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€ 6 / chf 9 / $ 8 / £ 4

Das internationale Magazin für Laden-Marketing und Shop-Design The International Magazine for Retailing and Shop Design

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Trends im ­Airport-Retailing EuroShop-Panorama: 17 Top Shops

Dr. Katharina Srnka über 60+

Neue Shop-Systeme


SHOP Inhalt Contents

Katharina J. Srnka über das Forschungsprojekt „Handel 60+“ – Seiten 50 – 53 Katharina J. Srnka on the research project “Retail 60-plus” – pages 50 – 53

Anti-Stress-Programme im Airport-Shopping – Seiten 6 – 13 Anti-stress programmes in airport shopping – pages 6 – 13

naturathek – schön gesund leben – Seiten 54 – 59 naturathek – health and beauty for life – pages 54 – 59

tasteandstyle zur EuroShop – Seiten 16 – 19 tasteandstyle at the EuroShop – pages 16 – 19

Inhalt Contents

Beim neuen Shop-Concept „Crystal Forest“ von Swarovski wird das Thema Schmuck deutlich forciert. Das wird auch bei dem im November 2007 in der Regent Street in London eröffneten 110 m²-Shop deutlich (zu sehen im EuroShop Panorama auf den Seiten 46/47). In Swarovski’s new shop concept “Crystal Forest” the subject of jewellery is afforded considerably more attention. This can also be clearly seen in the 110-m² shop which was opened in November 2007 in Regent Street in London (described in EuroShop Panorama on pages 46/47).

SHOP INSIDE Editorial, Impressum, Leserservice Editorial, Masthead, Reader service

4 – 5

SHOP CONCEPT THEMA Airport Retailing

6–1 3

SHOP PORTRAIT Rodney Fitch

14 – 15

EUROSHOP 2008

16 – 1 9

EUROSHOP PANORAMA 53° North, Beate Uhse, Best Mens Wear, Calvin Klein, Dielmann, Esprit, Gigasport, Haas, Humanic, Levi´s, Nespresso, Paris Gallery, Samsung Electronics, Sportland, Swarovski, Thalia, Thun, Tsum

20 – 49

SHOP TALK Dr. Katharina Srnka über die Konsumentengeneration 60+ Dr. Katharina Srnka on the 60-plus consumer generation

50 – 53

SHOP REPORT naturathek

54 – 5 9

SHOP SYSTEMS Neue Programme von Umdasch Shop-Concept New programmes by Umdasch Shop-Concept

60 – 63

SHOP EVENTS Umdasch Shop Academy, Termin-Kalender, Neue Bücher Umdasch Shop Academy, Calendar of Events, New Books

64 – 6 7

SHOP aktuell 103

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SHOP Editorial

SHOP Inside

EuroShop Panorama

Umdasch Shop-Concept mit eigener Company in Irland Umdasch Shop-Concept founds its own company in Ireland

Liebe LeserInnen,

Reinhard Peneder SHOP aktuell Chefredakteur Editor-in-Chief

aus Anlass der EuroShop bietet Ihnen diese Ausgabe von SHOP aktuell eine illustre Auswahl an aktuellen Top-Projekten aus der internationalen Retail-Szene. Ihnen gemeinsam ist, dass Umdasch ShopConcept an der Konzeption und/oder Realisierung beteiligt war. Die Beispiele zeigen, wie sehr sich Umdasch in den letzten Jahren als globale Brand Shop Factory etabliert hat. Die spannende Entwicklung im Travelund Airport-Retailing und die ungenutzten Chancen im 60+-Markt sind weitere große Themen von SHOP aktuell 103. Nicht fehlen darf ein Überblick über die neue Generation an Systemen und Programmen, die Umdasch in diesen Tagen und Monaten auf den Markt bringt. Was sich in den nächsten Monaten so an einzelhandels­ relevanten Veranstaltungen tut, finden Sie ebenfalls in dieser Ausgabe. Viel Spaß bei der Lektüre!

Für Umdasch Shop-Concept entwickelt sich der Markt in Großbritannien und Irland besonders dynamisch. Bereits 2005 wurde in Oxford ein neues Büro bezogen. Die Mannschaft rund um Ben Hiley, Anneliese Halbartschlager und Sales Director Roman Fußthaler wird systematisch verstärkt. Nun ist auch in Irland eine eigene Gesellschaft gegründet worden. Die Umdasch ShopConcept Irland Limited hat ihren Sitz in Monasterboice (Drogheda) in der Grafschaft Louth, etwa 50 km südlich von Dublin (Details siehe Heftrückseite).

For Umdasch Shop-Concept the market in the United Kingdom and Ireland is developing particularly rapidly. The company moved into its new ­offices in Oxford in 2005. The team supporting Ben Hiley, Anneliese Halbartschlager and Sales Director Roman Fussthaler has been increased in size. Now a separate company has been founded in Ireland. The headquarters of Umdasch ShopConcept Ireland Limited are in Monasterboice (Drogheda) in the county of Louth, some 50 km south of Dublin (For details please see back of this magazine).

Dear Readers, To mark the occasion of the EuroShop, this issue of SHOP aktuell presents an exclusive selection of current top projects from the international retail scene. What they all have in common is that Umdasch Shop-Concept was involved in the design or realization. These examples show the extent to which Umdasch has established a reputation in recent years as a global brand-shop factory. Additional subjects in SHOP aktuell 103 include the fascinating developments in travel and airport retailing and the as-yet unexploited opportunities provided by the 60-plus market. Another important theme is the survey of the new generation of systems and programmes which Umdasch will be presenting over the next months. You will also find in this issue details of the retail events which will take place during the next months. Happy reading!



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Die Grafton Street im Herzen Dublins ist Irlands wichtigste Einkaufsstraße. Grafton Street, in the heart of Dublin, is the most important shopping street in Ireland.

Leserservice Reader service

Wenn Sie Fragen im Zusammenhang mit dem Inhalt dieses SHOP aktuell haben, so wenden Sie sich per Fax oder Mail direkt an die Redaktion. For further information on any of the topics in this issue of SHOP aktuell, please contact our editorial department by fax or e-mail. Fax +43/7472/605-3722, E-Mail: shop.aktuell@umdasch.com

Impressum

SHOP aktuell ist eine Publikation von Umdasch Shop-Concept. Adressen siehe Heftrückseite. Nummer 103/Februar 2008. Deutsch/Englischsprachige Ausgabe. Einzelpreis: € 6, CHF 9, $ 8, L 4. Abo-Preis: € 24 für 5 aufeinander folgende Ausgaben (zuzüglich Porto). Kostenloser Bezug für Umdasch MDB-Mitglieder. Projektleitung: Reinhard Peneder, Umdasch ShopConcept, A-3300 Amstetten. Autoren dieser Ausgabe: Reinhard Peneder, Sonja Scheidl, John Ryan, Martin Schnöller, Eva Raberger, Mathias Seiler. Gestaltung: Mathias Koch, Denise Siegl. Fotos/Illustrationen: Manfred Aigner, Nina Strugalla, Reinhard Peneder, Moodie Report, Gavin Jackson, Sonja Scheidl, Cornelia Suhan, LabVert, Vienna Airport, Nuance Group, Rodney Fitch, section.d, RZB, Paolo G. Manica, Esprit, Leder&Schuh, Levi’s, Appelrath-Cüpper, Uni Wien, Manfred Lang, Schauer, Schriks, Luis Paterno, Messe Düsseldorf, dlv, Zukunftsinstitut, HotsSaxClub, Archiv. Übersetzung: Jane Michel, Interlingua. Druck: LVDM Landesverlag Denkmayr, Linz. Hinweis: Von Umdasch eingerichtete Projekte sind im Text oder Bildtext als solche gekennzeichnet.

SHOP aktuell 103


SHOP Inside

Global Sourcing Network Dubai ist eine der 9 eigenen Fertigungsstätten der Umdasch Shopfitting Group, die systematisch um ein GSNNetzwerk ergänzt werden. Dubai is one of the nine production centres belonging to the Umdasch Shopfitting Group. They are being systematically expanded by means of the GSN network.

Die Umdasch Shopfitting Group baut ihr Global Sourcing Network (GSN) systematisch aus. Die 9 eigenen Fertigungsstätten in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Italien, Tschechien und Dubai werden damit um zusätzliche Kapazitäten ergänzt. Neue GSN-Partner kommen etwa aus osteuropäischen Ländern und aus Asien. Um in das Netzwerk aufgenommen zu werden müssen die Partner ein strenges Auditverfahren – vor allem hinsichtlich Qualität und Lieferzuverlässigkeit – bestehen. Das Global Sourcing Network soll gewährleisten, dass Umdasch-Kunden ihren jeweiligen Anforderungen entsprechend bestmöglich bedient werden. Dabei ist der Preis nicht das einzige, aber ein sehr gewichtiges Kriterium.

The Umdasch Shopfitting Group is systematically expanding its Global Sourcing Network (GSN). The company’s nine own manufacturing centres in Austria, Germany, Switzerland, Italy, the Czech Republic and Dubai will be extended to provide additional capacity. They will be joined by new GSN partners, for example from Eastern European countries and Asia. In order to be accepted into the network the partners are required to pass a stringent auditing procedure, especially with regard to quality and reliability of delivery. The Global Sourcing Network aims to guarantee that Umdasch customers can be served as efficiently as possible and in accordance with their individual requirements. The prize is an important, but by no means the only, criterion.

Professioneller Store Check In unserer schnelllebigen Welt verändern sich das Konsumverhalten und die Handelslandschaft ungemein dynamisch. Entspricht vor diesem Hintergrund Ihr Geschäft den Anforderungen von heute und morgen? Zur Beantwortung dieser wichtigen Frage hat Umdasch den „Store Check“ entwickelt. Dabei wird der aktuelle Auftritt (Positionierung, Konzept, Sortiment, Ladenlayout, Ladengestaltung, Beleuchtung, Warenpräsentation u. a.) professionell auf Herz und Nieren geprüft. Gegebenenfalls werden geeignete Maßnahmen abgeleitet. Wir meinen: Eine kleine Investition in die Zukunft, die sich auf jeden Fall lohnt. Bitte setzen Sie sich bei Interesse mit „Ihrem“ UmdaschOffice in Verbindung oder kontaktieren Sie Umdasch per E-Mail. Der umfangreiche Store Check ist standardisiert und spürt jede Schwachstelle auf.

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Umdasch kauft Jonas Ladenbau Mit dem im Herbst 2007 erfolgten Kauf des Ladenbauers Jonas, Oberhausen, setzt die Umdasch Shopfitting Group ihre Expansion fort. Neben klassischen Ladenbautugenden verfügt Jonas über eine besonders hohe Fitness im Projektmanagement. Dadurch kann Umdasch nun seine diesbezügliche Kompetenz, die vor allem von internatio­ nal tätigen Retailern und Brands stark zunehmend nachgefragt wird, deutlich ausbauen. Die alteingesessene Firma Franz Jonas GmbH & Co. KG mit Sitz in Oberhausen-Buschhausen hat sich zuletzt als „All inclusive-Ladenbauer“, einschließlich baulicher Beratung vor Ort, einen erstklassigen Namen gemacht. Namhafte Marken zählen zu den Kunden. Zuletzt wurde mit etwa 100 Mitarbeitern SHOP aktuell 103

ein Jahresumsatz von rund 30 Millionen Euro erzielt. Der Umsatz der Umdasch Shopfitting Group – ohne Jonas – liegt bei 214 Millionen Euro (2007). Etwa zwei Drittel steuert die im Non-Food-Bereich tätige Kernmarke Umdasch Shop-Concept zu diesem Umsatz bei, ein Drittel entfällt auf die Kernmarke Assmann Shop Design (Schwerpunkte Food/Drogerie). Der Gesamtumsatz des Umdasch-KonMichael Staller, Geschäftsführer der deutschen Umdasch Shop-ConceptTochter in Neidenstein, ist nun auch in die Geschäftsleitung von Jonas Ladenbau eingetreten.

zerns (inkl. Doka Schalungstechnik) liegt bei 1.040 Millionen Euro und hat 2007 erstmals die Schallmauer von 1 Milliarde Euro durchbrochen. „Wir wollen zwar aus eigener Kraft wachsen, aber auch durch Übernahmen“ – so kommentierte Umdasch-Generaldirektor Dr. Reinhold Süßenbacher den Jonas-Kauf. Offizieller Käufer ist die deutsche Umdasch-Tochter, die Umdasch ShopConcept GmbH in Neidenstein/Heidelberg, die gerade ihren 25. „Geburtstag“ feierte. Die Geschäftsleitung bei Jonas wird nun aus dem langjährigen JonasGeschäftsführer Dieter Eichhorn sowie aus Michael Staller, der auch Geschäftsführer der Umdasch Shop-Concept GmbH Neidenstein ist, gebildet.

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SHOP Concept Thema Travel- & Airport-Retailing

Text Reinhard Peneder

Dubai Airport Duty Free um 24.00 Uhr: Ein globaler Handelsplatz.

Anti-Stress-Programme im Airport-Retailing Rund um ihren 60. Geburtstag durchlebt die internationale Travel-Retail-Branche („geboren“ 1947 am Shannon Airport) eine besonders dynamische Phase. In dem hochprofitablen, aber wegen Krisenanfälligkeit dennoch hochsensiblen, Geschäft wird mit immer professionelleren und subtileren Konzepten um die Gunst locker sitzender Kreditkarten geworben. Deswegen ist es derzeit ein Gebot der Stunde, Stress von deren Besitzern abzuwenden. 

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SHOP Concept Thema Travel- & Airport-Retailing

Knapp 30 Milliarden Dollar schwer ist das globale Travel Retail Business. Davon dürften etwa zwei Drittel auf Airport-Shopping entfallen. Um rund 8 % sind die Umsätze von 2005 auf 2006 gewachsen. 09/11 und SARS sind längst überwunden. Die verschärften Sicherheitsvorkehrungen auf Flughäfen haben 2007 allerdings neuerlich eine kleine Delle verursacht. Die Branche pocht vor allem auf eine global einheitliche und für die Passagiere verständliche Handgepäckregelung, was die Mitnahme von Flüssigkeiten betrifft. Dennoch bleibt die Entwicklung dynamisch. Das muss auch so sein, denn immer mehr setzten die Flughäfen auf so genannte Non-Aviation-Umsätze, nachdem die Margen aus dem reinen Flugbetrieb, nicht zuletzt SHOP aktuell 103

durch die Billig-Airlines, immer kleiner werden. Vor diesem Hintergrund wird auch der Wettbewerb unter den Betreibern heftiger, Konzentrationstendenzen werden erkennbar. Bei so manchem Poker um die besten Standorte und Flächen (so genannte Tenderverfahren) hat die Bank selbst, also der Flughafen, die besten Karten. Die globalen Top 10 der Duty Free-Betreiber 2006 (siehe Tabelle 1) wird von der amerikanischen dfs Group angeführt, gefolgt von der Schweizer Nuance Group und vom Hamburger Unternehmen Gebr. Heinemann. Beim Ranking der Airports nach internationalen Flugfrequenzen (Flüge pro Woche, siehe umdasch shop-concept




SHOP Concept Thema Travel- & Airport-Retailing

Mit der Eröffnung des Terminal 5 durchbricht die Verkaufsfläche in London Heathrow die 50.000 m²-Marke.

Tabelle 2) liegt Paris Charles de Gaulle vor London Heathrow und Amsterdam Schiphol. Das ist quasi das zur Verfügung ­stehende Potential. Wie die Frequenz in Form von Verkaufsflächenangebot und attraktiver Präsentation „abgesaugt“ wird, ist eine andere Sache (siehe auch Tabelle 3). Bei der Standortbeurteilung ist auch zu berücksichtigen, wie hoch der echte Duty Free-Anteil am Sortiment ist (sein kann), weil ja etwa innerhalb der EU keine Steuerbegünstigung schlagend wird. So hat der Flughafen Istanbul in diesem Sinne ganz andere Voraussetzungen, als jener in München.

spezialisierte Fachpublikationen. „The Moodie Report“, “DFNI” (Duty-Free News International) und der “Travel Retailer International” wissen wie in der Branche der Hase läuft und informieren darüber regelmäßig (auch elektronisch) ihre Leser. Die Erhebung von Passagierfrequenzen ist dabei ebenso tägliches Brot wie die standortspezifischen Sortimentsentwicklungen. Apropos Sortiment: Nach wie vor sind Airports der Tummelplatz der großen internationalen Brands, nirgendwo sonst sind sie in einer derartigen Dichte präsent. Ständig wachsende Verkaufsflächen

Generell ist der Travel Retail-Markt recht transparent strukturiert. Dafür sorgen neben der jährlich stattfindenden globalen Leitmesse, der TFWA World Exhibition in Cannes, einige hochTabelle 1 – Top 10 Duty- and tax-free Operators 2006 Rang

Unternehmen

1

DFS Group, US

2

The Nuance Group, CH

3

Gebr. Heinemann, D

4

Dufry Group, CH

5

Lotte Duty Free, South Korea

6

Aldeasa, Spain

975

7

World Duty Free, UK

770

8

Aer Rianta Int., Ireland

9

Dubai Duty Free, UAE

695

Aelia, France

640

2,2 %

17.665

60,9 %

29.000

100,0 %

10

Duty- and taxfree sales ($m)



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2.250 1)

7,8 %

1.785

6,2 %

1.350 3)

4,7 %

1.170

4,0 %

Total (alle Betreiber) geschätzt, 2) einschließlich Joint Ventures, Quelle: Raven Fox Research. 1)

2)

Andere

3)

Marktanteil

1.000

700

1)

3,4 % 3,3 % 2,7 %

1)

inkl. Großhandel.

