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Das internationale Magazin für Laden-Marketing und Shop-Design The International Magazine for Retailing and Shop Design

Neuromarketing im Einzelhandel

Esprit: MehrwertArchitektur

Shops & Shopping in Dubai

Trends in der Handelswerbung


INSIDE

newsletter

Als topaktuelles, schlankes Printmedium zur Information über von Umdasch Shop-Concept eingerichtete Projekte steht seit kurzem der SHOP.NET newsletter zur Verfügung. Zuletzt wurde darin etwa über die Paris Gallery in Dubai (englisch/ arabisch), Hangl UhrenSchmuck/Samnaun, Swiss Mountain Time/Zermatt sowie über Schweizer Apotheken bzw. irische Pharmacies berichtet. Detailinformationen dazu gibt es auf der Homepage www.umdaschshop-concept.com.

The SHOP.NET newsletter has recently been introduced as a streamlined and up-to-date print medium providing information about projects undertaken by Umdasch Shop-Concept. A recent issue reported on the Paris Gallery in Dubai (English/ Arabic), Hangl watches and jewellery in Samnaun and Swiss Mountain Time in Zermatt as well as Swiss and Irish chemist’s shops. More information is available on the website www. umdasch-shop-concept. com.

Umdasch Konzern: 724 Millionen Euro Umsatz Anlässlich der Bilanzpressekonferenz am 11. Mai 2006 in Wien stellte Generaldirektor Dr. Reinhold Süßenbacher den Geschäftsbericht 2005 des Umdasch-Konzerns vor und konnte dabei über ein neuerlich sehr erfolgreiches Geschäftsjahr berichten. Der Umdasch-Konzern, der international in den Produktbereichen Ladenbau (Umdasch

Shopfitting Group) und Schalungstechnik (Doka) tätig ist, hat im Jahr 2005 einen Umsatz von 724 Millionen Euro (2004 waren es 616 Millionen Euro) erzielt. Dazu hat die Umdasch Shopfitting Group mit einem Umsatz von 168 Millionen Euro (+ 14 % im Vergleich zu 2004) beigetragen.

Umdasch-Generaldirektor Dr. Reinhold Süßenbacher freut sich über ein Umsatzplus von 108 Millionen Euro und ein sehr gutes Ergebnis.

2006: Umdasch-Jubiläumsjahr 2006 ist für Umdasch in mehrfacher Hinsicht ein Jubiläumsjahr. „Gefeiert“ werden unter anderem 40 Jahre Umdasch Ladenbau in der Schweiz bzw. 20 Jahre Umdasch Ladenbau in Italien. Was die Kunden davon haben? Die Gewissheit, es nicht nur mit einem innovativen, dynamischen Unternehmen zu tun zu haben, sondern auch auf dessen jahrzehntelange Erfahrung auf verschiedenen Märkten vertrauen zu können. Übrigens: Die

2006: Umdasch anniversary celebrations Unternehmenseigentliche gründung geht auf das Jahr 1868 zurück. Die Wurzeln liegen in Amstetten/Niederösterreich, auch heute noch Sitz der Konzernzentrale. For Umdasch, 2006 is a year of anniversary celebrations. The company will be celebrating amongst other things the 40th anniversary of Umdasch shopfitting in Switzerland, and also 20 years in Italy. How will the customers benefit from the occasion? It

proves that they can have confidence in the knowledge that the innovative and dynamic company which they have chosen is also one which can draw on decades of experience in a range of markets. Incidentally, the company itself was originally founded in 1868. Its roots lie in Amstetten in Lower Austria, which remains the company headquarters to this day.

Bei der Umdasch Shop-Concept AG in Oberentfelden kann man im Jahr 2006 bereits auf 40 Jahre Tätigkeit für den Schweizer Detailhandel zurückblicken.

At Umdasch Shop-Concept AG in Ober-

entfelden the company can look back on 40 years of service to the retail trade in Switzerland.

SHOP aktuell Leserservice / Reader service: Wenn Sie Fragen im Zusammenhang mit dem Inhalt dieses SHOP aktuell haben, so wenden Sie sich per Fax oder Mail direkt an die Redaktion. For further information on any of the topics in this issue of SHOP aktuell, please contact our editorial department by fax or e-mail. Fax: +43/7472-605-3722, shop.aktuell@umdasch.com

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EDITORIAL

Inhalt Contents SHOP CONCEPT THEMA Neuromarketing im Einzelhandel Neuro-marketing in the retail trade ....................... 4 - 11

SHOP TALK mit Dr. Bernhard Ebner über die Umdasch Brand

SHOP TALK Dr. Bernhard Ebner, Umdasch Shopfitting Group ... 12 - 13

Shop Factory Seiten 12 - 13 SHOP TALK with

30 Jahre SHOP aktuell 30 years of SHOP aktuell ...................................... 14 - 17

Dr. Bernhard Ebner about the

SHOP REPORT: Esprit ........................................... 18 - 23

Pages 12 - 13

Umdasch Brand Shop Factory

SHOP PANORAMA ................................................ 24 - 25 SHOP REPORT: Dubai ........................................... 26 - 33 SHOP CONCEPT THEMA Handelswerbung:/Retail advertising: All You Need Is - Love ........................................... 34 - 39

Wie mit Neuromarketing Kaufentscheidungen beein-

RETAIL REPORT: Slowenien/Slovenia .................... 40 - 43 SHOP EVENTS Neue Bücher, Umdasch Shop Academy, Termine, Info-Center, System Carré, Adressen New Books, Umdasch Shop Academy, Calendar Info-Centre, System Carré, Addresses ................... 44 - 48

flusst werden Seiten 4 - 11 How purchasing decisions can be influenced through neuro-marketing Pages 4 - 11

Dubai: Shopping in „Tausend und einer Nacht” Seiten 26 - 33 Dubai: Shopping

Esprit: Architektur schafft Mehrwert

in “One Thousand and One Nights”

Seiten 18 - 23 Esprit: Architecture creates added value

Pages 26 - 33

Aufwind

Upswing

Etwas neidvoll hat in den letzten Jahren die zentraleuropäische Handelsszene die positive Entwicklung in anderen Ländern - etwa in UK und Irland oder auf den prosperierenden Märkten Osteuropas - beobachtet. Nun ist auch hierzulande wieder Aufwind spürbar. Viele Handelsunternehmen haben sich auf die neuen Spielregeln des Konsums und die verschärften Wettbewerbsbedingungen gut eingestellt. Sie haben ein klares, eigenständiges Profil entwickelt, agieren mit ziel- und stilgruppenspezifischen Differenzierungsstrategien und setzen zunehmend auf den Export ihrer Konzepte ins Ausland. Diese Jubiläumsausgabe von SHOP aktuell möchte mit innovativen Ideen und mustergültigen Beispielen aufzeigen, wie der vorhandene Aufwind genützt werden kann.

In recent years, the retail scene in Central Europe has observed with a certain degree of envy the positive development in other countries – for example, in the United Kingdom and Ireland or in the flourishing markets of Eastern Europe. Now an upswing is finally noticeable here as well. Many retail concerns have adapted to take into account the new rules of consumerism and the increased competition. They have developed a clearly defined individual profile and act with strategies which differentiate between the various target groups and styles. They also place greater emphasis on the export of their concepts to other countries. This centenary edition of SHOP aktuell aims to demonstrate by means of innovative ideas and outstanding examples how the current upswing can be used to best advantage.

UMDASCH SHOP-CONCEPT

Pages 18 - 23

Reinhard Peneder SHOP aktuell Chefredakteur Editor-in-Chief

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Š new marketing


SHOP CONCEPT THEMA

NEUROMARKETING im Einzelhandel:

Erfolgsdroge oder Scharlatanerie? „Neuromarketing“ ist die Wissenschaft von der Entstehung und Beeinflussung von Kaufentscheidungen. 2001 war der Begriff für den google noch ein unbekanntes Wesen. Heute bringt es „Neuromarketing“ auf rund 190.000 Eintragungen und wird in der Marketing- und Kommunikationsszene häufig und heftig diskutiert. Und auch für den Handel hat die neue Disziplin erhebliche Bedeutung. Egal ob nun Erfolgsdroge oder Scharlatanerie, eine Beschäftigung Dr. Hans-Georg Häusel und Mag. Arndt Traindl sind mit dem Thema ist zwei Protagonisten des Neuromarketing. auf jeden Fall empfehlenswert. Dieser Artikel soll Ihnen anhand einiger ausgewählter Aspekte die Entscheidung erleichtern, sich mit Neuromarketing etwas intensiver auseinander zu setzen. Reinhard Peneder

I

n der Tat ist Neuromarketing, das klassisches Marketingwissen mit den neuesten Erkenntnissen der Gehirnforschung verknüpft, nun in aller Munde und in den Schlagzeilen. Das Siegfried Vögele Institut hat 2003 eine Studie unter dem Titel „Neurowissenschaftlich gestützte Werbewirkungsforschung“ erstellt, die Agentur BBDO Germany GmbH sieht unter dem Schlagwort „Brain Branding“ neue Perspektiven für das Markenmanagement und die „Absatzwirtschaft“ brachte sich mit „Wenn Gefühle in die Irre führen“ in die Debatte ein. Die Publikation „Werbeforschung & Praxis“ veröffentlichte

Neuromarketing macht einen Blick in das Gehirn des Verbrauchers.

UMDASCH SHOP-CONCEPT

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NEUROMARKETING 70 bis 80 % der Kaufentscheidungen fallen unbewusst

Gyrus cinguli

Fornix

Thalamus

Hypothalamus

Mammilary body

Frontaler Kortex

Hippocampus

Riechkolben

Amygdala

Dr. Hans Georg Häusel von der Gruppe Nymphenburg in München und Mag. Arndt Traindl sind zwei von den bisher wenigen Experten, die sich mit handelsrelevanten Aspekten des Neuromarketing beschäftigen. Die Publikationen dieser Profis waren mit Grundlage für diesen Artikel. Was die Praxisrelevanz für den POS betrifft, so gilt Mag. Arndt Traindl, Geschäftsführer von ShopConsult by Umdasch, sogar als Pionier des Neuromarketing. Bereits 2002 hat er in Zusammenarbeit mit dem Ludwig-Boltzmann-Institut für Funktionelle Hirntopographie, Wien, mit der „Neuromagnetic-Studie“ die Gehirnaktivitäten bei der visuellen Wahrnehmung von Warenbildern untersucht und damit eine richtungsweisende Grundlagenarbeit in Sachen Neuromarketing geliefert.

Das Limbische System ist das eigentliche Machtzentrum im Gehirn.

2005 eine Studie unter dem Titel „Die emotionale Wirkung von Schaufenstern auf das Kaufverhalten“. Die handelsrelevante Zusammenfassung: „Einzelhändler können durch eine gezielte sowie zielgruppenspezifische Gestaltung ihrer Schaufenster das Kaufverhalten von Konsumenten positiv beeinflussen.“ „Werben & Verkaufen“ war das Thema Neuromarketing 2005 unter dem Titel „Die Denkfabrik des Marketing“ eine Aufmacherstory wert. Wir zitieren auszugsweise: „Neuromarketing ist auch deshalb so attraktiv, weil die klassische Marktforschung an ihre Grenzen stößt. Ob im Kleinen oder Großen - durch die Ergebnisse der Hirnforschung stehen dem Marketing Umwälzungen bevor, die Einfluss auf Design, die Gestaltung von Werbung und Präsentation haben“.

Abenteurer Stimulanz

Das riesige Potential von Neuromarketing lässt sich anhand folgender, einfacher Ableitung darstellen: Es gilt heute als gesichert, dass 70 bis 80 % der Kaufentscheidungen unbewusst fallen, der rationale Kunde also ein Mythos ist. Ebenso bewiesen ist, dass diese Kaufentscheidungen - nicht zuletzt direkt am POS - beeinflusst werden können. Diese Beeinflussung wird um so treffsicherer, als dabei die individuelle Motivstruktur der Zielgruppe (resp. Zielperson) berücksichtigt wird. Limbisches System und Motivstrukturen Alle unsere psychischen Vorgänge durchlaufen unbewusste Verarbeitungsebenen im Gehirn, auf die wir willentlich keinen Einfluss nehmen können, bevor sie die Schwelle zum Bewusstsein (zum eigentlichen Ich) übertreten.

Abenteurer

Dominanz

9% Hedonist

3% Hedonist

Performer

16% Genießer

22%

6%

17%

Disziplinierter

Genießer

Performer

2% Disziplinierter

25%

12%

7%

Bewahrer

Bewahrer

35%

46% Balance

Das Modell „Limbic Types®“ von Hans-Georg Häusel teilt Konsumenten

Die « Limbic Types® » am konkreten Beispiel von Milchpro-

anhand von Motiv- und Emotionssystemen in Prototypen, die Vertriebs-

dukten.

und Marketingentscheidungen vereinfachen.

Quelle: Brain Script.

Quelle: Brain Script.

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SHOP aktuell 100


SHOP CONCEPT THEMA Der Mensch nimmt die visuellen Umweltreize (elektromagnetische Wellen) nur selektiv wahr. Er übersetzt sie an der Pforte der Sinnesorgane durch biophysikalische und biochemische Prozesse in die Sprache des Gehirns (Transduktion). Der damit ausgelöste Wahrnehmungsvorgang beginnt zuerst unspürbar auf unbewusster Ebene zu wirken, bevor er in unserem Bewusstsein als konkretes Bild endet. Die wichtige Selektion und Bewertung von eingehenden Reizen wird im Wesentlichen durch unsere emotionalen Systeme mit Sitz im Limbischen System bestimmt. Der Mensch nimmt somit bewusst vornehmlich nur das wahr, was emotional im Sinne von Lust/ Schmerz-Prinzip für ihn am meisten Sinn macht. Das emotionale Bewertungssystem, das auch darüber entscheidet, wie wir etwas wahrnehmen (positiv oder negativ), baut auf der jeweiligen Motivstruktur des Menschen auf. Das limbische System ist also das eigentliche Machtzentrum im Kopf. Hier haben letztlich auch alle Kaufwünsche ihren Ursprung. Das limbische System bewertet Einflüsse und Situationen - im Sinne des Motiv- und Emotionssystems (Häusel) bzw. der individuellen Motivstruktur (Traindl). Die „Big 3“, denen jeweils übergreifende Submodule zugeordnet sind (siehe Abbildung mit Anteilen), definiert Häusel wie folgt:

Aktivierungsmaß in femto-Tesla: Kind: Männer: 31,6 fT Frauen: 26,5 fT

Kontrollbild: Männer: 25,1 fT Frauen: 19,0 fT

In umfangreichen Tests wurde nachgewiesen, dass die neuronale Aktivität bei Warenbildern mit emotionale Aufladung signifikant höher ist. Zum Beispiel beim Vergleich eines Warenbildes mit und ohne Babybild. Quelle: Neuromarketing

Beispiele für die höchsten Erregungsmuster beim Mann. Quelle: Neuromarketing

Beispiele für die höchsten Erregungsmuster bei der Frau. Quelle: Neuromarketing

Balance-System: Angst und Furcht versucht der Kunde zu vermeiden bzw. zu beseitigen (Unlust), Geborgenheit und Gemütlichkeit dagegen liebt er (Lust). Dominanz-System Niederlagen, Ärger, Wut und Unzufriedenheit, z. B. mit seinem Statur, versucht der Kunde zu vermeiden bzw. zu beseitigen (Unlust), das Siegesgefühl, das Lob etc. (Lust) dagegen schätzt er sehr. Stimulanz-System Langeweile, Eintönigkeit (Unlust) versucht der UMDASCH SHOP-CONCEPT

Kunde zu vermeiden, spannende und prickelnde Erlebnisse und Abwechslung liebt er (Lust). Die Motivstruktur ist gemäß Traindl genetisch vorherbestimmt (stammesgeschichtliches Erbe unserer lebensnotwendigen Bedürfnisfunktionen, die als gerichtete Antriebskräfte wirken) und wird durch die konkrete Lebensgeschichte (kulturelle Prägung und Lernen) individuell ausgeformt. Traindl gliedert in vier Hauptkategorien (Basismotive): das Sicherheitsmotiv, das Sozialmotiv, das Alphamotiv (Leistung, Dominanz) und das Entdeckermotiv. Bei Häusel ist das Sicherheits- und Sozialmotiv im

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NEUROMARKETING

Bereits mit dem Cover des Mallplans signalisiert “The Mall at Millenia” in Orlando das gehobene Anspruchs-

Balance-System zusammengefasst, sodass sich letztlich der Ansatz kaum unterscheidet.

niveau.

