehr und den VRN-NextBike-Stationen. Bei Einsendung von € 6,30 (bitte nur) in 70 Cent Briefmarken an den ADFC Mannheim kommt der Plan auch per Post.

Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club KV Mannheim Postfach 120 152 68052 Mannheim Tel. 0621-81099318 (p) Fax 0621-81099319 (p) mannheim@adfc-bw.de Internet-Homepage www.adfc-bw.de/mannheim ADFC Fördermitglieder BIOTOPIA Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH Friedrich-Ebert-Straße 83 Fahrradladen Rund Ums Rad Wallstadt, Mosbacher Str. 21 Mo, Di, Do, Fr 10-13 + 15-18.30, Sa 9-13 Uhr Fahrrad Kästle Feudenheim, Ziethenstraße 29 Mo 14-20, Di-Fr 10-12 + 14-18 Uhr Sa nach Absprache Radsporthaus Altig Neckarstadt, Lenaustraße 14 & Uhlandstr. 12 Mo-Fr 9-13 + 14-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr der radladen Neckarstadt, Lenaustraße 5 Mo-Fr 10-12.30 + 14.30-18.30 Uhr, Sa 10-13 Uhr Sprecher: Dr. Gerd Hüttmann Tel/Fax: siehe oben gerd.huettmann@adfc-bw.de Pressereferent: Roman Deuster Tel. (0621) 855965 Kassenwartin: Heidrun Schneiders Tel. (0621) 103958 Regelmäßige Treffen: Mannheimer Stammtisch Donnerstags, siehe Termine Restaurant Kurfürst am Markt R1, 15, 68161 Mannheim Tel. (0621) 26275 Radler-Treff Ludwigshafen am 1. Dienstag im Monat 19.00 Uhr, Gaststätte „Grün-Weiss“ Saarlandstr. 50, Ludwigshafen Aktiventreffen Mannheim Montags, siehe Termine 18.30 Uhr Bürgerhaus „Trafohaus“ Keplerstr. 22, Mannheim Verkehrsforum Neckarau Rheingoldstr. 47, Mannheim Spendenkonto: IBAN DE23 6705 0505 0038 4655 20 BIC MANSDE66XXX

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Mannheim als fahrradfreundliche Kommune VCD-Geschäftsstelle im ZuM Zentrum für umweltbewusste Mobilität Kurfürsten-Anlage 62 69115 Heidelberg (0 62 21) 16 08 93 Mo, Mi, Fr: 10:00-13:30 Uhr, 14:30-18:00 Uhr, Do: bis 19:00 Uhr Sa: 10:00-13:30 Uhr Kontakt zum VCD-Regionalverband www.vcd.org/rhein-neckar rhein-neckar@vcd.org Bankverbindung Volksbank Kurpfalz H+G BANK eG IBAN DE66 6729 0100 0065 6890 06 BIC GENO DE 61 HD3 VCD-Bundesgeschäftsstelle Wallstraße 58, 10179 Berlin (030) 28 03 51 - 0, Fax: - 10 www.vcd.org mail@vcd.org Mitgliederservice (030) 28 03 51 - 75 Versicherungsfragen (030) 28 03 51 - 85 VCD-24h-Notrufnummer (0228) 9 65 42 30 Landesverband Ba-Wü www.vcd-bw.de info@vcd-bw.de Redaktion VCD Ingolf Gürtler (ig) (01 62) 49 432 63

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Die Stadt Mannheim hat sich beworben um die Landesauszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune“. Am 28. Juni fand eine entsprechende Begutachtung vor Ort statt mit Vertretern des Landesverkehrsministeriums, der AGFK (Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen), des VCD und weiterer Umweltverbände. Hierbei wurden die deutlichen Fortschritte beim Radwege-Lücken-

schlussprogramm per Rad besichtigt, z.B. der drei Meter breite Fahrradstreifen in der Bismarckstraße oder die Radstreifen im Friedrichsring. Natürlich gibt’s auch noch etliche offene „Baustellen“ bei der Umsetzung des vor ein paar Jahren verabschiedeten 21-Punkte-Plans zur Förderung des Radverkehrs in Mannheim – die Arbeit geht der Stadtverwaltung so bald nicht aus.

Bismarckstraße

Friedrichsring

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5. Auflage des Bürgerstadtplans Mannheim erschienen Zum Jubiläumsjahr des Fahrrads ist der Bürgerstadtplan Mannheim in fünfter Auflage erschienen. Der Plan enthält das komplette Radwegenetz von Mannheim, Ludwigshafen Mitte und Ilvesheim, außerdem das Liniennetz der RNV, die Carsharing-Stationen von Stadtmobil Rhein-Neckar und neu auch die Stationen der VRNNextbike-Mieträder. Die ökologisch ausgerichtete Karte gibt zahlreiche Tipps und Hinweise für den Ökoeinkauf, zu Ausflugszielen wie attraktiven Spiel- und Kickplätzen, Industrie- und Naturdenkmälern, zu Jugendhäusern und Seniorentreffs, Bürgerdiensten und Stadtbüchereien und vieles mehr. Neu in der aktuellen Ausgabe sind die „Wege der Industriekultur“, öffentliche Bücherschränke und urbane Gärten. Barrierefrei erreichbare öffentliche Gebäude wie Museen, Theater, Rathäuser, Kirchen, Stadtbüchereien sowie Behindertentoiletten in der Innenstadt sind extra gekennzeichnet. Die Aktualisierung und den Vertrieb über den Buchhandel übernahm der VCD gemeinsam mit dem ADFC. Der alternative Stadtplan im Maßstab 1:18.000 ist zum unveränderten Preis von 4,90 € im Mannheimer Buchhandel, in Fahrradläden sowie bei der Tourist-Information Mannheim erhältlich.

Die Aktivenseite des VCD Berichte aus Ortsgruppen und Arbeitskreisen. Pressesprecher Felix Berschin Ortsgruppen Heidelberg Felix Berschin (06221) 7 53 37 Mannheim Wolfgang Preuß (06 21) 30 11 01 Mannheim-Neckarau www.neckarau21.de Markus Rebmann (06 21) 8 54 75 40 Wiesloch (move) move21.de Manfred Stindl (0 62 22) 5 13 65 Arbeitskreise AK Bahn Frank Mayer (0 62 21) 18 46 44 AK Kinder im Verkehr Dieter Konrad (0 62 02) 2 59 12 VCD in der Metropolregion Neckar-Odenwald Kontakt über VCD LV Ludwigshafen-Vorderpfalz Klaus Ulshöfer (0 62 33) 5 36 29

Fernbusfahrkartenverkauf im ZUM eingestellt Seit 1. Juli 2017 kann man im ZUM (Zentrum für umweltbewusste Mobilität) in Heidelberg keine Fernbusfahrkarten mehr kaufen. Bei durchschnittlich gerade mal zwei

Verkaufsvorgängen pro Monat war der Verwaltungsaufwand nicht mehr zu rechtfertigen. Der Nachteil für die Käufer hält sich in Grenzen: Die nächste Verkaufsstelle ist in der

Touristen-Information vor dem Heidelberger Hauptbahnhof, knapp 50 Meter Luftlinie entfernt vom ZUM.

MAIL info@nordseiten.eu WEB nordseiten.eu

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Umweltdirekt 03/2017  

Ausgabe von August 2017 ✿☼✿☼✿☼✿☼✿☼ Liebe Leserinnen und Leser, zum Sommer gehören auch Artgenossen wie Bienen, Hummeln und Co. Doch in...

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