2,4 % 2,4 %

Das Verkaufsflächenwachstum auf den Flughäfen ist beträchtlich. Besonders rasant verläuft die Entwicklung im asiatischen Raum, unmittelbar verknüpft mit dem stark steigenden Passagieraufkommen in diesen Destinationen. Ein ähnliches Bild zeigt sich in Osteuropa. Die Notwendigkeit zur Steigerung der Non-Aviation-Umsätze führt auch an bestehenden Standorten zu kreativen Konzepten. Wo es möglich ist stellen Flughäfen mehr Flächen für Gastronomie und Shopping zur Verfügung. Vor allem beim Bau neuer Terminals wird dem Thema Shopping wesentlich mehr Stellenwert als früher eingeräumt. Die Zusammenarbeit zwischen Flughäfen und (potentiellen) Betreibern wird – schon im Vorfeld – intensiver. Bemerkenswerte Neukonzeptionen von Shopping-Flächen sind zuletzt etwa in Kopenhagen und Istanbul (in beiden Fällen ist Heinemann der Hauptbetreiber) realisiert worden. Mit großem Interesse sieht man der Eröffnung des Terminals 5 in London Heathrow entgegen, wo auf die Passagiere eine wahre Luxus-Shopping- und Gastronomiemeile wartet (u. a. Harrods, Mulberry, Tiffany & Co). Alles übertreffen wird dann die Duty Free Area des in Bau befindlichen neuen Flughafens von Dubai (Dubai World Central International Airport). Dabei gilt schon der bestehende DubaiAirport als einzigartiges Shoppping-Paradies. SHOP aktuell 103


SHOP Concept Thema Travel- & Airport-Retailing

Mit dem Skylink (Eröffnung 2009) verdoppelt der Flughafen Wien Schwechat die Verkaufsfläche auf rund 20.000 m².

„Walk Through-Konzepte“, Anti-Stress-Programme, authentische Sortimente SHOP aktuell hat sich auf einigen Flughäfen, bei Flächenbetreibern sowie den Travel Retail-Profis von Umdasch Shop-Concept umgehört, um aktuelle Trends bei der Konzeption und Gestaltung von Airport-Shopping zu erkunden. Besonders in sind derzeit so genannte „Walk Trough-Konzepte“. Dabei handelt es sich um eine subtil gesteuerte Wegeführung vom Eingangsbereich des Flughafens bis zu den Gates. Meist befindet man sich schon nach Durchschreiten der Bordkarten- oder Sicherheitskontrolle unversehens mitten im Verkaufsgeschehen. Und der weitere Weg bis zum Gate ist eine Gasse der Verführung. Das Ansiedeln von Shoppingzonen in den öffentlich zugänglichen Bereichen von Flughäfen („Landside“) hat etwas an Dynamik verloren. Die stressgeplagten Passagiere wollen nun einmal zuerst das Pflichtprogramm (Einchecken, Bordkartenkontrolle, Sicherheitskontrolle, evtl. Passkontrolle) absolvieren und erst dann „Airside“ einen verbleibenden Zeitpuffer zum Shopping nutzen. Eine gewisse Bedeutung haben LandsideShops natürlich für die am Flughafen Beschäftigten. Auf vielen Airports in der Testphase befinden sich so genannte „Arrival Shops“, quasi das abgabenfreie Last-Minute-Shopping bei der Ankunft. In der Sortimentsgestaltung stark an Stellenwert gewonnen haben standortauthentische Angebote. Häufig werden typische Spezialitäten und Markenprodukte des betreffenden Landes oder der betreffenden Region auf einer eigenen Fläche besonders herausgehoben. Weitgehend durchgesetzt hat sich professionelles Category Management mit einer klaren Tendenz zu „Less is More“. Das erleichtert auf der einen Seite SHOP aktuell 103

Ing. Michael Ripfl (Umdasch ShopConcept), hier als Sprecher bei einer Duty Free-Konferenz in Kiev, ist ein profunder Kenner der internatio­ nalen Travel Retail-Szene.

„Den Umsatzanteil aus dem Bereich Shopping und Gastronomie wollen wir mit dem neuen Skylink in Richtung 40 % ausweiten“ wünscht sich Dipl.-Ing. Werner Hackenberg vom Vienna International Airport.

Bébé Branss (Heinemann): „Airportshops werden zunehmend emotional aufgeladen“.

„Flughäfen stellen immer mehr Flächen für Shopping und Gastronomie zur Verfügung“ stellt Markus Ettlin (Heinemann) erfreut fest.

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SHOP Concept Thema Travel- & Airport-Retailing

Die soeben (von Umdasch) neu gestaltete Shopping-Area am Flughafen Istanbul hat einen besonders hohen Anteil an „echtem“ Duty Free-Geschäft.

Tabelle 2 – Flughäfen nach internationaler Flugfrequenz *) Rang

Flughafen

Land

Flüge/Woche

Veränderung

1

Paris Charles de Gaulle

Frankreich

4.452

+2%

2

London Heathrow

UK

4.070

+1%

3

Amsterdam Schiphol

Niederlande

3.921

+1%

4

Frankfurt International

Deutschland

3.769

+1%

5

Munich International

Deutschland

2.878

+8%

6

Hong Kong International

China SAR

2.465

+6%

7

Madrid Barajas

Spanien

2.354

+ 16 %

8

Vienna International

Österreich

2.298

+ 10 %

9

Copenhagen Castrup

Dänemark

2.133

+3%

Zürich

Schweiz

2.065

+5%

10

*) Ermittelt in Woche 41/2007. Quelle: OAG/The Moodie Report

Tabelle 3 – Leistungskennzahlen ausgewählter Flughäfen (in $) Flughafen

Internationale Passagiere 2006

Passagiere gesamt 2006

m² Vkfl. *)

DF-Umsatz gesamt

Umsatz pro int. Passagier

London Heathrow

61,35 Mio

67,53 Mio

48.000

>900 Mio

14

Seoul

27,36 Mio

28,36 Mio

8.950

910 Mio

33

Dubai Int.

27,93 Mio

35,00 Mio

8.080

696 Mio

25

Singapore

33,37 Mio

35,03 Mio

20.000

>500 Mio

15

Amsterdam

45,96 Mio

46,09 Mio

8.000

>400 Mio

9

Paris CDG

51,85 Mio

56,81 Mio

29.575

>400 Mio

8

Frankfurt Main

45,70 Mio

52,81 Mio

15.000

404 Mio

9

Zürich

18,44 Mio

19,19 Mio

17.500

>100 Mio

5

Munich

21,39 Mio

30,76 Mio

k. A.

>90 Mio

4

Los Angeles

16,92 Mio

61,05 Mio

2.640

>90 Mio

>5

*) Wegen unterschiedlicher Erhebungskriterien nur bedingt vergleichbar. Quelle: The Duty-Free & Travel-Retail Database & Directory 2007/2008

den Kunden die Orientierung und bringt auf der anderen Seite monetär messbare Logistikvorteile. Als Gegenpol zu den „kälter“ werdenden Flughäfen werden die Gastronomie- und Shopping-Flächen zunehmend emotional aufgeladen. Dabei bedient man sich des Instrumentariums der Laden-Dramaturgie und „erzählt Geschichten“. Ein Whiskey, über dessen Herkunft man genau Bescheid weiß und über dessen umweltbewusstes Produktionsverfahren man informiert wird, kann eben durchaus einen emotionalen Mehrwert generieren. Und wenn es dann 10

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vor Ort noch einen Schluck zur Probe gibt, dann ist das fein verpackte und mit einem Zertifikat ausgestattete Fläschchen schon im Körbchen. Licht spielt bei diesen Inszenierungskonzepten eine wichtige Rolle. Meist ist es hoch dosiert, aber sehr differenziert ausgerichtet. Vor allem die mehrmalige Verschärfung der Sicherheitsbestimmungen bringt die potentiellen Kunden in verkaufshemmende Spannungssituationen. Für den Erfolg von Airport-Shopping ist SHOP aktuell 103


SHOP Concept Thema Travel- & Airport-Retailing

SWIFT: Ein Convenience-Konzept fürs Last-Minute-Airport-Shopping, entwickelt von der Nuance Group.

Exklusive Brands prägen mehr denn je das Sortiment im Airport-Shopping.

es deshalb heute entscheidend, die Passagiere zu „entstressen“, die Verweildauer in der Shopping-Area zu optimieren. Dazu ist eine gut abgestimmte Zusammenarbeit zwischen Flughafen und Shop-Betreibern ebenso notwendig, wie jene mit den Sicherheitsbehörden. Sehr wichtig ist ein Leitsystem, das den Gästen die Orientierung erleichtert, es ihnen ermög­ licht clever zu navigieren. Auch über die noch zurückzulegende Wegstrecke sollte der Passagier stets im Bilde sein, damit gefühlte Zeit und Echtzeit im Einklang stehen. SHOP aktuell 103

10.000 m² neue Shopping-Area am Flughafen Wien Der Flughafen Wien Schwechat ist einer jener Airports, die einen Terminalneubau („Skylink“) mit einem deutlichen Ausbau des Non-Aviation-Anteils verbinden. Es entstehen 10.000 m² zusätzliche Flächen für Shopping und Gastronomie – eine Verdoppelung des bisherigen Angebotes. Vorgesehen sind im Skylink, der ab 2009 zur Verfügung steht, 34 neue Geschäfte und 20 Gastronomiebetriebe. Mit einer zentralen Sicherumdasch shop-concept

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SHOP Concept Thema Travel- & Airport-Retailing

2007 wurden die Tax Free Shops am Flughafen Kopenhagen Castrup neu gestaltet. Den Zuschlag hatte Heinemann erhalten. Die Einrichtung kommt von Umdasch Shop-Concept.

heitskontrolle, einem Walk Through-Konzept und größeren Flächen pro Laden wird den Besuchern das Angebot möglichst stressfrei nahegebracht. Typisch österreichische Brands – „Best of Austria“ – werden in einem eigenen Shop plakativ herausgearbeitet. Im Tenderverfahren zur Vergabe der Flächen (Laufzeit 5 Jahre) sind 75 % der von den Bewerbern darzustellenden Umsatzerwartung Basis für die Mindestmiete. Ausbauen wollen die Wiener ihre Position als Umsteigepunkt in Richtung Osteuropa (derzeit Nummer 3 nach Frankfurt und London). Mit dem Skylink ist der Airport auf eine maximale Kapazität von 24 Millionen Passagieren pro Jahr ausgelegt. Derzeit werden rund 45 % des Umsatzes im Bereich Aviation, 30 % im Handling und 25 % im Bereich Shopping/Gastronomie erzielt. Dieser Bereich soll Richtung 40 % wachsen, wozu eine 12

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Erhöhung der Ausgaben pro Passagier (derzeit zwischen 7 und 8 Euro) notwendig ist. 40 % der Passagiere entfallen derzeit auf Non-Schengen-Destinationen. Ein Konzept für High-Speed-Shopper Im schnelllebigen Airport-Business sind pfiffige Ideen gefragt. Eine dieser Innovationen ist der von Nuance Group entwickelte SWIFT Shop. Extrem unter Zeitdruck stehende Reisende sowie Transitpassagiere sind die Hauptzielgruppe für dieses Convenience-Konzept. Diesen High-Speed-Shoppern wird in unmittelbarer Gate-Nähe auf etwa 60 bis 80 m² ein selektiertes Sortiment an Schnelldrehern aus allen gängigen Sortimentskategorien geboten. Es reicht bis zu Tabakwaren in Einzelpackungen, ausgewählten Zeitungen, Heiß- und Kaltgetränken sowie kleiSHOP aktuell 103


SHOP Concept Thema Travel- & Airport-Retailing

nen Snacks in Selbstbedienung. Das markante, frische Ladendesign betont den Convenience-Charakter. Umdasch Shop-Concept als Airport-Shopfitter Umdasch Shop-Concept hat in den letzten Jahren seine Position als führender internationaler Airport-Shopfitter kontinuierlich ausgebaut. So ist das Unternehmen u. a. Partner renommierter Betreiber wie Nuance, Heinemann und Aer Rianta. Eindrucksvoll liest sich auch eine Auswahl von Flughäfen, auf denen Umdasch tätig war: Athen, Beirut, Berlin, Budapest, Cork, Dubai, Dublin, Düsseldorf, Frankfurt, Istanbul, Johannesburg, Kopenhagen, Leipzig, Ljubljana, London, Malta, Moskau, München, Newcastle, New York, Oslo, Paris, San Francisco, St. Petersburg, Trondheim, Wien, Zürich. Bei der Arbeit für die SHOP aktuell 103

Airports kommt Umdasch auch das Know-how aus der Tätigkeit für internationale Retailer und Brands zugute. Kompetenz in Sachen Konzept-Entwicklung, Shop-Design, Visual Merchandising und Planung sind für die „Umdasch Airport-Profis“ ebenso kennzeichnend wie die Erfahrung bei der globalen Realisierung solcher Projekte. 

Duty-Free im www: www.tfwa.com www.ravenfox.com www.moodiereport.com

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SHOP Portrait Rodney Fitch

Rodney Fitch, eine Ikone des Retail Design Der Mann, dessen Namen eines der größten Retail Design-Häuser Londons trägt, ist für viele andere Weg weisend. John Ryan hat Rodney Fitch für SHOP aktuell portraitiert. wie Lego, Harrods und Best Buy geprägt hat – all diese Unternehmen haben davon profitiert. Im Zentrum dieses Imperiums steht der Mann, dessen Name über der Tür steht: Rodney Fitch, der Vorsitzende des Unternehmens. Kreatives Chaos als Arbeitselixier Eigentlich würde man Rodney Fitch in einem minimalistischen Büro vermuten, umgeben von High Tech und hin und her wieselnden kreativen Mitarbeitern, die ihm ständig die neuesten Konzepte für eine neue Ladenkette in Kasachstan oder ein Projekt in einem anderen entlegenen Winkel der Welt unter die Nase halten. Doch alles ist anders: In beträchtlicher Entfernung von der Rezeption verlässt man das geschäftige Treiben des Designstudios und betritt das verglaste, von kreativem Chaos erfüllte Büro von Rodney Fitch. Als Erstes fällt einem ein Tisch mit mehreren Stühlen auf. Offensichtlich benutzt Fitch diesen Bereich als informellen Vorstandsraum, wo Entscheidungen wie die über die Kette in Kasachstan getroffen werden können. Der Raum trägt persönliche Spuren, wie man sie in Büros von Unternehmensleitern nur selten antrifft: Überall sieht man Gemälde, Skizzen und Bücher, und auf dem Tisch stapeln sich Dokumente verschiedener Formen und Größen. Eines ist klar: Fitch ist mit Sicherheit kein idealtypischer Vertreter der Politik des aufgeräumten Schreibtischs.

Inspiration, Überzeugung, Optimismus und Innovation sind laut Rodney Fitch die wichtigsten Bestandteile der „Fitch-DNA“.