Geschlecht und Alter (bedingt durch die Veränderung der Nervenbotenstoffe und Hormone) haben auf die individuelle Motivstruktur erheblichen Einfluss, ebenso wie die individuelle Motivstruktur auf das Marketing. Was für einen Entdecker höchste Lust bedeuten kann, ist im selben Moment für einen Sicherheitsmenschen großer Schmerz (z. B. Angst vor Neuem, Unbekannten). Während ein Alphatier höchst positiv erregt einen Gegner bezwingen kann, leidet der Sozialmensch mit dem Opfer. Auf den POS übersetzt heißt das, der eine nimmt ein Warenbild höchst interessiert wahr, der andere wendet sich gelangweilt ab und ein Dritter hat es gar nicht bemerkt. Medien und Botschaften Nach diesem simplifiziert dargestellten wissenschaftlichen Exkurs geht es nun „nur mehr“ darum, die richtigen Botschaften und Medien für die jeweilige Motivstruktur zu finden. Denn: Alles was keine Emotionen auslöst, ist für unser Gehirn wertlos. Für den „strategischen Einsatz von Emotionen“ stehen verschiedene „Medien“

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und Botschaften zur Verfügung, deren praktische Wirkung allerdings unterschiedlich gut erforscht ist: - Visuelle Kommunikation (Bilder), Farbreize, Duft-Marketing (Airdesign), VerpackungsDesign, Geräusch-Design (Sound-Design) sind am POS eingesetzte Disziplinen/Medien, mit denen die gewünschten Reize/Emotionen erzielt werden. - Am besten erforscht und in der Praxis besonders wirkungsvoll ist die Kommunikation über Bilder (integriert in das Warenbild, abgestimmt auf Sortiment und Markenkern). - Bewegte Bilder lösen am POS im Vergleich zu „normalen“ Bildern keine stärkeren Emotionen (Reize) aus. - Realistische Bilddarstellungen schlagen in der Wirkung abstrakte Darstellungen, bekannte Bilder wirken besser als unbekannte Motive. - Der Einsatz von Düften (Airdesign, Geruchsdesign, Duft-Marketing) ist bislang weniger gut erforscht als die Wirkung visueller Kommunikation. - Frauen nehmen anders wahr als Männer. Während bei Frauen das „Kindchenschema“ (Bilder mit Kindern) überragend wirkt, gilt bei Männern noch immer „Sex sells“. SHOP aktuell 100


SHOP CONCEPT THEMA setzt werden, dann kommt es zu einer deutlich höheren neuronalen Aktivität. Dadurch können Botschaften leichter durch den Filter der selektiven Wahrnehmung dringen und in der Folge die gewünschten (Kauf-) Handlungen auslösen. Erst ein Blick zu verschiedenen neurowissenschaftlichen Untersuchungen und umfangreichen Praxistests zeigt jedoch, ob und in welchem Umfang Kaufentscheidungen tatsächlich beeinflusst werden. Beispiele aus Wissenschaft und Praxis In Zusammenarbeit mit dem Ludwig Boltzmann-Institut hat ShopConsult by Umdasch bereits 2001/2002 die jeweiligen Gehirnaktivitäten bei der visuellen Wahrnehmung von unterschiedlichen Warenbildstrategien gemessen. Dabei wurde zwischen sachlicher (nur auf die

Farbe HARTE FARBEN WEICHE FARBEN

- Im Alter nimmt das Angsthormon Cortisol zu, damit verändert sich auch die Motivstruktur. Gefragt ist „Balance“. Besonders wirkungsvoll ist das gekonnte Zusammenspiel mehrerer der genannten Disziplinen. Werden alle Wahrnehmungssysteme befriedigt, multipliziert das den Wohlfühlfaktor. Wichtig dabei ist die Vermeidung von Disonanzen bzw. Mismatch-Situationen. Das heißt, die gesendete Botschaft muss in sich homogen sein. So wird eine im Warenbild dargestellte familiäre Frühstücksszene, die von Kaffeeduft und dezenter Musik unterstützt wird, den Verkauf von Kaffeeprodukten besser unterstützen, als wenn diese Szene von Zitronenduft und Discosound begleitet wäre. Und auch der Hinweis auf Budweiser Bier auf der Fassade eines Italieners ist wohl nicht die richtige Botschaft. Der Konsument nimmt solche Risse im genetischen Code einer Marke oder eines Ladens vor allem unbewusst wahr ... und wendet sich ab. Zu achten ist auf jedes Detail, das im Unterbewusstsein Irritationen auslösen könnte. Wenn jedoch am POS - entsprechend der angesprochenen Motivstruktur - die richtigen Medien mit den richtigen Botschaften eingeUMDASCH SHOP-CONCEPT

Assoziierte Stimmungen und Bedeutungen in Stichworten Vermitteln eine aufregende Stimmung, drücken Vitalität aus. Gedämpfter Charakter, erzeugen eine ruhige Stimmung.

GELB

Freundlich einladend, lustig, energisch, vital, kreiert sonnige Atmosphäre. Aber: Wirkt bei großflächigem Einsatz schnell billig und störend.

ORANGE

Vermittelt Wärme, Sicherheit, Heiterkeit und wirkt spirituell (z.B. Buddhismus). Bei großflächiger Anwendung wirkt Orange auch billig.

BLAU

Entspannend, beruhigend. Hellblau sowie die Kombination mit Weiß wirken sehr kühl, steril, unkommunikativ. Assoziation mit Kälte, Eis oder Meer. Farbe der Treue.

GRÜN

Repräsentiert Stabilität und Sicherheit, Erfrischung. Wirkt ansonsten recht neutral. Assoziiert Natur und Frühling. Beruhigend und gilt als Farbe des Lebens.

BRAUN

Vermittelt gemütliche, sichere Atmosphäre. Brauntöne werden als freundlich und kommunikativ empfunden. Beige wirkt anspruchsvoll. Farbe der Tradition. Steht auch für Armut, Faulheit, Dummheit und das Spießige.

ROT

Hoher Aktivierungswert auf den gesamten Organismus. Ist leidenschaftlich, warm und aufregend. Provoziert aber auch und bedeutet Gefahr. Rot polarisiert.

ROSA

Ruhigere Stimmung als Rot. Intimität und Glück werden mit Rosa assoziiert.

GRAU

Erzeugt eine würdige, sichere Stimmung. Kann aber auch depressiv wirken und hohes Alter suggerieren. Emotional neutral.

SCHWARZ

Erzeugt Tiefe, kann dramatisch wirken, Tod und Krankheit suggerieren und deprimieren. Schwarz repräsentiert Macht.

WEISS

Symbolisiert die Unschuld, das Göttliche, wirkt neutralisierend und erzeugt in der Großfläche Sterilität. In asiatischen Ländern die Farbe der Trauer.

Farben sind ein wesentliches Medium, um Botschaften treffsicher zu transportieren. Deshalb muss man um ihre Bedeutung ganz genau Bescheid wissen. Quelle: Neuromarketing.

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NEUROMARKETING Ware bezogener) und emotionaler (Warenpräsentation in Verbindung mit emotionalen Fotokonzepten) Darstellung unterschieden. Dabei wurde durchgehend über alle Untersuchungscluster festgestellt, dass Warenbilder mit emotionaler Aufladung deutlich stärkere Aktivitäten auslösten, als Warenbilder, die nur Produkte zeigten. Quantifiziert wurde dieser Effekt bei einem mehrwöchigen Praxistest in einer Abteilung eines Schweizer Modenhauses: 100 % Frequenzsteigerung, 20 % Umsatzsteigerung.

Abercrombie & Fitch ist immer wieder vorbildlich in Sachen treffsicherer Positionierung - transportiert durch ein einzigartiges

Für Aufsehen hat ein Praxistest beim Textildiskonter NKD geführt. Über einen Zeitraum von 8 Wochen wurde dort in 18 Filialen (je 9 Test- und Kontrollfilialen) die Wirkung einer neuen, warenbildgestützten Sortimentsstrategie (LIM = Less is More) getestet, bei der ebenfalls Grundlagen des Neuromarketing berücksichtigt sind. Das Ergebnis: Umsatzplus in den Testfilialen um durchschnittlich 17 %. Eine weitere Erkenntnis aus diesem Test: Kunden beurteilen Sortimentskompetenz mit anderen Augen als der Händler selbst. Nicht die unter Fachleuten dar-

stellbare größtmögliche Auswahl definiert die Attraktivität der Sortimentsleistung, sondern die Qualität der Wahrnehmbarkeit am POS. Kunden suchen in einer Welt der Übersättigung und der Informationsflut immer mehr jene Läden, die ihnen Entscheidungen abnehmen und nicht erschweren. Einfach und wirkungsvoll ist auch der sogenannte „Smiley-Effekt“ (von Umdasch auch an der EuroShop 2005 präsentiert): Dabei handelt es sich um Preisschilder mit lächelnden Gesichtern. Nachgewiesener Effekt in der Praxis: Die Preise werden vom Verbraucher subjektiv um im Schnitt 7 % niedriger wahrgenommen. Neuromarketing als Grundlage für Differenzierungs- und Segmentierungs-Strategien In unserer von Reizüberflutung und Überfluss geprägten Konsumwelt ist die messerscharfe Positionierung von Marken- und Handelskonzepten ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Dabei setzt sich die Erkenntnis „wer alle erreichen

Bildkonzept.

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SHOP CONCEPT THEMA

Ohne LIM

Mit LIM (+ 17 % Umsatz)

Literatur zum Thema

17 % Umsatzplus mit der von Neuromarketing gestützten LIM-Sortimentsstrategie.

Arndt Traindl

Quelle: Neuromarketing

Neuromarketing - Mit Neuronen zu Millionen

will, wird niemanden mehr erreichen“ immer mehr durch. Stark an Bedeutung gewinnen stilund zielgruppenspezifische Differenzierungsund Segmentierungsstrategien auf Basis der jeweiligen Motivstruktur. Gerade dabei kann ein konsequentes Store Branding, das sich die Erkenntnisse des Neuromarketing zu nutze macht, hervorragende Dienste leisten. Simple Beispiele dafür sind die Differenzierung von Luxus und Diskont oder die Segmentierung von Konzepten

Der „Der Smiley-Effekt“ verbessert die Preiswahrnehmung um 7 %.

Quelle: Neuromarketing

nach Alterskriterien (ohne dabei gleich vordergründig das Reizwort „Senioren-Marketing“ in den Mund zu nehmen). Dazu zwei Beispiele aus den USA. Dort setzen bereits ganze Einkaufszentren Differenzierungs-Strategien ein (was allerdings eine gewisse Bevölkerungsdichte voraussetzt): Im Umkreis weniger Meilen befinden sich in Orlando „The Florida Mall“ und „The Mall at Millenia“ (jeweils Projekte von rund 100.000 m² Verkaufsfläche). Obwohl sich der Mietermix mindestens zur Hälfte überschneidet sind diese Shopping-Tempel unterschiedlich positioniert. Die „Florida Mall“ hat die breite Masse im Visier, die „Mall at Millenia“ befriedigt gehobene Ansprüche. Den UMDASCH SHOP-CONCEPT

Unterschied macht die zweite Hälfte der Mieter, aber auch der Auftritt an sich. Während man in der „Florida Mall“ in der Mall selbst unzählige Verkaufsstände vorfindet, bietet man dort elegante Ruhezonen. Auch Design, Licht, Oberflächen, ja selbst der Mall-Plan differenzieren deutlich. Wie glaubwürdig das gelungen ist dokumentieren zwei Taxifahrer, die jeweils ungefragt und den Fahrgast taxierend auf den unterschiedlichen Preislevel hinweisen. Seit Jahren überdurchschnittlich erfolgreich ist der US-Bekleidungsfilialist Abercrombie & Fitch. „Das starke Ergebnis reflektiert die erfolgreiche Differenzierung unserer Marken. Diese Position haben wir uns hart erarbeitet, und wir werden sie energisch verteidigen“ erklärte dazu jüngst Mike Jeffries, CEO und Chairman von Abercrombie & Fitch. Die jeweilige Positionierung wird sichtbar nicht zuletzt von treffender Bildkommunikation getragen. In den Läden muss man immer wieder verblüfft feststellen, wie sehr sich Bilder, Personal und Kunden ähneln. Wie weitgehend und feingliedrig hier Differenzierung betrieben wird, lässt sich daran erkennen, dass zusätzlich zur Stammmarke für Junge Mode (Abercrombie & Fitch), Ladenmarken für Jugendmode (Hollister) und Kindermode (abercrombie) herauspositioniert wurden. Und ein Konzept für ältere Kunden (Ruehl) wird gerade getestet. Chancen und Perspektiven Neuromarketing ist für den Handel weder eine Wunderdroge, noch sind hier Scharlatane am Werk. Im Zusammenwirken mit der klassischen Marktforschung und den bestehenden Marketinginstrumenten des Handels bietet es aber viele interessante Perspektiven zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit.

ShopConsult by Umdasch, A-3300 Amstetten; zweite, erweiterte Auflage 2006; 128 Seiten; € 35,--. Zu beziehen über shop.aktuell@umdasch.com Hans Georg Häusel

Brain Script Warum Kunden kaufen Haufe, D-79098 Freiburg, 2004, 250 Seiten, ISBN 3-44806-191-3, € 24,80 Claudius A. Schmitz

Charismating Einkauf als Erlebnis So kitzeln Sie die Sinne Ihrer Kunden mi-Hardcover, 320 Seiten, D-69121 Heidelberg, 2005, ISBN 3-636-03040-X, € 39,90 Nadine Berghaus

Eye-Tracking im stationären Einzelhandel Eine empirische Analyse der Wahrnehmung von Kunden am Point of Purchase Josef Eul Verlag, D-53797 Lohmar, 2005, ca. 290 Seiten, ISBN 3-89936-366-3, € 52,-Hanne Meyer-Hentschel, Gundolf Meyer-Hentschel

Jahrbuch SeniorenMarketing 2006/2007 Deutscher Fachverlag, D-60326 Frankfurt am Main, 349 Seiten, ISBN 3-87150-868-3, € 98,--

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SHOP TALK

Dr. Bernhard Ebner über die Umdasch Brand Shop Factory

„Das Erkennen der spezifischen Kundenwünsche und die Möglichkeit der europaweiten Realisierung derselben zu einem angemessenen Preis sind gefragt.“

Vor dem Hintergrund stagnierender Konsumausgaben ist die europäische Handelsszene von Globalisierungstendenzen, Konzentration und Verdrängungswettbewerb geprägt. Mit dieser turbulenten Entwicklung sind auch die Partner des Handels, nicht zuletzt die Ladenbauer, konfrontiert. In diesen stürmischen Zeiten hat Dr. Bernhard Ebner, der im Vorstand der Umdasch AG insbesondere die Interessen der Umdasch Shopfitting Group vertritt, die Performance der Gruppe erheblich gestärkt und sie zu einer internationalen Brand Shop Factory geformt. SHOP aktuell hat mit Dr. Ebner über die aktuelle Entwicklung in Handel und Ladenbau das folgende Gespräch geführt. Wie hat sich aus Ihrer Sicht in den letzten Jahren die internationale Handelslandschaft entwickelt und wie sieht Ihre Beurteilung für die nächsten Jahre aus? Globalisierung, Konzentration, vielfach verbunden mit Vertikalisierung, spielen eine wesentliche Rolle. Internationale Brands, ob in Filial- oder Franchisesystemen, prägen die Szene. Letztlich sind jene Händler und Konzepte erfolgreich, die sich auf das geänderte Konsumverhalten eingestellt haben oder sogar Trendsetter sind.

State of the art in allen unseren Disziplinen - Consulting, Design, Projektmanagment, Fertigung, Beschaffung, Generalunternehmerleistungen, Logistik, usw. - ist anzustreben. Das Erkennen der spezifischen Kundenwünsche und die Möglichkeit der europaweiten Realisierung derselben zu einem angemessenen Preis sind gefragt.

Wie hat sich vor diesem Hintergrund das Investitionsverhalten des Handels, insbesondere bei Ladeninvestitionen, entwickelt? Welche marktspezifischen Unterschiede gibt es dabei allenfalls?

Wie ist in diesem Zusammenhang die ZweiMarken-Strategie der Umdasch Shopfitting Group mit den Kernmarken Umdasch ShopConcept und Assmann Ladenbau zu verstehen?

Die Ladenbauinvestitionen sind für den Handel eher Aufwand als zu aktivierende Investitionen. So sind niedrigste Anschaffungspreise besonders wichtig. Dies führt eher zu Billigstlieferanten als zu Bestlieferanten und damit zur Beschaffung aus aller Welt, auch um den „Preis“ der minderen Qualität.

Marken sind eine Art Leistungsversprechen an den Kunden. Ein Image, das zu erfüllen ist. Marken bilden sich aber erst durch signifikante reproduzierbare Eigenschaften oder Vorgänge. Unterschiedliche Zielgruppen haben unterschiedliche Vorstellungen und Wünsche, denen adäquat nachzukommen ist.

Welche Rolle spielen heute Themen wie ShopDesign, Ladengestaltung und Warenpräsentation im Marketingmix eines Retailers oder Brands?

Die Leistungspalette von Umdasch reicht ja von der Unterstützung bei der StrategieEntwicklung bis zum internationalen Einrichtungsrollout. Wo liegen die wirklichen Schwerpunkte?

Wir befinden uns durch austauschbare Produkte mit vergleichbaren Preisen (Einheitswarenkorb) unter anderem in einem Wahrnehmungswettbewerb. Deshalb sind das interessante funktionelle Design und die Art der Warenpräsentation von besonderer Bedeutung.

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Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für ein international tätiges Ladenbau-Unternehmen?