Betritt man die noblen Londoner Büros von Fitch, stößt man kaum auf Überraschungen. Man befindet sich in einem Designberatungsunternehmen mit Niederlassungen rund um die Welt, von dessen Kundenliste und Kontakten andere nur träumen können. Der Empfangsbereich ähnelt jedoch irgendwie dem einer Bank in der Londoner City – mit seinem Ticker, über dessen Punktmatrixdisplay ununterbrochen die neuesten Aktienkurse laufen, mit seinen verstreut herumliegenden Financial Times-Exemplaren und mit seinen bunten Stühlen, auf denen es sich die Besucher bequem machen können, während sie darauf warten, gesehen zu werden. Dies täuscht etwas darüber hinweg, dass Fitch eine Designberatungsfirma ist, die das Erscheinungsbild großer Retailer 14

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Just in dem Augenblick, in dem man die angebotene Tasse Kaffee zum Mund führt, öffnet sich die Tür, und der leibhaftige Fitch betritt den Raum. In seinem Londoner Büro trifft man ihn nur selten an. Eine typische Arbeitswoche von Fitch sieht etwa so aus: Er besucht die amerikanische Zentrale in Columbus, Ohio, besteigt dann das nächste Flugzeug nach Dubai zu einer Konferenz über den Einzelhandel im Mittleren Osten und macht sich am Freitag auf den Rückweg nach London. Aber jetzt ist er hier, und er lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass er alles im Griff hat. Nach stürmischen Zeiten wieder an der Spitze So war es nicht immer. Fitch stieg erst im Jahr 2004, nach neunjähriger Abwesenheit, wieder in das Unternehmen ein, das er 1972 gegründet hatte. Vor 1994, als er die Beratungsfirma, die seinen Namen trug, verließ, hatte er an der Spitze des ersten Designunternehmens gestanden, das an einer Londoner Börse notierte und das für das Innendesign der meisten großen britischen Kaufhäuser verantwortlich zeichnete. SHOP aktuell 103


SHOP Portrait Rodney Fitch

Ursprünglich hatte Fitch mit einem anderen Titanen der Designwelt, Sir Terence Conran, zusammen gearbeitet. Im Rahmen eines Management-Buyout im Jahr 1972 hatte er dessen Conran Design Group (CDG) gekauft, deren Geschäftsführer er seit 1968 gewesen war. Fitch: „Anfangs wollte ich Architekt werden, und ich arbeitete auch eine zeitlang in einem Architekturbüro.“ Aber wie er hinzufügt, begann ihn das Retail Design bald in seinen Bann zu ziehen, und zum Zeitpunkt des CDG-Buyouts hatte er seinen künftigen Weg bereits klar vor Augen. Nach 22-jähriger Tätigkeit als Geschäftsführer des Unternehmens folgte dann aber der Bruch: Im Jahr 1994 verabschiedete sich Fitch von Fitch. Im selben Jahr gründete er mit Hilfe des Virgin-Chefs Richard ­Branson – einer der illustren Namen in seinem Adressbuch – die Rodney Fitch & Company. Neun Jahre vergingen, Rodney Fitch & Company meldete Konkurs an, und viel Wasser floss die Themse hinab. Schließlich kehrte Fitch im Jahr 2004, nachdem er auch für die Londoner Designberatungs- und Ladenausstattungsfirma Portland gearbeitet hatte, zu seinem Unternehmen zurück. Seit seinem Weggang hatte sich viel geändert und das Unternehmen, zu dem er zurückgekehrt war, durchlief eine dürre Phase. Die Tatsache, dass Fitch heute wieder ganz oben steht und einer von zwei oder drei internationalen Top-Retail De­sinern ist, zeugt jedoch von der Unverwüstlichkeit von Fitch und seiner Organisation. Ein Urgestein ohne Ablaufdatum Rodney Fitch ist in die Rolle des starken Mannes seines Unternehmens hinein gewachsen. Er ist nicht nur die graue Eminenz seiner Firma, ein mit allen Wassern gewaschener Retail De­signer, der schon seit den 60er Jahren im Geschäft ist, sondern auch unermüdlicher Botschafter seines Credos. In der Praxis bedeutet das den Umgang mit den verschiedensten Personen und Unternehmen in aller Welt. „Private Equity ist meiner Meinung nach eine Plage, die dem Einzelhandel nichts Gutes gebracht hat“, so Fitch über die Veränderungen, die unsere Geschäftsstraßen heimgesucht haben. Als Botschafter des Retail Designs ist er natürlich ein Mann starker Überzeugungen, der das sich verändernde Gesicht des modernen Einzelhandels stets im Blick hat. Stellt man Fitch eine Frage zu einem Retailer oder einem Trend im Einzelhandel, hat er mit hoher Wahrscheinlichkeit etwas dazu zu sagen. Und er ist und bleibt das Gesicht, dass die Leute mit der Marke in Verbindung bringen. SHOP aktuell 103

Einige Hürden hatte Rodney Fitch im harten Retail Design-Business der letzten Jahrzehnte schon zu nehmen, heute sitzt er so fest wie fast kein anderer im Branchen-Sattel.

Seine Rückkehr ins Unternehmen im Jahr 2004 war daher für beide Seiten – für ihn und seine Firma – positiv. Die Beratungsfirma Fitch befindet sich derzeit zuhause in Großbritannien auf einem Höhenflug, und auch international führt Fitch als De­signer wieder das große Wort. Er ist der lebende Beweis dafür, dass Alter kein Hindernis für dauerhaften Erfolg ist. Auf jeder Designveranstaltung, bei der er als Redner auftritt, ist das vornehmlich junge Publikum begeistert. Rodney Fitch bewegt sich seit fast vierzig Jahren geschickt durch die Höhen und Tiefen der Einzelhandelswelt und zeigt absolut keine Ermüdungserscheinungen. umdasch shop-concept

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EuroShop 2008

Die plakative Bespielung der Themenzylinder schafft für jedes Retail Brand ein milieuspezifisches Ambiente.

Sinnlich inszenierte Produkt- und Design-Welten

980 m² „tasteandstyle“ bei Umdasch auf der EuroShop Die Umdasch Shopfitting Group mit ihren Kernmarken Umdasch Shop-Concept und Assmann Shop Design setzt die Reihe ihrer stark thematisierten EuroShop-Auftritte 2008 konsequent fort. 2002 war es das Thema Medien-Architektur, 2005 stand Store-Branding im Mittelpunkt der Präsentation. Vom 23. bis 27. Februar 2008 werden die Besucher des Umdasch-Standes an der EuroShop in Düsseldorf nun von sinnlich inszenierten Produktwelten mit Trends in Sachen Food- und Non-Food-Shopfitting verblüfft.

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SHOP aktuell 103


EuroShop 2008

Für das Messemotto „tasteandstyle“ stehen 6 Themenbeiträge (Retail Brands) mit zahlreichen Produkt- und System-Innovationen. Die Marke Assmann setzt auf Inszenierungen für die Sortimentsbeispiele Convenience, Wellness und Fitness. Bei Umdasch Shop-Concept sind es die Sortimente Fashion, Beauty und Accessoires. Die markante Rund-Architektur wird von abgehängten Zylindern geprägt, die von goldfarbenen Schleiern umhüllt sind. Dramaturgisch dazu passend ist die stimmungsvolle Licht-Inszenierung. Dafür konnte Umdasch für die EuroShop die Firma RZB Leuchten als Partner gewinnen. Für das Konzept bzw. die Architektur zeichnen die Wiener Kommunikationsagentur Section.d bzw. die junge Wiener Architektengruppe LabVert verantwortlich. Themen, Systeme und Programme kommen von den Entwicklungsabteilungen von Umdasch und Assmann.

References / SHOP aktuell. An diesem Counter präsentiert die Marke Umdasch Shop-Concept via Bildschirm ihre aktuellen Referenzen. Weiters sind die zuletzt erschienen Ausgaben von SHOP aktuell, darunter die hier vorliegende Nummer 103 präsent. Via Info-Coupon können kostenlose Abos bestellt werden. References / Media. Dieser Counter ist den Referenzen der Marke Assmann Shop Design gewidmet. Unter anderem wartet die druckfrische Ausgabe des Assmann Mailer Nr. 15 auf Sie.

In den Themenbeiträgen haben Umdasch und Assmann die Sortimente gestalterisch mutig abstrahiert und auf Warendarstellung verzichtet. Damit kommen die zahlreichen Systemund Programminnovationen besonders gut zur Geltung. Neben den Einzelhandelsprofis sollten deshalb auch Architekten, De­signer und Ladenplaner auf ihre Rechnung kommen. Zusätzlich wird an 6 Info-Countern über weitere Kernkompetenzen der Umdasch Shopfitting Group informiert:

Die Systeme und Beleuchtungslösungen im Überblick: No

Retail Brand

System(e)

RZB Licht-Konzept

01

Beauty

Arena Alu (Aluminium pur)

id entity (neutralweiß), T5-Möbeleinbauleuchten (Leuchtensysteme)

Independent (Warenpräsentation auf allen Formen und Materialien) 02

Accessoires

Carré (Warentäger sind horizontal und vertikal einhängbar)

Trend Line (neutralweiß), T5-Möbeleinbauleuchten

03

Fashion

Arena Alu, Independent, Uniplug (intelligenter Baukasten für den Mittelraum)

id entity (neutralweiß), T5-Möbeleinbauleuchten

04

Fitness

A25 (variable Höhensprünge im 25 und 50 mm Raster, mit Click Shelf geeignet für schwere ­Lasten)

id entity (neutralweiß), T5-Möbeleinbauleuchten

05

Wellness

A30 lite (mit Blech- und Drahtwarenträgern)

Trend Line (neutralweiß), T5-Möbeleinbauleuchten Flat XXL-Großflächenleuchte (veränderbare Farbakzente)

06

Convenience

A30 (konstante Höhenverstellbarkeit im 30 mm Raster, Draht- und Blechsysteme austauschbar)

id entity (warmweiß und neutralweiß), T5-Möbeleinbauleuchten

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EuroShop 2008

Beim Retail Brand Beauty spielt die RZB-Lichtinszenierung eine wesentliche Rolle.

ShopConsult by Umdasch / Shop Academy. Das hochspezialisierte Beratungsunternehmen der Umdasch Shopfitting Group, ShopConsult by Umdasch, informiert über sein Leistungsspektrum. Die Umdasch Shop Academy stellt das Jahresseminarprogramm 2008 sowie einige Detailprogramme vor. DesignShop by Assmann. Der DesignShop by Assmann präsentiert seine umfassende Leistungspalette. Lassen Sie sich von den vielfältigen Möglichkeiten inspirieren. Project Management, Sourcing & Production. Hier erfahren Sie, wie Sie vom Global Sourcing Network (GSN) der Umdasch Shopfitting Group profitieren. Oder was es mit dem Begriff Total Cost of Ownership auf sich hat. Networking partners. An diesem Counter sind Informationen über Netzwerkpartner der Umdasch Shopfitting Group erhältlich. So zum Beispiel über RZB Leuchten, das renommierte Gottlieb Duttweiler Institut (GDI) in Zürich Rüschlikon oder über das Digital Printing-Unternehmen Procedes. Verwöhnt werden die EuroShop-Besucher am Umdasch-Stand nicht nur durch sehenswerte Informationen aus erster Hand, sondern auch mit einem einladenden Lounge- und Barbereich – seit Jahrzehnten ein gern besuchter Treffpunkt an jeder ­EuroShop. 18

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Der RZB Stromschienenstrahler id entity kann mit einem individuellen Branding ausgestattet werden.

Ein Feuerwerk an neuen Produkten und Systemen Neue Produkte und Systeme stehen diesmal im Mittelpunkt der Präsentation von Umdasch und Assmann an der EuroShop. Mehr als ein Dutzend neue Shop-Systeme sind, je nach Anforderung passend integriert in die Themenbeiträge, zu sehen. Bei Umdasch Shop-Concept feiern die Programme Carrè, Uniplug, Independent, Arena Alu und ein dazu passendes Warenträgersystem ihre EuroShop-Premiere (siehe Artikel auf den SHOP aktuell 103


EuroShop 2008

Mutiger Entwurf der LabVert-Architekten: Die Retail Brands Beauty, Accessoires und Fashion.

Seiten 60 bis 63). Diese neuen Shop-Systeme bieten weitreichende Möglichkeiten der Individualisierung. Damit wird den Anforderungen von Architekten und Designern nach Systemen Rechnung getragen, die unterschiedlich bespielbar und an das jeweilige Markendesign anpassbar sind.

Einsatz. Durchaus auch optisch eine Augenweide ist die RZB Großflächenleuchte, die Laufwegen ein farbgesteuertes Raumlicht gibt. Aufeinander abgestimmt wurden je Beitrag individuelle Lösungen mit Akzentlicht für die Warenpräsentation, Allgemeinlicht für die Raumzonen und Konturenlicht für die Einrichtung konzipiert. 

Bei Assmann ist ALL4one die gemeinsame neue Plattform der ehemaligen A-Familie, die in unterschiedlichen Systemausprägungen angewandt werden kann. Zur Familie gehören A30, A30 lite, A25, A25 lite. ALL4one verfügt über ein steckbares Stehersystem, wahlweise mittige oder vorgesetzte Rückwände, und eine durchgängige Kompatibilität zwischen Draht- und Blechelementen mit einheitlichem Trennsystem. Wesentliches Unterscheidungskriterium der Systeme ist die Höhenverstellbarkeit der Warenträger, nicht das Schlitzbild. Beim System A25 zum Beispiel ist demnach eine Verstellbarkeit im 25 mmRaster möglich. Die für die EuroShop fixierte Zusammenarbeit mit RZB Leuchten beschert dem Umdasch-Auftritt und den einzelnen Themenwelten ein besonders realistisches und innovatives Beleuchtungs-Konzept. Zu den interessanten Innovationen zählt zum Beispiel der Stromschienenstrahler id entity, der mit dem Branding des jeweiligen Kunden ausgestattet werden kann. An der EuroShop ist er weitgehend mit 70 Watt Leistung, mit verschiedenen Ausstrahlungswinkeln und Lichtfarben im SHOP aktuell 103

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EUROSHOP PANORAMA 53° North

53° North Die perfekte Welle Infobox Standort:

Blanchardstown Centre Unit 428, Retailpark 3 Dublin 15 Irland

Kontakt:

www.53degreesnorth.ie

Verkaufsfläche/Anzahl Geschosse:

1.200 m² / 4

Eröffnung:

Juli 2007

Branche:

Outdoor

Planung:

Umdasch Shop-Concept, UK

Ladenbau:

Umdasch Shop-Concept, UK

Ladenbausystem:

Arena, Quadra

Licht:

Holmar Ltd.

53° North ist ein junger irischer Outdoorhändler, der sich auf Fashion, Schuhe und Accessoires spezialisiert. Ziel ist es kaufkräftige Iren anzusprechen, die mehr Lifestyle- und FashionVictims als Hardcore-Sportler sind. 53° North vertreibt keine eigenen Produkte, sondern verkauft Brands wie Nike, North Face, Quicksilver, Oakley, Timerbland, Oxbow... Der Shop im Blanchardstown Centre ist das zweite von 53° North realisierte Projekt. In Zukunft sollen weitere Stores in Irland eröffnet werden. Anvisiert werden dabei Shopping-Center oder gute Innenstadtlocations, die größere Flächen zur Verfügung stellen. Umdasch Shop-Concept konnte bei diesem Projekt sein gesamtes Shopfitting Know-how – von der Beratung und Planung bis zur Fertigung und Montage – unter Beweis stellen. Ein absoluter Hingucker ist der Eingangsbereich. Ein Berg, der den Schaufenster- und Kassen/Service-Bereich bildet, lässt den Besucher ebenso rasch in die Outdoor-Welt eintauchen wie die gigantische Surfer-Welle auf der rechten Seite des Eingangs. Beide Highlights machen 53° North bereits von außen erkennbar. Nike-Fans dürfen im Outdoorhaus auf keinen Fall den einzigen ACG Flagship Store dieser Art in Europa verpassen. Auf Basis einer Nike-Planung wurde auch der Shop-inShop von Umdasch realisiert.

Der junge Retailer 53° North präsentiert trendige Fashion- und Outdoorbrands. Das Lebensgefühl dieser Marken wird im Store transportiert.

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EUROSHOP PANORAMA Best Mens Wear

Best Mens Wear Faszinierender Fashionsog Best Mens Wear steht für Herrenmode im gehobenen Segment (u.a. Hugo Boss, Tommy Hilfiger, Strellson, Timberland, La Coste). Der irische Retailer sieht sich als persönlicher Modeberater und ist daher an langfristigen Kundenbeziehungen besonders interessiert. Als Standorte, bisher sind es fünfzehn, sind erste Adressen gefragt, insbesondere Shopping-Center. Das zuletzt eröffnete Flagship befindet sich allerdings in der Mary Street in Dublin, einer aufstrebenden Shoppingmeile. Dort spricht man ein jüngeres, sehr internationales Publikum an.

Infobox Standort:

39 Mary Street Dublin 1 Irland

Kontakt:

www.bestmenswear.com

Verkaufsfläche/Anzahl Geschosse:

250 m² / 2

Eröffnung:

November 2007

Branche:

Fashion

Planung:

Umdasch Shop-Concept, UK

Ladenbau:

Umdasch Shop-Concept, UK

Ladenbausystem:

Carré und brandspezifische Entwicklung

Licht:

Umdasch Shop-Concept, UK (Planung), ECI Lighting

Für diese Zielgruppe entwickelte Umdasch einen eigenständigen Auftritt. Der Schlauchgrundriss stellte dabei besondere Anforderungen. Die pfiffige Designlösung präsentiert sich in Form von schlangenförmigen Elementen, die sich als Eye Catcher durch den Verkaufsraum ziehen und das Sortiment geschickt gliedern. Je tiefer man in den Raum gelangt, desto stärker verzweigen sich diese Bänder. Beim Kunden soll so Interesse geweckt werden, in das Innere des Stores vorzudringen und auch die hinteren Bereiche zu erforschen. Die Lichtinszenierung an den Shoprückwänden trägt das ihre dazu bei, dass der Store bereits beim Schlendern durch die Mary Street ins Auge fällt.