Da verhalten wir uns positiv opportunistisch. Der Kunde wählt aus unseren Modulen den Schwerpunkt aus und wir erfüllen die Anforderungen hochprofessionell und nach bestem Wissen und Gewissen.

SHOP aktuell 100


SHOP TALK Im Zeitalter der Konzentration und Globalisierung gibt es wohl auch bei der Ladenbauhardware, also der Ladeneinrichtung selbst, einen enormen Preiswettbewerb. Wie reagieren Sie auf diese Herausforderung, zumal sich die Fertigungsstandorte der Umdasch Shopfitting Group ja nicht gerade in Niedriglohnländern befinden? Die Strukturveränderungen in der Umdasch Shopfitting Group sind in vollem Gange. Wichtig ist, dass das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt. In jenen Fällen, in denen unsere Leistungsfähigkeit nicht in vollem Umfang gefragt ist, bieten wir niedrige Preise auf der Basis niedriger Kosten durch internationales Sourcing an.

Umdasch Shop-Concept hat in den letzten Jahren gerade bei international tätigen Retailern und Brands große Erfolge erzielt. Namen wie Swatch, Nike, Levis, Esprit oder Humanic sprechen da wohl für sich. Was sind denn die Anforderungen dieser Big Player und was kann Umdasch ihnen speziell bieten? Offenbar trifft das Leistungsversprechen, das die Marken Umdasch und Assmann bzw. deren Image abgeben, die Kundenvorstellungen. Dies reicht von großer Finanzkraft (Performance) über funktionelles preisgünstiges Design bis zum perfekten internationalen Rollout (Logistik) und wird abgerundet durch unser spezielles Customer Care Management.

Wie viel eigene Design-, Architektur- und Planungskompetenz braucht heute ein Ladeneinrichter noch, wo doch diese Themen häufig über die CI und das CD des Handelsbetriebes oder der Marke eingebracht wird? Nur der, der wirklich kompetent ist, kann andere verstehen. Dies trifft insbesondere auf Architektur, Gestaltung, Funktion und Design zu.

Bernhard Ebner (62) ist Doktor der technischen Wissenschaften. Nach Vorstandsjobs in renommierten österreichischen Unternehmen führt er seit 1993 Assmann Ladenbau Leibnitz. Dieses Unternehmen hat er an die europäische Ladenbau-Elite herangeführt. Es wurde 2001 vom Umdasch-Konzern gekauft und ist seit damals

Welche Innovationen sind aus dem Hause Umdasch in nächster Zeit zu erwarten?

Mitglied dieser großen europäischen Ladenbaufamilie. 2002 wurde Dr. Ebner in den Vorstand der Umdasch AG berufen und hat zudem verschiedene andere Funktionen in der Umdasch Shopfitting Group übernommen, u. a. ist er Geschäftsführer der

Wir beschäftigen uns neben der konsequenten Produkt- und Lösungsweiterentwicklung ganz besonders intensiv mit den Herausforderungen der internationalen Logistik, mit den Generalunternehmerleistungen sowie mit unseren Beiträgen zum Mall Branding (Shopping-Center-Konzepte) und der Weiterbildung von Mitarbeitern unserer Kunden im Rahmen der Umdasch Shop Academy bzw. des künftigen Umdasch Retail Management Institutes.

UMDASCH SHOP-CONCEPT

Umdasch Shop-Concept GmbH Amstetten.

Wie wird sich die Umdasch Shopfitting Group in den nächsten Jahren entwickeln, welche Pläne verfolgen Sie? Auf der Grundlage unserer Gruppenstrategie werden wir den Möglichkeiten unserer Gruppe entsprechend ergebnisorientiert wachsen. Hiezu gibt es eine Reihe von konkreten Vorschlägen und Plänen.

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SHOP aktuell 100

Zur 100. Ausgabe von SHOP aktuell

30 Jahre Top-Infos in Sachen Laden-Marketing und Shop Design

SHOP aktuell Zahlen & Fakten Erscheinungsweise: mindestens 2 mal jährlich Leserkreis: Entscheidungsträger und Netzwerkplayer im internationalen Retail-Business Sprachmutationen: Deutsch/ Englisch, Englisch/Deutsch, Französisch/Deutsch, Italienisch/ Deutsch Verbreitung: weltweit Herausgeber: Umdasch ShopConcept Bisher erschienen: 100 Ausgaben mit 2.450 Seiten mit 1.360 Themen- bzw. Projektberichten und 6.600 Fotos und Illustrationen.

„Bitte bleiben Sie Ihrem Stil treu, sonst gäbe es keine 100 Ausgaben“ oder „Hervorragendes Magazin, das beste in der Szene“ oder „Ich freue mich jedes mal, SHOP aktuell zu erhalten und zu lesen“ - das sind einige der Statements, die wir im Rahmen einer repräsentativen Leserbefragung, die wir mit dem Versand von SHOP aktuell 99 initiiert haben, erhalten haben. So viel dickes Lob für ein Kundenmagazin ist ein guter Grund, ordentlich Rot zu werden. Darüber hinaus aber ist es ein gewaltiger Ansporn, Sie auch in Zukunft mit erstklassigen Informationen in Sachen Laden-Marketing und Shop Design zu informieren, zu unterhalten ... und damit vielleicht sogar einen kleinen Beitrag zur Verbesserung Ihrer Wettbewerbfähigkeit zu leisten.

B

egonnen hat es Mitte der 70er Jahre. Aus einer von Umdasch Laden-Einrichtungen in Auftrag gegebenen Marktforschung war deutlich der Wunsch nach weiterführenden Informationen über das Thema Ladenbau herauszulesen. Die Herausgabe eines Kundenmagazin erschien als geeignete Lösung. Im zweiten Anlauf wurde im Frühjahr 1976 - zur österr. Ladenbau-Messe AustroShop in Wels - LADENBAU AKTUELL aus der Taufe gehoben. Ich habe das herausfordernde Vergnügen, dieses Projekt seit dieser Zeit begleiten zu dürfen. In den ersten Jahren, ja Jahrzehnten, standen Reportagen über von Umdasch geplante und eingerichtete Läden im Mittelpunkt der Berichterstattung. Zu Wort gekommen sind dabei Ladeninhaber, Architekten und Ladenplaner sowie Realisierungsprofis. Manch exotische Projekte hatten wir dabei im Visier, teilweise sogar in Sonderausgaben. So zum Beispiel die schlagarti-

1984 öffnete das Luxuswarenhaus von Scheich Ahman Hasan Fitaihi in Jeddah seine Pforten. SHOP aktuell war live dabei.

14

SHOP aktuell 100


SHOP aktuell 100

Mit SHOP aktuell bis in die Wüste ... zu 60 Supermärkten und 5 Warenhäusern in Libyen.

ge Einrichtung von 5 Warenhäusern und 60 Supermärkten in Libyen, die Eröffnung des Trump Tower in New York oder das faszinierende Luxus-Warenhaus von Scheich Fitaihi in Jeddah. Die eine oder andere Ausgabe haben wir auch den speziellen Herausforderungen einzelner Branchen gewidmet. Von LADENBAU AKTUELL zu SHOP aktuell Der erste wesentliche Relaunch ging mit einer Namensänderung einher. Der neue Titel „SHOP aktuell“ sollte unmissverständlich zum Ausdruck bringen, dass für die Gestaltung des Magazins die Perspektive des Handels ausschlaggebend ist. Noch gravierender war der 1996 vollzogene Wechsel von der reinen Kundenzeitung zu einem gefragten Themenmagazin internationalen Zuschnitts. Seit dieser Zeit sind Reportagen über eingerichtete Projekte nur mehr eine, wenn auch meist sehr attraktive, Zugabe und Abrundung. Im Mittelpunkt stehen nun

vielmehr fundierte, weltweit recherchierte Reportagen über Themen, die Brands und Retailer im Zusammenhang mit Ladeninvestitionen und Laden-Marketing besonders interessieren, häufig sogar unter den Fingernägeln brennen. Es ist kein Zufall und durchaus erwünscht, dass sich dieses Themenspektrum (siehe auch Kasten) mit der einen oder anderen Kernkompetenz des Herausgebers, also von Umdasch Shop-Concept, deckt. Viel professioneller Background kommt auch aus den Inhalten der Veranstaltungen der Umdasch Shop Academy bzw. aus der täglichen Praxis der Unternehmensberatung ShopConsult by Umdasch. Ergänzt wird dieses Konzept um den systematischen Blick über den Zaun zu anderen Wirtschaftbereichen, Branchen bzw. in die globale Handelsszene. Einige Persönlichkeiten haben SHOP aktuell in den letzten drei Jahrzehnten geprägt: Zum Beispiel Friedrich Lipp als Initiator und langjähriger Impulsgeber. Oder Hans Jürgen Menge,

Im Focus von SHOP aktuell

(seit Nummer 79) Thema

Ausgabe(n)

Beleuchtung im Einzelhandel

81, 96

Bodengestaltung im Handel

80

Buch&PBS-Konzepte

85, 88

E-Commerce im Einzelhandel

88

Entertainment-Handel

80, 89, 92

Factory Outlet Center

87

Feng Shui in der Ladengestaltung

86

Flagship-Stores Appelrath-Cüpper, Hamburg Boulevard, Bielefeld Citabel Sports, Luxembourg Dubai Duty Free Galeria Centrum, Warschau Gerngross, Wien HB Active Life, Rotterdam/ Uden House of Beauty, Frankfurt Humanic, Wien/Budapest Humanic, Wien/Köln James Richardson, Tel Aviv Lust for Life, Aachen MakroMarkt, Wien M.Video, Moskau New Look, London Pro Kaufland, Linz Selfridges, Birmingham Sokos, Helsinki Sportarena, Karlsruhe

95 98 94 84 90 92 82 89 89 88 99 99 84 80 97 96 82 97 81 93

(Fortsetzung nächste Seite)

UMDASCH SHOP-CONCEPT

15


SHOP aktuell 100 Flagship Stores (Fortsetzung) Steffl, Wien

86

Ann Summers, Manchester

99

Thuniversum, Bozen

95

World of Sport, Fulda

81

Woolworth, Linz

79

Konsum-Trends

90, 98

Ladenbau-Trends Holz in der Ladengestaltung

93

Ladenbau im Billig-Zeitalter

96

Metall im Shop Design

95

Systeme & Programme

86

Warentische

82

Ladendiebstahl

89

Laden-Dramaturgie

81, 85

Less is More (LIM) Strategie

87, 90

Mode-Konzepte

97

Multichannel Retailing

97

Neuro-Marketing

94, 100

POS-Marketing

99

Retail Reports Frankreich

96

Irland

99

Italien

95

Niederlande

97

Slowenien

100

UK

98

Shop&Shopping-Trends

85

Mailand Südafrika

90

USA

83, 92, 94, 96

Shopping-Center

93

Shop Talk Josef Anreiter

91

Dr. Davin Bosshart

96

Dr. Klaus Brandmeyer

82

Walter Brune

81

Robert Carullo

83

Dr. Bernhard Ebner

100

Siegfried Elsaß

88

Andrew Ford

90

Dipl.-Vw Heijo Gassenmeier

80

Werner Haizmann

84

Bernd Hallier

92

Claus Heinemann

86

Stefan Jockisch

97

Werner Kaps

94

Dr. Christian Mikunda

79

Mag. Ludwig Morasch

89

Vittorio Radice

95

Ole Scheeren

95

Karl Schwitzke

98

Angelika Skornja

92

Susanne Solterer

87

Raoul Spanger

86

Magnus Swaczyna

85

Norbert Wittmann

99

Shop-in-Shop

82, 91

Sport-Konzepte

84, 94

Store Branding

91, 97

Travel Retail/Duty Free

86, 90, 97, 99

Vertikale Konzepte

80, 91

Visual Merchandising

79, 92

Warenhaus-Konzepte

83

Werbung im Einzelhandel

100

16

Ein besonders bemerkenswertes Projekt in der Umdasch- und SHOP aktuell-Geschichte: Die Einrichtung von „Beck

der Hanseat in Bayern, als Geburtshelfer und treuer (redaktioneller) Begleiter von mehr als 50 Ausgaben, genauso wie die Münchner Graphiker Arno Wöhler und Walter Dachs sowie Luis Paterno, der Fotograf der ersten und vieler weiterer Stunden. Später dann Hans-Georg Häusel von der Gruppe Nymphenburg, der einen ersten deutlichen Veränderungsimpuls gesetzt hat. Nicht zu vergessen Armin Thurnherr vom Falter-Verlag, für mich einer der besten Journalisten Österreichs, der zuletzt den Horizont von SHOP aktuell (und meinen eigenen) noch einmal beträchtlich erweitert hat. Geprägt wird das Magazin auch und noch immer von einem kleinen, feinen Team im Haus, bei Bedarf ergänzt um externe Profis (siehe Impressum). Mein Dank gilt an dieser Stelle auch dem Herausgeber, seiner Geduld und seiner regelmäßig geschärften Weitsicht, den Kunden und anderen Interessenspartnern von Umdasch Shop-Concept in dieser Form Ideen und Informationen zu vermitteln.

Nicht nteressant

91

Kanada

Weniger interessant

97

Dubai

interessant

87

Bullring, Birmingham

Sehr interessant

Bluewater Center

Informationen aus dem Bereich Konsumund Handelsforschung

50%

41%

9%

0%

Berichte und Reportagen über Trends bei der Entwicklung von Handels-Strategien und -Konzepten bzw. im Store Branding

54% 37%

8%

0%

Trends in der Warenpräsentation/Visual Merchandising

62% 33%

5%

0%

Trends in Sachen Ladenarchitektur, Shop-Design, Ladengestaltung

62% 34%

4%

0%

Information über Einrichtungssysteme/ Programme

23% 53% 22%

2%

Reportagen über realisierte Konzepte und Projekte

37% 53% 10%

0%

Reportagen über internationale Shopund Shopping-Trends (Reports über beispielhafte Einkaufszentren und Einkaufsstraßen, Länder-Reportagen)

49% 38%

11%

1%

Insider-Informationen aus dem Hause Umdasch

11% 52% 34%

3%

Informationen über einzelhandelsrelevante Veranstaltungen, Seminare, Kongresse, Publikationen/Bücher

16%

2%

Was SHOP aktuell-Leser besonders interessiert:

51%

31%

80 % Namensbekanntheit Eine repräsentative Befragung der Besucher der EuroShop 2005 in Düsseldorf hat für SHOP

aktuell einen Bekanntheitsgrad von rund 80 % ergeben. Im Rahmen der Leserbefragung 2005, an der 350 Personen teilnahmen, haben wir

SHOP aktuell 100


SHOP aktuell 100

of Munich“ im Trump Tower in New York nach Plänen von Architekt Hans Hollein.

unsere Leser um ihre Meinung zu verschiedenen Details gebeten. 99 % der Befragten halten SHOP aktuell für sehr interessant (53 %) oder interessant (46 %). Wesentliche Aufschlüsse haben uns die Informationen über die bevorzugten Themen gebracht (siehe Tabelle). Überragend schneiden dabei die Themen Warenpräsentation/Visual Merchandising, Ladenarchitektur/ Shop-Design sowie internationale Trends ab. Wünsche über zusätzliche Themen betrafen vor allem Branchenschwerpunkte sowie die „Vorher-Nachher-Darstellung“ bei Ladeninvestitionen. Diese und andere Vorschläge werden in die künftige Konzeption des Magazins einfließen. Unter den Teilnehmern an der Leserbefragung (aus 24 Ländern) haben wir Plätze an Seminaren der Umdasch Shop Academy verlost. Den

UMDASCH SHOP-CONCEPT

Hauptpreis, die Teilnahme an einem Laden-Dramaturgie LIVE!-Seminar, hat Herr Beat Niederer von der Migros in Schönbühl/Schweiz gewonnen. Reinhard Peneder

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SHOP REPORT

ESPRIT

Architektur schafft Mehrwert Mit einem Umsatz von 20,6 Milliarden Hongkong-Dollar (umgerechnet über zwei Milliarden Euro) im letzten Geschäftsjahr (2004/2005), 26 % Wachstum und einem ordentlichen Gewinn ist Esprit derzeit eines der international erfolgreichsten Modelabels. 443.000 m² Verkaufsfläche in 40 Ländern auf fünf Kontinenten, 680 selbst betriebene Stores sowie knapp 10.000 Flächenpartnerschaften sind weitere beeindruckende Kennzahlen. Dieser Erfolg ist natürlich kein Zufall, sondern das Ergebnis professioneller Arbeit in verschiedenen Disziplinen. Reinhard Peneder

Der Mega-Store in Dortmund umfasst zwei Etagen, wobei das Untergeschoss mit einer Rolltreppe großzügig erschlossen ist.

B

egonnen hat die Esprit-Story, typisch amerikanisch, als Liebesgeschichte. Susie Russell erbarmte sich in der Nähe von Lake Tahoe, Kalifornien, eines Autostoppers namens Doug Tompkins. Gemeinsam wurde über das schäbige Angebot an Freizeitklamotten lamentiert. 6 Monate später war Hochzeit. Wiederum 4 Jahre später, 1968, stand die erste Kollektion. Das war Images in Form großflächiger Bilder spielen bei Esprit in der POS-Kommunikation von der Fassade weg eine wichtige Rolle.