Best zieht Männer an und legt dabei großen Wert auf eine klare Sortimentstrennung. In der Mary Street ist „Casual“ im Erdgeschoss und „Formal“ im ersten Stock zu finden.

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EUROSHOP PANORAMA Calvin Klein

Das neue Konzept „Prima Linea“ baut auf den typischen Brandelementen des Mutterhauses auf und überzeugt sowohl in Madrid ...

... als auch in Valencia durch den Einsatz hochwertiger Materialien sowie durch die flexible Raumgestaltung.

Calvin Klein Exklusiver Testlauf Calvin Klein wurde 1968 vom heute berühmten Modedesigner gegründet und gehört seit 2002 zur Phillips-Van Heusen Corporation, unter deren Dach sich namhafte Brands wie Kenneth Cole und Michael Kors befinden. „Prima Linea“ ist ein neues Konzept für Verkaufsflächen der Calvin Klein Collection. Unter der Regie von Calvin Klein Europe wurde das Konzept erstmals in Spanien getestet und kommt in den neu eröffneten Shopin-Shops des Warenhauses El Corte Ingles zur Geltung. „Prima Linea“ bleibt dem CK-Publikum treu und spricht ein gehobenes Kundensegment an, das ausgewähltes und exklusives Design schätzt. Die neuen Shop-in-Shops sind auf maximale Flexibilität im Warenbild ausgerichtet. Dies unterstützen auch die MetallMittelraumelemente, die für beliebige Kombinationsmöglichkeiten sorgen und eine saisonalangepasste Präsentation der Ware ermöglichen. Die offene Gestaltung des Raumes bietet einen großzügigen Ein- und Überblick auf das gesamte Sortiment. Die ausgewählten Materialien und Einrichtungselemente spiegeln die Exklusivität der Marke wider. Umdasch ShopConcept war bei beiden Testprojekten in Valencia und Madrid als Shopfitter an Bord. 24

UMDASCH SHOP-CONCEPT

Infobox Standort:

El Corte Ingles 28001 Madrid 46002 Valencia Spanien

Kontakt:

www.calvinklein.com

Verkaufsfläche/Anzahl Geschosse:

45 (Madrid), 50 (Valencia) m² / 1

Eröffnung:

November 2007

Branche:

Fashion

Planung:

Paolo G. Manica

Ladenbau:

Umdasch Shop-Concept, Italien

Ladenbausystem:

Brandspezifische Entwicklung

SHOP aktuell 103


SHOP aktuell G. 103Manica courtesy of Paolo

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EUROSHOP PANORAMA Esprit

Esprit Global Player in Lifestyle Als “Global Player in Lifestyle” bezeichnet sich Esprit auf der eigenen Homepage. Und in der Tat ist das Unternehmen mit amerikanischen Wurzeln, das an der Börse in Hongkong notiert und von der eigentlichen Konzernzentrale in Ratingen bei Düsseldorf aus geführt wird, eines der erfolgreichsten ModeLabels unserer Zeit. Der Aktionsradius umfasst 40 Länder und alle fünf Kontinente. Mehr als 640 Standorte werden in Eigenregie betrieben, dazu gibt es rund 12.000 Flächenpartnerschaften. Esprit betreibt Store Branding in idealtypischer Form. Konsequent werden die Markeninhalte auf alle Disziplinen der Marktund Markenkommunikation übertragen. „Modern aber nicht zu modisch“ lautet die Devise bei der Gestaltung der Läden, damit dem Sortiment nicht die Show gestohlen wird. Bei der Warenpräsentation selbst wird ebenfalls nichts dem Zufall überlassen. Die Abteilung Visual Display erarbeitet akribisch verbindliche „Guidelines“, diese sind Grundlage fürs Visual Merchandising. Das Ergebnis ist auch beim Esprit Store in Genf zu sehen. Jonas Ladenbau, das neue Mitglied der Umdasch Shopfitting Group, und Umdasch Shop-Concept sind seit Jahren verlässliche Partner bei der Realisierung der Esprit-Stores.

Infobox Standort:

Centre Commercial La Praille 10 Rout des Jeunes 1227 Carouge Schweiz

Kontakt:

www.esprit.com

Verkaufsfläche/Anzahl Geschosse:

800 m² / 1

Eröffnung:

September 2007

Branche:

Fashion

Planung:

Esprit

Ladenbau:

Umdasch Shop-Concept, Deutschland

Ladenbausystem:

Brandspezifische Entwicklung

Licht:

Saal3 (Planung), Ansorg

Innovativ gestaltete Präsentationsflächen unterstützen den modischen Auftritt.

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EUROSHOP PANORAMA Gigasport

Durch die Fassadengestaltung mit Kunststoffpaneelen ist eine Befestigung der Einrichtung an der Außenwand nicht möglich. Ein flexibles System aus verschiebbaren Elementen wurde daher entwickelt.

Gigasport Der Name ist Programm Ebenso professionell wie das Warenhausgeschäft betreibt Kastner & Öhler unter dem treffenden Namen "Gigasport" seine Sportlinie. Ein sehenswertes Beispiel dafür ist das neueste Sporthaus in Klagenfurt. Mit der Übersiedlung von der Innenstadt an die Peripherie steht nun fast doppelt soviel Fläche zur Verfügung. Sport- und Outdoor-Feeling kann dem Kunden so durch mehr Erlebnis- und Servicebereiche authentischer vermittelt werden. Generell möchte sich Gigasport im neuen Store verstärkt auf den Outdoorbereich konzentrieren. Die anvisierte Zielgruppe reicht vom interessieren Einsteiger bis zum ambitionierten Hobbysportler. „In der Natur gibt es keine Ecken und keine rechten Winkel“, so Kastner & Öhler Vorstand Mag. Thomas Böck. Grund genug für den Bau eines wellenförmigen Gebäudes mit einer praktisch durchgehenden lichtdurchlässigen Hülle. Im Inneren setzt sich die architektonische Grundidee konsequent fort. Die Trennwände schwingen mit dem Gebäude mit und bestehen aus beleuchteten gebogenen Rahmen. Das Versprechen nach mehr Erlebnis und Service wird u. a. durch eine Mountainbikestrecke im Schi- und Fahrradbereich sowie durch eine Kunstfelsenanlage mit Bergschuhtest, eine Kinderkletterwand und eine Almhütte im erhöhten Outdoorbereich eingelöst. In vielen Details wurde durch Gestaltung mit Materialien und Texturen versucht, die Ware optimal in ein emotionales Umfeld zu setzen. 28

UMDASCH SHOP-CONCEPT

Infobox Standort:

Heinrich Harrer Straße 1 9020 Klagenfurt Österreich

Kontakt:

www.gigasport.com

Verkaufsfläche/Anzahl Geschosse:

4.100 m² / 1

Eröffnung:

November 2007

Branche:

Sport

Architektur:

Arch. Gerhard Eder

Planung:

Kastner & Öhler

Ladenbau:

Umdasch Shop-Concept, Österreich (Gondeln und Bestückung) panta rei (Trennwände und Außenwandsystem) Tischlerei Lamprecht (Tische und Pulte)

Ladenbausystem:

flexibles Außenwandsystem, vorgehängte Paneele mit Arena Schlitzsystem u. a.

Licht:

Vedder Lichtplanung (Planung), Xenon Architectural Lighting

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EUROSHOP PANORAMA Haas

Der niedrige Mittelraum schafft Überblick und weist den Weg zu den Beratungsinseln.

Haas Das Geheimnis der Pyramiden Rund 2,3 Millionen Euro hat sich „Haas neu(!)“ den Umbau seines Elektro-Einkaufstempels am nordwestlichen Wiener Stadtrand kosten lassen. Mit einigen baulichen Maßnahmen wurde die Verkaufsfläche auf 4.500 m² erweitert, ein Panoramalift integriert, die Parkplätze großzügig überdacht, die „schon etwas abgewohnte“ Ladeneinrichtung völlig neu konzipiert und um ein innovatives, permanent steuerbares Lichtkonzept ergänzt. Unter diesen Voraussetzungen kann die Elektro-Wunderwelt mit den zwei markanten Pyramiden ihre ureigenste Stärke voll ausspielen: Die kompromisslose Beratungs- und Service-Orientierung. Nirgendwo sonst wird nämlich der Spagat zwischen (großer) Fläche, erstklassiger Beratung und Preiskompetenz besser beherrscht. Dieses Konzept wird von der neuen Einrichtung vorbildlich unterstützt. Gut gegliederte Themenwelten und niedrige Mittelräume schaffen Orientierung. Präsentiert wird nach dem LIMPrinzip (Less is More), die visuelle Information über Produkte, Leistungen und Preise ist selbsterklärend. Dennoch wird der Beratungsanspruch über markant beschriftete Service-Inseln plakativ herausgearbeitet. Die sehr wohnliche Atmosphäre (Alabaster-Töne, Olivenholz, grauer Teppichboden) betont den Wohlfühl-Charakter. 30

UMDASCH SHOP-CONCEPT

Infobox Standort:

Brünner Bundesstraße 160 2201 Seyring, Wien Österreich

Kontakt:

www.haas-el.at

Verkaufsfläche/Anzahl Geschosse:

4.500 m² / 2

Eröffnung:

Oktober 2007

Branche:

Elektro

Planung:

ShopConsult by Umdasch / Retail Branding AG (Konzept), Umdasch Shop-Concept (Planung)

Ladenbau:

Umdasch Shop-Concept, Österreich

Ladenbausystem:

Classic, Quadra, Linear, Vitrina Classic sowie brandspezifische Entwicklungen

Licht:

Retail Branding (Konzept), Zumtobel

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EUROSHOP PANORAMA Humanic

Konsequenz ist angesagt: Bei der Präsentation des Sortiments folgt Humanic klaren Spielregeln. Einen hohen Stellenwert haben auch großzügige Flächen zum Verweilen und Anprobieren.

Humanic Modeführer bei Schuhen und Accessoires Als einer der größten Schuhanbieter Europas bietet Humanic, eine Tochter der LEDER & SCHUH International AG, an mehr als 300 Standorten in sieben Ländern internationale Schuhmode. Humanic setzt auch Trends in Geschäftsarchitektur, Präsentation und Service. Dadurch steht die internationale Schuhmode, die von Trendscouts in Modezentren wie Mailand, Paris, New York oder London ausgemacht wird, auf einer wirkungsvollen Bühne. Internationale Designermarken wie Tommy Hilfiger, Boss, Geox, Pat Calvin, Unisa, Vigneron, Lacoste etc. erfüllen den Anspruch modischer Konsumenten, immer Shoemanic gestylt zu sein. Stores in prominenten Lagen, modernstes Shop-Design, eine durchdachte Kundenführung, das breite Angebot: Das alles macht Humanic aus. Die Läden sind Bühnen, die Raum für immer neue Inszenierungen schaffen. Der gekonnte Einsatz von Farben und Licht spielt ebenso ein Rolle wie die Kommunikation über Bilder und Milieurequisiten sowie das Spiel mit Emotionen. Ein gelungenes Beispiel dafür findet sich im ECECenter Schloss-Arkaden in Braunschweig. Eingerichtet hat dieses Projekt Umdasch Shop-Concept, seit vielen Jahren Ladenbau-Partner von Humanic. 32

UMDASCH SHOP-CONCEPT

Infobox Standort:

Schloss-Arkaden Braunschweig Platz am Ritterbrunnen 1 38100 Braunschweig Deutschland

Kontakt:

www.shoemanic.com

Verkaufsfläche/Anzahl Geschosse:

1100 m² / 2

Eröffnung:

März 2007

Branche:

Schuhe / Accessoires

Planung:

Mag. Hans Michael Heger, Humanic Design-Team

Ladenbau:

Umdasch Shop-Concept, Österreich

Ladenbausystem:

Brandspezifische Entwicklung

Licht:

VEDDER.LICHTMANAGEMENT

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SHOP aktuell LEDER&SCHUH, Graz103

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EUROSHOP PANORAMA Beate Uhse, TSUM, Dielmann, Thun

Beate Uhse Lustvolles Shopping-Erlebnis Der Flagship-Store des Erotikkonzerns ist in vier aufregende Erlebniswelten unterteilt. Hier im Bild die stilvoll gestaltete Frauen-Wohlfühlwelt Sweet Darling (li.) und der von Lack und Leder dominierte PlaymateBereich (re.).

Infobox Standort:

Sendlinger Straße 17 80331 München Deutschland

Kontakt:

www.beate-uhse.ag

Verkaufsfläche/Anzahl Geschosse: 250 m² / 2 Eröffnung:

Februar 2007

Branche:

Erotik

Planung:

Umdasch Shop-Concept, Deutschland

Ladenbau:

Umdasch Shop-Concept, Deutschland

Ladenbausystem:

Horizont, Classic

Licht:

Lichtspiel

TSUM Ein neues Kapitel in der Warenhausgeschichte Das seit Anfang des 20. Jahrhunderts bestehende russische Luxuswarenhaus TSUM setzt bei den neuen Abteilungen auf breite Loops, die Orientierung geben und das hochwertige Store Design voll zur Geltung bringen.

Infobox Standort:

Ulitsa Petrovka 2 103779 Moskau Russland

Kontakt:

www.tsum.ru

Verkaufsfläche/Anzahl Geschosse: 38.000 m² / 5 Eröffnung Zubau:

September 2007

Branche:

Warenhaus

Planung:

Point Design

Ladenbau:

Umdasch Shop-Concept, Russland

Ladenbausystem:

Brandspezifische Entwicklung

Licht:

Zumtobel u.a.

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UMDASCH SHOP-CONCEPT

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EUROSHOP PANORAMA Beate Uhse, TSUM, Dielmann, Thun

Dielmann Gekonntes Spiel mit den Materialien Im neuen Schuhfachgeschäft wurden die Materialien perfekt auf das Sortiment abgestimmt: Feinsteinzeugfliesen und mit Leder belegte Wände im Damenbereich, Echtholzparkett in der Herrenabteilung...

Infobox Standort:

Planken P5/13-15 68161 Mannheim Deutschland

Kontakt:

www.dielmann.de

Verkaufsfläche/Anzahl Geschosse: 600 m² / 2 Eröffnung:

September 2007

Branche:

Schuhe

Planung:

Umdasch Shop-Concept, Deutschland

Ladenbau:

Umdasch Shop-Concept, Deutschland

Ladenbausystem:

Classic

Licht:

DL-Lichtplanung

Thun Farblich inzenierte Geschenkewelt „Uns und anderen Freude schenken“ – das ist der Leitsatz des Südtiroler Traditionsunternehmens und gleichzeitig auch eine treffende Beschreibung des Sortiments. Das Store Design besticht durch einfache klare Linien und setzt damit einen Kontrast zur verspielten Ware.

Infobox Standort:

Via IV Spade 8 37121 Verona Italien

Kontakt:

www.thun.it

Verkaufsfläche/Anzahl Geschosse: 59 m² / 1 Eröffnung:

September 2007

Branche:

Geschenkartikel

Planung:

Umdasch Shop-Concept, Italien

Ladenbau:

Umdasch Shop-Concept, Italien

Ladenbausystem:

Para

Licht:

Guzzini

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EUROSHOP PANORAMA Levi's

Den Kultstatus der Marke visualisiert Levi’s im Pariser Flagship Store in einer unverkennbaren Art und Weise.

Levi‘s Eindrucksvolle Hommage an die Marke Das 1853 von Levi Strauss gegründete Unternehmen hat die Jeans salonfähig gemacht und steht auch heute noch ganz bewusst zu seinen Anfängen. Mit dem Image eines Trendsetters lässt sich gut arbeiten. Levi’s spricht eine junge, selbstbewusste Zielgruppe an. Dementsprechend sucht man sich Locations, die diese Positionierung widerspiegeln. Die Rue Etienne Marcel, eine wichtige Pariser Einkaufsstraße, passt ins „Beuteschema“ und wurde zum Standort des neuen Flagships. Frankreich ist übrigens der größte Levi’s Markt Europas.