UMDASCH SHOP-CONCEPT

der Beginn einer stürmischen Entwicklung, mit einigen wichtigen Verzweigungen, wie jene nach Hongkong und nicht zuletzt die zum derzeitigen Hauptmarkt Deutschland. Der Rest ist ErfolgsGeschichte, auch wenn Susie und Doug heute kein Paar mehr sind. Finanzzentrale von Esprit ist Hongkong, wo das Unternehmen auch an der Börse notiert. Die eigentliche Kommandozentrale aber sitzt in Ratingen bei Düsseldorf. Unter Regie von Deputy Chairman & Group CEO Heinz Krogner

19


SHOP REPORT

Die Drehbücher für das Visual Merchandising sind bis ins kleinste Detail festgelegt.

In New York ist Esprit mit eigenen Stores an der 5th Avenue, in Soho und im neuen Shopping Center am Columbus Circle (Bild) präsent.

Auf Besonderheiten, die sich durch den Standort oder die Gebäudearchitektur ergeben, geht Esprit individuell ein (unsere Beispiel: Basel).

feilen dort in einem spürbar kreativen Klima etwa 800 Mitarbeiter an den verschiedensten Aspekten der Marke Esprit. Den Markenkern beschreibt Esprit selbst wie folgt: - Synonymous with contemporary lifestyle und taste - About attitude, not age - Youthful and dynamic global brand of quality products at democratic prices. Konsequent findet sich diese Philosophie im Sortiment wieder. Es umfasst Lifestyle Fashion für Damen, Herren und Kinder, Schuhe und

20

SHOP aktuell 100


ESPRIT

Häufig gesehen: Innovativ gestaltete Wandflächen unterstützen den modischen Auftritt.

verschiedene Accessoires. Dazu kommen modisch inspirierte Lizenzprodukte unter anderen in den Bereichen Parfümerie/Kosmetik, Uhren, Schmuck und Heimtextilien. Und Esprit ist stets am Puls der Zeit. So etwa wurde im Frühjahr 2006 – dem Megatrend Accessoires folgend – ein Flächenkonzept für Taschen, Gürtel, Kleinlederwaren, Schals und Tücher weiter ausgebaut. Kompromissloses Store Branding

Markenkommunikation übertragen. Bis an den POS. Ralph Trumpfheller, der Global Manager Architecture, hat uns einen kleinen Einblick in die Tätigkeit seiner Abteilung bei der Neugestaltung von Esprit-Stores gegeben. Auf Grund der großen Anzahl an Flächen werden neue Ladenkonzepte rollierend realisiert. Differenziert wird dabei zwischen Flächenkonzepten und Retail (eigene Stores). Geringfügige standortspezifische Adaptionen sind ebenfalls möglich.

Esprit betreibt Store Branding in idealtypischer Form. Konsequent werden die Markeninhalte auf alle Disziplinen der Markt- und

„Wir wollen durch die Architektur einen Mehrwert schaffen“ sagt Trumpfheller. Diese Architektur ist die Bühne für die jeweilige

UMDASCH SHOP-CONCEPT

21


SHOP REPORT

Die gute, transparente Gliederung der Fläche erleichtert den Kunden die Orientierung.

Ralph Trumpfheller, Global Manager Architecture: “Wir wollen mit der Architektur

„Wir handeln mit verderblicher Ware, da sind

einen Mehrwert schaffen.”

Geschwindigkeit und Flexibilität gefragt“.

(Sortiments-) Inszenierung. „Die Bühne muss attraktiv genug sein, um die Kunden in den Laden zu locken. Sie darf das Sortiment aber nicht übertrumpfen.“ Ein Blick in den – von Umdasch eingerichteten – kürzlich eröffneten Mega-Store in Dortmund macht deutlich, dass auch mit dem Spiel mit innovativen Materialien und Licht interessante Akzente gesetzt werden. Dabei gilt allerdings: Modern aber nicht zu modisch, damit dem Sortiment auf keinen Fall die Show gestohlen wird. Bei der Warenpräsentation selbst wird ebenfalls

22

nichts dem Zufall überlassen. Die Abteilung Visual Display erarbeitet akribisch sogenannte „Guidelines“ für jede Präsentationseinheit. Diese sind für das gesamte Ladennetz verbindliche Grundlage fürs Visual Merchandising. Handel mit verderblicher Ware „Wir handeln mit verderblicher Ware“ meint Ralph Trumpfheller und spielt damit auf die Flexibilität und Geschwindigkeit an, die seinem Team permanent abgefordert werden. AnfordeSHOP aktuell 100


ESPRIT ESPRIT – Zahlen und Fakten Gründung: 1968 in den USA Global Finance Headquarters: Hongkong Global Business Headquarters: Ratingen (Deutschland) Executive Directors: Michael Ying, Heinz Krogner, John Poon, Thomas Grote, Jerome Griffith. Umsatz (2004/2005): 20,632 Mrd. HK$ (+ 26 %) Kontrollierte Verkaufsfläche: 443.000 m² (rd. 680 eigene Stores, knapp 10.000 Flächenkonzepte) Umsatzverteilung Wholesale/ Flächenkonzepte (total HK$ 11,9 Mrd.): Deutschland Benelux Frankreich Skandinavien Andere europ. Länder Asien Andere Länder

48 % 19 % 10 % 7% 10 % 5% 1%

Umsatzverteilung Retail (total HK$ 8,5 Mrd.): Deutschland Benelux Österreich Frankreich Andere europ. Länder Asien Australasia Nordamerika

50 % 13 % 3% 2% 7% 13 % 8% 4%

www.esprit.com

Das gekonnte Zusammenspiel von Materialien und Oberflächen – in diesem Fall Stein- und Holzböden, Holz, Glas, Edelstahl – ist typisch bei Esprit.

rungen, die er deshalb auch an seine Partner bei Ladeninvestitionen, nicht zuletzt die Ladenbauer, stellt. Gefragt sind außerdem technologische Fitness, vor allem in Sachen Materialien und Oberflächen, Phantasie in der Beschaffung, naUMDASCH SHOP-CONCEPT

türlich der Preis und vor allem Terminsicherheit. Es ist also auch kein Zufall, dass nun auch Umdasch Shop-Concept als Ladenbau-Partner bei Esprit mit im Boot ist ...

23


SHOP PANORAMA

Mode-Mekka Köln In Köln - vor allem im traditionellen Einkaufsquartier in und rund um die Schildergasse - haben in den letzten beiden Jahren einige bemerkenswerte neue bzw. neugestaltete Läden ihre Pforten geöffnet. Impulsgeber dafür war zweifellos das neue P & C-Haus. Auch Umdasch Shop-Concept hat an verschiedenen attraktiven Projekten mitgewirkt. Zu nennen sind z.B. der Humanic-Megastore, die Herrenausstatter Pohland und Hansen sowie zuletzt das Globetrotter Outdoorhaus. Wir haben stellvertretend einen Blick in den neuen Hansen, der zu Pohland (Douglas AG) gehört, gemacht.

Fashion mecca Cologne In Cologne – especially in the traditional shopping district in and around the Schildergasse

Hansen bietet eine übersichtliche Schau an ersten Marken-Adressen in Sachen Männermode.

– a number of remarkable new or newly renovated shops have opened their doors during the past few years. One of the trendsetters in this respect was doubtless the new P & C-Haus. Umdasch Shop-Concept was also involved in a number of attractive projects. These include,

Markanter Hansen-Standort Ecke Schildergasse - Gürzenichstraße.

Hansen offers a well-designed

display of exclusive brands in men’s fashions.

Hansen’s

prominent location lies at the corner of Schildergasse and Gürzenichstrasse.

for example, the Humanic megastore, the men’s outfitters Pohland & Hansen and, more recently, the Globetrotter Outdoorhaus. As a representative of the new trend, we took a look at the new Hansen store, which is owned by Pohland (Douglas AG).

Höchstes Niveau Zermatt und Samnaun zählen zu den ganz noblen Schirevieren der Schweiz. Dem kaufkräftigen Publikum wird denn auch viel Abwechslung geboten. Das betrifft nicht zuletzt das gediegene Angebot an Einkaufsmöglichkeiten. Zwei

schöne Beispiele dafür sind die Bijouterien Hangl in Samnaun (100 m² Verkaufsfläche) und Swiss Mountain Time in Zermatt. In beiden Fällen konnte Umdasch Shop-Concept seine Branchen- und Ladenbaukompetenz unter Beweis stellen.

Geschickt gegliederte Einzelvitrinen und Vorlegetische signalisieren bei Swiss Mountain Time den Anspruch auf Beratung. The skilful juxtaposition of individual vitrines and display tables indicates that specialist advice is readily available at Swiss Mountain Time.

In den Wandverbau aus indischem Apfelholz eingelassene Vitrinen prägen das Erscheinungsbild in der Bijouterie Hangl in Samnaun.

The glass vitrines set into the wall units of Indian

apple wood lend the Bijouterie Hangl in Samnaun its exclusive appearance.

Mehr SHOP PANORAMA (Referenzen) finden Sie unter ... /

At the highest level Zermatt and Samnaun are two of Switzerland’s most exclusive ski reports. They both offer plenty of distractions to entertain their well-heeled visitors. That also applies to the range of elegant shopping facilities. Two fine examples are the jeweller’s

shops Hangl in Samnaun (with a sales area of 100 m²) and Swiss Mountain Time in Zermatt. Both establishments provided Umdasch Shop-Concept with an opportunity of demonstrating its specialist and shopfitting expertise.

You will find more SHOP PANORAMA reports (references) under ...

WWW.UMDASCH-SHOP-CONCEPT.COM

24

SHOP aktuell 100


SHOP PANORAMA

Shopping in the City Mit den Ende März 2006 eröffneten City Arkaden in Klagenfurt wird der Trend zum innerstädtischen Einkaufszentrum auch in der Kärntner Landeshauptstadt sichtbar. Dieses erste ECE-Shopping-Center in

Österreich umfasst 27.000 m² Verkaufsfläche. An der Einrichtung von mehr als einem Dutzend Läden war Umdasch Shop-Concept beteiligt. Zwei schöne Beispiele dafür sind die Parfümerie Tschebull sowie das Buchhaus A&M plus. Umdasch hat langjährige „Buchkompetenz“. Das spürt man auch in der A&M plus-Filiale in den City Arkaden Klagenfurt. Umdasch has many years of experience in bookshop design. This can be seen in the branch of A&M plus in the City Arkaden in Klagenfurt.

Für die Parfümerie Tschebull kreierte Umdasch Shop-Concept in Klagenfurt eine Oase der Schönheit.

Umdasch Shop-Concept

created a beauty oasis for the Parfümerie Tschebull in Klagenfurt.

Shopping in the City The City Arkaden in Klagenfurt, which opened at the end of March 2006, demonstrate that the trend towards inner-city shopping centres has also been adopted in the provincial capital of Carinthia. The first ECE shopping centre

in Austria covers a sales area of 27,000 m². Umdasch Shop-Concept was involved in the design of more than a dozen shops. Two attractive examples are the Parfümerie Tschebull and the bookshop A&M plus.

Hoch hinaus In Urlaubsstimmung steigt die Konsumbereitschaft. Wenn dann das eine oder andere Accessoire für einen perfekten Schitag fehlt (oder vergessen wurde), dann kommt ein Sportshop vor Ort – egal ob an

der Tal-, Mittel- oder Bergstation – gerade recht. Keineswegs muss dabei auf exquisite Marken verzichtet werden. Geschehen und gesehen bei Silvretta Sports in Ischgl, eingerichtet von Umdasch Shop-Concept.

Selbst auf 2.000 m Seehöhe, auf der Idalp, ist die Auswahl noch riesig.

Even at 2,000 m above sea level, on the Idalp, there is a

vast selection available.

Noble Marken prägen das Sonnenbrillenangebot an der Talstation der Silvrettabahn.

Exclusive brands dominate the sunglasses

on offer in the valley station of the Silvretta cable car.

UMDASCH SHOP-CONCEPT

On top of the world Holidaymakers often demonstrate an increased willingness to make new purchases. If some accessory or other for a perfect day of skiing is missing or was forgotten, a sports shop in the re-

sort – be it at the valley, middle or peak station – can provide a practical solution. There is no need to do without exclusive brands, as can be seen at Silvretta Sports in Ischgl, designed by Umdasch Shop-Concept.

25


SHOP REPORT

Paris Gallery in der Ibn Battuta Mall

Shopping in „Tausend Umdasch Shop-Concept hat den Auftrag zur Einrichtung von vier Luxuswarenhäusern für die Paris Gallery in den Vereinigten Arabischen Emiraten erhalten. Das erste dieser vier Projekte hat im Herbst 2005 seine Pforten geöffnet. SHOP aktuell hat deshalb einen Lokalaugenschein im Las Vegas des Mittleren Ostens, wie Dubai bereits vielfach genannt wird, gemacht. Dabei haben wir uns die Paris Gallery in der Ibn Battuta Mall sowie einige andere Einkaufstempel etwas genauer angeschaut.

G

rößer, höher, exquisiter ... Dubai über„ trumpft sich laufend selbst. Projekte wie riesige aufgeschüttete Inseln und schwebende Städte erregen Aufsehen ...“ wusste das österreichische Wirtschaftsmagazin „Format“ in einer Dubai-Reportage kürzlich zu berichten. Und auch in zahlreichen anderen internationalen

26

Gazetten ist die Region ständig Mittelpunkt ausführlicher Reportagen. Ein besonders spektakuläres Beispiel ist der gerade in Bau befindliche Burj Dubai, das dann mit 575 Metern höchste Gebäude der Welt. „Bei Bedarf“ kann dieser Wolkenkratzer auf bis zu 800 Meter aufgestockt werden. In Summe sind in den letzten Jahren SHOP aktuell 100


DUBAI

und einer Nacht“ Eine großzügige, von einem

über 130 Milliarden Euro in Infrastruktur- und Bauprojekte in den Vereinigten Arabischen Emiraten investiert worden. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht abzusehen. Besonders forciert werden derzeit Tourismusprojekte inkl. Shopping- und Entertainmentkomplexe von gigantischem Ausmaß. Damit hat sich der Golfstaat bereits eindrucksvoll als angesagte Adresse für einen exotischen Badeurlaub, verbunden mit vielfältigen Unterhaltungsmöglichkeiten, etabliert. Während Stadt- und Tourismusplaner in Europa das Einzugsgebiet einer Stadt oder Region nach zurückzulegenden Autominuten definieren, kalkuliert man in Dubai mit Flugstunden. Hintergrund der gewaltigen Investitionen ist natürlich auch die Absicht, Schritt UMDASCH SHOP-CONCEPT

für Schritt unabhängiger von Öleinnahmen zu werden, die schon heute nur mehr knapp 10 Prozent der Wirtschaftsleistung darstellen. Wenn dann die Ölquellen tatsächlich einmal versiegen sollten hat sich die Region längst ein zweites Standbein gesichert - als die Schweiz der arabischen Welt oder eben als Las Vegas des Mittleren Ostens.

Sternenhimmel ausgeleuchtete Vitrinenlandschaft prägt die Mall innerhalb der Paris Gallery.

The mall within

the Paris Gallery includes a spacious arrangement of vitrines illuminated by a ‘starry sky’.

Die größten Einkaufszentren der Welt Im Bereich der Shopping-Malls sind es konkret vier Projekte, die für besonderes Aufsehen sorgen. Zwei davon wurden bereits im Jahr 2005 eröffnet. Im April war es die Ibn Battuta Mall, die mit 300.000 m² weltgrößte Themen-Mall. 250 Stores & Shops sowie Restaurants erwarten

27


SHOP REPORT dort, gegliedert in die Themenwelten Andalusien, Tunesien, Ägypten, Persien, Indien und China von Samstag bis Freitag von jeweils 10.00 Uhr am Vormittag bis Mitternacht kaufkräftige Besucher. Für Kurzweil sorgen ein Cineplex mit 21 Sälen sowie ein Restaurant- und ein FoodCourt. Mit einer Fläche von 400.000 m² setzt die im Oktober 2005 eröffnete Mall of the Emirates noch einen drauf. Die Mega-Mall beherbergt u. a. 400 Läden, 65 Restaurants, die größte Schihalle der Welt, ein Kinozentrum, ein Theater sowie ein Fünfstern Kempinski Hotel. Whow! Damit nicht genug. Beim Burj Dubai wird bis 2008 die 500.000 m² große Dubai Mall entstehen. In einer mutigen Konstruktion aus Stahl und Glas sollen sich die etwa 1000 Läden in 16 Bereiche gliedern. Der weltgrößte Indoor Gold Souk, ein Wasserfront-Atrium, Wasserfälle, eine Mode-Insel, eine Eishalle sowie ein Aquarium sind weitere Details dieses spektakulären Projektes. Im selben Jahr soll die Mall of Arabia auf ebenfalls rund 500.000 m² an den Start gehen, in Dubailand, einem mit einer Monorail erschlossenem Entwicklungsareal mitten in der Wüste, das bereits den Formel 1-Rundkurs und andere Sportstätten umfasst. Inhaltlicher Schwerpunkt sollen internationale Brands sein, auch ein Spa der Extraklasse ist vorgesehen. Die Schatzkammern der Ibn Battuta Mall

Die Paris Gallery bietet eine Symbiose aus orientalischem Flair und moderner Verkaufstechnik.

The Paris Gallery offers a symbiosis of oriental flair and

Nicht zuletzt wegen des anhaltenden Booms an Einkaufszentren hat sich Umdasch ShopConcept mit einer Vertriebseinheit in Dubai etabliert, die nun entsprechend der Marktentwicklung ausgebaut wird. Aus einer Reihe von Projekten ragen jene für die Paris Gallery besonders heraus. Auf insgesamt 35.000 m² sind in Dubai und Abu Dhabi nach einer Planung von Portland Design insgesamt vier Projekte einzurichten. Bei der Paris Gallery handelt es sich um ein in der Golf-Region führendes Handelsunternehmen, das zur Al Fahim-Gruppe gehört. Paris Gallery – das sind Luxus-Warenhäuser mit

modern sales technique.

28

SHOP aktuell 100


DUBAI

Neben Uhren/Schmuck ist hochwertige Kosmetik der zweite Angebotsschwerpunkt.

High-profile cosmetics provide the

second main sales area in addition to watches and jewellery.

exquisiten internationalen Brands an bislang etwa 20 Standorten. Der Schwerpunkt liegt auf Kosmetik, Uhren/Schmuck, feinen Accessoires und zunehmend auch Mode. Die erste von Umdasch Shop-Concept eingerichtete Paris Gallery befindet sich in der bereits erwähnten Ibn Battuta Mall, benannt nach einem arabischen Entdecker. Dieses für den Familieneinkauf konzipierte Shopping-Center umfasst etwa 250 Läden, 70 internationale Marken feierten mit der Eröffnung sogar ihre Premiere in Dubai. Die 6.000 m² große Paris Gallery besticht durch eine Mischung aus orientalischem Glanz, Großzügigkeit und moderner Warenpräsentation. Die Räumlichkeiten sind durch eine Mall erschlossen, die mit Vitrinenlandschaften bestückt ist. Rechts und links davon befinden sich in Nischen die einzelnen Abteilungen in Form von „Schatzkammern“. Dem Sortiment entsprechend ist die Einrichtung sehr hochwertig. Sie ist geprägt von Vitrinen und Schautischen in Glas und exquisiten Oberflächen. Die UmdaschProfis im Projektmanagement und in den Fertigungen konnten hier ihre Kompetenz und ihre handwerklichen Fähigkeiten voll ausspielen.

In den Nischen befinden sich die sortimentsthematisch gegliederten „Schatzkammern“.

Divided according to range of goods on offer,

the ‘treasure houses’ are situated in the niches.

Eine wesentliche Rolle im Konzept kommt der Beleuchtung zu. Ein „Sternenhimmel“ sorgt für dezente Grundausleuchtung, die indirekte Beleuchtung im Regalbereich setzt dramaturgische Akzente und das gerichtete Licht in den Vitrinen setzt die edlen Stücke wertsteigernd in Szene. Das größte Indoor-Schigebiet der Welt Neben der Tätigkeit für die Paris Gallery ist Umdasch Shop-Concept derzeit in Middle East bei einer Reihe weiterer Projekte aktiv. Dabei kommt dem Unternehmen das jahrzehntelange Know-how in dieser Region zugute. So hat Umdasch neben kleineren Projekten etwa bereits Luxuswarenhäuser für Scheich Fitaihi in Jeddah und Riyadh, verschiedene Warenhäuser in Katar sowie im Jahr 2000 die eindrucksvolle Duty Free-Area am Flughafen Dubai eingerichtet. Im Komplex der Mall of the Emirates ist die größte Schihalle der Welt entstanden. Dort hat Umdasch zur unmittelbaren Versorgung der Wintersportler den Sport Shop „Pro Snow“ eingerichtet. Optisch besonders eindrucksvoll ist das von Umdasch in der Al Jimi Mall in Al

Die Ibn Battuta Mall mit der Paris Gallery als zentralen Ankermieter bietet ein beeindruckendes Panorama. The Ibn Batuta Mall, with the Paris Gallery as anchor tenant, is an impressive sight.

UMDASCH SHOP-CONCEPT

29


SHOP REPORT Ain eingerichtete Karisma Beauty Center. Neben dem mutigen Farb- und Lichtkonzept springen vor allem riesige, halbtransparente Projektionen an Regal- und Fassadenflächen ins Auge. Der Bedeutung des Marktes entsprechend war Umdasch Shop-Concept im April 2006 zum zweiten Mal an der Handels- und Ladenbau-

messe Retail Middle East in Sharjah als Aussteller und erstmals als Hauptsponsor präsent. Außerdem wird die Region um Dubai im Jahr 2007 Schauplatz des Reiseseminars „LadenDramaturgie LIVE!“ mit Dr. Christian Mikunda sein. Als SHOP aktuell-Leser werden wir Sie darüber noch im Detail informieren.

Paris Gallery in the Ibn Battuta Mall

Shopping in “One Thousand and One Nights” Umdasch Shop-Concept was awarded the contract to provide the shopfitting of four luxury stores for Paris Gallery in the United Arab Emirates. The first of the four stores opened its doors in autumn 2005. SHOP aktuell therefore made a visit to the Las Vegas of the East, as Dubai is often called, in order to take a closer look at the Paris Gallery in the Ibn Battuta Mall as well as several other luxurious shopping centres.

Dubai/VAE in Zahlen Fläche: VAE 83.000 km² (davon Dubai 3.885 km²)

B

igger, taller, grander ... Dubai is constantly surpassing itself. Projects like the vast artificial islands and floating cities are causing a sensation ...” observed the Austrian business magazine ‘Format’ in a recent article on Dubai. The region is constantly in the news as the subject of extensive reports in a wide range of international magazines and newspapers. One particularly spectacular example is the Burj Dubai, which is currently under construction, and which, at 575 metres, will be the tallest building in the world when completed. If necessary, the skyscraper can be extended to 800 metres. In recent years, a total of more than 130 billion euros have been invested in infrastructure and building projects in the United Arab Emirates. And the boom continues.

already established a reputation as a desirable address for an exotic seaside holiday, linked with a wide range of entertainment possibilities. Whilst city and tourism planners in Europe still define the catchment area of a city or region according to the length of time it takes to drive there, in Dubai they calculate according to flight times. The reason for these huge investments is, of course, the intention of gradually making the region less dependent on oil revenues, which even today barely represent 10 percent of the economic output. If the oil fields really do dry up one day, the region will have a well-established second source of income – as the Switzerland of the Arab world or, possibly, as the Las Vegas of the Middle East.

At the moment, particular emphasis is being placed on tourism-related projects including shopping and entertainment centres of gigantic proportions. As a result, the Gulf state has

The biggest shopping centres in the world

IRAN

© APA-Vienna

Bandar-e Lengeh

Einwohner: VAE 4,4 Mio (davon Dubai 1,3 Mio) Politisches System: Die Emirate Abu Dhabi, Dubai, Ajman, Sharjah, Umm al-Qawain, Fujairah und Ras al Khaimah haben sich 1971/72 zur Föderation Vereinigter Arabischer Emirate zusammengeschlossen.

Dukhan

Source: apa/Die Presse

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Ras al Khaimah Umm al-Qaiwain Ajman

DUBAI

Doha

Fujairah Sharjah

KATAR

Staatsoberhaupt: Scheich Khalifa Bin Zayed Al-Nahyan, Emir von Abu Dhabi. Vizepräsident ist Scheich Mohammed Bin Rashid Al-Maktoum, seit Jänner 2006 Emir von Dubai. Tourismus: 5 Millionen Gäste pro Jahr in Dubai. Das Emirat setzt auf wohlhabende Gäste, Banking und exquisite Immobilien.

PERSISCHER GOLF

us rm Ho on v e aß Str Al Khasab

Abu Dhabi Ar Ruways

SAUDIARABIEN 100 km

Al Ain

Tarif

VEREINIGTE ARABISCHE EMIRATE Al Asab

Aradah

OMAN

When it comes to shopping malls there are, in fact, four projects which are attracting the lion’s

Dubai/UAE in figures Area: UAE 83,000 km² (of which Dubai 3,885 km²) Population: UAE 4.4 m (of which Dubai 1.3 m) Political system: The emirates of Abu Dhabi, Dubai, Ajman, Sharjah, Umm al-Qawain, Fujairah and Ras al Khaimah joined together in 1971/72 to form the Federation of United Arab Emirates. Head of State: Sheik Khalifa Bin Zayed Al-Nahyan, Emir of Abu Dhabi. Vice-President is Sheik Mohammed Bin Rashid Al-Maktoum, Emir of Dubai since January 2006. Tourism: 5 million visitors p.a. in Dubai. The Emirate focuses on uppersegment tourists as well as banking and luxury real estate. Quelle: apa/Die Presse

SHOP aktuell 100


DUBAI Der Mallplan der Mall of the Emirates – hier am Beispiel des Ground Levels – lässt die gewaltige Dimension dieses Shopping- und Entertainmenttempels erkennen.

The layout of the Mall of the Emirates – shown here is the Ground Level – gives an indication of the vast dimensions of the luxury shopping and entertainment complex.

share of the attention. Two of them opened their doors in 2005. The fi rst to do so, in April, was the Ibn Battuta Mall, the world’s biggest themed shopping mall covering an area of 300,000 m². Between 10.00 a.m. and midnight from Saturday to Friday, the well-heeled visitors stroll through 250 stores, shops and restaurants divided into themed areas based on Andalusia, Tunisia, Egypt, Persia, India and China. A Cineplex with 21 auditoriums and a restaurant and food court provide entertainment. Even larger is the Mall of the Emirates, which opened in October 2005 and which extends over an area of 400,000 m². The mega-mall contains 400 shops, 65 restaurants, the world’s largest indoor ski slope, a cinema centre, a theatre and a five-star Kempinski hotel. Wow!

But that is not all. When it is completed in 2008, the Burj Dubai will contain the Dubai Mall covering an area of 500,000 m². The bold steel and glass construction will contain some 1,000 shops, divided into 16 areas. The world’s largest indoor gold souk, a waterfront atrium, waterfalls, a fashion island, an ice-skating rink and an aquarium will also form part of this spectacular project. Also planned for 2008 is the start of the Mall of Arabia, also covering 500.000 m² and forming part of Dubailand, a development area in the desert linked to the city with a monorail. The project already contains a Formula One circuit and other sports facilities. The shopping mall will concentrate on international brands, and an exclusive spa is also planned.

Der Bauboom in der Golfregion hält an – das zeigt ein Blick auf die Skyline von Dubai.

The construction

boom in the Gulf region continues – as this view of the Dubai skyline proves.

UMDASCH SHOP-CONCEPT

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SHOP REPORT

Die größte Schihalle der Welt ist Bestandteil der Mall of the Emirates und verfügt über einen eigenen Sportshop, der von Umdasch Shop-Concept eingerichtet wurde.

The

world’s largest indoor ski slope forms a part of the Mall of the Emirates. It has its own sports shop, for which Umdasch Shop-Concept provided the shopfitting.

The ‘treasure houses’ of the Ibn Batuta Mall The continuing boom in shopping malls is just one of the reasons why Umdasch ShopConcept has established a sales office in Dubai, which will now be expanded to keep pace with market developments. The Paris Gallery contract stands out amongst a number of current schemes. Across a sales area totalling 35,000 m², a total of four projects are to be realised in Dubai and Abu Dhabi in accordance with the planning concept drawn up by Portland Design. In the case of the Paris Gallery, the clients are one of the leading trading companies in the region, a member of the Al Fahim Group. The shops are luxury stores with exclusive international brands at some 20 locations to date. The emphasis lies on cosmetics, watches and jewellery, top-quality accessories and, increasingly, fashion. The first store to be fitted out by Umdasch Shop-Concept has just opened in the previously

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mentioned Ibn Batuta Mall, named for an Arabian explorer. The latter is a shopping centre designed for family shopping and comprises some 250 stores; no fewer than 70 international brands celebrated their entry into the Dubai market here. The Paris Gallery covers an area of 6,000 m² and attracts customers with a mixture of oriental exoticism, spacious design and modern presentation of goods. The sales areas are linked by a mall lined with shop windows. To the right and left are niches containing the various departments in the form of ‘treasure houses’. The shopfitting is of the highest quality, in line with the goods on offer, and consists of vitrines and glass display tables with elegant surfaces. The experts from Umdasch in the project management and construction departments could demonstrate their professionalism and skills to the full. Lighting played an important role in the overall concept. A ‘starry sky’ provides subtle background lighting, whilst the indirect lighting in the shelving areas sets dramatic accents, and the focused light SHOP aktuell 100


DUBAI

Das von Umdasch gestaltete Karisma Beauty Center besticht durch ein mutiges Farbkonzept und riesige Bildprojektionen.

Designed

by Umdasch, the Karisma Beauty Center attracts attention with its bold colour scheme and huge picture projections.

in the vitrines presents the exclusive goods on display to best advantage. The world’s biggest indoor ski slope In addition to its activities on behalf of the Paris Gallery, Umdasch Shop-Concept is also currently involved in a number of additional projects in the Middle East. The company is able to draw on decades of experience in the region. In addition to smaller projects, Umdasch has already provided the shopfitting for luxury stores in Jeddah and Riyadh for Sheik Fitaihi, various department stores in Qatar and, in 2000, the impressive Duty Free area at Dubai airport.

the Al Jimi Mall in Al Ain. In addition to the bold colour and light concept the setting is particularly eye-catching for the huge, semi-transparent projections on the surfaces of the shelves and façade. Underlining the importance of the market, Umdasch Shop-Concept was present in April 2006 at the Retail Middle East retail and shopfitting fair in Sharjah, for the second time as exhibitor and for the first time as main sponsor. In 2007, the Dubai region will be the setting for the travel seminar ‘Laden-Dramaturgie LIVE!’ with Dr. Christian Mikunda. As a SHOP aktuell reader you will receive further details of this investigation of retail dramaturgy in due course.

The Mall of the Emirates complex contains the world’s largest indoor ski slope. Here, Umdasch fitted out the sports shop ‘Pro Snow’, which enables winter sportsmen to purchase equipment on the spot. Visually impressive is the Karisma Beauty Center, created by Umdasch in UMDASCH SHOP-CONCEPT

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SHOP CONCEPT THEMA

Trends in der Handelswerbung:

All You Need Is - Love Bis vor kurzem schien die Zukunft der Handelswerbung in brutalen Preiskämpfen und nicht minder brutalen Ego-Slogans wie „Geiz ist geil“ oder „Besorg’s Dir doch einfach“ zu liegen. Doch neuerdings schwappt der rüden Sparen-wo’s-geht-Mentalität ein souveräner, sanfter und sympathischer Gegentrend entgegen: Liebet eure Kunden wie euch selbst, so lautet ab sofort das neueste Gebot in der Handelskommunikation.

V

or knapp einem Jahr schaffte der US-Konzern Levi’s das rare Kunststück, Konsumenten wie Werbefachleute gleichermaßen zu bezaubern: mit einem Konzept zu einem TV-Spot, das wohl niemand von dem in seiner bisherigen Werbestrategie fest in der Welt der Pop-Kultur verankerten JeansHersteller vermutet hätte. Denn Levi’s

ließ sich zur Verkaufsförderung seines Klassikers dem legendären Levi’s 501 Ur-Modell - ebenfalls von einem Klassiker inspirieren: dem „Sommernachtstraum“ von William Shakespeare. In einem eleganten Geniestreich transferierten die Kreativen der New Yorker Lev i’s-Agent u r Bartle, Bogle,

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Hegarty Textpassagen des Stücks in das Los Angeles des 21. Jahrhunderts und schickten einen jungen Mann mit seinen auffällig neuen Anti-Fit-Levi’s zu ironischen Shakespeare-Zitaten („Ich merke ihre Schelmerei: sie wollen mich fürchten machen, wenn sie können“) auf Wanderschaft durch ein von finsteren kertes nächtliches Gestalten bevölGhetto - um ihn schließlich in einem schäbigen Straßencafé auf seine von seinem neuen Look bezauberte Geliebte ( „Mein Auge ist betört von Eurer lieblichen Gestalt“) treffen zu lassen.