Die starke Identifikation mit den Wurzeln wird im Pariser Store klar kommuniziert. Geht man die Treppen auf und ab, erzählen die mit Kupfer verkleideten Wände die Geschichte des heute so populären Brands. Die Visualisierung der Marke ist im ganzen Laden eindrucksvoll umgesetzt. Die Zwischenwände der Umkleidekabinen sind aus Jeansstoff. Egal ob bei den Schiebetüren im Kassenbereich oder am Boden, das berühmte „two horse“ Logo ist nahezu überall präsent. Die hinter dem Store Design stehende Grundidee und die damit einhergehende Materialauswahl (dunkler Parkettboden, gebeizte Eichenholzeinrichtung, Edelstahl für die Bestückung) ist ganz klar auf das Motto „Back to the roots“ abgestimmt. 36

UMDASCH SHOP-CONCEPT

Infobox Standort:

Rue Etienne Marcel, 42 75002 Paris Frankreich

Kontakt:

www.levi.com

Verkaufsfläche/Anzahl Geschosse:

217 m² / 2

Eröffnung:

November 2006

Branche:

Fashion/Denim

Planung:

Eddy Pieters, Levi Strauss Europe, In-House Design

Ladenbau:

Umdasch Shop-Concept, Benelux

Ladenbausystem:

Brandspezifische Entwicklung

Licht:

Zumtobel

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SHOPEurope, aktuell Belgium 103 Levi Strauss

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EUROSHOP PANORAMA Nespresso

Nespresso The sexiest coffee in the world Infobox Standort:

Ulitsa Petrovka Moskau Russland

Kontakt:

www.nespresso.com

Verkaufsfläche/Anzahl Geschosse:

230 m² / 2

Eröffnung:

Mai 2007

Branche:

Food

Planung:

Agence Francis Krempp

Ladenbau:

Umdasch Shop-Concept, Schweiz

Ladenbausystem:

Brandspezifische Entwicklung

Mit George Clooney als Testimonial erobert Nespresso die Frauenherzen. Dass aber auch Kaffeegenießer auf Nespresso stehen, zeigen folgende Meldungen auf der UnternehmensWebsite: Nespresso ist weltweiter Pionier und Marktführer für portionierten Kaffee, europäischer Marktführer für Espressomaschinen und eines der am schnellsten wachsenden Unternehmen der Nestlé-Gruppe. Ein ständiges Bestreben nach bester Kaffeequalität begleitet die Erfolgsstory. In der Ulitsa Petrovka, einer florierenden Moskauer Einkaufsstraße, können sich Kaffeeliebhaber selbst von der besonderen Anziehungskraft der Marke überzeugen. In der 230 m² großen Boutique wurde Store Branding in einer unglaublichen Perfektion umgesetzt. Die Einrichtung in Hochglanz Weiß und Sapelli auf Wenge gebeizt erinnert unwillkürlich an Milchschaum auf einer Tasse Cappuccino. Auch die Kapselfarben der 12 Röststärken sind im Laden immer wieder zu entdecken. Für Interessierte wird der Kaffeeherstellungsprozess erläutert und die verschiedenen Röststufen aufgezeigt. Ein Abstecher in der Boutique Bar ist Augen- und Gaumenfreude zugleich. Dem Kunden werden dort die unterschiedlichsten Kaffeevariationen sowie kleine Snacks angeboten.

In den mehr als 40 Boutiquen und Boutique-Bars, die in vielen Metropolen rund um die Welt zu finden sind, erwartet die Besucher eine faszinierende Reise durch die Nespresso-Welt.

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EUROSHOP PANORAMA Paris Gallery

Paris Gallery Die Schatzkammern des Mirdif Uptown Centres Infobox Standort:

Mirdif Uptown Centre Mirdif, Dubai VAE

Kontakt:

www.uae-parisgallery.com

Verkaufsfläche/Anzahl Geschosse:

3200 m² / 1

Eröffnung:

Jänner 2007

Branche:

Warenhaus

Planung:

Via D’Arte

Ladenbau:

Umdasch Shop-Concept, Middle East

Ladenbausystem:

Brandspezifische Entwicklung

Licht:

Via D’Arte, Abensal

Bei der Paris Gallery handelt es sich um ein in der Golf-Region führendes Handelsunternehmen, das zur Al Fahim-Gruppe gehört. Paris Gallery – das sind Luxus-Warenhäuser mit exquisiten internationalen Brands. Der Schwerpunkt liegt auf Kosmetik, Uhren, Schmuck und feinen Accessoires. Umdasch Shop-Concept wickelt mit der Paris Gallery bereits seit 2005 erfolgreich Projekte ab. Shopping-Center in Dubai und AbuDhabi sind die bewährten Schauplätze. Eines dieser sehenswerten Projekte realisierte Umdasch im Mirdif Uptown Centre in Dubai. Die 3.200 m² große Paris Gallery besticht durch eine Mischung aus moderner Warenpräsentation, Großzügigkeit und glanzvollen Farbakzenten. Dem Sortiment entsprechend ist die Einrichtung sehr hochwertig. Sie ist geprägt von Vitrinen und Schautischen aus Glas und exquisiten Oberflächen. In den Nischen befinden sich einzelne Abteilungen, die an Schatzkammern erinnern. Eine wesentliche Rolle im Konzept kommt der Beleuchtung zu. Ein „Sternenhimmel“ sorgt für die Grundbeleuchtung, die indirekte Beleuchtung verleiht dem Store einen dramaturgischen Mehrwert und das gerichtete Licht in den Vitrinen setzt die edlen Stücke wertsteigernd in Szene.

In den Nischen befinden sich die sortimentsthematisch gegliederten „Schatzkammern“.

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UMDASCH SHOP-CONCEPT

SHOP aktuell 103


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UMDASCH SHOP-CONCEPT

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EUROSHOP PANORAMA Samsung

„Discover“ – ein zentraler Bestandteil im Wording der Samsung-Marktkommunikation. Das Store Design unterstreicht diese Aufforderung.

Samsung Electronics Discover the brand 134 Niederlassungen in 62 Ländern zeigen den internationalen Aktionsradius von Samsung Electronics. Die Marke Samsung steht für innovative, dennoch aber einfach und für jedermann leicht zu bedienende Produkte. Das Unternehmen sieht seine Zielgruppe nach eigenen Angaben daher auch nicht nur in einer „kleinen technophilen Avantgarde“, sondern möchte seine Innovationen der breiten Bevölkerung zugänglich machen. Eines der zentralen Elemente der gesamten Produktpalette, die von Kameras, Mobiltelefonen bis zu Haushaltsgeräten reicht, ist das innovative, anspruchsvolle Design. Den hohen Designanspruch an seine Produkte setzt Samsung in den Stores fort. Der Londoner Brand Shop ist der erste Protoype Store, der anhand neu entwickelter Designvorgaben der Samsung Shop Identity umgesetzt wurde. Mit dem neuen Konzept verfolgt Samsung ein klares Ziel: Die Maximierung des Markenbewusstseins in einer kundenfreundlichen Umgebung. Das von der New Yorker Agentur Lippincott entwickelte und von Umdasch realisierte Store Design ist durch das Spiel mit unterschiedlichen hochwertigen Materialien und trendigen Signalfarben gekennzeichnet. Beratungs- und Serviceflächen spielen ebenfalls eine zentrale Rolle. 42

UMDASCH SHOP-CONCEPT

Infobox Standort:

20/21 Tottenham Court Road London W1T 1BW UK

Eröffnung:

November 2007

Branche:

Elektro

Planung:

Lippincott

Ladenbau:

Umdasch Shop-Concept, Österreich

Licht:

Lippincott

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SHOP aktuell 103

UMDASCH SHOP-CONCEPT

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EUROSHOP PANORAMA Sportland

Sportland Act local, design global Sportland ist mit seinen sieben Filialen ein Local Player im norditalienischen Einzelhandel. Bisher setzte der Retailer auf Standorte in Einkaufszentren und im peripheren Raum. Mit dem neuen Flagship in Verona ist man nun in zentraler Innenstadtlage präsent. Dem marken- und modebewussten Publikum werden in erster Linie Fashion, Schuhe und Accessoires präsentiert. Die Kunden können aus einem namhaften Markenpool – von Nike, Puma, Adidas bis zu Lacoste und Calvin Klein reichend – auswählen. Das Store-Design ist ein gekonnter Mix aus Eleganz und trendigem Style. Für Ersteres sorgen hochwertige Materialien (exklusive Tapeten, Präsentationsmöbel in Eiche furniert...). Ein stylishes Highlight ist die aus zwei Teilen bestehende Decke. Den Kunden soll mit dem hellen, schwebenden Element ein Gefühl der Leichtigkeit vermittelt werden. Den Kontrast dazu bilden die geschwungenen Freiräume, die den Blick auf die dunkle Gebäudedecke freigeben. Eine Variation aus unterschiedlichen Deckenleuchten sorgt für eine gekonnte Inszenierung einzelner Produktbereiche.

Infobox Standort:

Piazza Viviani, 8 37121 Verona Italien

Kontakt:

www.sportlandaffi.it

Verkaufsfläche/Anzahl Geschosse:

600 m² / 5

Eröffnung:

Oktober 2007

Branche:

Mode / Sport

Planung:

Arch. Alexandros Kappos (Design Team)

Ladenbau:

Umdasch Shop-Concept, Italien

Ladenbausystem:

Para, Horizont, brandspezifische Entwicklung

Licht:

Design Team (Planung)

Architekt Alexandros Kappos beschreibt das Konzept des neuen Sportland als „Urban Street Fashion Style“.

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UMDASCH SHOP-CONCEPT

SHOP aktuell 103


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UMDASCH SHOP-CONCEPT

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EUROSHOP PANORAMA Swarovski

Die Farbe Weiß beherrscht den Gesamteindruck beim Konzept „Crystal Forest“ von Swarovski.

Swarovski Mit Crystal Forest rund um den Globus Das Swarovski-Zauberwort heißt Kristall. Ab Mitte der 1970er Jahre entwickelte das 1895 gegründete Tiroler Unternehmen eine besonders schillernde Facette des faszinierenden Materials: Fertige Kristallprodukte für Schmuck, Accessoires und Home Decor Objekte sowie die besonders bekannten Kristallfiguren. In mehr als 1.150 Shops wird das glamouröse Sortiment heute weltweit angeboten. Beim neuen Shop-Concept „Crystal Forest“ wird das Thema Schmuck deutlich forciert. Entsprechend modern und hochwertig ist der Auftritt, wie das Beispiel London Regent Street zeigt. Der Shop ist eine kristalline Erstarrung. Nüchtern weiß, puristisch mit kristallinen Oberflächen, ohne kühl daher zu kommen. Neue, hochwertige Materialien, spannende Lackoberflächen, ein Pandomo Gussbetonboden, speziell entwickelte LED-Leuchten prägen die Atmosphäre. Horizontal orientierte Wandvitrinen erzählen auf kleiner Fläche eine eigene Produktgeschichte. Vertikale Vitrinen klammern ein ganzes Thema ein. Niedrige Mittelraumvitrinen dienen als Präsentations- und Vorlegemöbel. Umdasch Shop-Concept hat zuletzt mehrere „Crystal Forests“ ausgestattet, darunter die Projekte in Tokio und London. 46

UMDASCH SHOP-CONCEPT

Infobox Standort:

137-139 Regent Street London W1B 4JA UK

Kontakt:

www.swarovski.com

Verkaufsfläche/Anzahl Geschosse:

110 m² / 1

Eröffnung:

November 2007

Branche:

Schmuck

Planung:

Tokujin Yoshioka Design

Ladenbau:

Umdasch Shop-Concept, Schweiz

Ladenbausystem:

Brandspezifische Entwicklung

Licht:

Zumtobel, Schott

SHOP aktuell 103


SHOP aktuell 103 Gavin Jackson / arcaid.co.uk

UMDASCH SHOP-CONCEPT

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EUROSHOP PANORAMA Thalia

Thalia Berlin in den 20er Jahren Der deutsche Buchhandel ist von hoher Konzentration geprägt. DBH (Hugendubel, Weltbild, Wohltat u. a.) und die zur DouglasGruppe gehörende Thalia verfügen jeweils über rund 6 – 8 % Marktanteil. Diese beiden Unternehmen verfolgen auch ambitionierte Expansionspläne. Alle wichtigen Anbieter haben sich zu Multi-Channel-Playern entwickelt. Das Filialnetz der Hamburger Thalia umfasst mehr als 200 Geschäfte, davon knapp 50 in der Schweiz und in Österreich.

Infobox Standort:

Einkaufscenter Alexa Grunerstraße 20 10179 Berlin Deutschland

Kontakt:

www.thalia.de

Verkaufsfläche/Anzahl Geschosse:

1.600 m² / 3

Eröffnung:

September 2007

Branche:

Buch

Planung:

Umdasch Shop-Concept, Schweiz; Michael Benz (extern)

Ladenbau:

Umdasch Shop-Concept, Schweiz

Ladenbausystem:

Brandspezifische Entwicklung

Licht:

DL Lichtplanung

Im Herbst 2007 ist die Thalia im neuen Berliner Shopping-Center Alexa, direkt am Alexanderplatz gelegen, mit einem 1.600 m² Outlet an den Start gegangen. Das Center punktet mit Öffnungszeiten bis 22.00 Uhr (montags bis samstags) und hat in den ersten drei Monaten eine durchschnittliche Frequenz von 50.000 Besuchern täglich erreicht. Mit riesigen Stimmungsbildern und anderen passenden Accessoires thematisiert die Thalia das „Berlin der 20er Jahre“. Damit wird das bewährte Konzept einer mit standortspezifischen Besonderheiten ergänzten Dachmarkenarchitektur fortgesetzt. Warme Farbtöne, hoher Holzanteil, Teppichböden, Gipsdecken mit integrierter Beleuchtung, Art Deco-Elemente prägen den wohnlichen Charakter der Einrichtung. Raumhöhen von knapp 5 Metern in allen drei Etagen schaffen viel Inszenierungsspielraum für eine gut gegliederte Präsentation.

Von der hohen Besucherfrequenz im Alexa profitiert auch die Thalia.

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UMDASCH SHOP-CONCEPT

SHOP aktuell 103


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UMDASCH SHOP-CONCEPT

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Interview Martin Schnöller

SHOP Talk

Katharina J. Srnka über das Forschungsprojekt „Handel 60+“ Die Anforderungen älterer Konsumenten an die Läden der Zukunft haben für Umdasch Shop-Concept wesentliche Bedeutung. Deshalb führt ShopConsult by Umdasch, die Unternehmensberatungs-Division der Umdasch Shopfitting Group, in Kooperation mit der Universität Wien eine umfassende Studie zu diesem Thema durch. Die Projektleiterin ist Frau Univ. Prof. Dr. Katharina J. Srnka. In ihrer bisherigen Forschungsarbeit beschäftigte sie sich u.a. bereits intensiv mit Konsum und Lebensqualität älterer Zielgruppen. Erste Ergebnisse der Studie liegen nun bereits vor. Im folgenden Gespräch erläutert Martin Schnöller mit Fr. Dr. Srnka die spannende Thematik. den auch Umsatzsteigerungen. Diese wirtschaftlichen Zielsetzungen sind vor allem für Umdasch interessant.

Mit Fr. Dr. Katharina Srnka holte sich Umdasch eine Expertin in Sachen Seniorenmarketing an Bord.

Welche Ziele werden mit dem Projekt „Handel 60+“ verfolgt? Das aktuell laufende Projekt „Handel 60+“ hat mehrere Zielsetzungen: Für uns Forscher geht es hauptsächlich darum, theoretische Grundlagen für konkrete Maßnahmen im Handel abzuleiten, die geeignet sind, die Lebensqualität von Konsumenten zu steigern. Die aus der Nutzung dieser Erkenntnisse resultierenden Wirkungen auf die Lebensqualität sind ein aus meiner Sicht wünschenswerter gesellschaftlicher Beitrag. Wird den besonderen Anforderungen älterer Konsumenten durch ladenbauliche Maßnahmen besser entsprochen, so sind nicht zuletzt positive Auswirkungen für den Handel zu erwarten. Dazu zählen die Verlängerung der Aufenthaltsdauer im Laden, die Erhöhung der Einkaufsfreudigkeit und der Wiederkommenswahrscheinlichkeit und damit verbun50

umdasch shop-concept

Mit welchen Maßnahmen sollen die Ziele erreicht werden? Wir führen eine mehrstufige empirische Studie nach aktuellstem „state-of-theart“ in der Marketingforschung durch. Wir vergleichen zunächst ältere Zielgruppen mit jüngeren im Hinblick auf die Einschätzung verschiedener Aspekte der Ladengestaltung. Anschließend untersuchen wir, ob innerhalb der Gruppe der Senioren zwischen „jüngeren“, also 60bis 69-jährigen und „älteren“, also 70bis 79-jährigen Personen Unterschiede bestehen und wir stellen diese Gruppe auch den so genannten „Vor-Senioren“ gegenüber, die im Alter zwischen 50 und 59 sind. Weiters interessieren uns Auswirkungen unterschiedlicher Bewertungen des Ladenumfelds auf affektive und kognitive Prozesse sowie das Verhalten der Kunden im Laden. Die älteren Konsumenten werden auf deren Konsum-Potenzial hinweisend als Generation Gold, Baby Boomer, Best Agers oder Master Consumer etc. bezeichnet. Verschiedentlich wird damit bereits die Generation 50+ gemeint. Sie ziehen die Grenze aber erst ab 60+. Die Generation der heutigen 50+ sind die so genannten „Best Ager“. Sie werden in der Literatur zum Teil auch als „Vor-Senioren“ bezeichnet. Dass diese Gruppe der älteren Zielgruppe zugerechnet wird, ist aus meiner Sicht eine grobe Vereinfachung! Mit 50+ ist man heute nicht alt! Diese Gruppe ist schlicht

und einfach nur im Vergleich zur bisherigen Kernzielgruppe etwas älter. Alter ist ein sehr komplexes Phänomen, das wir in unserer Studie auf zweierlei Weise berücksichtigen: Zum einen beziehen wir – außer Kinder, Teenager und Hochaltrige – Personen aller Altersgruppen in unsere Betrachtungen ein. Zum anderen setzen wir in unserer Untersuchung nicht ausschließlich auf das chronologische Alter, sondern berücksichtigen auch andere Altersdimensionen wie das biologische, das soziale sowie insbesondere das psychologische, „gefühlte“ Alter. In unserer Analyse stellen wir Vergleiche auf allen Altersdimensionen an. Die Grenze 60+ resultiert aus einem Zusammenfallen mehrerer Faktoren auf den verschiedenen Altersdimensionen: Neben ersten Einschränkungen aus biologischer Sicht sind – aufgrund des Pensionseintritts – in dieser Dekade wesentliche altersbezogene Prozesse zu verzeichnen. Das zentrale Element von „Handel 60+“ ist eine Studie, deren Resultate anlässlich der EuroShop im nächsten Frühjahr veröffentlicht werden. Was genau wird mit wissenschaftlichen Mitteln erforscht? Uns interessiert, wie die verschiedenen Gestaltungselemente im Ladenumfeld – beispielsweise die Raumanordnung oder das Licht – die zentralen Größen auf Käuferseite, dazu zählen die Bequemlichkeit des Einkaufs, die Orientierung im Laden und die Ladenatmosphäre, beeinflussen. Insbesondere möchten wir herausfinden, inwieweit Unterschiede zwischen verschiedenen Altersgruppen bestehen, und welche Konsequenzen sich aus entSHOP aktuell 103