Die Shakespeare-Strategie Mit dem geglückten Griff zur Welt l it e r a Levi’s nicht nur ein enttur gelang scheidender Impuls zur Korrektur seines Produkt- und Markenimages, sondern auch ein perfektes Exempel dafür, was kreative und effiziente Markenkommunikation von ihrem Gegenteil unterscheidet. Denn auf die Frage, was gute Werbung im Allgemeinen - und gute Handelswerbung im Speziellen - ausmacht, haben Experten heute mehr denn je drei klassische Antworten parat. Erstens: alles beginnt mit der Unternehmenskultur bzw. ihrer Pflege. Zweitens: Nur wer packende Geschichten zu erzählen weiß, kann Menschen wirklich und nachhaltig fesseln - selbst wenn der Kern der Story nur aus SHOP aktuell 100


HANDELSWERBUNG

drei Worten besteht, wie der Nike-Slogan „Just Do It“. Drittens: TV ist zwar nach wie vor als reichweitenstarkes, sinnliches und emotionales Medium bestens geeignet, kraftvolle Markenkommunikation zu betreiben. Wirklich effizient ist die Kommunikation allerdings nur, wenn ein durchgängiges Gesamtkonzept unter Berücksichtigung einer intelligenten Konzeption des POS-Marketings die Lücke zwischen klassischer Marken- und Handelswerbung und dem Einkaufskorb des Shoppers schließt. Vor allem die extreme Service- und Erlebnisdiskrepanz zwischen Diskont- und hochwertigen Handelskonzepten trägt dazu bei, dass der vor mittlerweile vier Jahren vom Elektro-Diskontmarkt Saturn flächendeckend eingeläuteten „Geiz ist geil“-Sparflammen-Ideologie nun ein gegenläufiger Trend folgt. „Nicht Geiz ist geil - Marke ist geil“, brach vor kurzem etwa der MarketingGeschäftsführer eines renommierten deutschen Brauereikonzerns eine Lanze für ein erneutes Qualitätsbewusstsein in Marketing und Konsum. Denn bei vielen Konsumenten steigt der Erfahrungswert, dass selbst der billigste Preis bei völliger Absenz von Service und Qualität kein nachhaltig positives Kauferlebnis liefert. Daher lautet die hoffnungsvolle Diagnose vieler Marketingexperten, dass die Akzeptanz des Preises durch den Handel als kaufentscheidende Botschaft die Kunden zwar zu Smart-Buyern erzogen hat. Doch die UMDASCH SHOP-CONCEPT

„Alles aus Liebe“ - unter diesem emotionalen Motto gestalteten die Wiener Agenturen Dirnberger-De Felice und section.d ein durchgängige Kommunikationskonzept für BIPA. Vom Massenmedium bis zur Gestaltung des POS.

Verbraucher seien deshalb nicht grundsätzlich geiziger, sondern lediglich kritischer und anspruchvoller im Hinterfragen des Verhältnisses von Preis und Leistung geworden Der Spar-Effekt: Rezept zur umfassenden Verarmung Hoffnungsvoll ist diese Diagnose vor allem, da der „Geiz ist geil“-Gedanke - in großem

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SHOP CONCEPT THEMA

Fernsehwerbung fördert wie keine anderes Medium die Markentreue. Zur Verkaufsförderung des Klassikers Levi’s 501 wurden Textpassagen von Shakespeares „Sommernachtstraum“ in das Los Angeles des 21. Jahrhunderts transferiert.

Maßstab und konsequent zu Ende gedacht langfristig eine erschreckende Eigendynamik freisetzt: Die Discounter mit ihren wachsenden Marktanteilen begünstigen aufgrund ihrer eingeschränkten Sortimentsauswahl die generelle Verarmung des Angebots. Dies hat nicht nur negative Konsequenzen für den Verbraucher, sondern auch für den Handel, die Markenartikelindustrie, für die unter den oft problematischen Arbeits- und Entlohnungsverhältnissen im Discount-Bereich leidenden Beschäftigten und letztlich für alle am Wertschöpfungsprozess Beteiligten. Die nur für kurzfristig Denkende paradox wirkende Situation tritt ein, dass eine übermäßig und am falschen Fleck sparende Gesellschaft letztlich an ihrer Sparmentalität verarmt. „Sind 600 Discountprodukte für 82 Millionen Menschen eine große Auswahl?“ stellte bereits 2004 die Supermarktkette Spar im Rahmen ihrer Image- und Informationskampagne „Der SparEffekt“ unbequeme Fragen zur Diskussion. „Mit jedem Einkauf bestimmt der Verbraucher seine eigene Zukunft“, argumentierte Spar im Rahmen der Kampagne: „Der Kunde hat Einfluss darauf, ob er auch künftig noch in einem Supermarkt mit echter Auswahl einkaufen kann. Der

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Preis als entscheidendes Auswahlkriterium führt zur Reduzierung von Individualität, Markenvielfalt und Auswahl der Einkaufsstätten für den Verbraucher. Wird der Preis als beherrschende Werbebotschaft von den Herstellern akzeptiert, nehmen Produktinnovationen und -einführungen stetig ab.“ Durchschnittsverbraucher: Die aussterbende Spezies Auch Berthold Figgen, Corporate Marketing Direktor bei Procter & Gamble Deutschland, schlägt in eine ähnliche Kerbe: „Wie wir Kunden in der Informationsflut erreichen, ist eine größere Herausforderung als die Preisdefinition“, ortet Figgen die neue, zentrale Herausforderung an die Handelskommunikation. Und für den renommierten, in Wien lebenden Zukunftsforscher Matthias Horx hat das „Geiz ist geil“-Konzept aufgrund eines zusätzlichen Gefahrenpotenzials längst ausgedient: Denn Geiz, so argumentiert Horx, ist nicht nur geil - Geiz macht auf lange Sicht auch aggressiv, durch die negative Erfahrung des Verfalls der Dienstleistungsqualität. Bei den einkommensstarken Schichten sieht SHOP aktuell 100


HANDELSWERBUNG

onal ansprechender klassischer Werbung in Verbindung mit rational überzeugenden Angeboten, speziellen schnellen und flexiblen Medien für den direkten Kundendialog (z.B. Kundenmagazinen) und effizienten Kundenbindungsprogrammen (z.B. Vorteilsclubs), sowie hochwertiger Shop-Architektur, die sowohl im Innen- wie im Außenbereich selbst zum Kommunikationsmedium wird. Flankiert durch strategisch intelligent konzipierte Warenpräsentation und besondere Service- und Mitarbeiterkompetenz ergibt dies in Summe einen Ausdruck der umfassenden Kunden-Wertschätzung und ein harmonisches Gesamterlebnis, das - ganz im Sinne der angestrebten Win-Win-Beziehung - vereinfacht auch in Gebotsform ausformuliert werden könnte: Liebet eure Kunden wie euch selbst.

Horx daher schon jetzt eine starke Ablehnung der Billigpreispolitik und rät den Marketingabteilungen, verstärkt auf diese Ablehnung zu setzen und mit servicestarken High-Touch-Konzepten zu reagieren. Den gerne als Maßstab herangezogenen Durchschnittsverbraucher, postuliert Horx, wird es in der bisherigen Form nicht mehr geben: Verbraucher werden entweder der Klasse „Time Rich - Money Poor“ angehören oder der entgegen gesetzten Klasse „Time Poor - Money Rich“. Die einen werden sich weitgehend passiv verhalten, über hochwertige Markenimages und serviceintensive Verkaufskonzepte kaum ansprechbar sein und ihr vergleichsweise hohes Zeitbudget für den Schnäppchenkauf nutzen. Die anderen werden immer mehr nach Dienstleistungen suchen, die die Komplexität ihres Lebens erleichtern - vor allem auch, was ihren Konsum betrifft. Daher sei nun, so Horx, nach „Geiz ist geil“ die Ära der High-Touch-Kundenkonzepte angebrochen. Liebet eure Kunden wie euch selbst Die Zukunft der Handelswerbung liegt also in einem perfekt abzustimmenden Mix aus emotiUMDASCH SHOP-CONCEPT

Dass dies, wörtlich genommen, tatsächlich ein unwiderstehliches Erfolgsrezept ist, beweist die Kommunikation der österreichischen Drogerie- und Parfumerie-Nahversorgerkette BIPA, die das Wort „Liebe“ gleich zum integrativen Bestandteil ihres Slogans machte. Zwar ist der BIPA-Claim, „Alles aus Liebe“, so die clevere strategische Argumentation der betreuenden

Zehn Schritte auf dem Weg zur Retail Brand Was macht erfolgreiche Handelskommunikation aus? 1.

Reine Preisargumente verfehlen grundsätzliche Werbeziele: sie schaffen keine klare Differenzierung vom Mitbewerb und keine Käuferloyalität.

2. Die Kommunikation von individuellen Mehrwerten macht den Handel selbst zur Marke - zur „Retail Brand“ - und schafft eine Positionierung, in der Preisargumente nicht die Hauptrolle spielen müssen. 3. Retail Brands machen Marketing nach dem Vorbild der Markenartikler 4. Auf dem Weg zur Retail Brand muss die Wertschätzung von Produkten grundlegend neu definiert werden. Qualität und Wertigkeit sind zu betonen und emotional zu inszenieren. 5. Ein Händler ist dann eine Retail Brand, wenn der Konsument ihm treuer ist als den Marken seiner Produkte

7.

Alle Kommunikationsmaßnahmen, vom Massenmedium bis zur Gestaltung des POS, müssen diese Markenwelt erlebbar machen.

8. Daraus entstehen integrierte Kampagnen mit maximaler Durchgängigkeit: sie begleiten den Konsumenten lückenlos durch alle Phasen des Entscheidungsprozesses. 9. Fernsehwerbung kann, falls sie ins Gesamtkonzept passt, ein sehr wichtiger Baustein sein: kein anderes Medium kann besser Emotionen vermitteln und damit die Markentreue zur Retail Brand fördern, kein anderes Medium baut schneller Reichweite auf, kein anderes Medium spricht mehrere Sinne gleichzeitig an. 10. Gute Werbekonzepte unterscheidet von schlechten Werbekonzepten vor allem eines: sie haben stets eine Story zu erzählen - und sei sie auch noch so kurz.

6. Alle Marketinginstrumente müssen auf den Aufbau und die Pflege einer klar definierten Markenwelt abgestimmt sein. Preis und Image müssen einander dabei nicht ausschließen.

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SHOP CONCEPT THEMA

Kreativste Kommunikationsagenturen Top 10 Deutschland* 1.

Springer & Jacoby, Hamburg

2. DDB Group Germany 3. Jung von Matt, Hamburg/Berlin/ Stuttgart 4. Ogilvy& Mather Deutschland 5. Scholz & Friends Gruppe Deutschland 6. BBDO Group Germany 7.

Grabarz & Partner, Hamburg

8. Neue Digitale, Frankfurt 9. Kolle Rebbe, Hamburg 10. Nordpol, Hamburg *Stand 2005. Quelle: Horizont

Österreich* 1.

Demner, Merlicek & Bergmann, Wien

2. Ogilvy Group Austria, Wien 3. Wien Nord Pilz, Wien 4. Jung von Matt/Donau, Wien 5. FCB Kobza, Wien 6. Büro X Design, Wien 7.

PKP_Proximity, Wien

8. Lowe GGK, Wien 9. CCP,Heye, Wien 10. Publicis Group Austria, Wien *Quelle: BESTSELLERKreativranking 2005

Schweiz* 1.

Publicis AG, Zürich

2. Ruf Lanz, Zürich 3. Jung von Matt/Limmat, Zürich 4. SFLB, Zürich 5. Matter&Gretener, Zürich 6. Lowe AG, Zürich 7.

Wirz Gruppe, Zürich

8. Euro RSCG, Zürich 9. Advico Young&Rubicam, Zürich 10. Sulzer Sutter, Zürich *Quelle: Werbewoche Kreativranking 2004

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Wiener Agentur Dirnberger-De Felice, vordergründig dem ewigen Spiel der Anziehung zwischen Mann und Frau gewidmet, bei dem z.B. Kosmetika keine ganz unwesentliche Rolle spielen: schließlich sind in einer Welt, in der am Ende doch nur die Liebe zählt, der passende Lippenstift, ein betörender Duft oder auch ein verführerischer Bikini oder ein anderes hübsches Accessoire durchaus als auslösende Faktoren zum Glück geeignet. Auf einer zweiten Bedeutungsebene ist der Claim allerdings die klar ausformulierte Absichtserklärung eines konsequenten High-Touch-Kundenkonzepts, das seinen Kunden unmissverständlich seine Liebe gesteht: auf emotionaler Ebene allein schon durch die warme, auffällige und allgegenwärtige CI-Farbe Magenta, auf rationaler Ebene durch außergewöhnliche Servicekompetenz. Und da die Botschaft der Liebe alle Menschen angeht, startete Amor sein Werben im Frühjahr 2004 neben seiner TV-Präsenz zugleich auch am Plakat, im Hörfunk, in diversen Printmedien und am POS. Doch damit nicht genug: das von der Wiener Kommunikationsdesign-Agentur section.d entwickelte BIPAGrafi kkonzept bildet eine nahtlos durchgängige visuelle Klammer der Retail-Brand BIPA: von der Fassaden- und Schaufenstergestaltung über das Design von Warenpräsentation, POSElementen und Eigenmarken-Packagedesigns bis zur Gestaltung des BIPA-Kundenclub-Mediums „Best Card Magazine“, das inhaltlich wie optisch einem hochwertigen Lifestyle-Kiosk-Magazin problemlos Konkurrenz machen könnte. Ein Konzept, das zur Eröffnung der 500. Filiale des österreichischen ParfümerieMarktführers nochmals perfektioniert wurde: „Bei der Entwicklung dieses Shops war es besonders wichtig, die Architektur (von LIMIT-

architects / Wien) von Beginn an mit der Unternehmens-CI und der Kommunikationslinie naht- und lückenlos abzustimmen und zu einer stimmigen, klar defi nierten Gesamtwelt zusammenzufügen“, erläutert section.d-Artdirector Richy Oberriedmüller den liebevollen Perfektionismus des BIPA-Retail-Brand-Konzepts. Liebe geht durch den Supermarktwagen Dass mit der universellen Botschaft der Liebe nicht nur Schönheit, sondern auch leibliche Genüsse bestens verkauf bar sind, beweist seit einiger Zeit auch der deutsche Marktführer im Lebensmittel-Einzelhandel EDEKA: mit liebenswert pointierter, selbstironisch-intelligenter Werbung, wie man sie bislang eher von Unternehmen wie Sainsbury, Safeway oder SHOP aktuell 100


HANDELSWERBUNG

Gute Werbekonzepte erzählen Stories. Das Motto „Wir

Tesco in England gewohnt war – mit 49% Handels-Anteil in der TV-Werbung der europäische Vorreiter dynamischer Handelswerbung. Das Kommunikations-Konzept von EDEKA schafft es nicht nur, hohe Sympathiewerte zu erzielen, sondern zugleich auch ein kompromissloses Qualitäts- und Serviceversprechen mitzuliefern - und das ohne jede Brutalität. Denn die Kreativen der Hamburger Agentur Grabarz & Partner verpassten der Handelskette vor zwei Jahren schlicht und herzergreifend den Slogan: „Wir lieben Lebensmittel“, der seitdem auch auf sämtlichen EDEKA-Lastwagen zu Zigtausenden durch ganz Deutschland rollt. Und für die Anzeigensujets von EDEKA texteten sie konsequente Fortsetzungen des Gedankens, die in köstlichen Headline-Perlen wie „Tagliatelle, Prosciutto, Mortadella. So schön klingt Liebe UMDASCH SHOP-CONCEPT

auf Italienisch“ oder „Wahre Liebe duftet nicht immer nach Rosen“ (zu einem Käse-Sujet) ihre Ausformulierung fanden.

lieben Lebensmittel“ erzählt in unterschiedlichsten Medien Kurzgeschichten zum kompromisslosen Qualitätsund Serviceversprechen der

Zum Gastautor dieses Beitrages: Nikolaus Prokop (*1964), Konzeptionist der Kommunikationsdesign-Agentur section.d, Wien. Zuvor Creative Director, u.a. für Publicis, J. Walter Thompson, Unique sowie Autor der österreichischen Tageszeitung Der Standard. Prokop gilt als intimer Kenner der Werbe- und Kommunikationsszene.

EDEKA.

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Derzeit wird viel dafür getan, um die schöne Altstadt von Ljubljana auch als Einzelhandelsstandort wieder attraktiv zu machen.

Much is

currently being undertaken to make the lovely old inner city of Ljubljana an attractive retail location once more.

Jedem Einwohner ein Quadratmeter Verkaufsfläche Slowenien ist ein junges mitteleuropäisches Land, das seit 2004 Vollmitglied der EU ist und in dem der Euro ab 2007 auch die offizielle Währung sein wird. Nach Fläche (rd. 20.000 km²) und Einwohnerzahl (2 Millionen) zählt es zu den kleineren europäischen Staaten. Zweifellos überdurchschnittlich war in den letzten Jahren die Wirtschaftsentwicklung. Das betrifft nicht zuletzt den Handel, bei dem ein beträchtliches Verkaufsflächenwachstum zu registrieren ist.