SHOP Talk

„Dass 50+ der älteren Zielgruppe zugerechnet wird, ist aus meiner Sicht eine grobe Vereinfachung! Mit 50+ ist man heute nicht alt!“

sprechend anderen Bewertungen auf das Fühlen, Denken und Handeln älterer Kunden im Laden ergeben. Mittels qualitativer Techniken wollen wir dann besonders markante Problemaspekte identifizieren und Ansatzpunkte für konkrete Verbesserungen herausfinden. Insbesondere geht es darum, Stressfaktoren zu beseitigen und das subjektive Wohlbefinden durch geeignete Stimulierung zu erhöhen. Wir gehen davon aus, dass daraus resultierende Verbesserungen nicht nur älteren Zielgruppen entgegenkommen. Entscheidendes Element ist sicher die Ausarbeitung des Fragenkatalogs. Das ist ein wichtiger Punkt. Wir sind mehrstufig vorgegangen. Wir haben sämtliche in der Literatur identifizierbaren Aspekte der Ladengestaltung einbezogen und diese theoretisch zu fünf Dimensionen verdichtet: Da wären „Layout“, darunter ist die bauliche Anordnung zu verstehen, „Design“, also die gestalterische Umsetzung und Ambiente-Faktoren wie Licht und Duft, mit denen wir uns in der Dimension „Ambience“ auseinandersetzen. Diese drei in gängigen theoretischen Modellen immer wieder anzutreffenden Dimensionen, haben wir SHOP aktuell 103

um zwei weitere ergänzt: „Assortment“ und „People“. Sie beziehen sich einerseits auf das Warenangebot sowie andererseits auf die Menschen im Ladenumfeld: Personal, andere Kunden und die als negativ eingestufte Menschendichte. Mit den Praktikern bei Umdasch und Assmann haben wir unsere Liste auf Vollständigkeit geprüft. Insgesamt kann man also sagen, dass wir versucht haben, soviel wie möglich an bestehendem theoretischem Wissen aus der wissenschaftlichen Literatur zu nutzen. Darüber hinaus haben wir neuere eigene empirische Erkenntnisse sowie die praktischen Erfahrungen unserer Projektpartner genutzt, um zu einem möglichst umfassenden Fragenkatalog zu kommen. Die Studie fußt auf Befragungen vor Ort. Nach welchen Kriterien wurden die Läden ausgesucht? Das war gar nicht so einfach. Aus wissenschaftlicher Sicht spannend und auch für Umdasch informativ wäre es, möglichst verschiedene Branchen zu vergleichen. Aber wir können nur schrittweise vorgehen. Nach langen Abwägungen haben wir uns für den Lebensmitteleinzelhandel entschieden und zwei

Filialen eines Anbieters ausgewählt. Bei einer Filiale handelt es sich um einen regulären Laden und bei der anderen um den Flagship-Store des Unternehmens. Der Vergleich soll zeigen, inwieweit die besondere Ladengestaltung des Flagship-Stores den Bedürfnissen älterer Zielgruppen entspricht. In Zukunft planen wir gemeinsam mit Umdasch weitere Erhebungen in anderen Food- und auch Non-Food Läden. Es geht bei dem Projekt um Lebensstil und um Lebensqualität. Psychologische Elemente spielen dabei eine große Rolle. Welches sind für Sie als Wissenschaftlerin die interessantesten Aspekte an „Handel60+“? Wie Sie richtig feststellen, sind psychologische Aspekte in unserer Untersuchung zentral. Uns interessieren insbesondere die emotionalen und kognitiven Prozesse. Unter emotionalen Prozessen versteht man das Erleben des Ladens und der darin angebotenen Waren und Leistungen. Kognitive Prozesse bezeichnen hingegen das Beurteilen des Warenbzw. Leistungsangebots. Für den Handel ist es wesentlich zu verstehen, was es bei der Ladengestaltung zu berücksichtigen gilt, um ein möglichst umdasch shop-concept

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SHOP Talk

Die Veranstaltung von Modeschauen ist eine elegante Form, um diese Zielgruppe zu erreichen. Gesehen bei Appelrath-Cüpper in Essen, eingerichtet von Umdasch.

­ ositives Einkaufserlebnis und damit p einhergehend eine positive Beurteilung des Ladens und des Warenangebots zu erzielen. Denn daraus resultieren ja letztlich das Einkaufsverhalten der Kundinnen und Kunden sowie die Zufriedenheit mit dem Laden und dem Einkauf. Aus wissenschaftlicher Sicht interessiert uns insbesondere, wie die verschiedenen Dimensionen des Ladenumfelds, also „Layout“, „Design“, „Ambience“, „Assortment“ und „People“ auf die wahrgenommene Bequemlichkeit des Einkaufs, sprich „Convenience“, die Orientierungsfähigkeit im Laden, sprich „Orientation“, und die Ladenatmosphäre, sprich „Atmosphere“, wirken. Diese Zusammenhänge wurden bislang nicht in dieser Komplexität untersucht. Wir erhoffen uns durch die Untersuchung dieser Zusammenhänge theoretisch wichtige Erkenntnisse. In der Literatur werden vor allem die Einkaufsbequemlichkeit und die ­Orientierungsfähigkeit im Hinblick auf ältere Konsumentinnen und Konsumenten immer wieder thematisiert. Andererseits ist die Ladenatmosphäre ein Mittel, sich in den verschiedenen Kundengruppen von anderen Anbietern zu differenzieren. Daher erscheinen auch und gerade im Hin52

umdasch shop-concept

blick auf diese dritte Dimension weitere Erkenntnisse gefordert! Ganz besonders spannend sind sicher auch Ergebnisse aus dem Vergleich verschiedener Altersgruppen im Bezug auf die verschiedenen betrachteten Dimensionen in unserem Modell. Neben dem Vergleich älterer Zielgruppen mit jüngeren dürften vor allem auch die Vergleiche der verschiedenen SeniorenGruppen – also „Vor-Senioren“, „junge Senioren“ und „ältere Senioren“ interessante Einsichten bringen. Bisher wurden solche vergleichenden Betrachtungen kaum angestellt – sie dürften durchaus unterschiedliche Segmente auch innerhalb der Gruppe der Konsumentinnen und Konsumenten im fortgeschrittenen Lebensalter offenlegen. Ganz neu ist ja unsere Herangehensweise, neben Vergleichen auf Basis des chronologischen Alters, auch das biologische, soziale und psychologische Alter miteinzubeziehen. Diese Analysen könnten zeigen, dass im Hinblick auf das Wohlfühlen im Laden und die Beurteilung des Angebots das Lebensalter in Jahren weitaus weniger wichtiger ist als, wie alt sich eine Person fühlt, bzw. wie mobil und gesund sie ist. Dementsprechend könnten beispielsweise Maßnahmen des Ladenbaus oder

auch der Marketingkommunikation daran ansetzen, das psychologische Alter der Kundinnen und Kunden zu beeinflussen, sodass sie sich jünger fühlen und dementsprechend agieren. Umdasch erhofft sich vom Projekt „Handel 60+“ Resultate, die sich konkret in der Gestaltung von Läden umsetzen lassen. Der so genannte gesunde Menschenverstand weist bereits auf diesbezügliche Kriterien hin. Wird „Handel 60+“ nach Ihrer Einschätzung zu neuen Erkenntnissen führen? Studien zum Konsumentenverhalten haben sich bisher vielfach auf negative Aspekte, wie die abnehmende Gesundheit und Mobilität im fortgeschrittenen Alter, beschränkt. Uns aber ist gerade wichtig, nicht nur den negativen Effekten des Alterns zu begegnen, sondern deutlich darüber hinausgehend aktiv die Lebensqualität der Konsumentinnen und Konsumenten im fortschreitenden Alter positiv zu gestalten. Wie schon erwähnt setzen wir uns mit unterschiedlichen Altersdimensionen auseinander. Vor dem Hintergrund der bereits durchgeführten Pre-Tests zu dieser Studie und unserer Erfahrungen aus früheren UnterSHOP aktuell 103


SHOP Talk

Layout Design (Decoration, ...)

Convenience

Emotional reactions (Experience)

Ambience (Aroma, Music, Lighting, ...)

Assortment (Products, ...)

Behaviour

Orientation

(Stay, Buy, Return)

Cognitive reactions

Atmosphere

(Assessment)

People (Staff, Customers, “Density”, ...)

Studien-Steckbrief

Chronolog. age

Psycholog. age

Biological age

Social age

(20-24, 35+, 50+, 60+, 70+, ...)

(”Feel-age”, “Do-age”, “Interest-age”, ...)

(Appearance, Health, ...)

(Retirement, Roles, ...)

Erhebungszeitraum: Oktober 2007 – März 2008

Stufe 1:

Experten-Interviews, Vor-Erhebungen

6 Experten, 230 KonsumentInnen

Stufe 2:

Haupterhebung: Fragebogen-Befragung

450 KonsumentInnen, Quoten-Stichprobe: m/w; 20-79 Jahre

Stufe 3:

Tiefeninterviews & Feldbeobachtung

30 Personen m/w: 50+, 60+, 70+

Eine derart umfangreiche und vielschichtige Studie über die Wirkungen der Ladengestaltung auf den Konsumenten unterschiedlicher Alterstufen und –dimensionen ist in der Forschung bisher einzigartig.

suchungen rechnen wir daher im Rahmen der Studie „Handel60+“ mit weitreichenden neuen Erkenntnissen. Die im Rahmen der Studie ebenfalls erhobenen qualitativen Informationen zu den positiven und negativen Aspekten, die beim Einkauf im Laden wahrgenommen werden, sowie die Frage nach gewünschten Veränderungen sollen konkrete Ansatzpunkte für die Verbesserung der Ladengestaltung liefern. Besonders vielversprechend erscheint uns auch die Gegenüberstellung der Kritik und Wünsche der älteren Kundengruppen mit jenen der jüngeren Zielgruppen. So können wir mögliches Verbesserungspotenzial identifizieren, das Vorteile für verschiedene Altersgruppen bringt. Gibt es im Einzelhandel Branchen mit besonderem Nachholbedarf im Hinblick auf ihre Attraktivität für ältere Konsumenten oder sind eher einzelne Konzepte zu hinterfragen? Meines Erachtens besteht im gesamten Handel eine zunehmende Sensibilisierung für die Bedürfnisse der älteren Zielgruppen. Allerdings ist meiner Wahrnehmung nach noch relativ wenig Wissen im Hinblick auf deren Charakteris­ tika und spezifischen Ansprüche bei SHOP aktuell 103

den Entscheidungsträgern vorhanden. Der Lebensmitteleinzelhandel ist sicher besonders stark mit der Thematik konfrontiert und hat sich dieser Herausforderung bereits stärker stellen müssen als andere Branchen. Aber wir sehen durchaus in verschiedenen Handelsbranchen bereits einzelne Anbieter, die versuchen, Hemmnisse gezielt abzubauen. Aller-

dings sind diese Ansätze eher punktuell und basieren mehr auf den von Ihnen zuvor angesprochenen intuitiven Überlegungen als Ergebnissen systematischer Untersuchungen. Ich denke also, dass die mit Umdasch geplante Ausweitung der Studie auf den Non-Food Bereich weitere wertvolle Erkenntnisse liefern wird! 

„Ganz neu ist ja unsere Herangehensweise, neben Vergleichen auf Basis des chronologischen Alters, auch das biologische, soziale und psychologische Alter miteinzubeziehen.“

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umdasch shop-concept

SHOP aktuell 103


Store Branding mit Natur pur Die Strukturveränderungen im Handel sind auch an der DrogerieBranche nicht spurlos vorübergegangen. Davon können nicht zuletzt die Einkaufsgenossenschaften ein Lied singen. Um sich in diesem schwierigen Marktumfeld zu behaupten sind neue Ideen gefragt. Die von der ESÜDRO AG konzipierte Ladenkette naturathek ist eine solche Innovation – und gleichzeitig ein Beispiel für idealtypisches Store Branding. SHOP aktuell 103

umdasch shop-concept

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SHOP Report naturathek

... mit einer griffigen Subline gewürzt ... ... enlivened by a witty subline ... ... und zu einem unverwechselbaren Sujet (abgerundetes Quadrat mit Kern) geformt ... ... and is transformed into a unique logo (rounded square with nucleus) ...

Das Thema „Hülle und Kern“ konsequent aus dem Konzept und der Natur abgeleitet ... The theme “exterior and interior” is directly adapted from the basic concept and from nature itself ...

Phasen eines idealtypischen Branding The path towards a ­characteristic branding

Die ESÜDRO AG ist eine der führenden deutschen DrogerieEinkaufsgesellschaften mit Sitz in Hockenheim. Rund 1.800 Drogisten werden heute betreut. Für den stark wachsenden OTC- und Kosmetik-Markt hat die ESÜDRO nun mit der Marke naturathek eine eigene Ladenkette auf den Markt gebracht. Im Spätherbst sind in Berlin (2), Worms, Mainz und Sindelfingen die ersten Filialen an den Start gegangen. Weitere Eröffnungen sollen folgen, angestrebt wird ein Netz von 200 bis 250 Shops. naturathek-Geschäftsführer Matthias Diehl sieht seinen Geschäftstyp zwischen Drogeriemärkten und Apotheken positioniert, auch was das Preisniveau betrifft. Angesprochen fühlen sollten sich vor allem Damen ab 20 bis zum Typus „ohne Alter“. Das Sortiment umfasst etwa 450 Artikel in 8 Segmenten, davon rd. 60 % im Bereich Gesundheit (in erster Linie Nahrungsergänzungsmittel), 40 % im Bereich Kosmetik. Die Wertschöpfung liegt weitgehend, und darauf ist man besonders stolz, im eigenen Haus. Abhängig vom Flächenzuschnitt liegen die Ladengrößen bei 90 bis 120 m². Angestrebt werden TopLagen in Einkaufszentren und Fußgängerzonen, wobei jedoch passendes Umfeld Priorität vor Frequenz hat. Ein absoluter USP bei der naturathek ist das fachkundige Personal. Vorgesehen sind 4 bis 5 MitarbeiterInnen pro 100 m² Verkaufsfläche, damit wird der Beratungsanspruch für die Kunden auf den ersten Blick offenkundig. Schön gesund bleiben Die naturathek ist ein gutes Beispiel für einen konsequenten Branding- bzw. Store Branding-Prozess. Nach einer Idee des Aufsichtsratsvorsitzenden Hans Wolbert, und auf Basis intensiver Marktforschung haben die Firma Lencos, Bühl, sowie die Münchner Marketingagentur Serviceplan, das Grundkonzept

Und fertig ist (zumindest einmal in Theorie) ein perfektes Branding! The perfect branding is complete – at least in theory!

... und das Konzept schließlich auf den Grundriss übertragen: ... and finally the concept is transferred to the store plan:

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SHOP aktuell 103


SHOP Report naturathek

... in die Sprache von Architektur und Design übertragen ... ... translated into the language of architecture and design ...

entwickelt. Dabei ist schon mit dem Markennamen, aber auch mit der Subline „schön gesund bleiben“ durchaus ein gro­ßer Wurf gelungen. Gekonnt gespielt wird mit dem Prinzip von Hülle und Kern: Die Rinde eines Baumes (die „Hülle“) schützt den Stamm (den „Kern“) vor Witterungseinflüssen und Beschädigungen. Der Stamm wiederum versorgt die Rinde mit Nährstoffen, damit sie ihre Funktion erfüllen kann. Weder Rinde noch Stamm können ohne ihr Gegenstück existieren. Dieses Prinzip ist auf den Menschen übertragbar – in diesem Sinn hat die naturathek in Zusammenarbeit mit Gesundheitsex­perten Produkte für die Haut (die „Hülle“) und für den Körper (den „Kern“) entwickelt. Konsequent hat das Team von Umdasch Shop-Concept (Steffen Tobschall, DI [FH] Gudrun Vierling-Reinmuth, DI Hilke Ludwigs) das Prinzip von Hülle und Kern für die Visualisierung übernommen. Das betrifft sowohl die Auswahl von Farben, Formen und Materialien für die Möblierung, als auch die Übertragung des Konzepts auf den Raum. Ausgangspunkt für die Möblierung ist ein in die Fläche eingebettetes Bodenraster. Markante Gestaltungselemente sind Spante (vom Regal in die Decke hineinreichend), Regal-Korpusse in dunklem Eiche-Holz, Glasfächer, variantenreich eingesetzte Kuben und Tische sowie transparente Trennscheiben. Diese in Grüntönen gehaltene NaturInszenierung wird durch akzentuierte Beleuchtung ins richtige Licht gesetzt.

... das Thema „Hülle und Kern“ im Detail herausgearbeitet ... ... then the theme “exterior and interior” is developed in detail ...

... einen Grundraster für die Flächen- und Möblierungsplanung kreiert ... ... a basic grid pattern is created for the plan of the surfaces and shopfittings ...

Umdasch Shop-Concept Neidenstein war beim Store Branding für die naturathek nicht nur in Sachen Shop-Design und Ladenplanung tätig, sondern war auch Generalunternehmer. Damit war Umdasch u. a. für das komplette Projekt-Management, inklusive Fertigung und Beschaffung von Einrichtung und Nebengewerken, verantwortlich. 

... mit einem leicht verständlichen Farbleitsystem ergänzt ... ... an easily comprehensible colour-code system is put into place ...

SHOP aktuell 103

... Kuben für einen variantenreichen Einsatz geplant ... ... cubes are added for more variety ...

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SHOP Report naturathek

Das Beispiel der naturathek in Sindelfingen zeigt, wie sehr Konzept und Realität übereinstimmen. The naturathek in Sindelfingen is one example which shows how well concept and reality blend with each other.

Store branding with pure, unadulterated nature The structural changes which have affected the retail trade have also left their mark on the health and beauty branch. The purchasing cooperatives are not the only group which could tell us a thing or two about the problems. New ideas are essential in order to maintain one’s position in a difficult market environment. The naturathek chain of stores, devised by ESÜDRO AG, is one such innovation – and at the same time an excellent example of store branding in the classical sense. With headquarters in Hockenheim, ESÜDRO AG is one of Germany’s leading purchasing companies in the field of health and beauty articles. It currently operates on behalf of some 1,800 retailers. ESÜDRO has recently launched its own chain of shops with the brand name naturathek to serve the rapidly growing OTC (over the counter drugs) and cosmetics market. In late autumn the first branches opened in Berlin (2), Worms, Mainz and Sindelfingen. Further openings will follow, with the company aiming at a network of 200 to 250 shops. Matthias Diehl, the Managing Director of naturathek, sees the position of his shops as lying between health and beauty 58

umdasch shop-concept

stores and chemist’s shops – also as regards prices. They are designed to appeal first and foremost to women aged 20 and above, including the “ageless” type. The range of goods for sale covers some 450 articles in eight segments, of which some 60 percent lie in the health branch (primarily dietary supplements), and 40 percent in the field of cosmetics. The company is particularly proud of the fact that most of the added value lies within the company itself. Depending on the floor area, the shops vary in size between 90 and 120 m². They aim at top locations in shopping centres and pedestrian areas, whereby a suitable setting is considered more important than the number of passers-by. An absolute USP at naturathek is the knowledgeSHOP aktuell 103


SHOP Report naturathek

Umdasch Shop-Concept war bei der naturathek in Worms nicht nur für Shop-Design und Ladenplanung verantwortlich, sondern war auch als Generalunternehmer tätig. Umdasch Shop-Concept was not only responsible for the shop design and store planning of the naturathek in Worms; the company was also responsible for the realization of the project.

able staff. It is planned that there should be 4-5 sales staff per 100 m² sales area, which means that customers can see immediately that advice is available if required. Keeping beautifully fit The naturathek is a good example of a consistent branding and store-branding process. In line with an idea of Hans Wolbert, the Chairman of the Supervisory Board, and on the basis of intensive market research, the underlying concept has been developed by Lencos in Bühl and the marketing agency Service­ plan from Munich. Not only the brand name, but also the subline “schön gesund bleiben” (keeping beautifully fit) represents an initial major success. Sophisticated use is made of the principle of exterior and interior: the bark of a tree (the “exterior”) protects the trunk (the “interior”) against weathering and damage. The trunk, by contrast, provides the bark with nutrients so that it can fulfil its function. Neither bark nor trunk can exist without the other. This basic idea can also be applied to people: together with health experts naturathek has developed products for the skin (the “exterior”) and the body (the “interior”) with this principle in mind. The Umdasch Shop-Concept team (Steffen Tobschall, DI [FH] Gudrun Vierling-Reinmuth, DI Hilke Ludwigs) made full use of SHOP aktuell 103

Bis ins kleinste Detail der Warenpräsentation ist der Auftritt der naturathek CI-konform. The appearance of the naturathek conforms with the company’s CI right down to the smallest detail of the goods presentation.

this principle of exterior and interior in their design presentation. It applies not only to the choice of colours, shapes and materials for the furnishings, but also to the adaptation of the basic concept to the space available. The starting point for the furnishings is the grid pattern embedded into the surface of the floor. The eye-catching design elements include ribs extending from the shelf units to the ceiling and dark oak frames on the shelf units. There are also glass shelves and cubes which are employed in a variety of ways, as well as tables and transparent dividing units. The natural setting, predominantly in shades of green, is presented in the most advantageous light by the use of lighting accents. Umdasch Shop-Concept Neidenstein was responsible for the store branding for the naturathek, developing both shop design and store planning. The company was also in charge of the realization. Umdasch’s areas of responsibility included the complete project management as well as the production and acquisition of furnishings and fittings. umdasch shop-concept

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SHOP Systems

Carré bietet größte Flexibilität bei der Rückwand-Gestaltung, da die Wandmodule mit einem Handgriff ausgewechselt werden können. Carré offers the maximum degree of flexibility in the design of the rear wall, since the unit backs can be easily exchanged.

Neue Umdasch ­ Shop-Systeme Mit einer umfangreichen Produktoffensive macht Umdasch Shop-Concept von sich Reden. Gleich fünf neue Systeme wurden entwickelt. Nicht zuletzt bei der EuroShop beweist Umdasch damit die führende Rolle als Anbieter von Shop-Systemen.

Die neuen Shop-Systeme bieten weitreichende Möglichkeiten der Individualisierung. Shop-Designer und Ladenplaner benötigen heute Systeme, die unterschiedlich bespielbar und an das jeweilige Markendesign individuell anpassbar sind. So bietet beispielsweise das Wandsystem Carré größte Flexibilität bei der Rückwand-Gestaltung. Die Wandmodule können mit einem Handgriff ausgehängt und gewechselt werden. Der Warenhintergrund kann so jederzeit verändert und an unterschiedliche Marken oder Sortimente angepasst ­werden. 60

umdasch shop-concept

Besonders innovativ wurde individuelle Bespielbarkeit bei ­Uniplug gelöst – ein neuartiges Ständersystem für den LadenMittelraum. Im Allgemeinen bestehen Ständer-Systeme aus Rohrstrukturen, die nur bedingt zur Marken-Visualisierung geeignet sind. Uniplug kombiniert Rohrstrukturen mit individuell gestaltbaren Plattenelementen. Mittels Form, Material und Farbgebung können die Plattenelemente dem Markendesign optimal angepasst werden. Auch Schriftzüge und Logos können appliziert werden. SHOP aktuell 103


SHOP Systems

Uniplug ist ein intelligenter Baukasten für individuelle Mittelraum-Möbel. Vielfältige Kombinationsmöglichkeiten der Komponenten ermöglichen unterschiedlichste Möbeltypen. Uniplug is an intelligent module for individually designed centrestore units. The numerous combination possibilities permit a wide range of types of furniture.

Das neue Wand-System Arena Alu macht die Technik nahezu unsichtbar. Nur eine dünne Schattenfuge deutet darauf hin, dass Warenträger-Elemente in die Rückwände eingehängt werden können. Sichtbar sind vor allem Rückwandflächen, die vom Designer individuell und markenspezifisch gestaltet werden können. Ein echtes Novum am Markt sind die Warenträger von Arena Alu. Sie sind als Aluminium-Konstruktionen ausgeführt. Exakte Gehrungsverbindungen, sichtbare Verschraubungen und hochwertige Eloxal-Oberflächen prägen das Design. SHOP aktuell 103

Independent ist ein neues Aluminium-Profilsystem, in das Arena Alu Warenträger eingehängt werden. Die Profile können auf nahezu allen Formen und Materialien aufmontiert werden. Besonders gut eignet sich Independent für Warenpräsentationen an Säulen und an konvex oder konkav geformten Wänden. Ganz egal, was Laden-Architektur oder Shop-Design vorgeben – mit Independent Profilen können fast überall Waren präsentiert werden. 

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SHOP Systems

Arena Alu Rückwände verfügen über eingelassene Aluminium-Schlitzprofile, in die Warenträger eingehängt werden. Aluminium uprights with slits are inserted into the unit backs of Arena Alu, permitting the shelves to be mounted.

New Umdasch shopfitting systems

Umdasch Shop-Concept has been attracting attention with its wide-ranging product campaign. No fewer than five new systems have been developed. The EuroShop is just one opportunity for Umdasch to demonstrate its leading role as a supplier of shopfitting systems.

The new shopfitting systems provide extensive opportunities for customization. Today, shop designers and store planners need systems which can be used in different ways and which can be individually adapted to suit the brand design in question. The wall system Carré, for example, provides a great deal of flexibility in the design of the rear wall. The unit backs can easily be removed and exchanged. The background for the goods presentation can thus be changed at any time and adapted to suit different brands or ranges. 62

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Uniplug is a new free-standing system for the centre of the store. Here the question of customization was solved in a highly innovative manner. Free-standing systems are usually tubular structures with limited use when it comes to brand presentation. Uniplug combines tubular structures with panel elements which can be individually styled. By varying the form, material and colour scheme the panel elements can be ideally adapted to suit the brand design. Brand names and logos can also be applied. SHOP aktuell 103


SHOP Systems

Independent Profile können direkt auf bestehende Wände und Säulen montiert werden. Auch die Montage auf Holz-, Stein- und Glasplatten ist möglich. Independent uprights can be mounted directly onto existing walls and columns. They can also be mounted on wooden, stone and glass panels.

Neue Prospekte informieren umfassend über die Umdasch ShopSysteme. Speziell Shopdesigner und Ladenplaner erhalten mit ihnen eine wertvolle Hilfe für die Ladenplanung. Die E-Mailadressen, unter der die Broschüren angefordert werden können, sind auf der Rückseite dieser Ausgabe zu finden. New brochures provide detailed information about the Umdasch shopfitting systems. Shop designers and store planners in particular will find this useful for their store design. The e-mail addresses for ordering the brochures will be found on the back of the magazine.

In the new wall system Arena Alu the technology is virtually invisible. Only a thin vanity line indicates that shelving elements can be inserted into the unit backs. The main visual element consists of the unit backs themselves, which can be styled invididually by the designer to match the brand. The Arena Alu shelves are a true market innovation. They are designed in aluminium. Accurately mitred joints, visible screws and high-quality Eloxal surfaces lend the design its unique appearance.

SHOP aktuell 103

Independent is a new aluminium upright system into which Arena Alu shelves can be inserted. The uprights can be mounted onto virtually all shapes and materials. Independent is particularly suitable for goods presentation on columns and on convex or concave walls. Regardless of the overall store architecture or shop design – with Independent uprights you can display goods virtually anywhere. 

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SHOP Events

12.000 stürmten Umdasch-Zentrale Umdasch headquarters invaded by a crowd of 12,000 Rund 12.000 Besucher kamen am 7. und 8. September 2007 zu „Tagen der offenen Tore“ in die Zentrale des Umdasch-Konzerns nach Amstetten. Sie konnten u. a. das am 6. 9. 2007 feierlich eröffnete Umdasch InfoCenter, die neue Umdasch ShopShow, das Seminarzentrum der Umdasch Shop Academy sowie die hochmodernen Produktionsanlagen besichtigen. Am 12. 11. 2007 war die Umdasch ShopShow dann Schauplatz des 32. österr. Umdasch ShopConcept-Forums. Der deutsche Trendund Zukunftsforscher Thomas Huber präsentierte den „Konsumenten der Zukunft“. Bereits im Vorfeld hatte im InfoCenter ein hochinteressantes Architektur- und Design-Forum stattge­funden. Som e 12,0 0 0 vis itor s at te nd e d the Open Day which was held at the Umdasch Concern headquar ters at Amstetten on 7 and 8 September 2007. They had an opportunity to visit amongst other highlights the Umdasch InfoCenter, which was formally opened on 6. 9. 2007, as well as the new Umdasch ShopShow, the seminar centre of the Umdasch

Shop Academy and the ultra-modern production factory. On 12. 11. 2007 the Umdasch ShopShow provided the stage for the 32nd Austrian Umdasch ShopConcept Forum. The futurist Thomas Huber from Germany, an expert in future trends, presented the “Consumer of the Future”. Before this, an interesting Architecture and Design Forum had been held in the InfoCenter.

Der Amstettner Bürgermeister Herbert Katzengruber übergab an Umdasch-Generaldirektor Dr. Reinhold Süßenbacher die neue Firmenadresse: Josef Umdasch Platz 1. Herbert Katzengruber, the Mayor of Amstetten, presented the Managing Director of Umdasch, Dr. Reinhold Süßenbacher, with the new company address: Josef Umdasch Platz 1.

270 Besucher sorgten beim Umdasch Shop-Concept-Forum am 12. 11. 2007 für ein „ausverkauftes Haus“ in der Umdasch ShopShow in Amstetten. At the Umdasch Shop-Concept Forum on 12. 11. 200, 270 visitors ensured a “full house” in the Umdasch ShopShow in Amstetten.

Auf geht’s nach Las Vegas Off to Las Vegas Nach Dubai (15. – 17. 3.) ist Las Vegas vom 18. bis 21. Oktober 2008 der nächste Schauplatz für die Reise-Expedition „Laden-Dramaturgie LIVE!“ der Umdasch Shop Academy mit Dr. Christian Mikunda. Die Wüsten-, Spieler-, Entertainmentund Shopping-Metropole im US-Bundesstaat Nevada ist definitiv weltweit jener Ort, an dem sich Retail-Trends am besten ablesen lassen. Nahezu alle global tätigen Brands sind mit der neuesten Konzeptgeneration präsent. Wem der Weg in den Wilden Westen zu beschwerlich ist, der sei auf eine schon traditionelle und durchaus reizvolle Kompaktversion – „Laden-Dramaturgie LIVE&KOMPAKT“ – am 19./20. 9. 2008 in Wien verwiesen. After Dubai (15. – 17. 3.), Las Vegas will be the next setting for the Umdasch 64

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Shop Ac ade my’s tr ave l expe dition “La­den-Dramaturgie LIVE!” (Shop Drama­ turgy LIVE!) with Dr. Christian Mikunda, which will be held between 18 – 21 October 2008. The desert metropolis in the U.S. state of Nevada is a mecca for gamblers, entertainment and shopping – and is definitely the world location where retail trends can best be observed. Almost all brands which are active on the world stage can be found here with the latest generation of ideas. For those who find the prospect of a journey to the Wild West too arduous, the traditional – and equally attractive – compact version “LadenDrama­turgie LIVE&KOMPAKT” (Shop Dramaturgy LIVE&COMPACT) will be presented on 19./20. 9. 2008 in ­Vienna.

In Las Vegas sind nahezu alle global tätigen Brands mit der neuesten Konzeptgeneration präsent. Virtually all brands which are active on the world stage are present with the latest generation of ideas in Las Vegas.

SHOP aktuell 103


SHOP Events

Neue Gesichter in der Umdasch Shop Academy New faces at the Umdasch Shop Academy Das Jahresseminarprogramm 2008 der Umdasch Shop Academy ist erschienen. Auf dem Programm stehen mehr als 60 Veranstaltungen in 10 Ländern. Neu im Programm sind die Seminare „Visual Marketing“ und „Ladengestaltung für Praktiker“. Dazu kommen die bewährten Klassiker, die Reiseseminare und die Umdasch Shop-Concept-Foren. Bitte fordern Sie bei Interesse das Jahresprogramm bzw. Detailprogramme Ihrer Wahl an (Adressen siehe Heftrückseite). Im Event-Kalender auf Seite 66 gibt es einen Überblick über die Veranstaltungen des ersten Halbjahres.