R

ein rechnerisch verfügt heute jeder Slowene/jede Slowenin über 1 m² Verkaufsfläche. Ein Blick auf das Kaufkraftpotential und die dynamische Entwicklung einzelner Handelsunternehemen zeigt jedoch, dass das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist. Begonnen hat der wirtschaftliche Aufschwung bereits 1993. Bei der Einführung der Marktwirtschaft hatte Slowenien als die am besten entwickelte Republik des früheren Jugoslawien weniger Schwierigkeiten als andere osteuropäische Länder. Heute ist Slowenien innerhalb der EU Vorzugsschüler was die Abarbeitung von Umstrukturierungsmaßnahmen betrifft. Mit rund einem Viertel der gesamten Ver-

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kaufsfläche ist der Lebensmitteleinzelhandel die größte Branche im slowenischen Handel, gefolgt vom Handel mit »technischen Gütern«, Textil/ Mode, Schuhen und Möbel. Parallel zum starken Verkaufsflächenwachstum schrumpft die Anzahl von Läden und Händlern, ein Beleg für den auch in Slowenien einsetzenden Konzentrationsprozess. Regional gesehen konzentriert sich gut ein Fünftel der Handelsverkaufsflächen auf die Hauptstadt Ljubljana, die mit 300.000 Einwohnern dreimal größer ist als die zweitgrößte Stadt Maribor. Copova und Cankarjeva sind die Haupteinkaufsstraßen in Ljubljana, wobei der Angebotsschwerpunkt auf Mode, Accessoires, SHOP aktuell 100


RETAIL REPORT Schuhe und Kosmetikartikeln liegt. Derzeit wird an der Attraktivierung der Innenstadt emsig gefeilt. Das ist auch dringend notwendig, da momentan Projekte am Stadtrand überragende Bedeutung haben. Zu nennen sind hier insbesondere die Zentren BTC und Rudnik sowie zwei kleinere, die von Mercator bzw. Interspar betrieben werden. Das weitaus größte und bedeutendste Shopping-Center ist die BTC-City mit über 18 Millionen Besuchern pro Jahr. Hier ist aus kleinen Anfängen in den letzten Jahren auf 95 Hektar in verschiedenen Gebäudekomplexen eine gigantische Shopping-, Gastronomie- und Entertainmentarea mit rund 400 Lokalen und etwa 180.000 m² Verkaufsfläche entstanden. Alles was im slowenischen Handel Rang und Namen hat ist hier mit unterschiedlichsten Betriebstypen - vom feinen Fachgeschäft bis zum Fachmarkt präsent. Darunter auch zahlreiche internationale Player wie Adessa, Armani, Benetton, Versace, Bodyshop, Timerbland, Mexx, Lacoste, H&M, Zara, Stiefelkönig, Gigasport, Drogrie Müller...

Verfügung. Die Liste der Referenzen ist lang und prominent. Stellvertretend seien hier etwa Mura, Peko, Lisca, Leonardo, Nama, Modiana oder Maximarket genannt. Seit einigen Jahren bietet Umdasch ShopConcept in Ljubljana im Rahmen der Umdasch Shop Academy auch Seminare für Entscheidungsträger im Einzelhandel an. Dabei werden Ideen und Kenntnisse zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit vermittelt. Themen sind zum Beispiel »Visual Merchandising«, Ladendiebstahl (bzw. dessen Verhinderung) oder »StoreBranding«. Nächster Termin für ein Store-Branding-Seminar der Umdasch Shop Academy in Ljubljana ist der 4. Oktober 2006. Slowenische Einzelhändler sind immer wieder gern gesehene Gäste bei den Umdasch Seminaren, den hochkarätig besetzten Umdasch Shop-Concept-Foren in Wien oder bei den spannenden Reise-Expeditionen »Laden-Dramaturgie LIVE!«, wie etwa nach Las Vegas, London oder New York.

Modern, aufgeschlossen, dynamisch: So präsentiert sich der slowenische Einzelhandel den Konsumenten. Wie zum Beispiel hier in dem von Umdasch Shop-Concept eingerichteten Projekt Megat Let in Ljubljana.

Umdasch als erste Adresse Im Ladenbau spielen in Slowenien Firmen wie Alpos (Sentjur) und Stol (Kamnik) eine wichtige Rolle. Nicht zuletzt ist aber auch die Umdasch Shopfitting Group, sowohl Umdasch Shop-Concept als auch Assmann Shop Design, eine erste Adresse als Partner des slowenischen Detailhandels. Das hat neben der umfassenden Kompetenz auch mit der geographischen und inhaltlichen Nähe zu diesem Markt zu tun. Zum einen werden internationale Player wie Gigasport, Spar und Humanic bei ihren Auftritten im südlichen Nachbarland begleitet, zum anderen wird der Markt vor Ort betreut. Dafür steht mit Silva Verglez eine exzellente Kennerin der slowenischen Handels- und Ladenbauszene zur Modern, open-minded, dynamic: that is the image

One square metre of sales area per inhabitant

which the Slovenian retail trade presents to its customers – for example, here in the Mega Let project in Ljubljana, designed by Umdasch Shop-Concept.

Slovenia is a young country in Central Europe. Since 2004 it has been a full member of the EU and will adopt the euro as official currency from 2007. As regards both land area (approx. 20,000 km²) and population (2 m) it is one of the smaller European countries. The economic development in recent years, by contrast, has most certainly been above average. This applies not only to the retail trade, where a remarkable increase in sales area can be observed.

A

rithmetically speaking, each citizen of Slovenia can lay claim to more than 1 m² of sales area. A glance at the potential purchasing power and the dynamic development of inUMDASCH SHOP-CONCEPT

dividual retail concerns indicates that the peak has not yet been reached. The economic upturn began in 1993. When the market enonomy was introduced, Slovenia was the best-developed

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RETAIL REPORT

Ausgewählte Einzelhandels-Kennzahlen Basis 2003* Deutschland

Österreich

Schweiz

Niederlande

Italien

UK

Frankreich

Einwohner in 1.000

82.532

8.033

7.261

16.105

57.844

59.006

59.344

Einzelhandels-Umsatz in Mrd. EUR

314,7

36,9

53,8

74,4

221,3

329,4

335,4

Einzelhandels-Umsatz pro Einwohner

3.813,15

4.599,30

7.403,12

4.618,60

3.825,14

5.581,79

5.652,52

m² Verkaufsfläche in 1.000

111.000

12.960

17.446

23.600

77.200

75.970

95.900

1,345

1,613

2,403

1,470

1,335

1,287

1,616

Einzelhandels-Umsatz pro m² Verkaufsfläche

2.835,14

2.847,22

3.083,78

3.152,54

2.866,58

4.335,92

3.497,39

Beschäftigte im Einzelhandel in 1000

2.530.100

279.900

356.535

736.900

706.035

3.154.000

1.766.100

Anzahl Outlets

363.046

52.430

51.453

112.515

k.A.

315.088

372.590

Einwohner pro Outlet

227

153

141

143

k.A.

187

159

Marktanteil Shopping Center am Einzelhandels-Umsatz

9%

14 %

13 %

19 %

20 %

28 %

26 %

Fläche der Shopping Center in Mio. m²

9,9

1,8

1,1

4,5

6,1

13,0

12,3

119,95

224,08

151,49

279,42

105,46

220,32

207,27

m² Verkaufsfläche pro Einwohner

Fläche der Shopping Center pro 1.000 EW in m²

*) Quellen: Umdasch Shop-Concept, BAG, EHI, Euro Monitor, BAK, BBE, ISCS Europe, Östat, Destat, Eurostat u. a.. Die Kennzahlen haben in erster Linie Trendcharakter, da eine vollständige Harmonisierung auf Grund unterschiedlicher Begriffsdefinitionen, Erhebungsmethoden nicht möglich war. Die Werte verstehen sich in der Regel ohne Kfz- und Treibstoffhandel sowie ohne Handel mit Brennstoffen. **) Angaben auf Basis 2003, im Artikel werden teilweise bereits aktuellere Zahlen genannt.

republic in former Yugoslavia and experienced fewer difficulties than other Eastern European countries. Today, Slovenia is the EU’s star pupil with regard to the implementation of re-structuring measures.

Die BTC City am Stadtrand von Ljubljana ist das größte

Food retail represents the largest segment in the Slovenian retail sector, occupying virtually one-quarter of the total sales area. Next in importance are ‘technical goods’, fashion and textiles, shoes and furniture. Parallel to the remarkable increase in sales area can be observed a reduction in the number of shops and retailers, indicating that the concentration process has already started to take place within the country.

und attraktivste ShoppingCenter Sloweniens. BTC City on the outskirts of Ljubljana is the largest and most attractive

Regionally speaking, more than one-fifth of the sales areas will be found in the capital, Ljubljana. With a population of 300,000 inhabitants it is twice the size of Maribor, the second-largest

city. The main shopping streets in Ljubljana are Copova and Cankarjeva; at present the range of goods on offer focuses mainly on fashion, accessories, shoes and cosmetic articles. Much attention is currently being paid to increasing the attractive appearance of the city centre – a matter of some urgency, since projects on the outskirts of the city are being afforded disproportionate importance at the moment. Worthy of mention in this context are the BTC and Rudnik centres in particular, as well as two smaller centres managed by Mercator and Interspar. The largest and by far the most important shopping centre is BTC City, with more than 18 m visitors annually. From small beginnings, in recent years a gigantic shopping, gastronomic and entertainment area including some 400 establishments and a total of 180,000 m² sales area has been constructed in various building com-

shopping centre in Slovenia.

42

SHOP aktuell 100


RETAIL REPORT

USA

Irland

Slowenien**

282.798

3.917

2.002

2529,1

24,6

8,3

8.943,10

6.271,68

2.419,83

1.153.000

9.800

1.506

4,077

2,50

0,75

2.193,50

2.510,20

5.511,43

21.165.862

152.419

54.090

Ljubljana: BTC Shopping & Business Center (2000, 52400 m², zuletzt erweitert auf 180.000 m²), E. Leclerc (2000, 8000 m²); Maribor: Europark (2000, 28000 m²); Celje: City center (2006, 34.000 m²)

1.561.195

37.536

11.220

Top-Player im Einzelhandel

181

104

179

51 %

30%

k.A.

k.A.

0,7

0,1

k.A.

178,71

49,95

Wichtige Einkaufsstraßen Ljubljana: Copova ulica, Trubarjeva ulica, Mestni trg, Stari trg; Maribor: Gosposka ulica, Vetrinska ulica, Glavni trg, Partizanska ulica; Celje: Presernova ulica, Stanetova ulica Wichtige Shopping Center (Eröffnung, Verkaufsfläche)

Lebensmittelmärkte: Mercator, Spar, Engrotus. Textil/Mode/Bekleidung/Schuhe: Stiefelkönig/ Palazina/Turbo, Palmers, Arcadia Group, Stefanel, Benetton, Street One, Max Mara, Mc Gregor, Jello/ Humanic. Andere Nonfood: Merkur (2.größter Retailer Slowenien) (Hart-, Haushaltswaren, DIY, Elektro);

plexes on a 95-hectare site. You will find here all the most prestigious names of the Slovenian retail trade with a wide range of establishment types, from exclusive boutiques to specialist markets. There are also a large number of international brands, including Adessa, Armani, Benetton, Versace, Body Shop, Timberland, Mexx, Lacoste, H & M, Zara, Stiefelkönig, Gigasport and Drogerie Müller... Umdasch as the top address In the shopfitting field, companies like Alpos (Sentjur) and Stol (Kamnik) play an important role in Slovenia. Nonetheless, the Umdasch Shopfitting Group, both Umdasch Shop Concept and Assmann Shop Design, have established a reputation as the top address in partnership with the Slovenian retail branch. This can be attributed to the concern‘s wide-ranging competence as

Baumax, Obi, Bauhaus (DIY); PCX Computers, Bofex, (Elektro); Hervis, Gigasport (Sport), dm-drogeriemarkt, Müller (Drogerie) Wichtige slowenische Laden-Marken im Ausland Mercator, Merkur, Tus, xyz Sportina, Modiana, Mura, Labod, Alpina, Peko, Lesnina, Beti, Lisca, Polzela Wichtige ausländische Laden-Marken in Slowenien: Spar, Gigasport, bauMax, Jello/Humanic, Wolford, Palmers (Österreich); dm-drogerie-markt, Müller, Street One, Obi, Adessa, Escada, New Yorker, Bauhaus, Orsay (Deutschland); Arcadia Group, Applewoods, Mothercare (UK), Stefanel, Benetton, Max Mara, Replay (Italien); Pronuptia, Leclerc, Big Star, Lacoste, Cerruti (Frankreich); McGregor (Niederlande); Mango, Zara (Spanien); Ecco, Claire, Bang & Olufsen (Dänemark); Bata (Kanada); Levis, OshKosh B’Gosh, Esprit (USA), H&M (Schweden)

well as its geographic and contextual proximity to the new market. Not only does Umdasch assist international companies such as Gigasport, Spar and Humanic in their entrance onto the market in Austria‘s southern neighbour; it also serves the market on the spot. Silva Verglez is available as an expert with detailed knowledge of the Slovenian retail and shopfitting scene. The list of references is long and prominent and includes, amongst others, Mura, Peko, Lisca, Leonardo, Nama, Modiana and Maximarket. For some years now, Umdasch ShopConcept has also offered within the framework of the Umdasch Shop Academy seminars for decision-makers in the retail trade in Ljubljana. Subjects covered include ideas and suggestions for the improvement of competitiveness. The subjects include, for example, ‘Visual Merchandising’, ‘Shoplifting’ (or rather, its prevention) and ‘Store Branding’. The date of the next store-branding seminar arranged by Umdasch Shop Academy in Ljubljana will be 4 October 2006. Slovenian retailers are also welcomed to the prominently staffed Umdasch Shop-Concept forums in Vienna, or at the exciting travel study groups ‘Shop Dramaturgy LIVE!’, for example in Las Vegas, London or New York.

»Trgovina«, eine regelmäßige Beilage zur Wirtschaftszeitung »Finance«, ist die führende Handelspublikation in Slowenien.

‘Trgovina’

is a regular supplement to the business newspaper ‘Finance’, the leading retail publication in Slovenia.

Das 95 Hektar-Areal der BTC-City beherbergt unterschiedlichste Einzelhandelsbetriebstypen und ist mittlerweile auch zu einem EntertainmentCenter geworden.

Spread over an area of 95

hectares, BTC City includes a wide range of retail shops. It has also developed into an entertainment centre.

UMDASCH SHOP-CONCEPT

43


INSIDE

Ab 2007 bei Umdasch in Amstetten:

Europas ständig aktuelle Ladenbau-Messe From 2007 at Umdasch in Amstetten: Europe’s permanently up-to-date shopfitting fair

Die zukünftige Skyline des Umdasch-Konzerns in Amstetten: Neben dem bestehenden Verwaltungsgebäude (ganz links) entsteht ein neues, 5-geschossiges Bürohaus für 270 Mitarbeiter. Direkt daneben wird derzeit das neue Schulungs- und Ausstellungszentrum gebaut. The future skyline of the Umdasch concern in Amstetten: a new five-storey office block for 270 staff members is being built beside the existing administrative building (far left). The new training and exhibition centre is currently being built directly next door.

Der Umdasch-Konzern errichtet an seinem Stammsitz in Amstetten/Niederösterreich ein zusätzliches Bürogebäude sowie ein Schulungs- und Ausstellungszentrum für Kunden und Mitarbeiter. Ein besonderer Blickfang wird der neue Showroom von Umdasch, Europas ständig aktuelle Ladenbau-Messe, sein. Die offizielle Eröffnung ist für Sommer 2007 vorgesehen, bereits im Frühjahr werden verschiedene Veranstaltungsräumlichkeiten zur Verfügung stehen. Insgesamt umfasst das Projekt eine Nutzfläche von 12.500 m². Für die Kunden des UmdaschKonzerns besonders interessant ist der Ausstellungs- und Schulungsbereich. 2.500 m² umfasst die Ausstellungshalle für den Bereich Doka-Schalungstechnik, 800 m² jener für den Bereich Shopfitting & Retail. Dort werden Einzelhändler und andere mit Ladeninvestitionen befasste Besucher über die jeweils angesagten Trends in Sachen Store-Branding, Ladengestaltung und Shop-Design informiert werden. Dieses Kompetenzzentrum sowie die angeschlossenen Seminar- und Veranstaltungsräume werden auch Schauplatz zahlreicher Seminare und Events der Umdasch Shop Academy sein. Die Umdasch Shop Academy hat sich im gesamten deutsch-

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sprachigen Raum, zuletzt auch darüber hinaus, als gefragtes Aus- und Weiterbildungsinstitut für Handelsprofis etabliert. The Umdasch concern is building an additional office building together with a training and exhibition centre for customers and staff at its headquarters in Amstetten/ Lower Austria. One of the prominent features will be the new showroom by Umdasch, Europe’s permanently up-to-date shopfitting fair. The official opening is planned for summer

2007, although various events facilities will be available from spring of that year. The project will cover a total area of 12,500 m². Of particular interest for the customers of the Umdasch Concern is the exhibition and training area. The exhibition hall for the Doka formwork section covers 2,500 m², and the Shopfitting & Retail section is 800 m². Here, retailers and other visitors interested in shop investment can gather information

about the latest trends in store branding, shopfitting and shop design. The specialist centre and the adjoining seminar and events rooms will also provide the setting for a wide range of seminars and events arranged by the Umdasch Shop Academy. The Umdasch Shop Academy has established a reputation throughout the German-speaking region, and more recently beyond its boundaries, as a popular training and further education institute for retail professionals.