The 2008 seminar programme of the Umdasch Shop Academy has been published. It includes more than 60 events in ten countries. New additions to the programme include the seminars “Visual Marketing” and “Practical Shop Design”. They will join the tried and tested classics, the travel seminars and the Umdasch Shop-Concept Forums. If you are interested in attending, please request a copy of the general programme or detail programmes as required (see back of magazine for addresses). The Calendar of Events on page 66 provides an overview of the events during the first half-year.

Brigitte Schriks („Visual Marketing“) ist eines der neuen Gesichter in der Umdasch Shop Academy. Brigitte Schriks (“Visual Marketing”) is one of the new faces in the Umdasch Shop Academy.

Glanzvolle Premiere in London Glittering premiere in London Das Umdasch Shop-Concept-Forum, in verschiedenen Ländern bereits ein Fixpunkt im Retail-Event-Kalender, feierte am 22. November 2007 eine glanzvolle Premiere in London. Über 100 Gäste waren in den Club24, im Herzen des Shopping-Districts der britischen Metropole, gekommen. Sie erlebten unter der Moderation des r e n o m m i e r te n R e t a i l - J o u r n a l i s te n Mark Faithfull drei exzellente Vorträge. Unter dem Titel „Creating unique environments“ referierten der Licht-

Designer Jason Bruges, die Retail-Strategin Jenefer Greenwood (Grosvenor) und der Shopping-Center-Entwickler David Slade (Westfield Group). Die nachfolgende, sehr intensive Diskussion zeigte das große Interesse des Publikums. The Umdasch Shop-Concept Forum is already an institution in the retail event calendar in a number of countries. A glittering premiere took place on 22 November 2007 in London. More than 100 guests were present at Club24, in

Exzellente Stimmung im Club24 mit intensiver Diskussion nach dem Umdasch Shop-Concept-Forum. Excellent lectures in Club24 with lively discussion following the Umdasch Shop-Concept Forum.

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the heart of the shopping district of the British capital. Mark Faithfull, the wellknown retail journalist, introduced the programme of three excellent lectures. The title of the evening was “Creating unique environments”, with talks by lighting designer Jason Bruges, retail strategist Jenefer Greenwood (Grosvenor) and Shopping-Centre developer David Slade (Westfield Group). The lively discussion which followed demonstrated the interest shown by the guests.

Die Referenten des Londoner Forums: Jason Bruges, Jenefer Greenwood und David Slade mit Umdasch UK-Director Ben Hiley. The lecturers at the London Forum: Jason Bruges, Jenefer Greenwood and David Slade with Ben Hiley, Director of Umdasch UK.

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Bücher Books Kalender Calendar

Neue Bücher New Books (deutschsprachige Ausgaben) Arndt Traindl

E. Wenzel, A. Haderlein, P. Mijnals

Institut des deutschen Textileinzelhandels (Hrsg.)

Neuromarketing – Die ­innovative Visualisierung von Emotionen

Shopping Szenarien – Die neuen Sehnsüchte der Konsumenten

Marktführer im Textileinzelhandel

Das Zukunftsinstitut beschreibt in dieser Studie die wichtigsten Trends für die Shopping-Welten von morgen und verdichtet sie zu vier Szenarien, die sich auf einer Skala von lokal bis global und real bis virtuell abspielen. Der nach Authentizität suchende, bewusste Konsument wird dabei genauso analysiert wie der global agierende, durch die stressige Welt navigierende Käufer.

Auf mehr als 700 Seiten gibt das Firmenverzeichnis eine umfangreiche Datensammlung über Bekleidungshäuser und sonstige Textil führende Retailer in Deutschland preis. Die aufgelisteten Firmen decken ca. 85 Prozent der Branche ab. Die Informationen reichen von Kontaktdaten bis zu Angaben über Sortimente, Umsätze, Verkaufsflächen, Filialen etc.

Zukunftsinstitut, Kelkheim 2007, 115 Seiten, ISBN 978-3-938284-35-3 € 175,00

ITE-Verlag, Köln 2007, 21. Auflage, 766 Seiten € 195,00 (Buch), € 180,00 bzw. 930,00 (CD-ROM mit Suchprogramm bzw. zusätzlich mit unbegrenzter Daten-Exportmöglichkeit)

In seinem aktuellen Neuromarketing-Werk betont Arndt Traindl anhand neuer und teilweise bereits bekannter Studienergebnisse die Wichtigkeit emotionaler Botschaften und Inszenierungen in gesättigten Handelsmärkten. Neben Erkenntnissen aus der Grundlagenforschung und praxisorientierten Studien stellt das Buch sechs – für unterschiedliche Branchen relevante – Store Branding-Konzepte vor. Trauner Verlag, Linz 2007, 3. Auflage,126 Seiten, ISBN 978-3-85499-234-9 € 35,00

Hans-Georg Pompe

Marktmacht 50plus M. Janz, B. Swoboda

Vertikales Retail-Management in der Fashion-Branche Dieses Buch basiert auf einer umfassenden Forschungsstudie, die seit 2002 den Prozess der Vertikalisierung in der Fashion-Branche begleitet. Anhand zahlreicher Praxisbeispiele aus Handel und Industrie werden innovative Umsetzungsmodelle entlang des gesamten vertikalen Retail Loops erläutert. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2007, 315 Seiten, ISBN 978-3-86641-066-4 € 98,00

Obwohl Zielgruppen 50plus ein lukrativer Wachstumsmarkt sind, setzt der Handel oft nicht die richtigen Maßnahmen, um das schlummernde Potential bestmöglich auszuschöpfen. Das Buch zeigt systematisch und mit zahlreichen Beispielen untermauert, wie es gelingt „Best Ager“ zu gewinnen und langfristig zu binden. Dabei wird sowohl Management, Produktentwicklung als auch Marketing und Vertrieb unter die Lupe genommen. Gabler, Wiesbaden 2007, 208 Seiten, ISBN 978-3-8349-0565-9 € 39,90

Kemper’s (Hrsg.)

City Scout 2008/2009 Der City Scout stellt 375 Einkaufsstraßen in 200 deutschen Städten vor. Die fünfte Auflage dieses Nachschlagewerks erscheint nun im neuen Outfit: Handliches Format und komplett überarbeitete, originalgetreue Straßenverläufe. Neben den Einwohnerzahlen, Spitzenmieten, Filialisierungsgraden und Passantenfrequenzen werden auch die aktuellen Kaufkraft- und Zentralitätskennziffern veröffentlicht. Kemper´s Verlag, Düsseldorf 2007, 5. Neuauflage, 496 Seiten, ISBN 3-931527-09-3 € 69,00

Event-Kalender Calendar of events Datum

Ort

Veranstaltung

Art

Information

6.3.2008

Frankfurt

Partner Stores

Konferenz

www.twnetwork.de

11.–14.3.2008

Cannes

MIPIM

Real Estate Summit

www.mipim.com

12.–13.3.2008

London

Retail Week Conference

Retail Conference

www.umdasch-shop-concept.com

18.–20.3.2008

Chicago

Global Shop

Retail Design Fair

www.globalshop.org

1.4.2008

Rhenen (NL)

Visual Marketing

Ééndagsseminar, Brigitte Schriks

www.umdasch-shop-concept.com

7.4.2008

Wien

Umdasch Shop-Concept-Forum

Fachvortrag, Klaus Striebich

www.umdasch-shop-concept.com

10.4.2008

Neidenstein

Visual Merchandising für Praktiker

Eintagesseminar, Irmgard Heyd

www.umdasch-shop-concept.com

9.–11.4.2008

Barcelona

World Retail Congress

Retail Congress

www.worldretailcongress.com

15.–16.4.2008

Berlin

Internationaler Handelskongress 2008

Handelskongress

www.managementforum.com

16.–18.4.2008

Amsterdam

ICSC European Conference

Shoppingcenter Conference

www.icsc.org

17.04.2008

Renens

Visual Merchandising für Praktiker

Séminaire d´un jour, Brigitte Beeler

www.umdasch-shop-concept.com

22.4.2008

Linz

6. OO Handelskongress

Kongress

www.portal.wko.at

22.4.2008

Amstetten

Visual Merchandising für Praktiker

Eintagesseminar, Irmgard Heyd

www.umdasch-shop-concept.com

23.4.2008

Düsseldorf

Der erste Eindruck zählt

Eintagesseminar, Lipczinsky/Boerner

www.umdasch-shop-concept.com

8.5.2008

Wien

10. Einkaufszentren-Symposium

Symposium

www.regionplan.at

15.5.2008

Paris

Umdasch Shop-Concept-Forum

Conférence

www.umdasch-shop-concept.com

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umdasch shop-concept

SHOP aktuell 103


Bücher Books Kalender Calendar

(englisch-/deutschsprachige Ausgaben) Lührmann (Hrsg.)

Karin Schulte

Martina Kühne

CityFacts 07/08

Messedesign Jahrbuch 2007/2008

Shopping and the City 2020

Am Anfang eines finanziellen Engagements in den umsatzstarken Top-Lagen der City gibt es viele Fragen zu beantworten: Wie sieht die demografische Struktur aus? Wie entwickeln sich die Mietpreise? Wie ist die Positionierung der Einkaufsstraße und des Einzelhandels innerhalb der Stadt? CityFacts 07/08 beantwortet diese Fragen und liefert Fakten zu insgesamt 254 Städten in Deutschland. Lührmann, Osnabrück 2007, Seitenanzahl abhängig von der jeweiligen Stadt € 19,50 / Stadt, € 975,00 (alle 254 Städte auf CD-ROM oder USB-Stick)

Nur ein Messeauftritt, der überrascht, neugierig macht und nachhaltig in Erinnerung bleibt, kann auch erfolgreich sein. Beim Besuch zahlreicher Messen im deutschen Sprachraum entdeckte Karin Schulte eine Reihe hervorragend inszenierter Stände, die in diesem Jahrbuch vorgestellt werden. Avedition, Ludwigsburg 2007, deutsch/englisch 271 Seiten, ISBN 978-3-89986-027-6 € 69,90

Schon heute lebt fast die Hälfte aller Menschen in Städten. Im Jahr 2050 sollen es drei Viertel sein. Daraus ergeben sich spannende Fragen für den Handel: Welche neuen Konzepte setzen sich in den Städten durch? Wie werden Konsumenten künftig shoppen?... Das Gottlieb Duttweiler Institut unternimmt eine Zeitreise und stellt in dieser Studie sechs Thesen auf, die zeigen sollen, wohin die Entwicklung geht. Gottlieb Duttweiler Institut, Zürich 2007, deutsch/englisch 80 Seiten, ISBN 978-3-7184-7036-5 CHF 240,00 (PDF), CHF 280,00 (Broschur)

M. Krampen, M. Götte, M. Kneidl

Die Welt der Zeichen Auf Grund der zunehmenden Internationalisierung des Handels gewinnen Bilder und Bildzeichen, die über Ländergrenzen hinweg verständlich sind, an Bedeutung. Nach einer Auseinandersetzung mit der Semantik stehender und animierter Bilder, werden in diesem Buch 1.200 Piktogramme präsentiert. Zusätzlich erhält der Leser eine CD mit animierten Grafiken und ein Plakat mit einem systematischen Einblick in die „Welt der ­Zeichen“. Avedition, Ludwigsburg, 2007, deutsch/englisch 148 Seiten, ISBN 978-3-89986-086-3 € 39,80

Datum

Ort

Veranstaltung

Art

Information

19.5.2008

Bozen

Umdasch Shop-Concept-Forum

Fachvortrag, Thomas Huber

www.umdasch-shop-concept.com

18.–21.5.2008

Las Vegas

ICSC Spring Convention

Shoppingcenter Congress

www.icsc.org

26.5.2008

Zürich

Umdasch Shop-Concept-Forum

Fachvortrag, Uwe Seibicke

www.umdasch-shop-concept.com

3.6.2008

Amstetten

Mehr Ertrag auf gleicher Fläche

Eintagesseminar, Markus Haslinger

www.umdasch-shop-concept.com

3.–4.6.2008

Zürich

5th European Marketing and Sales Conference

Marketing- und Handelskonferenz (English synchronization)

www.gdi.ch

9.–12.6.2008

Hellengerst (D)

Mitarbeiterführung

Seminar

www.hutner.de

11.+12.6.2008

Oberentfelden

Visual Merchandising für Praktiker

Eintagesseminare, Irmgard Heyd

www.umdasch-shop-concept.com

11.–12.6.2008

London/Wembley

RLI Global Opportunities Conference

Retail Conference

www.rli.uk.com

17.6.2008

Düsseldorf

Store Branding

Eintagesseminar, Bart Ooijmann

www.umdasch-shop-concept.com

19.6.2008

Wassenaar (NL)

Store Branding

Ééndagsseminar, Bart Ooijmann

www.umdasch-shop-concept.com

25.6.2008

Oberentfelden

Mehr Ertrag auf gleicher Fläche

Eintagesseminar, Christian Göggerle

www.umdasch-shop-concept.com

16.9.–17.9.2008

Köln

Store Planning & Design 2008

Ladenbau-Fachkonferenz

www.ehi.org

19.–20.9.2008

Wien

Ladendramaturgie LIVE

Shop-Expedition, Dr. Christian Mikunda

www.umdasch-shop-concept.com

22.–25.9.2008

Paris

Equipmag

Ladenbau-Messe

www.equipmag.com

18.–21.10.2008

Las Vegas

Ladendramaturgie LIVE

Shop-Expedition, Dr. Christian Mikunda

www.umdasch-shop-concept.com

SHOP aktuell 103

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KDOO ZZZVKRSQHWFF

WDVWHDQGVW\OH Das Motto von Umdasch Shop-Concept zur EuroShop 2008: tasteandstyle – trends in food and non-food retail. Umdasch Shop-Concept’s motto at the EuroShop 2008: tasteandstyle – trends in food and non-food retail.

WUHQGVLQIRRGDQGQRQIRRGUHWDLOZZZVKRSQHWFF

www.umdasch-shop-concept.com Member of the Umdasch Shopfitting Group

Umdasch Shop-Concept GmbH A-3300 Amstetten Tel. +43 7472 605-0, Fax 63487 usca@umdasch.com Umdasch Shop-Concept AG CH-5036 Oberentfelden Tel. +41 62 7372525, Fax 7372550 usco@umdasch.com Umdasch Shop-Concept GmbH D-74933 Neidenstein Tel. +49 7263 401-0, Fax 401-145 uscn@umdasch.com

Umdasch Shop-Concept SAS F-91160 Champlan Tel. +33 1 60491840, Fax 60491841 uscf@umdasch.com Umdasch Shop-Concept Limited GB-Oxford OX4 1LF Tel. +44 1865 207800, Fax 207801 uscuk@umdasch.com Umdasch Shop-Concept Limited IRL-Drogheda Tel. +353 871 200 184, Fax 41 686 1634 uscir@umdasch.com

Umdasch Shop-Concept S.r.l. I-39055 Pineta di Laives (BZ) Tel. +39 0471 958700, Fax 958777 uscbz@umdasch.com Umdasch Shop-Concept GmbH NL-7556 BN Hengelo (Ov.) Tel. +31 74 2467360, Fax 2504423 uscnl@umdasch.com Umdasch Shop-Concept spol. s r.o. CZ-37001 ÄŒeskĂŠ BudÄ›jovice Tel. +420 387022011, Fax 7022013 budweis@umdasch.com

OOO Umdasch Shop-Concept RUS-119526 Moskau Tel. +7 495 4382729, Fax 4385388 uscru@umdasch.com Umdasch Shop-Concept L.L.C UAE-Dubai Tel. +971 4 3618462, Fax 3618335 uscme@umdasch.com ShopConsult by Umdasch GmbH A-3300 Amstetten Tel. +43 7472 605-0, Fax 605-3500 consult@umdasch.com

AuĂ&#x;erdem stehen Ihnen Umdasch Shop-Concept bzw. die Umdasch Shopfitting Group in den folgenden Planungs- und VerkaufsbĂźros bzw. an den folgenden Standorten zur VerfĂźgung (Auswahl). Ă–sterreich: Wien, Traun, St. Martin, Innsbruck, Klagenfurt. Schweiz: MĂźnsingen (Bern), Renens (Lausanne). Deutschland: Hamburg, Oberhausen, Monheim, Bad Hersfeld, Bamberg, Hofheim/ Wildsachsen. Niederlande: Delft. Frankreich: Claix/Grenoble. Italien: Parma, Mailand, Roncadelle. Spanien: Madrid. Schweden: Gothenborg. Norwegen: Oslo. Slowenien: Slovenska Bistrica. Kroatien: Zagreb. Serbien: Belgrad. Polen: Warschau. Griechenland: Athen. Israel: Tel Aviv. Saudi Arabien: Jeddah. Kanada: Toronto. USA: New York, Newport Beach/CA. Und wo immer Sie wollen!

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