Umdasch bietet Mall-Consult Umdasch introduces Mall-Consult Zusammen mit renommierten Partnern bietet die von Mag. Arndt Traindl geleitete Unternehmensberatung ShopConsult by Umdasch eine neue, innovative Dienstleistung: Mall-Consult. Für Investoren, Entwickler und Betreiber von Einkaufszentren werden Drehbücher für erfolgreiche Shopping-Center geschrieben, die sicher stellen, dass sich alle Entwicklungsschritte dem jeweils übergeordneten strategischem Thema unterordnen. Das Ergebnis ist die professionelle Inszenierung einer Konsum-

welt aus einem Guss. Weitere Informationen dazu gibt es unter www.shopconsult.at. ShopConsult by Umdasch, the Management Consultancy led by Mr Arndt Traindl, now offers in co-operation with reputed partners a new, innovative service: Mall-Consult. Scripts for successful shopping centres are drawn up for investors, developers and managers of shopping centres, ensuring that all developmental phases are subordinated to the relevant strategic theme. The result is the professional staging of a harmoniously

Mag. Arndt Traindl: „Wir schreiben Drehbücher für erfolgreiche Shopping-Center“.

Mr Arndt

Traindl commented: “We write scripts for successful shopping centres.”

planned consumer universe. Further information can be found under www.shopcon sult.at.

SHOP aktuell 100


INSIDE

Neues Ladenbausystem von Umdasch:

Carré setzt Luxus stimmig in Szene Mit Carré hat Umdasch Shop-Concept ein neues Laden- und Innenausbausystem für gehobene Ansprüche auf den Markt gebracht. Gestylt wurde das Programm von der Schweizer Architektengruppe CAPS, die sich insbesondere durch ihre Arbeit für exquisite Brands bereits einen Namen gemacht hat.

auch das „Bühnenbild“ immer wieder mal neu inszeniert werden. Unterschiedliche Farb- und Materialmöglichkeiten erweitern den Gestaltungsspielraum zusätzlich.

Im Rahmen ihrer Customer Care-Aktivitäten hat die Umdasch Shopfitting Group einen neuen modularen Feedback-Bogen entwickelt. Damit messen Umdasch Shop-Concept und Assmann Shop Design systematisch nach verschiedenen Kriterien die Zufriedenheit ihrer Kunden. 2005 waren die Umdasch-Kunden besonders mit der freundlichen Betreuung, dem professionellen Projektmanagement, der Qualität der Auftragsabwicklung und dem After Sale Service zufrieden. Wünsche und Hinweise nach umfassenderer Kommunikation und Straffungen im Projektablauf sind bereits in den Qualitätsmanagement-Prozess eingearbeitet. Damit kann Sie Umdasch künftig noch besser bedienen.

Positioniert ist Carré als Einrichtungssystem für gehobene Sortimente, die sich durch diesen besonderen Auftritt von ihrem Umfeld entsprechend abheben können. Aus der Grundidee sind leicht auch ganz individuelle markenspezifische Lösungen zu entwickeln. Über das Programm ist eine kleine Broschüre erschienen, die bei Umdasch Shop-Concept erhältlich ist.

Qualitätsmanagement ist ein permanenter Prozess. Deshalb bitten wir Sie als Umdasch-Kunde, uns auch künftig mittels Feedback-Bogen und ergänzenden Kommentaren ordentlich Ihre Meinung zu sagen. Unter den Einsendern wird 2006 als Dankeschön ein Bestseller in Sachen Retail verlost. Für 2005 wurde als Gewinner Dr. Thomas Dielmann aus Darmstadt gezogen. Der Preis: Die Teilnahme an einem „Laden-Dramaturgie LIVE!“-Seminar für zwei Personen.

„Das Besondere an Carré ist, dass die Warenträger sowohl in vertikale als auch in horizontale Rasterfugen eingehängt werden können“ stellt Diplom-Designer Mathias Seiler, Chef-Entwickler bei Umdasch, fest. Damit sind die Anforderungen nach punkt-

Hinter der einfachen, quadratischen Grundform von Carré steckt ein anspruchsvolles, modulares Einrichtungs- und InnenausbauProgramm.

Das Besondere an Carré: Die multifunktionalen Tragarme der Warenträger können vertikal und

Sagen Sie Umdasch weiterhin ordentlich Ihre Meinung!

horizontal eingehängt werden. Das schafft große Freiheit in der Warenbildgestaltung.

genauer Warenpräsentation vorbildlich gelöst und es ergeben sich alle Freiheiten für ein sortimentsspezifisches Visual Merchandising. Die kleinteiligen Rückwandmodule der Regale können sehr einfach ausgetauscht werden - damit kann

Carré ermöglicht große Auftritte nicht nur an der Wand, sondern auch im Mittelraum als Gondel.

UMDASCH SHOP-CONCEPT

45


SHOP EVENTS

Laden-Dramaturgie LIVE! goes east Erstmals nach fünf Jahren war vom 11. bis 14. Mai 2006 wieder New York Schauplatz eines „Laden-Dramaturgie LIVE!“Reiseseminars mit Dr. Christian Mikunda. Neben den faszinierenden dramaturgischen Aspekten konnten sich die Teilnehmer auch ein Bild über zahlreiche neue Ladenkonzepte (Stichwort Segmentierung und Differenzierung) machen. Leider war das Seminar hoffnungslos überbucht. Sorry! Nächste Gelegenheit für die Fans phantasievoller Shop-In-

szenierung ist „Laden-Dramaturgie LIVE&KOMPAKT“ am 19. 9. 2006 in Wien. Und 2007 geht es erstmals nach Dubai sowie im Herbst wieder nach New York. Termine dafür gibt es demnächst.

„The Shops at Columbus Circle“ sind eine neue attraktive Shopping-Adresse in NY - mit herrlichem Blick auf den Central Park.

Neue Bücher New books (German editions) Kunstmessen bis hin zur Präsentation auf Messen. Der Autor ist Architekt, Ausstellungsgestalter und Leiter der Manchester School of Architecture.

Verlag Kohlhammer, D-70549 Stuttgart, 2005, 460 Seiten kartoniert, ISBN 3-17-018432-6, € 32,--

Verlag Avedition, D-71638 Ludwigsburg, 2006 ISBN 3-89986-068-9, 192 Seiten, € 59,--

Hermann Diller, Alexander Haas, Björn Ivens

Bethan Ryder

New Bar + Club Design Fabia Denninger, ElkeGiese

Textil- und Modelexikon Der Deutsche Fachverlag bzw. die TextilWirtschaft sind im deutschsprachigen Raum die ersten Adressen für Textilund Modepublikationen. Das bestätigen auch drei unentbehrliche, neu aufgelegte Nachschlagewerke. Deutscher Facherlag, D-60326 Frankfurt am Main; Textil- und Modelexikon, Band 1 A - K, Band 2 L - Z; zusammen 864 Seiten, ISBN 3-87150-848-9, € 98,-Fachwörterbuch Textil deutsch englisch, englisch-deutsch, 907 Seiten, ISBN 3-87150-894-2, € 98,-David Dernie

Ausstellungsgestaltung Konzepte und Techniken Das reich bebilderte Buch stellt ein breites Spektrum an internationalen Ausstellungen vor - von weltbekannten

In vier Kapiteln über Bars, RestaurantBars, Hotel-Bars und Clubs werden die interessantesten und ungewöhnlichsten „Night-Spots“ weltweit dokumentiert von New York bis Moskau und von Beirut bis Kuala Lumpur. Mit immer neuen Trends: Lower-Budget-Designer-Bars, Boutique Clubs, Late-Night-Lounge Bars etc. Verlag Avedition, D-71638 Ludwigsburg, 2006, 192 Seiten, ISBN 3-89986-065-9, € 39,-Lothar Müller-Hagedorn

Handelsmarketing Dieser überarbeitete „Klassiker“ stellt die neuesten theoretischen und methodischen Grundlagen für ein professionelles Handelsmarketing vor: Strategische Basiskonzepte, Betriebsformwahl, Standortwahl, Category Management, Sortimentsplanung, Preispolitik, Werbeplanung, Personaleinsatz, Ladengestaltung.

Verkauf und Kundenmanagement Das Buch stellt Verkaufen als gleichermaßen strategische wie operative, kundenbezogene Arbeit im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes dar. Zahlreiche Praxisbeispiele. Verlag Kohlhammer, D-70549 Stuttgart, 2005, 481 Seiten, ISBN 3-17-018403-2, € 41,-Lührmann Grundstücksmakler

L 3 - Lage. Lage. Lage. Was die „Red Maps“ für New York und einige andere amerikanische Städte ist dieses kompakte, inhaltsstarke Handbuch für Deutschland: Ein „Geschäftslokalverzeichnis“ in ausgewählten Einkaufsstraßen in ausgewählten Städten. Konkret werden die Einzelhandelsstandorte in 433 Straßen 250 deutscher Städte dargestellt. Eine Pflichtlektüre für Standortprofis. Lührmann Holding, Düsseldorf/ München Osnabrück, Ausgabe 2005/2006, 512 Seiten, weitere Infos: www.luehrmann.de

Peter Treichel

Der erfolgreiche Handelsmanager Ein „Führungs-Buch“ speziell für den Handel mit einem Vorwort von Fredmund Malik. Der Autor zeigt, dass und warum Geschäfts- und Finanzergebnisse immer nur so gut sind wie die Qualität der Erfolgsfaktoren. Er legt überzeugend dar, dass die Qualität der Führung über die Qualität der Erfolgsfaktoren entscheidet. Verlag Schäffer-Poeschl, Stuttgart, 2005, 280 Seiten, ISBN 3-7910-2429-9, € 39,95 Frank Schirrmacher

MINIMUM - Vom Vergehen und Neuentstehen unserer Gemeinschaft „Minimum“ ist der Nachfolger des Bestsellers „Das Methusalem-Komplott“. Im neuen Buch zeigt der FAZ-Mitherausgeber auf, dass unsere Gesellschaft auf ein Minimum an sozialen Beziehungen nicht vorbereitet ist. Wir stehen plötzlichen vor den Urfragen einer Gesellschaft: Was ist eine Familie? Wie entsteht Vertrauen? Wer hilft wen? Spannend nicht zuletzt für den Handel. Karl Blessing Verlag, D-80335 München, 2006, 192 Seiten, ISBN 3-89667-291-6, € 16,--

Impressum: SHOP aktuell ist eine Publikation von Umdasch Shop-Concept. Adressen siehe Heftrückseite. Nummer 100/Juni 2006. Deutsch/Englisch-sprachige Ausgabe. Einzelpreis: € 5, CHF 8, $ 5, ₤ 4. Abo-Preis: € 20 für 5 aufeinander folgende Ausgaben (zuzüglich Porto). Kostenloser Bezug für Umdasch-MDB-Member. Projektleitung: Reinhard Peneder, Umdasch Shop-Concept, A-3300 Amstetten. Redaktion: Reinhard Peneder, Nikolaus Pjeta, Regula Wirth, Hansjürgen Menge, Nikolaus Prokop, Petra Barth, Silva Verglez. Gestaltung: Sandra Schuller. Fotos/Illustrationen: Manfred Aigner, Suhan, Luis Paterno, Reinhard Peneder, ECE, New Marketing, Günter Wohlschlager, Gruppe Nymphenburg, BIPA, Levi’s, EDEKA, Schauer, Kaufmann, Archiv. Übersetzung: Jane Michael. Druck: LVDM Landesverlag-Denkmayr, Linz. Hinweis: Von Umdasch eingerichtete Projekte sind im Text oder Bildtext als solche gekennzeichnet.

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SHOP aktuell 100


SHOP EVENTS

Methusalem auf Shopping Tour in Hamburg und in der Schweiz Dr. Frank Schirrmacher, Autor des Bestsellers „Das Methusalem-Komplott“, ARDBörsenguru Frank Lehmann und TW-Chefredakteur Peter Paul Polte waren bzw. sind die Referenten bei den Umdasch Shop-Concept-Foren im Jahr 2006. Besonders unter die Haut geht das Referat von FAZ-

Mitherausgeber Frank Schirrmacher. Das wurde bei der Premiere seines Referats „Methusalem auf Shopping Tour“ am 8. Mai 2006 in Wien deutlich. Aus den Folgen der Bevölkerungsentwicklung ergeben sich aber gerade auch für den Handel in Form konsequenter Positionierungs- und Seg mentier u ngsst rategien beträchtliche Chancen. Auf

jeden Fall ist der spannende Vortrag Schirrmachers im Herbst noch bei den Foren in Lenzburg/Schweiz (15. 9.) und Hamburg (16. 10.) zu hören. Diese und weitere Veranstaltungstermine der Umdasch Shop Academy finden Sie im folgenden Event-Kalender. Dr. Frank Schirrmacher bei Umdasch Shop-ConceptForum in Wien: „Die Bevölkerungsentwicklung beschert dem Handel Herausforderungen und Chancen.“

Event-Kalender Calendar of events Ort

Veranstaltung

Art

Informationen

1. 9. 2006

Datum

Frankfurt/Main

Global Marketer Summit

Kongress

www.gms2006.com

14. 9. 2006

Oberentfelden

Verkaufsraumbeleuchtung

Eintagesseminar, Braun/Gassner

www.umdasch-shop-concept.com

14. 9. 2006

London

The 9th annual Retail Interiors Awards

Award-Verleihung

www.retail-week.com

14.-15. 9. 2006

Zürich

56. Internationale Handelstagung

Handelstagung

www.gdi.ch

14.-15. 9. 2006

Genf

10. Internationales Markentechnikum

Konferenz

www.markentechnik.ch

15. 9. 2006

Lenzburg (CH)

Umdasch Shop-Concept-Forum

Fachvortrag, Dr. Frank Schirrmacher

www.umdasch-shop-concept.com

19. 9. 2006

Wien

Laden-Dramaturgie LIVE&KOMPAKT

Spezialseminar, Dr. Christian Mikunda

www.umdasch-shop-concept.com

19.-20. 9. 2006

Köln

11. EHI-Ladenbau-Fachkongress

Kongress

www.ehi.org

21.-22. 9. 2006

Berlin

German Council Congress

Shoppingcenter Kongress

office@gcsc.de

26. 9. 2006

Amstetten

Visual Merchandising für Praktiker

Eintagesseminar, Irmgard Heyd

www.umdasch-shop-concept.com

26. 9. 2006

Leibnitz

Store Branding für Food

Eintagesseminar, Mag. Traindl/Prisching

www.umdasch-shop-concept.com

27./28. 9. 2006

Rust/D

BDS-Fachtagung

Schauwerbefachtagung

www.bds-visuelles-marketing.de

28. 9. 2006

Parma

Visual Merchandising für Praktiker (Deutsch/Italienisch)

Eintagesseminar, Irmgard Heyd

www.umdasch-shop-concept.com

28. 9. 2006

Moskau

Store Branding

Eintagesseminar, Ooijman/Gordeeva

www.umdasch-shop-concept.com

4. 10. 2006

Ljubljana (SLO)

Store Branding

Eintagesseminar, Roland Jenny

www.umdasch-shop-concept.com

10.+11. 10. 2006

Salzburg

Fit for POS

Eintagesseminare, Norbert Wittmann

www.umdasch-shop-concept.com

16. 10. 2006

Paris

Umdasch Shop-Concept-Forum

Fachvortrag

www.umdasch-shop-concept.com

16. 10. 2006

Hamburg

Umdasch Shop-Concept-Forum

Fachvortrag, Dr. Frank Schirrmacher

www.umdasch-shop-concept.com

17. 10. 2006

Neidenstein

Visual Merchandising für Praktiker

Eintagesseminar, Irmgard Heyd

www.umdasch-shop-concept.com

19. 10. 2006

Neidenstein

Ladendiebstahl LIVE!

Eintagesseminar, Alfred Fuchsgruber

www.umdasch-shop-concept.com

Mailand

World Shopfitting Exhibition

Ladenbaumesse

www.shopproject.expocts.it

20.-23. 10. 2006

Oberentfelden

Ladendiebstahl LIVE!

Eintagesseminar, Alfred Fuchsgruber

www.umdasch-shop-concept.com

24.-25. 10. 2006

24. 10. 2006

Frankfurt

World Business Forum

Kongress

www.wbfeurope.com

25. 10. 2006

Lausanne

Ladendiebstahl LIVE!

Eintagesseminar, Schmid

www.umdasch-shop-concept.com

6. 11. 2006

Wien

Umdasch Shop-Concept-Forum

Fachvortrag, Frank Lehmann

www.umdasch-shop-concept.com

7. 11. 2006

Neidenstein

Verkaufsraumbeleuchtung

Eintagesseminar, Braun/Gassner

www.umdasch-shop-concept.com

8. 11. 2006

Bozen

Ladendiebstahl LIVE! (Deutsch/Italienisch)

Eintagesseminar, Alfred Fuchsgruber

www.umdasch-shop-concept.com

Amstetten

Ladendiebstahl LIVE!

Eintagesseminar, Alfred Fuchsgruber

www.umdasch-shop-concept.com

14. 11. 2006 15.-17. 11. 2006

Cannes

MAPIC

Handelsimmobilien-Messe

www.mapic.com

12.-14. 4. 2007

New Dehli

The Asian Shopping Mall Show 2007

Retail-Messe

www.asianshopppingmallshow.com

23.-27. 2. 2008

Düsseldorf

EuroShop

The Global Trade Fair

www.euroshop.de

UMDASCH SHOP-CONCEPT

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www.umdasch-shop-concept.com

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